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14.06. – 09.09.2017

Alles bewegt sich! Von 14. Juni bis 9. September erwartet die MQ BesucherInnen beim diesjährigen Sommerschwerpunkt ein abwechslungsreiches Programm

M Q W. AT/ S U M M E R O F M OV E M E N T

Kommt, hört euch das an! Wr. Symphoniker im MuseumsQuartier Wien – S.3

of Movement

# M Q M OV E S YO U

You move me! Essay von Michael Freund – S.5 Ich bin ein Optimist! Interview mit Andy Rementer – S.10


EDITORIAL

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of Movement

Ein gemeinsames Projekt von:

Kultur genießen, die Seele baumeln lassen, interessanten Menschen begegnen, Inspiration finden, Kultur erleben – im MuseumsQuartier ist für jeden und jede etwas dabei. Kulturgenuss, Lebenslust und Freizeitspaß – das MQ ist ein Platz zum Wohlfühlen. Das MuseumsQuartier ist ein Ort, der niemals still steht und an dem es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Um das noch intensiver zu erleben bieten Ihnen alle Häuser und Kulturinstitutionen des MuseumsQuartier unter dem Motto „Bewegung“ von Mai bis September ein umfangreiches Programm mit Ausstellungen, Lesungen, Filmfestivals, Konzerten und Freizeitangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

„Move“ ist auch das bestimmende Thema unserer diesjährigen Sommerkampagne, umgesetzt durch den großartigen Künstler Andy Rementer, die augenzwinkernd dazu aufruft, sich selbst bzw. etwas zu bewegen oder zu ändern. Daher laden heuer viele Veranstaltungen zum aktiven Mitmachen ein und das alles bei freiem Eintritt. Ich freue mich auf Ihr Kommen und wünsche Ihnen viel Vergnügen!

Angelika Fitz, Direktorin Architekturzentrum Wien

Karola Kraus, Direktorin mumok

Hans-Peter Wipplinger, Direktor Leopold Museum Dr. Christian Strasser, MBA Direktor, MuseumsQuartier Wien

Nicolaus Schafhausen, Direktor Kunsthalle Wien

Elisabeth Menasse-Wiesbauer, Direktorin ZOOM Kindermuseum

Corinne Eckenstein, Künstlerische Leitung DSCHUNGEL WIEN

Sabine Krones, Leitung wienXtra-kinderinfo

CREDITS: Lukas Beck, Marlene Rahmann/VIENNA ART WEEK 2016; Elfie Semotan; Leopold Museum/Foto: Stefan Joham; Kunsthalle Wien/Foto: Sabine Hauswirth; ZOOM Kindermuseum/J. J. Kucek; Rainer Berson; Miguel Dieterich; Simon Annand; eSeL.at – Lorenz Seidler; Martina Draper; ZOOM KINDERMUSEUM, Foto: Alexandra Eizinger; Erli Gruenzweil; FISCHERSPOONER Apt 3/Caroline 2015 ©Yuki James; Installationsansicht: How To Live Together, Kunsthalle Wien 2017, Foto: Stephan Wyckoff: Goshka Macuga, To the Son of Man Who Ate the Scroll, 2016, Courtesy Fondazione Prada, Mailand; Nathalie Ansari; Christoph Storn; Eva Ellersdorfer-Meissnerova IMPRESSUM: Herausgegeben von Dr. Christian Strasser, MBA, Direktor, MuseumsQuartier Wien. Konzept, Koordination & Umsetzung: Djeiran Malek, MAS, Mag. Irene Preißler, Mag. Erwin Uhrmann. AutorInnen: Walter Weidringer, Michael Freund, Nina Schedlmayer, Erwin Uhrmann. Redaktion & Lektorat: Djeiran Malek, MAS, Mag. Irene Preißler. Illustration: Andy Rementer. Grafisches Design: Rosebud. 2017, MuseumsQuartier Errichtungs- und BetriebsgesmbH, Museumsplatz 1, A-1070 Wien


LISTEN

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„Kommt, hört euch das an!“ Interview von Walter Weidringer „Summer of Movement“: Christian Strasser, Direktor des MQ, und Johannes Neubert, Intendant der Wiener Symphoniker, im Gespräch über das klassische Musikprogramm im MQ, das die Symphoniker mit einem tänzerisch-mitreißenden Openair-Konzert eröffnen.

Was ist das Besondere am MQ und warum hält auch die klassische Musik hier Einzug? Christian Strasser (CS): Hier spürst du Kunst und Kultur, kannst diese genießen – und zugleich dich niederlassen, mit Freunden treffen, in den Tag träumen, Ideen entwickeln. Man könnte meinen, so gut funktionierende Kulturareale gäbe es viele, es sind aber weltweit nur ganz wenige. Wir hegen und pflegen das – und bieten als Kulturvermittler viele Veranstaltungen bei freiem Eintritt und zugleich höchster Qualität. Neben Literatur, Film und Pop wollen wir verstärkt auch der klassischen Musik ein Podium bieten, mit einem repräsentativen Eröffnungskonzert der Wiener Symphoniker und in der Folge mit exzellenten MusikerInnen der jungen Generation. Immerhin haben wir zwei Drittel studentisches Publikum: gebildet, neugierig, weltoffen, aber vielleicht in der Klassik noch nicht so bewandert. Mit jungen Leuten auf der Bühne kann man sie am schnellsten faszinieren. Johannes Neubert (JN): Von unseren Tourneen her kann ich das nur bestätigen. Den meisten WienerInnen ist vielleicht gar nicht bewusst, dass es kaum einen zweiten Kulturkomplex gibt, der auch als öffentlicher Raum so gut funktioniert. Für einen klassischen Hochkulturtanker wie uns ist es wichtig, immer wieder einmal die etablierten Konzertsäle zu verlassen, zu den Menschen in den öffentlichen Raum zu kommen und neue Locations erschließen zu helfen. Was bedeutet das Motto „Summer of Movement“? CS: Tanz und Bewegung, aber auch geistige Mobilität. Die Vielfalt des MQ spiegelt sich da wider, genau wie der

Aufbruch hin zu einer warmherzigeren, solidarischeren Gesellschaft, vom Ich zum Wir. Die Ausstellung „How to Live Together“ in der Kunsthalle Wien gehört wesentlich dazu, daran sieht man auch, wie sich die verschiedenen Beiträge der Institutionen innerhalb des MQ sowie von externen Partnern zu einem großen Thema verbinden können. Was erwartet das Publikum im Konzert am Abend des 14. Juni im Haupthof? JN: Auch hier stehen Tanz und Bewegung im Zentrum, das Programm ist voller Highlights: Mozarts „Figaro“Ouvertüre, Ausschnitte aus „Carmen“ und „Cavalleria rusticana“, Mitreißendes von Offenbach, Brahms und Dvořák – und natürlich auch Wienerisches. Dirigent ist der 27-jährige Brite Ben Gernon, er hat 2013 den „Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele gewonnen und gibt nun sein Symphoniker-Debüt. CS: Für uns ist der Auftritt der Symphoniker eine Ehre – und auch die logische Folge unserer ersten Klassikkonzerte in den letzten Jahren, bei denen wir gemerkt haben, wie gut die Akustik im Hof ist. JN: Das MQ ist ein wunderbarer Ort, um eine ganz spezielle Dynamik zu erzeugen. Es gibt so viele Menschen in Wien, die sich zwar interessieren, für die aber, aus welchen Gründen auch immer, die Schwelle zu hoch ist, zu uns in den Musikverein oder ins Konzerthaus zu kommen. Wir wollen auf diese Leute zugehen und sagen: Kommt, hört euch das an! Ich kenne ja mittlerweile auch kaum mehr Menschen, die nur Klassik hören würden, in der Regel ist es immer ein Mix aus allen möglichen Richtungen

