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Vollständiges Programm Weihnachten 2013 · 30. Spielzeit · www.muenchenmusik.de

KONZERTNEWS Ausgabe 4 · 2013

Showtime! DISNEY IN CONCERT

Fantasia

> S. 19

ZAUBER DER ILLUSION

Magic!

> S. 21

JUBILÄUMSPROGRAMM

Budapester Operettengala

> S. 20

QUEEN ESTHER MARROW’S

Harlem Gospel Singers Show

> S. 25

TSCHAIKOWSKYS NUSSKNACKER

Ein Weihnachtsmärchen > S. 14

PLUS: ALISON BALSOM > S. 6 KONZERTE IM KAISERSAAL > S. 11 JANINE JANSEN > S. 4

BLECHSCHADEN > S. 18 IN THE MOOD > S. 26 WEIHNACHTS- UND SILVESTERKONZERTE > S. 16


EMPFIEHLT

HERAUSRAGENDE MITREISSENDE BAROCKKONZERTE

EIN HÖHEPUNKT DES VERDI-JAHRES

Cellistin Sol Gabetta spielt auf ihrer neuen CD wunderschöne barocke Cellokonzerte von Vivaldi, Platti, Chelleri und Zani. Die Noten für diese musikalischen Schätze hat sie in Schloss Wiesentheid bei Würzburg entdeckt.

Star-Tenor Jonas Kaufmann („Sänger des Jahres“, ECHO-Klassik) begeistert auf dieser CD mit einer gelungenen Auswahl von Arien aus Trovatore, Aida, Rigoletto, Don Carlo u.a. Ein Muss für jeden OpernFan. Limitierte DeluxeEdition mit Bonus-Track.

Limitierte Deluxe-Edition.

EINE AUFNAHME MIT REFERENZCHARAKTER

FÜR ALLE BACH-FANS

Die erste Aufnahme von Lang Lang und den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle: so ausgefeilt in Klang und Interpretation hat man die beiden Klavierkonzerte von Prokofjew und Bartok kaum gehört.

Die Bach-Fans verwöhnt Pianist Martin Stadtfeld einmal mehr mit seiner Neuaufnahme der Englischen Suiten 1, 2 und 3. Und als Bonus dieser schönen CD erklingt Bachs berühmte „Air“.

Mit Making-of DVD.

EINE CD, DIE BERÜHRT Vittorio Grigolo ist „der“ italienische Tenor. Seine Sänger-Karriere begann im Knaben-Chor der Sixtinischen Kapelle in Rom. Und mit diesem Chor hat er wunderschöne geistliche Werke aufgenommen – und singt einfach herzerwärmend.

BEL CANTO Die Sängerin des Jahres (ECHO-Klassik) betört auf ihrer neuen CD mit Arien von Monteverdi bis Verdi, hervorragend begleitet von Concerto Köln.

FÜR KINDER Der bekannte Wissenschaftsjournalist, TVModerator und vierfache Familienvater Ranga Yogeshwar ist Klassikfan. Einfühlsam spricht er Prokofjews Peter und der Wolf und Paddington Bärs erstes Konzert von Chappell in dieser Neuaufnahme mit dem Münchner Rundfunkorchester.

WELTMUSIK TRIFFT KLASSIK Das David Orlowksy Trio hat mit dem Kammerorchester Potsdam eine „sinfonische“ Fassung ihrer genialen Klassik-Weltmusik geschaffen. Eine wirklich gelungene Mischung aus Filmmusik, Weltmusik und Klassik.

LUDWIG BECK • MARIENPLATZ • MÜNCHEN


INHALT Weihnachten 2013 k.de nmusi uenche · www.m ielzeit · 30. Sp 2013 achten Weihn mm Progra

TNEWS R E Z N O K

diges Vollstän

· 2013 be 4 Ausga

e! ShowtimCONCERT IN DISNEY Fantasia ION > S. 19

R ILLUS ER DE ZAUB > S. 21

Magic! PROGRAMM MS JUBILÄU ster Budapettengala Opere

14 Der Nussknacker:

> S. 20

ER N ESTH QUEE OW’S MARR

Gospel Harleerms Show Sing

> S. 25

YS KOWSK TSCHAI ACKER KN NUSS

tsihnach Ein Ween h märc > S. 14

PLUS: BALSOM

> S. 6

N ALISO TE IM ER KONZ RSAAL > S. 11 KAISE JANSEN > S. 4 JANINE

2

Tschaikowskys Ballettklassiker gastiert vom 20. bis 27. Dezember im Prinzregententheater

