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Die Welt der Effektiven Mikroorganismen | Jänner 2018

Nr. 28 |

FOKUS

Preisgekrönt

Das vielfach ausgezeichnete KräuterGut Nürnberg erzeugt Topfkräuter in ganz großem Stil. Betriebsleiterin Tanja Dworschak erzählt, wie sie Familientradition, biologischen Anbau und modernste Produktionsmethoden verbindet. Außerdem verrät sie ihr Lieblingsrezept für grüne Smoothies mit BioPowerGräsern. Seite 10

Rentabel

Mit der italienischen Fachberatungsfirma „Evoluzione“ verbindet Alberto Cappa das Wohl der Tiere mit wirtschaftlicher Rentabilität. Die regelmäßige Anwendung von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) verbessert den Gesundheitsstatus des Viehbestandes und die Landwirte erzielen sehr gute Erträge. Seite 24

Wohltuend

Aktuelle Studien belegen: Manju unterstützt Vitalität, Gesundheit und Wohlbefinden. Die Inhaltsstoffe des beliebten Nahrungsergänzungsmittels stärken das Immunsystem und den Darm. Forschungsergebnisse aus Japan liefern neue Erkenntnisse zu Diabetes und zeigen, dass die konsequente Einnahme von Manju positiv für Blutwerte und Blutzuckerspiegel ist. Seite 26


MULTIKRAFT INTERN

Film ab!

Naturnahe Arbeit im Fokus Neues Jahr, neuer Film. Wir freuen uns, denn es ist so weit: Im Jänner veröffentlichen wir unser Imagevideo. Nach mehrwöchigen Vorbereitungen und einer tollen Zusammenarbeit mit brightfilms ist der Film fertig geschnitten und zur Vorführung bereit. Anfang 2017 entwickelte unsere Marketing-Abteilung das Konzept, feilte anschließend mit brightfilms an der Umsetzung und traf alle nötigen Vorbereitungen.

Am 28. Juni wurden einige unserer Partner ins Bild gerückt: der Bioladen Frau Holle in Bad Schallerbach, Familie Meingassner in Vorchdorf mit ihrem Rinderbauernhof und Schweinebauer Pointner in Hofkirchen an der Trattnach. Am 30. Juni drehten wir in Wien Simmering bei Gemüsebau Hopf und in Spillern bei der Harmer KG. Ein weiterer Drehtag fand im Musterhaus Rhomberger in Haid statt und wurde im Garten am Stumpflhof mit eindrucksvollen Bildern abgeschlossen. In nur vier Drehtagen hatten wir das gesamte Material für unseren Film im Kasten. Und jetzt ist es so weit: Film ab! - auf unserer Website www.multikraft.com.

Kamera läuft!

Abspann

Die Dreharbeiten

Mit 9. Juni starteten am Stumpflhof die Dreharbeiten. Abfüllung, Logistik und Verkauf wurden fachgerecht vor die Kamera geholt. Weitere Aufnahmen folgten an verschiedensten Drehorten in Österreich.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Mitwirkenden für ihren großartigen Einsatz und ihre tatkräftige Unterstützung.

Impressionen von den Drehtagen

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VORWORT

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

Fotos: Multikraft, Cover: Getty Images

– ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY –

Oftmals können wir schon im Kleinen, im eigenen Umfeld einige Veränderungen bewirken. Wichtig ist, unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was nährt und gut tut. So verändern wir unser Leben und Wirken. Mit unserem Kaufverhalten können wir ein Vorbild sein, ebenso beim sparsamen Umgang mit Energien. Klimaschonende Heiz- und Transportsysteme seien als Möglichkeiten genannt. Ein schönes Beispiel für ressourcenschonende Arbeit ist das KräuterGut Nürnberg. Im Gespräch ab Seite 10 erzählt Tanja Dworschak, wie sie im Familienbetrieb biologischen Anbau von Topfkräutern mit modernsten Produktionsmethoden kombiniert.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen die Erfahrungen aus der Praxis. Die regelmäßige Anwendung der EM-Technologie leistet einen effizienten Beitrag zu Humusaufbau, Erosionsabbau, Wasserhaltevermögen der Böden und damit zum Klimaschutz. Es geht darum, unsere Böden vermehrt in den Blick zu nehmen. Anstelle noch mehr Schadstoffe auszutragen, geht es um die Gesundheit von Natur und Mensch. Es gilt, das Verständnis für das Bodenleben und die natürlichen Kreisläufe zu fördern. Mit unserer Coverstory ab Seite 6 werfen wir einen Blick auf das Mikrobiom unserer Böden und Pflanzen und gewinnen daraus wichtige Erkenntnisse aus der neuesten Forschung.

Nehmen wir ressourcenschonende Arbeit in den Fokus, so ist hier auch die Politik gefordert. Ihre Aufgabe ist es, die nötigen langfristigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich naturnahes Arbeiten lohnt. Es braucht zudem sinnvolle Ausstiegspläne, um ohne Agrarchemie produzieren zu können. Die wiederholte Zulassung von Glyphosat ist zum Beispiel eine vertane Chance, neue Wege zu gehen. Wir von Multikraft haben nunmehr über 20 Jahre Erfahrung mit der EM-Technologie und wir sehen: Effektive Mikroorganismen machen chemiereduzierten, ja sogar gänzlich chemiefreien Ackerbau, Gemüse- und Zierpflanzenbau möglich. Betriebe aus Landwirtschaft und Gartenbau erzielen damit sehr gute Erträge. Immer mehr Profis beziehen die EM-Technologie von Multikraft in ihre Arbeit mit ein und sind damit wirtschaftlich erfolgreich. Dies zeigen die italienische Firma Evoluzione in der Tierhaltung (Seite 24), der Genussbauernhof Hillebrand aus der Steiermark (Seite 22) und Blumen Bair aus Tirol (Seite 20).

Immer wieder wichtig ist auch, das eigene Wohlbefinden in den Blick zu nehmen und zu schauen, was uns gut tut. Neben Produkten für gesunde Böden, Pflanzen und Lebensmittel hat Multikraft auch die Biokosmetik– linie bioemsan entwickelt. Mikroorganismen besiedeln auch unser größtes Organ, die Haut. Die außergewöhnliche Kombination aus Kräuteressenzen und Effektiven Mikroorganismen unterstützt eine intakte Hautflora (Seite 30). Zu Wohlbefinden und Gesundheit trägt auch das Nahrungsergänzungsmittel Manju bei. Wissenschaftliche Studien aus Japan belegen erneut, dass es unserem Körper zur Regeneration verhilft (Seite 26). Wir sehen also, dass das gleiche Prinzip in verschiedenen Bereichen funktioniert. Dominieren Effektive Mikroorganismen, sorgen sie für ein regenerierendes, aufbauendes Milieu. Wenn wir also den Fokus darauf lenken, wie wir gesunde Kreisläufe schaffen, können wir in unserem eigenen Umfeld schon viel bewegen und Veränderungen bewirken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen: viel Freude beim Lesen!

Ulrike Hader, Herausgeberin

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Nr. 28

FOKUS

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Tanja Dworschak im Gespräch – „Preisgekrönte Kräuter“

Wie Ihr Teich fit wird – Tipps zur Pflege im Frühjahr

02__ MULTIKRAFT INTERN // Film ab!

22__LANDWIRTSCHAFT GEMÜSEBAU //

03__ VORWORT // Ulrike Hader: „Wichtig ist, unsere

24__LANDWIRTSCHAFT TIERHALTUNG //

05__ EM-GEMEINSCHAFT // Hotel Natursinne und Herzensweg

26__WOHLBEFINDEN MANJU // Manju – Die Kraft aus der Natur

06__ COVERSTORY FOKUS // Das Mikrobiom – Einblick in eine

28__KLEINE HELFER // Samenbomben

Naturnahe Arbeit im Fokus

Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was nährt und gut tut.“

faszinierende Welt

10__ IM GESPRÄCH // Tanja Dworschak – Preisgekrönte Kräuter 14__ HAUS UND GARTEN // Wie Ihr Teich fit wird – Tipps zur Pflege im Frühjahr

16__PFLANZENWELT // Anne Lorch und Susanne Schütz – Effektiv Gärtnern im Fokus

18__ MONDKALENDER // Tipps und Tricks für den

Naturnaher Gemüsebau – Qualität ist die Devise

Tiergesundheit und gute Erträge – Erfahrungen aus Italien

30__ BIOEMSAN // Mikrokosmos Haut 31__MEHR WISSEN // Literaturempfehlungen // Altes Wissen – Neues Wissen: Fruchtbare Böden

32__TIPPS & TRICKS // Fragen & Antworten rund um Effektive Mikroorganismen

36__INFOS & TERMINE // Veranstaltungen

Frühling 2018

20__ PROFIGARTENBAU ZIERPFLANZENBAU //

Blütenpracht – Gesunde Blumen und Zierpflanzen dank EM

Impressum

HERAUSGEBER: Mag. Ulrike Hader, MEDIENINHABER: Multikraft Produktions- und HandelsgmbH, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels, Austria, Tel. +43 7247 50 250-100, info@multikraft.at, www.multikraft.com, KONTAKT & CHEFREDAKTION: Christina Waldenberger, BA REDAKTEURIN: Mag. Katja Haller LAYOUT: Michaela Schatzl, AUTOREN DIESER AUSGABE: Mag. Robert Rotter, Mag. Dr. Erika Rokita, Prof. Dr. Monika Krüger, Anne Lorch, Prof. Dr. Manfred Hoffmann, LEKTORAT: Mag. Ewald Schreiber, DRUCK: gugler print*, VERLAGSORT: Melk a. d. Donau

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Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UWZ-Nr. 609: www.gugler.at

Höchster Standard für Ökoeffektivität. Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Cradle to CradleTM zertifizierte Umweltzeichens. gugler*print, Melk, UWZ-Nr. 609, w Druckprodukte innovated by gugler*. Bindung ausgenommen


EM-GEMEINSCHAFT

Hotel NATURSINNE und Herzensweg Unter dem Motto der kommenden Jahreshauptversammlung „Abseits ausgetretener Pfade – unterwegs auf dem Weg des Herzens“ hat der Besitzer des Hotels, Gerhard Czerwenka, seinen Weg des Herzens mit dem familiengeführten Traditions-Gastbetrieb beschritten und startete am 21. Oktober 2017 unter dem Namen „NATURSINNE“ neu durch.

Gerhard Czerwenka übernahm den im Mai 1935 erbauten Familienbetrieb und gestaltete ihn zu einem Zentrum der Erholung, Entspannung und Ruhe um. Gemeinsam mit dem Permakultur-Experten Karl Kowatschek entwarf er rund um das Hotel einen 30.000 m² großen Schaugarten, der nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Erkunden mit allen Sinnen einlädt. So kann der Besucher in zwei „Thymianbeet-Betten“ Probe liegen oder sich durch die Gewürzarena schnuppern. Und im Sinne der Selbstversorgung soll das Hotel mit Gemüse und den Kräutern aus dem eigenen Bio-Garten versorgt werden.

Zusätzlich ergänzt und abgerundet wird das Erfahren der Sinne durch das von Silvia Kaufmann geleitete Ayurveda-Center im Hotel. Körper, Geist und Seele werden in der traditionell indischen Heilkunst als Ganzes betrachtet und sind für unser bewusstes Sein und unsere bewusste Entwicklung als Ganzes wichtig. Und darauf wird im Hotel bewusst Wert gelegt – über die Möglichkeit von ayurvedischen Behandlungen zur Freisetzung innerer Heilkräfte sowie eine gewürzreiche ayurvedische und auch österreichische Küche. Und all das sanft eingebettet in die Hügel der niederösterreichischen Buckligen Welt. Diesen „Raum der Begegnung“, wie Gerhard Czerwenka es nennt, dürfen wir als EM-Gemeinschaft Österreich am 10. März 2018 im Rahmen der Jahreshauptversammlung gemeinsam mit unseren Referentinnen und Referenten vor Ort kennenlernen (Näheres unter www.em-gemeinschaft.at). Wir freuen uns auf euch!

Fotos: Multikraft, Shutterstock, Gerhard Czerwenka, Anne Lorch, Pohlmann, GenussBauernhof Hillebrand

„Unser Grundprinzip ist ein ökologisches und sozial nachhaltiges Wirtschaften und ein Erfahren der Natur mit allen Sinnen. Deshalb haben wir auch diesen Namen gewählt: NATURSINNE – Natur“UR“Sinne, entdecke den Ursinn der Natur und deine Ur-Sinne“, ist Gerhard Czerwenkas Botschaft.

All jene, die tiefer in das Thema Effektive Mikroorganismen eintauchen möchten, um mehr über die außerordentliche Nützlichkeit dieser Kleinstlebewesen zu erfahren, können sich der EM-Gemeinschaft Österreich anschließen. Der Verein bietet zahlreiche Informa­ tionen und organisiert Veranstaltungen, Stamm­ tische und vieles mehr.

Nähere Infos erhalten Sie über den Vereinsobmann Martin Lassnig: office@em-gemeinschaft.at Die ordentliche Mitgliedschaft kostet 55,– Euro (30,– Euro für Senioren, Studenten/Lehrlinge, Fördermitglieder) pro Jahr. Zusätzlich zu den vielen Informationen erhalten Vereinsmitglieder das multikosmos direkt ins Haus geliefert. Kontakt EM-Gemeinschaft: Tel. +43 676 401 16 41 www.em-gemeinschaft.at

Für neue Vereinsmitglieder Werden Sie jetzt Mitglied der EM-Gemeinschaft Österreich, Verein zur Förderung der Gesundung von Umwelt, Natur und Mensch durch regenerative Mikroorga­ nismen. Bei Neuanmeldung bis Ende Juni 2018 erhalten Sie eine bioemsan Zahncreme sowie eine bioemsan Duschcreme Rose!

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COVERSTORY FOKUS

Das Mikrobiom EINBLICK IN EINE FASZINIERENDE WELT

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COVERSTORY FOKUS

WIRKUNGSVOLLES ZUSAMMENSPIEL

Jeder Organismus bietet einen idealen Lebensraum für Mikroorganismen und lebt in engster Symbiose mit seiner Mikrobiologie. So besitzen Säugetiere ca. 10 Mal mehr Mikroorganismen als körpereigene Zellen und jede Oberfläche – innen (Darm) oder außen (Haut) – ist mit einer Vielzahl von Bakterien und Pilzen besiedelt. Obwohl die meisten Mikroorganismen Einzeller sind, kommunizieren sie innerhalb ihres Wirtes miteinander. Sie reagieren auf Veränderungen und spielen eine zentrale Rolle nicht nur für den Stoffwechsel, sondern auch für das Immunsystem. Diese Gesamtheit der Mikroben eines Organismus wird als Mikrobiom bezeichnet. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wird das Mikrobiom als eigenes Organ angesehen. Verschiedene Krankheiten wie Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck oder Alzheimer bis hin zu psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen werden nun unter anderem auf Veränderungen im Mikrobiom zurückgeführt. Die Bedeutung der mikrobiologischen Artenvielfalt für die Gesundheit rückt immer stärker in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen.

ARTENREICHE LEBENSRÄUME

Tagtäglich haben wir sie unter unseren Füßen. Wir tragen sie im Darm und auf der Haut. Eine unglaubliche Vielfalt an Mikroorganismen besiedelt uns Menschen sowie Böden, Pflanzen und Tiere. Wie sie in Organismen zusammenspielen und wirken? Dazu gibt es neueste Erkenntnisse aus der Mikrobiologie.

