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zachow-magazin.de

1. Jahrgang | September 2011 | kostenlos

Ihr Magazin

Verkostet Weinkenner empfehlen ihren liebsten Tropfen

Vereint

Verlost Auf dem Dautzsch kamen die Einwohner recht eigenartig zu ihrem Haus

Hanse- und Salzfest

Mitten im Leben. Mitten in Halle.

vom 23. bis 25. September


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09.09.2011 Steintor-Varieté

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Samstag, 12.11.2011 20:00 Uhr Freitag,

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04.11.2011 20:00 Uhr Steintor-Varieté

„SCHWARZE AUGEN ODER EINE NACHT IM RUSSENPUFF“ DETLEF ROTHE, KATRIN WEBER, TOM PAULS

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02.11.2011 20:00 Uhr

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Montag, Mittwoch, 09.11.2011 20:00 Uhr G.-F.-Händel HALLE

14.11.2011 20:00 Uhr

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Mittwoch 20:00 Uhr

30.11.2011

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Dr. Mark Benecke

05.12.2011 20:00 Uhr G.-F.-Händel HALLE Montag,

Mttwoch, 20:00 Uhr

14.12.2011

01.12.2011 20:00 Uhr Steintor-Varieté

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Freitag, 02.12.2011 20:00 Uhr

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ULRICH TUKUR & DIE RHYTHMUS BOYS „Musik für schwache Stunden“ Samstag, 14.01.2012 20:00 Uhr

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22.01.2012 Steintor-Varieté

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D I E I N H A LT E I M Ü B E R B L I C K

Kampfbahn adé Von Fußball habe ich keinen blassen Schimmer. Ich glaube sogar, dass ich Fußball überhaupt nicht leiden kann. Im Kindergarten hatte ich mal einen Freund, von dem ich mich konsequent trennte, als er mit Fußballspielen anfing. Halt. Ich glaube, es war Angeln. Egal. Ich habe mit dem Sport einfach nichts am Hut. Als ich jedoch die Texte meiner Kollegen zum Abschied des Kurt-Wabbel-Stadions gelesen und dazu die Fotos aus der mehr als 70 Jahre alten Geschichte rausgesucht habe, ist mir bewusst geworden, wie Fußball im Kurt-Wabbel-Stadion die Menschen in Halle gefesselt hat. Egal ob Margot Langner, die mit ihren

88 Jahren noch immer zu den HFC-Edelfans gehört, oder Klaus „Banne“ Urbanczyk, den der Fußball von der DDR-Oberliga bis heute begleitet, ihm sogar über eine Lebenskrise hinweggeholfen hat – alle haben sie sich dem Sport verschrieben. In diesem Monat wird das neue Stadion, der „Erdgas-Sportpark“, in Halle eröffnet. Zu gern hätte der Hallesche FC seine neue Arena mit dem Pokalspiel gegen den ehemaligen Bundesligisten Eintracht Frankfurt eingeweiht. Gibt es keine Wehmut ob des Abrisses unseres Kurt-Wabbel-Stadions? Zachow blickt ein (vorerst) letztes Mal zurück auf die „Kampfbahn der Stadt Halle“ (S. 12 – 17).

Jessica Quick (Redaktionsleiterin)

Inhalt 4

S TA DT H A L L E

Wissen Sie, wie die Bewohner auf dem Dautzsch zu ihren Häusern gekommen sind? Nicht? Dann sollten Sie Teil 5 unserer Stadtteilserie lesen.

T H E M A D E S M O N AT S

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Wer sich für 2011 vorgenommen hatte, mit dem Rauchen aufzuhören, könnte es noch mit dem Fünf-Tage-Entwöhnungskurs vor 2012 schaffen.

16

Mit dem Rad unterwegs durch Halles Umland – Zachow hat zwei Touren getestet.

17

Über Klaus Urbanczyk gab es schon jede Menge zu lesen. Doch um das traurige Schicksal des Fußballers wissen die wenigsten.

G E N US S U N D S T I L

18

Die Weinlese liegt bald hinter uns. Zachow hat mit fünf halleschen Weinfreunden gesprochen und sich einen guten Tropfen empfehlen lassen.

LEBEN

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S P O RT H A L L E

Hans Key kennt das Kurt-Wabbel-Stadion seit mehr als 70 Jahren. Zachow traf ihn.

P O RT R ÄT

32

HIN UND WEG

Das „Wabbel“ wird im September endgültig abgelöst. Zachow erinnert an gute und schlechte Zeiten.

ZEITZEUGE

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G E W US S T W I E

Golf spielen ist nicht so einfach wie es aussieht, allein der Trainer macht uns Mut.

K U LT U R H A L L E

36

Der Chef vom Eulenspiegel, Mathias Wedel, stellt im September sein neues Buch „Was wäre, wenn…“ vor. Zachow hat mit ihm gesprochen.

KÖ R P E R U N D S E E L E

46

Das Kosmetikinstitut „Lebensart“ verspricht ganzheitliches Wohlbefinden. Wir waren skeptisch – doch am Ende überzeugt.

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Dass es in Halle Ärzte gibt, ist selbstverständlich. In Bangladesch hingegen sind es viel zu wenige. Ein Team um Dr. Kestel war vor Ort.

KALENDER I M P R E S S UM GEWINNSPIEL

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4

S TA DT H A L L E

Lauflust oder Frust Der Mitteldeutsche Marathon feiert mit seiner 10. Auflage ein Jubiläum „Erleben Sie laufend die Region Mitteldeutschland auf einer abwechslungsreichen 2-Städte-Distanz durch 15 Gemeinden.“ Mit diesen blumigen Worten wirbt der Mitteldeutsche Marathon (MDM) auf seiner Internetseite für den Hauptlauf der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung. Auf der einen Seite steht eine gut organisierte Veranstaltung, die mit vielen Randdisziplinen das Wochenende zu einem sportlichen, kulturellen, aber auch gesellschaftlichen Höhepunkt für die Region werden lässt. Ein Anreiz für Hobbysportler und Bewegungsenthusiasten, eigene körperliche und geistige Grenzen auszutesten. Mehrere Tausend Schweißtreibend: Einmal im Leben einen Marathon laufen. (Foto: Andreas Löffler)

Teilnehmer tummeln sich bei Schnupper-, Kinder- oder Staffelläufen sowie Nordic Walking und Inline Skating. Auf der anderen Seite steht ein bislang kaum angenommener Marathon über die klassischen 42,195 Kilometer. Gerade einmal rund 200 Läufer passierten im vergangenen Jahr das Ziel nach absolvierter MarathonDistanz zwischen Spergau und Halle. Unter den 100 Top-Läufen in Deutschland ist der MDM nicht zu finden. Ein ehemaliger Doppel-Olympiasieger als Zugpferd und eine gute Organisation scheinen nicht zu reichen. Für alle Lauffreunde wird es dennoch ein schönes ASH Erlebnis. 1

: 10. Mitteldeutscher Marathon, 3. und 4. September, www.mitteldeutscher-marathon.de

Halle-Neustadt feiert einmal mehr sein Sommerfest. (Foto: Jürgen Grimm)

Ab Oktober kann mit Zachow im „Hofjäger“ getanzt werden. (Foto: Fotolia)

Elf Meter zum Schlemmen

Immer wieder sonntags

Halle-Neustadt lädt das 18. Mal zum Sommerfest

Zachow präsentiert ab Oktober das „Sonntagsvergnügen“

Viele „Haneuer“ sind voller Vorfreude auf ihr Fest, das Sommerfest im größten Stadtteil Halles. Bereits zum 18. Mal hat der Halle-NeustadtVerein um den Vorsitzenden Udo Mittinger (68) alle Kräfte aktiviert, um den 10. September zu einem ganz besonderen Tag zu machen. „HaNeu darf weder schlecht geredet noch als Heimatregion herabgestuft werden“, sagte Mittinger in einem Gespräch mit dRadio Kultur vor drei Jahren. 10 000 Besucher werden zum Sommerfest erwartet. Man könnte also sagen: Mission erfüllt! Zur Eröffnung um 10 Uhr auf dem Stadtplatz wird Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados erwartet, und bis in den Abend spielen Gäste wie Annemarie Eilfeld oder Schlagersänger Gerd Christian musikalisch auf. Dazu gibt es jede Menge Aktionsstände, eine Hüpfburg für Kinder und wie auch im vergangenen Jahr eine überdimensionierte Torte. Zum 11. Geburtstag des Neustadt-Centers soll der cremige Genuss dieses Mal ganze elf Meter lang werden. Ob die Torte wieder mit BS Quark gefüllt sein wird? Wir werden sehen. 1

„Fräulein, bitte woll‘n Sie mit mir tanzen?“ - welche Dame wird heute noch derart aufgefordert. Kaum eine. Leider. Oftmals fehlt das passende Ambiente. Dürfen wir den Anfragen unserer Leser trauen, wünschen sich viele Hallenser eine Veranstaltung in angenehmem Rahmen, bei der man als Paar tanzen kann, und die Lautstärke der Musik nicht die Komplimente des Gentlemans übertönt. Wie früher eben. Dass derart Tanzveranstaltungen in Halle rar sind, haben wir auf der Suche nach Angeboten in den vergangenen Monaten selbst feststellen müssen. Deshalb ergreift Zachow nun die Initiative: Wir präsentieren am 23. Oktober das „Sonntagsvergnügen“, eine Tanzveranstaltung am frühen Sonntagabend im Hofjäger in Halle. „Unsere Besucher sollen sich beim ‚Sonntagsvergnügen‘ wohlfühlen. Es wird nette Musik gespielt, wir planen bestuhlte Tische, damit sich die Leute unterhalten können, und ein Buffet zum Abendbrot soll es natürlich auch geben“, verspricht Zachow-Leiter Lars Wilken.Nach der Auftaktveranstaltung am 23. Oktober wird das „Sonntagsvergnügen“ an jedem dritten Sonntag im Monat QUI immer ab 17 Uhr stattfinden. 1

: Sommerfest in Halle Neustadt, 10. September ab 10 Uhr, Stadtplatz, Eintritt frei www.halle-neustadt-verein.de

: Sonntagsvergnügen, Hofjäger in der Phillipp-Müller-Str. 10, 06110 Halle, Karten ab Oktober im Vorverkauf


S TA DT H A L L E

LO H N E N S W E RT

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Eine schönere Heimat als Halle kann sich Daniela Suchantke nicht vorstellen. Die 33-Jährige wurde in der Händelstadt geboren. Sie hat an der hiesigen Martin-Luther-Universität studiert und beruflich Fuß in Halle gefasst. „Es gibt keine andere Stadt, die mich reizt“, sagt sie. Suchantke ist Projektkoordinatorin des Vereins „Dornrosa“. Als solche kümmert sie sich um Beratungsangebote, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Mit dem Haus an der Ecke KarlLiebknecht-Straße/Blumenstraße, in dem der Verein seinen Sitz hat, verbindet die Hallenserin schöne, aber auch tiefgreifende Erlebnisse. Es ist ein Rückzugsraum für Mädchen und Frauen, die Hilfe brauchen. Ob Jung oder Alt – die Projektkoordinatorin hat für jeden ein offenes Ohr. „Ich habe eine vermittelnde Funktion“, erzählt die 33-Jährige. Verzweifelte Mütter und Opfer häuslicher Gewalt – um zwei Beispiele zu nennen – verweist Daniela Suchantke nach Gesprächen an Institutionen, die weiterhelfen können. „Dornrosa“ macht als Trägerverein des Frauenzentrums Weiberwirtschaft aber noch mehr. Ausstellungen, Kreativkurse und Bildungsveranstaltungen werden angeboten. Alles kostenfrei. „Niemand wird von vornherein ausgeschlossen“, erzählt die Projektkoordinatorin.

Sa 10 24

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Daniela Suchantke hat immer viel zu tun. Im September stehen gleich mehrere Veranstaltungen auf dem Programm. Eine Vereinsstaffel wird beim 10. Mitteldeutschen Marathon an den Start gehen, der am 4. September in Halle stattfindet. „Wir machen damit Werbung für unsere Projekte“, erklärt die 33-Jährige. Am 10. September beteiligen sich die Mitglieder des Vereins an einem weiteren Höhepunkt in Halle. Zum Christopher-Street-Day präsentiert sich der „Dornrosa“ mit einem Stand auf dem Marktplatz. „In den vergangenen Jahren war das immer sehr schön“, blickt Suchantke zurück. Sie freut sich auf die Gespräche und den Erfahrungsaustausch mit Mitgliedern anderer Institutionen, die sich für Homosexuelle stark machen. Am darauffolgenden Wochenende geht es mit dem 3. Halleschen Frauenlauf weiter. „Dieses Jahr streben wir die Hundert an“, erzählt Suchantke im Hinblick auf die Teilnehmerzahl. Läuferinnen und Walkerinnen können an dem sportlichen Ereignis am Waldkater in der Heide SGR teilnehmen. 1 : www.weiberwirtschaft-halle.de Mitteldeutscher Marathon, 4. September Christopher-Street-Day, 10. September, Marktplatz 3. Hallescher Frauenlauf, 17. September, ab 10 Uhr, Gaststätte „Waldkater“

Zum Lesen in der hauseigenen Bibliothek wird Daniela Suchantke im September wenig kommen. Ihr Pensum für den Monat ist recht sportlich. (Foto: Stefanie Greiner)

9. September bis 2. Oktober, Raum Hellrot, Martha-Brautzsch-Straße 19 Das zentrale Element der Ausstellung „Wen immer es angeht“ ist der Raum und die Urbanität von Städten und Strukturen. Die Künstler Matthias Kunkel, Maik Scheermann und Anne Karen Hentschel eröffnen in ihren Arbeiten ein Spannungsfeld zwischen architektonischem Raum und organischen Formen. Zu sehen sind Fotographien, Zeichnungen und Skulpturen. Die Vernissage findet am 8. September um 19 Uhr statt und ist kostenfrei.

11. September, ab 10 Uhr, Halle Der Tag des offenen Denkmals lockt jährlich tausende Besucher zur Besichtigung historischer Bauten der Stadt. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“. Es gibt wie immer unbekannte Kulturschätze zu entdecken und vertraute Baudenkmale aus neuer Perspektive zu sehen. Zum Beispiel die ehemalige Heeresnachrichtenschule an der Heideallee. Kostenfrei. 16. September, 19 Uhr, Villa del Vino, Ankerstraße 15 Im Sternzeichen Jungfrau geborene gelten als kontrolliert, „Wassermänner“ sind ideenreich. So wie sich Charaktereigenschaften den Sternzeichen zuordnen lassen, lässt sich das auch mit Weinen tun. Die Vinologie der Sternzeichen des bekannten Weinjournalisten Rudolf Knoll wird an diesem Abend zur Weinverkostung mit Astrologie (Preis 39,40 Euro), einem Praxistest unterzogen. Natürlich mit Augenzwinkern. 24. September, 20 Uhr, Hallsches Brettchen, Böllberger Weg 174 An diesem Abend gibt das Kabarett „De Schnatzjer“ ein humorvolles Seminar über unseren Mutterdialekt, das Hallesche. Das Programm „Hallisch for you“ bringt dem Publikum alte hallesche Begriffe und Schimpfwörter näher. Mit ihrem Wissen tragen die Zuschauer zum „Unterricht“ bei. Nach einem vergnüglichen Abend erhält jeder Seminarteilnehmer eine Urkunde und ist demnach ausgewiesener Experte der halleschen Mundart. Der Eintritt kostet 10 Euro.

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Am Anfang eine Lotterie Dautzsch

Es könnte ja das eigene werden: Beim Hausbau auf dem Dautzsch gab jeder alles Wer in Halle wohnt, kennt das HändelDenkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile stellen wir in einer Serie vor.

Ein Haus gewinnen – das kennt man heutzutage von Lotterien wie etwa der „Aktion Mensch”. Buchstäblich eine Doppelhaus-Hälfte zugelost bekamen Anfang der 30er Jahre aber auch die Mitglieder jener Siedlerergenossenschaft, die auf dem fruchtbaren Land zwischen Diemitz und Reideburg in Halles Osten zunächst 58 Doppelhäuser errichtet und damit den Ursprungskern des heutigen Stadtteils Dautzsch geschaffen hatte. „Da jeder an jedem Haus mitwerkelte und immer die Chance bestand, dass genau dieses Heim später das eigene werden würde, haben wohl alle immer und überall beste Qualitätsarbeit abgeliefert”, staunt Volker Grasse, Chef der Dautzscher Wohngemeinschaft,

noch heute über den psychologisch ausgeklügelten Effekt, der nach Abschluss der Bauarbeiten veranstalteten „Häuser-Lotterie“ unter den Genossenschaftsmitgliedern. Motoball und Osterfeuer Als Namenspate für die neue Siedlung mit ihren großen, jeweils um die 1 000 Quadratmeter großen Parzellen, fungierte der Dautzsch – eine nahegelegene Gesteinskuppe vulkanischen Ursprungs, in der Porphyr für den Straßenbau gebrochen wurde und hernach ein Badesee entstand. Als dieser in den 30er Jahren zugeschüttet wurde, nutzte man die entstandene Fläche für FeldHandball, später sogar Motoball-Spiele und für die alljährlichen Osterfeuer. Wen vom Dautzsch die Rede ist, kommt Wenn m spätestens jedenfalls seit der 1950 man, erfolgten Eingemeindung nach Halle, nicht am Selbstbehauptungswillen und einer gewissen Widerborstigkeit seiner Bewohner vorbei. So wie im Comic Asterix und die Gallier Rom trotzen, boten und bieten die Dautzscher dem Tun der „Zentralregierung” in Halle die Stirn. „Und wenn man uns von Pontius zu Pilatus schickt: So leicht lassen wir uns nicht abwimmeln”, sagt Volker Grasse und listet Auseinandersetzungen um Hochwasser-Schutzmaßnahmen, Straßensanierung, öffentliche

Durchschn ittsalter: 47 ,8 (Stand: 3/ Einwohne 11) r: 1 864 (Sta nd: 03/11) Fläche: 3,6 km² Mietspiege l: 5,09 €/ m ² (40 - 80 m²Wohnung | Stand: 6/11 Arbeitslose ) nzahl: 4,1 % (Stand: 3/ Stärkste P 11) artei (Wahl 2011): CDU Wahlbeteil 37,1 % igung: 60,3 % Besonderh eit: Tante-E m ma-Laden der Äußeren in Diemitzer S tr aße mit frischen Brö tchen täglic h ab 7 Uhr

Beleuchtung, Busanbindung oder Lärmschutz bei der geplanten Weiterführung der Osttangente auf. Die DDR-Behörden an der Nase rumgeführt Bei einem letztlich erfolgreichen Husarenstreich, von dem man sich heute noch erzählt, war Grasse in vorderster Reihe dabei. Weil der Empfang des Westfernsehens so schlecht war, wollten die Anwohner Ende der 80er Jahre eine große Gemeinschaftsantenne auf dem Dautzschberg errichten. „Aber weil wir mit dieser – ehrlichen – Argumentation natürlich keine Chance auf Genehmigung durch die DDR-Behörden gehabt hätten, haben wir uns einfach etwas hübsch Linientreues ausgedacht, denen eben was von wegen einheitliche


S TA DT H A L L E

Der Hausbesuch

Der Siedlungsaufbau am Dautzsch zu Beginn der 30er Jahre. (Foto: privat)

Die bis heute bestehende Gemeinschafts-Antennenanlage auf dem Dautzschberg. (Fotos: Andreas Löffler)

Ansicht der Siedlung gewährleisten, Materialeinsparung und Werterhaltung der Bausubstanz erzählt“, sagt Ex-Volkspolizist Grasse, der sich damals in voller Uniformmontur – und so die sozialistische Legende unterstreichend – in die „Höhle des Löwen“, sprich Rat der Stadt, begab. „Es ist schon erstaunlich, dass die damals gegründete Interessengemeinschaft Dautzscher Antenne bis heute funktioniert“, sagt Heinz Schiedewitz, seit Jahren vor allem im Sportverein vor Ort aktiv. „Auch wenn es längst nicht mehr so einfach ist, die Leute zu bewegen, etwas zu tun: Die Dautzscher nehmen Anteil am Wohl und Wehe ihrer Siedlung.” Neben einem eigenen Fernsehkanal dient vor allem die von der Wohngemeinschaft monatlich herausgegebene Dautzsch-Zeitung dem Informationsaustausch. „Die Blättchen sind stets im Nu vergriffen”, erzählt Frank Mennicke. Der 57-Jährige betreibt bereits in dritter Generation einen Tante-Emma-Laden in der Äußeren Diemitzer Straße, der – aufgewertet durch Hermes-Paketservice, Presse- und Lotto-Shop, Getränke-Heimdienst und nicht zuletzt das jeden Morgen frisch vom Bäcker aus Kanena bezogene

Backwarenangebot – als Drehscheibe und Marktplatz für den Dautzsch fungiert.

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Neuankömmlinge und Rückkehrer Heute ist die Siedlung neben Seeben einer der nur zwei halleschen Stadtteile, in denen die Bevölkerungszahl seit der Wende stetig (und auf dem Dautzsch konkret um mehr als 50 Prozent im Vergleich zu 1989) gestiegen ist. Vor allem an Hanf-, Hafer- und Traubenweg wuchsen neue Häuser empor. „Das brachte natürlich auch unserem Sportverein mächtig Zulauf”, sagt Heinz Schiedewitz und verweist stolz darauf, dass die Fußball-Abteilung mit einer Ausnahme auch in sämtlichen Nachwuchsklassen vertreten ist. „Das zwingt uns aber auch zum Improvisieren. Weil wir nur ein Spielfeld zur Verfügung haben, gibt es Überlegungen, die Fläche im einstigen DautzschSteinbruch für sportliche Trainings-Zwecke wiederherzurichten.“ Die Tischtennis-Spieler, Gymnastik- und Aerobic-Jünger des Vereins tummeln sich mangels Turnhalle im Veranstaltungssaal der Sportlergaststätte. Übrigens würden auch viele ältere Dautzscher in ihre frühere Heimat zurückkehren. „Einmal Dautzscher, immer Dautzscher”, sagt Schiedewitz. Er selbst ist 1961 mit seinen Eltern nach Halle-Süd fortgezogen und 1977 mit ihnen auf den Dautzsch ins Haus seiner Großeltern zurückgekehrt. In den 80er Jahren erwarb der heute 59-Jährige nur 300 Meter entfernt – “von einem Skatfreund meines Opas” – selbst eine der typischen DoppelhausHälften. Und zog damit das große Los. Ganz ohne Lotterie. 1 Äußere

Diemitze r Straße

Wenn es so etwas wie einen Kiez-Bürgermeister auf dem Dautzsch gäbe – er würde Volker Grasse heißen. Der 67-Jährige ist nicht nur Vorsitzender des ortsansässigen Sportvereins, er ist auch Chef der Dautzscher Wohngemeinschaft. Zudem war Grasse lange Zeit einer der Hauptakteure der Interessengemeinschaft Dautzscher Antenne. Wir haben ihn in seiner DoppelhausHälfte im Maisweg besucht. Was ist so besonders am Dautzsch? Es ist eine vergleichsweise verkehrsarme und beschaulich-schöne Wohngegend, zudem auch ohne größere Gewerbeansiedlungen. Man hat Luft zum Atmen, zum Spazierengehen, zum Laufen. Wenn ich die Tür aufmache, stehe ich in der Natur und muss nicht erst kilometerweit fahren, um in meinen Schrebergarten zu kommen. Wieso dieses Haus? Meine Großeltern gehörten in den 30er Jahren zu den Erstsiedlern auf dem Dautzsch, und meine Mutter hat die damals erworbene Doppelhaushälfte mir und meiner Familie weitervermacht. Kennen Sie eigentlich ihre Nachbarn? Keine Frage. Wir haben ein prima Verhältnis, nehmen Pakete für die anderen an, helfen uns gegenseitig bei Instandhaltungs- und Pflegearbeiten, klönen und fachsimpeln – etwa über Gartenthemen. Selbst bei Familienfesten der anderen feiern wir hin und wieder mit. Was hören Sie, wenn Ihre Fenster offen sind? Vogelgezwitscher. Praktisch keinen Straßenlärm. Aber auch: Flugzeuge, wenn sie auf ihrer Route nach und von Schkeuditz mal wieder abkürzen. Und Fahrgeräusche von der Bahntrasse, wenn der Wind ungünstig weht. Was sehen Sie, wenn Sie aufwachen? Wolken, Bäume, Blumen – wohl das, was man sich unter einer heilen Welt vorstellt. Ich blicke in meinen Garten und versuche, meine Schildkröte Sophie zu erspähen. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

A N D R E A S LÖ F F L E R

In unserer nächsten Ausgabe lesen Sie Teil 5 unserer Stadtteilserie: Landrain Haben Sie Hinweise oder alte Bilder von Ihrem Viertel? Schreiben Sie uns an: 9 redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle

Volker Grasse liebt seinen Garten hinterm Haus.

