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Ausgabe 3

12 | 2010

http://magazin.museum.de

MAGAZIN M U S E U M.DE

Neues Rautenstrauch-Joest-Museum in Kรถln Kulturen der Welt


Wir machen Exponate begreifbar. Komplettlösungen für Multimedia, Interaktion und Sicherheitstechnik im Museum

heddier electronic ist seit 1989 der verlässliche Partner für multimediale Technik und Sicherheit. Wir beraten Sie qualifiziert und entwickeln Konzept und Lösung für Ihre speziellen Bedürfnisse – von der Idee bis zur Inbetriebnahme. heddier Produkte sind hundertfach im Einsatz und überzeugen durch Stabilität, einfache Bedienung und günstigen Preis.

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M

Schon vor 1000 v. Chr. gab es das erste Alphabet. Es hat kulturelle Bedeutung und so mancher Buchstabe wurde von »T«elekommunikationsriesen oder Fastfood- Giganten vereinnahmt. Das M sollte jedoch ein Synonym für den Begriff Museum sein – dort wo Kultur erhalten wird. Die Aufgabe ist, in einer modernen Welt den Brückenschlag zu unserer Kultur aufzubauen, ohne das Museum in einen Vergnügungspark zu verwandeln. Attraktive und anspruchsvolle Ausstellungen sind von existentieller Bedeutung für die Museen. Professionelle Szenografen beschäftigen sich intensiv mit diesen Fragen und die Antwort darauf sieht man z. B. bei dem neu eröffneten Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln. Ein mutiges Konzept, entwickelt von Prof. Uwe Brückner und seinem Team, das die konservativen Pfade verlässt. Es wurde von einer ebenso mutigen Museumsleitung beauftragt. Aber was nützt das alles dem kleinen Heimatmuseum? Nun, das ABS-System wurde auch zunächst in PKWs der Oberklasse eingebaut und findet sich heute in jedem Kleinwagen wieder.

Entscheidend ist zunächst eine grundsätzliche Entwicklung und die Chance für alle, davon zu erfahren. So wurde in museum.de beispielsweise über das Szenografiefestival in Basel vom 2.–5. Dezember informiert. Mit dem 11. Szenografie-Kolloquium »Bewegte Räume« bei der DASA in Dortmund vom 26.–28.1.2011 empfehlen wir das nächste Event dieser Art: interdisziplinärer Austausch mit Fachbeiträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen. Das kostenlose Magazin Museum.de vom Deutschen Museumsportal ist das Medium, das Sie auch nächstes Jahr umfassend informiert.    Es erscheint vierteljährlich und wird nun immer durch den neuen Branchenprimus Museum ergänzt. Der Primus gibt eine stets aktuelle Übersicht über externe Experten und Lieferanten, die interdisziplinär und partnerschaftlich mit den Museen zusammen arbeiten.

Ein frohes Fest wünscht Uwe Strauch

Bei der Eröffnung des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln (von links nach rechts): Professor Georg Quander, Kulturdezernent der Stadt Köln; Uwe Strauch, Das deutsche Museumsportal, Xanten; Ludwig Theodor von Rautenstrauch, Enkel von Eugen von Rautenstrauch, einer der Stifter des RautenstrauchJoest-Museums; Professor Dr. Klaus Schneider, Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums; Dr. Jutta Engelhard, stellvertretende Direktorin; Dr. Matthias Hamann, Direktor Museumsdienst Köln; Prof. Uwe Brückner, Atelier Brückner, Stuttgart Foto: Gabriele Kremer MAGAZIN MUSEUM.DE

Ausgabe Nr. 3, Auflage 7.500

Das deutsche Museumsportal

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Telefon 02801-9882072

Druck: druckstudio GmbH

Dezember 2010

Uwe Strauch, Dipl.-Inf TU

46509 Xanten

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Design: Andrea Wark www.andrea-wark.de

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oben: Blick auf die Galerie der Ausstellung rechts: der Schürerstand als atmosphärische Eventlocation unten: Die Fundamenthalle links: Besuch aus dem All –Spacewalker auf dem Kesseldach des red dot design museum

Das red dot design museum befindet sich im früheren, von Stararchitekt Lord Norman Foster umgebauten Kesselhaus der Zeche Zollverein. Die so genannte »Kathedrale der Industriekultur« gehört zu den beeindruckendsten Industriebauten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gilt mit mehr als 1.500 Exponaten auf einer Ausstellungsfläche von gut 4.000 Quadratmetern als weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Alle ausgestellten Produkte sind Gewinner des red dot design award, einem der weltweit führenden Designwettbewerbe, der jährlich vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen durchgeführt wird. Eine internationale Jury entscheidet darüber, welche aktuellen Produkte mit dem red dot, dem Qualitätssiegel für herausragende Designqualität, ausgezeichnet werden. Gutes Design entsteht dabei aus einer ausgewogenen Synthese der Qualität der Funktion, der Ästhetik, des Gebrauchs und der Verantwortung. Die präsentierten Exponate zeugen von einer hohen zeitgenössischen Produktkultur, durch die das Leben in unserer modernen Gesellschaft wesentlich bestimmt wird und sollen das Verständnis der Besucher für die Qualität von Produkten schärfen.

red dot museum Essen Herausragendes Design hautnah erleben

Das red dot design museum begeistert gleichermaßen Design- und Architekturliebhaber und ist darüber hinaus ein begehrter Veranstaltungsort für Präsentationen, Kongresse und Events. RED DOT DESIGN MUSEUM Gelsenkirchener Straße 181 D-45309 Essen www.red-dot.de

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Auch die Museen der Museumsinsel Berlin arbeiten mit einem Ticketmanagement-System von Beckerbillett


Bode-Museum Berlin: Beckerbillett-Selfserviceterminals im hochklassigen Design von Polyform

Ein gutes Beispiel für Professionalität – auch für kleinere Museen.

Erfolgreiche Museen nutzen modulare Software-Lösungen Mit exzellenten Ausstellungen und Programmen holen gut geführte Museen wieder viel mehr Besucher ins Haus, als noch vor Jahren. So verzeichneten die Museen auf der Museumsinsel Berlin allein von Heiligabend 2009 bis Neujahr 2010 rund 100.000 Besucher. Der Erfolg wirft für viele Museen vollkommen neue Fragen auf. Insbesondere geht es dabei um computerbasierte Lösungen zur Steuerung von Besucherströmen und zur Vermeidung von Wartezeiten sowie um Softwarelösungen, die den Verwaltungsaufwand minimieren. Hinzu kommt die Frage nach der optimalen Eintrittskarte. Namhafte Museen setzen im Hinblick auf diesen Komplex seit langem auf die Erfahrung eines Unternehmens, das in ganz Deutschland für Ticketverkauf/ Zutrittskontrolle

und modulare Softwarelösungen im Ticketing steht: Beckerbillett in Hamburg. Sehr frühzeitig hat man bei Beckerbillett erkannt, dass es darauf ankommt, den Museen einen umfassenden FullService zu bieten. Viele herausragende Häuser – und nicht nur die Großen – nutzen die modulare Museumssoftware „Top II“ von Beckerbillett und sind rundum zufrieden. Schnelle Einsatzbereitschaft, kurze Einarbeitungszeiten sowie hohe Zuverlässigkeit und Transparenz kennzeichnen das System. Bei Beckerbillett wird dies alles verbunden mit hervorragender Beratung, technischem Support vor Ort und mit der Lieferung von Tickets, die allen künstlerischen und technischen Ansprüchen gerecht werden. Die modulare Software Top II ist vollkommen ausgereift. Wahlweise kann sie mit unterschiedlichen Steuerungsmodulen für das Ticketing ausgestattet werden, also Kassenmodul, SelfserviceTerminal und Webshop. Zusätzliche Module gibt es für Barcode - Etiketten-

drucker (Museumsshop), für die Reservierung und Organisation von Führungen und Veranstaltungen, die Besuchersteuerung sowie für die Verwaltung. Natürlich nutzen viele Museen gern auch die Synergien, die Beckerbillett bietet, wenn es um das Thema „Eintrittskarten“ geht. Sie alle wissen,

dass es die Eintrittskarte ist, die den Gegenwert des Erlebten dokumentiert. Erst ihre Hochwertigkeit und Gestaltung vermittelt dem Besucher, dass es richtig war, für den Museums- oder Ausstellungsbesuch auch mal etwas tiefer in die Tasche gegriffen zu haben. Die Eintrittskarte ist ein Marketinginstrument, das über den Aspekt „Wertigkeit“ viel zur Akzeptanz auskömmlicher Eintrittspreise beiträgt.

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Senckenbergs GIGASAURIER-Ausstellung setzt auf das VSS Kassensystem Die Museumskasse darf kein Nadelöhr sein! Das gilt für große Museen und vielbesuchte Sonderausstellungen, aber auch für kleinere Einrichtungen: Eine für den Besucher bequeme und schnelle Abwicklung des Ticketkaufs entscheidet auch darüber, ob er einen guten Eindruck mit nach Hause nimmt. Auf diese Erkenntnis baute das Frankfurter Senckenbergmuseum, als es sich für den Einsatz des VSS Kassensystems bei der GIGASAURIER-Ausstellung entschied.

