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www.myheimat.de/potsdam

Potsdam

12 2009

Dezember 2009

2. Jahrgang Nr. 16

Foto: Gerhard Pohl

Habt Weihnacht im Herzen... Strahlende Gesichter im Nikolaisaal >> Seite 5

Kunsthandwerk

Krippenwerkstatt im Oberlinhaus

1 0

Das Stadtschloss

und seine Geschichte

J a h r e

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Abstimmung zum Bürgerhaushalt: Vorschlagsvotierung bis 03.01.2010 Bürgermeister und Finanzbeigeordneter Burkhard Exner stellte am 23. November die „Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger“ vor und gab damit den Startschuss zur letzten Runde des Bürgerhaushaltes 2010. Unter www.potsdam.de/buergerhaushalt besteht nun bis zum 3. Januar die Möglichkeit über 40 Vorschläge abzustimmen. Exner forderte alle Potsdamerinnen und Potsdamer auf, sich aktiv zu beteiligen.Teilnahmeberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 14 Jahre alt und haupt- oder nebenwohnsitzlich in Potsdam gemeldet sind. Pro Person dürfen dabei maximal fünf Punkte vergeben werden. Ziel der Votierung sei es, so Exner, „eine repräsentative Auswahl der 20 wichtigsten Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2010 zu ermitteln“. Die Bürgerempfehlungen sollen dann Ende Januar 2010 der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung übergeben werden. Bereits in November erhielten 10.000 zufällig aus dem Melderegister ausgewählte Potsdamerinnen und Potsdamer Post von der Stadt, mit der sie zur Teilnahme aufgefordert wurden. Für alle Einwohner, die nicht angeschrieben wurden, liegen kostenlose Exemplare der „Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger“ im Bürgerservice des Stadthauses Potsdam bereit. Ebenfalls kann im Internet unter www.potsdam.de/buergerhaushalt abgestimmt werden. Ab Mitte Dezember werden weiterhin Großplakate im gesamten Stadtgebiet auf die Votierung des Bürgerhaushaltes 2010 hinweisen. Zum Hintergrund: Im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2010 bestand in diesem Sommer die Möglichkeit, Vorschläge zu verschiedenen Themenbereichen der städtischen Haushaltsplanung einzubringen. Insgesamt wurden 682 Vorschläge eingereicht. Im Oktober wurden diese auf drei Stadtteilversammlungen und per Internetabstimmung priorisiert. Anhand vorgegebener Kriterien wurde daraus die „Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger“ zusammengefasst, die nun zur Abstimmung steht.

Landeshauptstadt Potsdam, Bürgerhaushalt mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/191307/

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Editorial

Das potsdamer bürgermagazin! Liebe Leserinnen und Leser, aktive Potsdamer Bürger, Vereine und Institutionen schreiben das myheimat Stadtmagazin für Potsdam. Jeder hat was zu erzählen und jeder kann mitmachen. Über interessante Ereignisse erzählen, Danke sagen, Tipps geben, ein tolles Foto veröffentlichen, was Sie schon immer mitteilen wollten. Auf myheimat.de/potsdam haben Sie die Möglichkeit dazu und SIE können dieses Magazin mitschreiben! Einmal im Monat wird aus den besten onlineBeiträgen das myheimat Stadtmagazin Potsdam erstellt. In dieser Ausgabe haben wir wieder viele interessante Artikel und Fotos von Potsdamer Bürger und Vereine abgedruckt: Beiträge, die auf www.myheimat.de/potsdam im letzten Monat veröffentlicht wurden. Viel Spaß beim Blättern und Lesen! Mitmachen, so geht´s: Auf www.myheimat.de/potsdam einfach kostenlos anmelden und mitmachen: Name, e-Mail, PLZ, eigenes Kennwort eingeben, fertig. In weniger als einer Minute können Sie Ihren ersten Beitrag veröffentlichen. Fangen Sie doch z. B. mit einem Schnappschuss an - oder einem Ausflugs- oder Veranstaltungstipp, einem Aufruf für Ihren Verein, Infos aus dem Stadtteil oder Erinnerungen aus vergangener Zeit...

...herzlichst Ihr myheimat-Team

Bürgerhaushalt Potsdam >> 2 Krippenwerkstatt Oberlinhaus >> 4 Jost Kremmler >> 4 Ramona Kleber >> 4 Gerhard Pohl >> 5 A. Müller >> 6 Gerhard Pohl >> 6 Bürgerinitiative Mitteschön >> 7 Potsdamer Stadtschloss >> 8/9 atelier-of-art >> 11 SC Potsdam, Gerhard Pohl >> 12 Tobias Borstel >> 13 Veranstaltungstermine >> 14 Kino: UCI / Thalia Gewinnspiel >> 14/15 Schnappschüsse: Joe Blum >> 15 Ingo Breddin >> 15 Frank Gutacker >> 15

