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IHR BEGLEITER DURCH DIE SIEBEN NATURPARKE 2019

Natur wirkt! MIT UNTERSTÜTZUNG VON LAND UND EUROPÄISCHER UNION Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete


2 ALMENLAND

MÜRZER OBERLAND

PÖLLAUER TAL

SÖLKTÄLER

Naturpark Südsteiermark, Naturpark des Jahres 2018 © Steiermark Tourismus

3 STEIRISCHE EISENWURZEN

SÜDSTEIERMARK

ZIRBITZKOGELGREBENZEN


Piktogramme .......... für Schulgruppen

........ für Familien

............. mit Öffis erreichbar

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© Michael Dvorak

Feldlerche (Alauda arvensis), Vogel des Jahres 2019, auf einem Eingriffeligem Weißdorn (Crataegus monogyna). In Österreich hat sich der Feldlerchen-Bestand in den letzten 20 Jahren halbiert. Weitere Informationen: siehe Seite 160

MÜRZER OBERLAND

............. Wanderbus

............ Hunde erlaubt

.............. spezieller Hinweis

Ermäßigungskarten Schladming-Dachstein Sommercard

Murau-Murtal ­GästeCard

GenussCard Oststeiermark, Thermenland- & Vulkanland Steiermark, Süd- & Weststeiermark

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ALMENLAND

............ barrierefrei

............ Regenwetter-Tipp

ZIRBITZKOGELGREBENZEN PÖLLAUER TAL

Vielfalt oder Einfalt? Warum es keine „unnützen“ Tierarten gibt .......... 158 Wenn Kulturfolger der Kultur nicht mehr folgen können ........................ 160 360 °-Rundblick Steiermark ............................................................................. 162 Der perfekte Begleiter für Ihre Wanderung ................................................. 164 Alle Termine 2019 .............................................................................................. 166 Steiermark-Karte ................................................................................................ 178

SÜDSTEIERMARK

Die sieben Naturparke Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ................................................................. 22 Naturpark Südsteiermark ................................................................................. 42 Naturpark Steirische Eisenwurzen ................................................................. 62 Naturpark Sölktäler ............................................................................................ 80 Naturpark Pöllauer Tal ..................................................................................... 98 Naturpark Mürzer Oberland ........................................................................... 116 Naturpark Almenland ....................................................................................... 134

STEIRISCHE EISENWURZEN

Natur wirkt! Eine Einladung zum Ausprobieren ......................................... 7 Die ­steirischen N ­ aturparke – Zahlen und Fakten ....................................... 8 Wie die Klimaveränderung auf unsere Natur wirkt ................................... 10 Wiesen: Blütenpracht oder Einheitsgrün aus Menschenhand ............... 16 Die steirischen Naturparke in Graz................................................................. 18 Lebensraum Streuobstwiese............................................................................. 20

SÖLKTÄLER

Inhalt


ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Eine Einladung zum Ausprobieren

© Josef Moritz

Über die Wirkung der Natur wird viel geschrieben. Studien belegen die Wichtigkeit der Naturerfahrung für unsere Entwicklung und die Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Auch topaktuelle Medien we­ cken mit Glücksformeln und romantisierenden Bildern die Sehnsucht nach Natur, preisen Orte der Entschleunigung, und liefern dazu die passenden Kraftquellen.

SÖLKTÄLER PÖLLAUER TAL

In der heurigen Ausgabe von „Natur wirkt!“ widmen wir uns mit unseren Naturführungen und Ausflugstipps besonders den Themen Wiese, Wald und Wasser. Seit Jahrtausenden beschäftigt der Mensch sich mit diesen Lebensräumen – er nutzt sie, lebt mit und in ihnen, beutet sie aus, wandelt sie um. Mit dem „Modell Naturpark“ hat der Mensch ein Instrument erschaffen, um diese Lebensräume und ihre Artenvielfalt zu erhalten, aber auch in vielen Bereichen zukunftsfähig zu bewirtschaften. Der Mensch schützt seinen Lebensraum vor sei­ nem eigenen Handeln – die Natur überwindet mit der Natur die Natur.

MÜRZER OBERLAND

Gerne zeigen wir Ihnen diese dynamischen Kreisläufe und begleiten Sie im Zuge von „Natur wirkt!“ zu besonderen Naturjuwelen wie ­Almen, Streuobstwiesen, Weinberge, Moore, Schluchten, Wasserfälle und Ursprungsquellen, und führen Sie in die ebenso sinnliche und nährende Welt der Naturpark-Spezialitäten. Auf ein gutes Leben! Bernhard Stejskal, NATURPARKE STEIERMARK

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ALMENLAND

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Albrecht Dürer (1471 bis 1528) – Das große Rasenstück (1503) Zu den dargestellten Pflanzen gehören Knäuelgras, Breitwegerich, Ehrenpreis, Schafgarbe, Gänseblümchen und Löwenzahn.

© Albertina, Vienna / Google Art Project

Und tatsächlich: Eine gut gestimmte Wanderung durch intakte Natur­ räume erfüllt uns mit Selbstvertrauen, Körperbewusstsein, schärft die Beobachtungsgabe und Konzentrationsfähigkeit, macht uns wach, interessiert und beweglich. Wer das einmal entdeckt hat, spricht oft von einem Wunder … Schöner noch: Es ist unser Lebensraum.

STEIRISCHE EISENWURZEN

SÜDSTEIERMARK

Natur wirkt!


ZIRBITZKOGELGREBENZEN SÜDSTEIERMARK

Die ­steirischen ­Naturparke

SÖLKTÄLER

STEIRISCHE EISENWURZEN

• Fläche: 2.160 km² • 34 Naturparkgemeinden • 94.237 EinwohnerInnen (2018) • 39 Naturpark-Schulen • 21 Naturpark-Kindergärten • 27 Naturpark-Juwele • 87 NaturvermittlerInnen • 1.102.345 Nächtigungen / Jahr (Tourismusjahr 2018) • 65 Naturpark-GastgeberInnen – Hotels und Pensionen • 73 Naturpark-Spezialitäten-PartnerInnen

Kernaufgaben

PÖLLAUER TAL

• Naturparke arbeiten in den Bereichen Naturschutz, Bildung, Erholung und Regionalentwicklung. Ziel ist es, öko­logisch intakte Kulturlandschaften zu erhalten bzw. zu entwickeln. • „Schützen durch Nützen“ – Naturparke sichern durch zukunftsfähige Schutz-, Pflegeund Nutzungsformen gesunde Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und Menschen.

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ALMENLAND

• Innovative Formen der Natur­vermittlung sind das zentrale I­ nstrument für Bewusstseinsbildung im Sinne von integriertem, dynamischem Naturschutz.

© Bernhard Bergmann

MÜRZER OBERLAND

• Durch zahlreiche Naturschutz- und Regionalentwicklungsprojekte stärken Natur­parke die regionalen Wirtschafts­kreisläufe.


ZIRBITZKOGELGREBENZEN

(Datenquelle: Beobachtungsdaten der ZAMG)

5. Juni

SÜDSTEIERMARK

22. Mai 15. Mai 8. Mai 1. Mai

STEIRISCHE EISENWURZEN

24. April 1970 1975 1980 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 Mittlerer Blühbeginn

Langjähriger Trend

Der steirische Naturkalender zeigt es Man kann von der Klimaverän­ derung leider nicht mehr halten, was man will. Mit doppelt so hoher Geschwindigkeit als im weltwei­ ten Durchschnitt ist die Jahresmit­ teltemperatur im Alpenraum wäh­ rend der letzten 100 Jahre um etwa 1,8 °C angestiegen. Das wirkt sich nicht nur auf uns Menschen, son­ dern auch auf Pflanzen und Tiere aus. So zieht der Frühling mit der ersten Blüte oder dem Beginn des Laubaustriebs um durchschnitt­ lich sieben bis zehn Tage früher ins Land als noch vor 30 Jahren. Auch

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der Beginn der Herbstfärbung des Laubes hat sich um einige Tage nach hinten verschoben, und die Vegetationsperiode ist bis zu zwei Wochen länger geworden! Wie sich die Klimaveränderung auf die Naturentwicklung der steiri­ schen Naturparke auswirkt, wird seit zwei Jahren im Zuge der Initi­ ative „Naturkalender Steiermark“ in allen steirischen Naturparken beobachtet und erforscht. An die tausend Kinder in den Naturpark­ schulen und viele Erwachsene

beobachten Blattaustrieb, Blüte oder Fruchtreife an eigens ge­ pflanzten Heckensträuchern am Schulgelände und in der freien Natur. Wenn Sie auch wissen möch­ ten, wie die Klimaveränderung die Naturentwicklung vor Ihrer Haustüre beeinflusst, beobach­ ten Sie wie die SchülerInnen der Naturparkschulen einen Holun­ der (oder Holler) in Ihrer Nähe: Einfach über die Jahre das Datum des Blühbeginns mitschreiben, miteinander vergleichen, und schon können Sie die Auswirkun­ gen der Klimaveränderungen in Ihrer Umgebung erkennen. Aus den Beobachtungsreihen lässt sich nämlich ablesen, dass die Eintrittszeiten von Blüte oder Fruchtreife wie in dem hier dar­

gestellten Hollerdiagramm zwar von Jahr zu Jahr schwanken, sich aber systematisch nach vorne verschoben haben.

SÖLKTÄLER

Wie die Klimaveränderung auf unsere Natur wirkt

Der Anstieg der globalen Mittel­ temperatur wird damit für alle aufmerksamen Naturbeobach­ terInnen durch den klaren Trend zur immer zeitigeren Blüte sicht­ bar. Wie die Klimaveränderung weitergeht, wird uns der Holun­ der in den nächsten Jahren noch zeigen. Vorausgesetzt es gibt vie­ le fleißige Beobachtende, die auf unseren Holler schauen und den Naturkalender mitschreiben.

MÜRZER OBERLAND

Seit 1970 hat sich der Blühbeginn des Schwarzen Holunders um fast drei Wochen ­vorverschoben.

Alles zum steirischen Natur­ kalender unter: www.naturkalender-­ steiermark.at

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PÖLLAUER TAL

Eintrittsdatum

29. Mai

ALMENLAND

© Lacon

Blühbeginn Schwarzer Holunder in Österreich


gelbe Gebiete: der Holunder steht bis zum 25. Mai in Vollblüte grüne Gebiete: der Holunder geht erst nach dem 25. Mai in Vollblüte

STEIRISCHE EISENWURZEN

SÜDSTEIERMARK

Wie weit die Holunderblüte (oder Hollerblüte) am 25. Mai in den letzten Jahren in der Steiermark war, können Sie anhand dieser Karten sehen. Mal blüht der Ho­ lunder am 25. Mai erst in den süd­ lichsten Lagen der Steiermark, mal blüht er zur selben Zeit schon bis ins Mürztal und läutet den Beginn des Frühsommers ein. Die Schwan­ kungen können dabei wirklich groß sein und in extremen Jahren drei oder vier Wochen betragen.

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Die Hollerblüte am 25. Mai

Mürzer Oberland Steirische Eisenwurzen

Sölktäler

Almenland

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Pöllauer Tal

PÖLLAUER TAL

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25. Mai 2015

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25. Mai 2016

Südsteiermark

25. Mai 2017

25. Mai 2018

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Fortschritt der Vollblüte des Schwarzen Hollers von 2015 bis 2018

MÜRZER OBERLAND

Hollerblüte (Sambucus nigra)


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teilen. Und schon sind es zehn Jahreszeiten! Diese finden Sie mit­ samt typischer Tiere und Pflanzen auf den phänomenalen Naturka­ lender-Drehscheiben. Damit kön­ nen Sie jedes Jahr die Naturent­ wicklung prognostizieren. Wie das genau geht, steht auf der Rückseite der Scheibe.

Noch dazu dienen die App-Beob­ achtungen zum Schwarzen Hol­ ler einem Computermodell, mit dessen Hilfe hunderte steirische Betriebe, die sich am österreichi­

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Die Drehscheiben bekom­ men Sie zum Selbstkostenpreis in den Naturparken und beim Verein Naturparke Steiermark (www.naturparke-­steiermark.at). Am besten gleich bestellen und den Naturkalender-Dreh raus haben!

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SÜDSTEIERMARK

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Die phänomenale Drehscheibe

schem Programm für umwelt­ gerechte Landwirtschaft (ÖPUL) beteiligen, in Jahren mit zeitiger Wiesenentwicklung flexibel und früher mähen können. Somit helfen alle App-BenutzerIn­ nen der Naturkalender-Familie dabei, dass die LandwirtInnen gutes Futter haben und die Wie­ sen bunt und artenreich bleiben. Und natürlich helfen die Beobachtungen zur Blüte oder Fruchtreife auch den Be­ sucherInnen der Natur­parke, die Natur-Höhe­­ punkte genau dann zu erle­ ben, wenn sie am schönsten sind!

STEIRISCHE EISENWURZEN

Mehr Scheiben? Gibt’s in allen 7 Steirischen Naturparken und beim Verein Naturparke Steiermark

Mit der Naturkalender-App kann man Tier-und Pflanzenarten der Naturparke fotografieren und ganz einfach eintragen, in wel­ cher Entwicklungsphase sie sich gerade befinden. Jede Beobach­ tung und jedes Foto liefern dabei einen wertvollen Beitrag für die Natur- und Klimaforschung in der Steiermark, in Österreich und der ganzen Welt. Denn die Sich­ tungen fließen in die europäi­ sche phänologische Datenbank ein, die von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) betreut wird.

SÖLKTÄLER

Projektinfos! Gibt’s unter www.naturkalender-steiermark.at

Mit einem Dreh die Naturentwicklung prognostizieren Im Gegensatz zum Datumskalen­ der ist der Naturkalender von Jahr zu Jahr und von Gegend zu Gegend unterschiedlich. Wenn man auf den Blühbeginn von bestimmten Pflanzenarten oder auf tierische Aktivitäten achtet, kann man den Frühling in einen Vorfrühling, ei­ nen Erstfrühling und einen Voll­ frühling untergliedern. Diese Ein­ teilung wird dem Rhythmus der Natur schon wesentlich gerechter. Auch Sommer und Herbst lassen sich genauso wie der Frühling in Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer sowie Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst unter­

Die coole Naturkalender-App

Bad Radkersburg

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In 5 Sekunden der Klima­forschung und den LandwirtInnen helfen

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Wenn du z. B. eine blühende Dirndl am 15. März beobachtest, dann dreh die Scheibe so weit, bis der 15. März genau mittig über der Dirndl steht. So kannst du vorhersagen, wann die anderen Phänomene im Jahresverlauf bei durchschnittlicher Witterung zu erwarten sind.

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN SÜDSTEIERMARK STEIRISCHE EISENWURZEN

Mark Ressel grünes handwerk, Ökologe & diplomierter Trainer

Damit die Wiese blütenreich ist, braucht sie Mahd und keine bis geringe Düngung. Je nach Wiesen­ typ muss also ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Das Mähgut findet dabei in der Landwirtschaft

PÖLLAUER TAL

Bunte Wiesen nicht überall Sie kennen die bunte Wiese noch, von der Sie den Muttertags-Blu­ menstrauß gepflückt haben? Manche können die Frage mit „Ja“ beantworten, viele aber wohl nur noch mit „Nein“. Entweder ist sie zu Einheitsgrün verkommen oder wurde verbaut oder zu Wald. © Daniel Kreiner

Wiesen – ganz natürlich und selbstverständlich? Wiesen gibt es landauf und landab. Sie werden gemäht und gedüngt – meistens zumindest. Doch sobald die Mahd eingestellt wird, geht’s ziemlich rasch Richtung Wald. Schon nach wenigen Jahren kom­ men Sträucher und Bäume auf. Spätestens nach zehn bis zwölf Jahren herrscht dichtes Gestrüpp vor, und der Wald ergreift Besitz. Das erklärt, warum Wiesen den Einsatz des Menschen brauchen – denn sie stellen halbnatürliche Lebensräume dar.

SÖLKTÄLER

Bunte Blütenpracht oder Einheitsgrün aus Menschenhand

Einheitsgrün Logisch ist aber auch, dass bei vier bis sechs Mahden pro Jahr und starker Düngung, wie es heute in der Landwirtschaft meist passiert, die Vielfalt stark zurückgeht. Ebenso sorgen im Hausgarten der wöchentliche Rasenmäher-Einsatz oder gar der ständig rotierende Mäh-Roboter für Einheitsgrün und stellen ein Armutszeugnis aus.

Das Mähen von Wiesen ist an steilen Hängen auch heute noch Handarbeit.

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MÜRZER OBERLAND

Wiesen

Artenreichtum Wer so seine Wiesen bewirt­ schaftet, sorgt für Blumen­ reichtum mit bis zu 70 verschie­ denen Pflanzenarten und noch mehr Insekten – von Käfern, über ­Wanzen bis zu Schmetterlingen

und Bienen. Von dieser Vielfalt profitiert letztendlich die Vogel­ welt – vom Braunkehlchen bis zum Wiedehopf. Und die Herzen aller NaturliebhaberInnen schla­ gen höher.

ALMENLAND

© Maria Häuslhofer; Heli Kammerer – grünes handwerk Artenreiche Blumenwiesen werden immer seltener, und mit ihnen verschwinden immer mehr Insektenarten.

als Futter Verwendung. Der Zeit­ punkt ist ebenso wichtig und vom Wiesentyp abhängig. Im Hügel­ land der Ost-, West- und Südstei­ ermark werden Fettwiesen das erst Mal Mitte Mai bis Mitte Juni gemäht (sog. Heumahd); Mager­ wiesen hingegen Ende Juni bis Mitte Juli. Die zweite Mahd, die „Krummet-Mahd“, findet Anfang bis Ende August statt. Manche Magerwiesen werden gar nur einmal gemäht. In Berglagen ver­ schieben sich die Mähzeitpunkte weiter nach hinten.


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Die steirischen Naturparke in Graz

FREI ZUGÄNGLICH INFO Naturparke Steiermark T +43 / 664 / 8321337 naturparke@ steiermark.com www.naturparke-­ steiermark.at FACHLICHE BERATUNG grünes handwerk

... und 250 weitere alte Obstsorten bei der größten Obst-Ausstellung Österreichs Von August bis Oktober tritt wöchentlich die Bestimmungskommission zusammen. Nur wenn alle 93 Merkmale passen, ist eine alte Obstsorte richtig bestimmt, und sie darf mit nach Graz. So wurden zuletzt Naturpark-­ Raritäten wie Schieblers Taubenapfel, Löschnig Renette oder Prinz Albrecht von Preußen entdeckt. Und damit Hirsch und Schaf nicht die einzigen Tiere bleiben, gesellen sich der Große Katzenkopf und die Wolfsbirne, zwei seltene Mostbirnen, dazu. Bringen Sie Ihre unbekannten Sorten mit zur Bestimmung – hier bekommen Sie Antworten auf alle Fragen von A bis Z: von Aufpfropfen, Bestäubung, Cox Orange, Dörrbirne, Edelreis über Naturschutz bis Zwetschke.

SÜDSTEIERMARK

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Die bunte Blumenwiese mit Margerite, Glockenblume, Bocksbart & Co. ist eine Wohl­ tat für alle Naturliebenden. Viele Hausgarten­ besitzerInnen bemühen sich um die bunte Wiese … Hier erfahren Sie, wie das Ökosystem Wiese funktioniert. Dabei geht es um die richtige Pflege genauso wie um Wiesenkräuter und de­ ren Inhaltsstoffe. BiologInnen und Kräuterpä­ dagogInnen präsentieren ihr bestes Grünzeug, erklären, warum Ampfer sauer macht und viele Orchideen verschwinden. Kost­proben von Gebackener Wiese oder Himmelschlüssel­ likör bringen Ihre Geschmacksknospen zum Blühen. Zum Mitnehmen gibt es außerdem die Rezepte.

ORT Herrengasse – Landhaus 8010 Graz

SÖLKTÄLER

Was Ihnen hier blüht, werden Sie nicht so schnell veressen

TERMIN Mittwoch, 8. Mai, 10 – 17.30 Uhr

TERMIN Mittwoch, 16. Okt., 10 – 17 Uhr ORT Herrengasse – Landhaus, 8010 Graz FREI ZUGÄNGLICH INFO: Naturparke Steiermark T +43 / 664 / 8321337 naturparke@ steiermark.com www.naturparkesteiermark.at FACHLICHE BERATUNG OIKOS, Gleisdorf

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PÖLLAUER TAL

Hirschbirne trifft Schafnase ...

MÜRZER OBERLAND

Grünzeug von der Wiese

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Die Wolfsbirne wird aufgrund ihres roten Fruchtfleisches auch Blutbirne genannt.

STEIRISCHE EISENWURZEN

© Alois Wilfling / OIKOS

© Gery Wolf Kräuter-Fachsimpelei in der Grazer Herrengasse


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unserer Kulturlandschaft. Bis zu 5.000 Tier- , Pflanzen- und Pilzar­ ten tummeln sich hier. Seit jeher versorgten sie unsere Vorfahren – ohne synthetischen Pflanzen­ schutz und Dünger. Hier liegt die Genbank der Steiermark. Von den einst über 2.000 Sorten findet sich heute im Handel nur noch eine Handvoll. 3.  Unsere Gesundheit Helikopter-Mama und Okto­ kopter-Papa kreisen über ihren Sprösslingen und verunmögli­ chen, dass ein Gravensteiner aus dem Garten aufgeklaubt und da­

5.  Fairness Für 1.000 Kilo Streuobst bekam ein Landwirt 2018 etwa 40 Euro. Mit Billigstangeboten lockt der

Die steirischen Naturparke tra­ gen mit zahlreichen Initiativen zur Erhaltung der Biodiversität in Streuobstwiesen bei.

Alois Wilfling OIKOS, Biologe, Pomologe & ­Wissenschaftlicher Illustrator alois.wilfling@gmx.at

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SÖLKTÄLER

STEIRISCHE EISENWURZEN

SÜDSTEIERMARK

4.  Klimawandel & Regionalität Eine Nahversorgung mit eigenem Obst ist heute nicht mehr mög­ lich. Der steirische Apfel wan­ dert nach Übersee, bei uns zieren Früchte aus Chile und Südafrika die Regale. In Zeiten des Klima­ wandels ist eine Selbstversor­ gung mit kurzen Transportwegen Gebot der Stunde.

Handel KundInnen, die mit ih­ rem kurzfristigen Denken die obigen vier Punkte aufs Spiel setzen. Verlierer ist die vielbe­ schworene kleinstrukturierte Landwirtschaft. Wie muss ein fairer Handel mit LEBENSmitteln aussehen?

PÖLLAUER TAL

1.  Der Geschmack Dem geschmacklichen Obst-­ Einheitsbrei aus dem Supermarkt steht eine endlose Geschmacks­ palette der alten Sorten gegen­ über. Seine sortentypische Würze macht den Schönen von Boskoop zum idealen Strudelapfel. Die Geschmacksqualitäten von Him­ beer- und Rosenapfel finden zu­ nehmend Eingang in die Spitzen­ gastronomie. 2.  Biodiversität & Landschaftsbild Streuobstwiesen gelten als die artenreichsten Lebensräume

bei gar etwas von „Mutter Erde“ mitgenascht wird. Vollreifes Streuobst enthält hunderte Vi­ talstoffe. Makel wie Rußtau oder Schorf sollten wir bewusst ak­ zeptieren.

MÜRZER OBERLAND

Fünf Gründe für ein klares Bekenntnis zu alten Obstsorten

Der Strukturreichtum in Streuobstwiesen begünstigt eine hohe biologische Vielfalt.

ALMENLAND

Lebensraum Streuobstwiese

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Fotos © Alois Wilfling / OIKOS Geschmack und Gesundheit aus dem Hausgarten. Ein Steirischer Maschanzker als wahres Lebensmittel.


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Naturpark ZirbitzkogelGrebenzen © TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Tom Lamm

• 1983 gegründet

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• Unsere Kulturlandschaft: Wald- & Seenregion der Neumarkter Passlandschaft im Bezirk Murau in der Obersteiermark zwischen Zirbitz­kogel (2.396 m) und Grebenzen (1.870 m) • Unser Leitthema: NaturLesen • Unser  Leitprodukt: Via Natura – NaturLese-Weit­wan­ derweg (130 km in 10 Etappen) • Fläche: 285 km² • 7.625 EinwohnerInnen • 5 Naturpark-Schulen • 4 Naturpark-Kindergärten • 10 NaturvermittlerInnen • 114 Nächtigungsbetriebe  (davon 15 Naturpark-GastgeberInnen)

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN

NATURJUWELE Dürnberger Moor, Furtner Teich, Grebenzen-Höhen, Hörfeld Moor 3 NATURPARK-GEMEINDEN Mühlen, Neumarkt in der Steiermark, St. Lambrecht WEITERE AUSFLUGSZIELE: „NaturLesen“ – die Zeichen der Natur wahr­ nehmen, Zusammenhänge und Bedeutungen erkennen; die Natur ist ein „großes Buch“, in dem jede und jeder lesen kann. NaturLese-Museum Neumarkt (NaLeMu), NaturLese-­Weitwanderweg Via Natura, NaturLese-­ Park Neumarkt, MiraVita – der Lebensphasengarten, Benediktinerabtei und Stiftsgarten St. ­Lambrecht, Wallfahrtskirche Maria Schönanger, Burgruine Steinschloss, Burg Dürnstein, Schloss Lind, Bauernmuseum & -mühle Mühlen, ­Keltenmuseum Noreia, NOVUM FORUM – Museumszent­ rum Neumarkt, Wegrand­apotheke Perchau, Gesundheitstherme Wildbad, Zirbitzkogel, Grebenzen, Ursprungsquellen Zeutschach und Pöllau, Graggerschlucht mit Kaskadenwasserfall, Auerlingsee, Etappen 11–14 der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ (siehe S. 163).

RICHTUNG GRAZ, RED BULL RING

RICHTUNG ­SALZBURG

SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE Feuerlilie, Krainer Tollkraut, Orchideen, Fieberklee, Moorbirke; Stein­ adler, Auerhahn, Kammmolch, Gelbbauchunke, Rohrdommel

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Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

SCHUTZGEBIETE Dürnberger Moor, Furtnerteich, Ramsar Schutzgebiet Hörfeld Moor, Europaschutz­gebiete Furtner Teich / Dürnberger Moor, Zirbitzkogel AUSZEICHNUNGEN • „Jakob“, Internationaler Alpen-Adria-Tourismuspreis, 2012 • „Leuchtturm des Österreichischen Tourismus“, 2013 – www.naturpark-auszeit.at • „Österreichisches Wandergütesiegel“, seit 2013 LEITVERANSTALTUNGEN Naturpark-Fußwallfahrt (25.5.2019), Naturpark-Fest mit Karneval der Naturwesen (1.6.2019), Gartenlust-Fest (1.6.2019), NAPADU und Hindernislauf (17.8.2019) KONTAKT: TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen Verein Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen GF: MMag. Gunter Brandstätter; Hauptplatz 1, 8820 Neumarkt, T +43 / 3584 / 2005 info@natura.at, www.natura.at, www.nalemu.at

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Waldbaden TERMINE jeden Freitag, Mai bis Oktober, 9.30 Uhr

Geführte Wanderung mit anschl. Einkehr

DAUER 6 Stunden inkl. Einkehr

Von unseren NaturparkführerInnen erfahren Sie Wissenswertes über den durch die Eis­ zeit entstandenen Muhrenteich. Im Natura2000-Schutzgebiet Dürnberger Moor können anschließend mit ein bisschen Glück biodiverse Raritäten vom fleischfressenden Sonnentau bis zur Gelbbauchunke entdeckt werden. Beim letz­ ten Teil der Wanderung gibt es einen kleinen Einblick in die Welt des größten, flugunfähigen Vogels – des Straußes.

TREFFPUNKT Muhrenteich 8820 Zeutschach

9,2 km, 252 hm aufsteigend, 199 hm absteigend. Anschl. Einkehr im Gasthaus Kirchmoar (Naturpark-GastgeberIn). Gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Getränk.

