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magazin 4/2013 – MAI I erscheint 10 mal jährlich I Chf 5.50

HAUS

neue ideen FÜR MEIN HAUS Sonnenschutz

Schatten für Kinderhaut Mobilität Sicher zur Occasion Reihenhäuser Geringere Kosten, Lärm Wertminderung bei Immobilien Hausverkauf Die Gunst der Stunde nutzen weniger Privatsphäre

Paradies mit Seesicht

KOSTENLO INFOABENSER D:

Ene Umbaurgiebewusstes en und S Aber w anieren! ie? 22. Mai 2013, W ein Seite 5 felden

nichts wie raus! Garten, Grill-News und Möbel


Editorial

Ab in den Garten

H

aben Sie meinen Seufzer gehört? Er kam aus tiefem Herzen. Denn endlich ist dieser schrecklich lange Winter vorbei und wir haben gutgelaunt Winterjacke Wollmütze Handschuhe und Stiefel im Estrich deponiert. Nach dem obligaten Frühlingsputz lassen wir die Fenster noch etwas länger offen und geniessen die frische Luft. Endlich wird es wär­mer heller und sonniger. Der Frühling ist da! Kaum steigen die Temperaturen über 15 Grad hält uns nichts mehr drinnen. Wer einen eigenen Garten hat ist kaum mehr erreichbar weil sich das Leben fortan draussen abspielt. Bei den wärmeren Temperaturen sind die Menschen wieder voller Elan und entrümpeln sogar begeistert Garage und Estrich. Die alten Gartenmöbel werden mit Argusaugen kontrolliert. Hält der Liegestuhl noch eine Saison oder muss er schon ausgewechselt werden wie die Markise die den Sturm im letzten Herbst nicht überlebt hat? Hält das Planschbecken dem Ansturm der Enkel stand oder wäre es vielleicht doch besser nach einem grösseren Becken Ausschau zu halten. Jetzt sieht man samstags wieder Heerscharen gutgelaunt in den nächsten Baumarkt pilgern. Voller Tatendrang sind sie auf der Suche nach frischer Farbe und Pinsel um die von der Sonne abgeschossenen Läden aufzumöbeln. Nach Hause kommen sie dann mit einem Arsenal an Werkzeugen und wenn das Auto gross genug ist auch mit allerlei «Accessoires» für den Garten wie Pfirsich­ bäumchen Rosenstock Himbeer- und Erdbeer-Setzlingen neuen Kissen für die Gartenbank und vielem mehr. Wer keinen eigenen Garten hat besucht jetzt vermehrt Freunde mit Garten. Und geniesst diesen Freiraum in vollen Zügen inklusive Hängematte oder Liegestuhl im Schatten des Apfelbaums. Der Grillspass ist dann der perfekte Ausklang eines entspannten Wochenendes und selbst der obligate «Tatort» am Sonntagabend ist nicht mehr so wichtig. Denn so ein Garten ist doch viel spannender als der beste Krimi.

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Corinne Bünzli Redaktionsleiterin

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Inhaltsverzeichnis

11

Welche Pflanzen sich bestens eignen

45 Gartenkalender

7. Jahrgang

Welche Arbeiten im Mai anstehen

46 Die Kult-Kugel Das Geheimnis des Weber-Grills

DRINNEN

Service Immissionen rauben nicht nur den Schlaf

53 Seite an Seite –

ein Leben lang?

Rezept zum Nachkochen

Haustüren sind mehr als nur eine Visitenkarte

24 Einladendes Entrée Wie man den Gang gekonnt in Szene setzt

28 Sichere Treppen

53

So vermeidet man Unfälle nachhaltig

DraussEN

55 Die Gunst der Stunde nutzen Worauf man beim Hausverkauf achten sollte

58 Ratgeber

46 33 Holz im Garten

Aktuelle Fragen – kompetente Antworten

Ein guter Sonnenschutz ist besonders wichtig

40 Terrasse veredeln So gelingt die Verschönerung sicher

42 Garten Aktuelle Trends

4 Haus magazin 4/2013

Redaktionsleiterin Corinne Bünzli Creative Director Stefan Dellenbach Key Account Manager Adrian Rohner

Redaktionelle Felix Bohn Mitarbeit Brigitte Buser Werner Egli Juliane Forster Stefan Hartmann Tanja Hegglin Esther Kall Lore Kelly Lukas Kramer Susan Rocchetti Robert Wildi Druck Swissprinters AG Zofingen Lithografie tnt-graphics AG Kloten

So finden Sie die richtige Occasion

62 Hypotheken per Internet Mit einem Mausklick zur Immobilie?

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Aktuell

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Kolumne

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Wiedergabe von Artikeln und Bildern auch auszugsweise oder in Ausschnitten nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt. In der Zeitschrift publizierte Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert bearbeitet oder sonst wie verwendet werden. Ausgeschlossen ist insbe­­sondere eine Einspeisung auf Online-Dienste.

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magazin 4/2013 – MAI I ERSCHEINT 10 MAL JÄHRLICH I CHF 5.50

HAUS

NEUE IDEEN FÜR MEIN HAUS SONNENSCHUTZ

Schatten für Kinderhaut MOBILITÄT Sicher zur Occasion REIHENHÄUSER Geringere Kosten, LÄRM Wertminderung bei Immobilien HAUSVERKAUF Die Gunst der Stunde nutzen weniger Privatsphäre

KOSTENLO INFOABENSER D:

Paradies mit Seesicht

Standards

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Namhafte Beteiligungen homestreet24.ch AG nach Art. 322 Abs. 2 StGB

60 Autos aus zweiter Hand

Bewährt, beliebt und vielfach einsetzbar

38 Sensible Kinderhaut

E-Mail-Adressen vorname.name @hausmagazin.ch

Vor- und Nachteile von Reihenhäusern

20 Hereinspaziert

Internet www.hausmagazin.ch Redaktion Tel. 043 500 40 40 und Verlag info@hausmagazin.ch

Verleger Filippo Leutenegger Verlagsdirektor Peter Hert Verlagsassistentin Corinne Ruf

einer Immobilie

Imposanter Adlerhorst am Walensee

Herausgeberin neue-ideen.ch AG Rötelstrasse 84 8057 Zürich

Abo-Service Tel. 043 500 40 40 abo@hausmagazin.ch

49 Lärm mindert Wert

11 Paradies mit Seesicht 16 Asiatische Teigtaschen

magazin

HAUS

43 Buntes für den Gartenteich

Energie bewuss Umbaue n und San tes Aber wie? ieren! 2013, Wei nfelden Seite 5

22. Mai

63 Leserangebote 66 Kreuzworträtsel

NICHTS WIE RAUS! Garten, Grill-News und Möbel

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Titelbild: Stobag


Energiebewusstes Umbauen und Sanieren! Aber wie? r e s o l n e t s o K d n e b a s n o i t a Inform . Mai 2013 Mit t woch, 22

sser Saal» otel , «Gro zentr um H ss re g en on ld hof K Weinfe Thurgauer tr. 10, 8 57 0 nhauser-S or B sa om Th

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Nützliche Tipps für Hauseigentümer Besuchen Sie unseren Informationsabend und profitieren Sie vom wertvollen Know-how unserer Referenten rund um die Themen Umbau und Sanierung. Unter anderem erhalten Sie Antworten auf folgende Fragen: Wie viel Energie/Kosten spare ich durch eine optimale Dämmung mit modernen Fenstern und Türen? Wie saniere und dämme ich richtig? Welche Heiztechnologien mit erneuerbaren Energiequellen gibt es? Welche Förderprogramme werden angeboten?

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Moderation: Filippo Leutenegger, Nationalrat und Verleger Haus Magazin

Programm: 18:30 Uhr: Beginn der Veranstaltung/Einleitung 18:45 Uhr: Referat Lohnt sich eine Teil- oder Gesamt sanierung / Erfassung des energetischen Hauszustand 19:10 Uhr: Referat Richtige Sanierung der Gebäudehülle 19:30 Uhr: Referat Renovation der Fenster 19:50 Uhr: Referat Erfolgreiche Heizungssanierung 20:10 Uhr: Referat Staatliche Förderprogramme Anschl. Apéro Rich

Anmeldung

Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Energiebewusstes Umbauen und Sanieren» teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

Mittwoch, 22. Mai 2013, Weinfelden

Montag, 24. Juni 2013, Rothrist

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Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich Anmeldung per E-Mail: info@hausmagazin.ch oder per Tel. 043 500 40 40 (Bürozeiten) (bitte Absender und nötige Angaben nicht vergessen)


Aktuell

aktuell

Draussen zuhause

Endlich ist es soweit: Die Sonne gewinnt wieder Oberhand und wir halten uns am liebsten im Garten auf. Was jetzt noch fehlt, sind die passenden SommermÜbel. Hier eine kleine Auswahl‌

IKEA

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Bilder: PD zVg

Pfister

interio

6 Haus magazin 4/2013

Embru


Aktuell

interio IKEA

Korrigenda «Die 10 beliebtesten Familien-Vans der Schweiz», Ausgabe 3/April: Der Preis vom Seat Alhambra 2.0 TDI CR 16V 4x4 wurde mit Fr. 48’350.– falsch angegeben. Denn SEAT hat seine Listenpreise per 1. April 2013 gesenkt, was zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht bekannt war. Der SEAT Alhambra 2.0 TDI CR 16V 4x4 ist bereits ab Fr. 40’200.– erhältlich.

Haus magazin 4/2013 7


schwungener Türklinken wohl für herrschaftliches Ambiente sorgen und den Betrachter auf das diesmal diagonal zwischen die dunklen braunen Balken verlegte Deckentäfer in der gu­ ten Stube vorbereiten sollten. Die Treppe zum Oberge­ schoss tat sich durch einen markanten Rhythmuswechsel

Blind Date mit Happy End

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TEXT Esther Kall*

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s war November und ich hatte bereits eine Weile die einschlägi­ gen Suchportale für Liegenschaften durchforstet aber bis dahin noch nichts gefunden was mein Herz be­ gehrte. Schliesslich erregte ein verlockender Eintrag mei­ ne Aufmerksamkeit und liess mich nicht mehr los. Dennoch schob ich ihn bis Dezember mit der Begründung «zu schön um wahr zu sein» beiseite. Im Januar schloss ich auf eine Niete die keiner wollte und Mit­ te Februar musste ich Gewiss­ heit haben. Also fuhr ich hin um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Das Mittelhaus erwies sich zwar als klein hatte aber alles was man so braucht: Wasch­ küche Keller Gäste-WC drei Wohnetagen ein grosses Bad

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Baumusterzentrale gefällig Die erste Besichtigung hinter­ liess einen bleibenden Ein­ druck. Durch die Eingangstür gelangte man in den langen schmalen Flur dessen Fuss­ boden aus diagonal verlegten matt-weissen Fliesen bestand während oberhalb der ver­ putzten Wände das hell lasierte Deckentäfer durch schokola­ denbraun gebeizte querver­ laufende Deckenbalken unter­

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brochen wurde was einen in den niedrigen Räumen un­ willkürlich an herabhängende Bahnschwellen denken liess. Der schmale Flur mündete in den Eingang zum Wohnzimmer wo die gemaserte Kunstharz­ beschichtung von Tür und Rah­ men so gut sie konnte dunkel­ braunes Holz vorzutäuschen versuchte während dekorative Messingtürschilder samt ge­

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mit Wanne und erst noch zwei Sitzplätze mit Morgen- bzw. Abendsonne sowie – was kaum eine bezahlbare «Single»-Woh­ nung zu bieten hat – freie Sicht über unbebautes Land und Berge. Und das alles an ruhiger Lage und nur fünf Minuten vom nächsten Bahnhof entfernt.

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Nach der Besichtigung ver­ stand ich auch warum das Haus trotz des interessanten Preises so lange zum Ver­ kauf gestanden hatte. Dass die kleinräumigen Verhältnisse Paare und Familien von einem Kauf abgehalten haben und die restlichen Interessenten sich von der – wohlwollend ausge­ drückt – «gestalterischen Viel­falt» der eingesetzten Materia­ lien überfordert fühlten und nicht mehr in der Lage waren die in der Liegenschaft schlum­ mernden Möglichkeiten zu er­ kennen erwies sich als mein Glück. Das Haus ist klein bietet wenig Stauraum duldet nur sparsame Einrichtung und si­ cher keine hohen Möbel wie z.B. Schränke. Aufgrund der räumlichen Begrenztheit er­ weist es sich aber als erziehe­ risch wertvoll da man alles was herumliegt wegräumt sobald man sich die Zehen zweimal daran gestossen hat zumal an ein Ausweichen nicht zu denken ist. Das Haus war bewohnbar und trocken als ich nach klei­ neren baulichen Änderungen und der Umsetzung des optisch erweiternden Farbkonzeptes einzog. Nach weiteren bedürf­ nisgerechten Anpassungen ha­ ben wir uns zusammengerauft und ich kenne inzwischen all seine Ecken und Kanten aber rechte Winkel habe ich bisher noch keine entdeckt!

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der Tritte hervor der auch als Stolperfalle bezeichnet wer­ den könnte. Dabei variierten die Höhen von 17 bis 21 cm bevor sie sich weiter oben bei regelmässigen 19.5 cm einpen­ delten. Die unterschiedlichen Maserungen der Eichenstu­ fen sowie der Treppenwangen aus Tannenholz lächelten dem Betrachter auf dem Weg zum Obergeschoss durch einen in­ zwischen vergilbten Siegellack entgegen. Und in den oberen Eta­ gen hatte sich das vertraute Deckentäfer auch noch an ver­ schiedenen Wänden ausge­ breitet. Ein Konzept war dabei nicht zu erkennen. Zur Erweiterung der be­ achtlichen Materialpalette ge­sellten sich im Ober- und im Dachgeschoss Bodenbeläge aus Ahornlaminat die je nach Anschlusssituation auf Decken­täfer Abrieb oder Eichenstufen trafen.

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Das verflixte siebte Jahr liegt zwar noch vor uns aber nach gut fünf Jahren des Zusam­ menlebens dürfen wir als Traumpaar gelten.

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*Esther Kall zeichnete als Chefredaktorin während zwanzig Jahren verantwortlich für die Publikationen «Häuser modernisieren», «Gesund Bauen&Wohnen» sowie «Bauen&Wohnen heute».

Bilder: zVg

Kolumne

Mein Schicksal


DRINNEN

Ein Paradies am See Die Bauherren wollten immer schon am Wasser wohnen. Jetzt haben sie eine traumhafte Aussicht auf die Churfirsten und auf den Walensee. TEXT Lore Kelly BILDER Nicola Walbeck

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ozu in die Ferne schweifen wenn man das ganze Jahr über in den eigenen vier Wänden Ferien haben kann? Das Ehepaar liess sich vom bekannten Architekten Daniel Sauter ein Holzhaus planen und bauen in dem jeder Tag ein

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Erlebnis ist. Das Wohnen mit gross­artiger Aussicht über die glitzernde Seefläche mit imposantem Bergmassiv verleiht dem Alltag inspirierende Momente vor allem wenn über dem See das Morgen- oder das Abendrot paradiesisch leuchtet. Den Bauplatz haben die Bauherren ganz ein-

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fach per Inserat gefunden. Darin stand: «Bauland mit Seesicht». Genau das war es was sie suchten und für die Wahl ausschlaggebend wurde. «Es war wie eine Initialzündung. Wir hatten unwahrscheinlich viel Glück zumal wir die Gegend kaum kannten» erzählt die Bauherrin.

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Haus magazin 4/2013 11


Drinnen Wohnreportage

Obwohl der Holzbau aussergewöhnlich ist, fügt er sich harmonisch in den Hang.

Spannend: Grosse Fensteröffnungen und eine Aussenhaut aus Lärchenholz.

Die Bauherren haben immer schon mit Bezug zum Wasser gewohnt und gearbeitet. Deshalb war ihnen immer klar wenn sie jemals bauen sollten: eine Lage mit Seesicht müsste es sein. Ihr Traum ist mehr als in Erfüllung gegangen. Ausser freie Sicht auf den See haben sie nun auch einen unglaublichen Ausblick auf die markanten Gipfel des gegenüberliegenden Churfirstenmassivs. Erst suchten die Bauwilligen Bauland am Bodensee dann am Zürichsee doch alles war unerschwinglich. Neben der gefühlsmässigen Bindung zum See ging die Familie immer schon gerne in die Berge um dort die Ferien zu verbringen. Jetzt können sie abends nach der Arbeit noch in der Natur einen Spaziergang machen oder im Garten werkeln.

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12 Haus magazin 4/2013

Üppig duftender Garten Das «schwebende Haus» steht an einem steil abfallenden Grundstück in einem klei­nen Ort mit 750 Einwohnern am Walen­see. Von der Zufahrtsstrasse aus gelangt man ebenerdig in das Wohngeschoss. Das Leben in Küche Wohnraum Schlafzimmer und natürlich den Terrassen findet auf einer Ebene statt. Der offene Hauptraum ist 60 m2 gross. Im unteren Geschoss befinden sich ein Gästezimmer mit Bad und das Büro und die Werkstatt. Es war ein sehr schwieriges extrem steiles Grundstück weshalb man sich entschied das Haus auf einzelnen Stützen zu bauen. Bei der Planung des Gebäudes sollten möglichst wenige Eingriffe in den

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Hang vorgenommen werden. Abgesehen davon wären durch grössere Geländeveränderungen die Kosten stark gestiegen. Als sich die Bauherren auf die Suche nach einem Architekten machten stiessen sie zufällig auf ein Buch über Häuser. Sofort fielen ihnen die Gebäude des Architekten Daniel Sauter auf der mehrfach schon Bauten in alpiner Lage rea­ lisierte. Sie fuhren nach Bregenz zum Architekturbüro und trafen den Architek­ ten. Sie zeigten einige Fotos vom Ge­ lände und wurden sich schnell einig. Das Gelände hat den Architekten fasziniert da er selber gerne in die Berge geht. Gelegenheit auf einem derart herrlichen Bauplatz zu planen hat man als Architekt selten.