Mit seinem Know-how als Museumsdienstleister war VISITATE bestens für diese Aufgabe gerüstet. Das spiegelt sich schon im Produkt wider. Bei der Entwicklung des VSS Kassensystems stand die Optimierung aller mit dem Ticketkauf verbundenen Prozesse im Vordergrund. Dabei fungiert das von VISITATE betreute Besucherverwaltungssystem VSS als Schnittstelle zwischen Kassensystem und Online-Portalen. Der Museumsbesucher kann die Tickets

GIGASAURIER-Ausstellung ein WLANNetzwerk, das die Barcodescanner mit dem Kassenserver verbindet. Auch um Wartung und Support des gesamten Systems während der Ausstellung kümmert sich das Kölner Unternehmen. Wolfgang Barthels: »Bei der Entwicklung des Kassensystems legten wir besonderen Wert auf ergonomische Funktionen. Damit das Kassenpersonal es jedoch direkt von Anfang an perfekt beherrschte, führten wir Schulungen durch. Am Eröffnungstag klappte dann alles wie am Schnürchen.« Das sieht auch der Leiter des Senckenbergmuseums, Dr. Bernd Herkner, so:

Der Einsatz des VSS Kassensystems lohnt sich für Museen jeder Größe

Die Ausstellung »GIGASAURIER – Die Riesen Argentiniens« präsentiert seit dem 03. Juli 2010 in einer weltweit einzigartigen Kombination 22 Dinosaurierarten aus Argentinien. Die Funde umfassen Modelle und Fossilien wie Skelette, Eier oder Hautabdrücke. Die Ausstellung findet in einer eigens dafür errichteten Zelthalle von 2500 qm statt – ein gewaltiger Rahmen für ein gewaltiges Thema. Dafür wurde ein geeignetes Kassensystem gesucht. Das VSS Kassensystem des Museumsdienstleisters VISITATE machte das Rennen. Wolfgang Barthels, der Geschäftsführer von VISITATE berichtet: »Der Auftrag war eine logistische Herausforderung. Wir hatten nur vier Wochen Zeit. In diesem knappen Zeitraum mussten wir das Kassensystem einführen und die gesamte damit verbundene Infrastruktur realisieren – von der Planung bis zum erfolgreichen Launch. Das haben wir ohne Probleme geschafft.«

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somit auch bequem vom heimischen Computer aus buchen. Übersichtliche Abrechnungs- und Statistikfunktionen sowie leicht erlernbare Funktionalitäten und eine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche tragen zum schnellen und unkomplizierten Service an der Museumskasse bei. Besondere Flexibilität erreicht das System durch den Einsatz der Barcodetechnologie. Die Tickets des VSS Kassensystems verfügen über einen optisch lesbaren Barcode, der alle notwendigen Angaben zur Zutrittsberechtigung enthält. Egal, ob es sich um einen ermäßigten Eintritt oder um den Zugang zu einem oder mehreren gesonderten Ausstellungsbereichen handelt: Alle wichtigen Informationen sind im Barcode enthalten und werden während der Eingangskontrolle durch Barcodescanner geprüft. Zu diesem Zweck realisierte VISITATE in der Zelthalle der

»Wir suchten ein Kassensystem, das den Anforderungen einer so großen Ausstellung, wie der GIGASAURIERAusstellung gerecht wird. Dabei wollten wir auch technisch auf der Höhe der Zeit sein. Bei VISITATE sind wir fündig geworden.« Wie eingangs schon erwähnt, profitieren nicht nur große Museen von einem leistungsstarken Kassensystem. Das VSS Kassensystem ist beliebig skalierbar und kann jederzeit an individuelle Anforderungen angepasst werden. Auch die Preisgestaltung orientiert sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen und bietet erschwingliche Varianten für kleine Einrichtungen.

WWW.VISITATE.DE




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Regalsysteme für Museen

Kunst und Kultur sicher verwahrt! Durch die Kompetenz und langjährige Erfahrung in der Planung von Archivanlagen ist Arbitec-Forster der richtige Ansprechpartner für Regalanlagen im Museumsbereich. Egal ob es um naturhistorische oder kunsthistorische Sammlungen geht – wir gehen auf die spezifischen Anforderungen und Wünsche der Nutzer ein und liefern entsprechende Systemlösungen. Schiebetüren und Schubladen sind nur zwei Beispiele für das umfangreiche Zubehör.

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Dornier Museum Friedrichshafen:

Pioniergeist zum Anfassen Zwölf Original Dornier-Flugzeuge sind im neuen Museums-Hangar ausgestellt

Dornier hat Geschichte geschrieben. Die Entwicklung des Unternehmens ist untrennbar mit dem Visionär Claude Dornier verbunden, dessen Liebe zur Technik und Faszination für das Fliegen die Dornier Werke zu einem der innovativsten Unternehmen Deutschlands gemacht haben. Das Dornier Museum Friedrichshafen möchte deshalb nicht nur mit herausragenden technischen Leistungen der Luft- und Raumfahrt faszinieren, sondern vor allem auch zeigen, wie revolutionäre Ideen vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte entstehen. Die Dauerausstellung des Dornier Museums führt durch rund 100 Jahre Luft- und Raumfahrtgeschichte und ist in drei Bereiche gegliedert. Kernstück ist die sogenannte Museumsbox, die die Entwicklung des Unternehmens im Kontext der Zeitgeschichte darstellt. Die moderne Museumsarchitektur und innovative Ausstellungsgestaltung kombiniert klassische Ausstellungselemente mit multimedialen Elementen und schafft eine Erlebniswelt für Groß und Klein.

Bilder: Dornier Museum; © Gonzalez, Holzherr

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Die Faszination des Fliegens wird spürbar im Hangar. Hier können die zum Teil noch flugfähigen Originalflugzeuge wie die Do 27, die Do 28 und die Do 31 aus nächster Nähe bestaunt werden. Neben dem 1:1 Nachbau eines Dornier Merkur wird ab 2012 ein weiterer Nachbau des Dornier Wal im Museumshangar zu bestaunen sein. Die Galerie führt schließlich unter den Schwerpunkten Bearbeitung von Werkstoffen, Wandlung von Energie und Verarbeitung von Daten an den technologischen Hintergrund der Produkte Dorniers heran. Das Dornier Museum zeichnet sich durch einen modernen, luftigen Bau aus, der technologischen Fortschritt in authentischer Umgebung präsentiert. Der Grundriss des Museums, ein Hangar, basiert auf einer Abzweigung vom Rollfeld des Flughafens Friedrichshafen.

Dornier Museum Friedrichshafen Claude-Dornier-Platz 1 88046 Friedrichshafen www.dorniermuseum.de

Großformatige Rahmenelemente mit Glas


sfonds zur Raumtrennung, die auf Knopfdruck zur Leinwand werden

Die transluzent-weiĂ&#x;e Fassade begĂźnstigt die lichtdurchflutete Ausstellungshalle

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Der Prolog im Erdgeschoss ist den Pionieren der Luftfahrt gewidmet

Die Museumsgestaltung inszeniert Inhalte: So wird Pioniergeist lebendig und zum Anfassen

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Die raumfüllende 280-Grad Bespielung gibt einen Überblick über


das Wirken Dorniers

Vitrinen beherbergen historische Modelle, die teilweise aus den Lehrlingswerkst채tten Dorniers stammen

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Der Name Dornier steht f체r Pioniergeist und die Ideen eines Mannes, der f체r sich und die Welt den Horizont erweitern wollte

Epochenr채ume geben den zeitlichen Kontext an die Hand

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Multimediale Elemente wie der Radartisch tauchen ein in die Geschichte


Das begehbare Sonnensystem lockt zum Aufbruch zu den Sternen

Ein Nachbau der Do X Kabine dokumentiert das luxuriรถse Reisen der 1930er Jahre

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Martin-Gropius-Bau Berlin Stand: November 2010 •

WeltWissen 300 Jahre Wissenschaften in Berlin Bis 17. Januar 2011

Peinture 190 x 150 cm, 1970, Pierre Soulages, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Pierre Soulages

Oskar Schlemmer in Ascona, 1926. Tokyo Metropolitan Museum of Photography, Tokio. © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Bis 16. Januar 2011

László Moholy-Nagy Kunst des Lichts 11. März – 29. Mai 2011

Untitled, Sigmar Polke 2003, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Kompass Zeichnungen aus dem Museum of Modern Art New York

Satirische Tänzerin, 1926, Silbergelatine-Abzug, Gedruckt in den 1950-ziger Jahren, Bibliothèque nationale de France / RMN

11. Juni – 11. September 2011

André Kertész Fotografien

Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin • Telefon (030) 254 86-0 • Mi – Mo 10 – 20 Uhr, Di geschl., 24.12. und 31.12.2010 geschl., Di nach Weihnachten (28.12.) und Neujahr (1.1.) geöffnet • www.gropiusbau.de

Eintritt frei bis e 16 Jahr

Terminänderungen möglich

Lieberkühnsches Mikroskop (um 1740) Anatomische Sammlung am Centrum für Anatomie der Charité Foto: © Eberle und Eisfeld

Bis 9. Januar 2011


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ALEXA-Audioproduktion mit eigener Hardware

=XYHUOlVVLJHU$XGLRJXLGH² 0DGHLQ*HUPDQ\ Das neue Audioguidesystem ALEXAGuide gehÜrte im November 2010 im Bereich Audioguide und Besucherfßhrungen zu den bemerkenswertesten Produkten auf der MUTEC 2010. Der ALEXA-Guide entstand in Kooperation zwischen der ALEXA-Audioproduktion und der Inotec Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH Markkleeberg. Er wird gemeinsam von diesen gebaut und vermarktet.

