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Nr. 2/2014

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h o f f n u n g

M i s s i o n s - M a g a z i n

I N H A LT • Die wiedererlangte Herrlichkeit (Matthias Linderkamp) • Afghanistan – Pastorenschulung • Flüchtlingsprojekt – Sizilien • Inlandmission – Radioarbeit • Bibelstudium – 1. Korintherbrief

hoffnung allein in Christus

Bibelseminar für afghanische Frauen

Verbreitung des Evangeliums, Unterstützung von Missionaren und missionarischer Arbeit im In- und Ausland

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Inhalt

Impressum

Erbauung

VOICE OF HOPE

Die wiedererlangte Herrlichkeit (Matthias Linderkamp)

Projektbericht – Afghanistan Die Hoffnung triumphiert

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Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa

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Radiomission

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Korintherbrief-Seminar

„Wo kann ich mehr über Jesus erfahren? “

Radiopredigten über die lebendige Hoffnung

Bibelstudium im Missionswerk Voice of Hope

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Gebetsanliegen

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Anregungen

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Neue evangelistische Broschüre erhältlich!

Gemeinsam bitten und danken

Möglichkeiten zur Teilnahme an der Missionsarbeit

Es gibt Hoffnung in Gott!

Bibelschulungen für afghanische Missionare

Erscheint fünf Mal jährlich

Herausgeber: Missionswerk Voice of Hope e.V. Eckenhagener Str. 21 51580 Reichshof-Mittelagger Tel.: +49 (0)2265/99 749-0 Fax: +49 (0)2265/99 749-29 E-Mail: info@voiceofhope.de www.voiceofhope-missionswerk.de Bankverbindungen: Deutschland: Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt Kto-Nr.: 1000 103 331 BLZ: 384 500 00 Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE98 3845 0000 1000 1033 31 SWIFT-BIC: WELADED1GMB Postbank Frankfurt am Main Kto-Nr.: 92 223 607 BLZ: 500 100 60 Für Überweisungen aus dem Ausland: IBAN: DE81 5001 0060 0092 2236 07 SWIFT-BIC: PBNKDEFF Schweiz: Missionswerk Voice of Hope – Stimme der Hoffnung e.V. DE Gummersbach PostFinance, 3030 Bern Kto-Nr.: 91-521048-7 Hinweis: Zweckgebundene Spenden werden grundsätzlich satzungsgemäß und für den vom Spender bezeichneten Zweck eingesetzt. Gehen für ein bestimmtes Projekt mehr Spenden als erforderlich ein, werden diese für einen ähnlichen satzungsgemäßen Zweck verwendet. Weitere Kontakte: in Kanada, USA, Dänemark, Luxemburg, Schweiz, Österreich, Belgien und Frankreich Druck www.druckhaus-gummersbach.de

Evangelium für afrikanische Flüchtlinge in Sizilien

© 2014 Voice of Hope, Germany Bildernachweis: Voice of Hope, Shutterstock Nachdruck oder Verwendung der in diesem Heft veröffentlichten Informationen sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.


CHRISTUS, unsere

Liebe Missionsfreunde, liebe Leserinnen und Leser,

hoffnung

Editorial

Gott aber sei Dank! Durch Jesus Christus, unseren Herrn, schenkt Er uns den Sieg! 1. Korinther 15,57

Sie kennen sicher dieses Bild: Ein Vater stellt seinen kleinen Sohn auf einen Tisch, tritt einen Schritt zurück und fordert ihn auf, in seine ausgebreiteten Arme zu springen. Ein kurzer, prüfender Blick des Jungen auf seinen Vater, und schon lässt er sich in dessen Arme fallen. Dieses Kind setzt sein Vertrauen allein auf die Kraft und den Zuspruch des Vaters. Es steht in der festen Hoffnung, dass sein Vater es sicher auffängt. In gleicher Weise dürfen wir unsere Hoffnung auf Christus setzen – und zwar allein auf Ihn! Besonders in Krisenzeiten sind wir schnell dazu geneigt, unser Leben und sogar unsere Erlösung selbst abzusichern. Dann fehlt uns oft der Glaube. Es geht uns wie Petrus, der auf den Wind achtete und zu sinken begann. Gott will, dass wir unser Vertrauen allein auf Christus setzen, und Er erzieht uns dahin. Deshalb tritt Er oft einen Schritt zurück und fordert uns auf, in Seine Arme zu springen. Mit Freuden beobachten wir dieses Vertrauen bei den Geschwistern in Afghanistan. Sie sind sich bewusst, dass sie allein in den Armen Gottes sicher sind. Einen Bericht über ihr Leben und Sterben finden Sie auf Seite 9. Möge der Herr Sie, liebe Leserinnen und Leser, beim Lesen dieses Heftes segnen! Beten sie gemeinsam mit uns dafür, dass wir unser Vertrauen ganz allein auf Christus setzen! Er kam auf diese Erde, um uns durch Sein Leiden das Heil zu bringen. Er starb an unserer Stelle, um die Schuld zu beseitigen, die wir uns aufgeladen hatten. Er wurde leibhaftig aus den Toten auferweckt, um uns die Hoffnung des ewigen Lebens zu geben. Der Tod hat keine Macht mehr über die, die mit Christus gestorben und auferstanden sind. Und einst, an dem Tag, wo unsere Hoffnung in Erfüllung geht, werden wir unseren Herrn von Angesicht zu Angesicht sehen. Kornelius Dück Editorial

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Erbauung

her r lichk ei t Wie Gott unsere Identität durch Jesus wiederherstellt

L Die „vielen Kinder Gottes“ sind deshalb Kinder Gottes, weil Gott, der Herr, sie aus Seiner freien Liebe dazu erwählt hat.

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iebe Leserinnen und Leser, die Vorstellung von einem gekreuzigten Herrn war zur Zeit des Neuen Testaments ein Skandal, wie überhaupt die Vorstellung von einem leidenden Gott. Und auch heute stoßen sich viele Menschen an der Botschaft vom gekreuzigten Christus – selbst Christen. Dabei ist es nicht so sehr das Leiden Jesu an und für sich, das empört. Nein, dass Jesus Christus gelitten hat, können viele noch akzeptieren. Aber dass dieses Leiden von Gott gewollt sein könnte, ja nach Seinem Plan geschehen sein soll, erscheint vielen sinnlos; also lehnen sie es ab. Diese Skepsis gegenüber dem Leiden Christi ist dem Autor des Hebräerbriefes fremd. Für ihn hat das Leiden und Sterben des Sohnes Gottes nichts Abstoßendes. Im Gegenteil: Für ihn sind die Menschwerdung Christi und Sein Leiden das Kernstück des weisen und zielgerichteten Rettungshandelns Gottes zur Rettung Seines Volkes. Sie sind der Kern einer Rettungsaktion Gottes, die sogar die Befreiung Israels aus Ägypten in den Schatten stellt. In Kapitel 2, Vers 10 beschreibt er diese Aktion Gottes und erklärt: „Weil Gott wollte, dass viele Kinder in Sein herrliches Reich aufgenommen werden, hat Er Den, Der sie zur Rettung führen sollte, durch Leiden zur Vollendung gebracht. Das war der angemessene Weg für Gott, den Ursprung und das Ziel von allem.“

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Hier, lieber Leser, spricht der Autor zunächst über den Ausgangspunkt des Leidens Christi. Oder anders ausgedrückt: über den Beweggrund, der Gott veranlasst hat, Seinem Sohn Leiden aufzuerlegen. Denn dies wird hier ganz klar: Das Leiden des Sohnes Gottes hatte nichts Zufälliges an sich. Jesus Christus wurden Leiden auferlegt, und zwar von Gott Selbst, wenn auch Menschen in ihrer Bosheit zu diesem Leiden ihren Anteil beigetragen hatten. Letztlich kam dieses Leiden von Gott und geschah aus einer bestimmten Intention heraus: Gott hat Jesus Christus leiden lassen, weil Er viele Kinder in Sein herrliches Reich aufnehmen wollte. Das Leiden Jesu Christi war somit in Gottes Willen begründet, oder genauer formuliert: in dem Heilswillen Gottes gegenüber Seinen Kindern. Welches Heil der Autor hier vor Augen hat, verdeutlicht der Zusammenhang, in dem unser Vers steht. Unmittelbar davor zitiert der Autor aus Psalm 8. In diesem Gedicht denkt David nach über Gottes Hoheit und die Würde des Menschen. Von der Würde des Menschen schreibt er: „Was ist der Mensch, dass Du an ihn denkst? Was der Sohn eines Menschen, dass Du Dich um ihn kümmerst? Du hast Ihn – den Menschensohn – für eine kurze Zeit erniedrigt, Ihn tiefer gestellt als die Engel. Dann aber hast Du Ihn gekrönt mit Ruhm und Ehre und hast Ihm alles unterworfen.“