Herausgeber: PRINTANDMORE Potsdam GmbH & Co.KG Persönlich haftende Gesellschafterin: PRINTANDMORE International GmbH Geschäftsführer: Karsten Knaup Chefredakteur: Ingo Ender Anschrift: PRINTANDMORE Potsdam GmbH & Co.KG, Friesenstraße 11-13, 14482 Potsdam, Tel: 0331-70 17 89 0 Fax: 0331-70 17 89 22 www.myheimat.de/Potsdam Redaktion: Ingo Ender, 0331-70 17 89 62 redaktion@printandmore.com Anzeigen: Silke Schmidt, 0331-70 17 89 79, anzeigen@printandmore.com Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlagsgesellschaft Potsdam mbH, K.-Liebknecht-Str. 24-25, 14476 Potsdam-Golm

© arte4D / Andreas Hummel

Nauener Brücke, Am Kanal 40, 41, 42, Potsdam

Hier finden Sie Ihre Beiträge:

Impressum

2009

Überblick

Der Lesetipp auf Seite 7

Animation der historischen Mitte

Nächste Ausgabe: 15.01. 2010 Redaktionsschluss: 05.01.2010 Auflage: 10.000

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Editorial I 3


Foto: Ingo Ender

Foto: Ingo Ender

Stadtleben

Figuren und Formen in der Krippenwerkstatt

Monika Uhlig in ihrer Werkstatt

Weihnachtskrippen-Figuren nach Ilse Scheffer

Die Krippenwerkstatt im Oberlinhaus - „Ein geheimer Ort“ Potsdam Babelsberg, hier stehen die Hauptgebäude des Oberlinhauses, zum Beispiel das alte Mutterhaus, in dem auch noch einige Diakonissen leben, Frauen der „ersten Stunde“. Ganz in der Nähe das „Handwerkerhaus“. Es trug diesen Namen einmal völlig zu Recht, denn dort befanden sich diverse Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderungen arbeiteten. Nach der Wende wurde bekanntlich umstrukturiert. Auch hier, die Werkstätten zogen aus an verschiedene Orte, zum Beispiel nach Hermannswerder, man findet dort weniger alte Handwerkstradition, die Gewerke sind heute andere.Aber das Handwerkerhaus birgt noch einen geheimen Ort, ein Lieblingskind aller „alten Oberliner“: die

Weihnachtskrippenwerkstatt. Es war Ilse Scheffer (1893-1977), eine Bildhauerin aus Kleinmachnow, die die Figuren entworfen hat. Man erkennt, sie war von Ernst Barlach geprägt. Als sie 1958 nach Düsseldorf ausreiste, schenkte sie zuvor ihre Weihnachtskrippen und andere Figuren dem Oberlinhaus und genehmigte die Vervielfältigung. Fast wäre die Herstellung dieser wunderbar, schlichtausdrucksstarken Figuren versiegt. Die gebürtige Potsdamer Kunsthandwerkerin Monika Luise Uhlig hat sich seit 2005 im Auftrag des Oberlinhauses der Aufgabe gewidmet, alles Erhaltene zusammen zu tragen, zum Teil zu erneuern und die Figuren selbst wieder herzustellen zum Versand in

alle Welt. Es ist heimelig gemütlich in der kleinen Werkstatt, hier ist eine Oase der Ruhe auf dem Gelände, auf dem es ansonsten turbulent zugeht. Manchmal kommen Kollegen in ihren Pausen auf einen Kaffee oder kleinen Plausch vorbei und schauen ein wenig der Frau zu, die stets eine Figur in der Hand hält und bearbeitet, die etwas mit der aktuellen Weihnachtsgeschichte zu tun hat. Oder sie suchen eine Figur für ihre Sammlung aus. So schließt sich ein Kreis: Mit der Herstellung und dem Verkauf von Krippenfiguren werden auch das Oberlinhaus und seine Insassen unterstützt. Weitere Infos unter: www.krippenwerkstatt-im-oberlinhaus.de

www.myheimat.de/beitrag/191520/

Foto: Ramona Kleber

Foto: Jost Kremmler

Buchtipp: „Die Liebe der Vögel“

Adventsmarkt unter dem Scheunendach

Was zeichnet das wahre Leben und Lieben der Vögel aus? Wie finden Männchen und Weibchen zueinander und wonach wird der Partner ausgewählt? Geht es nach Schönheit, Größe, Stärke oder nach Vermögen? Kennen Vögel so etwas wie Liebe, wie Zärtlichkeit, gibt es Eifersucht? Fragen über Fragen zu den bewegendsten Themen des Lebens. Ernst Paul Dörfler ist ihnen auf den Grund gegangen und hat Erstaunliches zutage gefördert. Das Leben der Vögel ist ungleich farbiger und schillernder, als wir bisher glaubten, zuweilen ist es höchst amüsant und spannend dazu. Ein Dasein mit Geheimnissen und Wundern, die uns Menschen bisher verborgen geblieben sind. Nicht selten deuten sich merkwürdig-heitere Parallelen zum Leben und Lieben in der Menschenwelt an. Der Autor erzählt amüsant und pointenreich, zeigt Bilder und schreibt Texte, die „ans Herz“ gehen und die Zuneigung zur heimischen Natur wecken.