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Führungen

© Steiermark Tourismus / ikarus.cc

© TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Mediadome

Von fleischfressenden Pflanzen und flug­ unfähigen Vögeln

PREISE: € 25,– pro Person inkl. Bustransfer, mit Murau-Murtal Gästecard € 20,– INFO UND ANMELDUNG bis Donnerstag, 16 Uhr: TVB Naturpark Zirbitzkogel-­Grebenzen 8820 ­Neumarkt / Stmk. T +43 / 3584 / 2005 info@natura.at

Baden in den Gezeiten der Natur Lassen Sie den Alltag hinter sich und öffnen Sie Schritt für Schritt all Ihre Sinne. Atmen Sie die heilsame Waldluft und bewundern Sie die kleinen Dinge am Weg. Staunen Sie über die Meisterleistung des Waldes in Bezug auf Biodiversität und Klimawandel. „Wald­ bademeisterin“ Claudia sorgt für die richtige Dosierung und bringt Sie auf „Du und Du“ mit der wunderbaren Welt des Waldes.

TERMINE: jew. 14 Uhr: 21. Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. August, 17. Sept., 15. Okt., individuelle Termine auf Anfrage DAUER: 3 – 4 Stunden TEILNEHMENDE 4 – 8 Personen TREFFPUNKT Landsitz Pichlschloss 8812 Mariahof PREIS: € 30,– p. Person

Gutes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende Bekleidung, Getränk. Kinder-/Hundebetreuung auf Anfrage.

Partner www.naturpark-auszeit.at

INFO & ANMELDUNG bis 18 Uhr des Vortages bei NATURVERMITTLERIN Claudia Gruber Naturtherapeutin i. A. T +43 / 650 / 321 4747 info@meine-natur.at

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Hinschauen erlaubt Jede Woche ein spannendes NaturLese-Thema! Altes Wissen erfahren und die Zusammenhänge in der Natur besser verstehen. Unsere PartnerInnen leben ihre Themen, neh­ men Sie mit auf eine Reise rund um den Betrieb und ermöglichen Ihnen einen tiefen Einblick in die Artenvielfalt und deren Veränderungen im Laufe der Zeit. Erkenntnisse für Ihr eigenes Leben sind dabei nicht ausgeschlossen!

Bei jedem Wetter!

TERMINE jeden Donnerstag von Mai bis Oktober, 14.30 Uhr

NaturLese-Museum Neumarkt – NaLeMu Das Mitmachmuseum für die ganze ­Familie

DAUER: 1 – 1,5 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 4 TREFFPUNKT wird bei Anmeldung bekannt gegeben. PREIS: € 5,– pro Person INFO UND ANMELDUNG bis 16 Uhr des Vortages: TVB Naturpark ­Zirbitzkogel-Grebenzen 8820 Neumarkt / Stmk. T +43 / 3584 / 2005 info@natura.at

Spannend, so ein Bienenvolk! In unserem neu eröffneten NaturLese-Museum können Sie diesen fleißigen Honigsammlerinnen im Sommer bei ihrer Arbeit zusehen. Sie er­ fahren viel über die ganz große Wichtigkeit der Bienen als Bestäuber und was wir alle beitragen können, damit es ihnen gut geht. Dazu warten noch verschiedene Räume mit anderen spannenden Naturthemen darauf, von Ihnen besucht und interaktiv bespielt zu werden. Immer im Fokus: Die Natur – wie sehen, behandeln, schützen wir sie, und was können wir von ihr lernen?

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Führungen

Ganzjährig geöffnet! Jeden Sonntag 30 % Ermäßigung mit Murau-Murtal Gästecard.

ÖFFNUNGSZEITEN Mo bis Fr 9 –17 Uhr. Ostern bis 31.10.: auch Sa & So 10–17 Uhr. Letzter Einlass jew. 16 Uhr. Feiertage und Sonderöffnungszeiten siehe Homepage PREISE: € 5,– pro Pers., Kinder bis 3 Jahre frei. Familienkarte (2 Erw., 2 Kinder) € 15,– Gruppen (ab 5 Pers.): € 4,– pro Pers. INFO UND ANMELDUNG Naturparkbüro Neumarkt T +43 / 3584 / 2005 office@nalemu.at www.nalemu.at

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN

© TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Mediadome

© TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Mediadome

Wald und Wiese treiben’s bunt


Den Lebenslauf des Menschen lesen In diesem privaten Gartenrefugium können Sie den Lebenslauf des Menschen mit ganz neuen Augen erleben. Jede Lebensphase wird in einem besonders gestalteten Abschnitt dargestellt – mit Tafeln, eigenen Formen und Pflanzen. So spazieren Sie durch einen einzigartigen Bio­ diversitätsgarten und erfahren nebenbei noch eine Menge über Ihre eigene Biografie.

ÖFFNUNGSZEITEN jeden Mittwoch von Mitte Mai bis Mitte ­September, 15–18 Uhr PREIS Gartenbesuch kostenlos! TREFFPUNKT G. Karners Biographie­ garten „MiraVita“ Türkengasse 2, Neumarkt INFORMATIONEN ­Naturparkbüro ­Neumarkt T +43 / 3584 / 2005

Highlights: Schauraum Lebensphasen, Vorgeburtlicher Garten, 7-Jahresgarten, Paradiesgarten

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Urlaubsangebot: (Er-)Lebensraum Natur Einfach aus dem Hamsterrad namens Alltag und Bürostress aussteigen? Warum denn nicht? Urlaub im Naturpark Zirbitzko­ gel-Grebenzen bedeutet Urlaub in der puren Natur – und die ist sicher geduldiger als der Post­ eingang. Um Ihre Freizeitlektüre müssen Sie sich keine Gedanken machen: Mit dem „Buch der Na­ tur“ liegt jederzeit ein Bestseller für Sie bereit.

• 3 Nächte beim zertifizierten Natur­ park-Gastgeberbetrieb inkl. Frühstück oder HP (bei FeWo / FeHaus / Camping: Selbstversorger) • Geführte NaturLese-Wanderung inkl. Wanderbustransfer • NaturLese-Führung „Wald und Wiese treiben’s bunt“ • Eintritt ins NaturLese-Museum Preis pro Person

ab € 119,–

Gültig: 1.5.2019 – 31.10.2019

INFOS & BUCHUNG: TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, KÖR GF: MMag. Gunter Brandstätter, Hauptplatz 1, 8820 Neumarkt T +43 / 3584 / 2005 info@natura.at, www.natura.at

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN

© TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Mediadome

© Günther Karner

MIRAVITA – der ­Lebensphasengarten


ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Naturpark-GastgeberInnen Zirbitzkogel-­Grebenzen Almwellness Tonnerhütte, 8822 Mühlen T +43 / 3586 / 30077, www.tonnerhuette.at Camping am Badesee, 8822 Mühlen T +43 / 3586 / 2418, www.camping-am-badesee.at Gasthaus Gössler, 8822 Mühlen T +43 / 3586 / 2251, www.gasthaus-goessler.at Gasthof zur Linde, 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 2601, www.gasthof-zur-linde.com Ferienhaus „Zur alten Schmiede“ 8812 Maria­hof, T +43 / 3584 / 2879 www.ferienhaus-schmiede.at Hotel Landsitz Pichlschloss, 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 2426, www.pichlschloss.at Bio-Bauernhof Sperl, 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 2656, www.sperl-bauernhof.at Dreiwiesenhütte, 8813 St. Lambrecht T +43 / 3585 / 2411, www.dreiwiesenhuette.at Alpengasthof Moser, 8813 Karchau T +43 / 3588 / 280-0, www.alp-moser.at

Gasthof Kirchmoar, 8813 St. Blasen T +43 / 3585 / 2330, www.kirchmoar.at Moar zu Lessach-Hütte, 8812 St. Blasen T +43 / 3585 / 2334, www.moar-lessach.at Gästehaus Seeblick, 8820 Zeutschach T +43 / 3584 / 3140, www.haus-seeblick.at Schilcherhof, 8813 St. Blasen T +43 / 3585 / 2390, www.plank-schilcherhof.at Biobauernhof Morhof, 8822 Mühlen T +43 / 3686 / 2276, www.morhof.at Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.steiermark.com/de/unterkuenfte

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© TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Tom Lamm

Bio-Bauernhof Podolerhof, 8812 St. Blasen T +43 / 3585 / 2575, www.podolerhof.at

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Wander-Tipp:

Grebenzen-Runde Eindrucksvolle Rundtour mit Gipfelerfolg Der Pfaffentritt führt zur ersten Grebenzen­ höhe, wo Sie den Blick auf St. Lambrecht genießen können. Danach geht es über das Grebenzenhaus und die Wallfahrtskirche Ma­ ria Schönanger nach St. Lambrecht. Streckenlänge: 13,7 km. Dauer: 4,5 Stunden. Ausgangspunkt: Wanderstartplatz, Haupt­ straße 1, 8813 St. Lambrecht. Schwierigkeit: schwer. Einkehrmöglichkeit: Div. GH im Ort St. Lambrecht, Dreiwiesenhütte, Grebenzenhaus, Schönangerhütte. Weitere Infos: T +43 / 3584 / 2005 info@natura.at, www.natura.at

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© TVB Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen / Tom Lamm. Alle Fotos der Naturvermittlerinnen: © privat

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Naturvermittlerinnen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

„Die Natur ist die größte Künstlerin – um sie zu bewundern und zu genießen, braucht es nur ein wenig Aufmerksamkeit sowie ein offenes Herz!“ MAGRIT KRENN

„Nimm dir jeden Tag Zeit, still zu sitzen und auf die kleinen Dinge zu lauschen – deinen Herzschlag, den Gesang der Vögel, die Blume am Wegesrand. Alle gemeinsam bilden die Melodie des Lebens.“

„Wir sind nur Gast auf dieser Erde! Deshalb braucht es ein verantwortungsvolles Umgehen mit Boden und Wasser und ein nachhaltiges Bewirtschaften.“

CLAUDIA GRUBER

MARIA KHOM

„Auf meinen Naturpark-­ Wanderungen Menschen für die Folgen des Klimawandels und für erneuerbare Energie zu sensibilisieren, ist für mich als ausgebildete Energiebotschafterin eine zusätzliche Herausforderung.“ GUDRUN SCHNEIDER

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© Theresa Bentz

Nachhaltige Landwirtschaft schafft … … intakten Lebensraum für alle Mittelpunkt des in den Zentral­ alpen gelegenen Naturparks ist die sanfte Neumarkter Passlandschaft mit mehreren Naturseen und Moo­ ren. In höheren Lagen überwiegt die Forstwirtschaft, um Neumarkt, Mühlen und St. Lambrecht sind es Weideflächen und Getreidefelder. Durch den Waldreichtum ergibt sich ein vielfältiger Wildbestand. Mit Frischfleisch, Schinken und Würsten von Hirsch, Hirschkalb, Reh, Wildschwein und Gams hat sich hier Coloman Strohmeier ei­ nen Namen gemacht. Auf der Sonnenseite des Zirbitzko­ gels weiden im Sommer Schafe und Lämmer vom Bio-Schafbauernhof vlg. Rodler. Ab Hof werden frisches Lammfleisch (auch zerteilt und

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küchenfertig), Lammrohschin­ ken, Schafwurst, Hauswürstel und Lammleberpastete angeboten. Kleinstrukturierte Bauernhöfe, auf denen die ganze Familie zusam­ menhilft, stellen neben köstlicher Bauernbutter und zartwürzigem Murtaler Steirerkäs feinen Käse aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch her. Wer einen Hof besucht, wenn die Bäuerin gerade das Butterfass rührt, kommt mit etwas Glück in den Genuss von echter Butter­ milch! Rund um das Pichlschloss von ­Katrin und Matthias Heindl wer­ den circa 30 Hektar Wald- und Weideflächen landwirtschaftlich genutzt – ganz im Sinne der SlowFood-Philosophie!

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

Forellen und Karpfen, ein Stör hält den Boden sauber. Junior Jakob Heindl hat sich dem ältesten Verfahren der Fleischreifung verschrieben. Wenn sein „Dry Aged Beef“ am Grill dahingart, duftet es im ganzen Schlossgarten – „sous-­ vide“ zubereitet und aufgetischt, jauchzen die Geschmacksnerven! Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

Slow Food Styria empfiehlt: Gastronomie

Ab Hof & Manufaktur

Knappenwirt Hoferdorf 113 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 2542 www.knappenwirt.at

Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf!

Bio-Bauernhof & Mostschank Wölfl vlg. Zeischgl Mitterberg 68 8820 Neumarkt T +43 / 3584 / 2504 oder T +43 / 650 / 9433155 Mostschank von 21. Juni bis 26. Oktober – Freitag und Samstag ab 14 Uhr. Verkauf hofeigener BioLebens­mittel: Samstag am Neumarkter Bio-Bauernmarkt sowie ab Hof nach Vereinbarung Bio-Bauernhof & Mostschank Thanner Oberdorf 57, 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 3862 oder T +43 / 680 / 3209923 Zu Bretteljausen schmecken Most, Apfelsaft und Buttermilch, auch zu Broten mit hausgemachten Aufstrichen. Süßes Angebot: div. Strudel, Rahmkoch

Biohof Lassacher Perchau 48, 8820 Neumarkt T +43 / 3584 / 2983 Bauernbutter, Bergkäse aus biologischer Frühjahrs- und Sommer-Rohmilch Steirische Wildspezialitäten Coloman Strohmeier Bahnhofstraße 59 8820 Neumarkt T +43 / 3584 / 3330 www.wild-strohmeier.at Landsitz Pichlschloss Familie Heindl Stadlob 125, 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 2426 www.pichlschloss.at Rindfleisch in 3- & 5-kgPaketen (Vorbestellung) Bio-Imkerei Helfenschneider Baierdorf 51, 8812 Mariahof T +43 / 3584 / 3538 Bienenprodukte

Biohof Präthal Fam. Timmerer–Maier St. Veit in der Gegend 20 8820 Neumarkt T +43 / 3586 / 2128 Frischfleisch, Selch-, Wurstwaren, Roggenbrot und Suppeneinlagen Bio-Schafbauernhof vlg. Rodler, Familie Wernig Hitzmannsdorf 28 8822 Mühlen T +43 / 3586 / 2204 www.camping-am-badesee.at/ schafbauernhof

Lebensmittelhandel Maxi’s Naturparkladen Hinterbach 7a 8813 St. Blasen T +43 / 3385 / 2500 www.hobelleitner.at Hoamat-Laden Hauptplatz 10 8820 Neumarkt T +43 / 664 / 5892258 Bio-Bauernmarkt Neumarkt am Hauptplatz Samstag von 9 bis 12 Uhr

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Braunvieh und Mariahofer Blondvieh fressen auf der Weide was und wann sie wollen, Du­ roc- und Schwäbisch Hällische Schweine suhlen sich genüsslich in ihrer Koppel. Auf der Wiese vor dem Hühnerstall scharren und picken alte Hühnerrassen. Sie legen weiße, braune und grüne Frühstückseier für die Hotelgäs­ te. Im Fischteich tummeln sich


ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Naturphänomene im Vollfrühling

© Gugganig

Die in voller Blüte stehenden Apfelbäume werden im Fall ei­ nes Kälteeinbruchs trotzdem be­ stäubt – von Wildbienen. Die sind schon bei kühler Witterung ak­ tiv und sorgen so auch während kalter Frühjahre dafür, dass wir im Herbst eine reiche Apfelernte einbringen können.

Der Neuntöter kehrt aus seinem Winterquartier in Afrika zurück. Er ernährt sich vorwiegend von großen Insekten, die er zum Bei­ spiel auf Dornen der Berberitze aufspießt. Dies erleichtert ihm einerseits das Zerteilen der Beute und dient andererseits als Nah­ rungsvorrat.

© Maria Luise Mürzl

MAG.A MARIA LUISE MÜRZL Biodiversitäts-Expertin im Naturpark Zirbitz­ kogel-Grebenzen. Ökologin, Zoologin und Wis­ senschaftlerin. „Im Naturpark Zirbitzkogel-Gre­ benzen wurden kürzlich 100 verschiedene Bienenarten nachgewiesen. Diese sind für die Bestäubung unserer Obstbäume essenziell, dar­ um sollten wir uns bestmöglich um den Schutz dieser emsigen Kreaturen bemühen!“

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Phänologie

© Lacon

ist jetzt Längenwachstum ange­ sagt. Die Apfelbäume im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen stehen jetzt in voller Blüte, was für rege Aktivität unter den Honig- und Wildbienen sorgt.

Eine knifflige Frage zum Vollfrühling Während des Vollfrühlings kann man oft die Schafskälte beobachten. Dabei handelt es sich um einen Kälteeinbruch zwischen dem 4. und 20. Juni. Warum wird dieses Wetterphänomen so genannt?

© Josef Moritz

Zu dieser Zeit zeigen unsere Wie­ sen, was sie draufhaben – das Gras wächst in die Höhe. Die Halme vor dem ersten Schnitt können, je nach Wiesentyp, eine beachtliche Länge erreichen. Auch bei den Laubbaumarten und Sträuchern

1. Weil die Schafe in dieser Zeit ihre Jungen gebären. 2. Weil diese Kälte für bereits ge­ schorene Schafe bedrohlich sein kann und sie deshalb erst danach geschoren werden. 3. Weil Wolle, die in dieser Zeit ge­ wonnen wird, besonders strapa­ zierfähig ist. 4. Weil Schafe in dieser Zeit beson­ ders viel fressen.

Auflösung: 2

Der Vollfrühling im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

© Pixabay / skeeze

Im Vollfrühling entfalten sich die Blüten der Apfelbäume im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und erstrahlen in ihrer vollen Pracht.

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN © Naturpark Auszeit

Wechsel Wirkung Mensch Natur

Und wenn das gut begleitete Inne­halten fruchtbar war, kann das Weitergehen mit Freude, neu­ er Kraft und einem klaren Blick erfolgen: „Go!“ Ausgestattet mit dem „Naturpark Auszeit“-Kom­ pass gelingt ein Stück Neuaus­ richtung im Dienst der eigenen Gesunderhaltung.

„Stop-and-go“ in der Naturpark Auszeit

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Die „Naturpark Auszeit“ hebt das Potenzial der Region Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und ver­ tieft es durch Menschen mit thera­ peutischen Kompetenzen in kon­ kreten Vorsorgeprogrammen im Bereich der seelischen Gesundheit.

© Steiermark Tourismus / ikarus.cc

Mensch und Natur stehen in ei­ nem spannungsvollen Mit- und Inei­nander, das vielfältige Wir­ kungen hervorruft und mit Ver­ änderungsprozessen verbunden ist. Gerade wenn es heißt, einmal deutlich „Stopp!“ zu sagen und sich Zeit zu nehmen für eine intensive Reflexion des eigenen Status quo, bietet die Natur wertvolle Ressour­ cen, um zu sich selbst zu finden: fließende Ruhe im Rhythmus der eigenen Seele, heilsame Begeg­ nung mit Fauna und Flora, kraft­ volle Stille in Grün.

2019 sind auch Tagesangebote im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge sowie Weiterbildungsangebote buch­ bar, ebenso das Angebot der 24-Stunden-Auszeit. Bei einigen Angeboten können Selbststän­ dige den Gesundheitshunderter beanspruchen.

Naturpark Auszeit Symposium WECHSEL WIRKUNG MENSCH NATUR 4. bis 6. April, St. Lambrecht mit Clemens G. Arvay, Beate Winkler, Wolfgang Lalouschek u. a. Unsere Auszeit-Empfehlung: • Auszeit und Waldbaden 13. bis 16. Juni • Auszeit im Garten der Sinne 18. bis 21. Juli • Auszeit und Pilgern 17. bis 24. August

Info & Buchung: NATURPARK AUSZEIT Hauptstraße 1, 8813 St. Lambrecht, T +43 / 676 / 311 88 11 info@naturpark-auszeit.at, www.naturpark-auszeit.at

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SÜDSTEIERMARK

Naturpark Südsteiermark • 2002 gegründet • Unsere Kulturlandschaft: Hügellandschaft mit Weinhängen, Streuobstgärten und Blumenwiesen • Unser Leitthema: Mit Vielfalt leben in der Südsteiermark • Unser  Leitprodukt: Wein • Fläche: 398 km² • 47.300 EinwohnerInnen • 12 Naturpark-Schulen • 14 Naturpark-Kindergärten

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© Vitalhaus Sauer

• 33 NaturvermittlerInnen • 493 Nächtigungsbetriebe  (davon 13 Naturpark-GastgeberInnen) • 20 Naturpark-Spezialitäten-PartnerInnen

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NATURJUWELE: Demmerkogel mit Schmetterlingswiese, Heiligen­ geistklamm, Remschniggalm

SÜDSTEIERMARK

WEITERE AUSFLUGSZIELE: Sulmauen bei Leibnitz, Altenbachklamm, Attemsmoor, Geowanderweg & Schaukanzel, Kreuzbergwarte, Naturparkzentrum ­Grottenhof, ­Motorikpark Gamlitz, Weinstraßen, ­Generationenpark ­Heimschuh, Weinmuseum Kitzeck, Ölmühlen, Vinofaktur ­Genussregal Südsteiermark, Schloss Seggau, Hallstatt­ museum Großklein, ­Erinnerungshof Hermann St. Nikolai i. S., Urkräutergarten Serschenhof, Traussner Mühle Tatzl, Seilrutschen Skringer, Kräutergarten „Die Amtmann“; Etappen 21 – 25 der Wan­ derroute „Vom Gletscher zum Wein“, Weinland Steiermark Radtour und Murradweg – siehe S. 162 / 163. 15 NATURPARK-GEMEINDEN: Oberhaag, Arnfels, Leutschach an der Weinstraße, Gamlitz, Ehrenhausen an der Weinstraße, Straß-Spielfeld, Leibnitz, Heimschuh, Großklein, St. Johann im Saggautal, Gleinstätten, St. Andrä-Höch, Kitzeck im Sausal, St. Nikolai im Sausal, Tillmitsch

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Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE: Osterluzeipflanze, Orchideen, Sibirische Schwertlilie, Zweiblatt-Blaustern, Hundszahnlilie; Wie­ dehopf, Würfelnatter, Juchtenkäfer, Eisvogel, Balkanmoorfrosch, Alpenkamm-Molch, Bergmolch, Ameisenjungfer, Osterluzeifalter, Habichtskauz, Smaragdeidechse SCHUTZGEBIETE: Landschaftsschutzgebiete Südweststeirisches Wein­ land, Mur-Auen; Naturschutzgebiete Attemsmoor, Demmerkogelwiese, Trockenwiese im Kleingraben, Sulm-Altarme, Höhle mit Fledermaus­ vorkommen in Aflenz, Sulm-Altarm in der Gemeinde Pistorf, Altarm und Auwald zwischen der Altenmarkter Brücke und dem Silberwald, Aulandschaft entlang der Laßnitz und Sulm, Sulm­aulandschaft; Europaschutzgebiete Demmerkogel-Südhänge, Wellinggraben mit Sulm-, Saggau- und Laßnitzabschnitten und Pößnitzbach, Steirische Grenzmur mit Gamlitzbach und Gnasbach; Naturdenkmäler LEITVERANSTALTUNGEN: Trinkwassertag, Markt der Artenvielfalt, Gamlitzer Weinblütenfest, Fest der Begegnung, Welschlauf, Leibnitzer Herbstfest, Kitzecker Ballontage, Winterzauber am Grottenhof KONTAKT: Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH – Naturpark Südsteiermark Mag. Matthias Rode, Grottenhof 1, 8430 Leibnitz T +43 / 3452 / 71305, office@naturpark-suedsteiermark.at www.naturpark-suedsteiermark.at

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Bauerngarten, Imkerlehrpfad und Museum Der Landschaftspark und Bauerngarten im ­Naturparkzentrum Grottenhof lädt zum Ver­ weilen und Entdecken der verschiedenen Kul­ turlandschaftselemente der Südsteiermark ein. Die Honigausstellung im Museum und der Im­ kerlehrpfad im Freien sind die perfekte Symbi­ ose von Theorie und Praxis sowie von Insekten und Pflanzen. Die Biodiversität im Naturpark und der Einfluss des Menschen darauf lassen sich zudem in einer Erlebnisausstellung er­ kunden. Das Infozentrum ist der perfekte Start­ punkt für Exkursionen ins Land der 1000 Hügel.

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Führungen

TERMINE: auf Wunsch DAUER: ca. 2 Stunden TREFFPUNKT Naturparkzentrum Grottenhof Grottenhof 2 8430 Leibnitz PREISE: € 5,– pro Person INFO & ANMELDUNG T +43 / 3452 / 732281 office@grottenhof.info www.naturparkzentrum-­ grottenhof.at ­BAUERNGARTEN-TEAM Doris Veit, Ursula Lechenauer, Anita Winkler

Naturpark­ spezialitätenRundfahrt Die Rebe ist ein Sonnenkind Produkte heimischer Erzeugung, die zum Er­ halt der typischen Kulturlandschaft im Natur­ park beitragen, werden von den ProduzentIn­ nen des Vereins der Naturpark-­Spezialitäten entlang der Südsteirischen Weinstraßen ver­ trieben. Teils in mühsamer, aber liebevoller Handarbeit werden Produkte wie Zweigelt-­ Traubensaft, Liköre, Weine sowie Rosen-, La­ vendel und Kräuterprodukte hergestellt. Auf geführten Rundfahrten können neben dem Verkosten der Produkte auch die für die Natur bedeutsamen Strukturen und vorkommen­ den Tierarten auf den Höfen kennengelernt werden.

TERMINE: auf Wunsch DAUER: 4 Std. inkl. 2 Betriebsbesuchen mit Verkostung (6 bzw. 8 Std. mit Aufpreis mögl.) PREIS pro Person: € 39,– bei 4 Teiln. / € 26,50 bei 8 Teiln. / € 22,– bei 20 Teiln. (exkl. Transport) INFO & ANMELDUNG Naturparkbüro T +43 / 676 / 6016344 office@naturpark-­ suedsteiermark.at www.naturparkspezialitaeten.at NATUR­VERMITTLERINNEN Ursula Lechenauer, Anita Winkler, Sepp Hofer, Ingrid Fürst, Elisabeth Klein, Maria Löscher

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SÜDSTEIERMARK

© RM SW GmbH / LUPI SPUMA

© Naturpark Südsteiermark

Naturparkzentrum Grottenhof


Flora und Fauna gestochen scharf Erleben Sie im Farbenrausch Streuobstwiesen, Mischwälder oder Weingärten und erlernen Sie, den besonderen Reiz der Südsteiermark mit Ihrer Fotokamera festzuhalten. Abgestimmt auf die phänologischen Jahres­ zeiten entdecken Sie die heimische Fauna und Flora in Spezialkursen und treffen auch auf sehr seltene Arten. Die Technik zur Vogelbeob­ achtung oder zur Blumenfotografie wird Ihnen über Sachwissen und persönliche Zuwendung nähergebracht. Dreitägige Kurse: Einführung in die Naturfoto­ grafie, Garten- und Blumenfotografie, Herbstlicher Farbenrausch. Eintägige Kurse: Einführung in LIGHTROOM, Jenseits der Technik: Bildgestaltung. Halbtägige Kurse: Einführung in die Vogelbeobachtung / Vogelfotografie

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Führungen

TERMINE: dreitägig: 30.5., 2.8., 18.10.; eintägig: 7.9., 8.9.; halbtägig: 6.4., 7.4. Weitere Vormittage auf Anfrage. TREFFPUNKT NP-Zentrum Grottenhof / Seminarraum in Pössnitz 172, 8463 Leutschach PREIS pro Person: Dreitägig: € 190 – € 220 Eintägig: € 90,– Halbtageskurse: € 50,– (mind. 3, max. 6 Teiln.) INFO & ANMELDUNG T +43 / 650 / 2107195 geovision.­ boedendorfer@aon.at www.boedendorfer.com NATURVERMITTLER Dr. Herbert Bödendorfer

SÜDSTEIERMARK © Markus Grabler

© Naturpark Südsteiermark

Fotokurse im Naturpark

Kanutour in Kanadiern Die gestalterische Kraft der Sulm Die warmen Tage locken nicht nur zahlreiche Vögel an das kühle Nass, sondern auch natur­ begeisterte Fluss-AbenteuerInnen. Geführte Flusswanderungen mit offenen Kanadiern ermöglichen, die Flusslandschaft der Sulm aus einer völlig neuen Perspektive wahrzu­ nehmen. Man taucht mit all seinen Sinnen in eine großartige Naturlandschaft ein, berührt und lässt sich berühren. Flora und Fauna zeigen sich von ihrer besten Seite und beeindrucken durch ihre Vielfältig­ keit. Es tun sich neue Erfahrungsräume auf.