und Stilen. So gesehen interessieren sich auch viel mehr für klassische Musik, als wir oft denken. Die Symphoniker treten aber nicht nur am Abend auf, sondern sind den ganzen Tag über präsent ... JN: Ja, am Vormittag gibt es Workshops für Kinder von 5 bis 10 mit Orchestermitgliedern, am Nachmittag ein Mitmachkonzert mit dem „Vienna Symphony Jazz Project“ in Arrangements von Flip Philipp, bei denen man mitsingen, mittanzen oder sogar dirigieren kann. Wie geht es in den folgenden Tagen und Wochen musikalisch weiter? CS: Es spielen die vier bei „BePhilharmonic“ ausgezeichneten Gruppen, wir arbeiten mit der mdw bei einem Gitarrenkonzert zusammen, das Grafenegg Festival kommt mit dem European Union Youth Orchestra zum Klassik-Close Up, und wir präsentieren

die Jungstars der mdw-Sommerakademie „isa17“. Das Schöne daran: Bei unseren Konzerten gibt es ein Publikum, das extra dafür herkommt, und eines, das zufällig da ist und sich einfach hineinfallen lässt. Wenn es jemand vielleicht nicht gefällt, gibt es keinen Protest, sondern der Betreffende bewegt sich einfach ein Stück weiter weg. Diese angenehme Aufgeschlossenheit, die man hier spürt, bereitet mir immer große Freude.

oben: Christian Strasser und Johannes Neubert im MQ Mitte: Dirigent Ben Gernon unten: Openair-Konzert der Wiener Symphoniker


ESSAY

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of Movement

You move me! Essay von Michael Freund

Im Fitness Center herrscht Hochbetrieb. Die BesucherInnen rudern, radeln, steigen Stiegen, sie strapazieren Laufbänder, beugen sich vor-, rück- und seitwärts und heben ihr eigenes Gewicht hoch. An der Wand über ihnen steht in mehreren Sprachen des Motto des Centers: „Leben ist Bewegung“.

Gäb’s keine Bewegung, gäb’s verbunden ist immer noch das auch keine Zeit. Nur weil wir VerBild einer organischen Menge, die änderungen wahrnehmen, wisein Ziel hat, auf das sie hinsteusen wir überhaupt, dass die Zeit ert, im geografischen Sinn, auf vergeht, am Alltäglichsten, wenn einer Straße, zu einem Gefängnis die Uhrzeiger (Bastille! Allons oder die Ziffern enfants!), auf eiauf dem Display nen Hauptplatz fortschreiten. Mo(Tahrir, Taksim, vement in jedem Maidan...) zu einem Sinn, nicht nur A t o m­k r a f t w e r k Wie wahr. Alles ist in Bewezur Sommerzeit. oder einem Regiegung, von subatomaren Partikeln Wir bewegen uns rungssitz. Arbeibis zur Milchstraße und alles dawörtlich und bildter-, Studenten-, zwischen, also die ganze Welt, lich, physisch und Friedens-, Flucht-, denn wäre sie es nicht, dann sozial. Viele von Migrations- und gäbe sie es nicht. Daher auch ununs haben (immer anderen Beweser Leben, das eine einzige Annoch) ein Autogungen ist geOccupyWallSt, 2017 sammlung von Veränderungen mobil (schlechtes meinsam, dass ist, vom ersten Räkeln bis zum Beispiel, wenn sie etwas überletzten Atemzug, und auch dann ich an meins denke, das minschreiten, ob buchstäblich kehrt keine Ruhe destens 95 Prooder auch nur symbolisch. Das ein, denn ob man zent der Zeit Occupy-Wall-Street-Movement an die ewige Wienur herumsteht); etwa hat nicht ernsthaft derkehr glaubt wir haben Moversucht, die Zentoder nicht, es betive, die heißen ren des Finanzwegt sich jedennicht umsonst kapitals in falls alles Mögauch Beweggründen Straßen liche unter der de, also Gründe, Manhattans Erde und sogar in etwas zu bewezu stürmen Chip Taylor (The Troggs, Jimi Hendrix et al.) 1966 der Asche weiter. gen, und sei’s nur – die raffinierWie ein bekannuns selbst. testen Geldter Unterhalter jongleure sitzen nach seinem Ableben gesagt haWenn wir Zustände ändern ja sowieso in lufben soll: „Grüß euch die Maden, wollen, schließen wir uns im Zweitigen Latifundien in Servas die Wurm!“ felsfall einer Bewegung an. Damit Connecticut. Occupy

“Come on and hold me tight. You move me!”

“Protests won’t stop Trump. We need a movement that transforms into a party.”


ESSAY

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hat dafür den Zuccotti Park in der Nähe der Wall Street besetzt, und wer die TeilnehmerInnen damals im Herbst 2011 gesehen hat, erinnert sich an Tänze, Performances und Musik – alles, nur kein Stillstand.

einfach eine mehr oder weniger ritualisierte Gelegenheit, der eigenen Unruhe zu frönen. Da haben wir ein ähnlich weites Feld vor uns wie beim Thema Movement selbst, daher picken wir nur zwei nicht willkürliche Beispiele heraus, um uns bestimmte movimenti musicali genauer anzusehen.

“Jerking includes movements such as the pindrop, reject, and dips, which are both crisp and repetitive.”

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genug hingibt; und dass sogar sich zierende Takte seinerzeit wenigstens zu Quadrillen und Kontratänzen animierten. Allerdings endet der Medien-Event immer damit, dass die Menge so traditionell wie gedankenlos zu einem Marsch klatscht, einer Hymne auf einen Menschen, der sein Leben lang nichts anderes gemacht hat als Schlachten zu schlagen, besonders gern gegen aufständische – Bewegungen. Zu Märschen kann man ja auch nichts anders tun als klatschen und marschieren. Sie sind der Rhythmus gewordene kalte Gegenpol zu jeder Form sinnlichen Movements.

