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Laatzen

2. Jahrgang

Oktober/November 2010 Mit der Ape Ăźber die Alpen: Teil 3 auf Seite 13

Foto: GĂźnther Meyer

Das Beste aus dem Mitmachportal der Leine-Nachrichten

Es läuft rund 



























Brunnenfest-Organisator GĂźnther Meyer im Interview 













Foto: Susanne Krajewski





SchĂźler erinnern an die Reichspogromnacht

Oktoberfest

So feiert die Laatzener Feuerwehr

Diskussion

Sind Laubsauger sinnvoll oder stĂśrend?













 









 





Gegen das Vergessen















Kreuz und quer Das groĂ&#x;e Laatzen-Rätsel


Laatzen

Überblick

Laatzener Momente

Laatzener Hobbyautoren berichten. Wo finde ich meinen Beitrag? Michael Winterberg >> 2 Thomas Blumberg >> 2 Ingrid Pawelczak >> 3 Frank Hauchstein >> 3 Holger Kaßen >> 3 Rüdiger Jüstel >> 3 Günther Meyer >> 5 Jugendfeuerwehr Laatzen >> 5 Gerd Schlarbaum >> 5 Anne Voß >> 6

Stadtfest in Laatzen: myheimat-Nutzer Michael Winterberg äußert sich positiv auf dem Portal über die Zusammenarbeit vom Stadtmarketing und den Vereinen. Aber er hat auch einiges an der Veranstaltung zu kritisieren. Die Beiträge zum Stadtfest finden Sie auf www.myheimat.de/Laatzen/themen/stadtfest.

Thomas Katz >> 7 Jan Hoelzel >> 11 Wulf leskow >> 12 Dirk Wieczorek >> 13 Gerald Senft >> 14

Impressum Frederic Henze 05032/96 43 54 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/6140

Sebastian Mohr 0 511/8 44 32 77 Anzeigen

s.mohr@mhniedersachsen.de www.myheimat.de/profil/34867

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Druckhaus Göttingen, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen.

Gute Nachbarschaft: Die Feuerwehr aus Rethen freut sich über die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Unternehmen. Diese ermöglichen den Brandbekämpfern in ihren Betrieben Einsatzübungen unter fast realen Bedingungen. Thomas Blumberg berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/857796.

Rethener Kirchweg 10 30880 Laatzen Tel.: 05 11 / 82 02 - 1 Fax: 05 11 / 82 02 - 210 E-Mail: leinetal@fuehrer-gruppe.de

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Foto: Frank Hauchstein

Laatzen

„Als die Schwester noch mit dem Fahrrad kam“: Der Deutsche Hausfrauenbund Laatzen besuchte die Ausstellung der Hennriettenstiftung über Krankenpflege. Ingrid Pawelczak berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/858122.

Freundschaftlich ging es bei der Laatzener Stadtmeisterschaft zu. Spieler aus allen Altersklassen trafen sich in diesem Jahr auf der Anlage des TSV Rethen. Weitere Fotos finden Sie auf www.myheimat.de/Laatzen/themen/stadtmeisterschaft.

Drei Tage im Harz: Auf der ersten Tour folgte der Seniorenbund Immanuel den Spuren Goethes auf den Brocken. Holger Kaßen berichtet über eine interessante Kurzreise mit Hüttenabend und Rodelspaß auf www.myheimat.de/beitrag/834382.

Volks- und Seniorentanz? Die Gruppe des VfL Grasdorf war ursprünglich für Tanzbegeisterte ab 50 Jahren gedacht. Heute hat sie eine Altersstruktur von 35 bis 76 Jahren. Rüdiger Jüstel berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/852943.

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Interview

Günther Meyer: Das Brunnenfest ist ein harmonisches und fröhliches Fest Herr Meyer, Mitte September ging das 22. Brunnenfest über die Bühne. Welches Fazit ziehen Sie als Organisator der Interessengemeinschaft (IG) Grasdorf-Laatzen/Mitte? Es war rundherum ein harmonisches und fröhliches Fest. Erfreulich war, dass auch am Abend ein junges Publikum am Brunnen und in der Kirchstraße mit Musik und Tanz feierte. Trotz des kühlen Wetters waren einige tausend Besucher dabei und belebten die Kirchstraße. Für mich ist das Zusammenstellen des Nachmittagsprogramms auf dem Sport- und Kinderspielplatz immer etwas Besonderes. Es ist einfach klasse, die vielen Familien mit ihren Kindern zu erleben.

Interessengemeinschaften und Verbände aller Ortsteile zusammensetzen, um diese Themen anzugehen. Sie sind in Grasdorf geboren und leben seit mehr als 65 Jahren dort. Welche schönen Ecken von Grasdorf würden Sie Touristen zeigen? Und woher stammt der Ortsname?