Der Audioguide Die hervorzuhebenden Eigenschaften des ALEXA-Guide sind sein ansprechendes, ergonomisches Design, seine intuitive Bedienung, das geringe Gewicht sowie seine exzellente technische Ausstattung. Der ALEXA-Guide ist damit – bei einem sehr ßberzeugenden Preis-LeistungsVerhältnis – eines der modernsten Besucherfßhrungssysteme auf MP3-Basis und eignet sich hervorragend fßr den Einsatz in Museen, Galerien, Themenparks, SchlÜssern und Gärten. Ergänzt wird der Audioguide dabei von einer beeindruckend einfach zu handhabenden Software, die es den Anwendern erlaubt, die Inhalte

einer AudiofĂźhrung auch Jahre später nach Belieben umzugestalten und zu verwalten. Die AudiofĂźhrung Bei der Produktion ihrer AudiofĂźhrungen proďŹ tiert die ALEXA-Audioproduktion vor allem von ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich der HĂśrfunkproduktion fĂźr die Kulturwellen der ARD. Von der Recherche, der Zusammenarbeit mit den Auftraggebern, der Texterstellung, dem Lektorat bis hin zur Umsetzung im Studio: eine AudiofĂźhrung der ALEXA-Audioproduktion ist der Ausdruck eines hohen professionellen Standards, verbunden mit der lebendigen Umsetzung Ihrer Texte.

ALEXA-AUDIOPRODUKTION Ingo Colbow Auerbachshof 10 a 04416 Markkleeberg / bei Leipzig Telefon: 0341-3918765 Mobil: 0170-5356381 www.alexa-audio.de


Expressive Wirkung für minimalistische Budgets

0/,1('DVÁH[LEOH:DQGV\VWHP IUKRKH.UHDWLYLWlWXQGQLHGULJH.RVWHQ Deutsches Uhrenmuseum Glashütte | Lieferung der Systemwände Mühlich GmbH

M-Line heißt hohe Flexibilität und Funktionalität zu einem günstigen Preis Bei der Entwicklung des M-Line Wandsystems haben die Schwaben ganz bewusst unnötigen Schnickschnack weg gelassen und zudem auf teure Komponenten verzichtet. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ umfasst das Wandsystem lediglich vier Grundelemente: Wand, Wandverbinder, Lichtsystem und Bildaufhängesystem. Mehrfachverwendung kein Problem Durch das einfache Verbindungssystem und die genialen Aufhänger kann das System immer wieder verwendet und in verschiedenen Konfigurationen aufgebaut werden. Werden beim Ausstellungswechsel individuell angepasste Eckwinkel, Abdeckungen oder Verstrebungen benötigt, können diese nach Herstellerangaben innerhalb kürzester Zeit geliefert werden.

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Die Wand

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Standardmäßig liefert der Hersteller das M-Line- System mit oberflächenbeschichteten Spanplatten, wobei unter mehr als 400 verschiedenen Farbtönen, Dessins und Oberflächenstrukturen gewählt werden kann. Möglich sind Wandstärken ab 19 mm. Auf Wunsch kann auch anderes Plattenmaterial wie z. B. Tischlerplatten, MDF-Platten oder furnierte Platten geliefert werden. Da jedes Wandsystem kundenspezifisch angefertigt wird, sind Wandabschlüsse, Winkel und Verstärkungen in vielen Varianten möglich.

Recyclingfähige Konstruktion Bei der Entwicklung des M-Line-Systems wurde ganz bewusst darauf geachtet, dass die verwendeten Materialien wiederverwertbar sind und nach Aufbereitung bzw. thermischer Verwertung zurück in den Wertstoffkreislauf fließen. Sämtliches vom Hersteller geliefertes Material wird kostenlos zurück genommen. Jetzt auch mit energiesparender und umweltschonender LED-Beleuchtungstechnik Das speziell für das M-Line-System entwickelte Beleuchtungssystem kann jetzt auch mit LEDs bestückt werden. Trotz höherer Anschaffungskosten liegen die überwiegenden Vorteile auf Seiten der LEDs. Keine andere Leuchte kann es mit der Effizienz einer Leuchtdiode aufnehmen. Bis zu 90% weniger Stromverbrauch, eine Lebensdauer von bis zu 15.000 Stunden, eine erhebliche Reduzierung der CO2-Emissionen, geringe Wärmeentwicklung und keine UV-Strahlung sprechen eine klare und deutliche Sprache.

Mühlich GmbH Heinrich-Kahn-Straße 59 89150 Laichingen

Die Wandverbinder

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Herzstück des M-Line-Wandsystems sind die patentierten Wandverbinder ML-2 Top und ML-3 Foot, welche mit einem normalen Schraubenschlüssel fixiert werden können.

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Wandhöhe wahlweise bis 3.500 mm

Für Wechselausstellungen in Museen werden die Budgets immer kleiner. Um die Kosten für die notwendigen Stellwände und deren Auf- und Abbau so gering wie möglich zu halten, haben die Museumsspezialisten der Mühlich GmbH im schwäbischen Laichingen das M-Line-Wandsystem entwickelt. Das System ist ökonomisch, ökologisch, Made in Germany und es gewinnt zunehmend immer mehr Freunde.

BAS – Bildaufhängesystem 3

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Um der ökologischen und ökonomischen Seite Rechnung zu tragen, wurde ein einzigartiges Bildaufhängesystem entwickelt. Für die Befestigung der Bilder sind weder zusätzliche Galerieschienen mit störenden Abhängefäden noch Schrauben bzw. Nägel notwendig. Die Aufhänger werden mit einem speziellen doppelseitig klebenden Montageband an der Wand befestigt. Werden die Bilder abgehängt, lassen sich die Aufhänger ohne Reinigungsmittel und ohne die Wand zu beschädigen, rückstandsfrei wieder entfernen.

ML-2 Top zur Verbindung von Wandoberseiten

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ML-3 Foot mit integriertem, verstellbarem Standfuß

Das Lichtsystem

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Für das M-Line-System wurde ein spezielles Lichtschienensystem entwickelt. Die Strahler können sowohl mit konventionellen Leuchtmitteln als auch mit LEDs ausgestattet werden. 2


Im Herbst 2010 eröffnete das Museum Großauheim nach umfangreichen Bauarbeiten seine neu gestaltete Kunstabteilung im Gebäude des ehemaligen Badehauses. Großzügig auf zwei Etagen verteilt ist nun eine räumliche Trennung der beiden in Großauheim geborenen Künstler August Gaul und August Peukert, die auch im Leben und Werk ganz verschiedene Wege gegangen sind.

Wiedereröffnung der Kunstabteilung

Gaul und Peukert im Museum Großauheim

Tiefe Einblicke in beide Werke erlauben nun die chronologisch aufgebauten und kommentierten Rundgänge mit rund 35 Plastiken von August Gaul und 46 Werken von August Peukert.

Der gebürtige Großauheimer Bildhauer August Gaul (1869-1921) zählt weltweit zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne und gilt als Wegbereiter der deutschen Tierbildhauerei im 20. Jahrhundert. Er gestaltete monumentale Skulpturen in Stein und Bronze ebenso wie Klein- und Kleinstformate und etablierte das Tiermotiv in der

oben: August Gaul: Löwenköpfe, um 1900, Muschelkalk, Museen der Stadt Hanau links: August Gaul: Fischotter mit Fisch, 1903, Bronze, Museen der Stadt Hanau

Gaul 1888 nach Berlin und war an der Ausführung des Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. beteiligt, welches 1897 vor dem Berliner Stadtschloss errichtet wurde, bevor er sich 1898 der Berliner Sezession um den Maler Max Liebermann und den Kunsthändler Paul Cassirer anschloss.

wesentliche Bereiche seines Schaffens erweitert werden. Nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts (geplant Ende 2011) werden auch die zwei großen liegenden Dampfmaschinen sowie die Sammlung des Fördervereins wieder zu besichtigen sein.

Ab 1903 widmete sich August Gaul auch der Verbindung von Tierplastik und Brunnenarchitektur. Er entwarf Brunnenanlagen wie den Entenbrunnen in Berlin-Charlottenburg oder den Bärenbrunnen für das Kaufhaus Wertheim, dessen originale junge Bärengruppe ebenso im Museum Großauheim zu sehen ist. Der Großauheimer Maler August Peukert (1912–1986) zählt zu den bedeutendsten Hanauer Künstlern der Nachkriegszeit. Sein vielseitiges Werk umfasst Ölgemälde und Zeichnungen sowie zahlreiche Großaufträge im öffentlichen Raum.

modernen Bildhauerei. Mit der lebensgroßen Stehenden Löwin, die im Museum Großauheim zu sehen ist, schuf August Gaul eines der bedeutendsten plastischen Werke zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts.

August Peukert gestaltete Glasfenster, Mosaike, Sgraffiti und Metallplastik für über dreißig Kirchen, Kapellen, Verwaltungen und private Gebäude im Hanauer Raum und Mittelhessen. In acht Räumen gezeigt wird die äußerst vielseitige Malerei Peukerts vom Frühwerk über die Nachkriegszeit und die Landschaften der 50er Jahre zu den experimentellen Mischtechniken bis zu den sozialkritischen und freien Werken der Spätphase.

