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November 2009

Jugendfeuerwehr Das Magazin der Jugendfeuerwehren in der Region Hannover: www.myheimat.de/jf

Foto: Reinhard Degotschin

Das war 2009

Foto: Aris Moschos

Foto: Armin Jeschonnek

Foto: Thorsten Wrona

Foto: Florian Hake

Jahresrückblick der Regionsjugendfeuerwehr

Im TV

Wettbewerbe

Engagiert

Sommerspaß

Wie die Jugendfeuerwehr für RTL drehte

Titel und Triumphe für die Region

Was die Feuerwehr für die Allgemeinheit tut

Die besten Fotos aus den Zeltlagern


Editorial

Reinhard Degotschin >> 1, 5 Aris Moschos >> 1, 10 Thorsten Wrona >> 1 Florian Hake >> 1, 2, 5, 8, 11 Gerald Senft >> 2, 9, 14 Alexander Bieber >> 2 Silke Strootmann >> 3 Michael Herwigk >> 3 Karl-Heinz Hengstmann >> 3 Meike Visser-Krybus >> 3, 14 Matthias Düsterwald >> 5 Thimo Grube >> 5 Tobias Haltenhof >> 5, 8 Armin Jeschonnek >> 1, 6, 7 Anke Lübbe >> 8 Jörg Penzold >> 8, 11 Andreas Maschigfeski >> 8, 9, 10 Ingo Bähre >> 8, 10, 12 Michael Borchers >> 8, 9 Morten Schneegans >> 9 Sascha de Buhr >> 9, 12 Sven Beinhorn >> 11, 12 Mirko Kreikenbohn >> 11 Bianca Fricke >> 12 Holger Kaßen >> 12 Arne Asseburg >> 12 Andreas Breidel >> 13

Foto: Alexander Bieber

Autoren:

Foto: Gerald Senft

Foto: Florian Hake

Inhalt

In dieser Ausgabe Liebe Leserinnen und Leser, man mag es kaum glauben: 187 Jugendfeuerwehren gibt es in der Region Hannover. Mehr als 3000 Jugendliche und mehr als 700 Betreuer engagieren sich für ihre Dörfer und Städte, machen Projekte und trainieren dafür, später Leben retten zu können. Und, ganz wichtig: Sie haben Spaß dabei. Denn das ist es, was wir immer wieder hören, wenn wir mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr sprechen. Der Spaß steht im Vordergrund. Dieser Spaß ist sichtbar: Auf vielen Fotos, die im Mitmachportal der Heimatzeitungen in HAZ und Neuer Presse eingestellt werden. Auf www.myheimat.de/jf kann jeder am Spaß der Jugendfeuerwehren teilhaben. Wir wollen die starken Fotos und Texte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. So entstand zusammen mit den Verantwortlichen der Regionsjugendfeuerwehr die Idee, dieses Heft zu produzieren. Wir haben die besten Beiträge des Jahres 2009 ausgewählt, um Euch und Ihnen zu zeigen, wie aktiv die Jugendfeuerwehren in der Region sind. Und wir wollen Erinnerungen festhalten. Denn dieses Magazin kann man gut aufheben und später wieder hervorholen. Man kann sich an Zeltlager erinnern, an Aktionen, an Wettbewerbe und Auszeichnungen. Eure Jugendfeuerwehr ist nicht im Heft vertreten? Meldet Euch bei myheimat an und stellt Euch auf www.myheimat.de/jf vor. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr wieder ein solches Magazin? Und vielleicht seid Ihr dann mit dabei? Wir würden uns freuen. Vielen Dank an Michael Homann und Daniel Imhof für die nette Zusammenarbeit und die Unterstützung, vielen Dank an alle Autoren. Und natürlich: Viel Spaß beim Lesen!

Euer myheimat-Team

Daniel Imhof >> 14 Blumi >> 14 Peter Ramme >> 14 Ernst Schiefer >> 14

Impressum Robin Jantos 05032/96 43 56 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/5409

Frederic Henze 05032/96 43 54 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/6140

Sonderveröffentlichung: Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Druckhaus Göttingen, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen

2 I myheimat Jugendfeuerwehr 2009

Foto: Florian Hake

Sejmen Jonas >> 14


Zahlen und Fakten

Foto: Michael Herwigk

Foto: Karl-Heinz Hengstmann

Foto: Silke Strootmann

Jugendfeuerwehren in der Region: Regionsjugendfeuerwehrwart Delegierter im Regionsjugendring Hannover e.V.

