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s t i m m e

Nr. 3/2014

d e r

h o f f n u n g

M i s s i o n s - M a g a z i n

Christus ist mein leben

I N H A LT • Christus ist mein Leben (Hans Widmer) • Afghanistan – Missionsarbeit • Flüchtlingsprojekt – Sizilien • Persönliches Zeugnis – China • Bibelstudium – Hebräerbrief

Verbreitung des Evangeliums, Unterstützung von Missionaren und missionarischer Arbeit im In- und Ausland

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Inhalt

Impressum

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Erbauung

VOICE OF HOPE

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Missionsarbeit – Afghanistan

Christus ist mein Leben (Hans Widmer)

Leben mit Jesus in schweren Zeiten

Erscheint fünf Mal jährlich Herausgeber: Missionswerk Voice of Hope e.V. Eckenhagener Str. 21 51580 Reichshof-Mittelagger

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Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa

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Radiomission

In Christus sind alle Wünsche erfüllt

Radiopredigten über die lebendige Hoffnung

Tel.: +49 (0)2265/99 749-0 Fax: +49 (0)2265/99 749-29 E-Mail: info@voiceofhope.de www.voiceofhope-missionswerk.de Bankverbindungen: Deutschland:

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Musikseminar für Gemeindemitarbeiter

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Persönliches Zeugnis

Postbank Frankfurt am Main

Wenn Christus Deinen Charakter verändert

IBAN: DE81 5001 0060 0092 2236 07

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Fachseminar bei Voice of Hope

Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt IBAN: DE98 3845 0000 1000 1033 31 SWIFT-BIC: WELADED1GMB

SWIFT-BIC: PBNKDEFF

Gebetsanliegen Gemeinsam bitten und danken

Anregungen Möglichkeiten zur Teilnahme an der Missionsarbeit

Schweiz: Missionswerk Voice of Hope – Stimme der Hoffnung e.V. DE Gummersbach PostFinance, 3030 Bern Kto-Nr.: 91-521048-7

Hebräerbrief-Seminar Bibelstudium bei Voice of Hope

Hinweis: Zweckgebundene Spenden werden grundsätzlich satzungsgemäß und für den vom Spender bezeichneten Zweck eingesetzt. Gehen für ein bestimmtes Projekt mehr Spenden als erforderlich ein, werden diese für einen ähnlichen satzungsgemäßen Zweck verwendet. Weitere Kontakte: in Kanada, USA, Dänemark, Luxemburg, Schweiz, Österreich, Belgien und Frankreich Druck www.druckhaus-gummersbach.de © 2014 Voice of Hope, Germany Bildernachweis: Voice of Hope Nachdruck oder Verwendung der in diesem Heft veröffentlichten Informationen sind nur mit ausdrücklicher

Evangelisation und Taufe von afrikanischen Flüchtlingen in Sizilien

Genehmigung der Redaktion gestattet.


CHRISTUS ist leben

mein

Editorial

Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Philipper 1,21

Liebe Missionsfreunde, liebe Leserinnen und Leser, ich habe den Eindruck, als würde es Menschen von heute zunehmend schwerer fallen, sich voll und ganz auf das Motto „Christus ist mein Leben“ auszurichten. Irgendwie scheint es immer mehr Ablenkungen zu geben: Die Warenhäuser und Hersteller von Konsumgütern wissen durch die Digitalisierung recht viel über den Einzelnen und seine Vorlieben und schneiden ihre Werbungen und Angebote mittlerweile sehr direkt auf ihn zu. Ohne es bewusst zu wollen oder gar nötig zu haben, beschäftigt man sich dann damit. Das nimmt Zeit in Anspruch und lenkt gerne vom Wesentlichen ab. Das ist nur ein kleines Beispiel. Darum sollten wir umso mehr Konzentration auf das Motto „Christus ist mein Leben“ legen. Was ist mein Leben? Ist es Genuss? Ist es Reichtum? Ist es Ehre und Ruhm? Ist es die kleine heile Welt um mich herum? Wenn es nicht Christus Selbst ist, stehe ich mir selbst im Weg! Christus hat Sein eigenes Leben ganz dem Erlösungswerk gewidmet, um mich aus der Sündensklaverei loszukaufen. Dieses Wunder Seines Erbarmens über mich versetzt mich in Staunen und veranlasst mich zur ehrfürchtigen Hingabe an IHN, meinen Retter. Er hat ja für meine ewige Freiheit bezahlt, hat dafür Sich Selbst zum Opfer gegeben! Ihm gehöre ich! Sollte Er da nicht auch Ziel und Inhalt jeder Bestrebung in mir sein? Sollte da nicht mein gesamtes Handeln dem Zweck Seiner Ehre dienen? Liebe Leser, in dieser Zeitschrift berichten wir Ihnen davon, wie Gott Menschen, die Christus im Zentrum ihres Lebens haben für die Verbreitung Seines Evangeliums einsetzt. Da sind Menschen, die mit ihren finanziellen Mitteln Missionare im praktischen Einsatz unterstützen. Da sind Geschwister, die mit missionarischem Einsatz alles tun, damit suchende Seelen mit Christus in Berührung kommen. Lesen Sie dazu unsere Berichte! Von Herzen wünsche ich Ihnen viel Freude und Ermutigung beim Lesen! Gott möge dadurch auf's Neue geehrt und gepriesen werden! Benjamin Schulz Editorial

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Erbauung

ist mein leben und sterben ist mein gewinn

„So sollt ihr nun wissen, dass das Heil Gottes zu den Heiden gesandt ist; und sie werden auch hören!“ Apg. 28,28

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urch eure Fürbitte und den Beistand des Geistes Jesu Christi, entsprechend meiner festen Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts zuschanden werde, sondern dass in aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt, Christus hoch gepriesen wird an meinem Leib, es sei durch Leben oder durch Tod. Denn für mich ist Christus das Leben, und Sterben ist mein Gewinn“ (Phil. 1,19b-21). Paulus war mit Freuden bereit, in allem für den Herrn zu leben und für dessen Werk sein ganzes Leben gleichsam als ein Trankopfer hinzugeben (Phil. 2,17). Christus bedeutete Paulus alles; Er lebte und wirkte in ihm. Die Philipper hatten von dieser Gesinnung gelernt; Paulus ermuntert sie, darin zu wachsen, und stellt ihnen den Herrn als Vorbild hin (Kap.2). Von Seinem Geist getrieben, hatte er in Rom das Evangelium vom Reich Gottes verkündet und die Zuhörer über den Herrn Jesus Christus belehrt (Apg. 28,31). Zwei Jahre lang konnte er dies freimütig und ungehindert tun. Welche Frucht daraus entstand, berichtete Lukas uns nicht. Dass der Herr diesen Dienst segnete, sehen wir im Philipperbrief: Paulus‘ Gefangenschaft bewirkte eine Förderung des Evangeliums, weil durch sein Beispiel die Brüder der Gemeinde in Rom und anderwärts