Wie ja Musik und Bewegung im Innersten zusammenhängen und Tanz quasi die äußere Zum einen Bestätigung stehen wir Christopher A. Miller and Rebecca A. Ferrell, ist. Das bean der WieHip Hop, 2012 ginnt bei den ge, aus der Bewegung und kein Ende? Wie Angaben auf die meisten man’s nimmt. Es gibt den GlauNotenblättern, die auf GeschwinAbkömmlinge des (nicht-klassiben, dass man sich ständig weidigkeitsregulierungstafeln im schen) 20. Musikjahrhunderts erterbewegen muss, um nicht zuStraßenverkehr stehen könnten: wachsen sind, und die heißt New rückzufallen. Stehenbleiben gilt adagio, andante, lento oder presOrleans. Dort sind sich die Rhythnicht. So sieht es wohl auch der to: Da kommt also – nicht zu vermen aus Spanien, Frankreich Manager auf dem Laufband im wechseln mit den Bundesbahnen und anderen ZuwandererlänFitness Center, der ebenso wenig – Bewegung rein, sogar wörtlich: dern, vor allem aber aus Afrika von der Stelle con moto. Musik ist Rhythmisieund der Karikommt wie der rung von Zeit, sie lässt sie vergebik begegnet, Hamster im hen und lädt sie mit dieser oder haben sich Rad. Ein skeptijener oder auch gar keiner Bevermischt und scher Betrachdeutung auf. neu vermengt, ter steht am und herausgeRande, die UmZu ihr zu tanzen: Das scheint kommen sind kehrung einer ein Urtrieb der Menschen zu sein, Jazz, Blues, landläufigen wahrscheinlich in allen Kulturen Cajun, Rock Ermunterung codiert und neben anderen and Roll, R&B, fällt ihm ein: religiösen oder profayou name it. Tu nicht einnen Beweg(!)grünUnd alle, alle Sia, 2017 fach was, sitz den auch verführen da! dazu sich zu bewegen, in Schwingung zu geBeides hat was für sich, die Beraten, den Körper als Resonanzwegung und das Innehalten. Keins körper zu erleben. Yes sir, you der beiden gibt es in Reinkultur. can boogie! Sie benötigen einander, gemeinsam ergeben sie Sinn. Und geraZum anderen stehen, nein sitde wenn Stillstand herrscht, soll zen wir im alljährlichen Musikgloman die Verhältnisse zum Tanzen balereignis, live aus dem Musikbringen. vereinssaal. Das Neujahrskonzert führt vor, dass es auch in Europa eine Tradition des Taumels gibt, wenn man sich dem Walzer nur

“(...) move your body I wanna be your muse, use my music. And let me be your rhythm tonight.“


ACT

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of Movement

Move your ass!

How To Live Together / Kunsthalle Wien

von Nina Schedlmayer Zuschauen war gestern: Das diesjährige SommerQuartier versetzt seine Gäste in Bewegung – Tanztrainings und Flashmobs, kollektive Spaziergänge und Workshops verwandeln das Areal in ein dynamisches Wimmelbild. Was geschieht, wenn man in einem Supermarkt plötzlich zu laufen beginnt? In einer Einkaufspassage in die Luft hüpft, einen Purzelbaum schlägt oder sich einfach flach auf den Boden legt? Spielte man die Hauptrolle in einem Musicalfilm, würde eine lustige Choreografie folgen, bei der am Ende alle Beteiligten triumphierend in die Kamera lachen. Die Realität europäischer Städte sieht freilich anders aus. Im besten Fall wird jemandem, der derart aus der Rolle fällt, Hilfe angeboten. Im schlechtesten erscheint die Polizei. Genau das widerfuhr dem Choreografen Willi Dorner, als er einmal mit seinen Akteuren ein Stück im öffentlichen Raum probte: In einer Einkaufspassage untersagte ihnen die Staatsmacht, sich unbotmäßig zu bewegen. Auf die Frage nach dem Grund dafür hieß es, wie Dorner einmal erzählte, schlicht und einfach: „Das ist so.“ Seit rund 15 Jahren erregt die Compagnie Willi Dorner Aufsehen mit Performances im Stadtraum, bei denen sich bunt gekleidete Menschen in Nischen quetschen oder auf Treppen liegen. Die

Geometrie der Architektur dient dabei als Maß. Auch das MuseumsQuartier wird demnächst regelrecht vermessen: An mehreren Orten führt Willi Dorner sein „Stabsolo“ auf – eine Person interagiert dabei mit einem Stab, der Verlängerung des Körpers. Die Gefahr eines Polizeieinsatzes ist in diesem Fall freilich eher gering, wurde Willi Dorner, längst ein Aushängeschild der heimischen Tanzperformance-Szene, doch von Stephan Rabl eigens dafür engagiert. Rabl, Theatermacher und einstiger Leiter des Dschungel Wien, lud für den „Summer of Movement“ eine ganze Reihe von PerformerInnen, ChoreografInnen und TänzerInnen ein. Sie versetzen das MuseumsQuartier und seine Gäste von Mitte Juni bis Anfang September in Bewegung – und zwar im Freien. In den vergangenen Jahren eroberte die Kunst zunehmend den öffentlichen Raum zurück. „Wenn Kunst im Stadtraum agiert, verbindet sie

damit immer wieder den Anspruch des ‚Rechts auf Stadt’, den Anspruch auf Aneignung und Mitbestimmung“, schrieb 2013 die Zeitschrift „Kunstforum International“ in einem Special zum Thema „Urban Performance“, „Kunstaktionen und soziale Praxis, Aktionismus, Artivismus und Aktivismus, Flashmob und Happening, Theater, Tanz und Architektur gehen ineinander über.“ Das SommerQuartier belegt diesen Trend 2017 geradezu mustergültig. Und das liegt nicht nur an dem New Yorker Duo „FISCHERSPOONER“, das im mumok lustvoll zwischen Kunst, Musik und Performance oszilliert; auch in der Ausstellung

„WELT KOMPAKT? – Out of Brazil“ im frei_raum Q21 exhibition space verschmelzen Installationen und Perfor-

mances mit Happening – etwa beim Duo Kadija de Paulo und Chico Togni: Sie greifen ihre frühere Arbeit auf, bei der sie Gäste mit Nahrungsmitteln aus der Mülltonne bewirteten. Dass Performance auch den Stadtraum entert, ist nichts Neues – seit den 1960er-Jahren erregten KünstlerInnen damit Aufsehen; in jüngster Zeit kam mit dem Tanz allerdings verstärkt ein neuer Player dazu. Rabl: „Der Tanz eroberte in den vergangenen Jahren immer stärker den öffentlichen Raum. Dabei werden die Grenzen zwischen Akteur und Betrachter fließend, das Partizipative, die Interaktion zunehmend wichtiger. Man entdeckt das Publikum als Partner neu, öffnet Formate.“ Der „Summer of Movement“ setzt auf das Mitmachen: So lädt „ImPulsTanz“ nicht nur zu zahlreichen Aufführungen, etwa einer Solo-Performance des belgischen Allroundtalents Jan Fabre im Leopold Museum, der zudem in einer groß angelegten Schau ebendort auf seine Karriere zurückblickt, sondern auch zu Workshops, etwa mit Szenestars wie Florentina Holzinger. Und in den MQ-Höfen veranstalten österreichische und interna-


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ACT

7 Hidden in Plain Sight, Hungry Sharks

Plitsch Platsch Pladderadatsch / ZOOM Kindermuseum

FISCHERSPOONER „Sir“ / mumok WELT KOMPAKT? – Out of Brazil / frei_raum Q21 exhibition space