Nach seiner Ausbildung an der Hanauer Zeichenakademie wechselte August

Dank großzügiger Unterstützung der Familie konnte die Ausstellung um

August Gaul: Stehende Löwin, 1900, Bronze, Museen der Stadt Hanau

August Peukert: Selbstporträt, 1932, Öl auf Leinwand, Museen der Stadt Hanau

MUSEUM GROSSAUHEIM Pfortenwingert 4 63457 Großauheim Telefon: 06181 - 573763 www.museen-hanau.de E-Mail: museen@hanau.de Öffnungszeiten Do bis So 10.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr

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Ausstellung im Neanderthal Museum vom 20. November 2010 bis 1. Mai 2011

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MUTS Giganten der Eiszeit

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Fotos: Š Andrea Wark (15), aufgenommen im Neanderthal Museum | Š Stiftung Neanderthal Museum (2)

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D Zwei der ältesten Kunstwerke der Welt: die Mammuts aus der Vogelherdhöhle

ie Ausstellung bringt uns die Giganten der Eiszeit nahe. Sie geht der Frage nach, wie die Urzeittiere aussahen, wie sie lebten und wie wichtig sie auch als Jagdbeute der Steppenjäger waren. Sie gibt auch Antworten auf das größte Geheimnis der faszinierenden Giganten: Warum sie verschwanden. Bereits am ersten Ausstellungswochenende war der Ansturm auf die Mammuts groß. Knapp 2000 Kinder und Erwachsene wollten die riesigen Mammut-Skelette, -knochen und -rekonstruktionen im Neanderthal Museum sehen.

Atmosphärisch und interessant gestaltete Informationen führen in die Eiszeit

Sensationell: Auch zwei der ältesten Kunstwerke der Welt, die kleinen Mammuts aus der Vogelherdhöhle in BadenWürttemberg, aus Mammutelfenbein geschnitzt und stolze 35.000 Jahre alt, sind im Original zu bewundern. Das kleinere, erst 2006 entdeckt, verlässt zum ersten Mal seine schwäbische Heimat. Es war erst einmal öffentlich zu sehen und ruht ansonsten im Tresor. Zwei der besterhaltenen Mammuts, die im ewigen Eis mumifizierten Mammutbabys Dima und Lyuba, sind in der Ausstellung ebenso zu sehen wie ganze Mammutskelette und eine lebensgroß re-

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Foto: Harald Hoffmann

Bewegte Räume 11. Szenografie-Kolloquium 26. – 28.01. 2011 – Raumerfahrung durch Bewegung: Ein interdisziplinärer Austausch mit Fachbeiträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen für Museums- und Ausstellungsfachleute sowie Schaffende aus Kunst, Architektur, Design, Psychologie, Philosophie, Medienwissenschaft Anmeldung: www.dasa-dortmund.de 30


konstruierte Mammutfamilie. Auch ihre Mitbewohner Wollnashorn und Moschusochse fehlen nicht. Lyuba gilt als das am besten erhaltene Mammutbaby. Sie erstickte vor etwa 40.000 Jahren im Schlamm, als ihre Herde einen Fluss überquerte. Luftdicht eingebettet im Schlammloch und tiefgefroren blieb ihr Körper über tausende Jahre erhalten. Auch Mammutbaby Dima ertrank vor 35.000 Jahren qualvoll in einem Schlammloch. Er war durch Parasiten und eine Fußverletzung geschwächt im Schlamm stecken geblieben. Auch sein Körper samt Organen blieb luftdicht im Schlamm tiefgefroren hervorragend erhalten.

Dem Höhlenbär nahekommen

Für die Menschen der Eiszeit bedeutete ein totes Mammut nicht nur Sonntagsbraten. In der Ausstellung ist zu sehen, was sie aus Knochen und Elfenbein schufen: Werkzeuge, Waffen, Schmuck und kleine Figuren. Knochen und Stoßzähne dienten ihnen sogar als Baumaterial für Hütten. Kinder können in der Ausstellung die Atmosphäre einer solchen Hütte erleben und haben Gelegenheit zum ausgelassenen Spielen und Toben mit großen Mammutzähnen aus Schaumstoff. oben: Lyuba, das besterhaltene Mammutbaby der Welt

unten: Kinderspaß mit dem Steinzeitzelt

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/QFWNDCW6GEJPKMHĂ˜T/WUGGP )CNGTKGPWPF#WUUVGNNWPIGP Leichte Bauweise

Nicht sichtbare Verbindungstechnik

Zeitloses Design

Einfacher Aufund und Abbau

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Das Neanderthal Museum beherbergt in der Dauerausstellung viele Rekonstruktionen frühgeschichtlicher Menschen. Künstler/innen wie Elisabeth Daynès oder die Brüder Kennis fertigten die Dermoplastiken – vom homo erectus über den Neanderthaler bis zum modernen Menschen – für die Zeitreise durch die Menschheitsgeschichte. Insgesamt 13 täuschend echt wirkende Rekonstruktionen aller Menschenarten begleiten die Besucher beim Museumrundgang. Der Neanderthaler ist in unterschiedlichen Situationen wie Steinbearbeitung, im Kräftevergleich, bei der Tierbearbeitung, beim Sammeln oder auch beim Bau von Waffen zu sehen. Ein Highlight ist der Mr. N., ein Neanderthaler, der nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltet wurde und den Besucher im Museum empfängt. STIFTUNG NEANDERTHAL MUSEUM Talstr. 300 · 40822 Mettmann 02104 9797-0 www.neanderthal.de Öffnungszeiten Di–So 10 bis 18 Uhr

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Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.

(A. Schopenhauer)

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Der Siegeszug des Internet führte auch zur Weiterentwicklung museumsnaher Dienstleistungen. Von der Möglichkeit, OnlinePortale mit leistungsfähiger Verwaltungssoftware zu verknüpfen, profitieren die Museumsbesucher, die nunmehr Tickets, Führungen oder Museumsartikel über das Internet buchen können, sowie die Museen selbst. Die Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) arbeiten schon viele Jahre erfolgreich mit dem Visitor Service System (VSS), das vom Software-Dienstleister VISITATE betreut wird.

VSS ist ein Besuchermanagementsystem, das alle klassischen Aufgaben, wie Guidemanagement oder die HonorarAbrechnung abdeckt. Zugleich erlaubt es die Anbindung an Webportale mit Online-Ticketing- und -Shopping-Funktionen. Alle Daten, die in den Portalen erhoben werden, stehen direkt in VSS zur Verfügung. Eine separate Erfassung entfällt. Das gilt auch für die Ticketkontingentierung. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen verwaltet VSS die Tickets in einem Pool. Ob online oder an der Kasse: Alle Systeme greifen auf dieses Kontingent zu. Tickets müssen nicht hin- und hergeschoben werden. Wolfgang Barthels, der Geschäftsführer von VISITATE: »Bei VSS steht die optimale Besucherbetreuung im Mittelpunkt: Der Besucher soll sich auf die Ausstellung konzentrieren können. Die Guidedisposition – ein Feature des vielseitigen VSS

Online und lokal gleich stark – Die Berliner Museen setzen auf das Visitor Service System (VSS) Alles andere erledigt er entweder schon im Voraus am heimischen Computer oder direkt mit seinem Mobiltelefon via Mobile Computing ohne langes Anstehen an der Kasse. Wir verbessern die Funktionalität von VSS immer weiter und nehmen auch die Anregungen unserer Kunden auf. Dabei kommt uns natürlich auch die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Museen und Ausstellern zugute.« So zum Beispiel bei der Wiedereröffnung des Neuen Museums in Berlin, wo der außergewöhnlich große Besucherandrang eine besondere Herausforderung darstellt. Dort erweist sich das Zeitfensterticket als geeignetes Mittel, die Besucherströme optimal zu steuern. Mit den über das VSS Webportal vorab gebuchten Tickets betreten Besucher innerhalb des ausgewiesenen Zeitraums das Museum, ohne an der Kasse oder am Eingang anstehen zu müssen. Wer an besucherstarken Tagen schon einmal an einer Museumskasse gestanden hat, wird das zu schätzen wissen. Da für jeden Zeitraum nur eine bestimmte

Anzahl von Tickets zur Verfügung steht, entzerrt sich der Besucherandrang zu den Spitzenzeiten und verteilt sich über den Tag. Damit erreicht das Museum insbesondere in den Randzeiten - eine bessere Auslastung. Zudem empfehlen zufriedene Besucher das Museum weiter und dienen so als Multiplikatoren. Der erfolgreiche Einsatz des OnlineTicketings im Neuen Museum zieht jetzt weitere Kreise. Die Möglichkeit, Tickets über einen Webshop zu erwerben, wird in Kürze auf der gesamten Berliner Museumsinsel eingeführt. Dann steht dieser Besucherservice auch im Alten Museum, im Pergamonmuseum, der Alten Nationalgalerie und im Bode-Museum zur Verfügung. Damit ist der weltberühmte Museumskomplex in der Lage, Besucherströme besser einzuschätzen und sich auf sie vorzubereiten. Wolfgang Barthels äußert sich zuversichtlich über die Zukunft von VSS: »Ich bin mir sicher, dass eine große Anzahl von Museen auf die Vorteile von VSS und insbesondere auf das OnlineTicketing zurückgreifen werden. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass gerade dieses Angebot dankbar angenommen wird und den Museen neue Besucher zuführt.« Dabei kommt VSS seine Flexibilität zugute, denn Schnittstellen zu Fremdsystemen wie Finanzbuchhaltung und CRM sowie vielen anderen Anwendungen machen es zu einem vielseitigen Instrument für Museen und Aussteller.