Die wiedererlangte Herrlichkeit in Jesus wird Die verlorengegangene Gottesebenbildlichkeit des Menschen wiederhergestellt Der Hebräerbriefautor zitiert die Verse 5-7 aus Psalm 8 und bezieht sie auf den Sohn Gottes. In Ihm sieht er die Worte Davids erfüllt. Denn für den Lebenslauf Jesu galt tatsächlich: Während Seiner Menschwerdung war Er unter die Engel gestellt, für eine, gemessen an der Ewigkeit, kurze Zeit. Anschließend ist Er mit Ruhm und Ehre gekrönt worden, in Seiner Auferstehung und Himmelfahrt. Seitdem ist Ihm alles unterworfen (Matthäus 28,18: »Gott hat Mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben.). Damit ist Jesus Christus der von David beschriebene „ideale“ Mensch aus Psalm 8. Der Mensch, wie er von Gott in der Schöpfung von Anfang an gedacht war. In Ihm existiert (wieder) ein Mensch, der den Auftrag Gottes zur Herrschaft über die Schöpfung in recht verstandener Weise ausübt. Ja, in Ihm ist wieder ein Mensch vorhanden, der dem Bild Gottes entspricht. Die verlorengegangene Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist in Jesus Christus wieder aufgerichtet. Diese Herrlichkeit hat auch Vers 10 zum Thema, wo die Aufnahme der vielen Kinder Gottes in Sein herrliches Reich angesprochen wird. Gemeint ist damit wohl Verherrlichung – die Wiederherstellung, die Rückgabe der im Sündenfall verlorengegangenen, von Gott herkommenden Herrlichkeit. Diese Herrlichkeit sollten nach dem Willen Gottes Seine vielen Kinder wiederbekommen. Sie sollten wieder passend gemacht werden für ein Leben in der Gegenwart Gottes in Seinem Reich. Das, was Paulus in Römer 3,23 beklagt, sollte durch den Sohn behoben werden: „Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte.“ Darum sandte Gott Seinen Sohn, ließ Ihn Mensch werden und als Mensch leiden. Wer nun diese vielen Kinder Gottes sind, ist ebenfalls

aus dem Textzusammenhang zu entnehmen. In Hebr. 2,16 und 17 nennt der Autor diese Kinder „Nachkommen Abrahams“, bzw. die „Brüder und Schwestern von Jesus Christus“. In Hebräer 1, 14 werden sie zudem als „Erben“ bezeichnet, als diejenigen, „die das Heil ererben sollen“. Alle diese Begriffe machen deutlich, dass es sich bei den „vielen Kindern Gottes“ nicht um Unbekannte handelt. Nein, diese Adressaten des Heilswillens Gottes sind vielmehr schon aus dem Alten Testament bekannt. Es ist der heilige Überrest aus allen Völkern, das endzeitliche Israel, von dessen Sammlung und Erlösung viele alttestamentliche Prophezeiungen sprechen. Betrachten wir beispielsweise Jesaja 60, 3-5: „Alle Völker machen sich auf zu dem Licht, das sich über dich ergießt, und ihre Könige wollen den Glanz sehen, in dem Du strahlst. Sieh, was rings um dich her geschieht! Sieh, wie sie sich versammeln und zu Dir strömen! Deine Söhne kommen aus der Ferne, und Deine Töchter werden auf den Armen herbeigetragen. Du wirst es sehen und Dich freuen; vor Glück wird dir das Herz klopfen. Die Schätze der Völker werden zu dir gebracht, ihre Reichtümer weit über das Meer herbeigeschafft.“

Die Aufnahme der vielen Kinder Gottes in Sein herrliches Reich bedeutet Verherrlichung – die Wiederherstellung, die Rückgabe der im Sündenfall verlorengegangenen, von Gott herkommenden Herrlichkeit. Was diese „vielen Kinder Gottes“ zu Gotteskindern macht, ist nicht die eigene Leistung, sondern, im Gegenteil, Gottes freie Gnade, Seine bedingungslose Liebe. Paulus bringt dies beispielsweise im 5. Kapitel des Römerbriefes zum Ausdruck: „Diese Liebe zeigt sich darin, dass Christus Sein Leben für uns hingegeben hat. Zur rechten Zeit, als wir noch in der Gewalt der Erbauung

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Die wiedererlangte Herrlichkeit Sünde waren, ist Er für uns gottlose Menschen gestorben.“ Auch im Epheserbrief wird die Liebe Gottes als Erwählungsgrund genannt (Epheser 3, 5). Paulus erläutert in diesem Schreiben, dass Gott Seine Gemeinde schon vor Grundlegung der Welt erwählt hat, also unabhängig von der Leistung der Erwählten (Epheser 3, 4). Die „vielen Kinder Gottes“ sind somit deshalb Kinder Gottes, weil Gott der Herr sie aus Seiner freien Liebe dazu erwählt hat. Dies ist der Grund für Seinen Heilswillen gegenüber Seinem Volk. Als nächstes beschreibt der Autor, auf welche Weise Gott Seinen Rettungsplan umgesetzt hat. Er erklärt, wie Gott es erreicht hat, dass Seine vielen Kinder in den Himmel aufgenommen werden: D urch L eiden . Gott BRINGT Jesus Christus durch Leiden zur Vollendung. Liebe Leser, Jesus Christus wurde durch Leiden vollendet. – Wie ist das zu verstehen? Ist Christus nicht von Ewigkeit her der vollkommene Sohn Gottes? Wie und in welcher Weise sollte Er es dann nötig haben, vollendet zu werden? Um dies zu verstehen, müssen wir beachten, welche Art der Vollendung der Autor meint. Die Vollendung, von der der Autor spricht, bezieht sich auf die Fähigkeit, Retter des Volkes Gottes sein zu können oder, wie es in unserem Textabschnitt heißt, die Fähigkeit, dafür zu sorgen, dass die „vielen Kinder Gottes“ in dessen herrliches Reich aufgenommen werden. Als ewiger Sohn Gottes musste Jesus Chris-

Als Vorbereitung auf Seinen Auftrag brauchte auch Christus Entwicklung. Er musste erst noch werden, was Er sein sollte – durch das „Lehrmittel“ des Leidens: durch die Menschwerdung und die Passion. tus nicht vollendet werden. Als solcher war Er von Ewigkeit her vollkommen. Anders aber im Hinblick auf Seine Eigenschaft als Retter des Volkes Got-

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tes. Hinsichtlich dieser ganz besonderen Rettereigenschaft war auch Jesus Christus nicht von vorneherein perfekt. Als Vorbereitung auf diese Aufgabe brauchte auch Er Entwicklung, musste auch Er noch etwas lernen. Hier musste Er erst noch werden, was Er sein sollte, und zwar durch das „Lehrmittel“ des Leidens: durch die Menschwerdung und die Passion. Der Autor fasst den Begriff des Leidens hier nicht so eng, wie wir dies wahrscheinlich tun. Für ihn gehört auch die gesamte Menschwerdung des Sohnes zu dessen Leiden. Und hier galt es für den ewigen Sohn tatsächlich, zu lernen. Der ewige Sohn Gottes wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut. Er nahm unsere menschliche Natur an. Er ging ein in unseren von Gott entfremdeten Zustand, in diese Natur mit ihrem ständigen Hang zur Sünde. Seit dem Sündenfall stehen sich Gott und menschliche Natur gegenüber. Die menschliche Natur ist „Fleisch“ und nicht „Geist“ (1. Mose 6, 3). Der Begriff Fleisch steht für den bösen Sinn dieser Natur, ihre Untauglichkeit und Ohnmacht. Paulus geht hierauf im Römerbrief (Kap. 8, 7-8) ein, wo er schreibt: „Denn unser selbstsüchtiger Wille lehnt sich gegen Gott auf. Er gehorcht Seinen Geboten nicht; er kann es gar nicht. An denen, die Gefangene ihrer selbstsüchtigen Natur sind, kann Gott unmöglich Gefallen finden.“ Das Fleisch, oder die gefallene, unwillige, schwache, rebellische menschliche Natur, steht dem Geist entgegen. Infolge des Sündenfalls ist die menschliche Natur so geworden. Seitdem herrscht der Tod über den Menschen. Indem der ewige Sohn Gottes Mensch wird, wird Er zu dem, was Er zuvor nicht war. Er wurde wirklicher Mensch, einer, der unter denselben Bedingungen zu leben hatte wie alle anderen Menschen. Er litt unter Hunger (Mat 21,18) und Durst (Joh 4, 7), unter Müdigkeit (Mt 8,24) und Schmerzen (Mk 14,65). Und auch Ihm setzten Anfechtungen (Lk 4) zu, mit dem Unterschied, dass Er sich nicht zur Sünde verleiten ließ. Gottes Sohn wurde Mensch. Er kam in unsere gefallene Natur hinein. Aber im Gegensatz zu uns ließ Er sich von dieser nicht beherrschen. Er ließ sich nicht in die