Matthias Düsterwald

Foto: Meike Visser-Krybus

Michael Homann

stellvertretender Regionsjugendfeuerwehrwart Fachbereichsleiter Bildungsarbeit

Markus Scholz

stellvertretender Regionsjugendfeuerwehrwart Fachbereichsleiter Wettbewerbe

Michael Herwigk

stellvertretender Regionsjugendfeuerwehrwart Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit

Bernd Dahle

Finanzen, Controlling & Bildungsarbeit

Stephanie Wlodarski

Schriftwesen & Mitgliederverwaltung

Daniel Imhof

Medien, Internet & Öffentlichkeitsarbeit

Bernd Klepsch

Materialverwaltung Öffentlichkeitsarbeit

187 Jugendfeuerwehren insgesamt 758 Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer 3127 Mitglieder, davon 2257 Jungen und 870 Mädchen fast 50 000 Stunden Jugendfeuerwehrdienst werden im Jahr angeboten; „junge Struktur“, d.h. die meisten Jugendfeuerwehrwarte liegen im Altersfenster zwischen 18 und 27 Jahren

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Interview

Regionsjugendfeuerwehrwart Michael Homann: Jugendfeuerwehr ist mehr als rote Autos und Schläuche Michael Homann ist als Regionsjugendfeuerwehrwart der Vorsitzende der Regionsjugendfeuerwehr. Michael – für diejenigen, die Dich nicht kennen –, kannst Du kurz etwas über Dich sagen?

Ich komme aus Eilvese, das zu Neustadt am Rübenberge gehört. Dort bin ich Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Nachdem ich sieben Jahre lang selbst zur Jugendfeuerwehr gegangen bin, bin ich 1995 in die aktive Feuerwehr übergetreten und betreue seitdem auch die Jugendfeuerwehr Eilvese. Inzwischen bin ich 32 Jahre alt und wurde zum Stadt- und auch zum Regionsjugendfeuerwehrwart gewählt.

boren werden, müssen wir die Jugendfeuerwehren für die Kinder und Jugendlichen attraktiver machen und diesen Zustand dann auch halten. Dazu gehört, dass wir den Kindern schon im jungen Alter in den Kinderfeuerwehren zeigen, was für gute Jugendarbeit wir leisten. So lassen sich die Kinder langfristig für die Feuerwehr begeistern. Eben diese gute Jugendarbeit müssen wir auch öffentlich darstellen – und das nicht nur in den Zeitungen und auf unserer Homepage www.jugendfeuerwehr-hannover.de, sondern ebenso gegenüber den Politikern und der Verwaltung. Was macht gute Jugendarbeit Deiner Meinung nach aus?

Wir bieten den perfekten Mix, denn die Jugendfeuerwehr ist mehr als rote Autos und Schläuche. Eine Menge Spaß und gelebter Zusammenhalt stehen bei uns im Vordergrund. Dies zeigt sich insbeWir vertreten und koordinieren die 187 Jugendfeuerwehren der sondere bei Jugendfreizeiten und bei Zeltlagern. Bestes Beispiel Region Hannover und ihre etwa 3100 Mitglieder sowohl in der dafür sind die Regionsjugendfeuerwehrzeltlager, die wir veranStadt-, Gemeinde- und Ortsebene nach unten als auch bis zur stalten. Im Jahr 2008 haben mehr als 1000 Bezirks- und Landesebene nach oben hin. Kinder und Jugendliche an dem Zeltlager Als Regionsjugendfeuerwehr veranstalten „Als Schwerpunkt sehe und in Neustadt am Rübenwir jährlich Wettbewerbe wie den Regionsich die Stabilisierung der teilgenommen berge eine gemeinsame Woche verbracht. wettbewerb aber auch Leistungsnachweise Mitgliederzahlen.“ Für 2011 ist erneut ein solch wie die Leistungsspange und die Abnahme gigantisches Zeltlager geder Jugendflamme Stufe 3. Zudem bieten plant – wir hoffen wieder auf eine große Rewir Lehrgänge sowie Seminare an. In den Seminaren schulen wir sonanz und viele Teilnehmer. Im Zeltlager jährlich 60 bis 80 Betreuer und Jugendfeuerwehrwarte und tra2008 berichteten die myheimat-Autoren gen so zur Verbesserung der örtlichen Jugendarbeit bei. übrigens das erste Mal tagesaktuell im Internet unter www.myheimat.de/jf. Dort Und was reizt Dich an deiner Tätigkeit in der Regionsjugendfeuerkann man noch heute die Beiträge aus wehr? dem Zeltlager lesen und in Erinnerungen schwelgen oder, sofern man nicht dabei Mich reizt, dass man zum Beispiel im gerade aufkommenden Bewar, einen Eindruck davon gewinnen. reich der Kinderfeuerwehren noch eine Menge gestalten kann. Ich sehe mich und mein Team dabei als Ansprechpartner und Dienstleister – und das natürlich nicht nur im Themenbereich der Und was möchtet Ihr mit dieKinderfeuerwehr, sondern vielmehr allgemein gesprochen. sem Heft erreichen? Was macht denn die Regionsjugendfeuerwehr?

