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Ausgabe 6 – August 2009 / www.cs2.ch

am|start usability oder weg mit den fragezeichen.

So behalten Sie Ihre Besucher auf der Website. Seite 3

Layout und darstellung. Tipps, wie Sie Ihrem Besucher die Orientierung auf der Website erleichtern. Seite 7

Usability to go. Eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten für erfolgreiche Benutzerführung. Seite 10

Relaunch für Sinalco. Fallbeispiele der neusten CS2-Projekte. Seite 14

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Editorial. Sicher kennen Sie das: Am Abend läuft Ihr Lieblingsfilm, Sie haben eine Verabredung und möchten die Sendung auf Ihrem Video- oder DVD-Recorder aufnehmen. Einfach – denken Sie. Doch weit gefehlt! Kaum haben Sie das Gerät eingeschaltet, beginnt das Rätselraten. Wie wähle ich schon wieder den Sender? Muss ich zuerst die Programmtaste drücken und dann bestätigen, oder umgekehrt? Wo ist die Taste überhaupt? Und schon sind Sie mittendrin in der Usability-Falle. Es fallen ein paar «Schimpfwörter» und Sie hasten zur Verabredung. Was bei DVD-Recordern vorkommt, ist auch Alltag im Web. Oft verlassen frustrierte User eine Website und hasten zur Konkurrenz, weil der Auftritt wenig besucherfreundlich ist. Wie sich das verhindern lässt, zeigen wir Ihnen in dieser Ausgabe von «Am Start».

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen Dani Kalt und das CS2-Team.

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usability oder weg mit den fragezeichen. Usability oder Benutzerfreundlichkeit ist das Rückgrat eines Internetauftritts. Wenn sie fehlt, bleiben die Besucher weg, und die Website ist ein Misserfolg. Dabei beschränkt sich Usability nicht nur auf die Navigation, sondern berührt alle Aspekte, also auch Struktur, Layout und Inhalt. Gerade wegen dieser Komplexität empfinden Viele Usability als eine undurchschaubare Materie, die Wenige im Griff haben. Doch dies stimmt nur beschränkt. Denn laut dem UsabilityExperten Steve Krug lässt sich die Benutzerfreundlichkeit mit einem einfachen Prinzip verbessern: Er nennt es «Don’t make me think»* oder eben «weg mit den Fragezeichen». Dahinter steckt der Gedanke, dass sich jeder Webauftritt wie ein Werkzeug verhält, mit dem der Besucher gewisse Ziele erreichen möchte.

Je weniger er sich dabei fragen muss, wie dies geht, desto benutzerfreundlicher ist der Internetauftritt. Der Besucher nutzt die Website, ohne über ihre Bedienung gross nachdenken zu müssen. Deshalb bemerkt man gute Usability eigentlich nicht. Sie ist eben intuitiv. Erst wenn sie fehlt, fällt sie auf. Und zwar in Form von Fragezeichen, die oft in Frustration enden: Wo muss ich klicken? Was steckt hinter diesem Menüpunkt? Wo bin ich überhaupt? Um den Besuchern Ihres Webauftritts diese Fragerei zu ersparen, streifen wir in diesem Heft die wichtigsten Aspekte der Usability und zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Benutzerführung einer Website achten müssen.

* Steve Krug: Don’t make me think. Web Usability – Das intuitive Web. mitp-Verlag, Bonn. 2002.


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struktur und navigation. Ein Internetauftritt ist wie ein Hotel. Der Besucher kommt hinein und möchte gewisse Dinge erledigen. Dazu muss er wissen, wer dafür zuständig ist und wo er hingehen soll. Im Hotel helfen ihm dabei Wegweiser und die Architektur. Auf der Website ist es die Navigation und der Aufbau. Diese müssen vier Grundfragen beantworten, die jeder Besucher an eine Website stellt. 1. Wo bin ich, und wie finde ich mich hier zurecht? 2. Was erwartet mich hier? 3. Wo und wie kann ich meine Aufgaben erledigen? 4. Wo bin ich gewesen, und wohin kann ich gehen?