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S TA DT H A L L E

Beim Freiwilligentag 2010 wird der Spaten geschwungen. (Foto: Ricarda Braun)

Der Freiwilligentag geht in die 7. Auflage Nicht nur am 17. September wird in Halle Engagement groß geschrieben Ohne Zweifel: Der Freiwilligentag ist das Lieblingsprojekt von Karen Leonhardt (39), der stellvertretenden Geschäftführerin der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis. Alles begann mit 70 Freiwilligen, die sich 2003 vor allem kulturell engagierten. Zum Freiwilligentag am 17. September sollen es 700 sein. „Unterschiedliche Generationen kommen zusammen, Menschen verschiedener Herkunft arbeiten gemeinsam an konkreten Aufgaben“, sagt Leonhardt. „Engel für einen Tag“ lautet das Motto in diesem Jahr, und in der Tat kommen große Wertschätzung und Dankbarkeit, besonders von Behinderten und

älteren Menschen zurück. Das ganz spezielle Wohlgefühl soll vor allem am Abend, zum festlichen Abschluss (dieses mal im Peißnitzhaus) zu spüren sein. Ohne Partner und Sponsoren sei der Umfang von 57 Projekten nicht mehr zu stemmen, so Leonhardt. „Freiwilliges Engagement ist Dienst an der Gesellschaft“, sagt auch Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer und Mitglied des Landtages. Die Vielfalt beim Freiwilligentag reicht vom Musik machen in der Riebeck-Stiftung, über die Tagesgestaltung mit Behinderten in Johannashall bis hin zum Bau einer Murmelbahn im Lessinghort. Daneben gibt es viele weitere Projekte. 1 BS

: Freiwilligentag, 17. September, ab 9.30 Uhr kann man sich am Rathaus einem Projekt anschließen, www.freiwilligentag-halle.de

Darf ich bitten? Beim Senioren-Tanz-Tee wird geschwoft und geschlemmt Besucher der Schauburg in Halle müssen kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie am 7. September bei einem Kaffee beherzt zu Kuchen und Torten greifen. Denn beim Senioren-Tanz-Tee können sie am Nachmittag auf der 200 Quadratmeter großen Holzterrasse die Kalorien direkt wieder wegtanzen. Für die richtige Stimmung sorgt die Band 2Plus (Foto). Das Duo, bestehend aus Vater und Sohn, singt auf der kleinen Außenbühne zu Gitarren- und Keyboardklängen die größten Erfolge der Schlager-, Oldie- und Volksmusik. Wer noch keinen Tanzpartner hat, könne ganz unbesorgt sein, versichert Veranstalter Nico Käfer. „Die Schauburg ist bei Älteren bekannt und manch einer hat eine Geschichte über sie auf Lager, sodass man schnell ins Gespräch kommt“, sagte Käfer. Bevor das Tanzbein geschwungen wird, ist eine kleine Stärkung angeraten. Auf dem Menü stehen unter anderem Apfel-Zimt-Stücke, Erdbeer-Joghurt-Torten und russischer Zupfkuchen. Die ehemalige Bäckerin des Moritzcafés backt die Leckereien ausschließlich

mit Bio-Zutaten. Der Senioren-Tanz-Tee wird bereits zum zweiten Mal beim diesjährigen Sommertheater „Schaugarten“ in der Schauburg veranstaltet. Geschwoft und geschlemmt werden darf von 15 bis 18 RO M Uhr. 1

: Senioren-Tanz-Tee, Schauburg, Große Steinstraße 27-28, Eintritt 10 Euro


Nur zwei sind höher

Mit der Fontäne hat Halle den dritthöchsten Springbrunnen Europas Bis zu 80 Meter hoch reicht der Wasserstrahl der Fontäne im Teich der Ziegelwiese. Sie bildet somit den Mittelpunkt im grünen Herzen der Stadt, der Peißnitz, und ist einer der höchsten Springbrunnen Europas. Nur in der Schweiz und im Vereinigten Königreich sprudeln die Fontänen höher. 1968 wurde die Fontäne zu den Arbeiterfestspielen der DDR in Betrieb genommen. Die halleschen Pumpenwerke konstruierten und bauten sie in Zusammenarbeit mit der Gartenund Landschaftsgestaltung Halle. „Damals war die Fontäne ein Geschenk der Pumpenwerker an die Stadt. Schön, dass wir heute auch noch

Zur Wiedereinweihung 2009 wurde die Fontäne illuminiert. (Foto: Thomas Pensler)

etwas davon haben“, sagt Uwe Selke, Mitglied des Vereins „Freunde der Fontäne“. Seit nun schon mehr als 40 Jahren sprudelt der Wasserstrahl für Halle – viel Zeit, die an den technischen Anlagen nicht spurlos vorübergegangen ist. Auch mehrere Überschwemmungen sorgten dafür, dass die Fontäne nur noch eingeschränkt genutzt werden konnte. Bis sich 2007 engagierte Hallenser zum Verein „Freunde der Fontäne“ zusammenschlossen, um die dringend notwendig gewordenen Restaurierung anzustoßen. „Als wir die Planungen zur Restaurierung veröffentlichten, war die Ressonanz sehr groß. Die Fontäne war eben schon immer ein Highlight“, erinnert sich Selke. Nach zwei Jahren, in denen mehr als 250 000 Euro Spenden von Hallensern und Unternehmen eingingen, konnte die Fontäne 2009 wieder im alten neuen Glanz erstrahlen. „Fast jeder hat eine Geschichte, die er zur Fontäne erzählen kann. Eine ältere Dame berichtete, dass sie, als sie schwanger war, immer ihre Beine im Teich kühlte“, erzählt Selke. Nun ist sie hochwassersicher installiert, alle Bauteile sind im Originalzustand geblieben und restauriert. Sogar eine Beleuchtungsanlage mit zehn Unterwasserscheinwerfern sorgt seitdem für eine besondere Atmosphäre. Automatisch betrieben, ist die Fontäne abhängig von Zeit, Niederschlag und Windstärke. Wegen des Windes ist das mit 25 000 Kubikmeter Saalewasser gefüllte Wasserbecken elipsenförmig

Die Band Malou spielt zum Fontänefest auf. (Foto: privat)

angelegt. „Dadurch, dass Wasser- und Regensensoren angebracht sind, geht nicht viel Wasser verloren. Die Höhe des Strahls wird je nach Windgeschwindigkeit runtergeregelt“, erklärt der Hallenser. Im vergangenen Jahr fand das erste „Fontänefest“ unter dem Motto „Musik und Literatur an der Fontäne“ statt. Auch 2011 soll gefeiert werden. Am 10. September ab 14 Uhr heißt die Devise „Theater und Musik an der Fontäne“. Auf der Wiese und auf drei Bühnen sind Theatergruppen zu Gast. Zwischendurch gibt es musikalische Unterhaltung mit der halleschen Band „Malou“, die eine Mischung aus Pop, Jazz und Chansons zum Besten geben werden. Übrigens muss sich niemand sorgen, dass der Teich zur Zeit so „verkrautet“ ist. Laut Selke sei das ein gutes Zeichen: „Daran können wir erkennen, dass sich mittlerweile ein biologisches Gleichgewicht eingestellt hat. Dem Fischbestand tut das jedenfalls sehr gut.“ 1 ARIANE KELLER

: Fontänefest, 10. September ab 14 Uhr, Eintritt frei www.fontaene-halle.de


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S TA DT H A L L E

Einer für Halle Nach Jahren unterwegs lebt Ralf Schmidt alias Falkenberg wieder in seiner Heimatstadt

Hier hat alles begonnen: In der Oper in Halle hatte Ralf Schmidt seinen ersten großen Auftritt. (Foto: Steffen Könau)

Hier hat alles angefangen, damals, als der große Mann in der schwarzen Jacke noch ein schmaler kleiner Junge war. Ralf Schmidt, den in Halle alle „Schmatt“ nannten, steht wieder hier, vorm Opernhaus, der ersten großen Bühne, auf der er gesungen hat. Eigentlich nur, weil der Bäcker in der Südstraße, in der er mit seiner Familie lebte, immer so sauer war. „Ich habe gesungen, wenn ich aus der Schule kam“, erinnert sich Ralf Schmidt heute, „das hallte so schön im Treppenhaus“. Doch dem Nachtarbeiter aus der Nachbarschaft fehlte jedes Verständnis für die große Kunst des Kleinen. Ultimativ forderte der Kunstverächter, Mutter Schmidt möge ihren Sohn doch gefälligst irgendwo hinbringen „wo er singen kann, ohne die Leute zu stören.“ Das war vor vier Jahrzehnten. Ralf Schmidt, der im halleschen Industrieviertel zwischen Karosseriefabrik und Pumpenwerk aufwuchs, marschierte von hier aus über den Stadtsingechor, die Opernbühne und lokale Rockbands zur Deutschrock-Institution Stern Meißen, der der junge Mann von der Saale binnen weniger Monate eine musikalische Frischzellenkur verordnete, die ihr das Leben rettete. Seitdem ist viel passiert. Ralf Schmidt hat die Wanderjahre, die die DDR nicht gestattete, nachgeholt. Er spielte Heavy Metal, arbeitete als Fotograf und Fotomodel in den USA. Bis er plötzlich wieder Lieder fühlte. Seitdem ist der Sänger, Pianist und Gitarrist, der Neil Young, Leonhard Cohen und Tom Waits liebt, ruhelos unterwegs. Alben, Tournee, Alben. Das aktuelle heißt „Hautlos“ und zeigt den 50-Jährigen als einen der letzten seiner Art: Große Themen

in kleinen Versen, verpackt in unwiderstehliche Melodien, akustische Gitarren, Klavier, viel Gefühl. Seine Ankündigung aus dem Titelsong, „irgendwann kehr' ich immer zurück“ hat Falkenberg unterdessen wahrgemacht. „Ich musste mich zwischen Hamburg und Halle entscheiden“, sagt der langjährige Wahlberliner, „aber schwer ist das nicht gefallen.“ Ein paar Runden durch die alte Stadt, ein paar Abende in neuen Kneipen, alte Freunde und Musikerkollegen treffen, mit denen er vor 30 Jahren zusammengespielt hatte. „Man sieht plötzlich, was sich verändert hat“, glaubt er, „und man merkt, was immer bleibt.“ Die kleine Stadt, die viel mehr ist als die Summe ihrer Stadtteile. Falkenberg, der inzwischen ganz in der Nähe des Opernhauses lebt, in dem alles anfing, hat sich inspirieren lassen von den altbekannten Straßen, von Plätzen, Parks und Menschen. „Die Stadt, die keiner kennt“ hat er ein neues Lied genannt, das die schönste Hymne ist, die Halle jemals verehrt bekommen hat. Zum ersten Mal live spielen wird er das Werk, das die Eigenheiten der Hallenser und ihrer Stadt ebenso liebevoll wie zielsicher beschreibt, bei seinem Geburtstagskonzert zur Spielzeiteröffnung im neuen theater am 10. September. Ein besonderer Abend für den Rückkehrer, der an derselben Stelle im vergangenen Jahr begeistert gefeiert wurde. „Es ist die Heimpremiere des aktuellen Albums“, sagt er, „und zum ersten Mal seit unserer gemeinsamen Zeit bei Klink spiele ich wieder mit „Scotti“ Gottwald und „James“ Dietze am Bass“.

Stadtsingechor: Schon 1970 begann Ralf Schmidt (li., erste Reihe) mit der Musik.

1982: Ralf Schmidt (auf dem Schrank) mit seiner Band „Joker“.

Bei „Seitenwind“ spielte Ralf Schmidt (li.) 1978 an den Bongos. (Fotos: privat)

Einer für Halle, einer für alle – mehr Heimkehr geht nicht. 1 S T E F F E N KÖ N AU

: Geburtstagskonzert, 10. September, 21.30 Uhr, neues theater, Eintritt: 22 Euro (Vorverkauf) www.falkenberg-musik.de


S TA DT H A L L E

Kennen Sie eigentlich schon den Goldberg? Hinter der Frohen Zukunft sagen sich Rentiere und Waschbären guten Nacht

Der Gutshof auf dem Goldberg. (Fotos: Maren Schuster)

Große Kastanien und Linden säumen am Goldberg in Halles Nordosten die Wege. Nussund Obstbäume laden ein, sich aufzuhalten. Ein alter Gutshof steht hier direkt an der B 100. Ein Geheimtipp. Seit den 20er Jahren gehört das Gelände der Stadt. Es diente als Mädchenwohnheim, Flüchtlingslager und Erziehungsanstalt. Seit den 90er Jahren finden hier Menschen in schwierigen Lebenslagen Aufgaben, die ihnen helfen, den Weg zurück in eine geordnete Existenz zu finden. Doch das großzügige Areal mit Bauerngarten, Naturlehrpfad und Tiergehegen ist für alle da. Der Eintritt ist frei. Anwohner aus den nahegelegenen Vierteln schätzen die weitläufige Oase. Spielgeräte, ein Keltenfort und viele Tiere begeistern die kleinen Besucher. Wer möchte, kann auch seinen Urlaub auf dem Goldberg verbringen. Kleine Holzbungalows mit nahegelegenem Grillplatz und großer Spielwiese warten auf Besucher. Schulklassen sind willkommen. Seit elf Jahren unterhalten die Paritätischen Sozialwerke das Projekt am Goldberg. Wegen sinkender Subventionen braucht man Geld, um die Projekte für Menschen in schwierigen Lebenslagen fortsetzen zu können. „Wir wollen ein bisschen trommeln für den Goldberg“, sagt Evelin Nitsch-Boek, die Akquisen-Verantwortliche der Sozialwerke. Man möchte den Goldberg ins öffentliche Bewusstsein bringen, als Freizeitort,

aber auch im Sinne der dort umgesetzten Projekte. Denn Unterstützer werden dringend gebraucht. Um die Hallenser zu erreichen, laden die Paritätischen Sozialwerke am Samstag, den 17. September, auf den Goldberg ein. Geplant ist ein Familienfest mit Kinderzirkus, Zaubershow, Clownerie, Musik und Tanz. Erwachsene und Kinder können Trommeln lernen und im Keltenfort in die Vergangenheit reisen. Wer Glück hat, zieht bei der Tombola das große Los. Mehr über die heimische Natur erfährt man beim Tier-Quiz und im Sinnesgarten. Der Familientag im Frühherbst soll Tradition werden. Ein Shuttle fährt am 17. September angeglichen an die Taktung der Straßenbahn von der Endhaltestelle Frohe Zukunft zum Goldberg und zurück. Wer möchte, kann auch die KutM A R E N S C H US T E R sche nehmen. 1 : Familientag auf dem Goldberg, 17. September von 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei

Bitte aussteigen, over! „Verfolgen Sie diesen Wagen!“ Wie oft habe ich den Satz schon in irgendwelchen Kriminalfilmen gehört, und jetzt war es endlich soweit: Ich, Dieter Diesel, sollte einem silber-metallic Mercedes hinterherjagen. Der Mann, der hinten auf meiner Rückbank aufgeregt hin und her rutsche, hatte ein Walky-Talkie in seiner Hand. „Wir sind dran“, sagte er. Dann rauschte das Gerät, bis er wieder auf den Knopf drückte und schrie: „Over. Bitte kommen, over!“ Sein Funkgerät rauschte rhythmisch, als wollte es ihm persönlich antworten. Ich konzentrierte mich auf den Mercedes. Ihn zu verfolgen war einfach, denn unser „Verdächtiger“ fuhr nicht gerade schnell. Dazu ging es die ganze Zeit nur gerade aus. Die LuWu hoch und weiter in die Magdeburger, Richtung Riebeckplatz. Mein Herz raste. Was wird der wohl verbrochen haben? Ist er ein Bankräuber? Ein Ladendieb? Oh mein Gott – ist er vielleicht ein Mörder? Langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. „Was hat er denn verbrochen?“, fragte ich den Walky-Talkie-Mann. „Sind Sie von der Polizei?“ – Keine Antwort. Stattdessen rief er wieder in sein Hand-Gerät: „Ja, wir haben ihn gleich, over!“ Als wir in der Merseburger Straße waren, wurde ich langsam unsicher. Bisher hatte ich noch nicht eine Antwort aus dem Walky-Talkie ky Talkie gehört. Der Mann sah auch nicht aus wie ein Polizist „Hören Sie. Was soll das alles? Wer sind Sie?“, fragte ich jetzt direkt. „Haben Sie überhaupt Geld dabei?“ Das Funkgerät rauschte. „Ok, mir reicht es jetzt. Ich schmeiße Sie dort an der Ecke raus“, ich zeigte auf die HUK-Coburg. „Mach ruhig“, sagte mein Mitfahrer. Verdammt. Ich war auf einen Betrüger reingefallen. „Verfolgen Sie diesen Wagen!“ – was für ein Quatsch.

Dieter Diesel steht für die Taxifahrer in Halle. Die hier erzählten Episoden beruhen auf wahren Erlebnissen.

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1. Mai 1946 : Dem Kurt-Wabbel- onstration im Staadion.

rt arkus Müller feiert Mai 2009: HFC-Spieler M e. mit den Fans in der Fankurv

Schon 1936 bejube Kurt-Wabbel-Stadi ln Fans im on ihre Spieler.

Abschied

Mai 2008: Nach dem Spiel gegen Pös sne feiern die Fans den Aufstieg in die Reg ck ionalliga.

en aspiel HFC geg ig ll na io eg R m ei n. März 2009: B Polizei die Fans zurückhalte e di s FCM mus

1980: Fans des FC C jubeln nach einem hemie Tor.

ert (HFC/links) September 2009: Philip Schub talin Racanel. ger Ca im Duell gegen den Magdebur

im Spiel gegen den Wie immer herrscht be Wabbel. FCM Andrang vorm

Mitte der 70er Jahre schwingen Fans voller Inbrunst die rot-weißen Fahnen.

t-Wabbel-Stadion 1946 finden im Kur statt. auch Radrennen

März 2009: J ub über den Erzriv el nach dem Heimsieg alen 1. FC M agdeburg.


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Halle gegen Magdeburg – Ein Spielbericht

Die Geschichte

Es ist ein gutes Jahr bis dahin, dieses 1979. Vor dem Republikgeburtstag, wie der 7. Oktober in der DDR offiziell heißt, steht der HFC Chemie auf Tabellenplatz 3. Sensationell, denn die Truppe von Trainer Peter Kohl ist eigentlich auf die Rolle als graue Maus im Ligamittelfeld festgelegt. Plötzlich aber wächst Großes im Kurt-Wabbel-Stadion, in das die Leute strömen wie schon lange nicht mehr, weil hier neuerdings gewonnen wird.

Bereits 1921 begann die Stadt Halle mit dem Bau eines Stadions mit dem Plannamen „Mitteldeutsche Kampfbahn“. Kostenprobleme sorgten immer wieder für Unterbrechungen, wodurch sich die Bauphase 15 Jahre hinzog. Am 22. August 1936 wurde die Sportanlage mit 32 000 Steh und 3 000 Sitzplätzen als „Kampfbahn der Stadt Halle“ eingeweiht, bereits drei Jahre später in „HorstWessel-Kampfbahn“ umbenannt. Das Stadion war kein reiner Fußballplatz, hier fanden auch Radrennen, Boxwettkämpfe und Leichtathletikveranstaltungen statt. Nach dem zweiten Weltkrieg erhielt das Bauwerk den Namen „Kurt-WabbelStadion“ und wurde ab den 60er Jahren fast nur noch für Fußballspiele des HFC Chemie genutzt. Zu den Höhepunkten gehörten dabei die Europapokalspiele gegen den PSV Eindhoven (1971, 0:0) und Torpedo Moskau (1991, 2:1) sowie drei Endspiele um den DDR-Fußballpokal. Zudem erlebte Halle zwischen 1975 und 1988 insgesamt fünf Länderspiele sowie 1978 das Finalhinspiel der U-21Fußball-Europameisterschaft. Nach dem Mauerfall wurden im Stadion mehrere Konzerte veranstaltet unter anderem mit den Fantastischen Vier und den Ärzten. 1997 kam es zu einem tragischen Zwischenfall: Der Fallschirmspringer Matthias Becker, der mit anderen den Spielball für das Stadtderby HFC gegen den VfL Halle 96 aus der Luft einfliegen soll, stürzt in die Menge und reißt drei weitere junge Männer in den Tod. 2010 begann der Abriss des Stadions, an dessen Stelle nun der „Erdgas Sportpark“ für 15 000 Zuschauer steht. Die unter Denkmalschutz stehende Außenmauer und die Torbögen des KWS blieASH ben aber erhalten. 1

Eine Stunde vor Spielbeginn. Die Fans aus Halle-Neustadt kommen wie immer zu Fuß. Zwei Stunden vor Spielbeginn ist Treffen, dann geht es vorbei an dem Punkthochhaus, in dem HFC-Spieler Jürgen Schliebe wohnt. Wie stets steht Hausmeister Werner Lohs auf dem Balkon und ätzt sein „na, geht ihr wieder verlieren“ herunter. Über die alte Bahnlinie wandern die Fans Richtung Böllberger Weg, von dort aus geht es in die Straße der Republik. Es geht heute gegen Erzfeind Magdeburg. Wie viel Anhang haben die mitgebracht? Wie viel Polizei wird da sein? Im Stadion läuft der Vergleich zweier NachwuchsTeams. Auf dem Schwarzmarkt davor wird mit Programmen, Ansteckern und aus Westzeitungen abfotografierten Postern gehandelt. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn Fußball ist in der DDR Ende der 70er Jahre ein Ersatzschlachtfeld. Jedes Wochenende prügeln sich Hunderte um Schals und Fahnen, die Stadien sind exterritoriales Gebiet, hier darf gerufen werden, was in Schulen und Lehre nicht einmal gedacht werden soll. Im Wabbel blasen Spielleute des DTSB heute zur Beruhigung ihre Tröten. „Bullen raus“, schallt es aus der Fankurve, die zu dieser Zeit noch keine Kurve ist, sondern die Gegengerade. Im Block regieren Typen wie Hörle, ein Schläger, eigentlich aber nett. Zwar nehmen sich ältere wie er gern ungefragt eine Zigarette von Jüngeren. Aber im Ernstfall sind sie auch die, die das Schlachtfeld erst verlassen, wenn der letzte rot-weiße Schal zurückerobert ist. Anpfiff Heute ist Magdeburg schwach vertreten unter den 25 000 im Stadion. Schiedsrichter Prokop, dem der Ruf eines Betrügers vorauseilt, pfeift an. „Wir wollen den Heimvorteil nutzen“, hat HFC-Trainer Kohl vorher angekündigt. Zwar dominiert der FCM die erste Viertelstunde. Doch nach zwei ausgelassenen Torchancen schlägt der HFC zurück. 15. Minute. HFC-Kapitän Hartmut Meinert und Stürmer Holger Krostitz bereiten das erste Tor des Tages vor, Werner Peter erzielt es. Nun dreht der

Gastgeber richtig auf, während der Europapokalsieger völlig von der Rolle gerät. Die Fangerade singt „Rot wie Blut, weiß wie Schnee, wir sind die Fans vom HFC“ und den „Chemiewalzer“, bei dem die Schals über den Köpfen tanzen. Hörle hat wie immer ein paar Flaschen Bier dabei. 46. Minute. Der macht die zweite Halbzeit zur vielleicht besten, die jemals eine HFC-Elf gespielt hat. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff fällt Frank Pastor im Strafraum, gefoult gleich von zwei Magdeburgern. Ein Aufschrei geht durch die Arena, dann noch einer, als Holger Krostitz zum 2:0 trifft. Nur zehn Minuten später macht der Blitz aus Hohenmölsen auch das 3:0, diesmal ein Schuss aus der Drehung. Und kaum sind noch einmal zehn Minuten rum, trifft er zum 4:0 – ein lupenreiner Hattrick nach Eingabe von rechts. Magdeburg ist stehend k.o., tot und begraben. Wie peinlich, dass nun auch noch der kleine Werner Peter die Demütigung vollendet: In der 82. Minute trifft er mit dem Kopf nach Flanke von Frank Pastor. 86. Minute. Achim Streich macht das 5:1, aber das macht nichts, Halle feiert. Die meisten Magdeburger sind schon abgefahren. Die Schlägereien auf dem Weg zum Bahnhof, den der HFC-Anhang nach jedem Heimspiel absolviert, fallen aus. Alle wissen, sie haben Geschichte geschrieben. Selbst Hausmeister Lohs, der immer noch auf dem Balkon wartet, hetzt nur leise, „na, doch mal gewonnen“ Abpfiff. „Sturmtrio setzte Glanzlichter“ wird die Fußballzeitschrift Fuwo schreiben, gleich fünf HFC-Akteure werden sich in der „Sportecho“- Elf-des-Tages wiederfinden. In den Wochen danach schlägt der HFC den Hauptstadtklub BFC mit 3:1 und den Angstgegner Jena mit 1:0. Das Ende beginnt dann mit einer Niederlage gegen Dresden. Nun stürzt Chemie noch auf Platz 7. Die Zahl von 237 000 Zuschauern, die in der Saison nach dem 5:1 gegen den FCM ins Kurt-Wabbel-Stadion kamen, hat das Kurt-Wabbel-Stadion in den 30 Jahren seitdem nie wieder erreicht.1 S T E F F E N KÖ N AU

HFC gegen Magdeburg 1979, die Mannschaften: HFC: Kühn; Fülle; Strozniak, Wawrzyniak, Schliebe; Robitzsch, Meinert, Amler, Peter, Pastor, Krostitz FCM: Heyne; Pommerenke; Raugust Seguin, Decker; Tyll, Steinbach, Mewes; Thomas, Streich, Hoffmann. Schiedsrichter: Prokop; Di Carlo, Bahrs

Tragödie 1997: Ein Fallschirm stürzt ungebremst zu Boden springer drei weitere Menschen mit inund reißt den Tod.