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Wohnreportage Drinnen

Essplatz mit herrlicher Aussicht.

Um die fantastische Aussicht nicht zu schmälern, wurde für das Geländer Glas gewählt.

Auf der Terrasse kann man das Läuten der Kuhglocken hören.

Die Küche wurde von den Bauherrn geplant und von einem lokalen Küchenbauer realisiert.

Allgegenwertig: Walensee und Berge.

Grandiose Weitsicht Architekt und Bauherrschaft wollten mit dem Bau vor allem den grandiosen Panoramablick einfangen und den Be­ zug zur landwirtschaftlich geprägten Umgebung herstellen. Das Gebäude fügt sich durch äussere Erscheinung und Materialität bewusst zurückhaltend und harmonisch in die Umgebung und verbindet eine zeitgemässe Architektur­ sprache mit ländlicher Natur. «Wir wollten zudem die wichtigsten Räume barrierefrei auf einer Ebene haben» erklärt der Bauherr. Sämtliche Räume des Gebäudes sind bewusst sehr funktionell gestaltet und dimensioniert. Trotz der Einfachheit und Funktionalität der

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einzelnen Zimmer verfügen alle über eine sehr hohe räumliche Qualität. Obwohl das Grundstück extrem steil ist haben die Eigentümer verschiedene Gärten am Hang angelegt. Einer ist ein Blumengarten der andere ein Kräuterbeet sowie ein Obstund Gemüsegarten – vitaminreiche Kost für den täglichen Gebrauch direkt am Haus. Ihre Gartenleiden­ schaft haben die Bauherren fast schon bis zur Selbstver­­sor­gung entwickelt. Sie pflanzten verschiedenste Spindelobstbäume: Pflaumen- BirnenApfel- Kirsch- Mirabellen- und andere Obstbäume ja sogar einen Feigen- und

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einen Aprikosenbaum auf 500 m über dem Meeresspiegel an. Gartenarbeit ist für sie Erholung bei der sie von der Arbeit abschalten können. Es ist eine von Wärme und Sonne verwöhnte Gegend. Die gegenüberliegenden Felswände heizen sich auf und zusammen mit der Wasserfläche des Walensees entsteht ein spezielles Mikroklima. Meistens bringt der Föhn sehr warme Luftmassen mit sich und Nebel bildet sich nur sehr selten. Oft ist es so mild dass man selbst im Winter auf den verschiedenen Terrassen und Gartensitzplätzen die freien Stunden draussen geniessen kann. Die grosse

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Die Natur ins Haus hinein lassen

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Drinnen Wohnreportage

Majestätisch: Die Churfirsten als Kulisse für das Haus.

überdachte Terrasse bietet Wetterschutz für den Aufenthalt hoch oben über dem Wiesenhang und schafft eine Atmo­­ sphäre als würde man schweben. Ein weiterer Vorzug der Lage ist dass die Nachbarn keinen Einblick in die Räume haben und die umgrenzenden Wiesen nicht als Bauland ausgewiesen sind.

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Schöne Logenplätze

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Der neue Holzbau sollte flexibel öko­ logisch und kostengünstig realisiert werden. Die Bauherren haben über Jahrzehnte einen Landwirtschaftsbetrieb geführt. Da ist es selbstverständlich dass man Rücksicht auf die Natur nimmt. Der Architekt setzte sich mit den unter­ schiedlichen Sonneneinstrahlungen im Verlaufe des Tages und des Jahres auseinander. So entstanden auf den Terrassen und im Garten mehrere Plätze wo man sich je nach Tageszeit und Wetter aufhalten kann. «Wir haben für jedes Wetter und für jeden Sonnenstand einen geeigneten Sitzplatz» meint

Die Badeinrichtung ist funktionell und einfach zugleich.

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die Bauherrin. Da gibt es verschiedene Logen- und Panoramaplätze überdeckte geborgene Nischen wo man sich auch bei schlechtem Wetter gemütlich hinsetzen kann oder Schattenecken von wo aus man einen herrlichen Blick auf den ganzen See die Berge die angrenzenden sanften Hügel sowie die steil aufragenden Felswände hat.

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Gemütliche Ofenbank Geheizt wird mit einem WärmespeicherKachelofen mit gemütlicher Ofenbank. Da es in dieser Gegend überdurchschnittlich viele Sonnentage gibt wärmt die Sonne je nach Stand die Zimmer auch in der Übergangszeit obwohl der Bauherr begeistert Holz scheitet. Das Holz liegt in

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Wohnreportage Drinnen

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einiges selbst ausgeführt. Die Bauleitung Baumeisterarbeiten und die Statik übernahm ein Unternehmen aus der Gegend. Es gab überhaupt keine Probleme mit den Handwerkern. Sie seien stolz gewesen dass sie an einem derart schönes Haus bauen konnten erzählt die Bauherrin. Die Bauzeit dauerte kaum sechs Monate. Das ganze Haus ist extrem gut isoliert die Fenster dreifach verglast und das Flachdach begrünt. Für die Bauherren war es wichtig dass man das Stückchen Erde das man bebaut hat der Natur als Gründach wieder zurückgibt. Während der Bauzeit verbrachten sie die gesamte freie Zeit auf der Baustelle. Die Zusammenarbeit mit dem Architek­ten sei sehr angenehm gewesen. Entstanden ist ein Wohnhaus mit klarer architektonischer Formensprache das individuell auf seine Bewohner und die Grundstücksituation zugeschnitten ist und in dem man die imposante Naturkulisse im Wechsel der Jahreszeiten intensiv erleben kann.

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gut geschichteten Beigen trocken unter dem Vordach bereit. Nur selten müssen die elektrischen Radiatoren im Büro im Schlafzimmer und im Gästezimmer eingeschaltet werden. Im Innern wirken sich die Holzbauwände mit natürlichem Farbanstrich günstig auf das Raumklima aus. Für das ganze Haus wurde innen und aussen unbehandeltes Lärchenholz ein-

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gesetzt. Die Bauherren und der Architekt schätzen den lokalen Baustoff Holz mit Tradition und Zukunft. Die ganze Konstruk­ tion die Balken die Dielen die geölten Riemenböden die Treppe die Fenster sowie die horizontale Aussenverschalung sind aus unbehandeltem Lärchenholz. Die Konstruktion wurde teilweise vorfabriziert. Beim Innenausbau hat der Bauherr

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Quelle: FONA-Verlag, Foto: Andreas Thumm

Drinnen Rezept

Asia Wrap Zutaten für 4 Personen: Wraps (ergibt ca. 10 Stück) 80 g Mehl 150 g Milch 2 Eier 75 g Nussbutter 1 Prise Salz Füllung 60 g Sojasprossen 40 g Alfa Alfa Sprossen 1 Schale Shisokresse 100 g Eisbergsalat fein geschnitten Sauce 2 EL Sweet Chili Sauce 1 EL Crème Fraiche 1 EL Joghurt Natur Salz, Pfeffer 1 EL gehackte Kräuter (Kerbel, Schnittlauch, Koriander) 1 TL schwarzer Sesam 2 EL Sesamöl 2 EL Sojasauce 2 EL Austernsauce 240 g Rinderfilet in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten

16 Haus magazin 4/2013

Wraps Alle Zutaten zu einem glatten Teig ver­ rühren. In einer Teflonpfanne bei mittle­ rer Hitze Crêpes herausbacken und mit Plastikfolie abgedeckt warm stellen.

sauce

Hitzberger Bern Spitalgasse 33 3011 Bern Tel. +41 31 372 35 00 www.gastroawards.ch/hitzberger-bern info@hitzberger.com

Die Zutaten für die Sauce zu einer cremi­ gen Masse aufrühren.

FERTIGSTELLEN Die Wraps auf eine Arbeitsfläche legen und mit der Sauce bestreichen. Die Fül­ lung gleichmässig darauf verteilen. Die Rinderfilets kurz auf beiden Seiten in Sesamöl anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Auf einem Teller warm stellen. In Streifen schneiden und mit Sojasauce parfümieren. Die Filetstreifen danach gleichmässig auf dem Salat ver­ teilen. Wraps einrollen Enden abschnei­ den und in der Mitte schräg halbieren.

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KOCHTIPP Die Zutaten sollten möglichst aus BioProduktion stammen und frisch und schonend zubereitet werden.

WEINTIPP

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Einen spritzigen jungen Féchy oder einen Grauburgunder aus der Bündner Herr­ schaft.


Unser Frühlin *   n o i t k A s g n i l h ü r F N I Z A G A ! r M h S a J U n i HA e n e n h I n e ngs-Aktion k li h n ü r F e r e h r Wir sc hre profitieren! Wer jetzt vosnHuAnsUeS MAGAZIN zu verzichten

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Ihr Filippo Leutenegger


Die Visitenkarte des Hauses Der erste Eindruck zählt – auch bei einem Haus. Ob weiss oder rot, Holz oder Kunststoff, schlicht oder ausgefallen: Die Haustür soll einladend wirken, aber ungebetene Gäste draussen halten. TEXT Tanja Hegglin

Kneer

A

ussentüren müssen mehrere Anforderungen erfüllen: Sie sollen Gäste willkommen heissen und gleichzeitig Einbrecher fernhalten. Sie müssen der Witterung standhalten und eine gute Dämmung aufweisen. Und natürlich sollen sie optisch zur Architektur des Hauses passen sowie dem Geschmack der Hausbesitzer entsprechen. Aussentüren bestehen meist aus Holz Kunststoff Aluminium oder der Kombination Holz-Aluminium. Je nach Standort der Aussentüre sind unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen weshalb die richtige Wahl des Materials von grosser Bedeutung ist. So sollte zum Beispiel eine Holz­türe ausschliesslich an witterungsgeschützten Orten zum Einsatz gelangen. Häufig werden Materialien kombiniert. Glaselemente oder sogar Ganzglastüren spielen eine immer wichtigere Rolle. Sie lassen viel Licht in die Räume und wirken von aussen besonders einladend. Glastüren und -einsätze sind meist blickdicht verarbeitet – zum Beispiel sandgestrahlt – um ungewollte Einblicke in die Innenräume zu verhindern.

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Haustüren DRINNEN

Ego Kiefer

Auch farblich sind kaum Grenzen gesetzt. Es muss ja keine gelb-rosa-grün gestrichene Haustür wie bei Pippi Langstrumpfs Villa Kunterbunt sein doch je nach Fassade passt eine kräftige Farbe. Dunkle Farben eignen sich wiederum nur bedingt weil sich so angestrichene Türen bei Sonneneinstrahlung stark erhitzen und sich dadurch verziehen können. Gerade eine nach Süden ausgerichtete Aussentür kann schnell zu heiss werden. Hier schaffen vorgehängte Tür-Doppel Abhilfe. Ein Tür-Doppel ist wie eine zweite Tür – ein auf die Aussenseite des Türblatts montiertes Element das die Tür gegen Kälte und Wärme schützt und so der Tür mehr Stabilität verleiht.

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Bild: zVg

Normen helfen Haustüren können ein wesentlicher Schwachpunkt der Wärmeund Schalldämmung eines Hauses sein. Manche erinnern sich vielleicht noch an die dünnen Wohnungstüren von Mehrfamilien­

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häusern die Mitte des letzten Jahrhunderts gebaut wurden – kaum besser als ein Türvorhang. Heute dämmen Türen sowohl thermisch als auch akustisch gut. Dazu gibt es Normen: Der U-Wert gibt Auskunft darüber wie gut eine Türe gedämmt ist. Je kleiner der U-Wert umso geringer ist der Wärmeverlust. Eine Minergie-Tür etwa hat einen U-Wert von unter 1. Ein ebenso zentraler Punkt ist die Sicherheit einer Aussentür. Einbruchsversuchen soll sie so gut wie möglich standhalten. Grundvoraussetzung für eine sichere Türe ist ein massiver Tür­ flügel von mindestens 60 Millimetern Dicke. Für Glaseinsätze sollte einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas oder schlag­festes Polykarbonatglas mit entsprechend guter Befestigung verwendet werden. Auch hier können sich Käufer auf Normen verlassen – anhand so genannter Widerstandsklassen ist ersichtlich wie einbruchsicher eine Tür ist. Einbruchhemmende Türen werden in sechs Widerstandsklassen – RC 1 bis RC 6 – eingeteilt wobei RC 6 für die höchste Widerstandsklasse steht. Empfehlenswert für private Bauten sind Türen der

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DRINNEN Haustüren Biffar

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Sabo

Vordächer: Komfort und Schutz

Sabo

wissen

Gerade in neueren Bauten sind die Hauseingänge nicht immer zurückversetzt und stehen auch nicht unter einem Dachvorsprung. Während man früher die Haustüre vor Witterungseinflüssen schützte, etwa in Form eines Windfangs, ist das heute meist nicht mehr nötig. Moderne Aussentüren halten der Witterung stand, ohne sich zu verformen. Doch gerade bei starkem Niederschlag und Wind ist es angenehm, vor der Haustür ein kleines Dach über dem Kopf zu haben – sei es, um den Schirm zuzuklappen oder um zu verhindern, dass es beim Öffnen der Tür ins Haus regnet. Vordächer sind heute oft filigrane MetallGlas-Konstruktionen, die den Eingang nicht verdunkeln und elegant wirken. Es gibt auch hier eine grosse Vielfalt.

Was ist bei Anstrichen zu beachten?

Worauf muss man beim Kauf einer neuen Haustür achten?

Kräftige Farben wie Bordeaux-Rot oder Anthrazit liegen im Trend. Doch dunkel gestrichene Haustüren können sich durch Sonneneinstrahlung so stark aufheizen dass sie sich im Laufe der Zeit verformen. Um das zu verhindern sollte man solche Türen mit einem vorgehängten Tür-Doppel versehen. Der Schreiner kann seine Kundschaft entsprechend beraten.

Aldo Rickenbacher Geschäftsführer Riwag Türen

Es gibt technisch gesehen fünf Kernpunkte die eine Aussentür erfüllen soll: Sie muss ihre Form behalten eine gute Wärme- und Schalldämmung aufweisen Einbruchschutz bieten und Schlagregen abhalten. Für diese Kriterien gelten Vorschriften und Normen mit denen auch Laien die Qualität einer Tür abschätzen können. Diese Werte gelten für alle Materialien.

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Wie sieht die Haustür der Zukunft aus? Der Trend geht stark in Richtung elekt­ ronische Öffnung. Es gibt heute Türen die sich per Fingerabdruck Infrarot oder Funk öffnen. Diese Türen benötigen ein Motorschloss und sind zusätzlich mit einem Zylinder versehen – damit sie sich auch bei einem Stromausfall öffnen lassen.

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Biffar Widerstandsklasse RC 2 und RC3. Dass die stärkste Tür nichts nützt wenn das Schloss nichts taugt versteht sich von selbst. Auch punkto Verriegelung gibt es heute zahlreiche Optionen. Und: Wer nicht gleich eine neue Haustür einsetzen will kann seine bestehende Tür auch nach­ rüsten. Für welche Art Tür man sich auch entscheidet: Eine umfassende Beratung sowie die professionelle Montage sind zwingend. In Ausstellungen von spezialisierten Schreinereien findet sich eine riesige Vielfalt von Türen die sich auf individuelle Wünsche anpassen lassen. Der Verband Schweizerische Türenbranche hat auf seiner Website www.tueren.ch die Liste seiner Mitglieder publiziert.

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Bild: zVg

Nachgefragt


Drinnen Entrée

Kleiderständer TJUSIG von IKEA.

Herzlich willkommen Damit der Flur nicht zur Rumpelkammer ver­kommt, braucht es funktionale Möbel wie Garderoben und Schuhschränke. Aber vor allem sollten Sie für Ordnung sorgen. TEXT Corinne Bünzli Multifunktional: Step von Müller Möbel.

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Kleidergarderobe REJA von interio.

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ie haben in den letzten Wochen weder Kosten noch Mühen ge­ spart und Ihr altes Wohnzimmer in einen schönen repräsentati­ ven Salon verwandelt. Stolz und glück­ lich haben Sie Freunde und Bekannte eingeladen um Ihr Glanzstück endlich zu präsentieren. Doch die Gäste zeigen sich dann alles andere als beeindruckt. Warum? Weil sie im Flur über Altpapier stolpern und von leeren PET-Flaschen begrüsst werden. Wundern Sie sich also nicht wenn Ihre Gäste nach diesem Albtraum die nächste Einladung aus­ schlagen…

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Nicht zu unterschätzen

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Das Entrée der Flur der Eingangsbereich oder die Diele egal wie Sie ihn bezeichnen wollen sollte vor allem eines sein. Die Visitenkarte Ihres Hauses oder Ihrer Woh­ nung. Seien Sie deshalb streng mit sich selbst. Halten Sie den Flur penibel sau­ber. Räumen Sie die Sportsachen weg und sorgen Sie auch dafür dass Ihre Kinder die Schulsachen in ihr Zimmer räumen.

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Entrée Drinnen

Das Entrée

info

Plätze festlegen Schlüsselbund, Mobiltelefon, Regenschirm – wer aus dem Haus geht, muss an so einiges denken. Darum: Gestalten Sie das Entrée so, dass alle Gebrauchsgegenstände einen festen Platz haben. Den wer sucht schon am frühen Morgen… Passender Schuhschrank Wohin mit den Schuhen? Haben Sie einen schmalen Flur, dann empfiehlt sich ein Schuhschrank mit Schuhklappen. Diese Modelle haben eine geringe Tiefe und bieten dennoch genügend Stauraum. Front und Oberfläche sollten möglichst einfarbig und schlicht sein. So fügt sich der schlanke Schuhschrank besser ins Gesamtbild. Haken statt Garderobe Garderoben brauchen bekanntlich etwas Platz. Doch auch in kleinen Fluren gibt es Lösungen. Hier heisst das Zauberwort Kleiderhaken statt Garderoben. Kann auch sehr witzig aussehen, weil man sie genau da anbringen kann, wo man sie braucht. Spiegelschrank Cubus von Team 7, Pfister.

