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Dann kam die Arbeit. J.-Peter Engelhardt betonte zur Funktionsdiagnostik die Wichtigkeit, schon beim ersten visuellen Kontakt mit einem neuen Patienten eventuelle Auffälligkeiten sich bewußt zu machen und so schon gleich den klinischen Teil zu beginnen. Die instrumentelle Funktionsanalyse ist dann eine wichtige Ergänzung, die nach Bedarf einzusetzen ist. Egbert Schulz zeigte, daß die „Mundgesundheitsbewußtseinserziehung" durch Einsatz einer Videokamera effektiver vermittelt werden kann. Knut Schuppan führte mit hervorragenden Operations-Dias Grenzfälle der Implantologie vor Augen. Werner Fischer wertete die für die Zahnheilkunde notwendigen Medikamente und warnte vor Werbungs-Halbwahrheiten. jean-Francois Roulet berichtete umfassend über zahnfarbene Restaurationen, besonders im Hinblick auf Amalgamersatz-Werkstoffe. Kristian Bieniek wog die Zuverlässigkeit vollkeramischer Systeme gegeneinander ab. Arne Hertzog erläuterte Grundsätzliches zur Einstellung neuer Mitarbeiter und verriet Erfahrungen zur Personalführung. Hans-Peter Lux ermahnte leidenschaftlich, die wenigen Freiräume von GOZ und Bema zu entdecken und dann auch zu nutzen. Dorothee Gieseler, Ehefrau unseres Jochen und beruflich eigentlich der „Gegenseite" verpflichtet, gab sachlich klare Hinweise, wie ein jeder seine private Versicherung aufbauen sollte. Das war konzentrierte Nahrung, die hungrig machte. Entsprechend froh folgten viele der Einladung zum geselligen Abendessen. Im stilvollen Ambiente des alten Gildehauses am Fischmarkt wurde zum reichhaltigen Büffet bald eifrig gefachsimpelt und diskutiert ... es wurde ein langer Abend. Der Sonntagmorgen brachte noch bei schönstem Sonnenschein einen geführten Stadtspaziergang und wer nicht zu neugierig in die Nebenstraßen guckte, gewann den Eindruck einer wunderschönen, geschichtsträchtigen, reichen Bürgerstadt mit nahtlos und kunterbunt aneinanderstehenden barocken, spätgotischen, historischen und Jugendstilfassaden. Eine Veranstaltung, die der NEUEN GRUPPE sicher einen großen Sympathiegewinn brachte. Herzlichen Dank Hans-Henning und allen Aktiven.

Als Gast, so denke ich, kann ich mich in ein Eckchen in RoseMarie Lohmillers Praxis während ihres Wochenendseminares verdrücken. Aber weit gefehlt! Eine liebevolle Umarmung und ein freundschaftlicher Kuß sind erst der Anfang. Wie gut mir das tut!

Champagner-Rosen und Champagner für Rose

„Zähne einmal ganz besonders schön" oder so ähnlich heißt das Thema. Ich bin gespannt.

Braunschweig

Aber anders als erwartet, erhalte ich zunächst Philosophieunterricht. „Zahnschicksaie sind oft menschliche Schicksale. Muß man da nicht alles versuchen?" So geht es um Wärme, Einfühlungvermögen, Verständnis, ständiges engagiertes Mühen. Grundzüge des Buddhismus fließen in ihre Aussagen; einp H^IWin aus Vietnam . - , £ L £ GRUPPE .

von Werner Fischer

NEUE GRUPPE NEWS - Heft 06 - Frühjahr 1995  

TRADITION+INNOVATION

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