Zum ersten Advent 2009 fand in Marquardt der 1. Adventsmarkt unter dem Dach der Kulturscheune statt. Das Wetter war zwar nicht weihnachtlich, aber das Innere der Scheune dagegen schon. Es waren Weihnachtslieder zu hören und Bilder von Marquardt im Schnee vom Anfang des Jahres zu sehen. Angeregt hatten diese Veranstaltung die Damen des Handarbeitskurses, die sich jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat in der Kulturscheune treffen und beim Adventsmarkt ein Teil Ihrer dabei hergestellten Sachen zum Verkauf anboten. Unterstütz wurden sie dabei von den Rommé-Frauen, mit denen Sie gemeinsam Geschenktüten gebastelt hatten. Außerdem gab es Glühwein, Kaffee und Kuchen, Zuckerwatte für die Kleinsten, selbstgemachtes Wildschweinschmalz und winterliche Fruchtaufstriche. Gekommen waren ca. 150 Gäste, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollten und alle hoffen natürlich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

von: Jost Kremmler mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/191900/

von: Ramona Kleber mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/194286/

4 I Stadtleben


Stadtleben

Frau Holle (Helga Piur) mit den kleinen Wichteln (Foto: Gerhard Pohl)

Dominique Lacasa und Frank Schöbel im Duett (Foto: Gerhard Pohl)

Dominique Lacasa als Fee (Foto: Gerhard Pohl)

Helga Piur und Frank Schöbel (Foto: Gerhard Pohl)

Peter Lorenz, Helga Piur und Frank Schöbel (Foto: Gerhard Pohl)

Habt Weihnacht im Herzen Strahlende Gesichter im Nikolaisaal bei Frank Schöbel Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Gerhard Pohl Nach seiner großartigen Jubiläumstournee im vergangenen Jahr reist Frank Schöbel nach längerer Pause wieder mit einem Weihnachtsprogramm nahezu täglich durch die Konzerthallen des Landes. Eine seiner Stationen in diesem Jahr war u. a. auch der Nikolaisaal von Potsdam. ‚Fröhliche Weihnachten mit Frank‘ ist bereits für viele Generationen ein fester Bestandteil ihres kulturellen Adventskalenders gewesen und es immer noch, so auch 2009. Weihnachtsmann Frank Schöbel (auch der Osterhase) bot mit seinen Gästen,

Frau Holle und die Hexe (Helga Piur), die Weihnachtsfee (Dominique Lacasa) und dem Wichtel (Peter Lorenz) wieder ein Programm für die ganze Familie, welches ankam und in den Herzen und Köpfen der Menschen nachklingen wird. Der festliche Funke sprang sofort auf das Publikum über und man hatte den Eindruck, selber im Weihnachtsland zu sein. Da waren traditionelle und viele neue Lieder zu hören und dabei nur glänzende Augen bei den Gästen im Saal zu sehen. Natürlich fehlten auch Titel aus seinem Album „Weihnachten in Familie“ (1985), welches immerhin mit 1,6 Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte in der DDR ist. Naja und das der Weihnachtsmann in diesem Jahr die Nase voll hat und seinen Job hinschmeißen wollte, wie er es angekündigt hatte, dass kaufte Frank Schöbel wohl

keiner der Gäste so richtig ab. Sicher ist, er wird am 24. Dezember ganz fleißig sein, Frau Holle und die Wichtel konnten ihn vereint dann doch umstimmen. „Habt Weihnachten im Herzen, schließt dabei alle mit Menschen ein und vergesst keinen“, so lautete die Botschaft des Künstlers und aller Mitwirkenden an diesem Abend. Diesem innigsten Wunsch gibt es nichts hinzuzufügen. Und als alle im Nikolaisaal ihre Stimmen zum `Stille Nacht, heilige Nacht´erklingen ließen, wurde einem bewusst, dass schönste Fest eines jeden Jahres steht unmittelbar bevor, ja wir sind wir nicht schon mitten drin? Gerhard Pohl mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/195491/

Stadtleben I 5


Stadtgeschichte Carl Graeb 1850

Foto: A. Müller

Warum hat das Haus acht Ecken?

rung und Straßenbreite dem historischen Vorbild annähern. Es wäre schön, wenn Investoren sich wieder den fehlenden Acht-Ecken-Häusern annehmen würden. Nach 1960 waren hier ein Lebensmittel-

geschäft und ein Kurzwaren-/Gardinengeschäft ansässig. Zur Zeit befindet sich dort eine Kieferorthopädin.