Der Name Grasdorf kommt nicht vom Grasbüschel, der das alte Grasdorfer Wappen ziert, sondern von einem Geschlecht mit dem Namen Gravestorpe, der in dem Bereich des heutigen Kindergartengeländes eine Ansiedlung hatte. Natürlich würde ich den gut erhaltenen Ortsteil mit seinen Häusern und Höfen zeigen. Ich würde auch von der schwierigen Nachkriegszeit erzählen, denn Grasdorf wurde im Krieg zu 80 Prozent zerstört. Was wird mit dem Fest eigentlich gefeiert und warum erfreut Und vom gemeinschaftlichen Wiederaufbau es sich so großer Beliebtheit? „Die Sorgen junge, der Kirche, vom alten Handwerk und den Seit 1988 wird mit dem Brunnenfest der Abengagierte Helfer zu finden Baumeistern, die die örtlichen Häuser bauten und über die Grenzen Grasdorf bekannt waren. schied vom Sommer der Vereine von Grasdorf werden immer größer.“ Den landwirtschaftlichen Veränderungen und Laatzen-Mitte gefeiert. Einen hohen Stelim Dorf und von der Bebauung in Laatzen-Mitte. Der damalige lenwert hat der alte Grasdorfer Ortsteil mit seinen gut erhaltenen Arbeitstitel war Laatzen-Ost. Ein Spaziergang führt durchs Dorf Fachwerkhäusern, der Platz am Thie mit seinem Brunnen, die zur Leine. Nach einer Verweilpause würde ich den noch in der Kirchstraße mit der schönen Kirche und die dahinter liegenden alten Struktur erhaltenen Hof Musmann zeigen, mit dem als Pilz von uns mitgenutzten Flächen, wie Kinderspielplatz, Sporthalle gestalteten, bekannten Luftschutzbunker und die alte Feuerwache, und -platz. Dies ist ein seltenes Ensemble und bot sich für eine die jetzt das Naturschutzhaus des Nabus ist. Weiterentwicklung an. Wichtig ist ein engagierter Vorstand mit Festausschuss und circa Sie verreisen auch gern. Wohin reisen Sie am Liebsten und wo22 Vereinen und Institutionen, die Kontinuität gewährleisten rauf freuen Sie sich am meisten, wenn die Rückreise ansteht? und mit neuen Ideen Nachhaltigkeit erzeugen. Wirtschaftliche Interessenten und Parteienverbände bekamen keinen Zugang Mein liebstes Reisegebiet, sind die westlichen Kanaren. Besonders zum Brunnenfest. Alle Mitwirkende sind Mitglieder unserer Gedie wunderschöne Wanderinsel La Gomera, die ich einmal im Jahr meinschaft und werden nach Antragstellung durch Beschluss der besuche. Sie gibt mir seit 20 Jahren ein Gefühl einer fast zweiten Mitgliederversammlung aufgenommen. Diese Struktur hält nun Heimat und ich tanke dort Energie. bereits 22 Jahre und somit müssen wir vieles richtig gemacht Natürlich ist es immer wieder beruhigend haben. Bei den verantwortlichen Mitgliedern werden aber die und spannend nach Grasdorf zurückzuSorgen von Jahr zu Jahr größer, engagierte Aktive zu finden und kehren. Der vertraute Ort ist wichtig. Heiauch wir vom Vorstand haben Bedarf an jungen Helfern, denn wir mat ist Verwurzelung, Beständigkeit sind auch älter geworden. und Nachhaltigkeit und gibt mir die benötigte Alltagsenergie. Denn Seit wann gibt es die Interessengemeinschaft und welche weihier spielt sich ja die übrige Zeit teren Projekte betreut sie? des Jahres ab. Was ist zwischenzeitlich passiert, gibt es VerändeDie IG gibt es seit den sechziger Jahren. Die Vereine und Institutirungen? Die Leine-Nachrichten onen in Grasdorf und später auch aus Laatzen-Mitte haben in jedem werden aufgehoben Jahr einen Abschied vom Sommer gefeiert. Im Wechsel war ein und ich lese sie. Vorsitzender aus einem örtlichen Verein der federführende verantWichtig ist aber wortliche Organisator. Es wurde an unterschiedlichen Plätzen, auch auch zu erkennen, in den siebziger Jahren in Laatzen-Mitte gefeiert. Ab 1989 wurde dass die Zeit in das bis heute lebendige Brunnenfest als Abschied vom Sommer Abwesenheit am neuen Platz veranstaltet. Auch die würdevolle Ausrichtung natürlich weiter des Volkstrauertags gehört zu den Aufgaben des IG-Vorstands. gegangen ist. Hier wäre es zu begrüßen, wenn wieder mehr Beteiligung aus den Vereinen und der Bevölkerung kommen würde. Eine wichtige Aufgabe, die leider nicht mehr den Stellenwert hat, war die Koordinierung aller Termine in Grasdorf und LaatzenMitte. Hieran sollte im Interesse aller Festivitäten in ganz Laatzen wieder gearbeitet werden. Denn Überschneidungen und zu viele Das komplette Interview Aktionen im Jahr dienen keinem, auch nicht den Bürgern. lesen Sie auf: www.myheimat.de/beitrag/876344 Somit ist es notwendig, dass sich alle Vorstände der

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Foto: Günther Meyer

Foto: Günther Meyer

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Eine klasse Veranstaltung

Foto: Gerd Schlarbaum

Foto: Gerd Schlarbaum

Foto: Jugendfeuerwehr

Foto: Günther Meyer

Foto: Jugendfeuerwehr Laatzen

Es ist der Höhepunkt im Grasdorfer Veranstaltungskalender: Die Grasdorfer feierten mit ihren Gästen das Brunnenfest. Weitere Bilder unter www.myheimat.de/themen/ brunnenfest.

