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4. Jahrgang | Mai 2014 | kostenlos

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Thema des Monats Zwischen Utopie und Plattenbau – Halle-Neustadt feiert seinen 50. Porträt Zachow trifft exklusiv Neustadts Ex-Oberbürgermeisterin Liane Lang

FLIEDERWOCHEN IM BERGZOO Entdecken Sie den Zoo Halle jetzt zu seiner schönsten Jahreszeit – den Fliederwochen, vom 1. bis 18. Mai. Für Leser mitten im Leben, mitten in Halle.


d i e I n h a lt e i m ü b e r b l i c k

Familienkrimi zwischen den Scheiben Halle-Neustadt – ein Stadtteil mit Geschichten, davon können meine Kollegen zuhauf berichten: Da hat der eine im Knabenchor zur Grundsteinlegung 1964 gesungen, während dem anderen das Kind inmitten der namenlosen Blöcke fast verloren ging. Und das ist interessant. Denn mit Ernst und Sebastian Krziwanie konnten wir den Fall leicht rekonstruieren: Sommer, 1982. Zwischen den Blöcken Neustadts hing noch die Angst um den grausigen Kreuzworträtselmord, als Mutter Krziwanie mit ihren vier Kindern einen Ausflug in die Heide unternahm. Auf dem Rückweg wollte die Lehrerin dem Nachwuchs die „sozialistische Musterstadt“ und deren i-Tüpfelchen „die Scheiben“ präsentieren. Was den damals vier-

jährigen Sebastian aber noch mehr faszinierte, war etwas anderes: „Ich will über die Fußgängerbrücke“, zog er bettelnd am Rockzipfel. Na gut. Man verabredete sich auf der anderen Seite. Doch während Krziwanie Junior die Brücke rüber und nüber lief, suchte die Familie auf einer völlig anderen Ebene. Erst spät am Abend konnte Papa Krziwanie seinen schluchzenden Sohnemann mit einem geborgten Wartburg und einer Portion Schelte von der VoPo-Wache abholen. Heute sind wir freilich alle froh, dass sich die Wogen geglättet haben. Sebastian kennt mittlerweile alle Kastanien- und Eichelbilder, um sich zwischen den Blöcken zurechtzufinden und Ernst hat heute ein eigenes Auto, um schnell zur Stelle zu sein, falls sich mal eines seiner Enkel verläuft.

Jessica Quick (Redaktionsleiterin)

Inhalt S ta dt h a l l e 4

h i n u n d w e g 34

Mit dem kleinsten Viertel Halles, der Dieselstraße, beschließt Zachow seine beliebte Stadtteilserie.

Böhmerwald, Pilsen und Budweis – in der Biergartensaison hat tschechisches Bier seinen festen Platz verdient.

S tat t h a l l e 13

leben

Folkmusik von „Keeva“ eröffnet die Konzertsaison im Eulenbergschen Hof im Mansfelder Land.

Die Wirtschaftssenioren vom Verein „Alt hilft Jung“ geben ihr Wissen an die jüngere Generation weiter.

t h e m a d e s m o n at s

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k u lt u r h a l l e 38

Am 15. Juli 1964 wurde der Grundstein gelegt (Foto). Heute bietet Halle-Neustadt der Stigmatisierung die Stirn. Eine Bestandsaufnahme.

Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum hat Peer Pasternack einen Band über Halle-Neustadt veröffentlicht, der das Auf und Ab der einstigen Chemiarbeiterstadt dokumentiert.

Kö r p e r u n d s e e l e 20

s p o rt h a l l e 48

Gabriele Schäfer (Foto) bringt mit asiatischen Bewegungskünsten wie Taiji und QiGong das Leben in Balance.

Axel Kählert (Foto) war eine Legende in Sachen DDR-Handball. Der Hühne bestimmte auch den Sport in HalleNeustadt.

p o rt r ät 21

z e i t z e u g e 50

Werner Bräunig wird posthum mit Schriftstellern wie Günter Grass und Heinrich Böll verglichen. Am 12. Mai wäre er 80 geworden.

Liane Lang war 20 Jahre lang Oberbürgermeisterin von Halle-Neustadt. Heute spricht sie mit Zachow exklusiv über die damalige Zeit.

G e n uss u n d S t i l 22

K a l e n d e r 24

Von der Einbauküche mit Durchreiche bis zur Kochinsel: Die Küche gilt als Ausdruck von Gesellschaftsbildern.

i m p r e ss um 33 g e w i n n s p i e l 46

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Halle in drei Tagen Mit einem Stadtteilmarathon beendet das Zachow-Magazin seine beliebte Serie

Kerstin Kiefel (Stattreisen), Jessica Quick und Daniela Rühs (Stadtmarketing) begleiten den Stadtteilmarathon.  (Foto: Löf)

Die Zachow-Stadtteilserie, die mittlerweile auch als Buch und Kartenspiel erschienen ist, neigt sich dem Ende. Im Juni vor drei Jahren haben wir unsere beliebte Stadtreise im Paulusviertel begonnen – und eben dort soll sie im Juni auch enden. Oder besser: Das Ende soll dort beginnen. Mit einem Stadtteilmarathon wollen wir die Serie gebührend ausklingen lassen. In Kooperation mit Stattreisen Halle und der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH werden wir an drei Tagen im zwei StundenRhythmus Führungen durch Halles Stadtviertel anbieten. Von Trotha bis Ammendorf, von Planena bis zum Thaerviertel – wer diese Ecken noch nicht kennt, wird überrascht sein, was unsere Saalestadt neben Händel und

den Franckeschen Stiftungen noch alles zu bieten hat. Mit dabei sind selbstverständlich die ZachowAutoren Andreas Löffler und Jessica Quick, die manch Anekdoten aus ihren Recherchen zu erzählen vermögen sowie einige der KiezAnwohner selbst. Denn nur diese wissen am besten um die versteckten Schönheiten ihres Viertels. Für alle, die sich an dem Marathon beteiligen möchten, gibt es – wie beim sportlichen Pendant – Preise zu gewinnen. Je mehr Führungen, desto besser die Chancen. Der Vorverkauf startet im Juni. 1 Q u i :: Stadtteilmarathon, 27. bis 29. Juni, Halle

Halle-Neustadt zum Frühstück

54,2 Quadratmeter beträgt

1978 die durchschnittliche Wohnungsgröße in Halle-Neustadt. Im Vergleich: Heute sind es 58 Quadratmeter. Die damals größte Wohnung, eine 4-Raum-Wohnung, zählte 68,2, die kleinste mit zwei Zimmern 45,8 Quadratmeter – weshalb die Wohnungen in Neustadt von bösen Zungen „Karnickelbuchten“ genannt werden. Mit 90 Pfennig pro Quadratmeter, zuzüglich Heizkosten 1,30 Mark, ist die Miete nicht mehr mit der heutigen vergleichbar. Im Durchschnitt bezahlt man heute 5 Euro für den Quadratmeter, kalt. Kaum zu glauben ist, dass 1970 mehr Halle-Neustädter einen Fernseher besaßen als die Menschen in Westdeutschland. Laut Statistik gab es in 91 Prozent der Haushalte ein Empfangsgerät, in der BRD waren es nur 85 Prozent. Seit der Wende beträgt der Einwohnerverlust in HalleNeustadt 44 Prozent, was einen Wohnungsleerstand von etwa 19 Prozent nach sich zog. 12,5 Prozent der Wohnungen sollten bisher rückgebaut werden.

Nein, essen kann man es nicht – darauf essen schon. Das neue Frühstücksbrettchen von Halle/Souvenirs zeigt die komplette Neustadt auf einen Blick. Das 50-jährige Jubiläum haben sich die Macher zum Anlass genommen, erstmalig diesem Stadtteil ein eigenes Souvenir zu widmen. Es ist 22x10 Zentimeter groß und aus einheimischen Buchenholz gefertigt. Interessenten müssen sich jedoch noch gedulden. Erst zum Stadtfest am 12. Juni wird das Brettchen für 9,50 Euro angeboten. 33 www.halle-souvenirs.de

Fliederwochen im Bergzoo „Wie herrlich leuchtet mir die Natur“ – mit diesen Worten besang schon Johann Wolfgang Goethe in seinem Mailied die Blütenpracht im Wonnemonat. Im halleschen Bergzoo wird dieses jährliche Naturereignis traditionell mit den Fliederwochen gefeiert. Eine paradiesische Verwandlung, gekrönt durch ein Meer aus Fliederbüschen, erwartet die Besucher Anfang Mai bis zum 18. Mai. Passend zum Goethe-Gedicht kann man von der gleichnamigen Brücke im Zoo die wunderbare Aussicht über die gesamte Stadt genießen und den blühenden Reilsberg in seiner violetten Blütenpracht erleben. An jedem (Flieder-)Wochenende bietet der Bergzoo seinen Gästen auf den hiesigen Bergterrassen Livemusik von Rock über Jazz bis Soul, zudem kann man an Ständen vor dem Krokodilshaus kleine Kunstschätze erwerben – von Schmuck bis Malerei ist alles dabei. Für Garteninspirationen sorgt die täglich stattfindende Floristikausstellung im Raubtierhaus, die mit außergewöhnlichen floristischen Kreationen überrascht. Wie schon im vergangenen Jahr bietet der Zoo Halle wieder Sonderführungen für Familien und Kinder an, bei denen

Lila Aussichten kann man derzeit im Zoo genießen. Dazu gibt es rund um die Fliederwochen viele Attraktionen.  (Foto: Löf)

man die 1 700 Tiere (noch) näher kennen­ lernen kann. 1 A R :: Fliederwochen im Zoo, 1. Mai bis 18. Mai


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Lockstoff Museum Die sechste Museumsnacht lockt Nachtschwärmer an Am 10. Mai findet zum sechsten Mal die gemeinsame Museumsnacht in Halle und Leipzig statt. Das diesjährige Motto der Museumsnacht lautet „Lockstoffe“. „Wir wollen, dass sich die Menschen von unseren besonderen Botenstoffen der Stadt anziehen – ja regelrecht anlocken – lassen“, sagt Drago Bock, der Pressesprecher der Stadt Halle. Aus diesem Grund haben am Abend des 10. Mai von 18 bis 1 Uhr 27 Institutionen ihre Pforten geöffnet. „Weil dieser Abend auch für Familien gedacht ist, bieten die Kultur­einrichtungen ungefähr 300 Veranstaltungen für Groß und Klein an“, so Bock weiter. Und das Angebot ist in der Tat sehr vielseitig: Erstmalig wird es auf dem Marktplatz die Möglichkeit geben, zur Museumsnacht den Roten Turm zu besichtigen. Das historische Technikmuseum der Stadtwerke öffnet ebenso zum ersten Mal seine Pforten. Kurzweil bietet das Beatles Museum: Hier können Jung und Alt an dem Konsolenspiel „The Beatles Rockband“ ihr Gesangstalent unter Beweis stellen. Wer es klassisch mag, kann sich die 2 500 Exponate in einer Führung anschauen und sich den „Beatles-Durchhaltekaffee“ gönnen.

Auch das Stadtmuseum bietet etwas ganz Besonderes: Neben der Ausstellung zum 125-jährigen Bestehen des Steintor-Varietés gibt es hier eine einzigartige Singleversteigerung zu erleben: Besucher können einen lieb gewonnenen Gegenstand – ein „Liebding“ – mit persönlicher Beschreibung einreichen, um ihn zur Auktion freizugeben. Neugierige Bieter erwerben nicht nur das Liebding, sondern auch ein Kennenlerngespräch mit dem Besitzer. Einen echten Schatz sehen die Besucher des Salinemuseums – es wird nämlich neben der Zeremonie des Schausiedens auch der kostbare Silberschatz der Halloren zu bestaunen sein. Obendrein wird hier die Jahresausstellung „Erotik des Salzes“ eröffnet. Einen anderen Anziehungspunkt bieten die Lo(c)komotiven des Deutsche Bahn Museums in Halle, denn eine Parade historischer Loks bringt garantiert so manche Fans zum Staunen. In der Stiftung Moritzburg kann man an einem besonderen Kunstprojekt partizipieren: Alle Besucher haben hier die Möglichkeit, das größte Gemälde der Stiftung bunt zu gestalten und es anschließend im Internet als

Die Ausstellung zum Steintor-Varieté ist auch zur Museumsnacht geöffnet. 

(Foto: Felix Adler)

Plakat herunterzuladen. Insgesamt wird es in Halle und Leipzig 78 „Verlockungen“ geben, zu denen man bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des MDV pendeln kann. Die Eintrittskarten gelten automatisch als Fahrkarten zwischen Halle und Leipzig. Tickets und Programmhefte gibt es an den Abendkassen sowie im Vorverkauf u. a. in der Touristeninformation (Marktschlösschen) am Marktplatz 13. 1 Christiane rex :: Museumsnacht, 10. Mai, Halle und Leipzig 33 www.museumsnacht-halle-leipzig.de

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Goldregen statt Kirschen Dieselstra

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Die Kompottsiedlung an der B 6 gilt als Halles kleinstes Wohnviertel Wer in Halle wohnt, kennt das HändelDenkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile haben wir in einer Serie vorgestellt. Dies ist der letzte Teil.

Goldregen und Kompott – wie passt denn das zusammen? „Das wissen s­ icher nur Post und Stadt“, entgegnet Sven Blosfeld mit spöttischem Unterton, „von uns war der Namenstausch nicht gewollt“. Jahrzehntelang habe sein Haus am Kirschweg gestanden, bis der, aus welchen Gründen auch immer, in Goldregenweg umbenannt wurde. Doch das ist offenbar das geringste Problem in der auf den ersten Blick Idylle und Ruhe ausstrahlenden Siedlung an der Bundesstraße 6. Viel mehr ärgert vor allem die Randbewohner, dass mit dem Neubau der Eisenbahnbrücke über die Leipziger Chaussee eine Schallschutzmauer abgerissen wurde. „An Gartenruhe oder Fernsehen bei offenem Fenster“, so Blosfeld, „ist bei dem Krach von Bahn und Straße nicht zu denken“. Aussicht auf Abhilfe gibt es derzeit

nicht. Alle Beschwerden über die Lärmbelästigung seien ebenso im Sande verlaufen wie die Proteste gegen die nach der Wende erfolgte Umbenennung des wohl kleinsten halleschen Wohnviertels in Ortsteil Dieselstraße. Dieselstraßensiedlung sagt hier aber keiner. Kompottviertel dagegen sehr oft. Denn abgesehen vom Goldregenweg haben alle anderen Straßen, genauer gesagt Wege, ihre ursprüngliche Bezeichnung nach Früchten behalten: Nuss, Apfel, Birnen, Pfirsich, Aprikosen und Pflaumen – also Kompott, nur ohne Kirschen. Unterwegs auf sieben Wegen Gerade mal sieben Wege führen durch die einem Dreieck ähnelnde Siedlung in der Nähe des Halleschen Einkaufsparks (HEP), der Halle Messe und des Osen­dorfer Sees. Größtenteils versteckt hinter hohen Baumreihen, wird sie eingegrenzt von der Leipziger Chaussee, der Europa­chaussee und der Dieselstraße. Letztere ist zwar namensgebend, doch Autofahrern verwehren Stoppschild, Ampel und Poller von der Kreuzung Damaschkestraße aus den direkten Weg ins Wohngebiet. Wer zur Kompottsiedlung gelangen will, sollte den Bus benutzen, Fahrrad fahren, laufen oder über die Leipziger Chaussee anfahren. Einfahrt in die Obstwege ist jedoch nur Anliegern gestattet. Historische Sehenswürdigkeiten wird man vergeblich suchen. Beeindruckend ist die Vielzahl schöner Gartengrundstücke. Rund 200 meist jüngst sanierte Häuser reihen sich aneinander. Hier und da wurde und wird neu gebaut. Vereinzelt

Durchsch nittsalter: 51,21 Einwohne r: 585 Fläche: 2,4 8 km² Mietspieg el: 5,09 €/m ² Arbeitslose nquote: 2 ,7 % Stärkste P artei: CDU – 3 7,0 % (Stärkste P artei, Land ta gs w ahl 2011) Wahlbete iligung: 50 ,3 % Besonderh eiten: Näh e zum Hal Einkaufsp leschen ark (HEP), H al le Messe, A und Kleinga nglerrtenverein e im einstig Tagebauge en biet und O sendorfer See

warten Bauten aus der Gründerzeit noch darauf, herausgeputzt zu werden. Wilfried Scheckes Geburtshaus im Apfelweg gehört dazu. Die in Kanada lebenden Besitzer hätten aber noch nichts über eine Verjüngungskur für das 1932 gebaute Doppelhaus verlauten lassen, ist vom 81-jährigen Nachbarn Harry Kirsten zu erfahren. „Doch insgesamt“, betont Schecke, „hat sich unsere Siedlung gut ent­wickelt.“ Die ersten städteplanerischen Ideen hat es vor etwa 100 Jahren gegeben. Schon damals war nicht von einer Wohnsiedlung die Rede, sondern von der Anlage einer Kleingartenstadt. Die ersten Häuser entstanden in den späten 20er Jahren in dem Areal zwischen der am 18.  August 1840 eröffneten Eisenbahnstrecke von Magdeburg über Halle nach Leipzig, der noch älteren Heer- und Handelsstraße Richtung Messestadt und den bei Kanena und Bruckdorf erschlossenen Braunkohle­ tagebauen. Bereits um 1830 wurden in dem etwa fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernten Gebiet Kohleflöze mit einer Mächtig-


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Der Hausbesuch

Europachaussee, Garagenkomplex mit Solaranlage – dahinter stehen die Häuser der Kompottsiedlung.

keit von bis zu zwölf Metern abgebaut. „Der Südstrang der Grube „Alwine“ reichte bis an die heutige Dieselstraße“, erzählt Gerhard Portius. Um Kohle für die Industrie in Leuna, Buna, Halle und Ammendorf zu fördern, seien sogar die Häuser abgerissen worden, die einst am Krienitzanger standen, direkt gegenüber seines heutigen Hauses am Pflaumenweg. Die Betroffenen erhielten Ersatzflächen, zum Beispiel am Aprikosenweg, der zur „neuen Siedlung“ gehört. „Für uns Kinder waren die Abraumhalden und Fahrzeughallen ein spannendes Spielgelände“, schwärmt Gerhard Portius, der damals mit seinen Eltern am Sportpark wohnte. Das Haus steht noch neben der Eisenbiegerei des Bauzentrums MOBAU und wurde ursprünglich als Gasthaus errichtet. Zu dem gehörte eine Fläche, die eng mit dem VfL 96 verbunden ist, der damals noch ­„Hallescher

Fussball-Club von 1896“ hieß. Der Verein pachtete das Gelände für 600 Mark und legte einen Fußballplatz an. Der wurde am 11. Oktober 1903 mit einem Spiel gegen den VfL Leipzig eingeweiht und bis 1909 genutzt. Kommt der Sportplatz ins Gespräch, folgt in den meisten Fällen ein Hinweis auf den „Leuchtturm“. Sein „Licht“ habe das Kompottviertel überstrahlt und es lange Zeit in Stadtplänen als „Leuchtturmsiedlung“ ausgewiesen. In „Wanderungen durch den Saal-Kreis“ erwähnt 1924 der Historiker Siegmar Baron von Schultze-Galléra den Leuchtturm als „eine freundliche, große Gartenwirtschaft“, angelegt „in der Mitte der breiten Leipziger Chaussee, die von Halle nach Bruckdorf in einer schnurgeraden Linie verläuft“. Klaus Jacobs, Seniorchef des Unternehmens für Spezialmaschinen zur Saatgutaufbereitung an der Leipziger Chaussee, ist vertraut mit der Leuchtturmhistorie. „Das Gasthaus ‚Zum Leuchtturm‘ wurde 1905 gebaut“. In alten Annoncen wirbt es als „Etablissement“ mit „vorzüg­licher Küche zu billigsten Preisen und hochfeinen Tässchen Bouillon“. „Es gab einen großen Gesellschaftssaal“, erinnert sich der 76-jährige Jacobs, „eine Frühstücksstube und eine Radfahrer-Hilfsstation. Das Außengelände war parkähnlich gestaltet, mit Kaffeegarten, japanischen Lauben, Springbrunnen und Kinderspielplatz.“ Der Name der Gastwirtschaft gehe wohl auf den Dachaufbau zurück, der einem Leuchtturm ähnelte. Während des Zweiten Weltkrieges endete die Gastlichkeit des Hauses. Den Grund belegen Akten des Landeshauptarchivs, in denen der „Leuchtturm“ als Lager für 300 Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge ausgewiesen wird. Die Gastwirtschaft hat es danach nicht mehr gegeben. Eine Filzfabrik zog in die Gebäude, in denen bis 1991 die Firma Dressler Fisch verarbeitet hat. Ihr folgten die Treuhand und im März 2013 die Bagger, um das Gelände zu beräumen, das inzwischen die Firma Jacobs erworben hat. Geblieben ist die Erinnerung an den zeitweiligen Namensgeber der Siedlung mit den Obstsorten ohne Kirschen und mit einem Goldregenweg. 1

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Das 1905 erbaute Gasthaus „Zum Leuchtturm“ war sehr beliebt. 2013 wurde es abgerissen. (Foto: Archiv E. Krziwanie)

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Pflaumenweg

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Was ist so besonders an dem Viertel? Zuerst natürlich die Straßennamen, das viele Grün und die Überschaubarkeit. Wir haben eine gute Verkehrsanbindung und seit Eröffnung des Halleschen Einkaufsparks auch gute Einkaufsmöglichkeiten. Wieso dieses Haus? Es ist das Haus meiner Großeltern. Mein Großvater Kurt Funke, der als Werkzeugmacher in der Gottfried Lindner AG in Ammendorf arbeitete, hat es mit meiner Oma um 1940 als zweites Haus gebaut. Inzwischen ist hier vieles verändert: Die Garage zum Beispiel war mal der Stall, denn früher gehörten zur Eigenversorgung neben dem Gemüsegarten auch Schwein, Ziege und Hühner. Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn? Da ich mich als Altsiedler bezeichne, ich habe ja nie woanders gewohnt, kenne ich natürlich viele Bewohner. Inzwischen gibt es aber auch viele Zugezogene, zu denen es nicht so enge Kontakte gibt. Was hören Sie bei geöffnetem Fenster? Von 6 bis 22 Uhr sehr viel Lärm – von der B 6, der Bahn und von Mobau gleich gegenüber, wo im Außengelände Moniereisen für den Bau zugeschnitten werden. Naturidylle ist rar an der Randlage von Leipziger Chaussee und Dieselstraße. Schallschutz gibt es bei uns nicht, obwohl er nötig wäre.1 E r n s t K R Z i wa n i e

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Die Umbenennung seines Viertels nach der Wende in „Ortsteil Dieselstraße“ ist für Frank-Detlef Grasse ein Ärgernis. „Und nicht nur für mich“, betont er, „auch für viele Alteingesessene.“ Doch auch wenn alle Bemühungen gegen diese Bezeichnung erfolglos waren, fühlen er und viele seiner Nachbarn sich nach wie vor als „Bewohner des Kompottviertels“ oder „Leuchtturmsiedler“. Wir haben den 56-Jährigen in seinem Haus im Aprikosenweg besucht, das er schon in der dritten Generation bewohnt.

Frank-Detlef Grasse in seinem Hausgarten, in dem viele Blumen blühen und Beerensträucher wachsen. (Fotos: Ernst Krziwanie)

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Lo h n e n s w e rt

Halle-Neustadts Quartiermanagerin verbindet ihre Lust am Radeln mit interkulturellem Interesse

3. Mai, 20 Uhr, Palais S Ein neues Kabarettprogramm über Politik, Familie, Alter und Jugend stellen die „Kiebitzensteiner“ an diesem Abend im Palais S vor. Mit an Bord sind die alten Hasen Micha Kost und Albrecht Wiegener. Unterstützung erhalten die beiden von der vielleicht jüngsten Kabarettistin Deutschlands: Antonia Weiher. Dem Programm „Aber Vati“ gelingt ein charmant-humorvoller Mix für Alt und Jung. Karten für 14 Euro. 25. Mai, 10 Uhr, Festplatz Petersberg Auf dem Festplatz der Gemeinde Petersberg findet bereits zum dritten Mal der Bauern-, Handwerker- und Spezialitätenmarkt statt. Hier werden Produkte der Region, also Wurst- und Käsewaren, Blumen, Obst, Honig und vieles mehr angeboten. Handwerk und Kunsthandwerk gehören ebenso dazu wie eine Kindereisenbahn für die kleinen Besucher. Der Eintritt ist frei. 1. Juni, 11 Uhr, Paulusviertel Ein Jubiläum begehen in diesem Jahr die Bewohner und die Bürgerinitiative des Paulusviertels. Zum 25. Mal wird das Bürgerfest gefeiert. Und auch in diesem Jahr haben sich Hausgemeinschaften, Vereine, Firmen, Kindergärten sowie die Kirchengemeinden zusammengetan. Ein fröhliches miteinander Singen, Spielen, Essen und Trinken findet in Höfen, Gärten und Plätzen rund um den Hasenberg statt.

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iese Veranstaltung ist wie für sie gemacht: „Ich fahre leidenschaftlich gern Rad und interessiere mich sehr für andere Kulturen“, sagt Jana Kirsch mit Blick auf ihre Teilnahme an der „Tour de Neustadt“ am 7. Mai. „Nach einem gemeinsamen Teetrinken mit Russlanddeutschen jüdischen Glaubens im Mehrgenerationenhaus ,Pusteblume’ werden wir zum Islamischen Kulturcenter am Tulpenbrunnen weiterradeln und die dortige Moschee besichtigen. Anschließend geht es in den Zen-Garten des ShoraiDo Kempo am Niedersachsenplatz, wo wir einen Einblick in die ostasiatische Kampfkunst erhalten, und zum Abschluss zu einem kleinen Gitarrenkonzert in die Passendorfer Kirche“, erzählt die Erziehungswissenschaftlerin, die seit 2006 als Quartiermanagerin in Halle-Neustadt arbeitet. „Ich sehe meine Hauptaufgabe darin, die vielen unterschiedlichen Akteure miteinander zu vernetzen und ihnen Unterstützung bei der Realisierung ihrer Ideen und Projekte im Stadtteil zu leisten – etwa, indem ich Fördermittelanträge schreibe oder um Sponsoren und Spender werbe“, beschreibt die 36-Jährige ihre Tätigkeit. Ihr Motto „Visionen ohne Aktionen bleiben Illusionen“, welches großflächig an einer Wand ihres Büros prangt, begleitet sie dabei auf Schritt und Tritt. Selbst in Neustadt aufgewachsen („Leider ist ,mein’ Block 955 inzwischen abgerissen“), sind Kirsch die Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestages der Grundsteinlegung eine Herzensangelegenheit. Am 8. Mai wird in der Neustädter Passage das Festprogramm präsentiert; danach geht es Schlag auf Schlag. „So wird zur Museumsnacht am 10. Mai in der Geschichtswerkstatt in der Hemingwaystraße eine Sonderausstellung mit sämtlichen jemals

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erschienenen Ansichtskarten von ,Ha-Neu’ präsentiert.“ Auch der 26. Mai ist in Jana Kirschs Terminkalender dick angestrichen: „Da gibt es in der ehemaligen 1. POS einen Vortrag von MLU-Professor Peer Pasternack, zu dessen aktuellem Buch ,50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt’ ich als Mitautorin selbst zwei Artikel beigesteuert habe.“ Mit ganz besonderer Vorfreude blickt die energiegeladene junge Frau auf die inzwischen fünfte Auflage der vom Verein Congrav gemeinsam mit der GWG organisierten „Summer Session“ im Skaterpark am Magistralen-Carré am 31. Mai sowie 1. Juni. „Was waren gerade bei den Älteren die Vorbehalte groß, als die Pläne für die Anlage vorgestellt wurden. Und heute ist der Skaterpark mit seinem grünen Umfeld zweifellos dasjenige Neustädter Nachwende-Projekt mit der nachhaltigsten Wirkung und quer durch alle Altersschichten bestens angenommen – ein Mehrgenerationenhaus im Freien sozusagen.“ Ihre knapp bemessene Freizeit widmet Jana Kirsch ansonsten der Familie und ihren Töchtern Greta (5) und Charlotte, die Ende des Monats ihren achten Geburtstag feiert. „Wir radeln zum Picknick an den Franzosenstein oder an den Heidesee. Und mit Freunden treffe ich mich gern im Brohmers oder gehe zur Disco ins Objekt 5.“ 1 

A n dr e as Lö ffl e r

:: „Tango-Totale“ mit DJ Rhythmusrepublik, 3. Mai, 22 Uhr, Objekt 5 :: Interkulturelle Fahrrad-„Tour de Neustadt“, 7. Mai :: Museumsnacht, 10. Mai :: Vortrag „Halle-Neustadt: Seit 50 Jahren eine Herausforderung für alle Beteiligten“, Peer Pasternack, 26. Mai, 18 Uhr, Oebisfelder Weg 2 :: „GWG Summer Session 2014“ 31. Mai, 1. Juni, Skaterpark am Magistralen-Carré


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Amouröser Dreiklang

Frühlingsaktion Sondermodell "SUN" Citroen Berlingo

Ein „Abend für die Liebe“ sorgt für zauberhafte Stunden

"Die kleine Pension auf Rädern"

Ricky Baumgarten, Simona Buchholz, Organisatorin Berit Ichite, Doreen Freyberg und Bastian Mohr (von links) freuen sich auf verliebte Paare. (Foto: Andreas Löffler)

Mit dem Dreiklang „Hören – genießen – staunen“ kündigen drei Restaurants in Halles Innenstadt, Festrednerin Berit Ichite sowie Stadtführerin Beate Krauße ihren gemeinsam veranstalteten „Abend für die Liebe“ an. „Am 24. Mai wollen wir Liebespaaren, egal ob frisch verliebt oder schon lange zusammen, ein paar unvergessliche Stunden bereiten“, erklärt Ichite. Nach einem Kammermusik-Konzert im Händel-Haus erhalten die Pärchen Gelegenheit, ganz nach eigener Wahl im dortigen Café und Hofrestaurant „Leidenschaften“ oder im „Immergrün“ beziehungsweise im „Kardinal Knurrhahn“ ein jeweils extra komponiertes Drei-Gänge-LiebesMenü einzunehmen – „mit aphrodisierenden Speisen“, wie Ricky Baumgarten vom Café „Leidenschaften“ verrät. „Liebe und Liebschaften in Halle“ gibt es auch zum Ausklang des Abends, wenn Stadtführerin Beate Krauße Halles amouröse Seite zeigt. 1LÖ F

inklusive "SUN"-Paket: · ein Zelt · zwei Schlafsäcke 12.990 3

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:: „Ein Abend für die Liebe“, 24. Mai, ab 17 Uhr; Anmeldung unter Tel.: 5251 73 12 Anzeige

Hier und in Europa:

Zachow empfiehlt: 8. Mai, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek

Der Traditionsbetrieb Waggonbau Ammendorf blickt auf beinahe 200 Jahre bewegte Geschichte zurück. Autor Sven Frotscher legt nun eine umfangreiche Firmenchronik vor, deren ersten Band „Das stählerne Herz von Halle“ er heute in der Stadtbibliothek vorstellt. Nach der Buchpremiere ist eine Podiumsdiskussion geplant. Der Eintritt ist frei.