Auf myheimat.de veröffentlicht von:

A. Müller

Foto: A. Müller

Diese Frage kann ich einem Touristen nicht in einem Satz beantworten. Jeder sieht nämlich nur zwei Ecken. Schwertfegerstraße/ Ecke Friedrich-EbertStraße steht ein Rest einer Straßenkreuzung an der vier dieser (äußerlich gleichen) Häuser standen. Drei Häuser wurden beim Luftangriff auf Potsdam zerstört und später abgetragen. Carl von Gontard plante hier ein Ensemble aus vier Häusern. Der Baustil entsprach etwa dem Spätbarock und lehnte sich an Vorbilder in Italien an. Besonderer Blickfang ist das geschmiedete Balkongitter. Gerade wird die Friedrich-Ebert-Straße im Bereich Alter Markt/Am Kanal neu gestaltet. Damit soll sich auch die Straßenfüh-

Aquarell Achteckenhaus 1850

A. Müller mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/187630/

Foto: A. Müller

SOLI-Marken: Treue Zahler wurden belohnt

Sendemast Golm - Sprengung vor 30 Jahren

1966. Spendenmarken erzählen Geschichte. Fast jede Organisation in der DDR hatte Ausweise für Mitgliedsmarken. Es war üblich monatlich oder vierteljährlich Sondermarken (Spendenmarken) zu kleben. Die wenigsten kauften sie freiwillig, aber der Druck von Seiten der Leitung eines Betriebes war groß. Jeder Betrieb, jeder Verein, jede Organisation meldete seine „Erfolge im Aufkommen an Spendeneinnahmen“. Sie wurden statistisch erfasst und in Pressemeldungen oder Auszeichnungen für Betriebe gesondert hervorgehoben. Sehr oft wurde in den Hauptversammlungen der Organisationen und Vereinen festgelegt welcher Betrag vom Bruttoverdienst oder vom Mitgliedsbeitrag als Sondermarke zu erwerben ist. Der Gruppenzwang in den Betrieben spielte eine wesentliche Rolle. Selbst für Lohnerhöhungen, Beförderungen und Leistungsbeurteilungen wurde der Kauf von Sondermarken bewertet.

Es ist bereits 30 Jahre her, als der Sendemast von Golm gesprengt wurde. Er war etwas Besonderes, denn es soll nach damaligen Auskünften, der höchste Holzmast in Europa gewesen sein. Von ihm wurde unter anderem der Sender Potsdam von Radio DDR ausgestrahlt. Betrieben wurde er durch die Deutsche Post. Am 25. Oktober 1979 um 14.00 Uhr wurde der Sendemast gesprengt. Ich setzte mich in das Auto und fuhr nach Golm, um diese Sprengung auf dem Bild festzuhalten. Es gab dann zur angegebenen Zeit einen kurzen Knall und der Riese aus Holz fiel. Zuvor wurde natürlich der neue Sendemast in Betrieb genommen. Er ist aus Stahl und steht heute noch. Später wurde ich durch Mitarbeiter des Senders sowie vom Deutschen Post-Museum Berlin angesprochen, ob ich ihnen die Fotos zur Verfügung stellen kann, da sie selber von dieser Aktion keine angefertigt hatten.

von: A. Müller

von: Gerhard Pohl

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/177884/

6 I Stadtgeschichte

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/185600/


Stadtgeschichte

Blick von der Alten Post Richtung Hohe Wegstraße, Kanal 40, 41, Potsdam Gesponsert durch die Friends of Dresden, New York

Alte Post, Am Kanal 19, Wiederaufbauvariante (Mezzaningeschoss) Gesponsert durch die Friends of Dresden, New York

© arte4D / Andreas Hummel

© arte4D / Andreas Hummel

2009

2009

Nauener Brücke, Am Kanal 40, 41 (Variante mit Ovalfenstern), 42, Potsdam Gesponsert durch die Friends of Dresden, New York

© arte4D / Andreas Hummel

2009

Hohe Wegstraße, Achteckenplatz, Blick Richtung Marstall, Potsdam © arte4D / Andreas Hummel, Christopher Kühn, 2009 Gesponsert durch die Friends of Dresden, New York

