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magazin 5/2012 – JUNi I erscheint 10 mal jährlich I Chf 5.50

HAUS

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Editorial

Gebäudeprogramm: Wichtige Anpassungen magazin

HAUS

D

as Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert seit 2010 energetische Sanierungen und erneuerbare Energien. Die Anzahl der eingegangenen Gesuche bleibt hoch. Das Gebäudeprogramm soll deshalb in der zukünfti­ gen Klima- und Energiepolitik einen noch wichtigeren Stellenwert erhalten. Bis zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen muss das Programm weiterhin im heutigen finanziellen Rahmen umgesetzt werden. Bund und Kantone haben daher eine Programmanpassung beschlossen.

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Die Reduktionen im Detail

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Der Fördersatz von Fenstern Dach und Fassade wird von 40 Fr. neu auf 30 Fr. pro Quadratmeter reduziert. Der Fördersatz für die Dämmung gegen unbeheizte Räume von 15 Fr. auf 10 Fr. pro Quadratmeter gesenkt. Fenster sind nur noch förderberech­ tigt wenn gleichzeitig die sie umgebende Fassaden- oder Dachfläche saniert wird. Die gleichzeitige Sanierung von Fenstern und Fassade ist aus energetischer bau­physi­kalischer und ökonomischer Sicht sinnvoll. So lassen sich beispielsweise Wärme­ brücken und Feuchtigkeitsprobleme eher vermeiden. Die neue Kombinationspflicht von Fenstern und Fassade zwingt ein Gebäude möglichst umfassend zu erneuern.

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Gebäudeprogramm: Einfamilienhäuser bleiben auf der Strecke

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Das Gebäudeprogramm der Kantone subventioniert seit 2010 energetische Sanierungen und es liegt in der Natur von staatlichen Subventionen dass diese Art von Zuwendungen für Hauseigentümer Erfolg haben. Es liegt ebenfalls in der Natur von Subventionen dass der Appetit danach immer grösser wird und auch alle davon profitieren möchten deshalb ist die Anzahl der Gesuche weit höher als erwartet. Und darum will der Bund jetzt die teilzweckgebundenen CO 2 -Abgabenerträge von 200 auf 300 Millionen pro Jahr erhöhen. Nun müsste man meinen dass Einfamilienhausbesitzer vermehrt davon profitieren könnten. Doch weit gefehlt denn um die Nach­ frage nach staatlichen Fördermitteln zu dämpfen wurde der Fördersatz von Fenstern Dach und Fassade reduziert. Das minimale Fördervolumen muss mindestens 3000 Franken betragen so dass normale Einfamilien­häuser bei blossem Fensterersatz nichts mehr erhalten und auf der Strecke bleiben. Um an Förderbeiträge heranzukommen muss man eine Gesamtsanierung durchführen. Das ist zwar energe­ tisch besser aber finanziell oft nicht tragbar. Die beste Energie­ strategie ist deshalb beim Ersatz der Heizung frühzeitig den Gesamtzustand des Hauses zu erfassen und dann richtig planen. Dann sparen Sie langfristig mehr Geld als auf Subventionen zu warten und tun etwas für die Umwelt.

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Filippo Leutenegger Verleger Präsident Haus Club Schweiz

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Inhaltsverzeichnis

9 48 21 DRINNEN 9

Wann lohnt sich ein Dachausbau? Wie man zusätzlich Wohnraum schafft

14 Haus Arena Pro und Contra Alarmanlage

16 Ersatz eines

Schrägdachfenster Wenn Dachfenster in die Jahre kommen

21 Von der Ruine zum

Schmuckstück

Ein rundum erneuertes Bauernhaus

26 HDTV – dass kann

ins Auge gehen

Effiziente LED/-LCD-Fernseher

31

36

38 Gasgrill oder Holzkohlegrill

56 Ratgeber

Vor- und Nachteile der beiden Systeme

40 Spielen Sie nicht

mit dem Feuer

Aktuelle Fragen – kompetente Antworten

58 Hype um Ökologie und

Klimaschutz

So verhalten Sie sich richtig

Nachhaltig muss richtig geplant werden

41 Plancha-Grill Grillieren wie die Spanier

43 Invasive Neophyten Exotische Pflanzen bedrohen Mensch und Tier

45 Gartenkalender

60 Kein Kabelsalat mehr Gartengeräte mit leistungsstarken Akkus

63 Hypotheken Unerfreuliche Kostenentwicklung

Welche Arbeiten jetzt anstehen

46 Sitzstreik im Grünen Das passende Mobiliar

48 Zuhause unterwegs

Standards 6

Aktuell

8

Infoabend Umbauen & Sanieren

Wohnmobile sind heiss begehrt

DraussEN 31 Schritt für Schritt

zum Traumgarten Der Vorgarten darf nicht unterschätzt werden

36 So schmeckt der Sommer Tipps und Rezepte vom Grill-Ueli

4 Haus magazin 5/2012

Service 51 Was ist Ihre Immobilie wert? Die Immobilienwerte interessieren Hauseigentümer

62 Leserrreise Sternfahrt im Piemont

64 Leserangebote 66 Kreuzworträtsel


magazin

HAUS

6. Jahrgang Herausgeberin neue-ideen.ch AG Rötelstrasse 84 8057 Zürich Internet www.hausmagazin.ch Redaktion Tel. 043 500 40 40 und Verlag info@hausmagazin.ch Abo-Service Tel. 043 500 40 40 abo@hausmagazin.ch Verleger Filippo Leutenegger Verlagsdirektor Peter Hert Verlagsassistentin Corinne Ruf

Redaktionsleiterin Corinne Bünzli Creative Director Stefan Dellenbach Redaktorin Online Beatrice Guarisco Key Account Manager Bruno Fernandez

E-Mail-Adressen vorname.name @hausmagazin.ch Redaktionelle Brigitte Buser, Mitarbeit Armin Braunwalder, Werner Egli Juliane Forster Othmar Helbling Philippe Hostettler Lukas Kramer Fabrice Müller Peter Ruch Robert Wildi Druck Swissprinters AG, Zofingen Lithografie tnt-graphics AG, Kloten

Namhafte Beteiligungen homestreet24.ch AG nach Art. 322 Abs. 2 StGB Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt. In der Zeitschrift publizierte Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Ausgeschlossen ist insbe­­sondere eine Einspeisung auf Online-Dienste.

magazin 5/2012 – JUNI I ERSCHEINT 10 MAL JÄHRLICH I CHF 5.50

HAUS

NEUE IDEEN FÜR MEIN HAUS

TRAUMGARTEN Vorgarten nicht unterschätzen DACHAUSBAU Wann lohnt er sich? MOBILITÄT Trendige Reisemobile ALARMANLAGEN Pro und Contra für Hauseigentümer INVASIVE NEOPHYTEN Ungebetene Gäste im Garten

Was ist mein Haus wert?

Oase statt Ruine

KOSTENLO INFOABENSER D:

Energiebe wusst Umbau en &Sani es eren

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7 Seiten Tipps, Trends und leckere Rezepte Kompetente Beratung für Hauseigentümer

Titelbild: moodboard/Emeraldlight/Corbis Bildmontage tnt-graphics AG

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News & Aktuelles

aktuell

PLURA – Mehr als nur ein Sofa

einer Gasdruckfeder lässt sich die Rückenlehne zusätzlich nach hinten klappen und ermöglicht ganz individuelle höchst bequeme Relaxpositionen. Wenn man will kann man auf dem Multifunktionssofa sogar schlafen. Das eine Seitenteil wird kurzerhand abgeklappt dann kann man sich quer auf das Sofa liegen und den Kopf bequem auf das andere Seitenteil betten. Einen erholsamen Schlaf! www.rolf-benz.com

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Vom Sofa zum Hochlehner zum Longchair. Die Rückenlehne des Rolf Benz PLURA kann nach oben zum Hochlehnen geöffnet werden. Das Seitenteil ist abklappbar der ganze Sitz schwenkbar. Das Sofa verwandelt sich so schnell und unkompliziert in einen Longchair. Mittels

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Ein Bett wie eine Raumstation Wer das futuristische Design von Raumschiff Enterprise und Star Trek liebt richtet vielleicht auch sein Haus oder seine Wohnung gerne dementsprechend ein. Der französische Möbelhersteller Roche Bobois lancierte kürzlich die EGOS-Linie. Ein echter Hingucker unter den vielen Trouvaillen dieser Linie ist das Polsterbett EGOS das ein bisschen aussieht wie eine komfortable Liege in einem Erstklass-Abteil einer Airline. Dazu passend gibt es Sofa und Lovechair aus der gleichen Linie die von Roberto Tapinassi und Maurizio Manzoni entworfen wurden. www.roche-bobois.com

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Alape – Lösungen Lichtkacheln setzen Akzente für kleine Bäder ,

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Ein Vogel spendet Wasser Sie fahren in die Ferien und sind nicht sicher ob Sie sich beim Blumengiessen tatsächlich auf Ihre Nachbarn verlassen können. Dann ist der Wasserspeicher Bördy genau das Richtige für Sie. Mit Bördy können Pflanzen selber bestimmen

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6 Haus magazin 5/2012

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wie viel Wasser sie trinken möchten. Hierzu wird Bördy einfach in den Blumentopf gesteckt und Wasser durch den Schnabel eingefüllt. Der Tonspiess leitet es nach und nach zuverlässig in die Erde weiter. Dann darf der Nachbar das Blumengiessen auch ruhig mal vergessen. www.design3000.de

Bilder: PD

Wenn nur wenige Quadratmeter für den Ort der Reinigung zur Verfügung stehen gilt es den vorhandenen Platz optimal zu nutzen. Da sind echte Problemlöser gefragt die aufgrund ihrer Kompaktheit selbst auf kleinsten Flächen Design und Funktionalität miteinander verbinden. Die aus glasiertem Stahl gefertigten Kleinstwaschplätze von Alape ermöglichen durch ihre puristische klar geometrische Formgebung gestalterischen Spielraum. Ob als Rechteck Quadrat oder Kreis die verschiedenen Kleinstwaschplätze fügen sich optimal in den Raum ein und schaffen selbst auf beengter Fläche Orte des Wohlbefindens. www.alape.com

Individuelle Beleuchtungswünsche können dank der QOD-Produktionsfamilie von Osram nun noch einfacher realisiert werden: dafür sorgen die neuen grösseren LED-Kacheln. Diese eignen sich besonders für den Einsatz als Decken- oder Wandleuchten. Wo man herkömmliche Leuchten nur mit viel Aufwand montieren kann wie zum Beispiel an Dachschrägen sind die flachen Leuchten ideal für eine Istallation. Dank ihrer geringen Höhe von nur acht Millimetern können diese im Handumdrehen nahezu überall angebracht werden. Im chromfarbenen Gehäuse setzen sie ab sofort edle Akzente in jeder Wohnung. www.osram.com


haus Arena

kostenloser Informationsabend:

Energiebewusstes Umbauen & Sanieren Praktische Anleitung für Hauseigentümer – Seien Sie unser Gast und holen Sie sich wertvolles Wissen und Entscheidungshilfen.

Donnerstag, 21. Juni 2012 Hotel Chur, Welschdörfli 2, 7000 Chur ,

Moderation: Filippo Leutenegger Nationalrat und Verleger Haus Magazin

Programm: 18.00 Uhr Türöffnung 18.15 Uhr Beginn der Veranstaltung/Einleitung 18.30 Uhr Lohnt sich eine Teil- oder Gesamtsanierung

Erfassung des energetischen Hauszustandes

18.55 Uhr Richtige Sanierung der Gebäudehülle 19.15 Uhr Renovation der Fenster Sie fragen sich: Ist mein Haus oder meine Heizung sanierungs­ bedürftig? Wie viel Energie und Kosten kann ich durch eine opti­male Dämmung und moderne Fenster und Türen sparen? Wie saniere ich richtig? Sie interessieren sich für die optimale Dämmung und Heiztechnologien mit erneuerbaren Energie­ quellen? Sie wollen Klarheit über Förderprogramme und steuerliche Folgen und wie Umbauten und Sanierungen finanziert werden können?

19.35 Uhr Erfolgreiche Heizungssanierung 19.55 Uhr Staatliche Förderprogramme anschl. Apéro Riche

Melden Sie sich jetzt an: www.hausmagazin.ch/infoabend

Anmeldung

✗ Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Energiebewusstes Umbauen & Sanieren» teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

Name Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort Tel./Mobil Anzahl Personen

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Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich Anmeldung per E-Mail: info@hausmagazin.ch oder per Tel. 043 500 40 40 (Bürozeiten) (bitte Absender und nötige Angaben nicht vergessen)


DRINNEN

Wann lohnt sich ein Dachausbau?

Bild: Velux

Wer mit dem Gedanken spielt, seinen Estrich auszubauen, gewinnt ohne Landverlust zusätzliche Wohnfläche und steigert zudem den Wert seiner Immobilie. Doch nicht jedes Dach eignet sich zum Ausbau und die rechtlichen Vorschriften engen den Spielraum zusätzlich ein. TEXT Corinne Bünzli und Othmar Helbling

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äume direkt unter dem Dach besitzen einen speziellen Charme. Wer seinen Dach­ stock ausbauen will muss aber vorher einige bauliche energetische und rechtliche Fragen klä­ ren. Für den Dachausbau gilt eine ein­

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fache Faustregel: Er lohnt sich wenn das Dach steiler als 35 Grad ist. Denn dann hat bei einem durchschnittlichen Einfamilien­ haus rund die Hälfte des Raums 2 30 Meter Kopffreiheit. Bei Dachneigungen ab 40 Grad lässt sich der Spitzboden oft als Mini-Galerie nutzen ab 50 Grad ist

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manchmal sogar Platz für eine zweite Wohnebene. Auch bei Dächern zwischen 20 und 35 Grad Neigung ist noch etwas machbar – sie lassen sich zumindest zum Hobbyraum oder Ausweich-Schlaf­ platz ausbauen. Doch auch die Dach­ form spielt eine wichtige Rolle. Nicht

Haus magazin 5/2012 9


Drinnen Dachausbau

zu unterschätzen: mit den zusätzlichen Zimmern und der grösseren Wohnfläche steigt auch der Wert Ihrer Immobilie.

Baubewilligungen notwendig? Werden im Zuge der Bauarbeiten Dach­ fenster oder Dachaufbauten ausgeführt oder die Wohnfläche vergrössert sind diese in den meisten Fällen bewilligungs­ pflichtig und müssen vorgängig mit den lokalen Bauvorschriften abgestimmt werden. Prüfen Sie deshalb frühzeitig mit Ihrer Gemeinde ob ein Baubewilligungs­ verfahren notwendig ist. Es ist ratsam für die Erstellung der Baugesuchunterla­ gen einen Architekten beizuziehen damit bautechnische Details im Vorfeld geklärt werden und korrekt in die Baugesuchs­ unterlagen einfliessen können. Sind die Unterlagen vollständig und entsprechend den behördli­ chen Vorgaben eingreicht erhalten Sie in nützlicher Frist eine Bau­ bewilligung und können anschliessend mit der Ausführungsplanung und der Realisierung beginnen.

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Mit dem Dachausbau wurde zusätzlicher Wohnraum geschaffen.

Wärmeschutz nicht vergessen Bei einem Dachausbau muss man zwin­ gend auch energetische Massnahmen durchführen: War das Dach vorher nicht oder nur wenig gedämmt muss es nun warm eingepackt werden. Denn auch bei einem Ausbau von Dächern zu Wohn­ raum gelten die gesetzlichen Anforde­ rungen der Energieeinsparverordnung für den Wärmeschutz. Der bauliche Wär­ meschutz hat in erster Linie folgende

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Exklusiv für Abonnenten

Umbauen und Sanieren Planen auch Sie, Ihr Dach

auszubauen oder andere Arbeiten an Ihrem Haus? Kostenlose telefonische Erstberatung für Abonnenten HAUS MAGAZIN 043 500 40 50 Montag – Freitag 10 –12 Uhr & 14 –16 Uhr

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10 Haus magazin 5/2012

Ein Bad unter dem Dach. Aufwendiger aber realisierbar. Aufgaben zu erfüllen: Energieeinsparung durch Reduzierung der Wärmeverluste bei Gebäuden. Verminderung der Wärmeübertragung bei Konstruktionsteilen und an Verbindungstellen. Herstellung und Erhaltung eines vorbestimmten Raum­ klimas. Verhütung von Bauschäden durch übermässige Wärmedehnung oder Tauwasserbildung. Die Mindestanforde­ rungen an den Wärmeschutz sind für die Schweiz in der SIA-Norm 180 Wärmeund Feuchteschutz im Hochbau festgelegt.

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Förderbeiträge berücksichtigen

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Verpassen Sie es nicht vor Baubeginn ab­ zuklären ob durch die mögliche Verbes­ serung der Wärmedämmung ein Antrag

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auf Fördergelder gestellt werden kann. Eine Möglichkeit die nach Baubeginn meistens nicht mehr besteht. Auf der Webseite www.dasgebaeudeprogramm.ch sind die Informationen für die kantonalen Förderungen verfügbar.

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Dämmstoffe und Brandschutz Die erforderliche Dicke der Dämmstoffe ist anhand der gültigen Vorschriften aus­ zuwählen. Die wärmedämmende Wir­ kung von Dämmstoffen beruht vor allem auf dem Umstand dass sie den schlech­ ten Wärmeleiter «ruhende Luft» enthal­ ten. Dämmstoffe sind um so wirksamer je zahlreicher und je kleiner die Luftporen pro Volumeneinheit sind.

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Was gibt es Schöneres als im Bett zu liegen und den Sternenhimmel zu betrachten.

Bilder: Velux

Auch das Thema Brandschutz darf bei einem Dachausbau nicht ausser Acht gelassen werden. Man unterscheidet nach den Verordnungen der VKF (Verei­ nigung kantonaler Feuerversicherungen) für den industriellen Fassadenbau die Produkte in nur zwei Klassifikationen: Brandkennziffer BKZ 6 = unbrennbar und Brandkennziffer BKZ 5 = schwerbrenn­ bar. Hersteller müssen die BKZ mit einer «Technischen Auskuft» (TA) basierend auf einer EMPA-Prüfung nachweisen. Produkte ohne TA und anders klassifi­ zierte Werkstoffe sind von der Anwen­ dung auszuschliessen.


Drinnen Dachausbau

Reiz und Tücken von Dachausbauten Wer hat nicht schon davon geträumt, einen Dachraum bewohnbar zu machen? Der Weg dahin ist hinder­ nisreich und verlangt für eine nachhaltige Lösung erhebliche Fach­ kompetenz. TEXT Philippe Hostettler, Architekt/IG altbau*

INFO

Soll die Dämmung nicht nur winterliche Kälte abhalten son­ dern auch im Sommer behagliches Wohnen und Arbeiten er­ möglichen ist eine hohe Amplitudendämpfung und Phasenver­ schiebung gefragt. Dafür ist ein Raumvolumen des Dämmstoffes von mindestens 50 kg/m2 notwendig. Des Weiteren ist für eine bauschadensfreie Konstruktion nicht nur ein diffusionsfähiges sondern auch ein kapillar leitfähiges Isolationsmaterial wie Weichfaserplatten und Zelluloseflocken gefragt. Ein grosser Vorteil von eingeblasener Zellulosedämmung ist auch dass unregelmässige Hohlräume recht einfach fugenlos gefüllt wer­ den können. Die Setzungssicherheit ist bei Einhaltung des vom Hersteller vorgegebenen Volumengewichtes garantiert.

