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NAXOS

NEUHEITEN 02 . 07. 2 01 2

Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

U n s e re C D d e s M o n a t s

© 201 2 Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs-GmbH ∙ Hürderstr. 4 ∙ D-85551 Kirchheim b. München Tel: 089-9077 499-40 ∙ Fax: -41 ∙ info@ naxos.de ∙ Händlerservice: Tel: 089-9077 499-20 ∙ Fax: -21 ∙ service@ naxos.de www.naxos.de ∙ www.facebook.com/NaxosDE ∙ blog.naxos.de


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CD

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Mozarts Freund Franz Xaver Dussek, in dessen Sommerresidenz Mozart auch seinen „Don Giovanni“ vollendete, war Pianist und in Prag ein gefeierter Lehrer sowie führender Komponist der Instrumentalmusik. Wie sein Landsmann Wanhal beendete Dussek seine musikalischen Studien in Wien und – wie zu erwarten – spiegelt sein Schaffen starke Einflüsse dortiger Komponisten wider, unter anderem Hofmann, Haydn und Dittersdorf. Bei Dusseks Sinfonien, von denen vermutlich die meisten zwischen den 1760er und 1770er Jahren entstanden sind, handelt es sich um Werke voller Anmut und Lebhaftigkeit, die geistreich instrumentiert sind und voller markanter melodischer Ideen stecken, wie die vorliegende Aufnahme eindrucksvoll beweist.

Das 1997 gegründete Helsinki Baroque Orchestra zeichnet sich durch einen unverwechselbar frischen Klang aus, der sowohl live als auch bei den vorliegenden Aufnahmen zu bewundern ist. Das Helsinki Baroque Orchestra ist bekannt für die Interpretationen unbekannter und noch nie veröffentlichter Werke. Darüber hinaus erscheinen auch populäre Werke durch die besondere Herangehensweise dieses Orchesters häufig in einem neuen Licht. Art. Nr.:

Preiscode:

8.572683 Setinhalt:

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1­CD

54 Min.

Laufzeit:

8.557818

02 . 07. 2 01 2

8.570597

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CD

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Jedes der sechs Orchesterwerke der vorliegenden Einspielung repräsentiert Busonis persönlichen Stil: Die „Lustspielouvertüre“ besitzt eine Leichtigkeit und Klarheit, die auch Mozart zu eigen ist, während der „Gesang vom Reigen der Geister“ ein mit äußerster Raffinesse komponiertes Kammermusikstück ist, das bezüglich des Stils und des Inhalts damals zukunftsweisend war. Sowohl das „Concertino für Klarinette“ und das „Divertimento für Flöte“ enthüllen Busonis Leidenschaft für Soloinstrumente: Das Klarinettenkonzert fordert dem Interpreten aufgrund der schnellen Passagen ein hohes Maß an Virtuosität ab.

Das Divertimento für Flöte ist nicht weniger virtuos, wirkt jedoch eher kapriziös und sprunghaft. Der Geist von Johann Strauss (Sohn) ist in dem mitreißenden „Tanzwalzer“ spürbar. In seinem „Rondò arlecchinesco“ offenbart Busoni seinen klugen Geist in vollem Umfang.

Art. Nr.:

Preiscode:

8.572922 Setinhalt:

AD

1­CD

60 Min.

Laufzeit:

8.572416

02 . 07. 2 01 2

8.572409

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CD

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Das „Manchester Gamba Book“ ist das umfangreichste noch vorhandene Manuskript der Streichmusik des 17. Jahrhunderts. Heute wird es in der Watson Music Collection in Manchester aufbewahrt. Die Gambe ist in vielerlei Hinsicht gänzlich anders als das sich erst später etablierende Violoncello. Doch das Geheimnis der zahlreichen Interpretationsmöglichkeiten der Viola da Gamba wird in diesem Werk enthüllt. Grundsätzlich existierten zwei unterschiedliche Stile: Bereits existierenden Stücken werden Verzierungen hinzugefügt, was einer Fortführung des im 16. Jahrhundert gängigen Stils entsprach, so in Gervise Gerrardes „Paven“ (CD2, Titelnummer 15), dem Stück mit den reichhaltigsten Verzierungen in der gesamten Gambenliteratur.