Animationen der Potsdamer historischen Mitte Potsdam besaß vor 1945 eines der schönsten historischen Städtebilder in Deutschland. Diese Stadt war bis in die Details künstlerisch durchkomponiert: von den Großbauten über die Anlage von aufeinander abgestimmten Straßen und Plätzen bis hin zu den Häusern und sogar Fassadendetails, die untereinander in einen Dialog traten. Straße und Platz, Durchblicke und Ausblicke waren nach einem besonderen Rhythmus gestaltet. „Ganz Potsdam wird eine Schule der Architektur werden!“, hatte 1751 der venezianische Graf Algarotti dem preußischen König Friedrich II. empfohlen. Und tatsächlich entstanden Bauten, die das antike Rom, die italienische Hochrenaissance, London, Amsterdam und Paris nach Potsdam holten. Bezogen auf die Architektur waren diese Bauten Lehrbeispiele für alle, wie gute Architektur aussah. Die Bürgerinitiative „Mitteschön“ setzt sich dafür ein, einige dieser untergegangenen Bauwerke als „Leitbauten“ durch private Initiative originalgetreu zu rekonstruieren, da sie von höchstem kunsthistorisch-architektonischen, historischem und städtebaulichem Wert waren. Als ersten Schritt will sie die Öffentlichkeit informieren und eine breite Diskussion anstoßen. Entscheidende Hilfe kommt nun von den „Friends of Dresden“, New York. Es ist nun möglich geworden, mittels Computergrafiken von arte4D Andreas Hummel die einstige Schönheit der verlorenen Mitte vorzustellen. Vor allem geht es darum, den Ursprungsort Potsdams wieder zum belebten Zentrum für Bürger und Öffentlichkeit zu machen. Die Stadt, die Bürger und die Amtsträger haben alle Trümpfe in der Hand, das Zentrum der Stadt wie-

Kommandantur und Einsiedler, Schloßstraße, Potsdam Gesponsert durch die Friends of Dresden, New York

© arte4D / Andreas Hummel

2009

der zu einer einzigartigen, unverwechselbaren Mitte für alle werden zu lassen. Die Chance und enorme Aufgabe, diesen zentralen Ort der Stadt neu zu beleben, bietet sich nirgendwo mehr, zumindest in Deutschland. Mitteschön wünscht sich dabei: • Wiederannährung an das historisch gewachsene Stadtbild • Leitbauten: wenn, dann aber denkmalpflegerisch „richtig“. • Menschliches Maß, Potsdamer Maßhalten, Bezug zur Region, Nachhaltigkeit • Kleinteiligkeit und Bauherren mit Liebe und Leidenschaft für Potsdam • Moderne Architektur auf höchstem Qualitätsniveau • Eine Mitte für alle Text: Dr. Hans-Joachim Kuke

Bürgerinitiative „Mitteschön“ mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/194439/

Stadtgeschichte I 7


Das Potsdamer Stadtschloss und seine Geschichte II

8 I Stadtmagazin Potsdam

Grundkonzeption und Text von Dr. Hans-Joachim Kuke, stellvertretender Vorsitzender des Vereins ´Potsdamer Stadtschloss e. V.´Der Bürgerverein ´Förderverein für den Wiederaufbau des Fortunaportals Potsdam e. V.´ ist der Vorläufer des heutigen Vereins ´Potsdamer Stadtschloss e.V.´


Das Potsdamer Stadtschloss und seine Geschichte StadtlebenII

Mit dem Wiederaufbau des Fortunaportals 2000-2002 gelang das Gesellenst端ck, mit dem ein Wiederaufbau des gesamten Schlosses 端berhaupt erst denkbar wurde.

Stadtmagazin Potsdam I 9


Wellness & Beauty Foto: d_g/pixelio.de

Foto: Matthias Balzer/pixelio.de

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Stadtleben

Fotos: atelier-of-art

„Alt wie ein Baum möchte ich werden... mit diesen Kindern einen Baum aus Ton und Glas schuf. So entstand unter dem kaum zu bremsenden Eifer vieler Hände flache Einzelteile aus Ton, verbogene Wurzel- und Rindenteile, viele handtellergroße Blätter, Blüten und auch Schmetterlinge, eine Schnecke und Vögel. Die Wurzeln und die Stammteile wurden mit braunen Glasstücken von ganz normalen Bierflaschen, die Blätter mit Glasscherben von grünen Weinflaschen und die tellergroßen Blüten mit blauem und weißem Flaschenglas belegt. So entstand nach dem Glasurbrand

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SC Potsdam

Tolle Stimmung beim Nikolaus-Staffellauf im Luftschiffhafen Eine große Resonanz hatte auch in diesem Jahr wieder der traditionelle Nikolausstaffellauf des SC Potsdam, an dem sich ca. 450 Kinder aus Schulen der Stadt Potsdam sowie dem Umland beteiligten. Einen Tag gehörte die große Leichtathletikhalle, im „Luftschiffhafen“ den jüngsten Sportlern. Und die Jungen und Mädchen waren alle

mit viel Enthusiasmus bei der Sache. Da wurde um jedes Zehntel gesprintet und das alles vor einer stimmungsvollen Kulisse. Ermittelt wurden an diesem Tag die „schnellsten Schüler/-innen“ im 30m/50m Sprint und dem Zweifelderball. Es war hier so manches schnelle Talent auf der Bahn zu sehen. Höhepunkt war unumstritten die große Nikolausstaffel, wo bei den Wechseln der Geschenkesack übergeben werden musste. Jeweils 5 Mädchen und 5 Jungen einer Schule bildeten eine Mannschaft. Hier siegte in der Addition der

