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NAHE - NEWS

Bingen am Rhein Bad Kreuznach NAHE

Die umweltfreundliche art zu lesen Mittwoch, 16.05.2018

Die Internetzeitung für die Nahe-Region

Idar - Oberstein

Jahrgang 7 / KW 20

Erste Etappe ist geschafft Richtfest am Volksbank-Neubau

Werbung Anzeigenberaterin MCB 50-1_L

NAHE-NEWS

Unter den fachmännischen Augen des Poliers, Benjamin Reidenbach, zeigten die Volksbankvorstände Horst Weyand (li.) und Odo Steinmann ihr handwerkliches Geschick beim Richtfest. Foto: M.Wolf

KH. Am Montag wurde Richtfest für den Neubau der VolksbankHauptstelle in der Salinenstraße gefeiert. Die Freude über dieses Ereignis sah man den Volksbankvorständen Horst Weyand und Odo Steinmann an. Denn bis zu diesem Tag war es ein langer Weg, bei dem es galt zahlreiche Steine aus dem Weg zu räumen. Aber ganz nach dem Werbeslogan der Volksbank, „wir machen den Weg frei“, wurden die Steine aus dem Weg geräumt. Architekt Markus Rathke erinnerte sich an die ersten Gespräche im Jahr 2014. Er sprach von einem schwierigen

Grundstück, das kaum noch schmaler geht. „Wir haben viel Gegenwind und Rückenwind bekommen. Wir rücken mit dem Gebäude deutlich an die Innenstadt heran“, so Rathke. Von einem guten Baufortschritt sprach Horst Weyand. „Wir kommen richtig gut voran, seit wir mal aus dem Boden raus sind“, so Weyand, der damit auf die anfänglichen Bodenprobleme einging. Weyand dankte seinem Kollegen Steinmann der sich hauptsächlich um den Neubau kümmert: „Er ist der Mann der Tat, ich bin der Mann der Worte.“

Über den Neubau freut sich auch Landrätin Bettina Dickes. „Es ist eine Kunst, aus Steinen, die im Weg liegen, etwas Neues zu bauen. Mit dem Neubau rückt die Volksbank näher an den Kreis heran“, so Dickes. Im Anschluss nach den offiziellen Reden verkündete Polier Benjamin Reidenbach, von Schneider Bau den Richterspruch. pdw

Rücktritt

Frühstück

Forellen

KH. Mit sofortiger Wirkung trat in der vergangenen Woche das Aufsichtsratsmitglied der Gewobau, Wilhelm Zimmerlin, zurück. In einem Interview nahm Gewobau-Geschäftsführer KarlHeinz Seeger Stellung zu den Vorwürfen. Seite 3

KH. Es ist mittlerweile Tradition, dass sich der Verein „Kreiznacher Narrefahrt“ bei den Mitarbeitern des Bauhofs für ihre geleistete Arbeit während der Altweiberfastnacht und der Narrefahrt bedankt. Mehr auf der Seite 4

Als Treiber für die Entwicklung der Innenstadt bezeichnete Oberbürgermeisterin, Dr. Heike Kaster-Meurer, die Volksbank. Sie erinnerte dabei an die ersten Gespräche im Jahr 2012.

PFAFFEN-SCWHABENHEIM. Sichtlich wohl fühlten sich die Bachforellen, die die Pächter des Appelbachs bei PfaffenSchwabenheim, Heiko Flommersfeld und Michael Simon vor einigen Tagen aussetzten. Mehr auf der Seite 8

Michaela Christmann-Bott Anzeigenverkauf ( 0 67 55 - 96 99 026 mail: anzeigen@nahe-news.de

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Jubiläum

H Ü F F E L S H E I M . D e r 11 . Traditional Ball mit Candle-LightDinner bildete den Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung, die die RedRockHoppers anlässlich des 20-jährigen Bestehens ausrichteten. Mehr zum Jubiläum auf der Seite 10


SEITE 2 - Stadt KH

Segway-Schnuppertouren

Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

„Smartphone, App und Co.“ KH. Die katholische Erwachsenenbildung in der Bahnstaße 26, bietet ab sofort den neuen offenen Treff „Smartphone, App und Co.“ an. Mit dem Smartphone kann man nicht nur telefonieren. Entdecken Sie die Vielzahl der Nutzungsmöglichkeiten dieses Mediums. In offener Runde

sollen Informationen fließen und Austausch stattfinden. Der Treff findet immer mittwochs, in der Zeit von 10.30 – 12 Uhr, außer in den Schulferien, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ( 0671 - 27989 oder Mail: keb.rhein-hunsruecknahe@bistum-trier.de. red

PuK-Matinee am Pfingstmontag KH. Viele haben Sie schon gesehen: die wendigen Elektroroller, auf denen die Fahrer aufrecht stehen und fast geräuschlos in Laufgeschwindigkeit durch die Straßen und Parks kurven – die Segways. Am Sonntag, 27. Mai bietet die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH wie jeden letzten Sonntag im Monat die Gelegenheit bei SegwaySchnuppertouren den neuen Fahrspaß auf zwei Rädern kennen zu lernen und zu erproben. Von 9 bis 12 Uhr starten am Haus des Gastes die Touren des Anbieters Segmobil. In 60 Minuten erfährt man vieles über Nutzung, Technik und Sicherheit, kann die SegwayFahrweise erlernen und ein

Gefühl für das neue Gefährt entwickeln. Insgesamt werden vier Touren am Tag angeboten, die erste startet um 9 Uhr, die letzte um 12 Uhr. Der Weg führt dann in das Salinental, so dass die Teilnehmer auch einen Eindruck von dem besonderen Landschaftserlebnis und Fahrspaß gewinnen werden. Interessierte und vor allem Gruppen sollten sich bei der Tourist-Information im Haus des Gastes anmelden. (0671 – 8360050. Teilnahmebeitrag: 25 €. Voraussetzungen sind mindestens ein Alter von 15 Jahren und eine MofaPrüfbescheinigung oder darüber. Aus technischen Gründen ist ein Körpergewicht zwischen 45 - 118 Kilogramm erforderlich. red

Erich Kästner steht im Mittelpunkt

K H . D e r z w e i t e Te i l d e r Vortragsreihe „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in der Literatur“ am Mittwoch, den 23. Mai um 19 Uhr in der Bad Kreuznacher Stadtbibliothek befasst sich mit dem Schriftsteller Erich Kästner. Er ist den meisten Menschen in erster Linie als Kinderbuchautor bekannt. Kästner war aber auch vielseitig tätig als Lyriker, D r a m a t i k e r, R o m a n c i e r, Drehbuchautor, Journalist, Kabarettist – und persönlich anwesend, als seine Bücher am 10. Mai 1933 in Berlin verbrannt

wurden. Seinen Weg vom „patentierten Musterknaben“ bis zur Anerkennung durch Marcel ReichRanicki als „Emigrant honoris causa“ meisterte Erich Kästner über weite Strecken mit viel Humor. Im zweiten Teil der Vortragsreihe „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ wird Karin Wilhelm diesen Weg an ausgewählten Te x t e n u n d e r g ä n z e n d e n Hinweisen zur Biografie nachvollziehen. Der Eintritt kostet 5€. red

KH. Die nächste PuK-Matinee findet am Pfingstmontag, 21. Mai um 11.15 Uhr im PuK statt. Die Themen lauten: „Ein Hase hat Angst“ und „Zauberei und Puppenspiel“. Das fabelhafte Puppenspiel zeigt anhand der Erzählung vom Hasen Wittepoot und

seiner Freunde, eine tierische Geschichte rund um das Thema Außenseiter. Als Zugabe wird es im zweiten Teil magisch: Helmut Schmiede-berg wird einige seiner Zauberkunststücke zum Besten geben. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 5€, Kinder 3€. red

Vortrag über das Fechten KH. Die KHC Fechtabteilung bietet erstmals am Freitag, 18. Mai um 18.30 Uhr im Markuszentrum einen öffentlichen Vortrag für Fechtinteressierte an. We n e s s c h o n i m m e r m a l interessiert hat wie damals gefochten wurde kann sich auf einen spannenden Vortrag freuen. Wie hat sich die Fechtkunst durch die Jahrhunderte vom blutigen Duell bis zum ungefährlichen Fechtsport entwickelt? Wie haben sich die

Waffen verändert, vom Rapier bis hin zum Elektrodegen? Referent Jörg Mielke beschreibt die spannende Geschichte der Fechtkunst von den Anfängen im 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart und verdeutlicht dies auch anhand von, teilweise originalen, Fechtwaffen. Kosten: Kinder und Jugendliche 3 Euro, Erwachsene: 5 Euro. KHC Mitglieder haben freien Eintritt. Infos und Anmeldungen: Dieter Krewet (06708 – 2012. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Stadt KH Seite 3

Nach Rücktritt des Gewobau-Aufsichtsratsmitglied Gewobau-Geschäftsführer Seeger weist Vorwürfe zurück KH. Mit sofortiger Wirkung trat in der vergangenen Woche das Aufsichtsratsmitglied der Gewobau, Wilhelm Zimmerlin, zurück. Als Gründe nannte er unter anderem, dass seine Nachfragen zu den vorgelegten Unterlagen nur widerwillig oder gar nicht beantwortet wurden. „So zuletzt, als ich das für mich nicht nachvollziehbare Geschäftsgebaren der Stadtwerke gegenüber der Gewobau hinterfragen wollt e. D i e s e Auskunftsverweigerung ist aus meiner Sicht ein pflichtwidriges Ve r h a l t e n d e r G e s c h ä f t s führung“, so Zimmerlin in seinem Rücktrittsschreiben. Das Fass zum Überlaufen brachte für Zimmerlin schließ-lich die Ablehnung seiner Bitte, den aktuellen und umfang-reichen Prüfbericht des Landesrechnungshofes an die Mitglieder des Aufsichtsrates auszuhändigen. Der Geschäftsführer der Gewobau, Karl-Heinz Seeger wollte allerdings nur gefilterte Informationen in verkürzter und pauschalisierter Form vortragen. „Dies verstärkt meine Vermutung, dass der Prüfbericht Sachverhalte zu den Geschäftsabläufen in der Gewobau ans Licht befördert, die Sie und die Geschäftsführung unter der Decke halten wollen“, so Zimmerlin in seinem Schreiben an die Oberbürgermeisterin, Dr.

KH. Die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH lädt in Kooperation mit dem Museum für PuppentheaterKultur am Samstag,19. Mai, 15 Uhr zu einer ganz besonderen Führung mit Museumsleiter Markus Dorner in das PuK ein. Bei der Besichtigung der faszinierenden Ausstellung des Museums für PuppentheaterKultur dürfen die Teilnehmer diesmal auch einen „Blick hinter die Kulissen“ der Museumsräume werfen und bekommen vom Museumsleiter

Heike Kaster-Meurer. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer der Gewobau, Karl Heinz Seeger, zu den Vorwürfen des ehemaligen Aufsichtsrates: Herr Seeger, die Vorwürfe von Wilhelm Zimmerlin sind schon heftig. Was sagen Sie dazu? K.H.Seeger: „Die Vorwürfe sind unzutreffend und werden von uns scharf zurückgewiesen. Das Rücktrittsschreiben von Herrn Zimmerlin beinhaltet eine Mischung aus (verkürzten) Tatsachen und nicht haltbaren Bewertungen zu Vorgängen in einer nicht öffentlichen Aufsichtsratssitzung. Die Weitergabe der Sitzungsinhalte an die Medien verstößt gegen die gesetzliche Pflicht der Aufsichtsratsmitglieder zur Verschwiegenheit.“

Sitzung aber auch bekanntlich geschehen.“ Ein weiterer Vorwurf steht im Raum, dass Sie den ausführlichen Prüfbericht nicht ausgehändigt haben. Warum? K.H.Seeger: „Fakt ist, dass nach Aussage des Rechnungshofspräsidenten eine öffentliche Auslegung

nach Kommunalrecht nicht erforderlich ist. Der Aufsichtsrat hat einen gesetzlichen Anspruch auf Einsichtnahme und Prüfung. Hierauf wurde Herr Zimmerlin auch hingewiesen. Diesen Weg wollte Herr Zimmerlin aber offensichtlich nicht beschreiten und ist stattdessen zurückgetreten.“ Was sagen Sie zu der Aussage, das der Prüfbericht

