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zachow-magazin.de

1. Jahrgang | Oktober 2011 | kostenlos

Ihr Magazin

Aufgezeigt Wie Hallenser sich engagieren Aufgespürt Unterwegs in den Straßen des Landrains

Aufgeregt

Das ZachowSonntagsvergnügen beginnt am 23. Oktober im Hofjäger

Mitten im Leben. Mitten in Halle.


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Steintor-Varieté

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05.12.11 20 Uhr G.-F.-Händel HALLE

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2011

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14.12.11 G.-F.-Händel HALLE präsentieren ...

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So.


D I E I N H A LT E I M Ü B E R B L I C K

Die verflixte Seite 45 „Hallo Frau Quick“, mailte mir Christiana Junker im September. „In der diesmonatigen Ausgabe mussten wir feststellen, dass die Seite 45 fehlt (das Kreuzworträtsel). Im Internet war es angezeigt.“ Liebe Frau Junker, da haben Sie Recht. Es fehlte sogar noch eine Seite: die 39. Dafür waren die 37 und 43 doppelt. Wie kann das gehen, habe auch ich mich gefragt. Nach akribischer Fehleranalyse hat sich schließlich unsere Druckerei mit einem Schuldeingeständnis gemeldet. Das „Fehlerheft“, wie es in unserer Redaktion heißt (unter uns: Es gab nicht nur den Fehler beim Druck), ärgert mich. Es ist auch ärgerlich für meinen Kollegen Sebastian Krziwanie, der für das Heft

eine ganze Seite Kultur umsonst geschrieben hat. Genauso wie Ariane Keller, die sich u.a. um unsere Verlosungen kümmert, und nicht zuletzt Bodo Fuhrmann, der uns jeden Monat ein grafisch raffiniertes und kniffliges Sudoku erstellt. Alles umsonst. „Ich gehe mal davon aus, dass kein Magazin zu haben ist, welches die Seite 45 hat. Schade, da können wir nicht an diesem Gewinnspiel teilnehmen“, schreibt Frau Junker weiter. Dabei rätsle sie doch so gern. Frau Junker, wieder haben Sie Recht, es gibt kein einziges ZachowSeptember-Magazin mit der Seite 45. „Aber für diese Oktoberausgabe verbürge ich mich persönlich, dass die Rätselseite wieder drin ist“, wollte ich gerade schreiben, als mein Kollege sagt: „Mal den Teufel nicht an die Wand.“

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG am 14.10., 20.30 Uhr, Puppentheater

Meine Kältekammer von Joël Pommerat | Übersetzung von Francesca Spinazzi Weitere Vorstellungen am 15., 26. und 27.10., jeweils 20.30 Uhr

GASTSPIEL DER COMPAGNIE LOUIS BROUILLARD, PARIS am 28. und 29.10., 19.30 Uhr, neues theater, Saal

Ma chambre froide (Meine Kältekammer) von Joël Pommerat | in frz. Sprache mit dt. Simultanübersetzung

am eine Kältek ket für »M € Kombi-T ic oide«: 22,fr e br am und »Ma ch

mer«

Jessica Quick (Redaktionsleiterin) PREMIERE am 1.10., 20.00 Uhr, neues theater, Kammer

Inhalt

Stückeinführung 19.15 Uhr im Foyer Kammer

Die bitteren Tränen der Petra von Kant von Rainer Werner Fassbinder | Regie: Maik Priebe | Weitere Vorstellungen am 2. (Stückeinführung 19.30 Uhr im Foyer Kammer) und am 13., 29., 30.10., jeweils 20.00 Uhr

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S TA DT H A L L E

Im 5. Teil unserer Stadtteilserie stellen wir den Landrain vor.

T H E M A D E S M O N AT S

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G E N US S U N D S T I L

Was sich aus Pilzen alles zaubern lässt… Sebastian Mohr verrät uns ein Rezept für Gourmets.

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Tango ist nicht nur ein Tanz, er ist auch Medizin. So zumindest verstehen wir Mirjam Treptes Interpretation des argentinischen Weltkulturerbes.

P O RT R ÄT

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Günther Mühlpfordt musste zu DDR-Zeiten aus politisch-ideologischen Gründen seine Karriere abbrechen. Heute ist der Professor rehabilitiert.

G E W US S T W I E

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Zachow begibt sich hinter die Kulissen der Spendenindustrie. Zumindest theoretisch gibt es eine Möglichkeit, Werbebriefe zu stoppen.

HIN UND WEG

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Im Herbst zeigt Südtirol seine buntesten Seiten. Selbst ein kurzer Aufenthalt wird mit unseren Tipps zu einem besonderen Erlebnis.

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K U LT U R H A L L E

Beim Freiwilligentag haben 633 Hallenser geholfen. Zachow guckt genauer aufs Thema Engagement.

KÖ R P E R U N D S E E L E

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Sich vorstellen, ohne was zu sagen? Für die neuen Schauspieler vom nt ist das kein Problem.

V E R LO S U N G/G E W I N N S P I E L

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Noch ein Hinweis an Frau Junker zum Editorial: Unsere Rätsel befinden sich in dieser Ausgabe nicht auf S. 45, sondern auf S. 42/43.

S P O RT H A L L E

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Wer seinen Rücken stärken will, sollte regelmäßig die Muskulatur trainieren. In Halle gibt es seit Sommer eine neue, zeitsparende Methode.

ZEITZEUGE

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Viele haben ihn schon gesehen: den zweiten Teil der HallRolle. Auch Amateurfilmer Bodo Erdmann hat einen Teil zu dem Streifen beigetragen. Zachow gewährte er einen Blick in seine umfangreiche Sammlung.

PREMIERE am 5.10., 10.00 Uhr, Thalia Theater Halle, Puschkinsaal | für Kinder ab 6 Jahre Geschichte von der kleinen Geschichte und Geschichte von der Murkelei von Hans Fallada in einer Fassung von Gabriele Hänel | Regie: Gabriele Hänel Weitere Vorstellungen am 7.10., 10.00 Uhr und 9.10., 15.00 Uhr

am 13.10., 19.30 Uhr, Aula der Universität Händel zu Hause – Barocke Programmmusik Constanze Karolić, Flöte | Bernhard Forck, Leitung und Violine | Händelfestspielorchester Halle Georg Friedrich Händel »Der Alchemist« HWV 43 | Francesco Geminiani »Der Zauberwald« (Auszüge) | Antonio Vivaldi Concerto g-Moll op. 10 Nr. 2 »La notte« Heinrich Ignaz Franz Biber Battaglia | Georg Muffat Sonate Nr. 5 G-Dur aus »Armonico tributo« | Heinrich Ignaz Franz Biber Nachtwächter-Serenade

PREMIERE am 13.10., 20.00 Uhr, Thalia Theater Halle, Großer Saal Kleiner Mann – was nun? von Hans Fallada in einer Fassung von Katka Schroth | Regie: Katka Schroth Weitere Vorstellungen am 14. und 15.10, jeweils 20.00 Uhr, 25.10., 17.00 Uhr und am 27.10., 10.00 Uhr

PREMIERE am 22.10., 19.30 Uhr, neues theater, Saal Stückeinführung 18.45 Uhr im Saal-Foyer Woyzeck von Tom Waits / Robert Wilson / Katleen Brennan nach Georg Büchner | Regie: Matthias Brenner Weitere Vorstellungen am 23. (Stückeinführung 19.00 Uhr im SaalFoyer) und am 31.10., jeweils 19.30 Uhr

WIEDERAUFNAHME am 23.10., 15.00 Uhr, Puppentheater | für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene Aller Anfang – Schöpfungsgeschichten von Ines Heinrich-Frank,Lars Frank und Uwe Steinbach

PREMIERE am 30.10., 19.30 Uhr, Oper Halle My Fair Lady Musical von Frederick Loewe

KALENDER I M P R E S S UM

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T HE AT ER- UND KONZER T K A SSE Große Ulrichstraße 51 | 06108 Halle (Saale) Montag bis Samstag 10.00 bis 20.00 Uhr | Telefon: 0345 5110-777 | www.buehnen-halle.de

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Opernstars auf der Leinwand CinemaxX überträgt berühmte Opern aus New York Es sind die großen Namen wie Anna Netrebko, Deborah Voigt oder Plácido Domingo, die die internationale Opernszene bestimmen. Eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt ist dabei die „Metropolitan Opera“ (kurz MET) in New York. Nun sind ein Flug über den großen Teich und ein Besuch der Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten nichts Alltägliches. So bleibt denn auch der Besuch der MET für viele Opernfreunde ein unerfüllter Traum. Trotzdem müssen Liebhaber des dramatischen Musiktheaters nicht darauf verzichten, ihre Stars live auf der weltweit bekannten Opernbühne zu erleben. Möglich macht es das Auch Mozarts „Don Giovanni“ wird in Halle gezeigt. (Foto: AG)

CinemaxX im Charlottencenter. Im Oktober beginnt die MET-Spielzeit 2011/12 und das CinemaxX überträgt die Höhepunkte in HDQualität auf die große Kinoleinwand. Auf dem hochkarätigen Spielplan stehen dabei unter anderem Opern wie „Siegfried“ von Wagner, Verdis „La Traviata“ oder „Don Giovanni“ von Mozart. Als besonderer Service werden die Übertragungen mit deutschen Untertiteln versehen. Karten für dieses kulturelle Highlight sind erhältlich an den Kinokassen und im Internet unter www.cinemaxx.de. 1 MD

: CinemaxX Halle-Charlottencenter, Charlottenstraße 8, 06108 Halle, www.cinemaxx.de

Zeitreise mit Schiller und Beethoven Stadttheater Halle begeht in diesem Jahr zwei Jubiläen Mit dem 9. Oktober 1886 öffneten sich erstmalig die Türen jenes Hauses, das auch heute noch als kultureller Anlaufpunkt auf dem Universitätsring thront. Das Hallenser Stadttheater, das heute die Oper beherbergt, blickt in diesem Monat auf eine 125-jährige Geschichte zurück. Diese beschritt es seiner Zeit als technisch modernstes Bühnenhaus Europas. Der Zweite Weltkrieg brachte vorerst ein jähes Ende, als das Gebäude am 31. März 1945 bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Die Wiedereröffnung vor 60 Jahren ist daher ein weiteres Jubiläum, das am 9. Oktober ab 17 Uhr in der Oper feierlich zelebriert und in

der Festschrift „125 Jahre Stadttheater Halle“ bedacht wird. Neben Beethovens Ouvertüre „Die Weihe des Hauses“, kommt das Publikum an diesem Tag in den Genuss zweier Werke, die bereits am Tag der Ersteröffnung des Stadttheaters aufgeführt wurden. Mit Beethovens Oper „Fidelio“ sowie der gekürzten Fassung von Schillers „Wallenstein“-Trilogie, inszeniert von Schauspielern des neuen theaters, erwartet die Zuschauer eine Reise zurück in die Vergangenheit. 1 JUG : www.buehnen-halle.de

Richtfest des wiederaufgebauten Stadttheaters um 1950. (Foto: Archiv)


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Claus Bräunig ist Diplom-Biologe und arbeitet als Sachbearbeiter beim Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft. Als Sprecher einer Erbengemeinschaft betreut der Hallenser auch den literarischen Nachlass seines Vaters, des Schriftstellers Werner Bräunig („Rummelplatz”; „Gewöhnliche Leute”), führt die Korrespondenz mit dessen Freunden und Weggefährten wie etwa Christa Wolf oder Günter Grass, hält den Kontakt zum Verlagslektorat, nimmt Pressetermine wahr. Man tut Claus Bräunig bestimmt kein Unrecht, wenn man ihn als eine Art „Renaissance-Menschen” bezeichnet: Der 50-Jährige hat selbst bereits ein Lyrikbändchen (“Schublade”; 2005/Projekte-Verlag) vorgelegt und werkelt an einem zweiten. Im Oktober freut sich Bräunig vor allem auf eine gemeinsame Ferienwoche mit seiner Tochter Tara. „Wir haben hier in Halle unser festes Ritual, gehen immer ein echtes Gelato in einem der italienischen Eis-Cafés in der Innenstadt schlecken und, weil wir beide Wasserratten sind, gemeinsam schwimmen.” Für ein paar Tage will Bräunig mit der Zehnjährigen dann zu seinen Eltern nach Zierow an die Ostsee fahren – Strandwanderungen an der Steilküste, Fossilien sammeln und Lagerfeuer im Garten von Taras Großeltern inklusive. Was das hallesche Kulturleben anbelangt, ist Bräunig vor allem gespannt auf „Meine Kältekammer”, die neue Produktion des Puppentheaters, die am 14. Oktober Premiere feiert. „Ich mag die Truppe dort einfach und übertrei-

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be nicht, wenn ich sage, dass Halles Puppentheater so was wie ‘ne ,Carte Blanche’ bei mir hat: Wenn die sich eines Stückes annehmen, gehe ich davon aus, dass es gut wird, und ich bin noch nie enttäuscht worden.” Im seinen Lieblings-Club, dem „Objekt 5”, will sich Bräunig am 25. Oktober das serbische Gitarren-Trio „Balkan Strings” anschauen. „Ich mag Balkan-Mugge, vor allem die Blechbläser. Das ist der Punk in der Tuba.” Am Objekt schätzt Bräunig das urige Ambiente, die intime Atmosphäre („Man ist immer ganz nah an der Bühne dran.”) und nicht zuletzt die publikumsfreundliche Preispolitik: „Für ‘nen schlappen Zehner pro Konzert fühlt man sich eingeladen, auch mal unbekannte Sachen auszuprobieren.” Wenn er es zeitlich hinkriegt, will Bräunig am 3. Oktober auch das 1. Sinfoniekonzert der Staatskapelle in der Händel-Halle besuchen. Es gibt Brahms monumentales 1. Klavierkonzert mit Shooting-Star Martin Stadtfeld am Flügel und Beethovens 7. Sinfonie. Und – sicher ist sicher – am 6. Oktober saust Bräunig auf alle Fälle rüber ins Leipziger Gewandhaus und hört sich im Rahmen des dortigen Sinfonien-Zyklus unter Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly Beethovens Zweite sowie dessen Fünfte, die berühmte „Schicksalssinfonie” an. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

: 1. Sinfoniekonzert der Staatskapelle, 3.Oktober „ Meine Kältekammer“ im Puppentheater, 14. Oktober „Balkan Strings” im Objekt 5, 25. Oktober

7. Oktober, 22 Uhr, Tanzstudio Bella Soso, Universitätsring 6/6a Im Tanzstudio Bella Soso spielt an diesem Abend das Duett „Salon Swing“ auf. Das Repertoire der Musiker Thomas Wittenbecher und Patrick Zörner reicht von klassischer Jazzmusik, über Bossa Nova bis zu tanzbaren Groove Jazz. Akkordeon und Gitarre sorgen für die musikalische Untermalung eines geselligen Tanzabends. Wer des Swing-Tanzens noch nicht mächtig ist, nimmt einfach an einem kurzen Einführungskurs teil. Kostenfrei. 19. Oktober, 19.30 Uhr, Villa del Vino, Ankerstraße 15 Erinnern Sie sich noch an „Timms Saurer“ und „Sambalita“? Der Historiker und Spirituosenfreund Thomas Kochan hat über die Trinkgewohnheiten in der DDR recherchiert und seine Erkenntnisse in dem Buch „Blauer Würger: So trank die DDR“ veröffentlicht. Zur vergnüglichen Lesung mit anschließendem Probetrinken mit dem Buchautor lädt die Villa del Vino an diesem Abend ein. Der Eintritt kostet 16, 90 Euro. 29. Oktober, 10 Uhr, Georg-FriedrichHändel Halle, Salzgrafenplatz 1 Eine Kreuzfahrt ist nicht immer ein unerschwinglicher Luxus. Auch bezahlbare Mittelklasseurlaube kann man auf einem Ozean-Liner verbringen. Informationen über die verschiedensten Angebote gibt es bei der Kreuzfahrten Messe 2011. Egal ob auf hoher See, entlang malerischer Flüsse oder mit Blick auf historische Städte, hier findet jeder Inspiration und sein persönliches Traumschiff. Der Eintritt ist frei. 15./16. Oktober, ab 9 Uhr, Halle Messe Für Fans historischer Fahrzeuge, seien es Autos, Motorräder oder Fahrräder, bietet der Oldtimer- und Teilemarkt „Oldtema“ alles, was das Herz begehrt. Nicht nur die lange gesuchten Ersatzteile sind hier zu finden, auch komplette Fahrzeuge, echte Schmuckstücke wollen bestaunt werden. Renommierte Oldtimerclubs, Versicherer und Anbieter jeglicher gebrauchter Teile, von Werkzeugen bis Lederbekleidung, sind ebenfalls vertreten.

Claus Bräunig freut sich im Oktober neben dem Besuch seiner Tochter auf einige kulturelle Höhepunkte in Halle. (Foto: Andreas Löffler)

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Lebendig trotz Friedhof und Galgenberg

Landrain

Die Anwohner des Landrains schwören auf den dörflichen Charakter ihres Kiezes Wer in Halle wohnt, kennt das HändelDenkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile stellen wir in einer Serie vor.

Man kann es gewiss morbide finden, wenn ein Stadtteil ausgerechnet von einem Galgenberg und einem großen Friedhof dominiert wird so wie der Kiez am Landrain. Man kann aber auch hingehen und die Bewohner fragen – und das genaue Gegenteil in Erfahrung bringen. „Ach was, hier geht es quicklebendig uicklebendig zu”, sagt Kerstin Wilhelm und lacht. Völkerwanderung und ein n Musik-Feuerwerk Man nehme nur einmal den nigen Galgenberg: „An sonnigen Tagen gibt es eine wahree Völkerwanderung dorthin”, erzählt die 50-Jährige. Mit ihrer Familie hat sie selbst unzählige Male den Picknick-Korb gepackt, eine Sitzdecke geschnappt pt

und ist zu den beiden exakt 136,4 Meter (Großer Galgenberg) und 129,6 Meter (Kleiner Galgenberg) hohen Porphyrkuppen gepilgert. Deren furchteinflößender Name geht übrigens darauf zurück, dass hier bis 1798 der Galgen des heute nach Halle eingemeindeten Ortes Giebichenstein stand. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Areal intensiv als Steinbruch genutzt und ab 1950 für die Naherholung entwickelt. „Ich komme gern hierher, genieße mit Freunden bei Rotwein und Zigarre den Ausblick“, erzählt Thomas Koschitzki und ergänzt: „Der Rundweg um den Großen Galgenberg ist auch eine ideale Jogging-Strecke.“ Auch Sportkletterer (neudeutsch: Boulderer) haben in der Schlucht eine Heimstatt gefunden. Und dann ist da noch der alljährliche Höhepunkt: Das Abschlusskonzert der Händelfestspiele, Händelfestspie an dessen Ende traditionell die Feuerwerksmusik Feuer des Barockmeisters und ein zu den Klängen choreographiertes Feuerwerk stehen. reograph Höchst lebendig geht es auch Höch auf dem d weiträumigen SpielAreal am Kleinen Galgenberg Area zu. Am A Mispelweg ist eine Reih Reihe von Einfamilienhäusern entstanden, in die vorse nehmlich junge Familien eingezogen sind. Nun tollen zahlreiche Kinder zwischen Sandkasten, Rutsche und Klettergerüst R

Durchschn ittsalter: 54 ,2 (Stand: 3/ Einwohne 11) r: 3 323 (Sta n d: 03/11) Fläche: 1,5 km² Mietspiege l: 5,42 €/ m ² (40 - 80 m²Wohnung | S ta n d: 6/11) Arbeitslose nzahl: 2,4 % (Stand: 3/ Stärkste P 11) artei (Wahl 2011): CDU Wahlbeteil 2 7,7 % igung: 51,7 % Besonderh eit: Galgen berg, Gertr denfriedho auf, Sparkass en -Passage m Einkaufsm it öglichkeite n

herum. Auch die Sanierung der Wohnblocks am Landrain selbst trage zur Veränderung der Einwohnerstruktur bei: „Plötzlich sehe ich wieder junge Familien mit Kindern”, erzählt Kerstin Wilhelm. Zwei-Zwei-Halbe macht vier Von Kindern, und zwar vielen, weiß auch Hansjörg Possekel zu berichten. Der heute 81-Jährige ist 1962 in einen der frisch errichteten Wohnblocks direkt am Landrain, gleich gegenüber des Gertraudenfriedhofs, eingezogen. „Es gab 18 Mietparteien und mehr als 40 Kinder”, erzählt der Senior und verweist auf eine Besonderheit. „Bei uns im Block sind das alles sogenannte Zwei-Zwei-Halbe-Wohnungen.” Was zunächst wie eine unlösbare


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Der Hausbesuch Kerstin Wilhelm ist die einzige diplomierte Puppenspielerin in Sachsen-Anhalts Polizeidienst. Die 50-Jährige, die seit mehr als 20 Jahren in einem Mehrfamilienhaus am Landrain wohnt, bereist mit ihren Kollegen regelmäßig Grundschulen des Landes und betreibt dort mit einer Puppenbühne auf spielerische Weise Verkehrserziehung. Wir haben sie zwischen zwei Touren besucht. Anfang der 60er Jahre: Landrain / Ecke Otto-von-GuerickeStraße

Tino Kluge bei einer Seitquerung in der halleschen Galgenbergschlucht. Florian Beyer sichert ihn ab.

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Rechenaufgabe anmutet, ist im Grunde rasch ausdrücklich auch die „frische Luft” zu den erklärt: Zu zwei „ausgewachsenen” Räumen ganz besonderen Vorzügen seines Kiezes. – Wohn- und Schlafzimmer – kommen noch Auch wenn man zu DDR-Zeiten von Industzwei kleine, gewissermaßen „halbe” (Kinder-) rieschwaden wie etwa aus Buna und Leuna Zimmer mit jeweils knapp zehn Quadratme- verschont blieb, war dies früher dennoch ter Fläche hinzu. Der gelernte Schlosser, der nicht immer so: „Etwa zweimal pro Woche den Kiez bereits seit seinen Kindertagen kennt wurden im Krematorium des Gertraudenfriedund zudem zu DDR-Zeiten als „Feierabend- hofs Einäscherungen vorgenommen. Dann Handwerker” Instandhaltungsarbeiten für die stieg eine pechschwarze Wolke auf, und es Wohnungsgenossenschaft ausführte, ist ohne- legte sich eine fettige Rußschicht auf unsere hin eine Art Kompendium in Sachen Bauge- Fensterbänke.” schichte am Landrain. „Bis in die 50er Jahre hinein gab es hier den Gertraudenfriedhof Spaziergänger im „wilden Paradies” und ausgedehnte Gärtnereianlagen und an- „Dies ist, modernen Filtertechniken sei Dank, sonsten: Kornfeld.” Ende der 50er, Anfang der natürlich längst passé”, sagt Heike Bunge, die 60er Jahre seien dann am Landrain die ersten Leiterin des Gertraudenfriedhofs, dem wir zum Mietshäuser hochgezogen worden. In den Fol- Abschluss unseres Streifzuges am Landrain gejahren wurde sukzessive das Ackerland zwi- einen Besuch abstatten. Wer noch nicht dort schen Landrain und dem südlich gelegenen war, sollte unbedingt mal hingehen: Gerade Bahndamm bebaut. Nach der Wende habe es im Eingangsbereich, noch vor den Gräberfelfast zwangsläufig einen Entwicklungsschub dern, hat das 1914 eröffnete und insgesamt 50 gegeben, als Häuser saniert, Fassaden bunt Hektar große Areal viel mehr etwas von einem gestrichen, Parkplätze angelegt und Innenhöfe idyllischen Park. Spaziergänger drehen ihre bepflanzt wurden – „richtig Runden um den Teich und verweilen schön”, wie der Ruheständauf Bänken, Steppkes laufen an Helmut-Just-Stra ße der Hand ihrer Großler sagt. Possekel eltern, Roller und zählt e Kinderwagen werden ß tra -S oll h geschoben. Und da, c r-S iste hw c s wo die BewirtGe schaftung aufhört und “das wilde Paradies beginnt“, Pa wie Kerstin Wilhelm schwärmt, kann man sogar Füchse, Hasen und Landrain Spechte beobachten. Also Landrain keineswegs makaber, sondern wahr: Selbst hier geht es in gewisser Weise quicklebendig zu. 1 nke Bergsche

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Was ist so besonders am Landrain? Es gibt den Galgenberg – ein wunderschönes Areal, wo man selbst an Tagen, wo eine richtige Völkerwanderung dahin einsetzt, immer noch ein Eckchen zum ungestörten Entspannen findet. Wieso diese Wohnung? Das geht letztlich auf die Wohnraumlenkung aus DDR-Zeiten zurück. Wir hatten vorher zu viert in einer 1 ½-Zimmer-Wohnung in der Windhorststraße gehaust. Als wir die Wohnung hier angeboten bekamen, wusste ich noch nicht einmal, wo der Landrain überhaupt liegt. Aber wir waren sofort begeistert, zumal der Vormieter, ein Ingenieur, offensichtlich seine Beziehungen für einige seinerzeit luxuriöse Extras wie Loggia und holzverkleidete Decken hatte spielen lassen. Kennen Sie eigentlich ihre Nachbarn? Ja. Und der Zusammenhalt hat sich bis heute erhalten. Als 2003 mein Mann starb, war die Anteilnahme groß. Meine Nachbarin Frau Ziebe, die früher als Köchin gearbeitet hatte, richtete das Essen nach der Beisetzung aus. Und als mein Enkelkind unterwegs war, konnten wir uns vor geschenkten Babysachen kaum retten (lacht). Was hören Sie, wenn Ihre Fenster offen sind? Nun, zum Landrain hin, bedauerlicherweise: Straßenlärm. Ich bin sehr wohl an Geräusche gewöhnt, aber etwa ab 6 Uhr morgens wird es in der Regel so laut, dass ich aufstehen und die Fenster schließen muss. Im alten Kinderzimmer an der Rückseite des Hauses höre ich LÖ F dagegen Vogelgezwitscher. 1

A N D R E A S LÖ F F L E R Pa ra ce lsu s

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: Wenn Sie selbst über ihr Stadtviertel schreiben wollen, dann machen Sie mit im Sachsen-Anhalt-Wiki - dem regionalen Online-Lexikon: www.sachsen-anhalt-wiki.de

In unserer nächsten Ausgabe lesen Sie Teil 5 unserer Stadtteilserie: Gesundbrunnen Haben Sie Hinweise oder alte Bilder von Ihrem Viertel? Schreiben Sie uns an: 9 redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle

Kerstin Wilhelm im Wohnzimmer ihrer Wohnung am Landrain. (Foto: Andreas Löffler).