Weitere Titel auf der vorliegenden Einspielung beinhalten Fassungen berühmter englischer Volkslieder der damaligen Zeit und von ansonsten relativ unbekannten Musikern wie Stephen Goodall und Richard Sumarte. Der neuere Stil bezog Elemente der Lautenmusik wie unterschiedliche Stimmungen, Tabulaturnotierungen oder dissonante Ornamente, die durch kleine Symbole gekennzeichnet waren, in das Spiel ein. Art. Nr.:

Preiscode:

8.572863­64 CF Setinhalt:

Laufzeit:

2­CD

159 Min.

8.570740

02 . 07. 2 01 2

8.570210

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CD

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Die Heldentaten King Arthurs und seiner Ritter inspirierten das kreative Schaffen in zahlreichen Kunstformen und wurden über die Jahrhunderte hinweg immer wieder literarisch, musikalisch oder filmisch verarbeitet. Die vorliegende CD gibt uns einen Einblick in das Phänomen der Troubadoure, Minnesänger und Trouvère, die ihre Geschichten im 12., 13. und 14. Jahrhundert in ganz Europa verbreiteten woraus eine Arthus­ Tradition entstand, die hier an Beispielen aus Deutschland, Spanien, Frankreich und England nachzuvollziehen ist. Insbesondere die zahlreichen Anspielungen auf Legenden und Ereignisse der damaligen Zeit machen diese Lieder zu Meisterwerken dieser Epoche und geben auch einen Einblick in die „Techniken“ der Troubadoure, Minnesänger und Trouvère. So verwendeten die Sänger häufig schon bekannte Melodien, die sie mit metrisch passenden neuen Texten unterlegten. Heinrich von Veldekes Text „Tristrant muste sonder danc“ wurde zur traditionellen italienischen Melodie „Lamento di Tristano“ von einem anonymen Komponisten aus dem 14. Jahrhundert gesungen. Unter den Komponisten befinden sich jedoch nicht nur anonyme Künstler, sondern auch hohe Persönlichkeiten der damaligen Zeit: Alfons X. der Weise, König von Spanien oder Richard Löwenherz, dessen „Je nulls homs priz“ eines der schönsten Beispiele mittelalterlichen Minnesangs ist. Art. Nr.:

Preiscode:

8.572784 Setinhalt:

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1­CD

61 Min.

Laufzeit:

8.572443

02 . 07. 2 01 2

8.572632

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CD

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Saverio Mercadante, ein Zeitgenosse von Rossini und Donizetti, galt als einer der produktivsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts. „Don Chisciotte alle nozze di Gamaccio“ verfasste der Komponist während seines Aufenthalts in Spanien. Das Werk basiert auf dem 20. Kapitel von Cervantes „Don Quijote“, in welchem der Held die Zwangsheirat des armen Bauernmädchens Chiteria mit dem reichen Gamaccio verhindert und so eine Hochzeit mit ihrem Geliebten Basilio ermöglicht. In der Entwicklung von Mercadantes Personalstil stellt diese Oper eine gelungene Synthese Rossini’scher Neuerungen mit neapolitanischer Tradition dar. Mercadante erzeugt zudem auf äußerst innovative Weise eine Verbindung zwischen dem damals beliebten neopolitanischen Stil mit den Elementen der spanischen Folklore ein unvergessliches Melodramma giocoso. Aus dieser Oper fand insbesondere die Ouvertüre als reines Instrumentalstück, bezeichnet als „Sinfonia caratteristica spagnuola“, weite Verbreitung. Bei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich um eine Weltersteinspielung.