Das intermediale Theaterprojekt „Trakl 2014“ rund um Georg Trakl feiert an diesem Abend im Studio Halle am Waisenhausring Premiere. Unter Regie von Christian Fries entwickeln die beiden Schauspieler Astrid Kohlhoff und Mario Pinkowski verschiedene Szenen, welche die Dichtung Trakls nachempfinden. Eintritt 14 Euro, ermäßigt 9 Euro

V.i.S.d.P.: Swen Knöchel, Blumenstr. 16, 06108 Halle (Saale)

23. Mai, 20 Uhr, Studio Halle

Gabi Zimmer, Gregor Gysi und Kandidierende zur Stadtratswahl

7. Mai 2014, ab 17.30 Uhr Burggraben Moritzburg, Halle (Saale) Musik: Trio Scho und Suzanna

www.hier-und-in-europa.de

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Halle voranbringen Die Bürgerstiftung feiert im Mai ihr zehnjähriges Jubiläum In Halle etwas bewegen – das wollten vor zehn Jahren 75 mutige Hallenserinnen und Hallenser. Sie gründeten die Bürgerstiftung. Und sie taten gut daran. Inzwischen bereichern preisgekrönte Projekte unsere Stadt, sie bilden, klären auf, unterhalten. Aus 75 Stiftern und 39 000 Euro wurden 650 Stifter und 540 000 Euro. Die Bürgerstiftung wird heute von mehr als 1 000 Hallensern getragen, eine davon ist Ingrid Häußler. Jessica Quick sprach mit der Vorstands­ vorsitzenden. Frau Häußler, als die Bürgerstiftung gegründet wurde, waren Sie noch als Oberbürgermeisterin tätig. Können Sie sich noch erinnern, als Sie das erste Mal von der Idee gehört haben? Ja, ich bin von Helmut Becker, dem Pfarrer der Petrusgemeinde, angesprochen worden. Zunächst habe ich die Idee für wagemutige gehalten, aber ich hatte auch gesehen, welcher Bedarf in Halle besteht, Dinge voranzubringen. Im Jahr 2007 bin ich aus dem Bürgermeisteramt geschieden und habe für mich sortiert: Wo bin ich Mitglied, was mache ich weiter, was lasse ich sein? Unter den drei Dingen, bei denen ich aktiv mitwirken wollte, stand die Bürgerstiftung. Und ich bin heute noch froh über diese Wahl. Ich war lange in der Politik und habe die Zwänge kennengelernt, die man in bestimmten Positionen hat – auch als Oberbürgermeisterin. In der Bürgerstiftung ging es unheimlich frei und locker zu – anders als ich es im Rathaus gewohnt war. Natürlich halten wir uns an das Stiftungsgesetz und unsere Satzung – gleichzeitig ist das Korsett nicht zu eng, sodass wir neue Wege ausprobieren können, um gute Ideen voranzutreiben. Die Projekte der Bürgerstiftung sind sehr besonders. Woher kommen die Ideen? Zunächst kamen viele Ideen von den Stiftern, wie beispielsweise die „HallRolle“ oder „Bildung im Vorübergehen.“ Den Anstoß zum „Würfelwiesensingen“ gab’s bei einem Gremientreffen. Bei der Ideenfindung ist uns wichtig: Die Projekte sollen die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt fördern, zur Unterstützung von Bildung und Kultur beitragen – im Moment sind das hauptsächlich kulturelle Bildungsprojekte für Kinder – und auch soziale Projekte stehen in unserem Fokus. Bei „Halle hat Talent“ haben wir gemerkt, wie wirksam Patenschaften für Kinder sein können. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich unser Kulturpatenprojekt „Max geht in die Oper.“ Die Förderung der Drosos Stiftung erlaubt uns die

Vorstandsvorsitzende Ingrid Häußler schätzt die vielen kreativen Projekte der Bürgerstiftung, darunter auch „Bildung im Vorübergehen“, für das sie hier eines der Zusatzschilder einweiht. (Foto: Bürgerstiftung)

Finanzierung von drei Mitarbeiterinnen, was der Bürgerstiftung einen großen Schub gibt und dafür sorgt, dass neue Ideen umgesetzt werden können. Wie hat sich der Zuspruch über die Jahre verändert? Der Zuspruch ist stetig gewachsen, ob das nun Geld- oder Zeitspender sind. Zudem sind unsere Kulturpaten gute Botschafter für die Bürgerstiftung – wenn sie ihren Freunden erzählen, dass sie am Wochenende wieder mit „Max“ und der Bürgerstiftung unterwegs waren. Es helfen sicher auch die vielen Auszeichnungen, die wir bekommen haben: Der Bundespräsident Joachim Gauck hat uns den Preis für „6 x Neuland – Kinder entdecken Halle“ überreicht. Auch die Berichterstattung über Bildung im Vorübergehen, das Würfelwiesensingen oder die HallRolle sind wichtig. Ich denke, wir sind in Halle mit dieser Vielfalt gut platziert. In vielen Städten gibt es Bürgerstiftungen. Was macht die hallesche so erfolgreich? Das sind die Besonderheiten der Projekte und die Kreativität. Wenn ich mir unser Team so ansehe, sind wir im Gegensatz zu anderen Stiftungen eine recht junge, pragmatische Truppe. Was sind Ihre persönlichen Höhepunkte in den vergangenen zehn Jahren? Eigentlich immer die Begegnungen mit den

Menschen, zum Beispiel bei einem „Max geht in die Oper“-Treffen in den Franckeschen Stiftungen. Dort haben die Kinder nach einem Jahr Kulturpatenschaft von ihren gemeinsamen Ausflügen erzählt. Zu Beginn des Projektes im neuen theater hatte ich die Kinder noch völlig anders kennengelernt: schüchtern, ohne etwas zu sagen. Und dann nach einem Jahr standen sie im Zentrum, haben frei, ohne Angst und ganz vertraut erzählt. Das klingt so, als ob Max Ihr Lieblings­ projekt ist? Ich finde es ist ein sehr schönes Projekt. Es erreicht nicht nur die Kinder, die wir unterstützen wollen, sondern ist auch für die Paten eine unglaubliche Bereicherung. Natürlich ist es auch viel Arbeit: Die Paten werden von uns fortlaufend qualifiziert, unsere Patenkoordinatorin ist als feste Ansprechpartnerin für Kinder und Paten immer erreichbar – das ist eine entscheidende Bedingung für ein erfolgreiches Patenprojekt. Bei Max sind wir außerdem glücklich, dass wir mit der Arbeit Anerkennung bei denen finden, die das Projekt finanzieren. Die Dro-


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Was wünschen Sie der Bürger­ stiftung zum 10. Geburtstag? Wir konnten in den vergangenen zehn Jahren zeigen, was Halle gemeinsam bewegen kann. Das wünsche ich mir auch für die Zukunft. Am 25. Mai steht unsere Jubiläumsfeier an, dann wird unser Stiftungskapital die 500 000 Euro-Marke knacken – dieses Vertrauen in unsere Arbeit ist natürlich ein tolles Geschenk. 1

Mit der Bürgerstiftung durch den Mai 7. Mai: Singen auf der Würfelwiese (Nähe AOK-Gebäude), dann immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr 15. Mai: Diskussionsforum „Engagiert für Halle“ gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur, 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus Pusteblume 24. Mai: Bildung im Vorübergehen: Beim Kopernikusstraßenfest wird die Kopernikusstraße beschildert, 16 Uhr 25. Mai: 10. Geburtstag der Bürgerstiftung: Geburtstagsfeier für Groß und Klein. Ab 15 Uhr im Volkspark

Bewegte Bilder aus fünf Jahrzehnten Die „HallRolle 3“ feiert am 17. Mai im Luchs.Kino Premiere

Bei der „HallRolle 3“ werden auch Bilder der berüchtigten Petersbergrallye zu sehen sein.  (Foto: Bürgerstiftung)

Pünktlich zum zehnten Geburtstag der Bürgerstiftung kann Premiere gefeiert werden: Der dritte Teil der begehrten „HallRolle“ ist fertig und wird am 17. Mai über die Leinwand des Luchs.Kinos flimmern. Und wie auch bei den Vorgängern wird es um alte Aufnahmen von Halle gehen. „Es gibt viele Bekannte zu sehen, die es wiederzuerkennen gilt“, gibt Maik Schibelius, einer der HallRolle-Macher, einen kleinen Vorgeschmack. „ … und es gibt sehr gute Musik zu hören. Unter anderem wird auf der Reichelorgel der Marktkirche gespielt.“ Mindestens genauso interessant dürfte für traditionsbewusste Hallenser Folgendes werden: Das kollektive Marschieren zum 1. Mai, die Petersbergrallye und auch tanzende Mädchen vor

Abrisshäusern sind nur einige der neuen HallRolle-Themen. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Teilen mischen sich unter die professionellen Aufnahmen auch private, darunter die von dem 2012 verstorbenen Bodo Erdmann, der von Beginn an die HallRolle mit historischen Zeitdokumenten füllte. Für diesen dritten Teil stellte seine Witwe die Aufnahmen zur Verfügung. „Der Erfolg der ersten beiden HallRollen ist der Motor für die dritte, der HallRolle des 10. Jubiläums der Bürgerstiftung Halle“, freut sich Schibelius über das fertige Produkt. 1 Q UI :: Premiere der HallRolle 3 mit anschließendem Podiumsgespräch, 17. Mai, 18 Uhr, Luchs.Kino am Zoo

BLOCK 461, HAUS 5 Blauer Block, lang. Standhaft in Halle-Neustadt, Stadt, die ihren 50. Geburtstag feiert. Fünfzig Jahre, mit denen mancher nie gerechnet hat, seit 1964 die Grundsteinlegung erfolgte und jene Plattenbausiedlung für 100 000 Menschen, Block um Block, vor den Toren Halles entstand. Wohnstadt den Arbeitern Bunas und Leunas, Lebensraum zum Wohle aller. Wohnungen, die mit Heizung, Bad und Klo verführten. Meinungen über Ha-Neu gehen weit auseinander. Feiern, bedauern, gutheißen, abreißen. Wer dort lebt, hat seine eigene Sicht. Wer dort lebte, auch. Block 461 – das Blaue Wunder. Der Name wie eine weiche Wolke im Kopf. Da wuchs ich ab `75 als Wunderkind auf. Haus 5. Inspiration von der Wiege an! Das Haus, so blau und lang, in Nähe des Brunnens, der mit nackten, bronzenen Frauen protzte. Es gefiel uns im Block. Alle wohnten recht identisch. Wir waren viele, doch man kannte sich, man kam meist gut zurecht. Viele Familien, Kinder, zig Türen, lange Gänge, Clubraum, dünne Wände, nummerierte Briefkastenklappen, ein Fahrstuhl, der gern stecken blieb, Müllschlucker in Kammern, wo Mäuse lauerten und es immer stank. Reich voller Geschichten, wo ich, wen wundert es, begann zu dichten. 1983 zogen wir nach Halle. Um – in eine andere Welt. Das zweite Wunder. Grau, grün, fremd, dreckig, alt. Rückzug ins Mittelalter, meinte mein Bruder, jugendlich, weil Feuer in den Zimmern, viel brüchig und das Dach nicht dicht. Die Wohnung riesig, in einem Viertel, wo alles wie ein Sog, das, was es in Neustadt gab überbot. Straßen mit Namen. Nichts war neu. Hier stießen wir auf Verfall, gab es Schnee auf dem Dachboden, Regen durch die Decke, rissen wir Fenster nur bei Ofenqualm auf und nicht, um Wärme zu vergeuden. Neustadt war gut, Halle war besser. Nur den Frauenbrunnen (der vierzig wird!) hätte ich gern mitgenommen. Aber Brunnen sind schwer zu verrücken, ebenso wie eine Stadt, die nun 50 Jahre auf dem Plattenbuckel hat. Geburtstage soll man feiern! Blaues Wunder lang, lebe hoch! Juliane Blech ist Dichterin, Dramatikerin und die neue Stadtschreiberin in Halle. Als Kolumnenschreiberin ist sie unterwegs, um Schräges, Saftiges, Herausragendes und Alltägliches mit ihren Worten einzufangen.

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sos Stiftung hat ihre Unterstützung immerhin auf fünf Jahre verlängert. Das wäre nicht der Fall, wenn sie nicht überzeugt wären, dass wir ihr Geld vernünftig einsetzen. Aus diesem Grund versuchen wir, das Projekt in Halle so zu etablieren, dass es auch zukünftig weiterlaufen kann. Dazu brauchen wir in der Stadt Unterstützer, die helfen, das Projekt durchzuführen.

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Halles Prachtstücke: Neustadts Kunst Kunst in Halle-Neustadt – sie sollte akzentuieren und dem städtebaulichen Raum eine „ästhetische und ideell bereichernde Aussage verleihen“. Mit knapp 150 Werken avancierte die einstige Chemiearbeiterstadt zur größten Freiluftgalerie der DDR. Viele der Plastiken, Wandbilder, Brunnen und Oberflächengestaltungen sind bis heute erhalten.

(von links nach rechts) Restauriertes Wandbild der Schwimmhalle; Gerhard Geyer: „Afrikanerin mit Kind“, 1961/69; Josep Renau Berenguer: „Die vom Menschen beherrschten Kräfte von Natur und Technik“, 1974; Gerhard Lichtenfeld: Frauenbrunnen, 1974; Bernd Göbel: Hodscha-Nasreddin-Brunnen, 1974/77; Erich Enge: „Lenins Worte werden wahr/Er rührte an den Schlaf der Welt“, 1970/71


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Statt

Iren in Elben

S tatt H all e T e rm i n e M a i

Mit Folkmusik eröffnen „Keeva“ die Konzertsaison im Eulenbergschen Hof

Die irischen Folkmusiker der Band „Keeva“ kommen am 24. Mai zum Hofkonzert ins mansfeldische Elben. (Foto: Agentur)

Ein Hauch von Tolkiens „Herr der Ringe“ schwingt am 24. Mai mit, wenn die irische Folkformation „Keeva“ ins Mansfelder Land kommt. Nicht nur, dass der Flötist der Band , Alan Doherty, als Musiker am Soundtrack der

Filmtrilogie beteiligt gewesen ist. Auch vermittelt der Name des Veranstaltungsortes Elben, gelegen im Fleischbachtal zwischen Friedeburg und Bösenburg, den Eindruck, hier könnten sich Hobbits, Orks und Zauberer zu einem

gemütlichen Stelldichein versammeln. In eben jenem Elben hat seit einigen Jahren der „Aberlour’s“Frontmann Klaus Adolphi seine Zelte aufgeschlagen. Und seit 2007 zelebriert er hier seine „Elbenkonzerte“. Schon lange sind diese kein Geheimtipp mehr. Fest etabliert im regionalen Veranstaltungsplan, ziehen die Konzerte inzwischen Publikum aus Thüringen, Bayern oder Berlin an. Es ist die Mischung aus wildromatischer Atmosphäre, die das Gelände von Adolphis Eulenbergschen Hof versprüht, und hochkarätigen Musikgruppen und Solokünstlern, die von den Besuchern so geschätzt wird. So befindet sich unter Adolphis nächsten Gästen mit Daoiri Farrell, dem Frontmann von „Keeva“, sogar der amtierende irische Meister in der Kategorie „Bester traditioneller Sänger“. 1 k r z :: Elbenkonzert mit Keeva, 24. Mai, 20 Uhr, Elben 33 www.elbenkonzerte.de

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Pension „Sachsenruh“ – neu eröffnet Hallesches Autohaus lässt eine fast vergessene Idee wieder aufleben

Die Autohaus Rottorf GmbH bietet mit dem Lada Niva Camp den Nachfolger der legendären Pension „Sachsenruh“.  (Foto: Autohaus Rottorf GmbH)

Pension „Sachsenruh“, so hieß in der DDR im Volksmund ein Autodachzelt. Montiert auf dem Dach des Trabis, war es mit einigen wenigen Handgriffen aufgebaut. Mehr als 20 Jahre nach der Wende lieben viele Menschen immer noch den spontanen Ausflug in die Natur. So auch die Mitarbei-

ter des Autohauses Guido Rottorf GmbH. Die leidenschaftlichen Camper sahen beim Besuch der Automesse ein modernes Autodach – und Erinnerungen wurden wach. Den Klassiker auf dem Dach, den bietet der Lada Niva Camp. Als Sondermodell hält er ein auf

dem Dach integriertes Zelt bereit. Das moderne Autodachzelt kann schnell und einfach auf- und wieder zusammengeklappt werden. Für die richtige romantische Stimmung muss dann allerdings jeder selbst sorgen. Einfach losfahren, die stressige Arbeitswoche hinter sich lassen und den Sonnenuntergang am See genießen. Mit dem Citroen Berlingo können Frischverliebte genauso wie Abenteuerlustige einfach losfahren, ankommen, die Rücksitzbank umlegen und auf der nun großen Liegefläche die Schlafsäcke ausbreiten. Die gibt es im Übrigen beim Kauf des Berlingos von der Autohaus Guido Rottorf GmbH gratis dazu. Außerdem noch ein gemütliches Zweimannzelt, für jene, denen es im Auto doch zu eng wird. 1K E S

:: Autohaus Rottorf GmbH, Milchstraße 136, Halle 33 www.rottorf.de

1. Mai, ab 9 Uhr, Hasse Campingplatz, Braunsbedra Anbaden Mit Blasmusik wird die Badesaison eröffnet. 2. Mai, 18.30 Uhr, Ringhotel Schloss Schkopau Hommage an Marlene Schauspielerin Dorit Gäbler widmet diesen Abend der legendären Marlene Dietrich. 13. Mai, Kunsthaus Tiefer Keller, Merseburg Ausstellung Die Ausstellung „Das Bildnis der S. Trey“ vereint Werke von Tobias Pfeiffer, H. W. Timme, K.H. Köhler, Peru John und H.-J. Triebsch. 16. Mai, 20 Uhr, Oelgrube Merseburg Treffen der Schlagerstars Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Abend für die Freunde des Schlagers. Es treten auf: Regina Thoss, Gerd Christian und Hans-Jürgen Beyer. 19. Mai, 19 Uhr, St. Annen Kirche Lochau Russischer Konzertabend Die Maxim Kowalew Kosaken lassen in der Lochauer Kirche ihre imposanten Stimmen erklingen. 22. Mai, 19 Uhr, Heimatmuseum Salzatal Heimatabend Gemeinsam mit Eva Scherf entdeckt das Salzatal an diesem Abend den „Geist“ von Boltze Wentzel. 24. Mai, 16 Uhr, Langenbogen Romelia Lichtenstein Der Förderverein „Barockorgel hat Kammersängerin Romelia Lichtenstein und das Ensemble „Momento Musicale“ eingeladen. 31. Mai, 14 Uhr, Merseburg Erlebnisführung Die „Roman(t)ische Neumarktkirche“ wird vorgestellt.

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Halle-Neustadt Die Chemiearbeiterstadt Halle-West – „das bedeutendste Wohnungsbauvorhaben der DDR“, wie die Zeitung Neues Deutschland 1964 schreibt – ist nach den modernsten Gesichtspunkten sozialistischen Städtebaus entstanden. Viel war geplant in der Stadt vom Reißbrett, nicht alles wurde realisiert und heute, 50 Jahre später, versuchen sich die Anwohner mit dem zu arrangieren, was geblieben ist. Zachow blickt im Jubiläumsjahr zurück auf eine Geschichte der achitektonischen Superlative und der gesellschaftlichen Ambivalenz.

„ … ein Krankenhau s müßte gebaut werden. Wo die we nigen Patienten mit aller Sorgfa lt un igkeit untersucht we d Genaurden.“ *

* Halle-Neustadt im Jahr 2000 – aus Schüleraufsätzen von 1967, 1. POS


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Die Ureinwohner Seit fast 49 Jahren leben die Bezieher der ersten Neustädter Wohnungen in ihrem Block Im August 1965 wurden in den Blöcken 612 und 613 (heute: Akener Bogen) die ersten Wohnungen Halle-Neustadts übergeben. Zachow hat sich auf die Suche nach den Erstbeziehern begeben und an Ort und Stelle noch erstaunlich viele jener „Ureinwohner“ ausfindig gemacht. Hier erzählen sie, was sie in ihren nunmehr fast 49 Jahren in Halle-Neustadt so alles erlebt haben. Am Anfang war der Matsch: Das ist bei allen die eindrücklichste Erinnerung aus der Anfangszeit. „Die beiden Blocks standen ja praktisch mitten auf dem Feld. Da, wo heute die Schwimmhalle steht, zog noch ein Mähdrescher seine Kreise“, schildert Horst Vietmeyer. Gummistiefel waren daher die gängige Fußbekleidung – „wenn ich zur Arbeit fuhr, hatte ich immer noch ein Paar Halbschuhe in der Aktentasche“, ergänzt Jürgen Staudte. „Wir hatten manche Frotzelei von wegen ‚die Schwarzen aus der Schlammstadt’ zu ertragen“, erzählt Ellen Ernst. Den Kinderwagen musste die junge Mutter damals auf behelfsmäßig ausgelegten Brettern über Gräben und durch den Matsch manövrieren. Als sie einmal „dreckig wie ein Ferkel“ eilends zum Kinderarzt nach Halle musste, habe sie sich „richtiggehend geschämt“. Doch solches und ähnliches Unbill wie noch fehlende Straßenbeleuchtung sowie über Nacht „verschwundene“ oder verlegte Bau- und Behelfsstraßen nahmen die „Pioniere“ bereitwillig in Kauf – so glücklich, wie sie über ihre Neubauwohnungen mit Fernheizung und fließend warmem Wasser waren. „Ich bin sogar fast ein wenig stolz gewesen, in Halle-Neustadt zu wohnen. Wenn ich den Verfall in Halles Altstadt sah, habe ich mich immer gefreut, wie modern die Häuser und wie gepflegt die bald geschaffenen Grünanlagen bei uns waren“, beschreibt Christa Papendieck. Es habe, so Horst Vietmeyer, „ein gewisser Aufbruchsgeist geherrscht“, der sich auch an zahlreichen prominenten Besuchern ablesen ließ. „Unsere Kindereinrichtung ,Pittiplatsch’ ist von Alexei Leonow, dem ersten Menschen im freien All, eingeweiht worden“, erinnert sich Papendieck, die den Sowjetkosmonauten und Halles Bezirkschef Horst Sindermann dann noch an der heimischen Kaffeetafel bewirtete. Über ihre Kinder, zusammen abgeleistete AWG-Stunden, auf dem gemeinsamen Arbeitsweg oder in der Kaufhalle fanden die Bewohner der Blöcke 612/613 rasch Kontakt untereinander. „Wir haben Kulturveranstaltungen wie etwa Beethovens Neunte im ,Treff’ besucht, uns beim Anstehen nach den begehrten Silvester-Karten für das ,Gastronom’ abgelöst und dann dort in großer Runde gefeiert“, zählt Cati Hüttl auf. Nun sind die Ureinwohner – beim Einzug allesamt Anfang, Mitte 20 – quasi gemeinschaftlich gealtert. „Das ist ein gestandenes Publikum hier und wir haben Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen und alles andere direkt vor der Nase“, nennt die heute 74-jährige Ellen Ernst zwei zentrale Gründe dafür, warum sie – anders als viele Jüngere – nicht weggegangen ist. „Zudem sind die Häuser saniert und vor zwei Jahren sogar noch Balkone angebracht worden. Und nach dem Auszug der Kinder hab’ ich ein eigenes Arbeitszimmer“, nennt Horst Vietmeyer weitere Vorzüge. „Ich weiß von einer alteingesessenen Familie aus dem Block 613, die vor die Tore der Stadt gezogen, nach zwei Jahren aber wieder hierher in ihre vertraute Umgebung zurückgekehrt ist.“ Ureinwohner – so lernen wir – geht auch mit Unterbrechung. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

Kosmonaut Alexei Leonow besucht den Kindergarten „Pittiplatsch“.

Die „Ureinwohner“: Heinz Hüttl, Jürgen Staudte; Ingeborg Lindner, Christa Papendieck; Ellen Ernst, Irma Müller und Cati Hüttl (von oben links).  (Foto: A. Löffler)

gt man die „Außerdem verbrin auf der Erde, Ferien nicht mehr auf den Mond t sondern man fähr ein bißchen und sieht sich dort holen.“ * um. Um sich zu er

Zitate aus: „Städte machen Leute“. Halle (Saale) 1969, „Die Taktstraße“. Berlin 1969.