Nicht am falschen Ort sparen

Genaues Kontrollieren unumgänglich

Selbstverständlich erfordern die Schrägdächer als Aussen­ bauteile eine entsprechende thermische Dämmung. Hier be­ ginnt es knifflig zu werden. Welches Dämmmaterial in welcher Stärke soll gewählt werden? Soll oder muss eine Dampfbremse oder –sperre verlegt werden? Das Wichtigste vornweg: hier am falschen Ort sparen zu wollen oder Materialien und Schichtungen nicht sorgfältig abzustimmen kann sich verheerend auswirken.

Bei den heute meist verwendeten nicht kapillarfähigen Mineral­ faserplatten ist eine Dampfbremsenfolie notwendig um eine Feuchtigkeitsansammlung in der Dämmschicht zu verhindern. Die Randanschlüsse auf Holz Backstein Gipsplatten und der­ gleichen sind dabei mit Spezialkleber abzudichten. Damit wird eine Problemzone betreten bei welcher beim Verlegen und Ver­ kleben dieser Folien grösste Umsicht erforderlich ist. Anschlüsse

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Die Interessengemeinschaft altbau ist eine Werkgruppe von Handwerkern und Planern mit grosser Erfahrung bei der Renovierung und ganzheitlichen Sanierung von Altbauten. Das umfassende Know-how und Feingefühl der einzelnen Mit­ glieder und die eingespielte Zusammenarbeit garantieren den Bauherrschaften von Anfang an sorgenfreies nachhaltiges und preisoptimiertes Bauen. Die in St.Gallen/Appenzell Thurgau Zentralschweiz und Zürich ansässigen Werkgruppen bedienen – von kleinen Renovationen bis hin zu Gesamtprojekten – die gesamte Palette von Bauleistungen. Die IG altbau sucht engagierte Unternehmungen die am Aufbau zusätzlicher Regionalgruppen interessiert sind. Bitte melden Sie sich bei unserer Geschäftsstelle. www.ig-altbau.ch

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Bilder: www.sensiblearchitektur.ch

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*Interessengemeinschaft altbau

er Gang auf den Dachboden eines Hauses ist oft ein kleines Abenteuer. Auf enger Leiter oder düsterer Treppe erklommen will er im Halbdunkel erkundet und entdeckt werden. Im Winter bei grosser Kälte im Sommer bei warmstickiger Luft. Würziger Geruch zieht in die Nase von altem Gebälk von Dachschindeln von allerlei Lagergut welches Hausbewohner dort deponierten. Ein Dachboden erzählt so manche Geschichte und beflügelt nicht nur die Fantasie von Kindern. Die bessere Ausnutzung eines Gebäudes mag neben dem vielversprechenden Ambiente ein gewichtiger Grund sein Dach­ räume auszubauen. Als trockener Lagerraum und effektvoller energetischer Puffer ist ein kalter Dachboden noch heute ein Gewinn für jedes Wohnhaus. Soll er ausgebaut werden muss zu­ erst ein gleichwertiger Stauraum gefunden werden. Lässt sich dafür eine Lösung finden stehen Fragen des Raumvolumens und der Stehhöhe im Fokus. Mit Dachaufbauten kann einerseits eine grosszügige Belichtung ermöglicht andererseits der Raumquer­ schnitt eines Zimmers erweitert werden. Das Einbringen von Tageslicht als wesentlicher Faktor eines gelungenen Dachaus­ baus kann auch mittels Dachflächenfenstern oder grossflächigen Festglasungen bewerkstelligt werden. Bei Altbauten im histo­ rischen Kontext und denkmalpflegerisch wertvoller Substanz bilden auch Glasziegel willkommene Lichteintritte.


Dachausbau Drinnen

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an Dachfenster Lüftungsrohre und Kamine bilden besondere Schlüsselstellen. Selbst übliche Anschlüsse an das Holzwerk stel­ len Handwerker bisweilen vor grosse Schwierigkeiten wenn zum Beispiel Mittelpfetten und Sparren so aufeinandertreffen dass die Zugänglichkeit der Anschlussfugen nicht mehr gegeben ist. Wer nimmt sich heute bei grossem Zeit- und Preisdruck des Baugewerbes für die Lösung solch anspruchsvoller Details die notwendige Zeit? Da ist peinlich genaues Kontrollieren seitens Architekt Bauleitung und Bauherrschaft unumgänglich und dies bis zum Schluss weil nachfolgende Arbeiten (Verlegung von Elektrorohren Durchdringungen von Befestigungsschrauben etc.) die sauber verlegte Folie verletzen können. Dazu kommt dass die Qualität der Folien­ systeme in den letzten 20 Jahren zwar mas­ siv gesteigert wurde der Preisdruck unter Handwerkern diese jedoch dazu verleitet möglichst günstige Produkte einzusetzen. Solche haben allerdings oft nur 1 Jahr Her­ stellergarantie (!) während zum Beispiel ein Schweizer Qualitätsanbieter 10 Jahre in Aussicht stellt. Selbst bei gewissenhafter Verlegung der Folien können nach Jahren Feuchteschäden eintreten. Klebebänder können sich allmäh­ lich lösen Balken verändern sich im Quer­ schnitt oder erhalten Risse was feuchter Luft

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den Eintritt in die Dämmebene möglich macht und im Winter Kon­ denswasserschäden auslösen kann. Dabei genügen Öffnungen von wenigen Millimetern!

Kostspielig ja, aber keine Fehlinvestition Die Innenseiten von Dächern aus der Jahrhundertwende sind nach mehr als 100 Jahren meist noch einwandfrei intakt. Wie viele Jahre halten moderne Dächer welche mit Klebebändern und Kunststofffolien abgedichtet wurden? Totalsanierungen von erst 15- bis 20-jährigen Dächern mehren sich in beunruhigendem Masse. Kaltluftströ­ mungen bei nicht satt ausgedämmten Hohl­ räumen und Mineralfaserplatten mit zu ge­ ringem Volumengewicht erweisen sich dabei als besonders problematisch. Ferner gilt zu beachten dass Plattendämmungen in unzu­ gänglichen Kniestock-Hohlräumen mit Gipsoder Holzplatten dicht verkleidet werden um möglichen Marderschäden vorzubeugen. Es ist also angezeigt einen Dachausbau besonders sorgfältig anzugehen. So wird der neugewonnene stimmungsvolle Raum zwar recht kostspielig doch später nicht zum noch viel teureren Sorgenkind.

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a haus aren

pro

Hans Rudolf Zürcher, langjähriger Sicherheits­ experte bei der Mobiliar

«Kann man sich gegen

Hab und gut schützen Wohl die meisten Eigenheimbesitzer stellen sich früher oder später die Frage wie sie ihr Heim ihr Hab und Gut wirkungsvoll gegen Einbrecher schützen können. Dabei fällt regelmässig auch das Stichwort Alarmanlage.

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Eins vorneweg: Jeder praxiserfahrene Sicherheitsexperte wird Ihnen empfehlen auf ein umfassendes und ausgewogenes Sicherungskonzept zu achten auch im Privatbereich. Umfassend heisst sowohl auf bauliche wie auch mechanische Sicherungen und technische Überwachung zu setzen. Ausgewogen heisst – am Beispiel einer Aussentüre dargestellt – nicht nur punktuell den Schlossbereich zu sichern sondern auch dem Türblatt den Zargen und dem Rahmen Beachtung zu schenken. Oder: Hat man sich entschieden eine Alarmanlage zu installieren sollte man auch darüber nachdenken was im Fall eines Alarms weiter geschehen soll. Muss man doch davon ausgehen dass bei einem Einbruch die Hausbewohner nicht vor Ort sind und nicht selber Nachschau halten können.

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Nun zur Frage «Alarmanlage ja oder nein?». Eine Alarmanlage dient dazu ein gewaltsames Eindringen oder ein unbefugtes Aufhalten in Innenbereichen zu erkennen. Sie kann in diesen Situationen eine örtliche Sirene auslösen und/oder Signale über das Telefonnetz an eine Alarmzentrale oder an Personen Ihres Vertrauens melden. Es ist durch die Praxis belegt dass sich Einbrecher deutlich kürzere Zeit in einem Objekt aufhalten wenn sie durch eine Alarmanlage erfasst werden. Entsprechend geringer fällt der verursachte Schaden aus. Die Alarmanlage wird Ihnen dann einen Sicherheitsgewinn verschaffen wenn Sie selber und alle Ihre Familienangehörigen gewillt sind das Ein- und Ausschalten der Alarmanlage als selbstverständlich in die normalen täglichen Abläufe zu integrieren. Die Erfahrung zeigt dass dies in der Regel nach einer kurzen Gewöhnungszeit problemlos möglich ist und Sie kaum mehr auf das gute Gefühl verzichten möchten Ihr Heim bei Abwesenheit bewacht zu wissen.

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14 Haus magazin 5/2012

Wer ein Haus besitzt, will es schützen. Auch vor Einbrechern. Doch braucht man wirklich eine Alarmanlage, um sich und seine Familie und sein Hab und Gut nachhaltig gegen Diebe zu schützen, oder reicht dafür ein guter Wachhund? TEXT Corinne Bünzli

D

er Umbau Ihres Hauses zog sich lange hin doch jetzt haben die letzten Handwerker endlich das Haus verlassen. Das Haus wurde danach aufwendig geputzt und nun gehört das Haus auch wieder Ihnen und Ihrer Familie. Der Umbau hat sich gelohnt denn aus dem Kinderzimmer des Benjamins der Hotel Mama nach sanftem Druck endlich Richtung WG verlassen hat wurde ein funktionales Arbeitszimmer für Mann und Frau. Und auch die Küche wurde aufwendig zum einem wahren Bijou umgebaut. Ein paar Tage nach dem kleinen Umbau-Umtrunk mit Freunden und Nachbarn im frisch renovierten Haus dann die Bescherung. Diebe haben die Abwesenheit der Hausbeisitzer ausgenützt und sind in der Dämmerung durchs Kellerfenster eingebrochen. Die Einbrecher haben ganze Arbeit geleistet. Keine Schublade die sie nicht ausgeleert haben selbst in der Küche haben sie alle Schränke durchwühlt und ein Chaos hinterlassen. Doch damit nicht genug. Im frisch ausgestattenden Arbeitszimmer dasselbe traurige Bild: Das neue Laptop ist weg auch der Drucker und die edle Musikanlage liessen die Diebe mitlaufen. Die Polizei die von aufgeschreckten

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Nachbarn alarmiert wurde ist bereits vor Ort im Einsatz und macht schon eifrig Noti­ zen genau so wie es man vom DienstagKrimi her kennt.

Die lähmende Ohnmacht Es ist nicht zu übersehen: Der Schock der Hausbesitzer sitzt tief. Und vor allem ist es die Ohnmacht die jeden lähmt der von einem Einbruch betroffen ist. Diese Erfahrung hat auch Rolf Gasser gemacht Sicherheitsberater bei der Kantonspolizei Zürich. «Die gestohlenen Sachen kann man ersetzen. Dafür hat man ja auch eine Hausratsversicherung» so Gasser. «Was aber keine Versicherung ersetzten kann ist das unsichere Gefühl dass jeden Menschen nach einem Einbruch beschleicht. Man fühlt sich fremd im eigenen Haus. Dazu kommt die Angst dass sich der Einbruch wiederholen könnte.» Für Rolf Gasser ist deshalb klar dass sich Hausbesitzer vor einem Einbruch Gedanken zum Thema Sicherheit machen sollten und nicht warten bis etwas passiert ist. «Werden Sie aktiv und warten nicht ab bis es zu spät ist.» Und so nennt der Zürcher Sicherheits-

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Alarmanlagen drinnen

contra

Einbruch schützen?» ,

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Wie gesagt sollte man sich als Hauseigentümer beizeiten Gedanken zu seiner eigenen Sicherheit machen. Anwesenheit sei immer noch der beste Einbruchschutz überhaupt. «Diebe meiden ein Haus wenn sie realisieren das jemand zu Hause ist» weiss Rolf Gasser. Gerade in der heiklen Zeit also vor allem im Herbst sollte man im eigenen Haus eine Anwesenheit simulieren. Das geht zum Beispiel indem man in der Küche oder im Wohnzimmer die Lampen auch brennen lässt wenn man das Haus für ein paar Stunden verlässt. «Natürlich kostet das Geld aber hell erleuchtete Räume schrecken die Diebe nachhaltig ab.» Frauen rät er ihre Schmuckstücke lieber in einer Zuckerdose im Küchenschrank zu verstecken als sie auf dem Schminktisch im Schlafzimmer zu präsentieren. «Man darf es den Einbrechern nicht zu einfach machen.»

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Mechanischer Einbruchschutz Bilder: Image Source/Corbis, zVg

Wer ein Haus besitzt sollte sich Gedanken über eine Alarmanlage machen. Aber Achtung: Eine Alarmanlage ist eine Melde­ anlage und kein Einbruchschutz. Und eine Alarmanlage funktioniert nur wenn sie eingeschaltet ist. «Auch wenn es kaum zu glauben ist diesen Umstand vergessen die Leute mitunter.» Wenn ungebetene Gäste tatsächlich das Haus betreten wollen heult als erstes die Sirene vor Ort los und gleichzeitig wird eine Meldung an eine Alarmempfangszentrale übermittelt. Diese wertet sämtliche Alarmeingänge professionell aus und je nach Kundenbedürfnis werden registrierte Personen avvisiert oder es folgt eine Meldung an die zuständige Kantonspolizei. «Ein Fehlalarm kostet 300 Franken auch das sollte man nicht vergessen.» Gerade beim Thema Ferienabwesenheit ist die Alarmanlage der beste Einbruchschutz den es gibt. «Eine Alarmanlage sollte aber immer auf ihre persönlichen Bedürfnisse und Gepflogenheiten angepasst werden und nicht umgekehrt.» Rolf Gasser findet Alarmanlagen als Abschreckung sehr gut. Eine Alarmanlage die mit mechanischem Einbruchschutz kombiniert ist sei noch immer der beste Schutz für Hauseigentümer. Deshalb ist es wichtig ein geeignetes Schutzkonzept zusammen mit dem Hauseigentümer auszuarbeiten. Eine seriöse Beratung durch eine zertifizierte Sicherheitsfirma ist unbedingt empfehlenswert. Zertifizierte Fachfirmen für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen und weitere Informationen finden Sie beim Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen unter www.sicher-ses.ch.

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Das persönliche Verhalten

Meistens halten sich Einbrecher nicht zu lange in einer Liegenschaft auf. Die Angst erwischt zu werden ist gross. Und gerade diesen Umstand sollten Hausbesitzer nutzen. Denn Einbrecher haben vieles aber keine Zeit. «Wer zu lange an einer Türe

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Alarmanlage auf vier Pfoten Meine Alarmanlage hat vier Beine und sie schlägt bereits Alarm wenn sich unbekannte Personen nur schon in der Nähe des Hauses bewegen. Im Gegen­ satz zu herkömmlichen Modellen kann meine Luxus-Ausgabe nämlich spielend unterscheiden ob die Schritte zu einer ihr bekannten Person oder zu einem Wildfremden gehören. Potenzielle Einbrecher überlegen sich bestimmt eine Verlegung ihres nächsten Einsatzortes wenn sie das Schild «Warnung vor dem Hunde» an meiner Haustüre entdecken spätestens fällt der Entscheid zum Umkehren wohl aber wenn sie bei der Annäherung ans Haus verbellt werden. Es liegt Hunden eben seit Jahrtausenden im Blut ihre Menschen und ihr Revier zu beschützen – und sie wissen Eindringlinge bis heute erfolgreich zu be­ein­drucken.

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Der elektronische Schutz

berater dann auch ein Drei-Säulen-Prinzip mit dem sich Hauseigentümer nachhaltig vor Einbrechern schützen können.

Susy Utzinger, Hundeexpertin, Stiftung für Tierschutz

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oder an einem Fenster arbeiten muss bis er im Haus ist geht meist weiter» weiss Rolf Gasser aus seiner langjährigen Berufspraxis. «Also sollte man Türen und Fenster verstärken aber nicht punk­ tuell sondern mit einem Konzept das von einem Fachmann ausgearbeitet wurde» so Gasser. «Es nützt nichts wenn Sie die Balkontüre verstärken und die Kellertüre lässt sich mit einem kleinen Ruck knacken.»

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Neben all den Vorzügen die eine solche Bio-Alarmanlage aufweist ist klar dass sie im Gegensatz zur Sirene aus dem Baumarkt eine Seele und ganz schön viele Bedürfnisse hat und sich als reine Wach-Maschine natürlich nicht eignet: Ein Hund ist dann ein guter Wächter wenn er neben einem Schlafplatz und Futter auch Aufmerksamkeit Zuwendung und einen Platz in seiner Menschenfamilie bekommt. Anschaffung Futter Tierarztbesuche Hundekurse und täglich mehrere Spaziergänge kommen – würde man alles in allem hoch rechnen – teurer als eine HightechAlarmanlage der Spitzenklasse.

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So und jetzt geh’ ich mit der besten Alarmanlage der Welt spazieren: Ein weiterer Pluspunkt meiner Hündin ist nämlich dass sie neben ihrer Aufgabe als Alarmanlage auch gleich noch einige Nebenjobs erledigt. Sie leistet zusätzlich wertvolle Dienste als Personaltrainerin Kuschelpartnerin Joggingbegleiterin Fusswärmerin und manchmal (vorzugsweise am Sonntagmorgen) auch als Wecker.

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Drinnen Schrägdachfenster

Wenn Dachfenster in die Jahre kommen Mit Dachfenstern können Dachstöcke zu komfortablen Wohn- und Arbeitsräumen ausgebaut werden. Die Lebensdauer der Fenster ist begrenzt. Um den heutigen energetischen Anforderungen gerecht zu werden, sollten bestehende Einbauten am besten ersetzt werden. BEARBEITUNG Corinne Bünzli

Echte Renovation statt reinem Fensteraustausch beschert mehr Tageslicht.

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achraum wird vermehrt umgenutzt und zu Wohn- oder Arbeitsräumen ausgebaut. Veränderte Bedürfnisse hinsichtlich Nachhaltigkeit und Komfort haben beim Ausbau von Dachräumen zu besserer Dämmung Luftdichtigkeit Tageslichtnutzung und Belüftung geführt. Neue Dachfenstertypen berücksichtigen solche Aspekte und ermöglichen eine nachhaltige Investition in die Wohnqualität und in die Optimierung der

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Energiebilanz – dies ganz natürlich allein durch die intelligente Nutzung von Tageslicht und Frischluft.

Senkung von Energie- und Heizkosten Neue Fenstergenerationen zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Wärmeiso­lie­ rung aus und sorgen dank programmierbaren Lüftungen für eine harmonische Wohnatmosphäre. Aussenrollladen schüt-

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zen vor Hitze erlauben die Regulierung des Lichteinfalls und gewährleisten eine glichene Raumtempebehagliche ausge­ ratur – Tag und Nacht im Sommer wie im Winter. Zusätzliche Optionen wie Regensensoren und solarbetriebene Automation vervoll­kommnen den Komfort. Viele Hauseigentümer nutzen daher bei Renovationen oder beim Dachstockausbau die neuen Fensteroptionen. Dabei gibt es Alternativen: Am weitaus häufigsten wird der Komplettaustausch Alt

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Bilder: Velux

Moderne Austausch­ lösungen sorgen für mehr Lebensqualität.


Schrägdachfenster Drinnen

gegen Neu inklusive neuer Innenverkleidung gewählt seltener der passgenaue Austausch unter Beibehaltung der alten Innenverkleidung. Ein Dachfensteraustausch bietet über die Renovation hinaus immer auch die Chance die Lichtfläche mit grösseren oder mehreren Fenstern zu erweitern und dabei einige der vorhin genannten Komfortlösungen einzubauen.