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Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung

Hier hat alles begonnen: In der Oper in Halle hatte Ralf Schmidt seinen ersten großen Auftritt. (Foto: Steffen Könau)

Am 29. Oktober eröffnet im Gasthof zum Mohr der Mohrensaal Im Jahre 1550 wurde der Gasthof zum Mohr, dessen Name auf den Heiligen Mauritius, dem Schutzpatron des Erzbistums Magdeburg, zurückzuführen ist, erstmals erwähnt. Als um 1800 der begnadete Musikdirektor Reichardt ein Haus und einen Park in Giebichenstein besaß, trafen sich hier Berühmtheiten wie Brentano und Novalis. Joseph von Eichendorff war Stammgast hier. Und vielleicht schrieb er ja an seinem Platz mit Aussicht auf die Burg seine Ballade „Die Saale“. Die Geschichte des Gasthofes ist beachtenswert. Mit der Wiedereröffnung des altehrwürdigen Mohrensaals am 29. Oktober will Gastronom Gunnar Schad ein Stück dieser Historie aufleben lassen. „Für mich geht damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung“, sagt der 47-Jährige, der vor gut zwei Jahren das Lokal gerade wegen des Saals erworben hatte. Als im Jahre 1879 in Halle die erste Pferde-

omnibuslinie eingerichtet wurde, war dies eine Sensation. Nun konnten die Menschen bequem vom Markt bis nach Giebichenstein fahren, um an der Saale oder in Reichardts Garten zu flanieren. Auch im Gasthof zum Mohr war man begeistert, erkannte man doch schnell die Zeichen der Zeit. So ließen die damaligen Wirtsleute Gummelt in der Folge einen Saal mit Theaterbühne und Kegelbahn an ihr Gasthaus bauen. Der Mohrensaal (Foto oben) war geboren. Jahrzehntelang trafen sich hier Vereine, wurden Versammlungen abgehalten, kamen die Hallenser zu geselligen Tanzabenden zusammen. Ein Ort des Frohsinns und der Geselligkeit. In den vergangenen Jahrzehnten war davon nicht mehr viel zu spüren, denn nach einem Brand 1979 wurde der Saal komplett umgebaut, und damit war der Charme vergangener Tage dahin. Doch dies soll sich nun ändern. Zwar gleicht der Ort noch einer Baustelle. Noch fehlt die Heizung, Kabel hängen von der Decke, der Fußboden muss

Gunnar Schad will den Mohrensaal in altem Glanz erstrahlen lassen. (Foto: Matthias Aust)

gemacht werden. Aber für Gunnar Schad ist dies noch lange kein Grund zur Skepsis. „Glauben Sie mir, bis zum 29. Oktober ist alles fertig, dann wird alles in neuem Glanz erstrahlen“, gibt sich der Inhaber des Traditionslokals zuversichtlich. Mit LiveMusik von Markus Brock und seiner Stammkapelle „Die Tanzperlen“ und einem mediterranen Buffet wird an diesem Tag ab 18 Uhr die Wiedereröffnung gefeiert, und Halle erhält eine traditionsreiche Veranstaltungsstätte zurück. Zukünftig sollen dann in dem Saal, in dem 200 Personen Platz haben, regelmäßige Tanzveranstaltungen und Theaterabende stattfinden. Also alles so, wie es früher einmal war. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

: www.schad-mohr.de


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Zachow bittet zum Tanz Ab Oktober präsentieren wir regelmäßig das „Sonntagstanzvergnügen“ „Fräulein, bitte woll´n Sie mit mir tanzen?“ – welche Dame wird heute noch derart aufgefordert. Kaum eine. Leider. Weil auch das passende Ambiente und Angebot fehlen. Die Anfragen unserer Leser zeigen uns immer wieder, eine Veranstaltung in gediegenem Rahmen, bei der die Lautstärke der Musik nicht die Komplimente der Gentlemen übertönen, fehlt bislang in Halle. Deshalb ergreift Zachow nun Initiative und richtet ab sofort selbst jeden dritten Sonntag im Monat das „Sonntagstanzvergnügen“ aus. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 23. Oktober im Hofjäger, der heutigen „Schorre“. Diese wird extra für den Abend umgestaltet. 260 Sitzplätze stehen zur Verfügung, es gibt ein reichhaltiges Buffet und, das wichtigste: eine gute Mischung aus Musik der vergangenen Jahrzehnte. Egal, ob Standard oder Rock´n´Roll-Feger, alle kommen auf ihre Kosten, wenn DJ Teffi, bekannt aus der Gosenschänke, den einen oder anderen Hit der Beatles und Rolling Stones spielt. „Beim Sonntagstanzvergnügen sollen sich unsere Besucher wohlfühlen“ verspricht Zachow-Leiter Lars Wilken. 1 ARI Ab 23. Oktober kann mit Zachow im „Hofjäger“ getanzt werden. (Foto: Fotolia)

: Sonntagsvergnügen, Hofjäger in der Phillipp-Müller-Str. 10, 06110 Halle, Karten ab Oktober in allen TIM-Ticket-Filialen, 14 Euro

Zachow empfiehlt 8. Oktober, 15 Uhr, TouristInformation im Marktschlösschen

28. Oktober, 19 Uhr, Bahnhofsbuchhandlung Ludwig

29. Oktober, 20 Uhr, Volkswagenzentrum Halle, Am Holzplatz

Acht Städte, darunter Dresden, Jena und Erfurt, laden zur größten Stadtführung Mitteldeutschlands ein. Zeitgleich erzählen 200 Stadtführer die Geschichte der mitteldeutschen Region. Auch in Halle gibt es Interessantes und Wissenswertes zu entdecken. Denn schließlich verfügt Halle mit der Altstadt über das größte architektonische Flächendenkmal Deutschlands. Fünf Euro. Erzieherisch wirken sollten die Geschichten vom Struwwelpeter und all den anderen unartigen Kindern als der in Halle promovierte Arzt Heinrich Hoffmann sie 1845 verfasste. Rüdiger Rohse hat sie sich noch einmal vorgenommen und liest in hallescher Mundart vom Struwwlgägger dem maarersichtjen Gaschber, vom Giwwlfilipp, dem Doomnuutscher und, und, und. Kostenfrei. In einer zweistündigen Show präsentiert die Phil Collins Coverband „Invisible Touch“ im Volkswagenzentrum die größten Hits des kleinen Engländers von den 70er Jahren bis heute. Dabei sind natürlich auch die Songs der Kultband „Genesis“, deren Frontmann Collins war, wie zum Beispiel „I can´t dance“ und „Jesus he knows me“. 15 Euro.

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Das Glück des Kolumnenschreibers Am 25.Oktober liest Axel Hacke im Steintor Varieté ab 20 Uhr aus seinen Kolumnen „Das Beste aus aller Welt“. Zachow sprach mit dem Autor über seine Texte, seine Beziehung zur Sprache und über Hallesche Mundart. Herr Hacke, seit Jahren schreiben Sie Kolumnen für das Magazin der Süddeutschen Zeitung? Wie muss man als Mensch und Schreiber beschaffen sein, um sich öffentlich regelmäßig in dieser Art auch über das eigene Leben zu äußern? Erstmal sollte man keine Scheu haben, sich mit eigenen Gefühlen und Alltagsgeschehnissen öffentlich zu präsentieren. Das darf einem nichts ausmachen, auch wenn vieles in den Kolumnen erfunden ist. Außerdem muss man sehr diszipliniert arbeiten. Wenn man Woche für Woche so eine Kolumne schreibt, ist das eine ganz schöne Klotzerei. Das geht jetzt bei mir schon 14 Jahre so und es gibt Phasen, in denen ich wirklich die Schnauze voll habe.

im Bauerntheater in Chiemgau, vortragen, und immer haben die Leute ihren Spaß. Das freut mich immer am meisten an meinen Texten.

großen Schatz an Wörtern, Lauten, Variationen. Es muss einem nicht bange sein um die deutsche Sprache.

Auch Halle hat sprachlich einiges zu bieten. Was fällt Ihnen spontan zu dem Wort Fleeschkiste ein? Fleeschkiste gefällt mir gut, aber ich hab keine Ahnung, was das ist. Man stellt sich eine Kiste vor, aus der die Schnitzel herauslappen, ein Alptraum für Vegetarier. Vor allem aber fällt mir ein, wie reich die deutsche Sprache ist. Wir haben in den Dialekten immer noch einen

Nach dem offiziellen Teil des Interviews haben wir Axel Hacke selbstverständlich aufgeklärt: Die Fleeschkiste ist für Hallenser der Sarg. 1 M A R E N S C H US T E R U N D M A R T I N PAU L

> Wir verlosen 3x2 Karten für die Veranstaltung am 25. Oktober im Steintor Varieté. Stichwort: Sprache. Weitere Informationen erhalten Sie auf S. 42 in dieser Ausgabe.

Aber erleichtert es nicht auch, sich regelmäßig in einer Kolumne auslassen zu können? Unbedingt. Ich habe festgestellt, dass ich das brauche. Wenn ich mich nicht äußern kann auf diese Art und Weise, werde ich krank. Dinge hinschreiben, die mich belasten, die im Leben schwierig sind, und sie dann in meinen Texten in etwas Leichtes zu verwandeln, tut sehr gut. Man kann darüber lachen. Wenn man das mal nicht kann, dann liest es sich wenigstens leicht. Neben Alltäglichem spielt in vielen Ihrer Publikationen die Sprache eine große Rolle. Welche Beziehung haben Sie zur Sprache? Zunächst mal ist die Sprache mein Handwerkszeug, mein Arbeitsmittel. Ich habe zur deutschen Sprache ungefähr die Beziehung, die ein Schreiner zu seinem Holz hat. Ich mag es, damit umzugehen. Auf dem Gebiet fühle ich mich sicher. Schon als Kind habe ich wahnsinnig viel gelesen. Sprache war immer mein Rückzugsgebiet. Lesend konnte ich Schulhof-Rempeleien und auch dem Druck meiner Eltern aus dem Weg gehen. Neben Ihrem eigenen Schreiben sammeln Sie Sprache – in Form von Verhörern zum Beispiel wie in Der weiße Neger Wumbaba. Sprachkuriositäten sind auch oft Teil Ihrer Bühnenprogramme. Was mögen Sie so daran? Das Schöne an dieser Sache ist, dass alle Arten von Menschen aus allen Schichten sich dafür begeistern. Das sind Geschichten, die können Sie überall, im Berliner Ensemble wie

Axel Hacke schreibt seit 14 Jahren jede Woche eine Kolumne und hat noch immer Spaß daran. (Foto: Verlag)


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Ein Keramik-Kränzchen ist tonangebend Halles Töpfermarkt wird aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst

Antje Dietrich und Tilman Beyer wollen Halles Töpfermarkt attraktiver gestalten. (Foto: Andreas Löffler)

Wenn die ortsansässigen Keramiker beim Töpfermarkt in ihrer Heimatstadt gar nicht (mehr) mitmachen, ist dies ein Zeichen, dass die Veranstaltung in Schieflage geraten ist. In diesem Licht sah Tilman Beyer lange Zeit den Halleschen Töpfermarkt, der sich nach der Wende etabliert hatte, mit den Jahren aber immer mehr zu so etwas wie einem Gemischtwarenladen ausgeartet war. „Es gab Anbieter außerhalb des keramischen Sektors. Neben den eigentlichen Produzenten waren auch reine Händler zugelassen, die, auf Deutsch gesagt, das Zeug Dritter einfach nur verkloppen wollten”, erzählt Beyer. Seine rich möchte es auch Kollegin Antje Dietrich nicht als despektierlich ierlich missverstanden wissen, wenn sie das Angebot an „Hausfrauenkeramik“ und „Zirkelarbeiten“ moniert – nur:: „Wir selbstständige Keramiker amiker gehen ja dahin, um uns zu vermarkten und nd Geld zu verdienen, und da wollen wir kein Dumpingangepingangebot.“ Beyer und Dietrich h entschieden hi d sich, die Dinge in die Hand zu nehmen. Zusammen mit vier weiteren Branchenkollegen gründeten sie vor zwei Jahren das “Keramik-Kränzchen“, brüteten Verbesserungsideen aus und gingen auf die Stadt zu. Dort waren – zunächst – dicke Bretter zu bohren. Peu a peu konnte sich das „Keramik-Kränzchen“ aber doch Gehör verschaffen – auch, indem sie auf das Vorbild erstklassiger Töp-

fermärkte wie etwa in Dresden, Schwerin oder Rostock verwies. Zupass kam Beyer, Dietrich & Co., dass sie in Gerrit Schulze von der Abteilung Marktwesen einen jungen, offenen, engagierten Mitstreiter fanden. Was aber läuft nun anders auf dem Halleschen Töpfermarkt? Zunächst einmal gibt es eine stärkere Siebung im Vorfeld. „Wir wollen einen qualitativ hochwertigen Markt, der ein Aushängeschild für die Stadt ist”, sagt Beyer. Ausgewählt sind nun 90 Marktteilnehmer, unter denen sich auch knapp 20 einheimische Keramiker befinden. Zudem wurde die Öffentlichkeitsarbeit angekurbelt, Flyer gedruckt, gedru Plakate geklebt. „Die Leute müssen müs eben auch schon vorher er erfahren, dass es diesen Töpfermarkt gibt, und nicht erst hinterher aus der Zeitung”, sagt Beyer. Wie schon im Vorjahr, a sie aus etwa als 500 P Pötten, Bechern, Vasen und Tellern Tel Halles Fünf Türme aufbauten, aufbauten werden er und die L di Leute vom „Keramik-Kränzchen” K die Veranstaltung mit einer Aktion promoten: Aus verschiedenen keramischen Stücken legen sie „Händels bunten Schatten“ aus. 1

Dieter Diesel mit Baby Drei Stunden war er alt mein jüngster Fahrgast. Drei Stunden, das muss man sich mal überlegen. Ich bin noch immer ganz verzückt, wenn ich an vergangenen Sonntag denke. Um sieben Uhr in der Frühe wurde ich ins Kröllwitzkrankenhaus gerufen. Eine Frau und ein Mann stiegen ein. Sie hatte ein kleines Bündel in der Hand. Ich konnte erst nicht erkennen, dass darin ein Mensch lag. Ein kurzes Glucksen – ich guckte genauer hin: Noch ganz verschrumpelt sah es aus, wie gerade geschlüpft. „Wann hat er denn das Licht der Welt erblickt?“, fragte ich neugierig. „Heute Morgen um vier“, antwortete der Vater stolz. „Sie ist drei Stunden alt.“ Unglaublich. Ob sie mich überhaupt schon sehen kann? Oder hören? – Na doch, hören kann sie mich bestimmt, überlegte ich. Es ging nach Halle-Neustadt, und mindestens an jeder Ampel hatte ich eine neue Frage: „Und das geht so einfach, dass Sie jetzt nach Hause fahren mit dem kleinen Würmchen?“ – „Ja, sicher“, schaltete sich die Mutter ein. „Wir haben schon zwei Kinder. Wir wissen, wie's geht“, sie lächelte ihren Mann an. „Außerdem wollten wir nicht im Krankenhaus bleiben“, fügte dieser hinzu. Das kleine Bündel gluckste wieder - als wollte es die Meinung der Eltern unterstreichen. Ich stellte mir vor, wie alt ich sein werde, wenn die Kleine 18 wird. Gibt es 2029 über überhaupt noch Taxis? Ich schüttelte mich bei dem Gedanken. Und dann waren wir auch schon am Ziel. „Viel Spaß mit der Kleinen“, rief ich den beiden hinterher. Meine Frau wird Augen machen, wenn ich ihr von der kleinen… Oh nein, jetzt habe ich ganz vergessen nach ihrem Namen zu fragen.

A N D R E A S LÖ F F L E R

: Hallescher Töpfermarkt auf dem Marktplatz; Samstag 22. Oktober 10-18 Uhr, Sonntag 23. Oktober 11-18 Uhr; Promotion-Aktion „Händels bunter Schatten” am Dienstag, 11. Oktober ab 14 Uhr

Dieter Diesel steht für die Taxifahrer in Halle. Die hier erzählten Episoden beruhen auf wahren Erlebnissen.

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WIR engagieren uns

Engagement ist Bürgerpflicht. Nicht nur zum Freiwilligentag im September (Fotos) zeigten H Hallenser, ll wie i wichtig i hti es ih ihnen iist, t ih ihre St Stadt dt und deren Mitbürger zu unterstützen. Auch die 364 restlichen Tage im Jahr engagieren sich Menschen, um zu helfen. Zachow hat mit einigen gesprochen. Dass es beim Thema Engagement in Halle aber auch Missstände gibt, hat uns Soziologe Holger Backhaus-Maul im nachfolgenden Interview erzählt:

Eine vergleichsweise blühende Landschaft Holger Backhaus-Maul, Soziologe und Verwaltungswissenschaftler, arbeitet an der MartinLuther-Universität. Der 51-Jährige ist Mitglied im Vorstand von „Aktive Bürgerschaft“ und der Kommission zur Erstellung des „Ersten Engagementberichts“ der Bundesregierung. Am 16. November findet in Halle die Fachtagung „Engagementförderung in Ostdeutschland“ statt. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse werden hier diskutiert? Der Fokus liegt auf dem Engagement in den neuen Bundesländern, wie es sich entwickelt hat, und welche Gründe es für die aktuelle Stagnation und das rückläufiges Engagement in einigen der neuen Bundesländer gibt.

Engagementquote aller neuen Bundesländer hat. Ist dies auch in Halle zu spüren? Halle ist eine vergleichsweise blühende Landschaft und hat gute Ausgangsbedingungen: die Universität, den Kunst- und Kulturbereich, Vereine und Verbände und nicht zuletzt auch die Bürgerstiftung und die Freiwilligen-Agentur.

Sind Ostdeutsche weniger engagiert als Westdeutsche? Man denkt beim Begriff Engagement immer zuerst an das Engagement einzelner Bürger. Diese Sicht greift aber zu kurz, denn Engagement ist immer zugleich auch organisiertes und vor allem selbstorganisiertes Engagement. Und hier gibt es bis heute immer noch erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West.

Halle hat finanzielle Probleme. Viele Bürger übernehmen Aufgaben, die früher die Kommune geleistet hat. Sind sie Lückenbüßer für die finanzschwache Kommune? In Deutschland gibt es eine ausgeprägte staatliche Tradition hierarchischer Steuerung, von oben herab und über die Köpfe der Bürger hinweg. Kommunalpolitik und –verwaltung sind gut beraten, den Einsatz kostbarer und knapper Ressourcen und die entsprechenden Prioritätensetzungen gemeinsam, transparent und direkt mit den Bürgern zu entscheiden. Wenn hingegen eine gescheiterte Kommunalpolitik und –verwaltung aus mitverschuldeter finanzieller Not und fachlicher Unfähigkeit heraus den Bürgern schlicht öffentliche Aufgaben zuweist, so werden wir Zeugen von Dilettantismus, Konzeptions- und Ideenlosigkeit.

Der Freiwilligensurvey, eine Untersuchung zu Engagementverhalten in Deutschland, zeigt, dass Sachsen-Anhalt die niedrigste

Aufgrund der prekären finanziellen Situation tritt die Stadt bisweilen sogar als Konkurrentin zu Engagementorganisationen

auf, wenn es darum geht, für städtische Aufgaben Spenden zu sammeln. Wird somit nicht Geld umgeleitet, das am Ende bei Vereinen und Initiativen fehlt? Das sind Angelegenheiten, in denen sich jede Kommune in einem wohlverstandenen Eigeninteresse enthaltsam zeigen sollte. Ich halte es für ein Problem, wenn eine Stadt etwa mit einer Bürgerstiftung um Sponsoringmittel und Spenden in Konkurrenz tritt. Wie können sich Engagementorganisationen davor schützen? Ich würde mir von Engagementorganisationen in den neuen Bundesländern mehr Souveränität im Auftreten und eine feine Portion Gesellschaftspolitik wünschen. Sie sind nach meiner Beobachtung in den neuen Bundesländern oftmals deutlich braver im Umgang mit Kommunalpolitik und –verwaltung als vergleichbare Organisationen in den alten Bundesländern.

Fachmann in Sachen Engagement: Holger Backhaus-Maul.


T H E M A D E S M O N AT S

Mit dem Stadtgottesacker fing es an. Um das Renaissancedenkmal zu retten, trafen sich Anfang der 80er Jahre einige Hallenser zu Einsätzen auf dem Friedhof. „Wir wollten den Verfall nicht hinnehmen“, erinnert sich Christian Feigl. Er gehörte zur Bürgerinitiative, die am 17. Januar 1983 den „Arbeitskreis Innenstadt“ (AKI) gründete. Historisches Erbe retten, engagieren gegen Tatenlosigkeit – darum ging es damals wie heute. „Mit Behörden können wir seit der Wende zwar leichter reden“, sagt Vereinschef Henryk Löhr, „doch neue Besitzstände haben neue Probleme gebracht.“ Das Zupacken vor Ort sei geringer, die Öffentlichkeitsarbeit größer geworden. Mit den „Halleschen Blättern“, informiert der AKI seit 1996 über Baugeschichte, Denkmale und Vereinsprojekte. In Halle sind rund 3 000 Baudenkmale erfasst. Viele zeigen inzwischen neuen Glanz. Doch es ist auch Bewahrenswertes auf der Strecke geblieben, sind sich Löhr und Feigl einig. Manch Besitzer sei mit der Bausubstanz überfordert, es fehle an Geld, auch an Interesse. Einige Gebäude werden bewusst dem Verfall geopfert. Vehement setzt sich der AKI dafür ein, dass von der einstigen Landwirtschaftlichen Fakultät an der Abderhaldenstraße nicht alle Gebäude für das Geisteswissenschaftliche Zentrum abgerissen werden. „Extrem gefährdet“, so Henryk Löhr, „ist auch die Brüderstraße Nr. 5“. Das 1707 erbaute Barockhaus ist in großen Teilen original erhalten. Erfolgreich war das AKI-Engagement für das Jugendstilgebäude Große Steinstraße 55, das bald saniert wird. Um weitere Gebäude zu retten, sind die 70 aktiven und fördernden AKI-Mitglieder stets an Helfern interessiert. Treff ist jeden Donnerstag,18 Uhr, im Vereinshaus EKRZ Schmeerstraße 25. 1

Die Zeit ist hektisch, tausende Informationen, stets präsente Medien blasen zum Angriff auf unser Gehirn. Die kritische Grenze ist schnell erreicht: Reizüberflutung, Burn-out, Altersdemenz lauern schon. Eine Methode, sich zu schützen, sind fünf bis zehn Minuten Gehirnjogging am Tag, „auch in der Arbeitszeit, wenn das Leistungstief droht“, sagt Axel Schmiedel, Rentner und Seniortrainer, der sich auch von einem Augenleiden nicht abbringen lässt. Als engagierter HalleNeustädter kümmert sich der 60-Jährige auch darum, dass viele Menschen aus dem Stadtteil im sozio-kulturellen Zentrum Pusteblume sinnvolle Freizeitmöglichkeiten für sich und ihre Familien entdecken. Der gelernte Kaufmann liebt den Kontakt mit Menschen. Motivieren, Aktivieren und Trainieren seien die Basis. Dabei reiche es nicht aus, Rätsel oder Sudoku zu lösen, weiß Schmiedel. „Auf Ausgewogenheit beim Training kommt es an. Mathematik, Logik, Fantasie – es geht einfach um Ganzheitlichkeit.“ Die Gesellschaft für Gehirnjogging steht mit Fachleuten für die Qualität der Arbeit ein. Gegenwärtig leitet Schmiedel drei Gruppen. Zusätzlich baut er eine Gruppe von Trainern auf, die nach der Ausbildung als Multiplikatoren wirken. Neue Kontakte, die Schmiedel beim 7. Freiwilligentag im September knüpfte, reichen sogar bis an die Freie Universität Berlin. Dort interessiert sich ein Wissenschaftler für seine Erkenntnisse in SaBS chen Gehirnjogging. 1