Die wiedererlangte Herrlichkeit Gefangenschaft der Sünde führen, im Gegenteil: Er beherrscht die Natur. Er gab der Sünde nicht nach, sondern überwand sie. Er stellte sich in jedem Moment Seines Lebens Gott gehorsam dar. Von der Empfängnis bis zum letzten Atemzug erfüllte Er Gottes Gebot. Und auf diese Weise richtete Er das verlorengegangene Ebenbild Gottes im Menschen wieder auf. Der zu Beginn der Wortbetrachtung genannte Wille Gottes, viele Kinder in Sein Reich aufzunehmen, war damit erfüllt. durch Christi menschwerdung und Leiden WIRD gOTTES vOLK ERLÖST Machen wir uns das klar: Mit Jesus Christus ist Jahrtausende nach Adam erstmals wieder ein Mensch da, der die Herrlichkeit Gottes in sich trägt. Ein Mensch, der Gottes Herrlichkeit widerspiegelt. Ein Mensch, der diese Herrlichkeit Gottes wieder sichtbar macht und dieser Herrlichkeit wieder einen Ort, einen Offenbarungsort gibt. Jesus selbst ist dieser Offenbarungsort. Und mit Ihm ist es die Gemeinde. Mit Ihm kehrt Gottes Herrlichkeit zum Volk Gottes zurück. Im Glauben an Ihn bekommen sie Anteil an dieser Herrlichkeit und werden selbst wieder herrlich gemacht. Sie werden passend gemacht für die Aufnahme in Gottes herrliches Reich. Dies führt uns zu den Versen 28-30 im 8. Kapitel des Römerbriefes: „Was auch geschieht, das eine wissen wir: Für die, die Gott lieben, muss alles zu ihrem Heil dienen. Es sind die Menschen, die Er nach Seinem freien Entschluss berufen hat. Sie alle, die Gott im Voraus ausgewählt hat, die hat Er auch dazu bestimmt, Seinem Sohn gleich zu werden. Nach dessen Bild sollen sie alle gestaltet werden, damit Er der Erstgeborene unter vielen Brüdern und Schwestern ist. Und wenn Gott sie dazu bestimmt hat, dann hat Er sie auch dazu berufen, und wenn Er sie berufen hat, dann hat Er sie auch für gerecht erklärt, und wenn Er sie für gerecht erklärt hat, dann steht auch fest, dass sie an Seiner Herrlichkeit teilhaben.“

Aber wie und inwieweit war dazu gerade das Leiden wichtig? Ja, warum legt der Hebräerbriefautor überhaupt so viel Gewicht auf das Leiden von Jesus Christus? Warum nennt er dieses Leiden hier ausdrücklich als das Mittel, durch das der Sohn vollendet wurde? Einerseits sicherlich deshalb, weil der Sohn eben gerade durch das Leid der Menschwerdung überhaupt erst zum Stellvertreter Seines Volkes werden konnte. Wer auch immer hier als Stellvertreter auftreten wollte, musste ein Mensch sein. Jesus wurde sicher auch deshalb durch Leiden vollendet, weil der Sohn den Sieg über die Sünde gerade im Leiden errungen hat. Christus hat während Seiner Menschwerdung den Sieg errungen, indem Er gelitten hat – indem Er sich als Stellvertreter für Sein Volk hinrichten ließ, dessen Sünde sühnte und auf diese Weise Sein Volk mit Gott versöhnte. Desweiteren, weil Ihn gerade die durchgestandenen Leiderfahrungen zum Retter qualifizieren – gerade auch aus Sicht all jener Menschen Seines Volkes, die zu leiden haben und hilfesuchend zu Ihm als Retter aufschauen. Der Hebräerbriefautor bringt dies am Ende des 2. Kapitels (Vers 18) zum Ausdruck: „Weil Er Selbst gelitten hat und dadurch auf die Probe gestellt worden ist, kann er nun den Menschen helfen, die ebenfalls auf die Probe gestellt werden.“ Jesus Christus ist auch und gerade aufgrund Seiner eigenen Leiderfahrungen als Retter Seines Volkes geeignet. Er kennt alle Nöte Seines Volkes und alle Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben. Alle ausweglos erscheinenden Lagen kennt Er aus eigener Anschauung. Und weil Er diese Probleme alle aus eigener Erfahrung kennt, versteht Er Sein Volk und hat immer ein offenes Ohr. Dabei ist Ihm keine Not zu groß, keine Lage zu ausweglos. Wir sind eingeladen, alle unsere Nöte beständig vor Ihn zu bringen. In seiner dritten und letzten Aussage über den Rettungsplan Gottes bezeichnet der Autor diesen als „angemessen“ (Hebr. 2,10): Es war angemessen, das Volk Gottes durch die Menschwerdung und Leiden von Jesus Christus zu erlösen. Erbauung

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Die wiedererlangte Herrlichkeit Liebe Leser, inwiefern war es angemessen, den ewigen Sohn für die Errettung des Volkes Gottes leiden zu lassen? Ist dies nicht eher etwas, das uns ganz und gar unangemessen vorkommt? Etwas, was wir allein schon aus unserem Gerechtigkeitsempfinden heraus als unangemessen empfinden? Der Liederdichter Johann Herrmann formuliert dies so: Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe! Der gute Hirte leidet für die Schafe, die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte, für seine Knechte. Der Fromme stirbt, der recht und richtig wandelt, der Böse lebt, der wider Gott gehandelt; der Mensch verdient den Tod und ist entgangen, Gott wird gefangen. Die Stellvertretung kann uns verstören. Aber trotz unseres eventuell vorhandenen Unverständnisses bezeichnet der Autor diesen von Gott gewählten Rettungsweg hier als „angemessen“ und meint wohl eine Angemessenheit in der Hinsicht, dass dieser Weg Gottes zur Rettung seines Volkes zielführend war und, in Anbetracht des zu lösenden Problems, den besten und geeignetsten Weg darstellte. Der Textzusammenhang weist darauf hin, dass dies der Gedankengang des Autors war. In den Versen, die auf den untersuchten Textabschnitt folgen, schildert der Autor seinen Lesern die Sinnhaftigkeit der Menschwerdung Jesu und Seines Leidens. „Weil diese Kinder Menschen von Fleisch und Blut sind, wurde der Sohn ein Mensch wie sie, um durch seinen Tod den zu vernichten, der über den Tod verfügt, nämlich den Teufel. So hat Er die Menschen befreit, die durch ihre Angst vor dem Tod das ganze Leben lang Sklaven gewesen sind. Nicht für die Engel setzt Er sich ein, sondern für die Nachkommen Abrahams. Deshalb musste Er in jeder Beziehung Seinen Brüdern und Schwestern gleich werden.“ (Verse 14-17) Das Rettungshandeln Gottes zur Erlösung Seines Volkes hat Sein Ziel erreicht. Der leidende und sterbende Sohn Gottes hat dem gerechten

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Rechtsanspruch Gottes Geltung verschafft. Die Sünde des Volkes ist wirksam gesühnt, der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan. Und gleichzeitig ist wirkliche Versöhnung hergestellt. Sein Volk hat, wenn auch vorerst nur im Glauben, wieder Teil an der Herrlichkeit Gottes. Sie folgen wieder ihrer schöpfungsgemäßen Bestimmung. Angesichts dessen kann der Weg Gottes zur Rettung Seines Volkes tatsächlich nur als angemessen bezeichnet werden. Dem angemessen, der der Ursprung und das Ziel von allem ist! Ich lade Sie, liebe Leserinnen und Leser, dazu ein, sich diese Tatsachen ganz neu vor Augen zu stellen: Sie, die Sie an Jesus Christus glauben, können sicher sein: Gott wollte ihr Heil. Lange bevor Sie geboren wurden, wollte Er ihnen Rettung bringen. Auch für Sie sandte er seinen Sohn in diese Welt und ließ Ihn leiden. Jesus Christus ist ein vollkommener Retter. Er hat für Sie gelitten. Nachdem er die Strafe für Ihre Sünde gesühnt hat, vertritt Er Sie beständig vor dem Angesicht Seines Vaters. Ihr Heil ist beschlossene Sache. Dieses Heil muss nicht erst noch geschaffen werden. Diese Heil wurde geschaffen, als der Sohn Gottes nach Seinem Leiden triumphierend ausrief: „Es ist vollbracht“ (Johannes 20,30). Dieses Heil liegt als Garantie in Ihm. Vertrauen Sie darauf! Ich schließe mit den Worten von Nikolaus Hermann, der das Erlösungswerk Jesu folgendermaßen auf den Punkt bringt: Heut schließt Er wieder auf die Tür, zum schönen Paradeis; Der Cherub steht nicht mehr dafür. Gott sei Lob, Ehr und Preis, Gott sei Lob, Ehr und Preis! Amen. n

Matthias Linderkamp (www.rtsonline.de)


Projektbericht – Afghanistan

»Der Unterdrückte aber ist nicht immer vergessen,

Die Hoffnung triumphiert

und die vom Leid gebeugt

zuversicht in gottes wort inmitten schwerer bedrängnis

A

nfang April erreichte uns ein Anruf unseres Missionars Omar* aus Afghanistan. Im ruhigen Ton bat er uns, für ihn zu beten. Dies wäre nicht weiter ungewöhnlich, wenn nicht im Hintergrund unaufhörlich Salven aus Maschinenpistolen und zerberstendes Glas zu hören wäre. In der ganzen Gegend hatten Anhänger der Taliban Häuser unter Beschuss genommen, in denen sie regierungstreue oder ausländische Bewohner vermuteten. Omar hatte sich unter einem Tisch verschanzt und wartete darauf, dass Gott alles gut hinausführen möge. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Einige Häuser weiter jedoch geriet eine befreundete Familie ebenfalls unter Beschuss. Eines der Kinder erlitt dadurch * Name von der Redaktion geändert

Verletzungen, die erst viel später behandelt werden konnten, da es nicht möglich war, Hilfe zu holen oder das Haus zu verlassen. Erst nach vier Stunden gelang es den Regierungstruppen, die Angriffe abzuwehren. Dieser Vorfall ereignete sich kurz vor der Präsidentschaftswahl am 5. April. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Am 24. April erreichte uns folgende Nachricht von Omar:

sind, müssen ihre Hoffnung nicht aufgeben.« Psalm 9,19

Blutbad in einem christlichen Kr ankenhaus „Liebe Brüder und Schwestern, Friede und Gnade sei mit euch! In einem christlichen Krankenhaus, das ausländische Glaubensgeschwister vor einigen Jahren Afghanistan