Sitzbank BEKVÄM und Boxen TRONE von IKEA.

Stauraum für Mäntel, Jacken und Co. Selbst wenn Ihr Eingangsbereich noch so schmal und klein ist sollten Sie unbedingt für genügend Stauraum für Mäntel und Schuhe sorgen. Für eine grosse Familie ist der Einbauschrank eigentlich ein Must. Denn wo sonst kann eine mehrköpfige Familie ihre Jacken Schals und Hand­ schuhe sauber und staubfrei versor­ gen. Das geht nun wirklich nur in einem Einbauschrank.

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gehören im Winter auf den Estrich oder in den Keller aber nicht an die Garderobe. Garderoben gehören zum Sortiment jedes Möbelhauses. Die Auswahl ist gar so vielfältig dass man die Qual der Wahl hat. Oft sehen Garderoben im Geschäft sehr «stylish» aus aber sind alles andere als praktisch. Lassen Sie sich also nicht

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Private Galerie Der Flur ist das Empfangszimmer des Zuhauses. Gestalten Sie es so schön wie möglich. Hängen Sie lieb gewonnene Kunstdrucke, Fotografien oder die schönsten Familienporträts auf.

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Bild: zVg

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Einheitliche Farbe bringt Ruhe Klar sieht Farbe auch in einem Flur gut aus. Doch mehr Ruhe und Eleganz erzielt man, wenn man die Wände in der selben Farbe streicht wie die Türen. Probieren Sie es aus. Jede Nische nutzen Sollten Sie eine Nische zur Verfügung haben, so nutzen Sie sie sinnvoll. Auch wenn marktübliche Möbel oft zu gross sind. Probieren Sie es mal mit einem niedrigen Rollcontainer oder einem schmalen Einbauregal. Sollte noch Platz für Hutablage sein, umso besser.

Die richtige Garderobe Wer keinen Platz für einen Einbauschrank hat wird wohl oder übel auf eine Garde­ robe zurückgreifen müssen. Ob sie nun an einer Wand montiert ist oder frei im Raum steht ist auch wieder eine Frage des Platzes im Flur. Wahrscheinlich ist eine Wandgarderobe aber platzsparender als eine die frei im Raum steht. Wichtig ist bei der Garderobe vor allem dass nur Jacken und Mäntel daran hängen die tag­ täglich benutzt werden. Aber überladen Sie die Garderobe nicht: Sommerjacken

Grosse Spiegel zaubern Licht und Weite Holen Sie sich mehr Licht in den Flur und tricksen Sie das Auge aus. Ein grosser Spiegel reflektiert das Tageslicht und erweitert optisch den Raum. Er sollte taktisch gut platziert sein, zum Beispiel gegenüber von Fenstern oder Türen in andere Räume.

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Elegant: Garderobe S 1522 von Thonet.

Seien Sie mutig Warum machen Sie den Flur nicht zu einem aussergewöhnlichen Raum? Vielleicht schlägt Ihr Herz ja für eine extravagante Wanddekoration oder eine spezielle Farbe. Trauen Sie sich. Denn auch auf kleinstem Raum kann man seine (Wohn)-Wünsche ausleben.

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Drinnen Entrée

Stehgarderobe Stand von Magazin, Manufactum.

Schuhregal PENTA, Schuhschrank GALILEO, Schrank SPIRIT II und Garderobe AT WORK von interio.

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blenden und entscheiden Sie sich lieber für ein funktionales Teil oder lassen Sie sich beim Schreiner Ihres Vertrauens gleich eine Garderobe nach Ihren Vor­ stellungen bauen.

Dass Frauen mitunter an einen Schuh­ tick «leiden» ist hinlänglich bekannt. Und wahrscheinlich gibt es wenige Frauen die tatsächlich mit 14 Paar Schuhe auskom­ men wie eine Frauenzeitschrift kürz­ lich fast «mitleidsmässig» schrieb. Die Durchschnittsmenge an Schuhen liegt bei vielen Frauen wahrscheinlich um einiges höher. Es gibt auch Frauen die über 50 oder mehr Paar Schuhe besitzen. Egal ob es nun aber 14 oder 44 Paar Schuhe sind. Wenn Sie alleine leben und viel­leicht einen begehbaren Schrank Ihr eigen nennen dürfen dann ist das mit dem Stauraum kein Problem.

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Boxen TRONES von IKEA.

Sollten Sie aber eine Familienfrau sein sagen wir mit einem Mann und zwei Kinder an Ihrer Seite wird es mit dem Stauraum der Schuhsammlung doch etwas schwieriger. Und weil für Sie nicht gilt weniger ist mehr muss für die Sammlung eine gute und vor allem fami­ lienverträgliche Lösung gefunden wer­ den. Dafür eignen sich Schuhschränke die man an die Wand montieren kann her­ vorragend. Nutzen Sie den Platz den Sie zur Verfügung haben und geizen Sie nicht mit Schuhschränken. Hier gilt die Devise: Lieber einen zu viel als einen zu wenig…

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Flure sind oft fensterlos. Deshalb ist eine richtige Beleuchtung enorm wichtig. Oft wird der Flur von Spots erhellt was oft ein bisschen kalt wirkt. Hier würde eine schöne Kugelleuchte vielleicht besser passen.

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Ein Plätzchen für die vielen Accessoires Schuhe und Mäntel wären nun also schön und sauber versorgt der Spiegel ist auch montiert und schönes Licht empfängt den Besucher. Aber wohin mit den vielen Handtaschen Schlüssel und anderen Kleinigkeiten? Wenn sie täglich im Ge­ brauch sind will man sie nicht in einem Schrank oder einer Schublade versorgen. Sie können zum Beispiel gut sichtbar in einer Lederschale auf dem Schuhschrank liegen oder Sie montieren für die vielen verschiedenen Schlüssel ein schönes Schlüsselbrett. Wer sein Entrée erfolgreich entrümpelt hat kann sein Gäste beruhigt empfangen und muss sich auch nicht wundern wenn sie wiederkommen.

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Spieglein, Spieglein an der Wand

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Schuhschrank Orion von Pfister.

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Hellen Sie Ihr Entrée auf

Wer das Haus verlässt vergewissert sich gerne nochmals schnell ob die Frisur wirklich sitzt oder der Jupe tatsächlich kürzer ist als der modische Mantel. Da­ rum sollte im Entrée unbedingt ein Spie­ gel hängen. Auch hier bietet der Markt verschiedene Varianten an. Für die einen genügt ein runder kleiner Spiegel an­ dere fühlen sich mit einem langen Spie­ gel wohler. Massive Spiegel haben ein grosses Eigengewicht. Deshalb sollte der Spiegel mit Schraubdübeln befestigt

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Schlüsselbord Langerwirsch von Magazin, Manufactum.

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Bild: zVg

Wohin mit den vielen Schuhen?

werden einfache X-Haken-Nägel könnten unter der grossen Last wegbrechen.


Drinnen Treppen

Treppen – aber sicher!

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ie meisten Menschen müssen um ihre Wohnung oder alle Zim­ mer ihres Hauses zu erreichen Treppen steigen. Auch auf dem Weg zur Post Bäckerei oder zur nächsten Haltestelle des öffentlichen Verkehrs be­ gegnen wir Treppen. Denn Treppen sind eine sehr bewährte Lösung um grössere Höhenunterschiede zu Fuss zu überwin­ den. Und weil wir Treppen im Alltag so oft – eben auf Schritt und Tritt – begegnen sind sie uns so vertraut dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. Jedenfalls so lange wir jung und gesund sind und nicht mit einem Kinderwagen einem schwe­ ren Koffer oder einem geschienten Bein

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unterwegs sind. Oft merken wir erst dann dass Treppen auch Hindernis und Gefahrenstelle sein können. Was gesun­ de und jüngere Menschen beim Gehen kaum registrieren kann ältere oder sehund gehbehinderte Menschen in ihrer Selbständigkeit massiv einschränken und beispielsweise ein sicheres und autono­ mes Wohnen zu Hause in Frage stellen. Auch kleinere Kinder können sich auf un­ sachgemäss ausgeführten Treppen stark verletzen. Bei genauem Hinsehen besteht eine Treppe aus vielen Elementen die sorg­ fältig aufeinander abgestimmt werden müssen. Eine durchdachte und umfas­

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sende Planung trägt viel zur Attraktivität eines Gebäudes und dem Wohlbefinden und der Sicherheit seiner Bewohner bei (siehe Box).

Stiefkind der Planung Bei der Planung eines Wohnhauses wird der Treppe in der Regel aber vergleichs­ weise wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Fertigelemente und Vorschriften der Feuerpolizei bestimmen Dimensionen und Aussehen der Treppe. Schliesslich kauft niemand eine Wohnung wegen des schönen Treppenhauses; weshalb soll da

Bilder: zVg

Freischwebende Kragstufen-Treppe von Bianchi Treppen.

Treppen sind ein zent­ rales Element der Er­ schliessung in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Ob diese Treppen auch von Kindern und älteren Menschen sicher benutzt werden können, hängt in entscheiden­­dem Masse von ihrer Ausgestaltung ab. TEXT Felix Bohn*


Treppen Drinnen

Alles aus Holz: Treppe von Langegg Treppenbau. Sicher: Treppe von Langegg Treppenbau mit Handlauf. also mehr als das Nötigste an Gedan­ken und Budget investiert werden? Durch den weit verbreiteten Einsatz von Auf­ zügen ist das Treppenhaus auch immer mehr zum Fluchttreppenhaus verkom­ men. Dies ist aus verschiedenen Gründen eine be­dauernswerte Entwicklung.

Überraschenderweise passieren die meisten Sturzunfälle im Haushalt nicht auf der Treppe sondern auf der gleichen Ebene (Teppich Schwelle Ausrutschen etc.). Dies hat einerseits natürlich etwas mit der vergleichsweise seltenen Benut­

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Sicherheit auf der Treppe

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zung der Treppe im Alltag zu tun. Ander­ seits spielt sicher auch eine Rolle dass man sich bei der Benutzung der Treppe den Gefahren bewusst ist und die Treppe deshalb viel vorsichtiger benutzt. Und das ist auch der richtige Ansatz. Ziel sollte nicht das Vermeiden von Treppen sein sondern einerseits das korrekte Planen Ausführen und Unterhalten andrerseits die richtige Benützung. Zum korrekten Planen gehören gut umgreifbare beidsei­ tig angebrachte Handläufe rutschsichere Stufen und eine ausreichende und blend­ freie Beleuchtung. Ein guter Unterhalt beinhaltet eine regelmässige Reinigung nach Vorgaben des Herstellers sowie die Überprüfung und gegebenenfalls die

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Nachbesserung des durch die Abnutzung und den eingetragenen Schmutz abneh­ menden Kontrasts der Stufenvorderkan­ ten. Dies ist die Aufgabe von Herstellern und Hauseigentümern. Dabei gilt es zu be­ denken dass bei Unfällen auf der Treppe wie beispielsweise beim Schnee auf dem Zugangsweg die Werkeigentümerhaftung Anwendung findet. Stürzt jemand weil die Treppe nicht normkonform gebaut oder nicht so wie man es erwarten dürf­ te unterhalten wird so haftet der Haus­ eigentümer für die Folgeschäden. Genauso wichtig wie die korrekte Ausführung einer Treppe ist auch die richtige Benutzung. Wohnungstreppen sollten nicht mit Strümpfen sondern

In zehn Schritten zur optimalen Treppe

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attraktive Lage im Gebäude, vom Hauszugang her gut auffindbar optimales Steigungsverhältnis: Stufenhöhe maximal 17.5 cm, Stufentiefe mindestens 28 cm, Neigung ca. 30° gerade Treppenläufe geschlossene Stufen ohne vorstehende Elemente rutschsicherer Stufenbelag (Innentreppen: R10 bzw. GS 1) einfarbiger Stufenbelag mit kontrastreicher Vorderkante Zwischenpodest von 120 cm Tiefe bei mehr als zehn Stufen Handläufe beidseitig; Form rund oder oval mit einem Durchmesser von 40 mm ±5 mm; kontrastreich zur Wand; 30 cm über Treppenanfang und – ende hinausreichend 9. ausreichende und aus allen Richtungen blendfreie Beleuchtung (hoher Indirektanteil, mindestens 300 Lux auf der Stufe) 10. Tageslicht (fassadenbündig oder mit Oberlicht) Traum aus Glas: Holmentreppe von Gyger Metallbau.

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Drinnen Treppen

Spindeltreppe von Noves. Kunstwerk: Wendeltreppe von Gyger Metallbau. Sicher auf und ab: Linea mit Reling von Bianchi Treppen.

Weitere infos www

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Fitnessgerät und Chatroom

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Auch wenn ein Aufzug vorhanden ist so sollte ausser wenn medizinisch etwas dagegen spricht die Treppe möglichst oft benutzt werden. Auf der einen Seite wer­ den beim Treppensteigen automatisch Ausdauer Gleichgewicht Körperkoordi­ nation und Kraft trainiert. Das Treppen­

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haus ist also ein kleines Fitnessstudio direkt vor der Wohnungstür. Auf der anderen Seite fördert das Treppenhaus die sozialen Kontakte. Während man im Lift oft und wegen der vorherrschenden Enge auch lieber alleine ist ermöglicht das Treppenhaus unkomplizierte Begeg­ nungen und damit die Förderung von Sozialkontakten in Wohnhäusern und Siedlungen. Es ist ein Chatroom (oder eigentlich ein Chatspace) im besten Sinn des Wortes.

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Bestehende Treppen aufwerten Bestehende Treppen können oft mit we­ nig Aufwand sicherer gemacht werden. Im Vordergrund stehen ein zweiter Hand­ lauf kontrastreiche und rutschsichere Stufenvorderkanten sowie eine gute Be­

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leuchtung. Alle drei Massnahmen sind mit vernünftigem finanziellen und zeit­ lichen Aufwand und ohne grosse Ein­ griffe in die Bausubstanz umsetzbar und kommen allen Bewohnern zugute. Sei es weil sie einen Fuss verstaucht haben ein Kleinkind auf dem Arm tragen oder ein Glas zuviel getrunken haben oder – im Falle der verbesserten Beleuchtung – weil sie sich abends dank der höheren Beleuchtungsstärke und der längeren Leuchtdauer im Treppenhaus sicherer fühlen. Ein durchdacht geplantes Trep­ penhaus trägt so viel zur Qualität eines Wohnhauses und dem Wohlbefinden seiner Bewohner bei.

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*Felix Bohn, Dipl. Architekt ETH, dipl. Ergotherapeut HF, zert. Lichtdesigner SLG, zert. Gerontologe INAG Fachbereichsleiter Altersgerechtes Bauen der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen

EXKLUSIV FÜR ABONNENTEN HAUS MAGAZIN! Profitieren Sie von Kollektivrabatten und somit von besonders attraktiven Prämien bei den Zusatzversicherungen. Diese Ermässigungen gelten auch für Ihren Partner oder Ihre Partnerin sowie für ledige Kinder, die im selben Haushalt leben. - 15% Rabatt auf die Spitalkostenversicherung - 10% Rabatt bei Krankenpflege-Plus- und -Comfort-Versicherung - 15% Rabatt auf die Grundversicherung mit KPTwin.doc Mehr Informationen auf www.hausmagazin.ch/krankenkasse Fordern Sie noch heute Ihre persönliche und unverbindliche Offerte an!

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magazin

HAUS

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Bilder: zVg

nur mit rutschsicheren Hausschuhen begangen werden. Bei Bedarf sollte das Licht eingeschaltet und der Handlauf ge­ nutzt werden. Stufen insbesondere von Kellertreppen sind keine Ablageflächen für Zeitungen Altglas oder Spielzeug. Eine Glanzreinigung ist keine Visiten­karte für die Sauberkeit der Bewohner oder Besitzer sondern schafft grosse Rutschund Blendgefahr.

www.hindernisfrei-bauen.ch www.wohnenimalter.ch


Testwoche Drinnen

TESTWOCHE vom 27. Mai bis 2. Juni 2013

Wir verschenken 10 UltraCaptic Staubsauger von Electrolux 10 Haus Magazin-Leserinnen und Leser haben die einmalige Möglichkeit, den beutellosen und allergikerfreundlichen UltraCaptic UCALLFLOOR mit der neuen und innovativen «Compact & Go» Funktion zu testen. Nach der Testwoche gehört der UltraCaptic UCALLFLOOR von Electrolux im Wert von je Fr. 581.50 Ihnen!

«Compact & Go» Funktion

UltraCaptic – Kraftvolle Reinigung, hygienischere und einfachere Entleerung Beutellose Staubsauger sind effizient und einfach zu bedienen aber beim Ent­ leeren kann es passieren dass Staub im Behälter festsitzt oder entweicht. Darum hat Electrolux den allergikerfreundlichen UltraCaptic mit der neuen und innovati­ven «Compact & Go» Funktion entwickelt. Die «Compact & Go» Funktion verdichtet

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den Staub im Behälter und ermöglicht so – im Gegensatz zu herkömmlichen beutellosen Staubsaugern – eine hygieni­ schere und einfachere Entleerung. Die neue AeroPro Silent Bodendüse und ein aerodynamisches und geschlossenes Luftstrom-System sorgen für ein leises Betriebsgeräusch. Dadurch ist UltraCaptic

wesentlich leiser als die meisten anderen Multi-Zyklon Staubsauger ohne dass an Reinigungsleistung eingebüsst wird. Beim Kauf dieses Produkts gewährt Electrolux 5 Jahre Garantie.