EN > S. 18 CHAD BLECHS MOOD > S. 26 E UND IN TH CHTS- ERTE > S. 16 WEIHNA ERKONZ ST VE SIL

Vocalissimo

Gala der Stars Klaus Florian Vogt · Thomas Hampson Olga Peretyatko · Edita Gruberova

3

16

Bravissimo

„Eine Weihnachtsgeschichte – A Christmas Carol “ von Charles Dickens: am 16. und 17. Dezember im Prinzregententheater

Meisterinterpreten Murray Perahia · Sir Neville Marriner Janine Jansen · Tzimon Barto · Julia Fischer

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Pianissimo

Tastenzauber David Fray · Alice Sara Ott Martin Stadtfeld

11

Konzerte im Kaisersaal

25

Weihnachten am Münchner Hof Festkonzert im Kaisersaal Tölzer Knabenchor · Trompetengala

14

The Harlem Gospel Singers Show mit Queen Esther Marrow Neues Programm: „The Power of Love“

Der Nussknacker

Ein Weihnachtsmärchen St. Petersburg Festival Ballett

16

5 David Fray 6

6 Alison Balsom

9

Alt-Bayerische Weihnacht · Weihnachten mit Helge Schneider · Eine Weihnachtsgeschichte · Original Salzburger Advent Russische Weihnacht · Gerd Anthoff Weihnachten am Münchner Hof · Weihnachten mit den Wiener Sängerknaben Südtiroler Weihnacht · Weihnachten mit Blechschaden · Regensburger Domspatzen · Festlich-weihnachtliche BachTrompetengala · Weihnachtsoratorium Gospel Christmas

Klassik Pur

Große Werke, berühmte Meister Alison Balsom Hagen Quartett & Jörg Widmann Händel: Der Messias Haydn: Die Schöpfung Bach: Weihnachtsoratorium Verdi-Puccini-Gala Südamerikanische Nacht Beethoven: Symphonien Nr. 1 & 9

19 20

Zauber der Illusion mit Erix Logan u.a.

21

26

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Magic!

Silvester & Neujahr Konzerte zum Jahreswechsel Magic! · Gershwin-Bernstein-Gala Harmonic Brass · Ensemble Clemente Festkonzert im Cuvilliés-Theater Andreas Martin Hofmeir & Andreas Mildner Last Night of the Year · Mulo Francel Beethoven: Symphonien Nr. 1 & 9 Blechschaden · The Philharmonics · Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker

Service: Tel.

Große Klein_Kunst im Prinzregententheater Familie Flöz · Walter Sittler · Matthias Brandt

Großes Kino mit Live-Musik Hollywood-Blockbuster in der Philharmonie Gladiator LIVE · Der Herr der Ringe Pirates of the Caribbean

Zauber der Illusion Das Programm 2013/2014

22

Music for Fun Gute Unterhaltung In the Mood · Mulo Francel & Friends Vicente Amigo

Budapester Operettengala Das große Jubiläumsprogramm

21 Magic! –

25 Queen Esther Marrow

Fantasia Disney in Concert

Außer der Reihe Avi Avital · The Philharmonics David Orlowsky Trio · Ensemble Amarcord

Weihnachten

30

It’s Showtime Momix Botanica · Kodo · The Bar at Buena Vista · Heiße Zeiten – Wechseljahre Magic of the Dance · Swan Lake Reloaded Los Vivancos

