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zachow-magazin.de

2. Jahrgang | Februar 2012 | kostenlos

Ihr Magazin

Überzeugend

Überraschend

Salut Salon am 5. Februar im Steintor-Varieté

Zum Valentinstag gibt's neben Blumen auch Detektive

Überragend Die „Frohe Zukunft” wächst und wächst

Mitten im Leben. Mitten in Halle.


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30 Jahre Zwinger-Trio „Wenn Drei-sich einig sind“

So. 05.02.12 18 Uhr

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So. 12.02.12 20 Uhr

Do. 09.02.12 20 Uhr

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Steintor-VarietĂŠ 'LHWHU+DOOHUYRUGHQ

Steintor-VarietĂŠ Wladimir Kaminer liest: „Dort, wo der russische Bär Fahrrad fährt“

Do. 16.02.12 20 Uhr

Steintor-VarietĂŠ

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17.02.12

20 Uhr

Steintor-VarietĂŠ

Sa.

25.02.12

11 Uhr

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BB Promotion GmbH präsentiert eine Produktion von Martin BÜhm & Ludwig Coss

SCALA KOLACNY BROTHERS &

Ă„)Â UDOOHGLH.ODVVLNVFKlW]HQXQG3RSVRQJVOLHEHQÂł

Sa. 17.03.12 20 Uhr

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15.03.12 20 Uhr Steintor-VarietÊ Semmel Concerts GmbH präsentiert eine Produktion von Fechter Management & Verlag GmbH

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Das aktuelle Album „circle“ aktuell im Handel.

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G.-F.-Händel HALLE Vortragsreihe:

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Manfred LĂźtz: Irre -wir behandeln die Falschen

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Eva M. & Wolfram Zurhorst: Lebendige Sexualität in Langzeitbeziehungen

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RĂźdiger Dahlke: Die Psychologie des Geldes

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Mi. 25.04.12 20 Uhr Steintor-VarietĂŠ ZZZXNXOHOHRUFKHVWUDFRXN

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„KOLUMBUS“ - Die Tour zum 30 - jährigen Jubiläum Sa. 28.04.12 20 Uhr

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D I E I N H A LT E I M Ü B E R B L I C K

Zachow und die Qual der Wahl Schon oft wurde ich gefragt, ob uns für das Zachow-Magazin nicht bald die Themen ausgehen. Ich kann Sie beruhigen, es ist eher umgedreht: Wir haben so viele Ideen, dass es uns schwer fällt, sich für das eine oder andere zu entscheiden. Nehmen wir dieses Heft zum Beispiel. In unserer allmonatlichen Redaktionssitzung haben wir uns wieder die Köpfe zerbrochen bei der Frage, was Sie am meisten interessieren könnte: a) Karneval, b) Valentinstag, c) das Schaltjahr oder d) das Jazzfestival „Women in Jazz“? Und hier in etwa der rote Faden unserer Diskussion: d) hätte zwar den stärksten Bezug zu Halle, jedoch gab es schon im Januar-Heft ein Interview mit Organisator Ulf Herden, deswegen haben wir in dieser Ausgabe nur eine kleine Geschichte über

die Jazzfrauen (S. 41). c) das Schaltjahr: Dazu lässt sich genau eine Geschichte zaubern: Die des Hallensers, der am 29. Geburtstag hat – das haben wir getan (S. 33). Kommen wir zu a) Karneval: Na ja, wir Hallenser haben es nicht so mit Fasching. Diejenigen, die das Thema doch interessiert, dürfen auf S. 5 und S. 46 blättern. Dort stellen wir die Rosenmontagsverliebten Silke I. und Pierre I. sowie den dienstältesten Karnevalisten Erwin Haisch vor. Bleibt also b) der Valentinstag. Oh ja, zum Thema Liebe ist uns so viel eingefallen, dass es nun das gesamte Heft schmückt. Wie? Das gefällt Ihnen nicht? Dann lesen Sie doch bitte S. 13. Dort formuliert Gerhard Berger ein ganz persönliches Rezept: „Man muss einfach auch mal über kleinere Dinge hinwegsehen oder hinweghören können. Seitdem meine Ohren nachlassen und ich ein Hörgerät tragen muss, fällt mir das noch leichter.“

Jessica Quick (Redaktionsleiterin)

Inhalt 4

S TA DT H A L L E

KÖ R P E R U N D S E E L E

Mussten Sie schon einmal auf dem Sofa schlafen, weil Sie schnarchen? Ein Besuch beim Spezialisten kann helfen.

Zum neunten Mal ist Zachow in einem Stadtteil unterwegs. In diesem Heft stellen wir die Frohe Zukunft vor.

T H E M A D E S M O N AT S

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LEBEN

Mehr als 63 Jahre sind sie verheiratet: Ruth und Gerhard Berger. Zachow verraten sie ihr Rezept für die Liebe.

G E W US S T W I E

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In modernen Zeiten wie diesen lässt sich die große Liebe auch im Internet finden. Zachow erklärt, wie‘s geht.

P O RT R ÄT

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Der Valentinstag bietet eine gute Möglichkeit, einmal wieder schön essen zu gehen. Zachow weiß, wie der Abend zu einem besonderen werden kann.

HIN UND WEG

33 214 Hallenser dürften sich in diesem Jahr besonders freuen. Am 29. Februar können sie endlich wieder Geburtstag feiern.

K U LT U R H A L L E

34

Wie alt ist denn Halle nun eigentlich? 1206 Jahre oder 1051? Die dazugehörigen runden Jubiläen haben wir beide gefeiert. Ein Buch klärt auf.

Das „Kiss & Ride“-Schild am Bahnhof, welches küssen und weiterfahren erlaubt, kennt wohl jeder. Aber wissen Sie auch, wer's erfunden hat?

G E N US S U N D S T I L

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S P O RT H A L L E

44

Im Februar beginnt die Fastenzeit. Dem Körper etwas Gutes tun, lautet auch beim Pilates die Devise – dem Sport, der auch der Seele gefällt.

ZEITZEUGE

46

Erwin Haisch organisiert mit seinen 70 Jahren auch 2012 wieder den Rosenmontagsumzug. Selbst zu DDR-Zeiten ulkte der Karnevalist.

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Venedig beeindruckt zu jeder Jahreszeit mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten. Zachow hat sich in der Stadt der Liebe einmal umgesehen.

KALENDER I M P R E S S UM GEWINNSPIEL

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S TA DT H A L L E

Rockabilly und Röcke Großer Saal im Volkspark wird am 3. Februar wiedereröffnet

Zahl 32 Jahre alt sind Hallenser, wenn sie das erst Mal heiraten. Genaugenommen hat das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt für das Jahr 2010 bei heiratenden Männern das Durchschnittsalter von 37,9 und bei Frauen von 34,8 Jahren ermittelt, darin eingeschlossen sind auch zum wiederholten Male eheschließende Menschen. Insgesamt haben 2 181 Hallenser den Bund des Lebens geschlossen. Sogar unter den über 65-Jährigen gaben sich noch 24 das Ja-Wort.

Nach einjähriger Pause öffnet der Volkspark im Februar wieder seine Pforten. (Fotos: Thomas Meinicke)

Ein Jahr lang waren die Türen des Großen Saals im Volkspark verschlossen, um drängende Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen vornehmen zu können. Am 3. Februar nun wird das 500 Quadratmeter große Herzstück des Jugendstilgebäudes mit einer großen Sause wieder eröffnet. „Bei einer Feierstunde wollen wir zunächst all jenen danken, die uns bei der Realisierung dieses ersten Bauabschnitts geholfen haben”, sagt Wolfgang Stockert, der Vorstandsvorsitzende des Vereins „Volkspark Halle“. Um 20 Uhr werde es die traditionelle Semester-Werkschau der Mo-

deklasse der Burg geben, „und anschließend sind die Hallenser zu einer großen Party eingeladen”, sagt Stockert. Für den Wiedereinstieg ins Konzertleben sorgen unter anderem das „Brandt Brauer Frick Ensemble” und „The Moo”, eine reine Frauenband aus dem Harz. „Deren Rockabilly-Sound geht richtig ab”, so Felix Schirmer, der sich um die Vermietung der Kulturstätte kümmert. Die Burg-DJs „Nana & Yana“ komplettieren das Programm des Eröffnungsabends. Gut eine Million Euro wurden verbaut, von denen der größte Teil aus Zuwendungen durch das Land stammt. 100 000 Euro brachte der Verein als Eigentümer der Immobilie durch Spenden, Lotto-Toto-Fördermittel und Eigenleistungen selbst auf. „Ich bin gespannt, ob sich auch mal mein ganz persönlicher Herzenswunsch erfüllen und das ,Pink Martini Orchestra’ für einen Gig an die Burgstraße lotsen LÖ F lässt”, sagt Stockert. 1

Große Sorgen um die Peißnitzbahn Der Förderverein kämpft mit Unterschriftensammlung um den Verbleib Der Förderverein ist geschockt. Die Parkeisenbahn auf der Peißnitz, die vielen Hallensern noch unter dem Namen Pioniereisenbahn ein Begriff ist, steht vor dem Aus. 85 000 Euro fehlen, wenn die Sparpläne der Stadt Halle durchgehen, und die Bahn komplett von der finanziellen Förderung gestrichen wird. „Es gibt in Deutschland insgesamt nur noch elf solcher Traditionsbahnen und keine weitere in Sachsen-Anhalt“, sagt Steffen Leu, der Vorsitzende des Fördervereins. „Im vergangenen Jahr konnten wir mehr als 50 000 Fahrgäste befördern. So wie es jetzt aussieht, war am Nikolaus tatsächlich unsere letzte Fahrt.“ Völlig unklar ist, was im Falle der Schließung aus den Loks, den Gleis- und Signalanlagen

wird. Der Verein hat online eine Unterschriftensammelaktion zum Erhalt der Bahn gestartet. „Rund 2 000 Unterschriften haben wir schon beisammen. Aus Nürnberg und sogar aus Basel kam Unterstützung“, sagt Leu. Die Aktion läuft bis zum 12. März. Das Formular gibt es auf www.pe-halle.de. Die Unterschriftenliste liegt auch im Peißnitzhaus aus. 1 G S

Wird es den Peißnitzexpress in dieser Saison noch geben?

Theater in der Stammkneipe Für 7,50 Euro geben Schauspieler eine Extra-Vorstellung Die Idee kommt aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Schwerin, noch genauer vom dortigen Staatstheater. Dort ist die Theater-Theken-Nacht inzwischen Kult. Zehnmal gab es die bisher, gut 20 000 Zuschauer ließen sich davon begeistern. Was in Schwerin funktioniert, das muss doch auch hier klappen, sagten

sich Halles Schauspieler und nahmen damit eine gewaltige logistische Herausforderung auf sich. Auf was sie sich da genau eingelassen haben, wissen sie im Moment selbst noch nicht so genau. Gefragt ist also vor allem Improvisationstalent, aber das sollte ihnen eigentlich im Blut liegen. Also: Am 4. Februar, einem Sonnabend, steigt Halles erste Theater-Theken-Nacht. Schauspieler ziehen von Kneipe zu Kneipe, geben dort einen zehnminütigen Beitrag, der je nach Lust und Laune ebenso anregend wie

albern sein kann. Die Gäste können dabei ganz entspannt an der Theke zuschauen und die Künstler natürlich auch zu einem Bier einladen, bevor es für sie auf die nächste Etappe geht. Teilnehmende Gaststätten sind der Krug zum Grünen Kranze, Kaffeeschuppen, Mojo's Bluesbar, Alte Post, Roeßing, Palais S, Lucy, Gosenschenke, Strieses Biertunnel und das nt-Café. 1 GS : Theater-Theken-Nacht, 7,50 Euro, buchbar unter der 5110 777 oder per Mail unter theaterkasse@buehnen-halle.de


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„Irgendwie“, sagt Silke I., und Pierre I. nickt zustimmend, „irgendwie sind alle Prinzenpaare auch im wirklichen Leben ganz dicht beieinander“. Es ist nicht unbedingt Pflicht, aber auf jeden Fall einfacher, wenn die beiden gut miteinander können. Es ist ja irgendwie auch undenkbar, wenn mitten in der närrischen Saison das Vorzeigepaar eines Karnevalsvereins ausgewechselt werden müsste, weil sie ihren persönlichen Kleinkrieg ausleben oder einfach schlechte Laune verbreiten. Also, gut miteinander können muss man, Silke und Pierre haben aber noch mehr gemeinsam. Sie sind tatsächlich miteinander verheiratet und tragen nun den gemeinsamen Familiennamen Lübcke. Und das seit – na ganz klar, für ein Karnevalspaar – seit dem 11. 11. 2011 um 11.11 Uhr. „Ein halbes Jahr vorher haben wir uns zum JaWort entschlossen, und tatsächlich war noch ein Termin frei“, erzählt Silke. Dann musste alles ganz schnell gehen. Nur ein halbe Stunde blieben für die standesamtlichen Formalitäten, dann ging es zur Eröffnungssitzung der neuen Karnevalssaison. Geheiratet wurde also gleich im Prinzenkostüm des 1985 gegründeten Karnevalsvereins „C2HN“. Das heißt in voller Schönheit Carnevals-Club Halle-Neustadt. Dort haben sich Silke und Pierre kennengelernt. „Für Karneval muss man wohl geboren sein. Spaß haben an den Sitzungen des Vereins und an den Rosenmontagszügen. Und das dann auch bis zur letzten Konsequenz, bis zum Aschermittwoch also“, sagt Silke. Das schließt das Verständnis ihrer Arbeitskollegen bei der Stadt- und Saalkreissparkasse ein und dem alljährlich wiederkehrenden Extrawunsch nach

So

ein paar Tagen Urlaub während der Zeit rund um Rosenmontag. Silke und Pierre sind aber in Halles Karnevals-Leben noch auf andere Art etwas ganz Besonderes. Sie sind das vermutlich einzige auf Dauer (oder zumindest so lange, wie sie Lust darauf haben) gewählte Prinzenpaar. „Wir haben für jeden Abend ein extra bestimmtes Prinzenpaar. Uns bleibt dann das Repräsentieren, das heißt auch, dass wir jeweils den Eröffnungswalzer zu tanzen haben“, sagt Silke. Was so nach Pflicht klingt, ist aber tatsächlich Spaß, Freude, sicher auch ein Stück Berufung. Nichts beweist das mehr als der verliebte Blick, die Zärtlichkeit, mit der sich die beiden in die Arme nehmen. So als stünde der 11. 11. 2011, 11.11 Uhr, noch bevor. Als wäre es extra für Silke und Pierre so gemacht, heißt das diesjährige Karnevals-Motto von „C2HN“ „Nur Narren trauen sich“. Wobei das mit den Narren nicht wörtlich zu nehmen ist. Am 17. und 18. Februar gibt es die beiden Sitzungen im ComCenter in Halle. Am 18. zusätzlich auch noch den Kinderfasching mit der Wahl des schönsten Kostüms. Am 20. Februar führen Silke und Pierre ihren Verein zum Rosenmontagsumzug. Dann ist erst einmal alles wieder vorbei. Bis zum 11. November, dem Saisonauftakt 2012/13 auf der MarktbühG OT T F R I E D S C H A LO W ne in Halle. 1 : 17. Februar: Karnevalabend im ComCenter in Halle 18. Februar Kinderfasching im ComCenter 20. Februar Rosenmontagsumzug in Halle 11. November Saisonauftakt 2012/13 auf der Marktbühne Halle

Das Prinzenpaar Silke I. und Pierre I. sind auch außerhalb des Karnevals ein Paar. Auf die Narrenzeit im Februar freuen sich beide natürlich besonders. (Foto: Andreas Löffler)

2. Februar, 18.45 Uhr, Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6 Der neueste Film von Erfolgsregisseur Hans Weingartner (u.a. „Die fetten Jahre sind vorbei“) feiert an diesem Tag Deutschlandpremiere. In Anwesenheit von Weingartner und dem Hauptdarsteller Peter Schneider zeigt das Puschkino das Psychodrama „Die Summe meiner einzelnen Teile“ über einen genialen Mathematiker, der sich nach einem Zusammenbruch in die Wildnis zurückzieht. Doch er kann sein Leben fern der Zwänge des Alltags nur kurz genießen. Regisseur und Darsteller stehen anschließend zur Diskussion zur Verfügung. Eintritt 6 Euro.

14. Februar, 19.30 Uhr, Franckesche Stiftungen, Freylinghausen-Saal Die Gesprächsreihe mit prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den Franckeschen Stiftungen, die „Hallenser Gespräche“, wird auch im Februar fortgesetzt. Am Valentinstag ist der ehemalige „Mister Tagesthemen“ Ulrich Wickert zu Gast, um über Gott und das aktuelle Weltgeschehen zu plaudern und sein neues Buch „Redet Geld, schweigt die Welt. Was uns Werte wert sein sollen.“ vorzustellen. Eintritt frei. 28. Februar, 20 Uhr, Mohrensaal, Burgstraße 72 Der „hahahaklub :)“ ist zurück und bringt einen seiner alten Hasen mit. Michael Krebs ist zwar oft unverschämt, dafür aber öfter unverschämt charmant. Der gelernte Jazz-Pianist aus dem Schwabenländle wickelt sein Publikum gekonnt um den Finger, in dem er am Klavier spielt und an der Gitarre freche Lieder über die Welt und alles was in ihr nicht stimmt zum Besten gibt. Mit seinem Programm „Es gibt noch Restkarten“ beweist er, dass Comedy intelligent und Kabarett dreckig sein kann. Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

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Der Name ist Programm

Frohe Zuk

unft

Am idyllischen „Ende der Stadt” entstehen mehr und mehr Wohnhäuser Wer in Halle wohnt, kennt das HändelDenkmal, die Marktkirche oder die Franckeschen Stiftungen. Aber wissen Sie auch, was in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehenswert ist? Die unterschiedlichen Facetten hallescher Stadtteile stellen wir in einer Serie vor.

In der Touristengruppe werden augenblicklich die Fotoapparate gezückt: „Frohe Zukunft – in vier Minuten… in zwei Minuten… Frohe Zukunft sofort”, blinkt den Halle-Besuchern an der Anzeigetafel auf dem Markt entgegen. Was die Reisenden für einen besonders gelungenen Coup des Stadtmarketings halten, hat letztlich eine ganz profane Auflösung: „Frohe Zukunft” heißt die nördliche Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1. Das umliegende, gleichnamige Stadtviertel erhielt seinen Namen von einer dortigen Braunkohlengrube, in der ab Mitte des 19. Jahrhunderts

industriell Braunkohle abgebaut wurde. Die Siedlung „Frohe Zukunft” entstand freilich später. „Während des ersten Weltkriegs hatte man nördlich des Gertraudenfriedhofs einen Militärflugplatz angelegt. Und dieser wiederum bildete den Ausgangspunkt dafür, dass man ab 1934 in unmittelbarer Nähe die Siebel-Flugzeugwerke ansiedelte”, erklärt der 75-jährige Ulrich Wendling, der an einer Chronik zur Geschichte seines Stadtteils mitgewirkt hat. Traurige Vergangenheit Parallel zu den Werksanlagen wurde innerhalb von nur vier, fünf Jahren das Wohngebiet „Frohe Zukunft“ für die Siebel-Angestellten und deren Familien aus dem Boden gestampft. Interessant: Aus Gründen der Flugsicherheit wie auch wegen des durch den – 1958 vollends eingestellten – Bergbau bereits stark unterhöhlten Untergrundes durfte eine bestimmte Bauhöhe nicht überschritten werden. Selbst die 1938 errichtete, im Krieg zerstörte und 1951 wiederaufgebaute Heilandkirche am Goldlackweg machte da keine Ausnahme. Und so prägen bis heute kleine, aber feine Einzel- und Doppelhäuser die Siedlung und tragen zur Idylle am „Ende der Stadt“ bei. Mit den Siebel-Werken in der „Frohen Zukunft“ verbindet sich freilich auch eine traurige Vergangenheit: Am heutigen Goldberg (früher Birkhain) wurde eine Außenstelle des KZ Buchenwald errichtet; 1 100 Häftlinge wur-

Durchschn ittsalter: 51 ,4 (Stand 3 Einwohne /11) r: 3 319 (Sta nd 3/11) Fläche: 2,7 4 km² Mietspiege l: 5,53 €/m ² (40 – 80 m² – Wohnung Stand 01/1 Arbeitslose 2) nquote: 3,2 % (Stand: 3 Stärkste P /11) artei (Wah l 2011): CD Wahlbeteil U 31,8 % igung: 54,5 % Besonderh eit: Justizv ollzugsanst he Zukunft alt “Fro” (aktuell E rweiterung Haftplätze auf 900 bis 2017 in Diskussion friedhof am ), TierGoldberg, P aintball-Are der Dessau na an er Straße 1 00

den unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Zwangsarbeit in dem Rüstungsbetrieb herangezogen. Heute erinnert ein vom halleschen Bildhauer Bernd Kleffel geschaffener Gedenkstein (Foto) an der Endschleife der Straßenbahn an das Schicksal der Gepeinigten. Die Siebel-Werke wurden 1946 im Zuge der Reparation komplett demontiert und samt Belegschaft und deren Familien nach Podberesje 120 Kilometer nördlich von Moskau verbracht. Frohe Gegenwart auf italienisch Schlagartig in eine frohe Gegenwart hineinversetzt sehen wir uns, als wir am Haus von Dieter und Thekla Belletti am Mühlrain vorbeischlendern. Das Ehepaar, welches Anfang der 80er Jahre zu den allerersten Pizza-Bäckern in der damaligen DDR gehörte, hat auf sei-


S TA DT H A L L E

Der Hausbesuch

Das Ausflugslokal „Sanssouci“ am damaligen Flugplatz um 1920. (Foto: privat)

In der Anliegerstraße Krokusweg finden sich zahlreiche Einfamilienhäuser. (Fotos: Andreas Löffler)

nem Grundstück viele hübsche und teilweise skurrile Dinge zusammengetragen. Im Mittelpunkt des bunten Sammelsuriums befindet sich eine große Drahtpuppe, die der Jahreszeit entsprechend als Schneemann, Osterhase, Pfingstochse, Knecht Ruprecht oder ähnliches kostümiert wird. „Und in der Adventszeit können Kinder hier ihre Wunschzettel an den Weihnachtsmann einwerfen und sich als Belohnung für ein kleines Gedicht oder Lied ein Schokoladentäfelchen abholen”, sagen die Bellettis. Gar mitten im italienischen „Dolce Vita” angekommen wähnen wir uns, als uns im „Stop und Shop” von Torsten Männecke ein ansteckendes „Buon Giorno” entgegenschallt. Der 47-Jährige betreibt mit seiner Familie und sekundiert von Hund Berta am Kornblumenweg bereits seit 1991 einen klassischen „Tante-Emma-Laden”. Inklusive sonntäglichem Brötchenverkauf hat er sein Angebot um Lotto-Toto, Hermes-Versandservice, Briefmarkenverkauf, Textilreinigungs-Annahme und Lieferdienst

aufgewertet. Und zum Stichwort „süßes Leben” ein besonderer Clou: Mit dem von Imker Waldemar Senf im Margueritenweg erzeugten Akazienhonig bietet Männecke ein Produkt aus der unmittelbaren Nachbarschaft an. Freilich: „Wir verlieren jedes Jahr altersbedingt acht bis zehn Stammkunden, weil die nachziehenden Jüngeren halt eher zum Discounter fahren“, sorgt sich der Inhaber. Die Frohe Zukunft des Wohnens „Des einen Leid ist des anderen Freud“ gilt allerdings auch für den zunehmenden demographischen Wandel im Viertel. „Bei uns gibt's nach mehrjähriger Totalflaute inzwischen sogar schon wieder drei Teams im Nachwuchsbereich”, sagt Abteilungsleiter Mirco Nitzschke von den HTB-Fußballern, die am Verlängerten Landrain ihr Domizil haben. „Unser Kinderturnclub platzt fast aus den Nähten”, pflichtet ihm Geschäftsführer Thomas Prochnow vom Universitätssportverein bei. Der USV hat am Sportplatz der Schule nahe der Dessauer Straße im Jahr 2009 ein Sport- und Gesundheitszentrum eröffnet und bietet unter dem Motto „Sport vor der Haustür” und in enger Kooperation mit der „WG Frohe Zukunft“ derzeit 40 Kurse für Jung (etwa Zumba) und Alt (z. B. Sturzprophylaxe) an. Die Wohnungsgenossenschaft erhebt ihren und des Viertels Namen ohnehin zum Programm: An der Wilhelm-Busch-Straße weisen die sechs futuristisch anmutenden und 2009 für ca. 2,5 Millionen Euro errichteten Niedrigenergiehäuser des „Busch-Bogens” den Weg in eine auch wohnungstechnisch „Frohe Zukunft“. Fortsetzung folgt: Auf dem Gelände des inzwischen abgerissenen Luftschutzbunkers der Siebel-Werke an der Helmut-Just-Straße sollen laut WG-Vorstand Frank Sydow ab 2014 ebenfalls innovative Mehrfamilienhäuser gebaut werden. 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

In unserer nächsten Ausgabe lesen Sie Teil 10 unserer Stadtteilserie: Böllberg/Wörmlitz Haben Sie Hinweise oder alte Bilder von Ihrem Viertel? Schreiben Sie uns an:

9 redaktion@zachow-magazin.de oder per Post: Barfüßerstr. 11, 06108 Halle

Andreas Heine wohnt in der „Frohen Zukunft“, seitdem er mit seinen Eltern und Geschwistern vor mehr als 16 Jahren ein Einfamilienhaus in der Brentanostraße bezog. Der heute 25-Jährige ist ausgebildeter Physiotherapeut und sattelt gegenwärtig noch ein Medizinstudium obendrauf. In seiner Freizeit mag es Heine tierisch: Er betreibt leidenschaftlich Pferdefotografie und unternimmt mit Airedale-Terrier „Major” ausgedehnte Märsche durchs Viertel und Umgebung. Was ist so besonders an der „Frohen Zukunft“? Wenn man so will, stellt das Viertel die „goldene Mitte“ dar: Auf der einen Seite bietet es eine dörflich-familiäre Atmosphäre, in der man von der Hektik der Großstadt wunderbar abschalten kann. Auf der anderen Seite liegt es so nah und verkehrsgünstig zum Stadtzentrum. Wieso dieses Haus? Meine Eltern haben das 1936 errichtete Haus nebst Grundstück 1995 zunächst gemietet und wenig später gekauft. Zuvor hatten wir zu fünft in einer klassischen DDR-Neubauwohnung gelebt. Nach der Trennung meiner Eltern und dem Auszug meiner Geschwister wohnen noch meine Mutter und ich hier – was für einen Studenten mit schmalem Geldbeutel natürlich äußerst praktisch ist (lacht). Kennen Sie eigentlich ihre Nachbarn? Sicher. Es ist eben nicht so anonym wie in einer Plattenbausiedlung, sondern es gibt einen Zusammenhalt, wie ich ihn schon als Dreikäsehoch bei meinen Großeltern auf dem Dorf in Brachwitz erlebt habe. Was hören Sie, wenn Ihre Fenster offen sind? Stille. Vögel. Wenn der Wind ungünstig steht, weht von der B 100 auch mal der Lärm vorbeirasender Autos herüber. Was sehen Sie, wenn Sie aufwachen? Ich blicke in den Garten und auf den Pool, der für uns als Kinder das reine Paradies bedeutete. Und im Vorgarten sehe ich den Stumpf des kleinen Bäumchens, das vor vier Monaten LÖ F einem Sturm zum Opfer fiel. 1