WWW.VISITATE.DE

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Das neue Rautenstrauch-Joest-Museum

Kulturen der Welt Nach fast 15-jähriger Planungsund Realisierungszeit eröffnete das Rautenstrauch-JoestMuseum am 22. Oktober 2010 in einem modernen Gebäude an der Cäcilienstraße im Zentrum der Stadt als das neue Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt. Am Wochenende vom 23./24. Oktober konnten Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt erstmals die neuen Räume und die Neupräsentation der Sammlung erkunden.

D

ie Wurzeln des Rautenstrauch-Joest-Museums gehen zurück auf das 19. Jahrhundert: Nach seinem frühen Tod im Jahr 1897 hinterließ der in Köln geborene Forschungsreisende Wilhelm Joest seiner mit dem Kaufmann Eugen Rautenstrauch verheirateten Schwester Adele etwa 3.500 ethnografische Objekte aus aller Welt. Zum Gedenken an ihren Bruder und ihren drei Jahre später ebenfalls verstorbenen Ehemann finanzierte Adele Rautenstrauch den Bau des Rautenstrauch-Joest-Museums, das 1906 in der Kölner Südstadt eröffnet wurde. Heute umfasst der Bestand rund 60.000 Objekte und 100.000 historische Fotografien aus Ozeanien, Afrika, Asien und Amerika sowie eine umfangreiche Fachbibliothek. Der starke Zuwachs der Sammlung über die Jahrzehnte und die ‚Jahrhunderthochwasser’ Mitte der 1990er Jahre führten zur Planung und Realisierung des Neubaus.

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Die innovative Ausstellungskonzeption verzichtet auf die in vergleichbaren Häusern übliche Einteilung in geografische Großräume und greift stattdessen Themen auf, die Menschen überall auf der Welt bewegen, denen sie aber je nach regionaler und kultureller Prägung auf jeweils eigene Weise begegnen.

Eingestimmt von einem opulent inszenierten Gamelan-Musikinstrumentenensemble von der Insel Java, Indonesien, geht es im ersten übergreifenden Themenbereich »Die Welt erfassen« um vier unterschiedliche Begegnungsebenen mit anderen Kulturen aus europäischer Sicht:

Der Kulturen vergleichende Ansatz betont das gleichberechtigte Dasein und die Ebenbürtigkeit aller Kulturen und vermittelt Denkanstöße und Dialogansätze. Das Einbeziehen unserer eigenen Kultur in die vergleichende Betrachtung trägt zur Relativierung des eigenen Standpunktes bei.

Begegnung und Aneignung: Grenzüberschreitungen Reisende verkörpern im 19. Jahrhundert die Sehnsucht des weltläufigen Bildungsbürgers nach Horizonterweiterung durch kulturelle Begegnungen fern der Heimat.

3.600 Quadratmeter Ausstellungsfläche laden zu einer ebenso verblüffenden wie erkenntnisreichen Entdeckungsreise ein. Das authentische Objekt mit seiner spezifischen Aura und seinem jeweiligen Kontext steht im Zentrum der Betrachtung. Der Themenparcours wurde von Atelier Brückner, Stuttgart, szenografisch konzipiert und gestaltet. Für jede Abteilung wurde ein eigenes Raumbild kreiert. Multimedia-Stationen regen zur aktiven Auseinandersetzung an. Veranstaltungen aller Art ergänzen den Themenparcours. Sie tragen dazu bei, die Besucher und Besucherinnen für Sichtweisen anderer Kulturen zu sensibilisieren und machen das Museum als Ort der Begegnung, des Dialogs und der gesellschaftlichen Teilhabe erfahrbar. Themenparcours »Der Mensch in seinen Welten« Im großzügigen, Licht durchfluteten Foyer des Hauses stimmt das größte Exponat des Rautenstrauch-Joest-Museums und sein neues Wahrzeichen – ein historischer Reisspeicher von der Insel Sulawesi, Indonesien – die Besucherinnen und Besucher auf ihr Museumserlebnis ein. Der Themenparcours »Der Mensch in seinen Welten« begrüßt die Besucher mit einem Prolog und verabschiedet sie mit einem Epilog.

Der verstellte Blick: Vorurteile Vorurteile dienen dazu, das ‚Fremde’ in das eigene Weltbild einzuordnen und sich gegenüber dem ‚Anderen’ abzugrenzen; Urteile über Andere zielen oft auf eine Aufwertung des Eigenen. Die Welt in der Vitrine: Museum Ethnologische Museen spiegeln die Begegnung mit anderen Lebenswelten in ihren Sammlungen; sie bewahren und erforschen materielle Zeugnisse von Gesellschaften aus aller Welt und vermitteln in Ausstellungen Sichtweisen auf Kulturen. Ansichtssachen?!: Kunst Die rein ästhetische Wahrnehmung von Artefakten ist eine weitere Möglichkeit, sich fremden Kulturen zu nähern; bei dieser vom europäischen Kunstverständnis geprägten Sicht trifft der ursprüngliche funktionale Kontext des Werkes in den Hintergrund. »Die Welt gestalten« bezeichnet den zweiten großen Themenkomplex, der mit fünf Abteilungen vielfältige Einblicke in Formen der Lebensgestaltung in Raum und Zeit vermittelt. Lebensräume, Lebensformen: Wohnen Verschiedene Lebensräume bedingen unterschiedliche Wohnformen; der Wohnraum prägt die Identität.


Bilder © michael jungblut.com; Rautenstrauch-Joest-Museum

Der Körper als Bühne: Kleidung und Schmuck Mit Kleidung und Schmuck positionieren sich Individuen in der Gemeinschaft; die Inszenierung kann vielfältige Botschaften vermitteln. Der inszenierte Abschied: Tod und Jenseits Der Tod trifft jeden und fordert dazu auf, die Krisensituationen in der Gemeinschaft zu überwinden. Vielfalt des Glaubens: Religionen Religion ist grundlegender Ausdruck von Weltbildern; seit Urzeiten versuchten Menschen, Antworten auf existenzielle Fragen zu finden. ZwischenWelten: Rituale Rituale religiöser Art führen Menschen durch, um übernatürliche Kräfte zu ihren Gunsten zu beeinflussen: Masken spielen hierbei häufig eine zentrale Rolle. Zum neuen Ausstellungskonzept gehört auch ein interaktiv ausgerichtetes JuniorMuseum, das sich speziell an Kinder und Jugendliche wendet. Es fokussiert das aus dem Themenparcours ausgegliederte Thema »Sozialisation und Initiation«: Der Besuch bei fünf jungen Protagonisten zu Hause in ihren jeweiligen Heimatländern vermittelt Einblicke in den Lebensalltag in anderen Teilen der Welt und weckt Neugier auf Feste und Rituale, die den Übergang vom Mädchen zur Frau und vom Jungen zum Mann etwa in Sierra Leone, in Japan oder in der Türkei markieren. Ein Medienraum, eine klassische Werkstatt, ein Atelier für Performances und ein Seminarraum stehen für die kreative Vermittlungsarbeit des Museumsdienstes Köln zur Verfügung.

RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM KULTUREN DER WELT Cäcilienstraße 29-33 50667 Köln Telefon 0221-221-31356 rjm@stadt-koeln.de

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Prolog : BegrĂźĂ&#x;ungsformen in der Welt

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Begegnung und Aneignung: Grenz端berschreitungen

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Ansichtssachen?!: Kunst

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Der verstellte Blick: Vorurteile

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Lebensr채ume, Lebensformen: Wohnen

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Der Körper als Bühne: Kleidung und Schmuck

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Vielfalt des Glaubens: Religionen

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Der inszenierte Abschied: Tod und Jenseits

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ZwischenWelten: Rituale

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eue Wege der Kunstvermittlung zu finden und gangbar zu machen gehört zu den Lebensaufgaben von Holger Simon und Stephan Hoppe. Anfang 2009 gründeten die Dozenten für Kunstgeschichte das Online-Portal Pausanio.de, um Kunst und Kultur mobil erlebbar zu machen. Interessenten finden hier das größte deutschsprachige Internet- Angebot an Audioguides und Kunstführern und können mit ihrem Smartphone von überall auf die Informationen zugreifen.

App ins Museum Pausanio präsentierte auf der MUTEC neue Medien zur Vermittlung von Kunst und Kultur. Im Focus stehen Museumsbesucher, die mit Handy oder Smartphone unterwegs sind.