Vielen Dank für das Kurzinterview. pdw

Hinter den Kulissen des PuK

ganz besondere Schätze präsentiert, die normalerweise nicht zu sehen sind. Die Ausstellung des PuK schlägt einen Bogen vom Wandertheater des 19. Jahrhunderts über die festen Puppenbühnen bis zu den Theater- und Fernsehstars der Puppenszene wie dem Mephisto aus dem Stück Dr. Faust, Robbi, Tobbi, Bernd das Brot oder Herr von Bödefeld. Mehr als 2500 Figuren umfasst die Sammlung. Teilnahmegebühr 7 €, ermäßigt für Kurgäste 5 € inklusive Museumseintritt. red

K.H.Seeger: „Wir halten nichts unter der Decke. Ich habe dem Aufsichtsrat, wie schon in der Vergangenheit, ordnungsgemäß und vollständig zu dem Ergebnis der Rechnungshofprüfung berichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben eine vollständige Kopie des Kapitels erhalten, das der Rechnungshof als „Wesentliche Ergebnisse“ bezeichnet hat. Außerdem wurde jedem Aufsichtsratsmitglied die Stellungnahme der Gewobau hierzu übergeben. Die Prüfung durch den Rechnungshof hat zwar bei d e r Ge w o b a u v i e l e K r ä f te gebunden, aber am Ende auch wertvolle Erkenntnisse erbracht, die in die Unternehmenspraxis eingeflossen sind und inzwischen fast vollständig abgearbeitet wurden. Die Gewobau steht als Wohnungsbaugesellschaft hervorragend dar. Wir haben 2017 ein Jahresergebnis von über 1,3 Millionen Euro Gewinn und stehen mit guten, zukunftsweisenden Projekten in den Startlöchern. Es gibt aber natürlich nichts, was man nicht noch besser machen kann. Daran arbeiten wir.“

Warum haben Sie die Fragen von Wilhelm Zimmerlin, über die Geschäfte der Gewobau und Stadtwerke nicht beantwortet? K.H.Seeger: „Ich habe dem Aufsichtsrat zum Stand von Vertragsverhandlungen mit den Stadtwerken berichtet. Herr Zimmerlin wollte wissen, aus welchen Motiven die Stadtwerke eine bestimmte Verhandlungsposition bezogen hätten. Wir als Gewobau können aber hierzu nichts sagen, das müssen die Stadtwerke schon selbst tun. Das ist in der

Sachverhalte zu den Geschäftsabläufen in der Gewobau ans Licht befördert, die die OB und die Geschäftsführung unter der Decke halten wollen?


SEITE 4 - Stadt KH

Neues schonendes Verfahren bei Darmspiegelung

Dr. Markus Höcker, Leiter des Bereichs Endoskopie und Ultraschall am Diakonie Krankenhaus, setzt bei Darmspiegelungen Kohlendioxid ein. Das vermeidet einen Blähbauch. Foto:Diakonie

KH. Völlegefühl bis hin zu krampfartigen Beschwerden – solch unangenehme Begleiterscheinungen konnten nach einer Darmspiegelung das Wohlbefinden von Patienten vorübergehend beeinträchtigen. Das war vor allem dann der Fall, wenn die Untersuchung länger dauerte, etwa weil Gewebeproben entnommen oder Polypen entfernt werden mussten. Das Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach setzt daher seit Kurzem auf Kohlendioxid statt Luft. „Der Vorteil besteht darin, dass Kohlendioxid 150 mal schneller über die Darmwand aufgenommen wird als Luft“, erklärt Dr. Markus Höcker, der Leiter des Bereichs Endoskopie und Ultraschall am Diakonie K r a n k e n h a u s , d e n Vo r t e i l der neuen CO²-Insufflation genannten Methode. Das Gas wird anschließend über die Lunge ausgeatmet. „Der Darm ist rasch wieder entspannt und das ganze Verfahren ist somit für die Patienten noch weniger belastend“, so Höcker. „Wir

möchten mit diesem besonders schonenden Verfahren auch die Angst vor der Darmspiegelung nehmen, damit die DarmkrebsVorsorgekoloskopie von mehr Patienten wahrgenommen wird.“ Die neue Methode entspricht dem, was die Qualitätsleitlinien heute für moderne EndoskopieEinheiten empfehlen. Blähende Substanzen, ob nun CO² oder Luft, sind bei Darmspiegelungen u n v e r z i c h t b a r, d a m i t s i c h der im Normalzustand recht „zerknitterte“ Darm gut entfaltet. Erst das ermöglicht die bestmögliche Diagnostik der Schleimhautoberfläche. Auf diese Weise können bei Vorsorgekoloskopien in einem sehr frühen Stadium Polypen entdeckt werden, aus denen sich Darmkrebs entwickeln kann. „Wenn wir Luft zuführen, saugen wir die zugeführte Luft zwar anschließend wieder ab, aber das gelingt nie vollständig, so dass manche Patienten nach der Untersuchung einen ‚Blähbauch‘ beklagen“, berichtet der Gastroenterologe. Dank der neuen Methode atmen sie diesen nun einfach aus. red

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Kreiznacher Narrefahrt bedankte sich KH. Es ist mittlerweile Tradition, dass sich der Verein „Kreiznacher Narrefahrt“ bei den Mitarbeitern des Bauhofs für ihre geleistete Arbeit während der Altweiberfastnacht und der Narrefahrt bedankt. Aus zeitlichen Gründen, fand das Dankeschön-Frühstück in diesem Jahr erst in der vergangenen Woche statt. Die Vorsitzende

Veranstaltungen. „Wir wollen damit einmal mehr die Wertschätzung an deren Arbeit während den tollen Tagen bekräftigen“, so ChristmannFaller.

und „Frau Zugmarschall“, Cornelia Christmann-Faller dankte den Mitarbeitern für den tollen Einsatz während den

Müll bei der Narrefahrt nahm um 70 Kilogramm zu und betrug in diesem Jahr 1990 Kilogramm Müll. red

An Altweiberdonnerstag gab es im Käfig 930 (Vorjahr: 970) Kilogramm Müll und außerhalb 1120 (1370) Kilogramm. Der

Geldspende für AWO Seniorenzentrum KH. Viele Bewohner des Lotte Lemke Hauses leiden unter einer schweren Form der Demenz, die sie ab einem gewissen Krankheitsstadium die eigenen Kinder nicht erkennen lässt. Ein sanfter und harmonischer Weg, um die Bewohner zu beruhigen und sie emotional zu erreichen, ist das „Demenz-Pad“ von media4care. Das Tablet wurde speziell für Betreuungskräfte und Angehörige zur erleichterten Betreuung von Menschen mit Demenz entwickelt. Es enthält eine umfassende Sammlung an demenzgerechten Medien, die in der Einzel- und Gruppenbetreuung eingesetzt

werden können und ist sehr leicht anzuwenden. Das speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen angefertigte Demenz-Pad lag allerdings außerhalb des hauseigenen Budgets, weshalb das Lotte Lemke Haus die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück um eine Spende bat. Die Freude war sehr groß, als sie ein „Ja“ erhielten. „Unsere Bewohner freuen sich sehr über die neue Anschaffung. Wir sind der Volksbank sehr dankbar dafür, dass sie uns die Anmietung des DemenzPads ermöglichen“, freut sich die Einrichtungsleitung, Nicole Eberhard. red

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Stadt KH Seite 5

Alle wünschen sich baldiges Ende der Bauarbeiten auf dem Kornmarkt KH. Im „Einkaufskorb“ des Vorstandes der SPD-Stadtratsfraktion landeten beim Lokaltermin weniger Obst und Gemüse, dafür vielseitige Kritik und Anregungen der Standbetreiber: Von Umsatzeinbußen in Höhe von 30 bis 60 Prozent wurde berichtet, die Laufkundschaft fehle einfach. Auch herrsche Unzufriedenheit bei der Parksituation: So müssten zwangsläufig Privatgrundstücke für die Zulieferer herhalten, R a d f a h r e r u n d To u r i s t e n beschwerten sich, für ältere Marktbesucher und Menschen mit Behinderung sei die „Meile“ oftmals beschwerlich. Die Marktbeschicker würden begrüßen, wenn morgens ab 6 Uhr, besser früher aufgebaut werden könnte und man nachmittags bis 14.30 Uhr „mehr

Luft“ zum Abbau hätte. ufpunkt der Genossen war die

„Baustelle Kornmarkt“. In Gesprächen mit den anliegenden Geschäftsinhabern

ergab sich ein ähnliches Bild: Umsatzeinbußen, Laufkund-

schaft weg und das leidige Parkproblem für die verbliebenen Kunden.

Allgemeine Tenor: Alle wären froh und glücklich, wenn die Baustelle Kornmarkt früher beendet werden könnte und man endlich einen ansprechenden, barrierefreien und zweckdienlichen Platz nutzen könnte. Alle Ratsmitglieder der SPD waren sich einig, dass die Situation für alle Betroffenen nicht einfach ist und es darum gehen muss und sollte, die Baumaßnahmen am Kornmarkt so schnell es geht zu Ende zu bringen, um sowohl für die Marktbeschicker, als auch für die Geschäftsleute wieder ein gutes Maß an Normalität zu erreichen. Hierfür wird man sich einsetzen und die Verwaltung bitten zu prüfen, wie ein zeitigeres Ende der Baumaßnahmen in Absprache mit der Baufirma zu realisieren ist. red

Erfolgreiche „Ladies Night“ am Vorabend des Vatertags KH. Zur Belebung der Innenstadt organisierte PRO CITY wieder am Vorabend des Vatertages eine „Ladies Night“, bei der die Kundinnen des Bad Kreuznacher Einzelhandels hofiert, verwöhnt und in den Mittelpunkt gestellt wurden. „Es waren sehr viele Ladies – oft auch in kleineren Gruppen – in erkennbar guter Stimmung zum Shoppen und Erleben in der Innenstadt unterwegs. Fast 40 Händler hatten ihre Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet und boten ihren Kundinnen eine Vielzahl von attraktiven Aktionen. Die Bad Kreuznacher City hat sich von ihrer besten Seite präsentiert“, z i e h t D i r k A l s e n t z e r, d e r Vorsitzende von PRO CITY, eine erste Bilanz. Fachkundige Beratung – verbunden mit Urlaubsstimmung - gab es vor dem alltoursReisecenter von Simone Klein – denn ein eigens zur „Ladies‘ Night“ organisierter Cocktailstand lud dort zum

Verweilen ein. Modenschauen, eine Hugo-Bar und eine gelungene Fotoaktion im Kaufhof oder auch die 300 Rosen und Gutscheine im Modehaus Adler zählten zu den Erlebnissen

die sich als echte Dienstleister den Damen zur Verfügung stellten. Auf Wunsch wurden von ihnen die Shopping-Resultate geschleppt und gerne auch die Damen in die Geschäfte

entlang der Mannheimer Straße. Aber auch die Kreuzstraße zog mit DJ-Musik, einem Waffelstand oder diversen Prozent-Aktionen die Damen an. Pro City entsandte zehn charmante Taschenkavaliere,

begleitet, um ihnen beratend zur Seite zu stehen, oder auch mal ein Kinderwagen ein Stück geschoben. Ebenfalls von Pro City: Knapp 700 pinkfarbenen Blumentüten blieb nur wenig Zeit, als bunte

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Farbtupfer die Fußgängerzone zu schmücken. Denn die Damen folgten der Einladung, diesen besonderen Blumengruß zur „Ladies‘ Night“ an sich und später mit nach Hause zu nehmen. Nicht zuletzt hat das frühlingshafte We t t e r d i e O r g a n i s a t o r e n mit Sonnenschein zum abendlichen Einkaufserlebnis in Bad Kreuznacher belohnt und dieses durch angenehme Te m p e r a t u r e n b e g ü n s t i g t . Die Händler und die weiteren Innenstadt-Akteure konnten also rundherum zufrieden sein mit dem verlängerten Einkaufsabend vor dem Vatertag. D e r Vo r s t a n d v o n P R O CITY und Geschäftsführerin Dorothee Rupp sehen sich in ihrer Entscheidung bestätigt, dass die Wiederauflage der „Ladies‘ Night“, die erstmals 2017 durchgeführt wurde, eine richtige Entscheidung war. Neue Ideen, die im nächsten Jahr umgesetzt werden können, sind bereits notiert. nk