Leopold Museum JOANNIS AVRAMIDIS bis 04.09. Festwochenausstellung

THE CONUNDRUM OF IMAGINATION bis 18.06. Im Rahmen des ImPulsTanz International Dance Festival tionale Choreografen auf Einladung von Stephan Rabl offene Tanztrainings: „Die Genres reichen von HipHop über klassischen Tanz bis in den Latino-Bereich mit Tango und Flamenco“, schildert der umtriebige Theatermann. „MQ-Gäste können nicht nur zusehen, sondern auch partizipieren.“ Dabei entstehe „eine offene Dynamik“, so Rabl. Denn die Ungewissheit ist Teil des Konzepts: „Man weiß nicht, wie viele Personen kommen und wer: Es sind sicher Interessierte aus der Tanzszene da, aber auch zufällig Anwesende, die auf den MQ Hofmöbeln sitzen und dann interagieren können.“ Wer Alternativen zur kontemplativen Kunstbetrachtung sucht, wird im SommerQuartier aber auch darüber hinaus fündig und kann, zum Beispiel, die Tanzcompany „Hungry Sharks“ bei ihrem Stück „Hidden“, einem „choreografierten Puzzlespiel“ (Selbstbeschreibung), durch das Areal begleiten. Beim „Community College“ der Kunsthalle Wien die Stadt neu entdecken. BesucherInnen mit erforderlichen Rampensau-Qualitäten dürfen sich bei der „SILK Cie“ um eine Audition bewerben – und dann im MQ-Areal, vor

aller Augen, zu einem Casting antreten. In einem Pavillon, erbaut von Studierenden des Londoner Assemble Studio, kann man sich mit MitarbeiterInnen des Architekturzentrum Wien im Handwerken und Modellieren versuchen. Jüngere Gäste formieren bei der Kinderuni einen Flashmob, ziehen mit der Performance „Murikamification“ von Arch8/Erik Kaiel durch die Gegend, spielen auf der Wabbel-Wiese „Wellmoor“ – einem gigantischen Kunstrasen-Polster, gefüllt mit 20.000 Liter Wasser. Oder produzieren im DSCHUNGEL WIEN, beim Tanzfestival für junges Publikum „Szene Bunte Wähne“, gleich selbst ein Kunstwerk: Das flämische Künstlerkollektiv „kabinet k“ performt das Stück „Horses“ – Kinder sitzen nicht nur im Publikum, sondern stehen selbst auf der Bühne. „Es geht darum, Bewegung gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben“, überlegt Stephan Rabl, „und die des Körpers bringt oft auch eine des Intellekts mit sich. Das kann dazu führen, dass man die Dinge, auch die Gesellschaft, anders betrachtet als zuvor.“ Ganz nach dem Motto: Move your ass, your mind will follow.

JAN FABRE — STIGMATA. Actions & Performances 1976–2013 06.07. bis 27.08.

mumok Oh… Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung bis 22.10.

WOMAN. FEMINISTISCHE AVANTGARDE DER 1970er-JAHRE aus der SAMMLUNG VERBUND bis 03.09.

FISCHERSPOONER „Sir“ 30.06. bis 29.10.

Kunsthalle Wien How To Live Together bis 15.10

Architekturzentrum Wien Assemble. Wie wir bauen bis 11.09.

frei_raum Q21 exhibition space WELT KOMPAKT? – Out of Brazil 23.06. bis 03.09.


MOVE

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of Movement

Körper-Trainings 03.07. bis 10.07. sowie 04. & 05.09. Yoga, Tai-Chi/Qi Gong, Zumba, Tänze

Art & Motion 17.06. bis 28.06. Freerunning- und Skateboard-Events sowie verschiedene künstlerische Performances

Familien & Kinder 14.06. bis 25.06. Karussel der Fundgegenstände, Draisinen Express, Radl-Salon weitere Infos siehe Kalendarium S.12

Kunst genießen… und fit bleiben

missing oben: MQ Amore unten: MQ Haupthof

von Erwin Uhrmann Wer bei sommerlichen Temperaturen fit bleiben möchte, muss in diesem Sommer nicht aus der Stadt fliehen oder in einem muffigen Raum schwitzen. Bei einem Besuch im MuseumsQuartier lassen sich Entspannung und Museumsbesuche ideal mit Bewegung und Sport verbinden. Die Palette reicht vom Tanzfitness-Workout bis zu Yoga-Sessions.

verstärkt sich die Wirkung der Yoga-Übungen sogar. Der Ausgleich zwischen Körper und Geist steht auch bei der fernöstlichen Bewegungskunst Tai-Chi und beim Qi Gong im Vordergrund. Die Sessions sind über den ganzen Sommer verteilt und sind offen für alle.

Fitness und Stressabbau

Kunst und Sport

Wenn schon schwitzen, dann am besten im Freien mit Blick auf Leopold Museum, Kunsthalle und mumok. Zumba entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Trend auf der ganzen Welt. Erfunden hat das Fitnesstraining mit Latin-Tanzelementen der kolumbianische Fitnesstrainer Alberto Perez vor 20 Jahren, als er beim Aerobic Training aufgrund einer vergessenen Musikkassette auf Salsa- und MerengueRhythmen zurückgriff.

Kunst und Sport müssen kein Gegensatz sein. Tatsächlich verschwimmen die Grenzen zwischen der körperlichen und der kreativen Tätigkeit oft. Die akrobatischen Moves der Freerunner, Skater und Breakdancer sind atemberaubend und kunstvoll. Das Projekt „Art & Motion“ von chrisTina SISCHKA vereint Installation, Performance und Sport. Aus einzelnen geometrischen Elementen lassen sich Rampen, Sportgeräte, Sitzgelegenheiten, eine Performancebühne oder eine ganze Landschaft zusammenstecken. Der „Bauhaus-Gedanke“ hat die Künstlerin dabei beeinflusst. Im Vordergrund steht die schlichte geometrische Form, die eine reduzierte geradlinige Ästhetik entstehen lässt, eine

Den Körper spüren kann man in diesem Sommer auch beim Outdoor-Yoga im MQ Haupthof. Gut geschützt vom Verkehrslärm lassen sich Stress und Alltag vergessen. Outdoor-Yoga gibt es seit den 1960er Jahren. An der frischen Luft

Art Hommage an die Minimal Art. Die skulpturalen Landschafen werden von FreerunerInnen, SkaterInnen, PerformerInnen und KünstlerInnen bespielt – mit dabei auch eine Klanginstallation.

Alles dreht sich Karusselle hat es bereits im Byzantinischen Reich gegeben. Das Wiener Ringelspiel hat seit langem im Prater Tradition. Im New Yorker Central Park steht ein altehrwürdiges Karussel mit kunstvollen Figuren. Wie könnte da ein zeitgemäßes Karussel im MuseumsQuartier aussehen? Es besteht aus alten Dingen, die liebevoll zu Schiffen und Raketen zusammengebaut wurden. Ganz im Sinne von Recycling ist es ein Karussel der Fundgegenstände, angetrieben von zwei Fahrrädern durch Muskelkraft. Nicht nur Kinder werden ihren Spaß haben, wenn sich das Karussel im MuseumsQuartier dreht. Auf Draisinen und fantasievoll neu zusammengebauten Rädern können Fahrversuche unternommen werden. Kinder können sich danach auf der riesigen Rasenfläche „Wellmoor“ von den Künstlern David Moises und Chris Janka austoben.


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EXPLORE

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Großes Kino im stadtgrößten Wohnzimmer von Erwin Uhrmann Wenn es bei den sommerlichen Temperaturen im eigenen Wohnzimmer ungemütlich heiß wird, dann ist das größte – und noch dazu öffentliche – Wohnzimmer Wiens der perfekte Rückzugsort. In den Höfen des MuseumsQuartier kann man unter freiem Himmel auf der großen Leinwand Filme schauen. Oder sich in die neuesten Werke der österreichischen Literatur vertiefen. Der große Unterschied zur Situation zu Hause: Die AutorInnen lesen selbst aus ihren Büchern vor.

