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Die Welt der Effektiven Mikroorganismen | Juni 2019

Nr. 32 |

DYNAMIK

Rasant

Bei den Aufwandmengen von Pestiziden hat sich eine rasante Dynamik entwickelt und es ist höchste Zeit für eine Kehrtwende. Diese komplexe Thematik erfordert ein Umdenken von vielen Seiten. Einige best-practice-Beispiele gibt es schon, wie der Wissenschafter Johann Zaller zeigt. Mit konkreten Schritten können wir die Welt von morgen kinder- und enkeltauglich gestalten. Seite 06

Engagiert

In Salzburg schwirren Bienen vom bewaldeten Mönchs- und Kapuzinerberg hinunter zu den Alleen, Parks und Kleingärten. Zu verdanken ist das emsige Treiben der Bioimkerei Bienenlieb. Bienen liefern köstlichen Honig und vor allem wertvolle Biomasse. Bienen zeigen uns die Kreisläufe der Natur und darüber geraten am Bienenhof Kinder sowie Erwachsene ins Schwärmen. Seite 12

Stabil

Der Salzburger Lungau trägt mit dem Eachtling das Gütesiegel Österreichische Genussregion. Eachtling heißt Kartoffel und auf deren Anbau ist der Biohof Lassacher spezialisiert. Seit vielen Jahren rechnet sich die Arbeit mit Effektiven Mikroorganismen im gesamten wirtschaftlichen Kreislauf. Kühe, Böden und Kartoffeln sind gesund, die Ernten stabil. Mit EM passt es einfach. Seite 22


MULTIKRAFT INTERN

Entdecken Sie den Multikraft Kräutergarten am Stumpflhof

Kräuter – egal ob Wild- oder Gartenkräuter – sind in jeder gesunden Küche ein absolutes Muss! Sie bereichern unser Essen auf wunderbare Art und Weise: Sie machen das Essen leichter verdaulich, geben ihm einen unvergleichlichen Geschmack und zaubern Farbe auf den Teller! Kurzum: Sie sind gesund und haben eine heilsame Wirkung! Unsere Multikraft Fachberaterin Mag. Dr. Erika Rokita zeigt Ihnen, was alles Köstliches, Pflegendes und auch Heilsames in unserem schönen Kräutergarten und in unserer unmittelbaren Umgebung hier am Stumpflhof wächst. Wie diese wunderbaren Pflanzen uns Menschen in Bezug auf den täglichen Speiseplan, bei der Hautpflege, aber auch als Hausapotheke vor der Haustüre unterstützen können, erleben Sie im Rahmen unserer zahlreichen Veranstaltungen oder bei einer Hausführung am Stumpflhof. Erika Rokita steht Ihnen bei Führungen durch den Multikraft Kräutergarten als EM-Beraterin, Botanikerin und Kräuterpädagogin gerne zur Verfügung! 2

Mag. Dr. Erika Rokita Biologin, Kräuterpädagogin, Jin-Shin-Jyutsu-Praktikerin Hausführungen am Stumpflhof Mit einem Besuch im Familienunternehmen Multikraft geben wir Ihnen die Möglichkeit die Welt der Effektiven Mikroorganismen zu entdecken. Herzlich willkommen heißen wir Gruppen jeder Art. Ab einer Gruppengröße von 20 Personen öffnen wir unseren Gästen Tür und Tor. Über Ihre Kontaktaufnahme freut sich Diana Auzinger, Gastgeberin im Multikraft Gartenpavillon Tel.: +43 (0)7247/502 50-198 diana.auzinger@multikraft.at


VORWORT

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, werden sie die Welt verändern. – AFRIKANISCHES SPRICHWORT –

In diesem Multikosmos beleuchten wir ein gesamtgesellschaftliches Thema und seine vielen Facetten. Dabei sind die Beziehungen zwischen Ursachen und Wirkungen sehr komplex. Weltweit sind die Aufwandmengen an Pestiziden in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Es wäre ein Leichtes, dafür allein die landwirtschaftlichen Betriebe verantwortlich zu machen. Doch so einfach ist es in einer Welt globaler Marktdynamiken nicht, denn die Betriebe müssen sich am Wirtschaftsleben ebenso orientieren wie an gesetzlichen Rahmenbedingungen. Letztere bedürfen einer Änderung, sodass die Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe erhalten bleibt und die Umwelt geschont und regeneriert wird. Hier ist also die Politik gefragt, die Rahmenbedingungen zu ändern. Ebenso braucht es eine Befreiung von Lobbys und eine angemessene Forschungsförderung im Sinne einer gut funktionierenden, gesunden Landwirtschaft. Mit dem Forscher und Autor Johann Zaller von der Wiener Universität für Bodenkultur nähern wir uns ab Seite 6 dieser vielschichtigen Thematik an und zeigen Best-Practice-Beispiele auf.

Fotos: Multikraft, Silvia Zellinger, Cover: Getty Images

Wie auch in diesem Heft und schon in vielen anderen Multikosmos-Ausgaben, berichten wir wieder von Betrieben, die Pestizide reduzieren oder gänzlich ohne Pflanzenschutzmittel arbeiten. Sie leben vor wie es anders gehen kann. Sie zeigen wie der Umstieg auf das System von Multikraft und auf neue Arbeitsweisen funktioniert.

Viele kleine Schritte verändern das Gesicht unserer Welt. Kleine Schritte kann jeder einzelne von uns setzen und so zum Beispiel in Haushalt und Garten den Einsatz von Pestiziden reduzieren oder sie gänzlich einsparen. Das hilft, wieder mehr Lebensräume, mehr Blühflächen für Insekten zu schaffen. Im Gespräch ab Seite 10 zeigt Johann Zaller auf, warum der Schutz der Bienen und Insekten für Mensch und Umwelt von enormer Bedeutung ist. Wir dürfen nicht müde werden, uns für gesunde Lebensmittel und für Artenvielfalt einzusetzen. Schön zu sehen ist, dass viele junge Menschen altes Wissen aufgreifen und mit ihrem Engagement verbinden, wie zum Beispiel die Bio-Imkerei Bienenlieb in Salzburg (Seite 12). Im Schaubetrieb lernen schon die Kleinsten, wie wichtig Bienen und Insekten für die Kreisläufe in der Natur sind. Aus meiner Sicht gehört es zu den wichtigsten Dynamiken, Wissen zu vermitteln und so Verständnis bei möglichst vielen Menschen zu erreichen. So gut wie möglich sollten wir unseren Nachkommen vorleben, wie wir Ökosysteme schützen und erhalten und wie wir für Wälder, Wiesen und Äcker, für Kreisläufe in der Natur regenerierend arbeiten. Mit Vorstellungskraft und Tatkraft können wir für zukünftige Generationen gesündere Dynamiken entwickeln. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen: Viel Freude beim Lesen!

Übergangsphasen, das gärtnerische und landwirtschaftliche Fachwissen verbunden mit kompetenter Beratung zu den ökologischen Praktiken und Pflanzenhilfsmitteln führen zu erfreulichen Ergebnissen, zu guten Ernten, die sich wirtschaftlich rechnen. Das zeigen die Berichte vom Kartoffelanbau im Salzburger Lungau (Seite 22), von einem Rindermastbetrieb im oberösterreichischen Mühlviertel (Seite 24) sowie von Gartenbaubetrieben aus dem niederösterreichischen Waldviertel (Seite 18) und aus Deutschland (Seite 20).

Ulrike Hader, Herausgeberin

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Nr. 32

DYNAMIK

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Bienenlieb – Salzburger Bio-Imkerei bringt Kinder zum Schwärmen

Was Sache ist – Prof. Dr. Johann Zaller im Gespräch

02__ MULTIKRAFT INTERN // Kräuterwanderungen mit

20__ GARTENBAU // Vital und gesund – Stabile Spitzenqualität bei

03__ VORWORT // Ulrike Hader: „Viele kleine Schritte verändern das

22__LANDWIRTSCHAFT ACKERBAU // Von den hohen Bergen

05__ EM-GEMEINSCHAFT // Dynamik ...

24__TIERHALTUNG // Dynamik in der Landwirtschaft

06__ COVERSTORY DYNAMIK // Die Welt von morgen

26__WOHLBEFINDEN BIOEMSAN // Sommerpflege leicht

10__ IM GESPRÄCH // Was Sache ist

28__KLEINE HELFER // Immer geöffnet! – Ein Insektenhotel

12__ HAUS UND GARTEN // Bienenlieb

30__MANJU // Manju im Einsatz für gutes Salz

Mag. Dr. Erika Rokita

Gesicht unserer Gesellschaft.“

... die auf Veränderung ausgerichtete Kraft

Wie Leben und Wirtschaften ohne Chemiekeule möglich werden Im Gespräch mit Prof. Dr. Johann Zaller

Salzburger Bio-Imkerei bringt Kinder zum Schwärmen

14__PFLANZENWELT // Anne Lorch und Susanne Schütz Der Garten hält uns auf Trab

16__MONDKALENDER // Tipps und Tricks für den Sommer 2019 18__ GARTENBAU ZIERPFLANZEN // Wetten, dass es sich lohnt?

Brombeeren und Chicorée

– Eachtling im Salzburger Lungau

... und großes Plus für einfachen Futterzusatz und schön basteln

31__MEHR WISSEN // Literaturempfehlungen //

Altes Wissen – Neues Wissen: Schädlingsbekämpfung ohne Chemie

32__TIPPS & TRICKS // Kräuter- und Pflanzenauszüge gegen

Schädlinge und Krankheiten im Sommer // Rezept zum Nachkochen

34__INFOS & TERMINE // Veranstaltungen

Impressum

HERAUSGEBER: Mag. Ulrike Hader, MEDIENINHABER: Multikraft Produktions- und HandelsgmbH, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels, Austria, Tel. +43 7247 50 250-100, info@multikraft.at, www.multikraft.com, KONTAKT & CHEFREDAKTION: Christina Waldenberger, BA REDAKTEURIN: Mag. Katja Haller, LAYOUT: Michaela Schatzl, AUTOREN DIESER AUSGABE: Anne Lorch, Prof. Dr. Monika Krüger, Prof. Dr. Manfred Hoffmann, LEKTORAT: Mag. Ewald Schreiber, DRUCK: gugler print*, VERLAGSORT: Melk a. d. Donau

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Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UWZ-Nr. 609: www.gugler.at

Höchster Standard für Ökoeffektivität. Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Cradle to CradleTM zertifizierte Umweltzeichens. gugler*print, Melk, UWZ-Nr. 609, w Druckprodukte innovated by gugler*. Bindung ausgenommen


EM-GEMEINSCHAFT

Dynamik … … die auf Veränderung ausgerichtete Kraft – so kann man es im Duden lesen. Das macht mich nachdenklich. Veränderung – wer mag die schon? Gewohntes gibt uns Sicherheit, neues weckt Angst und Widerstand. Noch dazu kommen solche geliebten Gewohnheiten, welche ihre schädliche Wirkung erst dann offenbaren, wenn wir sie häufig genug getan haben. Warum verändern, es ist doch so viele Male gut gegangen! Da fällt es schwer zu glauben, dass es wirklich darauf ankommt, ob wir bei dem gefühlt hunderttausendsten Mal aufhören oder nicht.

Fotos: Multikraft, Anne Lorch, Bienenlieb, Johann Zaller, QUOM media motion

Kraft heißt auch Anstrengung. Und um genau diese Anstrengung geht es. standzuhalten, heute, jetzt zu verändern. Geliebte Gewohnheiten aufzugeben, neue Wege zu gehen und neue Gewohnheiten lieb zu gewinnen.

Macht mit! Noch vor zehn Jahren waren die Erfahrungen und die wissenschaftlichen Studien so wenig, dass man an Effektive Mikroorganismen selbst glauben musste. Heute sind sie etabliert. Anerkannt. Wir müssen nur noch TUN. Die Kraft ist unsichtbar. Die Veränderung schon. Je mehr Menschen ihrer Kraft dieselbe Richtung geben, umso größer und nachhaltiger die Veränderung. Seid konsequent. Bei jedem Rasenmähen, bei jedem Reinigen, Kochen, Waschen… auf jedem Schritt werdet ihr neu entdecken, wo überall uns EM helfen. Weil die Kraft unsichtbar ist. Wie Effektive Mikroorganismen auch. Tatiana Armbruster, Obfrau EM-Gemeinschaft

Der neue Vorstand, von links nach rechts: Gerald Milanovich-Hörmann, Stv. Kassier; Oskar Armbruster, Kassier; Ulrike Hader, Stv. Obfrau; Tatiana Armbruster, Obfrau; Eva-Maria Feistauer, Schriftführerin; Zuzana Lehner, Stv. Schriftführerin

All jene, die sich der Dynamik für die Gesundung von Umwelt, Natur und Mensch durch regenerative Mikroorganismen anschließen möch-

ten und gerne zur Veränderung nicht nur im eigenen Alltag beitragen möchten, laden wir ganz herzlich ein, Mitglied in der EM-Gemeinschaft Österreich zu werden. Wir brauchen jede, auch die kleinste Kraft. Informieren Sie sich auf unserer Webseite unter

www.em-gemeinschaft.at oder telefonisch bei Obfrau Tatiana Armbruster, 0664 / 23 43 660. Auch für Spenden und Sponsoring unserer Aktivtäten sind wir sehr dankbar! Unsere Bankverbindung lautet Raiba Wallern IBAN: AT10 3473 6000 0141 1735 BIC: RZOOAT2L736

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COVERSTORY DYNAMIK

DIE WELT VON MORGEN WIE LEBEN UND WIRTSCHAFTEN OHNE CHEMIEKEULE MÖGLICH WERDEN Sie kommen auf dem Acker zum Einsatz, im Anbau von Gemüse und Obst, auch in Parks, auf Spielplätzen und in Gärten. Dass Pestizide die Artenvielfalt bedrohen und unsere Gesundheit gefährden, rückt ins Bewusstsein und ist dennoch umstritten. Wie so vieles in unserer vernetzten Welt ist es ein komplexes Thema und eines, das uns als gesamte Gesellschaft herausfordert. Wie können Pestizide reduziert werden? Dazu sind individuelle Schritte im eigenen Garten ein guter Ansatz. Darüber hinaus braucht es dringend strukturelle Veränderungen, Gesetzgebungen, die dem weltweit maßlosen Verbrauch Einhalt gebieten. Das heißt auch, die Hersteller von Pestiziden und ihre Lobby in die Pflicht zu nehmen. Es ist höchste Zeit für eine Kehrtwende. Einige BestPractice-Beispiele gibt es schon. 6

Als sogenannte Pflanzenschutzmittel sind Pestizide eine unterschätzte Gefahr, wie Ökologe Johann Zaller in seinem Buch „Unser täglich Gift“ schreibt. Allein bei den Aufwandmengen zeigt sich in den letzten Jahrzehnten eine rasante Dynamik. 1966 wurden in Großbritannien beim Anbau von Zwiebeln gerade einmal zwei Sorten Pestizide eingesetzt, 2015 waren es 33. In Österreich hat sich die Anzahl zugelassener Pestizide von 1996 bis 2017 um ganze 100 % gesteigert. Laut Stand 2018 sind in Österreich 353 Produkte allein für den Privatgebrauch im eigenen Garten ohne Sachkundenachweis zugelassen.


COVERSTORY DYNAMIK

WAS WISSEN WIR WIRKLICH?