Fotos: Shutterstock

BEDEUTUNG FÜR GESUNDES LEBEN

Wurden EM Anwender und deren Denkweise noch vor 20 Jahren aus wissenschaftlicher Sicht eher belächelt bzw. kritisiert, so steht derzeit die Mikrobiologie und deren Potential im Brennpunkt der Fachwelt. Sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wahrnehmung der Bevölkerung gibt es aktuell einen Paradigmenwechsel. Die Bedeutung der Mikrobiologie für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze wird neu gesehen. Früher war die Mikrobiologie tendenziell negativ behaftet. Mikroorganismen wurden vornehmlich als Krankheitserreger oder als unhygienisch eingestuft. Nun wird die Gesamtheit der Mikroben in einem Organismus oder Lebensraum als Grundvoraussetzung für gesundes Leben erkannt. Dies darf nicht verwundern. Neueste Erkenntnisse gehen davon aus, dass Mikroorganismen seit bereits 4 Milliarden Jahren diesen Planeten besiedeln, 500 Millionen Jahre früher als bis dato angenommen. In dieser Zeit wurden sämtliche Lebensräume – auch die extremsten – von der Mikrobiologie nicht nur besiedelt, sondern auch gestaltet. Unsere Böden und die Bedingungen in unserer Atmosphäre sind das Resultat reger mikrobiologischer Aktivität. Auch für die Entstehung sämtlicher Organismen wie Pflanzen, Tiere und Menschen war die Mikrobiologie Grundvoraussetzung.

Werfen wir nun einen Blick in die Pflanzenwelt, zum Phytobiom. So wird die gesamte Mikrobiologie auf, in und um Pflanzen bezeichnet. In natürlichen Böden leben besonders viele Bakterien und Pilze, die unter anderem abgestorbene Organik ab- und umbauen. Pflanzen scheiden gezielt Nährstoffe wie einfache Zuckerverbindungen oder Aminosäuren über die Wurzeln aus (Exsudate). Damit ernähren sie die umgebende Mikrobiologie. Deshalb befinden sich gerade im Bereich um die Wurzel (Rhizosphäre) 5 bis 50 Mal höhere Dichten an Mikroorganismen als im umgebenden Boden. Die abgegebenen Säuren verändern u. a. auch den pH-Wert des Bodens und erhöhen somit die Nährstoffverfügbarkeit. Bis zu 40 % der aus der Photosynthese gewonnenen Assimilate werden so von den Pflanzen in den Boden transportiert. So gibt zum Beispiel ein Hektar Mais in einer Saison bis zu zehn Tonnen Zucker an Wurzelausscheidungen in den Boden ab. Im Gegenzug erhalten die Pflanzen über Bakterien und Pilze vermehrt Nährstoffe und Wasser aus der Umgebung. Stoffwechselprodukte der Mikrobiologie regen das Wurzelwachstum an, fördern die Photosyntheseleistung und können sogar die genetische Struktur der Pflanzen beeinflussen. Durch Wurzelausscheidungen von Pflanzenhormonen können Pflanzen mit der sie umgebenden Mikrobiologie „kommunizieren“, sie aktiv beeinflussen und so verschiedene Abwehrmechanismen aktivieren. Studien haben gezeigt, dass Pflanzenhormone wie zum Beispiel Salizylsäure oder Jasmonsäure einen großen Einfluss auf die Art der mikrobiologischen Besiedelung haben. So fördert Salizylsäure im Wurzelraum das Wachstum bestimmter Mikroorganismen, während andere in ihrer Entwicklung gehemmt werden. Bestimmte Mikroorganismen können selbst Pflanzenhormone oder deren Vorstufen bilden und somit die Entwicklung und Gesundheit der Pflanzen beeinflussen. Wie in sämtlichen Ökosystemen gilt auch hier: Je größer die Artenvielfalt, desto stabiler ist dieses System. Desto leichter kann es auch auf Veränderungen reagieren. Schätzungen gehen davon aus, dass ein Gramm Boden bis zu zehn Milliarden Mikrobenzellen mit Tausenden unterschiedlichen Arten enthält. Somit ist der Boden einer der artenreichsten Lebensräume. 7


COVERSTORY FOKUS

POTENZIAL IN DER LANDWIRTSCHAFT

Die Mikrobiomforschung sieht gerade im Bereich der Landwirtschaft ein riesiges Potenzial. Durch das Einbringen von Bakterien und Pilzen in Böden und Pflanzen sollen Resistenzen gegen Trockenheit oder Krankheiten gefördert und Erträge gesteigert werden. Dies wird nun als Ecological Engineering, Biocontrol oder Ökotechnologie bezeichnet. Diese Methoden sollen dabei helfen, die Welternährung der Zukunft sicherzustellen und den Einsatz von Agrarchemie zu reduzieren. Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen forschen derzeit weltweit an einem ganzheitlichen Ansatz über Wirkungsweisen und Symbiosen von Pflanzen und deren Mikrobiom. Das Wissen um das Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Mikroben kann dabei helfen, komplexe ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse können die Grundlage für eine umweltschonende und nachhaltige Landwirtschaft sein.

GEZIELTE METHODEN

Neue Begriffe begleiten die Themen und Erkenntnisse, die sich im Rahmen der Mikrobiomforschung entwickelt haben: Beim „ecological engineering“ wird die Mikrobiologie in der Rhizosphäre gezielt verändert. Dadurch sollen das Pflanzenwachstum und die Fruchtbarkeit der Böden gefördert und soll die Bodenbildung angeregt werden. Ziel ist es, das Zusammenspiel zwischen Boden, Mikroorganismen und Pflanzenwurzeln zu verbessern (Rhizosphere feedback Loop). Ein anderer Zugang der Mikrobiomforschung liegt in der Aktivierung pflanzeneigener Schutzmechanismen durch systemisch erworbene 8

Resistenz (SAR – systemic acquired resistance). Werden Pflanzen mit einem Krankheitserreger konfrontiert, führt dies zu einer Art Immunreaktion – ähnlich wie Impfungen bei Menschen. Wenn die Pflanze erneut mit dem Erreger in Kontakt kommt, kann sie nun wesentlich schneller und effizienter auf die Infektion reagieren. Verschiedene Bakterien wie z.B. Rhizobien spielen als Symbionten für die Stickstofffixierung eine wichtige Rolle. Sie sind in der Lage, ebenfalls solche Abwehrreaktionen bei Pflanzen hervorzurufen. Dieser Vorgang wird als induzierte systemische Resistenz (ISR – induced systemic resistance) bezeichnet. Durch gezielten Eintrag von Mikroorganismen, die eine ISR hervorrufen, können Pflanzen gegen verschiedene Krankheitserreger geschützt werden. Beim „population engineering“ wird eine bestimmte Fähigkeit der Mikroorganismen genutzt. Obwohl sie Einzeller sind, können sie durch Austausch von Signalmolekülen auf die Menge ihrer Artgenossen (Zelldichte) schließen. Diese als „Quorum sensing“ bezeichnete Fähigkeit kann zum Beispiel bei verschiedenen pathogenen Bakterien beobachtet werden. In geringer Zelldichte verhalten sie sich neutral. Erst ab einer bestimmten Populationsgröße werden sie für die Pflanze schädlich. Der Einsatz bestimmter Mikroorganismen unterbindet die Entwicklung von Pathogenen oder Schädlingen. Diese Methode wird als Biocontrol bezeichnet. Durch Veränderung von mikrobiologischen Signalmolekülen kann ein Effekt erzielt werden, der als „Quorum quenching“ bezeichnet wird. Hierbei wird die Kommunikation von Krankheitserregern gestört. Folglich können sie ihre Zelldichte nicht mehr wahrnehmen und keine pathogenen Effekte zeigen.


COVERSTORY FOKUS

TRANSFER IN DIE PRAXIS

Dies sind nur einige Bereiche, in denen derzeit intensiv geforscht wird. Die große Chance besteht in einem ganzheitlichen Ansatz rund um das Zusammenspiel von Boden, Mikrobiologie und Pflanze. Ein solcher Ansatz respektiert natürliche Kreisläufe und fördert eine nachhaltige, bodenaufbauende Wirtschaftsweise. Würden als Endergebnis der Mikrobiomforschung lediglich Produkte entstehen, die ähnlich wie Agrarchemikalien nur der Symptombekämpfung dienen, wäre das Ziel verfehlt. Es geht darum, Denk- und Wirtschaftsweisen zu verändern, um das große Potenzial der Mikrobiologie und ihrer Fähigkeiten auch nur annähernd zu nutzen. Studien und Anwendungen in der Praxis zeigen, dass Biocontrol und „population engineering“ funktionieren. Durch konsequente Anwendung der EM-Technologie über das Gießverfahren und über Blattspritzungen werden die Pflanzengesundheit und das Wachstum gefördert.

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Einmaliges Angießen bei der Aussaat: |  Algenprodukt 2 % | ‚ Unbehandelt | ƒ Unbehandelt | „ Terrafert Boden 2 % |

STÄRKUNG VON BÖDEN UND PFLANZEN

Phloxbestand mit Mehltau

Erklärungsmodelle der EM-Technologie wie z. B. das Dominanzprinzip oder Milieubereitung werden nun durch die Erkenntnisse der Mikrobiomforschung bestätigt. Die daraus resultierende Denk- und Arbeitsweise ist für EM-Anwender kein Neuland und wird seit Jahren erfolgreich zur Pflanzenstärkung in der Praxis umgesetzt. Landwirte, Profigärtner, Obst- und Weinbauern sowie viele Hobbygärtner sammeln seit Jahrzehnten wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Effektiven Mikroorganismen und deren Wirkung auf das Zusammenspiel von Boden, Bodenleben und Pflanzengesundheit.

Fotos: Multikraft, Shutterstock

FUNKTIONIERENDE KREISLÄUFE

Derselbe Bestand nach 4 Blattspritzungen mit Terrafert Blatt – der Mehltau wurde nicht vernichtet, da kein Fungizid, die neu gewachsenen Blätter sind mehltaufrei.

Jeder, der einige Zeit bewusst mit EM arbeitet, gelangt zur Erkenntnis, welche Bedeutung die Mikrobiologie in den unterschiedlichen Kreisläufen hat, und beginnt automatisch wieder in diesen natürlichen Systemen zu arbeiten. Somit ist neben der Wirkung Effektiver Mikroorganismen auch das Wissen, wie diese Kreisläufe funktionieren und wie man die Mikrobiologie dabei unterstützen kann, von größter Bedeutung. Organische statt mineralische Düngung, Verzicht auf Agrochemie, Vermeidung von Fäulnis, die Arbeit mit Fruchtfolgen und Pflanzendiversität – sämtliche Maßnahmen, die das Bodenleben und den Humusaufbau fördern, führen in Kombination mit der EM-Technologie zu den besten Ergebnissen. Die Natur hat mit dem Motor der Mikrobiologie über Millionen, ja Milliarden von Jahren lediglich durch Selektion ein perfektes und tatsächlich nachhaltiges System entwickelt und die Kreislaufwirtschaft perfektioniert. Wir Menschen sind Teil des gesamten Systems und können es uns nicht leisten, Millionen von Jahren an Entwicklung zu ignorieren. Das Wissen um Kreislaufwirtschaft sollte Grundlage und Leitfaden für unser Handeln sein. Dies beinhaltet auch, natürliche Prozesse zu respektieren, sie zu kopieren und zu unterstützen. Es geht darum, die Auswirkungen unseres Handelns auf die Natur vermehrt in den Fokus zu rücken, damit wir auch in Zukunft Bestandteil dieses schönen Planeten bleiben können. 9


Untere Lage im Doppelstock

IM GESPRÄCH

Preisgekrönte Kräuter Bioproduktion in großem Stil und Rezept für grüne Smoothies Basilikum, Lavendel, Lorbeer, Minze, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop. Im Bioland KräuterGut in Kraftshof bei Nürnberg grünt und duftet es. Wohin das Auge schaut, reihen sich Topfkräuter aneinander und Betriebsleiterin Tanja Dworschak genießt diesen Blick. Tanja Dworschak flitzt noch einmal in die Gärtnerei hinaus, kommt ins Büro zurück und erzählt dann im Gespräch voller Energie und Humor, wie sie das vielfach mit Preisen ausgezeichnete KräuterGut leitet. Es zeigt sich: Familientradition, biologischer Anbau und modernste Produktionsmethoden gehen hier schön Hand in Hand. 10

Sortenreiche Vielfalt

Zusammen mit ihrem Team produziert Tanja Dworschak ganzjährig rund 250 Wild-, Heil- und Gewürzkräuter. Die Kulturtische beherbergen Topfkräuter verschiedenster Sorten. Allein an die dreißig Sorten Basilikum und rund zwanzig Minzesorten sind im Programm. Neugierige Nasen erfreuen sich unter anderem an englischer, marokkanischer oder tunesischer Minze, Thai-, Schoko- oder Erdbeerminze. Die Küchenklassiker Basilikum, Schnittlauch und Petersilie gehen vor allem an die Großabnehmer. Neue Besonderheiten wie BioPowerGräser für außergewöhnliche Smoothies bringen frische Abwechslung ins Sortiment. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ebenso wie die Vielfalt des Sortiments sind auch die Zahlen ganz schön beeindruckend. Rund 5 Millionen Kräutertöpfe gelangen pro Jahr in den Verkauf. Ihre ökologische Produktion erfolgt auf 13.000 Quadratmetern Produktionsfläche im Gewächshaus, in einem 14.000 Quadratmeter großen Kalthaus und auf rund 2,5 Hektar Freiland. Zu den Abnehmern zählen Großkunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Endverbraucher nutzen den Ab-Hof-Verkauf und vor allem auch den Internetversand.


IM GESPRÄCH

Tanja Dworschak im Gespräch

Fotos: Pohlmann

Frau Dworschak, Ihren Familienbetrieb gibt es bereits seit 1928 und Sie führen ihn in fünfter Generation. Ihr Großvater hatte viel Pioniergeist, indem er 1988 seinen Fokus auf die Produktion von Topfkräutern legte. Der wirtschaftliche Durchbruch gelang einige Jahre später mit der Umstellung auf die biologische Produktionsweise. Seit 1994 produzieren Sie ausschließlich nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Die Spezialisierung auf reine Kräuterproduktion erfolgte Anfang der 90er Jahre. Wie gehen Sie an solche Entscheidungen heran? Wir haben Anfang der 90er auch mit Basilikum angefangen, als es hierzulande noch total exotisch war und wirklich kein Mensch kannte. Schnittlauch und Petersilie waren ja zu der Zeit eine klare Sache. Wir probieren Ideen aus und wenn sie in der Umsetzung gut klappen, ist das super. Die biologische Produktion haben wir erst einmal für ein Jahr lang nur probiert, bevor wir uns zertifizieren ließen. Das war jedenfalls eine sehr gute Entscheidung. Wie sind Sie selbst in den Betrieb hineingewachsen? Dadurch, dass ich im Familienbetrieb von klein auf mit dabei war, war für mich sehr früh klar, dass ich Gärtnerin werde. Ein großer Jugendtraum waren große LKWs und glänzende Trucks. Die haben mir so gefallen und deshalb wollte ich eine Zeit lang auch LKW-Fahrerin werden. In der Gärtnerei gibt es für mich jetzt also beides: die Arbeit mit den Pflanzen und die großen LKWs, die vorfahren und unsere Kräutertöpfe zur Auslieferung abholen.