32

Service Preise, Kartenversand, Vorverkaufsstellen, Impressum

089-93 60 93 Fax 089-930 64 94 · www.muenchenmusik.de Sebastian Koch

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Klaus Florian Vogt

Thomas Hampson

VOCALISSIMO Gala der Stars

Klaus Florian Vogt

Thomas Hampson

Schubert: Die schöne Müllerin

Amsterdam Sinfonietta

W

D

er sich auf der Bühne mit Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ auseinandersetzt, kann sich nicht verstecken. Für Klaus Florian Vogt, normalerweise auf den internationalen Opernbühnen vor allem bei Wagner zuhause, war die Hinwendung zum Lied ein wohl überlegter, vor allem aber reizvoller Schritt. „Man hat nicht den Schutz des Bühnenbildes, kann sich nicht hinter dem Kostüm verbergen. Man ist keine andere Figur, sondern man selbst. Aber gerade das macht mir ganz großen Spaß. Der Publikumskontakt ist viel näher als sonst“, so der Sänger in einem Interview. Und so tauscht

ass Thomas Hampson immer wieder neue Möglichkeiten auslotet und dabei zu oft überraschenden Ergebnissen kommt, ist bekannt. Es gibt nur wenige, die sich so intensiv mit dem herausfordernden Genre Lied beschäftigt haben wie er. Die Welt kennt den amerikanischen Bariton als großen und nachdrücklichen Bekenner zu einer Kunstform, die ihm, so scheint es, unendlichen Spielraum bietet. ■ Klaus Florian Vogt Das Zusammentreffen Hampsons SCHUBERT Die schöne mit der Sinfonietta Amsterdam ist Müllerin op. 25 eine weitere Facette in der langen Klaus Florian Vogt TENOR Reihe ausgefallener ProgrammHelmut Deutsch KLAVIER konzepte, die der Sänger in der Sonntag, 15. Dezember 2013 Vergangenheit präsentierte. Seit Jahren schon sind Hampson und 15.30 Uhr, Herkulessaal

Vogt nun die vertrauten Bretter der Bayerischen Staatsoper gegen die Bühne des Herkulessaals, um sich mit Schuberts Liederzyklus auf einen Ritt durch die Emotionen zu begeben. „Grandiose Momente“, schrieb die Offenbach Post über Vogts Schubert-Interpretation in Frankfurt – nun auch in München zu erleben.

Olga Peretyatko Arienabend mit den Münchner Symphonikern

E

in ereignisreicher Sommer liegt hinter Olga Peretyatko. Im August debütierte die russische Sopranistin bei den Salzburger Festspielen und enttäuschte die Erwartungen nicht. Die waren nach allem, was man bisher von ihr gehört hatte, nicht eben niedrig – wird die ebenso schöne wie selbstbewusste Sängerin doch inzwischen hoch gehandelt und von den ersten Adressen in aller Welt umworben. Doch nicht nur für ihre Salzburger Rolle als Giunia in Mozarts „Lucio Silla“ erhielt Olga Peretyatko international begeisterte Kritiken. Fast zeitgleich erschien ihr zweites Album, auf dem sie einen weiten

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Service: Tel.

Bogen von anspruchsvollem Belcanto bis zur leichten Muse spannt. „Die Russin beherrscht alle Spielarten der Vokalakrobatik. Drama, Feuer, Leidenschaft: Mit dem ‚Arabesque‘-Album präsentiert sich Olga Peretyatko erneut als Meisterin des virtuosen Ziergesangs“. (RBB Kulturradio)

■ Olga Peretyatko Arien von MOZART , ROSSINI , BELLINI , BIZET , VERDI u.a. Olga Peretyatko SOPRAN Münchner Symphoniker Ola Rudner LEITUNG Mittwoch, 22. Januar 2014 20 Uhr, Herkulessaal

089-93 60 93 Fax 089-930 64 94 · www.muenchenmusik.de

die Sinfonietta freundschaftlich verbunden. Für ihr neues gemeinsames Projekt haben sie Lieder von Brahms, Schubert, Wolf und Barber für Orchester arrangieren lassen – ein reizvolles Terrain für beide Partner, wird dem vertrauten Genre Lied doch eine neue Ästhetik zugemessen, die mit alten Hörgewohnheiten bricht.

