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zachow-magazin.de

2. Jahrgang | März 2012 | kostenlos

Ihr Magazin

Nachgefragt Ist Halle jetzt eine Filmstadt?

Nachgeprüft Das Schicksal von Böllberg/Wörmlitz ist eng mit der Saale verknüpft

Nachgeahmt

Musik-Show „Buddy in concert“ am 17. März im Steintor Varieté Mitten im Leben. Mitten in Halle.


D I E I N H A LT E I M Ăœ B E R B L I C K

Ein Wurmloch in Halles Geschichte Durch die Recherche fĂźr unser Stadtmagazin Zachow fĂźhle ich mich manchmal wie in einer Zeitmaschine: immer einen Monat voraus. Gerade ist mir zum Beispiel wie FrĂźhling, obwohl es drauĂ&#x;en noch bibber-kalt ist. Warum? Die StadtfĂźhrerin Kerstin Kiefel war bei uns im BĂźro und schwärmte vom Stadt-Entdecken, schlieĂ&#x;lich sei auch Halle bald „vom Eise befreit“ (S. 5). Dazu das FrĂźhlingserwachen im Botanischen Garten (S. 4) und unsere Tipps fĂźr die bunten FrĂźhblĂźher (S. 33) – da bekomme ich trotz der täglichen Eisblumen am Fenster ein warmes GefĂźhl ums Herz. Ich freue mich auf den März. Ich freue mich aber auch, weil wir dann endlich wissen, ob „In Darkness“ – der Film, der in Halle produziert wurde – einen Oscar gewonnen hat. SchlieĂ&#x;lich gab uns

die Nominierung Anlass zu recherchieren, was Halle in Sachen Film noch so alles auf dem Programm hat (S. 12) – hier nur so viel: Es ist eine ganze Menge! Vor allem die einst blĂźhende Kinolandschaft hat mich Ăźberrascht. Da lese und hĂśre ich von den Filmpremieren im CT Riebeckplatz in den 20er Jahren (S. 14), von verschwundenen Fotos mit Hans Albers und darf mit Zeitzeugen sprechen Ă  la Erich „Gebhardt am Rohr“, wie sich der pensionierte FilmvorfĂźhrer seit Jahren am Telefon meldet. Egal also, ob ins Jahr 1885, als das erste Kino in Halle, das Kinetoskop in der UlrichstraĂ&#x;e, in Betrieb ging, oder März 2012: Unser Heft ist eine Zeitmaschine, ein Wurmloch in Halles Historie – und zumindest fĂźr mich auch in die Zukunft. “

Jessica Quick (Redaktionsleiterin)

Inhalt 4

S TA DT H A L L E

Im zehnten Teil unserer Stadtteilserie waren wir in BÜllberg/WÜrmlitz unterwegs – ein Viertel, das durch den Lauf der Saale geprägt wird.

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H E L L E KĂ– P F E

KĂ– R P E R U N D S E E L E

Es ist Fastenzeit. Im Kloster auf dem Petersberg werden fĂźr den Verzicht seit 1999 Kurse angeboten. Zachow hat Bruder Johannes besucht.

G E W US S T W I E

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K U LT U R H A L L E

Hans Albers war in Halle, wir haben Oscarnominierte Filme, ausgezeichnete ProduktionsďŹ rmen – Zachow fragt: Ist Halle eine Filmstadt?

ZEITZEUGE

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Erich Gebhardt ist pensionierter und passionierter Filmvorfßhrer – die Instanz in Sachen hallescher Kinogeschichte. Zachow hat ihn getroen.

G E N US S U N D S T I L

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Wo kann man in unserer Stadt gut und schnell Mittag essen? Zachow hat fĂźnf Hallenser nach ihren Empfehlungen gefragt.

HIN UND WEG

32 Jetzt beginnt sie wieder, die Gartensaison. Zachow gibt Tipps fĂźr die ersten bunten Farbtupfer auf dem Balkon.

In der neuen Reihe „Helle KĂśpfe“ stellt Zachow fĂźhrende Wissenschaftler vor. Los geht's mit Wolfgang Lukas.

T H E M A D E S M O N AT S

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34 Leipzig liest – Halle liest mit. Auch hallesche Verlage sind auf der Buchmesse vertreten. Zachow stellt sie und ihre jßngsten Werke kurz vor.

S P O RT H A L L E

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Zwei Hallenser waren mit ihrem Saab bei einer Youngtimer-Rallye unterwegs durch die Pampa. In diesem Jahr startet die nächste Auage.

LEBEN

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Wer singt, hat gute Laune. Das weiĂ&#x; man auch im „Singekreis Halle“. Der Chor um Leiter Ulrich Hellem feiert im März sein 25-jähriges Bestehen.

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Vor allem zur Fastenzeit lohnt sich ein Blick hinter historische Klostermauern. Rund um Halle laden sie zum Entdecken ein.

KALENDER I M P R E S S UM GEWINNSPIEL

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S TA DT H A L L E

1000 Jahre Halle: Den Festzug von 1961 mit Buchlesung und Film nacherleben

Tausende Hallenser feierten 1961 ihr Stadtjubiläum. (Foto: HV)

Die Rechnung kam zwar nicht hin, aber sie ging auf: Die Parteiführung der DDR wünschte ein Großereignis zur Demonstration sozialistischer Stärke und bekam eins in Halle – schließlich stand hier das 1000-jährige Stadtjubiläum an. Oder nicht? In dem Buch „1000 Jahre Halle – 1961. Kleine Abrechnung mit einem großen Irrtum“ zeichnet die Autorin Simone Trieder ein Bild der Opulenz des Umzuges mit mehr als 6 000 Beteiligten und 300 000 feiernden Hallensern am Straßenrand (Zachow berichtete). Am 13. März nun stellt Trieder in einer Lesung ihr im Hasenverlag erschienenes Buch im Luxkino vor. Auch Werner Schönfeldt, der die Bilder zu dem Buch fotografiert hatte, wird vor Ort sein, um als Zeitzeuge die Fragen der Zuschauer zu beantworten. Und

damit ist er nicht der Einzige. Mit dem 72-jährigen Michael Stabenow konnte das Luxkino für den Abend sogar den Kameramann des 20-minütigen Films „Festzug 1000 Jahre Halle“ gewinnen, der nach der Lesung gezeigt wird. „Als Kollektiv des Amateurfilmstudios VEB Waggonbau Ammendorf standen wir damals zu dritt in der Rudolf-Breitscheid-Straße und haben alles aufgenommen“, erinnert sich der Hallenser. 1962 war der Streifen fertig. Stabenows Prinzip ist es nun, den Film alle fünf Jahre zu präsentieren, aber niemals eine DVD rauszugeben. „Sonst würde ja keiner mehr kommen.“ 1 QUI : „1000 Jahre Halle – Kleine Abrechnung mit einem großem Irrtum“, Buchpräsentation und Film 13. März, 18 Uhr, Luxkino

Neue Buchhandlung an alter Stelle 1893 entstand in der Großen Steinstraße 77/78 das erste Mal ein Buchladen. Jetzt soll das Haus, in dem sich lange Zeit auch die Lippertsche Buchhandlung befand, neu belebt werden. Am 1. März eröffne net hier das „Buch- und Kunsthaus Cornelius“. Geplant sind ein Verkauf, ein A QUI Antiquariat und im oberen Teil ein Café für Veranstaltungen. 1

10 Jahre alt wird die Kulturstiftung des Bundes in diesem Monat. Mit Sitz in den Franckeschen Stiftungen in Halle wurde die Stiftung am 21. März 2002 von der Bundesregierung gegründet und unterstützt seitdem Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext. 35 Millionen Euro werden derzeit jährlich an Fördermitteln bereitgestellt.

Frühlingserwachen im Botanischen Garten Orchideen, Bromelien und Kakteen – etwa 12 000 Pflanzenarten können auf dem mehr als vier Hektar großen Areal des Botanischen Gartens bestaunt werden. Gibt es einen besseren Ort, als hier die Schönheit der erwachenden Natur zum Frühlingsbeginn zu erleben? Am 24. März lädt das Stadtmarketing in Halles schönsten Garten ein, in dem das Victoria-Haus mit den gleichnamigen Seerosen, eine Spezialsammlung mit Kakteen und fleischfressende Pflanzen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen. Verbunden mit einem kleinen Bummel durch die Altstadt erleben Gäste nicht nur das Tropenhaus, Sumpf- und Wasserpflanzenbecken sowie Steppen- und Waldsteppenanlagen, sie erfahren auch Interessantes und Wissenswertes zur Geschichte der „Schönen an der Saale“. Im Winter ist der ehemalige Arzneigarten der Universität gewöhnlich für die Öffentlichkeit geschlossen, da viele Pflanzen zum Schutz in die Gewächshäuser eingelagert werden. Offiziell öffnet der Botanische Garten erst ab Anfang April wieder seine Pforten. Eine Voranmeldung für die Sonderführung ist in der Tourist-Information erforderlich. 1 Q U I : Erlebnisführung „Frühlingserwachen“, 24. März, 13.30 Uhr, Treffpunkt: Marktschlösschen, 8 Euro

Die Victoria-Seerosen im Botanischen Garten. (Foto: AG)


S TA DT H A L L E

LO H N E N S W E RT 17. März, 20 Uhr, Steintor-Varieté, An diesem Abend erobern die originalen Stars aus dem Musical „Buddy – Die Buddy Holly Story“ die Bühne. Die faszinierenden Live-Misik-Show „ Buddy in concert“ erweckt den Zeitgeist der 50er Jahre zum Leben. Nicht nur die Lieder dieser Ära, wie zum Beispiel „Peggy Sue“ oder „Let's twist again“, versprühen Fifties-Charme, auch die waghalsigen akrobatischen Einlagen und die bunten Kostüme lassen die Zeit des Rock'n'Rolls aufleben. Karten ab 25 Euro.

S

o viel steht fest: Auf den März, den Monat des Frühlingsbeginns, freut sich nach der sibirischen Kälte der vergangenen Wochen wohl jeder Hallenser. Doch ganz besonders freut sich Kerstin Kiefel. Die bekennende Leseratte hat dabei vor allem ein Event im Kopf: Die Leipziger Buchmesse, die vom 15. bis 18. März stattfindet. Nachdem es die 37-Jährige im vergangenen Jahr zeitlich nicht dorthin geschafft hatte, ist sie in diesem umso gespannter auf die zahlreichen Schriftsteller – allen voran Roger Wilhelmsen –, die auf dem „Blauen Sofa“ ihre Werke präsentieren. Überhaupt ist Kiefel vom „besonderen Flair“ der Messe fasziniert. „Hier geht es nicht vorrangig um den Verkauf.“ Von 2006 bis 2008 gehörte die junge Hallenserin mit ihrem eigenen Literaturreiseunternehmen „Salve Cultura“ zu den Ausstellern. Von Beginn an wollte Kiefel etwas anderes als gewöhnlichen Tourismus anbieten. Die gelernte Reiseverkehrskauffrau erweiterte ihr Wissen in einem Touristikstudium und gründete 2005 den Nischenreiseführer, bei dessen Touren man beispielsweise auf den Spuren der Familie Mann und Günter Grass durch Lübeck wandelte oder Prag und seine Dichter entdecken konnte. Rückblickend eine wundervolle Idee, aber finanziell schwer zu stemmen. Dennoch: Das Thema Reise zieht sich wie ein roter Faden durch Kiefels Leben. „Mir war aufgefallen, dass Halle in Touristenführungen sehr schmal aufgestellt ist“, erinnert sich die 37-Jährige. 2007 gründete sie deshalb

„StattReisen“, ein Unternehmen, das bis heute außergewöhnliche Stadt- und Erlebnisführungen durch Halle anbietet und in diesem Jahr sein fünfjähriges Jubiläum begeht. Da bleibt kaum Zeit für die Familie. Umso mehr freut sich Kiefel auf die geplante Woche Urlaub im März, in der sie sich ganz und gar ihrem zweijährigen Sohn Jannek widmen möchte. Nach Österreich soll es gehen, bevor hier in Halle die StattReisen-Saison beginnt. „Es ist, wie Goethe es in seinem ‚Osterspaziergang‘ formulierte: ‚Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…‘ – die beste Zeit, Halle zu entdecken“, sagt Kiefel, die am 16. März höchstpersönlich durch die Stadt führt. „Halle zum Anbeißen“ nennt sich ihr kulinarischer Rundgang, für den sie eigens Soleier und Zwiebelkuchen zubereitet. Daneben gibt es zahlreiche andere Kostproben und humorvolle Geschichten rund um Halles guten Geschmack. Gegen Ende des Monats freut sich Kiefel auf das 2. „Stadtentdecker-Festival“, das am 31. März beginnt und bis zwei Wochen nach Ostern andauert. Während der Zeit sollte sich niemand wundern, wenn er ungewöhnliche Gestalten mit Anhang durch die Stadt touren sieht. Täglich gibt es bis zum 14. April eine andere Führung durch Halle und bei fast JESSICA QUICK jeder ist Kiefel dabei. 1 : Leipziger Buchmesse: 15. bis 18. März : Stadtführung „Halle zum Anbeißen“, 16. März, zu buchen unter 1317189 : 2. Stadtentecker-Festival, 31. März bis 14. April, Tickets/Infos z.B. bei TIM-Ticket (Kaufhof)

18. März, 22 Uhr, Schaufenster, Kulturinsel Alles auf Liebe ist ein Liederabend mit Ensemble, Schauspielstudio und Gästen. Im Schaufenster wird die Liebe besungen und gefeiert. An Bord ist die St. Peppers Lonely Hearts Club Band, die von Farin Urlaub bis Georg Kreisler, von verbittert bis romantisch, ihre Version der Liebeslieder präsentiert. Doch nicht nur die professionellen Schauspieler und Sänger glänzen mit ihren Stimmen. Auch andere nt-Mitarbeiter zeigen ungeahntes musikalisches Talent. Ein Abend zum Mitlachen, Mitmachen und vor allem zum Mitschmachten. Eintritt 5 Euro. 25. März, ab 10 Uhr, Saline-Museum, Mansfelder Straße 52 Zum ersten Mal in diesem Jahr laden die Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle und das Salinemuseum zum Schausieden ein. Besucher erleben hier hautnah, wie die Halloren aus Sole Salz erblühen lassen und das „Fleur de Hallore“ gewinnen. Das ist ein Gourmetsalz, welches während des Siedeprozesses entsteht. Doch nicht nur das „weiße Gold“ steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Auch der legendäre Silberschatz der Halloren kann bewundert werden. Das Frühjahrsschausieden wartet mit einem besonderen Kinderprogramm auf. Eintritt 4,80 Euro.

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Vom Glück der neuen Eiszeit

Böllberg –

Wörmlitz

Böllberg und Wörmlitz werden durch den Saalelauf geprägt Wer in Halle wohnt, kennt das HändelDenkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile stellen wir in einer Serie vor.

Es ist mitten im klirrend kalten Februar, wir stehen am futuristischen Pylon der im Jahr 2000 eingeweihten Rabeninselbrücke und sehen: Die Saale ist komplett zugefroren. Dieses scheinbar banale Szenario wäre noch vor einem Vierteljahrhundert, als die Einleitungen der vorgelagerten Großbetriebe Buna und Leuna aus dem Saale-Wasser eine ChemieBrühe allerhöchsten Grades gemacht hatten, völlig undenkbar gewesen. Die vereiste Saale illustriert anschaulich die gewaltige Veränderung, die der vom Fluss begrenzte Stadtteil Böllberg-Wörmlitz in der jüngeren Vergangenheit erfahren hat. „Dass die Saale wieder sauber ist, stellt wirklich einen

unwahrscheinlichen Gewinn dar”, findet die Böllbergerin Christina Seidel, die seit einiger Zeit für ihren Freundeskreis sogar ein alljährliches Badefest veranstaltet. „Noch vor gut zwanzig Jahren wäre doch kein Mensch auf die Idee gekommen, in der Saale zu schwimmen”, pflichtet ihr Andrea Kubale bei, die in Wörmlitz auf einem einstigen Rittergut eine Pension betreibt und voller Überzeugung sagt: „Bei uns ist es mindestens genauso schön wie in Kröllwitz, nur ruhiger.” Mehl vom weißen Ufer Von Anfang an war das Schicksal von BöllbergWörmlitz eng mit dem Flusslauf verknüpft. Etwa im 8. Jahrhundert siedelten slawische Fischer am „weißen Ufer”, wörtlich „bel brej“ – eine Bezeichnung, aus der später Beleberch und schließlich Böllberg wurde. Viele Jahrhunderte waren hier hauptsächlich Fischer und Schiffsleute zu Hause – und Müller, denn bereits im 10./11. Jahrhundert hatte sich an der Saale auch ein Flussmühlenbetrieb etabliert. Dieser wurde durch den Bau der imposanten Hildebrandschen Mühlenwerke um 1875/80 endgültig ins Industriezeitalter überführt. Mit 32 französischen Mahlgängen und einer Tagesproduktion von 110 Tonnen sicherte die Böllberger Mühle bis zu ihrer Schließung 1975 die Mehlversorgung von ganz Halle. Tragisch: Nach der Wende, Anfang der 90er Jahre, also just zu jener Zeit, als man über neue Nutzungsmöglichkeiten für dieses Kleinod der Indust-

Durchschn ittsalter: 48 ,7 (Stand 3 Einwohne /11) r: 2 518 (Sta n d 3/11) Fläche: 4,5 km² Mietspiege l: 5,35 €/m ² (40 – 80 m² – Wohnung Stand 01/1 Arbeitslose 2) nquote: 2,7 % (Stand: 3/1 Stärkste P 1) artei (Wah l 2011): CD Wahlbeteil U 30,0 % igung: 40,2 % Besonderh eit: Rabenin se l,“Senioren vice-Zentru -Serm Böllberg” , K leintierpen Lämmerhir sion t in Wörmli tz

riearchitektur nachzudenken begann, verfiel das weithin sichtbare Wahrzeichen von Böllberg infolge mehrerer Großbrände vollends zur Ruine. Doch inzwischen keimt Hoffnung: Karl-Josef Thiemeyer hat den Gebäudekomplex gekauft und geht nun Schritt für Schritt vor: „Zunächst wollen wir die sechs sämtlich noch vorhandenen und hochwertigen Voith-Turbinen wieder in Gang setzen und mit unserem Wasserkraftwerk jedes Jahr zwei Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugen.” Mit dem Geld, das der Landwirt aus Westfalen damit verdient, will er nach und nach den gesamten Gebäudekomplex wieder aufbauen, Werkstätten, Büros, Loftwohnungen, Freizeitmöglichkeiten unterbringen. Eile mit Weile: „Ich schätze, da werden meine Kinder noch zu tun haben”, sagt der 53-Jährige lachend.


S TA DT H A L L E

Der Hausbesuch Christina Seidel ist promovierte Chemikerin und freie Schriftstellerin. Bis Ende des vorigen Jahres leitete die heute 59-Jährige die soziokulturelle Begegnungsstätte „Schöpfkelle” auf der Silberhöhe. Seidel ist eine waschechte Böllbergerin, dort geboren und aufgewachsen. Grund genug also, sie in ihrem Wohnhaus im Hildebrandweg nur einen Steinwurf entfernt von der Böllberger Mühle zu besuchen. Kontraste: Wohnneubauten und die Böllberger Mühle am Hildebrandweg. (Fotos: Andreas Löffler)

Apropos Kinder: In Wörmlitz, zwischen dörflichem Siedlungskern und Röpziger Brücke, findet sich eines der größten halleschen Neubau-Gebiete der vergangenen 20 Jahre. In die schmucken, wie an Perlenschnüren aufgezogenen Eigenheime sind vor allem junge Familien mit Kindern eingezogen. Auf dem Gelände einer früheren Wehrmachts-Kaserne, die nach dem Zweiten Weltkrieg von der Sowjetarmee genutzt und im Zuge der Wende komplett abgetragen wurde, stehen heute die Vier- und Fünfgeschosser des 1994/95 errichteten Wohnparks „Saaleblick” – dessen Name angesichts der spektakulären Aussicht in die Auenlandschaft wortwörtlich zu nehmen ist. Straßennamen wie Rostocker Weg, Wismarer Weg oder Bremer Straße verstärken die beinahe maritime Anmutung. Zurück im Wörmlitzer Urdorf, gehen wir den Aktivitäten der ortsansässigen Kirchengemeinde auf die Spur. „Es ist eine Sehnsucht zu spüren, gemeinschaftliche Aktivitäten wieder aufleben zu lassen“, sagt Pfarrer Dirk Lehner. In einer Zeit, wo althergebrachte Institutionen wie etwa Feuerwehr oder eigene Bürgermeisterei (Wörmlitz und Böllberg wurden 1950 nach Halle eingemeindet) nicht mehr vorhanden seien, begreife sich die Kirchengemeinde als „Katalysator” auch des weltlichen Dorflebens. Im Gemeindezentrum, einer noch zu DDR-

Zeiten mit Schweizer Hilfsgeldern ausgebauten ehemaligen Scheune, gibt es beispielweise Bildungsprogramme für Senioren, Bastelgruppen und alljährlich ein großes Sommer- sowie Adventsfest. Als besonders reizvoll empfindet es Lehner, das in seinem Zuständigkeitsbereich gleich zwei „Prachtexemplare” traditioneller Dorfkirchen stehen, in denen alternierend die Gottesdienste abgehalten werden: St. Nikolaus in Böllberg, mit mehr als 800 Jahren die älteste Kirche Halles, deren geplanter Abriss beim Ausbau des Böllberger Weges Mitte der 70er Jahre gerade noch so verhindert werden konnte, und St. Petrus in Wörmlitz, die seit 2009 übrigens als „Radfahrerkirche” firmiert. „Wer hier Halt macht, findet einen Ort, wo er nicht bedrängt wird, nichts kaufen muss, wo er einfach nur sein kann”, sagt Lehner.

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Blick auf die Hildebrandschen Mühlenwerke und Böllberg aus dem Jahre 1896. (Foto: privat)

Böllberg-Wörmlitzer „Nachbarschaftshilfe” „Einfach nur sein” kann man auch prima auf der Rabeninsel. Der 41 Hektar große, unter Naturschutz stehende Werder zwischen wilder und schiffbarer Saale zieht Ausflügler, Jogger und jetzt bei Schnee sogar Skilangläufer an. Ohnehin profitieren Böllberg und Wörmlitz tüchtig vom wieder auflebenden Wassertourismus sowie dem Saale-Radweg. „Bei uns werden nicht nur Olympiasieger wie Thomas Lange oder Andreas Hajek gemacht, sondern bekommt man auch eine Hotelunterkunft und Vollverpflegung in idyllischer Lage”, sagt Geschäftsführer Günter Heinrich vom Ruderhaus Böllberg. Und wenn der Andrang mitunter gar zu groß wird, hilft seine Wörmlitzer Branchenkollegin Andrea Kubale mit ihrer Pension „Gutshaus” gern aus – und umgekehrt. 1

Was ist so besonders an Böllberg/Wörmlitz? Man findet hier Ruhe vor dem Trubel und dem Lärm der Großstadt und ist bei Bedarf dennoch im Handumdrehen im Zentrum. Die Lage ist ideal zum Wohnen und zur Freizeitgestaltung, Saale und Rabeninsel liegen vor der Tür. Wir haben am Ufer einen kleinen Platz, wo wir auf der Terrasse sitzen oder mit unserem Ruderboot „Hallelore” auf große Fahrt gehen können. Wieso dieses Haus? Es ist das Haus, das mein Urgroßvater Traugott Bartholomäus, ein Maurer, 1895 miterbaut hat. Mein Opa Max, der an Ort und Stelle ein Milchgeschäft betrieb, hat hier samt Anhang gewohnt, später meine Eltern. Nach dem Tod meines Vaters im Jahr 2004 bin ich mit meiner Familie wieder hier eingezogen. Kennen Sie eigentlich ihre Nachbarn? Ja, die wohnen schon seit 40 Jahren über uns. Und Ronny aus der Nachbarschaft bekommt immer einen kleinen Obolus, wenn er die schweren Mülltonnen für uns vor das Haus bringt. Was hören Sie, wenn Ihre Fenster offen sind? Durch die Abgeschiedenheit ist es eigentlich recht ruhig hier. Bestenfalls hört man die Wassergeräusche drüben vom Böllberger Wehr. Was sehen Sie, wenn Sie aufwachen? Vom „Schwalbennest”, wie ich den verglasten Erker oben in unserer Wohnung gern bezeichne, kann ich, wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, auf die Saale blicken. Ich sehe, wie der Fluss strömt und empfinde das LÖ F als sehr beruhigend. 1

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: In unserer nächsten Ausgabe lesen Sie Teil 11 unserer Stadtteilserie: Halle-Neustadt is e Ka

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Haben Sie Hinweise oder alte Bilder von Ihrem Viertel? Schreiben Sie uns an: redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle

Christina Seidel im „Schwalbennest“ ihres Wohnhauses mit Saale und Böllberger Mühle im Hintergrund.