2010 kam mit Pausanio Production eine Produktionsgesellschaft dazu, die Audioguides, E-Books und Smartphone-Applikationen für Museen und Verlage entwickelt. Die Frage, wie sich kunsthistorische Inhalte über das mobile Internet transportieren lassen, ist für die PausanioGründer inz w i s c h e n zur Passion geworden. Erfolgreich tüftelt das Köl-ner Team um Geschäftsführer Holger Simon innovative Geschäftsmodelle und neue Konzepte der Kunstvermittlung aus und macht diese für Verlage, Kulturinstitutionen und Museen nutzbar. Gerade wurde auf der Messe MUTEC in Leipzig eine neue Museums-App präsentiert, die mit umfassenden Funk-tionen neue Wege für die Besucherinformation und Besucherbindung eröffnet. So lassen sich Audioguides hören, Kataloge integrieren, Rundgänge gestalten und Filme abspielen. Über sogenannte PushFunktionen ist es möglich, Neuigkeiten direkt an den Smartphone-Besitzer zu posten. Um ihren Handyspeicher müssen sich die Museumsbesucher dennoch keine Sorgen machen: Der Speicherplatz für die Applikation kann auf einen Internet-Server gelegt werden, der

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Quelle: Pausanio GmbH & Co. KG

Zugriff auch auf große Datenmengen ist damit unkompliziert möglich. Für die Museen liefert Pausanio den Zugriff auf ein Content-ManagementSystem für die eigene Applikation. Diese können Besucherinformationen dann jederzeit selbst aktualisieren und Führungen zu aktuellen Ausstellungen direkt in die Applikation integrieren. Nach und nach entsteht in der App auf diese Weise ein richtiges Archiv mit einem Verzeichnis sämtlicher Stücke der Sammlung samt zugehörigem Katalog. Entwickelt wurde die Museums-App

gemeinsam mit dem Berliner Peter Delius Verlag, individuelle Anpassungen an das Anforderungsprofil und den Wunschzettel der Museen sind jederzeit möglich. Bei Anruf Museumsführung Neben den iPhone-Applikationen bietet Pausanio auch Audioguides und Telefonabrufe für Museen an. Jüngstes Beispiel in diesem Bereich ist die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Museum Schnütgen in Köln. Zur langen Nacht der Museen konnten sich die Besucher über einen besonderen Service freuen: den kostenlosen Zugriff auf den Museumsführer per Handy oder Internet. Wer die Festnetznummer 0221677 87 642 wählt, wird am Telefon zu einem Rundgang durch die große Sammlung mittelalterlicher Kunst eingeladen. Die Nummer ist dabei für alle Hörer mit Flatrate ins deutsche Festnetz kostenlos. Ein weiterer Audioguide führt in 115 Stationen auf Englisch durch das Museum, außerdem gibt es eine lebendig erzählte Kinderführung mit 27 Hörstücken für den Besuch mit der Familie. Wer sich im Besitz eines MP3-Players befindet, kann sich die Hörführungen alternativ unter www.pausanio.de kostenlos im Internet herunterladen. Nutzer von Smartphones können über die mobile Website http://pausanio.mobi sogar spontan vor Ort auf die Guides zugreifen. Pausanio-Geschäftsführer Holger Simon: »Das Museum Schnütgen besitzt eine der europaweit wichtigsten Sammlungen zu mittelalterlicher Skulptur.Ich freue mich sehr, dass wir mit den Möglichkeiten unseres Internetportals für diese einmaligen Schätze werben können. www.pausanio.de www.pausanio-production.com


Skyline

Headline

Neue Ausstellungshalle, Übergang zum Anbau von Karl Band

Das neue Museum Schnütgen – eine Welt zeitlos schöner Kunst

Die Gegenwart des Mittelalters Bild links: Die Jungfrau mit dem Einhorn, Köln, 1475 – 1500

Diese Vergleichbarkeit der Epochen ist Prämisse im neuen Museum Schnütgen. Hier entfaltet sich die ganze Pracht des Mittelalters. In meisterlichen Kunstwerken aus acht Jahrhunderten spiegeln sich Spiritualität und Religiosität dieser facettenreichen Zeit ebenso wie das Leben der Menschen und der Alltag in Köln, das zu dieser Zeit zu den mächtigen Städten Europas zählte. Damals wie heute ist die Kunst ein Schlüssel zum Verständnis von Welt und Gesellschaft. Viele Meisterwerke aus dieser fremd gewordenen Zeit sind erhalten geblieben und heute Teil unserer Gegenwart. Das neue Museum Schnütgen führt die Besucher in das Lebensgefühl des Mittelalters und in eine Welt zeitlos schöner Kunst. Ein Haus mit Tradition Die Sammlung Schnütgen beheimatet bedeutende Kunstwerke von internationalem Rang: kostbare Arbeiten aus Bronze, Gold und Elfenbein, feine Stein- und Holzskulpturen, detailreiche Handschriften, Textilien und Glasmalereien erzählen spannende Geschichten - nicht allein über den Inhalt der Darstellung, ihre Bedeutung

Bilder © Rheinisches Bildarchiv/ Marion Mennicken, Museum Schnütgen

Schrill und farbenfroh, gewalttätig, hoffnungslos romantisch und Gott ergeben, geschäftstüchtig und dabei tief erfüllt von einer Sehnsucht nach innerer Einkehr und Ruhe. Das Leben im Mittelalter ist unserem heutigen durchaus vergleichbar.

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Skyline

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großes Bild: St. Cäcilien, Blick auf die Westempore links: Madonna mit Kind, 1. Hälfte des 14. Jhs rechts: Stundenbuch, Gent oder Brügge, um 1500, Meister der Jannieke Bollengier, Heilig-Geist-Offizium rechte Seite: Anbetung der Hl. Drei Könige, Figuren des Hochaltars im Kölner Dom, Köln, um 1310

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Bilder Š Rheinisches Bildarchiv/ Marion Mennicken Museum Schnßtgen, Rheinisches Bildarchiv


Bernhards Versuchung durch das Mädchen, um1505-20

und Nutzung, sondern oft auch über die Auftraggeber und die Herkunft der Werke. Das Museum gehört zu den weltweit wichtigsten Orten für die Ausstellung und Erforschung des Mittelalters und seiner Kunst. Der Kölner Domkapitular Alexander Schnütgen (1843-1916), der über Jahrzehnte eine gewaltige Kunstsammlung zusammengetragen hatte, stiftete diese 1906 der Stadt Köln. 1910 wurde das Museum Schnütgen gegründet. Zum Jubiläum: Mehr Platz und Glanz Hundert Jahre später präsentiert sich das Haus in neuer Nachbarschaft mit dem Rautenstrauch-JoestMuseum im Museumskomplex im Kulturquartier. Zum Mittelpunkt und Herzstück des Museum Schnütgen, der romanischen Basilika St. Cäcilien, gesellen sich neue Räumlichkeiten. Das Zentralgebäude wird zum gemeinsamen Entree beider Museen und bietet außerdem Platz für Sonderausstellungen. In das Museum Schnütgen gelangen die Besucher nun durch einen Erweiterungsbau mit einem großzügigen Raum für Steinskulpturen und Glasmalerei, die endlich angemessen präsentiert werden kann. Tagsüber fällt natürliches Licht durch die Scheiben, nachts strahlen die Kirchenfenster nach außen. Im sanierten Bibliotheksbau aus den 1950er Jahren werden jetzt hochempfindliche Textilkunst und kostbare Handschriften präsentiert. Daneben bietet er Platz für die Studiensammlung, den Medienraum und kleinere Veranstaltungen. Der Cäciliengarten Ein weiteres Glanzlicht und Ruhepol für das gesamte Museumszentrum ist der neue Cäciliengarten, der einen reizvollen Kontrast schafft aus zeitgenössischer Gartenarchitektur und mittelalterlicher Pflanzenwelt. In den vier quadratischen Beeten mittelalterlicher Pflanzenwelt kann man die Pflanzen sehen, riechen und erleben, die die mittelalterliche Vorstel-

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lungswelt und Kunst bereichert hat. Heil- und Kräuterpflanzen sind ebenso darunter wie solche, die im Mittelalter symbolische Bedeutung hatten.

Medien im Museum

Durch die Erweiterung hat sich die Ausstellungsfläche auf 1.900 Quadratmeter vergrößert. Für Ausstellungen stehen dem Museum Schnütgen und dem Rautenstrauch-JoestMuseum abwechselnd noch einmal 1.300 Quadratmeter zur Verfügung. Das neue Museum Schnütgen bietet nun Platz für etwa 2.000 Exponate - weiterhin nur ein Bruchteil einer außergewöhnlichen Sammlung von 13.000 Objekten. Dank der erweiterten Ausstellungsfläche kommen nun auch Schätze ans Tageslicht, die zum Fundus der Sammlung gehören, aber seit vielen Jahrzehnten nicht mehr oder sogar noch nie gezeigt wurden: zum Beispiel das besonders schöne Kreuzigungsfenster aus der ehemaligen Ratskapelle Köln, das große Steinrelief mit der Auferstehung des Lazarus, die Kasel des Hl. Anno, die inzwischen fast Reliquiencharakter besitzt und der gesamte Altenberger Ornat. Weiterhin konnten neue Kunstwerke in der Cäcilienkirche integriert werden. UNICEF hat großzügig 80 erlesene Skulpturen als Dauerleihgaben aus der Sammlung Rau für die nächsten 26 Jahre in unser Haus gegeben. Acht davon werden in der Cäcilienkirche präsentiert. Haus der Dialoge Das neue Museumszentrum bietet besondere Chancen: Da mittelalterliche Kunst zumeist für Kult, Liturgie und Ritual geschaffen wurde, entstehen interessante Beziehungen zum Programm des Nachbarmuseums. Das Rautenstrauch-Joest-Museum widmet sich der außereuropäischen Kultur und Kunst. Beide Häuser können so einer der entscheidenden Aufgabe unserer Zeit dienen: dem Dialog der Kulturen und der Förderung von gegenseitigem Verständnis und Respekt in einer globalisierten Welt. Wesentliche Grundlage dafür ist die Kenntnis der eigenen kulturellen Identität. Bild Mitte: Kasel des Ornats aus dem Altenberger Dom, Italien, 1700 – 1725, Silber und Seidenstickerei auf Leinen, Inv. Nr. P 334, © Museum Schnütgen unten: Blick in die neue Ausstellungshalle, © Rheinisches. Bildarchiv, W. Meier