Andreas Heine in seinem Arbeitszimmer des Wohnhauses in der Brentanostraße. (Foto: Andreas Löffler)

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S TA DT H A L L E

Heiße Luft in kalter Höhe Hallenser reisen zum Ballonfahrertreffen nach Lappland Manche mögen's heiß und andere eher kalt. Tino Richert mag beides. Der 46-jährige Mann aus Halle ist seit neun Jahren Fahrer eines Heißluftballons und hat seitdem mehr als 700 Stunden Erfahrung in seinem bevorzugten Fortbewegungsmittel in meist kalten Lüften gemacht. 2009 gründete Richert das Unternehmen „Luft & Liebe“ und kutschiert seitdem Personen professionell durch die Luft. Meist in der Heimatregion, aber auch in anderen Teilen Deutschlands, in Tschechien, Österreich und Finnland war der gebürtige Eisleber schon unterwegs. Doch damit nicht genug. Im Februar startet er beim 6. „Arctic Ballon Adventure“ im schwedischen Lappland, dem nördlichsten Ballonfahrertreffen der Welt. Abenteuer und Freiheit Hier kommen jährlich Heißluftballons aus ganz Europa zusammen, um in absoluter Stille über die unberührte, bizarre Schneelandschaft

Ballonfahren unter extremen Bedingungen: Tino Richert möchte es meistern. (Fotos: privat)

zu gleiten und das Gefühl von Abenteuer und Freiheit zu erleben. Bei frischen Temperaturen, die meist unter minus 30 Grad Celsius liegen. Zum Team gehören insgesamt fünf Personen. Mit dabei sind neben Ballonfahrer Tino Richert, die beiden Ballonverfolger Denis Kaiser und Jens Härzer sowie ein zweiköpfiges Filmteam. Andreas Bucher und Mathias Bley wollen im kühlen Lappland eine Dokumentation über das Ballonfahren unter extremen Bedingungen drehen. Routen bestimmt der Wind Auf diese Herausforderungen freut sich auch Pilot Richert, der früher im Hotel und Gaststättengewerbe gearbeitet hat, bevor er sein Hobby zum Beruf machte. Für ihn ist das Ballonfahren „die ursprünglichste Art, als Mensch in die Luft zu kommen.“ Denn die Routen bestimmt allein der Wind. Auch in Skandinavien, wo es aber auch täglich Wettbewerbe, wie Langstrecken Wettrennen, Präzisionsfahrt, Fuchsjagd, Zielfahrt, Hin- und Rückflug oder Linienwettbewerb, gibt. „Ich möchte dort trotz der Witterungsverhältnisse und der spezifischen Bedingungen eine ordentliche Fahrt hinbekommen“, so Richert, der vor allem die Suche nach einem geeigneten Landeplatz als besonders schwierig einschätzt. Thermo-Fleece und Skianzug Und die Kälte? Die soll mit Hilfe von Thermo-Unterwäsche, Fleece und Skianzug bekämpft werden. Ansonsten ist man als echter Ballonfahrer eh auch kalte Luft gewöhnt. Die Fahrten nördlich des Polarkreises sollen täglich zudem ja nur eins bis zwei Stunden dauern. Ein Kinderspiel für Richert, dessen weiteste Ballonfahrt von Suhl nach Prag sechseinhalb Stunden dauerte. Neben den Ballonfahrten erwartet die Hallenser weitere außergewöhnliche arktische Aktivitäten, wie Übernachtung im Eishotel, Huskyschlittenfahren und vieles mehr. Vor allem aber viel Spaß in kalter Höhe! 1 A L E X A N D E R S C H U LT Z

Das Ballon-Team vor der Abfahrt nach Lappland: (v.li.) Andreas Bucher, Tino Richert, Denis Kaiser und Mathias Bley zusammen mit dem „Azubi“ von „Luft & Liebe“ Toni Balloni.

: Luft & Liebe: www.luftliebe.de, Wettbewerb: www.hot-air-balloon-adventure.com Filmprojekt: www.eisluftballon.de


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Der Esel, der auf Rosen geht Der BĂźrgerpreis fĂźr Ehrenamtliche wird zum zehnten Mal verliehen

Der Eselsbrunnen, nach einer Sage geschaen, steht am Alten Markt. Er gab dem Bßrgerpreis den Namen. (Foto: Gßnther Bauer)

Pia Hoppe ist angehende Gymnastiklehrerin. Mit Leidenschaft und groĂ&#x;em Herz. Deshalb hat sie noch vor ihrem eigentlichen Berufsantritt ihr Hobby zum Lebensinhalt gemacht. „Ich unterrichte Kinder der ersten bis vierten Klassen und bringe ihnen auch die ersten Tanzschritte bei“, erzählt sie Ăźber ihre abendfĂźllende Betätigung. Damit hat es die Hoppe-Gruppe inzwischen bis zur BĂźhnenreife und zu ersten Auftritten im Maritim-Hotel geschat. Und wenn bei Pia Hoppe einmal nicht die kleinen Tanzmäuse auf dem Programm stehen, ist es die Leichtathletik-Gruppe

der Vier- bis FĂźnfjährigen. Das alles geschieht im Ehrenamt. Ohne viel Aufhebens. Dank und Applaus statt Geld sind der Lohn. Hoppe ist damit eine der mehr als 50 000 Ehrenamtlichen, ohne die in Halle und im Saalekreis wenig gehen wĂźrde. Es ist zur guten Tradition geworden, dass sie einmal im Jahr selbst im Rampenlicht stehen, bei der Auszeichnung mit dem BĂźrgerpreis „Der Esel, der auf Rosen geht“, der eng mit dem Wahrzeichen der Stadt Halle, dem Eselsbrunnen auf dem Alten Markt, verknĂźpft ist. Der belegt die Sage vom Besuch Kaiser Ottos, der auf mit Blumen geschmĂźckten StraĂ&#x;en empfangen werden sollte. Doch stattdessen kam ein ahnungsloser MĂźllerbursche mit seinem Esel daher. Zum zehnten Mal werden nun die stillen Helden des Alltags auf Initiative der Mitteldeutschen Zeitung, der Stiftung der Saalesparkasse und des neuen theaters mit der BronzeďŹ gur von MĂźllerbursche und Esel ausgezeichnet. Am 24. März ist es im neuen theater GS wieder so weit. 1 : Vorschläge kĂśnnen bis zum 18. Februar eingereicht werden unter: MZ-Lokalredaktion, Delitzscher StraĂ&#x;e 65, 06112 Halle oder per Mail: saalekurier@mz-web. de

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Zachow empďŹ ehlt

3. Februar, 19.30 Uhr, Steintor VarietĂŠ

14. Februar, 18.30 Uhr, Zoo Halle, ReilstraĂ&#x;e 57

17. bis 19. Februar, 10 Uhr, Tangostudio, GroĂ&#x;e UlrichstraĂ&#x;e 9

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Ein Konzert, das die Herzen aller Volksmusikliebhaber hĂśher schlagen lässt, geht an diesem Abend Ăźber die BĂźhne von Deutschlands ältestem VarietĂŠ. Die Sternstunden des volkstĂźmlichen Schlagers werden präsentiert von der Sängerin und gebĂźrtigen Rumänin Mara Kayser. Mit dabei sind Superstars der Szene wie die Geschwister Hofmann, Die Schäfer, Angela Wiedl und das neue Traumpaar der Volksmusik, Belsy und Florian Fesl. Tickets ab 36 Euro. Dass es auch im Tierreich schwierige Beziehungskisten zu meistern gilt, zeigt der romantische Abendrundgang bei Kerzen und Fackelschein durch den Zoo. Bei einem BegrĂźĂ&#x;ungsgetränk gibt es allerlei Geschichten und Fakten rund um das Liebesleben von Tiger und Co. AnschlieĂ&#x;end verwĂśhnt ein Candle-Light-Diner (ab 20 Uhr) mit Vier-GängeMenĂź und Live-Musik im Raubtierhaus den Gaumen. Eintritt: Rundgang: 18 Euro. Diner: 60 Euro

Bereits zum fĂźnften Mal lädt das Tangostudio Halle zum groĂ&#x;en Tango-Marathon ein. Das heiĂ&#x;t, die Tänzer werden abwechselnd drei Tage und zwei Nächte lang, also insgesamt 48 Stunden durchtanzen. Dazu legen sechs DJ's aus ganz Deutschland heiĂ&#x;e Rhythmen auf. In der Tangowerkstatt verraten zudem sechs Trainer ihre Tricks. Ein kreativer Austausch aller Teilnehmer gemeinsam mit den erfahrenen Tango-Hasen ist dabei sicher mit dabei. Tickets 60 Euro.

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‚Lulu‘ in der Salzgrafenburg

Der Schlaraffen-Verein „Hala Salensis“ pflegt und genießt Kunst und Humor mit ritterlichem Spiel Pünktlich zum Gong der achten Abendstunde klopft der Marschall seinen wimpelgeschmückten Zeremonienstab auf den Boden. „Schlaraffen hört“, ruft er in die Runde, „das Reych rüste sich“. Die Versammelten legen letzte Hand an ihre rot-weißen Umhänge, die sie Rüstung nennen, rücken Stoff-„Helme“ zurecht, ordnen Schärpen und Ehrenzeichen bis verkündet wird: „Es reiten ein die Oberschlaraffen des Reyches Hala Salensis.“ Bevor die drei würdig einschreitenden Herren ihren Thron auf erhöhtem Podium eingenommen haben, ertönt immer wieder der Ausruf „Lulu“ – schlaraffischer Gruß und zugleich Ausdruck lobender Zustimmung – im Gemäuer. Das Kellergewölbe der einstigen Gaststätte „Zum Korken“ in der EmilAbderhalden-Straße 48 wird als Salzgrafenburg bezeichnet. Hier kommen von Oktober bis April die Männer zusammen, die als Ritter, Junker oder Knappen dem Schlaraffen-Reych „Hala Salensis“ angehören. Jeder hat einen Ritternamen, oft mit Anlehnung an Beruf oder Hobby. ‚Sippungen’ heißen die Treffen, die nach festem Zeremoniell mit Bezug zur Ritterzeit stattfinden. Dabei sind Begriffe zu hören, die für Gäste ungewöhnlich klingen. Essen und Trinken kommen als ‚Atzung’ und ‚Labung’ auf den Tisch. Bier heißt ‚Quell’ und Wein ist ‚Lethe’. Die ‚Fechsung’ ist jener Teil des Abends, bei dem Selbstverfasstes in humorigen Versen vorgetragen wird oder Lieder zu ‚Clavicimbel’ (Klavier) oder ‚Minneholz’ (Gitarre) erklingen. Tabu sind dabei Politik, Religion und obszöne Witze. Was ggefällt, wird mit ‚Lulu’ belohnt, der Abkürzung des lateinischen „ludum ludite“ (spielt das Spiel). lu „Über all unserem Treiben steht als Leitmotiv ‚in arte volupas’ – in der Kunst li liegt das Vergnügen“, erläutert Hans-Henning Schmidt. ter Er, „Ritter Oratorius der Stimmige“, gehörte zu den Wiedermige gründern des Vereins Nr. 417. gründ Der er erste wurde 1859 in Prag von

Mit erhobenem Holzschwert erweisen sich die „Ritter Technikus der Blumige“ (li.) und „Ritter Auf ein Wort“ Ehrerbietung vor einem Duell, das nach Schlaraffensitte mit Worten ausgetragen wird. (Fotos: Wolfgang Scholtyseck)

dem Sänger Albert Eilers aus Köthen mit Künstlern und Bürgern gegründet, um in geselliger Runde Mittelalter zu spielen und Alltäglichkeiten mit Spott und Humor zu bedenken. In der Nazi-Zeit wurden die Schlaraffen verboten, verfügt durch den aus Halle stammenden SSObergruppenführer Reinhard Heydrich. Sein Vater Bruno, ein Opernsänger, war auch Schlaraffe. Nach einem DDR-Schattendasein kam es in Halle erst 1998 wieder zur Gründung eines Schlaraffen-Reyches. Weltweit existieren 426, die Kunst, Humor und Freundschaft pflegen. „Wer Lust an unserem Spiele hat“, so Oberschlaraffe Volker Wein, der sich „Ritter Auf ein Wort“ nennt, „ist willkommen in der Salzgrafenburg“. 1 E R N S T K R Z I WA N I E : Anfragen von Interessenten am Schlaraffen-Leben werden beantwortet unter der E-Mail: Kantzlerambt@hala-salensis.de oder im Internet unter: www.hala-salensis.de


S TA DT H A L L E

Alles Händel, oder was? Zum Geburtstag des Komponisten locken viele Veranstaltungen Mittlerweile wird der „große Sohn“ der Stadt am 23. Februar stolze 327 Jahre alt. Und wenn Georg Friedrich Händel auf seine Heimat blicken könnte, würde er mit Sicherheit erröten und vielleicht auch mit ein wenig Stolz sehen, dass man ihn nach so langer Zeit nicht vergessen hat. Ganz im Gegenteil: Die Woche rund um seinen Geburtstag ist inzwischen so etwas wie die kleine Ausgabe der Händel-Festspiele und lockt mit zahlreichen Veranstaltungen, die das barocke Musikgenie ehren. Damit es auch zukünftig genügend Händel-Verehrer gibt, dafür sorgen „Wolter und Kollegen“ am 21. Februar im Händel-Haus. Auf eine musikalische Rundreise durch das Leben des Meisters entführt das Stück „Herr Händel aus Halle“. Direkt an seinem Geburtstag erklingt in diesem Jahr das festliche Konzert „Belle voci“ des Händelfestspielorchesters

der ganzen Welt ausgebreitet. In Halle feiern seit dem Jahr 2000 jährlich rund 400 Sängerinnen und Sänger auf diese Art und Weise. Aber was wäre Händel ohne das Essen? Berühmt berüchtigt war er für seine Hingabe zu Speis und Trank. Ebenfalls am 25. Februar kann man es sich bei „Sassone Famoso“ im Festsaal des Maritim-Hotels bei einem Drei-Gang-Menü „á la Händel“ gut gehen lassen. Begleitet wird das Essen von Künstlern, welche die Gäste mit modern bearbeiteten Werken in die musikalische Welt Händels entführen. Gespickt ist die Vorführung mit Anekdoten rund um den Meister und Geschichten zur Esskultur in der Barockzeit. Wer seinen Hunger nach Händel noch immer nicht stillen konnte, dem seien die HändelFestspiele vom 31. Mai bis zum 10. Juni ans Herz gelegt. Wie schon im vergangenen Jahr werden zahlreiche interna-

327 Jahre wäre Georg Friedrich Händel in diesem Jahr geworden. Der hallesche Maler Karl-Heinz Koehler hat ihn in diesem Ölgemälde für die Ewigkeit festgehalten. (Privatbestand: Gregor Borges)

Halle in der Oper. Im Mittelpunkt des Abends steht die Sopranistin Romelia Lichtenstein, die mit Opernarien und einer Kantate der barocken Gesangskunst huldigen wird. Höhepunkt der Festwoche ist die Veranstaltung „Happy Birthday Händel“ am 25. Februar in der Händel-Halle. Das Oratorium „Messiah“ gilt als die Krönung im Schaffen des Musikers. Das Werk ist so beliebt, dass sich Sänger weltweit zu großen Chören zusammenschließen, um es gemeinsam mit großer Freude zu singen. Die Tradition entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in England, seitdem hat sie sich in

tional renommierte Künstler erwartet, darunter der gefeierte Philippe Jaroussky und die Star-Mezzosopranistin Vesselina Kasarova oder die Echo-KlassikPreisträgerin Ragna Schirmer. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

: „Herr Händel aus Halle – Musikalisches Schauspiel“, Stiftung Händel-Haus, 21. Februar, 11 Uhr und 15 Uhr „Belle voci“ Festkonzert zum 327. Geburtstag von Georg Friedrich Händel, Oper Halle, 19.30 Uhr „Happy Birthday Händel“, Georg-FriedrichHändel Halle, 25. Februar, 19.30 Uhr „Sassone Famoso“, Festsaal des Maritim Hotel, 25. Februar, 19 Uhr

Diva in bunt Schnongse

Dass es regionale Unterschiede gibt, was die Bezeichnung von Lebensmitteln angeht, das ist klar. Dass dies Thema durchaus politisch gefährlich sein kann, weil man sich wie ich in Halle ja zwangsläufig als Wessi outet, wenn man beispielsweise „Berliner“ oder gar „Amerikaner“ beim Bäcker bestellt, ist ebenfalls kein Geheimnis. Und wann die Leber- eine Knack-, wo die Mett- eine Schinken- oder gar eine Schlack-, aber eben keine grobe Wurst ist, das erklärt mir die Fleischerinnung immer wieder aufs Neue, ich merke es mir nicht! Ich kenne noch „Pinkel“. Und in Holland ist sogar eine Boulette eine Wurst. So habe ich, nachdem ich in Halle „tote Oma“ und „Lehrerstippe“ kennengelernt hatte, lieber erstmal nicht nachgefragt, als mir angetragen wurde, „Schnongse“ zu essen. Aber meine Phantasie machte sich auf die Reise: Ich stellte mir irgendetwas durch den Fleischwolf Gedrehtes, mit Zwiebeln und Knoblauch und wohl auch viel Mehl Angebratenes und in braune Soße Getränktes vor. Irritiert war ich nur, nachdem ich mehrfach verneint hatte, ich wolle keine „Schnongse“, dass es auch einen „Schnongs“ gab. Nun kam das mit dem Gehackten nicht mehr hin. Auch zu dem Zeitpunkt fragte ich noch nicht. Eines Tages bestellte ich für eine Party 14 „Meterbrote“. Die Dame beim Bäcker schaute mich sehr merkwürdig an, beteuerte aber, sie wisse, was Meterbrote seien. In Niedersachsen sind „Meterbrote“ „Kaviarstangen“, also etwas breitere Baguettes, mit denen man Bruschetta macht. Das hatte ich der Dame vom Bäcker auch gesagt. Ich vermute, sie wusste nicht, was Bruschetta ist, denn am Abholtermin hatte sie 14 ein-Meter-lange Laibe Mischbrot für mich, jeder wog 5 Kilo und kostete mehr als 10 Euro. Glücklicherweise hatten noch andere Kunden Interesse an den duftenden Metern, so wurden wir bis auf vier alle los, und von den vieren habe ich die von der Party übriggebliebenen drei am nächsten Tag nach St. Elisabeth gebracht. Das Ergebnis dieser Geschichte: Die Bäckerin kennt mich immer noch. Und ich frage jetzt immer, was ich esse. Schnongse habe ich gegoogelt: Es sind doch einfach Bollos. P.S. Was ich aber bis heute nicht begreife: Warum soll man „Rest machen“, wenn man aufisst? Also keinen Rest lassen oder den Rest wegmachen oder sich als letzter an den Rest machen? Das habe ich schon bei meiner Großmutter nicht verstanden, die als geborene Bernburgerin mich des Öfteren dazu aufforderte, andererseits aber mir den Begriff Schnongse verheimlichte. Da sie nicht mehr lebt, kann ich heute in ihrem Namen „Himmel und Hölle“ essen. Ragna Schirmer (Foto), international bekannte Pianistin und Professorin für Klavier, bekennt sich seit vielen Jahren zu Halle. In dieser Kolumne schreibt sie über ihre Erlebnisse mit der Diva.

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Ach du

Lieber Valentin!

Am 14. Februar steht die Liebe an erster Stelle. Abgesehen von der Frage, ob man zum Valentinstag Blumen kaufen soll oder nicht, hat Zachow versucht, sich dem The ma Liebe auf verschiedene Weisen zu näh ern: Romantisch mit Gedichten, Liebesbri efen und der eisernen Liebe; misstrauis ch mit Bespitzelungen und lustig mit einem nicht ganz ernst gemeinten Quiz, das Ihre Liebe eventuell auf die Probe stellt.

INS SCHWARZE TREFFEN das wars wieder mal voll ungeduld gewartet eine ganze halbe stunde lang traumselig herz im hals hände voll zärtlichkeit er aber kam nicht so was passiert nur mir ich bestell noch ein bier hol den laptop raus gähne grämig check aus lauter langerweile alle meine mails die falsche kneipe ich im Roten Horizont er im Silver Moon hallo zahlen erst halbleer das glas egal ich fliege ja da er wartet noch hockt trostlos am tresen und endlich ein kuss ein kuss ein kuss wir umarmen umbeinen einander er schmeckt wie ich nach bier und sehnsucht und rauch heißer hauch und nun? zum Yellow Gecko Blue Sky oder ins Evergreen? nein besser lieber gleich zu mir Margarete 5 aus: Wein „NeuBegierde. Gedichte über Liebe", Mitteldeutscher Verlag, 14,95 Euro

Zur Person

Margarete Wein kam im Sommer 1947 auf der Insel Rügen zur Welt und lebt seit 1951 in Halle. Im Mitteldeutschen Verlag sind von ihr bereits erschienen: „ZeitDruck für Mußestunden“ (2009) und „Das Felseneiland. Großvater Buchholtz und sein Märchenbuch“ (2010). Margarete Wein ist seit langer Zeit verheiratet, lebt in einer klassischen Patchworkfamilie und hat zwei bis vier erwachsene Kinder. : Buchpremiere mit Lesung von Margarete Wein, 2. Februar, 20 Uhr, jazzflag (Kleine Märkerstr. 10)


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Eisern: Nie ohne „Gute Nacht!” ins Bett

Nur der Klassiker zählt

Ruth und Gerhard Berger sind seit mehr als 63 Jahren verheiratet – hier ihr Rezept Die Geschichte von Ruth und Gerhard Berger ist als Minenräumer in Gefangenschaft der Franzosen aus mindestens zwei Gründen ungewöhnlich. Wun- mit Ach und Krach überstanden und war in dem Indersam, fast schon kurios war die Art und Weise, ternierungslager inzwischen zum Postbeauftragten wie die beiden überhaupt zueinanderfanden. Und aufgestiegen. „Ich saß also an der Quelle, konnte in unserer von übersteigertem Anspruchsdenken, jeden Tag einen Brief schreiben”, sagt der 85-Jährige Bindungsangst und Ex-und-hopp-Beziehungen ge- lachend. Die mitgeschickten Fotos vom jeweils anprägten Gegenwart muten die halleschen Eheleute, deren erhielten bei beiden einen Ehrenplatz, er den die seit mehr als 63 Jahren verheiratet sind und im anerkennenden Neid der Kameraden dazu. Kurzum: nächsten Jahr das seltene Jubiläum der ‚Eisernen Als Gerhard und Ruth sich nach dessen Freilassung Hochzeit’ ansteuern, fast schon ein wenig wie „aus am 8. Februar 1948 zum ersten Mal persönlich beder Zeit gefallen” an. Grund genug also, dem Ganzen gegneten, hatten sie sich durch ihren monatelangen Briefwechsel schon so gut kennen- und schätzen auf den Grund zu gehen: Am Anfang war der Maschendraht. Wie dieser kor- gelernt, dass die Dinge rasch ihren Lauf nahmen. rekt zu produzieren sei, wurde Ruth Berger, die da- Ruth drückte Gerhard schon beim ersten Treffen mals noch ihren Mädkess einen Kuss auf chennamen Krumbach den Mund. Im Mai trug, 1947 im Rothenwurde Verlobung burger Drahtwerk von gefeiert und am 28. ihrem Vorgesetzen deAugust 1948 gab monstriert. „Der Franz, sich das Paar das mein späterer SchwaJa-Wort. Die Berger, fragte mich, ob ich gers zogen vier Kinder groß, bewähreinen Freund hätte. Er ten sich beruflich habe da einen Bekannten in französischer in der Verwaltung des Rothenburger Kriegsgefangenschaft, Drahtwerkes und der sich gern mit eigingen Mitte, Ende nem deutschen Mädchen schreiben wolle”, Noch immer voller Liebe füreinander: Das Diamantene Hochzeitspaar Gerhard der achtziger Jahund Ruth Berger. (Foto: Andreas Löffler) re in den wohlvererinnert sich die heute 86-Jährige. Nur wenig später erhielt sie dann Post dienten Ruhestand. Lebenslauf im Zeitraffer - doch aus Frankreich - in einer ganz akkuraten Schrift, was was sind denn nun die ausschlaggebenden Gründe ihr sehr imponierte. Absender: ein gewisser Gerhard dafür, dass die gemeinsame Ehe schon so lange Zeit Berger. Der hatte den Einsatz an der Weltkriegsfront hält? und auch nachfolgende Himmelfahrtskommandos Sie sagt: An erster Stelle steht für mich das gegenseitige Vertrauen. Obwohl mein Mann beruflich häufig auf Achse war und mit vielen Frauen zu tun hatte, habe ich nie den Gedanken gehabt, dass er fremdgehen würde. Und Verbindlichkeit ist wichtig: Wir konnten und können uns hundertprozentig aufeinander verlassen. Ich bin seit vergangenem Sommer gesundheitlich sehr angeschlagen, und Gerhard kümmert sich mit bedingungslosem Einsatz um mich, steht jeden Tag halb sechs in der Früh auf – noch bevor der Pflegedienst kommt. Und er kann sicher sein, dass ich das Gleiche für ihn tun würde, wenn die Konstellation andersherum wäre. So richtig polternd rumgestritten haben wir ja nie, es gab höchstens mal Zank, wenn ich ein wenig bockig war, weil er Dinge nicht gleich erledigte, oder wenn wir hinsichtlich der Kinder unterschiedlicher Meinung waren. Ganz wichtig ist es jedenfalls, nicht nachtragend zu sein: Wir sind nie zu Bett gegangen, ohne einander „Gute Nacht!“ zu wünschen.