„Wir hantieren mit Substanzen, von deren Nebenwirkungen wir viel zu wenig wissen,“ so Johann Zaller, der an der Wiener Universität für Bodenkultur zu Pestiziden forscht. „Allein die Tatsache, dass zugelassene Pestizide immer wieder vom Markt genommen werden müssen, weil man nach langjähriger Anwendung gravierende Nebenwirkungen für unsere Umwelt oder Gesundheit entdeckt, sollte uns skeptisch werden lassen.“ Von den Herstellern beworben, wurde es also Usus, Pestizide großflächig und vorbeugend zu verwenden. Es wird oft schon gespritzt, noch bevor eine Pflanze von Schädlingen befallen ist. Johann Zaller: „Problematisch ist sicher auch unsere Einstellung gegenüber allem, was kreucht und fleucht. Viele greifen instinktiv zum Gift, ohne zu überlegen, warum eigentlich. Wir könnten ja einfach mehr Leben und Vielfalt rund um uns tolerieren, gerade im Privatbereich, wo keine ökonomischen Zwänge herrschen.“ Landwirtschaft und Gemüsebau sehen sich in den letzten Jahrzehnten durch globale Marktdynamiken enorm unter wirtschaftlichen Druck gesetzt. Vier große Agrarkonzerne bestimmen darüber, was Landwirte weltweit auf ihren Feldern säen, spritzen und ernten. Saatgut und Pestizide werden oftmals im Doppelpack verkauft. Ein gigantisches Milliardengeschäft – jemand profitiert und ganz viele zahlen den Preis. Eine Rechnung, die langfristig nicht aufgehen kann. Um Verbraucher und Umwelt vor Risiken im Lebensmittelbereich zu schützen, überprüfen Behörden für Gesundheit und Ernährungssicherheit das erzeugte Obst und Gemüse auf Rückstände.

ALSO ALLES IM GRÜNEN BEREICH?

FRAGWÜRDIGE TESTS

Nun gibt es doch viele Tests und Studien, welche die Unbedenklichkeit der Wirkstoffe belegen und zum Beispiel dazu führen, dass die Zulassung des Herbizids Glyphosat 2017 in der EU für fünf Jahre verlängert wurde. Es wurde als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ eingestuft. Wie Ergebnisse solcher Studien zustande kommen ist fragwürdig. Johann Zaller gibt einen kleinen Einblick: „Ein Pestizid besteht aus einem Wirkstoff, dem eigentlichen Gift und einer Reihe von Beistoffen, die die Löslichkeit des Giftes oder deren Anhaftung an Blättern verbessern. Die meisten Tests werden nur mit dem reinen Wirkstoff durchgeführt. Es gibt keine Tests zur Wechselwirkung mehrerer Pestizide, sogenannten Cocktail-Effekten. Die Bedeutung der Pestizidabfolge, also wenn ein Herbizid nach einem Fungizid oder Insektizid oder in anderer Reihenfolge ausgebracht wird, ist völlig unklar. Ignoriert werden auch mögliche Effekte über mehrere Generationen von Organismen.“ Noch dazu werden die Studien geheim gehalten und von den Herstellern selbst in Auftrag gegeben. Ergebnisse werden präsentiert, nicht aber, wie es zu diesen kommt. „Hier besteht enormer Verbesserungsbedarf. Das Europäische Parlament hat heuer beschlossen, dass künftige Studien veröffentlicht werden müssen, damit sie von unabhängigen Wissenschaftlern überprüft werden können.“ Ein wesentlicher Schritt für Konsumenten ebenso wie für Produzenten. Es braucht strukturelle Veränderungen und praxistaugliche Alternativen, damit Ernährung ebenso sichergestellt wird wie der Bestand der zumeist familiär geführten Betriebe in Landwirtschaft und Gartenbau.

Fotos: Shutterstock

Solange Rückstände von Pestiziden in Obst und Gemüse unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten liegen, sollte ja alles in bester Ordnung sein. Oder etwa nicht? „Die Grenzwerte mögen zwar niedrig erscheinen, gelten jedoch immer nur für einzelne Substanzen,“ erklärt Johann Zaller, „Niemand weiß wie sich die vielen Pestizide, die im Laufe der Saison auf die Felder gelangen, gegenseitig beeinflussen. Wir wissen aus wissenschaftlichen Studien, dass mancher Stoff allein betrachtet keine Wirkungen zeigt, im Zusammenspiel mit anderen Stoffen aber synergistische Effekte mit sich bringt. Solche Effekte werden bei der Festlegung von Grenzwerten nicht berücksichtigt.“

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COVERSTORY DYNAMIK

GUTE FACHLICHE PRAXIS

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet der integrierte Landbau nach der Devise, so wenig chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel als möglich einzusetzen. Bio-Landbau stützt sich auf eine fachliche Praxis, die biologische, pflanzenstärkende sowie anbau- und kulturtechnische Maßnahmen verbindet. „Bei der guten fachlichen Praxis geht es auch um umweltgerechte Düngung, Erhalt der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, standortangepasste Bewirtschaftung, Schutz von Biotopen, Schutz des Grünlandes, Gewässerschutz sowie um ausgewogene und artgerechte Tierhaltung.“

STRUKTURELLE UNTERSTÜTZUNG

Angesichts globaler Marktdynamiken brauchen landwirtschaftliche Betriebe strukturelle Unterstützung, damit sie Pestizide reduzieren können, ohne um ihre Erträge und Existenz fürchten zu müssen. Johann Zaller zeigt dazu Wege auf: „Es gibt viele effiziente mechanische Methoden, die zum Beispiel alternativ zum Herbizideinsatz eingesetzt werden können. Betriebswirtschaftlich rechnen sich diese Methoden derzeit nicht, weil die Pestizide extrem quersubventioniert werden und generell viel zu billig sind. Die Kosten, die Pestizide verursachen – von gesundheitlichen Auswirkungen über die Rückstandskontrollen bis zur Trinkwasserreinigung – werden ja auf die gesamte Gesellschaft übertragen. Unterstützung für Landwirte zur Pestizidreduktion gibt es zum Teil schon über entsprechende Förderprogramme. Wichtig wäre auch ein Informationsnetzwerk von Landwirten für Landwirte über Erfahrungen zur Pestizidreduktion und zu eingesetzten alternativen Methoden. Die Wissenschaft ist mit praxisnaher Forschung auch gefordert.“

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SKANDINAVISCHER WEG

Um die Aufwandmengen zu reduzieren, gibt es in einigen skandinavischen Ländern seit mehreren Jahren eine Pestizidsteuer. Dadurch konnten Pestizidmengen drastisch reduziert werden, deren Einsatz hat sich für Landwirte einfach nicht mehr gerechnet. Hierzulande sehen Bauernverbände darin eine weitere Belastung für die Landwirtschaft. Wie steht Ökologe Johann Zaller zu der Debatte, kann eine Pestizidsteuer als sinnvolle Maßnahme umgesetzt werden? „Diese Pestizidsteuer könnte gestaffelt sein. Substanzen, die besonders gefährlich für Menschen und unsere Mitwelt sind, sollten höher besteuert werden als weniger gefährliche Produkte. Die Landwirtin und der Landwirt können selbst entscheiden welche Pestizidprodukte für sie ökonomisch sinnvoll sind. Die aus so einer Pestizidsteuer eingenommenen Mittel müssten natürlich zweckgebunden werden, etwa für die Bereiche, die jetzt von anderen Steuereinnahmen von der Allgemeinheit bezahlt werden: die Kosten für die Kontrolle von Pestizidrückständen, für die Trinkwasserreinigung, für eine Pestizidberatung unabhängig von der Industrie oder für unabhängige Forschung zur Auswirkung der Pestizide.“ Das heißt, es sollten alle Pestizide besteuert werden. Die Einführung einer Abgabe würde also nicht nur für Betriebe in der Landwirtschaft gelten, sondern auch für Gewerbebetriebe und Hotels, für die Bahn sowie Flughäfen, Privatgärten und Kommunen, die ihre Grünflächen mit Pestiziden behandeln. Für Johann Zaller ist die Forderung nach einer Pestizidsteuer sinnvoll. „Sie ist vielleicht ein bisschen unmodern, da die Politik bei Umweltthemen gerne auf freiwillige Maßnahmen setzt. Die steigenden Pestizidmengen in den letzten Jahrzehnten und die erdrückende Datenlage über gravierende Auswirkungen auf die Biodiversität und menschliche Gesundheit verlangen aber nach zügiger Umsetzung und Änderung und nicht nach einem Weitermachen wie bisher.“


COVERSTORY DYNAMIK

AUS DEN AUGEN, AUS DEM SINN

Fotos: Shutterstock

Ein Weitermachen wie bisher würde noch mehr in eine Sackgasse führen. Wie gesagt, es ist ein gesamtgesellschaftliches und komplexes Thema. Politik, Landwirtschaft und Konsumenten sind bei neuen Lösungen gefordert, nicht zu vergessen die Hersteller und Lobby von Pestiziden. Ein weiterer Ansatzpunkt ist Pestizide nicht mehr in Gartenzeitschriften, an Landwirtschafts- oder Gartenbauschulen zu bewerben und stattdessen ökologische, praxistaugliche Alternativen aufzuzeigen. Johann Zaller: „Ein Werbeverbot kann nur durch gesetzliche Vorgaben umgesetzt werden. Zigarettenwerbung war ja früher auch allgegenwärtig und wird heute von niemandem vermisst. Natürlich werden sich die Konzerne wehren, aber es ist ethisch nicht vertretbar, für Produkte zu werben, die für unsere Mitwelt und für uns Menschen schädlich sind.“

VIELSEITIGES UMDENKEN

Wollen wir als Gesellschaft weiterhin für Mensch und Umwelt schädliche Chemikalien ausbringen oder neue Wege gehen, die auch neue Regulative erfordern? Johann Zaller: „In Frankreich gibt es seit ein paar Jahren ein Verbot des Einsatzes von Pestiziden auf öffentlichen Plätzen und seit heuer sind in Frankreich chemisch-synthetische Pestizide für den Privatgebrauch verboten.“ In der Schweiz, in Skandinavien, in Deutschland und Österreich arbeiten Initiativen daran, Pestizide zu reduzieren und das Bewusstsein für Biodiversität zu stärken, denn in Gärten, auf Wiesen und Feldern ist es stiller geworden. Drei Viertel aller Insekten sind in den letzten drei Jahrzehnten verschwunden. Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge sind gefährdet. Im Kreislauf der Natur brauchen Vögel die Insekten als Nahrungsgrundlage. 56 % des Bestandes an Feldvögeln wie Kiebitz, Feldsperling oder Feldlerche sind laut Europäischem Vogelzählrat von 1980 bis 2016 in der EU verschwunden. Versiegelung der Flächen, weniger Blühpflanzen und die hohen Aufwandmengen an Pestiziden gehören zum Mosaik der Ursachen. In diesem Spannungsfeld braucht es ein Umdenken von vielen Seiten. „Mehrere Studien belegen, dass wir die Menschheit sehr wohl ohne chemisch-synthetische Pestizide ernähren können. Es wird nicht gelingen, wenn wir mit den derzeitigen Strukturen weitermachen. Es wird nur funktionieren, wenn wir unsere fleischlastige Ernährung umstellen, wenn wir weniger Lebensmittel verschwenden, wenn wir die vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen ressourcenschonender nutzen und die Biodiversität hochhalten,“ so Johann Zaller, der im Gespräch ab Seite 10 noch näher auf das Thema Insektenschutz eingeht. Es braucht konkrete Schritte, um aus einer komplexen wie schädlichen Dynamik herauszufinden. Es braucht Verantwortung, damit wir die Welt von morgen kinder- und enkeltauglich gestalten. 9


IM GESPRÄCH

Was Sache ist

Im Gespräch mit Prof. Dr. Johann Zaller

Der Ökologe Prof. Dr. Johann Zaller ist am Institut für Zoologie an der Universität für Bodenkultur in Wien tätig. Seit Jahren erforscht er mit seinem Team verschiedenste Chemikalien und ihre Auswirkungen auf unsere Umwelt. Der Schutz von Bodenorganismen und Insekten zum Erhalt der Artenvielfalt liegt ihm besonders am Herzen. Was hat Ihren Forscherdrang geweckt? Ausgangspunkt war eigentlich ein Referat über Meeresverschmutzung in meiner Schulzeit. Ich war damals in einer HTL für Elektrotechnik und habe bald gemerkt, dass die Welt der Technik nicht das Richtige für mich ist, und habe mich der Biologie verschrieben. Es war eine sehr gute Entscheidung und die Erforschung der Natur fasziniert mich nach wie vor. Insekten wie Fliegen, Mücken, Schmetterlinge, Honig- und Wildbienen sind allesamt für gesunde, dynamische Kreisläufe in der Natur unersetzlich. Warum? Wir klassifizieren sehr schnell in Nützlinge und Schädlinge. Die einen schützen wir, während wir die anderen oft gedankenlos vernichten. Allerdings ist das nur unsere menschliche Sichtweise. Die Insekten sind mit dafür verantwortlich, dass wir überhaupt auf dieser Erde leben können! Falllaub im Herbst, ein Kuhfladen oder auch tote Körper von Tieren und Menschen werden von Insektenlarven (z. B. Fliegenmaden) zerkleinert und wieder in die Nährstoffkreisläufe überführt. Mückenlarven sorgen für reines Wasser und sind Nahrung für Fische oder Vögel. Bestäuberinsekten sorgen für schmackhafte Früchte und erhalten die Pflanzenvielfalt. Die heimische Artenvielfalt an Insekten und Vögeln schrumpft. Pestizide unterscheiden nicht zwischen Nützlingen und Schädlingen. Neonicotinoide sind systematische Nervengifte, die zum Beispiel Saftsauger, Bohrer und Blattminierer zum Ziel haben, allerdings auch andere Organismen treffen. Wie wirken sie auf Bienen? Neonicotinoide sind Insektengifte, die anfangs auch von der Wissenschaft euphorisch gefeiert wurden, da sie in sehr geringen Konzentrationen wirken und man folglich viel weniger Spritzmittel ausbringen musste. Setzt man Neonics als Saatgutbeizung ein, werden sie in der gesamten Pflanze verteilt. Also findet sich das Gift in Nektar und Pollen und wird von den Bienen aufgenommen. Mittlerweile weiß man, dass Neonics bei Bienen (und Vögeln) zu Orientierungsstörungen führen, eine Suchtwirkung für Bienen haben und Bienen auch weniger Nachkommen haben. Wenn bei der Aussaat trockene Bedingungen herrschen, werden die Giftstoffe auch über Staub kilometerweit verfrachtet und können so Insekten schädigen. 10

Die eigentlich als Rohrreiniger entwickelte chemische Verbindung Glyphosat wird von Agrarkonzernen weltweit vertrieben. Glyphosat ist ein Breitbandherbizid zur Unkrautvernichtung. Wie wirkt Glyphosat auf Bienen? Ja, es ist unglaublich, Glyphosat ist nicht nur als Rohrreiniger, sondern auch als Antibiotikum und eben als Herbizid patentiert. Die vielen Beikräuter, von denen Bienen leben, werden eliminiert. Durch Abdrift sind auch benachbarte blütenreiche Ackerrandstreifen betroffen. An direkten Wirkungen konnte gezeigt werden, dass Glyphosat die Mikroorganismen im Darm der Bienen beeinflusst und die Bienen dadurch anfälliger für Krankheiten sind.