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Die Frau im Kurt-Wabbel-Stadion Es ist der klassische Margot-Langner-Moment: „Was will denn die ältere Dame da unter all den Fußballfans“, fragte sich Frank Theile in den achtziger Jahren, als er damit anfing, sämtliche Heim- und Auswärtsspiele des HFC zu besuchen. „Was macht denn die alte Dame da inmitten der Fanhorden“, wundern sich bis heute Fußballanhänger – falls sie Margot Langner noch nicht kennen. Was schwer ist, denn: Die zierliche Frau in ihren stets schicken Kostümen ist bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Margot Langner ist 88 und die glühendste HFC-Anhängerin, die sich denken lässt. Hochschwanger zum Spiel Wie alles seinen Anfang nahm, kann sie heute selbst gar nicht mehr so genau sagen. „Auf jeden Fall habe ich bereits Anfang der 50er Jahre Spiele von Empor Halle und nicht viel später dann von Turbine Halle besucht.“ 1951 fuhr Langner hochschwanger zu einem Spiel nach Leipzig-Leutzsch mit. Warum? “Ich liebe den Fußball”, sagt

t Langner HFC Anhängerin Margo in voller Tracht.

die Frau, die früher Tennis gespielt hat und im Halleschen Ruderclub gerudert ist, sich im Fernsehen aber “auch gern mal Eiskunstlaufen” anschaut hat. In jedem Fall: Langner hatte schon zu DDROberliga-Zeiten, Anfang der 80er Jahre, eine HFC-Dauerkarte – an die damals schwer ranzukommen war. „Wir haben uns in die bestimmt 200 Meter lange Warteschlange eingereiht und zum Zeitvertreib Skat gekloppt.“ Übrigens: Ihr absoluter HFC-Lieblingsspieler ist keiner der „üblichen Verdächtigen” wie etwa Klaus Urbanczyk, Bernd Bransch oder Dariusz Wosz, sondern der in ebenjener Ära aktive Mittelfeldstratege Wolfgang Schmidt: „Technisch hervorragend. Der gab Flanken, das kann heute gar keiner mehr”, schwärmt sie. Als ihr geliebter HFC nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga während der neunziger Jahre sportlich und vor allem finanziell am Stock ging, machte sich Langner selbst in die Spur. „Die wussten ja manchmal nicht, ob sie den Sprit für die Fahrt zum Auswärtsspiel am Wochenende bezahlen können.“ Also durchW sstöberte Langner die Katakomben des Wabbel-Stadions, fand Wimpel, Schals, Bücher, b Spielerpässe, alte Eintrittskarten – und machS tte diese Souvenirs an einem improvisierten Stand zu barer Münze für den HFC. “Gelernt S iist gelernt”, sagt die frühere Verkaufsleiterin eeines Kühlbetriebs und feixt. Generalstabsmäß ßig durchforstete sie auch die Mitgliedskartei des Clubs und trat säumigen Beitragszahlern d auf die Füße. Auf dem Weg zum Edelfan „Margots Wort hat Gewicht”, sagt Frank Theile über die resolute Frau, mit der und anderen er 1998 den HFC-Fanclub „Edelfans” aus der Taufe hob. Die zwanzig Mitstreiter sind so etwas wie Langners zweite Familie. Ihren

Ehemann hat sie 1968 „abgefrühstückt, weil der mit 'ner Jüngeren rumgemacht hat”. Wochenende für Wochenende sind die „Edelfans” in Sachen HFC unterwegs. Auf den AuswärtsBusfahrten übrigens ganz stilvoll mit einem Glas Sekt zur Begrüßung und fast immer auch mit einem von der Nestorin angeleierten „Kulturprogramm“. „Von nur Fußball wirste doch blöde”, sagt die geschichtsinteressierte Dame dazu. Überhaupt: Die Aktivitäten im und mit dem Fanclub sind Langners ganz persönlicher Jungbrunnen. „Die anderen sind ja alle jünger; da komme ich nicht auf solche Gedanken, die Weiber in meinem Alter eigentlich so haben müssten – Häkeln und Zipperlein bejammern und so.” Jahreskarte für Block 14 Zu ihrem 88. Wiegenfest Mitte Juni bekam Langner mit ihrer Geburtstagsgesellschaft eine exklusive Führung auf der Baustelle des neuen Stadions – zweifellos eine weitere Form der ganz besonderen Wertschätzung nach der 2003 verliehenen Ehrenmitgliedschaft. Von Vereinschef Michael Schädlich höchstselbst gab’s eine Jahreskarte für Block 14 im neuen „Erdgas Sportpark”. „Ich hoffe nur, in einer vorderen Reihe, denn die Netzhaut meiner Augen will nicht mehr ganz so gut”, sagt die Beschenkte. „Auch wenn ich am alten Wabbel gehangen habe, was logisch ist, wenn du da 50 Jahre lang hinrennst – ich freue mich auf die neue Arena”, erklärt Langner. Zudem gefällt ihr, dass ja die Umfassungsmauer als Erinnerung bestehen bleibt. „Zu meinem 100. Geburtstag soll der HFC mindestens 2. Bundesliga spielen”, wünscht sich die Hallenserin. Wenn sie dann immer noch allwöchentlich ihre 400 Schwimm-Meter im Stadtbad runterspulen könnte – umso besser. Das wäre dann noch so ein ganz spezieller Margot-Langner-Moment. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R


T H E M A D E S M O N AT S

Endlich Schluss mit den Provisorien

Der Architekt

Mirco Nitzschke ist Polizeiobermeister im m Revier Halle. Seit November 2009 ist derr 39-Jährige als so genannter „Szenekundigerr Beamter” in alle sicherheitsrelevanten Vorr-gänge rund um den Fußball in Halle und naa-mentlich den HFC einbezogen. Andreas Löfflerr sprach mit Nitzschke über die Probleme dess Kurt-Wabbel-Stadions und die Neuerungen im m „Erdgas-Sportpark“.

Stadtbad, Wasserturm Süd, Kurt-Wabbel-Stadion – seine Bauten prägen heute noch vielerorts das hallesche Stadtbild. Der Name des Stadtbaurats Wilhelm Jost steht für viele Gebäude in der Saalestadt. Am 2. November 1874 in Darmstadt geboren, studierte Jost Architektur und war zunächst in diversen Bauverwaltungen in Hessen tätig. Zahlreiche Neubauten, wie die Badekuranlage Bad Nauheim, tragen seine Handschrift. 1912 erhielt er die Berufung als Stadtbaurat in Halle und schuf in dieser Zeit zahlreiche Gebäude. Jost hatte dieses Amt bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1939 inne, bevor er am 6. Juni 1944 in Halle ASH starb. 1

Halles Fußball-Fans freuen sich auf das neue Stadion? Die Polizisten auch? Ja. Erstens, weil viele von uns selbst fußballbegeistert sind. Und zweitens, weil der Stadion-Neubau unsere Arbeit spürbar erleichtert. Inwiefern? Die Polizei war von Anfang an in den Planungs- und Bauprozess einbezogen und konnte dadurch gezielt auf die Umsetzung der Sicherheitserfordernisse Einfluss nehmen. Vereinfacht gesagt: Mit dem alten WabbelStadion ist auch die Zeit des Improvisierens vorbei. Wo früher Überwachungs- und Beobachtungskameras jedes Mal aufs Neue aufund abgebaut und verkabelt werden mussten, sind jetzt feste Geräte installiert. Statt mobiler Gewahrsamszellen in Fahrzeugen gibt es nunmehr direkt im Funktionsgebäude eingebaute Arrest-Zellen für etwaige Randalierer. Was ist noch neu? Durch so genannte Kugelkameras kann die Einsatzleitung den Blick auch nach außen ins Stadionumfeld richten, wo häufig größere Probleme auftreten als im Stadioninneren selbst. Auch die Kommunikationswege zwischen Polizei und der Security des Vereins sind viel weniger störanfällig. Ausschreitungen wie im Juni 2009, als beim letzten Saisonspiel gegen Plauen durch eine Fehlmeldung zu früh die Tore zum Innenraum geöffnet wurden und

Der „szenekundige Beamte“ Mirco Nitzschke vom Polizeirevier Halle

Gewalttäter aus dem HFC-Lager mit aus Werbebanden herausgebrochenen Holzlatten Jagd auf Gästefans und Polizisten machten, wird es definitiv nicht mehr geben. Zudem sind die Wege für die Einsatzkräfte optimiert worden: Falls es also wirklich in einem Block zu einer kritischen Situation kommen sollte, sind wir viel schneller dort als früher und können eingreifen. All das dient auch unserem Ansinnen, weniger demonstrative, und von manchem womöglich als martialisch empfundene Präsenz zeigen zu müssen. Alles paletti also? Gemach. Natürlich müssen sich auch unsere Abläufe in einem solchen Neubau erst einmal einspielen. Insofern sind wir ganz froh, dass die ganz große Herausforderung mit dem Heimspiel gegen den HFC-Erzrivalen 1. FC Magdeburg erst im April 2012 ansteht. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

Der Namensgeber Kurt Wabbel wurde am 13. März 1901 in Wörmlitz geboren. Der sportbegeisterte Mann engagiert sich als Gewerkschaftsfunktionär. Als Lokalpolitiker saß er von 1929 bis 1933 für die KPD als Verordneter im Stadtrat. Wegen „kommunistischer Betätigung“ wurde Wabbel 1933 verhaftet und in verschiedene Konzentrationslager deportiert. Im KZAußenlager Wernigerode starb er am 26. Mai 1944. Nach späteren Erkenntnissen, wurde Wabbel aber nicht von der SS ermordet, sondern wählte entweder den Freitod oder ist von Mithäftlingen getötet worden. 1 ASH

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ZEITZEUGE

KWS-Premiere als „Stift“ Hans Key war als Leichtathlet und Trainer im Kurt-Wabbel-Stadion aktiv und erforschte dessen Geschichte Nein, das mit dem Kinderwagen ging nun gar nicht an. Schauplatz Kurt-Wabbel-Stadion, Anfang der 60er Jahre: Weil er bei einer Übungseinheit seiner Leichtathleten das Gefährt mit dem Töchterchen nicht etwa auf Aschenbahn oder Traversen, sondern auf dem „heiligen“ Rasen der Fußballer geparkt hatte, zog sich Trainer Hans Key den Unmut von HFC-Coach Heinz Krügel zu. „Der hat richtig rumgebrüllt“, erinnert sich der heute 84-jährige Key. „Wir durften den grünen Teppich ja nicht einmal barfuß fürs Einlaufen nutzen.“ Die Anekdote illustriert: Fußball stand im 'KWS', wie die Arena vom Volksmund getauft wurde, stets an erster Stelle. Dass in dem Stadion auch Leichtathletikmeisterschaften, Boxkämpfe und Radrennen stattfanden, ist weniger bekannt.

Hans Key erzählt eine seiner vielen Anekdoten aus dem Wabbel-Stadion. (Fotos: Andreas Löffler)

Max Schmeling als Ehrengast Unser Zeitzeuge Hans Key hat all dies persönlich miterlebt. Seine Premiere in der von 1921 bis 1923 errichteten, wegen Geldproblemen aber erst 1936 vollendeten und eingeweihten Arena erlebte Key als „Stift“ Ende der 30er Jahre. 1941 wurde er in der damaligen „Horst-Wessel-Kampfbahn“ mitteldeutscher Gau-Meister im Weitsprung: „Die Leute riefen ,Key, Key!“ und schlossen Wetten ab, ob ich die Sieben-Meter-Marke übertreffe.“ Der große Satz glückte letzten Endes erst nach dem Krieg: 1948 sprang Key in Halles Stadion 7,02 Meter weit. Die seit 1945 nach dem halleschen Kommunisten Kurt Wabbel benannte Arena hatte sich da auch als Austragungsort von Radrennen und Boxduellen etabliert. Key spricht noch heute mit leuchtenden Augen von den Radbolzern Rudi Mirke und Hans Preiskeit („Das waren die Experten“) und von einem Faustkämpfer wie K. o.-König Dietrich Hucks. Im Sommer 1948 erlebten die Zuschauer im KWS sogar einen EM-Kampf zwischen „Bubi“ Scholz und Lokalmatador Gustav Eder. Ehrengast und Kampfrichter war Deutschlands Box-Legende Max Schmeling. Und natürlich gab’s Fußball satt: „Nach 1945 sind wir jeden Sonntag über Passendorfer Wiesen und Pulverweiden ins ,Wabbel’ gewandert und haben mit Ostzonenmeister Freiimfelde mitgefiebert.“, erzählt Key.

Hausmeister als gute Seele Übrigens – trotz der eingangs geschilderten Begebenheit: Es gab durchaus friedliche Koexistenz von Fußballern und Leichtathleten im KWS. Einige Zeit machte der inzwischen als Trainer arbeitende Hans Key mit Sprint-, Reaktions- und Konditionsübungen sogar die HFC-Kicker um Urbanczyk, Bransch und Co. fit. Traten Probleme auf, glättete der langjährige Hausmeister Otto Schmidt die Wogen. „Das ,Schmidtchen’ war sowieso eine ganz gute Seele. Als ich in den Sechzigern mein Haus baute und eine Schubkarre brauchte, hat er mir zugezwinkert, da hinten stehen welche und ich gucke mal weg“, erinnert sich Key mit verschwörerischer Miene. Als er 1971 mit seiner Frau bei einer jugendpolitischen Veranstaltung im KWS gelandet und „fast zerdrückt worden“ war, endeten Keys Stadion-Besuche abrupt. Rock-Konzerte und eine Tragödie So erlebte Key nicht die Europapokalpartien des HFC gegen PSV Eindhoven (1971) und Torpedo Moskau (1991), sah keines der fünf DDRFußball-Länderspiele, verpasste ebenfalls Open-Air-Konzerte wie jene von Rod Stewart und Joe Cocker (1995), musste aber auch nicht die Fallschirm-Tragödie im September 1997 miterleben, als beim Lokalderby gegen den VfL 1996 ein Springer in die wartende Menge vor dem Stadion stürzte und drei Menschen mit in den Tod riss. Am Wohl und Wehe des Wabbel nahm Key jedoch auch aus der Distanz weiter regen Anteil. 2002 trug er mit Rolf Riemer, Manfred Müller und Günter Weber eine detaillierte Chronik des KWS zusammen (Foto). Und das Eröffnungsspiel in der nun zum „Erdgas Sportpark“ umgebauten Arena am 20. September gegen den Hamburger SV lässt sich Key auf keinen Fall entgehen. Einen Kinderwagen wird der Senior dann ganz bestimmt nicht dabei haben. Aber bei der Taufe des neuen Stadions Pate zu stehen – das hat doch auch was. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R


P O RT R ÄT

Klaus „Banne” Urbanczyk Fußball begleitete den heute 71-Jährigen sein Leben lang – in guten wie in schlechten Zeiten

Er ist Halles Fußball-Urgestein. 250 Oberliga-Einsätze für den HFC sowie 34 Länderspiele stehen zu Buche. Er war der Mann, der 1964 bei Olympia im Spiel um Bronze verletzt zuschauen musste und von Vertreter Peter Rock dennoch die Medaille erhielt. Er war der Held von Eindhoven, als er 1971 am Vorabend eines Europapokalspiels bei einem Hotelbrand mehrere Menschen rettete. Und er arbeitete erfolgreich als Trainer, schrammte 1995 mit seinem letzten Team FSV Altmark Stendal haarscharf am DFB-Pokal-Halbfinale vorbei. Über „Banne” glaubt man alles zu wissen. Höchste Zeit also, sich einmal gezielt dem Menschen hinter dem Fußballer zu nähern.

Was einen an dem heute 71-Jährigen beeindruckt, ist die unglaubliche Willensstärke, die sich durch seinen Lebensweg zieht. Wer sich in einer Zeit, als High-Tech-Chirurgie und Kreuzband-Plastiken noch nicht erfunden waren, nach einem Knie-„Totalschaden” und fast anderthalbjähriger Zwangspause in Vereins- und später sogar Nationalmannschaft zurückkämpft, muss aus ganz besonderem Holz geschnitzt sein. „In meiner Kindheit haben wir am Harz in Halles Innenstadt gewohnt, einem Viertel, wo es voll zur Sache ging. Unsere Mutter war alleinerziehend und berufstätig, so dass meine Brüder und ich beizeiten lernten, uns durchzubeißen”, erzählt „Banne” von seiner frühen Prägung. Stehaufmännchen an der Grenze zur Unvernunft Als Erwachsener bleibt er hart gegen sich selbst, mitunter bis an die Grenze zur Unvernunft: „Ich habe auch mal mit fünf gebrochenen Rippen gespielt. Wenn die sich in die Lunge bohren, liegst du da und bist du tot.” 1971 bei der Brandkatastrophe von Eindhoven, wo er mehrere Menschen ins Freie rettete, war nach einem Sprung in acht Meter Tiefe „nüscht mehr janz“ in Urbanczyks Gliedmaßen. Den linken Arm hatte er sich beim Zerschlagen von Fenstern zudem aufgeschnitten, sogar die Amputation drohte. Doch auch hier funktionierte „Bannes“ Stehaufmännchen-Methode: „Ich hatte mir geschworen, dass ich meine Laufbahn auf dem Sportplatz beende – und mit einer guten Leistung” Im Mai 1972 wurde er nach seinem Einsatz gegen Union Berlin (5:1) mit stehenden Ovationen und „Banne”-Sprechchören verabschiedet. Ein Kampf auf verlorenem Posten Einen Kämpfer wie ihn musste es daher besonders hart ankommen, dass man auch in Duelle gezwungen werden kann, in denen man irgendwann machtlos ist: Ende der neunziger Jahre erkrankte Urbanczyks Enkel Christopher an Leukämie und starb, nachdem er vier Jahre gekämpft hatte „wie ein Löwe”, im Sommer 2001 im Alter von gerade einmal zwölfeinhalb Jahren. Im Grunde ist Urbanczyk noch heute fassungslos darüber: „Wie kann das sein, dass ein Opa am Grab seines Enkels steht? Nehmt mich, legt mich statt ihm da hinein, habe ich gedacht.” Es ist sehr berührend mitzuerleben, wie die Stimme des sonst so resolut, zuweilen fast hemdsärmelig auftretenden Mannes stockt, als er eines der zahlreichen Erinnerungsfotos mit Christopher in die Hand

Klaus Urbanczyk in seinem Hobby-Keller vor dem Foto seines verstorbenen Enkels Christopher. (Foto: Andreas Löffler)

nimmt. Noch heute geht er jeden, wirklich jeden Tag auf den Friedhof – „da muss sonst was passieren, dass einmal nicht”. Der Kampf um und mit Christopher, die Trauer über den Verlust – sechs Jahre hat sich „Banne” mehr oder minder von der Außenwelt abgeschottet. Bis Detlef Schößler HFC-Cheftrainer wurde und dieser seinen ehemaligen Lehrmeister bat, bei Spielbeobachtungen mitzuhelfen. „Eigentlich war ich ganz froh, dass was passierte und ich aus meiner Lethargie gerissen wurde“, sagt „Banne”, der seit 2007 auch ganz offiziell „Chef-Scout” des HFC ist. Vor allem aber ist Urbanczyk ein absoluter Familienmensch: „Bin ich immer schon gewesen, aber durch die Tragödie um Christopher sind wir noch enger zusammengerückt.” Getreu dem Motto „Rentner haben niemals Zeit” erledigt er Besorgungen, packt hier mit an, hilft dort mit aus, pflegt den Kontakt zu seinen Kindern und deren Familien. „Wenn meine Frau Karin hier niest, ruft gleich unsere Tochter aus Wallwitz an und wünscht ,Gesundheit, Mutti!’, umschreibt „Banne” augenzwinA N D R E A S LÖ F F L E R kernd den außergewöhnlichen Zusammenhalt. 1

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G E N US S & S T I L

Hans-Jürgen Pietsch empfiehlt Domaine du Parandou

In vite vita Fünf hallesche Weinfreunde empfehlen ihren Lieblingswein für den goldenen Herbst, denn wie eine alte Weinweisheit besagt: „Belehrt von Silvaner und Merlot, ein jeder Tag ganz ohne Wein ist ein Gesundheitsrisiko.“ Im Weinstock ist st Leben. eben.

Klaus Epperlein empfiehlt hllt Weißburgunder QbA trocken Als Hochschullehrer am Mitteldeutschen Weininseiniins nstitut in Köthen kennt sich Klaus Epperlein bestens besttenss aus in Sachen Wein. Der 58-Jährige hat wegen gen der zahlreichen Projekte mit den Winzern ein in eigee nes Büro in Freyburg, eine Außenstelle sozusagen. zusagen Der Weißburgunder gehört zu seinen Lieblingen. „Der er erzielt immer gute Ergebnisse, auch wenn die Witterung ung mal nicht so gut war“, sagt der Hallenser. Weißburgunder sei bei b i den Saale-Unstrut-Weinen immer die erste Wahl.

„Im Vordergrund steht der individuelle Geschmack“, sagt Hans-Jürgen Pietsch, Chef der einzigen Vinothek in Halle, der Villa del Vino. „Man sollte sich nicht beirren lassen von extravaganten Namen, Etiketten oder Preisen.“ Gern besucht der 65-Jährige die Winzer, deren Weine er im Angebot hat, persönlich. So unter anderem die in Frankreich, denn das Land d ge gehört laut Pietsch mit zu den bedeutendsten tends sten Weinregionen nregionen Europas. Europa 2010 war er aufgrund einer Empfehlung Emp mpfehlun in der Provence und lernte dort rt den empfohlenen e Domaine du Parandou u kennen. ken Pietsch war begeistert und nd zögerte z keinen Moment. In der hoch prämierten Jahrgang: 2009 Flasche stecken MerkRegion/Winzer: Orange, Provence (Frankreich)/ male von einem großen m Earl Denis Grangeon Wei Wein: intensives Rot, tiefVerkostungsnotiz: Farbe: intensives Rot gründ gründig kräftige Aromen, Nase: kräftiges Aroma von eine ei ine sich sic langsam entroten Früchten und Konfitüre Geschmack: wic ckelnde Süßlichkeit mit wickelnde trocken sorgfältig sor rgfältig gebundenen ge TanPreis: 9,95 Euro Zu erwerben in der Villa del Vino, ninen nin nen und ein langes Finale. Ankerstraße 15, 06108 Halle

Jahrgang: 2010 Region/Winzer: Saale-Unstrut, Winzervereinigung Freyburg Verkostungsnotiz: Farbe: grünlich-gelb Nase: Apfel, Birne, Mango Geschmack: trocken, fruchtig Preis: 5,50 Euro Zu erwerben in der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut, Querfurter Str. 10, 06632 Freyburg oder im Onlineshop von www.winzervereinigung-freyburg.de


G E N US S & S T I L

Jahrgang: 2008 Region/Winzer: Toskana, Castello Banfi Verkostungsnotiz: Farbe: tiefes Rubinrot Nase: Veilchen Geschmack: fruchtig, nach Pflaume und Kirsche, wirkt sehr harmonisch, kein „Vorspiel“ sondern ein Rotg weingenuss der ggehobenen AArt Pre reeis: ss: 144 Eu EEuro Preis: Zuu eerwerben rwe be rwer bben en inn dder err Villa Villa illlla ddel VVino ino no, An AAnkerstraße kers kker eers rrsstraß raß ra aße 15 5, 06 006108 610 108 088 Ha H Vino, 15, Halle

Daniel Ackermann nde de er empfiehlt Grauburgunder – Kaatschener Dachsberg berg g QbA trocken Es ist schwer vorstellbar, aber Daniel el Ackermann hat eine visuelle Weinverkostung – im Internet. Auf www.aromicon.com werden die Aromen von mehr als 10 000 Weinen multimedial dargestellt. Ursprünglich als Teil seiner Diplomarbeit an der Burg ist die Website nun Teil der gemeinsam mit dem Ingenieur Alf Jahn gegründeten Firma. Ackermann hält die Weine vom Winzerhof Gussek für „einfach lecker“. Hier merke man die Liebe zum Winzerhandwerk in jedem Tropfen, erzählt der Hallenser. „Ich empfehle die Spätlese, weil sie durch die Barrique-Reife einen feinen Charakter von Karamell erhalten hat. Die Flasche einmal geöffnet, überlebt diese den gemütlichen Abend daheim sicher nicht. Der Wein paßt wunderbar zu süß-sauren Salaten oder zu süßen Dessertspeisen.“

Jahrgang: 2009 Region/Winzer: Saale-Unstrut, Winzerhof Gussek Verkostungsnotiz: Farbe: hellgelb Nase: Honig, Pfirsich, Quitte, Birne Geschmack: trocken, leicht karamellig Preis: 18 Euro Zu erwerben auf www.aromicon.com oder im Weingut Winzerhof Gussek, Kösener Straße 66, 06618 Naumburg oder im onlineshop von www.winzerhof-gussek.de

W I N Z E RV E R A N S TA LT U N G E N IM SEPTEMBER: 2.9. bis 4.9.