SEITE 6 - Stadt KH Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Boule Club verpasst Überraschung KH. Der Boule Club Rheingrafenstein 1 musste am 2. Spieltag der Rheinland-PfalzLiga in Essingen zwei Niederlagen einstecken und verpasste die große Überraschung gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft aus Rockenhausen. Nach den Triplettes gab es eine so nicht erwartete 2:0 Führung. B e r n d M e y e r - K i r s c h n e r, Bernd Rudershausen und Helmut Schuster hielten ihre Kontrahenten mit einem klaren 13:4 in Schach. Im Triplettemixte lagen Petra Kolberg, Maria Bialek und Elmar Breihof bereits mit 8:12 zurück, als ein taktischer Wechsel zwischen Bialek und Rolf Degen noch das nie erwartete 13:12 für den BCR und die damit verbundene 2:0 Führung brachte. In den Doublettes lief es leider genau anders herum. Bernd Meyer- Kirschner (Wechsel mit Bernd Rudershausen) und Rolf Degen hatten bei der 4:13

Niederlage keine Chance; Maria Bialek und Helmut Schuster verloren etwas unglücklich mit 11:13. Im Doublette-mixte führten Christine Arndt (Wechsel mit Petra Kolberg) und Elmar Breihof lange Zeit mit großem Vorsprung, mussten sich am Ende aber mit 11:13 geschlagen geben. Somit verloren sie gegen Rockenhausen mit 2:3 und die Überraschung blieb leider aus. In der 2. Partie des BCR waren die Gastgeber aus Essingen zu stark. Vielleicht führte auch die unglückliche Niederlage im ersten Spiel und etwas aufkommender Frust dazu, dass in allen Aufnahmen mit -6, -8, -0, -4 und -6 keine Chance bestand, auch nur den Ehrenpunkt zu retten. Eine klare 0:5 Niederlage stand dann hier zu Buche. Als Aufsteiger hat man es immer schwer, aber der Klassenerhalt als einziges Ziel ist immer noch erreichbar; es stehen noch einige Spieltage an. red

25-jähriges Dienstjubiläum

K H . S t e ff e n E s p e n s c h i e d feiert diesen Monat sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Bad Kreuznach. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Heinrich bei dem 51-Jährigen für seinen langjährigen Einsatz. Der gebürtige Bad Kreuznacher kümmert sich beim Bauhof um die Pflege des städtischen Grüns. „Im Sommer mähe ich die Rasen und im Winter mache

ich Winterdienst“, berichtet Espenschied von seiner abwechslungsreichen Arbeit bei der Stadt. „Wenn‘s weiterhin so gut läuft, kann ich mich nicht beklagen“, sagt der verheiratete Familienvater von vier Kindern mit einem Augenzwinkern. Bevor der Bad Kreuznacher 1993 bei der Stadt anfing, arbeitete er drei Jahre beim hiesigen Holz- und Baustoffzentrum Bteinbrech und ein weiteres Jahr beim Verpackungsdienst Gau-Algesheim. red

OB hisste Europaflagge in Partnerstadt KH. Anlässlich ihres Besuchs in der französischen Partnerstadt Bourg-en-Bresse hat Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer am Europatag (9. Mai) die Europaflagge auf dem „Kreisel von Europa“ (Carrefour de L’Europe) in Bourg-en-Bresse

Meurer für Frieden und Freiheit in Europa stark, Werte die durch die Europäische Union vertreten und gelebt werden. Auch vor dem Stadthaus in Bad Kreuznach erinnerte eine Flagge an den Europatag. Eine weitere Attraktion des zweitägigen Festprogramms in Bourg-enBresse, das ganz im Zeichen des Europatags steht, ist der europäische Markt, an dem die Partnerstädte aus Bourg-enBresse vertreten sind. Der Besuch der Oberbürgermeisterin findet anlässlich des 55-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Bad Kreuznach−Bourg-en-Bresse statt, das am Pfingstwochenende in Bad Kreuznach groß gefeiert wird.

gehisst. Sie wurde dabei von JeanFrançois Debat, Bürgermeister von Bourg-en-Bresse, Guillaume Lacroix, Beigeordneter für Kultur und Internationale Beziehungen (Maire-Adjoint déléguée à la Culture et aux Relations Internationales), und Max Maldacker, Deutscher Generalkonsul in Lyon, unterstützt. Später ließ Kaster-Meurer, Luftballons in den europäischen Farben Blau und Gelb/Gold in der Innenstadt fliegen. Mit den beiden symbolischen Akten macht sich Kaster-

Der Europatag der Europäischen Union wird jährlich am 9. Mai begangen. Am 9. Mai 1950 unterbreitete der französische Außenminister Robert Schuman seinen Vorschlag, die Kohleund Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Der Schuman-Plan gilt als Grundstein der heutigen EU. Initiiert wurde der Feiertag 1985 beim Mailänder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Stadt KH Seite 7

Pfarrer Rüdiger Dunkel berührt mit Texten und Liedern KH. Auf Einladung des Freundschafts-und Fördervereins gab Pfarrer Rüdiger Dunkel eine Konzertlesung mit dem Titel „Spiegelblicke“ in der Kapelle von St. Marienwörth. Im Wechsel präsentierte er Lieder seiner letzten CD und las Geschichten aus seinem neuen Buch „Ich hab’ mich angesehen – Wenn in Taizé Erinnerungen zu Liedern und Lieder zu Erinnerungen werden“. In der ihm eigenen Art erzählte Rüdiger Dunkel, warum er doch Pfarrer statt Mönch wurde, das Mut nicht nur beim Skifahren hilft u nd wie s ehr ihn d i e Begegnungen in Taizé immer wieder berühren. Er schilderte aber auch, wie Demenz in Familien Menschen über sich hinauswachsen lässt und warum die letzten Tage mit seiner Mutter zu den wertvollsten seines eigenen Lebens wurden. Durch seine heiteren, aber auch sehr ernsten Geschichten lädt er

seine Zuhörerinnen und Zuhörer dazu ein, sich den eigenen Lebensfragen zu stellen und Antworten darauf zu finden. Zum Ende der Veranstaltung bringt eine Besucherin es auf den Punkt: „Pfarrer Dunkel, das

immer von ganzem Herzen Niederrheiner geblieben.1958 in Dinslaken am Niederrhein geboren, kam er al s K i nd schon Ende der 60er Jahre mit der Communauté in Taizé in Berührung und lernte dort

hier war Nahrung für die Seele.“ Rüdiger Dunkel ist seit 30 Jahren Pfarrer in Bad Kreuznach und Winzenheim, aber auch

Frère Roger und die Brüder der Gemeinschaft kennen. Längere Aufenthalte dort sowie regelmäßige Begegnungen

Um Feuerwehrnachwuchs geworben KH. Am Samstag haben Feuerwehrleute des Löschbezirks Süd anlässlich der beiden neuen Kinofilme „No way out – Gegen die Flammen“ und „Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische“ zwischen 12 Uhr und 15 Uhr ein Löschgruppenfahrzeug vor dem Haupteingang des Cineplex Bad Kreuznach postiert und ein Spritzenhaus aufgestellt, an dem Kinder einmal einen Löschangriff vornehmen konnten. Leny zeigte ihrer Oma mal wie es geht und löschte die Flammen mit einem D-Rohr in den Fenstern. Auch die beiden Brüder Elia und Noah nahmen nach ihrer „Brandbekämpfung“ das Löschgruppenfahrzeug genauer unter die Lupe. Besonders die Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken, Funkgeräte und die Wärmebildkamera

hatten es ihnen angetan. Die

Feuerwehrhelme wurden schon mal anprobiert. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

möchte mit solchen Aktionen Kinder ab 6 Jahren für die Kreuznacher Flämmchen und Kinder ab 10 Jahren für die Jugendfeuerwehr begeistern. Auch die aktiven Kameraden können ab einem Alter von 16 Jahren unterstützt werden. Wer Interesse an der Feuerwehr hat, kann sich auf unserer Homepage www.feuerwehr-badkreuznach.de informieren oder sich tagsüber unter (0671 - 862 – 0 auf der Feuerwache melden. Wer kein aktives Mitglied werden kann oder möchte, kann die Feuerwehrleute als Mitglied im Förderverein trotzdem unterstützen. Einfach auf der Homepage das Beitrittsformular herunterladen, ausfüllen und einsenden. Die Feuerwehr freut sich auf neue Mitglieder. red

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bis heute ließen diesen Ort in Burgund zu seiner geistlichen Heimat werden. Die unvergleichbare Schönheit der Landschaft und die Ruhe, die dort über allem liegt, lassen ihn texten, komponieren und erzählen. Es ist ihm gelungen, diese Stimmung und den Geist von Taizé in der Kapelle von St. Marienwörth aufleben zu lassen. Ralf-Dieter Kanzler, Vorsitzender des Freundschafts- und Fördervereins, bedankte sich zum Abschluss sehr herzlich beim Künstler und den Besuchern: „Durch Veranstaltungen wie diese können wir nicht nur Sie als Besucher erfreuen, sondern Sie geben auch etwas zurück und unterstützen durch Ihre Spende die medizinische Versorgung in der Region. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür.“ Am Ende konnte der Freundschafts- und Förderverein 250 Euro für den guten Zweck verbuchen. red

FSJ KH. Ab August 2018 besteht wieder die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Bad Kreuznach zu absolvieren. Während des Freiwilligendienstes haben junge Menschen die Chance, einen Einblick in die Arbeit der katholischen Jugend, ihrer Mitgliedsverbände und Kooperationspartner zu erhalten. Sie können sich an den Veranstaltungen und Projekten der Fachstelle, von der Planung bis zur Durchführung, beteiligen. Die Freiwilligen können hierbei selbst bestimmen, welche Bereiche aus der Arbeit der Fachstelle sie kennenlernen und vertiefen möchten. Ein FSJ oder ein BFD wird mit einem Taschengeld von 300 € vergütet. Infos zum Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Bundesfreiwilligendienst gibt es unter: (0671/ 72151, oder unter www. fachstellejugend-badkreuznach. de. red


SEITE 8 - VG Bad Kreuznach & Region Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Bachforellen im Appelbach ausgesetzt PFAFFEN-SCWHABENHEIM. Sichtlich wohl fühlten sich die Bachforellen, die die Pächter des Appelbachs bei Pfaffen-Schwabenheim, Heiko Flommersfeld und Michael Simon, in dem am Donnersberg entspringenden und bei Planig in die Nahe mündenden Gewässer aussetzten. Auch in diesem Jahr erfolgte wieder eine Besatzmaßnahme

Ziels gelte es nicht zuletzt auch an einer Verbesserung der Gewässerstruktur zu arbeiten, um optimale Lebensbedingungen im und am Bach zu ermöglichen, betonen Heiko Flommersfeld und Michael Simon. Beide stehen in diesem Zusammenhang einer Renaturierung des Appelbachs sehr positiv gegenüber. Dies wird in der Gemeinde seit einigen Jahren schon überlegt und diskutiert.

Michelin Senioren wandern

mit Forellen, diesmal in der Größe von fünf bis zwanzig Zentimetern. Die Fische, die gleich in ihrem Element waren und nach Mücken sprangen, wurden aus einer Forellenzucht in der Nähe von Kaiserslautern bezogen. Die Pächter des Baches hoffen nun, dass sie sich im Gewässer gut einleben und sich neben anderen Fischarten auch ein guter Forellenbestand entwickelt. Hier und beim Erreichen dieses

Simon, der auch Beigeordneter in der Ortsgemeinde PfaffenSchwabenheim ist, hofft, dass es hier vorangeht und der Bach damit eine deutliche ökologische Aufwertung erhält. Die Pächter weisen mit Nachdruck darauf hin, dass in der Vergangenheit immer wieder beobachtet werden konnte, dass am Appelbach schwarz gefischt wurde. Sie betonen, dass Schwarzfischerei konsequent zur Anzeige gebracht werde. red

Fleißige Bienen FEILBINGERT. Am Donnerstag ereignete sich ein interessantes Naturschauspiel in der Gemeinde. Am Nachmittag schwirrten tausende von Honigbienen durch die Mozartstraße um sich dann mit ihrer neuen Bienenkönigin in einer Vorgartenhecke zu einem Schwarm zu sammeln. „In solchen Fällen ist es absolut wichtig nicht nach den Tieren zu schlagen oder sonstige eigene Maßnahmen zu ergreifen!