Ermäßigungen für Familien, Kinder ...

TERMINE: 18. & 25. Mai, 15. Juni, 7., 10., 17., 24., 27. & 31. Juli, 7., 24., 28. & 31. Aug.: 9.30 Uhr. 1. & 5. Mai, 1. & 22. Juni, 3. Aug., 14. Sept.: 14 Uhr. 7. Sept.: 10 Uhr DAUER: ca. 2,5 Stunden TREFFPUNKT: nach Anmeldung wird Wegbeschreibung zugeschickt PREIS: Erw.: € 33,– INFO & ANMELDUNG www.movingwater.at grabler@movingwater.at T +43 / 664 / 4421213 NATURVERMITTLERINNEN Markus Grabler, Eva Brodschneider, Maria Höggerl

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Über Stock und Wein Inmitten von Weingärten, Streuobstwiesen und Wäldern geben Ihnen 13 Familienbetriebe Einblick in ihren Alltag und die tägliche Arbeit und freuen sich, interessierte BesucherInnen begrüßen zu dürfen. Welche Rolle Steinpilz, Fle­ dermaus, Kriecherlbaum oder die Zauneidechse dabei spielen, gilt es entlang des beschilder­ ten Rundweges zu entdecken. Damit niemand beim Wandern durstig in unserem Weinland unterwegs sein muss, bieten einige Betriebe auch an ihren Ruhetagen gekühlte Getränke zur Selbstbedienung für Sie an. Um Ihnen ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen, haben un­ sere Buschenschänken für Sie auch ein Wein­ gartenpicknick zusammengestellt.

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Führungen

TERMINE: ganzjährig DAUER: 4 – 5 Stunden TREFFPUNKT Gestartet werden kann bei jedem Betrieb entlang des Rund­ wanderweges in Gamlitz PREIS: kostenlos INFORMATION www.naturpark­ wanderweg.at

Urlaubsangebot: Ab in den Süden! Prädikat: Naturpark 2 Nächte:

Unsere Naturpark-PartnerInnen erhalten die beeindruckende Landschaft der Südsteiermark. Und Sie erhalten dadurch die Möglichkeit eines vielfältigen Kurzurlaubs. Hier grenzt Wein­ garten an Streuobstwiese, Misch­ wald an Wiesenfläche und Ös­ terreich an Slowenien. Unsere Gastgeberbetriebe finden Sie auf der nächsten Seite.

• Begrüßungsgeschenk: Sauvignon Blanc • Naturvermittlung: Entdecken Sie die Vielfalt der Arten und Lebensräume bei Ihren GastgeberInnen.

Preis pro Person

ab € 90,–

buchbar von März bis November 2019

INFOS & BUCHUNG: Tourismusregionalverband Süd- und Weststeiermark Sektion Südsteiermark Sparkassenplatz 4a, 8430 Leibnitz www.suedsteiermark.com

SÜD STEIERMARK 51

SÜDSTEIERMARK

© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer

© TVR Südweststeiermark / Tom Lamm

NaturparkWanderweg Gamlitz


SÜDSTEIERMARK

Naturpark-GastgeberInnen Südsteiermark Weingut Hack-Gebell, 8462 Gamlitz T +43 / 3454 / 303, www.weingut-hack.at Weingut Peter Skoff, 8462 Gamlitz T +43 / 3454 / 6104, www.peter-skoff.at Weingut Tauss 8463 Leutschach/Weinstraße T +43 / 3454 / 6715, www.weingut-tauss.at Wurzenberg Panorama Lodges Südsteiermark 8463 Leutschach/Weinstraße T +43 / 664 / 1008061, www.wurzenberg.at

Gäste und Vitalhaus Sauer 8442 Kitzeck im Sausal T +43 / 664 / 1431685, www.sauer-kitzeck.at Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.steiermark.com/de/unterkuenfte

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© RM SW GmbH / tinefoto.com

Weingut Gästezimmer Söll 8462 Gamlitz/Sernau T +43 / 3454 / 6667, www.weingut-soell.at

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SÜDSTEIERMARK

NaturvermittlerInnen im Naturpark Südsteiermark

„Flusswandern mit offenen Kanadiern ermöglicht es, die Landschaft aus einer neuen Perspektive kennen und schätzen zu lernen. Naturräume und Flusslandschaften können wir so interessierten Menschen anschaulich und erlebbar nahebringen.“

Wander-Tipp:

Heiligengeistklamm

„Als Kräuter-Garten-Wald-­ Wiesen-Weiden-Erdfrau ist es mir ein großes Anliegen, kleinen und großen Menschen von Kraft, Wirkung und Vernetztheit der Natur zu erzählen – dafür eignet sich der Naturpark-Bauerngarten hervorragend.“ DORIS VEIT

„Die Naturparkspeziali­ täten-Südsteiermark-­ Rundfahrten sind eine tolle Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen. Ein kulinarischer Hochgenuss ist garantiert, der uns bei der Entdeckung der wunderschönen Landschaft in meinem Naturpark stärkt.“ URSULA LECHENAUER

MARKUS GRABLER

Die Heiligengeistklamm liegt in Leutschach und führt von der Spitzmühle bei Schloßberg zur Kirche Sveti Duh na Ostrem Vrhu/Hei­ ligengeist am Osterberg in Selnica ob Dravi, Slowenien. Start: rund 150 m südwestlich des Parkplat­ zes bei der Spitzmühle. In Sveti Duh Einstieg in den Weitwanderweg „Vom Gletscher zum Wein“ möglich. Dauer: 6 h. Länge: bis 17,2 km. Schwierigkeit: mittel. Einkehrmöglichkeit: Serschenhof, Bauernhof Hartmann, Weingut Oberguess, Gasthof Pronintsch. Info: „Vom Gletscher zum Wein“, Südroute, Etappe 22: www.steiermark.com

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© Andrea Bund, privat

Kühlendes Nass unter grünem Blätterdach

„Die Artenvielfalt der Wälder und jene in den Bäumen selbst ist beeindruckend. Im Naturpark ist es möglich, Natur mit allen Sinnen zu erleben, aus dem Stress im Alltag auszusteigen und zur Ruhe zu kommen.“

„Ich sehe es als meine Mission, die Schönheit der Natur und die Vielfalt der Kulturen durch unsere multimediale Arbeit zu vermitteln und Naturschutz und kulturelle Horizont­ erweiterung zu fördern!“

EVA BRODSCHNEIDER

HERBERT BÖDENDORFER

„Gerne begleite ich Gäste auf unseren Touren zu Fuß, im Auto, im Bus, oder wir durchwandern Kräuter­wiesen und Kastanien­wälder mit unseren Eseln.“ ANITA WINKLER

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Schon Napoleon labte sich daran Festtagsessen mit Geschichte Steile Weingärten, Laubmischwäl­ der, Streuobstwiesen, Hopfenfelder, von Hecken umgebene Weiden, Äcker und Wiesen formen diese Region zu einer der schönsten der Welt. So abwechslungsreich wie die Kulturlandschaft des Naturparks Südsteiermark, mit Anteilen am Weststeirischen Hügelland, dem Leibnitzer Feld, Sausal, Sulm- und Laßnitztal, dem Poßruck und den Windischen Büheln sind auch die Böden. Sand, Schiefer, Gneis, Phyllite, Mergel und Kalkstein ­ prägen den Charakter von Wel­ schriesling, Muskateller, Weiß-, Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Ihre Besonder­

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heit erhalten die Weine durch die individuelle Handschrift der ein­ zelnen ­WinzerInnen. OrnithologInnen sichten hier im­ mer wieder den selten vorkom­ menden Wiedehopf, Feinschme­ ckerInnen begeben sich auf die Spur des original Sulmtaler Huhns, welches im vergangenen Jahrhun­ dert beinahe ausgestorben wäre. Und mit ihm gewiss ein Stück ku­ linarische, südsteirische Identität, schließlich genoss dieses unter allen mitteleuropäischen Hühner­ rassen einen legendären Ruf. So manches Sulmtaler Huhn vollen­ dete an Kaiser- und Königshöfen das Festmenü, wie etwa bei der Krönungsfeier Kaiser Napoleons.

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

Eine „Aufg’setzte Sulmtaler Henn’“ genießt man nach Vor­ bestellung bei Familie Koschak in Heimschuh. Hermine Kosch­ ak füllt deren Bauch mit einer schmackhaften Knödelmasse, bestehend aus würfelig geschnit­ tenen Semmeln, gehackten Zwie­ beln, Hühnerleber, Eiern und

Milch. Gewürzt wird mit Peter­ silie, Majoran, Thymian, Salz und etwas Pfeffer. Die gefüllte Henne brät sie in ei­ ner mit Schweineschmalz ausge­ strichenen Rein ca. eineinhalb Stunden. Dann setzt sie die Henn’ auf blättrig geschnittene, mit Salz und Kümmel gewürzte Erdäpfel auf und lässt den Festtagsbraten eine weitere Stunde in der Ofen­ röhre brutzeln.

SÜDSTEIERMARK

© Manfred Flieser

Nach etwa 25 Wochen artgerech­ ter Zucht kann man das Edelge­ flügel bei Familie Strohmaier in St. Andrä im Sausal küchenfertig für daheim beziehen.

Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

Slow Food Styria empfiehlt: www.naturparkspezialitaeten.at

Gastronomie Weingartenhotel & Weingut Harkamp Flamberg 46 8505 St. Nikolai im Sausal T +43 / 3185 / 2280 www.harkamp.at Gasthaus Koschak Wirt & Weinbauer Nestelberg 43 8451 Heimschuh T +43 / 3456 / 2401 www.koschak.at Kirchenwirt Heber Steinriegel 52 8442 Kitzeck T +43 / 3456 / 2225 www.kirchenwirt-heber.at Restaurant Steirerland Höch am Demmerkogel 10 8442 Kitzeck T +43 / 3456 / 2328 www.steirerland.co.at

T.O.M am Kochen 8444 St. Andrä im Sausal 1 T +43 / 660 / 4008734 www.Tomr.at Zur Hube Sausal 51, 8443 Pistorf T +43 / 3457 / 3271 oder T +43 / 664 / 9164630 www.zurhube.at Die Weinbank Hauptstraße 44 8461 Ehrenhausen T +43 / 3453 / 22291 www.dieweinbank.at Kreuzwirt am Gut Pössnitzberg Pössnitz 168, 8463 Glanz an der Weinstraße T +43 / 3454 / 205 www.poessnitzberg.at Magnothek & Wirtshaus am Zieregg Zieregg 3, 8461 Berghausen T +43 / 3453 / 22122 www.magnothek.at

Oliver kocht Unterschwarza 1 8471 Spielfeld T +43 / 3453 / 21001 www.oliver-kocht.at

Buschenschänken Buschenschank Schneeberger Pernitsch 19 8451 Heimschuh T +43 / 3452 / 83934 www.weingutschneeberger.at Weinlokal Albert Gauitsch 19 8442 Kitzeck T +43 / 3456 / 2239 www.weingut-albert.at Weingut Schauer Greith 21 8442 Kitzeck T +43 / 3456 / 35 21 www.weingut-schauer.at

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Slow Food Styria empfiehlt: Fortsetzung

Weingut Mörth-Pommer Oberfahrenbach 60 8452 Großklein T +43 / 3456 / 2260 moerth-pommer.at Buschenschank Kollerhof-Lieleg Eichberg-Trautenburg 39 8463 Leutschach T +43 / 3454 / 439 www.kollerhof.com Biobuschenschank Knaus 8461 Sulztal 8 T +43  /  3453 / 4872 & T +43 / 664 / 73755303 www.biowein-knaus.at Dreisiebner Stammhaus 8461 Sulztal 35 T +43  /  3453 / 2590 www.dreisiebner.com Buschenschank Skoff Kranachberg 50 8462 Gamlitz T +43 / 3454 / 6104 www.peter-skoff.at Polz Buschenschank Graßnitzberg 54 8471 Spielfeld T +43 / 3453 / 2730 www.polz-buschenschank.at

Ab Hof & Manufaktur Kogelberger Wollschweine c / o Weingut Kieslinger Kogelberg 36, 8430 Kaindorf T +43 / 664 / 75056814 www.wollschweine.at Ölmühle Hartlieb 8451 Heimschuh T +43 / 3452 / 82551-0 www.hartlieb.at

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Lavendelmanufaktur Wunsum Greith 17 + 47, 8442 Kitzeck T +43 / 664 / 8128836 www.wunsum.com Wurzschusterhof Oberfahrenbach 44 8452 Großklein T +43 / 3454 / 401 www.biohofadam.jimdo. com/links Steirerrose Kohlberg 1, 8454 Arnfels T +43 / 676 / 6884404 www.steirerrose.at Gut Moser Großwalz 8, 8463 Leutschach T +43 / 3454 / 6402-0 www.weingut-moser.at Serschenhof Remschnigg 57 8463 Leutschach T+43 / 3455 / 6461 www.tertinjek.at Himbeerhof Renner Langegg 24, 8463 Glanz T +43 / 3454 / 448 www.himbeerhof-renner.at Obsthof Dietrich Ottenberg 7 8461 Ehrenhausen T +43 / 3453 / 2877 www.obsthof-dietrich.at Felix Weinstock Zieregg 2, 8461 Berghausen T +43 / 3453 / 4009 www.felix-weinstock.at Obsthof Zuegg Eckberg 39, 8462 Gamlitz T +43 / 664 / 4265517 www.obsthof-zuegg.at Genussladen-Hofcafé „Die Amtmann“ Kranachberg 15 8462 Gamlitz T +43 / 664 / 9578844 www.die-amtmann.at

Lebensmittelhandel Naturpark-SpezialitätenLaden Regioneum Natur­ parkzentrum Grottenhof Grottenhof 1, 8430 Leibnitz T +43 / 3452 / 73228-3 www.regioneum.at

SÜDSTEIERMARK

Buschenschank Schilcher vlg. Wölfl Oberfahrenbach 49 8452 Großklein T +43 / 3456 / 2629 www.schilcher-woelfl.at

Original Sulmtaler Huhn Familie Strohmaier Fantsch 17 8444 St. Andrä / Sausal T +43 / 664 / 4314686 www.sulmtaler.at

Frischehof Im Lagerfeld 11 8430 Leibnitz T +43 / 3452 / 74511 www.frischehof.at Vinofaktur ­Genussregal Südsteiermark An der Mur 13 8461 Ehrenhausen-Vogau T +43 / 3453 / 40677-320 www.vinofaktur.at www.genussregal.at Bauernladen Klapothek Leutschacherstraße 37 8454 Arnfels T +43 / 3455 / 6644 www.klapothek.at

Weitere NaturparkSpezialitätenPartner: Brauerei Leutschach Schillerplatz 3 8463 Leutschach T +43 / 699 / 10438749 www.diebrauerei.com Käserei Fischer Neurath 19, 8442 Kitzeck T +43 / 3456 / 3465 & T +43 / 664 / 5451365 www.fischer-kaese.at Martin Grössbauer Flamberg 97 8505 St. Nikolai im Sausal T +43 / 699 / 16004384 www.facebook.com/ martins.das.schmeckt Weingut Harkamp Seggauberg 75 8430 Leibnitz T +43 / 3452 / 76420 www.harkamp.at

© Naturpark Südsteiermark

Buschenschank Malli Einöd 38, 8442 Kitzeck T +43 / 3456 / 3159 www.weingut-malli.at

Slow Food Styria empfiehlt: Fortsetzung Weingut Assigal Seggauberg 45 8430 Leibnitz T +43 / 3452 / 86811 www.assigal.at Weingut Kieslinger Haselbrunn 7 8430 Leibnitz / Kogelberg T +43 / 664 / 4110085 www.weingut-kieslinger.at Bio-Weingut Thünauer Eichberg 158, 8453 St. Johann im Saggautal T +43 / 664 / 5337083 www.weinbau-thuenauer.com

Destillerie Stelzl vlg. Milhalm 8453 St. Johann im Saggautal 13 T +43 / 3455 / 20041 www.destillerie-stelzl.com Genussladen Ulrike Stelzl Kitzelsdorf 17, 8454 Arnfels T +43 / 664 / 2231379 www.genussladen.cc Kren- und Kernöl­ manufaktur Robert Pilch Nestelberg 59 8452 Großklein T +43 / 676 / 3426920

Silverberg Juniors Silberberg 1, 8430 Leibnitz www.silverbergjuniors.at MANA OG Markus Kehrer & Natalie Resch Hilmteichstraße 75 / 3 8010 Graz T +43 / 664 / 3567684 www.manamana.at Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf!

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Die Blüte des Schwarzen Hollers läutet im phänologischen Kalen­ der den Frühsommer ein. Seine weiße Blütenpracht ist nicht nur für Bienen, Käfer und an­ dere bestäubende Insekten von Bedeutung. Man kann aus den cremeweißen Blütenrispen auch den beliebten Hollerblütensirup gewinnen.

Auch die Edle Weinrebe beginnt jetzt zu blühen. Im Gegensatz zu ihrer wilden Form bestäubt sie sich selbst und benötigt daher keine Insekten, um ihre Früchte zu bilden. Trotzdem sind Insek­ ten als Nützlinge in Weingärten wichtig, zum Beispiel zur Ver­ treibung der äußerst schädlichen Traubenwickler.

SÜDSTEIERMARK

© Fotos: Naturpark Südsteiermark

Naturphänomene im Frühsommer

Der Frühsommer beginnt mit der Blüte des Schwarzen Hollers, dies war traditionell der Zeitpunkt der ersten Mahd.

Der Frühsommer im Naturpark Südsteiermark Wiesen. Obwohl die Tagestempe­ raturen noch weiter kräftig anstei­ gen, beginnt sich die Natur nach den stürmischen Frühlingsphasen langsam zu beruhigen. Sobald die Heuschrecken anfangen, die Ge­ räuschkulisse zu dominieren, ist der Frühsommer zu Ende und der Hochsommer beginnt.

© Heimo Runggaldier

DI MAG. JOHANNES STANGL Biodiversitäts-Experte im Naturpark Südsteier­ mark. Bauer, Naturführer, Nationalparkranger und Jäger. „Heuer werde ich gemeinsam mit den Natur­ parkgemeinden die Biodiversität auf öffentlichen Flächen steigern und am Tag der Biodiversität die Vielfalt vor der Haustüre erforschen.“

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Phänologie

Eine ­knifflige Frage zum ­Frühsommer:

Welche Insekten bestäuben die Blüte der Edlen Weinrebe? 1. Bienen 2. Käfer 3. Traubenwickler 4. Keine

Auflösung: 4.

Der Frühsommer ist die natürli­ che Jahreszeit mit den meisten blühenden Pflanzenarten. Nicht nur Gehölze wie Hunds-Rose, Schwarzer Holler und Roter Hart­ riegel blühen jetzt, auch Wie­ sen-Flockenblume, Johanniskraut und viele andere Kräuter sorgen für bunte Farbtupfer auf unseren

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STEIRISCHE EISENWURZEN

Naturpark Steirische Eisenwurzen • 1996 gegründet • Unsere Kulturlandschaft: Schluchtenund Flusslandschaften an Enns und Salza mit Rotbuchenmischwäldern, Streuobstwiesen und Almenland • Unser Leitthema: Geologie & Wasser

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Wildalpener Salzatal © Stefan Leitner

• Unser  Leitprodukt: Wildwassersport • Fläche: 586 km² • 6.100 EinwohnerInnen • 3 Naturpark-Schulen • 10 NaturvermittlerInnen • 65 Nächtigungsbetriebe (davon 9 ­Naturpark-GastgeberInnen) • 17 Naturpark-Spezialitäten-PartnerInnen

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STEIRISCHE EISENWURZEN

Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

NATURJUWELE Mühlbach, Nothklamm mit Kraushöhle und Pitzengraben, Wasserloch­ klamm mit fünf Wasserfällen

AUSZEICHNUNGEN Europäischer Geopark, UNESCO Global Geopark; Genussregion Xeis Edelwild

WEITERE AUSFLUGSZIELE: Museum HochQuellenWasser Wild­alpen, Forstmuseum Silvanum, GeoRafting, GeoDorf Gams, GeoRama, Weg der Sinne in Altenmarkt, Burgruine Gallenstein, Brunnsee, Palfauer Kon­glomeratschlucht, Spitzenbachklamm; Ennsradweg (S. 163)

LEITVERANSTALTUNGEN Naturparkfest, Thomasniglo Gams, Hammerschmiedteufeln ­St. ­Gallen, Glöcklerlauf Wildalpen, Gallikirtag, Festival St. Gallen

4 NATURPARK-GEMEINDEN Altenmarkt bei St. Gallen, St. Gallen, Landl, Wildalpen SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE: Felsenbirne, Petergstamm, Schnee­ rose, Orchideen, Seidelbast, Türkenbund, Herzbeere; Huchen, Äsche, Feuer­salamander, Haselhuhn, Johanneskäfer SCHUTZGEBIETE: Landschaftsschutzgebiete: Ennstaler und Eisenerzer Alpen, Hochschwab – Zeller Staritzen; Naturschutzgebiete: Wildalpener Salzatal, Wegscheider Teich; Europaschutzgebiete: Ennstaler Alpen / Ge­ säuse; Nationalpark Gesäuse; Naturdenkmäler

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KONTAKT Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen Markt 35 8933 St. Gallen T +43 / 3632 / 7714 naturpark@eisenwurzen.com www.eisenwurzen.com

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TERMINE: Juli & August tägl. 17 Uhr, mit Anmeldung

100 m Kräuter – aufgerollt

Das Herzstück der Region

DAUER: ca. 2 Stunden

Wo die Natur die Seele berührt

Eine Schatzkarte von der Burg Gallenstein wur­ de gefunden. Es wird gemunkelt, dass … So oder so ähnlich beginnt die Eroberung der Burg Gallenstein. Geboten wird: Schatzkarte lesen, orientieren, Schatzsuche, alte und neue Spiele, Geschichte der Burg Gallenstein, das Leben auf einer Burg und vieles mehr. Burgbewohner aus der Tier- und Pflanzenwelt werden am Weg zur Burg und auf der Burg er­ forscht.

Ausrüstung: gutes Schuhwerk, Regenbekleidung

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Führungen

MIND. TEILNEHMENDE: 4 TREFFPUNKT 8933 St. Gallen, Parkplatz Burg Gallenstein PREIS: Erwachsene € 10,– Kind € 5,–, Familien mit mind. 2 zahlenden Erwachsenen & bis zu 2 Kindern € 22,–

Kräuter spielen bei Sandra und Gerhard Stangl eine große Rolle. Die Hauptrolle am Kräuterhof belegt die Kräuter­spirale, ent­ lang derer BesucherInnen ihren Kreislauf in Schwung bringen können. Nebenbei dreht sich alles um Geschichte, Aufbewahrung und Verarbeitung von ­Kräutern. Alles in allem eine runde Sache!

INFO & ANMELDUNG Natur- und Geopark ­Steirische Eisenwurzen T +43 / 3632 / 7714 naturpark@eisenwurzen.com www.eisenwurzen.com NATURVERMITTLERIN Andrea Matousch

Bitte festes Schuhwerk mitbringen.

TERMINE jeden Mittwoch im Juli und August, 16 Uhr DAUER: ca. 2 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 4 TREFFPUNKT Kräuterbergbauer 8921 Landl, Lainbach 25 (Schwabl­tal) PREIS: € 9,– pro Person INFO & ANMELDUNG bis Dienstag, 18 Uhr bei: Gerhard & Sandra Stangl T +43 / 664 / 73839445 stangl@kraeuterbergbauer.at www.kraeuterbergbauer.at NATURVERMITTLERINNEN Sandra und Gerhard Stangl

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STEIRISCHE EISENWURZEN

© Stefan Leitner

© Naturpark Steirische Eisenwurzen

Eroberung der Burg Gallenstein


Alles dreht sich um den Stein Jung und Alt können bei einem spannenden Workshop in der GeoWerkstatt selbst Hand an­ legen und vorgefertigte Anhänger zu Schmuck­ stücken weiterverarbeiten und als persönliches Souvenir mit nach Hause nehmen. Während der ca. 2 Stunden wird aber nicht nur das persönliche Andenken selbst geschliffen und poliert, sondern es werden auch gesam­ melte Steine geschnitten und bestimmt.

Besuchen Sie auch das GeoRama, den GeoPfad, die Nothklamm und die Kraushöhle.

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Führungen

TERMINE: buchbar von April bis Okt., im Juli und August täglich geöffnet: 9 – 13 und 15 – 18 Uhr DAUER: 1,5 – 2 Stunden TREFFPUNKT GeoWerkstatt ­Akogl Straße 8922 Gams bei Hieflau PREIS: Kinder € 7,– Erwachsene € 8,50 INFO & ANMELDUNG GeoDorf Gams T +43 / 3633 / 2201 50 geodorf@landlkg.at www.geodorf.com NATURVERMITTLERINNEN Lucia Hofegger, Herbert Traisch

Ein Schuss ins Blaue Für den Anfang recht gut Der blaue ist bei unseren Übungszielen der mittlere von sechs Ringen. Wer ihn trifft, hat den Bogen schon gut raus und kann sich auf den Parcours mit 42 3-D-Motiven aus der heimischen Tierwelt begeben. Für alle, die es gerne mal probieren möchten, ist eine Leihausrüstung vorhanden. Eine kleine Ein­ schulung gibt’s natürlich auch. Das Gebiet um den Bogenparcours ist ein aus­ gesprochenes Reinluftgebiet. Flechten sind hierbei richtige Luftgütezeiger – diese kann man entlang des Parcours an freistehenden Bäumen und im Bergwald der Umgebung entdecken. Bitte festes Schuhwerk mitbringen.

TERMINE: sonntags von Mai bis Okt. nach Verein­ barung, Beginn: 10 Uhr DAUER: ca. 2 Stunden PREIS: Erw. € 20,–, Kinder bis 15 Jahre: € 10,–, Jugendliche/ Studierende € 15,–, Pfeilersatz: € 6,– TREFFPUNKT, INFO & ANMELDUNG Bogensportclub Salzatal Gasthof Eschau Eschau 102, 8932 Palfau T +43 / 3638 / 274 gasthof@eschau.at www.eschau.at NATURVERMITTLERINNEN Rudolf Thalhuber, Brigitte Neuhold

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STEIRISCHE EISENWURZEN

© Stefan Leitner

© Stefan Leitner

GeoWerkstatt


Knacksen, Knistern, Kräuterhexe In aller Herrgottsfrüh begeben wir uns auf die Reise durch den erwachenden Morgenwald. Über den alten „Reitsteig“, vorbei an der Frauen­ mauer, wo vor langer Zeit dem Schafhirten der Rinntaverne drei weiße Bergfrauen erschienen sind, führt uns unser Weg. Es gibt hierbei immer viel zu entdecken, und so manche Begegnung mit den Tieren und Pflan­ zen des Waldes bleibt nicht aus. Gerne gibt Jä­ gerin und „Kräuterhexe“ Claudia ihr Wissen dazu weiter. Beim Frühstück im Feuerschein haben wir Zeit, das auf der Pirsch Erlebte zu besprechen. Das Programm ist ganzjährig buchbar.

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Bei dieser Führung leihen wir Ihnen Ferngläser von Swarovski Optik.

TERMINE: Bei Tagesanbruch nach Vereinbarung. Für Morgenmuffel gerne auch in den Abendstunden. DAUER: ca. 4 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 4 TREFFPUNKT Rinntaverne, Palfau 28, 8923 Landl PREISE: Erw. € 22,– Kinder € 16,–, Fam. € 70,– INFO & ANMELDUNG Claudia Pechhacker T +43 / 664 / 2190082 fewo@rinntaverne.at www.rinntaverne.at NATURVERMITTLERIN Claudia Pechhacker

Urlaubsangebot: Wild und sanft Kulinarik und Abenteuer

Drei Tage, drei GastgeberInnen, drei Themen. Bei der Anreise können bereits regionale Spezi­ alitäten aus biologischer Land­ wirtschaft verkostet werden. Beim GeoRafting, dem Besuch der Nothklamm und in der Geo­ Werkstatt geht es am zweiten Tag steinhart zur Sache. Mit einer Wanderung durch das Naturju­ wel Wasserlochklamm endet der Besuch in der Steirischen Eisen­ wurzen mit all seinen wilden und sanften Facetten.