Winzerfest Höhnstedt, Weinfest Burgwerben, Weinfest Nebra 3.9. & 4.9. Weinfest Kaatschen 9.9. bis 11.9.    Winzerfest Freyburg 10.9. Große Burgunderprobe auf dem Weingut Pawis 16.9. „Mit den Sternen trinken“, in der Villa del Vino 17.9. Federweißerfest im Hof Gussek 18.09. & 19.09. Weinfest Karsdorf

Torsten Friedemann empfiehlt Rosso di Montalcino Torsten Friedemann war gerade erst für drei Wochen in der Toskana. In dem italienischen Weinanbaugebiet gibt es viele kleine Weingüter, in denen der 40-Jährige gern persönlich einen Wein verkostet. Den Rosso di Montalcino hat Friedemann aber in einem alten Cafe in Montalcino auf der Piazza del Popolo entdeckt. Der Wein ist der jüngere Bruder eines der besten italienischen Weine, dem Brunello di Montalcino, der in guten Jahrgängen selten unter 40 Euro zu erhalten ist. „Trotz der Lagerung im Barrique-Faß hat er für mich einen eher ‚weichen‘ Geschmack und wird daher auch von Freunden nicht so kräftiger Rotweine als angenehm empfunden“, erzählt der Vertriebsleiter der EVH. Er passe wunderbar zu typisch toskanischen Gerichten, wie zum Beispiel einer Pasta mit Wildschweinsoße, oder kann einfach nur zu einem Stück Peccorino (Schafskäse) genossen werden.

Jens Liebezeit empfiehlt Grünen Silvaner Als Chef vom Mönchshof, dem traditionellem m Restaurant am Hallmarkt, richtet sich Jens Liebezeit gern nach seinen Gästen. 70 bis ngrei80 Prozent bestellen aus seiner umfangreichen Karte Wein aus der Region. Der Grüne erSilvaner sei ein leichter, frischer EinsteigerWeißwein, den man gut zum Essen oder davor trinken kann, erzählt Liebezeit. Der 46-Jährige hat den Winzer in Freyburg jüngst besucht und sagt aus eigener Erfahrung: „Man muss schnell sein mitt der Weinbestellung. Pawis liefert bis ins Bundeskanzleramt.“

Jahrgang: 2010 Region/Winzer: Saale-Unstrut, Bernhard Pawis Verkostungsnotiz: Farbe: hellgelb Nase: duftig, gelber Apfel, Birne, Banane Geschmack: trocken, frische Säure Preis: 7 Euro Zu erwerben im Weingut Bernard Pawis, Auf dem Gut 2, 06632 Zscheiplitz oder im Onlineshop von www.weingut-pawis.de

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KALENDER

Donnerstag

Z AC H O W-T I P P

1. K I NO Lux Puschkino 17.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 + 21.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Kung Fu Panda 2 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Mein bester Feind Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Kino-Abend: Bud Spencer/Terence Hill - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

Eine Frau und die Männer Wenn es eine Frau auf Halles Bühnen gibt, die sich mit Männern und der Suche nach dem richtigen Exemplar fürs Leben auskennt, dann ist es wohl Andrea Ummenberger. Unlängst war sie in ihrem Solostück „Passwort: Glueck“ zu sehen. In der „Schauburg“ werden im September zusätzlich ihre Sommerstücke aus den vergangenen Jahren „Einen Mann kann ich mir nicht leisten“ und „Süden ist überall“ auf die Bühne gebracht. Allen, die die Österreicherin bis jetzt verpasst haben, bietet sich so die Möglichkeit, Andrea Ummenberger bei ihrem humorvollen Blick auf die Partnersuche zu begleiten. Karten für die drei Vorstellungen können dabei zu einem „All-inclusive-Urlaubs-Preis“ erworben werden. : vom 7. bis 9. September, jeweils 20.30 Uhr, Schauburg

S H OW

SCHERBEkontraBASS Wenn ein klassischer Kontrabassist auf eine echte „Scherbe“ trifft, dann steht ein zünftiger Rio Reiser-Abend bevor. Das Duo bestehend aus Akki Schulz und dem ehemaligen Gitarristen von „Ton Steine Scherben“ Marius del Mestre singt aber nicht nur bekannte Rio Reiser-Songs. : 4. September, Schauburg, 20 Uhr

FEST

KU LT U R Schauburg 20.30 Uhr Geld, Ruhm und Liebe - mit dem Quotentrio

LIVE Café Brohmers 21.00 Uhr Django Lassi (Berlin) Objekt 5 21.00 Uhr Yellow Umbrella (dd) Reggae & Ska für Mädchen und Jungs

S O NS T Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Ölmalstudio für Fortgeschrittene Bildungs- und Technologiezentrum 9.00 Uhr DRK-Blutspende EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Leipziger Messe GmbH - Leipzig 18.00 Uhr Rundgang: Kunst auf dem Leipziger Messegelände - Foyer des Verwaltungsgebäudes

: 9. bis 12. September, Freyburg

SONST EissportHalle 23.00 Uhr Romantischer Mitternachtseislauf Hauptbahnhof World Press Photo Ausstellung Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 19.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer (mit Musik) Grundschule - Nauendorf 15.30 Uhr DRK-Blutspende

Sonnabend

3. K I NO CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Mein Freund Knerten 17.00 + 23.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 + 21.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Kung Fu Panda 2 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Mein bester Feind Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

Freitag

2. K I NO Lux Puschkino 17.00 + 23.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 + 21.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Kung Fu Panda 2 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Mein bester Feind Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

KU LT U R

Winzerfest „Wein und Weinkultur“ – so lautet das diesjährige Motto des Winzerfestes im Weinanbaugebiet Freyburg. Die Besucher erwartet unter anderem das „Saale-Unstrut-Weindorf“ auf dem Marktplatz, der historische Festumzug und mehr als 70 weitere Veranstaltungen für die ganze Familie.

Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne Live: Taylor & Sorge - Blues

Erlebnisrestaurant Zu Marleen 20.30 Uhr Glamour Girls Travestierevue neues theater - Hof 20.30 Uhr Die 39 Stufen Schauburg 20.30 Uhr Anbaden Stiftung Moritzburg - Hof 19.30 Uhr Macbeth - Oper von Giuseppe Verdi nach William Shakespeare Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - Theaterkomödie

KU LT UR neues theater - Hof 20.30 Uhr Die 39 Stufen Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Musical von Karel Svoboda Peißnitzhaus 16.00 Uhr Puppentheater: Aschenputtel Schauburg 20.30 Uhr Frau Klein auf Touren Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - Theaterkomödie

LIVE Händel-Haus - Hof 20.00 Uhr Jazz-Sommer: Low Budget

LIVE Schloss Dieskau - Dieskau 21.00 Uhr Thomas Stelzer & The Farmer's Breakfast Country Band

TANZ Maritim Hotel 20.30 Uhr Tanz in der Schirokko Bar


KALENDER

SON ST Ferropolis - Gräfenhainichen 19.00 Uhr Pyro Games Am Steintor - Brunnen 16.00 Uhr Rundgang: Mein kleiner grüner Kaktus ... - mit StattReisen Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hanseringpassage 10.00 Uhr Flodders Flohmarkt Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Kletterwald „Schwindelfrei” 20.00 Uhr Nachtklettern Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung Museum Bernhard Brühl - Landsberg 14.00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung „Mein Blick auf meine Stadt - Landsberg kreativ, Teil III” e-on Kraftwerk Schkopau - Schkopau 10.00 Uhr Tag der offenen Tür

Sonntag

4. KI N O CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Mein Freund Knerten 17.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 + 21.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Kung Fu Panda 2 16.00 + 20.15 Uhr Mein bester Feind 18.00 Uhr Im Bazar der Geschlechter Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

KU LT U R neues theater 11.00 Uhr Matinee vor der Premiere: Große Freiheit Nr 51 - Eintritt frei Stiftung Moritzburg - Hof 19.30 Uhr Macbeth - Oper von Giuseppe Verdi nach William Shakespeare Turm 19.30 Uhr Poetry Slam Spezial - Patrick Salmen live Villa del Vino - Packhof 16.00 Uhr Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - Theaterkomödie

LI VE jazzflag 17.00 Uhr Spirit - Hänschen klein - Lieder zum Thema Kindheit und Erwachsenwerden Kongress- und Kulturzentrum 16.00 Uhr Staatskapelle Halle - 1. Klassisches Erbe Objekt 5 20.00 Uhr Patricia Kelly - Songs & Stories Peißnitzhaus 16.00 Uhr The Angel Band - Schönster Bluegrass aus Halle Schauburg 16.30 Uhr The Greenhorns 20.00 Uhr ScherbeKontraBass

Templerkapelle - Mücheln 15.30 Uhr Templersommer 2011: Don't go slow - Kammerfolk

SONST Ferropolis - Gräfenhainichen 21.00 Uhr Ferropolis underwater - Das interaktive Multimediaspektake Falken Field 15.00 Uhr Halle Falken : Berlin Bullets Football Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 15.00 Uhr Spielenachmittag: Wir spielen Dame 18.00 Uhr Hörspiel auf Verlangen - Live von der Insel und auf Radio Corax 95,9 Mhz Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

5.

KU LT U R Steintor-Varieté 21.00 Uhr Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden Zentralbibliothek 19.30 Uhr Vortrag: Die Heinrich HeineDenkmäler in Halle im europäischen Kontext

LIVE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Jam-Session - Eintritt frei

S O NS T Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Renaissancet Mittel-alter Tanzgruppe EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Gruner lädt ein! - Lesung Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

7.

K IN O Lux Puschkino 17.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 + 21.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Kung Fu Panda 2 18.00 + 22.30 Uhr Mein bester Feind 20.00 Uhr globale in Halle: Home Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

KU LTU R Steintor-Varieté 18.30 Uhr Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden

L IV E Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session auf der Saitenbühne - Eintritt frei

SONST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Markt-Wirtschaft 18.00 Uhr Dart- und Kickerspielen mit Zielwhisky Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

6. K IN O Lux Puschkino 17.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 + 21.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Kung Fu Panda 2 18.00 Uhr Im Bazar der Geschlechter 20.15 + 22.15 Uhr Mein bester Feind Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

K I NO CinemaxX Halle 20.00 Uhr MaxXimum-3D-Preview: Conan, der Barbar 20.00 Uhr Ladies Night mit Preview: Freunde mit gewissen Vorzügen - inkl. 1 Heft Gala & 1 Fl. Piccolo Jules Mumm Lux Puschkino 17.00 Uhr Midnight in Paris 19.00 Uhr Glanz und Elend einer Legende - Das Solbad Wittekind in Halle - mit anschl. Gespräch 21.30 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Kung Fu Panda 2 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Mein bester Feind The Light Cinema 20.30 Uhr Udo Lindenberg: Live (MTV Unplugged) Zazie 21.00 Uhr Belgrad Radio Taxi

KU LT U R Schauburg 20.30 Uhr Einen Mann kann ich mir nicht leisten

LIVE Händel-Haus 19.30 Uhr Händels Schätze - Musik im Dialog - Die englische Barockoboe Kunstforum Halle 19.00 Uhr Klavierkonzert „Alles was gut, ächt und schön ist - Eine Betrachtung: Mozart.” - mit Maria-Clara Thiele Objekt 5 21.00 Uhr Wax Mannequin (can)

TANZ Schauburg 15.00 Uhr Senioren-Tanz-Tee mit 2Plus

S O NS T Buchhandlung Jacobi & Müller 19.30 Uhr Lesung: Thomas Fritz „Blick und Beute” Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme

Marktplatz - Stadthaus 14.00 Uhr Rundfahrt mit dem OldtimerBus Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Schloss Ostrau - Ostrau 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Donnerstag

8. K I NO BeL ETAGE 19.00 Uhr Beginners 21.00 Uhr The Tree of Life Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Cairo Time 21.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 18.00 + 20.15 Uhr Le Havre 22.15 Uhr I'm Still Here Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Kinoabend: Von Göttern und Menschen - Walhalla - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

KU LT UR Schauburg 20.30 Uhr Süden ist überall

LIVE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan-SongSalong-Liedermachersession Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier 19.30 Uhr ... ein Schrei sucht den Himmel

SONST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Ölmalstudio für Fortgeschrittene EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Galerie „gernegross” 20.00 Uhr Vernissage: Nackt ist keine Tatsache - Gemeinschafstausstellung zum Thema Akt Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Freitag

9. K I NO BeL ETAGE 19.00 Uhr Beginners Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Cairo Time 21.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Le Havre Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

KU LT UR Erlebnisrestaurant Zu Marleen 20.30 Uhr Jani Show - Travestieshow

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KALENDER

Peißnitzhaus 18.00 Uhr Zirkus Klatschmohn zeigt sein Tourneeprogramm Schauburg 20.30 Uhr Passwort:glueck Stiftung Moritzburg - Hof 20.00 Uhr Carmina burana - Ballett von Ralf Rossa, Musik von Carl Orff Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - Theaterkomödie

LI VE Café Brohmers 21.00 Uhr Luca Burkhalter (Zürich) Objekt 5 21.00 Uhr Engerling (bln) Steintor-Varieté 20.00 Uhr Jule Neigel

TA N Z Rollercafé 21.00 Uhr Endless Summer

SON ST EissportHalle 23.00 Uhr Romantischer Mitternachtseislauf Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Sonnabend

10. KI N O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Kung Fu Panda 2 17.00 + 19.00 Uhr Cairo Time 21.00 + 23.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 18.00 + 20.15 Uhr Le Havre 22.15 Uhr I'm Still Here Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

KU LT U R neues theater 19.00 Uhr Große Freiheit Nr 51 Puppentheater 16.00 Uhr Der erste Traum des Leuchtturmwärters Schauburg 20.30 Uhr Rosen für die Damen (Das Quotentrio) Stiftung Moritzburg - Hof 20.00 Uhr Carmina burana - Ballett von Ralf Rossa, Musik von Carl Orff

Oper Halle 15.00 Uhr Spielzeiteröffnung mit der Staatskapelle Halle Petruskirche Kröllwitz 15.30 Uhr Leipziger Vocalensemble Steintor-Varieté 20.00 Uhr Phillip Boa - Support Act: Joy Division und The Invincible Spirit

TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr Gaynight Halle Diebels am Händelhaus 20.00 Uhr Karaoke Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr „This is Spinal Tap”-Abend Eintritt frei Studio Halle 22.00 Uhr Ü30 Nightfever Kulturfabrik - Merseburg 18.00 Uhr Denkmalhofparty

SONST Falken Field 15.00 Uhr Halle Falken : Eberswalde Warriors - Football Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 9.00 Uhr Antik und Trödel Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn Neustadt Centrum 10.00 Uhr 18. Neustadt Sommerfest - + auf dem Stadtplatz Oper Halle - Vorplatz 10.00 Uhr Was passiert zur Kinderstadt 2012? - Bau- und Spielaktionen und Infos zur Kinderstadt „Halle an Salle” Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Ziegelwiese 14.00 Uhr Fontänenfest - Motto „Theater und Musik an der Fontäne” Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung 19.30 Uhr Lesung: „So frivol ist mir's am Abend”- Erotisches zur Nacht, Teil III Flugplatz Oppin - Oppin 11.00 Uhr Flugplatzfest Naturbad „Friedrichsbad” - Zwintschöna 14.00 Uhr Sommerfest des Physio-Gym Diana Heine - auch für Nichtmitglieder!

Sonntag

11.

LI VE Kirche Gollma - Gollma 17.00 Uhr 5. Musiksommer Gollma: Cantemus aus Gollma, Frauenchor Landsberg, Chöre aus Kütten & Peißen & der A-CapellaChor Halle Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne: Wolle & Friends Blues aus Wittenberg neues theater - Saal 21.30 Uhr Falkenberg - Das GeburtstagsKonzert mit neuem Album „Hautlos” Objekt 5 21.00 Uhr MissinCat (bln)

K IN O BeL ETAGE 19.00 Uhr Beginners 21.00 Uhr The Tree of Life CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Kung Fu Panda 2 17.00 + 19.00 Uhr Cairo Time 21.00 Uhr Mein bester Feind

Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 16.00 Uhr Soul Boy - UNICEF-BenefizVeranstaltung 18.00 + 20.15 Uhr Le Havre 22.15 Uhr I'm Still Here Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

KU LT U R neues theater 12.00 Uhr Die Weber und Die fabelhafte Familie Baader - Matinée vor der Premiere, Eintritt frei 19.30 Uhr Große Freiheit Nr 51 Oper Halle 11.00 Uhr Einführungsmatinee zu „Die Walküre” Schauburg 19.30 Uhr Kabarett Sonntag mit Die Kiebitze und de Schnatzjer Stiftung Moritzburg - Hof 20.00 Uhr Carmina burana - Ballett von Ralf Rossa, Musik von Carl Orff

LIVE Händel-Haus 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - Kammermusik Peißnitzhaus 14.00 Uhr Erstes Hallesches Bandonionorchester 16.00 Uhr Andreas Kuemmert (Liedermacher) Schauburg 17.30 Uhr The Greenhorns Templerkapelle - Mücheln 15.30 Uhr Templersommer 2011: „Malou” - Andrea Zöllner & Holger Gottwald - englische, französische, spanische & deutsche Lieder & Chansons

S O NS T Kirche Gollma - Gollma 11.00 Uhr 5. Musiksommer Gollma: Vernissage zur Fotoausstellung mit MariaClara Thiele (Fotos und Klavier) 17.00 Uhr 5. Musiksommer Gollma: Orgelkonzert mit Dieter Westenhöfer aus Dresden Franckesche Stiftungen 10.00 + 14.00 Uhr Tag des offenen Denkmals: Führung durch den Lindenhof, die Kunst - und Naturalienkammer und die barocke Kulissenbibliothek 12.00 Uhr Tag des offenen Denkmals: Führung über die Baustelle des historischen Back- und Brauhauses 15.00 + 16.00 Uhr Tag des offenen Denkmals: Führung über die Baustelle des neuen Gebäudes für die Kulturstiftung des Bundes am Franckeplatz 15.00 Uhr Tag des offenen Denkmals: Familienprogramm - bei den Sanierungen sind bauliche Schätze wieder zum Vorschein gekommen Halle Messe 9.00 Uhr Antik und Trödel Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Lutherplatz 10.00 Uhr Familienfest - 20 Jahre Stadtwerke Schauburg 15.00 Uhr Lesung: Brunhildes Hüften 23.50 Uhr Mitternachtsführung zum Tag des offenen Denkmals Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Yogaschule „Lebendige Stille” 14.00 Uhr Eröffnunsfeier für die neuen Räume der Yogaschule „Lebendige Stille” in der Robert-Blum-Straße Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 10.00 Uhr Tag des offenen Denkmals 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

12. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr The Tree of Life 21.00 Uhr Beginners Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Mein bester Feind 19.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 18.00 + 22.15 Uhr Le Havre 20.15 Uhr Die Hall-Rolle II Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

KU LT UR Puppentheater 10.00 Uhr Der erste Traum des Leuchtturmwärters

SONST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Freiwillige Feuerwehr Halle-Kanena 16.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Landesverwaltungsamt Halle 9.00 Uhr DRK-Blutspende - in der ErnstKamieth-Straße Markt-Wirtschaft 18.00 Uhr Dart- und Kickerspielen mit Zielwhisky Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Universitätssporthalle 16.00 Uhr Wildcats : SVG Celle - Handball

Dienstag

13. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr The Tree of Life 21.00 Uhr Beginners Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Mein bester Feind 19.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 18.00 + 20.15 Uhr Le Havre 22.15 Uhr I'm Still Here The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückstreff: Pippa Lee Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

LIVE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Acoustic-Session - Eintritt frei

SONST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Renaissancet Mittel-alter Tanzgruppe EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme


KALENDER

Mojo Bluesbar 20.00 Uhr NEU: ppt - Promis im privaten Talk - Matthias Brenner(nt-Halle), Dr. Brocks Couchgespräche Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

14. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr The Tree of Life 21.00 Uhr Beginners CinemaxX Halle 20.00 Uhr Ladies Night mit Preview: Männerherzen 2 - inkl. 1 Heft Gala & 1 Fl. Piccolo Jules Mumm 20.30 Uhr Männerabend mit Preview: Colombiana - inkl. „2 für 1” Biercoupon & 1 Heft Mind Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Mein bester Feind 19.00 Uhr Cairo Time Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 18.00 Uhr I'm Still Here 20.15 + 22.15 Uhr Le Havre The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückstreff: Pippa Lee 19.00 Uhr Oper Live im Kino: Der Barbier von Sevilla 20.30 Uhr Lipstick Night: Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe Zazie 21.00 Uhr The Tree of Life (OmU)

KU LT U R Schauburg 20.00 Uhr Schnittmenge A4telB Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen Turm 19.30 Uhr Poetry Slam Spezial - Andy Strauss ist „Der kleine Junkie Nimmerplatt” Villa del Vino - Packhof 19.30 Uhr „Ich sags gleich - Ich wars nicht!”

SON ST Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mitteldeutsches Multimediazentrum 13.30 Uhr forward2business - Kongress Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Stadthaus (alte Schule) - Löbejün 16.00 Uhr DRK-Blutspende

Donnerstag

15. KI N O BeL ETAGE 19.00 Uhr Beginners 21.00 Uhr The Tree of Life Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Le Havre 19.00 Uhr Mein bester Feind

Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 Uhr Nichts zu verzollen 20.15 + 22.30 Uhr Blue Valentine Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Kino-Abend: Mel Brooks - Mein Name ist Fronkenstien - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

KU LTU R neues theater 20.00 Uhr Die fabelhafte Familie Baader Premiere Schauburg 20.00 Uhr Schnittmenge A4telB Gewandhaus zu Leipzig - Leipzig 20.00 Uhr Rene Marik - Kaspar Pop

L IV E Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan-Blues-Session Objekt 5 21.00 Uhr Günter Baby Sommer mit dem Jazz Trio - French Connection

HalplusCafé für aktive Senioren 21. September 2011, 15.30 -17.30 Uhr in der Bornknechtstraße 5 Thema: Vermeidung von Gerüchen Anmeldung unter (0345) 581 - 24 80

SONST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Ölmalstudio für Fortgeschrittene EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mitteldeutsches Multimediazentrum 9.30 Uhr forward2business - Kongress Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Ulrich Medienwelt 19.00 Uhr Lesung: Mathias Wedel - „Was wäre, wenn...” Gymnasium Landsberg - Landsberg 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Freitag

www.evh.de

Kammermusik genießen!

16.