Literatur im O-Ton Das Literaturfestival „O-TÖNE“ ist eine Fixgröße im MuseumsQuartier. Es findet heuer bereits zum 14. Mal statt. Die Bandbreite der österreichischen Literaturproduktion ist derart breit gefächert, dass auch das größte Freiluftfestival für Literatur in Europa nur einen Einblick in die Schaffensvielfalt der heimischen AutorInnen geben kann. Der Bogen ist jedoch groß und reicht heuer von der Heinrich Böll-Preisträgerin Eva Menasse bis zum großen Dichter und Autor Florjan Lipuš. An den acht Donnerstag-Abenden von 6. Juli bis 24. August werden nicht nur bekannte AutorInnen aus ihren Büchern lesen. Seit dem Vorjahr neu im Programm sind literarische Newcomer: JungautorInnen mit ihren Debüts, ausgewählt von der renommierten Literaturkritikerin Daniela Strigl. Den Eröffnungsabend am 6. Juli leitet ab 20 Uhr die Wiener Singer-Songwriterin Violetta Parisini mit bisher unveröffentlichten Songs ein. Danach liest Birgit Birnbacher aus ihrem Debütroman „Wir ohne Wal“. Der Höhepunkt des Abends ist eine Lesung von Eva Menasse aus ihrem neuen Buch „Tiere für Fortgeschrittene.“

Zwei Filmfestivals unter einem Himmel Neben „frame[o]ut“, das sein 10-jähriges Jubiläum feiert, gibt es heuer erstmals den „Architektur.Film.Sommer“. An vier Sonntagabenden von 09. bis 30. August zeigt das Architekturzentrum

Literaturfestival 06.07. bis 24.08., jeden Do ab 20h Eröffnung: Do 06.07., 20h mit Live-Konzert MQ Haupthof (Schlechtwetter: Arena21)

frame[o]ut

10-jähriges Jubiläum des Sommerkino im MQ 07.07. bis 26.08., jeden Fr & Sa ab 21.30h Eröffnung: Fr 07.07., 20.30h mit Live-Konzert von Clara Blume MQ Haupthof / Hof 8 an den Boule Bahnen (Schlechtwetter: Arena21)

Architektur.Film. Sommer

Wien in Zusammenarbeit mit „wonderland – platform for european architecture“ unterhaltsame, nachdenkliche und informative Filmproduktionen zum Thema Architektur und Stadt. Jeder Abend wird mit einem Film zum Thema „Raum und Bewegung“ eingeleitet. Zwischen 07. Juli und 26. August werden im Rahmen des „frame[o]ut“ Filmfestivals aktuelle heimische und internationale AutorInnen- und Dokumentarfilme, Experimental- und Kurzfilme zu sehen sein. Neben Schwerpunktscreenings und Kooperationen widmet sich das Festival an sechs Abenden dem Thema „Movement“ und zeigt aktuelle filmische Arbeiten, die vom politischen Aufstehen, von Aktivismus und anderen bewegten und bewegenden Folgen des gesellschaftlichen Zusammenlebens erzählen. Programmpartner dabei sind das „this human world - International Human Rights Film Festival“ und „YOUKI“, das größte internationale Jugend- und Medien-Festival in Österreich. Dabei wird nicht nur auf die Leinwand projiziert, sondern im Zuge einer „Filmwanderung“ auch das MQ bespielt.

O-Töne

Az W in Kooperation mit wonderland – platform for european architecture und MQ 09.08. bis 30.08., jeden Mi ab 20.30h Eröffnung: Mi 09.08., 20.30h MQ Staatsratshof (Schlechtwetter: Podium / Az W)

O-TÖNE Literaturfestival und frame[o]ut Filmfestival


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INTERVIEW

of Movement

„Ich bin ein Optimist!“ Interview mit Andy Rementer von Erwin Uhrmann Der international renommierte USamerikanische Künstler Andy Rementer hat die Sujets für die Sommer-Kampagne des MuseumsQuartier Wien gezeichnet. Im Interview spricht er über Reisen, seine Beobachtungen und erklärt, warum er in keiner anderen Zeit als heute leben möchte.

Wir haben im MQ den „Summer of Movement“ ausgerufen. Die ganze Welt ist derzeit in Bewegung. Bist du ein Optimist? Wenn man das politische Klima betrachtet ist es sehr schwierig, ein Optimist zu bleiben. Die überwältigende Widerstandsbewegung und die frische Energie geben mir aber viel Hoffnung. Wie hast du zu den Ideen für die Zeichnungen fürs MQ gefunden? Ich dachte an den Sommer, an helle Farben und Figuren – alles Dinge, die ich liebe. Diese Ingredienzien und der Geist der Bewegung in einer spielerischen, entspannten Atmosphäre haben mir geholfen, die Richtung für meine Arbeit zu finden. Was bedeutet Bewegung für dich? Ruhelosigkeit ist für mich eine Form von Bewegung, die in kreativer Hinsicht helfen kann, sich zu entwickeln und zu wachsen. Wenn ich mich nicht ständig bewege, experimentiere und an Dingen arbeite, dann kann es schnell gehen, dass die Stagnation einsetzt… und das versuche ich möglichst zu vermeiden. Du machst eine Menge Skizzen. Hast du immer ein Notizbuch dabei? Ja, ich zeichne ständig. Die meisten Skizzen mache ich auf Reisen. Ich verbringe aber auch gerne Zeit im Coffeeshop oder in der U-Bahn und zeichne was ich sehe und höre. Gerade ist ein Buch mit meinen Reiseskizzen beim Verlag „1984“ in Seoul erschienen. Wo ist dein liebster Platz auf der Welt? Ich entdecke ständig neue Lieblingsplätze. Venedig gehört auf jeden Fall dazu, weil kein anderer Ort auf der Welt mit dieser Stadt vergleichbar ist! Ich fühle mich dort immer inspiriert und äußerst kreativ.

Welche Geschichten erzählst du mit deiner Kunst? Gibt es Themen, die dich mehr bewegen als andere? Geschichten zu erzählen ist ein wichtiger Aspekt bei allem, was ich tue. Egal ob es ein Comic ist oder ein Gemälde. Menschliche Emotionen ziehen mich an. Ich liebe es, Geschichten über Nostalgie, Isolation und die Probleme mit der Liebe zu erzählen. Viele deiner Figuren haben Tierköpfe. Welche Idee steckt dahinter? Ich mag anthropomorphe Charaktere einfach sehr gern. Da gibt es zum Beispiel eine Entenfigur, die taucht immer wieder in meiner Arbeit auf. Tierköpfe im Comic können etwa sehr praktisch sein und ermöglichen den Lesenden, nicht zu sehr von menschlichen Zügen abgelenkt zu werden. So kann man sich besser auf die Story konzentrieren. Du beobachtest Menschen sehr gerne. Wie kann man sich das vorstellen? Als Künstler habe ich gelernt zu beobachten. Ich erwische die Menschen gerne in alltäglichen Momenten. Zum Beispiel eine gelangweilte Frau, die alleine in einer Bar steht, oder ein Pärchen am Flughafen, das gerade eingenickt ist. Ich skizziere solche Szenen, mag aber auch die Herausforderung, sie in ein Gemälde zu verwandeln. Deine Figuren sind alle sehr chic gekleidet. Interessierst du dich für Mode? Klar, ich liebe Fashion! Es macht mir Spaß auf meinen Reisen die unterschiedlichen Modetrends zu beobachten. ItalienerInnen gehören zu den bestgekleidetsten Menschen der Welt. Erzähl uns doch etwas über deine Einflüsse! Früh in meiner Karriere haben mich Underground-Cartoonisten wie Robert