IM GESPRÄCH

Man findet Pestizide in der Antarktis genauso wie am Gletscher, man findet sie in Flüssen, Seen und im Trinkwasser. Pestizide sind im Umweltkreislauf wirksam, obwohl sie nur in bestimmten Bereichen eingesetzt werden. Wie lässt sich das erklären? Das lässt sich damit erklären, dass Pestizide sehr leicht verdampfen oder durch Wind verfrachtet werden, man spricht von Pestizidabdrift. Die weiteste Entfernung vom Pestizid-Anwendungsort bis zum entlegensten Gebiet waren 8.000 km. Wenn sogar der Saharastaub Tausende Kilometer bis zu uns gelangt, dann kann man sich das für Pestizide auch vorstellen. Leute glauben, wenn ein Pestizid getestet und für den Markt zugelassen wurde, kann es für Mensch und Umwelt ja nicht so gefährlich sein. Es gibt Tests, Grenzwerte und Zulassungen. Also alles unbedenklich? Ich muss zugeben, dass ich das auch lang geglaubt habe. Mittlerweile sehe ich das gesamte Prozedere rund um Tests für Zulassung und Grenzwerte sehr kritisch, weil es ganz viele Unzulänglichkeiten gibt, weil Studien geheim gehalten und von den Herstellern beauftragt werden. Hier besteht Änderungsbedarf, der mittlerweile auf EU-Ebene erkannt wurde. Man ist derzeit dran, einiges zu verbessern.

Fotos: Johann Zaller, Shutterstock

Unser täglich Gift Johann G. Zaller 240 Seiten ISBN-10: 9783552063679

Basierend auf seinen Forschungsergebnissen an der Wiener Universität für Bodenkultur präsentiert Johann Zaller Fakten rund um Chemikalien und ihre Nebenwirkungen. Denn in unserer heutigen Zeit ist es praktisch unmöglich, nicht mit Pestiziden in Kontakt zu kommen – ein Buch, das aufrüttelt und informiert.

Welche Schritte sind dringend notwendig, um die Artenvielfalt von Insekten zu erhalten? Da könnte man jetzt ganz viele Dinge aufzählen. Der Pestizideinsatz muss eindeutig verringert werden, da es viele Studien über gravierende Nebenwirkungen auf eine Vielzahl von Insekten gibt. Die Landwirtschaft muss extensiviert werden. Insekten finden auf Wiesen, die fünf Mal im Jahr gemäht werden, keine Nahrung; auch sollte weniger gedüngt werden. Es sollte auch ein verpflichtender Anteil an Flächen vorgeschrieben werden, wo nichts gemacht wird, wirkliche Brachflächen ohne spezielle Einsaaten. Das müsste dann auch über Agrarförderungen honoriert werden. Es muss auch sorgsamer mit dem Boden umgegangen werden. Österreich ist führend im Bodenverbrauch. Die vielen Gewerbegebiete auf der grünen Wiese oder das dichte Straßennetz sind ein Zeugnis dafür. Gemeinden könnten mit gutem Beispiel vorangehen, nicht alle Flächen ständig mähen und Blühflächen anbieten. Entlang von Straßen könnte es relativ einfach mehr Blütenvielfalt für Insekten geben, wenn nicht immer alles kurz geschoren wird. Lichtverschmutzung ist auch ein Thema, da dadurch viele Insekten betroffen sind. Im eigenen Garten können wir mehr Wildnis zulassen. Wir können Insekten auch schützen, indem wir Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft kaufen, weil im Biolandbau mit mehr Vielfalt gearbeitet wird. 11


HAUS UND GARTEN

Bienenlieb

Salzburger Bio-Imkerei bringt Kinder zum Schwärmen Es schwärmten schon die alten Ägypter für Honig. Er schmeckt gut, wirkt entzündungshemmend und desinfizierend. Honig ist ein bewährtes Hausmittel bei Halsentzündungen und auch als Einschlafhilfe bekannt. In vielen Klostergärten waren früher Bienenstöcke zu finden, die Wachs für Kerzen und Honig für das Wohlbefinden lieferten. Bis vor hundert Jahren hielten die Mönche im Klostergarten am Salzburger Kapuzinerberg noch Bienen. Seit einigen Jahren summt es dort wieder, ebenso am Mönchsberg. Zu verdanken ist das dem Bio-Imker Daniel Pfeifenberger. Er ist den alten Bienenspuren in Salzburg nachgegangen und betreut seit 2012 mit dem gemeinnützigen Verein Bienenlieb 200 bis 250 Bienenvölker. Diese leben in und rund um die Stadt Salzburg und tragen hier den Honig ein. Von den bewaldeten Bergen fliegen die Bienen hinunter zu den Kastanien- und Lindenalleen, zu den Parks und Kleingärten.

Hohe Bio-Standards

Als Bio-Imkerei wird Bienenlieb jedes Jahr von der Austria Bio Garantie kontrolliert. Demnach wohnen die Bienen artgerecht in unbehandeltem Holz und Biomaterialien. „Wir arbeiten gemäß der hohen Bio-Standards und gehen darüber hinaus, weil uns die Kreisläufe der Natur im Gesamten wichtig sind“, erzählt Daniel Pfeifenberger. „Wir füttern die Bienen mit eigenem Honig und heimischem Bio-Rübenzucker. Wir verwenden unbehandeltes, rückstandsfreies Wachs. Das ist wichtig für die Bienenbrut (vor dem Schlüpfen) und für den Honig, der in den Waben eingelagert wird.“ 12

Bio-Honig aus der Stadt?

Ist das nicht ein Widerspruch? Am Land ist ein wesentliches Kriterium für Bio-Honig die sorgfältige Auswahl der Standorte. Bienenstöcke werden also in einer Umgebung ohne intensive Landwirtschaft aufgestellt. Und in der Stadt? „Hier sind die Bio-Richtlinien gleich wie am Land. Salzburg ist eine Stadt mit etlichen Hektar Grünflächen und vielen kleinen Gärten, die für Diversität sorgen. Bei der Standortwahl ist der entsprechende Abstand zu Emmissionsträgern wichtig, sodass sich im Bio-Honig keine Nachweise von Fahrzeugverkehr finden“, so Daniel Pfeifenberger. Die Stadt Salzburg legt eigens Bienenweiden an, um den Insekten guten Lebensraum zu bieten. Denn nicht nur für die Gewinnung von Honig sind Bienen unersetzlich.

38 % Bestäubung & 55 % Biomasse

„Das Wichtigste bei den Bienen ist gar nicht der Honig. Honig ist nur ein Nebenprodukt.“ In Zahlen ausgedrückt heißt das: ein Bienenvolk bringt rund 0,3 % Wachs, 6 % Honig, 38 % Bestäubung und 55 % Biomasse. „Die Bienen schlüpfen, sammeln Nektar, werden von Vögeln gefressen und gehen in die Erde als Dünger zurück. Ein einziges Bienenvolk produziert für die Umwelt wichtige Biomasse. Wenn Bestäubung und Biomasse der Bienen wegfallen, bringt das große Probleme. Die Natur braucht Bienen“, so Daniel Pfeifenberger.


HAUS UND GARTEN

Gesunde Lebensräume

Geht es den Bienen gut, geht es auch unserer Umwelt gut, heißt es bei Bienenlieb. Die Biene ist heute jedoch ein bedrohtes Insekt, dessen Bestand durch den großflächigen Einsatz von Pestiziden und den fehlenden Lebensräumen immer weiter sinkt. Sterben Bienen und andere Insekten aus, führt das zum Kollaps der Natur. Es ist höchst an der Zeit diese Dynamiken zu verändern, indem wir Lebensräume für Insekten schaffen, erhalten und pflegen. „Wichtig sind Flächen mit Blühpflanzen. Honigbienen können wir als Imker kultivieren und Honigbienen legen sich einen Futtervorrat an, um damit zwei Monate auszukommen. Wildbienen leben ohne Futtervorräte, sie sind auf blühende Flächen angewiesen.“ Was also tun? Blühstreifen an Feldrändern, ein paar Quadratmeter Bienenwiese im eigenen Garten verschaffen den gefährdeten Tieren wieder mehr Lebensraum. „Sich um Lebensräume für Bienen kümmern heißt auch, den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren und generell keine synthetischen Spritzmittel einzusetzen. Neonicotinoide machen Insekten genauso süchtig wie Nikotin. Sie holen sich immer wieder den gleichen Problemstoff. Werden Pestizide weggelassen, reguliert sich die Natur und Wildbienen können sich wieder ansiedeln“, so Daniel Pfeifenberger, der sich für den Erhalt der Bienen engagiert.

Schaubetrieb zum Schwärmen

Fotos: Bienenlieb

Zum Verkauf von Honig und Imkereibedarf betreibt der Verein Bienenlieb in Salzburg den Bienenhof. Außerdem bietet der Verein Schulungen für Imker an. Über tausend Kindergarten- und Schulkinder pro Jahr besuchen den Verein und lernen hier die Welt der Bienen näher kennen. „Kinder sind von Bienen fasziniert. Bienen zeigen sehr schön, wie Kreisläufe in der Natur funktionieren.“ Und so schwirrte dem Bio-Imker schon länger eine Idee im Kopf herum, die er heuer mit dem Verein Bienenlieb realisiert. Der Bienenhof wird zu einem Schaubetrieb umgebaut und das ganze Gelände für Bewusstseinsbildung genutzt, sowohl für Kinder als auch für interessierte Erwachsene. „Die Krefeld-Studie belegt, dass in den letzten 28 Jahren die Insektenmasse um 75 % zurückgegangen ist. Man bekommt es im Alltag nicht so mit, wie Insekten verschwinden. Honigbienen brauchen viel mehr Aufmerksamkeit, genauso auch Wildbienen und Insekten wie Fliegen oder Schmetterlinge. Die Bienen eignen sich sehr gut dafür, das Denken in Kreisläufen voranzubringen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig Insekten und eben auch Bienen sind.“

Bio-Imker Daniel Pfeifenberger macht mit EM-Kin Probien sehr gute Erfahrungen. Er verwendet EM-Kin Probien mit Wasser verdünnt als Futterzugabe. „Die Bienen nehmen das Futter sehr gut ab und die Haltbarkeit des Futters wird verlängert.“ Mit EM-Kin Probien werden auch Bienenstöcke und das direkte Umfeld eingesprüht. Daniel Pfeifenberger: „Das Einsprühen von oben beruhigt die Bienen sehr gut.“ Zudem wird der ganze Betrieb ausschließlich mit den probiotischen eMC® Reinigern von Multikraft gereinigt. 13


PFLANZENWELT

Im großen Naturorchester spielen Bienen eine für uns überlebenswichtige Rolle.

Der Garten hält uns auf Trab Dynamik, wie es die Natur vorsieht, stellt sich ein, wenn im Gartengeschehen Effektive Mikroorganismen unterstützend die Führung übernehmen. Was ist hier am Wirken? Ein stetiger Energiefluss dieser Mikrobenmixtur durchströmt das Gelände. Wir können ihn beobachtend und fühlbar aufnehmen und er tut uns wie der ganzen Umgebung gut.

In der Natur gibt es fortwährende Übergänge und jede Veränderung bewirkt eine weitere. Das ist der Fluss des Lebens mit ständigem Wechsel: Samen keimen, Blüten setzen Früchte an. Sie reifen, um wieder als Samen in der Erde zu keimen. Diese Kreisläufe mit unzähligen Vernetzungen unterstützen sich gegenseitig und halten alles in Gang: Bodenkleinlebewesen managen die organische Stoffumwandlung, Sonne und Regen sorgen für Wachstum und Reife. Bienen agieren als Bestäuber. Alles ist Teil einer großen Triebkraft im Orchester Natur. Unsere Aufgabe ist es, im von uns angelegten Garten so nah wie möglich auf die Mechanismen der Natur einzugehen und so wenig wie möglich zu stören oder zu unterbrechen. Es ist eine Herausforderung auf mehreren Ebenen. Das erfordert viel Einfühlungsvermögen und letztendlich auch Erfahrung. Effektive Mikroorganismen sind dabei bewährte Helfer.

Dynamik, die uns mitträgt

Die arbeitsfüllenden Tage im Frühling und die Freude am frischen Grünen und Blühen liegen hinter uns. Aber es geht weiter. Gerade jetzt ist Hochzeit im Garten. Alles wächst auf seinen pflanzlichen Höhepunkt – die Fruchtreife – in atemberaubendem Tempo zu. Erdbeeren warten aufs Pflücken, Spargelpfeile schießen mit ungeheurem Eifer aus dem Boden, Johanniskraut sollte verarbeitet werden, wenn die Blüten sich öffnen. Aussaaten für Lagergemüse stehen auf dem Plan. Das Beikraut wuchert. Jetzt sind wir gefragt, mit dieser kraftvollen Triebfeder mitzuhalten. Man möchte mit der Sonne aufstehen und allen Arbeiten nachgehen, bis der Sonnenuntergang oder ein tüchtiger Regenguss eine Pause einfordert. 14

von Susanne Schütz und Anne Lorch

So jedenfalls fühlt es sich an, wenn uns der Wachstumswille der Gartenzöglinge mitreißt und die Tage nur so dahinfliegen, weil man an allen Ecken unseres kleinen Paradieses zugleich sein sollte. Es wächst eine Verbindung zwischen uns und dem Beete füllenden Grün und hilft, Kümmernisse zu vergessen. Das ist Erdung, die uns gesund müde macht und zufrieden schlafen lässt.

Tatkraft muss her

Was aber ist, wenn Wärme liebendes Gemüse nach einer kalten Nacht so geschockt ist, dass es wochenlang ohne Zuwachs verharrt, wenn Läuse im Salat sitzen und ihr Honigtau z. B. den Sternrußtau an Rosen fördert? Von Ruhe ist keine Rede mehr. Da muss Hilfe her, aber sofort. Eine eigene Dynamik setzt ein. Mit Elan werden Ratgeber gewälzt oder der Einsatz von EM-Spritzungen forciert. Die Erfahrung, dass Effektive Mikroorganismen ein Ungleichgewicht wieder austarieren und Schädiger keinen Anreiz für Angriffe auf unsere Pflanzenlieblinge mehr vorfinden, beruhigt. Mit etwas Geduld werden sie aufmerksam umsorgt. Zu sehen, wie sie sich wieder aufrappeln, lässt alle Schrecken vergessen. Im Hochsommer, wenn erste Gemüseernten die Beete ausgelichtet haben, füllen die Jungpflanzen von Lagergemüse frei gewordene Reihen für den Wintervorrat. Eine Nachdüngung mit Bokashi, EM-Brennnesselextrakt oder mit einem organischen Dünger gibt neuen Schub. Obwohl die Betreuung der Anlage sich jetzt weniger intensiv gestaltet, ist ein wachsames Auge auf unsere Selbstversorgungslieferanten weiterhin wichtig. Wassergüsse, wenn es heiß und trocken ist, können nicht auf die nächste Woche verschoben werden. Ach ja: In anhaltenden Regenzeiten vorsorglich Schachtelhalmtee ansetzen oder EM-Schachtelhalmextrakt anwenden, um Pilzbefall zu verhindern. So geht es immer weiter. Und was ist der schönste Lohn – außer einer üppigen Ernte? Wenn wir erleben, dass Blumen und Gemüse sich in unserer Obhut wohlfühlen.


PFLANZENWELT

Aus Susannes

Erfahrungsschatz Extreme Umweltsituationen fordern neue Überlegungen Die Trockenheit des Sommers dauerte auch in Susannes Garten bis in den Herbst. Der Wasservorrat wurde knapp und sie musste mit dem Gießen sparsam umgehen. Die Gemüse blieben zwar gesund, hatten aber Durst und somit auch Hunger. So blieb der letzte Herbstwachstumsschub aus und die Ernte war etwas geringer. Ein Imker berichtete Susanne, was er bei seinen Bienen mit Entsetzen beobachtete. Die Bienen schwirrten verzweifelt im Stock herum. Alle fielen wenig später tot um. In der Nähe des Bienenstocks wurde ein Sendemast der geplanten insgesamt 15.000 G5-Antennen kurz vorher in Betrieb genommen. Das ging der Biogärtnerin besonders zu Herzen und soll eine Aufforderung an alle Lesenden sein, diese Info aktiv weiterzugeben. Eine erste Hilfe: EM mildern E-Smog. EM-Keramikpulver auf das Flugbrett gestäubt, wird von den Immen auf diese Art im ganzen Stock verteilt. EM-Kin Probien sorgt ebenso für eine Reduktion des E-Smogs. Zur allgemeinen Stärkung der Bienenvölker pro 1 Liter Zufütterung 5 ml EM-Kin Probien beifügen. Den Bienenstock innen und außen und die nähere Umgebung immer wieder mit 25 ml EM-Kin Probien auf 5 Liter Wasser besprühen.