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Vom Umgang der Stasi mit Katastrophen Zum Tag der Archive werden unter anderem Bilder vom Flugzeugabsturz in Halle-Neustadt 1976 gezeigt Unter dem Motto „Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen“ findet am 3. März der bereits sechste bundesweite Tag der Archive statt. Dabei wollen die „Detektive der Geschichte“, die Archivare, Einblicke in ihren vielfältigen Beruf gewähren. Das Stadtarchiv Halle lädt an diesem Tag gemeinsam mit den Archiven des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen, der Franckeschen Stiftungen, der Martin-Luther-Universität, der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie sowie der Nationalakademie Leopoldina, der Stiftung Händel-Haus und der Marienbibliothek in ihre Räume ein. Zwischen 10 und 18 Uhr können die Hallenser Schätze aus den verschiedenen Archiven bewundern und aktuelle Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen begutachten. Dazu gibt es Führungen im Stadtarchiv, im Archiv der Franckeschen Stiftungen und der Leopoldina. Die Hallenser Archive präsentieren, prä passend zum Motto, Interessantes Inter für ihre Besucher. Die BStU-Außenstelle Halle zeigt anhand an verschiedener Themen men, darunter dem Flugzeugabsturz in Halle-Neustadt abs 19 1976 (Foto, oben), dem Brand der Laurentiuskirche 1984 und dem Großbrand in Weißandt-Gölzau 1986, mit welcher Art von Katastrophen sich die Stasi in Halle beschäftigte. Diese Ausstellung ist ab 9. März in der BStU-Außenstelle zu sehen. Das Archiv der Franckeschen Stiftungen zeigt in

ihren Räumen Dokumente aus der Geschichte der Oberrealschule, der heutigen Latina. Die Schule war zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits zu klein, und 1913/14 wurde ein neues Gebäude errichtet. Doch die für den 1. Oktober 1914 vorgesehene Eröffnung musste verschoben werden, weil das Gebäude ab September 1914 als Reservelazarett diente. Erst Pfingsten 1920 konnten Schüler und Lehrer in die neue Schule ziehen. 1 P E T R A H O F FM A N N

Das Reservelazarett der Oberrealschule (Latina) von 1914. (Archivbild Franckesche Stiftungen

Z AC H OW- E M P F E H LU N G E N Film „Die Buchretter von Weimar“ (2007), 10 Uhr, Stadtarchiv Vortrag „Händel zwischen Hakenkreuz und Rotem Stern Neue Archivfunde der Forschungsgruppe im Händel-Haus“, 14 Uhr, Stadtarchiv Vortrag „Die krankhafte Angst der Stasi vor Sabotage am Beispiel der Explosion bei Orbitaplast“, 16 Uhr, Stadtarchiv


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Es geht um die „Goldene Knackwurst“ Kulturreederei sucht am 24. März neuen Kartenspiel-Weltmeister

Schon 2011 spielten Knackfreunde um den WM-Titel. Am 24. März werden die Karten neu gemischt. (Foto: Stephan Werschke)

Schwimmen, EinunddreiĂ&#x;ig oder einfach nur Knack – das Kartenspiel hat viele Namen, die Spielregeln jedoch sind immer dieselben. Jeder Spieler erhält neben drei Leben in Form von StreichhĂślzern, die gleiche Anzahl an Karten. Ziel hierbei ist, mit mĂśglichst drei Karten einer Farbe die Punktzahl 31 zu sammeln, um so ein Knack zu erringen. Dabei bekommen die Teilnehmer durch das Tauschen ihrer Karten die Chance, entsprechend viele Punkte einer Farbe zu sammeln oder mit einer Dreierkom-

bination des gleichen Symbols zu trumpfen. Die wenigsten Punkte fĂźhren dabei jeweils zur Abgabe eines Streichholzes, während der Gewinner bis zum Schluss im Spiel bleibt. Die Kulturreederei betreibt das legendäre Spiel bereits zum dritten Mal auf Wettkampfniveau und ruft auch in diesem esem Jahr wieder die Knackweltmeisterschaft aus. Es gilt, sich gegen den amtierenden renden deutschen Knackweltmeister tmeister Ralf Kettmann zu behaupten. Dem Sieger ieger winkt m neben dem Weltmeistertitel auĂ&#x;erdem eine Trophäe häe in Form einer „Goldenen Knackwurst“. st“. 1 J U G : 3. Knackweltmeisterschaft, erschaft, 24. März, ab 18 Uhr, Gläserne Privatbrauerei Schad, chad, ReilstraĂ&#x;e e 10

Zachow empďŹ ehlt

16. März, 16 Uhr, Konzerthalle Ulrichskirche

Ihre CDs wurden mit Auszeichnungen, mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik bedacht. Barbara Dennerlein ist die populärste Vertreterin einer neuen Generation von Jazz-Musikern. 2002 erschien ihr Album „Spiritual Movement No.1“, das sie erstmals ausschlieĂ&#x;lich auf einer Pfeifenorgel eingespielt hatte. Konzertbesucher werden ein Meisterwerk hĂśren, das die AusnahmekĂźnstlerin auf der „KĂśnigin der Instrumente“ live präsentiert. Karten ab 8 Euro.

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15. März, 20 Uhr, Steintor-VarietÊ

29. März, 18.30 Uhr, Buch- und Kunsthaus Cornelius, GroĂ&#x;e SteinstraĂ&#x;e 77/78

Der gebĂźrtige Moskauer Wladimir Kaminer, ausgebildeter Toningenieur und studierter Dramaturg, kommt mit seinem neuen Programm „Dort, wo der russische Bär Fahrrad fährt“ nach Halle. Es besteht aus einer Mischung bester Texte und seiner „Russendisko“. Diese ist eine mittlerweile international bekannte Veranstaltung, die Kaminer berĂźhmt machte. Hallenser kommen an diesem Abend in den Genuss der Creme de la Creme aus Wladimirs Werk. Karten 17,50 Euro. Im März erÜnet im ehemaligen Antiquariat das neue Buch- und Kunsthaus Cornelius. Dies ist Anlass fĂźr die Veranstaltungsreihe „Jazz & Miniaturen“, die an diesem Abend ihren Anfang nimmt. Die ersten Gäste sind Krimiautor Tim Herden und die Jazzformation „Duo Mosik“. Der Krimi „Toter Kerl“ von Herden wird auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse erstmals präsentiert, in Halle liest er AuszĂźge. Das Jazzduo wird den Abend musikalisch umrahmen. Die Tickets gibt es vor Ort. Eintritt 7,50 Euro.

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S TA DT H A L L E

Diva in bunt

Am Händel Wenn ich als Pianistin eine Kolumne über Halle schreibe, dann komme ich um ihn nicht herum, der er groß, majestätisch und erhaben auf dem Marktplatz steht und sich – dem Alter geschuldet – auf sein wichtigstes Werk, den Messias stützt: unser „Georg Friedrich“. Wir kennen ihn, wir begegnen ihm täglich. Zu seinen Füßen das Treiben des Wochenmarktes, die Straßenbahnen der Nord-Süd-Richtung quietschen an ihm vorbei; er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Manchmal denke ich darüber nach, wie lange er schon genauso dort steht… es müssen jetzt 153 Jahre sein! Er hat Kriege überstanden, Diktaturen. Sein Blick schaut gen London, aber auch Richtung Marktkirche, in welcher er vom Namensgeber dieses Magazins die ersten Unterweisungen im Orgelspiel bekam… Interessant, dass die Finanzierung dieses Denkmals 1856 bis 1859 zum größten Teil von Hallensern getragen wurde. Durch Konzerte und Privatspenden kam fast die Hälfte der insgessamt nötigen 8 000 Taler zusammen. Der preußische König Wilhelm I., der das Aufstellen des Denkmals genehmigen musste, gab nur knapp 600 Taler. Weitere 2 400 Taler steuerte Queen Victoria bei. Es ist das einzige Händel-Denkmal in Deutschland. Und ich komme nicht umhin, mit Freude zu bemerken, dass die Hallenser es zum Treffpunkt machen. Was nämlich in Hannover der „Schwanz“ (des Pferdes Ernst August des Ersten) ist, „unter“ dem man sich trifft, ist in Halle „am Händel“. Jedes Mal, wenn ich über den Marktplatz laufe, sehe ich Wartende. Ich beobachte unruhig hin- und hertrippelnde Menschen, die offensichtlich ihre Hoffnungen und Sehnsüchte vor einem „Blinden Treffen“ wälzen. Ich sehe Geschäftsleute, die mit übervollen Aktenkoffern versehentlich jenen kompetent aussehenden Kaufmann korrekt begrüßen, der eigentlich nur zur Straßenbahn möchte. Ich sehe viele, die da warten – und sich erstmal durch die Gruppen der Wartenden durchfragen müssen, wer denn nun zu wem will. Und ich bin immer wieder erstaunt: Es gibt wirklich kaum eine Tages- oder Nachtzeit, in der niemand am Händel steht! Dafür mag ich ihn, er ist immer da. Besonders schön ist er im Juni, wenn er zu seinem Festival herausgeputzt wird. Blumengesäumt. Vor etwa fünfzehn Jahren haben DesignStudenten der Burg Giebichenstein ihn sogar bekleidet, im Samtfrack mit weißem Rüschenhemd, das Bild werde ich nie vergessen: So schön war er! Zur linken des Denkmals befindet sich das alte Stadthaus, in ihm ein wunderschönes Standesamt. Paare werden zu Georg Friedrichs Füßen mit Reis und Konfetti beworfen. Und ich lächle, denn ich bin mir sicher, diese Menschen haben irgendwann einmal gesagt: „Wir treffen uns am Händel“. Ragna Schirmer (Foto), international bekannte Pianistin und Professorin für Klavier, bekennt sich seit vielen Jahren zu Halle. In dieser Kolumne schreibt sie über ihre Erlebnisse mit der Diva.

„Das ist doch Stolz“ Es ist das erste Album, das er komplett in Halle erdacht und eingespielt hat, das erste Album auch, das eine Liebeserklärung an die alte Heimatstadt enth��lt. Ralf Schmidt, besser bekannt unter dem Namen Falkenberg, ist aus Halle fortgegangen und zurückgekehrt, er hat die Rockwelt erobert, auf großen Bühnen gestanden und Preise eingeheimst. Steffen Könau hat Falkenberg für Zachow getroffen. „Freiheit“ ist verglichen mit früheren Album-Titeln plakativ und unmissverständlich. Wie kam es dazu? Freiheit war schon immer der stärkste Antrieb in meinem Leben. Doch es war Zeit für ein weiteres und neues Nachdenken über Freiheit. Eine poetische Umschreibung des Themas hätte das Thema verfehlt. Das Wort „Freiheit“ taucht in allen Texten auf, es ist der rote Faden, der sich durchzieht. War das von Beginn an der Plan? Ja, ich wollte das Ganze aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Inhaltlich gehört Falkenbergs neues Album zum Tiefgründigsten, was Rockmusik deutscher Zunge derzeit zu bieten hat. (Foto: AG)

Darf man „Freiheit“ ein Konzeptalbum nennen? „Freiheit“ ist nicht nur inhaltlich ein Konzeptalbum. Ich habe mir die Freiheit genommen, nicht darüber nachzudenken, ob das jetzt der typische Sound von Falkenberg ist oder nicht. Du lotest den Inhalt des Begriffes in jedem Stück ein wenig anders aus – mal geht es um die Occupy-Bewegung, mal um die Freiheit, seine eigenen Wege zu wählen, mal um den Versuch, sich von dem um uns tobenden Lärm nicht taub machen zu lassen. Wann fällt einem auf, dass das alles um einen Kern kreist? Der Kern, um den alles kreist, ist Angst. Die Angst, die wir selber nähren oder die Angst, die uns in kleinen Dosen, in schönen bunten Räumen, von freundlichen Verkäufern injiziert wird. Angst frisst Freiheit, und Freiheit stirbt an Angst.

Wo stehen denn deiner Meinung nach diese „Kathedralen der unbegrenzten Macht“? Das Finanzsystem hat ja kaum identifizierbare Gesichter. Gezockt wird virtuell. Die Macht der Finanzindustrie ist vergleichbar mit der Kirche zu Zeiten der Inquisition. Denen steht man so ohnmächtig gegenüber, dass nur der Rückzug ins Private, in Lokale und ins Vergangene noch hilft – zumindest in so einem wunderbaren Lied wie „Die Wiesen der Kindheit“. Hast Du deine Kindheit wirklich so in Erinnerung? Erinnern ist nicht Rückzug. Wir können nur beurteilen, indem wir vergleichen. Bevor man in den Anstalten des Staates, also Kindergarten, Schule, Universität, Armee geformt wird, ist Freiheit kein Wort, sondern der Ort, überall. „Die Stadt, die keiner kennt“ wird als Liebeserklärung für deine Heimatstadt Halle verstanden werden. Allerdings habe ich gelesen, dass jemand seine Heimatstadt Castrop-Rauxel darin erkannt hat. Hast Du Halle nicht gut genug porträtiert? Wie man eine Stadt betrachtet, hängt stark davon ab, welche emotionale Bindung man zu ihr hat. Ist sie einem egal, schaut man nicht so genau hin. Ich fand es vor allem in den vergangenen Jahren überaus ärgerlich, dass die Menschen in anderen Teilen Deutschlands ein falsches oder gar kein Bild von Halle hatten. Diese Stadt hat so vieles, das sie von anderen Städten unterscheidet. Und der größte Schatz, das unterscheidet sie nicht von anderen, sind ihre Bewohner. Ich habe oft gehört, dass man den Hallensern Unfreundlichkeit nachsagt. Es gibt Leute, die glauben, fehlenden Stolz bei den Hallensern entdeckt zu haben. Das sehe ich überhaupt nicht so. Klar, der Fremde wird nicht gleich in die offenen Arme geschlossen, mit Bussi hier und da, doch wenn dann richtig. Das ist doch Stolz. : Falkenberg, Premierenkonzert, 23. März, 20 Uhr, Schaufenster (nt) 3 www.falkenberg-musik.de


H E L L E KÖ P F E

helle köpfe

Wolfgang Lukas

Der Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums Halle hatte die Idee zur „Techniklinie 5“ Die Wissenschaft in Halle prägt das Gesicht unserer Stadt – in der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft. Doch keine Wissenschaft ohne helle Köpfe, die für all die neuen Ideen stehen, die Theorien entwickeln und sie in die Tat umsetzen. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing präsentiert Zachow in den kommenden Ausgaben in seiner neuen Porträtreihe „Helle Köpfe“ führende Wissenschaftler mit ihren Ideen für und aus Halle.

65 ist eigentlich das Alter, in dem die meisten Menschen ihre Rente genießen. Wolfgang Lukas hingegen hat dafür noch keine Zeit. Viel lieber schmiedet der Professor und Geschäftsführer des Technologieund Gründerzentrums Halle (TGZ) neue Pläne, um innovative Firmen auf den Weinberg-Campus zu holen. Oder aber er entwirft Konzepte, wie sich Halle in Zukunft noch besser profilieren könnte. So entstand auch die Idee zur „Techniklinie 5“. Es war vor gut einem Jahr, erinnert sich Lukas, da war zu lesen, dass die Straßenbahnlinie 5, welche von Halle bis nach Bad Dürrenberg führt, mal wieder in Frage gestellt wurde. Zu lang, zu teuer, zu unrentabel, war da zu hören. Der Professor hingegen fand, dass dies doch eigentlich ein Pfund sei, mit dem sich Stadt und Umland nach außen hin als Wissenschaftsstandort profilieren könnten. Immerhin verbindet die Linie Industriestandorte wie Leuna, Buna, Ammendorf und den Pumpenbauer KSB in Halle, Orte der Industriegeschichte wie das Gradierwerk in Bad Dürrenberg oder die Saline und eben auch Orte der Wissenschaft wie den Weinberg-Campus. Ein Jahr später wird Lukas' Idee nun in die Tat umgesetzt, und die „Techniklinie 5“ geht am 29. März auf „Jungfernfahrt“. Doch wie hat er das geschafft? „Mit Ausdauer, Vehemenz und einer Menge Überzeugungskraft den Verantwortlichen gegenüber“, sagt der 65-Jährige. All jene Eigenschaften also, mit denen er seit 1992 als Geschäftsführer für das Technologie- und Gründerzentrum tätig ist. Damals, kurz nach der Wende, bekam er das Angebot, etwas vollkommen Neues mit aufzubauen. So neu, dass allen Beteiligten zunächst nicht bewusst war, wie man ein solches Projekt anpacken sollte. Deshalb gesteht Lukas rückblickend im Spaß auch ein: „Was wir da machen sollten, wusste damals keiner. Was aber klar war, alle wollten mitmachen. So war das halt nach der Wende.“ Hallenser können stolz sein Aus jetziger Sicht ist der entscheidende Punkt für ihn aber, dass es gemacht wurde. Bis heute sind in das TGZ 87 Millionen Euro investiert worden. Mehr als 160 Firmen entstanden und über 1 650 Jobs wurden geschaffen. Firmen haben sich angesiedelt, die mit ihren Produkten führend in der Welt sind. Beispielsweise werden hier Wirkstoffe in der Heilung von Diabetes hergestellt oder die Grundlagen in der Alzheimer-Forschung geliefert. Alles auch ein Verdienst von Lukas, der es geschafft hat, dass das TGZ weltweit einen sehr guten Ruf genießt. „Außer in die Antarktis liefern die hier ansässigen Firmen ihre Produkte auf jeden Kontinent auf der Welt“, erklärt er. Was ihn hingegen mächtig ärgert, ist, dass die Hallenser dies anscheinend nicht wahrnehmen. „Manchmal habe ich den Eindruck, dass man das Gute hier gar nicht hören möchte, dabei könnten die Hallenser doch stolz darauf sein, was in der Stadt in den vergangenen zwei Jahrzehnten alles passiert ist.“ Und so würde er

Wolfgang Lukas entwickelt als Geschäftsführer des TGZ Ideen, um innovative Firmen auf den Weinberg-Campus zu holen. (Foto: Silvio Kison)

sich wünschen, dass man in Zukunft weniger kritisieren, statt vielmehr Visionen und Ideen für Halle umsetzen sollte. Und wie ist das nun mit der Rente? „Die kommt schon irgendwann“, meint Lukas scherzhaft, „doch jetzt mache ich einmal weiter, es gibt S E BA S T I A N K R Z I WA N I E noch so viel zu tun.“ 1

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Halle, eine Filmstadt? Dem Ochsenberg stehen sie wunderbar, die großen Lettern, durch die für jeden sichtbar zu lesen steht: Hallewood. Bisher wurde Halle eher scherzhaft als Filmstadt bezeichnet, doch spätestens mit der Oscar-Nominierung des Films „In Darkness“, der von der halleschen Firma „Schmidtz Katze Filmkollektiv“ produziert wurde, lohnt es sich, die Saalestadt unter diesem Gesichtspunkt näher zu betrachten. Zachow hat sich unter Halles Filmexperten umgehört.

H

alle kann stolz auf einen Oscar (animierter Kurzfilm „Peter und der Wolf“), zwei Nominierungen („In Darkness“, „Ein russischer Sommer“) und einen Golden Globe („Carlos“) in den vergangenen Jahren blicken. Macht das Halle zu einer Filmstadt? Eher nicht. Vielmehr setzt sich Halles Potential aus einer Vielzahl verschiedener Einzelteile zusammen wie unserem mehrfach prämierten Programmkino, dem Lux. Oder auch der stattlichen Reihe an Leinwand- und TV-Helden, von denen viele Halle als Sprungbrett zum Ruhm nutzten – denken wir nur an Curt Götz, Hilmar Thate oder die drei halleschen Fernseh-Kommissare Peter Sodann, Wolfgang Winkler und Jaecki Schwarz. Die englische Schauspielerin Helen Mirren sprach bei der Uraufführung von „Ein russischer Sommer“, der in Halle von Egoli Tossell produziert wurde, von „Sexy Anhalt“. Vor zwei Jahren ist Halles Multimediazentrum (MMZ) aufgefallen, als hier das „Innovationsforum 3D-Cinema und Stereoskopische Medienproduktionen“ konzipiert und realisiert wurde. Namhafte Entscheider der Kino- und Filmbranche sowie der Musik-, Werbe- und Spielebranche trafen sich, um die regionale Kompetenz in Sachsen-Anhalt kennenzulernen. Durch einen intensiven Wissenstransfer konnte es gelingen, das weltweit erste 3DLive-Konzert mit der erfolgreichsten deutschen HipHop-Band „Die Fantastischen Vier“ zu übertragen. Ebenfalls im MMZ zu finden, ist die NFP, die u.a. mit „Luther“ Erfolge feierte und in diesem Jahr mit der neuen Produktion „Man tut was man kann“, eine romantische Komödie, im

Kino vertreten sein wird. Und auch die Produktionen „Mullewap“, „Globe“ oder „Der kleine Eisbär“ von Tony Loeser und seiner Firma MotionWorks sind weltbekannt. Oder kann sich Halle vielleicht Filmstadt nennen, weil es sich als Kulisse erfolgreicher Streifen wie „Der geteilte Himmel“, „Liebe Mauer“ oder „Hallesche Kometen“ verdient gemacht hat? Welche Rolle spielt die Postproduktion, bei der Halle mit hier ansässigen Firmen wie Metrix bei der Vertonung oder Cinepost punkten kann? Am Waisenhausring ist die größte DVDSchmiede Europas beheimatet. Die legendären Arthouse-Filme werden hier aufwändig hergestellt und durch hervorragende Inlays (mit sachkundigen filmwissenschaftlichen Kommentaren) aufgewertet. Die Firma Digim beherbergt ein riesiges digitales Filmarchiv, in dem mehr als 100 000 Filme und Filmrollen eingelagert sind. Nicht zuletzt finden in Halle die Filmmusiktage statt, das „werkleitz-Festival“, „wagemutig“ oder auch die von halleschen Medienstudenten organisierten Filmtreffen „Selbstgedrehtes“, „co-produced“ und „Drehmomente“. Und auch wenn etliche Gutachten (u.a. IWHGutachten 2007) sich dafür aussprechen, Halle zu einer Medienstadt mit Schwerpunkt audiovisuelle Medien auszubauen, reicht das für einen Titel als Filmstadt? Unter Halles Filmexperten gibt es jedenfalls unterschiedliche Meinungen: Gerhard Lampe, Filmprofessor, Uni Halle: „Halle hat sich in den fast 15 Jahren, in denen

ich hier an der MLU als Professor der Medienwissenschaften mit dem Schwerpunkt Film und Fernsehen arbeite, außerordentlich entwickelt. Halle ist keine Filmstadt im klassischen Sinn, so wie Potsdam-Babelsberg, das auf der grünen Wiese alte Traditionen beschwört. Doch Halle kann bündeln, was andere Städte nicht haben: breite Kompetenz in Verlagen, Kunst, Musik, Theater, Film. Und Halle hat eine starke Künstlerszene - Voraussetzung für vielfältigste Kreativität. Was jetzt fehlt, ist eine entschlossenere Verzahnung von akademischen Ausbildungsangeboten und audiovisueller Medienwirtschaft.“ Erich Gebhardt, pensionierter Filmvorführer: „Hallewood - das kann man stecken lassen. Aber Halle als Filmstadt, das akzeptiere ich. Es wird ja sehr viel gedreht, wie der Polizeiruf, oder auch andere. Halle als Kinostadt würde ich übrigens jederzeit gelten lassen, da es in unserer Stadt einmal eine riesige Kinolandschaft gegeben hat und zum Teil noch gibt.“ Peter Zorn, Werkleitz-Zentrum für Medienkunst: „Um ehrlich zu sein, finde ich Imitationen generell langweilig. Halle ist nicht Hollywood, lässt sich auch nicht mit Babelsberg vergleichen, und warum sollte es auch? Es freut mich sehr, wenn Filmschaffende aus Halle erfolgreich sind. Das hilft der gesamten Branche in der Region. Deswegen gratuliere ich „Schmidtz Katze“ zur Oscar-Nominierung. Aber was Inhalt und Form von Filmen angeht, interessiert mich die persönliche Handschrift am meisten und eher die Devianz von der


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Norm. Daher freut es mich besonders, dass Halle eine ungewöhnliche Vielzahl von Programmkinos zu bieten hat, und die Hallenser damit auch die Möglichkeit, „anderes“ zu sehen als den Mainstream. Ganz zu schweigen von einer der bestsortiertesten Videotheken Europas: Das Format Filmkunstverleih in der Geiststraße. Halle hat es eigentlich nicht nötig, anderen nachzueifern. Sowohl das Kulturleben als auch die Medienbranche können auf eigenen Beinen stehen, sich auf ihre eigenen Qualitäten besinnen und sich damit weltoffen und 'anders' präsentieren.“ Petra Sachse, Stellvertretende Leiterin der Wirtschaftsförderung: „Halle hat alles, was einen tollen Drehort ausmacht, aber auch das typische Flair, in dem sich Kreative wohlfühlen, und dazu auch noch ein anspruchsvolles interessiertes Publikum. Halle ist für mich der 'hidden Champion' unter den Filmstädten schlechthin.“ Simon Riedl, Filmemacher / Team Filmnetz. org: „Filmemachen ist immer eine Teamaufgabe. In Halle gibt es richtig viele Leute, die Filme so lieben, dass sie auch unspektakuläre Aufgaben beim Drehen übernehmen und mit Kleinigkeiten weiterhelfen.“ Peter Drabe, ehemaliger Direktor der Fernsehstudios Halle: „Noch bevor das Fernsehstudio Anfang der 60er Jahre gegründet wurde, war Halle eine ganz frühe Produktionsstätte.

