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magazin 10/2013 – DezemBER I erscheint 10 mal jährlich I Chf 5.50

HAUS

neue ideen FÜR MEIN HAUS

Wohnreportage Die Natur hereinholen garten Jedem sein eigenes Paradies Einbruch So sichern Sie Ihr Haus Heimwerken Isolieren und Geld sparen Energie Schritt für Schritt zum Plusenergiehaus Erbrecht Jetzt die Weichen stellen

Gute unterhaltung

Gestochen scharf und ohne Kabelsalat


Editorial

magazin

HAUS

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7. Jahrgang

Liebe Leser liebe Leserinnen

Herausgeberin neue-ideen.ch AG Rötelstrasse 84 8057 Zürich Internet www.hausmagazin.ch Redaktion Tel. 043 500 40 40 und Verlag info@hausmagazin.ch Abo-Service Tel. 043 500 40 40 abo@hausmagazin.ch Verleger Filippo Leutenegger Verlagsdirektor Peter Hert Verlagsassistentin Corinne Ruf

Redaktionsleiterin Corinne Bünzli Creative Director Stefan Dellenbach Key Account Manager Adrian Rohner

E-Mail-Adressen vorname.name @hausmagazin.ch Redaktionelle Brigitte Buser Mitarbeit Thomas Bürgisser Werner Egli Tanja Hegglin Silvia Herr Lukas Kramer Stefan Hartmann Robert Wildi Druck Swissprinters AG Zofingen

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Lithografie tnt-graphics AG Kloten

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Namhafte Beteiligungen homestreet24.ch AG nach Art. 322 Abs. 2 StGB

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Wiedergabe von Artikeln und Bildern auch auszugsweise oder in Ausschnitten nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt. In der Zeitschrift publizierte Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert bearbeitet oder sonst wie verwendet werden. Ausgeschlossen ist insbe­­sondere eine Einspeisung auf Online-Dienste.

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magazin 10/2013 – DEZEMBER I ERSCHEINT 10 MAL JÄHRLICH I CHF 5.50

HAUS

NEUE IDEEN FÜR MEIN HAUS

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Ich hatte eigentlich vor zur Jahreszeit passend ein paar besinnliche Sätze zu formulieren. Doch nach diesem herr­ lichen Altweibersommer mit Tempe­ raturen weit über 20 Grad fällt es mir ehrlich gesagt ziemlich schwer. Und doch ist schon bald Weihnach­ ten. Das zeigt das breite Angebot in den Geschäften die schon seit Mitte Oktober Lebkuchen Christstollen und Panettone in Hülle und Fülle anbieten. Auch die vielen Adventskränze deuten darauf hin dass der Heilige Abend nicht mehr weit sein kann. Und wer sich schon jetzt mit neuen Christbaumkugeln eindecken will wird ebenfalls fündig…

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Was wird dieses Jahr unter Ihrem Christbaum liegen? Die Dame des Hauses wünscht sich vielleicht das lang ersehnte Elektronik-Gadget worauf sie ihren Mann schon seit Monaten liebevoll hingewiesen hat. Und Sie überraschen Ihren Liebsten mit einem Fahrtraining auf Eis und Schnee im schnittigen Italiener weil er jedes Mal glasige Augen bekommt wenn er von diesem Auto erzählt… Weihnachten ist bekanntlich dafür da um sich und anderen Wünsche zu erfüllen. Und auch wenn wir uns jedes Jahr vornehmen nicht in die KaufHysterie zu verfallen knicken wir am Ende doch ein. Wer will schon am Heili­ gen Abend ohne Geschenk da stehen. Keiner.

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Wer ein Haus besitzt nutzt die freie Zeit nach der Bescherung und den obli­ gaten Besuch bei Verwandten und Bekannten zwischen den Jahren auch vielleicht dafür inne zu halten und etwas in die Zukunft zu schauen. Hält das Dach noch einen Winter durch? Oder pfeift der Wind bereits hörbar durch die Fenster? Welche Sanierungen stehen an? Wie soll man sie finanziell am besten stemmen? Welche Förderungen gibt es vom Staat und wie kann man den Heizungsverbrauch noch weiter drosseln? Fragen über Fragen mit denen sich Hausbesitzer konfrontiert sehen. Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen über Trends und Neuheiten zu berichten und Sie mit spannenden Umbau-Reportagen zu unterhalen das wird auch nächstes Jahr unser wichtigstes Anliegen sein.

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Ich möchte Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Treue danken die Sie dem Hausmagazin entgegenbringen und wünsche Ihnen und Ihrer Familie be­ sinnliche Festtage.

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WOHNREPORTAGE Die Natur hereinholen GARTEN Jedem sein eigenes Paradies EINBRUCH So sichern Sie Ihr Haus HEIMWERKEN Isolieren und Geld sparen ENERGIE Schritt für Schritt zum Plusenergiehaus ERBRECHT Jetzt die Weichen stellen

Corinne Bünzli Redaktionsleiterin

GUTE UNTERHALTUNG Gestochen scharf und ohne Kabelsalat

14.11.13 11:51

Titelbild: Marc Gerritsen/Lived In Images/Corbis

Haus magazin 10/2013 3


Inhalt

22

DRINNEN 9

Die Natur hereinholen

Service 35 Der Sicherheitsfaktor

Altes bewahrt und Neues geschaffen

Wie man sein Hab und Gut nachhaltig sichert

13 Fernsehen – aber bitte

in HD-Qualität

40 Gesundheitsrisiken im

Haushalt

Wer bietet was, zu welchem Preis an?

Gefahrensymbole richtig einschätzen

16 Kein Kabelsalat mehr

43 Schritt um Schritt zum

Schöne und praktische Möbel für TV, DVD & Co.

Plusenergiehaus

Gesamterneuerung geschickt aufgeteilt

22 Massgeschneiderte Küche

45 Schwefelfreies Öl kann mehr

Beschwerdefrei und rückenschonend arbeiten

24 Pfannkuchen mit Reis Rezept zum Nachkochen

Weniger Schmutz, weniger Ölverbrauch

30

47 Sparen wird belohnt Energieverbrauch drosseln und Portemonnaie schonen

49 Erben und Schenken Was bei der Planung beachtet werden muss

DraussEN

52 Ratgeber

27 Jedem sein persönliches

Aktuelle Fragen – kompetente Antworten

Paradies

Blühende Wildnis oder gestaltete Gartenlandschaft?

32

30 Wo überwintern unsere

Insekten?

Schädlinge und Nützlinge ziehen sich jetzt zurück

31 Gartenkalender Diese Arbeiten fallen im Dezember an

32 Jetzt isolieren

40

6

Aktuell

55 Leserangebote 58 Kreuzworträtsel

Wie Sie Ihre Gebäudehülle gegen Kälte schützen

4 Haus magazin 10/2013

Wohneigentum bleibt attraktiv

Standards

und Geld sparen

13

54 Hypotheken-Tipp

35


Swissbau 2014: Wer baut, geht hin Die nächste Swissbau findet vom 21. bis 25. Januar 2014 in Basel statt. Die in dieser Art einzigartige Messe bringt alle zwei Jahre rund 1 200 Aussteller und über 100 000 Fachbesucher aus der Bau- und Immobilienbranche zusammen. TEXtbearbeitung Corinne Bünzli

Bilder: zVg

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ie Veranstalter der Swissbau rechnen mit über 100 000 Besuchern, vorwiegend interessierte Hauseigentümer und qualifizierte Fachleute aus den Bereichen Planung, Investment, Baugewerbe, Immobilienwirtschaft, Bildung und Forschung. Das macht die Swissbau zur Leitmesse und alle zwei Jahre zum wichtigsten Branchentreffpunkt der Schweiz – und zu einer der führenden Plattformen in Europa. Im Kern zeigt die Swissbau das Neuste, was die Bau- und Planungsbranche zu bieten hat: neue Materialien, Produkte, Systeme und technische Innovationen. Ein besonderes Highlight sind die Trendwelten Küche und Bad, wo führende Anbieter in spektakulären Präsentationen kreative Designs und Materialien zum Träumen zeigen. Kurz gesagt, wissen die Aussteller alle Trends von der Planung über den Rohbau bis zur Gebäudetechnik und zum Innenausbau in Szene zu setzen. «Die Swissbau ist in dieser Breite und Tiefe des Angebots einzigartig. Wir dürfen wirklich sagen, wer

Rang und Namen hat, ist hier vertreten», erklärt Messeleiter Rudolf Pfander.

Erstmals im Neubau An der Swissbau 2014 kommt zusammen, was zusammengehört. Das gilt auch für das Messegebäude selbst: Zum ersten Mal findet die grosse Schau der Schweizer

Bau- und Architekturszene im Neubau der Messe in Basel statt. Der Entwurf dazu stammt von den Schweizer Star­architekten Herzog & de Meuron. Der spektakuläre Bau bietet nicht nur viel fürs Auge, sondern beschert allen Beteiligten zugleich viele Vorzüge: Die gesamte Ausstellungsfläche von rund 140 000 Quadratmetern befindet sich unter einem Dach. Die Besucher müssen nicht mehr über die Strasse, um bestimmte Hallen zu erreichen. «Im Ersatzneubau bieten sich zugleich neue Möglichkeiten der Inszenierung, denn schliesslich ist ein Messestand oft ein Entwurf von hoher gestalterischer Qualität», betont Messeleiter Rudolf Pfander. Teils steht den Ausstellern Raum bis zu einer Höhe von sieben oder acht Metern offen, um spektakuläre Standbauten zu realisieren. Gerade für ein architektonisch und baulich interessiertes Fachpublikum verspricht dies ein Maximum an Inszenierung und Messeerlebnis.

Die Debatte um die Zukunft mitgestalten Alle Anlässe der Swissbau werden multimedial abgedeckt und über die neuen Medien einem grösseren Publikum zugänglich gemacht. Auf swissbau.ch finden sich Videomitschnitte – der aktuelle Stand des Wissens ist nachhaltig nutzbar. Bereits seit 2011 verfassen Autoren mit klingenden Namen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft unter swissbau.ch/ blog wöchentlich Beiträge zu den aktuellen Themen der Branche wie Bildung für die Bauwirtschaft, Immobilien im Lebenszyk­ lus, Energiestrategie 2050 sowie bauliche Verdichtung. Interessierte sind eingeladen, an der Debatte teilzunehmen: aktuell, kon­ t­rovers und umfassend.

online www

Mehr Informationen zur Swissbau 2014 finden Sie unter www.swissbau.ch

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Geschenk-Ideen

Für Musik-Freaks, Ästheten und solche, die es werden wollen Beolit 12: Kompaktes Audiosystem zum Abspielen und Streamen digitaler Musik ,

BeoPlay H6: Edles Designobjekt für höchsten Musikgenuss

Das kompakte tragbare und stylische Beolit 12 begeistert mit kraftvoller Musikwiedergabe seinem robusten Design mit sanft umschliessender Aluminiumabdeckung seinen Tragriemen aus Vollleder und der rutschfesten Gummiablage fürs Smartphone. Nur kurze Zeit nach der Markteinführung wurde es mit dem «red dot design award» für das beste Produktdesign ausgezeichnet. Beolit 12 unterstützt die AirPlay-Technologie von Apple. Der integ­ rierte Akku sorgt für acht Stunden kabellosen Musikgenuss. Die Weihnachtsüberraschung für musikbegeisterte Designliebhaber.

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Eine ebenso klare wie kraftvolle Klangwiedergabe ein attraktives Äusseres und sorgfältig ausgewählte luxuriöse Materialien sind die Merkmale dieses edlen Over-Ear-Kopfhörers. BeoPlay H6 bietet ein authentisches Klangerlebnis mit klaren und ausgeprägten Mitten sowie ausgeglichenen Bässen und Höhen. Die «Daisy Chain»- Funktion ermöglicht Musik mit anderen zu teilen. Er ist so bequem dass man ihn gar nicht mehr abnehmen möchte. Die exquisite Geschenkidee für Menschen die Musik erleben möchten.

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BeoPlay V1: TV mit ungewöhnlichen Aufstellungsmöglichkeiten BeoPlay V1 eröffnet dank unkonventioneller Aufstellungsmöglichkeiten neue Freiräume in der Gestaltung des Zuhauses. Das TVGerät lässt sich einfach am Boden oder auf einem Regal platzieren. Es kann aber auch drehbar an der Wand oder sogar an Seilen an der Decke befestigt werden. Mit seinem geradlinigen Design und seiner Bild- und Tonqualität begeistert dieser TV ein jüngeres

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Publikum das seine Individualität zum Ausdruck bringen möchte. Ein Geschenk für alle die schlichte Ästhetik lieben. Der BeoPlay V1 ist in einer 32- und 40-Zoll-Ausführung sowie in den Farben Weiss und Schwarz erhältlich. Zudem bietet er diverse farbige Lautsprecherabdeckungen. Im Lieferumfang ist zudem die Beo4-Fernbedienung enthalten. www.bang-olufsen.com

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Ego®Fresh – Der Gesundheit zuliebe ,

Die EgoKiefer Komfortfenster mit Ego®Fresh der integrierten Fensterlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgen für atmungsaktive Innenräume. EgoKiefer bietet ein vom Bundesamt für Energie ausgezeichnetes fensterintegriertes Lüftungssystem. Alle EgoKiefer Fenstersysteme können mit dem Lüftungs­ system Ego®Fresh ausgestattet werden. Diese Komfortfenster schaffen ein gesundes Raumklima ohne dass Fenster geöffnet werden müssen. EgoKiefer Komfortfenster mit der integrierten Ego®Fresh Fensterlüftung bieten einen Luftaustausch mit Wärmerückgewinnung auch bei geschlossenem Fenster. Ego®Fresh sorgt für atmungsaktive Innenräume und hilft Heizkosten zu sparen und die Luftfeuchtigkeit in Räumen zu reduzieren. Die Lüftung funktioniert mit zwei Gebläsen. Ein Gebläse saugt frische kühle Aussenluft an. Die warme und verbrauchte Raumluft wird gleichzeitig durch ein zweites Gebläse nach aussen geführt. Der kalte und der warme Luftstrom werden durch einen Wärmeaustauscher geführt. So erwärmt die warme Raumluft die kältere Aussenluft. Das spart Heiz-

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kosten denn es muss keine abgekühlte Raumluft wieder aufgeheizt werden. Der Einbau eignet sich sowohl bei Neubauten sowie bei Renovationen. www.egokiefer.ch

Bilder: PD zVg

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Geschenk-Ideen

HDigit Sense – Perfektes Tisch-Radio mit guten Klangeigenschaften und einfacher Bedienung! ,

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Entspannen geniessen zu Hause sein – dazu gehört wie selbstverständlich Ihre Lieblingsmusik in einer hochklassigen und gelunge­nen Verbindung vom schlichten modernen Design und sattem Klang. Egal wie Sie wohnen das HDigit Sense passt zu jeder Einrichtung. Modern und dezent: jedem Stil verpflichtet integriert sich die schlichte und dennoch elegante Optik des Radios in jeden Raum passend zur Einrichtung. Ob im Wohnzimmer in der Küche im Arbeitszimmer oder auch im Schlafzimmer – überall spielt das HDigit Sense seine Anziehungskraft für Augen und Ohren aus. Dabei steht Sense nicht nur für den optisch klaren und berührungsempfindlichen Bildschirm sondern auch für ein hohes Mass an Sensibilität für Ihre Bedürfnisse. Denn zu Hause ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf. www.hdigit.ch

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HDigit Slicer – Die neue Art von Kompakt Stereo Heimanlagen

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Das Stereo-Digitalradio mit CD Laufwerk und iPod/iPhone Docking­station.Die ganze Welt moderner Musik und Unterhaltung in einem Gerät vereint – das ist der HDigit Slicer. In ein formschönes Gehäuse aus einer Kombination von Holz Kunststoff und hochwertigem Edelmetall wurden hier die Vorzüge moderner Empfangstechnik gepackt. Dazu kommen ein CDLaufwerk und die integrierte Dockingstation für Apple iPhone und iPod. In dieser Zusammenstellung erwartet Sie nicht nur ein modernes Internet-Radio sondern eine komplette Musikanlage mit vielfältigen Möglichkeiten für den Genuss von Musik für Daheim oder im Büro. Auf einen hohen Nutzwert ausgerichtet besticht der HDigit Slicer mit einem schönen Raumklang ansprechendem Design und klaren Formen.

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Logitech z200 Multimedia Speakers: Grosse Töne – schöne Form ,

Die Logitech z200 Multimedia Speakers die in Schwarz und Weiss erhältlich sind erreichen eine Spitzenleistung von 10 Watt. Sie begeistern mit einem satten Sound mit tiefen Bässen in einem modernen Design. Die beiden Antriebsspulen mit einem Durchmesser von 6 35 Zentimetern pro Satellit füllen den Raum mit einem ausgewoge­ nen Stereoklang und kristallklaren Sound. Über den 3 5-mm-AUX-Eingang kann Audiocontent von unter-

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z150: Guter Sound in der ganzen Wohnung

z50 Multimedia Speaker: Klein aber oho!

Mit einer 6-Watt-Spitzenleistung erzeugen die Logitech z150 Multimedia Speakers einen klaren Stereosound der so kraftvoll ist dass man ihn überall in der Wohnung geniessen kann. Der Lautstärkeregler und der Ein/Aus-Knopf sind in das solide kompakte Gehäuse integriert. Wer sich in Ruhe sein Hörvergnügen gönnen möchte kann ganz bequem einen Kopfhörer anschliessen. Über den 3 5 mmAUX-Eingang kann Audiocontent von unterschiedlichen Geräten wiedergegeben werden beispielsweise von einem Tablet oder Smartphone. Die Logitech z150 Multimedia Speakers werden in Schwarz und Weiss angeboten. www.logitech.ch

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Der Logitech z50 Multimedia Speaker bietet grossen Sound in einem kleinen auffälligen Gehäuse. Mit einer 10-Watt-Spitzenleistung erzeugt er eine überraschend hohe Lautstärke und ist viel leistungsstärker als seine kompakte Grösse es vermuten liesse. Der Mini-Lautsprecher hat eine Antriebsspule mit 5 72 Zentimetern Durchmesser und eine 3 5 mm-Klinkenbuchse zum Anschluss verschiedener Geräte. Der Kunde wählt nach persönlichem Geschmack aus drei Varianten die gewünschte Farbe: Pink Grau und Blau. Die neuen Logitech Multimedia-Lautsprecher werden mit einem Netzteil geliefert.