01 – Da lacht das Herz des Gärtners In der Mischkultur unterstützt ein jedes Gemüse seine Nachbarreihen. Hinter den strammen Zwiebelröhren leuchten rote Mangoldstiele durch. Dieses Blatt- und Stielgemüse enthält außer vielen anderen Gesundstoffen auch ordentliche Mengen an Glukose. Es belebt das Gehirn und die Nervenzellen. 02 – Susanne schneidet den Liebstöckel Ende Juni vor Blütenbildung herunter. Der Stock treibt willig wieder durch. Die neuen Blätter schmecken feiner und sind in der Blattstruktur weniger hart. Das Maggikraut rundet Eintopfgerichte wohlschmeckend ab. In der Heilkunde erwähnt H. v. Bingen und viele andere alte Heilkundler das „Nusskraut“ bei Halsschmerzen. Es ist verdauungsfördernd und wärmt den Magen. 03 – Junge Karotten anhäufeln, um „grüne Kragen“ zu vermeiden (schmecken bitter) und die Eiablage der Möhrenfliege zu verhindern. Das beliebte Gemüse enthält viel Betacarotin. Erst nach dem Kochvorgang wird es zu Vitamin A umgewandelt und kann vom Darm genutzt werden wenn man den gegarten Karotten VitaminE-reiche Keimöle oder Nüsse zugibt. Karotten enthalten außerdem eine Menge Selen, ein wichtiges Spurenelement für das Immunsystem. 04 – Johannisbeeren schmecken sauer, dafür enthalten sie so viel Vitamin C, dass bereits 30 bis 40 Beeren unseren Tagesbedarf decken. In dieser Beerenzeit können wir unseren Zellstoffwechsel aktiv auf die Beine bringen. Das Vitamin C beruhigt u. a. die Nerven und unterstützt die Herzfunktion und Muskeln.

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Fotos: Anne Lorch

Diese EM-Mischkultur zeigt eine energiereiche Dynamik mit stramm stehenden Gemüsepflanzen.

2 Dem Liebstöckel das bereits harte und bittere Laub herunterschneiden. Es treiben sofort junge, zarter schmeckende Blätter wieder durch.

3 Junge Karotten anhäufeln. Das sorgt für mehr Luftführung zu den Wurzeln und verhindert die Eiablage der Möhrenfliege.

05 – Die hübschen Borretschblüten sind wahre Hingucker und schmücken jedes Gericht. Die jungen Blätter des „Gurkenkrauts“ werden roh in Salaten genossen und schmecken erfrischend ähnlich wie Gurken. In der Kosmetik wird das kostbare Öl aus dem Samen für die Körperpflege genutzt und lindert viele Hautprobleme. Bei Frauenleiden im Unterleib hilft Borretschöl, in Kapseln gefüllt.

4 Ribisel enthalten viel Vitamin C. Nach der Ernte die abgetragenen Ruten auslichten und Platz für neue Zweige schaffen.

5 Borretsch: Bienen lieben die tiefblauen Blüten. Uns munden die jungen Blätter im Salat, die Blüten sind Genuss und zugleich zauberhafte Dekoration.

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MULTIKRAFT MONDKALENDER

Mondkalender Sommer 2019 Juni

01

Juli

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Pflanzen gießen

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03 MI

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

DI

Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen

DO

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

MI

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

FR

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

DO

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

FR

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

SA

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

SA

Wurzelgemüse setzen, Kartoffeln legen, Kompost an- & umsetzen

MO

SO

Wurzelgemüse setzen, Kartoffeln legen

DI

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MI

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Pilze sammeln

07 SO

Pilze sammeln

MO

Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen

SA

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

SA

SO

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Pilze sammeln

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Pilze sammeln

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Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen

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MI

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

DI

Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen

DO

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

MI

Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen

FR

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

DO

Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen, Pflanzen gießen

SA

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

MO

FR

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

SO

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

DI

SA

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

SO

Fruchtpflanzen setzen, Hülsenfrüchte legen

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Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse setzen, Unkraut jäten

August

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Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse setzen, Unkraut jäten

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

MO

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Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse setzen, Pilze sammeln

SA

Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse setzen, Pilze sammeln

Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse setzen

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Kompost an-, umsetzen, Wurzelgemüse setzen, Pilze sammeln

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pilze sammeln

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Tomaten und Fruchtpflanzen setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pilze sammeln

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Pilze sammeln

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MO

Blumen säen, setzen, Brokkoli säen, setzen

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DI

Blumen säen, setzen, Brokkoli säen, setzen

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Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen

Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

SA

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MO DI

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Wurzelgemüse setzen, Pilze sammeln, Kompost an-, umsetzen

DO

Wurzelgemüse setzen, Pilze sammeln, Kompost an-, umsetzen

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Wurzelgemüse setzen, Kompost an-, umsetzen

SA

Tomaten und Fruchtpflanzen setzen

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Tomaten und Fruchtpflanzen setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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MO

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Pilze sammeln

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pilze sammeln

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Gehölze schneiden

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Pilze sammeln

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Gehölze schneiden

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Brokkoli säen, setzen, Blumen säen, setzen, Unkraut jäten

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Gehölze schneiden, Pilze sammeln

SA

Gehölze schneiden, Pilze sammeln

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Gehölze schneiden

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Pilze sammeln

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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MULTIKRAFT MONDKALENDER

September

01

Blumen säen, setzen

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Blumen säen, setzen

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Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

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Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

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Pilze sammeln

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Pilze sammeln

10 DI

Blumen säen, setzen, Unkraut jäten

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Blumen säen, setzen, Unkraut jäten

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Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

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Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen, Rasen mähen

SA

Pflanzen gießen

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Wurzelgemüse setzen & einwintern, Pilze sammeln

DO

Wurzelgemüse setzen & einwintern, Pilze sammeln

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

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Gehölze schneiden

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Gehölze schneiden

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Gehölze schneiden

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Ableger oder Stecklinge setzen, Blumen umtopfen

SA

Gehölze schneiden, Pilze sammeln

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Blumen säen, setzen

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Pflanzen gießen, Rasen mähen

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Fotos: Shutterstock

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Tipps & Tricks für den Garten Dichter Rasen – auch im Sommer Dichter Rasen mit sattem Grün – so möchten wir unseren Rasen auch im Sommer am liebsten genießen. Damit Sie auch jetzt für einen grünen, gesunden und gepflegten Rasen sorgen können, haben wir für Sie Anwendungstipps mit EM Aktiv (EMa) und Terrafert Boden. Für eine 100-m2-Rasenfläche 10 L EM Aktiv, 1 L Terrafert Boden, 1 kg EM Keramikpulver zu 100 L Wasser mischen und gut am Rasen verteilen. Wird in kurzen Abständen gemäht und gemulcht, so führt das Besprühen des Rasens mit EM Aktiv und Terrafert Blatt zu einem schnelleren und besseren Abbau des Mulches und stärkt die Gräser. So kann auf einfache und natürliche Weise das Bodenleben und ein gesundes, kräftiges Wachstum Ihres Rasens gefördert werden. Gartenpflege bei lang anhaltender Trockenheit Wenn es längere Zeit nicht regnet, gießen Sie jede Kulturfläche wenigstens einmal in der Woche wurzeltief, am besten morgens. Das bedeutet mindestens 10 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter. Es ist besser, einmal kräftig zu gießen statt jeden Tag ein wenig. Am besten regelmäßig mit einer Mischung aus 10 ml EM Aktiv und 5 ml Terrafert Boden auf 10 Liter Wasser, um die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen zu stärken. So können Sie Ihre Pflanzen zu genügsamen Trinkern erziehen. Durch selteneres Gießen sind sie gezwungen, ein großes Wurzelsystem auszubilden. Tipp: Zusätzlich hilft eine Mulchschicht ebenso beim Wassersparen. EM Keramik in der Gießkanne oder Regentonne EM Keramik ist ein sehr energiereicher, fermentierter und gebrannter Ton, in dem viele positive Informationen gespeichert sind. Die EM Keramik wirkt im Wasser hervorragend zur Belebung. 15 Stück EM Keramik graue Pipes oder 1 Stück EM Keramik 35-mm-Pipe pro 10 Liter Gießwasser verkleinern dessen Wassercluster, wichtige Nähr- und Mineralstoffe können so besser in die Pflanzenzellen eingeschleust und Schadstoffe besser ausgeleitet werden. Einfach zur Gießkanne ins Wasser geben und etwas stehen lassen, danach die Multikraft-Produkte dazumischen. Je länger EM Keramik im Wasser ist, desto mehr entfaltet sich seine Wirkung. Auch in die Regentonne können Sie den EM Keramik Universalring oder ein Sackerl EM Keramik graue Pipes geben.

Legende Mondkalender

EM-Ansetztag

Blütentag

Fruchttag

Blatttag

Vollmond

Neumond

abnehmender Halbmond

zunehmender Halbmond

Wurzeltag

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GARTENBAU ZIERPFLANZEN

Wetten, dass es sich lohnt?

Hummeln und Bienen schwirren im Glashaus um die Wette und holen sich Blütenpollen. Das kommt gut an bei Kunden, Mitarbeitern und Gärtnermeister Peter Suchan. Er hat seinen Gartenbaubetrieb in Groß-Siegharts im Waldviertel 2018 komplett auf das Multikraft-System umgestellt und so den Einsatz von Pestiziden um 90 % verringert. Peter Suchan hat den seit den 1960er-Jahren bestehenden Betrieb 1995 übernommen und weiterentwickelt. Für den Endverkauf in der Gärtnerei und in zwei weiteren Verkaufsstellen in Niederösterreich produziert er auf einer Gesamtfläche von 2.400 m² unter Folie und Glas ganzjährig Gemüse- und Zierpflanzen. Der Betrieb beschäftigt heute sechs Floristinnen, drei Gärtner und einen Lehrling.

Top-Qualität ohne Chemie

2010 traf Peter Suchan eine weitere wichtige Entscheidung. Er begann immer weniger chemische Pflanzenschutzmittel anzuwenden und diese Schritt für Schritt durch biologische Mittel zu ersetzen. Multikraft-Experte Günther Soukup steckte den innovativen Gärtner mit seiner Begeisterung für die EM-Technologie an, diverse Fachvorträge, gute Beratung und der Erfahrungsaustausch mit Gärtnern führten zur kontinuierlichen Umstellung auf das Multikraft-System.

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Damit gelingt es Peter Suchan sehr gut, den Pestizideinsatz um 90 % zu verringern. Unterstützend zum Multikraft-System setzt er auch Nützlinge ein. „Wir sind nicht mehr einen Schritt hinten, indem wir Krankheiten und Schädlinge bekämpfen und damit die Pflanze schwächen. Mit der EM-Technologie arbeiten wir vorbeugend, sodass die Pflanze optimal gestärkt ist.“ Samen werden mit EM Keramikpulver gebeizt und Stecklinge mit BB Boden, Terrafert Boden und EM Keramikpulver angegossen. Die Wurzelbildung ist dadurch sichtbar schneller, kräftiger und schöner. Bei den Stecklingen ist der Ausfall durch die Anwendung sehr stark reduziert. Regelmäßig werden einmal pro Woche die EM-Komponenten BB Boden und Terrafert Boden mittels Bewässerungssystem auf den Kulturen ausgebracht. „Die Pflanzen haben keine faulen Blätter mehr, das Laub ist fester.“ Diese Erfahrung macht Peter Suchan bei allen Kulturen, seien es Primeln, Bellis und Violen, Beet- und Balkonblumen, Hortensien, Chrysanthemen, Zyklamen oder Weihnachtssterne.


GARTENBAU ZIERPFLANZEN

Schön kompakt!

Als nächsten Schritt ersetzt Peter Suchan synthetische Stauchemittel durch Terrafert Blatt, Schachtelhalm Extrakt Konzentrat und BB Blatt, denn auch hier ist Multikraft federführend in der Arbeit ohne Chemie. „Wir werden ab diesem Jahr mit den Komponenten Terrafert Blatt, Schachtelhalm Extrakt Konzentrat und BB Blatt zwischen 1 % und 3 % im Mischverhältnis variieren, je nachdem welche Verzweigung und welches runde Wachstum wir erzielen wollen. Das Angenehme ist, dass wir kein Risiko eingehen, da es die Empfehlungen von Multikraft für die wöchentliche Anwendung im entsprechenden Mischverhältnis bereits gibt.“

Gelassen bei Kontrollen und Kunden

Peter Suchan schätzt die Arbeit mit dem Multikraft-System sehr: „Das Sprühen mit den geeigneten Geräten ist im Zuge der Umstellung bald zur Routine geworden, ist gut in unsere Abläufe integriert und dauert nicht lange. Wir spritzen die Kulturen einmal pro Woche und damit ist sämtliche Arbeit getan. Man weiß, dass die Kulturen geschützt sind, und den Erfolg sieht man an den Pflanzen. In Kombination mit den Nützlingen, mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl ist das Multikraft-System eine super Sache.“ Ist es zum Beispiel länger heiß, setzt Peter Suchan vorsichtshalber Nützlinge als zusätzliche Maßnahme ein, um sicherzugehen, dass seine Kulturen unbeschadet Hitzeperioden überstehen. Die Arbeit ohne Chemie lohnt sich und fällt positiv auf. „Es ist beruhigend, dass alles passt. Kontrollen sehen wir gelassen entgegen, vor Kunden brauchen wir uns nicht zu rechtfertigen, Kinder können jederzeit ins Glashaus und unsere Mitarbeiter haben ein gesünderes Arbeitsumfeld.“

Dynamische Flugshow

Und noch etwas fällt auf. Der Gartenbaumeister, die Floristinnen, die Gärtner samt Lehrling und auch die Kundschaften merken es. Früher war es still in den Glashäusern. Jetzt ist ein Summen und Brummen zu hören. „Ja, das fällt uns allen positiv auf. Bienen und Hummeln schwirren seit circa zwei Jahren vermehrt herum und suchen Blütenpollen. Das gab es vorher nicht, da hat sich höchstens einmal eine Hummel ins Glashaus verirrt. Heuer staunten wir nicht schlecht. Bei den Violen waren mindestens zweihundert Bienen, die von Blüte zu Blüte flogen. Die fliegen im Glashaus ganz schön um die Wette“, erzählt Peter Suchan voller Freude darüber, wie sich ohne Chemie das gesamte Milieu im Glashaus und damit die gesamte Produktion merklich zum Positiven entwickelt haben. Für den Betrieb lohnt es sich, darauf lässt sich wetten.