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Laatzen

Schreiben gegen das Vergessen ruft auf: Erinnere Dich! Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Anne Voß Der 9. November 1938 – wer mit diesem Tag etwas verbindet, blickt mit Schrecken zurück. Wer sich erinnert, trifft auf unvorstellbare, unwirkliche, schlicht unglaubliche Ereignisse, die stattgefunden haben: die Reichspogromnacht. Schon dieser Begriff ist tragend genug und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Aber wer verbindet eigentlich noch etwas mit diesem Tag? Wer erinnert sich? Unser Projekt „Schreiben gegen das Vergessen“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Erinnerungen wachzurütteln und zurück ins Bewusstsein zu ziehen. Daher wollen wir auch etwas beitragen, wenn das Copthorne-Hotel am 9. November im Rahmen des monatlich stattfindenden Erzählcafés zum Erinnern an dieses geschichtliche Ereignis einlädt. Denn nichts anderes wollen wir, wie auch die Reihe 70+, die mit weiteren Veranstaltungen diesen Tag begeht. Bereits am 19. August, als wir unsere erste Lesung sowie die Buchpremiere begangen haben, waren wir zu Gast im CopthorneHotel. Einen würdigeren und edleren Rahmen hätten wir für diesen Anlass wohl kaum finden können: Ein großes Publikum erwartete uns. Interessierte Menschen, die uns auf dem Weg bis zur Buchpremiere inspiriert, unterstützt und begleitet haben, und Menschen, die gespannt waren auf das Resultat unserer Projektarbeit, waren gekommen, um dieses Ereignis mit uns zu feiern, denn natürlich haben wir uns gefreut, unser Buch in den Händen zu halten – wenn

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auch der Anlass ein trauriger ist. Nichtsdestotrotz war es ein erfahrungsreicher, aber auch langer Abend, an den wir uns noch lange erinnern werden. Im Gegensatz zu dieser ersten Veranstaltung stand die Nachfolgende: Am 15. September (ein weiteres erinnerungswürdiges Datum, da an diesem Tag im Jahre 1935 die „Nürnberger Gesetze“ verkündet wurden) hielten wir im Theater in der List in kleinerem, übersichtlicheren Rahmen eine gemütliche zweite Lesung ab. Zwar war das Publikum überschaubarer, die Stimmung allerdings auch ruhiger und intensiver. Ebenso konträr war auch das Feedback, welches wir auf vielfältige Weise erhalten haben. Die Palette reichte von ehrlichem, warmherzigen Lob bis zu bösen Neidreden. Letzteres bestätigte dann doch die Wichtigkeit unseres Bestrebens: die Erinnerungsarbeit. „Die Weltgeschichte ist vor allem die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre“, sagte Konrad Adenauer. Und er hat Recht. Viel besser kann man es nicht auf den Punkt bringen: Vieles hätte vermieden werden können; vieles hätte vermieden werden müssen – nicht nur in Deutschland, überall auf der Welt. Aber was an diesem Zitat noch viel wichtiger ist, ist die Botschaft zwischen den Zeilen: Wenn die Geschichte nun einmal mit all ihren Fehlern und Erfahrungen hinter uns liegt – für uns alle sichtbar –, warum dann nicht erinnern und vor allem aus Fehlern lernen? Genau darin besteht unsere Aufgabe als Schüler des Projekts „Schreiben gegen das Vergessen“, wie ich finde. Wir haben erkannt, dass wir aus der Geschichte lernen müssen, um für uns eine bessere Zukunft gestalten zu können. Diese

Erkenntnis wollen wir weitertragen – und genau deswegen ist das Erinnern von zentraler Bedeutung. Und so freuen wir uns auch auf die für uns dritte und vorläufig letzte Lesung im Rahmen des Erzählcafés am 9. November. Schließlich geht in diesem Rahmen eine intensive Zeit zu Ende, die uns allen konträre Erfahrungen, neue Blickwinkel und auch interessante und wunderschöne Kontakte und Momente brachte. Zweifellos eine Zeit, an die wir uns im Leben immer mal wieder zurückerinnern werden. Also: Warum erinnert ihr euch nicht auch mal zurück?

Termine am 9. November in Laatzen: 15 Uhr Erzählcafé Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt „Schreiben gegen das Vergessen“ stellen ihre Arbeit bei einer Lesung vor. Copthorne-Hotel Hannover, Würzburger Straße 21, 30880 Laatzen. Eintritt frei 18 Uhr Kranzniederlegung Im feierlichen Rahmen wird den Opfern der Gewalt gegen Juden bei einer Kranzniederlegung am Gedenkstein in Gleidingen gedacht. Thorstraße/Ecke Hildesheimer Straße, Gleidinge.n 19 Uhr Vortrag „Das Schicksal einer jüdischen Familie“ Heinz Samuel berichtet über das Schicksal und die Erlebnisse seiner Familie während der Nazi-Zeit. Gemeindesaal St. Gertruden, Hildesheimer Straße 560, Gleidingen. Eintritt frei. Anne Voß ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/34225/


