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AUSGABE #09

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JULI 2013

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HALBJÄHRLICH KOSTENLOS

WIR in Burg

BWG: NEUE ARCHITEKTUR IM BURGER ZENTRUM Verwandlung zweier Plattenbauten in eine moderne Wohnanlage

SEITE 03

BWG-Bestandsentwicklung zeigt positives Ergebnis

SEITE 07

Der Pelikan e.V. und Brigitte Reimann

Seite 4 – 5

SEITE 10

Zahlungsverkehr: SEPA-Umstellung bis Februar 2014 BURGER WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFT EG


02 EDITORIAL / NEWS

Liebe Burgerinnen und Burger, bei all den Turbulenzen, die das erste

Daneben gibt es natürlich wieder eine

Halbjahr 2013 uns mit Hochwasser und

Reihe ganz praktischer Informationen:

den stadtpolitischen Entscheidungen

SEPA ist ein Beispiel. Manchen wird

für den Wohnungsmarkt bescherte,

dieser Begriff schon begegnet sein,

freuen wir uns als BWG darüber, dass

der eher an ein Waschmittel, denn

wir Ihnen bei bestem Sommerwet-

eine europaweite Finanzregelung erin-

ter nun wieder eine Ausgabe unseres

nert (S.10).

Journals präsentieren können, in der gezeigt wird, dass unsere Stadt ein

Und zu guter Letzt freuen wir uns, wenn

guter Ort zum Leben ist.

der Rückblick auf das vergangene Jahr der BWG und der gute wirtschaft-

Die Verwandlung unseres zentral gele-

liche Stand, den wir erreicht haben

genen Plattenbaus in einen Hingucker

auch diejenigen inspiriert, die nicht

(S.4 – 5), die Pläne für den Südring (S.6)

bzw. noch nicht Mitglied in unserer

oder die Streiflichter aus dem kulturel-

Genossenschaft

len Leben der Stadt in unseren Event-

Fakten doch, dass wir ein stabiler, ver-

tipps und dem Bericht

lässlicher Partner auf dem Burger Woh-

über

nungsmarkt sind.

den

Pelikan

sind.

Zeigen

die

e.V. und das BrigitteReimann-Jahr

(S.7)

So wünschen wir anregendes Lesen

zeigen die schönen

und eine schöne Urlaubszeit!

Seiten Burgs.

Ihr Vorstand der BWG

Die künftige Brigitte-Reimann-Promenade

VERANSTALTUNGSTIPPS Stadthalle Burg Jaecki Schwarz & Wolfgang Winkler Sonnabend, 5. Oktober 2013

mit Andrea & Wilfried Peetz und Petra Kusch-Lück & Roland Neudert Beginn: 16:00 Uhr

Bibliothek Burg „Über die Lust des Fabulierens und das Handwerk des Schreibens” Montag, 19. August 2013

Die beiden TV-Kommissare Schmücke & Schneider auf Lesereise. „Herbert & Herbert – Mit dir möchte ich nicht verheiratet sein!“ Beginn: 19:30 Uhr

Burger Kultursommer 2013: Der Pelikan e.V. gibt allen Schreibfreudigen einen Einblick in die literarische Arbeit seiner Autoren. Gäste können der Runde ihre eigenen Texte vorstellen. Beginn: 18:00 Uhr

25 Jahre SÜNDIKAT – Abschiedstour

„Die Show der Paare” Sonntag, 13. Oktober 2013 WIR IN BURG

Cat-stairs

Kein Grund zur Beunruhigung! Die Highlights aus 25 Jahren! Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr

„Fünf Prozent Würde” Sa. 31. August 2013

Ein unterhaltsamer Abend mit Tilman Lucke, literarischer Klavier-Kabarettist. Beginn: 19.30 Uhr (Änderungen vorbehalten.)

AUSGABE #09 // JULI 2013

Fotos: Veranstalter

Petra Kusch-Lück präsentiert:

Freitag, 1. November 2013


NEWS 03

GEZIELTE BWG-BESTANDSENTWICKLUNG ZEIGT POSITIVES ERGEBNIS Erfolgreiche Arbeit des Vorstandes und des Aufsichtsrates Die BWG zeigte sich auch auf der diesjährigen Versammlung ihrer gewählten Vertreter der Genossenschaftsmitglieder als „Fels in der Brandung“ des Burger Wohnungsmarktes.