Um diese Fragen möglichst schnell zu beantworten, sollte eine Website immer folgende Elemente anbieten: 1. Orientierungshilfen Bieten Sie dem Besucher genügend Hinweise, die ihm seinen aktuellen «Standort» auf der Website anzeigen. Dies ist deshalb wichtig, weil nicht alle Besucher mit der Startseite beginnen, sondern via Suchmaschine auf irgendeiner Seite landen. Dort müssen sie sich schnell orientieren können, ohne den Navigationspfad zu kennen. Geeignete Hilfsmittel sind unter anderem: – Breadcrumb oder Brotkrumenpfad: Er zeigt dem Besucher jederzeit, auf welcher Seite er sich befindet und welche Ebenen oberhalb der aktuellen Seite liegen. – Sitemap: Vor allem bei umfangreichen Websites bietet eine Sitemap eine nützliche Übersicht über das Angebot. – Auszeichnen des aktuellen Menüpunktes: Farbliche Markierungen, «fette Typografie» oder andere formale Elemente zeigen dem Besucher, welcher Menüpunkt aktiv ist.

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Detaillierte Informationen finden Sie auf der Rückseite dieses Kundenmagazins.

2. Schlanke Struktur Versuchen Sie, die Navigation nicht zu überfrachten. Je nach Inhalt ist dies nicht immer möglich. Deshalb müssen Sie früh entscheiden, ob Sie eher eine tiefe oder flache Struktur verwenden. Flache Strukturen bieten den Vorteil, dass die besucherrelevanten Themen auf der obersten Ebene erscheinen und damit den User direkt ansprechen. Bei umfangreichen Websites entstehen aber schnell zu viele Menüpunkte, was die Orientierung erschwert. Ideal ist eine Struktur nach der so genannten 3-Klick-Regel. Das heisst, nach 3 Klicks hat der Besucher sein Ziel erreicht. 3. Eindeutige Menübezeichnungen User raten nicht gerne, welcher Inhalt sich hinter einem Menübegriff befindet. Verwenden Sie deshalb «sprechende» und klare Bezeichnungen für die Menüpunkte und verzichten Sie auf Fachjargon oder «originelle Fantasienamen». 4. Klare Auszeichnung der Links Links lenken den User zu weiteren wichtigen Inhalten und sind nützliche Orien-

tierungshilfen. Deshalb sollten sie immer klar gekennzeichnet sein, entweder durch unterschiedliche Textfarben, durch Unterstreichen oder beides zusammen. Zudem hilft es dem Besucher, wenn bereits besuchte Links ebenfalls markiert werden. Besonders userfreundlich sind auch «sprechende» Links. Denn sie helfen dem User bei der Entscheidung, ob er einem Link folgen soll. Deshalb sind Bezeichnungen wie «weiter» oder «mehr» weniger geeignet als zum Beispiel «Zum Testbericht des Volvo V70». 5. Rückmeldungen zu Interaktionen Quittieren Sie Interaktionen, die der Besucher auf der Website auslöst, mit einer sofortigen Rückmeldung. Denn nur so weiss er, dass die Website seinen Befehl ausgeführt hat. Ansonsten nimmt er an, die Seite sei defekt. Oder er löst die Aktion mehrere Male aus. Ein gutes Beispiel sind Bestellformulare in einem Online-Shop. Klickt ein User auf den Button «Bestellen» und es geschieht nichts, versucht er es erneut und verschickt die Bestellung zwei Mal.


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LAYOUT und darstellung.