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Projektbericht – Afghanistan ins Leben gerufen haben, kam es heute zu einem Anschlag mit tragischen Folgen. Die Klinik verfügt über 100 Betten und beschäftigt dort derzeit knapp 30 Ärzte sowie über 60 Krankenschwestern und Pfleger. Nach eigenen Angaben werden pro Jahr 37.000 Patienten behandelt. Als am Morgen einige ausländische Gäste das Krankenhaus betraten, tauchte plötzlich ein junger Polizist auf und eröffnete das Feuer. Der Angreifer habe dort zum Wachpersonal gehört. Drei Ärzte starben sofort, zwei weitere erlagen einige Stunden später ihren Verletzungen. Einer der Ermordeten, ein Kinderarzt, war ein guter Freund von uns. Der Attentäter versuchte nach der Tat, sich das Leben zu nehmen, und verletzte sich dabei schwer. Er wurde

"Bei Dir finde ich Zuf lucht, Du bist der Schild, der mich schützt; ich setze meine ganze Hoffnung auf Dein Wort." Psalm 119,114 in ein anderes Krankenhaus gebracht. Über die Motive des Polizisten ist noch nichts bekannt; wir wissen nur, dass er erst kürzlich in diesen Dienst eingestiegen ist. Vermutlich wurde er von Extremisten für dieses Attentat vorbereitet. Zu dem Zeitpunkt des Anschlags war eine Schwester aus Kasachstan als freie Mitarbeiterin anwesend. Sie hatte schon den ersten Angriff miterleben müssen und wurde nun auch noch Zeugin dieser Tragödie. Bitte betet für sie! Sie steht unter Schock und durchlebt schwere innere Kämpfe. Im Anblick dieses Blutbades fällt es uns nicht leicht, unseren Feinden zu vergeben und dies alles aus Gottes Hand zu nehmen. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass unser Krankenhaus Ziel eines solchen Anschlags werden könnte. Bitte betet für die Angehörigen der ermordeten Geschwister! Betet für die Mitarbeiter des Krankenhauses und für uns! Wir trauern um unsere

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lieben Geschwister, die ihr Leben im Dienst der Liebe verloren haben. Gott segne euch, ihr lieben Freunde.” schulung für geistliche leiter und seminar für fr auen Diese erschütternden Ereignisse zeigen uns einmal mehr, in welch schwierigen Verhältnissen besonders Christen in Afghanistan leben. Die in Psalm 119 erklärte Zuversicht in Gottes Wort ist für sie Realität. Diese Ruhe, diesen Frieden im Angesicht des Todes kann nur jemand haben, der seine Hoffnung allein auf Gott und Sein Wort setzt – sowohl in geistlicher, als auch in irdischer Hinsicht. Trotz zunehmender Gefahren breitet sich das Evangelium auch in diesem Land aus; Gläubige treffen sich heimlich in Kleingruppen zum Bibellesen und Beten. So ermöglichte uns der Herr, nicht lange vor dem beschriebenen Anschlag, mit zwei Brüdern vor Ort zu sein. Ziel dieser Reise war, die Missionare zu treffen und sie durch ein Bibelstudium für ihren Dienst zuzurüsten und zu ermutigen. Jörg Wehrenberg, der die monatlichen Seminare in unserem Missionshaus durchführt, erklärte sich bereit, auch die Brüder in Afghanistan in dem Wort Gottes zu unterrichten. In seinem Reisebericht schreibt er: „In den zwei Tagen, die uns zur Verfügung standen, durften wir Grundlagen biblischer Lehre vermitteln. Es ging um die Bestimmung von uns Menschen, Gott zu verherrlichen. Christus hat als menschgewordener Sohn Gottes diese Bestimmung erfüllt. Durch den Glauben an Ihn werden wir dazu befreit, Gott mit unserem Leben zu verherrlichen. Ein Schwerpunkt in der Unterweisung lag darauf, das Wesen der christlichen Gemeinde zu erklären als einer Gemeinschaft von Brüdern


Projektbericht – Afghanistan

Brüder aus Deutschland leiten geheime Bibelstudien in afghanischen Hausgemeinden.

Afghanische Frauen nehmen am Bibelseminar teil

und Schwestern. Besonderes Gewicht lag dabei darauf, den Auftrag christlicher Ortsgemeinden, die Mission, in den Blick zu nehmen. Spezielle Nachfragen gab es zu bestimmten Themen, die mit dem Evangelium von Jesus Christus zusammenhängen: Wie verhält sich unsere Heiligung zu der Gerechtsprechung durch Gott? Was können wir zur Spannung von göttlicher Allmacht und menschlicher Verantwortlichkeit sagen? Wie können wir Muslimen erklären, dass Gott ein dreieiniger Gott ist?

ben. Zudem müssen sie immer wieder ermutigt werden, das Gebot der Liebe auch ihren Feinden gegenüber zu praktizieren, um Gott dadurch zu verherrlichen. Angesichts der äußerst schwierigen Verhältnisse, wie zuvor beschrieben, ist es einleuchtend, vor welcher Herausforderung unsere Geschwister dort stehen. Sie sind völlig abhängig von der Gnade und Kraft Gottes.

Rückblickend war es für uns eine Ehre, mit den afghanischen Glaubensgeschwistern Gemeinschaft haben zu dürfen, mit ihnen zu essen, mit ihnen zu beten. Bewegend war, dass Gott in einem Land, wo das Bekenntnis zu Christus ein gefährliches Wagnis ist, fröhliche Glaubenszeugen schenkt. Es hat uns Mut gemacht, hier in Deutschland offener und fröhlicher Christus als den Retter zu bekennen.” Parallel zu dieser Schulung fand auch eine Zusammenkunft der Frauen statt. Auch dieser Dienst ist von großer Wichtigkeit. Die Frauen in Afghanistan werden stark unterdrückt. Durch die Bibel dürfen sie aber erfahren, dass Gott in Bezug auf Seine Liebe, Treue und Seine Zusagen keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht. Diese Tatsache stärkt die Schwestern im Glau-

Liebe Missionsfreunde, wenn Sie ein Herz für dieses Volk haben, können Sie helfen. Vor allen Dingen braucht die afghanische Gemeinde Jesu unsere Gebete, damit die Hoffnung in Gott nicht ins Wanken gerät. Zudem können Sie durch Spenden dazu beitragen, dass die Botschaft des Friedens weiter verbreitet wird. Lasst uns für die Botschafter des Evangeliums beten, damit sie Kraft bekommen und unter dem Druck der Verfolgung das Vertrauen auf den Herrn setzen! Unsere Geschwister erfahren Hilfe, indem wir sie bei ihren Projekten unterstützen, sie vor Ort besuchen, um sie im Wort Gottes zu unterrichten und zu ermutigen, und nach Möglichkeit einige der Missionare zu einem kurzen Aufenthalt in unser Missionswerk einzuladen, damit sie sich etwas erholen und auferbaut werden. n Afghanistan

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Sizilien und Lampedusa

„Wo kann ich mehr über Jesus erfahren?“ „Bei Dir finde ich Zuf lucht, Du bist der Schild, der mich schützt;

afrik anische flüchtlinge HÖREN zum Ersten mal

ich setze meine ganze Hoffnung auf Dein Wort.” Ps. 119,114

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von der lebendigen hoffnung in christus

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ie Flüchtlingsnot im Mittelmeer ist unbeschreiblich – und unverändert groß. Zehntausende Hilfesuchende wagen in hochseeuntauglichen Booten die Flucht aus Afrika nach Südeuropa. Alles, was sie noch besaßen, haben sie für die Überfahrt hergegeben – ihre ganze Hoffnung auf ein neues Leben in Europa gesetzt. Obwohl so manches Boot das Ziel nicht erreicht, hat sich der Flüchtlingsstrom von 2012 auf 2013 verdreifacht. Über 40.000 Hilfesuchende strandeten letztes Jahr vor den Küsten Italiens. In diesem Jahr weist alles darauf hin, dass diese Zahl um ein vielfaches übertroffen wird. Allein im Januar 2014 schafften es über 2000 Flüchtlinge bis zum europäischen Festland, sie konnten lebend geborgen werden.