Fotos: Multikraft

Gesundes Arbeitsumfeld

Was wegfällt, ist zum Beispiel auch der Geruch chemischer Pflanzenschutzmittel. „Das passte einfach nicht mehr zur Botschaft an unsere Kunden“, sagt Peter Suchan. Die Mitarbeiter sind dankbar, dass sie mit den Multikraft-Produkten bedenkenlos arbeiten können. „Seit wir vollends auf das Multikraft-System umgestiegen sind, haben wir in allen Gewächshäusern ein angenehmes Klima. Für die Mitarbeiter bestehen weder Vergiftungsgefahren noch Gesundheitsrisiken. Man wird erkannt, weil bei der Arbeit mit den Multikraft-Produkten kein Schutzanzug und keine Atemschutzmaske notwendig sind. Auch die vielen Gummihandschuhe können wir uns sparen und wir versprühen abends keine Chemikalien mehr, wenn niemand mehr da ist. Das kommt natürlich bei unseren Mitarbeitern und bei unseren Kunden gut an.“ 19


LANDWIRTSCHAFT GARTENBAU

Vital und gesund

Stabile Spitzenqualität bei Brombeeren und Chicorée Sie sind reich an wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen und schmecken doch ganz unterschiedlich. Die süß-würzigen Brombeeren peppen vielfältigste Desserts auf, Chicorée hat ein leicht bitteres Aroma und macht gute Figur als trendiges Dipgemüse. Peter Münch ist mit seinem Betrieb auf Brombeeren spezialisiert, sein Vater Theo auf Chicorée und beide auf naturnahe Produktion. Mit Hilfe der EM-Technologie erreichen sie bessere Fruchtstabilität und kommen ohne Fungizide aus. Die Gemeinde Grafschaft-Gelsdorf liegt im rheinland-pfälzischen Landkreis im Südwesten von Deutschland. Hier ist der Familienbetrieb Theo Münch für seine Erdbeeren bekannt, und auch als Chicorée-Treibbetrieb. Und hier hat der gelernte Agrarbetriebswirt Peter Münch 2016 zusammen mit seiner Frau Esther den Beerenhof eröffnet. Unter den Glasdächern der Gewächshäuser gedeihen rund 10.000 Brombeerpflanzen in Spitzenqualität für den Lebensmittelhandel. Eine Brombeere wiegt so leicht in der Hand und unglaubliche 25 Tonnen sind es dann insgesamt, die geerntet werden. Ursprünglich kennen wir die schwarz-glänzenden Früchte von stacheligen Sträuchern an Waldrändern. Die Kulturpflanzen hier sind stachellose Sorten, die mittels Long-CaneProduktion in Töpfen kultiviert werden. Topf an Topf steht aneinandergereiht und die Brombeerpflanzen bilden lange Spaliere.

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Marktvorteil Fruchtstabilität

Die Besonderheit in der Long-Cane-Produktion von Peter Münch: Hier erhalten die Pflanzen eine regelmäßige Blattbehandlung mit den Komponenten BB Blatt, Terrafert Blatt, MK 5 sowie Schachtelhalm- und Brennnessel Extrakt Konzentrat. Zudem wird dem Wasser, mit dem die Pflanzen durchgehend bewässert werden, 0,05 % BB Boden hinzugefügt. „Es ist die zweite Kultur Brombeeren, die wir mit dem System von Multikraft erzeugen“, berichtet Peter Münch und ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden: „Die Wurzelbildung im Topf ist deutlich besser und die Pflanzen sind insgesamt viel vitaler. Alle Früchte sind gut ausgereift und wir bemerken auch eine längere Haltbarkeit. Die frischen Brombeeren halten sich länger im Regal der Supermärkte und verkaufen sich so besser. Die Fruchtstabilität ist ein entscheidender Marktvorteil.“

Geringerer Schädlingsdruck

Die vitaleren Pflanzen haben auch höhere Abwehrkräfte. Die Brombeergallmilbe ist zum Beispiel ein Schadbild, das eine gute Ernte gefährden kann. Kennzeichen des Befalls ist das ungleiche Ausreifen der Früchte. Die Brombeeren bleiben ganz oder teilweise rot und finden nicht zu ihrer schwarz glänzenden Farbe. „Mit der regelmäßigen EM-Behandlung hat der Schädlingsdruck auf jeden Fall abgenommen. Wir möchten dieses Jahr ausschließlich mit Multikraft-Produkten arbeiten und nicht mehr auf chemischen Pflanzenschutz zurück greifen“, so Peter Münch, der auch in der Handhabung der EMTechnologie große Vorteile sieht.


LANDWIRTSCHAFT GARTENBAU

von Prof. Dr. Manfred Hoffmann

Dynamik ja aber wie viel? Wartezeiten ade

Für Arbeiten an den Kulturen ist das Abwarten von Wiederbetretungszeiten der Gewächshäuser hinfällig geworden. Bei der Ernte gibt es ebenso keine Wartezeiten mehr. „Außerdem müssen wir unserer kleinen Tochter nicht mehr beibringen, dass sie drei Tage lang keine Beeren naschen darf.“ Auch das ist ein großer Vorteil der chemiefreien Produktion, wie Peter Münch schmunzelnd feststellt. Naschen ist erlaubt, denn die dunklen, süßen Beeren sind reich an Vitamin A, B, C und E, an Kalzium, Eisen und Magnesium sowie an Ballaststoffen. In Sachen Gesundheit steht der leicht bittere Chicorée den Brombeeren um nichts nach. Chicorée enthält ebenfalls wertvolle Vitamine, Mineralund Ballaststoffe. Mit seinem typisch fein-aromatischen Geschmack ist er als Rohkostsalat ebenso beliebt wie in Aufläufen und Gemüsepfannen.

Spezialität Chicorée

Der Betrieb von Peter Münchs Vater Theo besteht seit 1928 und ist heute auf Erdbeeren und Chicorée spezialisiert. Der Anbau von Chicorée ist nicht mit Salatpflanzen vergleichbar, sondern sehr speziell. Zunächst wächst Chicorée im Freiland wie eine Zuckerrübe oder wie eine Karotte als Wurzel. Die Qualität der Wurzel ist entscheidend, denn im Herbst werden diese aus dem Boden geholt, an einem kühlen Ort bis zu einem Jahr in den Winterschlaf gelegt, dann in Treibkisten gestellt und in einem lichtabgeschlossenen Raum an einen Wasserkreislauf angeschlossen. „Während der Hydrotreiberei läuft durchgehend Wasser, dem wir täglich 0,1% BB Boden hinzugeben. Binnen 21 Tagen treibt der Spross aus der Wurzel aus und wächst als Chicorée heran. Die Treibkisten reinigen wir mit BB-Boden und dann beginnt der Zyklus wieder von vorne“, erklärt Peter Münch.

Fotos: Multikraft

Frei von Fungiziden

Wie bei den Brombeeren bringt das Multikraft-System auch bei der Produktion von Chicorée viele Vorteile mit sich, allen voran die Einsparung an Fungiziden. „Chemische Pflanzenschutzmittel sind bei der Produktion von Chicorée nicht mehr zugelassen. Wir konnten Fungizide gänzlich durch die regelmäßige EM-Behandlung ersetzen. Wie bei den Brombeeren sehen wir auch bei Chicorée ein deutlich besseres Wurzelwachstum“, freut sich Peter Münch über die Ergebnisse im Betrieb seines Vaters. Multikraft-Experte Günther Soukup steht mit fachkundiger Beratung zur vorbeugenden Behandlung der Kulturen zur Seite und so setzt der Familienbetrieb Münch heuer bei den Erdbeeren erstmals Boden- und Blattbehandlungen mit dem Multikraft-System ein. Die guten Erfahrungen bei Brombeeren und Chicorée verlocken also zu neuen Taten.

Wer im Lexikon für Kreuzworträtsel nachschlägt, findet 20 verschiedene Begriffe für Dynamik. Physiker, Musiker, Politiker und Wirtschaftsfachleute haben ihre eigenen Definitionen dafür. Gemeinsam aber ist allen das Ziel, Veränderung zu bewirken. Nun, Veränderung, Entwicklung, Bewegung ist offensichtlich ein grundlegendes Konzept in der Schöpfungsordnung. Bereits in der Genesis erhält der Mensch den Auftrag: „Wachset und mehret Euch und macht Euch die Erde untertan!“ Die Lebenserfahrung zeigt auch, dass man nichts zu tun braucht, damit sich die Dinge ändern. Sie ändern sich ganz von allein schon durch das Entstehen und Vergehen in der Natur. Die Frage ist nur, wo die Grenzen einer menschengesteuerten Dynamik angesetzt werden sollten, einer Dynamik, die dem Einzelnen und der gesamten Menschheit zum Wohle gereicht. Um bei der Genesis zu bleiben: In ihr werden uns sehr bald die Grenzen mit dem Verbot, nur von einem Baum keine Früchte zu essen, aufgezeigt. Die Freiheit und Dynamik endet also dort, wo Ordnungsgesetze verletzt werden. Es erfolgt gewissermaßen die Vertreibung aus dem Paradies. Wo liegen nun die Grenzen konkret? Für den Naturwissenschaftler setzen die Naturgesetze, für den Musiker die der Harmonie natürliche Grenzen. Für den zwischenmenschlichen Bereich bedeutet dies, dass Dynamik so lange ein sinnvoller und erwünschter Prozess bleibt, solange grundlegende Werte nicht missbilligt und ignoriert werden. Das Leben zeigt, dass dort, wo z. B. Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit durch eine noch so wünschenswerte und notwendige Dynamik leiden, langfristig Schäden provoziert werden.

Kolumne von Prof. Dr. Manfred Hoffmann – em. Professor der Fakultät Landwirtschaft, Ernährung und Versorgungsmanagement der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weihenstephan (D).

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LANDWIRTSCHAFT ACKERBAU

Von den hohen Bergen Eachtling im Salzburger Lungau Als unbekannte Feldfrüchte wurden sie im 16. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa importiert. Mancherorts werden sie Grundbirnen genannt, anderswo heißen sie Erdäpfel. Eachtling ist der gängige Ausdruck für Kartoffeln im Salzburger Lungau. Bei Biobauer Johannes Lassacher gedeihen sie auf einer Höhe von knapp 1.200 Metern und dank dem Multikraft-System mit stabilen Ernten. Der Lungau ist die maßgebliche Kartoffelregion des Bundeslandes Salzburg und wurde samt Eachtling mit dem Gütesiegel Österreichische Genussregion ausgezeichnet. Für die Qualitätssicherung und Vermarktung des Eachtlings engagiert sich der Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein. Johannes Lassacher ist mit seinem Hof einer von zwanzig Bio-Betrieben, die Mitglied sind. Der Lassacherhof liegt in der Nähe von Mariapfarr und ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Neben dem Kartoffelanbau, der Milchviehhaltung und Forstwirtschaft vermietet Familie Lassacher auch Zimmer. Ihre Gäste genießen die Ruhe sowie den schönen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Biologischer betrieblicher Kreislauf

In bergigen Gebieten ist die Landwirtschaft von großer Bedeutung, da sie ein wichtiger Beitrag zu Erhalt und Pflege des Lebensraumes ist. Johannes Lassacher bewirtschaftet den Hof mit insgesamt 23 Hektar Grünland, Acker und Wald seit mehr als zwanzig Jahren biologisch. Seit gut zehn Jahren setzt er die EM-Technologie ein und hat sie im Laufe der Zeit umfassend in die betrieblichen Kreisläufe eingebaut. Ganz selbstverständlich kommen die Multikraft-Produkte bei der Fütterung, bei der Behandlung von Festmist, Gülle und Silage sowie im Ackerbau zum Einsatz. 22

FKE in der Milchviehhaltung

Dieses Denken und Arbeiten in natürlichen Kreisläufen ohne Agrarchemikalien ist für Johannes Lassacher eine Haltung, die sich wirtschaftlich rechnet. Rund zwanzig Milchkühe hat er im Stall, samt Jungvieh sind es vierzig bis fünfzig Tiere. „Bei der Fütterung der Kälber mengen wir der Milch regelmäßig FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) bei. Dadurch haben die Kälber kaum noch Verdauungsstörungen und sie verkraften die Umstellung auf Raufutterverzehr leichter“, erzählt Johannes Lassacher, der auf seinem Heuwagen einen Sprüher montiert hat und damit auch das Heu mit FKE behandelt, sodass die Kühe ebenfalls über das Futter gut versorgt sind. Das Denken und Handeln in natürlichen Kreisläufen schließt sich mit Mist und Gülle, die – ebenfalls mit FKE versetzt – als hofeigene Wirtschaftsdünger auf Feldern und Wiesen ausgebracht werden.


LANDWIRTSCHAFT ACKERBAU

Plant Power im Kartoffelanbau

Auf seinen Äckern baut Johannes Lassacher die Kartoffeln in Fruchtfolge mit Wintergetreide an. Vor dem Setzen beizt er die Kartoffeln mit einer Mischung aus Urgesteinsmehl (ZeoBas ultrafein), FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) und Wasser. Während des Setzens wird mittels Gießkanne am Hänger noch BB Boden ausgebracht. Schon direkt nach dem Setzen der Kartoffeln machen sich die EM-Behandlungen deutlich bemerkbar. „Das mit EM gebeizte Setzmaterial zieht von Beginn an stärker weg. Es ist viel schöner und kräftiger beim Aufgehen. Diesen Unterschied sieht man einfach“, erzählt Johannes Lassacher: „Eine Flächenspritzung mit BB Boden, bevor der Eachtling gesetzt wird, mache ich, je nachdem ob es notwendig ist. Meine Arbeit beruht viel auf Erfahrung, die man mit der Praxis macht und auch von anderen EMPraktikern im Austausch miteinander lernt.“ In weiterer Folge behandelt Johannes Lassacher die Kartoffeln je nach Witterung regelmäßig alle sieben bis zehn Tage mit einer Mischung aus den Plant-Power-Komponenten BB Blatt und Terrafert Blatt.

Stabile Ernten

„Wenn es extrem feucht und schwül ist, dann muss man mit den EMAnwendungen dahinter sein. Auf alle Fälle kann man nie etwas falsch machen. Mit der Erfahrung lernt man das Zusammenspiel von Witterung, Bodenbeschaffenheit und Kulturen gut kennen und kann die EMMischung so gestalten und dosieren, dass alles in wirtschaftlicher Form bleibt. Mit dem Multikraft-System passt es einfach. Man hat stabile Ernten ohne Rückstände.“

Fäulnis? Kein Problem!

Ein weiterer Vorteil ist, dass Fäulnis bei den Kartoffeln kein großes Thema ist. Eine angefaulte Kartoffel fermentiert, die Fäulnis geht aber nicht auf andere Kartoffeln über, sondern diese bleiben gesund. Bei Bedarf geht Johannes Lassacher noch zusätzlich vorbeugend vor: „Manchmal mache ich noch eine ganz sanfte EM-Spritzung über die Kartoffeln, um sicher zu sein, dass die Fäulnis ja nicht in die Knollen hineingeht.“

Fotos: Shutterstock, Lassacher

Wirtschaftlich sicher

Die hohe Lage des Salzburger Lungaus mit den damit verbundenen kühleren Nächten begünstigt eigentlich den Kartoffelanbau. Krankheits- und Schädlingsdruck sind hier generell geringer als in tiefer gelegenen Regionen. Jährlich produziert Johannes Lassacher an die 40 bis 60 Tonnen Kartoffeln. Die Lungauer Speiseerdäpfel vermarktet der Biobauer einerseits selbst und andererseits übernimmt der Lungauer Saatzucht- und Saatbauverein die Vermarktung der Ernte an regionale Lagerhäuser und Supermärkte. Wie vielerorts zeigen sich auch im Salzburger Lungau neue Wetterdynamiken. In den letzten Jahren sind die Niederschläge intensiver geworden, gefolgt von langen Phasen der Trockenheit. Trotz dieser Wetterextreme in hoher Lage hat Johannes Lassacher konstant gute Ernten zu verzeichnen. „Es gibt Zeiten, da hat es auf dem Feld schon einmal schlecht ausgesehen. Trotzdem: Die Erträge stimmen. Das ist der große Vorteil bei der ganzen Geschichte mit dem Multikraft-System.“

von Prof. Dr. Monika Krüger

Dynamik In der Physik ist die Dynamik ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Wirkung von Kräften befasst. Es ist auch die Lehre von der Wirkung dieser Kräfte auf die Bewegung von Körpern. Dazu gehören auch lebendige Körper. Rudolf Steiner legte für die Landwirtschaft 1924 den Grundstein für die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Von besonderer Bedeutung ist in seiner Arbeit der Kreislaufgedanke, der den landwirtschaftlichen Betrieb als geschlossenen Organismus darstellt, in dem nichts verloren geht bzw. das Verlorene, das mit dem Produkt aus dem Stall oder vom Feld geht, wieder durch natürliche Maßnahmen zu ersetzen ist. Unter dem Titel „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“ stellte er einen Gegenentwurf zur beginnenden Industrialisierung der Landwirtschaft zur Diskussion. Es hat sich nicht alles den Bedürfnissen des Menschen unterzuordnen. Der Mensch nutzt die Umwelt, er gestaltet sie, doch er trägt auch für diesen Kreislauf eine große Verantwortung. Die biologisch-dynamische Arbeit in der Landwirtschaft berücksichtigt neben vielseitiger Fruchtfolge, Kompost- und Mistaufbereitung, schonender Bodenbearbeitung, artgerechter Tierhaltung weitere Elemente wie Anwendung bestimmter Präparate, Beachtung kosmischer Einflüsse und Entwicklung neuer sozialer Formen. Der biologisch-dynamische landwirtschaftliche Hof ist nicht nur Grundlage des materiellen Lebens, er ist ein lebendiges Ganzes, das es zu gestalten gilt, um den Nachkommen sowie der gesamten Menschheit Lebensmittel guter Qualität zur Verfügung zu stellen. Diese Lebensmittel sind dann wirklich Mittel zum Leben, zur Erhaltung von Gesundheit und Lebensfreude. Unter diesen Bedingungen haben die sogenannten Vorzüge der Gegenwart wie kurzfristiges Denken, Gier nach Gewinn, Neid und Missgunst, etc., der Einsatz von Agrochemikalien, Pestiziden wie Fungiziden, Herbiziden und Insektiziden keine Bedeutung mehr. Bescheidenheit und Rücksichtnahme sind angesagt, weil diese Eigenschaften die Dynamik aller Lebewesen positiv beeinflussen.