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www.electrolux.ch Tel. 0848 899 300

So gehts: • Melden

Sie sich per Coupon oder über www.hausmagazin.ch/testwoche an oder senden Sie uns ein E-Mail. Einsendeschluss ist der 21. Mai 2013. • 10 Leserinnen und Leser werden für die Testwoche ausgewählt. Die Testpersonen werden am 23. Mai 2013 benachrichtigt und erhalten den UltraCaptic UCALLFLOOR von Electrolux bis am 27. Mai 2013 zugestellt. • Testen Sie den Staubsauger vom 27. Mai bis 2. Juni 2013 eine Woche lang und füllen Sie den Bewertungsbogen aus. • Senden Sie uns bis am 4. Juni den Bewertungsbogen retour. Die Auswertung der Testwoche publizieren wir in unserem Juli-Magazin.

bewerbungs-talon

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JA ich bewerbe mich für die Testwoche vom 27. Mai bis 2. Juni 2013. Ich bestätige dass ich in dieser Zeit zu Hause bin und erkläre mich bereit den Staubsauger eingehend zu testen und den Bewertungsbogen auszufüllen.

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MEIN GESCHENK: Nach Ablauf der Testwoche darf ich den staubsauger UltraCaptic von Electrolux behalten. Name: Vorname: Strasse/Nr. PLZ/Ort:

Bild: PD

Tel./Mobile Alter

E-Mail (optional): Anzahl Personen im Haushalt:

Anzahl Kinder

Anzahl Haustiere

Mein aktueller Staubsauger

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Ich bin die ideale Testperson weil… Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Magazin • Rötelstrasse 84 • 8057 Zürich

Teilnahme per E-Mail: test@hausmagazin.ch (vergessen Sie Adresse und Zusatzinformationen nicht)


DRaussen

Wenn es an die Gestaltung eines Gartens geht, steht auch die Auswahl der Baustoffe für Terrasse und Wege an. Dabei haben solche natürlich-organischen Ursprungs ganz klar die Nase vorn – allen voran Holz, einer der ältesten Baustoffe überhaupt. TEXT Juliane Forster

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Bild: Gärtner von Eden Ratingen und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL PHOTOGRAPHIE

Und worauf stehen Sie?

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aum ein Garten kommt ohne den Baustoff Holz aus. Doch was macht Holz bei der Gestaltung so empfehlenswert? Das ist eine Frage auf die es so vielfältige Antworten wie für Holz Einsatzmöglichkeiten gibt. Hier nur ein

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paar Beispiele: Ein Steg oder Sitzplatz aus Holz erwärmt sich schneller als dicke Steinplatten. So können sie bereits an den ersten Schönwettertagen oder auch nach einer kühlen Nacht direkt genutzt werden. Ausserdem hat Holz auch optisch eine wohnlich warme Ausstrahlung und eignet

sich deshalb perfekt als visuelles Bindeglied zwischen Innen- und Aussenraum. Schon der Name sagt es: Bei allen natürlichen Baustoffen war die Natur die Gestalterin das heisst man bekommt kein industriell genormtes Produkt. Vielmehr sind die Oberflächen immer

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Draussen Traumgarten

Flexible Formenvielfalt bei der Gestaltung mit Holz.

Das Holzdeck scheint über dem Wasser zu schweben.

Das differiert je nach Materialwahl preislich nicht so sehr. Den Entscheid, ob Holz oder Naturstein verlegt werden, wird man aber auch nicht wegen des Preises fällen, sondern danach, welche Bedürfnisse und Ansprüche erfüllt wer­den sollen. Möchte man einen warmen, wohnlichen Belag wird man Holz wählen, Holz passt nahezu in jedes Gestaltungskonzept.

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Nach welchen Kriterien wählt man denn die Holzart aus? Ein wichtiges Kriterium für viele Kunden ist erfahrungsgemäss die Herkunft. Sie wählen lieber europäische Hölzer an-

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In welchen Bereichen arbeiten Sie mit Holz? Das ist ganz eindeutig im Schwimm­ teich- und Poolbereich. Was gibt es An­genehmeres als aus dem Wasser zu steigen und sich auf das warme Holz zu legen? Oft bedienen wir auch Familien mit kleinen Kindern, die noch auf dem Boden spielen, die gerne ein Material haben, das nicht kühl ist und falls die Kleinen stürzen auch nicht zu hart. Daneben kann man aber auch im Wege­ bereich sehr schön mit Holz gestalten.

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etwas unregelmässig weil ja auch kein Baum wie der andere gewachsen ist. Doch genau das verleiht natürlichen Baustoffen ihr besonderes Charisma. Doch nicht nur optisch auch funktional offeriert Holz die unterschiedlichsten Möglichkeiten für den Garten wobei die Wahl der Holzart auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt sein sollte. Für Bodenbeläge eignen sich vor allem haltbare tropische Harthölzer wie Ipe Sipo Mahagoni oder Teak. Diese sollten immer aus zertifiziertem Anbau stammen. Aber auch einheimische Hölzer Grossraum Mitteleuropa wie Kastanie oder Robinie (keilgezinkt) wärmebehandelte Esche haben für diesen Bereich gute Eigenschaften. Sogar manche Weichhölzer wie etwa Douglasie oder Lärche können verwendet werden. Lärchenholz zum Bei-

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Wie ist das preisliche Verhältnis zwischen einem Holzdeck und einem Naturstein­ belag?

Im geradlinigen Designgarten gehen Holz und Beton eine Verbindung ein.

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Hans-peter forster Inhaber Forster Gartenbau AG*, 4425 Titterten

stelle von Tropenhölzern. Mit ThermoEsche zum Beispiel ist man von den Eigenschaften und der Haltbarkeit her gesehen gleich gut bedient wie mit Tropenhölzern. Die Frage ist dann noch, ob zum Beispiel die Farbe gefällt. Ein weiterer Aspekt ist die Lebensdauer. Europäische Nadelhölzer wie Lärche und Douglasie sind zwar auch ohne Behandlung sehr dauerhaft, haben aber trotzdem eine kürzere Lebensdauer von etwa zwölf Jahren. Je nach Verwendungszweck und aus preislichen Überlegungen sind sie aber durchaus empfehlenswert.

Bilder: Gärtner von Eden Ratingen und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL PHOTOGRAPHIE

Nachgefragt


Traumgarten Draussen

Je nach Verlegeart kann die räumliche Wirkung verändert werden.

Elegant: Holz und Wasser kombiniert.

Holzbeläge sind für Terrassen ideal.

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spiel hat einen hohen Harzanteil was auf natürliche Art gegen Schädlingsbefall und Krankheiten schützt und ist auch in rohem Zustand recht witterungsbeständig. Im Laufe des Witterungsprozesses erhält es eine schöne silbrig dunkle Farbe. Kommt das Holz in Wassernähe zum Einsatz sollte man unbedingt darauf achten keine Hölzer zu verwenden bei denen Holzinhaltsstoffe austreten und ins Wasser gelangen können.

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wichtig. So sorgt etwa erst die richtige Konstruktion einer Holzterrasse für deren Langlebigkeit ebenso die Ausrichtung. Dauerschatten ist nicht ideal und besonders Weichholz darf nicht unge-

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Belüftetes Holz trocknet schneller

Baulicher Holzschutz Damit Gestaltungselemente aus Holz möglichst langlebig sind sollten sie so konstruiert sein dass sie nach Regen­ fällen gut trocknen können. Bauliche Holzschutzmassnahmen sind deshalb

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schneller abtrocknen. Die tragenden Balken sind abgedeckt und zum schnelleren Service sollte man den Deckbelag möglichst rasch abnehmen können. Das gewährt eine trockene und damit sichere und dauerhafte Unterkonstruktion die man bequem kontrollieren reinigen und falls nötig auch streichen kann. Ausserdem kann dank dieser Bauweise ein in die Jahre gekommener Deckbelag relativ rasch ausgewechselt werden. Bodenbeläge aus Holz können je nach Standort und Witterung manchmal rutschig sein allerdings nur wenn die Flächen lange feucht sind und nicht regelmässig gereinigt werden. Mittlerweile gibt es spezielle Reinigungsmaschinen und auch Reinigungsmittel mit denen in relativ kurzer Zeit auch grosse Flächen bearbeitet werden können so dass

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schützt auf Mauern und Böden liegen sonst treten sehr schnell Fäulnisprob­ leme auf. Bewährt hat sich die Arbeit mit sogenannten Ständerkonstruktionen. Damit liegt das Holz einige Zentimeter über dem Boden ist belüftet und kann

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Draussen Traumgarten

Holzarten

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Für Holzbeläge im Garten ist die Verwendung folgender Holzarten erfahrungs­ gemäss sehr empfehlenswert, wobei bei den Tropenhölzern auf FSC-Qualität oder ein vergleichbares Siegel geachtet werden sollte: Ipe: Ein dunkles, bis ins Olivgrüne reichendes, sehr hartes Tropenholz, das auch im Zusammenspiel mit Feuchtigkeit sehr ruhig reagiert, praktisch astfrei, Lebensdauer > 20 Jahre Mahagoni: Ein rotbraunes, hartes Tropenholz, das im Zusammenspiel mit Feuch­ tigkeit eher ruhig reagiert, praktisch astfrei, Lebensdauer > 20 Jahre Thermo-Esche: Ein mitteleuropäisches Holz, dunkelbraun, Oberflächenrisse möglich, praktisch astfrei, Lebensdauer > 20 Jahre. Selbstverständlich gibt es eine grosse Anzahl weiterer für den Garten geeigneter Hölzer. Die Wahl ist immer abhängig von der Verwendung, dem Standort und dem ästhetischen Anspruch.

Wohnlichkeit und Wärme des Holzes verbinden aussen und innen ideal.

Wer bei der Anlage seiner Holzterrasse in eine gute Holzqualität investiert wird feststellen dass Holz ein sehr anpassungs­ fähiger Baustoff ist der auf die Einflüsse denen er ausgesetzt ist intensiv reagiert: Bei hoher Feuchtigkeit quillt Holz bei ausgeprägter Trockenheit schwindet es. Durch dieses «Arbeiten» können oberflächliche Risse entstehen die aber die Qualität keinesfalls beeinträchtigen. Auch altern die einzelnen Holzarten ganz unterschiedlich; einige verfärben sich ins Gräuliche andere dunkeln im Grau­

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Gerade bei Sitzplätzen und Terrassen unterstreicht Holz deren Charakter und Naturnähe. Je nach Form und Gestaltung des Gartens nach Art der Bepflanzung und verwendeten Gartenmöbeln können die Konstruktionen dem persönlichen Geschmack angepasst werden. Aus einzelnen Holzlatten entstehen Terrassen und Sitzplätze in allen erdenklichen Formen. An Hanggrundstücken oder über Wasserflächen sind optisch schwebende Terrassen ein besonderer Clou. Selbst bei der Gestaltung von Wegen kann Holz in

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Holz in der Gestaltung

verschiedenster Ausführung eingesetzt werden sei es als Holzhäcksel in Form von Brettern Holzscheiben oder Holzpflaster. Die Kombination mit anderen Materialien macht die Gestaltung noch individueller und bisweilen sogar exklusiv. Wegekonstruktionen haben allerdings meist direkten Erdkontakt. Daher sollte hier immer besonders hochwertiges Holz verwendet werden das auch entsprechend behandelt ist. Beim Wegebau ist ausserdem zu beachten beidseitig nach aussen hin etwas Gefälle zu gegeben und den Untergrund durch bauliche Mass­ nahmen gut zu entwässern damit das Wasser ablaufen kann.

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Mit den Jahren verändert sich das Gesicht

bereich stark nach. Diese Patina kann etwa in Kombination mit Edelstahl sehr reizvoll sein. Regelmässige Reinigung und Pflege können diesen Prozess aber auch verlangsamen.

Bilder: Gärtner von Eden Ratingen und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL PHOTOGRAPHIE

die Terrassenreinigung nicht mehr aufwendig ist. Dabei werden übrigens auch durch mechanische Beschädigung entstandene kleine Holzspriessen entfernt.

*Mitglied Gärtner von Eden www.forster-gartenbau.ch www.gaertner-von-eden.ch


Draussen Sonnenschutz

nachgefragt

MARTIN ANNEN, Verkaufsleiter STOBAG AG, Schweiz WAs spricht, nebst dem uv-schutz, für eine sonnenstore? Die Sonnenstore sorgt für einen Temperaturausgleich − an heissen Tagen dürfen Sie sich dadurch auf einen an­­genehm kühlen Terrassenplatz freuen. Weiter bietet die Sonnenstore einen hervorragenden Blendschutz und verlangsamt am Abend die Abkühlung des aufgeheizten Sitzplatzes.

wie kann ich meine familie ideal vor uv-strahlung schützen?

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UV-Licht kommt nicht nur von oben sondern reflektiert in alle Richtun­ gen – insbesondere am Wasser. Mit einer ergänzenden Seiten- oder Frontbeschattung schützen Sie sich noch besser und profitieren zusätzlich von der praktischen Sicht- und Windschutzmöglichkeit.

welches markisentuch ist das richtige? Dunkle Sonnenstorentücher bieten grundsätzlich besseren Schutz. Bei qualitativ hochwertigen Stoffen wie wir sie einsetzen filtern jedoch auch helle Tücher mindestens 90% der UV-Strahlung dunkle Tücher sogar bis 100%. Die Blendwirkung ist unter einem dunklen Sonnenstorentuch geringer. STOBAG bietet ein breites Sortiment mit UV-geprüften Stoffen für Beschattung sowie viele Spezialtextilien für Durchsicht Blendschutz oder Verdunklung.

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Kinderhaut mit Schatten schützen Nicht mehr lange und der Sommer mit hoffentlich viel Sonne ist wieder da. Speziell für Kinder ist dann ein guter Sonnenschutz besonders wichtig. Denn Kinderhaut kann die Sonneneinstrahlung wesentlich schlechter verkraften als die Haut der Erwachsenen. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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inderhaut ist um ein Mehrfaches dünner und produziert zu ihrem Eigenschutz nur wenig Melanin. Jeder Sonnenbrand und jeder ungeschützte Aufenthalt unter der Sonne erhöhen das spätere Hautkrebsrisiko. Setzen Sie Ihr Kind deshalb nicht direkter Sonnenbestrahlung aus. Lassen Sie es im Schatten spielen  verwenden Sie zusätzlich Sonnencrème und schützen Sie es auch im Schatten mit leichter Kleidung. So werden das Spielen im Garten und der Aufenthalt im Freien ganz sicher zum Vergnügen!

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Im Schatten bleiben Gerade bei Neubauten fehlt es vielmals an üppigem Baumbestand. Um dieses Manko an natürlichen Schattenplätzen auszugleichen bieten textile Sonnenschutzsys­ teme eine praktische und flexible Lösung. Damit ein solcher Sonnenschutz über viele Jahre den gewünschten Nutzen bietet sollte man sich vor dem Kauf von einem Fachmann beraten lassen und die Anforderungen an Funktion Stabilität und Sicherheit genau klären. So schützen z.B. geprüfte Qualitäts-Markisentücher

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Sonnenschutz Draussen

zuverlässig vor Hitze und schädlicher UV-Strahlung. Korrosionsbeständige Aluminiumgestelle gewährleisten eine lange Lebensdauer der Sonnenschutzsysteme. Das vielfältige Angebot reicht von freistehenden Storen bis hin zu eleganten Boxmarkisen oder robusten regenbeständi­ gen Terrassenmarkisen. Dank riesiger Farbauswahl eröffnet sich viel kreativer Spielraum für die Gestaltung. Freistehende Sonnenstoren sind schnell einsatzbereit und bieten kühle grosszügige Schattenflächen auf der Wiese über dem Planschbecken oder dem Sandkasten. Die stabile Doppel­ markise hat keine störende Mittelstütze und lässt sich per Handkurbel oder auch bequem per Elektroantrieb sicher be­ dienen. Elegante Cassettenmarkisen ermög­ lichen bis zu 70 m2 komfortablen Schatten aus der sicheren Box. Im eingefahrenen Zustand schützt die elegante und korro­ sionsbeständige Aluminiumcassette das Tuch und die mechanischen Teile wirkungsvoll gegen Schmutz und Witterungseinflüsse. Bei tief stehender Sonne bietet ein optionales Absenkvolant zusätzlichen Blendschutz und mehr Privatsphäre. Terrassenmarkisen mit stabilen Stützensystemen sind robust bieten dadurch auch bei windigen Verhältnissen grossflächig Schatten und schaffen zusätzlichen Raum im Freien. Bei genügend Neigung und mit wasserfestem Tuch ausgestattet schützen sie sogar vor Regen. Auch hier bieten zusätzliche Sichtschutzrollos oder Vertikalmarkisen wirkungsvollen Sichtund Blendschutz.

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PERGOLINO und SIRO: Terrassenmarkise mit hoher Windstabilität und optionalem Regenschutz – zusätzlich mehr Privatsphäre, dank flexiblem Sicht- und Windschutzrollo.

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TENDABOX BX3000: Cassettenmarkise mit cleverer Sicht-/Blendschutzoption.

Schutz vor UV-Strahlung

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Wir alle lieben es die Sonne auf der Haut zu spüren. Oft wird jedoch die Wirkung der schädlichen UV-Strahlung massiv unterschätzt. Selbst im Frühjahr und Herbst oder auch bei bewölktem Himmel kann diese bereits gefährlich stark sein. Damit wir und unsere Sprösslinge das schöne Wetter unbeschwert geniessen können lohnt es sich also frühzeitig die geeigneten Schattenplätze zu planen. Bilder: Stobag, Beiersdorf

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OMBRAMOBIL OS4000: Flexibler Schatten wo er gerade gebraucht wird.

