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Aber es wäre keine Veranstaltung der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund, wenn nicht auch in diesem Jahr wieder der Blick über den Tellerrand der Grundlagen des Ausstellungsmachens erfolgt wäre: Das Phänomen des Zwischenraums wurde während der dreitätigen Fachzusammenkunft unter den Blickwinkeln der Architektur, Soziologie, Psychologie, Philosophie, der dramatischen Künste und Kulturgeschichte betrachtet und analysiert. Das Kolloquium vom 18. bis zum 20. Januar 2012 war das zwölfte in der DASA‑Reihe »Szenografie in Ausstellungen und Museen« seit dem Jahre 2000. Ziel ist es, die sinn- und bedeutungsbildende Funktion einer szenografischen Methode und deren Prozesse für die Entwicklung von Ausstellungsräumen, die immer auch soziale und psychologische Bezüge haben, unter jährlich wechselnden Themenschwerpunkten herauszuarbeiten und der Fachwelt zur Verfügung zu stellen.

Inzwischen liegt zudem der fünfte Band einer gleichnamigen Schriftenreihe vor. Sie umfasst die Beiträge aller elf vorausgegangenen Kolloquien und wird von der Fachwelt als eine der maßgeblichen Veröffentlichungen für die szenografische Gestaltung im Gegenzug zu einer Effekt haschenden, verführenden Eventkultur bewertet. Zunehmend wird die Schriftenreihe auch für die Ausbildung von Nachwuchskräften verwendet.

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Magazin Museum.de Nr. 8  

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