A

ls sich die Vertreter der BWG am 27. Juni 2013 in der Stadthalle Burg zu ihrer diesjährigen Versammlung trafen, war allen klar, dass der Jahresabschluss 2012, über den sie zu befinden hatten, wiederum keinen Grund zur Klage bieten würde. Mit einem erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von 610.791,43 Euro bei kontinuierlicher Investition in den Bestand setzt die BWG die stabile Entwicklung der letzten Jahre fort. Das Eigenkapital von 19,5 Mio. Euro entspricht einer Eigenkapitalquote von 42,9 % und ist eine sehr gute Basis für die weitere positive Unternehmensentwicklung. Das Anlagevermögen der Genossenschaft erhöhte sich um 0,3 Mio. Euro auf 37,9 Mio. Euro bei einer Bilanzsumme von rd. 44,7 Mio. Euro. Es zeigt sich: Die gezielten Investitionen in Erwerb und Sanierung zukunftsträchtigen Bestandes zahlt sich aus. Mit einem Gesamtvolumen von 3,7 Mio. Euro investierte die BWG 1,4 Mio. Euro mehr als im Vorjahr in die Bestandsentwicklung. Schwerpunkt war die Baumaßnahme im Komplex August-Bebel-Straße 2 – 4 a / Wilhelm-Külz-Straße 19 – 21 mit dem Rückbau von 35 Wohnungen und der für einen Plattenbau beispielhaften Sanierung des verbleibenden Bestandes (siehe hierzu auch S. 4 – 5). Durch den Rückbau dieser Wohnungen verringerte sich der Wohnungsbestand auf 2.103 Wohnungen und 5 gewerblich genutzte Einheiten. Zum Stichtag WIR IN BURG

31.12.2012 waren 328 Wohnungen nicht vermietet, 25 weniger als Ende 2011. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 15,6 % (Vorjahr 16,5 %), davon standen allerdings 216 Wohnungen wegen geplanten Abrisses, Rückbaus, Stilllegung oder Sanierung für die Vermietung nicht zur Verfügung. Mit der stetigen Instandhaltung und Modernisierung unseres Wohnungsbestandes kann die BWG ihren Mitgliedern und wohnungssuchenden Bürgern gut ausgestattete Wohnungen zu marktüblichen Mietpreisen anbieten. Die Mischung aus höherwertigen Wohnlagen und modernen Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten entspricht dem satzungemäßen Unternehmenszweck der Genossenschaft.

INHALT 02

Editorial

02

Veranstaltungstipps

03

Bestandsentwicklung zeigt positives Ergebnis

04

BWG: Neue Architektur im Burger Zentrum

06

Rückbau und Investitionen 2013 – 2016

07

Der Pelikan e.V.

08

Die Straßen von Burg

08

Rückblick zum Hochwasser

09

Rauchwarnmelder: Einbau beginnt

Einstimmig bestätigten die 53 anwesenden von insgesamt 74 Vertretern den geprüften Jahresabschluss 2011, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Einstellung des Jahresüberschusses 2012 in die Rücklagen. Bei diesem Ergebnis wundert es nicht, dass die zur Wiederwahl stehenden Aufsichtsratsmitglieder Frau Sigrid Schmidt und Herr Heinz Rochow ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden. Hier die aktuellen Mitglieder und deren Funktionen im Aufsichtsrat: Frau Sigrid Schmidt Aufsichtsratsvorsitzende Herr Steffen Trost stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Herr Reinhard Thiele Schriftführer Herr Heinz Rochow