Wie war Ihr Weg zur Betriebsleiterin? Ich leite den Betrieb seit bald zwanzig Jahren. Als Jugendliche habe ich die Ausbildung zur Gärtnerin gemacht und war mit sechzehn schon in der Gesellschaft unseres Familienbetriebes als Mitglied tätig. Ich bin auch staatlich geprüfte Wirtschafterin und habe über die Jahre den Betrieb mit meiner Familie weiter aufgebaut. Der Beruf der Gärtnerin ist so vielfältig, die Arbeit macht mir einfach großen Spaß. Heute betreiben Sie mit Ihrem Team den Anbau von Kräutern in ganz großem Stil. Ein Sprichwort sagt: „Auf das, worauf man den Fokus legt, das wächst.“ Worauf legen Sie den Fokus in Ihrer Arbeit und was ist damit Ihr Schlüssel zum Betriebserfolg? Uns geht es darum, zum Wohle von Mensch und Natur zu arbeiten. Das ist unser Leitspruch und begründet damit auch unsere biologische Ausrichtung. Bei der Arbeit mit unseren vielen verschiedenen Kräutern legen wir den Fokus darauf, dass sie sowohl den Menschen als auch der Natur zugute kommt. Deshalb ist es mir auch ganz wichtig, dass das Miteinander im Team einfach gut passt. Zwanzig Prozent unserer Mitarbeiter sind Menschen mit Behinderung, die bei uns im Betrieb ihrer Arbeit nachgehen. Zu uns kommen immer wieder auch Praktikanten, die wir betreuen. Es bedeutet mir viel, dass wir das Miteinander leben und nicht nur davon sprechen. Mir liegt es sehr am Herzen, ein Stück davon, was man selbst an Glück hat, zurückzugeben. 11


IM GESPRÄCH

Sie legen in Ihrem Betrieb den Fokus auch besonders auf umwelt- und ressourcenschonende Technik. Mit einem Prototypen für das Doppelstockverfahren haben Sie 2013 den Energiepreis gewonnen. Das doppelstöckige Gewächshaus ist europaweit die erste Produktionsanlage dieser Art für Topfkräuter. Wie sind Sie darauf gekommen? Die Idee für das Doppelstockverfahren hatte mein Vater. Er ist der innovative Kopf im Betrieb und wenn es um Technik geht, hat er den Hut auf. Er hat die Doppelstockanlage selber ausgetüftelt und geplant. Der Hauptgrund war, dass wir die Energiekosten senken wollten. Ein weiterer Grund war, dass die Flächen hier in Nürnberg-Kraftshof sehr knapp sind und so war der nächstliegende Weg der, in die Höhe zu gehen. Mein Vater hat den Prototyp realisiert und mit 13.000 m² Produktionsfläche auf 7.000 m² Grundfläche gebaut. Diese neue Gewächshausanlage wurde 2016 als bestes Konzept für Umwelt und Nachhaltigkeit prämiert. Würden Sie bitte die Topfproduktion mit diesem Verfahren kurz erklären. Was ist das Besondere an diesem Gewächshaus? Welche Vorteile bringt es mit sich? Die Produktion läuft computergesteuert und sehr energieeffizient. Wir halbieren damit den Energieverbrauch. Sortenabhängig wird die Temperatur, die Beleuchtung, die Bewässerung für den jeweiligen Bedarf der Pflanzen eingestellt, auch welche Nützlinge wann dazu kommen. In Gärtnereien sind die Abteilungen oft sehr weitläufig. Unsere neue Anlage bringt den Vorteil mit sich, dass die Arbeitsabläufe kurz und gut überschaubar sind. Unsere Mitarbeiter können damit ihre Arbeit gut umsetzen. Das erleichtert auch die Betreuung unserer Mitarbeiter mit Beeinträchtigung. Außerdem schaffen wir bei den Kräutern noch bessere Qualitäten, weil ihnen der größere Luftraum gut tut. 12

Sie arbeiten auch bei der Bewässerung ressourcenschonend. Wie gehen Sie hier vor? Das gesamte Dachflächenwasser wird zentral gesammelt und genutzt. Wir haben dafür ein geschlossenes Kreislaufsystem, das sehr gut funktioniert. Wir sammeln Regenwasser und Gießwasser auf. Eigene Filteranlagen filtern das Wasser, das bis zum letzten Tropfen wieder für die Bewässerung der Kräuter verwendet wird. In den alten Anlagen haben wir noch das Ebbe-Flut-System für die Kulturtische, im neuen Doppelstockbetrieb verwenden wir Fließtische. Die Pflanzen werden regelmäßig bewässert und das abfließende Wasser wird wieder vollständig in Speicherbecken zurückgeführt. Für die Freilandflächen verwenden wir wassersparende Gießwägen. Seit gut einem Jahr setzen Sie in Ihrem Betrieb das Multikraft-System ein. Wie haben Sie Multikraft kennengelernt? Ach, das ist eine nette Geschichte. Ich habe Frau Hader bei einem Seminar über Mehltau kennengelernt. Sie hat mir ein Stück Schokolade gegeben und wir sind ins Gespräch gekommen. Ich war jedenfalls sehr beeindruckt davon, dass Effektive Mikroorganismen Fäulnis und Pilzerkrankungen vorbeugen und unterbinden können. Wie wenden Sie Multikraft-Produkte in der Topfproduktion an? Wir arbeiten mit den Standardrezepturen von Multikraft und wandeln sie je nach Bedürfnissen in unserem Betrieb ab. Mit Gärtnermeister Günther Soukup haben wir für den Einsatz der Multikraft-Produkte einen sehr guten Berater an der Seite, der sowohl persönlich als auch telefonisch mit guten Tipps zur Stelle ist, wenn es Fragen gibt. Grundsätzlich arbeiten wir mit dem Multikraft-System in drei Schritten.


IM GESPRÄCH

Gerstengras

Doppelstock

Zuerst werden die Jungpflanzen gleich einmal mit einem Willkommenscocktail ausgiebig angegossen, damit die Töpfe wirklich gut durchfeuchtet sind. Dieser Cocktail stärkt die Pflanzen und ihre Abwehrkräfte schon zu Beginn und setzt sich aus BB Boden und Terrafert Boden zusammen. Zweitens sind BB Boden und Terrafert Boden permanent bei den Gießvorgängen mit dabei und sorgen für ein gutes Milieu im Substrat. Drittens bringen wir zur Blattstärkung im ganzen Betrieb mindestens einmal pro Woche im Spritzverfahren eine Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt, MK 5, FPE und EM Keramikpulver aus.

Fotos: Pohlmann

Welche Vorteile bringt das Multikraft-System mit sich? Die Pflanzengesundheit zählt immer. Allgemein haben all unsere Kräuter seit den EM-Anwendungen durch die Bank eine vitalere Ausstrahlung. Bei manchen Minzesorten zum Beispiel merkt man, dass die Blätter größer sind und kräftiger wachsen. Einmal waren wir ziemlich erstaunt, weil plötzlich Mehltau aufgetaucht war. Ich habe mich mit Günther Soukup beraten und wir fanden heraus, dass seit zwei Wochen eine Komponente der Multikraft-Produkte in der regelmäßigen Anwendung fehlte. Aus Fehlern wird man klug. Auf die Art haben wir gesehen: Es funktioniert. Auf alle Fälle ist die regelmäßige und konsequente Anwendung wichtig. Ein Prinzip in der biologischen Arbeit ist ja auch die vorausschauende, vorbeugende Produktion. Mehltau bei den Kräutern ist dann kein Thema mehr. Ein Prinzip Ihrer Arbeit ist auch: Sie geben den Kräutern die Zeit, die sie brauchen, um die Inhaltsstoffe zu entwickeln, die wir Menschen brauchen. Seit Kurzem haben Sie auch SuperFood im Sortiment, also Pflanzen mit besonders hohem Nährstoffgehalt und Nutzen für unsere

Gesundheit. Dazu zählen zum Beispiel BioPowerGräser. Die Gräser von der Fensterbank sind voller Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien, Enzyme und Antioxidantien. Leicht und frisch aus dem Topf geerntet, eignen sie sich in der Küche hervorragend für Grüne Smoothies. Haben Sie ein Lieblingsrezept, das Sie gerne verraten möchten? Ja gerne, eines, das immer geht! Dazu geben Sie in den Mixbehälter zwei Bananen, zwei Äpfel, eine halbe Mango, 1/4 Liter Kokoswasser, Zitronenverbene und ein Schuss Öl. Dann schneiden Sie aus dem Topf Gras ab. Weizen- und Hafergras sorgen für mildes Aroma. Gersten- und Roggengras schmecken leicht herb, das Kamut-Gras eher süß. Dann noch den Behälter mit Wasser auffüllen und mixen. Fertig ist der Smoothie! Je nach verwendetem BioPowerGras schmeckt jeder Smoothie eine Nuance anders. Mit diesen Smoothies in unterschiedlichen Geschmacksnuancen geht es ganz leicht, sich zwischendurch etwas Gutes zu tun und Gäste zu überraschen. Die BioPowerGräser haben auch die Jury der Internationalen Grünen Wochen in Berlin überzeugt – sowohl geschmacklich als auch hinsichtlich ihrer Vitalstoffe und ihrer ökologischen Herstellung. 2017 hat Tanja Dworschak für ihre BioPowerGräser den Innovationspreis erhalten. Mit seinen hohen Produktions- und Qualitätsstandards punktet das gesamte KräuterGut und Betriebsleiterin Tanja Dworschak freut sich, mit innovativen Ideen ihren Kunden immer wieder neue Geschmackserlebnisse aus der Kräuterwelt anzubieten.

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HAUS UND GARTEN

Wie Ihr Teich fit wird

Tipps zur Pflege im Frühjahr

Um sich an einem schönen Teich mit klarem Wasser zu erfreuen, beginnt für erfahrene Teichbesitzer bereits im Frühjahr – zu einer Zeit, in der noch lange nicht ans Baden gedacht wird – die Teichsaison. Neben den notwendigen Pflegemaßnahmen kann der Teich auch durch den Einsatz der Effektiven Mikroorganismen auf einfache und natürliche Art perfekt vorbereitet werden. Hier einige Tipps für eine ungetrübte Teichsaison.

Ganz zu Beginn

Der Zustand eines Gewässers ist stets eine Frage der Nährstoffbilanz. Daher gilt es, Nährstoffe, die in Form von alter Biomasse vorliegen, zu entfernen. Vor allem abgestorbene Wasserpflanzen und auch eingetragenes Laub sollten bereits im März bis April entfernt werden, da sich sonst die Pflanzenteile zersetzen und die darin gebundenen Nährstoffe wieder im Wasserkörper gelöst werden und für künftiges Algenwachstum zur Verfügung stehen. Durch das Rückschneiden der Wasserpflanzen wird das Wachstum angeregt und abgestorbene Pflanzenteile lassen sich leichter entfernen. Jetzt kann die Zeit auch genutzt werden, um Wasserpflanzen, die sich in der letzten Saison gut entwickelt haben, zu teilen und Bereiche, in denen Wasserpflanzen abgestorben sind, mit neuen Pflanzen nachzubesetzen. 14

Weitere Schritte

Auch können im Frühjahr alte Sedimente – vor allem im Schwimmbereich – abgesaugt werden. Dies reduziert ebenfalls den Nährstoffgehalt im Teich. Durch die Sedimente ist das abgesaugte Wasser sehr nährstoffreich und kann im Garten mit düngender Wirkung vergossen werden. Einige Teichbesitzer umwickeln den Kopf des Schlammsaugers mit einem Netz. Damit verhindern sie das Aufsaugen von Molchen, Libellenlarven und anderen Teichbewohnern, die sich im Sediment aufhalten. Um Schäden an den jungen Trieben der Wasserpflanzen zu vermeiden, sollten diese Pflegemaßnahmen bis spätestens Anfang Mai durchgeführt werden. Im Rahmen dieser Maßnahmen sollte die Teichfolie im Randbereich kontrolliert werden, ob es durch Eisbildung zu Schäden gekommen ist. Besitzt der Teich keine Kapillarsperre, sollte die Kiesschüttung im Randbereich einmal pro Jahr darauf kontrolliert werden, ob sie nicht mit Moos oder anderen Pflanzen verwachsen ist. Dies kann bei Niederschlägen oder feuchten Bedingungen dazu führen, dass Nährstoffe aus der Umgebung in den Teich gelangen. Bei Teichen mit Filtermedien sollte der Filter zu Beginn gereinigt bzw. rückgespült werden, um auch hier eine Rücklösung von Nährstoffen zu vermeiden.


HAUS UND GARTEN

EM Frühjahrsbehandlung

Nach diesen ersten Schritten kann die Frühjahrsbehandlung mit Effektiven Mikroorganismen, ZeoBas Urgesteinsmehl und EM Keramikpulver erfolgen. Diese drei Produkte werden gemischt, mit etwas Teichwasser verdünnt und mittels einer Gießkanne mit Lochaufsatz im gesamten Regenerationsbereich ausgebracht. Die Frühjahrsbehandlung fördert die Entwicklung der Wasserpflanzen und vermeidet die Entstehung von Fäulnis. Tritt Fäulnis im Sediment bzw. Substrat der Wasserpflanzen auf, werden Nährstoffe in den Wasserkörper gelöst und stehen den Algen für künftiges Wachstum zur Verfügung. EM-Keramik wird am besten in durchströmte Bereiche wie z. B. Wasserläufe oder Skimmer eingebracht. Sie unterstützt die Wirkung der Effektiven Mikroorganismen und sorgt zusätzlich durch Reduktion der Oberflächenspannung für ein angenehm weiches Wasser. Da Blütenpollen sehr nährstoffreich sind, kann ein intensiver Eintrag einen Teich ebenfalls sehr belasten. Durch regelmäßiges Abkäschern bzw. einen Skimmer, der über einen feinen Filter läuft, wird hier Abhilfe geschaffen.

von Prof. Dr. Manfred Hoffmann

Ich sehe was, was du nicht siehst! Wer kennt nicht dieses amüsante Kinderspiel? Jemand konzentriert, fokussiert sich auf einen Gegenstand und der andere muss ihn erraten. Was hier geschieht, ist auch eine typische Situation

Was tun mit Teichbewohnern?

Bei Teichen mit Fischbesatz sollten die Arbeiten am Teich erst dann beginnen, wenn die Wassertemperaturen über 10 °C liegen und die Fische bereits wieder aktiv sind. Die Fütterung von Fischen sollte erst bei konstanten Wassertemperaturen ab 12 °C erfolgen, da sonst das Futter von den Fischen nicht verwertet werden kann. Im schlimmsten Fall würde dies sogar zu Krankheit oder Tod führen. Ist das Wasser zu kalt, wird das Futter von den Tieren nicht angenommen, sinkt auf den Boden und beginnt zu faulen. Dies fördert wieder Bedingungen, unter denen sich Algen, aber auch Fischkrankheiten leichter entwickeln können. Bei Fischteichen wird durch den Einsatz der Effektiven Mikroorganismen ein Milieu geschaffen, das die Gesundheit der Tiere und das Gleichgewicht des Teiches fördert.

im realen Leben: Jemandem ist etwas ganz wichtig, es wird zum Mittelpunkt seines weiteren Denkens und Handelns. Man ist fasziniert von einer Idee und fokussiert auf seine Realisierung! Die Geschichte und das tägliche Leben kennen viele konkrete Beispiele, in denen Menschen antreten, „die Welt zu verändern!“ Je nach der Persönlichkeit, dem persönlichen Umfeld oder der geschichtlichen Herausforderung sind Krieg und Frieden für Völker, Erfindungen und Entdeckungen, die die Welt bereichern, Unternehmungen, die viele gesicherte Arbeitsplätze und Einkommen, bedeuten das konkrete Ergebnis. Je nach der jeweiligen Persönlichkeit haben Segen und Fluch die gleichen Chancen. Alle haben aber die gleiche

Fokus auf den Teich

Mit diesen Pflegemaßnahmen im Frühjahr legen Teichbesitzer den Grundstein für eine perfekte Teichsaison mit klarem Wasser. Da jeder Teich aufgrund seiner Lage und Gegebenheiten seinen eigenen Charakter hat, ist er auch immer individuell zu betrachten. Für die jeweiligen Anforderungen oder für spezielle Fragen rund um die Teichpflege stehen EMBerater gerne mit weiteren Tipps zur Verfügung.