Kolumne von Prof. Dr. Monika Krüger – em. Professorin und Direktorin des Instituts für Bakteriologie und Mykologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (D)

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TIERHALTUNG FKE

Dynamik in der Landwirtschaft ... ... und großes Plus für einfachen Futterzusatz

Der Unterweglehner-Hof liegt inmitten der Mühlviertler Hügellandschaft in Neumarkt in Oberösterreich. Hier leben drei Generationen unter einem Dach. Reinhard Prammer bewirtschaftet mit seinen Eltern, seiner Frau Regina und den Kindern Julia, Johannes und Veronika den landwirtschaftlichen Betrieb mit rund 79 Hektar Grund. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten auch hier bemerkbar gemacht. Familie Prammer hat ihren landwirtschaftlichen Betrieb breit aufgestellt. Neben der Rinderhaltung sind heute zwei weitere Standbeine für sie wichtig. Zum einen gibt es den Folienhandel für den kompletten Silobedarf. Netze, Wickel- und Flachfolien, auch Folien für Eisbahnen im Winter hat Reinhard Prammer auf Lager.

Umfangreicher Agrarservice

Zum anderen führt er ein umfangreiches Agrarservice als Lohnunternehmen mit drei Mitarbeitern. „Wir haben klein damit angefangen, für andere Landwirte zu arbeiten. Mit der Zeit wurde es mehr und 2005 haben wir den Agrarservice als Firma gegründet.“ Von der Bodenbearbeitung über die Aussaat, das Mähen, die Silageernte bis zur Hackguterzeugung und zum 24

Winterdienst reichen die Dienstleistungen mit modernsten Maschinen. „Unsere Kunden kommen aus einem Umkreis von rund sechzig Kilometern. 2018 haben wir zum Beispiel 2.000 Hektar gemäht und 600 Hektar Mais angebaut. Das Agrarservice ist für den Bestand unseres Familienbetriebes ein ganz wichtiges Standbein. Der Betrieb ist gut überschaubar, größer wollen wir nicht mehr werden“, erzählt Reinhard Prammer.

Betriebliche Entwicklung

Der Hof mit typisch Mühlviertler Steinbloß-Fassade entwickelte sich von einem klassischen Milchviehbetrieb über die Jahre hin zu den drei Standbeinen. Vor über fünfzehn Jahren gab die Familie die Milchwirtschaft auf und stellte Zuchtstiere vom Zuchtverband Oberösterreich ein. Vor einigen Jahren entschloss sich Reinhard Prammer mit seiner Familie dazu, viel Geld in die Hand zu nehmen, das Hofgebäude in seiner alten Bausubstanz zu sanieren und auszubauen. Futtergrundlage und Eigenmechanisierung für einen Mastviehbetrieb waren vorhanden. 2016 wurde ein Silo und ein Stall mit 2.000 m² für die Rindermast errichtet, 2017 folgte ein weiterer Silo. Heute werden am Hof rund 250 Mastrinder und 35 Zuchtstiere betreut.


TIERHALTUNG FKE

Fütterung von Mastrindern

In der Fütterung der Mastrinder setzt Reinhard Prammer regelmäßig FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) ein. Bei jeder Fütterung kommen pro Mischung von 2 bis 3,5 Tonnen TMR-Kraftfutter (Trocken-Mais-RationKraftfutter) rund zehn Liter FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) hinzu. „Der Tausend-Liter-Container von Multikraft erweist sich in der Lagerung und Dosierung als sehr praktisch. Arbeitstechnisch ist die Beimischung von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) völlig unaufwendig“, berichtet Reinhard Prammer, der begeistert davon ist, wie sich durch diese einfache Maßnahme die Gülle verändert.

Fotos: Prammer, QUOM media motion

Effizienter Wirtschaftsdünger

Die EM-Technologie wirkt sich auf den gesamten Kreislauf positiv aus. Die Gülle bildet weniger Schwimmschichten. „Seit wir FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) in der Fütterung einsetzen, rühren wir die Gülle weniger oft auf. Dadurch ist der Austritt von Ammoniak deutlich geringer. Das tut den Tieren gut, da sie weniger Ammoniak einatmen.“ Beim Ausbringen auf dem Acker stellt Reinhard Prammer ebenfalls sehr positive Veränderungen fest. Die Gülle riecht neutral, stellt also keine Geruchsbelästigung für Nachbarn dar. Für Böden und Pflanzen ist sie verträglicher. „Ein großes Plus ist, dass sie weniger scharf ist und dadurch die Grasnarbe nicht verätzt. Am Acker wird mehr Stickstoff gebunden“, sagt der Chemiker in Reinhard Prammer. Der eigene Wirtschaftsdünger ist also effizienter und bringt eine deutliche Kostenreduktion, weil Reinhard Prammer am Acker weniger

Handelsdünger benötigt. „Mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) ist das eine umweltfreundliche Geschichte. Wir sparen außerdem einen Haufen Stromkosten dadurch, dass wir die Gülle weniger oft aufrühren müssen. Das ist auch ein guter Effekt.“ Das Stallklima ist seit dem Einsatz von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) merklich besser, die Tiere atmen bessere Luft ein, sind gesund und Verdauungsprobleme sind kein Thema.

Arbeit, die gewürdigt wird

Reinhard Prammer blickt zufrieden auf seinen Betrieb. Mit sieben Jahren hat er das Melken gelernt und wollte immer schon Landwirt sein: „Die Landwirtschaft ist für mich der richtigste und wichtigste Beruf der Welt. Die Vielfalt macht mir eine Riesenfreude. Man ist in der Natur und kann sich die Zeit selbst einteilen. Man kommt mit unterschiedlichen Leuten zusammen. Man muss ein breites Fachwissen haben und ist Tierhalter, Mechaniker und Chemiker zugleich.“ Die Landwirtschaft ist weiterhin mit großen Veränderungen und globalen Dynamiken gefordert. Was also ist ihm für die Zukunft als Landwirt wichtig? „Die Landwirtschaft ist eine große Freiluftwerkstatt, in der wir uns nach dem Wetter richten müssen. Dafür wünsche ich mir mehr Verständnis. Damit Familienbetriebe angesichts großer Konzerne und Handelsketten bestehen können, braucht es auch mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft. Es ist wichtig, dass unsere Arbeit gewürdigt wird.“

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WOHLBEFINDEN BIOEMSAN

Sommerpflege leicht und schön Eine sanfte Brise und die wärmende Sonne auf unserer Haut. Wie wunderbar uns ein Sonnenbad verwöhnt. An schönen Sommertagen braucht unser größtes Organ besonders gute Pflege. Mit bioemsan und Beautytipps von Katharina Krebs bleibt unsere Haut schön, geschmeidig und gesund. Ein maßvolles Sonnenbad ist gesund. Die Sonne versorgt uns mit Vitamin D und regt alle Körpersysteme positiv an: Hormone, Nerven- und Immunsystem, Kreislauf und Stoffwechsel. Wer sich in der Sonne aalt, sollte allerdings darauf achten, den körpereigenen Sonnenschutz zu stärken: von innen durch entsprechende Ernährung und von außen durch natürliche Substanzen, die schützen und die Melaninbildung fördern. Sonnenschutzcremes weisen einen starken UV-Filter auf, enthalten allerdings chemische Substanzen, die über die Haut in den Organismus gelangen. Die bioemsan Pflegeprodukte sind keine Sonnenschutzcremes im herkömmlichen Sinn und bringen mit ihrer natürlichen Zusammensetzung eine Reihe von gesunden Vorteilen mit sich.

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bioemsan Sommerpflege Sanddorn-Jojoba • • • •

natürlicher Lichtschutz für jeden Hauttyp sanfte Pflege und Regeneration gestärkter Eigenschutz natürliche Tönung der Haut

Die reichhaltige bioemsan Sommerpflege Sanddorn-Jojoba bietet natürlichen Lichtschutz durch hohen Anteil an Frucht- und Kernöl des Sanddorns, Sesam-, Oliven- und Kokosöl sowie Manju, Manju Meersalz, EMKeramikpulver und Korallenalgen.

Wirksame Pflege für die Haut

Jojoba- und Olivenöl sowie Mango- und Sheabutter machen die Haut geschmeidig, Sanddornkernöl wirkt zellregenerierend, Aloe-Vera-Gel und Orangenblütenhydrolat spenden kostbare Feuchtigkeit, Süßholzwurzel beruhigt die Haut. TIPP: Idealerweise startet man seine morgendliche Routine mit der Gesichtsreinigung und verwendet danach die bioemsan Sommerpflege für Gesicht, Hals und Dekolleté. Übrigens: auch im Winter die ideale Tagespflege im Freien oder beim Skifahren.


WOHLBEFINDEN BIOEMSAN

Tipps bei Sonnenbrand

Regelmäßig Manju aufsprühen und einnehmen. Viel Wasser trinken! Zimmertemperiertes Joghurt (wichtig: nicht kalt) auf den Sonnenbrand auftragen. Leinentuch, Stoffwindel oder altes T-Shirt in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und EM Klar eintauchen und auf den Sonnenbrand legen. Lavendelöl mit bioemsan Fußcreme vermischen und auf die Fußsohlen auftragen. Das beruhigt den gesamten Organismus. Intensiv Pflegecreme verwenden und mehrmals wiederholen, sobald sie eingezogen ist. Frisches Aloe-Vera-Gel ist ein ideales After Sun für den gesamten Körper, idealerweise von einer Aloe-Vera-Pflanze, die man schon zu Hause hat. Blauer Malvenblütentee oder Lindenblütentee beruhigt lauwarm sofort die geröteten Stellen nach dem Sonnenbrand.

bioemsan Sonnenpflegeöl Sanddorn-Olive

• stärkt den hauteigenen Sonnenschutz • fördert natürlich-schöne Bräune • eignet sich bestens für Gesicht und Körper • ideal bei vorgebräunter und sonnenempfindlicher Haut Die einzigartige natürliche Kreation aus Frucht- und Kernöl des Sanddorns, kaltgepresstem Olivenöl sowie Edelweißextrakt samt regenerativer Mikroorganismen fördert die natürliche Bräunung und den Eigenschutz der Haut durch vermehrte Melaninbildung.

Wohltat für jeden Hauttyp

Sorgfältig ausgewählte Sanddorn- und Olivenöle unterstützen und beschleunigen die Zellreparatur. Leindotteröl, Leinöl und Sheabutter pflegen und nähren die Haut, EM-Keramikpulver und Korallenkalzium unterstützen alle Hautfunktionen. Natürliches Vitamin E und Phytosterole spenden Feuchtigkeit. Bienenwachs schützt die Haut. Edelweißextrakt ist wegen seines natürlichen Lichtschutzes von großer Bedeutung und pflegt die Haut. TIPP: bioemsan Sonnenpflegeöl Sanddorn-Olive am besten auf die feuchte Haut auftragen. Es eignet sich besonders auch nach dem Baden oder als After Sun. Für anhaltende Bräunung mit schönem Teint!

Fotos: Multikraft

Sanddorn

In beiden bioemsan Sommerpflegeprodukten ist Sanddorn eine exquisite Essenz. Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse. Der Strauch bezaubert durch seine leuchtend orangen Früchte, welche einen sehr hohen Vitamingehalt haben. Sanddorn ist reich an natürlichen Antioxidantien, an Vitamin C, Vitamin B-Komplex, Zink, Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium. Sanddornbeeren enthalten zusätzlich Vitamin E und Beta-Carotin. Mit seinen Inhaltsstoffen wirkt Sanddorn regenerierend, schützt die Haut vor Zellschäden und verlangsamt die Hautalterung. Sanddornöl ist ein ausgezeichneter natürlicher Lichtschutz, indem der Eigenschutz der Haut durch vermehrte Melaninbildung erhöht wird. Sanddornöl macht die Haut samtweich und elastisch. Es eignet sich hervorragend bei trockener, sensibler und reifer Haut.

bioemsan Intensiv Pflegecreme

Die neue bioemsan Intensiv Pflegecreme ist ein richtiges Allroundtalent. Sie eignet sich besonders als Gesichtspflege für trockene Haut, als Augencreme und Lippenpflege, als Anti-Aging-Creme und Babycreme, als Wind- und Wettercreme. Sie kann gut bei trockenen Stellen, Pigmentflecken, Kontaktallergien, Wunden und Verbrennungen verwendet werden. Erfahrungsberichte zeigen: Sie ist ideal bei Hautausschlägen im Gesicht oder am Körper, die Haut regeneriert und beruhigt sich rasch. TIPP: Die bioemsan Intensiv Pflegecreme ist eine wunderbare After-SunPflege für das Gesicht und kann sehr gut bei Sonnenbrand zur Beruhigung der Haut verwendet werden. Die Bräune hält länger an, die Haut wird intensiv gepflegt.

Sheabutter

In der bioemsan Intensiv Pflegecreme ist Sheabutter ein wertvoller Inhaltsstoff. Ihr Fett wird aus den Samen des 15 Meter hohen tropischen Sheabaumes gewonnen. Die Sheabutter der bioemsan Kosmetik ist biologisch zertifiziert und stammt von einem Frauenprojekt in Burkina Faso. Das Besondere an Sheabutter ist ihr ungewöhnlich hoher Anteil an Fettbegleitstoffen wie Flavonoiden, Phytosterolen, Spurenelementen, Aromastoffen und Vitaminen, die allesamt wichtige Aufgaben erfüllen. Flavonoide fördern den Erneuerungsprozess der Hautzellen, Vitamin E beugt vorzeitiger Zellalterung vor, Vitamin A vitalisiert den Verhornungsprozess der Haut, Phytosterole fördern die Durchblutung. Allantion, der wundheilende Bestandteil der Beinwellpflanze, ist in der Sheabutter ebenfalls enthalten.