09

Neue Gärtner für die Anlagen

10

SEPA-Umstellung bis Februar '14

11

Preisrätsel

12

Wohnangebote und Kontakt

Impressum Herausgeber: Burger Wohnungsbaugenossenschaft eG Theodor-Fontane-Straße 18, 39288 Burg Tel.: (03921) 92 47 01, www.bwgeg.de ViSdP: Diethelm Harp Redaktion: netpr – Strategisches City- und Immobilienmarketing Friedrich-Franz-Straße 19, 14770 Brandenburg Tel.: (03381) 79 63 2 - 0, www.netpr.de Redakteur: Anette Lang, CvD: Andreas Kramm Layoutraster: Tino Kramm Mediendesign www.tinokramm.de Bildquellen: netpr (13), Fotolia (8), iStock (3), BWG (27), Gemälde Fontane von Carl Breitbach, 1883 Fotografie Reimann von Ernst Jäger

AUSGABE #09 // JULI 2013


04 TITELTHEMA

BWG: NEUE ARCHITEKTUR IM BURGER ZENTRUM

17.07.13

Chronik der Verwandlung zweier Plattenbauten …

29.06.12 – Vorbereitung zum Rückbau

02.07.12 – Die ersten Platten fallen.

03.07.12 – Zwei Etagen sind geschafft.

17.07.12 – Die „Halbzeit” ist geschafft.

27.07.12 – Spätere Form ist zu erahnen

07.08.12 – Nun folgt der Dachaufbau.

WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013


TITELTHEMA 05

B

ald ist die Verwandlung voll-

reiche Sanierung freuen, selbst wenn

endet. Die BWG kann zu Recht

sie die neue Wohnqualität nicht als

stolz auf den geschaffenen

Mieter genießen können. Die Häuser

Hingucker

Burgs

und ihre Geschichte werten die Stadt

sein. Die ehemals graue und sanie-

im

Herzen

architektonisch auf. Gleichzeitig nahm

rungsbedürftige Plattenbebauung an

die BWG 35 Wohnungen vom Markt

der Ecke Wilhelm-Külz-/August-Bebel-

durch den Rückbau von zwei Etage

Straße erwacht jetzt zu neuem Leben.

(Wilhelm-Külz-Straße 19, 20 und August-

Die meisten Wohnungen sind bereits

Bebel-Straße 2 – 4 a) bzw. einer Etage

bezogen, die weiteren werden in Kürze

(Wilhelm-Külz-Straße 21). Das ist nach-

bezugsfertig. Die Nachfrage ist so gut,

haltiger Stadtumbau, wie er sein soll.

dass es für jede gleich mehrere Interessenten gibt. Abschließend wird der

Wir dürfen also auf die kommen-

schöne Hof in diesem Herbst eine Neu-

den Projekte der BWG, wie sie z.B. im

gestaltung erfahren.

Südring geplant sind, gespannt sein.

Letztlich können sich alle Burger Bürgerinnen und Bürger über diese ideen-

in eine moderne Wohnanlage:

03.07.12 – sensible Handarbeit im Kran

09.07.12 – weiter geht’s, nächster Aufgang

10.07.12 – künftige Dachterrassen

10.09.12 – Danach geht’s innen weiter.

18.09.12 – die Fassade wird gestaltet.

23.04.13 – Das meiste ist geschafft.

WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013


06 BWG

AUSBLICK:

Rückbau und Investitionen 2013 – 2016 Teilrückbau in 2014

Weiterer Rückbau

Um dem Wohnungsleerstand durch unverändert rückläu-

Ab 2015/-16 ist der Abriss

fige Bevölkerungszahlen zu begegnen, ist der Rückbau und

der

Abriss von Wohnungen und Wohngebäuden im Rahmen

28 a – e

des Stadtumbaus unabdingbar. Bis zum 31.12.2013 wird

7a–d

die BWG daher 114 Wohnungen durch den Rückbau von

Wohnungen (nähere Infor-

Etagen in den Gebäuden im Südring 9 a – e, 10 a – e, 13 a – e

mationen

und 14 a – e sowie den Abriss der Hauseingänge Südring

Hausbewohnern im Herbst

9 f – h aus dem Bestand nehmen.

2013 zu) geplant. Damit wird

Gebäude und mit

eine

Südring

Yorckstraße

weiteren gehen

108 den

nachfragege-

rechte Bestandsoptimierung erreicht. Insgesamt leistet die BWG mit dem Rückbau von 222 Wohnungen bis 2016 einen – dem aktuellen und mittelfristig zu erwartenden Leerstand – angemessenen Beitrag zur Beseitigung des gesamtstädtischen Wohnungsüberhanges.