Art. Nr.:

Preiscode:

8.660312­13 CF Setinhalt:

Laufzeit:

2­CD

102 Min.

8.660295­96

02 . 07. 2 01 2

8.660255­56

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NAXOS NEUHEITEN

CD

Art. Nr.:

8.572749 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

65 Min.

Als Kodály eine Suite aus der Musik seines Singspiels „Háry János“ schuf, trug er entscheidend zur Unsterblichkeit des von seinen Heldentaten prahlenden Soldaten bei, der dem Werk seinen Namen gab. Aus den fiktiven Erzählungen entstand ein Werk von großer Intensität, in dem ein Liebesduett, eine epische Schein­Schlacht, ein Volkslied und ein lebhafter Rekrutierungstanz enthalten sind. Anlässlich des 80. Geburtstages der Budapest Philharmonic Society schrieb Kodály die „Tänze aus Galánta“, in denen er sich erneut auf die ungarische Tradition des „Verbunkos“, eines Tanzes zur Anwerbung von Soldaten, bezieht. Bei dem „Konzertstück“ von Ernö Dohnányi handelt es sich um ein Maßstäbe setzendes Cellokonzert von außergewöhnlicher lyrischer Schönheit.

Art. Nr.:

8.571208 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

79 Min.

Mit den „Concerti Grossi, op. 6“ für kleines, solistisch behandeltes Streichensemble und Orchester schuf Händel eine Kombination, die ein elegantes Wechselspiel zwischen ähnlich klingenden, jedoch eigenständig geführten Gruppen ermöglicht. Vivaldis „Flötenkonzert“, das den Spitznamen „Il gardellino“ hat, ist ein Werk voll liebreizender Melodien und Naturklängen, das auf frühere Kompositionen Bezug nimmt, u.a. auf die „Vier Jahreszeiten“. Vermutlich um eine Huldigung Friedrichs des Großen handelt es sich bei C.P.E. Bachs „Konzert für Flöte in d­Moll“, das ein überraschend dramatisches und virtuoses Finale aufweist. Mit dieser Aufnahme liegen die Interpretationen der leitenden Solisten des Seattle Symphonie Orchesters vor, die dem Zuhörer ein wahres Fest erlesenster Musik des 18. Jahrhunderts darbieten. 02 . 07. 2 01 2

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CD

Art. Nr.:

8.571291 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

69 Min.

Idil Biret, geboren in Ankara, begann bereits im Alter von nur drei Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte am Pariser Conservatoire bei Nadia Boulanger und machte mit 15 Jahren und drei Ersten Preisen ihren Abschluss. Idil Biret begann ihre Karriere als Solistin mit 16 Jahren. Dabei kam sie mit den führenden Orchestern der wichtigsten musikalischen Zentren der Welt in Kontakt und arbeitete mit den bedeutendsten Dirigenten zusammen.„Idil Biret gehört verdientermaßen zu den wichtigsten Musikern des Labels Naxos. Ihr Chopin ist bereits nach nur wenigen Noten mit verbundenen Augen erkennbar… Insbesondere gilt meine Hochachtung ihrer Schumann­Debussy­ Tschaikowsky CD (8.550885), einem wahren Juwel. Schumanns „Kinderszenen“ werden durch die Augen eines Erwachsenen betrachtet. Birets Debussy ist voller Sinnlichkeit und intimster Gefühlsmomente.“ – Klassik Forum (Deutschland)

Art. Nr.:

8.572674 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

78 Min.

Carl Philipp Emanuel Bach war fast drei Jahrzehnte lang Kammermusiker am Hof Friedrich des Großen wo er vielfältige Erfahrungen sammeln konnte. Zur damaligen Zeit galt der Bach­Sohn als einer der größten Pianisten Europas; dass er darüber hinaus auch über meisterhafte kompositorische Fähigkeiten verfügte, zeigt die vorliegende Einspielung: Die sechs „Preußischen Sonaten“ von 1742 sind Werke mit großer Ausdruckskraft und zeugen zudem von Bachs Interesse für verschiedene musikalische Stilrichtungen. C.P.E. Bach setzte sich unter anderem zum Ziel, die „musikalische Sprache“ zu erforschen, was zu gewagten Kontrasten, dramatischen dynamischen Wechseln und intensiver Sinnlichkeit, insbesondere bei der kompositorischen Form langsamer Sätze, führte. 02 . 07. 2 01 2

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CD

Art. Nr.:

8.572761 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

76 Min.

Die vier auf der vorliegenden CD präsentierten englischen Komponisten haben so manche Gemeinsamkeit: sie gehören derselben Generation an und wurden von dem fortschrittlichen Bratschisten Lionel Tertis inspiriert. Baintons „Viola Sonata“, entstanden 1922, wechselt rastlos zwischen der Stimmung eines Herbstliedes und militärischer Heftigkeit – vermutlich ein Einfluss der Kriegserfahrungen Baintons. Die „Suite in D“ von Theodore Holland ist ein theatralisches, umfassendes Werk voller raffinierter Themen. York Browns „Piece for Viola“ ist zwar kurz, aber dennoch entfaltet sich darin äußerste Leidenschaft. Bantocks „Viola Sonata“ hingegen ist ein umfangreiches Werk; eine kraftvolle und überschwänglich schwärmende Darstellung romantischer Gefühle.

Art. Nr.:

8.572757 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

55 Min.

Tracy Anne Smith und Rob MacDonald offenbaren mit dieser CD ein erfrischendes und innovatives Programm einiger der aufregendsten Komponisten unserer Zeit. Stephen Gross‘ Miniaturen in „The Raw and the Cooked“ nehmen Bezug auf Django Reinhardt oder Astor Piazzolla. Die liebliche Klangwelt des Christopher William Pierce ist eine ebenso kunst­ wie eindrucksvolle Reise durch die Welt der Sinne. Wie Gross lässt auch Pierce Einflüsse bedeutender Komponisten – Ligeti und Bach ­ in seine „Three Pieces for Two Guitars“ einfließen. Roland Dyens‘ „Niterói“ ist ein von brasilianischen Rhythmen geprägtes Stück, während „Comme des Grands“ dem Zuhörer die Gefühlswelt von Kindern und Heranwachsenden verdeutlicht: Sehnsucht, Launenhaftigkeit, Bedauern, Hoffnung und Entschlossenheit. 02 . 07. 2 01 2

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CD

Art. Nr.:

8.572350 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

72 Min.

Peter Maxwell Davies formte seine „Dritte Sinfonie“ nach dem Vorbild der symmetrischen Grundprinzipien der Renaissancearchitektur. Doch ebenso vertreten ist in diesem Werk die wilde, ungestüme Natur in Form einer sich dramatisch auftürmenden Meereslandschaft. Der Komponist verwendete mittelalterliche Gesänge, um nicht nur ein wahres Aufgebot tobender Wellen zu erzeugen, sondern auch um nistende Vögel an den Klippen musikalisch darzustellen. Diese zueinander im Gegensatz stehenden Inspirationen verbinden sich in Maxwell Davies‘ „Symphony“ nahtlos, sodass ein Werk voll atmosphärischer Klänge und tiefsinniger Passagen entsteht, die von umfassender und zeitloser Schönheit sind. „Cross Lane Fair“ hingegen ist ein leichteres Werk, besetzt mit Northumbrischen Pipes, der „Bodhran“ (eine irische Trommel) und Kammerorchester.

Art. Nr.:

8.572931 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

77 Min.

„Dornröschen“, das zweite von drei abendfüllenden Balletten Tschaikowskys, erhielt anfänglich vom Zar nur halbherzigen Zuspruch. Heute gilt das Werk zu den bedeutendsten der russischen Ballettmusik des 19. Jahrhunderts. Die Grundlage bildet das Märchen „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault. Die eindrucksvolle Choreographie für das Ballett schuf der legendäre Marius Petipa. Die Besonderheit des Werkes liegt in seinem großen Ideenreichtum begründet, der zu strahlenden und fröhlichen Umsetzungen animiert. Die Highlights auf der vorliegenden CD stammen aus der vollständigen Aufnahme der Naxos­CD 8.550490­92, die vom „Penguin Guide“ mit drei Sternen ausgezeichnet wurde und für Andrew Mogrelias „Wärme, Anmut und Lebendigkeit“ ausstrahlende Leistung als Dirigent großes Lob erhielt. 02 . 07. 2 01 2

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CD

Art. Nr.:

8.572463 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

55 Min.

Bereits als Jugendlicher schrieb Andrés Isasi in einem einfachen, romantischen Stil, der von Grieg und Dvořák inspiriert ist, das „Streichquartett Nr. 0“. Diese Komposition nimmt in der chronologischen Werkbezeichnung eine Sonderstellung ein, da der Komponist dieses Werk als eines seiner frühesten Schaffensperiode zugehöriges empfand und es somit nicht direkt der chronologische Folge seiner Streichquartette zurechnen wollte. Das deutlich sinfonischer wirkende „Streichquartett Nr. 2“ wurde vom Isasi Quartett 2010 uraufgeführt. Isasi verwendete Teile dieser Komposition in seinen Instrumentalwerken wieder, unter anderem den dritten Satz in der „Suite Nr. 2“ (8.557584). Bei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich um den ersten von drei Teilen, in denen Isasis komplette Streichquartette eingespielt werden.

Art. Nr.:

8.572869 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

65 Min.

Qunihico Hashimoto war einer der führenden japanischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Interesse für die Verbindung japanischer und europäischer Musikformen entstand bereits in frühster Kindheit, in der er mit Einflüssen der westlichen Musik in Berührung kam. Später förderte eine zweijährige Studienreise nach Europa dieses Interesse. Bei der „Sinfonie Nr. 2“ handelt es sich um ein Auftragswerk anlässlich der Neuerungen in der japanischen Verfassung nach dem Zweiten Weltkrieg. Hashimoto vereint in diesem Werk den Jubel über die neue Rechtsordnung mit einer introspektiven Sehnsucht nach früheren Zeiten. In „Three Wasan“ vertonte der konvertierte Christ durch die Verschmelzung traditioneller Gesänge mit der Ausdruckskraft des „bel canto“­Stils buddhistische Texte, die die Schönheit des „Reinen Landes“ aber auch des christlichen Himmels preisen. 02 . 07. 2 01 2

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CD

Art. Nr.:

8.559722 Preiscode:

AD Setinhalt:

1­CD Laufzeit:

59 Min.

Die Musik des mit zahlreichen Auszeichnungen geehrten Komponisten Adolphus Hailstork spricht den Hörer an ­ direkt und subtil . Das Auftragswerk „Symphony No. 1“ zeigt deutlich sein meisterhaftes Können, ein lyrisches und zugleich impulsives Werk von höchster Qualität zu komponieren. Die „Three Spirituals“, ursprünglich für Orgel komponiert, erzeugen eine äußerst ergreifende orchestrale Klangatmosphäre. „Fanfare on Amazing Grace“ hingegen verkörpert einen eher vornehmen und zurückhaltenden Charakter. Deutlich lebhafter ist das Werk „An American Port of Call“, bei dem sich Hailstork von der Stadt Norfolk in Virginia inspirieren ließ. „Whitman’s Journey“ ist eine Hymne der Hoffnung für all jene, die zu ihrer Reise über das „Meer des Lebens“ aufbrechen.

Art. Nr.:

8.559721 Preiscode:

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1­CD Laufzeit:

50 Min.

Die Musiksprache von Jonathan Leshnoff ist ebenso lyrisch wie auch voll lebhafter Dynamik. Das „Streichquartett Nr. 2“ spiegelt Leshnoffs originellen und lebendigen Kompositionsstil wider, indem er unerwartet geheimnisvolle Passagen mit Inspirationen aus dem jüdischen Klezmer verbindet. Ständig wechselnde Blickwinkel und kontrastierende Klänge beherrschen „Seven Glances at a Mirage“. In „Cosmic Variations on a Haunted Theme“ kommt es zu einem Wechselspiel zwischen Andeutungen von den Chorälen Bachs und der Dramatik Bartóks. „…without a chance“ ist eine Antwort auf das Drama von 9/11: Die anfangs schnellen und abgehackten Rhythmen werden zum Schluss auf ergreifende Weise in sanften Akkorden der Marimba aufgelöst. 02 . 07. 2 01 2

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NAXOS-Neuheiten im Juli 2012