Vorbereitung auf die Sonne

Mit bioemsan Grünteepeeling das Gesicht und bioemsan Rosen oder Lavendel Duschsalz den Körper peelen, damit die Haut gleichmäßig gebräunt wird und die Bräune länger hält. Leichte Leinen- oder Baumwollkleidung in hellen Farben machen heiße Sonnentage angenehmer. Ideal an heißen Tagen sind keine zu kalten Getränke, Zitronenwasser und Tees auf Zimmertemperatur, z. B. Pfefferminztee.

In der Sonne immer dabei • • •

Sprühflasche mit Manju – beruhigt die Haut nach dem Sonnenbaden bioemsan Berglavendelöl – hilft bei Sonnenbrand oder Mückenstichen bioemsan Zahncreme Probe 5 ml – hilft bei Mückenstichen und kleineren Verletzungen

Morgendliches Ritual

Gesicht waschen und je nach Hauttyp bioemsan Feuchtigkeitscreme, Balsamcreme oder Intensiv Pflegecreme auftragen und einziehen lassen. Nach dem Frühstück, bevor man aus dem Haus geht, die bioemsan Sommerpflege auftragen. 27


KLEINE HELFER

IMMER GEÖFFNET!

Insektenhotel basteln

Wildbienen, Florfliegen, Marienkäfer, Ohrwürmer und Schmetterlinge freuen sich, wenn du ihnen im Garten ein Zuhause gibst. Die nützlichen und wichtigen Insekten suchen einen Lebensraum zum Nisten, Brüten, als Rückzugsort oder zum Überwintern.

WIR ZEIGEN DIR, WIE DU GANZ EINFACH EIN ZUHAUSE FÜR DIE FLEISSIGEN BIENCHEN UND CO. BAUEN KANNST! 28

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss ist der 30. September 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, ausgenommen Mitarbeiter und Angehörige der Firma Multikraft. Nach dem Ende der Teilnahmefrist erfolgt eine Ermittlung der Gewinner durch Ziehung. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnehmer ist mit der elektronischen Erfassung und Verarbeitung seiner Daten einverstanden, die ausschließlich für Betreuungszwecke der Firma Multikraft Produktions- und HandelsgmbH verwendet werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und selbstverständlich können Sie jederzeit einer weiteren Verwendung Ihrer Daten zu Werbe- und Marketingzwecken – auch soweit dies rechtlich ohne Ihre Einwilligung zulässig ist – durch eine einfach Mitteilung an Multikraft Produktions- und HandelsgmbH widersprechen.


KLEINE HELFER

DU BRAUCHST

EINE DOSE, BUNTE WOLLRESTE, SCHERE, HAMMER UND NAGEL, DRAHT, GUMMIRINGE UND EIN PAPIERKLEBEBAND.

MATERIAL ZUM FÜLLEN

FÜR WILDBIENEN EIGNEN SICH RÖHREN, Z.B. BAMBUSSTÄBE ODER RÖLLCHEN AUS PAPIER ODER WELLPAPPE. FLORFLIEGEN UND MARIENKÄFER MÖGEN HOLZWOLLE. FÜR OHRWÜRMER IST STROH IDEAL. FÜR SCHMETTERLINGE VERWENDE AM BESTEN DÜNNE ZWEIGE.

UND SO GEHT’S

1. DIE DOSE MIT WOLLE UMWICKELN. MÖCHTEST DU DIE FARBE WECHSELN, SCHNEIDE DEN FADEN AB UND KNOTE EINEN ANDEREN AN DAS LOSE ENDE. AM ENDE DEN LETZTEN FADEN FESTKNOTEN. 2. BITTE EINEN ERWACHSENEN, DIR MIT HAMMER UND NAGEL EIN LOCH IN DEN DOSENBODEN ZU MACHEN. DANN ZIEHE EIN STÜCK DRAHT ZUM AUFHÄNGEN HINDURCH. VERDREHE DIE DRAHTENDEN MITEINANDER. 3. WILDBIENEN MÖGEN RÖHREN. LASS DIR FÜR DEINE DOSE PASSENDE BAMBUSSTÄBE ZUSCHNEIDEN. DU KANNST ABER AUCH PAPIER ODER WELLPAPPE AUFROLLEN UND MIT ETWAS PAPIERKLEBEBAND FIXIEREN.

Fotos: Multikraft

4. FÜLLE DEINE DOSE MIT DEM MATERIAL DEINER WAHL. DU KANNST DIE FÜLLUNGEN AUCH KOMBINIEREN. DAZU KANNST DU DIE PAPIERRÖLLCHEN MIT EINEM GUMMIBAND ODER EINEM PAPIERKLEBEBAND ZUERST FIXIEREN. 5. ZUM SCHLUSS SUCHE EIN GESCHÜTZTES PLÄTZCHEN FÜR DEIN INSEKTENHOTEL UND SCHON KÖNNEN DIE ERSTEN KLEINEN BEWOHNER EINZIEHEN. ES KANN BIS ZU ZWEI JAHRE DAUERN, BIS DIE TIERE DAS ANGEBOT ENTDECKT HABEN UND NÜTZEN, ALSO HAB GEDULD. SIND SIE SCHLIESSLICH VOR ORT, SIND SIE AUS DEM GARTEN NICHT MEHR WEGZUDENKEN.

BASTELN, FOTO MACHEN UND GEWINNEN!

Bastle dein eigenes Insektenhotel, schicke uns ein Foto und gewinne diese Multikraft Produkte: bioemsan Duschgel, bioemsan Lippenbalsam, Manju Meersalz Pastillen und Manju Schokoladen Jede Einsendung gewinnt einen Anerkennungspreis. Einfach an info@multikosmos.at senden oder per Post an Multikraft, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels.

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WOHLBEFINDEN MANJU

Manju im Einsatz für gutes Salz Salz ist für unseren Körper unverzichtbar, denn es erfüllt eine Reihe wichtiger Funktionen. Salz reguliert den Wasserhaushalt und regt Stoffwechselvorgänge an, es ist am Knochenaufbau beteiligt und koordiniert die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen. Durch Ausscheidungen wie Schweiß geht dem Körper täglich Salz – Natriumchlorid – verloren und so ersetzen wir es durch Speisesalz. Wie bei vielem im Leben kommt es auch hier auf die Qualität und Dosierung an, damit wir unserem Körper wirklich Gutes tun. Dr. Erika Rokita hat einige Empfehlungen und ein tolles Rezept für Kräutersalz parat.

Salz wird in der Lebensmittelindustrie als Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel in Fertigprodukten verwendet und ist in der Form eher ungesund. Warum sollten wir auf gutes Salz in unseren Speisen achten?

Salz ist nicht gleich Salz! Unser Körper braucht qualitativ hochwertiges Salz mit einem ausgewogenen Anteil an Mineralien und Spurenelementen, um voll funktionsfähig zu sein. Herkömmliches raffiniertes Kochsalz reicht da nicht aus – im Gegenteil, man sagt, es kann sogar für einige Beschwerdebilder wie z. B. Bluthochdruck mitverantwortlich sein.

Was ist das Besondere an Manju Meersalz als gesunder Alternative?

Das Salz wird bei Vollmondspringflut aus den Tiefen des Meeres – unter 200 m – geschöpft. Durch die Verarbeitung und Reifung mit der EMTechnologie entsteht ein hochwertiges, regeneratives, antioxidatives Meersalz. Mit seinem außergewöhnlich hohen Mineralstoffgehalt ist es für den menschlichen Organismus enorm wertvoll: Es ist körperlich und geistig vitalisierend, entschlackend und wird auch äußerlich gerne verwendet, z.B. für Fuß- und Körperbäder, zum Inhalieren sowie für Nasenspülungen. Weiters wird es in der bioemsam Biokosmetik verwendet und unterstützt so die Zellerneuerung der Haut.

Salz und Kräuter verwenden wir zum Würzen. Worauf kommt es dabei an, wie viel Salz sollten wir verwenden? Meine Devise ist, möglichst viel selber zuzubereiten und dabei zu würzen statt zu salzen. Ich verwende immer selbst gemachtes Manju-Kräutersalz zum Kochen, wobei der Anteil der Gewürz- und Wildkräuter mindestens 50 % beträgt. So kann ich die Salzmenge von vorherein stark reduzieren und die Tagesration von 5 g wird sicher nie überschritten. Die Gewürze verleihen den Speisen einen hervorragenden Geschmack und unterstützen durch ihre bioaktiven Substanzen alle Verdauungs- und Regulationsprozesse im Körper. So ist das Essen nährend und heilend zugleich!

Das Rezept für fermentiertes Manju Kräutermeersalz spricht für hohe Qualität. Manju Meersalz 3 Wochen mit 1 kg unraffiniertem Hallstättersalz in einer EM-Keramikschale (z. B. Zwiebeltopf ) vermehren – mit Manju (Fermentationsgetränk) besprühen und vermischen. Zusätzlich nach Möglichkeit den offenen Topf für einige Stunden in die Mittagssonne zum Trocknen stellen (wenn möglich 2–3 Mal wiederholen). Dann 3 Wochen im verschlossenen Topf ruhen lassen. Blätter und Blüten der Schafgarbe, Gundelrebe, Frauenmantel, Giersch, Braunelle, Brennnesselsamen, Quendel, Beifuß etc. sammeln. Als Alternative Gartenkräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Oregano, Estragon, Lavendelblüten, Majoran, Petersilie, Quendel, Rosmarin oder Salbei verwenden. Frische Kräuter mit vermehrtem Manju Meersalz (50:50) in einer Kaffeemühle ganz fein mahlen, auf Backpapier geben und mit Manju und Multi Impuls (Fermentationsgetränke) einsprühen. Danach im Backrohr bei ca. 40 °C oder in der Mittagssonne für 2 bis 3 Stunden trocknen und anschließend in Schraubverschlussgläser oder Salzstreuer abfüllen. 30


MEHR WISSEN

Angelika Ertl-Marko

Das große BodenABC

Das große Boden-ABC

Angelika Ertl-Marko 184 Seiten OLIVA VERLAG

ISBN-10: 3200061634

Geheimrezepte im Kreislauf der Natur. Spielerisch und lustvoll verrät die bekannte ORF-Gärtnerin in diesem praktischen Ratgeber viele Tipps und Tricks für gesunde Böden im Garten. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei das natürliche Bodenpersonal, z. B. Mikroorganismen, Regenwürmer und Pilze. Angelika Ertl zeigt, wie diese Gartenhelfer geschickt eingesetzt werden, um Humus aufzubauen, gesunde Pflanzen aufzuziehen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu machen. Der Themenbogen spannt sich von Kompost, Bokashi, Terra Preta über Mulchen, Effektive Mikroorganismen und natürliche Pflanzenstärkung zu kulinarischen Bodengenüssen. Ein wundervolles Handbuch!

Zwischenfrüchte in der Praxis

Altes Wissen Neues Wissen Sie haben schon sechzig bis hundert Jahre auf dem Rücken, die alten Gartenbücher, in denen noch keine Rede war von großflächiger chemischer Schädlingsbekämpfung. Blättert man darin, findet man Rezepturen für Kräuterbrühen und Tinkturen. Selbst gemachte Hausmittel und Tipps, die über Generationen weitergegeben wurden. Maßvoll eingesetzt, stellten Gärtner und Bäuerinnen ihre Ernte sicher, ohne die unliebsamen Mitbewohner im Garten gänzlich auszurotten. Backpulver, das Ameisen vertreibt. Brennnesselbrühe, die Pflanzen stärkt. Man sah „Schädlinge“ als Lebewesen, die Teil der Nahrungskette sind und die es im Garten keineswegs zu bekämpfen galt. In einem naturgemäßen Garten wird es immer eine begrenzte Zahl von sogenannten Schädlingen geben. Es geht darum, dass Prozesse im Garten keine schädliche Eigendynamik entwickeln, welche die Ernte gefährden. Die Förderung von Nützlingen zählt zu jenen positiven Maßnahmen ohne jegliche Chemie, die Schädlinge in Zaum hält. Aus Schädlingen wird man klug. Wenn Milben, Läuse & Co. plötzlich in Scharen auftauchen, zeigen sie, dass etwas nicht stimmig ist. Sie deuten

Frederic Thomas, Matthieu Archambeaud

darauf hin, dass Pflanzen geschwächt sind. Die Frage ist, wie man darauf

306 Seiten

reagiert, um wieder Balance in den natürlichen Kreisläufen herzustellen.

ISBN: 978-3-9819247-1-8

Und wie man Pflanzen vorbeugend auf natürliche Weise stärkt. Wer selber

Ertragssteigernd, kostensenkend, ressourcen- und umweltschonend. Diesen Mehrwert bringen Zwischenfrüchte in der Landwirtschaft. Ein französischer Landwirt und ein Ökologieforscher haben sich zusammengetan und ein Buch für den Einsatz direkt am Feld geschrieben. Sie zeigen, was Zwischenfrüchte sind, wann und wofür sie angebaut werden, welchen Einfluss sie auf die Fruchtbarkeit des Bodens und die Wirtschaftlichkeit des Anbaus haben. Das Buch eröffnet auch einen Blick auf innovative Produktionsmöglichkeiten mit Zwischenfrüchten. Ein praktisches Handbuch mit zahlreichen Beispielen, Rechenverfahren, Versuchsergebnissen und konkreten Empfehlungen!

Bienenleben. Vom Glück, Teil der Natur zu sein.

nicht die Zeit findet, Pflanzenbrühen anzusetzen und Tinkturen zu mischen, bekommt heute im Handel hilfreiche Pflanzenstärkungsmittel auf biologischer Basis. Ebenso sorgen gute Bodenverhältnisse, richtige Pflanzabstände und ausreichend Licht für gesundes, kräftiges Wachstum. Es muss also nicht zwangsläufig zur Bekämpfung mit beißend scharfen Insektiziden kommen, die auch gleich alle Nützlinge vertilgen. In Mischkulturen tun sich unliebsame Gartenbewohner wesentlich schwerer, sich auszubreiten, denn dort müssen sie sich ihre bevorzugten Pflanzen erst mühsam suchen. Das Schlaraffenland für Schädlinge sind Monokulturen – ein leicht gefundenes Fressen. Damit sind chemisch-synthetische Mittel zur Schädlingsbekämpfung in den letzten Jahrzehnten ein gigantischer Markt geworden und riesige Konzerne verdienen daran weltweit. Im integrierten Landbau gilt seit über zwanzig Jahren die Devise, so wenig chemische Mittel wie möglich einzusetzen. Nur als Notnagel. Zu Hause darf in den eigenen Garten mit einer wilden Ecke, mit Mischkultu-

Fotos: Multikraft, TRP, Shutterstock

Sarah Wiener

ren, Laubhaufen, Insektenhotels oder ein paar Quadratmetern Bienen- und

288 Seiten

Schmetterlingswiese ruhig etwas „Unordnung“ einziehen. Eine Rezeptur

ISBN-10: 3351037694

ohne Chemie könnte lauten: eine Portion Beobachtungsgabe mit vorbeu-

Köchin, Biobäuerin und Imkerin Sarah Wiener nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Lebenszyklus eines Bienenvolkes und erzählt, warum Bienen so wichtig sind. Sie sind ein maßgeblicher Indikator für die Gesundheit unserer Lebensräume. Bienenvölker verfügen über komplexe Charaktere und Eigenschaften. Sie können uns Menschen lehren, wie ein funktionierendes Gemeinwesen mit Werten wie Solidarität, Vertrauen, Arbeitsteilung und Demokratie entsteht. Am Schicksal der Bienen ist all das zu beobachten, was das Beziehungsgeflecht von Mensch, Tier und Pflanze ausmacht. Unterhaltsam und aufschlussreich!

gender natürlicher Pflanzenstärkung. Eine Portion Gelassenheit, die Nützlinge ihre Arbeit machen lässt. Eine weitere Portion Gelassenheit, wenn man vielleicht erstaunte Blicke erntet.