2 Nächte / 3 Tage inkl. Frühstück bei einem Naturpark-Gastgeberbetrieb 1. Tag: Mostverkostung bei der Mostkellerei Veitlbauer (Öffnungszeiten / tel. Voranmeldung: www.veitlbauer.at) 2. Tag: GeoRafting, alternativ Angsthasen-Rafting (www.raftingcamp.at). Anschl. Wanderung durch die Nothklamm, Besuch der GeoWerkstatt im geodorf-gams.at 3. Tag: Wasserlochklamm (www.wasserloch.at) Preis pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück ab € 185,50 buchbar von 1. Mai bis 30. September 2019

INFOS & BUCHUNG: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen GF Andreas Danner, Markt 35, 8933 St. Gallen, T +43 / 3632 / 7714 naturpark@eisenwurzen.com, www.eisenwurzen.com

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STEIRISCHE EISENWURZEN

© Stefan Leitner

© Thomas Sattler

Morgenpirsch


STEIRISCHE EISENWURZEN

Naturpark-GastgeberInnen Steirische Eisenwurzen Rafting Camp Palfau, Palfau 35, 8923 Landl T +43 / 3638 / 240, www.raftingcamp.at Bed & Breakfast „Alte Gendarmerie“ Markt 53, 8933 St. Gallen T +43 / 3632 / 7610, www.altegendarmerie.at Gasthof Schnabl, Erb 16, 8931 Landl T +43 / 3633 / 2215, www.ghschnabl.at Gasthof Stiegenwirt, Palfau 159, 8923 Landl T +43 / 664 / 4144251, www.stiegenwirt.at Naturhotel Schloss Kassegg Hocherb 18, 8933 St. Gallen T +43 / 3632 / 20 473, www.hotel-kassegg.at

Biohof und Reiterhof Laussabauer Bichl 7, 8932 St. Gallen T +43 / 3632 / 603, www.laussabauer.at Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.steiermark.com/de/unterkuenfte

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© Stefan Leitner

Gasthof Post, Markt 20, 8934 Altenmarkt bei St. Gallen, T +43 / 3632 / 20484 www.gasthofpost-altenmarkt.at

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STEIRISCHE EISENWURZEN

NaturvermittlerInnen im Naturpark Steirische Eisenwurzen

Wander-Tipp:

Nothklamm Geologie zum Abheben Fast schwebend – so ist der erste Eindruck, den BesucherInnen beim Betreten der Steiganlage haben. Der Nothsteg schlängelt sich durch die wildromantische Schlucht, die der ­rauschende Gamsbach in die Landschaft gegraben hat. Streckenlänge: ca. 1,5 km. Dauer: ca. 2 Stunden. Ausgangspunkt: GeoWerkstatt, Akogl Straße, 8922 Gams bei Hieflau. Schwierigkeit: leicht bis mittel. Einkehrmöglichkeit: Kirchenwirt Gams. Informationen: www.eisenwurzen.com, www.geodorf.com, home.twin.at/kirchenwirt-gams

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© Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen / Stefan Leitner; privat

„Der einzige Schuss, der bei der Morgenpirsch fällt, ist ein Schuss Milch in den Becherkaffee.“

„Kräuter sind die Apotheke der Natur.“

„Zielübungen schulen den Blick in die Natur.“

SANDRA UND GERHARD STANGL

RUDOLF THALHUBER

„Alles dreht sich bei uns um die Steine.“

„Gerne nehme ich Sie mit auf eine mittelalterliche und naturkundliche Entdeckungsreise.“

CLAUDIA PECHHACKER

„Ich lade ein‚ dem Herrgott die Zeit zu stehlen bei einem Ausflug in die Pflanzen-, Steine- und Unter(-Höhlen-)Welt.“

LUCIA HOFEGGER

ANDREA MATOUSCH

HERBERT TRAISCH

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Wo GastronomInnen mit ­LandwirtInnen kooperieren …

Slow Food Styria empfiehlt:

… schmeckt man Heimat.

Gastronomie

Hochgebirgs- und Flussland­ schaften, Wälder, Weiden und Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild des Naturparks im Unteren Ennstal und im Salza­ tal. Der Anteil an Biobetrieben ist hier überdurchschnittlich hoch. Obstbäuerinnen und -bauern en­ gagieren sich für die Erhaltung al­ ter Apfel- und Birnensorten. Ihre Leistungen wurden im November 2018 in der Mostkellerei Veitl­ bauer anlässlich der Präsentation wieder­entdeckter Streuobstsorten und des von Bund, Land und Eu­ ropäischer Union unterstützten Projektes „Streuobst im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen“ präsentiert.

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Die Apfelsorten Gesäuseapfel, Pal­ fauer Pommeralmapfel, Salzataler Raftingapfel, Steirischer Constan­ tin und Wildalpener Hubertusapfel sowie die Birnensorte Eisenwur­ zenbirne wurden in Kooperation mit der Arche Noah eindeutig als regionale Streuobstsorten be­ stimmt und im österreichischen Sortenregister eingetragen. Bei einem Frühlingskulinarium kochten die „Hoamat“-Wirtsleute Bianca Rohrer und Ulrich Matl­ schweiger für Slow-Food-Styria-­ Mitglieder auf. Susanne Weis­ sensteiner von der Mostkellerei Veitlbauer vervollständigte das Menü mit Mostraritäten.

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

Hoamat Großreifling 41, 8931 Landl T +43 / 664 / 4417287 www.facebook.com/ HoamatGesaeuse Ruhetage: Mi und Do

Ab Hof & Manufaktur Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf! Biohof Laussabauer Bichl 7, 8932 St. Gallen T +43 / 664 / 1109830 www.laussabauer.at Styria-Beef-Frischfleisch, Rinderrohschinken, Wurstspezialitäten Mostkellerei Veitlbauer Bichl 3, 8932 St. Gallen T +43 / 3632 / 600 www.veitlbauer.at Apfelschaumwein, Most, Säfte und Essig

Beim Zubereiten der Ennstaler Steirerkassuppe schwitzt Ulrich eine halbe, grob geschnittene Zwiebel in Butter an, löscht mit einem Viertelliter Weißwein ab und lässt dies reduzieren. Den Fond gießt er mit 0,75 l Rahm auf und mixt nach ca. 15 Minuten den Steirerkas (Menge nach Reife und Geschmack) ein, salzt und ver­ feinert die würzige Suppe beim Anrichten mit Schnittlauch und gerösteten Schwarzbrotwürferln.

STEIRISCHE EISENWURZEN

© Manfred Flieser

Zum marinierten Ziegenkäse (Bio-Hofkäserei Milwisch) mit frischen Wildkräutern harmo­ nierte ein Apfel-Johannisbeer­ saft. Zur cremigen Ennstaler Steirerkassuppe erwies sich der Streuobstwiesenmost „Brün­ nerling“ als perfekter Begleiter, zum gebratenen Buchauer Bach­ saibling mit Waldstaudenrisotto und Blattspinat der Topaz-Most und zum Topfenstrudel mit Zie­ genmilch-Vanilleeis prickelnder „Apfel Schampus“!

Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

Biohof Jaglbauer Breitau 2 8933 St. Gallen T +43 / 3632 / 438 Sortenreine Destillate

Kräuterbergbauer Lainbach 25, 8931 Landl T +43 / 664 / 73839445 www.kraeuterbergbauer.at Alles rund um Bergkräuter.

Fellnerhof Weißenbach/Enns 87 8932 St. Gallen T +43 / 3632 / 575 Brot, Marmeladen, Honig, Imkerei­produkte

Rosenwelt am Haflingerhof Gams 60, 8922 Landl www.rosenwelt.at Tee, Gelee, Zucker, Salz, Pfeffer und Essig, veredelt mit duftenden Blüten der wilden Apfelrose und weiteren 50 Edel-Duftrosen, Hagebutten-Apfeltee, Hagebuttenmarmelade und -likör

Roislechnerhof Weißenbach/Enns 88 8932 St. Gallen T +43 / 3632 / 7300 Most, Schnäpse, Honig Imkerei Weissensteiner Bichl 2, 8932 St. Gallen T +43 / 664 / 3276376 www.ferienholzhaus.at Honig, Imkereiprodukte Rosmarienhof Erb 12, 8933 St. Gallen T +43 / 3632 / 580 Kräutertee und Wild­ kräutersalz

Bio-Hofkäserei Ennsleitner Familie Milwisch 8921 Mooslandl 15 T +43 / 676 / 4555894 www.ennstal-ziegen.com Landtopfen, Joghurt, Frischkäse und Camembert aus 100 % Bio-Ziegenrohmilch. Kitzfleisch und Eis aus frischer Ziegenmilch (saisonal). Ziegenrohmilch nach Bestellung. Verkauf ab Hof: Mo bis Sa von 9 bis 17 Uhr

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Naturphänomene im Vorfrühling Der Blühbeginn der Sal-Weide ist ein perfekter Zeiger für den Beginn des Vorfrühlings. Durch ihre frühe Blüte ist sie eine be­ sonders wichtige Pflanze für Bienen an den ersten warmen Tagen im Jahr. Die männlichen Kätzchen liefern dabei den Pol­ len, die weiblichen Blüten süßen Nektar.

STEIRISCHE EISENWURZEN

© Lacon

Im Vorfrühling beginnt das Im­ ker- und Bienenleben jedes Jahr aufs Neue. An den ersten war­ men Tagen kommen die Bienen aus ihren Stöcken, machen ih­ ren Reinigungsflug und beginnen nach Nahrung zu suchen. Aber auch unsere ImkerInnen neh­ men die Arbeit wieder auf und beginnen mit der sorgsamen Kontrolle ihrer Völker.

in den März hinein. So kann man zwar kein fixes Datum festmachen, an dem der Vorfrühling durchstar­ tet, aber dass er mit der Blüte von Schneeglöckchen oder Sal-Weide im Naturpark Steirische Eisenwur­ zen beginnt, darauf kann man sich immer verlassen!

© Thomas Sattler

DI EVA MARIA VORWAGNER Biodiversitäts-Expertin im Naturpark Steirische Eisenwurzen. Forstwissenschaftlerin, Wald­ pädagogin und Jägerin. „2019 wird der Schwerpunkt meiner Arbeit auf der Biodiversitäts-Naturvermittlung liegen. Dabei lassen sich der Naturkalender und die 10-Jahreszeitenhecke besonders gut einsetzen.“

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Phänologie

Eine knifflige Frage zum Vorfrühling Der lateinische Name der Sal-Weide – Salix caprea – bezieht sich auf die Ziege (lateinisch capra = Ziege), warum?

© Stefan Leitner

Mit dem Vorfrühling erwacht neu­ es Leben in der Natur. Für Tiere und Pflanzen ist das die turbu­ lenteste Zeit des Jahres mit Wit­ terungskapriolen und Kälterück­ fällen. Bei hohen Temperaturen startet der Vorfrühling manchmal schon mitten im Februar, wenn es jedoch kalt ist, dauert es bis weit

1. Ziegen reagieren allergisch auf Sal-Weide 2. Aus Sal-Weide formte man früher Zäune für die Ziegenweide 3. Ziegen haben eine Vorliebe für die Blätter der Sal-Weide 4. Ziegen und Sal-Weiden sind beide sehr schnellwüchsig

Auflösung: 3

Der Vorfrühling im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

© Stefan Leitner; Lacon

Schneeglöckchen sind die ersten Boten des Vorfrühlings im Naturpark.

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SÖLKTÄLER

Naturpark Sölktäler • 1983 gegründet • Unsere Kulturlandschaft: Trogtäler der Niederen Tauern • Unser Leitthema: Wirtschaften im alpinen Gelände • Unser  Leitprodukt: Sölker Marmor & Ennstaler S ­ teirerkas • Fläche: 288 km²

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Schwarzensee © Naturpark Sölktäler

• 1.520 EinwohnerInnen • 3 Naturpark-Schulen • 5 NaturvermittlerInnen • 61 Nächtigungsbetriebe (davon 6 Naturpark-GastgeberInnen) Fernab von der Hektik des Alltags sind die Sölktäler der ideale Ort, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen.

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NATURJUWELE Gumpenkar, Kaltenbachseen, Hohensee, Schwarzensee WEITERE AUSFLUGSZIELE Schloss Großsölk mit Jesuitengarten, Ennstaler Almdiplom, Sölker Marmor: 380 Millionen Jahre Erdgeschichte, 19 bewirtschaftete Almen, 23 Bergseen und 10 Wasserfälle; Etappen 7 – 8 der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ und Ennsradweg (siehe S. 163) NATURPARK-GEMEINDE: Sölk SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE Sonnentau, Fettkraut, Arnika, Straußenfarn, Gamsheide, Edelweiß, Kohlröserl, Knotenfuß, Auer-, Birk-, Schnee- und Haselhuhn, Gams, Steinwild

SÖLKTÄLER

SCHUTZGEBIETE: Europaschutzgebiet Niedere Tauern, Naturschutzge­ biet Sölkpass, Landschaftsschutzgebiete Wölzer Tauern, Schladmin­ ger Tauern, Ennstal, Naturdenkmäler

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Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

AUSZEICHNUNGEN • Naturpark des Jahres 1997 • Sonderpreis Blumenschmuckbewerb 2013 für den Jesuitengarten • Genussregion Ennstaler Steirerkas LEITVERANSTALTUNGEN • Internationaler Tag der Biodiversität • Gartentag im Jesuitengarten • Kasfest auf Schloss Großsölk

KONTAKT Naturpark Sölktäler Stein an der Enns 107, 8961 Sölk T +43 / 3685 / 20903 ·naturpark@soelktaeler.at www.soelktaeler.at ·www.facebook.com/NaturparkSoelktaeler

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Bei Herbert, unserem Naturführer, haben Sie einen Stein im Bett, im Bachbett nämlich. Und was für einen: Der Sölkbach höhlte in Jahr­ tausende langer Fließarbeit den beinharten Marmorstein und beweist die beeindruckende Kraft der Natur. Das Ergebnis hat etwas von Korsika, abgesehen von der Wassertemperatur. Aber vergleichen Sie selbst! Auf Natur folgt Kultur: ein Besuch im Jesuitengarten und im Schloss Großsölk Na­ turparkhaus.

DAUER: ca. 2 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT: Parkplatz bei der Staumauer ­Stausee Großsölk PREIS: € 10,– Kinder € 7,– INFO & ANMELDUNG Keine Anmeldung ­erforderlich NATUR­ VERMITTLERINNEN Herbert Bodenwinkler, Gabi Holzinger

Ennstaler Almdiplom Wissen und genießen auf der Alm Kühe melken, Krapfen backen, Wissen über Pflanzen und Tiere sammeln. All das ist in unserem Kurzstudium enthalten. Zur abschließenden Sponsion gibt’s eine Diplom­urkunde und die besten Schmankerl, die die Alm zu bieten hat. Besonderheiten: Individualbetreuung, hoher Praxisanteil und Vortragende, die wissen, wovon sie reden (und was sie essen).

TERMINE: 4. & 18. Juli, 1., 15. & 29. August, jeweils 10.30 Uhr Für Gruppen auch individuell buchbar! DAUER: ca. 5 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT: Naturparkbüro, Stein / Enns 107 PREIS: € 29,50 pro Person (exkl. Maut) INFO & ANMELDUNG jeweils dienstags bis 12 Uhr im Naturparkbüro, T +43 / 3685 / 20903 naturpark@soelktaeler.at NATURVERMITTLER Hans Zach

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Führungen

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SÖLKTÄLER

Das Korsika der Steiermark

TERMINE: jeden Mittwoch, 3.7. – 4.9., 10 Uhr

© Herbert Raffalt

© Herfried Marek

Steter Tropfen höhlt den Marmor


Die Tour zur Winkelmühle führt am Bach ent­ lang, vorbei an naturbelassenen Wiesen. Blu­ men- und SchmetterlingsliebhaberInnen kom­ men hier auf ihre Kosten. Am Ende des Pfades liegt eine wunderschöne Bucht. Hier begeben wir uns auf Schatzsuche: Grana­ ten, Sölker Marmor, Flussspat und vieles mehr kann man hier finden. Granaten zählen zu den echten Edelsteinen. In dieser Bucht gibt es sehr schöne Exemplare. „Steinreich“ machen wir uns auf den Rückweg.

Gummistiefel und Handtücher bei Bedarf mitnehmen.

TERMINE: jeden 2. Mittwoch: 26. Juni, 10. & 24. Juli, 7. & 21. Aug., 4. Sept. Für Gruppen auch individuell buchbar! DAUER: ca. 3 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT Naturparkbüro Stein an der Enns PREIS: € 10,–, Kinder € 7,– INFO & ANMELDUNG jeweils ­dienstags bis 12 Uhr im ­Natur­parkbüro unter T +43 / 3685 / 20903 naturpark@soelktaeler.at NATURVERMITTLERIN Inge Loitzl

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Führungen

© Veronika Grünschachner-Berger

Die Wunderwelt der Kräuter Entdecken Sie die Vielfalt der Kräuter und ­alte Gemüsesorten. Sinnvoll unterwegs: Riechen Sie die würzi­ ge Luft, fühlen Sie die Wirkung der Kräuter, schmecken Sie die Vielfalt an Gemüse, sehen Sie den bunten Reichtum und hören Sie, was es alles über Kräuter und Gemüse zu erfah­ ren gibt. Martha Zach serviert Ihnen rohe Fakten, die Sie zum Verkochen nutzen können. Und auch zum Konservieren dieses leicht verdaulichen Wissens können Kräuter einen gesunden Bei­ trag leisten. Monatliche Gartenstammtische, Infos im Naturparkbüro.

SÖLKTÄLER

© Alois Wilfling

Schatzsuche in der Winkelmühle

TERMINE: jeden ­Mittwoch von 19.6. bis 28.8. Beginn: 10 Uhr DAUER: ca. 1,5 Stunden TREFFPUNKT: Jesuitengarten, Schloss Großsölk Naturparkhaus PREIS: € 10,– pro Pers. Jugendliche € 7,– Kinder bis 14 Jahre frei INFO & ANMELDUNG jeweils dienstags bis 12 Uhr im Naturparkbüro: T +43 / 3685 / 20903 naturpark@soelktaeler.at NATURVERMITTLERIN Martha Zach

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© Veronika Grünschachner-Berger

© Agnes Lemmerer

Slow Food – Fleischzubereitung in der Kochkiste Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten für wirtschaft­ liches Kochen mit der Kochkiste. Wir verkochen gemeinsam im Juli einen Lammtopf, im Au­ gust einen Almochsen und im September einen Wildtopf mit der Kochkiste. Lamm und Almochse kommen von unseren Almen. Unsere Bauern erhalten diese alten Kul­ turlandschaften und leisten damit einen wert­ vollen Beitrag zur Bewahrung der Biodiversität. Auch das Wild kommt aus dem Naturpark, der die passenden Lebensräume bietet. Mit dem Verwenden unserer Fleisch-Spezialitäten wer­ den auch diese besonderen Lebensräume ge­ würdigt und gefördert.

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Führungen

TERMINE: 24. Juli, 27. August, 23. Sept. DAUER: ca. 3 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 4 MAX. TEILNEHMENDE: 8 TREFFPUNKT Seminarküche in der Sölkstub’n (Mössna) PREIS: € 55,– (inkl. Unterlagen) und 2-gängigem Menü INFO & ANMELDUNG Jeweils am Vortag bis 12 Uhr im Naturparkbüro, T +43 / 3685 / 20903, naturpark@soelktaeler.at NATURVERMITTLERIN Agnes Lemmerer

Urlaubsangebot: Schätze aus Marmor Kräuter. Käse. Korsika So ein Käse! Der Original Ennsta­ ler Steirerkas, die Steirerkrapfen­ jause und die wunderbare Aus­ sicht auf der Breitlahnalm sind ein Genuss. Zuvor gibt’s aber noch einen erfrischenden Ausflug ins steirische Korsika, die Strub­ schlucht. Und dann zeigen wir Ihnen im Sölker Marmorwerk, was man außer Bach­betten noch aus Marmor machen kann.

SÖLKTÄLER

Wir bringen Sie zum Kochen

2 Nächte / 3 Tage im Doppelzimmer mit Frühstück pro Person: Mauthaus

€ 102,–

Langbrucker

€ 103,–

Haus Grundner

€ 106,–

Sölkstub’n

€ 108,–

Gamsjäger

€ 122,–

Ferien bei Unger

€ 132,–

Adressen siehe nächste Seite, buchbar von 3. Juli bis 4. September 2019

INFOS & BUCHUNG: Naturpark Sölktäler GmbH, Stein / Enns 107, 8961 Sölk GF: DDR.in Veronika Grünschachner-Berger; T +43 / 3685 / 20 903 naturpark@soelktaeler.at, www.soelktaeler.at www.naturparke.at/soelktaeler, www.facebook.com/NaturparkSoelktaeler

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SÖLKTÄLER

Naturpark-­GastgeberInnen Sölktäler Gäste- und Seminarhaus Sölkstub’n 8961 Sölk, T +43 / 3689 / 281, www.soelkstubn.at Gasthof „Zum Gamsjäger“ 8961 Sölk, T +43 / 3689 / 210 www.zumgamsjaeger.at Ferien bei Unger, Wohlfühlpension 8961 Sölk, T +43 / 3689 / 330, www.bei-unger.at Pension Langbrucker 8961 Sölk, T +43 / 3685 / 22 247 www.langbrucker.at

Haus Grundner 8961 Sölk, T +43 / 3685 / 81 10 www.ferienwohnungen-grundner.at Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.steiermark.com/de/unterkuenfte

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© lupi spuma

Pension Mauthaus zu Stein 8961 Sölk, T +43 / 3685 / 22 264 www.mauthaus-zu-stein.at

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NaturvermittlerInnen im Naturpark Sölktäler

„Vom Steirerkas viel Information benötigt man fürs Ennstaler Almdiplom.“

HERBERT BODENWINKLER

HANS ZACH

„Erkunde mit mir die Schätze des Jesuitengartens – eine Vielzahl an Kräutern sowie alte und neue Gemüsesorten erwarten dich!“

SÖLKTÄLER

„Geh mit mir ins Moor, wir hinterlassen Spuren und schöpfen neue Kraft.“

Wander-Tipp:

Von der K ­ altenbachalm zum mittleren ­Kaltenbachsee Endlich Ruhe. Richtung Sölkpass, Ausgangspunkt Kaltenbach­ kehre. Wanderung Richtung Deneck, vorbei am Unteren Kaltenbachsee und weiter zum Mittleren Kaltenbachsee. Länge: 2 km, 320 hm, Schwierigkeit: mittel. Dauer: 1,5 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Kaltenbachalm am Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung. Weitere Infos unter www.soelktaeler.at

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© Naturpark Sölktäler / Lupi Spuma; Volkhard Maier; Herbert Raffalt; privat

MARTHA ZACH

„Der Weg ist das Ziel. Entdecke die Schönheit am Wegesrand und dich selbst.“ GABI HOLZINGER

„Willst du Granat und Marmorsteine suchen, dann musst du die Schatzsuche in der Winkelmühle buchen.“ INGE LOITZL

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Ein Streifzug mit Geschmack Der Naturpark Sölktäler in den Nie­ deren Tauern bietet für Mensch, Flora und Fauna einen intakten Lebensraum. Er beeindruckt mit hohen Gebirgsgipfeln, 23 Bergseen, 10 Wasserfällen und 19 bewirt­ schafteten Almen, auf die das Wei­ devieh (Rinder und Schafe) in der warmen Jahreszeit bis oberhalb der Baumgrenze getrieben wird. Dort werden wir im Sommer von SennerInnen mit Almbutterbroten mit Ennstaler Stei­rerkas, Roggen­ krapfen, Kasnocken, Almraun­gerln und anderen Alm­schmankerln ge­ labt. Nach einer Wanderung ist für uns ein Besuch in der Sölkstub’n bei

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­ gnes Lemmerer Pflicht – Achtung: A Voranmeldung unbedingt notwen­ dig! Die Wirtin ist gerade mit zwei Körben voll duftender Kräuter heimgekommen. „Der Wildein­ topf mit Specklinsen und Knödel muss noch eine halbe Stunde in den Kochkisten garen“, sagt sie und bereitet uns Appetithapperl zu. Selbst gemachten Frischkäse aus Kuhrohmilch umwickelt sie mit Speckstreifen. Danach brät sie die Röllchen zart an, platziert die­ se mit gebähtem Schwarzbrot auf zuvor am Ufer des Knallbachs ge­ pflückten Wildkräutern und bun­ ten Blüten und mariniert die wun­ dervolle Vorspeise schlussendlich mit Sauerrahm.

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

Für ihren Wildeintopf verwendet die Wirtin einen Hirschrücken. Das zugeputzte, würfelig ge­ schnittene, mit Kräutersalz und Pfeffer gewürzte Fleisch brät sie kurz in heißem Öl an. Im Bra­ tenrückstand röstet sie Speck, kleingeschnittene Zwiebel, Knob­ lauch, Petersilie, Sellerie, Karot­ ten und Pastinaken an und löscht

mit Balsamessig und Rotwein ab. Danach fügt sie Linsen dazu und gießt mit klarer Wildsuppe auf. Nach dem Aufkochen gibt sie die angebratenen Hirschfleischstü­ cke, Lorbeer, Thymian, Oregano und Knoblauch bei und lässt alle Zutaten 15 Minuten weiter kö­ cheln. Dann steckt sie den Topf für drei Stunden in die Kochkiste. Vor dem Anrichten schmeckt sie noch einmal ab und serviert den Wildeintopf mit einem flaumigen Semmelknödel aus Kiste zwei. Fazit: Slow Food pur! Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

SÖLKTÄLER

© Manfred Flieser

Über und unter der Waldgrenze

Auch die Zutaten für die delikate Wildkräutersuppe stammen aus freier Natur, dazu munden würzi­ ge Krennockerl. Dann hebt Agnes den Hauptgang vor den Hungri­ gen aus ihren beiden Kochkisten.

Slow Food Styria empfiehlt: GH Sölkstub’n Mössna 194 St. Nikolai im Sölktal 8961 Sölk T +43 / 3689 / 281 www.soelkstubn.at Voranmeldung erforderlich.

Almhütten Wachlingerhütte, Gumpenalm Monika Zefferer Großsölk 10 8961 Sölk T +43 / 664 / 9400770 Zauneralm Ebenschweiger vlg. Zauner Kleinsölk Reith 22 8961 Sölk T +43 / 3685 / 22126

Kaltenbachalm Manuela und Andreas Fuchs St. Nikolai 146, 8961 Sölk T+43 / 664 / 3224665 www.berndlhof.at/ kaltenbachalm.html Köckhütte Tuchmoaralm Karl und Viktoria Brandner Kleinsölk, Vorderwald 25 8961 Sölk T +43 / 664 / 5010108

Ab Hof & Manufaktur Bio-Bauernhof Steiner Stein an der Enns 48 8961 Sölk T +43 / 3685 / 22264 www.mauthaus-zu-stein.at Aus der Bio-Hofkäserei: Ennstaler Steirerkas, Rohmilchbutter, Topfen, Joghurt, frische Rohmilch

Fleischerei Tasch Stein an der Enns 46 8961 Sölk T +43 / 3685 / 22265 Spezialitäten vom Hochland­rind und Ennstal-Lamm, traditionell hergestellte Wurst- und Selchwaren, Grammel­ schmalz, Speck Bauernladen Gröbming Hauptstraße 47 8962 Gröbming T +43 / 3685 / 22751 www.bauernladengroebming.at Vielfalt an bäuerlichen Produkten. Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – bitte nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf!

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© Bilder: Grünschachner-Berger; Lacon

Naturphänomene im Frühherbst Die Nüsse der Haselsträucher an den Waldrändern sind nun reif. Eichhörnchen, Siebenschläfer, Mäuse, Kleiber, Spechte und vie­ le andere Tiere haben verschie­ denste Tricks, die Schalen zu öff­ nen, um an die schmackhaften Nüsse zu kommen.