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Er sagt: Verlässlichkeit steht an oberster Stelle. Ich war beruflich viel unterwegs und hatte immer die Gewissheit, dass Ruth gut für unsere Kinder, für die Familie sorgt. So hatte ich sie von Anfang an eingeschätzt und bin darin nie enttäuscht worden. Wir sind uns immer auf Augenhöhe begegnet. Und wir haben aus unserem gemeinsamen Interesse, ein bisschen was von der Welt kennenzulernen, viele neue und schöne Impulse bezogen: Von unserer fünfwöchigen Kanada-Reise Mitte der 90er Jahre schwärmen wir noch heute. Überhaupt: Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass man stets gemeinsame Vorhaben und Ziele hat - auch wenn diese inzwischen natürlich eine Nummer kleiner ausfallen. Wenn meine Frau wieder gesund wird, wollen wir unbedingt noch einmal nach Brandenburg reisen, eine Gegend, mit der wir viele schöne Erinnerungen verbinden. Und noch ein Aspekt: Toleranz! Man muss einfach auch mal über kleinere Dinge hinwegsehen oder hinweghören können. Seitdem meine Ohren nachlassen und ich ein Hörgerät tragen muss, fällt mir das noch leichter (lacht). A N D R E A S LÖ F F L E R

Viel kitschiger geht’s kaum noch: Eine aufklappbare Spaßkarte trällert die Allerweltsweisheit „Du bist mein ganzes Glück“. Na ja, wer's braucht, so als kleines Nebenbei kann man's mitnehmen im Blumenlädchen Achillea von Julia Theuerkorn (Foto) im Einkaufspark Bruckdorf. Aber ansonsten zählt nur eins: Rote Rosen. „Das ist und bleibt der Klassiker für alle Gelegenheiten, egal, ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zum Valentinstag“, sagt die Chefin. „Rot, das steht für Liebe, Feuer und Leidenschaft, das passt für alle Gelegenheiten. Für Frischverliebte, aber auch für all jene, die glauben, etwas gutmachen zu müssen.“ Und die Rose, die ist nun einmal die Königin der Blumen. Und dafür lohnt es sich, etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Aufgeblüht, mit großem Kopf müssen sie sein. Die kommen dann in der kalten Jahreszeit vom Zentralvertrieb aus Holland, aufgewachsen und gezüchtet in Kenia und Ecuador vor allem. Nicht nur aus Geschäftsinteresse empfiehlt Theuerkorn, die Hände von der preisgünstigeren Variante aus dem Supermarkt zu lassen. „In aller Regel bleiben die so, wie sie gekauft werden. Halb geschlossen noch, da tut sich nichts mehr.“ So weit die Gebrauchsanweisung für Verliebte. Im Frühling stehen aber auch noch andere Aufmerksamkeiten hoch im Kurs. „Möglichst groß und farbenfroh sollte es nach dem grauen Winter sein“, so Theuerkorns Empfehlung. Also Tulpen, Hyazinthen, Narzissen oder die ersten Osterglocken. Übrigens: Die Blumenkunden, die sind meist im reiferen Alter, von 40 aufwärts. Kommen in den Laden Jüngere, greifen sie oft beim erstbesten Strauß zu, fragen höchstens verlegen nach Lilien, aber nur weil sie das Wort schon einmal gehört haben. Am Ende überzeugt sie Theuerkorn aber (meist) doch, auf Rot zu setzen oder einen bunGS ten Frühlingsstrauß. 1


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Achtung Spitzel! Detektive werden am Valentinstag vermehrt beauftragt – zumindest in den USA Der 14. Februar ist allen bekannt als Tag der Liebe. Oder als Tag des Kommerzes? Weltweit wird die Bekanntheit des Valentinstags durch den Handel mit Blumen, Süßwaren und Nippes vorangetrieben. Seit einigen Jahren profitiert nun noch ein anderer Berufszweig vom Liebestag: Die Detektive. Man mag es kaum glauben, aber die Menge von Bespitzelungsaufträgen in den USA liegt am 14. Februar etwa 20 bis 30 Prozent über dem Durchschnitt. Damit sind die Detektive genauso gefragt wie die Floristen. Ist das in Deutschland auch der Fall? „Nicht zwangsläufig“, sagt Jessica Schmid (Foto) von der Detektei Lentz, welche bundesweit vertreten ist und ihre Zentrale in Hanau (Hessen) hat. „Im Vergleich zum Rest des Jahres haben wir am Valentinstag genauso viele Arbeitseinsätze wie an anderen Tagen.“ Generell werde bei der Detektei aber oft die Bespitzelung des (Ex-)Ehepartners in Auftrag gegeben. Auch wenn Fremdgehen keine Frage des Geschlechts ist, wenden sich vor allem besorgte Frauen an Schmid und ihr Team. Dabei sind laut parship.de zum Beispiel in München mehr Frauen als Männer, nämlich etwa 35 Prozent, einem Liebesabenteuer nicht abgeneigt. Hingegen leben die untreuesten Männer in Berlin (32 Prozent).

Gerade am Valentinstag sollte man sich hüten, sich mit einem anderen als seinem eigenen Partner zu vergnügen – man könnte schließlich unter Beobachtung stehen. (Foto: Fotolia)

Was sind eigentlich die auffälligsten Anzeichen eines Ehebruchs? „Erfahrungsgemäß fängt es schon beim Ändern von Passwörtern auf Handy und E-Mail-Konto an. Prinzipiell stellt auch das Internet eine erhebliche Gefahrenstelle dar, was sicherlich an den vielen Partnervermittlungen liegt“, sagt die 27-jährige Detektivin. Auch Geschäftsreisen gehören Schmid zufolge zu den häufigsten Indizien. Wie eine Observierung später im Einzelnen abläuft, darf uns die junge Frau, welche seit zwei Jahren als Detektivin arbeitet, nicht verraten. Nur so viel: „Wenn ein Anruf mit einem Auftrag eingeht, finden zunächst innerdienstliche Ermittlungen statt. Anschließend wird ein Dreier-Team von Detektiven ausgesandt, um den Sachverhalt zu bearbeiten.“ Jeder Fall nimmt durchschnittlich vier bis fünf Tage in Anspruch, wobei Diskretion, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein an erster Stelle stehen. Beendet ist der Einsatz dann, wenn Beweise für oder gegen einen Ehebruch vorliegen. „Alles Weitere hängt dann von der Privatperson ab“, sagt die Detektivin. Werde in der eingeplanten Zeit nichts ermittelt, gebe es die Möglichkeit, die Untersuchung zu verlängern. Wer bei der Detektei Lentz eine Bespitzelung beauftragen will, sollte etwas Geld auf der hohen Kante liegen haben. Immerhin: 65 Euro kostet der Einsatz pro Stunde. Zusätzlich werden Anfahrtskosten berechnet. „Wir wollen den Leuten nicht das Geld aus der Tasche ziehen, das ist nicht das Ziel“, betont Schmid die Relevanz von Ehrlichkeit gegenüber ihren Kunden. Ob sich die Aufträge an dem diesjährigen Valentinstag ähnlich wie in JOHANNA LENTSCH den USA erhöhen werden, bleibt abzuwarten. 1 : Auswahl hallescher Detekteien: Detektei Mario Surek, Gerstenweg 7, 06132 Halle, Tel.: 524 857 0 SMD Security- und Detektivbüro, Zachowstr. 4, 06110 Halle, Tel.: 2087379

Das Zachow-Liebes-Quiz Seit Jahren sehen Sie morgens denselben Menschen neben sich liegen und beginnen sich zu fragen: Ist das noch Liebe? Oder Sie denken, Sie haben sich verliebt – sind sich aber nicht sicher, weil das letzte Mal Jahrzehnte zurückliegt? Zachow hat sich mit halleschen Experten an den runden Tisch gesetzt, um Ihnen diese Frage (mit einem kleinen Augenzwinkern) beantworten zu können. Kreuzen Sie dafür die für Sie zutreffende Antwort an und zählen Sie anschließend die dazugehörigen Punkte zusammen. Erinnern Sie sich noch an den vergangenen Valentinstag? a) Ich glaube, wir hatten eine Bratwurst mit Senf bei „Don’t worry, be curry!“ (5)

b) Oh ja, ich bekam einen (erneuten) Heiratsantrag. (20) c) Wir waren romantisch essen im Schloss in Wernigerode. Halt. Das war doch mit… (Sie müssen überlegen) (-1) Sie sitzen beim Frühstück, während Ihr Partner die Mitteldeutsche Zeitung liest. Was tun Sie? a) Ich borge mir den Wirtschaftsteil (wahlweise Lokal-, Sport oder auch Ratgeberteil). (15) b) Zeitung beim Frühstück? Wer hat heutzutage noch so viel Zeit? (7) c) Ich trinke genüsslich meinen Kaffee und denke: Endlich Ruhe! (2) Seit einer Viertelstunde kurven Sie durchs Paulusviertel, bis Sie endlich einen Parkplatz

finden. Für die enge Lücke müssen Sie den Wagen Ihres Partners rückwärtsfahren. Was passiert? a) „Frau am Steuer, Ungeheuer!“ (1) b) Ihr Partner steigt vorher aus und hilft Ihnen mit Handzeichen beim Einparken. (10) c) Ihr Partner meint vertrauensvoll: „ Ich bewundere deine Einparkkünste!“ (12) Nach einem spannenden Sonntagstatort entscheiden Sie sich, ins Bett zu gehen. Wie reagiert ihr Partner? a) Er sagt: „Noch fünf Minuten, Schatz!“ Drei Stunden später werden Sie von den Schreien in einem Horrorfilm geweckt und schalten den Fernseher aus, während ihr Partner schnarchend auf dem Sofa liegt. (4) b) Ihr Partner gibt Ihnen einen Kuss und sagt:


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„Nach diesem Moment habe ich mich den ganzen Tag gesehnt.“ (11) c) Er/Sie ist so vertieft ins Programm, dass er/ sie gar nicht bemerkt, dass ich gerade „Gute Nacht“ gewünscht habe. (0) Ein romantisches Dinner im Nobel-Restaurant „Immergrün“ neigt sich dem Ende. Die Rechnung beträgt mehr als 100 Euro. Wer zahlt? a) Ihr Partner muss plötzlich für „kleine Partner“ und kommt erst wieder, als Sie die Rechnung beglichen haben. (4) b) Sie gehen grundsätzlich nicht gemeinsam essen. Ihr Partner schmatzt unüberhörbar. (-4) c) Emanzipiert oder ein wahrer Gentlemen: Ihr Partner übernimmt lächelnd. (17) Während eines Einkaufsbummels über den Boulevard stolpern Sie vor H&M über eine der Stufen. Wie reagiert Ihr Partner?

a) Er/Sie bemerkt es nicht, weil er/sie sich gerade nach einer sie/einem er umgeschaut hat. (2) b) Wir gehen immer Hand in Hand. Fällt mein Partner, falle auch ich. (15) c) Ihm/Ihr ist das peinlich. Sie/Er tut so, als ob nichts gewesen sei. (7)

Auswertung 0 bis 30 Punkte In Gottes Namen: Suchen Sie sich jemanden anderen als Prellbock, von Liebe kann hier wahrhaftig nicht die Rede sein. Da stehen sich selbst Szabados und Wiegand näher. Den Valentinstag sollten Sie erst einmal vergessen, um sich voll und ganz auf den Buß- und Bettag konzentrieren zu können.

30 bis 60 Punkte Ja, so fühlt sich Alltag an. Jeden Morgen dasselbe: Frühstück, Kinder, Arbeit. Ach so - und der Partner natürlich. Selbstverständlich gibt es zum Valentinstag lieber die schnelle Wurst am UraniaGrill, als den zwei-Stunden-Braten mit selbstgemachtem Rotkohl in der heimischen Küche. Aber seien Sie geduldig: Sind die Kinder erst raus, haben Sie sich eine zweite Chance verdient. 60 bis 90 Punkte So viel ist sicher: Das ist wahre Liebe. Egal ob Sie sich gerade erst kennengelernt haben, oder in den nächsten Wochen eiserne Hochzeit feiern, für niemanden ist zu übersehen, dass Sie sich lieben - und auch ehren. Möchten Sie etwas Gutes tun? Geben Sie unseren armen Mithallensern aus der Gruppe 0-30 Tipps, um deren tollpatschigen Liebesreigen in ein romantisches Ballett d’Amour zu verwandeln. (Gern auch im nächsten ZachowMagazin)

10 000 000 000 Küsse – Dein Heinz Den Liebesbrief gibt es seit dem Mittelalter, seine Funktion war jedoch nicht immer dieselbe „Bitte niemandem zeigen“, steht über dem Zettel von Edith an Dominik (Bild, unten). Und darunter: „I love you = Ich liebe dich“. – Wer kann sich nicht an diese Zeit erinnern, die Zeit der ersten Liebesbriefe. Da wurde unter vorgehaltener Hand getuschelt, mit den besten Freundinnen die Botschaft verfasst, die dann über die Bankreihen hinweg, durch verschiedene Hände gereicht, seinen Weg zur temporären Liebe des Lebens fand: „Willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht? Bitte ankreuzen.“ „Kinder, ältere Menschen, bereits lange Verheiratete sowie Leute, die sich im Internet kennenlernen – alle schreiben Liebesbriefe, wenn sie finden, dies sei angebracht oder effektiv“, sagt Eva Lia Wyss, die ihre Karriere dem Liebesbrief sozusagen zu verdanken hat. Die Sprachwissenschaftlerin beschäftigt sich seither mit dem Genre, hat ihre Habilitation über Liebeskorrespondenzen geschrieben und im Jahr 2000 im Wintersemester am germanistischen Institut der Uni Halle selbiges gelehrt. Gerade ist ihr Aufsatz über Liebeserklärungen im Duden-Themenband (Nr. 12) „Sprache der Generationen“ erschienen. Laut Wyss gibt es im deutschsprachigen Raum seit dem frühen Mittelalter „Liebesbriefe“. „Damals schickten schriftkundige Nonnen meist in Versform gehaltene Texte, die mehr und mehr auch literarischen Charakter erhielten“, weiß die heute an der Uni Zürich (Schweiz) lehrende Dozentin. Der Reim habe eine lange Tradition und sei bis heute – auch als Ausdruck stilistischen Könnens – in der modernen Variante, der Liebes-SMS zu finden. Es ist kaum noch vorstellbar, aber noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Liebesbrief ein familiäres Ereignis. Von den Eltern gelesen und sogar kontrolliert schrieben sich Braut und Bräuti-

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gam während ihrer Verlobungszeit. Das erklärt auch die so oft formulierten Grüße an die Frau Mama, mit denen am Ende nie gespart wurde. Daran kann man sich heute wohl nur noch mithilfe von Filmen wie „Sissi“ erinnern, was viele aber noch kennen, sind die Briefwechsel zu Zeiten der Armee. Schon während des 2. Weltkriegs gab es etliche Korrespondenzen, wie der von Heinz (Bild, oben), zwischen den Geliebten an der Front und den Daheimgebliebenen. Nur war die Funktion noch eine andere. „Im 2. Weltkrieg wurde das Briefeschreiben aus Propagandazwecken gefördert. Es sollte der Durchhaltewille der Soldaten gehoben werden. Zudem wurden junge Frauen, die dem Bund deutscher Mädchen angehörten, animiert, den jungen Männern vieldeutige Schreiben an die Front zu schicken“, sagt Wyss. Denken wir an den Liebesbrief, assoziieren wir damit eine romantische, von Hand auf möglichst duftendem Papier geschriebene geheime Botschaft für den oder die Geliebte. In Zeiten der Mobilität, der Medienvielfalt – Welche Rolle spielt der Liebesbrief heute? „Er unterscheidet sich medial zwar nicht von anderen E-Mails oder SMS-Botschaften, der Inhalt und die sprachliche Ausgestaltung machen jedoch deutlich, dass der Brief privat, persönlich und intim ist. Der handschriftliche Liebesbrief erhält damit eine neue Rolle: Er hebt heute als besonders rares Schriftstück die Situation, in der er geschrieben wird, als außerordentlich wichtig hervor“, so die Forscherin. Und deswegen ist es auch gar nicht so einfach, einen romantischen Brief zu verfassen. Dafür braucht es „eine gute Portion Einfühlungsvermögen und auch ein Quäntchen Mut“, weiß sogar Wyss, die sich sonst eher mit dem Lesen als dem Schreiben von Liebesbriefen beschäftigt. 1 JESSICA QUICK

eingeschrieben: Schweizer Liebesbriefe“ 5 „Leidenschaftlich von Eva Wyss, 15.90 Euro


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G E W US S T W I E

Per Mausklick Liebe!? Keiner möchte darüber sprechen, aber 15 Millionen Deutsche tun es: Sie suchen im Internet nach einem Partner Der moderne Mensch regelt weite Teile seines Lebens online, auch Freundschaften und soziale Beziehungen. Wie steht es mit der Liebe in digitalen Zeiten? Singles werden umworben: 2 500 verschiedene Portale im Netz versprechen Liebe und Leidenschaft. Menschen mit dem Wunsch nach einer Beziehung schreckt das Internet: zu zielgerichtet, zu wenig Schicksal und Romantik. Wer im Internet sucht, spricht nicht darüber oder nur hinter vorgehaltener Hand. Als sei die Suche im Internet der letzte Versuch für die im „richtigen“ Leben Gescheiterten. Oder nimmt das neue Medium der Liebe den Zauber? Dabei suchen 15 Millionen Menschen online nach ihrem Glück. Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Emnid ergab 2003, dass die meisten der Wunsch nach einer festen Beziehung auf die Seiten der digitalen Kontaktbörsen trägt. Abenteuer und Seitensprung spielen kaum eine Rolle. So ist es auch bei „Domizius“ (Pseudonym) aus Halle. Der 31-Jährige arbeitet im Einzelhandel und sucht bei Finya.de seit einem halben Jahr nach einer festen Beziehung. Mit vier Frauen hat er sich getroffen. Dreimal war es nur Kaffeetrinken, beim vierten Date fesselte ihn bereits der erste Blick. „Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt“, meint er. „Es gab unglaublich viele Gemeinsamkeiten und gleiche Denkweisen. Ich wusste gar nicht, wie ich damit umgehen sollte. Das hatte ich nicht erwartet.“ Im Internet trifft man Menschen, denen man sonst nicht begegnet Das Internet stiftet Beziehungen. Nur im Freundeskreis und am Arbeitsplatz lernen sich laut Verbraucherzentrale mehr Paare kennen. Für viele ist es der einzige Weg, nach einem neuen

wichtigen Menschen in ihrem Leben zu suchen. Wer beruflich oder privat eingespannt ist, hat wenig Kraft und Zeit, um abends für lange Zeit das Haus zu verlassen, um in Bars oder bei anderen Aktivitäten interessante Menschen kennenzulernen. Auch schüchternen Menschen wie dem 43-jährigen Hallenser, der hinter „na_ los06“ steckt, fällt es im Internet leichter, auf andere zuzugehen. „Für mich ist es schwer, im richtigen Leben in Kontakt mit Frauen zu kommen“, schreibt na_los06, der in seinem Profil nach einer „streitbaren Alltagsfrau“ sucht. Seine Erwartungen seien nicht hoch, meint er. Ein angenehmer Mailkontakt mit einer Frau, hin und wieder ein Date, manchmal auch ein richtiges Kennenlernen sind seine Bilanz. Doch ist er überzeugt, dass er vielen interessanten Frauen ohne Onlineportal nie begegnet wäre. Nur mit Foto suchen! Wer die Liebe im Netz sucht, muss sich selbst darstellen. Fotos sind wichtig. Ebenso ein aussagekräftiges Pseudonym. Man sollte gut überlegen, was man von sich preisgibt und in welcher Form. Kleine Portale arbeiten häufiger mit gefälschten Profilen, um die Anzahl der gelisteten Teilnehmer zu erhöhen. Natürlich schummelt der eine oder andere bei seinen Angaben, bis zu 40 Prozent sagt die Verbraucherzentrale. Wer aber ernsthaft sucht, sollte wahrheitsgemäße Angaben machen, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Denn was die ersten Mailkontakte erleichtert, führt bei näherem Kennenlernen schnell dazu, Vertrauen zu verspielen. Niemand findet es gut, jemanden zu treffen, der wesentlich älter oder korpulenter ist als im Portal angegeben. Die eigene Privatsphäre und persönlichen Daten schützt man am besten, indem man sich nur über eine neu erstellte Mailadresse bei einer Kontaktbörse anmeldet.

Wer sich nicht aus vorhandenen Profilen selbst einen Mann oder eine Frau aussuchen möchte, für den sind Onlinepartnervermittlungen interessant. Nach der Beantwortung eines häufig umfassenden Fragebogens werden passende Kandidaten per Mail vorgeschlagen. Um zu sehen, ob die ausgewählte Plattform passt, lässt sich meist ein kostenfreies Schnupperprofil einrichten. Wichtig ist, das Kleingedruckte über Laufzeit, Kosten und den Schutz der eigenen Daten zu lesen. Viele Portale vermitteln zwar vorbildlich, so Stiftung Warentest, schützen aber die persönlichen Daten ihrer Mitglieder nicht ausreichend. Sehr gut beurteilen die Tester das Verhalten des Anbieters Elitepartner in diesem Punkt. Datingportale, also Onlinekontaktbörsen, sind günstiger als Partnervermittlungen. Manche wie Finya.de sind bei gleichen Leistungen wie die Konkurrenz kostenfrei. Daher eignet sich das Portal gut für alle, die die Suche nach der Liebe im digitalen Raum ausprobieren möchten. 1 M A R E N S C H US T E R

: Stiftung Warentest empfiehlt die Kontaktbörse Finya.de (kostenlos) sowie die Onlinepartnervermittlungen Parship (150 Euro/ 3 Monate) und Elitepartner (149,70 Euro) oder für Ältere: www.spaeteliebe.de

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P O RT R ÄT

Theo Klahre Dank des Taxifahrers gibt es seit 2006 das „Kiss & Ride“-Schild am Bahnhof Er ist der Mann, welcher die Zahl der in unserer Stadt verteilten Küsschen in ganz neue Höhen schnellen ließ. Der hallesche Taxifahrer Theo Klahre, der von Berufs wegen viel mit Begrüßungen und Abschieden zu tun hat, lieferte die Idee zur „Kiss & Ride”-Zone am Bahnhofsvorplatz und kümmerte sich, nachdem sich die zuständigen Stellen über zwei Jahre und auf immer bizarrere Weise um das Thema herumzudrücken versuchten, auf eigene Kosten und quasi im Alleingang auch um die Realisierung.

„Am Ende ging's mir gar nicht mehr um das Schild an sich. Da hätte auch Freiheit für alle Bienenvölker oder so draufstehen können“, erinnert sich der 61-Jährige an das enervierende Heckmeck mit Bahn und Stadt. „Deren Stieseligkeit hat mich nur noch hartnäckiger werden lassen.” Doch der Reihe nach: Klahre hatte ein solches „Küsschen und Tschüss”-Schild am Lüneburger Bahnhof gesehen und wollte die witzige Idee nach Halle importieren. Bahn und Stadt verwiesen wechselseitig auf fehlende Zuständigkeiten; Klahres Schreiben landete in der Schublade. Erst zwei Jahre später, der Umbau des Bahnhofsvorplatzes lag in den letzten Zügen, kam noch einmal Bewegung in die Sache. Jetzt gab es die Genehmigung - und das große Aber hinterher: Kein Geld. „Das muss man sich mal vorstellen: Da wird für 1,5 Millionen Euro gebaut, und dann fehlen angeblich 150 Euro für ein solches Schild, das ist doch ein Lacher.” Theo gegen den Rest der Welt Klahre ging selbst in die Spur, spitzte zwei in Schilder- und Beschriftungsbranche arbeitende Bekannte an und führte der Stadt vor, wie „man so etwas für 20 Euro macht”. Ende Oktober 2006 wurde das Schild endlich angebracht - und fand, angeregt durch die Berichterstattung, nur wenige Tage später Nachahmung in Thale. „Bei denen ging das ein ganz klein bisschen schneller”, sagt der gelernte Offsetdrucker, der sich generell daran stört, “dass in Halle oft lieber erklärt wird, warum etwas nicht geht, anstatt zu überlegen, wie man es hinkriegt”. Selbst heute freut sich Theo Klahre immer noch daran, wenn die augenzwinkernde Einladung in „seiner” Knutschzone angenommen wird. Überhaupt: Als Taxifahrer käme man zwangsläufig mit allen denkbaren Facetten von Liebe und Leidenschaft in Berührung. „Da gibt es die großen Dramen, wenn ein Mann nachts halb drei in Merseburg ein Hotel sucht, weil ihn seine Frau nicht in die Wohnung lässt”, erzählt Klahre. Und Subtileres zum Staunen: „Da kommt ein Paar, das ganz offensichtlich frisch verliebt ist, und dann setzt er sich auf den Beifahrersitz und sie auf die Rückbank.“ Mrs. Right statt Mrs. Perfect Wie er es denn selbst mit der Liebe hält? „Ich glaube an sie.“ Zum vierten Mal ist der Vater zweier erwachsener Söhne jetzt verheiratet. Und wird fast schon philosophisch, als er die Quintessenz seiner eigenen Erfahrungen zusammenfasst: „Du kannst jemanden gefühlsmäßig ganz doll lieben, aber im täglichen Leben fehlt dir etwas. Und andersrum: Da ist kein rosaroter Himmel, aber im Alltag gibt's immer wieder Impulse.” Und wie, um seinen „größer gewordenen Pragmatismus” in Liebesdingen zu untermauern, zieht der quirlige und irgendwie

Der hallesche Taxifahrer Theo Klahre vor dem von ihm initiierten „Kiss & Ride“-Schild auf dem Bahnhofsvorplatz. (Foto: Andreas Löffler)

immer noch jugendlich wirkende Mann einen Zeitungsartikel aus der Tasche - Überschrift: „Suche nach Mrs. Right statt Mrs. Perfect”. Den Valentinstag findet Klahre übrigens doof: „Das ist doch alles nur Kommerz. Wenn ich meiner Frau Blumen schenken möchte, brauche ich keinen bestimmten Tag im Kalender dazu.” 1 A N D R E A S LÖ F F L E R

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G E N US S & S T I L

Haute Cuisine statt Kalte Küche Wie aus einem Restaurantbesuch ein ganz besonderer Abend werden kann Auch wenn der Valentinstag vielen zu konstruiert erscheint, ist er doch eine gute Gelegenheit, gemeinsam mit dem Partner einmal wieder schön essen zu gehen. Natürlich soll der Abend etwas Besonderes sein. Mithilfe der Experten von „Mahns Chateau“ – dem Restaurant, das noch unter dem Namen „Chateau & Co“ als einziges in Halle in den einflussreichen Restaurantführer „Gault Millau“ aufgenommen wurde – hat Zachow eine Art Wegweiser zum perfekten Abend erstellt. Frauen mögen Gentlemen, so viel steht fest. Deswegen sollte Mann an diesem besonderen Abend mehr als gewohnt auf Etikette achten. Das beginnt be-

reits bei der Ankunft im Restaurant. Zwar darf er ihr die Tür aufhalten, doch ist es auch die Aufgabe des Mannes, den Saal als Erster zu betreten. Dies ist auf frühere Zeiten zurückzuführen, in denen die Zustände in deutschen Gasthöfen noch sehr schlecht waren. Der Mann war dafür zuständig, zunächst nach dem Rechten zu sehen. Beim Gang zum Tisch geht die Frau wieder vor. Zuerst setzt sich die Dame und dann der Herr. „Wir haben schon Gäste, die noch auf solche Etikette achten“, sagt Gabrielle Mahn. Sie ist die Restaurant-Chefin von „Mahns Chateau“ und die Mutter des Inhabers und Kochs Alexander Mahn. Die Atmosphäre Gedämmtes Licht und leise Musik sind das Geheimnis einer angenehmen Stimmung. Allerdings darf es nicht zu dunkel sein. Forscher fanden heraus, dass es wichtig sei, das Essen noch gut zu sehen. Wer nicht genau sieht, was er in den Mund steckt, reagiert meist mit Abneigung. Und auch bei zu schneller Musik können sich die Gäste gedrängt fühlen und essen ihre Teller schneller leer. Ein Effekt, der bei einem romantischen Abend eher nicht gewünscht sein dürfte.