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schiedlichen Geräten wiedergegeben werden beispielsweise von einem Tablet oder Smartphone. Wer seine Musik lieber über Kopfhörer geniessen will steckt diesen einfach am Kopfhörereingang ein. Der Lautstärkeregler und der Ein/Aus-Schalter sind in die Vorderseite der Lautsprecher integriert und ermöglichen so die komfortable Audiosteuerung. Die Bässe lassen sich ganz nach eigenem Geschmack mit dem Bedienrad an der Seite einstellen.

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DRINNEN

Die Natur hereinholen Bei einem Haus aus den 70er-Jahren blieben nur die Grund­ mauern und das Dach erhalten. Der Rest ist neu, und das ist auch gut so. Denn entstanden ist ein schönes, modernes Haus, das die wunderbare Natur im Luzerner Hinterland gekonnt miteinbezieht. TEXT Corinne Bünzli Fotos Paco Carrascosa

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anchmal da steht Ueli Bieri am grossen Fenster im Wohnzimmer und schaut hinaus. Sein Blick schweift hinüber zum Bauernhof und der grossen Wiese davor auf der an diesem milden Nachmit-

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tag Bauarbeiter wie emsige Bienen hin und her treiben. «Früher» so erzählt der Innerschweizer «war die Wiese und der Bauernhof unser Abenteuer-Spielplatz. Den Bauernhof gibt es noch auf der Wiese wird hingegen wie man unschwer

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erkennen kann gerade ein zweistöckiges Mehrfamilienhaus gebaut. Nur gut ist unser Grundstück mit 900 m2 recht gross so haben wir immer noch genug Platz. Und die neuen Nachbarn stehen nicht demnächst bei uns im Garten.»

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Drinnen Umbau eines EFH in Dagmersellen

Einladendes Entree…

…mit rotem Monolith als Eyecatcher.

Neue Fassade, neue Fenster, neue Türen.

Für die Unterhaltung sorgt Ueli Bieri. Apropos Platz. Wo Ueli Bieri (47) heute mit seiner Lebensgefährtin Ursula Waldisberg (55) lebt – manchmal übernachten auch die beiden erwachsenen Kinder Waldisbergs in Dagmersellen – mussten sich früher sechs Menschen das 160 m2 grosse Haus teilen. «Das Haus das Ende 70er-Jahre gebaut wurde war vor allem dunkel und eng daran kann ich mich noch gut erinnern» erzählt Bieri der das Elternhaus erst mit 29 Jahren verlassen hat. Als die Mutter altershalber das Haus nicht mehr alleine bestellen konnte und ins Altersheim übersiedelte war für Ueli Bieri «eigentlich schnell klar dass das Elternhaus nicht in fremde Hände gehen sollte wenn es irgendwie geht. Das war

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vor fünf Jahren» so Bieri der in der Arbeitsmarktkontrolle beschäftigt ist.

Nachdem sich Ueli Bieri auch finanziell mit seiner Familie geeinigt hatte stand dem Abenteuer Umbau des Elternhauses nichts mehr im Weg. Zumal Ueli Bieri mit Ursula Waldisberg eine Partnerin an seiner Seite hat die tagtäglich mit Umbauten und Neubauten zu tun hat weil sie schon seit über acht Jahren die Administration und die Käuferbetreuung für die CAS Architekten zuständig ist. «Für uns kamen eigentlich nur die Architekten

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info

Raum Licht und Ordnung. CAS Architekten versteht moderne Architektur als Einklang zwischen den Besonderheiten des Ortes und des Projekts. Sie denken zukunftsorientiert lassen zusammenwirken und schaffen eine nachhaltige Identität. Dafür arbeiten sie eng mit verschiedensten Spezialisten zusammen lassen Wünsche und Vorstellungen bereits in der frühen Planungsphase einfliessen und entwickeln intelligente Lösungen von hoher Qualität. www.cas-architekten.ch

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Profis am Werk

CAS Architekten

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und Baufachleute von CAS Architekten in Frage auch weil wir dieselbe Sprache sprechen» erzählt Ursula Waldisberg bei der Führung durch das grosszügige Haus. «Für Ueli und mich war klar dass nach dem Umbau ein helles Haus mit grossen einladenden Räumen entstehen sollte. Das dunkle Täfer und die engen Räumen waren überhaupt nicht unser Ding» so Waldisberg. «Am Schluss blieb dann nur die Aussenhülle das Dach und die tragenden Wände stehen. Der Rest ist neu und tut dem Haus auch richtig gut.» Der zuständige Architekt von CAS Architekten Raffael Kneubühler präsentierte der Bauherrschaft nach den ersten Besprechungen anhand von Visualisierun­ gen zwei Vorschläge. «Raffael Kneubühler hat genau verstanden worauf wir hinaus wollen und so waren wir uns relativ schnell einig.» Während andere Bauherren über ihren Umbau ganze Bücher füllen könnten und vor allem mehr negative als positive Geschichten zu erzählen haben verlief beim Paar Bieri und Waldisberg alles in geordneten Bahnen. Auch der Umbau als solches war nach Angaben Bieris «eine

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Der Eingang wirkte vor dem Umbau eher trist …

…und jetzt wirkt er hell und modern.

Edle Hölzer für Boden und Treppen.

sehr entspannte Angelegenheit. Es gab keine bösen Überraschungen der finanzielle Rahmen wurde eingehalten und auch sonst überraschte uns das Haus nicht mit irgendwelchen unlösbaren Prob­ lemen. Kurzum die Umbauphase war relativ kurz und schmerzlos.» Kurz hiess beim Haus in Dagmersellen – idyllisch zwischen Luzern und Zofingen gelegen – eine Umbauzeit von vier Monaten. Im Januar 2008 haben die ersten Arbeiten im Haus begonnen – wie das Herausreissen der Küche oder das Entfernen des dunklen Täfers und Anfang Mai im selben Jahr konnte Ueli Bieri und Ursula Waldisberg bereits das umgebaute Haus beziehen.

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Obwohl es Ueli Bieris Elternhaus ist liess der Luzerner beim Innenausbau des Hauses seiner Partnerin freie Hand. «Wir haben denselben Geschmack was Inneneinrichtungen betrifft und darum konnte

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Modern und funktional und mitten drin ein roter Monolith

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ich mich voll und ganz auf sie verlassen. Ich habe mich bei der Ausstattung der Küche nicht eingemischt sie hat mir dafür freie Hand bei der Auswahl der Unterhaltungselektronik gelassen. Mit dem Ergebnis sind wir beide mehr als zufrieden. Das kann sich sehen lassen» sagt Ueli Bieri nicht ohne Stolz beim Espresso am langen Holztisch im Wohnzimmer. «Und auch bei den Farben habe ich meiner Partnerin freie Hand gelassen. Damit kenne ich mich nun wirklich zu wenig aus» gibt er schmunzelnd zu Protokoll. «Mit dem Ergebnis kann ich aber gut leben. Denn Farbe belebt die einzelnen Räume tatsächlich. Das hat mich positiv überrascht.» Wenn man die Bilder von früher ansieht hat das Team rund um CAS Architekten ganze Arbeit geleistet. Dazu gehört auch dass nicht nur die vielen kleinen Zimmer aufgehoben und durch grössere Räume ersetzt wurden. Das dunkle Täfer gehört ebenso der Vergangenheit an wie die kleinen engen Räume wie die geschlossene Küche oder das kleine Wohnzimmer wie man von Fotos von früher unschwer erkennen kann.

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Drinnen Umbau eines EFH in Dagmersellen

Wohnzimmer mit Monolith.

Frisch: Weisse Küche mit grünem Fliesenspiegel. Ursula Waldisberg liebt ihre neue Küche.

Der Ofen stammt noch aus früheren Zeiten …

… und wurde saniert und übernommen.

Tragendes Element im neuen Wohn/ Essraum des Paares ist der rote Monolith der als Verbindungsglied zwischen dem Entree der Nasszelle den beiden Schlafzimmern und der Küche und dem Wohn- und Essraum dient. «Dahinter versteckt sich heute auf der ganzen Länge ein Schrank der sehr viel schlucken kann» sagt sie schmunzelnd. Der rote Monolith ist zwar der Mittelpunkt des Hauses doch er stiehlt den andern Räumen nicht die Show. Die praktische und schöne Küche – ganz in Weiss mit grünem Fliessenspiegel – ist genau so gelungen wie das langgezogene Ess­ zimmer das von einem «Rock-Ola Regis» dominiert wird oder das Wohnzimmer mit dem XL-Fernseher an der Wand und der B&O-Musikanlage aus den 90er-Jahren im Mittelpunkt. Die Räume sind allesamt recht sparsam möbliert was dem Haus eine gewisse Ruhe verleiht.

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Altes erhalten und saniert Auch wenn in dem Haus in Dagmersellen bewusst auf Neues gesetzt wurde gibt es doch in diesem Haus Dinge von denen man sich nicht trennen wollte. Dazu gehört auch die Ofenbank mit ihren grünen Keramikplatten die auf den ers­ ten Blick in ihrem Stil und ihrer Farbe sogar nicht ins neue Haus passen sich beim näherem Hinschauen aber als spannender Stilbruch entpuppt. «Den Ofenbank haben wir bewusst nicht herausreissen lassen» erzählt Ueli Bieri. «Gerade in der Übergangszeit ist so eine zusätzliche Wärmequelle Gold wert wie viele Besitzer von Wärmepumpen sicher nachvollziehen können.» Auch die Radia­ toren wurden übernommen und wenn nötig saniert. «Warum sollten wir sie wegwerfen wenn sie noch funktionieren? Das kam für uns nicht in Frage.»

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Ueli Bieri und Ursula Waldisberg sind mit ihrem Umbau vollauf zufrieden. Und sie freuen sich wenn Nachbarn und Wanderer Interesse an ihrem Haus haben. Auch die Mutter von Ueli Bieri die nur einen Steinwurf entfernt im Altersheim lebt spaziert manchmal an ihrem alten Haus vorbei und sei ganz stolz darauf dass etwas Schönes daraus geworden ist und vor allem froh «dass das Haus in der Familie geblieben ist.» Und abends wenn auf der Baustelle vor dem Haus endlich die Ruhe eingekehrt ist und Ueli Bieri nach dem Essen auf der Terrasse seine Entspannungs­ zigarette geniesst hört man ausser dem Glockengeläut der Kühe hinter dem Haus keinen Ton. Der Kater des Hauses der wegen des Baulärms noch verschreckter reagiert als sonst kann endlich ungestört auf Mäusejagd gehen. «Nicht nur er geniesst die Idylle hier draussen.»

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HDTV Drinnen

Fernsehen zuhause – aber bitte in HD!

Konturlosigkeit ist out, auch in der Fernsehwelt. Wer sich heute vor den TV setzt, will gestochen scharfe Bilder konsumieren. Digitales Fernsehen und HDTV sind fast überall Standard. Nachfolgend eine Übersicht der Anbieter und Angebote und wie man sie sich ins Haus holt. TEXT Robert Wildi

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Bild: zVg

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ilbert Gress weiss wie man taktisch Fussball spielt. Und noch besser weiss der Kulttrainer und KoKommentator des Schweizer Fernsehens wie man die Matches der Champions League gepflegt konsumiert. Wenn nicht live im Stadion oder Sport­ studio dann sicher nur über digitales Fernsehen in HD-Qualität. Swisscable der Verband der Schweizer Kabelnetzbetreiber hat den publikumswirksam Gress jetzt für seine neue Kampagne «Umschalten auf digitales Kabelfernsehen» eingespannt. Mit Hilfe eines Wettbewerbs werden die Konsumenten aufgerufen die längst überfällige Umschaltung von Analog- auf digitales Fernsehen in ihren Haushalten gleich selbst an die Hand zu nehmen und zu vollziehen. Hintergrund der Kampagne:

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Die meisten Schweizer Kabelnetze werden ihr analoges Angebot in den kommenden zwei Jahren schrittweise reduzieren und irgendwann ganz einstellen.

Digital ist höchst erfolgreich Das digitale Fernsehen hat seinen Siegeszug in Schweizer Haushalten schon vor Jahren angetreten und ist höchst erfolgreich. Wichtigstes Argument: Nur über einen digitalen Anschluss lassen sich TV-Sendungen in der sogenannten HD-Qualität konsumieren. HD steht für «High Definition» HDTV heisst also hoch auflösendes Fernsehen. Im Vergleich zu Analog-Fernsehen

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Haus magazin 10/2013 13


Drinnen HDTV

Ein (Fernseh)-Vergnügen für die ganze Familie.

bringt HDTV bis zu fünf Mal so viele Bildinformationen auf den TV-Bildschirm was zu einer dramatischen Verbesserung von Bildschärfe Detailgenauigkeit Plastizität und auch Farbtreue führt. Ferner sind dank HDTV alle Programme im modernen Breitbildformat zu konsumieren. Und auch das akustische Erlebnis kann dank Digital-TV verbessert werden da es die sogenannte «Surroundsound»-Funktion (Rundherum-Akustik) ermöglicht.

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HDTV

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Auf der Webseite des HDTV-Forums Schweiz werden alle wichtigen Infor­ mationen und Details rund um HDTV zusammengetragen und erläutert. www.hdtv-forum.ch

Auch über Telefon-Anschluss oder Satellit erhältlich Was aber müssen Kabelfernseh-Konsumenten konkret unternehmen um von diesen Vorzügen profitieren zu können? Schwierig ist es nicht. Die einzige zwingende Voraussetzung ist ein TV-Gerät welches über einen eingebauten Empfänger DVB-C (Digital Video Broadcasting – Cable) verfügt. Seit mehreren Jahren sind praktisch nur noch solche Geräte im Verkauf. Wer es mit einem Antennenkabel an eine Kabeldose anschliesst und einen Sendersuchlauf startet kann zum Beispiel beim Kabel-TV-Anbieter UPC

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Grenzenlos fernsehen: Mit TV-Box oder Empfangsgerät.

14 Haus magazin 10/2013

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Cablecom heute unverschlüsselt rund 27 Sender in HD-Qualität konsumieren. UPC Cablecom deckt heute rund die Hälfte aller Schweizer TV-Haushalte ab. Daneben bieten rund 300 regionale Kabelnetz-Betreiber ebenfalls ihre HDTV-Dienstleistungen an. Konkurrenz um die TV-Kundschaft ist den Kabelnetzbetrei­bern in den vergangenen Jahren von den TelekommunikationsFirmen erwachsen. Allen voran buhlt Swisscom mit ihrem Swisscom TV intensiv um diesen Markt und bietet mit der günstigsten Variante «Swisscom TV light» heute über 30 Sender in HD-Qualität. Nachgezogen ist inzwischen auch Sunrise und offe­ riert Sunrise TV. Sogar die Migros mischt im Fernsehgeschäft mit und hat ein M-Budget Digital-TV lanciert. Als dritte Variante kann man HDTV auch via Satellit empfangen. Dafür genügt eine normale Satelliten-Anlage wie sie für Empfang von Programmen in Standard-Qualität bereits sehr populär ist. Eine besondere «HDTV-Anlage» ist also nicht nötig. Der Durchmesser der Antennenschüssel sollte jedoch mindes­ tens 60 Zentimeter betragen. Zum Aufrüsten einer bestehenden Satellitenanlage für HDTV braucht man einzig die Standard-Settop-Box gegen eine HDTV-fähige auszutauschen.

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Separates Empfangsgerät notwendig

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Das gilt auch für Anbieter wie UPC Cablecom und alle anderen Kabel­netzbetreiber Swisscom Sunrise oder Migros: Für jedes digitale Fernseh-Angebot in der Schweiz mit HDTV-Qualität ist im Moment ein separates Empfangsgerät notwendig. Dieses muss zuhause fachgerecht angeschlossen werden. Über die jeweiligen Anbieter findet man heraus ob der eigene Haushalt für den Empfang des jeweiligen TV-Angebots ausgerüstet ist. Dies ist heute fast flächendeckend der Fall. Selbst die Abdeckung für relativ neue Anbieter wie M-Budget digital TV liegt schweizweit bei mindestens 90 Prozent. Fast alle HDTV-Angebote werden heute je nach Provider in Kombination mit Internet und Telefonie offeriert. Bei UPC Cablecom kann via TV-Box auch gleich mit dem Festnetz telefoniert sowie Internet konsumiert werden. Swisscom und Sunrise kombinieren ihre Angebote zusätzlich mit einem MobilfunkAbonnement für das Handy. Fernsehen in HD-Qualität ist offenbar ein Produkt von dem sich die verschiedensten Anbieter in der Schweiz künftig noch lukrative Marktchancen erhoffen. Dass Swisscable für seine aktuelle Offensive mit Gilbert Gress ausgerechnet auf einen Botschafter aus dem Fussball setzt ist nicht als Zufall zu werten. Im Juni 2014 wird die Schweizer Nationalmannschaft an der WM in Brasilien um Punkte und Ehre kämpfen. Es ist dies der weltgrösste Sportanlass der auch in der Schweiz Millionen Fans vor den Bildschirm lockt. Geht es nach den HDTV-Anbietern sollen die meisten von ihnen auf einem gestochen scharfen Bild jeden Grashalm erkennen können.

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Comparis.ch hat einen umfassenden Vergleich der Schweizer TV-Angebote gemacht. www.comparis.ch/telecom/tvvergleich.aspx


Drinnen Home-Entertainment

Gemütliches Ambiente trotz Technik

Grosse Fernseher sind wie schwarze Löcher: Sie ziehen alle Auf­ merksamkeit auf sich und können einen Wohnraum ziemlich ungemütlich machen. Was tun? TEXT Tanja Hegglin

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ie einen mögen ein modernes Interieur in das sich Unterhaltungselektronik optisch gut integrieren lässt. Andere bevorzugen ein behagliches Ambiente – ohne deswegen auf ihr Heimkino verzichten zu wollen. Ein Dilemma. Denn riesige Flatscreens passen nur bedingt zu einer kuschelig-gemütlichen Einrichtung. Ob auf dem Sockel oder an die Wand montiert:

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Auch Shabby-Chic-Fans geniessen ihr Heimkino.

Sie im Prinzip wie ein Bild an die Wand hängen. Es gibt zum Beispiel Systeme bei denen der Screen hinter einem reflektierenden Spezialglas verschwindet oder als spiegelnde Fläche inszeniert ist. Der Barbara Martinuzzi Fernseher wird so nur im eingeschalteten Interior Designer Zustand sichtbar. Auch kleinere Geräte und Inhaberin können heute bestens integriert werden: Martinuzzi Interiors Moderne Sideboards haben Steckplätze für Smartphones und Tablets und bieten Heute dominieren riesige Flatscreens Boxen auch Platz für Musikboxen.

