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Zu Gast bei deutschen Typografen, Designern und Designagenturen

Hausbesuch


Hausbewohner Uebele | Seite 4

Stein | Seite 6

Kuchenbeiser | 8

Carson | Seite 14

Palotai | Seite 16

Schmidt | Seite 22

Weidemann | 24

Binnenland | 10

Blue Note | 12

Reichel | Seite 18

Hort | Seite 20

Bell | Seite 26

Troxler | 28 Crnokrak | 30

Van Blokland | 32

Raffinerie | 36

Baur | Seite 38

Sagmeister | 40

Strichpunkt | 42

Tomato | Seite 44

Loesch | Seite 46

Olins | Seite 48

Yanone | Seite 50


“Ich bin ein Macher“ sagt Andreas Uebele. Seine Philosophie ist es Regeln zu brechen, dabei aber authentisch, treu und ehrlich zu sein. Seine Arbeiten umfassen Ausstellungen und Messen, Corporate Designs, Kommunikation im Raum, Orientierungssysteme, Printe und Visuelle Identitäten. Uebele arbeitet im Team zusammen mit Philosophen, Architekten, Textern, Schriftstellern und Künstlern und wird beschrieben als „eine Kombination aus Konsequenz und Struktur und einem verspielten Chaos“ (Lothar Bartrams, Fotograf). Geboren wurde der Designer und Typograf 1960 in Stuttgart, wo er auch aufwuchs. An der Universität Stuttgart studierte er zunächst Architektur und Städtebau und anschließend Freie Grafik an der Kunstakademie Stuttgart. 1996 eröffnete Andreas Uebele das Büro Uebele für Visuelle Kommunikation. Zwei Jahre später begann er seine Arbeit als Professor für Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf in den Fächern Grafik-Design und Schrift-Typografie-Layout. Bis heute hat das Büro Uebele über 250 nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.

Internetauftritt: • www.uebele.com

Andreas Uebele Seite 4 | Andreas Uebele


Orientierungssystem Klinikum Offenbach

Corporate Design Bree

Corporate Design Deutsches Schiffahrtsmusum

Mercedes Benz, young classics Stuttgart 2009

Auszeichnungen: • Red dot award • Deutscher Designer Club Gute Gestaltung 10

Visuelle Identität Viavai Winebar Stuttgart 2004

Re-Design Bundesadler

Ausstellungen: • dhub Disseny Hub Barcelona • Stedelijk Museum Amsterdam • The Chicago Athenaeum • The Museum of Modern Art Toyama

Typografische Mensadekoration

Stuttgart designers saturday 2011

Typografischer Beitrag in Zeitschrift vorn

Mitglied: • Alliance Graphique internationale (2007) • Type/Art Directors Club New York (2002) • Art Directors Club Deutschland (2002-2008) • Rat für Formgebung (2006-2011)

Vorbilder/Einflüsse: • Grafikdesigner Paul Rand • Gestalter Otl Aicher • Grafiker/Fotograf/Maler Anton Stankowski

Andreas Uebele | Seite 5


„Nur

Mut“

ist Bernard Steins Ratschlag für werdende Designer. Er selbst hat sich für das Medium Plakat entschieden, da es ihm schon immer gut gefiel, dass man ein Plakat ohne Probleme im Flur aufhängen kann. Seine Plakate decken Genres von Architektur bis Theater ab. Geboren wurde der Designer 1949 in Berlin. Mit 18 Jahren war er Meisterschüler bei Helmut Lortz an der Hochschule der Künste Berlin. Mit Nicolas Ott, der ebenfalls an der HdK Berlin studiert hat, gründete Bernard Stein 1978 das Designbüro Ott+Stein in Berlin. Dort entwerfen sie zusammen hauptsächlich typografische Signets, Buchumschläge und Plakate für Berliner Kulturinstitutionen. Von 2004 bis 2009 arbeitete Stein als Creative Director bei MetaDesign und absolvierte zudem einen Lehrauftrag für Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit den Schwerpunkten Plakatgestaltung und Erscheinungsbilder für kulturelle und institutionelle Auftraggeber. Seit 2008 führt Stein außerdem zusammen mit Slawek Mithält das Archiv für Historische Abbildungspraxis. Heute lebt er noch immer mit seiner Familie in Berlin.

Ausstellungen: • Internationales Designzentrum, Berlin (1983) • Schumacher Gebler, München (1985) • Atelier Hubert Riedel, Berlin-Ost (1989) • Internationales Designzentrum, Berlin (1992) • Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (1993) • Deutsches Plakatmuseum, Essen (1994) • Architekturplakate, Stilwerk, Hamburg (1996) • Architekturplakate, Aedes Galerie, Berlin (1997) • Poster from Berlin, Odd Galerie, Osaka (2002) • Kunstbibliothek Berlin (2008) • Museum of Modern Art New York

Vorbilder/Einflüsse: • Lucian Bernhard • Cassandre

Mitglied: • Alliance Graphique internationale (1997)

Internetauftritt: • www.ott-stein.de

Bernard Stein Seite 6 | Bernard Stein


Architekturplakat Positionen heutiger Kunst 1988

Kunstplakate

Kunstplakat Gef체hl und H채rte 1982

Logo Staatstheater Darmstadt 1993

Designplakat Pixel 1993

Theaterplakat Die Heirat 1984

Theaterplakat Feinde 1993

Logo Deutsches Historisches Museum 1995

Plakat Kieler Woche 1986

Kalender Kreis 1986

Buchcover schon tot 2000 Bernard Stein | Seite 7


mono.kultur 2011

Zeitschrift Baumeister 2011

Seite 8 | Bernd Kuchenbeiser

Designwettbewerb Kieler Woche 2004

Katalog SchĂśnste BĂźcher 2006

Designwettbewerb Kieler Woche 2004


“Glauben Sie

was Sie

erfahren“

sehen und

rät Bernd Kuchenbeiser, dessen Arbeitsmethoden stark mit Sprache und Musik verwoben sind. Er hat eine Vorliebe für Album-Cover und legt viel Wert auf Raum, Rhythmus, Materialität und Lesbarkeit. Der 1969 in Heidelberg geborene Designer und Typograf studierte Musik und Kommunikationsdesign in Heidelberg und Stuttgart. Seit 1996 führt Kuchenbeiser ein Designstudio in München, wo er Unternehmen, Organisationen der öffentlichen Hand und Verlagen in allen Bereichen der kulturellen und visuellen Kommunikation begleitet. Seit 2001 geht Bernd Kuchenbeiser Lehraufträgen im In- und Ausland nach.