Am besten rufen Sie einen erfahrenen Imker im Dorf der die Königin in einem Bienenstock einfängt, der Hofstaat folgt dann unvermittelt. So hat es auch hier funktioniert und die Bienen wurden erfolgreich und unbeschadet umgesiedelt. Nicht umsonst hat Feilbingert wohl einen Bienenkorb im Ortswappen“, teilte Ortsbürgermeisterin, Andrea Silvestri mit. red

REGION. Die Michelin Senioren wandern am Freitag, 18. Mai, in Gebroth über den „Gebrother Obstweg“. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz des Gasthofes „Ellerbachtal“. Die Wanderung endet mit einem gemütlichen Beisammensein. Weitere Informationen gibt es bei Theo Lucas (0671 - 69772. D i e Wa n d e r u n g h a t e i n e engagierte Gruppe Michelin Senioren vorbereitet. Sie

treffen sich regelmäßig, um Sommerfest, Weihnachtsfeier u n d Wa n d e r u n g e n f ü r d i e rund 1.200 Michelin Rentner zu organisieren. „Dank der Unterstützung unseres Seniorenklubs können wir unseren Rentnern die Möglichkeit bieten, Kontakt zu halten und sich über ihr aktives Berufsleben hinaus als Teil der Michelin Familie zu fühlen“, betont Personalleiter Peter Kubitscheck. red

Bürgersprechstunde mit der Landrätin KREIS KH. Landrätin Bettina Dickes lädt zur offenen Bürgersprechstunde am Freitag, 18. Mai von 10 Uhr bis 11.30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Bad Kreuznach ein. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, mit der

Landrätin direkt ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen und Anliegen im Rahmen dieser Sprechstunde zu diskutieren. Der Bürgerbeauftragte des Landkreises, Harald Skär, wird ebenfalls dabei sein. red

Genossen treffen sich PFAFFEN-SCHWABENHEIM. Der SPD-Ortsverein PfaffenSchwabenheim / Biebelsheim lädt zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 24. Mai, um 19 Uhr, ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Auf der umfangreichen Tagesordnung der Sozialdemokraten stehen ein Rückblick auf die aktive Arbeit des Ortsvereins in den letzten beiden Jahren

und die künftige Arbeitsplanung. Weiter auf der Tagesordnung stehen die Neuwahl des SPD-Ortsvereinsvorstandes sowie die Wahl von Delegierten für SPD-Konferenzen. Entsprechend der Satzung des Ortsvereins ist die Versammlung öffentlich. Neben den Mitgliedern sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20 VG Bad Sobernheim, Kirn, Lalo Seite 9

Gut besuchter Brocantemarkt

Weinhöfefest BURG LAYEN. Erleben Sie an Pfingsten, vom 19. - 21. Mai, rund um die Burg Layen in Rümmelsheim das beliebte Weinhöfefest. Erkunden Sie in acht Weinhöfen feine Weine, leckere Speisen und genießen sie beste Livemusik und gute Unterhaltung! Die Winzer und Vereine aus RümmelsheimBurg Layen freuen sich auch dieses Jahr wieder ein großes Programm für seine großen Weine auf die Beine gestellt zu haben.

KIRN. Etwa 15 ausgesuchte Stände hielten im kleinen Park zwischen Mühlenteich und Amalienlust einiges parat an Shabby- und Brocante-Artikeln aus Frankreich und verzauberten somit den Betrachter, und war gleichzeitig ein guter Start ins Muttertagswochenende. Vintage Moments Belinda Anton aus Griebelschied erhielt viel Lob von allen Seiten. Für Belinda Anton steht auch jetzt schon fest, dass sie in 2019 wieder am Muttertagsamstag zum Brocantemarkt in Kirn einlädt. Sie liebäugelt sogar mit einer Veranstaltung noch im diesjährigen Herbst. Was den vielen Gästen von

außerhalb – und die waren klar in der Überzahl – sehr gut gefallen hat, war das herrliche Ambiente mit dem kleinen aber zauberhaften Park zwischen Mühlenteich und Amalienlust. „Ich liebe Brocante (Flohmarktartikel), und so war es für mich naheliegend, den kleinen aber zauberhaften Park vor meinem Laden zu solch einem Event zu nutzen. Das traumhafte Wetter setzte dann der Veranstaltung noch die Krone auf“, sagte Belinda Anton. Durch die ausgewählten Händler gab es verschiedene Stände im aktuellen Shabby-Style, aber auch antike Schätze aus Frankreich. Auf einen Nenner gebracht: Es gab

keinen Flohmarktcharakter, im Gegenteil, alle Stände waren liebevoll dekoriert. Einfach gesagt, es war ein Event für Herz und Seele.

Das Fest wird am Samstag, um 17.30 Uhr im Schloßgut Diel eröffnet. Anschließend gibt es Livemusik in den Höfen.

Gäste aus dem Trierer Raum rieben sich verwundert die Augen und stellten fest, dass das Gelände um die Barockvilla aus dem Jahre 1780 „weit mehr als ein kleiner verwunschener Rückzugsort ist“. Weitgereiste Besucher sprachen von einem wunderschönen, zauberhaften Markt und machten den Vorschlag, dass sich „diese ‚Ecke‘ doch mit Sicherheit mehr ins Stadtzentrum Kirns einbeziehen lasse“. gw / Foto: G. Weinsheimer

Die Feierlichkeiten gehen am Sonntag, ab 10 Uhr mit dem 11. Trollbachlauf, Oldtimertreffen sowie Livemusik in den Höfen weiter.

Entscheidung bezüglich Bankgeschäfte überprüfen BAD SOBERNHEIM. Mit dem Umzug der Postfiliale in die Staudernheimer Straße und dem Pächterwechsel hat die Deutsche Postbank im vergangenen Monat zum Bedauern vieler Postbankkunden den Bankdienstleistungsservice eingestellt. Das heißt: Bankgeschäfte können in der Postfiliale nicht mehr abgewickelt werden. Der Landtagsabgeordnete Dr. Denis Alt (SPD) greift die vermehrten Hinweise hierzu in seiner Bürgersprechstunde in einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Postbank AG auf und bittet die Verantwortlichen die Entscheidung zu überdenken. „Gerade für ältere Kunden bedeutet die Einstellung

der Bankdienstleistungen in der Postfiliale einen gravierenden Einschnitt und somit eine Verschlechterung der Serviceangebote in Bad Sobernheim“, so Alt. Für den Landtagsabgeordneten ist es durchaus vorstellbar, dass der neue Pächter der Postfiliale in Bad Sobernheim, der auch ab 1. Juni 2018 die Postfiliale in Kirn (dort mit PostbankService) betreibt, auch den Bankdienstleistungs-Service in Bad Sobernheim weiterführt. Alt weist darauf hin, dass die Stadt mit rund 6.600 Einwohnern bei steigender Einwohnerzahl eine „Einkaufsstadt“ für die Ortschaften in der Umgebung darstelle und auch als Kurstadt ein attraktiver Wohnort sei.

Das sich daraus ergebende Potenzial im Bankgeschäft kann nach Einschätzung von Alt jedoch nur erfolgreich genutzt werden, wenn entsprechende Serviceleistungen vor Ort a n g e b o t e n w e r d e n . Vo r diesem Hintergrund bittet er, die Entscheidung nochmals zu überprüfen und ein Gespräch mit dem Betreiber der Postfiliale zu führen, um die Möglichkeiten zum Weiterbetrieb des PostbankServices auszuloten. Alt versteht sein Schreiben als Appell an den Postbank-Vorstand, denn eine echte Einflussmöglichkeit auf die Geschäftspolitik der Deutsche-Bank-Tochter habe die Politik nicht - anders als beim Briefgeschäft der gelben Post. red

Erstmals findet am Pfingstmontag, von 12 Uhr bis 17 Uhr eine Jahrgangspräsentation mit Weinverkostung und Verkauf in allen Höfen statt. red

Historische Stadtführung

BAD SOBERNHEIM. Der nächste historische Stadtrundgang findet am Donnerstag, 31. Mai, um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist das Felke-Denkmal am Bahnhof. Die Führung dauert ungefähr 90 Minuten. Die Kosten betragen 2 Euro für Kurkarteninhaber und 3,50€ für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. red

Senden Sie Ihre Termine an: info@nahe-news.de


SEITE 10 - VG Rüdesheim

Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Red Rock Hoppers feierten 20-jähriges Bestehen

H Ü F F E L S H E I M . D e r 11 . Traditional Ball mit Candle-LightDinner bildete den Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung, die die RedRockHoppers anlässlich des 20-jährigen Bestehens ausrichteten. Die mehr als 40 Tänzerinnen und Tänzer, die aus ganz Deutschland anreisten, entsprachen dem festlichen Ambiente des Balls. Die Damen trugen mit prunkvoll gestalteten Ballkleidern ebenso

zur festlichen Atmosphäre bei, wie die Herren im Frack und Zylinder oder Gardeuniformen des 19. Jahrhunderts. Auch die Musik von Stringdance acoustic music mit ihrem virtuosen Spiel auf den Saiten-Instrumenten war beeindruckend und dem Anlass entsprechend. Die Tänzerinnen und Tänzer bewegten sich rhythmisch und elegant zu den ebenfalls live angesagten Tanzformationen und Figuren der drei Prompter, den Leitern

Lachyoga M Ü N C H WA L D . D i e V H S Soonwald bietet ein „SchnupperLachyoga“ am Freitag, 18. Mai, um 20 Uhr im „KlangfarbenForum für Musik und Kunst in der Münchheide 8 statt.

ist ein wunderbares Mittel gegen Stress, es stärkt Herz-, Kreislaufund Immunsystem, senkt Blutdruck, löst Blockaden, es entspannt, fördert die Kreativität, die Konzentration und geistige Klarheit. Die Welt fühlt sich Lachyoga ist eine vergnügliche friedlicher an, wenn man lacht! und effektive Methode Der Unkostenbeitrag beträgt zur Gesundheitsvorsorge, 3 Euro. Infos und Anmeldung: förderung und erhaltung. Es – 6779. Werbung Inhaber Wolf 2-spaltig_Layout(06706 1 17.10.2011 18:06 Seite 1 red

NAHE-NEWS Markus Wolf Inhaber / Anzeigenverkauf

( 0 67 55 - 96 99 026 mail: anzeigen@nahe-news.de

des Balls. Ein großes CandleLight-Dinner rundete den Abend perfekt ab. Der Sonntag stand dann voll im Zeichen des SquareDance. Etwa 50 Personen aus über zehn Vereinen nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mehr als 6 Stunden ihrem Hobby nachzugehen. In offizieller Ta n z k l e i d u n g , w i r b e l n d e Petticoats für die Damen sowie lange Hosen und Hemden für

die Herren, führten sie zu den Anweisungen der beiden Caller Philipp Aff und Gatsby alle begeistert die verschiedenen genormten Figuren aus. Der Vorstand der RedRockHoppers freut sich über die positive Resonanz der Besucher und bedankt sich bei seinen zahlreichen Helfern a u s d e m Ve r e i n f ü r d i e große Unterstützung dieser Veranstaltungen. red

Swing, Chansons, Doubletten MEISENHEIM. Die sechs Musiker der Gruppe „Vintage 78“ präsentieren in der Besetzung Gesang, Saxofon, Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug am Sonntag, 27. Mai, um 17 Uhr im Haus der Begegnung in Meisenheim eine große

Bandbreite von Musik: SwingNummern, Chansons und „Doubletten“. So nennen sie reizvolle Kombinationen von zwei Stücken aus verschiedenen Epochen. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. red

Dekanatsfrauentag 2018 REGION. In diesem Jahr feiert die kfd (katholische Frauen Deutschlands) im Bistum Trier ihr 90-jähriges Jubiläum mit einem großen Festakt in Trier. Aus diesem Anlass bietet das Dekanat Bad Kreuznach am Freitag, 31. August, eine ganztägige Busfahrt nach Trier an. Abfahrt ist um 9 Uhr, die

Rückkehr gegen 21 Uhr geplant. Die Kosten betragen 20 Euro für kfd-Mitglieder und 22 Euro für Nicht-Mitglieder. Darin enthalten sind der Bustransfer, Programm sowie ein Abendimbiss. Anmeldungen nimmt ab sofort Marita Engel entgegen (06707532 oder Mail: engel.marita@ web.de. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Region Seite 11