Hier entstanden „Die roten Bergsteiger“ und kürzere Krimiserien. Halle war also schon immer Filmstadt. Als Außenproduktion von Berlin-Adlershof (Fernsehzentrum der DDR) wurden dann hier auf Initiative von Horst Sindermann (Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Halle), dessen Stiefsohn der Schauspieler Peter Sindermann war, die Fernsehstudios gegründet. Sindermann hatte in vielen Serien in Halle mitgewirkt.“ Nico Heinrich, digital images: „Der Vergleich Halle/Hollywood ist sehr kühn! Es ist allerdings eine Tatsache, dass sich im Film- und Fernsehbereich in Halle in den vergangenen Jahren viel getan hat. Dazu tragen insbesondere die ortsansässigen Medienfirmen, die ganze Reihe an Festivals, aber auch die Uni mit den kreativen Köpfen im Fachbereich Medienwissenschaften bei. Das Zusammenspiel aller und die große Bandbreite der Möglichkeiten macht’s. Aber auch der Drang der Medienschaffenden zur schöpferischen Gestaltung.“ Cosima Lohse, 2. Regieassistentin u.a. „Rubbel die Katz“ oder „Black Death“: „Ein Filmdreh hier ist immer noch eine Sensation, man wird in der Stadt mit offenen Armen empfangen. Ich würde Halle noch nicht als erfahrene Filmstadt beschreiben, aber als eine Stadt, in der es einem erleichtert wird, ein Filmprojekt zu stemmen, sei es durch die Aufgeschlossenheit der Menschen, der reizvollen Motive, dem Engagement der Stadt oder den international

bekannten Postproduktions-Unternehmen im Multimediazentrum.“ Manja Rothe-Balogh, NFP* media rights: „Wenn ich sehe, wie oft hier in den vergangenen Jahren gedreht wurde, oder wenn ich höre, wie freundlich die Drehteams dabei aufgenommen werden – ist Halle natürlich für mich eine Filmstadt. Im Laufe der vielen Dreharbeiten, die ich während meines Studiums und später als Dozentin am Institut für Medienwissenschaft erlebt habe, kann ich diese filmfreundliche Hallenser-Offenheit nur bestätigen. Nicht zuletzt freue ich mich auch über jedes Branchentreffen der hier ansässigen Firmen, die sehr erfolgreich ein feines und fast freundschaftliches Netzwerk bilden und damit für mich den Medien- und Filmstandort Halle qualitativ besonders wertvoll machen.“ Manon Bursian, Kunststiftung Sachsen-Anhalt: „Die Kunststiftung fördert bereits seit einigen Jahren junge Nachwuchsfilmemacher mit dem speziellen Förderprogramm 'wagemutig'. Im Rahmen dieses Programms sind bereits mehrere preisgekrönte Filme entstanden, die zeigen, dass Halle für junge Filmkünstler unbedingt ein interessanter Standort ist. Hunderte von Cineasten warten übrigens jedes Jahr auf diese neuen Filme, die wir immer am Jahresende in einer langen Filmnacht im Studio Halle präsentieren.“ 1 P ROTO KO L L : J E S S I C A Q U I C K

Fotos links: Fernsehproduzent Hagen Lettow | Benno Fürmann (2.v.r.) mit den halleschen Produzenten Marc-Daniel Dichant, Steffen Reuter und Leander Carell bei der Premiere des Oscarnominierten Filmes „In Darkness“ | Das Filmteam von „Schwerkraft“ feiert mit Luxbetreiber Wolfgang Burkart die Premiere im Luxkino | Die ehemalige Geschäftsführerin des MMZ Katerina Hagen mit der Goldenen Schallplatte der „Fantastischen Vier“.

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Nr.

Kino

Adresse

1

Kinetoskop

Große Ulrichstr. 5

2

Wallhalla-Theater

Große Steinstr. 45

3

Café Metropol

Schulstraße

4*

American Theater

Große Ulrichstr. 20

4*

Hansa-Lichtspiele

Große Ulrichstr. 20

4*

Kinematograph

Große Ulrichstr. 20

5

Der große Circus-Kinematograph

Rossplatz

6

Welt-Kinematograph

Leipziger Str. 17

7

Central-Lichtspiele Ammendorf

Beesener Str. 5

8*

Biophon-Theater

Große Ulrichstr. 57

9

Hansa-Theater

Rannische Str. 11

10

Edison-Theater

Goethestr. 26

11

Metropol-Theater

Geiststr. 22

12

Tonbild-Bühne (Prinzeßtheater)

Schmeerstr. 5

13

Germania-Theater

Reilstr. 133

14

Helios-Theater

Hallesche Str. 1a

15

Lichtspiel-Theater

Merseburgerstrasse 22

16

Orient-Theater

Berliner Str. 53

17

Passage-Theater

Leipziger Str. 88

Central-Lichtspiele Ammendorf

Jahr 1885 1896 1897 1905

So viel Kino

1906 26

1907 1908 1909 30

Prisma (1982 – 1998) In der Neustädter Passage 20 eröffnet 1982 das Kino „Prisma“ als letzter Kinoneubau der DDR. Im Jahr 2000 wird das Haus zugunsten eines Einkaufscenters abgerissen.

1910

Hallesche Str. 1a

Ritterhaus-Lichtspiele Goethe-Lichtspiele 18

Burg-Theater

Triftstr. 22

19

Orpheum-Tonhalle

Steinweg 12

20

Astoria Lichtspielhaus

Moritzburgring 1

Theater der Freundschaft Urania 70 21

Burg-Theater

Große Gosenstr. 12

22

Monopol-Lichtspiele

Geiststr. 5

23*

C.T. Lichtspiele Neustadt

Große Ulrichstr. 51

24

C.T. Lichtspiele am Riebeckplatz

Merseburger Str. 170

25

Kultur-Film-Theater

Yorkstraße 3

26

Lettin

Schiepziger Str. 15

27

Nietleben

Eislebener Str. 63

28

Stern-Lichtspiele Nietleben

Eislebener Str. 73

29

Schauburg-Lichtspiele

Große Steinstr. 27/28

30

Block-Lichtspiele: Dölau

Zechenhaustr. 4

31

Capitol

Lauchstädter Str. 1a

32

Stern-Lichtspiele Dölau

Triftstr. 1

33

Casino-Lichtspiele

Hardenbergstr. 1

34

Trohta Lichtspiele

Trothaer Str. 20

35

Tonbild-Bühne Ammendorf

Merseburger Straße 425

36

Ring-Theater

Waisenhausring 8

37

Prisma

Neustädter Passage 20

38

Klubkino 188

Böllberger Weg 188

39

La Bim

Töpferplan 3

40

CinemaxX

Charlottenstraße 8

41

Flimmrich

Brunnenstr. 2

42

LUX Kino am Zoo

Seebener Str. 172

43

Kino Zazie

Kleine Ulrichstr. 22

44

Kinopolis

Neustädter Passage 17

Cinemaxx The Light Cinema

1911 1930 1949 1912 1914 1945 1968 1915 1918 1919 1922 1923 1925

1927 1928 1929 1930 1938 1939 1953 1982 1986 1991 1995 1998 2000 2001 2002 2009

45

LUX Puschkino

Kardinal-Albrecht-Straße 6

46

LUX Filmhaus

Mansfelder Straße 56

47

Belle Etage

Philipp-Müller-Str. 57

* ließ sich aufgrund der unmittelbaren Nähe von Nr. 1 nicht auf der Karte abbilden

2005 2008 2011 2012

25 28 27

37 44

Goethe-Lichtspiele (1911 – 1992) 200 000 Mark investiert Unternehmer Carl Ferdinand Ritter in das „Passage-Theater“, das vor mehr als hundert Jahren in der Leipziger Str. 88 eröffnet wird. Es zählt zu den modernsten Kinos. Sogar die Erstaufführungsrechte der Filme mit Stummfilmstar Asta Nielsen kann es sich sichern, dazu spielt ein hauseigenes Orchester. In den Folgejahren wechseln die Betreiber, sodass das Kino zunächst „Ufa-Theater“, in den 30er Jahren dann „Ritterhaus-Lichtspiele“, kurz „RiLi“, genannt wird. An Ostern 1945 wird der Kaufhaus-Komplex samt Kino von Bomben schwer getroffen. Vier Jahre dauert es, bis die Hallenser an alter Stelle ihre „Goethe-Lichtspiele“ feierlich wiedereröffnen. 1992 muss es dem Neubau des Ritterhauses weichen.


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steckt(e) in Halle Urania 70 (1914 – 1997) Kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges wird auf dem ehemaligen Gelände der Universitätsreitbahn das „Astoria-Lichtspielhaus“ eröffnet. Genau wie das „Passage-Theater“ stammt das Kino aus der Feder des Architekten Paul Grempler. Bis 1945 gehört es der Ufa-Filmgesellschaft. In den Nachkriegsjahren nutzt die sowjetische Garnison das Haus – Hallenser sind ausgeschlossen. Ab 1952 avanciert das umbenannte „Filmtheater der Freundschaft“ zu einem der modernsten Kinos der DDR. 1968 wird der erste 70-Millimeter-Band-Film gezeigt - das „Urania 70“ ist geboren. Nach der Wende geht das Kino zurück an die Ufa, die den Film-Betrieb 1997 überraschend einstellt.

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42 41 18 21 32 13

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45 11 22

5 29

20 43

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1 6 12 17 39 40 9 36 19 47 15

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Im Zusammenhang mit dem „Verrückten Kino“, einem Projekt des Thalia-Theaters, organisierte 2003 deren damalige Dramaturgin Cornelia Nitzschke eine Ausstellung zur Kinogeschichte im Volkspark. U.a. mit ihrer Hilfe konnte Zachow diesen Zeitund Raumplan für Halles Kinoszene erstellen.

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C.T. Lichtspiele am Riebeckplatz (1922 – 1945) Gotthold Künzel geht als namhafter Kinobetreiber in Halles Geschichte ein. Er leitete neben der Schauburg, den C.T.-Lichtspielen in der Ulrichstraße (heute nt) auch das C.T. am Riebeckplatz, das im August 1922 eröffnet wird. Künzel holt in den 20er und 30er Jahren etliche Stars zu den Premieren nach Halle, darunter Harry Liedtke, Dorothea Wieck und sogar Hans Albers. Landesweit verhilft das Premierenkino Halle zu einem Ruf als Kinostadt. Während der Bombenangriffe 1945 wird das Kino am Riebeckplatz komplett zerstört.

Kino Lux

Leidenschaft für Filmkunst Ein Geheimtipp ist das Lux längst nicht mehr. Filmfreunde schätzen das Kino am hinteren Aufgang zum Zoo als erste Adresse für Filmvergnügen bester Art. „Wir wollen für jeden Geschmack etwas bieten und ein Treffpunkt sein, an dem sich Publikum und Filmschaffende begegnen“, sagt Torsten Raab. Der gelernte Lokführer, der schon im Kino 188 und im La Bim Zelluloidstreifen vorführte, hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Gemeinsam mit Wolfgang Burkart betreibt er seit zwölf Jahren das Kino in der einstigen Zoo-Gaststätte. 179 Zuschauer finden dort Platz und cineastisches Vergnügen. Angefangen hat alles mit der selten aufgeführten Satire „Zum Beispiel Otto Spalt“, mit Otto Sander als Hauptfigur der fünf Filmepisoden. Heute reicht das Angebot von aktuellen Kino-Streifen über Kinder-, Kurz- und Dokumentarfilme bis zu Klassikern, Defa-Produktionen und ausgefallener Filmkunst. Die Programme wurden vielfach gewürdigt, zuletzt 2011 mit dem Programmpreis der Bundesregierung. Raum bietet das Lux zudem für Themenreihen, Werkschauen, Gesprächsrunden oder Amateurfilme wie HALRolle I und II mit Erinnerungen an das einstige Leben in Halle. Ein regionales Angebot gibt es wieder am 13. März um 18 Uhr, wenn zur Lesung „1 000 Jahre Halle“ ein Film vom Festumzug läuft. Auf die Leinwand projiziert werden die Bilder im seit 1893 bewährten 35-Millimeter-Format. Doch einer der beiden Projektoren wird bald digitaler Abspieltechnik weichen. Die besondere Atmosphäre des Lux, in dem man sich auch in gemütlicher Runde treffen kann, wird trotz Modernisierung erhalten bleiben. 1 EKRZ

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14 2 000 Meter lang ist die Rolle auf dem Filmtisch, die Torsten Raab im Projektionsraum für eine Vorführung im Kino Lux am Zoo vorbereitet. (Foto: ekrz)

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Von all unseren Kameraden… Der Defa-Film über Fritz Weineck ist gleichzeitig eine Zeitreise in ein altes Halle – Jetzt gibt es ihn sogar online Es beginnt, wie solche Filme immer beginnen. Nur ein bisschen schneller. Am Anfang des Defa-Filmes „Das Lied vom Trompeter“ eilt das bekannte Trompeterlied im Schweinsgalopp vorüber. Aber was der Youtube-Nutzer „TheBaer1986“ auf seinen Kanal geladen hat, ist dennoch der echte, der völlig unverfälschte Konrad-Petzold-Klassiker aus dem Jahr 1964: Im Garten hinter dem Volkspark steht Günther Simon als Ernst „Teddy“ Thälmann und schickt seinem Freund Fritz Weineck mit bebender Stimme ein paar rührende Worte hinterher. Dann reißen sich alle die Mützen vom Kopf. Fred Delmare als Kleckchen. Jürgen Frohriep. Und Rolf Römer. Die Trompete weint aus dem Off herein. Der größte hallesche Lokalmythos der Neuzeit, er war jahrzehntelang vergessen, obwohl nicht nur die Trompetergeschichte selbst, sondern auch ihre Übersetzung in PropagandaKunst ein ganz und gar hallesches Thema war. Otto Gotsche, Sohn eines Eisleber Bergmannes, Widerstandskämpfer, Künstler und später SED-Funktionär, schrieb die ebenso rührende wie klassenkampftaugliche Tragödie des jungen Fritz Weineck auf, der die Musik liebt, aber im Kugelhagel einer arbeiterfeindlichen Soldateska stirbt, weil er seine Klasse nicht verrät.

Vor dem Mauerbau geschrieben, wurde das Buch drei Jahre später zum Drehbuch. Die Defa-Gruppe „Konkret“ drehte an den Originalschauplätzen, sodass die 81 Minuten zu einer Zeitreise in ein Halle werden, dessen Hinterhöfe, Straßen und Plätze, Backsteinmauern und Ladeninschriften die 20er Jahre auch in den 60ern noch gut nachzustellen wussten. Horst Jonischkan spielt den Fritz Weineck als Träumer, der durch Glaucha läuft oder am Saaleufer sitzt und Mundharmonika spielt. „Ich möchte so gern Musik machen“, sagt er und schaut verloren über den Fluss. Es wird anders kommen, denn die Zeiten sind so. In satten Schwarz-weiß-Tönen mit Hilfe des Totalvision-Verfahrens sparsam auf 35-Millimeter-Film, dennoch aber im KinoBreitbildformat gedreht, benutzt der spätere Indianerfilm-Spezialist Petzold die Biografie des Bürstenbinders, der im Rotfrontkämpferbund seine Klassenwurzeln entdeckt, als Leinwand, auf der ein Zeitpanorama nach SED-Lehre abläuft: Reiche tragen Pelze, horten Würste und sprechen mit keifender stimme. Arme teilen gern, reden nachdenklich und tragen ihr Schicksal mit kämpferischem Mut. „Die Brigade Halle schlägt Dich kurz und klein, Du Arbeiterschwein“, singt die Konterrevolution im Keller, während Fritz Weineck sich schon entschlossen hat. „Ich lenk´ sie auf mich, ihr nehmt die Gewehre“, sagt er. Diesmal krie-

gen sie ihn noch nicht, doch der Kampf geht weiter, und am Ende ist Fritz tot. Die Szenen im Volkspark, der viel kleiner scheint als in Wirklichkeit, sind beeindruckend dicht komponiert, doch die Dramaturgie folgt keiner Logik, sondern den Erfordernissen des politischen Kampfes: Der Saalschutz der Arbeiter formiert sich vor Teddy, dem Führer und KPDPräsidentschaftskandidat. Ein heute nur noch als „Leutnant Pietzger“ bekannter Schutzpolizist schießt dennoch, während Fritz warnend seine Trompete bläst. Frauen schreien. Die Kamera wackelt. Ein Geländer bricht. Panik. Tod. Fritz springt Helga Göring bei, die seine Mutter spielt. Von hinten naht ein Schupomann und schießt ihm in den Rücken. Eine Legende ist geboren, die im Internet weitergeht. „Youtube ist ein Massenmedium mit geringer Zugangshürde für Millionen Menschen“, beschreibt „TheBaer1986“, der den Defa-Film komplett hochgeladen hat. Als einer von vielen Genossen trage er „hier einen kleinen Teil dazu bei, unsere Agitprop auf breiter Linie verfügbar zu machen“. 1 S T E F F E N KÖ N AU 3 http://www.youtube.com/watch?v=R3vS0sVYsNQ

F I L M E AUS H A L L E „Fritz Weineck“ Horst Jonischkan spielt auch in der Konrad-Wolf-Verfilmung „Der geteilte Himmel“ mit, die auf Basis des gleichnamigen Buches von Christa Wolf entstand, das die Autorin während ihrer Jahre in Halle geschrieben hatte. Deshalb wurde auch in Halle gedreht, unter anderem im Waggonbau Ammendorf. Wolf hatte zuvor schon „Professor Mamlock" in Halle gedreht. Vor allem eine Villa zwischen Kirchtor und Neuwerk spielt in dem Film eine große Rolle. Drehort für den 2005 vom New Yorker Museum of Modern Art gefeierten Film „Das zweite Gleis“ war dagegen der Güterbahnhof in Halle, „Rabenvater“ mit Uwe Kockisch entstand im Jahr 1986 dann hauptsächlich in Halle-Neustadt. Die unweit von Halle gelegenen Muschelkalkhänge von Köllme wiederum dienten beim Indianerfilm „Die Söhne der großen Bärin“ als Kulisse, während „Das Fahrrad“ Heidemarie Schneider in der Rolle einer alleinerziehenden Mutter Anfang der 80er Jahre zeigt, die in Halles Altstadt mit DDR-typischen Problemen fertigwerden muss.


ZEITZEUGE

Zwischen Ernemann und Dreiklang-Gong Erich Gebhardt ist eine Instanz in Sachen hallesche Kinogeschichte – Ab 1954 war er offizieller Filmvorführer Wer in Erich Gebhardts Wohnung und insbesondere in sein „Technisches Kabinett“ eintritt, hat keine Zweifel mehr: Der Mann ist Filmvorführer durch und durch: Ein mannshoher Projektor vom Typ „Ernemann VII B“ steht im Raum, der mindestens genau so alt ist wie der 76-Jährige selbst. Den Teppichboden ziert die klassische blau-weiß-rote Raute der Ufa, überall stapeln sich Filmdosen. Und um den Eindruck zu komplettieren, drückt der Hausherr den elektrischen DreiklangGong mit exakt 26 Sekunden Nachhallzeit, mit dem dereinst die Vorstellungen eingeläutet wurden. Der Mann mit dem weißgrauen Haar und dem charakteristischen Backenbart ist wohl der ideale Zeitzeuge in Sachen hallesche Kinolandschaft. „Meine Familie ist 1951 in die Große Gosenstraße 18 eingezogen. In Nummer 12, wo sich heute der Probensaal der Staatskapelle befindet, war damals das ,Burg-Theater’, ein großes Kino mit schönem Rang und mehr als 600 Plätzen.” Gebhardt wurde zum Kinogänger und begann rasch, sich für die Vorführtechnik zu interessieren. Nicht zuletzt durch „Bestechung” in Form von mitgebrachtem Kuchen erwarb er sich schnell die Gunst des dortigen Chefvorführers Paul Marx. Von Marx bekam er nicht nur das richtige Verhalten im Falle eines Brandes der alten Nitrozellulose-Filmbänder gezeigt, sondern wurde von ihm auch in der Kunst des punktgenauen und möglichst unmerklichen Überblendens von einer Vorführspule auf die nächste unterwiesen. Parallel zu seiner Zimmermannslehre führte Gebhardt im Burg-Theater ehrenamtlich Filme vor, „das ging so weit, dass ich sonntags in Hausschuhen rüber bin, um 14 Uhr die Kindervorstellung abzuhalten.“ Als Zimmermann arbeitete er letztlich aber nur ein Vierteljahr, weil er 1954 einen offiziellen Anstellungsvertrag im Burg-Theater erhielt. „Die Chefin Ruth Hennecke hatte richtiggehend Mitleid mit mir, dass ich mich als junger Mensch für so wenig Geld auf so unmögliche Arbeitszeiten einlasse und dann auch noch die ganze Zeit in meinem Kabuff eingesperrt bin.“ Doch Gebhardt, der sich selbst als „eher eigenbrötlerischen Typen” beschreibt, ging in seiner Tätigkeit auf, karrte die schweren Filmspulen per Fahrrad von und zur zentralen Verteilstelle, checkte und reparierte Einrisse in den Filmbändern, hielt unzählige Vorstellungen ab und ließ sich per Fernlehrgang noch ganz stilecht zum „Facharbeiter für Filmwiedergabe” weiterbilden.

Der 76-jährige frühere Filmvorführer Erich Gebhardt am Projektor Ernemann VII B in seiner Wohnung. (Foto: Andreas Löffler)

Als er seine Frau kennenlernte, stand ihm dann natürlich der Sinn nach familienfreundlicheren Arbeitszeiten. Die Dame in der Box Gebhardt wechselte 1963 zur Universitätsbildstelle und zog mit seinen Filmkoffern von Hörsaal zu Hörsaal, arbeitete später auch als Kreisfilmmechaniker, Sicherheitsinspektor und Lagerleiter für kinotechnische Materialien. Von Zeit zu Zeit war er gleichwohl immer noch als Vorführer im Einsatz: „Als etwa im Urania 70 die nagelneue tschechische 70-MillimeterTechnik installiert worden war, sollte ich mich in der Praxis damit vertraut machen.” Überhaupt: Es gibt wohl außer Goethe-Lichtspiele und Schauburg so ziemlich kein hallesches Kino, in dem Gebhardt während seines Arbeitslebens nicht zugange gewesen wäre. Neben „seinem” Burg-Theater sind ihm besonders das ebenfalls „mit einem schönen hufeisenförmigen Rang” versehene Ring-Theater und ebenjenes Urania 70, vormals Ufa-Theater „Alte Promenade“, in Erinnerung geblieben. „Dort gab es hinter einer Holzverkleidung eine Presse-Box mit sechs Plätzen. Eine reiche ältere Dame kaufte diese gelegentlich komplett an, um dann mit ihrem jüngeren Liebhaber dort zu verschwinden”, erzählt der Hallenser. Kurios waren die „Orpheum-Lichtspiele” im Steinweg, im Volksmund „Fettbemme” genannt. Das handtuchschmale Kino war so klein, dass Chef Erich Wolf kein eigenes Büro, sondern seinen Schreibtisch im Vorführraum stehen hatte. Nach der Wende erlebte Gebhardt im „Kino 188” am Böllberger Weg noch einmal „eine ganz

schöne Zeit”. Als Vorführer und „Mädchen für alles” schaffte er auch Getränke und Snacks für die unvergessliche, direkt in den Zuschauersaal integrierte Bar ran, gab wegen des kaum zu bewältigenden Andrangs kurz entschlossen auf eigene Kappe eine Extra-Vorstellung von „Spur der Steine” und bot verängstigten Kinogästen bei einem Überfall rechter Schläger während Detlev Bucks „Wir können auch anders” Zuflucht und Schutz im Vorführraum. Im Jahr 2000 folgte Gebhardt seiner Chefin Jeannette Kramer in deren neu eröffnetes „Zazie” und arbeitete dort noch bis 2010 als Vorführer. „Aber ganz ehrlich, die hoch automatisierte Wiedergabetechnik war für mich total langweilig. Ich mochte es mehr, einen Film in die Hand nehmen zu können und nach 20 Minuten eine neue Spule einzulegen.” Schwärmerei für Marika Rökk Vom modernen Kino hält Gebhardt überhaupt recht wenig: So wie er bemängelt, dass für die Technik eher „Bediener” statt waschechter Vorführer gefragt seien, stört es ihn, „dass heutzutage wegen der ewigen Hintergrund- und Surround-Geräusche oftmals die Dialoge untergehen”. Freilich: Stummfilme mag er „wegen der übertriebenen Gestik” auch nicht. Gebhardts Favoriten sind klassische Liebesfilme wie etwa „Solange du da bist” mit Maria Schell und O. W. Fischer oder – jüngeren Datums – „Was vom Tage übrig blieb” mit Emma Thompson und Anthony Hopkins. Sein absoluter Schwarm („Da war meine Frau eifersüchtig.”) bleibt aber Marika Rökk. „Die Frau meiner Träume” und viele weitere Rökk-Streifen hat der umtriebige Kino-Enthusiast längst in seinem Fundus – ganz modern übrigens: auf DVD. 1 ANDREAS LÖFFLER

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G E N US S & S T I L

Fleischerei Holzapfel Große Ulrichstraße 58

Mittags halb eins in Halle… Zachow hat sich umgehört, wo man in unserer Stadt am besten zu Mittag isst. Fünf Hallenser geben ihre Empfehlungen für fünf verschiedene Etablissements.