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RKETING MARKETING MARKETING MARKETING NETAUFTRITT INTERNETAUFTRITT INTERNETAUFTRITT

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ORDSADWORDSPAGNE KAMPAGNE NE-WETTBEWERBE ONLINE-WETTBEWERBE INTERNETAUFTRITT

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SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG

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SOCIAL NETWORK MARKETING

Usability hat immer auch etwas mit Gewohnheit zu tun. Denn Gewohnheit erhöht die Effizienz. Ist alles so, wie ich es erwarte, kann ich mich auf meine Aufgabe konzentrieren und muss nicht zuerst den Umgang mit Neuem erlernen. Dieses Prinzip gilt auch für die Gestaltung einer Website. Da Informationen im Web vor allem über das Auge transportiert werden, können zu grosse Abweichungen von den Erwartungen den Besucher verwirren. Deshalb lebt eine besucherfreundliche Gestaltung von der richtigen Mischung aus Originalität und Konvention.

Seit der Entstehung des Internets haben sich gewisse Gestaltungsformen durchgesetzt, die viele Nutzer als Standard empfinden. Werden sie beim Layout berücksichtigt, unterstützt dies die Usability. Andere userfreundliche Formen leiten sich aus den Grundgesetzen der Wahrnehmung ab, die auf jede gelungene Gestaltung zutreffen.

HOSTING SOCIAL NETWORK MARKETING

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INE-GAMES MAGENTOBERATUNG

1. Wichtige Dinge an oberster Stelle So genannte Eye-Tracking-Untersuchungen haben gezeigt, dass Nutzer meistens zuerst oben in die Mitte einer Webseite schauen, dann nach links blicken und schliesslich den Rest der Seite betrach-

INTERNETAUFTRITT PRODUCT DATA MANAGEMENT

SLETTER-MARKETING

ten. Deshalb sollten sich wichtige Inhalte immer im oberen Bereich befinden. 2. Klare visuelle Aufteilung der Website Verwenden Sie ein Raster und ordnen Sie Inhalte gemäss ihrer Wichtigkeit. Dies hilft dem User bei der Orientierung, denn ein Raster platziert gleiche oder ähnliche Elemente an den gleichen Ort. So weiss er, welche Inhalte er, wo erwarten kann. Verschiedene Stilmittel helfen, die Beziehung der einzelnen Elemente zu verdeutlichen. So lassen sich wichtige Inhalte durch ihre Grösse oder unterschiedliche Farbe hervorheben. Oder thematisch zusammengehörende Punkte werden im gleichen Stil präsentiert. 3. Interaktive Elemente deutlich unterscheiden Eine Website bietet dem User unterschiedliche Elemente für verschiedene Interaktionen. So gibt es Felder für Eingaben, anklickbare Buttons, Checkboxen etc. Diese Elemente sollten sich formal eindeutig voneinander unterscheiden. Nur so weiss der User auf den ersten Blick, wie er die einzelnen Elemente verwenden kann. Bei Buttons ist zudem eine klare Bezeichnung hilfreich. Verwenden Sie deshalb Begriffe wie z. B. «Suchen», «Senden», und nicht «Go».


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scrollen oder einzelseiten? Bei der Realisation von Internetauftritten taucht immer wieder die Frage auf, ob man umfangreichen Inhalt auf einer einzelnen scrollbaren Seite darstellt oder auf mehrere Einzelseiten verteilt. Eine endgültige Antwort darauf gibt es nicht. Auch unter den Usability-Experten und den Nutzern selbst ist die Meinung geteilt. Generell lässt sich sagen, dass es immer vom Inhalt und der Zielgruppe abhängt. So profitieren Seiten mit Interaktionen von Einzelseiten. Denn der User möchte nicht lange scrollen, um die Buttons für die Befehle zu finden. Für Inhalte, die jedoch zusammenhängendes Lesen erfordern, ist Scrolling eher geeignet. Ein gutes Beispiel dafür ist die erfolgreiche Wikipedia-Website. Ein grosser Teil ihres Inhalts erscheint auf scrollbaren Seiten. Wird Scrolling eingesetzt, sollte man darauf achten, dass der User nicht mehr als zwei bis drei Bildschirmseiten

scrollen muss. Zudem sollten sich die wichtigsten Inhalte immer über dem Bildschirmfalz* befinden und das Seitenlayout dem User signalisieren, dass unter dem Falz noch mehr Inhalt kommt. * Bildschirmfalz: Darunter versteht man den sichtbaren Bereich oberhalb des Monitorbruches, den man ohne *Scrollen einsehen kann.

integrierte suchfunktion. Die Suche ist eine der wichtigsten Funktionen auf einer Website und sollte nie fehlen. Gerade umfangreiche Internetauftritte profitieren enorm davon. Denn oft ist die Suche die erste Anlaufstelle, wenn der User den gewünschten Inhalt nicht findet.