„Ich habe etwas gesucht, bei dem ich Menschen helfen kann und direkt an der Person dran bin“, erklärt Kulturpate Ingolf Mroß sein Engagement im Projekt „Max geht in die Oper“. Der 51-Jährige übernimmt sechs Monate lang eine von insgesamt 45 Kulturpatenschaften, die seit Projektbeginn im vergangenen Dezember entstanden sind. Egal ob Abiturient oder Rentner, jeder kann Kulturpate werden. Initiiert durch die Bürgerstiftung Halle und durch die Drosos Stiftung maßgeblich finanziert, erhalten Grundschüler aus den Stadtvierteln Südstadt, Silberhöhe und Halle-Neustadt die Möglichkeit, während der Dauer der Patenschaft vier Veranstaltungsorte in Halle zu besuchen. „Viele Kinder waren noch nie im Theater oder im Konzert, weil teils die finanziellen Mittel fehlen“, sagt Karoline Friebel von der Bürgerstiftung Halle. Vom Besuch in der Oper bis hin zur Stippvisite im Zirkus – die Kinder nehmen die kulturellen Angebote stets in einer größeren Gruppe, jedoch immer gemeinsam mit dem Paten in Angriff. Doch nicht nur der Besuch an sich schafft die Verbindung zwischen Kind und Erwachsenem, sondern auch die Unterhaltungen danach. Um den Kontakt zu fördern und zu unterstützen, werden die Veranstaltungen gemeinsam besprochen und ein sogenanntes Kulturtagebuch geführt. Auf dessen Seiten verarbeiten die Schüler ihre ganz individuellen Eindrücke: Sie schreiben das Erlebte auf, kleben Eintrittskarten ein oder malen Bilder vom Zusammensein mit der Begleitperson. Mit der, so ist sich Kulturpatenkind Ahmad sicher, sei eh jeder Besuch JUG viel schöner. 1

: Mail: axel.schmiedel@yahoo.de Trainingszeiten: Treff Lutherplatz Mo 14 Uhr AWO Dornröschen Fr 9 Uhr Treff Hemingwaystr. jeden 2. Do , 11 Uhr

Ingolf Mroß für die kulturelle Bildung von Kindern

Kulturpate Ingolf Mroß malt mit „seinen“ Kindern im Landesmuseum. (Foto: Juliane Graichen)

Axel Schmiedel für das Training der grauen Zellen

Axel Schmiedel hat sich als Seniortrainer auf das Gehirnjogging spezialisiert. (Foto: Bernd Schädler)

Henryk Löhr und Christian Feigl für die Rettung hallescher Baudenkmale

Henryk Löhr (li.), Vorsitzender, und Christian Feigl, Mitbegründer des Arbeitskreises Innenstadt, im Flur des Hauses Große Steinstraße 55, das saniert werden soll. (Foto: EKrz)

: www.buergerstiftung-halle.de

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Bereitschafts-Pflegemutti Ortrun Krüger spielt mit ihren zwei derzeitigen Kindern. (Foto: Andreas Löffler)

Ronald Reinicke und Gesine Härting mit der DVD der mehrfach aufgelegten HallRolle I. (Foto: Julia Steiner)

Sindy (35), Heike (48) und Hans (25) feixen, wenn Jürgen die falsche Strophe singt. Man spürt die Aufregung, wenn sie ihre Texte proben, aber sie sind stolz darauf, dass sie am 5. November auf der Bühne stehen werden. Der MundartKabarettist Jürgen Seydewitz macht sich für geistig Behinderte stark und hat im Verein „Lebenshilfe Halle“ eine Theatergruppe gegründet. Seit Juni probt er mit ihnen immer mittwochs im Sportraum der Saale-Werkstätten das Programm „Ich will mei Fernsähn beHalleten“. Die Idee liegt in der Sache selbst: „Im Fernsehen kommt derzeit so viel dummes Zeug. Das Niveau sinkt, und man braucht überhaupt nicht mehr zu denken“, ärgert sich Seydewitz und nimmt deshalb das Fernsehprogramm auf die Schippe. Da tauchen allseits beliebte Volkslieder, die Unterhaltungssendung „4 Tage, 4 Nischel“ sowie ein klassischer Krimidialog auf, und „die Fußball-Experten mit ihren auswendig gelernten Beiträgen kommen zu Wort“, ergänzt er. Natürlich alles in feinster Hallescher Mundart vorgetragen, versteht sich. Gitarrist Friedemann Pelka begleitet musikalisch. Die Inspiration für seine flotten Sprüche holt sich der auch als „Altlatz“ bekannte Komödiant aus dem Leben selbst: Ob Supermarkt oder Straßenbahn – seine Ohren sind offen für den Witz. Warum sich Seydewitz engagiert? „Mich freut es, dass die drei nie lustlos sind und sich sehr bemühen. Sie lernen hier laut zu sprechen und nicht aufgeregt, sondern selbstbewusst zu sein“, erklärt der 60-Jährige.Wenn die Premiere gut über die Bühne geht, will die kleine Theatergruppe ab 2012 einmal monatlich ihre Parodien zum CO N Besten geben. 1

An der Kinderzimmertür in Ortrun Krügers Wohnung sind sieben Spielzeug-Raupen befestigt. Jede steht für eines der Jahre, in denen die Hallenserin im Rahmen der Bereitschaftspflege Kinder aus fremden Familien betreut. Die Raupen tragen die 22 Fotos ihrer Schützlinge. Die Initialzündung, Pflegemutti zu werden, hatte Krüger nach der Geburt ihrer Tochter (heute 11). „Mein Mann brachte ein Kind aus seiner vorigen Partnerschaft mit, welches ein halbes Jahr bei uns lebte, ehe es zur Mutter zurück konnte.“ Und die 43-Jährige stellte fest: Man kann sich auch auf ein fremdes Kind einlassen. Nach einem umfassenden Auswahlverfahren und eingehender Schulung bekam Krüger ihren ersten Schützling. „So gut wir auch vorbereitet waren – letztlich konnte man sich nicht vorstellen, wie fordernd die Betreuung sein kann.“ Schließlich könne man bei den Pflegekindern, die oftmals Entwicklungsrückstände haben, eben nicht die gleichen Erziehungsmethoden wie bei den eigenen anwenden. Auch das Immer-wieder-Abschied-nehmen nagte – gerade wenn Krüger die Rückkehr in die Herkunftsfamilie mit Sorge sah. „Ich lag im Bett, habe geheult und gedacht ,Ich will nicht mehr.’“ Letzlich blieb sie bei der Stange: “Wir tun es für die Kinder. Wenn da ein Lächeln kommt, wo vorher völlige Apathie war, ist das der schönste Dank.” In der Regel bleiben die Kinder jeweils ein halbes bis dreiviertel Jahr. Das Jugendamt kommt für den Unterhalt auf und zahlt Erziehungsgeld. „So lange ich es psychisch kann“, will Krüger, die derzeit ein vierjähriges Mädchen und einen 14 Monate alten Jungen betreut, auch künftig Kindern ein Zuhause geben. Die Raupenfamilie dürfte also weiter wachsen. 1 LÖF

Wenn im Lux-Kino am Zoo die HallRolle läuft, sind alle 180 Sitzplätze belegt. Zu gern erinnern sich Hallenser mithilfe der auf der Leinwand flimmernden gesammelten Filmaufnahmen an die vergangenen Zeiten: Als das Autokennzeichen für Halle noch mit K begann, das Flussbad Pulverweiden noch existierte, oder als 1980 Erich Honecker zu Besuch war, um Halle als Vorbild für den sozialistischen Aufbau zu loben. Auf der Suche nach interessanten Filmen haben unter anderen Ronald Reinicke (52) und Gesine Härting (53) endlose Stunden Archivmaterial gesichtet. „Schickt uns eure privaten Aufnahmen!“ lautete der Aufruf des Initiativkreises zur Gründung einer Bürgerstiftung 2003. „Wir sahen Hänschen im Garten, Hänschen bei der Einschulung – es war eben auch viel Privates dabei“, erzählt Reinicke. Doch der Aufwand hatte sich gelohnt: Die Perlen hallescher Zeitzeugnisse waren gefunden, die Kinoveranstaltungen proppenvoll, und die später erstellte DVD wurde bis heute mehr als 4 000 Mal verkauft. Das Ziel, zu informieren, was die Aufgaben der Bürgerstiftung sein werden, Stifter zu finden, und eine finanzielle Grundlage zu schaffen, war erreicht: 2004 konnte die Bürgerstiftung gegründet werden. „Die Arbeit an der HallRolle war fast wie eine Sucht. Meine zwei Söhne neckten mich wegen der vielen Zeit, die wir mit der Produktion verbrachten“, erinnert sich Gesine Härting lächelnd. Ohne das ehrenamtliche Engagement von ihr, Reinicke und den anderen Beteiligten wäre die Sammlung nie zustande gekommen. Seit Mai läuft der zweite Teil im LuxKino. Und wieder ist jede Veranstaltung ein Erfolg. 1 QUI

: Premiere am 5. November, 20 Uhr, Eintritt: 10 Euro, Saale-Werkstätten, Böllberger Weg 174, 06128 Halle

: Kontakt Jugendamt, Susann Michael: 122 98 32

Ronald Reinicke und Gesine Härting für die HallRolle

Jürgen Seydewitz (mit Schild) probt mit seinen Schützlingen einen Sketch aus dem 90-minütigen Programm. (Foto: Con)

Ortrun Krüger für die Erziehung und Liebe gefährdeter Kinder

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Jürgen Seydewitz für geistig Behinderte

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: HallRolle II im Lux-Kino: 9. Oktober um 16 Uhr und am 17. Oktober um 20.15 Uhr


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Melanie Schulz für sehbehinderte Leichtathleten Der Startschuss fällt, und Melanie Schulz läuft los. Doch es ist nicht die 32-Jährige, sondern ihr Laufpartner, der in diesem Moment im Mittelpunkt steht. Seit Herbst 2009 ist die Bundespolizistin als sogenannter Guide im SV Halle Behindertensport (BSSA) tätig. Während die Marathonläuferin noch bis vor Kurzem mit einer blinden Athletin lief, unterstützt sie ab diesem Monat den sehbehinderten Sprinter Frank Hoffmann in seiner Trainingsentwicklung. „Man muss sich auf Menschen einlassen und Feingefühl beweisen können“, erwidert sie auf die Frage, worauf es bei der Arbeit mit gehandikapten Sportlern ankomme. Doch auch der Einsatz der Stimme und der Kontakt zum Trainingspartner seien von Bedeutung. Zweimal wöchentlich trainieren Schulz und der 26-Jährige in der Robert-Koch-Straße. Ihr großes Ziel: die Hürde vom 200 Meter Sprint zum 800 Meter Lauf und die Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2012 in London. Für die Zukunft wünsche sie sich noch mehr Athleten, die in die Trainingsgruppe einsteigen. „Die JUG Mittel sind da, und die Trainer gewillt“, appelliert die Sportlerin an Neugierige. 1 Melanie Schulz trainiert mit dem sehbehinderten Frank Hoffmann in der Robert-Koch-Straße. (Foto: Julia Steiner)

: www.bssa.de

Das hallesche Hospiz für Abschied und Hoffnung

Niemand schaut mehrmals in den gleichen Fluss, so steht der Wasserlauf im Garten des Hospizes für Kommen und Gehen. (Foto: Bernd Schädler)

Wenige Meter sind es nur in der Heinrich-Pera-Strasse, die neues Leben, Hoffnung und endgültigen Abschied voneinander trennen. Kita, Krankenhaus und Hospiz liegen eng beieinander. Die Sozialpädagogin Kathrin Dietl (43) ist stolz auf das Hospiz und ihre Mitarbeiter. Pfarrer Heinrich Pera brachte die Idee aus England mit, gründete die „Krisenoase“. Die Umbenennung der Taubenstrasse würdigt das Lebenswerk des 2004 Verstorbenen. Aus seiner Idee wurde eine Bewegung, die Halle als Träger eines Pilotprojektes auserkor. Die jetzige GmbH und der Verein stehen für vielfältige Dienste. Es gibt einen ambulanten Hospizdienst, eine Station mit acht Betten, ein Trauernetzwerk und Bildungsangebote. „Der Tod darf kein Tabuthema sein“, sagt Dietl. Eine besondere Rolle kommt den 80 Ehrenamtlichen zu, die gut vorbereitet, Familien besuchen und auf der Station wirken. Die erste Frage an sich selbst ist: Warum will ich das machen? Kann ich Nähe schaffen und Distanz zugleich? Erika Reinicke (69) kam als Krankenschwester 2006 zum Hospiz: „Der Tod gehört zum Leben. Wenn ich einmal sterbe, möchte ich mit einem Lachen gehen. Für den Patienten bin ich oft Vertraute. Ich spreche mit ihm und seiner Familie. Wir können auch lachen, das ist das Schöne an meiner Arbeit“. 1 BS

Auf den wenigen Seiten kann Zachow längst nicht alle engagierten Hallenser vorstellen. Deswegen hatten wir Leser, Kollegen und Vereine aufgerufen, uns Namen zu nennen, die im Zusammenhang mit besonderem Engagement unbedingt aufgeführt werden sollten. Hier nun unsere kleine „Ehrentafel“:

Christina Seidel engagiert sich für das Familienbegegnungszentrum „Schöpfkelle“, das einzige seiner Art in der Silberhöhe. Brigitte Hensel engagiert sich für die Behindertentheatergruppe „Phönix“ und spielt da auch selbst mit. Andreas Liste engagiert sich für den Verein „Arbeitskreis Hallesche Auenwälder“. Angela Pappenburg ist Vorstandsmitglied der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis und engagiert sich bei „Unternehmen für die Region“. Enrico Seppelt engagiert sich mit dem Halleforum für seine Leser, damit diese schnell und umfassend informiert sind. Heidi Zeug ist Familienpatin in der Villa Jühling und Kulturpatin bei „Max geht in die Oper“. Gerd Micheel engagiert sich im Verein „ProHandycap“ für Behinderte. Ingrid Rürup organisiert das Projekt „Neustädter BücherBoten“, damit auch ältere Menschen, die in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind, das Angebot der Stadteilbibliothek in Halle-Neustadt nutzen können und nicht auf ihr Lesevergnügen verzichten müssen. Gisela Ragutt und Christel Scholze engagieren sich im Seniorenbesuchsdienst „KlingelZeichen“ und leisten damit einen Beitrag gegen die Vereinsamung älterer Menschen in unserer Stadt. Winfried Schulz leitet ehrenamtlich Computerkurse für Senioren und vermittelt den älteren Menschen Sicherheit im Umgang mit dem PC. Bettina Fischer macht ihr Hobby zum Engagement: Zum dritten Mal hat sie in diesem Jahr mit ehrenamtlichen Mitstreitern einen Wandteppich gefilzt, der dann einer sozialen Einrichtung geschenkt wird. Beate Bach ist die „gute Seele“ des „Treffpunkt Thaerviertel“. Mit großem Elan organisiert sie gesellige Nachmittage, Ausflüge, Kreativangebote und mehr für Senioren, die ihr Zuhause im Thaerviertel haben.

Zachow sagt Danke!

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KÖ R P E R U N D S E E L E

Ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann Tango kann körperliche und seelische Spannung mindern und die eigene Leistung steigern Tanzen macht Spaß und hält fit. Tango tanzen kann sogar dabei helfen, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Davon ist Mirjam Trepte, Lehrerin für Tango Argentino in Halle, nicht nur überzeugt, sondern sieht in ihren Tanzschülern Woche für Woche den Beweis dafür. Der argentinische Komponist Enrique Santos Discépolo sagte einmal, dass Tango ein trauriger Gedanke sei, den man tanzen könne. Wie kein zweiter Tanz hat er Dichter und Poeten gerade zu herausgefordert, sich ihm literarisch zu widmen. Seit 2009 gehört der Tanz, welcher einst in den Elendsvierteln von Buenos Aires und Montevideo entstand, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Schon allein das beweist den ungeheuren Stellenwert, den Tango hat. „Tango Argentino ist im Gegensatz zum Tango, der im Standard getanzt wird, ein sehr lebendiger Tanz, bei dem viel improvisiert werden muss, da es keine festen Schrittfolgen gibt“, erklärt Trepte, die das Tangofieber bei einer privaten Feier erfasst hat. „Ich war 1997 zu einem Tangokurs im Wohnzimmer eingeladen und sofort begeistert.“ Und bei der 42-Jährigen ging diese Begeisterung sogar soweit, dass sie aus der Passion einen Beruf machte, alle erforderlichen Trainerscheine ablegte und seit 2009 ein eigenes Studio in der Händelgalerie betreibt. Wer Tango Argentino erlernen will, muss sich ganz darauf einlassen können. Aber bei aller Verzückung dafür, gesteht die Lehrerin auch ein, dass Tango kein leichter Tanz ist, und mache Menschen scheitern auch daran. Wer in ihren Kurs kommt, erlernt zunächst das Führen und Folgen. Das bedeutet aber auch, dass sich jeder mit seiner Rolle anfreunden muss. Das fällt nicht

Mirjam Trepte übt mit ihrem Tanzpartner Stefan Knauß die Tangoschritte in der Händelgalerie. (Foto: Julia Steiner)

jedem leicht. Frauen, die es sonst gewohnt sind, im Beruf ihren „Mann“ zu stehen, müssen sich nun ihrem männlichen Gegenüber unterordnen. Und viele Männer sind vor lauter Emanzipation so verständnisvoll, dass sie sich nicht trauen, die von ihnen getroffenen Entscheidungen auch durchzusetzen. Also alles gar nicht so einfach. Aber wer sich einmal darauf einlässt, davon ist Mirjam Trepte überzeugt, für den kann es sich nur

positiv auswirken – seelisch wie körperlich. Tango erhöht die Ausdauer, sorgt für eine gesunde Körperhaltung. Und darüber hinaus, so erzählt die Tanzlehrerin, kann es sogar zu ganz erstaunlichen Wesensveränderungen kommen. „In den sieben Jahren als Tangolehrerin habe ich so manchen Kursteilnehmer erlebt, der regelrecht aufgeblüht ist, weil er sich das erste Mal mit sich und seinem Körper intensiv auseinandersetzen musste.“ 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

: Mirjam Trepte, Tangostudio in der Händelgalerie, www.mirjam-tango.de

Die Paar-Frage Susanne Westphal, 51, ist Diplompsychologin und Leiterin der Beratungsstelle pro familia. Jeden Monat beantwortet sie für Zachow eine Leser-Frage. Mein Mann und ich haben seit einer Weile Probleme, unsere Urlaube zu gestalten. Er will ihn so verbringen, wie es jahrelang Tradition war: Europa entdecken, Radfahren, Zelten oder Wandern. Und auch Ski sind wir beide gern gefahren. Seit einiger Zeit kann ich aber gesundheitlich – bedingt durch Herzprobleme und Arthrose - nicht mehr mithalten, sodass wir beide unzufrieden zurückkehren. Gerda S. Im Laufe des Lebens kommt es zu Einschränkungen, die sich auch auf das Paar auswirken. Sie spüren offenbar die gesundheitlichen

Auswirkungen früher als Ihr Partner und sind so gezwungen, Ihr Leben darauf einzustellen. Dazu gehört, Grenzen als dauerhaft akzeptieren zu lernen, die Verluste zu betrauern, aber auch die verbleibenden Möglichkeiten als Chancen sehen und nutzen zu lernen. Hier gibt es keine Patentrezepte. Schauen Sie zuerst für sich, welche neuen Möglichkeiten Ihnen Spaß bereiten können (Kultururlaub, Wellnessurlaub etc.) Fragen Sie Ihren Mann, ob etwas davon auch seine Neugier weckt. Erlauben Sie sich aber auch beide, Urlaube getrennt zu verleben. Warum soll er auf sei-

ne sportlichen Erlebnisse gänzlich verzichten? Er kann sie mit Gleichgesinnten oder Freunden erleben. Dafür macht Ihnen vielleicht ein Wellnessurlaub mit Freundinnen oder auch allein Spaß und bringt Erholung? Am Ende haben Sie sich Interessantes zu erzählen und sind erholt statt frustriert. 1 Haben auch Sie eine Frage, dann schreiben Sie uns: 9 Redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle


P O RT R ÄT

Günter Mühlpfordt Der international anerkannte Historiker startete in den 40er Jahren seine Karriere bis diese aus politisch-ideologischen Gründen von den DDR-Machthabern unterbrochen wurde Vorzeigeschüler, Beststudent, Doktor „magna cum laude“, Kriegsgefangener, Heimkehrer, Sprachtalent, Nachwuchswissenschaftler, Institutsdirektor, unermüdlich Forschender, Verfemter, stellungsloser Privatgelehrter, heimlich Publizierender; 1990 vollständig rehabilitiert, bis heute kreativ schaffend – das ist der 90-jährige Gelehrte Günter Mühlpfordt.

„Vitam impendere vero“ (nur die Wahrheit suchen) – das Credo von Günter Mühlpfordt seit jeher. Dass er Historiker werden würde, stand früh fest. Schon der 10-jährige Fabrikantensohn wusste es, als er im Heimatkundeunterricht Näheres über den Bauernstein erfuhr, der bis heute vor dem Elternhaus in Radewell liegt. Er las ein Geschichtsbuch seines Vaters und stieß auf Putzgers Großen Geschichtsatlas von 1931, ein unerhörtes Bildungserlebnis! Nach sehr gutem Abitur an der Franckeschen Oberrealschule nahm er an der Martin-Luther-Universität ein Geschichtsstudium auf. Zuerst interessierten ihn Urzeit und Mittelalter, aber zur neueren Geschichte gab es viel mehr Quellen in Bibliotheken und Archiven. Darum wandte er sich der Frühen Neuzeit zu, der Erforschung der Aufklärung mit ihren Spielarten und der Ausstrahlung auf ganz Europa und die Welt. Nach knapp zwei Jahren schloss er seine Doktordissertation mit dem Prädikat „magna cum laude“ ab. Steine auf dem Weg Der Krieg unterbrach die Universitätslaufbahn. 1946 kehrte Mühlpfordt aus kanadischer Gefangenschaft heim und stürzte sich sofort in die Arbeit, mit demselben Enthusiasmus wie zuvor, durchdrungen von den Ideen der Aufklärung und dem Bewusstsein ihrer globalen Unerlässlichkeit. Große Aufgaben warteten auf ihn. Von 1947 bis 1951 baute er im Auftrag von Eduard Winter, dem damaligen Rektor der Martin-Luther-Universität, die Universitätsinstitute für Osteuropäische Geschichte in Halle und Berlin auf. Er hielt Vorlesungen und Seminare an beiden Universitäten, habilitierte sich und bekam Rufe nach Berlin, Rostock und Leipzig. Doch sein Lebens- und Wirkort blieb Halle. Bald aber gab es Probleme: 1951 einen Erlass gegen die Vorlesung „Grundzüge der Geschichte Osteuropas“, im Mai 1953 das Verbot seiner Antrittsvorlesung zu „Ursachen der Rückständigkeit des zaristischen Rußland“, weil einem russischen Kulturoffizier das Thema missfiel. Trotzdem wurde Mühlpfordt 1954 – eine Folge des „Neuen Kurses“ nach dem 17. Juni 1953 – zum Professor ernannt. 1956 erschien der erste Band seines „Jahrbuchs für Geschichte Ost- und Mitteleuropas“. Darin äußerte er die Absicht „Brücken zu schlagen“ und stellte sich so dem geforderten politischen Konfrontationskurs entgegen. Konsequenzen für den Hochschullehrer und Forscher blieben nicht aus. Diktatorische Willkür zerstörte Mühlpfordts Lebensplan: 1958 ließ ihm SED-Chef Ulbricht Lehrverbot erteilen, sorgte für Entlassung seitens der Universität und faktisches Berufsverbot. Vor dem Mauerbau 1961 hätte er noch Wege in die Freiheit finden können, doch damit wäre er, sagt Mühlpfordt heute, „von all seinen Wurzeln und Quellen abgeschnitten gewesen“. Er blieb in Halle und hoffte.

Günter Mühlpfordt erhält beim Ehrenkolloquium am 19. September aus Anlass seines 90. Geburtstags in den Franckeschen Stiftungen Glückwünsche zum Lebenswerk. (Foto: Julia Steiner)

Die dritte Hälfte des Lebens … … begann für Günter Mühlpfordt in seinem 70. Jahr. Nach Jahrzehnten unbeirrten Schaffens als Privatgelehrter, mit seiner treu zu ihm stehenden Frau Elisabeth († 1999) immer knapp am Existenzminimum lebend, wurde Günter Mühlpfordt 1990 vollständig rehabilitiert. Die verlorene Zeit gibt ihm niemand zurück. Aber die neue Freiheit, den nun uneingeschränkten Zugang zur internationalen „scientific community“ nutzt er seither weidlich. Auch im zehnten Lebensjahrzehnt forscht er rastlos weiter; endlich kann er grenzenlos publizieren, was ihm lebenslang am Herzen lag und liegt: Aufklärung im weitesten Sinn als wissenschaftliche Analyse des Vergangenen mit Blick auf die Zukunft der Gegenwart. Zu seinem 75. Geburtstag 1996 erschien die sieben-bändige Festschrift „Europa in der Frühen Neuzeit“ (mit hunderten Beiträgen auf mehr als 6 600 Seiten). Sie dokumentiert die weltweite Wertschätzung des Gelehrten, die stärker ist als Zeit und Mauerstein. 1 M A RG A R E T E W E I N

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G E W US S T W I E

Mein Opa und die Lakota Eines Tages erhielt der Großvater unseres Autors einen Brief von den Indianern. Wie kamen die Lakota an seine Adresse? Eine Recherche in Call-Centern, bei Marketingagenturen und Adresshändlern hinter den Kulissen der Spenden-Industrie.