Beim Aussuchen des Restaurants sollte man darauf achten, dass es nicht zu groß ist oder zumindest mehr oder weniger abgetrennte Bereiche besitzt, um das Gefühl des „Für-sichseins“ zu gewährleisten. Wer ein Candle-LightDinner bevorzugt, bestellt das Menü am besten vor dem Besuch. „Dann ist alles vorbereitet: Es ist gedeckt, eine Rose steht auf dem Tisch und eine Kerze sorgt für stimmungsvolles Ambiente“, sagt Alexander Mahn. Am Tisch Für einen gelungen Abend spielt auch der Kellner eine wichtige Rolle. „Wenn dieser einem unsympathisch ist, dann schmeckt gleich das ganze Essen nicht“, weiß Mahn. Der Kellner sollte ein Gefühl dafür haben, was der Gast möchte: Hat er es eilig oder hat er Zeit, den Abend ausgiebig zu genießen. „Dann geht es natürlich nicht, dass man einen Gang nach dem anderen serviert“, so der Chateau-Chef. „Aber man muss auch unauffällig sehen, wann die Getränke leer und die Gäste satt sind.“ Auch, ob eine ausführliche Erklärung gewünscht ist, was serviert oder welcher Wein eingeschenkt wird, oder ob den Gästen die Erklärung in der Karte reicht, hat ein guter Kellner im Gespür.


G E N US S & S T I L

Die Getränke Vor dem Beginn des Essens empďŹ ehlt sich ein Aperitif, ein Glas Prosecco oder Champagner zum Beispiel. „Das sorgt fĂźr einen geistigen Start in den Abend“, sagt Chefkoch Mahn. Ein schĂśnes Essen kann schlieĂ&#x;lich drei bis fĂźnf Gänge umfassen und schon einmal zwei bis drei Stunden dauern. Im Laufe des Abends hat man viel Zeit zu genieĂ&#x;en, zu plaudern, sich tief in die Augen zu schauen – und auch den einen oder anderen Wein auf der Getränkekarte auszuprobieren. Dabei kann man sich an die einfache Regel halten: Zu hellem Fleisch und Fisch lieber WeiĂ&#x;wein, zu dunklem Fleisch besser einen Rotwein. Dieser Grundsatz ist natĂźrlich nicht in Stein gemeiĂ&#x;elt. „Es ist wie bei allem: Es muss einem schmecken. Wenn ich WeiĂ&#x;wein nicht mag, dann wird mir der Rotwein auch zum Fisch schmecken“, weiĂ&#x; RestaurantcheďŹ n Gabriele Mahn. Wer unsicher ist, welchen Wein er bestellen soll, kann sich vom Kellner beraten lassen oder sich an bekannte Namen wie Merlot oder Riesling halten. „Wenn man sich fĂźr Weine entscheidet, die man schon einmal gehĂśrt hat, kann man meist nicht viel falsch machen“, sagt Gabriele Mahn. Dabei ist es gar nicht notwendig, den teuersten Wein von der Karte zu bestellen, nur um sein GegenĂźber zu beeindrucken. „Wir haben schon seit Jahren gute und gĂźnstige Weine aus der Provence im Angebot.“ Das Essen Am Valentinstag kann das Essen ruhig etwas Besonderes sein. Mahns bieten beispielsweise eine spezielle MenĂź-Karte fĂźr Pärchen an. „Wir versuchen, etwas Aphrodisierendes zu servieren“, so Mahn. Er kocht in diesen Fällen oft mit Chili und Pfeer, um ein bisschen Wärme zu schaen und die Liebe zu unterstĂźtzen. Aber auch Ingwer sollte nicht fehlen. „Das gibt viel Energie und ist eine hervorragende Zutat, um munter zu werden.“ Der Fachmann rät dazu, schweres Essen zu meiden und bei einem gemeinsamen Valentinsessen lieber Fisch, Hähnchen oder auch Pasta-Gerichte zu wählen. Zum Nachtisch ist eine kleine „SĂźnde“ nicht verboten. „Schokolade macht glĂźcklich und darf bei einem Liebesessen nicht fehlen“, weiĂ&#x; der Inhaber. Die Rechnung Am Ende des Abends folgt unausweichlich die Rechnung. Oft stellt sich aber die Frage: Wie viel Trinkgeld sollte ich geben? Dabei kann man sich sehr gut an der FĂźnf- bis Zehn-Prozent-Regel orientieren – jeweils S I LV I O K I S O N bezogen auf die HĂśhe der Rechnung. 1

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: Achtung neue Adresse: Mahns Chateau, Oleariusstr. 4a, 06108 Halle, www.mahns-chateau.de, Reservierungen unter 20 36 98 60

 

 

  

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KALENDER

Mittwoch

Z AC H O W-T I P P

1. K I NO

Takt!los! beim Frühstück Sie spielen perkussive Weltmusik, vereinen afrikanische, karibische, fernöstliche, aber auch ganz eigenkreative Rhythmen. Auf ihren Fässern lassen sie sich aus, und es dauert nicht lange bis das Publikum mitgeht. Die hallesche Ölfasstrommlergruppe Takt!los! feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum und startet die Livesaison mit einem Auftritt beim traditionellen Honda-Frühstück im halleschen Autohaus Schmidt. Die drei Trommler, Simone Juppe, Annette Scholz und Matthias Müller, werden dabei im Rahmen mehrerer kleiner Sets sicherlich auch ihre sensiblere Seite auf den anderen Trommeln, wie z.B. der Djembé und Darabouka, zeigen. : 11. Februar, 9.30 Uhr, Honda Schmidt Merseburger Straße 10

KLEINKUNST

Wilhelm-Busch-Abend Unter dem Motto „Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben“ gibt es einen anekdotenreichen Abend mit Bernd Hoffmann. Im historischen Packhof der Villa del Vino präsentiert der Hallenser sein eigenes heiteres WilhelmBusch-Programm. : 4. Februar, 19.30 Uhr, Villa del Vino

KO N Z E RT

Salonorchester Fontana Die Stadtkirche St. Nikolai in Wettin und erinnert an die vielen Kapellen, die einst das mittelalterliche Stadtbild prägten. Zu einem besonderen Neujahrskonzert lädt Akki Schulz und das Salonorchester Fontana in die im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaute Bürgerkirche. : 5. Februar, 17 Uhr, Nikolaikirche Wettin

BeL ETAGE 18.30 Uhr Der Gott des Gemetzels 20.30 Uhr Rubbeldiekatz CinemaxX Halle 20.00 Uhr Underworld Awakening - 3D Preview 20.00 Uhr fun2nigh - Preview „Sex on the Beach” Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Mein liebster Alptraum 21.00 Uhr Jonas Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Pippi Langstrumpf 18.00 Uhr Kriegerin 20.15 + 22.15 Uhr The Artist The Light Cinema 20.15 Uhr Underworld 4: Awakening 3D Preview

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Däumelinchen neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck Oper Halle 19.30 Uhr Dracula - Romantisches Musical Thalia Theater 9.00 Uhr Wer hat die Kokosnus? - Alarm im Dschungel - Interaktives Spiel im Theater

LIVE Café Brohmers 21.00 Uhr Henning Neuser & Band Händel-Haus - Kammermusiksaal 19.30 Uhr „Madrigali e concerti” von Claudio Monteverdi Konzerthalle Ulrichskirche 19.30 Uhr Orgelkonzert Steintor-Varieté 20.00 Uhr Gaelforce Dance - Tournee 2012 Unikum 21.00 Uhr Cryssis feat. Ritchie (Die Toten Hosen) - Unplugged Show Gewandhaus zu Leipzig - Leipzig 20.00 Uhr Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - „Musik für schwache Stunden”

S O NS T Agentur für Arbeit Halle 10.00 Uhr DRK-Blutspende AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bürgerladen 9.30 Uhr Computerkurse für Senioren Grundlagen der PC-Nutzung Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Moritzkirche 18.00 Uhr Semesterabschlussgottesdienst Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

2. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Rubbeldiekatz

20.30 Uhr Mein liebster Alptraum Lux Puschkino 16.45 + 21.15 Uhr The Artist 18.45 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile - Gäste: Hans Weingartner und Peter Schneider Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der gestiefelte Kater 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Dame, König, As, Spion Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Vom jungen Giftmischer Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU)

KU LT UR Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr EHE uns der Kragen platzt jazzflag 20.00 Uhr Buchpremiere mit Margarete Wein - „NeuBegierde. Gedichte über Liebe” Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Däumelinchen neues theater - Saal 19.30 Uhr Woyzeck Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder Puppentheater 20.30 Uhr Macht des Schicksals - Gastspiel: Theater Künstliche Welten (Berlin) Thalia Theater 9.00 Uhr Wer hat die Kokosnus? - Alarm im Dschungel - Interaktives Spiel im Theater

LIVE Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal 18.00 Uhr collegium instrumentale hallensis 19.30 Uhr Staatskapelle Halle - Collegium Instrumentale Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan Jazz Session VL/Ludwigstraße 37 21.00 Uhr Unplugged: Kommando Elefant Indie, Elektro-Folk, Pop

SONST Deutscher Verein für Gesundheitspflege 18.00 Uhr Gesunder Lebensstil - Fleischprodukte auf dem Prüfstand, kostenlose Veranstaltung Franckesche Stiftungen 16.00 Uhr Führung durch die Orthodoxe Hauskirche zum Heiligen Kreuz Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Maritim Hotel 15.30 Uhr DRK-Blutspende Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

3. K I NO Lux Puschkino 17.00 + 21.15 Uhr The Artist 19.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der gestiefelte Kater 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Dame, König, As, Spion Zazie 19.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU) 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU)

KU LT UR Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Fast Faust Märchenteppich - Figurentheater 21.00 Uhr In der Reihe Märchen zur Nacht


KALENDER

„Däumelinchen� neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam (Studioinszenierung) - Premiere Oper Halle 19.30 Uhr Anatevka - Musical von Jerry Bock Puppentheater 20.30 Uhr Frßhstßck bei Tiany - nach Truman Capote Thalia Theater 9.00 Uhr Wer hat die Kokosnus? - Alarm im Dschungel - Interaktives Spiel im Theater

LI VE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr ClubbĂźhne Live - SĂźdvorstadtkapelle Objekt 5 21.00 Uhr OhJa Steintor-VarietĂŠ 19.30 Uhr Die Sternstunde des volkstĂźmlichen Schlagers

TA N Z BeL ETAGE 21.00 Uhr La Famos Fiesta de Salsa-Party SchorreHalle 20.00 Uhr Hallescher Medizinerfasching Tanzbar Palette 23.00 Uhr 5 Jahre British.Music.Club - special guest: Tom Hessler - Drushba im Exil Turm 22.00 Uhr Darkness Party

SON ST Aids-Hilfe 13.00 Uhr Neujahrsempfang AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Halle Messe 10.00 Uhr Reisen, Freizeit, Caravan Hausmannstßrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstßrme MarktschlÜsschen 18.00 Uhr Rundgang fßr Nachtschwärmer mit Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume� 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr MEC Halle 04 : EHV SchÜnheide - Eishockey Volkspark 18.00 Uhr Neubeginn nach Abschluss von Sanierungsarbeiten - Feierstunde und BurgModenschau Freiwillige Feuerwehr Oppin - Oppin 16.00 Uhr DRK-Blutspende

Sonnabend

4. KI N O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Pippi Langstrumpf 15.00 + 19.00 Uhr The Artist 16.45 + 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Der gestiefelte Kater 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Dame, KĂśnig, As, Spion The Light Cinema 10.00 Uhr Kinderkino - Ice Age 2: Jetzt taut‘s Zazie 19.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU)

   

      

KU LTU R Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Bretterei - Der Altlatz un enne Knopphutkrone lesen Texte der Schnatzjer Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Däumelinchen Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Theater - Theken - Nacht neues theater - Cafe nt 21.00 Uhr 1. Theater-Theken-Nacht in Halle - im Krug zum GrĂźnen Kranze, Kaeeschuppen, Bluesbar Mojo, Alte Post, RoeĂ&#x;ing, Palais S, Lucy, Gosenschänke, Strieses Biertunnel Oper Halle 19.30 Uhr Premiere: Die Fledermaus Operette von Johann StrauĂ&#x; Puppentheater 20.30 Uhr FrĂźhstĂźck bei Tiany - nach Truman Capote Villa del Vino 19.30 Uhr Rotwein ist fĂźr alte Knaben eine von den besten Gaben - Ein Wilhelm-BuschAbend von und mit Bernd Homann

L IV E jazzag 20.00 Uhr FKP Fßrstenhof Objekt 5 21.00 Uhr Tino Standhaft meets Neil Young

TA N Z BeL ETAGE 22.00 Uhr GayNight Halle Flash City (ehem. Flash) 22.00 Uhr Heaven and Hell Objekt 5 23.00 Uhr Tango-Totale - DJ rhythmusrepublik Tanzbar Palette 22.00 Uhr forever young - Die Ăœ 30 Party Charts, Hit-Classics, Indie, Electro Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ăœ30-Singleparty - 80er, 90er, Charts

SONST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Brunch Capitol 18.00 Uhr Karneval der Eisenbahner Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk FĂźhrung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 10.00 Uhr Reisen, Freizeit, Caravan HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme PeiĂ&#x;nitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonntag

5. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein liebster Alptraum 20.30 Uhr Rubbeldiekatz CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Pippi Langstrumpf 16.45 + 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 19.00 Uhr The Artist Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der gestiefelte Kater 16.00 + 18.00 + 20.15 Uhr Dame, KĂśnig, As,

  

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KALENDER

Spion Zazie 19.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU) 21.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Dornröschen neues theater - Hinterbühne 19.30 Uhr Der fröhliche Hypochonder neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam (Studioinszenierung) - Premiere Oper Halle - Foyer II 11.00 Uhr Papageno spielt auf der Zauberflöte - Musikalische Unterhaltung für Kinder Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Gerüchteküche - Plauderei trifft (Koch-)Kunst Puppentheater 15.00 Uhr Oskar und die Dame in Rosa Gastspiel: Puppentheater Magdeburg Steintor-Varieté 18.00 Uhr Salut Salon „Ein Haifisch im Aquarium”

LI VE Café Brohmers 21.00 Uhr Bella Basta Kapella Ev. Luthergemeinde 17.00 Uhr Septuagesimea - Solisten und Chöre 17.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren Händel-Haus 15.00 Uhr Authentischer Klang - Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770 Maritim Hotel 11.00 Uhr Jazzlunch - Festivalband „Women in jazz enough” Objekt 5 20.00 Uhr Jorinde Jelen & Band und Efrat Alony Trio - Women in Jazz 21.00 Uhr Woman in Jazz Kirche St. Nikolai - Wettin 17.00 Uhr 3. Neujahrskonzert - Salonorchester Fontana

SON ST Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Franckesche Stiftungen 10.00 Uhr Väterbrunch - Gemeinsames Frühstück für Väter mit Kindern Halle Messe 10.00 Uhr Reisen, Freizeit, Caravan Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Planetenolympiade 14.30 Uhr Eine Reise über den Wintersternhimmel 16.00 Uhr Astronomische Vorschau 2012 Tango-Studio Halle 15.00 Uhr Tango Argentino 16.00 Uhr Tangocafé Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Montag

6. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Rubbeldiekatz 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum Lux Puschkino 16.45 + 21.00 Uhr The Artist

18.45 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 15.45 Uhr Dame, König, As, Spion 18.00 Uhr Jazz-Film-Klappe - SING! INGE, SING! 20.15 Uhr Jazz-Film-Klappe - Um Mitternacht 22.30 Uhr Jazz-Film-Klappe - Rising Tones Cross Zazie 19.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU) 21.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Dornröschen Thalia Theater - Kleiner Saal 10.00 Uhr Kinderstadtworkshop „Stadt als Haus”

L IV E Objekt 5 21.00 Uhr Jazz Jam Session

TA N Z Flash City (ehem. Flash) 22.00 Uhr DJ Battle

SONST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Best Western Grand City Hotel Halle 15.00 Uhr DRK-Blutspende Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis - 1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Cocktailpreis gleichwohl 20.00 Uhr Vortrag „metabolic balance” das ganzheitliche Ernährungskonzept Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Oper Halle Jazzakademie - Workshop für Komposition u. Arrangement Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

7. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Rubbeldiekatz 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum Lux Puschkino 16.45 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 19.00 Uhr Jazz-Film-Klappe - Rising Tones Cross 21.15 Uhr The Artist Lux-Kino am Zoo 10.00 + 16.15 Uhr Der gestiefelte Kater 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Dame, König, As, Spion Zazie 19.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU) 21.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Dornröschen Thalia Theater - Kleiner Saal 10.00 Uhr Kinderstadtworkshop „Stadt als Haus”

LIVE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Live-Jam-Session - Eintritt frei Oper Halle - Operncafé Women in Jazz 2012 - Undergone mit Irina Karamarkovic & Philippine Duchateau, Projekt „Grolacove”, Musikschule „Allegro”, DJ Kaote

S O NS T Bergzoo 10.30 Uhr Aussehen ist alles - Spielerischer Zoorundgang für Familien mit Kindern; Treffpunkt: Kasse Reilstraße Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei - 1 kg Riesengarnelen mit ofenfrischem Baguette & Aioli für 28 Euro Händel-Haus 14.00 Uhr Seniorenkolleg - Die Berliner Operette - Enfant terrible des Musiktheaters? Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart Oper Halle Jazzakademie - Workshop für Komposition u. Arrangement Raumflugplanetarium 10.00 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein in den Winterferien Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf

Mittwoch

8. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Rubbeldiekatz 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum CinemaxX Halle 20.00 Uhr Ladies Night - Preview „Für immer Liebe”; inkl. 1 Heft „GALA” & 1 Fl. Piccolo Jules Mumm Lux Puschkino 17.00 Uhr The Artist 19.00 Uhr Jazz-Film-Klappe - Um Mitternacht 21.15 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Der gestiefelte Kater 18.00 + 20.15 + 22.30 Uhr Dame, König, As, Spion The Light Cinema 20.00 Uhr Star Wars Episode 1 (3D) - Preview 20.30 Uhr Lipstick Night - „Für immer Liebe” Zazie 19.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU) 21.00 Uhr Die Haut, in der ich wohne La Piel que habito (OmU)

KU LT U R Gemeindezentrum Silberhöhe-Beesen 14.00 Uhr Literarische Plauderei Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Dornröschen Thalia Theater - Kleiner Saal 10.00 Uhr Kinderstadtworkshop „Stadt als Haus” Villa del Vino 19.30 Uhr Mit gutem Beispiel hinterher Alltägliche Situationen werden so aufgeblasen, dass man es kaum erwarten kann, bis sie platzen

LIVE Café Brohmers 21.00 Uhr Rudi Tuesday Oper Halle 20.00 Uhr Women in Jazz 2012 - Jazz from East

SONST AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bürgerladen 9.30 Uhr Computerkurse für Senioren Grundlagen der PC-Nutzung Händel-Haus - Renaissanceraum 19.30 Uhr Musik hinterfragt - Wie Händel zu Lebzeiten ein Denkmal bekam! Händel-Haus - Romanische Gewölbe 9.30 Uhr Musik hinterfragt - Wie Händel zu Lebzeiten ein Denkmal bekam! Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus 11.00 Uhr DRK-Blutspende Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Oper Halle Jazzakademie - Workshop für Komposition u. Arrangement Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH Wonnemond und Sterne 20.00 Uhr Satzkasten Regioslam Halle

Donnerstag

9. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein liebster Alptraum 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 Uhr Dame, König, As, Spion 19.00 Uhr Jazz-Film-Klappe - SING! INGE, SING! 21.15 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 10.00 + 16.15 Uhr Die Schneekönigin 18.00 + 20.15 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 22.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Der Fall der sieben Todsünden Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU)

KU LT UR Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Frau Holle Puppentheater 10.00 Uhr Der unsichtbare Vater - für Kinder ab 7 und Erwachsene Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Clockwork Orange - von Anthony Burgess Thalia Theater - Kleiner Saal 10.00 Uhr Kinderstadtworkshop „Stadt als Haus”

LIVE Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Spontan SongSalong - Liedermacher Session Objekt 5 21.00 Uhr Deadman - acoustic Trio Oper Halle 20.00 Uhr Women in Jazz 2012 - Eröffnungskonzert Steintor-Varieté 20.00 Uhr Manao - Drums of China-Tour 2012


KALENDER

SON ST Deutscher Verein fĂźr GesundheitspďŹ&#x201A;ege 18.00 Uhr Gesunder Lebensstil - ZusatzstoďŹ&#x20AC;e in Nahrungsmitteln - kleine Ursache, groĂ&#x;e Wirkung; kostenlose Veranstaltung Gesundheitszentrum SilberhĂśhe 15.30 Uhr DRK-Blutspende HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme Musikschule Allegro 10.00 Uhr Workshop - Projekt Arrangieren fĂźr eine Jazz-Rhythmusgruppe Oper Halle Jazzakademie - Workshop fĂźr Komposition u. Arrangement RaumďŹ&#x201A;ugplanetarium 10.00 Uhr Wunderwelt der Sterne Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

10.

SONST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung HausmannstĂźrme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der HausmannstĂźrme MarktschlĂśsschen 18.00 Uhr Rundgang fĂźr Nachtschwärmer ohne Musik Musikschule Allegro 10.00 Uhr Workshop - Projekt Arrangieren fĂźr eine Jazz-Rhythmusgruppe Nachbarschaftszentrum â&#x20AC;&#x17E;Pusteblumeâ&#x20AC;? 19.30 Uhr Zen Meditation Oper Halle Jazzakademie - Workshop fĂźr Komposition u. Arrangement tanzbetrieb 11.00 Uhr Workshop â&#x20AC;&#x17E;Dancing with Objectsâ&#x20AC;? Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonnabend

11.

KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein liebster Alptraum 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Dame, KĂśnig, As, Spion 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die SchneekĂśnigin 18.00 + 20.15 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 22.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich Zazie 19.00 Uhr Iâ&#x20AC;&#x2DC;m not a f**king Princess (OmU) 21.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Die Zocker sind unter uns Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Frau Holle 21.00 Uhr In der Reihe â&#x20AC;&#x17E;Märchen zur Nachtâ&#x20AC;?: Frau Holle Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - nach dem Roman von Lion Feuchtwanger Steintor-VarietĂŠ 20.00 Uhr Hagen Rether â&#x20AC;&#x17E;Liebeâ&#x20AC;? Thalia Theater - GroĂ&#x;er Saal 20.00 Uhr Clockwork Orange - von Anthony Burgess Thalia Theater - Kleiner Saal 10.00 Uhr Kinderstadtworkshop â&#x20AC;&#x17E;Stadt als Hausâ&#x20AC;? Villa del Vino 19.00 Uhr Sterben wie Gott in Frankreich Lesung und Weinverkostung Haus Auensee - Leipzig 20.00 Uhr An Evening of Burlesque - Live vom Londoner Westend

LI VE Markt-Wirtschaft Ulcerate, Svart Crown & Moon to Ocean Objekt 5 22.00 Uhr Abunâ&#x20AC;&#x2DC;ZU: Begbie, supp. Peter Piek Oper Halle 20.00 Uhr Women in Jazz 2012 - 2. Festivalkonzert

TA N Z Objekt 5 23.45 Uhr Mix Tape Party - Spread Your Love & Flexmaster 3000 SchorreHalle 20.00 Uhr Schorre Kultnacht mit den Two Riders Tanzbar Palette 22.00 Uhr Salsa Loca - EinfĂźhrungskurs anschl. Sabor Ritmo Latino

K IN O CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr 18.00 Uhr â&#x20AC;&#x17E;GĂśtterdämmerungâ&#x20AC;? von Richard Wagner - Live-Ă&#x153;bertragung aus der Metropolitan Opera New York Lux Puschkino 10.30 Uhr Der gestiefelte Kater 16.30 + 18.45 Uhr Dame, KĂśnig, As, Spion 21.00 + 23.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Die SchneekĂśnigin 18.00 + 20.15 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 22.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich The Light Cinema 10.00 Uhr Kinderkino - Mulan Zazie 19.00 Uhr Iâ&#x20AC;&#x2DC;m not a f**king Princess (OmU) 21.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU)

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KU LTU R CircusVarietĂŠ 19.30 Uhr Gregor Wollny - Komiker und Pantomime Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Hallisch for you Historischer HĂśrsaal der Anatomie 20.00 Uhr Bella Cultura - Elizabeth Hack Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Frau Holle neues theater - Saal - Saal 16.30 Uhr Kanzleramt Pforte D - ĂśďŹ&#x20AC;entliche Generalprobe 19.00 Uhr Kanzleramt Pforte D - Politisches Kabarett des mdr, Live-Mitschnitt Puppentheater 20.30 Uhr Die hässliche Herzogin Margarete Maultasch - nach dem Roman von Lion Feuchtwanger schillerBĂźhne - Kulturfabrik Merseburg, Hallesche Str. 36c 16.00 Uhr Alarm im Kaspertheater

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Ihr Magazin

L IV E Autohaus Honda-Schmidt 9.30 Uhr TAKT!LOS! Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Die Nacht der Musicals - Die erfolgreichste Musicalgala mit Ăźber 1 Million Zuschauern Händel-Haus 11.00 Uhr Abschlusskonzert der Jazzakademie des Festivals â&#x20AC;&#x17E;Women in Jazzâ&#x20AC;?