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Nachgefragt

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Fensteraustausch früher und heute

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Früher galt es als ausreichend im Fensterbereich bis zum Unterdach zu dämmen. Unterdachanschlüsse und Dampfbremsen waren noch weitgehend unbekannt was vermehrt zu Kondensat und Kälteabstrahlung führte. Durch blosses Ersetzen der Fenster können aber in der Regel nicht alle bestehenden Probleme gelöst werden. Solche «Pinsel­ renovationen» werden zudem immer fragwürdiger weil sie modernen energetischen Aspekten nicht gerecht werden. Beim perfekten Fensteraustausch hingegen werden die alten Innenverkleidungen oder Täfelungen demontiert und ersetzt. Dampfbremse Dämmung und Unterdach lassen sich dann nach heutigen Vorschriften verarbeiten. Die Ausbaumöglichkeiten sind vielfältig und das Ergebnis «vorher – nachher» überzeugend. Die gute Nachricht für Hausbesitzer: Ein Dachfensteraustausch lässt sich in der Regel in wenigen Stunden vornehmen und ist nicht mit grossen Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten verbunden – mehr Wohnqualität auf einfache und saubere Weise also.

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Problemlos schnell und sauber: fachmännischer Dachfensteraustausch.

Mario Lorenzato, Produkt Manager VELUX Schweiz AG Wann sollte man ein Dachfenster durch ein neues ersetzen? Die durchschnittliche Lebensdauer eines Dachfensters beträgt etwa 25 Jahre. Je nach Beanspruchung Witterungsverhältnissen und der Wartung des Dachfensters kann sie etwas variieren.

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Woran erkennt man als Laie den Erneuerungsbedarf? Abnützungserscheinungen zeigen sich zunächst optisch. Dann spürt man mit der Zeit eine gewisse Schwergängigkeit – besonders wenn das Fenster nicht gut gewartet wurde. Meist werden Fenster zudem ersetzt weil es dank technologi­ schem Fortschritt neue und bes­ sere Angebote gibt. Moderne gut gedämmte Energiesparfenster helfen Energie- und Heizkosten zu senken. Die grosse Sortimentsvielfalt ermöglicht passende Lösungen für praktisch alle Renovationsbedürfnisse.

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Wie lange dauern die Einbauarbeiten für ein neues Dachfenster in der Regel? Mit welchen Vorbereitungs- und Auf­ räumarbeiten ist zu rechnen? Je nach den anzupassenden Dachanschlüssen ist der Aufwand kleiner oder grösser – ein halber Tag reicht in der Regel aber aus. Zur Vorbereitung sollte man die Zugänglichkeit zum Dachfenster sicherstellen (z.B. Möbel wegstellen). Mit grossen Aufräum- und Putzarbeiten ist nicht zu rechnen: Betroffen von der Arbeit ist nur gerade der Fussboden unter dem auszutauschenden Dachfenster und wenn der Handwerker eine entsprechende Schutzfolie auslegt werden keine Spuren hinterlassen.

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Bild: Elliott Kaufman/Beateworks/Corbis

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Homestory Drinnen

Aus einem alten Bauernhaus, das zehn Jahre lang nicht be­ wohnt war, machten Lukas Schweizer und seine Familie mit Liebe zum Detail ein Schmuckstück. Mit viel Geduld und Engagement.

10’000 Tonnen Heu und ein Plumpsklo Die erste Zeit des Umbaus war geprägt von Entrümpelungsaktionen. Unzählige Anhänger voll mit Gerümpel Abfall und alten Möbeln wurden entsorgt. Im Dach­ geschoss des Hauses wartete eine wei­ tere Herausforderung: 10’000 Tonnen Heu die gebündelt und abtransportiert werden mussten. Eine Toilette gab es im Haus nicht dafür ein Plumpsklo das sich in einem Schrank in der Laube be­ fand. Die grösste Herausforderung des Umbaus war jedoch der Zeitfaktor. Nach einem Jahr der intensiven Umbauarbei­ ten war das frühere Wohnhaus verkauft

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TEXT Fabrice Müller FOTOS Marco Aste

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und das neue Haus noch nicht einzugs­ fertig. «Wir lebten zwei Monate lang in einem Gartenhaus bevor wir uns zu viert im Gästezimmer neben dem Eingang einquartieren konnten» erzählt Martina Storz Schweizer. Eine weitere Schwierigkeit war die Kosten der Renovation im Griff zu behalten bot doch das alte Haus immer wieder neue Überraschungen. Doch genau dies reizte Lukas Schweizer an diesem Projekt: «Ich wollte den Charme dieses Hauses hervorheben das Alte mit Neuem kombinieren eigene Ideen um­ setzen und so meiner Familie ein Zuhau­ se schaffen das unseren Bedürfnissen entspricht.» Insgesamt drei Jahre

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Vom Ort des Grauens zur Wohnoase

S

eine Frau Martina und die bei­ den Söhne Noah (14) und Elias (17) hielten ihn für verrückt als sie damals vor sechs Jah­ ren zum ersten Mal das alte Bauernhaus mit Baujahr 1780 am Kirch­ mattweg 10 in Frick betraten. Das Haus hatte zehn Jahre lang leergestanden – und so sah es auch aus ganz zu schweigen vom Garten den längst ganze Kolonien von Brombeersträuchern erobert hat­ ten. Ein Anblick des Grauens bot sich der vierköpfigen Familie. Das Haus war mit Müll Spinnweben und Resten von Ess­ waren übersät. Die meisten Möbel waren unbrauchbar. Einzig einen Schrank aus dem 17. Jahrhundert konnte Lukas Schweizer retten und restaurieren. Doch bevor es dazu kam nahmen er und seine Familie die Restauration des Bauernhauses in Angriff. «Mich faszi­ nierte die Grösse des Hauses und des Gartens. Magisch angezogen hat mich aber die hölzerne Eingangstüre» erinnert sich der gelernte Schreiner. Die Türe mit ihren barocken Schnitzereien war möglicherweise eine Seitentür der katholischen Kirche Frick. Denn: «Ein normaler Bauer hätte sich so eine Türe gar nicht leisten können» ergänzt Lukas Schweizer.

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Aus der einstigen Müllhalde wurde mit viel Akribie ein charmantes Haus geschaffen.

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Drinnen Homestory

Eingangsbereich mit hellblau gestrichener Holzbank und knar­ rendem Tannenboden.

Blick vom Wohn­ zimmer auf die offen gestaltete Küche.

«Das aus Beton gegossene Küchenmöbel fällt ins Auge»

Im Wohnzimmer sorgen der alte Kachelofen und der raumhohe Spiegel für den besonderen Charme.

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Homestory Drinnen

dauerte die Renovation des zweistöckigen Bauernhauses mit seinen acht Zimmern auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern.

Kachelofen als Blickfang

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Heute ist von all dem «Grauen» das sich der Familie beim ersten Besuch bot nichts mehr zu sehen. Durch die alte Kir­ chentüre gelangt man über einen Flur den Lukas Schweizer mit alten Tonplat­ ten aus Frankreich ausgelegt hat zum hellgrün gestrichenen Gästezimmer und weiter hinten zum Badezimmer mit blau­ en Mosaikplatten sowie schliesslich zur Haustechnik. Eine neu eingebaute Treppe aus Tannenholz führt in den Wohnbereich im ersten Stock. Hier waren einst vier Räume untergebracht. Mit dem Abriss zahlreicher Wände wurde ein luftiger Wohnbereich mit Wohnzimmer Küche und Esstisch geschaffen. Unter den Füs­ sen knarrt der original Tannenboden den Lukas Schweizer geölt hat. Die Wände des Wohnzimmers erhielten einen war­ men roten Anstrich. Ein Blickfang sind hier zum einen der alte restaurierte Ka­ chelofen und zum andern der raumhohe antike Spiegel ein Erbstück aus der Fa­ milie des Bauherrn. – Wie so vieles das in seinem Haus einen neuen Platz gefunden hat. «Ich liebe es nach alten Möbeln und Materialien zu stöbern und diesen zu neu­ em Glanz zu verhelfen» schwärmt Lukas Schweizer. Seiner Frau hingegen geht die Sammelleidenschaft – wie sie betont – manchmal etwas zu weit.

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In einer Zwischenebene befindet sich ein kleines Lesezimmer.

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Der Aufgang hat beihahe Skulpturencharakter.

Küchenzeile aus Beton gegossen In der Küche fällt das aus Beton gegos­ sene Küchenmöbel ins Auge. «Ich liebe Holz doch es darf auch mal was anderes sein. Sonst sieht es aus wie in einem Cha­ let. Deshalb habe ich mich in der Küche an den Beton herangewagt» begründet

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Lukas Schweizer seine Materialwahl. Aus Nussbaum sind dagegen die Schiebe­ türen des Küchenblocks der von beiden Seiten her zugänglich ist. Gegessen wird an einem grossen Tisch aus alten Tannen­ balken. Hier befand sich früher die Laube. Neu eingebaute Fenster holen viel Licht in den Wohnraum. Ein Teil der alten

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Drinnen Homestory

Bruchsteinmauer wurde hier belassen. Ein Stockwerk weiter oben befinden sich die Schlafräume sowie ein Leseraum mit TV-Lounge. Das Schlafzimmer war früher eine Scheune. Die alten Balken wurden bewusst stehen gelassen vorausgesetzt sie erfüllen noch ihre statische Funktion. Über eine kleine «Hühnerleiter» gelangt man in die orientalisch gestaltete TV-Loun­ ge mit Kissen aus Damaskus und orangerot gestrichenen Wänden. Farbenfroh kommen auch die beiden Kinder- bzw. Jugendzimmer daher die in Türkis und Hellgrün gestrichen wurden. Daneben wird derzeit eine ehemalige Dachkammer in eine Dusche mit Toilette umgebaut. Be­ heizt wird das mit Bodenheizung ausge­ stattete Bauernhaus mit einer Luft-Was­ ser-Wärmepumpe.

Zeugen der Vergangenheit: Rauchkammer und Küchenblock aus Holz.

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Verträumter Garten mit Bunker

Aussenansicht mit Blick auf den verglasten Essbereich. (o.) Auch im Garten begegnet man ständig Materialien aus früheren Zeiten. (u)

Der Flur im Erd­ geschoss wurde mit Tonfliessen aus Frankreich belegt.

Eine Augenweide ist auch der für Schweizer Verhältnisse ungewöhnlich grosse Garten mit seinen verschiedenen Ebenen. Erst auf den zweiten Blick stellt man fest dass ein mittlerweile fast zugewachsener Bun­ ker aus dem Zweiten Weltkrieg zum ver­ träumten Garten gehört. Jetzt wird er als Geräteraum genutzt. Wie im Haus gilt auch im Garten: Alte Materialien erwachen hier zu neuem Leben. Zum Beispiel die alten Eisenklappstühle die Lukas Schweizer vor dem Sperrgut gerettet und restau­ riert hat. Unzählige alte Steine Ziegel und gar Grabsteine – die vom benachbarten Friedhof wohl einst heruntergeworfen wurden – werden eingespannt. Im oberen Bereich des Gartens ist eine Boccia-Bahn geplant. Einige Meter weiter gackert es aus einem kleinen Hühnerstall. Auch ein Baumhaus für die Jungs darf nicht feh­ len. Und den alten Schopf möchte Lukas Schweizer einst in ein Toskana-Hüsli als «Bed & Breakfast» verwandeln.

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Exklusiv für Abonnenten

Umbauen und Sanieren

Ein Hort voller alter Schätze.

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Planen auch Sie einen Umbau oder andere Arbeiten an Ihrem Haus? Kostenlose telefonische Erstberatung für Abonnenten HAUS MAGAZIN: 043 500 40 50 Montag – Freitag 10 –12 Uhr u. 14 –16 Uhr

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Drinnen HDTV

HDTV – das kann ins Auge gehen Hochauflösendes Fernsehen – kurz HDTV – erhöht das Sehvergnügen. Die Stromsparwebsite www.topten.ch listet die effizientesten LCD/LED-Geräte. TEXT Armin Braunwalder

ses Formats: Brillante und gestochen scharfe Bilder sorgen für mehr Seh­ vergnügen. Voraussetzung dafür war der Schritt von der analogen zur digitalen Übermittlung von Bild- und Tondaten. Damit ein Fernsehgerät Digitalbilder darstellen kann brauchte es bis vor wenigen Jahren ein Zusatzgerät: Die sogenannte SettopBox die auch als Empfänger Tuner oder Receiver bezeichnet wird. Das Hilfsgerät bereitet digitale Bild- und Tonsignale so auf dass sie vom Fernseher dargestellt werden können. HDTV ohne Settop-Box INFO Diese Settop-Boxen sind die Hochauflösendes Fernsehen kann auch ohne Settop-Box auf den längste Zeit des Jahres im Bildschirm gebracht werden wenn der Flachfernseher zuminBereitschaftsmodus Standby. dest den Standard «HD-ready» erfüllt oder mit «Full HD 1080p» Typischerweise ziehen sie in gekennzeichnet und CI+tauglich ist (was die meisten Neugeräte diesem Wartezustand um die sind). Das Kürzel CI+ steht für einen Verschlüsselungsstandard. Kunden von Kabelnetzbetreibern können statt einer Settop-Box zehn Watt oder noch mehr aus eine «DigiCard» erwerben. Diese muss in den am Fernseher dafür der Steckdose. Übers Jahr gevorgesehenen CI-Einschubschacht eingesetzt werden. Damit sehen verbrauchen die stillen werden die abonnierten Sender des Kabelnetzbetreibers entStromfresser so alleine im schlüsselt – je nach Abo auch eine kleinere oder grössere Zahl Standby zwischen 50 und 100 von in- und ausländischen HD-Sendern. Kilowattstunden (kWh).

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Settop-Boxen: Nicht für HD bereit Dieses Ärgernis entfällt bei neuen LCD/ LED- oder Plasmafernsehern. Sie haben meist standardmässig Tuner für den Digi­ tal-Empfang via Kabel (DVB-C) Satellit (DVB-S DVB-S2) oder Antenne (DVB-T) eingebaut. Ein Blick auf die Stromsparwebsite www.topten.ch zeigt Erstaunliches: Die meisten der hier gelisteten LCD/LED-Fernseher haben inklusive einem oder mehreren DVB-Tuner eine Standby-Leistung von weniger als 0 3 Watt. Aufs Jahr gerechnet ergibt das lediglich einen Stromverbrauch von 1 bis 2 kWh. Zum Vergleich: Mit 50 bis 100 kWh die hungrige Settop-Boxen im Standby verbrauchen lassen sich die besten Topten-Fernsehgeräte ein bis zwei Jahre lang betreiben (vgl. Tabelle). Und das in HD-Bildqualität weil die eingebauten Tuner dafür ausgerüstet sind. Zwar stehen gemäss SRG mittlerweile in über 70 Prozent der Schweizer

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Bilder: Image Source/Corbis, PD

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nfang Juni beginnt in Polen und der Ukraine die Fussball-Europameisterschaft. Ende Juli folgen in London die Olympischen Spiele. Rechtzeitig auf diese sportlichen Grossanlässe hin strahlt das Schweizer Fernsehen sechs Programme auch in hochauflösender Bildqualität aus. Dafür steht das Kürzel HDTV – Fernsehen in «High Definition». Gerade bei Sportüber­ tragungen zeigt sich die Stärke die-


HDTV Drinnen

LCD/LED: Grosse Verbrauchsunterschiede

INFO BildschirmDiagonale

Bestgerät www.topten.ch 2012

Marke Bezeichnung

Höchster Verbrauch 20121

61 cm

19 Watt 28 kWh

A

Sharp LC24E240E

51 Watt 2 74 kWh3

30 Watt 43 kWh

A+

Toshiba 32EL933

115 Watt 168 kWh D

81 cm

1 2

C4

94 cm

46 Watt 68.5 kWh A+

Philips 37PFL6606K

92 Watt 135 kWh C

102 cm

48 Watt 71 kWh

Sharp LC40LE630E

193 Watt 282 kWh F

A+

117 cm

46 Watt 68.5 kWh A++

Philips 46PFL6806K

147 Watt 215 kWh C

140 cm

66 Watt 96 kWh

Philips 55PFL6606K

181 Watt 251 kWh C

A+

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Angaben gemäss eae-Gerätedatenbank (Vergleich bezieht sich nur auf LCD/LED-Geräte) Leistung im Betrieb 3 Stromverbrauch pro Jahr 4 Energieeffizienzklasse gemäss Energieetikette

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> Weitere effiziente LCD/LED-Fernseher finden Sie auf www.topten.ch

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Haushalte Flachfernseher die für HDTV geeignet sind. Doch Hunderttausende dieser TV-Geräte werden noch mit externen Settop-Boxen betrieben von denen die wenigsten auch HD-tauglich sind. Das heisst: Für hochauflösendes Fernsehen müssten sie durch HD-fähige SettopBoxen ersetzt werden. Dem unnötig hohen Stromverbrauch dieser Zusatzgeräte hat nun der Bund den Kampf angesagt. Die Verbrauchsvorschriften wurden ab diesem Jahr verschärft. Ab 2013 müssen Settop-Boxen zudem mit einer stromsparenden «auto-power-down»-Funktion ausgerüstet sein.

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Diese Geräte werden früher oder später Stromverbrauch: ersetzt. Allein 2011 wurden 865’000 FlachGrosse Unterschiede fernseher verkauft. Rechnerisch wird sich Beim Neukauf eines LCD/LED-Fernseder Bestand von Fernsehgeräten also inhers sollten nicht nur Bildschirmgrösse nert fünf bis sieben Jahren weitgehend erBild- und Tonqualität technische Mögneuern. Dabei gibt es einen klaren Trend lichkeiten sowie eine möglichst einfache zu grösseren Bildschirmen. 2011 wiesen Bedienbarkeit den Ausschlag geben. Es 45 Prozent der Neugeräte Bildschirmlohnt sich auf jeden Fall auch auf den diagonalen von 102 bis 124 Zentimetern Stromverbrauch zu achten. Denn auf. 48 Prozent waren kleiner 7 Prozent grösser. Zum Vergleich: Die klobigen Röhrenfernseher Gut zu Wissen wissen hatten Bildschirmdiagonalen Frei empfangbare HD-Sender (Satellit): von höchstens 82 ZentimeARD HD ZDF HD ARTE HD. Mit Viaccess-Karte zur Entschlüsselung tern. Gute LCD/LED-Fernse(einmalige Gebühr): SF1 HD SF2 HD TSR 1 HD TSR 2 HD RSI LA 1 her wie sie von www.topten.ch HD RSI LA 2 HD gelistet werden sind jedoch HD-Sender via Kabelnetzbetreiber: trotz grösserer Bildschirm­ Z.B. Basisangebot: SF1 HD SF2 HD TSR 1 HD TSR 2 HD RSI LA 1 HD RSI LA 2 HD ARD HD ZDF HD ARTE HD ORF1 HD ORF2 HD. diagonale wesentlich effi­ Erweiterte Angebote mit bis zu 25 HD-Sendern. zienter – auch dank ausgeSky/Teleclub: klügelter Stromsparfunktio­ Verschiedene HD-Senderpakete gibt es auch von Sky (via Satellit) nen. Das gilt erst recht wenn und Teleclub (Kabel/Internet). Bei beiden Anbietern ist auf jeden der Röhrenfernseher auch Fall eine vom Anbieter zugelassene Settop-Box (im TV integriert noch mit einer externen Setoder Zusatzgerät) notwendig. top-Box betrieben wird.

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Das Settop-Problem wird sich in einigen Jahren allerdings weitgehend von selbst lösen. In der Schweiz gibt es rund 4 7 Millionen Fernsehgeräte davon noch knapp 700‘000 veraltete Röhrenfernseher.