Investitionsplan 2013 Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat wurde der Investitionsplan für 2013 im Umfang von 4,8 Mio. Euro beschlossen.

Die BWG dankt Unterstützern

Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit liegen in der Fertigstellung der Baumaßnahme in der August-Bebel-Straße/

Mit der Unterstützung des Bürgermeisters der Stadt Burg,

Wilhelm-Külz-Straße und in den 4 Rückbauvorhaben in Burg-

Herrn

Süd. Des Weiteren sind die Instandhaltung und Instandsetz-

Jörg

Rehbaum,

des

Bundestagsabgeordneten

Manfred Behrens, des Landtagsabgeordneten und Stadt-

ung von Wohnungen zur Neuvermietung inbegriffen.

unseres Verbandes, Herrn Ronald Meißner, konnten die im Land Sachsen-Anhalt bereitstehenden Fördermittel für den

Perspektivische Bestandserweiterung

Rückbau dieser Wohnungen beantragt werden. Für dieses

Mit dem Ankauf einer unbebauten Teilfläche von der Woh-

beispiellose Engagement bedanken wir uns! Unser Dank

nungsbaugesellschaft (eh. Gartenstraße 6 – 10) wurde die

gilt auch dem Stadtrat, der mehrheitlich die Änderung des

Option für eine langfristig angelegte Strategie zur Bestands-

Stadtentwicklungskonzeptes und die Aufhebung der Stadt-

erweiterung in zentraler

umbausatzung beschlossen hat. Damit wurden grundle-

Stadtlage in Burg eröff-

gende Voraussetzungen für die Aufnahme unserer Vorha-

net.

ben in die Landesplanung erfüllt. Durch die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmebe-

Gartenstraße: Ein zentrums-

ginns konnten schon erste Entkernungsarbeiten aufgenom-

naher Wohnstandort mit

men werden. Mit dem Rückbau wird in Kürze im Südring

vielen Entwicklungsmög-

13 a – e begonnen.

lichkeiten

WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013

Planungsskizzen: Rennetal Immobilien mbH / netpr

ratsvorsitzenden Marcus Kurze sowie des Verbandsdirektors


LEBEN IN BURG 07

WAS HAT ES MIT BRIGITTE REIMANN AUF SICH? ganz eigene Art Der Pelikan e.V. widmet sich dem Erbe der Autorin auf seine

A

nlässlich des 80. Geburtstags der Schriftstellerin feiert Burg seine berühmte Tochter mit einem BrigitteReimann-Jahr. Initiator war der Pelikan e.V. Er ließ diese Idee in den Kulturstammtisch der Stadt einfließen – mit Erfolg. Ein Jahr lang gibt es, gefördert durch die Stadt und das Land SachsenAnhalt, Lesungen, Filme, ein Kolloquium hochrangiger Wissenschaftler und nicht zuletzt einen Schreibwettbewerb, der dem Werk und Wirken Reimanns gewidmet ist. Die Vorsitzende des Pelikan e.V., die Schriftsstellerin Dorothea Iser, schätzt Reimann und ihre Geschichte sehr. Beide entwickelten ihre schriftstellerische Passion in Burger Schreibkreisen, den damaligen „Zirkeln schreibender Arbeiter“. Mit dem Ende der DDR drohten die offenen Schreibkreise den bürokratischen Wirren zum Opfer zu fallen. „Wir brauchten eine Struktur, unter deren Dach wir weitermachen konnten“, so Frau Iser. 1990 gründete sie daher mit einigen Schriftstellerkollegen den Pelikan e.V. Neben dem Schreibkreis widmet er sich zahlreichen lite-

rarischen Projekten mit Schülern und Schreibbegeisterten, die das Erbe Brigitte Reimanns in Ehren halten. Warum gerade Brigitte Reimann? „Es ist ihr großes Erzähltalent; ihr Engagement; das Festhalten an humanistischen Idealen; ihr Gerechtigkeitsempfinden; die Ernsthaftigkeit, mit der sie ihren Auftrag zu schreiben aus-