Wenn sich im Naturpark Sölktäler die ersten Lärchen zu färben beginnen, dann kann man auch das erste tiefe Röhren der Rothirsche hören.

Die Kälber von Rothirschen wer­ den im Vollfrühling geboren. Daher müssen die Mütter (auch „­Tiere“ genannt) im Vollherbst und Spätherbst „beschlagen“ werden. Die Brunft des Rothirsches beginnt deshalb im Frühherbst. Sie startet mit ersten Machtkämpfen zwi­ schen den Hirschen, bei denen es

darum geht, wer welches Revier und welches Rudel beaufsichtigen kann. Zum Kampf kommt es aber nur, wenn ein großes Geweih, do­ minantes Auftreten und möglichst langes lautes Röhren den Gegner nicht beeindrucken können. Dieses Röhren ist bei Herbstwanderungen im Naturpark oft zu hören.

© privat

DDR.IN VERONIKA GRÜNSCHACHNER-BERGER Biodiversitäts-Expertin im Naturpark Sölktäler. Wildbiologin, Juristin. „Rotwild und seine Lebensräume werden vom Menschen stark geprägt. Der Klimawandel be­ wirkt zusätzliche Veränderungen mit der stei­ genden Waldgrenze, vielen Windwürfen und neuen Baumartenzusammensetzungen.“

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Biodiversität

SÖLKTÄLER

Eine ­knifflige ­Frage zum ­Frühherbst Welches Wildtier findet man im Frühherbst nicht auf der Alm? 1. Reh 2. Gams 3. Schneehuhn 4. Schwarzspecht

Auflösung: 4

Der Frühherbst im Naturpark Sölktäler

Ein Kahlwildrudel besteht aus „Tieren“, dem weiblichen Rot­ wild und den Kälbern. Sie bleiben möglichst lange auf den freien alpinen Rasenflächen über der Waldgrenze. Erst wenn sie nicht mehr genug Nahrung finden oder auch bei zu großer Störung durch Menschen, ziehen sie sich in tie­ fere Lagen zurück.

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• 1983 gegründet • Unsere Kulturlandschaft: Oststeirisches Hügelland mit S ­ treuobstwiesen • Unser Leitthema: „Schützen durch Nützen“ • Unser  Leitprodukt: Pöllauer Hirschbirne • Fläche: 124 km²

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© Helmut Schweighofer

• 8.469 EinwohnerInnen • 6 Naturpark-Schulen • 10 NaturvermittlerInnen • 33 Nächtigungsbetriebe  (davon 9 Naturpark-GastgeberInnen)

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PÖLLAUER TAL

Naturpark Pöllauer Tal


NATURJUWELE: Pikeroifelsen Pöllauberg, Schönauklamm, Wiesen­ landschaft Pöllauberg – Goldsberg WEITERE AUSFLUGSZIELE: 190 km Rundwander- und Themenwege, Hirschbirnwanderwege, Vogel­themenweg, Interaktiver Waldlehrpfad Masenberg, Hinterbrühl mit NaturKRAFT­park, Hirschbirnbaumallee in Hinteregg, ­Bienen- und Hummel­schaupfad, Kräutergärten und „Kräuterpfad der Sinne“, Historischer Markt Pöllau mit „Steirischem Petersdom“ und Schlosspark, Marien­wallfahrtskirche Pöllauberg und Themengärten, Gschaider Linde, Hirschbirn-hirsch’n-Themen­ inseln, Volkskund­liches Museum in Prätis, Echophysics – Zentrum für ­Physikgeschichte mit Ausstellung „Strahlung – der ausgesetzte Mensch“ in Pöllau, Naturparkspezialitäten im Bauernladen Pöllau, ­Ölmühle Fandler, Konditorei Ebner, RETTER BioGut, Buschenschän­ ke; Etappen 26 – 27 der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“; ­Weinland Steiermark Radtour und „Kulturgenuss im Grünen“ (siehe Seiten 162–163) 2 NATURPARK-GEMEINDEN: Marktgem. Pöllau, Gemeinde Pöllauberg

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Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

SCHUTZGEBIETE: Landschaftsschutzgebiet ­Naturpark Pöllauer Tal, Naturschutzgebiet Enzianwiese am Masenberg und Geschützter Lebensraum Pikeroifelsen bei Pöllauberg, Naturdenkmäler AUSZEICHNUNGEN: Naturpark des Jahres 2006, GenussRegion Pöllau­ er Hirschbirne seit 2006, Themenweg des Jahres 2014: NaturKRAFT­ park, EU-Herkunftsschutz g.U. seit Mai 2015 LEITVERANSTALTUNGEN: Pöllauer Genussfrühling (27.4.2019) Hirschbirn-Blütenwanderung (28.4.2019), Pflanzentauschmarkt (27.4.2019), ORF Radio Steiermark Wandertag „Rund um die Pöllauer Hirschbirne“ (26. 10. 2019) KONTAKT: Naturpark Pöllauer Tal Mag.a Christine Schwetz, Franz Grabenhofer Schloss 1, 8225 Pöllau, T +43 / 3335 / 4210 info@naturpark-poellauertal.at www.naturpark-poellauertal.at

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PÖLLAUER TAL

SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE: Silikat-Glocken-Enzian, Arnika, Orchideen­wiese, ­Hirschkäfer, Steinkrebs


Genießen Sie die vielfältigen Produkte, die unsere abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet, und verkosten Sie die Pöllauer Hirsch­ birne – das Leitprodukt der Region. Die Produkt­ palette reicht von köstlichen Dauerwaren aus der bäuerlichen Selchkammer über Fruchtiges aus dem Obst- und Gemüsegarten, ausgewählte heimische Milchprodukte von Kuh, Schaf und Ziege bis zu Brot, Germspeisen und Edelbrän­ den. Wählen Sie Ihre Favoriten aus über 3000 Spezialitäten und Raritäten der GenussRegion Pöllauer Hirschbirne.

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Führungen

Hirschbirn hirsch’n TERMINE: Mittwoch, 13. März, 3. April, 8. Mai, 5. Juni, 10. Juli, 14. Aug., 4. Sept., jeweils 9 Uhr DAUER: ca. 1 Stunde TREFFPUNKT: Bauern­ laden Pöllau, Hauptplatz 2, 8225 Pöllau PREIS: € 6,– pro Person, mit GenussCard kostenlos INFO & ANMELDUNG bis 12 Uhr am Vortag: Bauernladen Pöllau Hauptpl. 2, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4550 oder T +43 / 664 / 2045688 NATURVERMITTLER Franz Grabenhofer mit Alois Pöltl

Entdecken Sie die spannenden Seiten der Hirschbirne … … und begleiten Sie den Hirschbirnbaum auf seiner Reise. Eine optimale Kombination von Naturerleb­ nis und Genuss bieten die sieben Themen­ inseln Hirschbirn hirsch’n. Die Stationen laden zum Ausprobieren, Erleben und Ge­ nießen ein. Unsere abwechslungsreichen Programme gewähren besondere Einblicke mit spannenden Geschichten. Lernen Sie die Menschen dahinter persönlich kennen und besuchen Sie an einem Tag drei Stationen inklusive Führungen und Verkostungen. Start beim RETTER BioGut (10.30 Uhr) über ­Ölmühle Fandler (13 Uhr) bis zur Ziagl’s Laube (15 Uhr).

TERMINE: ­Samstag: 9.3., 13.4., 11.5., 8.6., 13.7., 10.8., jew. 10.30 Uhr DAUER: ca. 6 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT: RETTER BioGut, Pöllauberg 88, 8225 Pöllauberg PREIS: p. Pers.: € 22,80 mit GenussCard: € 5,INFO & ANMELDUNG bis 12 Uhr am Vortag: TV Naturpark Pöllauer Tal, Schloss 1, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4210 info@naturpark-­ poellauertal.at NATUR­ VERMITTLERINNEN Mag.a Carmen Dreier-­ Zwetti, Hermine Muhr, Heidi Wiesenhofer

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PÖLLAUER TAL

Köstliches aus dem Naturpark-­ Bauernladen Pöllau

© Rene Strasser

© Michael Fischer

Naturpark-­ Spezialitäten ­verkosten


Im blühenden Ambiente des Schlossparks be­ staunen und erkunden Sie die bunte Pflanzen­ vielfalt des Naturparks. Besichtigen Sie die erste steirische Wurzelschaustation im Schlosspark Pöllau und erfahren Sie viel Wissenswertes rund um diesen. Im Anschluss lernen Sie heimische Getreide­ sorten kennen. In der Freiluftklasse, im herr­ lichen Ambiente des Schloss­parks, stellen Sie aus Hirse, Hafer, Dinkel, Gerste und Co. Ihren eigenen Müsliriegel her – zum sofortigen Ver­ naschen oder zum Mitheimnehmen – ganz wie Sie möchten.

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Führungen

DAUER: 3 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT: Freiluftklasse, Schloss Pöllau PREIS: € 15,– pro Person INFO & ANMELDUNG  bis 12 Uhr am Vortag: TV Naturpark Pöllauer Tal Schloss 1, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4210 info@naturpark-­ poellauertal.at NATURVERMITTLERINNEN Christine Dornhofer, Renate Düregger, Cäcilia Glatz

Kräuterpfad der Sinne Giftiges und Heilendes aus dem ­Naturpark Der „Kräuterpfad der Sinne“ ist ein inter­aktiver Lehrpfad. Entlang des Rundwanderweges im Bereich des Rabenwalder Wetterkreuzes er­ fahren Sie an zehn Stationen Wissenswertes über gefährliche oder gesundheitsfördernde Pflanzenarten. Entdecken Sie die heimischen Kräuter auf einer Wegstrecke von ca. 3 km mit allen Sinnen. Machen Sie Halt beim 1000-m-Stüberl und genießen Sie den herr­ lichen Ausblick über die faszinierende Land­ schaft des Naturparks Pöllauer Tal durch die bereitgestellten Swarovski-Ferngläser.

Bei dieser Führung leihen wir Ihnen Ferngläser von Swarovski Optik.

TERMINE: Freitag, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 9. Aug., 13. Sept., 11. Okt.; jew. 14 Uhr DAUER: 3 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT Alpenkräutergarten Käfer, Rabenwald 106, 8225 Pöllau. Fahrzeit von Pöllau ca. 10 Min. PREIS: € 10,– pro Person INFO & ANMELDUNG bis 12 Uhr am Vortag: TVB Naturpark Pöllauer Tal, siehe linke Seite NATURVERMITTLERINNEN Christine Dornhofer, DI Stefan Käfer, Andrea Krausler, Andrea Weghofer

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PÖLLAUER TAL

Wurzelschaustation mit Freiluftklasse

TERMINE: Freitag, 19. ­April, 17. Mai, 7. Juni, 19. Juli, 23. Aug., 20. Sept., 4. Okt.; jew. 14 Uhr

© Stefan Käfer

© Helmut Schweighofer

Schlosspark Pöllau in voller Blüte


Entdecken Sie die verborgene Welt der Bienen und Hummeln am Bienenlehrpfad im Natur­ park Pöllauer Tal. Ein ortsansässiger Imker oder Natur- und Landschaftsvermittler begleitet Sie entlang des Rundwanderweges durch die herr­ liche Landschaft. Erfahren Sie an den verschie­ denen Stationen viel Neues und Interessantes über die fleißigen, summenden und brummen­ den Helfer. Am Ende gibt es die gesammelten Köstlichkeiten von Biene und Hummel in einer Honigverkostung zum Probieren.

DAUER: 2 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT Hotel-Restaurant Gruber ­Obersaifen 74 8225 Pöllau PREIS: € 8,50 pro Person INFO & ANMELDUNG bis 12 Uhr am Vortag: TV Naturpark Pöllauer Tal Schloss 1, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4210 info@naturpark-­ poellauertal.at NATURVERMITTLER Franz Grabenhofer, Herbert Cividino

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Führungen

Urlaubsangebot: Alles Kräuter Nächtigen Sie bei unseren qua­ litätsgeprüften Naturpark-Gast­ geberInnen und lassen Sie sich mit regionalen und saisonalen Naturpark-Spezialitäten verwöh­ nen. Dazu gibt es eine Führung ent­ lang des Kräuterpfads, wo Sie die heimischen Kräuter und ihre vielfältige Verwendbarkeit mit allen Sinnen erfahren dürfen. Als Mitbringsel erhalten Sie ein Packerl Kräutertee aus echten Naturpark-Kräutern.

3 Tage / 2 Nächte bei einem Naturpark-Gastgeberbetrieb Ihrer Wahl inkl. Frühstück • Willkommensgetränk von der Hirschbirne • Führung „Kräuterpfad der Sinne“ mit einer/m NaturvermittlerIn • 1 Packerl Kräutertee

PÖLLAUER TAL

Es summt und brummt im Naturpark Pöllauer Tal

TERMINE: Freitag, 17. & 31. Mai, 21. Juni, 5. & 26. Juli, 16. Aug.; 14 Uhr

© Schwetz

© Franz Grabenhofer

Die Welt der Bienen und Hummeln

Preis p.P. im Doppelzimmer ab € 94,– Gültig: Freitag bis Sonntag: 10. – 12. Mai, 14. – 16. Juni, 12. – 14. Juli, 9. – 11. Aug., 13. – 15. Sept., 11. – 13. Okt. 2019 Authentisches Wohnen in Naturpark-Zimmern, umfangreiche Informationen über Natur, Kultur und Geschichte des Naturparks Pöllauer Tal und vieles mehr gehören zu den Standards jedes Naturpark-Gastgeberbetriebes.

INFOS & BUCHUNG: TVB Naturpark Pöllauer Tal, Schloss 1, 8225 Pöllau GF Christine Schwetz; KöR; T +43 / 3335 / 4210 info@naturpark-poellauertal.at, www.naturpark-poellauertal.at

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Naturpark-GastgeberInnen Pöllauer Tal ****RETTER Hotel Bio Restaurant 8225 Pöllauberg T +43 / 3335 / 2690, www.retter.at **** Superior Hotel Restaurant „Grüne Au“ 8225 Pöllau T +43 / 3332 / 63277, www.gruene-au.at **** Hotel Waldhof Muhr, 8225 Pöllauberg T +43 / 3335 / 3600, www.waldhof-muhr.at

PÖLLAUER TAL

***JUFA Hotel Pöllau Bio Landerlebnisdorf 8225 Pöllau, T +43 / 5 / 7083240 www.jufa.eu/poellau Gasthof-Restaurant Hubmann, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2267, www.gasthofhubmann.at

Ferienhof Familie Postl, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2110, www.postl.or.at „Beim Öllerbauer“, Fam. Heil, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2850, www.oellerbauer.at Naturparkbauernhof Familie Pöltl 8225 Pöllau, T +43 / 3335 / 2045, www.poeltl.at Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.steiermark.com/de/unterkuenfte

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Hirschbirn-Blüte © Helmut Schweighofer

*** Pension Cäcilia, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2748, www.wilfinger-poellau.at

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NaturvermittlerInnen im Naturpark Pöllauer Tal: „Achtsame Abenteuer in der Natur erleben und einfach Spaß im Freien haben!“

„Den Kindern die Vielfalt der Natur näherzubringen, erfüllt mich mit Freude.“ HEIDI WIESENHOFER

ANDREA KRAUSLER

„Die Wassergüte unseres Baches zu bestimmen, ist für Groß und Klein ein interessantes und unvergessliches Erlebnis.“

Wander-Tipp:

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© Christine Schwetz

Kultur, Aussicht und Naturjuwel genießen Wandern Sie durch die abwechslungsreiche Landschaft mit Getreidefeldern, Mischwäldern und vielfältigen Streuobstwiesen. Unweit des Goldsberghofs können Sie die kräuterreichen Wiesen mit Margerite, Glockenblume, Rotklee & Co. als Naturjuwel besichtigen. Länge: 12 km, Schwierigkeit: mittel; Dauer: 3,5 Stunden. Ausgangspunkt: Schlosspark Pöllau, 8225 Pöllau. Einkehrmöglichkeit: Goldsberghof Hajek-­Scherf, GH König, GH „Zum Jagawirt“, Buschenschank Haubenwaller, Retter Hotel Bio Restaurant, GH Kerschhofer Weitere Infos: www.naturpark-poellauertal.at

© Rene Strasser

Hirschbirnwanderweg Pöllauberg

„Ich fühle mich als Natur-Christin. Ich schätze und ehre alles, was Gott erschaffen hat.“

„Einfach sich selbst von der wunderschönen Natur­landschaft überzeugen und diese genießen!“

„Kinder und Natur: zwei Dinge, die mir besonders am Herzen liegen, werden vereint.“

CHRISTL DORNHOFER

RENATE DÜREGGER

CÄCILIA GLATZ

„Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – draußen ist es immer interessant!“ HERMINE MUHR

„Die Natur näher zum Menschen – das ist mein Credo!“ FRANZ GRABENHOFER

„Kraft tanken mit Kräutern aus dem Naturpark Pöllauer Tal!“

„Innehalten – zur Ruhe kommen – meine Esel helfen euch dabei!“

STEFAN KÄFER

CARMEN DREIERZWETTI

PÖLLAUER TAL

ANDREA WEGHOFER

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… die Pöllauer Hirschbirne Im Naturpark Pöllauer Tal über­ wiegen Grünlandwirtschaft, Weinund Obstbau. Einen besonderen Stellenwert haben Streuobstwie­ sen zum Erhalt schmackhafter al­ ter Obstsorten. Hirschbirnbäume tragen nicht nur zum typischen Landschaftsbild, sondern auch zur regionalen Ess­ kultur bei. Tagein, tagaus demons­ trieren dies bäuerliche Betriebe, Manufakturen und GastronomIn­ nen sowie der Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal. Am 27. Ap­ ril werden Genussmenschen zur Verkostung von Delika­ tessen rund um das Naturpark-Leitpro­ dukt von Hirschbirnschinken bis Hirschbirnsekt zum „Pöllauer Ge­

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nussfrühling“ ins Schloss Pöllau geladen. Familie Retter hat das ehemalige Obsthofgebäude neben dem Hotel zu einem klimaautarken „BioGut“ mit Brotbackstube, Kräutertrock­ nungsanlage, Marmeladesiederei und Schnapsbrennerei umgestal­ tet. Dort werden Brotbackkurse, Kräuter- und andere Workshops angeboten. Am 30. April 2019 la­ den Ulli und Hermann Retter be­ wusste GenießerInnen zum legen­ dären Slow-Food-Styria-Bio-Fest „Steirisch AufRETTERn“. Die Retter-Pâtisserie verrät uns ein süßes Rezept: Für vier Portionen „Hirschbirn-­

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

ten in eine Form legen, mit steif geschlagenem Obers bestrei­ chen, mit Mascarino-Ei-Masse bedecken und mit Zimt würzen. So geht man dreimal Schicht für Schicht vor, zwischen die Lagen „beschwipste“ Dörrbirnenstücke streuen, abschließend obenauf mit Schlagobers glatt streichen und über Nacht kalt stellen. Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

Slow Food Styria empfiehlt: Gastronomie RETTER Hotel Bio Restaurant Pöllauberg 88 8225 Pöllauberg T +43 / 3335 / 2690 www.retter.at Berggasthof König Oberneuberg 5 8225 Pöllauberg T +43 / 3335 / 2311 www.berggasthof-koenig.at Hotel Waldhof Muhr Zeil 46 8225 Pöllauberg T +43 / 3335 / 3600 www.waldhof-muhr.at Hotel Restaurant Grüne Au Winzendorf 45, 8225 Pöllau T +43 / 3332 / 63277 www.gruene-au.at

Bäckerei Uitz Ortenhofenstraße 62 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2296 www.baeckerei-uitz.at

Öllerbauer – Fam. Heil Rabenwald 97, 8225 Pöllau T +43 / 664 / 2211029 www.oellerbauer.at

Fleischerei Buchberger Mittelgasse 39, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2317 www.buchberger.co.at

Naturparkbauernhof Fam. Pöltl Schönau 45, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2045 www.poeltl.at

Ölmühle Fandler Prätis 1, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2263 www.fandler.at

Obsthof Reiterer Oberneuberg 82, 8225 Pöllau T +43 / 664 / 6443239

Glöslhof Geier, Fischzucht Rabenwald 23 8225 Pöllau T +43 / 664 / 9137109 Biohofkäserei Thanei Schönau 12, 8225 Pöllau T +43 / 664 / 2817214 www.biokaeserei-thanei.at

PÖLLAUER TAL

© OIKOS

Gepresst, destilliert, gedörrt und als Zutat …

Tiramisu“ 12 Stunden zuvor zehn klein gehackte gedörrte Hirsch­ birnen in Hirschbirnenschnaps und Rum einlegen. 3 Eidotter, 120 g Zucker und ein bisschen Vanillezucker schaumig rühren, 250 g Mascarino, etwas Hirschbir­ nensaft und eine Prise Zimt beige­ ben und danach 500 g Birnenmus unterrühren. In Hirschbirnensaft und etwas Rum getränkte Biskot­

Obsthof Schirnhofer Rabenwald 62, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 3020 www.obsthof-schirnhofer.at Buschenschank Ziagl’s Laube – Fam. Schweighofer Rabenwald 63, 8225 Pöllau T +43 / 664 / 2747655 www.ziaglslaube.at

Restaurant Haider Ortenhofenstraße 73 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2353 www.restaurant-haider.at

Obsthof Retter Winzendorf 142, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4131 www.obsthof-retter.com

Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf!

Ab Hof & Manufaktur

Familie Laschet Hinteregg 9, 8225 Pöllau T +43 / 664 / 9148460

Lebensmittelhandel

Lebzelterei-Konditorei Ebner Lamberggasse 31, 8225 Pöllau Biohof Dreier Wieden 171, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 2350 T +43 / 3335 / 4683 www.konditorei-ebner.at

Bauernladen Naturpark Pöllauer Tal Hauptplatz 2, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4550 www.naturparkbauernladen.at

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© Stefan Weiss

© Lacon Der Erstfrühling bringt die Schlehenblüte und taucht den Naturpark in ein weißes Blütenmeer.

Biodiversität

DI STEFAN WEISS Biodiversitäts-Experte im Naturpark Pöllauer Tal. Vegetationsökologe und praktischer Na­ turschützer. „Wenn im Erstfrühling alle Pflanzen austreiben und die Tiere aktiv werden, ist für mich die Kraft der Natur zu spüren.“

Eine knifflige Frage zum Erstfrühling Welches sind die charakteristischen Merkmale einer Hirschbirnenblüte? © Helmut Schweighofer

© Christine Schwetz

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gleichzeitig zum Beginn des Le­ benszyklus vieler pflanzenfres­ sender Insekten. Mit dem Auftre­ ten der ersten Insekten kommen dann auch die Zugvögel zurück. Für NaturbeobachterInnen ist es eine spannende Zeit, den Neuanfang der Natur zu verfolgen.

Im Erstfrühling erreicht im Pöllauer Tal die Hirschbirne ihre Vollblüte. Charakteristisch sind die schneeweißen Blüten mit den karminroten Staubblättern sowie die unterseits behaarten Blätter. Die Sorte stammt übri­ gens von der Schneebirne (Pyrus nivalis) ab.

1. Schneeweiße Blüten mit karmin­ roten Staubblättern 2. Blassrosa Blüten mit gelben Staub­ blättern 3. Grünlich-weiße Blüten mit gelben Staubblättern 4. Rosa Blüten mit weißen Staubblät­ tern

Auflösung: 1

Der Erstfrühling trägt die weiße Weste der Schlehenblüte und der Kirschblüte. Diese beiden Phäno­ mene markieren den Beginn der neuen natürlichen Jahreszeit. Zudem ist der Erstfrühling durch den Beginn der Laubentfaltung der meisten heimischen Gehölze gekennzeichnet. Dadurch wird er

In der Landwirtschaft steht der Erstfrühling im Zeichen des Neu­ anfangs. Es erfolgt die Aussaat vieler Kulturpflanzen wie Kürbis, Kartoffel und Mais. Auf den Wie­ sen sind die ersten Kräuter wie Brennnessel, Giersch und Ehren­ preis zu finden. Im Garten sprießt das erste Gemüse.

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PÖLLAUER TAL

Naturphänomene im Erstfrühling

Der Erstfrühling im Naturpark Pöllauer Tal


Naturpark Mürzer Oberland • 2003 gegründet • Unsere Kulturlandschaft: Flusstäler, Wälder und Almen der östlichen Alpenausläufer • Unser Leitthema: Wald

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• Unser Leitprodukt: Waldhonig • Fläche: 226 km²

MÜRZER OBERLAND

Schneealm-Plateau © nixxipixx.com / Nici Seiser

• Unser kulinarischer Botschafter: Gasthof Holzer – Thomas Schäffer

• 3.018 EinwohnerInnen (Haupt- und Nebenwohnsitz) • 2 Naturpark-Schulen • 3 Naturpark-Kindergärten • 9 NaturvermittlerInnen • 31 Nächtigungsbetriebe (davon 6 Naturpark-GastgeberInnen)

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NATURJUWELE: Heukuppe mit Predigtstuhl, Hinteralmmoor, Kalte Mürz – Stein­alpl, Schneealmplateau, Roßlochklamm WEITERE AUSFLUGSZIELE Wald der Sinne, Neuberger Münster, BergRadlRunden, Höhle Bleiweißgrube, Kaiserhof Glasmanufaktur, Kaffeerösterei, Bio-Alm­ käserei Lurgbauer, Skigebiet Niederalpl, Spielplatz Appelhof, Holz­ knechtmuseum, Spinnrunde Kapellen, Themenweg „klimawandeln“, Naturmuseum Neuberg, Bergwerksmuseum Montanarum, Pillhofer Skulpturenhalle, Montanrundweg, Erlebnisweg Roßlochklamm („Kreativster Lehrpfad ­Österreichs“), Alpaka-Bergparadies; Etappen 17 – 20 der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ (siehe S. 163) NATURPARK-GEMEINDE NEUBERG/MÜRZ Ortsteile: Altenberg a. d. Rax, Kapellen, Mürzsteg, Neuberg a. d. Mürz SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE Typische Alpenflora mit Edelweiß, Kohl­röschen und seltenen Enzian-Arten, Frauenschuh, Moore mit Torfmoos, Rundblättrigem Sonnentau und Scheiden-­Wollgras; Steinwild, Steinadler, Rotwild, Gämsen, Auer- und Birkwild, Alpenschneehuhn, Fisch­otter, Erdkröte, Springfrosch, Gelbbauchunke, Teichmolch, Bergmolch.

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LEITVERANSTALTUNGEN: Steirischer Zauberwald, Tag der Bio­ diversität, Neuberger Kulturtage, Neuberger Herbst, brueckenfestival MÜRZER OBERLAND

Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

SCHUTZGEBIETE: Land­schafts­schutzgebiet „Veitsch  – ­Schneealpe  – Rax­alpe“, Natur­schutz- und Ramsargebiet „Naßköhr Moor“; ­Naturdenkmäler

KONTAKT: Naturparkbüro Mürzer Oberland Hauptplatz 9, 8692 Neuberg an der Mürz, T +43 / 3857 / 8321 info@muerzeroberland.at, www.muerzeroberland.at

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Energie tanken an 23 Kraftplätzen! Unser Eltern-Spezial: Das Thymianbett mit herrli­ chem Ausblick über das Neubergertal bietet nachhaltige Betankung über alle fünf Sinne. Und für Kinder haben wir uns etwas abso­ lut Einzigartiges überlegt: Tanken in voller Fahrt. Auf der Hängebrücke, im Nesthocker, im Baumhaus oder im Klangbaum.