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TV-Geräte: Grösser und effizienter

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Drinnen HDTV

auch bei LCD/LED-Fernsehern gibt es grosse Verbrauchsunterschiede. Dank obligatorischer Energieetikette lässt sich das einfach erkennen. Die Skala reicht wie bei den Haushalt­ geräten vom dunkelgrünen A (sparsam) bis zum roten G (verschwenderisch). Besonders effiziente TV-Geräte werden mit dem Zusatz A++ und A+ gekennzeichnet. Aktuell gehören von 479 Modellen im Schweizer Markt erst zwei zur Klasse A++. Immerhin 67 erfüllen die Anforderungen für A+ 199 gehören zur A-Klasse. Dabei handelt es sich ausschliesslich um LCD/LED-Geräte. Die besten PlasmaFernseher sind B-klassig die meisten gehören zur Klasse C. Vergleicht man den Stromverbrauch von LCD/LED-Geräten mit gleich grosser Bildschirmdiagonale zeigen sich grosse Unterschiede: Die jeweils schlechtesten Modelle verbrauchen zwei- bis viermal mehr Strom als Bestgeräte wie sie von www.topten.ch gelistet werden. Beim Vergleich von LCD/LED- und Plasma-

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TV-Markt Schweiz: Anzahl Modelle nach Energieklassen HDTV nach Energieklasse • • • • • • •

A++ 2 A+ 67 A 199 B 148 C 59 D 3 F 1

Lesebeispiel: Im Schweizer TV-Markt gibt es zur Zeit 2 Modelle der Energieklasse A++ oder 59 Modelle der Energieklasse C. Quelle: eae-Gerätedatenbank / Stand 25. April 2012

Technik zeigt sich: Die besten PlasmaGeräte verbrauchen dank deutlichen Effizienzfortschritten nur unwesentlich mehr Strom wie mittelprächtige LCD/ LED-Fernseher in den Energieeffizienzklassen B und C. Im Vergleich zu LCD/ LED-Bestgeräten liegt der Verbrauch jedoch zwei- bis dreimal höher.

wissen


Leserumfrage Drinnen

Umfrage zum Thema:

Wasser sparen im Haushalt Wie wichtig ist Ihnen das Thema Wasser? Unter allen Teilnehmenden verlosen wir einen umweltfreundlichen Geschirrspüler im Wert von Fr. 2’690.– inkl. Lieferung und Montage!

U

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mweltschutz Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind für 80 Prozent der Verbraucher sehr wichtig – das ergab die Bauknecht Studie «Haushalt 2011». Einen entsprechend grossen Stellenwert haben bei der Auswahl neuer Haushaltsgeräte der Energieund Ressourcenverbrauch. Mit den neuen Einbau-Geschirrspülern GSI 7976 und GSX 7976 setzt Bauknecht jetzt einen neuen Massstab im Wasserverbrauch. Dank neuester Technologie kommen diese Geräte im Bio-Normalprogramm mit lediglich sechs Litern Wasser aus – bis zu 13 Massgedecke werden trotz dieser extremen Sparsamkeit perfekt sauber. Ähnlich genügsam zeigen sich die neuen Maschinen auch im Stromverbrauch die Energieeffizienzklasse A+ ist der Beweis.

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Branchen-Bestleistung Mit dem Wasserverbrauch von nur sechs Litern markiert das Gerät neue Branchen-Bestleistung. Und ist deshalb die erste Wahl für alle Verbraucher die besonderen Wert auf die Schonung natürlicher Ressourcen legen und sowohl den Wasser- als auch den Energiebedarf ihres Haushalts reduzieren möchten ohne Kompromisse in der Leistung einzugehen. Durch das clevere System ist eine jährliche Ersparnis von ca. 1’680 Litern Trinkwasser im Vergleich zu einem Standard-Geschirrspüler möglich. Dabei schliessen sich ein geringer Ressourcenverbrauch und Komfort nicht aus: Die Bauknecht 6-Liter-Modelle GSI 7976 und GSX 7976 verfügen über die Green Intelligence™ Technologie und passen den Programmablauf im Automatikmodus an die Art der Beladung und Verschmutzung des Geschirrs an.

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Wasser sparen ist für mich sehr wichtig nicht so wichtig überhaupt nicht wichtig

Im Haushalt achte ich auf

kurz zu duschen duschen statt baden nicht von Hand abzuwaschen wassersparende Haushaltsgeräte

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Was denken Sie wie wird sich das Verhalten zum Thema Wasser in den nächsten Jahren verändern? keine Veränderung in etwa wie heute wird immer wichtiger weshalb?

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Bild: PD

Auf was achten Sie wenn Sie ein neues Haushaltgerät kaufen? Preis Energieeffizienz Wassersparend Aussehen Bedienbarkeit Ausstattung

Name Adresse Telefon tagsüber E-Mail

In welcher Region leben Sie? Stadt Land Agglomeration

Geschlecht Männlich Weiblich

Alter

< 30 Jahre 30 – 45 Jahre 46 – 65 Jahre > 66 Jahre

Haushaltgrösse

Anzahl Personen Einzelhaushalt Ehepaar ohne Kinder Familie mit Kindern

Familieneinkommen/Monat

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Umfrage einsenden an: Bauknecht AG Marketing Industriestrasse 36 5600 Lenzburg Einsendeschluss: 16. Juli 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Anzahl Personen < Fr. 5’000.– Fr. 5’001.– bis Fr. 8’000.– > Fr. 8’000.–

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DRaussen

Schritt für Schritt zum Traumgarten:

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Bilder: Gärtner von Eden Gütersloh und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL FOTOGRAFIE

Grüner Empfang Es gibt gute Gründe, sich intensiv Gedanken über die Gestaltung des eigenen Vorgartens zu machen. Schliesslich ist er das Entree und trägt bei Besuchern massgeblich zum ersten Eindruck bei. Ausserdem sagt seine Gestaltung eine Menge aus über die Menschen, die in Haus und Garten leben. TEXT Juliane Forster

A

ls Stiefkind der Garten­gestaltung könnte man den Vorgarten fast bezeichnen. Allzu oft wird ihm ledig­ lich eine Form von Aufmerksamkeit zuteil die sich auf rein funktionale Aspekte beschränkt: Wie breit soll die Auffahrt werden wo stehen Auto und Velo was mit dem Abfallcontainer anfangen? Dabei fungiert der Grundstücks­

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teil vor der Haustür doch gewis­ sermassen als Visitenkarte: Er ist es der Besucher willkommen heisst und der erste Aus­ kunft über Stilempfinden und Vorlieben seiner Besitzer gibt. Der Vorgarten ist Übergangsbereich zwischen öffentlichem Raum und privatem Lebensbereich der ein besonders einfühlsames Abwägen der verschiedenartigen Ansprüche verlangt.

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Draussen Gartengestaltung

Exklusiv für Abonnenten

Gartengestaltung

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Träumen Sie von einem Wohlfühlgarten oder haben Sie Fragen zur Gartengestaltung? Kostenlose telefonische Erstberatung für Abonnenten HAUS MAGAZIN Telefon 043 500 40 50; Dienstag 10 –12 Uhr; Donnerstag 15 –17 Uhr

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Unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse kann auch ein Innenhof zum freundlichen grünen Empfangsbereich werden.

Dieser Autoabstellplatz im Vorgartenbereich ist mit grossformatigen quadratischen Betonplatten belegt ein schmaler Streifen mit Mosaikpflaster unterbricht die grosse Fläche.

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Wie viel Abgrenzung durch Hecken Zäune oder Pflanzstrei­ fen ist nötig und sinnvoll? Wie viel Ein- und Ausblick möchte man gewähren? Wie viel Abgrenzung ist möglich ohne abweisend zu wirken oder die Schönheit des Hauses zu verstecken? All diese Fragen gilt es gleich zu Beginn der Planung zu klären. Eine besondere Planungssituation ergibt sich in

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Bezug auf die Pflanzenwahl wenn der Vorgarten im Süden des Hauses liegt oder wenn der Bereich vor dem Haus aufgrund seiner Grösse zugleich der Wohngarten ist. Um den Wunsch nach Privat­ sphäre mit der Funktion als grünes Empfangszimmer zu vereinen ist gerade hier viel planerisches Geschick gefragt.

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Planungstipps

INFO

Lage: Wesentliche Kriterien für die Gestaltung des Vorgartens sind die Himmelsausrichtung die Grösse des Vorgartens Licht und Schatten sowie die Lage des Wohnhauses.

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Begrenzung: Die Erfahrung

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hat gezeigt dass entgegen der allgemeinen Annahme Wohnhäuser mit offenem Vorgarten weniger einbruchsgefährdet sind als von hohen

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Hecken oder dichten Gehölzstreifen vermeintlich gut geschützte Häuser.

die mit dem Auto befahren werden geeignet.

Wegbeläge: Die Auswahl der Bodenbeläge für Wege Einfahrten und Stellplätze im Vorgarten richtet sich in erster Linie nach dem Stil der Form und der Farbigkeit von Haus und Garten. Je einheitlicher das Material desto harmonischer die Gesamtwirkung. Nicht alle Bodenmaterialien sind für Flächen

Bepflanzung: Die Auswahl der Pflanzen richtet sich auch im Vorgarten nach den jeweiligen Standortbedingungen und dem Stil des Gartens. Vielfach liegt der Vorgarten im Norden oder Osten des Wohnhauses. Hier empfehlen sich meist schattenliebende Stauden und Gehölze.

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Gartengestaltung Draussen

Leicht versetzt gestellte Gabionenelemente schützen den Vorgarten der auch als Sitzplatz genutzt wird vor fremden Blicken.

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Formgehölze schmücken edel und eigenwillig und unterstreichen die Raumwirkung.

Neue Wege eröffnen neue Perspektiven

dem Haus auch als Abstellplatz für das Auto oder als Zufahrt zur Garage. Auch derart funktionale Bereiche können durchaus äs­ thetisch und durchdacht gestaltet werden. Hier gilt es Fahr- und Gehbereich optisch abzugrenzen damit der Gehbereich nicht

Eine planerische wie gestalterische Hauptaufgabe im Vorgar­ ten ist die Wegführung denn sowohl der Fussweg zur Haustür als auch die Zufahrt zu Garage oder Stellplatz sind dominierende Elemente. Dabei gilt es hier eine Vielzahl von Entscheidungen zu treffen: organisch Exklusiv für Leserinnen und Leser: geschwungen oder schlicht und gradlinig? Der Be­ 101 Traumgärten mit 20% Rabatt lag grossformatig oder kleinteilig? Klassische Ver­ bundsteine oder moderne Platten? Wie auch immer Fr. 63.10 anstatt Fr. 78.90. (Gültig bis 31.07.2012) die Wahl ausfällt – Form und Material für Wege und Private Gärten sind die persönlichen Paradiese ihrer Besitzer. Stellplätze Auffahrten und Hofflächen sollten wie Dieses Buch zeigt 101 aktuell von den Gärtnern von Eden auch Pflanzen immer Teil eines gestalterischen geplante und realisierte Traumgärten. Detaillierte farbige Gesamtkonzeptes sein. Nur so können Vorgarten Gartenpläne anschauliches Bildmaterial und alle Haus und Wohngarten zu einer harmonischen Ein­ wichtigen Daten und Fakten zu den Gärten liefern prakheit verschmelzen und der Garten zum Spiegelbild tische Lösungen und Inspirationen für alle die ihren des Stils seiner Besitzer werden. Garten professionell gestalten wollen. Die Vielfalt der vorgestellten Projekte beinhaltet Beispiele für nahezu jedes gestalterische Problem. Ob Naturfreund Stil und Funktionalität Designliebhaber oder Familienmensch für jeden Geschmack und jeden Stil ist ein Traumgarten vorhanden. Da Parkmöglichkeiten im öffentlichen Strassenbe­ Bestellen auf buch.ch Gutscheincode: gartentraum12 reich oft begrenzt sind dient das Grundstück vor

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Bilder: Gärtner von Eden Gütersloh und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL FOTOGRAFIE

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Draussen Gartengestaltung

Der Vorgarten verbindet Moderne und Klassik indem er sehr geradlinig aber mit dem klassischen Element der Bordürenrabatte gestaltet wurde.

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Die Begrenzung des Vorgartens durch Hecken hat Tradition. Hier wurden im Abstand von etwa zwei Metern gepflanzte Heckenriegel als Gestaltungselemente ein­gesetzt.

Nachgefragt

Geradlinig kühl und trotzdem verspielt ist dieser Weg zum Haus der über dem Wasser zu schweben scheint.

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Kann man Formgehölze sowohl in schattigen wie auch in sonnigen Bereichen setzen? Der Begriff Formgehölz sagt ja nur et­ was über die Art des Schnittes aus der so ein Gehölz formt. Es gibt für alle Bereiche geeignete Formgehölze. Eher sonnig lieben es Föhren Wachholder Buchs oder Felsenbirne die sehr schön schirmförmig geschnitten werden kön­ nen. Im Halbschatten gedeihen dage­ gen Eibe Stechpalme Portugiesischer Kirschlorbeer aber auch viele andere.

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Das hängt ganz davon ab wie das Ge­ staltungskonzept aussieht. Ausserdem ist die Lage des Grundstücks mass­ gebend. Ist es sonnig halbschattig oder liegt es gar den ganzen Tag im Schatten? Hinzu kommen Vorlieben und Wünsche der Bauherren. Bereits vor der Gestaltung des Terrains sollte der Pflanzplan erstellt sein. Nicht alle Pflanzen benötigen das gleiche Erdma­ terial damit sie richtig gedeihen. Einige Pflanzen benötigen humosen durchläs­ sigen Boden andere kalkhaltigen oder feuchten schweren Boden und wieder andere eher sauren Boden aber keine stehende Nässen. Sehr im Trend sind Formgehölze die jedem Garten ein edles eigenwilliges Flair geben und auf ein­ fache aber effektive Weise die räum­ liche Wirkung des Gartens steigern.

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Wie geht man in Bezug auf die Pflanzen damit um, dass auf den Strassen im Winter oft Salz gestreut wird? Es gibt Pflanzen wie zum Beispiel für Hecken Hainbuchen oder Liguster die Salz etwas besser vertragen als ande­ re. Eine generelle Lösung existiert aber nicht. Man muss die konkrete Situation vor Ort anschauen und überlegen ob eventuell eine bauliche Massnahme etwa eine niedrige Mauer Schutz bieten kann. Dieser Umstand sollte aber auf jeden Fall beachtet werden denn schon allein das Spritzwasser der vorbeifah­ renden Autos kann gewissen Pflanzen schaden.

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www.forster-gartenbau.ch

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Welche Pflanzen eignen sich besonders gut für den Vorgarten?

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als Autoabstellfläche genutzt wird. Dies kann je nach Situation beispielsweise mit verschiedenen Belägen oder Trennele­ menten wie Hecken Mauern einer Rabat­ te oder sogar mit einzelnen Solitärpflan­ zen geschehen. So findet sich bestimmt auch eine Möglichkeit den Abfallcontai­ ner vor dem Haus auf elegante Weise zu verstecken. Bei Verkehrsflächen wie Wegen oder Zufahrten ist unbedingt darauf zu achten dass die Stabilität des Unterbaus der ge­ planten Nutzung entspricht. Bei einem befahrenen Bereich muss die Kiesschicht des Unterbaus viel höher sein als im Geh­ bereich sonst wird sich der Belag mit der Zeit verschieben oder gar einbrechen.

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Bilder: Gärtner von Eden Gütersloh und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL FOTOGRAFIE

Hans-peter forster Inhaber Forster Gartenbau AG, 4425 Titterten


Draussen Grillieren

Grillieren teil 1

Die Grillsaison ist eröffnet

Grillabende zusammen mit Freunden und der Familie gehören zu einem perfekten Sommer. Damit der Grillabend aber nicht ins Wasser fällt, braucht es einige Vorbereitungen, aber auch gutes Fleisch, frischen Fisch und leckere Grill-Rezepte. TEXT Corinne Bünzli

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Tipps von einem Grill-Weltmeister Einen Cervelat oder eine Bratwurst auf den Grill legen kann jeder. Zu einem un-

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Gutes Wetter und gute Nachbarschaft Es gibt nun mal keinen gelungenen Grill­ abend im strömenden Regen und deshalb tut Mann gut daran die Wetterprognosen für die nächsten Tage eingehend zu studieren. Sollte sich tatsächlich ein Hoch überraschenderweise tagelang bei uns einnisten steht dem Grillabend eigentlich nichts mehr im Weg. Wer sich mit den neuen Nachbarn nicht von Anfang an verkrachen will gibt ihnen kurz Bescheid

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dass ein Grillabend ansteht. Wenn sie nett sind kann man sie ja auch gleich noch dazu einladen und wenn sie dann auch noch einen Dessert mitbringen wollen umso besser. Das mit dem Wetter und den Nachbarn wäre nun also geklärt nun geht es darum den Grill aus seinem Winterschlaf zu holen. Dass dieser zuerst einmal ausgiebig geputzt werden sollte bevor man in wieder zum Einsatz bringt ist eigentlich selbstredend. Und wenn der Grill schon viele Jahre im Einsatz war sollte man sich rechtzeitig nach einem Ersatz umsehen.

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vergesslichen Grillabend gehört aber weit mehr als das. Und da verlässt man sich doch am besten auf die Tipps eines Profis oder besser gesagt auf die Erfahrungen eines Grill-Weltmeisters. Und Grill-Ueli – im normalen Leben hört er auf den Namen Ueli Bernold – besitzt in Zürich eine Metzgerei und führt seit 1980 auf Wunsch seiner Konsumenten auch Grill-Kurse durch wo er mit Begeisterung und Freude sein Wissen weitergibt. Als Gründungsmitglied der Swiss Barbecue Association und der World Barbecue Association war Ueli ein Grilleur der ersten Stunde. Seinen Traum ein eigenes Team zu gründen hat er 1998 verwirklicht. Seit dieser Zeit ist das Grill-Ueli-Team ständig im In- und Ausland bei zahlreichen Grill-Wettbewerben anzutreffen und hat dabei verschiedene Titel errungen. Grill-Ueli ist nicht nur der Lieferant für leckere Grillrezepte er zeigt auch auf wie wichtig die Vorbereitungen für einen gelungenen Grillabend sind.

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Grill-Ueli hat soeben ein Buch herausgebracht.

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Bilder: Robert Niedring/Westend61/Corbis, PD

B

eim Thema Hausarbeit drücken sich viele Männer und anstatt zusammen mit ihrer Partnerin den Hausputz speditiv hinter sich zu bringen erinnern sich die Männer gerne an eine längst fällige Steuererklärung die man noch fertig ausfüllen müsse oder den Gang in den Baumarkt um einen neuen Rasenmäher zu kaufen. Nur beim Thema Grillieren sind alle Männer gleich. Voller Vorfreude verfallen sie in Aktionismus und es gibt plötzlich nur noch ein Traktandum. Und das heisst Grillabend. Ein Grillabend wird aber nur dann zum unvergesslichen Erlebnis wenn alles sorgsam geplant wird.


Grillieren Draussen

«Grill-Ueli» bei «SF bi de Lüt»

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Der Grill-Weltmeister Ueli Bernold besser bekannt unter «Grill-Ueli» wird ab dem 7. Juli in «SF bi de Lüt» auf SF 1 seine Tipps und Tricks zum Thema Grillieren zum Besten geben.

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Getränke bereitstellen. Grosse Fleischstücke benötigen etwas mehr Garzeit. Und die Gemüsespiesse für die Vegetarier nicht vergessen. In der Ruhe liegt auch beim Grillieren die Kraft. Keine Hektik aufkommen lassen. Auf ein gutes Stück Fleisch wartet man bekanntlich gerne etwas länger.