Wie siehst Du die Zukunft der Regionsjugendfeuerwehr?

Als einen Schwerpunkt sehe ich die Stabilisierung der Mitgliederzahlen. Da in Deutschland tendenziell immer weniger Kinder ge-

4 I myheimat Jugendfeuerwehr 2009

Dieses Heft soll einen Jahresrückblick zeigen und einen Überblick über die vielfältigen Aktionen der Jugendfeuerwehren geben. Wir wünschen viel Spaß beim Durchschauen.


Vor Ort

Nöpke ist spitze: Concordia-Umweltpreis für vorbildliche Projekte

Momente

Beim 15. Landeszeltlager der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr in Wolfshagen wurde am 1. Juli der Concordia-Preis verliehen. Dieser war mit insgesamt 12.000 Euro sehr attraktiv dotiert. Gefördert wurden Umweltschutzaktionen, die allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder Verbänden von Jugendfeuerwehren in Niedersachsen durchgeführt wurden. 78 Jugendfeuerwehren hatten sich mit sehr unterschiedlichen Initiativen, wie zum Beispiel einer ortsweiten Stromsparaktion oder dem Anlegen eines Refugiums für Fischotter, beworben. Zwölf Bewerber wurden zum Landeszeltlager nach Wolfshagen eingeladen. Dort endete die Siegerehrung mit großen Jubel bei der Ortsjugendfeuerwehr Nöpke, die den mit 2500 Euro dotierten ersten Platz gewinnen konnte. Die einhellige Meinung lautete, der Sieg geht verdient nach Neustadt. Die Jugendfeuerwehr hatte eine umfassende Bewerbung mit mehreren Initiativen der vergangenen drei Jahre eingereicht. Darunter waren unter anderem der Bau eines Bienenhotels, das Wiederaufforsten eines Waldes und das Anlegen eines Feuchtbiotops aufgeführt. Die ersten Gratulanten waren Regionsjugendfeuerwehrwart Michael Homann und sein Stellvertreter Matthias Düsterwald. Bernd Keitel, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen, verband seine Glückwünsche mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Grillabend. Weitere Informationen zum Concordiapreis finden Sie auf www.njf.de.

Seit 1982 ist die Jugendfeuerwehr Suttorf aktiv im Umweltschutz. Jährlich wird im Dorf Müll gesammelt, der dann von der Abfallwirtschaft abgeholt wird. Thimo Grube berichtet über die Aktion auf www.myheimat.de/beitrag/105852.

von: Matthias Düsterwald

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/109784/

Bei den Vorbereitungen für den Ernteumzug in Mandelsloh packt die Jugenfeuerwehr mit an, und unterstützt den Zug mit einem eigenen Erntewagen. Tobias Haltenhof berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/130328.

Foto: Florian Hake

Die JF Nöpke ist auch bei den Stadtmeisterschaften erfolgreich.

Die Jugendfeuerwehr Altmerdingsen probt den Ernstfall. Mehr über Einsatzübung mit dem Feuerwehrnachwuchs erfahren Sie von Reinhard Degotschin auf www. myheimat.de/beitrag/84815.