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Seit der Gründung unseres Missionswerkes ist es uns ein Anliegen, Menschen die einzig wahre Hoffnung in Jesus zu bezeugen. Dies wollen wir da tun, wo uns der Herr eine Tür öffnet. Wie schon in früheren Ausgaben unserer Zeitschrift beschrieben, gibt uns Gott in Sizilien und Lampedusa diese geöffnete Tür. Die italienischen Geschwister im Herrn sind vor Ort unermüdlich im Einsatz, um den auf ein besseres Leben Hoffenden die einzig wahre Hoffnung nahe zu bringen. Sie besuchen die Flüchtlinge in den Lagern und versorgen sie nach Möglichkeit mit Kleidung und dem Wort Gottes. Um mit einzelnen Menschen leichter ins Gespräch zu kommen, werden diese in die Häuser eingeladen. Nachdem sie leiblich versorgt worden sind, entstehen fruchtbare Gesprä-


Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa che über die Hoffnung in Gott. Mit aufmerksamen Herzen hören sie das Wort Gottes und nehmen angebotene Schriften dankbar entgegen. Zwischen Februar und März durften wir dank der Unterstützung einiger Missionsfreunde eine Lieferung mit Johannesevangelien in Arabisch und Persisch, Neuen Testamenten in Französisch und Persisch, Bibeln in Persisch, sowie Kleidung nach Sizilien schicken. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen, die hierbei durch Gebete und materielle oder finanzielle Unterstützung zur Verbreitung des Wortes Gottes beigetragen haben. DAS EVANGELIUM im flüchtlingsheim »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort (Röm. 10,12-14.17). Damit die afrikanischen Immigranten Jesus als ihren Herrn anrufen können, halten unsere Geschwister regelmäßig evangelistische Gottesdienste mit den Flüchtlingen. Am 15. Februar verkündigten unsere Freunde das Evangelium in einem Flüchtlingsheim. Gott machte es möglich, dass sogar ein zum lebendigen Glauben gekommener Äthiopier anwesend war, der einem Teil der anwesenden Flüchtlinge in ihrer Muttersprache (Tigrinya) das Evangelium verkündete. Mit großem Interesse wurde die Botschaft des Friedens aufgenommen. Wir können uns gar nicht vorstellen, wie sehr einige der Geflohenen sich über eine geschenkte Bibel freuten. Ein Äthiopier fiel auf die Knie und dankte Gott und den Geschwistern für das erhaltene Neue Testament. Bewegt rief er: „Ich habe Sizilien und Lampedusa

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Flüchtlingsarbeit – Sizilien und Lampedusa schon einiges über Jesus gehört und wollte gern mehr erfahren. Nur wusste ich nicht, wo ich darüber etwas nachlesen könnte. Jemand sagte mir, ich solle mir eine Bibel besorgen. So begann ich, für eine Bibel zu beten.”

Aufmerksame Zuhörer bei einem evangelistischen Gottesdienst in Sizilien

Ein muslimischer Flüchtling aus Äthiopien dankt für die ihm erwiesene Liebe am Ende des evangelistischen Gottesdienstes.

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Liebe Missionsfreunde, sollte uns die Freude dieses Bruders nicht dazu ermutigen, alles dranzusetzen, Gottes Wort nach Sizilien zu bringen? Auch die sizilianischen Einwohner besitzen in der Regel keine Bibel, da nur eine einzige Buchhandlung in ganz Sizilien Bibeln anbietet. Wer religiös ist, bekennt sich zum katholischen Glauben. Um den Flüchtlingen das Evangelium nahezubringen, haben wir speziell für sie eine Broschüre mit dem Titel „Es gibt Hoffnung in GOTT“ erstellt, die den Heilsplan Gottes, oder die Geschichte Gottes mit den Menschen, in leicht verständlichen Aussagen erklärt (ausführlichere Beschreibung auf der Rückseite des Magazins). Im April schickten wir einige Paletten englischer und tigrinischer Bibeln und mehrere Tausend dieser Broschüre (in Englisch und Französisch) zu unseren Geschwistern nach Sizilien und Lampedusa. Zwei unserer Mitarbeiter reisten nach Italien, um diese Schriften zusammen mit den italienischen Geschwistern an die Flüchtlinge weiterzugeben. Es ist schwierig, in Worte zu fassen, was sie dort erlebten. In den Augen vieler Flüchtlinge standen Tränen, als sie die an sie gerichteten Worte lasen. Sie haben eine unfassbar harte Zeit der Flucht hinter sich. Wir sind jedoch sicher, dass Gott durch Sein Wort an ihnen wirkt, wie Er es auch bei uns getan hat. Er gibt den Glaubenden Hoffnung und schenkt allein aus Gnade Befreiung von Sünde und dem ewigen Tod. Während des Einsatzes sah sich einer unserer Mitarbeiter einem muslimischen Afrikaner gegenüber, der aus Hass auf Christen schon fünf Menschenleben auf dem Gewissen hatte. Voller Hass gab er seinem Gegenüber zu verstehen,


In eigener Sache dass er auch ihn umbringen wolle. Aber seine Hände waren wie gebunden, Gott ließ es nicht zu. Nach einiger Zeit nahm er sogar dankbar die ihm angebotene Schrift und las darin. Noch sehen wir die langfristigen Auswirkungen dieser Arbeit nicht, doch wir vertrauen auf Gottes Zusage, dass Er durch Sein Wortan den Menschen, die es hören, nachhaltig wirken wird. Von Herzen danken wir Gott und allen Geschwistern, die dies ermöglicht haben.

Wir sehen uns von Gott geführt, diesen Menschen, die auf der Suche nach einem besseren Leben ihre Heimat verlassen haben den Weg zum ewigen Leben aufzuzeigen. Daher ist es uns ein Herzensanliegen, den unermüdlich arbeitenden Freunden vor Ort beizustehen – sowohl im Gebet, als auch in der Tat. Wenn Gott es Ihnen, liebe Missionsfreunde, aufs Herz legt, diese Evangelisationsprojekte zu unterstützen, wären wir Ihnen für Ihre Gebete und Gaben sehr dankbar. n

In eigener Sache Seit der Gründung des Missionswerks 2008 ist es unser Herzensanliegen, den Auftrag Jesu – in aller Welt das Evangelium zu predigen und den Gläubiggewordenen biblische Lehre zu vermitteln – gottgefällig auszuführen. Den suchenden Seelen die befreiende Botschaft der Gnade weiterzugeben bereitet jedem unserer Mitarbeiter große Freude. Zurzeit widmen sich bei Voice of Hope fünf vollzeitige und weitere freiberufliche Mitarbeiter diesem Auftrag. Während Niko Derksen sich für die Evangeliumsverbreitung im Ausland einsetzt, liegt Kornelius Dücks Aufgabenschwerpunkt in der Wortverbreitung in Deutschland. Für die kaufmännische Abwicklung der Missionsarbeit ist Benjamin Schulz verantwortlich, während Walter Penner für den Medienvertrieb zuständig ist. Elli Ertner ist in der Buchhaltung tätig, Olga Löwen arbeitet in der Redaktion. Jörg Wehrenberg ist als freier Mitarbeiter und Autor in der biblischen Lehre im In- und Ausland tätig. Durch Gottes Gnade verbessert sich Klaus Karstens gesundheitlicher Zustand zunehmend, nachdem er 2013 einen Schlaganfall erlitten hatte. Seine linke Körperseite macht ihm jedoch noch mit teilweiser Lähmung zu schaffen. So ist er aus gesundheitlichen und weiteren persönlichen Gründen nicht in der Lage, seinen langjährigen Dienst als Missionsleiter fortzusetzen. Deshalb wurde nun die Verantwortung für die verschiedenen Bereiche der Missionsarbeit auf mehrere Schultern verteilt. Herzlich danken wir euch, liebe Missionsfreunde, für eure Gebete und euer Mittragen. Bitte betet weiter für unseren Bruder Klaus. Wir sind Gott für jeden dankbar, der auch in schweren Zeiten mitträgt. Inmitten der Umstellungen und Herausforderungen der letzten Monate wussten wir uns in Gottes Hand geborgen und erlebten Seine Fürsorge und Führung. Denn es ist SEIN Werk. Er selbst lenkt und erhält es. Deshalb ist es uns eine Herzenssache, auch in Zukunft das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Schrift zu verbreiten und zu lehren. Darin sehen wir unsere Berufung und wollen fähige und freudige Werkzeuge in Seiner Hand sein. Gott selbst öffnet uns die Türen und zeigt uns, wo Er am Wirken ist. Bitte unterstützen Sie uns und beten Sie für uns, damit wir Jesu Auftrag so ausführen, dass Gott dadurch verherrlicht wird! Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen. (Röm.11,36)

In eigener Sache

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Radiomission

C hristus , die

einzige Hoffnung

Wie Hörer durch Radiopredigten von der lebendigen Hoffnung erfahren

J

„Bei Gott allein soll meine Seele Ruhe finden; von Ihm kommt meine Hoffnung.” Ps. 62,6.