Fotos: Shutterstock

Vorteile der EM-Behandlung

Natur- und Folienteiche, die übermäßiges Algenwachstum, starke Trübung oder Geruch aufweisen, können durch den Einsatz der EM-Technologie wieder in ein natürliches Gleichgewicht gebracht werden. Effektive Mikroorganismen unterbinden die Entstehung von Fäulnis. Dadurch werden weniger Nährstoffe in den Wasserkörper freigesetzt, Algenwachstum wird reduziert. Mit einer Frühjahrsbehandlung mit EM Aktiv, ZeoBas ultrafein und EM Keramikpulver entsteht ein Milieu, in dem sich Wasserpflanzen besser entwickeln und somit dem Wasserkörper mehr Nährstoffe entziehen können. Weiters können durch den Einsatz der Effektiven Mikroorganismen Schlamm bzw. Sedimente reduziert werden. Dies sind ideale Voraussetzungen für klares Wasser und eine ungetrübte Teichsaison.

Entwicklung. Bei allen stand am Anfang nur die fixe Idee, die Fokussierung auf ein Etwas und der unbeugsame Wille, der sich zur alles beherrschenden Tat verdichtete. Friedrich Schiller spricht diese Dynamik an, wenn er schreibt:

„Ich will, das eine Wort ist mächtig, spricht‘s einer ernst und still. Die Sterne reißt‘s vom Himmel, das eine Wort: ich will!“ Kolumne von Prof. Dr. Manfred Hoffmann – em. Professor der Fakultät Landwirtschaft, Ernährung und Versorgungsmanagement der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weihenstephan (D).

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PFLANZENWELT

Effektiv Gärtnern im Fokus Wer ahnte denn vor nahezu 30 Jahren, dass die EM-Tinktur so viele Anwendungsmöglichkeiten in sich birgt? Auch die These, dass unterschiedlich wirkende Mikroben niemals in einer gemeinsamen Nährflüssigkeit leben können, wurde mit der Mixtur „Effektive Mikroorganismen“ widerlegt.

In der klassischen Forschung wird eine anorganische Substanz durch Analyse zerlegt. Das Ergebnis des Einzelteils wird als gesetzmäßige Funktion auf das Ganze übertragen. In der Natur sieht die Untersuchung isolierter Teile eines Systems anders aus. Weil alles miteinander vernetzt ist und einem eigengesetzlichen biologischen Ablauf unterliegt, folgt die Natur den Gegebenheiten ihres Lebensumfeldes und kann sich sehr variantenreich angleichen: Witterung, Temperaturen, die übliche Bewirtschaftung und viele weitere Umstände sind dann das Maß. Die Mechanismen laufen in der Natur anders ab als unter strengen, keimfreien Laborbedingungen. Somit ist es schwierig, wissenschaftlich fundierte, solide Ergebnisse zu erhalten.

„Hut ab“ den EM- Praktikern

Wurde im Umgang mit den Mikrobenmixturen anfangs der Fokus nur auf eine sichere Orchideenzucht und auf bessere Qualitäten im Obstanbau ausgerichtet, dachte niemand, dass diese Leben aufbauenden Bodenmikroben weitere Nutzungsmöglichkeiten bieten könnten. Der Bodenmikrobiologe Dr. James Parr (am US-Departement Agriculture) nannte die Arbeit der Mikrobenmischung „effektiv“. Dieser Ausdruck passte und prägte sich schnell ein. Seither werden die Effektiven Mikroorganismen abgekürzt „EM“ genannt. Anwender mit guter Beobachtungs- und Hingabe zu EM haben querdenkend und kreativ viel ausprobiert und dabei öfter als gedacht Erfolg verzeichnet. Offen und voller Freude konnten sie ihre positiven Erfahrungen weitererzählen und begegneten dabei ungläubigen Gesichtern. Das spornte sie an sich in die Wirkungsweise der EMs zu vertiefen. Sie notierten akribisch alle Fakten und konnten ihre Beobachtungen mit Zahlen untermauern. So auch der „Tomatenflüsterer“ Peter Blum: Aufgrund der ständigen Spritzungen mit konventionellen Mitteln war er gesundheitlich ernsthaft angeschlagen. Die Qualität seiner Tomatenkulturen sank kontinuierlich. Er beschloss, mit dem Gemüseanbau aufzuhören. 16

von Susanne Schütz und Anne Lorch

Als letzte Option versuchte er, statt mit Giften in seinen Glashäusern mit den ihm unbekannten EM zu arbeiten. Er dosierte EM Aktiv beständig mit der Bewässerung per Computer zu und reicherte den Boden mit EM Keramikpulver an. Die Jungpflanzen gediehen zu seinem Erstaunen gut und schnell. Die Qualität ohne Chemieeinsatz überzeugte und machte ihm Mut, den Betrieb weiterzuführen. Als geübter Laienforscher notierte er alles, was ihm im Gegensatz zur vorherigen Kulturführung auffiel. So entstand über mehrere Jahre ein umfassendes Dossier mit vielen bemerkenswerten Überraschungen. Das größte Aha-Erlebnis: Der kiesige und betonharte Boden rund um die Tropfstellen seiner Bewässerungsschläuche wandelte sich bereits nach 6 Monaten zur feinkrümeligen Erde. Die Bewurzelung ist seither um einiges besser. Das Blattwerk bleibt bis zum Schluss kräftig grün und gesund. Die Tomaten reifen ohne Chemie in bester Qualität heran.

Von dieser Pionierarbeit profitieren auch die EM-Produzenten.

Mit dem Fokus auf eine beständig gleichbleibende Qualität der Urlösung gerichtet, haben sie die Erfahrungen der Pioniere mit sinnvollen Beigaben ergänzt und das Spektrum enorm erweitert. Das löste bei den Anwendern viel Begeisterung und einen regelrechten Boom aus. Ein wichtiger Aspekt kam dazu: In konventionellen Betrieben gehört es zum wöchentlichen Ritual, Unterglasflächen nach Chemieeinsatz für mehrere Tage abzuriegeln. Dass mit EM auf Pestizide verzichtet werden kann, die Mitarbeiter keine Schutzmaßnahmen mehr berücksichtigen müssen und die behandelten Glas-/Folienflächen ohne Unterbruch bearbeiten können, wird erst jetzt so richtig bewusst. Die vorgeschriebenen Wartezeiten (Karenzzeiten) bis zum Verkauf erübrigen sich.


PFLANZENWELT

Aus Susannes

Erfahrungsschatz Entgegen bisheriger wissenschaftlicher Meinungen

Die Lehrmeinung galt, dass sich unterschiedlich agierende Mikroorganismen niemals zusammen in einer Flasche vertragen können. Forscher verschiedener Univeristäten wurden aufmerksam und mussten ihre Meinung ändern und erkennen, dass so manches entgegen bisheriger Dogmen wunderbar im Einklang mit der Natur funktioniert: in Gärten/Gärtnereien, in der Landwirtschaft, im Wasser, Haushalt und Gesundheitswesen von Tieren und Menschen. Da bewahrheitet sich die Aussage: „Wer ein Problem bearbeitet, ohne mit der Lösung auf der Schwelle der letzten Erkenntnisse zu verharren, eröffnet sich neue Türen für weitere Entwicklungen.“ Diese Technologie wird vermutlich noch lange nicht voll genutzt; es steckt in ihr noch viel Potenzial, das es zu wecken gilt und – auf die Welt gebracht werden könnte. Auch Susanne Schütz erfuhr von EM-Praktikern so manchen wunderbaren Hinweis und konnte das voll Überzeugung ihren Kursteilnehmern weitergeben. Sie assoziierte so manche der Erfahrungen mit anderen Erkenntnissen und kam zu erstaunlichen Ideen, die sogleich ausprobiert wurden.

Susanne „bekehrt“ zugekaufte Setzlinge

Ihr fiel auf, dass erworbene Jungpflanzen (auch aus Bioanbau) gegenüber der eigenen Anzucht nach Auspflanzung Startschwierigkeiten haben. In Erden mit konventionellen Kompostbeigaben (= Fäulnisinformation)

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Fotos: Anne Lorch

Tomaten im Fokus: Der „Tomatenflüsterer“ begutachtet den Wurzelzuwachs und notiert alle Fakten.

4 EM-Tankstelle: Gekaufte Setzlinge nehmen in der „Quarantäne“ Leben aufbauende Kräfte aus dem EM-Bett auf.

herangezogen, werden die Fremdlinge gern von Schnecken dezimiert. So gönnt die EM-Gärtnerin den „Neuangereisten“ erst einmal eine 10-tägige „Quarantäne“. Ihre Starthilfe: eine Palette mit guter Topferde, darüber eine Bokashischicht, mit Topferde abgedeckt. Jede Schicht ca. 2 cm dick. Darauf stellt Susanne die Setzlinge, gießt sie mit EM Aktiv an und wartet, bis sich die Wurzeln im neuen Bereich verankert haben. Die mit EM durchsetzte Erde besitzt durch den Fermentationsprozess eine hohe Antioxidanz (statt Fäulnisinfo). Diese nehmen die Neuankömmlinge dann in ihr Leben mit auf. So schaffen sie es, auch nach der Pflanzung ohne Schneckenangriffe oder andere Attacken gesund zu wachsen und zu reifen. EM-Mischkultur ist ohne Fruchtfolgeplan möglich. Im kleinen Gartenbereich ist die Einhaltung von Fruchtfolgen schwierig: z. B. Schwach-, Mittel-, und Starkzehrer. Anbau gleicher Pflanzenfamilie (z. B. Kohlgewächse) nacheinander sollte vermieden werden. Vor allem bei der Planung weiterer Nachkulturen im Sommer wird es kompliziert, frei gewordene Beetreihen zu schließen, damit sich die Erntezeit bis in den Winter fortsetzt. Sobald der Boden mit EM-Pflege wieder in Balance steht, ist die Einhaltung von Fruchtfolgen nicht mehr zwingend nötig. Die Bewirtschaftung von Mischkulturen gestaltet sich somit viel einfacher. Bei Susanne wachsen seit 4 Jahren Kartoffeln auf gleichem Platz. Jedes Jahr brachte der Anbau bei konsequenten EM-Bokashizugaben mehr Ertrag, ohne jeglichen Befall von Kartoffelkäfern oder Krautfäule (Phytophtera).

2 EM haben in 6 Monaten die harte, kiesige Erde an den Tropfstellen zu feiner Erde umgearbeitet.

5 Kartoffeln mit EM-Pflege schon 4 Jahre in Folge am gleichen Platz: Sie bleiben gesund, der Ertrag nimmt zu.

3 Der Unterschied ist frappant: Tomatenwurzeln links ohne, rechts mit EM-Einsatz.

6 EM-Mischkultur ist ohne Rücksicht auf Fruchtfolgen möglich. Befallsdruck ist kein Thema mehr.

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MULTIKRAFT MONDKALENDER

Mondkalender Frühjahr 2018 Februar

01

März

01

DO

Einkochen, lagern, düngen, Obstbaumschnitt

DO

Umtopfen und umsetzen

FR

Stecklinge setzen, Bäume und Sträucher pflanzen, umtopfen

FR

Umtopfen und umsetzen, Bäume, Sträucher pflanzen

SA

Stecklinge setzen, Bäume und Sträucher pflanzen, umtopfen

SA

Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen, düngen

02 03 04

02 03 04 SO

SO

Pflanzen gießen, Gehölze schneiden

SO

Ernten, lagern, einkochen, umtopfen, Hülstenfrüchte legen

MO

Ernten, lagern, einkochen, umtopfen, Hülstenfrüchte legen

18 19 20 DI

Ernten, lagern, umtopfen und umsetzen

MI

Umtopfen und umsetzen

MO

MO

DI

DI

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

DO

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen und setzen

FR

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen und setzen

SA

Umtopfen und umsetzen, Pflanzen gießen

SO

Umtopfen und umsetzen, Pflanzen gießen, Blumenkohl säen, setzen Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen, Blumenkohl säen, setzen