Nicht Neu-, sondern „Schlammstadt“ frotzelten böse Zungen zu Beginn. (Fotos (2): privat)


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Die Stadt der Superlative Halles Neubau-Siedlung gebar manchen Rekord und viel Staunenswertes Als 1964 auf dem vormaligen Ackergelände zwischen Zscherben, Passendorf sowie Nietleben und dem dortigen kleinen Flugplatz die Erschließungsarbeiten für Halle-West begannen, war noch nicht abzusehen, wie viele Superlative das spätere Halle-Neustadt einmal vereinigen würde. Einer stand freilich von Anfang an fest: Mit den zunächst konzipierten vier Wohnkomplexen für 70 000 Einwohner war die „Stadt der Chemiearbeiter“ das größte Wohnungsbauvorhaben der DDR. Inspiriert von weltweiten Stadtneugründungen wie Englands „New Towns“, Tel Aviv oder Brasilia flossen in die Planung Halle-Neustadts neueste städtebauliche Erkenntnisse ein. „Die Wohnkomplexe, kurz WK, sollten wie nebeneinanderliegende Dörfer wesentliche Grundfunktionen für sich erfüllen können, indem sogenannte Nachfolgeeinrichtungen wie Kita, Schule, Kaufhalle, Dienstleistungszentrum, Wohngebietsgaststätte und Ambulatorium in die Siedlungsbereiche integriert wurden. Im Geiste der Charta von Athen wurde so die ,Stadt der kurzen Wege’ mit

Fußweg-Distanzen von höchstens zehn Minuten der Oper von Sydney waren zweimal in HalleWirklichkeit“, erläutert Harald Zaglmaier (Foto Neustadt zu Besuch, um sich Anregungen zu rechts), der zum Team um Chefarchitekt und holen“, erinnert sich Frank-Torsten Böger von Bauhaus-Schüler Richard Paulick gehörte. der Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt. Bemerkenswert war das Bautempo in der ent- Ungewöhnlicherweise wurden in Halle-Neustadt stehenden Stadt: Während für die ersten beiden keine Straßennamen, sondern Blocknummern Wohnkomplexe noch je vier Jahre benötigt wur- verwendet. Neben dem „Krummen Hund“ (eheden, wurde der dritte innerhalb von drei, der mals Block 493), dem langgestreckten „geknickvierte gar in nur zwei Jahren aus dem Boden ge- ten“ Haus an der heutigen Richard-Paulick-Strastampft. Beim riesigen Gaststättenkomplex „Gas- ße und dem „Blauen Wunder“ (ehemals Block tronom“ im I. WK mit 62 mal 62 Metern Grund- 461) hatte Neustadt übrigens auch den größten fläche vergingen zwischen Grundsteinlegung Wohnblock der DDR (manche sagen sogar Euround Eröffnung gerade mal fünf Monate. „Man pas) aufzubieten: Im „Millionenblock“, dem 385 hat so schnell gebaut, dass wir mit der Hochbau- Meter langen, elfgeschossigen Block 10 (heuProjektierung gar nicht mehr hinterherkamen te Zerbster Straße), lebten in 883 Wohnungen und Hilfe bei bulgarischen Kollegen suchten“, mehr als 2 000 Menschen. Auch der sogenannte erzählt Zaglmaier. Für Internationalität sorgten „Plasteblock“ (683), in dem mit Fassaden- und auch die von Oberingenieur Herbert Müller zur Innenwandverkleidungen aus Kunststoff und Perfektion gebrachten Hyperparaboloid- oder gar Badewannen und Waschbecken aus glasfakurz: HP-Schalen. Mit den Elementen ließen sich serverstärktem Polyester experimentiert wurde, große freitragende Dächer wie beim kreisrun- gehört zu Halle-Neustadts „Spezialitäten“. den Delta-Kindergarten im I. WK oder bei Sport- Bleibt noch der – bittersüße – Superlativ, eine der am kürzesten existierenden (eigenständiund Schwimmhalle im e rt te Bildungszentgen) Städte der Geschichte gewesen zu geis für Naturbe er Stadt „Doch auch d rum realisiesein: Vom 12. Mai 1967 bis zum 6. Mai chtvolles in ist etwas Pra omantik“. Er ist 1990 hatte „Ha-Neu“ Stadtrecht – nicht ren. „Selbst „R – der Garten schön. In ihm findet die Erbauer ANDREAS LÖFFLER n mal 23 Jahre. 1 ß und

sehr gro e Pflanze und herrlich man seltene und Tiere.“ *


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Der Umbau Nach der Wende werden viele Platten in Halle-Neustadt rückgebaut – aber auch modifiziert Viele haben Neustadt verlassen und sind aufs Land gezogen – bei Hubert und Verena Wittmann (Foto oben) war es umgekehrt: Vor neun Jahren sind sie aus ihrem abgelegenen, zwei Hektar großen Schochwitzer Gartengrundstück in die 18. Etage des Punkthochhauses am Tulpenbrunnen gewechselt. „Wenn ich früher auf der Magistrale durch Neustadt fuhr, fand ich es immer furchtbar“, erzählt der 91-jährige Maler, „jetzt genießen wir es, vor allem den grandiosen Ausblick.“ Die 130 Wohnungen im Haus sind saniert, ansonsten unverändert. Trotzdem gibt es hier kaum Leerstand, denn seit der Auflösung der einstigen „Wohnkomplexe“ zugunsten kleinerer Wohnunterkünfte ist das Quartier am Tulpenbrunnen urbaner geworden, auch durch die Neugestaltung des Platzes. Der gehörte einst zum II. WK. Doch viel Grün, eine gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung allein machen eben noch lange keine Stadt aus. Urbanität entsteht erst durch die Lebendigkeit des öffentlichen Raums und architektonische Vielfalt, auch beim Wohnen. Um die war es in der Modellstadt des Sozialismus schlecht bestellt. Denn obwohl

variable Grundrisse und damit eine Vielfalt von Wintergarten (ursprünglich der Balkon) sowie Wohnungstypen gerade im Plattenbau angelegt einen offenen Raum, der einst zur angebauten sind, gab es das in der DDR aus Kostengründen Nachbarwohnung gehörte. nur in Ausnahmefällen. Die Monotonie war ein Inzwischen bietet allein die GWG 1 500 WohGrund dafür, dass die Bevölkerung von Neustadt nungen mit veränderten Grundrissen für ihre trotz Sanierung der meisten Wohnungen seit Zielgruppen an: WGs und kleine Apartements 1989 um 50 Prozent geschrumpft ist. für junge Leute (blockhouse-city); für Senioren Gudrun und Frank Hensling (Foto oben, unte- Wohnungen, die zwischen 36 und 62 Quadratre Reihe) sind in Neustadt geblieben, seit 1967. metern groß sind; für Familien zusätzlichen Sie waren vom Potential der Platte überzeugt Raum für Wohnküchen, Hauswirtschaft oder und haben sich mit anderen gegen Forderun- den begehbaren Kleiderschrank. Manche Wohgen nach einem Abriss der gesamten Stadt in nungen wurden zu 5- oder 6-Raum-Grundrissen den 90er Jahren stark gemacht. Als 1993 am mit bis zu 118 Quadratmetern Fläche zusamRande Neustadts im einstigen „Russenblock“ mengelegt. Und im Oleanderweg verwandelte hinter dem ehemaligen Kasernengelände die man im Rahmen der IBA 2010 einen 5-Geschosser durch teilweisen Rückbau der oberen ersten Eigentumswohnungen mit variierEtagen in eine Reihenhausstrecke mit inten Grundrissen angeboten A us wurden, haben sie sich eine Fotostellung „W dividuellen ein- und zweigeschossigen gra ir s 4-Raum-Wohnung gekauft ab 17. Mfien von D. ind Neusta Wohnungen, Gärten Sch dt“ ai und Dachterrassen. und es bis heute nicht bereut, Halle-Ne im Centrum weitzer, , ustadt : le a a S nicht nur wegen des weiten Das Nachfolgeprojekt der wei an otografien Z „ g n u Blicks über die Weinbergwiese ist der Umbau eines F ll Ausste dtjubiläum“, . Mai in der 4 a 2 t s , e u bis nach Heide-Süd. Mit 70 QuadratmeBlocks am Rennbahnoß Ne rald Gr von Ge Zaglmeier tern nicht größer als normalerweise, ring – obwohl noch alerie gar nicht fertig, ist das wirkt ihre Wohnung überraschend und G Gebäude schon jetzt komplett großzügig: Die Küche ist zum Wohnbereich geöffnet und zusätzlich erweitert um einen vermietet. 1 Eva Scherf

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Das Zuhause in namenlosen Straßen Erinnerung an Einzüge, Wahlen, Westfernsehen und „Goldene Hausnummern“ schleppen, helle Räume, wir waren glücklich“, sagt Lothar Berger, „noch mehr, als unsere Tochter geboren wurde und wir eine 3-ZimmerWohnung bezogen, in der wir uns bis heute wohlfühlen.“ Getrübt hätten das selbst die obligatorischen Arbeitseinsätze nicht, als der Grünanlagenbau nicht Schritt hielt mit dem Häuserbau. „Danach gab‘ s Würstchen und Freibier, das gehörte dazu“, sagt Berger, „ es war schön.“ Wisst ihr noch? Im August 1965 fand im „Gastronom“ die erste Trauung statt, im November 1967 wurde die erste Halle-Neustädter Geburt registriert. Das längste Haus entstand, 385 Meter aus 23 000 Elementen mit fast 900 WohnunUnvergesslich für Maria und Lothar Berger ist gen für 2 500 Menschen. Das Einkaufszentrum der 1. März 1968. „Da sind wir in eine 2-Raum- „Basar“ im II. Wohnkomplex war die größte Wohnung gezogen, Block 602, Eingang 1 im Selbstbedienungskaufhalle der DDR. An SuperI. Wohnkomplex“, erzählt die Thüringerin, die lativen mangelte es nicht. Grünste Stadt, jüngste als Schwester in der Kinderabteilung des Bu- Stadt mit einem Altersdurchschnitt von unter na-Krankenhauses gearbeitet hat. 69,90 Mark 24 Jahren, sozialistische Vorzeigestadt „Aber am betrug die Warmmiete, 106 Mark kostete eine 6. April 1968 mit der republikweit niedrigsten 4-Raum-Wohnung, egal ob Arbeiter, Zustimmung zur neuen tar St e en Künstler oder WissenVerfassung der DDR“, ere eig aus wird ein ich schaftler, die Tür an „… jedes Hochh halten. Ich werde natürl innert sich Heinz Grünkmit ahn er er eb b d u n ra h La d sc b n Tür wohnten. „Warlee. „Es war die Quittung u -Hu tigen Düsen fliegen und das einen schnit it mes Wasser aus der dafür, dass zur zentralen eschwindigke Sekunden in Überschallg en ig n Wand, kein KohleFernsehund Rundverich in ei bedeutet, daß e.“ * erd Buna sein w „Wisst ihr noch?“, immer wieder hört man die Frage im 50. Jahr von Halle-Neustadt. Freudige Ereignisse bestimmen die Antworten, Wehmut und manch verklärte Erinnerung. Bilder rücken ins Gedächtnis von Möbelwagen, Schlamm und Badewannen, von Kränen, Kindern und Festen. Tausende Momente hat der Fotograf Gerald Große festgehalten. 30 sind derzeit in seiner Ausstellung „Ha-Neu, wo die Straßen keinen Namen hatten“ in der Bahnhofslounge des Hauptbahnhofes zu sehen, konzipiert und realisiert durch Peru John.

sorgung kein Westsender gehörte.“ Bald darauf wurde Journalist Grünklee beauftragt, eine Lokalredaktion der „Freiheit“ in Halle-Neustadt aufzubauen, um ab 1. Januar 1969 mit einer eigenständigen Lokalausgabe über das Alltagsleben in der Reißbrettstadt zu berichten. Kommunale Ereignisse kamen ins Blatt, „Micki Spitzmaus“ kümmerte sich um Lesersorgen und Initiativen wurden thematisiert, wie das Wetteifern um die „Goldene Hausnummer“. Verliehen wurde sie für fleißiges Sero-Sammeln, kulturelle Aktivitäten und die nachbarliche Hilfe von Hausgemeinschaften in den Straßen ohne Namen. Wisst ihr noch? Erst 1991 wurden Straßennamen eingeführt. „Gewöhnungsbedürftig war das schon“, spricht Olaf Michelmann aus, was damals viele Neustädter bewegte. „Ich bin mit den Nummern für Blocks und Eingänge aufgewachsen und hatte nie Orientierungsprobleme.“ Den Vorschulkindern halfen Wandmotive wie Eichenblatt, Eichel oder Kastanie, um das Zuhause zu finden in der Stadt aus Beton. 1 

E R N S T K R Z I WA N I E


t h e m a d e s m o n at s

Das neue, das bunte Halle Neustadt Eine Vielzahl von Organisationen unterstützt die „Neubürger“ – vor allem die mit Migrationshintergrund men der Transportlogistik findet. „Zuvor muss er lernen, Bewerbungsschreiben zu verfassen, seinen Lebenslauf zu schreiben …“, sagt Wernitz. Halle-Neustadt hat derzeit etwa 44 200 Einwohner, fast 5 000 von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Hinzu kommen etwa 1 000 Aussiedler und Spätaussiedler aus Russland, die Die „Neubürger“ beleben das Straßenbild mit zwar wegen ihrer deutschen Abstammung zeitexotischen Gewändern, unterschiedlichen Haut- nah deutsche Staatsbürger geworden sind. Doch farben und in fremden Sprachen geführten Ge- die Probleme, sie zu integrieren (Sprache, Arsprächen. Sie fühlen sich hier wohl. Die Erinne- beitssuche …), sind vergleichbar mit denen der rungen an ihre Vergangenheit sind für viele von Einwohner mit Migrationshintergrund. Es gibt ihnen schrecklich, doch auch der Weg durch mittlerweile eine Vielzahl von Organisationen, deutsche Ämter war für die meisten keine gute die zumeist die eigenen „Landsleute“ unterstützt. Zeit. Nun wohnen sie hier in Halle-Neustadt und So auch die von Olga Ebert, einer Deutschen ihr nächstes Ziel ist es, Arbeit zu finden. aus Sibirien stammend. Sie ist Vorsitzende Deshalb begibt sich Moder Ortsgruppe der „Landsmannschaft der hammed (Name von der Ausste Deutschen aus Russland“. Das ist ein sehr llun Red. geändert) in die „Be- Halle-Neug „Viele Gr rühriger Verein mit einem breit gefäüß st Treffp unkt Nadt“, ab 10 e aus ratungsstelle für Bleibebecherten Angebot für alle eustad . Mai im t rechtigte und Flüchtlinge, Generationen, Beratung o die , w , u e die Arbeit suchen“, deren eingeschlossen. Ebert a-N ten“ llung „Hn Namen hat ße in e t s s u Träger ist die SPI mbH mit dem Proselbst kümmert sich inA ine erald Gro ßen ke jekt „Jobchance“, gefördert vom Eu- Straografien von Gge nerhalb eines Projektes Fot loun fs o h n h ropäischen Sozialfond. Mohammed um die Ausbildung von der Ba „Demokratieberatern“. Diese sind ist 34 Jahre alt, stammt aus Nigeria. nach den Erfahrungen der Deutschen Nach Deutschland kam er vor sechs in Russland offensichtlich notwendig. Jahren, zunächst lebte er in Halberstadt, zwei Jahre später konnte er in Halle-Neustadt eine Der Verein unterstützt aktuell politische Wohnung beziehen. Sein Traum: „Ich möchVorhaben in Halle, wie „MigranTinnen te Automechaniker werden!“ Doch wie Izeta kandidieren für den Stadtrat“. Aber er Wernitz, eine der beiden SPI-Beraterinnen im ist auch im Alltag Halle-Neustadts aktiv, „Nachbarschaftszentrum Pusteblume“ erzählt, wie beispielsweise mit der Patenschaft für wäre es schon ein Erfolg, wenn Mohammed erstden Spielplatz „Drachennest“. „Dieser ist mal eine Arbeitstelle als Bauhelfer oder im Rahseit zwei Jahren geschlossen“, erregt sich Während Zeitzeugen, Hausgemeinschaften und andere „Ureinwohner“ in diesen Tagen darin wetteifern, das Jubiläum HalleNeustadts nostalgisch zu begehen, ist nicht zu übersehen, dass mittlerweile ein neues, buntes Halle-Neustadt entstanden ist.

Ebert. „Schimmelbefall – und die Kinder müssen seitdem zwischen den geparkten Autos spielen und sind so oft in Lebensgefahr.“ Dass normalerweise die Zusammenarbeit mit der Stadt gut ist, bestätigt die 53-jährige Vorsitzende auch im Namen der anderen Vereine und Verbände. Petra Schneutzer, die Beauftragte für Migration und Integration in Halle, ist besonders stolz darauf, dass es gelungen ist, 2002 ein Netzwerk für Migration und Integration zu gründen. Ihrer Kenntnis nach gibt es das sonst nur auf Länderebene. Im Netzwerk sind 75 Vereine, Verbände und Migrationsorganisationen vertreten, gemeinsam mit Vertretern der Stadt und der Wirtschaft. Wie bunt Halle-Neustadt ist, kann man ganz hautnah in der Kindertagesstätte „Tabaluga“ (Foto oben) erleben. Fast jedes zweite Kind hat dort einen Migrationshintergrund, ihre Eltern kamen aus zehn verschiedenen Nationen nach Halle-Neustadt. Die Kinder lernen schneller Deutsch als ihre Eltern. Sie sind fröhlich und bereiten den Erziehern oftmals weniger Probleme als manches deutsche Kind. Und auch ihre Eltern engagieren sich, indem sie Veranstaltungen organisieren, bei denen sie die Besonderheiten ihrer ursprünglichen Heimat ihren Nachbarn näherbringen, um so das Verständnis füreinander zu fördern. Die „bunte“ Zukunft Halle-Neustadts ist spätestens mit ihren Kindern gesichert! 1 

Konrad Potthoff

:: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Am Treff 1, Tel.: 135 46 76 :: Jobchance, Nachbarschaftszentrum Pusteblume, Zur Saaleaue 51a, Tel.: 68 69 48 24

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KÖ R P E R U N D S E E L E

China im Zentrum von Halle Mit asiatischen Bewegungskünsten wie Taiji und QiGong bringt Gabriele Schäfer das Leben in Balance Körper, Geist und Seele – deren Balance steht im Mittelpunkt aller chinesischen Bewegungskünste, so auch beim Taiji und QiGong. Gabriele Schäfer ist Begründerin des Zentrums für chinesische Bewegungskunst in Halle, in dem sie unter anderem chinesische Entspannungskurse gibt. Ihre Teilnehmer sind zwischen 17 und 80 Jahre alt. Dennoch haben sie alle eines gemeinsam: „Die Menschen, die sich in meinem Taiji-QiGong-Zentrum vorstellen, sind meist auf der Suche nach Entspannung und innerer Ruhe“, weiß Schäfer. Vor 14 Jahren hat die gebürtige Hallenserin das Zentrum eröffnet. Zuvor war sie im Nordosten Chinas, in Dandong, um professionell vom Meister zu lernen: Taiji Quan, dessen Ursprung in der chinesischen Kampfkunst liegt, und Qigong, „die Arbeit mit dem Qi (was so viel wie Lebensenergie)“. „Nicht nur das Beherrschen der Übungstechniken ist wichtig, sondern auch die Vermittlung. Als ehemalige Dozentin an der Martin-Luther-Universität im Bereich Sportlehrerausbildung und Trainingswissenschaften fällt es mir leicht, meinen Teilnehmern die Zusammenhänge von komplexer Bewegung, Atmung und Vorstellungskraft näher zu bringen“, erklärt die 64-Jährige. Übungsreisen nach Peking Seit 2005 bietet sie zusätzlich Meridianmassagen an. Dabei werden Shiatsu-Techniken mit Akupressur verbunden, was die Harmonisierung des Energiehaushaltes im Körper anregt. Für die ehemalige Balletttänzerin und Wasserspringerin ist ein Leben ohne Bewegung unvorstellbar. Es wundert also nicht, dass sie nicht nur alle ihre Kurse selbst gibt, sondern auch Vorstandsmitglied des Dachverbandes der „Chan MiGong Gesellschaft“ ist und seit 2007 Übungsreisen nach Peking und seit drei Jahren auch nach Kroatien anbietet. In allen chinesischen Bewegungskünsten ist das Ziel der Übungen, eine Einheit

Gabriele Schäfer lehrt in ihrem Taiji-QiGong-Zentrum asiatische Bewegungskünste. 

zwischen Körper, Geist und Seele zu finden, um sich besser „wahrnehmen“ zu können und „sich selbst zu entdecken“. Sie dienen zum einen der Gesunderhaltung und Stärkung der Muskel- und Skelettsysteme, aber auch Atemund Stoffwechselfunktionen werden angeregt. „Ein Bewusstsein für Körper und Geist zu entwickeln, ist immer ein Prozess und hat nichts mit Schnelligkeit und Leistung zu tun. Wenn das Üben ein Lächeln hervorzaubert – zu sich selbst und zum Leben – dann ist der Weg zur Gelassenheit schon geebnet“, weiß Schäfer aus eigener Erfahrung. Taiji, QiGong, Chan Mi Gong und die Haltungsschulungen sind als Präventionsmaßnahmen von deutschen Krankenkassen aner-

(Fotos: Julia Steiner)

kannt. Kursanmeldungen sind telefonisch und A n n e Rö d e r per Mail möglich. 1  :: Taiji QiGong Halle, Blumenstraße 1 (Ecke Bernburger Straße), Tel.: 1 22 47 97, info@taijihalle.de, www.taiji-halle.de

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Gesundheit per Fingerdruck Shiatsu fördert die Durchblutung und verbessert die Körperwahrnehmung Die Körpertherapie aus Japan, Shiatsu, bedeutet so viel wie „Fingerdruck“: Daumen, Finger und Handteller üben bei der Behandlung Druck auf die Meridianbahnen aus. Der Therapeut arbeitet nicht mit Muskelkraft, sondern mehr mit seinem Körpergewicht und versucht, eine „energetische Beziehung“ herzustellen. Dabei werden Hautzellen aktiviert und die Durchblutung des Körpers stimuliert. Durch die Belebung der Hautoberfläche werden so-

gar Giftstoffe „ausgeschwemmt“. Die Physiotherapiepraxis von Diana Köhler bietet seit einem Jahr die fernöstliche Behandlungsform Shiatsu an. „Wir arbeiten sowohl mit Druck-, aber auch mit Dehntechniken. Viele unserer Patienten haben nach der Behandlung eine bessere Körperwahrnehmung“, erklärt die 50-jährige Physiotherapeutin. Shiatsu habe zudem auch einen positiven Einfluss auf die Atmung. Eine Stunde sollte man sich für die

Behandlung Zeit nehmen. Die Praxis ist eine der wenigen, die bis 20 Uhr geöffnet hat, zudem sind die Mitarbeiter sehr flexibel in der Terminvergabe. Für Interessenten, die mobil eingeschränkt sind, gibt es die Möglichkeit, Hausbesuche zu vereinbaren. 1 A R

:: Physiotherapiepraxis Diana Köhler, Pestalozzistraße 2, Tel.: 122 28 27


P o rt r ät

Werner Bräunig Der Schriftsteller versuchte in Halle-Neustadt einen Neuanfang – der letztlich nicht glückte „Städte machen Leute“ hieß 1969 ein Bild- und Reportageband, der die Anfänge und den Aufbau Halle-Neustadts beschrieb. Zu den Verfassern des Buches gehörte auch der Schriftsteller Werner Bräunig, der den verheißungsvollen Titel wohl auch als Motto für seine persönliche Zukunft verstehen wollte. Nachdem Bräunig, der bis dato als Dozent am Leipziger Literaturinstitut gewirkt hatte, mit seinem Romanentwurf „Rummelplatz“ ins Räderwerk einer ideologischen Auseinandersetzung geraten war, versuchte er ab 1967 in der neuen Stadt einen Neuanfang – der letztlich nicht glückte: Gerade 42 Jahre alt, starb der Schriftsteller am 14. August 1976 an den Folgen einer langjährigen Alkoholkrankheit. Am 12. Mai wäre Bräunig 80 geworden.

„Mein Vater hatte wohl gehofft, mit der rasch wachsenden, modernen ,Stadt vom Reißbrett’ einen ähnlich schillernden und abenteuerlichen Schauplatz für einen großen Romanstoff zu finden wie mit der Wismut beim ,Rummelplatz’“, meint Claus Bräunig, der älteste Sohn des Autors. Der heute 53-Jährige erinnert sich noch detailliert an die Situation nach dem Umzug der Familie von Leipzig nach Halle-Neustadt. „Wir haben im Block 432 Haus 4 gewohnt. In Haus 3 war Heinz Sachs, seinerzeit Leiter des Mitteldeutschen Verlags, zu Hause. Und in Eingang Nummer 5 und direkt neben uns lebte der Fotograf Gerald Große, mit dem Vater bei vielen Reportagen zusammenarbeitete. Um einander ohne das Haus zu verlassen besuchen zu können, haben wir die Trennwand zwischen den Balkonen entfernt.“ Der „Freiheit“-Journalist Peter Drabe, der den Schriftsteller in jenen Jahren kennenlernte, erinnert sich an „einen gewissen Aufbruchsgeist“ bei diesem. „Zu dieser Zeit war er kein gebrochener, sondern ein vorsichtig optimistischer Mann, der mit uns gern über Gott und die Welt redete oder uns in spätabendlicher Runde immer wieder mal spontan mit seinen Kochkünsten beglückte.“ Freilich: Die Dämonen, die Bräunig hoffte abgeschüttelt und in Leipzig zurückgelassen zu haben, ließen ihn nicht los. Ein neuer Halt und eine alte Legende Der 1934 in Chemnitz in einfachen Verhältnissen Geborene hatte nach einer wildbewegten Jugendzeit mit Banditereien und Schwarzmarktgeschäften, nach schnell wechselnden Gelegenheitsjobs und sogar Gefängnis bei FDJ und SED einen Halt gefunden. Über texterisches Talent verfügend, avancierte Bräunig in Windeseile zum Prototyp des „schreibenden Arbeiters“ und literarischen Anwalts der „einfachen Leute“. Seine allerhöchstens ein paar Wochen kurze Tätigkeit als Bergmann bei der Wismut schmückte er zur Proletenkult-konformen Legende aus und wurde damit 1959 zum idealen Bannerträger des Bitterfelder Aufrufs: „Greif zur Feder, Kumpel!“. Umso heftiger und bis ins Mark musste es Bräunig erschüttern, als Mitte der 60er Jahre sein Romanentwurf „Rummelplatz“, in dem er sehr wohl „mit festem Klassenstandpunkt“ eine allerdings unverblümt-lebenspralle Darstellung der Nachkriegsjahre namentlich bei der Wismut vornahm, vehement angegriffen wurde. In der Tat wurde – eher „zufällig“ ausgerechnet an ihm – von den „Hardlinern“ ein Exempel statuiert, um kritische Geister einzuschüchtern. Werner Bräunig war hinsichtlich seiner sozialistischen Ideale aber auch seines schriftstellerischen Selbstvertrauens so tief verunsichert, dass er sich immer häufiger in den Alkohol flüchtete. Darunter litt das

Werner Bräunig beim Texten an seiner „Erika“-Schreibmaschine. Sein Roman „Rummelplatz“ wurde im Jahr 2007 posthum veröffentlicht.  (Foto: privat)

Schreiben und erst recht die Ehe: Die Scheidung 1971 war die Folge. Er zog in ein Apartment in einem Elfgeschosser, seine „Zelle“, wie er selbst sagte. „Der Erzählband ,Gewöhnliche Leute’ oder sein zweiter Romanversuch ,Ein Kranich am Himmel’, die beide thematisch mit Halle-Neustadt verbunden sind, haben längst nicht mehr diese Kraft“, schätzt Claus Bräunig ohne Umschweife ein. In den Zeitungsartikeln, die sein Vater zwecks Broterwerb schrieb, tauchten immer häufiger linientreue Floskeln auf – „Verlust an Fähigkeit, Konflikte zu entdecken? Feigheit? Bittere Erfahrung?“, wie der hallesche Schriftsteller Harald Korall in seinem bemerkenswerten Text „Der Fall W. B. – Späte Bilder zu einer Legende“ von 1996 fragt. Die Antwort ist müßig: Werner Bräunig konnte sich aus seiner verhängnisvollen Abwärtsspirale nicht mehr befreien. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

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Drehpunkt Durchreiche

Was sagen Küchen eigentlich über die Gesellschaft aus? Von der Einbauküche zur Kochinsel Wenn Mutti früh zur Arbeit ging, nach Buna oder Leuna, hatte sie zuvor das Frühstücksgeschirr aus der Durchreiche geräumt, meist auch gleich abgewaschen, und die Kinder in die Einrichtung gebracht. Dann nahm sie den sogenannten Muttizug, der die Mütter eine halbe Stunde später als die Männer zur Schicht brachte. Nach der Rückkehr, am Nachmittag, teilte man sich meist die Aufgaben – außer Kochen. Denn in der 4,80-Quadratmeter-Küche Typ P 2 oder WBS 70 konnte immer nur einer hantieren. So kam es, dass doch meist nur Mutti kochte und Vati sich damit begnügte, das Zubereitete auf den Tisch zu stellen – jenseits der Durchreiche … … die so ganz real zum Dreh- und Angelpunkt des sozialistischen Familienentwurfs wurde. Doch auch wenn die Durchreiche in Wahrheit traditionelle Rollenmuster eher verfestigte als aufhob – ein Fortschritt war sie dennoch. Denn die erste Einbauküche, die 1925 von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in Frankfurt entworfen worden war, hatte noch keine D u r c h r e i c h e, dafür ein ausklappbares Bügelbrett. Sie war als reine Arbeitsküche konzipiert, wobei sich die Architektin an amerikanischen Zeit- und Bewegungsstudien zur

Küchenarbeit orientiert hatte sowie am Mitropa-Speisewagen, in dem auf kleinstem Raum hunderte Menüs zubereitet werden konnten. Es war die Zeit, in der immer mehr Frauen berufstätig wurden und ihre Hausarbeit rationalisieren mussten: „Madame, bevor Sie Ihren Hut abnehmen, setzen Sie einen Topf Wasser für die Kartoffeln auf“, rät ihnen ein zeitgenössisches Kochbuch. So wurde die Frankfurter Küche ein Massenerfolg und selbst die radikale Frauenbewegung sah darin einen emanzipatorischen Akt, nachdem ihre Idee der Abschaffung von Familienküchen zugunsten einer Kollektivküche gescheitert war. Doch statt Gleichberechtigung brachte die Einbauküche in Wirklichkeit die Verbannung der Frau aus der Familie. Abgesehen von Gegenentwürfen (etwa des Bauhauses) wird diese Isolierung in den 50er Jahren zaghaft wieder aufgehoben durch die Einbeziehung von Imbissplätzen und kleinen Durchreichen. Massenhaft geschieht dies jedoch erst durch den von Wilfried Stallknecht für den DDR-Plattenbau 1962 entworfenen Einbauteil zwischen Küchenzelle und Wohnraum: unten ein zur Küche hin offenes Regal, oben eine Glasvitrine, in der Mitte die Durchreiche mit verschiebbaren Glasscheiben (geriffelt!). Es war logisch, dass man davor, im Wohnzimmer, den Esstisch aufstellte, ihm gegenüber die mdw-Schrankwand – übrigens vom Hallenser Rudolf Horn erfunden – und Couchecke. Diese enge Verbindung von Kochen-Essen-Wohnen war familienfreundlich, schuf in ihrer Massenhaftigkeit aber eben auch Uniformität. „Natürlich gab

es Versuche, sie zu unterlaufen, indem einige das Einbauteil eigenmächtig in den Keller stellten und stattdessen zum Beispiel selbstgeschmiedete Gitter einzogen“, erinnert sich Dieter Löffler, der seit 1969 in Neustadt im Typ WBS 70 wohnt und so manche Eigeninitiative der Bewohner miterlebt hat. Die Küche wird zum Lebenszentrum Zukunftsweisender als der schmiedeeiserne Raumteiler war Stallknechts Idee allemal. Das zeigte sich nach der Wende, als die DDR-Einbauten im Zuge der Sanierung entfernt wurden und sich die Durchreicheküche ohne Aufwand in eine offene Küche verwandeln ließ, wie sie 1982 von dem Gestalter Otl Aicher propagiert worden war. Damit waren Essen und Kochen wieder ins Wohnen integriert – eine Entwicklung, die viele Neustädter schätzen, wie etwa Gudrun Hensling und ihr Mann. Noch im 19. Jahrhundert wäre eine offene Küche undenkbar gewesen, weil Kochen grobe Hausarbeit war, verbunden mit Gestank, Dreck und Rauch. In adligen und bürgerlichen Häusern hatte man deshalb die Küche auch möglichst weit weg vom Wohnbereich verlegt, sodass man vom Treiben der Diener und Köche nichts mitbekam. Die andere Alternative zur reinen Funktionsküche war und ist noch immer die Wohnküche, die es in bäuerlichen Familien und Arbeiterhaushalten von jeher gegeben hat. Da wurde gekocht, gegessen, geredet, gelernt und gespielt, während die tödlich aufgeräumte gute Stube lediglich an Feier- und Festtagen


g e n us s & s t i l

Bezaubernde

Erdbeer-Rezepte

Durchbruch statt Durchreiche: Gudrun Hensling hat in ihrer modifizierten Küche viel Platz zum Kochen und Backen.  (Foto: Andreas Löffler)

genutzt wurde. In der DDR waren Wohnküchen nur in Altbauten möglich, erst in den 90ern haben sie eine Renaissance erlebt – und was für eine! Wie sehr die Küche heute wieder Lebenszentrum geworden ist, zeigt sich am auffälligsten an der Kochinsel, platziert in der Mitte des Raums. Um sie herum versammelt man sich wie einst um das Lagerfeuer und zelebriert nun – angeregt durch einschlägige TV-Shows – Kochen und Essen als kulturellen Akt und Event. Und die Zukunft? Schon heute besitzt die durchgestylte High-TechKüche einen Induktionsherd mit automatischer Topferkennung, eine strömungsoptimierte Dunstabzugshaube, psychoaktives Lichtdesign und eine Espressomaschine, deren Beherrschung meist noch den Espressomaschinen-Grundkurs voraussetzt. Künftig wird sie sich selbst einschalten, sobald der Hausherr in seinem digital gesteuerten Gefährt die letzte Ampel auf seinem Heimweg passiert. Da hat der Kühlschrank dem Supermarkt längst gemeldet, dass die Milch sauer geworden ist und – weil er weiß, dass Mutti heute spät von der Arbeit kommt – für Vati schon mal den Pizzaservice bestellt. 1 