Andy Rementer Live drawing auf der Mariahilfer Straße

Crumb, Chris Ware und Daniel Clowes inspiriert. Der Stil und auch die Art, wie diese Künstler Geschichten erzählen, haben sich auf mich ausgewirkt. Ich bin mit den Cartoons der 80er und 90er Jahre aufgewachsen. Irgendwo ist das in meinem Kopf verborgen. Französische „Nouvelle Vague“-Filme inspirieren mich außerdem enorm. Ich liebe Truffaut. Wie ist es mit Architektur und urbanen Landmarks. Ist davon etwas in deinen Arbeiten zu finden? Meine Frau, Margherita Urbani, ist die Tochter eines Architekten und hat einen Industrial Design Hintergrund. Sie hat mich mit der Welt von Objekten und Architektur vertraut gemacht. Das hat, denke ich, einen Einfluss auf die Entwicklung meiner Arbeit gehabt, weil ich gerne Elemente von Designobjekten und Landmarks integriere. Unsere Comicserie für das „Apartamento Magazin“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir unsere Passion für all diese Dinge in ein gemeinsames Werk verwandelt haben. Wenn du eine Zeitmaschine hättest, die du nur in eine Richtung benützen könntest: Würdest Du hier bleiben oder in eine andere Zeit reisen? Es ist einfach zu sagen, dass in vergangenen Zeiten alles besser war. Daran glaube ich nicht und deshalb möchte ich auch nicht in einer anderen Zeit leben. Denk dran, ich bin ein Optimist!

Andy Rementer lebt und arbeitet in Philadelphia, USA. Bekannt wurde er mit seinen Arbeiten für MTV, The New Yorker, The New York Times und Warner Brothers. Nach seinem Studium in den USA ging er für zwei Jahre nach Norditalien und beschäftigte sich mit visueller Kommunikation. Seine künstlerische Arbeit war bisher in Museen und Galerien in New York, Berlin, London, Paris, Mailand, Venedig, Tokio, Seoul und vielen anderen Städten zu sehen.


14.06. – 09.09.2017

Im MuseumsQuartier bieten wir unseren BesucherInnen laufend Neues und Überraschendes, alles ist in Bewegung, es gibt keinen Stillstand. „Move“ ist daher ein mehr als passendes Motto nicht nur für unsere diesjährige Sommerkampagne, umgesetzt durch den großartigen Künstler Andy Rementer, sondern auch für unseren diesjährigen Sommerschwerpunkt, im Rahmen dessen in Zusammenarbeit mit allen MQ Institutionen das Thema „Bewegung“ in allen Facetten spür- und erlebbar wird.

Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien

Der Summer of Movement macht auch im Az W Halt - im Hof des Az W lädt der selbst errichtete Pavillon der StudentInnen der TU Wien im Rahmen der Ausstellung „Assemble. Wie wir bauen“ (bis 11.09.) zum Selbermachen ein. Der „Architektur.Film.Sommer 2017“ widmet sich mit seiner Filmreihe dem Thema Bewegung (16.-30.08).

Angelika Fitz, Direktorin Architekturzentrum Wien

VOICES OF MOVEMENT

Die Wiener Symphoniker verstehen sich seit jeher als Orchester für die ganze Stadt und alle WienerInnen. Daher ist es uns ein großes Anliegen, regelmäßig die etablierten Spielstätten zu verlassen und zu unserem Publikum zu kommen. Den „Summer of Movement“ zu eröffnen und erstmals in der fantastischen Atmosphäre des MQ zu spielen, ist uns dabei eine ganz besondere Freude!

Johannes Neubert, Intendant Wiener Symphoniker

Alljährlich zelebriert „ImPulsTanz“ im Juli und August den „Summer of Movement“ – und setzt sein Publikum in Bewegung: sei es bei stehenden Ovationen in den Theatern, bei Luftsprüngen in den Workshops oder am „ImPulsTanz“-Rad strampelnd am Weg in die Festival Lounge. Umso schöner, dass wir heuer gemeinsam mit dem MQ die Stadt noch heißer machen werden!

Karl Regensburger, Intendant ImPulsTanz Programmreihen wie der „Summer of Movement“ im MQ sind ein Schaufenster des geballten kulturellen Treibens am Areal. Hier bewegt sich etwas, heuer im wahrsten Sinne des Wortes. Wir beteiligen uns mit Programmhöhepunkten wie der Ausstellung „SIR“ des USamerikanischen Performance-Duos „FISCHERSPOONER“ und zahlreichen Produktionen von „ImPulsTanz“ 2017. Ich wünsche uns allen einen bewegten und bewegenden Sommer.

Karola Kraus, Direktorin mumok

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Das Leopold Museum bewegt! Außergewöhnliche Kooperationen wie jene mit den „Wiener Festwochen“ oder „ImPulsTanz“ präsentieren Highlights der internationalen bildenden Kunst-, Tanz- und Performance-Szene. Für den Bildhauer Joannis Avramidis waren Mensch und Bewegung zentrales Thema wie die Schau im Leopold Museum und die „Humanitassäule“ im MQ Hof zeigen.

Hans-Peter Wipplinger, Direktor Leopold Museum

Ein Sommer voller Bewegung. Das MuseumsQuartier mit all seinen Kunst- und Kultureinrichtungen ist eigentlich immer voller Bewegung, und der Sommer im MQ bewegt jedes Jahr. Doch nun bewegt auch noch ein künstlerisches Programm mit allen Genres das Areal für 3 Monate. Von Tanz, Performance, Musik, Theater über Ausstellungen, Filme, Interventionen, Architektur, Festivals und einer Reihe von partizipativen Projekten wird der Bewegung in allen Formen, Inhalten und Sinnen nachgespürt.

Stephan Rabl, Programmkurator „Summer of Movement“

Die politische Landschaft ist in Bewegung wie schon lange nicht mehr. Diese Tatsache greift die aktuelle Ausstellung „How To Live Together“ in der Kunsthalle Wien auf und präsentiert die Arbeiten von mehr als 30 internationalen KünstlerInnen, die sich mit den Dynamiken der jüngsten Vergangenheit auseinandersetzen - ein gesellschaftspolitischer Beitrag zum „Summer of Movement“.

Nicolaus Schafhausen, Direktor Kunsthalle Wien

Mit dem „Summer of Movement“ gibt es heuer einen Schwerpunkt, der den Bedürfnissen unseres Zielpublikums besonders entgegenkommt. Denn Kinder sind immer in Bewegung und suchen ständig nach Bewegungsmöglichkeiten. Unsere Programme und Installationen, die Wabbelwiese „Wellmoor“ sowie die Kreativworkshops zu den Themen Wassergefährte und Flugobjekte, werden die Kinder begeistern.