Ihre Veranstaltung im Zachow Per E-Mail an: termine@zachow-magazin.de Annahmeschluss fßr die März-Ausgabe: 14. Februar 2012

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KALENDER

Z AC H O W-T I P P

Objekt 5 21.00 Uhr Palko!Muski! Oper Halle 20.00 Uhr Women in Jazz 2012 - 3. Festivalkonzert VL/Ludwigstraße 37 21.30 Uhr Twisted Nerve + Joy/Disaster

TANZ

An Evening of Burlesque Ein Abend mit einzigartigen Damen. Pariser Charme und Las Vegas-Glamour, verbunden mit Schauspielkunst, Live-Gesang und der modernen Form der Burlesque erwartet die Besucher. Die Show nimmt das Publikum spielerisch mit auf eine Reise von den Anfängen der faszinierenden Kunstform Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Comedy, Magie, Tanz und Gesang. Fantastische Kostüme und atemberaubende Choreografien, direkt vom Londoner West End, werden das Publikum verzaubern und den Bann brechen. Ein charmantes, buntes Programm mit bezaubernd eleganten Showgirls. Und wenn das Ausziehen eines Handschuhes zu einer erotischen Attraktion wird sei erwähnt: Vorsicht, Anfassen ist nicht erlaubt! : 12. Februar, 20 Uhr, Steintor Varieté

CO M E DY

Didi Hallervorden kommt 50 Jahre steht er nun bereits auf der Bühne und hat nichts von seiner Komik verloren. Dieter „Didi“ Hallervorden kommt nach Halle und präsentiert seinem Publikum eine Kreuz- und Querfahrt durch die verschiedenen Stationen seiner langen Bühnenlaufbahn. : 17. Februar, 20 Uhr, SteintorVarieté

MESSE

Alles rund ums Heiraten Für Viele ist es der schönste Tag im Leben. Auf der Messe „Hochzeit 2012“ zeigen regionale und überregionale Aussteller Trends, Ausgefallenes und natürlich auch Altbewährtes rund um die Themen Hochzeiten und Feiern. Von Braut- & Festmode, über Floristik und Geschenke bis zu den Flitterwochen. : 18./19. Februar, 10-18 Uhr, Halle Messe

BeL ETAGE 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30 - HitMIX-70/80/90 & Heute Gosenschänke 21.00 Uhr P-30 Disco Objekt 5 22.00 Uhr Tango-Totale - DJ Falk Oper Halle - Operncafé 23.00 Uhr Jazzclub - Sessionclub - Hallesche Jazzer + DJ Turm 22.00 Uhr Queer Dance goes Valentine Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30-Cult - 80er, 90er, Charts

S O NS T Aids-Hilfe 11.00 Uhr Brunch Capitol 18.00 Uhr Karneval der Eisenbahner Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 9.00 Uhr Antik und Trödel Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Fun Dartturnier Oper Halle Jazzakademie - Workshop für Komposition u. Arrangement Peißnitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Sporthalle Burgstraße 18.00 Uhr Halle Lions : evo New Basket Oberhausen - Basketball Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn vorbehaltlich dem Wetter tanzbetrieb 11.00 Uhr Workshop „Dancing with Objects” Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonntag

12. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein liebster Alptraum 20.30 Uhr Und dann der Regen CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr 14.00 Uhr KlexXi-Sause mit Spiel & Spass im Foyer - Preview „Yoko” (ab 15 Uhr) Lux Puschkino 14.45 Uhr Der gestiefelte Kater 16.30 + 18.45 Uhr Dame, König, As, Spion 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Die Schneekönigin 16.00 + 20.15 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 18.00 + 22.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich The Light Cinema 15.30 Uhr Yoko - Preview Zazie 19.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU) 21.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

KU LT UR CircusVarieté 16.00 Uhr Gregor Wollny - Komiker und Pantomime Historischer Hörsaal der Anatomie 18.00 Uhr Bella Cultura - Elizabeth Hack Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Frau Holle Puppentheater 15.00 Uhr Der kleine Vampir - anschließend: Bunte Stunde - Familiennachmittag schillerBühne - Kulturfabrik Merseburg, Hallesche Str. 36c 16.00 Uhr Alarm im Kaspertheater Steintor-Varieté 20.00 Uhr An Evening of Burlesque - Live vom Londoner Westend

LIVE Konzerthalle Ulrichskirche 17.00 Uhr Abschlusskonzert „Women in Jazz” - Ida Sand - The Gospel Truthe Marktkirche 10.00 Uhr Sexagesimae - Orgelmusik von Irénée Peyrot 10.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren - Orgelmusik

SONST Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Erdgas Sportpark (ehem. Kurt-WabbelStadion) 13.30 Uhr Hallescher FC : Berliner AK 07 Fußball Halle Messe 9.00 Uhr Antik und Trödel Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein 14.30 Uhr Ein Ballspiel auf Leben und Tod 16.00 Uhr Die Geheimnisse des Dresdner Codex Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Montag

13. KINO BeL ETAGE 18.30 + 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Dame, König, As, Spion 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Schneekönigin 18.00 + 21.45 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 20.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich Zazie 19.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU) 21.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

LIVE Georg-Friedrich-Händel-Halle 18.00 Uhr Jugendsinfonieorchester SachseAnhalt - Auf den Spuren Beethovens

SONST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis - 1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Cocktailpreis


KALENDER

gleichwohl 20.00 Uhr Vortrag „Tatort Darm” - Gesunder Darm - Gesunder Mensch Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

14. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Und dann der Regen 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Dame, König, As, Spion 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Schneekönigin 18.00 + 20.15 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 22.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich The Light Cinema 10.00 Uhr Frühstückstreff - Serengeti Zazie 19.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU) 21.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam (Studioinszenierung) - Premiere Thalia Theater - Puschkinsaal 20.00 Uhr Sechs Tanzstunden in sechs Wochen BMW Werk Leipzig - Leipzig 10.00 Uhr Das fliegende Klassenzimmer #5 - Premiere

LI VE Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Live-Accoustic-Session - Eintritt frei Objekt 5 21.00 Uhr Bernd Begemann

SON ST Bergzoo 18.30 Uhr Romantischer Abendrundgang zum Valentinstag - Treffpunkt: Kasse Reilstraße 20.00 Uhr Romantisches Candle Light Dinner im Raubtierhaus Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei - 1 kg Riesengarnelen mit ofenfrischem Baguette & Aioli für 28 Euro Franckesche Stiftungen Freylinghausen-Saal 19.30 Uhr Hallenser Gespräch - „Mister Tagesthemen” Ulrich Wickert im Gespräch Georg-Friedrich-Händel-Halle 17.30 Uhr immoHAL-Immobilien-Forum Halle 2012 Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Valentinstagsdinner Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme 17.30 + 18.30 + 19.30 Uhr Zum Valentinstag Verliebt in Halle - Führung Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena

20.00 Uhr After Work Eislauf

Mittwoch

15. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Und dann der Regen 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum CinemaxX Halle 20.00 Uhr Simply the Best - Preview „Gefährten”; inkl. 1 Glas Prosecco Lux Puschkino 16.30 + 18.45 Uhr Dame, König, As, Spion 21.00 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Die Schneekönigin 18.00 Uhr Empire Me - Der Staat bin ich 20.15 + 22.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad The Light Cinema 10.00 Uhr Frühstückstreff - Serengeti Zazie 19.00 Uhr I‘m not a f**king Princess (OmU) 21.00 Uhr Chinese zum Mitnehmen Un Cuento Chino (OmU)

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten neues theater - Kammer 20.00 Uhr Die bitteren Tränen der Petra von Kant - von Rainer Werner Fassbinder neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - Von Gerhart Hauptmann Oper Halle 19.30 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann Strauß

L IV E Café Brohmers 21.00 Uhr 1. Singer & Songwriter Ralley

SONST AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bürgerladen 9.30 Uhr Computerkurse für Senioren Grundlagen der PC-Nutzung Franckesche Stiftungen - Krokoseum 16.00 Uhr Kinder-Schreibworkshop Georg-Friedrich-Händel-Halle 17.30 Uhr immoHAL-Immobilien-Forum Halle 2012 Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

16. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 21.00 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Asterix in Amerika

18.00 + 22.30 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 20.15 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Willows Reise nach Tir Asleen Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Meek‘s Cutoff (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Herricht und Preil Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten neues theater - Kammer 20.00 Uhr Die bitteren Tränen der Petra von Kant - von Rainer Werner Fassbinder neues theater - Saal 19.30 Uhr Die Weber - Von Gerhart Hauptmann Oper Halle 20.00 Uhr Riemannoper - Oper von Tom Johnson Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Nichts - Was im Leben wichtig ist - Premiere

LIVE Objekt 5 21.00 Uhr Mitch Ryder & Engerling Roter Salon 20.00 Uhr mérite caché - Chanson, Pop, Jazz Steintor-Varieté 20.00 Uhr Erste Allgemeine Verunsicherung - Best of EAV! VL/Ludwigstraße 37 21.00 Uhr Unplugged: Antillectual - Melodic Punkrock

S O NS T Deutscher Verein für Gesundheitspflege 18.00 Uhr Gesunder Lebensstil - Risikofaktor Milch - ein Mythos zerbricht; kostenlose Veranstaltung Georg-Friedrich-Händel-Halle 17.30 Uhr immoHAL-Immobilien-Forum Halle 2012 Händel-Haus - Kammermusiksaal 14.00 Uhr Seniorenkolleg - „Schlösser, die im Monde liegen” ? Die Berliner Operette ? Enfant terrible des Musiktheaters? Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

17. K I NO Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 21.00 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Asterix in Amerika 18.00 + 22.30 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 20.15 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) Zazie 19.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU) 21.00 Uhr Meek‘s Cutoff (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Wie lügen richtig Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten 21.00 Uhr In der Reihe „Märchen zur Nacht”: Die Bremer Stadtmusikanten neues theater - Kammer 20.00 Uhr Der Theatermacher - von Thomas Bernhard

neues theater - Saal 19.30 Uhr Christoph Hein - liest aus seinem neuen Roman „Weiskerns Nachlass” Oper Halle 19.30 Uhr Die Geschichte vom Soldaten / Carmina burana Puppentheater 20.30 Uhr Premiere: Ein Konzert für eine taube Seele - Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen Steintor-Varieté 20.00 Uhr Dieter Hallervorden - „Stationen eines Komödianten” Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und die Geschichte von der Murkelei Villa del Vino 19.30 Uhr Ein Hypochonder sieht die Welt Ein humoristisch-satirisches StandupProgramm

LIVE Objekt 5 21.00 Uhr AbunZu mit LaFARO - supp. Nickajacks SchorreHalle 21.00 Uhr The Jailbreakers - Einlass ab 20 Uhr

TANZ Tango-Studio Halle 17.00 Uhr 5. Tangomarathon Halle - 3 Tage und 2 Nächte tanzen, brunchen, chillen, klönen! Waldkater Phantasie 20.00 Uhr Ü40 Schlager- und Oldietanz

SONST AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung BeL ETAGE 18.30 Uhr Karneval „Nur Narren trauen sich” - mit dem C2HN Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Poesie und Abenteuer - Stephan Schulz „Costa Rica 3D” Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Marktschlösschen 18.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer mit Musik Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Ladies Night & Karaoke - alle Cocktails für die Hälfte Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr MEC Halle 04 : ESC Preussen Juniors Berlin - Eishockey

Sonnabend

18. K I NO CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Die Schneekönigin 15.00 Uhr Christa Wolf: Der geteilte Himmel 17.15 + 19.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 21.00 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Asterix in Amerika 18.00 + 22.30 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile 20.15 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) The Light Cinema 10.00 Uhr Kinderkino - Das Hundehotel Zazie 19.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU) 21.00 Uhr Meek‘s Cutoff (OmU)

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KALENDER

KU LT U R Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Ich will mei Fernsähn beHalleten Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten neues theater - Kammer 20.00 Uhr Der Weg zum Glück - von Ingrid Lausund neues theater - Saal 19.30 Uhr Pension Schöller - von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs Oper Halle 19.30 Uhr My Fair Lady - Musical von Frederick Loewe Puppentheater 20.30 Uhr Ein Konzert für eine taube Seele Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen Turm 19.30 Uhr Poetry Slam Villa del Vino 19.30 Uhr Zeitenwechsel - Willkommen im Museum für Deutsche Zukunft - Solo-Kabarett mit Carola Bläss

LI VE Café Brohmers 21.00 Uhr Josa & Friends Georg-Friedrich-Händel-Halle 10.00 Uhr Staatskapelle Halle - Spielplatz Orchester, Eintritt frei Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Podium Junger Talente - Schüler musizieren Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Clubbühne Live - Wolllust neues theater - Schaufenster 22.00 Uhr Musikfenster: Beside the Cocobay

TA N Z Enchilada 21.00 Uhr Boogie Night - DJ?s Limo & Gunne spielen Funk & Soul, Hits der 60er, Disco Beats der 70e Gasthof zum Mohr 18.00 Uhr Tanzabend mit Buffet Objekt 5 22.00 Uhr 80er Jahre/New Wave Party Tango-Studio Halle 12.00 Uhr 5. Tangomarathon Halle - 3 Tage und 2 Nächte tanzen, brunchen, chillen, klönen! Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30-Ladiesnight - Mit Sektempfang; 80er, 90er, Charts

SON ST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Brunch BeL ETAGE 14.00 Uhr Kinderfasching 18.30 Uhr Karneval „Nur Narren trauen sich” - mit dem C2HN Capitol 18.00 Uhr Karneval der Eisenbahner Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Halle Messe 10.00 Uhr Hochzeits-Messe 10.00 Uhr Kids-Messe Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Schwimmhalle Neustadt 12.30 Uhr 4. Hallescher Drachenboot Indoorcup Seminarraum Böllberger Weg 189 13.00 Uhr Familientrommeln - mit der Gruppe Takt!Los! Sporthalle Brandberge 10.30 Uhr Generationenturnier des Judo Clubs Halle Sporthalle Burgstraße 18.00 Uhr Halle Lions : BG ?89 Avides Hurricanes Rotenburg - Basketball

Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonntag

19. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Mein liebster Alptraum 20.30 Uhr Und dann der Regen CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Die Schneekönigin 17.00 + 19.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 21.00 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Asterix in Amerika 16.00 + 20.15 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) 18.00 + 22.30 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Zazie 17.00 + 19.00 Uhr Historische Filmaufnahmen von Halle

KU LTU R Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Rotkäppchen neues theater - Saal 15.00 Uhr Pension Schöller - von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs Oper Halle - Operncafé 11.00 Uhr Max und Moritz - Ballett für Kinder nach Wilhelm Busch Puppentheater 15.00 Uhr Aller Anfang - Schöpfungsgeschichten Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und die Geschichte von der Murkelei

L IV E Georg-Friedrich-Händel-Halle 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - 4. Sinfoniekonzert Kirche im Diakoniewerk 10.00 Uhr Estomihi - Orgelmusik von TimDietrich Meyer 10.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren - Orgelmusik

TA N Z SchorreHalle 17.00 Uhr Tanzparty Tango-Studio Halle 12.00 Uhr 5. Tangomarathon Halle - 3 Tage und 2 Nächte tanzen, brunchen, chillen, klönen!

SONST Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Gasthof zum Mohr 9.00 Uhr Familienbrunch Halle Messe 10.00 Uhr Hochzeits-Messe 10.00 Uhr Kids-Messe Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Der Mond beim Schneider 14.30 Uhr Entdecke den Sternhimmel mit Uli und Dirk 16.00 Uhr Das Licht kosmischer Ringe

Stadtgottesacker 15.00 Uhr Führung über den Stadtgottesacker - vorbehaltlich dem Wetter Tango-Studio Halle 16.00 Uhr Tangocafé Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Turm 20.00 Uhr Schlagworte Poetry Slam Universitätssporthalle 16.00 Uhr Wildcats : TSV Nord Harrislee Handball

Montag

20. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Und dann der Regen 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 21.00 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Asterix in Amerika 18.00 + 22.15 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) 20.15 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Zazie 19.00 + 21.00 Uhr Meek‘s Cutoff (OmU)

KU LT U R Oper Halle - Operncafé 10.00 Uhr Max und Moritz - Ballett für Kinder nach Wilhelm Busch Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Geschichte von der kleinen Geschichte und die Geschichte von der Murkelei

LIVE Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Staatskapelle Halle - 4. Sinfoniekonzert neues theater - Schaufenster 22.00 Uhr Metal de la Chanson - The Metal Comedy Show

S O NS T AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Bergzoo 10.00 Uhr Märchenhafter Rosenmontagsumzug für Kinder - Treffpunkt vor dem Krokodilhaus Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis - 1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Cocktailpreis Galeria Kaufhof - Dinea Restaurant, 4. OG 15.00 Uhr DRK-Blutspende gleichwohl 20.00 Uhr Vortrag „Etikettenschwindel” Was uns Lebensmitteletiketten verraten Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

21. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Und dann der Regen 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum

Lux Puschkino 17.00 + 19.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 21.00 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Asterix in Amerika 18.00 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) 20.15 Uhr Ein Dorf spielt auf! Jung. Besessen. Schallgeil. - Premiere mit Filmteam 22.30 Uhr Die Summe meiner einzelnen Teile Zazie 19.00 + 21.00 Uhr Meek‘s Cutoff (OmU)

KU LT UR Gulliver Books 17.00 Uhr Lesestunde - Bücher sind eine Tür in die Zeit Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Rotkäppchen neues theater 19.30 Uhr Große Freiheit Nr 51 Oper Halle - Operncafé 20.00 Uhr Du musst die Männer schlecht behandeln ... - Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht

LIVE Händel-Haus - Kammermusiksaal 10.00 + 14.00 Uhr Musikalisches Schauspiel Herr Händel aus Halle

TANZ Markt-Wirtschaft Hard & Heavy-Abend

SONST Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei - 1 kg Riesengarnelen mit ofenfrischem Baguette & Aioli für 28 Euro Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 18.00 Uhr Free Dart Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf Ramada Hotel Halle-Leipzig - Peißen 19.00 Uhr Krimi total Dinner - „Operation Gartenzwerg”

Mittwoch

22. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Und dann der Regen 20.30 Uhr Mein liebster Alptraum CinemaxX Halle 20.00 Uhr Männerabend - Preview „Safe House”; inkl. 1 Heft „Men`s Fitness” & 2 für 1-Biercoupon Lux Puschkino 17.00 Uhr Der Junge mit dem Fahrrad 19.00 Uhr Whores Glory 21.15 Uhr Dame, König, As, Spion Lux-Kino am Zoo 16.15 Uhr Asterix in Amerika 18.00 + 22.15 Uhr The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten (OmU) Zazie 19.00 + 21.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU)

KU LT UR Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Rotkäppchen neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Sid, die Schlange, die singen wollte - Kinderoper von Malcolm Fox Puppentheater 20.30 Uhr Meine Kältekammer


KALENDER

Steintor-Varieté 20.00 Uhr Iris Berben & Thomas Thieme „Dinge, die wir vermissen” Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Haper Regan - Premiere

LI VE Café Brohmers 21.00 Uhr Eskimology Objekt 5 21.00 Uhr David Munyon

SON ST AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bürgerladen 9.30 Uhr Computerkurse für Senioren - Textverarbeitung MS-Word Franckesche Stiftungen - Historisches Waisenhaus 18.00 Uhr Mittwochsvortrag - Der Hortus Eystettensis - Entstehung und Schicksal eines botanischen Prachtwerks Händel-Haus - Renaissanceraum 19.30 Uhr Nicht nur Händels Lehrer: Friedrich Wilhelm Zachow - Vortrag Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Stammtisch English Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Donnerstag

23. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich Beste Freunde 20.30 Uhr Und dann der Regen CinemaxX Halle 10.00 Uhr Frühstückskino mit Kaffee und Kuchen - Film: „Nur für Personal!” Lux Puschkino 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Der Zauberer von Oz 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Glück Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Das Baby der Rosemary Eintritt frei Zazie 21.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr EHE uns der Kragen platzt Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier 19.30 Uhr Das Gespenst BRECHT - LITERAtainment Dr. Hans-Henning Schmidt Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Rotkäppchen neues theater - Kammer 20.00 Uhr Fabelhafte Familie Baader - von Carsten Brandau neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool Oper Halle - Foyer II 10.00 Uhr Sid, die Schlange, die singen wollte - Kinderoper von Malcolm Fox

LI VE Oper Halle 19.30 Uhr Belle voci - Solisten der Oper im Konzert

TA N Z Flash City (ehem. Flash) 19.00 Uhr Absolute Night Lounge - Die neue After Work Party für Halle !!

SONST Deutscher Verein für Gesundheitspflege 18.00 Uhr Gesunder Lebensstil - Ernährung neu entdecken - ein alternativer Lebensstil; kostenlose Veranstaltung Franckesche Stiftungen - FreylinghausenSaal 19.30 Uhr Abends im Museum - Kurzführung durch die neue Dauerausstellung vor dem historischen Backofen Franckesche Stiftungen - Krokoseum 10.30 Uhr Lese- und Schreibwettbewerbe Galerie f2 20.00 Uhr Pegasus Stall - Danilo Pockrandt präsentiert Gedichte und Zeichnungen Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme neues theater 19.00 Uhr Vortrag und Diskussion - „Arbeiten und leben in gesicherter Existenz” Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.00 Uhr Ladies-Night

Freitag

24.

neues theater - Schaufenster 22.00 Uhr Studioclub IV Objekt 5 21.00 Uhr Elster Club schillerBühne - Kulturfabrik Merseburg, Hallesche Str. 36c 20.00 Uhr Welt, Schwester Welt - die schönsten Lieder der Roma aus Bessarabien Tanzbar Palette 21.00 Uhr aha-Bandcontest Finale

S O NS T AMC-Kampfkunstschule 16.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner - „Ein Mord nicht erst zum Dessert” Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Marktschlösschen 18.00 Uhr Rundgang für Nachtschwärmer ohne Musik Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonnabend

25. K I NO

K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich Beste Freunde 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Der Zauberer von Oz 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Glück Zazie 19.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU) 21.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU)

KU LTU R Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Herricht und Preil Institut für Musik der MLU - Konzertsaal 20.00 Uhr Frühlingsfluten - Kammeroper von Maria Leontjewa Märchenteppich - Figurentheater 16.00 Uhr Rotkäppchen 21.00 Uhr In der Reihe „Märchen zur Nacht”: Sehnsucht nach dem Spiel der Balalaika neues theater - Kammer 20.00 Uhr King Kong Theorie - oder ich komme als Opfer einfach nicht glaubwürdig genug rüber neues theater - Saal 19.30 Uhr Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band - Eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool Oper Halle 19.00 Uhr Ottone, Re di Germania - Oper von Georg Friedrich Händel Puppentheater 20.30 Uhr Das wundervolle Zwischending von Martin Heckmanns Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Haper Regan - von Simon Stephens Thalia Theater - Puschkinsaal 19.30 Uhr Premiere: Woher-Wohin - Theater und Philosophie fragen nach europäischer Identität Villa del Vino 19.30 Uhr Vicky Vomit - Solo

L IV E Markt-Wirtschaft Mother Engine & Cannon Club

CinemaxX Halle 12.30 Uhr Vorstellungen am Samstag und Sonntag sowie in den Ferien bereits ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 10.30 Uhr Asterix in Amerika 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 + 23.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 15.30 Uhr Der Zauberer von Oz 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Glück The Light Cinema 10.00 Uhr Kinderkino - Bambi 2 - der Herr der Wälder Zazie 19.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU) 21.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU)

KU LT U R CircusVarieté 19.30 Uhr Feuertanz und die Meuterei auf der Octopus Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 20.00 Uhr Loriot Abend Hallsches Brettchen 20.00 Uhr Achtung Probe - Gastspiel „Die Kiebitze” Institut für Musik der MLU - Konzertsaal 20.00 Uhr Frühlingsfluten - Kammeroper von Maria Leontjewa Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Die hüpfende Prinzessin ein Spiel aus dem Sack 21.00 Uhr In der Reihe „Märchen zur Nacht”: Sehnsucht nach dem Spiel der Balalaika neues theater - Saal 19.30 Uhr Arzt wider Willen - Komödie von Molière Oper Halle 19.30 Uhr Die Fledermaus - Operette von Johann Strauß Puppentheater 20.30 Uhr Ein Konzert für eine taube Seele Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen Steintor-Varieté 11.00 + 15.00 Uhr Simsala Grimm-Das Märchen-Musical Thalia Theater - Großer Saal 20.00 Uhr Haper Regan - von Simon Stephens

Thalia Theater - Puschkinsaal 19.30 Uhr Woher-Wohin - Theater und Philosophie fragen nach europäischer Identität

LIVE Café Brohmers 21.00 Uhr Gankino Circus Georg-Friedrich-Händel-Halle 19.30 Uhr Happy Bithday Händel: Messiah Händel-Haus - Kammermusiksaal 18.00 Uhr Raimund Nolte - Geburtstagskonzert für Händel „Im afrikanischen Urwald” Markt-Wirtschaft 21.00 Uhr Grind/Doom mit Maggot Shoes, Trigger, Black Mood neues theater - Schaufenster 20.00 Uhr Singer Songwriterslam VL/Ludwigstraße 37 22.00 Uhr The Psychonauts + The Tazmanian Devils

TANZ BeL ETAGE 21.00 Uhr Tanz-Party Ü30 - HitMIX-70/80/90 & Heute Capitol 22.00 Uhr Die neue große Ü30-Party Mojo Bluesbar 20.00 Uhr Mojo Dance - mit Beat*Work*Club Objekt 5 14.30 Uhr Disko Deluxe - Tanzen trotz Behinderung 22.00 Uhr Tango-Totale - DJ Big Beat Enterprises Waldkater Phantasie 22.00 Uhr Ü30-Party - 80er, 90er, Charts Werk II - Halle D - Leipzig 22.00 Uhr Große Depeche Mode & ElectroParty

SONST Aids-Hilfe 11.00 Uhr Brunch Erdgas Sportpark (ehem. Kurt-WabbelStadion) 14.00 Uhr Hallescher FC : VfL Wolfsburg II - Fußball Franckesche Stiftungen 11.00 Uhr Der Stifter und sein Werk - Führung durch die Franckeschen Stiftungen Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Krimidinner - „Ein Mord nicht erst zum Dessert” Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Peißnitzhaus 16.00 Uhr Märchen am Kamin Stadthaus 11.00 Uhr Rundfahrt mit der Tatra-Bahn vorbehaltlich dem Wetter Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang

Sonntag

26. K I NO BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich Beste Freunde 20.30 Uhr Und dann der Regen CinemaxX Halle 10.30 Uhr Sonntag ist Familientag - Vorstellungen ab 12.30 Uhr Lux Puschkino 15.00 Uhr Asterix in Amerika 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 10.30 Uhr Der Zauberer von Oz 15.00 Uhr Andrej Tarkowski: Solaris 18.00 + 20.15 + 22.15 Uhr Glück

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KALENDER

Zazie 19.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU) 21.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU)

KU LT U R Die Kiebitzensteiner e.V. - Capitol 15.00 Uhr Wie lügen richtig - mit Kaffee und Kuchen Goldene Rose 16.00 Uhr Feuertanz und die Meuterei auf der Octopus Märchenteppich - Figurentheater 11.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen neues theater - Kammer 20.00 Uhr Szenen einer Ehe - nach Ingmar Bergman neues theater - Saal 19.30 Uhr Arzt wider Willen - Komödie von Molière Oper Halle 15.00 Uhr Gräfin Mariza - Operette von Emmerich Kálmán Puppentheater 18.00 Uhr Ein Konzert für eine taube Seele Ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen Thalia Theater - Puschkinsaal 15.00 Uhr Woher-Wohin - Theater und Philosophie fragen nach europäischer Identität

LI VE Ev. Petrusgemeinde 10.00 Uhr Musikalisches Pilgern auf Zachows Spuren Händel-Haus 11.00 Uhr Staatskapelle Halle - Kammermusik Konzerthalle Ulrichskirche 16.00 Uhr Klezmer - Das Blaue Einhorn Passendorfer Kirche 17.00 Uhr Musik zum Wochenende