SC Potsdam e. V. Sportpark im Kirchsteigfeld Maimi-von-Mirbach-Str. 11-13, 14480 Potsdam Tel. 0331/622 900 www.sc-potsdam.de

beiden Läufe, die Otto-Nagel GS BergholzRehbrücke vor der Eisenherd-Schule Kleinmachnow und der Hagemeister-Schule Werder. Bei einem Quiz, wo Wissen Rund um Weihnachten gefragt war, gab es noch einiges zu gewinnen. Aber der Nikolaus hatte am Ende für jeden noch eine Kleinigkeit mitgebracht, so war es eine Veranstaltung, wo es nur Sieger gab. Der SC Potsdam hat bereits die Neuauflage für 2010 fest im Terminkalender aufgenommen. Gesamtergebnisse unter: www.sc-potsdam.de

Damen des SC Potsdam Potsdam agierten auf gleicher Höhe Das erwartet enge Spiel wurde der Meisterschaftsfight zwischen den Tabellennachbarn, dem SC Potsdam und Alemannia Aachen, das 2:3 (20:25, 25:20, 23:25, 25:16, 11:15) belegt dieses. Schließlich standen sich zwei Teams der unteren Tabellenhälfte gegenüber, die jeden Punkt benötigen. Vor 400 Zuschauern hat es am Ende nach 110 spannenden und abwechslungsreichen Minuten zum ersten Sieg für die Gäste gereicht, ein Ausgang, der auch für den Aufsteiger möglich war. Dem SC gelang es an diesem Abend durchaus, sich auf einer Ebene mit Alemannia zu bewegen. Während die Mannschaft vom Potsdamer Cheftrainer Michael Merten einen recht souveränen zweiten und vierten Satz (25:20, 25:16) zeigte, fand sie in den anderen drei Abschnitten kaum oder selten zu einer geschlossenen Leistung. Wendepunkt und Ausschlag für den Ausgang des Spiels war der dritte Satz (23:25). Der alles entscheidende Tiebreak (11:15) gehörte dann den in weiß antretenden „Ladys in Black“. Hervorzuheben ist aber, dass es dem SC Potsdam, welcher in dieser Woche mit etlichen Infekten bei einer Reihe von Spielerinnen zu kämpfen hatte und noch hat, immerhin gelungen ist, zumindest in Sachen Spielpunkte (104:101) mit dem Team von Trainer Stefan Falter mitzuhalten. Es war eine Ausgeglichenheit vorhanden, aber um Zählbares zu erreichen, müssen allerdings auch drei Sätze gewonnen werden und das gelang Alemannia, deren Sieg insgesamt in Ordnung geht. Texte und Fotos: Gerhard Pohl

12 I Sport


Sport

schwer in das Turnier. Doch schnell konnte man die Zuschauer auf seine Seite ziehen und für gute Stimmung im Turnier sorgen. Trommelschläge, lautes Klatschen und das Anfeuern vom Publikum wirkten elektrisierend auf die Nachwuchsmannschaften. Somit waren es dann auch die Brandenburger, die alle drei vorderen Plätze für sich gewinnen konnten. Die Polarstern Juniors I konnten sich über den 2. Platz und die Polarstern Juniors II über den 3. Platz im Turnier freuen. Anfänglich als krasser Außenseiter zum Turnier angereist, wurde vielen Mannschaften vor Ort klar, dass sie die Jungs aus Potsdam im Auge behalten müssen. Auch zukünftig soll

an die bereits erreichten Leistungen angeknüpft und ein Heimatturnier ausgerichtet werden. Jedoch benötigt die Mannschaft dafür in naher Zukunft bessere Trainingsund Platzverhältnisse in der Landeshauptstadt Potsdam. Die unüberdachte Rollsportanlage ist bei Niederschlag unbespielbar und bräuchte dringend, so wie schon in Berlin auf den Rollsportanlagen realisiert, eine Überdachung um den Ganzjahresbetrieb zu gewährleisten und den Rollsportvereinen eine feste Trainings- und Spielstätte zu bieten. von: Tobias Borstel mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/189400/

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Am 31. Oktober fand im mecklenburgischen Witzin bei Sternberg der 6. Church-Pokal im Inlinehockey statt. Als Aushängeschild des Vereins und des Potsdamer Breitensports, haben die Junioren von Polarstern ein weiteres Mal ihre Fähigkeiten als Mannschaft unter Beweis stellen können. Zur Siegerehrung hieß es Potsdam 2. und 3. Platz. Die Polarstern Juniors traten mit einer ersten und zweiten Mannschaft beim Turnier an, wobei der Trainer der Mannschaft darauf geachtet hat, dass die Stärken der Mannschaften gleichmäßig verteilt liegen. Die Teams von den Cross Brothers Ludwigsfelde, Blaue Jungs Witzin, Malchow, Nasenbären Rostock, Potsdam I und Potsdam II traten gegeneinander an um den begehrten Church-Pokal aus Witzin mit nach Hause nehmen zu können. Die Potsdamer fanden anfänglich nur