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und andere Geräte die Wohnlandschaft. Wie lässt sich die Technik geschickt in ein Inte­ Ein modernes Interieur lässt sichtbare rieur integrieren? Geräte eher zu, ja zelebriert sie vielleicht Prinzipiell muss man sich überlegen, sogar als Designelement. Was, wenn man wieviel Raum die Technik im Wohnbe- zum Beispiel den Landhausstil mag?

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reich einnehmen soll. Und entscheiden ob die Geräte sichtbar oder versteckt sein sollen. Der Trend ist heute die Technik so zu integrieren dass sie unsichtbar wird. Einen rahmenlosen Flatscreen können

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Was gibt optisch mehr her: Den Bildschirm auf den Fuss stellen oder an die Wand montieren? Das kommt letztlich auf den persönlichen Geschmack an. Die heutigen TV-Geräte sind sehr zurückgenommen im Design wenn man sie mit den klobigen Kästen von früher vergleicht. Es spricht nichts dagegen den Screen einfach auf einen Fuss oder ein Sideboard zu stellen. Wer es ganz puristisch mag entscheidet sich vielleicht eher für eine Wandbefestigung.

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Geräte bedeuten Kabel. Wie gehe ich mit dem Kabelsalat um?

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Um störende Kabel zu vermeiden empfeh­ len wir mit einem Paneel-System zu arAuch im Landhausstil findet man viele beiten. Dabei verlaufen alle störenden schöne Sideboards in die man Geräte in- Kabel unsichtbar zwischen Wand und Pategrieren kann. Daneben gibt es Firmen neel. Bei der Planung eines Neubaus kön­ die moderne TV-Geräte im Retrolook nen Strom und Zuleitung gezielt auf die entsprechende Position verlegt werden. anbieten zum Beispiel Brionvega.

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Bilder: Anja Melles/Marco Randermann, zimmerschau.de; zVg

Nachgefragt


Home-Entertainment Drinnen

streuen. Neben dem Flatscreen ist jetzt ein offenes DVD-Regal an die Wand montiert daneben eine knallrote mit Postkarten und Magnetwörtern verzierte Magnetwand – plus zwei bunte Filmplakate. Oberhalb des TV-Geräts posieren fünf DVDs auf einer Bilderleiste. Der Bildschirm ist also von Details «eingerahmt». Doch nicht nur die unmittelbare Umgebung des Fernsehers ist wichtig der gesamte Raum sollte einbezogen werden. So sind an der gegenüberliegenden Wand zwei Dutzend Taschenbücher wie kleine Gemälde auf Bilderleisten ausgestellt.

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Raffinierte Verstecke

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Ein paar optische Akzente zu setzen ist eine einfache kostengünstige Lösung. Dabei kann man die Optik der Geräte geschickt aufgreifen – etwa indem man das ganze Wohnzimmer in grafischen Schwarzweiss-Mustern hält oder mit glänzenden Materialien spielt. Wer die Technik ganz verbergen will kann auf ausgeklügelte Lösungen zurückgreifen. So gibt es beispielsweise versenkbare Beamer oder grossflächige via Fernbedienung bewegbare Gemälde hinter denen sich ein Flachbildschirm versteckt.

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Grafische Muster und glänzende Oberflächen nehmen die Hightech-Optik auf.

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Grosse TV-Geräte ziehen auch wenn sie nicht in Betrieb sind alle Blicke auf sich. Und neben dem Bildschirm versammelt sich oft eine wahre Armada an Peripherie-Geräten: Bluray-Player Boxen GameKonsole Multimedia-Disk. Soundbar Subwoofer Set-Top-Box. Zudem brauchen natürlich auch Bluray-Discs DVDs und Musik-CDs Stauraum.

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Raffiniert: Versenkbarer Beamer.

Bei diesem System von Presotto ist der TV nur sichtbar, wenn er läuft.

Blick zerstreuen

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Was tun um das Heimkino zu «kaschieren»? Im Selbstversuch boten sich mehrere Möglichkeiten an. Die Flucht nach vorn: Den TV mittels Bluray-Disc zum Aquarium oder zum Cheminée umfunktionieren. Das ist ein nettes Gadget doch nur gelegentlich. Wer will schon ein knisterndes Feuer das gar nicht warm gibt? Das Ablenkungsmanöver: eine Vase aufs Sideboard stellen. Doch die Blumen gingen neben dem schwarz glänzenden «55-Zöller» schlicht und ergreifend unter. Ein Gesamtkonzept musste her: Im ganzen Wohnraum ungewöhnliche Akzente setzen und damit den Blick zer-

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Haus magazin 10/2013 17


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Drinnen Schöne und praktische TV-Möbel

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Den TV richtig in Szene setzen

Vollwertiges Soundmöbel «Scopia» von Hülsta.

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Bilder: zVg

Die einen hängen ihren Bildschirm an die Wand, andere verstecken das Fernsehgerät lieber in einem staubfreien Schrank. Beides ist möglich, denn der Markt bietet für jeden etwas. In edler und preiswerter Ausführung. Die Qual der Wahl liegt nun beim Zuschauer… TEXT Corinne Bünzli


TV-Möbel Drinnen

Regalsystem «studimo» von interlübke.

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«cube play» von interlübke.

«studimo» von interlübke.

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Drinnen Ergonomie in der Küche

Die massgeschneiderte Küche Ergonomische Erkenntnisse angewandt in der Küchenplanung wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus. TEXTBEARBEITUNG Corinne Bünzli

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in einer degenerierten Muskulatur und Haltungsfehlern. Rückenschmerzen und Verspannungen sind die Folge davon. Wie kann eine individuelle Küchen­ planung diesem Phänomen Rechnung tragen? Am Arbeitsplatz schon lange ein Thema: Ergonomie. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern «ergon» (Arbeit) und «nomos» (Regel) zusammen und bezeichnet die Lehre von den Gesetz­ mässigkeiten der menschlichen Arbeit.

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Die Arbeitshöhe ausmessen 15 cm

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Oberstes Ziel der Ergonomie ist immer die Schaffung von idealen Arbeitsplatzbe­ dingungen und spielt gerade in der Küche eine besondere Rolle. Eine ergonomisch durchdachte Kü­ chenplanung trägt viel zur Gesundheit bei. Mit der idealen Arbeitshöhe und der richtigen Platzierung von Küchengeräten sowie bedienungsfreundlichen Schubla­ den und Auszügen wird eine schonende Arbeitshaltung ermöglicht.

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Bei der Küchenplanung sollte die Wahl der richtigen Arbeitsplattenhöhe eine zentrale Rolle spielen. Die Arbeitshöhe wird auf die Hauptperson abgestimmt. Sind zwei Personen mit sehr unterschiedlichen Kör­ pergrössen am Kochen lohnt sich die Einplanung von zwei Arbeitsflächen mit verschiedenen Arbeits­ höhen sofern es die Situation zulässt. Beim Aus­ messen ist der 90 Grad angewinkelte Ellenbogen relevant. Dieser sollte ca. 15 cm oberhalb der Arbeits­ fläche sein.

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Abstand zwischen Ellbogen und Arbeitshöhe beträgt idealerweise ca. 15 cm.

Bilder: zVg

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eit 40 000 Jahren hat sich der Mensch von seinem Körper­ bau und seinem Äusseren her nicht mehr wesentlich verän­ dert. Würde man einen Men­ schen von damals frisieren die Nägel schneiden und in Turnschuhe und Jeans stecken würde niemand einen Unter­ schied bemerken. Dies gilt allerdings nicht für die Lebensgewohnheiten. Da­ mals ist man beim ersten Sonnenstrahl aufgestanden hat seinen Speer geschul­ tert und ist laut schreiend Mammuts hin­ terhergerannt. Zwischendurch hat man sich nach feinen Beeren am Wegesrand gebückt oder sich flink den saftigen Ap­ fel vom Baum erklettert. Abends wurde am Lagerfeuer wild getanzt. Der moder­ ne Mensch reitet im Auto ins Büro jagt am Pult sitzend durch die virtuelle Welt und lässt sich mittags eine Pizza liefern. Abends wird Fernseher geguckt. Die Zeit die man damals zum Anpirschen Fähr­ tenlesen und Feuermachen aufgewendet hat verbringt man heute vor allem im Sitzen oder allenfalls im Stehen. Das Er­ gebnis dieser Tatsache manifestiert sich


Ergonomie in der Küche Drinnen

Die Platzierung der Oberschränke

Und was ist mit dem Spülbecken?

Die Platzierung der sogenannten Oberschränke will gut überlegt sein. Sind sie zu tief stören sie beim Arbeiten. Sind sie zu hoch ist das Geschirr nur noch mit Hilfe einer Leiter zu ergreifen. Es ist wichtig dass die Oberschränke gut erreichbar und ohne Hindernis­ se zu beladen sind. Man sollte sich schon bei der Planung Gedanken darüber machen was alles darin untergebracht werden soll.

Die ideale Position des Spülbeckens ist in der Regel höher als die gewählte Arbeitsfläche. Am besten befindet sich die Spüle in der Mitte von Abfalleimer und Spülmaschine. So kann man bequem den Teller von Speiseresten befreien kurz spülen und in die Spülmaschine einräumen – ohne Unterbrechung des Arbeitsablaufs.

Die Oberschränke dürfen beim Arbeitsablauf nicht stören.

Das Spülbecken sollte in der Regel höher als das Kochfeld platziert sein.

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Jedem Küchengerät sein Platz

Piatti Komfortstudio

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Musste man sich früher mühsam bücken um den Schoggikuchen aus dem Back­ ofen zu hieven werden heute Dampfgarer oder Mikrowellengeräte auf Sichthöhe angebracht. Dabei sollte besonders der Backofen so platziert sein das man sich beim Hantieren nicht die Unterarme an der heissen Backofentür verbrennt. Beim Kochfeld macht eine allenfalls abge­ senkte Arbeitsplatte Sinn. So dass man sieht was in den Kochtöpfen brodelt.

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Soweit die Theorie. In der Praxis sind die ergonomischen Erkenntnisse schön und gut aber schwer vorstellbar. Bei aller Planung und Theorie wie fühlt es sich wirklich an wenn die Oberschränke höher oder tiefer sind? Und ist die ausge­ messene Arbeitshöhe tatsächlich richtig für meine individuellen Bedürfnisse? Im Piatti Komfortstudio hat man die Mög­ lichkeit am eigenen Körper zu spüren wo der Backofen sein muss dass die Unterarme nicht verbrannt werden und bei welcher Arbeitshöhe das Rüstmes­ ser am besten in der Hand liegt. So wie man für seinen Anzug zum Schneider geht um sich die edlen Stoffe auf den Körpern schneidern zu lassen so kann man im Piatti Komfortstudio die Traumküche massgeschneidert aus­ probieren.

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Backofen und Kombisteamer sind auf Sichthöhe angebracht.

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Mass für Mass zur Traumküche Zuerst wird die Ellenbogenhöhe am Ergonometer ausgemessen. Nun kann die Arbeitshöhe zentimetergenau eingestellt werden. Das Probebrett mit Messer liegt bereit zum Ausprobieren. Soll es doch noch einen Zentimeter höher sein? Ist alles bequem eingestellt geht

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Prototyp des Piatti Komfortstudios.

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es an die Oberschränke. Auch hier kann man einfach herausfinden welches die geeignete Höhe ist. Sind all diese Punkte geklärt muss man nur noch den Backofen so einstellen dass heisse Bleche be­ quem rein- und rausgeschoben werden können. Voilà so kommt man zur ergonomisch massgeschneiderten Traumküche. Mehr Infos unter piatti.ch

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Drinnen Rezept

Pfannkuchen mit Reis Zutaten (für 4 Personen): füllung: 300 g Jasmin Reis 2 Stk. Eier 100 g Schwarzwälder-Schinken (in Tranchen geschnitten) 100 g Luzerner Rahmkäse 2 Stk. Frühlingszwiebeln 1 Bund Petersilie 1 Bund Dill Salz und Pfeffer Butter für die Form pfannkuchen: 3 Stk. Eier 1 TL Zucker ½ TL Salz 1 l Milch 150 ml Sonnenblumenöl 250 g Mehl ½ TL Backpulver

24 Haus magazin 10/2013

ZUBEREITUNG:

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Eier Zucker und Salz mit dem Schnee­ besen schaumig schlagen danach die Milch und das Sonnenblumenöl darunter­ ziehen. Mehl mit Backpulver mischen und alles zu einem glatten Teig rühren. Den Teig 30 Min. zugedeckt quellen lassen. Frühlingszwiebeln Petersilien und Dill waschen trocknen schütteln und fein hacken. Reis abkochen. Eier hart kochen abkühlen lassen schälen und fein hacken. Gehackte Petersilie Dill Frühlingszwie­ beln und Eier unter der Reis mischen mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Pfanne erhitzen und bei grosser Hitze dünne Pfannkuchen ausbacken. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen Auf­ laufform mit Butter einfetten. Die Pfann­

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kuchen mit Reis-Mischung füllen aufrol­ len und dicht nebeneinander in die Form legen. Das Ganze mit Luzerner Rahmkäse und Schwarzwälder-Schinken-Tranchen belegen. Bei 200 Grad Umluft 10 –15 Min. backen danach servieren.

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DAZU PASST:

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Ein Tipp wie der Pfannkuchen am besten serviert wird und das Rezept zum Download finden Sie unter www.gastroawards.ch/ rezepte.

WeinTipp: Zum salzigen Pfannkuchen wird der Rot­ wein Ripasso della Valpolicella aus Italien empfohlen. Details zum Wein finden Sie unter www.gastroawards.ch/rezepte.


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Jedem sein persönliches Paradies Viele Hausbesitzer holen sich ein Stück blühende Wildnis in den eigenen Garten. Andere ziehen eine schön gestaltete Gartenlandschaft vor, gut abgeschottet, mit Liegeflächen, Bambusinseln und Parkbänken. Text & Bilder Stefan Hartmann

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ärten sind eine persönliche Visi­tenkarte des Hausbesitzers. Hier darf er schalten und walten wie es ihm beliebt. Wenn es um die Gestaltung des Aussenraums geht trennen sich indessen die Geschmäcker. Es gibt grob gesehen zwei unterschiedliche

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Konzepte – den Naturgarten und den schön durchgestylten Garten. Das eine mehr erlebnis- das andere eher wohnbezogen. Für die Freunde des Naturgartens wäre es eine Beleidigung wenn man ihren Garten als «Unkrautwüste» be­zeichnen würde der dem Nachbarn nur

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ärgerlichen Samenflug beschert. Für die Anhänger des naturnahen Gartens kommt die Natur im dichtbebauten Siedlungs­ korsett zu kurz. Darum verschaffen sie ihr mehr Raum. Direkt vor der Haus­ türe. Sie sehen ihren Naturgarten als inspirierende Bereicherung wo sie

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Haus magazin 10/2013 27


Draussen Gartengestaltung

Reizvolle Treppen und Mauern aus Sandstein.

dem Werden und Vergehen der Natur durch den Lauf der Jahreszeiten zusehen können. «Der Naturgarten beinhaltet eine Vielzahl von Lebensräumen für Menschen Tiere und Pflanzen» sagt Markus Allemann Naturgärtner im thurgaui­ schen Schönholzerswilen.

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Garten als Wohlfühloase Für andere Hausbesitzer ist der Aussenraum – sei es der Garten oder die Ter­rasse – eine intime Erholungszone die sorgfältig und auch bewusst als Kunstgarten gestaltet wird. Der Sitzplatz ist abgeschottet von der Umgebung – durch Hecken Schilfbüsche und neuerdings auch durch mannshohe Stein- oder rostrote Stahlplatten. Man kann ungestört auf der Liege ausspannen und dem Plätschern des Brunnens lauschen – kurz: eine Wohlfühloase. Erholung pur von der Hektik des Alltags. «Für viele Menschen gewinnt der Garten heute zusehends an Bedeutung» sagt Joel Kunz von Kobel

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28 Haus magazin 10/2013

dominieren. Es drängt sich der Verdacht auf dass bei der Umgebungsgestaltung rigoros gespart werden musste. Dafür hat der Rasenmäher auf der Grünfläche freie Fahrt. Das Erstaunliche: der Aufwand an Pflege ist deswegen nicht unbedingt geringer als bei einem gut gestalteten Garten. Denn der Rasen will wöchentlich geschnitten sein. Und damit kein Unkraut die monotone Grünidylle trübt braucht es Unkrautvertilger und Rasendünger. Kein Ort für Kleintiere oder Insekten. Und ein Graus für die Liebhaber eines naturnah gestalteten Gartens.

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«Der Naturgarten beinhaltet eine Vielzahl von Lebens­ räumen für Menschen, Tiere und Pflanzen.» Markus Allemann Gartengestaltung in Uetikon am See. «Früher war er meist ein Nutzgarten in dem man zur Selbstversorgung Gemüse pflanzte. Später wurde er zunehmend zum Ziergarten mit Erholungswert und in jüngster Zeit gar zu einem eigentlichen Wohnbereich: Sobald es Wetter und Temperatur erlauben verlagert sich das Wohnen auf den Balkon die Terrasse oder den Sitzplatz.» Ein Gang durch Schweizer Wohnquartiere fördert leider viele langweilig gestaltete Hausgärten und Grünflächen zutage; eintönige Thujahecken und Rasenflächen

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Schöne Abwechslung mit wenig Aufwand

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Dabei können bereits kleine kostengüns­ tige Massnahmen einen lebendigeren Garten bewirken: Einheimische Sträucher wie die weiss blühende Felsenbirne der Schneeball oder die Kornelkirsche mit ihren gelben Blüten zaubern früh im Jahr Farbe in den Garten. Und kleine Wild-

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Gartengestaltung Draussen

Foto Kobel Gartengestaltung

Wohlfühloase: ein schön gestalteter Garten bietet Entspannung.