SON ST Enchilada 17.00 Uhr Dinnermenü - mit speziellen Köstlichkeiten den Sonntag zu Zweit ausklingen lassen! Gläserne Privatbrauerei Schad am Reileck 19.00 Uhr Westerndinner - „Der Schad am Silbersee” Hausmannstürme der Marktkirche 12.00 + 13.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Mojo Bluesbar 11.00 Uhr Jazz & Blues Brunch - Live: „flat cat.” Peißnitzhaus 15.00 Uhr Romantischer Sonntag am Peißnitzhaus - mit Feuerschale und Knüppelkuchen Raumflugplanetarium 10.30 Uhr Sternenzeit für Groß und Klein 14.30 Uhr Wie die Sonne in die Welt kam 16.00 Uhr Eine unterhaltsame Reise durch die Nacht ... Tourist-Information 11.00 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Universitätssporthalle 16.00 Uhr Wildcats : TuS Metzingen Handball

Montag

27. KI N O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich Beste Freunde 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Der Zauberer von Oz 18.00 + 22.15 Uhr Glück

20.15 Uhr Preview: Shame (OmU) Zazie 19.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU) 21.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU)

KU LTU R Georg-Friedrich-Händel-Halle 20.00 Uhr Night of the Dance Oper Halle 20.00 Uhr Riemannoper - Oper von Tom Johnson

SONST AMC-Kampfkunstschule 17.00 Uhr Tiger Power Kids: Selbstbehauptungs- und Englischkurs für Kinder Curanum Altenpflegeheim 16.00 Uhr DRK-Blutspende Enchilada 20.00 Uhr Casino Mexicano - erwürfel deinen Cocktailpreis - 1 Würfel 1 Wurf - die Augenzahl bestimmt den Cocktailpreis gleichwohl 20.00 Uhr Vortrag „Klassische Homöopathie” - Eine Einführung in diese bewährte Heilmethode Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Nachbarschaftszentrum „Pusteblume” 19.30 Uhr Zen Meditation Spielehaus - Franckesche Stiftungen 20.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 19.30 Uhr Eishockey für jedermann

Dienstag

28. K IN O BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich Beste Freunde 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Der Zauberer von Oz 18.00 + 20.15 Uhr Glück Zazie 19.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU) 21.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU)

KU LTU R Gasthof zum Mohr 20.00 Uhr hahahaklub:) - Michael Krebs „Es gibt noch Restkarten” Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Kasper, Teufel, Pfannekuchen neues theater - Kammer 20.00 Uhr King Kong Theorie - oder ich komme als Opfer einfach nicht glaubwürdig genug rüber neues theater - Saal 19.30 Uhr Zscherben - Ein Dorf nimmt ab Oper Halle 19.30 Uhr Bernarda Albas Haus / Die vier Jahreszeiten - Ballett von Ralf Rossa

SONST Enchilada Gambas especial - Ideal für zwei - 1 kg Riesengarnelen mit ofenfrischem Baguette & Aioli für 28 Euro Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme

Johannesschule 15.30 Uhr DRK-Blutspende Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Volksbank Arena 20.00 Uhr After Work Eislauf

Mittwoch

29. K I NO Begegnungs- und Beratungszentrum „lebensart” schwul-lesbische Interessengemeinschaft 19.30 Uhr Filmabend zum Thema „Sexueller Missbrauch an Jungen” - „Postcard To Daddy”, Eintritt frei BeL ETAGE 18.30 Uhr Ziemlich Beste Freunde 20.30 Uhr Und dann der Regen Lux Puschkino 16.30 Uhr Der atmende Gott - Reise zum Ursprung des modernen Yoga 18.30 Uhr Faust 21.00 Uhr Drive Lux-Kino am Zoo 16.00 Uhr Der Zauberer von Oz 18.00 Uhr Andrej Tarkowski: Solaris 21.00 Uhr Glück Zazie 19.00 Uhr Polisse - Poliezei (OmU) 21.00 Uhr Eine dunkle Begierde A dangerous Method (OmU)

KU LT U R Märchenteppich - Figurentheater 10.00 + 16.00 Uhr Wie der Schmetterling glücklich wurde neues theater - Kammer 20.00 Uhr Un-Gehorsam (Studioinszenierung) - Premiere neues theater - Saal 19.30 Uhr Zscherben - Ein Dorf nimmt ab Thalia Theater - Puschkinsaal 10.00 Uhr Kätchen von Heilbronn - In einer Neubearbeitung nach Heinrich

LIVE Händel-Haus - Kammermusiksaal 19.30 Uhr Der Salzburger Hammerflügel - Kammermusikreihe des Händelfestspielorchesters Halle Objekt 5 21.00 Uhr Christina Lux feat. Reentko

S O NS T AMC-Kampfkunstschule 18.30 Uhr Systema - Russian Martial Art Probetrainng mit Voranmeldung Bürgerladen 9.30 Uhr Computerkurse für Senioren - Textverarbeitung MS-Word Erdgas Sportpark (ehem. Kurt-WabbelStadion) 18.15 Uhr Deutschland - Griechenland - U 21-Länderspiel Händel-Haus 15.00 Uhr Schallspiele - Ein museumspädagogisches Angebot Hausmannstürme der Marktkirche 15.00 + 16.00 Uhr Besteigen der Hausmannstürme Spielehaus - Franckesche Stiftungen 19.00 Uhr GO - japanisches Brettspiel Tourist-Information 13.30 Uhr Historische Altstadt - Stadtspaziergang Waldkater Phantasie 18.00 Uhr Lauftreff - Mitteldeutsche Marathon GmbH

Impressum Herausgeber und Verlag Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG Delitzscher Straße 65, 06112 Halle vertreten durch: Ulf Kiegeland Bernd Preuße www.zachow-magazin.de Leitung: Lars Wilken Tel.: 0345 / 5 65 50 00 Fax: 0345 / 5 65 50 10 Redaktionsleitung: Jessica Quick (verantw.) Tel.: 0345 / 69 49 23 61 redaktion@zachow-magazin.de Anzeigen: Thomas Dittmann Tel.: 0345 / 2 98 46 36 anzeigen@zachow-magazin.de Anzeigenschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 1. April 2011. Termine: termine@zachow-magazin.de Terminannahmeschluss ist jeweils der 15. des Vormonats. Satz & Layout: MZ Satz GmbH Delitzscher Straße 65, 06112 Halle www.mz-satz.de Druck: Druckerei Edelmann GmbH Karlstraße 2-4, 04509 Delitzsch Vertrieb: MZZ-Briefdienst GmbH Delitzscher Str. 65, 06112 Halle Abo-Vertrieb: geist+reich gmbh Mansfelder Str. 56 06108 Halle (Saale) www.geist-und-reich.de Zustellpreis pro Monat: 3,- Euro inklusive Mehrwertsteuer. 4,- Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Zustellung durch die DPAG. Erscheinungsweise: Zachow erscheint monatlich zum 01. und wird im Stadtgebiet von Halle und in Teilen des Saalekreises kostenlos verteilt. Hinweis: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Abdruck von Veranstaltungshinweisen erfolgt ohne Gewähr. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Sebastian Krziwanie (KRZ), Ernst Krziwanie (EKRZ), Andreas Löffler (LÖF), Ariane Keller (ARI), Alexander Schultz (ASH), Silvio Kison (SIKI), Maren Schuster (MS), Bernd Schädler (BS), Gottfried Schalow (GS), Katharina Lorenz (KALO), Johanna Lentsch (HALE), Matthias Dölle, Mathias Beyer Fotos: Julia Steiner (S. 38, 42, 44, 45), Andreas Löffler (S. 4, 5, 6, 7, 13, 17), Silvio Kison (S. 4, 18, 32, 36, 37), Wolfgang Scholtyseck (S. 10, 33, 46), Ernst Krziwanie (S. 30, 31), Thomas Meinicke (S. 4), Günther Bauer (S. 9), fotolia (S. 4, 15, 16, 18, 19, 33), Steffi Schramm (S. 42) Illustrationen: Gitte Kießling (S. 4, 5, 6, 7, 12-15, 29, 32)


LESERBRIEFE

Zachow-Stadtteilserie Ich lese mit Interesse Ihr Magazin und ďŹ nde es positiv, dass dort auch Stadtteile vorgestellt werden, wie z.B. die SilberhĂśhe. Seit 1980 wohne ich dort und das sehr gern. Vor allem ist es ruhig und liegt im GrĂźnen. Bei TV-Halle gibt es Ăźber die SilberhĂśhe eine Sendung â&#x20AC;&#x17E;Silberlingeâ&#x20AC;&#x153; und Herrn Schietrumpf habe ich schon alte Fotos aus den 80er Jahren geschickt. Vielleich kann durch die Sendung das schlechte Image der SilberhĂśhe etwas entschärft werden. Leider werden in der Stadt die â&#x20AC;&#x17E;alten Häuserâ&#x20AC;&#x153; fĂźr viel Geld, auch FĂśrdermittel, saniert. Die Folge sind hohe Mieten. In den Neubaugebieten werden zum Teil sanierte Häuser â&#x20AC;&#x17E;platt gemachtâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; fĂźr mich unverständlich. Wenn ich hĂśre, dass sich Bewohner vom Paulusviertel Ăźber zu wenig GrĂźn oder mangelnde Parkplätze beschweren, dann kann ich nur schmunzeln. So, wie es auf dem Foto zu sehen, ging es vor der Wende bei uns vor den Kaufhallen zu. Das ist heute fĂźr viele, vor allem junge Leute, unvorstellbar. Einige Mitarbeiter von dieser Kaufhalle arbeiten jetzt im E-Center. Solche Zustände mĂśchte man heute nicht mehr haben, aber trotzdem denken immer noch viele BĂźrger sie verhungern an einem Feiertag â&#x20AC;&#x201C; was fĂźr den Einzelhandel positiv I N G R I D LO R E N Z ist.

Das Foto hat die Zachow-Redaktion auf www.facebook.de/zachow.magazin gestellt. Hier einige AuszĂźge der zahlreichen Reaktionen: Jamal Engel Die Leute haben wahrscheinlich nach EinkaufskĂśrben angestanden, wie immer, wenn Weihnachtseinkäufe angesagt waren ;-) Stefan RĂśhrig Ich liebe solche Bilder!!! Elvira Mertens Und die Leute haben NICHT einmal gemeckert. Nico Engelmann Aber wehe, heute dauert's einmal an der Kasse ein paar Minuten längerâ&#x20AC;Ś Mis Anthropie Das kann man heute so gar nicht nachvollziehen! Und wenn's hier wirklich um irgendwelches Obst ging: Meine Eltern haben sich da auch immer mit eingereiht â&#x20AC;&#x201C; dabei habe ich's Ăźberhaupt nicht gern gegessen :-O Uwe Lorenz Das hat schon gefetzt, auch an der Tankstelle. Und immer einen Kanister im KoďŹ&#x20AC;erraumâ&#x20AC;Ś Frank SchĂśnau Hey cool, meine alte Kaufhalle! Die verĂśďŹ&#x20AC;entlichten Lesermeinungen mĂźssen nicht mit der Meinung der Redaktion Ăźbereinstimmen. Die Redaktion behält sich das KĂźrzen von Leserbriefen vor.

KO N TA K T Haben Sie auch eine Meinung zu einem Artikel oder Anregungen fĂźr das Magazin? So erreichen Sie uns: Per Post: Zachow-Redaktion, BarfĂźĂ&#x;erstr. 11, 06108 Halle oder per E-Mail: redaktion@zachow-magazin.de

          



       

      

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HIN UND WEG

Salzburg – im Herzen Europas

Liebe, Kunst und Karneval Venedig beeindruckt zu jeder Jahreszeit mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten So mancher, der sie einmal besucht hat, ist unsterblich verliebt in die Stadt. Sie ist anziehend und verführerisch, voller Melancholie und Schönheit - Venedig. Kaum ein anderer Ort in der Welt ist so bekannt wie die Lagunenstadt im Norden Italiens. Mit ihrem milden Klima ist sie zu jeder Zeit eine Reise wert. Besonders in den Wintermonaten beeindrucken ihre architektonischen Glanzpunkte in faszinierendem Licht und angenehmer Ruhe. Venedig will ohne Hast entdeckt werden – als Stadt der Kunst, des Karnevals und der Liebe.

Die Rialto-Brücke, die den Canal Grande überspannt, hat das Pärchen in der Gondel schon im Blick. Plötzlich fallen Rosenblätter vom Himmel, und der Gondoliere mit blau-weiß-gestreiftem Marinéra und Strohhut beginnt „O sole mio“ zu trällern. Überrascht vom Blütenregen ist vor allem die junge Frau in der Gondel, noch mehr, als sich unter dem Beifall zahlreicher Touristen an der Brücke ein Transparent mit einem Heiratsantrag ihres Partners entrollt. Was für ein unvergesslicher Moment für das Liebespaar. Eine Gondel bringt es in den siebenten Himmel. Die schwarz lackierten Boote prägen Venedig wie Markusplatz und Seufzerbrücke. 10 000 Gondoliere beförderten einst Gewürze, Salz, Weizen, feine Stoffe und andere Waren durch die Stadt mit den 118 Inseln. Heute sind noch rund 500 für Touristen unterwegs. Hauptwasserweg ist der vier Kilometer lange Canal Grande, der von 200 prächtigen Palästen gesäumt wird, die aus rotem Marmor und weißem istrischen Kalkstein erbaut und kunstvoll geschmückt wurden. In den Kanal münden mehr als 40 kleinere der rund 175 Kanäle Venedigs. Fahrten durch das Labyrinth sind nicht billig. Bis zu 100 Euro pro Person sind keine Seltenheit. Günstiger sind Touren mit den „Vaporetto“ genannten Linienbooten. Die Linie 1 etwa fährt ab Piazzale Roma und Bahnhof, wo sich

Am Kai des Beckens von San Marco mit Blick auf die Basilika „Santa Maria della Salute“ am Canal Grande herrscht fast täglich touristischer Hochbetrieb. (Fotos: Ernst Krziwanie)

auch Parkhäuser befinden, auf dem Canal Grande an den Sehenswürdigkeiten vorbei. Liebeserklärung mit Rosenregen in prächtig verzierten Gondeln müssen jedoch rechtzeitig angemeldet werden. Casanova und Händel Zu den berühmtesten Söhnen Venedigs gehört Giacomo Casanova. Ob der weltberühmte Schürzenjäger zum Ruf Venedigs als Stadt der Liebe beitrug, darf bezweifelt werden. Als er 1755 eine Liebelei mit zwei Nonnen des Klosters Santa Maria begann, wurde er in den berüchtigten Bleikammern eingekerkert. Dabei passierte er wie alle Gefangenen jene Brücke, die den Dogenpalast am Markusplatz mit dem Kerker verbindet. Den Stoßseufzern der Verurteilten verdankt die „Ponte dei Sospiri“ ihren Namen Seufzerbrücke. Casanova konnte am 1. November 1756 aus den Bleikammern ausbrechen und aus seiner Heimatstadt fliehen. Während die Seufzerbrücke zu den


HIN UND WEG

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Gondelfahrten durch die von Kanälen durchzogene Lagunenstadt sind ein beliebtes und zugleich teures Vergnßgen in Venedig.

meistbestaunten Attraktionen gehĂśrt, sind Erinnerungsstätten an Casanova rar. Sein Geburtshaus in der â&#x20AC;&#x17E;Calle Malipieroâ&#x20AC;&#x153; steht nicht mehr, nur eine Tafel am Beginn der Gasse erinnert daran, dass der weltberĂźhmte Liebhaber 1725 hier geboren wurde. Auch ein Hallenser ist mit Venedig verbunden. Georg Friedrich Händel war mehrfach in der Stadt der KĂźnste, in der ihm ein Verhältnis zur Sängerin Vittoria Tarquini nachgesagt wird. Belegt ist sein musikalischer Erfolg. Am 26. Dezember 1709 wurde seine Oper â&#x20AC;&#x17E;Agrippinaâ&#x20AC;&#x153; in Venedig uraufgefĂźhrt. Premierenort war das â&#x20AC;&#x17E;Teatro San Giovanni Grisostromoâ&#x20AC;&#x153; unweit der Rialto-BrĂźcke. Zu Händels Zeiten galt das Teatro, das seit 1835 den Namen der Sängerin Maria Malibran trägt, als grĂśĂ&#x;tes, schĂśnstes und fortschrittlichstes aller 16 venezianischen Opernhäuser. Der schĂśnste Salon Europas Der bekannteste Platz Venedigs ist der Markusplatz. Napoleon rĂźhmte ihm als â&#x20AC;&#x17E;schĂśnsten Salon Europas, dem als Decke dienen nur der Himmel wĂźrdig istâ&#x20AC;&#x153;. Egal zu welcher Jahreszeit â&#x20AC;&#x201C; auf dem Piazza San Marco herrscht immer Gewimmel. Touristen aus aller Welt und Unmengen Tauben bevĂślkern ihn. Empfehlenswert ist eine Flucht auf den 96 Meter hohen Glockenturm mit schĂśnster Sicht auf Stadt, Inseln und Lagune. Zu FĂźĂ&#x;en steht die Markus-Basilika mit ihren ďŹ ligranen TĂźrmchen, RundbĂśgen und MaĂ&#x;werken. Daneben zur â&#x20AC;&#x17E;Piazzetta San Marcoâ&#x20AC;&#x153; und der Gondelanlegestelle â&#x20AC;&#x17E;Bacino Orseloâ&#x20AC;&#x153; hin prunkt der Dogenpalast, einst

Regierungssitz der Seerepublik Venedig. Gesäumt wird der Platz von den â&#x20AC;&#x17E;Prokuratienâ&#x20AC;&#x153;, den einstigen venezianischen BaubehĂśrden. In den ehemaligen Verwaltungsgebäuden laden heute Restaurants und das älteste Cafèhaus Europas, das â&#x20AC;&#x17E;Florianâ&#x20AC;&#x153;, ein. GĂźnstiger sind Pausen abseits der Touristenpfade, wo man in kleinen Kneipen venezianische Spezialitäten genieĂ&#x;en kann. Spektakuläre Maskerade Etwa 1000 Jahre alt ist der â&#x20AC;&#x17E;Carnevale di Veneziaâ&#x20AC;&#x153;. Bevor Napoleon 1797 das ausgelassene Treiben verbot, war es drei Jahrhunderte lang Ăźblich, von Oktober bis Aschermittwoch verkleidet und maskiert zu feiern. Erst vor 33 Jahren haben KĂźnstler das Fest neu belebt. Nun ist es wieder ein Spektakel kunstvoller Masken, historischer KostĂźme und prunkvoller Bälle. â&#x20AC;&#x17E;Das Leben ist ein Theater und jeder trägt eine Maskeâ&#x20AC;&#x153; heiĂ&#x;t es in diesem Jahr vom 11. bis 21. Februar. Ein HĂśhepunkt des Karnevals ist der EngelsďŹ&#x201A;ug am 12. Februar, zwĂślf Uhr. Dabei ďŹ&#x201A;iegt ein Prominenter an einem Seil vom â&#x20AC;&#x17E;Campanile San Marcoâ&#x20AC;&#x153; auf den Markusplatz. Beendet wird die Maskerade am 21. Februar um Mitternacht mit einer Gondelund Ruderboot-Regatta auf dem Canal Grande. Dann schweben nicht Rosenblätter, sondern tausende leuchtende Ballons Ăźber Venedig. 1

          

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E R N S T K R Z I WA N I E

: AuskĂźnfte Ăźber SehenswĂźrdigkeiten, Veranstaltungen und Ă&#x153;bernachtungsmĂśglichkeiten unter www.venedig.net

     

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KÖ R P E R U N D S E E L E

Wenn Schnarchen zum Störfaktor wird Auf der Couch schlafen?– So weit muss es nicht kommen – Ein Besuch beim Spezialisten kann helfen Schnarchen ist nicht nur nervig für den Bettnachbarn, sondern in manchen Fällen auch gefährlich für den Schnarchenden selbst. „Man muss zwischen zwei Hauptarten unterscheiden“, weiß der Facharzt für HNO-Heilkunde Michael Herzog vom Universitätsklinikum Halle. Er hat seine Doktorarbeit und seine Habilitation über das Thema Schnarchen geschrieben. „Die eine Art entsteht im Mundraum, am Zäpfchen sowie am weichen Gaumen und wird als primäres Schnarchen bezeichnet“, so der Experte. Allerdings haben die Primärschnarcher keine gesundheitlichen Probleme. Anders sieht es bei der zweiten Gruppe aus. „Das sogenannte obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS) entsteht im Schlund, wobei hier der Zungengrund nach hinten fällt und damit den Rachenraum verengt, wodurch es zu Atemaussetzern kommt.“ Die Folgen sind: Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung, Konzentrationsminderung, morgendlicher Kopfschmerz oder auch Nachtschweiß. Welche Art von Schnarcher bin ich? „Man muss wissen, wo das Schnarchen herkommt, um eine gezielte Therapie ansetzen zu können“, erklärt Herzog. Während eines ersten Anamnesegesprächs sowie einer klinischen Untersuchung wird genau das geklärt. In einem zweiten Schritt bekommen die Patienten ein sogenanntes Polygraphiegerät (Foto) mit nach Hause, das nachts den Blutsauerstoff, die Atemtätigkeit, die Herzfrequenz, den Atemfluss und natür-

Der erste Schritt, um dem Schnarchen auf die Spur zu kommen, ist laut Michael Herzog eine gründliche klinische Untersuchung. (Foto: Silvio Kison)

lich die Schnarchgeräusche aufzeichnet. Nach diesem Schlafscreening können die Ärzte bereits sagen, welche Art von Schnarcher man ist. Für die primären Schnarcher übernehmen die Krankenkassen keine Behandlungskosten, da diese unter einer reinen Befindlichkeitsstörung leiden. „Allerdings sind die Übergänge fließend, viele der Primärschnarcher entwickeln über die Zeit ebenfalls Symptome“, weiß der 40-jährige Arzt. Für die an OSAS erkrankten Patienten dagegen stehen mehrere Therapiemöglichkeiten zur Auswahl. Der Goldstandard ist hierbei eine Maskenbeatmung. „Beim Schlafen wird nor-

male Raumluft mit einem gewissen Druck in die Nase gepresst, wodurch der Rachen offen gehalten und schnarchen verhindert wird.“ Allerdings lehnen einige Patienten diese Behandlungsmethode ab. Hilfe verspricht in einem solchen Fall ein Protrusionsschiene. Sie hält den Unterkiefer vorn und hindert die Zunge am Zurückfallen. Nur in Ausnahmefällen raten die Ärzte zu einer Operation. „Meist wird eine Raffung des Gaumensegels, in Kombination mit einer Gaumenmadelentfernung und einer Zäpfchenkürzung vorgenommen“, erklärt S I LV I O K I S O N Herzog. 1 : Immer donnerstags von 12 bis 15 Uhr bieten die Ärzte des Uniklinikums eine Schnarchsprechstunde an. Mehr Informationen unter: 3 http://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=96

Die Paar-Frage Susanne Westphal, 51, ist Diplompsychologin und Leiterin der Beratungsstelle pro familia. Jeden Monat beantwortet sie für Zachow eine Leser-Frage. Ich bin 55 Jahre und habe eine 20 Jahre jüngere Frau kennen und lieben gelernt. Eigentlich überlege ich schon länger, mich sterilisieren zu lassen, an die Operation hatte ich mich aber noch nicht herangetraut. Mein Entschluss steht jedoch fest, da ich aus erster Ehe zwei erwachsene Kinder habe. Meine Partnerin hingegen ist kinderlos und wünscht sich gern eins. Können Sie mir helfen? Thomas L. Es freut mich, dass Sie in Ihrer Partnerschaft glücklich sind. Aufgrund der Gegebenheiten (Altersunterschied, vorhandene / nicht vorhandene eigene Kinder) gibt es bezüglich der Fami-

lienplanung verschiedene Vorstellungen. Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob die neue Situation Ihre Einstellung zum Beenden Ihrer Fruchtbarkeit wirklich verändert hat. Hatten Sie bisher „nur“ die Angst (und wenn ja: Gibt es konkrete Befürchtungen?) vor dem Eingriff oder ist es die Endgültigkeit, vor der Sie zurückschrecken? Passt die Sterilisation zu Ihrem Bild von Männlichkeit? Was wäre, wenn Sie bereits sterilisiert wären? Wenn sie merken, dass Ihre Entscheidung doch nicht endgültig ist, befassen Sie sich mit der Vorstellung einer erneuten Vaterschaft: Will ich diese leben? Was spricht dafür? Was dagegen? Ist Ihre Entschei-

dung zur Sterilisation jedoch endgültig, stehen Sie dazu! Egal, wie Sie sich entscheiden: Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin. Es wird ein Meilenstein in Ihrer Partnerschaft werden. Hat sie Potential, werden Sie gemeinsam daran wachsen. Das wünsche ich Ihnen von Herzen. Wenn nicht, sollten Sie beide nicht an einer Beziehung festhalten, in der zumindest eine/r auf etwas verzichtet, was für sie/ihn wichtig ist. 1 Haben auch Sie eine Frage, dann schreiben Sie uns: 9 Redaktion@zachow-magazin.de


LEBEN

Endlich wieder: Happy Birthday 214 Hallenser können am 29. Februar Geburtstag feiern – darunter Henry Gebel 2012 wird ein besonderes Jahr. Nicht nur, dass es laut Maya-Kalender unser letztes sein wird, oder man mithilfe der Brückentage besonders viel Urlaub rausschlagen kann – nein, es ist seit vier Jahren auch endlich wieder ein Schaltjahr. Grund zu feiern haben 2012 deswegen vor allem die Menschen, die am 29. Februar, also dem zusätzlichen Tag, Geburtstag haben. Laut statistischem Amt sind das in Halle 214 – Henry Gebel (Foto) gehört zu ihnen. Aufgeregt ist der Hallenser deshalb nicht. „Natürlich ist es etwas Besonderes, an diesem Tag geboren zu sein, aber ich habe das immer eher locker gesehen“, erklärt Gebel, der in diesem Jahr offiziell elf Jahre alt wird. Das heißt, eigentlich wird er 44, nur gab es den zusätzlichen Februartag eben erst zehnmal in

D E R 2 9 . F E B RUA R Der zusätzliche Tag dient in unserem, dem gregorianischen, Kalender zum Ausgleich des Sonnenjahrs. Dieses hat nicht 365, sondern etwa 365 ¼ Tage. Ohne den Schalttag würden sich mit der Zeit die Jahreszeiten so verschieben, dass der Frühlingsanfang beispielsweise irgendwann in den Sommer fiele.