Die Lakota-Indianer kamen über Nacht nach Halle. Eines morgens fand mein Opa einen blauen Umschlag von ihnen in seinem Briefkasten in Halle-Neustadt. Sie baten meinen Großvater, „einem hungrigen Lakota-Kind so viele warme Mahlzeiten“ zu schenken, wie er sich leisten könne. Am besten noch heute. Einen Überweisungsschein hatten sie auch beigelegt. Unterzeichnet war der Brief von einem christlichen US-Geistlichen. „Woher haben die Indianer meine Adresse?“, fragte er mich. Eine gute Frage eigentlich: Wie kamen die Lakota-Indianer aus Chamberlain, South Dakota an die Adresse meines Großvaters in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt? Mein Opa kennt die USA nur aus Bildbänden. Für Indianer hat er sich noch nie interessiert. Er sei zwar alt, aber mit seinen Daten gehe er sehr vorsichtig um, sagt er. An Gewinnspielen nehme er schon lan-

ge nicht mehr teil. Darum bat er mich, ob ich nicht herausfinden könne, woher die Indianer von ihm erfahren hatten. Die Suche nach der Antwort dieser einfach klingenden Frage sollte mich in ein BusinessCenter nach Frankfurt am Main, in einen Industriepark in der Nähe von Amsterdam und zu einem Adresshändler in St. Gallen führen. Einen echten Indianer habe ich während der Recherche nicht kennen gelernt, dafür aber viel darüber, wie eine Spendensammel-Branche funktioniert. Meine Reise startet bei dem Verein, der als Absender auf dem Brief an meinen Großvater genannt war: „St. Josefs Indianerhilfswerks“. Der LakotaVerein ist der Dienstleister der Indianer in Deutschland und nur darauf angelegt, Spenden zu sammeln. Deutschland ist sehr spendenfreudig. Jedes Jahr geben wir Deutschen ungefähr fünf Milliarden Euro. Hunderte Direktmarketing-Agenturen, 5 700 Call-Center und mehr als 10 000

Adressdienstleister versuchen, als Jäger die verborgenen Schätze von unseren Konten zu bergen. Hier gibt es nicht nur viele solvente Spender, sondern auch eine ausgefeilte Spendensammel-Industrie, auf die die amerikanischen Indianerhelfer zurückgreifen können. Darum hatten amerikanische Christen das Indianerhilfswerk 2002 in Frankfurt gegründet. Mit Erfolg. Fast 2,6 Millionen Euro überweist der deutsche Verein jedes Jahr in die USA. Das Hilfswerk setzt die Spenden angeblich zur Unterstützung der „St.Joseph’s Indianerschule“ im US-Städtchen Chamberlain ein, in der 200 Kinder aus Lakota-Reservaten leben und unterrichtet werden sollen. Der Präsident des Vereins verdient jährlich 75 000 US-Dollar, sein Geschäftsführer sogar fast 160 000 Dollar. Von allen Spendeneinnahmen kommen gerade mal 60 Prozent den Lakota-Kindern zugute. Denn jeder der gelben Bettelbriefe, den auch mein Opa erhalten hat, kostet dem Verein einen Euro. Vom Spendenschatz der Deutschen bleibt eine große Summe bereits als „Verwaltungskosten“ in Europa hängen: Sie landet bei dem Dienstleister in Frankfurt, bei der Marketingagentur, den Adresshändlern, der Druckerei und der Deutschen Post, die am Porto mitverdient. Über eine Million Euro hat


G E W US S T W I E

der Indianer-Verein allein 2008 für die Werbepost-Aktionen ausgegeben. Aber wie ist mein Opa in dieses System geraten? Eine MarketingAgentur in Amsterdam, die für den Indianer-Verein arbeitet, hat seine Adresse bei einem Schweizer Adresshändler gekauft. Und woher hat der Datendealer die Anschrift im Wippraer Weg? Sogenannte Listbroker kaufen sich Adresslisten von Telefonbuch-Verlagen, aus Kundendaten von Versandhändlern oder auch Abonnenten-Karteien von Zeitungen. So muss auch mein Opa in das System geraten sein: Er abonniert eine Zeitung, kauft seine Pullunder beim Versandhändler Peter Hahn, sein Gartenwerkzeug bei einem Fachversand und die Euro-Münzen für seine Sammlung über ein Münzversandhaus. Eine von diesen Firmen muss seine Adresse weiterverkauft haben. „Wer heute noch im Telefonbuch steht, muss sich nicht wundern, wenn er unerwünschte Werbepost bekommt“, sagt auch Gabriele Emmrich, Justitiarin der Verbraucherzentrale in Halle. „Auch sollten sie bei Verträgen immer das Kleingedruckte lesen und den Satz 'Ich stimme der Weitergabe meiner Daten für Werbezwecke zu' stets streichen“, empfiehlt sie. Das hat mein Opa nie gemacht – jetzt stapeln sich die Briefe auf seinem Wohnzimmertisch. Mehr als 18 Hilfsvereine schicken ihm regelmäßig Bettelpost. Nachdem er einmal etwas gespendet hatte, wurden es immer mehr Briefe. Ein Experte schätzt: Wer einmal etwas spendet, muss mit mindestens fünf bis sechs weiteren Werbebriefen rechnen. Denn mit jeder Spende wird die eigene Adresse wertvoller für die Adresshändler – Adressen von aktuellen Spendern können sie noch teurer an wieder andere Vereine verkaufen. „Wenn sie einmal in solch einen Teufelskreis geraten sind, hilft manchmal der Eintrag ihrer Adresse in der Robinsonliste“, sagt Gabriele Emmrich von der Verbraucherzentrale. Aber es muss die richtige Liste sein, die vom DDV, dem Deutschen Dialogmarketing-Verband (siehe Kasten „Robinsonliste“). Zumindest die seriösen Anbieter lassen einen dann in Ruhe. Mein Opa hat übrigens nichts an die St. Josefs-Indianer gespendet. In Zukunft gibt er nur noch der Krebsgesellschaft Sachsen-Anhalt etwas von seiner Rente ab. Die restlichen Briefe wirft er ungelesen in UWE WÜLLNER den Müll. 1

RO B I N S O N L I S T E Der DDV bietet Verbrauchern seit fast 40 Jahren die Aufnahme in die Brief-Robinsonliste an. Hier kann sich jeder eintragen lassen, der keine adressierten Werbebriefe erhalten möchte. Eine Vielzahl von Unternehmen verwendet mittlerweile diese Liste und gleicht ihre Werbezuschriften vor dem Absenden mit den Einträgen ab. Für die Aufnahme gibt es verschiedene Wege: Antragsformular unter www.ichhabediewahl.de runterladen, ausdrucken, ausfüllen und per Post verschicken an: DDV Robinsonliste, Postfach 1401, 71243 Ditzingen oder gleich online ausfüllen. Der Eintrag ist kostenlos und gilt für jeweils fünf Jahre.

ray-ban.com

Günter Schiessl, der Großvaters unseres Autors, spendet in Zukunft nur noch für die Krebsgesellschaft Sachsen-Anhalt. (Foto: Matthias Aust)

Die aktuelle Friedrich-Henze-Str. 8 06179 Teutschenthal Ray-Ban-Collektion ist da, jetzt Telefon: 034 601 / 522 92 Mo.-Fr. 9-18, Sa. 9-12 Uhr bei uns erhältlich!

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KALENDER

Z AC H O W-T I P P

Sonnabend

Sonntag

1.

2.

K I NO

Händel feiert Weltpremiere Nicht nur die Historie, auch die Gegenwart einer Stadt entscheiden über deren Identität. Gezwungen in der heutigen wettbewerbsstarken Zeit international mithalten zu können, sind Städte weltweit im Zugzwang. Eindrucksvoll zeigt Filmemacher Troy J. S. Goffin bei der Weltpremiere seines Dokumentarfilms „Händels Stadt an der Saale“, wie der Geburtsort Georg Friedrich Händels noch heute versucht, vom kulturellen Erbe aus vergangenen Zeit zu profitieren. Dabei betrachtet der Regisseur Halles Image als Händelstadt, deren ehemals führende Position als Salzproduzent und auch August Herrmann Franckes Vermächtnis. Geschickt verknüpft er damit Fragen und Fakten und richtet seinen Blick gen Zukunft. : 26. Oktober, 20.15 Uhr, Lux Kino

TAG D E R O F F E N E N M O S C H E E

Fremde Kulturen Unter dem Motto „Mohammed – Barmherzigkeit für die Welt“ öffnen am Tag der deutschen Einheit 1 000 Moscheen bundesweit. In Halle laden das Muslimische Kulturcenter und die islamische Gemeinde zu einer Moschee-Führung ein. Vorträge über den Islam geben weitere Einblicke. : 3. Oktober, Am Meeresbrunnen 3

KO N Z E RT

Dutch Swing College Band In ihrem ganz eigenen Stil präsentieren die holländischen Musiker altbewährte Jazzklänge. Die 1945 aus einer Studenten Combo hervorgegangene Band spielte bereits auf allen fünf Kontinenten und begleitete schon musikalisch Legenden wie Sidney Bechet oder auch Teddy Wilson. : 16. Oktober, 16 Uhr, Ulrichskirche

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Die Kinder von Bullerbü 15.00 + 17.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 + 21.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Cars 2 18.00 Uhr Tanz der Vampire (OmU) 20.15 + 22.30 Uhr Der große Crash - Margin Calll Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

KU LT U R Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Die Entführung aus dem Serail Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Avecio Café Shop 18.00 Uhr Kabarett im Avecio: „Die Zipfelstürmer” - Begrüßungscocktail, Buffet & Kabarett Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Das Märchen vom Mondkiesel - Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Die bitteren Tränen der Petra von Kant - Von Rainer Werner Fassbinder Peißnitzhaus 16.00 Uhr Puppentheater: Geschichten aus dem Gemüsekorb - Ab 5 Jahre Puppentheater 18.00 Uhr Die Goldene Gans Steintor-Varieté 20.00 Uhr Große Kiebtzensteinergala Villa del Vino 19.30 Uhr Ich hab dich zum Fressen gern Ein sachsuelles Erlebnix - Premiere

TANZ BeL ETAGE 20.00 Uhr Tanz Party 21.00 Uhr Tanzparty Maritim Hotel 20.30 Uhr Tanz in der Schirokko Bar Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale

S O NS T Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner: Ein Mord nicht erst zum Dessert Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit StattReisen Hanseringpassage 10.00 Uhr Flodders Flohmarkt Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Peißnitzhaus 10.00 Uhr Arbeitseinsatz Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Alles Koscher! 19.00 Uhr Alles Koscher ! 20.30 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung 21.00 Uhr Nader und Simin - Eine Trennung CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr 20.00 Uhr Live(!) Übertragung „The Phantom of the Opera” aus der Royal Albert Hall London Lux Puschkino 15.00 Uhr Die Kinder von Bullerbü 17.00 + 19.00 Uhr Gianni und die Frauen 21.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Cars 2 16.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Der große Crash - Margin Calll 18.00 Uhr Argentinische Filmtage: Turistas Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Das Märchen vom Mondkiesel - Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene neues theater - Saal 19.30 Uhr Schmerz beiseite! - Eine musikalische Heinrich Heine-Lesung Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Puppentheater 15.00 Uhr Die Goldene Gans

LIVE Georg-Friedrich-Händel-Halle 11.00 Uhr Staatskapelle Halle 1. Sinfoniekonzert

SONST Franckesche Stiftungen - Krokoseum 10.00 Uhr Väterbrunch - Gemeinsames Frühstück für Väter mit Kindern Peißnitzhaus 16.00 Uhr Herbstfest - Gemeinsames Zubereiten einer Kürbissuppe, Herbstliche Basteleien, Bewegungsspiele Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Der Königssohn und die Mondprinzessin - ab 6 Jahre 14.30 Uhr ABC des Sternhimmels ab 8 Jahre 16.00 Uhr Der Mond faszinierend und rätselhaft - ab 8 Jahre Silberhöhe 13.00 Uhr 7. Bürgerfest Silberhöhe Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

3. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Nader und Simin Eine Trennung


KALENDER

19.00 Uhr Nader und Simin Eine Trennung 20.30 Uhr Alles Koscher! 21.00 Uhr Alles Koscher ! CinemaxX Halle 12.30 Uhr Konzertübertragung André Rieu: „Live in Maastricht” 14.00 Uhr KlexXi-Sause mit Spiel & Spass im Foyer - mit Film „Wickie auf großer Fahrt” Lux Puschkino 16.15 + 19.00 Uhr Gianni und die Frauen 18.00 Uhr Premiere: Sie spielen dazwischen 21.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Cars 2 18.00 + 20.15 Uhr Der große Crash Margin Calll 22.30 Uhr Taste the Waste Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

KU LT U R Oper Halle 18.00 Uhr Ottone, Re di Germania Oper von Georg Friedrich Händel

LI VE Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Staatskapelle Halle 1. Sinfoniekonzert Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session auf der Saitenbühne - Eintritt frei

SON ST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Islamisches Kulturzentrum 10.00 Uhr Tag der offenen Moschee Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

4.

Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr Franzosenstammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

5. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Nader und Simin Eine Trennung 20.30 Uhr Alles Koscher! Lux Puschkino 17.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 + 21.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Cars 2 18.00 Uhr Taste the Waste 20.15 + 22.30 Uhr Der große Crash Margin Calll Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

BeL ETAGE 18.30 Uhr Nader und Simin Eine Trennung 19.00 Uhr Nader und Simin Eine Trennung 20.30 Uhr Alles Koscher! 21.00 Uhr Alles Koscher ! Lux Puschkino 17.00 Uhr Gianni und die Frauen 19.00 + 21.00 Uhr The Guard Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Cars 2 18.00 + 22.30 Uhr Der große Crash Margin Calll 20.15 Uhr Taste the Waste Zazie 21.00 Uhr Die Vaterlosen

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann - Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Die fabelhafte Familie Baader Von Carsten Brandau

SON ST EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Seniorenkolleg: „Le amants de Paris” - Musikalische Impressionen der Pariser Bohemiens

15.10.2011 29.10.2011 5.11.2011 10.12.2011 21.01.2012 11.02.2012 7.04.2012 14.04.2012

Anna Bolena Don Giovanni Siegfried Faust The Enchanted Island Götterdämmerung Manon La Traviata

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann - Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene neues theater - Saal 19.30 Uhr Zscherben - Ein Dorf nimmt ab - Von Jörg Steinberg Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und Geschichte von der Murkelei - Premiere - Von Hans Fallada in einer Fassung von Gabriele Hänel

L IV E Objekt 5 20.00 Uhr Akkordeon Akut Festival mit Trio Cuvée (at)

SONST KI N O

Live im CinemaxX

Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 16.00 Uhr Diskussionsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Keindorf Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

6. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre Lügen Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Nick 18.00 + 20.30 Uhr Melancholia Zazie 21.00 Uhr City of Life (OmeU) - Arabische Filmwoche

Die Met-Saison 2011/2012 Die große Oper auf der großen Leinwand. Alle Infos auf www.cinemaxx.de/met

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KALENDER

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene neues theater - Saal 19.30 Uhr Zscherben - Ein Dorf nimmt ab - Von Jörg Steinberg

LI VE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Jazz Session

SON ST EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Kunstforum Halle 17.00 Uhr Buchpräsentation - Jochen Ehmke: Knochenjob und Datschenglück SchorreHalle 17.30 Uhr TV-Aufzeichnung: Die neue Hitparade Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Spieleabend: Doppelkopf Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Freitag

7. KI N O Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Nick 18.00 + 20.30 Uhr Melancholia Zazie 21.00 Uhr Microphone (OmU) - Arabische Filmwoche

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene 21.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten Frei nach den Gebrüdern Grimm neues theater 20.00 Uhr Klippenspringer 1 - Das neue Schauspielstudio stellt sich vor, Eintritt frei Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - Nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und Geschichte von der Murkelei - Von Hans Fallada in einer Fassung von Gabriele Hänel Villa del Vino 19.30 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt - Ein humoristisch-satirisches StandupProgramm

LI VE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Rocky 30 - mit „ Comboyage” und „S.C.Roth” Objekt 5 21.00 Uhr Mira Mode Orchestra feat Clara Hill (bln) Oper Halle 19.30 Uhr 2. Internationales Jazz- und Weltmusik Festival „Akkordeon Akut”

TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr La famosa Fiesta de Salsa Party und Tanzkurs

SONST Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner: Ein Mord nicht erst zum Dessert Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Raumflugplanetarium 17.00 Uhr ASTROlino-Sternguckerzeit für Alle - ab 5 Jahre Sporthalle Brandberge 14.00 Uhr 19. SKDUN World Karate Cup 2011 - bis 9. Oktober Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 18.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer (mit Musik)

Sonnabend

8.

Sporthalle Burgstraße 18.00 Uhr Halle Lions : Heli Girls Basketball - Basketball Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 15.00 Uhr Sonderführung: Altstadtbummel - Geschichte Mitteldeutschlands Villa del Vino 19.00 Uhr Grands Vins de Bordeaux Kulinaria- u. Weinverkostungen Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

9. K I NO

K IN O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Cars 2 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 20.15 + 22.30 Uhr Melancholia Zazie 18.00 Uhr Human Rights Matter (OmU) Arabische Filmwoche 21.00 Uhr Chaque jour est une Fete (OmU) - Arabische Filmwoche

KU LTU R Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Eine Lachhilfestunde Die Kiebitze Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten - Frei nach den Gebrüdern Grimm neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - Von Gerhart Hauptmann Oper Halle 19.30 Uhr Gräfin Mariza - Operette von Emmerich Kálmán Puppentheater 18.00 Uhr Die Werkstatt der Schmetterlinge - Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Gioconda Belli Steintor-Varieté 20.00 Uhr Mathias Richling - Der Richling Code

TA N Z BeL ETAGE 20.00 Uhr 80er Tanzparty Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Geburtstagsparty „1.Jahr MojoBluesbar” - live mit der Old Star Session Band Studio Halle 22.00 Uhr Ü30 Nightfever Royal

SONST Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner: Ein Mord nicht erst zum Dessert Halle Messe 9.00 Uhr Antik und Trödel Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit StattReisen Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn

BeL ETAGE 10.00 Uhr Frühstücks-Kino: Nichts zu verzollen CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr 14.00 Uhr KlexXi-Sause mit Spiel & Spass im Foyer - mit Preview „Lauras Stern und die Traummonster” (in 3D) 17.00 Uhr Konzertübertragung André Rieu: „Live in Maastricht” Lux Puschkino 15.00 Uhr Cars 2 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der kleine Nick 16.00 Uhr Die HallRolle II 18.00 + 20.30 Uhr Melancholia The Light Cinema 15.00 Uhr Preview: Lauras Stern und die Traummonster Zazie 21.00 Uhr 18 Days (OmU) - Arabische Filmwoche

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Der grüne Frosch Gastspiel: Knalllltheater Leipzig neues theater - Saal 15.00 Uhr Die Weber - Von Gerhart Hauptmann Oper Halle 17.00 Uhr Festveranstaltung anlässlich „125 Jahre Stadttheater Halle” Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und Geschichte von der Murkelei - Von Hans Fallada in einer Fassung von Gabriele Hänel

LIVE Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Maxim Kowalew Don Kosaken „Ich bete an die Macht der Liebe”

TANZ Tango-Studio Halle 16.00 Uhr Tangocafé - tanzen, naschen, klönen

S O NS T Halle Messe 9.00 Uhr Antik und Trödel Händel-Haus 12.00 Uhr Tag der Musik - mit Workshops, Konzerten u.v.m. Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Himmelsscheibe von Nebra ab 8 Jahre 14.30 Uhr Abenteuer Astronomie ab 10 Jahre

16.00 Uhr Warum eigentlich Raumfahrt? ab 12 Jahre Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus 15.00 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung Luftbild Halle 1913 bis 2011 Tango-Studio Halle 15.00 Uhr Einführungsstunde Tango Argentino Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

10. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre Lügen Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Nick 18.00 + 22.30 Uhr Melancholia 20.00 Uhr globale: Unter Kontrolle Mit anschl. Filmgespräch The Light Cinema 19.30 Uhr Oper Live im Kino: Faust Zazie 21.00 Uhr Pomegranates and Myrrh (OmU) - Arabische Filmwoche

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten - Frei nach den Gebrüdern Grimm Oper Halle 10.00 Uhr Peter und der Wolf - Tanzstück von Kindern für Kinder, Musik von Sergej Prokofjew

SONST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 14.00 Uhr Burundi - ein Land wird vorgestellt - In Bildern und mit einer farbenfrohen Kindermodenschau Lucy 19.00 Uhr Stammtisch der Freunde des Puppentheaters Halle e.V. Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

11. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre Lügen CinemaxX Halle 20.00 Uhr Fun2night - Preview: Wie Ausgewechselt Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Nick 18.00 + 20.30 Uhr Melancholia The Light Cinema 10.00 Uhr Frühstückstreff: Das Konzert


KALENDER

Zazie 21.00 Uhr Masquerades (OmU) - Arabische Filmwoche

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten - Frei nach den Gebrüdern Grimm

LI VE Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Reinhard Mey - MairegenTournee 2011 Objekt 5 21.00 Uhr Face Tomorrow (nl)

SON ST EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Galerie dieschönestadt 19.00 Uhr Vernissage ZOO-Natur Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Gruner lädt ein: „Detlef Färber - Meine philosophische Friseuse” Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr Franzosenstammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Universitäts- und Landesbibliothek 18.00 Uhr Buchpremiere: Ihrer Zauberei halber verbrannt. Hexenverfolgungen in der Frühen Neuzeit auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts

Mittwoch

12. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre Lügen CinemaxX Halle 17.00 Uhr Young Stars - Preview: Atemlos - Gefährliche Wahrheit - inkl. 1 Fl. 0,5l Fanta & 1 Heft „Mädchen” Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 10.00 Uhr Notting Hill - Kino zum Elternfrühstück Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Der große Crash Margin Call 19.00 Uhr Gianni und die Frauen Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Nick 18.00 + 20.30 Uhr Melancholia The Light Cinema 10.00 Uhr Frühstückstreff: Das Konzert 20.30 Uhr Lipstick Night: Wie ausgewechselt Zazie 21.00 Uhr 24H Marrakech (OmU) Arabische Filmwoche

KU LT U R Kunstforum Halle 19.00 Uhr Zwei Dichter - Nachbarn aus der Bernburger Straße Märchenteppich - Figurentheater 10.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten Frei nach den Gebrüdern Grimm 16.00 Uhr Frau Holle - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Der Weg zum Glück - Von Ingrid Lausund Villa del Vino 19.30 Uhr Wer hat uns zum Saufen verführt...? - Mitglieder des Teutschen Theaters Teutschenthal mit Amüsantem rund um den Wein

LI VE Objekt 5 21.00 Uhr Das Blaue Einhorn (dd)

SONST Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus 18.00 Uhr Vortrag: Sprache und Bildung. Schlüssel zu Chancengleichheit und Teilhabe in Kooperation mit der KonradAdenauer-Stiftung Franckesche Stiftungen - Krokoseum 16.00 Uhr Kinder-Schreibworkshop Limericks und Leberreime mit Annette Lose Galerie dieschönestadt 20.00 Uhr Lesung: Jaguar, Zebra, Nerz, ... Locktauber Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Kunstforum Halle 19.00 Uhr Halle liest 2011: Halae ad Salam Raumflugplanetarium 14.30 Uhr Sterne für Senioren Außerirdische Zivilisationen - ab 50 Jahre Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

HalplusCafé für aktive Senioren 19. Oktober 2011, 15.30 - 17.30 Uhr in der Bornknechtstraße 5 Thema: Altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden Anmeldung unter (0345) 581 - 24 80

Donnerstag

13. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Kleine Wahre Lügen 21.00 Uhr Nichts zu verzollen Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 21.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Gullivers Reisen 18.00 + 22.30 Uhr Lollipop Monster 20.15 Uhr Gerhard Richter Painting Zazie 21.00 Uhr Lange Nacht der Affen Werkleitz-Festival ZOO

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Kundencenter: Bornknechtstraße 5, 06108 Halle

Kammermusik genießen! Stunde der Musik im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Frau Holle - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Die bitteren Tränen der Petra von Kant - Von Rainer Werner Fassbinder Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? - Premiere - Von Hans Fallada in einer Bearbeitung von Katka Schroth

Donnerstag, 3.11., 19.30 Uhr

Bennewitz Quartett Jirˇí Neˇmecˇ ek – Violine Šteˇpán Jezˇek – Violine Jirˇí Pinkas – Viola Šteˇpán Dolezˇ al – Violoncello spielen Werke von Joseph Haydn, Hugo Wolf und Antonin Dvorˇák

L IV E Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal 19.30 Uhr 1. Konzert der „Stunde der Musik”: Natalia Gutman (Violoncello) & Elisso Virsaladze (Klavier) Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan SongSalong - Liedermacherbühne - Session Objekt 5 21.00 Uhr Janine Maunder & Band (austr) - the voice of naked raven

Fordern Sie jetzt die neue Programmvorschau 2011/12 an: 0345 / 560 30 41 KAHellmann@aol.com

Foto: Werner Ziegler

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SONST EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Franckesche Stiftungen Historische Bibliothek 18.00 Uhr Eröffnung der Kabinettausstellung „Ansichtssache(n)” - Die Franckeschen Stiftungen auf Ansichtskarten Franckesche Stiftungen Historisches Waisenhaus 18.30 Uhr Sonderführung: Vier Thaler und sechzehn Groschen Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Spieleabend: Doppelkopf

mit Rockendorfer Straße 24 a 06258 Hohenweiden Tel.: 03 45 / 68 30 129 Fax: 03 45 / 68 30 134

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KALENDER

Z AC H O W-T I P P

Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Freitag

14. K I NO

Struwwelpeter mal anders Lange Nägel und zottliges Haar zeichnen die Hauptfigur in Dr. Heinrich Hoffmann bekanntestem Kinderbuch aus. Mit dem „Struwwelpeter“ erschuf der in Halle promovierte Arzt zu jener Zeit ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn, das international Berühmtheit erlangte. Mit einer Lesung der besonderen Art lässt nun Autor Rüdiger Rohse Hoffmanns Geschichten in hallescher Mundart erneut aufleben. Humorvoll konfrontiert der Hallenser seine Leser und Zuhörer mit seinem im Mitteldeutschen Verlag erschienen Band „Dr Struwwelgägger“. Doch auch die Geschichten vom Suppe verschmähenden „maarersichtjen Gaschber“ und Konrad, dem „Doomnuutscher“ finden in Rohses neuer Interpretation Gehör. : 28. Oktober, 19 Uhr, BASTIAN Bahnhofslounge, Bahnhofsplatz 1