■ Thomas Hampson Ausgewählte Lieder von SCHUBERT , BRAHMS , MENDELSSOHN , WOLF und BARBER Thomas Hampson BARITON Amsterdam Sinfonietta Sonntag, 26. Januar 2014 19.30 Uhr, Herkulessaal


BRAVISSIMO

Konzert zum 90. Geburtstag: Sir Neville Marriner dirigiert die Academy of St Martin in the Fields

Meisterinterpreten

Murray Perahia Academy of St Martin in the Fields

M

ozart oder Bach? Schwer zu sagen, welcher der beiden Komponisten das Leben Murray Perahias mehr geprägt hat. Durch seine mittlerweile über sechzig Einspielungen umfassende Diskographie ziehen sich die beiden Namen wie ein roter Faden. Von Anfang an gelang es Perahia, mit Mozart Maßstäbe zu setzen und sich unwiderruflich als einer der besten Pianisten unserer Zeit zu etablieren. Dass er später Bach für sich entdeckte, ist für die Musikwelt ein Glücksfall.

■ Murray Perahia BACH Klavierkonzert Nr. 3 D-Dur MOZART Klavierkonzert Nr. 20 d-moll HAYDN Symphonie Nr. 94 G-Dur

Sir Neville Marriner Konzert zum 90. Geburtstag · Academy of St Martin in the Fields

Hob I:94 „Mit dem Paukenschlag“ Academy of St Martin in the Fields Murray Perahia KLAVIER & LEITUNG Samstag, 30. November 2013 20 Uhr, Philharmonie

D

ieses Orchester war das Herz meiner Karriere und ist es immer geblieben“, so Sir Neville Marriner vor vier Jahren in einem Interview. Da war er 86 und blickte gerade auf das 50-jährige Jubiläum der von ihm gegründeten Academy of St Martin in the Fields zurück. Eine Kirche am Londoner Trafalgar Square gab dem Ensemble seinen Namen. Hier wurde geprobt, hier wurde man aufmerksam auf Marriner und seine musikalischen Mitstreiter, die schnell ihren eigenen, bald weltberühmten Stil fanden. Im Juni 2014 nun ist Marriner selbst der Jubilar. Mit ihrer Hommage zum 90. Geburtstag des Dirigenten ehren die Londoner einen Mann, der für seine Verdienste um die Musik von der Queen geadelt wurde und vor dem sich die Musikwelt heute verneigt. Im Fokus des Programms steht – wie könnte es anders sein – Mozart, dessen Œuvre zu Marriners Leiden-

schaft wurde. Zahlreiche grandiose Aufnahmen entstanden mit der Academy. Die noch immer grundlegenden Einspielungen aller Mozart-Klavierkonzerte gehören dazu, ebenso die legendären Aufnahmen sämtlicher Symphonien des Salzburger Meisters. Ehrengast beim Münchner Geburtstagskonzert ist Daniil Trifonov, der derzeit wie kein anderer Pianist die Klassikwelt in Aufruhr versetzt.

■ Sir Neville Marriner MOZART Symphonie Nr. 35 „Haffner“ MOZART Klavierkonzert Nr. 20 d-moll MENDELSSOHN Symphonie Nr. 4 A-Dur

„Italienische“ Daniil Trifonov KLAVIER Academy of St Martin in the Fields Sir Neville Marriner LEITUNG Dienstag, 3. Juni 2014 20 Uhr, Philharmonie

Murray Perahia

Edita Gruberova Münchener Kammerorchester · Arien von Wolfgang Amadeus Mozart

K

eine Opernsängerin wird in München so sehr verehrt wie Edita Gruberova. Doch nicht nur die Münchner vergöttern die slowakische Sopranistin. Die ganze Musikwelt liegt der „Königin der Koloraturen“ zu Füßen. Selbst die kritischsten Köpfe der internationalen Fachpresse verneigen sich respektvoll vor der hohen Kunst ihres Gesangs. Und vor einer stets integren Künstlerpersönlichkeit. Auch wenn sie in den letzten Jahren vor allem als „Primadonna des Belcanto“ gefeiert wurde, so vergisst man oft, dass sie auch in Mozart-Partien Maßstäbe setzen konnte. Schon am Beginn ihrer Karriere glänzte sie in legendären Aufnahmen der frühen Mozart-Opern. Sie war sowohl Karl Böhms als auch Sir George Soltis Parade-Konstanze in der „Entführung aus dem Serail“, sang unter James Levine und an

der Seite von Luciano Pavarotti eine furiose Elettra in „Idomeneo“ und wurde als Donna Anna von so unterschiedlichen MozartSpezialisten wie Riccardo Muti und Nikolaus Harnoncourt gleichermaßen geschätzt. Im Februar kehrt sie mit Arien aus ihren wichtigsten Mozart-Rollen nach München zurück – mit Sicherheit ein Mozart-Erlebnis in Vollendung!