seinem Leben. Gebels Mutter wäre freilich der 28. Februar lieber gewesen. Damals habe wohl auch die Möglichkeit bestanden, die offizielle Geburtszeit der Kinder, die vor 2 Uhr auf die Welt kamen, kurzerhand in den Vortag zu schieben, erinnert sich Gebel an Erzählungen seiner Mutter. „Welche Eltern wollen schon vier Jahre lang auf den ersten Geburtstag ihres Schützlings warten.“ Gebel selbst erblickte erst gegen vier Uhr das Licht der Welt. Pech gehabt. Oder Glück? Immerhin könnte man den Nicht-Geburtstag in einem Nicht-Schaltjahr vom 28. Februar bis zum 1. März, also zwei Tage lang, zelebrieren. Oder wann wird gefeiert? Ein Anruf beim britischen Jazz-Spieler Paul Rutherford, dem wohl berühmtesten 29.-Februar-Geburtstagskind, brachte keine Erkenntnis – er ging nicht ans Telefon. Die Frage nach dem „Wann“? Henry Gebel jedenfalls, der interessanterweise auch Musik macht, stößt gewöhnlich mit seinen Freunden am 28. Februar Punkt Mitternacht auf seinen Ehrentag an. „Da heißt es dann schnell ‚Alles Gute’ und dann war's das schon wieder“, lacht der 43-jährige Sänger und Manager der Band Scherbelhaufen. In zahlreichen Internetforen scheiden sich die Geister ob dieser Frage: Viele meinen, sie hätten mit dem 29. am letzten Tag im Februar Geburtstag

und feiern deswegen außerhalb der Schaltjahre am 28. Andere wiederum bestehen auf den 1. März, weil der 29. der 60. Tag im Jahr ist. Ohne das Schaltjahr würde dieser auf den 1. März fallen, also wird da gefeiert. Noch eine Information für Nicht-Geburtstagskinder: In diesem Jahr fällt der 29. Februar auf einen Mittwoch, einen ganz normalen Arbeitstag. Nichts mit zusätzlichen 24 Stunden zum Ausspannen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Besonderes passieren wird, ist auch eher gering. In all den Jahren sind am 29. Februar lediglich zwei außergewöhnliche Vorkommnisse vermerkt: In Leipzig wird laut Wikipedia 1860 der Theologieprofessor Wilhelm Bruno Lindner wegen Diebstählen aus öffentlichen Bibliotheken zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Und im Jahr 2000 erschießt in Michigan (USA) ein Sechsjähriger eine ebenfalls sechsjährige Klassenkameradin. Er ist damit der jüngste Täter und sie das jüngste Opfer einer Schießerei in einer JESSICA QUICK Schule. 1

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K U LT U R H A L L E

Jetzt soll gefeiert werden! Neu im Hasenverlag erschienen: „1000 Jahre Halle – 1961“ Wann ein Mensch seinen Geburtstag feiert, ist in der Regel klar definiert. Aber wie sieht es mit einer Stadt aus? In den meisten Fällen zieht man hier die ersten urkundlichen Erwähnungen zu Rate. Obwohl historisch auch nicht ganz korrekt, hat sich diese Verfahrensweise landauf, landab als durchaus praktikabel erwiesen. Nur Halle ist in dieser Hinsicht mal wieder etwas anders. So sticht aus der Stadthistorie die Tatsache hervor, dass man innerhalb von 45 Jahren gleich zwei große Stadtjubiläen feierte – zum einen 1961 das 1000-jährige Bestehen und 2006 den 1200. Geburtstag. In so kurzer Zeit um 155 Jahre gealtert. Respekt! Das ist schon eine Leistung. Doch wie kam es dazu? Das Buch „1000 Jahre Halle – 1961“ der Autorin Simone Trieder, welches gerade im Hasen-

Der schwedische König Gustav Adolf zieht in Halle, hier in die Schmeerstraße, ein.

verlag erschienen ist, versucht eine Antwort zu geben. Schon der Untertitel der Publikation „Kleine Abrechnung mit einem großen Irrtum“ verrät, dass bei dem Jubiläum in den 60er Jahren irgendetwas nicht mit rechten Dingen abgelaufen sein muss. „Jetzt sollte gefeiert werden“, umschreibt die Autorin kurz und prägnant den Wunsch der Parteiführung nach einem Großereignis als Demonstration des Sieges des Sozialismus. Und nicht irgendwo sollte es stattfinden, sondern in Halle, im roten Herzen Mitteldeutschlands. Was fehlte, war ein gebührender Anlass. Ein Stadtjubiläum wäre eine feine Sache, muss sich wohl jemand gedacht haben. Dumm nur, dass Halles Ersterwähnung bereits im Jahr 806 gewesen ist. Aber da bekanntlich die Geschichte immer von den Siegern geschrieben wird, und die Feier eine Demonstration des Sieges sein sollte, wurde eben mal schnell zurückdatiert und eine Urkunde aus dem Jahr 961 für die Ersterwähnung herangezogen. Da war der Anlass und so konnte eine Woche lang gefeiert werden. Was vielen alten Hallensern bis heute in Erinnerung geblieben ist, ist aber nicht die Festwoche, ausgestaltet mit Veranstaltungen ganz im Sinne der Partei, sondern der Festumzug am 2. Juli 1961. In 103 Bildern mit 6 000 Beteiligten wurde die Geschichte der Stadt dargestellt. 300 000 Besucher säumten die fünf Kilometer lange Strecke. Es war ein wahrlich opulentes Schauspiel. Von diesem kann man sich nun in dem Buch „1 000 Jahre

Walter Ulbrichts Anwesenheit zeigt, wie wichtig die Staatsführung die Feier genommen hat.

Im Dienste der Propaganda: Aus dem erwachsenen Hornisten Fritz Weineck, Vater zweier Kinder, wurde „Der kleine Trompeter“. (Fotos: Hasenverlag)

Halle – 1961“ ein umfangreiches Bild machen. Neben den historischen Ungereimtheiten, mit denen Simone Trieder aufräumt, zeigen unzählige Bilder, wie sich das Volk, abseits aller Parteivorgaben, bei dem historischen Festumzug vergnügte – und feierte. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

Trieder, 5 Simone „1000 Jahre Halle – 1961“, Hasenverlag, 13,80 Euro


K U LT U R H A L L E

AUS G E WÄ H LT E KINOFILME

Steintor-Varieté Salut Salon 5. Februar, 18 Uhr

Ein Haifisch im Aquarium „Salut Salon“ zu Gast im Steintor-Varieté Normalerweise würde ein ausgewachsener Haifisch im häuslichen Aquarium wohl kaum einen Platz finden. Zu groß und zu gefräßig mutet er an. Musikalisch hingegen ist dieses Unterfangen weitaus einfacher zu lösen, wie die vier Damen von „Salut Salon“ (Foto) am 5. Februar im Steintor-Varieté beweisen. Ihr aktuelles Programm „Ein Haifisch im Aquarium“ lässt die Musiken des französischen Komponisten Camille Saint-Saens und die des Argentiniers Astor Piazzolla miteinander verschmelzen. In die stumme Unterwasserwelt, die Camille Saint-Saens einst für seinen Karneval der Tiere komponierte, lassen die Musikerinnen den Tango-Furor eines Astor Piazzolla

einbrechen. Schon schwimmt der argentinische Haifisch „Esqualo“ im französischen „Aquarium“. Mit Leichtigkeit und Augenzwinkern und einem brillanten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk, gepaart mit einer individuellen Bühnenshow begeistern „Salut Salon“ seit 2002 Fans und Kritiker. In ihren drei bisherigen Programmen sind sie immer neue Wege gegangen. Und auch in „Ein Haifisch im Aquarium“ beweisen sie ihre Vielseitigkeit. Da gibt es Filmmusik-Adaptionen, Puppenspiel und hintersinnige Couplets aus eigener Feder. Für Konzerte von „Salut Salon“ muss man eben kein passionierter Klassikliebhaber sein. 1 KRZ

an Sonn- und Feiertagen in den Kirchen der Stadt Konzertreihe zu Friedrich Wilhelm Zachow bis 10. Juni

Der Lehrmeister des Genies Konzertreihe ehrt Friedrich Wilhelm Zachow Es liegt in der Natur der Sache, dass immer einer besser oder begabter ist als ein anderer. Wie mag sich Friedrich Wilhelm Zachow gefühlt haben, als er das ungeheuere Talent bei seinem Schüler Georg Friedrich Händel entdeckte? Man weiß es nicht. Heute ist Zachow als der Lehrmeister des Genies bekannt. Doch hinter dieser Anerkennung verbirgt sich auch eine gewisse Tragik, denn Zachow war mehr als nur ein guter Lehrer. Der Organist der Marktkirche „Unser Lieben Frauen“ war ein hochbegabter und äußert experimentierfreudiger Musiker. Anlässlich seines 300. Todestages in diesem Jahr würdigen die Kirchen

der Stadt den Musiker und sein Werk. Die halleschen Kirchenmusiker haben einen Zyklus mit Werken Zachows erstellt, der an Sonn- bzw. Feiertagen in jeweils einer der Kirchen des Kirchenkreises erklingen wird. In der Luthergemeinde singen am 5. Februar die Chöre der Gemeinden Johannes, Gesundbrunnen und Luther unter der Leitung von Katharina Gürtler die Kantate „Herr, wenn ich nur dich habe“. Marktkirchen-Kantor Irénée Peyrot ist am 12. Februar in der Marktkirche zu hören. Eine Woche später, am 19. Februar, intoniert dann Tim-Dietrich Meyer Zachows Orgelmusik in der Kirche im Diakoniewerk. 1 KRZ

The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten Der wohlhabende, auf Hawaii lebende Anwalt Matt King erfährt, dass seine im Koma liegende Frau eine Affäre hatte. Dazu ist das Verhältnis zu seinen zwei Töchtern getrübt. Bewegende „Dramödie“ mit Golden-Globe-Gewinner George Clooney. Luxkino: 16. - 19.2.: 20.15 Uhr 20. - 22.2.: 22.15 Uhr (Mo. 20.2./Mi. 22.2. auch 18 Uhr)

Ziemlich beste Freunde Eine lustige und gleichzeitig bewegende Geschichte über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem gelähmten Adeligen Philippe und dem gerade aus dem Gefängnis entlassenen Driss. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Bel Etage: 23. – 29.2.: 18.30 Uhr

I’m not a f**king Princess Regisseurin Eva Ionesco visualisiert ihre verpfuschte Kindheit zwischen Schulhof und verführerischen Aktfotos. Gleichzeitig konzentriert sie sich auf den wachsenden Konflikt zwischen Mutter und Tochter. Drama, das in den 70er Jahren spielt. Zazie: 3. - 4.2.//8.2.// 10. - 11.2.//15.2.: 19/21 Uhr 5. - 7.2.//12. - 14.2.: 21/23 Uhr

Außerdem im Februar: The Artist (Lux-, Puschkino) Dame, König, As, Spion (Lux-, Puschkino) Mein liebster Alptraum (Puschkino, Bel Etage) Der Junge mit dem Fahrrad (Lux-, Puschkino)

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Intendant trifft Pianistin Christoph Werner inszeniert ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen Einmal mit dem Puppentheater künstlerisch arbeiten, diesen Wunsch hatte Ragna Schirmer schon lange. Die Starpianistin ist bekennender „Puppentheater-Junkie“ und seit zehn Jahren regelmäßiger Gast. Nun wird aus dem langgehegten Wunsch endlich Wirklichkeit. Gemeinsam bringen sie und Christoph Werner, Intendant der Puppenbühne, am 17. Februar das „Konzert für eine taube Seele“ zur Uraufführung. Ein Stück über das Leben und musikalische Schaffen des Komponisten Maurice Ravel. „Das wird mehr als nur der Bolero“, so viel will Christoph Werner vorab schon verraten, was nicht viel ist, aber dem Publikum zumindest auch die Chance gibt, sich ganz auf die Geschichte einzulassen. In verschiedenen Episoden will der Regisseur vom tragischen Leben des Franzosen Ravel erzählen – und Ragna Schirmer spielt dazu dessen Stücke. Geboren 1875 wollte Maurice Ravel Pianist werden. Zwar wurde ihm durchaus Talent bescheinigt, aber an die Klasse anderer reichte er nicht heran. Als Komponist wurde dem Schöpfer des „Bolero“ mechanische Kälte vorgeworfen. In seiner zweiten Lebenshälfte litt er an

einer seltsamen Krankheit, einer erworbenen Amusie, von Zeitgenossen als „taube Seele“ bezeichnet. Nach und nach verlor er dadurch die Fähigkeit zur Musik. Für die Pianistin Ragna Schirmer ist diese Krankheit die „Höchststrafe“, die einen Musiker ereilen kann. Und auch die Tatsache, dass ausgerechnet der Musiker, der sich soviel mit Motorik beschäftigt hat und dessen Kompositionen mitunter Zwang und Kontrolle ausstrahlen, durch die Krankheit jegliche Kontrolle verloren hat, empfindet sie als besonders tragisch.

Am Klavier gibt Ragna Schirmer den Ton an.

„Fingerspiele“: Ragna Schirmer gibt Christoph Werner einen Grundkurs im Klavierspielen. (Fotos: Silvio Kison)

Bei aller Tragik, die das Stück liefert, ist diese Inszenierung aber für alle Beteiligten ein Glücksfall. Für Schirmer, weil sie die Proben in der Gemeinschaft in den letzten Monaten sehr genossen hat. Sogar als „wahres Geschenk“ bezeichnet sie den gesamten Entstehungsprozess des Stückes, da sie so etwas aus ihrer eigentlichen künstlerischen Arbeit als Pianistin nicht kennt. Nicht minder froh zeigt sich Christoph Werner. „Wann bietet sich einem schon einmal die Gelegenheit, mit einem solchen Musikstar zusammenzuarbeiten“, sagt er und weiß doch, dass darin auch die Schwierigkeit besteht, dass Ragna Schirmer den Rest der Truppe förmlich an die Wand spielt. Dass wird aber nicht geschehen, davon ist Werner S E B A S T I A N K R Z I WA N I E überzeugt. 1 : Puppentheater, Uraufführung „Konzert für eine taube Seele“, 17. Februar, 20.30 Uhr


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PRÂ&#x153;SENTIEREN        $Â&#x201D;2&%.7)2")44%. .

Oper Halle Premiere â&#x20AC;&#x17E;Die Fledermausâ&#x20AC;&#x153; 4. Februar, 19.30 Uhr

Die Welt ist aus den Fugen â&#x20AC;&#x17E;Die Fledermausâ&#x20AC;&#x153; feiert in der Oper Premiere Gerade taumelt die Welt am Rande einer Weltwirtschaftskrise, eine Hiobsbotschaft von stĂźrzenden BĂśrsenkursen und Rekordverschuldung jagt die nächste, da bringt der Intendant der Oper Halle, Axel KĂśhler (Foto), am 4. Februar â&#x20AC;&#x17E;Die Fledermausâ&#x20AC;&#x153; von Johann StrauĂ&#x; zur AuďŹ&#x20AC;Ăźhrung. Eben jene Operette, welche vor dem Hintergrund der GrĂźnderkrise von 1873 entstand und dessen Premiere wegen jener Wirtschaftskrise mehrmals verschoben werden musste. Als sie dann endlich zur

ErstauďŹ&#x20AC;Ăźhrung kam, hielt StrauĂ&#x; der Wiener Gesellschaft ordentlich den Spiegel vor. Und auch Axel KĂśhler will beweisen, dass sich seit dem Wien des WalzerkĂśnigs nicht viel in der Welt geändert hat. Dr. Falke sinnt in dem StĂźck nach Rache, nachdem er vor Jahren von seinem Freund Gabriel von Eisenstein mit Hilfe eines FledermauskostĂźms ĂśďŹ&#x20AC;entlich gedemĂźtigt worden ist. Gemeinsam mit dem Prinzen Orlofsky will er den Politiker gleichfalls in der Ă&#x2013;ďŹ&#x20AC;entlichkeit KRZ unmĂśglich machen. 1

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Steintor-VarietĂŠ Iris Berben & Thomas Thieme â&#x20AC;&#x17E;Dinge, die wir vermissen werdenâ&#x20AC;&#x153; 22. Februar, 20 Uhr

Was vermissen Sie? Iris Berben â&#x20AC;&#x17E;ermitteltâ&#x20AC;&#x153; mit Thomas Thieme Sie ist die Grand Dame des deutschen Fernsehens. Er ist einer der markantesten Schauspieler seiner Generation. Gemeinsam stehen Iris Berben und Thomas Thieme (Foto) schon seit Jahren als Ermittlerteam in der ZDF-Krimireihe â&#x20AC;&#x17E;Rosa Rothâ&#x20AC;&#x153; vor der Kamera, am 22. Februar aber â&#x20AC;&#x17E;ermittelnâ&#x20AC;&#x153; sie im Steintor-VarietĂŠ in einer ganz besonderen Vermisstensache. Live präsentieren Berben und Thieme in unterhaltsamen Dialogen Frank Quilitzschs Geschichten, der â&#x20AC;&#x17E;Dinge, die wir vermissen werdenâ&#x20AC;&#x153;.

So begeben sie sich auf die Suche nach dem guten alten Liebesbrief. Was ist aus dem langen Warten und HoďŹ&#x20AC;en auf eine romantische Niederschrift des Angebeteten nur geworden? Das ständige Treppenlaufen, um nachzuschauen, ob der Postbote vielleicht doch noch etwas eingeworfen hat? In kurzen Geschichten erzählen die Schauspieler, wie ein Rechenschieber, der Paternoster und die Rohrpost funktionierten, worin die Reize einer Schreibmaschine bestanden oder warum die Schallplatte mehr Kinder verhĂźtet hat als die Pille. 1 KRZ

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Was wollte der Künstler uns damit sagen?

Tagtraum 4, 2010, Farblithografie, 29 x 44 cm

Uwe Pfeifer versteht sich als Romantiker. In der Kunst findet er das Mittel, sein Bedürfnis nach Harmonie zu stillen. 1973 führt er mit der Werkreihe „Halle-Neustadt“ sein Studium bei Tübke, Mayer-Foreyt und Mattheuer in Leipzig erfolgreich zum Abschluss. Indem er die – wie er es formuliert – „unmalerische“ Betonlandschaft in den Kunststatus erhebt, erregt der damals 26-Jährige Aufmerksamkeit. Zwei Jahre später übernimmt er an der Burg einen Lehrauftrag für Lithografie, den er bis 2011 ausübt. In fortdauernder Auseinandersetzung mit kahler Architektur isoliert er zunehmend einzelne Elemente, wie Treppen, Tunnel oder Geländer, aus ihrem baulichen Kontext, wodurch sie an metaphorischer Aussagekraft gewinnen. Die Idee, den Gehalt der äußeren Welt zu entlarven, avanciert schließlich zum wegweisenden Arbeitsprinzip. „Ich schaue hinter die Dinge. Was ich dort finde, lasse ich sichtbar werden, nicht die Hülle.“ Den Beweis liefern nicht zuletzt seine seit den 80ern entstehenden fotorealistischen Porträts, denen sich der Künstler bis heute widmet. Weitere Schwerpunkte im gegenwärtigen Schaffen setzt er mit Umgebungsstudien, wie der Werkreihe „Tagträume“. Noch bis zum 1. März zeigt die Galerie „Stelzer und Zaglmaier“ ausgewählte Grafiken und Gemälde Uwe Pfeifers anlässlich seines K AT H A R I N A LO R E N Z 65. Geburtstags am 14. Februar. 1 Das sagt der Künstler: „Bin ich unterwegs, mache ich mir ein Bild von allem, was mich umgibt. So entstanden auch die „Tagträume“. Nummer 4 der Serie zeigt den normalen Wahnsinn unserer Gesellschaft. Die Reaktion der Menschen auf die Welt, auf den Tod, die Gefahr, die Verkäuflichkeit, die Sexualisierung und den Selbstdarstellungsdrang, sowie die Angst – ja vielleicht sogar die Flucht davor. Und mittendrin vollführt der Künstler seinen Handstand.“ Uwe Pfeifer

Das sagt der Betrachter: „Ich sehe viele Facetten des Lebens verbildlicht. Die Grafik zeigt, wie nah Gefühle, wie Fröhlichkeit und Trauer beieinander liegen. Dass Attraktivität nicht gleichbedeutend ist mit innerer Schönheit, ja sogar die menschliche Einfalt glaube ich zu erkennen. Aber das Bild wirft auch Fragen auf, die mich mein ganzes Leben lang beschäftigen könnten. Über die Vergänglichkeit beispielsweise – Was bedeutet der Tod? Dabei hilft es, Dinge auch mal von einer anderen Seite aus zu betrachten.“ Matthias Schneider, 42, Teamleiter im internationalen Karosserieversand


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AUS S T E L LU N G E N I M F E B RUA R Franckesche Stiftungen Ansichtssache(n). Die Franckeschen Stiftungen auf Ansichtskarten bis 1. April Garten der Gesundheit. Botanik im

Stiftung Moritzburg Wort wird Bild. Illustrationen der „Brücke“-Maler 5. Februar bis 3. Juni

Buchdruck von den Anfängen bis 1 800. bis 25. März Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier Uwe Pfeifer – Malerei und Grafik

Aus dem Wort wird ein Bild

bis 6. März

Neue Ausstellung zu den „Brücke“-Malern in der Moritzburg Welch ungeheurer Fundus sich hinter der Sammlung Hermann Gerlinger, die seit 2001 in der Moritzburg ihr Domizil gefunden hat, verbirgt, wird dem Publikum immer wieder dann deutlich, wenn viermal im Jahr thematisch unterschiedliche Sonderausstellungen das Wesen der „Brücke“ beleuchten. Die aktuelle Ausstellung „Wort wird Bild. Illustrationen der ‚Brücke’-Maler“ thematisiert die Beschäftigung der Künstler mit literarischen Themen. Diese Auseinandersetzung mit der schreibenden Zunft fiel in eine Phase der kulturellen Entwicklung, in der Wort und Bild in einer Art Gesamtkunstwerk einen intensiven Dialog eingegangen sind. Vorrangig

Galerie f2 – halle für kunst

war dies in zahllosen, meist nur kurzzeitig existierenden Zeitschriften der Fall. An Herward Waldens „Sturm“ und Franz Pfemferts „Aktion“ – den beiden bedeutenden Publikationen jener Zeit - waren auch die „Brücke“-Künstler beteiligt. Beispielhaft sind auch die Illustrationen wie etwa Kirchners Lithographien zum Drama „Sakuntala“ des indischen Dichters Kalisada oder Heckels Holzschnitte zu Oscar Wildes „Die Ballade vom Zuchthaus von Reading“. Beide Werke wurden 1907 geschaffen und sind überzeugende Beispiele der eigenständigen Umsetzung eines Textes in die Bildsprache. 1

Stille – Glaube – Reflexion/ Malerei – Grafik - Fotografie bis 14. Oktober Kanzlei Jacob & Kollegen El Muno bis 27. Februar

KRZ

Kunstforum Halle

Raum Hellrot Iris Kettner – Installation, Zeichnung bis zum 18. Februar

Kunstpreis 2011 bis 12. Februar Kunstverein “Talstrasse“ e.V. Dem Glauben dienend – Sakrales Gerät

Verschleierte Geheimnisse

in der Moderne

Iris Kettner stellt im „Raum Hellrot“ aus Mit Plastiken von zwingender künstlerischer Ausstrahlung und überzeugender Präsenz hat die Bildhauerin Iris Kettner in den vergangenen Jahren für Furore gesorgt. In ihrem Projekt „Superheroes“ platzierte sie im U-Bahnhof der U2 am Alexanderplatz mehrere maskierte Figuren, die teilnahmslos den öffentlichen Raum bevölkerten und als eine Art „SozialtestDummies“ fungierten. Ihr verschleiertes Geheimnis gaben die Plastiken erst auf den zweiten Blick frei. Dieser provozierende Ansatz, der offenkundig mit den Erwartungshaltungen und Vorurteilen der Betrachter spielte, thematisierte die Probleme des sozialen Zusammenlebens in der Großstadt.

bis 26. Februar Aktuell stellt die gebürtige Mainzerin, die an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Irmtraud Ohme Metallbildhauerei studierte, in der Galerie „Raum Hellrot“ aus. Noch bis zum 18. Februar sind Installationen und Zeichnungen von ihr zu sehen. Über ihre Zeichnungen sagt Kettner: „Sie sind für mich ein ideales Medium, um unbefangen und direkt an neue Bildideen zu gelangen.“ So stehen sie in enger Symbiose mit ihren bildhauerischen Arbeiten, welche direkt auf die Bildwelt der Zeichnungen einwirken. Beides - Skulpturen und Zeichnungen – sind verknüpft in einem künstlerischen Zusammenspiel. 1 KRZ

Stiftung Händel-Haus … sehr stark in seiner Kunst“: Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712) ab 24. Februar Stiftung Moritzburg Inszenierte Fotografie bis 26. Februar „Idee Schatzkammer“. Kostbarkeiten und Raritäten aus der Moritzburg bis 18. März

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Nichts von der Kraft verloren Heute hat sich der EAV-Hit „Banküberfall“ umgedreht – „inzwischen überfallen die Banken uns“, sagt Sänger Klaus Eberhartinger Die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) war und ist herrlich unkorrekt. Am 16. Februar kommen die Österreicher nach Halle. Vorab sprach Zachow mit dem Sänger der Band, Klaus Eberhartinger, über die aktuelle Tour, die Finanzkrise und Zeiten, die sich anscheinend nie ändern. Herr Eberhartinger, die Erste Allgemeine Verunsicherung ist nach längerer Zeit wieder auf großer Tour. Was gibt es Neues? Wir hoffen, die Leute mit unserer Show zu begeistern. Auf der Bühne zeigen wir eine Mischung aus unserer letzten Programmshow und den Hits, welche die Leute kennen und lieben. Man wird merken, dass wir nichts von unserer Kraft verloren haben. Das wird wie immer ein Fest für alle Fans. Manche sagen, das was ihre Band da auf der Bühne treibt, wäre reine Blödelei, andere bezeichnen dies als musikalisches Kabarett. Wie sehen Sie das? Das, was die EAV macht, ist schon Humor. Obwohl Humor prinzipiell immer eine Intelligenzfrage ist, und diese ist bekanntlich unterschiedlich ausgeprägt. Ich sage immer, wir pflegen die Unterhaltung mit Haltung. Dabei ist es wichtig, eine gewisse politische Unkorrektheit oder aber die Kraft, die aus der Bosheit kommt, den Mächtigen aller Orten entgegenzustellen. Zurzeit ist ja wie-

der eine solche Aufbruchstimmung. Eine Krise jagt die nächste. Die Globalisierung hat Früchte getragen, nur schmecken die keinem, und das merken nun alle. „Geld oder Leben“ war ein Album der EAV aus dem Jahr 1986. Der Titel könnte auch Motto der Krise von heute sein. Ja, stimmt. Wir haben natürlich auch Lieder aus den alten Alben wieder ins Programm genommen, weil sie ziemlich gut in diese Zeit passen. Denn obwohl sie bald 30 Jahre alt sind, haben sie nichts an ihrer Aktualität verloren. Welche Lieder meinen Sie? Zum Beispiel „Burli“, in dem wir die Kernkraft thematisieren. Wir alle haben nach Tschernobyl geglaubt, wir werden endlich die Atomtechnik abhaken können. Aber nein, nun haben wir mit Fukushima die nächste Katastrophe. Die Gier macht eben lernunfähig. Deshalb wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern, und wir steuern munter auf die kommenden Katastrophen zu. „Banküberfall“ ist einer Ihrer größten Hits. Haben Sie vor dem Hintergrund der Finanzkrise eigentlich Angst um Ihr Geld? „Banküberfall“ mutet in Anbetracht der letzten Entwicklungen ja relativ niedlich an,