Dschungel Wien – das Theater für junges Publikum ist immer in Bewegung! Gemeinsam mit „ImPulsTanz“ wird bei „SHAKE THE BREAK“ der Sommer mit Tanz gefüllt und in jeden Winkel getragen. Und mit Bewegung kommt auch der Rhythmus ins Spiel: das richtige Feeling dazu gibts bei der Spielzeiteröffnung 2017/18 mit dem Tanztheater „GROOVE. Folge deinem Herzschlag!“

Sich selber bewegen und etwas in Bewegung bringen – das mögen alle Kinder. Vor der kinderinfo im Fürstenhof des MQ gibt’s heuer ein Karussell, eine Draisine und witzige Räder. Es darf und soll gedreht, gerollt, gewirbelt und geflitzt werden. „Summer of Movement“ – auch für unsere jungen und jüngsten MQ BesucherInnen und StadtbewohnerInnen – dafür macht sich das Team der kinderinfo mit dem MQ gern stark.

Elisabeth Menasse-Wiesbauer, Direktorin ZOOM Kindermuseum

Corinne Eckenstein, Künstlerische Leitung DSCHUNGEL WIEN

Sabine Krones, Leitung wienXtra-kinderinfo


KALENDARIUM

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of Movement

LISTEN - KLASSIK Mi 14.06., 10 – 12h, MQ Haupthof *

Workshop: „Musik und Bewegung“. Für Kinder von 5 bis 10 Jahren

Wr. Symphoniker. Im Rahmen von „Orchester für Alle“

Mi 14.06., 16.30 – 18.30h, MQ Haupthof *

Mitmachkonzert: „Vienna Symphony Jazz Project“

Wr. Symphoniker. Im Rahmen von „Orchester für Alle“

Mi 14.06., 20.30h, MQ Haupthof *

Konzert: „Wiener Symphoniker“ - Werke von Brahms, Strauss, Dvořák, Offenbach und Bizet, Dirigent: Ben Gernon

Wr. Symphoniker

Fr 16.06., 17.30h, MQ Haupthof *

Konzert: „BePhilharmonic“ - „Die Kolophonistinnen“, „A Brassionata“, „BubReg-Time & Co.“ und „Wenzel Beck und Daphne B“ präsentieren ihre Interpretationen im Rahmen des Strauß Music Contest

BePhilharmonic. Jugendinitiative der Wr. Philharmoniker und des ORF

Do 29.06., 19.30h, MQ Haupthof *

Gitarrenkonzert: „200 Jahre mdw“ - Werke von Federico Moreno-Torroba, Luis Ochoa, Steve Reich, Johann Kaspar Mertz, Francisco Tárrega, Joaquin Rodrigo und George Gershwin

mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Fr 04.08., 19.30h, MQ Haupthof *

Konzert: „Orpheus“ - Streicherserenade von P. I. Tchaikowsky und Konzert für 2 Celli von A. Vivaldi

International Music Academy Orpheus

So 06.08., 18h, MQ Haupthof

Konzert: „KLASSIK-CLOSE UP“ Grafenegg und das European Union Youth Orchestra

Grafenegg Campus

So 27.08., 17h, MQ Haupthof *

Konzert: „Summer, Sounds und Studierende“ - Verzaubernder Querschnitt der isa17, der int. Sommerakademie der mdw

mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Do 15. bis Do 22.06., DSCHUNGEL WIEN

Tanzfestival: SZENE BUNTE WÄHNE

ACT - PERFORMANCE & VERMITTLUNG DSCHUNGEL WIEN

23.06. bis 03.09., Di – So 13 – 20h, frei_raum Q21 exhibition space Ausstellung: WELT KOMPAKT? – Out of Brazil

frei_raum Q21 exhibition space

28.06. bis 06.09., jeweils Mi 17h, Pavillon im Hof des Az W

Workshop: offene Werkstatt „Assembled by Az W“

Architekturzentrum Wien

01.07. bis 03.09., jeweils Sa 10 – 12.30h, ZOOM Kindermuseum

Kinderworkshop: Hoch hinaus - Flieger erfinden

ZOOM Kindermuseum

01.07. bis 03.09., jeweils Sa 10 – 12.30h, ZOOM Kindermuseum

Kinderworkshop: Plitsch! Platsch! Pladderadatsch!

ZOOM Kindermuseum

06.07. bis 27.08., LEOPOLD MUSEUM

Ausstellung: Jan Fabre / Stigmata. Actions & Performances 1976–2013

Leopold Museum

08.07. bis 31.08., Combinat / Q21

Fotoausstellung: Art in movement - Videostills von Christa Biedermann

Combinat / Q21

10.07. bis 31.08., Electric Avenue / Q21

Ausstellung: Paul Wenninger

ASIFAKEIL / Q21

13.07. bis 13.08., LEOPOLD MUSEUM / HALLE G

Tanzfestival: ImPulsTanz

ImPulsTanz / Q21

15.07. bis 13.08., Mo bis Do 17h, Fr bis So 11h, MQ Haupthof

Tanzworkshops: ImPulsTanz

ImPulsTanz / Q21

17.07. bis 11.08., DSCHUNGEL WIEN

Tanzworkshops: Shake the Break

DSCHUNGEL WIEN / ImPulsTanz

bis 27.08., Electric Avenue / Q21

Ausstellung: Anna Fabricius

EIKON Schaufenster / Q21

bis 31.08., Raum D / Q21

Installation: Migrationsatlas

Gruppe Or-Om / Q21

bis 04.09., LEOPOLD MUSEUM

Ausstellung: JOANNIS AVRAMIDIS

Leopold Museum

bis 11.09., Architekturzentrum Wien

Ausstellung: Assemble. Wie wir bauen

Architekturzentrum Wien

bis 25.10., Kunsthalle Wien

Ausstellung: How To Live Together

Kunsthalle Wien

30.06. bis 29.10., mumok

Ausstellung: FISCHERSPOONER „SIR“

mumok

Mi 07.06., 28.06., 26.07., 09.08. & 06.09., 17.30h, Az W

Ausstellungsführung: Assemble. Wie wir bauen

Architekturzentrum Wien

Do 22.06., 16h, MQ Haupthof

Performance: algo para ganhar von Camilla Rocha Campos im Rahmen der Ausstellung „WELT KOMPAKT? - Out of Brazil“

frei_raum Q21 exhibition space

Sa 24.06., 15h, Architekturzentrum Wien

Familienworkshop: Wir produzieren Bausteine (Anmeldung erforderlich: office@azw.at)

Architekturzentrum Wien

Do 06.07., 19h, mumok

Führung: Ausstellung FISCHERSPOONER „SIR“

mumok

Do 06.07., 19h, LEOPOLD MUSEUM

Vernissage: Ausstellung Jan Fabre / Stigmata. Actions & Performances 1976–2013

Leopold Museum

Fr 07.07., 19.30h, Combinat / Q21

Vernissage: Fotoausstellung Art in movement - Videostills von Christa Biedermann

Combinat / Q21

Mi 12.07., 17.30h , Architekturzentrum Wien

KuratorInnenführung: Ausstellung Assemble. Wie wir bauen

Architekturzentrum Wien

Sa 15.07., 18h, LEOPOLD MUSEUM

Performance: Akemi Takeya (AT/JP) „LEMONISM Vol. 2“

ImPulsTanz / Q21

Mo 17. bis Fr 21.07., jeweils 08 – 17h, Az W

Sommerakademie: Beton, Erde und andere Baustoffe, Ferienaktion der Kinderfreunde für Kinder von 6 – 10 Jahren, Anmeldung erforderlich: kinderurlaub@wien.kinderfreunde.at