1. Die Suche sollte sich als Feld auf der obersten Ebene befinden und klar gekennzeichnet werden. Die meisten User erwarten sie oben rechts oder links über der Navigation. 2. Bieten Sie im Suchfeld genügend Platz für lange Suchbegriffe.

Je nach Website kann die Anforderung an eine Suchfunktion sehr anspruchsvoll sein, was auch einen Einfluss auf die Kosten hat. So bieten gewisse grosse Online-Shops eine komplexe Suchabfrage, die dem User Vorschläge macht oder Tippfehler abfängt.

3. Die Suche wird durch einen Button ausgelöst, der neben dem Feld steht und eindeutig beschriftet ist. Verwenden Sie den Begriff «suchen» und nicht Wörter wie «los», «finden» etc.

Egal, ob die Suche nun komplex oder eher einfach ist, sie sollte immer gewisse Erwartungen erfüllen:

4. Werden verschiedene Suchbereiche angeboten, sollten Sie dies erklären. Also zum Beispiel «Auf der Website suchen», «Nach einem Buch suchen» etc. 5. Die Suchergebnisse sollten als Liste auf einer separaten Seite erscheinen und nach Prioritäten geordnet sein. 6. Je nach Website erwartet der Besucher auch eine «verfeinerte Suchfunktion».


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usability to go – eine checkliste mit den wichtigsten punkten.

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Positionieren Sie wichtige Inhalte immer in den oberen Bereich der Website.

Das Screendesign sollte sich an gestalterische Konventionen halten.

Sorgen Sie für eine klare Aufteilung der Seite, um den Blick des Users zu lenken.

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Unterstützen Sie inhaltliche Zusammengehörigkeit visuell (Schriftstil, Verschachteln, Grösse usw.).

Bieten Sie dem User eine Suchfunktion, und zwar in Form eines Eingabefeldes.

Bieten Sie im Suchfeld genügend Platz für lange Begriffe.

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Bieten Sie Ihren Besuchern eine Sitemap als Orientierungshilfe.

Zeichnen Sie den aktuellen Standort eines Besuchers aus (Breadcrumb, farbliche Markierung usw.).

Führen Sie den Nutzer mit maximal 3 Klicks zu den Inhalten.

Bieten Sie keine überladenen Formulare an, sondern beschränken Sie sich auf die nötigen Felder.

Vermeiden Sie Textwüsten und teilen Sie den Lauftext in überschaubare Kapitel auf.

Verwenden Sie aussagekräftige Zwischenüberschriften.

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Verwenden Sie klare Bezeichnungen für die Menüpunkte.

Hyperlinks sollten eindeutig gekennzeichnet sein.

Geben Sie dem Nutzer eine Rückmeldung, wenn er eine Aktion auslöst (z.B. das Abschicken eines Formulars).

Sagen Sie das Wichtigste zuerst.

Sorgen Sie für eine lesefreundliche Typografie (Schriftgrösse, Zeilenabstand, Satzbreite, Schriftart etc.)

Achten Sie darauf, dass verschiedene Formularelemente eindeutig gestaltet sind.


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formulare. Formulare sind eine wichtige Kontaktmöglichkeit zum Besucher und sollten deshalb so gestaltet sein, dass sie sich möglichst einfach nutzen lassen. In der Webrealität schrecken aber oft schlecht gestaltete Formulare die User ab oder erschweren die Eingabe. Gründe sind überladenes Layout, schlechte Anordnung der Felder oder unzureichende Beschriftung. Wie sich dies vermeiden lässt, zeigen die folgenden Tipps:

– Bieten Sie genügend Platz für die Eingabe von Daten.

