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B ARTSCH

Kommunikationsdesign

NADINE

PORTFOLIO


INTERACTION DESIGN

Studienprojekt einer Websitegestaltung und Konzeptentwicklung für eine Social Community/Freundesnetworksite, bei der die Cocktailfriends Rezepte erfahren und teilen können, sowie umfangreiche Infos, und Inspiration zum Thema Cocktails auf der Homepage erhalten.

EDITORIAL DESIGN

Illustrative Editorial Arbeit, zu dem Song „Big City Life von Mattafix“


Werbung

Werbeprojekte für Mediamarkt im Bereich Web und Onlineanzeigen. Zum einen Das Bild der Serie „Läuft“ zum Werbespot, das für den Parallax-Effekt designed wurde und auf www.Mediamarkt.de zum interaktiven entdecken einladet. Rechts Ideenkonzept für den Werbebanner: das „Unterm Baum Versprechen“.

Awardarbeit für ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mbH & Co.KG

Ideen, Konzeption und Illustration dieser fiktiven politischen Anzeigenserie „Zeitung zeigt Wirkung“. Teamarbeit in Anlehnung an den Illustrationsstil von Lorenzo Petrantoni


PHOTOGRAPHY

Bachelorarbeit: Projekt Color_Fave.


ADVERTISING DESIGN

Projektarbeit zur Entwicklung/Ăœberarbeitung eines Designkonzepts. Hier entstand eine innovative, fashionorientierte Plakatserie fĂźr Absolut Vodka.


PHOTOGRAPHY

Part 1 der Photoserie „Colorful Alive“, bei dem mittels spezieller Blitztechnik flüssige Farbe photographisch eingefroren wird. Farbe wird so zum eigenständigen, dominanten Bildgegenstand.

PHOTOGRAPHY

Fashionserie zum Thema „Girls dream in Color“ Farblich frisch, im natürlichen Look, und sportlichen Freizeitstil.


PHOTOGRAPHY

Photoserie des Outdoorshootings „Out of Direction“


PHOTOGRAPHY

Inszenierung des SLK Cabrio Daimler Benz.

PHOTOGRAPHY

Photographische Inszensetzung des Oldtimers Mercedes Benz 300 SE Coupé W 112 für Vetcar Automobile.


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Slaver OC KN RD rn HA Mode

„Den fertigen Handschuhen, in allerlei Farben und mit modischen Minizierlederschleifen versehen, sieht man die Billigherkunft genausowenig an, wie dass es sich bei dem verarbeiteten Material um Hundehaut handelt.“

K

Grundsätzlich ist Chrom VI in Deutschland verboten, trotzdem bildet es sich bei uns in Lederwaren, die billig produziert wurden. Es kann schwere Allergien auslÜsen, die ein Leben lang bestehen bleiben und gilt schon beim einatmen als hÜchst krebserregend.

Unabhängige Prßfstellen fehlen, das einzige was es derzeit gibt ist das europäische Schnellwarnsystem RAPEX. RAPEX steht fßr Rapid Exchange – schneller Informationsaustausch und warnt vor gefährlichen Konsumgßtern. Es soll helfen den Verkauf der Schlechten Ware einzuschränken oder gar zu verhindern.

Der Verbraucher kann sich vor minderwertiger Ware nur schwer schßtzen. Denn staatliche Kontrollen gibt es auf diesem Gebiet nicht. Es heisst, der Hersteller ist fßr die Sicherheit seiner Produkte selbst verantwortlich. Dazu mßssten Hersteller bevor ihre Ware den Markt erreicht, ihre eigenen Produkte aufwendig auf Chemiekalien und mÜgliche Verbraucherfolgen testen. Die Tests wären sehr aufwändig und entsprechend teuer.

Einzelne LänderbehÜrden fßhren Stichprobenartige Untersuchungen durch, die jedoch bei gerade einmal die Spitze des Eisbergs enttarnen.

All-In-One :

Slavery

HARDKNOCK Modern

Im Falle eines schlechten Testergebnisses, mßsste der Hersteller dann, die auf seine Kosten produzierte Ware mit Verlust entsorgen. Fakt ist aber, dass sich viele Unternehmen, vor Allem die, die gerade billige und minderwertig im Ausland produzieren und Dumpingpreise im Verkauf anbieten wollen, ihre Waren nicht kontrollieren, da sie sich damit selbst einen Keil ins Bein hauen wßrden – denn es ist ja bekannt, dass Billigleder fßr Chrom VI-Bildung anfällig ist.