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Draussen Terrassenboden

Die 11 Gebote für den Terrassenbau

Nie Holz direkt auf Holz verschrauben (Terrafix, Terraflex, Clipper als Puffer nutzen) Staunässe vermeiden, indem Unterlagen (Gummigranulat) unter der Konstruktion verlegt werden Aufbauhöhe des Bodens gegenüber Geländehöhe oder Balkontüre beachten Nicht-rostende Schrauben verwenden Schrauben immer verbohren und in einer Reihe verschrauben Jede Diele auf jeder Unterkonstruktion mit zwei Schrauben befestigen Längsende der Dielen nie auf einer Untergrundkonstruktion befestigen Hirnenden der Dielen immer mit Hirnholzversiegelung behandeln Abstand der Dielen bei trockenem Holz mindestens 7 mm Dielen mit Rillen immer in Wasserflussrichtung und einem Gefälle von 1-2 cm pro Meter verlegen Nie die Kombination Nadelholz (Unterkonstruktion) und Hartholz (Diele) wählen. Umgekehrt ist möglich

Quelle: K&R Terracon

info

B

ei der Glastür zur Terrasse muss die Bruttowohnfläche nicht enden. Im Gegenteil: auf der anderen Seite gibt es unzählige Möglichkeiten einen zusätzlichen Wohnraum zu schaffen der es in sich hat. Gartenterrassen gehören in der warmen Jahreszeit nachweislich zu den Flächen wo sich Hausbesitzer am liebsten und auch fast am häufigsten aufhalten. Umso mehr lohnt es sich diese für das heimische Lebensgefühl so wertvollen Quadratmeter entsprechend schön und attraktiv zu gestalten. Nicht nur Ästheten empfehlen dafür sehr häufig einen Boden aus Holzdielen. Er strahlt neben seiner natürlichen Eleganz auch viel Wärme und Gemütlichkeit aus. Eine tolle Holzterrasse kann man sich selbst bauen. Am Anfang steht immer die persönliche Idee. Wie soll das ganze Konstrukt am Ende aussehen? Welche Materialien passen zu meinem Garten? Worauf muss ich besonders achten? In der Planungsphase sind einige Punkte und Regeln zwingend zu beachten. So ist es ratsam sich ganz zu Beginn mit reichlich Informationsmaterial einzudecken oder fachmännisch beraten zu lassen. Man sollte etwa Bescheid wissen über die verschiedenen Belagsarten und Hölzer ihre Eigenschaften und Eigenheiten. Auch die Befestigungsmethode oder die Konstruktion des Unterbaus der Terrassendielen muss wohlüberlegt sein. Sie ist das Fundament für eine möglichst lange

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Die Terrasse zum Glück Attraktive Terrassendielen verschönern den Garten. Die Veredelung ihrer grünen Oase können Hausbesitzer auch selber in Angriff nehmen. Dabei sollten ein paar Regeln beachtet werden. TEXT Robert Wildi

Lebensdauer des Bodens. Diese verlängert sich zum Beispiel automatisch wenn die Terrassendielen nicht einer permanenten Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Aus diesem Grund werden in spezialisierten Fachgeschäften zum Beispiel Unterlagen aus Gummigranulat angeboten die in der Lage sind Feuchtigkeit rasch verdunsten zu lassen.

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Achtung: Holz «arbeitet»

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Was die Dielen selbst betrifft gibt es eine stattliche Auswahl an Materialien. Die gängigsten Holzarten für ein Terrassendeck sind Hart- Nadel- oder Laubhölzer.

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Sehr beliebt sind Gartenböden aus der heimischen Lärche Kiefer oder Esche. Auch tropische Harthölzer wie Mandio­ queira oder Bangkirai werden immer häufiger nachgefragt und in Schweizer Gärten verbaut. Jeder Heimwerker muss sich bei der Installation indes bewusst sein dass er es mit einem natürlichen Werkstoff zu tun hat. Holz «arbeitet» und kann unter klimatischen Einflüssen seine Masse verändern. Bis zu 10% Ausdehnung oder Schrumpfung sowohl bei Länge als auch Breite sind je nach gewählter Holzart möglich. Diesen natürlichen Prozess umgehen kann man mit Thermoholz. Mittels einer thermischen Spezialbehandlung

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Bilder: zVg

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Terrassenboden Draussen

Nachgefragt

Ramon Stettler Spezialist Terrassenböden Coop Bau+Hobby Herr Stettler, können Sie kurz erklären, welches die Vor- und Nachteile der verschiedenen Holzarten für Terrassendielen sind?

EINKAUFSLISTE Passende Unterkonstruktion Befestigung Terrassen-Belag (Verschrauben, Verlegeclips oder Systembefestigung) Unterbau (Unkrautvlies, höhenverstellbare Terrassenlager) Holzpflege (Öle und Entgrauer), Terracon Terrassenreiniger Werkzeuge und allgemeines Zubehör Passenden Boden: Bodendiele WPC, 200 x 15 x 2,5cm, braun Terrassendiele Lärche, Standart Terrassendiele m.S. Thermoholz, Kiefer, 1.75 Oecoplan Terrassendiele, Mandioqueira, 1.8 Oecoplan Terrassendiele, Bangkirai, 1.8 Terrassendiele m. Sys. Thermo Esche, 1.75

Einheimische Nadelhölzer sind harzhaltig, haben eine ästige Optik und sind leicht zu verarbeiten. Zudem weisen sie ein recht hohes Quell- und Schwundverhalten auf. Sie sind jedoch weich und nicht allzu dauerhaft. Tropische Harthölzer hingegen sind sehr hart und dauerhaft. Sie haben eine natürliche Säure, was sie besonders resistent gegen Schimmel- und Pilzbefall macht. Sie wirken markant und edel. Durch eine thermische Behandlung – unter Einfluss von Dampf und Temperatur – kommen die Eigenschaften von einheimischen Hölzern den Eigenschaften der tropischen Harthölzer näher.

Muss sich ein Fachgeschäft, das Holzdielen verkauft, nicht auch ökologische Fragen stellen?

werden dessen Eigenschaften dahingehend angepasst dass es sich kaum mehr verändert. Meistens werden Eschen Fichten oder Kiefer dafür verwendet. Ist das Kunstwerk erst einmal voll­ endet beginnt die Pflege. Und diese sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. In spezialisierten Fachgeschäften werden Terrassen-Reinigungsmittel verkauft die sich für alle Holzböden bestens eignen. Natürliche Verschmutzungen auf der Oberfläche lassen sich damit problemlos entfernen. Mit einem Liter können rund 10 bis 20 Quadratmeter ausreichend behandelt werden. Dem Wohlfühlsommer auf der heimi­ schen Terrasse steht nun nichts mehr im Weg. Das zusätzliche Wohnzimmer mit permanenter Frischluftzufuhr ist voll­ endet. Da begibt man sich noch so gern und häufig auf die andere Seite der Schiebetür aus Glas.

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Ja natürlich. Coop unterstützt die vorbildliche Waldbewirtschaftung und hat ein Interesse an einem objektiven Herkunftsnachweis für das eingesetzte Terrassenholz. Um dieses Bestreben weiter voranzubringen, setzen wir für unser Unternehmen und für bestimmte Produkte den hohen Standard des FSC-Systems um.

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Das gilt auch für die bei Ihnen verkauften Tropen­ hölzer? Die angebotenen Tropenhölzer, namentlich Mandioqueira und Bangkirai, stammen aus einer 100% FSC-zertifizierten, kontrolliert nachhaltigen Bewirtschaftung des tropischen Waldes.

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Kann sich jeder Hausbesitzer eine eigene Holzterrasse bauen oder braucht es dazu auch fachmännische Hilfe?

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

magazin

HAUS

Mit ein paar Hilfestellungen kann sich jeder eine Gartenterrasse bauen. Die Befestigungssysteme sind intuitiv und einfach. Wichtig ist, dass man sich vor der Planung der Terrasse genügend Informationen über die verschiedenen Belagsarten, Befestigungsarten und Unterbaukonstruktionen verschafft. Was gibt es zudem Schöneres, als sich die Terrasse von der Idee bis zur Vollendung selber zu gestalten und zu bauen. Da werden gemeinsame Grillabende gleich doppelt so schön.

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Draussen Wohntrends

WOHNTRENDS 2013: GartenLounge Als Alternative zu den weit verbreiteten Geflechtlounges zeigt Hunn Gartenmöbel, der grösste Gartenmöbel-Spezialist der Schweiz, die neusten Trends im Bereich Lounge. Moderne Designs und neue Materialkombinationen werten jeden Garten auf.

Rubin Ein Blickfang mit leichten, feinen Linien. Loungeelemente frei zusammenstellbar, ab 530.-

Safir Edle Lounge in modernstem, einzigartigem Design, erhältlich in dezentem Aluminium anthrazit oder elegantem Chromstahl. Loungeelemente frei zusammenstellbar, ab 680.–

Cannes Aussergewöhnliche Postergruppe für sorgenfreien Wohnzimmerkomfort unter freiem Himmel. Absolut wetterfest. Loungeelemente frei zusammenstellbar, Sessel 1220.–, Bank 2.5er 2350.–, Bank 3er 2950.–

Alle abgebildeten produkte sind erhältlich bei Hunn Gartenmöbel AG, Industrie Fischbacherstrasse, 5620 Bremgarten, www.hunn.ch

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Pflanzen Draussen

Wer einen Teich in seinem Garten hat, möchte auch hier auf Farbtupfer nicht verzichten. Allen voran ist es natürlich die Seerose (Nymphaea Hybride), die ab Mai die Wasseroberfläche je nach Sorte mit unterschiedlich grossen Blüten in den Farben Weiss, Gelb, Rosa oder gar Purpurrot ziert. TEXT & BILDER Brigitte Buser

Die Morgensternsegge besticht durch ihre stacheligen Früchte.

Seerosen gibt es für die unterschiedlichsten Teichtiefen.

Attraktive Pflanzen in und um den Gartenteich

A

ls Erste versprüht die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) in Mundart auch «Bachbombele» genannt ihren Charme. Die zu den Hahnenfussgewächsen zählende mehrjährige Staude wächst an Teichrändern und Bachläufen wird dabei nur etwa 30 cm hoch ist jedoch mit ihren dottergelben wenn auch relativ kleinen Blütenbällen ein wahrer Eyecatcher im erwachenden Frühlingsgarten.

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Ebenfalls gelb blüht unsere einheimische Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus) eine mehrjährige rhizombildende Staude mit einer Wuchshöhe von sage und schreibe bis zu zwei Metern. Erhältlich sind auch Sorten mit cremegelben Blüten oder grüngelben gestreiften Laubblättern. Sumpfschwertlilien blühen wie ihre verwandte Art die Japanische Wasserschwertlilie (Iris ensata) im Mai wobei letztere auch in den Farben Lila Blau Weiss oder gar Rosa erhältlich ist.

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Wasser bevorzugt

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Beide Arten gedeihen im Wasser wie auch in der feuchten Sumpfzone unsere einheimische Art bevorzugt hier einen lehmhaltigen während die japanische Verwandte einen eher sauren Boden liebt. Erwähnenswert wäre noch die Wieseniris (Iris sibirica) die mit ihren graziösen Blüten und dem filigranen Laub auch apart am Teichrand wirkt hier jedoch einen etwas trockeneren Standort bevorzugt.

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Draussen Pflanzen

Einen eher zierlichen Wuchs zeigt die Wieseniris. Hier die Sorte Harbswell Halleliuja.

Schöne Sumpfschwertlilien.

Rohrkolben brauchen Platz Der Rohrkolben wird bis zu 200 Zentimeter hoch und ist von zentimeterbreiten, leicht überhängenden, länglichen Blättern umgeben.

Bereits ab April zeigt die Sumpfdotterblume ihre gelben Blütenbälle.

Name Blütenfarbe Teichrose (Nuphar lutea) gelb Fieberklee (Menyanthes trifoliata) weiss Hechtkraut (Pontederia cordata) blau Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) weiss Gauklerblume (Mimulus guttatus) gelb Blumenbinse (Butomus umbellatus) rosa

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Weit in den Herbst hinein leuchten die purpurfarbenen Blütenstände des Blutweiderichs.

Weitere Pflanzen mit attraktiven Blüten

Auch sehr attraktiv ist der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) eine ebenfalls mehrjährige Staude die häufig in Röhrichten und Sümpfen bei uns anzutreffen ist. Sie fühlt sich im Wasser sowohl auch in der Sumpfzone ja sogar in feuchten Gartenböden wohl. Dabei be-

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Nicht unbedingt auffällig jedoch durchaus interessant ist der Rohrkolben (Typha angustifolia) mit seinen braunen länglichen Blüten- und Fruchtkolben die sich ab Juli zeigen und dabei an Pfeifenputzer erinnern. Da er gerne wuchert eignet er sich nicht für zu kleine Teiche muss aber auch in grösseren Gewässern bei Bedarf zurückgenommen werden. Für kleine

Besonders edel wirken die Blüten der Japanischen Sumpfschwertlilie.

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Wassertiefe 50 cm und mehr 5 –15 cm 10 – 30 cm 10 – 20 cm 0 –15 cm 5 – 80cm

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vorzugt sie sonnige Lagen kommt aber auch mit Halbschatten zurecht. Von Juni bis September zeigen sich purpurrote traubenförmige Blütenstände an den Spitzen der straff aufrecht wachsenden Stielen die mit graugrünen schmal-lanzettlich bis ovalen Blättern besetzt sind.

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Teiche sind auch Zwergformen erhältlich die ebenso wenn nicht interessanter sind. Nicht minder attraktiv ist die Morgensternsegge mit ihren gelben aufgeblase­ nen Früchten die in Nordamerika beheimatet ist. Sie wird etwa 70 cm hoch und ist da recht anpassungsfähig vielseitig einsetzbar. So gedeiht sie an Teichrändern wie auch in normalem Boden sofern dieser nicht oder nur wenig besonnt ist.

info Höhe Standort 20 cm sonnig 30 cm sonnig 50 cm sonnig 60 cm sonnig 50 cm sonnig 80 cm sonnig

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Weitere Themen www

Weitere aktuelle Themen finden Sie auf Gartenfreunde.ch


Gartenkalender Draussen

Gartenarbeiten im Mai TEXT Brigitte Buser

Kräuter:

Dahlien in Töpfen:

Wer ab August ein Feuerwerk im Topf haben möchte, setzt auf Dahlien, die übrigens wunderbar zum Indischen Blumenrohr (Canna) passen und unermüdlich bis zum ersten Frost blühen. Wählen Sie dazu kompakt wachende Sorten, die jetzt in grossen Töpfen angezogen werden. Es genügt, wenn die Knollen mit einer 5 cm dicken Erdschicht bedeckt sind.

Feurige Kapuzinerkresse: Soll es an Spalieren in die Höhe oder lieber über Mauern oder aus Balkonkistchen nach unten gehen, so kommt Kapuzinerkresse in Frage. Ihre feurigen Blüten leuchten nicht nur bei trübsten Regenwetter, sondern peppen auch sommerliche Blattsalate optisch auf und verleihen diesen zudem einen pfeffrigen Geschmack. Erntet man die Blüten vor dem Aufgehen, so können diese wie Kapern in Essig eingelegt werden.

Fein auch im Salat – die Kapuzinerkresse. Dazu 100 g Knospen mit 2 EL Salz mischen und über Nacht ziehen lassen. Anderntags das Salz mit Wasser abspülen und die Knospen mit 4 dl Weinessig und einem in Streifen geschnittenen Kapuzinerkresseblatt aufkochen. Knospen in vorbereitete Gläser füllen, mit dem Sud auffüllen und sofort verschliessen. Zum Abkühlen die Gläser auf den Kopf stellen.

Blattstauden und Gräser für die Terrasse: Nebst üppiger Blütenpflanzen erobern auch immer mehr Blattschönheiten oder gar Gräser einen Platz auf dem Balkon oder der Terrasse. Für halbschattige Lagen eignen sich besonders gut Funkien mit ihren herzförmigen oftmals zweifarbigen Blättern. Sie benötigen ein humoses Erdsubstrat sowie eine gute Wasserversorgung an heissen Tagen. An sonnigen Lagen kommt mit in Töpfen gepflanzten Gräsern Präriestimmung auf. Sorgen Sie hier unbedingt für einen guten Wasserabzug.

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FR

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Bild: Brigitte Buser

Jetzt dürfen kälteempfindliche Kräuter wie Stevia, Zitronenverbene, Basilikum, Dill und amerikanische Salbeiarten wie Ananas- oder Apfelsalbei ins Freie. Hier fördert das Ernten der Triebspitzen die Verzweigung. Idealer Zeitpunk dazu ist ein trockener, warmer Vormittag, dann ist der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen am höchsten.


Draussen Weber-Grill

Von der Schiffsboje zur Kult-Kugel Wer kennt ihn nicht, den Kugelgrill von Weber? Seit über 60 Jahren hat er es faustdick unter dem Deckel. Dank eines ausgeklügelten Grillsystems lässt sich mit ihm fast alles zubereiten: von der einfachen Wurst über den saftigen Braten bis zum leckeren Dessert. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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chon die Höhlenbewohner haben ihre Beute über dem Feuer gebraten. Doch die eigentliche Geschichte der Grillkultur beginnt in den USA. 1952 erfand George Stephen den Weber-Kugelgrill und läutete damit eine neue Ära des Grillierens ein.

Die Idee zum Kugelgrill kam ihm beim Anblick einer Schiffsboje. Auf der Suche nach einer Alternative für seinen unbeweglichen Ziegelstein-Grill erkannte George Stephen in der runden Form die Lösung seines Problems. Er konstruierte einen kugelförmigen Grill mit Deckel und legte damit den Grundstein für den späteren Siegeszug der Kult-Kugel. Heute ist das familiengeführte Unternehmen weltweit Marktführer bei Holzkohle- Gas- und

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Zusammensein am Grill. Wir haben diesen Trend früh erkannt und bieten mit unseren modernen Grillmodellen grenzenlose Vielfalt für jeden Geschmack. Da lohnt sich auch ein Besuch unserer Grill­ akademie wo selbst Profis immer noch etwas dazu lernen.»