06

06 07

Pflanzen gießen

07

08

MI

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

Pflanzen gießen, Baumspitzen entfernen

DO

Einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

MI

DO

09 FR

10

Einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

SA

Einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

SO

Einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

MO

Jäten und Unkraut zupfen

DI

Jäten und Unkraut zupfen

11 12 13

14

08 09

MO

SO

Kompost an- und umsetzen, Gehölze schneiden, Unkraut jäten

DI

Hülsenfrüchte legen, Getreide anbauen, umtopfen und umsetzen

MO

Kompost an- und umsetzen, Gehölze schneiden, Unkraut jäten

MI

Hülsenfrüchte legen, Getreide anbauen

DI

DO

Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

MI

FR

Blumen umtopfen, Bäume und Sträucher pflanzen

SA

Umtopfen und umsetzen

11 12 13

Salat säen, setzen

FR

16 FR

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen, Baumspitzen entfernen

18 SO

Pflanzen gießen

MO

19

Einkochen, lagern, Umtopfen und umsetzen

DI

26 27 28 29 30

15

Pflanzen gießen

25

Kompost an- und umsetzen, Gehölze schneiden, Unkraut jäten

DO

SA

24

SA

10

DO

17

23

Einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

14

16

22

FR

MI

15

April

31

16

01

Ernten, einkochen, lagern, Gehölze schneiden

SO

MO

Einkochen, lagern, umtopfen und umsetzen

MO

DI

Umtopfen und umsetzen

MI

Umtopfen und umsetzen

DI

DO

22

Umtopfen und umsetzen

23 FR

Umtopfen und umsetzen

24 SA

Umtopfen und umsetzen

25 SO

Umtopfen und umsetzen

MO

26

Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

DI

Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

MO

MI

Umtopfen und umsetzen

DI

20 21

27 28

17

02

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

18

04

MI

Umtopfen und umsetzen

Pflanzen gießen

19

05

DO

Umtopfen und umsetzen, Blumen und Broccoli säen und setzen

DO

Ernten, einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

FR

Umtopfen und umsetzen, Blumen und Broccoli säen und setzen

FR

Ernten, einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

SA

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

SA

Kompost an- und umsetzen, Gehölze schneiden, jäten

SO

Pflanzen gießen, Rasen mähen, Umtopfen und umsetzen

MO

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen

DI

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen

03 MI

06 07 08 SO

09

Jäten und Unkraut zupfen Jäten und Unkraut zupfen

20 21 22 23 24

10

25

11

MI

Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

DO

Blumen umtopfen, Bäume und Sträucher pflanzen

26

MI

DO

12

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

27

13

FR

FR

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

28

Bäume und Sträucher pflanzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

14

SA

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

SA

Pflanzen gießen, Baumspitzen entfernen

SO

Rasen mähen, Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

SO

Ernten, einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

MO

Pflanzen gießen

15 18

SA

21

05

05

17

29 30


MULTIKRAFT MONDKALENDER

Tipps & Tricks für das Frühjahr Mai

01

DO FR

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

SA

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

SO

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, umtopfen

Kompost umsetzen, Gehölze schneiden, Pilze sammeln

MO

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, umtopfen

Kompost umsetzen, Gehölze schneiden, Pilze sammeln

DI

Blumen umtopfen, ernten, einkochen, lagern

MI

Blumen umtopfen, ernten, einkochen, lagern, Pilze sammeln

DI

DO

Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

MI

FR

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

DI

MI

Ernten, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

DO

Ernten, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

FR

Kompost umsetzen, Gehölze schneiden, Pilze sammeln

SA

SO

02 03 04 05 06 07

MO

18 19 20

21 22 23 24

08

25

09 DO

10

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

26

11

SA

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

FR

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen, Baumspitzen entfernen

SO

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

SA

Ernten, einkochen und lagern, Obstbaumschnitt

MO

Pflanzen gießen, Rasen mähen, Umtopfen und umsetzen

SO

Ernten, einkochen und lagern, Obstbaumschnitt

DI

Umtopfen und umsetzen

MO

Kompost umsetzen, Wurzelgemüse setzen, Pilze sammeln

MI

Ernten, einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

DO

Kompost umsetzen, Unkraut jäten, Pilze sammeln

12 13 14 15 DI

Gehölze schneiden, Pilze sammeln

MI

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

16

Juni

01

27 28 29 30 31

16 SA

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, umtopfen

SO

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, umtopfen

SO

MO

Pilze sammeln, ernten, einkochen, lagern

MO

DI

Pilze sammeln, umtopfen, Bäume und Sträucher pflanzen

MI

Pilze sammeln, umtopfen, Bäume, Sträucher pflanzen

FR

Unkraut jäten, Kompost umsetzen, Pilze sammeln

SA

Unkraut jäten, Kompost umsetzen, Pilze sammeln

02 03

18 20

05 DI

06

17 19

04

21

MI

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

DO

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

DO

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen, Baumspitzen entfernen

FR

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

FR

Ernten, einkochen, lagern, Baumspitzen entfernen

SA

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

SO

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

07 08 09 SA

10

Ernten, einkochen, lagern, Obstbaumschnitt

22 23 24 25

SO

Ernten, einkochen, lagern, Kompost umsetzen, Pilze sammeln

MO

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, Pflanzen gießen

MO

Kompost an- und umsetzen, Pilze sammeln, Wurzelgemüse setzen

DI

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, umtopfen

MI

Einkochen, Tomaten und Fruchtpflanzen setzen, umtopfen

DO

Pilze sammeln, jäten und Unkraut zupfen

FR

Kompost umsetzen, düngen, Unkraut jäten, Pilze sammeln

SA

Jäten und Unkraut zupfen

11

Fotos: Shutterstock

17

Umtopfen und umsetzen, Broccoli und Blumen säen, setzen

Pflanzen gießen, Salat säen, setzen

12 DI

MI

DO

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

FR

Pflanzen gießen, Rasen mähen, umtopfen und umsetzen

15

27 28

13 14

26

29 30

Zimmerpflanzen vermehren Im März ist es sehr günstig, Zimmerpflanzen zu vermehren, da die Pflanzen ab dem ersten Frühlingsmonat immense Wuchskräfte entwickeln. Die meisten Pflanzen werden über Triebspitzen vermehrt. Den Boden der Töpfe mit einer dünnen Schicht Bokashi bedecken und mit Erde auffüllen, danach mit einer EM-Lösung gießen. Die Stecklinge daraufhin in die Erde setzen. An einem hellen, warmen und luftfeuchten Ort wachsen lassen. Die Jungpflanzen eignen sich hervorragend zum Verschenken an Familie und Freunde. Frühlingserwachen für die Haut Bald ist es so weit! Mäntel, Schals und dicke Stiefel werden endlich für lange Zeit in den hintersten Teil des Schranks verbannt. Bald werden die ersten Sonnenstrahlen die Nase kitzeln und den wintermüden Teint wieder zum Strahlen bringen. Dies gelingt am besten mit der bioemsan Feuchtigkeitscreme. Anders als in der herkömmlichen Kosmetik setzt bioemsan Biokosmetik auf den Langzeiteffekt und damit wird Ihre Haut erstrahlen. Wertvolle Öle wie Distelöl, Jojobaöl und Sheabutter enthalten viel Vitamin A und E, die als Antioxidantien die Hautalterung verzögern können. Ökologisch frisch und rein – mit der Kraft der eMC® Reiniger von Multikraft Einem Frühjahrsputz steht mit den eMC® Reinigern nichts mehr im Wege. eMC® Reiniger wirken effektiv gegen Gerüche und sind probiotisch. Sie fördern die positiven Bakterien und sind somit ein natürlicher Schutz für unsere Haut und unser Lebensumfeld. Pathogene Keime haben so keine Lebensgrundlage, weil Effektive Mikroorganismen überwiegen und die Wiederverschmutzung verringert wird. Multikraft bietet verschiedene Reiniger für den gesamten Haushalt: Wohnräume, Küche, Sanitär und Wäsche.

Legende Mondkalender

EM-Ansetztag

Blütentag

Fruchttag

Blatttag

Wurzeltag

Vollmond

Neumond

abnehmender Halbmond

zunehmender Halbmond

19


GARTENBAU ZIERPFLANZEN

Blütenpracht

Gesunde Blumen und Zierpflanzen dank EM Die Violen blühen in den schönsten Farben und bringen gute Frühlingslaune mit ins Haus. Über hundert verschiedene Sorten erfreuen das Auge. Von hartnäckigem Mehltau keine Spur mehr. Seit Mathias Bair das Multikraft-System anwendet, sind Pilzkrankheiten sprichwörtlich Schnee von gestern. Die Pflanzen der Gärtnerei Bair aus Imst im Tiroler Oberland sind gesund und vital. Und sie gedeihen naturnahe, ganz ohne Chemie. Selbst Schädlinge räumen das Feld und überlassen es Nützlingen, die mit den regelmäßigen EM-Anwendungen ein ideales Milieu erhalten. „Das Multikraft-System bildet zusammen mit dem Nützlingseinsatz eine sehr gute Kombination“, freut sich Mathias Bair, der seit 2016 mit den Effektiven Mikroorganismen arbeitet. Auslöser dafür war der multiresistente Mehltau, gegen den chemische Präparate keinerlei Wirkung zeigten. Mathias Bair war auf der Suche nach Alternativen und fand diese in einem Gespräch mit Ulrike Hader auf der IPM in Essen, der weltgrößten Fachmesse für Gartenbau. Sofort startete er mit dem Multikraft-System flächendeckend im ganzen Betrieb.

Pilzkrankheiten ade

Blumen Bair produziert ein großes Sortiment an Beet- und Balkonblumen, Bäumchen, Spaliere und winterharte Stauden sowie auch Salate, Tomaten und Kräuter für die Küche. Insgesamt beträgt die Produktionsfläche in den Gewächshäusern 3.400 m², im Freiland rund 400 m² und die Verkaufsfläche rund 700 m². Hier sind auch die vielen Floristinnen tätig, die den Hauptteil der rund 30-köpfigen Belegschaft ausmachen. „Unsere Stärke ist die naturnahe Produktion, das große Sortiment sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist für jeden das Passende dabei“, erzählt Mathias Bair, der mit dem Multikraft-System hochzufrieden ist. „Den Kulturen ging es von Anfang an deutlich besser und ich bekam mit dem Multikraft-System den Mehltau gleich in den Griff. Auch andere Pilzkrankheiten wie Botrytis breiten sich seit den EM-Anwendungen nicht mehr aus.“ Ganz lokal und sehr reduziert setzte Mathias Bair im ersten Jahr bei Bedarf noch Fungizide ein. Im zweiten Jahr, 2017 also, konnte er bereits komplett auf chemische Mittel verzichten. „Das Entscheidende ist die sehr konsequente Anwendung des Multikraft-Systems. Nur so erlangt man tolle Erfolge mit vitalen, gesünderen Pflanzen. Sonst ist es schade ums Geld“, erzählt Mathias Bair, der den Familienbetrieb mit Fokus auf naturnahe Verfahren führt. 20

Konsequent mit EM

Das Multikraft-System kommt dabei umfassend zum Einsatz. Vor jedem großen Kulturwechsel, also bevor Frühlings- und Sommerblumen in das Glashaus kommen, werden Tische, Wände und Böden gründlich mit BB Boden ausgespritzt und gereinigt. Direkt nach dem Topfen werden mit Hilfe eines kleinen mobilen Dosatron sämtliche Kulturen recht großzügig mit einer Mischung aus BB Boden und Terrafert Boden angegossen, damit die Töpfe gut durchfeuchtet sind. Für die regelmäßigen EM-Anwendungen hat Mathias Bair bei seiner Gießanlage ein zusätzliches Dosatron eingebaut. So kommen bei jeder Bewässerung BB Boden und Terrafert Boden mit ins Substrat aller Kulturen. Der nächste wichtige Punkt ist die konsequente wöchentliche Spritzung der Pflanzen. Die Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt, MK5, FPE und EM Keramikpulver wird von der Dosierung her den jeweiligen Bedingungen angepasst. Multikraft Gartenbauexperte Günther Soukup berät den Blumen- und Zierpflanzenbetrieb regelmäßig bei den Anwendungen und gibt wertvolle Tipps weiter.


GARTENBAU ZIERPFLANZEN

Neue Multikraft Produkte 2018

Mathias Bair hat sie bereits getestet: die neuen Produkte Brennnessel Extrakt Konzentrat und Schachtelhalm Extrakt Konzentrat von Multikraft. Er ist zu sehr guten Ergebnissen damit gekommen. Die Produkte werden vorbeugend gegen tierische Schädlinge und Mehltau eingesetzt. Ab 2018 sind sie für den Profigartenbau verfügbar.

Vitaler, gesünder, resistenter

Schon nach zwei Jahren zeigen sich tolle Erfolge. Mathias Bair arbeitet chemiefrei, Pilzkrankheiten verursachen keine Probleme mehr, die Pflanzen sind vitaler und gesünder. „Die Pflanzen sind in der Kulturführung auch resistenter gegen Trockenheit. Primeln bekommen zum Beispiel schnell braune Blätter, wenn es ihnen zu trocken ist. Seit wir auf das Multikraft-System umgestiegen sind, verfärben sich die Blätter kaum mehr. Insgesamt weisen alle Kulturen ein intensiveres Blattgrün auf.“

Natürlich kompakte Pflanzen

Darüber hinaus wird bei starken Wachstumsperioden zusätzlich zu den regelmäßigen Anwendungen eine Spritzung aus BB Blatt und Terrafert Blatt zur Regulierung des Wachstums ausgebracht. „Ende März, wenn es schon sehr warm ist, kann man den Violen dabei zuschauen, wie sie in die Höhe wachsen. Mit der EM-Anwendung bewegen sie sich keinen Millimeter und bleiben schön kompakt“, freut sich Gärtnermeister Mathias Bair. Gesunde und kompakte Pflanzen sind mitunter die wichtigsten Faktoren für den Zierpflanzenbau. Mit dem System von Multikraft lässt sich das Wachstum der Pflanzen für den Verkaufszeitpunkt sehr gut auf natürliche Weise steuern.

Fotos: Multikraft

Ideal für Nützlinge

In der naturnahen Kulturführung arbeitet Mathias Bair bereits seit vielen Jahren mit Nützlingen. Für ihn stellt sich heraus: Der Nützlingseinsatz ergänzt sich wunderbar mit den Effektiven Mikroorganismen. „Die Nützlinge entwickeln sich ohne Chemie viel besser und erhalten mit den EMAnwendungen ein gutes Milieu. Wir finden zahlenmäßig mehr Nützlinge, als wir ausgebracht haben, und sehen, wie sich Populationen ganz von selbst aufbauen.“ Die Kunden wiederum schätzen es sehr, dass nicht nur Gemüse und Küchenkräuter chemiefrei wachsen, sondern dass der gesamte Betrieb naturnahe arbeitet. Ein großes Plus für Blumen Bair, der seit über 50 Jahren der Spezialist für Blumen und Zierpflanzen im Tiroler Oberland ist und Floristik für jeden Anlass anbietet. Besonders beliebt sind jetzt wieder die vielen Frühlingsboten wie Violen, Primeln, Goldlack und Bellis, das australische Gänseblümchen. Blumen sind Nahrung für die Seele, heißt es bei Blumen Bair. Umso mehr bringen sie Freude ins Haus, wenn sie gesund und prächtig wachsen. 21


LANDWIRTSCHAFT GEMÜSEBAU

Naturnaher Gemüsebau Qualität ist die Devise

Schön, wenn etwas so richtig gut aufgeht. Dieses Vorhaben, jener Plan. Und das Gemüse im Garten. Markus Hillebrand hat seinen Familienbetrieb über die Jahre umgekrempelt und den Fokus auf naturnahen Gemüsebau gelegt. Was früher ein Milchvieh- und Ackerbaubetrieb war, ist heute ein vielfach ausgezeichneter GenussBauernhof. Hier zeitigt das MultikraftSystem schon nach zwei Jahren tolle Erfolge, die weiter anspornen. Zusammen mit dem hofeigenen GenussLaden und der 2012 eingerichteten GenussKochSchule floriert der in der Steiermark in Zettling gelegene Hof. In dieser schönen Gegend südlich von Graz gibt es die idealen Böden für frisches Gemüse, das von Familie Hillebrand seit Generationen angebaut wird. Markus Hillebrand, der den Betrieb 2007 übernommen hat und ihn heute noch zusammen mit den Eltern bewirtschaftet, legt dabei den Fokus auf naturnahe Anbauverfahren. Auf 30 Hektar Ackerflächen kultiviert er unter anderem Erdäpfel, Kraut, Mais, Ölkürbisse, Salate und weitere saisonale Gemüsesorten. In Gewächshäusern, auf rund 1.100 Quadratmetern, reifen Tomaten, Paprika, Gurken, Melanzani, Zucchini und Pfefferoni heran. Die in heimischen Küchen immer beliebter werdenden Süßkartoffeln sind seit 2017 ebenso neu im Sortiment wie die Käferbohnen. Keine Kompromisse, wenn es um die Qualität von Lebensmitteln geht, lautet die Devise. Die integrierte Produktion unterliegt der AMA-GütesiegelKontrolle und erfolgt unter anderem nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltprogrammes und vorbeugendem Gewässerschutz. Bei der ganzen Palette an Frucht- und Wurzelgemüse wendet Markus Hillebrand seit rund zwei Jahren deshalb auch das Multikraft-System an. 22

Erdäpfelfeld von Markus Hillebrand

Stärkung von Boden & Blatt

„Wir haben 2016 bei einzelnen Kulturen mit Versuchen gestartet und die Produkte von Multikraft ausprobiert. Seit 2017 setzen wir das MultikraftSystem flächendeckend ein, das heißt: wir führen sowohl im Freiland als auch in den Glashäusern regelmäßige Boden- und Blattbehandlungen durch. Wir arbeiten BB Boden und Terrafert Boden in den Boden ein und spritzen die Gemüsekulturen wöchentlich mit einer Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt, MK5, FPE, EM Keramikpulver und ZeoBas Urgesteinsmehl“, erzählt Markus Hillebrand, der bisher schon nach dem Prinzip der Pflanzenstärkung arbeitete, um vor allem witterungsbedingte Stressphasen für die Pflanzen zu kompensieren.