KO N Z E RT L E S U N G

Musik und Lyrik vereint Siegfried Paters Geschichten werden an diesem Abend mit Gitarren und Flötenklänge des Duos Caro (Foto) gepaart. Gemeinsam werben die drei Künstler für den fairen Handel, setzen sich für eine gerechtere Welt ein und zeigen, dass jeder zu einer menschlichen Welt beitragen kann. : 25.10.2011, 19 Uhr, Kunstforum, Bernburger Straße 8

FEST

Halloweenparty Präsentiert von Radio Brocken spuken Jung und Alt am 31. Oktober im Hauptbahnhof Halle. Bei der Halloween-Party für die ganze Familie erwarten die jungen kostümierten Kinderschminken und Kürbisschnitzen. Bei Irish Dance und FolkMusik klingt das keltische Fest aus. : 31. Oktober, 14.30 bis 17.30, Hauptbahnhof Halle

BeL ETAGE 18.30 Uhr Kleine Wahre Lügen 21.00 Uhr Nichts zu verzollen Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 21.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Gullivers Reisen 19.30 Uhr Shooting Animals 22.00 Uhr Theater der Tiere Zazie 21.00 Uhr Blue Valentine (OmU)

KU LT U R Hauptbahnhof - Lounge 18.00 Uhr Die Anziehungskraft der halleschen Universität - Kostproben deutschjüdischer Literatur Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 + 21.00 Uhr Frau Holle - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Theater im Mojo: Fast Faust neues theater - Saal 19.30 Uhr Pension Schöller - Von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer - Deutschsprachige Erstaufführung Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? Villa del Vino 19.30 Uhr Mit gutem Beispiel hinterher Alltägliche Situationen werden so aufgeblasen, dass man es kaum erwarten kann, bis sie platzen Kulturfabrik - Merseburg 20.00 Uhr schillerBühne: Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - Theaterkomödie

LIVE Lux-Kino am Zoo 20.30 Uhr ZOO-Konzert (moderiertes Konzert) Objekt 5 21.00 Uhr Älternabend mit der Oldieband (hal) & DJ Falk Steintor-Varieté 20.00 Uhr Baby Universal

S O NS T Lux-Kino am Zoo 19.00 Uhr Eröffnung - Werkleitz Festival ZOO 2011 Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Sonnabend

15. K I NO CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Der kleine Nick

17.00 + 18.45 Uhr Dreiviertelmond 20.30 + 23.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 11.00 Uhr Das Erbe 13.00 Uhr Das Tier betrachten 15.00 Uhr Kunst für Tiere 16.15 Uhr Gullivers Reisen 19.30 Uhr Schwalben am Spieß 22.00 Uhr About Love Zazie 21.00 Uhr Blue Valentine (OmU)

KU LT UR Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Aus jestern worre eenHeit De Schnatzjer Märchenteppich - Figurentheater 11.00 Uhr Frau Holle - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene 21.00 Uhr Kaspermärchen - Horst Günther spielt in sächsischer Tradition mit derbem Witz und feinem Humor (für Erwachsene) neues theater - Saal 19.30 Uhr Pension Schöller - Von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs Oper Halle 19.30 Uhr Die Schöne und das Biest Ballett von Ralf Rossa, Musik von Erich Wolfgang Korngold Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer - Deutschsprachige Erstaufführung Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? Villa del Vino 19.30 Uhr Ob heut Nacht Dein Feind stirbt oder Du... - Texte von Peter Hacks Kulturfabrik - Merseburg 20.00 Uhr schillerBühne: Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - Theaterkomödie

LIVE Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Irish-Folk Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne live: „Laylines” Blues (Hal) Objekt 5 21.00 Uhr AbunZu mit The Horror The Horror (swe) supp. Ludwig Van (flens) Steintor-Varieté 16.00 Uhr Königsklänge der Volksmusik

TANZ BeL ETAGE 20.00 Uhr Tanz-Party 70er, 80er, 90er & heute Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale

SONST Bergzoo Kunst für Tiere Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 10.00 Uhr Oldtema - Oldtimermesse Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit StattReisen Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der historischen Straßenbahn Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung


KALENDER

Sonntag

Montag

16.

17.

KI N O CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Der kleine Nick 17.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 21.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Gullivers Reisen 16.00 Uhr Creature Comfort 19.00 Uhr Nutz(lose) Tiere 22.00 Uhr Sweetgrass Zazie 21.00 Uhr Blue Valentine (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Rotkäppchen FĂźr Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater 11.00 Uhr Woyzeck - Der Regisseur Matthias Brenner stellt seine Inszenierung vor. Eintritt frei 19.30 Uhr GroĂ&#x;e Freiheit Nr 51 Oper Halle 11.00 Uhr EinfĂźhrungsmatinee zu „My Fair Ladyâ€? - Eintritt frei, Musical von Frederick Loewe 15.00 Uhr Die SchĂśne und das Biest Ballett von Ralf Rossa, Musik von Erich Wolfgang Korngold Puppentheater 15.00 Uhr Die Prinzessin auf der Erbse Frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Thalia Theater - Puschkinsaal 14.00 Uhr Moment Mal! - Theater aus Leidenschaft - Eintritt frei, AuszĂźge aus dem aktuellen Repertoire von Kaltstarts Theatergruppen Kulturfabrik - Merseburg 15.00 Uhr schillerBĂźhne: Der Hammer von Thor - Die Neuberin im 21. Jahrhundert - TheaterkomĂśdie

LI VE Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Annett Louisan - In meiner Mitte - Live 2011 Goldene Rose 21.00 Uhr Eva Sterk Händel-Haus 11.00 Uhr Staatskapelle Halle Kammermusik Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Dutch Swing College Band Steintor-VarietÊ 20.00 Uhr Katharine Mehrling & Band special Guest: Jazzlegende Rolf Kßhn

SON ST Bergzoo 11.00 Uhr Herbstfest Halle Messe 10.00 Uhr Oldtema - Oldtimermesse Raumugplanetarium 10.30 Uhr Himmelsscheibe von Nebra ab 8 Jahre 14.30 Uhr Der KÜnigssohn und die Mondprinzessin - ab 6 Jahre 16.00 Uhr Ferne Welten - ab 8 Jahre Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Turm 19.30 Uhr Poetry Slam Universitätssporthalle 16.00 Uhr Wildcats : BVB Dortmund Handball - Handball Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öentliche Fßhrung

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K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre LĂźgen Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 21.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 18.00 Uhr Gerhard Richter Painting 20.15 Uhr Die HallRolle II 22.15 Uhr Lollipop Monster Zazie 21.00 Uhr Blue Valentine (OmU)

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KU LTU R Nachbarschaftszentrum „Pusteblume� 9.30 Uhr Peter Schlemihls wundersame Geschichte - Lesung: Thomas Felke, Adelbert von Chamisso neues theater - Ri 22.00 Uhr riCLUB! Puppentheater 10.00 Uhr Die Prinzessin auf der Erbse Frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Kammermusik genieĂ&#x;en! Stunde der Musik im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen

Donnerstag, 24.11., 19.30 Uhr

Klavierabend

Olga Kern

SONST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey fĂźr jedermann Goldene Rose 20.00 Uhr Nepal-Abend - mit DokuďŹ lm, Gespräch, Ausstellung uvm. Nachbarschaftszentrum „Pusteblumeâ€? 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

spielt Werke von Clara Schumann, Robert Schumann, Sergej Rachmaninow, Alexander Skrjabin & Franz Liszt Fordern Sie jetzt die neue Programmvorschau 2011/12 an: 0345 / 560 30 41 KAHellmann@aol.com

Foto: Werner Ziegler

Dienstag

18. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre LĂźgen Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 21.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 18.00 + 22.30 Uhr Lollipop Monster 20.15 Uhr Gerhard Richter Painting Zazie 21.00 Uhr Blue Valentine (OmU)

KU LTU R

RĂźckenschmerzen von Beginn an richtig behandeln!

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Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Rotkäppchen Fßr Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater - Ri 22.00 Uhr riCLUB! Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Fischer und seine Frau Fßr Kinder ab 4 und Erwachsene

L IV E Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal 19.30 Uhr Collegium Instrumentale Hallensis

SONST Bergzoo 10.30 Uhr Spielerischer Rundgang: Waldbewohner erzählen Herbstgeschichten - ab 5 Jahre EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf

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KALENDER

Raumflugplanetarium 10.00 + 11.00 Uhr Oktoberferien Sternenzeit - ab 6 Jahre Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr Franzosenstammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

19. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Nichts zu verzollen 20.30 Uhr Kleine Wahre Lügen CinemaxX Halle 17.00 Uhr Young Stars - Preview: Footloose - inkl. 1 Fl. 0,5l Fanta & 1 Heft „Mädchen” 20.00 Uhr Ladies Night mit Preview: Der ganz normale Wahnsinn - inkl. 1 Heft Gala & 1 Fl. Piccolo Jules Mumm Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 21.00 Uhr Melancholia Lux-Kino am Zoo 18.00 + 22.30 Uhr Gerhard Richter Painting 20.15 Uhr Lollipop Monster The Light Cinema 19.00 Uhr Oper Live im Kino: Die Hochzeit des Figaro Zazie 21.00 Uhr Blue Valentine (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Rotkäppchen Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Der Weg zum Glück - Von Ingrid Lausund Puppentheater 10.00 Uhr Sophiechen und der Riese Von Roald Dahl Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Fischer und seine Frau Für Kinder ab 4 und Erwachsene Villa del Vino 19.30 Uhr Blauer Würger: So trank die DDR - Der Buchautor und Schnapshändler Thomas Kochan, Berlin, lädt ein mit unterhaltsamen Details und zum Probetrinken

Lux Puschkino 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Vampir 18.00 + 20.15 Uhr Dreiviertelmond Zazie 21.00 Uhr Personal Belongins (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Rotkäppchen - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Die fabelhafte Familie Baader Von Carsten Brandau

L IV E Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan-Blues-Session Objekt 5 21.00 Uhr Lüül (bln)

SONST Audimax - Hörsaal XXIII 19.00 Uhr Que(e)r Einsteigen: Gender, Sexualität und Körper in der Konstruktion und Politisierung von (urbanen) Räumen Vortrag EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Seniorenkolleg: „Le amants de Paris” - Musikalische Impressionen der Pariser Bohemiens Raum Hellrot 20.00 Uhr Begegnung mit der anderen Art. Lesung mit Andreas Altmann und Simone Trieder Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Oktoberferien - Der neugierige Thomas - ab 6 Jahre 11.00 Uhr Oktoberferien im Planetarium Abenteuer Astronomie - ab 6 Jahre Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Spieleabend: Doppelkopf Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Freitag

21. K IN O

LI VE Objekt 5 21.00 Uhr Madison Violet (can)

SON ST Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Oktoberferien - Sternengeschichten - ab 7 Jahre Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

20. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Die Anonymen Romantiker 20.30 Uhr Mein Bester Feind

BeL ETAGE 18.30 Uhr Die Anonymen Romantiker 20.30 Uhr Mein Bester Feind Lux Puschkino 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Vampir 18.00 + 20.15 Uhr Dreiviertelmond 22.15 Uhr Gerhard Richter Painting Zazie 19.00 Uhr Personal Belongins (OmU) 21.00 Uhr Zona Sur (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 21.00 Uhr Sehnsucht nach dem Spiel der Balalaika - Lieder und Geschichten aus den Weiten Russlands neues theater 20.00 Uhr Die fabelhafte Familie Baader Von Carsten Brandau Puppentheater 20.30 Uhr Buddenbrooks - Von Thomas Mann Villa del Vino 19.00 Uhr Kindisch sein ist fein Slap-Stick und andere Witzigkeiten

LIVE Kongress- und Kulturzentrum 15.00 Uhr Staatskapelle Halle - Pavillonkonzert „Wein, Weib und Gesang” Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Die große Johann Strauß Gala Objekt 5 22.00 Uhr AbunZu mit Trillian supp Cannon Club (hal)

S O NS T Kinderfreizeitoase an der Schaftrift Dessau-Roßlau 14.00 Uhr Spielnachmittag Frauenzentrum Weiberwirtschaft 19.00 Uhr Eröffnung der Frauenkulturtage Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Foto- und Filmvortragreihe: Poesie und Abenteuer - Südafrika von und mit Dirk Bleyer Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Proberaum der Schillerbühne 18.00 Uhr Vortrag: Fragen an die Kulturpolitik - Gäste: Günter Kraus (SPD), G. Giesicke (Hallescher Kunstverein), Beata Hinz (BBK Sachsen) - in der Ulestraße 1 Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang 18.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer (mit Musik) Weinbergcampus - Weinbergwiese 11.00 Uhr Urban Golf Turnier

Sonnabend

22. K I NO CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Gullivers Reisen 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Der kleine Vampir 18.00 + 20.15 Uhr Dreiviertelmond 22.15 Uhr Gerhard Richter Painting Zazie 19.00 Uhr Zona Sur (OmU) 21.00 Uhr Abel (OmU)

KU LT U R Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Hallisch for you - Der Altlatz und Herr Bückling Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin - ein Spiel aus dem Sack - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene 21.00 Uhr Sehnsucht nach dem Spiel der Balalaika - Lieder und Geschichten aus den Weiten Russlands Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne live: Siegfried von der Heyde - Solo - „Fremder Federn” neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck - Von Tom Waits, Robert Wilson, Kathleen Brennan nach Georg Büchner Oper Halle 19.30 Uhr Mitsuko - Gastspiel der Higaki Ballet Company Kyoto Puppentheater 20.30 Uhr Buddenbrooks - Von Thomas Mann

LIVE Schlossgartensalon - Merseburg 19.30 Uhr Staatskapelle Halle - Unterwegs in Sachsen-Anhalt

TANZ BeL ETAGE 20.00 Uhr Tanz-Party mit DJ Lutz Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale

SONST Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hausmannstürme der Marktkirche 17.00 Uhr Sonderführung: Geheime Orte - Von den Hausmanns- zu den Blauen Türmen Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn Sporthalle Burgstraße 18.00 Uhr Halle Lions : Oke Panthers Basketball Stadthaus 20.00 Uhr Mascha Kaléko Abend Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Villa del Vino 19.00 Uhr Goldener Herbst - Verkostung jahreszeitlich passender Weine aus Deutschland, Europa & Übersee. Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

23. K I NO BeL ETAGE 10.00 Uhr Frühstücks-Kino: Die Anonymen Romantiker CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Gullivers Reisen 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der kleine Vampir 16.00 + 20.15 Uhr Dreiviertelmond 18.00 Uhr Gerhard Richter Painting Zazie 19.00 Uhr Abel (OmU) 21.00 Uhr El Nido Vacío (OmU)

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck - Von Tom Waits, Robert Wilson, Kathleen Brennan nach Georg Büchner Oper Halle 15.00 Uhr Anatevka - Musical von Jerry Bock Puppentheater 15.00 Uhr Aller Anfang - Schöpfungsgeschichten

LIVE Kongress- und Kulturzentrum 16.00 Uhr Staatskapelle Halle - 2. Klassisches Erbe Marktkirche 19.30 Uhr Staatskapelle Halle - Benefizkonzert zugunsten des Hospiz Halle am Elisabeth Krankenhaus


KALENDER

TA N Z Tango-Studio Halle 16.00 Uhr Tangocafé - tanzen, naschen, klönen

SON ST Erdgas Sportpark (ehem. Kurt-Wabbel-Stadion) 13.30 Uhr HFC : VfB Lübeck - Fußball Marktplatz 11.00 Uhr Hallescher Töpfermarkt Peißnitzhaus 15.00 Uhr Familienfest Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein - ab 6 Jahre 14.30 + 16.00 Uhr Jetzt schlägt's 13! ab 10 Jahre Stadtgottesacker 15.00 Uhr Rundgang über den Stadtgottesacker „Camposanto” Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus 14.30 Uhr Familiennachmittag: Mit Gänsekiel und Tintenfass 15.00 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung Luftbild Halle 1913 bis 2011 Tango-Studio Halle 15.00 Uhr Einführungsstunde Tango Argentino Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung 15.00 Uhr Stadtführung mit Besuch der Doppelkapelle, der Stadtkirche und des Museums

Montag

24. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein Bester Feind Lux Puschkino 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Vampir 18.00 Uhr Dreiviertelmond 20.15 Uhr Preview: Submarine (OmU) Zazie 19.00 Uhr El Nido Vacío (OmU) 21.00 Uhr Personal Belongins (OmU)

SON ST EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches: Wildwoche im Mojo Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Dienstag

25. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein Bester Feind 20.30 Uhr Die Anonymen Romantiker CinemaxX Halle 20.00 Uhr Music Special „God bless Ozzy Osbourne” - Konzertdoku mit und über Ozzy Osbourne

Lux Puschkino 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Vampir 18.00 + 20.15 Uhr Dreiviertelmond Zazie 19.00 Uhr Personal Belongins (OmU) 21.00 Uhr Zona Sur (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen - Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene Stadtarchiv 18.00 Uhr „Ich habe versucht, die Menschen zu verstehen, die Dinge zu genießen” - Einführung in Leben und Werk von Anselma Heine Steintor-Varieté 20.00 Uhr Axel Hacke - Das Beste aus aller Welt Thalia Theater - Großer Saal 17.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun?

L IV E Objekt 5 21.00 Uhr Balkan Strings (serb)

SONST EissportHalle 20.00 Uhr After Work Eislauf Familienzentrum „Schöpf-Kelle” 14.00 Uhr Treff der Heimatfreunde Sachsen/Erzgebirge/Sachsen-Anhalt Kunstforum Halle 19.00 Uhr Konzertlesung „Faire Welt Von der Schönheit der Gerechtigkeit” Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches: Wildwoche im Mojo Ökooase 14.00 Uhr Ladies Lunch on tour Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr Franzosenstammtisch Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Mittwoch

26. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein Bester Feind 20.30 Uhr Die Anonymen Romantiker CinemaxX Halle 20.00 Uhr Männerabend mit Preview: Killer Elite - inkl. „2 für 1” Biercoupon & 1 Heft Gala Mind Lux Puschkino 16.30 Uhr Die Einsamkeit der Primzahlen 18.45 + 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Vampir 18.00 Uhr Dreiviertelmond 20.15 Uhr Premiere: Halle: Händels Stadt an der Saale - Mit dem Filmteam Zazie 19.00 Uhr Zona Sur (OmU) 21.00 Uhr Abel (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau - Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Der Theatermacher - Von Thomas Bernhard

Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer - Deutschsprachige Erstaufführung Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Kätchen von Heilbronn - In einer Neubearbeitung nach Heinrich von Kleist von Gabriele Hänel Villa del Vino 19.30 Uhr Frauen denken anders Männer nicht - Best of Comedy

S O NS T Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Westerndinner „Der Schad am Silbersee” Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Enkelzeit mit Großmama und Großpapa Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches: Wildwoche im Mojo Musikbibliothek 19.30 Uhr Deutschland liest: Habe unbändig viel zu tun ... Johann Christian Reil Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

27. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Midnight in Paris 20.30 Uhr Mein Bester Feind CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee und Kuchen: Wasser für die Elefanten Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr The Future 19.00 Uhr Dreiviertelmond Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine und der große Klaus 18.00 Uhr Geständnisse - Confessions 20.15 + 22.30 Uhr Die Haut, in der ich wohne Zazie 21.00 Uhr Tournée (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Der Theatermacher - Von Thomas Bernhard Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer - Deutschsprachige Erstaufführung Thalia Theater - Großer Saal 17.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? Congress Center CCL - Leipzig 20.00 Uhr Jürgen von der Lippe - So geht's

LIVE Objekt 5 21.00 Uhr Mika Vember (at) Werk II - Leipzig 20.00 Uhr Basta - A Capella- Live Tour 2011

S O NS T EissportHalle 19.00 Uhr Ladies-Night Franckesche Stiftungen Historisches Waisenhaus 18.00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung „Friedrich Breckling (1629-1711” Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches: Wildwoche im Mojo Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Spieleabend: Doppelkopf Stadtmuseum Christian-Wolff-Haus 18.00 Uhr Bebildeter Vortrag: Deutschjüdische Künstler auf Halles Podien 18.00 Uhr „Deutsch-jüdische Künstler auf Halles Bühnen und Konzertpodien” - Bebilderter Vortrag Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung - Daniela Krien: Irgendwann werden wir uns alles erzählen Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang

Freitag

28. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Midnight in Paris 20.30 Uhr Mein Bester Feind Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr The Future 19.00 Uhr Dreiviertelmond Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine und der große Klaus 18.00 + 20.15 Uhr Die Haut, in der ich wohne 22.30 Uhr Geständnisse - Confessions Zazie 21.00 Uhr Tournée (OmU)

KU LT UR Frauenzentrum Weiberwirtschaft 20.00 Uhr Lesung „Sappho” von Katrin Schinköth-Haase Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene 21.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau Erzählt von Susa Ahrens in einer Fassung für Erwachsene Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Theater im Mojo: Andrea Ummenberger - „Passwort Glück” neues theater - Saal 19.30 Uhr Ma chambre froide (Meine Kältekammer) - In französischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung Oper Halle 19.30 Uhr Bernarda Albas Haus / Die vier Jahreszeiten Steintor-Varieté 20.00 Uhr Ausbilder Schmidt - Happy Birthday, du Lusche! Congress Center CCL - Leipzig 20.00 Uhr Jürgen von der Lippe - So geht's

LIVE neues theater - Riff 22.00 Uhr Studioclub I Felsenkeller - Leipzig 20.00 Uhr The Black Pony - Crush-Tour

S O NS T Bahnhofsbuchhandlung Ludwig 19.00 Uhr Mundart-Lesung mit Rüdiger Rohse: „Dr Struwwlgägger” und andere Geschichten in hallescher Mundart Franckesche Stiftungen - FreylinghausenSaal 20.00 Uhr Science Slam

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28

KALENDER

Hallmarkt - Göbelbrunnen 22.00 Uhr Rundgang: Henker, Hexen, Trunkenbolde - mit StattReisen Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches: Wildwoche im Mojo Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Thalia Theater 21.00 Uhr Tiere streicheln Menschen - die Multimediale Literaturshow mit Gotti und Sven van Thom Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Villa del Vino 19.30 Uhr Südliches Afrika - Wilde Tiere, rote Erde, guter Wein

Sonnabend

29. KI N O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Der kleine Vampir 15.00 + 19.00 Uhr Dreiviertelmond 17.00 + 21.00 + 23.00 Uhr The Future Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Der kleine und der große Klaus 17.15 + 19.30 Uhr Die Haut, in der ich wohne 21.30 Uhr The Big Lebowski-Night 22.30 Uhr Geständnisse - Confessions Zazie 21.00 Uhr Tournée (OmU)

SONST Am Steintor - Brunnen 16.00 Uhr Rundgang: „Mein kleiner grüner Kaktus...” - mit StattReisen Bergzoo 18.00 Uhr Halloween im Zoo - Spielerischer Abendrundgang für die ganze Familie Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk. Führung durch die Franckeschen Stiftungen Georg-Friedrich-Händel-Halle 10.00 Uhr Kreuzfahrten-Messe 2011: Vetter-Touristik Halle Messe 10.00 Uhr Katzenausstellung Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang mit StattReisen Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Kulinarisches: Wildwoche im Mojo Objekt 5 14.30 Uhr Disko Deluxe - Tanzen für junge Menschen trotz Behinderung Sportplatz Frohe Zukunft 13.00 Uhr Halle Rugby Rovers Heimtunier - Rugby Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung in die Praxis des Zen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Sonntag

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KU LT U R Altes Postamt 20.00 Uhr 240warm Avecio Café Shop 18.00 Uhr Kabarett im Avecio: Die Kiebitzensteiner - Begrüßungscocktail, Buffet & Kabarett Frauenzentrum Weiberwirtschaft 10.00 Uhr Theater-Workshop: „Frauen machen Geschichte” Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Bretterei - Der Altlatz liest humorvolle Texte der Schnatzjer Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau - für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene neues theater - Saal 19.30 Uhr Ma chambre froide (Meine Kältekammer) - In französischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung Congress Center CCL - Leipzig 20.00 Uhr Jürgen von der Lippe - So geht's

LI VE Oper Halle 19.30 Uhr Psycho - Wa(h)re Musik Staatskapelle Halle: Galakonzert der 4. Filmmusiktage in Sachsen-Anhalt Steintor-Varieté 17.00 Uhr Konzert der Musikschule Fröhlich

TA N Z BeL ETAGE 20.00 Uhr Tanz-Party 70er, 80er, 90er & heute Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale Tanzbar Palette 22.00 Uhr More than a Depeche Mode Party Zum Mohr 18.00 Uhr Eröffnung Mohrensaal mit Tanz und Buffet

K IN O BeL ETAGE 10.00 Uhr Frühstücks-Kino: Midnight in Paris CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Der kleine Vampir 17.00 + 21.00 Uhr The Future 19.00 Uhr Dreiviertelmond Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der kleine und der große Klaus 16.00 Uhr Gerhard Richter Painting 18.00 + 20.15 Uhr Die Haut, in der ich wohne 22.30 Uhr Geständnisse - Confessions Zazie 21.00 Uhr Tournée (OmU)

KU LTU R Frauenzentrum Weiberwirtschaft 10.00 Uhr Theater-Workshop: „Frauen machen Geschichte” Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau - Für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene neues theater 20.00 Uhr Die bitteren Tränen der Petra von Kant - Von Rainer Werner Fassbinder Oper Halle 19.30 Uhr My Fair Lady - Musical von Frederick Loewe Puppentheater 20.30 Uhr Das wundervolle Zwischending - Von Martin Heckmanns