■ Edita Gruberova MOZART Arien aus „Così fan tutte“,

„Don Giovanni“,„Die Entführung aus dem Serail“, „Le Nozze di Figaro“ u.a. Edita Gruberova SOPRAN Münchener Kammerorchester Douglas Boyd LEITUNG

Edita Gruberova

Service: Tel.

Sonntag, 2. Februar 2014 20 Uhr, Prinzregententheater

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Janine Jansen

Tzimon Barto

BRAVISSIMO Meisterinterpreten

Janine Jansen

Tzimon Barto

Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach

spielt Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1

Z

T

wölf ihrer engsten musikalischen Freunde begleiten Janine Jansen bei ihrem neuesten Projekt, das sie ganz Johann Sebastian Bach widmet. Bereits 2007 hatte sie sich intensiv mit Bach auseinandergesetzt und ein Album mit Partiten und Inventionen eingespielt. Nun ist sie ins 18. Jahrhundert zurückgekehrt – diesmal mit den Bach’schen Violinkonzerten, die in der Vergangenheit von fast allen bedeutenden Geigern interpretiert wurden. Janine Jansen hat ihre eigenen Akzente gesetzt. Das zugehörige Album erschien im Oktober und unterstreicht ihren Ruf als eine der besten Geigerinnen ihrer Generation. Im Dezember steht neben den

zimon Barto hat in den letzten Jahrzehnten so ziemlich alles mitgenommen, was ein Mensch und Künstler mitnehmen kann – auf der Bühne, aber auch privat. Er hat sich nicht unterkriegen lassen. Sein Comeback auf ■ Janine Jansen der internationalen Bühne vor sieben Jahren wurde mit Freude und JOHANN SEBASTIAN BACH Hochachtung begrüßt. Seither hat Violinkonzert a-moll er nicht nur seine Diskographie Oboenkonzert A-Dur Konzert für zwei Violinen d-moll um geschätzte Aufnahmen verlängert. „Barto spielt heute leiser, Violinkonzert E-Dur Konzert für Violine, Oboe und dynamisch exzessiver und differenOrchester c-moll zierter als die meisten“, urteilte die Welt. Als „einer der vielschichtigsJanine Jansen VIOLINE Ramón Ortega Quero OBOE ten, unerschöpflichsten und besJanine Jansen & Friends ten Pianisten der Gegenwart“ Mittwoch, 4. Dezember 2013 (Der Spiegel) setzt er sich immer 20 Uhr, Prinzregententheater wieder auch mit den Klassikern der

Violinkonzerten auch Bachs Konzert für Violine und Oboe auf dem Programm, das Jansen zusammen mit dem zweifachen Echo-KlassikPreisträger Ramón Ortega Quero interpretieren wird.

Klavierliteratur auseinander. In der Philharmonie trifft er mit dem Russian National Orchestra auf eine der ersten Adressen unter den symphonischen Klangkörpern Russlands. Gemeinsam interpretieren sie mit Tschaikowskys erstem Klavierkonzert eines der emotionalsten Werke der Geschichte.

■ Tzimon Barto TSCHAIKOWSKY Klavier-

konzert Nr. 1 b-moll op. 23 DVORˇ ÁK Symphonie Nr. 9

„Aus der Neuen Welt“ Tzimon Barto KLAVIER Russian National Orchestra Vasily Petrenko LEITUNG Mittwoch, 4. Dezember 2013 20 Uhr, Philharmonie

Julia Fischer Dresdner Philharmonie

W

enn einer der herausragenden Klangkörper Deutschlands auf die Geigerin Julia Fischer trifft, darf mit Glanzvollem gerechnet werden. Die Münchner Virtuosin hat sich mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius ein Werk von hohem technischen Anspruch und zugleich intensiver Expressivität ausgesucht. Begleitet wird sie von der Dresdner Philharmonie, die Julia Fischer in dieser Saison als „Artist in Residence“ in ihren Reihen begrüßt. Seit Jahren schon fühlt sich Fischer den Dresdnern verbunden, blickt sie doch mittlerweile auf über 30 gemeinsame Konzerte zurück. Mit Dirigent Michael Sanderling verknüpft sie

4

Service: Tel.

eine künstlerische Freundschaft, die vor 15 Jahren ihren Anfang nahm. Die Chemie stimmt also, in jeder Hinsicht, und das Publikum darf sich freuen: auf ein Konzert, bei dem auch menschlich alles passt und eine fruchtbare Partnerschaft zu Hochgenuss führt.