Politikmüdigkeit: Gehen den Parteien die Kandidaten aus? Der Mitgliederschwund bei den Parteien schlägt durch: Auch die großen Parteien erwarten offenbar Probleme, alle Listenplätze für die Kommunalwahlzu besetzen. Vielfach fehlt es an Menschen, die zu einer Kandidatur bereit sind. Für die Kommunalwahl 2011 erwarten laut HAZ auch die großen Parteien Hannover starke Probleme bei der Besetzung der Kandidatenlisten. Gibt es in der Region ähnliche Schwierigkeiten? Woran liegt es, dass immer weniger Menschen sich politisch engagieren wollen? Und was müsste man tun, um das zu ändern? Das diskutieren die myheimatAutoren:

QQKlaus Bethge, Isernhagen : Über die Politikmüdigkeit brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Auch ich habe es in meiner Partei erlebt, dass ich als Nachrücker von einem unserer Lokalen gebeten wurde, den

Posten nicht anzunehmen, da das „nichts für mich sei“. Wer das Herumgezicke, die Eifersüchteleien und Rechthabereien am eigenen Leibe erfahren hat, kann sehr wohl verstehen, dass die Lust, sich zu engagieren, schwindet. QQHartmut Rensch, Hannover: Es fehlen politische Vorbilder. Politiker müssten glaubhaft sein und bleiben. Ich finde es wichtig, dass sie nicht nur das Parteiprogramm predigen, sondern eigene Meinungen haben und vertreten. Den größten Fehler, den wir in den entsprechenden Gremien haben, ist der Fraktionszwang. QQKatja Woidtke, Langenhagen : Mir fehlen die sachbezogenen Diskussionen in der Politik. Parteipolitischer Zank steht leider oft im Vordergrund. Da ist man schon aus Prinzip gegen den Vorschlag des politischen Gegners. QQCarsten Calenberger, Hannover: Wenn man sich in der (kleinen) Politik engagieren, neue Ideen einfließen, Veränderungen forcieren möchte, stößt man schnell an seine Grenzen. Der Elan wird gestoppt von verkrusteten Parteistrukturen und egoistischen „Altherren-Riegen“, die ihr Territorium verteidigen und innovative Vorschläge meist strikt ablehnen. Politik ist ein schmutziges Geschäft, nicht nur, weil man sich oft auf Kosten anderer profiliert.

Foto: Thomas Katz

Laatzen

Es gibt selten ein Miteinander der Parteien, Kräfte werden nicht gebündelt, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Das liegt wenigen Menschen. Man muss schon ein dickes Fell besitzen und ein streitbarer Mensch sein, um sich besonders in der kleinen Politik zu engagieren. Was meinen Sie? Auf www.myheimat.de/beitrag/854643/ können Sie mitdiskutieren.

Exklusiv bei der Hannoverschen Volksbank:

Die VR-BankCard mit Wunschmotiv Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, und künftig kann man damit sogar bezahlen: Die Hannoversche Volksbank bietet ihren Kunden neu und exklusiv die Möglichkeit an, die persönliche Kontokarte mit dem eigenen Wunschmotiv zu gestalten. „Dieses Angebot ist einzigartig in der Region“, weiß Karsten Andräs, Filialleiter im BeratungsCenter Uetze. „Die „HanVB Bildkarte“ kann schnell und bequem vom heimischen PC aus gestaltet werden. Mit Hilfe des Kartendesigners, der im Internet unter www.hanvb.de aufgerufen wird, wählt man sein Wunschmotiv aus, lädt dieses hoch und bestellt seine individuelle VR-BankCard“, ergänzt er. Voraussetzung für die Nutzung dieses exklusiven Angebotes ist ein Girokonto bei der Hannoverschen Volksbank. Rund zwei Wochen nach der Bestellung wird die einzigartige Wunschmotiv-Karte zugeschickt, wenige Tage später die persönliche Geheimzahl. Der Preis für die Bildkarte beträgt einmalig 20 Euro zuzüglich des Kartenpreises des jeweiligen Kontomodells. Weitere Informationen gibt es bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 69 Geschäftsstellen der Hannoverschen Volksbank und auf der Homepage der Volksbank.

Karsten Andräs Filialdirektor für den Bereich Laatzen

Kontakt: Hannoversche Volksbank Am Wehrbusch 18 · 30880 Laatzen Telefon: 0 511 – 1221 - 4 29 · Internet: www.hanvb.de


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Leine-Nachrichten Redaktion myheimat.de

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Laatzen

Das myheimat-Rätsel

Fragen zu Laatzen inklusive! Waagerecht

1 Skizze fĂźr ein Drehbuch (6) - 4 Sportgelände in Gleidingen (9) - 10 Naschwerk, Konfekt (7) - 11 Stadtteil Hannovers, in dem der Pferdeturm steht (8) - 12 ... und Bogen (5) - 13 immer wieder = zum wiederholten ... (3) - 14 sanftmĂźtiger Mann (6) - 15 Finanzkonzern aus Hannover (3) - 16 leicht, unschwer (7) - 18 orientalische Wasserpfeife (4) - 20 FuĂ&#x;ballverein aus Hannover, der in der Oberliga spielt (7) - 21 es gibt Breiten- und Leistungs... (8) - 22 Abdeckung der Autofelge (8) - 24 CTA = ...-Technischer Assistent (8) - 26 chinesisches Segelschiff (8) - 30 lenken (7) - 33 alles, was ein Unternehmen anbieten kann (16) - 35 verkehrsreich, bevĂślkert (6) - 36 westlicher