Ausstellungen: • Wanderausstellung Dimension der Fläche (bis 2013) Vorbilder/Einflüsse: • Andrei Tarkowskij • Johann Sebastian Bach • Jean Prouvé • Le Corbusier • Heinrich von Kleist • Paul Celan • Irving Penn • Cy Twombly

Bernd Kuchenbeiser

Internetauftritt: • www.kuchenbeiser.de

Bernd Kuchenbeiser | Seite 9


Binnenland Das Kreativteam Binnenland wurde 2007 in Bern gegründet und setzt sich aus Michael Mischler und Nik Thoenen zusammen. Dieses Duo designt, kreiert und verkauft digitale Schriften, teils aus grafischem Antrieb, aber auch aus Lust am Buchstaben. Sie sind im visuellen und grafischen Verstehen von Schriftdesign verwurzelt. Bei dem Entwerfen von neuen Schriften werden konstruierte Formen optisch aufeinander abgestimmt und Buchstaben werden aus dem daraus entstandenen Fundus an Bögen, Abstrichen und Strichdicken entwickeln. Michael Mischler und Nik Thoenen studierten beide Grafikdesign an der kantonalen Schule für Gestaltung in Biel, in der Schweiz. Michael arbeitete zudem bei Viewline in Solothurn bevor er sich als Designer selbstständig machte. Bis 2007 war er neun Jahre lang bei dem Berliner Verlag Die Gestalten beschäftigt und für die Editorialarbeit von Büchern und Katalogen zuständig. Heute lebt und arbeitet er wieder in Bern. Nik ging nach seinem Studium seinem Interesse an Funktionalem Design nach und arbeitete ebenfalls als selbstständiger Designer in Wien.

Internetauftritt: • www.binnenland.ch

Seite 10 | Binnenland


Schrift Blender Pro

Arbeit f端r Agentur Schwarzfilm

Schrift T-Star Mono Round

Website von Binnenland

Headline-Font Swiss Graphic Design

Makel aus dem Bleisatz

Schrift Catalog

Schrift T-Star Schrift Brother

Binnenland | Seite 11


Seite 12 | Blue Note Records


Blue Note Records Das Plattenlabel Blue Note Records besteht seit 1939 (bzw. nach der Neugründung seit 1985) in New York und ist bekannt für seine flächenfüllenden Plattencover mit eng geschnittenen Fotografien, serifenlosen Schriften, farbigen Akzenten und einer asymmetrischen Anordnung. Blue Note wurde 1939 von Alfred Lion, Max Margulis und Francis Wolff gegründet. Dieses Label prägte die Stilgeschichte der Plattencover maßgeblich. 1950 beteiligte sich Andy Warhol am Design. Nach 15 Jahren wurde Blue Note Records an die Plattenfirma Liberty verkauft, im Jahre 1985 neugegründet und stellte die Grafiker Paul Bacon, John Hermansader, Ried Miles und den Künstler Gil Mellé ein. Francis Wolff wurde 1907 in Berlin geboren und starb 1871 in New York. Er war Designer, Fotograf, Produzent und ein Gründer von Blue Note Records. Er kümmerte sich hauptsächlich um die finanziellen Angelegenheiten des Labels. Außerdem war Wolff bekannt für seine grobkörnigen schwarz-weiß Fotografien. Er wurde später oft imitiert. Paul Bacon, Autor, Art-Director, Buchillustrator und Grafikdesigner wurde 1927 in New York geboren. Ab dem Ende der 1940er war er bei Blue Note beschäftigt und wechselte 1954 zu Riverside Records. John Hermansader, ein 1915 geborener Illustrator und Grafiker, war ebenfalls Teil des Grafikteams von Blue Note. Seine und Bacons Illustrationen prägten im Zusammenhang mit Wolffs Fotografien den Blue Note-Stil. 2005 starb Hermansader im Alter von 89 Jahren. Ried Miles wurde 1927 in Chicago geboren und starb 1993. Als Assistent von Hermansader ab 1956 setzte er jenen Stil fort und machte Blue Note Records legendär. Gill Mellé, 1931 geboren in New York City wirkte bei Blue Note als Künstler, Jazzmusiker und Filmkomponist mit. Von 1952 bis 1957 nahm er selbst auch Platten bei dem Label auf und war dort somit der erste weiße Künstler. 2004 starb Mellé in Malibu, Kalifornien.

Internetauftritt: • www.bluenote.com • www.bluenote.de

Blue Note Records | Seite 13


„Grafikdesign wird die Welt verändern, gleich nach Rock‘n‘Roll“ Davon ist David Carson, Profisurfer, Typograf, Grafiker und Designer, überzeugt. Seine Arbeiten drücken sich häufig durch verrückte und interessante Kombinationen von Fotografie und Typografie aus. Als Typograf stellt er sich durch experimentelle Textarbeiten und Layouts dar. Neben dem Editorial-Design für verschiedene Zeitschriften gestaltet Carson auch Poster, Werbeplakate und Surfbretter. David Carson wurde 1957 in Texas geboren. Mit 14 Jahren war er schon Profisurfer. 1977 machte er seinen Studienabschluss in Soziologie an der San Diego State University. Im Anschluss begann er an der Real Life Private School Grants Pass in Oregon als Lehrer zu arbeiten. 1980 entschied er sich für ein Grafikstudium an der San Diego State Universitiy, wechselte aber währenddessen an das Oregon College of Commercial Art. Zwei Jahre später arbeitete er fünf Jahre als Lehrer der Soziologie, Psychologie, Wirtschaft und Geschichte an der Torrey Pines High School in Del Mar. In der anschließenden Zeit machte er seine ersten Layouts für Transworld Skateboarding. 1988 arbeitete Carson für die Zeitschrift Musician, und das Jahr darauf als Art-Director für die Zeitschrift Beach Culture. 1991 war er ein Jahr an der Neugestaltung der Zeitschrift Surfer beteiligt und arbeitete danach von 1992 bis 1995 wieder als Art-Director für die Zeitschrift Ray Gun. Heute führt Carson die Firma David Carson Design in Del Mar und hat zudem einen Standort in Zürich. Ausstellung: • Münchner „neue Sammlung“ Internetauftritt: • www.davidcarsondesign.com

Seite 14 | David Carson

Publikationen: • “The End of Print“ • „Fotografics“ • „Trek“ • „The Books of Probes“


Auszug aus The End of Print

Auszug aus The End of Print

Auszug aus The End of Print

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Auszug aus The End of Print

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Kunden: • American Airlines • British Airways • Budweiser • CNN • Armani • Kodak • Mercedes • Microsoft • Pepsi • uvm. Surfboarddesign

Vortragsposter

Vortragsposter

David Carson | Seite 15


Gabor Palotai Gabor Palotai wurde 1956 in Budapest geboren. Er besuchte dort die University of Art and Design bevor er 1981 nach Stockholm umzog und am Royal Academy of Finne Arts und dem Beckmans College of Design studierte. 1990 gründete Palotai sein Designstudio Gabor Palotai Design, wo er bis heute zusammen mit Frederik Söder und David Wickström arbeitet. Die Arbeiten des Designteam erstrecken sich über eine weite Spanne von visueller Kommunikation, wie Corporate Design, Verpackungsdesign, Logos, Signaturen, Ausstellungsdesign, Webdesign, Animation, Buchdesign, Illustrationen und Posterdesign.