Grill-Buch von Grill-Ueli In seinem neuen Buch «Grill Ueli» präsentiert der Grillmeister Ueli Bernold neue Grillrezepte die sowohl durch ihre Einfachheit als auch durch ihre Kreativität bestechen. Die Vorzüge der modernen Grillkunst wie natürliche Aromen saftiges Grillgut und einzigartiger Genuss stehen dabei immer im Mittelpunkt. Eine gesunde Ernährung ist damit garantiert. Was zählt sind gute Zutaten das richtige Equipment etwas Know-how bei der Zubereitung und die richtige Technik. Alles Wichtige dazu erfahren Sie in diesem Buch. Beziehen kann man das neue Grill-Buch in jeder guten Buchhandlung oder direkt beim Grill-Ueli unter www.grillueli.ch. En Guete!

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Wichtige Vorbereitungen Die Beilagen wie Gemüse und Kartoffeln Getränke und Dessert bestimmen. Sind genug Teller Besteck und Gläser vorhanden? Gibt es genügend Sitzgelegenheiten? Fleisch vom Metzger abholen. Marinade zubereiten und Fleisch einstreichen und über Nacht einwirken lassen. Am Vorabend des Grilltages sollte man Holzspiesse in Wasser einweichen. Bowlen oder andere Mischgetränke wie Eistee ansetzen und kühlstellen. Viele Salate können ebenfalls am Vorabend bereitgestellt werden so dass sie vor dem Essen nur noch mit der ebenfalls vorbereiteten Salatsaucen angemacht werden müssen. Am Grilltag sollte man das Grillgut einige Stunden vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen. Die Tische decken und dekorieren. Den Grill vorbereiten und Kohle anzünden. Zudem die Beilagen vorbereiten Salate Brote und

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Flambiertes Mistkratzerli

Hauptgang für 4 Personen 4 Mistkratzerli je 400 g 1 dl / 100 ml Single Malt Whisky Marinade 20 g milder Senf 10 g Sojasauce 40 g Akazienblütenhonig 20 g Balsamico 10 g Maisstärke 5 g Worcestersauce 35 g Geflügelgewürz 10 g Knoblauch durchgepresst

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Trichter: Normalposition Deckel: geschlossen Grillzubehör: Grillrost Vorheizen: 220 °C 2 Minuten Stufe 2 geschlossener Deckel

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Grillzeit: 35–40 Minuten Kerntemperatur vor Ruhezeit: 68 °C Ruhezeit: 5 Minuten Kerntemperatur nach Ruhezeit: 72 °C

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1 Zutaten für die Marinade verrühren. 2 Mistkratzerli mit kaltem Wasser abspülen trocken tupfen. Mit dem Zeigefinger die Haut auf der Brust lösen das Fleisch darunter marinieren. Die ganzen Mistkratzerli mit der Marinade bestreichen. Einzeln satt in Frischhaltefolie einwickeln. Im Kühlschrank mindestens 3 Stunden marinieren. Mistkratzerli 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. 3 Grill 2 Minuten auf 220 °C indirekt vorheizen. 4 Mistkratzerli 35 bis 40 Minuten bei 220 °C indirekt grillen bis das Fleisch eine Kerntemperatur von 68 °C hat. Von Zeit zu Zeit mit restlicher Marinade oder mit Butter bestreichen. Vom Grill nehmen und mit Alufolie zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen; die Kerntemperatur steigt auf 72 °C. Whisky in einem Schüsselchen leicht erwärmen. Mistkratzerli auf Teller legen mit dem Whisky übergiessen und anzünden.

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Draussen Grillieren

Feuer und Flam Grillieren teil 2

K

für

aum nähern sich hierzulande die Temperaturen der 20 GradMarke werden Abertausende vom Grillfieber gepackt. Wer einen Grill besitzt und ein Grill gehört schliesslich zur Grundausstattung eines Hauses und einer Wohnung begibt sich gutgelaunt in die Garage oder steigt voller Vorfreude in den Keller um hinter allerlei Gartenwerkzeug den Grill zu holen. Bei Lichte betrachtet sinkt die Stimmung dann oft wieder: Denn der Grill sieht nicht mehr allzu frisch aus. Der Grillrost ist verrostet die Holzgriffe verkrustet und einen sicheren Stand hat der Grill auch längst nicht mehr. Also nichts wie auf in den nächsten Fachmarkt schliesslich will man für das nächste Grillfest gerüstet sein.

Holzkoh

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Der Gasgrill ist ein wahrer Bestseller Die Zahlen könnten nicht deutlicher sein: In der Schweiz ist der Gasgrill ein richti­ger Verkaufsschlager. 80% der Grillgeräte die hierzulande verkauft werden sind Gasgrills gefolgt von Holzkohle-Grills (15%) und Elektrogrills (5%). Langjährige Gasgrill-Benutzer sind sich deshalb auch einig: Sie sind überzeugt vom Prinzip des Grillens mit Gas. Denn es bietet gegenüber klassischen Kohlegrills viele unschlagbare Vorteile. Der erste betrifft die Sauberkeit: Gasgrills verbrennen das verwendete Gas rückstandsfrei – im Grill selbst bleibt also keine Asche übrig. Sie sind sofort einsatzbereit es kann auf Kohle und Grillanzünder komplett verzichtet werden was Ihnen bei der Reinigung entgegenkommt. Ausserdem können Sie Beschwerden der Nachbarn wegen zu starker Rauchentwicklung beim Grillen auf Gas getrost vergessen. Der zweite Vorteil liegt im Bereich der Sicherheit; ein Barbecue-Grill lässt Flammen und Hitze da wo sie hingehören: im Grill. Herunterfallende Glut plötzliche

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Sie sind auf der Suche nach einem neuen Grill? Ob Gasgrill oder Holzkohlegrill ist egal. Wichtig ist, dass man die Vorzüge der verschiedenen Grillarten kennt, damit das passende Gerät gekauft wird. Denn Grill ist nicht gleich Grill. bearbeitung Corinne Bünzli

Stichflammen und verkohltes Grillgut gehören damit der Vergangenheit an. Die Hitze lässt sich ebenfalls präzise regulieren und innerhalb von Sekunden kann der Grill abgeschaltet werden. Sie brauchen noch nicht einmal mehr ein Feuerzeug oder Streichhölzer um den Grill anzuwerfen. Dies führt auch zum dritten Vorteil: Da kein schmutziger Kohlerauch aufsteigt und das Grillgut vor direkter Flammeneinwirkung geschützt ist müssen Sie sich auch keine Sorgen mehr um Verbrennungs-

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rückstände an Ihrem Grillgut machen. Und schliesslich ist durch die Vermeidung von «schmutziger» Kohleverbrennung das Grillen mit Gas auch deutlich umweltfreundlicher. Der Markt bietet verschiedene Möglichkeiten an: Vom klassischen Lavagrill-Gasgrill über den Gasgrill mit Seitenbrennern bis hin zum Gasgrill mit dem Modulargrillsystem inklusive Seitenbrennern und abklappbaren Seitentablars gibt es Gasgrills in verschiedene Varianten und in allen Preisklassen.

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Grillieren Draussen

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nachgefragt Christoph Dockmann, Projektleiter Kommunikation Do it + Garden Migros

le- oder Gasgrill

Ich würde ja gerne einen Gasgrill kaufen, aber meine Frau hat Bedenken wegen der GasFlasche. Zu recht?

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Nein bei fachgerechter Anwendung sowie bei Beachtung sämtlicher Sicherheitshinweise gibt es keine Bedenken z.B: Flaschenlagerung nur im Freien (auch leere Flaschen) nicht im Unterflur oder im Keller lagern. Zudem die Flaschen nur stehend lagern und benützen.

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Wenn ich mich für einen Gasgrill entscheiden würde: Ist die Umstellung vom Holzkohlengrill zum Gasgrill schwierig? Im Gegenteil. Der Gasgrill ist sofort einsatzbereit und die Temperatur kann individuell geregelt werden besonders wenn der Grill über mehrere Brenner verfügt. Neben einem Grillrost gibt es «als Zubehör» eine Gussplatte für Filet oder Fisch und mit einem Infrarot-Rückenbrenner wird der Grill zu einem echten Ofen. Mit dem entsprechenden Zubehör kann also einiges auf dem Grill zubereitet werden.

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Natürlich Holzkohlegrill

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Es gibt niemanden der nicht schon Grillgut vom Holzkohlegrill genossen hat. Denn Grillen mit Holzkohle ist die Urform des Grillens. Für viele Menschen gehört es zum Grillen dazu erst das Feuer anzuzünden und dabei zuzusehen wie die Kohle langsam verbrennt bis sie endlich die Temperatur erreicht hat bei der das Grillgut auf den Grillrost gelegt werden kann. Für das Grillen mit Holzkohle muss man Zeit mitbringen es ist eine Art Ritual auf das Liebhaber schwören. In der Dämmerung sorgt die glühende Kohle nicht nur für eine gemütliche Atmosphäre sondern sie dient auch als angenehmer Wärmespender. Beim Grillieren mit einem Holzkohlengrill sollte man zwei Dinge vor allem beachten: um zu vermeiden dass Ihr Grillgut von Flammen aufgrund heruntertropfenden Fettes angebrannt wird

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Bilder: Shutterstock, PD

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können Sie Aluschalen auf den Grillrost legen. Um sich eine mühsame Reinigung des Grillrosts zu ersparen sollten Sie den Rost über Nacht in Zeitungspapier eingewickelt auf der feuchten Wiese liegen lassen. Dann geht die Reinigung am Tag danach ganz einfach. Wer nur hin und wieder grillt entscheidet sich wahrscheinlich für ein kleines mobiles Gerät wer aber regelmässig viele Gäste zum Grillplausch einlädt fährt mit einem grossen fest stationierten Holzkohlengrill längerfris‑ tig besser. Die Modelle im Fachmarkt reichen vom einfachen Holzkohlengrill über den beliebten Kugel-Holzkohlengrill aus Edelstahl und Aluminium bis hin zum Outdoorf-Chef der unter anderem über ein pulverbeschichtetes Fahrgestell mit kleinem Bodenrost und aufklappbarem Grillrost verfügt. Lassen Sie sich bei der Auswahl von einem Fachmann beraten.

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Ich habe gelesen, dass man beim Kauf eines Gasgrills auch einen ServiceCheck abschliessen kann. Das interessiert mich.

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Sie haben die Möglichkeit beim Kauf eines neuen Grills einen Grill-Service zum Vorzugspreis zu kaufen. Der Service kann aber auch gekauft werden wenn Sie bereits Besitzer eines Grills sind. Es gibt drei Service-Varianten: Den Safety Check vor Ort den BasisService oder den Full-Service. Bei allen Varianten erfolgt eine Dichtheitsprüfung von Gasschlauch und Ventilanschlüssen Kontrolle des Brenners Prüfung und Einstellung der Ein-/Ausschaltfunktionen und des Zündmechanismus sowie Füllmengen-Check der Gasflasche.

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Draussen Sicher Grillieren

Spielen Sie nicht mit dem Feuer Grillieren teil 3

Grillieren macht Spass, ohne Zweifel. Damit der Grillabend, das Grillfest oder das traditionelle Barbecue aber nicht in Flammen aufgeht, sind einige Tipps für die eigene Sicherheit unerlässlich. Gerade auch wenn Kinder am Grillfest teilnehmen. TEXT Corinne Bünzli

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wenig und warten Sie ein bisschen. Grilliertes ist kein Fast-Food. Deshalb niemals mit brennbarer Flüssigkeit «nachzünden». Die Flamme kann sich schnell auf die Flasche übertragen im Extremfall kann diese in Ihren Händen brandgefährlich explodieren. Bei windigem Wetter unbe­ dingt den Grill nach dem Barbecue löschen.

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Verhalten bei Brandverletzungen Bei Verbrennungen und Verbrühungen Verletzungen sofort während mindestens 15 Minuten unter fliessendem Kaltwasser kühlen. Mit brennenden Kleidern nicht rennen sondern sich auf den Boden legen und wälzen. Das Feuer mit einer Decke oder Kleidungsstücken aus Wolle löschen (keine synthetischen Stoffe). Kleider am Körper lassen sonst besteht die Gefahr Haut mitzureissen. Um Tem­ peraturschocks zu vermeiden: Opfer zu­ decken nichts zu essen und trinken geben. Sofort Feuerwehr (118) Sanität (144) oder Rega (1414) anrufen. Noch mehr Hinweise über die Gefahr von Feuer im Freien und im Haushalt und wichtige Tipps zur Prävention finden Sie auf der Homepage der Beratungsstelle für Unfallverhütung: www.bfu.ch

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Es könnte Funkenflug entstehen. Zum Löschen kein Wasser verwenden – Gefahr von Verbrühungen! Besser geeignet sind Sand oder Erde. Beim Grillen sollte immer ein Eimer mit Wasser oder ein Feuer­ löscher in Griffweite sein. Grillieren im Freien sollte man nicht in unmittelbarer Nähe von Wäldern oder trockenen Wiesen tun! Durch Funkenflug kann gerade in den heissen Sommer­ monaten schnell ein Waldbrand entstehen. Die Grillkohle sollte erst entsorgt werden wenn sie erkaltet ist. Durch unachtsames Entsorgen von Grillkohle sind schon etliche Brände entstanden.

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Sollte das Grillfeuer nicht sofort brennen haben Sie Geduld. Fächern Sie lieber ein

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Wenn Sie einen Gasgrill verwenden sollten Sie vor dem Barbecue prüfen ob alle Schläuche dicht sind und kein Gas entweicht. Elektrogrills sollten nur vorschriftsgemäss angeschlossen werden. Auf jeden Fall kein Wasser über den Grill giessen weil Kurzschlussgefahr! Halten Sie Kinder vom Grill fern. Sie können die Gefahren die vom Grill ausgehen meist noch nicht genügend einschätzen. Niemals in geschlossenen Räumen mit Holzkohle grillieren. Es besteht ansonsten Erstickungsgefahr durch Kohlenmonoxid. Das Gefährliche daran ist dass man das Gas nicht riechen kann! Sollte sich heruntertropfendes Fett entzünden sofort löschen!

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Grillieren ist nicht Fast-Food

Hinweise für Gas- oder Elektrogrills

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Bild: Lawrence Manning/CORBIS

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ie Zahlen sind alarmierend: Pro Jahr werden in der Schweiz ca. 17 000 Unfälle mit Feuer verursacht ein Drittel davon aus Fahrlässigkeit. Verletzt werden vor allem Kinder zwischen 0 und 16 Jahren. Und Feuer ist teuer: zu unersetzbaren Verlusten kommen Sachschäden von über 600 Millionen Franken dazu. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt Ihnen wie Sie sich im Umgang mit Feuer und Hitze nicht die Finger verbrennen. Schon beim Aufstellen des Grills beginnt die Sorge um die Sicherheit: stellen Sie niemals einen Grill auf eine brennbare Unterfläche. Sorgen Sie dafür dass der Grill einen festen Stand hat damit er nicht umkippen kann. Ein Grill sollte immer in einigem Abstand von der Essstelle aufgestellt werden am besten auch so dass Kinder keinen direkten Zugang zum Grill haben. Girlanden oder Lampions sollten nicht in unmittelbarer Nähe des Grills platziert werden. Bei der Verwendung von Holzkohlegrills sind besondere Verhaltensregeln zu beachten: zum An­ zünden der Holzkohle nur «trockene» Grillanzünder verwenden. Vermeiden Sie die Verwendung von Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin. Beim Verdampfen der Flüssigkeit können Dampfwolken entstehen die hochbrennbar sind. Jedes Jahr werden auf Grund dieser vermeintlich simplen Grillanzündmethoden zahlreiche «Griller» in den Notfallstationen der Krankenhäuser behandelt…


Spanisch Grillieren Draussen

Plancha bedeutet, dass das Fleisch oder das Gemüse direkt auf der Grillplatte bei Temperaturen von 300 bis 340 Celsius gebraten werden. Aufgrund der starken Erhitzung sammeln sich Flüssigkeiten perlenförmig an und ziehen sofort ins Grillgut ein. bearbeitung Corinne Bünzli

Plancha – Grillieren wie die Spanier

Grillieren teil 4

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lancha wurde im 19. Jahrhundert in Spanien erfunden: bei grossen meist religiösen Festen wurden heisse Metallplatten auf heisse Holzkohlen gelegt so konnten viele Gäste zur gleichen Zeit bekocht werden. Mit dieser Art zu grillieren war es auch möglich Fisch Fleisch und Gemüse nebeneinander zuzubereiten (ohne Geschmacksübertragung auf das jeweilige andere Nahrungsmit­ tel). Mit der Zeit wurde die Holzkohle durch starke Gasbrenner er­ setzt und die Plancha in ihrer heutigen Erscheinungsform entstand.

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Wie funktioniert’s? Beim Grillieren mit einer Plancha wird mit sehr hoher Temperatur (zwischen 300 bis 340°C) gebraten. Damit unterscheidet sich die Plancha grundsätzlich vom Teppanyaki wo mit einer Temperatur zwischen 150 –170° C gegart wird. Man erhitzt also die Gusseisenplatte bis sie 300 – 340°C erreicht hat. Dadurch entsteht der Maillard-Effekt: Von aussen karamellisiert und innen saftig.

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Bild: Dipl. Ing. Fust

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Draussen Spanisch Grillieren

Alle frischen Produkte werden im direkten Kontakt gegart: Fleisch Fisch Gemüse und sogar Früchte können (auch nebeneinander!) grilliert werden ohne dass Geschmack und Qualität verloren gehen!

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nachgefragt

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Pascale Nafzger, Junior Product Manager Dipl. Ing. Fust AG Plancha ist plötzlich in aller Munde. Warum ist das so? Plancha ist eine andere Art des Grillierens. Nachdem Frankreich Plancha für sich entdeckt haben kommen auch die Schweizer langsam aber sicher auf den Geschmack.

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Im Gegensatz zum herkömmlichen Grillieren wo es bei zu viel Marinade leicht zum Fettfeuer kommt wird beim PlanchaGrillieren fleissig mit Marinaden Flüssigkeitsgemischen oder auch Alkohol gearbeitet. Durch das sofortige Abfliessen der Flüssigkeiten und Fette in die Auffangschale schwimmt aber das Nahrungsmittel folglich nie in irgendetwas. Es köchelt nicht frittiert auch nicht sondern brät äusserlich während die Fleisch- FischGemüse- oder Obstsäfte im Inneren erhalten bleiben.

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Gesundes und leichtes Grillieren: Das Fett fliesst in die Fettauffangschale die Nahrungsmittel garen im eigenen Saft!

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Wenig Fett bedeutet automatisch auch weniger Qualm: Man kann direkt neben den Gästen brutzeln ohne dass diese oder auch Nachbarn durch Rauch gestört werden.

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Die kinderleichte und schnelle Reinigung ist ein grosses Plus. Kein Kratzen kein Schrubben oder Einweichen. Grobes wird einfach mit dem Spachtel entfernt und für den Rest lediglich die Platte mit wenig Wasser übergiessen. Das Wasser nimmt alle kleinen Partikel mühelos auf bzw. zieht sie an und fliesst ab in die Fettauffangschale.

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Spanisch Grillieren heisst auf sehr hohen Temperaturen grillieren. Man spricht von 250-300 Grad Celcius. Nicht ungefährlich. Welche Vorkehrungen sollte man unbedingt treffen? Die ENO Plancha entspricht den höchs­ten Sicherheitsvorschriften. Dennoch der Umgang mit Feuer und Hitze birgt immer ein gewisses Risiko. Vor allem Kinder dürfen in der Nähe eines Grills nicht unbeaufsichtigt sein. Wichtig ist zudem dass der PlanchaGrill auf einem stabilen und massiven Unterwagen oder Tisch platziert wird sodass keine Kippgefahr besteht. Um die Hände und Arme vor Hitze zu schützen schaffen Grillhandschuhe und das richtige Zubehör Abhilfe.