LANDWIRTSCHAFT GEMÜSEBAU

Sandra und Markus Hillebrand beim Premstättner Sauerkraut einschneiden

Lukas und Lena beim Grazer Krauthäuptel setzen

Schlüssel zum Erfolg

Markus Hillebrand mit Grazer Krauthäuptel

Fotos: GenussBauernhof Hillebrand, Peter Melbinger, Harry Schiffer

Vitales Gemüse

Mit dem Multikraft-System sind sämtliche Salatsorten – auch das beliebte, besonders knackige „Grazer Krauthäuptel“ – so wie all die anderen Gemüsepflanzen vitaler und sichtbar gesünder im Wachstum. Markus Hillebrand ist nicht nur Obmann des Vereins „Grazer Krauthäuptel“, die Erzeugung des Premstättner Sauerkrauts ist ebenfalls eine Spezialität der Hillebrands. „Mir ist es wichtig, das Premstättner Kraut als Sorte zu erhalten. In unserer Gegend haben Bauern mit Hybridsorten oft große Probleme. Ich habe das Saatgut mit EM-Keramikpulver gebeizt und Boden- und Blattbehandlungen durchgeführt. Unser Kraut ist 2017 wunderschön gewachsen, die Pflanzen waren gesund und kräftig.“

Weniger Pflanzenschutzmittel

Diese auffälligen Veränderungen zeigen sich bei Frucht- und Wurzelgemüse durch die Bank. „Beim Kartoffelanbau bin ich mit dem MultikraftSystem hinsichtlich Krautfäule besser abgesichert, habe sehr gute Ernten und spare wie bei anderen Kulturen Pflanzenschutzmittel ein. Wir sehen, dass es gut mit dem Nützlingseinsatz zusammenpasst und für die kleinen Helfer ein gutes Milieu schafft“, berichtet der innovative Gemüsebauer.

„Entsprechend den Erfordernissen stimmen wir die einzelnen Komponenten von Multikraft aufeinander ab.“ Als Mehltaudruck bei Gurkenkulturen gegeben war, reagierte Hillebrand mit intensiveren Blattbehandlungen und steuerte so dagegen. „Der Schlüssel zum Erfolg sind die Bodenbearbeitung, die regelmäßigen Blattbehandlungen und das Beizen des Saatguts. Was es unbedingt braucht, ist die konsequente Anwendung“, erzählt Markus Hillebrand. Die fachkundige, individuell auf den Betrieb abgestimmte Beratung durch Multikraft-Experten Günther Soukup schätzt er dabei sehr. Zeigt eine Anwendung nicht sofortige Wirkung, darf man nicht gleich den Hut daraufhauen. Es geht darum, konsequent weiterzumachen, Erfahrungen zu sammeln und den Böden etwas Zeit zu geben, damit sie dank der regelmäßigen Multikraft-Anwendungen ein gesundes Milieu aufbauen. „Die Zusammenstellung der EM-Komponenten und die Arbeitsabläufe spielen sich mit der Zeit ein“, so Markus Hillebrand, der die Anwendungen des Multikraft-Systems im Betrieb weiter ausdehnen will. Insgesamt liegt der Fokus darauf, die Sortenvielfalt des Gemüses beizubehalten und gleichzeitig Pflanzenschutzmittel so weit einzusparen, dass sie zur Gänze weggelassen werden können oder nur noch als Notnagel dienen. „Wir wollen gesunde, regionale Produkte erzeugen und für die Menschen einen guten Bezug zu Lebensmitteln herstellen“, sagt Markus Hillebrand, der mit seiner Familie jährlich über tausend Leute am Hof zu Information und Genuss einlädt. Kinder ernten direkt vom Acker Kartoffeln und das Hoffest ist jedes Jahr ein Highlight. Endverbraucher, Gastronomie und Bildungseinrichtungen kaufen im GenussLaden unverpacktes, frisches Gemüse und regionale Produkte von rund 45 Bauern. Die Kochkurse mit Seminarbäuerin Sandra Hillebrand erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein abwechslungsreiches, oft auch prominent besetztes Kursprogramm zeigt, wie sich aus regionalen und saisonalen Produkten tolle Kreationen auf den Tisch zaubern lassen. Worum es bei allem geht? Markus Hillebrand: „Wir stehen für Qualität. Vom Anbau bis zur Ernte, vom Verkauf bis zum Genuss.“ Schön, wenn etwas so richtig gut aufgeht. 23 23


TIERHALTUNG FKE

Tiergesundheit und gute Erträge Erfahrungen aus Italien

Es ist bitter. Erstmals seit sechzig Jahren läuft die Fußball-WM ohne Italien. Die gute Nachricht: Auf anderen Tätigkeitsfeldern gibt es sehr erfreuliche Entwicklungen. So zum Beispiel bei „Evoluzione“. Die Fachberatungsfirma aus dem Norden Italiens berät über fünfhundert Landwirte und arbeitet mit naturnahen Methoden in der Tierhaltung. Mit der regelmäßigen Anwendung von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) zeigt sich ein deutlich besserer Gesundheitsstatus des Viehbestandes. Evoluzione ist überzeugt: Mit Fokus auf das Tierwohl erzielen Landwirte zugleich gute Erträge und können wirtschaftlich rentabel arbeiten. 2005 haben die Familien Hader und Contardi bei einem Treffen in Südtirol den Startschuss für die Aktivitäten von Multikraft in Italien gelegt. Im gleichen Jahr erfolgte auch schon die Firmengründung der gemeinsamen Unternehmung BIONRG. S.R.L. fungiert bei Piacenca als Partnerunternehmen und als Großhändler der Multikraft-Produkte für Italien. Zu einem der wichtigsten Partner von BIONRG gehört Alberto Cappa mit seinem Unternehmen „Evoluzione“. Die Fachberatungsfirma unterstützt Landwirte vor allem im Bereich der Tierhaltung, hier besonders bei der Züchtung und Haltung von Rindern, Schweinen und Fischen. „Unser Unternehmen wurde 2009 von drei Experten gegründet, die 25 Jahre Erfahrung aus ihrer Tätigkeit beim Landesverband der Züchter mitbrachten – der Associazione Italiana Allevatori. Hier hatten wir besonders viel Wissen über die Zucht und Haltung von Milchkühen gesammelt. Heute arbeiten wir drei als Partner im Unternehmen mit neun Angestellten. Davon sind fünf im Außendienst tätig“, erzählt Alberto Cappa. Über fünfhundert Landwirte werden von „Evoluzione“ in ihrer Arbeit regelmäßig beraten und betreut. 24

Firmengründer Alberto Cappa

Wirtschaftlich & naturnahe

Von der Ausrichtung her zieht das Unternehmen zusammen mit Multikraft-Partner BIONRG an einem Strang. „Wir wollen die Gesundheit der Tiere fördern. Unser Ziel ist es, ressourcenschonende Produkte zu verwenden. Wir arbeiten also mit Technologien, die chemische Produkte reduzieren“, schildert Alberto Cappa seinen Zugang und Chiara Contardi von BIONRG ergänzt: „Die Natur stellt uns das richtige Gleichgewicht für das Leben zur Verfügung und wir wollen dieses Gleichgewicht künftigen Generationen weitergeben. Wir sind überzeugt, dass ökonomisches Denken und natürliche Kreisläufe gut miteinander auskommen können und nicht gegeneinander arbeiten müssen. Evoluzione sucht immer nach neuen Methoden und trifft biologische Entscheidungen. Damit werden Maßnahmen, die für Tiere und Umwelt Stress verursachen, vermieden.“ Evoluzione legt seinen Fokus bei der Züchtung und Haltung von Tieren vor allem auf das gesamte Tierwohl. Dazu gehört die Qualität des Futters ebenso wie die Hygiene und das Klima im Stall. „Wir versuchen, das Beste von den Tieren zu bekommen, also respektieren wir sie“, so Alberto Cappa, der durch BIONRG auf FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) von Multikraft aufmerksam geworden ist.

Konsequent mit FKE

„Wir mischen FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) regelmäßig zum Futter der Kühe und während der ersten dreißig Tage in die Milch für die Kälber, um damit Durchfall zu vermeiden. Dazu verdünnen wir täglich 150 ml für die Kühe und 10 ml für die Kälber“, berichtet Alberto Cappa über die konsequente Anwendung, mit der sehr gute Erfahrungen zu verzeichnen sind.


TIERHALTUNG FKE

von Prof. Dr. Monika Krüger Mitarbeiter von Evolutione bei der Beratung der Landwirte in Italien

Vorteile mit FKE

„Die Verdauung der Tiere ist deutlich besser und die Konsistenz der Fäkalien optimal. Wir verwenden FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) regelmäßig auch bei der Einstreu und in den Gülletanks bzw. Güllegruben. Schlechter Geruch im Stall ist kein Thema mehr.“ Insgesamt beobachtet Alberto Cappa, dass mit dem regelmäßigen Einsatz von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) Krankheiten viel seltener auftreten und die Tiere wesentlich vitaler und gesünder sind. „Wir konnten mit diesen Anwendungen Verdauungsprobleme und Hufkrankheiten deutlich reduzieren und stellen bei Kühen allgemein eine bessere Milchproduktion fest. Die besten Ergebnisse haben wir bei Gülle und Mist. Die Umsetzung erfolgt schneller und die Qualität verbessert sich dank FKE deutlich.“

Wirtschaftlich rentabel

„Uns ist es wichtig, mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) im Darm der Tiere eine Dominanz von regenerativen Mikroorganismen aufzubauen und damit die Tiere gesund zu halten. Züchter weisen oftmals tolle Leistungen vor, gleichzeitig verlieren manche aber nach und nach die Gesundheit ihrer Tiere aus dem Blick. Wir wollen den Tieren das Beste geben und das gelingt uns mit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) sehr gut“, ist Alberto Cappa überzeugt und kommt darauf zurück, worauf er den Fokus in seiner Arbeit legt: nämlich Tierwohl und Wirtschaftlichkeit gut miteinander zu verbinden: „Wenn wir Tiere mit Respekt behandeln, erhalten wir von ihnen gute Leistungen und können so rentabel und wirtschaftlich arbeiten. Trotz vieler Marktzwänge können wir Produkte und Technologien auf natürliche Weise einsetzen und zugleich gerade damit gute Erträge erzielen, die unsere landwirtschaftlichen Betriebe erhalten.“ Ein wichtiges Thema schon heute und für die Zukunft. Die Unternehmen Evoluzione, BIONRG und Multikraft sind hier in ihren vielfältigen Tätigkeitsfeldern auch Vorreiter. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

Fokus Der Begriff Fokus kommt aus dem Lateinischen („focus“ – Brennpunkt) und meint in der Optik einen besonderen Punkt eines abbildenden optischen Gerätes, in dem sich die Strahlen schneiden, die parallel zur optischen Achse einfallen. Der Begriff Fokus wird aber viel häufiger im Sinne von Schwerpunktsetzen oder Mittelpunkt bzw. Zentrum der Aufmerksamkeit synonym verwendet. Worauf setzen wir in der heutigen Zeit unseren Fokus? Setzen wir auf Bildung mit Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen, Universitäten, die lustvolles Lernen und Forschen gestatten, nachhaltige im Kreislauf wirtschaftende Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel, lebenswerte Umweltbedingungen, bezahlbare Preise bei den Nah- und Fernverkehrsmitteln, auch auf dem flachen Lande verfügbare Arztpraxen, Angstfreiheit etc.? Nein, das tun wir nicht. Wir oder besser unsere Regierungen setzen den Fokus auf „weiter so wie bisher“, auf Stabilisierung der Interessen der kleinen Gruppe von Menschen, denen ohnehin der größte Teil dieses Landes, dieser Welt gehört. Sollen Menschen dumm bleiben oder werden, damit sie das nicht mitbekommen? Soll ihnen der Wert einer gesunden Nahrung nicht nähergebracht werden? Sollen sie nicht erfahren, dass wir auf dem Wege sind, z. B. die Balance in der Landwirtschaft zu verlieren, weil die 28 Mio. Schweine, 12 Mio. Rinder, 40 Mio. Legehennen und 600 Mio. Masthähnchen und ca. 9.000 Biogasanlagen so viel Gülle/Gärrest/Mist (Wirtschaftdünger) produzieren,

dass unsere landwirt-

schaftlichen Nutzflächen nicht ausreichen, um das unterzubringen. Dabei sind die in diesem Wirtschaftsdünger enthaltenen Mengen an Stickstoff und Phosphor für den Boden und die Bodenfruchtbarkeit unbedingt nötig, doch die Balance fehlt. Sie fehlt aus mehreren Gründen. Das Futter, das Tiere fressen, kommt nur zum Teil von den eigenen Ackerflächen. Ein großer Teil wird landes-, europaund weltweit produziert und gelangt in unsere Futtertröge. Rund 4 Mio. Tonnen Soja aus Nord-und Südamerika sind das jährlich.

Fotos: Shutterstock, Evoluzione, BIONRG

Wo bleiben Gülle und Mist? Sie gehen auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen des Fleisch-/Eierproduzenten. Im letzten Jahr importierte Deutschland 2 Mio. Tonnen Gülle aus Holland. Was soll das? Der Fokus muss auf eine Landwirtschaft gesetzt werden, die als Kreislaufwirtschaft den Boden aufbaut und nicht ruiniert. Kolumne von Prof. Dr. Monika Krüger – em. Professorin und Direktorin des Instituts für Bakteriologie und Mykologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (D) Firmensitz von Evoluzione in Villaga, Provinz Vicenza in Venetien

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WOHLBEFINDEN MANJU

Manju Die Kraft aus der Natur Verschnupfte Nase? Nein, danke. Viele von jenen, die regelmäßig Manju zu sich nehmen, erzählen: Manju unterstützt das Immunsystem und sie kommen gesund über den Winter. Es gibt Kraft. Studien aus Japan bestätigen erneut, dass sich die Inhaltsstoffe dieses Nahrungsergänzungsmittels positiv auf unsere Vitalität und Gesundheit auswirken. Seit rund zwanzig Jahren wird auf der Insel Okinawa am TPR, dem Tropical Plant Resources Institut, das Fermentationsgetränk Manju mit modernsten Technologien hergestellt. Dazu werden grüne Papayas – „manju-i“ genannt – zusammen mit Naturreis, Reiskleie und Braunalgen sowie mit speziellen Mikroorganismen in einem einjährigen mehrstufigen Prozess fermentiert.

Gut verträglich

Fermentationsprodukte gelten seit jeher als wertvolle Lebensmittel. Durch die mikrobielle und enzymatische Umwandlung organischer Stoffe sind die Lebensmittel besser konservierbar und für den Körper verträglicher. Das wussten in der Antike bereits Griechen und Römer. Sie konservierten Weißkraut unter Luftabschluss durch natürliche Milchsäuregärung und zählen zu den Ersten, die sich Sauerkraut so richtig gut schmecken ließen. Im asiatischen Raum kannte man bereits vor 2.000 Jahren die Sojasauce. Diese Würzsauce wird auf traditionelle Weise durch Milchsäurefermentation hergestellt und ist heute in den Küchen der ganzen Welt beliebt. Rund 30 % unserer Lebensmittel sind fermentiert. Durch den Fermentationsprozess entstehen bioaktive Verbindungen, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken. 26

Positiv für Blutwerte

Dies gilt ganz besonders für Manju mit seinen sorgfältig ausgewählten, rein biologischen Zutaten. Während ihres Fermentationsprozesses mit speziellen Mikroorganismen entsteht eine Essenz, die einen hohen Gehalt an Antioxidantien aufweist. Diese Essenz – auch PAC genannt – enthält Mineralien (Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium), Spurenelemente und in Spuren organische Säuren, Oligosaccharide und Peptide. Also jede Menge wertvolle Inhaltsstoffe, die die Vitalität und Gesundheit unterstützen. „Studien haben gezeigt, dass PAC einen positiven Einfluss auf die Blutwerte hat.“, bestätigte bereits im Jahr 2014 Masato Miyajima, Laborleiter des TPR auf Okinawa. Zu hohe Blutfettwerte sind verantwortlich für Erkrankungen wie Arteriosklerose, Zerebralsklerose, hohen Blutdruck oder Herzinfarkt. Weitere Studien des TPR verweisen darauf, dass PAC den Cholesterinspiegel im Blut verbessert.