Sitzplätze unter schattigen oder an geschützten Plätzen. blumeninseln mit Margeriten und Lichtnelken im Rasengrün erfreuen im Mai das Auge. Wer es ein Stück naturnaher mag sät eine Magerwiese ein die sehr dankbar ist. Sie braucht keine Pflege und versamt sich wenn man sie stehen lässt. Zum Mähen im August greifen sportliche Hobbygärtner zur Sense. Immer öfter entscheiden sich Hausbesitzer auch für das Anlegen von Ruderalflächen mit kiesigem Untergrund wo Natternkopf Königskerzen und Wegwarten prächtig gedeihen. Jedem ein Garten nach seiner Fasson. Schöne Gartenräume schaffen in jedem Fall einen Ausgleich zwischen den Büround Asphaltwelten und dem Wunsch des Menschen nach Erholung. Am vielfältigsten sei ein Garten in dem die Elemente Wasser Feuer Stein Holz und Erde vorkämen sagt Markus Allemann. «Eine Trockenmauer ein Sandplatz samt Wasserpumpe und ein paar Sandsteinblöcke zum Sitzen sind vor allem für Kinder ein Paradies» sagt der Naturgärtner. Und wenn die Scheiter in der Feuermulde schön knistern freuen sich alle.

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und «strenge Gestaltung» gebe es unzählige Abstufungen. «Man soll nicht das Eine gegen das Andere den Naturgarten gegen den Kunstgarten ausspielen.» Auch bei einem naturnahen Garten gilt: «Je klarer die Grundgestaltung ist desto besser wirken später die ungeplanten Formen der Natur. Das Weiche und Geschwungene das Romantische und Wilde das Chaotische und Ungeplante macht die Natur von selbst wenn wir es zulassen.» Für den Naturgarten-Gestalter Markus Allemann ist es wichtig dass die Baumate­ rialien wenig umwelt- und energiebelas­ tend sind. «Sie sollen aus der Region kommen und haben keine Reise um die Welt hinter sich.» Sollte dereinst der Garten abgebrochen oder verändert werden können die Materialien wieder verwendet werden.

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«Für viele Menschen gewinnt der Garten heute zusehends an Bedeutung.» Joel Kunz

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Es braucht die ordnende Hand Ein naturnaher Garten darf zwar fröhlich vor sich hin wuchern. Doch auch er ist nicht einfach durch Zufall entstanden sondern wird idealerweise durch den Gartengestalter angelegt. Planung und eine ordnende Hand braucht es beim Naturgarten ebenso wie beim Kunstgarten. Joel Kunz von Kobel Gartengestaltung meint dazu: «Der Gartengestalter kann Ideen vermitteln und auf technische Fragen Antworten geben. Dazu wird er Pläne Zeichnungen oder Fotos von anderweitig realisierten Projekten vorlegen.» Zwischen den beiden Polen «unkontrollierter Wildwuchs»

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Die Schweiz hat ein verhältnismässig gutes Angebot von naturnahen Gartenbaubetrieben und Wildpflanzenproduzenten. www.bioterra.ch

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Draussen Insekten

Wo überwintern unsere Insekten?

Naht die kalte Jahreszeit, suchen sich viele Insekten einen Überwinterungsort, um sich dann im Frühling wieder gut ausgeruht fortzupflanzen, wie dies nebst Schädlingen auch viele Nützlinge tun. TEXT Brigitte Buser ,

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Wiederum anders überwintert bei­ spielsweise der Schwalbenschwanz. Die­ ser hat sich im Herbst an einem Ästchen oder einem Pflanzenstengel in eine grüne oder braungraue Gürtelpuppe eingespon­ nen. Ein spezieller Frostschutz verhindert während seiner Winterruhe ebenfalls die Zerstörung der Zellen. Wenn im Frühjahr die Temperaturen für mehrere Tage 20 °C und mehr erreichen schlüpft der Falter.

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Gefrässiger Buchsbaumzünsler

Die Raupen und Puppen des Buchsbaumzünslers überwintern häufig im Innern von Buchspflanzen, wie auch an anderen Pflanzen in unmittelbarer Umgebung, wobei die Raupen in eine Art Winterstarre fallen. Im Frühjahr als Schmetterling geschlüpft, sorgen diese durch Eiablage für eine weitere, gefrässige Raupengeneration. Um dies zu verhindern, werden bei Temperaturen ab ca. 7 °C, wenn die Raupe wieder mit der Nahrungsaufnahme beginnt, an den Buchspflanzen regelmässige Kontrollen durchgeführt.

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Marienkäfer lieben in der kalten Jahreszeit die Gesellschaft.

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wissen

Marienkäfer lieben die Gesellschaft Je nach Art wird der Marienkäfer bis zu drei Jahre alt. Daher überwintert auch er. Lausfressende Arten deren Beute nur kurz auftritt oft in grossen Gruppen wie dies gelegentlich zwischen Doppelfens­

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Schlupfwespen überwintern als Larve im Wirt.

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tern ersichtlich ist. Ebenfalls in kleinen Gruppen auf dem Boden unter Steinen zwischen Laub Gras Stroh oder Rinde. Bevor es jedoch in die Winterruhe geht sammeln sie nebst Fett Lipoide und Glykogen in ihrem Körper an um wäh­ rend der Ruhezeit davon zu zehren.

Schwebefliegen suchen sich einen Unterschlupf zwischen Falllaub oder Sträuchern.

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Tagpfauenaugen benötigen einen feuchten, nicht zu kalten Überwinterungsplatz.

Bilder: Brigitte Buser, Gartenfreunde.ch

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ur Überwinterung suchen sich die Falter leicht feuchte aber geschützte Winterquartiere wie zum Beispiel Keller Höhlen oder Fuchsbaue. Dazu gehört auch das Tagpfauenauge dessen Raupen sich von Brennnesseln ernähren ein Zeichen stoffreicher oder gar überdüngter stick­ Böden. Gelegentlich verirren sie sich auf Dach­böden hier vertrocknen sie aber oft wegen mangelnder Luftfeuchtigkeit. Ganz anders verhält sich der Zitro­ nenfalter. Dieser überwintert als einzige mitteleuropäische Schmetterlingsart als Falter ohne Schutz in der freien Vegeta­ tion. Dabei sitzt er ganz einfach auf einem Zweig oder zwischen trockenem Laub auf dem Boden. Damit dies problemlos gelingt vermag er mit Hilfe von Glycerin Sorbit und Eiweissstoffen den Gefrier­ punkt seiner Körperflüssigkeiten derart zu senken dass schadlos Temperaturen von bis zu minus 20° C ausgehalten wer­ den. An sehr milden Wintertagen kann er durchaus auch kurzzeitig aktiv werden in der Regel verharrt er aber den ganzen Winter an seinem Platz auch wenn die­ ser komplett von Schnee bedeckt wird. Im zeitigen Frühjahr wieder aktiv erfolgt die Eiablage womit der Lebenszyklus des Zitronenfalters abgeschlossen ist.


Insekten Draussen

Falllaub für die Schwebefliege

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Schwebefliegen ähneln Wespen Hummeln oder Bienen sind aber völlig harmlos. Bei vielen Arten ernähren sich die Larven von Blattläusen und sind daher als Nützlinge sehr geschätzt. Sie überwintern als er­ wachsene Tiere in Sträuchern Hecken oder Falllaub. Damit sie uns weiterhin gute Dienste leisten sollte man ihnen unbedingt Überwinterungsmöglichkeiten anbieten in dem nicht alles Laub aus dem Garten entfernt wird.

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Hummeln für einen Sommer Die Hummel gehört wie die Biene zu den staatenbildenden Insekten mit einer Köni­ gin. Im Gegensatz zu den Bienen überlebt das Volk in Europa jedoch nur einen Som­ mer und geht je nach Art mit der Köni­ gin ein nachdem der Fortbestand der Art vorab durch Jungköniginnen gesichert wurde welche im Frühjahr an andere Stelle ein neues Volk gründen. Schon bald darauf fliegen die ersten Arbeiterin­ nen aus um Nahrung zu suchen. Dabei

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Noch ist die Hummel auf Nahrungssuche.

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Der Schwalbenschwanz überwintert als Puppe. sind sie auf frühblühende Pflanzen wie Schneeheide (Erica carnea) Skimmie (Skimmia japonica) Lungenkraut (Pulmo­ naria officinalis) Hasel- oder Weidenkätz­ chen (Corylus und Salix) angewiesen.

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Der Wirt als Überwinterung Schlupfwespenarten parasitieren bei­ spielsweise Blattläuse Blutläuse Fliegen Weisse Fliegen Gespinstmotten Kohl­ weisslingslarven Schmetterlingseier (Ap­ felwickler) aber auch Puppen und Raupen von anderen Schmetterlingen. Dank ihrer kurzen Entwicklungszeit bilden sich übers Jahr oft viele Generationen. Die Überwin­ terung erfolgt als Larve im Wirtstier.

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Gartenarbeiten im Dezember TEXT Brigitte Buser

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Wintergemüse schützen: In Gegenden wo mit grosser Kälte ohne schützende Schneedecke gerechnet werden muss sollte Winterkopfsalat und Winterzwiebel unbedingt mit Tannen­ zweigen vor Sonneneinstrahlung und Frost geschützt werden. Ebenfalls Nüsslisalat oder Spinat. Wer kein Abdeckmaterial zur Verfügung hat kann dies oft günstig bei den örtlichen Forst­ verwaltungen beziehen.

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Laub von Spargelpflanzen: Ein besonderer Genuss ist die Ernte von Spargel vom eigenen Beet. Damit dies auch im nächs­ ten Frühjahr gewährleistet ist muss das goldfarbene Laub un­ bedingt entfernt und mit dem Hauskehricht entsorgen werden da in ihm gerne die Puppen der Spargelfliege und Sporen des Spargelrostes überwintern.

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Bild: Brigitte Buser

Aussaat von Kaltkeimern: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für

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die Aussaat von Kaltkeimern wie Eisenhut Schlüsselblume Christrose Veilchen Enzian oder Küchenschelle. Dabei sollte der Samen mit einer dünnen Erdschicht bedeckt werden. An­ schliessend versenkt man das Aussaatgefäss an geschützter Stelle im Garten ins Erdreich. Nach der Keimung im Frühjahr

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Wer Enzian im Garten ansiedeln möchte, bringt jetzt das Saatgut in die Erde. stellt man dieses bis zum Pikieren der Pflänzchen am besten ins Frühbeet. An den endgültigen Standort kommen die Pflanzen von Vorteil erst im Herbst.

Hübscher Dauerblüher auf der Fensterbank: Gar nicht altbacken wirkt das Usambaraveilchen zu mehreren in ver­ schieden Farben in einem hübschen Topf eventuell kombiniert mit einem Zimmerefeu. So wird es auf der Fensterbank zum hübschen Dauerblüher für den Winter. Beheimatet in den Bergen von Tansania liebt es auch bei uns einen mässig warmen Stand­ ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Da das Giesswasser un­ schöne Flecken auf den Blättern hinterlässt sollte es über den Topfuntersatz gegossen werden.

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Draussen Isolation

Jetzt isolieren und Geld sparen Winter und Kälte sind im Anzug. Nach der Hitze- drohen Hausbesitzern jetzt die Frostwelle und massive Heizkosten. Kluge Sparer beugen vor und isolieren jetzt ihre Gebäudehülle. Das ist gar nicht so schwierig. TEXT Robert Wildi

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as will man mehr? Ein gemütlicher Winterabend in der warmen Stube. Obwohl es draussen bei Minustemperaturen eisig klirrt macht der Zähler im Heizungsraum keine extremen Ausschläge nach oben. Rollkragenpulli und Strickjacke sind trotzdem nicht nötig. Dieser Hausbesitzer kann sich glücklich schätzen denn er hat rechtzeitig vorgesorgt. Schon im Spätsommer/Herbst hat er Dach und Gebäudeaussenhülle seines Heims neu isoliert. Jetzt überwintert er

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Schritt für Schritt zum Ziel Die Szene wird sich in den kommenden Monaten tausendfach in Schweizer Haushalten abspielen. Wer diesen Text liest und nun glaubt er habe etwas verpasst irrt jedoch. Auch im Spätherbst und selbst

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Frühwinter ist es nicht zu spät eine Iso­ lation und Renovation der heimischen Gebäudehülle vorzunehmen. Das ist keine Hexerei. Wer sich handwerklich etwas zutraut muss dafür auch niemand anstellen sondern macht es gleich selbst. Wichtig ist es die Arbeiten gut vorzubereiten das notwendige Material zu kaufen und nach Plan vorzugehen. Bei der Schrägdach-Dämmung sind folgende Schritte der Reihe nach einzuhalten: Genaues Ausmessen der zu dämmenden Fläche Dämmstoff ca. 10 –15mm grös-

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Bilder: zVg

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mit seiner Familie ohne Frost und freut sich bereits auf die Heizrechnung im Frühling. Sie wird sehr mild ausfallen. Das Geld für die Arbeiten ist gut investiert.

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Isolation Draussen

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ser zuschneiden Dämmmaterial einsetzen und warmseitig der Dämmung eine Dampfbremsfolie befestigen. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst bei der Isolation der Fassade: Sockelprofile befestigen EPS-Platten kleben mit Dübeln befestigen drüber spachteln Gitterge­ webe einbetten dann die Grundierung und zum Schluss den Verputz auftragen. Und dann noch eine Schnell-Anleitung für die selbständige Dämmung der Kellerdecke: Ein Gerüst aus Holzlatten an die Decke dübeln Dämmplatten in den Zwischenräumen befestigen Gipskartonplatten an der Holzkonstruktion verschrauben schliesslich mit selbstklebendem Fugenband und Fugenspachtel sämtliche Lücken dichten (für genaue Beschriebe siehe Online-Box).

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siert ist. Denn in einem durchschnittlichen Schweizer Haushalt werden über 70 Prozent der Energie für die Raum­ wärme aufgewendet. Wenn man bedenkt dass mit einer Sanierung der Heizenergie­ bedarf um bis zu 90 Prozent gesenkt werden kann braucht es dazu keine weiteren Ausführungen mehr. An Motivation müsste dies eigentlich genug sein um jetzt einen Effort zu leisten. Kalte Winterabende werden in näherer Zukunft unsere Breitengrade dominieren. Wenn man diese wohlig warm und erst noch sparsam in der Stube verbringen kann wirken sie gleich viel sympathischer.

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Mit wenig Eigenleistung viel sparen Keine dieser Arbeiten ist für Heimwerker zu schwierig. Wer mit Bohrer Schneidgeräten und anderen Werkzeugen umgehen kann kann seine Heizrechnung problemlos im «Do-it-yourself»-Verfahren positiv beeinflussen und das gesparte Geld sinn-

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Nachgefragt

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EINKAUFSLISTE Isover Uniroll 035, 160 mm, 3.12 m2 (Dämmmaterial) Dampfbremsfolie 2x25m Winaco Dampfsperrklebeband Isover Messer 20 cm

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

magazin

HAUS

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voller ausgeben etwa für ein neues Paar Ski oder einen Hometrainer im Keller. Das Engagement lohnt sich auf jeden Fall. Denn wie Energieexperten einhellig sagen ist die professionelle Wärmedämmung in den eigenen vier Wänden eine einmalige Investition die in der Regel bereits nach wenigen Monaten amorti­ -

Herr Haberthür, wann ist der beste Zeitpunkt im Jahr, um das eigene Haus neu zu isolieren und zu renovieren? Diese Arbeiten können jederzeit angegangen werden. Arbeiten im Freien sind aber im Frühling und Herbst besonders angenehm. Die Dämmung der Kellerdecke oder des Daches von innen sind für Hobby-Handwerker eine optimale Winterbeschäftigung weil man dann im Garten nichts tun kann.

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Womit spart man mehr Heizkosten, mit einer Dach-Sanierung oder einer Isolation der Hausfassade?

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Kellerdecke selbst dämmen: www.coop.ch/kellerdecke Steildach selbst dämmen: www.coop.ch/steildach

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Das hängt stark von Alter und Bauweise des Gebäudes an. Falls aber das Dach noch gar nicht gedämmt ist sind hier die grössten Einsparungen mit verhältnismässig einfachen Massnahmen realisierbar.

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Bruno Haberthür Spezialist Isolation / Renovation Coop Bau + Hobby

Do-it-LINKS

Haben Dämmmaterialien eine Lebensdauer? Nach wie vielen Jahren muss neu saniert werden?

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Nicht alle Dämmstoffe die heute erhältlich sind wurden gleich intensiv erprobt. Bei Mineralwolle-Dämmstoffen die schon seit weit über 50 Jahren hergestellt werden haben Messungen gezeigt dass die Dämmleistung auch über eine sehr lange Zeitdauer hiweg zu 100 % erhalten bleibt.

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Welche drei wichtigsten Tipps geben Sie Heimwerkern, die morgen mit einer Sanierung/Isolation loslegen möchten?

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max. 0.25 w/m2K. Es empfiehlt sich hier einen Fachmann beizuziehen. Auskunft geben auch Bauteilkataloge von namhaften Dämmstoffanbietern. Zum Beispiel auf www.isover.ch. Zweitens: Gute Vorbereitung. Diese ist wichtig damit die Arbeit dann auch Spass macht. Wenn bei Arbeitsbeginn Material oder Werkzeug fehlt ist dies ärgerlich. Drittens: Arbeiten in Etappen die man stets beendet bevor eine neue in Angriff genommen wird. Das vermindert Risiken. Bei einem Steildach beispielsweise sollte man erst eine Dachfläche fertig stellen die Dampfbremse an die angrenzenden Bauteile luftdicht verkleben und dann mit der zweiten Dachfläche beginnen. Gerade im Winter besteht bei Dämmarbeiten die nicht mit einer Dampfbremse innen abgeschlossen wer­den ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Kondenswasser.

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Erstens: Gute Planung. Die kantonalen Energievorschriften verlangen bei einer Renovation eines Aussenbauteils einen Wärmedämmkoeffizienten (U-Wert) von

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Service

Der Sicherheitsfaktor Eigentum verpflichtet. Zur Pflege, zum Erhalt und natürlich auch zum Schutz. Haben sich ungebetene Besucher erst mal übers Eigenheim hergemacht, lassen sie in den meisten Fällen viel mehr zurück als nur Verwüstung und finanziellen Schaden. TEXT Sylvia Herr

W

enn man sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlen kann – wo denn dann? Mangelnder Respekt im Umgang mit Menschen und deren Eigentum lassen die Hemmschwelle sinken. In

Grossstädten wird’s Einbrechern leicht gemacht weil man meist anonym nebeneinander her lebt und sich niemand drum kümmert ob der «Eindringling» in Nachbars Wohnung während dessen Abwesenheit nur die Blumen giesst oder ganz andere Absichten hat.