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Lammkoteletts mit Senfbutter

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Genau denn die Reinigung ist sicherlich die unangenehme Seite am Grillieren und kostet häufig auch Überwindung. Mühsames Einweichen oder langes Schrubben ist bei der Plancha kein Thema. Nach dem Grillieren einfach mit wenig Wasser ablöschen und die Lebensmittelreste mit einem Edelstahlspachtel in die Auffangschale schaben. In kaltem Zustand kurz mit einem Plancha-Reiniger und einem Schwamm die Platte säubern fertig. Die Auffangschale kann im Geschirrspüler gereinigt werden.

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Zutaten für vier Personen Lammkoteletts: 8 Lammkoteletts 2 EL Olivenöl 2 Knoblauchzehen zerdrückt 2 EL frisch ausgepressten Zitronensaft Salz frisch gemahlenen Pfeffer

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Senfbutter: 1 EL Dijon-Senf ½ EL frisch ausgepressten Zitronensaft 1 Knoblauchzehe 125 g zimmerwarme Butter Salz Frisch gemahlenen Pfeffer

Zubereitung: Die Lammkoteletts mit Oliven­öl zerdrücktem Knoblauch und Zitronensaft einreiben dann mit Salz und Pfeffer würzen zwei Stunden stehen lassen.

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Senfbutter: In der Zwischenzeit die Senfbutter zubereiten: Senf Zitronensaft und Knoblauch mit Butter vermengen dann mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Hilfe einer Palette rechteckig formen und kaltstellen. Die Butter in etwas Dijon-Senf wälzen und in Scheiben aufschneiden.

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Grillen: Die Lammkoteletts pro Seite sieben Minuten rundum grillen. Sofort servieren. Die Senfbutter dazu reichen.

Bilder: zVg

Während man beim Holzkohlengrill Rost und Werkzeug mühsam säubern muss, soll das beim Plancha-Grill ein Kinderspiel sein. Ein wichtiges Verkaufsargument?


Pflanzen Draussen

Viele Pflanzen, die in unseren Gärten wachsen, machen am Zaun nicht Halt, sondern wagen sich gern darüber hinaus. Einige exotische Arten weiten sich so extrem aus, dass sie einheimischen Pflanzen und somit vielen spezialisierten Tierarten ihre Lebensgrundlage streitig machen. TEXT Brigitte Buser

Invasive Neophyten:

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Der richtige Umgang mit Exoten im Garten

ie so genannten «invasiven Neophyten» können so stark Überhand nehmen dass sie nicht nur unser Landschaftsbild verändern und somit eine Konkurrenz für unsere Nutzpflanzen werden sondern auch Bauten des Hochwassersschutzes wie auch des Verkehrs beeinträchtigen oder sogar zerstören. Teilweise gefährden sie zudem die Gesundheit von Mensch und Tier. Bei folgenden Problempflanzen ist der Verkauf und der Anbau schweizweit verboten.

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Nordamerikanische Goldruten

(Solidago gigantea / Solidago canadensis) Diese beiden aus Nordamerika stammenden Arten bilden rasch unterirdische Ausläufer und können sich daher in kürzester Zeit über grosse Flächen ausbreiten. Bestehende Bestände können nur durch rigoroses Ausreissen erfolgreich eliminiert werden. Alternativen sind Johanniskraut (Hybericum perforatum) oder Goldaster (Erigeron chrysopsidis).

Drüssiges Springkraut (Impatiens glandulifera) Bild: Freude am Garten

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Die aus dem westlichen Himalaja stammende einjährige rasch­ wachsende Pflanze kommt mit fast allen Lagen zurecht und kann sich indem sie durch einen speziellen Mechanismus ihre Samenkapseln relativ weit durch die Gegend schleudert extrem schnell ausbreiten. Um dies zu verhindern sollten die Pflanzen noch vor

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der Samenbildung entfernt werden. Kleinere Beständen am einfachsten durch Ausreissen was relativ einfach geht grössere werden ebenfalls noch vor der Samenbildung umgemäht. Da der Samen bis zu sechs Jahre keimfähig ist sind zur erfolgreichen Eliminierung laufende Kontrollen unumgänglich. Alternativen sind Blutweiderich (Lythrum salicaria) Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabinum) Staudenphlox (Phlox paniculata).

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Draussen Pflanzen

Besonders attraktiv wirkt der Essigbaum im Herbst.

Drüssiges Springkraut breitet sich gerne aus.

Drüssiges Springkraut mit attraktiven Blüten.

Die stattliche Staude stammt aus dem Kaukasus und kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen. Sie bringt pro Saison bis zu 10 000 Samen hervor. Bei Hautkontakt kann es zu Verätzungen kommen (Phototoxizität) daher sollte man bei deren Entfernung immer Kleidung und Handschuhe tragen. Eine Vernichtung der Pflanze ist nur erfolgversprechend wenn die Wurzeln mindesten 15 cm unterhalb der Erdoberfläche ausgestochen werden. Auch hier müssen bis das Samenreservoir im Boden aufgebraucht ist was bis zu sieben Jahren dauern kann neu aufkeimende Pflanzen laufend entfernt werden. Alternativen sind Engelwurz (Angelica sylvesrtis) oder Grosse Bibernelle (Pimpinella mayor).

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Japanischer Knöterich (Reynoutria japonica) Bereits ein Wurzelstück von 5 cm kann bei der aus Ostasien stammenden mehrjährigen krautigen Pflanze einen neuen Bestand begründen. Unter ihrem dichten Blätterdach das eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen kann verkümmert die bestehende Vegetation rigoros. Eine Eliminierung wird nur durch die

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Entfernung eines jeden noch so kleinen Wurzelstückes erreicht. Grösser Bestände übergibt man dazu von Vorteil in die Obhut eines Gartenbauunternehmens. Darüber hinaus sollte auch die Gemeinde informiert werden. Alternativen sind Waldgeissbart (Aruncus dioicus) und Mädesüss (Filipendula ulmaria).

Essigbaum (Rhus typhia) Durch seine Wurzelsprosse bildet der aus dem Osten Nord­ amerikas stammende Baum so undurchdringliche Dickichte dass bestehende Pflanzungen rigoros verdrängt werden. Eine erfolgreiche Entfernung gelingt daher nur wenn man sämtliche Sprossen ausgräbt. Wo dies nicht machbar ist wird im ersten Jahr die Rinde bandartig 30 cm breit mit der Motorsäge oder einem Gertel zerstört und im darauf folgenden Jahr der Rest entfernt. So stirbt der Baum langsam ab und bildet nach der Fällung keine Wurzelsprossen mehr. Alternativen sind Flieder in Sorten (Syringa) und Gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare).

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Bilder: Freude am Garten

Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)


Gartenarbeiten im Juni TEXT Brigitte Buser

Pflanzen von Sommerblumen Lücken von Zwiebelblumen oder andere freie Flächen im Garten können jetzt mit gekauften oder selbstgezogenen Setzlingen von Sommerblumen wie Sommerastern Löwenmäulchen Feuer­ salbei usw. geschlossen werden.

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Bodenbearbeitung

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In Trockenperioden sollte wenn immer möglich auf Boden­ bearbeitungen wie Hacken oder Umgraben von Beeten verzichtet werden. Falls doch verlegen Sie diese Arbeiten in die Abend­ stunden. Dies tut nicht nur uns gut sondern auch dem Boden denn dann wird deutlich weniger Bodenfeuchte verdunstet und wir müssen weniger giessen.

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Rosen In Terrakotta- oder Tontöpfen gezogene Rosen benötigen mehr Wasser denn durch die porösen Wände verdunstet viel Wasser. Stehen die Pflanzen zudem auf windgeschützten und heissen Terrassen und Sitzplätzen werden diese gerne von Spinnmilben befallen. Besser sind gut durchlüftete Standorte und Morgensonne. Rosen sind Tiefwurzler und können sich daher selbst mit Wasser versorgen. Daher kommen gut eingewachsene Pflanzen im Garten mit Trockenperioden meist bestens zurecht. Im Frühjahr gepflanzte Rosen hingegen konnten in den letzten Wochen noch nicht genügend Wurzeln bilden und sind für eine grosszügige tägliche Wassergabe (mindestens 10 Liter pro Pflanze) morgens oder abends dankbar.

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Lilien

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Jetzt können wir an Lilien hübsche orange Käfer beobachten die nur allzu gerne Löcher in die Blätter fressen. Aber nicht nur Lilien auch Blätter von Kaiserkronen stehen auf ihrem Speisezettel. Wer dies unterbinden will sollte frühmorgens dann sind die Käfer noch träge diese und auch die Larven absammeln die sich an der Unterseite der Blätter unter einer kotartigen Masse befinden.

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Damit Lilien auch prachtvoll blühen können sollten diese täglich nach dem «Lilienhähnchen» abgesucht werden.

Bild: Brigitte Buser

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Draussen Do it yourself

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ie man sein Heim möbliert so sitzt man. Nicht nur in der guten Stube will die Auswahl der Sitzgarnitur wohl über­ legt sein. Die Frage welcher Sitz-Typ man denn nun ist und auf welchen Unterlagen sich der Allerwerteste am wohlsten fühlt ist auch im Outdoor-Bereich eine ganz entscheidende. Schliesslich verbringen Hauseigentümer mit Garten zwischen April und Oktober unzählige Stunden in ihrem kleinen grünen Paradies. Und da kann nicht permanent gehäckselt und ge­ schnitten gestochen und gerupft werden. Auch die Musse darf neben all der Arbeit nicht zu kurz kommen. Deshalb sind Gar­ tenmöbel nicht irgendeine Anschaffung sondern eine echte Investition. Als Erstes muss man sich die Mate­ rial-Frage stellen. Kunststoff Holz Metall Granit – was passt am besten zum Ter­ rassen-Boden zur Hausfassade zur Be­ schaffenheit des Gartens zum eigenen Geschmack? Auch der Qualitätsstandard

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Für ausgedehnte Sitzstreiks im Grünen

der jeweiligen Gartenmöbel ist ein we­ sentliches Element bei der Evaluierung. Wer kleine Kinder hat sucht allenfalls ein pflegeleichtes und bequemes Modell. Für kinderlose Hausbesitzer darf es eventuell etwas Exklusiveres sein. Empfehlens­

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wert ist sicherlich ein minimales Mass an Robustheit. Billigmöbel eignen sich für den Outdoor-Bereich nicht. Oft sieht man ihnen Witterungseinflüsse bereits früh­ zeitig an. Auch der Sitzkomfort lässt bei Billigmöbeln rasch nach.

Wenn die meteorologi­ schen April-Launen erst mal überstanden sind, wollen Hauseigentümer in ihrem Garten so richtig sesshaft werden. Passend dazu wird das Freizeitmobiliar ausge­ wählt. Ob Holz, Kunst­ stoff, Granit oder Metall – jedes Material hat seine Vorzüge. TEXT Robert Wildi


Do it yourself Draussen

EINKAUFSLISTE Bistrotisch Tea Time Durchmesser/Höhe 60/71 cm Steckmetall Gestell: anthrazit

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Bistrostuhl Tea Time Länge/Breite/Höhe: 57/54/72 cm Steckmetall stapelbar Gestell: anthrazit

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Holzlounge Serie Xerxes Einzelsessel Länge/Breite/Höhe: 68/71/78 cm FSC Teak Holzherkunft: Indonesien mit Kissen (grau)

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Holzlounge Serie Xerxes Sofa Länge/Breite/Höhe: 145/71/78 cm FSC Teak Holzherkunft: Indonesien mit Kissen (grau)

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Edles Holz, leichter Kunststoff… Noch immer sehr beliebt sind Garten­ möbel aus Holz. Das klassische Natur­ material sieht hochwertig aus und passt eigentlich in fast jeden Garten. Wer seine Holz-Gartenmöbel-Garnitur regelmässig mit Pflegeölen behandelt kann sich in der Regel über viele Jahre an ihrem schönen und hochwertigen Aussehen erfreuen. Gartenmöbel gibt es in ganz verschie­ denen Holzarten. Im Vergleich zu Tropen­ hölzern sind einheimische Harthölzer in der Regel etwas pflegeintensiver.

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Für Hauseigentümer die ihr Sitz­gefühl im Garten aus oft wechselnden Perspek­ tiven geniessen möchten bieten sich Kunststoff-Möbel an. Sie sind in der Regel nicht schwer und lassen sich daher ohne Rückenleiden beliebig verstellen. Sehr beliebt sind zurzeit Kunststoffmöbel die aus dem trendigen Wicker-Geflecht ge­ fertigt sind. Trotz ihres geringen Gewichts sind sie absolut robust und dazu erst noch pflegeleicht sowie wetterbeständig.

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Bilder: PD

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Wem Holz zu heikel und Kunststoff zu künstlich ist wirft allenfalls ein Auge auf ein schönes Modell aus Granit. Tische aus dem schweren Naturmaterial wirken majestätisch stabil und unverrückbar. Granit ist absolut hochwertig wie Kunst­ stoff aber ebenfalls pflegeleicht und na­ türlich robust. Etwas mehr Pflege brauchen Modelle aus Eisen und Stahl. Sie sind dank ihrer Beschichtung zwar absolut wetterfest

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und lange haltbar. Ohne regelmässige Pflege – jedoch nicht so intensiv wie bei Holz – kann das Metall aber schnell mal alt aussehen. Weniger Zeitaufwand brau­ chen Gartenmöbel aus Aluminium. Sie sind genau wie Kunststoff-Modelle sehr leicht und damit hervorragend transpor­ tierbar. Dank ihrer Oxid-Schicht sind die Alu-Modelle zudem korrosionsbeständig und unempfindlich gegen Frost Sonne und Regen. Wenn es heftig windet wer­ den sie jedoch eher mal umgeblasen als Modelle aus Eisen/Stahl Granit oder Holz. Alu-Modelle gibt es in ganz exklusiven hochwertigen Ausbauarten die jedoch ih­ ren Preis haben. Alle Materialien haben ihre Vorteile und Reize. Wer sich nicht für eines ent­ scheiden kann setzt auf eine Kombi­ nation. Holz mit Aluminium oder Eisen gefällig? Oder aber Wicker mit Stahl? Alles ist möglich und machbar – für stil­ volle gemütliche und ausgedehnte Sitz­ streiks im Grünen.

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… pflegeleichter Granit, langlebiges Metall

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Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

magazin

HAUS

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Draussen Mobilität

Ferien mit dem Wohnmobil liegen im Trend. Sowohl Auswahl wie Preis­ spanne bei den Gefährten ist riesig. Doch wer ein paar Grund­regeln beachtet, findet sein Traum-Mobil. Der wichtigste Tipp: zuerst mieten, erst dann kaufen. TEXT Peter Ruch

Bereit für die grosse weite Welt Teilintegriertes Wohnmobil. Muss umgebaut werden bevor man sich schlafen legen kann.

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u den grundsätzlichen Überlegungen vor dem Kauf muss gehören seine eigenen Bedürfnisse zu klären. Wie viele Personen reisen regelmässig mit? Wie viel Komfort soll es ein? Und wie viel Parkraum steht zur Verfügung. Denn Wohnmobile bieten aber brauchen auch viel Platz. Auch die bevorzugten Reiseziele spielen eine Rolle. Riesige Schlachtschiffe sind in den engen Gassen Neapels nicht die beste Wahl.

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Vier Kategorien Grundsätzlich wird bei Wohnmobile in vier Kategorien unterschie­ den. Die kostengünstigste Variante ist der umgebaute Liefer­ wagen. Diese sind meist kompakt und wendig bieten aber relativ wenig Platz und Komfort (mangelnde Isolierung usw.). Dafür kann man mit den ganz kleinen Modellen sogar in Parkhäuser ein­fahren und je nach Innenausbau den Wagen auch für andere Zwecke nutzen. Schon wesentlich wohnfreundlicher kommen die Modelle mit einem sogenannten Alkoven-Aufbau daher. Als Alkove wird der Vorbau über den Führerhaus bezeichnet. Diese Bauform ist besonders bei Familien mit Kindern beliebt da die Alkove als

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Mobilität Draussen

Optimal: Jeder Zentimeter wird ausgenutzt.

Könige des gepflegten Reisens: Voll integriertes Wohnmobil.

Ein Alkoven: Schlafraum über der Führerkabine.

Bett genutzt wird. Die Kopffreiheit ist dort allerdings sehr einge­ schränkt. Ähnlich konzipiert aber mit Stauraum statt Bett über dem Führerhaus sind die teilintegrierten Fahrzeuge. Der Nachteil bei dieser Bauform: meist muss der Innenraum etwas umgebaut werden bevor man sich zur Ruhe betten kann. Integrierte Reisemobile sind die teuerste Version. Sie haben die Form eines Busses das Fahrerhaus ist in den Wohnraum integriert. Meistens gibt es ein Hubbett also ein Doppelbett das im Fahrerhaus vom Dach absenkbar ist. Beim Fahr- und Wohn­ komfort sind diese Modelle den anderen meist überlegen. Doch gibt es auch Nachteile wie die Isolierung des Frontbereichs.

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Gewicht und Stauraum Ebenfalls ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Wohnmobils ist der Stauraum. Braucht man eine Heckgarage um zum Beispiel einen Motorroller mitzunehmen – oder reicht ein Veloträger am Heck? Denn je grösser ein Wohnmobil ist (Längen von über sieben Metern sind keine Seltenheit mehr) desto schwerer wird es. Und das ist das grösste Problem beim Wohnmobil. Da ein solches Gefährt wenn man es mit dem normalen Pw-Führer­ schein bewegen will nicht über 3500 Kilogramm schwer sein

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Bilder: PD

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darf wird es mit der Zuladung eng. Wiegt ein Gefährt gemäss Hersteller zum Beispiel 2 9 Tonnen bleibt eine Zuladung von 600 kg. Nicht viel wenn man bedenkt dass allein das Wasser im Frischwassertank schnell 100 kg wiegt dazu Geschirr Gepäck und die Reisenden. Wer seine Ferien mit dem Camper gerne auf Inseln verbringt sollte zudem unbedingt auf die Höhe achten. Viele Fährgesell­ schaften berechnen ihre Tarife nach der Fahrzeughöhe. Ist das Fahrzeug ein paar Zentimeter zu hoch muss man das bei jeder Überfahrt büssen. Aber auch sonst muss man sich der Fahr­ zeughöhe stets bewusst sein viele Unterführungen abseits der Hauptachsen sind mit Höhenbeschränkungen versehen.

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Erst mieten, dann kaufen

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Gut beraten ist wer ein Wohnmobil erst einmal mietet. Fast alle Wohnmobilvermietungen in der Schweiz bieten stets die neusten Modelle an. Wer einmal eine Woche lang mit seinem Favoriten unterwegs war kann genau einschätzen ob das Fahrzeug seinen Ansprüchen genügt. Zudem bieten viele Vermieter ihre Fahrzeuge bereits nach einem Jahr als Occasionen an. Diese sind meist perfekt gewartet und einem mehr als ordentlichen Zustand.

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Service

Wie viel ist Ihr Haus wirklich wert? Bild: Don Mason/Corbis

Ob Warnungen vor einer «Immobilienblase» oder Planungen mit der eigenen Liegenschaft: Die Immobilienwerte sind für Hausbesitzer stets von grossem Interesse. TEXT Lukas Kramer

S

eit einiger Zeit häufen sich in der Tagespresse die Meldungen über eine mögliche Immobilienblase in der Schweiz. Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat schon vor einem Jahr den Mahnfinger erhoben.