Brigitte Reimann * 21. Juli 1933 in Burg (bei Magdeburg) † 20. Februar 1973 in Ost-Berlin Auszeichnungen: 1962 Kunstpreis des FDGB für „Ankunft im Alltag”, 1965 Heinrich-Mann-Preis für „Die Geschwister”

Veranstaltungen 19.09.13: Feierliche Einweihung der „Brigitte-Reimann-Promenade” (siehe Foto),

Treffpunkt des Burger Schreibkreises

ab 17 Uhr Kolloquium „Leben und Werk der Reimann und die historisch-kulturelle Vermittlung” Burg Theater 18.12.13: Veröffentlichung der Antologie: „Ich sterbe, wenn ich nicht schreibe” mit den Wettbewerbsbeiträgen

füllte; und letztlich ihre innere Stärke zu kämpfen, erst gegen die Kinderlähmung, zuletzt gegen den Krebs: Das fasziniert mich“, fasst Frau Iser ihre ganz persönliche Beziehung zu Reimann zusammen. Und auch für die Leiterin der Burger Stadtbibliothek „Brigitte Reimann“, Stefanie Obieglo, steht fest: „Ihr Werk hat uns auch heute noch etwas zu sagen“.

des diesjährigen Schreibwettbewerbs Mehr zum Pelikan e.V. Förderverein für Literatur und neue Schule unter: www.pelikan-ev.eu

Dorothea Iser (Schriftstellerin) WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013


08 LEBEN IN BURG

Die Straßen von Burg Woher kommen unsere Straßennamen? Theodor-Fontane-Straße

W

er kennt ihn nicht, den Autor von „Effi Briest“, „Stechlin“ oder den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“? 1840 erhielt der 21-jährige Heinrich Theodor Fontane in Burg seine erste Anstellung als Apothekergehilfe. Aus dieser Zeit stammen erste Gedichte. Da er an Typhus erkrankte, verließ er Burg und erholte sich bei seinen Eltern in Letschin. Sein weiterer Lebensweg führte ihn eher in größere Städte wie London, Dresden und Berlin. 1848 kämpfte er während der Märzrevolution auf den Barrikadenkämpfen von Berlin. Zu dieser Zeit publizierte er vier eher radikale Texte in der Berliner ZeitungsHalle, dem Publikationsorgan des Centralausschusses der Demokraten Deutschlands. Ab 1849 widmete er sich ausschließlich seiner schriftstellerischen Berufung. Er arbeitete als Redakteur und freier Schriftsteller, verfasste Berichte seiner Reisen durch Deutschland, England, die Schweiz, Italien oder aus dem Krieg in Frankreich. Dabei war es nicht immer leicht für ihn, den Lebensunterhalt für sich und seine Familie zu sichern. 1850 heiratete er Emilie Rouanet-Kummer. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, von denen drei kurz nach der Geburt starben. Die eigentliche Blütezeit seines literarische Schaffens erlebte er aber erst ab seinem 60. Lebensjahr. Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus.

DANKE! AN ALLE HELFER

Rückblick zum Hochwasser: Im Juni 2013 erlebte unsere Region das schwerste Hochwasser seit 400 Jahren. Prekär wurde die Situation unter anderem in Biederitz. Alle Deiche wurden vorsorglich mit Sandsäcken verstärkt und vor allem erhöht. Neben Feuerwehr, THW und Bundeswehr ist es zahlreichen freiwilligen Helfer zu verdanken, dass dieser kleine Ort vom Wasser verschont blieb. Hierfür sagt die BWG, nicht zuletzt auch im Namen ihrer Mieter, die hier beispielsweise in der direkt hinter dem Deich liegenden Straße „Am Reiherberg” leben, noch einmal herzlichen Dank!