Mahns Chateau Oleariusstr. 4a

„Nach einem Essen im Chateau bin ich fit für mein Training am Nachmittag. Seit Dezember liegt das Restaurant quasi vor meiner Haustür – zwischen Markt und Hallmarkt. Die Küche ist sehr gut und gesund. Alles wird frisch zubereitet, und es geht immer schnell. Da kann ich nicht anders, als mittags dort zu essen. Außerdem steht jeden Mittag etwas anderes auf der Karte. Es wird nie langweilig, und der Blick aus den großen Fenstern ist einmalig in Halle.“ Falk Cierpinski, Marathonläufer

„Holzapfel kannte ich zunächst nur als Fleischerei, bis ich mitbekommen hatte, dass es hier auch Mittag gibt – und zwar sehr gutes. Da das Geschäft direkt gegenüber von unserem liegt, habe ich mich an Weihnachten 2010 entschieden, meine Belegschaft ab sofort täglich hierhin einzuladen. Schließlich hält Essen und Trinken Leib und Seele zusammen, und das ist auch gut für die Motivation meiner Truppe. Wenn wir hier sind, esse ich am liebsten die Bohnensuppe, die erinnert mich an das Schulessen der Diesterwegschule, in der ich als Kind gelernt habe. Auch Spinat mit Ei oder Königsberger Klopse kann ich empfehlen. Ich mag diese leckere Hausmannskost, die man von zu Hause kennt. Im Holzapfel gibt es Stehtische, aber wir nehmen meist alles mit rüber, wir stehen ja so schon den ganzen Tag.“ Ingrid Tauschel, Inhaberin Parfümerie


G E N US S & S T I L

Mr. Sushi BergstraĂ&#x;e 7

„Roher Fisch zum Mittag – fand ich auch zuerst eigenartig. Dann habe ich es probiert und bin hängen geblieben. Es schmeckt, ist gesund und man fĂźhlt sich gestärkt fĂźr den Rest des Tages. Mr. Sushi ist mein Sushi-Laden. Mir gefällt das Ambiente in dem kleinen Laden in der BergstraĂ&#x;e, und die RĂśllchen schmecken auch besser als bei der Konkurrenz. Am liebsten aber mag ich den grĂźnen Seealgensalat. Wenn der zum MittagsmenĂź gehĂśrt, fängt das Essen gut an.“ Stephanie NeigenďŹ nd, Steuerberaterin

Ă–koase

Waschhaus

Kleine UlrichstraĂ&#x;e 2

BĂśckstraĂ&#x;e 1

„Zum Mittag gehe ich mit meiner Kollegin Carola TrĂśbner gern in die Ă–koase. Warum? Zum einen liegt das vegetarische Restaurant direkt um die Ecke unserer Galerie in der Kleinen UlrichstraĂ&#x;e und zum anderen trit man hier immer interessante Leute. Den Geigenbauer Achim Haufe zum Beispiel. Am wichtigsten ist uns aber die schĂśne Atmosphäre: Insgesamt ist es sehr geschmackvoll eingerichtet, die Bedienung ist stets freundlich und durch die groĂ&#x;e Fensterfront wirkt alles sehr hell und luftig – wie eine grĂźne Wiese. Dazu gibt es frisch gepresste Säfte und eine täglich wechselnde Auswahl von gesundem Essen wie GemĂźseauflauf, den ich besonders mag. AuĂ&#x;erdem esse ich gern SĂźĂ&#x;es, deshalb gibt es fĂźr mich zum Dessert immer noch ein leckeres StĂźck Kuchen. In der halben Stunde Mittagspause, die wir haben, kĂśnnen wir in der Ă–koase wunderbar abschalten.“ Jutta Wittenbecher, Galeristin Zeitkunstgalerie

„In der ‚Wohngebietsgastätte Dunte’, benannt nach seinem Inhaber Peter Dunte, trit man mich immer zweimal: morgens gegen neun fĂźr einen Kaee und zum Mittag um 13 Uhr. Das liegt nicht nur daran, dass das Waschhaus gleich um die Ecke vom Landesmuseum fĂźr Vorgeschichte – also direkt bei unserem BĂźro – gelegen ist, sondern weil ich mich hier wie zu Hause fĂźhle. Alles ist so authentisch, die Betreiber Kerstin und Peter verbreiten gute Laune, die Waschmaschinen nebenan – hier wird einem nichts vorgegaukelt. Viele schwĂśren auf den WaschhausdĂśner, den Waschhausburger oder -burgerin (mit Käse), aber ich nehme zum Mittag am liebsten die groĂ&#x;e Tagessuppe fĂźr 3,50 Euro oder den Matjes mit Kartoeln, den es allerdings nur am letzten Donnerstag im Monat gibt. Dank der einfachen Gerichte geht alles ganz ďŹ x und ist perfekt gewĂźrzt.“ Martin Kreusch, Schauspieler und Veranstalter, Kulturreederei

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KALENDER

Donnerstag

Z AC H O W-T I P P

1. K I NO

Von „Dancing Queen“ bis „Waterloo“ „You can dance“ heißt es bei der Show „Abba Mania“, die Anfang März erneut die hallesche Bühne in der „Georg-FriedrichHändel Halle“ bespielt. Mit der „Forever Gold Tour 2012“ ist den Machern ein ganz außergewöhnliches Bühnenereignis gelungen. Die vier Londoner Musical-Darsteller laden mit viel Liebe zum Detail zu einer einzigartigen Zeitreise ein. Ganz im Zeichen von Diskokugeln und Plateau-Schuhen wird ausgiebig dem Glitzer und Glamour der 70er Jahre gefrönt. Abba-Fans kommen garantiert auf ihre Kosten, wenn das bunte Pop-Feuerwerk von unsterblichen Hits wie „Take a chance on me“, „Knowing Me, Knowing You“ oder „Money, Money, Money“ begleitet wird.

BeL ETAGE 18.30 Uhr Sommer auf dem Land 20.30 Uhr Ziemlich beste Freunde Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Glück 19.00 Uhr Shame Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Anne liebt Philipp 18.00 + 20.15 Uhr Die Eiserne Lady 22.15 Uhr Kriegerin Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Frauen parken schlecht und Männer hören nicht zu - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Once upon a time in Anatolia (OmU)

KU LT U R

: 8. März, 20 Uhr, Georg-Friedrich-Händel Halle

Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Neue Kinder braucht das Land Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Wie der Schmetterling glücklich wurde Oper Halle 10.00 Uhr Des Kaisers neue Kleider Komische Oper von Hans Lofer nach Hans Christian Andersen 19.30 Uhr Der Tod und das Mädchen / All you need is love - Einführungssoiree; Ballette von Anna Vita und Ralf Rossa Puppentheater 20.30 Uhr Konzert für eine taube Seele - Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen Thalia Theater - Großer Saal 18.00 Uhr Harper Regan - von Simon Stephens

KLEINKUNST

Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Jazz Session Objekt 5 21.00 Uhr L‘ Herbe Folle

LIVE

S O NS T

Halle versus Berlin Unter dem Motto „Ein improtheatrales Kräftemessen“ trifft die hallesche Gruppe „Kaltstart“ auf „frei.wild“ aus Berlin. Das Publikum wird Teil des Programms, wenn mit spontanen Zurufen, das Bühnengeschehen mal skurril, mal komisch – aber garantiert nie vorhersehbar – inspiriert wird. : 11. März, 22 Uhr, Schaufenster (nt)

LESUNG

Nachkriegsgeschichte Mit ihrem autobiographischen Roman „Wanderin zwischen drei Welten“ gelingt Karin Kunz-Uusitalo eine Reise durch die deutsche Nachkriegsgeschichte. Nun liest die Autorin aus ihrem Buch ,erzählt von Klischees, die an der Realität zerbrechen und warum das Gras anderswo immer grüner ist. : 13. März, 19.30 Uhr, Buchhandlung Molsberger, Steinweg 50/51

Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II. Anmeldung erforderlich. 18.00 Uhr HIV-Schnelltest BBS „Gutjahr” 8.30 Uhr DRK-Blutspende Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 10.00 Uhr Eröffnungstage - in der Großen Steinstraße 77/78 Franckesche Stiftungen 16.00 Uhr Führung durch die Orthodoxe Hauskirche zum Heiligen Kreuz Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Raum Hellrot 20.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung: HansWulf Kunze - Fotografie Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

2. K I NO BeL ETAGE 17.00 Uhr Sommer auf dem Land Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Glück 19.00 Uhr Shame Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Anne liebt Philipp 18.00 + 20.15 Uhr Die Eiserne Lady

22.15 Uhr Kriegerin Zazie 19.00 Uhr Once upon a time in Anatolia (OmU)

KU LT UR Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns Institut für Musik der MLU - Konzertsaal 20.00 Uhr Frühlingsfluten - Kammeroper von Maria Leontjewa Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Wie der Schmetterling glücklich wurde neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - von Gerhart Hauptmann neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr L.S.D. - Live-Hörspiel Oper Halle 19.30 Uhr Die Schneekönigin - Ballett von Ralf Rossa Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Harper Regan - von Simon Stephens Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen - für Kinder ab 4 und Erwachsene

LIVE Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Konzert der Kammerakademie Halle Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne Live: Sorje - Solo

TANZ BeL ETAGE 21.00 Uhr La Famos Fiesta de Salsa - Party mit Tanzkurs Objekt 5 21.00 Uhr Rockabilly Beat Night - Mit Ricky Rocket & The Pantoms & DJ Team Midnight Ramble

SONST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 10.00 Uhr Eröffnungstage - in der Großen Steinstraße 77/78 Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Marktschlösschen 18.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer mit Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Grundschule - Nauendorf 15.30 Uhr DRK-Blutspende

Sonnabend

3. K I NO CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Der Zauberer von Oz 14.45 + 19.00 Uhr Shame 16.45 + 21.00 Uhr Glück Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Anne liebt Philipp 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Die Eiserne Lady


KALENDER

The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Kinderkino: Sammys Abenteuer - die Suche nach der geheimen Passage Zazie 19.00 Uhr Once upon a time in Anatolia (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Reineke Fuchs oder wie wird man Bundespräsident Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Bretterei - Der Altlatz un enne Knopphutkrone Institut fĂźr Musik der MLU - Konzertsaal 20.00 Uhr FrĂźhlingsďŹ&#x201A;uten - Kammeroper von Maria Leontjewa Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Wie der Schmetterling glĂźcklich wurde 21.00 Uhr Märchen zur Nacht - Kaspermärchen - Horst GĂźnther spielt in sächsischer Tradition neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - von Gerhart Hauptmann neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Paul und Willi - Lustige Geräuschpantomime Oper Halle 19.30 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann StrauĂ&#x; Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Thalia Theater - GroĂ&#x;er Saal 20.00 Uhr Harper Regan - von Simon Stephens

TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr Tanz-Party Ă&#x153;30 - HitMIX-70/80/90 & Heute Gosenschänke 21.00 Uhr P-30 Disco mit DJ TeďŹ&#x192; Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ă&#x153;30 Singleparty

SON ST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 10.00 Uhr ErĂśďŹ&#x20AC;nungstage - in der GroĂ&#x;en SteinstraĂ&#x;e 77/78 Erdgas Sportpark 13.30 Uhr Hallescher FC : Hannover 96 II FuĂ&#x;ball Franckesche Stiftungen - Haus 24 10.00 Uhr Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen - Bundesweiter Tag der Archive Halle 10.00 Uhr Tag der Archive Halle Messe 9.00 Uhr Antik und TrĂśdel Hallmarkt - GĂśbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme Markt-Wirtschaft 18.00 Uhr Happy Hour PeiĂ&#x;nitzhaus 10.00 Uhr Arbeitseinsatz - Es wird im Haus gebaut. Jeder ist willkommen. FĂźr VerpďŹ&#x201A;egung ist gesorgt. 16.00 Uhr Märchen am Kamin Sporthalle BurgstraĂ&#x;e 18.00 Uhr Halle Lions : Chemcats Chemnitz - Basketball Stadtarchiv 14.00 Uhr Vortrag zum 6. Tag der Archive - Händel zwischen Hakenkreuz und Rotem Stern ? Neue Archivfunde Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr EinfĂźhrung i. d. Praxis des Zen

Museum Bernhard BrĂźhl - Landsberg 14.00 Uhr ErĂśďŹ&#x20AC;nung der Sonderausstellung â&#x20AC;&#x17E;Die WĂźrde des NatĂźrlichenâ&#x20AC;?

Sonntag

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K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Sommer auf dem Land 20.30 Uhr Ziemlich beste Freunde CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr 19.30 Uhr Live-Ă&#x153;bertragung aus der Berliner Philharmonie Lux Puschkino 14.45 Uhr Der Zauberer von Oz 16.45 + 21.00 Uhr GlĂźck 19.00 Uhr Shame Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Anne liebt Philipp 16.00 + 20.15 Uhr Die Eiserne Lady 18.00 + 22.15 Uhr Kriegerin Zazie 19.00 Uhr Once upon a time in Anatolia (OmU)

KU LTU R CircusVarietĂŠ 16.00 Uhr Herrn Humbuks Zaubertheater Institut fĂźr Musik der MLU - Konzertsaal 20.00 Uhr FrĂźhlingsďŹ&#x201A;uten - Kammeroper von Maria Leontjewa Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Das tapfere Schneiderlein oder Ein Held zu sein ist GlĂźckssache neues theater - Casino (3. Etage) 11.00 Uhr Frau MĂźller muss weg - von Lutz HĂźbner; MatinĂŠe vor der Premiere Oper Halle 15.00 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann StrauĂ&#x; Roter Horizont 20.30 Uhr Das Krokodil in der Kammer - Lyrik und Prosa Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Die Heinzelmännchen - fĂźr Kinder ab 4 und Erwachsene

     

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L IV E Händel-Haus 15.00 Uhr Authentischer Klang - Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770 Krankenhaus Martha-Maria Halle-DĂślau 10.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren - ConďŹ tebor tibi, Domine - Kantate fĂźr Solo-Alt

SONST Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 10.00 Uhr ErĂśďŹ&#x20AC;nungstage - in der GroĂ&#x;en SteinstraĂ&#x;e 77/78 Enchilada 17.00 Uhr DinnermenĂź - mit speziellen KĂśstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Franckesche Stiftungen - Krokoseum 10.00 Uhr Väterbrunch Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Halle Messe 9.00 Uhr Antik und TrĂśdel HausmannstĂźrme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme PeiĂ&#x;nitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am PeiĂ&#x;nitzhaus - mit Feuerschale und KnĂźppelkuchen Tango-Studio Halle 15.00 Uhr Tango Argentino - EinfĂźhrung fĂźr Neulinge 16.00 Uhr TangocafĂŠ Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

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KALENDER

Montag

5. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich beste Freunde 20.30 Uhr Sommer auf dem Land Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Glück 21.00 Uhr Shame Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Anne liebt Philipp 18.00 + 22.15 Uhr Die Eiserne Lady 20.00 Uhr globale: Todesstaub - mit Filmgespräch Zazie 21.00 Uhr Tag und Nacht

KU LT U R Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr Du musst die Männer schlecht behandeln ... - Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen - für Kinder ab 4 und Erwachsene BMW Werk Leipzig - Leipzig 9.30 + 11.30 Uhr Das fliegende Klassenzimmer #5 - Thalia Theater Halle

LI VE Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session auf der Saitenbühne - Eintritt frei

SON ST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Frauenzentrum Weiberwirtschaft 18.00 Uhr Kurs „Rose statt Mimose” Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Lucy 19.00 Uhr Stammtisch des Fördervereins des Puppentheaters Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.00 Uhr Zeitgenössischer Tanz mit Francesca Stampone (It) Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

6. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich beste Freunde 20.30 Uhr Sommer auf dem Land Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Glück 21.00 Uhr Shame Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Anne liebt Philipp 18.00 + 20.15 Uhr Die Eiserne Lady 22.15 Uhr Kriegerin Zazie 21.00 Uhr Tag und Nacht

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Das tapfere Schneiderlein oder Ein Held zu sein ist Glückssache

neues theater - Kammer 20.00 Uhr Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner neues theater - Schaufenster 18.00 Uhr Impro GmbH & KoKaGe - öffentliche Probe Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Sid, die Schlange, die singen wollte - Kinderoper von Malcolm Fox Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr Du musst die Männer schlecht behandeln ... - Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht Thalia Theater - Großer Saal 17.00 Uhr Harper Regan - von Simon Stephens

L IV E Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Live-Jam-Session - Eintritt frei

SONST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Seniorenkolleg - Sie waren nicht nur die musikalischen Väter - Von Bach und Händel... Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Leopoldina 16.30 Uhr Wissenschaftshistorisches Seminar: Die Berliner Universität in der Weimarer Republik Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart 20.00 Uhr ppt-Promis im privaten Talk zu Gast bei Ines Brock: Ludwig Ehrler Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.30 Uhr Vierwöchiger Trommelkurs auf Ölfässern - ab 06.03. Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung mit Manfred Flügge: Stéphane Hessel - ein glücklicher Rebell Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf

Mittwoch

7.

Steintor-Varieté 20.00 Uhr Kurt Krömer Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Was von der Liebe übrig bleibt Ein Krimi?! mit Nachspiel für Jugendliche

LIVE Goldene Rose 21.00 Uhr Gypsy Jazz Klub - MOSIK macht MUSIK

TANZ Gasthof zum Mohr 14.00 Uhr Tanztee

S O NS T AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bürgerladen 9.30 Uhr Computerkurse für Senioren Textverarbeitung MS-Word Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Frauenzentrum Weiberwirtschaft 18.00 Uhr Klangschalenerlebnis - Vom Klang zur Stille, im Einklang mit sich selbst. Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot 19.30 Uhr Vortrag: Neue technische Verfahren der Ton- und Bildübertragung Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.30 Uhr Zeitgenössischer Tanz - Anfänger Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Zazie 19.00 Uhr Vortrag: Soviel Hitler war selten der Heinrich-Böll-Stiftung

Donnerstag

8. K I NO

K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich beste Freunde 20.30 Uhr Sommer auf dem Land Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Glück 21.00 Uhr Shame Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Anne liebt Philipp 18.00 Uhr Kriegerin 20.15 + 22.15 Uhr Die Eiserne Lady Zazie 21.00 Uhr Tag und Nacht

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Das tapfere Schneiderlein oder Ein Held zu sein ist Glückssache neues theater - Kammer 20.00 Uhr Der Weg zum Glück - von Ingrid Lausund neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Sid, die Schlange, die singen wollte - Kinderoper von Malcolm Fox Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr Du musst die Männer schlecht behandeln ... - Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht

BeL ETAGE 18.30 Uhr Frauentag - Film + Büffet Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Die Eiserne Lady 18.45 Uhr Glück Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 18.00 + 22.15 Uhr Shame 20.15 Uhr Barbara Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Nachtwachenalptraum The Light Cinema 20.00 Uhr Die Lipstick Night zum Frauentag: Der perfekte Ex Zazie 21.00 Uhr Drive (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Sünde ist weiblich Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau Oper Halle - Operncafé 15.00 Uhr Du musst die Männer schlecht behandeln ... - Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht Puppentheater 20.30 Uhr Fumms bö wö - Mir tut der Unsinn leid - Gastspiel: Sprechbuehne der UNI Halle Steintor-Varieté 20.00 Uhr Kurt Krömer

Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und die Geschichte von der Murkelei

LIVE Löwengebäude der Martin-Luther-Universität - Aula 19.30 Uhr Händelfestspielorchester Halle auf historischen Instrumenten Lucy 21.00 Uhr Zigeuner-Weltmusik-Abend - Bella Basta Kapella & Gäste Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan SongSalong - Liedermacher Session Objekt 5 21.00 Uhr Spielvereinigung Sued feat Thomas Zoller

TANZ Gasthof zum Mohr 18.00 Uhr Frauentagsparty

SONST Aids-Hilfe 20.00 Uhr Loveagents - Treffen des schwule Präventionsteams Gemeindehaus Lettin 19.30 Uhr Fotografien - Halle vor 50 Jahren Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Westerndinner - „Der Schad am Silbersee” Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

9. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Sommer auf dem Land 20.30 Uhr The Descendants Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Die Eiserne Lady 18.45 Uhr Glück Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 18.00 + 22.15 Uhr Barbara 20.15 Uhr Shame Zazie 19.00 Uhr Tag und Nacht 21.00 Uhr Drive (OmU)

KU LT UR Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Sünde ist weiblich Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau 21.00 Uhr Märchen zur Nacht - Die Tränen der Meerfrau neues theater - Kammer 20.00 Uhr Die bitteren Tränen der Petra von Kant - von Rainer Werner Fassbinder neues theater - Saal 19.30 Uhr Der fröhliche Hypochonder - von Erhard Preuk, Reinhard Straube und KlausRudolf Weber Oper Halle 19.30 Uhr Anatevka - Musical von Jerry Bock Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? - von Hans Fallada Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und die Geschichte von der Murkelei

LIVE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Karamba Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne Live: M.E.A.N. (LE)


KALENDER

neues theater - Schaufenster 21.00 Uhr Musikfenster: Amsel Tanz Quintett Objekt 5 22.00 Uhr AbunZu mit Tom Hessler - Fotos akustisch supp Honig Steintor-VarietĂŠ 20.00 Uhr Captain Cook & Seine singenden Saxophone

TA N Z SchorreHalle 20.00 Uhr SAW - Frauentagsparty

SON ST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Frauenzentrum Weiberwirtschaft 16.00 Uhr OstertĂśpfern - mit Carola Glaw Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Westerndinner - â&#x20AC;&#x17E;Der Schad am Silberseeâ&#x20AC;? Halle Messe 10.00 Uhr SaaleBAU 2012 - Die Mitteldeutsche Baumesse HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme MarktschlĂśsschen 18.00 Uhr Rundgang fĂźr Nachtschwärmer ohne Musik Nachbarschaftszentrum â&#x20AC;&#x17E;Pusteblumeâ&#x20AC;? 19.30 Uhr Zen Meditation Neustadt Centrum 13.00 Uhr Fashion Days - Modenschauen Roter Turm 17.00 Uhr FĂźhrung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

 



        

                  

 



        

Sonnabend

10. KI N O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Anne liebt Philipp 14.30 + 18.45 Uhr GlĂźck 16.45 + 21.00 Uhr Die Eiserne Lady Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 18.00 + 20.15 Uhr Barbara 22.15 Uhr Shame The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Kinderkino: Ice Age 3 die Dinosaurier sind los Zazie 19.00 Uhr Tag und Nacht 21.00 Uhr Drive (OmU)

KU LTU R Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Hallisch for you - Der Altlatz un Herr BĂźckling Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die Tränen der Meerfrau neues theater - Kammer 20.00 Uhr Frau MĂźller muss weg - von Lutz HĂźbner neues theater - Saal 19.30 Uhr Pension SchĂśller - von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs neues theater - Schaufenster 22.00 Uhr Impromatch! â&#x20AC;&#x17E;frei.wildâ&#x20AC;? - Improvisationstheater aus Berlin vs. Theater Kaltstart aus Halle Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Steintor-VarietĂŠ 19.00 Uhr Show Buena Vista Thalia Theater - GroĂ&#x;er Saal 20.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? - von Hans Fallada

L IV E Capitol 21.00 Uhr Punkrock mit Klabusterbären & Flesh & Blood Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Podium Junger Talente - Schßler musizieren Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbßhne live: Wynton Kelly Stevenson

56#46  7*4

TA N Z Gasthof zum Mohr 18.00 Uhr Tanzabend: Ostdeutsche Schlagerparade Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale - DJ Andy Tango-Studio Halle 21.00 Uhr Tangoball - mit JoaquĂ­n AmenĂĄbar (Buenos Aires) Volkspark 22.00 Uhr Ă&#x153;30 Nightfever Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ă&#x153;30-Party - 80er, 90er, Charts

SONST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk FĂźhrung durch die Franckeschen Stiftungen Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Westerndinner - â&#x20AC;&#x17E;Der Schad am Silberseeâ&#x20AC;? Halle Messe 10.00 Uhr SaaleBAU 2012 - Die Mitteldeutsche Baumesse Hallmarkt - GĂśbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme Markt-Wirtschaft 18.00 Uhr Happy Hour Neustadt Centrum 11.00 Uhr Fashion Days - Modenschauen PeiĂ&#x;nitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn vorbehaltlich dem Wetter Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Villa del Vino 19.00 Uhr Samba am Gaumen - Verkostung international prämierter Weine aus Brasilien Zen Dojo Halle 17.00 Uhr EinfĂźhrung i. d. Praxis des Zen

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KALENDER

Z AC H O W-T I P P

Sonntag

Montag

11.

12.