L IV E Franckesche Stiftungen - FreylinghausenSaal 16.00 Uhr Konzert zum Reformationstag mit dem HML-Orchester

Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Acoustic Blues Sonntag - mit Louisiana Red & Christian Christl Objekt 5 20.00 Uhr Geoff Berner & Band (can)

S O NS T Franckesche Stiftungen - Krokoseum 15.00 Uhr Familiensonntag - Comicwerkstatt Halle Messe 10.00 Uhr Katzenausstellung Mojo Bluesbar 10.00 Uhr Mojo Brunch mit Jazz & Blues live „ Take Drive” Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Gerüchteküche - Plauderei trifft (Koch-)Kunst Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein - ab 6 Jahre 14.30 Uhr ABC des Sternhimmels ab 8 Jahre 16.00 Uhr Der Mond faszinierend und rätselhaft - ab 8 Jahre Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt Stadtspaziergang Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung

Montag

31. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein Bester Feind 20.30 Uhr Midnight in Paris Lux Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr The Future 19.00 Uhr Dreiviertelmond Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine und der große Klaus 18.00 + 20.15 Uhr Die Haut, in der ich wohne Zazie 21.00 Uhr Tournée (OmU)

KU LT U R neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck - Von Tom Waits, Robert Wilson, Kathleen Brennan nach Georg Büchner Oper Halle 18.00 Uhr My Fair Lady - Musical von Frederick Loewe

LIVE Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Die Orgelstunde zum Reformationstag - mit Ekaterina Leontjewa Oper Halle 11.00 Uhr Belle voci - Solisten der Oper Halle im Konzert

TANZ SchorreHalle 18.00 Uhr Tanz mit mir - Das Tanzfest in Halle

S O NS T EissportHalle 19.30 Uhr Eishockey für jedermann Hauptbahnhof 14.30 Uhr Halloween Party Mojo Bluesbar 16.00 Uhr Halloween im Mojo - Knüppelkuchen und Leckeres vom Grill Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tango-Studio Halle 19.00 Uhr Schnupperkurs Tango Argentino

Impressum Herausgeber und Verlag mz-web GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle vertreten durch: Robby Braune Cornelia Gedeon www.zachow-magazin.de Leitung: Lars Wilken Tel.: 0345 / 5 65 50 00 Fax: 0345 / 5 65 50 10 Redaktionsleitung: Jessica Quick (verantw.) Tel.: 0345 / 69 49 23 61 redaktion@zachow-magazin.de Anzeigen: Thomas Dittmann Tel.: 0345 / 2 98 46 36 anzeigen@zachow-magazin.de Anzeigenschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 1. April 2011. Termine: termine@zachow-magazin.de Terminannahmeschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Satz & Layout: MZ Satz GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle www.mz-satz.de Druck: Druckerei Edelmann GmbH Karlstraße 2-4, 04509 Delitzsch Vertrieb: Danubius Beat Agency An der Saalebahn 2, 06118 Halle Abo-Vertrieb: MZZ-Briefdienst GmbH Delitzscher Str. 65, 06112 Halle www.mzz-briefdienst.de Zustellpreis pro Monat: 3,- Euro inklusive Mehrwertsteuer. 4,- Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Zustellung durch die DP AG. Erscheinungsweise: Zachow erscheint monatlich zum 01. und wird im Stadtgebiet von Halle und in Teilen des Saalekreises kostenlos verteilt. Hinweis: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Abdruck von Veranstaltungshinweisen erfolgt ohne Gewähr. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sebastian Krziwanie (KRZ), Ernst Krziwanie (EKRZ), Andreas Löffler (LÖF), Ariane Keller (ARI), Cornelia Hennerdorf (CON), Maren Schuster (MS), Bernd Schädler (BS), Romina Kempt (ROM), Julia Gürtler (JUG), Katharina Lorenz (KALO), Maria Dolge (MD), Mathias Beyer Fotos: Matthias Aust (S. 3, 8, 12, 19, 34, 36, 44, 46), Julia Steiner (S. 3, 13, 15, 17, 18, 31, 42), Andreas Löffler (S. 3, 5, 6, 7, 11, 14), Ernst Krziwanie (S. 13, 30, 31), Bernd Schädler (S. 3, 13, 15), Thomas Meinicke (S. 38), Andreas Stedtler (S. 39), Wiebke Mandel (S. 12), Marcus-Andreas Mohr (S. 12), Sulamith Fenkl-Ebert (S. 12), fotalia (S. Titel, 30), Illustrationen: Gitte Kießling (S. 5, 7, 18, 27)


LESERBRIEFE

Das Thema des Monats in unserer SeptemberAusgabe hatte sich mit Halles Kurt-WabbelStadion beschäftigt. Zachow-Leser Georg Seiler schrieb uns dazu einen sehr interessanten und ausführlichen Brief mit allerlei alten Zeitungsausschnitten. Leider kamen die Informationen zu spät, um in unsere redaktionellen Texte einfließen zu können. Wir möchten unseren Lesern seine Gedanken zur ehemaligen HFC-Stätte nicht vorenthalten: Abschied (Ausgabe 09/11, S. 12-17) Ich bin Jahrgang 1938, kam als Umsiedler aus Schlesien (20 km von Breslau) „erst“ 1947 nach Halle. Seitdem war das Kurt-Wabbel-Stadion immer einen Besuch wert. In der allgemeinen Notlage nach dem Krieg war dieser wie „römisches Brot und Spiele“. Als unvergesslich habe ich die vielen Radveranstaltungen von 1947-1949 (als 10-, 11-Jähriger) erlebt. Es gab da viele Lieblinge der Hallenser: wie Mirke, Preiskeit, Voggenreiter, Schwarzer u.a. Aus Halle stammten die „Lokalmatadoren“: Emil Kirmse (Stehermeister der Ostzone 1948), Mauf (später Taxiunternehmer), Wesely (Fahrradgeschäft Steinweg), Bause. Sie versuchten oft bei Prämienspurts, Sachgewinne zu erkämpfen. Sonst waren sie recht chancenlos. Fußball war eine meiner Beschäftigungen seit der Kindheit. Wir waren „Straßenfußballer“. Mit Turbine Halle wurden wir DDR-Meister 1950 (!). Später spielte ich beim SC Chemie Halle-Leuna, dann beim HFC (heute meide ich

die wegen der „Randale“). Es gab in Halle viele gesamtdeutsche Begegnungen, auch Länderspiele (u.a. Fortuna Düssedorf, Tasmania Berlin u.a.) Unvergessen bleibt dass Spiel Turbine Halle gegen HSV (mit Spundfl flasche, Stürmer u.a.) im Jahr 1951 (2:2) mit Riesenkulisse iesenkulisse vor mehr als 40 000 Zuschauern. Es gab regelmäßig das „Junge Welt Pokalturnier“ ier“ mit gesamtdeutscher Beteiligung (Empor or Halle, Wissenschaft Halle u.a.). ox-Profi-Kämpfe, HeinAußerdem gab es die Box-Profi Schmeling war in Halle tenhoff z.B. Selbst Max DDR-Gründung). als Ringrichter tätig (vor Später Uli Nitschke, die Caroli's. G E O RG S E I L E R

Die veröffentlichten Lesermeinungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Kürzen von Leserbriefen vor.

KO N TA K T Haben Sie auch eine Meinung zu einem Artikel oder Anregungen für das Magazin? So erreichen Sie uns: Per Post: Zachow-Redaktion, Barfüßerstr. 11, 06108 Halle oder per E-Mail: redaktion@zachow-magazin.de

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HIN UND WEG

Salzburg – im Herzen Europas

Herbstgenuss in Südtirol

Der Norden Italiens lockt mit Farbenpracht, Wanderlust und Weintradition Rotwangige Äpfel, gelbe und tiefblaue Trauben, weiße Gipfel über grünen Almen und farbigen Baumkronen – im Herbst zeigt Südtirol seine buntesten Seiten. Es ist die Zeit traditioneller Feste, kulinarischer Genüsse und des lustvollen Wanderns auf der Südseite der Alpen. Im Herbst wird selbst ein kurzer Aufenthalt im Norden Italiens zum besonderen Erlebnis. Ein idealer Ausgangspunkt für einwöchige Ferien in gipfelreicher Landschaft mit mediterranem Flair ist Algund. Garten- und Traubendorf nennt sich die Gemeinde zwischen Palmen und Bergen und mit rund 300 Sonnentagen im Jahr. Bis über 1 000 Meter Höhe reichen die Obstplantagen und Rebflächen unterhalb des Naturparks Texelgruppe. Algund grenzt an die nur zwei Kilometer entfernte Kurstadt Meran und berührt mit Sicht auf die schneebedeck-

ten Spitzen der Ortler-Gruppe das Vinschgau, Südtirols westliches Haupttal. Die günstige Lage ermöglicht alpine Touren, erholsame Spaziergänge und kulturelle Erlebnisvielfalt. Unterwegs am Ortler und an Waalen „König Ortler“ wird der höchste Berg Südtirols genannt. 3 905 Meter erhebt er sich über Sulden. Das kleine Bergdorf lohnt einen Tagesausflug. Es ist nur eine gute Fahrstunde von Algund entfernt. 14 Dreitausender überragen den 400-Seelen-Ort. Er hält 2 000 Gästebetten und reizvolle Wanderrouten bereit. An König Ortler sollten sich aber nur erfahrene Alpinisten wagen. Gute Sicht auf den Giganten und die benachbarten Gletscher und Gipfel bietet die Schaubachhütte. Ohne schweißtreibenden Fußmarsch ist sie mit der Suldener Seilbahn zu erreichen. Unweit der urigen Hütte, die typische regionale Speisen bereithält, führt ein Aufstieg zum Eisseepass. Dort, in 3 133 Meter Höhe, mit Blick auf Ortler, Zebru und Königsspitze (Foto oben), stand bis zu ihrer Zerstörung im November 1918 die Hallesche Hütte. Erbaut wurde sie von der Alpenvereinssektion Halle. Zu ihrem 125-jährigen Jubiläum in diesem Jahr wurde kürzlich am einstigen Hüttenplatz ein Denkmal eingeweiht. Erinnerungsstücke aus der halleschen Vereinsgeschichte können im Suldener „Museum für das

Blick auf Schloss Tirol von der Pfarrkirche St. Peter am Algunder Wanderweg. (Fotos: Ernst Krziwanie)

Ortlergebiet“ besichtigt werden. Wanderfreude mit schönen Sichten lässt sich aber auch rund um Algund genießen. 160 Kilometer umfasst das gut markierte Wanderparadies. Bestens geeignet für geruhsame Geher sind die Wege entlang alter Waale. So nennen sich die bis heute genutzten Steinrinnen, mit denen seit Jahrhunderten Anbauflächen an den sonnigen Berghängen bewässert werden. Meist eben, mit nur leichten Anstiegen, führen Waal-Wege von Algund aus vorbei an Raststationen bis nach Meran und zum Schloss Tirol. Pflanzenpracht im Schloss von Sissi Südtirol ist ein Land der Burgen und Schlösser. Mehr als 800 erheben sich auf oft steilen Anhöhen zwischen Brenner und Salurn, im Burggrafenamt um Meran und im Vinschgau. Die Schlösser Tirol und Trauttmansdorff bieten sich für einen Tagesausflug von Algund aus besonders an. Das wehrhafte Schloss Tirol


HIN UND WEG

ER IST BEREIT. BIST DU ES AUCH?

Beim Törggelen bedanken sich die Winzer Südtirols für eine reiche Ernte. In der kleinsten Weinregion Italiens gedeihen 20 Rebsorten.

über dem Meraner Talkessel war fast ein Jahrtausend Stammburg der Grafen von Tirol. Von hier aus kassierten sie Zoll für den Handel zwischen Deutschland und Italien. Seit 2003 ist im Schloss das Südtiroler Museum für Kultur- und Landesgeschichte untergebracht. Bis zum 27. November wird dort die Ausstellung „Ich Wolkenstein“ gezeigt, die dem Dichter und Lyriker Oswald von Wolkenstein (1376/77 – 1445) gewidmet ist. Schloss Trauttmansdorff, im Osten Merans, steht im schönsten Garten Italiens. Die einstige Kur-Residenz der österreichischen Kaiserin Sissi, deren Spuren unübersehbar sind, beherbergt seit zehn Jahren das „Touriseum“. Auf witzige Art und mit originellen Exponaten gibt es Einblick in 200 Jahre Tourismus in Südtirol. Rund um das Schloss kann man in einer wunderbaren Park- und Gartenlandschaft mit Blumen und Pflanzen aus aller Welt, mit Promenaden, Pavillons, Volieren und Teichanlagen auf botanische Entdeckungstour gehen. Schloss Trauttmansdorff ist bis 31. Oktober von 9 bis 19 Uhr und vom 1. bis 15. November von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Herbstzeit ist Törggelenzeit Herbstgenuss in Südtirol ist ohne Törggelen undenkbar. Nach altem Brauch werden dabei von Anfang Oktober bis in den November hinein der „Nuie“, neuer, noch nicht ausgegorener Wein und „Siaßer“ genannter süßer Most ausgeschenkt. Früher geschah das rund um die Torggl, die hölzerne Weinpresse, als Dank für eine gute Ernte. Inzwischen kann man den jungen Rebensaft in Buschenschänken, Weinhöfen, Gasthöfen und selbst in feineren Restaurants genießen. Dazu gibt es Schlutzkrapfen aus Kartoffel- oder Nudelteig, Surfleisch genannten Schweinsbraten, Hauswürste mit Sauerkraut und natürlich Südtiroler Speck und geröstete Kastanien. Beim Genuss gefüllter Törggelen-Gläser ist Vorsicht geboten. Der Rebsaft ist schmackhaft und nicht ohne Wirkung. Doch die Wort-Ähnlichkeit von Törggelen und torkeln ist rein E R N S T K R Z I WA N I E zufällig. 1

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G E N US S – K U LT U R – T R A D I T I O N Der Tourismusverein Algund hat für die Herbstzeit einige Höhepunkte vorbereitet. An den drei letzten Oktober-Wochenenden wird zur „Algunder Törggele-KulTour“ eingeladen. Die Gasthäuser Ruster, Gstör, Leiter am Waal und Oberlechner präsentieren dabei kulinarische und kulturelle Genüsse. Im Rahmen des „Anteprima Meran WineFestival 2011“ mit 400 Sekt- und Weinsorten aus ganz Italien werden am 21. und 22. Oktober in Algund Spezialitäten örtlicher Erzeuger verkostet und Werke des Künstlers Friedrich Gurschler ausgestellt. Am letzten Oktobersonntag wird in Algund Erntedank gefeiert. Zuvor lädt jedoch Meran vom 15. bis 16. Oktober zur ältesten und größten Erntedankfeier, zum Meraner Traubenfest ein. Höhepunkt ist traditionell der große Festumzug mit farbenprächtig geschmückten Wagen, Musikkapellen, Tanzgruppen und Trachtengilden. : www.algund.com und www.suedtirol.info

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G E N US S & S T I L

Herbstzeit ist Pilzzeit Wo finden, wie putzen, was kochen – Zachow hat hallesche Pilzkenner befragt Für die einen sind es die Kindheitserinnerungen, die den Waldspaziergang und das Pilze suchen zu einem schönen Erlebnis werden lassen. Die anderen packen die Sammelwut und der pure Jagdinstinkt. Im Herbst verschlägt es viele Hallenser in die umliegenden Wälder. Auch Wolfgang Brandt ist nicht nur leidenschaftlicher Pilzsammler und Esser, sondern betrachtet sie aus einer wissenschaftlichen Perspektive. „Mich fasziniert die Vielfalt der Natur, die in den Pilzen meiner Meinung nach besonders stark sichtbar wird. Es gibt ungefähr 3 000 bis 4 000 verschiedene Arten bei uns in Mitteleuropa“, sagt Brandt. Der Hobbymykologe erkenne davon auf den ersten Blick 200 bis 300, so schätzt er. Besondere Freude hat der 57-Jährige an den kleinen nicht essbaren Erdsternen, von denen es 450 unterschiedliche Arten allein in der Dölauer Heide gibt. Die vielen Formen und Farben sind es, die Brandt faszinieren. „Doch in unserer Heide lassen sich auch die typischen Speisepilze blicken. Steinpilze und Hexenröhrlinge sind es im Oktober.“ Wer einen Ausflug über die Stadtgrenzen hinaus nicht scheut, sollte sich in den Ziegelrodaer Forst, den Harz, den Fläming oder zum Petersberg aufmachen. Hier habe man immer gute Ergebnisse. Im Zweifeln lieber stehen lassen Seit einigen Jahren warnen Pilzfreunde in

Sachsen-Anhalt vermehrt vor Giftpilzen, die sich als essbare Art tarnen. Erntet man einen solchen Giftpilz und verzehrt ihn, kann das tödlich enden, da manche, wie der Grüne Knollenblätterpilz hochgiftig sind. Besonders tückisch ist seine äußerliche Ähnlichkeit mit dem Wiesenchampignon. Wolfgang Brandt, der seit 37 Jahren auch als Pilzberater tätig ist, warnt deshalb eindringlich: „Wer sich bei einem Pilz nicht sicher ist, stehen lassen! Es gibt leider keine Möglichkeiten für einen Laien die Unterschiede vollständig zu erkennen. Und Ammenmärchen aus dem Krieg, das eine mit zubereitete Zwiebel schwarz wird, falls ein Giftpilz in der Mahlzeit ist, sind längst überholt. Auch ungiftige Pilze machen die Zwiebel dunkel, das ist eine chemische Reaktion“, sagt der Leiter der Forschungsgruppe Computerchemie und Chemoenzymatik am Leibniz Institut für Pflanzenbiochemie. Gut vorbereitet in den Wald Was benötigt der passionierte Pilzfreund an Equipment, damit er gut dasteht im Wald? „Viel braucht man nicht“, sagt Brandt. „Einen Korb, keine Tüte, da die Pilze luftig gelagert werden müssen. Ein gutes Pilzmesser mit einem Pinsel an einer Seite ist sehr wichtig. Und ein aktuelles Pilzbuch ist natürlich auch erforderlich.“ Hat man das beisammen, kann es also los gehen. Nach kurzer oder je nachdem längerer Suche linst der erste Pilz vorwitzig aus dem Moos heraus. Und nun? Wie erntet

der hungrige Sammler den Fruchtkörper ohne das Myzel, das unterirdisch liegt, zu verletzen? „Pilze, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie essbar sind, drehe ich vorsichtig aus der Erde heraus, komplett mit Stil. Denn nur so kann ich als Pilzexperte schnell nachschlagen, welchen Schwamm ich da vor mir habe. Pilze, die ich kenne, Maronen also und Steinpilze, schneide ich mit dem Messer kurz über dem Boden ab. Sofort vor Ort entferne ich den gröbsten Schmutz, denn sonst hat man den ganzen Dreck im Korb und in den Lamellen hängen“, erklärt Brandt. 1 ARIANE KELLER : Pilzberater Wolfgang Brandt: 55 82 13 60 (dienstl.) 7 70 34 81 (privat) Weitere Pilzberater in Sachsen-Anhalt: www.mz-web.de/pilzberater

T I P P S VO M R E S TAU R A N T C H E F I M M E R G RÜ N S E B A S T I A N M O H R 1. Beim Putzen beachten: Pilze nur kurz mit kaltem Wasser waschen, da Pilze – wie alle Schwämme – das Wasser aufsaugen. 2. Pilze haltbar machen: Am besten durch Trocknen, dazu die Pilze im Ofen bei geringer Hitze trocknen. Auch Einfrieren ist möglich, die Pilze werden beim Auftauen aber sehr matschig, weshalb sie sich danach beispielsweise nur noch für Gulasch und Suppe eignen.


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Kleine Hilfen für große Sammler

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3 in 1 Das ideale Geschenk für Pilzsammler: Ein Messer (Baladé, um 15 Euro) mit Klinge, Putzbürstchen und Pinzette.

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Payola, Mittelstraße 1, Tel. 2 02 13 00, www.payola.eu

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Trockene Füße Diese Gummistiefel (ab 20 Euro) – ob einfarbig oder mit floralem Print – trotzen nassem Laub und Matsch. Obendrein sind sie frei von Giftstoffen. Schuhhaus Klauser, Große Ulrichstraße 60, Tel. 4 70 12 75, www.klauser-schuhe.de

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Kompente Erkundungshilfe Für mehr Orientieung und Sicherheit beim Pilzefinden sorgt das neue „Taschenlexikon der Pilze“ (Quelle & Meyer, 29,95 Euro). Ulrich Medienwelt, Große Ulrichstraße 7, Tel. 20 93 37 12, www.ulrichmedien.de

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Waldbegleiter Handgefertigte Bollerk Bollerkörbchen (ab 16 Euro) aus ungeschälter Weide bieten bi viel Platz für Maronen, Champignons und Co. Korbwaren Lohse, Ludwig-Wucherer-Straße Ludw 56, Tel. 2 90 18 75, www.korbwaren-lohse.de www.ko

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LO R E N Z ( I D E E )

Sebastian Mohr vom Restaurant „Immergrün“ verrät Zachow das

Rezept für Kräutersaitlingsalat an Tomatenmousse und Gelee Zubereitung für 4 Personen Am Vortag 2 kg Tomaten vierteln und mit 30 g Meersalz pürieren. In einem Passiertuch über Nacht abhängen, so dass sich der klare Tomatensaft sammelt. Am nächsten Tag den aufgefangenen Tomatenfond aufkochen und einköcheln lassen. Benötigt werden 500 ml. Mit Salz, Pfeffer und Piment abschmecken. Durch ein Haarsieb passieren. 250 ml davon abnehmen und erwärmen, 3 ½ weiße Blätter Gelatine auflösen und auf Eis kaltschlagen, bis ein luftige Masse entsteht. 125 ml geschlagenen Sahne unterheben und in Silikonformen füllen. Danach kalt stellen. Für das Gelee die restlichen 250 ml Fond erwärmen. 3 Blatt Gelatine darin auflösen. In eine eckige Dose einsetzen und kalt stellen. Sobald das Gelee angezogen ist, in 5 x 5 mm große Würfel schneiden. Für eine Marinade drei Schalotten in feine Würfel schneiden, in Öl anschwitzen, mit 50 ml trockenen Weißwein und 100 ml Sherry ablöschen. Einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Honig abschmecken. Für den Salat vier große Kräutersaitlinge längs in 1 mm dünne Scheiben schneiden, in Butter anschwenken, mit Salz und Pfeffer würzen. Radieschen in feine Würfel schneiden. Zum Anrichten etwas Guacamole (Avocadocreme) auf einem Teller verteilen, darauf die Saitlinge und die Radieschen verteilen, mit der

Sherrymarinade beträufeln. Das Mousse auf Kirschtomatenscheiben platzieren und den Teller mit den Geleewürfeln ausgarnieren. 1 : Restaurant Immergrün, Kleine Klausstraße 2, Tel.: 5 21 60 56

Die Köche vom Immergrün haben den Kräutersaitling an Tomatenmousse angerichtet: Dave Walther (Chef de Partie), Sebastian Mohr (Inhaber), Thomas Moll (Senior Soup Chef).


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Spiel ohne Worte Die neuen Schauspieler des neuen theaters stellen sich vor Ein Interview, bei dem man nichts sagen darf und doch vieles verrät? Dies klang so interessant für die sieben Schauspieler Stella Hilb, Bettina Schneider, Nicoline Schubert, David Kramer, Alexander Pensel, Martin Reik und Maximilian Wolff, dass sie bereitwillig zu stimmten. Allesamt sind sie ab dieser Spielzeit am neuen theater engagiert, und

bis auf Alexander Pensel, der die hallesche Bühne schon als Schauspielstudent eroberte, sind die restlichen sechs neu in der Stadt. Im Zachow-Magazin zeigen sie nun Profil und stellen sich im „Spiel ohne Worte“ ihrem neuen Publikum vor. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E ( T E X T ) U N D M AT T H I A S AUS T ( F OTOS )

Was machen Sie, Martin Reik und Maximilian Wolff, wenn Sie mit einer Regieanweisung überhaupt nichts anfangen können?

Sie, Bettina Schneider und David Kramer, werden nun als Schauspieler am neuen theater einige Zeit in dieser Stadt verbringen. Als Sie als solche in Halle ankamen, was ging Ihnen da durch den Kopf?

Alexander Pensel, Sie sind bereits seit zwei Jahren als Mitglied des Schauspielstudios in der Stadt und jetzt als Schauspieler am neuen theater fest engagiert. Was hat sich nun für Sie verändert?

Stella Hilb, es heißt ja, Schauspieler seien ein verrücktes Völkchen. Trifft das auch auf Sie zu?

Nicoline Schubert, was bedeutet Theater für Sie?

: Lesen Sie dazu auch im Stadtmagazin „aha-alleshalle“ auf Seite 6 die Vorstellung der neuen Schauspielstudenten.