Teil eines Laatzener Doppeldorfes (8) - 39 hält am Laatzener Bahnhof (3) 40 mit Mßnzen und Scheinen bezahlt (3) - 41 vermutete, ßberschlagene = ge... (8) - 42 Anfang (9) - 44 mit Gold oder Silber durchsticktes schweres Seidenzeug (6) 45 Dieb, Wegelagerer (6) - 46 Ruhegeld auf Lebenszeit (9).









eines langgestreckten Landes in SĂźdamerika (7) - 28 Ăśstlichste Gemeinde der Region Hannover (5) - 29 Laatzener Kunstverein (10) - 31 die Muskelspannung betreffend (7) - 32 in dieser Stadt gewann Lena MeyerLandrut 2010 den Eurovision Song Contest (4) - 34 Teil der Batterie (9) - 37 Aussagesatz ist eine, Aufforderungssatz eine andere (7) - 38 Schiffsbesitzer (6) - 40 eine SchlieĂ&#x;frucht (5) - 41 Laatzener Naherholungsraum: Park der ... (5) - 43 Eulenart (3) 44 sĂźddeutsch: Junge, Knabe (3).











 





































Senkrecht

1 ehemaliges Ostgelände der Weltausstellung (9) - 2 Erdmetall mit dem Elementsymbol Pr (9) - 3 zum Gehen braucht man ein Stand- und ein ... (9) - 5 Bruder der Mutter (5) - 6 Gericht, bei dem man FleischstĂźcke in heiĂ&#x;es Fett tunkt (13) - 7 damit beschäftigt sich ein Museum in Laatzen (9) - 8 Goldimitation (5) - 9 Sportverein in Grasdorf (8) - 17 abwärts gefĂźhrter Strich in einer Handschrift (8) - 19 Bastelpapier mit krauser Oberfläche (5) - 23 franzĂśsischer AbschiedsgruĂ&#x; (5) - 25 Kohlensäurewerk in Rethen (5) - 26 Gurkenkraut (4) - 27 Bewohner





 









 















AuflĂśsung auf Seite 15. ä=ä, Ăś=Ăś, Ăź=Ăź, Ă&#x;=ss. Auf www.myheimat.de/themen/myheimatraetsel kĂśnnen Sie Begriffe fĂźr das Rätsel in der nächsten Ausgabe vorschlagen.

myheimat Laatzen: Das Mitmachmagazin Schreiben Sie im Internet ßber die Themen, die Sie bewegen. Die besten Beiträge drucken wir im nächsten myheimat-Magazin fßr Laatzen. Nächste Ausgabe: am 29. November in den Leine-Nachrichten und an vielen Auslagestellen Redaktionsschluss: 16. November Jetzt mitmachen! www.myheimat.de/laatzen Das Mitmachportal der Leine-Nachrichten Ihre Heimatzeitung täglich in HAZ und NP

10 I myheimat Rätsel


Sport, Natur und Nostalgie

Einachserrennen Pattensen

Laatzen

Jan Hoelzel

Die Themengebiete vom Jan Hoelzel sind vielfältig. Die Seite zeigt eine kleine Fotoauswahl des Laatzeners. Weitere Bilder von Hoelzel finden Sie auf www.myheimat.de/profil/25538.

Koldinger Teiche

Rugby (Döhren)

Foto: xxx

Expo-Gelände

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Laubbläser: Sollten sie wegen des Lärms verboten werden? Die ersten Blätter sind schon gefallen – da wird es nicht mehr lange dauern, bis ein ebenso geliebtes wie gehasstes Gartengerät zum Einsatz kommt: der Laubbläser. Die Geräte sind unbestreitbar praktisch, man ist damit viel schneller als mit Besen und Harke. Aber sie sind auch laut. Das führt nicht nur zu Nachbarschaftsstreit, sondern ist auch immer wieder ein Politikum. Die SPD im Laatzener Ortsrat fordert, den Einsatz der Laubbläser im Stadtgebiet schrittweise zurückzuführen. Ist der Einsatz von Laubbläsern grundsätzlich in Ordnung? Sollten die Geräte wegen des Lärms verboten werden? In den Leine-Nachrichten haben wir bereits einige Meinungen abgedruckt. Auf dieser Seite finden Sie weitere Auszüge der Diskussion:

QQAnonym: Laubsauger werden überwiegend tagsüber genutz, also zu Zeiten, an denen Otto Normalbürger selbst beschäftigt ist. Ich verstehe die Aufregung nicht, es saugt doch keiner durch Euer Wohnzimmer. Mehr Krach als manche Rasenmäher machen diese Dinger auch nicht. QQManuela Krause, Seelze: Es mag ja sein, dass diese Geräte tagsüber eingesetzt werden und eigentlich niemanden stören dürften, weil die meisten Menschen am Tage arbeiten. So lange es um Verkehrssicherungspflichten der Kommunen bzw. der Anlieger geht, dass schnellstens Gehsteige und Fahrbahnen vom Laub befreit werden müssen, ist das völlig okay. Aber ich sehe keinen großen Sinn und Zweck in diesen