K I NO

„The Very Best Of Swing” Unter dem Swing-Stern steht der Abend des 18. März in der „Konzerthalle Ulrichskirche“. Seit mehr als 60 Jahren ist der Namensgeber des „Glenn Miller Orchestra“ tot, seine Musik jedoch lebt weiter. Unter der Leitung von Wil Salden tourt das Orchester bereits seit 1985 durch Europa und kann auf mehr als 3 000 Konzerte zurückblicken. Das Erfolgsrezept beruht vor allem auf der großen Authentizität dieses einzigartigen Projekts. Und so bietet das „Glenn Miller Orchestra“ eine perfekt arrangierte Kopie des Originals, sowohl musikalisch als auch optisch. Wer möchte, kann sich von Klassikern wie „In The Mood“ in die guten alten Zeiten zurück versetzen lassen und dabei die einzigartige Akustik der spätgotischen Ulrichskirche genießen. : 18. März, 16 Uhr, Konzerthalle Ulrichskirche

BALLETT

Pas de deux der Leidenschaft Shakespeares Meisterwerk „Romeo und Julia“ wird seit 1965 vom „Royal Ballet“ getanzt. Jetzt besteht die Möglichkeit, das Ballett per Videoübertragung aus den großen Schauspielhäusern dieser Welt live im Kinosessel mitzuerleben. : 22. März, 20.30 Uhr, The Light Cinema Halle Neustadt

BeL ETAGE 18.30 Uhr Sommer auf dem Land 20.30 Uhr The Descendants CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr 16.00 Uhr Le Corsaire von Adolphe Adam Weltklasse - Ballett live aus dem Bolschoi Theater Moskau Lux Puschkino 15.00 Uhr Anne liebt Philipp 16.45 Uhr Glück 19.00 + 21.00 Uhr Die Eiserne Lady Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 16.00 + 20.15 Uhr Barbara 18.00 + 22.15 Uhr Shame Zazie 19.00 Uhr Drive (OmU) 21.00 Uhr Tag und Nacht

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 15.00 Uhr Die Sünde ist weiblich Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann neues theater - Kammer 20.00 Uhr Szenen einer Ehe - nach Ingmar Bergman Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Schneewittchen - Ballett mit Kindern für Kinder Puppentheater 16.00 Uhr Kokon - Theater für die Allerkleinsten; Gastspiel: Theater o.N. (Berlin) Steintor-Varieté 16.00 Uhr Schlager des Jahres Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und die Geschichte von der Murkelei

LIVE Ev. Petrusgemeinde 10.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren Georg-Friedrich-Händel-Halle 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - 5. Sinfonierkonzert Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Barbara Dennerlein spielt auf der Kirchenorgel - Spiritual Movement

S O NS T

KINO

Zwischen Orient und Okzident Die Einflüsse asiatischer Kulturen sind allgegenwärtig. Das Luxkino stellt hierzu den Film „Wandlungen“ vor. Zum Podiumsgespräch wird die Filmemacherin Bettina Wilhelm erwartet, unterstützt von John Palatini. Der Germanist präsentiert sein neues Buch „Alter Adel, neuer Geist“. : 25. März, 16 Uhr, Luxkino

Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Halle Messe 10.00 Uhr SaaleBAU 2012 - Die Mitteldeutsche Baumesse Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Universitätssporthalle 16.00 Uhr Wildcats : SGH RosengartenBuchholz - Handball

KINO BeL ETAGE 18.30 Uhr The Descendants 20.30 Uhr Sommer auf dem Land Lux Puschkino 16.45 Uhr Glück 19.00 + 21.00 Uhr Die Eiserne Lady Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 18.00 + 22.15 Uhr Barbara 20.15 Uhr Shame Zazie 19.00 Uhr Drive (OmU) 21.00 Uhr Tag und Nacht

KU LT UR neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck - von Robert Wilson, Tom Waits, Kathleen Oper Halle - Operncafé 10.00 Uhr Schneewittchen - Ballett mit Kindern für Kinder Puppentheater 10.00 Uhr Kokon - Theater für die Allerkleinsten; Gastspiel: Theater o.N. (Berlin)

LIVE Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Staatskapelle Halle - 5. Sinfonierkonzert

SONST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Gemeindehaus Lettin 19.30 Uhr Vortrag: Hochgebirgswanderung im Ortler Gebiet und den Zentralalpen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Paulus-Gemeindehaus 20.00 Uhr Montagsgespräch: Ein Virus verändert die Welt - Ethische und wissenschaftliche Konsequenzen aus 30 Jahren AIDS-Forschung - mit Mathias Arnold Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tango-Studio Halle 20.30 Uhr Schnupperkurs für Einsteiger Tanzbetrieb 18.00 Uhr Zeitgenössischer Tanz mit Francesca Stampone (It) Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

13. KINO BeL ETAGE 18.30 Uhr The Descendants 20.30 Uhr Sommer auf dem Land


KALENDER

Lux Puschkino 16.45 Uhr Glück 19.00 + 21.00 Uhr Die Eiserne Lady Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 18.00 Uhr 1000 Jahre Halle - Kleine Abrechnung mit einem großem Irrtum, Buchpräsentation und Film 20.15 Uhr Barbara 22.30 Uhr Shame The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückstreff: Almanya 20.00 Uhr The Light Klassik Oper live: La Bohème Liceu Zazie 19.00 Uhr Tag und Nacht 21.00 Uhr Drive (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann neues theater - Kammer 20.00 Uhr Klippenspringer 3 - Schauspielstudio; Eintritt frei neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck - von Robert Wilson, Tom Waits, Kathleen Thalia Theater - Großer Saal 17.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? von Hans Fallada Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Fischer und seine Frau - von Einar Schleef

LI VE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Live-Jam-Session - Eintritt frei Objekt 5 21.00 Uhr Woodstock am Karpfenteich Lesung und Konzert

SON ST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 18.30 Uhr Lesung mit Manfred Kriegel: Der Sandkasten - Halle liest mit Buchhandlung Molsberger 19.30 Uhr Lesung mit Frau Kunz-Uusitalo: Wanderin zwischen drei Welten Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Lesung mit Manfred Lütz: Irre - Wir behandeln die Falschen - Halle liest mit Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.30 Uhr Vierwöchiger Trommelkurs auf Ölfässern - ab 06.03. Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf

Mittwoch

14. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr The Descendants 20.30 Uhr Sommer auf dem Land CinemaxX Halle 20.00 Uhr Ladies Night mit Preview: Türkisch für Anfänger - inkl. 1 Heft „GALA” & 1 Fl. Piccolo Jules Mumm Lux Puschkino 17.00 Uhr Glück 19.30 Uhr Preview: Wer weiss, wohin? 21.30 Uhr Die Eiserne Lady Lux-Kino am Zoo

16.15 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 18.00 Uhr Shame 20.15 + 22.15 Uhr Barbara The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Frühstückstreff: Almanya 20.30 Uhr The Light Friends Movie: Contraband Zazie 19.00 Uhr Tag und Nacht 21.00 Uhr Drive (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 Uhr Der kleine Häwelmann neues theater - Kammer 15.00 + 20.00 Uhr Klippenspringer 3 Schauspielstudio; Eintritt frei neues theater - Saal 18.00 Uhr Halle liest 2012 - Auftaktveranstaltung, Eintritt frei Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Sid, die Schlange, die singen wollte - Kinderoper von Malcolm Fox Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Kleiner Mann - Was nun? - von Hans Fallada Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Fischer und seine Frau - von Einar Schleef Villa del Vino 19.30 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt Ein humoristisch-satirisches StandupProgramm

L IV E Objekt 5 21.00 Uhr Danjal (Dän.)

SONST Grundschule - Dieskau 17.00 Uhr DRK-Blutspende AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Franckesche Stiftungen - Krokoseum 16.00 Uhr Kinder-Schreibworkshop - Figuren erfinden, stempeln und stubben mit Susanne Berner Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Kunsthochschule Burg Giebichenstein 20.00 Uhr Lesung mit Thea Dorn: Die deutsche Seele - Halle liest mit Landesmuseum für Vorgeschichte 19.30 Uhr Lesung mit Gen Kelsang Ananda: Moderner Buddhismus - Halle liest mit Landesverwaltungsamt Halle 9.00 Uhr DRK-Blutspende Maritim Hotel 12.00 Uhr 39. Chemiepokal - Boxturnier Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.30 Uhr Zeitgenössischer Tanz - Anfänger Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Schloss Ostrau - Ostrau 17.00 Uhr DRK-Blutspende

Donnerstag

Freitag

15.

16.

K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr The Descendants 20.30 Uhr Glück Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Barbara 18.45 Uhr Die Unsichtbare Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Fünf Freunde 18.00 Uhr Tag und Nacht 20.15 + 22.30 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Geflüster des Grasses - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Neue Kinder braucht das Land Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Der kleine Häwelmann neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam - Studioinszenierung neues theater - Schaufenster 20.00 Uhr Ratgeber Kultur - Coupletpop feat. O.R. Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Sid, die Schlange, die singen wollte - Kinderoper von Malcolm Fox Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist von Janne Teller

LIVE Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal 19.30 Uhr „Stunde der Musik” mit dem Trio Con Brio Copenhagen - Werke von Haydn, Schostakowitsch und Mendelssohn Bartholdy

S O NS T Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II. Anmeldung erforderlich. Buchhandlung Buch- und Kunsthaus Cornelius 18.30 Uhr Lesung mit Regina Oversberg: Du hast genau ein Leben - Halle liest mit 20.15 Uhr Lesung mit Karl Hohental: Hadschi Halef Omar im Wilden Westen - Halle liest mit Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus Abends im Museum Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Maritim Hotel 10.00 Uhr 39. Chemiepokal - Boxturnier Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Blues Session Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Steintor-Varieté 20.00 Uhr Lesung mit Wladimir Kaminer: Dort, wo der russische Bär Fahrrad fährt Halle liest mit Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung mit Ralf Meyer und Juliane Blech: Hallesche Anthologie - Halle liest mit Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Ulrich Medienwelt 18.00 Uhr Katrin Schinköth-Haase liest: Die Entgleisung von Inge von Wangenheim Halle liest mit Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night Gymnasium Landsberg - Landsberg 17.00 Uhr DRK-Blutspende Museum Bernhard Brühl - Landsberg 19.00 Uhr Buchvorstellung & Vortrag: Ein halbes Jahrhundert im Focus der Geschichte - Die Wettiner Herrschaft in der Mark Landsberg

K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr The Descendants 20.30 Uhr Glück Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Barbara 18.45 Uhr Die Unsichtbare Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Fünf Freunde 18.00 + 20.15 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 22.30 Uhr Tag und Nacht Zazie 19.00 Uhr J.Edgar (OmU) 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile

KU LT UR Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Sünde ist weiblich Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Das Märchen vom Mondkiesel 21.00 Uhr Märchen zur Nacht - Das Märchen vom Mondkiesel neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam - Studioinszenierung neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool neues theater - Schaufenster 21.30 Uhr Letzte Wahrheiten zum Thema ALKOHOL Oper Halle 19.30 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann Strauß Puppentheater 20.30 Uhr Leben kann man so nicht ...! anschließend Maskenspiel mit Livemusik Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Harper Regan - von Simon Stephens Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist von Janne Teller

LIVE Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr St Patricks Day Music Paredes - Tour 2012 - Boxty (Irl) - Thomas Loefke (D) Irish Rosarien mit Susann & Susann (D) Schlossgartensalon - Merseburg 20.00 Uhr St. Patricks Day mit der Seldom Sober Company - Special guest „Yanna”

TANZ SchorreHalle 20.00 Uhr Schorre Kultnacht mit RadioNation Waldkater Phantasie 20.00 Uhr Schlagerabend - Helene Fischer Double Show

SONST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bastian Bahnhofslounge 18.00 Uhr Lesung mit Traudel Thalheim: Götter, Wodka und Piraten - Halle liest mit BbS I „Max Eyth” 9.00 Uhr DRK-Blutspende Botanischer Garten 17.00 Uhr Lesung mit Martin Rasper: Vom Gärtnern in der Stadt - Halle liest mit Erdgas Sportpark 19.00 Uhr Hallescher FC : Hamburger SV II - Fußball Frauenzentrum Weiberwirtschaft 19.00 Uhr Weltfrauenkonferenz 2011 Rückblick Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Löwengebäude der Martin-LutherUniversität - Aula 20.00 Uhr Lesung mit Martin Walser: Meine Lebensreisen - Halle liest mit Maritim Hotel

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KALENDER

15.00 Uhr 39. Chemiepokal - Boxturnier Marktplatz - Händeldenkmal 16.00 Uhr Rundgang: Halle zum Anbeißen mit StattReisen Marktschlösschen 18.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer mit Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation neues theater - Cafe nt 21.00 Uhr Lesung mit Christine Lehmann: Totensteige - Halle liest mit Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung: Dr. Hans-Georg Aschenbach & Andreas Neugeboren (Moderator): Euer Held.Euer Verräter. - Mein Leben für den Leistungssport - Halle liest mit Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Gemeinde Langenbogen - Langenbogen 17.00 Uhr DRK-Blutspende Thalia Buchhandlung - Leipzig 19.30 Uhr Lesung mit Reinhild Solf: Schattenfrauen - Leipzig liest Ramada Hotel Halle-Leipzig - Peißen 19.00 Uhr Krimi total Dinner - „Operation Gartenzwerg”

Sonnabend

17. KI N O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 14.30 + 18.45 Uhr Die Unsichtbare 16.45 + 21.00 Uhr Barbara Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Fünf Freunde 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Best Exotic Marigold Hotel The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Kinderkino: Ratatouille Zazie 19.00 Uhr J.Edgar (OmU) 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Herricht und Preil mit noch nem Gedicht von Heinz Erhardt Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Ich will mei Fernsähn beHalleten Der Altlatz un de Wänste Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Das Märchen vom Mondkiesel neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam - Studioinszenierung neues theater - Saal 19.30 Uhr Arzt wider Willen - von Molière Oper Halle 19.30 Uhr Der Tod und das Mädchen / All you need is love - Einführungssoiree; Ballette von Anna Vita und Ralf Rossa Puppentheater 20.30 Uhr Ausixen - anschließend Toolbox Telenovela Steintor-Varieté 20.00 Uhr Buddy in concert Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Harper Regan - von Simon Stephens Villa del Vino 19.30 Uhr Alabaster-Körper oder Chantalle aus Halle - Liederkabarett aus Leipzig

LI VE Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal

19.30 Uhr Benefizkonzert mit Ragna Schirmer und dem Lions Club Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Musik im Händel-Haus - Concerto Melante - Händel und Telemann Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Weltmusik in der Konzerthalle Ulrichskirche - Al Andaluz Project: Drei Stimmen - Drei Religionen - Drei Kulturen Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Red Blooms Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne Live: Pete Gavin Objekt 5 21.00 Uhr Del Castillo (USA) supp. El Rancho Landesbühne Sachsen-Anhalt Lutherstadt Eisleben 19.30 Uhr Staatskapelle Halle

TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30 - HitMIX-70/80/90 & Heute Capitol 21.00 Uhr Ü45 Capitol Livenacht - mit den Two Riders Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale - DJ rhythmusrepublik

SONST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Beatles Museum 16.00 Uhr Lesung mit Jörg Thomann: Unsere Helden von Flipper bis Lady Gaga - Halle liest mit Botanischer Garten 17.00 Uhr Lesung mit Marcel Robischon: Vom Verstummen der Welt - Halle liest mit 18.00 Uhr Lesung mit Maria Diedenhofen: Melodie der Gärten - Halle liest mit Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk Führung durch die Franckeschen Stiftungen Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Maritim Hotel 11.00 Uhr 39. Chemiepokal - Boxturnier Peißnitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Sporthalle Burgstraße 17.30 Uhr Halle Lions : BV Wolfenbüttel Wildcats - Basketball Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen

Sonntag

18. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr The Descendants 20.30 Uhr Glück CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen 16.45 + 21.00 Uhr Barbara 18.45 Uhr Die Unsichtbare Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Fünf Freunde 16.00 Uhr Tarkowski: Der Spiegel 18.00 + 20.15 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 22.30 Uhr Tag und Nacht Zazie 19.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 21.00 Uhr J.Edgar (OmU)

19.00 + 21.00 Uhr Barbara Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Fünf Freunde 18.00 + 20.15 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 22.30 Uhr Tag und Nacht Zazie 19.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 21.00 Uhr J.Edgar (OmU)

KU LT UR KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Wie Mascha das Mütterchen Taiga weckt neues theater - Saal 15.00 Uhr Arzt wider Willen - von Molière Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Gerüchteküche - Plauderei trifft (Koch-)Kunst Puppentheater 16.00 Uhr Die kleine Hexe - frei nach dem Kinderbuch von Otfried Preussler

LIVE Kongress- und Kulturzentrum 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - 5. Klassisches Erbe Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Konzertreihe Jazzlegenden in der Ulrichskirche - The World Famous Glenn Miller Orchestra Marktkirche 10.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren - Orgelmusik neues theater - Schaufenster 20.30 Uhr Alles auf Liebe - Liederabend mit Ensemble, Schauspielstudio und Gästen

TANZ SchorreHalle 17.00 Uhr Tanzparty 17.00 Uhr Hofjäger Tanzparty

S O NS T Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Halle Messe 10.00 Uhr 50 Jahre MIOS Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme neues theater - Cafe nt 20.00 Uhr Lesung mit Alexander G. Schäfer: Vorhang auf: Gerd E. Schäfer - Halle liest mit Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Stadtgottesacker 15.00 Uhr Führung über den Stadtgottesacker - vorbehaltlich dem Wetter Tango-Studio Halle 15.00 Uhr Tango Argentino - Einführung für Neulinge 16.00 Uhr Tangocafé Tanzbetrieb 11.00 Uhr Workshop: Interaction and space mit Francesca Stampone Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Turm 19.30 Uhr Poetry Slam

Montag

19. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Glück 20.30 Uhr The Descendants Lux Puschkino 16.45 Uhr Die Unsichtbare

Oper Halle 11.00 Uhr Des Kaisers neue Kleider Komische Oper von Hans Lofer nach Hans Christian Andersen

LIVE Objekt 5 21.00 Uhr Voc‘n‘Roll auf der Saitenbühne Eintritt frei

SONST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Domero Kongress - und Kulturzentrum 15.00 Uhr DRK-Blutspende Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Halle Messe 10.00 Uhr 50 Jahre MIOS Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.00 Uhr Zeitgenössischer Tanz mit Francesca Stampone (It) Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Ulrich Medienwelt 18.00 Uhr Lesung: Stefan Schwarz mit Das wird ein bisschen wehtun - Halle liest mit Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

20. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Glück 20.30 Uhr The Descendants Lux Puschkino 16.45 Uhr Die Unsichtbare 19.00 + 21.00 Uhr Barbara Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Fünf Freunde 18.00 Uhr Tag und Nacht 20.15 + 22.30 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Zazie 19.00 Uhr J.Edgar (OmU) 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Wie Mascha das Mütterchen Taiga weckt neues theater - Saal 19.00 Uhr U 20 Poetry Slam - In Kooperation mit HALTernativ e.V. Oper Halle 19.30 Uhr Die Schöne und das Biest - Ballett von Ralf Rossa, Musik von Erich Wolfgang Korngold Thalia Theater - Großer Saal 17.00 Uhr Clockwork Orange - von Anthony Burgess Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Junge im Bus - von Susanne van Lohuizen


KALENDER

SON ST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Enchilada Gambas especial - Ideal fĂźr zwei Georg-Cantor-Gymnasium 16.00 Uhr DRK-Blutspende HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme Leopoldina 14.00 Uhr Leopoldina-Symposium: Welt im Wandel - Ă&#x153;ber den Umgang mit Ungewissheiten 18.30 Uhr Populärwissenschaftlicher Vortrag: Von der Entstehung des Universums bis zur Energiegewinnung - mit dem Astrophysiker Prof. GĂźnther Hasinger (Universität Hawaii) Mitteldeutsches Multimediazentrum 17.00 Uhr Podiumsdiskussion: Sprache in der Politik und Politik in der Sprache - mit Dr. Vazrik Bazil, Dr. Bernd Wiegand & Prof. Dr. GĂźnter Schenk i.R. Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart Roter Turm 17.00 Uhr FĂźhrung auf den Roten Turm Seminarraum BĂśllberger Weg 189 19.30 Uhr VierwĂśchiger Trommelkurs auf Ă&#x2013;lfässern - ab 06.03. Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf Gemeinde Morl - Morl 17.00 Uhr DRK-Blutspende - im BlutspendeMobil

Mittwoch

21. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr GlĂźck 20.30 Uhr The Descendants Lux Puschkino 16.45 Uhr Die Unsichtbare 19.00 + 21.00 Uhr Barbara Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr FĂźnf Freunde 18.00 + 22.15 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 20.15 Uhr Tarkowski: Der Spiegel Zazie 19.00 Uhr J.Edgar (OmU) 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Wie Mascha das MĂźtterchen Taiga weckt neues theater - Saal 19.30 Uhr Der frĂśhliche Hypochonder - von Erhard Preuk, Reinhard Straube und KlausRudolf Weber Thalia Theater - GroĂ&#x;er Saal 20.00 Uhr Clockwork Orange - von Anthony Burgess Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Junge im Bus - von Susanne van Lohuizen Villa del Vino 19.30 Uhr Weltkritik - Ein bunter Abend!

LI VE Goldene Rose 21.00 Uhr Gypsy Jazz Klub - MOSIK macht MUSIK Objekt 5 21.00 Uhr Dikanda (pl)

SON ST Sportplatz - Beesenstedt 17.00 Uhr DRK-Blutspende Aids-Hilfe 18.00 Uhr PositiventreďŹ&#x20AC;en AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Enchilada

17.00 Uhr Fajita Mittwoch Frauenzentrum Weiberwirtschaft 19.00 Uhr FilmvorfĂźhrung mit anschlieĂ&#x;ender Diskussion Händel-Haus - Renaissanceraum 19.30 Uhr Händel und Halle, Wesley und London - Vortrag HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Riebeckplatz 10.00 Uhr Spendenlauf â&#x20AC;&#x17E;Startschuss fĂźr Toleranzâ&#x20AC;? Roter Turm 17.00 Uhr FĂźhrung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.30 Uhr ZeitgenĂśssischer Tanz - Anfänger Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr LauftreďŹ&#x20AC; - Mitteldeutsche Marathon GmbH Kunst - und Kulturscheune - LĂśbejĂźn 16.00 Uhr DRK-Blutspende

Donnerstag

22. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte 21.00 Uhr GlĂźck Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 19.00 Uhr Der Preis Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Die Muppets 18.00 Uhr Kriegerin 20.15 + 22.30 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr ConďŹ dential in L.A. - Eintritt frei The Light Cinema 20.30 Uhr The Light Klassik Ballet live: Romeo and Juliet Zazie 21.00 Uhr J.Edgar (OmU)

KU LTU R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Wie Mascha das MĂźtterchen Taiga weckt neues theater - Saal 19.30 Uhr Pension SchĂśller - von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs Roter Horizont 20.30 Uhr Gehen - Lesung mit musikalischer Begleitung Thalia Theater - GroĂ&#x;er Saal 20.00 Uhr Clockwork Orange - von Anthony Burgess

L IV E Objekt 5 21.00 Uhr Die Art (le)

SONST Bildungszentrum der HWK Halle 9.00 Uhr DRK-Blutspende HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme Roter Turm 17.00 Uhr FĂźhrung auf den Roten Turm Thalia Buchhandlung am Markt 20.15 Uhr Lesung mit Ute Freudenberg + Christine Dähn: Jugendliebe (BiograďŹ e) Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

23. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte 21.00 Uhr GlĂźck Lux Puschkino 16.45 + 21.15 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 19.00 Uhr Der Preis - Mit Gast: Regisseurin Elke Hauck Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Die Muppets 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf Zazie 19.00 Uhr Mein liebster Alptraum - Mon pire cauchemar (OmU) 21.00 Uhr J.Edgar (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Wir lĂźgen richtig Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Wie Mascha das MĂźtterchen Taiga weckt 21.00 Uhr Märchen zur Nacht - Sehnsucht nach dem Spiel der Balalaika neues theater - Kammer 20.00 Uhr Frau MĂźller muss weg - von Lutz HĂźbner Oper Halle 20.00 Uhr Tim Fischer â&#x20AC;&#x17E;Satiriker sind keine Lyrikerâ&#x20AC;? - Begegnung in der Oper Puppentheater 20.30 Uhr Wie es euch gefällt - von William Shakespeare Thalia Theater - Puschkinsaal 20.00 Uhr Lolita - von Vladimir Nabokov

LIVE Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal 19.30 Uhr Konzert des Musikzweiges der Latina August Hermann Francke Mojo Bluesbar 20.00 Uhr ClubbĂźhne Live: SC Roth neues theater - Schaufenster 20.00 Uhr Falkenberg - CD Release Objekt 5 21.00 Uhr Mount Washington (norw) supp Abel & Cain (uk)

S O NS T AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Freiwillige Feuerwehr BĂźschdorf 17.00 Uhr DRK-Blutspende HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme MarktschlĂśsschen 18.00 Uhr Rundgang fĂźr Nachtschwärmer ohne Musik Nachbarschaftszentrum â&#x20AC;&#x17E;Pusteblumeâ&#x20AC;? 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr FĂźhrung auf den Roten Turm Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonnabend

24. K I NO Audimax 18.00 Uhr Unikino: Ice Age 3 - KulturmenĂź 18.30 Uhr Unikino: HallRolle I - KulturmenĂź 20.00 Uhr Unikino: What a man - KulturmenĂź 20.30 Uhr Unikino: HallRolle II - KulturmenĂź CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und

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KALENDER

Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr 14.00 Uhr KlexXi-Sause mit Spiel & Spass im Foyer - mit Preview „Sams im Glück” (ab 15 Uhr) Lux Puschkino 10.30 Uhr Fünf Freunde 14.30 + 16.45 + 21.00 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 19.00 Uhr Der Preis Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Die Muppets 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Kinderkino: Robots Zazie 19.00 Uhr Mein liebster Alptraum - Mon pire cauchemar (OmU) 21.00 Uhr J.Edgar (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Loriot 1 Abend Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Bretterei - Der Altlatz un enne Knopphutkrone Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin ein Spiel aus dem Sack (ab 4) Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr außen ordentlich - Kuhn - Leibolds großes Galaprogramm Puppentheater 20.30 Uhr Wie es euch gefällt - von William Shakespeare Thalia Theater - Puschkinsaal 20.00 Uhr Lolita - von Vladimir Nabokov Kulturfabrik - Merseburg 20.00 Uhr Lieder aus‘m Schtetl

LI VE Herder-Gymnasium 16.00 Uhr Festkonzert des Singekreis Halle zum 25. Jubiläum

TA N Z Objekt 5 22.00 Uhr Electro Pop/Depeche Mode Party Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30-Cult - 80er, 90er, Charts