WOHLBEFINDEN MANJU

Schafkasekuchen

Neue Erkenntnisse bei Diabetes

Derzeit zieht Adiponektin den Fokus wissenschaftlicher Aufmerksamkeit auf sich. Adiponektin ist ein Peptidhormon. Es wird in den Fettzellen von Menschen gebildet und reguliert zusammen mit anderen Hormonen und dem Insulin zum Beispiel das Hungergefühl und die Nahrungsaufnahme. Ein niedriger Spiegel an Adiponektin erhöht im Zusammenspiel mit genetischen Faktoren das Risiko von Diabetes mellitus. Ein hoher Level an Adiponektin hilft, beschädigte Blutgefäße zu regenerieren, den Blutdruck zu senken und die Zersetzung von Zucker zu fördern. Professor Matsuzawa und seine Kollegen der “Graduate school of Medicine“ an der Universität Osaka sind überzeugt: Adiponektin ist der Schlüssel zur Heilung von Zivilisationskrankheiten, die aus zu viel Stress, zu wenig Bewegung und ungesunder Ernährung resultieren. Bei klinischen Tests nahmen Teilnehmer jeden Tag drei Mal PAC (Manju) zu sich. Sowohl bei gesunden Menschen als auch bei Diabetikern zeigten sich nach einem Monat regelmäßiger Einnahme erhöhte Adipojektin-Werte im Körper. Diese neue Erkenntnis ist von großer Bedeutung. Sie zeigt, dass mit erhöhten Adipojektin-Werten positive Effekte auf den Blutzuckerspiegel erzielt und Blutzuckerschwankungen eingedämmt werden können.

Fotos: TRP, Shutterstock

Kraft für gesamten Organismus

Was wissenschaftlich mittels zahlreicher Studien belegt wird, zeigen die Erfahrungen von Menschen, die regelmäßig Manju zu sich nehmen. So auch der Bericht eines Diabetikers, dessen Zuckerwerte seit der regelmäßigen Einnahme von Manju sehr konstant sind. Manju unterstützt als Nahrungsergänzungsmittel mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen den Organismus auf vielfache Weise. So stärkt es auch den Darm und das Immunsystem. Viele Anwender kommen ohne Erkältungen oder Grippeerkrankungen über die kalte Jahreszeit. Insgesamt trägt Manju wesentlich zum Wohlbefinden bei. Nicht umsonst wird das Kraftgetränk aus der Natur auch als Tropfen des langen Lebens bezeichnet.

Zutaten in Bio-Qualität

(gemessen in 250-ml-Tassen)

2,5 Tassen Weizen- oder Dinkelmehl 1 Pkg. Weinsteinbackpulver ¾ Tasse geschnittenen Schaf-, Ziegen- oder Kuhmilchkäse nach griechischer Art 1 Prise Salz 2 Eier 1 1/3 Tassen Natur- Jogurt aus Vollmilch ¾ Tassen Oliven- oder Sonnenblumenöl 1 Teelöffel Sommerbohnenkraut (Satureja hortensis) 1 Teelöffel fein geschnittene getrocknete rote Paprikaschoten 5 Scheiben fein geschnittene Salami oder Rohschinken einige Kürbis- und Sesamkerne zum Bestreuen der Oberfläche Mehl mit Backpulver mischen und sieben (so bekommt das Mehl Luft und der Kuchen wird nicht speckig). Dann den Käse, die Salami, das Salz, die Paprikastreifen und das Sommerbohnenkraut zugeben und alles gut mischen. In einem extra Gefäß die Eier mit einer Gabel etwas aufschlagen, das Olivenöl zugeben und weiter rühren, am Schluss das Jogurt zugeben. Diese Mischung mit der Mehlmischung zusammengeben und nur leicht unterrühren, bis alles feucht ist. Kuchenform mit Butter bestreichen und mit Mehl bestauben, Teigmasse einfüllen, mit Sesam- und Kürbiskernen bestreuen und im vorgeheiztem Rohr bei ca. 200 °C 30 min backen.

aus Bulgarien t ep ez lr a in ig r O 27


KLEINE HELFER

Überraschungskugeln für kleine Gärtner

DU MÖCHTEST DIE WELT EIN KLEINES STÜCKCHEN BUNTER MACHEN? DANN HABEN WIR EINE TOLLE IDEE FÜR DICH: SAMENBOMBEN! DAS SIND KLEINE BÄLLCHEN AUS ERDE MIT SAA TGUT GEMISCHT. DIESE BÄLLCHEN KANNST DU DANN DRAUSSEN AUF GRÜNFLÄCHEN VERTEILEN UND WENN ES DAS NÄCHSTE MAL REGNET, ZERFALLEN DIE KUGELN UND DIE SAMEN BEGINNEN AUSZUTREIBEN. SO GEHT GÄRTNERN GANZ LEICHT UND MACHT AUCH NOCH SPASS!

DU BRAUCHST 5 TASSEN MULTIKRAFT SCHWARZERDE 4 TASSEN ZEOBAS 1 TASSE EM KERAMIKPULVER 1 TASSE SAMEN NACH BELIEBEN (Z. B. WIESENBLUMEN, BIENENFUTTER,...) 1–2 TASSEN WASSER

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Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2018. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, ausgenommen Mitarbeiter und Angehörige der Firma Multikraft. Nach dem Ende der Teilnahmefrist erfolgt eine Ermittlung der Gewinner durch Ziehung. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnehmer ist mit der elektronischen Erfassung und Verarbeitung seiner Daten einverstanden, die ausschließlich für Betreuungszwecke der Firma Multikraft Produktions- und HandelsgmbH verwendet werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und selbstverständlich können Sie jederzeit einer weiteren Verwendung Ihrer Daten zu Werbe- und Marketingzwecken – auch soweit dies rechtlich ohne Ihre Einwilligung zulässig ist – durch eine einfach Mitteilung an Multikraft Produktions- und HandelsgmbH widersprechen.


Fotos: Multikraft

KLEINE HELFER

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SAMEN, ERDE, ZEOBAS UND EM KERAMIKPULVER VERMISCHEN.

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NUR SO VIEL WASSER DAZUGEBEN, DASS EINE GEBUNDENE MASSE ENTSTEHT.

3

ALLES KURZ VERKNETEN UND AUS DER MASSE NUSSGROSSE KUGELN DREHEN.

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MIT DEN RESTLICHEN SAMEN VERZIEREN UND DANN 1–2 TAGE TROCKNEN LASSEN.

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SAMENBOMBEN VERTEILEN! WENN DU DIR GEMERKT HAST, WO DU DEINE SAMENBOMBEN VERTEIL T HAST, KANNST DU SIE REGELMÄSSIG MIT EM AKTIV UND TERRAFERT BODEN BESPRÜHEN. EINFACH 2 VERSCHLUSSKAPPEN EM AKTIV UND 1 VERSCHLUSSKAPPE TERRAFERT BODEN MIT 1 L WASSER VERDÜNNEN UND IN EINE SPRÜHFLASCHE FÜLLEN.

SAMENBOMBEN FORMEN, FOTO MACHEN UND GEWINNEN! Forme deine eigenen Samenbomben, schicke uns ein Foto und gewinne diese Multikraft Produkte: Paket Kleinraumgärtchen, Manju Schokoladen, Manju Meersalz Pastillen, Sprühflasche Foxy Plus Jede Einsendung gewinnt einen Anerkennungspreis. Einfach an info@multikosmos.at senden oder per Post an Multikraft, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels.

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BIOEMSAN

Mikrokosmos Haut Die Kraft der Kräuter ist altbekannt.

In der bioemsan Biokosmetik gehen Kräuter und Effektive Mikroorganismen eine außergewöhnliche Verbindung ein. Die Inhaltsstoffe der Kräuter geben jedem Produkt einen unverwechselbaren Charakter. Die Mikroorganismen sorgen für eine ausgewogene Hautflora und unterstützen die Schutzfunktionen unserer Haut.

Mikroorganismen im Fokus

Unser Fokus und Blickwinkel verändert sich immer wieder, sobald Wissenschaftler zu neuen Erkenntnissen gelangen. Heute ist bekannt, dass das Darmmikrobiom aus 100 Billionen verschiedener Mikroorganismen besteht und dass diese Kleinstlebewesen unserer Gesundheit gut tun. So wie der Darm ist auch unsere Haut ein Mikrokosmos verschiedenster Bakterienarten. Pro cm² leben auf unserer Haut 100 bis 10.000 Mikroorganismen und auch diese Wohngemeinschaft erfüllt als Hautflora wichtige Schutzfunktionen.

Intakte Hautflora

Bei gesunder Haut mit frischem Teint dominieren Mikroorganismen mit regenerierenden Funktionen. Gerät die Hautflora aus dem Gleichgewicht, reagiert die Haut irritiert und Aussehen sowie Gesundheit sind beeinträchtigt. Auf einer intakten Hautflora haben es pathogene Keime hingegen schwer, sich auszubreiten. Von großer Bedeutung sind in diesem Sinne hautpflegende Produkte, die der natürlichen Hautflora gerecht werden.

„Wir fermentieren speziell ausgewählte Kräuter mit Effektiven Mikroorganismen. Neben der Wirkung der Mikroorganismen extrahieren wir so auch das Optimum der Inhaltsstoffe, die in den Kräutern vorhanden sind.“ bioemsan-Expertin Katharina Krebs 30

bioemsan Biokosmetik

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basiert auf einer Symbiose von biologischen Rohstoffen und Effektiven Mikroorganismen wirkt ausgleichend, zellregenerierend, zellerneuernd und entzündungshemmend; dies ist wissenschaftlich nachgewiesen (Dartsch Scientific GmbH 2010) bietet einen natürlichen Schutz gegen freie Radikale; die in bioemsan Produkten enthaltenen Antioxidantien sind Radikalfänger wirkt antioxidativ und beugt damit Hautalterung vor schützt die Haut und unterstützt sie bei der Regeneration bioemsan Biokosmetik eignet sich auch hervorragend bei Problemhaut, Neurodermitis oder Immunschwächen der Haut

Ausgeklügelte Rezepturen

Mit ihren natürlichen Ingredienzien schmeichelt die bioemsan Biokosmetik der Haut und mit den Effektiven Mikroorgansimen unterstützt sie die Hautflora. Das macht die bioemsan Biokosmetik so speziell und außergewöhnlich. Die Mikroorganismen kommen allesamt in der Natur vor und werden aus Böden und Kräutern gewonnen. Unter sterilen Bedingungen werden sie isoliert kultiviert, d. h. sie werden auf veganen Platten gezüchtet. Damit sind alle in der bioemsan Biokosmetik eingesetzten Mikroorganismen vegan. Anschließend werden sie mit Wasser und einer Nährlösung angesetzt. Hauptsächlich sind es Milchsäurebakterien und Hefen – 25 bis 35 verschiedene Arten – die je nach Produkt variiert und als Helferbakterien lebend gemischt werden. Hinzu kommen nun noch regional und biologisch hergestellte Kräuter. Anschließend werden diese Mischungen mit natürlich gewonnenen Zuckerquellen fermentiert.

Vielseitige Wirkung

Diese hochwertigen Kräuterextrakte werden in alle Produkte der bioemsan Biokosmetik eingearbeitet. Bei den verwendeten Kräutern selbst liegt der Fokus auf biologischen und regionalen bzw. auf fair produzierten Rohwaren aus der ganzen Welt. Mit der bioemsan Kosmetiklinie werden durch faire Herstellungsbedingungen somit auch soziale Projekte unterstützt.


MEHR WISSEN

Was Algen, ein gesundes Gehirn und Wale miteinander zu tun haben?

Altes Wissen Neues Wissen

Heidi Wichmann 108 Seiten

Fruchtbare Böden zeichnen sich

ISBN-10: 3981799526

durch eine lockere, krümelige Struk-

Mit ihrer Großmutter schaute Dr. Heidi Wichmann als Kind gerne Meeresdokumentationen an. Schon damals war sie vom Meer fasziniert. In ihrem Studium verband sie die Erforschung mariner Naturstoffe und Neurobiologie. Heute befasst sich die Biologin mit der Entwicklung von algenbasierten Nahrungsergänzungsmitteln. Leicht verständlich schildert sie in ihrem E-Book die gesundheitsfördernden Wirkungen von Algen und belegt diese mit wissenschaftlichen Studien. In Algen findet sich eine Vielzahl an Nährstoffen und damit ein riesiges Potenzial für die Regeneration des menschlichen Gehirns. Downloaden, eintauchen und sich überraschen lassen.

tur, reges Bodenleben und ausreichende Humusgehalte aus. Sie sind porös, gut durchwurzelt und können Wasser und Luft gut aufnehmen und speichern. Um die Humusschicht zu erhalten, muss vor allem landwirtschaftlich bewirtschafteten Böden immer wieder organische Masse zugeführt werden. „Ernähre deinen Boden und du ernährst deine Pflanzen.“ Nach diesem Prinzip lebten alte landwirtschaftliche Kulturen schon vor Jahrtausenden. Sie legten den Fokus auf den Humusaufbau und damit auf eine konsequente Kreislaufwirtschaft, zu der unter anderem auch Fruchtfolgen und die richtige Bodenbearbeitung gehören.

Bio-Gemüse erfolgreich direktvermarkten: Der Praxisleitfaden für die Vielfalts-Gärtnerei auf kleiner Fläche. Alles über Planung, Anbau, Verkauf.

In früheren Zeiten war es üblich, Stallmist, Pflanzenrückstände, Gesteins-

Jean-Martin Fortier

organischen Substanz, zersetzt und frisst sie, scheidet sie wieder aus und

224 Seiten

verwandelt sie so allmählich in Humus. Eine perfekte Kreislaufwirtschaft, die

ISBN-10: 3706626241

für humusreiche Böden sorgt.

Gut leben vom eigenen Gemüseanbau. Der kanadische Gemüsebauer und Autor Jean-Martin Fortier zeigt in seinem internationalen Bestseller, wie es geht. Er arbeitet kleinstrukturiert, ressourcenschonend, nachhaltig und unglaublich produktiv. Schritt für Schritt schildert er seine einfachen und innovativen Methoden, mit denen er Bio-Gemüse-Vielfalt auf kleiner Fläche gewinnbringend erzeugt und regional vermarktet. Mit dabei: zahlreiche Tipps und Tricks. Ein solider Ratgeber für Einsteiger, ein praxisnahes Handbuch für Profis und Hausgärtner, eine große Inspiration für Gemüsefreunde.

mehle oder Exkremente in die Böden einzuarbeiten. Organik galt als wertvoller Wirtschaftsdünger. Auf Höfen, die unweit von Wäldern beheimatet waren, wurde bei Strohmangel zum Beispiel auch Herbstlaub in die Ställe eingestreut und danach auf den Feldern ausgebracht. Eine unglaubliche Vielzahl an Bodenlebewesen und Mikroorganismen ernährt sich von all der

Mit der Zeit haben intensive Bodenbearbeitung, Monokulturen und reine Mineraldüngung zu verdichteten Böden geführt, die einen Großteil an Humus, Bodenleben und Porenvolumen verloren haben. Heute gilt es, die Bedeutung des Humus für die Bodenfruchtbarkeit wieder verstärkt in den Fokus zu rücken, denn die Gesundheit der Böden ist die Grundlage allen Seins. Boden ist wesentlich mehr als nur ein Standort und eine Nährstoffquelle für Pflanzen. Funktioniert das Bodenleben, wachsen gesunde Pflanzen und Pestizide können reduziert bzw. eingespart werden. Gesunde Böden filtern

Die Humusrevolution: Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen.