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Qualität und Vielfalt im Trend Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen. Waren früher Fleisch und Wurst das Höchste der Gefühle liegen die Erwartungen inzwischen viel höher. Weniger ist mehr kreatives Grillieren liegt im Trend. Hochwertige Ausgangsprodukte und ausgesuchte Zutaten aber auch neue Grilltechniken erweitern die Vielfalt und den Spass am Grill. Ausserdem wird heute zu jeder Jahreszeit grilliert. Diese Entwicklung bestätigt auch Hans Bauen Geschäftsführer von Weber Schweiz: «Immer mehr Menschen interessieren sich fürs Grillieren. Sie suchen Qualität und Abwechslung und geniessen das lockere

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Schiffsboje als Vorbild

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Elektrogrills (inkl. Zubehör) und setzt mit zahlreichen Innovationen immer wieder neue Massstäbe im High-End-Grillbereich.

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Spass ohne Grenzen Weber hat mit dem Gourmet Barbecue System (GBS) ein ausgeklügeltes System entwickelt das mit seinen verschiedenen Einsätzen schier unendlich viele Zubereitungsmöglichkeiten erlaubt. Mit nur einem Grillmodell lassen sich neben saftigen Festtagsbraten oder geräucherten Fleischwaren auch Gemüse Seafood Pizza oder Nudelgerichte zubereiten. Selbst leckere Desserts sind für den Grill ein Leichtes. Zum Beispiel mit dem neuen

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Weber-Grill Draussen

Die Grillmethoden

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Direkte Grillmethode Direktes Grillieren mit der gleichen Temperatur auf dem gesamten Grillrost. Für die schnelle Zubereitung von Steak, Gemüsespiessen und Ähnlichem ist diese Methode besonders geeignet. Grillzeit < 30 Minuten. Indirekte Grillmethode Grosses Grillgut wie Braten oder ganzes Geflügel wird indirekt gegrillt. Dabei werden die Hitzequellen an den Rand des Grills verlegt, um zu verhindern, dass die direkte Hitze das Grillgut aussen verbrennt, bevor es innen gar ist. Das Prinzip entspricht dem der Umlufthitze im Backofen. Grillzeit > 30 Minuten. 50/50-Grillmethode (Zweizonenglut) Bei der 50/50-Methode wird die Hitzequelle auf eine Hälfte des Grills verschoben, wodurch zwei unterschiedliche Hitzezonen entstehen. Die sehr hohe direkte Hitze, die sich über der Hitzequelle befindet, dient dabei zum Angrillieren – in der indirekten Zone wird dann schonend fertig gegart. Besonders mittelgrosses Grillgut wird so besonders zart und bleibt schön saftig.

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Frauen an den Grill! Stand früher der Mann fast etwas verloren vor dem Rost und war darauf bedacht das Fleisch ja nicht verbrennen zu lassen kontrolliert er heute sein Grillgut ganz entspannt und unterhält sich dabei locker mit den Gästen. Ein Job den er immer häufiger ganz gerne auch seiner Partnerin übergibt. Denn Vorurteile am Grill sind fehl am Platz. Mit etwas Übung wird jedes Greenhorn rasch zum ausgekochten Grillprofi. Der Freundeskreis dankt’s. Einla-

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Bilder: Weber Grill

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Zurück zu den Wurzeln

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Der moderne multifunktionale Grill wird so immer mehr zur gängigen Alternative für den klassischen Herd. Er macht Spass bietet Abwechslung und setzt der eigenen Kreativität kaum Grenzen. Zudem verlagert er das Kocherlebnis vermehrt nach draussen – bei jedem Wetter. Und gibt uns damit ein Stück des archaischen Erlebnisses zurück das schon unseren jagenden Vorfahren beim Braten ihrer Beute über dem prasselnden Feuer ein freudiges Lächeln auf die bärtigen Gesichter zauberte.

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Weber Grillakademie Erfahren Sie mehr unter http://www.weber-grillakademie.com/ch

Ebelskiver-Einsatz für süsse Pfannkuchen nach dänischer Art. Wer weiss wie’s geht wird am 365-Tage-Grillieren seine helle Freude haben. Diese Vielfalt lockt übrigens immer mehr Frauen und Vegetarier an den Grill. Tendenz steigend. 

Das Resultat ist in jedem Fall ein Fest für die Sinne.

dungen zur Grillparty werden plötzlich zur spannenden Entdeckungsreise.

Der Deckel bringt’s Das Geheimnis des Kugelgrills liegt in seinem Deckel. Er macht den Grill erst zum «Umluftofen» und ermöglicht damit direktes und indirektes Grillieren. «Mit geschlossenem Deckel zirkuliert die Hitze gleichmässig im Grill. Das erlaubt schier unbegrenzte Möglichkeiten der Zubereitung» erklärt Grillmeister Marcel Meier. Offiziell werden drei Grillmethoden unterschieden: die direkte die indirekte und die 50/50-Grillmethode (vgl. Info-Box). Dazu kommt noch die Möglichkeit des Räucherns. Mit dem Smokey Mountain Cooker etwa lassen sich grosse Fleischstücke oder Fische langsam garen und räuchern.

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Nach dem BBQ ist vor dem BBQ Auch bezüglich Unterhalt, Reparatur und Reinigung bietet Weber den anspruchsvollen Grillfans einen perfekten Service: Die Hauptarbeit bei der Reinigung erledigen die Weber Grills von selbst. Sie müssen nur auf die maximale Betriebstemperatur aufgeheizt werden, bis die Grillrückstände verbrennen. Mit den zum jeweiligen Grill passenden Spezialbürsten lassen sich die Reste vom noch heissen Grillrost dann sehr leicht entfernen. Zudem gibt Weber bis zu 25 Jahre Garantie auf seine Grillmodelle. Weitere Informationen unter www.weber.com

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Service

Lärm mindert Wert von Immobilien Alle wollen ruhig wohnen, aber der Verkehrslärm nimmt laufend zu. Lärm raubt uns nicht nur den Schlaf. Der Strassen-, Bahnund Fluglärm schlägt sich auch auf Mieten und den Wert einer Liegenschaft nieder. TEXT Stefan Hartmann

Bild: zVg

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and aufs Herz: Wer möchte nicht in seliger Ruhe von seiner Terrasse aus auf Alpengipfel schauen und den Seeblick geniessen? Es gibt solche Glückspilze wie eine Studie der ZKB aus dem Jahr 2011 («Ruhe bitte») festgestellt hat. Danach liegt eine der begehrtesten Top-Wohn­ lagen der Schweiz in Seengen am Hallwilersee – mit Seeanstoss sonniger Hanglage toller Bergsicht. Und obendrein noch mit

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einer guten Erreichbarkeit der Wirtschaftszentren. Solche Traumlagen sind spärlich; sie sind nur bei vier Prozent der bewohnten Fläche der Schweiz möglich. Eine wichtige Rolle in diesem Lage-Rating spielt auch das weitgehende Fehlen von Bahn- und Strassenlärm am Hallwilersee. Deshalb können auch Wohnlagen am Bieler- und Murtensee in dieser exklusi­ven Wohnliga mithalten.

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Service Lärm

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Etwas weniger gut schneiden hingegen der Zuger- der Zürichund die Tessiner Seen mit den verkehrsreichen Ufern ab da sie an den Nord-Süd-Verkehrsachsen liegen. Die meisten Schweizer müssen indessen mit lärmbelasteten Wohnlagen Vorlieb nehmen. Wobei es in der gleichen Gemeinde sehr grosse Unterschiede gibt: Wer in Zürich-Schwamendingen entlang der Autobahn wohnt dem brausen täglich 130‘000 Fahrzeuge um die Ohren während die Bewohner an Top-Standorten wie dem Zürichberg ungestört den Amseln lauschen können. Die Auswirkungen einer Verkehrsberuhigung auf den Wert von Liegenschaften sind ganz erstaunlich. Als 2010 Zürichs Westrasse vom Transitverkehr mit 80 Dezibel vom Lärm befreit und zur normalen Quartiersstrasse mit Tempo 30 zurückgestuft wurde explodierten die Preise von Liegenschaften förmlich.

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Lärm als externer Kostenfaktor Jeder sechste Schweizer ist lärmgeplagt. Lärm ist die Schatten­ seite von Fortschritt und Wachstum. Bund Kantone und die SBB geben Millionensummen aus damit «belärmte» Bürger einiger­ massen ruhig schlafen können. Die SBB zum Beispiel verbauten in den letzten zehn Jahren 800 Millionen Franken für Lärmschutzmassnahmen vor allem für leisere Güterwagen Schallschutzwände und bessere Fenster. Laut dem Bundesamt für Raumentwicklung betrugen 2007 die externen Kosten des Verkehrs von Strasse und Schiene 9 Milliarden Schweizer Franken wobei der überwiegende Teil (95 Prozent) auf den Strassenverkehr entfiel. Als »externe» Kosten versteht man die nicht vom Verkehr gedeckten Krankheitskosten (rund 10 %) und die Entwertung im Immobilienbereich (90 %) durch den Verkehrslärm. Wie zu erwarten ist erleiden Gebäude an lärmigen Lagen eine Wertverminderung und die Mieterträge in Mehrfamilienhäusern fallen geringer aus. Immobilienökonomen der Zürcher Kantonal­bank (ZKB) wollten dies genauer wissen und haben 2011 ein umfassendes Lage-Rating für Immobilien erarbeitet mit dem sich erstmals auch die Wertminderung von Miet­ liegenschaften durch Lärm ermitteln lässt. Damit kann die

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Wertverminderung

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Neben Lärm spielen auch andere Umweltfaktoren eine Rolle. Wertvermindernd kann laut einer anderen Studie der ZKB («Wertvoller Boden», 2008) auch die Lage einer Liegenschaft neben einer Hochspannungsleitung sein. Sie geht von Einbus­ sen von 4 Prozent aus. Die Wertverluste bewegen sich dabei in einem ähnlichen Rahmen wie beim Fluglärm, die laut ZKB sogar 5 – 6 Prozent betragen können. In stark belasteten Gemeinden wie etwa Zumikon (ZH) können sie die Wertverlust­ leiter bis 30 Prozent hochklettern. (sth)

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hedonische Methode welche die Bewertung einer Immobilie bestimmt um eine wichtige Komponente erweitert werden. Die hedoni­ sche Methode stützt sich auf Faktoren wie Zentralität Steuern Sonneneinstrahlung oder Aussicht.

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Bahn senkt Mieten mehr als Strasse Die ZKB-Analysten konnten dank der Lärm-Datenbank SonBase des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) und einem geografischen Informationssystem GIS erstmals einheitliche flächendeckende Aussagen zum Ausmass von Lärmbelastungen machen. Sie haben mit dem Verfahren die Immobiliendaten von 660’000 Schweizer Wohnungsinseraten bzw. 160’000 Gebäuden aus dem Zeitraum 2002 – 2010 ausgewertet und den Einfluss von Lärm­ immissionen auf den Mieterlöse quanti­fiziert. Die Auswertung ergab dass 60 Prozent der Objekte durch Strassen- aber nur 4 Prozent durch Bahnlärm im Mietwert beeinträchtigt sind. In der Schweiz sind 70’000 Menschen durch übermässigen Bahnlärm beeinträchtigt während es beim Strassenlärm aber 1 2 Millionen sind. Entgegen den Erwartungen haben die ZKB-Analysten festgestellt dass Bahnlärm bei Miethäusern einen höheren Preisabschlag bewirkt nämlich 0 26 Prozent pro Dezibel mehr Lärm während dies beim Strassenlärm «nur» 0 19 Prozent pro Dezibel sind. Bahnlärm wird subjektiv offenbar stärker gewichtet. Die Wertminderung durch Fluglärm liegt übrigens bei 0 11 Prozent pro Dezibel.

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Wertvermindernd: Immobilie an Strassenkreuzung in Luzern.

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Bilder: zVg

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Wenig Durchgangsverkehr: Immobilien, wie hier an der Tödiwiese in Wettingen, sind begehrt.

Wertverminderung durch Lärm

WISSEN

pro Dezibel Zusatzbelastung über den Schwellenwert von 40 dB(A) nachts bzw. 50 dB(A) tagsüber LÄRMURSACHE MIETLIEGENSCHAFTEN – 0,19 % – 0,26% – 0,11% LÄRMURSACHE

Stockwerkeigentum

– 0,59 %

nicht erhoben –1%

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Lärm bei Privateigentum viel wichtiger Eine Nachfolgestudie der ZKB von 2012 zum Lärmfaktor bei privatem Stockwerkeigentum brachte Erstaunliches zu Tage: Er schlägt viel stärker zu Buche als bei einer Mietliegenschaft. Die Wertminderung durch Strassenlärm beträgt nämlich 0 59 Prozent

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0%

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Quelle Bafu und ZKB

– 0,47%

pro Dezibel während sie beim Bahnlärm 0 47 Prozent pro Dezibel beträgt. (Zum Fluglärm liegen keine Daten vor). Die Lärmbelastung durch Schienen- Strassen- und Flugverkehr wird uns auch in Zukunft beschäftigen. Auf Schienen und Strassen wächst sie bis 2030 um geschätzte 15 bis 29 Prozent. Ruhe wird immer mehr zum kostbaren Gut.

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Publireportage


Reihenhäuser Service

Vor- und Nachteile von Reihenhäusern:

Geringere Kosten, aber auch weniger Privatsphäre

Nicht jeder kann sich ein freistehendes Einfamilienhaus leisten. Darum sind Reihenhäuser oft die lohnende Alternative zum Einfamilienhaus. Doch auch Reihenhäuser haben Vor- und Nachteile. Text Corinne Bünzli

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ie Vorteile eines Reihenhauses liegen auf der Hand: Es ist platz­ sparend ressourcenschonend und wartet erst noch mit einem eigenen kleinen Garten auf. Kein Wunder hat das Reihenhaus gerade in den letzten Jahren – wo jeder vom verdichteten Bauen spricht – immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Bauherr oder Käufer muss bei einem Reihenhaus nur ein kleineres Grundstück finanzieren und spart auf diese Weise Kosten. Während bei einem Einfamilienhaus eine Mindest­ grösse von 400 m² Grundfläche vonnöten

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ist müssen für ein Reihenhaus nur gerade 160 bis 200 m² veranschlagt werden. Auch bei der Errichtung der Gebäude reduzieren sich die Ausgaben weil bei­ spielsweise durch gemeinsame Wände oder die Baustelleneinrichtung für meh­ rere Häuser geringere Baukosten pro m² Wohnfläche entstehen. Dabei muss einer sorgfältigen Tren­ nung der Gebäude mit einer Schalldäm­ mung bautechnisch die notwendige Auf­ merksamkeit geschenkt werden damit Geräuschemissionen aus den Nachbar­ häusern möglichst minimiert werden.

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Als Reihenhäuser werden mindes­ tens drei oder mehr direkt angrenzend gebaute Wohngebäuden mit kleinen Garteneinheiten hinter dem Haus be­ zeichnet. Beim Reihenhaus welches sich in letzter Position befindet und an drei Seiten offen liegt handelt es sich um das Reiheneckhaus. Bei Gebäuden die jeweils von links und rechts von einem weiteren Reihenhaus begrenzt werden stehen die Seitenwände auf den Grundstücksgrenzen. Neben den günsti­ geren Baukosten spricht – im Vergleich zum freistehenden Einfamilienhaus –

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Service Reihenhäuser

Nachgefragt

OTHMAR HELBLING Bauherrenberater und Inhaber Firma hbq-Bauberatung

Wem empfehlen Sie ein Reihenhaus?

Reihenhäuser sind zwar billiger, aber man hat auch weniger Gestaltungsfreiraum als beim Einfamilienhaus. Sind sich die Käufer dessen bewusst? Gestaltungsmöglichkeiten an der Gebäudehülle sind sicherlich einge­ schränkt. Zu einem frühen Zeitpunkt in der Ausführungsplanung sind in den meisten Projekten Anpassungen im Gebäude möglich. Nicht immer ist dies leider in Kauf- und Vertrags­ unterlagen klar geregelt.

Reihenhäuser sollen schwieriger zu verkaufen sein als Einfamilienhäuser. teilen Sie diese Einschätzung? Reihenhäuser an attraktiver Lage mit solider Bauqualität und gutem Ausbaustandard werden nach meiner Einschätzung ihre Attraktivität im Immobilienangebot behalten.

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Reiheneckhäuser sind sehr beliebt.

auch der geringere Heizenergieverbrauch für ein Reihenhaus. Beide Seitenwände stehen unmittelbar am Nachbarhaus dadurch ergibt sich ein Schutz vor un­ erwünschtem Wärmeverlust. Die gemeinsame Nutzung einer zent­ ralen Heizungsanlage bietet weiteres Optimierungspotential sowohl bei der An­ schaffung als auch im Unterhalt kann Geld eingespart werden.

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Weniger Gestaltungsspielraum Ein Nachteil von Reihenhäusern besteht in dem geringen Gestaltungsspielraum des Bauherrn. Weil der Bauträger den Grundriss und die Fassade vorgibt kön­ nen die zukünftigen Bewohner in der Regel nur über den Innenausbau ent­ scheiden – also beispielsweise über die Art der Bodenbeläge der Bad-Ar­ maturen oder der Türen und Treppen. Auch der Ausbau des Dachgeschosses ist häufig festgelegt doch lässt sich dies­ bezüglich eventuell eine Einigung über

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Sonderwünsche mit dem Ersteller er­ zielen. Solche Einzelheiten stehen in der Baubeschreibung hier sollte auch auf­ genommen werden wenn der Bauherr bestimmte Leistungen wie das Verlegen von Fliesen oder Teppich in Eigenregie übernimmt.