SON ST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch 16.00 Uhr Frühlingsfest Franckesche Stiftungen - FreylinghausenSaal 20.30 Uhr Science Slam Hallmarkt - Göbelbrunnen 20.00 Uhr Nachtwächter-Rundgang - mit StattReisen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Markt-Wirtschaft 18.00 Uhr Happy Hour neues theater - Saal 18.00 Uhr Der Esel der auf Rosen geht 10. Verleihung des Bürgerpreises Peißnitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn vorbehaltlich dem Wetter Thalia Buchhandlung am Markt 12.00 Uhr Aktion für Kinder: „Lauras Stern” Wir malen uns einen Glitzerstern Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang 13.30 Uhr Sonderführung Frühlingserwachen Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen

Sonntag

25. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte 21.00 Uhr Glück CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Fünf Freunde 17.00 Uhr Der Preis 18.45 + 21.00 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Die Muppets 16.00 Uhr Der Geist Asiens - Suche und Wahrheit zwischen Orient und Okzident, Buchpräsentation und Film 18.30 + 20.45 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf Zazie 19.00 Uhr J.Edgar (OmU) 21.00 Uhr Mein liebster Alptraum - Mon pire cauchemar (OmU)

KU LTU R Die Kiebitzensteiner - Capitol 15.00 Uhr Loriot 2 - mit Kaffee und Kuchen Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen neues theater - Casino (3. Etage) 11.00 Uhr Waisen - von Dennis Kelly; Matinée vor der Premiere neues theater - Kammer 20.00 Uhr Frau Müller muss weg - von Lutz Hübner Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr außen ordentlich - Kuhn - Leibolds großes Galaprogramm Puppentheater 16.00 Uhr Der unsichtbare Vater - anschließend BUNTE STUNDE Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Die Heinzelmännchen - für Kinder ab 4 und Erwachsene

L IV E Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal Jugend musiziert - Abschlusskonzert des Regionalwettbewerbs Händel-Haus 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - Kammermusik Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Berlins kleinster Opernchor ganz groß - präsentiert von der Hauptstadtoper neues theater - Saal 11.00 Uhr 3. Familienkonzert - Mister Händel reist nach Dresden Steintor-Varieté 20.00 Uhr City

SONST Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Franckesche Stiftungen - Krokoseum 15.00 Uhr Familiensonntag Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 9.00 Uhr Familienbrunch Halloren- und Salinemuseum 10.00 Uhr Frühjahrsschausieden Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Yogalance 11.00 Uhr Tag der offenen Tür / Eröffnung Massagestudio - in der Reilstraße 133

Montag

26. K I NO BeL ETAGE 18.00 Uhr Glück 20.00 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte CinemaxX Halle 20.00 Uhr Simply the Best: Die Frau in Schwarz - inkl. 1 Glas Prosecco Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Preis 18.45 + 21.00 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Die Muppets 18.00 + 22.15 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf 20.15 Uhr Preview: Und wenn wir alle zusammenziehen? Zazie 21.00 Uhr Mein liebster Alptraum - Mon pire cauchemar (OmU)

KU LT U R neues theater - Saal 19.30 Uhr Angst im Spiel Thalia Theater - Großer Saal 10.00 Uhr KLaTSch! Tag 2012 - Landeszentrum „Spiel & Theater” Sachsen-Anhalt e.V. Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Die Heinzelmännchen - für Kinder ab 4 und Erwachsene

LIVE neues theater - Saal 9.00 + 11.00 Uhr 3. Familienkonzert - Mister Händel reist nach Dresden

S O NS T AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis -1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Preis Freiwillige Feuerwehr Halle-Kanena 16.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.00 Uhr Zeitgenössischer Tanz mit Francesca Stampone (It) Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

27. K I NO BeL ETAGE 18.00 Uhr Glück 20.00 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Preis 18.45 + 21.00 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Die Muppets 18.00 + 20.15 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf 22.30 Uhr Kriegerin

Zazie 19.00 Uhr Mein liebster Alptraum - Mon pire cauchemar (OmU)

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen neues theater - Saal 19.30 Uhr Matthias Brenner erzählt „Die Verwandlung” von Kafka Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr Du musst die Männer schlecht behandeln ... - Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht

LIVE neues theater - Saal 9.00 + 11.00 Uhr 3. Familienkonzert - Mister Händel reist nach Dresden Objekt 5 21.00 Uhr Kristofer Åström supp. Mattias Hellberg (swe)

SONST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Männer unter sich Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei Europäisches Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft 9.00 Uhr DRK-Blutspende Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart 20.00 Uhr Lesung im Mojo mit Knut Müller: Afghanischer Traum Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Seminarraum Böllberger Weg 189 19.30 Uhr Vierwöchiger Trommelkurs auf Ölfässern - ab 06.03. Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf

Mittwoch

28. K I NO BeL ETAGE 18.00 Uhr Glück 20.00 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte CinemaxX Halle 20.00 Uhr Männerabend mit Preview: Zorn der Titanen in Maxximum 3D - inkl. 1 Heft „Men‘s Fitness” & 2 für 1-Biercoupon Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Preis 18.45 + 21.00 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Die Muppets 18.00 + 20.15 Uhr Take Shelter - Ein Sturm zieht auf 22.30 Uhr Kriegerin Zazie 19.00 Uhr Mein liebster Alptraum - Mon pire cauchemar (OmU)

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen neues theater - Saal 19.30 Uhr Dieter Mann in „Fülle des Wohllauts” - Gastspiel Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Republik der Kinder - von Christian Augrell Villa del Vino 19.30 Uhr Kommt mir doch nicht so! Aktuell, wortgewaltig, glänzend!


KALENDER

LI VE Löwengebäude der Martin-LutherUniversität - Aula 19.30 Uhr Musik in Bildern - Händels Themen in der Druckgrafik

SON ST Aids-Hilfe 18.00 Uhr Infoabend für Neue - Freiwilligenarbeit in der Aidshilfe. Kennenlernen des Vereins, seiner Arbeitsbereiche und Strukturen. AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bergzoo 17.00 Uhr Sonderführung für Erwachsene: Fressen und gefressen werden Enchilada 17.00 Uhr Fajita Mittwoch Goldene Rose Ausstellung der Bauhaus-Uni Weimar Skulpturen, Videoinstallationen und Live Performances 14.00 Uhr Vernissage der Bauhaus-Uni Weimar - Skulpturen, Videoinstallationen und Live Performances Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tanzbetrieb 18.30 Uhr Zeitgenössischer Tanz - Anfänger Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

29.

SONST Aids-Hilfe 14.00 Uhr Die Tafel - Nur für Menschen mit HIV im ALG II. Anmeldung erforderlich. Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Seniorenkolleg - Sie waren nicht nur die musikalischen Väter von Bach und Händel ... Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm Stadtteilbibliothek West 18.30 Uhr Lesung mit Erna-Maria Giersch: Immerhin: ich lebe noch - Autobiografischer Erfahrungsbericht Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night Begegnungsstätte Teicha - Teicha 15.00 Uhr DRK-Blutspende

Freitag

30. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte Lux Puschkino 16.30 + 21.00 Uhr King of Devil‘s Island 18.45 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das tapfere Schneiderlein 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr The Music Never Stopped Zazie 21.00 Uhr Ziemlich beste Freunde - Intouchables (OmU)

KU LTU R KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr In Darkness - Eine wahre Geschichte CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee und Kuchen - Film: Zwei an einem Tag Lux Puschkino 16.30 + 21.00 Uhr King of Devil‘s Island 18.45 Uhr Best Exotic Marigold Hotel Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Das tapfere Schneiderlein 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr The Music Never Stopped Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Die Trommel aus Blech - Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Ziemlich beste Freunde - Intouchables (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Herricht und Preil mit noch nem Gedicht von Heinz Erhardt Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen neues theater - Saal 19.30 Uhr Arzt wider Willen - von Molière Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Puppentheater 20.30 Uhr Das wundervolle Zwischending Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Republik der Kinder - von Christian Augrell

LI VE Objekt 5 21.00 Uhr Randi Tytingvåg & Band (norw) Seniorenbegegnungsstätte SKZ HalleNeustadt 15.00 Uhr Welt, Schwester Welt

Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Der Junge mit der Zauberflöte 21.00 Uhr Märchen zur Nacht - Der Junge mit der Zauberflöte neues theater - Kammer 20.00 Uhr Gastspiel - von Dennis Kelly Oper Halle 19.30 Uhr Die Geschichte vom Soldaten / Carmina burana Puppentheater 20.30 Uhr Buddenbrooks - von Thomas Mann Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Der Fischer und seine Frau - von Einar Schleef Villa del Vino 19.30 Uhr Für‘n Sex‘er Liebe - Mit Amüsantem & Komödiantischem rund um die Liebe und andere Nebensachen

L IV E neues theater - Schaufenster 22.00 Uhr Studioclub V

Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonnabend

31. K I NO CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Die Muppets 14.15 + 18.45 Uhr Best Exotic Marigold Hotel 16.30 + 21.00 Uhr King of Devil‘s Island Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Das tapfere Schneiderlein 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr The Music Never Stopped The Light Cinema 10.00 Uhr The Light Kinderkino: Drachenzähmen leicht gemacht Zazie 21.00 Uhr Ziemlich beste Freunde - Intouchables (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner - Capitol 20.00 Uhr Wir lügen richtig Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Achtung Probe - Gastspiel „Die Kiebitze” Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Der Junge mit der Zauberflöte Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Theater im Mojo: Fast Faust neues theater - Saal 19.30 Uhr Arzt wider Willen - von Molière Oper Halle 19.30 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann Strauß Puppentheater 20.30 Uhr Buddenbrooks - von Thomas Mann

TANZ BeL ETAGE 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30 - HitMIX-70/80/90 & Heute Capitol 22.00 Uhr Ü30 im Capitol Gosenschänke 21.00 Uhr P-30 Disco Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Wunschmugge zum Abzappeln mit Materie-Hansi Objekt 5 14.30 Uhr Disko Deluxe - Tanzen trotz Behinderung 22.00 Uhr Tango-Totale - DJ Falk Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30-Party - 80er, 90er, Charts

TA N Z Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Ladies Night & Karaoke - alle Cocktails für die Hälfte

SONST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Roter Turm 17.00 Uhr Führung auf den Roten Turm

S O NS T Aids-Hilfe 11.00 Uhr Regenbogenbrunch Café Schade 20.00 Uhr Stadtentdecker-Festival: Romantische GiebichensteinNacht - Anmeldung erforderlich! Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 9.00 Uhr Diabetestour 2012 Zen Dojo Halle 17.00 Uhr Einführung i. d. Praxis des Zen

Impressum Herausgeber und Verlag Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG Delitzscher Straße 65, 06112 Halle vertreten durch: Ulf Kiegeland Bernd Preuße www.zachow-magazin.de Leitung: Lars Wilken Tel.: 0345 / 5 65 50 00 Fax: 0345 / 5 65 50 10 Redaktionsleitung: Jessica Quick (verantw.) Tel.: 0345 / 69 49 23 61 redaktion@zachow-magazin.de Anzeigen: Thomas Dittmann Tel.: 0345 / 2 98 46 36 anzeigen@zachow-magazin.de Anzeigenschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 1. April 2011. Termine: termine@zachow-magazin.de Terminannahmeschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Satz & Layout: MZ Satz GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle www.mz-satz.de Druck: Druckerei Edelmann GmbH Karlstraße 2-4, 04509 Delitzsch Vertrieb: MZZ-Briefdienst GmbH Delitzscher Str. 65, 06112 Halle Abo-Vertrieb: geist+reich gmbh Mansfelder Str. 56 06108 Halle (Saale) www.geist-und-reich.de Zustellpreis pro Monat: 3,- Euro inklusive Mehrwertsteuer. 4,- Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Zustellung durch die DPAG. Erscheinungsweise: Zachow erscheint monatlich zum 01. und wird im Stadtgebiet von Halle und in Teilen des Saalekreises kostenlos verteilt. Hinweis: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Abdruck von Veranstaltungshinweisen erfolgt ohne Gewähr. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sebastian Krziwanie (KRZ), Ernst Krziwanie (EKRZ), Andreas Löffler (LÖF), Ariane Keller (ARI), Petra Hoffmann (PH), Steffen Könau (STK), Maren Schuster (MS), Bernd Schädler (BS), Gottfried Schalow (GS), Katharina Lorenz (KALO), Juliane Gürtler (JUG), Johanna Lentsch (HALE), Matthias Dölle, Maria Dolge Fotos: Julia Steiner (S. 18, 19, 34, 38, 43), Andreas Löffler (S. 6, 7, 17), Silvio Kison (S. 3, 11, 18, 19), Wolfgang Scholtyseck (S. 5, 46), Ernst Krziwanie (S. 15, 30, 31, 32), Thomas Meinicke (S. 36), Günther Bauer (S. 12), Markus Scholz (S. 12), Sven Gutzeit und Nilz Grudzielski (S. 13), BStU (S. 8), Notfallverbund Halle (S. 8) fotolia (S. 3, 4, 32, 24), Illustrationen: Gitte Kießling (S. 4, 5, 6, 7, 32)

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HIN UND WEG

Salzburg – im Herzen Europas

Einkehr in historische Mauern

Rund um Halle laden Klöster zum Entdecken und Staunen ein Mehr als 1000 Kilometer windet sich die Straße der Romanik wie eine Acht durch Sachsen-Anhalt. Wer der Route folgt, kann an 65 Orten eine Vielfalt historischer Baudenkmäler entdecken. Es sind Dome, Kirchen, Burgen, Schlösser und eine einzigartige Klosterlandschaft. Auch rund um Halle begegnet man Erstaunlichem hinter mittelalterlichen und wiedererrichteten Klostermauern. Viele Wege führen zum Kloster auf den Petersberg. Günstig ist der Pfad vom Parkplatz am Ortseingang vorbei an Sommerrodelbahn und Bismarckturm auf die Porphyr-Erhebung. Lauterberg wurde sie einst genannt. Nach dem Stiftspatron St. Petrus wurde der Berg erst nach

Gründung des Augustiner-Chorherrenstifts benannt. Das ab 1124 entstandene Kloster geht auf Markgraf Dedo IV. von Wettin zurück. Nach dem Tod seines Bruders brachte Konrad von Meißen das Bauvorhaben zu Ende. Er beschenkte das Stift und bestimmte die Stiftskirche St. Petrus zur Grablege der Wettiner Fürsten. Das Prunkgrab ist in der Turmhalle der Stiftskirche zu besichtigen. Über die Jahrhunderte ist das Chorherrenstift nicht von Bränden, Zerstörungen, Wettereinflüssen und Verfall verschont geblieben. Vom einstigen Kirchenbau kündet der bis Halle sichtbare Westturm. Das Langhaus mit den gewaltigen Pfeilern und reich verzierten Kapitellen wurde erst im 19. Jahrhundert nach romanischem Vorbild wiedererrichtet. An die Tradition der Augustiner hat 1999 die Communität der Christusbruderschaft Selbitz angeknüpft. Sechs Brüder dieser evangelischen Gemeinschaft leben heute im Kloster. Bruder Lukas ist von Anfang an da-

Immer einen Besuch wert: Das Kloster auf dem Petersberg.

bei. „Fast unbeachtet“, erinnert er sich, „haben wir den Weg auf den Berg gefunden. Heute gibt es kaum Tage ohne Besucher.“ Und sie kommen nicht nur wegen der romanischen Baukunst. Die Bruderschaft lädt auch zu Einkehrzeiten, Gottesdiensten und Stundengebeten sowie zum Mitleben ein. „Über Kirchengrenzen hinweg“, betont Bruder Lukas, „ist unser Kloster ein Ort der Begegnung und Gastfreundschaft.“ Das Wunder von Helfta „Unsere Tür steht offen und das Herz noch mehr“ sagt ein Spruch der Zisterzienser. 450 Jahre lang konnte diesem Gedanken im Kloster Helfta nicht gefolgt werden. Bis vor 20 Jahren glich der einstige Nonnenkonvent vor den Toren der Lutherstadt Eisleben einem trostlosen Feld von Verfall und Verwahrlosung. Groß waren die Zweifel,


HIN UND WEG

Bauhausarchitektur beeinflusste den Bau der Pfarrkiche im Franziskaner-Kloster in Halle (Bild links). Mönche der Christusbruderschaft beim Gebet in der Stiftskirche des Klosters auf dem Petersberg (Bild rechts). (Fotos: Ernst Krziwanie)

ob das 1258 hier angesiedelte Kloster je wieder eine Auferstehung erfahren würde. Helfta hat das Wunder erlebt. An der Halleschen Straße ist eine Oase der Stille und des Glaubens entstanden, in der wieder Nonnen nach den Regeln des Heiligen Benedikt und der Spiritualität des Ordens leben. Zum ihrem Tagesrhythmus gehört aber auch die Betreuung der vielen Besucher, die ins Kloster Helfta pilgern. Es ist offen für jeden, der romanische Baukunst bestaunen, Gottesnähe suchen oder den Spuren der drei heiligen Frauen von Helfta folgen will. Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn und Gertrud von Helfta verhalfen dem Konvent im 13. Jahrhundert zum Ruhm als Zentrum der Mystik und Krone der deutschen Frauenklöster. Eine Holzskulptur im Gertrud-Teich (Foto, links) erinnert an ihr Wirken. Überreste jener Zeit wurden behutsam in den Wiederaufbau integriert. Besonders die Klosterkirche St. Marien zeigt die Einheit historischer Bausubstanz und moderner Sakralarchitektur. Aus dem einstigen Speicher entstand das Liboriushaus, in dem ein Museum eingerichtet wurde und ein Klosterladen zum Kauf einlädt. Es gibt viel zu entdecken im Klosterareal. Eine Pforte führt in eine Gartenlandschaft mit Streuobstwiesen, einem begehbaren Labyrinth und bestem Panoramablick auf die Klosteranlage. Wer länger in Helfta verweilen will, kann im Hotel „An der Klosterpforte“ übernachten. Für eine kurze Rast empfiehlt sich die Kloster-Bräu-Stube mit kulinarischen Spezialitäten in alter Klostertradition. Dreieinigkeit und Bauhausstil Ohne das Kreuz würde man keine christliche

Einrichtung in dem Gebäudekomplex an der Lauchstädter Straße im Süden von Halle vermuten. Erst beim Eintritt ins Franziskanerkloster mit der Pfarrkirche „Zur Heiligsten Dreieinigkeit“ erschließt sich die Tradition des Ordens in Halle. Im 13. Jahrhundert siedelte er sich dort an, wo heute das Löwengebäude der Martin-Luther-Universität steht. Die Barfüßerstraße erinnert an die Franziskaner, die einst barfuß für Arme und Kranke tätig waren. Mit der Reformation endete die hallesche Ordenszeit. Pater Erasmus Baumeister hat 1920 an die Franziskanertradition angeknüpft. Nicht aber an die Tradition romanischer Säulen, gotischer Bögen oder barocker Schnörkel. Offenbar wird das im Innern der ab 1928 errichteten Pfarrkirche „Zur Heiligsten Dreieinigkeit“. In ihr dominieren klare Formen, Pastellfarben, Altargestaltung und eine dreieckige Kuppel. „Das alles entstand unter dem Einfluss der Bauhausarchitektur“, erläutert Franz Leo Barden. „Im Dreieck der Kuppel wird die Trinität von Vater, Sohn und Heiligem Geist symbolisiert.“ Der Ordensbruder betreut als Pfarrer die katholische Gemeinde, die zur Dreieinigkeitskirche gehört. Mit ihm leben fünf Brüder im Konvent, die seelsorgerisch in Krankenhäusern und Schulen tätig sind. Besichtigungswünsche sollten angemeldet werden. 1 E R N S T K R Z I WA N I E : www.christusbruderschaft.de www.kloster-helfta.de www.franziskus-halle.de

5 Klosterlandschaft Sachsen-Anhalt Verlag Janos Stekovics, ISBN 978-3-89923-247-9 256 Seiten, 18,90 Euro

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G E W US S T W I E

Den Frühling wecken

Zachow verrät, welche Frühblüher ein Farbenspiel auf den Balkon zaubern zen im „Garten Center Dehner“ in Bruckdorf. Die Zaubernuss ist hierzulande immer noch ein Geheimtipp unter den Frühblühern, trotzdem relativ anspruchslos. Die einzige Voraussetzung ist, dass man genug Platz im Garten für das buschartig wachsende Bäumchen hat. Das ist zwar nicht ganz billig zu haben, dankt es seinem Besitzer aber durch eine lange Lebensdauer. Es wächst dazu recht langsam und muss in den Folgejahren nur selten zurückgeschnitten werden. Gleich nach der Zaubernuss ist die Christrose (2) der nächste Freudenspender. Freilich nur für kurze Zeit, denn der Winterblüher führt im Sommer ein eher unscheinbares Leben im Schatten von Büschen und Bäumen. Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse drängen danach mit aller Macht in den Vorgärten und auf den Blumenrabatten ans Licht. Die sind meist ein bisschen vorwitzig und müssen noch mit ein paar frostigen Nächten klarkommen.

Am 20. März, Punkt 6.14 Uhr, beginnt der kalendarische Frühling. Wie das Wetter dann ist, kann jetzt kein Mensch voraussagen, vielleicht liegt da ja noch ein halber Meter Schnee. Sicher ist jedoch, die Tage werden endlich länger, die Sehnsucht nach den ersten zarten Frühlingsfarben wächst. Und da spielt Gelb die Hauptrolle. Alles beginnt mit der Zaubernuss, einem Appetitmacher der besonderen Art. Die Zaubernuss (Bild Nr. 1) ist das Ziergehölz, das schon in der kalten Jahreszeit zwischen Dezember und Februar im Winter blüht, absolut unempfindlich auch gegen klirrenden Frost. „Das ist die erste leuchtende Farbe des Jahres, freundlich-gelb. Man hat das Gefühl, der Frühling ist endlich da“, sagt Meike Schröck, die Abteilungsleiterin Pflan-

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Vorsicht: Frost Wem es zu lange dauert, bis in der Natur der Frühling endlich erwacht, der kann dem Farbenspiel in den geschützten Blumenbänken und Blumenkästen schon etwas nachhelfen. Der Klassiker unter den Frühlingsblühern ist und bleibt die Primel (3), die in allen Farben schon seit Februar in den Gartenmärkten zu haben ist. „Sie ist der Star des Frühlings. Sie ist der Hingucker, völlig egal, ob in blau, gelb oder rot“, sagt

Meike Schröck vom „Gartencenter Dehner“ mit der Blütenpracht des Frühlings. (Foto: Gottfried Schalow)

Meike Schröck. Aber Vorsicht: Frost verträgt die Primel nicht. Wer ihr tagsüber in der Sonne des Frühlings ein Plätzchen auf Balkon oder Terrasse gönnt, sollte sie am Abend wieder in die sichere Wärme der Wohnung bringen. Besonders schön, meint Schröck, zeigt sich die Primel in Gesellschaft von Zwiebelpflanzen. Ein paar Zwergnarzissen, Traubenhyazinthen, Schneeglöckchen oder Tulpen, nach Möglichkeit noch ein Efeupflänzchen hinzu, und schon verwandeln sich Schalen, Körbe und Kästen in ein kleines Frühlingsparadies. Hyazinthen bringen nicht nur jede Menge Farben, sondern auch einen kräftigen Blütenduft ins Haus. Und das Schönste: Sind die Blumen abgeblüht, können die Zwiebeln in den Garten, um im kommenden Jahr neue Blüten zu tragen. „Ich habe den schönsten Beruf der Welt. Ich bin fast immer von Pflanzen umgeben, fast immer an der frischen Luft“, sagt Schröck voller Überzeugung und – wen wundert's – mit fast ständig guter Laune. Und ein bisschen ihrer Freude gibt sie ab, wenn sie verrät: Die ersten Pflanzen, die jetzt draußen in den Blumenrabatten gesetzt werden, sind die Stiefmütterchen (4), auch in ihrer kleinblättrigen Variante, dem Hornveilchen. Bis zu acht Wochen lang zeigen sie dem Freizeitgärtner ihre Blütenpracht. „Aber bitte nicht auf die acht Wochen festnageln. Ein plötzlicher Kälteeinbruch, und alle guten Ratschläge, jede noch so aufwändige Pflege sind dahin“, warnt Schröck. Was sie damit sagen will: Der Frühling kommt. Am 20. März aber hat er noch seine Tücken. Es könnte ein halber Meter Schnee liegen. 1 G OT T F R I E D S C H A LOW


KÖ R P E R U N D S E E L E

Heilsame Auszeit mit Gemüsebrühe Fastentage im Kloster auf dem Petersberg – Verzicht beginnt im Kopf Üppig wird das Mahl nicht, das Bruder Johannes in der Klosterküche auf dem Petersberg zubereitet. „Möhren, Lauch, Sellerie, Kartoffeln, Kräuter und etwa drei Liter Wasser“, mehr brauche ich nicht. Nach dem Kochen wird alles durchgeseiht, denn Gemüsebrühe muss klar sein als Fastenkost. Es ist die Tagesration für zehn Frauen und Männer, die in den Klostermauern eine heilsame Auszeit nehmen. Betreut werden sie dabei durch die Mönche Johannes und Markus von der evangelischen Christusbruderschaft, die seit 1999 Fastenkurse anbietet. „Da unsere Übernachtungsmöglichkeiten beschränkt sind“, erzählt Bruder Markus, „müssen wir leider vielen Anfragern absagen.“ Die Kurse stehen in einer langen christlichen Tradition. „Doch es sind nicht nur Christen, die kommen, um ihrem Körper Gutes zu tun, Ruhe zu finden und an unserem durch Gebet und Arbeit geprägten Alltag teilzuhaben“, betont er. Gefastet wird eine Woche. Dabei steht nicht das Abnehmen im Vordergrund. Heilfasten ist Besinnen auf Körper, Geist und Seele. Es wird durch Entlastungstage und eine Reinigung des Körpers mit Bittersalz und Einläufen vorbereitet. An den eigentlichen Fastentagen wird auf feste Kost verzichtet, nur Gemüsebrühe kommt auf den Tisch. Besonders wichtig ist das Trinken. Tee und mindestens zwei bis zweieinhalb Liter Wasser pro Tag sind nötig. „Man sollte saufen wie die Kühe“, rät Hartmut Dittmann. Der Arzt kommt schon viele Jahre aus der