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Auf dem Land ist’s meist auch nicht besser weil sich die Einbrecher auf Grund der Abgeschiedenheit von Haus und Hof sicher fühlen. Die traurige Statistik: Alle zehn Minuten wird in der Schweiz in private Objekte eingebrochen. Besonders be­liebt sind grenznahe Gebiete entlang

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Service Photovoltaik

Mehrfachschutz: Diese robusten Sicherheitsfaltläden aus schlagfestem Aluminium schützen vor Einbruch, Vandalismus, Sturm und Hagel gleichermassen. Bilder: Stobag AG

der Hauptverkehrsachsen. Die jährliche Steigerungsrate liegt – je nach Region – zwischen zehn und dreissig Prozent. Vor allem im Schutz der frühen Dämmerung werden Häuser und Wohnungen ausgeraubt wie nie zuvor. Besonders dreist gehen Banden vor die Kinder für ihre Zwecke missbrauchen und durch enge Lüftungsschächte kriechen lassen damit sie ihnen dann von innen die Haustür öffnen können.

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Kluge Sicherheitssysteme

Beliebt: Alarmanlagen

Die Lösung des Problems: Sicherheitssysteme die auf das jeweilige Objekt und dessen Bewohner zugeschnitten sind. Die Experten der Fachfirmen kommen gerne vor Ort um ein individuelles Sicherheitskonzept zu erstellen. Effizienter Schutz besteht immer aus mehreren Komponenten. So können Stockwerke oder Hausteile in verschiedene Alarmzonen unterteilt werden. Die Zugangskontrolle kann über einen Fingerprint-Sensor erfolgen. Autorisierte Personen öffnen die Haustür also jederzeit per Fingerabdruck. Möchte man beispielsweise für Hausangestellte den Zugang auf bestimmte Zeiten limitieren gibt man einfach Tag und Uhrzeit ein.

Die Königsklasse in Sachen Sicherheit sind natürlich Alarmanlagen. Die werden mittlerweile auch als drahtlose Version angeboten. Fürs Privathaus müssen sie natürlich nicht ausgelegt sein wie für den Pariser Louvre. Ein wirkungsvolles Alarmsystem besteht aus einer Zentrale mit Notstromversorgung Bedienteilen Alarmmeldern und Signalgebern. Während die Sirene dem Einbrecher Beine

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Waidmanns Heil: Panzerglaswaffenschrank in edler Holzoptik und mit Innenbeleuchtung. Bild: Hartmann Tresore

Innovativ: Panzerschränke aus dem neu entwickelten Material Relastan. Verschliessbare Innenfächer sorgen für zusätzlichen Schutz. Bilder: Kaba AG

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Schutz-Skulptur: Schmucktresor in elegan­ tem Rot. Beschläge, Bolzen und Türscharnierkappen sind aus Echtgold. In den Sockel ist eine weitere Schublade integriert. Bild: Hartmann Tresore

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Sicherheit Service

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macht wird automatisch ein Notruf zu Nachbarn Polizei oder einem Sicherheitsunternehmen abgesetzt. Wer die Kosten für eine solche Anlage scheut der muss diese nicht kaufen sondern kann sie auch mieten. Die Bedienung moderner Alarmanlagen erfolgt je nach Wunsch mit Zahlencode Funkschlüssel oder Schaltschloss. Sicheren Schutz für einzelne Räume bieten Wertraumtüren die auch vor Feuer und Wasser schützen. So kann man Kunst­gegenstände Schmuck Akten Dokumente oder unwiederbringliches Archivmaterial sicher in einem Raum unterbringen. Bei längerer Abwesenheit hat man dort auch genug Platz um das eine oder andere

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wertvolle Stück das seinen Platz normalerweise in den Wohnräumen hat einzulagern. Wertraumtüren sind ausserdem für den Einbau in Luftschutzräume geeignet. Wer nicht ganz so viel Stauraum benötigt wird sich für einen klassischen Tresor entscheiden. Die Bandbreite reicht von Aktenschränken über Panzerglaswaffenschränke bis zu Schmuck- oder Uhrentresoren die es mit jedem Designermöbel aufnehmen können. Bei der Wahl eines Tresors sollte man sich vom Fachmann vor allem über die Güteklasse beraten las­ sen und auch die entsprechenden Zertifikate verlangen. Sicherheitsschränke können entweder freistehend sein oder als Wandeinbau beziehungsweise Bo-

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Schutzwall: Wertraumtüren machen ganze Räume zum Grosstresor. Sie sind auch für Luftschutzräume geeignet und in allen RALFarben erhältlich. Bild: Hartmann Tresore

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Bewegungsapparat: Dieser Schmucktresor verfügt über zwei Uhrenbeweger für je vier Armbanduhren und kann an eine Alarmanlage angeschlossen werden. Bild: Hartmann Tesore

deneinbauschränke installiert werden. Sie werden von den Herstellern zunächst einmal auf Einbruchschutz getestet. Ausserdem müssen sie Explosionsgefährdungs- und Feuerwiderstandstests durchlaufen aber auch Feuerstösse und Stürze unbeschadet überstehen. Danach werden die unterschiedlichen Modelle in Güteklassen eingeteilt. Doppelwandige oder mit Beton gefüllte Tresore halten den «modernen» Einbruchswerkzeugen oft nicht mehr stand. Das innovative Panzermaterial «Relastan» besteht aus

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Service Sicherheit

verschiedenen Materialien und die Härte der zugefügten Keramiksteine liegt knapp unter der des Diamanten. Fazit: Auch wenn wir uns und unser Hab und Gut bestmöglich schützen wollen so soll das traute Heim nicht zu einem Hochsicherheitstrakt umfunktioniert werden. Das richtige Konzept muss diskret für optimale Sicherheit sorgen und darf die Bewohner nicht versklaven.

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Kleinformat: Die Alarmzentrale auf dem Smartphone. Bild: Renomation AG

Auf einen Blick: Auf dem Touchpad sieht man, welche Fenster und Türen im Haus noch geöffnet sind. Bild: Renomation AG

Weitere Infos www

www.hartmann-tresore.ch • www.kabatresore.ch www.renomation.ch • www.sekenta.ch • www.stobag.com www.stc-sicherheitstechnik.ch • www.zueblin-firesafe.ch

Einige Tipps zur Einbruchs-Prävention Lichtschächte und Kellerfenster soll­ ten mit fest installierten Gittern versehen sein. Haustüren, Balkon- oder Terrassentüren und Fenster müssen so kons­ truiert sein, dass sie nicht leicht aufgehebelt werden können. Zusätzliche Sicherheit bieten abschliessbare Griffe, womit schon mal ein erster Schutz gewährleistet ist. Für grossflächige Fensterfronten empfehlen sich Glasbruchsensoren. Weitere Tipps der Fachleute, um Einbrechern das Leben schwer zu machen: Glastüren oder Glaseinsätze in Türen sollten aus Verbundglas sein. Fensterläden können mit zusätzlichen Sicherheitsriegeln, Fenster mit abschliessbaren Griffen versehen werden. Statt Lamellenstoren, die leicht durchtrennt werden können, lässt man sich Sicherheitsfaltläden aus

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schlagfestem Aluminium einbauen. Die schützen nicht nur vor Einbruch und Vandalismus, sondern auch vor Sturm- und Hagelschäden. Bedient werden sie mit einer Handkurbel oder einem Elektromotor. Einfach nachrüstbare Schutzmassnahmen ohne großen finanziellen Aufwand: Lichtquellen, die bei Abwesenheit per Zeitschaltuhr gesteuert werden oder Attrappen von Videoüberwachungsgeräten sorgen für wirkungsvolle Abschreckung. Es gibt sogar spezielle Lampen, die das bläuliche Licht eines Fernsehgerätes simulieren. Vordächer oder Garagen dürfen nicht leicht zu besteigen sein. Bei Einbrechern beliebte Kletterhilfen sind herumstehende Kehrrichtcontainer, Leitern, Gartenmöbel und Ähnliches. Das Wegräumen nach Gebrauch lohnt sich!

Mit unserem neuen Immobilien-Portal finden Sie Ihr neues zu Hause! www.homestreet.ch N IN T EG L G UB FO BA E R Dübendorf ZH – Der höchste Wohnpark «Ternary» mit bis zu 18 Etagen wird Sie mit unzähligen Annehmlichkeiten in den Bann ziehen. In wenigen Schritten sind der Bahnhof Stettbach sowie die Glattalbahn zu erreichen.

Wilchingen SH – Dieses wunderschöne Einfamilienhaus besticht durch eine qualitativ hochwertige Ausstattung und einen komfortablen Grundriss – In Mitten einer idyllischen und familienfreundlichen Umgebung mit unverbaubarer Weitsicht. Sauna, kontr. Wohnungslüftung, Garage, GST-Fl. ca. 642 m², WFL ca. 157 m², Zi. 5.5

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Benken ZH – Im südwestlichen Ortsteil entstehen 13 moderne, zeitgemässe, attraktive Wohnungen. Helle grosszügige Räume. Von 3 ½ Zimmer mit 64 m2 bis 5½ mit 133 m2 sind Wohnungsgrössen für Singels, Paare und Familien geplant. Alle Wohnungen haben zwei Nasszellen, direkten Tiefgaragenzugang. Die Überbauung liegt am Dorfrand, an der Rheinauerstrasse, nahe dem Dorfkern, Läden und ÖV. VP: CHF 320’000.– bis CHF 665’000.–

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Trasadingen SH – Im ruhigen Neubau-Quartier entsteht ein wunderschönes Einfamilienhaus mit grosszügigem Grundriss und frei wählbarer Ausstattung. Massiv gebaut, bietet es optimal Platz für die ganze Familie. Das Angebot erhalten Sie schlüsselfertig inklusive Land, Erschliessung und vielen weiteren Extras. GST-Fl. ca. 527 m², WFL ca. 130 m², Zi. 5.5 VP: CHF 856’000.–

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Prävention Service

Gemeinsam für Sicherheit Zeigen Sie Mitverantwortung für Ihre Nachbarn. Miteinander leben heisst auch, füreinander da sein. Tun Sie den ersten Schritt in Richtung Sicherheit. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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s gibt ein paar Verhaltensregeln die Sie beim Thema Einbruchprävention berücksichtigen müssen. Vor allem: Nutzen Sie das Wissen der Fachleute Ihrer polizeilichen Sicherheitsberatung. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über das Thema Sicherheit: wie und wann Sie sich gegenseitig helfen können. Informieren Sie sich gegenseitig wenn Sie Ihr Heim für längere Zeit verlassen (Reisen Ferien Spitalaufenthalt usw.). Achten Sie gegenseitig darauf dass während dieser Zeit sich keine unbekannten Personen am Eigentum Ihrer Nachbarn zu schaffen machen; im Heim des Nachbarn nur Licht nach Absprache ein- oder ausgeschaltet wird (Zeitschaltuhr absprechen!); ungewohnten Geräuschen Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

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Seien Sie wachsam

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Bild: Roman Maerzinger/Westend61/Corbis

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Haus- und Nebentüren Sind Hauseingang und Treppenhaus ausreichend beleuchtet? Haben die Haus- und Nebentüren gute Schliessbeschläge (Mehrpunktverriegelungen, Sicherheitsschliessbleche, Sicherheitslangschilder, Bänder)? Sind die Schliesszylinder geschützt (nicht vorstehend)? Sind die Türen massiv und die Türrahmen gut verankert? Hat Ihre Haus- oder Wohnungstüre einen Weitwinkelspion? Fenster- und Fenstertüren

Wann immer Sie in Ihrer Nachbarschaft verdächtige Wahr­ nehmungen machen informieren Sie unverzüglich Ihre Polizei: Notruf 117 oder 112. Versuchen Sie nie selbst einen Einbrecher aufzuhalten. Überlassen Sie diese Arbeit der Polizei. Wichtiges für die Fahndung: Sie können Ihrer Polizei bei der Fahndung nach Tätern mit genauen Angaben helfen. Notieren Sie sich im Besonderen die Anzahl und das Aussehen der Verdächtigen (Alter Grösse Kleidung besondere Merkmale usw.); das Kennzeichen die Farbe und Marke des allfälligen Täter­ fahrzeuges; die Fluchtrichtung der Verdächtigen.

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Wie sicher ist Ihr Heim?

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Sind Ihre Fenster- und Fenstertüren mit Sicherheitsbeschlägen (Pilzkopfbeschläge, zusätzliche Stangenverschlüsse und abschliessbare Griffe) ausgerüstet? Sind die Rollläden gegen das Anheben gesichert? Können die Fensterläden von aussen geöffnet werden? Können die Gitterverschraubungen mit einfachem Werkzeug gelöst werden? Sind die Gitterroste und Schutzraum-Ausstiegdeckel gegen einfaches Anheben gesichert?

Weitere Infos www

Weitere Infos zum Thema Einbruchschutz finden Sie auf der Homepage der Schweizerischen Kriminalprävention, www.skppsc.ch

Entspricht die Bepflanzung beim Zugang und Sitzplatz Ihrem Sicherheits­ bedürfnis?

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Service Risiken im Haushalt

Risiken neu illustriert Gefahrensymbole sollen auf die Gefahren im Umgang mit chemischen Produkten aufmerksam machen, nicht zuletzt im Haushalt. Das funk­ tioniert aber nur, wenn man die Symbole kennt – auch die neuen. Text Thomas Bürgisser

Weltweit gleich Vor gut einem Jahr wurde das System der Gefahrensymbole global vereinheitlicht unter Führung der Vereinten Nationen (UNO). Neu weisen schwarze Zeichen auf weissem Grund und mit rotem Rahmen auf die Gefahren hin ähnlich dem Stras­ senverkehr. «Das neue System soll vor allem auch den internationalen Handel mit chemischen Produkten vereinfachen» erklärt Daniel Dauwalder vom Bundes­ amt für Umwelt die erneute Umstellung. Katrin Faber sieht darin kein Problem. Im Gegenteil: «Die neuen Symbole sind gut aufgebaut und illustriert so dass man schnell erkennt welche Gefahr von einem Produkt ausgeht.» Vier der insgesamt

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bwaschmittel WC-Reiniger Geschirrspültabs Impräg­ niermittel Entkalker … im Haushalt sind wir umgeben von chemischen Produk­ ten und entsprechenden Gefahren. Da­ von weiss auch Dr. med. Katrin Faber zu berichten. Sie ist medizinische Bera­ terin im Schweizerischen Toxikologi­schen Informationszentrum (STIZ). Das Zentrum in Zürich ist häufig die erste Anlaufstelle wenn etwas mit chemi­ schen Produkten schiefgeht. «Oft haben wir Fälle bei denen Reinigungs- oder Entkalkungsmittel getrunken wurden» erzählt Faber. «Beispielsweise wenn Gläser mit Handabwaschmittel einge­ weicht wurden oder der Wasserkocher oder die Kaffeemaschine über Nacht mit Entkalker gefüllt waren.» Was da­

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bei alles passieren kann darauf weisen schon seit jeher Gefahrensymbole auf den Produktverpackungen hin. Bis ins Jahr 2005 anhand von Giftklassen an­ schliessend mit orangen Symbolen den EU-Kennzeichen. Nun rund acht Jahre später werden bereits wieder neue Sym­ bole verwendet.

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Im Notfall richtig reagieren

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wissen

Ist ein ätzendes Produkt in die Augen gelangt, sollten diese sofort 10 –15 Minuten unter fliessendem Wasser ausgespült werden. Bei Hautkontakt gehören benetzte Kleider sofort entfernt und die betroffenen Hautpartien ebenfalls ausführlich abgespült, erst danach sollte man das STIZ unter der Notrufnummer 145 oder einen Arzt anrufen. Etwas komplizierter ist es, wenn etwas eingenommen wurde. Auf jeden Fall den Mund sofort aus­ spülen und dann ebenfalls telefonische Beratung einholen. Auf keinen Fall Erbrechen auslösen oder viel Wasser zum Verdünnen trinken. Auch von fetthaltigen Sachen wie Milch sollte man in dieser Situation die Finger las­ sen. «Solche Massnahmen sind noch immer weit verbreitete Irrtümer und können unter Umständen genau die falsche Reaktion sein», führt Katrin Faber aus.

Die wichtigsten neuen Gefahrensymbole im Haushalt

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Vorsicht/Gefährlich Kann die Haut irritieren, Allergien oder Ekzeme auslösen, Schläfrigkeit verursachen. Kann nach einmaligem Kontakt Vergiftungen auslösen. Kann die Ozonschicht schädigen.

Ätzend Kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen. Kann bestimmte Materialien auflösen (z.B. Textilien). Ist schädlich für Tiere, Pflanzen und organisches Material aller Art.

Geschirrspültabs, Reinigungsmittel, Javelwasser

Backofenreiniger, Entkalker, Abflussreiniger, starke Reinigungs­ mittel, Reinigungskonzentrate


Risiken im Haushalt Service

Bild: www.cheminfo.ch

Seit dem vergangenen Jahr gibt es neue Gefahrensymbole auf chemischen Produkten: Schwarze Zeichen auf weissem Grund und mit rotem Rahmen.

neun neuen Symbole sind bei der Aus­ kunft im Giftnotrufzentrum des STIZ be­ sonders wichtig. Symbole die häufig im Haushalt anzutreffen sind. Dazu gehört das Ausrufezeichen für «Vorsicht/Ge­ fährlich» welches auf Geschirrspültabs

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oder Javelwasser vorkommt. Aber auch die Symbole für «Ätzend» «Gesundheits­ schädigend» und «Hochgiftig». «Bei Un­ fällen mit solchen Produkten sollte man vorsichtshalber immer das STIZ oder einen Arzt anrufen» so Faber.

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Schriftliche Hinweise lesen

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Katrin Faber empfiehlt aber nicht nur auf die Gefahrensymbole zu achten sondern auch die schriftlichen Hinweise auf den Produkten genau zu studieren. Denn

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info Gesundheitsschädigend Kann bestimmte Organe schädigen. Kann zu sofortiger und langfristiger massiver Beeinträchtigung der Gesundheit führen, Krebs erzeugen, das Erbgut, die Fruchtbarkeit oder die Entwicklung schädigen. Kann bei Ein­ dringen in die Atemwege tödlich sein. Benzin, Methanol, Lacke, Grillanzünder, Lampenöle, gewisse ätherische Öle

Hochgiftig Kann schon in kleinen Mengen zu schweren Vergiftungen und zum Tod führen.