Auszeichnungen: • Red Dot Design Award 2010 • Swedish Advertising Federations Golden Egg Award • Design Prize of the Federation Republic of Germany • Core International Design Award • Excellent Swedish Design • Swedish Book Arts Award Mitglied: • Alliance Graphique Internationale Internetauftritt: • www.gaborpalotai.com

Seite 16 | Gabor Palotai


Corporate Design Sollentuna Shopping Center Stockholm

Corporate Design Sollentuna Shopping Center Stockholm

Corporate Design Swedish Travelling Exhibitions

Plattencover f端r eine schwedische Jazzband

Buchcover Homo Kapitalismus

Gabor Palotai | Seite 17


“Ich bin

Schriftenmacher, kein Typograf“ sagt Hans Reichel von sich selbst. Der 1949 geborene Hagener ist aber nicht nur Schriftgestalter. Er spielt Gitarre, Violine und baut auch eigene Instrumente. Dafür ist er mit seinem selbstkontruierten Daxophon bekannt. Außerdem gestaltet Reichel typografische Plakate und hat schon einige Schriften entwickelt. Er ist handwerklich begabt, was er durch seine experimentelle Arbeitsweise zeigt.

Auszeichnungen: • Kunstpreis der Stadtsparkasse Wuppertal Internetauftritt: • www.daxo.de

Hans Reichel Seite 18 | Hans Reichel


Merkmal: fehlende Stummel

Konzertplakat

Konzertplakat

Schriftbeispiel

Schrift Barmeno

Schriftbeispiel

Schrift Sari ehemals New Barmen

Schrift Schmalhans

Schrift Dax abgeleitet von Daxophon

Schrift Daxline

Hans Reichel | Seite 19


Seiten aus Buch Hort

Seiten aus Buch Hort

Projekt NIKE - The World is watching

Projekt NIKE - The World is watching

Projekt SIDO

Projekt Jazzanova

Seite 20 | Hort

Projekt SIDO

Projekt Jazzanova

Projekt Microsoft

Projekt NEON

Projekt booka shade

Hort


„Spaß

muss sein“ ist das von Eike König gesetzte Motto für das Designstudio Hort. Hort wurde 1994 von Eike König, einem der einflussreichsten deutschen Grafiker in Berlin gegründet. Er hat mehrere Gastprofessuren, bezeichnet sich aber nicht als Lehrer, sondern als Begleiter. Das Designteam besteht aus ca. zehn bis 30 jungen Designern, für die das Büro als Schutzraum dient. Es wird gesagt Hort sei ein großer bunter Spielplatz ohne Begrenzung, mit mit absoluter Offenheit, großem Vertrauen und allen Möglichkeiten. „Es ist ein Ort, welcher Inspiration aus Allem und Jedem zieht, der ständig in Bewegung ist, sich verändert und wächst, ein Ort, wo man lernen kann und soll „ (Eike König). Das Atelier ist ein unkonventioneller Ort um zu gestalten, er lässt alles zu und fordert zugleich alles. Hort gibt zu der eigentlichen Arbeit für viele bekannte Namen Workshops. Dabei kommt es Eike König auf den Austausch und die Ausweitung der eigenen Grenzen und das Ausbrechen aus der täglichen Arbeit und Routine an. Die Arbeiten von Hort bestechen durch ihre skurrile, moderne, experimentelle, handgemachte, individuelle, verspielte, geradlinige, inspirierende und unkonventionelle Durchführung und Wirkung.

Internetauftritt: • www.hort.org.uk Hort liebt: • Menschen zu helfen • Informationen einfacher zu verstehen • Unternehmen bei der Selbstfindung zu helfen • Gestalten/Entwickeln von Marken/Produkten • Plattencover zu gestalten • Zusammenarbeit/Austausch mit kreativen Köpfen

Hans Reichel | Seite 21


Projekt Nokia Friends

3D Printed Characters

Installation V&A mit Universal Everything

Seite 22 | Karsten Schmidt

Projekt Audi TT Movement

Installation KEF Muon Launch

Installation V&A mit Universal Everything

Projekt Cover Print Magazine

Installation V&A mit Universal Everything


Karsten Schmidt Karsten Schmidt, auch bekannt unter dem Namen Toxi wurde in Ostdeutschland geboren. Seit deiner Kindheit interessierte er sich für Programmierung und begann mit 13 Jahren mit seinen ersten eigenen Programmierungen. Schmidt ist ein Vorreiter der Generativen Gestaltung und insgesamt vieler digitaler Disziplinen. Der konzeptionelle Denker arbeitete mit Processing, was eine Schnittstelle von Design, Kunst und Software-Entwicklung darstellt. Heute arbeitet Karsten Schmidt in seiner eigenen Agentur in London und unterrichtet kluge Köpfe an Open Source Modellen.

Ausstellungen: • Museum of Modern Art New York (2008) • Victoria an Albert Museum London (2008/2009/2010) • Sheffield Institute of Art and Design (2009) • Design Museum London (2009) • San Francisco International Filmfestival (2008) • TodaysArt Festival (2007) • Medienturm Graz (2006) • Ars Virtua Centre (2006) Auszeichnungen: • D&AD (2007/2008) • European Design Award (2008/2009) • Typo Directors Club (2009) • Brit Insurance Design Awards (2009/2010)

Publikationen: • in Büchern und Zeitschriften

Internetauftritt: • www.toxi.co.uk

Hans Reichel | Seite 23


„Ich bin Dienstleister

mit künstlerischem Einfühlungsvermögen“

erzählte Kurt Weidemann, Schriftsetzer, Typograf, Grafikdesigner, Dozent, Autor, Unternehmensberater, Präsident des Stuttgarter Kunstvereins und Juror, Präsident und Redner für den Art Directors Club, den Deutschen Designer Club und die Allianz Deutscher Designer, über sich selbst. Bei seiner Gestaltung ging es Weidemann um Lesbarkeit, Klarheit und Funktionalismus. Kurt Weidemann wurde 1922 in Ostpreußen geboren. Im zweiten Weltkrieg wurde er in Russland als Kriegsgefangener bis 1950 festgehalten. Er kam anschließend nach Deutschland und machte bis 1953 eine Schriftsetzerlehre in Lübeck und zug nach Stuttgart. Dort studierte er 3 Jahre an der Akademie für bildende Künste. Schon während des Studiums 1955 begann er als freiberuflicher Grafikdesigner, Werbeberater und Texter zu arbeiten. 1960 gründete er mit Aaron Burns das International Center for the Typographic Arts in New York, dessen Präsident er von 1966 bis 1972 war. Ab 1946 war Weidemann 20 Jahre lang Professor an der Akademie für bildende Künste in Stuttgart und war 1980 an der Gründung der Otto Beisheim School of Management in Vallender beteiligt. Dort und an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, hatte er je einen Lehrauftrag. 2011 verstarb Kurt Weidemann im Elsass nach 89 Lebensjahren.