Laubsaugern. Eine vernünftige Harke reicht auch aus. Früher ging es doch auch. Muss denn immer alles technisiert werden? QQTine Kumpel, Ronnenberg: Fahren denn hier alle mit dem Fahrrad, weil das Auto zu laut ist oder stinkt? Wer wäscht denn mit der Hand, weil die Maschine zu laut ist? Wer bringt seinen Müll zur Deponie, weil der Müllwagen zu laut ist? QQDagmar Strube, Garbsen: Ein klares Nein zu Laubsaugern. Mit dem Laubsauger werden unzählige Insekten und Kleinstlebewesen nicht nur eingesaugt, sondern regelrecht zerstückelt. Viele dieser Lebewesen sind aber nicht nur wichtige Bestandteile in der Nahrungskette, sondern sorgen durch die Zersetzung von Laub und Biostoffen für einen humosen Boden. Wer den Boden herkömmlich mit Harke und Rechen bearbeitet, sorgt somit für eine bessere Bodenqualität. Neben der Vernichtung von Insekten ist natürlich der presslufthammerartige Lärm genauso negativ wie die Abgase der Geräte. Besser ist es, wenn überlegt wird, wo Laub beseitigt werden muss. An vielen Stellen kann das Laub ruhig liegen bleiben und sich dort schützend über Stauden und Pflanzen decken. Als Dank bekommt der Naturgärtner nicht nur den Besuch von Igeln und vielen Vögeln, sondern hat im Frühjahr einen humoseren Boden. QQHolger Finck, Langenhagen: Man muss zwischen Laubsaugern und Laubpustern unterscheiden. Die kleinen Laubsauger aus dem Baumarkt, meist mit Stromanschluss und Häcksler, lehne ich ab. Sie sind in der Regel für den Privathaushalt gedacht. Die Firmen haben große fahrbare Laubsauger, die nicht häckseln, sondern die Blätter sammeln oder gleich in einen Anhänger blasen. Sie erleichtern den Firmen die Arbeit. Sie sind aus meiner Sicht aber nicht das Hauptproblem, sondern die mit Benzinmotor betriebenen Laubpuster. Die nerven mich besonders, wenn die Reinigungsfirmen da-

Foto: Wulf Leskow

Laatzen

mit schon frühmorgens anfangen und stundenlang auf einem Fleck arbeiten. Da diese auch noch in der Geschwindigkeit geregelt werden können, ist der Lärm besonders schlimm. Besser sind elektrische Laubpuster. Diese sind wesentlich leiser. Man muss die Geräte aber auch richtig anwenden. Ich habe oft schon beobachtet, dass die Leute damit den Dreck und Müll vom Fußweg blasen. Dann liegt alles am Rand, bis der Wind kommt und alles zurückbläst. Das Zusammengeblasene sollte dann aber auch gleich entsorgt werden. Von vielen Flächen lassen sich damit wesentlich leichter die Blätter entsorgen als mit dem Rechen, etwa aus Rabatten oder niedrigen Buschflächen (oft auch Straßeninseln). QQWolfgang Petersen, Laatzen : Man sollte nicht über das Verbot der Laubpuster diskutieren, sondern über die Art der Laubpuster. Denn es gibt Laubpuster mit Schalldämpfer, die allerdings etwas teurer sind. Vielleicht sollte man nur diese zulassen.

Was meinen Sie? Auf www.myheimat.de/beitrag/827600/ können Sie mitdiskutieren.

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Laatzen

Mit der Ape über die Alpen: Vier Länder an einem Tag Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Dirk Wieczorek Was bisher geschah: „In mir gärte schon lange der Wunsch, eine Ape zu haben – aber, wie das immer so ist, viele Dinge brauchen einen Auslöser“, schreibt Dirk Wieczorek zu Beginn seines Reiseberichts. In der Juli-Ausgabe des myheimat-Magazins für Laatzen berichtete Wieczorek, wie es zu diesem Auslöser kam und wo er schließlich seine Ape kauft: in Italien. Die Überführung der Ape ins heimische Laatzen, gestaltet sich schwierig, da er nur auf kleinen Straßen fah­ren darf. Im September-Magazin erreichte Wieczorek den Alpengipfel. Im dritten Teil durquert der Laatzener nun die Schweiz, Liechtenstein und Österreich.