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Editorial

Negenborn gewinnt den Regionswettbewerb in Empelde

Foto: Armin Jeschonnek

Alle zwei Jahre messen sich die Jugendfeuerwehren beim Bundeswettbewerb. In diesem Jahr wurde der Wettkampf für die Region Hannover auf der Sportanlage im Ronnenberger Ortsteil Empelde ausgetragen. 45 Gruppen mussten beim sogenannten A-Teil einen Löschangriff vorführen. Dabei kam es auf die exakte und fachgerechte Durchführung innerhalb einer vorgegebenen Zeit von sieben Minuten an. Lediglich vier Feuerwehrknoten wurden extra gestoppt. Beim B-Teil galt es einen Staffellauf über 400 Meter, unterbrochen durch einzelne feuerwehrtechnische Aufgaben, möglichst schnell zu absolvieren. Als stärkste Gruppe der ganzen Region Hannover, die sich zuvor auf Stadt- beziehungsweise Gemeindeebene qualifiziert hatten, erwies sich die Jugendfeuerwehr Negenborn aus der Gemeinde Wedemark mit 1415 Punkten. Für den Wettbewerb auf Bezirksebene qualifizierten sich die besten 19 Gruppen. Weitere detaillierte Ergebnisse des Regionswettbewerbs finden Sie unter www.jugendfeuerwehr-hannover.de. von: Armin Jeschonnek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/102258/

Foto: Armin Jeschonnek Foto: Armin Jeschonnek

Foto: Armin Jeschonnek

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Zahlen und Fakten

Zwei Jugendfeuerwehren qualifizieren sich für den Landeswettbewerb Foto: Armin Jeschonnek

Nach dem Regionsentscheid hatten sich die 19 Jugendfeuerwehren der Region Hannover auf der nächsten Ebene unter 64 Gruppen in Gronau zu beweisen. Die Konkurrenz aus den Landkreisen Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Hildesheim erwies sich, wie erwartet, als sehr stark. An den erreichten Punkten kann abgelesen werden, dass der Wettbewerb ein recht hohes Niveau hatte. Sieger des Wettbewerbs wurde die Gruppe Möllenbeck-Weiss aus dem Schaumburger Land mit 1442 Punkten. Die weiteren Medaillenränge gingen an Rodenberg 4 (Ldkr. Schaumburg) mit 1438 Punkten und Groß Himstedt (Ldkr. Hildesheim) mit 1428 Punkten. Als beste Gruppen aus der Region Hannover platzierten sich die Neustädter Gruppen Laderholz 2 auf Rang fünf (1422 Punkte) und Nöpke 1 auf Rang zwölf (1414 Punkte). Damit qualifizierten sie sich für den Landeswettbewerb in Stadthagen. Knapp verpasste die Gruppe Laderholz 1, auf Rang 17 (1408 Punkte) um einen Zähler die Qualifikation. von: Armin Jeschonnek

Foto: Armin Jeschonnek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/105091/

Die weiteren Platzierungen der Jugendfeuerwehren aus der Region Hannover im Feld der 64 Gruppen: 19. Horst, 22. Rethmar 2, 23. Suttorf, 24. Brelingen, 31. Berenbostel, 32. Luthe, 37. Everloh, 40. Eilvese, 48. Dudensen, 49. Klein Heidorn, 50. Misburg, 51. Negenborn, 52. Rethmar , 55. Oegenbostel, 56. Nöpke 2, 61. Vinnhorst Foto: Armin Jeschonnek Foto: Armin Jeschonnek

Foto: Armin Jeschonnek

myheimat Jugendfeuerwehr 2009 I 7


Foto: Florian Hake

Editorial

Foto: Michael Borchers

Neustadt

Jugendfeuerwe

Stadtzeltlager.

Foto: Tobias Haltenhof

Zeltlager in Wurzen.

Wettmar Foto: Ingo Bähre

Sehnde

Foto: Anke Lübbe

Heeßel/Schillerslage

Zeltlager in Gr

Hochseilgarten in Müden.

Ramlingen/Ehler

Pfingstlager.

Foto: Andreas Maschigefski

Foto: Jörg Penzold

Stadtjugendfreizeit in Norddeich.

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Pattensen

Zu Besuch bei der Partnerfeuerwehr in Kleinmühlingen.


ehren unterwegs

Zahlen und Fakten

Foto: Sascha de Buhr

Foto: Michael Borchers

Hannover-Davenstedt und Stรถcken

Barsinghausen

Foto: Sascha de Buhr

Foto: Michael Borchers

Freizeit in Plauen. Foto: Morten Schneegans

Stadtfeuerwehr Laatzen Foto: Gerald Senft Foto: Gerald Senft

rebenhain.

rshausen Foto: Andreas Maschigefski

Jugendzeltlager in MeiรŸendorf.