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Hübsche Neuerungen im Restaurant LUJAH Pünktlich zur Eröffnung der Händelfestspiele präsentiert sich das LUJAH mit drei Neuheiten: „Wir haben jetzt täglich ab 11 Uhr geöffnet (außer montags) und bieten in unserer neuen Speisekarte leckere und vor allem hausgemachte Suppen, Salate, Pasta-Gerichte und Mediterranes aus dem Wok an“, berichtet Inhaber André Hamann. Ein Highlight sei die neue Grillkarte, bei der Luhja-Gäste ihre Menüs individuell zusammenstellen und dabei zwischen Rumpsteak, Lamm oder Schweinefilet wählen können. Im OnlineBewertungsportal „Geschmacksverstärker“ wurden die Speisen des Restaurants mit sehr guten Kritiken versehen. Im Zweifelsfall sollte man sich in der Mittagspause selbst überzeugen: Der Freisitz des Restaurants bietet genügend Platz, um der Hektik der Stadt zu entrinnen und bei Sonnenschein die Seele mit einem „Ingo“ (Prosecco mit frischem Ingwer) baumeln zu lassen. Übrigens: Inspiration für den Namen der Bar war Händels Oratorium Messiah mit seinem berühmten Satz: Halleluja. Entgegen des Rituals in den Opernaufführungen, dürfen Gäste des Restaurants aber gemütlich auf ihren Sitzen verweilen. :: LUJAH Restaurant & Bar, Kleine Urichstraße 36, Tel.: 478 99 00

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kalender

Z achow empfiehlt

1. Kino

Luchs-Kino am Zoo 10.30 Uhr Antboy 12.15 Uhr Tao Jie - Ein einfaches Leben 14.30 + 18.45 + 21.00 Uhr Yves Saint Laurent 16.45 Uhr Im Dreieck Puschkino 14.15 + 21.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois 16.30 Uhr Jappeloup - Eine Legende 19.00 Uhr Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe Zazie 18.30 Uhr Menschenrechte statt Abschottung Kritik und Perspektiven der europäischen Asylpolitik - mit dem Film: Im Land Dazwischen + Gespräch 21.00 Uhr Nymphomaniac 2 (OmU)

Ku ltu r

Vom Miteinander im Alltag Am 3. Mai laden der Verein „Mit Handicap leben“ und die Freiwilligen-Agentur Halle ab 10 Uhr zu der Veranstaltung „Podium Vielfalt – ein Tag für Inklusion Halle“ in das Stadthaus am Markt. Im Rahmen dessen wird der Berliner Aktivist Raul Krauthausen (Foto) ab 14 Uhr aus seinem Buch „Dachdecker wollte ich eh nicht werden: Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“ lesen. Krauthausen sitzt aufgrund der Glasknochenkrankheit selbst im Rollstuhl und kann so aus eigener Erfahrung berichten, was es heißt, durch eine körperliche Beeinträchtigung in der Gesellschaft als Außenseiter behandelt zu werden. :: 3. Mai, 14 Uhr, Stadthaus

L esung

:: 9. Mai, 21 Uhr, Roter Salon

Helene, Andrea und Co. Als generationsübergreifender Tanzabend hat sich die große Schlager und Diskofox-Nacht „Atemlos“ mittlerweile etabliert. Jetzt im Mai gibt es erneut die Möglichkeit, im Eins-ZweiTipp über das Parkett zu fegen. :: 17. Mai, 21 Uhr, Capitol

Li ve

Marktkirche 12.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Blues Jam Session Objekt 5 11.00 Uhr Frühschoppen mit Brock'sWing Klapp Peißnitzhaus 16.00 Uhr Kleines Gitarrenfestival zur Eröffnung der Kultursommertage Villa del Vino 11.00 Uhr Party im Packhof - ?Salon Pernod? lädt zum musikalischen Verweilen im Hof; Eintritt frei

Sonst

Kästners weibliches Pendant Die Dichterin Mascha Kaléko wird gern als „weiblicher“ Kästner bezeichnet. Die Schauspielerin Friederike Ziegler (Foto) widmet ihr zusammen mit Siegfried von der Heide einen Abend mit Texten und Musik.

tanz

Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Die Hochzeit des Figaro Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Kästner-Abend - „Wenn es Mode würde zu verblöden” Franckesche Stiftungen 18.00 Uhr Puppen fragen - Wissenschaftler antworten - Eintritt frei Hallmarkt 22.00 Uhr Feuer, Wasser und Posaunen Gastspiel Pyromantiker®Berlin; Puppentheater Oper Halle 15.00 Uhr Der Traumzauberbaum und Mimmelitt - von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt Puppentheater 20.30 Uhr Premiere: Der Dämon - Christoph Bochdansky (Wien), Peter Rinderknecht (Zürich)

Bootshaus 5 14.30 Uhr Anbaden und Eröffnung des Saalestrandes Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Haus 22 16.00 Uhr Führung durch die Orthodoxe Hauskirche zum Heiligen Kreuz Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr neues theater - Hof 11.00 Uhr Maifeier - Eintritt frei Peißnitzhaus 18.00 Uhr Zen-Meditation für Alle Riveufer 13.30 Uhr Ausflugsfahrt von Halle nach Wettin und zurück - Start am Anleger Arona Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Keramikscheune Spickendorf - Landsberg 14.00 Uhr Eröffnung der Kakteenschau mit Livemusik Belantis - Leipzig Märchentage Luftfahrt- und Technik-Museumspark - Merseburg Endstation einer Biker-Ausfahrt Festplatz - Petersberg Bauern-, Handwerker- und Spezialitätenmarkt

Freitag

2. Kino

Luchs-Kino am Zoo 16.00 Uhr Antboy 17.45 Uhr Tao Jie - Ein einfaches Leben

20.00 Uhr Y  ves Saint Laurent Puschkino 14.45 Uhr Rio 2 - Dschungelfieber 16.45 Uhr Beziehungsweise New York 19.00 Uhr Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe 21.00 Uhr Beziehungsweise New York - Casse-tête chinois Zazie 19.00 + 21.30 Uhr Werkleitz Festival 2014 Doppelgänger

Ku ltur

Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr La Deutsche Vita Kafé Kaju 20.00 Uhr Über die Liebe Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann (ab 3) - gespielt von Susa Ahrens neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Ewig Jung - Ein Songdrama von Erik Gedeon Oper Halle 19.30 Uhr Die Zähmung der Widerspenstigen Ballett von Ralf Rossa nach der Komödie „The Taming of the Shrew” von William Shakespeare Puppentheater 20.30 Uhr Der Dämon - Christoph Bochdansky (Wien), Peter Rinderknecht (Zürich) Theater Mandroschke 20.00 Uhr Jonas Schütte: Romeo und Julia Schlosshotel - Schkopau 18.30 Uhr Hommage an Marlene

L i ve

Objekt 5 21.00 Uhr Lonski & Classen Peißnitzhaus 19.00 Uhr Bender & Schillinger

Ta n z

Genschman 21.00 Uhr Ü30-Party Objekt 5 23.30 Uhr Classic R'n'B & HipHop Party - mit Mr. Reeflex

Sonst

Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel 20.00 Uhr Musikalischer Rundgang für Nachtschwärmer Belantis - Leipzig Märchentage Freiwillige Feuerwehr Oppin - Oppin 16.00 Uhr DRK-Blutspende Schloss - Schochwitz Gitarrenworkshop - Anmeldung unter 017620425976

Sonnabend

3. Kino

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 14.00 Uhr Antboy 15.45 Uhr Tao Jie - Ein einfaches Leben 18.00 Uhr Der Hundertjährige - der aus dem Fenster sprang und verschwand 20.00 + 22.15 Uhr Yves Saint Laurent Puschkino 12.45 Uhr Beziehungsweise New York 15.00 Uhr Rio 2 - Dschungelfieber 17.00 Uhr Filmgespräch mit dem Regisseur: Vom Ararat zum Zion (OmU) 19.00 Uhr Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe 21.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois Zazie 19.00 + 21.30 Uhr Werkleitz Festival 2014 Doppelgänger

Ku ltur Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Premiere: Aber Vati Ev. Stadtmission 16.00 Uhr Theatergruppe Phönix: Ingeborg - Komödie nach Curt Goetz


kalender k alender

Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Wenn de aus Glaucha kemmst Der Altlatz Märchenteppich - Figurentheater 11.00 Uhr Der kleine Häwelmann (ab 3) - gespielt von Susa Ahrens neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Ewig Jung - Ein Songdrama von Erik Gedeon Oper Halle 19.30 Uhr Die Zauberflöte - Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Peißnitzhaus 16.30 Uhr Die hüpfende Prinzessin - Gespielt von Horst Günther vom Märchenteppich. Ab 4 Jahre. Puppentheater 18.00 Uhr Swiftli spielt den Hard Time Blues Peter Rinderknecht (Zürich) 20.30 Uhr Premiere: 1000 und eine Puppe - von Christoph Werner, es spielt das Ensemble des Puppentheaters Halle; im Anschluss Premierenfeier / Abschlussparty

Liv e Georg-Friedrich-Händel-Halle 10.00 Uhr Spielplatz Orchester - Ausschnitte aus Maurice Ravels „Daphnis et Chloé”; Eintritt frei Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Podium Junger Talente - Schüler musizieren, Veranstalter ist das Konservatorium „Georg Friedrich Händel” Oper Halle - Vorplatz 16.00 Uhr Europa-Fest - Auftritt des Stadtsingechores im Rahmen des Festes Dom - Merseburg 12.00 Uhr Motette des Stadtsingechores zu Halle - Eintritt frei

Ta nz Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale - mit DJ rythmus-republik Tanzetage 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30

Son s t Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Francke Wohnhaus 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe Antik und Trödel 18.00 Uhr La Familia Fight Night 9.00 Uhr Mineralien und Fossilien Halloren- und Salinemuseum 10.00 Uhr 8. Hallesche Münzbörse Hauptbahnhof - Reisezentrum 7.00 Uhr Wanderung Jena Johannisberg Horizontale (16km) - mit den Naturfreunden OV Halle Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmanns-türme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Kreuzung Otto-Stomps-Straße/Reideburger Straße/Fiete-Schulze-Straße 10.00 Uhr Fahrradexkursion in die Saale-ElsterLuppe-Aue zwischen Halle und Leipzig - mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder Landgericht Halle 14.00 Uhr Wo Justitia zu Hause ist - Führung durch das Landgericht Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der Straßenbahn Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus Riveufer 14.00 Uhr Ausflugsfahrt von Wettin nach Halle Start am Anleger Arona S-Bf. Steintorbrücke 10.25 Uhr Besuch DB Museum mit MGH Pusteblume Stadthaus 10.00 Uhr Podium Vielfalt - Ein Tag für Inklusion in Halle: Podiumsdiskussion 11.30 Uhr Podium Vielfalt - Ein Tag für Inklusion in Halle: Verleihung des Inklusionspreises Mosaik 12.30 Uhr Podium Vielfalt - Ein Tag für Inklusion in Halle: Ausstellungseröffnung „Ehrenamt inklusive” 14.00 Uhr Podium Vielfalt - Ein Tag für Inklusion in Halle: Lesung mit Raul Krauthausen Tourist-Information 13.30 Uhr Altstadtbummel Universitätsring 11.00 Uhr Europafest Universitätssporthalle 18.00 Uhr Wildcats : Neckarsulmer Sportunion Handball - Damen Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Führung Belantis - Leipzig Märchentage Schloss - Schochwitz Gitarrenworkshop - Anmeldung unter 017620425976

Sonntag

4. Ki no CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 12.30 Uhr Antboy 14.15 Uhr Der Hundertjährige - der aus dem Fenster sprang und verschwand 16.15 + 20.45 Uhr Yves Saint Laurent 18.30 Uhr Tao Jie - Ein einfaches Leben Puschkino 12.45 Uhr Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe 14.45 Uhr Rio 2 - Dschungelfieber 16.45 Uhr Beziehungsweise New York 19.00 Uhr Grand Budapest Hotel 21.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois TheLight Cinema Familiensonntag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr Nymphomaniac 2 (OmU)

Kult u r Franckesche Stiftungen 15.00 Uhr Lesung „Pinocchio” Händel-Haus - Café und Hofrestaurant Leidenschaften 11.00 + 16.00 Uhr Der Frieder und das Katerlieschen - nach dem Märchen der Brüder Grimm Leopoldina 11.00 Uhr Von Menschen, Puppen und Robotern! Ein Fest-Gespräch Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann (ab 3) - gespielt von Susa Ahrens neues theater 18.30 Uhr Kanzleramt Pforte D - Politisches Kabarett des MDR; Live-Mitschnitt neues theater - Saal 16.00 Uhr Kanzleramt Pforte D - Politisches Kabarett des MDR; öffentliche Generalprobe Oper Halle 18.00 Uhr Das Phantom der Oper - Ballett von Ralf Rossa Puppentheater 20.30 Uhr 1000 und eine Puppe - von Christoph Werner, es spielt das Ensemble des Puppentheaters Halle

Live Georg-Friedrich-Händel-Halle 11.00 Uhr 7. Sinfoniekonzert „Mythen” Staatskapelle Halle Händel-Haus 15.00 Uhr Authentischer Klang - Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770

So n s t Villa am Bernsteinsee - Bitterfeld 9.00 Uhr Goitzsche Marathon Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen 14.00 Uhr Familienworkshop im Krokoseum Begleitprogramm zur Puppenausstellung Franckesche Stiftungen Historisches Waisenhaus 16.00 Uhr Kuratorenführung durch die Puppenausstellung Franckesche Stiftungen - Krokoseum 10.00 Uhr Familiensonntag - Väterbrunch - Gemeinsames Frühstück für Väter mit Kindern

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Gartenreich Zeising 13.00 Uhr Flohmarkt Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Brunch Halle Messe Antik und Trödel Händel-Haus 16.00 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Maritim Hotel 10.00 Uhr DRK-Blutspende Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus 14.00 Uhr Wahlforum Kommunalwahl 15.00 Uhr Inselwanderung: Forstwerder 18.00 Uhr Führung durch das Peißnitzhaus Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Stiftung Moritzburg 14.00 Uhr Führung in der Dauerausstellung 14.00 Uhr Deutsch-Armenisches Fest im Hof der Moritzburg 15.00 Uhr Familiennachmittag mit Juliane Reckow: Ganz Farbe - ganz Form Tourist-Information 11.00 Uhr Altstadtbummel Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Führung Belantis - Leipzig Märchentage Schloss - Schochwitz Gitarrenworkshop - Anmeldung unter 017620425976

Montag

5. Kino

CinemaxX Halle 20.15 Uhr Muppets Most Wanted - in der englischen Originalversion Luchs-Kino am Zoo 14.00 Uhr Antboy 21.00 Uhr Yves Saint Laurent Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois (OmU) 19.00 Uhr Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe (OmU) Zazie 21.00 Uhr Nymphomaniac 2 (OmU)

Li ve

Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr 7. Sinfoniekonzert „Mythen” - Staatskapelle Halle Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session auf der Saitenbühne Eintritt frei

Sonst

AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder AWO Begegnungsstätte „Dornröschen” 14.00 Uhr Hockergymnastik für Senioren Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel den Preis deines Cocktails 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Hotel Tryp by Wyndham Halle 15.00 Uhr DRK-Blutspende Mehrgenerationenhaus Pusteblume 9.00 Uhr Morgenmaler Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Pauluskirche 19.30 Uhr Konzert-Lesung mit Margot Käßmann & Werner Hucks: Mehr als Ja und Amen Peißnitzhaus 18.00 Uhr Yoga im Gehen Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 16.30 Uhr Trommelkurs für Kinder 19.30 Uhr Trommelkurs Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - Das Nationalspiel der Japaner Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Dienstag

6. Kino

CinemaxX Halle 20.15 Uhr Sneak Preview - Überraschungs-Premiere Luchs-Kino am Zoo 16.00 Uhr Antboy 17.45 Uhr Tao Jie - Ein einfaches Leben 20.00 Uhr Yves Saint Laurent Puschkino 16.45 Uhr Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe 18.45 Uhr Kreuzweg 21.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois Zazie 21.00 Uhr Nymphomaniac 2 (OmU)

Ku ltur

Märchenteppich - Figurentheater 10.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin - ein Spiel aus dem Sack (ab 4) - gespielt von Horst Günther neues theater - Saal 19.30 Uhr Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Puppentheater 20.30 Uhr 1000 und eine Puppe - von Christoph Werner, es spielt das Ensemble des Puppentheaters Halle Theater Mandroschke 20.00 Uhr Spaß am Dienstag. Schlechte Witze als Sketch gespielt Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Die Geschichte der kleinen Frau - eine heitere Handpuppengeschichte mit viel Musik

L i ve

Marktkirche 16.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei Objekt 5 21.00 Uhr Mahala Rai Banda

Sonst

Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Ev. Luthergemeinde 20.00 Uhr Themen - Elternabend: Kinder für Anstrengung und Lernen begeistern und motivieren Frauenzentrum Weiberwirtschaft 18.00 Uhr Wahlforum „Frauen für Frauen?” zur Kommunalwahl Goldene Rose 19.00 Uhr Indischer Literaturabend Eintritt frei Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Vortragsreihe: Seniorenkolleg - „Der Kuckuck und der Esel, die hatten einen Streit”, Vogelstimmen in der Musik Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Kunstforum Halle Transportmeteorit. retrospektiv Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Stiftung Moritzburg 18.30 Uhr Erwachsenenmalzirkel 19.30 Uhr Vortrag: Der Rekrut Ernst Ludwig Kirchner in Halle SV Halle e. V. - Mehrzweckraum 18.15 Uhr Salsa Tanzkurs Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Universitäts- und Landesbibliothek 18.00 Uhr Buchpremiere: Die Revolution von 1848/49 in Sachsen-Anhalt Freiwillige Feuerwehr Niemberg - Niemberg 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Mittwoch

7. Kino

CinemaxX Halle 20.00 Uhr fun2night-Preview: Bad Neighors Luchs-Kino am Zoo 16.00 Uhr Antboy 17.45 Uhr Tao Jie - Ein einfaches Leben

25


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kalender

20.00 Uhr Y  ves Saint Laurent Puschkino 11.00 + 21.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois 19.00 Uhr Grand Budapest Hotel Zazie 21.00 Uhr Nymphomaniac 2 (OmU)

Kult ur

Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin ein Spiel aus dem Sack (ab 4) - gespielt von Horst Günther neues theater - Kammer 10.00 Uhr Premiere: Rico, Oskar und die Tieferschatten - von Felicitas Loéwe, nach dem Buch von Andreas Steinhöfel neues theater - Saal 19.30 Uhr Weltall-Erde-Mensch-wie-stolz-das-klingt - Eine musikalisch-politische Unkorrektheit von Peter Dehler und John R. Carlson Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Villa del Vino 19.30 Uhr Weltkrieg -Ein bunter Abend B. Prokert und M. Hofmann spielen zwei arbeitsund humorlose Akademiker

Son s t

Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 17.00 Uhr Fajita Mittwoch 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Gemeindezentrum Halle-Neustadt 14.00 Uhr Radtour „Religionen in Neustadt” GemeinschaftsAtelier Dörge/Behm 17.00 Uhr Kleidertausch Grundschule „Hans Christian Andersen” 17.00 Uhr DRK-Blutspende Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot 16.00 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” Händel-Haus - Renaissanceraum 19.30 Uhr Vortragsreihe: Musik hinterfragt - Phantastische Akustik. Kaufmanns Trompeterandroid Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Mehrgenerationenhaus Pusteblume 14.00 Uhr Malen mit dem Katzenmaler Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.00 Uhr Trommelkurs Spielehaus - Franckesche Stiftungen 18.00 Uhr AFS Stammtisch des Vereins Interkulturelle Begegnungen Stiftung Moritzburg 12.00 Uhr KunstGenuss: Wilhelm Lehmbruck Mutter und Kind, 1917 15.30 Uhr Kindermalzirkel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Turm 17.00 Uhr Gysi kommt! - Gregor Gysi auf Tour Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Würfelwiese 17.00 Uhr Würfelwiesensingen

Donnerstag

8. K i no

Audimax 20.15 Uhr Unikino: Alles eine Frage der Zeit & White House Down - in 2 Sälen Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Bekas 17.00 + 19.15 Uhr Rosie 21.30 Uhr Snowpiercer Objekt 5 20.15 Uhr „Zorn - Tod und Regen” Puschkino 17.00 + 21.15 Uhr Über-Ich und Du 19.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

Kult u r

Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Das Beste aus der Ehe Ev. Stadtmission 16.00 Uhr Theatergruppe Phönix: Max und Moritz Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin - ein Spiel aus dem Sack (ab 4) - gespielt von Horst Günther neues theater - Kammer 18.00 Uhr Supergute Tage - nach dem Roman von Mark Haddon, Bühnenfassung von Simon Stephens neues theater - Saal 19.30 Uhr Der Trinker - Schauspiel mit Matthias Brenner von Hans Fallada neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Premiere: Salzwasser - von Conor McPherson Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Puppentheater 10.00 Uhr Antigone - nach Sophokles Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Die Geschichte der kleinen Frau - eine heitere Handpuppengeschichte mit viel Musik

Live

Franckesche Stiftungen - Freylinghausen-Saal 18.30 Uhr Konzert des Freundeskreises der Franckeschen Stiftungen - 19. Solistenabend des Musikzweigs der Latina August Hermann Francke, Eintritt frei Kongress- und Kulturzentrum 15.00 Uhr 5. Pavillonkonzert „Begin the Beguine” Big Band Evergreens Marktkirche 12.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel - mit Irénée Peyrot; Eintritt frei Mojo Bluesbar 21.00 Uhr SongSalong - Liedermacherbühne Oper Halle 19.30 Uhr Eröffnungsgala Internationales Kinderchorfestival „Georg Friedrich Händel” 20.00 Uhr Eröffnungskonzert 35. Kinderchorfestival Peißnitzhaus 17.30 Uhr Kleinkunstbühne: Jan Willenbacher

Ta n z

Schloss - Schochwitz 14.00 Uhr Senioren Tanz für Junggebliebene

So n s t

Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Galerie Zaglmaier 19.30 Uhr LITERAtainment: Mehr als Kriegsdepeschen Halloren- und Salinemuseum 17.00 Uhr Vortrag-Salzforum: Die Zukunft mineralischer Primärrohstoffe im Spannungsfeld zwischen Industrie und Politik Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Kunstforum Halle 19.30 Uhr MDR Literaturpreis Mehrgenerationenhaus Pusteblume 14.00 Uhr Tiffany und Seidenmalerei 17.00 Uhr Gesprächsrunde pflegende Angehörige Neustädter Passage Festveranstaltung „50 Jahre Halle-Neustadt” 17.00 Uhr Rundgang: Halle und sein „Ha-Neu” Peißnitzhaus 18.00 Uhr Zen-Meditation für Alle Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Stadtbibliothek 19.30 Uhr Buchpremiere & Podiumsgespräch: Das stählerne Herz von Halle: Lindner/Waggonbau Ammendorf/MSG - Die Chronik I: 1823-1945 Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Freitag

9. Ki no

Luchs-Kino am Zoo 15.45 Uhr Bekas 17.45 + 20.00 Uhr Rosie 22.15 Uhr Snowpiercer Puschkino 16.45 Uhr Kreuzweg 19.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois 21.15 Uhr Über-Ich und Du

Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

Ku ltu r Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Die Sünde ist weiblich Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Brettfest - Kleine Gala anlässlich des 5. Geburtstags - ausverkauft Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin - ein Spiel aus dem Sack (ab 4) - gespielt von Horst Günther neues theater - Saal 19.30 Uhr Einer flog über das Kuckucksnest - von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Salon Suckel Oper Halle 19.30 Uhr Premiere: Pique Dame - Oper von Pjotr I. Tschaikowski Puppentheater 20.00 Uhr Antigone - nach Sophokles Villa del Vino 19.30 Uhr Fliederduft in der Fettbemme - Episoden & Schnurren aus dem halleschen Leben - aufgetischt von Sylvia Pommert & Thomas Stein

Li ve Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Monotov - Blues-Rock aus Halle Objekt 5 21.00 Uhr Soulful Grooves mit der Motown Dance Band - mit DJs Nick The Kick & Kay The Funk Peißnitzhaus 19.00 Uhr Traveler's Diary Roter Salon 21.00 Uhr Ein Mascha-Kaléko-Abend mit Friederike Ziegler & Siegfried von der Heide

Sonst Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Sportanlagen „Turbine Halle” 18.30 Uhr Stundenlaufserie 2014 - 2. Lauf Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer Grundschule - Salzmünde 16.00 Uhr DRK-Blutspende

Sonnabend

10. Kino

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr 19.00 Uhr La Cenerentola (Aschenputtel) von Gioachino Antonio Rossini - live aus der Metropolitan Opera New York Luchs-Kino am Zoo 12.45 + 18.45 Uhr Rosie 15.00 Uhr Bekas 17.00 Uhr 20 Feet from Stardom 21.00 Uhr Snowpiercer Puschkino 12.30 Uhr Jappeloup - Eine Legende 15.00 Uhr Rio 2 - Dschungelfieber 17.00 + 21.15 Uhr Über-Ich und Du 19.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

Ku ltu r Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Zocker Märchenteppich - Figurentheater 11.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin - ein Spiel aus dem Sack (ab 4) - gespielt von Horst Günther neues theater - Saal 19.30 Uhr Der Vorname - von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière Oper Halle 19.30 Uhr Der Glöckner von Notre Dame Schauspiel mit Musik von Matthias Brenner und Reiner Müller Peißnitzhaus 16.30 Uhr Kasper und die blaue Zauberblume Theater Mandroschke 20.00 Uhr Hagen Muster: Inventions

L i ve Konzerthalle Ulrichskirche 19.00 Uhr Kinderchorfestival LichtHaus 20.00 Uhr Akustikabend mit Sascha Reske + Davit Drambyan Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Paul Josephs - Singer/Songwriter aus New York St. Laurentius-Kirche 17.00 Uhr Benefizkonzert zu Gunsten der Telefonseelsorge - mit Tromepte und Orgel Wasserturm Süd 19.00 Uhr Frühlingskonzert mit dem Konzerthallenchor Halle

Ta n z Genschman 21.00 Uhr All you can Dance - HEJ KØBENHAVN! mit Live-Übertragung des ESC Tanzetage 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30 Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30 Partynacht

Sonst Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Erdgas Sportpark 13.30 Uhr HFC : SV W. Burghausen Franckesche Stiftungen - Francke Wohnhaus 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Museumsnacht in Halle und Leipzig Hallmarkt 9.00 Uhr Antik-Flohmarkt Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmanns-türme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Infozentrum Fährstraße 20.30 Uhr Führung: Silhouetten der Nacht Der Giebichenstein im Fackelschein Marktplatz 18.00 Uhr Museumsnacht in Halle und Leipzig Alle Informationen unter: www.museumsnacht-halle-leipzig.de Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Straßenbahn Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus 14.00 Uhr „Kunstpioniere” - der Kunstund Designmarkt SV Halle e. V. - Mehrzweckraum 14.00 Uhr Salsa para gozar Tourist-Information 13.30 Uhr Altstadtbummel Treffpunkt Neustadt 18.00 Uhr Ausstellungseröffnung: Viele Grüße aus Halle-Neustadt Universitätssporthalle 18.00 Uhr Wildcats : TSG Ober-Eschbach - Handball - Damen Ziegelwiese - Sportplatz 10.00 Uhr Zeltmesse - mit 80 verschiedenen Zelten Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Führung

Sonntag

11. Kino CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 11.30 + 20.00 Uhr Rosie 13.45 Uhr Bekas 15.45 Uhr Snowpiercer 18.15 Uhr 20 Feet from Stardom Puschkino 13.00 + 21.15 Uhr Über-Ich und Du 15.00 Uhr Rio 2 - Dschungelfieber 17.00 Uhr Grand Budapest Hotel 19.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois TheLight Cinema Familiensonntag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

Ku ltur Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin - ein Spiel aus dem Sack (ab 4) - gespielt von Horst Günther neues theater - Kammer 15.00 Uhr Rico, Oskar und die Tieferschatten - von Felicitas Loéwe, nach dem Buch von Andreas Steinhöfel


kalender

Liv e Händel-Haus - Bohlenstube 11.00 Uhr Leidenschaft und Virtuosität - Werke von G. F. Händel und W. Fr. Bach Konzerthalle Ulrichskirche 19.00 Uhr Kinderchorfestival Marktkirche 18.00 Uhr Musica sacra - Joseph Haydn »Die Schöpfung« Hob. XXI:2

Son s t Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & 4mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Gasthof Zum Mohr - Mohrensaal 10.00 Uhr Muttertag Brunch - mit Kinderclub Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 10.00 Uhr Muttertag Brunch Halle Messe Reptilienbörse Händel-Haus 15.00 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus 18.00 Uhr Führung durch das Peißnitzhaus Stiftung Moritzburg 14.00 Uhr Führung in der Dauerausstellung Tangostudio Halle 15.00 Uhr Einführung Tango Argentino 16.00 Uhr Tangocafé Tourist-Information 11.00 Uhr Altstadtbummel Ziegelwiese - Sportplatz 10.00 Uhr Zeltmesse - mit 80 verschiedenen Zelten Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Führung

Montag

12. K i no

CinemaxX Halle 20.15 Uhr Bad Neighbors - in der englischen Originalversion Luchs-Kino am Zoo 15.45 Uhr Bekas 17.45 Uhr Rosie 20.00 Uhr globale in Halle: Wadim Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Über-Ich und Du 18.45 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois (OmU) Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

So n s t

AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungsund Englischkurs für Kinder AWO Begegnungsstätte „Dornröschen” 14.00 Uhr Hockergymnastik für Senioren Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel den Preis deines Cocktails 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Fortuna Bar y Tapas 19.30 Uhr Iberoamerikanische Kulturtage: Vortrag „Kennen Sie Brasilien?” Freiwillige Feuerwehr Halle-Diemitz 17.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil Galeria Kaufhof - Dinea Restaurant, 4. OG 15.30 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Peißnitzhaus 18.00 Uhr Yoga im Gehen Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 16.30 Uhr Trommelkurs für Kinder 19.30 Uhr Trommelkurs Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - Das Nationalspiel der Japaner Tangostudio Halle 19.00 Uhr Schnupperkurs Tango Argentino The One 19.00 Uhr aha-Speeddating - mit Voranmeldung Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Kult ur

Dieselstraße 19 06112 Halle (Saale) Phone: +49 (0345) 57112 - 0

www.mobau-halle.de

Dienstag

13. Ki no

Luchs-Kino am Zoo 15.45 Uhr Bekas 17.45 + 20.00 Uhr Rosie Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Über-Ich und Du 18.45 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois TheLight Cinema 10.00 + 11.00 Uhr Frühstückstreff: Mademoiselle Populaire 20.00 Uhr SneakFreak: die Sneak-Preview Film-Überraschung mit Saalverlosung Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

Neue Öffnungszeiten Mo Ruhetag Di- Do 11- 01 Uhr Fr- Sa 11- 02 Uhr So 11- 17 Uhr

Tel: 0345 4789900 Kleine Ulrichstr. 36 06108 Halle

Kult u r

Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Von der Saalenixe die auszog, das Salz zu suchen (ab 5) - gespielt von Susa Ahrens neues theater - Schaufenster - Schaufenster 10.00 Uhr Bis ans Limit - von Elisabeth Zöller und Brigitte Kolloch, für die Bühne bearbeitet von Rainer Hertwig 20.15 Uhr Bastian Bandt auf „Nach Osten Tour” - mit Laslo Feher, Gitarre und Justus 4 ?, Support sowie weiteren Gästen Oper Halle 10.00 Uhr Reckless. Steinernes Fleisch - nach dem Roman von Cornelia Funke für die Bühne bearbeitet von Robert Koall Steintor-Varieté 20.00 Uhr Eure Mütter „Bloß nicht menstruieren jetzt!”