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TIPPS & TRICKS

Tipps & Tricks Kräuter- und Pflanzenauszüge gegen Schädlinge und Krankheiten im Sommer

Besonders in den Monaten Mai und Juni fällt Ihnen als langjährige Gärtner vielleicht das vermehrte Krabbeln auf Ihren Pflanzen auf. Läuse, Flöhe und Fliegen tummeln sich nicht zum Ärger der Gärtner auf den Pflanzen, sondern haben im Naturkreislauf ihren Zweck: Die Natur schafft ein Überangebot an Nahrung für die Nützlinge, Insekten und Bienen, die wiederum als Bestäuber dienen. Üben Sie sich in Gelassenheit und verzichten Sie auf Gift in Ihrem Garten. Versuchen Sie mit natürlichen Hilfsmitteln dem unliebsamen Gekrabbel entgegenzuwirken und eine Balance mit den Nützlingen im Garten wiederherzustellen. Dazu haben wir einige Tipps für Sie vorbereitet. Lassen Sie es an Ihren Bäumen und Sträuchern ruhig krabbeln, ein paar Läuse werden Ihre Pflanzen nicht vernichten und Sie haben trotzdem eine gute Ernte.

gegen Schachtelhalm zur Pflanzenstärkung Pilzkrankheiten tzbar. Die

genannt, ist sehr vielseitig einse Ackerschachtelhalm, auch Zinnkraut die Zellwände von Gemüse und Co. und be gewe Blatt das t Kieselsäure stärk ren. Im August gesammelter Acke werd n Dadurch können Pilze abgehalte %). 10 zu (bis alt lsäuregeh schachtelhalm hat den höchsten Kiese Rezept Schachtelhalmjauche t in oder 150 bis 200 g getrocknetes Krau 1 kg frische, zerkleinerte Pflanzen ch Dana n. lasse n stehe bis zwanzig Tage 10 Liter Wasser geben und ca. zehn ringen ausb ittags vorm n beste Am . nnen abseihen und anschließend 1:5 verdü und ca. alle 14 Tage wiederholen. flanvorbeugen: Setzlinge vor dem Ausp Schon bei der Pflanzung können Sie tauelbad Wurz ein in den Wurzeln kurz zen zum Schutz vor Bodenpilzen mit jauhalm chtel rscha Acke mit eßen Angi h chen. Bei Kohlarten können Sie durc che dem Kohlhernie-Pilz vorbeugen. EM-Tipp: Das fertige mit MikroorganisEffektiven angereicherte men Extrakt Schachtelhalm Konzentrat erhalten Sie auch bei Multikraft in verschiedenen Gebindegrößen sowie in der praktischen Sprühlösung.

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d Br ennnessel zur Pflanzenstärkung un gegen Läuse und Spinnmilben etterlinge, die

nur ein Paradies für Schm Das Brennnesseleck im Garten ist nicht Ameisensäure, die pflanzenstärkend und bekannte Pflanze enthält Nesselgift und lin oder Histamin werden von Schildwirken. Ihre Wirkstoffe wie Acetylcho Blattläusen nicht vertragen. n einmal wöchentlich ausbringen. Nebe Brennnesseljauche ab dem Frühjahr ngt. gedü stoff Stick er gisch biolo ig hzeit allgemeiner Pflanzenstärkung wird gleic Rezept Brennnesseljauche der nwasser ansetzen. Eine Zerkleinerung 1 kg frisches Kraut in 10 Liter Rege nutzer bess ffe tssto Inhal ollen die wertv Brennnesselblätter ist sinnvoll, so sind ein n lassen. Die Gärung erfolgt, sobald bar. 2–3 Wochen an der Sonne gäre nnes Bren die ist n ollste ngsv wirku eht. Am Schäumen an der Oberfläche entst der Gärung (ca. end währ e dling Schä re ande und seljauche gegen Läuse en. vertreibt sie Blattläuse und Spinnmilb 4 Tage). 1:50 mit Wasser verdünnt, uche (nach ca. 14–20 Tagen) zur Pflan Sehr effektiv ist die reife Brennnesselja end der Blüte währ ten Toma von en Gieß zum zenstärkung, als Wurzelbad oder im Verhältnis 1:20. EM-Tipp: Das fertige, mit Effektiven Mikroorganismen angereicherte Brennnessel Extrakt Konzentrat erhalten Sie auch bei Multikraft in verschiedenen Gebindegrößen sowie in der praktischen Sprühlösung.


TIPPS & TRICKS

Wie hält man den Kartoffelkäfer im Zaum? nd gegen das Auf-

tzen schon vorbeuge Regelmäßige EM-Behandlungen schü der aufgehäuften Reihen ist empfehhen Mulc auch fern, treten von Kartoffelkä Pflanzengemeinschaft mit Kren oder eine lenswert. Zusätzlich eignet sich auch die n Kartoffelkäfer vermehrt auftreten: Farnkraut als Abwehrstrategie. Wen entrat Konz kt Extra sel nnes Bren ml 10 5, Pflanzen mit 10 ml EM Aktiv, 10 ml MK tzlich mit ZeoBas Urgesteinsmehl üppig auf 1 L Wasser besprühen und zusä einstauben.

GLUTENFREIES

FITNESSBROT

t Kaltwasserauszug mit Tomatenkrau ftanz, die ihrer Verwandten, der Karto Subs eine – tin Die Tomaten bilden Toma ToDazu mt. hem fers ffelkä Karto des n fel, fehlt und die Entwicklung der Larve wird 24 Stunden einweichen. Der Auszug matenkraut in Wasser einlegen und rüht. versp und abgesiebt und unverdünnt gegossen gegen den Kohlweißling sehr effektiv. auch ist szug Tipp: Der Tomatenkrautau

Zutaten in Bio-Qualität

Was tun gegen Er dflöhe?

Fotos: Multikraft, Shutterstock

ratendung von Multikraft-Produkten sehr Zuallererst ist die regelmäßige Anw , Aktiv EM ml 10 von ion binat Kom in ng sam. Hier empfiehlt sich eine Anwendu en werd So er. Wass kt Konzentrat auf 1 L 10 ml MK 5, 10 ml Brennnessel Extra rkt. gestä an nn Begi von zen die Pflan von nderblätterjauche zur Regulierung Kommt es zu einem Befall, kann Holu Was L 10 auf r blätte nder Holu e 1 kg frisch Erdflöhen verwendet werden. Dazu über die Pflanzen he Jauc e fertig Die n. ende verw ser zur Jauchenherstellung em Holunderblättern mulchen. Bei stark unverdünnt gießen und zusätzlich mit zen kräftig eingePflan die dem mit , ulver mikp Kera Befall hilft außerdem EM staubt werden.

Weitere Informationen zu den Anwendungen und Dosierungen der Multikraft-Produkte erhalten Sie unter www.multikraft.com

3 EL Buchweizenmehl 150 g Dinkelkleie oder Weizenkleie 150 g geriebene Mandeln 100 g Leinsamen 50 g Chiasamen 25 g Weinsteinbackpulver 1 EL Manju Meersalz 2 EL Multi Impuls oder Manju 6 Eiklar 450 g Naturjoghurt 4 EL Saatenmischung, je nach Geschmack Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne sowie Sesam. Utensilien: Backofen, Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Rührbesen, Kasserolle (Durchmesser ca. 18 cm) oder Kastenform, Backpapier. Schritt 1: Backofen auf ca. 170–180 °C vorheizen. Buchweizenmehl, Dinkelkleie oder Weizenkleie, geriebene Mandeln, Leinsamen, Chiasamen und Weinsteinbackpulver in eine Schüssel geben und verrühren. Schritt 2: Eiklar, Naturjoghurt, Multi Impuls oder Manju und Manju Meersalz ebenfalls in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer oder einer Küchenmaschine ca. 2–3 Minuten glattrühren. Schritt 3: Trockene Zutaten unterheben, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Anschließend 5 Minuten gehen lassen. Schritt 4: Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kasserolle oder Kastenform geben. Mit der Saatenmischung bestreuen. Bei Ober- und Unterhitze und ca. 170–180 °C für ca. 50–60 Minuten backen.

Guten Appetit! 33


INFOS & TERMINE

Erlebniswelt Multikraft

Jeder Monat steht bei uns unter einem besonderen Themenschwerpunkt. Neben dem beliebten EM Café bieten unsere EM FachberaterInnen für Sie zusätzlich einen EM Bio-Gartenbrunch sowie einen EM Workshop zum jeweiligen Thema an. Nutzen Sie die folgenden Termine zum Austausch rund um Effektive Mikroorganismen. Wir bitten um Anmeldung auf www.multikraft.com, begrenzte Teilnehmerzahl.

September 2019

Gesundheit kann man essen, Krankheit leider auch

EM Café Freitag, 6. September 2019, 14.30 – 17.00 Uhr

EM Bio-Gartenbrunch Mittwoch, 18. September 2019, 9.00 – 11.30 Uhr EM Workshop Dienstag, 24. September 2019, 14.00 – 17.00 Uhr

Juni 2019

So haben Schädlinge keine Chance EM Café Freitag, 7. Juni 2019, 14.30 – 17.00 Uhr

EM Bio-Gartenbrunch Mittwoch, 19. Juni 2019, 9.00 – 11.30 Uhr EM Workshop Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 – 17.00 Uhr

Oktober 2019

Abendvorträge mit Dr. Ruediger Dahlke 18.30 Uhr “Gesundheit in eigener Regie” 20.30 Uhr “Alter(n) als Chance” Donnerstag, 3. Oktober 2019 VK: EUR 18,– / AK: EUR 22,– je Vortrag Tickets erhältlich im Multikraft Shop

Juli 2019

Für das tierische Wohl mit EM EM Café Freitag, 5. Juli 2019, 14.30 – 17.00 Uhr

EM Bio-Gartenbrunch Mittwoch, 17. Juli 2019, 9.00 – 11.30 Uhr EM Workshop Dienstag, 23. Juli 2019, 14.00 – 17.00 Uhr 34

November 2019

Kabarett am Stumpflhof mit den Kernölamazonen

“Was Wäre Wenn” Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr VK: EUR 29,– / AK: EUR 34,– Tickets erhältlich im Multikraft Shop


INFOS & TERMINE

Infos & Termine Webinare

Mit unseren Webinaren können Sie sich über die Vorteile von Effektiven Mikroorganismen bequem vom Sofa aus informieren. Unsere Multikraft FachberaterInnen bieten Austausch zu verschiedenen Themenschwerpunkten und Beratung für Einsteiger und Praktiker. 11. Juni, 18.30 Uhr: „So haben Schädlinge keine Chance“ mit Bernadette Schützenhofer und Mag. Dr. Erika Rokita 4. Juli, 18.30 Uhr: „Für das tierische Wohl mit EM“ mit Angelika Leibnitz Anmeldung und weitere Informationen finden Sie unter www.multikraft.com/de/aktuelles-service/webinare/.

Events

Erfahren Sie Neues über EM oder tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit uns aus. Informationen zu Veranstaltungen rund um Effektive Mikroorganismen – Stammtische, Vorträge, Messen und vieles mehr – finden Sie auf www.multikraft.com/de/aktuelles-service/veranstaltungen-events/ Besuchen Sie uns bei folgenden Veranstaltungen:

Rottalschau in Karpfham

Fr., 30. August bis Di., 3. September 2019

EM-Stammtische

Für Anwender, Einsteiger & Interessierte zum Erfahrungsaustausch

WIEN Günter A. Gsöls Jeden 1. Dienstag im Monat, Beginn: 18:00 Uhr Das Schutzhaus, Gartenfreunde Ottakring, Steinlegasse 15 (Navi-Adresse: Flötzersteig 6), 1160 Wien, +43 664 320 65 77 Jeden 3. Donnerstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr Heuriger „Alter Bach-Hengl“, Sandgasse 7–9, 1190 Wien TRIBUSWINKEL Hildegard Baader Jeden letzten Dienstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr Mühlbachwirt, Kirchenplatz 8, 2512 Tribuswinkel +43 2252 497 48, +43 676 722 77 76 SOLLENAU Anita Schärf

Jeden 1. Mittwoch im Monat, Beginn: 18:00 Uhr „Bei mir daheim“, Feldgasse 1, 2601 Sollenau a.schaerf@aon.at, +43 664 516 55 75

EGGERSDORF | GRAZ Gartenparadies Peter Painer

Jeden Monat Gartenworkshops rund um die Pflege und Arbeit mit EM Informationen zu den Terminen und Programmen unter www.painer.com, Badstraße 48, 8063 Eggersdorf, +43 3117 24 42

ROHR | KREMSTAL Gärtnerei Schützenhofer

Jeden 3. Dienstag im Monat Kräuterstammtisch, Beginn: 19:00 Uhr, Linzerstraße 32, 4532 Rohr/Kremstal +43 7258 21 24

STRASSWALCHEN Johannes Lenzenweger

Landwirtschafts- und Herbstmesse Ried/Innkreis Mi., 4. – So., 8. September 2019

Jeden 1. Dienstag im Monat (von April bis Oktober), Beginn: 19:30 Uhr Lenzenweger, Voglhub 8, 5204 Straßwalchen em.lenzenweger@gmx.at, +43 664 2825 895

Life Messe Wels

ROTH Silvia Smetana

Fr., 25. – So., 27. Oktober 2019

Messe bio Österreich Wieselburg So., 17. – Mo., 18. November 2019

Jeden letzten Freitag im Monat, Beginn: 18:00 Uhr Haus der Schönheit, Hauptstraße 43, 91154 Roth evs.smetana@gmail.com, +49 9179 964 68 64

SCHOPFHEIM Silke Schaubhut

Jeden Monat ist ein Stammtisch vorgesehen, Termin bitte immer auf Anfrage! Patches4life, Belchenstraße 7, 79650 Schopfheim beratung@silke-schaubhut.de, +49 7622 673 98 14

Fotos: Multikraft, Shutterstock

FINSTERWALDE Thomas Kühne

multikosmos Ausgabe 33 Unser nächstes Thema:

Reife

Jeden 3. Donnerstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr An der Schraube 20, 03238 Finsterwalde, anfrage@naturgarten-planer.de, +49 3531 70 50 25 oder +49 3531 433 92 66

KÄMPFELBACH Sigrid Bellitto

Jeden letzten Mittwoch im Monat, Beginn: 19:30 Uhr Friedenstr. 44, 75236 Kämpfelbach, +49 7232 40 93 61 sigrid-bellitto@online.de, www.bellitto.de 35


Effektive Mikroorganismen in der Pflanzenwelt

Von Natur aus effektiv.

Biologische Pflanzenhilfsmittel fördern die Abwehrkräfte der Pflanzen. Schachtelhalm Extrakt und Brennnessel Extrakt mit Effektiven Mikroorganismen, dienen der Pflanzenstärkung und unterstützen auf natürliche Weise die pflanzeneigenen Abwehrkräfte. Durch die regelmäßige Anwendung von Schachtelhalm Extrakt entwickeln die Pflanzen robuste Blätter mit intensiver Ausfärbung. Deshalb sind die Pflanzen weniger anfällig für Pilzkrankheiten. Brennnessel Extrakt hat sich besonders bewährt in der Vorbeugung gegen Läuse & Spinnmilben. Zur Vorbeugung die Sprühlösungen vom Frühling bis in den Herbst alle zwei bis drei Wochen auf die Pflanzen sprühen. Bei feuchter Witterung oder starkem Insektendruck, werden kürzere Sprühintervalle empfohlen.

www.multikraft.com

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Multikosmos 32 "Dynamik"  

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, werden sie die Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort) In diese...

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