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Jedoch für die meisten Hausbesitzer sind theoretische Trends im Gesamtmarkt zwar interessant im Vordergrund steht aber immer das eigene Haus. Dieses wird nicht zu Spekulationszwecken gekauft sondern um es über einen Zeitraum von 20 – 30 Jahren selbst zu nutzen. Umge-

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kehrt steckt meistens der allergrösste Teil des Ersparten im Eigenheim sodass dessen Wert eben doch eine ständige Bedeutung beibehält. Besonders aktuell wird die Frage nach dem Immobilienwert und seiner voraussichtlichen Entwicklung immer

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Service Immobilienwerte

Schätzungsbegriffe und -Methoden

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Verkehrswert = aktueller mittlerer Wert der für ein Grundstück gleicher oder ähnlicher Grösse Lage und Beschaffenheit in der betreffenden Gegend unter üblichen Bedingungen (ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse wie z.B. «Liebhaberwert») bei freiem Spiel von Angebot und Nachfrage erzielbar ist. Grundlage des Verkehrswertes sind Realwert und Ertragswert die je nach Nutzungsart verschieden gewichtet werden. Der Verkehrswert gilt als Richtwert für eine Handänderung (Kauf oder Verkauf der Liegenschaft).

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Schätzungsmethoden Statische Methoden: Realwertmethode: Realwert (Sach-/Substanzwert) als Summe aller Zeitwerte der Gebäudeteile und Anlagen auf dem Grundstück inkl. Erschliessung Umgebung Baunebenkosten und Landanteil. Realwert setzt sich zusammen aus Gebäudezeitwert (Gebäudeneuwert abzüglich Altersentwertung bzw. Erneuerungsbedarf aufgrund technischer und wirtschaftlicher Alterung) und relativem Landwert (Wert von überbautem Land) der tiefer ist als der absolute Landwert (Wert von unüberbautem Land). Abhängig von Lage Bebauung (u.a. Gebäudealter) und Nutzung. Einsatz: bei privat genutztem Wohneigentum (v.a. EFH REF DEF Grundstücken ohne Mietwerte)

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Ertragswertmethode: Ertragswert als nachhaltig erzielbarer Mietwert einer Liegenschaft kapitalisiert (aufgezinst) mit Kapitalisierungsfaktor. Einsatz: bei Renditeliegenschaften (MFH Geschäftshäusern) deshalb bei EFH/Eigentumswohnungen untergeordnete Bedeutung (oder spezielle Anpassung bei Berechnung).

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Mischwertmethode (Praktikermethode): Mischwert setzt sich zusammen aus Realwert und gewichtetem Ertragswert (Gewichtung abhängig von Objekt und Ertragskraft). Einsatz: bei Wohn- und Geschäftsliegenschafen EFH REFH Stockwerkeigentum Gewerbeliegenschaften.

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Vergleichswertmethode: Voraussetzung sind Verkaufsdaten einer genügend grossen Anzahl ähnlicher Liegenschaften. Abgleichung Vor- und Nachteile der bewerteten Liegenschaft mit Zu- und Abschlägen. Einsatz: häufig bei unüberbauten Grundstücken.

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Dynamische Methoden: Barwertmethode: geht davon aus dass Verkehrswert dem künftigen Nutzen entspricht den Liegenschaft noch zu leisten vermag (Abzinsung auf Gegenwart).

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Discounted Cash Flow-Methode(DCF). Wie bei anderen Ertragswertberechnungen erfolgt keine Aufteilung auf Bau- und Landwert. Liegenschaft ist so viel wert wie Summe des während Betrachtungshorizont (i.d.R. 10 Jahre) auf Bewertungsstichtag diskontierten (abgezinsten) Nutzens zuzüglich diskontierter Residualwert für Restlebensdauer (nach Ablauf Betrachtungshorizont). Nur geeignet für renditeorientierte Liegenschaften.

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Barwert nach Dr. Kaspar Fierz: Variante der DCF-Methode ausgehend von konstanten Einnahmen- und Ausgabenströmen. Hedonische Methode: Bewertung basiert auf baulichen und geographischen Faktoren (z.B. Lage Fläche Zimmerzahl Alter Nasszellen usw.) welche gesamthaft den Wert des Objektes bestimmen. . Aufgrund der Preise die bei Handänderungen effektiv erzielt wurden bestimmt man mittels statistischer Methode (multiple lineare Regression) für den betreffenden Zeitraum den Wertanteil den jeder einzelne Faktor am Gesamtwert der Immobilie hat. Einsatz: Für standardisierte Durchschnittsobjekte. Erfordert korrekte Eingabe aller Parameter. Problematisch bei Selbstdeklaration. Grosse Abweichungen möglich da nicht alle individuellen Aspekte berücksichtigbar sind. Daher i.d.R. kein Ersatz für konventionelle Bewertung (mit Augenschein durch professionellen Schätzer).

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dann wenn gewisse Veränderungen anstehen. Dies kann z. B. «nur» die Finanzierung betreffen aber auch mittelfristig bevorstehende Veränderungen wie etwa den Verkauf.

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Anhaltspunkte Liegt der Kauf bzw. Bau des Eigenheims noch nicht allzu lange zurück stellen die meisten Hausbesitzer auf den Trend in der eigenen Gemeinde oder Region ab. Auch wenn viele Informationen dabei mehr auf dem «Hörensagen» beruhen da die effektiv bezahlten Landpreise in der Regel geheim bleiben lassen sich so doch grundsätzliche Rückschlüsse auf die Entwicklung bzw. den aktuellen Wert ziehen. Eine wichtige Voraussetzung dabei ist allerdings dass die eigene Immobilie mit anderen einigermassen vergleichbar ist und dass man diese nicht deutlich überoder unterbezahlt hat. Beliebt sind auch

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Bild: George Hammerstein/Corbis

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Lageklassemethode: beruht auf Erkenntnis dass ähnliche Objekte an vergleichbarer Lage gleiche Verhältniszahlen aufweisen zwischen Grundstückswert einerseits und Gebäude-Neuwert Umgebungs-Neuwert und Baunebenkosten anderseits.


Immobilienwerte Service

kombiniert / kantonal verschieden) liefern daher für sich alleine selbst für den geübten Fachmann keine verlässliche Basis für eine Schätzung des Verkehrswertes.

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Wichtige Einflussgrössen Die Wertentwicklung einer Immobilie hängt von vielen Faktoren ab. Das Gebäude und die Anlagen betreffend ist namentlich der Unterhalt (Instandhaltung Werterhaltung) von grossem Einfluss. Dasselbe gilt grundsätzlich auch für wertvermehrende Investitionen am Gebäude und den Anlagen (z. B. Anbau eines Wintergartens). Jedoch altert ein Gebäude auch bei bestem Unterhalt und entspricht vielleicht auch nicht mehr dem Zeitgeschmack (sog. wirtschaftliche Entwertung). Und nicht alle wertvermehrenden Investitionen stellen für potentielle Käufer einen Mehrwert dar den sie zu bezahlen bereit sind (z. B. «Liebhabereien» in der Umgebungsgestaltung). Wesentlich schwieriger als die Wertentwicklung von Gebäude und Anlagen ist jene des Bodens bzw. des Gesamtgrundstückes einzuschätzen. Da ist zunächst der Landpreis für den es oft Anhaltspunkte in kantonalen Statistiken gibt. Allerdings müssen beim Landpreis die Lage- und Standorteigenschaften genau berücksichtigt werden. Die positive Entwicklung eines Quartiers oder einer Ge­ meinde z. B. infolge guter Verkehrserschliessung tiefere Steuern attraktivere Infrastruktur etc. lässt sich nicht gleichermassen auf alle Grundstücke übertragen. Des Weiteren ist zu beachten dass die höchsten Landpreise immer nur für unüberbautes Bauland gelten. Sobald ein Haus auf der Landparzelle steht wird es komplizierter. Für das Land wird in solchen Fällen ein tieferer Wert (sog. relativer Landwert) einzusetzen sein wobei es zwar Faustregeln gibt (z. B. «minus 20%») die aber nicht überall angewendet werden sollten.

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Jedes Grundstück ist einmalig Vergleiche müssen sorgfältig angestellt werden.

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Recherchen im Internet nur gilt auch hier dass die Angebotspreise eben nicht mit den tatsächlich bezahlten Preisen übereinstimmen müssen.

Versicherungs- und Steuerwerte Diese Zahlen erhält der Hausbesitzer alljährlich automatisch. Jedoch ist ihre Aussagekraft unterschiedlich und teilweise beschränkt. Die Steuerwerte setzen sich aus dem Vermögenssteuerwert und dem Eigenmietwert (letzterer allenfalls mit Reduktion infolge Selbstnutzung je nach Kanton verschieden) zusammen. Theo­ retisch sollten die Vermögenssteuer­ werte zwar ungefähr dem Verkehrswert (= mutmasslich erzielbarer Verkaufspreis) entsprechen. In der Praxis weichen diese Werte aber sehr oft massiv nach unten vom tatsächlichen Verkehrswert ab. Einen festen «Schlüssel» zur Umrechnung vom Vermögenssteuer- zum

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«Höchste Preise werden für un­ überbautes Land bezahlt»

tatsächlichen Verkehrswert gibt es nicht. Der steuerliche Eigenmietwert wiederum bezieht sich nur auf den theoretisch möglichen jährlichen Ertrag woraus sich nicht ohne weiteres auf den Verkehrswert schliessen lässt. Aussagekräftiger sind demgegen­ über die Werte der Gebäudeversicherung. Allerdings umfassen diese nur das Gebäude und eben nicht auch den Wert des Landes sowie z. B. von Umgebung und Erschliessung. Weiter beziehen sich diese Werte fast immer auf den Neuwert des Gebäudes. Bei Gebäuden die älter als einige Jahre sind muss daher ein Abzug für die Altersentwertung vorgenommen werden der auf den Versicherungs­ policen entweder gar nicht oder dann eher «wohlwollend» zum Ausdruck kommt. Die diversen «amtlichen» Werte (Steuern Gebäudeversicherung – evtl.

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Objektivierung und Schätzung Bei nicht «alltäglichen» Liegenschaften oder wenn es um gewichtigere

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Service Immobilienwerte

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persönliche Vorhaben geht empfiehlt es sich daher seine Immobilie von un­ abhängiger Seite fachmännisch schätzen zu lassen. Über die wichtigsten Methoden und Begriffe gibt der Kasten «Schätzungsbegriffe und -Methoden» Auskunft. Erfahrene Schätzer wenden meist mehrere Methoden an soweit diese für Eigenheime geeignet sind. Die Preise für eine Immobilienschätzung mit Besichtigung der Liegenschaft bewegen sich meist ab ca. Fr. 1200.– bis 1500.– Computergestützte Fernschätzungen (ohne Besichtigung durch Fachleute Gutachten in Gestalt eines vorgegebenen Formulares) sind zwar deutlich günstiger. Da sie aber auf Selbstdeklaration (des Eigentümers/Auftraggebers) beruhen sind sie mit Fehlerquellen behaftet. Bei relativ «normalen» in der entsprechenden Gemeinde häufiger gehandelten Objekten liefern sie wenn die eingegebenen Eckdaten stimmen eine recht verlässliche erste Standortbestimmung. Für Abonnenten des Hausmagazins bzw. Haus Club-Mitglieder besteht die Möglichkeit die eigene Immobilie zu einem Vorzugspreis (ca. Fr. 900.–) mit Besichtigung und ausführlichem Schätzungsbericht bewerten zu lassen.

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Nicht jede wertvermehrende Investition (z.B. Wintergarten) wird von Käufern honoriert.

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eine sehr zuverlässige Basis für einen Verkauf darstellt handelt es sich dabei nicht um «Hellseherei»: Ein tatsächliches Verkaufsergebnis hängt von vielen Faktoren ab so z. B. von der Qualität und Dauer der Ausschreibung vom Verhandlungsgeschick der Parteien oder von der konkreten Konkurrenzsituation unter den Kaufinteressenten. Gerade deshalb emp-

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Effektiv erzielbarer Preis?

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Auch wenn eine Schätzung möglichst mit Besichtigung der Liegenschaft zumeist

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fiehlt es sich aber im Voraus möglichst genau herauszufinden wo man steht und mit welchem Verkaufsergebnis man rechnen darf.

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Haben Sie Fragen zum Thema Immobilienwerte, Schätzung oder Verkauf? Kostenlose Hotline am Dienstag 29. und Mittwoch 30. Mai 2012, Telefon 043 500 40 50, jeweils 10:00 h bis 12:00 h und 14:00 h bis 16:00h. ,

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Kurze Fragen können unter Angabe der Wohnsitzadresse auch per E-Mail an beratung@haus-club.ch oder per

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Abonnenten des HAUS MAGAZINS erhalten generell von Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr eine kostenlose telefonische Erstberatung.

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Bild: Nigel Rigden/Arcaid/Corbis

Post an Beratungszentrum Haus Club Schweiz Bahnhofstrasse 56 8001 Zürich gerichtet werden.


ratgeber MIETRECHT

Mietzinsdepotkonto

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lic.iur. LL.M. Katja Schatt Rechtsdienst

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Anita L. aus Basel: Nächsten Monat ziehen neue Mieter in meine Eigentumswohnung ein. Die Eröffnung eines Mietzinsdepotkontos ist mir jeweils ziemlich lästig. Daher frage ich mich ob wir im Mietvertrag rechtsgültig vereinbaren können dass die Sicherheitsleistung auf mein persönliches Konto überwiesen wird. Geht das?

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Nein das ist nicht zu empfehlen. Art. 257e Abs. 1 OR besagt dass die Sicherheitsleistung betreffend Wohn- und Geschäftsräume bei einer Bank auf einem Sparkonto oder einem Depot das auf den Namen des Mieters lautet hinterlegt werden muss. Eine anderweitige Vereinbarung ist unwirksam da dieser Gesetzesartikel ge­ mäss Lehre und Rechtsprechung zwingend ist.

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NACHBARRECHT

Äste kappen oder Baum entfernen? ,

lic.iur. Jan Prager Rechtsdienst

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Im Kanton Zürich gilt dass nach 5 Jahren der Beseitigungsanspruch des betroffenen Nachbarn verjährt wenn es sich nicht um einen

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UMBAU / WERKVERTRAG

Verjährt oder unter Garantie?

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lic.iur. Thomas Kasahara eidg. dipl. ImmobilienTreuhänder Mediator FH Rechtsdienst

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Peter M. aus Solothurn: Nach einem grossen Umbau im Jahr 2006 haben wir immer noch Ärger mit einem Handwerker (Fensterbauer). Er hat zwar verschiedentlich nachgebessert aber einzelne Fenster sind immer noch nicht dicht. Jetzt behauptet er die Garantien seinen nach 5 Jahren verjährt. Ist das etwa wahr?

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Ohne Ihre vertraglichen Abmachungen und den Verlauf im Detail zu kennen ist es im Grundsatz tatsächlich so dass bauhandwerkliche Garantieanspüche in der Regel nach 5 Jahren

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sehr krassen Fall mit massiven Auswirkungen handelt. Nach Ihrer Darstellung zu urteilen ist die Pflanze wohl schon älter als 5 Jahre aber abstandswidrig also zu nahe an der gemeinsamen Grenze. Es bleibt Ihnen daher nur das Kapprecht. Wenn Sie der Nachbar selber zum Kappen «aufgefordert» hat brauchen Sie ihn nicht mehr im gesetzlichen Sinne dazu erfolglos und mit Fristansetzung aufgefordert zu haben (Art. 687 ZGB). Im Übrigen ist es nach der neuesten Praxis des Bundesgerichtes so dass im Widerstreit zwischen Kapprecht und Beseitigungsanspruch das erstere den Vorrang hat weil so das Gericht der Gesetzgeber damit einen «Wertungsentscheid zugunsten der Pflanze» gefällt habe.

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Maya S. aus Zürich: Unser Nachbar hat einen Fliederbaum dessen Äste in störender Weise zu uns herüber ragen. Er behauptet ich dürfe die Äste an der Grenze abschneiden aber nicht die Beseitigung der Pflanze verlangen. Stimmt das?

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Trotzdem werden in der Praxis Mietzinsdepots häufig auf Privatkonten überwiesen. Dies gibt aber nur solange keine Probleme bis sich Mieter und Vermieter nicht mehr einig sind. Spätes­ tens vor Schlichtungsbehörde resp. Mietgericht wird sich nämlich herausstellen dass der Vermieter Forderungen gegen den Mieter nicht mit dem Betrag der unkorrekt hinterlegten Kaution verrechnen darf. Natürlich ändert das nichts am Bestand einer Forderung gegen den Mieter z. B. wegen Beschädigungen an der Mietsache jedoch muss der Vermieter dann selber schauen wie er zu seinem Geld kommt. Den nicht korrekt hinterlegten Geldbetrag muss er dem Mieter nämlich zurückerstatten womit er auch eine Art «Druckmittel» verliert. An der Eröffnung eines speziellen Mietzinsdepotkontos führt – und dies schwergewichtig in Ihrem Interesse als Vermieterin – daher kein Weg vorbei.

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verjähren (Art. 371 OR). Längere Fristen können sich aus Haftungsgrundlagen ausserhalb des Werkvertrages ergeben jedoch ist dies eher die Ausnahme. Gemäss Ihrer Beschreibung hat jedoch der Unternehmer verschiedentlich Nachbesserungen ausgeführt bzw. solche «versucht». Im Umfang der nachgebesserten Mängel beginnt die gesetzliche Garantiefrist jeweils neu zu laufen. Es bestehen daher gewichtige An­ zeichen dafür dass der Unternehmer mit seiner Meinung zur Verjährung falsch liegt. Allerdings sollten Sie nicht beliebig zuwarten denn Rügen und Mahnungen unterbrechen die Verjährung nicht. Vielmehr bedarf es hierzu qualifizierter Rechtshandlungen beispielsweise der Erhebung einer gerichtlichen Klage.

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Service Energie

Energieeffizienz ist kein Konsumartikel Im allgemeinen Hype um Ökologie und Klimaschutz wird noch allzu oft agiert und erst dann überlegt. Auch viele Hausbesitzer fühlen sich unter Druck, jetzt sofort zu sanieren. Doch was nach­haltig sein soll, muss richtig geplant werden. TEXT Robert Wildi

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as Ehepaar H. und F. Reich ist kinderlos. Beide sind beruflich sehr erfolgreich und gehen mit der Zeit. Im schönen Thurgau haben sie sich ganz im Grünen soeben ihr Traumhaus errichtet. 170 Quadratmeter Netto-Wohnfläche grosser Garten Minergie-P-Eco Standard.

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H. Reich pendelt mit seinem Porsche täglich nach Zürich wo er im oberen Kader einer Grossbank arbeitet. F. Reich leitet in St. Gallen die Filiale einer grossen Versicherung. Ihr Verkehrsmittel ist ein brandneuer Audi. Anders lebt das befreundete Paar A. und R. Urban. Sie bewohnen zu zweit eine 3 5-Zimmer-

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Wohnung in einem alten Heizöl betriebenen und nicht sanierten Gebäude in der Stadt Zürich. Ihr täglicher Arbeitsweg beträgt je zehn Minuten. Sie nimmt das Tram er das Velo. Nun welches Paar darf für sich einen nachhaltigeren Lebensstil reklamieren? Statt dies bis auf die zweite Komma-Stelle nachzurechnen propagieren immer mehr Energie-Experten eine ganz neue Betrachtungsweise. Es gibt nicht einfach gut und schlecht schwarz und weiss in Ökologie-Fragen. Energieeffizienz ist auch kein Lifestyle-Produkt das man sich rasch in den Einkaufskorb legt um das schlechte Gewissen zu beruhigen und trendy zu sein.