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dazu ermutigt wurden, das Evangelium ohne Furcht und freimütig zu verkünden (Phil. 1,12ff). – Paulus dachte eben missionarisch, ohne die Folgen für sein eigenes Leben zu berücksichtigen; denn auch Sterben war für ihn ein Gewinn. Wenn auch für uns Christus unser Leben ist und Sterben unser Gewinn, dann ist unser ganzes Sinnen und Trachten darauf ausgerichtet, uns vom Herrn in Seinem Werk gebrauchen zu lassen – zu Seiner Ehre. Alle Gotteskinder haben von Ihm den Auftrag, in der heutigen Zeit zur Ausbreitung des Evangeliums mit den Gaben mitzuwirken, die Er ihnen gegeben hat. Der Heilige Geist wies Paulus als Missionsfeld Europa zu, indem Er ihm in einer Vision einen Mann zeigte, der rief: „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“ (Apg. 16,9). Auf seiner Reise nach Rom verweilte er drei Tage in Syrakus auf Sizilien. Uns gibt der Herr diesen Ruf weiter: „Kommt herunter nach Sizilien und Lampedusa und helft uns in der Missionsarbeit an den Flüchtlingen, die zu Tausenden übers Mittelmeer zu uns gelangen – aus Afrika und dem Nahen Osten – und dringend das Evangelium brauchen!“ Paulus bezog andere Evangelisten in seine Arbeit mit ein, so beauftragte er beispielsweise Timotheus, Silvanus, Epaphras und Lukas damit, die neu entstan-


Christus ist mein Leben

denen Gemeinden mit viel Geduld beständig im Glauben zu festigen. Paulus arbeitete nachhaltig in den jungen Christengemeinden und setzte sich unermüdlich für ihren weiteren Aufbau ein. – Auch wir benötigen für das Werk des Herrn, das Er in Sizilien durch aufopferungsbereite Geschwister begonnen hat, Mitarbeiter, die mit Paulus sagen können: »Christus ist mein Leben, und Sterben mein Gewinn«! Die Flüchtlinge brauchen vor allem Evangeliums-Literatur, wobei besonders viele betende Herzen notwendig sind, die um die Errettung dieser verzweifelten Verlorenen ringen. Sie kommen aus tiefer Finsternis, teilweise aus den grauenvollsten Verhältnissen, wo Bürgerkriege wüten und Menschen abgeschlachtet werden. Manche von ihnen waren zu Kindersoldaten ausgebildet worden, die ihre „Dienstfähigkeit“ dadurch beweisen mussten, dass sie ihre Eltern töteten.

Diese Seelen sind von Satan versklavt und gequält, viele von ihnen sind okkult belastet. Unsere Bitte zum Herrn ist, dass durch das Evangelium alle von ihnen, die zum ewigen Leben bestimmt sind, gläubig werden (Apg. 13,48).

Wenn auch für uns Christus unser Leben ist und Sterben unser Gewinn, dann ist unser ganzes Sinnen und Trachten darauf ausgerichtet, uns vom Herrn in Seinem Werk gebrauchen zu lassen – zu Seiner Ehre. Es ist anbetungswürdig, welch ein großes Werk der Herr unter Seinen in Italien gestrandeten Geschöpfen vollbracht hat – zu Seiner Verherrlichung und zur Ermutigung aller beteiligten Erbauung

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Christus ist mein Leben Geschwister: Gott hat in diesem Frühjahr 78 Afrikaner errettet und zur Gemeinde Jesu hinzugefügt. Sie alle ließen sich taufen. Der Herr hat für Sein Werk einfache, ungelernte, unbekannte und schwache Kinder Gottes gebraucht, die ihr Leben ganz dem Herrn hingegeben haben, um Ihm zu dienen mit allem, was sie sind und haben. – Hierin manifestiert sich Paulus` Aussage: „Das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen“ (1.Kor. 1,27b).

Kommt herunter nach Sizilien und Lampedusa und helft uns in der Missionsarbeit an den Flüchtlingen, die zu Tausenden übers Mittelmeer zu uns gelangen – aus Afrika und dem Nahen Osten – und dringend das Evangelium brauchen!

Dennoch wird die Last auf ihren Schultern ihnen nach und nach zu schwer; sie können sie nicht allein tragen. Die durch Gottes Gnade erretteten, wiedergeborenen Flüchtlinge brauchen umgehend geistliche Betreuung, gründliche, beständige Unterweisung im Wort Gottes und neben der Bibel auch weiterführende Literatur in ihrer jeweiligen Landessprache. Auch an humanitärer Hilfe wie Kleidern und Schuhen fehlt es. Darum sind wir alle gefordert, das Werk des Herrn mitzutragen – jeder nach seinem Vermögen, mit den vom Herrn gegebenen Gaben, Mitteln und Kräften; möglicherweise auch mit persönlichem Einsatz in Sizilien – wem es der Herr aufs Herz legt. Die Arbeiter in Seinem Weinberg benötigen vor allem dringend unsere zielgerichteten Gebete, dass Christus durch sie wirkt und sie immer wieder gestärkt aus dem Kampf hervorgehen und ihre Arbeit mit Freuden in der Gemeinschaft mit

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dem Herrn leisten können, sodass die hohe Arbeitsbelastung nicht zur Erschöpfung führt. So bald wie möglich möchten sie Bibelschulungen für Neubekehrte anbieten. Zu diesem Zweck überließ die Stadt Castelvetrano ihnen einen ehemaligen Schlachthof – ein leer stehendes, völlig heruntergekommenes Gebäude, das grundsaniert werden muss. Neben einem Schulungsraum soll es eine Cafeteria beherbergen und auch als Lagerhalle für die Literatur und Hilfsgüter dienen. Somit bedarf es nebst der Evangeliumsverkündigung auch fleißiger und handwerklich begabter Hände für die Renovierungsarbeiten. So kann allen Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen mit dem Evangelium und mit materiellen Gütern geholfen werden. Die Aufgaben, an denen jeder teilhaben kann, sind also vielfältig. Der Herr ist in Italien ganz offensichtlich am Werk. Die Geschwister sind für uns persönlich zum Vorbild geworden – wie damals die Thessalonicher, von denen Paulus bezeugt: „Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, so dass wir es nicht nötig haben, davon zu reden“ (1.Th. 1,8). So baut Gott vor unsern Augen Seine Gemeinde auf Sizilien – 2000 Jahre, nachdem Paulus in jener Gegend wirkte – als Fortsetzung der Apostelgeschichte, in welcher wir als letzte Verheißung lesen: „So sollt ihr nun wissen, dass das Heil Gottes zu den Heiden gesandt ist; und sie werden auch hören!“ (Apg. 28,28). Und wie sie hören – mit heilsbegierigen Herzen und Ohren! Es ist unser Ziel, dass wir samt unseren Missionsfreunden in solche Fußstapfen des Glaubens treten; aber der Herr allein vermag dies in unsern Herzen zu wirken. n Hans Widmer