Stunde der Musik im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen

Donnerstag, 13.10., 19.30 Uhr

K IN O BeL ETAGE 19.00 Uhr Beginners 21.00 Uhr The Tree of Life Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Le Havre 19.00 + 23.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 Uhr Nichts zu verzollen 20.15 + 22.30 Uhr Blue Valentine Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

KU LTU R Erlebnisrestaurant Zu Marleen 20.30 Uhr Jani Show - Travestieshow neues theater 19.30 Uhr Die Weber - Premiere - 18.45 Uhr Stückeinführung im Saal-Foyer Puppentheater 20.30 Uhr Wie es euch gefällt - Von William Shakespeare Schauburg 20.30 Uhr Laylines Villa del Vino - Packhof 19.00 Uhr Krebs, Löwe, Jungfrau & Co. Mit den Sternen trinken - Weingenuss und Astrologie - eine Verkostung mit Augenzwinkern

SONST EissportHalle 23.00 Uhr Romantischer Mitternachtseislauf

Kundencenter: Bornknechtstraße 5, 06108 Halle

Natalia Gutman – Violoncello Elisso Virsaladze – Klavier spielen F. Mendelssohn Bartholdy, B. Britten & S. Rachmaninow

Foto: Werner Ziegler

Fordern Sie jetzt die neue Programmvorschau 2011/12 an: 0345 / 560 30 41 KAHellmann@aol.com

Holiday-Paket Beim Kauf eines gebrauchten Mazda 6 erhalten Sie gratis dazu dazu:: 1 Trägerkombination • 1 Zelt 2 Fahrräder • 2 Schlafsäcke

Milchstraße 136 06132 Halle Tel. (0345) 7 75 84 75 www.rottorf.de

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KALENDER

Z AC H O W-T I P P

Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 19.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer (mit Musik)

Sonnabend

17. K I NO

Neues aus dem alten Halle Die erste Auflage der „HallRolle“ war ein riesiger Erfolg. Vor sieben Jahren schufen die „Bürgerstiftung Halle“ und das Luxkino im Zusammenwirken mit Hallensern einen Film über die Vergangenheit Halles. Jetzt ist die HallRolle zurück, und es gibt neue alte Eindrücke der Saalestadt zu erleben. Sechs Jahrzehnte umspannt der zweite Teil, entstanden aus Aufnahmen verschiedener Filmer und Hobbyfilmer. So unterschiedlich die Blickwinkel auf die Vergangenheit Halles sind, so eint alle Beteiligten der Gedanke des Engagements, ohne die HallRolle nicht entstanden wäre. : 12. September, 20.15 Uhr und 25. September, 18 Uhr, Lux.Kino am Zoo

LIVE

Jugendmusikfest Das 16. Jugendmusikfest macht Station in Halle. Im neuen theater bestreiten das Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt, die Big Band des Konservatoriums „Georg Friedrich Händel“ sowie das Percussion Ensemble die Bühne. In den Stiftungen musizieren Schüler aus St. Petersburg. : 21. September, 20 Uhr, neues theater und 23. September, 18 Uhr, Franckesche Stiftungen

VO L K S F E S T

Oktoberfest im Belantis Im größten Freizeitpark Ostdeutschlands wird es zünftig. Zum Oktoberfest heißt es im Belantis „O‘zapft is“, und die Besucher können sich im großen Wies‘n Fünfkampf messen. Ob Maßkrugstemmen, Bierdeckelweitwurf oder Brezelschnappen, für Familiengaudi wird gesorgt. : 24. und 25. September, 1. bis 3. Oktober

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 15.00 + 19.00 Uhr Mein bester Feind 17.00 + 21.00 + 23.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 Uhr Nichts zu verzollen 20.15 + 22.30 Uhr Blue Valentine Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

KU LT U R Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Salon Pitzelberger - Operette in einem Akt von Jacques Offenbach Erlebnisrestaurant Zu Marleen 20.30 Uhr Glamour Girls Travestierevue Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Theater im Mojo: Die Kiebitzensteiner mit „Iss was Doc” neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber Peißnitzhaus 16.00 Uhr Puppentheater: Rotkäppchen Ab 4 Jahre Puppentheater 20.30 Uhr Wie es euch gefällt - Von William Shakespeare Schauburg 20.30 Uhr Geld, Ruhm und Liebe - mit dem Quotentrio

LIVE Ev. Stadtmission 18.00 Uhr Benefizkonzert für die Opfer der Hungerskatastrophe in Afrika - präsentiert von IGM-Jugend , Unicef und Stadtmission Halle

Erdgas Sportpark (ehem. Kurt-WabbelStadion) 10.00 Uhr Eröffnung Erdgas Sportpark Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner: Ein Mord nicht erst zum Dessert Halle 10.00 Uhr Freiwilligentag Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches Wochenende: Speisen aus dem alten Halle Sporthalle Brandberge 10.00 Uhr German Black Belt Open Stadion am Bildungszentrum 13.30 Uhr HFC : SV Meppen 1912 - DFBRegionalliga Nord Tourist-Information 10.00 Uhr Sonderführung FrauenZimmerGeschichte(n) - Kostümrundgang 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

18. K I NO BeL ETAGE 10.00 Uhr Frühstücks-Kino: Beginners CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Löwenzahn - Das Kinoabenteuer 17.00 + 21.00 Uhr Le Havre 19.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der kleine Maulwurf 16.00 + 20.15 Uhr Blue Valentine 18.00 + 22.30 Uhr Nichts zu verzollen Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

TANZ BeL ETAGE 21.00 Uhr Tanz-Party Gosenschänke 21.00 Uhr P-30 Disco mit DJ Teffi an den Reglern Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Wunschmugge zum Abzappeln mit „Materie” - Eintritt frei Objekt 5 22.00 Uhr Electro Pop/Depeche Mode Party Zwei Zimmer Küche Bar 21.00 Uhr Aschmann & Noize

S O NS T Am Goldberg 10.00 Uhr Familientag auf dem Goldberg Bergzoo 14.00 Uhr Zootage - Der Zoo im Wandel der Zeit: Blicke hinter die Kulissen und andere spannende Einblicke in den Zooalltag Domero Hotel Rotes Ross 19.00 Uhr Benefizkochen

KU LT UR Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Salon Pitzelberger - Operette in einem Akt von Jacques Offenbach neues theater - Hinterbühne 19.30 Uhr Matthias Brenner erzählt „Die Verwandlung” - Von Franz Kafka Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Gerüchteküche - Plauderei trifft (Koch-)Kunst Schauburg 19.00 Uhr Über die Liebe 20.30 Uhr Schnittmenge A4telB Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Die Heinzelmännchen

LIVE Peißnitzhaus 16.00 Uhr Dingaan Ntombela - Afrikanische Musik Dom - Merseburg 19.00 Uhr Merseburger Orgeltage - Franz Liszt Oratorium „Christus”


KALENDER

Templerkapelle - Mücheln 15.30 Uhr Templersommer 2011: Tri-Oh! - Anni Lenz , Ecki Gleim & Toralf Friesecke - von Benny Goodman bis Beatles

L IV E neues theater - Saal - Saal 11.00 Uhr „Angst im Spiel” - Schüler- und Jugendkonzert

SON ST

KI N O

KU LT U R Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen

SON ST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Georg-Cantor-Gymnasium 16.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

20. KI N O

21. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr The Tree of Life 21.00 Uhr Beginners Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Le Havre 19.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 + 20.15 Uhr Blue Valentine 22.30 Uhr Nichts zu verzollen Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

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KU LTU R Schauburg 20.30 Uhr Fast Faust Villa del Vino 19.30 Uhr Goethe und seine Frauen

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L IV E

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Café Brohmers 21.00 Uhr Gypsy Jazz Jam #20 neues theater - Saal 20.00 Uhr 16. Jugendmusikfest SachsenAnhal: Jazzkonzert - Jugendjazzorchesters Sachsen-Anhalt Objekt 5 21.00 Uhr Patricia Vonne & Band (usa) Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Junge im Bus

SONST Grundschule - Dieskau 17.00 Uhr DRK-Blutspende Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme

t vo

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BeL ETAGE 18.30 Uhr The Tree of Life 21.00 Uhr Beginners Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Le Havre 19.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 Uhr Nichts zu verzollen 20.15 + 22.30 Uhr Blue Valentine Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

Mittwoch



BeL ETAGE 18.30 Uhr The Tree of Life 21.00 Uhr Beginners Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Le Havre 19.00 Uhr Mein bester Feind Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 Uhr Nichts zu verzollen 20.15 Uhr Preview: The Guard (OmU) 22.30 Uhr Blue Valentine Zazie 21.00 Uhr Angèle et Tony (OmU)

SONST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Renaissancet Mittel-alter Tanzgruppe EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Erdgas Sportpark (ehem. Kurt-WabbelStadion) 19.00 Uhr HFC : HSV - Eröffnungsspiel Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Freiwillige Feuerwehr Niemberg - Niemberg 17.00 Uhr DRK-Blutspende



19.

TA N Z Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Hard & Heavy-Abend - Eintritt frei

Freitag, den 30.09.2011 bis 22 Uhr geöffnet! Alter Markt 04  Ecke Kutschgasse 06108 Halle  0345 - 775 78 73 Trendmoden CW  Einkaufszentrum Marktstraße 2 a  06279 Schraplau



Montag

17.00 Uhr Schüler und Jugendkonzert „Angst im Spiel” Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Junge im Bus Conne Island - Leipzig 21.00 Uhr Friska Viljor Werk II - Leipzig 20.00 Uhr Yelle



Kirche Gollma - Gollma 17.00 Uhr 5. Musiksommer Gollma: Kammermusik für Klavier und Cello - mit Maria-Clara Thiele (Klavier) und Sebastian Bauer (Cello) Bergzoo 10.00 Uhr Zootage - Der Zoo im Wandel der Zeit: Blicke hinter die Kulissen und andere spannende Einblicke in den Zooalltag Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 16.00 Uhr Apfelfest Stadtgottesacker 15.00 Uhr Rundgang über den Stadtgottesacker „Camposanto” Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

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KALENDER

Schauburg 19.00 Uhr Lesung: Zigarette danach Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

22. KI N O BeL ETAGE 19.00 Uhr Alles Koscher ! 21.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Kinder von Bullerbü 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr The Guard Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Kino-Abend: Märchen-KrullKult - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LT U R neues theater 19.30 Uhr Große Freiheit Nr. 51 Schauburg 20.30 Uhr Geld, Ruhm und Liebe - mit dem Quotentrio

LI VE Objekt 5 21.00 Uhr Markscheider Kunst (St. Petersburg)

SON ST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Ölmalstudio für Fortgeschrittene EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zentralbibliothek Fotoausstellung von Herrn Christophel

Freitag

23. KI N O BeL ETAGE 19.00 Uhr Alles Koscher ! 21.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Kinder von Bullerbü 18.00 Uhr Awka Liwen (Aufstand im Morgengrauen) - Die vergessene Geschichte Argentiniens - Argentinische Filmtage Leipzig/Halle 20.15 + 22.15 Uhr The Guard Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LT U R Erlebnisrestaurant Zu Marleen 20.30 Uhr Glamour Girls Travestierevue

Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne: Meystersinger Thomas Sabottka, Luci van Org, Roman Shamov - „Geht's dir gut, da wo Du bist?” brüllendböse und bitterkomische Gesänge und Geschichten neues theater 20.00 Uhr Die fabelhafte Familie Baader von Carsten Brandau Oper Halle 18.00 Uhr Die Walküre - Premiere - Erster Abend des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen” von Richard Wagner Puppentheater 20.30 Uhr Buddenbrooks - Von Thomas Mann Steintor-Varieté 20.00 Uhr Thomas Freitag - Nur das Beste Villa del Vino 19.30 Uhr „Mama Mia” - Frech-fröhliche Geschichten über den turbulenten Alltag einer Familienmanagerin

L IV E Franckesche Stiftungen - FreylinghausenSaal 18.00 Uhr 16. Jugendmusikfest SachsenAnhalt: Konzert mit Solisten aus St. Petersburg / Russland Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Das große Metal-Wochenende Objekt 5 22.00 Uhr Let`s Wrestle (uk) Schauburg 20.00 Uhr Lao Xao Trio Meets Akktitation Arkestra

SONST EissportHalle 23.00 Uhr Romantischer Mitternachtseislauf Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Sonnabend

24. K IN O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Der kleine Maulwurf 15.00 + 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 + 23.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Die Kinder von Bullerbü 18.00 Uhr Hermano - Argentinische Filmtage Leipzig/Halle 20.15 + 22.15 Uhr The Guard Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LTU R Autoambulanz Kettmann 20.00 Uhr 240warm Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Hallisch for you - Der Altlatz und Herr Bückling neues theater 20.00 Uhr Die fabelhafte Familie Baader von Carsten Brandau 21.00 Uhr Agrippina. Senecas Trostschrift für den Muttermörder Nero Peißnitzhaus 16.00 Uhr Puppentheater: Hexenmühle ab 4 Jahre

Puppentheater 18.00 Uhr Sophiechen und der Riese - Von Roald Dahl Steintor-Varieté 20.00 Uhr Bülent Ceylan - Ganz schön turbülent

LIVE Café Brohmers 21.00 Uhr Two wooden Stones (Leipzig) Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Handel with care. Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Das große Metal-Wochenende Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Session der Lehrer - Session der Lehrer Musikschule „Robert Franz” Oper Halle - Konzertfoyer 18.00 Uhr Belle voci - Solisten der Oper Halle im Konzert Schauburg 20.00 Uhr Chelesta Nikolaikirche - Wettin 19.30 Uhr Siebenschläfer

TANZ BeL ETAGE 21.00 Uhr 80/90er Tanzparty Tanzbar Palette 22.00 Uhr Goldener Herbststraum - Ü30 Party im ganzen Haus

S O NS T Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Hallmarkt - Göbelbrunnen 21.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Yogalance 11.00 Uhr Tag der offenen Tür Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Ziegelwiese - Sportplatz 9.30 Uhr Interkulturelles Fußballturnier Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

25. K I NO BeL ETAGE 10.00 Uhr Frühstücks-Kino: Alles Koscher ! CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Der kleine Maulwurf 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Die Kinder von Bullerbü 16.00 Uhr Hermano - Argentinische Filmtage Leipzig/Halle 18.00 Uhr Die Hall-Rolle II 20.15 + 22.15 Uhr The Guard Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LT U R neues theater - Saal - Saal 16.30 Uhr Kanzleramt Pforte D - Öffentliche Generalprobe

19.00 Uhr Kanzleramt Pforte D - Politisches Kabarett des mdr, Live-Mitschnitt Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Max und Moritz Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Das lustigste Land

LIVE Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Liebesbande Passendorfer Kirche 17.00 Uhr Spanische Musik der Renaissance Peißnitzhaus 16.00 Uhr Kapelle Böllberg Thalia Theater 11.00 Uhr „Classic Comedy Concert” 1. Familienkonzert

SONST Kirche Gollma - Gollma 17.00 Uhr 5. Musiksommer Gollma: Kammermusik für Klavier und Violine - mit dem Tschechoslowakischen Kammerduo Franckesche Stiftungen - Krokoseum 15.00 Uhr Familiensonntag: Wir lassen ein Riesenbild entstehen Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Naschmadame 17.30 Uhr Lesung: Ist ja lachhaft dieser Mensch - Texte zu einer besonderen Spezies mit Thomas Stein Peißnitzhaus 14.30 Uhr Spielenachmittag: Wir spielen Mühle Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

26. K I NO BeL ETAGE 19.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung 21.00 Uhr Alles Koscher ! Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Kinder von Bullerbü 18.00 + 22.15 Uhr The Guard 20.15 Uhr Krzysztof Komeda - A Soundtrack for a Life - Akkordeon Akut Festival 2011, in Anwesenheit der Regisseurin Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LT UR Oper Halle - Operncafé 10.00 Uhr Max und Moritz Puppentheater 10.00 Uhr Sophiechen und der Riese - Von Roald Dahl Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Das lustigste Land

SONST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann envia M 13.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Markt-Wirtschaft 18.00 Uhr Dart- und Kickerspielen mit Zielwhisky McDonalds in Angersdorf 17.00 Uhr DRK-Blutspende


KALENDER

Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen wwwwMeditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

27. KI N O BeL ETAGE 19.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Kinder von Bullerbü 18.00 + 20.00 Uhr The Guard 22.00 Uhr También la lluvia - Und dann der Regen - Argentinische Filmtage Leipzig/ Halle Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LT U R Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul

LI VE Objekt 5 21.00 Uhr Misteur Valaire (can)

L IV E Kongress- und Kulturzentrum 15.00 Uhr Wiener Melodienreigen - Pavillonkonzert SchorreHalle 19.00 Uhr Cassandra Steen 20.00 Uhr Cassandra Steen

SONST Sportplatz - Beesenstedt 17.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil Franckesche Stiftungen - FreylinghausenSaal 18.00 Uhr Themenabend: Aus- oder Einwandererland? Zur Migrationsgeschichte in Deutschland - in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung: Jörg Nießen „Schauen Sie sich mal diese Sauerei an” - 20 wahre Geschichten vom Lebenretten Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

29.

SON ST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Renaissancet Mittel-alter Tanzgruppe EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Gemeinde Morl - Morl 17.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil

Mittwoch

28. KI N O BeL ETAGE 19.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung 21.00 Uhr Alles Koscher ! Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 Uhr Le Havre Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Kinder von Bullerbü 18.00 Uhr Awka Liwen (Aufstand im Morgengrauen) - Die vergessene Geschichte Argentiniens - Argentinische Filmtage Leipzig/Halle 20.15 + 22.15 Uhr The Guard Zazie 21.00 Uhr Nader und Simin (OmU)

KU LT U R neues theater - Hinterbühne 19.30 Uhr Der fröhliche Hypochonder Villa del Vino 19.30 Uhr „Bürger Denk Mal” - Ein politisch-satirisches Kabarettprogramm

K IN O BeL ETAGE 19.00 Uhr Alles Koscher ! 21.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee und Kuchen: Almanya - Willkommen in Deutschland Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Gianni und die Frauen 21.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Cars 2 18.00 + 22.30 Uhr Der Große Crash Margin Call  20.15 Uhr Soy Libre - Argentinische Filmtage Leipzig/Halle, in Anwesenheit der Regisseurin Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

KU LTU R neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - Von Gerhart Hauptmann Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - Nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Theater-Fabrik-Sachsen - Leipzig 20.00 Uhr Ralf Schmitz - Die Leseshow zum Buch

L IV E Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Kino-Abend: Ein Heidenspaß - Tucker & Dale vs Evil - zum schreien komisch - Eintritt frei Objekt 5 21.00 Uhr Seldom Sober Company (hal)

SONST Ölmühle - Dessau-Roßlau 19.00 Uhr Ölmalstudio für Fortgeschrittene

Bergzoo 16.00 Uhr Faszinierende Raubtiere - Sonderführung für Erwachsene EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Raum Hellrot 20.00 Uhr Begegnung mit der anderen Art. Lesung mit Jan Peter Bremer und Christian Kreis Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Begegnungsstätte Teicha - Teicha 15.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil

Freitag

30. K I NO BeL ETAGE 19.00 Uhr Alles Koscher ! 21.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Gianni und die Frauen 21.00 + 23.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Cars 2 18.00 + 20.15 Uhr Der Große Crash Margin Call  22.30 Uhr Akkordeon Akut Festival 2011: Tanz der Vampire Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

KU LT U R Erlebnisrestaurant Zu Marleen 20.30 Uhr Glamour Girls Travestierevue Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Bretterei - Der Altlatz liest humorvolle Texte der Schnatzjer Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Theater im Mojo: Fast Faust neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - Von Gerhart Hauptmann Oper Halle 19.30 Uhr Anatevka - Musical von Jerry Bock Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - Nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Villa del Vino 19.30 Uhr Mario Vargas Llosa's „Der Hauptmann und sein Frauenbataillon” - Satirisch-sinnliches Juwel der lateinamerikanischen Literatur

LIVE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Up'n Coming Objekt 5 21.00 Uhr Soulful Grooves mit Motown Dance Band und DJ Kaote (hal)

S O NS T Bahnhofsbuchhandlung Ludwig 19.00 Uhr Lesung: Manfred Hausin - Vorsicht an der Bahnsteigkante! Zugige Verse und Geschichten EissportHalle 15.00 Uhr Berufe zum Anfassen Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner: Ein Mord nicht erst zum Dessert Hallmarkt - Göbelbrunnen 22.00 Uhr Rundgang: Henker, Hexen, Trunkenbolde - mit StattReisen

Impressum Herausgeber und Verlag mz-web GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle vertreten durch: Robby Braune Cornelia Gedeon www.zachow-magazin.de Leitung: Lars Wilken Tel.: 0345 / 5 65 50 00 Fax: 0345 / 5 65 50 10 Redaktionsleitung: Jessica Quick (verantw.) Tel.: 0345 / 69 49 23 61 redaktion@zachow-magazin.de Anzeigen: Thomas Dittmann Tel.: 0345 / 2 98 46 36 anzeigen@zachow-magazin.de Anzeigenschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 1. April 2011. Termine: termine@zachow-magazin.de Terminannahmeschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Satz & Layout: MZ Satz GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle www.mz-satz.de Druck: Druckerei Edelmann GmbH Karlstraße 2-4, 04509 Delitzsch Vertrieb: Danubius Beat Agency An der Saalebahn 2, 06118 Halle Abo-Vertrieb: MZZ-Briefdienst GmbH Delitzscher Str. 65, 06112 Halle www.mzz-briefdienst.de Zustellpreis pro Monat: 3,- Euro inklusive Mehrwertsteuer. 4,- Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Zustellung durch die DP AG. Erscheinungsweise: Zachow erscheint monatlich zum 01. und wird im Stadtgebiet von Halle und in Teilen des Saalekreises kostenlos verteilt. Hinweis: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Abdruck von Veranstaltungshinweisen erfolgt ohne Gewähr. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Alexander Schultz (ASH),Sebastian Krziwanie (KRZ), Ernst Krziwanie (EKRZ), Andreas Löffler (LÖF), Ariane Keller (ARI), Cornelia Hennerdorf (CON), Maren Schuster (MS), Bernd Schädler (BS), Romy Kempt (ROM), Stefanie Greiner (SGR), Steffen Könau (STK), Maria Dolge (MD), Mathias Beyer Fotos: Titel: Stadtmarketing Halle, Matthias Aust (S. 40, 42), Julia Steiner (S. 3, 18, 19, 31, 44, 46), Andreas Löffler (S. 3, 6, 7, 12, 14, 15, 34, 35), Steffen Könau (S. 10, 12), Sebastian Krziwanie (S. 3, 32, 33), Helene Baumgartl (S. 30), fotalia (S. 4), Stefanie Greiner (S. 5), Illustrationen: Gitte Kießling (S. 5, 7, 29, 46)

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LESERBRIEFE

Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Heft. Ich habe es gerade erst entdeckt und finde es sehr schön gestaltet. Dazu hat es eine tolle A N N E - K AT H R I N B E R N S D O R F Qualität! Ich möchte nicht versäumen, Ihnen allen für die sehr ansprechende Form des Zachow-Heftes zu gratulieren und zu danken. Inhaltlich ist für jeden etwas dabei. Wer wusste beispielsweise vom einst geplanten Stadion am Brandbergweg? Machen Sie weiter so, und für die Finanzierung drücke ich die Daumen. Kultur ist immer sinnvoll! GERALD WINTER Willkommen „Zachow“ (Ausgabe 08/11, S. 3) Der neue Titel ist doch viel stilvoller und sinnreicher als der alte, gratuliere zu dieser Idee. LOT H A R WA I D E

Mauerbau (Ausgabe 08/11, S. 15 – 17) Euer Magazin ist mir sehr positiv aufgefallen. Ich arbeite nebenher im Kino in Halle und kann adtmagazine von Haldaher so ziemlich alle Stadtmagazine le und Leipzig lesen, bzw. zw. leider manchmal nur durchblättern. Mittlerweile tlerweile ist Tempo, bzw. Zachow, meine erste rste Wahl geworden, denn dort sind die Beiträge räge wirklich interessant und lesenswert. Vor allem den Artikel zum Mauerbau fand ich wirklich gut gemacht. rren, der meinte, es sei Wenngleich ich dem Herren, nicht alles schlecht gewesen wesen und im Westen war man als „Ossi“ einigen gen Vorurteilen ausgesetzt gerne sagen würde, e, dass es umgedreht kein Deut besser war. Als ls junger Mensch, der est nach der Wende von West nach Ost kam, war es (mindestens) genauso schwer, das kann ich erichten. aus eigener Erfahrung berichten. PHILIPP MUNK

Ich hoffe, dass Ihnen der neue Name mehr Glück bringt – die Zeitschrift finde ich auf jeden Fall SEHR informativ und eine attraktive Bereicherung für die Medienlandschaft in Halle. K A RO L I N E F R I E B E L

Stadtteilserie: Dautzsch (aktuelle aktuelle Ausgabe, S. 6)

Da ich meinen Sohn mit der Besorgung der „Tempo“-Zeitschrift beauftragte, kam dieser ohne zurück. Na klar, wenn ich nach Tempo schaue, geht Zachow unter. Warum die Umbenennung? Zugegeben es gibt zwar „aha“ und „Frizz“, und ich war der Meinung, diese Magazine reichen aus. Ich musste jedoch feststellen, dass hier mehr erläutert wird, und die Übersicht der Termine anschaulicher ist.!