Rückenwind für Bikepark am Idarkopf REGION. Bei ihrem gemeinsamen Besuch zeigen sich Bundestagsabgeordnete Antje Lezius, der Beauftragte der VG Rhaunen, Georg Dräger, sowie die Ortsbürgermeister Frank Marx und Klaus Hepp begeistert von den Plänen für den Bikepark. Auch Wirtschaftsförderer Michael Dietz und Ute Meinhard von der NahelandTouristik ließen sich vor Ort von Projektleiter Nico Reuter den aktuellen Stand erklären. Bei aller Begeisterung bleiben aber auch Sorgenfalten: Die Genehmigung des Bebauungsplans steht derzeit noch aus. Wo andere nur einen Hang, Wälder und einen alten Skilift sehen, sieht Nico Reuter ein Paradies – ein Paradies für Mountainbiker! Am Idarkopf entwickelt Reuter mit seinem Unternehmen ecoparc concepts mit Sitz am Umwelt Campus Birkenfeld eine MountainbikeReiseziel der Superlative. Als begeisterter Mountainbiker mit Herz für steile Hänge und weite Sprünge hat er sofort das Potenzial des alten Skigebiets erkannt. Sechs Jahre Arbeit stecken bereits in dem Projekt. „Ich lebe meinen Sport und habe ihn zu meinem Beruf gemacht. Ich freue mich als Ingenieur und Outdoorsportler für andere Biker neue Abfahrten zu erschließen. Der Idarkopf ist in der Szene schon jetzt ein Begriff und das obwohl die Strecke noch nicht steht! Perfektes Gelände, viel Unterstützung von Politik und Bevölkerung und Sponsoren haben wir auch schon – wir sind bereit loszulegen.“ Für das alte Skigebiet am Idarkopf könnte das Projekt noch einmal eine sportliche Wende bedeuten. Als der Skilift 2010 schloss, hätten wohl nur die Wenigsten erwartet, dass sich an gleicher Stelle für Mountainbiker w i e d e r d i e P f o r t e n ö ff n e n könnten. Dabei ist ihr größter Vorteil neben dem sportlichen Spaß denkbar einfach: Sie sind das ganze Jahr unterwegs. Die Planungen sind weit vorangeschritten, auch wenn Baurecht momentan noch nicht erteilt ist. Der Bebauungsplan hierfür wird

derzeit noch geprüft. Der Idarkopf steht stellvertretend für viele ehemalige Skigebiete in deutschen Mittelgebirgen. Hier erobern sich die Mountainbiker i m m e r m e h r Te r r a i n , a b e r nirgendwo ist das Projekt so ambitioniert und so weit vorangeschritten wie im Kreis Birkenfeld. Abfahrtsstrecken für Anfänger bis zum Profi, eine Liftanlage und Einrichtungen für Gastronomie, Bikeshop und -verleih – in den Planungen steht die besondere Erlebniswelt für Mountainbiker bereits. Hinzukommen aber auch Kinderspielplätze und Sommerrutschen sowie Events. So

schnell gemerkt und deshalb standen wir auch von Anfang an hinter dem Bikepark.“ Das betont auch der Beauftragte der Verbandsgemeinde Georg Dräger: „Für uns ist der Austausch miteinander eine der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg des Projektes. Und das klappt hervorragend. Deswegen stehe auch ich zu einhundertzehn Prozent hinter dem Bikepark.“ 175 Meter Höhenunterschied, insgesamt 23 km Strecke, 92 Hektar Planfläche – das sind die Zahlen des Projekts, das einmal der größte Bikepark Europas werden könnte. Obwohl

soll der Bikepark zu einem Ort für die ganze Familie werden. Und das alles unter strenger Wahrung des Naturschutzes. Für Nico Reuter ist das eine Selbstverständlichkeit, schließlich ist das Naturerlebnis Teil der Philosophie der Sportart. Die Bundestagsabgeordnete Antje Lezius zeigte sich beeindruckend: „Man merkt bei Nico Reuter, dass er das Projekt mit sehr viel Herzblut entwickelt hat. Die Planungen sind mittlerweile äußerst konkret und die wirtschaftliche Entwicklungsperspektive überzeugt. Für unsere Region wäre ein solcher Sportmagnet ein absoluter Gewinn“, so Lezius. Auch Frank Marx, Ortsbürgermeister der Gemeinde Stipshausen, unterstützt das Projekt: „Wir als Ortsgemeinde haben die Planungshoheit und letztlich die größte Verantwortung. Uns war es wichtig das Projekt in Einklang mit unserem Dorf zu entwickeln. Mit Nico Reuter haben wir einen Unternehmer, der das genauso sieht wie wir. Das hat man

noch in der Planung werden o n l i n e Vi d e o s u n d A r t i k e l bereits tausendfach geteilt und diskutiert. Auch die Fachpresse ist euphorisch. Darin sieht auch der Wirtschaftsförderer des Kreises, Michael Dietz, große Chancen. „Das Projekt wird unsere Bemühungen unterstützen, unseren Landstrich als Premiumregion für Fahrradfahrer aufzubauen“, so Dietz. Der Wirtschaftsförderer verweist auch auf die Unterstützung von namhaften Unternehmen. Ein Bikepark, zumal in diesen Dimensionen, kann eben nicht jeder Ort vorweisen. Sie sehen darin eine ganz konkrete Möglichkeit, die gesamte Region für junge Fachkräfte als Lebensund Arbeitsmittelpunkt attraktiver zu machen. Fahrradenthusiast und Projektplaner Nico Reuter freut sich über die politische Rückendeckung. Er betont aber auch, dass ohne Baurecht alle Planungen hinfällig wären. Auch wenn gute Chancen bestehen,

dass im Herbst Baurecht in Form eines Bebauungsplans vorliegen könnte – momentan ist noch nichts entschieden. Vorerst steht das Projekt Bikepark Idarkopf damit noch sinnbildlich für die Entwicklung eines neuen Breitensport. Im Mountainbiken verbinden sich adrenalingeladene Abfahrten mit einer lässigen Jugendkultur. Sport und die Liebe zur Natur gehen hier eine ganz eigene Mischung ein. Und die trifft den Nerv der Zeit. Der Sport zählt bereits heute zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Die Technik der modernen Mountainbikes macht es inzwischen fast jedem Interessierten möglich, sicher und ohne große Hürden mit dem Sport zu beginnen. Das betont auch Ute Meinhard. Sie sieht im Mountainbiken die aktuelle Version des bei den deutschen ohnehin beliebten Fahrradfahrens: „Die Errichtung eines Bike-Parks am Idarkopf ist aus Sicht des Tourismus ein zukunftsweisender Weg, um den Regionen rund um den neuen Nationalpark HunsrückHochwald weitere neue Impulse zu geben. Das entstehende Angebot am Idarkopf wird neue Fahrradtouristen zu uns bringen. Einige werden als Tagesgäste bleiben, aber viele werden auch hier übernachten und hier rechnen wir mit positiven Effekten für die gesamte NaheRegion.“ Auf die überregionale Komponente verweist auch Klaus Hepp, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Idarwald. Von den Rheinhöhen bei Stromberg über den neuen Bikepark am Idarkopf bis zum Erbeskopf und dem Bostalsee sieht er ein tolles Angebot für Fahrradfahrer aller Arten und damit einen großen touristischen Pluspunkt. Fahrradenthusiast und Projektplaner Nico Reuter freut sich über den großen Zuspruch für den Bikepark. Vorerst heißt es aber noch Abwarten aufs Baurecht. Daran kommt in Deutschland eben auch kein Mountainbiker vorbei. red


SEITE 12 - Region Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Rechtsreferendariat begann beim Landgericht

Boehringer lädt zum Tag der offenen Tür ein REGION. Unter dem Motto „Gesundheit für Mensch und Tier“ richtet das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim am Samstag, den 26. Mai, seinen „Tag der offenen Tür“ am Standort Ingelheim aus. Die Veranstaltung bietet Besuchern von 10 Uhr bis 16 Uhr einen Einblick in das Werksgelände und die verschiedenen Geschäftsbereiche des Unternehmens. Zudem erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.

REGION. Am Landgericht Bad Kreuznach begrüßte Landgerichtspräsident Eisert 13 frischgebackene Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare. Diese werden in den kommenden zwei Jahren in Rheinland-Pfalz ihren juristischen Vorbereitungsdienst absolvieren, der mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschließt. Diese wird die Juristinnen und Juristen sodann zu einer Tätigkeit als Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, Notar oder als Verwaltungsjurist qualifizieren. Präsident Eisert zeigte sich erfreut, dass sich die Referendarinnen und Referendare für eine qualitativ hochwertige Ausbildung in Rheinland-Pfalz entschieden hätten: „Das Land RheinlandPfalz ist ein guter Ausbildungsort und insbesondere seine Justiz ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber. Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele von Ihnen auch nach dem Referendariat für eine Tätigkeit im rheinlandpfälzischen Justizdienst entscheiden würden“.

Der abwechslungsreiche Vorbereitungsdienst verbindet berufliche Praxis und Theorie und soll den Referendarinnen und Referendaren vertiefte Einblicke in die vielfältigen beruflichen Tätigkeitsbereiche von Juristen bieten. Zu diesem Zweck findet eine praktische Ausbildung bei einem Landoder Amtsgericht in Zivilsachen, einem Gericht in Strafsachen oder einer Staatsanwaltschaft, einer Verwaltungsbehörde, sowie einem Rechtsanwalt statt. Daran schließt sich eine nach individuellen Wünschen g e s t a l t e t e Wa h l s t a t i o n i m In- oder Ausland an. Die praktische Ausbildung wird durch wöchentlich stattfindende Arbeitsgemeinschaften ergänzt. Einstellungen in den juristischen Vorbereitungsdienst werden in Rheinland-Pfalz zweimal im Jahr vorgenommen, jeweils zum 2. Mai und zum 2. November. Voraussetzung ist ein mit der ersten juristischen Prüfung abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften. Landesweit beginnen heute 170 Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare ihre Ausbildung. red

Nahe-News WIR bleiben KOSTENLOS!

Neben Führungen und Vorträgen haben Besucher zum Beispiel die Möglichkeit, durch eine Spezialbrille 3D-Hologramme in die reale Welt zu projizieren oder die eigene Lungenfunktion überprüfen zu lassen. Auch der Body-Mass-Index oder die Blutzuckerwerte können gemessen werden. Eine 360°Brille und ein SchlaganfallSimulator stellen Besuchern dar, wie die Welt aus Sicht eines Schlaganfall-Patienten aussieht. Wer Lust auf Bewe-gung oder musikalische Unterstütz-ung hat, lässt sich von dem Gesundheitszentrum des Unternehmens, der Boehringer Ingelheim Big Band oder dem Pop- und Jazzchor begeistern. Die Besonderheit in diesem Jahr: Neben dem „Tag der offenen Tür“ finden zeitgleich auch der „Infotag der Ausbildung“ und der „Diversity-Tag“ statt. So bietet

ersterer allen Besuchern einen Überblick über die Ausbildung in chemischen, technischen, kaufmännischen und weiteren Ausbildungsberufen bei Boehringer Ingelheim. Dazu stehen aktuelle Auszubildende allen Interessierten Rede und Antwort. Schnupperpraktika können direkt vor Ort vereinbart werden und es besteht auch die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos schießen zu lassen. D e r „ D i v e r s i t y - Ta g “ l ä s s t hingegen in die Vielfalt des Unternehmens blicken. Unter dem Motto „Alles bunt oder was“ erwartet die Besucher eine vielversprechende „DiversityShow“. Ein Schnellkurs in Gebärdensprache eröffnet neue Wege der Kommunikation und ein Rollstuhl-Parcours lehrt, wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl unterwegs zu sein. Unter dem Motto „Drei Minuten Blindheit“ kann sich zudem ein Weg durch einen Hindernisparcours ertastet werden. Mit kalten und warmen Speisen sorgen die Wirtschaftsbetriebe an diesem Tag für das leibliche Wohl der Gäste und auch eine Kinderunterhaltung steht zur Verfügung. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie im P r o g r a m m h e f t u n t e r w w w. boehringer-ingelheim.de. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Veränderungen bei naheTV

Region & VG Stromberg Seite 13

Roth wird zum Surf-Paradies ROTH. Das Warten in Roth hat bald ein Ende - Im Laufe der zweiten Jahreshälfte ist in der Gemeinde das schnelle Internet verfügbar. innogy hat in den letzten Monaten die Voraussetzungen dafür geschaffen. Anwohner und Gewerbetreibende können dann im Highspeed-Netz mit Download Geschwindigkeiten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde surfen.