Live

Die Kiebitzensteiner 20.00 Uhr Hör auf Mutti - Heidi von Strauch und Cantus firmus Ev. Stadtmission 19.00 Uhr Theatergruppe Phönix: Medley Märchenteppich - Figurentheater 10.00 Uhr Von der Saalenixe die auszog, das Salz zu suchen (ab 5) - gespielt von Susa Ahrens Oper Halle 10.00 Uhr Peter und der Wolf - Tanzstück von Kindern für Kinder, Musik von Sergej Prokofjew Restaurant „Palais S” 20.00 Uhr schillerBühne: Cantus Firmus musikalische Revue

Bodenfliesen Wa n d f l i e s e n n at u r s t e i n e

Franckesche Stiftungen - Freylinghausen-Saal 19.30 Uhr 2. collegium instrumentale halle „Alfred Schnittke zum 80. Geburtstag” - Staatskapelle Halle Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Annett Louisan Kunstforum Halle 19.00 Uhr Benefizkonzert mit Schülern des Musikzweiges der Latina August Hermann Franke Marktkirche 16.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei

So n s t

Begegnungs- und Beratungs-Zentrum „lebensart” 17.30 Uhr Vortrag und Diskussion: Homophobie an Schulen Bowling Star 10.00 + 12.30 Uhr Senioren Bowling Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle

Design von Jasper Fleischhauer

neues theater - Saal 19.30 Uhr Der Vorname - von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Ewig Jung - Ein Songdrama von Erik Gedeon Oper Halle 15.00 Uhr Die Zähmung der Widerspenstigen Ballett von Ralf Rossa nach der Komödie „The Taming of the Shrew” von William Shakespeare Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Die Geschichte der kleinen Frau - eine heitere Handpuppengeschichte mit viel Musik

Gutschein zum Mittagstisch 11 - 15 Uhr 10% auf alles Gutschein bitte bei der Bestellung vorlegen

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kalender k alender

Z achow E mpfiehlt

Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Los Andes 20.00 Uhr Iberoamerikanische Kulturtage: Feier anlässlich 15 Jahre Spanisch-Stammtisch Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Stiftung Moritzburg 17.00 Uhr Kuratorenführung im ersten Gotischen Gewölbe: Tod ist süßer Gewinn SV Halle e. V. - Mehrzweckraum 18.15 Uhr Salsa Tanzkurs Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Mittwoch

Wissenschaft zwischen den Gleisen „Der Handlungsreisende“, „Der Packassistent“ und „Der perfekte Kick“ sind nicht etwa die neuesten Titel auf dem Buchmarkt, sondern drei von neun Exponaten der Mitmach-Ausstellung „Science Station“. Vom 21. bis zum 27. Mai macht die interaktive Schau Station im Hauptbahnhof. „Die digitale Gesellschaft“ lautet das Thema zu welchem sich Klein und Groß an diversen Experimentierstationen selbst ausprobieren können. Bei freiem Eintritt kann man beispielsweise herausfinden, wie die Brunsviga-Rechenmaschine funktioniert oder mithilfe einer KinectSteuerung einen Raumgleiter kontrollieren. :: 21. bis 27. Mai, 9 bis 19 Uhr, Hauptbahnhof Halle

14. Kino

CinemaxX Halle 20.00 Uhr Männerabend mit Preview: Godzilla Maxximum 3D Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Bekas 17.00 Uhr 20 Feet from Stardom 18.45 + 21.00 Uhr Rosie Puschkino 11.00 + 21.00 Uhr Über-Ich und Du 16.45 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois 19.00 Uhr Kick it - Zwei wie Feuer und Wasser (OmU) TheLight Cinema 10.00 + 11.00 Uhr Frühstückstreff: Mademoiselle Populaire 20.00 Uhr Lipstick Night: One Chance - Einmal im Leben - mit Bowle-/Sektempfang, Rahmenprogramm & Saalverlosung 20.00 Uhr Men's Night: Godzilla (3D) mit Saalverlosung Zazie 21.00 Uhr Yves Saint Laurent (OmU)

Ku ltu r

fest

Männertag für alle Zu Christi Himmelfahrt lassen es sich die Männer meist gut gehen. Eine Fete „Für Damen, Singles, Paare … und auch Männer“ mit Wein, Gegrilltem und Live-Musik der Band King Kreole (Bild) findet im Packhof der Villa del Vino statt. :: 29. Mai, 11 Uhr, Packhof der Villa del Vino

Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Von der Saalenixe die auszog, das Salz zu suchen (ab 5) - gespielt von Susa Ahrens neues theater - Kammer 10.00 Uhr Mimi und Mozart - nach dem Kinderbuch von Doris Dörrie neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Salzwasser - von Conor McPherson Oper Halle 19.30 Uhr Pique Dame - Oper von Pjotr I. Tschaikowski Puppentheater 10.00 Uhr Der unsichtbare Vater von Amelie Fried Villa del Vino 19.30 Uhr Zwischen Tür und Angel(a) - Lothar Bölck brilliert mit seinem aktuellen Programm

Li ve

Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Jahresabschlusskonzert - des Instrumentalzweigs des Landesgymnasiums Latina AugustHermann Francke

Sonst

fest

Stadt am Fluss Zum sechsten Mal wird entlang der Saale das Hansefest gefeiert. Bei Skipperwettbewerb, Hanselauf und vielem mehr lockt das Familienfest mit Einblicken in die alte hallesche Hansetradition. :: 31. Mai bis 1. Juni, Riveufer

E-Center Halle-Mitte 15.30 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 17.00 Uhr Fajita Mittwoch 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Krokoseum 16.00 Uhr Kinder-Schreibworkshop - Geschichtensuche. Wie bringe ich Geschichten dazu, mir ihre Geschichte zu verraten und wie schreibt man solche Geschichten auf Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot 16.30 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Mehrgenerationenhaus Pusteblume 17.00 Uhr Jüdische Sprache und Kultur Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch

Peißnitzinsel 15.00 Uhr Grundsteinlegung Kinderstadt 2014 Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.00 Uhr Trommelkurs Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr Alumni Stammtisch Erziehungswissenschaften St. Briccius-Gemeindehaus 14.30 Uhr Offenes Singen geistlicher und weltlicher Lieder Stiftung Moritzburg 15.30 Uhr Kindermalzirkel Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung mit Susanne Fröhlich: Aufgebügelt Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel 13.30 Uhr Rundgang: Des Kardinals geliebte Stadt Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Würfelwiese 17.00 Uhr Würfelwiesensingen

Donnerstag

15. Kino

Audimax 20.15 Uhr Unikino: Die Unfassbaren - Now You See Me - Wer einen Zaubertrick vorführt erhält ein Geschenk! Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Der kleine Maulwurf 16.30 + 18.30 + 20.30 Uhr Grace of Monaco Puschkino 17.00 Uhr Rosie 19.00 Uhr Watermark 21.00 Uhr Über-Ich und Du Zazie 21.00 Uhr Her (OmU)

Ku ltu r Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Von der Saalenixe die auszog, das Salz zu suchen (ab 5) - gespielt von Susa Ahrens 21.00 Uhr „Märchen zur Nacht”: Von der Saalenixe die auszog, das Salz zu suchen neues theater - Kammer 20.00 Uhr Räuber - nach Friedrich Schiller neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Ratten - von Gerhart Hauptmann Oper Halle 10.00 Uhr Reckless. Steinernes Fleisch - nach dem Roman von Cornelia Funke für die Bühne bearbeitet von Robert Koall Puppentheater 20.30 Uhr Wir werden alle unsre Mütter von Katharina Kummer, mit Ursula Werner Theater Mandroschke 20.00 Uhr Theater Apron: Trink oder stirb

L i ve Marktkirche 12.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei 19.00 Uhr Chorkonzert mit dem Chor Cadenza aus der Partnerstadt Oulu - Eintritt frei Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Irish Folk Session Nante's Pub 21.00 Uhr Tree Peißnitzhaus 17.30 Uhr Kleinkunstbühne: Ralf Hatoum Volkspark 19.00 Uhr Kontraste - Reihe für Neue Musik - „Farben der Moderne” Nacht der zeitgenössischen Musik

Sonst Billard Lounge & Plain Cooking Eröffnung Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Erdgas Sportpark 17.00 Uhr Stadionführung Fortuna Bar y Tapas 19.00 Uhr Iberoamerikanische Kulturtage: Vortrag „Ein Spiel um Leben und Tod - das Ballspiel der Maya” Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus 17.00 Uhr Themenabend UNESCO - Präsentation von Higlights aus den Fachgutachten des UNESCOWelterbeantrags Galerie Zaglmaier 19.30 Uhr Galeriegespräch mit Knut Mueller


kalender k alender

Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Mehrgenerationenhaus Pusteblume 14.00 Uhr Tiffany und Seidenmalerei Peißnitzhaus 18.00 Uhr Zen-Meditation für Alle Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Vereinshaus Klepzig - Queis 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Freitag

16. K i no Luchs-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der kleine Maulwurf 18.00 + 20.00 Uhr Grace of Monaco Puschkino 17.00 Uhr Rosie 19.00 Uhr Watermark 21.00 Uhr Über-Ich und Du Zazie 21.00 Uhr Her (OmU)

Kult ur Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Kästner-Abend - „Wenn es Mode würde zu verblöden” Märchenteppich - Figurentheater 11.00 Uhr Von der Saalenixe die auszog, das Salz zu suchen (ab 5) - gespielt von Susa Ahrens neues theater - Kammer 20.00 Uhr Happy Ending - Ein absurdes Musical von Anat Gov neues theater - Saal 19.30 Uhr Der fröhliche Hypochonder von Erhard Preuk, Reinhard Straube und KlausRudolf Weber

neues theater - Schaufenster 10.00 Uhr Das Katzenhaus - von Samuil Marschak, in einer Fassung von Kalma Streun Oper Halle 19.30 Uhr Young Frankenstein - Frankenstein Junior Musical von Mel Brooks und Thomas Meehan Puppentheater 20.30 Uhr Wir werden alle unsre Mütter von Katharina Kummer, mit Ursula Werner Theatrale 21.00 Uhr Burlesque Zirkus Villa del Vino 19.30 Uhr Hallisch for you - Altlatz Jürgen Seydewitz von Halles Mundartkabarett ?De Schnatzjer? ist zu Gast Ramada Hotel Halle-Leipzig - Peißen 19.00 Uhr Krimi total Dinner - Wer öfter stirbt, ist längst nicht tot

Live Schloss Dieskau - Dieskau 20.00 Uhr Thomas Stelzer Trio Händel-Haus - Kammermusiksaal 16.00 Uhr Lions Musikpreis für Horn - Es musizieren die Finalisten der Landeswettbewerbe (Alter bis 23 Jahre) Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Wolllust Objekt 5 21.00 Uhr Help! - Beatles Cover Peißnitzhaus 19.00 Uhr Ganz Normal Anders Kulturkeller Oelgrube - Merseburg 20.00 Uhr Treffen der Schlagerstars - mit Regina Thoss, Gerd Christian und Hans-Jürgen Beyer

Ta n z Tanzetage 20.00 Uhr Halle tanzt! - Die Party für StandardTänzer

So n s t Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme

16.00 Uhr 3 73 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Oper Halle 17.00 Uhr Hinter den Kulissen der Oper Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel 20.00 Uhr Musikalischer Rundgang für Nachtschwärmer

Sonnabend

17. Kino

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 12.00 + 20.30 Uhr Grace of Monaco 14.00 Uhr Zum Zooerlebnistag „Faszination Bienen”: Der kleine Maulwurf 15.30 Uhr Zum Zooerlebnistag „Faszination Bienen”: More than Honey - mit anschließender Diskussion;Gast: Gabriele Huber-Schabel, Vorsitzende des Imkervereins Halle 18.00 Uhr Premiere: HallRolle3 Puschkino 13.00 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois 15.15 Uhr Gritta von Rattenzuhausbeiuns 17.00 Uhr Rosie 19.00 Uhr Watermark 21.00 Uhr Über-Ich und Du Zazie 21.00 Uhr Her (OmU)

Ku ltu r Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Salon Pitzelberger - Operette in einem Akt von Jacques Offenbach Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Großer Loriotabend

Ev. Stadtmission 16.00 Uhr Theatergruppe Phönix: Das Tierhäuschen Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Wenn de aus Glaucha kemmst Der Altlatz Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Dornröschen (ab 4) gespielt von Susa Ahrens Oper Halle 19.30 Uhr Das Phantom der Oper - Ballett von Ralf Rossa Peißnitzhaus 16.30 Uhr Die 7 Geißlein - nach dem Märchen der Brüder Grimm Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Villa del Vino 19.30 Uhr Romeo und Julia - The Great International Romeo Dying - Der Liebesklassiker von Shakespeare solistisch gespielt Halle Messe 20.00 Uhr Paul Panzer - Alles auf Anfang

L i ve Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Podium Junger Talente - Schüler musizieren, Veranstalter ist das Konservatorium „Georg Friedrich Händel” LichtHaus 20.00 Uhr Zwio Marktkirche 16.00 Uhr Motette des Stadtsingechores zu Halle - Eintritt frei

Ta n z Capitol 21.00 Uhr Atemlos - Die große Schlager & Diskofox-Nacht Gosenschänke 21.00 Uhr P-30 Disco Johannes-Gemeindehaus 20.00 Uhr Tanzabend für Paare - Anmeldung unter : tanzabend@johanneskirche-halle.de Objekt 5 22.00 Uhr Saturday Supreme - mit DJ Reen Supreme Tanzetage 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30

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kalender

Son s t Bildungshaus Riesenklein 11.00 Uhr Trödelmarkt Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Francke Wohnhaus 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Goldene Rose 20.00 Uhr Iberoamerikanische Kulturtage: Abschluss Party - mit Live-Bands und Tischfußballturnier Halle Messe Amiga Retro Treffen Hauptbahnhof - Reisezentrum 8.00 Uhr Wanderung nach Mücheln über Geiseltalsee nach Bad Lauchstädt (13km) - mit den Naturfreunden OV Halle Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmanns-türme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Leopoldina 11.00 + 12.30 Uhr Kunst- und architekturhistorische Führung - Treffpunkt: Stiftung Moritzburg Marktplatz 14.00 Uhr Auftaktveranstaltung von Urban.Aktiv mit Infostand, Live-musik & Performances 15.00 Uhr Veranstaltungen zum internationalen Tag gegen Homophobie, Interphobie & Transphobie Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der Straßenbahn Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus Sporthalle Brandberge 40. Werfer-Tage Tourist-Information 13.30 Uhr Altstadtbummel Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Führung

Sonntag

18. K i no CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr 14.00 Uhr KlexXi-Sause im Foyer mit dem Film „Das Magische Haus” Luchs-Kino am Zoo 11.15 Uhr Der kleine Maulwurf 12.45 Uhr More than Honey 14.45 + 20.00 Uhr Grace of Monaco 16.45 Uhr Klassiker des europäischen Kinos: Es war einmal Puschkino 13.00 Uhr Rosie 15.15 Uhr Gritta von Rattenzuhausbeiuns 17.00 Uhr Watermark 18.45 Uhr Beziehungsweise New York Casse-tête chinois 21.00 Uhr Über-Ich und Du TheLight Cinema Familiensonntag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr Her (OmU)

Kult ur Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Die Hochzeit des Figaro - Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 17.00 Uhr Aber Vati - mit Essen Ente Luchs-Kino am Zoo 18.15 Uhr Lesung: Mit Gott im Kino neues theater - Kammer 20.00 Uhr Tschick - von Wolfgang Herrndorf neues theater - Schaufenster 15.00 Uhr Das Katzenhaus - von Samuil Marschak, in einer Fassung von Kalma Streun Oper Halle 14.30 Uhr Ein Nachmittag mit dem Kleinen Nick Fam ilien- und Benefizkonzert zugunsten des Vereins zur Forderung krebskranker Kinder e.V. Puppentheater 16.00 Uhr Die Werkstatt der Schmetterlinge - nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Gioconda Belli Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm, ein Spiel mit kleinen Marionetten

Liv e Schloss Dieskau - Dieskau 18.00 Uhr Sambosso Duo Kirche Gollma - Gollma 17.00 Uhr Eröffnungskonzert 8. Musiksommer Gollma: Vokalensemble Siloah und Mitglieder des Kammerorchestersommer

Händel-Haus 11.00 Uhr „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind” - 9. Kammermusik mit der Staatskapelle Halle Kirche St. Petrus Wörmlitz 17.00 Uhr 'Irish Spring' - Frühlingsmusik Konzerthalle Ulrichskirche 15.30 Uhr Zauber der Operette - eine Wiener Operettenrevue Peißnitzhaus 16.30 Uhr UniBigBand - nach dem Märchen der Brüder Grimm. Ab 3 Jahre. Steintor-Varieté 20.00 Uhr UNI-BigBand Halle meets BRAZIL Evangelische Kirche - Korbetha 16.00 Uhr Vokalensemble Tongarten: Die beste Zeit im Jahr im Maien - europäische Liedinterpretationen aus 5 Jahrhunderten

Ta n z SchorreHalle 17.00 Uhr Zachow Sonntagsvergnügen

So n s t Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Brunch Halle Messe Amiga Retro Treffen Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus 18.00 Uhr Führung durch das Peißnitzhaus Riveufer 10.00 Uhr Ausflugsfahrt von Halle nach Bernburg und zurück - Start am Anleger Arona Sporthalle Brandberge 40. Werfer-Tage Stadtgottesacker 15.00 Uhr Camposanto - die Geheimnisse des Stadtgottesackers Stiftung Moritzburg 10.00 Uhr Veranstaltungen zum internationalen Museumstag 14.00 Uhr Führung in der Dauerausstellung Tourist-Information 11.00 Uhr Altstadtbummel Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Führung 15.00 Uhr Stadtführung - mit Besuch der Doppelkapelle, der Stadtkirche und des Museums Mücheln - Mücheln 11.00 Uhr 1.Kunst- und Handwerkermarkt „Frühling am Wegesrand” Schloss - Schochwitz 13.00 Uhr Fest der Heiligen Maria

Montag

19. Ki n o

CinemaxX Halle 20.15 Uhr Godzilla Maxximum 3D in der englischen Originalversion Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Der kleine Maulwurf 16.30 Uhr More than Honey 18.30 + 20.30 Uhr Grace of Monaco Puschkino 17.00 Uhr Über-Ich und Du 19.00 Uhr Rosie 21.00 Uhr Watermark Zazie 21.00 Uhr Her (OmU)

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Puppentheater 10.00 Uhr Die Werkstatt der Schmetterlinge - nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Gioconda Belli

Live

Goldene Rose 19.30 Uhr She Owl & Ballad of Geraldine St.-Annen-Kirche - Lochau 19.00 Uhr Maxim Kowalew Don Kosaken

So n s t

AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder AWO Begegnungsstätte „Dornröschen” 14.00 Uhr Hockergymnastik für Senioren Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel den Preis deines Cocktails 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher

Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Johannesschule 15.30 Uhr DRK-Blutspende Mehrgenerationenhaus Pusteblume 9.00 Uhr Morgenmaler Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Peißnitzhaus 18.00 Uhr Yoga im Gehen Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 16.30 Uhr Trommelkurs für Kinder 19.30 Uhr Trommelkurs Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - Das Nationalspiel der Japaner Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Dienstag

20. Kino

CinemaxX Halle 20.15 Uhr Sneak Preview - Überraschungs-Premiere Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Der kleine Maulwurf 16.30 + 18.30 + 20.30 Uhr Grace of Monaco Puschkino 17.00 Uhr Rosie 19.00 Uhr Über-Ich und Du 21.00 Uhr Watermark Zazie 21.00 Uhr Floating Skyscrapers - Edition Salzgeber / Gay-Filmnacht

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Märchenteppich - Figurentheater 10.00 Uhr D  ornröschen (ab 4) - gespielt von S. Ahrens Mojo Bluesbar 21.00 Uhr Kreis & Berg - Lesebühne neues theater - Kammer 20.00 Uhr Tschick - von Wolfgang Herrndorf Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm, ein Spiel mit kleinen Marionetten

Li ve

Marktkirche 16.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei

Sonst

Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Gasthof Zum Mohr 20.00 Uhr Jazz Lyrik Trotha - mit Reinhard Straube, Hagen Möckel, Petra Ehlert, Harald Bartl & Prof. Dr. Wolfgang Marsch Halle Messe AG Kompetenzcheck - Chance 2015 Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Stadtmuseum 19.00 Uhr Buchpremiere & Podiumsgespräch: 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation Stiftung Moritzburg 18.30 Uhr Erwachsenenmalzirkel SV Halle e. V. - Mehrzweckraum 18.15 Uhr Salsa Tanzkurs Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Mittwoch

21. Kino

CinemaxX Halle 20.00 Uhr Ladies Night mit Preview: Urlaubsreif inkl. Gala & einer Fl. Jules Mumm Mini

20.00 Uhr P  review: X-Men - Zukunft ist Vergangenheit Maxximum 3D Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Der kleine Maulwurf 16.30 + 20.00 Uhr Grace of Monaco 18.30 Uhr Klassiker des europäischen Kinos: Es war einmal Puschkino 11.00 Uhr Rosie 17.00 Uhr Watermark 19.00 Uhr Über-Ich und Du 21.00 Uhr Grand Budapest Hotel Zazie 21.00 Uhr Her (OmU)

ScienceStation 2014 Mitmachen, Staunen & Entdecken „Die Digitale Gesellschaft“ Vom 21.5. bis zum 27.5.2014 täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr im Hauptbahnhof Halle.

Ku ltur

Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Dornröschen (ab 4) - gespielt von Susa Ahrens Puppentheater 14.30 Uhr Moby Dick - nach dem Roman von Herman Melville Villa del Vino 19.30 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt - Ein humoristisch-satirisches Standup-Programm von und mit Reinhard Straube

L i ve

Hallmarkt 21.00 Uhr Händels Open: Strangers in the Night Roger Pabst & Big Band d. Staatskapelle Halle Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Aula 19.30 Uhr Staatskapelle extra - Preisträgerkonzert der Freunde der Staatskapelle Halle e.V.