Mäuse- und Rattengift

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SeRVICe Risiken im Haushalt

beim Umgang mit chemischen Produkten gibt es einiges zu beachten. So dürfen die­ se beispielsweise niemals in Reichweite von Kindern stehen ob in Anwendung oder nicht. Denn zu den häufigsten Fällen in ihrem Arbeitsalltag gehörten Kinder die kurz nicht aufgepasst ein Spültab ein wenig Brennpaste oder eine kleine Batte­ rie gegessen hätten erzählt Faber. Auch dürfen chemische Produkte zur Aufbe­ wahrung nie in lebensmittelbehälter um­ gefüllt werden. Zu schnell kommt es hier zu Verwechslungen. Und natürlich gilt es bei der Anwendung die empfohlenen Massnahmen zu Augen­ oder Hautschutz sowie Raumdurchlüftung zu beachten.

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Umsetzung bis 2017

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Passiert doch einmal etwas sollte man vor allem Ruhe bewahren und das STIZ oder einen Arzt anrufen. Hilfreich ist es wenn gleich das entsprechende Produkt zur Hand ist. So wissen die Experten so­ fort was zu tun ist. Hier sieht Faber auch den grossen Vorteil der neuen Symbole und der internationalen Angleichung. Denn wenn bei einem Notruf das Produkt dem Experten nicht bekannt oder der Name aufgrund einer fremden beispiels­ weise asiatischen Schrift nicht lesbar sei könnten zukünftig die einheitlichen Gefah­ rensymbole bei einer ersten Einstufung

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helfen. Bis es aber soweit ist dauert es noch etwas. «Den Produzenten und dem Handel wurde eine Übergangsfrist bis 2017 eingeräumt. Diese wird für die Vor­ bereitung und Umsetzung der Umstellung benötigt» so Daniel Dauwalder. Bis dahin sind auch noch Produkte mit den oran­ gen Gefahrensymbolen im Umlauf. Und wohl auch noch länger. Denn häufig la­ gern solche Produkte jahrelang in Haus­ haltsschränken. Noch nicht einmal die vorangehende Kennzeichnung sei ganz verschwunden weiss Katrin Faber zu berichten. «Zwar selten aber es kommt vor dass wir noch auf Giftklassen ange­ sprochen werden.»

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Weitere Gefahrensymbole

INFo HOCHENTZÜNDlICH Kann sich durch den Kontakt mit Flammen und Funken, durch Schläge, Reibung, erhitzung, Luft­ oder Wasserkontakt entzünden. Kann sich bei falscher Lagerung auch ohne Fremdeinwirkung selber entzünden.

GEWäSSERGEFäHRDEND Kann Wasserorganismen wie Fische, Wasserinsekten und Wasserpflanzen in geringen Konzentrationen akut oder durch Langzeitwirkung schädigen.

Grillanzünder, Lampenöle, Spraydosen, Lösungsmittel

Schimmelentferner, Anti­Insekten­ sprays, Schwimmbadchemikalien, Motorenöle

GAS UNTER DRUCK enthält komprimierte, verflüssigte oder gelöste Gase. Geruchlose oder unsichtbare Gase können unbemerkt entweichen. Behälter mit kompri­ mierten Gasen können durch Hitze oder Verformung bersten.

BRANDFÖRDERND Kann Brände verursachen oder beschleunigen. Setzt beim Brand Sauerstoff frei, lässt sich daher nur mit speziellen Mitteln löschen. ein ersticken der Flammen ist unmöglich.

Propan­ und Butangasflaschen, Co2­ Flaschen für Sodawasserherstellung

Wasserstoffperoxid, Bleichmittel

EXPlOSIV Kann explodieren durch Kontakt mit Flammen oder Funken, nach Schlägen, Reibung oder erhitzung. Kann bei falscher Lagerung auch ohne Fremd­ einwirkung zu explosionen führen.

WeITeRe INFoS WWW

Nitroglycerin

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Das Bundsamt für Gesundheit bietet eine Gratis­App (cheminfo) als Informations­ portal und mit 145­Notruf­Funktion. www.cheminfo.ch


Energie Service

Schritt um Schritt zum Plusenergiehaus Wärmedämmung, moderne Fenster, eine Fotovoltaikanlage und vielleicht noch eine Wärmepumpe: Eine energetische Gesamterneuerung ist aufwen­ dig und teuer. Genauso effektiv geht’s mit einer etappenweisen Sanierung, wie das Beispiel eines Reiheneinfamilienhauses in Zürich zeigt. Textbearbeitung Corinne Bünzli

Mit starker Wärmedämmung, modernen Fenstern, Fotovoltaikanlage und Wärmepumpe hat das Reiheneinfamilienhaus in Zürich bald das Zeug zum Plusenergiegebäude.

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ür die Hauseigentümerin Esther Visscher stand schon vor Jahren fest: Ihr Reiheneinfamilienhaus in Zürich soll kein CO2 mehr ausstossen und gleichzeitig behag­ licher werden. Für eine energetische Gesamtsanierung fehlte jedoch das Geld. Weil sich die Familie ausser­ dem nicht sicher war ob sie den Keller ausbauen möchte ent­ schied sie sich für eine etappenweise Erneuerung. Los ging es 2007. Eine Lukarne wurde angebaut und der Dachstock ausgebaut. Bei dieser Gelegenheit dämmten die Hand­ werker das Dach indem sie Dämmstoff in die Sparrenzwischen­ räume bliesen. Zudem bauten sie im Haus eine Komfortlüftung mit Wärmetauscher ein. Diese versorgt seither sämtliche Räume im Dach- und Erdgeschoss mit frischer warmer Luft.

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Bilder: zVg

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Rundum eingepackt

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Nachdem sich die Familie entschieden hatte den Keller nicht aus­ zubauen folgte 2012 die zweite Erneuerungsetappe. Die Keller­ decke dämmte sie eigenhändig die Fassade liess sie durch ein spezialisiertes Unternehmen mit Platten aus Schweizer Steinwolle dämmen. Die Aussendämmung reicht rund 40 Zentimeter über das Erdgeschoss hinunter in die Kellerfassade damit auch hier keine Wärme entweicht. Die alten Fenster wurden durch neue mit Drei­ fachverglasung ersetzt. Dabei legte die Bauherrin grossen Wert darauf dass durch die Scheiben heute gleich viel Licht wie frü­ her ins Haus fällt – trotz starker Dämmung. Die zweite Bauetappe nutzte Esther Visscher auch für Instandsetzungsarbeiten.

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SeRVICe Energie

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Aber erst dann wenn bekannt ist wie viel Wärmeenergie das Haus tatsächlich benötigt: «Das werden wir nun während zwei bis drei Heizperioden ermitteln.» Damit vermeidet die Familie einen Fehler der bei Sanierungen oft gemacht wird: die Heizung vor der Wärmedämmung zu erneuern. Wenn in einem solchen Fall die Gebäudehülle später besser gedämmt wird ist die Heizung überdimensioniert. Weil die Familie ihr Haus vor der Hei­ zungserneuerung optimal gedämmt hat werden die bestehenden Radiatoren auch beim künftigen Betrieb mit Wärmepumpe aus­ reichen; die Installation zusätzlicher Heizflächen erübrigt sich. Die Energie für die Wärmepumpe will die Familie auf dem eigenen Dach erzeugen. Die 4­Kilowatt­Fotovoltaikanlage wurde bereits montiert. «Sie produziert viel mehr Strom als wir für die Wärme­ pumpe brauchen werden» so die Hauseigentümerin. «Erste Rech­ nungen zeigen dass wir es sogar schaffen können unser Haus in ein Plusenergiegebäude zu verwandeln.» Das Haus würde so übers Jahr gesehen mehr Energie produzieren als verbrauchen.

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Vor der Sanierung entwich viel Wärme durch die kaum gedämmten Wände.

So hatte der Putz auf der Nordseite schon länger einen Wasser­ schaden beim Unterdach hatten sich Marder häuslich eingerich­ tet und der Fassadenfarbe sah man das Alter an. Heute erstrahlt das Haus in neuem Glanz.

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Sparen und mehr Komfort

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1000 statt 3000 Liter Vor der Sanierung lag der berechnete Ölverbrauch für Heizung und Warmwasser bei über 3000 litern pro Jahr. So viel ver­ brauchte die Familie allerdings nie. «Durch vernünftiges und in­ telligentes Heizen sowie wassersparende Armaturen benötigten wir nicht mehr als 2000 liter» sagt Esther Visscher. Nach der Dämmung der ganzen Gebäudehülle hofft sie nun dass der Ver­ brauch auf unter 1000 liter fällt. Als dritte Etappe will die Familie die Ölheizung durch eine Wärmepumpe mit Erdsonde ersetzen.

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NACHGeFRAGT

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Noch wichtiger als das Energiesparen ist für Esther Visscher dass sich ihre Familie rundum wohlfühlt. Im letzten bekanntlich besonders nassen und kalten Frühling war es dank der neuen Wärmedämmung nicht nötig die Heizung laufen zu lassen. «Und trotzdem war es bei uns viel behaglicher als früher als wir die Heizung bei tiefen Temperaturen noch voll aufgedreht hatten.» Der höhere Wohnkomfort und die gesparte Energie im Zürcher Reiheneinfamilienhaus beweisen dass sich eine energetische Sanierung problemlos auf mehrere Etappen verteilen lässt. Eine sehr grosse Investition auf einen Schlag ist damit nicht erforder­ lich. Eine Etappierung bringt zudem steuerliche Vorteile mit sich: Statt nur einmalig können Eigentümer die Erneuerungskosten über mehrere Jahre verteilt vom Einkommen abziehen.

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WAS KANN DeR KUNDe VoN IHReM FASSADeN­ in das Angebot mit ein, damit eine fer­ CHeCK eRWARTeN? tige lösung zur Entscheidung steht. Auch

Müller: Wir klären die individuellen Sanie­ rungsbedürfnisse ab und dokumentieren die bauliche Situation. Der Kunde erhält ein übersichtliches Dokument mit den eRICH MÜLLeR nach Dringlichkeit geordneten notwen­ Fassadenberater bei digen Sanierungsmassnahmen und un­ der Max Schweizer AG serem Interventionsvorschlag. Für die Berechnung der energetischen Mass­ KUNDeN SIND oFT UNSICHeR, WIe SIe eINe eNeRGe­ nahmen empfehlen wir, einen Energie­ TISCHe FASSADeNSANIeRUNG ANGeHeN SoLLeN. berater beizuziehen.

Gerüstungen und Partnerdienstleistun­ gen sind in unserer Offerte enthalten. Im Beratungsgespräch erläutern wir das Angebot verständlich und geben Hinweise zu Förderbeiträgen und Steueroptimie­ rungsmöglichkeiten.

WIe GeHeN SIe VoR?

Müller: Der seriöse Anbieter spielt mit

Erich Müller: Wir vereinbaren mit dem Kunden einen unverbindlichen Termin vor Ort. Wir nehmen uns eine bis zwei Stunden Zeit, um seine Anliegen zu ver­ stehen, und raten ihm zu einem Fas­ saden­Check, den wir eigens für die Ge­ bäudeaufnahme entwickelt haben.

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eS GIBT VIeLe SCHWARZe SCHAFe IM MARKT. WIe KANN DeR KUNDe DIe GUTeN VoN DeN UN­ SeRIÖSeN ANBIeTeRN UNTeRSCHeIDeN?

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Bilder: zVg

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Heizung Service

Schwefelarmes Öl kann mehr Warum das teurere Ökoheizöl schwefelarm kaufen? Der Mehrpreis macht sich bei älteren Anlagen bezahlt. Müssen diese ersetzt werden, helfen die Brennwerttechnik und Ökoheizöl schwefelarm, den Geldbeutel und die Umwelt noch mehr zu schonen. Textbearbeitung Corinne Bünzli

Bild: Matthias Kulka/Corbis

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s gibt kein Pardon – der Aus­ druck des Abgasmessgeräts zeigt es schwarz auf Weiss: Die Ölfeuerung stösst zu viel Stick­ oxid aus und Stickoxid ist ein Atemgift. Was nun? Der Grenzwert liegt gemäss Luft­ reinhalte-Verordnung bei 120 mg NOx/m3. Einen Wert über 151 mg muss der Feue­ rungskontrolleur beanstanden. Und der hat bestimmt den gleichen Tipp parat wie die Erdöl-Vereinigung: von Heizöl Euro­ qualität auf Ökoheizöl schwefelarm wech­ seln! Die Erdöl-Vereinigung empfiehlt zu­ erst den Vorrat an Heizöl Euroqualität möglichst aufzubrauchen und den Tank

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reinigen zu lassen damit das Ökoheizöl schwefelarm seine volle Wirkung entfal­ ten kann. Ökoheizöl schwefelarm enthält weniger Stickstoff die NOx-Emissionen sinken – in der Regel unter den zuläs­ sigen Höchstwert.

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Weniger Schmutz, weniger Ölverbrauch Der Aufpreis für Ökoheizöl schwefelarm macht sich bezahlt: In der Brennkammer lagert sich so gut wie kein Schwefel mehr ab. Ökoheizöl schwefelarm enthält ledig­ lich 0 005 Gewichtsprozente Schwefel – das ist 20-mal weniger gegenüber den 0 1 Prozent in Heizöl Euroqualität. Das

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Thema Schwefel erledigt sich damit von selbst das Öl verbrennt praktisch rück­ standslos. Resultat: Brennkammer und Heizkessel verschmutzen weniger der Wartungsaufwand nimmt ab und der Wir­ kungsgrad zu – etwa um 1 5%. Das heisst: Der Ölverbrauch sinkt. Entsprechend re­ duzieren sich auch die CO2 -Emissionen.

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Beim Energieträger Öl bleiben Problem gelöst? Einstweilen schon! Öl­ kessel haben eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren manche versehen ihre Dienste gar noch länger. Doch was wenn die Heizung erneuert werden muss?

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Service Heizung

senkt den Energieverbrauch um weitere 2 Prozent. Und – eine Hoval-Exklusivität: Der Kessel in senkrechter Bauweise hat zwei Rücklaufstutzen einen für hohe Temperaturen aus Radiatoren und einen für Niedertemperaturen aus Fussboden­ heizungen. Je tiefer nämlich die Rück­ lauftemperatur desto mehr Wärme kann im Kondensator zurückgewonnen wer­ den. Die zwei Rücklaufstutzen die zudem das Wasser im Kessel temperaturgenau schichten lassen den Wirkungsgrad bzw. die Energieeffizienz abermals steigen.

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Brennkammer eines Kessels mit Ablagerungen durch die Verbrennung von Heizöl Euroqualität.

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Brennkammer eines Kessels mit Ökoheizöl schwefelarm.

Kostengünstig sanieren – und die Sonne dazu

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Brennwerttechnik ist heute in der Schweiz obligatorisch wenn eine alte durch eine neue Ölheizung abgelöst wird. «Als wir die Technik in den neunziger Jahren auf den Markt brachten wurden wir noch belächelt» erinnert sich Günther Köb. Er ist am Unternehmenshauptsitz von Hoval in Vaduz verantwortlich für die Produktli­ nien Öl und Gas. Die Brennwerttechnik entzieht durch Kondensation dem heissen Wasserdampf der Abgase die Wärme und überträgt diese auf das Heizungswasser. Je nach Anlage lassen sich damit – zu­ sätzlich zu den Einsparungen dank Öko­ heizöl schwefelarm – weitere 10 Prozent Heizenergie einsparen. Günther Köb rechnet kurz vor: «Ein Einfamilienhaus benötigt eine Heizanlage mit 20 kW Leistung. Diese verbraucht pro Jahr rund 2500 l Öl. Dank Brennwerttech­ nik sind es 250 l weniger. Das macht bei einem Preis von 80 Rappen pro Liter be­ reits eine jährliche Einsparung von 200 Franken. Und neben dem Geldbeutel wird gleich auch die Umwelt geschont.» Ein geringer Schwefelgehalt bringt der Brennwerttechnik grosse Vorteile da sich sonst durch die Kondensation der Gase Schwefelsäure lösen würde die das

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Wärme zurückgewinnen und sparen

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Material des Wärmetauschers angreifen könnte. Deshalb ist die Technik erst seit der Einführung von Ökoheizöl schwefel­ arm vor rund zehn Jahren auch für Öl­ heizungen interessant. Dessen Schwefel­ gehalt bewegt sich etwa auf dem Niveau von Erdgas. «Das erlaubt uns in der Pro­ duktion eine Plattformstrategie und das wirkt sich auch auf den Anschaffungs­ preis aus» so Günther Köb.

Spitzentechnologie senkt den Energieverbrauch weiter Hoval hat die Nase in der Brennwert­ technik weiterhin vorn: Eine nachgela­ gerte Wärmerückgewinnung erübrigt sich der hoch leistungsfähige Wärmetauscher aluFer ® ist gleich in den Öl-Brennwert­ kessel UltraOil® integriert. Dennoch wer­ den die Hoval-Anlagen immer kompak­ter. Ein zweistufiger Brenner sorgt zudem dafür dass die Energie auch bei geringem Wärmebedarf voll ausgenützt wird. Das erhöht den Wirkungsgrad nochmals und

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Hoval UltraOil® (16-80) für den Ölheizungsersatz in Ein- und Mehr­ familienhäusern. Darf nur mit Öko­ heizöl schwefelarm betrieben werden.

Tülay Ergin von der Erdöl-Vereinigung hat noch ein weiteres Argument parat das für den Öl-Brennwertkessel spricht: Die durch die Wärmerückgewinnung abge­ kühlten Abgase haben gerade noch eine Temperatur von rund 45 °C. Um sie durch den Kamin abzuführen muss dieser bei einer Erneuerung der Heizanlage nicht aufwendig saniert werden das spart wiederum Kosten. Tülay Ergin: «Ein preis­ günstiges Kunststoffrohr mit einer Tempe­ raturbeständigkeit bis 80 °C genügt. Es kann ohne grossen Aufwand in den be­ stehenden Kamin eingezogen werden.» Und auch Günther Köb wartet mit einem weiteren Spartipp auf: «Die Ener­ gieträger Öl und Sonne lassen sich bes­ tens kombinieren. Solarthermie kann im Sommer den Warmwasserbedarf komp­ lett decken und führt in Verbindung mit Ölbrennwerttechnik zu einer Ölersparnis von 25 bis 30 Prozent. Werden Sonnen­ kollektoren auch für die Raumheizung beigezogen klettert die Ersparnis gar bis 40 Prozent.»

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Hoval MultiJet® (12-25) ist ein Platzwunder, weil schlank und äussert kompakt. Ideal für den Betrieb mit allen handelsübli­ chen Heizöl-Sorten.