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Stress mit dem Nachbarn? Die direkte Nachbarschaft zu zwei an­ deren Parteien birgt allerdings ebenfalls Konfliktpotential in sich – sei es bezüg­ lich der Ruhezeiten der Nutzung von Zu­ fahrtswegen oder des Grills im Garten. Wer in einem Reihenhaus lebt muss sich deshalb bewusst sein dass er das Leben des Nachbars ob er will oder nicht haut­ nah miterlebt. Wenn sich alle verstehen ist das kein Problem. Schwierig wird es allerdings wenn man mit seinem Nach­ barn wirklich Probleme hat. Dann kann es gut sein dass man den Kampf mit dem Nachbarn aufgibt und das Weite suchen muss.

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Für Hauseigentümern mit einem klei­neren Budget, die sich den Traum von einem eigenen Haus verwirkli­ chen und in nachbarschaftlicher Um­ gebung wohnen möchten, ist dies sicherlich eine gute Option.


Hausverkauf Service SERVICE

Hausverkauf:

Die Gunst der Stunde nutzen Noch läuft es rund am Immobilienmarkt, trotz manchen Warnzeichen. Wir zeigen, worauf man beim Hausverkauf achten sollte. Text Beratungszentrum Haus Magazin

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er Wonnemonat Mai galt früher als eigentliche Hoch­ saison beim Hausverkauf. Auch heute noch ist der Mensch zu dieser Jahreszeit besonders entschei­ dungsfreudig. Gerade Einfamilienhäuser lassen sich wenn der Garten in seiner schönsten Pracht steht ausgezeichnet präsentieren. Und die länger werdenden Tage erlauben vermehrt die von der Tageszeit her so beliebten Besich­ tigungen nach der Arbeit. Dennoch hat die «Saisonalität» beim Hauskauf mit dem Aufkommen des Internets und der erhöhten Mobilität der Kaufinteressenten stark abgenommen. In Regio­ nen mit starker Nachfrage gelingen Verkäufe zu allen Jahres­ zeiten selbst über Weihnachten oder in den Sommerferien. Zwar sind gerade Familien zu diesen Zeiten etwas weniger mit der Eigenheim-Suche beschäftigt als sonst jedoch gibt es dann im Gegenzug oft auch weniger Konkurrenzangebote.

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Optimale Planung

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Wer sich mit dem Gedanken an einen Hausverkauf trägt tut gut daran viel Sorgfalt auf die gute Vorbereitung zu legen. Wichtig ist eine genaue Vorstellung über den erzielbaren Preis zu entwickeln. Dazu dient richtigerweise meist ein nach fach­ männischen Grundsätzen erstelltes Schätzungsgutachten vielleicht auch deren zwei. Falls der Verkauf mehr als nur ein Gedankenspiel ist sollte im Übrigen nicht nur auf eine Com­­puter-Fernschätzung abgestellt werden. Besser ist in diesem Fall die Besichtigung durch den Schätzer. Steht die Preis­erwartung einigermassen fest ist als nächstes die zeitliche Koordination mit der künftigen Wohnsituation gefragt. Für den Verkauf des bisherigen Hauses sollten im Normalfall 3 – 6 Monate gerechnet werden. In schwierigeren Gegenden oder

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SERVICE Hausverkauf

bei sehr speziellen Objekten kann es auch erheblich länger dauern. Das optimale Abstimmen von Verkauf und Neuerwerb (oder evtl. Miete) kann anspruchsvoll sein denn es gilt ja den Verkaufsprozess richtig zu interpretieren (welchen Interessenten kann man trauen? Welcher Preis wird effektiv herausschauen?). Niemand möchte auf einmal «ohne Bleibe» dastehen oder aber über längere Zeit zwei Immobilien finanzieren müssen.

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Grundstückgewinnsteuer vorausberechnen In allen Kantonen fällt beim Verkauf die Grundstückgewinn­ steuer an. Bemessungskriterien Rabatte usw. sind sehr unter­ schiedlich. Manche Kantone bieten Berechnungshilfen im Inter­ net an jedoch genügen solche Berechnungen nur in einfachen und klaren Fällen für eine solide Planung. Weil Steuerbeträge von Fr. 50’000.- bis 100’000.- gar nicht selten sind muss die­ ser Punkt unbedingt im Voraus abgeklärt werden. Dazu gehört auch die Frage ob die Steuer allenfalls wegen sogenannter Ersatzbeschaffung aufgeschoben werden kann. Hin und wieder kommt es sogar vor dass die Steuerprognose derart ungünstig ist dass auf den Verkauf vorerst verzichtet wird.

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Der «richtige» Preis

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Mit welchem Preis man idealerweise auf dem Markt auftritt lässt sich nicht generell sagen. Inserate mit «Preis auf An­ frage» sind bei Suchenden wenig beliebt und empfehlen sich meist nur bei echten Exklusivobjekten. In Regionen mit vielen Angeboten bzw. schwächerer Nachfrage wird meist eine «Ver­ handlungsmarge» von ca. 10 – 20% auf den «richtigen» Preis geschlagen. Man wird dort den Fall dass mehrere Interessen­ ten zur gleichen Zeit Angebote machen eher selten erleben so dass dieses Vorgehen verständlich ist. Wenn man aber zu teuer ausschreibt bleibt das Echo äusserst spärlich denn im Internet-Zeitalter können Kaufinteressenten leicht selber Ver­ gleiche anstellen. In Orten mit starker Nachfrage wird wenn der Verkaufsprozess gut angelegt ist am Schluss der Markt spielen. Das heisst die Interessenten werden sich gegensei­ tig zu übertrumpfen versuchen meistens von der Annahme beflügelt dass die Preise in Zukunft ja ohnehin noch weiter steigen werden.

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Präsentation Während sich die Marktsituation (Anzahl potenzielle Käufer und ausgeschriebene Konkurrenzobjekte) nicht beeinflus­ sen lässt besteht bei der Präsentation des zu verkaufenden Hauses ein grosser Spielraum. Ein wichtiger Punkt ist zweifel­ los die ansprechende Darstellung des Objektes (schöne Fotos ansprechender Zustand bei Besichtigung usw.). Jedoch ge­ langt man damit alleine kaum zum Ziel. Ebenso wichtig ist es dass Kaufinteressenten Vertrauen in das Angebot fassen. Dies wird umso mehr der Fall sein je besser und detaillierter das Objekt dokumentiert wird. Wer als Verkäufer z. B. zwingende Informationen wie den Versicherungswert nicht herausrückt schadet sich letztlich selbst. Denn beim Hauskauf bleibt wenig verborgen weil z. B. die finanzierende Bank alle relevanten Dokumente sehen will. Unüberlegte «Impulskäufe» kommen bei Immobilien kaum vor dazu ist das ganze Verfahren (Finan­ zierungsabklärung Notariat usw.) zu ausführlich.

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Reservationsvereinbarung oder richtiger Vertrag?

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Beliebt aber rechtlich kaum je bindend sind privat abge­ schlossene (also nicht öffentlich/notariell beurkundete) Reser­

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Es lohnt sich also sich frühzeitig Gedanken zu machen über die Verkaufsstrategie. Was sind die Ziele wie werden sie er­ reicht? Was ist wichtiger was weniger wichtig? Oft wird hier zu sehr der angestrebte Verkaufspreis in den Mittelpunkt ge­ stellt. Ein hohes Kaufangebot nützt nichts wenn es von einem unseriösen Interessenten kommt der sich für sieben Häuser gleichzeitig bewirbt oder gar keine gesicherte Finanzierung aufweist. Immer gefährlich ist es wenn man keine Wahl hat und letztlich von einem einzigen Kaufinteressenten abhängig ist. Somit muss das Verkaufsziel sein nicht nur einen guten Preis zu erzielen sondern auch sicher abzuschliessen. Die

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Verkaufsstrategie

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Chancen dafür sind am grössten wenn man auf mehrere vertrauenswürdige Kaufangebote abstellen kann.


Hausverkauf SERVICE

Festhypotheken Der vorzeitige Ausstieg aus Festhypotheken kann teuer wer­ den. Es ist dann eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädi­ gung zu bezahlen deren Höhe von der Restlaufzeit und den übrigen Konditionen abhängt. Wer in namhafterem Umfang Festhypotheken hat und über einen Verkauf nachdenkt sollte sich bei seiner Bank daher vorher erkundigen wie hoch die entsprechenden Kosten ungefähr ausfallen werden. Im Umkehrschluss ergibt sich daraus die Empfehlung dann keine Festhypotheken mehr abzuschliessen bzw. zu er­-neuern wenn in den nächsten Jahren ein Verkauf bevorstehen könnte.

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Marktbeobachtung

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Wenn man gelegentlich den Verkauf seines Hauses vorhat wird man wohl automatisch den Markt zu beobachten begin­ nen. Dazu gehören nicht nur die «grossen» Einflussfaktoren wie Konjunktur Zuwanderung und tiefes Zinsniveau die ständig in den Medien ein Thema sind. Vielmehr sollte man sich auf Gemeinde oder Quartierebene mit den aktuellen Geschehnissen vertraut machen. Oft wird es sich lohnen den Verkauf auch auf diese Gegebenheiten abzustimmen. So wirkt es sich z. B. fast immer nachteilig aus wenn mehrere ähnliche Objekte gleichzeitig auf den Markt kommen vielleicht sogar noch innerhalb der gleichen Überbauung. Auch wird man aus anderen Verkaufsangeboten wertvolle Schlüsse darüber ziehen können wo die Vor- und Nachteile des eige­nen Hauses liegen könnten – und wie man es vielleicht besser anstellen kann als die Konkurrenz.

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vationsverträge welche mit einer moderaten Anzahlung ver­ knüpft werden. Letztere kann aber im Ernstfall wenn der Käufer wieder abspringt von diesem zurückgefordert werden da sie eben nicht auf einem gültigen Vertrag beruht. Besser ist es möglichst bald den Kaufvertrag öffentlich zu beurkun­ den (also absolut verbindlich abzuschliessen) der Vollzug (Übergabe bzw. Eigentumsübertragung sowie Zahlung des Restkaufpreises) kann dann immer noch in ein für Käufer und Verkäufer passendes Zeitfenster gelegt werden.

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Hotline

Haben Sie Fragen zum Thema Hausverkauf? Am Dienstag 7. Mai und Mittwoch 8. Mai steht Ihnen unter Tel. 043 500 40 50 jeweils von 10.00 h bis 12.00 h und 14.00 h bis 16.00 h eine kostenlose Hotline mit Experten unseres Beratungszentrums zur Verfügung! Kurze Anfragen können unter Angabe einer Postadresse auch per E-Mail an beratung@hausmagazin.ch gerichtet werden. (Abonnenten erhalten unter Tel. 043 500 40 50 eine kostenlose Auskunft zu rechtlichen oder wirtschaftlichen Immobilienfragen, jeweils Mo–Fr von 10.00 h bis 12.00 h und 14.00 h –16.00 h. www.haus-beratung.ch )

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ratgeber Hauskauf:

Gesetzliche Grundpfandrechte

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Katja Schatt lic. iur. LL.M. Stv. Leiterin Beratungszentrum

Frau S. aus Glarus: In Kürze werden wir unser lang ersehntes Eigenheim erwerben. Den Vertrag haben wir bereits zur Prüfung erhalten. Unter «Weitere Bestimmungen» steht etwas von einem gesetzlichen Pfandrecht im Zusammenhang mit der Grundstückgewinnsteuer. Können Sie mir erklären, was gesetzliche Pfandrechte sind? Gesetzliche (Grund-)Pfandrechte verleihen dem Gläubiger die Befugnis, das betroffene Grundstück verwerten zu lassen, falls die sichergestellte Forderung nicht bezahlt wird. Nehmen wir Ihr Beispiel mit der Grundstückgewinnsteuer: Geschuldet ist diese ja vom Verkäufer, Gläubiger ist der Staat. Kann der Verkäufer die Steuer nicht bezahlen, darf der Staat das verkaufte Grundstück verwer-

Altersplanung / Vorsorgeauftrag:

Welche Form ist am besten?

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Lukas Kramer lic. iur. Leiter Beratungszentrum

Ehepaar W. aus Zürich: Wir besitzen ein Haus und eine Ferienwohnung. Nun möchten wir uns beide mit einem Vorsorgeauftrag absichern – man weiss ja nie, was das Alter bringt. Genügt es, alles von Hand aufzuschreiben? Ja, diese Form ist im Gesetz (Art. 361 Abs. 1 ZGB) vorgesehen. Die zweite erlaubte Variante ist die des öffentlich (d. h. notariell) beurkundeten Vorsorgeauftrags. Bei diesem ist zwar mit entsprechenden Gebühren für die Erstellung zu rechnen. Jedoch hat er auch einige Vorteile: Bei öffentlichen Urkunden vermutet das Gesetz ihre Richtigkeit

Beratungszentrum Haus Magazin

KIRCHBERG SG Spektakuläre Jugendstil-Villa, 10 Zimmer, auf 2’505 m2 Land, ca. 280 m2 NWF, Doppelgarage, Baulandreserve. Preis auf Anfrage

ten lassen und den geschuldeten Betrag für sich behalten, was übrigens der Grund für die in fast allen Kantonen praktizierte vorgängige Sicherstellung der Grundstückgewinnsteuer ist. Dieses Grundpfandrecht entsteht von Gesetzes wegen, also sozusagen automatisch. Es gehört daher zur Unterkategorie «Unmittelbar gesetzliches Pfandrecht». Ähnlich verhält es sich zum Beispiel beim Bauhandwerkerpfandrecht: Wird die Forderung des Bauhandwerkers nicht beglichen, so kann er die Schulden aus der Zwangsverwertung der Immobilie befriedigen. Da dieses gesetzliche Pfandrecht aber von der vorgängigen Eintragung im Grundbuch abhängig ist, spricht man hier von einem «mittelbar gesetzlichen Pfandrecht». Sinn und Zweck von allen gesetzlichen Grundpfandrechten ist aber immer der Schutz des Gläubigers. Wichtig: Bei Verständnisfragen usw. sollte bei Verträgen, besonders beim Grundstückkauf, immer fachmännischer Rat eingeholt werden. (Art. 9 ZGB). Falls es bei der späteren Ausübung des Vorsorgeauftrages um Grundstücke geht, dürfte man mit der öffentlichen Beurkundung ausserdem auf der sichereren Seite sein. Schon heute verlangen die allermeisten Notariate für Vollmachten in Verbindung mit Grundstückgeschäften deren beglaubigte Form (die sich allerdings nur auf die Echtheit der Unterschrift bezieht). Es ist deshalb denkbar, dass man mit dem «nur» handschriftlichen Vorsorgeauftrag bei entsprechenden Geschäften (z. B. dereinstiger Verkauf Ihrer Ferien­ wohnung) auf Probleme stösst. Beim öffentlich beurkundeten Vorsorgeauftrag dürfte ferner die redaktionelle Qualität (Vollständigkeit, Klarheit) höher ausfallen. Fazit: Wenn Liegenschaften im Spiel sind, beim Vorsorgeauftrag lieber die Form der öffentlichen Beurkundung wählen.

Aktuelles aus unserem Verkaufsangebot

RÜSCHLIKON ZH 5 ½-Zimmer-Maisonette-Wohnung, 178 m2 NWF, See- und Bergsicht, ruhig, Bj. 2003, inkl. 2 PP Preis auf Anfrage

Pfeffingen BL Landhaus-Villa im eigenen Park sonnig ruhig sehr gepflegte Liegenschaft mit 1570 m2 Land 15 Min. nach Basel-City. CHF 2’390’000.– (VB)

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HETTLINGEN ZH EFH-Neubau-Projekt, einseitig angebaut, ca. 624 m2 Land an Top-Lage, ca. 204 m2 NWF, Bezug ca. Anfang 2014. CHF 1’660’000.– (VB)

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oder unter Tel. 043 500 40 50.

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HAUSberatung

Bevor Ihr Eigenheim zur Hypothek wird:

Nutzen Sie unsere Rechtsund Immobilienberatung. Wir helfen Ihnen kompetent und engagiert oder übernehmen das Mandat gerne für Sie: Egal ob Schätzung, Rechts- und Steuerberatung, Verwaltung oder Verkauf. Wir stehen Ihnen unter der Telefonnummer 043 500 40 50 sowie per E-Mail unter beratung@hausmagazin.ch gerne zur Verfügung.* Die telefonische Erst-Auskunft ist für Sie auf jeden Fall kostenlos. Unsere aktuellen Dienstleistungsangebote und Konditionen finden Sie im Detail auf www.haus-beratung.ch mit entsprechenden PDF’s zum kostenlosen Download. Bei Fragen zu den einzelnen Angeboten und den abgedeckten Gebieten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Beratungszentrum Haus magazin Bahnhostrasse 56 8001 Zürich

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lic.iur. Lukas KrameR, Leiter Beratungszentrum

Sekretariat Haus magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich

* Bei den Immobilien-Dienstleistungen gibt es z.T. gebietsmässige Einschränkungen.