MUSEUM SCHNÜTGEN Kunst des Mittelalters, Cäcilienstr. 29-33 , 50667 Köln www.museenkoeln.de/museum-schnuetgen

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Audioguides & Audioführungen im neuen Kölner Kulturquartier Zwei bedeutende Kölner Museen

verschiedener Kulturen der Welt

erstrahlen in frischem Glanz: das

besprochen. Oder man widmet sich

Museum Schnütgen – Kunst des

der Highlightführung und damit den

Mittelalters und das Rautenstrauch-

herausragenden Stücken der Samm-

Joest-Museum – Kulturen der Welt.

lung. Natürlich steht auch eine span-

Ende Oktober 2010 hat das Kölner

nende Kinderführung zur Verfügung.

Kulturquartier eröffnet, das beiden Institutionen neuen Raum für ihre beeindruckenden Sammlungen bietet. Wer mehr über die Ausstellun© Fotomotiv: Rautenstrauch-Joest-Museum

gen erfahren möchte, leiht sich vor Ort einen Soundgarden-Audioguide AureaPlus aus und geht auf Entdeckungsreise. Eine Vielfalt verschiedener Führungen steht zur Auswahl.

Im Museum Schnütgen kann sich jeder Besucher aus über hundert, oft musikalisch untermalten Hörtexten die für ihn interessantesten Stücke aussuchen. Wem diese Wahl zu schwer fällt, der entscheidet sich für die lineare Highlighttour, die herausragende Objekte erläutert und auch immer gleich erklärt, wo man

Im Rautenstrauch-Joest-Museum soundgarden audioguidance® GmbH Lyonel-Feininger-Straße 28 Seiteneingang Nord 80807 München Deutschland

das nächste finden kann. Und die

kann man sich mit der Themen-

Kinderführung? Da geht es um zwei

führung übergreifenden Fragen

Jungs, die auf der Suche nach ihrem

zuwenden – dabei werden beispiels-

Ball eine spannende Tour durch das

weise Wohnen oder Kleidung

Museum erleben.

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Fotos: Irene von Uslar

Die neue Dauerausstellung im Übersee-Museum Bremen »Erleben, was die Welt bewegt«:

»Aushängeschild der deutschen Museumslandschaft« und »das Anspruchsvollste, was wir je gemacht haben«, das waren die Kommentare bei der Eröffnung der Ausstellung. Die Ausstellungsgestalter von MUSEUMSREIF haben diesen jüngsten Teil der Dauerausstellung auf eine neue, frische Art inszeniert. Können wir mal einen Blick hinter die Kulissen werfen? Wie kommt eine Agentur zu so einem Auftrag? Der Name MUSEUMSREIF allein reicht da nicht. Die Auftraggeber hatten unsere Lösung im Bielefelder Naturkundemuseum gesehen. Und das ist eine kleine, aber feine Sache geworden, die sich mittlerweile herumgesprochen hat. Außerdem ist unsere Arbeit in zwei Museen mit einem europäischen Museumspreis bedacht worden. Und dann haben wohl einfach unsere Ideen im Wettbewerb überzeugt.

Gestaltung braucht jemanden, der »Ja« sagt Dr. Rosa Rosinski, Leiterin des Bauernhausmuseums Bielefeld im Gespräch mit dem Gestalter von MUSEUMSREIF, Jörg Werner

Was waren denn die Zielvorgaben für diese Ideen? Die Auftraggeber haben sich diesen Teil der Dauerausstellung als eine Art »Neue Mitte« für ihr Museum gewünscht, sowohl thematisch als auch bildlich. Und natürlich waren die sieben großen Unterthemen des Themas »Globalisierung« exemplarisch zu gestalten, wie zum Beispiel »Zeit«, »Migration« oder »Menschenrechte«.

Was war daran schwierig? In dieser streng getakteten Architektur allein mit gestalterischen Mitteln eine »Mitte« zu inszenieren, die prägen soll, aber nicht separieren oder stören. Und dann noch im ersten Obergeschoss. Und wie wollen Sie sieben derart abstrakte Themen eines noch in Entstehung befindlichen Grobkonzeptes in Bilder fassen und in räumliche Situationen übersetzen?

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Sie sprechen von »Übersetzen« – ist das der gestalterische Zugriff von MUSEUMSREIF? Genau. Wir verstehen uns als Übersetzer von Ausstellungsthemen in räumliche Inszenierungen. Das ist aber nur die Pflicht. Die Kür liegt darin, dass die Sache dann auch »lecker« aussehen muss. Also vor allem eine kreative Herausforderung? Natürlich kann man einfach kreativ rumspinnen oder medial auftrumpfen. Aber ein leckeres und richtiges Bild setzt eine leckere Story voraus. Und es ist nicht einfach, von den Kuratoren das richtige Futter für die gestalterische Lösung zu bekommen. Außerdem braucht gelungene Gestaltung jemanden, der uns als Experten vertraut und »Ja« sagt – oder wenigstens mitzieht, sonst kommen wir nicht auf den Punkt. Wie sieht dieser Arbeitsprozess praktisch aus? Wir sprechen von einem dialogischen Vorgehen zwischen Gestaltung und Konzeption. Im Dialog schärft sich beides: Einerseits wird das Ausstellungskonzept konkreter und gestaltbarer und gleichzeitig gewinnen wir als Gestalter Ansatzpunkte für unsere Ideen und Lösungen. Das klingt ja nach einem ziemlich harmonischen Arbeitsverlauf. Irgendwie gelingt dieser Dialog meistens. Für die Praxis wäre das aber etwas überpointiert. Vor allem muss das dann ja auch umgesetzt werden. Natürlich werden häufig Synergien verschenkt und Kuratoren gestalten auch gern selbst. Viele schöne und richtige Inszenierungsideen landen im Papierkorb. Vielleicht auch deshalb, weil Gestaltung quer denkt und

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oben: Sprechblasen-Vitrinen im Bereich Kommunikation unten: Die Erdscheibe bestimmt den Ausstellungsbereich im ersten Lichthof des Museums


mit dem Thema spielt – was den eher fachwissenschaftlich konzipierten Botschaften ja gut tut. Vielleicht sind viele Ideen dann doch nicht so gut gewesen? Das kann schon sein. Und Kritik kann ja auch zur Optimierung einer Lösung führen. Aber wir sind es, die für den visuellen Erfolg der Ausstellung verantwortlich sind, also für das, was man dann als Ausstellung sieht. Wenn das nicht akzeptiert wird, braucht ein Projekt keinen Gestalter, sondern einen Tischler. Wie war das bei dieser Ausstellung? Die Tischler und alle Handwerker waren klasse, die Teamarbeit hat funktioniert und das Museum selbst spricht von einem gelungenen Versuch, museal kaum darstellbare Phänomene in einer Ausstellung zusammenzuführen. Das buchen wir natürlich als Erfolg. Eine hundertprozentige Zufriedenheit gibt es in keinem Projekt. Worauf ist MUSEUMSREIF in dieser Ausstellung stolz?

unten: Voutenbeleuchtung und eine durchgehende Wandvitrine rahmen die sieben Themenbereiche

Stolz passt nicht. Aber die große Erdscheibe, die vorgibt, eine Kugel zu sein das war schon eine richtig gute Idee, die Substanz hat. Und nicht nur für diesen Teil der Dauerausstellung, sondern für das gesamte Haus. Und darüber sind wir ich sag mal »froh«. Die Scheibe ist aber nur der Starter für die eigentliche Ausstellung! Der Dialog zu den einzelnen Themen war zum Teil recht umwegig. Und die Unterschiedlichkeit der sieben letztlich akzeptierten Lösungen musste dann wieder eingefangen werden, denn es sollte ja eine Ausstellung werden, nicht sieben. Wenn Sie so wollen:

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wir sind eigentlich immer froh, wenn das realisierte Bild dann auch tatsächlich funktioniert. Das lässt sich trotz aller Visualisierungstechniken immer erst am Ende sagen. Was wünschen Sie sich für Ihr nächstes Projekt? Vor allem ein spannendes Thema und einen spannenden Raum. Vielleicht auch Mut zu einem Augenzwinkern im Musentempel, was das Konzept angeht. Eigentlich ein Projekt, bei dem schon von der architektonischen Planung an die spätere Ausstellung mitgedacht werden kann. Aber das gibt es natürlich nicht. Wie sehen Sie künftig die Chancen für Ihre Arbeit in der Ausstellungslandschaft? Wir arbeiten ja auch als Berater und wir schreiben Konzepte für alle Arten von Kulturprojekten. Die Vordergründigkeit und die Leichtfertigkeit, die Mittel im Kulturbereich zu kürzen, ist schon ziemlich erschreckend. Wir denken, dass unter diesen Vorzeichen die Museen uns vielleicht stärker als Verbündete wertschätzen, um trotzdem effizient zu attraktiven Präsentationen zu kommen. Jedenfalls glauben wir sozusagen unerschütterlich an das Medium »Ausstellung«.