Diese Testergebnisse fliessen dann zu RAPEX, das Unternehmen selbst sammelt nur Daten, und oft sind die Waren dann schon längst verkauft. RAPEX ist auch nicht fĂźr Fahndungen und Folgekontrollen zuständig, es sieht sich lediglich als Informationsstelle. Daraus wird klar, dass bei jedem Textilkauf, aufgrund fehlender Kontrollen, ein grosses Risiko fĂźr den Verbraucher entsteht. Giftige Textilstoffe in Lederware sind sowohl in No Name als auch in Markenartikeln enthalten. So meldete das Schnellwarnsystem 2013 beispielsweise Babylederschuhe der Marke Maximo und Sterntaler die in China hergestellt wurden und Chrom VI enthielten, ebenso Damenpeeptoes von Jumex. Eine Lederjacke von C&A, etliche Artikel von Kik und Nkd sowie teuer verkaufte Markenlederschuhe von Buffalo waren beispielsweise 2013 deklariert. 2014 rief Zalando, Europas grĂśĂ&#x;ter Onlineschuhanbieter auf RAPEX-Stichprobenkontrollen 5 Damenlederschuhmodelle zurĂźck, da sie gefährlich hohe Anteile an Chrom VI enthielten. Darunter ein Modell der Eigenmarke von Zalando, sowie der Marken Buffalo, Taupage, Pier One und Zign.

„Auch Stiftung Warentest hat 2013 Leder textilien untersucht, insgesamt 60 StĂźck. Jeder fĂźnfte Kinderschuh und jeder dritte Arbeitshandschuh enthielt dabei so groĂ&#x;e Mengen Chrom VI, dass sie nicht hätten verkauft werden dĂźrf e n .“

Auch Stiftung Warentest hat 2013 Ledertextilien untersucht, insgesamt 60 StĂźck. Jeder fĂźnfte Kinderschuh und jeder dritte Arbeitshandschuh enthielt dabei so groĂ&#x;e Mengen Chrom VI, dass sie nicht hätten verkauft werden dĂźrfen.

zu akuten Atemwegsbeschwerden fĂźhren. Berichten zufolge sind die beschriebenen Symptome zum Teil sehr schwer medizinisch behandelbar.

Auch Dimethylfumarat (DMF) gehÜrt zu den giftigen Stoffen die in armen Ländern in Gerbereien eingesetzt werden und durch den Produktexport zu uns gelangen, obwohl die giftige Chemiekalie in der EU verboten ist. DMF wird zur Lederkonservierung, sozusagen als Anti-Schimmelmittel verwendet.

FĂźr den Verbraucher ist es interessant zu wissen, dass „Made in China“ bei Lederwaren bedeuted, dass der Artikel zwar in China produziert wurde, jedoch die Herkunft des Leders dabei nicht erwähnt ist. Bangladesh liefert in erster Linie Leder zur Weiterverarbeitung nach China. Daher ist das Risiko relativ hoch, dass es sich bei Lederware „Made in China“ um Billigleder mit Tierfolterung handelt.

Es verursacht schmerzvolle HautentzĂźndungen mit Juckreiz, RĂśtung, Brennen und kann

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Gerade im Winter mÜchte man sich gerne in tierischen Materialien wie Leder, Schafsfell oder Kaninchenfell hßllen. Auch der Parker mit Waschbär-Pelzkragen sieht wahnsinnig stylisch und kuschelig aus. Keine Frage, fßr den Kunden stellt echte tierische Ware einen enormen Anreiz dar. Grosse Markenanbieter wie UGG Australia haben mit mit ihren Lammfellboots einen neuen Trend gesetzt, und das Bedßrfnis der Menschen nach warmen, resistenten Schneestifeln von designerischer Excellence erkannt. Auf den Laufstegen der Welt wird Pelz, Leder und Schaffsfell von ModeschÜpfern grosser Marken wie Mulberry und Fendi zum Highlight der Wintersaisson erklärt. Doch genauso schÜn und vorteilhaft einem die Winterware aus tierischen Produkten erscheint, genauso abgrundtief und erschreckend grausam ist ihre Herkunft. 90 Millionen Felle werden laut der International Fur Trade Federation (IFTF) pro Jahr verarbeite. Das sind in etwa soviele Tiere wie Deutschland Bßrger hat. Dabei lässt sich die Herkunft der Pelzrohstoffe in drei unterschiedliche Prozess-Sparten gliedern. Einmal fallen sie als Nebenprodukt der Nutztierhaltung aus der Lebensmittelindustrie an, was einen Gesamtanteil von circa 40 Prozent in der Pelzproduktion ausmacht. Ein anderer Erzeugungsgrund ist die Jagd von Tieren, die als Schädlinge beziehungsweise fßr lästig empfunden werden. Zuletzt gibt es noch den meist kritisiertesten Aspekt, der Jagt und Zucht von Tieren, die ausschliesslich wegen ihres schÜnen Fells gefangen werden.