Missionsarbeit – Afghanistan

Afghanische Christen (Gemeindeleiter) beim Bibelseminar

» Kostbar ist in den

LEBEN mit JESUS in schweren Zeiten

Augen des Herrn das Leben derer, die ihm treu

auferbaut und verändert durch gottes wort „Ich danke meinem Gott bei jeder Erinnerung an euch allezeit in jedem meiner Gebete und bete für euch alle mit Freuden wegen eurer Teilnahme am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt. Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.” Phil. 1, 3-6

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er die politischen Ereignisse der letzten Wochen verfolgt hat, wird an die Zeichen der „letzten Zeit” erinnert, die Jesus vorhergesagt hat: Unruhen und Kriegshandlungen bestimmen die täglichen Nachrichten. Die Menschen werden von Unsicherheit und Angst umgeben. Aber inmitten dieser Dunkelheit scheint das Licht des Evangeliums beharrlich weiter. Wir berichteten in der letzten Ausgabe über die erschütternden Ereignisse in Af* Name von der Redaktion geändert

sind.« Psalm 116,15

ghanistan. Die aktuelle Lage in der Entwicklung der Gemeinde Jesu beschreibt unser Missionar Omar*: „Wir haben eine schwere Zeit durchlebt. Die meiste Zeit war ich durch den Dienst am Evangelium von meiner Familie getrennt. Aufgrund der angespannten Lage ließ ich sie in Kasachstan zurück. Doch ungeachtet der schwierigen Situation ist das Wirken Gottes unverkennbar. Die Christen versammeln sich in Hausgemeinden und werden immer selbstAfghanistan

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Missionsarbeit – Afghanistan ständiger. Das Wort Gottes wird verkündigt, Menschen kommen zum Glauben und werden getauft. Gemeinsam gedenken sie an das Erlösungswerk Jesu durch das Halten des Abendmahls. Nach wie vor sind wir bestrebt, die noch jungen Gemeinden im Wort Gottes zu unterweisen, damit sie in der Gnade und Erkenntnis wachsen. Einheimische Brüder, die die Gabe der Leitung haben, werden unterwiesen und ermutigt, ihrer Aufgabe mutig nachzukommen. Je mehr Christen am Evangelisieren teilnehmen, desto breiter wird das Wort Gottes ausgestreut. Mit Freuden sehen wir, dass Gott hierin Seinen Segen schenkt.

tes durch die Wirkung des Heiligen Geistes neues Leben in ihr bewirkte. Durch Gottes Gnade durfte sie ihr Leben Jesus übergeben. Danach äußerte sie den Wunsch, getauft zu werden. Gerne kamen wir diesem Wunsch nach. Die verbleibende Zeit verbrachten wir damit, sie im Wort Gottes zu unterweisen. Als sie abreiste, war sie ein anderer Mensch, völlig verändert. Schwestern, die in unserer Frauenarbeit aktiv sind, sind ständig in Kontakt mit unserer neuen Glaubensschwester.

ver ändert durch Gottes Liebe

Neben solchen erfreulichen Erfahrungen kommen wir aber auch zunehmend durch die politische Lage Afghanistans in Bedrängnis. Ich berichtete ja von den erschütternden Anschlägen auf Wohneinrichtungen und dem tödlichen Anschlag auf ein Krankenhaus, das von Christen geleitet wird. Einer unsere Bibelschüler arbeitet dort. Gemeinsam lesen wir regelmäßig die Bibel und nehmen das Jüngerschaftsprogramm durch, doch nach diesem tragischen Fall haben wir uns zwei Wochen lang nicht gesehen und als wir uns wieder trafen, war er niedergeschlagen. Die ganze Belegschaft befände sich in einer Art Schockzustand, sagte er. Immer wieder würden sie von Ängsten übermannt. Wenn er sich an seinen Rechner setzt, ist er nicht in der Lage zu arbeiten. Denn sobald er den Direktor anschaut und dessen Niedergeschlagenheit sieht, überträgt sich dessen deprimierte Stimmung auch auf ihn. Der Mordanschlag ist immer noch präsent: Vor seinem geistigen Auge sieht er seine ausländischen Freunde, die ermordet wurden. Am Tag des Anschlags blieb er bis zum Abend am Ort des Geschehens und sah die Leichen unserer Brüder und das Blut. Unser Bibelleseplan sah das Studium des Römerbriefes vor, doch aufgrund der Tragödie beschloss ich, davon abweichend 1. Thess. 4, 13-18 zu lesen. Wir sprachen darüber, dass wir um die

Wir hatten Besuch von einer jungen Frau, der Schwester eines Glaubensbruders, die noch nicht gläubig war. Sie wohnt sehr weit abgelegen in den Bergen, abseits der Zivilisation, wo die Menschen sehr religiös sind. Ihr Bruder wünschte, dass wir ihr von Jesus erzählen. Einige Tage lebte sie mit unserer Familie zusammen. Am ersten Abend erklärten wir ihr das Evangelium, sprachen von der Liebe Christi und davon, dass Er für unsere Sünden gestorben ist. Danach gaben wir auch ein persönliches Zeugnis. Es gefiel ihr ausgesprochen gut, wie wir mit ihr umgingen und die Liebe Christi an sie weitergaben. Danach fragten wir sie, ob wir für sie beten dürften. Sie hatte nichts dagegen. Es dauerte nur wenige Tage, bis das Wort Got-

Doch immer wenn ich dachte: »Jetzt gerate ich ins Stolpern!«, dann stützte mich, Herr, deine Gnade. Als viele Sorgen mich quälten, erfüllte dein Trost mein Herz mit Freude. Psalm 94,18+19

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Neuer lebensmut durch gottes zuspruch


Missionsarbeit – Afghanistan Liebe Geschwister, betet für uns!