REGION. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung von naheTV Studio Bad Kreuznach stand neben dem Rückblick auf das Jahr 2017 die Vorstandswahl im Mittelpunkt. Nach dem gleich mehrere Vorstandsmitglieder aufgrund Ihres Studiums und der beruflichen Ortsabwesenheit sich für einen Rücktritt aus dem Vorstand entschieden haben, war eine Neubesetzung des Vorstandes notwendig. Die Mitglieder wählten einstimmig Timo Anschütz zum neuen Vorsitzenden und Edgar Conrad zum stellvertretenden Vorsitzenden. Beisitzer wurde Siegfried Engel. Neu in den Vorstand in Personalunion als Schriftführer und Schatzmeister wurde Stefan Hoffmann gewählt. Als Kassenprüfer wurden Inka Becker und Heinrich Laun gewählt. Die Schwerpunkte für 2018 sollen laut dem neu gewählten Vorsitzenden Timo Anschütz zum einen die Änderung der Verwaltungsstrukturen und der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit sein. Weiterhin soll in Zukunft auch eine nachhaltige Weiterentwicklung des naheTV Studios Bad Kreuznach stattfinden. Von

hier soll auch mehr aus der Stadt und dem Landkreis Bad Kreuznach berichtet werden. Außerdem sollen mehr Projekte von Schulen, Vereinen und Bürgerinnen und Bürger aus der Region fürs regionale Fernsehen entstehen. Ebenfalls soll es in diesem Jahr zu einer Fortsetzung der Sendereihe OB-Direkt mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach Dr. Heike Kaster-Meurer kommen und eine weitere neue Sendereihe unter dem Motto neues aus dem Kreis Bad Kreuznach, bei der auch die Landrätin Bettina Dickes die Möglichkeit erhält neues und Wichtiges aus dem Kreis seitens der Verwaltung zu berichten. Ob jung oder junggebliebene jeder kann sich für das Regionale Fernsehprogram aktiv einbringen. Es werden auch weitere Produzenten für neue Beiträge, aber auch für den Bereich der Jugendredaktion und generell für die aktive Mitarbeit ehrenamtliche Unterstützer in den verschiedensten Bereichen gesucht. Informationen und Anmerkungen können 24 Stunden an info@ nahetv.de gerichtet werden. red

AWO Kaffee Senden Sie Ihre Termine an: info@nahe-news.de

Anschluss über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus. Vertriebspartner Stiehl erläuterte den Einwohnern alles zur Technik und gab Auskunft über die Die Glasfaserkabel laufen von der Hauptverteilstation weiter in die sogenannten Kabelverzweiger (den grauen Kasten am Straßenrand, kurz: KVZ). Neben diesen KVZ wird ein Multifunktionsgehäuse

STROMBERG. Am Samstag, 19. Mai, um 15 Uhr findet der Muttertagskaffee der AWO Stromberg in der DeutscherMichel-Halle statt. Es wird wieder ein kostenloser Fahrdienst vom Gerbereiplatz in Stromberg ab 14.30 Uhr eingerichtet. red

Friedrich Reinhardt, innogy-Kommunalbetreuer, Ortsbürgermeister Helmut Höning und Vertriebspartner Severin Stiehl, pontanet GmbH, kurz vor Beginn der Veranstaltung. Foto: Innogy

Bei der Bürgerinfoveranstaltung informierten Friedrich Reinhardt, innogy-Kommunalbetreuer und Vertriebspartner Severin Stiehl, pontanet GmbH, über den Breitbandausbau sowie über attraktive Telefon- und InternetProdukte. Bei der Informationsveranstaltung konnte der Ortsbürgermeister Helmut Höning zahlreiche interessierte Anwohner begrüßen. Reinhardt informierte die Anwesenden im

aufgestellt. Hier laufen alle Glasfaserkabel zusammen und werden über einen elektrischen Impuls an den KVZ übertragen. Die sogenannte „letzte Meile“ ist mit Kupferkabel angebunden. Sie verläuft vom Kabelverzweiger bis in die Häuser. In Roth steht ein Kabelverzweiger, welcher bereits erschlossen ist. Das neue Gl asfaser net z biet et den Anwohnern somit hohe Übertragungsraten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde. red

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SEITE 14 - Region Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Steinmetze lernen ab 2020 nicht mehr in MainzBerufsbildungswerk schließt Standort REGION. Nach fast 40 Jahren wird das Bildungszentrum des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks in Mainz-Hechtsheim geschlossen. Sinkende Lehrlingszahlen, gestiegene Anforderungen einer neuen Ausbildungsordnung und ein enormer „Modernisierungsdruck“ im Gebäude selbst zwingen in zwei Jahren zur endgültigen Auflösung des Standorts Mainz. Die rund 200 Steinmetzund Bildhauerlehrlinge aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen müssen für ihre überbetrieblichen Lehrgänge dann nach Ingolstadt, Wunsiedel oder Königslutter. Auf der Mitgliederversammlung des Landesinnungsverbandes Rheinland-Pfalz in Stromberg informierte Geschäftsführerin Nina Pörtner die Delegierten über die Entscheidung des Berufsbildungswerks des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks, den Standort in Mainz aufzugeben. In diesem Bildungszentrum besuchten die Steinmetz-Lehrlinge im

Laufe ihrer Ausbildung jeweils 10 überbetriebliche Lehrgänge über insgesamt 14 Wochen. Untergebracht waren sie im Kolpinghaus. Das Gebäude selbst müsse

dringend modernisiert werden, b e r i c h t e t e P ö r t n e r. O h n e öffentliche Förderung könne dies das Berufsbildungswerk des Steinmetzhandwerks aber nicht stemmen. Öffentlich gefördert w e rd e d i e Mo d e rn i si erung aber nur mit entsprechender Auslastung. Und die sei nicht gegeben. Seit Jahren gingen die Lehrlingszahlen im Steinmetz-

und Bildhauerhandwerk zurück, berichtete Nina Pörtner mit Blick auf die Statistik. Während vor etwa 10 Jahren noch rund 2000 Lehrlinge die vier Bildungszentren der Steinmetze

besuchten, waren es in 2016 gerade mal 769, in 2017 mit 743 wieder weniger. Das Berufsbildungszentrum Mainz besuchten in 2016 insgesamt 769 Lehrlinge aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, in 2017 noch 743. Die zurzeit schon relativ hohen Kosten in Mainz

ließen gerade hier „keine Spielräume mehr“, bedauerte die Geschäftsführerin. Zudem gäbe es einen „Modernisierungsdruck“ der überbetrieblichen Werkstätten durch die neue Ausbildungsordnung, die jetzt die fachgerechte Bearbeitung von neuen Materialien und durch neue Technologien mit einschließt. In Königslutter und in Wunsiedel seien die Berufsbildungszentren des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks auf dem neuesten Stand und könnten die Lehrlinge aus Mainz gerne aufnehmen. Das Zentrum in Ingolstadt sei als Ausweichstandort für die Mainzer auch eine Alternative, bot Nina Pörtner an. Allerdings nur bis etwa 2025: Dann droht auch nämlich dort die Schließung. Die zuständigen Handwerkskammern müssen jetzt in ihren Vollversammlungen die Beschlüsse fassen, die die „unausweichliche Schließung“ des Standort Mainz offiziell bestätigen, erläuterte die Geschäftsführerin. mrb

Erlebnisreise Moscheltal am Pfingstsonntag REGION. Wie in den vergangenen Jahren findet die „Erlebisreise Moscheltal“ wieder am Pfingstsonntag statt. Am 20. Mai, von 10 bis 18 Uhr, heißt es in der kleinsten Stadt der Pfalz, Obermoschel, „Handwerk früher und heute - Ausstellungen und Vorführungen “. Mehrere Standanbieter und Aussteller bieten Ihnen ein vielfältiges Programm. Um 10 Uhr startet die Veranstaltung mit einem Gottesdienst und einer Gesangsdarbietung des Chors „Con Brio“ in der evangelischen Kirche Obermoschel. Die offizielle Eröffnung ist um 11:30 Uhr auf dem Marktplatz mit Grußworten und musikalischer Umrahmung durch den Kindergarten Obermoschel, der anschließend einen Bewegungsparcours für Kinder anbietet. Die Bläserklassen

der IGS Rockenhausen zeigen um 13 Uhr ihr Können. Die Showtanzgruppen „Giggelscher“ (Obermoschel), „Stardust“ (Katzenbach) und „Temptation“ (Alsenz) begeistern ab 14 Uhr das Publikum. Das „Keiper-Haus“ sowie das „Radiomuseum“ haben geöffnet und im Rathaussaal findet eie eine ganztägige Bilderausstellung von Richard Walter. In der Modellbauhalle der Modellbaufreunde Obermoschel wartet eine Modellbahnausstellung auf Sie. Der Eintritt ist frei ! Ebenso wird es eine Kettensägenvorführung sowie Vorführungen der Seildreher geben. Ihren wunderschönen Garten stellt Ihnen an diesem Tag Frau Niedergall zur Besichtigung zur Verfügung, während am ehemaligen Finanzamt das neu gestaltete Wandgemälde von

Frau Hantelmann zu bewundern ist. Die Kickboxer des TuS Landsberg zeigen in ihrem Studio i h r K ö n n e n ! Ve r s c h i e d e n e Kampfkunstvorführungen finden von 10:30 Uhr bis 16 Uhr statt. Für die kleinen Gäste gibt es verschiedene Attraktionen. Das Forstamt Donnersberg und der Verkehrs- und Verschönerungsverein „Am Stahlberg“ bieten den ganzen Tag viele verschiedene Aktionen rund um das Thema „Wald“. Der Zauberer Atschy hat sich ebenfalls wieder angekündigt. Mit einer Zaubershow für Groß und Klein wird er das Bühnenprogramm schmücken. Auch der Kinderliebling Kakadu Coco und sein Feuerwehrauto begeistern an diesem Tag die Kinder. Neben den vielen Anbietern und Ausstellern führt Günther

Koob um 13 Uhr eine Kräuterwanderung durch (Treffpunkt an der Bühne). Eine geführte Wanderung der Pollichia zur Erlebnisreise Moscheltal beginnt bereits am Vormittag um 10 Uhr (Treffpunkt in Sitters). I m k e r, B ü r s t e n b i n d e r, Seildreher und Steinmetze haben sich angekündigt. Neben Schmuck, Holzdekoration, Hüten, Selbstgestricktem, Naturseifen, Mineralien, Kerzen, Papierarbeiten und vielem mehr, bieten ortsansässige Vereine und weitere Anbieter ein großes Angebot an Essen. Ob Ziegenkäse, Suppe, Wildprodukte, Dosenwurst, Pizza oder Kaffee und Kuchen – es ist für jeden etwas dabei. Kommen Sie also zur Erlebnisreise Moscheltal und verbringen sie schöne Stunden mit tollem Programm und vielen interessanten Ständen. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Kreis Birkenfeld Seite 15

Schauspieler für „Romeo und Julia - aktuell“ gesucht KREIS BIRKENFELD. Für das Theaterstück „Romeo und Julia - aktuell“ werden ab sofort junge Menschen ab 13 Jahren als Schauspieler gesucht. Aber auch alle, die sich hinter der Bühne für Requisite, Maske, Kostüm oder Technik engagieren möchten, sind herzlich willkommen und können sich ab sofort bei Kamäleon e.V. anmelden. Die Theaterschaffenden werden die klassische Tragödie neu kennenlernen und mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen zu einem neuen Stück verweben. Der Verein verspricht hier eine Menge Spaß und Abenteuer, denn alle dürfen und sollen nach ihren eigenen Wünschen m i t g e s t a l t e n . Te i l n e h m e n können alle Interessierten, mit oder ohne Bühnenerfahrung. Voraussetzung ist die Anmeldung und Teilnahme an allen Probenund Aufführungsterminen sowie die einmalige Teilnahmegebühr

von 25 Euro. Die Proben finden jeweils am Wochenende statt und beginnen mit einem Training zum Kennen-

lernen am Samstag, dem 16. Juni 2018 in der Aula der Flurschule Oberstein. Diese individuelle Fassung von „Romeo und Julia“ wird in Kooperation mit dem städtischen Jugendamt und dem

Bundesprogramms „Demokratie leben!“ inszeniert. Das Drama um Liebe und Streit, um Familie und Feinde und damit um