Kurt Weidemann Seite 24 | Kurz Weidemann


Corporate Design co op

Schrift ITC Weidemann / Biblica 1979

Corporate Design Porsche

Corporate Design Deutsche Bahn AG Buchgestaltung Ullstein Verlag

Schriftentrilogie Corporate A-S-E 1989

Ehrenmitglied: • Württembergischer Kunstverein Stuttgart • Bund Freischaffender Foto-Designer (BFF) • Art Directors Club Deutschland • Allianz deutscher Designer • Deutscher Designer Club • Künstlerhaus Stuttgart • Jury des Lucky Strike Designer Awards

Corporate Design Daimler-Benz

Auszeichnungen: • Lucky Strike Designer Award (1995) • Bundesverdienstkreuz (1996) • Ehrensenator Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart

Kurt Weidemann | Seite 25


Raumgestaltung Science Museum London

Orientierungssystem Great North Museum

Raumgestaltung Barbican Art Gallery

Buchgestaltung Comunicate in der Barbican Gallery

Corporate Identity Manchester United

Seite 26 | Nick Bell

Raumgestaltung Stanislavsky Factory Moskau

Website Amnesty International

Orientierungssystem National Portrait Gallery

Buchgestaltung About Face in der Hayward Gallery

Corporate Design Deutsche Bahn AG

Buchgestaltung Words for Arts Council Collection


Nick Bell Nick Bell wurde 1965 in Norwich (England) geboren. Er studierte von 1984 bis 1987 am London College of Printing. 1997 war er acht Jahre Creative Director bei Eye, wonach er 2005 sein Designstudio Nick Bell Design gründete. Nick Bell Design beinhaltet ein Team von Denkern, Textern und Gestaltern, die Design als Aussagestütze von Organisationen sehen. Sie erschaffen unverkennbare Persönlichkeiten und gestalten Räume. Das Team von Nick Bell Design arbeitet zusammen mit Architekten, Museumsdirektoren, Marketingdirektoren, Verlagen und Autoren.

Auszeichnungen: • DBA Design Effectiveness Award • D&AD Yellow Pencil • Design Week Award • Red Dot Award Mitglied: • Alliance Graphique Internationale • Design Business Association, • Museum Association Internetauftritt: • www.nickbelldesign.co.uk

Nick Bell | Seite 27


Plakat McCoy Tyner Sextet 1980

Plakat Kรถlner Saxophon Mafia 2005

Plakat Jazzfestival 1989

Seite 28 | Niklaus Troxler

Plakat 50 Jahre Helvetica 2007

Plakat New Year Boesch Silkscreen Company 2009

Plakat Schlippenbach 2009

Plakat The Trio 1971

Plakat Wirz ist auf Talentsuche 1982

Plakat Schulldogs 2006

Plakat Music of Jimi Hendrix 1993

Plakat Ray Anderson Gerry Hemingway 2011

Plakat Bob Stewart & Arthur Blythe 2005

Plakat Mut zur Wut 2010

Plakat Sax Time 1981


Niklaus Troxler

„Ich möchte nicht, dass man einenTroxler als typischen Troxlererkennt“ sagt Niklaus Troxler, dessen Arbeitsweise grafisch, farbenfroh und experimentell ist. Seine Plakate haben einen großen handwerklichen, typografischen und illustrativen Anteil, der sich abhebt. Niklaus Troxler, der Schweizer Grafiker, wurde 1947 in Willisau (Schweiz) geboren und organisiert dort seit 1966 die Jazzkonzerte. 1963 machte er eine dreijährige Ausbildung als Typograf. Anschließend studierte Troxler Grafikdesign an der Schule für Gestaltung in Luzern. Direkt nach seinem Studium begann er 1971 für ein Jahr als Art-Director für Hollenstein Création in Paris zu arbeiten. 1972 gründete er sein eigenes Grafikstudio in Willisau und organisiert dort seit 1975 alle Jazz-Festivals, für die er selbst die Plakate gestaltet. Auszeichnungen: • Vestag Kulturpreis Luzern (1977) • Innerschweizer Kulturpreis (1982) • Eidgenössisches Kunststipendium für angewandte Kunst (1984) • der Zentralschweiz (1989) • Ehrenbürger der Heimatstadt Willisau (1994) • Art Directors Club Sonder-Preis (2000) Mitglied: • Alliance Graphique Internationale (1989) • Gründungspräsident 100 beste Plakate des Jahres

Ausstellungen: • Museum of Modern Arts New York • Plakatmuseum Essen, Plakatmuseum Warschau • Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg • Neue Sammlung München, Plakatsammlung Museum für Gestaltung Zürich • Havana • Hanzhou • Plakatsammlung Schule für Gestaltung Basel Internetauftritt: • www.troxlerart.ch

Niklaus Troxler | Seite 29


Plakat The Universal Declaration 2008

Projekt Oil and Water 2003

Projekt A_B_ Peace & Terror etc. the computational Aesthetics of Love & Hate.e 2008

Erinnerungsposter 2dots 2008

Typeface Design MNTrL 2005

Projekt Real Magik in Theory and Practise 2011

Corporate Identity The Apartment 1982

Logobeispiel A Cuban Kitchen

Projekt Love will tear us apart again 2008

Plakat A light in the darkness for the people of Japan in their time of need 2011

Corporate Identity hopefullyvoyeur.com 2007

Projekt Maths Dreamed Universe 2009

Promotion Poster we look good together 2007

Workshopprojekt A good fence makes a good neighbour

Projekt Everyone ever in the World 2011


Peter Crnokrak

„The Luxury of Protest ist eine Frage so wie es auch ein Statement ist“ So beschreibt Peter Crnokrak sein Designstudio. Der Designer und Künstler ist bekannt für seine sozial- und gesellschaftskritischen Arbeiten, die oftmals wissenschaftlich begründete Statistiken darstellen. Sein Fokus liegt auf Dateinvisualisation. Geboren wurde Crnokrak in Kroatien, ist jedoch in Kanada aufgewachsen. 1988 studierte er erst 4 Jahre Evolutionsgenetik an der University of Western in Ontario und machte anschließend bis 1997 seinen Doktor in Biologie an der Mc Gill University. 1998 bekam Peter Crnokrak ein zweijähriges Stipendium an der Mc Gill University und 2000 eines an der University of Toronto. Nach seiner wissenschaftlichen Ausbildung fing er 2002 an Design Art an der Concordia University zu studieren. Ab 2004 arbeitete der Designer nach seinem Abschluss für zwei Jahre als Creative Director bei ± (Plus-Minus) und 2007 als Senior Designer bei The Appartement in New York. Bis 2008 war Peter anschließend bei Nick Bell Design in London als Grafikdesigner beschäftigt. Zwei Jahre später nahm er eine Lehrauftrag am Royal College of Art an. Seit 2009 ist Peter Crnokrak mit seinem Studio Luxury of Protest selbstständig, die ihm als experimentelle Designplatform für konzeptlastige Projekte zu kulturell relevanten Themen dient. Seine Arbeit ist eine kontinuierliche Gradwanderung zwischen Kunst, Design und neuen Technologien.