»  Kommen wir nun zur Frage nach den Gläubigen, die schon gestorben sind. Es liegt uns sehr daran, Geschwister, dass ihr wisst, was mit ihnen geschehen wird, damit ihr nicht um sie trauert wie die Menschen, die keine Hoffnung haben. Nun, wir glauben doch, dass Jesus ´ für uns` gestorben und dass er auferstanden ist. Dann wird Gott aber auch dafür sorgen, dass die, die im Vertrauen auf Jesus gestorben sind, mit dabei sein werden, wenn Jesus in seiner Herrlichkeit kommt. « 1.Thess. 4,13+14

Toten nicht so trauern sollen, wie die Menschen in dieser Welt trauern, da wir Hoffnung in Christus haben. Nachdem wir diese Bibelstelle besprochen hatten, änderte sich seine Einstellung und Stimmung: Seine Augen leuchteten und waren voller Hoffnung. Genau dieses Wort habe er gebraucht. Zuvor hatte er nur Angst und Bedrückung um sich herum gesehen. Niemand versuchte, ihn durch ein Bibelwort zu ermutigen; alle sprachen nur vom Tod. Er sah die Angst in ihren Augen. Doch nun war er überzeugt, dass man keine Angst haben soll; der Tod habe keine Macht über uns. Wir haben Hoffnung in IHM. Das Leben ändert sich, wenn wir unseren Blick auf Jesus richten. Und nun sehe ich die Auswirkungen unserer Arbeit; ich sehe, wie Menschen durch das Wort Gottes ermutigt werden. Wenn du im Angesicht des Todes lebst, wird dir bewusst, wie wichtig die Hoffnung auf die Auferstehung ist. Sie ist deshalb so essentiell, weil die Angst vor dem Tod uns ausbremst und niederdrückt.

1. Betet für Gemeindewachstum! 2. Betet für die Übertragung von Verantwortung an einheimische Leiter 3. Da unsere finanziellen Ressourcen gerade knapp sind sowie aus Sicherheitsgründen haben wir beschlossen, unsere Kinder zuhause zu unterrichten. Bitte betet, dass uns das gut gelingt! 4. Betet für unsere Sicherheit! 5. Betet weiterhin für unsere finanzielle Unterstützung! Am 1.Juli hat ein neues Finanzjahr begonnen, doch wir haben noch nicht die nötige Summe zusammen. 6. Meine Frau und ich beteten und Gott legte es uns aufs Herz, ein Haus in Kasachstan zu kaufen. In 14 Ehejahren haben wir eine enorme Geldsumme an Miete gezahlt. Wenn wir ein Haus kaufen und vermieten, müssten wir uns während einer Auslandsreise keine Gedanken um die finanzielle Unterstützung machen, um die Miete für unser Haus bezahlen zu können. Betet, dass wir die finanziellen Mittel für den Hauskauf finden! Aufgrund des hohen Zinssatzes (20-25%) können wir keinen Kredit aufnehmen. Deshalb benötigen wir den kompletten Geldbetrag für den Hauskauf. Außerdem werden unsere Kinder in einigen Jahren studieren und eine Unterkunft brauchen. 7. Betet für unsere Missionsarbeit in Afghanistan! Wir benötigen dringend biblisches Material, besonders für Kinder. Im Herrn verbunden, Omar mit Familie” Liebe Missionsfreunde, nur wenige sind bereit, nach Afghanistan zu gehen und unter Todesgefahr am Evangelisieren teilzunehmen. Betet mit uns für diese Familie! Besser jedoch ist es, zu beten UND zu arbeiten. Wenn der Herr es Ihnen aufs Herz legt, helfen Sie dieser Missionarsfamilie, ein Haus zu erwerben! Es dient der Förderung des Evangeliums. n Afghanistan

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Sizilien und Lampedusa

In Jesus

„Wenn ich nur Dich habe, so

sind alle Wünsche erfüllt

frage ich nichts nach Himmel und Erde.” Psalm 73, 25

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Afrikanische Flüchtlinge, die in Sizilen zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind, lassen sich taufen

ibt es etwas Herrlicheres, als dass verlorene, am Leben verzweifelnde Menschen ein neues, mit Freude erfülltes Leben beginnen dürfen? Ein afrikanischer Flüchtling in Sizilien oder Lampedusa würde diese Frage mit einem klaren „Nein!” beantworten. Durch Gottes Gnade dürfen wir Zeugen davon sein, wie dieses neue Leben Wirklichkeit wird. Viele Menschen meinen, sie könnten das wahre Glück in irdischen Dingen erfahren – so denken auch die Flüchtlinge, die aus Afrika nach Europa aufbrechen. Doch werden sie in dieser Hoffnung enttäuscht. Sehnsüchtig strecken sie sich nach jedem Halm aus, der ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben gibt. Voice of Hope Nr. 3/2014

Als Jesus auf dieser Erde lebte, suchte Er eben solche Menschen auf, um ihnen das zu geben, was durch nichts übertroffen werden kann: das ewige Leben durch das Evangelium. Dass dieses Evangelium heute noch dieselbe Kraft hat wie damals, dürfen wir unter den Flüchtlingen und Einheimischen Siziliens gerade erleben. Wir sind überwältigt, wie Gott Glaubensgeschwister bewegt hat, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, damit Bibeln und evangelistische Schriften produziert werden konnten – die Menge an gedruckten Büchern und Broschüren überschritt sogar weit unsere Erwartungen! Dem Herrn und allen Beteiligten sei hier ein herzlicher Dank ausgesprochen!


Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa Seit unserem letzten Bericht über die Flüchtlingsarbeit (Magazin Nr. 2/2014) durften einige unserer Mitarbeiter und Freunde an zwei weiteren Missionseinsätzen teilnehmen. Mehr als 80 Menschen sind seitdem zum Glauben gekommen! Im April 2014 reiste das Ehepaar Niko und Lisa Derksen aus Gummersbach nach Lampedusa und Sizilien. Sie besuchten zwei Missionsehepaare, die ihnen Einblick in ihre Arbeit unter den Flüchtlingen gewährten. „Wir wollten ihre Missionsarbeit vor Ort näher kennenlernen und feststellen, wo wir sie als Missionswerk am besten unterstützen können“, erklärt Lisa. „Auf den italienischen Inseln, dem Ziel tausender Bootsflüchtlinge, hat der Herr offene Türen geschenkt, um die Menschen, die notgedrungen geflüchtet sind, mit dem Evangelium zu erreichen.