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eder Mensch lebt aus Hof fnung. Jeglicher Antrieb, unser Leben zu meistern basier t auf Hof fnung – denn kein Mensch kann über die Grenzen der Gegenwart blicken. Der Geschäftsmann hofft auf Umsatz und Gewinn, eine Mutter, dass ihre Kleinen wohlbehalten aus der Schule zurückkehren. Und so könnten wir eine endlose Liste von Hoffnungen auf führen, die aber alle eines gemeinsam haben: Die absolute Sicherheit ist nicht gegeben. Nun, ein verlustreiches Geschäftsjahr kann man verkraften – wie sieht es aber mit Lebensfragen aus? Wer entscheidet über mein Leben? Und woher weiß ich, was mir nach dem Tod begegnet? Gebe ich mich in diesen Fragen auch mit vagen Hoffnungen zufrieden? Das wäre doch hochriskant und dumm, oder? Als Christen haben wir den Auftrag Jesu, Menschen, die die untrügliche Hoffnung in Gott nicht kennen, das Evangelium zu bezeugen! Wir sollten keine Mühe scheuen und keine Möglichkeit auslassen, dieser Aufgabe nachzukommen. Dazu ist es auch wichtig, selbst eindeutige Antworten auf diese Lebensfragen zu haben. Erschreckenderweise gibt es eine große Anzahl Christen, die den Zusagen des Wortes Gottes nicht uneingeschränkt glauben. Sie setzen hinter den Verheißungen Gottes gerne das

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Wort aber. Dieser „Aber-Glaube“ führt jedoch dazu, dass Christen nicht befreit und froh ihrer Bestimmung als Kinder Gottes auf dieser Erde gerecht werden. Sie sind mit sich selbst beschäftigt und bezeichnen diesen Zustand of t sogar noch als den biblischen Glaubenskampf. Paulus versichert uns im Römerbrief, dass wir mit Christus in den Tod gegangen sind, um mit Ihm zu leben – ewig zu leben! Den Kolossern bezeugt Paulus, dass Christus unseren Schuldschein beseitigt hat, indem Er ihn ans Kreuz heftete. Der Glaube an das vollbrachte Sühnewerk Jesu befreit uns, in Liebe zu unserem Retter ein heiliges Leben zu führen und mit Freuden die Gute Nachricht verlorenen Sündern weiterzugeben. Es gibt sie, die untrügliche Hoffnung! Sie besteht allein in Christus – in dem Glauben an Sein Wort. Wir sind Gott dankbar, dass Er es uns ermöglicht hat, nun schon seit einem Jahr wöchentlich einstündige Radiosendungen ausstrahlen zu dürfen. Ziel dieser Sendung ist die Verkündigung der Hoffnung in Jesus. Lebensfragen werden anhand von Auslegungspredigten beantwortet. Dabei ist es uns wichtig, sowohl Christen als auch Nichtchristen mit dem Evangelium zu erreichen. Inzwischen wird die Sendung zu drei verschiedenen


Verkündigungsdienst in Deutschland Uhrzeiten bei drei Sendern ausgestrahlt. Zusätzlich sind die Sendungen in voller Länge auch auf unserer Webseite abrufbar und im Archiv sogar noch längere Zeit anzuwählen. Wer weder das Internet, noch ein Radio mit Kurzwelle benutzen möchte, kann zum Telefon greifen. Die Sendung ist zum Festnetztarif ebenfalls abrufbar. In Kürze wird es zusätzlich noch die Empfangsmöglichkeit über Satellit geben. Wir sind den Geschwistern, die die Sender betreiben dankbar, dass sie unsere Sendung in ihr Programm aufgenommen haben. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir keinen Einfluss auf die Inhalte der nachfolgenden und zuvor ausgestrahlten Sendungen haben und diese somit auch nicht verantworten. Sollten Sie ausschließlich unsere Sendung hören wollen, können Sie dies auf unserer Homepage tun. Wenn sie keinen Internetzugang haben, besteht auch die Möglichkeit, für einen Selbstkostenpreis die Sendung auf einer AudioCD zu erhalten. Durch zahlreiche Rückmeldungen aus ganz

Europa wissen wir, dass die Botschaften von vielen empfangen werden. Dafür sind wir Gott dankbar und beten, dass das ausgestreute Wort Gottes reichlich Frucht bringt. Sollte es Gott Ihnen oder Ihrer Gemeinde aufs Herz legen, diesen Dienst als Projekt zu unterstützen, wäre das für uns eine Gebetserhörung. Die monatlichen Kosten für die Realisierung der Sendungen betragen rund 1700€. Enthalten sind die Honorare für die Prediger, die Kosten für die Tonaufnahme der Predigten, Kindergeschichten und Lieder, die Sendegebühren und sonstige Arbeiten, wie das Schreiben von Briefen usw. Auch hierin setzen wir unsere Hoffnung auf Gott. Er hat uns aufgetragen, das Evangelium zu predigen, und Er wird auch die Verkündiger dazu ausrüsten. Darum bitten wir Sie herzlich, unser in Ihren Gebeten zu gedenken, dass wir durch viel oder wenig zur Verherrlichung Gottes beitragen können, indem wir Sein Wort freimütig verkündigen. n

Tel.: 02265 / 99 74 923 Fax: 02265 / 99 74 929 www.voiceofhope.de eMail: radio@voiceofhope.de

Auf diesen Frequenzen kann die Radiosendung empfangen werden: ( jeden Dienstag ab 18:30 Uhr) Kurzwelle auf 3995 kHz im 75 Meterband, und auf 7205 kHz im 41 Meterband

Hören Sie die Sendungen auf unserer Webseite: http://www.voiceofhope-missionswerk.de/ woran-wir-arbeiten/radiopredigten Hören Sie die Sendung auch am Telefon: Phonecaster (über SW-Radio) Tel.: 05232 946 222 2 (Dienstags ab 15:00 Uhr) und Phonecaster (über HCJB) Tel.: 0931 / 66399 1326 (Dienstags ab 18:30 Uhr) Der Link für das Internetradio: SW-Radio Stream:http://server5. digital-webstream.de:16165 ( jeden Dienstag ab 15:00 Uhr) und HCJB Stream: http://server4.digital-webstream.de:39825 ( jeden Dienstag ab 18:30 Uhr) Und für alle Frühaufsteher: Jeden Freitag um 5 Uhr bei DWG Radio Stream: http://dwg-radio.net/stream/german.m3u Radiomission

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Korintherbrief-Seminar

BIBELSTUDIUM IM MISSIONSWERK VOICE OF HOPE

„Alle, die vor Dir Ehrfurcht haben, werden sich freuen, wenn sie mich sehen, denn ich setze meine Hoffnung auf Dein Wort” Ps. 119,74

S

eit Oktober 2013 dürfen wir durch Gottes Güte monatlich Tagesseminare in unserem Missionsgebäude durchführen, in dem Gottes Wort ausgelegt und erklärt wird. – Nun mag vielleicht jemand einwenden: „Ist das notwendig? Gerade im Umkreis des Missionswerkes gibt es doch so viele Gemeinden! Und außerdem leben wir doch in einem Land, indem es keinen Mangel an biblischer Lehre gibt!” Rückblickend beginnen wir immer mehr zu verstehen, warum uns Gott den Wunsch aufs Herz gelegt hat, ohne Aussicht auf ausreichend finanzielle Unterstützung, diese Seminare anzubieten. Es stimmt, dass wir in unserem Land viele Kirchen und Ortsgemeinden haben, und mit Sicherheit wird es darunter auch viele Gemeinden geben, die eine klare, biblische Lehre haben. Durch viele Gespräche mit Seminarteilnehmern hat sich aber auch bestätigt, dass das Evangelium nicht mehr Dreh- und Angelpunkt in der Wortverkündigung und im Gemeindeleben ist. An die Stelle des Evangeliums treten Traditionen, Gesetzlichkeit, Werksgerechtigkeit und menschliche Systeme, die nicht zur Verherrlichung Gottes dienen. Oft leben Christen mit einem völlig falschen Gottesbild, was dazu führt, dass Anweisungen der Schrift falsch verstanden und ausgelebt werden. Dies führt häufig zu Niederlagen, Zweifel und Enttäuschungen. Unser Anliegen besteht darin, in den Seminaren und den häufig folgenden Nachgesprächen gerade

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solchen Geschwistern zu dienen, sie durch das Evangelium zu ermutigen und zurechtzubringen. Wir durften selbst schon viel Segen durch diese Arbeit erleben und danken Gott immer wieder für die Kraft Seines Wortes. Nun möchten wir Sie, liebe Missionsfreunde, teilhaben lassen an den Berichten zweier Teilnehmer, die Inhalt und Wirkung des Wortes Gottes aus ihrer Sicht weitergegeben haben. Die Verherrlichung Gottes in der Gemeinde und im Alltagsleben – Seminar zum 1. Korintherbrief „Was immer ihr tut, ob ihr esst oder trinkt oder was es auch sei, verhaltet euch so, dass Gott dadurch verherrlicht wird!“ (1.Korinther 10,31) Unter diesem Motto begann der erste Teil des Korintherbrief-Seminares im Missionswerk Voice of Hope: Gott wird in der Gemeinde verherrlicht, wenn man Gottes Weisheit erkennt und anwendet. Das ließen sich die meisten Teilnehmer des Römerbrief-Seminares nicht entgehen, dankbar darüber, dass Gott es uns ermöglicht hat, ein weiteres Seminar zu erleben, um aus Seinem Wort zu lernen. Bruder Wehrenberg vermittelte uns zunächst einige Basisinformationen über die Stadt Korinth, die Lebenskultur ihrer Einwohner im ersten Jahrhundert nach Christus, die Problematiken in den Gemeinden zu Korinth und den Beweggrund, der den Verfassers Paulus zu diesem Brief veran-


Korintherbrief-Seminar lasste. Diese Informationen sind sehr hilfreich für das Verständnis des 1. Korintherbriefes. Korinth, im ersten Jahrhundert eine der größten Städte im Mittelmeerraum mit blühender Wirtschaft, war eine wichtige Station für Handelsreisende. Ein wesentlicher Wirtschaftszweig war die Prostitution. Außerdem wurden viele Götter verehrt, die gleichwertig nebeneinander standen, da jeder von ihnen einen bestimmten Einflussbereich hatte. eine Lebensweise, die Gott verherrlicht Paulus war zu Ohren gekommen, dass einige gläubige Korinther Gott verunehrt hatten, insbesondere durch sexuelle Unmoral und Götzendienst. Obwohl sie Nachfolger Jesu waren, pflegten sie die damals übliche Lebensart, ohne diese kulturellen Normen zu hinterfragen. Im Ersten Korintherbrief nimmt Paulus dazu Stellung und ermahnt die Korinther, so zu leben, dass Gott durch ihren Lebenswandel verherrlicht wird. Anschließend legte Bruder Wehrenberg uns seine Gliederung dar. Er zeigte dabei die Hauptteile auf und hob den bereits erwähnten Schlüsselvers 1.Korinther 10,31 noch einmal hervor. Die Verherrlichung Gottes steht im Mittelpunkt der Frohen Botschaft und wird im 1.Korintherbrief immer wieder deutlich. Gerade weil Christen wissen, dass sie auferstehen werden, sollen sie schon jetzt anfangen, Gott zu verherrlichen! richtiger umgang mit geistesgaben (1. Korinther 1,1-9) Die Danksagung, welche in Paulus‘ Briefen in der Regel auf den Gruß folgt, fällt durch ihre Zurückhaltung auf. Weder Glaube, noch Hoffnung, noch Liebe sind hier erwähnt. Stattdessen spricht er von Geistesgaben, die die korinthischen Christen missbrauchen. Mit der empfangenen Redegabe wurde Personenkult betrieben.