Bruder Johannes von der Christusbruderschaft des Klosters auf dem Petersberg bereitet eine Gemüsebrühe für das Heilfasten vor. Seit 1999 bieten die Mönche Fastenkurse an. (Fotos: Ernst Krziwanie)

Lüneburger Heide zum Petersberg – zum Fasten und um die Gruppe medizinisch zu betreuen. „Unseren Kursteilnehmern gibt das viel Sicherheit“, sagt Bruder Markus, „denn nicht jeder verträgt die Tage des Verzichts“. Doch auch Verzicht auf Gewohnheiten, auf Zigaretten, Alkohol, Schokolade oder Fernsehen kann Gutes tun. „Wichtig ist das Wollen. Abnehmen beginnt im Kopf“, betont Mira Löwenzahn. Als Dozentin der Volkshochschule Halle und Beraterin im Frauenzentrum Weiberwirtschaft hilft die Heilpraktikerin für Psycho-

therapie Interessenten, sich auf Veränderungen einzustellen, bewusster zu essen und ein neues Körpergefühl zu erlangen. „Bei Sorgen, negativen Empfindungen und Stress werden oft Vorsätze vergessen“, weiß die Heilkundlerin. Häufig werde Frustessen durch weit zurückreichende Ereignisse ausgelöst. Doch das lasse sich ändern. Mira Löwenzahn hilft dabei mit Gesprächen, Bildern und Erlebnissen in der Natur. „Wichtig“, betont sie, „ist der erste Schritt, und der fällt im nahenden Frühling leichter als in der Winterzeit.“ 1 E R N S T K R Z I WA N I E

: Weitere Infos: www.christusbruderschaft.de www.loewenzahn.info/pages

Die Paar-Frage Susanne Westphal, 51, ist Diplompsychologin und Leiterin der Beratungsstelle pro familia. Jeden Monat beantwortet sie für Zachow eine Leser-Frage. Seit einigen Monaten habe ich Kontakt zu einer Dame. Nun bin ich nicht mehr der Jüngste und mache mir Sorgen, ob ich nach wie vor meinen Mann stehen kann. Oft hört man, dass potenzsteigernde Mittel wie Viagra helfen. Aber geht es nicht auch ohne Medikamente? ANONYM

Es scheint Gründe zu geben, dass Sie daran zweifeln, ob Ihre sexuelle Leistungsfähigkeit für einen Geschlechtsverkehr noch ausreicht. Merken Sie ein Nachlassen bei der Selbstbefriedigung? Wenn ja, könnte die Ursache auch in den Nebenwirkungen von Medikamenten

(z.B. Blutdrucksenker) liegen? Können Sie organische Ursachen (u.a. unerkannter Diabetes oder schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel) ausschließen? Liegt es nicht an den genannten Punkten, sind die Selbstzweifel vermutlich seelischen Ursprungs. Vielleicht stellen Sie sich selbst unter Druck, weil Sie seit Längerem keine Beziehung hatten? Möglicherweise gibt es mit Kränkungen verbundene Versagenserfahrungen, die Sie immer noch verunsichern? Hier hilft eine Sexualberatung weiter. Dabei kann abgeklärt werden, ob psychische Ursachen verantwortlich sind. Sind aus organischen Gründen Erek-

tionshilfen notwendig, gibt es verschiedene physikalische Möglichkeiten, z.B. Cockringe, Penismanschetten, Vakuumpumpen, Elektro-Stimulation. Ein Urologe kann Entscheidungshilfe geben. Chemische Potenzmittel wie Viagra sind verschreibungspflichtig. Sie können hilfreich sein, sollten aber nicht unkritisch über längere Zeit genommen werden. Eine Ursachenabklärung aber kann helfen, das Symptom dauerhaft zu beseitigen. 1 Haben auch Sie eine Frage, dann schreiben Sie uns: 9 Redaktion@zachow-magazin.de

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Leipzig liest –

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om 15. bis zum 18. März dreht sich in Leipzig wieder alles rund ums Buch. Die literarische Nabelschau ist nicht nur Auftakt des Branchenjahres für Verlage, Autoren und Buchhändler, sondern sie lockt Literaturbegeisterte von überall her nach Leipzig. Vor allem Europas größtes Lesefest „Leipzig liest“ zieht die Besucher in den Bann. Zum zweiten Mal heißt es aber auch „Halle liest mit“. Das „kleine“ Lesefest in Halle findet vom 13. bis zum 19. März statt. Wenn die Buchmesse ihre Pforten öffnet, und lesewütige Besucher aus aller Welt in die Messestadt an der Pleiße strömen, dann ist Halle mit von der Partie. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt gemeinsam mit den neun halleschen Verlagen mit der „hallesaale*-Lounge“ an der Frühjahrsbücherschau. Neben dem gemeinsamen Messeauftritt lädt die Stadtmarketing GmbH außerdem zur begleitenden Lesereihe „Halle liest mit“ ein. An sieben Tagen finden an verschiedenen halleschen Leseorten 22 Veranstaltungen statt. Egal ob im Botanischen Garten, dem Beatlesmuseum, dem nt-Café oder aber in der neu eröffneten Buchhandlung „Cornelius“ - überall in der Stadt präsentiert sich die Welt der Bücher bunt und vielfältig. Unbestrittener Star des halleschen Lesefestes ist Martin Walser. Der Büchner-Preisträger zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur. Aus seinem biografischen Reiseroman „Meine Lebensreisen“ liest er am 16. März, 20 Uhr, in der Aula der Martin-Luther-Universität. Ein Highlight des diesjährigen Bücherfrühlings präsentiert die Autorin Thea Dorn am 14. März, 20 Uhr, in der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihr Buch „Die deutsche Seele“ erkundet kenntnisreich, kritisch und liebevoll, was das eigentlich ist, die deutsche Seele. Dabei spürt sie so unterschiedlichen Begriffen wie „Abendbrot“ und „Arbeitswut“, „Männerchor“ und „Fahrvergnügen“ nach. Heiter geht es zu, wenn die hallesche Schauspielerin Katrin Schinköth-Haase am 15. März, 18 Uhr, in Ulrich Medienwelt aus dem Satire-Klassiker „Die Entgleisung“ von Inge von Wangenheim liest. Zum ersten Mal ist die hallesche Jahresaktion „Halle liest“ Teil des Lesefests. Nachdem sich die Reihe in den ver-

gangenen Jahren u.a. mit Richard von Volkmann, August Lafontaine und mit deutsch-jüdischen Literaten auseinandersetzte, stehen in diesem Jahr „Hallesche Anthologien“ auf dem Programm. Dahinter verbirgt sich eine Sammlung von Texten, die einen persönlichen oder thematischen Halle-Bezug enthalten. Ein ausgewählter Kreis an halleschen Dichtern war dazu aufgerufen, auf eine literarische Expedition durch die Stadt zu gehen. Herausgekommen ist eine Mischung der Gattungen – vom Gedicht bis zur Scherzgeschichte ist alles dabei. Eröffnet wird die Jahresaktion „Halle liest“ am 14. März im neuen theater. Die Autoren Wilhelm Bartsch und Ronald W. Gruner lesen dazu aus ihren Werken. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

: Leipziger Buchmesse vom 15 - 18. März, www.leipziger-buchmesse.de Lesefest „Halle liest mit“ vom 13. – 19. März, Programm unter www.hallesaale.com

Auch in diesem Jahr ist Halle mit der „hallesaale*-Lounge“ auf der Leipziger Buchmesse (Halle 5, Stand C 307) vertreten. In der großzügigen Lounge können Besucher bei einem Kaffee in den neuen Veröffentlichungen des Hasenverlags, der Mitteldeutschen Verlags GmbH, der Projekte-Verlag Cornelius GmbH, des Stekovics Verlags, des Universitätsverlags Halle-Wittenberg, der Verlage der Burg Giebichenstein, des Kunstvereins Talstrasse, der Franckeschen Stiftungen sowie der Stiftung Moritzburg – Landeskunstmuseum schmökern.


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Halle liest mit Die Neuheiten der halleschen Verlage auf der Leipziger Buchmesse Projekte Verlag Cornelius GmbH (Halle 5/ C 302) Clemens Ottawa

Hasenverlag (Halle 5/ C 217) Edda Ahrberg Erika Drees Erika Drees war eine Frau mit freiem Geist und klarem UrteilsvermĂśgen, die sich von keiner Ideologie vereinnahmen lieĂ&#x;, die handelte, wo andere wegsahen. Ein politischer Mensch, der weder Amt noch Macht anstrebte, eine Revolutionärin, die auch nach dem gelungenen Umsturz keine Ruhe gab. Autorin Edda Ahrberg zeichnet das Leben der Friedens- und Umweltaktivistin anhand von Selbstzeugnissen, VerhĂśrprotokollen, Stasi-Akten sichtbar nach. Ahrberg liest am 16. März um 16 Uhr im Museum in der Runden Ecke in Leipzig. Mitteldeutscher Verlag (Halle 5/ D 301) Hans-Georg Aschenbach Euer Held. Euer Verräter. Mein Leben fĂźr den Leistungssport Der Mitteldeutsche Verlag präsentiert auf der Messe rund 70 Neuerscheinungen aus dem Herbst 2011 und dem FrĂźhjahr 2012. Darunter auch die Autobiographie der Skisprung-Legende Hans-Georg Aschenbach. Entdeckt, gefĂśrdert, ausgenutzt â&#x20AC;&#x201C; so umschreibt der Olympiasieger von 1976 in â&#x20AC;&#x17E;Euer Held. Euer Verräter. Mein Leben fĂźr den Leistungssportâ&#x20AC;&#x153; sein Leben in der DDR und erklärt, warum er sich während einer BRD-Reise 1988 in den Westen absetzte. Am 16. März liest Aschenbach auch in Halle in der Thalia-Buchhandlung. Stekovics Verlag (Halle 5/ C 104) Stefan Altner, Martin Petzoldt (Hrsg.) 800 Jahre Thomana â&#x20AC;&#x201C; glauben, singen lernen Die GrĂźndung eines Augustinerstifts darf fĂźr Leipzig als schicksalhaft bezeichnet werden. Ob es die Geschichte der Thomaskirche, des Thomanerchores oder der Thomasschule ist â&#x20AC;&#x201C; der 20. März 1212 war einschneidend fĂźr die Entwicklung der Stadt. PĂźnktlich zum Jubiläum präsentiert der Verlag Janos Stekovics die Festschrift â&#x20AC;&#x17E;800 Jahre Thomana â&#x20AC;&#x201C; glauben, singen lernenâ&#x20AC;&#x153;. Viele Themen rund um die Trias von Kirche, Chor und Schule kĂźnden von dieser Schicksalsbestimmtheit und zeigen, was daraus entstanden ist.

   

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Die groĂ&#x;en SkandalďŹ lme der Kinogeschichte Die Filmindustrie liebt und lebt Skandale. Im Projekte Verlag Cornelius erscheint dazu nun das Buch von Clemens Ottawa â&#x20AC;&#x17E;Die groĂ&#x;en SkandalďŹ lme der Kinogeschichteâ&#x20AC;&#x153;. In chronologischer Reihenfolge präsentiert der Autor 55 Filme, die zu ihrer VerĂśďŹ&#x20AC;entlichung als skandalĂśs galten. Wissenschaftlich aufbereitet beschreibt Ottawa Plots, Wissenswertes und Kurioses zu jedem Film. Insgesamt ein kurzweiliger Streifzug durch die SkandalďŹ lme der Kinogeschichte von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.


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Die Faszination der Katastrophe Warum die Pompeji-Ausstellung nach wie vor Besucher in Scharen lockt „Memento moriendum esse! – Gedenke, dass du sterblich bist!“ Nach römischen Brauch wurde dieser Satz siegreichen Feldherren während ihres Triumphzuges durch Rom vorgesagt als Zeichen ihrer eigenen Sterblichkeit und als Warnung, sich nicht zu überschätzen. Später wurde daraus das „Memento mori“ als Symbol der Vergänglichkeit. In der Antike und im Mittelalter war es wesentlicher Bestandteil im Leben der Menschen. Das Wissen, das der nächste Tag auch der letzte sein kann, zeugte aus unzähligen Kriegen, Epidemien und Katastrophen, die das tägliche Leben bestimmten. Eine dieser Ur-Katastrophen, die bis heute eine Faszination auf die Menschen ausübt, war der Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr., bei dem Tausende ums Leben kamen. Diesem Ereignis hat sich das Landesmuseum für Vorgeschichte angenommen und zeigt seit Dezember die Landesausstellung „Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv“. Und schon jetzt erweist sich die Schau als voller Erfolg – bisher kamen mehr als 60 000 Interessierte, und noch immer strömen 800 bis 1000 Besucher am Tag ins Landesmuseum. Ein Erfolg, für den Alfred Reichenberger, Sprecher des Landesmuseums, mehrere Gründe ausma-

chen kann. „Zu einem ist das Thema für die Menschen unheimlich spannend und anziehend. Es zeugt ja auch von einer gewissen Unvernunft des Menschen, denn bis heute stellt der Vesuv eine Gefahr dar. Dann ist es aber auch das Konzept der Ausstellung, welches überzeugen kann“, sagt Reichenberger. So wurde im Gegensatz zu bisherigen Ausstellungen zum Thema, welche meist inhaltlich schon komplett bestehend aus Italien geliehen wurden, ein völlig neuer Ansatz gewählt. „Andere Pompeji-Ausstellungen haben sich häufig mit dem Luxus und der Dekadenz der Stadt im Spiegel des Vulkanausbruchs auseinandergesetzt. Unsere Ausstellung aber geht quer durch

Die Vergangenheit im Blick. Die Katastrophe vom Pompeji fasziniert die Menschen bis heute. (Fotos:Thomas Meinicke)

die Zeit und schildert, wie die Menschen mit den wiederkehrenden Unglücken leben mussten“, erklärt der Museumssprecher. Noch bis zum 8. Juni sind die mehr als 700 Exponate und Exponatgruppen aus dem Gebiet rund um den Golf von Neapel zu sehen. Darunter befinden sich auch einige Statuen und Fresken, welche noch nie in der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die Ausstellung umfasst einen Zeitraum von rund 3 000 Jahren. Beginnend in der Bronzezeit bis hin zur Antikenrezeption nördlich der Alpen im 18. Jahrhundert bekommt man einen Überblick über das Leben am Fuße des Vesuvs, welches seit jeher durch Katastrophen geprägt gewesen ist. 1 S E B A S T I A N K R Z I WA N I E

Mehr als 700 Ausstellungsexponate zeugen davon, dass Pompeji als die Wiege der Archäologie gilt.

: Landesmuseum für Vorgeschichte, Landesausstellung „Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv“, noch bis zum 8. Juni


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AUS S T E L LU N G E N I M M Ä RZ Franckesche Stiftungen Ansichtssache(n). Die Franckeschen Stiftungen auf Ansichtskarten bis 1. April

Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Prof. Hannes H. Wagner „Zum 90. Geburtstag“ 10. März bis 24. April

Phantasievoll und voller Ironie Arbeiten von Hannes H. Wagner Als Auguste Renoir während seines Kunststudiums in Paris einmal einen Akt malte, blieb sein Professor vor seiner Staffelei stehen und tadelte: „Geben Sie sich mehr Mühe. Sie scheinen ja zu glauben, die Malerei sei ein Vergnügen.“ Renoirs Antwort darauf: „Selbstverständlich, sonst wäre ich doch nicht Maler geworden.“ Diese Worte hätten auch von Hannes H. Wagner stammen können. Denn in seinen Bildern begegnet man stets einem lebensbejahenden Humor. Phantasievoll und bei aller Ironie doch auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit spiegeln sich in seinen Arbeiten Gesellschaft und Zeit wider. Am 22. Januar wäre

Hannes H. Wagner 90 Jahre alt geworden. Dies zum Anlass nehmend zeigt die Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier vom 10. März bis zum 24. April ein repräsentative Auswahl von Wagners Werken. Der langjährige Hochschulprofessor der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der 2010 verstarb, zählte zweifelsohne zu den wichtigsten Lehrerpersönlichkeiten in der Entwicklung der Burg. 1922 in Schneeberg geboren, prägte er von 1962 bis 1987 die Malerei- und Grafikausbildung. Bis zum Schluss blieb er mit der Hochschule eng verbunden und stand mehrere Jahre dem Freundeskreis vor. 1 KRZ

Garten der Gesundheit. Botanik im Buchdruck von den Anfängen bis 1800. bis 25. März Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Hannes H. Wagner – Malerei 10. März bis 24. April Krankenhaus Martha-Maria Halle Dölau Christian Siegel – Landschaften Stillleben bis 10. April Kunststiftung Sachsen –Anhalt Trouble in Mind – Malerei und Keramik bis 23. März Kunstforum Halle Architekturausstellung „20 Jahre agn Halle“ bis 6. März Zwischen den Spiegeln – Unsere Welt mit meinen Augen 14. März bis 1. April Kunstverein “Talstrasse“ e.V. Robert S. Gessner – Bilder, Objekte, Zeichnungen 1. März bis 29. April

Stadtarchiv Neues aus Halle... bis zum 5. April

Neues aus Halle... Der Hallesche Kunstverein stellt im Stadtarchiv aus Neues gibt es tagtäglich zu vermelden. Ob in Politik oder Kultur, an Nachrichten mangelt es nicht. Doch neu ist nicht gleich neu. Manchmal stellen sich vermeintliche Neuigkeiten sehr schnell als Belanglosigkeiten heraus. Ganz im Gegensatz dazu steht die Ausstellung „Neues aus Halle...“ des Halleschen Kunstvereins, welche noch bis zum 5. April im Stadtarchiv zu sehen ist. Hier wird wirklich Neues, weil auch Unbekanntes, präsentiert. In der Ausstellung wird erstmals die vom Verein aufgelegte Edition von Medaillen und kleinplastischen Objekten öffentlich gezeigt. Ein seit 2005 vom Kunstverein durchgeführter Wettbewerb zur

Förderung der Studierenden im Fachbereich Plastik an der Burg hat zu den nun gezeigten Arbeiten geführt. Die mit dem ersten Preis bedachten Entwürfe wurden in einer Auflage von 25 bis 50 Exemplaren in Bronze bzw. Eisen realisiert und sind inzwischen weitgehend vergriffen. Erstmals werden nun auch die mit dem zweiten und dritten Preis ausgezeichneten Werke vorgestellt, außerdem noch eine größere Anzahl von weiteren kleinplastischen Arbeiten gezeigt, die im Wettbewerbszeitraum seit 2005 in Halle entstanden sind. Komplettiert wird die Schau durch eine Auswahl von Medaillen aus dem Bestand des Stadtarchivs. 1 KRZ

Landesmuseum für Vorgeschichte Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv bis 8. Juni Stiftung Händel-Haus „… sehr stark in seiner Kunst“: Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712) bis 31. Januar 2013 Stiftung Moritzburg Wort wird Bild. Illustrationen der „Brücke“-Maler bis 3. Juni „Idee Schatzkammer“. Kostbarkeiten und Raritäten aus der Moritzburg bis 18. März Zeitkunstgalerie Christin Müller – Plastik bis 16. März Judith Runge und Robert Dämmig 19. März bis 13. April

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„Getier“, Steinzeug, 2011

Judith Runge verleiht ihrer Faszination für Naturerscheinungen Ausdruck durch installative Keramik. Die plastischen Körper erinnern an überdimensionierte Kleinstlebewesen aus einer fremden Welt. Kreaturen, welche die Hallenserin beispielsweise mit ihrer Serie „Getier“ vom 19. März bis 13. April in der Zeitkunstgalerie ausstellt. Schon während ihres Studiums an der Burg setzte sich die heute 43-Jährige mit Flora und Fauna auseinander. So entstanden phantastische Mischobstkombinationen, wie die „Multivitamine“. Mit geschärftem Interesse für den Umgang des Menschen mit seiner Umgebung, fanden zeitaktuelle Diskurse Eingang in ihr Werk, etwa in Form von Tiermastwürfeln oder abstrahiertem Kinderspielzeug. Die Objektoberflächen rufen dank interessanter Textur- oder Dornenstrukturen besondere Licht- und Schatteneffekte hervor. Jene Haptik zeichnet aber nicht nur Runges freie Arbeiten aus, sondern auch Gebrauchskeramik oder Auftragswerke im öffentlichen Raum, wie die Fassadengestaltung des neuen Sitzes der „Kunststiftung Sachsen-Anhalt“. Hierher lädt das „Forum für zeitgenössische Keramik“, in dem sich Runge seit der Gründung engagiert, demnächst mit Netty van Osch oder Gerold Tusch Kollegen von internationalem K AT H A R I N A LO R E N Z Rang zum künstlerischen Austausch ein. 1

Das sagt die Künstlerin: „Die Getiere erlauben mir einen experimentellen Umgang mit dem Material. Dabei ließ ich mich von Urtierchen, Insekten und Bakterien inspirieren. Die entstandenen Objekte vereinen die sonderbaren Formen zu Geschöpfen, die einmal aus ihrem Mikrokosmos herausgehoben beinahe weltfremd anmuten. Sie erscheinen mir hilflos, wie Ausgesetzte. Nicht zu wissen, woher sie kommen, wo sie hingehen, unterstützt diese Eigenart.“ Judith Runge

Das sagt die Betrachterin: „Mich erinnern diese Objekte an abstrakte Tiere. Ich erkenne im Vordergrund einen liegenden Vogel, dahinter einen merkwürdigen Fisch. Mittendrin streckt ein Wattwurm-ähnliches Gebilde seinen Saugnapf empor und zeigt dabei deutlich mehr Lebensenergie als die übrigen Figuren. Die Situation wirkt auf mich etwas skurril. Alles in allem könnten die drei in der hier gezeigten Konstellation symbolisch für Wasser, Luft und Erde stehen.“ Elke Tiefenbach, 57, Betriebswirtin


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Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Start in neue Theatersaison

Konzertsaal im Institut für Musik Theater Varomodi Frühlingsfluten 2. – 4. März, jeweils 20 Uhr

Frühlingsfluten „Theater Varomodi“ bringt Kammeroper auf die Bühne Vorbei sind die Tage, in denen das Glück einen regelrecht durchflutet hat. Als man glaubte, nichts könne einem etwas anhaben, und sich jeder Tag wie ein warmer Frühlingstag anfühlte. Vorbei ist die Zeit, in der man richtig liebte und das Gefühl hatte, die Zweisamkeit mit seiner Liebsten wird nie vergehen. Erst Jahre später, dann aber viel zu spät, erkennt man, die schönste Zeit im Leben kommt nie zurück. In der Kammeroper „Frühlingsfluten“ nach der gleichnamigen Novelle des russischen Schriftstellers Iwan Turgenjew blickt ein alter Mann deprimiert auf sein Leben zurück. Schmerzvoll muss er erkennen, dass sein

bisheriges Leben nutzlos und unbefriedigend gewesen ist. Und Schuld daran ist nur er selbst, denn er hat einst seine große Liebe leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Geschrieben von der in Halle lebenden Komponistin Maria Leontjewa bringt das „Theater Varomodi“ unter Leitung von Anna-Siegmund Schultze die Oper auf die Bühne. In den Rollen des Stückes sind ausschließlich Studenten und Absolventen des Institutes für Musik der Martin-Luther-Universität zu erleben. Für das Bühnenbild zeichnet Bernd Leistner, langjähriger AusstatKRZ tungsleiter der Oper Halle, verantwortlich. 1

neues theater, Kammer Premiere „Die Waisen“ 30. März, 20 Uhr

Entscheidungen, die verändern Kammerspiel „Die Waisen“ feiert im nt Premiere Mit Lebensentscheidungen kennt sich Dominik Horwitz (Foto) aus. Der Schauspieler war schon immer bemüht, in seinem künstlerischen Tun, Neues auszuloten. Nur als Akteur auf der Bühne zu stehen, reicht ihm schon lange nicht mehr. So brilliert er als Interpret von Brecht und Brel, und auch hinter der Bühne, in der Verantwortung als Regisseur, erwirbt er sich neuerdings Meriten. Kürzlich inszenierte er in Erfurt Webers „Der Freischütz“ - nun bringt Dominik Horwitz am 30. März „Die Waisen“ von Dennis Kelly im neuen theater zur Aufführung. Was, wenn plötzlich ihr Bruder blutüberströmt in der Tür steht und um Hilfe bittet?