Die laute Stimme der EAV – Klaus Eberhartinger seit 1977 Sänger und Frontman der Band. (Foto: Agentur)

denn in der Zwischenzeit überfallen die Banken ja uns. Da kann man sich ganz schlecht schützen, weil die eben die Trumpfkarten in der Hand haben. Warum man die Banken nicht endlich strenger kontrolliert und sie an die Kandare nimmt, versteht kein Mensch und ich auch nicht. Braucht es aus diesem Grund kritische Stimmen wie die EAV? Ach, brauchen tut es uns nicht. Aber es schadet auch nicht, dass wir da sind. Wir spielen unsere Lieder, in denen wir unsere Beobachtungen der Zeit weitergeben. Und vielleicht können wir ja damit ein wenig aufrütteln oder zum Nachdenken animieren. 1 S E BA S T I A N K R Z I WA N I E

: Erste Allgemeine Verunsicherung „Best of EAV!“, Steintor-Varieté, 16. Februar, Beginn 20 Uhr


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Musikalische Frauenpower Festival „Women in Jazz“

Objekt 5 Bernd Begemann 14. Februar, 21 Uhr

Voller Wortwitz durch den Alltag Bernd Begemann tritt im Objekt 5 auf In der ostwestfälischen Provinz gibt es nur zwei Lebenswege, auf welchen man wandeln kann. Entweder man bleibt dort und wird selbst Teil der Provinz. Oder aber, man bricht aus und flüchtet in die Großstadt. Bernd Begemann (Foto), Jahrgang 1962, hatte sich schon als junger Mann schnell für den zweiten Weg entschieden. Vor gut 30 Jahren verließ er deshalb das elterliche Heim in Bad Salzuflen, um in Hamburg sein Glück als Musiker zu suchen. Heute gilt Begemann, der mit seiner Band „Die Antwort“ lange Zeit Vorreiter der Hamburger Schule war, als einer der vielseitigsten Beat-Poeten Deutschlands. Neben seinen eigenen Mu-

sikprojekten komponierte und textete er schon für den Schauspieler Heinz Hoenig oder die Leipziger Band „Die Prinzen“. Dennoch hat es zum großen kommerziellen Durchbruch nie gereicht. Was umso erstaunlicher ist, weil Begemann nicht nur ein sympathischer Sänger und ausgezeichneter Musiker ist, sondern auch ein spaßiger Entertainer, der es versteht, sein Publikum zu unterhalten. Am 14. Februar kann man sich von all diesen Fähigkeiten und noch vielen weiteren im Objekt 5 überzeugen. Dann wird Begemann auf der Bühne stehen und seine Lieder voller wortwitziger AllKRZ tagsbeobachtungen zum Besten geben. 1

Objekt 5 Mitch Ryder & Engerling 23. Februar, 21 Uhr

Eine Legende des Rocks Mitch Ryder kommt mit der Band „Engerling“ ins Objekt 5 So würde Jim Morrison, längst verstorbener Leadsänger der „Doors“, im Alter klingen, schrieb die Zeit vor einigen Jahren mal über Mitch Ryder (Foto). Klingt gut, aber solch ein Lob hat Ryder gar nicht mehr nötig, gilt er bei Fans und Kritikern schon lange als lebende Musik-Ikone. Und gerade seine Anhänger in Deutschland verehren den Musiker. Dabei sind seit seinem legendären TV-Auftritt im ARD-Rockpalast mittlerweile mehr als 30 Jahre vergangen. Heute ist diese Darbietung, bei der Ryder mit Drogen vollgepumpt, ein alptraumhaft entrücktes Konzert ablieferte, längst zur Legende verklärt worden. Für Mitch Ryder war es der

Beginn seiner Beziehung zu Deutschland, die seitdem nicht abgerissen ist. „Diese Nacht war für mich eine Chance“, sagt er heute, „wie man sie vielleicht nur einmal im Leben hat.“ In Amerika wollen seine Fans vor allem die Uralt-Hammerhits aus den 60ern hören. „In Europa mache ich völlig andere Musik“, sagt Ryder. „Hier erlaubt man mir, Künstler zu sein.“ Am 16. Februar ist es dann mal wieder soweit. Gemeinsam mit den Musikern von „Engerling“ wird Ryder die Bühne des Objekt 5 betreten und eine seiner schmerzgetränkten Messen der Rockmusik zelebrieren und seine Fans mit KRZ Rock 'n' Roll und Soul durchdringen. 1

Halle ist ein Ort der Ideen. Ideen, die weithin ausstrahlen und deshalb auch besonders gewürdigt werden müssen. Das Festival „Women in Jazz“ ist eine solche Idee, die in Halle entstand und sich seit kurzem mit dem Titel „Ort der Ideen im „Land der Ideen“ schmücken darf. Zu Recht. Denn es bietet seit 2006 als einziges wiederkehrendes Festival in Europa dem weiblichen Jazz eine Plattform. Dennoch gibt es immer noch einige, die fragen: Warum ein Jazz-Festival nur für Frauen? Weil diese Musik bis heute als Männerdomäne gilt. In die „Hall of Fame“ des bedeutenden US-Jazzmagazins „DownBeat“ haben es gerade einmal sieben Jazzmusikerinnen geschafft – 108 männliche Kollegen stehen diesen gegenüber. Dabei fehlt es den Frauen nicht an künstlerischer Klasse, vielmehr aber an einer Plattform und der entsprechenden Akzeptanz. „Women in Jazz“ bietet beides und noch vielmehr. In einem Zeitraum vom 4. bis zum 12. Februar werden 19 Veranstaltungen durchgeführt. Neben den international hochkarätig besetzten Konzertabenden, an denen Künstlerinnen wie Ida Sand (Foto) in der Ulrichskirche, der Oper und im Objekt 5 zu erleben sein werden, sind eine Jazzfilmnacht und eine „Jam Jazz Session“ neu im Programm. 1 KRZ : Festival „Women in Jazz“ 4.-12. Februar Programm unter www.womeninjazz.de

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GEWINNSPIEL

Bilderrätsel Gewinnen Sie die „Salzquelle“ von eicube. Der schlichte und p praktische Salzstreuer ist eine Marke des Designers Mirko Kisser und gehört zum 20-teiligen Sortiment von Halle/Souvenirs. Die Firma bietet seit 2006 raffinierte und nützliche Mitbringsel für Halle-Besucher, Hallenser und Halle-Fans. Zu jedem Teil gehört eine kleine Geschichte. Hinter der Idee des Salzstreuers steckt die Legende von der Entdeckung der ersten halleschen Solequelle. Die Straße, in der dieser „Fassadenschriftzug“ einer ehemaligen Papierhandlung zu lesen ist, wird in diesem Monat gesucht. Dazu folgender Hinweis: Unsere Fotografin hat das Rätsel-Motiv im Paulusviertel entdeckt.

Auflösung Vormonat: Eckhaus Damaschkestr./ Merseburgerstraße

Verlosung

Märchen-Musicals

Salut Salon

Stadtführung durch Halle

Das Märchen-Musicals „SimsalaGrimm“ öffnet am 25. Februar im Steintor-Varieté seinen Vorhang. Im zauberhaften Märchenland Simsala gibt es magische Momente und spannende Abenteuer mit den beiden wagemutigen Freunden Yoyo und Doc Croc zu erleben. Bekannt sind die Figuren aus der Zeichentrickserie „SimsalaGrimm“, die seit mehr als zehn Jahren erfolgreich in den Kinderprogrammen läuft.

Das Quartett „Salut Salon“ gastiert am 5. Februar mit ihrem aktuellen Programm „Ein Haifisch im Aquarium“ im Steintor-Varieté. Die außergewöhnliche Frauenformation hat sich mit viel Charme, Witz und Esprit, weltweit in die Herzen des Publikums gespielt. Virtuos übertragen die vier kessen Damen die Kunst des „Cross-over“ auf die Kammermusik und verpassen dem brillant entwickelten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow.

Die Führungen des Stadtmarketings sind nicht nur bewährt sondern auch beliebt. Neben dem Altstadtbummel „Historische Altstadt – Stadtspaziergang“, dem „Besteigen der Hausmannstürme“ der Marktkirche gibt es nun auch das Angebot „Aufstieg auf den Roten Turm“. Aus luftiger Höhe lässt sich das Markttreiben beobachten, und man lernt bei einem Rundgang die Geschichte und Geschichten der mehr als 1 200 Jahre alten Saalestadt kennen.

Zachow verlost verlosen 2 x 3 Freikarten für die 11-Uhr-Vorstellung. Stichwort: SimsalaGrimm

Zachow verlost 3 DVDs des Vorgängerprogramms „Klassisch verführt“. Stichwort: Salut

Zachow verlost 3 x 2 Führungen aus dem Angebot der Stadtmarketing GmbH. Stichwort Halle

SO NEHMEN SIE TEIL Senden Sie das jeweilige Stichwort, Lösungswort (Schweden- und Bilderätsel) oder die Gewinnziffer (Sudoku) per E-Mail an verlosung@zachow-magazin.de oder per Postkarte an Zachow-Redaktion, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer anzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 29.02. 2012, bei Tickets zwei Tage vor Veranstaltungstag. Bei Veranstaltungsausfall kein Ersatz!

12 20

2012


GEWINNSPIEL

Schwedenrätsel Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Freikarten für „Manao – Drums of China-Tour 2012“ am 9. Februar im Steintor-Varieté. In einer elektrisierenden und durchgestylten Show nehmen die 16 jungen Frauen der chinesischen Trommlergruppe das Publikum mit, in das faszinierende und unglaubliche Reich der Percussionsklangwelten. Modernste Lichttechnik und ausgefeilte Bühneneffekte bilden den imposanten Rahmen für diesen musikalischen, asiatischen Exportschlager.

Auflösung Vormonat M AKE ONT BL EGER UER L R I SEGE SS I ON I AT N AB L SAAL E ASSUR I NA C MAD T CHAOS HOEHE G F N I T ERR I V I ERT E L PAPA L ESE SCHL I PS (1-10) Freimaurer

S T A K T M I SK

Sudoku So wird ein Sudoku gelöst: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Gewinnen Sie 3 x 2 Freikarten für das Kammerkonzert am Sonntag, den 26. Februar im Händelhaus in Halle. Die Mitglieder der Staatskapelle Halle, die Flötistin Elke Lange, Cellist Johannes Hartmann und Ulrich Urban am Klavier spielen ab 11 Uhr Musik von Josef Haydn, Johannes Brahms, Carl-Maria von Weber und Franz Schubert. Die Konzertkulisse bietet der Kammermusiksaal des Händelhauses in der Nikolaistraße.

6 9 Gewinnziffern

I

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Auflösung Vormonat 1 5 6 3 7 4 8 9 2

7 9 4 8 5 2 1 3 6

3 8 2 9 6 1 7 4 5

9 1 7 6 3 5 2 8 4

2 6 8 7 4 9 5 1 3

5 4 3 1 2 8 9 6 7

4 3 1 5 9 7 6 2 8

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6 7 9 2 8 3 4 5 1

2 I 5 4 1 5

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5 8 5

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K W AR I O N N J I NDE N Z KUR SAGE M K K I E L ONNA R DM ERSE A T NAT R I NG EDV

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S P O RT H A L L E

Ein Sport auch für die Seele Mit Pilates kann man seinen Körper sanft und ganzheitlich trainieren

Ausgewählte Pilatesübungen en (von und mit Trainerin Kathleen Pabst) Schulterbrücke Beanspruchte Muskeln: Bauch-, Rücken- und d Gesäßmuskeln. Durch die Beinbewegungen auch Hüftmuskulatur, Ober- und Unterschenkelmuskeln. Bewegungsablauf: Aus der Rückenlage mit angewinkelten Beinen das Becken und dann den en Rücken Wirbel für Wirbel aufrollen und in eine Linie zu ewegung Schultern und Knie bringen. Während der Bewegung ausatmen. Oben für einen Atemzug halten, danach im Ausatmen Wirbel für Wirbel abrollen. Variation: Knie wechselseitig heben.

Wirbelsäulendrehung Wirbel Beansp Beanspruchte Muskeln: Schräge Bauch- und Rückenmuskulatur. D Die tiefe und seitliche Rückenmuskulatur wird gekräftigt und gedehnt, die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert. Bewegungsablauf: Aufrechter Schneidersitz oder Beine vor dem Körper angewinkelt. Die Arme zur Seite strecken; der Daumen zeigt zur Decke. Mit dem Ausatmen den cke Oberkörper und Kopf so weit wie möglich zur Seite drehen. Ob Das Becken dabei ruhig halten. Mit dem Einatmen in die Ausgangsposition zurückdrehen. Andere Seite. Variation: Beine gestreckt. Wechselseitiges Beinstrecken Beanspruchte Muskeln: Bauch-, Hüft- und Oberschenkelmuskulatur. Die Übung fördert außerdem die Koordination. chselseitig ein Bewegungsablauf: In der Rückenlage wechselseitig Knie zur Brust ziehen, bis beide Hände das Knie oder den Knöchel berühren, aber nicht festhalten. n. Schulter und Kopf weitestgehend anheben; das andere Bein knapp über den Boden strecken. Achtung: Hohlkreuz vermeiden.

Schwimmen Beanspruchte Muskeln: tiefe Bauchund Rückenmuskulatur, Oberarm-, Po- und Oberschenkelmuskulatur, sowie Verbesserung der Kraftausdauer der gesamten Rückenmuskulatur. Bewegungsablauf: In der Bauchlage; die Arme und Beine sind gestreckt. Beine etwa schulterbreit öffnen. Den Bauchnabel von der Matte wegziehen. Während des Ausatmens Kopf, Schultern, dann Arme und Beine anheben; Daumen zur Decke. Während eines Atemzuges etwa fünf Mal wechselseitig, gegenüberliegende Arme und Beine heben un und senken, ohne sie dab abzulegen. dabei

Mit jedem Jahr fällt er einem schwerer, der Sport. Doch hat man den inneren Schweinehund einmal besiegt und war endlich mal wieder Joggen, Badminton spielen oder im Fitnessstudio, fühlt man sich so viel besser und verspricht voller Euphorie: Das mache ich jetzt wieder regelmäßig! Von wegen. Eine sehr annehmliche Form des Sports – sprich mit weniger großen Motivationshürden – ist Pilates. Ohne sich komplett zu verausgaben, kann man mit den Übungen seine Muskeln kräftigen, dehnen und damit die gesamte Beweglichkeit verbessern. Und das Beste: Man fühlt sich danach wunderbar entspannt. Pilates zählt neben Yoga oder Qi Gong zu den sogenannten sanften Trainingsmethoden. Wobei es den Namen seinem Erfinder verdankt: Joseph Hubertus Pilates (geboren 1880 in Düsseldorf). Als kleiner Junge litt er unter Asthma, Rachitis und anderen Krankheiten, aber mit Sport versuchte sich Pilates stets fitzuhalten. So fit, dass er wegen seines wohlgeformten Körpers später sogar für anatomische Lehrtafeln Modell stand. Neben vielen anderen Sportarten beschäftigte sich Pilates auch mit fernöstlichen Trainingsmethoden wie dem Yoga. Mit dieser Wissensgrundlage entwickelte er später Bewegungsabläufe, deren Grundlage Kontrolle und Präzision waren. Lieber eine Übung präzise, als acht in falscher Ausführung, gilt es deswegen bis heute. Weil durch den Sport Körperbewusstsein, Haltung und nicht zuletzt das Aussehen verbessert werden, fand Pilates, der 1967 in New York gestorben ist, vor allem Anklang bei Tänzern, Künstlern und Schauspielern wie Katharine Hepburn. Aber auch der Boxer Max Schmeling trainierte mit Pilates. Vom Scheitel bis in die Zehenspitzen Seine Übungen werden seither den modernen medizinischen und physiologischen Erkenntnissen angepasst. In den vergangenen zehn Jahren erfreute sich Pilates auch in Deutschland immer größeren Zuspruchs. „Heute gehört vielmehr dazu, als nur der Sport selbst“, sagt Kathleen Pabst, die seit mehr als drei Jahren in Halle Pilates trainiert. Auch Musik, Ambiente, die gesamte Atmosphäre während der Trainingsstunde seien wichtig. Neun Kurse gibt die 48-Jährige derzeit pro Woche, unter anderem im „Pilates-Studio Mitte“ – „der Sport wird super angenommen, und die Tendenz ist steigend“, sagt Kathleen. Nur die Männer befinden sich noch in der Minderheit. Das gesamte Pilates-Programm besteht heute aus etwa 500 Übungen. Vom Scheitel bis zu


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den Zehenspitzen werden alle Muskeln bei jeder einzelnen ganzheitlich beansprucht und nicht wie beim Krafttraining beispielsweise isoliert voneinander trainiert. „Viele meinen nach dem Training, sie hätten Muskeln gespürt, von denen sie vorher gar nichts wussten“, schmunzelt die Trainerin. Beim Pilates gehen alle Übungen vom Körperzentrum aus: Beckenboden-, Bauch-, Rückenmuskulatur sollten durchgängig angespannt sein. Zur Vorbereitung beginnt deshalb auch bei Kathleen jede Stunde mit einem kurzen Präpilates. Die Vorübungen erwärmen nicht nur, sondern helfen vor allem, bewusst seine Körperhaltung zu spüren und zu korrigieren. „Pilates ist ein Zusammenspiel von Atmung und Bewegung; Anspannung und Entspannung – und deswegen auch gut für die Seele und die Ausstrahlung“, erklärt die Sportlerin. Alle Bewegungen werden im Einklang mit einer tiefen und bewussten Atmung durchgeführt, wodurch sogar die Lunge mittrainiert wird. Durch die Konzentration hat man kaum Zeit, an die Sorgen des Alltags zu denken. Unterstützt durch sanfte Musik und einem schönen Ambiente entspannt der Sport und baut Stress ab. Auch deswegen gilt Pilates ferner als Entspannungsmethode. Spürbarer Erfolg Selbst für Menschen, die bisher wenig oder gar keinen Sport getrieben haben, ist Pilates geeignet, denn die Übungen lassen sich in verschiedenen Leistungsstufen ausführen. Egal ob Zehn- oder 70-Jährige, Kathleen hat mit allen trainiert. „Pilates kann man langsam beginnen, um sich anschließend allmählich zu steigern. Auch bei physiologischen oder gesundheitlichen Problemen kann ich für so gut wie alle Übungen alternative Bewegungen anbieten“, verspricht die Trainerin. Der Erfolg des Trainings liege sicher auch daran, dass man die Veränderungen recht schnell spürt. „Und damit meine ich nicht den Muskelkater“, schmunzelt die Pilates-Trainerin. Mit ähnlichen Worten erklärte es auch Joseph Hubertus Pilates: „Nach 10 Stunden fühlen Sie sich besser, nach 20 Stunden sehen Sie besser aus, nach 30 Stunden haben sie einen JESSICA QUICK neuen Körper.“ 1 : Ausgewählte Pilates-Angebote: Pilatesstudio Mitte Anna Bolldorf, Große Ulrichstraße 4, 06108 Halle, Tel.: 0178 683 41 35, www.pilatesstudio-halle.de Yogalance – Yoga und Pilates in Halle (Saale), Reilstr. 133, 06114 Halle, Tel.: 0176 20305003, www. yogalance.de Das Bewegte Haus, Seebener Straße 172, 06118 Halle, Tel.: 239 092 83, www.dasbewegtehaus.de Geburtshaus zehn Monde, Reichardtstr. 22, 06114 Halle, Tel.: 6824888, www.zehn-monde.de

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Pfeil Beanspruchte Muskeln: Oberarm-, rarm-, Schulterblatt-, Rücken- und Po-Muskulauskeln werden gedehnt. tur. Vordere Brust- und Hüftmuskeln Bewegungsablauf: In der Bauchlage auchlage die Arme gerade nach hinten streecken, Handflächen zeigen zur Decke. Die Beine sind schulterbreit geöffnet und liegen ruhig auf der Matte. Den Bauchnabel von der Matte wegziehen. Während des Ausatmens die Wirbelsäule lang ziehen und den Kopf, den Oberkörper und die Beine und Arme heben; Schulterblätter zusammen, Blick zur Matte. Die Arme dabei zu den Füßen strecken, Handflächen zum Körper drehen. Pilatesdreieck Beanspruchte Muskeln: Mus Arm- und Schultermuskulatur. Dehnung Dehnun Rücken-, Unter- und Oberschenkelmuskulatur. schenkelmusk Bewegun Bewegungsablauf: Aus der Stützhaltung de den Po möglichst weit zur Decke strec strecken, Blick zu den Füßen, und den Kopf weit zwischen die Arme schieben. Achtung: langer Rücken. Seitstütz Beanspruchte Muskeln: Hüftmuskulatur, ulatur, Seit Seitchultergürliche Bauch- und Rückenmuskeln. Schultergürskulatur. tel-, Oberarm- und Oberschenkelmuskulatur. Bewegungsablauf: In der Seitlage das untere Bein anwinkeln, das obere strecken; Körper in einer Linie; Stütz auf den Unterarm. Beim Ausatmen Hüfte und gestrecktess Bein anheben. Variation: Wenn das obere Bein nach unten geführt hrt wird, den oberen Arm über den n. Kopf dehnen.

Muschel Beanspruchte Muskeln: Gesäß-, Hüftmuskulatur. Ober- und Unterschenkelmuskulatur sowie Rumpfstabilisatoren. Bewegungsablauf: In der Seitlage den Kopf auf den unteren Arm legen; der obere Arm liegt vor dem m Körper. Beine der legen. leicht angewinkelt übereinander Die Unterschenkel schräg annheben. Während des Ausattmens das obere Knie heben, n, dabei die Füße aneinanderlasssen; beim Einatmen Beine wieder schließen.


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ZEITZEUGE

„Der Kleine“ hat's noch drauf Faschingsurgestein: Wo Erwin Haisch ist, ist seit 50 Jahren Karneval Halle, nicht gerade als Karnevalshochburg bekannt, besitzt dennoch eine vielgestaltige Szene an Vereinen und Aktiven rund um die fünfte Jahreszeit. Darunter engagiert sich ein Mann, ohne den der hallesche Fasching undenkbar wäre: Erwin Haisch. Seit 1959 ist der 70-Jährige aktiv und damit der dienstälteste Klubpräsident. Bekannt als „Bahnsteigmieze“ oder einfach nur „der Kleine“ (als Anspielung auf seine Körpergröße) organisiert Haisch auch in diesem Jahr wieder den Rosenmontagszug. Begonnen hat seine Karnevalskarriere im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW). Dieses war berühmt, nicht nur wegen seiner hervorragenden Arbeit zur Pflege von Dampfloks, sondern auch für seine kulturellen und sportlichen Aktivitäten. So ist es kein Wunder, dass Haisch, der Dampflokschlosser lernte, bald für den Fußball und 1959 eben auch für den Karnevalsverein entdeckt wird. Als Aktiver und seit 1961 auch als Präsident des KCE, dem Karnevalsclub der Eisenbahner, ist Haischs Le-

Ebenfalls 2007 im Volkspark: Erwin Haisch (li.) ulkt zum Fest des Karnevalclubs der Eisenbahner.

ben eng mit dem Spaß verknüpft. Dynastien von Arbeitern prägten das RAW, unter ihnen die Saalmanns, die dort legendär waren. Mit Jens Saalmann, dem Jüngsten, tanzt Haisch noch immer bei den umjubelten Auftritten der „Bahnsteigmiezen“, dem Männerballett, der Kerntruppe des Vereins. Insgesamt sind noch zehn Aktive aus DDR-Zeiten dabei – das Klubhaus (auf dem ehemaligen Werksgelände hinter dem Riebeckplatz) indes ist geschlossen. Beim Gedanken an die Vereinsstätte werden Erinnerungen wach: 1973 kam Margot Honnecker ins RAW, um vorrangig die Lehrlingsausbildung zu begutachten. Wie gern hätte man von der Bildungsministerin der DDR noch einen zweiten Besuch erlebt. Warum? Weil wie üblich bei so hoher Aufwartung alles verschönert wurde. So ist auch der Zugangsweg zum Klubhaus – vormals in miserablem Zustand – kurzfristig repariert worden. Das heißt nur ein kurzes Stück, das längere blieb einfach im Urzustand. Schadenfreude garantiert Lacher Haischs Leben steckt voller Anekdoten. Unbedingt erwähnt sei hier seine größte Panne: Da gab es diese nie geprobte Nummer, bei der er als Gorilla an einem Seil quer durch den Saal auf die Bühne fliegen sollte. Es kam, wie es kommen musste: Haisch fliegt los, kracht in die Bühnenrückwand und ins Orchester. Doch steht er wieder auf, und der Saal tobt! „Schwierigkeiten mit der Obrigkeitgab es kaum“, sagt Haisch. Die KCE-Programme wurden nirgends zur Zensur vorgelegt. Oft wählten sich die Karnevalisten Themen aus dem Betriebsalltag. Pleiten, Pech und Pannen gab es

Die berühmt berüchtigten „Bahnsteigmiezen“ tanzen zum Karneval 2007 im Volkspark. (Foto: privat)

täglich. Alle wussten, wer und was gemeint war – Schadenfreude garantiert Lacher. Sogar Prämien wurden den besten Aktiven überreicht! Nach der Wende gab es die ersten Begegnungen mit Westkarnevallisten, die im Übrigen Ex-OB Klaus Rauen in Bonn organisiert hatte. Später gestalteten Karlsruher einen Festwagen für den KCE, doch mit Bedauern stellt Haisch fest, „dass Entfernungen und Aufwand zu hoch für einen ständigen Kontakt sind.“ Karneval – für Haisch ein Familienfest Bis heute hat Haisch einen Großteil seiner Familie mit dem Karnevalsfieber angesteckt. So trainieren zwei seiner Enkel den Nachwuchs und sind Vize- und Landesmeister im Paartanz. Alle freuen sie sich auf die kommenden Veranstaltungen der Session 2012, von denen im Februar noch drei (nämlich am 4., 11. und 18. Februar) im Capitol stattfinden. Haischs Familie mit drei Kindern, sieben Enkeln und zwei Urenkeln hat ihm zum 70. ein Musical aus seinem Leben aufgeführt und festgestellt, dass er insgesamt sieben Jahre wegen mannigfaltiger Aktivitäten nicht daheim war! Trotzdem: Ohne seine Familie würde für Haisch nichts funktionieren, sie ist der Rückhalt, den er braucht. Als Manager des Rosenmontagszuges bereitet Haisch derzeit den 20. Februar vor. Er möchte viele Hallenser an der Strecke sehen, die die Wagen der insgesamt zehn beteiligten Vereine des Dachverbands bejubeln. 1 BERND SCHÄDLER


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