Bilder: zVg

Umsteigen auf einen anderen Energie­ träger? Tülay Ergin Marketingleiterin der Erdöl-Vereinigung rät beim Öl zu bleiben: «Der Einbau eines Öl-Brennwertkessels in den bestehenden Heizungsraum kommt güns­tiger zu stehen als wenn eine Ölhei­ zung etwa durch eine Wärmepumpe oder eine Holzpellets-Heizung ersetzt wird.»


Energie sparen Service

Sparen wird belohnt: ProKilowatt Im Alltag lässt sich der Stromverbrauch auf vielfältige Weise dros­ seln: Man kann etwa in unbenutzten Räumen das Licht löschen, elektrische Apparate konsequent ausschal­ ten, TV-Boxen auf Stand-by setzen oder Modems und Router richtig einstellen. Text Extrablatt Energie Schweiz

Beste Effizienz gilt auch bei Waschmaschine und Trockner.

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iel Einsparpotenzial liegt auch darin wenn Verbrau­ cher die alten stromfres­ senden Haushaltsapparate durch effizientere Neuge­ räte ersetzen. Mitunter lohnt sich das gleich doppelt: Wer beispielsweise bei Fust als Ersatz ein neues Gerät kauft (Kühlschrank Gefriergerät Geschirr­ spüler Waschmaschinen oder Wäsche­ trockner) braucht nur auf das Label «Beste Effizienz» zu achten. Denn dieses weist auf Elektroapparate mit einem besonders niedrigen Stromverbrauch hin für die ein spezieller Rabatt gewährt wird (Infos: www.besteeffizienz.ch). Möglich macht dies ProKilowatt. Das Förderprogramm des Bundesamts für En­ ergie unterstützt Unternehmen Behörden und Private bei Massnahmen die zu einem sparsameren Verbrauch von elektrischer Energie beitragen. Interessierte können

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entsprechende Projekte und Programme im Rahmen der wettbewerblichen Aus­ schreibungen einreichen. Mit ausschlaggebend für den Zu­ schlag ist dass mit möglichst geringem

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finanziellem Mitteleinsatz eine maximale Senkung des Stromverbrauchs erreicht wird. Überdies müssen bei Projekten min­destens 50 000 Franken in die Mass­ nahmen investiert werden. Bekommt

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Bild: Image Source/Corbis

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Service Energie sparen

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ein Projekt den Zuschlag übernimmt ProKilowatt einen Anteil von maximal 40 Prozent.

Kleine Massnahmen bringen auch Erfolg

wälzpumpe der Heizung oder beim Kauf von LED-Lampen. In der Summe tragen auch solche kleinere Massnahmen zum Erfolg von ProKilowatt bei. Die seit dem Jahr 2010

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Machen Sie den Check!

INFO

Brauche ich viel Elektrizität in meinem Haushalt? Wie hoch ist mein Energieverbrauch in Sachen Mobilität? Mit dem Online-Rechner von EnergieSchweiz wissen Sie in nur fünf Minuten, wie es um Ihren Energieverbrauch im Alltag steht. Mit einfachen Fragen führt Sie der «Energie-Check» auf der Site www.energieschweiz.ch/energie-check durch die durch die Bereiche Elektrizität, Mobilität, Heizung und Warmwasser. Am Schluss wird Ihr Energie­ verbrauch in Form einer Energieetikette angezeigt. Ein A bei der Elektrizität bestätigt Ihnen, dass Ihr Strom­ konsum im Alltag vorbildlich ist. Ein G bei der Mobilität gibt Ihnen einen Hinweis darauf, dass hier noch grosses Sparpotenzial vorhanden ist. Am Schluss liefert Ihnen der Rechner individuelle Energiespartipps, die Ihnen helfen, Ihr persönliches Sparpotenzial besser auszunutzen können. Zahlreiche wertvolle Informationen zum Energiesparen bietet auch die neue Broschüre «Energie sparen im Alltag». Sie begleitet eine Familie durch den Alltag und zeigt auf, wie und wo gespart werden kann. Sei es beim Heizen,Lüften, Warmwasser, Strom oder bei der Mobilität: Kurze, lebendige Texte vermitteln spannende Informationen und geben wertvolle Tipps für den Alltag. Gratis zu bestellen in der Rubrik «Publikationen» unter www. energie-schweiz.ch.

Eigenheimbesitzer können somit in der Regel keine Projekte einreichen. Sie können jedoch von den von ProKilowatt unterstützten Programmen profitieren. Denn wie das Programm «Beste Effi­ zienz» richten sich auch andere Pro­ gramme an uns Konsumenten. So bie­ten unter anderem diverse Energie­ver­­sor­ger teils in Zusammenarbeit mit Kan­ tonen oder Städten Fachberatung und finanzielle Unterstüztung an: zum Bei­ spiel beim Ersatz des alten Elektroboi­lers durch einen Wärmepumpenboiler beim Ersatz der stromfressenden Um­

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rund 200 unterstützten Projekte und Pro­ g­r amme erreichen über ihre Nutzungs­ dauer ein Energieeinsparpotenzial von insgesamt 2 3 Terawattstunden.

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Kleine Tricks, grosse Wirkung Wer selbst in kurzen Wartezeiten im Verkehr den Motor ausschaltet, schont die Umwelt – und den eige­nen Geldbeutel. Text Extrablatt Energie Schweiz ,

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Den Motor kurz abstellen lohnt sich.

Start-Stop-Automatik nutzen

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Längst entkräftet ist auch das Argument den Motor wieder zu star­ ten verbrauche so viel zusätzlichen Treibstoff wie durch kurzes Abschalten eingespart würde. Wissenschaftliche Untersuchungen haben sogar ergeben dass heute bei etlichen Fahrzeugmodellen bereits nach Sekundenbruchteilen das Abstellen etwas bringt. Der TCS empfiehlt deshalb bei Autos mit Start-Stop-Automatik diese praktische Funktion immer zu nutzen und bei herkömm­ lichen Wagen im Stillstand den Motor konsequent manuell abzu­ stellen und beim Anlassen kein Gas zu geben. Hielten sich sämtliche Schweizer Fahrzeuglenker nur schon in 40 Prozent aller Haltesituationen daran würden pro Jahr 50 bis 60 Millionen Treibstoff weniger verbrannt 115 000 bis 145 000 Tonnen weniger CO2 in die Luft abgegeben und 85 bis 110 Millionen Franken eingespart. Mehr Informationen auf www.motor-abschalten.ch.

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Bild: AID/amanaimages/Corbis

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ft lässt sich mit kleinen Verhaltensänderungen viel be­ wirken. Wer sich zum Beispiel angewöhnt am Früh­ stückstisch eine Messerspitze weniger Butter aufs Brot zu schmieren nimmt hochgerechnet auf drei Jahre gut 7000 Kilokalorien weniger Energie zu sich – und verliert dadurch ein Kilo Gewicht. Auf ebenso simple wie effektive Art können Autos auf Diät gesetzt werden: Der Fahrer muss dazu lediglich den Zündschlüssel auch in kurzen Wartezeiten routinemässig auf «Off» drehen. Den Motor kurz abzustellen lohnt sich. Etwa vor der eigenen Garage: Selbst wenn man lediglich für 20 Sekunden aus dem Wagen steigt um das Tor zu schliessen spart man durch das Abschalten des Motors vier Milliliter Treibstoff. Vermeidet man unterwegs weitere Leerläufe vor Rotlichtern Bahnübergängen oder in Staus – Modellrechnungen kalkulieren insgesamt fünf Minuten pro Tag – kommt einiges zusammen: Der Benzinver­ brauch reduziert sich in dieser Zeit um fast einen Deziliter. Davon profitiert die Haushaltskasse – und zugleich die Umwelt: Denn es werden auch 3000 Liter weniger Abgase ausgestossen was dem Inhalt von 500 Luftballonen entspricht.


Erben und Schenken Service

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Eine saubere Standortbestimmung ist das Wichtigste

ei erbrechtlichen Planungen ist es wie so oft im Leben: Die einfachsten Dinge sind oft auch die wichtigsten. Und so kommt es häufig vor dass Ideen entwickelt mit Testamenten ErbEhe- oder Schenkungsverträgen in die Tat umgesetzt werden die auf falschen Annahmen beruhen. Besonders wenn Liegenschaften im Spiel sind ist es un­ erlässlich dass als Erstes eine sorgfäl­ tige Standortbestimmung vorgenommen wird.

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Bild: Serge Kozak/Corbis

Was ist vorhanden und wem gehört es? Höhe und Zusammensetzung eines Ver­ mögens müssen klar feststehen bevor man mit Planungen anfängt. Ebenso die

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Über Weihnachten und Neujahr wird viel über erbrechtliche Fragen nachgedacht. Wir zeigen, worauf bei der Planung zuerst zu achten ist. Text Beratungszentrum Haus Magazin Besitzverhältnisse. Das ist oft wesentlich komplizierter als man sich das vorstellt. So muss besonders bei Ehepaaren zuerst analysiert werden welches Vermögen z. B. zur sogenannten Errungenschaft gehört (und daher nicht oder nur teilweise in den Nachlass fällt). Unübersichtlich ist die Situation ferner wenn noch unverteilte

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Erbschaften «von früher» bestehen denn hier ist eine zusätzliche umfassende Analyse erforderlich. Und schliesslich gilt es auch eventuelle Anwartschaften (künftig zu erwartende Erbschaften) zu berücksichtigen denn manche der erb­ rechtlichen Instrumente können diese elementar beeinflussen.

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Service Erben und Schenken

Heikle Bewertungsfragen

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Wertgegenstände wie Schmuck Möbel oder Kunstwerke wird man oft nur unter Beizug eines Experten richtig einschät­ zen können. Die Erfahrung zeigt dass in diesem Bereich meistens von zu hohen Wertvorstellungen ausgegangen wird. Ähnlich kann es bei Kapitalanlagen wie Aktien etc. sein geht es doch hier um den mutmasslichen Wert beim Eintritt des Erbfalles.

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Auch bei Liegenschaften sind Fehlein­ schätzungen gar nicht selten. Oft stellt man in der Beratungspraxis fest dass mit Vergleichszahlen «vom Hörensagen» operiert wird oder dass sogar die Ge­ bäudeversicherungswerte zumal oft in noteriellen Urkunden aufgeführt mit dem Wert der Liegenschaft gleichgesetzt werden (obwohl diese den Landwert gar nicht enthalten und den Neuwert des Gebäudes abbilden). Ebenfalls regelmäs­ sig kommt es vor dass Steuerwerte ver­ wendet werden obgleich diese in den

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Immobilien im Besonderen

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meisten Kantonen nichts über den auf dem Markt erzielbaren Preis aussagen. Im Zweifel hilft hier nur eine fach­ männische Verkehrswert-Schätzung (mit Besichtigung der Liegenschaft) erstellen zu lassen. Auch bei der wertmässigen Beurteilung von Wohnrechten und Nutz­ niessungen im Erbrecht häufig ver­ wendete Institute sollte auf fachlich einwandfreie Unterstützung zurückge­ griffen werden. In jedem Fall sollten alle relevanten Dokumente zur Liegenschaft zusammengetragen werden (aktueller Grundbuchauszug Versicherungsanga­ ben Pläne usw.).

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Lukas Kramer lic. iur. Leiter Beratungszentrum

Einkommens- und Wohnsituation Zu diesem Punkt sind Abklärungen vor allem dann erforderlich wenn schon zu

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Lebzeiten über Vermögensteile verfügt wird. Wer z. B. gleich nach der Pensionie­ rung sein Haus den Kindern überschreibt und sich selber mit einem lebenslangen Wohnrecht begnügt muss über ausrei­ chend Renteneinkommen und/oder Ver­ mögen verfügen um den Ruhestand ohne Schwierigkeiten zu meistern.

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Wer sind die Erben? Auch diese Frage ist nicht immer so leicht zu beantworten wie man denken könnte. Schulbeispiel sind hier unverheiratete

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«Die meisten Irrwege in der Erbschaftsplanung beginnen mit einer falschen Standort­ bestimmung.» ,

Paare (Konkubinat) da nach geltendem Recht ein Konkubinatspartner nicht Erbe ist und schon gar keinen Pflichtteils­ schutz hat. Bei ledigen Personen fällt die Erbschaft wenn nichts anderes vorge­ kehrt wird an den Stamm der Eltern zu­ rück und von da letztendlich vielleicht an sehr weit entfernte möglicherweise nicht einmal persönlich bekannte Verwandte. Ebenfalls in diesen Fragekomplex gehö­ ren Überlegungen zur Vor- und Nacherb­ schaft (von welcher wir eher abraten).

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Ziele formulieren

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Es lohnt sich im Rahmen einer ersten Standortbestimmung auch die Ziele zu formulieren die mit der Erbschaftspla­ nung erreicht werden sollen. Am besten versucht man diese schriftlich zu ent­ werfen denn die Aufgabe ist nicht ganz einfach. Man kann solche Ziele positiv umschreiben («meine Ehefrau soll soviel wie möglich erhalten») oder auch negativ («mein undankbarer Sohn xy soll mög­ lichst nichts bekommen»).

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Ziele gewichten

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Im Erbrecht ist es so dass manche Ziele sich widersprechen bzw. geradezu aus­

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Heizung Service

schliessen. Ob also der überlebende Ehe­partner Priorität haben soll oder bei­ spielsweise die Nachkommen muss vom Erblasser überlegt und entschieden wer­ den. Ein reines «Wunschkonzert» z. B. in­ nerhalb eines Testamentes kann für mehr Unklarheit und somit eventuell auch Streit sorgen als dies vielleicht sogar ohne Tes­ tament der Fall wäre. Auch das beliebte Ziel der Gleichbehandlung der Erben die sich bitte auch nicht streiten sollen muss einer Gewichtung unterzogen werden. Ehepartner und Kinder sind eben schon Kraft Gesetz nicht «das Gleiche» siehe z. B. den Pflichtteilsschutz und die vorgehen­ den Regeln des Ehegüterrechts. Die Emp­ fehlung lautet daher im Erbrecht nur ein­ deutig definierte Ziele zu verfolgen und wenn es deren mehrere sind diese auch zu gewichten also Prioritäten zu setzen.

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Bilder: Serge Kozak/Corbis

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lic. iur. Urs Bänziger, Fachanwalt SAV Erbrecht / Fachbeirat Beratungszentrum

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Warum nicht nichts tun? Die Alternative zu allen erbrechtlichen Planungen ist nichts vorzukehren (also kein Testament Erbvertrag Schenkung usf.). Immerhin beinhalten alle diese Massnahmen einen gewissen Aufwand (Beratung Steuerfragen Notariats- und evtl. Grundbuchkosten usw.). Auch wenn es darüber keine Statistik gibt muss man annehmen dass eine Mehrheit der Bevölkerung sich für die Nichts-Variante entscheidet. Sobald aber eine gewisses Alter erreicht Werte erarbeitet und/ oder eine Familie gegründet worden ist ändert sich der Prozentsatz. Anhand un­ serer Beratungspraxis gehen wir davon aus dass bei den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern etwa zwei Drittel früher oder später erbrechtliche Pla­

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«Ziele und Prioritäten zu setzen ist wichtig, aber anspruchsvoll. Sehr hilfreich ist eine gute Checkliste.»

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nungen vornehmen und diese auch in die Tat umsetzen. So oder so macht die erbrechtliche Planung aber nur Sinn wenn man ei­ nen Vergleich mit der «Nichts-Variante» ziehen kann. Auf diese Weise kann man erkennen wo Handlungsbedarf besteht und wo man nichts unternehmen muss. Das bedeutet dass am Anfang der Pla­ nung eine Analyse dessen stehen sollte was die Erbfolgen usw. ohne eigene Vor­ kehren also nur nach Realität und Gesetz wären.

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Erste Auslegeordnung machen Über die dargestellten Themen wird man sich am leichtesten dann ein zutreffendes Bild machen wenn man seine Ausgangs­ lage mit einer Fachperson (Jurist Notar) bespricht. So wird der eine oder andere Mosaikstein bereits nahe an seinen end­ gültigen Ort gerückt werden können und der Blick auf noch nicht bedachte wich­ tige Punkte wird frei.

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ratgeber Stockwerkeigentum:

Änderung der Wertquote?

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Ehepaar B. aus Winterthur: Ein Mitglied unserer Stockwerkeigentümergemeinschaft hat einen be­ heizten Wintergarten (mit Zustimmung der Ver­ sammlung) angebaut. Wir finden die Wertquoten stimmen jetzt nicht mehr – siehe z. B. die Heizkos­ ten. Was können wir tun?

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Katja Schatt lic. iur. LL.M. Stv. Leiterin Beratungszentrum

Das Gesetz sieht einen Berichtigungsanspruch für solche Fälle vor (Art. 712e ZGB). Sinnvollerweise sollte das Thema für Ihre nächste Stockwerkeigen­

Wer bezahlt die ElektroKontrolle? ,

Lukas Kramer lic. iur. Leiter Beratungszentrum

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eine solche Kontrolle vorgenommen werden muss wenn sie nicht innerhalb der letzten fünf Jahre stattgefunden hat. Dies gilt unabhängig davon ob etwas im Kaufvertrag steht oder nicht. Bei einem EFH muss die Kontrolle ansonsten nur alle 20 Jahre erfolgen sodass sie meistens länger als die erwähnten fünf Jahre zurückliegt wenn es zum Verkauf kommt. Beim Kauf älterer Liegenschaften hat es sich eingebürgert dass die NIV-Kontrolle vom Käufer nach der Eigentumsübertragung auf seine Kosten veranlasst wird. Dies macht durchaus Sinn da ja meistens noch renoviert und umgebaut wird was meistens auch die Elektroinstallationen betrifft. Verlangen Sie also vom Notariat dass es die entsprechende Vertragsklausel so formuliert dass die Kontrolle und deren Kosten Sache des Käufers sind.