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Vor Ort

Kim von RTL besucht die JF Vinnhorst Am 30. Juni um 9.30 Uhr war es so weit. Der VW-Bus mit Kim und Janine vom RTLRegional-Team rollte auf unseren Feuerwehrhof. Die elf Jugendfeuerwehrkids waren ganz aufgeregt, was sie an diesem Vormittag erwarten würde. Kim war, wie man sie aus dem Fernsehen kennt: sehr nett, lustig und aufgedreht. Nachdem wir ihr eine Jugendfeuerwehruniform verpasst hatten, ging es auch schon los. Wir drehten einige Runden mit dem Löschfahrzeug um das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst. Kim konnte dabei das Martinshorn ausprobieren. Die mindestens genauso nette Kamerafrau Janine filmte dabei aus verschiedenen Perspektiven das Geschehen. Damit Kim auch etwas zu tun bekam, zeigten wir ihr, wie man Schläuche ausrollt und machten danach sogar noch eine Feuerlöschübung, an der sie aktiv teilnahm. Kim stellte sich sehr geschickt an. Zum Schluss nahmen wir noch ein paar Interviewszenen auf - es ist gar nicht einfach, auf Bestellung das Richtige zu sagen. Da Kim etwas warm war, haben wir ihr

den Gefallen getan und sie ein wenig abgeduscht. Nachdem die Dreharbeiten beendet waren, haben wir alle zusammen noch Mittag gegessen. Auch hier zeigten sich die beiden Mädels von ihrer sehr netten Seite. Von wegen DIE aus dem Fernsehen sind eingebildet. Ich denke, die Kids und die zahlreichen

So feiert die Jugendfeuerwehr Elze ihr Jubiläum Nicht viele Jugendfeuerwehren können auf eine so lange Tradition zurückblicken wie die Jugendfeuerwehr Elze. Zum 50-jährigen Bestehen veranstaltete diese im August einen Spiel- und Spaß-Orientierungsmarsch. Neben der Partnerjugendfeuerwehr und den Jugendwehren aus der Wedemark folgten der Einladung auch die Jugendfeuerwehren aus Burgwedel, Engensen, Fuhrberg, Thönse und Wettmar. Auf dem Parcours mussten knifflige Aufgaben wie Toastbrot und Paniermehl essen, einen Luftballon mit einem Feuerwehrschlauch aufpusten und Strohballen rollen gelöst werden. Am Feuerwehrgerätehaus präsentierte sich die Jugendfeuerwehr Elze mit einer Ausstellung. Ein weiterer Höhepunkt war das VGH-Brandschutzmobil: Die zwei Berufsfeuerwehrkameraden zeigten eindrucksvoll, wie Brände verhütet werden können und was man nicht tun sollte, wenn es zu einem Fettbrand in der Küche kommt. Mit tosendem Beifall begann am Nachmittag die Siegerehrung. Vorbereitet waren Urkunden mit Fotos der Gruppen, zudem gab es Jubiläumswimpel und Süßigkeiten. Die Teams auf den vorderen Rängen gewannen zusätzlich Gesellschaftsspiele. Die Betreuergruppe aus Burgwedel erreichte vor der Wedemärker Gruppe den ersten Platz.

von: Ingo Bähre

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/169313/

10 I myheimat Jugendfeuerwehr 2009

Zuschauer hatten an diesen Vormittag viel Spaß. Auf www.rtlregional.de/player.php?id=69 59 kann man sich den kleinen Film in der Sparte „Kim kommt rum“ anschauen. von: Aris Moschos