Helfen, oder doch die Polizei alarmieren? Immerhin hat der Bruder schon einiges auf dem Kerbholz. Nun sind Entscheidungen gefragt. Und es sind eben jene Lebensentscheidungen, die das Kammerspiel des britischen Kriminalautors Dennis Kelly prägen. Deren Protagonisten werden vor die Wahl gestellt, ihre Beziehungen gegeneinander ausgespielt. Während im Laufe des Geschehens immer mehr Lügen ans Tageslicht treten, wird eindringlich nachdem gefragt, was Recht ist. Es ist ein Stück, welches aufzeigt, wie leicht sich unsere moralischen Grundwerte korrumpieren lassen. 1 K R Z

Im Faust lässt Goethe den Theaterdirektor sagen: „Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen, und jedermann erwartet sich ein Fest.“ Ganz ähnlich äußert sich auch René Schmidt, Geschäftsführer des Goethe-Theaters in Bad Lauchstädt, wenn er auf die diesjährige Spielzeit blickt. So verspricht Schmidt nicht weniger, als ein Fest, welches sieben Monate dauern soll. In der 210. Theater-Saison stehen schöne Stimmen, große Opern und eindringliches Schauspiel auf dem Programm. Gleich zu Beginn der Spielzeit erwartet die Theaterfreunde am 7. April die Premiere des Dramas „Der Hofmeister“, geschrieben von Goethes Freund Jakob Michael Reinhold Lenz. Einen Tag später, am 8. April, bringt die Berliner „LauttenCompagney“ Händels populäre Zauberoper „Rinaldo“ in einer konzertanten Aufführung zu Gehör. Ein essentieller Bestandteil des Lauchstädter Theaters sind die alljährlichen Produktionen der Oper Halle. Hier wartet man mit zwei Premieren auf. Am 12. Mai wird Friedrich von Flotows „Martha“ aufgeführt. Der Höhepunkt ist aber die deutsche Nationaloper schlechthin: „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber (14. Juli). Abgerundet wird der Opernspielplan mit den MozartOpern „Figaro“, „Don Giovanni“, „Cosi fan tutte“ und „Die Entführung aus dem Serail“.1 KRZ

: Mehr Infos unter www.goethetheater-bad-lauchstaedt.de

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30 â&#x20AC;&#x17E;bomforzionĂśseâ&#x20AC;&#x153; Jahre Das Zwingertrio aus Dresden bekämpft selbst den heimatlichen Opernball mit Humor Heute kann man nur noch lachen, z.B. Ăźber den Bundespräsidenten oder die Finanzkrise, findet zumindest Tom Pauls (Foto). Gemeinsam mit seinen Kollegen vom Zwingertrio steht er am 5. März auf der BĂźhne des Steintor-VarietĂŠs. Vorab unterhielt sich Pauls mit Zachow u.a. Ăźber die Sachsen. Herr Pauls, das Zwingertrio gibt es nun schon 30 Jahre. Was bedeutet Ihnen das? 30 Jahre sind 30 Jahre. Das ist das halbe Leben. Dass es uns immer noch gibt, ist das eigentliche Wunder.

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Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Ganz einfach: Wir kĂśnnen gut miteinander und haben denselben Humor. Aber oft sind wir uns auch aus dem Weg gegangen, und so konnten wir uns auch nicht auf den Geist gehen. Auch in der Distanz liegt eine groĂ&#x;e Chance. UrsprĂźnglich ist das Trio aus einem Studentenulk heraus entstanden. Trotz des Erfolges hat keiner von Ihnen seine schauspielerischen Wurzeln vernachlässigt. Wieso? Weil es ohne die Schauspielerei zu langweilig geworden wäre. Wir haben immer weitergespielt, auch gemeinsam, so z.B. in der Staatsoperette in Dresden. Das waren groĂ&#x;artige Erfahrungen.

Das ist uns zu wenig. Deshalb sind wir immer unserem Rezept der Doppeldeutigkeit treu geblieben. Hilft die sächsische Sprache? Eindeutig. Im Sächsischen gibt es das provozierende Missverständnis. Also z.B. so: Der Sachse ist der einzige Mensch, der die Raubkatzen in der Hose trägt â&#x20AC;&#x201C; de Taschentiescher. Was macht den Sachsen aus? Die Dinge anders zu sehen, das ist sächsisch â&#x20AC;&#x201C; gewissermaĂ&#x;en eine Weltanschauung. Durch seine Sprache wurde der Sachse immer ein wenig unterdrĂźckt, daraus hat sich ein gewisser Witz und eine Lebenseinstellung entwickelt. Welches ist Ihr liebstes sächsisches Wort? Jedes Jahr neu. Am 3. Oktober wird gewählt. Bis dahin ist mir â&#x20AC;&#x17E;bomforzionĂśsâ&#x20AC;&#x153; das liebste. Gibt es eigentlich etwas, worĂźber selbst ein Sachse wie Sie derzeit gar nicht lachen kann? Nicht lachen? Ganz im Gegenteil. Wo du hinguckst, gibt es nur Feixereien. Das fängt bei unserem Bundespräsidenten an und hĂśrt beim Dresdner Opernball auf. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E : Zwingertrio, Steintor-VarietĂŠ, 5. März, Beginn 20 Uhr verlosen 2x2 Karten. Stichwort: > Wir Zwingertrio. Information zur Teilnahme auf S. 42

Humor war in der DDR eine heikle Sache. Hatten Sie Probleme mit Ihren Programmen? Probleme gab es immer. Aber dadurch, dass unsere Sprache doppeldeutig gewesen ist, und die Leute dies verstanden, war manches einfacher, aber auch komplizierter, als es heute ist. Einfacher als heute? Heute ist die Doppeldeutigkeit abhanden gekommen. Es wird nur noch eins zu eins gedacht.


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AUS G E WÄ H LT E KINOFILME

Steintor-Varieté City 25. März, 20 Uhr

Und noch einmal 40 Jahre? „City“ feiert Geburtstag – und es ist noch lange nicht Schluss Mittlerweile befindet sich die Band City (Foto), die am 25. März ins Steintor-Varieté kommt, in ihrem 40. Jubiläumsjahr. Und das Motto des neuen Albums verheißt schon, da ist noch lange nicht Schluss. „Für immer jung“ nennt sich das Werk, welches seit Februar im Handel erhältlich ist. Der Titel mag weniger als Verweigerung gegen das Altern gedacht sein, als das er für ein klares Bekenntnis zur Musik steht. Von Fritz Puppel und Klaus Selmke 1972 in Berlin gegründet, gehörte City schnell zu den beliebtesten Bands in der DDR. Klassiker wie „Casablanca“, „Glastraum“ und natürlich „Am Fenster“ entstanden. Und auch im Ausland hatte man Erfolg. Gemeinsam

mit Jack Rieley von den „Beach Boys“ produzierten sie mit der Platte „Dreamland“ das erste Album einer DDR-Band, welches speziell für den englischsprachigen Markt konzipiert wurde. Mit der Wende kam das, was auch den meisten Ost-Bands passierte: Keiner wollte sie mehr hören. Aber auch in dieser schweren Zeit dachte man nicht ans Aufhören. Und so ging es weiter. Irgendwann kamen auch die Fans zurück, weil sie erkannten, dass ihnen diese unverwechselbare Rockmusik mit der Prise Balkan-Folk nur eine Band zu bieten hat: City. 1 KRZ Wir verlosen 2x2 Karten. Stichwort: City. > Verlosung: Information zur Teilnahme auf S. 42

Georg-Friedrich-Händel Halle Staatskapelle Halle Gustav Mahler 3. Sinfonie d-Moll 11. März, 11 Uhr 12. März, 19.30 Uhr

Die ganze Welt zu erfassen Staatskapelle Halle spielt Mahlers 3. Sinfonie „Die Menschen werden einige Zeit an den Nüssen zu knacken haben, die ich ihnen da vom Baum schüttle.“ Der Komponist Gustav Mahler war sich seinerzeit bewusst, welch komplexes Werk er mit seiner 3. Sinfonie erschaffen hatte. Von Kollegen gefeiert, vom Publikum vor gut einem Jahrhundert eher verhalten aufgenommen. Am 11. und 12. März spielt die Staatskapelle Halle Mahlers großes Werk unter der Leitung des Dirigenten Oleg Caetani (Foto). Die ganze Welt zu erfassen und musikalisch abzubilden war von jeher Mahlers künstlerische Intention. Dafür beschritt er immer neue Wege, die sich andere Komponisten

so nicht wagten. Seine 3. Sinfonie zählt bis heute mit einer Dauer von gut 90 Minuten zu den längsten sinfonischen Werken. Auch ist sie von einer hohen Experimentierfreudigkeit gekennzeichnet. Mahler verwandte verschiedene Klänge von Romantik bis hin zur Volksmusik, um einen ganzen Kosmos musikalisch zu erschaffen. Nach Vollendung der Sinfonie schrieb er im Sommer 1896 an seine Geliebte, die Sängerin Anna Mildenburg: „Nun denke Dir ein so großes Werk, in welchem sich in der Tat die ganze Welt spiegelt – man ist, sozusagen, selbst nur ein Instrument, auf dem das Universum spielt.“ 1 KRZ

In Darkness Der Kanalarbeiter und Gelegenheitsdieb Leopold Socha versteckt eine jüdische Familie monatelang vor den Nazis in der Kanalisation der polnischen Stadt Lvov (Lemberg) und heimst damit zusätzlich ein wenig Geld ein. Das für den Oscar nominierte Weltkriegsdrama sorgte vor allem in Halle für Furore, denn der Film wurde hier produziert. Bel Etage: 22. – 23.3. // 25.3. // 29.3. – 30.3.: 18.30 Uhr

Die Eiserne Lady Golden-Globe-Gewinnerin Meryl Streep verkörpert die aus einfachen Verhältnissen stammende „Iron Lady“ Margaret Thatcher, welche durch konsequente Karrierearbeit zur Premierministerin Englands aufsteigt und – trotz aller Anfeindungen – beginnt, die Weltpolitik mitzulenken. Puschkino: 8. – 13.3.: 21 Uhr (So. 11.3. bis Di. 13.3. auch 19 Uhr) 14.3.: 21.30 Uhr Barbara Der Film erzählt die Geschichte von Barbara, einer Ärztin aus der DDR, die nach ihrem Ausreiseantrag in ein Provinzkrankenhaus strafversetzt wird. Zusammen mit ihrem Geliebten bereitet sie die Flucht in den Westen über die Ostsee vor. Die ZDF-Koproduktion gewann auf der Berlinale den ‚Silbernen Bär“. Luxkino: 8.3. // 10. – 11.3. // 13. – 14.3.: 20.15 Uhr 9. – 10.3.//12.3.: 18.00 Uhr 9.3. // 12.3. // 14.3.: 22.15 Uhr Außerdem im März: Die Summe meiner einzelnen Teile (Zazie) Glück (Bel Etage, Puschkino)

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GEWINNSPIEL

Bilderrätsel Zu gewinnen gibt es zwei Exemplare des DDR-Satire-Klassikers „Die Entgleisung“ von Inge von Wangenheim und dazu 2 x 2 Karten zur Lesung mit Katrin Schinköth-Haase in Ul-er richs Medienwelt in der Großen Ulrichstraße. Die umtriebige Schauspielerin aus Bennstedt bei Halle liest am 15. März ab 18 Uhr aus dem 1980 erschienenen Buch, das anlässlich des 100. Geburtstags der Schriftstellerin im Mitteldeutschen Verlag neu aufgelegt wurde. An dieser Malerei läuft wohl jeder Hallenser mindestens einmal in der Woche vorbei. Nur beachten sie wenigsten, befindet sie sich doch in lustiger Höhe. Kennen Sie das Haus, auf dem dieses Bild zu finden ist?

Auflösung Vormonat: Ecke Lessing- und Hollystraße

Verlosung

Sieben Brücken – Das Musical

Bülent Ceylan

Zachow und Händel

Jede Zeit hat ihre Musik! Unsere Zeit hat „Über Sieben Brücken – Das Musical“. Eine Reminiszenz an die ostdeutsche Schlager- und Rockmusik! Der Zuschauer wird entführt in eine sinnliche und pulsierende Liebesgeschichte aus dem Jahr 1989, dem Jahr des Mauerfalles! Erinnerungen werden geweckt an den ersten Tanz, den ersten Kuss, die erste Liebe! Drei Stunden lang grandiose Songs und beste Laune. Der ultimative Musical-Genuss mit vielen beliebten DDR-Hits.

Der Komiker und Kabarettist Bülent Ceylan zählt hierzulande inzwischen zu den erfolgreichsten Live-Comedians. Innerhalb kurzer Zeit eroberte der türkischstämmige Mannheimer die großen Hallen und Arenen quer durch Deutschland. Der zweifache Gewinner des Deutschen Comedypreises bringt die Energie, Präsenz und Ausstrahlung mit, die man benötigt, um das Publikum in Scharen zu Begeisterungsstürmen hinzureißen.

Die Vorbereitungen auf die Händel-Festspiele sind in vollem Gange. Der Dirigent Hermann Max stellt Händel und seinen Lehrer Friedrich Wilhelm Zachow in den Mittelpunkt eines Konzertes mit seiner Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert an authentischem Ort, der Marktkirche in Halle. Zachow, 1684 zum Organisten der Marienkirche gewählt, wirkte 28 Jahre bis in Händels Heimatstadt. Im Konzert erklingen selten gespielte Zachowund bekannte Händel-Kompositionen.

Wir verlosen 2 x 2 Karten für „Über Sieben Brücken – Das Musical“ am 31. März im Kulturhaus Leuna. Stichwort: Sieben Brücken

Wir verlosen Comedy im Doppelpack: „Bülent Ceylan – Live & Ganz schön turbülent - Die Live-Doppelbox“. Stichwort: Bülent

Wir verlosen 2x2 Freikarten für die Veranstaltung „Zachow und Händel“ am 04. Juni 2012 in der Marktkirche in Halle. Stichwort Zachow

SO NEHMEN SIE TEIL Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 31.03. 2012, bei Tickets zwei Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

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GEWINNSPIEL

Schwedenrätsel Zu gewinnen gibt es 3 Exemplare der CD „Der ganz normale Wahnsinn“ von Udo Jürgens. Ein Künstler, den man nicht mehr vorstellen muss, ist er doch schon seit den 50ern eine feste Größe im Showgeschäft. Am 2. März beehrt er die Arena in Leipzig. Dafür gibt es noch Karten an der Abendkasse. Für das Udo-Gefühl zu Hause sorgt die CD mit Titeln wie „Liebe lebt“, „Alles ist so easy“ und „Gute Reise durch das Leben“.

Auflösung Vormonat B E M UF E ER I TREA T LANTA Z GB CAT W KEBAB F K KANAL L O U R S L WO K A N A K I MONO I SCHAF R N SCHUH B J AZ Z CH M DEPON I E H AMS E L L VR ROBBE M KL E I N N L GERNE L SEPARAT U DEO KRUG GES TUEHL RESERVE MED (1-16) Salzkronleuchter S T A S T VE TR

Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Zu gewinnen gibt es eine Kino-Gutscheindose für zwei Personen vom Light Cinema Halle-Neustadt, bestehend aus zwei Freikarten, zwei Popcorngutscheinen und 2 Getränkegutscheinen. Die Freikarten sind wahlweise gültig für 2D- oder 3D-Vorstellungen. Egal ob Action-, Kinder-, Liebes- oder Animationsfilm, wählen Sie sich Ihren Favoriten aus dem aktuellen Programmangebot des Kinos im Herzen der Neustadt.

Gewinnziffern

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Auflösung Vormonat 8 2 5 4 1 6 9 3 7

6 7 3 9 2 5 1 8 4

9 4 1 3 8 7 6 5 2

7 3 2 8 6 1 5 4 9

4 9 8 5 3 2 7 6 1

1 5 6 7 4 9 8 2 3

2 8 9 6 7 4 3 1 5

3 1 7 2 5 8 4 9 6

5 6 4 1 9 3 2 7 8

4 7 5 2 8 6 I 5 9 2 4 II 9 5 3 2 1 1 III 4 3 6 5 7 IV 8 7 9 1 2 8 5 1 3 7 4

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Mit dem Saab ins Abenteuer Youngtimer-Rallye: In vier Tagen kämpften sich zwei Hallenser vom Nürburgring durch die Pampa nach Frankfurt Am Ende war dann sogar noch ein Grundkurs in Französisch fällig. Ganz auf die Schnelle und in unbekanntem Gelände. „Gauche“ und „droite“, links und rechts, stand plötzlich auf den Straßenschildern und den wenigen Orientierungspunkten. Aber auch das wurde im Schnelldurchgang erlernt. Wie so vieles andere auch auf der „Creme 21 Youngtimer-Rallye“ im September des vergangenen Jahres. Die Hallenser Yvonne und Klaus Hänsel waren knapp eine Woche mit ihrem schwarzen Saab 900, den sie seit nun schon 20 Jahren liebevoll „SAABine“ nennen, dabei. Unterwegs vom Nürburgring über Luxemburg, ein Stück Frankreich und Rüsselsheim bis nach Frankfurt/Main. „Es sollte einige Tage lang weitgehend Spaß werden, und den hatten wir auch reichlich trotz einiger kurzzeitiger Stress-Situationen. Wir waren halt dabei. Das zählt“, sagt der 47-jährige Klaus Hänsel. Yountimer, das sind Autos, die mindestens 20 Jahre alt sind, nach Möglichkeit jedoch sogar aus den Baujahren zwischen 1970 und 1980 stammen. Autos, also, denen man im Gegensatz zu den chromblitzenden Museumsstücken auch noch ein bisschen was zumuten kann. Schon zum zehnten Mal gab es diese Rallye. Yvonne und Klaus Hänsel hatten in verschiedensten Automagazinen davon gelesen und sich kurzerhand für die Jubiläumstour beworben. Teilnahmeberechtigt dafür sind Fahrzeuge, die noch im Originalzustand erhalten sind, aber dennoch Leistung bringen. Es geht in einer Woche schließlich über fast 1 000 Kilometer, weitgehend über verkehrsärmere Nebenstraßen, aber halt auch mal ins Gebirge, Serpentinen hinauf, durch enge Kurven. Von den Veranstaltern wird großer Wert auf eine landschaftlich reizvolle Streckenführung gelegt. Eine Kaffeefahrt steht also nicht auf dem Programm. Motivation und Kondition sind gefragt, sowie ein vorheriges gründliches Durchchecken in der Werkstatt – vor allem auf die

Bremsbeläge sollte genau geschaut werden. Diese sollten später noch eine ungewollte Hauptrolle spielen. Die Rallye verspricht etwas fürs Auge. Einmal die Kultfahrzeuge der 70er und 80er Jahre, den giftgrünen Porsche 911 Targa oder den Citroen CX, live und aus allernächster Nähe sehen, welches Autoliebhaberherz schlägt da nicht höher? „Unser SAABine war zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch unser Alltagsauto. Mit der Startnummer 131 war sie das jüngste Stück in dem auf höchsten 150 Teilnehmer limitierten Feld“, sagt Klaus Hänsel. Beim Start auf dem Nürburgring treffen die Hänsels die schon rallyeerfahrenen Mitfahrer. Es wird natürlich über Autos geredet, und es wird gleich am ersten Tag spannend, weil der Veranstalter dazu einlädt, fünf Runden über den berühmten Grand Prix-Kurs zu fahren.

Der allmorgendliche Tourbeginn: Der Saab ist ordentlich eingereiht, und Yvonne Hänsel wartet auf den Start zum Zeitfahren.


S P O RT H A L L E

 

         

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Der Stopp zum AuslĂźften, hier im Weingebiet Mosel, ist fĂźr den heiĂ&#x;gelaufenen Saab zur PďŹ&#x201A;icht geworden. Da kann auch Hallenser Klaus Hänsel ein Päuschen einlegen. (Fotos: privat)

Am Tag darauf geht die Rallye richtig los. Das â&#x20AC;&#x17E;Roadbookâ&#x20AC;&#x153;, also der Streckenplanâ&#x20AC;&#x153; wird verteilt und besprochen und dann stellt sich heraus, dass damit auf den Beifahrer richtig harte Arbeit wartet. Die nur wenigen Orientierungspunkte mĂźssen blitzschnell erkannt werden. Die Gefahr, vom Kurs abzukommen, ist also groĂ&#x;. Langes Umherirren auf unbekannten StraĂ&#x;en und das Verfehlen der Kontrollpunkte unterwegs wäre die Folge. Und dann, so kurz hinter Luxemburg, ist tatsächlich alles auf FranzĂśsisch ausgeschildert. â&#x20AC;&#x17E;Gaucheâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;droiteâ&#x20AC;&#x153;, aber auch das haben Yvonne und Klaus Hänsel schnell gelernt. Und im Zweifelsfall gab es mit den vielen Helfern im Feld auch noch jede Menge SpaĂ&#x;. Vor allem mit der freundlichen Porsche-Fraktion oder einem jungen Paar in einem 280er Mercedes CoupĂŠ, das ab und an auch mal zeigte, welche Kraft in dem fast unzerstĂśrbaren Kultauto steckt. Alles geht gut, bis es bei SAABine plĂśtzlich ein Problem mit den Bremsbelägen gibt. â&#x20AC;&#x17E;Wir haben zunächst versucht, in einem Baumarkt ein Ersatzteil zu ďŹ nden. Das war natĂźrlich aussichtslos, ebenso wie alle späteren Versuche fĂźr eine Schnellreparatur, obwohl der AvD die Tour ständig begleitet hat. Uns blieb also nichts weiter Ăźbrig, als allein mit der Handbremse das letzte StĂźck zu bewältigenâ&#x20AC;&#x153;, erzählt Klaus Hänsel Ăźber seinen Anfängerfehler. â&#x20AC;&#x17E;Die Tour hatte unserem Auto doch mehr als wir dachten zugesetzt.â&#x20AC;&#x153; Es ging alles gut, die Hänsels sind mit ihrem SAABine, der inzwischen einen Ehrenplatz in der Garage hat, wohlbehalten wieder in Halle angekommen. â&#x20AC;&#x17E;Die Tour hat tatsächlich gehalten, was sie versprach. Es war nicht unbedingt Erholungsurlaub, es war anstrengend, aber es hat auch jede Menge SpaĂ&#x; gemacht.â&#x20AC;&#x153; 1 G OT T F R I E D S C H A LO W

ANMELDUNG In diesem Jahr startet die elfte Auflage der â&#x20AC;&#x17E;Creme 21 Youngtimer-Rallyeâ&#x20AC;&#x153; vom 12. bis 16. September. Anmeldungen sind bis zum März Ăźber www.creme21-rallye.de oder unter der Telefon-Nummer 0441 2192966 (täglich ab 19 Uhr) mĂśglich. Die Tour im September 2012 soll in Stuttgart starten und kostet 1.121 Euro Eu pro Team. IIm Preis enthalten sind auch Ă&#x153;bernachtungen und FrĂźhstĂźck.

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Singen verleiht Flügel Der „Singekreis Halle“ feiert im März sein 25-jähriges Jubiläum Der „Singekreis Halle“ hat einen guten Ruf in der vielstimmigen halleschen Chorszene. Hervorgegangen aus „Ehemaligen“ des Universitätschors Halle, singen in dem Verein 33 Mitglieder im Alter von 3o bis 82 Jahren. „Ich singe, weil es immer Freude macht, mit Freunden aus der Studienzeit zu musizieren“, erklärt Bernhard Hagedorn (61) seine Motivation. Der Singekreis versteht sich als gemischter, also vierstimmiger Chor mit einem breit gefächertem Repertoire vom Gospel über das Volksliedgut bis zu zeitgenössischen Werken, darunter eigene Kompositionen des Chorleiters Ulrich Hellem (44). Geprobt wird montags im Herder-Gymnasium in der Friesenstraße. Auch Kartografin Anke Kastenhofer (44) gehört zu Hellems Chorschülern. Sie empfindet das Singen als „das Bewahren und Auffrischen vieler schöner Erinnerungen aus früheren Chorzeiten und Auftritten mit einer Band“. Intensiv laufen derzeit die Proben für das

große Konzert am 24. März im Herder-Gymnasium. Die Musikaufführung, gemeinsam gestaltet mit dem dortigen Kammerchor, soll nach Auskünften von Chorleiter Hellem gleich mehrere Aufgaben erfüllen: Zum einem ist es ein Dankeschön an das Gymnasium, das dem Chor stetig eine Heimat gibt, zum anderen sollen neue Sänger gewonnen werden - und „sehr viele Zuhörer“! „Manchmal“, so Hellem, „gibt es mehr Sänger als Zuschauer, und die Überalterung des Chorpublikums zwingt dazu, neue Wege zu gehen.“ Bei allem Engagement seiner Chorschüler, mitentscheidend für den Erfolg ist die Persönlichkeit des Leiters. Hellem, verheiratet und Vater zweier Kinder, stammt aus einer Künstlerfamilie. Der Bruder beim Fernsehen, Vater Oboist in der Staatskapelle. Kein Wunder, dass er nach dem Musikstudium in Dresden noch eine fundierte Ausbildung als Komponist und Chorleiter „dranhing“. Hallesche Künstler wie Professor Siegfried Bimberg und Hans-Jürgen

Ulrich Hellem bereitet seine Chorsänger auf das Jubiläumskonzert vor. (Fotos: Wolfgang Scholtysek)

Wenzel prägten ihn, er war selbst Chorsänger. So versteht sich Hellem immer als „spiritus rector“, der Ensembles gründete, als Lehrer tätig ist und Kontakte zur Loewe-Gessellschaft in Löbejün, zum Kloster Michaelstein und zur Bruderschaft auf dem Petersberg organisiert. Das Credo seines Schaffens sieht Hellem so: „Singen ist eine Lebenseinstellung, ist gesund für Körper, Geist und Seele, macht Schmetterlinge im Bauch, verleiht Flügel und öffnet Herzen.“ 1 BERND SCHÄDLER : Jubiläumskonzert „Singekreis Halle“, 24. März, 16 Uhr, Aula des Herder-Gymnasiums Halle in der Friesenstraße 3 www.singekreis-halle.de


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März 2012 | Zachow - Ihr Magazin