»Unter den Flüchtlingener ist der Hunger nach dem Evangelium groß. Manche rissen uns die Bücher und Broschüren aus den Händen, um sie direkt an Ort und Stelle zu lesen.«

hunger nach lebendiger hoffnung Diese Situation nutzen die Ehepaare Roberto und Rosa auf Lampedusa, und Tommaso und Barbara in Sizilien, um den Menschen vor allem das Evangelium zu geben. Auch durch Einladungen nach Hause sowie humanitäre Hilfe wie Kleidung und andere Sachspenden werden ihre Herzen erreicht. Etwa 5.000 Menschen haben die Broschüre Es gibt Hoffnung in Gott erhalten – innerhalb eines einzigen Monats. Weitere 10.000 Exemplare wurden in den Sprachen Englisch und Französisch gedruckt und geliefert. Es wurden Bibeln in Französisch, Arabisch und Englisch gedruckt, so auch Neue Testamente in Tigrinya, Französisch und Arabisch. Eine weitere Auflage von mehreren Tausend Neuen Testamenten in Tigrinya wurde im August gedruckt, da eine sehr große Nachfrage besteht. Unter den Flüchtlingener ist der Hunger nach dem Evangelium groß. Manche rissen uns die Bücher und Broschüren

Die Oase der Gnade, wo Bedürftige materielle Hilfe und das Evangelium erhalten

Flüchtlinge aus Eriträa erhalten in Sizilien ein Neues Testament in ihrer Muttersprache Tigrinya und eine evangelistische Broschüre in Englisch Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa

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Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa aus den Händen, um sie direkt an Ort und Stelle zu lesen. Es war für uns eine große Ermutigung zu sehen, mit welchem Eifer die Ehepaare und die vielen freiwilligen Helfer sich einsetzen, um wirklich so viele Menschen wie möglich mit der Frohen Botschaft zu erreichen. Gott segnete sie bereits reichlich und schon jetzt hat Er die Arbeit belohnt, indem viele der Flüchtlinge zum wahren Glauben an den Herrn Jesus Christus gekommen sind. 78 von ihnen haben sich in diesem Jahr taufen lassen. Gott Selbst hat es uns als Missionswerk ermöglicht, gerade diesen Menschen zu helfen, indem Er andere Menschen dazu beauftragt und befähigt hat, diese Evangelisationsarbeit finanziell und vor allem im Gebet zu unterstützen. Ihm die Ehre dafür! Wir sind dankbar, dass wir diese Reise machen und die lieben Geschwister näher kennenlernen durften. Sie haben uns mit viel Liebe empfangen und versorgt. Wir durften mit eigenen Augen die Wunder Gottes erleben: beispielsweise hat der Herr es so geführt, dass die evangelistische Literatur, die vom Missionswerk Voice of Hope verschickt worden war, noch vor unserer Reise auf Sizilien angekommen ist – also genau rechtzeitig. Liebe Missionsfreunde, der Bedarf an Bibeln, Bibelteilen und weiteren Schriften ist nach wie vor groß. Es kommt vor, dass an einem einzigen Tag etwa 2000 Flüchtlinge nach Sizilien kommen. Lassen Sie uns diese Möglichkeit nutzen, möglichst vielen das Evangelium zu geben! Im Sommer waren Mitarbeiter und Freunde des Missionswerkes erneut im Einsatz auf Sizilien. Im nächsten Heft werden wir ausführlich berichten, was Gottes Gnade dort bewirkt. Im Spätherbst 2014 möchte ein Missionsteam nach Sizilien reisen, um mit Neubekehrten Glaubensgrundkurse durchzuführen. Bitte beten Sie um Weisheit und Gottes Hilfe!

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Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa

Aktuelle Projekte, für die Sie beten und spenden können: 1. Für Neubekehrte und am Glauben Interessierte möchten wir gemeinsam mit unseren italienischen Geschwistern Glaubensgrundkurse anbieten. Die Stadtverwaltung hat dafür ein Gebäude zur Verfügung gestellt, das wir renovieren möchten. 2. Deshalb planen wir als Team von 5 Brüdern und 3 Schwestern Ende Oktober einen zweiwöchigen Einsatz in Sizilien. Neben Renovierungsarbeiten sind Evangelisation, Bibelschulungen und persönliche Begegnungen mit Flüchtlingen geplant. Bitte helfen Sie uns, die entstehenden Kosten (Baumaterial, Literatur, Reisekosten) zu decken! 3. Daniel Ludemie (29), der 2013 als Flüchtling aus Sierra Leone kam, arbeitet als Evangelist auf Sizilien. Mit einer Unterstützung von 300 Euro monatlich könnte man sicherstellen, dass er sich vollzeitig der Missionsarbeit unter Flüchtlingen widmen kann. 4. Mehrere Tausend Bibeln in englischer Sprache sind bereits auf Sizilien angekommen, weitere Tausende werden benötigt. 5. Einer italienischen Familie liegen die Gemeindegründungsarbeit auf Sizilien und die Evangelisation unter Flüchtlingen sehr am Herzen. Die junge Familie zieht es in Erwägung, sich dem vollzeitigen Dienst auf Sizilien zu widmen. Dafür benötigen sie finanzielle Unterstützung. 6. Die „Oase der Gnade“, eine Anlaufstelle für Bedürftige, wo sie Kleidung und andere Hilfsgüter erhalten, soll ausgebaut werden. Die Regierung hat dafür ein weiteres Gebäude zur Verfügung gestellt, das renoviert werden muss. Eine Genehmigung haben die Missionare bereits erhalten. Das neue Gebäude soll neben einer Cafeteria für persönliche Begegnungen mit Flüchtlingen einen Schulungsraum beherbergen, um Seminare für Neubekehrte anzubieten zukönnen. 7. Der Versammlungsraum, der vor einem Jahr noch nicht ganz mit Gottesdienstbesuchern gefüllt war, ist nun zu klein geworden. Um alle Gottesdienstbesucher aufzunehmen, kann ein größerer Saal, etwa 200 Meter davon entfernt, für 500 Euro/Monat gemietet werden. 8. Wir danken allen Geschwistern, die auf den Spendenaufruf im letzen Magazin reagiert haben, indem sie beispielsweise eine ganze LKW-Ladung an Hilfsgütern für die Flüchtlinge nach Sizilien geschickt haben. Eine andere Lieferung enthielt Kleidung und Sanitätsartikel. Der Bedarf an Kleiderspenden und anderen Hilfsgütern besteht weiterhin (siehe Anregungen S. 18)! Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Epheser 3,20,21

Flüchtlingsarbeit Sizilien und Lampedusa

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Radiomission

jesus Christus ist der Mittelpunkt der Verkündigung Wie Hörer durch Radiopredigten von der lebendigen Hoffnung erfahren

„Alle Worte des Herrn sind rein, sie sind wie Silber, das im Schmelzofen geläutert und siebenmal gereinigt wurde.” Ps. 12,7.

„ Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christ us gemäß! Denn in Ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr seid in Ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.” Kol. 2, 8-9 Wenn wir Paulus‘ Dienst betrachten, werden wir feststellen, dass er in der Wor tverkündigung auf zwei Dinge großen Wer t legte: Erstens, jede von Gott gegebene Situation zu nutzen, das Evangelium weiterzugeben und zweitens, darauf zu achten, dass die entstandenen Gemeinden in der gesunden Lehre unterrichtet wurden.

Zusätzlich nutzen wir zahlreiche weitere Möglichkeiten, um das Evangelium weiterzugeben: Über diverse Internetradios, über das Telefon (Phonecast) und über Kurzwelle. Es ist unser Gebet, dass das ausgestreute Wort reichlich Frucht bringt. Darum bitten wir Sie herzlich, unser in Ihren Gebeten zu gedenken, dass wir durch viel oder wenig zur Verherrlichung Gottes beitragen können, indem wir Sein

Wir wollen uns Paulus zum Vorbild nehmen. – Nutzen wir die Gelegenheiten, die uns Gott in den Weg legt? – Tragen wir da zu bei, dass das Evangelium gepredigt wird? Helfen Sie uns, durch die Unterstützung der Radiomission diesem Ziel nachzukommen! Sie können dies tun, indem Sie durch einen Dauerauftrag oder eine

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Einzugsermächtigung die sen Dienst ermöglichen. Sie können die Sendung jederzeit auf unserer Webseite (http:// w w w.v o i c e o f h o p e - m i s s i o n s w e r k .d e / radio) hören und weiterempfehlen. Dort ist es auch möglich, die Sendungen der vergangenen Wochen nachzuhören.

Voice of Hope Nr. 3/2014

Wort freimütig verkündigen.

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Hören Sie die Sendung am Telefon: (über SW-Radio) Tel.: 05232 946 222 2 dienstags ab 15:00 Uhr, über HCJB Tel.: 0931 / 66399 1326 (dienstags ab 18:30 Uhr) auf unserer Webseite: http://www. voiceofhope-missionswerk.de/radio


Musikseminar bei Voice of Hope

Musikseminar Für alle Gemeindemitarbeiter/innen im Bereich Musik: Orchesterleiter, (Kinder-)Chorleiter, Musiker und solche, die es werden wollen! Oktober 2014- Juni 2015 Zielsetzung: Musikleitern sollen die notwendigen geistlichen und fachlichen Kenntnisse vermittelt werden, damit sie diese für den Musikdienst in der Gemeinde anwenden können. Ausgehend von der Überzeugung der Allgenügsamkeit der Schrift erarbeiten wir ein biblisches Verständnis von Musik und Musikern im Gottesdienst. Des Weiteren sollen die musikalischen Gaben der Teilnehmer durch praxisnahen Unterricht und persönliche Weiterbildung gefördert werden. Inhalte: Sowohl die theologische als auch die musikalische Ausbildung besteht aus mehreren Fächern, die in einer sinnvollen Abfolge unterrichtet werden:

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Musiktheorie Gehörbildung Harmonielehre Instrumentenkunde Arrangieren und Instrumentieren Formenlehre Dirigieren und Orchesterleitung Bibelkunde Prinzipien der Bibelauslegung Anbetung in der Bibel Tontechnik (Akkustik, Musikproduktion)

Das Seminar ist in 9 Module eingeteilt, je 1 Modul pro Monat. 1 Modul = 1 Wochenende: von Freitag Nachmittag bis Samstag Abend.

Gesamtdauer: 9 Monate (= 9 Wochenenden) In der Zeit zwischen den Modulen werden die Inhalte im Selbststudium vertieft und jeweils zu Beginn des nächsten Moduls abgefragt. Referenten: N i ko D e r k s e n, K l a u s H i p ke, Ko r n e lius Dück, Lydia Pikálov, Jörg Wehrenberg, Bradley McKenzie und weitere Fachkräfte. ver anstaltungsOrt: Eckenhagener Str. 21, 51580 Reichshof-Mittelagger (Nähe Gummersbach). Kosten: Der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf 50,- € je Modul (insgesamt 450,- €). Mahlzeiten und Übernachtungen sind inklusive. Beginn: Das erste Modul beginnt am 3. Oktober 2014 um 10.00 Uhr. Es endet am Sa, 4.10. gegen 18.00 Uhr. Die weiteren Module beginnen jeweils am Freitag um 18.00 Uhr und enden am Samstag gegen 18.00 Uhr. Termine: Modul 1: Fr/Sa 3. / 4. Oktober 2014 Modul 2: Fr/Sa 7. / 8. November 2014 Modul 3: Fr/Sa 5. / 6. Dezember 2014 Modul 4: Fr/Sa 16. / 17. Januar 2015 Modul 5 – 9: die Termine werden gemeinsam mit den Teilnehmern abgestimmt. Kontakt/ fr agen: Tel. 02265-99749 21 musikseminar@voiceofhope.de www.voiceofhope.de anmeldung http://www.voiceofhope-missionswerk.de/schulu ng e n-se min a re/mu s ikse min a r/a nm e ldu ngmusikseminar Musikseminar

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Persönliches Zeugnis (China)

Wenn Christus deinen Charakter verändert

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ott hat mir sehr viel Gnade erwiesen, indem Er zum Mittelpunkt meines Lebens wurde, sodass mein ganzes Leben von Freude erfüllt ist. Doch bevor Jesus mein Leben umkrempelte, hatte ich fast vier Jahrzehnte meines Lebens einer anderen Lehre angehangen. Ich war eine strenggläubige Buddhistin. Andere Menschen sahen in mir eine kaltblütige, unbarmherzige Frau. Mein schwieriger Charakter machte meiner Familie zu schaffen; oft provozierte ich meinen Mann und meine Kinder. Die Menschen um mich herum hatten Angst vor mir und wollten