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Erst ab den 70ern ging es dem Pelz an den Kragen. Prominente wie Brigitte Bardot und Linda McCartney äuĂ&#x;erten sich kritisch gegenĂźber dem Modetrend und sprachen Missstände in der Pelztierzucht an. Der Pelz wurde zum modischen enfant terrible gestempelt. Vor allem die Organisation Peta legte in den Jahren danach ihren schĂźtzenden Mantel Ăźber die pelzigen Tiere. „Ich gehe lieber nackt als dass ich Pelz trage“ lautet das Motto der Tierrechtsorganisation. Mit diesem die-nackte-Wahrheit-Charakter traf Peta den Nerv der Zeit. Doch aus dem Nerv der Zeit wurde bald der Nerz der Zeit - und Felle wieder in.

Slavery

HARDKNOCK Modern

Es scheint, als kÜnne man den Pelz nicht so leicht aus der Modewelt verbannen. Zu dick ist sein Fell und unsere Sehnsucht nach Geborgenheit, Wärme und Schmiegsamkeit,

Typographische BasisbroschĂźre zur Layoutgestaltung und Wirkung von geometrischen Formen in SchwarzweiĂ&#x;.

             

 

Die Tiere kÜnnen keinen Schritt, weder vornoch zurßck gehen. Der Bewegungs- und Freiheitsdrang lässt sie sich ständig um im Kreis drehen, und mit dem Gesicht gegen die Drahtwand stossen.

Doch den Horror-Trip den Nutztiere in der konventionellen Produktion fßr tierische Bekleidungsstoffe ausgesetzt sind, klingt wie ein ßberspitzter Scherz, den man kaum glauben kann. Realität ist, dass Tiere auf Pelzfarmen ihr ganzes Leben eingesperrt in ßberfßllten oder viel zu engen, verdreckten Metallkäfigen verbringen, bevor sie zu Tode geprßgelt, vergast oder durch anale Stromschläge getÜtet werden Eine Videoaufnahme der Organisation People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) zeigt wie Waschbären auf einer chinesischen Pelzfarmen halb zu tode geprßgelt werden, zwischendurch noch gefoltert indem die Zßchter die Tiere schlagartig mit dem Kopf auf dem Boden hauen, oder mit ihrem Gesamtgewicht auf die zarten Gesich-

Zumeist werden diese Stiefel oder Mäntel aus den Häuten von Merino-Schafen gemacht, die extra wegen ihrer feinen Wolle in Ländern wie Australien, China oder Neuseeland zu Millionen gezßchtet werden. Die zarten Tiere werden ohne Betäubung kastriert, bekommen von den schnell, schnell und schlampig arbeitenden Schur-Arbeitern ganze Haut- und Fleischstßcke von ihren Hinterteilen mitabgeschnitten oder gar mitabgerissen. Sie werden beim Scheren schwer verletzt, misshandelt und brutal niedergeschlagen.

Aber prinzipiell ßberall auf der Welt sind Tiere auf Pelzfarmen einer grossen seelischen und kÜrperlichen Belastung ausgesetzt. Die Drahtkäfige sind gerade einmal so gross, dass sich ein Tier darin um die eigene Achse drehen kann, wenn es denn den Luxus eines eigenen Käfigs erhält..

die kĂźnstliche Imitate nicht auf gleichem Niveau erfĂźllen.

Doch bei den angesagten UGG-Boots handelt es sich nicht um reine Schurwolle der Schafe. Die Schafe werden grausam geschlachtet, um anschliessend Tierhaut mitsamt der im Abzug zu erhalten. Die Innenwolle der UGG- und EMU-Stiefel ist noch fest mit der gegerbten Schafhaut verbunden. Hinter Schaffellprodukten wie Stiefel, Handschuh, Mäntel oder Babydecken steckt meist ein getÜtetes Tier.