Auszeichnungen: • Coupé Annual Design Competition (2005/2008/2009/2010) • Pixel Awards Nomination (2007) • Step Design Annual 100 (2008) • Applied Arts Design and Advertising (2009) • 365: AIGA Design Competition (2009) • International Visualisation Challenge (2011) • European Design Awards (2008/2011)

Mitglied: • Royal Society of Arts (2010) Internetauftritt: • www.theluxuryofprotest.com

Ausstellungen: • Salon Rouge Montréal (2003) • Art Matters Montréal (2004) • 22nd BRNO Biennial Tschechien (2006) • Bio.21 Biennial Slowenien (2008) • New Views II London und Melbourne (2008) • Ifovis Ohio (2008) • Design Exchange Toronto (2009) • Computational Aesthetics Victoria (2009) • Denver Art Museum (2009) • Siggraph New Orleans (2009) • AIGA Design Centre New York (2009) • 24th BRNO Biennial Tschechien (2010) • Bio.22 Biennial Slowenien (2010) • +81 Gallery+Lab Tokyo (2010) • Experimental Graphic Artists Tokyo (2010) • +81+3331 Arts Gallery Tokyo (2011) • Farbwerte-Rot Create Berlin (2011) • Creators Aid for Japan (2011)

Peter Crnokrak | Seite 31


Petr van Blokland Petr van Blokland wurde 1956 in Grude geboren. Mit 23 Jahren machte er seinen Abschluss als Grafiker an der Royal Academy of Visual Arts in Den Haag. Ein Jahr danach war er als Freelancer tätig und gründete 1981 mit Claudia Mens das Grafikbüro Petr van Blokland+Claudia Mens in Den Haag. Von 1984 bis 1989 war Blokland Dozent an der Royal Academie of Visual Arts in Arnheim und seit 1988 ebenfalls im Bereich Graphic/Typographic Design an der Royal Academy of Arts in Den Haag. Zuletzt zog der Grafiker nach Delft und studierte dort Industriedesign und künstliche Intelligenz an der Technischen Universität. Bei der Arbeit in seinem Büro hat sich Petr van Blokland auf Corporate Identity, Type Design und typografische Software, Innenarchitektur, Grafikautomation, Handbücher und Artikel über Gestaltung, Informationssysteme und Datenbanken, Designlehre und die Arbeit an Robofab spezialisiert. 1995 zog das Büro von Den Haag nach Delft um. Unter seine bisherigen typografische Veröffentlichungen fallen die Proforma von 1988, die Productus von 2000 und die Protyre. Blokland ist ein Pionier auf dem Gebiet der Designautomation und ein zukunftsorientierter Designtheoretiker und Techniker. Auszeichnungen: • Charles Peignot Preis von ATypl (1988) Ausstellungen: • Münchner Haus der Kunst (2006)

Seite 32 | Peter van Blokland

Internetauftritt: • www.petr.net


Schrift Proforma 1988

Schrift Productus

Corporate Identity Nationale Niederlande 2000

Corporate Identity Selma Susanna Theater Amsterdam 2006

Schrift Protyre

Corporate Identity Vlietland Krankenhaus 2000

Projekt Robofab

Raumgestaltung zur Ausstellung K端nstlerbr端der - Von den D端rers zu den Duchamps 2006

Corporate Identity European League of Institutes of the Arts 2006

Projekt Layout-Automation

Petr van Blokland | Seite 33


Diplomarbeit Um was es nicht geht

Diplomarbeit Um was es nicht geht

Projekt Hoehenluft

Diplomarbeit Um was es nicht geht

Projekt Hoehenluft

Projekt Beef

Diplomarbeit Um was es nicht geht

Projekt Beef

Projekt Intro

Projekt Intro

Projekt Beef

Diplomarbeit Um was es nicht geht

Projekt NEON

Seite 34 | Pixelgarten

Projekt NEON

Diplomarbeit Um was es nicht geht


Pixelgarten Pixelgarten entstand im Jahr 2004 und wurde von Catrin Altenbrandt und Adrian Niessler gegründet. Beide lernten sich 1999 während ihrem Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach kennen und machten 2007 auch ihr Diplom Um was es nicht geht als Gemeinschaftsarbeit. Catrin Altenbrandt wurde 1978 in Hanau geboren und fing 1998 ein Studium für Produktgestaltung an, wechselte aber ein Jahr später in den Studiengang Visuelle Gestaltung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Adrian Niessler wurde 1978 in Göttingen geboren, fing mit 21 an Visuelle Kommunikation in Offenbach zu studieren. 2003 erhielt er ein zweijähriges Stipendium und machte 2007 gemeinsam mit Catrin Altenbrandt sein Diplom. Pixelgarten ist bekannt für die handwerklichen, ausgefallenen und experimentellen Ideen in umfassenden Bereichen des Designs.

Auszeichnungen: • Gute Aussichten, Young German Photograph • Art Directors Club Wettbewerb „Hier vorne“-Buch • 100 Beste Plakate (mit Kai Bergmann) • Art Directors Club Nachwuchswettbewerb • Art Directors Club Award; Berliner Type • Deutscher Designer Club Award • Diesel Wall, Temporary Art Award • Logowettbewerb Gründercampus Offenbach • IF Gold Award (mit Kai Bergmann) • Logowettbewerb IHK Offenbach • Shift Calender Competition • Stiftung Buchkunst, Förderpreis für junge Buchgestalter • Visa Card Design Competition

Ausstellungen: • Ima Frankfurt (2003) • Art-Check-In Hotel Bristol Frankfurt (2003) • Junge Kunst mit Zukunft MAK Frankfurt (2004) • En la Frontera Festival Audiovisuell Spanien (2004) • Filmfestival Krakau (2004) • CC:Room Berlin (2005) • Diesel Wall Berlin (2005) • „inbetween“ Ausstellung der HfG im Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Kunst Wiesbaden (2006) • Buchmesse Frankfurt (2006) • Diplomausstellung HfG Offenbach (2007) • Illustrative 07 Berlin und Paris und Zürich (2007) • Gute Aussichten Forum für Fotografie Frankfurt und Köln (2007) • Gute Aussichten Hamburg und Berlin und Burghausen (2008) • European Graphic Design Championchip Breda (2008) • Paper Wars Carle Gallery London (2008) • Vertrautes Terrain Resonanzraum Karlsruhe (2008) • Damenwahl Freising (2009)