Fotos: Tobias Borstel

Polarstern Juniors mit 2. und 3. Platz beim 6. Church-Pokal in Witzin

LED-Indoorlight

Projekt Energieeffizienz Printandmore - Potsdam Die Produktionshalle wurde mit Hilfe der Firma Solvires auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umgerüstet. Das „Neue Licht“ der Firma Solvires hilft uns mit seinem hohen Farbwiedergabeindex die Qualität der von uns erzeugten Druckerzeugnisse qualitativ exakt zu bewerten und bringt uns dabei eine fast 70% Energieeinsparung. Die Produkte der Solvires - lighting solutions umfassen Beleuchtungslösungen für den Aussenbereich – also Straßen, Freiflächen und Tunnel in Städten und Gemeinden, sowie LED-Tubs als Austausch für Neonröhren für Industriehallen und Büroräume. Nähere Informationen finden sie unter: www.solvires.com

P r o j e k t PRINTANDMORE Umrüstung auf LED-Technik Bestand: 6 x 250Watt NAV NEU: 4 x 99 W TLC90 2 x 66 W TLC60 Energieeinsparung im Jahr ca.: 4.000 Kw/h Kostenreduzierung im Jahr ca.: 700,00 € bei ca. 4 x längerer Nutz-Lebensdauer (h)

Stadtmagazin Potsdam I 13


Stadtmagazin Potsdam

> Was, Wann und Wo? | Veranstaltungstermine

13.12.2009-23.04.2010 l “Dance Masters“, Best of Irish Dance, täglich 19.00 od. 20.00, Nikolaisaal Donnerstag, 17.12.2009 l Marianne & Michael, ab 19.30, Nikolaisaal Samstag, 19.12.2009 l Tanz der vier Elemente, 19.00, Schlosstheater Neues Palais Sonntag, 20.12.2009 l „Adventsmarkt“, Kunsthandwerkermarkt, 11.00, Domäne Dahlem Freitag-Sonntag 25.-27.12.2009 l Weihnachtsgans Auguste, 16.00, Theaterschiff Mittwoch, 30.12.2009 l Feiertagskonzert, Freude schöner Götterfunken, 20.00, Nikolaisaal

Weihnachtsmärkte in Potsdam: 23.11. - 27.12.09, Brandenburger Straße und Luisenplatz 21.11 - 27.12.09, Weihnachtszauber auf dem Krongut Bornstedt 12.12. - 13.12.09, Sinterklaas-Fest im Holländischen Viertel Klingender Advent - Musik in Potsdam hilft Potsdamer Kindern: 17./18.12.09, Adventskonzert Kammerakademie, 20.00, Schlosstheater Neues Palais 19.12.09, Weihnachtsoratorium, 17.00, St. Nikolaikirche 20.12.09, J. S. Bach - Magnificat, Festliche Chor- und Orchestermusik, 16.00, Nikolaisaal Donnerstag, 31.12.2009

l „Kuschelparty“, 15.00/18.00/21.00, Kabarett

Obelisk

l „Dinner for fun“, Dinner & Showtheater, 20.30, Volkspark l Silvesterparty, All inklusive, ab 20.00, Blauhaus Potsdam

l Silvester unter Palmen, Silvestergala, ab 19.30, Palmenzelt l Dachbodenparty & Silvesterparty, ab 21.00, Waschhaus

El Puerto

l Durchstarter, Party, 22.00, Lindenpark

l Silvester auf kubanisch, ab 19.00, CuhiBar Luisenplatz

haben sie schon von den MORGANS gehört? Meryl (Sarah Jessica Parker) und Paul Morgan (Hugh Grant) sind ein erfolgreiches New Yorker Vorzeigepaar. Ihr scheinbar perfektes Leben hat nur einen Makel: In der Ehe der beiden kriselt es ganz gewaltig! Das Liebesleben der Morgans ist jedoch bald das Geringste ihrer Probleme: Denn das Paar wird zufällig Zeuge eines Mordes und damit selbst zum Ziel eines Auftragskillers. Das FBI nimmt Meryl und Paul daraufhin in ein Zeugenschutzprogramm auf – und plötzlich finden sich die beiden hippen New Yorker Hals über Kopf mitten im tiefsten Wyoming wieder! In einem Kleinstadt-Kaff in den Rocky Mountains droht die angeschlagene Ehe der Morgans nun endgültig den Bach runterzugehen… es sei denn, es gelingt den beiden in dieser Blackberry-freien Umgebung endlich etwas vom Gas zu gehen und ihre Leidenschaft füreinander wieder neu zu entfachen.