Die Autorität eines verkündigers ist in christus und dem wort gottes begründet (1. Korinther 1,10 – 4,17) Personenkult und Gruppenbildung gehörten zur Lebenskultur der Korinther. Es traten viele Volksredner auf (beispielsweise auf Festen), die für ihre Reden bezahlt wurden. Paulus hatte nicht viel Ansehen, sein Zeitgenosse Apollos jedoch genoss große Anerkennung, da er vermutlich besser reden konnte als Paulus. Wie damals üblich, wurden auch die Wortverkündiger in Ihrer Verkündigungsvollmacht verglichen und bekamen, ihrer Begabung entsprechend, Anhänger. Wir Christen des 21. Jhd. sind von dem damaligen Zustand der Gemeinde in Korinth nicht weit entfernt. Es ist wichtig zu erfassen, dass die Autorität der Verkündiger einzig und allein in Christus und dem Wort Gottes besteht. Sind wir uns dessen nicht bewusst, verliert die Botschaft von Christus und Seinem Tod am Kreuz ihre Wirkung. Gott selbst wirkt durch Sein Wort. Im Evangelium wird Seine Weisheit offenbar. Dadurch wird die Weisheit der Welt zunichte gemacht (1,21). Gott entschloss sich, solchen Menschen, die nach dem Urteil menschlicher Weisheit Verachtung verdienen, Sein Wort zu offenbaren, um die Weisheit der Menschen zu beschämen. Er richtet Menschen, die sich selbst verherrlichen wollen, und rettet so, dass die Erretteten sich nicht rühmen können. Dies verdeutlicht Paulus an dem Handeln Gottes in seinem eigenen Leben. Paulus hat sich nicht selbst für Christus entschieden – er hatte ihn sogar bekämpft. Aller Ruhm gehört deshalb Seinem Herrn allein. In Gottesfurcht entfaltet Paulus das Evangelium auf eine klare Weise. Er trat wie ein Sklave auf und bezeugte dadurch, dass die Sklaven als Verachtete der Gesellschaft trotz ihres Standes Christen werden können. Die Weisheit der Menschen trachtet danach, sich selbst zu verherrlichen, die Weisheit Gottes jedoch, Ihn zu verherrlichen. Seminar

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Korintherbrief-Seminar Gott verherrlichen durch richtige anwendung der bibel im alltag Mit der Botschaft vom Kreuz hat die Sühne Geltung. Ihr widerspricht zutiefst, dass der Verkündiger geehrt wird. Die Botschaft vom Kreuz und die Botschaft von Gottes Weisheit sind eng miteinander verbunden. Die Botschaft der Weisheit Gottes ist die Anwendung der Botschaft vom Kreuz. Die Weisheit, die in Kapitel 2, Vers 7 erwähnt ist, bedeutet eine Lebensart, wie sie Gott verherrlicht. Wird sie verinnerlicht und täglich gelebt, so entspricht das der geistlichen Reife. „Ein Mensch ist weise, wenn er lernt, ohne ein vorgeschriebenes Regelwerk, sondern anhand der Heiligen Schrift im Alltag richtige Entscheidungen zu treffen.“ Das ist es, was Gott verherrlicht. Aufgrund der Gefahr von rivalisierenden Gruppen in den Gemeinden spricht Paulus von den Korinthern nicht als von „geistlichen“, sondern als

„Ein Mensch ist weise, wenn er lernt, ohne ein vorgeschriebenes Regelwerk, sondern anhand der Heiligen Schrift im Alltag richtige Entscheidungen zu treffen.“ Das ist es, was Gott verherrlicht. von „fleischlichen“ Menschen – Menschen, die diese geistliche Reife nicht haben. Jesus Christus ist unser Vorbild, welches uns zu erkennen gibt, wie die Weisheit Gottes vollkommen ausgedrückt wird. Das darin eingeschlossene „Geheimnis“ ist einerseits der Glaube an Jesus Christus als den Sohn Gottes und andererseits die Liebe zueinander. Dem Vers 14 entnehmen wir, dass der natürliche Mensch keinen freien Willen hat. Er kann sein Denken nicht frei bestimmen; er ist nicht frei, seine Gefühle zu steuern, etwa sich an dem Guten zu freuen, und verfügt nicht über die Freiheit, das Richtige zu lieben. Der geistliche

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Mensch hat Christi Gesinnung, die ihn befähigt zu lernen, so zu leben, wie Christus gelebt hat und dadurch Gott zu verherrlichen. Der fleischliche Christ lebt so, als hätte er den Geist Gottes nicht. Paulus weist im Folgenden wiederholt darauf hin, dass er und alle anderen Verkündiger lediglich Diener Gottes sind. Ist der Auftrag des Dieners ausgeführt, so soll die Ehre Gott gehören und nicht die Aufmerksamkeit dem Diener gelten. Er gebraucht hier das Bild der Gemeinde als Tempel Gottes. Voraussetzung dafür ist Jesus als Fundament. Für das Werk, welches die Feuerprobe besteht, empfängt der Bauherr den Lohn. Wir sollen uns als Sklaven Jesu sehen und nicht darauf achten, wie Menschen uns be- oder verurteilen, geschweige denn uns an dem ausrichten. Keiner darf sich über das Maß setzen, welches Gott verordnet hat. Ebenso kann sich niemand seines Glaubens rühmen oder sich aufspielen, weil er Christ ist. Ja, das Gegenteil ist sogar der Fall! Der Christ muss damit rechnen, dass ihn als Jesu Nachfolger ein ähnliches Los trifft wie Paulus, nämlich verachtet zu sein und für den Glauben zu leiden. Im Abschluss dieses Hauptteils ermahnt Paulus die Gemeinde in Korinth und betont, dass dieser Brief nicht zur Beschämung dienen soll, sondern als Kurskorrektur zu verstehen ist. Er appelliert an die Älteren, geistliche Väter für die Jüngeren zu sein. Denn diese benötigen wahre Vorbilder in Christus! Persönlicher Eindruck Dieser Seminartag war, wie auch die anderen Tage zuvor, in vier Abschnitte unterteilt, welche durch drei Pausen getrennt waren. Wir nutzten diese Gelegenheit, um uns über das Gehörte auszutauschen. Mich persönlich regte das Seminar dazu an, mich auch weiter mit Gottes Wort intensiver zu beschäftigen, Ihn besser kennen zu lernen und mein Leben von Ihm zu Seiner Ehre ausrichten zu lassen.  Fortsetzung auf Seite 23


Gebetsanliegen Ihnen (denen, die zu Seinem heiligen Volk gehören) wollte Er zu erkennen geben, welch wunderbaren Reichtum für die nichtjüdischen Völker dieses Geheimnis umschließt. Und wie lautet dieses Geheimnis? »Christus in euch – die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit!«. Kolosser 1, 27

(Bei Bareinzahlung Empfangsbestätigung des annehmenden Kreditinstituts)

Verwendungszweck Abzugsfähige Zuwendung Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt

Auftraggeber/Einzahler

EUR

Sparkasse GummersbachBergneustadt

bei Konto-Nr.

1000103331

Missionswerk VOICE OF HOPE e.V. Postfach 100902, 51609 Gummersbach

Beleg/Quittung für den Auftraggeber

19 384 500 00

Unterschrift Datum Bitte geben Sie für die Zuwendungsbestätigung Ihre Freundesnummer oder Ihren Namen und Ihre Anschrift an.

Konto-Nr. des Kontoinhabers

Straße PLZ

Kontoinhaber/Einzahler: Name, Vorname, Ort (max. 27 Stellen)

Verwendungszweck

Jahres-Spb

Jahres-Spendenbescheinigung?

Freundesnummer

MVH-

Betrag: EURO, Cent

E U R H Ö C H S T E N D E S A U F T R A G I M

Missionswerk VOICE OF HOPE e.V.

Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt

Konto-Nr. des Auftraggebers

Zuwendungsbestätigung

Empfänger Bankleitzahl

1000 103 331

digten wirkt, und beten für alle Hörer, dass sie die Wahrheit erkennen.

bei (Kreditinstitut)

• Wir danken Gott, dass Er durch die Radiopre-

Überweisungsauftrag/Zahlschein

gelistischen Broschüre (Es gibt Hoffnung in Gott) und bitten Ihn, dass sie vielen nach Hoffnung suchenden Menschen zum Wegweiser zu Christus wird. 5.000 Exemplare in Französisch und Englisch wurden an die Flüchtlinge weitergegeben; eine weitere Auflage ist geplant. Außerdem ist eine Produktion in weiteren Sprachen (Chinesisch, Koreanisch, Russisch, Usbekisch, Georgisch) in Arbeit.