Draussen Mobilität

Drum prüfe, wer sich bindet

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Occasionskauf ist Vertrauenssache. Aber nicht nur. Wer keinen Profi dabei hat, sollte die wichtigsten Check­ punkte selber kennen. Text Susan Rocchetti Grafik Seat

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ebrauchtwagen gibt es viele und in allen Preisklassen. Doch wie erkennt man die guten? Wie schützt man sich vor den schlechten? Selbst als Laie kann man Indizien entdecken die Misstrauen statt Vertrauen wecken. Spä­ testens dann ist Zurückhaltung angesagt selbst wenn der Verkäufer von einer «ein­ maligen Gelegenheit» spricht. Gute Autos gibt es genug Zeitdruck ist völlig unnötig. Werden Autos «ab Platz» angeboten heisst es für Laien immer «Finger weg». Damit signalisiert der Verkäufer: Er haf­ tet für nichts; das Auto ist in einem unge­ pflegten zugleich oft unsicheren Zustand. Preislich gesehen ist auch alles was sich unterhalb von 2500 Franken bewegt keine Empfehlung wert. Wer die Materialund Lohnkosten kennt weiss: Für diesen Preis ist keine Qualität zu erwarten. Ein gutes Indiz im Inserat ist der Hinweis «frisch ab MFK». Das ist zwar keine Ga­ rantie bietet aber minimale Gewähr dass es sich um keine Schrottlaube handelt.

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Die Kontrolle beim Strassen­ verkehrsamt ist eine Momentaufnahme und be­ sagt dass das Fahrzeug den techni­ schen Mindestanforderungen entspricht. Geringes Risiko besteht ausserdem wenn ein Markenhändler einen Gebraucht­ wagen mit Garantie anbietet. Aber wer Qualität bietet verlangt entsprechende Preise sprich: Diese Angebote sind oft die teuersten. Günstiger sind Angebote von kleinen markenungebundenen Händlern. Und natürlich solche von privat ohne Garan­ tie. Besonders Modelle aus erster oder zweiter Hand sind in der Regel ordentlich gepflegt und gewartet. Ist ein passendes Modell gefunden sollte man alle Dokumente wie Fahr­ zeugausweis Serviceheft Abgasdoku­ ment und Protokoll der letzten MFK kontrollieren. Ebenso sollte man prüfen ob die Angaben im Inserat der Realität entsprechen.

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1. Unterboden Vorsicht bei Öl-, Schmier- und Wasserspuren sowie Roststellen. Ein neuer Unterbodenschutz könnte auf verborgenen Rost hindeuten. 2. Anbauteile Risse oder Parkschäden an den Kunststoffteilen mindern den Kaufpreis. Falls das Fahrzeug Parkhilfe hat, diese auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen. 3. Scheinwerfer Reflektoren der Scheinwerfer und Blinker dürfen weder angerostet noch angelaufen noch beschlagen sein. Und sie müssen natürlich funktionieren. 4. Pneus Risse im Gummi oder abgenutztes Profil darf nicht sein. Die Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter; die Pneus sollten aber mindestens vier Millimeter haben.


Mobilität Draussen

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

magazin

HAUS

10 www.auto-illustrierte.ch

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Check und Probefahrt

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Dank 12-Punkte-Check (siehe Box) ist der erste Eindruck selbst für Laien keine Hexerei. Um einer Fehlentscheidung vor­ zubeugen zusätzlich das Bauchgefühl und den gesunden Menschenverstand walten lassen. Leere Öldosen im Koffer­ raum oder Benzingeruch im Innenraum sollte jeder entsprechend interpretieren können. Ein Muss ist die Probefahrt. Nicht nur ums Karree sondern auch durch die Stadt auf der Landstrasse und wenn es passt auf der Autobahn. Und ohne Radio bitte damit man hören kann ob der Motor oder das Getriebe ungewohnte Geräusche machen. Bereits im Stand können alle Funktionen geprüft werden also Licht Heizung Lüftung Wischer etc. Ein warmer Motor vor der Probefahrt ist verdächtig – vielleicht springt der Motor kalt schlecht an? Nachfragen. Für den Kupplungstest den zweiten Gang ein­ legen und mit angezogener Handbremse langsam die Kupplung kommen lassen. Jetzt muss der Motor absterben. Fühlt sich der Druckpunkt teigig an oder ist kein Spiel im Pedal ist Vorsicht angesagt. Gleiches gilt für die Bremsen. Funk­ tioniert das ABS? Zieht der Wagen beim Bremsen zu einer Seite? Das alles kann auch dem Laien auffallen. Das alles kann man bei einer Garage oder im TCS-Center prüfen lassen wenn der Wagen ansons­ ten einen guten Eindruck macht. Nach der Probefahrt unbedingt einen Blick auf den Motor werfen. Schaum oder graue Schmiere am Ölstab sind ein schlechtes Zeichen. Ausserdem ein Auge auf den Boden unter dem Fahrzeug wer­ fen und prüfen ob etwas tropft. Im Zwei­ fel einen Experten fragen. Ein Verkäufer der nichts zu verbergen hat wird einem Check bedenkenlos zustimmen.

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5. Felgen Auf Kratzer, Risse und Brüche prüfen. Schäden können ein Risiko darstellen. Ausserdem müssen Nachrüstfelgen im Fahrzeugausweis eingetragen sein.

9. Cockpit Alle Instrumente und Warnlampen auf ihre Funktions­ fähigkeit prüfen. Scheibenwischer, Heizung, Gebläse, Heizung/Klima, Hupe, Radio etc. nicht vergessen.

6. Motor/Antrieb Bei Bremsanlage, Stossdämpfer, Getriebe und Schläuchen darf kein Öl und keine andere Flüssigkeit austreten. Das Serviceheft sollte sorgfältig geführt sein.

10. Kofferraum Lässt sich der Heckdeckel tadellos öffnen und schlies­ sen? Sind Reserve-/Notrad oder Tire-Fit sowie alle Werkzeuge noch vorhanden?

7. Identifizierungsnummer Kontrollieren, ob Typennummer bei Fahrzeug und Fahrzeugausweis identisch sind. Auf Einsicht in Rechnungen und Fahrzeugdokumente bestehen.

11. Karosserie Auf Rost, Lackfehler und -unterschiede achten. Rost und Unfallschäden können kaschiert und übermalt sein. Alle Gummidichtungen auf Risse prüfen.

8. Scheiben Abgesehen davon, dass Risse und Steinschläge ein Risiko darstellen, werden sie bei der Fahrzeugkontrolle im Strassenverkehrsamt beanstandet.

12. Auspuff Ist der Auspuff noch dicht? Lappen fest auf die Endrohre drücken und prüfen. Zudem auf Rost, Befestigung und gültigen Abgastest achten.

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SERVICE Hypotheken

HYPOTHEKEN Eins, zwei, click –

Hypotheken per Internet Seit kurzem werden nun auch in der Schweiz Hypotheken per Internet angeboten. Einige wenige Banken bieten die Kreditbeschaffung über diesen Vertriebskanal bereits aktiv an, andere offerieren es nächstens. Diese Art der Hypothekarkreditbeschaffung wird es bei uns jedoch schwer haben. TEXT Werner Egli

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s klingt verlockend was die von der Glarner Kantonalbank betriebene Internetplattform hypomat.ch offeriert. Der Zu­gang zu einer Hypothek kann einfach und direkt von zu Hause aus beantragt und bewilligt werden. Ganz so einfach ist dieses Onlineverfahren jedoch nicht. hypomat.ch ist beispielsweise nur in der Lage bereits bestehende Hypotheken ab­­zulösen. Es können somit keine neuen Finanzierungen abgeschlossen werden. Was bis heute angeboten wird ist eigentlich nur eine Online-Antragsstellung per Internet. Die Unterlagen über Kunde und Objekt müssen nach wie vor per Post eingereicht werden. Zudem fehlt bei diesem Modell eine persönliche Beratung gänzlich. Die Migrosbank mit Filialen in der Schweiz eher spärlich bestückt will nun aber das ganze Hypothekenprogramm über eine neu lancierte Plattform abwickeln. Die Kreditprüfung und Vergabe von Hypotheken wird somit auch auf die wichtigen Neufinanzierungen ausgedehnt. Dabei werden aber Grundkenntnisse über Hypotheken und deren Produkte vorausgesetzt.

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haben ja gezeigt dass der Kunde bei der Bank abschliesst welche ihm «personenbezogen» zusagt. Nicht der Preis der Hypothek war ausschlaggebend. Eine profunde Beratung Begleitung und eine klare Strategieausarbeitung waren die hauptsächlich genannten Pluspunkte für die Wahl der hypothekarfinanzierenden Bank. Es wird sich in den nächsten Monaten weisen müssen ob nun diese neue Art der Hypothekenbeschaffung zu überzeugen vermag. Die bisher gemachten Erfahrungen mit Online-Hypotheken sind nämlich eher enttäuschend verlaufen. Ein vor einigen Jahren von einer Grossbank lanciertes Internetportal mit einem eigenen Hypothekenservice musste gar beerdigt werden.

Hypoberatung ausgliedern?

Die Bildung von Hypothekencenter bei den einzelnen Banken oder gar sogenannte «Kreditfabriken» als zentrale Verarbeitungsstellen würden da wohl mehr Erfolg bescheren. Es ist wichtig und richtig Schwierige Abwicklung dass bei den engen Zinsmargen im Hypothekargeschäft auf die Kosten geschaut wird. Deshalb könnten regionale KompetenzstelDas Abwicklungsprozedere bei Neuhypotheken hat sich in den len eine gebietsweise Beratung von Hypothekarkunden übernehletzten Monaten jedoch als eher schwierig gezeigt. Die von den men. Zudem wäre auch ein «Outsourcing» der Hypothekarberatung Banken per Juli 2012 eingeführten beiden Selbstregulierungsan unabhängige Beratungsfirmen zu prüfen. So bietet beispielsweise das Haus Magazin für seine Abonnenten seit 2012 eine solche massnahmen haben die Eigenmittelbeisteuerung und die RückBeratungsplattform an. Hunderte von Kunden ob Wohneigentums­ zahlungsdauer von Hypotheken verschärft und lassen dadurch interessierte oder bestehende Eigenheimbesitzer haben bis heute die sonst schon strengen Tragbarkeitsberechnungen nicht einvon diesem Service Gebrauch gemacht. Der Hypothekarkunde facher gestalten. Es ist deshalb als sehr ambitiös zu bezeichnen dass nun gerade ein Vertriebskanal lanciert insbesondere der Ersterwerber von Wohneiwerden soll bei welchem eine persönliche gentum sucht eine Basisberatung und will auch Exklusiv für Abonnenten Beratung gänzlich fehlt. auf dem Weg zu seinem Wohneigentum eng beLäuft Ihre Hypothek bald aus oder Für den Schweizer Hypothekarkunden ist der gleitet sein. Zu wichtig ist für ihn der Entscheid wollen Sie wissen ob Sie ein gutes Kauf von Wohneigentum wohl nach wie vor (zufür die eigenen vier Wände. Wenn dieser BeraAngebot von Ihrer Bank erhalten mindest aus finanzieller Sicht) einer der wichtungsteil wie bei einer Internethypothek fehlt haben? Kostenlose telefonische dann wird der Kunde weiterziehen. Die Banken tigsten Entscheidungen die meist nur einmal im Erstberatung für Abonnenten Haus Leben getroffen wird. Da ist eine fachmännische sind deshalb gut beraten sich den Nachteilen Magazin. Telefon 043 500 40 50 und vor allem persönliche Beratung notweneiner beratungslosen Finanzierungsform per Mo–Fr 10–12 Uhr und 14–16 Uhr dig und kundenseits auch gewünscht. Studien Internet nochmals vertieft zu widmen.

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20% Rabatt: Teleskopleiter Anlegeleiter 380 cm

20% Rabatt: Transportrolli

Die Anlegeleiter, eine der meist verbreiteten Leitern im privaten und gewerblichen Bereich. Durch das ausgeklügelte Teleskopsystem lässt sie sich schnell und einfach auseinanderziehen bzw. zusammenlegen und garantiert ein leichtes Tragen sowie einen problemlosen Transport. Die gewünschte und opti­ male Einsatzhöhe lässt sich dank der einfachen Handhabung mühelos einstellen. Bestehend aus eloxiertem Aluminium verfügt die hochwertige Anlegeleiter zusätzlich über extrabreite Trittstufen für einen sicheren Stand bei der Arbeit. Versandkosten Fr. 16.90, Garantie: 24 Monate

Egal ob Getränke-Harassen, Cheminée-Holz, Reisekoffer, grosse Blumentöpfe, Altpapier, oder was es sonst noch Schweres zu Hause oder im Geschäft zu befördern gibt: Der neu konstruierte, superleichte und zusammenklappbare Transportrolli trägt es Ihnen mühelos zum gewünschten Ziel. Der handliche TeleskopAuszug lässt sich in Sekundenschnelle auf die gewünschte Länge herausziehen und ist mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Die grossen Räder überwinden leicht jedes Hindernis, jede Kante oder Treppenstufe. Dank seiner geringen Breite von lediglich 8 cm passt er bestens in jeden Kofferraum und lässt sich zu Hause in jeder Nische leicht versorgen. Versandkosten Fr. 7.90, Garantie: 24 Monate

FACTS Länge offen: 380 cm Länge geschlossen: 94.5 cm Sprossendistanz: 40 cm Max. Belastungsgewicht: 150 kg Gewicht: 13.8 kg

64 Haus magazin 4/2013

Fr. 161.– statt Fr. 179.– Abonnenten nur Fr. 143.–

FACTS Gewicht: 2,9 kg Tragkraft: bis zu 80 kg Masse: 102 × 50 × 47 cm (offen) 70 × 49 × 8 cm (zusammengeklappt) Material: hochwertiges Aluminium

Fr. 88.– statt Fr. 98.– Abonnenten nur Fr. 78.–


20% Rabatt: Strandkorb «Ostsee»

gratis hauslieferung ganze schweiz

grün-uni

Nadelstreifen grau/weiss

Im Strandkorb «Ostsee» holen Sie sich den Urlaub in Ihren Garten oder auf Ihre Terrasse. Legen Sie sich hinein, schliessen Sie die Augen, geniessen Sie die Sonne und lassen Sie Ihre Gedanken in die Ferne schweifen. Der Strandkorb «Ostsee» ist aus einem soliden Massivholzgestell und ist mit wetterfestem Kunstrattan bespannt. Die gepolsterte Sitzfläche und Rücklehne sind aus imprägniertem Markisenstoff. Die Sitzfunktion kann in 4 Stufen bis zu 45 Grad Liegeposition eingestellt werden. Zusätzlich bietet der Strandkorb 2 klappbare Tische, höhenverstellbare Nackenkissen, Kuschelkissen, herausziehbare Fuss­stützen, Seitentaschen für Magazine und Handy, sowie eine Sonnenblende.

grau/weiss kariert

Der Strandkorb «Ostsee» wird in 2 Paketen und mit einer Aufbauanleitung gratis zu Ihnen nach Hause geliefert. Garantie: 24 Monate (keine Garantie auf Abnützung und mutwillige Beschädigung) Der Strandkorb «Ostsee» ist in den folgenden Ausführungen erhältlich: grün-uni, grau/weiss kariert, Nadelstreifen grau/ weiss. In unserem Shop (www.hausmagazin.ch/shop) finden Sie den Strandkorb in weiteren Farben. Die Strandkörbe werden immer mit dem Uni-Stoff geliefert. Die Ausführungen grau/weiss kariert und Nadelstreifen grau/weiss erhalten sie als zusätzliches Bezugsset. Zusätzlich erhalten Sie eine robuste Schutzhülle aus wetterfestem PP-Gewebe im Wert von Fr. 90.–

Fr. 799.– statt Fr. 890.– Abonnenten nur Fr. 712.–

MASSE: B 119 × T 79 × H 165 cm

Bestellschein abtrennen und einschicken an: Haus Magazin, Rötelstrasse 84, 8057 Zürich

Bestellung per Telefon: 043 500 40 40. Im Internet unter www.hausmagazin.ch/shop

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Speiseeismaschine «Comfortice» Abfalleimer eckig leopard farbig schwarz/weiss Design Kleiderständer Bordeaux Lounge grau Teleskopleiter Anlegeleiter 380 cm Transportrolli grün-uni grau/weiss kariert Nadelstreifen grau/weiss Strandkorb «Ostsee» Ich will ein Jahr lang für nur Fr. 45.– das HAUS MAGAZIN abonnieren.

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Gewinnen Sie einen von drei Dyson Air Multiplier Ventilator AM02 im Wert von je Fr. 549.–

Bei den Dyson Air Multiplier Ventilatoren gibt es keine Propeller mehr. Die Luft strömt fein justierbar und gleichmässig heraus. Der technische Clou ist die patentierte Air Multiplier Technologie. Durch sie wird die Umgebungsluft angesogen welche den Luftstrom bis um das 18-Fache verstärkt. Für ökologisch ausgerichtete Unternehmen und grosse Zimmer bietet Dyson mit dem Air Multiplier Ventilator AM02 (im Bild) eine effiziente und angenehme Alternative zu Klimaanlagen. Der AM02 ist zudem mit einer magnetisch haftenden Fernbedienung aus­gerüstet. www.dyson.ch

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Auflösung april-ausgabe

duschvorhang So können Sie gewinnen: Wählen Sie die Telefonnummer 0901 000 274 (Fr. 1.–/pro Anruf ab Festnetz) und sprechen Sie nach dem Signalton das Lösungswort Ihren Namen Ihre Adresse und Telefonnummer (inkl. Vorwahl) auf das Band. Schicken Sie ein SMS mit dem folgenden Text: NIK (Abstand) und das Lösungs­wort an 919 (Fr. 0.90/SMS). Beispiel: NIK HAUSTUERE. Schicken Sie uns eine Postkarte mit dem Lösungswort Ihrem Namen Ihrer Adresse und Telefon­nummer an: HAUS MAGAZIN Kreuzworträtsel Rötel­strasse 84 8057 Zürich. Einsendeschluss ist der 22. Mai 2013. (Anrufe und SMS werden an diesem Tag bis 24 Uhr entgegen­­ge­nommen.) Die Gewinner und die Lösungen werden in der Ausgabe Juni veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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66 Haus magazin 4/2013

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Eine Merker im Wert von Fr. 2610.– hat gewonnen: Ursula Meier, Wettingen


HAUS MAGAZIN Ausgabe Nr. 04 | Mai