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/109489/

JF RamlingenEhlershausen: An der Brandgrube ist es heiß Um den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr RamlingenEhlershausen ein wenig Abwechslung zu bieten, haben die Betreuer einen Besuch der Landesfeuerwehrschule (Lfs) in Celle organisiert. Nach einer Einführung verschafften wir uns einen guten Einblick in die Arbeit der Lfs. Die Betreuer hatten den Tag zur Besichtigung ins Auge gefasst, an dem das Brandhaus in Betrieb ist. Als Erstes begutachteten wir einen Lehrgang in technischer Hilfeleistung. Dort wurde gerade der Einsatz eines Plasmaschneiders (zum Trennen von Metall) vorgeführt. Mit Schutzbrillen verfolgten wir die Aktion. An der Brandgrube wurde es dann warm: Dort sollten die Teilnehmer des Truppführerlehrgangs einen Brand mit einem Pulverfeuerlöscher löschen. Nach einer Stärkung in der Kantine sahen wir eine Übung im Brandhaus. Dieses ist ein Gebäude, das den Zweck hat, Brände unter realistischen Bedingungen löschen üben zu können. In einem Raum wurde ein großer Stapel Papier angezündet und der Raum anschließend verschlossen. Es dauerte nicht lange, und dichter Qualm drang aus den Fensterritzen und der Eingangstür. Der Angriffstrupp hatte die Lage schnell unter Kontrolle. Dann wurden verschiedene Methoden gezeigt, mit denen der Rauch aus dem Raum zu bekommen ist. Am Ende durften wir einen Blick in die Schlauchprüfstelle werfen und miterleben, was passiert, wenn ein Schlauch mechanisch bearbeitet wird. Die Betreuer hoffen, dass viele Mitglieder der JF in die aktive Wehr wechseln und dann selbst einmal einen Lehrgang an der Lfs in Celle besuchen.

von: Andreas Maschigefski

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/182426/


Stadtmeisterschaften

Foto: Sven Beinhorn

Foto: Sven Beinhorn

Sieger: Jugendfeuerwehr Berenbostel

Garbsen

Foto: Mirko Kreikenbohm

Foto: Mirko Kreikenbohm

Laatzen

Foto: Mirko Kreikenbohm

Sieger: Jugendfeuerwehr Laatzen. Foto: Florian Hake

Foto: Florian Hake

Foto: Florian Hake

Neustadt

Sieger: Jugendfeuerwehr Nรถpke

Foto: Jรถrg Penzold

Foto: Florian Hake

Pattensen

Sieger: Jugendfeuerwehr Schulenburg.

myheimat Jugendfeuerwehr 2009 I 11


Foto: Sven Beinhorn

Leistungsspangenabnahme

Editorial

Foto: Arne Asseburg

Garbsen. Foto: Bianca Fricke

Burgdorf. Foto: Arne Asseburg

Altmerdingsen.

Foto: Bianca Fricke Foto: Sascha de Buhr

Davenstedt.

20

Burgwedel und Isernhagen.

Laatzen in Leeste. Foto: Holger KaĂ&#x;en Foto: Ingo Bährer

12 I myheimat Jugendfeuerwehr 2009


Jugendflamme

Foto: Andreas Breidel

Die Teilnehmer (oben, von links): Daniel Teruel-Hernandez, Yannick Bödecker, Mathis-P. Schweigert, Jan-H. Iser, Tobias-M. Prill, Pascal Kamphenkel, Fabian Schimmer, Björn Gebauer (unten von links), Daniel Domeier, Marcel Kamphenkel, Steven Thouet und Jennifer Timpe.

Jugendflamme 3: Hohe Anforderungen für das Abzeichen Die Abnahme des höchsten Bildungsabzeichens der deutschen Jugendfeuerwehr, die Jugendflamme 3, wurde für die Region Hannover im Oktober in Wennigsen-Degersen durchgeführt. Aus den Landkreisen Braunschweig und Wolfenbüttel hatten sich ebenfalls Teilnehmer angemeldet. Nachdem im September in Hannover die Leistungsspange von 33 Gruppen aus Jugendfeuerwehrmitgliedern errungen wurde, hatten diese die Möglichkeit zur Vollendung ihrer Jugendfeuerwehrkenntnisse: Kombiniert mit einigen Vorleistungen, wie dem Nachweis über einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs und dem Mitwirken in sozialen Einrichtungen, konnten sie die finale Prüfung ablegen. Die 13 Teilnehmer hatten folgende Aufgaben zu bewältigen:

n  Den praktischen Nachweis über die fachgerechte Anlage des Rettungsknotens, der dazu dient, Personen aus Gebäuden abzu seilen oder anderweitig zu sichern. n  Die Schnelligkeitsübung, in der es gilt, einen 15 Meter langen C-Druckschlauch innerhalb von 47 Sekunden auszurollen, gerade zu ziehen und wieder aufzurollen. n  Den doppelten Ankerstich nach Wettbewerbsbedingungen am CM-Strahlrohr mit Schlauch anzulegen. Fast alle Teilnehmer haben diese Aufgaben bestanden. Damit konnten die Prüfer der Regionsjugendfeuerwehr, Markus Scholz und Michael Homann, den Prüflingen das erstrebte Abzeichen verleihen. Regionsjugendfeuerwehrwart Michael Homann und der Degerser Ortsbrandmeister Matthias Bödecker würdigten in einer