Internetauftritt: • www.pixelgarten.de

Pixelgarten | Seite 35


Raffinerie 2000 wurde die Raffinerie AG für Gestaltung von Reto Ehrbar und Nenad Kovacic gegründet. Das Designteam hat sich auf die Gestaltung von Magazinen, (Kunst-)Büchern und Corporate Designs spezialisiert. Reto Ehrbar wurde 1975 geboren und ist der Mitgründer und Geschäftsleiter der Raffinerie. 1997 schloss er seine Grafiklehre ab und reiste ein Jahr nach seiner Anstellung um die Welt. Ehrbar arbeitet nun in den Bereichen Illustration, Corporate Identities und Editorial Design. Nenad Kovacic wurde 1975 geboren und ist wie Ehrbar Mitbegründerin und in der Geschäftsleitung der Raffinerie tätig. Ihre Grafiklehre schloss Kovacic 1996 ab, arbeitete anschließend als Freelancer und in weiteren Anstellungen bevor sie sich auf eine dreizehnmonatige Weltreise begab. Kovacic ist in der Raffinerie für Typografie, Layout und Editorial Design zuständig. In der Raffinerie arbeiten 11 weitere Angestellte. Einer davon ist Christian Haas, der seit 2008 ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung ist. Er wurde 1974 geboren und ist Absolvent der Grafikfachklasse an der HGKZ. Haas beschäftigt sich mit Theater-, Kunst- und Magazinprojekte. Zusammen haben die schon etliche Publikationen veröffentlicht und halten Vorträge zu bestimmten Anlässen. Ausstellungen: • Modart München, Büro Discount Zürich (2003) • Wordless Zürich, Fumetto Comix Festival Luzern, Modart München (2004) • Art Directors Club Young Guns New York, Wordless Zürich, Fumetto Comix Festival Luzern (2005) • Artig Basel (2007/2008) • Colpphon International Magazine Symposium Luxemburg (2009) • MOOH event The Magazines of Omotesando Hills Library Tokyo (2009) • Büro Discount Zürich, Artyou Basel (2010) Internetauftritt: • www.raffinerie.com

Seite 36 | Ruedi Baur


Illustrationen

Buchgestaltung Dachkantine 2006

Illustrationen

Buchgestaltung Dachkantine 2006

Corporate Identity Swiss Magazine 2000

Zeitschrift Swiss Magazine 2000

Auszeichnungen: • Art Directors Club Europe Gold, Silber undo Bronze „Website“ (2001) • Best of Corporate Publishing Gold (2003) • WAEA Avion Award Bronze, Art Directors Club Young Guns New York (2004) • 100 beste Plakate, Best of Corporate Publishing Silber (2006) • Best of Corporate Publishing Silber (2007) • Art Directors Club Gold „Design“ und Bronze „Fotografie“ (2008) • Golden Pixel „Akzidenzen“, Art Directors Club Gold „Design“ (2009) • European Design Award „Best of Show“ und Gold „Signs & Displays“ (2010) • Art Directors Club Merit „Book Design“ Corporate Identity Swiss Magazine 2000

Raffinerie | Seite 37


Logo 2000 en france 2000

Orientierungssystem Park Domaine National de Chambord 1995-1999

Orientierungssystem Tiefgarage Lyon

Besucherbeschilderung Normandie Autobahn

Ausstellungen: • Maison du Livre, de l‘Image et du Son (1989) • Institut für neue technische Form Darmstadt (1991) • Design Horizonte Frankfurt, DDD Gallery Osaka, GGG Gallery Tokyo (1994) • Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (1995) • Central Academy of Arts and Design Peking (1998) • Galerie Anatome Paris, Kisd Köln, HGB Leipzig (2003) • Mudac Lausanne (2004) • à 1‘UQÀM Montréal (2005) • Musée de l‘imprimerie (2006) • Galerie Roger Tator Lyon (2006) • Moulins de Villancourt (2006) • Zeroone Design Center Séoul (2006) • Biennale de design de St. Etienne (2006)

Seite 38 | Ruedi Baur

Projekt Andy Warhol Ausstellung

Corporate Identity Centre Pompidou 1997-2001

Corporate Design Modedesign Schweiz

Corporate Identity Centre Pompidou 1997-2001


„Man muss immer ein Fremder sein.“ So stellt Ruedi Baur seine Position vor. So könne er die Problematik von außen angehen. Der Grafikdesigner wurde 1956 in Frankreich geboren, wo er auch aufgewachsen ist. Nach seiner Lehre als Grafiker bei Michael Baviera studierte er im Fachbereich Grafik an der Kunstgewerbeschule in Zürich. 1983 war er an der Gründung des Ateliers BBV (Kooperation zwischen Lyon, Mailand und Zürich) beteiligt baute 1989 das Integral Concept als interdisziplinäres Netzwerk für die Bereiche Grafik, Architektur, Szenografie, urbanes Design und Produktdesign auf. Ruedi Baur gründete im gleichen Jahr sein eigenes Atelier intégral ruedi baur in Paris, 2002 in Zürich und 2007 in Berlin. 2007 gründete er das Laboratorien IRB in Paris. Nebenbei nimmt Baur seit 1987 regelmäßig Lehraufträge und Konferenzeinladungen. 1995 machte bekam er eine Professur für Corporate Design a der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Ruedi Baur arbeitet oft zusammen mit Architekten und an vielen Projekte gleichzeitig, auch für große internationale Unternehmen, für die er Corporate Designs und Leitlinien entwickelt. Ruedi beschäftigt sich mit der Identifikation, Orientierung und Kommunikation des Unternehmens. Dabei ist ihm Rhythmus, die Frage des Vergänglichen und der Begriff der Dauerhaftigkeit wichtig.

Publikationen: • 15 Veröffentlichungen von 1996 bis 2006 Mitglied: • Alliance Graphique Internationale (seit 1992)

Internetauftritt: • www.ruedi-baur.eu

Ruedi Baur Ruedi Baur | Seite 39


Stefan Sagmeister Geboren wurde Stefan Sagmeister 1962 in Bregenz (Österreich). Seine Karriere begann mit einem Grafik- und Designstudium an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Er bekam ein Fullbright-Stipendium und machte seinen Abschluss am Pratt-Insititut in New York. Anschließend zog Sagmeister nach Hong Kong um bei Leo Burnett zu arbeiten. 1993 zog er zurück nach New York und gründete sein Designstudio Sagmeister Inc. 1996 gestaltet Sagmeister die Titelseite der Print und der New Yorker Ausgabe der Ida, ein japanisches Designmagazin. 1997 und 1999 entsteht bei Sagmeister Inc. die Plakatgestaltung für das American Institute of Graphic Arts. Zudem beschäftigt sich Stefan Sagmeister mit gestalterischen Arbeiten wie CD-Cover, umfassende Installationen, Magazindesigns, Corporate Identities, Postern, Editorial Designs, Möbeln und weiteren Projekte. Seine unkonventionellen und experimentellen Arbeitsweisen und Ideen haben ihn bekannt gemacht.