– Weniger ist mehr: Formulare sollten nur so viele Felder enthalten, wie nötig sind. Dies baut die Hemmschwelle beim Ausfüllen ab.

– Verwenden Sie Pflichtfelder mit Mass und nur für Angaben, die Sie wirklich brauchen.

– Verwenden Sie Check-Boxen ( ) und Radiobuttons ( ) richtig. Check-Boxen werden bei Auswahlmöglichkeiten eingesetzt, wo der User die Box markieren oder nicht markieren kann.

TYpografie, tItel & inhalt. Inhalt ist immer noch der König im Internet. Denn er holt den Besucher auf die Website, verkauft Produkte und schafft Vertrauen. Deshalb gehört Inhalt auch zur Usability. Nur wenn er für den Besucher attraktiv ist, wird die Website immer wieder besucht und weiterempfohlen.

Zum Beispiel:

Radiobuttons setzt man bei einer Auswahl ein, wo sich die Optionen gegenseitig ausschliessen. Eine Option muss immer ausgewählt sein.

Versetzen Sie sich daher bei der Zusammenstellung der Informationen in Ihre Zielgruppen. Was erwarten sie? Womit kann ich sie überraschen? Welche Inhalte helfen dem Besucher weiter oder lösen ein Problem für ihn? Haben Sie diese Inhalte nach ihrer Wichtigkeit für den Besucher geordnet, müssen Sie sie nur noch webgerecht verpacken. Auf folgende Punkte sollten Sie dabei achten:

3. Keine Textwüsten Vermeiden Sie Seiten, die mit endlosem Text vollgepackt sind. Besucher lesen am Bildschirm etwa 25% langsamer und benutzen dabei eine Methode, die man «Scanning» nennt. Das heisst, sie überfliegen den Text, immer auf der Suche nach Reizwörtern, die signalisieren: «Achtung, hier ist etwas Interessantes für mich.» Erst dann beginnen sie zu lesen. Bieten Sie dem Besucher deshalb Elemente, die das Scannen erleichtern wie etwa: kurze Abschnitte, aussagekräftige Zwischenüberschriften, Aufzählungen usw. 4. Lesefreundliche Typografie Achten Sie darauf, dass die Grundregeln userfreundlicher Typografie eingehalten werden.

Zum Beispiel:

– Setzen Sie dynamische Formulare ein, wo es sinnvoll ist. Wer sich zum Beispiel als Endkunde identifiziert, sollte nur jene Felder angezeigt bekommen, die zu ihm passen. – Wählen Sie eindeutige Feldbezeichnungen.

– Benutzen Sie Buttons für Aktionen wie «abschicken» und gestalten Sie die Buttons so, dass sie nicht mit Feldern verwechselt werden. – Geben Sie dem User eine Rückmeldung, wenn er das Formular abgeschickt hat oder beim Ausfüllen ein Fehler aufgetreten ist.

1. Das Wichtigste zuerst Schreiben Sie nach dem Prinzip der umgekehrten Pyramide und setzen Sie die wichtigen Inhalte an den Anfang Ihres Textes. Details und Ergänzungen platzieren Sie weiter unten auf der Seite oder auf einer separaten Unterseite. 2. Kein Fachjargon Setzen Sie kein Wissen voraus und erläutern Sie Fachbegriffe. Diese Regel gilt natürlich nicht, wenn Ihr Zielpublikum Fachleute sind, die schon ein grosses Grundwissen mitbringen.

Dies betrifft: – ausreichende Schriftgrösse – eine passende Wahl der Schriftart – Blocksatz vermeiden (im Web) – optimaler Zeilenabstand – lesefreundliche Zeilenlänge – ausreichender Tonwertunterschied zwischen Hintergrund und Schrift Für viele dieser Punkte gibt es keine festen Regeln, da alles voneinander abhängt. So wird die optimale Länge einer Textzeile stark von der Grösse und der Art der Schrift bestimmt.