Demnach kÜnnen die Farmer ihre Nutztiere so halten, aufziehen und schlachten wie sie wollen. Doch das Menschen die Gesetzeslage derart auszunutzten vermÜgen, Tierquälerei und Misshandlung bis in den Tod, in Formen von Grausamkeiten, die fern jeder Vorstellungskraft liegen, ein so weitverbreiteter Ansatz in der globalen Tierzucht darstellen, ist erschreckend. Pelzfarmen machen elementarste Tierschutzstandards schon zum GespÜtt, und geben den Tieren bis zum Tod nicht die kleinste Geste der Freundlichkeit.

ter steigen, treten und sie zerquetschen, bevor ihnen schliesslich, oft sogar bei lebendigem Leib, das Fell Ăźber die Ohren gezogen wird. ZurĂźck bleibt ein wimmerndes, blutig nacktes Tier, das traumatisiert und dahin siegend zurĂźckgelassen wird.

Muttertiere, die zum Wahnsinn getrieben werden von der groben Handhabung und der intensiven Beengtheit und sich nirgends verstecken kĂśnnen, um zu gebären, tĂśten ihre Babys häufig direkt nach der Geburt. Krankheiten und Verletzungen sind an der Tagesordnung, und Tiere, die unter einer von Angst ausgelĂśsten Psychose leiden, kauen an ihren eigenen GliedmaĂ&#x;en und werfen sich immer wieder gegen ihre Käfigstangen.

Der jährliche W inter trend : Warme Echtfellar tikel , vor Allem Schafsfell is t sehr beliebt .

Das Allerschlimmste ist, solche Skandale sind in der heutigen Nutztiermaschinerie, vor allem wenn es um die Produktion tierischer Produktestoffe wie Fell und Leder geht, bei weitem keine Einzelfälle oder Ausnahmen, sondern bis auf wenige Ausnahmen, die Regel. Die Hauptproduktion fĂźr tierische Textilprodukte sind des Preises wegen stark in ärmere Länder verlagert, vor allem in Asien, wo es wie in China, beim weiltweit grĂśĂ&#x;ten Pelzwarenexporteur, keine effektiven Tierschutzgesetze gibt und Tierquälerei nicht strafbar ist.

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TYPOGRAPHY

Tierhaut die in Bangladesh verarbeitet wird stammt häufig von Kßhen aus Indien. Obwohl die Kuh bei indischen Muslimen als das heilige Tier gilt, das nicht geschlachtet werden darf, sind viele an dem lukrativen schwarzen Geschäft interessiert Das die Kuh in Indien heilig ist kommt ihr beim Tiertransport im Schwarzgeschäft nicht gerade zu gute. Die Kßhe werden

Pelz war im Grunde genommen das erste Modeprodukt. In der Steinzeit gab es allerdings noch keine Fashionistas, sondern nur Neandertaler, die nicht erfrieren wollten. Auch die Inuiten trugen seit jedher Fellkleider und Jacken. Besonders beliebt waren Rentier- und Robbenfelle, weil sie die wärmsten sind, und Robbenfell sogar stark Wasserabweisend ist. Seit damals hat sich der Status des Pelzes stark gewandelt - nicht nur einmal. Bis ins 17. Jahrhundert unterteilte der Pelz die Menschen sogar in verschiedene Klassen. Pelz wurde zum Luxusgut und Statussymbol fßr die Bourgeoisie. Mit der Erfindung der Pelznähmaschine 1872 wurden Felle deutlich gßnstiger und somit auch fßr Bßrger erschwinglich.

UGG und Emu sind die Marken der seit Jahren in Massen verkauften, stylischen Trendboots der Wintersaission, weltweit. Ein paar dieser Markenschuhe kostet zwischen 200 und 260 Euro. Trotz der hohen Kosten sind die Schuhe bei Verbrauchern sehr beliebt, da die hauptsächlich aus Tiermatieral bestehenden Schuhe sehr warm, bequem und kuschelig sind. Und darßber hinaus auch noch stylisch und voll inn.

GlĂźckliche Weideschafe sind leider nur eine Illusion, die seit frĂźher Kindheit in unseren KĂśpfen veranker t ist. Die Wahrheit ist so grausam, dass sie beinahe jenseits aller Vorstellungskraft liegt. Peta tauft die Boots der Marke UGG de shalb zum UGLY-Boot .