Es gibt eine relativ interessante eressante Geschichte vom Dautzsch. Auf derr Anhöhe „Dautzsch“ gibt es immer noch einen en alten Flakbunker, auf dem der jungendliche h Hans-Dietrich H Di i h GenG scher eingesetzt wurde, um alliierte Flugzeuge zu beschießen. Wobei ich mich immer gefragt habe, welchen Sinn es hatte, im Osten der Stadt eine solche Flak aufzustellen, wenn die Bomber immer von Westen kamen. Ich hätte sicherlich ein paar Bilder aus den 90er Jahren. Damals war der Dautzsch noch nicht so weitgehend erschlossen wie heute.

CHRISTIANA JUNKER

RO L A N D H I L D E B R A N DT

Die veröffentlichten Lesermeinungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Kürzen von Leserbriefen vor.

KO N TA K T Haben Sie auch eine Meinung zu einem Artikel oder Anregungen für das Magazin? So erreichen Sie uns: Per Post: Zachow-Redaktion, Barfüßerstr. 11, 06108 Halle oder per E-Mail: redaktion@zachow-magazin.de

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LEBEN

Ein wenig Leid lindern Ein Ärzteteam aus Halle hat zwei Wochen in Bangladesch geholfen Schon im Vorfeld war klar, dass es nicht einfach wird. Aber Hilfsbedürftige wieder wegzuschicken, das sei das Schlimmste gewesen, erzählt Anita Kestel rückblickend. Gemeinsam mit einem Team hallescher Ärzte – Spezialisten aus dem Klinikum Bergmannstrost und der Uniklinik Halle – hatte die 39-jährige Ärztin in einem Hospital in Bangladesch von Ende Juli bis Mitte August kostenlos plastisch chirurgische Behandlungen durchgeführt. 26 Menschen wurde so eine Hilfe zuteil, die sie in diesem Umfang wohl nie erhalten hätten. Innerhalb kürzester Zeit hatte es sich im Distrikt Kishoreganj, 150 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Dhaka, herumgesprochen, dass die deutschen Ärzte helfen würden. Und so strömten die Menschen in das Krankenhaus. Es war immer wieder das gleiche Bild, welches sich den Ärzten bot: Menschen, die Ärmsten der Armen, die teilweise über Jahre schon an den verheerenden Folgen ihrer

SPENDENKONTO Aktion Eine Welt e.V. Zwiesel Volks- und Raiffeisenbank Zwiesel, Ktn.-Nr. 102 550 121, BLZ 741 641 49. Stichwort „ARP Bangladesch“ Für eine Spendenquittung bitte Name und Adresse des Spenders unter „Verwendungszweck“ angegeben.

Brandverletzungen leiden mussten. Verbrennungen hervorgerufen durch Öllampen, kochendes Reiswasser oder Kochfeuer. Darunter viele Kinder. In einem Land, wo ein Großteil der Bevölkerung täglich ums Überleben kämpft, in dem für viele die medizinische Grundversorgung ein Luxusgut darstellt, ist an eine qualifizierte Versorgung von Brandverletzten nicht zu denken. Extreme Eindrücke, die auch für die erfahrenen Ärzte eine Herausforderung darstellten. Dass man sich darauf im Vorfeld nicht vorbereiten kann, weiß auch Henry Völpel, der leitende Arzt des Teams. Ähnliche Erfahrungen hatte er bereits bei einem anderen Einsatz gemacht. „Oftmals sind es Verletzungen, die man in einem deutschen Krankenhaus gar nicht zu sehen bekommt“, erklärt Völpel. Eine weitere Schwierigkeit sei, dass man nie weiß, was aus den Patienten nach einem solchen Einsatz wird, so der Arzt. Dass den Menschen überhaupt geholfen werden konnte, ist in erster Linie Anita Kestel und ihrem aus Bangladesch stammenden Mann Humayoun zu verdanken. Vor fast 20 Jahren haben beide die Hilfsorganisation ARP (Association for Rural Poor) ins Leben gerufen und helfen seitdem den Menschen im Distrikt Kishoreganj. Diese Art der medizinischen Unterstützung war aber auch für sie eine Premiere. „Ohne die Hilfe der vielen Spender und der halleschen Krankenhäuser, die uns mit Material versorgt haben, und vor allem ohne meine

Das Ärzte-Team im Krankenhaus in Kishoreganj.

Dr. Anita Kestel bei der Untersuchung eines Patienten. (Foto: Helene Baumgartl)

Hilfe benötigt: Mädchen mit Lippenspalte. (Fotos: Nils Hagenberg)

Kollegen, die ihren Urlaub opferten, hätten wir es nicht realisieren können“, meint Kestel, die die Hoffnung hat, diese Aktion in naher Zukunft wiederholen zu können. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E


G E W US S T W I E

Ich will keine rauchen

Erstmals gibt es in Halle einen Fünf-Tage-Raucherentwöhnungskurs Zigarettchen? Nein, danke! Für viele Raucher wäre es ein Traum, ganz locker „Nein, danke“ sagen zu können, wenn ihnen die Schachtel angeboten wird. Dabei gibt es einige Gründe, auf die Qualmerei zu verzichten: Schlechter Atem, gelbe Finger, und das Treppensteigen ging auch mal schneller. Das Wichtigste: Rauchen steigert das Risiko einer Krebserkrankung. Zudem sind Zigaretten so teuer wie noch nie in Deutschland. Kostete 2002 eine Schachtel (19 Stück) in der Premiumpreislage noch 3 Euro, liegt sie mittlerweile bei 4,90 Euro. Und nicht zuletzt reglementiert seit drei Jahren das Nichtraucherschutzgesetz wer, wann und wo rauchen darf. Zwar fällt das so einigen Rauchern gehörig auf den Wecker, doch laut einer Studie des Ministeriums für Gesundheit und Soziales ist in Sachsen-Anhalt die Akzeptanz des Nichtraucherschutzgesetzes gestiegen. 84 Prozent, so schätzt das Ordnungsamt, akzeptieren mittlerweile die Regelungen. Also los: Wer vom Rauchen wirklich genug hat und einfach nicht weiß, wie er sein Laster los werden soll, kann am Entwöhnungskurs von Gudrun Rheinfurth und Kerstin Rebenstorf teilnehmen. Die beiden sind ausgebildete Gesundheitsberaterinnen beim Deutschen Verein für Gesundheitspflege und bieten nun zum ersten Mal den Kurs „Rauchfrei in fünf Tagen“ an. Fünf Tage Kurs gegen 20 Jahre eingeschliffene Gewohnheit? Wie soll das gehen? Laut Rheinfurth so:

Gespräche zur Vorbereitung Erstmal gucken und zuhören. Am 27. September treffen wir uns ganz unverbindlich und sprechen allgemein über das Thema Rauchen, und wie wir den Kurs gestalten wollen. Wer teilnehmen möchte, sollte fest entschlossen sein, das Rauchen aufzugeben.Es bringt nichts, wenn man von der Familie hergeschickt wurde. 49 Euro kostet der Fünf-Tage-Kurs. Tag 1: Es geht los! Ab heute gibt es keine „Ziggi“ mehr nach dem Essen. Der Kurs gliedert sich in einen psychologischen und einen körperbezogenen Teil. Wir besprechen mit den Teilnehmern Strategien, wie sie das eigene Verhalten ändern können. Außerdem zeigen wir die Auswirkung des Nikotins auf Gehirn und Nerven auf. Tag 2: Mit Gewohnheiten brechen Stress, Langeweile, Unsicherheit? In welchen Situationen rauchen Sie eigentlich? Die Macht der Gewohnheit ist oft stärker als wir denken. Im Kurs versuchen wir, diese zu analysieren und zu brechen. Außerdem geht es um das Thema Abhängigkeit, und wie sich erste Entzugserscheinungen äußern. Tag 3: Der dritte Tag ohne Zigarette Es ist die härteste Zeit des Entzugs. Wie geht man mit Entzugserscheinungen um? Zum Glück muss niemand alleine durch. In der Gruppe werden Erfahrungen ausgetauscht, und die Motivation entfleucht nicht so schnell. Inhaltlich steht das Thema Krebs auf dem Plan.

Gudrun Rheinfurth hilft Rauchern bei der Entwöhnung. (Foto: Julia Steiner)

Tag 4: Sich als Nichtraucher fühlen Als Ex-Raucher rauchfrei zu werden heißt auch, in eine neue Rolle zu schlüpfen. Man muss sich erst einmal damit identifizieren, ein Nichtraucher zu sein. Ein Rückfall soll vermieden werden. Außerdem geht es um das Thema Ernährung und die häufig gestellte Frage: Nimmt man zu, wenn man aufhört zu rauchen? Tag 5: Selbstwert stärken! Wer es bis hierher geschafft hat, ist auf einem guten Weg, rauchfrei zu werden. In der Gruppe werden neue Umgangsformen als Nichtraucher besprochen und Alternativen zum Rauchen entwickelt. Konkret heißt das zum Beispiel: Zigaretten aus dem Sichtfeld und von allen gewohnten Plätzen wegräumen und nach dem Essen: lieber Möhre statt Giftstängel. 1 CO R N E L I A H E N N E R S D O R F : Fünf-Tage-Raucherentwöhnungskurs, 2.-6. sowie am 11. und 18. Oktober, Einführungsveranstaltung am 27. September, jeweils 19 Uhr DVG Regionalgruppe Halle, Kleine Märkerstr. 3, 06108 Halle, Tel.: 5 32 32 05, www.endlichfrei.org

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HIN UND WEG

Salzburg – im Herzen Europas

Durch Wald und Flur Mit dem Rad lässt sich Halles Umgebung bestens erkunden Zwischen Wiesen, Feldern und Wäldern oder immer an der Saale entlang – Fahrradtouren rund um Halle sind abwechslungsreich und machen Spaß. Je nach Lust, Laune und Kondition gibt es verschiedene Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Unser Autor Sebastian Krziwanie hat zwei getestet:

Tour 1: Reileck – Trotha – Franzigmark – Brachwitz – Lettin – Kröllwitz Länge: 20 km | Schwierigkeitsgrad:

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Die erste Tour führt von Halle an der Saale entlang bis nach Brachwitz und zurück. Mit etwa 20 Kilometern Streckenlänge ist diese Fahrt durchaus auch für kurze Ausflüge geeignet. Wir starten am Reileck in Richtung Trotha. Auf diesem Abschnitt hat man Glück, denn man kommt in den Genuss eines Fahrradweges, was eher eine Seltenheit in Halle ist. Dies verspricht gerade mit Kindern eine sichere Fahrt, obwohl die ersten Kilometer im Dunst der Abgase noch keine große Freude sind.

In Trotha geht es in Richtung Hafen. Ein Halt, um Schiffe anzugucken, lohnt aber nicht. Hier legt nur alle paar Jahre mal ein Boot an – so viel Zeit ist nicht. Also weiter, auf zur Franzigmark. Endlich wird es ruhiger. Die Großstadt bleibt hinter uns. Einziger Wermutstropfen: Das Kopfsteinpflaster macht das Fahren nicht gerade leichter. Nach sechs Kilometern haben wir die Franzigmark erreicht. Das ehemalige Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 300 Hektar gehört zum Naturpark „Unteres Saaletal“. Die im Durchbruchstal der Saale gelegene Landschaft befindet sich zwischen dem Trompeterfelsen gegenüber Lettin und dem Kirschberg bei Brachwitz und umfasst geologisch, bodenkundlich und hydrologisch interessante Bereiche. Insbesondere an der Saale ist die Franzigmark durch die in der Region typischen Porphyrkuppen gekennzeichnet. Vorbei an Schaaf- und Ziegenherden, die hier schon seit Jahrhunderten zur Landschaftspflege eingesetzt werden, radelt man auf engen Wegen dahin. Links die Saale, rechts die hohen Porphyrfelsen – so geht es weiter, bis nach zehn Kilometern der Tour Brachwitz erreicht ist. In der Nähe der Kirche, einem frühgotischem Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert, bietet ein kleiner Rastplatz, die Möglichkeit zu verschnaufen. Mit der Fähre setzen wir nach Neuragoczy über. Entlang des SaaleRadwanderweges führt nun ein breiter, gut

In Brachwitz heißt es „Fährmann hol über!“. (Fotos: KRZ)

zu befahrener Weg an den grünen Hügeln der Lunzberge vorbei bis nach Lettin. Hier beginnt der letzte Abschnitt der Fahrt, welche in Kröllwitz enden soll. Dort laden im Schatten der Burg Giebichenstein die Ausflugslokale Bergschenke oder Krug zum grünen Kranze ein, die Familienradtour bei einem kühlen Getränk und einem Eis ausklingen zu lassen.

Tour 2: Reileck – Landrain – Kütten – Petersberg – Gutenberg – Halle Länge: 30 km | Schwierigkeitsgrad:

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Die zweite Tour ist mit einer Gesamtlänge von 30 Kilometern wesentlich anspruchsvoller und führt von Halle bis zum Petersberg und


HIN UND WEG

DAS LEAST SICH GUT.

Abbildung zeigt MINI Sonderausstattung und Zubehör.

Beim Lehrpfad am Petersberg ist mit Kindern eine kurze Pause Pflicht.

zurück. Geübte „Familienfahrer“ absolvieren die Strecke durchaus auch an einem halben Tag, ob der vielfältigen Möglichkeiten, die rund um den Petersberg für die ganze Familie angeboten werden, sei hier jedoch ein ganztägiger Ausflug empfohlen. Los geht es wieder am Reileck, den Landrain entlang, bis man den Bergschenkenweg erreicht. An dessen Ende gelangt man direkt zum Weg in Richtung Petersberg. Das Streckenprofil dieser Route ist sehr familienfreundlich, denn sie verläuft auf mehrheitlich asphaltierten und für Autos gesperrten Wegen. Darüber hinaus bietet die Strecke mehrere Gelegenheiten für Pausen. Vorbei an Feldern, Obstbäumen und einem Pferdegestüt radeln wir über die Autobahn A 14 hinweg, bis wir nach gut zehn Kilometern die Ortschaft Kütten erreichen. Von hier fährt man die letzten Kilometer durch den Küttener Forst bis zum Ziel. Ein großer Vorteil dieser Fahrt: Man hat „den Berg“ immer vor Augen. Das hilft auch zur Motivation für die Kinder. Entgegen der landläufigen Meinung ist der Petersberg aber kein erloschener Vulkan, sondern teil des Porphyrkomplexes, zu welchem auch die Franzigmark gehört. Schon von weitem sind die romanische Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert und der Fernsehturm zu sehen. Am Ziel angelangt, laden viele Möglichkeiten zu Spiel, Spaß und historischen Entdeckungen ein. Schon vor Jahrtausenden war auf der Spitze des Berges eine Kultstätte gelegen, auf der im Zuge der Christianisierung eine Kirche errichtet wurde. Heute befindet sich hier das bekannte Augustiner-Chorherrenstift, welches zur Straße der Romanik gehört. Hoch hinaus geht es am Bismarckturm, der unterhalb des großen Sendemastes liegt. Für Familien ist der Petersberg das ideale Ausflugsziel: Neben dem Tierpark, der Sommerrodelbahn und dem Museum ist seit einiger Zeit mit dem Walderlebnispfad in der Nähe des Museums eine neue Attraktion hinzugekommen. Der Rundweg von etwa 800 Metern verspricht viel Wissenswertes rund ums Thema Natur. Hier können Kinder, an ganz unterschiedlichen Stationen, ihre Koordinationsfähigkeiten und Sportlichkeit testen. Für die Rückfahrt gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder fährt man zurück wie man gekommen ist oder nimmt den Weg über Gutenberg nach Halle. 1

BUCHTIPP Von Halle aus in das Umland Der Radwanderführer von Autor Christian Pürschel beschreibt Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade nicht nur im Umland von Halle. Mit der Saalestadt als Ausgangspunkt werden zehn Fahrten vorgestellt, die für Familien, aber auch für ambitionierte Pedaleure interessant sind. : Christian Pürschel, Von Halle aus in das Umland, Mitteldeutscher Verlag, 9.90 Euro

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S P O RT H A L L E

Golf für Anfänger Halles Driving Range feierte im August seinen ersten Geburtstag – Zeit, sich den Sport etwas näher anzugucken Griff am Schläger korrigieren, weit ausholen, dabei die Hüfte um 45 Grad drehen, Schulter bis auf 90 Grad, – mit gestreckten Armen durchschwingen – den Ball möglichst so treffen, dass er weit fliegt und man ihm lange hinterher gucken kann. Ich bin Golfanfängerin. Mein Kopf hat bisher bei jedem Schlag mehr zu tun als mein Körper. Bewegungsabläufe sind alles andere als verinnerlicht. Dabei sah das bei Tiger Woods so einfach aus. Ich hingegen habe von meinen ersten zehn Versuchen gerade viermal überhaupt den Ball getroffen. Frank Buchner (Fotos) muntert mich auf: „Golf gehört nach Stabhochsprung zu den koordinativ anspruchsvollsten Sportarten“, sagt der „Fully qualified Golfprofessionell“. So wird Buchner auf einem Schild an der Pferderennbahn vorgestellt. Seit August vergangenen Jahres gibt es hier die erste Driving Range in Halle – eine Wiese, auf der man vor allem seine Abschläge, also die langen Bälle, üben kann. Übrigens ist ein Golfplatz innerhalb einer Pferderennbahn gar nicht unüblich. Auch in Magdeburg wird die „tote“ Fläche im Rennoval für den Sport genutzt. Während man in der Landeshauptstadt jedoch einen 9-Loch-Platz vorfindet, kann man in Halle (noch) nicht mehr als seinen Abschlag üben,

sowie den Schlag aus dem Bunker – der Sandgrube, die neben Wasser zu den angelegten Hindernissen im Golf gehört. Erst seit kurzem gibt es auf den Passendorfer Wiesen auch ein Kunstrasen- „Putting-Grün“, um den Ball einzulochen. Golf ist laut Buchner nämlich in erster Linie ein Zielsport. Der Ball muss ins Loch, die Länge beim Schlag komme mit der Zeit und Übung ganz von alleine, meint der Trainer. Es ist nie zu spät Der 47-Jährige Buchner ist im Golfclub Halle vor allem für die Anfänger zuständig. Jedem, der mit Golf beginnt, empfiehlt er zunächst eine Trainingsstunde, denn beim Golf entstehen durch die Oberkörper- und Hüftdrehung und dem Schwung mit dem Schläger starke Kräfte. Mit der falschen Technik hat man nicht nur spielerisch das Nachsehen, sondern auch gesundheitlich. Das Gute am Golfen ist: Jeder kann spielen – egal ob groß oder klein, alt oder jung. „Natürlich wird man besser, je früher man anfängt. Aber ich hatte in Berlin auch schon mal einen 92 Jahre alten Schüler. Für Golf ist es nie zu spät“, sagt Buchner. Wer in Halle spielen möchte, braucht im Prinzip nur bequeme Kleidung und Sportschuhe. Schläger und Bälle gibt es vor Ort. Mit der Übung


S P O RT H A L L E

Kurzplatz zum Üben Wo also kann man als Anfänger noch üben, außer auf der Driving Range? „Seehausen hat die besten Möglichkeiten“, empfiehlt Buchner. „Es gibt dort einen öffentlichen Kurzplatz mit sechs Löchern und allen Hindernissen. Also regeltechnisch sind die wichtigsten Sachen dabei.“ Für eine Tageskarte bezahlt man 15 Euro, am Wochenende 20, inklusive Driving Range. Genug Platz und Zeit also, um für die Platzerlaubnis zu üben. Bei der Prüfung spielt man 9 Loch gespielt, wobei 6 bewertet werden. In einem Multiple-Choice-Fragebogen werden abschließend die Regeln abgefragt. Mit dem Erwerb der Platzreife erhält man automatisch das Handicap 54, welches das unterschiedliche Können der Spieler rechnerisch ausgleichen soll. Aufgrund des Handicaps hätte ich theoretisch eine Chance, gegen Tiger Woods zu gewinnen. Der muss als Profi mindestens Handicap 0 haben. Die sechs Bahnen in Seehausen habe ich mit meinen drei Mitspielern in gut zwei Stunden absolviert. Dazu gab es die ersten Grundregeln in Sachen Etikette: 1. Jeder grüßt jeden, 2. Mit dem Schlagen warten bis alle lebenden Objekte außer Reichweite sind und 3. Schneller Spielende freundlich durchlassen. Trotz meiner anfänglichen Skepsis gegenüber Golf, muss ich zugeben, dass diese Form von Sport sehr angenehm ist. Man ist immer an der frischen Luft, in gepflegter, schön anzusehender Landschaft, und man kann Golf bis ins hohe Alter – im Notfall auch alleine spielen. 1 JESSICA QUICK

A D R E S S E N U N D KO S T E N Driving Range Halle 1 Token = 1 Korb = 48 Bälle = 4 € Leihschläger: 1 € Schnupperkurs: 19 € (inklusive Golflehrer, Schläger und Bälle) Trainingsstunde (45 Minuten) bei Frank Buchner: 40 € Adresse: Galopprennbahn, Passendorfer Wiesen 1, 06126 Halle www.golf-halle-saale.de

Adresse: Pehritzscher Weg, 04827 Machern www.golfclub-machern.de Golfclub Markkleeberg Entfernung: 67 Kilometer Achtung: keine Kartenzahlung möglich! Adresse: Mühlweg/Koburger Str., 04416 Markkleeberg www.golfclub-markkleeberg.de

GolfPark Leipzig (Seehausen) Entfernung: 38 Kilometer Kurzplatz vorhanden Adresse: Bergweg 10, 04356 Leipzig www.golfpark-seehausen.de

Golfclub Schloss Meisdorf Entfernung: 68 Kilometer Kurzplatz vorhanden Adresse: Petersberger Trift 33, 06463 Falkenstein/Harz www.golfclub-schloss-meisdorf.de

Golfclub Dübener Heide Entfernung: 45 Kilometer Adresse: Am Sportforum 3, 04105 Leipzig www.gp-duebener-heide.de Golfclub Leipzig Schlosspark Machern Entfernung: 54 Kilometer Kurzplatz vorhanden

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steigen die Ansprüche. Gern möchte ich auch auf einem richtigen Platz spielen, 9-Loch oder sogar 18. „Dafür braucht man zunächst die Platzerlaubnis, die man nach einer Prüfung in Theorie und Praxis erhält“, klärt mich Buchner auf. „Ohne Platzreife sind die ‚richtigen‘ Plätze tabu.“ Die nächsten ‚richtigen‘ Plätze gibt es erst in der Nähe von Leipzig. Im Gegensatz zur Driving Range in Halle gilt dort allerdings die GolfEtiquette, was unter anderem bedeutet, dass man nicht mehr einfach nur bequem gekleidet sein darf. Wer in Blue-Jeans kommt, erhält zum Beispiel im Golfclub Markleeberg nicht nur einen bösen Blick, sondern darf mitunter gar nicht auf dem Platz. Am besten kleidet man sich konservativ traditionell: lange Stoffhose, Poloshirt, Golf- oder zumindest feste Schuhe. Golf ist ein Jahrhunderte alter Sport. Die Schotten rühmen sich als Erfinder, was der Grund sein könnte, warum so viel Wert auf Etikette gelegt wird. Dass Golf elitär und nur etwas für Reiche ist, weißt Buchner jedoch zurück. „In einem guten Fitnessstudio bezahlt man mittlerweile mehr als für Golf“, sagt der gebürtige Hannoveraner. Dazu gebe es seit 1999 den VCG – den Verein clubfreier Golfer, der sich für die Popularisierung des Sports einsetzt. Für 195 Euro im Jahr kann man gegen Greenfee, der Platzgebühr, bundesweit auf jedem Golfplatz spielen. Im Vergleich: Die Mitgliedschaft im GolfPark Leipzig in Seehausen kostet mindestens 990 Euro im Jahr. Dafür spart man dort dann das Greenfee. Egal wo, eine Mitgliedschaft und die Platzreife ist Voraussetzung für jeden Golfplatz.