Warme Kleidung, Jause, G ­ etränk; in Englisch möglich, integrativ Weitere Erlebnisprogramme finden Sie unter www.muerzeroberland.at

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Führungen

DAUER: ca. 2,5 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 8 TREFFPUNKT: Steinwandtner­ hof (Fam. Holzer), Greith 4, 8692 Neuberg/Mürz PREIS: Ki. € 6,–, Erw. € 7,– INFO & ANMELDUNG BEI DEN NATURVERMITTLERINNEN bis zum Vorabend möglich: Barbara Holzer (Frühförderin, Psychomotorikerin, Waldund Outdoorpädagogin) T +43 / 650 / 7322166, barbara@wald-der-­sinne.com www.wald-der-sinne.com ­ enate Wiltschnigg (Natur- und R Landschaftsführerin, Waldpädagogin und Ameisen­hegerin), T +43 / 664 / 4461652

Erlebnisweg „klimawandeln“ Die Zukunft der Biodiversität im Naturpark Mürzer Oberland Am ersten Erlebnisweg Österreichs zum The­ ma Klimawandel erfahren Sie fachlich fun­ diert und dennoch humorvoll aufbereitet, was Sie beitragen können, damit die Erde nicht ins Schwitzen gerät. Lernen Sie den richtigen Umgang mit Aliens, klettern Sie gedanklich mit den höher steigenden Arten die Felswand hoch und entwickeln Sie neue Anpassungs­ strategien für seltene Tiere und Pflanzen. Ein heißer Spaß für Jung & Alt!

Ausrüstung: gutes Schuhwerk

TERMINE: 10.8., 14 Uhr, weitere auf Anfrage DAUER: 2 bis 4 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT: Naturlabor Altenberg PREIS: € 6,– pro Person INFO & ANMELDUNG / bei NATURVERMITTLERINNEN Mag.a Susanne ­Baimuradowa (Physik& Astronomielehrerin, Atemtherapeutin, Waldpädagogin und Fastenbegleiterin) T +43 / 664 / 4228131 susanne.baimuradowa­@ gmx.at, Renate Wiltschnigg (siehe linke Seite)

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MÜRZER OBERLAND

... an der grünsten Tankstelle weit und breit – im Wald der Sinne

TERMINE: 1.5., 1.6., 22.7., 2.8., 31.8., 5.10.; jeweils 14.30 Uhr

© nixxipixx.com

© nixxipixx.com

Einmal volltanken, bitte!


Natürlich ist Holz unser Begleiter – aber auch die eine oder andere Ameise, ein Grashüpfer oder sogar Eichhörnchen werden mit uns durch die Wälder des Naturparks sausen.

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Ausrüstung: gutes Schuhwerk und Getränk

Führungen

DAUER: ca. 2,5 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT Michlbauernhof (Fam. Holzer), siehe S. 131 PREIS: € 6,– pro Person INFO & ANMELDUNG / NATURVERMITTLERIN Renate Wiltschnigg (Waldpädagogin, Wanderführerin, Natur- und Landschaftsführerin und Ameisenhegerin) T +43 / 664 / 4461652 renate.wiltschnigg@ gmail.com

Auf Streifzug durch die Natur Vielfalt erleben, kreativ mit allen Sinnen neue Pfade entdecken. „Heute haben wir gelacht, verzaubert und Na­ tur spürbar gemacht!“ Lassen Sie uns magische Baumwesen suchen, mit Schmetterlingen auf der Wiese hüpfen, Heilkräuter finden und Staudämme bauen. Gemeinsam nehmen wir auf spielerische Weise die kleinen und großen Wunder unse­ rer Natur unter die Lupe.

Ausrüstung: schmutzunempfindliche Kleidung, Jause und Getränk Auch in englischer Sprache möglich.

TERMINE: jeden Mittwoch im Juli und erster Mittwoch im August DAUER: ca. 2,5 Stunden TREFFPUNKT: Hinter­ almparkplatz beim Tirol- Rundwanderweg in Krampen PREIS: € 6,– pro Person INFO & ANMELDUNG bei NATURVERMITTLERINNEN Irmgard Riegler (Waldpädagogin, Kindergartenpädagogin und Familienentlasterin) T +43 / 664 / 2388513 oder Hanna Grabner (Wald- und Wildnis­ pädagogin) T +43 / 664 / 1084644

MÜRZER OBERLAND

Lustige Waldspiele und spannende Aufgaben warten auf Sie! Wir lösen Waldrätsel, bauen Waldkunstwerke, suchen nach Spuren der Waldbewohner und vieles mehr.

TERMINE: 8., 15., 22. & 29. Juli, 5. & 26. August, jederzeit n. Vereinbarung

© nixxipixx.com

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Spiel & Spaß im Wald

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© Andreas Steininger

© nixxipixx.com

Eiskalte ErmittlerInnen

TERMINE: immer dienstags von 9.7. bis 3.9., 14 Uhr DAUER: ca. 3 Stunden

Barfuß durchs erfrischende Nass bekommen wir hoffentlich keine kalten Füße und behalten einen kühlen Kopf. Auf der Suche nach Eintagsfliegenlarven, Strudel­würmern und Köcherfliegenlarven bleibt kein Stein auf dem anderen. Und wenn wir ganz genau hinsehen, verraten diese Tier­ chen auch einiges über den Zustand des Was­ sers.

Gutes Schuhwerk, Gummistiefel und Regenschutz; auch als Kindergeburtstagsparty; integrativ

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Führungen

TREFFPUNKT Rezeption ­Kinderhotel Appelhof, Mürzsteg PREIS: € 7,– pro Person INFO & ANMELDUNG Renate Dobrovolny T +43 / 664 / 2329284 renate.dobrovolny@ muerznet.at NATURVERMITTLERIN Renate Dobrovolny (­Natur- und Landschaftsführerin, Almführerin, Kräuterpädagogin, Jugendcoach)

Urlaubsangebot: Mit dem ­ E-Bike durch den Naturpark Erkunden Sie die schönsten Radund Mountainbikestrecken mit dem E-Bike und erleben Sie haut­ nah die wunderbare Naturland­ schaft! Ob gemütliche Radtour entlang der schattigen Mürz oder herausfordernde Mountainbike­ tour auf die Schneealm mit gran­ dioser Aussicht – da ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Entlang der Strecken erwarten Sie kulturelle Höhepunkte wie das Stift Neuberg mit seinem impo­ santen, gotischen Münster oder die Kaiserhof Glasmanufaktur.

• Freitag bis Sonntag • 2 Nächte inkl. Halbpension • Verleih eines E-Mountainbikes für 2 Tage mit Kurzeinschulung • Tourentipps für die Umgebung Preis pro Person

ab € 154,–

Buchbar von Mai bis Oktober 2019

MÜRZER OBERLAND

Abenteuer an der Mürz

INFOS & BUCHUNG: Landgasthof Altenbergerhof Kommerzinvest GmbH, GF Edith Koslick, Altenberg 14, 8691 Neuberg an der Mürz T +43 / 3857 / 2202, office@altenbergerhof.at, www.altenbergerhof.at

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Hotel und Gasthof Freinerhof Freinerhof Webster KG, GF Fam. Bareck Frein 2, 8694 Neuberg an der Mürz T +43 / 3859 / 8102 freinerhof@gmx.at, www.freinerhof.at Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.muerzeroberland.at

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MÜRZER OBERLAND

Gasthof Holzer – Thomas Schäffer Hauptstraße 9, 8692 Neuberg an der Mürz T +43 / 3857 / 8332 genuss@gasthofholzer.at, www.gasthofholzer.at

Auf der Hohen Veitsch, Blick Richtung Wildkamm © nixxipixx.com / Nici Seiser

Naturpark-GastgeberInnen Mürzer Oberland

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Naturvermittlerinnen im Naturpark Mürzer Oberland

„Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.“ (Aristophanes)

Wander-Tipp:

Auf das ­Schneealmplateau

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„Natur ist Heimat gespickt mit kleinen und großen Wundern!“ HANNA LENA GRABNER

RENATE DOBROVOLNY

BARBARA HOLZER

„Wer über kindliche Entwicklung redet, muss auch über Natur reden: Wie die Kleinen groß werden. Wie sie widerstandsfähig werden. Wie sie ihre Kompetenzen für ein erfolgreiches Leben ausbilden.“ (Herbert Renz-Polster & Gerald Hüther)

„Ich freue mich auf gemeinsame Bergerlebnisse und lustige Stunden im Wald!“ RENATE WILTSCHNIGG

„Klimawandel ist die Antwort der Natur auf unseren Lebensstil.“

MÜRZER OBERLAND

Schneealm-Plateau © Andreas Steininger

Ein Naturjuwel im Naturpark Mürzer Oberland! Wunderschöne Familienwanderung für Jung und Alt mit Einkehrmöglichkeiten Über einfache Wege und Almsteige gelangen Sie auf das Schneealmplateau. Dort können Gipfel erstiegen, Hütten besucht, die wun­ derbarsten Almblumen erkundet oder auch Gämsen und Murmeltiere entdeckt werden. Länge: 15,7 km, 650 hm, Schwierigkeit: leicht. Dauer: 5 ¼ Std. Ausgangspunkt: Parkplatz am Kohlebnerstand, Schneealmstraße (Maut), 8692 Neuberg/Mürz. Einkehrmöglichkeiten: Teichwirt Urani; auf der Schneealm: Michlbau­ erhütte, Schnee­alpenhaus, Lurgbauerhütte – Bio-Almsennerei. Weitere Infos unter www.muerzeroberland.at

„Lass uns gemeinsam die Natur in ihrer Einzigartigkeit spüren, fühlen, erforschen und genießen!“

SUSANNE ­BAIMURADOWA

IRMGARD RIEGLER

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Im zu mehr als achtzig Prozent von Wald bedeckten Naturpark Mürzer Oberland hat Holzwirt­ schaft einen sehr hohen Stellen­ wert. Logisch, dass hier Jagd und somit auch Wild, Beeren, Pilze und andere Waldprodukte eine große Bedeutung haben.

Auf der Alm und im Tal Eine Schlemmertour nach Slow-Food-Manier Der Oberlauf der Mürz liegt einge­ bettet zwischen der Veitsch- und Tonionalm sowie der Rax und Schneealpe. Nordwestlich der Schneealpe liegt das Naßköhr, eine großteils von Wäldern umgebene wunderschöne Moorlandschaft. Oberhalb der Baumgrenze wird Almwirtschaft betrieben. Wie zum Beispiel am Ameisbü­ hel, wo Familie Bayer auf 1.764 Meter Seehöhe zwischen Mai und Oktober Österreichs östlichst ge­ legene Bio-Almkäserei betreibt. In ihrer Lurgbauerhütte laben sie Hungrige ganztägig mit Alm­ butterbroten und Rohmilchkäse oder Speck-Selchfleisch-Brettel­

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jausen und warmen Schmanker­ ln wie Kasnocken, Gulasch oder Schweins­ofenbratl mit Kraut und Knödel, zubereitet mit Zutaten aus ihrer eigenen Landwirtschaft. Übernachtungsmöglichkeiten werden für etwa 20 Personen ge­ boten. Wer sich zwecks Erwerbs von Frisch-, Weich-, Schnitt-, Halbhart- oder vollreifem Berg­ käse den mehr als zweistündigen Aufstieg auf den Ameisbühel er­ sparen will, kann seinen Käse nach Vereinbarung am Bauernhof der Familie in Altenberg an der Rax, Nummer 23, abholen. Auf ihrem Biobauernhof „Michl­ bauer“ züchten Brigitte und Man­

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

Im Gasthof Holzer tischt Thomas Schäffer beste Wildspezialitäten auf. Carpaccio vom Jungspießer zum Beispiel, Ragout vom Hirsch­ kalb, ein rosa gebratenes Nüss­ chen oder Erdäpfel-Gamsknödel mit Petersilienstaub auf Spitz­ kraut und gerösteten Grammeln. Wer den Vorgänger vermisst, wird ein paar Häuser weiter fün­ dig. Hubert Holzer bekocht Fein­ schmecker nach Ankündigung oder Anfrage in der Greißlerei im ehemaligen Hofrichteramt. Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

Slow Food Styria empfiehlt: Gastronomie Gasthof Holzer – Thomas Schäffer Hauptstraße 9, 8692 Neuberg an der Mürz T +43 / 3857 / 8332, www.gasthofholzer.at

T +43 / 664 / 3850333, www.traudeholzer.com Hausgemachte Marmeladen, Säfte & Sirupe, Neuberger Steinpilzöl, Kinderketchup, Teekräuter, angesetzter Lärcherl- & Zirbenschnaps, Maiwipferl-Saft und vieles mehr.

Hubert kocht in der Greißlerei Hauptstraße 11, 8692 Neuberg an der Mürz T +43 / 3857 / 20515 o. T +43 / 676 / 9340330 kontakt@hubertkocht.com

Imkerei Karl Scheifinger Waldweg 9, 8692 Neuberg an der Mürz T +43 / 681 / 10434046 Honig, Imkereiprodukte.

Lurgbauerhütte, Familie Bayer Ameisbühel 64 (auf der Schneealm) 8691 Neuberg an der Mürz (OT Altenberg) T +43 / 676 / 6335456, www.lurgikas.at

Lurgikas, Fam. Bayer (s. „Lurgbauerhütte“) Alles in Biorohmilchqualität: Gereifter Berg­-, Halbhart-, Schnitt-, Weich- u. Frischkäse (natur oder mit Kräutern verfeinert), Topfen, Joghurt und ursprüngliche Sauerrahmbutter. Nach rechtzeitiger tel. Vereinbarung Abholung am Bauernhof im Tal (Altenberg an der Rax 23, T +43 / 676 / 6335456) möglich.

Ab Hof & Manufaktur

Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf! Greißlerei beim Münster Hauptstraße 11, 8692 Neuberg an der Mürz

Biobauernhof Michlbauer, Familie Holzer Greith 1, 8692 Neuberg a. d. Mürz T +43 / 3857 / 8457, www.michlbauer-holzer.at Urlaub am Biobauernhof, Frischfleisch­ verkauf nach Vorbestellung.

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MÜRZER OBERLAND

© Manfred Flieser

fred Holzer Murbodner Rinder. Eine rare, langsam wachsende Rasse, die mit besonders guter Fleischqualität punktet. Das schmackhafte Fleisch wird ab Hof in 5- und 10-kg-Mischpake­ ten angeboten.


Naturphänomene im Hochsommer

© nixxipixx.com

Im Hochsommer sieht man den Wald im Dunkel der Dämme­ rung und in der Nacht von sei­ ner mystischen Seite, denn die Glühwürmchen beginnen ihre leuchtende Balz. Aber nicht nur die leuchtenden Käfer, auch ihre Larven sind kleine Naturwunder, denn sie sind Nützlinge, die klei­ ne Schnecken verspeisen.

Erntezeit! Die Früchte des Ro­ ten Holunders sind reif. Auch aus diesen Früchten lassen sich schmackhafte Säfte und Marme­ laden zubereiten. Doch Vorsicht! Nur wer sich auskennt, kann aus den unbekömmlichen Beeren ei­ nen gesunden Saft zaubern.

Im Hochsommer laden die Flüsse und Bäche des Naturparks zur Abkühlung ein.

wurz und die Sumpf-Stendelwurz, tragen erst jetzt ihre wunderschö­ ne Blütenpracht. Auch die Buchen des Mürzer Oberlandes zeigen sich nun mit ihren sattgrünen Blättern von ihrer besten Seite, doch es wird noch etwas dauern, bevor sie ihre Früchte bilden.

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Biodiversität

DR. KRISTOF VEITSCHEGGER, BSC MSC MSC Biodiversitäts-Experte im Naturpark Mürzer Oberland. Evolutionsbiologe, Zoologe und Paläobiologe. „Das Verständnis der Natur in Raum und Zeit ist essentiell, um sich aktiv für den Schutz der Biodiversität einsetzen zu können.“

Eine knifflige Frage zum Hochsommer Glühwürmchen leuchten in der Nacht, ... 1. … um ihre Fressfeinde zu verwirren. 2. … weil sie sonst im dunklen Wald nichts erkennen würden. 3. … weil sie einen Partner anlocken wollen. 4. … weil sie ihr Revier markieren.

Auflösung: 3

© privat

Das große Glühwürmchen (Lampyris noctiluca) ist das Insekt des Jahres 2019 in der Schweiz.

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MÜRZER OBERLAND

Lange Tage und viel Sonnenschein bringen die Natur in Hochform. Das bunte Blütenmeer des Frühlings ist nun großteils verschwunden, und die Pflanzen bereiten ihre Früchte und Samen für das nächste Jahr vor. Es ist die Zeit der Heidelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren. Doch so manche Pflanzen, wie die Sieg­

© Stefan Ineichen

Der Hochsommer im Mürzer Oberland


Naturpark Almenland • 2006 gegründet • Unsere Kulturlandschaft: größtes zusammen­hängendes Niedrig-Almweidegebiet in Europa (464 – 1.720 m Seehöhe) • Unser Leitthema: ALMerLEBEN: „Der Natur ihren Platz – für die Menschen den Genuss“ • Unser Leitprodukt: ALMO und ­v ielfältige Rindfleischspezialitäten • Fläche: 253 km² • 7 Naturpark-Schulen • 9 NaturvermittlerInnen • 90 Nächtigungsbetriebe  (davon 7 Naturpark-GastgeberInnen)

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ALMENLAND

© Bernhard Bergmann

• 14.500 EinwohnerInnen


NATURJUWELE: Bärenschützklamm, Hohenauer Ochsenhalt, Latschenhochmoor Teichalm mit Moorlehrpfad, Raabklamm WEITERE AUSFLUGSZIELE: Imkerei Kreiner, Ökopark Hochreiter, Rauchstub’n Haus, Archepark Obi Hansl, Almenland Stollenkäse, Sennerei Leitner, Edelbrennerei Graf, Moarhofhechtl, Essig­ manufaktur Oswald/Schaffer, Almerlebnispark Teichalm, Karinas Wollwelt, Sulamithgarten, Stoani Haus der Musik, Felsenkirchlein Schüsserlbrunn, Hochlantsch mit Klettersteig, Motorikpark & Sommerrodelbahn Koglhof, Rote Wand; „Grünkraft Steiermark“ und Etappen 24 – 25 der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ (siehe Seiten 162 – 163) 8 NATURPARK-GEMEINDEN: Fladnitz/Teichalm, St. Kathrein am Offenegg, Passail, Breitenau/Hochlantsch, Gasen, Pernegg an der Mur, Anger und Birkfeld SELTENE PFLANZEN, SELTENE TIERE: Hochmoor mit Sonnentau, Orchideen, Silikatflora am Kirch­kogel; Alpenbock, Schwarzstorch, Eisvogel, Auerwild und Stein­böcke SCHUTZGEBIETE: Naturschutzgebiet Teichalm Hochmoor, Europa­ schutzgebiet ­Raab­klamm, Europaschutzgebiet Kirchkogel in Pernegg, Naturdenkmal Bärenschützklamm

LEITVERANSTALTUNGEN • Almenland-Kirtag (Teichalm) • Brandluckner Huab’n Theater • Zugpferdetreffen in Breitenau • Almliedersingen Stoakoglhütte (Sommeralm)

KONTAKT: Naturpark Almenland, Gabriele Mandl 8163 Fladnitz/Teichalm 100 T +43 / 3179 / 23000, naturpark@almenland.at, www.almenland.at

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ALMENLAND

Karte © geografik, Details siehe Impressum auf S. 178

AUSZEICHNUNG: ALMO-Genussregion


Das ist wirklich ein Traum: 125 zusammenhän­ gende Einzelalmen ergeben eines der größten europäischen Almgebiete, das Sie gemeinsam mit unseren Naturvermittlerinnen erkunden. Zusammen entdecken Sie Almpflanzen und buntes Leben am Almboden, von dem Sie sich nie hätten träumen lassen. Natürlich begegnen Sie dem Almvieh, erforschen das Bachleben und bestaunen die unglaubliche Artenvielfalt des Waldes. Tipps für eine Einkehr mit bodenständi­ ger Almjause dürfen natürlich auch nicht fehlen. Abends garantieren wir traumhaften Schlaf! Ausrüstung: gute Wanderschuhe & Wanderbekleidung, Jause, Regenschutz, Fotoapparat, Lupe ... Bei dieser Führung leihen wir Ihnen Ferngläser von Swarovski Optik.

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Führungen

DAUER: ca. 2 Stunden TREFFPUNKT Almladen/Teichalmsee PREIS Kinder € 3,–, Erw. € 6,–; Mit GenussCard gratis. INFO & ANMELDUNG Naturpark Almenland T +43 / 3179 / 23000-28 naturpark@almenland.at NATURVERMITTLERINNEN Ingrid Pistotnik und Maria Häuselhofer

Gibt es Kapern auf der Alm? Bei uns werden Sie fündig. Aufgrund des Klimawandels finden wir im­ mer mehr Pflanzenarten in höheren Lagen. Suchen Sie gemeinsam mit unserer „Kräuter­ fachfrau“ Ihre eigenen Kapern auf der Wiese. Unter unserer Anleitung können Sie selbst­ ständig die gepflückten Kostbarkeiten in ei­ ner Pfanne verfeinern und mit dem vorher bei Ihrem Besuch in unserer Essigmanufaktur hergestellten Essigsud in Gläser füllen. Eingelegt in unseren prämierten Apfelessig können Sie diese Kostbarkeit in einigen Wo­ chen zu Hause genießen.

Ausrüstung: gute Wanderschuhe, bequeme W ­ anderbekleidung, Fotoapparat, Lupe … Im Preis inkludiert: 1 Schraubglas und alle benötigten Zutaten, Kurzführung in der Essigmanufaktur mit anschließender Verkostung. Anmeldung unbedingt erforderlich!

TERMINE: ­20. & 27. März, 3. & 10. April, 15. & 22. Mai, 9 Uhr. Nur bei schönem Wetter. Individuelle Termine buchbar. DAUER: ca. 3 Stunden MIND. TEILNEHMENDE: 6 PREIS: € 15,- pro Pers. TREFFPUNKT & INFO: Essigmanufaktur Oswald/Schaffer Rossegg 27 8191 Koglhof T +43 / 680 / 12 62 001 office@essigmanufaktur.at www.essigmanufaktur.at NATURVERMITTLERINNEN Fam. Oswald/Schaffer

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ALMENLAND

Keine Angst, alles geht gut aus!

TERMINE: jeden Dienstag von 2.7. bis 3.9., jeweils um 10 Uhr. Entfällt bei ausgesprochenem Schlechtwetter (Regen, Gewitter). Individuelle Termine buchbar!

© Strobl

© Bernhard Bergmann

125 Alpträume in Grün


... allerdings nur mit starker Begleitung. Schließ­ lich war die Drachenhöhle schon vor 50.000 Jahren bewohnt. Von der letzten Begegnung mit einem Höhlenbären gibt es sicher kein Foto. Sehr lebendig sind dafür die zahlreichen Fle­ dermäuse, die hier ein ideales Winterquartier gefunden haben. Aus rechtlichen und ökologi­ schen Gründen ist ein Besuch der Höhle aus­ schließlich im Rahmen der Führungen gestattet.

Ausrüstung: Gute Wanderausrüstung (festes Schuhwerk, Reservewäsche, Arbeitshandschuhe, Jause, Getränke), Stirn- oder Taschenlampe. In der Höhle herrscht eine konstante Temperatur von 7–9 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 80 %. Wegen der nicht ausgebauten, lehmigen Führungswege in der Höhle ist eine Verschmutzung der Kleidung wahrscheinlich. Anmeldung unbedingt erforderlich!

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Führungen

DAUER: Aufstieg: 1,5 h Führung: 1–1,5 Stunden Abstieg: 0,5–1 Stunde MIND. TEILNEHMENDE: 6 TREFFPUNKT: Heubergstüberl, Heubergstr. 32, 8131 Mixnitz PREIS: Erw. € 12,–, Kinder € 5,–, Schülergruppen € 4,–, begl. Lehrer frei ANMELDUNG: Heubergstüberl (Hr. Hammer): T +43 / 650 / 50 66 166 INFO: ­Gemeinde Pernegg/Mur, T +43 / 3867 / 8044-0 www.pernegg.at/sport-­ freizeit/drachenhoehle

Unser größter Schwarm Bienen Karl Kreiner möchte Ihnen das Leben versü­ ßen – mit bestem Honig aus dem Naturpark Almenland. Und den können Sie kosten – und nebenbei etwas über den Nutzen der Bienen fürs Ökosystem erfahren. Und auch darü­ ber, was passiert, sollten sie uns einmal nicht mehr um die Ohren fliegen. Was Karl Kreiner noch weiß: Was hat die ­Königin mit einem guten Firmenchef ge­ meinsam? Wie viele Kilometer legen Bienen für ein Kilogramm Honig zurück? Auch individuelle Termine für Gruppen ab 10 Personen ganzjährig buchbar! Sonn- und feiertags geschlossen. Nähere Informationen unter www.imker.at

TERMINE: jeden Montag und Donnerstag im Juli und August um 10.30 Uhr. Bei jedem Wetter. DAUER: ca. 1,5 Stunden TREFFPUNKT Almenland-Imkerei Kreiner, Lindenbergweg 39, 8162 Passail PREIS: € 4,– Mit GenussCard gratis. INFO & ANMELDUNG Anmeldung bis 9 Uhr am jew. Tag bei: AlmenlandImkerei Kreiner T +43 / 3179 / 23788 od. T +43 /676 / 5049280 office@imker.at NATURVERMITTLER Karl Kreiner, Imker

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ALMENLAND

Nachschauen erlaubt ...

TERMINE: 19.5., 1., 16. & 29.6., 14. & 27.7., 11. & 24.8., 8. & 21.9., 6.10.; 9 Uhr

© Karl Kreiner

© TV Pernegg an der Mur

Ob der Höhlenbär zu Hause ist?


© Bernhard Bergmann

© Loske

Die kleinen „grünen Freunde“ für unser Wohlbefinden. Mit dem Dipl.-Kräuterpädagogen Sven tauchen Sie ein in die Welt der Kräuterkraft, entdecken eine Artenvielfalt von derzeit ca. 50 verschiede­ nen Wild- und Zuchtkräutern und lernen, wie uns die „kleinen grünen Freunde“ helfen, unser Wohlbefinden zu steigern, aber auch, wie sich unser Handeln auf die Artenvielfalt und den Klimawandel auswirkt. Sie erhalten praktische Tipps, wie Sie mit ein­ fachen Änderungen Ihren ökologischen Fußab­ druck verkleinern können.