Ich stehe am Passo dello Spluga, dem Splüggenpass, sehe überall Eiszapfen, und die sind nicht gerade zierlich. Was soll uns jetzt noch aufhalten? Ich mache noch ein paar Fotos und schaue zum Grenzbeamten. Der macht nur eine Handbewegung zum Weiterfahren, er will wohl nicht aus seiner gut beheizten Station. Ich mache mich an die Abfahrt. Über viele Serpentinen geht es rasch abwärts. Ruckzuck ist man wieder unten, und es geht nun gemächlicher weiter. Ich habe das Gefühl, das Hochgebirge liegt hinter mir. Um 17.45 Uhr, schneller als gedacht, bin ich kurz vor Splüggen. Dort mache ich einen kurzen Stopp. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich in der Schweiz bin. Im Land

von Käsefondue, Heidi und Kühen – das fiel mir als Erstes ein. Weiter geht’s auf kleinen Straßen entlang der Autobahn N13. Diese sind wie gemacht für die Ape. Keine großen Steigungen, keine zu engen Kurven und so gut wie kein Verkehr. Mein nächstes Ziel ist Thusis. Es ist sehr gut ausgeschildert, gerade wenn man nicht auf die Autobahn will. So komme ich nicht in die Verlegenheit, aus Versehen eine Schnellstraße zu benutzen. Auf der Suche nach einer Pension oder einem Hotel werde ich in Rhäzüns fündig. Das Zimmer ist nicht besonders groß, das Design erinnert mich an meine Jugend, obwohl es bei uns zu Hause nie so aussah. Ich hole mir 150 Franken aus dem Geldautomaten – damit komme ich bestimmt aus. Der Gastraum ist gut besucht. Ich erfahre, dass der Koch und Chef des Hauses bekannt für seine Wildspeisen ist. Ich bestelle mir Hirschgeschnetzeltes mit hausgemachten Spätzle und lasse mich über die Unterschiede zwischen Tellergericht und dem normalem Gericht aufklären. Während ich auf das Essen warte, komme ich mit sehr netten Schweizern am Nebentisch ins Gespräch. Sie wundern sich, dass um diese Zeit hier Touristen sind. Die Konversation verläuft trotz des Schweizer Dialektes sehr lebhaft. So offen und locker habe ich die Ostschweizer Fremden gegenüber gar nicht erwartet. Und so geht ein weiterer schöner Tag zu Ende. Der Kilometerstand der Ape beträgt jetzt 47853 Kilometer, ich habe schon 812 Kilometer Zeit gehabt, sie kennenzulernen. Um sechs Uhr werde ich am nächsten Morgen unsanft von den nahen Kirchturmglocken geweckt. Nach dem Frühstück unterhalte ich mich mit dem Chef des Hauses über Gott und die Welt. Doch obwohl draußen nicht wirklich Reisewetter ist, muss ich weiter. Tiefhängende Wolken, drei Grad und

Nieselregen: Gut, dass ich einen funktionierenden Scheibenwischer habe. Über einen schweizer Radiosender erfahre ich, dass der San-Bernardino-Pass gesperrt wurde und es in den Höhenlagen der Alpen kräftig geschneit hat. Dass ich die Alpen gestern überquert habe, war eine gute Entscheidung. Einsam ziehe ich meine Bahnen durch Rheintal. Gegen 9 Uhr rollen wir im Fürstentum Liechtenstein ein. Nun liegt also auch die Schweiz hinter mir. Das Willkommen in der Monarchie hatte ich mir anders vorgestellt, eine ausgefranste Fahne und ein ziemlich verwittertes Schild empfangen mich. Hier sieht es aus wie in der Schweiz. Es gibt nur mehr Banken. Um Lichtenstein zu durchqueren, brauche ich 30 Minuten. Im österreichischen Feldkirch halte ich an der Staatsgrenze an. Der Grenzer sagt sehr laut und deutlich: „Aussteigen.“ Ich steige aus. Erst will er meinen Ausweis sehen, dann deutet er auf das Kennzeichen. Er will wissen, was das ist. Leicht genervt erkläre ich ihm, dies ist ein deutsches Kennzeichen und somit ein deutsches Fahrzeug. Schließlich sagt er, es sei alles in Ordnung und ich kann weiterfahren. Ich erreiche bald Bregenz und Bayern. In Lindau finde ich durch Zufall, die Zulassungsstelle – ich brauche dringend ein neues Fünf-Tage-Kennzeichen. Ich fahre jetzt unter bayerischer Flagge. Jetzt heißte es Allgäu, ich komme. Das Allgäu erinnert mich stark ans TeletubbyLand: sanfte Hügel, grüne Wiesen und schönes Wetter. Über Kißlegg, Bad Wurzach und Biberach erreiche ich Laupheim. 48072 Kilometer, schon über eintausend Kilometer. Irre, oder?

Dirk Wieczorek ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/36910/

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Laatzen

Fotos: Gerald Senft

Riesengaudi in Laatzen Bis 2 Uhr morgens feierte die Ortfeuerwehr ihr Oktoberfest. Die Gäste kamen im Dirndl und Lederhose. Weitere Fotos von Gerald Senft finden Sie auf www.myheimat.de/beitrag/869210.