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Halle und das weiße Gold Hanseausstellung in der Großsiedehalle des Halloren- und Salinemuseums Die Hanse – das legendäre Imperium der hanseatischen Kaufleute dominierte mehr als fünf Jahrhunderte den Fernhandel von Island bis Venedig, von Spanien bis nach Russland. Ihre Koggen eroberten die damalige Welt. Das Bündnis der Kaufleute wurde zu einer ökonomischen Supermacht. Mitverantwortlich für den Reichtum und die Stärke der Hanse war einer der wertvollsten Stoffe des Mittelalters: Salz. Unter anderem produziert in den Salinen von Halle, verschifft über Lübeck, machte der Handel mit dem weißen Gold die Städte reich – auch Halle profitierte davon. Erstmals 1281 beurkundet war Halle bis ins Jahr 1518 Teil des Bundes. Erst ein innerstädtischer Konflikt zwischen der oligarchischen Oberschicht und den Innungen der Stadt, an dessen Ende die Unterwerfung der Saalestadt durch den Magdeburger Erzbischof stand, beendete die Mitgliedschaft. Die Ausstellung „Halle – die Hansestadt“ im Halloren- und Salinemuseum gibt vom 3. bis zum 30. September auf rund 3 000 Quadratme-

Beim Schausieden wird gezeigt, wie Salz aus Sole gewonnen wird. (Foto: Thomas Ziegler)

tern Einblicke in die Traditionen des historischen Städtebundes und erläutert, welche Rolle Halle als Hansestadt früher spielte. Bei der Konzeption der Schau wurde besonderer Wert auf einen interaktiven Ansatz gelegt. „Der Besucher soll so anschaulich wie möglich das frühere Hansegewerbe nachvollziehen können. So kann man bei der Beladung einer Kogge Hand anlegen oder in die Rolle eines Kaufmanns in einem der vier Kontore schlüpfen“, sagt Ute Friedrich, Projektleiterin der Ausstellung vom Beruflichen Bildungswerk Halle-Saalekreis. Außerdem ist zu erfahren, wie die Waren von A nach B gelangt sind, welche Wege das Salz von Halle aus genommen hat. Sehenswert sind die Nachbildungen von fünf Meter langen Koggen. An diese denkt man sofort, wenn von der Hanse die Rede ist. Dabei waren die Handelsschiffe der Kaufleute auf einem Großteil der Handelswege weitgehend unbrauchbar, führten diese doch über Land. Äußerst beschwerlich mussten die Viktualien, so wurden die Waren genannt, zu den Märkten und Handelsplätzen transportiert werden. Höchstens 30 Kilometer pro Tag konnten die Kaufleute damals auf den meist unbefestigten Wegen zurücklegen. In einem Parcours können die Gäste in die Rolle eines Hansekaufmanns schlüpfen und einen schwer beladenen Leiterwagen über einen lehmigen Waldboden (Knüppelboden) oder altes Pflaster ziehen. Zusätzlich zur Ausstellung erwartet alle Besucher des Museums während des Salz- und Hansefest am 24. und 25. September ein umfangreiS E BA S T I A N K R Z I WA N I E ches Programm rund um das Thema Salz. 1 : Ausstellung „Halle – die Hansestadt“, Großsiedehalle des Halloren- und Salinemuseums, 3. September – 30. September, Eintritt frei


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Steintor-Varieté Julia Neigel 9. September, 20 Uhr

Alles „Neigelneu“ Nach langer Schaffenspause kehrt Julia Neigel zurück auf die Bühne Mit „Schatten an der Wand“ hatte Jule Neigel ihren größten Erfolg und galt Ende der 80er Jahre als unumstrittene Rocklady Deutschlands. Mit ihrer charismatischen Stimme sang sie sich an die Spitze der Charts und verkaufte Millionen von Platten. Viele Alben und Tourneen folgten, aber an den Erfolg von einst konnte sie irgendwann nicht mehr anknüpfen. Es wurde es plötzlich still um Neigel. Dann folgte eine mehrjährige Pause, die vor allem von Streitigkeiten mit ihren alten Bandkollegen geprägt gewesen ist. Aus persönlichen Gründen entschied sie sich 2004 dazu, fortan nur noch unter ihrem Geburtsnamen

Julia Neigel aufzutreten. Zu den beruflichen Problemen kamen private. All dies führte dazu, dass die Sängerin lange Zeit unter Depressionen litt. An ein Leben als Musikerin war nicht zu denken. Für Neigel keine einfache Zeit, die nun jedoch überwunden scheint. Ausgiebig tüftelte sie an ihrem Comeback-Album „Neigelneu“. Herausgekommen ist eine Platte mit vielen emotionsgeladenen Balladen und rockigen Popsongs. Im Steintor-Varieté wird Julia Neigel (Foto) am 9. September Songs des neuen Albums sowie Hits früherer Tage live und unplugged präsentieren. 1 KRZ

Aula der Universität Staatskapelle Halle Kammermusik extra: Wagner-Kontraste 22. September, 19.30 Uhr

Aus dem Schatten heraus Kammermusikkonzert in der Aula der Universität Auch wenn der musikalische Fokus in diesem Monat ganz auf die „Walküre“-Premiere in der Oper gerichtet ist, geht es am 22. September in der Aula der Universität einmal nicht um Richard Wagner und seinen Ring. Vielmehr fokussiert sich die Staatskapelle Halle (Foto) in ihrem Kammermusikkonzert auf die drei Komponisten Debussy, Brahms und Schönberg, welche bewusst zu jener Zeit aus dem Schatten des Großmeisters Wagner heraustraten, um ganz eigene musikalische Wege zu bestreiten. „Ich fühle mich nicht versucht, das nachzuahmen, was ich an Wagner bewundere. Ich habe eine andere Vorstellung von der drama-

tischen Form: Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, etwas auszudrücken“, sagte einst Claude Debussy, der heute als Erfinder des musikalischen Impressionismus gilt. Doch das Bildhafte ist nur eine Seite seiner Kunst, das beweist seine „Erste Rhapsodie“, welche an diesem Konzertabend ebenso auf dem Programm steht wie Johannes Brahms’ „Sonate für Klavier und Klarinette“ und Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire“. Als ein besonderes Bonbon ist Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens sowohl als Klarinettist bei Debussy und Brahms als auch als Dirigent bei Schönberg zu erleben. 1 KRZ

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Hauptbahnhof Halle World Press Photo Ausstellung 2. September bis 12. September

Bilder aus aller Welt Im Hauptbahnhof werden ab dem 2. September 177 ausgezeichnete Fotografien ausgestellt Es sind Bilder, die um die Welt gingen. Zeugnisse des Krieges, Fotografien von Katastrophen, aber auch Bilder mit Natur-, Sport-, Kultur- und Wissenschaftsaufnahmen. Ab dem 2. September werden die 177 Fotos, die im Rahmen des World Press Photo Awards von einer Jury ausgezeichnet wurden, zehn Tage lang im Hauptbahnhof in Halle zu sehen sein. Interessierte können die in neun Kategorien unterteilten Pressebilder auf über einem Meter großen Tafeln betrachten. Eingefangen sind Augenblicke wie die der schlimmsten Überflutung in der pakistanischen Geschichte, bei der dutzende Menschen im Wasser um Hilfspakete kämpfen (Foto). Das von dem Journalisten Daniel

Berehulak geschossene Foto ehrte die Jury mit dem 1. Preis in der Kategorie „People in the News“. „Wir vergessen oft, wer die Menschen hinter der Kamera sind, was sie erleben und auch, was sie riskieren, um uns mit diesen Bildern wachzurütteln oder zu unterhalten. Umso mehr freut es uns, diese Bilder in diesem Jahr in Halle zeigen zu dürfen“, sagte Michael Kutz, Leiter des Bahnhofmanagements. An dem renommierten Wettbewerb nahmen in diesem Jahr 5 691 Fotografen aus 125 Ländern teil. Präsentiert wird die Ausstellung in Halle von der Deutschen Bahn und den Geschäften des RO M Hauptbahnhofs. 1

Provozieren, ärgern, erfreuen Am 15. September präsentiert der Satiriker und Chef des Eulenspiegels Mathias Wedel in Halle sein neues Buch „Was wäre, wenn ...“. Zachow sprach mit dem Autor über Satire und die wahnwitzige Realität. In der Regel stellen die meisten Menschen die Realität nicht in Frage. Sie tun es auf 128 Seiten. Wieso? Ich stelle nicht die Realität in Frage, sondern knüpfe an ihr an und frage, was gewesen sein könnte. Realitäten muss man schon anerkennen, selbst mit ihren schlechtesten Folgen akzeptieren, um fragen zu können, was sich ändern müsste. Was wäre wenn zu fragen, heißt ja nicht, im Wolkenkuckucksheim zu landen. Was ist das Reizvolle, solche Szenarien zu entwickeln? Den Reiz macht das verfremdende Spiel mit der Gegenwart aus. Dieser Blick ist wichtig im Alltag. Heute wird alles nur noch schnell gemeldet, und man hat gar keine Chance mehr, mal kurz inne zu halten. In Ihrem Buch stellen Sie die Frage „Was wäre, wenn wir uns mal ganz dumm stellen?“. Zu welcher Antwort sind Sie da gekommen? Ich verstehe darunter, dass man eine besondere Naivität entwickeln sollte, denn die kommt uns im Alltag abhanden. Nimmt man mal die Frage der Euro-Rettung. Da werden wir mit Kompliziertheiten zugeschüttet. Keiner sieht mehr durch, es geht nur noch um Geld, Geld, Geld. Dabei wird verhindert zu fragen, wer eigentlich davon profitiert.

Ulrich Medienwelt, Große Ulrichstraße Buchpräsentation „Was wäre, wenn ...“ mit Mathias Wedel 15. September, 19 Uhr, Eintritt: 4 Euro Unbedingt. Ich möchte provozieren, Leser ärgern und Leser erfreuen. Haben Sie sich persönlich die Frage „Was wäre, wenn…“ einmal gestellt? Natürlich. Das kommt in dem Buch immer wieder vor. Da gibt es beispielsweise Fragen wie: Was wäre, wenn ich vor Gericht stünde oder mit einer Marokkanerin verheiratet wäre? Das sind doch interessante Fragen. Da man aus dem Leben ja nicht aussteigen kann, kann man sich wenigstens gedanklich in andere Situationen versetzen.

Wird zu wenig naiv gefragt? Die meisten Menschen haben dem medialen Druck nichts entgegenzusetzen. Man lässt es nur noch über sich ergehen, denn es kostet Kraft, zu sagen: Halt mal! Um dann selbst zu überlegen.

Sie stellen aber auch die Frage „Was wäre, wenn es die Stasi nicht gegeben hätte?“. Hier trifft Satire auf Realität. Ist diese Frage doch auch für Sie, der den Begriff OM (Offizieller Mitläufer) prägte und selbst Kontakt zur Staatssicherheit hatte, von entscheidender Bedeutung.

Also wollen Sie mit Ihrem Buch nicht nur Spaß vermitteln, sondern auch einen Denkanstoß geben.

Entscheidend nicht, aber immerhin. Das sollen die Leser aber selber lesen, was im Buch dazu steht. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E


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Georg-Friedrich-Händel-Halle Die Amigos Sonntag, 18. September, 18 Uhr

Was lange währt, wird gut „Die Amigos“ zu Gast in der Georg-Friedrich-Händel-Halle Manchmal muss man 36 Jahre warten, bis man den endgültigen Durchbruch schafft. Für die Brüder Bernd und Karl-Heinz Ulrich, besser bekannt als „Die Amigos“ (Foto), hat sich ihre Beharrlichkeit gelohnt – heute sind sie das Maß aller Dinge im deutschen Schlagergeschäft. Am Anfang war an eine solche Karriere nicht zu denken. In bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen wollten die beiden nur eins: auf die Bühne und Musik machen. Bernd lernte Schlagzeug, Karl-Heinz Gitarre und Keyboard. Seit 1970 tingelten sie so von Stadt zu Stadt, von einem Volksfest zum nächsten. Unterhielten die Leute bei Betriebsfeiern oder Hochzeiten. Zwischendurch produzierten sie im hauseigenen

Kellerstudio weiter neue Lieder. Ein Musikerleben, wie es viele andere Bands auch führen. So hätte das noch einmal 36 Jahre weitergehen können, wenn da nicht der Tag im November 2006 gekommen wäre. Bei „Achims Hitparade“ waren sie zum ersten Mal im Fernsehen und wurden mit dem Titel „Dann kam ein Engel“ vom Publikum zum „Musikantenkaiser“ gewählt. Von da an ging es nur noch steil bergauf. Fünf Echo-Nominierungen, der Gewinn des Echos 2011, mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnete Alben und eine Solotournee mit mehr als 1 00 000 Besuchern – heute zählen sie zu den größten Stars der Schlagerszene. Was lange währt, wird eben gut! 1 KRZ

Objekt 5 Patricia Kelly Song & Stories Sonntag, 4. September, 20 Uhr

Hofkonzert in Elben Ulman Samstag, 3. September, 20.30 Uhr

Weltmusik in Elben

Bewegte Zeiten

Ulman zu Gast im Eulenbergschen Hof

Patricia Kelly im Objekt 5

Zwischen Friedeburg und Bösenburg gelegen, befindet sich im beschaulichen Dorf Elben seit einigen Jahren ein kulturelles Kleinod: der Eulenbergsche Hof. Immer wieder lädt Klaus Adolphi, Frontmann der Gruppe Horch, Gäste hierher ein, damit man in der beeindruckenden Kulisse des 300 Jahre alten Gemäuers Kultur vom Feinsten genießen kann. Am 3. September ist mit der Gruppe Ulman (Foto) eine der wichtigsten Formationen in Sachen Weltmusik zu Gast. Anfangs galten die Leipziger als die Wunderknaben des Folk. Ihr erstes Album „Acoustic Power“ sorgte in der Musikszene für Furore. Die unverbrauchte Mischung von verschieden Musikstilen unterschiedlicher Epochen brachte ihnen nicht nur den Applaus des Publikums ein, sondern wurde in der Folge auch mit diversen Preisen honoriert. Höhepunkt war die Verleihung der Creole, dem wichtigsten Preis für Weltmusik, im Jahr 2007. Heute zählen Ulman nicht nur zu den alten Hasen im Geschäft, vielmehr gelten sie als die wichtigsten Vorreiter und Ideengeber in der Szene. Abgehoben sind sie deshalb nicht. Wichtig sei für sie das seelentiefe Gefühl, der zwingende Rhythmus, die bleibende Melodie und das erforderliche Quantum Überraschung in ihrer KRZ Musik. 1

Ein bisschen sentimental wird Patricia Kelly (Foto) schon, wenn sie an frühere Zeiten denkt. „Ich habe viel darüber nachgedacht, was für ein großes Geschenk ich mit der Musik erfahren habe, die ich machen durfte“, sagt die 41-Jährige. Und an Erfahrungen mangelt es ihrem Leben mit Gewissheit nicht. Ihre Jugend verbrachte sie mit ihren Geschwistern als Straßenmusikanten. Immer durch die Gegend ziehend erfreuten sie die Menschen mit ihrer fröhlichen, unbeschwerten Musik. Später schaffte die Großfamilie den musikalischen Durchbruch, und von den Fußgängerzonen ging es für sie in die größten Konzerthallen. Doch irgendwann war dieser Erfolg zu Ende. Zwar hat sich die Kelly Family nie offiziell getrennt, aber 2008 nach dem letzten gemeinsamen Konzert war klar, dass jeder der Geschwister nun seinen eigenen Weg gehen muss. Patricia hat ihren gefunden und ist seitdem mit verschiedenen Programmen unterwegs. Nun kommt sie mal wieder nach Halle und präsentiert am 4. September ihr neues Album „Songs & Stories“ im Objekt 5. Es ist eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen 20 Jahre. Fans der Kelly Family werden sich vor allem über viele Lieder aus den Anfangsjahren der Band freuen. Aber auch neue Titel, die von bewegten Zeiten KRZ handeln, hat die sympathische Sängerin im Gepäck. 1

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Akropolis für Halle

Die Ausstellung „Eine Stadtkrone für Halle“ bringt einen spektakulären Architekturwettbewerb von 1927 ans Licht „Da steht eine Burg überm Tale und schaut in den Strom hinein…“ Beinahe wäre es für Halle so gekommen, dass man Joseph von Eichendorffs romantisches Gedicht nicht nur auf die Burg Giebichenstein, sondern auch ein weiteres architektonisches Bauwerk an der Saale hätte beziehen können. In den 20er Jahren gab es die städtebauliche Vision, den LehmannsFelsen mit einem Stadt- und Kulturzentrum zu krönen. Verwirklicht wurde die „Akropolis für Halle“, wie es seinerzeit in der Presse bezeichnenderweise hieß, bekanntlich nicht. Und so bleibt aus heutiger Sicht einerseits die Frage „Was wäre gewesen, wenn?“ und andererseits die Ausstellung „Eine Stadtkrone für Halle. Walter Gropius im Wettbewerb“, welche noch

Der Entwurf „Hängende Gärten“ von Bauhaus-Gründer Walter Gropius.

bis zum 9. Oktober in der Stiftung Moritzburg zu sehen ist. Die Schau führt ihre Besucher in eine Zeit, in der Halle eine aufstrebende mitteldeutsche Großstadt gewesen ist, mit einem Bürgermeister, Richard Robert Rive, an der Spitze, der wie keiner nach ihm, die Entwicklung der Stadt in städtebaulicher, wirtschaftlicher und kultureller Sicht maßgeblich prägte. So fällt in Rives Amtszeit auch eben jener außergewöhnliche Architekturwettbewerb. 1927 ausgeschrieben, stand der Wettbewerb ganz im Zeichen einer entschiedenen Hinwendung zur Moderne. Es beteiligten sich die bedeutendsten Architekten Deutschlands: Walter Gropius, Hans Poelzig, Peter Behrens, Emil Fahrenkamp, Paul Bonatz und Wilhelm Kreis. Auch zahlreiche lokale Architekten und Künstler wie Karl Völker und Paul Thiersch reichten Entwürfe ein. Realisiert wurde keiner dieser Pläne, und der Wettbewerb geriet im Laufe der Zeit völlig in Vergessenheit. Wäre er jedoch umgesetzt worden, hätte die Saalestadt Ende der 20er Jahre zu einem Zentrum sozialutopischer Architektur werden können und wäre heute eine Pilgerstätte der Architektur der Klassischen Moderne. Mehr als 80 Jahre später zeigt die Moritzburg eine Ausstellung, an deren Spitze der Entwurf von Walter Gropius steht. Der Gründer des Bauhauses wählte in seinem Entwurf für die

Perspektive Ansichten von der Saale – Entwürfe von Hans Poelzig. (Fotos: Matthias Aust)

unterschiedlichen Gebäude jeweils ein eigenes Erscheinungsbild und ließ sich dabei von den Prinzipien Form und Funktion leiten. Sein Vorschlag ging weiter als die seiner Mitbewerber, sah er außer des Baus einer Stadthalle und eines Museums auch die Errichtung einer Sporthalle sowie eines Stadions vor. Ironie der Geschichte: Der Vorschlag, der heute begeistert, fand damals keine Anhänger – Gropius schied im Wettbewerb als erstes aus. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

: Stiftung Moritzburg, „Eine Stadtkrone für Halle – Walter Gropius im Wettbewerb“, geöffnet bis zum 9. Oktober, www.stiftung-moritzburg.de


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AUS S T E L LU N G E N I M S E P T E M B E R Franckesche Stiftungen Das europäische Bild von Nordamerika bis zum 3. Oktober Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Michael Karlowski - Bildhauerarbeiten bis zum 18. Oktober

Kunstverein “Talstrasse“ Kurt Bunge – Malerei 1. September bis 16. Oktober

Horst Brühmann - Zeichnungen bis zum 11. Oktober

Perspektiven eines Künstlerlebens

Galerie 5ünf Sinne „Gruppe 5ünf“ - Fotografien 7. September bis 14. Oktober

Der Maler Kurt Bunge wäre in diesem Jahr 100 Jahre geworden Halle spielte bis in die 1950er Jahre eine herausragende Rolle als Kunstzentrum mit zukunftsweisenden Malerpersönlichkeiten, die nachhaltig die gesamtdeutsche Kunstentwicklung beeinflusst haben. Doch was wären Hermann Bachmann, Herbert Kitzel, Willi Sitte oder Otto Möhwald ohne den Einfluss der Burg-Professoren Charles Crodel, Erwin Hahs und Kurt Bunge? Letzterer wäre in diesem Jahr 100 Jahre geworden. Aus diesem Grund widmet der Kunstverein “Talstrasse“ dem Maler Bunge eine Ausstellung, welche thematisch gegliedert, verschiedene Arbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven und Schaffensphasen des Künstlers zeigt.

Kurt Bunge, 1911 in Bitterfeld geboren, studierte an der Burg in Halle, wo er nach dem Krieg auch als Dozent Anstellung fand. Doch bereits 1959 verließ er Halle und die Burg Giebichenstein und ging nach Kassel. Wie zahlreiche Kollegen und Freunde zuvor wurde er durch die zunehmende politische Zensur und Unterdrückung durch den sozialistischen Staat zu stark in seiner Arbeit beeinträchtigt. Die Ausstellung „Kurt Bunge – Malerei und Grafik“ präsentiert im Kunstverein “Talstrasse“ vom 1. September bis zum 16. Oktober 36 Malereien, 19 Holzschnitte und drei Zeichnungen aus dem Nachlass des Künstlers. 1

Händel-Haus Dresden 1719: Händel sucht die Superstars bis zum 21. September Kunstforum Halle Andrey Vystropov - Malerei 6. September bis 25. September TANDORA – Bleiverglasung und Glasmalerei 11. September bis 25. September

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Kunsthalle Villa Kobe Große Kunstausstellung Halle (Saale) 2011 1. September bis 9. Oktober Kunstverein “Talstrasse“ e.V. Kurt Bunge – Malerei 1. September bis 16. Oktober

Kunstforum Halle Andrey Vystropov – Malerei 6. bis 25. September

Russische Malerei Das Kunstforum Halle zeigt Werke von Andrey Vystropov Jeder Künstler findet seinen Weg – egal wann und wie. Es gibt Talente, die werden schon in der frühesten Jugend erkannt und gefördert, und dann gibt es eben jene, die ihre Begabung erst später entdecken. Zweifelsohne gehört der russische Maler Andrey Vystropov zur zweiten Gruppe. Erst im Alter von 15 Jahren wurde man sich seiner Begabung bewusst. Ab da jedoch ging es für ihn voran. Nach der Schule studierte er in Leningrad an der renommierten Hochschule für Malerei, und heute gilt er als einer der populärsten russischen Gegenwartskünstler. Vystropov gehört zu einer Generation von Malern, denen es gelungen ist, mit

einer universell verständlichen Bildsprache über Grenzen hinweg verstanden zu werden. Ab dem 6. September sind mehr als 20 Arbeiten im Kunstforum Halle zu sehen. Im Zentrum der Exposition steht die Auseinandersetzung mit Zeit, Leben sowie der Beschäftigung mit der Überzeitlichkeit der menschlichen Existenz. Vertraute, alltägliche Dinge werden vom Künstler so abgebildet, dass sie eine einzigartige Verbindung von Sinnlichkeit, Poesie und konzeptueller Strategie eingehen. Vystropov fordert mit seinen farbenprächtigen Werken den Betrachter geradezu heraus, Neues und Unbekanntes zu entdecken. 1 KRZ

Raum Hellrot Wen immer es angeht 9. September bis 2. Oktober Stiftung Moritzburg Nolde, Pechstein, Amiet, Mueller im Kreis der „Brücke“ ab 18. September „Idee Schatzkammer“. Kostbarkeiten und Raritäten aus der Moritzburg bis 18. März 2012

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An die Hand genommen Mit einem Kulturpatenschaftsprojekt unterstützen die „Freunde des neuen theaters“ die kulturelle Bildung „Was soll denn wohl wichtiger sein als die Bildung unserer Kinder?“, fragt Ramona Fitzner (Foto) entschieden. „Nichts!“, auf dem Fuße folgt die simple Antwort. Und weil dies so ist, hat die Vorstandsvorsitzende der „Freunde des neuen theaters“ gemeinsam mit ihren Vereinsmitgliedern vor zwei Jahren die Kulturpatenschaft „Hand in Hand. Mehr Kultur für unsere Kinder“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt ermöglicht es Schülern des Südstadtgymnasiums, jährlich kostenfrei drei ausgewählte Kulturinstitutionen kennenzulernen und zu besuchen. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht dabei von einem Theaterbesuch bis hinzu museumspädagogischen Angeboten. „Kultur ist Bildung, und wir wollen zeigen, dass man in Halle etwas für die kulturelle Bildung tun kann – auch in Zeiten leerer Kassen“, erklärt die Vereinsvorsitzende. Mit Hilfe

der Kulturpatenschaft, die Bürger oder Institutionen der Stadt für nur 10 Euro erwerben können, gelingt es, einen Schüler ein ganzes Jahr lang kulturell „an die Hand zu nehmen“. „Kinder sind interessiert, aber sie kennen zu wenig.“ – Eine der Erfahrungen, die Fitzner während des Projektes beobachten konnte. Denn anders als bei Erwachsenen sei die Scheu, Vorurteile gegenüber „der Kunst“ abzulegen, bei Kindern und Jugendlichen deutlich geringer. Gerade deshalb sei es so wichtig, so Fitzner, frühzeitig mit der kulturellen Bildung zu beginnen. Da das Projekt aber ausschließlich über Spenden finanziert wird, profitieren derzeit nur die Schüler der 5. bis 12. Klassen des Südstadtgymnasiums von der Aktion. Als langfristiges Ziel sollen alle Schüler der Stadt das Angebot von „Hand in Hand“ in Anspruch nehmen können – doch dazu bedarf es der