TERMINE: jeden 1. Freitag von Anfang Mai bis Ende Oktober, 10 Uhr. DAUER: ca. 1,5 – 2 Std. PREIS: unter 6 Pers.: € 4,50 / Pers.; Gruppen 6–25 Pers.: € 4,– / Pers. TREFFPUNKT, INFO & ANMELDUNG Schroeder’s Almenland Kräuterwerkstatt Krammersdorf 3 8162 Passail T +43 / 3179 / 23 421 oder T +43 / 676 / 55 200 71 naturlehrwerkstatt@ almenland.at www.almenland-­ kraeuterwerkstatt.at NATURVERMITTLER Diplom-Kräuterpädagoge Sven Schroeder

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Führungen

Urlaubsangebot: Naturpark-Alp-Träume • 4 Nächte / 5 Tage beim ausgewählten Naturpark-Gastgeber (s. nächste Seite) • Frühstück und Abendessen mit vielen Naturpark-Spezialitäten • 125 Alpträume in Grün – eine Wanderung mit unseren Naturvermittlerinnen über die Almen (siehe Seite 138) • „Natur in Menschenhand“: Eintritt und Führung durch die Ausstellung in Passail (siehe Seite 153) • Die Natur erleben: die Produkte von Imker Karl Kreiners „größtem Schwarm“ können Sie bei einer kommentierten Verkostung genießen • Wanderrucksack mit Wanderkarte & Tourenvorschlägen • ein kulinarisches Naturpark-Präsent für zu Hause Preis pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension

ab € 250,–

Kinderermäßigungen! Buchbar im Juli & August 2019, So – Do

INFOS & BUCHUNG: TVB Naturpark Almenland, GF: Christa Pollhammer, KöR; 8163 Fladnitz / Teichalm 100, T +43 / 3179 / 23000 pollhammer@almenland.at, www.almenland.at

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ALMENLAND

Entdecke die Welt der Kräuterkraft


Naturpark-­GastgeberInnen Almenland Almwellness Hotel Pierer ****superior 8163 Fladnitz/Teichalm T +43 / 3179 / 7172, www.almurlaub.at Naturparkhotel Bauernhofer **** 8172 Heilbrunn T +43 / 3179 / 8202, www.bauernhofer.at der WILDe EDER **** 8171 St. Kathrein am Offenegg T +43 / 3179 / 8235, www.der-wilde-eder.at Vital Hotel Styria **** 8163 Fladnitz/Teichalm T +43 / 3179 / 23314-0, www.vital-hotel-styria.at AlmenLandhof *** 8163 Fladnitz/Teichalm T +43 / 3179 / 23434-0, www.almenlandhof.at

Weitere Naturpark-GastgeberInnen unter www.steiermark.com/de/unterkuenfte

ALMENLAND

Gasthof Hofbauer *** 8614 Breitenau/Hochlantsch T +43 / 3866 / 2262, www.gasthof-hofbauer.at

© Bernhard Bergmann

Landgasthof Willingshofer *** 8616 Gasen T +43 / 3171 / 203, www.willingshofer.at


NaturvermittlerInnen im Naturpark Almenland

„Nur wer mit wachen Sinnen durch die Natur spaziert, erlebt jedes Mal eine Entdeckungsreise.“ INGRID PISTOTNIK

„Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muss: das ist das Ziel.“ (Dschuang Dsi)

„Als Bergbäuerin will ich auf die Artenvielfalt aufmerksam machen, Neugierde und Begeisterung wecken, einfach Naturerlebnis spüren.“

MARIA HIRSCHBÖCK

MARIA HÄUSELHOFER

Auf Lärchenpfeilern entlang des Moors Das Latschen-Hochmoor ist eines der letz­ ten Latschenhochmoore in Österreich und mit der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ein besonderes Naturjuwel. Der Weg ist einfach zu beschreiten, da keine ­Steigungen bewältigt werden müssen. Länge: 1 km, Schwierigkeit: leicht; Dauer: ca. 25 Minuten. Ausgangspunkt: direkt ne­ ben dem Teichalmsee, Einkehrmöglichkeit: ­Latschenhütte oder GH Teichwirt. Weitere Infos unter www.almenland.at

„Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur.“ SWEN SCHROEDER

„Der Umgang mit den Bienen öffnet uns die Augen für viele Geheimnisse der Natur. Wir brauchen nur hinsehen, um es zu sehen.“ KARL KREINER

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ALMENLAND

Das Latschen­ hochmoor

© Drapela-Dhiflaoui, privat, MAXL, Foto Andrea, Bergmann

Wander-Tipp:


© Manfred Flieser

senpfanne auf jeder Seite etwa 4 bis 5 Minuten in Öl. Beim Anrich­ ten arrangiert Karin die knusprig gebratene Forelle appetitlich mit geröstetem Knoblauch, Schnitt­ lauch, einem Wildkräuterbukett

und Braterdäpfeln – ein Genuss für alle Sinne! Sämtliche Deli­ katessen des Almenlandes erhält man in der Feinkost im Kaufhaus Reisinger in Passail. Slow-Food-Styria-Gründer Manfred Flieser

Slow Food Styria empfiehlt:

Wo nicht nur Milch und Honig fließen Im Naturpark Almenland zwischen Mur- und Feistritztal befindet sich das größte zusammenhängende Niedrig-Almweidegebiet Euro­ pas. Ohne weidende Rinder und Ackerbau wäre dieses Gebiet noch heute eine reine Waldlandschaft. Das Aushängeschild der Region, der Almochse, grast den Sommer über auf blühenden Almwiesen. Diese bilden auch Lebensraum für Bienen; Quellen, Bäche und Teiche hingegen für Forellen und Saiblinge. In einem einstigen Bergwerksstollen reifen Käse aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch zu Geschmackserlebnissen heran. In der Nähe scharren glückliche Hühner um einen Hof, ihre Eier

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werden zu besten Teigwaren ver­ arbeitet. In Krammersdorf bäckt Familie Vorraber traditionelles Roggenbrot, das im benachbarten Mostheurigen zu Ripperln und über Buchenholz geräuchertem Geselchten schmeckt. Das Rezept der Sursalz-Mischung ist seit Ge­ nerationen überliefert und ge­ heim. Kein Geheimnis macht die Raab­ klammwirtin aus der Zubereitung ihrer köstlichen Forellen. Nach dem Salzen befüllt Karin Kulmer die Forelle mit frischen Wildkräu­ tern und geschnittenem Knob­ lauch, danach wendet sie den Fisch in Mehl und brät ihn in einer Ei­

Empfehlungen des Kooperationspartners Slow Food Styria

Ab Hof & Manufaktur

Gasthaus Zur Raabklamm Arzberg 26 8162 Passail T +43 / 664 / 2239926 www.gasthauszur-raabklamm.at

Bitte bedenken Sie, dass DirektvermarkterInnen nicht immer erreichbar sind – nehmen Sie daher vor jedem Einkauf telefonisch Kontakt auf!

Waldpension Reisinger Fladnitzberg 37 8163 Fladnitz T +43 / 3179 / 23219 www.waldpension.info Gasthof Unterberger Jagawirt Brandlucken 53 8172 Heilbrunn T +43 / 3179 / 8250 www.gasthof-unterberger.at Der WILDe Eder Dorf 3 8171 St. Kathrein am Offenegg T +43 / 3179 / 8235-0 www.der-wilde-eder.at Landgasthof Willingshofer 8616 Gasen 15 T +43 / 3171 / 203-0 www.willingshofer.at Der Mostheurige Krammersdorf 101 8162 Passail T +43 / 676 / 3479177 www.mostheuriger-gangl.at Harrerhütte Familie Leitner Teichalm 49 8163 Fladnitz T +43 / 664 / 3989018

Familie Vorraber Krammersdorf 21 8162 Passail T +43 / 3179 / 23406 Traditionell gebackenes Brot Almenland Stollenkäse Arzberg 32, 8162 Passail T +43 / 3179 / 23050-0 www.almenlandstollenkaese.at Moarhofhechtl Haufenreith 56, 8162 Passail T +43 / 3179 / 23682 www.moarhofhechtl.at Freilandeier, Eierteigwaren Claudias süße Werkstatt 8162 Passail www.almenlandpralinen.at Almenland-Imkerei Kreiner Lindenbergweg 314 8162 Passail T +43 / 3179 / 23788 www.imker.at Ablasser vlg. Ossenthaler Schrems 10, 8163 Fladnitz T +43 / 3179 / 6121 Holzofenbrot & Mehlspeisen

Patisserie Eveline Wild Dorf 3 8171 St. Kathrein am Offenegg T +43 / 3179 / 8235-0 www.eveline-wild.at Schokoladen und Pralinen Pöllabauer vulgo Hochegger Amassegg 1 8616 Gasen T +43 / 3171 / 212 Bio-Frischfleisch und Wurstwaren vom Hochlandrind und Kräuterprodukte Essigmanufaktur Oswald-Schaffer Rossegg 27 8191 Koglhof T +43 / 680 / 1262001 www.essigmanufaktur.at Reinfrucht-, Kräuter- und Blütenessige Großroatenhof Doris & Helmut Schröck Naintsch 39, 8184 Anger T +43 / 699 / 11902773 www.zetzzottel.at Bio-Frischfleisch und Wurstwaren vom Hochlandrind Empfohlene Almenland Kräuterbäuerinnen unter www.almenland.at/ almenland-kraeuter.html

Lebensmittelhandel

Einkaufszentrum Reisinger Markt 17, 8162 Passail Edelbrennerei Graf T +43 / 3179/23301 Zeil 18 8171 St. Kathrein am Offenegg www.reisinger.st T +43 / 3179 / 8209 www.almschnaps.at

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ALMENLAND

Fleisch, Fisch, Käse und mehr Delikatessen

Gastronomie


© Naturpark Almenland / Drapela-Dhiflaoui

Naturphänomene im Spätsommer Wie viele unserer Obstarten sind auch Vogelbeeren Rosen­ gewächse. Ihre kleinen, roten Apfelfrüchte sind reich an Vita­ min C und als Marmelade oder Schnaps sehr lecker. Genau das Richtige für die kühler werden­ den Tage, die sich im Spätsom­ mer bei der Ernte der Vogelbee­ ren bereits ankündigen.

Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Alm-Sommer seinen Höhe­ punkt überschritten hat, sind die blauen Blüten des Schwalben­ wurz-Enzians, welche die braun werdenden Almweiden über­ ziehen. Der Schwalbenwurz-En­ zian ist teilweise geschützt, ein Handstrauß darf aber gepflückt werden.

Spätsommer auf der Alm. Die Früchte der Vogelbeere sind reif, die Flächen abgeweidet.

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Biodiversität

© Edelbrennerei Graf

Wenn man eine der kleinen roten, kugelförmigen Früchte der Vogelbeere in die Hälfte schneidet, entdeckt man etwas sehr Unerwartetes. Welcher anderen Frucht sind die kleinen, roten Früchte der Vogelbeere ähnlich? 1. Heidelbeere 2. Weintraube 3. Apfel 4. Ribisel

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ALMENLAND

© Drapela-Dhiflaoui

DR.IN MAG.A JUDITH DRAPELA-DHIFLAOUI Biodiversitäts-Expertin im Naturpark Almenland. Ökologin, Naturvermittlerin. „Die Almen und die Almbäuerinnen und -bau­ ern stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Im Spätsommer, wenn das Licht schon milder ist und die Weiden abgegrast sind, kommt die Alm zur Ruhe. Ich genieße diese Jahreszeit besonders.“

Eine knifflige Frage zum Spätsommer

© Naturpark Almenland / ­Drapela-Dhiflaoui

Spätzünder, wie zum Beispiel die Herbstzeitlose, und der Volksmund spricht: „Ist die Vogelbeere rot, ist der Sommer tot“. Gut beobachtet, denn zur Zeit ihrer Fruchtreife geht der Spätsommer im Naturpark Al­ menland seinem Ende entgegen.

Auflösung: 1

Mit den ersten reifenden Ma­ rillen und Äpfeln beginnt der Spätsommer. Die Reviergesänge der Heuschrecken tönen immer noch lautstark über die Wiesen. Aber „die Sprache der Natur“ wird nun langsam weniger blumig. In den Wiesen blühen nur noch

© Naturpark Almenland / Pollhammer

Der Spätsommer im Naturpark Almenland


Natur in ­Menschenhand? VOM SCHÜTZEN UND NÜTZEN Eine Ausstellung von Naturparke Steiermark vom 12.4. bis 27.10.2019 in Passail

GEÖFFNET: Mittwoch bis Sonntag, 13–19 Uhr ORT: Rathaus, Markt 1, 8162 Passail EINTRITTSPREISE € 3,– pro Person, Kinder bis 6 Jahre frei! FÜHRUNGEN: ca. 1 Stunde: Do und Sa um 16.30 Uhr. Pro Person € 2,– exkl. Eintritt. Für Gruppen jederzeit nach Voranmeldung. Spezielle Führungsangebote und Materialien für Schulen ANMELDUNG UND KONTAKT T +43 / 664 / 85 87 777 info@almenland.at, www.almenland.at

Veranstalter: Marktgemeinde 8162 Passail in Kooperation mit dem Naturpark Almenland

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ALMENLAND

Illustration: Gernot Passath

Wissen, Emotion und Kreativität regen in dieser Ausstellung dazu an, über die vielfältige Beziehung von Mensch und Natur nachzudenken. Sie werden staunen, wie viele Sichtweisen das Thema Naturschutz bietet.


Fotos © Werner Kmetitsch Mit den Kröten auf Augenhöhe sein.

Spielerisch Berge, Wiesen, Seen und Flüsse formen.

Naturschutz braucht persönliche und emotionale Bindung spiel motiviert, sich diesem Thema zu stellen.

Selbst modellierte Kulturland­ schaften, das Retten von Tieren durch kooperatives Handeln, das Kennenlernen von NGOs und die Auseinandersetzung mit globalen Aspekten des Biodiversitätsverlustes und des Klimawandels bereichern das Wissen über Na­ turschutz in der Steiermark. Ein Schwerpunkt gilt dem Naturpark Almenland.

In der Schatzkammer der Artenvielfalt finden die BesucherInnen aktuelle Informationen über die bizarren Schätze der Natur, deren Netzwerke, Leistungen und Verlust. Ambivalente Entscheidungsmöglichkeiten sind immer wie­ der eine große Herausforderung im Naturschutz. Einfaches Rollen­

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Interaktive Stationen simulieren die Leistungen des Naturschut­ zes und zeigen spielerisch die unterschiedlichen Handlungs­ möglichkeiten von Nationalund Naturparken und Natura-2000-Gebieten auf.

Mit der Natur arbeiten.

Interaktiv Natur erforschen.

155

ALMENLAND

Die Ausstellung beginnt mit einem Beziehungsangebot. Können wir uns beispielsweise der Erlebens­ welt einer Kröte annähern? Kön­ nen wir die Kröte als ein Gegen­ über sehen, das wir achten? Naturerfahrungen bilden ein kost­ bares Fundament für eine gute, emotionale Beziehung zur Natur.


Fotos © fotoglick

© Werner Kmetitsch Staunen in der Schatzkammer der Artenvielfalt.

Gemeinsam Entscheidungen treffen.

Naturschutz als Kulturaufgabe

Natur und Kul­ tur sind untrenn­ bar miteinander verbunden. Wir Menschen sind Teil der Natur, und jede

unserer Handlungen wirkt sich auf sie aus. Der Mensch wird als wesentlicher Gestalter der Natur ins Zentrum gerückt und in die Verantwor­ tung genommen: Wie wirken sich unsere Entscheidungen aus und warum entscheiden und handeln wir wider besseres Wissen so, dass wir die Zerstörung un­ serer Lebensbasis riskieren? Liegt es in unserer Hand, in Zukunft die Na­ tur so zu gestalten, dass sie dauerhaft für uns nutzbar bleibt?

Die Ausstellung wurde kuratiert von: • ­Thomas Frieß /  Biologie (Ökoteam) • Anja Stejskal / Gestaltung • ­Bern­hard Stejskal  /   Naturparke Steiermark • Ursula Stockinger / Biologie (­Joanneum Graz) und • Alois ­Wilfling / Biologie (OIKOS)

Eröffnung der Ausstellung im Rathaus von Passail 2018.

156

157

ALMENLAND

Ziel der Ausstellung ist es, neue Sichtweisen auf den Naturschutz anzubieten und zur Reflexion anzuregen. Wissen, Emotion und Kreativität sollen dazu animieren, über ein Thema nachzudenken, das für unsere Zukunft von großer Bedeutung ist und mehr Zuwendung und Aktivität braucht.


Vielfalt oder Einfalt?

Viele sind genervt von Insekten, und auch in der landwirtschaftli­ chen Produktion gelten sie meist als „Schädlinge“. Sie ernähren sich zwar auch von Pflanzen, aber – viel

158

ZIRBITZKOGELGREBENZEN SÜDSTEIERMARK PÖLLAUER TAL

Ein paar Zahlen zu den Verhält­ nissen: Die gesamte Masse aller Wildtiere auf dem Festland wird auf ca. eine Milliarde Tonnen ge­ schätzt. Insekten machen davon gewichtsmäßig 90 Prozent aus, ob­ wohl jedes einzelne Kerbtier nur wenige Gramm wiegt.

wichtiger für uns – sie bestäuben diese auch, was bekanntlich die Voraussetzung dafür ist, dass wir Gemüse und Obst ernten können. Diese sogenannte Ökosystem­ dienstleistung der Insekten wird auf jährlich etwa eine halbe Tril­ liarde Dollar berechnet. Das be­ deutet, man müsste für Menschen und Maschinen, die man sonst für diese Arbeit benötigt, etwa die­ se Summe zahlen. In Österreich macht der Bestäubungswert etwa das Zehnfache des durchschnittli­ chen Honigertrags aus, also jähr­ lich bis zu 500 Millionen Euro. Das macht Bienen und andere blü­

MÜRZER OBERLAND

Lieben Sie Tiere? Ja, aber auch In­ sekten oder Spinnen?

© Lucarelli

Warum es keine „unnützen“ Tierarten gibt

Dr. Peter Iwaniewicz Autor, Biologe und Naturvermittler

STEIRISCHE EISENWURZEN

Der Steirische Fanghaft (Mantispa styriaca) ähnelt mit seinen ausklappbaren Fangbeinen der Gottesanbeterin und ist eine besondere Seltenheit der heimischen Tierwelt.

Paul Ralph Ehrlich, Professor in Stanford und renommierter For­ scher, meinte dazu: „Artenster­ ben ist wie Russisches Roulette: Jede Art, die ohne schwerwie­ gende Folgen ausgerottet wird, entspricht einer leeren Revolver­ kammer. Aber wie sollen wir das wissen, bevor wir abdrücken?“

SÖLKTÄLER

Deren Verschwinden berührt uns alle, auch jene, die meinen, dass sie kein „Ungeziefer“ brau­ chen. Auch jene Menschen, die vor allem Fleisch als Nahrung bevorzugen, sind davon betrof­ fen, denn wer einen Hamburger isst, verdankt das Fleisch indirekt Insekten, die pflanzliches Vieh­ futter wie Rotklee bestäuben und vermehren.

Und die Auswirkungen erfassen viele Bereiche unseres Lebens: Sogar SpeiseeiskonsumentInnen können Probleme bekommen, denn 25 von 60 Aromastoffen werden aus insektenbestäubten Früchten und Nüssen hergestellt.

Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus). Ausgewachsene Kreuzspinnen können mit ihren kräftigen Mundwerkzeugen die menschliche Haut durchdringen. Der Biss ist aber nur unangenehm und medizinisch ohne langfristige Folgen.

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ALMENLAND

© Gilles San Martin from Namur, Belgium

tenbestäubende Insekten nach Rindern und Schweinen zu den drittwichtigsten Nutztieren in In­ dustriestaaten. Und entlang der Nahrungsketten sind viele ande­ re Tierarten vom Verschwinden der Insekten betroffen: Vögel fressen die Hälfte aller vorkom­ menden Insekten.


Der Niedergang von Insekten und Feldvögeln ist eine zwischenzeit­ lich auch in der Öffentlichkeit viel beachtete Tatsache. Nach dem Farmland Bird Index hat die Vogel­population des Kulturlandes seit 1998 um rund die Hälfte ab­ genommen. Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019. Der Titel ist allerdings be­ denklich, verkörpert die Vogelart doch einen weiteren gefiederten Verlierer der modernen Land­ wirtschaft. In Österreich hat sich der Feldlerchen-Bestand in den

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letzten 20 Jahren halbiert. Grund dafür sind schnell und dicht auf­ wachsende Intensivkulturen, wo die Lerchen weder Zeit noch Nah­ rung haben, um genügend Jung­ vögel zum Populationserhalt auf­ zuziehen. Um diese Entwicklung zu stoppen, ist auf EU-Ebene eine naturverträgliche Landwirtschaft zu fordern und fördern, im kleine­ ren Rahmen können sogenannte „Feldlerchenfenster“ helfen. Wie das funktionieren kann, zeigt der Landwirt Ernst Ertl in Juden­ burg auf seinen 60 Hektar Feldern,

Remo Probst, birdlife Kärnten Peter Hochleitner, Land Steiermark, Baubezirksleitung Obersteiermark West

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SÖLKTÄLER

STEIRISCHE EISENWURZEN

SÜDSTEIERMARK

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Auch das hübsche, aber wenig bekannte Braunkehlchen war früher weit verbreitet in unserer Kulturlandschaft. Heute gerade­ zu ein Sinnbild für den Nieder­ gang von Wiesenvögeln, zählt es zu den österreichweit prioritär zu behandelnden Arten. Das Braun­ kehlchen hat viel Terrain durch die Trockenlegung von Feucht­ wiesen und Niedermooren ver­ loren. Aktuell sind für diesen Wiesenbrüter die Vorverlegung der Mahd oder auch die Ver­ buschung die größten Gefahren. Nester werden entweder ausge­ mäht, oder ehemals periodische

PÖLLAUER TAL

Wenn Kulturfolger der Kultur nicht mehr folgen können

Brachen entwickeln sich zu dich­ ten Gebüschen und waldartigen Habitaten. Dem soll nun in der Steiermark zumindest regional entgegengewirkt werden. Im Rahmen des Projektes Vielfalt­ Leben IV, einer Initiative des Bundesministeriums für Nach­ haltigkeit und Tourismus zum Erhalt der Biodiversität, werden derzeit in Kooperation mit Bird­ Life ­Österreich, dem Naturhisto­ rischen Museum Wien und dem Land Steiermark / Baubezirks­ leitung Obersteiermark West im Bereich der Neumarkter Pass­ landschaft zugewachsene Flä­ chen großflächig geschwendet, Dauerbrachen wiederhergestellt oder Brachestreifen eingerichtet. Zudem wird auch auf nahrungsund artenreiche Wiesenflächen im Umfeld Wert gelegt.

MÜRZER OBERLAND

Feldlerche (Alauda arvensis), Vogel des Jahres 2019, und Braunkehlchen (Saxicola rubetra)

die er bewirtschaftet. Die klei­ nen brachliegenden Fenster, wo sich die Feldlerchen wohlfühlen, entstehen durch kurzzeitiges ­Abdrehen der Sämaschine, spä­ ter auch beim Spritzen. Wichtig dabei ist, dass die Fenster nicht an den Fahrgassen liegen, son­ dern schön versteckt in der Mitte der Fahrgassen.

ALMENLAND

Bilder © Heinz Kolland

Farmland Bird Index von Braunkehlchen und Feldlerche. In 20 Jahren halbierten sich die Bestände der beiden Arten. Quelle: BirdLife Österreich / N. Teufelbauer


Angebote in den Naturparken /  Region Oststeiermark: • Pures Wald- & Wies’n-Erlebnis (Naturparkhotel Bauernhofer im Naturpark Almenland) • Yoga-Wochenende (Hotel Retter im Naturpark Pöllauer Tal)

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• Almfrische tanken (Almwell­ ness Hotel Pierer im Naturpark ­Almenland) Kulturgenuss im Grünen KulturliebhaberInnen schätzen die Steiermark für ihre historischen Besonderheiten und ihre hochka­ rätigen Veranstaltungen – Natur­ genießende schwärmen von der herrlichen Umgebung zwischen dem Dachstein-Gletscher und sonnigen Weinrieden. Glückli­ cherweise lassen sich im Grünen Herz Österreichs Kultur- und Na­ turerlebnis formidabel verbinden. Steirische Kultur- und Tourismus­ anbieter warten in diesem Sinne

Der Ennsradweg führt am Rande durch den Naturpark Sölktäler und mitten durch den Naturpark Eisenwurzen sowie den Nationalpark Gesäuse. www.ennsradweg.com Der Murradweg führt am Rande durch den Naturpark Südsteier­ mark. www.murradweg.com

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN SÜDSTEIERMARK STEIRISCHE EISENWURZEN SÖLKTÄLER

Die beiden Routen führen durch die Naturparke Sölktäler, Mürzer Oberland, Almenland, Pöllauer Tal, Zirbitzkogel-Grebenzen und Südsteiermark sowie den Nati­ onalpark Gesäuse. Der Natur­ park Eisenwurzen ist im Gesäuse durch den Hüttenrundwander­ weg an die Nordroute ange­ schlossen. • Gesäuse (Etappen 9 – 11) • Mürzer Oberland (17 – 20) • Almenland (24 – 25) • Pöllauer Tal (26 – 27) • Sölktäler (7 – 8) • Zirbitzkogel-Grebenzen (11 – 14) • Südsteiermark (21 – 25) • plus Variante Südsteiermark von Leutschach nach Leibnitz www.steiermark.com/ gletscher-wein

PÖLLAUER TAL

Grünkraft Steiermark – Die Glücksformel fürs eigene ICH UrlauberInnen finden in der Stei­ ermark neue Wege zu innerer Balance und Lebensqualität. Die eigene Kraft spüren und sich selbst wiederfinden im Grünen, das kann man bei unzähligen Betrieben mit ihren „Grünkraft-Angeboten“. www.steiermark.com/gruenkraft

Weinland Steiermark Radtour Die 402 km lange Rundtour ver­ bindet alle drei Weinbaugebiete und acht Weinstraßen der Stei­ ermark. Sie führt durch die bei­ den Naturparke Pöllauer Tal und Südsteiermark. Im Naturpark Südsteiermark gibt es zusätz­ lich zur Hauptroute, die durchs Sulmtal führt, eine Variante über Teil­abschnitte der Südsteirischen Weinstraße – somit lässt sich die Hauptroute mit der Variante zu einer Rundtour durch den Natur­ park kombinieren. www.steiermark.com/ weinlandradtour

MÜRZER OBERLAND

360 °-Rundblick Steiermark

Kulturgenuss im Grünen gibt es auch im Naturpark Pöllauer Tal, wo die Styrian Summer Art in originellen Workshops zum Mit­ machen lädt. www.steiermark.com/kultur

Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ Die ganze Steiermark auf einer Wanderroute erleben. Gut zu Fuß zu sein alleine reicht hier nicht. Die Wanderroute „Vom Glet­ scher zum Wein“ vom Bergkönig Dachstein bis ins sanft hügelige Weinland erfordert auch Freu­ de an Begegnungen, Appetit auf Gutes aus dem Feinkostladen Ös­ terreichs und Lust auf Ausflüge in andere Zeiten und Welten. Nordroute: in 35 Etappen vom Dachstein bis zu den Thermal­ quellen nach Bad Radkersburg. Südroute: in 25 Etappen vom Dachstein bis ins Weinland nach Leibnitz.

ALMENLAND

© Hochsteiermark / ikarus.cc Sammeln von duftenden Kräutern (Thymian) für die Hausapotheke.

„Kulturgenuss im Grünen“ auf – vielseitige Kulturangebote unter freiem Himmel.


STEIRISCHE EISENWURZEN

SÜDSTEIERMARK

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Foto © Swarovski Optik

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Bei ausgesuchten Wanderungen in den steirischen Naturparken stehen Ihnen Leihferngläser aus dem Hause Swarovski Optik zur Verfügung, um voll und ganz ins Natur­erlebnis einzutauchen.

PÖLLAUER TAL MÜRZER OBERLAND

Swarovski Optik mit Sitz in Absam, Tirol, ist auf die Entwicklung und Herstellung fernoptischer Geräte von höchster Präzision speziali­ siert, die weltweit von anspruchs­ vollen AnwenderInnen bevorzugt werden. Die Wertschätzung der Natur ist wesentlicher Bestandteil

der Firmenphilosophie und findet ihren Ausdruck in der vorbildlich umweltschonenden Produktion und in einem nachhaltigen En­ gagement im Rahmen ausgewähl­ ter Naturschutzprojekte.

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ALMENLAND

Mit dem CL Companion entgeht Ihnen kein Augenblick. Dieses formschöne Fernglas mit beein­ druckender Optik liegt perfekt in der Hand und ist Ihr ständiger Be­ gleiter, um jedes Seherlebnis voll und ganz zu genießen.

Alpensteinbock (Capra ibex) © Steiermark Tourismus / photo-austria.at

Das kompakte Fernglas CL Companion von S ­ warovski Optik

SÖLKTÄLER

Der perfekte Begleiter für Ihre Wanderung


Ausstellung „Natur in ­Menschenhand?“ in Passail 12.4. bis 27.10.2019

Mi bis So, 13–19 Uhr geöffnet. Führungen Do und Sa, 16.30 Uhr

Rathaus, 8162 Passail

153

29

3.5. 5.5. 5.5. 8.5. 8.5. 9.5. 10.5.

46 47 50 70 68 122

10.5. 11.5. 12.5. 15.5. 15.5. 16.5. 17.5.

NaturLese-Museum Neumarkt – NaLeMu in Neumarkt ganzjährig Mo–Fr: 9–17 Uhr. 15.4. – 31.10.: zusätzl. Sa & So: 10–17 Uhr. www.nalemu.at

Hauptplatz Neumarkt

Veranstaltungen jederzeit nach Vereinbarung Naturparkzentrum Grottenhof Naturparkspezialitäten-Rundfahrt Naturpark-Wanderweg Gamlitz Morgenpirsch GeoWerkstatt Spiel & Spaß im Wald

SÜD SÜD SÜD EIS EIS MOL

Datum

Titel der Veranstaltung

9.3. 13.3. 20.3. 27.3.

