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Kunst und Archäologie, Fotografie und Kulturgeschichte – das sind die Schwerpunkte aller Ausstellungen im MartinGropius-Bau. Sammlungen in aller Welt, staatliche Institutionen und private Leihgeber öffnen für unsere Ausstellungen – meist zum ersten und oft auch einzigen Mal – ihre Schatzkammern und Sammlungen und schicken ihre bedeutendsten Werke auf die Reise nach Berlin. Foto © Jirka Jansch

Martin-Gropius-Bau In diesem Jahr präsentiert der MartinGropius-Bau folgende Ausstellungen:

ARTandPRESS (23. März bis 24. Juni 2012)

Pacific Standard Time. Kunst in Los Angeles 1950-1980 (15. März bis 10. Juni 2012)

Die Ausstellung präsentiert wichtige Vertreter der aktuellen internationalen Kunstszene, die sich in ihren Arbeiten intensiv mit dem Medium Zeitung beschäftigen. Über 40 zeitgenössische Künstler, u. a. Christian Boltanski, Jenny Holzer und Anselm Kiefer sind mit Arbeiten beteiligt, etliche Werke werden eigens für die Ausstellung geschaffen.

Einzige europäische Station der großen Ausstellung des Getty-Museum ist der Martin-Gropius-Bau in Berlin. Mit über 70 Werken von rund 40 Künstlern wie John Baldessari, David Hockney, Edward Kienholz oder Ed Ruscha präsentiert die Ausstellung die aufregende Kunstszene  im Los Angeles der Nachkriegszeit.  

Baumeister der Revolution – Sowjetische Kunst und Architektur 1915–1935 Mit Fotografien von Richard Pare (5. April bis 9. Juli 2012) Die Ausstellung zeigt Fotografien der konstruktivistischen Avantgarde-Architektur der 1920er Jahre von Richard Pare und ergänzt sie mit Werken von El Lissitzky, Gustav Kluzis, Ljubow Popowa, Alexander Rodtschenko oder Wladimir Tatlin und Architekturfotografien aus den 1920er und 1930er Jahren. Die Architektur der Konstruktivisten zählt heute zum Weltkulturerbe der Moderne.

David Hockney; A Bigger Splash, 1967 Acryl auf Leinwand, 96 x 96« © David Hockney, Collection: Tate Gallery, London, 2011

Junger Mann mit Lockenwicklern zu Hause in der West 20th Street, N.Y.C., 1966 © The Estate of Diane Arbus

Bau zeigt eine Auswahl von über 200 Aufnahmen, die sowohl bekannte wie auch bisher unveröffentlichte Werke  der Fotografin einschließt.

Mythos Olympia – Kult und Spiele (31. August 2012 bis 7. Januar 2013) Erstmals stellt das Olympia-Museum aus Olympia über 600 wertvolle archäologische Werke in Berlin aus. Der Ausstellungsteil, der dem antiken Olympia und seiner Geschichte wie Forschungsgeschichte gewidmet ist wird ergänzt um einen Ausstellungsteil, der sich der Geschichte der modernen Olympiade widmet.

Diane Arbus (22. Juni bis 23. September 2012) Diane Arbus hat mit ihren ungewöhnlichen Aufnahmen von Menschen am Rande gesellschaftlicher Akzeptanz der Fotografie in den 1960er Jahren neue Impulse gegeben. Der Martin-Gropius-

Martin-Gropius-Bau Niederkirchnerstraße 7 10963 Berlin Online-Tickets: www.gropiusbau.de Eintritt frei bis 16 Jahre

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