Sonst

Kindertagesstätte - Gröbers 17.00 Uhr DRK-Blutspende Diakoniekrankenhaus - Foyer 10.00 Uhr Aktionstag Saubere Hände Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 17.00 Uhr Fajita Mittwoch 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher GemeinschaftsAtelier Dörge/Behm 17.00 Uhr Kleidertausch Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot 16.30 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” 19.30 Uhr Vortragsreihe: Musik hinterfragt - Händel als Liebling der Aristokraten Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.00 Uhr Trommelkurs St. Briccius-Gemeindehaus 18.00 Uhr Gespräche im Trothaer Lesecafé: Astrid Hutten liest 'Geschichten aus der Kindheit' Stiftung Moritzburg 15.30 Uhr Kindermalzirkel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Würfelwiese 17.00 Uhr Würfelwiesensingen

Donnerstag

22. Kino

Audimax 20.15 Uhr Unikino: Die Eiskönigin vs. König der Löwen - Doodle-Disney-Voting


kalender

CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee & Kuchen - mit dem Film: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty Luchs-Kino am Zoo 15.15 Uhr Kiriku und die wilden Tiere 17.00 + 21.00 Uhr Zeit der Kannibalen 19.00 Uhr Grace of Monaco Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Words & Pictures 19.15 Uhr Fruitvale Station Zazie 21.00 Uhr Love Steaks

Kult ur Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 16.00 Uhr Aber Vati - Rentner niemals Zeit außer donnerstags Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Dornröschen (ab 4) - gespielt von Susa Ahrens 21.00 Uhr „Märchen zur Nacht”: Dornröschen - die 13. Fee erzählt... - gespielt von Susa Ahrens in einer Fassung für Erwachsene neues theater - Kammer 20.00 Uhr Happy Ending - Ein absurdes Musical von Anat Gov neues theater - Saal 19.30 Uhr Warten auf Godot - von Samuel Beckett neues theater - Schaufenster 18.00 Uhr Was Besseres als... - Die Señoras präsentieren saTIERische Motive der Bremer Stadtmusikanten Puppentheater 14.30 Uhr Moby Dick - nach dem Roman von Herman Melville 20.30 Uhr Der seltsamste Fall des Doktor E.T.A. Hoffmann - von Christoph Werner nach Motiven von E.T.A. Hoffmann Theaterhaus Anna-Sophia 10.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm, ein Spiel mit kleinen Marionetten

Liv e Dom 20.00 Uhr Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt” - Benefizkonzert zur Restaurierung der Wäldner-Orgel Hallmarkt 21.00 Uhr Händels Open: Bobby Kimball Kunstforum Halle 19.00 Uhr Musikalischer Frühling - Teilnehmer des Wettbewerbes „Jugend musiziert” Marktkirche 12.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei Oper Halle - Intecta-Kreativquartier, Große Ulrichstraße 20.30 Uhr Belle voci - „LoveLand” - Ein Abend über Träume, Sehnsüchte und geplatzte Hoffnungen, mit Musik. Peißnitzhaus 17.30 Uhr Kleinkunstbühne: SHE OWL

Son s t Bowling Star 10.00 + 12.30 Uhr Senioren Bowling Café Goldmund 20.00 Uhr Lesung mit Katrin Rux & Anna Maria Zinke: Du und ich - ein Zufallspaar - mit kulinarischer Überraschung Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Halloren- und Salinemuseum 17.00 Uhr Vortrag-Salzforum: Bergbauliche Regelungen im 'Sachsenspiegel' Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Vortragsreihe: Seniorenkolleg - „Der Kuckuck und der Esel, die hatten einen Streit”, Vogelstimmen in der Musik Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Marktplatz - Händeldenkmal 14.00 Uhr Stadtteilspaziergang mit MGH Pusteblume: Stehlen von Lyonel Feyninger Peißnitzhaus 18.00 Uhr Zen-Meditation für Alle Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde Stiftung Moritzburg 18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung: abstrAKT Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Freitag

23. Ki no

Luchs-Kino am Zoo 15.45 Uhr Kiriku und die wilden Tiere 17.30 + 21.30 Uhr Zeit der Kannibalen 19.30 Uhr Grace of Monaco Puschkino 17.00 + 21.00 Uhr Words & Pictures 19.15 Uhr Fruitvale Station Zazie 21.00 Uhr Love Steaks

Kult u r

Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Aber Vati Klub Drushba 21.00 Uhr Tiere streicheln Menschen - Die multimediale Literaturshow neues theater - Kammer 20.00 Uhr Szenen einer Ehe - nach Ingmar Bergman neues theater - Saal 19.30 Uhr Warten auf Godot - von Samuel Beckett neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Lolita - von Vladimir Nabokov in einer Fassung von Oliver Reese Oper Halle 19.30 Uhr Peter Pan - Musical von George Stiles Puppentheater 20.30 Uhr Der seltsamste Fall des Doktor E.T.A. Hoffmann - von Christoph Werner nach Motiven von E.T.A. Hoffmann Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914 Villa del Vino 19.30 Uhr Gib' mir die Kugel - Gerald Wolf, Berlin, mit einem kabarettistischem Aufgalopp zur Fußball-WM

Live

Hallmarkt 21.00 Uhr Händels Open: Baby Universal Objekt 5 21.00 Uhr Cocoon Fire supp. Schöne Jugend

Ta n z

Genschman 21.00 Uhr 20 Jahre Genschman - das Geburtstagswochenende Objekt 5 23.30 Uhr After show party - mit Spread Your Love & Flexmaster 3000

So n s t

Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr LichtHaus 20.00 Uhr Lesung mit Gofi Müller: Neue Helden Tour Mehrgenerationenhaus Pusteblume 14.00 Uhr Ab ins Beet - Nachbarschaftstag Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm TheLight Cinema 17.00 Uhr Film ab, bitte! Hinter den Kulissen des Kinos Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel 20.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer

Wenn die Familie wächst …

Sonnabend

24. Ki no CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 15.15 Uhr Kiriku und die wilden Tiere 17.00 + 21.00 Uhr Zeit der Kannibalen 19.00 Uhr Grace of Monaco Puschkino 15.00 Uhr Gritta von Rattenzuhausbeiuns 17.00 + 21.00 Uhr Words & Pictures 19.15 Uhr Fruitvale Station Zazie 19.00 Uhr ProfessionalMediaMasterClass - werkleitz

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kalender

21.00 Uhr L ove Steaks

Kult ur Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns Ev. Stadtmission 18.00 Uhr Theatergruppe Phönix: Die Kommode - Komödie nach Curt Goetz Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Ich will mei Fernsähn beHalleten Der Altlatz und de Wänste neues theater - Kammer 20.00 Uhr Supergute Tage - nach dem Roman von Mark Haddon, Bühnenfassung von Simon Stephens neues theater - Saal 19.30 Uhr Tartuffe - von Molière Oper Halle 19.30 Uhr Anna Karenina - Ballett von Jochen Ulrich; Musik von Sergej Rachmaninow Peißnitzhaus 16.30 Uhr Der gestiefelte Kater ProTon - Institut für Musik- & Ensemblecoaching 21.00 Uhr Krisenherd 0.3 - die ShowShowShow Puppentheater 20.30 Uhr Der seltsamste Fall des Doktor E.T.A. Hoffmann - von Christoph Werner nach Motiven von E.T.A. Hoffmann Steintor-Varieté 20.00 Uhr Club der toten Dichter - Friedrich Schiller neu vertont Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914 Theater Mandroschke 20.00 Uhr 240warm: Folge 31 - Das Ende!

Liv e Eulenbergscher Hof - Elben 20.00 Uhr Keeva Franckesche Stiftungen - Freylinghausen-Saal 15.00 Uhr Jubiläumskonzert - 10 Jahre Freie Evangelische Musikschule Johann Anastasius Freylinghausen Tanzetage 20.00 Uhr Latvian Voices Werk II - Leipzig 20.00 Uhr Klassik Battle: Ming vs. Marcus Horndt

Ta nz Genschman 21.00 Uhr 20 Jahre Genschman - das Geburtstagswochenende Objekt 5 14.30 Uhr Disko Deluxe - Tanzen trotz Behinderung 22.00 Uhr 80er Jahre/New Wave Party special 80er meets 90er Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30 Fetenhits

Son s t Bergzoo 10.00 Uhr 113. Zoogeburtstag Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Francke Wohnhaus 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmanns-türme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Marktplatz - Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Straßenbahn Mojo Bluesbar 20.30 Uhr Champions-League-Finale Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus Rossplatz 14.00 Uhr Zirkus-Sommerfest - mit Live-Auftritten & Flohmarkt Tourist-Information 13.30 Uhr Altstadtbummel Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Führung Galerie „Picknick am Wegesrand” ehemalige Dorfkirche Mücheln - Löbejün 15.30 Uhr Vernissage: Refugium - Aquatintaradierung & Malerei von Anja Nürnberger und Holzskulpturen von Charlotte Szukala

Sonntag

25. K i no CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 12.00 Uhr 20 Feet from Stardom 13.45 + 19.30 Uhr Grace of Monaco

Heute Wählen!

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08:00–18:00 Uhr

Stadtrat Europaparlament V.i.S.d.P.: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtverband Halle (Saale), Julia Burghardt, Kleiner Berlin 2, 06108 Halle

15.45 Uhr K  iriku und die wilden Tiere 17.30 + 21.30 Uhr Zeit der Kannibalen Puschkino 12.15 + 19.00 Uhr Words & Pictures 14.30 Uhr Gritta von Rattenzuhausbeiuns 16.15 Uhr Der Imker - mit Diskussion 21.15 Uhr Fruitvale Station TheLight Cinema Familiensonntag mit Vorstellungen ab 12 Uhr Zazie 21.00 Uhr Love Steaks

Kult u r Händel-Haus 11.00 Uhr Einführungsmatinée zu „Arminio” Oper von Georg Friedrich Händel; Eintritt frei neues theater - Casino (3. Etage) 11.00 Uhr Matinée vor der Premiere: „Im Weißen Rössl” neues theater - Kammer 20.00 Uhr Tschick - von Wolfgang Herrndorf neues theater - Schaufenster 11.00 Uhr Sultan und Kotzbrocken - nach dem Kinderbuch von Claudia Schreiber Oper Halle 15.00 Uhr Pique Dame - Oper von Pjotr I. Tschaikowski Puppentheater 16.00 Uhr Schöne Reise - Theater für die Allerkleinsten - von Ania Michaelis Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914 Theaterhaus Anna-Sophia 16.00 Uhr Rumpelstilzchen - nach dem Märchen der Brüder Grimm, ein Spiel mit kleinen Marionetten Turm 20.00 Uhr Schlagworte Poetry Slam

Live Hallmarkt 11.00 Uhr Händels Open: Akademisches Orchester Halle 21.00 Uhr Händels Open: Heino Kirche im Diakoniewerk 18.30 Uhr Musikalische Vesper: Flöte, Violine & Cembalo Kongress- und Kulturzentrum 16.00 Uhr 5. Klassisches Erbe „1883” - Staatskapelle Halle

Ta n z Peißnitzhaus 18.00 Uhr Bal Folk - Tänze zum Mitmachen

So n s t Diakoniekrankenhaus - Foyer 11.30 Uhr Medizinischer Sonntag: Ich hab's doch nicht im Kopf, sondern Schmerzen! - Was körperliche Beschwerden mit unserer Psyche zu tun haben Enchilada 10.00 Uhr Sonntagsbrunch - mexikanische & mediterrane Köstlichkeiten 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Krokoseum 15.00 Uhr Familiensonntag - Mon plaisir - Eine Miniaturstadt für Puppen Gartenreich Zeising 13.00 Uhr Flohmarkt Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Brunch Händel-Haus 15.00 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” 16.00 Uhr Sonderführung: Das mechanische Herz Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmanns-türme Kunstforum Halle 15.00 Uhr Kuratorenfürhung durch: Transportmeteorit. retrospektiv Peißnitzhaus 15.00 Uhr Kinderfest der Energiegemeinschaft 18.00 Uhr Führung durch das Peißnitzhaus Riveufer 13.30 Uhr Dixieland-Dampfer von Halle nach Wettin und zurück - Start am Anleger Arona Stiftung Moritzburg 14.00 Uhr Führung in der Dauerausstellung Tangostudio Halle 15.00 Uhr Einführung Tango Argentino 16.00 Uhr Tangocafé Tourist-Information 11.00 Uhr Altstadtbummel

Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 11.00 + 15.00 Uhr Führung Keramikscheune Spickendorf - Landsberg 14.00 Uhr Sommerfest der guten Laune Festplatz - Petersberg Bauern-, Handwerker- und Spezialitätenmarkt Umweltzentrum Franzigmark - Petersberg 12.00 Uhr Tag der offenen Tür

Montag

26. Kino

CinemaxX Halle 20.15 Uhr X-Men- Days Of Future Past - in der englischen Originalversion Luchs-Kino am Zoo 15.15 Uhr Kiriku und die wilden Tiere 17.00 + 21.00 Uhr Zeit der Kannibalen 19.00 Uhr Grace of Monaco Puschkino 16.45 Uhr Words & Pictures 19.00 Uhr Words & Pictures (OmU) 21.15 Uhr Fruitvale Station (OmU) Zazie 21.00 Uhr Love Steaks

Ku ltu r

Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Von Lehrern und anderen Irrtürmern Die Nörgelsäcke aus Gößnitz Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul

Li ve

Hallmarkt 21.00 Uhr Händels Open: Smooth Criminal Michael Jackson Tribute Show

Sonst

AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungsund Englischkurs für Kinder AWO Begegnungsstätte „Dornröschen” 14.00 Uhr Hockergymnastik für Senioren Delitzscher Straße 73 Festival: Farbtöne 2014 - Urban Visions - mit zahlreichen Aktionen Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel den Preis deines Cocktails 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher gleichwohl - Praxis für Klassische Homöopathie 20.00 Uhr Klassische Homöopathie - eine Alternative zur Schulmedizin Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Peißnitzhaus 18.00 Uhr Yoga im Gehen Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 16.30 Uhr Trommelkurs für Kinder 19.30 Uhr Trommelkurs Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - Das Nationalspiel der Japaner Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Freiwillige Feuerwehr - Holleben 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Dienstag

27. Kino

Luchs-Kino am Zoo 15.15 Uhr Kiriku und die wilden Tiere 17.00 + 21.00 Uhr Zeit der Kannibalen 19.00 Uhr Grace of Monaco Puschkino 16.45 + 19.00 Uhr Words & Pictures 21.15 Uhr Fruitvale Station TheLight Cinema 20.00 Uhr SneakFreak: die Sneak-Preview - FilmÜberraschung mit Saalverlosung

Zazie 21.00 Uhr Violette - Edition Salzgeber / L-Filmnacht

Ku ltur

neues theater - Schaufenster 10.00 Uhr Sultan und Kotzbrocken - nach dem Kinderbuch von Claudia Schreiber Puppentheater 10.00 Uhr Der kleine Prinz - von Antoine de SaintExupéry Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914

L i ve

Marktkirche 16.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel - mit Irénée Peyrot; Eintritt frei

Sonst

Delitzscher Straße 73 Festival: Farbtöne 2014 - Urban Visions - mit zahlreichen Aktionen Dessauer Hof 18.30 Uhr Spielabend des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Hauptbahnhof 9.00 Uhr Mitmachausstellung „Science Station” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Marktplatz - Händeldenkmal 14.00 Uhr Händelführung mit MGH Pusteblume - Anmeldung: 68694813 Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr Frankreich-Stammtisch Stiftung Moritzburg 14.00 Uhr Kuratorenführung: abstrAKT SV Halle e. V. - Mehrzweckraum 18.15 Uhr Salsa Tanzkurs Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Mittwoch

28. Kino

CinemaxX Halle 20.00 Uhr Männerabend mit Preview: Edge of Tomorrow Luchs-Kino am Zoo 15.15 Uhr Kiriku und die wilden Tiere 17.00 Uhr Grace of Monaco 19.00 Uhr Zeit der Kannibalen 21.00 Uhr Der Tropfen - mit Regieteam Puschkino 11.00 + 17.00 Uhr Words & Pictures 19.15 Uhr Grand Budapest Hotel 21.15 Uhr Fruitvale Station TheLight Cinema 20.00 Uhr Vormännertagsabend-Preview: A Million Ways To Die In The West - ab 18:30 Uhr Bierausschank und coole Beats im Foyer; mit Saalverlosung Zazie 21.00 Uhr Love Steaks

Ku ltu r

Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Dornröschen (ab 4) - gespielt von Susa Ahrens neues theater - Schaufenster 17.00 Uhr Was Besseres als... - Die Señoras präsentieren saTIERische Motive der Bremer Stadtmusikanten Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte Musikalische Unterhaltung für Kinder von Eberhard Streul Puppentheater 10.00 Uhr Der kleine Prinz - von Antoine de SaintExupéry Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914

L i ve

Haus Auensee - Leipzig 20.00 Uhr Yes - Triple Header 2014 European Tour

Sonst

Billard Lounge & Plain Cooking Gala-Abend anlässlich der Eröffnung Delitzscher Straße 73 Festival: Farbtöne 2014 - Urban Visions - mit zahlreichen Aktionen Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 17.00 Uhr Fajita Mittwoch 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher


kalender

Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot 16.30 Uhr Sonderführung - „Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten” Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch Englisch Parade - Hinterhof 21.30 Uhr Modenschau von 5 Burgabsolventinnen Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.00 Uhr Trommelkurs Stiftung Moritzburg 15.30 Uhr Kindermalzirkel Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Würfelwiese 17.00 Uhr Würfelwiesensingen

Donnerstag

29. K i no

Luchs-Kino am Zoo 15.00 Uhr Das magische Haus 16.45 Uhr Der Tropfen 19.00 + 21.00 Uhr Die zwei Gesichter des Januars Puschkino 15.15 Uhr Der Fuchs und das Mädchen 17.15 Uhr Turn me on 19.00 Uhr Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow - Zum Tod von Fritz Marquardt 21.00 Uhr Words & Pictures Zazie 21.00 Uhr Die Schöne und das Biest - La Belle et la Bete (OmU)

Kult ur

Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Der Freischütz - Oper von Carl Maria von Weber Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 16.00 Uhr Das Beste aus der EHE - Rentner niemals Zeit außer donnerstags neues theater - Kammer 20.00 Uhr Pique Dame - Szenische Lesung mit Hilmar Eichhorn und Alexander Suckel am Klavier Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914

Liv e

Marktkirche 12.00 Uhr Orgelmusik an der Reichel-Orgel mit Irénée Peyrot; Eintritt frei Objekt 5 21.00 Uhr Bobo In White Wooden Houses Peißnitzhaus 17.30 Uhr Kleinkunstbühne: Kleine Konditorei Villa del Vino 11.00 Uhr Party im Packhof - Für Damen, Singles, Paare ? und auch Männer: rockig-kultige Fete mit ?King Kreole

Son s t

Delitzscher Straße 73 Festival: Farbtöne 2014 - Urban Visions - mit zahlreichen Aktionen Dessauer Hof 14.00 Uhr Spielnachmittag des 1. Bridgeclubs Halle Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Gesundbrunnen-Gemeinde 8.00 Uhr Radtour zum Petersberg Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Mojo Bluesbar 15.00 Uhr Herrentag im Mojo - Bierspecial & Smokergrill Peißnitzhaus 18.00 Uhr Zen-Meditation für Alle Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.30 Uhr Doppelkopf-Spielerunde

Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Freitag

30. Ki no Luchs-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das magische Haus 18.00 + 20.00 Uhr Die zwei Gesichter des Januars 22.00 Uhr Der Tropfen Puschkino 15.00 Uhr Der Fuchs und das Mädchen 17.00 + 21.00 Uhr Words & Pictures 19.15 Uhr Turn me on Zazie 21.00 Uhr Die Schöne und das Biest - La Belle et la Bete (OmU)

Kult u r Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Oben Ohne Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Dornröschen (ab 4) - gespielt von Susa Ahrens neues theater 19.30 Uhr Premiere: Im Weißen Rössl - Singspiel in 3 Akten von Ralph Benatzky / Erik Charell Oper Halle 19.30 Uhr Das Phantom der Oper - Ballett von Ralf Rossa Puppentheater 20.30 Uhr 1000 und eine Puppe - von Christoph Werner, es spielt das Ensemble des Puppentheaters Halle Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914 Theater Mandroschke 20.00 Uhr Theatrum Pax Domini: Von allen Geistern ...

Live Brohmers 20.00 Uhr Bill Pritchard LichtHaus 20.00 Uhr Nicolas Shihombing Keramikscheune Spickendorf - Landsberg 19.00 Uhr Nobody knows - mit Grillbuffet

Ta n z Objekt 5 22.00 Uhr Primetime Classics - mit DJ Primetime

So n s t Delitzscher Straße 73 Festival: Farbtöne 2014 - Urban Visions - mit zahlreichen Aktionen Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Pfingstferienprogramm - „Vom Erbe der Welt”; Anmeldung erforderlich Hausmannstürme der Marktkirche 14.00 + 15.00 + 16.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmannstürme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Zeitreise auf den Roten Turm Tourist-Information 11.00 + 13.30 Uhr Altstadtbummel

Sonnabend

31. Ki no

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Luchs-Kino am Zoo 13.15 Uhr Das magische Haus 15.00 + 18.45 + 20.45 Uhr Die zwei Gesichter des Januars 17.00 Uhr HallRolle3 Puschkino 15.00 Uhr Der Fuchs und das Mädchen 17.00 Uhr Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow - Zum Tod von Fritz Marquardt 19.00 Uhr Turn me on 20.45 Uhr Words & Pictures Zazie 21.00 Uhr Die Schöne und das Biest - La Belle et la Bete (OmU)

Ku ltu r Goethe-Theater - Bad Lauchstädt 14.30 Uhr Salon Pitzelberger - Operette in einem Akt von Jacques Offenbach Die Kiebitzensteiner - Palais S, Ankerstr. 3c 20.00 Uhr Kästner-Abend - Abend Wenn es Mode würde zu verblöden Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Brettgeflüster - Der Altlatz und seine Gäste Märchenteppich - Figurentheater 11.00 Uhr Dornröschen (ab 4) - gespielt von Susa Ahrens Mojo Bluesbar 20.30 Uhr Domino - wie das Spielen so lebt - Der Revuelette Zweiter Teil neues theater - Saal 19.30 Uhr Im Weißen Rössl - Singspiel in 3 Akten von Ralph Benatzky / Erik Charell neues theater - Schaufenster 20.15 Uhr Salzwasser - von Conor McPherson Oper Halle 19.30 Uhr Die Zähmung der Widerspenstigen Ballett von Ralf Rossa nach der Komödie „The Taming of the Shrew” von William Shakespeare Peißnitzhaus 16.30 Uhr Das Taschentuch der Prinzessin Puppentheater 20.30 Uhr 1000 und eine Puppe - von Christoph Werner, es spielt das Ensemble des Puppentheaters Halle Studio Halle 20.00 Uhr Intermediales Theaterprojekt: Trakl 1914 Theater Mandroschke 20.00 Uhr Jonas Schütte: Romeo und Julia Villa del Vino 19.30 Uhr Sauerwein macht lustig - Kabarettist Andy Sauerwein - Virtuos, sagenhaft charmant mit frechem, hintersinnigem Humor

Ta n z Capitol 22.00 Uhr Ü30 Party - mit Buffet Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale - mit DJ Big Beat Enterprises Tanzetage 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30

Sonst Delitzscher Straße 73 12.00 Uhr Festival: Farbtöne 2014 - Urban Visions: Abschlussfest Enchilada 17.00 Uhr Happy Hour - bis 20 Uhr Spezial-Preise für Cocktails, Jumbos & Pitcher 22.30 Uhr Enchilada Hour - Spezial-Preise auf Margaritas, Jumbos & Pitcher Franckesche Stiftungen - Krokoseum 9.00 Uhr Pfingstferienprogramm - „Vom Erbe der Welt”; Anmeldung erforderlich Hauptbahnhof - Reisezentrum 8.50 Uhr Wanderung zum Muldestausee (12km) mit den Naturfreunden OV Halle Hausmannstürme der Marktkirche 10.00 Uhr Hoch hinaus auf die Hausmanns-türme 16.00 Uhr 373 Stufen für scheene Beene - Über den Dächern der Stadt - Besichtigung Hausmannstürme und des Roten Turms; bis 18 Uhr LichtHaus 20.00 Uhr Lesebühne mit der Satzinsel Marktplatz - Stadthaus 11.00 + 13.30 Uhr Rundfahrt mit der Straßenbahn Peißnitzhaus 13.00 Uhr Romantisches Wochenende am Peißnitzhaus Riveufer 13.30 + 15.00 Uhr Saalefahrten an Bord der MS-Händel II - Start am Anleger Arona 19.00 Uhr Hansetanz an Bord der MS-Händel 2 Riveufer/Giebichensteinbrücke 10.00 Uhr Hansefest: 2. Hallischer Hanselauf Saaleufer Hansefest Tourist-Information 13.30 Uhr Altstadtbummel Doppelkapelle St. Crucis - Landsberg 15.00 Uhr Führung Keramikscheune Spickendorf - Landsberg Familienfest - mit der größten Erdbeertorte SachsenAnhalts

Ihre Veranstaltung im Zachow: per E-Mail an: termine@zachow-magazin.de Annahmeschluss für die Juni-Ausgabe: 15. Mai 2014

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Von Bier zu Bier Böhmerwald, Pilsen, Budweis – Erholung pur und garantiert weit weg vom Massentourismus Eigentlich ist die Europastraße mit der statistischen Zahl 49 dazu da, schnell zu den lohnenswerten touristischen Zielen in allen Himmelsrichtungen rundherum zu kommen. Nach Süden über Linz in die österreichischen Alpen, nach Westen in den Böhmerwald rund um den Großen Arber, nach Norden in das Bäderdreieck Karlsbad, Franzensbad, Marienbad, nach Osten in die tschechische Hauptstadt Prag. Wenn wirklich in diesem flachen Land mit den aufgehübschten Häusern mit einheitlichem Farbanstrich aus einer Mischung zwischen Rosa und Rostbraun mal Pause gemacht wird, dann fast ausschließlich, um preiswert was zu essen. In einem Restaurace oder Hostinec, wie das auf Tschechisch

heißt. Die Auswahl dort ist einfach. Knödel mit Gulasch, einen Karlsbader Becherbitter davor und/oder danach und natürlich ein Bier – streng aufgeteilt in Budweiser im Süden oder Pilsner Urquell im Norden. Klingt ein bisschen wie McDonald's – das Ganze ist erwartbar und doch weit mehr als Fast Food. Es soll Leute geben, die fahren extra wegen dieser Spezialitätenmischung mal schnell übers Wochenende in diese Gegend. Und die wurden dem Vernehmen nach noch nie enttäuscht. Das Gebiet links und rechts der Europastraße 49 taugt freilich zu weit mehr als einer schnellen Fahrt von Bier zu Bier. In eine Gegend, die immer noch und völlig zu Unrecht ein touristischer Geheimtipp ist. Das geht gleich im Süden los mit dem LipnoStausee, dem größten See Tschechiens, direkt an der Grenze zu Österreich. Erholung pur, garantiert weit weg vom Massentourismus. Ein Stück südwestlich von der Bierhauptstadt Budweis, die auf tschechisch Ceske Budejovice heißt, dann das bezaubernde Cesky Krumlov. Unesco-Welterbestätte seit 1992 mit schachbrettartig angelegten Gässchen, so eng, wie es enger nicht geht. Vom Schloss aus dann der atemberaubende Blick auf die Moldau, die hier gleich zwei Bögen um den historischen Stadtkern macht. Das gab der Stadt vermutlich seinen Namen: Krumme Au. So die eine Lesart, die andere Version verweist auf ein tradi-

tionelles Bierfest, nachdem so mancher zuvor durchaus aufrecht gehender Gast eben doch reichlich krumm lief. Budweis ist halt in der Nähe – und schon seit 1795 Vorlage für eine der berühmtesten europäischen Briefmarken. Nicht zu verwechseln übrigens mit der amerikanischen Version aus der Anheuser-BuschBrauerei, gegründet von Einwanderern aus Böhmen. Weil das tschechische Budweis die älteren Namensrechte hat, darf die amerikanische Version nicht in Europa verkauft werden, so entschied es 2010 vorerst endgültig der Europäische Gerichtshof, im Gegenzug verzichtet dafür das Original auf den nordamerikanischen Markt. Eine komplizierte Geschichte, Bier ist eben nicht gleich Bier. Schon ein ganzes Stück weiter im Norden und folgerichtig damit im Pilsner-Einzugsgebiet liegt das Goldgräberstädtchen Pisek. Pisek, das heißt übersetzt Sand. Und dieser Sand ist etwas ganz Besonderes – goldhaltig nämlich. Rund um den Fluss Woltava wurde danach geschürft, gebuddelt und gekratzt. An der alten Steinbrücke, die an den Koloss in Regensburg erinnert, lebt die Geschichte fort. Überlebensgroße Sandfiguren, goldfarben natürlich, zieren die Uferpromenade. Genau wie Regensburg lebt Pisek freilich in ständiger Angst vor der Hochwasser. Die im Normalfall so harmlos dahinplätschernde Woltava wurde letztmals 2002 zum reißenden Strom und riss alles mit


hin und weg

sich fort, was nicht niet- und nagelfest war. Nichts außer den Markierungspfählen mit dem Hochwasserstand erinnert heute mehr daran. Historisch detailgetreu ist der Wiederaufbau gelungen, mit unendlichen Mühen und viel Geld. Pisek lädt wieder zum Träumen ein, unter knorrigen uralten Bäumen, am besten mit einem Bierkrug in der Hand. Tschechien, das Biertrinkerland Der Lipno-Stausee, Cesky Krumlov, Pisek und Pilsen (Foto links) das sind nur drei (immer noch) Geheimtipps einer touristisch völlig unterbelichteten Region, die nur wenige Autostunden entfernt und damit fast vor der Haustür liegt. Eine Entdeckungstour von Bier zu Bier. Was aber ist nun wirklich dran, am so berühmten tschechischen Bier? Einer, der es wissen muss, klärt auf. Cem Schwarz, der Prokurist und Bierexperte der Landsberger Brauerei im Saalekreis. Der stammt aus dem bayerischen Weihenstephan und versichert, dass er in keinerlei Gewissenskonflikte gerät, wenn er über die Geheimnisse der böhmischen Braukunst ins Plaudern kommt. „Die Vorzüge des tschechischen Bieres, vor allem der Pilsener Brauart, liegen in dem sehr weichen Wasser der Region und dem einzigartigen Hopfen, dem sogenannten Saazer Hopfen.

Eine Entdeckungstour nach Pisek ist lohnenswert. 

Das böhmische Bier ist damit im Vergleich zu den bayerischen und sächsischen Sorten wesentlich heller und nach wie vor einzigartig.“ Was Schwarz weiß, das wissen natürlich auch die Bierkenner auf der ganzen Welt. Tschechien, das ist und bleibt wohl auf immer und ewig das Biertrinkerland Nummer eins auf der Welt. Auch rund um die Europastraße 49. Ein

(Foto: Gottfried Schalow)

Six-Pack oder besser noch ein ganzer Kasten – versteht sich, dass ein solches Mitbringsel fast Pflicht ist. Es geht aber auch einfacher und direkt vor der Haustür. Die Biergartensaison hat begonnen, und tschechisches Bier hat da seinen festen Platz – in Halle ebenso wie an tausend anderen Plätzen in der Welt. 1 

G OT T F R I E D S C H A LOW

ROBERT KIESCHE IST JUGENDWART DER JUGENDFEUERWEHR IN HALLENIETLEBEN. HIER KÜMMERT ER SICH MIT GROßEM ENGAGEMENT UM DEN NACHWUCHS. DAFÜR ERHIELT ER IM MÄRZ 2013 DEN GOLDENEN GUSTAV.

Eine Kooperation der FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG und des halleschen Regionalsender TV Halle

Die nächste Sendung sehen Sie am 29. Mai, 18:30 Uhr, bei TV Halle!