Hirschbirn hirsch’n Naturpark-Spezialitäten verkosten Gibt es Kapern auf der Alm? Gibt es Kapern auf der Alm?

3.4. 3.4. 6.4.

Naturpark-Spezialitäten verkosten Gibt es Kapern auf der Alm? Fotokurse im Naturpark

Leibnitz Südsteiermark Gamlitz Landl Gams bei Hieflau Neuberg a. d. Mürz

Naturpark Ort

Seite

März PÖL PÖL ALM ALM

Pöllauberg Pöllau Koglhof Koglhof

103 102 139 139

PÖL Pöllau ALM Koglhof SÜD Leutschach

102 139 48

April

166

Alle Termine 2019

SÜD SÖL MOL ZGR ZGR

Info b. Anmeldung Sölk Neuberg a.d. Mürz Info b. Anmeldung Zeutschach

49 84 120 28 26

ALM Passail SÜD Info b. Anmeldung EIS Palfau Graz PÖL Pöllau ZGR Info b. Anmeldung ZGR Zeutschach

142 49 69 18 102 28 26

PÖL PÖL EIS ZGR ALM ZGR ZGR

Pöllau Pöllauberg Palfau Neumarkt Koglhof Info b. Anmeldung Zeutschach

105 103 69 30 139 28 26

PÖL PÖL SÜD EIS ALM ZGR ZGR ALM ZGR ZGR

Pöllau Pöllau Info b. Anmeldung Palfau Mixnitz Mariahof Neumarkt Koglhof Info b. Anmeldung Zeutschach

104 106 49 69 140 27 30 139 28 26

SÜD Info b. Anmeldung EIS Palfau

49 69

Mai

18 19

17.5. 17.5. 18.5. 19.5. 19.5. 21.5. 22.5. 22.5. 23.5. 24.5. 25.5. 26.5.

167

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Kanutour in Kanadiern Steter Tropfen höhlt den Marmor Einmal volltanken, bitte! Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Entdecke die Welt der Kräuterkraft Kanutour in Kanadiern Ein Schuss ins Blaue Grünzeug von der Wiese Naturpark-Spezialitäten verkosten Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Kräuterpfad der Sinne Hirschbirn hirsch’n Ein Schuss ins Blaue MIRAVITA – der Lebensphasengarten Gibt es Kapern auf der Alm? Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Schlosspark Pöllau in voller Blüte Die Welt der Bienen und Hummeln Kanutour in Kanadiern Ein Schuss ins Blaue Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Waldbaden MIRAVITA – der Lebensphasengarten Gibt es Kapern auf der Alm? Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Kanutour in Kanadiern Ein Schuss ins Blaue

48 139 103 104

SÜDSTEIERMARK

Graz Graz

Leutschach Koglhof Pöllauberg Pöllau

STEIRISCHE EISENWURZEN

Grünzeug von der Wiese Hirschbirne trifft Schafnase

Seite

SÜD ALM PÖL PÖL

SÖLKTÄLER

1.5. 1.5. 1.5. 2.5. 3.5.

Die steirischen Naturparke in Graz, Herrengasse – Landhaus 8.5. 16.10.

Naturpark Ort

PÖLLAUER TAL

Fotokurse im Naturpark Gibt es Kapern auf der Alm? Hirschbirn hirsch’n Schlosspark Pöllau in voller Blüte

MÜRZER OBERLAND

Seite

Titel der Veranstaltung

7.4. 10.4. 13.4. 19.4.

ALMENLAND

Alle Termine 2019

Datum


Pöllau

Datum

Titel der Veranstaltung

30 28 48 26

27.6. 28.6.

Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Ein Schuss ins Blaue

106

Juni 1.6. 1.6. 1.6. 2.6. 5.6. 5.6. 6.6. 7.6. 7.6. 7.6. 8.6. 9.6. 12.6. 13.6. 14.6. 14.6. 15.6. 16.6. 16.6. 18.6. 19.6. 19.6. 20.6. 21.6. 21.6. 22.6. 23.6. 26.6. 26.6. 26.6.

168

Kanutour in Kanadiern Einmal volltanken, bitte! Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Ein Schuss ins Blaue MIRAVITA – der Lebensphasengarten Naturpark-Spezialitäten verkosten Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Entdecke die Welt der Kräuterkraft Schlosspark Pöllau in voller Blüte Hirschbirn hirsch’n Ein Schuss ins Blaue MIRAVITA – der Lebensphasengarten Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Kräuterpfad der Sinne Kanutour in Kanadiern Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Ein Schuss ins Blaue Waldbaden MIRAVITA – der Lebensphasengarten Die Wunderwelt der Kräuter Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Die Welt der Bienen und Hummeln Kanutour in Kanadiern Ein Schuss ins Blaue MIRAVITA – der Lebensphasengarten Die Wunderwelt der Kräuter Schatzsuche in der Winkelmühle Alle Termine 2019

29.6. 30.6.

SÜD MOL ALM EIS ZGR PÖL ZGR ZGR

Info b. Anmeldung Neuberg a.d. Mürz Mixnitz Palfau Neumarkt Pöllau Info b. Anmeldung Zeutschach

49 120 140 69 30 102 28 26

ALM PÖL PÖL EIS ZGR ZGR ZGR

Passail Pöllau Pöllauberg Palfau Neumarkt Info b. Anmeldung Zeutschach

142 104 103 69 30 28 26

PÖL SÜD ALM EIS ZGR ZGR SÖL ZGR ZGR

Pöllau Info b. Anmeldung Mixnitz Palfau Mariahof Neumarkt Sölk Info b. Anmeldung Zeutschach

105 49 140 69 27 30 87 28 26

PÖL SÜD EIS ZGR SÖL SÖL

Pöllau Info b. Anmeldung Palfau Neumarkt Sölk Sölk

106 49 69 30 87 86

Naturpark Ort

ZGR Info b. Anmeldung ZGR Zeutschach

Seite

28 26

ALM Mixnitz EIS Palfau

140 69

EIS EIS ALM ALM EIS EIS MOL ZGR EIS EIS EIS SÖL SÖL ZGR EIS EIS SÖL ALM ZGR

St. Gallen Gams bei Hieflau Passail Fladnitz St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Neumarkt St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Sölk Passail Zeutschach

66 68 141 138 66 68 123 30 66 67 68 84 87 28 66 68 85 141 26

PÖL ALM EIS EIS EIS EIS EIS SÜD EIS EIS EIS EIS MOL ALM

Pöllau Passail St. Gallen Gams bei Hieflau St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Passail

106 142 66 68 66 68 69 49 66 68 66 68 122 141

Juli 1.7. 1.7. 1.7. 2.7. 2.7. 2.7. 3.7. 3.7. 3.7. 3.7. 3.7. 3.7. 3.7. 4.7. 4.7. 4.7. 4.7. 4.7. 5.7. 5.7. 5.7. 5.7. 5.7. 6.7. 6.7. 7.7. 7.7. 7.7. 7.7. 8.7. 8.7. 8.7. 8.7.

Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm 125 Alpträume in Grün Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Auf Streifzug durch die Natur MIRAVITA – der Lebensphasengarten Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ennstaler Almdiplom Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Die Welt der Bienen und Hummeln Entdecke die Welt der Kräuterkraft Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Spiel & Spaß im Wald Unser größter Schwarm

169

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

PÖL

Seite

SÜDSTEIERMARK

Neumarkt Info b. Anmeldung Leutschach Zeutschach

STEIRISCHE EISENWURZEN

ZGR ZGR SÜD ZGR

SÖLKTÄLER

Naturpark Ort

PÖLLAUER TAL

31.5.

Titel der Veranstaltung

MIRAVITA – der Lebensphasengarten Wald und Wiese treiben’s bunt Fotokurse im Naturpark Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Die Welt der Bienen und Hummeln

MÜRZER OBERLAND

29.5. 30.5. 30.5. 31.5.

ALMENLAND

Datum


170

Alle Termine 2019

124 138 66 68 30 49 66 67 68 84 87 86 102 123 28 66 68 141 26

EIS EIS PÖL EIS EIS PÖL ALM EIS EIS EIS EIS EIS MOL ALM ZGR EIS EIS MOL ALM MOL ZGR

St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllau St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllauberg Mixnitz St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Passail Mariahof St. Gallen Gams bei Hieflau Mürzsteg Fladnitz Neuberg a.d. Mürz Neumarkt

66 68 105 66 68 103 140 66 68 69 66 68 122 141 27 66 68 124 138 123 30

19.7. 19.7. 19.7. 20.7. 20.7. 21.7. 21.7. 21.7. 22.7. 22.7. 22.7. 22.7. 22.7. 23.7. 23.7. 23.7. 23.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 24.7. 25.7.

Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ennstaler Almdiplom Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Schlosspark Pöllau in voller Blüte Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Spiel & Spaß im Wald Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Einmal volltanken, bitte! Unser größter Schwarm Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün MIRAVITA – der Lebensphasengarten Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Wir bringen Sie zum Kochen Die Wunderwelt der Kräuter Schatzsuche in der Winkelmühle Auf Streifzug durch die Natur Wald und Wiese treiben’s bunt

Seite

SÜD EIS EIS EIS SÖL SÖL ZGR EIS EIS SÖL ALM ZGR

Info b. Anmeldung St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Sölk Passail Zeutschach

49 66 67 68 84 87 28 66 68 85 141 26

EIS EIS PÖL EIS EIS EIS EIS EIS MOL EIS EIS MOL ALM EIS EIS MOL ALM ZGR SÜD EIS EIS EIS SÖL SÖL SÖL SÖL MOL ZGR

St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllau St. Gallen Gams bei Hieflau St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau Neuberg a.d. Mürz St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Passail St. Gallen Gams bei Hieflau Mürzsteg Fladnitz Neumarkt Info b. Anmeldung St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Sölk Sölk Neuberg a.d. Mürz Info b. Anmeldung

66 68 104 66 68 66 68 69 122 66 68 120 141 66 68 124 138 30 49 66 67 68 84 88 87 86 123 28

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ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Mürzsteg Fladnitz St. Gallen Gams bei Hieflau Neumarkt Info b. Anmeldung St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Sölk Pöllau Neuberg a.d. Mürz Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Passail Zeutschach

Naturpark Ort

SÜDSTEIERMARK

17.7. 17.7. 17.7. 17.7. 17.7. 17.7. 18.7. 18.7. 18.7. 18.7. 18.7. 19.7.

MOL ALM EIS EIS ZGR SÜD EIS EIS EIS SÖL SÖL SÖL PÖL MOL ZGR EIS EIS ALM ZGR

Titel der Veranstaltung

STEIRISCHE EISENWURZEN

Datum

SÖLKTÄLER

Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt MIRAVITA – der Lebensphasengarten Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Schatzsuche in der Winkelmühle Naturpark-Spezialitäten verkosten Auf Streifzug durch die Natur Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Kräuterpfad der Sinne Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Hirschbirn hirsch’n Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Spiel & Spaß im Wald Unser größter Schwarm Waldbaden Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün Auf Streifzug durch die Natur MIRAVITA – der Lebensphasengarten

Seite

PÖLLAUER TAL

12.7. 12.7. 12.7. 13.7. 13.7. 13.7. 14.7. 14.7. 14.7. 14.7. 15.7. 15.7. 15.7. 15.7. 16.7. 16.7. 16.7. 16.7. 16.7. 17.7. 17.7.

Naturpark Ort

MÜRZER OBERLAND

9.7. 9.7. 9.7. 9.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 10.7. 11.7. 11.7. 11.7. 11.7. 12.7.

Titel der Veranstaltung

ALMENLAND

Datum


66 68 141 26

EIS EIS PÖL SÜD EIS EIS ALM EIS EIS EIS EIS EIS MOL ALM EIS EIS MOL ALM ZGR SÜD EIS EIS EIS SÖL SÖL MOL

St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllau Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Mixnitz St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Passail St. Gallen Gams bei Hieflau Mürzsteg Fladnitz Neumarkt Info b. Anmeldung St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Neuberg a.d. Mürz

66 68 106 49 66 68 140 66 68 69 66 68 122 141 66 68 124 138 30 49 66 67 68 84 87 123

ZGR EIS EIS SÖL ALM ZGR

Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Sölk Passail Zeutschach

28 66 68 85 141 26

August 1.8. 1.8. 1.8. 1.8. 1.8. 2.8. 2.8.

172

Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ennstaler Almdiplom Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Entdecke die Welt der Kräuterkraft Alle Termine 2019

ALM Passail

142

9.8. 9.8. 9.8. 10.8. 10.8. 10.8. 10.8. 11.8.

Fotokurse im Naturpark Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Einmal volltanken, bitte! Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Spiel & Spaß im Wald Unser größter Schwarm Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün Kanutour in Kanadiern Auf Streifzug durch die Natur MIRAVITA – der Lebensphasengarten Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Schatzsuche in der Winkelmühle Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Kräuterpfad der Sinne Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Hirschbirn hirsch’n Erlebnisweg „klimawandeln“ Eroberung der Burg Gallenstein

Seite

SÜD EIS EIS MOL SÜD EIS EIS EIS EIS EIS EIS EIS MOL ALM EIS EIS MOL ALM SÜD MOL ZGR EIS EIS EIS SÖL SÖL SÖL ZGR EIS EIS ALM ZGR

Leutschach St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Passail St. Gallen Gams bei Hieflau Mürzsteg Fladnitz Info b. Anmeldung Neuberg a.d. Mürz Neumarkt St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Sölk Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Passail Zeutschach

48 66 68 120 49 66 68 66 68 69 66 68 122 141 66 68 124 138 49 123 30 66 67 68 84 87 86 28 66 68 141 26

EIS EIS PÖL EIS EIS PÖL MOL EIS

St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllau St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllauberg Neuberg a.d. Mürz St. Gallen

66 68 105 66 68 103 121 66

173

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

St. Gallen Gams bei Hieflau Passail Zeutschach

Naturpark Ort

SÜDSTEIERMARK

2.8. 2.8. 2.8. 2.8. 3.8. 3.8. 3.8. 4.8. 4.8. 4.8. 5.8. 5.8. 5.8. 5.8. 6.8. 6.8. 6.8. 6.8. 7.8. 7.8. 7.8. 7.8. 7.8. 7.8. 7.8. 7.8. 7.8. 8.8. 8.8. 8.8. 8.8. 9.8.

EIS EIS ALM ZGR

Titel der Veranstaltung

STEIRISCHE EISENWURZEN

Datum

SÖLKTÄLER

Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Die Welt der Bienen und Hummeln Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Spiel & Spaß im Wald Unser größter Schwarm Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün MIRAVITA – der Lebensphasengarten Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Auf Streifzug durch die Natur

Seite

PÖLLAUER TAL

26.7. 26.7. 26.7. 27.7. 27.7. 27.7. 27.7. 28.7. 28.7. 28.7. 29.7. 29.7. 29.7. 29.7. 30.7. 30.7. 30.7. 30.7. 31.7. 31.7. 31.7. 31.7. 31.7. 31.7. 31.7. 31.7.

Naturpark Ort

MÜRZER OBERLAND

25.7. 25.7. 25.7. 26.7.

Titel der Veranstaltung

ALMENLAND

Datum


174

Alle Termine 2019

68 69 140 66 68 141 66 68 124 138 30 66 67 68 84 87 102 28 66 68 85 141 26

EIS EIS PÖL EIS EIS EIS EIS EIS EIS EIS ALM ZGR EIS EIS MOL ALM

St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllau St. Gallen Gams bei Hieflau St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau St. Gallen Gams bei Hieflau Passail Mariahof St. Gallen Gams bei Hieflau Mürzsteg Fladnitz

66 68 106 66 68 66 68 69 66 68 141 27 66 68 124 138

23.8. 23.8. 23.8. 24.8 24.8 24.8. 24.8. 25.8. 25.8. 25.8. 26.8. 26.8. 26.8. 26.8. 27.8. 27.8. 27.8. 27.8. 27.8. 28.8. 28.8. 28.8. 28.8. 28.8. 28.8. 28.8. 29.8.

MIRAVITA – der Lebensphasengarten Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Schatzsuche in der Winkelmühle Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Schlosspark Pöllau in voller Blüte Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Spiel & Spaß im Wald Unser größter Schwarm Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Wir bringen Sie zum Kochen Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün MIRAVITA – der Lebensphasengarten Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Wald und Wiese treiben’s bunt

Seite

ZGR EIS EIS EIS SÖL SÖL SÖL ZGR EIS EIS ALM ZGR

Neumarkt St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Sölk Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Passail Zeutschach

30 66 67 68 84 87 86 28 66 68 141 26

EIS EIS PÖL SÜD EIS EIS ALM EIS EIS EIS EIS EIS MOL ALM EIS EIS SÖL MOL ALM ZGR SÜD EIS EIS EIS SÖL SÖL ZGR

St. Gallen Gams bei Hieflau Pöllau Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Mixnitz St. Gallen Gams bei Hieflau Palfau St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz Passail St. Gallen Gams bei Hieflau Sölk Mürzsteg Fladnitz Neumarkt Info b. Anmeldung St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Info b. Anmeldung

66 68 104 49 66 68 140 66 68 69 66 68 122 141 66 68 88 124 138 30 49 66 67 68 84 87 28

175

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

Gams bei Hieflau Palfau Mixnitz St. Gallen Gams bei Hieflau Passail St. Gallen Gams bei Hieflau Mürzsteg Fladnitz Neumarkt St. Gallen Landl Gams bei Hieflau Sölk Sölk Pöllau Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Sölk Passail Zeutschach

Naturpark Ort

SÜDSTEIERMARK

21.8. 21.8. 21.8. 21.8. 21.8. 21.8. 21.8. 22.8. 22.8. 22.8. 22.8. 23.8.

EIS EIS ALM EIS EIS ALM EIS EIS MOL ALM ZGR EIS EIS EIS SÖL SÖL PÖL ZGR EIS EIS SÖL ALM ZGR

Titel der Veranstaltung

STEIRISCHE EISENWURZEN

Datum

SÖLKTÄLER

GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün MIRAVITA – der Lebensphasengarten Eroberung der Burg Gallenstein 100 m Kräuter – aufgerollt GeoWerkstatt Steter Tropfen höhlt den Marmor Die Wunderwelt der Kräuter Naturpark-Spezialitäten verkosten Wald und Wiese treiben’s bunt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ennstaler Almdiplom Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Die Welt der Bienen und Hummeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ein Schuss ins Blaue Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Unser größter Schwarm Waldbaden Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün

Seite

PÖLLAUER TAL

16.8. 16.8. 16.8. 17.8. 17.8. 18.8. 18.8. 18.8. 19.8. 19.8. 19.8. 20.8. 20.8. 20.8. 20.8. 20.8.

Naturpark Ort

MÜRZER OBERLAND

11.8. 11.8. 11.8. 12.8. 12.8. 12.8. 13.8. 13.8. 13.8. 13.8. 14.8. 14.8. 14.8. 14.8. 14.8. 14.8. 14.8. 15.8. 15.8. 15.8. 15.8. 15.8 16.8.

Titel der Veranstaltung

ALMENLAND

Datum


66 68 85 141 26

EIS EIS SÜD EIS EIS MOL

St. Gallen Gams bei Hieflau Info b. Anmeldung St. Gallen Gams bei Hieflau Neuberg a.d. Mürz

66 68 49 66 68 120

EIS MOL ALM ZGR SÖL SÖL PÖL ZGR ZGR

Palfau Mürzsteg Fladnitz Neumarkt Sölk Sölk Pöllau Info b. Anmeldung Zeutschach

69 124 138 30 84 86 102 28 26

ALM SÜD SÜD SÜD EIS ALM ZGR ZGR ZGR

Passail Leutschach Info b. Anmeldung Leutschach Palfau Mixnitz Neumarkt Info b. Anmeldung Zeutschach

142 48 49 48 69 140 30 28 26

PÖL SÜD EIS ZGR ZGR ZGR

Pöllau Info b. Anmeldung Palfau Mariahof Info b. Anmeldung Zeutschach

105 49 69 27 28 26

September 1.9. 3.9. 3.9. 4.9. 4.9. 4.9. 4.9. 5.9. 6.9. 6.9. 7.9. 7.9. 8.9. 8.9. 8.9. 11.9. 12.9. 13.9. 13.9. 14.9. 15.9. 17.9. 19.9. 20.9.

176

Ein Schuss ins Blaue Abenteuer an der Mürz 125 Alpträume in Grün MIRAVITA – der Lebensphasengarten Steter Tropfen höhlt den Marmor Schatzsuche in der Winkelmühle Naturpark-Spezialitäten verkosten Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Entdecke die Welt der Kräuterkraft Fotokurse im Naturpark Kanutour in Kanadiern Fotokurse im Naturpark Ein Schuss ins Blaue Ob der Höhlenbär zu Hause ist? MIRAVITA – der Lebensphasengarten Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Kräuterpfad der Sinne Kanutour in Kanadiern Ein Schuss ins Blaue Waldbaden Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Alle Termine 2019

29.9.

Schlosspark Pöllau in voller Blüte Ob der Höhlenbär zu Hause ist? Ein Schuss ins Blaue Wir bringen Sie zum Kochen Wald und Wiese treiben’s bunt Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Ein Schuss ins Blaue

PÖL ALM EIS SÖL ZGR ZGR

Pöllau Mixnitz Palfau Sölk Info b. Anmeldung Zeutschach

EIS

Palfau

Seite

104 140 69 88 28 26 69

Oktober 2.10. 3.10. 4.10. 4.10. 4.10. 5.10. 6.10. 6.10. 9.10. 10.10. 11.10. 11.10. 13.10. 15.10. 16.10. 16.10. 17.10. 18.10. 18.10. 20.10. 24.10. 25.10. 27.10. 30.10. 30.10. 31.10.

Steter Tropfen höhlt den Marmor SÖL Sölk Wald und Wiese treiben’s bunt ZGR Info b. Anmeldung Von fleischfressenden Pflanzen und ZGR Zeutschach flugunfähigen Vögeln Entdecke die Welt der Kräuterkraft ALM Passail Schlosspark Pöllau in voller Blüte PÖL Pöllau Einmal volltanken, bitte! MOL Neuberg a.d. Mürz Ob der Höhlenbär zu Hause ist? ALM Mixnitz Ein Schuss ins Blaue EIS Palfau Steter Tropfen höhlt den Marmor SÖL Sölk Wald und Wiese treiben’s bunt ZGR Info b. Anmeldung Von fleischfressenden Pflanzen und ZGR Zeutschach flugunfähigen Vögeln Kräuterpfad der Sinne PÖL Pöllau Ein Schuss ins Blaue EIS Palfau Waldbaden ZGR Mariahof Hirschbirne trifft Schafnase … Graz Steter Tropfen höhlt den Marmor SÖL Sölk Wald und Wiese treiben’s bunt ZGR Info b. Anmeldung Von fleischfressenden Pflanzen und ZGR Zeutschach flugunfähigen Vögeln Fotokurse im Naturpark SÜD Leutschach Ein Schuss ins Blaue EIS Palfau Wald und Wiese treiben’s bunt ZGR Info b. Anmeldung Von fleischfressenden Pflanzen und ZGR Zeutschach flugunfähigen Vögeln Ein Schuss ins Blaue EIS Palfau MIRAVITA – der Lebensphasengarten ZGR Neumarkt Steter Tropfen höhlt den Marmor SÖL Sölk Wald und Wiese treiben’s bunt ZGR Info b. Anmeldung

84 28 26 142 104 120 140 69 84 28 26

ZIRBITZKOGELGREBENZEN

St. Gallen Gams bei Hieflau Sölk Passail Zeutschach

Naturpark Ort

SÜDSTEIERMARK

20.9. 21.9. 22.9. 23.9. 26.9. 27.9.

EIS EIS SÖL ALM ZGR

Titel der Veranstaltung

STEIRISCHE EISENWURZEN

Datum

SÖLKTÄLER

Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Ennstaler Almdiplom Unser größter Schwarm Von fleischfressenden Pflanzen und flugunfähigen Vögeln Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Kanutour in Kanadiern Eroberung der Burg Gallenstein GeoWerkstatt Einmal volltanken, bitte!

Seite

105 69 27 19 84 28 26

PÖLLAUER TAL

30.8. 30.8. 31.8. 31.8. 31.8. 31.8.

Naturpark Ort

48 69 28 26

MÜRZER OBERLAND

29.8. 29.8. 29.8. 29.8. 30.8.

Titel der Veranstaltung

69 30 84 28

177

ALMENLAND

Datum


Alle Naturparke im Überblick

NATURPARK MÜRZER OBERLAND Hauptplatz 9, 8692 Neuberg / Mürz T +43 / 3857 / 8321 info@muerzeroberland.at www.muerzeroberland.at

NATURPARK STEIRISCHE EISENWURZEN Markt 35, 8933 St. Gallen, T +43 / 3632 / 7714 naturpark@eisenwurzen.com www.eisenwurzen.com

St. Gallen

Naturpark Mürzer Oberland

Neuberg Mürzzuschlag

NATURPARK PÖLLAUER TAL Schloss 1, 8225 Pöllau T +43 / 3335 / 4210 info@naturpark-poellauertal.at www.naturpark-poellauertal.at

Liezen Schladming

Bruck/Mur

Naturpark Sölktäler NATURPARK SÖLKTÄLER Stein an der Enns 107 8961 Sölk T +43 / 3685 / 20903 naturpark@soelktaeler.at www.soelktaeler.at

Murau

Pöllau Fladnitz

Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen

Hartberg

Naturpark Almenland Judenburg

IMPRESSUM: Herausgeber: Naturparke Steiermark, Stadlob 129, 8812 Mariahof, naturparke@ steiermark.com, www.naturparke-steiermark.at. Titelfoto: Joachim Baur „bouquet“ / Wolfgang Croce. Lektorat: Textariat – Claudia Sternat. Gestaltung: www.rinnerhofer.at. Kartografie: Werbeagentur geografik, Graz | 02 19 | 19-21, Topografische Grundlagen: © BEV KM500R 03 2019 Alle Angaben auf den Landkarten wurden mit großer Sorgfalt erhoben, erfolgen jedoch ohne Gewähr. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie für etwaige redaktionelle und technische Fehler oder Auslassungen übernimmt geografik keine Haftung. Druck: Universitätsdruckerei Klampfer. Trotz sorgfältiger Bearbeitung wird keine Haftung für etwaige Fehler übernommen. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Geringfügige Änderungen in den Angeboten der PartnerInnen vorbehalten. Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr. Die Naturparke Steiermark, die einzelnen Naturparke, die angeführten PartnerInnen und die NaturvermittlerInnen übernehmen keine Haftung!

NATURPARK ALMENLAND 8163 Fladnitz an der Teichalm 100 T +43 / 3179 / 23000 naturpark@almenland.at www.almenland.at

Graz

Neumarkt

NATURPARK ZIRBITZKOGEL-GREBENZEN Hauptplatz, 8820 Neumarkt T +43 / 3584 / 2005 info@natura.at, www.natura.at

178

Naturpark Pöllauer Tal

Stein a. d. Enns

Naturpark Südsteiermark

Leibnitz

NATURPARK SÜDSTEIERMARK Grottenhof 1, 8430 Leibnitz, T +43 / 3452 / 71305 office@naturpark-suedsteiermark.at www.naturpark-suedsteiermark.at

Das „Natur wirkt!“ wurde mit reinen Pflanzenfarben gedruckt. Die Druckerei Klampfer stellt die Druckplatten chemiefrei her, verwendet zertifiziertes Papier (aus kontrollierter nachhaltiger Holzwirtschaft) und ist ­CLIMATE Partner (= klima­ neutraler Druck)!


Joachim Baur – „bouquet“ aus: „zifferblätter & kalenderblätter“, 1985/2014 Coopération: Wolfgang Croce EDITION WERKSTADT GRAZ

KOSTENLOS BESTELLEN: Steiermark Tourismus KOSTENLOS BESTELLEN: Steiermark Tourismus www.steiermark.com/prospekte, info@steiermark.com, T +43 / 316 / 4003-0 www.steiermark.com/prospekte, info@steiermark.com, T +43 / 316 / 4003-0

Profile for Naturparke Steiermark

Natur wirkt!  

Ihr Begleiter durch die sieben Naturparke der Steiermark 2019

Natur wirkt!  

Ihr Begleiter durch die sieben Naturparke der Steiermark 2019

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