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Wichtige Termine auf einen Blick

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Ausstellung Aquarelle von Wolfgang Dahlmann, Bistro Sonnenblume, Wohnpark Rethen, Hildesheimer Straße 368, Mo, Di, Do, Fr 10 14 Uhr, Mi, Sa, So 10 - 17 Uhr, bis 21. Oktober. „Leben-Liebe-Träume” Öl-Hinterglasmalerei von Zagorka Srbovic, Deutsche Rentenversicherung, Lange Weihe 2, Do 15 - 17 Uhr, bis 14. Oktober. Donnerstag, 7. Oktober

Kinderkleiderbasar Arche der Thomasgemeinde, Marktstraße 21, auch am 4. und 18. November, 15 - 16.30 Uhr. Laatzen live Lichthof vor Real, Leine-Center Laatzen, Marktplatz 11, auch am 4. November, 18- 20 Uhr. Freitag, 8. Oktober

Floh- und Trödelmarkt Festplatz, Erich-PanitzStraße, Laatzen-Mitte, auch am 9. Oktober, 12 - 18 Uhr. Café top Stadtteilcafé für Laatzener Bürger, Marktplatz 5, freitags, 14.30 - 18 Uhr. Schnupperschießen beim Schützenverein Laatzen, Schützenhaus Laatzen, freitags, 17 Uhr.

Sonntag, 10. Oktober

Boule Boule-Interessengemeinschaft, Gelände gegenüber, Naturschutzzentrum Alte Feuerwache, Ohestraße 14, Grasdorf, 10.30 Uhr. EXPO Erinnerungen EXPOSEEUM Hannover, EXPO-Plaza 11, sonntags, 11- 16 Uhr. Montag, 11. Oktober

Tanzkurs für Jugendliche VfL Vereinsheim, immer montags, 16.30 - 18 Uhr. Dienstag, 12. Oktober

Kochstudio Kochen in kleinen Gruppen, Arche der Thomasgemeinde, Marktstraße 21, dienstags, 10 - 14 Uhr.

Sonnabend, 16. Oktober

Donnerstag, 28. Oktober

Mittwoch, 10. November

Tauschtag Briefmarken-SammlerVerein Laatzen, Grundund Hauptschule, Alte Rathausstraße 39, Alt-Laatzen, auch am 20. November, 14 - 17 Uhr.

German Classic Pferdesport-Ereignis, 28. Oktober bis 31., Messehalle 2 Hannover, Oktober 14 - 18 Uhr.

Die Schaufensterkrankheit Patientenforum, Speisesaal im Untergeschoss, Klinikum Agnes Karll, Hildesheimer Straße 158, 17.30 - 19 Uhr.

Sonntag, 17. Oktober

Führung Treffpunkt: Gartenhaus, Park der Sinne, Karlsruher Straße, Laatzen-Mitte, 14.30 Uhr. Briefmarkenausstellung EXPOSEEUM Hannover, EXPO-Plaza, 11 Uhr. Dienstag, 19. Oktober

Lichtführung Park der Sinne, Karlsruher Straße, LaatzenMitte, dienstags, alle zwei Wochen, 19 Uhr.

Mittwoch, 13. Oktober

Mittwoch, 20. Oktober

Bedeutung der Palliativmedizin und -pflege Patientenforum, Speisesaal im Untergeschoss, Klinikum Agnes Karll, Hildesheimer Straße 158, 17.30 - 19 Uhr.

Pflegende Angehörige Copthorne Hotel, Würzburger Straße 21, 15 Uhr.

Laatzener Bildungswerkstatt Kommunale Bildungslandschaften, ErichKästner-Schulzentrum, Marktstraße 33, alle zwei Wochen mittwochs, 18 Uhr.

Montag, 25. Oktober

Spielenachmittag Hausfrauenbund, Arche der Thomasgemeinde, Marktstraße 21, montags, alle zwei Wochen, 15 - 17 Uhr. Dienstag, 26. Oktober

Rügen Kontaktzentrum der Thomasgemeinde, 19.30 - 21.15 Uhr.

Freitag, 29. Oktober

Klönabend SoVD Laatzen-Mitte, Seniorentreff, Wiesenstraße 22a, Alt-Laatzen, auch am 26. November, 18 - 20 Uhr. Sonntag, 31. Oktober

Flohmarkt Obi, Lüneburger Straße 24, 10 - 18 Uhr. Montag, 1. November

Blutspendetermin Schule Alte Rathausstraße, 16 - 20 Uhr. Dienstag, 2. November

HAZ-Expertenforum Urs Meier: Zwischen den Fronten, Expowal, Chicago Lane 9, auch am 16. November, 19.30 - 21.15 Uhr.

Sonnabend, 27. November

Weihnachtsmarkt in Grasdorf, Vor der Sankt Marien Kirche, Kirchstraße 7, 14 Uhr.

Dienstag, 9. November

Öffentliche Sitzung Seniorenbeirat Rathaus Laatzen, Marktplatz 13, 10 Uhr. Erzählcafé Copthorne Hotel Laatzen, Würzburger Straße 21, 15 Uhr.

Weihnachtsbasar Copthorne Hotel, Würzburgerstraße 21, 11 - 18 Uhr. Preisverleihung Jugend-Schreibwettbewerb, Kunstkreis Laatzen, Hildesheimer Str. 368, 15 Uhr, Einsendeschluss für Beiträge: 25. Oktober.

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Sonnabend, 6. November

Kaleidoskop Erich-Kästner Schulzentrum, Marktstr. 33, Sonnabend 13 - 18 Uhr, Sonntag 11 - 18 Uhr.

Sonntag, 28. November

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myheimat Laatzen Oktober 2010