„Stellt euch nicht mehr der Sünde zur Verfügung, und lasst euch in keinem Bereich eures Lebens mehr zu Werkzeugen des Unrechts machen. Denkt vielmehr daran, dass ihr ohne Christus tot wart und dass Gott euch lebendig gemacht hat, und stellt euch ihm als Werkzeuge der Gerechtigkeit zur Verfügung, ohne ihm irgendeinen Bereich eures Lebens vorzuenthalten.“ Römer 6,13 lieber nichts mit mir zu tun haben. Als Geschäftsfrau eröffnete und leitete ich einen privaten Kindergarten und stellte an meine Mitarbeiter und die Erzieher überaus hohe Anforderungen. Nach außen hart und furchteinflößend, fühlte ich mich im Inneren einsam. Diese Art von Leben hatte ich satt, doch konnte ich meine eigenen

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Voice of Hope Nr. 3/2014

Schwächen nicht erkennen und verstand nicht, warum mein Leben so verlief. Bis ich eines Tages eine Christin traf, die mir das Evangelium erklärte. Dieser Information war ich zunächst sehr feindlich gegenüber gesinnt, denn als strenggläubige Buddhistin war ich überzeugt, dass man nur durch den Glauben an Buddha in den Himmel kommen kann. Doch nun erfuhr ich, dass Jesus stellvertretend für uns und unsere Sünden gekreuzigt wurde. Sein Opfertod gilt für alle Menschen weltweit. Von der Nachricht, dass es auf der Welt jemanden gibt, der bereit ist, für die Menschen zu sterben und die Sünden eines anderen auf sich zu nehmen, war ich berührt. Die Christin erklärte mir, dass Jesus nicht nur als Mensch auf diese Erde kam, sondern auch Gottes Sohn ist. Nur durch den Glauben an Ihn könne man ewiges Leben haben. Gottes Gnade bewirkte schließlich, dass ich das Evangelium verstand und anschließend mein Herz für Christus öffnete, so wie man seine Haustür öffnet! Nachdem ich das Gebet gesprochen hatte, warf ich alle Götzen, die bei mir zuhause standen weg. Weil ich zum Glauben an Jesus Christus gekommen war, veränderte sich mein Leben radikal. Mein Charakter und meine Beziehungen zu anderen Menschen waren nicht mehr dieselben. Bereitwillig fing ich an, verschiedene Themen mit anderen zu besprechen und zu beratschlagen. Das Wichtigste ist jedoch: In meinem Kindergarten organisierte ich sonntags Gottesdienste, die von vielen Menschen besucht werden, auch von meinen Mitarbeitern, Lehrern und Erziehern. Das alles ist entstanden, weil Jesus Christus mich verändert hat! Ihm sei Ehre dafür! n


Gebetsanliegen Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Sprüche 3, 5+6 Er deine Pfade ebnen«. • Wir danken Gott für unsere Glaubensge-

Christus ist mein Leben

schwister in Afghanistan und beten, dass sie inmitten der Bedrängnisse Gott treu bleiben! Bitte beachten Sie die Gebetsanliegen auf S.11! • Wir danken Gott für die Seminare, die in un-

Missionswerk VOICE OF HOPE e.V. 51580 Reichshof-Mittelagger DE98 3845 0000 1000 1033 31 WELADED1GMB

serem Haus schon vielen Teilnehmern zum Segen wurden, und beten für die Planung und Finanzierung des Hebräerbriefseminars und des Musikseminars. • Wir danken Gott für die Möglichkeit, af-

rikanischen Flüchtlingen die lebendige Hoffnung weitergeben zu dürfen. Wir beten, dass sie zu Gottes Kindern werden.

Neuer Testamente, die an die Flüchtlinge weitergegeben werden. Wir danken für die Produktion der evangelistischen Broschüre (Es gibt Hoffnung in Gott) und beten um Gelingen der Übersetzungen in weitere Sprachen (Chinesisch, Koreanisch, Russisch, Usbekisch, Georgisch). • Wir danken Gott für die ausgestrahlten Predigten

• Wir danken Gott für die offenen Türen im Fer-

nen Osten und die Möglichkeit, zu den dort lebenden Nordkoreanern zu reisen, um ihnen das Evangelium zu bringen. Wir beten, dass dort eine Gemeinde entsteht.

/Zahlschein

und beten, dass die Hörer die Wahrheit erkennen.

Missionswerk

• Wir danken Gott für den Druck Tausender

Missionswerk VOICE OF HOPE e.V., 51580 Gummersbach

sionsteam nach Sizilien reisen, um mit Neubekehrten einen Glaubensgrundkurs durchzuführen. Wir bitten Gott um Weisheit und Führung!

Jahres-Spb

SPENDE

• Ende Oktober 2014 möchte ein deutschen Mis-


Kurz notiert:

anregungen

 Wir danken Gott für die Wortverkündigung durch AudioMedien und die Erbauung durch Seminare.  Wir danken und beten für die Evangeliumsverbreitung in Italien und bitten Gott um weitere Helfer in Sizilien.  Wir bitten um Kraft für die Gemeinde Christi in Afghanistan, und dass sie an der lebendigen Hoffnung festhält. 

Wir danken Gott und beten für unsere Missionare und

»Nach ihrer Ankunft riefen sie die ganze Gemeinde zusammen und berichteten, was GOTT alles durch sie getan hatte und dass ER den Nichtjuden die Tür zum Glauben geöffnet habe.« Apg. 14,27

Mitarbeiter im In- und Ausland.

• Ihre Spende trägt dazu bei, dass Men-

© Missionswerk Voice of Hope, Reichshof-Mittelagger

schen durch Radiopredigten Jesus als ihren persönlichen Retter kennenlernen. Zuwendungsbestätigung zur Vorlage bei Ihrem Finanzamt

Das Missionswerk Voice of Hope, Eckenhagener Str. 21, 51580 Reichshof, ist wegen Förderung gemeinnütziger religiöser Zwecke nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Gummersbach, StNr. 212/5825/1763, vom 06.06.2014 für den letzten Veranlagungszeitraum 2012 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung gemeinnütziger religiöser Zwecke ggf. (auch) im Ausland verwendet wird. Für Spenden bis € 200 gilt der von Ihrem Kreditinstitut abgestempelte Einzahlungsbeleg oder der Kontoauszug mit den vollständigen Buchungsdaten (Name und Kontonummer des Auftraggebers und Empfängers, der Betrag sowie der Buchungstag) in Verbindung mit diesem Abschnitt als Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt. Für alle darüber hinausgehenden Beträge senden wir Ihnen auf Anfrage eine Zuwendungsbestätigung zu.