Ausblick: 2019 kann die BWG, deren Sitz ja in der Burger Theodor-Fontane-Straße ist, ihren 100. Geburtstag zusammen mit Fontanes 200. feiern. Heinrich Theodor Fontane * 1819 in Neuruppin als Sohn eines Apothekers † 1898 in Berlin Bedeutendster deutscher Schriftsteller des poetischen Realismus und approbierter Apotheker. Quellen: www.wikipedia.de, www.fontaneseite.de

WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013


MITEINANDER 09

O

bwohl in den letzten 20 Jahren nur zwei Wohnungsbrände im Bestand der BWG zu verzeichnen waren, begrüßt die BWG die generelle Regelung des Landes: „Es ist letztlich nur ein geringer Mehraufwand für den Einzelnen zum Schutz des eigenen Lebens und dem der Nachbarn”, so Diethelm Harp, Vorstand der BWG. Erst jüngst hatte der Wohnungsbrand in Backnang die Nation erschüttert bei dem eine Mutter und sieben ihrer Kinder ums Leben kamen. Insbesondere der giftige Rauch wird beim Brand oft unterschätzt. Eine frühzeitige Warnung hilft Leben zu retten.

RAUCHWARNMELDER: EINBAU BEGINNT Laut Landesbauordnung des Landes Sachsen-Anhalt sind alle Vermieter verpflichtet bis Ende 2015 Rauchwarnmelder in ihren Mietwohnungen einzubauen. Kinderzimmer, Schlafräume und als Rettungsweg genutzte Flure sind mit einem solchen Warngerät auszustatten.

Mitte 2013 beginnt die BWG mit dem Einbau der Rauchwarnmelder in ihrem Bestand. Auch wenn eigene Meldesysteme der Mieter vorliegen, muss die BWG die neuen Anlagen einbauen, denn sie steht hier in der Haftung. „Es ist für die Funktionssicherheit der Melder wichtig, die gleiche Qualität, Laufzeit und regelmäßige Wartung der Geräte in allen Wohnungen zu haben”, berichtet Harp. Beschaffung, Anbau und jährliche Wartung werden in die Betriebskosten der Mieter einfließen.

NEUE GÄRTNER FÜR DIE AUSSENANLAGEN Seit dem 1. Juni 2013 setzt die BWG bei der Pflege ihrer Außenanlagen und beim Winterdienst auf das Unternehmen Immobilien Service Deutschland – NL Magdeburg. Dieser leistungsstarke Partner ist seit 1 ½ Jahren bereits in Burg, u.a. für die WoBau, tätig. Der Vertrag mit der Firma Ferchland wurde zuvor im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Mit dem Wechsel tritt keine Erhöhung der laufenden Kosten ein! WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013


10 SERVICE

WICHTIG: NEUE REGELUNG FÜR BARGELDLOSEN ZAHLUNGSVERKEHR SEPA-Umstellung bis Februar 2014 Ab Februar 2014 gelten vereinheitlichte Regelungen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb der Europäischen Union, kurz SEPA (Single Euro Payments Area). Diese erleichtern einerseits Zahlungen ins europäische Ausland wesentlich, setzen andererseits aber eine Umstellung auch im nationalen Bereich voraus.

L

wurde

änderübergreifend

ein

einheitliches Verfahren für den Zahlungsverkehr festgelegt: Die neuen

Regelungen

betreffen

auch das Lastschriftverfahren. Bis zum 1. Februar 2014 müssen daher alle Einzugsermächtigungen neu gefasst werden. Diverse Zahlungsempfänger wie Vermieter, Versicherer oder Stromversorger werden sich in der nächsten

Zeit

Informationen: SEPA (Single Euro Payments Area) Einheitliche Verfahren und Dokumente für den Zahlungsverkehr

IBAN internationale Kontonummer, löst die bisherige Kontonummer ab

DE

22

5 1 0 1 04 0 0

0 0 01 2 3 45 6 7

Länderkennzeichnung, zweistellige Prüfziffer, achtstellige Bankleitzahl, zehnstellige Kontonummer

BIC internationale Bankleitzahl, löst die bisherige Bankleitzahl ab

verstärkt

mit ihren Kunden in Verbindung setzen.