Auch der Kunstverein “Talstrasse��� beteiligt sich an der Aktion und bietet museumspädagogische Angebote an. (Foto: Kunstverein “Talstrasse“)

Schüler des Südstadtgymnasiums bei einer Projektpräsentation im Juni. (Foto: Ramona Fitzner)

finanziellen Mittel. „10 Euro sind nicht viel, wenn man sieht, was man alles damit erreichen kann.“ Deshalb wird Ramona Fitzner auch nicht müde, immer wieder auf dieses Projekt aufmerksam zu machen. Mittlerweile ist es ihr und den „Freunden des neuen theaters“ gelungen, andere Institutionen von der Idee zu überzeugen. Derzeit beteiligen sich alle Einrichtungen der Kultur GmbH, die Stiftung Moritzburg, die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der Kunstverein “Talstrasse“, das Händel-Haus und die Franckeschen Stiftungen an der Kampagne. So will man erreichen, dass möglichst viele Schüler Kunst und Kultur als genussvolle Lebensbereicherung kennenlernen, um sie dauerhaft zu interessierten und aufgeschlossenen „Kulturgängern“ zu machen. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E : www.nt-freunde.de


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neues theater Spielzeitauftakt Große Freiheit Nr. 51 Samstag, 10. September, 19 Uhr

Große Freiheit Der Spielzeitauftakt am neuen theater stimmt auf eine Saison voller Premieren ein Wenn Matthias Brenner, der neue Intendant des nt, am 10. September die Pforten seiner Wirkungsstätte für das Publikum öffnet, führt er sie an einen Ort, an dem alles möglich scheint, es für die gedankliche Freiheit keine Grenzen gibt. In einer 8x8-Minuten-Theater-Expedition „Große Freiheit Nr. 51“ lotsen einige Schauspieler das wandernde Publikum in die Requisite oder auf die Unterbühne, während andere Kollegen ihre Performance - auch achtmal hintereinander - in der Kantine oder sogar auf dem Dach durchführen. Diese ganz neue Form, die Zuschauer willkommen zu heißen, erzeugt nicht nur einen besonderen Theaterabend, sondern

Steintor-Varieté Thomas Freitag „Nur das Beste“ Freitag, 23. September, 20 Uhr

stimmt das Publikum auch noch auf eine Spielzeit voller Premieren ein. Gleich zwei davon sind in diesem Monat zu erleben. Während am 15. September „Die fabelhafte Familie Baader“ zur Uraufführung gebracht wird, verbindet Regisseur Jo Fabian einen Tag später historischen Stoff mit der Gegenwart. In Gerhart Hauptmanns „Die Weber“ widmet er sich den Themen Arbeit und Geld, Armut und Revolte, um zu reflektieren, dass damals bestimmende Muster und Mechanismen in der heutigen Zeit genauso existent sind. Fabian, der für seine unangepasste Ästhetik bekannt ist, wird mit dem Stück die Bühne sicher in vielerlei Hinsicht neu prägen und bisherige Sehgewohnheiten herausfordern. 1 KRZ

Steintor-Varieté Kiebitzensteiner Gala Samstag, 1. Oktober, 20 Uhr

Das Fallbeil des Kabaretts

Nun tun sie es zum fünften Mal

„Nur das Beste“ gibt es im Steintor-Varieté

Große Kabaretts kommen zur Kiebitzensteiner Gala

Immer, wenn Thomas Freitag (Foto) vor sein Publikum tritt, ist eines gewiss: Hier bekommen Politiker ihr Fett weg! Und dies schon seit 1974, denn so lange steht der Kabarettist mittlerweile auf der Bühne und kommentiert charmant bis süffisant den alltäglichen politischen Dilettantismus. Egal ob Schmidt, Kohl oder Merkel, das „Fallbeil der Kabarett-Szene“ hat schon alle gerichtet. Im Steintor-Varieté präsentiert Thomas Freitag am 23. September sein neues Programm „Nur das Beste“. Mit Texten aus den vergangenen 35 Jahren bietet er einen Abend, bei dem die Zuschauer einige der schönsten Stücke deutscher Kabarettgeschichte nochmals erleben können. Nie plump oder populistisch, sondern immer auf den Punkt lässt Freitag sein Leben inmitten von Bildungsmisere, Atomkraftstreit, Bio-Wahn und Fitness-Fieber Revue passieren, ohne aber sein Lieblingsthema Politik aus dem Blick zu verlieren. Hier bieten sich für ihn noch immer die besten Möglichkeiten. Doch angesichts von „Yuppie-Politikern“ wie Westerwelle, Gutenberg und Co., die bei Freitag gekonnt auf dem kabarettistischen Scheiterhaufen landen, sehnt sich selbst einer wie er nach der guten alten Zeit, in der man wenigstens Schwergewichte wie Helmut Kohl oder Franz Josef Strauß auf die Schippe nehmen konnte. 1 KRZ

Für Micha Kost und seinen Gefährten vom Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ beginnt nun wieder die aufregendste Zeit des Jahres. Denn wenn sie am 1. Oktober zu ihrer alljährlichen Gala laden, kommen Künstler und Kollegen von anderen Kleinkunstbühnen ins Steintor-Varieté, um hier einen Querschnitt von Szenen und Liedern der Kabarettlandschaft Ostdeutschlands darzubieten. In diesem Jahr gibt es noch einen weiteren Grund zum Feiern: Die Gala, die mittlerweile zu den festen Terminen im Kulturkalender der Stadt gehört, wird fünf Jahre alt. Die große Resonanz beim Publikum führte in der Vergangenheit sogar zu Engpässen beim Kartenverkauf. Da fühlt man sich an längst vergangene Zeiten erinnert, in denen Schlange stehen an der Tagesordnung gewesen ist. Ob man jedoch, wie damals üblich, auch heute noch Handwerker mit Kabarettkarten bezahlen kann, sei mal dahingestellt. Sich trotzdem frühzeitig um Eintrittskarten zu kümmern, lohnt auf jeden Fall. Neben den Kiebitzensteinern sind unter anderem „De Schnatzjer“, das Kabarett „Charly M.“ aus Berlin und das „Happy Heimat Trio“ auf der Bühne zu sehen. Aus Leipzig kommen erstmals die Kollegen von der „Pfeffermühle“ (Foto), um Einblicke in ihr aktuelles Programm „da capo“ zu geben. 1 KRZ

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GEWINNSPIEL

Bilderrätsel

Dieser reliefhafte Fries könnte eine Restaurierung vertragen. Wir haben ihn in der nördlichen Innenstadt entdeckt. Können Sie uns sagen, wo genau? Und vielleicht auch was es mit dem Fries auf sich hat?

Auflösung Vormonat: An der Kröllwitzbrücke

Zu gewinnen gibt es 2 Tickets für das einmalige Konzert von Peter Maffay auf dem Brauereigelände in Wernesgrün am 17. September. Zum 575. Jubiläum der Wernesgrüner Brauerei gibt der nur 1,68 große Künstler mit der rauen Stimme gemeinsam mit seiner Band die größten Hits aus den vergangenen Jahrzehnten zum Besten. Darunter sind sicherlich auch Evergreens wie „Tiefer“, „Siehst du die Sonne“, „Alter Mann“ und „Über sieben Brücken“.

Verlosung

Tickets für die Schauburg

Buch „Was wäre, wenn…“

Bildband Michelangelo

Wir verlosen 2 x 2 Freikarten für die Veranstaltung „Rosen für die Damen“ in der Schauburg am 7. September um 20.30 Uhr. Die Musiker von „Das Quotentrio“ singen Lieder aus den 20er und 30er Jahren. In dem bunten Programm werden auch die Hits vergangener Zeiten mal herzzerreißend, mal beschwingt und amüsant dargeboten. Zwei Stunden taucht man ein in eine Zeit, die freier und gelöster war, als wir es uns heute vorstellen können.

Wir verlosen zwei Exemplare des Buches „Was wäre, wenn…“ von Eulenspiegel-Chefredakteur Mathias Wedel. Er gibt satirische Antworten auf Fragen wie „Was wäre, wenn der Kapitalismus am Ende wäre?“ oder „Was wäre, wenn es die Stasi nie gegeben hätte?“ und jongliert dabei mit Aussagen von Politikern und Presse. Am 15. September um 19 Uhr stellt er sein neuestes Werk in der Großen Ulrichstraße bei Ulrich Medienwelt vor.

Wir verlosen zwei Bildbände von Michelangelo zum bundesweiten Kinostart des Films „Mein bester Feind“ mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle. Die schwarzhumorige Verwechslungskomödie spielt in Wien im Jahr 1938 und erzählt von einem Katz- und Maus-Spiel um Liebe, Wahrheit und einen echten Michelangelo. Dieser wird nämlich von den Nazis beschlagnahmt. Was sie aber nicht wissen: Es sind auch zwei Fälschungen im Umlauf.

Wir verlosen 2 x 2 Freikarten „Rosen für die Damen“, Stichwort: Rosen

Wir verlosen 2 Bücher „Was wäre, wenn…“, Stichwort: Eulenspiegel

Wir verlosen 2 Bildbände, Stichwort: Michelangelo

SO NEHMEN SIE TEIL Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 30.09. 2011, bei Tickets zwei Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

11 20

2011


GEWINNSPIEL

Schwedenrätsel Zu gewinnen gibt es Drei Exemplare der CD „Zurück zur Natur“ von Rainald Grebe. Der vielleicht humorvollste Liedermacher Deutschlands hat endlich alle Songs aus seinen beiden Theaterstücken „Alle reden vom Wetter – die Klimarevue“ und „Zurück zur Natur – Konzert für Städtebewohner“ auf eine CD gebracht. Natürlich ist das Orchester der Versöhnung auch wieder mit dabei. Live kann man Rainald Grebe am 17. November in Halle erleben.

Auflösung Vormonat N LBE K URSAA KUT U E VE SS TON CK L H S T E MA T T E OH E P D D I NE E I S I G N S E AD ECKBAL L GE THA I I NF ER (1-6) Zachow

SA K A Z M I L E

Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Zu gewinnen gibt es 2x2 Tickets für die große Schlager-Starparade von MDR1 Radio Sachsen-Anhalt in der GETEC Arena Magdeburg am 16. Oktober. Künstler wie Vicky Leandros, Michelle, Andrea Berg, DJ Ötzi, Semino Rossi, Michael Hirte und viele mehr unterhalten die Zuschauer schon ab 15 Uhr mit ihren größten Hits. Durch das Programm führen MDR Moderatorin Sabine Küster und der ehemalige Eiskunstläufer Reinhard Mirmseker.

Gewinnziffern

I

II

II III IV

Auflösung Vormonat 1 9 7 5 4 8 3 6 2

2 8 4 6 3 1 5 9 7

3 6 5 2 7 9 8 1 4

4 2 9 3 8 7 6 5 1

6 3 8 1 5 2 7 4 9

7 5 1 4 9 6 2 8 3

5 7 3 8 1 4 9 2 6

9 1 2 7 6 5 4 3 8

8 4 6 9 2 3 1 7 5

6 5 3

J T AME L I E L N NV MEKKA NUS T S MU T B I ZARR AK R A S ENAK AT I ENT R N WO V I PER L I G N D PDA NEROES NO ENT

6 2 9 III 5 6 7 8 5 1 9 9 7 1 5 4 6 8 I 7 1 6 3 IV 3 2 5 4 7 8

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KÖ R P E R U N D S E E L E

Ein Ruhepol in hektischer Zeit Iris Patzschke bietet mit „Lebensart“ ganzheitliche Kosmetik an

Für das Wohlfühl-Ambiente in „Lebensart“ sorgt unter anderem ein Kamin, den Iris Patzschke einbauen lassen hat. (Foto: Juia Steiner)

Gastlichkeit, Wärme und Fürsorge sind die Elemente, die Iris Patzschke im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit sieht. Im hektischen Alltag sollen Kundinnen (und gern auch Kunden) die ganzheitliche Betreuung und Pflege zugutekommen. Da für Patzschke der gesamte Mensch im Mittelpunkt steht, erhält jeder zunächst einmal eine kleine Erfrischung, bevor das Gespräch beginnt. Die 43-Jährige ist seit sieben Jahren als ganzheitliche Kosmetikerin tätig. Zusätzlich zu ihrer Berufsausbildung absolvierte sie in Frankreich eine Lehre als Visagistin und erlernte Permanent-Make-up. Die umfassende Beschäftigung mit Inhaltsstoffen in der Kosmetik ermöglicht Patzschke, ihren Kunden Auskunft zu geben, was beim Kauf wichtig ist, und Tipps für die Pflege Zuhause anzubieten. Zur Behandlung im „Institut“, wie sie ihr Studio

nennt, verwendet sie Material mit Liposomen und hautidentischen Inhaltsstoffen – ganz ohne Konservierungsmittel und Parfümierung. Die Liposome sind dabei die medizinischen „Wirkstofftransporter“. Das Institut „Lebensart“ verbindet Innovation und Wohlgefühl, die Individualität eines jeden steht dabei im Vordergrund. So gibt es modernste Geräte wie Ultraschall und Microdermabrasion, einer schmerzfreien und gründlichen Art des kosmetischen Peelings. „Empfangen wird man hier als Gast“, erzählt Cornelia Wernich, die die ihr zur Verfügung stehende Zeit gern hier verbringt, weil es eben auch ihre Lebensart sei, individuell und fachlich kompetent behandelt zu werden, im Einklang mit sich selbst. „Ich empfinde so Entspannung und Wohlgefühl“, sagt die Gymnasiallehrerin.

Laut Patzschke werde oft körperliche Entschlackung gewünscht. Verschiedene Anwendungen gegen die Übersäuerung des Körpers wie zum Beispiel Basische Bäder, Massagen und Ernährungsberatung gehören zu ihrem Angebot. Dazu hat die Kosmetikerin ganz individuelle Vorschläge für ihre Kunden: „Mamizeit“ – das etwas andere Geschenk zur Geburt eines Kindes und „Freundinnenzeit“ sind nur zwei ihrer Offerten. Ein gemütliches Ambiente am Kamin, ein verständliches Beratungsgespräch, ein Fußbad zur Einleitung der Kosmetikbehandlung bei „Lebensart“ und die Physalis, als „Glückshormon“, zum Abschluss – das alles gehört bei Patzschke zum Service. 1 BERND SCHÄDLER

: Lebensart – Institut für ganzheitliche Kosmetik, Benkendorfer Str. 1b, Tel. 120 8150

Die Paar-Frage Susanne Westphal, 51, ist Diplompsychologin und Leiterin der Beratungsstelle pro familia. Jeden Monat beantwortet sie für Zachow eine Leser-Frage. Ich schnarche schon immer. Nun meint meine Frau, die Geräusche werden immer lauter. Früh sei sie wie gerädert, auch Ohrstöpsel seien wohl keine Lösung mehr. Sie überlegt, in das durch den Auszug unseres Sohnes frei gewordene Zimmer zum Schlafen zu ziehen. Leidet da nicht unsere Sexualität? Bernd K. Schlafbeeinträchigungen durch Schnarchgeräusche sind ein Thema in vielen Partnerschaften. Leider kann der schnarchende Partner oft gar nicht beurteilen, wie sehr der andere gestört wird, weil er sich selbst nicht hört.

Zunächst sollten Sie für sich klären, ob Sie etwas tun können, um die Geräusche zu minimieren. Das Schnarchen könnte auch für Sie gefährlich sein. Wenn die Atemaussetzer zu lang sind (Schlafapnoe), dann ist die Leistungsfähigkeit tagsüber beeinträchtigt, und es kann zum Beispiel beim Autofahren zu einem gefährlichen Sekundenschlaf kommen. Bleiben trotz ärztlicher Konsultation (ggf. Schlaflabor), die Geräusche für den anderen zu laut, dann ist die Trennung der Schlafräume die einzige Möglichkeit, dem nicht schnarchenden Partner ausreichend Nachtruhe zu gewährleisten.

Aber machen Sie sich deswegen nicht all zu große Sorgen. Es mag zwar eine Umstellung von jahrelanger Gewohnheit bedeuten, bringt aber auf anderer Ebene wieder Neues mit sich. So gewinnt für das Ausleben intimer Bedürfnisse die Frage „Gehen wir heute zu dir oder zu mir?“ wieder Aktualität. 1 Haben auch Sie eine Frage, dann schreiben Sie uns: 9 Redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle


Kartenvorverkauf TiM Ticket Tel.: 03 45/2 02 97 71 Galeria Kaufhof Halle Mo.–Fr. 7:00–20:00 Uhr Sa. 7:00–14:00 Uhr www.tim-ticket.de

und aha Stadtbüro, Barfüßerstraße 11

Tickets erhalten Sie in den MZ-Service Centern: Halle | Am Markt 2 | Pressehaus | Delitzscher Straße 65 Wittenberg | Markt 20 Dessau | Poststraße 14 Weißenfels | Markt 7 Sangerhausen | Kylische Straße 56 Merseburg | Bahnhofstraße 17 a Bitterfeld | Burgstraße 14–16 a Bernburg | Lindenstraße 19 Quedlinburg | Turnstraße 8 Eisleben | Sangerhäuser Straße 1–3 Köthen | Buttermarkt 1 Zeitz | Roßmarkt 4 Aschersleben | Hinter dem Turm 9 Hettstedt | Freimarkt 12

Halle

Georg-Friedrich-Händel-Halle 04.11.11, 17.11.11, 26.11.11, 29.12.11, 31.12.11, 25.02.12 08.03.12, 22.03.12,

20.00 Uhr 20.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Horst Lichter ................................................... Rainald Grebe .................................................. Galakonzert Philippe Jaroussky..................... Mother Africa................................................... Silvesterkonzert .............................................. MESSIAH .......................................................... ABBA Mania ..................................................... Dieter Nuhr „Nuhr unter uns“ ........................

31,15 – 42,65 € 32,00 – 39,00 € 15,00 – 40,00 € 33,70 – 57,60 € 20,06 - 33,26 € 14,63 - 45,00 € 34,70 – 49,60 € 26,65 – 32,15 €

01.10.11, 20.00 Uhr 08.10.11, 20.00 Uhr 14.10.11, 20.00 Uhr 04.11.11, 20.00 Uhr ab 26.11.2011 02.12.11, 20.00 Uhr 09.12.11, 20.00 Uhr 27.01.12, 20.00 Uhr 17.02.12, 20.00 Uhr 25.03.12, 20.00 Uhr

Kiebitzensteiner-Gala ..................................... Mathias Richling.............................................. Baby Universal ................................................ Schürzenjäger Clubtour.................................. Herr Fuchs und die Weihnachtsnixe Coralie ... Dr. Mark Benecke – Mordspuren ................... Rock'n' Roll Wrestling Bash ........................... Die Große Gala-Nacht der Operette-Stargast Eva Lind ... Dieter Hallervorden ........................................ City – 40 Jahre .................................................

22,00 – 25,00 € 30,00 € 17,20 € 25,50 € 6,50 – 18,50 € 17,90 – 19,80 € 22,40 – 24,10 € 44,90 – 54,90 € 27,10 – 39,10 € 30,85 – 41,20 €

Steintor

Oper 04.11.11, 08.11.11, 04.12.11, 12.12.11,

19.30 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 18.00 Uhr

21.10.11, 19.30 Uhr 30.10.11, 16.00 Uhr 13.11.11, 16.00 Uhr

18.11.11, 20.00 Uhr

10.10.11, 02.11.11, 04.11.11, 11.11.11, 19.11.11,

20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

11,30 – 31,80 €

Theater Fabrik

Cassandra Steen ............................................. The god ol’ Blues Brothers Boys Band .......... SAXON ..............................................................

23,33 – 27,45 € 13,50 € 30,00 €

Corinne Hofmann live .....................................

19,90 €

Salon Pitzelberger (14.30 Uhr)........................ Cosi fan tutte ................................................... Pique Dame......................................................

34,10 € 23,10 – 28,60 € 28,60 €

38,30 - 75,50 €

Guano Apes...................................................... La Brass Banda ................................................ Milow ................................................................ Heather Nova .................................................. Anders & Fahrenkrog ......................................

35,83 € 26,00 € 36,75 € 38,00 € 37,75 €

Armin Müller-Stahl & Band ............................. Scala & Kolacny Brothers ............................... Ur-Krostitzer Lachmesse-Gala .......................

15,40 - 46,20 € 40,25 - 56,75 € 26,50 - 33,00 €

Frida Gold......................................................... Knorkator .........................................................

18,30 € 22,20 €

Klee................................................................... Samy Deluxe & Tsunami Band ....................... Bosse ................................................................

21,00 € 21,60 € 20,50 €

Ralf Schmitz – Die Leseshow zum Buch ....... Bernhard Hoecker – Wikihoecker .................

21,55 € 24,85 €

Opernhaus 10.09.11, 21.00 Uhr 25.09.11, 20.00 Uhr 23.10.11, 16.30 Uhr

Tui Feuerwerk der Turnkunst – Best of 25 years ...

Bad Lauchstädt

Unheilig ............................................................

Haus Auensee

Werk II

Goethe Theater ab 17.09.2011 09.10.11, 14.30 Uhr 29.10.11, 14.30 Uhr

13.07.12, 18.30 Uhr

17,91 – 27,00 € 14,55 – 16,75 € 18,95 – 23,35 €

Maritim

ALEGRIA – Cirque Du Soleil ............................ 46,16 - 93,65 € MATRIX Live – Film in Concert ....................... 29,00 – 35,00 € Dieter Nuhr – neues Programm..................... 26,00 – 32,70 € SADE ................................................................. 56,00 – 96,00 € Max Raabe & Palast Orchester ...................... 41,20 – 61,90 € Holiday on Ice .................................................. 10,00 - 49,90 € Ina Müller & Band ............................................ 31,80 – 45,00 € Kings of Xtrem................................................. 22,00 - 52,00 € Udo Jürgens ..................................................... 58,50 – 98,50 € Andrea Berg ..................................................... 26,90 – 59,90 € David Garrett ................................................... 42,80 – 155,50 € Volker Pispers ................................................. 17,80 – 31,00 €

Völkerschlachtdenkmal

Die große Johann Strauß Gala........................ Acoustic Blues Sonntag.................................. Die Internationale Guitar Night .....................

Schorre 28.09.11, 20.00 Uhr 30.10.11, 21.00 Uhr 23.11.11, 19.30 Uhr

16.09.11, 16.00 Uhr 08.10.11, 20.00 Uhr 10.11.11, 20.00 Uhr 15.11.11, 20.00 Uhr 11.12.11, 18.00 Uhr 21. bis 26.12.2011, 07.01.12, 20.00 Uhr 27. & 28.01.12,20.00 Uhr 02.03.12, 20.00 Uhr 24.03.12, 20.00 Uhr 17.04.12, 20.00 Uhr 20.04.12, 20.00 Uhr

22,26 - 60,76 € 49,76 - 71,76 € 23,35 – 34,35 € 9,90 – 19,00 €

Messe Bruckdorf 23.01.12, 19.00 Uhr

Leipzig

Arena

Das Rheingold.................................................. Chris Barber/Mr. Acker Bilk/Kenny Ball ...... Jazz in der Oper – Ludovico Einaudi .............. Gerhard Schöne & Musikanten ......................

Ulrichskirche

Holiday on Ice Leipzig | Arena

Anker 27.10.11, 20.00 Uhr 02.12.11, 21.00 Uhr 16.10.11, 20.00 Uhr 08.11.11, 20.00 Uhr 24.11.11, 20.00 Uhr 29.09.11, 20.00 Uhr 17.11.11, 20.00 Uhr

Spiegelzelt auf d. Burgplatz 28.11.11, 20.00 Uhr

Erika Berger & Lilo Wanders ..........................

Magdeburg

Stadthalle 23.10.11, 20.00 Uhr 18.11.11, 20.00 Uhr

Clueso & Band.................................................. Oliver Pocher ...................................................

30,50 € 28,20 €

Berlin

o2 World 19.11.11, 18.00 Uhr 03.12.11, 20.00 Uhr

30,00 €

Die Schlagernacht des Jahres 2011.............. AIDA Night of the Proms ................................

39,90 – 69,90 € 55,60 – 76,30 €

Vergünstigte Eintrittspreise mit Ihrer MZ-Cardplus:

Erika Berger & Lilo Wanders Leipzig | Spiegelzelt

Guano Apes Leipzig | Haus Auensee



September 2011 | Zachow - Ihr Magazin