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Hans M. bei Bülach ZH: Ich bin daran mein EFH aus den 70er-Jahren zu verkaufen. Im Kaufver­ tragsentwurf des Notariates steht etwas von einer Kontrolle der elektrischen Anlagen. Was ist da üblich? Muss ich das veranlassen? Seit gut zehn Jahren findet sich in den Kaufver­ trägen meist eine diesbezügliche Klausel. Die zugrundeliegende Verordnung des Bundesrates (Niederspannungs-Installationsverordnung kurz NIV) schreibt vor dass bei einer Handänderung

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Kaufvertrag:

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tümerversammlung traktandiert werden. Da über die Quotenänderung kaum ohne gewisse Vorbe­ reitungen entschieden werden kann sollte Ihre Verwaltung die Angelegenheit ausserdem ent­ sprechend vorbereiten also einen konkreten An­ trag mit den neuen Quoten zur Abstimmung brin­ gen. Bei komplizierteren Verhältnissen lohnt es sich dafür eine externe Fachperson (z. B. einen Ar­ chitekten) beizuziehen. Auch unser Beratungszen­ trum bietet entsprechende Dienstleistungen an. Zu beachten ist noch dass die Wertquote nicht nur bei der Kostenverteilung eine Rolle spielt sondern auch bei der Stimmkraft (qualifiziertes Mehr siehe auch Art. 647b und 647d ZGB).

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Beratungszentrum Haus Magazin Aktuelles aus unserem Verkaufsangebot

HÜNTWANGEN ZH Stark renovationsbedürftiges Bauernhaus auf 999 m2 Land in der Kernzone Gebäudebestand (GVZ) 1971 m3 gut besonnt CHF 490’000.– (VB)

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WALLISELLEN ZH Wohn- und Geschäftshaus mit 14 Einheiten an sehr zentraler Lage Ausnützungsreserve Sanierungsbedarf CHF 4’600’000.– (VB)

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WEINFELDEN TG Ca. 500-jähriges prächtig restauriertes Anwe­sen mit 2 Hausteilen auf 2179 m2 Land Ausbaupotential parkartige Gartenanlage CHF 3’360’000.– (VB)

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KIRCHBERG SG Vitznau LU UITIKON WALDEGG ZH Spektakuläre Jugendstil-Villa auf 1355 m2 EFH mit atemberaubender See- und Bergsicht 8 ½-Zimmer-EFH-Projekt an sonniger Lage Land Gebäudevolumen 1781 m3 ca. 280 m2 freistehend Grundstück 502 m2 Nutzfläche ca. 664 m2 Land nur ca. 15 Min. von Zürich City. Nettowohnfläche 166 m2 VB je nach Ausbaustandard CHF 2’900’000.– (VB) CHF 1’570’000.– (VB) CHF 1’900’000.– bis 2’100’000.– (VB) Detaillierte Informationen zu diesen und weiteren Immobilien erhalten Sie via verwaltung@hausmagazin.ch Interessieren Sie sich für unsere Dienstleistungsangebote (Schätzung Verkauf Verwaltung)? Gerne erreichen Sie uns unter beratung@hausmagazin.ch

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WEINFELDEN TG Grosszügiges modernes 6 ½-Zimmer-EFH in idyllischem Eigenheimquartier 198 m2 Wohnfläche Grundstücksfläche 1341 m2 CHF 1’680’000.– (VB)

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FRAUENFELD TG Grosszügiges EFH-Anwesen mit 8½ Zimmern ca. 260 m2 NWF, 1035 m2 Land an bevorzugter sonniger Wohnlage CHF 2’190’000.– (VB)

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oder unter Tel. 043 500 40 50.

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HAUSberatung

Bevor Ihr Haus an Wert verliert:

Nutzen Sie unsere Rechtsund Immobilienberatung. Wir helfen Ihnen kompetent und engagiert oder übernehmen das Mandat gerne für Sie: Egal ob Schätzung, Rechts- und Steuerberatung, Verwaltung oder Verkauf. Wir stehen Ihnen unter der Telefonnummer 043 500 40 50 sowie per E-Mail unter beratung@hausmagazin.ch gerne zur Verfügung.* Die telefonische Erst-Auskunft ist für Sie auf jeden Fall kostenlos. Unsere aktuellen Dienstleistungsangebote und Konditionen finden Sie im Detail auf www.haus-beratung.ch mit entsprechenden PDFs zum kostenlosen Download. Bei Fragen zu den einzelnen Angeboten und den abgedeckten Gebieten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Beratungszentrum Haus magazin Bahnhostrasse 56 8001 Zürich

U NE

lic.iur. Lukas KrameR, Leiter Beratungszentrum

Sekretariat Haus magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich

* Bei den Immobilien-Dienstleistungen gibt es z.T. gebietsmässige Einschränkungen.


service Hypotheken

HYPOTHEKEN

Wohneigentum bleibt attraktiv Die tiefen Hypothekarzinsen haben dazu geführt, dass in den letzten Jahren das Wohn­ eigentum gegenüber der Wohnungsmiete deutlich attraktiver war. Nun haben sich die Voraussetzungen regional geändert. Die hohen Bau- und Kaufpreise haben dazu geführt, dass in gewissen Gebieten der Kauf der eigenen vier Wände überdacht werden muss. TEXT Werner Egli

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o könnte die Miete in einigen Städten oder der Agglomeerwerben. Wichtig ist einfach dass das «Geschenk» der tiefen ration heute günstiger als Kaufen sein. Zieht man nämlich Zinsen nicht in eine Last beim (zu teuren) Immobilienkauf übergeht. Wer heute «jeden» Preis bezahlt muss damit rechnen dass die jährlichen Aufwendungen einer eigenen Liegenschaft und die aktuell herrschenden Immobilienmarktrisiken seine Liegenschaft in späteren Jahren einen geringeren Verkaufs- oder zumindest Marktwert aufweisen mit in Betracht so ist das Wohneigentum – trotz nach wie vor idealen Zinsverhältnissen – wird. Wer die Liegenschaft langfristig behält mit Vorsicht zu betrachten. kann diese als «unverkäuflich» und somit Exklusiv für Abonnenten Trotzdem – und das muss immer wieder «werthaltig» bezeichnen. Dies aber nur unter Läuft Ihre Hypothek bald aus oder erwähnt werden: Wohneigentum ist erstreder Voraussetzung dass die finanzierende wollen Sie wissen ob Sie ein gutes benswert und bleibt ein grosses Ziel für viele Bank dereinst nicht anklopft und – zufolge Angebot von Ihrer Bank erhalten tieferer Einschätzung der Liegenschaft – eine Mieter(innen). Die durch die eigenen vier haben? Kostenlose telefonische Reduktion der Hypothek verlangt. Wände gewonnene Freiheit Flexibilität und Erstberatung für Abonnenten Haus Obwohl nach wie vor sehr viele NeuUnabhängigkeit kann nicht nur mit Franken Magazin. Telefon 043 500 40 50 und Rappen aufgerechnet werden. Deshalb ist bauten erstellt werden ist die aktuelle Mo–Fr 10–12 Uhr und 14–16 Uhr und bleibt Wohneigentum nach wie vor eine Nachfrage nach Wohneigentum grösser attraktive Lebens- und auch Anlageform. und übersteigt das vorhandene Angebot. Insbesondere in städtischen Gebieten ist die Nachfrage sehr hoch. Der Erwerb einer Liegenschaft auf Mehr Eigenmittel nötig dem Land oder der Kauf einer Altbaute müssen deshalb auch in die Planung miteinbezogen werden. Wer heute baut oder kauft muss genauer prüfen ob der Preis der zu kaufenden Baute bereits zu stark in der Immobilienpreisspirale dreht und somit zu teuer ist. Die Banken finanzieSteigt die Eigentumsquote? ren wohl nach wie vor im Wohneigentumsmarkt mit haben aber da und dort zu Recht Einschränkungen bei den BelehnungsDie Wohneigentumsquote in der Schweiz beträgt aktuell rund werten vollzogen. Dies bedeutet dass ein Kaufangebot heute 37 Prozent. Dass dies nachhaltig bleibt oder sogar noch etwas unter Umständen mit deutlich mehr Eigenmitteln ausgestattet ansteigt muss erarbeitet werden. Dazu gehört eine gewisse Flexibilität bei der Wahl des Objekts und des künftigen Wohn­werden muss. Die Bank akzeptiert somit nicht mehr den vom orts. Miteinbezogen auch eine kritische Haltung zu übersetzten Verkäufer verlangten Kaufpreis sondern legt einen eigenen tieferen Kauf- oder Marktwert fest. Dies führt dazu dass sich Kaufpreisen und ein gezielter Sparprozess welcher bei der die Nachfrage nach Wohneigentum im höheren Preissegment späteren Beschaffung von Wohneigentum unabhängiger macht. über die Zeitachse reduzieren wird. Denn viele Käufer sind auf Eine gute Finanzierungsstrategie die auf die heutigen und eine 80%-ige Fremdfinanzierung angewiesen. Wer jedoch über auch zukünftigen Bedürfnisse eines Wohneigentümers eingeht genügend Eigenmittel verfügt kann Wohneigentum nach wie rundet diese Auflistung ab. vor zu interessanten und günstigen Finanzierungsbedingungen

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haus-SHOP

60 % Rabatt: WMF 60 tlg. Besteckgarnitur «Signum»

20 % Rabatt: Raclette Gerät ELSA von Stadler Form

Stückzahl: 12×Menülöffel 12×Menügabel 12×Menümesser 12×Kaffeelöffel 12×Kuchengabel

Ein echtes Raclette auf traditionelle Art! Wie einst der Käselaib am offenen Feuer, so schmilzt das Raclette Gerät ELSA die oberste Schicht vom Käseblock. Der Schweizer Designer Kurt Zimmerli hat sich dabei von einer Kuh inspirieren lassen. Einfach einen Standard-Raclette-Käseblock (7 ×6 × 15 cm) auf die Edelstahl-Platte legen, und schon beginnt der Raclette Plausch. Die Platte ist höhenverstellbar zur Einstellung des optimalen Abstandes zur Heizung, die sich im oberen Teil befindet. Zum Abstreichen der Portion wird die Kuh ELSA an den Hörnern gepackt und die Platte mit dem Käse nach vorne gekippt. Das Maul öffnet sich, und der Käseblock neigt sich über den Teller. In dieser Position kann der Käse bequem abgestrichen werden – eben ein echtes Raclette auf traditio­nelle Art! Wird direkt am Netzstrom angeschlossen. Lieferung inkl. Raclette-Schaber. Garantie: 24 Monate. Versandkosten inklusive.

Tischkultur schenkt Lebensfreude. Am schön gedeckten Tisch freut man sich aufs Essen und den bevorstehenden Genuss. Mit Freunden oder im Kreis der Familie wir daraus ein geselliges Erlebnis. Dabei hilft das Besteckset «Signum» mit seiner zeitlosen Schönheit und bestechend sensiblen Details. Sobald man dieses Besteck in die Hand nimmt, spürt man, wie viel Sinnlichkeit in dieser Kollektion steckt. Das Set ist aus Cromargan Edelstahl 18/10, poliert und ist spühlmaschinenfest. Garantie: 24 Monate. Versandkosten inklusive.

Fr. 199.– statt Fr. 398.– Abonnenten nur Fr. 159.–

FACTS: Masse: Leistung: Material:

L×B×H: 31×20×32 cm 500 Watt gebürsteter Edelstahl

Fr. 159.– statt Fr. 176.90 Abonnenten nur Fr. 141.–

56% Rabatt: 3-teiliges Kofferset «Delsey» aus hochwertigem Polycarbonat Mit diesen 3 Koffern erhalten Sie Ihr «Rundum-sorglos-Kofferset» für Ihren Urlaub, Ihre Geschäftsreise oder für was auch immer Sie gerade bequem transportieren wollen. Diese zeitge­ nössische Produktlinie mit Ihrer ergonomisch optimalen Ausstattung richtet sich an alle Reisenden, die nach einem besonders bequem zu handhabenden Gepäckstück suchen. Die Koffer sind absolut stabil, leichtgewichtig und geräumig und bieten einen höchsten Reisekomfort. Das Kofferset wurde aus hochwertigen, langlebigen Polycarbonat-ABS-Schalen gefertigt und

verfügt über ein arretierbares Teleskopgestänge, einen handfreundlichen Tragegriff und Seitengriff sowie einen Reissverschluss mit zwei gegenläufigen Zippern. Jeder Koffer hat ein geräumiges Hauptfach mit zwei Kreuzpackgurten und eine 1 Reissverschluss-Trennwand in Netzoptik. Alle drei Koffer sind mit 4 Leichtlaufrollen ausgestattet, die sich um 360° drehen. Jeder Koffer verfügt zusätzlich über ein Zahlenschloss. Garantie: 24 Monate. Die Koffer sind in den Farben Schwarz, Silber und Purple erhältlich. Versandkosten inklusive. Masse (H× B× T) und Stückzahl: 1 × Koffer S 55×44×20 cm; 2,9 kg 1 × Koffer M 69×48×28 cm; 4,1 kg 1 × Koffer L 75×54×33/38 cm; 4,8 kg

Fr. 351.– statt Fr. 711.– Abonnenten nur Fr. 299.– Haus magazin 10/2013 55


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63 % Rabatt: De’Longhi Kaffeevollautomat ECAM Ein Espresso kurz nach dem Aufstehen oder einen Cappuccino nach dem feinen Essen? Für viele gehört der Kaffeegenuss zum liebgewonnen Ritual. Nur gut, wenn man auch eine Kaffeemaschine zuhause hat, die diese Wünsche erfüllen kann. Mit dem kompakten Kaffee­vollautomat De’Longhi ECAM gelingt Ihnen nicht nur der kleine Schwarze perfekt, sondern auch der Latte Macchiato. Zudem verfügt die Maschine über ein patentiertes automatische Cappuccino-System. Mit anderen Worten: Der Vollautomat brüht Ihnen einen perfekten Cappuccino auf Knopfdruck. Das 2-Zeilen Textdisplay ermöglicht das Individualisieren Ihres Lieblingskaffees und beheizte Tassenabstellfläche und Wasserfilter gehören zur Standardausrüs­tung. Der Kaffeevollautomat De’Longhi punktet gleich zweifach: mit einer einfachen Bedienung und einer praktischen Reinigung. Dem Kaffeegenuss zuhause steht also nichts mehr im Weg. Garantie: 24 Monate. Versandkosten inklusive.

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48 % Rabatt: Waschmaschine «Samsung WF12F9E6P4W» Diese Waschmaschine ist ein wahres Multi­talent: Dank einem Fassungsvermögen von praktischen 12 kg können Sie Ihre Wäsche in einem einzigen Waschgang erledigen. Doch nicht nur das: SmartControl ermöglicht Ihnen die Fernsteuerung und -überwachung Ihrer Samsung-Waschmaschine mittels App auf Ihrem Smartphone. Damit können Sie innerhalb der Reichweite eines WLANs, in und ausserhalb Ihres Hauses, jederzeit Funktio­nen wie Starten und Pausieren übernehmen und Information wie die Programm­ auswahl und verbleibende Zeit abrufen. Somit wissen Sie immer ganz genau über den Stand Ihrer Wäsche Bescheid, ohne in der Nähe darauf warten zu müssen. Garantie: 24 Monate. Versandkosten inklusive. Zusammen mit der Waschmaschine können Sie ein optionales Installa­ tionspaket buchen! Das Paket umfasst: Lieferung an die Verwendungsstelle, Auspacken, Entsorgung des Verpackungsmaterials, Installation des Gerätes an bauseitig bereits vorhandene Anschlüsse (Strom und Wasser), Rück­nahme des Altgerätes, Entsorgung des Altgerätes, Kurzinstruktion des Neugerätes (max. 10 Min.). Preis: Fr. 299.– (Selbstkostenpreis) Achtung: Keine Installation/Deinstallation des Feststrom­anschluss. Zusätzlich erhalten Sie kostenlos einen Roboterstaubsauger von Samsung im Wert von Fr. 549.–

Fr. 1899.– statt Fr. 3499.– Abonnenten nur Fr. 1799.– 56 Haus magazin 10/2013

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FACTS: Füllmenge max. 12 kg Energieeffizienzklasse A+++ Schleudereffizienzklasse B Maximale Schleuderzahl 1400 (U/Min.) Grösse: 85 × 60 × 60 cm (H × B × T) Gewicht 71 kg Spannung 220-240 Volt Wasserverbrauch bei vollständiger Beladung 65 Liter


Design «Futter-Vogelhüsli»

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Hungrige Vögel werden sich in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon sehr darüber freuen. Egal ob Sie das «Vogelhüsli» aufhängen oder stellen – ein Hingucker ist es allemal. Für jeden Vogel ist ein Plätzchen frei, denn das «Hüsli» hat insgesamt 4 Stangen. Das «Vogelhüsli» ist wetterfest und lässt sich einfach mit Futter befüllen: Dach abnehmen – Futter einfüllen – Dach aufsetzen! Das Gehäuse und das Dach sind aus Metall, während die Vogelstangen aus Kunststoff sind. Der Metallbügel zum Aufhängen ist im Lieferumfang enthalten. Die «Vogelhüsli» sind von Hand gefertigt und jedes ein Einzelstück – die Farbe kann vom Foto abweichen. Versandkosten inklusive. Das Design «Futter-Vogelhüsli» kann in 3 verschiedenen Designs bestellt werden: Streifen, Baum und Stein. Design-Futter-Vogelhüsli, KLEIN, 25 cm.

Fr. 46.– statt Fr. 50.– Abonnenten nur Fr. 43.–

Design-Futter-Vogelhüsli, GROSS, 35 cm.

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Das ideale Weihnachtsgeschenk für Jogger, Biker und Ausdauersportler: Die neue Ambit2 S ist eine leichte und schlanke GPS-Uhr für anspruchsvolle Nutzer in den verschiedensten Sportarten. Sie bietet alle Funktionen, die Radsportler, Läufer, Schwimmer und andere Leistungssportler für ihr Training benötigen. Während GPS präzise Angaben bei Trittfrequenz, Routennavigation und Tracking ermöglicht, sorgt der Herzfrequenzmonitor dafür, dass Sie immer in der idealen Herzfrequenzzone bleiben. Bei der «Suunto Ambit2 S» kann zwischen einzelnen Sportarten umgeschaltet werden, wodurch sie sich perfekt zur Aufzeichnung von Trainingseinheiten oder Wettkämpfen in den unterschiedlichsten Disziplinen eignet. Modell ohne Brustgurt! Garantie: 24 Monate. Versandkosten inklusive. Die GPSUhr ist in den folgenden Farben erhältlich: Schwarz/Silber, Schwarz/ Grün, Schwarz/Rot, Weiss

Fr. 55.– statt Fr. 60.– Abonnenten nur Fr. 51.–

Fr. 339.– statt Fr. 379.– Abonnenten nur Fr. 299.–

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Bestellung per Telefon: 043 500 40 40. Im Internet unter www.haus-shop.ch

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Hausmagazin Dezember 2013