Ab Herbst 2013 sendet auch die BWG entsprechende

Informationsschrei-

Fragen kommen, helfen die Mitarbeiterinnen der BWG gern.

ben an ihre Mitglieder. Es ist wichtig, das beigefügte Dokument fristgerecht

Generell löst zudem die IBAN, die inter-

an die BWG zurückzusenden, um

nationale Kontonummer, die bishe-

eine reguläre Mietzahlung zu

rige Nummer bei jeder bargeldlosen

nicht

Zahlung ab. Man findet sie bereits

versehentlich in Rück-

heute auf der ersten Seite des Konto-

stand zu geraten.

auszuges. Ebenfalls hier zu finden ist

Sollte es hier zu

die sogenannte BIC, die internatio-

gewährleisten

und

nale Bankleitzahl, die bei internationalem Zahlungsverkehr mit angegeben werden muss. Wer also im europäischen Ausland lebende oder studierende Kinder oder Enkel hat, kann jetzt

Ab Februar 2014 gelten in Europa vereinheitlichte Regelungen für den Zahlungsverkehr!

einfacher kleine Geldgeschenke an diese versenden.

Weitere Auskünfte zu diesem Thema geben die Mitarbeiterinnen der Banken oder Sparkassen. AUSGABE #09 // JULI 2013


PREISRÄTSEL 11

unverzüglich

Bewohner Omans

arabisches Grußwort

franzöSchnaps sisch: Sommer

episches Werk

Intervall

Wasserreinigungsbecken

französischer Karikaturist †

Festplatz in München

schwimmen

10

2 schmale Holzverkleidung

franzö- HahnenGoldsische fußAnrede: makrele gewächs Frau

4

niemals Baustoff

ind. Bundesstaat im Himalaja

einer der ‚Beatles‘ (Ringo)

3

Gegenteil von chronisch

Geflügel

Umlaut

9

Gehilfe auf dem Bauernhof

ehem. finnische Münze

ein zubereitetes Gemüse

Schiffsanlegeplatz

Krieger

8 Missgünstiger

markig deutsche Vorsilbe für ,auseinander‘

deutsche Popsängerin

japanischer Ringkampf

unbestimmter Artikel nicht jetzt, nachher

Männername spanischer Artikel

Abk.: nachmittags

Unternehmen (Mz.) Getreideblütenstand

Fremdwortteil: vier

juxen, spaßen

Würfelmuster Fremdwortteil: halb

hinterhältig, gemein

Teil des Kopfes

franz. Schauspieler (Alain)

Konflikt märkisches Adelsgeschlecht

5

Burg an der Mosel

7

chem. Zeichen für Lithium

Felsen

6

Bewohner der ‚Grünen Insel‘

umgekehrt

jede, jeder

englisches Fürwort: sie

Fluss in Frankreich

Wärmequelle Vorname von Filmstar Murphy

früher: Schulgefängnis

Geliebte des Zeus

Greifvogel

sportlicher Wettkämpfer Sitz des Denkvermögens

Futterpflanze

Treffen der Bischöfe

Kosename e. span. Königin

Kopfschmuck altpers. Könige

Fest niedliches Kind

übertriebene KiefernSparsam- art keit

Reitersitz

Erwerbstätigkeit

Wundabsonderung gleichzeitig

Südostasiat

1

Kfz-Z. Hansestadt Hamburg

kurz für: lecker

einige Plan, Absicht

Sie haben das Lösungswort? Dann senden Sie dies schnell an Ihre BWG, denn damit haben Sie die Chance auf je zwei Freikarten für: Jaecki Schwarz & Wolfgang Winkler auf Lesereise (am 5.10.2013) oder Petra Kusch-Lücks „Show der Paare“ (am 13.10.2013) oder das Kabarett SÜNDIKAT mit seinem Programm „Kein Grund zur Beunruhigung!“ (am 1.11.2013) in der Stadthalle Burg.

BWG eG e-Str. 18 tan Th.-Fon rg 39288 Bu o

E-Mail: der per

geg.de.

bwg@bw

Einsendeschluss: 19. August 2013. WIR IN BURG

AUSGABE #09 // JULI 2013


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7 bis 8 Uhr 9 bis 12 Uhr & 14 bis 18 Uhr

TEL (03921) 92 47 01

WEB www.wohnungen-burg.de

BURGER WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFT EG


Wir in Burg #09