Architekturzentrum Wien

Fr 21.07., 14 – 14.30h, DSCHUNGEL WIEN

Tanzperformance: Sanja Frühwald „Making Dances“

DSCHUNGEL WIEN / ImPulsTanz

Mo 24. bis Mi 26.07., 19h, LEOPOLD MUSEUM

Performance: [8:tension] Young Choreographers’ Series Gaëtan Rusquet (BE/FR) As We Were Moving Ahead Occasionally We Saw Brief Glimpses of Beauty (in progress)

ImPulsTanz / Q21

Fr 28.07., 14h, DSCHUNGEL WIEN

Tanzperformance: Ninja-Training

DSCHUNGEL WIEN / ImPulsTanz

Fr 28. & So 30.07., 18h, LEOPOLD MUSEUM

Performance: François Chaignaud (FR) „Думи мої – Dumy Moyi“

ImPulsTanz / Q21

So 30.07., 19.30h & Mo 31.07., 17.30h, LEOPOLD MUSEUM

Performance: Vera Tussing (UK/BE/DE) „The Palm of Your Hand #2“

ImPulsTanz / Q21

Fr 04.08., 14h, DSCHUNGEL WIEN

Tanzperformance: Grischka Voss „Let´s play“

DSCHUNGEL WIEN / ImPulsTanz

Do 10. & So 13.08., 19h, LEOPOLD MUSEUM

Performance: Oleg Soulimenko (AT/RU) with Alfredo Barsuglia and Jasmin Hoffer „LOSS“

ImPulsTanz / Q21

Fr 11.08., 14h, DSCHUNGEL WIEN

Tanzperformance: Jonathan Achtnitz „Das Glück dieser Erde“

DSCHUNGEL WIEN / ImPulsTanz

Fr 11.08., 21h & So 13.08., 22.30h , HALLE G

Performance: Elina Pirinen (FI)

ImPulsTanz / Q21

Sa 26.08., 11h, MQ Haupthof

Performance: Modeshooting

Combinat / Q21

Mi 30. & Do 31.08., 17h, 18h, 19h & 20h, MQ Haupthof

Performance: STABSOLO

Cie. Willi Dorner

Do 31.08., 18.15h, MQ Haupthof

Performance: Driven Moments

MUK Franziska Gassmann

Fr 01.09., 16h, MQ Haupthof

Performance: Audition to Audition

SILK Cie.

Sa 02.09., 16h, MQ Haupthof

Performance: Battle Performance

SILK Cie.

Mi 06.09., 18h & 20h, MQ Haupthof

Performance: footprints and other matrices

MUK Daya Varkonyi

Mi 06. & Do 07.09., 18 – 18.30h, MQ Haupthof

Tanzperformance: Groove

DSCHUNGEL WIEN

Fr 08. & Sa 09.09., 18h, MQ Haupthof

Tanzperformance: Hungry Sharks

Hungry Sharks

Sa 09.09., 20.30h, MQ Haupthof

Veranstaltung: Cinema Photographique by Michael Dürr

Cinema Photographique

MOVE - MITMACH-AKTIONEN 01.07. bis 03.09., ZOOM Kindermuseum

Installation: Wellmoor - Eine Wabbel-Wiese von David Moises und Chris Janka

ZOOM Kindermuseum

Mi 14. bis So 18.06., 11 – 19h, MQ Fürstenhof

Veranstaltung: Karussell der Fundgegenstände - Ein Ringelspiel, wie vor 100 Jahren

wienXtra-kinderinfo

Sa 17.06., 18h, MQ Haupthof

Veranstaltung: Ape Connection Freeruning

Art & Motion

Di 20. bis Fr 24.06., 11 – 19h, MQ Fürstenhof

Veranstaltung: Draisinen Express. Für Kinder von 5 bis 10 Jahren

wienXtra-kinderinfo

Sa 24.06., 18h, MQ Haupthof

Veranstaltung: Skateboard-Event mit Unterstützung von Blue Tomato und Red Bull

Art & Motion

So 25.06., 11 – 19h, MQ Fürstenhof

Veranstaltung: Radl-Salon

wienXtra-kinderinfo

Mo 26.06., 20h, MQ Haupthof

Tanzperformance: „Performance C by Sarah Iris Mang“

Art & Motion

Mo 26.06., 21 – 23h, MQ Haupthof

Performance/ Klanginstallation: „VOCAL NAPS“

Art & Motion

Mi 28.06., 16 – 20h, MQ Haupthof

Sportworkshops

Art & Motion

Mo 03. & Di 04.07., 07.30h, MQ Haupthof

Körpertraining: Yoga

www.feelgoodstudio.at

Mo 03. & Di 04.07., 10 – 16h, Treffpunkt: MQ Fürstenhof

Workshop: Flash MQ I-II

KinderuniKunst

Mi 05. & Do 06.07., 07.30h, MQ Haupthof

Körpertraining: Tai Chi / Qi Gong

www.taichivienna.at

Mo 05. & Do 06.07., 10 – 16h, Treffpunkt: MQ Fürstenhof

Workshop: Selfies on Tour!

KinderuniKunst

Fr 07. & Sa 08.07., 07.30h, MQ Haupthof

Körper-Training: Yoga

www.feelgoodstudio.at

Mo 10.07., 18h, MQ Haupthof

Körpertraining: Zumba

www.crazy-dance.at

So 03.09., 15h, MQ Fürstenhof

Veranstaltung: Silent Disco

ZOOM Kindermuseum / DSCHUNGEL WIEN

Mo 04. & Di 05.09., MQ Haupthof

Körpertraining: Tänze

Sportunion Capoeira Senzala Áustria; Mi Manera, Academia Flamenca, Ballettschule Dance World, Tanzschule Dance4Fun

EXPLORE - LITERATUR & FILM 06.07. bis 24.08., jeden Do, 20h, MQ Haupthof

Literaturfestival: O-TÖNE

07.07. bis 26.08., jeden Fr & Sa ab 21.30h, MQ Haupthof / Hof 8*

Filmfestival: frame[o]ut - 10-jähriges Jubiläum des Sommerkino im MQ

frame[out] / MQ

Do 06.07., 20h, MQ Haupthof

Eröffnung: O-TÖNE Literaturfestival mit Birgit Birnbacher, Eva Menasse und Violetta Parisini

O-TÖNE / MQ

Fr 07.07., 20.30h, MQ Haupthof / Hof 8

Eröffnung: Filmfestival frame[o]ut mit Live-Konzert von Clara Blume

frame[out] / MQ

Mi 09. bis Mi 30.08., jeden Mi ab 20.30h, MQ Staatsratshof **

Filmfestival: ARCHITEKTUR.FILM.SOMMER

Az W / „wonderland – platform for european architecture“ / MQ

weitere Details unter M Q W. AT/ S U M M E R O F M OV E M E N T

O-TÖNE / MQ

* Schlechtwetterlocation: Arena21 **Schlechtwetterlocation: Podium AzW

Profile for MuseumsQuartier Wien

MQ Summer of Movement  

MQ Summer of Movement  

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