3 x 2 Freikarten zu gewinnen! Für die Spielwoche 07.01. - 13.01.2010

Genre/Land: Romantik-Komödie / USA / 2009 Start: 07.01.2010 Darsteller: Hugh Grant, Sarah Jessica Parker, Sam Elliot, Mary Steenburgen, Elisabeth Moss Regisseur: Marc Lawrence

Beantworten Sie einfach folgende Frage: In welches Land verschlägt es die Morgans? Bitte senden Sie Ihre Antwort an: redaktion@printandmore.com Kennwort „UCI Dezember-2009“, Einsendeschluss ist der 27.12.2009 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

UCI KINOWELT Potsdam, Babelsberger Str. 10, 14473 Potsdam, www.uci-kinowelt.de 14 I myheimat Ressort Programmauskunft & Kartenreservierungen: 0331 - 233 7 233, Mo - So von 13.00 - 19.00


NORD Jomar (Anders Baasmo Christiansen) raucht, schläft und trinkt ziemlich viel - mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Seit ein Unfall seine Sportkarriere beendet hat, gibt er sich als Liftwärter in der verschneiten Einöde Norwegens seinem Selbstmitleid hin. Als Jomar erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden haben soll, begibt er sich mit seinem Schneemobil und einem Fünf-Liter-Kanister Alkohol als einzigem Proviant auf eine ebenso kuriose wie poetische Reise. Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand seltsame Gestalten. Ein einsames junges Mädchen, ein lebensmüder Greis, ein fröhlicher Panzerfahrer und ein Junge mit originellen Trinkgewohnheiten weisen Jomar den Weg zurück ins Leben. NORD ist ein skurriles Off-Road Movie, so komisch und rührend wie David Lynchs „Straight Story“. Der bekannte norwegische Dokumentarfilmer Rune Denstad erweist sich in diesem wunderbar lakonischen Film über die beredten Eigenheiten der wortkargen Norweger und ihre ungewöhnlichen Trinkgewohnheiten als präziser Beobachter der absurden Seiten des Lebens.

3 x 2 Freikarten zu gewinnen! Für die Spielwoche 07.01. - 13.01.2010 Beantworten Sie einfach folgende Frage: Wie heißt der wortkarge Norweger? Genre/Land/Jahr: Ein anti-depressives Off-Road Movie - Norwegen 2009 Filmlänge: 78 Minuten Start: 07.01.2010 Darsteller: Anders Baasmo Christiansen, Kyrre Hellum, Marte Aunemo, Mads Sjøgård Pettersen, Lars Olsen, Astrid Solhaug, Even Vesterhus, Ragnhild Vannebo, Celine Engebrigtsen Regisseur: Rune Denstad

Bitte senden Sie Ihre Antwort an: team.potsdam@myheimat.de Kennwort „Thalia Dezember-2009“, Einsendeschluss ist der 27.12.2009 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Thalia Arthouse Kinos Babelsberg, Rudolf-Breitscheid-Str. 50, 14482 Potsdam, www.thalia-arthouse.de Reservierungen: 0331 - 74 370 20, Programmansage: 0331 - 74 370 30

Ein Reh auf der Parkbank Foto: Joe Blum, www.myheimat.de/beitrag/191771

Eisbaden? Foto: Ingo Breddin, www.myheimat.de/beitrag/84265

Heiliger See im Winter Foto: Frank Gutacker, www.myheimat.de/beitrag/83590

Für die nächste Ausgabe ... ... des myheimat Stadtmagazins Potsdam Potsdamer Meinungen...

Lieblingsplatz...

Zu diesen Rubriken können Sie gerne auf www.myheimat.de/potsdam und im Magazin beitragen: - Stadtleben - Vereinsleben - Sport - Personen - Restaurantkritik - Ehrenamt - historische Orte - Freizeittipps - Schule & Kita - Veranstaltungen - Reiseberichte - Rezepte ...

Zeigen Sie uns Ihren Lieblingsplatz in Potsdam! Einen Ort, an dem Sie sich besonders wohlfühlen und den Sie gern anderen zeigen möchten. Ihr Foto einfach hochladen auf www.myheimat.de/ potsdam - die besten Fotos drucken wir in der nächsten Ausgabe ab!

Anzeigen- und Redaktionsschluss ist am: 05. Januar 2010

Schnappschüsse... Zeigen Sie uns Ihren besten Schnappschuss! Ihr Foto einfach hochladen auf www.myheimat. de/potsdam - die besten Fotos drucken wir in der nächsten Ausgabe ab!

Die nächste Ausgabe erscheint am 15.01.2010 Stadtmagazin myheimatPotsdam Ressort I 15


Das myheimat Stadtmagazin Potsdam dankt allen B端rger-Reportern und Vereinen f端r ihre zahlreichen Beitr辰ge 2009. Wir w端nschen Ihnen und allen Lesern frohe Feiertage, einen Guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr!


myheimat Stadtmagazin-Potsdam, 12/2009