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LEBEN

Erfahrungen teilen Wirtschaftssenioren geben ihr Wissen an die jüngere Generation weiter Den Ruhestand entspannt genießen, das wäre nichts für die ehemaligen Betriebswirte, Bauingenieure, Naturwissenschaftler und Rechtsgelehrten vom Verein „Alt hilft Jung“. Die Wirtschaftssenioren beraten in ganz Sachsen-Anhalt junge Unternehmer bei der Existenzgründung oder Betriebsinhaber in einer Krise. Einmal in der Woche trifft sich Hans-Jürgen Storm (Foto oben, links) mit einer indischen Geschäftsinhaberin aus Halle. Der ehemalige Dozent für Betriebswirtschaft hilft der jungen Frau dabei, sich besser durch den amtsdeutschen Formulardschungel zu finden. „In meiner aktiven Zeit an der Martin-Luther-Universität habe ich junge Menschen ausgebildet, sie auf dem Weg von der Theorie zur Praxis begleitet“, erzählt der stellvertretende Vereinsvorsitzende von „Alt hilft Jung“. „Mein Wissen mit anderen Menschen zu teilen, das macht mir immer noch Spaß“, so der 78-Jährige über sich. Die Beratung von Migranten, die oft kleine Geschäfte führen, hat sich zu einem weiteren Standbein der ehrenamtlich arbeitenden Frauen und Männer entwickelt. In den Anfangsjahren nach der Gründung des Vereins 1993 stand vor allem die Unterstützung von Existenzgründern im Vordergrund. Wolf-Dieter Wenzel (Foto

oben, rechts), der seit dem Jahr 2000 ein „Wirtschaftssenior“ ist und heute dem Verein vorsitzt, erinnert sich: „Die Nachwendezeit war die Zeit der Existenzgründungen. Durch die Schließung der Großbetriebe verloren zahlreiche Fachleute ihre Arbeit. Viele von ihnen riskierten den Sprung in die Selbstständigkeit.“ Die Idee, dass ältere Unternehmensexperten jungen Geschäftsleuten in Krisensituationen mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen zur Seite stehen, entstammt der bundesweiten Initiative „Alt hilft Jung“. In ganz Sachsen-Anhalt sind 22 Berater unterwegs. Sie sind Spezialisten in der Buchhaltung und in Rechtsangelegenheiten, Bauexperten oder Banker und sie haben in ihrem langjährigen Berufsleben selbst einen Betrieb geführt oder waren in leitenden Positionen beschäftigt. Es müssen nicht immer die großen existenzgefährdenden Krisen sein, die die Wirtschaftssenioren aktiv werden lassen. Der kostenlose Rat – es fallen nur Unkostenbeiträge für Material, Fahrt etc. an – der erfahrenen Praktiker wird auch bei einer anstehenden Unternehmensnachfolge, Firmenerweiterungen oder mangelnden Umsätzen gesucht. Wenzel: „Wir fahren in die Betriebe unserer Klienten. Dort können wir uns ein Bild von der Situation machen und persönlich alles besprechen. Früher standen wir immer unter Termindruck. Heute

In ganz Sachsen-Anhalt helfen die Wirtschaftssenioren Firmen und Existenzgründern. (Fotos: Wolfgang Scholtyseck)

können wir uns Zeit nehmen für die Beratung.“ Wöchentlich treffen sich die Vereinsmitglieder und tauschen sich aus. So kann jeder einzelne Berater aus dem fundierten Erfahrungsschatz der Anderen schöpfen. „Im Team finden wir immer eine Lösung“, da ist sich der promovierte Chemiker sicher. Doch nicht immer kann ein Betrieb gerettet werden. Manchmal müssen die Frauen und Männer des Vereins dem Inhaber raten, das Unternehmen aufzugeben. Doch Worte wie die der jungen Inderin: „Wenn es sie nicht gegeben hätte, dann wäre ich schon längst Pleite“, beflügeln HansJürgen Storm. In solchen Momenten denkt der Hallenser noch lange nicht ans Aufhören. 1 

Kerstin Eschke

:: Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung“ in Sachsen-Anhalt, Tel.: 6 81 93 02 33 www.ahj-sachsenanhalt.de


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Ihr Magazin

halle

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5. bis 15. Juni 2014 in Halle (Saale) Tickets: www.haendelhaus.de +49 (0) 345 565 27 06 (Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr, Samstag 8 bis 14 Uhr) an allen CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen UNSER

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50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt Ein Buch dokumentiert das Auf und Ab der „Stadt der Chemiearbeiter“ Entstehen sollte „eine Stadt, in der zu leben für jeden Glücklichsein heißt“. Mit dieser Vorsehung legte am 15. Juli 1964 Horst Sindermann, damals 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Halle, den Grundstein für den Stadtteil Halle-West, der am 12. Mai 1967 das Stadtrecht und den Namen Halle-Neustadt erhielt. Ein halbes Jahrhundert ist seit dem Baubeginn zwischen Saale, Passendorf und Nietleben vergangen. 25 Jahre wuchs die „Stadt der Chemiearbeiter“, die als modernste, jüngste und grünste Stadt der DDR gepriesen wurde. Die Abkehr etwa der Hälfte ihrer einst 90 000 Einwohner, Rückbau und aufwändige Sanierungen gehören zur zweiten Existenzhälfte Halle-Neustadts. Zum Jubiläum der Grundsteinlegung ist im Mitteldeutschen Verlag eine umfassende Monografie erschienen. „50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt – Idee und Experiment. Lebensort und Provokation“ ist der Titel des Buches. Herausgeber und Hauptautor ist Prof.

Das Kino Prisma bei der Eröffnung im Jahr 1982.

Dr. Peer Pasternack, Direktor des Instituts für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg. Die Idee dazu entstand vor fünf Jahren. „Erstes Ergebnis“, so der in Halle-Neustadt aufgewachsene Wissenschaftler, „war 2012 ein Forschungsbericht: ‚Zwischen Halle-Novgorod und Halle-New Town. Der Ideenhaushalt Halle-Neustadts.‘ Danach wusste ich, wen man ansprechen könnte für die Mitwirkung am Buch.“ An den rund 600 Seiten waren 46 Autoren beteiligt. Darunter sind jetzige und einstige Halle-Neustädter, Bauleute, Architekten, Publizisten, Wissenschaftler und Schreibende, „die zu einem Thema beitragen konnten“, so Pasternack, „das in einem solchen Buch nicht fehlen sollte“. Entstanden sind 125 Textbeiträge mit differenzierten Sichten. In fünf Kapiteln werden Architekturgeschichte und Städtebau, Politik und Alltag, Bildung, Kultur und Strukturwandel behandelt. Dazu gehören Erinnerungen, Analysen, Betrachtungen der Gegenwart und Ausblicke in die Zukunft,

(Foto: MZ-Archiv)

die mit etwa 300 historischen und aktuellen Fotos, Bauplänen, Zeichnungen und Kunstwerken illustriert sind. Zudem bietet das Buch eine beeindruckende Dokumentation – „Halle-Neustadt in Zahlen“ – eine akribische Zeittafel, die Bibliografie und die Kurzbiografien aller Autoren. Leser wird das Buch sicher unter allen finden, die in Halle-Neustadt gelebt haben oder leben. Zudem richtet es sich, wie Peer Pasternack betont, „an politische Entscheider, Inter­essenten für DDR-Geschichte und Leute, die sich für extravagante Städte interessieren.“ 1 ERNST KRZIWANIE :: „50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt – Idee und Experiment. Lebensort und Provokation“, Peer Pasternack (Hrsg.), Mitteldeutscher Verlag Halle 2014, 19,95 € :: Buchpremiere 20. Mai, 19 Uhr, Stadtmuseum Halle verlosen zwei Exemplare des Buches 55 W„50ir Jahre Streitfall Halle-Neustadt“. Stichwort: Streitfall. Teilnahmebedingungen S. 46.

Neubau, Altbau und Rückbau stehen für Halle-Neustadt im Jahr 2014.

(Foto: Ernst Krziwanie)


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Konzerthalle Ulrichskirche u.a. 35. Internationales Kinderchorfestival 8. bis 11. Mai

ScienceStation 2014 Mitmachen, Staunen & Entdecken „Die Digitale Gesellschaft“ Vom 21.5. bis zum 27.5.2014 im Hauptbahnhof Halle.

Die Mitmach-Ausstellung ScienceStation ist täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Unter dem Motto „Digital ist…“ können die Besucher erfahren, wo überall digitale Technologien drin stecken und was sie können. Der Eintritt ist frei.

Kinder, Kinder, lasst uns singen! Das 35. Kinderchorfestival stimmt in den Mai ein Zahlreiche kleine Singvögelchen kommen aus aller Herren Länder in die Saalestadt geflogen, um am zweiten Maiwochenende unter dem Motto „Fröhlich sein und singen“ gegeneinander anzuträllern. Eröffnet wird das 35. Internationale Kinderchorfestival am 8. Mai um 19.30 Uhr im Opernhaus durch die Vorjahressieger, die Gumpoldskirchner Spatzen aus Österreich. Den weiteren Darbietungen kann am 9. und 10. Mai jeweils um 19 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche gelauscht werden. Hier findet am Sonntag um 11 Uhr auch das Preisträgerkonzert statt, bei dem die Wettbewerbsentscheidung bekannt gegeben wird. Neben der offiziellen Konkurrenz singen die Chorkinder auch in sozialen Einrichtungen in Halle und Umgebung, nehmen an Workshops teil und ziehen am Samstagvormittag in einer Musikkarawane auf den Marktplatz, um dort ein Open Air Konzert zu geben. Kinder unter 14 Jahren dürfen alle Konzerte bei freiem Eintritt besuchen. 1 K a lo

Mehr Infos unter: www.sciencestation.de www.einkaufsbahnhof.de

Der AOK-Laufcoach

Hallmarkt Händels Open 21. bis 26. Mai

Die Wandlung des Heino Volksmusikbarde rockt Händels Open Bei seinem letzten Auftritt in Halle vor gut zwei Jahren präsentierte sich Heino (Foto) seinen Fans noch so, wie man ihn seit jeher kannte – als Sänger von traditioneller Volks- und Kirchenmusik. Wenn er im Rahmen der Händels Open am 25. Mai der Saalestadt wieder einen Besuch abstattet, dann zeigt er dem Publikum seine neue, rockige Seite. Mit dem Album „Mit freundlichen Grüßen“ sorgte die Ikone der Volksmusik im vergangenen Jahr für einen Paukenschlag. Seine Interpretation von zwölf Cover-Versionen bekannter Pop- und Rocklieder sorgte für ein erhebliches Rauschen in der Musikbranche und brachte dem Sänger sein erstes NummerEins-Album ein. Eine Erfolgsgeschichte, die, so muss man neidlos feststellen, Heino wohl niemand mehr zugetraut hatte. Aber auch sonst gestaltet sich die 19. Ausgabe der Händels Open abwechslungsreich. Lokalmatadore wie die hallesche Band „Baby Universal“ sind ebenso vertreten wie Bobby Kimball, die Stimme der in den 80er Jahren erfolgreichen Band „Toto“.1 K R Z

Die halbe Distanz macht auch glücklich. Lassen Sie sich vom AOK-Laufcoach auf den Halbmarathon in Magdeburg und Halle vorbereiten und kommen sie gesund ins Ziel. Jeder kann zur Höchstform auflaufen wenn Motivation und Trainingsplan stimmen. Unsere Läufer haben den Vorteil, dass sie unter professioneller Anleitung trainieren. Lernen Sie typische Lauffehler zu vermeiden und kommen Sie so gesund ins Ziel. Mitmachen können Frauen und Männer, die bereits mit dem Laufen begonnen haben. Zu Beginn werden Herzfrequenz, Blutdruck und sportliche Verfassung ermittelt. Aus den Ergebnissen des Leistungschecks erstellen Sportwissenschaftler einen individuellen Trainingsplan über den Vorbereitungszeitraum von 14 Wochen. Drei- bis viermal pro Woche bereiten Sie sich Schritt für Schritt auf ihr Ziel vor – ohne sich zu überfordern. Das Programm wird von der AOK Sachsen-Anhalt gefördert. Der Eigenanteil für AOK-Versicherte liegt lediglich bei 50 Euro und für Versicherte anderer Krankenkassen bei 200 Euro. Experten des Institutes für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG) der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg begleiten die Vorbereitung.

Trainingsplan für Halle: Untersuchungen: 24.5.2014 und 30.08.2014 Trainingszeitraum 2.6.2014 bis 7.9.2014 Halbmarathon: 7.9.2014

Bewerbungsschluss für Halle: 20. Mai 2014 Die Teilnehmerzahl ist auf je 50 Läufer begrenzt.

Kursanmeldung: www.aok.de/laufcoach Weitere Informationen:

Wünschen Sie weitere Informationen? Dann wenden Sie sich an Stephan Schulze unter Tel: 0345 552 44 35.

www.aok.de/sachsen-anhalt

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Magisches Kartenspiel Christian Schuller inszeniert Tschaikowskis „Pique Dame“ Zocker allenthalben. Ein Glücksspiel, das die Welt ins Wanken bringt und manch einen ins Verderben führt. Nein, es geht nicht um die Finanz- und Bankenkrise oder die Euro-Rettung. Denn Gier, obsessives Gewinnstreben und die Sehnsucht nach Reichtum sind so alt wie die Menschheit selbst. Das erkannte schon Pjotr. I. Tschaikowski und thematisierte dies in seiner Oper „Pique Dame“. Unter der Leitung von Regisseur Christian Schuller kommt diese nun am 9. Mai in der Oper zur Aufführung. Basierend auf der gleichnamigen Novelle von Alexander Puschkin umfasst die Handlung die Geschichte des Außenseiters Hermann, dessen innigster Wunsch es ist, zur besseren Gesellschaft zu gehören. Auf dem Weg dorthin kennt er keine Grenzen. Gaukelt sogar seiner angeblichen Angebeteten Lisa die Liebe vor, um mit ihrer Hilfe die Nähe zu einer rätselhaften Gräfin zu erlangen. Denn diese bewahrt das Geheimnis dreier Spielkarten, die, in einer bestimmten Reihenfolge – Drei, Sieben, Ass – gespielt, stets Gewinn bringen.

Als sich der obsessive Spieler dann endlich am Ziel seiner Träume wähnt, kommt anstatt der siegbringenden letzten Karte die Pique Dame zum Vorschein und besiegelt schließlich sein Schicksal. „Entweder ich befinde mich in einem schrecklichen Irrtum, oder Pique Dame ist wirklich die Krönung meines Lebenswerkes!“, entfuhr es Pjotr Tschaikowski nach Fertigstellung der Oper im Jahr 1890. Für Regisseur Christian Schuller ist klar: Unrecht hat der russische Komponist mit seiner Aussage auf jeden Fall nicht gehabt. „Diese Oper hat etwas Magisches und ist Herausforderung zugleich. Musikalisch von so einer Virtuosität geprägt, das ist einfach mit das Beste, was es gibt. Sie ist so etwas wie der ‚russische Tristan‘.“ Umso mehr freut sich Schuller, nun endlich einmal selbst Tschaikowskis Grand Opera in Szene setzen zu dürfen. Schließt sich für ihn persönlich damit doch der Kreis, der ihn in seine Vergangenheit führt. In einem musikalischen Elternhaus in Rumänien aufgewachsen, bescheinigt sich der Regisseur selbst schon seit der Jugend eine große Nähe zu Tschaikowski

Mit der Inszenierung der „Pique Dame“ erfüllt sich für Christian Schuller ein Kindheitstraum. (Fotos: Andreas Löffler)

und dessen Werken. „Bereits als Kind stand ich vor dem Plattenspieler, war begeistert von der Musik und dirigierte ‚mein‘ Orchester.“ Aber da ist noch mehr, was „Pique Dame“ in seinen Augen so außergewöhnlich macht. Beispielsweise die Komplexität der Themen: Das Streben nach Anerkennung, das fragile Spiel in einer zwischen Gewinn und Optimierung ausgerichteten Gesellschaft sowie der Sturz ins Verderben, der von Anfang an unausweichlich scheint. Und eben die Frage, welchen Preis man für die ewige Jugend bezahlen muss? Gerade diesen Aspekt möchte Schuller in den Mittelpunkt seiner Inszenierung stellen. In zwei Zeitebenen aufgeteilt, versucht er, aus den Blickwinkeln der Gegenwart und Vergangenheit Antworten zu finden. 1 Sebastian Krziwanie :: Premiere „Pique Dame“, 9. Mai, 19.30 Uhr, Oper Halle


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neues theater Premiere „Im weißen Rössl“ 20. Mai, 19.30 Uhr

Das Glück vor der Tür „Im weißen Rössl“ findet jeder den richtigen Partner „Tschick“ am nt bereits einen Publikumserfolg feierte, bereitet nun den Österreich-Urlaub der etwas anderen Art. Gemeinsam mit dem Schauspiel-Ensemble und der Musikband „Broken Glass & Rusty Nails“ zeigt er, dass in dem berühmt-berüchtigten Gasthof am Wolfgangsee das Glück förmlich vor der Tür zu liegen scheint. Denn hier findet am Ende jeder Topf seinen Deckel. Sogar Zahlkellner Leopold, der unglücklich in die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber verliebt ist und sie am Ende, trotz scheinbar übermächtiger Tenorkonkurrenz, für sich gewinnen kann. 1 K R Z

Naumburger Weinbergtour

25. Mai 2014

facebook.com/FAHRRADIES.Halle

„Im weißen Rössl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür…“ Was Operettenfans natürlich hinlänglich bekannt sein dürfte, wird nun am 20. Mai im neuen theater auf Hochglanz gebracht und neu arrangiert. Und gerade weil sich an der meist gespielten Operette der Welt die Geister so schön scheiden – die einen empfinden sie als das größte Vergnügen, während die anderen darin den Inbegriff von falscher Idylle und Spießigkeit erkennen – kann man auf diese Neu-Interpretation gespannt sein. Regisseur Ronny Jakubaschk, der mit seiner Inszenierung von Wolfgang Herrndorfs

Wehe, wenn das Ende naht „240 warm“ verabschiedet sich – vorerst In den meisten Fällen ist es nie schön, wenn das Ende naht. Heißt es doch nichts anderes, als dass man sich von etwas Liebgewonnenem verabschieden muss – kurzzeitig oder gar für immer. Aber einen Vorteil hat es wenigstens: Anders als bei einem spontanen Ableben, kann man sich immerhin auf dieses Ende vorbereiten. Ob sich aber Kai, Frank, Bea, Lars und Luisa, die Protagonisten aus Halles berühmtester Bühnen-WG „240 warm“, daran erfreuen können, bleibt abzuwarten. Steht doch ihr gemeinsamer Auftritt am 24. Mai im Theater Mandroschke unter dem Titel „Das Ende!“ Doch was soll das heißen? Hat einer der

Mitbewohner die Nase voll und zieht aus? Wird der Strom abgestellt? Oder verabschiedet sich die Wohngemeinschaft für immer aus der Stadt? Fragen über Fragen, deren Ausgang niemand voraussehen kann. Nicht einmal die Damen und Herren auf der Bühne. Denn es ist gut möglich, dass diese theatrale Erfolgsgeschichte ihre Fortsetzung findet und dem Phönix gleich aus der Asche der Kleinkunst emporsteigt, hinauf in ganz neue kulturelle Gefilde. Oder anders gesagt: Die Vorfreude auf das Ende der Theaterferien kann in diesem Fall die schönste Freude sein. 1 K R Z

in der reizvollen

Saale-Unstrut-Region, mit einem Besuch

der ältesten Wein- und Sektkelterei Europas. Start: 10:00 Uhr

am Parkplatz Hauptbahnhof Naumburg

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Theater Mandroschke 240 warm 24. Mai, 20 Uhr

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Anmeldung im FAHRRADIES oder unter

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Adresse: Bernburger Str. 25 06108 Halle (Saale) Tel.: (0345) 2 90 97 27 Öffnungszeiten Mo bis Fr: 9 bis 19 Uhr Sa: 9 bis 13 Uhr


Willkommen im Club

Reinhardt Repkes Musikprojekt lässt Schiller „unerhört“ erklingen 2005 gründet Reinhardt Repke den „Club der toten Dichter“ (Foto) und wagt sich an Neuvertonungen von Gedichten Heinrich Heines. Das Projekt ist so erfolgreich, dass der Club in der Folge Wilhelm Busch und Rainer Maria Rilke vertont. Nun hat sich Repkes Band an Friedrich Schiller gewagt und lässt den Dramatiker in ungewohnter Weise musikalisch erklingen. Zachow-Mitarbeiter Sebastian Krziwanie sprach mit dem Musiker und Komponisten, der mit dem „Club der toten Dichter“ am 24. Mai im Steintor-Varieté gastiert. „Freude schöner Götterfunken – Friedrich Schiller neu vertont“ heißt Ihr neues Album. Müsste es nicht heißen: Friedrich Schiller neu entdeckt? Ja, so doll wollen wir uns nicht selber loben, obwohl die Reaktionen des Publikums bisher genau diese Aussage widerspiegeln. Viele kommen und sagen uns, dass wir regelrecht den Staub von den Zeilen gepustet haben. Aber wie vertont man Gedichte, ohne dass man in Ehrfurcht vor Schiller erstarrt, ihn aber gleichzeitig musikalisch ins Heute holt?

Man muss Geduld haben, egoistisch sein und sich dazu eine gewisse Kindlichkeit bewahren, so als ob man ein Gemälde das erste Mal sieht. Ich lese mich dazu monatelang in das Gesamtwerk des jeweiligen Dichters ein und treffe meine ganz persönliche Vorauswahl. Da habe ich manchmal sogar das Gefühl, der Dichter steht neben mir und schaut mir über die Schulter, so sehr vertieft bin ich in die Arbeit. Irgendwann greife ich dann zur Gitarre, komponiere an die 30 Stücke und erst dann spiele ich die Lieder meiner Band vor. Hat die Bearbeitung Ihre eigene Sichtweise auf Schiller verändert? Oh ja, ich kannte seine Gedichte oder Stücke vornehmlich nur aus meiner Schulzeit. Was haben wir gekichert als „Kabale und Liebe“ auf dem Lehrplan stand. Weil darin die ganze Zeit von Busen die Rede war, ist es für uns nur das „Brust und Busen“-Buch gewesen. An eine sinnvolle Kunstvermittlung war da nicht zu denken. Ich habe ihn erst jetzt zu schätzen gelernt.

Vor neun Jahren hat Reinhardt Repke den „Club der toten Dichter“ gegründet. (Foto: Agentur)

Schiller gewagt. Aber wie ist die Idee dazu eigentlich entstanden? Schuld war die Liebe, besser gesagt Liebeskummer, den ich vor einigen Jahren hatte. Da sagte mir ein Freund, dass er in dieser Situation immer Liebesgedichte liest und ich tat dasselbe. Und was soll ich sagen: Es hat geholfen. Ich besorgte mir einen Band von Heinrich Heine, fühlte ähnlich und kam auf die Idee, das zu vertonen.

Inwieweit? Der hat an beiden Enden gebrannt. Schiller hat sich für seine Kunst aufgeopfert, regelrecht ruiniert. Dadurch ist er mir sehr sympathisch geworden.

Und wer steht als Nächstes auf Ihrer Liste? Ich weiß es nicht. Früher gab es immer einen direkten Anlass für den jeweiligen Dichter. Bisher habe ich aber noch keine Eingebung gehabt. Aber wenn ich es weiß, verrate ich auch es solange nicht, bis die ersten Lieder vertont sind. Diese Vorgehensweise hat sich bislang ganz gut bewährt. 1

Inzwischen hat sich der „Club der toten Dichter“ an Heine, Busch, Rilke und eben

:: Club der toten Dichter, 24. Mai, 20 Uhr, Steintor-Varieté


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Auss t e l lu n g e n im Mai Franckesche Stiftungen Lebensgefährten bis 31. August Mit Kaiser für Gott und Vaterland bis 2. November

Kunstforum Halle Transportmeteorit. retrospektiv 6. Mai bis 22. Juni

Der Transportmeteorit landet Das Kunstforum zeigt 150 Werke des halleschen Künstlers Thomas Rug Rätselhafte Stille und verschlüsselte Tiefe ziehen den Blick in die Bildwelten von Thomas Rug. Der Stil des 1953 in Bad Salzungen geborenen Grafikers entspringt der Tradition expressiver und symbolisch aufgeladener Kunst, wie sie in der DDR zunehmend gegen Ende des geteilten Deutschlands entstand. Nach dem Studium bei Frank Ruddigkeit an der Burg Giebichenstein und einer mehrjährigen freischaffenden Tätigkeit in Weimar kehrte Rug 1988 zurück an die hallesche Kunsthochschule, um schließlich selbst zu lehren. Als prägende Persönlichkeit des Kunststandortes Halle erhielt er vor drei Jahren den

Kunstpreis des Landes. Motivisch changieren seine erzählerisch anmutenden Grafiken zwischen realer und surrealer Gegenständlichkeit. Während die Bild­ inhalte das Publikum gleichermaßen faszinieren, begeistert Kollegen und Studierende vor allem die technische Meisterschaft des Künstlers. Mit „Transportmeteorit. retrospektiv“ zeigt das Kunstforum ab dem 6. Mai 150 Arbeiten des 60-Jährigen und ermöglicht damit erstmals einen derart umfassenden Einblick in das Schaffen von Thomas Rug. Am 25. Mai und 8. Juni führt um 15 Uhr mit Joachim Penzel der Kurator der Schau durch die Ausstellung. 1 K A LO

Galerie f2 Gudrun Brüne – Malerei und Grafik bis 8. Juni Galerie 5ünf Sinne Ernst-Ulrich Jacobi – Malerei und Grafik bis 16. Mai Dorothea Fuhrmann – Malerei und Grafik 21. Mai bis 4. Juli Galerie Kulturhaus Leuna Helldenmut bis 9. Mai Kunstverein "Talstrasse" Doppelgänger – Die Puppe in der Klassischen Moderne bis 6. Juli Stadtmuseum Halle Entdecke Halle! Dauerausstellung, Teil 1 Tempo! Humor! Schöne Frauen! Spitzenleistungen bis 1. Juni

Technisches Halloren- und Salinemuseum Erotik des Salzes ab 10. Mai

Von kristalliner Sinnlichkeit Karin Böhme und Hartmut Renner erspüren die „Erotik des Salzes“ „Salz ist unter den Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der kostbarste“, wusste bereits der Chemiker Justus von Liebig über das weiße Gold zu sagen. Dass offenbar nicht allein seine Qualitäten als Speisewürze oder Leib- und Seelenheiler die Anziehungskraft des verehrten Minerals auf den Menschen ausmachen, beweist das Halloren- und Salinemuseum ab dem 10. Mai mit seiner neuen Jahresausstellung. Die „Erotik des Salzes“ steht dabei im Fokus der Fotografien von Karin Böhme und der bildhauerischen Arbeiten Harmut Renners. Mit ihren ebenso sinnlichen wie pikanten Werken formulie-

ren die beiden halleschen Künstler eine ästhetische Liebeserklärung an die Würze der Speise und des Lebens. In dieser geradezu poetischen Ansprache an den Betrachter erhalten die Exponate ihre „erotische Ausstrahlung“ keineswegs durch die bloße Darstellung von Salz auf nackter Haut. Viel raffinierter wird der Besucher in Versuchung geführt, Alltägliches und Ungewöhnliches in neue Zusammenhänge zu bringen. Und gemäß der Eigenart des kristallinen Protagonisten der Ausstellung schüren auch die gezeigten Bilder und Objekte – einmal gesehen – die ungehaltene Lust auf mehr. 1 K A LO

Stiftung Händel-Haus Das mechanische Herz oder die wunderbare Welt der Musikautomaten bis 15. Juni Stiftung Moritzburg abstrAKT – Figurenbilder von Rudolf Jahns 23. Mai bis 3. August Leben als Spiel bis 27. Juli

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Geburtstag auf Brasilianisch

Mit Samba-Klängen feiert die Uni-Bigband ihren 21. Geburtstag Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden. Jedes Jahr zum Geburtstag der Uni-Bigband lädt die Formation zu einem Konzert ein, um gemeinsam mit dem Publikum zu feiern. Und wenn es am 18. Mai wieder so weit ist, stimmen die Musiker um Bandleader Hartmut Reszel schon einmal musikalisch auf die kommende Fußballweltmeisterschaft ein. Gemeinsam mit dem Konzertpianisten Marco Antonio de Almeida soll dann ein Hauch Brasilien auf die Bühne des Steintor-Varietés gezaubert werden. Wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. Hartmut Reszel kann dem nur beipflichten. Der Vollblutmusiker und Leiter der Uni-Bigband erinnert sich dabei an eine Begebenheit aus den Anfangsjahren seiner Formation. Durch einen Zufall wurde der Band ein Workshop mit dem amerikanischen Jazzpianisten Leroy Lovett vermittelt. Als der nach Halle kam, überforderte der profunde Musiker die Bigband aber bei der ersten Probe mit seinen Ansprüchen. Das ganze Projekt stand a u f der Kippe. Reszel erbat sich drei Tage Zeit,

in denen er seiner Band „fünf Titel einbläute“. Und siehe da, Lovett war zufrieden und das gemeinsame Konzert wurde ein Erfolg. „Ich muss gestehen, damals bin ich ziemlich blauäugig an die Sache rangegangen“, gesteht Reszel, wenn er sich an die Begebenheit erinnert. Mindestens ein Gutes hatte der Workshop aber: So etwas wiederholte sich nie wieder. Ganz im Gegenteil. Jahre später, bei einer Zusammenarbeit mit Peter Herbolzheimer, war die Bigband so gut vorbereitet, dass Herbolzheimer nur fragte, was er denn nun noch verbessern solle. Zu Recht ist Reszel stolz auf das Geleistete, hat sich seine Bigband doch einen hervorragenden Ruf erspielt. Die Idee, eine solche Formation zu gründen, reicht im Grunde bis in seine Jugend zurück. Als Kind zweier Musiker erlebte er schon in den 60er Jahren die großen DDR BigbandOrchester. So entstand bei ihm damals der Traum, einmal ein eigenes Ensemble auf die Beine zu stellen. 1993 war es dann endlich so weit. Seitdem wurde und wird viel geübt: aktuell für das Jubiläumskonzert zum 21. Geburtstag am 18. Mai im Steintor-Varieté. Auf ein Highlight freut sich Reszel besonders: So ist es ihm gelungen, die hallesche Musiklegende Wolfgang Kudritzki