Grenzen und Selbstbestimmung wird in diesem Projekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen neu interpretiert. Die theaterpädagogische Leiterin des Projekts ist die Schauspielerin und Regisseurin Kathy Becker. Sie brachte

zuletzt in Idar-Oberstein die Theaterproduktionen „Bezahlt wird nicht“ von Dario Fo und das vom jungen Schauspielensemble selbst geschriebenen Stück „Die Dilettanten“ auf die Bühne des Stadttheaters Idar-Oberstein. Die Probenzeit für „Romeo und Julia“ dauert von Juni bis November und schließt als Höhepunkt mit der öffentlichen T h e a t e r a u ff ü h r u n g i n d e r Göttenbach-Aula in IdarOberstein ab. Zusätzlich wird die Produktion an den weiterführenden Schulen der Region gezeigt. Infos und Anmeldung: (06785 – 2498009, Mail: info@schauspiel-kunst.de. Alle interessierten Jugendlichen und Schulen, die dieses Theaterstück im November als Gastspiel an ihre Schule einladen möchten, können sich ebenfalls ab sofort vorab informieren und anmelden. red

Golfer können jetzt auch schaukeln KIRSCHWEILER. Der Golfclub Edelstein-Hunsrück ist der Startpunkt für den Wanderweg „Traumschleife Kirschweiler Festung“ und zieht so täglich viele Wanderer mit Kindern an. Damit die Kinder der Wanderer und auch des Golfclubs etwas zum Spielen und herumtollen haben, wurde dort eine Nestschaukel errichtet. Dies ist unter anderem OIE Mitarbeiter Joachim Busch, Leiter der Kommunalen Betreuung bei der OIE, zu verdanken, der von seinem Arbeitgeber 2000 Euro aus dem Programm „OIE macht´s möglich“ für das Projekt erhalten hat. Die Nestschaukel wurde durch die fleißigen Eltern der Kinder des Golfclubs

die Eltern - diese können die spektakuläre Fernsicht von über 20 Kilometer genießen. Der Golfclub liegt in Kirschweiler direkt am Nationalpark HunsrückHochwald und hat insgesamt 472 Mitglieder, davon sind 53 Kinder und Jugendliche, welche sich über das neue Spielgerät freuen.

Edelstein-Hunsrück und Busch errichtet. Durch ihre Lage bietet die Schaukel einen idealen Anlaufpunkt für Tagesgäste

des Golfclubs und Wanderer der Traumschleife. Nicht nur Kinder kommen an diesem Ort auf ihre Kosten, sondern auch

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Mit der Nestschaukel haben sich die Golfer für ein heiß begehrtes Spielobjekt für Groß und Klein entschieden. Der große Schaukelspaß ist hier garantiert, da gleich mehrere Kinder zusammen hin- und herschwingen können. Auch für die Sicherheit der Kleinen ist gesorgt, denn durch die Netzvertiefung haben sie eine sichere Sitzmöglichkeit und können gelassen schaukeln. red


SEITE 16 - Stadt Idar-Oberstein

Berufsschüler reisten nach Les Mureaux

IDAR-OBERSTEIN. Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen Les Mureaux und IdarOberstein nahm eine Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern der BBS Idar-Oberstein - Harald-Fissler-Schule zusammen mit Gleichaltrigen aus Sosnowiec (Polen) in Les Mureaux (Frankreich) am vierten Forum europäischer Gymnasiasten vom 21. bis 24. März teil. Begleitet von den Pädagogen Barbara Moser und Michael Porsch reiste die Gruppe mit dem Zug nach Paris und wurde dort vom französischen Organisationsteam um JeanPierre Bonin in Empfang genommen. Anschließend wurden sie in der Jugendherberge von offiziellen Vertretern begrüßt und lernten die Teilnehmer der anderen Städte kennen. Am zweiten Tag stand das kulturelle Programm im Vordergrund. Bei einer Fotorallye durch Pari s war en versc hied e n e Aufgaben zu bewältigen, thematischer Schwerpunkt lag auf der Darstellung der Frau in der Pariser Geschichte. Am Musee D´Orsay ordneten d i e Te i l n e h m e r z a h l r e i c h e Frauenstatuen den fünf Kontinenten zu und arbeiteten in länderübergreifenden Gruppen zusammen. Vorbei an den Gärten Jardin des Tuileries und dem nahe gelegenen Louvre erreichte die Gruppe

den größten Platz von Paris, den Place de la Concorde. Kultureller Höhepunkt des Tages war die Bootsfahrt auf der Seine, die an weiteren Sehenswürdigkeiten, wie dem Eiffelturm, der Nationalversammlung, der Kathedrale von Notre-Dame und der Freiheitsstatue vorbeiführte. Am dritten Tag stellten die Arbeitsgruppen ihre zuvor ausgearbeiteten Präsentationen einer europäischen Vision für 2030 in den Bereichen Energie, Umwelt, Technologie, Bürgerschaft und Kultur vor. Gemeinsam wurden die Vorstellungen der einzelnen Gruppen weiterentwickelt. Wichtige Anliegen zur europäischen Zukunft aus Sicht der Jugendlichen konnten die Gruppen mit der ranghohen Vertreterin des Europäischen Parlaments, Christine Revault d’Allonnes Bonnefoy, diskutieren. Beim abschließenden gemeinsamen Abendessen wurden Andenken und Geschenke ausgetauscht und in einem waren sich alle einig, die Projektarbeit auf internationaler Ebene wird allen Teilnehmern äußerst positiv in Erinnerung bleiben. Nur durch den finanziellen Zuschuss der Stadt war die Teilnahme an diesem interkulturellen Kompetenzwettbewerb möglich. Kurz vor der Abreise besuchte die Gruppe noch den EiffelTurm. red

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Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Uralte Geschenkgutscheine verlieren ihre Gültigkeit IDAR-OBERSTEIN. Seit Anfang 2001 gibt es den IdarObersteiner Geschenkgutschein, der von Stadtmarketing initiiert wurde und der sich sehr schnell zu einer richtigen Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Die erste Generation der Geschenkgutscheine konnte von den Ausgabestellen noch mit einem individuellen Betrag versehen werden, was sich in der Praxis als ungeschickt für die kaufmännische Abwicklung erwiesen hat. Mit Beginn des Jahres 2005 stel l te S tadtmarketi ng auf den neuen Idar-Obersteiner Geschenkgutschein um, der aus einzelnen Wertschecks in Höhe von 10 Euro besteht. Die Geschenkgutscheine der ersten Generation, die noch nicht auf 10 Euro ausgestellt sind, werden nach dem 30. Juni 2018 nicht mehr eingelöst. Der Geschenkgutschein als Instrument zur Kaufkraftbindung erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und ist für beteiligte Unternehmen ein ideales Mittel um neue Kunden zu gewinnen und diese dauerhaft zu binden. Ob in der Apotheke, bei einer Taxifahrt oder im Restaurant, der Gutschein kann bei über 100 Akzeptanzstellen eingelöst werden und ist damit die ideale

Geschenkidee für all diejenigen, die etwas Individuelles verschenken wollen und gleichzeitig Idar-Obersteins Einzelhandels-, Gastronomie– und Dienstleistungsunternehmen unterstützen möchten. Der seit Anfang 2005 gültige Gutschein beststeht aus einzelnen Wertschecks von 10 Euro und kann im Bürgerservice der Stadtverwaltung, der Tourist-Information, Georg-Karl Kröninger, Carl Schmidt & Co. sowie in allen Stadtgeschäftsstellen der Kreis-sparkasse Birkenfeld und der Volksbank Hunsrück-Nahe eG erworben werden. Der Gutschein wird in einem Geschenkumschlag ausgegeben, dem auch eine Liste der Akzeptanzstellen beiliegt. Seit Einführung des IdarObersteiner Geschenkgutscheins wurden insgesamt 120 000 Gutscheine à 10 Euro verkauft und damit 1,2 Mio. Euro Umsatz für die Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsunternehmen generiert. Ohne den Geschenkgutschein von Stadtmarketing IdarOberstein e. V. hätte dieses Geld auch außerhalb unserer Stadt ausgegeben werden können. red

Kochbus kommt zum 2. Gesundheitstag BIRKENFELD. Das Kochteam der Landesinitiative „RheinlandPfalz isst besser“ kommt zum 2. Gesundheitstag am Donnerstag, 17. Mai, um 11 Uhr in den Nationalparkamt HunsrückSoonwald nach Birkenfeld. Ganz praktisch geht es um gesunde und nachhaltige Ernährung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gemeinsam mit dem Kochteam die Lebensmittel zubereiten und dann gemeinsam verzehren. Das Kochbusteam des Umweltund Ernährungsministeriums bringt die Initiative „RheinlandPfalz isst besser“ an über 60 Terminen im Jahr zu den

Menschen im Land. Beim gemeinsamen Kochen und Essen kommen Menschen aller Altersgruppen ins Gespräch über gesunde Ernährung, die Herkunft und den Wert von Lebensmitteln. ernährungsbedingte Krankheiten verursachen etwa ein Drittel der jährlichen Kosten unseres Gesundheitssystems. Bereits Kinder haben mit Übergewicht und Adipositas zu kämpfen. Gleichzeitig ist Ernährung für 25 Prozent der entstehenden Treibausgase verantwortlich. Ernährungsministerin Ulrike Höfken will mit der Initiative die Ernährungsbildung im Land verbessern. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

79 Müllcontainer zur Verfügung gestellt von der Abfallbehörde MainzKREIS MAINZ-BINGEN. Von Anfang Februar bis Ende April Bingen. haben im Landkreis MainzBingen bei den Dreck-Weg-Tagen Landrätin Dorothea Schäfer begrüßt das Engagement: „Jede insgesamt 45 Kindergärten, ehrenamtliche Arbeit verdient Ve r e i n e , G e m e i n d e n u n d Initiativen wieder für eine saubere großen Respekt. Sich für eine saubere Landschaft, einen Landschaft gesorgt – viele davon bereits zum wiederholten Mal. sauberen Landkreis einzusetzen, Die Kreisverwaltung unterstützt ist ein tolles Zeichen für den Umweltschutz“, so die Landrätin. die Aktionen von freiwilligen Helferinnen und Helfern, indem Im Herbst geht es dann wieder los mit den Drecksie die Kosten für die Container Weg-Tagen. Natürlich wird und die Entsorgung des ganzen Mülls, der in der Gemarkung auch die Kreisverwaltung wieder Container kostenlos gefunden wird, übernimmt. 79 zur Verfügung stellen und Container wurden bereitgestellt, die Entsorgung übernehmen. mit einem Gesamtvolumen Ve r e i n e , G e m e i n d e n o d e r von 733 Kubikmetern. „Müll gehört nicht in die Landschaft. Initiativen können sich melden bei: Klaus Brandmüller, (06132 Wer erwischt wird, muss mit - 787-5118, Mail: brandmueller. einem empfindlichen Bußgeld klaus@mainz-bingen.de 1red rechnen“, so Klaus Brandmüller Werbung Anzeigenberaterin MCB_Layout 1 19.04.2011 10:00 Seite

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Endspurt für „Grüne Hausnummer plus“ KREIS MAINZ-BINGEN. Noch sind ein paar Tage Zeit, um sich für die „Grüne Hausnummer plus“ zu bewerben: Sie haben ein Holz- oder Lehmhaus? Eine Massivholztreppe? Holzfenster? Dann kommen Sie vielleicht für diese Auszeichnung in Frage, die der Landkreis MainzBingen jährlich für umwelt- und klimafreundliche Haushalte auf seinem Gebiet vergibt. Angesprochen werden damit einerseits Menschen, die beim Bau ihres Heims viel Wert auf umweltgerechte Materialien gelegt, eine klimafreundliche Heizung eingebaut oder die Fassade eines älteren Gebäudes energiesparend gedämmt haben. Andererseits ist auch das Verhalten ein Kriterium,

das zur Verleihung der „Grünen Hausnummer plus“ führen kann. Eigener Gemüse- und Obstanbau ist zum Beispiel so ein Thema, mit dem man Punkte für die Verleihung sammelt. Oder auch die Umweltfreundlichkeit der im Haus benutzten Elektrogeräte. Vereinsmitgliedschaften, ÖPNVNutzung und die Liebe zum Fahrrad sind weitere Beispiele aus dem 84 Punkte starken Kriterien-Katalog. Wer sich bewerben will, muss am Ende auf mindestens 150 Punkte kommen. Wer dies erreicht, kommt am Ende für die „Grüne Hausnummer plus“ in Frage. Bewerbungsschluss ist am Donnerstag, 31. Mai. Bewerbungsbogen gibt es unter www. mainz-bingen.de. red

Kreis Mainz-Bingen Seite 17

Akkordeon trifft SkinnerOrgel in der Saalkirche INGELHEIM. Ein besonderes Markenzeichen der FreitagsKonzerte in der Evangelischen Saalkirche sind ungewöhnliche Instrumentenkombinationen.