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Energie Service

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Zeit und Geduld sind also von Nöten um auf die beste Lösung zu kommen. Zahlreiche Energieexperten raten Hauseigentümern im Hinblick auf eine Sanie­ rung bereits drei Jahre im Voraus Vorkehrungen zu treffen. Zum Beispiel mit einem vollständigen Energie-Check der Immobilie. Tendenziell ist es sicherlich ratsam die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl tendenziell zu reduzieren und wenn möglich zum Beispiel mit Photovoltaik-Anlagen sogar selber etwas Strom zu produzieren.

Sonnen­ kollektoren werden als Energie­ lieferant immer beliebter.

nachgefragt

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Markus Sieber, Energieberater bei der Flumroc AG

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Sich nicht drängen lassen Mit einer effi­zienten Dämmung kann viel erreicht werden.

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Vom Zwang jetzt heute und sofort etwas tun zu müssen um einer öffentlichen Erwartung oder irgendwelchen Trends zu entsprechen ist laut Fachleuten Abstand zu nehmen. Stattdessen hat ein ökologisch nachhaltiger Lebensstil etwas mit der eigenen Grundeinstellung zu tun. Der echte «Homo oecologicus» ist jedenfalls nicht zwingend am Tragen von Labels zu erkennen. Dies lässt auch eine einfache Rechnung erkennen die zur Frage nach dem nachhaltigsten Lebensstil zurückführt. In der viel zitierten 2000-Watt-Gesellschaft

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Haussanierung – sich Zeit lassen für die passende Strategie Übertragen auf alle existierenden und zukünftigen Hausbesitzer heisst das: Wer jetzt neu baut ist mit Umweltlabels wie «Minergie» oder «Eco» auf jeden Fall gut bedient. Nur sollten die übrigen Energieaspekte wie Mobilität etc. in die Gesamtrechnung mit einbezogen werden. Wer in seinem bestehenden Haus eine Sanierung plant sollte nicht einem blinden Aktionismus verfallen sondern sich genügend Zeit lassen für die Ausarbeitung einer durchdachten Energie-Strategie. Die staatlichen Fördergelder im Rahmen des nationalen Gebäudeprogramms sind nicht dazu da die Hausbesitzer unter Zeitdruck zu setzen. Im Gegenteil: Die meis­ ten Energieprofis sind überzeugt dass die Bundessubventionen für energie­effiziente Sanierungen nicht so rasch versiegen sondern tendenziell eher noch ausgedehnt werden.

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Bilder: zVg

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Markus Sieber: Ich rate ihnen nichts zu überstürzen und stattdessen einen umfassenden Energie-Check ihrer Immobilie vorzunehmen. Daraus sollen sie dann in Ruhe die richtigen Massnahmen ableiten.

Wie kann ein solcher «Energie-Check» unkompliziert und zielführend vorgenommen werden? Sieber: Energiestellen und -berater offerieren diesen Service. Hausbesitzer können den Energie-Check auf einfache und doch genaue Art und Weise aber auch selber durchführen. Und zwar auf der Webseite Evalo.ch die von Partnern aus der Energie­ branche gemeinsam entwickelt worden ist. Wer dabei ins Stocken gerät kann über das Portal fachmännische Hilfe anfordern.

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Ist die 2000-Watt-Gesellschaft für Sie ein realistisches Ziel oder blosses Wunschdenken?

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Was raten Sie Kunden, die lieber heute als morgen ihr Haus sanieren möchten?

Sieber: Sie ist aus meiner Sicht rea­ listisch und bis ins Jahr 2050 wie vom Bund angestrebt auch erreichbar. Schon heute gibt es viele Bauprojekte die in diesem Sinne um­gesetzt werden. Ich bin optimistisch.

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Gemütlichkeit und Energieeffizienz ergänzen sich bestens. dürfte jeder Bürger pro Jahr umgerechnet rund 1750 Liter Öl verbrauchen. Wer zum Beispiel mit einem hochwertigen 5-LiterAuto herumfährt verbraucht bei einem Jahrespensum von 10 000 Kilometern bereits 500 Liter und damit fast einen Drittel davon. Wohnzimmer und Badewasser sind damit aber noch nicht geheizt. Sicher ein Denkanstoss – zum Beispiel auch für das Ehepaar Reich mit ihrem MinergieTraumhaus im schönen Thurgau.

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Kritiker glauben, dass nur gesetzliche Verordnungen zu einem sparsamen Umgang mit Energie führen können. Sieber: Das sehe ich anders. Ich bin überzeugt dass die bestehenden Anreize und Förderprogramme zur Energieeffizienz der bessere Weg sind. Sobald Gesetze ins Spiel kommen werden diese sofort wieder umgangen.

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Service Gartenarbeit

Akkutechnik statt Kabelsalat Schwarze Gummischlangen mit Knoten machen sich auf dem grünen Rasen nicht gut. Wer beim Mähen, Schneiden oder Häckseln auf den Kabelsalat verzichten möchte, treibt seine Gartengeräte daher vorzugs­ weise mit leistungsstarken Akkugeräten an. TEXT Robert Wildi

Handlich und leistungsstark: Moderne Akkus erleichern die Gartenarbeit.

Einrasten und mähen – mit Akku und ohne Kabelsalat.

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Gartenarbeit Service

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in Volk von Werkern und Gärtnern sind wir Schwei­ zer. So jedenfalls belegt es eine neue und repräsenta­ tive Umfrage des Zürcher Marktforschungsinstituts Marktagent. Nicht weniger als 85 von 100 Schwei­ zerinnen und Schweizern bezeichnen sich als Heimwerker oder Hobby-Gärt­ ner. Den Beweis treten sie jeden Früh­ ling von Neuem an. Sobald der letzte Schnee weg ist und die Grünflächen im heimischen Garten Überhand nehmen werden in Schweizer Haushalten allerlei Gerätschaften startklar gemacht. Nicht selten gibt es dabei zuerst einen Frust: Bis alle Kabel von Rasenmäher Hecken­ schneider Trimmer Vertikutiergerät und Grasschere im Gartenhäuschen sauber voneinander entwirrt sind ist die erste Euphorie bereits verflogen. Das muss absolut nicht sein. Denn mit leistungsstarken Akkugeräten lassen sich sämtliche Gartengeräte ebenso wir­ kungsvoll antreiben wie mit Strom aus der Steckdose. Nur kann man über sie nicht stolpern sie verknoten nicht und liegen nicht unschön auf dem Rasen herum. Dazu bieten sie mehr Freiheit als Kabel die nur einen bestimmten Arbeitsradius zulassen. Gerade in weitläufigen Gärten kann dies bei der Rasenpflege oder beim Schnei­ den von Bäumen Sträuchern und Hecken zu mühsamen Unterbrüchen führen. Das Verlängerungskabel hilft dient aber dem Abbau des Leitungswirrwarrs mitnichten.

Die Handhabe moderner Akkus ist für alle Gartengeräte kinderleicht.

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Über 40 Jahre Akkutechnik … Führende Hersteller von Gartengeräten spürten schon vor Jahrzehnten dass sich die kabelfreie Arbeit im Grünen dereinst

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zum echten Trend entwickeln würde. Be­ reits im Jahr 1973 hat etwa der Anbieter Gardena die ersten Geräte mit Akkutech­ nik entwickelt und eingeführt. Heute gibt es im Handel unzählige Akkugeräte die auf unterschiedlichen Techniken basieren und in diverse Leistungsklassen einge­teilt werden. Die Verkaufszahlen steigen jährlich. Am weitesten verbreitet ist das Li­ thium-Ionen-Akkusystem welches ideale Voraussetzungen mitbringt. Die sogenann­ ten Li-Ionen-Akkus versorgen tragbare Geräte mit einem hohen Energiebedarf und sind im Gegensatz zu den herkömm­ lichen Nickel-Cadmium- beziehungsweise Nickel-Metallhydrid-Akkus deutlich leich­ ter und daher praktischer. Neben Mobil­ telefonen Digitalkameras oder Notebooks sind daher auch fast alle Gartengeräte wie geschaffen für den Einsatz der Li-IonenAkkus. Sie zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus sind thermisch stabil

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Bilder: zVg

Intelligenter Mähroboter mit ausdauerndem Akku-Betrieb.

Ein leistungsstarker Akku reicht auch für die Bearbeitung grosser Pflanzen.

und erleiden auch bei häufigen Auf- und Entladungsprozessen keinen Kapazitäts­ verlust. Akku-Laufzeiten von bis zu 50 Minuten sind je nach Typ absolut gängig.

… für über 400 Quadratmeter Rasen Wer Gartengeräte mit leistungsstarken Akkusystemen in der Hinterhand hat kann es sich deshalb durchaus zumuten bei längeren Arbeitsprozessen im Garten zwischendurch auf die reine Muskelkraft zurück zu greifen. Für die Rasenpflege gibt es zum Beispiel sogenannte Spindel­ mäher mit denen der Hobby-Gärtner zwi­ schen dem mechanischen Selbstantrieb und dem automatischen Akku-Betrieb be­ quem hin und her wechseln kann. Bei kleineren Grundstücken kann die­ ses Wechselspiel durchaus Laune ma­ chen und das Selbstbewusstsein stärken ein «echter» Gartenarbeiter zu sein. Für weitläufige Rasenflächen verspricht zum Beispiel ein rein akkubetriebener Mäh­ roboter einen abwechslungsreicheren Samstag. Denn bei dieser Variante kann nebenbei auch noch der Einkauf erledigt oder das Strandbad besucht werden. So versessen auf stundenlange Garten­ arbeit ohne Unterbrüche sind selbst wir Schweizer nicht.

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Haus magazin 5/2012 61


Streckencharakter

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Flache und hügelige Etappen bei denen täglich ein bis zwei kürzere Steigungen zu bewältigen sind. Sie fahren auf Nebenstrassen und teilweise auf Rad­ wegen hauptsächlich auf asphaltierten Strecken. Mit etwas mehr Verkehr ist nur auf kurzen Verbin­ dungsstücken zu rechnen.

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Fr. 30.– Rabatt pro Person für Abonnenten HAUS MAGAZIN

Leserreise:

Routenverlauf

Piemont Sternfahrt

1. Tag: Individuelle Anreise nach Romano Canavese Begrüssung mit Aperitif durch die Reiseleitung und Anpassung der Mietvelos. Danach gemeinsames Abendessen im Hotelrestaurant. 2. Tag: Zum Candia SeE, ca. 40 km Der erste Radausflug führt in Richtung Süden ent­ lang des Flusses Dora Baltea zum Candia See. Hier gibt es die Möglichkeit für einen Badestop im klaren Wasser. Weiter geht es über die Moränenhügel von wo aus sich herrliche Ausblicke in die umliegende Landschaft eröffnen. Zum Schluss führt der Weg entlang der königlichen Weinstrasse zurück ins Quartier. 3. Tag: Ivrea und seine SeeN, ca. 50 km Am Fluss Dora Baltea entlang führt der Weg nach Ivrea. Das Wasser hat sich tief in sein Flussbett gegraben und bietet spektakuläre Stimmungen. In Ivrea angekommen wartet eine Schokoladenver­ kostung bevor es weiter zu zwei Bergseen geht. Zurück führt die Strecke entlang eines alten Fran­ ziskanerweges den die Mönche früher auf ihren Pilgerreisen nach Rom benutzten. 4. Tag: Turin und der Fluss Po, ca. 60 km Morgens per Bahn in die Hauptstadt Turin. Bei einer Stadtführung werden viele der Highlights besich­ tigt. Ein schöner Radweg den Po entlang führt zurück nach Norden. Auf dem Rückweg lockt die kleine Stadt Chiavasso mit seinen vielen Strassen­ cafés und typischer Italianità. Weiter geht es am Castello Mazze vorbei zurück ins Hotel. 5. Tag: Zum See ViveronE, ca. 40 km Sportliche Radler können zu Beginn das beeindru­ ckende Castello di Masino besuchen. Wer es ge­ mütlicher mag fährt über sanfte Hügel durch kleine Ortschaften mit historischen Kirchen und kleinen Schlössern. Die Seepromenade bei Viverone bie­ tet schöne Bademöglichkeiten. Die weitere Strecke führt romantisch entlang von Bauernhöfen und Obstplantagen. 6. Tag: Die Moränen-Hügel, ca. 35 km Durch die Maisfelder führt die Etappe zunächst zum Castello Pavone auf die Moränen Hügel. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick über die Burgen und Schlösser der königlichen Weinstrasse. Nach einer Weinverkostung führt eine berauschende Abfahrt zum letzten Mal zum Wohlfühlhotel. 7. Tag: Abreise oder Verlängerung Detailbeschreibung und weitere Infos auf www. hausclub.ch

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Das Piemont ist auch mit dem Velo ein echter Geheimtipp! Von Touristen noch weitgehend unentdeckt lockt die Region «Canavese» auf jeder Tagestour dieser Sternfahrt mit neuen Highlights: Historische Schlösser liegen direkt an der Veloroute glitzernde Seen laden zum Baden ein und bieten eine willkommene Erfrischung. In den grünen Hügeln entlang der «Strada Reale die Vini» – der königlichen Weinstrasse – werden edle Weine gekeltert die darauf warten verkostet zu werden. Entlang des Flusses Po radelt man gemütlich nach Turin. Doch die vielen mittelalterlichen Städte und Dörfer unterwegs lassen vergessen wie nahe die grosse Stadt tatsächlich ist. Ausgangspunkt für alle Velotouren dieser Sternfahrt im Piemont ist die Villa Matilde im Herzen des malerischen Ortes Romano Canavese.

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Leistungen 6 x Übernachtung im Relais Villa Matilde**** L 6 x Frühstücksbuffet 3 x 4-gängiges Abendessen Begrüssungs «Aperitivo» Kostenlose Benützung des Wellnessbereichs Bahnfahrt Strambino – Turin inkl. Rad Weinverkostung an der königlichen Weinstrasse Schokoladenverkostung in Ivrea Stadtführung in Turin Kostenloser Hotelparkplatz Bestens ausgearbeitete Routenführung Ausführliche Reiseunterlagen Begleitung durch einen landeskundigen Reiseleiter Begleitbus während der ganzen Tour

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Termine 2012 Sondertermin: 06.10.; Mindesteilnehmerzahl 12 Personen!

Preise 2012 (alle Preise in CHF)

Grundpreis pro Person im DZ/ÜF 1297.– Zuschlag Einzelzimmer 156.– Zuschlag Halbpension (3 x) inklusive Mietrad (21- oder 7-Gang) 91.– Elektro-Rad 208.– Zusatznächte p.P. DZ/ÜF EZZ Relais Villa Matilde 85.– 35.–

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Kurtaxe soweit fällig nicht im Reisepreis enthalten!

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Anreise / Parken / Abreise Individuelle Anreise Das Hotel verfügt über kostenlose Hotelparkplätze keine Reservierung nötig Bahnanreise nach Strambino weiter per Taxi zum Hotel (ca. 1 5 km)

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Informationen & Buchungen Telefon 044 316 10 00 eurotrek@eurotrek.ch

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Hypotheken Service

Unerfreuliche Kostenentwicklung bei gestaffelten Hypotheken Ein Eigenheimbesitzer wird von der Bank mit einer massiven Erhöhung der Kundenmarge überrascht. Dagegen tun kann er leider wenig. Er hat bei seiner Bank eine Hypothek mit gestaffelten Laufzeiten abgeschlossen. TEXT Werner Egli

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oland P. aus Winterthur hat sich den Verlauf der wurde ihm neu mit einer Marge von 1 35% angeboten. Somit von seiner Hausbank empfohlenen Aufteilung seiner ein Aufschlag gegenüber 2009 von mehr als 60%! Die Bank be­ Hypothek etwas anders vorgestellt. Im Frühling 2009 gründet diese massive Erhöhung mit der Anpassung an neue wurde die damalige Festzinshypothek von 900‘000 Kreditnormen und erhöhte Eigenkapitalunterlegungskosten. Franken zur Erneuerung fällig. Der Bankberater Hätte der Kunde damals im 2009 eine einzige Laufzeit auf eine empfahl ihm eine Staffelung der Hypothek mittels drei Teil­ längere Dauer fixiert so wäre die ursprünglich angewendete Marge bis zum Ablauf gültig gewesen. Mit der Staffelung von tranchen von jeweils 300‘000 Franken. «Risikominimierung – Hypotheken kann die Bank nun bei jedem Verfall neue Bestim­ oder nicht alles aufs gleiche Pferd setzen» hiessen die Argumente mungen einführen welche der Kunde des Beraters. So schloss Roland P. drei aufgrund noch laufender Tranchen wohl Festzinshypotheken à je 300’000 Franken oder übel zu akzeptieren hat. Hätte der mit Laufzeiten von 3 6 und 8 Jahren und Exklusiv für Abonnenten einer damals gut offerierten Kunden­ Kunde damals eine Margenstabilität bis Hypotheken marge von 0 8% ab. zum Ablauf der längsten Tranche also Eine erste Tranche wurde nun in bis 2017 verlangt wäre diese unerfreu­ Läuft Ihre Hypothek bald aus oder wollen liche Entwicklung der Kosten wohl nicht diesen Tagen fällig. Eine zweite Tranche Sie wissen ob Sie ein gutes Angebot von passiert. läuft bis April 2015 und die längste Lauf­ Ihrer Bank erhalten haben? zeit ist bis Frühling 2017 fixiert. Diese AufKostenlose telefonische Erstberatung teilung machte auch für den Kunden Sinn für Abonnenten HAUS MAGAZIN konnte doch mit einer Staffelung sicherge­ Zweitmeinung einholen 043 500 40 50 stellt werden dass nicht der gesamte Be­ Montag – Freitag 10–12 Uhr u. 14–16 Uhr Es kann deshalb nur empfohlen werden trag von 900’000 Franken auf einen Termin sich vor Abschluss einer gestaffelten hin fällig wird (Klumpenrisiko). Hypothek mit einer Zweitmeinung abzu­ sichern. Zudem ist bei Erneuerung einer Tranche dahingehend Deutlich höhere Kundenmarge zu verhandeln dass die ursprünglich vereinbarte Kundenmarge bis Ablauf der längsten Fälligkeit beibehalten wird. Die Hypo­ Roland P. hat nun aber nicht damit gerechnet dass bei der ers­ thekenberater vom Hausclub Schweiz stehen in allen Fragen ten Verlängerung eine deutlich höhere Kundenmarge ange­ rund um den Abschluss oder die Erneuerung von Hypotheken zu wendet werden soll. Die von der Bank offerierte Verlängerung Ihrer Verfügung.

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Beratungsgutschein Hypotheken

Ist Ihre Hypothek schon bald zur Erneuerung fällig? Lassen Sie sich kostenlos beraten! Dieser Gutschein berechtigt Sie für eine persönliche Beratung im Wert von Fr. 200.–. Kosteneinsparungen und eine auf Ihre persönliche Situation abgestimmte Finanzierungslösung sind das Ziel dieser bankenunabhängigen Beurteilung. Für weitere Informationen und zwecks Terminvereinbarung stehen wir Ihnen unter Telefon 043 500 40 50 oder per E-Mail hypotheken@haus-club.ch gerne zur Verfügung. Dieser Gutschein ist gültig bis 31. Oktober 2012. Das Beratungsgespräch findet in den Büroräumlichkeiten der HypothekenBörse AG in Uster ZH statt.


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leserangeb

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Der scharfe Küchenklassiker ist zurück: OPTUS Z1.

Auflösung mai-ausgabe

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66 Haus magazin 5/2012

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neue-ideen Ausgabe Nr. 05 | Juni