• Fördern Sie die verschiedenen Missions-

projekte durch einen Beitrag zu den Personalkosten! • Helfen Sie unseren Geschwistern in Afgha-

nistan, ihren evangelistischen Dienst fortzusetzen und geistliche Leiter auszubilden! • Unterstützen Sie unsere italienischen Ge-

schwister bei der Evangelisationsarbeit unter Flüchtlingen und Einheimischen! Detaillierte Anliegen finden Sie auf S.15! • Wenn Sie Kleidung oder andere Hilfsgü-

ter für die Flüchtlinge in Sizilien abgeben möchten, senden Sie Ihre Sachspende an:

Regio Rumänienhilfe, Stichwort: Lampedusa Holdernhof 1 79415 - Bad Bellingen/Hertingen Telefon: 07621/88465 E-mail: ottowinfried@web.de Die Regio Rumänienhilfe ist seit drei Jahren auch in der diakonischen Arbeit an den afrikanischen Flüchtlingen auf Sizilien und der Schriftenmission involviert. Bitte vermerken Sie auf den Kartons den Inhalt! Gerne können Sie direkt bei der Rumänienhilfe nachfragen, welche Hilfsgüter momenta am dringendsten benötigt werden.


Hebräerbrief-Seminar

BIBELSTUDIUM IM MISSIONSWERK VOICE OF HOPE Seminar zum hebr äerbrief

„Ferner wollen wir unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen; denn Gott ist treu und hält, was Er zugesagt hat.“ Hebr. 10,23 Nachdem Abschluss des Seminars zum 1. Korintherbrief, durch das wir viel Segen in dem Wortstudium erleben durften, laden wir Sie herzlich zum Hebräerbrief-Seminar ein! Erforschen Sie mit uns die Bibel und erfreuen Sie sich der geschwisterlichen Gemeinschaft! Sollte Ihnen die Teilnahme trotz Interesse nicht möglich sein, können Sie die Audiomitschnitte und das Seminarheft nachträglich in unserem Online-Shop erhalten. Alternativ sehen wir vor, das Seminar auch als MP3 CD über unseren Verlag zur Verfügung zu stellen. Herzlich bitten wir auch um finanzielle Unterstützung dieser Art der Evangeliumsverbreitung. Allein durch die Spenden der Teilnehmer werden die entstehenden Kosten meist nicht gedeckt. Beten Sie mit uns auch für dieses Seminar um das Wirken Gottes durch Sein Wort! Mit ungeteilter Hingabe und voller Vertr auen vor Gott treten Der Verfasser des Hebräerbriefes bezeichnet seinen Brief in Hebr.13,22 als ein „Wort der Ermahnung (und Ermutigung)“. Dementsprechend ist der Hebräerbrief gekennzeichnet von Warnungen, Ermahnungen und Ermutigungen, mit denen er sich an seine Leser wendet. Er warnt sie davor, sich von Christus abzuwenden. Er ermahnt sie, den Zusagen Gottes, die durch Christus

erfüllt sind, zu vertrauen. Er ermutigt sie im Blick darauf, dass Jesus mit seinem Sühneopfer die Schuld des Volkes Gottes ein für alle Mal wirksam gesühnt hat. Das Hauptanliegen des Hebräerbriefes wird in 10,19-25 zusammengefasst. Drei Aufforderungen bringen in 10,22-24 die Aussage des ganzen Briefes auf den Punkt: Themen des Hebr äerbriefes • Lasst uns mit ungeteilter Hingabe und voller Vertrauen vor Gott treten! • Lasst uns unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen! • Wir wollen uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun! Der Hebräerbrief ist für uns deshalb von großer Relevanz, weil er die Bedeutung des Sühnetodes von Jesus Christus ausführlich erklärt und auf dieser Grundlage seine Leser aufruft, sich Jesus täglich im Glauben zuzuwenden. Durch ihn – und nur durch ihn – empfangen wir Gottes Gnade, die sich vor allem darin zeigt, dass er uns die Sünden vergibt. Darüber hinaus gibt uns der Hebräerbrief, wie kaum eine andere Schrift des Neuen Testaments, Einblick darin, wie die Apostel und die ersten Christen das Alte Testament von Christus her gelesen haben. Gott hat zuletzt durch seinen Sohn zu uns geredet (Hebr.1,2). Die ganze Offenbarungsgeschichte Gottes findet in ihm ihre Erfüllung und kann letztlich nur von Ihm her verstanden und als eine Einheit begriffen werden. Dementsprechend soll im Hebräerbriefseminar von diesem Brief her ermahnt, ermutigt und, wo nötig, auch gewarnt werden. Es soll der Glaube an Christus gestärkt, die Hoffnung auf Ihn gefestigt und die Gläubigen zur gegenseitigen Liebe angespornt werden. Liebe Missionsfreunde, wir danken euch herzlich für alle Gebete, die unsere Seminare begleitet haben! Die Termine für das Seminar finden Sie auf der Rückseite! n Seminar

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Missionswerk Voice of Hope Eckenhagener Str. 21 51580 Reichshof-Mittelagger Tel.: 02265/99 749-0 Fax: 02265/99 749-29

Email: info@voiceofhope.de Internet: www.voiceofhope.de

Herzliche Einladung zum Hebräerbrief-Seminar 18. Oktober 2014:

Jesus, der Mensch gewordene Sohn Gottes, ist der Höhepunkt der gesam-

ten Offenbarung Gottes. Daher lasst uns im Glauben an Ihm festhalten, damit wir in den ewigen Frieden und die ewige Gemeinschaft mit Gott eingehen! => Hebr.1,1-4,16 15. November 2014: Jesus hat ein ewig gültiges Sühneopfer gebracht. Vergebung der Sünden gibt es nur durch Ihn, durch Ihn gewiss, und ohne Ihn gewiss nicht. => Hebr. 5,1-10,18 10. Januar 2015:

Lasst uns im Glauben an Jesus Christus ausharren, gerade in Zeiten der Anfech-

tung, und so die Zusagen empfangen, die Gott uns durch Ihn gegeben hat! Referent:

Jörg Wehrenberg

Veranstaltungsort: Missionswerk Voice of Hope, nahe Gummersbach Anmeldung:

bis Montag, 13.Okt.2014!

Beginn:

samstags um 10.00 Uhr

Ende:

zw. 17.00 und 18.00 Uhr.

Für die Mahlzeiten wird gesorgt, und einer begrenzten Teilnehmerzahl können wir kostenlose Übernachtungen anbieten. Die Teilnahme ist kostenfrei. www.voiceofhope-missionswerk.de

V oice of H ope E v a n g e l i u m

i m

F o k u s

Missionsmagazin 2014-3 Deutsch  

Christus ist mein Leben

Missionsmagazin 2014-3 Deutsch  

Christus ist mein Leben

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