Fotos: Multikraft, Shutterstock

Ute Scheub, Stefan Schwarzer

und speichern das Regenwasser und sind somit auch Voraussetzung für ausreichend Grundwasser und qualitativ hochwertiges Trinkwasser. Solche Böden sind somit nicht nur Wasserspeicher und Filter, sie tragen auch zum Erosionsschutz bei und wie die Meere gehören sie zu den größten CO2Speichern der Welt. Für die Erzeugung gesunder Lebens- und Futtermittel braucht es gute Böden. Gesunde, humusreiche Böden wirken langfristig

240 Seiten

und tragen auch zu Klimaschutz und Ernährungssouveränität bei.

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Die Wiederanreicherung unserer Böden mit Humus hat positive Auswirkun-

Die gute Nachricht: Ökosysteme sind durch regenerative Agrikultur heilbar. Die Politologin und Journalistin Ute Scheub zeigt mit Permakultur-Experten Stefan Schwarzer: Die Wiederanreicherung unserer Böden mit Humus hat positive Effekte auf Ernährung, Artenvielfalt, Klima und Wasserverfügbarkeit. Die Methoden sind teils Jahrhunderte alt. Einsatz von Terra Preta und Gründüngung, das Lenken mikrobieller Prozesse, die Vitalisierung von Kulturen – jede dieser Methoden reichert Humus im Boden an und ermöglicht damit gesunde Lebensmittel. Eine große Reise zu neuen Erkenntnissen und beispielhaften Projekten.

gen auf Ernährung und Artenvielfalt, auf den CO2-Gehalt in der Atmosphäre und auf die Wasserverfügbarkeit – heißt es im Buch „Die Humusrevolution“. Im Kleinen wie im Großen geht es bei regenerativer Agrikultur darum, die Böden durch Humusanreicherung wieder aufzubauen und die Regenerationskräfte der Natur zu unterstützen. Unter anderem erleben Permakultur, Gärtnern mit Terra Preta, Ackern ohne Pflug und die Humusaufbereitung ihre Renaissance. Hier schließt sich der Kreis. Methoden, die teils schon seit Jahrhunderten bekannt sind, kommen heute wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit.

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TIPPS & TRICKS

Tipps & Tricks

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ag. Dr. Erika Ro

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TIPPS & TRICKS

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hjahr unpfiehlt sich im Frü ischen Düngers em an EM-Miorg er ein es t ein mi ng ns Bei Verwendu rühen des Rase sp Be er od 100 ml n v, ße kti Angie für 1 Liter EM-A terstützend das nfläche werden da mäßig se ich Ra gle d m² un 0 10 ht r schung. Fü mikpulver vermisc era -K EM g 0 10 d Terrafert Boden un sgebracht. auf den Rasen au s dem organider Nährstoffe au die Verfügbarkeit rt de Fleckige oder för n. g he lun äc nd Diese Beha ärkung der Rasenfl St er ein zu rt leichter. er füh d sich dadurch wied schen Dünger un hen regenerieren äc nfl se Ra e rgt unterverso

Unser Tipp vom

Wie wird ein Hochbeet mit Schwarze rde vorbereitet und welche Vorteile erge ben sich daraus?

Unser Tipp von Gärtnermeister Günther Soukup

Ist der Boden rundherum noch gefroren, kann das Frühbee t bereits zum Anpflanzen von Salaten und Kräutern genutzt werden. Dazu braucht es eine ideale Vorbereitung. Zuerst werden alte Pflanzenteile entfernt. Die im Beet vorhand ene Erde wird am besten mit einer kleinen Harke etwas aufgelockert. Dicke Erdbrocken werden einfach mit den Händen zerkrümelt. Auf den so gelocke rten Boden kommt eine dicke Schicht Schwarzerde, die oberflächlich eingearbeitet wird. Die Original Schwarzerde für Hochbeet, Gemüse und Kräuter hat viele Vorteile für gesunde Pflanzen. Diese Original Schwarzerde ist torffrei und durch das schnelle Abtrocknen an der Oberfläche entsteht somit ein gutes Klima für Gemüsepflanzen. Nachdüngen ist bei Verwendung dieser Erde nicht erforderlich. Die enthaltenen Nährstoffe werden über die ganze Saison nicht ausgewaschen und bleiben den Pflanzen sehr gut verfügb ar.

r Ger uchsW ie kann EM Klar Aktiv zu en? beseitung bei Haustieren wirk Unser Tipp von Sebastian

Wachter B.Sc.

20L

JETZT NEU!

Fotos: Multikraft, Shutterstock

nis 1:100 in einer Sprühse ganz einfach im Verhält EM Klar Aktiv wird zu Hau r den Käfig des Haust. Damit den Liegeplatz ode flasche mit Wasser verdünn ktiver MikroorganisEffe is . Die Lösung auf Bas tieres regelmäßig einsprühen Auswirkungen auf die rlichen Bestandteile positive men hat durch die rein natü direkten Sprühen auf zum h und eignet sich so auc Gesundheit der Haustiere Thema mehr und auch Fell. Gerüche sind dann kein die Einstreu oder auf das ert. sch und Tier wird gesteig das Wohlbefinden für Men Effektiven Mikroorgasung mit EM Klar Aktiv: Die Weitere Vorteile der Sprühlö damit Fäulnis. Somit rn inde ratives Milieu und verh nismen fördern ein regene angewendet werden. eren Geruchsbelästigungen können sie auch bei and grundlage von Allerens Leb e Mikroorganismen die Obendrein rauben Effektiv verwendet werden. h sehr gut als Raumspray gie-Erregern und können auc

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TIPPS & TRICKS

Einsatz von eMC ® Kraftreinige r bei der Behandlung von Böden

Unser Tipp von Multikraft-Kundin Elisabeth Hoffmann

aus Wien

Bei der Behandlung meines Ziegelbodens mit Wachs wurde leider eine falsche Rezeptur verwendet. Das Wachs wurde eine richtig harte Schicht und hat sich verfärbt. Nach einigen erfolglosen Versuchen, die Wachsschicht mit Reinigungs- und Lösungsmittel zu entfernen, habe ich bei einem Besuch am Stumpflhof den eMC® Kraftreiniger von Multikraft kennen gelernt. Eines Abends habe ich den eMC® Kraftreiniger pur auf den Ziegelb oden getropft und war am nächsten Morgen völlig überrascht. Ich wischte den Boden und an diesen Stellen blitzte der Ziegelboden hervor. Über mehrere Wochen habe ich den Boden regelmäßig mit eMC® Kraftreiniger behandelt, mit der Drahtbürste eingerieben und den Boden abgewaschen. So konnte ich das gesamte harte Wachs entfernen, ohne den Ziegelboden abschleifen und ohne chemische Mittel anwend en zu müssen. Phänomenal, wie Effektive Mikroorganismen arbeiten! Hinweis: Bei Ziegelböden kann der eMC® Kraftreiniger pur angewendet werden. Bei Böden aus Natursteinen ist der eMC® Kraftreiniger auf alle Fälle zu verdünnen. Dosierung für Putzkübel: 10–50 ml eMC® Kraftreiniger (1–5 Verschlusskappen) auf 10 Liter Wasser. Bei herkömmlichen Verschmutzunge n die Flächen mit dem Putzwasser reinigen. Die Böden werden sauber, erhalten einen besonders schönen Glanz und die Reinigungswirkung hält länger an als bei herkömmlichen Reinigern.

Vor der Behandlung

Ergebnis nach der Behandlung mit eMC® Kraftreiniger

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® htig Wie wird der eM C Te xtilreiniger ric angew endet? Unser Tipp von Mag. Dr. Erika Rokit

a

che, nehmen Frische-Duft beseitigt Gerü Der eMC Textilreiniger mit dem ange elt. Der Umw re unse drein oben nt scho und pflegt Textilien auf natürlicher Basis die tive Mikroorganismen und Kulturen, probiotische Reiniger beinhaltet Effek Hälfdie s esten mind zt erset und ntief pore t Fett bzw. Cellulose spalten. Er reinig und els in Waschmaschinen. Im 30°te des herkömmlichen Waschmitt ion binat Kom in allem vor che Wäs tzte hmu 40°-Waschgang kann weniger versc ichem ohne völlig auch dem Wash Ball mit den EM Keramik Pipes Wash oder en. sche Waschmittel gewaschen werd ) ins Verschlusskappen (je nach Füllmenge 3 – 2 ch Anwendungstipps: Einfa asch90°-W und 60°Bei n. gebe e schin Hauptwaschmittelfach der Waschma ® Textilreiniger zum herkömmlichen, jegang einfach 2 Verschlusskappen eMC hmittel hinzufügen. doch deutlich weniger dosierten Wasc ® 0 probiotischen eMC Textilreiniger (50:5 Auch der Weichspüler kann durch den lien Texti in en Fleck e äckig hartn sich n lasse verdünnen) ersetzt werden. Ebenso irken optimal entfernen. nach vorhergehendem längerem Einw ®


INFOS & TERMINE

Infos & Termine EM-Café

Jeden 1. Freitag im Monat von 14:30 bis 16:30 Uhr im Stumpflhof (Sulzbach 17, 4632 Pichl bei Wels). Hier bietet Mag. Dr. Erika Rokita (Biologin, Jin-Shin-Jyutsu-Prakti­kerin, Kräuter- und Multikraft Fachberaterin) Austausch zu verschiedenen Schwerpunkt­themen und Beratung für Einsteiger und Praktiker. (Anmeldung erforderlich auf www.multikraft.com, begrenzte Teilnehmerzahl)

Die nächsten Termine sind: Freitag, 2. Februar 2018 „Alles im Reinen?“ Freitag, 2. März 2018 „Gartenglück mit EM“ Freitag, 6. April 2018 „Start ins neue Gartenjahr“

Freitag, 4. Mai 2018 „Klare Sicht mit Effektiven Mikroorganismen“ mit Mag. Robert Rotter. Freitag, 1. Juni 2018 „Gesunde und heilende Gärten“

Events

Fr., 12. – So., 14. Jänner 2018

Garten Salzburg

Für Anwender, Einsteiger & Interessierte zum Erfahrungsaustausch

WIEN Günter A. Gsöls Jeden 1. Dienstag im Monat, Beginn: 18:00 Uhr Das Schutzhaus, Gartenfreunde Ottakring, Steinlegasse 15 (Navi-Adresse Flötzersteig 6), 1160 Wien, +43 664 320 65 77 Jeden 3. Donnerstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr Heuriger „Alter Bach-Hengl“, Sandgasse 7–9, 1190 Wien TRIBUSWINKEL Hildegard Baader Jeden letzten Dienstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr Mühlbachwirt, Kirchenplatz 8, 2512 Tribuswinkel +43 2252 497 48, +43 676 722 77 76 SOLLENAU Anita Schärf

Jeden 1. Mittwoch im Monat, Beginn: 18:00 Uhr „Bei mir daheim“, Feldgasse 1, 2601 Sollenau a.schaerf@aon.at, +43 664 516 55 75

EGGERSDORF | GRAZ Gartenparadies Peter Painer

Jeden Monat Gartenworkshops rund um die Pflege und Arbeit mit EM Informationen zu den Terminen und Programmen unter www.painer.com, Badstraße 48, 8063 Eggersdorf, +43 3117 24 42

ROHR | KREMSTAL Gärtnerei Schützenhofer

Erfahren Sie Neues über EM oder tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit uns aus. Informationen zu Veranstaltungen rund um Effektive Mikroorganismen – Stammtische, Vorträge, Messen und vieles mehr – finden Sie auf www.multikraft.com Besuchen Sie uns auch bei folgenden Veranstaltungen:

Alpen Adria Klagenfurt

EM-Stammtische

Blühendes Österreich Wels Fr., 6. – So., 8. April 2018

Fr., 23. – So., 25. März 2018

Jeden 3. Dienstag im Monat Kräuterstammtisch, Beginn: 19:00 Uhr, Linzerstraße 32, 4532 Rohr/Kremstal +43 7258 21 24

STRASSWALCHEN Johannes Lenzenweger

Jeden 1. Donnerstag im Monat (von April bis Oktober), Beginn: 19:30 Uhr, am 1. März: Vortrag mit Bernadette Schützenhofer „Gemüse im Frühling“, Lenzenweger, Voglhub 8, 5204 Straßwalchen, em.lenzenweger@gmx.at, +43 664 2825 895

ROTH Silvia Smetana

Jeden letzten Freitag im Monat, Beginn: 18:00 Uhr Haus der Schönheit, Hauptstraße 43, 91154 Roth evs.smetana@gmail.com, +49 9179 964 68 64

SCHOPFHEIM Silke Schaubhut

Jeden Monat ist ein Stammtisch vorgesehen, Termin bitte immer auf Anfrage! Patches4life, Belchenstraße 7, 79650 Schopfheim beratung@silke-schaubhut.de, +49 7622 673 98 14

Fotos: Multikraft, Shutterstock

FINSTERWALDE Thomas Kühne

multikosmos Ausgabe 29 Unser nächstes Thema:

Vorbild

Jeden 3. Donnerstag im Monat, Beginn: 19:00 Uhr An der Schraube 20, 03238 Finsterwalde, anfrage@naturgarten-planer.de, +49 3531 70 50 25 oder +49 3531 433 92 66

KÄMPFELBACH Sigrid Bellitto

Jeden letzten Mittwoch im Monat, Beginn: 19:30 Uhr Friedenstr. 44, 75236 Kämpfelbach, +49 7232 40 93 61 sigrid-bellitto@online.de, www.bellitto.de

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Original Schwarzerde mit Terra Preta-Technologie

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Die torffreie bzw. torfreduzierte Multikraft-Schwarzerde nutzt die Holzkohle als Nährstoffspeicher und stellt die Nährstoffe im Boden dauerhaft bereit. Hergestellt mit der Terra-Preta-Technologie, sind die Profi- und Anwendersubstrate von Multikraft ein kräftiger Impulsstart für die Pflanzenwurzeln. Durch das dichtere Geflecht an Feinwurzeln nehmen die Pflanzen das Wasser und die Nährstoffe besser auf und sind folglich auch gesünder. ORIGINAL SCHWARZERDE FÜR BEET- UND BALKONBLUMEN 20 L UND 60 L • Hochwertige torfreduzierte Erde (-35 %) • Für alle Beet- und Balkonblumen • Mit Effektiven Mikroorganismen angereichert

ORIGINAL SCHWARZERDE FÜR HOCHBEET, GEMÜSE UND KRÄUTER 40 L • Hochwertige torffreie Erde • Keine Nachdüngung nötig • Mit Effektiven Mikroorganismen angereichert

ANWENDUNG • Zum Einsetzen und Umtopfen für Beet- und Balkonblumen geeignet • Nachdüngung erforderlich!

ANWENDUNG • Pur im Kübel bzw. 20 L/m2 ins Beet/Hochbeet einarbeiten • Nicht als Aussaat- oder Pikiererde geeignet

www.multikraft.com

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