Aber genauso kann ein Produkt mit der Aufschrift „Made in Italy“ oder „Made in Europe“ Leder aus Bangladesh beinhalten. Eine genau Herkunftsangabe zum Leder findet sich bei kaum einem Anbieter. Oft wissen die Markenhersteller selbst nicht genau von welchem Land oder Tier ihre Rohstoffe stammen, oder wollen es auch gar nicht.

       

     

„Die Haup tproduktion fĂźr tieris che Te x t i l p r o d u k t e s i n d d e s P r e i s e s w e gen stark in ärmere Länder verlagert, vor allem in Asien, wo es wie in China, beim weiltweit grĂśĂ&#x;ten Pelzwarenexporteur, keine effektiven Tierschutzgesetze gibt und T i e r q u ä l e r e i n i c h t s t r a f b a r i s t .“

Leder- und Fellboot

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ILLUSTRATION & EDITORIAL DESIGN

Studienprojekt: Magazin „Bio Essence“ mit diversen Produktsegmenten, wie Kosmetik, Fashion und Lebensmittel

Es gelang PETA 2013 die Wollproduktion in mehreren Australischen Betrieben audiovisuell festzuhalten. Wie es in den Schorbetrieben, des weltweit stärksten Wollproduktionslandes zugeht, erschreckt einen bis auf die Knochen. Schafe hausen in ärmlichen Holzbaracken, zusammengepfercht. Zur Schur werden sie nacheinander gewaltsam durch eine niedrige Tßr in die Schorhalle gezogen. Hier wollen die unprofessionellen Arbeiter während sie Radio hÜren und sich von Ihren neuesten Foltermethoden berichten die sanften Tiere mit Elektroapparaten scheren. Da Schafe Beutetiere sind und panische Angst vor dem Fixieren haben, wehren sie sich und versuchen, wie es ihrer Natur inne liegt zu entkommen. Die leienhaften Arbeiter schlagen sie daraufhin brutal nieder, treten auf sie ein, schmeissen sie mit dem Kopf gegen harte Holzkannten, oder den Boden und verletzen sie willkßrlich.

druck, seitens der Fabrikleitung stßnden, und nach geschorener Wollmasse bezahlt wßrden, bringt sie ein unwilliges Schaf schnell in Rage. Sie wollen schnell arbeiten und sind dabei enorm rßcksichtslos. Dabei erhalten die Tiere grosse, tiefe und stark blutende Wunden von den scharfen Scherapperaten, die anschliessend schlampig, unprofessionell und ohne geringste Hygienestandards und Anatomiekenntnisse vom Arbeiter selbst vernäht werden. Auch dabei sind sie alles andere als freundlich zu den Tieren, ziehen die Fäden bei klaffenden Wunden so straff zusammen, dass das verletzte Tier trotz Schockstarre noch Üfters vor Schmerz zusammenzuckt. Die Tiere werden dabei einen enormen Stress ausgesetzt und sind schliesslich schwer traumatisiert.Die Videoproduktion zeigt Verletzungen im Genitalbereich, als auch einen Arbeiter der bei seinen Kollegen damit prahlt, wie er eines der Tier schwer misshandelte.

„FĂźr die Fe llboot-Pro duktion werden die Schafe gar nicht erst geschoren. Die Haut wird ihnen samt Fell heruntergezogen, weil das Hauptmerkmal d e s „U g l y - S c h u h s “ diese natĂźrliche Matieralverbindung darstellt. DafĂźr sterben die Schafe qualvoll in ä r m l i c h e n F a b r i k e n .“

Auf wiederwertigste Weise stechen und schlagen sie den Schafen mit spitzen Metallscheren ins Gesicht, bis die Tier vor Angst und Schmerz starr sind. Weil die Arbeiter unter enormen Zeit-

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„WIR HAUCHEN IHRER WEBSITE LEBEN EIN“

ILLUSTRATION

Auftragsarbeit für die Webfactor Media GmbH. Die Illustrierung des Dienstleistungsangebots der Webfactor Media GmbH für Webentwicklung/Gestaltung.

PASTELLZEICHNUNGEN

Private Zeichnungen zu den Themen Musik und Schönheitswahn.


ZEICHNUNGEN

Private Zeichnungen zum Thema „Metamorphose Geige/Frau“.


Nadine Bartsch Hans-Sachs-Str. 86 97204 Hรถchberg Tel.: 0152 29367712 E-Mail: nadinebartsch1@gmx.de


Portfolio Nadine Bartsch 2017