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BÜHNENHÖHEPUNKTE I M O K TO B E R Thalia Theater Premiere „Geschichten aus der Murkelei“ 5. Oktober, 10 Uhr Premiere „Kleiner Mann – was nun?“ 13. Oktober, 20 Uhr

Fallada für jedermann Zwei Premieren im Thalia Theater ehren den großen deutschen Erzähler Der Oktober steht im Thalia Theater ganz im Zeichen von Hans Fallada. Damit liegt die Bühne voll im Trend, denn mit der Neuauflage seines Meisterwerks „Jeder stirbt für sich allein“ wurde dieser große deutsche Erzähler in diesem Jahr weltweit wiederentdeckt. Dass Falladas Bücher auch als Theaterstücke auf die Bühne gehören, will man nun im Thalia zeigen. Zwei seiner bekanntesten Arbeiten kommen hier zur Aufführung. In „Kleiner Mann – was nun?“, Premiere am 13. Oktober, wird die Geschichte des Buchhalters Johannes Pinneberg und seiner Frau Emma erzählt. Die Liebe der beiden wird in den Wirren der

Weltwirtschaftskrise auf eine schwere Probe gestellt. Detailliert beschreibt das Stück die Lebensumstände der damaligen Zeit. Die zweite Premiere richtet sich vor allem an die jüngeren Zuschauer. „Die Geschichten aus der Murkelei“, Premiere am 5. Oktober, faszinieren Kinder und Eltern seit Generationen. Die 1938 erschienenen Märchen schrieb Fallada ursprünglich als Gutenachtgeschichten für seine eigenen Kinder. Ihnen gab er eine handfeste Moral mit: Den Ängstlichen machen sie Mut, die Angeber werden verspottet. Doch ihre wichtigste Botschaft ist es, der Welt mit Phantasie zu begegnen. 1 KRZ

Puppentheater Premiere „Meine Kältekammer“ 14. Oktober, 19.30 Uhr

Ein unheimliches Erbe „Meine Kältekammer“ feiert im Puppentheater Premiere Ein Mann, Millionär und unheilbar krank, steht vor der letzten großen Entscheidung seines Lebens. Was soll er mit all dem Geld machen, dass er seiner Familie nicht gönnt? Spenden? Nein, er vererbt es den Angestellten seines Supermarktes. So kann er ein letztes Mal beweisen, dass er unersetzlich ist, kann sich ein für alle Mal unsterblich machen. Eine Bedingung hat er aber. Als Gegenleistung für das Erbe sollen die Angestellten ein Theaterstück über sein Leben verfertigen und zehn Jahre lang je ein Mal pro Saison aufführen. Die zukünftigen Millionäre sind mit dieser Aufgabe überfordert. Trotzdem nehmen sie an, denn unter ihnen befindet sich eine gutherzige Frau,

die heimlich in das vermeintliche Scheusal verliebt ist und es mit Hilfe des Theaters läutern will. Mit der Inszenierung „Meine Kältekammer“ stellt sich Christoph Werner nicht nur als neuer, alter künstlerischer Leiter am Puppentheater vor, darüber hinaus präsentiert er dem Publikum mit dem Stück den derzeit bedeutendsten französischen Gegenwartsautor Joël Pommerat. So ist es Werner gelungen, Pommerat mit dessen „Compagnie Louis Brouilard“ nach Halle zu holen. Hier werden sie am 28. und 29. Oktober zum ersten und vorläufig einzigen Mal das französische Original von „Ma chambre froide/Meine KältekamKRZ mer“ zur Aufführung bringen. 1

Premiere im neuen theater Woyzeck Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“ von 1836/37 ist einer der einflussreichsten und meistgespielten Texte der Theaterliteratur. Matthias Brenner bringt nun die Version des amerikanischen Bühnenkünstlers Robert Wilson zur Aufführung. Erzählt wird die Geschichte des Soldaten Franz Woyzeck, der aus Eifersucht zum Mörder seiner Freundin Marie wird. 22. Oktober, nt, Saal, 19.30Uhr Premiere in der Oper My Fair Lady „Die Sprache macht den Menschen, die Herkunft macht es nicht“ – das behauptet zumindest der Professor Henry Higgins. Und um seine Behauptung, er könne aus jeder „Asphaltpflanze“ binnen kurzer Zeit eine Lady machen, beweisen zu können, überredet er kurzerhand das Blumenmädchen Eliza, das einen besonders scheußlichen Akzent pflegt, zu einem Experiment. Eines der erfolgreichsten Musicals der Welt ist ab dem 30. Oktober in der Oper Halle zu erleben. 30. Oktober, Oper, 19.30 Uhr Gastspiel in der Oper Mitsuko 1893 verliebt sich der österreichische Gesandte Heinrich Coudenhove bei seiner ersten Japanreise in das Mädchen Mitsuko. Er nimmt sie als seine Frau mit zurück nach Wien. Nach dem plötzlichen Tod von Heinrich lässt Mitsuko im Alter von 60 Jahren ihr ereignisreiches Leben Revue passieren. Eine japanisch-österreichische Liebesgeschichte aus dem 19. Jahrhundert, welche die Higaki Ballet Company Kyoto am 22. Oktober in der Oper aufführt. In der Titelpartie tanzt Prima Ballerina Yukiko Konishi (Foto). 22. Oktober, Oper, 19.30 Uhr

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Ein Fest der Klänge Vom 5. bis zum 9. Oktober findet das „Akkordeon Akut Festival“ statt Schweineorgel, Schifferklavier, Quetschkommode oder asthmatischer Wurm – die Bezeichnungen für ein Akkordeon sind so vielfältig wie die Variationen dieses Instrumentes. Und kaum ein zweites hat in der Vergangenheit einen solchen Popularitätsschub erfahren. Erst im Jahre 1829 erfunden, verbreitete sich das Akkordeon über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg auf der ganzen Welt. Ob in einer verrauchten Hamburger Hafenkneipe, bei einem Jausenabend in den Alpen, oder beim Tango tanzen in Buenos Aires - überall kann man es heute finden. Diesem besonderen Reiz konnte sich auch Kathrin Müller-Beck (Foto oben) vor Jahren nicht entziehen. „Die musikalische Vielfalt ist einfach einmalig“, erklärt die 31-Jährige die eigene Faszination. Und für diese Liebe muss man das Instrument noch nicht einmal spielen können. Müller-Beck kann es bis heute nicht, und trotzdem veranstaltet sie schon zum zweiten Mal das „Akkordeon Akut Festival“.

Das Festival, welches vom 5. bis 9. Oktober in Halle stattfindet, hatte sich mit seiner Mischung aus Jazz, Weltmusik und Kleinkunst bereits im vergangenen Jahr einen Namen gemacht. Bei den diesjährigen zwölf Veranstaltungen kann man erleben und vor allem hören, wie facettenreich das Akkordeon ist – und wie international. Gruppen aus Deutschland, Polen, Österreich und Belgien nehmen daran teil. Stargast ist dieses Mal das Motion Trio aus Polen. Elemente aus Jazz, Klassik, Rock und Minimalmusik verdichten sich bei ihnen zu einer ganz eigenen, höchst virtuosen Stilistik. Dem Festival liegt es aber auch am Herzen, neben der internationalen Akkordeonszene auch die vielseitige regionale Szene einzubinden. So stehen beispielsweise am 8. Oktober die Nachwuchsmusiker des Landes-Akkordeon-Ensembles und des Akkordeonensembles Staßfurt in der Ulrichkirche gemeinsam auf der Bühne. Ihr persönlicher Festival-Höhepunkt, so verrät Müller-Beck, sei der Theater-Abend mit Schauspieler Thomas Rühmann. Der Star der Fernsehserie „In aller Freundschaft“ führt gemeinsam mit dem Akkordeonisten Tobias Morgenstern am 6. Oktober ein musikalisches Roman-Drama auf. Mit einer Leichtigkeit auf hohem Niveau und einem spannenden Wechsel unterschiedlichster Stile machen all diese verschiedenen Musiker das Festival zu einem Fest der Klänge. „Mit dieser Mischung soll die Vielfältigkeit des Instruments deutlich hervorgehoben werden. Akkordeon ist nämlich weit mehr als Volksmusik“, sagt Kathrin Müller-Beck. 1 SEBASTIAN KRZIWANIE

Thomas Rühmann (li.), der Star aus „In aller Freundschaft“, spielt mit Tobias Morgenstern (re.) im Urania 70. (Foto: Günter Linke)

: „Akkordeon Akut Festival“, 5. bis 9. Oktober, Programm unter www.akkordeon-akut-festival.de


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Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle 4. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt 27. bis 29. Oktober

www.azubis.de

Was wäre der Film ohne die Musik Bei den 4. Filmmusiktagen dreht sich alles um die Psyche Ob Tarantino, Chaplin oder Hitchcock, kein Regisseur kommt ohne sie aus – die Filmmusik. In Alfred Hitchcocks „Psycho“ kann man eindringlich erleben, welchen Einfluss das Zusammenspiel von Atmosphäre, Montage und Musik haben kann. Mit wenigen Mitteln werden Angst und Beklemmung erzeugt – der Grusel ist perfekt. Gerade die berühmte Duschszene mit Janet Leigh zählt wohl visuell als auch musikalisch zu den bekanntesten Szenen der Filmgeschichte. Nicht ohne Hintergedanken haben die Veranstalter der diesjährigen 4. Filmmusiktage SachsenAnhalt ihr Motto „Psycho – Wa(h)re Musik“ gewählt. Geht es doch vom 27. bis zum 29. Oktober um die Verquickung von Psychologie und Musik. Während des Kongresses diskutieren darüber unter anderen die bekannten Regisseure Sönke Wortmann und Wolfgang Becker. Im Galakonzert am 29. Oktober in der Oper Halle werden Filmmusiken von Bernard Herrmann, Henry Mancini, Nino Rota und anderen Komponisten zu hören sein. Es spielt die Staatskapelle Halle unter der Leitung von Bernd Ruf. Der diesjährige solistische Gast der Filmmusiktage ist die portugiesische Sängerin Mísia (Foto), die international den Fado, die Musik Portugals, auf die größten Bühnen der Welt gebracht hat. 1 K R Z

Werkleitz Festival Zoo 14. bis 16. Oktober

Tierisch, tierisch Das „Werkleitz Festival“ beschäftigt sich mit dem Zoo Welches Verhältnis hat der Mensch zum Tier? Wenn man sich in den Zoologischen Gärten umschaut, so scheint es ein gutes zu sein. Begeisterung allerorten. Besucherströme schieben sich selbst durch die kleinste Anlage. Alle sind gekommen, um die wilden Tiere zu sehen. Die Präsentation derselben wird immer spektakulärer, man denke an das Gondwanaland im Leipziger Zoo. Aber wozu dienen Zoos eigentlich? Befürworter sagen gerne, der Forschung, Bildung und dem Artenschutz. Kritiker halten dagegen, dass es sich bei diesen Einrichtungen nur um den idealisierten Ersatz für die vom Menschen zerstörte Natur handelt, in der außerdem noch die Überlegenheit des Menschen über die Tiere zur Schau gestellt wird. Mit den moralischen und ethischen Vorstellungen von Natur und dem Verhältnis zwischen Menschen und Tieren beschäftigt sich das diesjährige „Werkleitz Festival Zoo“. Vom 14. bis 16. Oktober gibt es neben Filmvorführungen auch Präsentationen, Lesungen und Exkursionen zum Thema. Veranstaltungsorte sind der Zoo, das Lux-Kino am Zoo und KRZ die Galerie „dieschönestadt“. 1

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Lesung Kunstforum Halle Halle liest 2011 – Halae ad Salam 12. Oktober, 19 Uhr

Kein falsches Bild Ingeborg von Lips will zeigen, dass zur deutschen Geschichte und Literatur das Judentum dazu gehört Unter dem Titel „Halae ad Salam“ werden in der Reihe „Halle liest“ in diesem Jahr literarische Werke von deutsch-jüdischen Autoren vorgestellt. Zachow sprach darüber mit der promovierten Literaturwissenschaftlerin Ingeborg von Lips (Foto oben), Kuratorin und Initiatorin der Lesereihe. Sehr geehrte Frau von Lips, auch in diesem Jahr sind Sie wieder die Initiatorin der Lesereihe „Halle liest“. Wie nahm diese ihren Anfang? 2006 hatte die Stadt bekanntlich ihr Stadtjubiläum. In diesem Zusammenhang legte die Autorin Simone Trieder die Märchen von Volkmann-Leander neu auf. Daraus entstand die Reihe „Halle liest“. Dies hat mich sehr fasziniert. Ich fand aber, dass es nicht eine reine Lesereihe bleiben sollte, sondern, dass man rund um die Autoren eine ganze Reihe weitere Angebote machen sollte. Heute ist es die Verquickung einer Lese- und Vortragsreihe, welche die Autoren in Bezug zur Stadt Halle setzt. In den vergangenen Jahren beschäftigte sich die Lesereihe jeweils mit einzelnen Autoren. In diesem Jahr gehen sie einen anderen Weg und stellen deutsch–jüdische Literatur in den Fokus. Wieso? Als ich 1993 nach Halle kam, war das erste Buch, welches ich mir kaufte die Publikation „300 Jahre Juden in Halle“. Darin fand sich ein solch großer Schatz für Literaten, dass ich mir dachte, dies muss man doch einmal machen.

In diesem Jahr war es dann glücklicherweise endlich so weit, auch um zu zeigen, dass zur deutschen Geschichte und Literatur das Judentum dazugehört. Welches Ziel soll verfolgt werden? Ich würde gerne das Vergessene wieder bekannt machen und die verblüffenden Vernetzungen deutsch-jüdischer Literatur in Halle aufzeigen. Wo liegen die Anfänge der deutsch-jüdischen Literatur in Halle? Die Lesereihe setzt mit der Universitätsgründung an, denn durch die besonderen Gründungsstatuten war es Juden, die Medizin studieren wollten, in Halle erlaubt, ihren Doktortitel zu erwerben. Dadurch zog Halle in dieser Zeit die junge, jüdische Intelligenz förmlich an. Das Buch, welches Sie zur Lesereihe herausgegeben haben, heißt „Kein falsches Bild“. Viele Menschen hier in der Stadt haben aber sicherlich überhaupt kein Bild von den deutsch-jüdischen Spuren, die sich hier finden lassen. Stimmt dieser Eindruck? Durch die Geschichte ist das Deutsch-jüdische bis heute ein belasteter Begriff. Und der Eindruck stimmt, dass viele Menschen keine Ahnung von den Schätzen und Spuren haben, die hier vorhanden sind. Umso mehr freut es mich, auf welch ein großes Interesse das Thema bisher gestoßen ist.

Am 12. Oktober lesen Sie im Kunstforum Halle. Worum wird es gehen? Es geht um zwei brillante Autoren, die in der Bernburger Straße lebten. Zum einen ist da Kurt Bauchwitz alias Roy C. Bates. Er hat ganz wunderbare expressionistische Gedichte geschrieben. In seinem Nachbarhaus hat Edgar Hilsenrath gewohnt. Bei ihm ist das Fantastische, dass er den Mut aufgebracht hat, das entsetzliche Thema der Shoa auf eine fast blasphemische aber doch unerhört poetische Art zu beschreiben. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E von Lips (Hg.), Kein falsches Bild, 5 Ingeborg Mitteldeutscher Verlag 2011 ist für 9,90 Euro erhältlich.


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AUS S T E L LU N G E N I M O K TO B E R Franckesche Stiftungen Ansichtssache(n). Die Franckeschen Stiftungen auf Ansichtskarten 13. Oktober bis 1. April

Stiftung Moritzburg Einar Schleef. Ich bin ein anderer in mir 23. Oktober bis 15. Januar

Lebensorte Die Stiftung Moritzburg erinnert an den 10. Todestag von Einar Schleef Seine Lebensorte definierte der Künstler Einar Schleef über seine Arbeit. Überall da, wo er tätig sein konnte, wie er wollte, dort lebte er schließlich auch. Zielgerichtet ausgesucht hat er sich diese Orte aber nicht. Vielmehr ging er dorthin, wo er sich für sein Schaffen die besten Möglichkeiten erhoffte. Aufgewachsen in Sangerhausen führten ihn seine weiteren Lebenswege nach Berlin, Wien und Frankfurt. Als vor zehn Jahren dieser ruhelose Künstler starb, verlor die deutsche Kulturszene nicht nur einen seiner bedeutendsten Theaterregisseure, sondern auch einen herausragenden Maler, Autor und Fotografen über den die österreichische

Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek im Nachruf sagte: „Es hat in Deutschland nur zwei Genies gegeben: im Westen Fassbinder, im Osten Einar Schleef.“ Die Stiftung Moritzburg, der im Jahr 2004 der Bildernachlass des Künstlers als Dauerleihgabe überlassen wurde, gibt anlässlich des 10. Todestages von Einar Schleef nun Einblicke in dessen Werk. In der Ausstellung „Einar Schleef. Ich bin ein anderer in mir“ werden vorrangig Arbeiten präsentiert, die eine Referenz an die jeweiligen Schaffensstationen des Künstlers bedeuten und dadurch zugleich in alle Richtungen seines Gesamtwerks weisen. 1 KRZ

Villa Kobe Willi Sitte 20. Oktober bis 20. November

Die Komplexität des Willi Sitte Ausstellung anlässlich des 90. Geburtstages des Malers in der Villa Kobe Erst hatte man sich in Halle damit schwer getan, nun kommt sie doch – die Ausstellung anlässlich des 90. Geburtstages des Malers Willi Sitte (Foto). Villa Kobe und der Hallesche Kunstverein präsentieren vom 20. Oktober bis zum 20. November eine Personalausstellung, welche die Vielschichtigkeit im Werk des Künstlers aufzeigen soll. „Man kann nicht sehr viel Neues zeigen, aber man kann versuchen, das Werk transparenter zu machen, um so Neues zu entdecken“, erklärt Hans Georg Sehrt, Kurator der Ausstellung. In fünf Komplexe gegliedert, umfasst die Schau Arbeiten eines Malerlebens. Von frühen

Werken, welche die Nähe zu Künstlerkollegen wie Bunge oder Bachmann zeigen soll, spannt die Exposition einen Bogen bis zu den späten Arbeiten der 90er Jahre. Wegen seiner Vergangenheit als DDR-Kulturfunktionär ist Sitte bis heute umstritten. Er war Präsident des Verbandes Bildender Künstler und Mitglied des Zentralkomitees der SED von 1986 bis 1989. Jenseits aller Polemik im Umgang mit Sitte will Kurator Sehrt die Möglichkeit geben, „sich anhand des Ausgestellten ein eigenes Bild von Anspruch und künstlerischer Qualität des Werkes zu machen“. 1 KRZ

Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Michael Karlowski - Bildhauerarbeiten bis zum 18. Oktober Horst Brühmann - Zeichnungen bis zum 11. Oktober Galerie 5ünf Sinne „Gruppe 5ünf“ - Fotografien bis 14. Oktober Kanzlei Jacob & Kollegen El Muno bis 27. Februar

Kunstforum Halle Ex Hallensis II 4. bis 30. Oktober

Kunsthalle Villa Kobe Große Kunstausstellung Halle (Saale) 2011 bis 9. Oktober Willi Sitte 20. Oktober bis 20. November Kunstverein “Talstrasse“ e.V. Kurt Bunge – Malerei bis 16. Oktober Zeitgenössische Armenische Kunst 20. Oktober bis 5. Dezember Stiftung Moritzburg Nolde, Pechstein, Amiet, Mueller im Kreis der „Brücke“ ab 22. Januar 2012 „Idee Schatzkammer“. Kostbarkeiten und Raritäten aus der Moritzburg bis 18. März 2012

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Zwischen Salz und Saale

Prächtiger Bildband aus dem Verlag Stekovics lädt zum Entdecken von Halle ein

Die Kulturinsel mit neuem theater und Puppentheater spiegelt sich in der Glasfassade des Audimax am Universitätscampus.

Wertvolle Clavichorde, Cembali und Spinette in der Musikinstrumenten-Ausstellung des Museums Händelhaus.

Ein kulturhistorisches Kleinod ist die Bohlenstube im Museum Händelhaus. Die Wände schmücken 23 Rundbogenfelder mit Bildszenen aus der Bibel. (Fotos: Janos Stekovics)

Halle von oben und Händel von hinten im faszinierenden Dämmerlicht der blauen Stunde. Schon diese beiden Ansichten auf der Titelseite und dem Rückdeckel machen neugierig auf „Händelstadt Halle (Saale)“. Der gleichnamige, vor wenigen Tagen zum Salzfest erschienene großformatige Bildband aus dem Verlag Janos Stekovics ist eine Referenz an unsere Stadt, die sich mehr und mehr von der grauen Diva in eine besuchenswerte Schöne verwandelt und nicht nur für Gäste, sondern auch für ihre Einwohner viele Entdeckungen bereit hält. Janos Stekovics veranschaulicht diese Wandlung mit seinen außergewöhnlichen Fotos von attraktiven Stadtansichten, die in ein beeindruckendes Seitenlayout gefügt wurden. Sein Fotoexkurs gleicht einem brillant inszenierten Feuerwerk, das mit immer neuer Farbigkeit und effektvollen Motiven überrascht. Thematisch klar gegliedert wird die mehr als 1200-jährige Geschichte Halles gewürdigt und die Stadt der Halloren und Händels mit ihren Burgen, Sakralbauten und Museen als traditionsreiche Heimstatt von Kultur- und Geistesschaffenden sowie als lebenswerte Oase in der üppig grünen Flusslandschaft der Saale in Szene gesetzt. Das Bildmosaik fügt sich zusammen aus stimmungsvollen Einzelmotiven, atmosphärischen Stadtfacetten und außerordentlichen Luftaufnahmen mit staunenswerter Tiefenschärfe und Detailerkennung. Die Autorin Katrin Greiner hat sich der Herausforderung gestellt, in den begleitenden Textteilen nicht nur einen Bogen von der

Gründung Halles und der von vielen Generationen geprägten Geschichte bis zur modernen Stadt der Kunst, Kultur und Wissenschaft zu spannen, sondern dem Leser auch neue Einsichten und weniger bekannte Informationen über die Stadt zwischen Salz und Saale zu vermitteln. Ihre kenntnisreiche Porträtierung von Halle ist eine gelungene Ergänzung zu dem erst kürzlich erschienenen „Stadtführer Halle“, der auch von Greiner und Stekovics gestaltet wurde. Der hochwertige Bildband, der im Zusammenwirken mit dem Stadtmarketing Halle entstand, ist ein Glanzpunkt in der umfänglichen Veröffentlichungsreihe des Verlages, der von dem gebürtigen Ungarn Janos Stekovics 1992 in Halle gegründet wurde. Zugleich ist es das Erstwerk in der neuen Reihe „*.entdecken“, in der weitere Orte und Regionen Sachsen-Anhalts vorgestellt werden sollen. 1 E R N S T K R Z I WA N I E

Band „Händelel5 Der stadt Halle (Saale) e) ist für 19,80 Euro beim Verlag und im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-89923-281-33


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Rebellen von einst Zachow präsentiert Pankow im Steintor-Varieté Schon ihr Name war einst ein Politikum: Pankow (Foto). Was vordergründig nur Assoziationen mit dem gleichnamigen Berliner Stadtteil wecken sollte, war in den 50er Jahren jedoch ein Schmähbegriff für das DDR-Regime. Auch war die lautmalerische Ähnlichkeit zum Punk, einer Musikrichtung, die im Ostrock bis dahin so nicht vertreten gewesen ist, durchaus gewollt. Wenn Pankow rockte, klang es immer ein bisschen wie die Rolling Stones oder Police – und doch ganz eigen. Mit ihrem Album „Aufruhr in den Augen“ lieferten sie den Soundtrack zum Abgesang auf die DDR. Kein Wunder also, dass die Band da-

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mals mit ihren ehrlichen Texten immer wieder mit den Zensoren der Staatsmacht aneckte. Mittlerweile sind diese Zeiten längst vergangen und die wilden Jahre liegen hinter den Musikern. Die Rebellen von einst sind bürgerlicher geworden und im vereinigten Deutschland angekommen. Jetzt liegen 30 bewegte Jahre hinter Andre Herzberg, Jürgen Ehle und Co. Und pünktlich zum Bühnenjubiläum hat sich die Band mit ihrer neusten Platte „Ein neuer Tag in Pankow“ und einer Konzerttournee selbst ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Am 30. November sind Pankow im Steintor-Varieté zu erleben. 1 K R Z

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„Die Gutman“ kommt Die Grand Dame des Violoncello spielt im Freylinghausen-Saal Woran merkt man, dass man es mit einer außergewöhnlichen Künstlerin zu tun hat? Am ehesten an der respektvollen Distanz, mit der über die Betreffende gesprochen wird. Spricht man von Maria Callas, heißt es nur „die Callas“, bei Anna Netrebko ist nur von „die Netrebko“ die Rede. Ähnlich ergeht es der Weltklasse-Cellistin Natalia Gutman (Foto). Überall, wo die Grand Dame ihres Instrumentes hinkommt, heißt es, „die Gutman“ kommt. Diesen Status hat sich die 68-Jährige, die am 13. Oktober im Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen auftritt, hart erarbeitet. In Kazan geboren und in Moskau aufgewachsen, gab Gutman schon als

Neunjährige ihr erstes Konzert. Ab 1964 studierte sie bei Mstislav Rostropovitch am Moskauer Konservatorium. Mit dem ersten Preis beim ARD-Wettbewerb 1967 begann ihre Weltkarriere, die Gutman auf alle Kontinente geführt hat. Ihr Repertoire umfasst nahezu die gesamte Konzert-Literatur für Violoncello und Orchester. Ein besonderes Augenmerk legte sie dabei auf die zeitgenössische Musik. Im Mai 2005 wurde sie vom ehemaligen Bundespräsidenten Köhler für ihre „Verdienste um die Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland” mit dem BunKRZ desverdienstkreuz ausgezeichnet. 1

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Die Gutscheine sind bis Dezember 2012 und nur gegen Vorlage des Studentenausweises gültig.

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Ihr Buchhändler aus Halle GROSSE ULRICHSTR. 7, 06108 HALLE TELEFON: 0345 - 20 93 37 12 SERVICE@ULRICHMEDIEN.DE MO-FR 7-20 UHR, SA 8-20 UHR

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GEWINNSPIEL

Bilderrätsel

War dieses Haus einmal ein Geburtstagsgeschenk – oder warum hängt die Schleife daran? Sie schmückt das Gebäude jedenfalls so lange wir uns erinnern können. Deswegen wissen Sie ganz sicher, wo es steht?

