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Hauptweg im Chronologieflügel 1300–1914

Vitrine zur Flottenrüstung des Deutschen Reichs von 1871 bis 1914 mit einer Medienstation und einer integrierten museumspädagogischen Station

Der erste Chronologie-Flügel im Erdgeschoss führt vom Spätmittelalter über die Frühe Neuzeit zur Märzrevolution von 1848 und zu den Reichseinigungskriegen gegen Dänemark 1864, gegen Österreich 1866 und gegen Frankreich 1870/71. Die Ausstellungsthemen korrespondieren mit den Geschichts-Lehrplänen für den Schulunterricht in Sachsen und anderen Bundesländern. Sie bieten viele Bezüge zum fächerübergreifenden Unterricht mit Fächern wie Ethik und Geografie oder Gemeinschaftskunde.

oben: Kabinett zu den Napoleonischen Kriegen rechts: Jeder Helm repräsentiert einen Bundesstaat des Deutschen Reichs nach 1871

Lange Zeit wurden Historiengemälde in Schulbüchern zur Illustration oder sogar wie historische Dokumente verwendet. Heute lernen Schüler, Bilder wie Texte zu lesen, zeitlich einzuordnen und zu interpretieren. Auch das Militärhistorische Museum zeigt Schlachten- und Militärgemälde in ihrem historischen Zusammenhang. Über die Zeit ihrer Entstehung sagen solche Gemälde oft mehr aus, als über die dargestellten Ereignisse. Dies veranschaulicht etwa eine Galerie mit deutschen Historiengemälden des 19. Jahrhunderts an den Nord- und Südwänden im Erdgeschoss; sie hat einen räumlichen Abstand und gleichzeitig Sichtbezug zur Chronologie der Ereignisse. Über den Aufzug oder – besser noch – über das historische Treppenhaus des alten Königlich Sächsischen Arsenalgebäudes gelangen die Besucherinnen und Besucher in das 1. Obergeschoss. Entlang der Treppe hängen die Porträts sächsischer Könige und Generale, darunter auch der Namensgeber der Albertstadt, König Albert von Sachsen (1828–1902).

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Magazin Museum.de Nr. 8  

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