kurzen Ansprache, die über die Jahre erbrachten Leistungen der Jugendlichen in der Jugendwehr, bedankten sich bei den Ortsjugendfeuerwehrwarten für die aufgewandte Freizeit und wünschten allen noch weiterhin viel Erfolg in der Feuerwehr. Für Yannick Bödecker endete an diesem Tag seine jahrelange Jugendfeuerwehrlaufbahn, er wurde nach der Verleihung des Abzeichens vom Degerser Ortsbrandmeister zum Feuerwehrmann befördert und wird künftig aktiv an den Einsätzen teilnehmen. Allen Beteiligten herzlichen Glückwunsch.

von: Andreas Breidel

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/183833/

myheimat Jugendfeuerwehr 2009 I 13


Foto: Meike Visser-Krybus

Foto: Blumi

Editorial

Kinderfeuerwehrtag in Rethen.

Die Kinderfeuerwehr Gümmer.

Bei den Kinderfeuerwehren können auch die feuerwehrbegeisterten Kinder teilnehmen, die noch keine zehn Jahre alt sind – und teilweise ist die Nachfrage sogar so groß, dass Wartelisten geführt werden. Natürlich wird den kleinen Floriansjüngern ein anderes Angebot präsentiert als es die Mitglieder einer Jugendfeuerwehr erleben: „Es geht uns vor allem um das spielerische Erlernen der Feuerwehrwelt“, sagt Phil Tebbe, der mit seinem Team der Ortsfeuerwehr Winninghausen (Barsinghausen) seit 1999 eine Schnuppergruppe für Acht- bis Zehnjährige anbietet. Auch wegen eines Neubaugebietes seien viele Kinder zu den Diensten hinzuge-

kommen. Auch bei der Kinderfeuerwehr in Gestorf (Springe) lernen die Kinder in frühen Jahren wichtige Dinge: Peter Kubin und Team trainieren mit den Sechs- bis Zehnjährigen zum Beispiel, wie man sich verhalten sollte, wenn man eine Sirene hört. „Wir bereiten in der Kinderfeuerwehr natürlich auch auf die Jugendfeuerwehr vor. Aber bei unseren Treffen – zum Beispiel zu Dorfrallyes, Basteln und Fahrzeugkunde – steht letztendlich der Spaß im Vordergrund“, sagt Kubin.

von: Daniel Imhof

mehr: www.myheimat.de/themen/kinderfeuerwehr

Foto: Meike Visser-Krybus

Her mit dem Nachwuchs: Kinderfeuerwehren liegen im Trend

Die Laatzener Kinderfeuerwehr beim Treffen (oben) und bei der Nachwuchswerbung (unten). Foto: Gerald Senft

Schnuppernachmittag in Schulenburg (oben), Ein-Jahres-Feier in Heeßel (unten).

Foto: Peter Ramme

Foto: Sejmen Jonas

Foto: Ernst Schiefer

Stadtkinderfeuerwehrtag in Seelze.

14 I myheimat Jugendfeuerwehr 2009


Wir vertreten die Jugendfeuerwehr

auf myheimat.de.

Und wann machst Du mit? Mitmachen ist ganz einfach: Auf www.myheimat.de/registrieren anmelden. Auf www.myheimat.de/jf auf Gruppe beitreten klicken oder von einem der anderen Mitglieder einladen lassen. Über Eure Jugendfeuerwehr berichten – über Aktionen, Übungsdienste und darüber, was Euch bewegt. Mit ein bisschen Glück wird Dein Beitrag in der Zeitung gedruckt – oder im nächsten Jahr im myheimatMagazin der Jugendfeuerwehr. Außerdem erscheinen alle Beiträge aus der JF-Gruppe automatisch auch auf www.jugendfeuerwehr-hannover.de. Mitmachen ist natürlich kostenlos!

Das Mitmachportal der Heimatzeitungen myheimat Jugendfeuerwehr 2009 I 15 Täglich in HAZ und NP


Editorial

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16 I myheimat Jugendfeuerwehr 2009


myheimat-Magazin Jugendfeuerwehr