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Das Projekt in Kürze

mehr besucher durch crossmediale kampagnen.

www.sinalco.ch Neuauftritt mit TYPO3. Design und Realisation von CS2. – Einfache Verwaltung der Inhalte dank CMS – Mehrsprachig – Multimediale Elemente für mehr Attraktivität

Softdrinks sind ein typisches Low-Interest-Produkt. Nur mit Informationen über das Getränk lockt man daher fast keine Besucher auf eine Website. Deshalb hat man bei SINALCO auf crossmediale Kommunikation gesetzt und den Internetauftritt zum Infokanal für Events gemacht.

Die Schweizer Softdrink-Marke SINALCO steht für Lebensfreude, Aktivität und Freiheit. Ausdruck dieser Eigenschaften ist die SINALCOBeachtour, die vom Getränkehersteller gesponsert wird. In acht Orten der Schweiz messen sich Spitzenspieler des Beachvolleyballs in heissen Turnieren und sorgen für ein grosses Echo. Verstärkt wird diese Werbewirkung durch eine Microsite, die in den Webauftritt von SINALCO integriert ist. Die Microsite informiert über die Events und ist gleichzeitig Anmelde-

stelle für einen Wettbewerb, der mit attraktiven Preisen lockt. Die Besucher können sich online für den Wettbewerb anmelden. Dazu müssen sie einfach einen Gewinncode eingeben, den sie auf einer gedruckten Teilnehmerkarte erhalten oder auf der Website generieren können. Weitere crossmediale Elemente, wie eine Fotogalerie der einzelnen Events, verstärken die Attraktivität der Website. Hinzukommt ein freches Design, das den Besucher emotional anspricht und den Markencharakter von SINALCO widerspiegelt. Layout, Gestaltung und Umsetzung stammen von CS2.


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Das Projekt in Kürze

Das Projekt in Kürze

www.budgetberatung.ch

www.dvdhits.ch

Neuauftritt mit TYPO3. Konzeption, Design und Realisation von CS2.

Website mit automatisierter Verwaltung von Bonuspunkten. Konzeption, Design und Realisation von CS2.

– Einfache Pflege der Inhalte dank Content Management System – Online-Formulare für Budgetberechnungen

– Einfache Datenpflege dank Extension von CS2 – automatisierter Import – vollintegrierter Registrationsprozess

hilfe bei der planung des haushaltsbudgets. «Budgetberatung Schweiz» ist der Dachverband von 35 Budgetberatungsstellen, die bei Fragen zum Haushaltsbudget weiterhelfen. Mit einem neuen Webauftritt will die Organisation auch online für das Thema sensibilisieren und mit verschiedenen Informationen erste Unterstützung bieten.

Das Thema Haushaltsbudget berührt viele Aspekte und richtet sich an ein heterogenes Zielpublikum. Je nach Lebenssituation stehen andere Fragen im Vordergrund. Deshalb hat CS2 und die Budgetberatung Schweiz einen Webauftritt konzipiert, der die unterschiedlichen Zielgruppen mit eigenen Zugängen abholt. Jeder Zutritt bietet umfangreiche Informationen und Formulare zur Budgetplanung

und spricht gezielt die Probleme der einzelnen Zielgruppen an. Zusätzlich können die Besucher ein Berechnungswerkzeug nutzen, mit dem sie online ihr Haushaltsbudget erstellen und ausdrucken können. PDFs von Budgetvorlagen und eine Artikelsammlung ergänzen das Angebot. Für die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung ist CS2 verantwortlich. Hauptsponsor der Website ist Coop.

prämienpunkte einfach verwalten. Unter dem Label «DVD-Hits» vertreibt die Rainbow Home Entertainment AG DVD-Filme, mit denen der Endverbraucher auf einer Website Bonuspunkte sammeln kann. Die Verwaltung solcher Rabattsysteme kann manchmal recht umständlich sein. Deshalb hat CS2 eine Extension entwickelt, die den Prozess automatisiert und damit Zeit spart.