Auflösung Vormonat: Emil-Abderhalden-Str. 9

Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Karten für die LiveÜbertragung des Konzerts von Walzerkönig André Rieu im Cinemaxx am 9. Oktober um 17 Uhr. Das Konzert findet in Rieus Heimatstadt Maastricht statt. t. at Wie immer hat mer sein Ensemn ble, das Johann Strauss Orches-ter und diversee internationale Gäste zur Unterstützung dabei. Es heißt, kein Konzert des Niederländers ist spektakulärer als das in seiner Heimatstadt.

Verlosung

Fanpaket Jürgen von der Lippe

CD „Schlager CAFE Hitmix“

CD Joja Wendt

Wir verlosen zwei Fanpakete von Jürgen von der Lippe. Pünktlich zum neuen Bühnenprogramm „So geht´s“, mit dem der Blumenmann bis Mai 2012 auf den Bühnen der Republik zu Gast ist, erscheint die gleichnamige DoppelCD. Darauf ist das komplette Live-Programm zu finden. Ein T-Shirt mit dem bärtigen Konterfeis des Mannes mit den schrillen Hemden ist zusätzlich zur CD in den Fanpaketen enthalten.

Wir verlosen die Doppel-CD „Schlager CAFE Hitmix“. Auf der ersten CD befinden sich die neuesten Lieder alter Bekannter, wie zum Beispiel die aktuelle Single „Und wenn ich sing“ von Marianne Rosenberg. Die zweite CD besticht durch altbekannte Evergreens wie „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ von DJ Ötzi. Alle Titel gehen ohne Pausen ineinander über – ein perfektes Hörerlebnis.

Wir verlosen zwei CDs des Hamburger Pianisten Joja Wendt. Der Komponist, welcher von Joe Cocker entdeckt wurde, wagt sich mit „Im Zeichen der Lyra“ erstmals an die Vertonung einer Geschichte. Diese wird durch virtuose Musik arrangiert. Wie alle Projekte Joja Wendts, ist „Im Zeichen der Lyra“ ein generationsübergreifendes Programm, das sich im Gegensatz zu den meisten Klavierkonzerten vor allem an Kinder richtet.

Wir verlosen 2 Fanpakete „So gehts“, Stichwort: Lippe

Wir verlosen eine CD „Schlager CAFE Hitmix“, Stichwort: Schlager

Wir verlosen zwei CDs „Im Zeichen der Lyra“, Stichwort: Lyra

SO NEHMEN SIE TEIL Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 30.09. 2011, bei Tickets zwei Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

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2011


GEWINNSPIEL

Schwedenrätsel Zu gewinnen gibt es Drei Exemplare der CD „Zurück zur Natur“ von Rainald Grebe. Der vielleicht humorvollste Liedermacher Deutschlands hat endlich alle Songs aus seinen beiden Theaterstücken „Alle reden vom Wetter – die Klimarevue“ und „Zurück zur Natur – Konzert für Städtebewohner“ auf eine CD gebracht. Natürlich ist das Orchester der Versöhnung auch wieder mit dabei. Live kann man Rainald Grebe am 17. November in Halle erleben.

Auflösung Vormonat

Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Zu gewinnen gibt es 2x2 Tickets für die große Schlager-Starparade von MDR1 Radio Sachsen-Anhalt in der GETEC Arena Magdeburg am 16. Oktober. Künstler wie Vicky Leandros, Michelle, Andrea Berg, DJ Ötzi, Semino Rossi, Michael Hirte und viele mehr unterhalten die Zuschauer schon ab 15 Uhr mit ihren größten Hits. Durch das Programm führen MDR Moderatorin Sabine Küster und der ehemalige Eiskunstläufer Reinhard Mirmseker.

Gewinnziffern

I

II

II III IV

Auflösung Vormonat 1 9 7 5 4 8 3 6 2

2 8 4 6 3 1 5 9 7

3 6 5 2 7 9 8 1 4

4 2 9 3 8 7 6 5 1

6 3 8 1 5 2 7 4 9

7 5 1 4 9 6 2 8 3

5 7 3 8 1 4 9 2 6

9 1 2 7 6 5 4 3 8

8 4 6 9 2 3 1 7 5

6 5 3

6 2 9 III 5 6 7 8 5 1 9 9 7 1 5 4 6 8 I 7 1 6 3 IV 3 2 5 4 7 8

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Rückenschmerzen vorbeugen

Seit Juni gibt es mit der Elektrostimulation ein neues, vielversprechendes Training in Halle Vermutlich hatte sie jeder schon einmal: Rückenschmerzen. Das Volksleiden tritt grundsätzlich in jedem Alter auf, häufiger jedoch bei Menschen mit mangelnder Aktivität, weiß Christian Hellmann aus der Praxis für physikalische und rehabilitative Medizin im Ritterhaus in Halle. „Zu schwache und unterschiedlich entwickelte Muskulatur ist neben strukturellen Veränderungen (Verschleiß, Bandscheiben-Schäden, angeborenen Veränderungen) die überwiegende Basis der meisten Rückenschmerzen“, erklärt der 45-jähharzt. rige Facharzt. Mit Ausnahme von Krankheiten wie einem M Ba Bandscheibenvorfall oder einer Skoliose sind die Rückenbeschwerden, derentwegen ein di Allgemeinmediziner aufgesucht wird, allerdings zu 80 Prozent harmlos, schreibt das Patientenmagazin „Hausarzt“. Bewegungsmangel, Haltungsfehler, Überlastung sind die Hauptursachen für die Dysbalance der Muskulatur und damit für das Leiden. Für kurzfristige Entspannung kann nach einem anstrengenden Tag die so genannte Stufenlagerung sorgen. Dabei werden Hüfte und Knie im 90-Gradb

Winkel gebeugt, indem man auf dem Rücken liegend die Beine auf eine entsprechende Erhöhung (gestapelte Kissen, Sofa o.ä.) legt. In der Position ist die Wirbelsäule mit dem geringsten Körpergewicht belastet. Dass man bei Rückenschmerzen den Körper generell schonen soll, gilt allerdings schon längst als überholter Ratschlag. Im Gegenteil: „Beschwerden können oft sehr gut und effektiv mit gezielter Kräftigung gelindert werden“, sagt Hellmann und meint dabei vor allem die Schmerzen in der unteren Wirbelsäule, dem sogenannten „low back pain“. Damit es zu keiner Fehlbelastung beim Training komme, sollte auf jeden Fall ein speziell ausgebildeter Physio- oder Sporttherapeut mindestens die ersten Trainingsstunden begleiten. Angebote gibt es in Halle einige. So empfiehlt Hellman eine gezielte Therapie und effektives Training mit dem FPZ-Konzept (Forschungs- und Präventionszentrum). Dieses gelte heute in Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft als vorbildlich und richtungsweisend. Stromimpulse unterstützen Der 52-jährige Günter Findling wird seit 20 Jahren von Bandscheibenproblemen geplagt. Mehrere Operationen hat er hinter sich; Physiotherapie, Fitnessstudio – vieles hat er probiert, nichts hat dauerhaft geholfen. Erst seit kurzem ist er dank einer in Halle neuen Trainingsmethode wieder schmerzfrei. Im Gegensatz zu Christian Hellmann empfiehlt der Hallenser Rückengeplagten die Elektrostimulation (EMS | E = Elektro, M = Myo, abgeleitet vom griechischen myos = Muskel, S = Stimulation).


S P O RT H A L L E

Bei ihr werden während des Sports mithilfe einer speziellen Weste gezielt Muskeln mit niederfrequenten und individuell dosierten Stromimpulsen gereizt, wodurch sich der Trainingseffekt multipliziert. „Wie Liegestütze mit Gewichten“, beschreibt Findling das Gefühl beim EMSTraining. Drei Jahre hatte der 52-Jährige nichts mehr für seinen Rücken getan. Er war deswegen so steif geworden, dass er morgens nach dem Aufstehen nur noch schräg ins Bad gehen konnte. Dann entdeckte er das EMS-Verfahren. Und bereits nach dem dritten Training war sein Rücken wieder schmerzfrei. „In den jeweils 20 Minuten komme ich bis an meine Leistungsgrenze, bin völlig verschwitzt und froh, etwas getan zu haben“, sagt Findling. „Bei mir bewirkt EMS Wunder.“ Der Inhaber von Neosoma, dem Studio, das dieses strom-gestützte Training in Halle anbietet, ist Sporttherapeut Frank Piehler. Im Juni erst hat er seine Räumlichkeiten in der Rannischen Straße eröffnet und war von dem schnellen Erfolg bei Findling selbst überrascht. Piehler verweist auf eine Studie der Uni Bayreuth, bei der eine Reduzierung der Rückenbeschwerden bei 88,7 Prozent der Probanden durch EMSTraining festgestellt wurde. Und so funktioniert‘s Das EMS-Training helfe sehr effektiv bei Problemen im Rücken, aber auch beim Aufbau anderer Muskelgruppen, erläutert der 34-Jährige. „Selbst zur Gewichtsreduktion bietet sich die Methode an“, sagt Piehler. „Je nach Impulslänge und Frequenz des Reizstroms erreichen wir einen anderen Effekt.“ Damit die Stromimpulse besser geleitet werden können, sind spezielle enganliegende Baumwollhosen und -T-Shirts notwendig - eine sogenannte Kompressionskleidung. Darüber kommt die spezielle EMSWeste, die mit zehn Elektrodenpaaren die gewünschten Muskeln und deren Gegenspieler fördert. Diese Form der Belastung ist im Gegensatz zu herkömmlichen Krafttraining sehr gelenkschonend, da keine Last von außen wirkt. Neben der Weste gibt es auch noch Arm-, Bein- und Gesäßelektroden, sodass der gesamte Körper mit entsprechenden Schwerpunkten trainiert werden kann. Und auch das Bindegewebe wird durch den Reizstrom in individuell regelbarer Frequenz besser durchblutet und damit gestrafft. Nicht nur deshalb gibt es im Neosoma immer eine Einzelbetreuung. Neben Frank Piehler arbeiten noch drei weitere Sport- und Physiothearpeuten im Neosoma, die darauf achten, dass alle Übungen korrekt ausgeführt werden, und der Kunde entsprechend seiner Ansprüche und Physis in der richtigen Frequenz arbeitet. Wie auch Günther Findling bekommt jeder eine individuelle Datenkarte, auf der die eigenen Trainingswerte gespeichert sind. Das Besondere an Neosoma ist, dass das TraiAn der Basisstation kann die Intensität der Stromimpulse individuell eingestelltwerden. Dazu entscheidet man, welche Muskelgruppen beansprucht werden sollen. (Fotos: Matthias Aust)

AUS G E WÄ H LT E T R A I N I N G S MÖGLICHKEITEN IN HALLE: Neosoma Rannischen Str. 3., Tel.: 472 309 50 Rehaflex Saline Rehabilitationsklinik Mansfelder Straße 52, Tel.: 20 00 146 Kieser Training Charlottenstraße 8, Tel.: 614 08 99

FPZ-Rückenzentrum Leipziger Straße 90-92, Tel.: 29 89 633 (ehemals Forschungs- und Präventionszentrum Köln) Sport- und Rückenzentrum Braunschweiger Bogen 26, Tel.: 682 19 19

ning nur 20 Minuten dauert. Man kann vor Ort duschen und ist so im Handumdrehen wieder fit. Ideal für ein kurzes Training vor, zwischen oder nach der Arbeit. Genau das ist auch das Anliegen von Frank Piehler. „Im Prinzip braucht man zu unseren Terminen nichts weiter mitbringen. Die Kompressionskleidung, Weste, selbst Handtücher kann man bei uns leihen oder auch kaufen“, sagt der Sporttherapeut. Günter Findling und Frank Piehler sind im Übrigen nicht die Einzigen, die auf EMS-Training schwören. Auch die Fußballer des FC Bayern München und der Tischtennisspieler Timo Boll trainieren mit der Unterstützung der Elektrostimulation. Ob FPZ-Konzept oder EMS-Training, jeder muss seine für sich angenehme und effektive Methode finden. Am wichtigsten ist es, die Muskulatur im Rücken regelmäßig zu stärken. Denn „der mangelnde Halt der Wirbelsäule führt zu einer schnelleren Abnutzung der Strukturen und damit verbunden zur frühzeitigen Schädigung“, sagt Rückenspezialist JESSICA QUICK Christian Hellmann. 1

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ZEITZEUGE

Der Chronist von Halle Der Amateurfilmer Bodo Erdmann hat einmalige Zeitzeugnisse eingefangen – in der „HallRolle II“ sind sie zu sehen Staub wirbelt durch die Luft. Schuttberge türmen sich am Rande des Bürgersteigs. Fußgänger mit Netzbeutel und Cordhose bahnen sich unbeeindruckt ihren Weg vorbei an Trümmerteilen und Dreck. Es sind Bilder wie diese, die längst in die Vergessenheit geraten wären, hätte es nicht Amateurfilmer wie Bodo Erdmann gegeben. „Heute würde niemand durch solche Staubwolken laufen“, sagt Erdmann, ohne den Blick vom Fernseher zu richten. Ende der 80er Jahre, die Zeit, aus der die Aufnahmen stammen, sei das jedoch Alltag gewesen. Damals wurden zerfallene Altbauten, wie der am Steinweg, abgerissen, um Platz für die moderne „Platte“ zu schaffen. Wenn der damals selbstständige Elektroingenieur von den bevorstehenden Abrissaktionen in der Zeitung las, war für ihn klar: „Das muss ich auf der Kamera festhalten.“ Angst vor der Staatssicherheit Bepackt mit seiner Canon-Kamera, ausreichend Kassetten und Mikrofon ging es dann raus zum Ort des Geschehens – und mit ihm die Furcht. „Ich hatte immer Angst, von der Stasi gefasst zu werden“, erinnert ert sich Erdmann. Denn der rund 1,90 Meter große Mann fiel nicht nur durch seine Statur auf. „Meine Kamera war Schmuggelware“, sagt er, „aus dem Westen.“ Wie genau das sperrige Gerät in den 80er Jah--

ren über die Grenze nach Halle kam, daraus macht Erdmann bis heute ein Geheimnis. Doch feststeht, seine heimlichen Drehs wären unter diesen Voraussetzungen keine Bagatelle für die Staatssicherheit gewesen. „Meine Karriere wäre gewesen: Roter Ochse und dann Bautzen“, weiß Erdmann in Anspielung auf die einschlägigen Haftanstalten der DDR. Warum er nie zur Rede gestellt wurde, bleibt dem heute 72-Jährigen noch immer ein Rätsel. „Auf einigen Aufnahmen sieht man sogar Russen und Armisten durchs Bild laufen“. Eingesessener Hallenser Heute betont der Rentner, wie stolz er auf sein Halle sei. Dabei kam Erdmann selbst erst 1947, kurz nach dem Krieg, aus Pommern in die Stadt an der Saale. „Ich sage immer, ich bin ein eingesessener Hallenser“, erklärt er. Seinen Tatendrang hat der 72-Jährige bis heute nicht eingebüßt. Noch immer treibt er sich mit seiner Kamera – mittlerweile ein neueres Modell – durch die Straßen und Gassen der Stadt. Oft verliert er sich dabei in Detailaufnahmen, wie den filigran ausgearbeiteten Stuckarbeiten der alten Jugendstilgebäude auf der Kleinen Ulrichstraße. Ein Chronist von Halle. Früher fing er eher zufällig unvergessliche Zeitzeugnisse, wie die „sozialistische S Schlange“ vor einer Werkstatt, ein. Auf den Schwarz-Weiß-Aufnahmen S wartet

eine meterlange Reihe von Menschen darauf, ihre Regenschirme in die Reparatur bringen zu können. „Heute würde man sich für ein paar Euro neue Schirme kaufen“, schmunzelt Erdmann. Für meine Kinder und Enkel Dass sich Erdmann damals einer Gefahr aussetzte, war für ihn selbstverständlich. „Ich wollte sagen: Kinder, Enkel, so sah unser Halle vor 20, 30 Jahren aus“, erklärt er. Heute drehen Sendern wie TV Halle, MDR, selbst das ZDF Beiträge mit und über das Material - für Erdmann nie ein Problem. „Was soll die Kassetten in meinem Schrank verstauben“, fragt er sich und blickt auf einen kleinen Tresor in einer Ecke des Zimmers, in dem die rund 130 Stunden DDR-Wirklichkeit ruhen – alles selbst gedreht und selbst geschnitten. Auch 2003, als die Bürgerstiftung Hobbyfilmer dazu aufrief, alte Filmaufnahmen aus Halle für eine Dokumentarreihe zur Verfügung zu stellen, war für Erdmann klar: „Da mach ich mit.“ Seit diesem Jahr läuft die Fortsetzung des Streifens „HallRolle“ im Lux-Kino am Zoo. Rund 20 Minuten des anderthalbstündigen Films stammen aus Erdmanns Fundus. Seinem Mut und seiner Dreistigkeit verdanken wir es heute, dass Ludwig-Wucherer-Straße und Wittekind aus den letzten DDR-Tagen nicht in VergessenRO M I N A K E M P T heit geraten. 1 : HallRolle II im Lux-Kino: 9. Oktober um 16 Uhr und am 17. Oktober um 20.15 Uhr


Kartenvorverkauf TiM Ticket Tel.: 03 45/2 02 97 71 Galeria Kaufhof Halle Mo.–Fr. 7:00–20:00 Uhr Sa. 7:00–14:00 Uhr www.tim-ticket.de

und aha Stadtbüro, Barfüßerstraße 11

Tickets erhalten Sie in den MZ-Service Centern: Halle | Am Markt 2 | Pressehaus | Delitzscher Straße 65 Wittenberg | Markt 20 Dessau | Poststraße 14 Weißenfels | Markt 7 Sangerhausen | Kylische Straße 56 Merseburg | Bahnhofstraße 17 a Bitterfeld | Burgstraße 14–16 a Bernburg | Lindenstraße 19 Quedlinburg | Turnstraße 8 Eisleben | Sangerhäuser Straße 1–3 Köthen | Buttermarkt 1 Zeitz | Roßmarkt 4 Aschersleben | Hinter dem Turm 9 Hettstedt | Freimarkt 12

Halle

Georg-Friedrich-Händel-Halle 17.11.11, 26.11.11, 29.12.11, 31.12.11, 25.02.12, 08.03.12, 22.03.12, 18.04.12,

20.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Rainald Grebe (+ 24.11.)................................. Galakonzert Philippe Jaroussky..................... Mother Africa................................................... Silvesterkonzert .............................................. MESSIAH .......................................................... ABBA Mania ..................................................... Dieter Nuhr „Nuhr unter uns“ ........................ Musical Rocks .................................................

28,80 – 39,00 € 15,00 – 40,00 € 33,70 – 57,60 € 20,06 - 33,26 € 14,63 - 45,00 € 34,70 – 49,60 € 26,65 – 32,15 € 32,35 – 58,80 €

04.11.11, 20.00 Uhr ab 26.11.2011 30.11.11, 20.00 Uhr 09.12.11, 20.00 Uhr 28.12.11, 20.00 Uhr 27.01.12, 20.00 Uhr 17.02.12, 20.00 Uhr 25.03.12, 20.00 Uhr 21.04.12, 20.00 Uhr 06.05.12, 20.00 Uhr

Schürzenjäger Clubtour.................................. Herr Fuchs und die Weihnachtsnixe Coralie ... Pankow – 30 Jahre Pankow ............................. Rock'n' Roll Wrestling Bash ........................... Puhdys.............................................................. Die Große Gala-Nacht der Operette-Stargast Eva Lind ... Dieter Hallervorden ........................................ City – 40 Jahre ................................................. Zauber der Travestie ....................................... Mundstuhl ........................................................

25,50 € 6,50 – 18,50 € 24,25 – 30,00 € 22,40 – 24,10 € 29,90 – 35,60 € 44,90 – 54,90 € 27,10 – 39,10 € 30,85 – 41,20 € 25,50 – 30,50 € 22,90 – 26,55 €

Chris Barber/Mr. Acker Bilk/Kenny Ball ...... Jazz in der Oper – Ludovico Einaudi .............. Gerhard Schöne & Musikanten ...................... Axel Prahl .........................................................

49,76 - 71,76 € 23,35 – 34,35 € 9,90 – 19,00 € 26,00 - 45,00 €

Die große Johann Strauß Gala........................ Acoustic Blues Sonntag.................................. Die Internationale Guitar Night .....................

17,91 – 27,00 € 18,95 – 21,15 € 18,95 – 23,35 €

Steintor

Oper 08.11.11, 04.12.11, 12.12.11, 17.01.12,

20.00 Uhr 20.00 Uhr 18.00 Uhr 20.00 Uhr

Ulrichskirche 21.10.11, 19.30 Uhr 30.10.11, 16.00 Uhr 13.11.11, 16.00 Uhr

TABEA – Im Regenbogenland ............................... Tui Feuerwerk der Turnkunst – Best of 25 years ...

12,00 – 36,00 € 11,30 – 31,80 €

The god ol’ Blues Brothers Boys Band .......... SAXON ..............................................................

13,50 € 30,00 €

Corinne Hofmann live .....................................

19,90 €

Schorre 30.10.11, 21.00 Uhr 23.11.11, 19.30 Uhr

Zucchero .......................................................... 39,80 – 62,80 € Dieter Nuhr – neues Programm..................... 26,00 – 32,70 € SADE ................................................................. 56,00 – 96,00 € Max Raabe & Palast Orchester ...................... 41,20 – 61,90 € Die Fantastischen Vier ................................... 39,95 - 49,95 € Holiday on Ice .................................................. 10,00 - 49,90 € Ina Müller & Band ............................................ 31,80 – 45,00 € Udo Jürgens ..................................................... 58,50 – 98,50 € Chris Rea .......................................................... 49,35 – 74,65 € Andrea Berg ..................................................... 26,90 – 59,90 € David Garrett ................................................... 42,80 – 155,50 € Volker Pispers ................................................. 17,80 – 31,00 €

Messe ab 19.01.2011 27. – 28.01.2012

Partner Pferd 2012 ......................................... Kings of Extreme (20.00 Uhr) ........................

10,00 - 43,00 € 22,00 - 52,00 €

Völkerschlachtdenkmal 13.07.12, 18.30 Uhr

Unheilig ............................................................

38,30 - 75,50 €

La Brass Banda ................................................ Milow ................................................................ Heather Nova .................................................. Anders & Fahrenkrog ......................................

26,00 € 36,75 € 38,00 € 37,75 €

Jim Morrison .................................................... Ur-Krostitzer Lachmesse-Gala ....................... Hänsel und Gretel ...........................................

16,50 - 50,60 € 26,50 - 33,00 € 16,50 - 50,60 €

Frida Gold......................................................... Knorkator .........................................................

18,30 € 22,20 €

Samy Deluxe & Tsunami Band ....................... Bosse ................................................................ Laith al Deen ....................................................

21,60 € 20,50 € 29,75 €

Bernhard Hoecker – Wikihoecker .................

24,85 €

Haus Auensee 02.11.11, 04.11.11, 11.11.11, 19.11.11,

20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Opernhaus ab 16.10.2011 23.10.11, 16.30 Uhr ab 03.12.2011

Anker 27.10.11, 20.00 Uhr 02.12.11, 21.00 Uhr 08.11.11, 20.00 Uhr 24.11.11, 20.00 Uhr 07.02.12, 20.00 Uhr 17.11.11, 20.00 Uhr

Spiegelzelt auf d. Burgplatz 28.11.11, 20.00 Uhr

Erika Berger & Lilo Wanders ..........................

Westerndinner – Der Schatz am Silbersee ...

56,20 €

19.11.11, 18.00 Uhr 03.12.11, 20.00 Uhr

30,00 €

Berlin

o2 World

Privatbrauerei Schad ab 26.10.2011

03.11.11, 20.00 Uhr 10.11.11, 20.00 Uhr 15.11.11, 20.00 Uhr 11.12.11, 18.00 Uhr 16.12.11, 20.00 Uhr 21. – 26.12.2011 07.01.12, 20.00 Uhr 02.03.12, 20.00 Uhr 06.03.12, 20.00 Uhr 24.03.12, 20.00 Uhr 17.04.12, 20.00 Uhr 20.04.12, 20.00 Uhr

Theater Fabrik

Maritim 18.11.11, 20.00 Uhr

Leipzig

Arena

Werk II

Messe Bruckdorf 16.12. –18.12.2011 23.01.12, 19.00 Uhr

TABEA Halle | Messe Bruckdorf

Die Schlagernacht des Jahres 2011.............. AIDA Night of the Proms ................................

39,90 – 69,90 € 55,60 – 76,30 €

Paul Potts......................................................... The Smashing Pumpkins ................................ Nena – Unplugged und mehr .........................

49,70 – 77,30 € 48,65 € 41,50 – 76,00 €

Tempodrom

Bad Lauchstädt

Goethe Theater 29.10.11, 14.30 Uhr

Pique Dame......................................................

28,60 €

16.11.11, 20.00 Uhr 23.11.11, 20.00 Uhr 11.12.11, 20.00 Uhr

Vergünstigte Eintrittspreise mit Ihrer MZ-Cardplus:

Zucchero Leipzig | Arena

SAXON

Halle | Schorre


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Oktober 2011 | Zachow - Ihr Magazin  

Zachow - Ihr Magazin Ausgabe: Oktober 2011 Titelthemen: Aufgeregt: Das Zachow-Sonntagsvergnügen | Aufgezeigt: Wie Hallenser sich engagieren...

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