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Der Siegeszug des Internet führte auch zur Weiterentwicklung museumsnaher Dienstleistungen. Von der Möglichkeit, OnlinePortale mit leistungsfähiger Verwaltungssoftware zu verknüpfen, profitieren die Museumsbesucher, die nunmehr Tickets, Führungen oder Museumsartikel über das Internet buchen können, sowie die Museen selbst. Die Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) arbeiten schon viele Jahre erfolgreich mit dem Visitor Service System (VSS), das vom Software-Dienstleister VISITATE betreut wird.

VSS ist ein Besuchermanagementsystem, das alle klassischen Aufgaben, wie Guidemanagement oder die HonorarAbrechnung abdeckt. Zugleich erlaubt es die Anbindung an Webportale mit Online-Ticketing- und -Shopping-Funktionen. Alle Daten, die in den Portalen erhoben werden, stehen direkt in VSS zur Verfügung. Eine separate Erfassung entfällt. Das gilt auch für die Ticketkontingentierung. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen verwaltet VSS die Tickets in einem Pool. Ob online oder an der Kasse: Alle Systeme greifen auf dieses Kontingent zu. Tickets müssen nicht hin- und hergeschoben werden. Wolfgang Barthels, der Geschäftsführer von VISITATE: »Bei VSS steht die optimale Besucherbetreuung im Mittelpunkt: Der Besucher soll sich auf die Ausstellung konzentrieren können. Die Guidedisposition – ein Feature des vielseitigen VSS

Online und lokal gleich stark – Die Berliner Museen setzen auf das Visitor Service System (VSS) Alles andere erledigt er entweder schon im Voraus am heimischen Computer oder direkt mit seinem Mobiltelefon via Mobile Computing ohne langes Anstehen an der Kasse. Wir verbessern die Funktionalität von VSS immer weiter und nehmen auch die Anregungen unserer Kunden auf. Dabei kommt uns natürlich auch die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Museen und Ausstellern zugute.« So zum Beispiel bei der Wiedereröffnung des Neuen Museums in Berlin, wo der außergewöhnlich große Besucherandrang eine besondere Herausforderung darstellt. Dort erweist sich das Zeitfensterticket als geeignetes Mittel, die Besucherströme optimal zu steuern. Mit den über das VSS Webportal vorab gebuchten Tickets betreten Besucher innerhalb des ausgewiesenen Zeitraums das Museum, ohne an der Kasse oder am Eingang anstehen zu müssen. Wer an besucherstarken Tagen schon einmal an einer Museumskasse gestanden hat, wird das zu schätzen wissen. Da für jeden Zeitraum nur eine bestimmte

Anzahl von Tickets zur Verfügung steht, entzerrt sich der Besucherandrang zu den Spitzenzeiten und verteilt sich über den Tag. Damit erreicht das Museum insbesondere in den Randzeiten - eine bessere Auslastung. Zudem empfehlen zufriedene Besucher das Museum weiter und dienen so als Multiplikatoren. Der erfolgreiche Einsatz des OnlineTicketings im Neuen Museum zieht jetzt weitere Kreise. Die Möglichkeit, Tickets über einen Webshop zu erwerben, wird in Kürze auf der gesamten Berliner Museumsinsel eingeführt. Dann steht dieser Besucherservice auch im Alten Museum, im Pergamonmuseum, der Alten Nationalgalerie und im Bode-Museum zur Verfügung. Damit ist der weltberühmte Museumskomplex in der Lage, Besucherströme besser einzuschätzen und sich auf sie vorzubereiten. Wolfgang Barthels äußert sich zuversichtlich über die Zukunft von VSS: »Ich bin mir sicher, dass eine große Anzahl von Museen auf die Vorteile von VSS und insbesondere auf das OnlineTicketing zurückgreifen werden. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass gerade dieses Angebot dankbar angenommen wird und den Museen neue Besucher zuführt.« Dabei kommt VSS seine Flexibilität zugute, denn Schnittstellen zu Fremdsystemen wie Finanzbuchhaltung und CRM sowie vielen anderen Anwendungen machen es zu einem vielseitigen Instrument für Museen und Aussteller.

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