Auszeichnungen: • sechs Grammy-Nominierungen • zwei Grammys • Designpreis „Klopfer“ von der Köln International School of Design • Lucky Striche Designer Award • internationale Auszeichnungen Publikationen: • „Thing I have learned in my life so far“ Abrams/Hermann Schmidt Mainz (2008) • „Made you Look“ Hermann Schmidt Mainz (2009) • „Another book about Promotion and Sales Material“ Hermann Schmidt Mainz (2011) Internetauftritt: • www.sagmeister.com

Seite 40 | Stefan Sagmeister


Plakatentwurf Advertising Agency Association Accredited

CD-Cover David Byrne - Feelings 1997

Projekt Six Cities Design Festival Scotland (Everybody always think they are right) 2007

Plakat f端r American Institute of Graphic Arts 1997

CD-Cover Lou Reed - Ecstasy 2000

CD-Cover Rolling Stones - Bridges to Babylon 2008

Plakat f端r American Institute of Graphic Arts 1999

Buchcover

Projekt Deitch Projects 2008

Projekt Obsessions make my life worse and my work better 2008

Stefan Sagmeister | Seite 41


„Die Zukunft gehört den

Mutigen“

ist die Philosophie der Design-Agentur Strichpunkt. Die Agentur hat sich auf Brandung, Reporten und Imagebuilding spezialisiert. 40 Festangestellte entwickeln Marken und Corporate Designs, Finanz- und Nachhaltigkeitskommunikation, sowie Marken- und Unternehmenskommunikation. Zu dem Designteam gehören Berater, Konzeptioner, Print und Screendesigner, Projektmanager, Werbe- und Finanztexter. Die Geschäftsführung besteht aus Jochen Rädere und Kirsten Dietz, die die Agentur 1996 in Stuttgart gründete. Kirsten Dietz wurde 1967 geboren. Nach ihrem Grafikstudium in Stuttgart gründete sie Strichpunkt und ist heute Jurorin und Mitglied in bekannten Design Clubs. Auszeichnungen: • Red dot Design Award • TDC New York • Art Directors Club Deutschland • New York Festivals • Art Directors Club Europe • Deutscher Designer Club Mitglied: • Art Directors Club Deutschland • Type Directors Club New York • D&AD London (Kirsten Dietz)

Seite 42 | Strichpunkt

Internetauftritt: • www.strichpunkt-design.de


Corporate Design Staatstheater Stuttgart

Geschäftsbericht Hugo Boss 2009

Strichpunkt

Corporate Design ADC Gipfel der Kreativität 2008

Limitierte Auflage der Sammeledition von Vintage-Trikots

Agenturpräsentation High Voltage Design

Corporate Design Staatstheater Stuttgart

Geschäftsbericht Airberlin

Neues Logo ADC Gipfel der Kreativität 2008

Agenturpräsentation High Voltage Design

Strichpunkt | Seite 43


Skulptur same sun different sky 2002

Publikation The Floating World 2005

Interior Design Alberto Aspesi Store 2008

Projekt panasonic p703i 2008

CD-Cover Underworld 2002

Re launch Ford Ka 2009

Branding Sapporo Ideas City 2008

Printkampagne Fr端hling/Sommer Alberto Aspesi 2008

Printkampagne Fr端hling/Sommer Alberto Aspesi 2008

Plakat Lea Shores 2008

Produktdesign Levis Denim 2008

T-Shirt Design Uniqlo 2008 Projekt G-Shock 2009

Seite 44 | Tomato


Tomato Bei Tomato handelt es sich um ein Kunst- und Designkollektiv aus bodenständigen Künstlern, Musikern, Designern und Textern. Gegründet wurde das Kollektiv von John Warwicker, Steve Baker, Dirk Van Dooren, Karl Hyde, Richard Smith, Simon Taylor und Graham Wood 1991 in London. Heute bestehen dazu auch Studios in New York, Tokyo und Melbourne. John Warwicker war einer der Gründer von Tomato. Er studierte Electronic interaktive Media und war in den 1980ern in der Musikindustrie tätig. 1994 stießen Michael Horsham und Jason Kedgely zu dem Designteam. 1997 wurde Tomato Interaktive von Tom Roope, Anthony Rodgers und Joel Baumann gegründet, die sich 2001 mit dem Tomato-Kollektiv zusammenschlossen. Tomatos Arbeitsbereich ist sehr komplex. Die Mitarbeiter befassen sich hauptsächlich mit Film- und Printwerbung, Architekturdesign, Grafikdesign, Illustration, Markenbildung, Fashion, Motion Graphics, Musik, Fotografie, Typografie, Texte, Verlagswesen und Corporate Design. Werke werden auf internationalen Ausstellungen und in Workshops zur Schau gestellt. Unter anderem hat Tomato schon Designs für Adidas, Reebok, Levi‘s, Casio und Chanel entwickelt. Die Arbeiten sind flexibel und abwechslungsreich.

Auszeichnungen: • viele Awardnominierungen • D&AD Award (1994/1995/2000) • Charleston Film and Video Festival (Special Prize, 1995) • 2x Broadcasting Design of America Gold (1997) Publikationen: • „Process“ (1996) • „Bareback“ (1999) • „Tycho‘s Nova“ (2001) Internetauftritt: • www.tomato.co.uk

Tomato | Seite 45


Uwe Loesch

„Das Bild im Kopf ist stärker, als das Abbild“ sagt Uwe Loesch, Plakatgestalter und Corporate Designer. Loesch wurde 1943 in Dresden geboren. Mit 15 Jahren begann er ein Grafikdesign-Studium an der PeterBehrens Werkkunstschule. Ab 1968 arbeitete er als freier Grafiker und Texter für Verlage, Industrieunternehmen und soziale sowie kulturelle Institutionen. Mit seiner Arbeit Punktum, einer Großfläche, die zerschnitten als Buchplakate erscheint, im Jahr 1982 erhielt Uwe Loesch 1983 den Grand Prix der Internationalen Plakatbiennale in Finnland und 1984 eine ständige Ausstellung des Museum of Modern Art in New York. 1990 nahm Loesch einen Lehrstuhl an der Universität Wuppertal im Fach Kommunikationsdesign an. Dort entwickelte er das Corporate Design für die Kunsthochschule Medien in Köln. Uwe Loesch verwendet bei seinen Arbeiten spielerische Elemente, charakterlose Schriften, Wortspiele, das Prinzip der optischen Täuschung und experimentiert mit Unschärfe und Neonfarben. Für den Designer in den Bereichen Posterdesign, Corporate Design, Kommunikationsdesign und Editorial Design ist Gestaltung eine Mentalitätsfrage, der neue Gestaltungsprinzipien per Zufall entdeckt. Heute wohnt er bei Düsseldorf.