Kern der Extension ist eine zentral geführte Verwaltung der Prämiencodes. Auf den Hüllen der DVDs steht ein individueller Code, den der Käufer auf www.dvdhits.ch eingeben muss. Pro Code wird seinem Konto eine Anzahl Bonuspunkte gutgeschrieben. Bereits ab 100 Punkten kann er online attraktive Artikel erwerben. Alle Codes werden offline erfasst, in die Extension importiert und dabei

automatisch den entsprechenden DVDs zugewiesen, die zuvor im System erfasst wurden. Auch das Einlösen der Codes ist automatisiert, was die Verwaltung der Website zusätzlich erleichtert. Zudem kann der Websitebetreiber verschiedene Cross-Selling Werkzeuge einsetzen, die den Absatz weiterer DVDs fördern. Dazu zählen Trailer, DVD-Vorschläge und «Seite weiterempfehlen».


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Das Projekt in Kürze www.baubedarf.ch Neuauftritt mit TYPO3. Konzeption, Design und Programmierung von CS2.

erfolg durch gezieltes onlinemarketing.

– Mehr Besucher durch zielgruppen gerechte Inhalte – Einfache Datenverwaltung dank CMS – Import von Veranstaltungs Informationen, die automatisch den entsprechenden Filialen zugeordnet werden.

Auf www.baubedarf.ch finden Profi-Handwerker ein umfassendes Sortiment an Baumaterialien, Bauwerkzeugen und Arbeitskleidung. Um das Angebot wirkungsvoller zu bewerben, entwickelte CS2 einen Neuauftritt, der sich gezielt an den Bedürfnissen der Besucher ausrichtet.

Der Neuauftritt konzentriert sich im Wesentlichen auf die drei Bereiche Promotionen, Produktkatalog und Beratung/Filialen. Denn sie decken die Grundfragen ab, welche die Besucher interessieren. So werden Aktionsangebote oder neue Produkte mit Promotions-Boxen beworben und prominent auf der Website platziert. Informationen über die Produkte findet der Besucher im Katalog, den er online durchblättern oder als Druckversion bestellen kann. Will er mehr

über Filialen wissen, steht ihm eine Filialensuche zur Verfügung. Sie führt ihn zu Einzelseiten, die alle Angaben über eine Filiale auflisten. Zusätzlich findet er dort die aktuellen Events und Besonderheiten der einzelnen Standorte. All diese Massnahmen haben zu einer erfolgreichen Website geführt, die von den Zielgruppen rege besucht und genutzt wird. Layout, Konzeption und Programmierung wurden von CS2 realisiert.


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CS2 an der emex’09

Vom 25. bis 27. August 2009 informiert die grösste Fachmesse für Marketing und Kommunikation über die neuesten Trends. Besuchen Sie uns an unserem Stand (Halle 4/Stand 4.150). Gerne «fachsimpeln» wir mit Ihnen über die Zukunft des Webs.

Fragen Sie CS2. Software alleine bringt noch keine Lösung. Oft sind die Anforderungen eines Kunden komplex und individuell. Nur eine zielgerichtete Beratung bringt Sie hier weiter. Deshalb legen wir grossen Wert auf persönliche Betreuung. Sowohl während als auch nach der Realisation eines Projekts. Wenn Sie also Fragen haben, rufen Sie uns an unter Telefon 061 333 22 22 oder senden Sie eine Mail an info@cs2.ch. Gerne helfen Ihnen unsere Experten weiter. Detaillierte Informationen über CS2 und unsere Dienstleistungen finden Sie auf der Website: 

www.cs2.ch

Impressum. Herausgeber: CS2 – Creative Solutions GmbH Gerbegässlein 1, 4450 Sissach Telefon +41 61 333 22 22, www.cs2.ch Redaktion: Jürg Simon Gestaltung: Roman Stalder Auflage: 4000 Exemplare

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