Bild oben rechts: Ein »Kältehaus«, in dem Klimageschichten erzählt werden rechts: Zum Thema Zeit eine Warteschlange mit Sitzgelegenheit

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Foto: © Hans-Joachim Schneider

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Vier Sonderausstellungen im Jahr widmen sich Positionen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die neu eingerichtete Plattform »dis>play« zeigt Videoarbeiten internationaler Künstler und ergänzt das Spektrum des Hauses im Bereich der neuen Medien. Im jungen Schaufenster des Wilhelm-Hack-Museums, der RudolfScharpf-Galerie, sind regelmäßig zeitgenössische Künstler zu Gast, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen.

Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen am Rhein Das Wilhelm-Hack-Museum ist das wichtigste Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Rheinland-Pfalz. Mit kreativem Elan hat das Museum nach seiner Wiedereröffnung im Jahr 2009 ein künstlerisches Programm entwickelt, das unterschiedlichste Facetten der Kunstbetrachtung vor Augen führt.

Bild oben: Porträt Mary Bauermeister, Foto: Hans Namuth Bild unten: Mary Bauermeister, In Memory of your Feelings, or Hommage à Jasper Johns 1964–65; Hirschhorn Museum and Sculpture Garden, Smithsonian Institution, Washington D.C. © VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Ein besonderer Ort der Kunst Das Wahrzeichen des Wilhelm-HackMuseums, die Keramikwand an der Südostseite des Hauses, ist mit ihren 7.200 Fliesen die weltweit größte Arbeit des berühmten Katalanen Joan Miró. Die jährlich wechselnde Sammlungspräsentation hackordnung gewährt in seltener Dichte einen Einblick in die Entwicklung der abstrakten Kunst von ihren Anfängen um 1910 bis in die heutige Zeit. Neben Meisterwerken von Robert Delaunay, Wassily Kandinsky, František Kupka und August Macke verfügt das Museum über hervorragende Werkkomplexe der russischen Avantgarde und der De StijlGruppe. Aus dem vielfältigen Spektrum der russischen Avantgardekunst besitzt das Wilhelm-Hack-Museum als eine der wenigen Institutionen in Deutschland eine umfangreiche Sammlung von Gemälden,

Zeichnungen und Druckgraphik, die auf das besondere Interesse des Stifters Wilhelm Hack zurückgeht. Das Panorama expressionistischer Kunst in der Sammlung umfasst heute zentrale Gemälde der Brücke-Gruppe, darunter Hauptwerke von Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Emil Nolde. Durch die Stiftung des Düsseldorfer Rechtsanwalts und Kunstmäzens Heinz Beck gelangte das Wilhelm-Hack-Museum 1988 in den Besitz einer der größten deutschen Sammlungen von Graphiken und Multiples der 1960er und 1970er Jahre, die heute als Pop Sammlung Beck bekannt ist. Unter den mehr als  2000 Kunstwerken befinden sich neben den amerikanischen und englischen Klassikern der PopArt wie Andy Warhol, Allen Jones, Roy Lichtenstein oder Richard Hamilton auch Arbeiten der französischen Nouveaux Réalistes, der Berliner Kritischen Realisten sowie der Concept-Art und der FluxusBewegung. Die Ausstellung »Welten in der Schachtel: Mary Bauermeister und die experimentelle Kunst der 1960er Jahre« ist noch bis 16. Januar 2011 zu sehen und präsentiert erstmals in Deutschland die berühmten Linsenkästen der Kölner Künstlerin.

WILHELM-HACK-MUSEUM Berliner Straße 23 67059 Ludwigshafen am Rhein T 0621. 504-3045 / 3411 F 0621. 504-3780 E-Mail: hackmuseum@ludwigshafen.de www.wilhelmhack.museum Öffnungszeiten DI, MI, FR 11.00 - 18.00 Uhr DO 11.00 - 20.00 Uhr SA, SO 10 - 18 Uhr, MO geschlossen

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Heinrich-Kirchner-Galerie in Seebruck eröffnet Die neue Heinrich-Kirchner-Galerie am Jakob-Weyerer-Platz in Seebruck gibt Aufschluss über das Leben und Wirken des international anerkannten Künstlers, der bis zu seinem Tod in Pavolding gelebt hat. In der Galerie befinden sich neben einigen Großskulpturen auch Modelle, Zeichnungen und Bildmaterial, die mit Untertützung des Museumseinrichters Ewald Stolze und seinem Team konzeptionell umgesetzt wurden. Die Erläuterungen zu den Werken, die Kirchner in 50 Jahren geschaffen hat, sind auch in Blindenschrift aufgeführt. Kirchner, der Professor an der Kunstakademie München war, hatte Mitte der 70er Jahre in Pavolding einen ehemaligen Fischerhof erworben und dort bis zu seinem Tod 1984 gelebt. Dem Christentum eng verbunden, schuf er expressiv abstrakte Menschen- und Tierplastiken aus Bronze. Diese Abstraktion machte ihn nicht nur im Chiemgau bekannt. An zahlreichen Standorten im gesamten Gemeindegebiet wird an das Lebenswerk des Künstlers erinnert. Kirchners bildhauerischem Gesamtwerk liegen thematisch etwa 200 verschiedene Bildgedanken zugrunde, die, etwas vereinfacht, drei Schaffensperioden zugeordnet werden können.

Es ist gelungen, in einem überschaubaren Raum und Rahmen einen Einblick in die Schaffensweise und einen Überblick über die Werke von Heinrich Kirchner zu gewinnen. Alles, was in in der Kirchner-Galerie präsentiert wird sind Dauerleihgaben der Erben.

Er bedankte sich auch bei Ewald Stolze, der mit großem Können und persönlichem Engagement die Gestaltung der Galerie übernommen und die Werke Prof. Heinrich Kirchners perfekt präsentiert hat.

Bürgermeister Konrad Glück bedankte sich bei der Eröffnung für das gute Gelingen und sieht in Kirchners Kernaussage »Kunst ist Engagement« die Verpflichtung diese aufzunehmen als »Engagement für die Kunst«.

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Illegaler Handel mit Kulturgut Christian Manhart, Leiter der Sektion Museen und internationale Kulturkonventionen der UNESCO referierte auf der MUTEC u.a. über den illegalen Handel mit Kulturgut.

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Die Schäden in den vom Krieg gebeutelten Staaten Afghanistan/Irak sind unschätzbar, da irreparable Schäden in Archiven und Museen in entstanden sind – u.a. beim geplünderten Nationalmuseum in Bagdad. Von den insgesamt rund 15.000 antiken Fundstücken sind bislang erst knapp 4.000 wieder aufgetaucht. »Kulturgüter müssen unter besonderem Schutz genommen werden.« erklärte Christian Manhart. Kulturgüter sind Objekte, die über ihre materielle Beschaffenheit hinaus eine Botschaft vermitteln. Eine Botschaft der Vergangenheit an die heutige Zeit. Damit ein Kulturgut diese Befähigung haben kann, ist es unerlässlich, dass möglichst viele Daten erhalten bleiben. Zahllose Raubgrabungen an archäologisch bedeutsamen Stätten, die zerstörerische Plünderung von antiken Kulturstätten sowie der Diebstahl von Kunstgegenständen aus Kirchen und Museen in aller Welt bedrohen die wissenschaftliche Erschließung, die Erhaltung und den allgemeinen Zugang zu unserem gemeinsamen kulturellen Erbe. Der Umsatz des illegalen Handels mit Kulturgütern geht in die Milliarden. Das bisher weitreichendste internationale Instrument gegen den illegalen Handel mit Kulturgut ist das 1970 von der UNESCO verabschiedete »Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut«.

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1978 gründete die UNESCO ein »Zwischenstaatliches Komitee zur Förderung der Rückgabe illegal erworbener Kulturgüter in ihre Ursprungsländer«. Das Komitee hat 1999 einen ethischen Kodex für Kunsthändler (International Code of Ethics for Dealers in Cultural Property) verabschiedet, der zu einer Verminderung von Diebstahl und illegalem Handel mit Kulturgütern führen soll. Die 30. UNESCO-Generalkonferenz hat den Kodex im November 1999 bestätigt. Deutschland ist dem Übereinkommen gegen illegalen Handel mit Kulturgut am 30. November 2007 beigetreten. Da die UNESCO-Konvention von 1970 nur die zwischenstaatliche und nicht die privatrechtliche Ebene betrifft, also Rückgabeforderungen von Einzelpersonen ausschließt, hat die UNESCO das in Rom ansässige »Internationale Institut für die Vereinheitlichung des Privatrechts« (UNIDROIT) mit der Erarbeitung eines ergänzenden Übereinkommens beauftragt, der »UNIDROIT Convention on Stolen or Illegally Exported Cultural Objects«. Die UNIDROIT-Konvention wurde 1995 verabschiedet, zählt aber bis heute nur 30 Mitgliedsstaaten, was seine Durchsetzung auf internationaler Ebene deutlich verringert.


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