Auszeichnungen: • Grand Prix der Internationalen Plakatbiennale in Finnland (1983) • Biennale Colorado (1987) • Art Directors Club of Europe Gold • Deutscher Preis für Kommunikationsdesign (1994) • uvm. Ausstellungen: • Museum of Modern Art New York (1984/usw.) • Internationale Ausstellung fur Arbeitsschutz+Arbeitsmedizin (1987) • Jahrhundertausstellung Museum of Modern Art New York • The Israel Museum (1994) • PAN Plakatmuseum (1998) • uvm.

Seite 46 | Uwe Loesch

Mitglied: • Alliance Graphique Internationale (1989) Internetauftritt: • www.uweloesch.de


Plakat Bad breath! in the year of the European Languages 2001

Plakat Punktum. 1982

Projekt Kaktus Verpackung 2002

Plakat Requiem 2008

Corporate Design RRX RheinRuhr-Express 2005

Plakat Coexistence. Bi or not to be. 2001

Plakat Game Over (Children are the rythm of the world) 2002

Plakat Blaubeeren sind rot wenn sie grün sind. 1978

Plakat Uwe Loesch...nur Fliegen ist schöner 2003

Plakat „Little Boy“ - 1995

Uwe Loesch | Seite 47


Projekt (RED)

Projekt Olympia London 2012

Projekt NYC

Seite 48 | Wolff Olins

Projekt Adidas

Corporate Design Beeline

Corporate Design Tate Gallery Liverpool

Projekt AOL.

Projekt Wacom

Printkampagne unicef


„These days,

people believe not what you say, but what you do“ Als „sichtbar gemachte Strategie“ beschreibt die Designagentur Wolff Olins Corporate Identity. Wolff Olins wurde 1965 von Michael Wolff und Wally Olins in London gegründet. 1983 verlässt Wolff die Agentur und 1998 wird ein neues Studio in New York eröffnet. Drei Jahre später verlässt auch Olins die Agentur, die 2008 noch eine weitere Niederlassung in Dubai dazubekommt. Wolff Olins ist auf Corporate Design fokussiert und hat weltweit 150 Mitarbeiter. Die Londoner Agentur wird heute von Marina Willer, einer Grafikdesignerin und Filmemacherin, als Creative Director geleitet. Marina Willer wurde in Brasilien geboren und besuchte von 1993 bis 1995 das Royal College of Art London im Fach Graphic Design & Film. Die Agentur mit dem Sitz in New York wird von dem Design Director Christian Butte, einem ehemaligen Kommunikationsdesign-Studenten an der FH Wiesbaden, geleitet. Butte zog nach New York und arbeitet dort heute bei Wolff Olins als Junior Designer.

Internetauftritt: • www.wolffolins.com

Wolff Olins Wolff Olins | Seite 49


Internetauftritt: • www.yanone.de

Schrift Kaffeesatz

Type Face Amman Al Abdali 8 2008

Schrift Liebfrauenmilch

Schirft Tagesschrift

Seite 50 | Yanone

Type Face Amman Al Abdali 8 2008

Schrift Pochoir

Schirft Tagesschrift

Schirft FF Kava

Schirft FF Kava

Schirft FF Kava


„I can solve your Problems. And if you don‘t have any, I can design you one.“

Mit „Hello World“ begrüßt der Yanone-Gründer Jan Gerner auf seiner Website. Er gestaltet, was Spaß macht und überrascht Menschen gerne mit neuen Formen. Seine Philosophie ist es Kunden und Kollegen mit guter Arbeit zu beeindrucken anstatt mit Auszeichnungen. Jan Gerner wurde 1982 in Dresden geboren und hielt sich von 1988 bis 1997 in Äthiopien auf. 1999 fand der Grafiker seinen Weg zur Typografie und gründete yanone.de. Ein Jahr darauf machte er sein Abitur in Dresden. Ab 2002 beschäftigte sich Gerner für zwei Jahre mit einem Studium der Mediensysteme in der Bauhaus Universität Weimar und wechselte 2004 dann in den Bereich Grafikdesign. Während des ersten Studiums lernt Jan Gerner die digitale Schriftgestaltung kennen und entwickelt seine erste Schiftfamilie Kaffeesatz. 2008 und 2009 schrieb er in Jordanien seine Diplomarbeit und schloss ein Jahr später ein Media Master Studium oft Art Design an der Royal Academy in Den Haag an. Während des Aufenthalts in Jordanien entwickelte Gerner eine arabisch-lateinische Schriftfamilie für die Stadt Amman, die die frühe Grundlage seiner professionellen Karriere bildet. Nach seiner gestalterischen Ausbildung arbeitete Gerner als Freier Grafiker, machte Grafikjobs und beschäftigte sich mit Logogestaltung, Corporate Design und Website-Gestaltung. Er gestaltet und produziert Schiften, übernimmt das Mastering fremder Designs und erstellt Werkzeuge und Dienstleistungen zur Schriftgestaltung, -produktion und -vermarktung. Bis heute arbeitete der Typograf mit Google, FontShop Deutschland und International, Linotype und kleineren Firmen wie der Berliner Filmproduktionsfrima Filmgestalten zusammen. Für seine Zukunft sieht sich Jan Gerner als Freelancer in einemungebundenen projektbezogenen Team. Zudem schließt er eine spätere Firmengründung nicht aus.

Yanone Yanone | Seite 51


Danksagung Auf der Suche nach passenden Türen stellte sich mir das ein oder andere Hindernis in den Weg: nicht genügend Kommilitonen, die nicht gerade hinter der selben Wohnungstür wohnen und verschreckte Menschen mit einer Abneigung gegen Kameras und Desinteresse an meinem Typografie-Projekt. Mein Dank gilt all denen, die mir ihre Wohnungstür für ein Foto zur Verfügung gestellt haben und mich in meinem Vorhaben bestärkten.


Impressum Gestaltet und durchgef端hrt von Nenia Tiemeier. Matrikelnummer: 265 264 Kontakt: Nenia.Tiemeier@student.hs-rm.de Hochschule RheinMain Kommunikationsdesign Fach: Typografie 2 Professor: Klaus Eckert


Ein kleines Buch 端ber bekannte deutsche Typografen, Designer und Designagenturen und deren Arbeiten. Semesterarbeit Typografie SS 2011 von Nenia Tiemeier


Hausbesuch - Zu Gast bei deutschen Typografen, Designern und Designagenturen