Das nächste Konzert am Freitag, 18. September um 19.30 Uhr steht unter dem Motto “Akkordeon trifft Skinner-Orgel”. Hier stellen Alexandre Bytchkov (Akkordeon) und Carsten Lenz (Skinner-Orgel) diese beiden Instrumente einmal gegenüber.

Die Gemeinsamkeiten: beide sind Tasteninstrumente, die mit Luft Pfeifen beziehungsweise Zungen zum Klingen bringen. Eine Orgel hat neben den üblichen Orgelpfeifen auch zahlreiche sogenannte “Zungenpfeifen”. Hier werden ähnlich wie beim Akkordeon die Töne durch schwingende Zungen innerhalb der Pfeife erzeugt. Daher ist das Klangbild der beiden Instrumente zeitweise recht ähnlich. Das Akkordeon hat neben der Verwendung in der Volksmusik eine große Bedeutung als klassisches Soloinstrument. Im Konzert nehmen beide Musiker die Besucher mit auf eine musikalische Weltreise, bei der Akkordeon und Orgel jeweils solistisch und auch gemeinsam erklingen. Der Eintritt ist frei (Kollekte erbeten). red

Mundart und Orgelmusik zum Schmunzeln INGELHEIM. ”Mundart und Orgelmusik zum Schmunzeln – die Region trifft die Welt”. Unter diesem Motto findet das dritte Samstags-Sommer-Konzert am 19. Mai um 16 Uhr aus der Reihe “Faszination Orgel – 40 Minuten Orgelmusik zum Karls-Café” in der Evangelischen Saalkirche statt. I Iris und Carsten Lenz spielen an den beiden großen Orgeln der Saalkirche humorvolle Kompositionen aus verschiedenen Ländern der Erde, unter anderem von Giovanni Morandi (Italien): Sonate für Orgel vierhändig, Hannes Meyer (Schweiz):

Schanfigger Bauernhochzeit. Zur Samstags-Konzertreihe erläutert Carsten Lenz: “Diese etwas kürzeren Konzerte von circa 40 Minuten Dauer bieten die Möglichkeit, die Orgeln der Saalkirche einmal ganz unkompliziert und meist mit kurzweiligen Musikstücken kennen zu lernen. Die Programmauswahl ist auch für alle Altersgruppen geeignet. Man brauch auch keine musikalischen Vorkenntnisse für diese Konzerte. Der Eintritt zum Konzert ist frei (Kollekte erbeten). red

B-Treff SPRENDLINGEN. Der B-Treff am Marktplatz 4 ist am Sprendlinger Maimarkt, Sonntag, 27. Mai, von 11 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Traditionell wird der beliebte Backschinken mit Salatbuffet angeboten. red

Senden Sie Ihre Termine an: info@nahe-news.de


SEITE 18 - Kreis Mainz-Bingen

Oberheimbach und Selzen gewinnen auf Kreisebene KREIS MAINZ-BINGEN. Der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene ist abgeschlossen: Die Bewertungskommission unter der Leitung des Ersten Kreisbeigeordneten Steffen Wolf kürte nach Besichtigung d e r Te i l n e h m e r g e m e i n d e n Oberheimbach zum Sieger der Hauptklasse, während sich Selzen knapp vor Schwabenheim an die Spitze der Sonderklasse setzte. Damit qualifizierten sich beide Gemeinden für die Teilnahme am Gebietsentscheid. In der Hauptklasse waren auch Bacharach-Neurath sowie in der Sonderklasse Trechtingshausen, Engelstadt und BacharachMedenscheid angetreten.

Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Ehepaar Schmitt feierte Diamantene Hochzeit

Im Rahmen des Wettbewerbs werden Entwicklungskonzepte, wirtschaftliche Initiativen, bürgerschaftliches Engagement, die Baugestaltung und – entwicklung sowie die Grüngestaltung und landschaftliche Einbindung der Gemeinden anhand eines Punktesystems bewertet. „Auch wenn die Entscheidung nicht leicht fiel, es ist beeindruckend zu sehen, mit welch großem Engagement und welcher Leistungsbereitschaft alle am Wettbewerb teilnehmenden Gemeinden ihre Zukunft gestalten“, zieht der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf begeistert Bilanz. red

Gespinstmotte ist wieder aktiv

INGELHEIM. Weiße silbrige Netze umhüllen derzeit wieder zahlreiche Bäume und Sträucher im Ingelheimer Stadtgebiet. Schon im vergangenen Jahr waren viele Gehölze am Rhein und im Stadtgebiet befallen. Die Stadtverwaltung gibt aber Entwarnung: D a s T i e r, d a s h i e r s e i n Unwesen treibt, ist nicht der Eichenprozessionsspinner, sondern die Gespinstmotte. Die Werke sehen zwar gruselig aus, Schaden richten sie aber nicht

an. Weder für den Menschen noch die Pflanze. Auch wenn die Raupen die Blätter der Sträucher und Bäume stark abfressen. In ein paar Wochen haben sich die befallenen Gehölze wieder erholt. Eine chemische Behandlung ist nicht von Nöten, Ende Juni wird dem Treiben auf natürliche Art ein Ende gesetzt. Besorgte Bürger können sich jedoch telefonisch an Roland Beek vom Amt für Bauen, Planen und Umwelt unter (06132 - 782 193 wenden. red

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BINGEN. Der 9. Mai 1958 war für Johann Schmitt und Anneliese Schmitt (geborene Mohr) ein ganz besonderer Tag – damals gaben sie sich das Ja-Wort. Und so war auch der 9. Mai 2018 mit der Feier der Diamantenen Hochzeit wieder ein ganz besonderer Ta g f ü r d a s S p o n s h e i m e r Ehepaar. Bürgermeister Ulrich Mönch überbrachte dem Jubelpaar in Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Feser die besten Grüßen der Stadt, verbunden mit dem

Wunsch, dass die beiden noch viele gemeinsame Jahre bei guter Gesundheit verbringen dürfen. Kennengelernt haben sich die beiden beim Theaterspielen in der Schulzeit. Während sich Ehefrau Anneliese (Jahrgang 1935) um das Haus und Sohn Martin kümmerte, war Johann Schmitt (Jahrgang 1934) als Schreiner tätig. In der Freizeit spielt er gerne Posaune und sie kümmert sich um die Blumen sowie den Garten. red


Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

Kreis Mainz-Bingen Seite 19

Blühende „Gartenträume“ an der Basilika BINGEN. Er ist mittlerweile eine schöne Tradition geworden – der Binger Gartenmarkt am Muttertags-Wochenende. Fanden die ersten vier

anderem die verschiedensten Pflanzen, Kräuter, Obstgehölze und auch Dekoratives an, die Hildegard-Information stellte die Wirkung von Heilkräutern vor

zahlreichen Gäste am Samstagvormittag. „Der Standort hier an der Basilika ist ideal, der Zeitpunkt inmitten des Frühlings ist ideal und ebenso ist das

Ve r a n s t a l t u n g e n n o c h a m Grünen Haus am Rheinufer statt, so hat sich inzwischen das Gelände rund um die Basilika als passendes Gelände etabliert. Zahlreiche Aussteller boten unter

und die Initiative „Essbare Stadt“ präsentierte ihre Aktivitäten. Von einem „verflixten siebten Jahr“ könne absolut keine Rede sein, so Bürgermeister Ulrich Mönch bei der Begrüßung der

Angebot mit den Raritäten, die man im Baumarkt nicht findet, ideal“, so Mönch. „Alles in allem ist es ein idealer Binger Dreiklang aus LandesgartenschauJubiläumsfotoausstellung,

blühenden Gartenträumen hier rund um die Basilika und dem prickelndem Sektfest-Erlebnis auf dem Neff-Platz.“ Er betonte, dass Bingen seit der Landesgartenschau quasi eine „Gartenhochburg“ geworden sei und das Thema „Gärten“ in Bingen noch immer großgeschrieben werde. So wurden auch gleichzeitig mit dem Gartenmarkt die beliebten „Binger Gärten“ am Kulturufer wieder eröffnet. Mit dem auch zur räumlichen Nähe der Baustelle des entstehenden Kulturquartiers passenden Zitats des römischen Redners und Staatsmanns Cicero „Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst“, schloss der Bürgermeister seine Ansprache und lud zum Rundgang ein. Die musikalische Umrahmung des Vormittags lag in den Händen des Vokalensembles „Clara Voce“. red

Viele schöne Erinnerungen an die Landesgartenschau BINGEN. Die Resonanz war ausgezeichnet – in mehrfacher Hinsicht: Zum einen waren 65 ehemalige Landesgartenschaubesucher

Wahl aus fast 200 Bildern rund 100 auszuwählen, die in der Ausstellung „Wieder R(h) einschauen“ noch bis zum 10. Juni im Foyer des Heilig- Geist-

gekommen, bei der Bürgermeister Ulrich Mönch in Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Feser begrüßte: „Ein zehnjähriges Jubiläum ist

zu feiern, haben wir einen Nerv getroffen. Und wirklich ist es ja so, dass diese Landesgartenschau unsere Stadt verändert hat, was man jeden Tag nicht nur an unserem wunderbaren Kulturufer erleben kann.“ In diesem Zusammenhang wies Mönch auch auf die kürzlich stattgefundenen Aktivitäten hin, wie den LGS-Geburtstagsempfang, bei dem zahlreiche Mitstreiter von damals zusammengekommen waren oder das zehnjährige Bestehen des Stellwerks Mensch | Natur | Technik, das ebenfalls im Zuge der Landesgartenschau entstanden ist.

dem Aufruf gefolgt, ihre schönsten fotografischen Erinnerungen an die Ausstellung einzureichen, zum anderen hatte die Jury die Qual der

Hospitals, Kapuzinerstraße 15-17, zu sehen sind. Und zum dritten waren zahlreiche Gäste zur Vernissage

vielleicht auf den ersten Blick nicht ein so bemerkenswerter Anlass, aber mit der Idee, uns an die Landesgartenschau 2008 zu erinnern und das Jubiläum

„Uns erreichten nach der Ausschreibung zu dieser Ausstellung nicht nur sehr, sehr viele schöne Fotos, sondern auch nette Kommentare, wie gerne man die Gartenschau besucht habe oder welche positive Entwicklung die Stadt dadurch erhalten habe“, so der Bürgermeister. red


SEITE 20 - Service

Nahe-News 16.05.2018 - KW 20

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Eilmeldungen & Aktuelles 15. Mai 2018 Bundesstraße war nach Erdrutsch mehrere Stunden gesperrt 14. Mai 2018 Zeugen nach tödlichem Motorradunfall auf der L160 gesucht 13. Mai 2018 Artist von Circus Krone stürzte vom fliegenden Motorrad in die Manege 13. Mai 2018 Feuerwehrmann bekommt Fahrrad während eines Einsatzes gestohlen 13. Mai 2018 „Viele Schutzengel beim Brand eines Mehrfamilienhauses“

EILMELDUNGEN

In der Region passiert natürlich einiges. Wichtige Eilmeldungen werden sofort auf der Webseite veröffentlicht! Damit Sie immer auf dem Laufenden sind, können Sie sich bei uns anmelden. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung: Newsletter per Mail, Facebook und Twitter. Klicken Sie einfach auf den Button.

11. Mai 2018 Gesundheitliche Probleme – Fahrer stirbt nach Kollision mit Kleidercontainer 11. Mai 2018 33-Jährige stirbt bei schweren Unfall auf der Autobahn 10. Mai 2018 Circus Krone begeisterte mit Evolution die Besucher 09. Mai 2018 Unser Dorf hat Zukunft: Die Sieger des Kreisentscheids stehen fest 09.Mai 2018 Internationaler Museumstag: Kostenlos auf Spurensuche durchs Museum 09. Mai 2018 Wichtige Parkinfos während Hockeyturniers– Tempo 30 ist eingerichtet Anmeldung Newsletter: Mail: Formular auf der Startseite von www.nahe-news.de ausfüllen SMS: Mit dem Stichwort „Newsletter“ an: ( 0170 - 9644691 (einmalig normale SMS-Gebühr)

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Sonntag, 20.05.18

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