(Bankleitzahl)

• Wir danken Gott für die Produktion der evan-

Konto-Nr. des Empfängers

linge, die auf europäischem Boden die lebendige Hoffnung kennenlernen durften. Wir beten, dass sie zu Gottes Kindern werden.

Empfänger: Name, Vorname/Firma (max. 27 Stellen)

• Wir danken Gott für die afrikanischen Flücht-

Missionswerk VOICE OF HOPE e.V., Postfach 100902, 51609 Gummersbach

rem Haus schon vielen Teilnehmern zum Segen wurden, und beten für die Planung und Finanzierung weiterer Bibelstudien.

(Name und Sitz des beauftragten Kreditinstituts)

• Wir danken Gott, dass die Seminare in unse-

Bis EURO 200,– gilt der abgestempelte Beleg als

ter in Afghanistan, dass Gott sie inmitten der Angriffe stärkt! Beten Sie für die – bestehenden und zukünftigen – Hausgemeinden sowie ihre Leiter!

Benutzen Sie bitte diesen Vordruck für die Überweisung des Betrages von Ihrem Konto oder zur Bareinzahlung. Den Vordruck bitte nicht beschädigen, knicken, bestempeln oder beschmutzen.

• Bitte beten Sie für unsere Glaubensgeschwis-

SPENDE

Liebe Geschwister,

hoffnung allein in Christus


Kurz notiert:

anregungen

 Wir danken Gott für die Wortverkündigung durch AudioMedien und Erbauung durch Seminare; wir bitten um Unterstützung für diesen Dienst.  Wir beten für die Flüchtlinge und die Helfer in Sizilien.  Wir beten für die Gemeinde Christi in Afghanistan, dass sie Kraft bekommt und an der lebendigen Hoffnung festhält. 

Wir danken Gott und beten für unsere Missionare und Mitarbeiter im In- und Ausland.

»Ihn verkündigen wir, indem wir Menschen ermahnen und jeden schen lehren in aller Weisheit, um Menschen vollkommen in Christus darzustellen.« Kol.1,28

jeden Menjeden Jesus

• Sie können mit Ihrer Spende dazu bei-

tragen, dass Menschen durch die ausgestrahlten Predigten Jesus als ihren persönlichen Retter kennenlernen.

© Missionswerk Voice of Hope, Reichshof-Mittelagger

Zuwendungsbestätigung zur Vorlage bei Ihrem Finanzamt

Das »Missionswerk Voice of Hope e.V.«, Eckenhagener Str. 21, 51580 Reichshof ist wegen Förderung gemeinnütziger religiöser Zwecke nach dem letzten ihm zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Gummersbach (St.Nr. 212/5825/1763) vom 29.09.2011 nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des KStG von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des GewStG von der Gewerbesteuer befreit. Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung gemeinnütziger religiöser Zwecke ggf. (auch) im Ausland verwendet wird. Für Spenden bis € 200 gilt der von Ihrem Kreditinstitut abgestempelte Einzahlungsbeleg oder der Kontoauszug mit den vollständigen Buchungsdaten (Name und Kontonummer des Auftraggebers und Empfängers, der Betrag sowie der Buchungstag) in Verbindung mit diesem Abschnitt als Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt. Für alle darüber hinausgehenden Beträge senden wir Ihnen auf Anfrage eine Zuwendungsbestätigung zu.

• Fördern Sie die verschiedenen Missions-

projekte, indem Sie dazu beitragen, die Personalkosten in der Zentrale von Voice of Hope zu decken!

• Für die Einzätze unter den afrikanischen

Flüchtlingen werden Bibeln in Tigrinya benötigt. Beteiligen Sie sich an den Druckund Transportkosten!

Unterstützen Sie die biblischen Seminare in unserer Missionszentrale! So Gott will, werden wir im Herbst 2014 ein weiteres Seminar anbieten; die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

• Wenn Sie Kleidung oder andere Hilfsgü-

ter für die Flüchtlinge in Sizilien abgeben möchten, senden Sie Ihre Sachspende an:

Regio Rumänienhilfe, Stichwort: Lampedusa Holdernhof 1 79415 - Bad Bellingen/Hertingen Telefon: 07621/88465 E-mail: ottowinfried@web.de Die Regio Rumänienhilfe ist seit drei Jahren auch in der diakonischen Arbeit an den afrikanischen Flüchtlingen auf Sizilien und der Schriftenmission involviert. Bitte vermerken Sie auf dem Kartons den Inhalt! Gerne können Sie direkt bei der Rumänienhilfe nachfragen, welche Hilfsgüter momentatn am dringendsten benötigt werden.


Korintherbrief-Seminar

Gottes Kr aft im Wort Gottes 1. Korinther 2:4-5

„Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft.“ In der oben genannten Bibelstelle wird die im Wort Gottes wohnende Kraft Gottes beschrieben. Wir sind oft der Meinung, dass das Wort Gottes erst dadurch seine Kraft entfaltet, dass rhetorisch begabte Gottesmänner das Wort auslegen. Doch dieser Grundgedanke entstand nicht erst im 21. Jahrhundert, sondern war bereits in der Gemeinde zu Korinth vorherrschend. Paulus geht dieses Problem im 1. Korintherbrief har t an. So erstaunt immer wieder, wie Briefe, deren Abfassungszeit auf das 1. Jahrhundert datiert ist, doch genau die Probleme des 21. Jhd. ansprechen. Den Korinthern muss Paulus bezeugen: "Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen, [und zwar] nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz des Christus entkräftet wird" (1. Kor. 1,17). Das war beschämend für die Korinther, hatten sie sich doch aufgrund der Redebegabungen von Paulus, Petrus und Apollos vom Inhalt ihrer Botschaft ablenken lassen. Ja noch mehr, es kam

hierdurch sogar zu Parteiungen innerhalb der Gemeinde zu Korinth. Paulus erinnert die Korinther weiterhin, dass "das Wort vom Kreuz" eine von der Redebegabung des Verkündigers losgelöste Gotteskraft in sich trägt. Diese wird jedoch nur von denen wahrgenommenen, die gerettet werden. Alle anderen können diese Kraft nicht wahrnehmen (vgl. 1. Korinther 1,18). Ich bin Gott dankbar, dass Er uns Gelegenheiten wie das Seminar zum 1. Korintherbrief schenkt, wo wir daran erinnert werden, wozu das Wort Gottes fähig ist. Es ermutigt, es den Bewohnern von Beröa gleichzutun, die täglich in der Schrift forschten, ob es sich so verhielte, und dadurch die Gotteskraft in Form des rettenden Glaubens erhielten (vgl. Apg. 17,11-12). Liebe Missionsfreunde, wir danken euch herzlich für alle Gebete, die unsere Seminare begleitet haben. Wenn Sie die Seminarvorträge zum Römerbrief und Korintherbrief nachhören möchten, gehen Sie auf unsere Internetseite (www.voiceof hope.de). Bitte beten Sie auch weiter für diesen Dienst! Wir sind Gott dankbar, dass der größte Teil der benötigten Mittel durch die Spenden der Teilnehmer eingebracht wird, und wir vertrauen unserem Herrn, dass Er es möglich macht, diese Arbeit im Inland weiter fortzuführen und auszubauen.

n Seminar

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Missionswerk Voice of Hope Eckenhagener Str. 21 51580 Reichshof-Mittelagger Tel.: 02265/99 749-0 Fax: 02265/99 749-29

Email: info@voiceofhope.de Internet: www.voiceofhope.de

n e u e e v a n g e lis t is c h e B r o s c h ü r e e r h ä lt li c h

In dieser Broschüre wird in Kürze die Geschichte Gottes mit den Menschen, wie sie in der Bibel berichtet wird, nacherzählt. In dieser Geschichte hat Gott sich den Menschen immer mehr zu erkennen gegeben. Der Höhepunk t dieser Geschichte, in der sich Gott den Menschen offenbart hat, ist in der Person von Jesus Christus erreicht. Das Hauptanliegen dieser Broschüre besteht darin, das, was Gott durch Ihn für uns getan hat, nachzuerzählen und in seiner Bedeutung zu erklären. Sicherlich sind Sie schon Menschen begegnet, die nichts mit Gott und Seinem Wort, der Bibel, anfangen können, obwohl es in der westlichen Welt nicht an Bibeln mangelt. Die Unkenntnis über Gottes Absichten mit den Menschen führt dazu, dass Gottes Geschöpfe, die nach Seinem Ebenbild geschaf fen wurden, sich ihrer Bestimmung nicht mehr bewusst sind. Als Folge machen Angst, Selbstzerstörung, Sinnlosigkeit und Unzufriedenheit sich breit. Gerade für solche Menschen wurde dieses Hef t (23 Seiten) erstellt. Es ist sprachlich so einfach gehalten, dass selbst Kinder es verstehen. Weisen Sie die Menschen auf die lebendige Hof fnung hin – auf Hoffnung in Gott!

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Missionsmagazin 2014-2 Deutsch  

HOFFNUNG allein in Christus

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