1993 hat Harmut Reszel die Uni-Bigband gegründet. Damit erfüllte er sich einen Jugendtraum. (Fotos: Wolfgang Scholtyseck)

für einen Kurzauftritt zu gewinnen. Kudritzki, der in der Vergangenheit schon Stücke für die Uni-Bigband geschrieben hat, wird an diesem Abend sein Arrangement von „Cute“ spielen. Ansonsten steht das Konzert ganz im Zeichen des Gastgeberlandes der nahenden Fußballweltmeisterschaft. Deshalb auch das Moto: „Uni-Bigband meets Brazil“. Gemeinsam mit dem gefeierten brasilianischen Konzertpianisten Marco Antonio de Almeida hat die Bigband unter anderem Gershwins „Rhapsody in Blue“ einstudiert. „Das war gar nicht so einfach. Bisher gab es nicht einmal eine Fassung des Stückes für eine Bigband. Ein Arrangeur aus Brasilien, den Professor Almeida vermittelte, hat extra für unser Konzert eine Fassung erarbeitet“, erklärt Reszel, der sich dieser besonderen Herausforderung durchaus bewusst ist. Dass seine Bigband diese meistert, da hat der 53-Jährige keine Sorge. Man hat ja geübt. Und das soll bekanntlich Meister machen. 1 

S e bastian K rziwanie

:: Uni-Bigband, 18. Mai, 19 Uhr, Steintor-Varieté


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Ausg e wä h lt e K i n of i l m e

Gasthof „Zum Mohr“ Jazz Lyrik Trotha 20. Mai, 20 Uhr

So klingt die Stadt Die Reihe „Jazz Lyrik Trotha“ geht in die nächste Runde Im Februar dieses Jahres war die Geburtsstunde einer neuen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Jazz Lyrik Trotha“. Wer sich bei dem Titel an die legendären „Jazz Lyrik Prosa“-Abende des Verlags Volk und Welt erinnert fühlte, lag vollkommen richtig. Schauspieler wie Peter Sodann und Persönlichkeiten der Stadt wie Oberbürgermeister Bernd Wiegand lasen kurze unterhaltsame Texte und wurden musikalisch begleitet von den „Jazz Reservisten“. Und damit wäre auch schon kurz der Rahmen für die nächste Veranstaltung am 20. Mai umschrieben: Persönlichkeiten unserer Stadt rezitieren heitere, welt-

haltige und nachdenklich berührende Texte von bekannten bis weniger bekannten Dichtern. Die „Jazz Reservisten“ begleiten sie und geben so der Stadt einen neuen Klang. Moderator Erhard Preuk begrüßt diesmal im Gasthof „Zum Mohr“ die Schauspieler Reinhard Straube (Foto), Hagen Möckel und Petra Ehlert sowie den Pfarrer der Marktkirche Harald Bartl, Opernintendanten Axel Köhler und den Leiter der Hautklinik Prof. Dr. Wolfgang Marsch. Ein musikalischer Höhepunkt bietet sich mit der Aufführung der „künftigen“ Halle Hymne „Halle Trotha“ durch Stephan Gorn und Stefanie Prochazka.1 K rz

Grace of Monaco Nicole Kidman verkörpert in diesem Drama die HollywoodLegende Grace Kelly Anfang der 60er Jahre, die sich vom Filmgeschäft ab- und ihrem Ehemann Fürst Rainier III. zugewandt hat. In ihrer Position als Fürstin noch nicht ganz angekommen, muss sie sich plötzlich entscheiden: eine neue Filmrolle oder die Monarchie. Luchs.Kino am Zoo 15. Mai: 16.30; 18.30; 20.30 Uhr 16. Mai: 18; 20 Uhr 17. Mai: 12; 20.30 Uhr 18. Mai: 14.45; 20 Uhr 19. Mai: 18.30; 20.30 Uhr Über-Ich und Du Aufgrund von dubiosen Geldgeschäften auf der Flucht landet Lebemann Nick in der Villa des alternden StarPsychologen Curt. Die beiden Männer tun sich zusammen, doch jeder sieht in dem anderen ein Projekt und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Puschkino: 8. Mai: 17; 21.15 Uhr 9. Mai: 21.15 Uhr 10. Mai: 17; 21.15 Uhr 11. Mai: 13; 21.15 Uhr 12.-13. Mai.: 16.45; 21 Uhr 14. Mai: 11; 21 Uhr

Georg-Friedrich-Händel Halle Händel Got The Blues 30. Mai, 20 Uhr

Zwei Blues-Legenden auf einer Bühne Johnny Winter und „Ten Years After“ in der Händel-Halle „Ist es nicht Barock, kriege keinen Schock!“ Mit den Weisen des berühmten Sohnes der Stadt hat die neue Veranstaltungsreihe „Händel Got The Blues“ außer ihrer Geburtsstadt wohl weniger gemein. Sie widmet sich vielmehr den verschiedenen Spielarten des Blues und stellt mit hochkarätigen Vertretern des amerikanischen Zwölftakters denkwürdige musikalische Augenblicke in Aussicht. Nichts anderes verheißt die Auftaktveranstaltung am 30. Mai in der Händel-Halle, bei der mit Johnny Winter und „Ten Years After“ (Foto) zwei der einflussreichsten Formationen des Genres ihr Spiel auf einer Bühne vereinen. Winter, der

durch Songs wie „Rollin’ and Tumblin’“ oder „Jumpin’ Jack Flash“ zur Legende avancierte, gilt heute als Altmeister der Bluesrock-Gitarre und tourte zuletzt 2011 mit seinem Erfolgsalbum „Roots“ durch die Republik. Bereits zu Zeiten von Woodstock schrieb die britische Band Ten Years After Geschichte. Acht Mal wurden sie mit ihren Alben in den Top 40 platziert, wohl nicht zuletzt durch ihre größten Erfolge „Hear Me Calling“ oder „Love Like a Man“. Zwei Interpreten von derartigem Rang auf einer Bühne live zu erleben, hätte wohl auch Händel hinter der Orgel hervorgelockt. Und dann hätte er ihn gehabt: den Blues. 1ka lo

Her (OmU) In dem in der Zukunft spielenden Romantik-Drama verliebt sich der alleinstehende Theodor in Samantha, die Stimme seines Betriebssystems. Realistisch dargestellt zeigt der Film, was passieren kann, wenn Computer, Handy und Co. immer menschlicher werden. Zazie: 15.-19. Mai: 21 Uhr

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Gewinnspiel

Bilderrätsel

Georg Cantor, Begründer der Mengenlehre, lebte und arbeitete von 1869 bis zu seinem Tod 1918 in Halle. Aber wo befindet sich das Denkmal, dass unter anderem auch seine Leistungen würdigt? Auflösung Vormonat: Landgericht Halle

Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Eintrittskarten für das Musical „Happy Ending“ am 16. Mai im neuen theater. Ein autobiografisch angelegtes Musical von Anat Gov über einen an Krebs erkrankten Fernsehstar. Für die Inszenierung ist Kalma Streun verantwortlich. Die Regisseurin meint, dass es kaum ein brisanteres Thema gibt, als den humorvollen Umgang mit dem Thema Krebs. Die Besten unserer Zeit sterben daran, und wenn man ihre Biografien liest, erkennt man, dass diese Menschen mit Sicht auf ihr nahes Ende mitunter ein unglaublich poetisches, tiefgreifendes, aber vor allem sehr humorvolles Verständnis vom Leben entwickelten. Weshalb es dann auch nicht verwundert, das Thema Krebs als Komödie zu inszenieren.

Verlosung

Kontraste

Superlative Gefühle

00 Schneider

„Farben der Moderne“ lautet der Titel des Konzertes für neue Musik, welches die Staatskapelle am 15. Mai im Volkspark spielt. Die Veranstaltung steht für ganz unterschiedliche musikalische Stilrichtungen und Besetzungen zeitgenössischer Musik. Mit kurzen moderierten Programmen ist die Staatskapelle zu hören. Werke von Jean Françaix, Hans Werner Henze, Christian Jost und Jens Marggraf stehen ebenso auf dem Programm wie eine interessante Mischung aus Minimal Music, der Klangsprache Strawinskys und romantischen Strömungen. Filmvorführungen und Komponisten-Interviews runden den Abend ab.

Die stimmgewaltige Sängerin Nadine Sieben singt immer mit viel Liebe und Leidenschaft. Ihr vielseitiges Repertoire reicht von großer Oper über Musicals bis zu aktuellen Popsongs. Mit „Superlative Gefühle“ veröffentlichte sie nun ihr erstes eigenes Schlageralbum. „Die kleine Frau mit der großen Stimme“ beeindruckt mit ihrer voluminösen und flexiblen Stimme Klassik-Kenner und Popmusik-Fans gleichermaßen. In ihren Konzerten verbindet Nadine Sieben gern die Genres und macht dabei auch vor aktuellen Chart-Hits nicht halt, sondern singt diese auf ihre eigene klassischbesondere Art.

Der Kult-Kommissar ist zurück: Helge Schneider ermittelt wieder mit unvergleichlichem Humor als „00 Schneider“ in einer Welt voller Verbrecher und Übeltäter. Unbeirrbar verfolgt der Kommissar seine Ermittlungen. Mordanschläge und Zahnschmerzen können ihm dabei nichts anhaben. Er zieht alle Register polizeilicher Ermittlungsarbeit und hat bald eine Ahnung, wer der Täter sein könnte: Der Kettenraucher JeanClaude Pillemann, wegen seiner reptilienhaften Bewegungen auch „Die Eidechse“ genannt. Eine Krimikomödie mit absurden Charakteren und einem unverwechselbaren Hauptdarsteller.

Wir verlosen 2 x 2 Eintrittskarten für das Konzert am 15. Mai im Volkspark. Stichwort: Kontraste

Wir verlosen zwei CDs „Superlative Gefühle“ von Nadine Sieben. Stichwort: Schlager

Wir verlosen drei DVDs der Komödie „00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“. Stichwort: Helge

So Nehmen Sie teil Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 25.05. 2014, bei Tickets vier Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

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2014


gewinnspiel

Schwedenrätsel gezielte Belastungsprobe

Feuerwerkskörper

früherer türkischer Titel

weibliches Haustier

Fruchtstandsform

ungestüm, stark

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leidenschaftl. Wut, Raserei

besitzanzeigendes Fürwort

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rasten

geschl. Hausvorbau

namhaft, berühmt

Wahnwitz

weiße, glasierte Irdenware nicht hart Bewohner einer ital. Großstadt

Strom zur Nordsee

Schiff Noahs

Tür-, Drehgelenk

Nebenfluss d. Rheins

Teil des Kameraobjektivs

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warme Quelle

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Trinkbedürfnis

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TRE OR UR LO VER T TA AE L P DE MON L LA AA RO

amerik. Schauspielerin: ... Moore

schlecht, unangenehm

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Auflösung Vormonat

männliches Schwein

Nachtlager Hautfalte am Auge

ausgesucht, exquisit

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Tierkreiszeichen

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ital. Anrede: Frau

Handbewegung

klug, gewitzt

Vorname der Popsängerin Carey

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wundertätige Schale (Sage)

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Gestell, Ständer

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ins Nasse legen

Abgaben an den Staat

verunnachhängnisgiebig voll

Westeuropäer

Mahlzeit

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Himmelskörper

Zu gewinnen gibt es fünf Exemplare der „Chronik einer Brauerei in Mitteldeutschland“. Dieses Buch beleuchtet die traditionsreiche Geschichte der Brauerei in Krostitz. Und wer seit 1534 Bier braut, kann so einiges darüber erzählen. Anlässlich des bevorstehenden Jubiläums und damit die vielen interessanten Anekdoten rund um das Bierbrauen in Krostitz nicht in Vergessenheit geraten, hat die Firma nun ihre „Chronik einer Brauerei in Mitteldeutschland“ neu aufgelegt. Unter Federführung der Leipziger Autorin Ulla Heise ist eine liebevoll und aufwändig recherchierte Zeitreise entstanden.

auseinanderbringen, lösen

festgesetzter Zeitraum

Metallarbeiter

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sommerl. Reise, ErfriAusflug schungslokal

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Ackergrenze s1316.19-35

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W G I BER KONGO T MAU L E S E L Z E I T OS T I A B S I T T E G LASS Z T E L A A M I SERE T T ER I G N G T ER X BOT E I GEBAREN HNBAR L X AT L H I RT E U ME LONE B S T ER BEUGE S E I SESSEN EHRE L EERE

(1-8) Kasperle s1316.18-34

Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Gewinnziffern

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Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Eintrittskarten für „Tartuffe“ Auflösung Vormonat am 24. Mai im neuen theater. Heuchler oder Heiliger? Molières „Tartuffe“ ist eine bitterböse Komödie über 7 6 1 5 4 2 3 9 8 2 3 4 9 8 6 7 5 1 die Verführbarkeit von Menschen. Hausherr Orgon ist 8 5 9 1 7 3 4 2 6 schwer beeindruckt vom scheinbar frommen Leben 5 7 3 8 2 1 6 4 9 seines neuen Freundes. Er holt Herrn Tartuffe nicht nur in sein 6 4 8 7 3 9 2 1 5 Haus, sondern verspricht ihm auch seine, bereits anderweitig 9 1 2 4 6 5 8 7 3 verlobte Tochter und überschreibt ihm sogar sein gesamtes 1 2 7 6 9 8 5 3 4 Vermögen. Entsetzt versucht der Rest der Familie, Orgon wieder 3 8 5 2 1 4 9 6 7 4 9 6 3 5 7 1 8 2 zur Vernunft zu bringen.

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Begeisterung um die Weinroten Die Attraktion Axel Kählert bestimmte auch den Handball in Halle-Neustadt Für den Sport war lange Zeit in der Chemiearbeiterstadt Halle-Neustadt kein Platz. Große Vereine gab es zunächst nicht, der Sportfan musste schon ins benachbarte Halle fahren. Zum HFC, der damals noch das Kürzel Chemie im Namen führte. Ansonsten blieb noch einmal im Jahr der Chemiepokal in der Eissporthalle oder die Pferderennbahn. Sport und Halle-Neustadt, das bekam erst Ende der 70er Jahre richtig Fahrt mit dem Handball-Verein SG Dynamo und der Attraktion Axel Kählert. Regelmäßig tausend Zuschauer bei den Heimspielen auf der Halle-Neustädter Seite des Gimritzer Damms belegen einerseits die Sportbegeisterung, andererseits wird mit diesem Verein auch viel von der verschrobenen Logik im DDR-Alltag deutlich. Gerade im Sport, einer hochpolitischen Angelegenheit. Dynamo mit dem geschwungenen D auf weinrotem Untergrund, das war die Betriebssportgemeinschaft des Ministeriums für Staatssicherheit. Überall auf der DDR-Landkarte zu finden, die prominentesten waren Fußball-Serienmeister BFC Dynamo oder die Eishockeyspieler vom SC Dynamo Berlin. In Halle-Neustadt gab es nun sogar noch die Besonderheit, dass die Sporthalle direkt neben dem StasiGebäude war. Realität halt, jeder wusste es, niemand sprach darüber – zumindest nicht laut. Nun gab es aber noch eine andere Besonderheit, die unbedingt zum Verständnis der Geschichte dazugehört: Die Sportclubs, die unter sich die Meisterschaft ausmachten

und dann in den Europacup-Wettbewerben auf ersehnte West-Reisen hoffen durften. Besonders ausgeprägt war das im Handball. Rostock, Magdeburg, Leipzig und Dynamo Berlin spielten den Meister aus, der Rest füllte die Oberliga, die höchste Spielklasse in der DDR, auf – ohne Chance auf West-Reisen. Da durfte schließlich nicht jeder hin. Auch nicht Dynamo Halle-Neustadt, die Nummer zwei in der Dynamo-Handball-Hierarchie. Ein einziges Mal geriet dieses unumstößliche Gesetz ins Wanken. 1979, schon zum Ende der Saison hin, stand Halle-Neustadt plötzlich vor dem großen Bruder aus Berlin. Das gab Ärger. Und der Ärger hatte viel oder fast ausschließlich mit Axel Kählert zu tun. Der war schon in den frühen 70er Jahren eine Handball-Legende, warf Tore am Fließband. In jedem Spiel, 20 und mehr. Wie eine Maschine. Nur einmal traf er nicht, an einem sporthistorisch denkwürdigen Tag. Am 6. Juli 1976 trat die DDR in Karl-Marx-Stadt im entscheidenden Qualifikationsspiel für die Olympischen Spiele in Montreal gegen die andere deutsche Mannschaft, die aus dem Westen, an. Die DDR gewann zwar 11:8, in der Endabrechnung fehlte aber ein einziges Tor. Nicht die DDR, die BRD, fuhr nach Montreal. Weil Kählert auch noch mit einem Siebenmeter scheiterte, wurde er zum Sündenbock. Drei Monate später erklärte er bei seinem Heimatverein SC Leipzig seinen Rücktritt vom Leistungssport. „Das hatte es im DDR-Sport noch nicht gegeben. Den Tageszeitungen war das eine lapidare Vier-ZeilenMeldung wert“, erzählt Kählert.

Axel Kählert war 1974 mit seinen zwei Metern Körpergröße ein Novum bei der Hallenhandball-WM. (Repros: Eckehard Schulz)

Weil er nicht mehr zum behüteten Kreis der Leistungssportler zählte, wurde er plötzlich für die Nationale Volksarmee noch einmal interessant, obwohl er im Dezember 26 Jahre alt wurde und damit eigentlich die Altersgrenze erreicht hatte. Half nichts, er musste 18 lange Monate in die Mot-Schützen-Einheit Marienberg im Erzgebirge. „Ich als Zwei-Meter-Mann habe natürlich nicht in einen Panzer gepasst. Also musste ich nebenher laufen. Bis zum letzten Tag“, so Kählert. Trotzdem war der Handballer nicht vergessen, viele der kleinen Vereine bemühten sich um ihn. „Schwerin wollte mich haben, aber die bekamen mich nicht. Es gab nur eine Möglichkeit, und die hieß Dynamo Halle-Neustadt“, so Kählert. Mit der Konsequenz, dass er als hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter geführt wurde. Kählert sagte ja, musste freilich noch eine drei Jahre lange Sperre für die DDR-Oberliga absitzen. Von 1979 bis 1984 machte Kählert wieder das, was er am besten konnte: Tore am Fließband. „Wir haben die Großen geärgert“, freut er sich noch heute. Mit einer Mannschaft, die so ganz ähnlich wie die Einwohner Halle-Neustadts strukturiert war: fast alles Spieler von außerhalb.


s p o rt

22. Juni 2014

Als Inhaber der „Saftpresse“ ist Axel Kählert heute häufig in der Großen Steinstraße anzutreffen.  (Foto: Eckehard Schulz)

Mit seiner Dynamo-Vergangenheit kann Kählert ganz gut leben. Auch wenn im Zuge der Leipziger Olympia-Bewerbung das Thema Stasi noch einmal brisant wurde. Kählert war damals Chef des Bürgervereins „H-alle für Olympia“. Von einem Tag auf den anderen aber wurden Dynamo, Stasi und Kählert zum Politikum. Kählert trat zurück. Zwei Sätze hat er dazu formuliert. „Das ist kein Schuldeingeständnis. Ich will damit Schaden vom Bürgerverein abwenden“, schrieb er im April 2004. Dynamo Halle-Neustadt hat nach dem Fall der Mauer aufgehört zu existieren. Axel Kählert dagegen blieb in Halle. 1992 eröffnete er seinen ersten Getränkeladen in der Beesener Straße, heute betreibt er zwei Zeitungs- und Lotto-Läden. Einen am Riebeckplatz, den anderen, die „Saftpresse“, in der Großen Steinstraße. Kählert, das ist aber immer vor allem der Handballer. Unvergessen, selbst für Heiner Brandt, den späteren Bundestrainer und Deutschlands bekanntesten Schnauzbartträger. Vor zwei Jahren gab es in Halle ein herzliches Wiedersehen der beiden Handball-Legenden. „Ich war schon ein bisschen gerührt, als der mich sofort in die Arme schloss. So ganz schlecht kann ich also nicht gewesen sein“, schmunzelt Kählert. 1 G OT T F R I E D S C H A LO W

t Jetzlden e anmund eln! d a r mit Wann?

Sonntag, 22. Juni 2014

Wo?

Gelände Mitteldeutsche Zeitung, Delitzscher Straße 65, 06112 Halle/Saale - Start und Ziel der Radtouren und großes Familienfest

9.00 Uhr 9.30 Uhr 10.00 Uhr 10.30 Uhr 11.00 Uhr

Tour 4 (85 km) Tour 3 (60 km) Tour 2 (40 km) Startnr. 1 - 1.000 Tour 2 (40 km) Startnr. ab 1.001 Tour 1 (16 km)

Startgeld: Tour 1 (16 km):

Jubiläum bei der Flug-Show Zu den 40. Werfertagen hat sich die Elite angekündigt Weltrekorde, Jahresweltbestleistungen – das ist inzwischen ganz normal für die Werfertage auf den Brandbergen in Halle, die am 17. und 18. Mai zum 40. Mal stattfinden. Die internationale und nationale Weltklasse hat bereits zugesagt. Diskus-Olympiasieger Robert Harting ist ebenso dabei wie der Magdeburger Martin Wierig, einer seiner zur Zeit größten Kontrahenten, und natürlich Nadine Müller, Halles Vorzeige-Leichtathletin. „Ich gehe schon zum 14. Mal an den Start“, sagt die 28 Jahre alte Müller, deren größter Erfolg bislang die Vize-Weltmeisterschaft in der Diskus-Konkurrenz im Jahr 2011 in Südkorea war. Für den Start in Halle hat sie sogar beim lukrativen Diamonds League-Meeting in Shanghai abgesagt, so etwas wie die Champions League der Leichtathleten. Zum traditionellen Familientreffen der Werfer werden auch in diesem Jahr wieder rund 500 Sportler aus mehr als 30 Ländern, unter anderem auch aus Brasilien, Australien und Malaysia, erwartet. 3 500 Zuschauer an beiden Wettkampftagen werden die Anlage bis auf den letzten Platz füllen. „Die Atmosphäre ist einfach unvergleichbar“, schwärmt Müller vor der Jubiläumsveranstaltung. 1 G S

7,50 € Tour 2 (40 km): 8,50 € Tour 3 (60 km): 9,50 € Tour 4 (85 km): 10,50 € Kinder bis 12 Jahre mit eigenem Rad: 4,50 € Lunchpaket (bei Bedarf bitte dazu buchen): 1,50 €

Anmeldung und Informationen:  Telefon: 0345 - 565 27 17  www.mz-radpartie.de  in allen MZ-Service Centern Anmeldung auch bei Fahrrad-XXL Emporon und im Autohaus Huttenstraße in Halle Anmeldeschluss: 25. Mai 2014 Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag vor Ort möglich. mit freundlicher Unterstützung

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Zeitzeuge

Immer schön zu Diensten Liane Lang war 20 Jahre lang Oberbürgermeisterin von Halle-Neustadt Adrett und frisch frisiert erscheint HalleNeustadts frühere Oberbürgermeisterin Liane Lang zum Exklusiv-Interview mit dem Zachow-Magazin. Die inzwischen 79-jährige Dame legt Wert auf ein schickes Äußeres – damals wie heute. Während ihrer Amtszeit von 1970 bis 1990 hatte Langs attraktives Aussehen mehrfach zu denkwürdigen Begegnungen geführt und – wie sie selbst sagt – zu manchem Verhandlungserfolg gegenüber hartleibigen Funktionären beigetragen. „Als Fidel Castro 1972 Halle-Neustadt besuchte (Foto oben), stand ich protokollarisch nur an sechster Stelle“, berichtet Lang. Kubas Staatschef sei aber rasch auf sie aufmerksam geworden und habe sie in die erste Reihe gebeten. „Der hielt mich für ein Mannequin, das jetzt gleich die Modenschau anführt“, erinnert sie sich lachend und gibt weitere Anekdoten von der Visite des „Máximo Líder“ zum Besten. „An der Eselsmühle hat er sich darüber gewundert, dass da gar kein Esel ist, und uns kurze Zeit später doch tatsächlich ein lebendes Exemplar liefern lassen.“ Castro sei auf sympathische Weise unberechenbar gewesen: „Weil er unbedingt in die Schwimmhalle wollte, haben wir vorsichtshalber flugs noch eine Badehose für ihn besorgt. Und das große Bankett hat er sausen lassen, um sich lieber im Bauarbeiterzentrum mit einfachen Leuten zum Essen zusammenzusetzen.“ Mit solcher Bodenständigkeit galt Castro ihr als „Vorbild und Bruder im Geiste“. „Ich komme selbst aus ganz einfachen Verhältnissen, habe Traktoristin gelernt“, schildert die

1935 in Teuchern bei Hohenmölsen Geborene. Lang macht kein Hehl daraus, wie freudig sie die Möglichkeiten ergriff, die ihr die DDR bot, und dass sie der „klassische Weg über FDJ und SED“ bis zum Studium in Potsdam und Berlin getragen habe. Liane Lang macht sich heute wie damals für Halle-Neustadt stark.  (Foto: Löf) Nach einem Intermezzo in WolfenNord trat die Diplom-Juristin am 1. Mai 1970 Strobelt aneinandergeraten. „Als es uns zum in Halle-Neustadt als Nachfolgerin von Walter Beispiel bei der Aktion ,Dächer dicht’ nicht Silberborth ihr Amt als damals jüngste Ober- schnell genug voranging, haben wir eine Übung bürgermeisterin der DDR an. der Zivilverteidigung sozusagen mit ökonomischen Nutzen einberufen und so wenigstens die Mit Chic und Geschick dringendsten Probleme gelöst.“ Mit knapp 170 Mitarbeitern lenkte Lang die Es scheint, als hätten die Menschen ein gutes Geschicke der entstehenden Stadt, wobei ein Gespür für solcherlei Engagement, denn anThema im Mittelpunkt stand: die Versorgung ders als viele ihrer SED-Genossen blieb Liane – vor allem natürlich mit Wohnungen und In- Lang auch während und nach der Wende weitfrastruktur wie Straßenbeleuchtung oder Te- gehend von Anfeindungen verschont. Versteckt lefonanschlüssen, nicht zuletzt aber auch mit habe sie sich „sowieso nie“ und die OberbürgerKonsumgütern. „Mit meiner für Handel zustän- meister-Tätigkeit bis zu ihrer Abwahl am 6. Mai digen Stadträtin Helga Gries bin ich oft in die 1990 „im Dienste der Menschen weiterzuführen Großhandelskombinate gefahren und habe um versucht“. Anschließend in den Vorruhestand Kontingente gerungen. Und zwei so schicken eingetreten, ließ sie das Thema Halle-Neustadt, Damen wie uns konnte man nur schwer einen wo sie nach wie vor wohnt, bis heute nicht los. Wunsch abschlagen“, erzählt sie schmunzelnd. Wiederholt und öffentlich machte sich Liane Wenn es der Versorgung der Bevölkerung dien- Lang für den ihrer Meinung nach „seit dem te, griff die Oberbürgermeisterin auch mal auf Zusammenschluss mit Halle vernachlässigten unkonventionelle Mittel zurück: Einige Palet- Stadtteil“ stark, kämpfte für den Erhalt des ten der beliebten DDR-Kosmetikserie „Action“ Friedhofes oder den Ausbau altersgerechwurden mangels anderer Transportmöglichkeit ter Wohnungen. Man sieht, die verwitwete kurzerhand mit einem Fahrzeug der Zivilver- Mutter zweier Kinder und Oma von vier teidigung in die Kaufhallen gebracht. Wie Lang Enkeln steckt nicht nur bei dem Gymerklärt, sei sie bei der Setzung von Prioritäten nastik-Kurs, an dem sie wöchentlich teilauch dann und wann mit SED-Stadtchef Rolf nimmt, noch voller Energie. 1 A . LÖ F F L E R


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Malle in Halle .............................................................. Holi Halle.....................................................................

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Hallmarkt: Händels Open 21.05.14, 22.05.14, 23.05.14, 25.05.14, 26.05.14,

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Oper: 01.05.14, 15.00 Uhr 22.06.14, 15.00 Uhr ab 09.05.2014

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Alle Preise verstehen sich zzgl. 1,- € Handlingsgebühr/Ticket.

Leipzig | Red Bull Arena

Leipzig

Arena 07. + 08.06.2014 10.10.14, 20.00 Uhr 11.10.14, 20.00 Uhr 10.11.14, 20.00 Uhr 17.11.14, 20.00 Uhr 07.12.14, 20.00 Uhr 28.01.15, 20.00 Uhr

Wagner Reloaded ....................................................... 35,00 – 120,00 € NENA ........................................................................... 33,30 – 67,80 € Rocklegenden ............................................................. 44,75 – 59,50 € Olaf Schubert.............................................................. 30,95 € Udo Jürgens ................................................................ 62,00 – 102,00 € Clueso.......................................................................... 43,35 – 47,95 € Peter Maffay ............................................................... 54,00 €

Gewandhaus 13.05.14, 20.00 Uhr 08. + 09.06.2014 24.10.14, 20.00 Uhr 19.11.14, 20.00 Uhr 16.03.15, 20.00 Uhr

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Völkerschlachtdenkmal 18.07.14,

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Filmnächte am Elbufer 27.06.14, 03.07.14, 25.07.14, 26.07.14, 23.08.14,

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Mai 2014 | Zachow - Ihr Magazin