■ Julia Fischer SIBELIUS Violinkonzert d-moll

op. 47 BRAHMS Symphonie Nr. 4

e-moll op. 98 Julia Fischer VIOLINE Dresdner Philharmonie Michael Sanderling LEITUNG Freitag, 24. Januar 2014 20 Uhr, Philharmonie

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Julia Fischer


David Fray

Alice Sara Ott

PIANISSIMO Tastenzauber

David Fray

Alice Sara Ott

Kammerorchester der Münchner Philharmoniker · Klavierkonzerte von Bach

„Pictures“

W

elch große Bedeutung das Werk Johann Sebastian Bachs für den Pianisten David Fray hat, kann man an seiner Diskographie ablesen, vor allem aber in seinen Konzerten erfahren. Das, was Fray selbst als eine kontinuierliche Suche nach dem „speziellen Bach-Sound“ bezeichnet, manifestiert sich auf der Bühne als expressives Klangerlebnis. Seit frühester Jugend hat sich der französische Künstler mit Bach beschäftigt, kannte nach eigenen Worten die Matthäuspassion als Kind auswendig. Heute baut er sich seinen eigenen Bach’schen Kosmos und gibt sich dabei durchaus nicht brav. Frays unkonventionelles Spiel nimmt sich Freiheiten, die man anderen vielleicht verübelt hätte. Und doch hat er in den vergangenen Jahren Kritiker und Publikum elektrisiert. „Man lauscht gebannt, vom ersten bis zum allerletzten Ton“, schrieb die Münchner Abendzeitung

über sein Januar-Konzert im Prinzregententheater. Dort ist er am 10. Dezember gemeinsam mit dem Kammerorchester der Münchner Philharmoniker erneut zu hören.

■ David Fray spielt Klavierkonzerte von Bach RESPIGHI Antiche Danze ed Arie,

3. Suite BACH Klavierkonzert Nr. 1 d-moll

BWV 1052 GRIEG Aus Holbergs Zeit G-Dur op. 40 BACH Klavierkonzert Nr. 4 A-Dur

BWV 1055 David Fray KLAVIER Kammerorchester der Münchner Philharmoniker Lorenz Nasturica-Herschcowici LEITUNG Dienstag, 10. Dezember 2013 20 Uhr, Prinzregententheater

E

s ist die Vielfarbigkeit des pianistischen Klanggemäldes, die bezaubert und die jeder Künstler auf seine Weise interpretiert. Alice Sara Ott widmete Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ ihr fünftes Album und illustrierte die Titel mit humorvoller Feder gleich selbst. Im Dezember wird die gefeierte Künstlerin wieder auf Tournee gehen – nicht nur mit Mussorgskys Meisterwerk, sondern auch mit Stücken von Franz Liszt, der seit vielen Jahren zu den Lieblingskomponisten der deutsch-japanischen Künstlerin zählt.

■ Alice Sara Ott Klavierabend LISZT Légend Nr. 1, Consolations

Nr. 1-6, Ungarische Rhapsodie Nr. 2 MUSSORGSKY Bilder einer Ausstellung

Sonntag, 1. Dezember 2013 20 Uhr, Prinzregententheater

Martin Stadtfeld Bach & Chopin

Ü

ber zehn Jahre ist es her, seit Martin Stadtfeld 2002 als erster deutscher Pianist den Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. Die Wogen der Begeisterung schlugen damals hoch: Gefeiert wird Stadtfeld bis heute ganz besonders als Bach-Interpret, sein Stil sei „modern, klar und frisch“ (Journal Frankfurt). Aber – wie es Die Zeit einmal treffend formulierte – „Bach ist zwar das Alpha und Omega seines Denkens, doch mitnichten das ganze Alphabet. Der junge Deutsche kann noch mehr.“ Für das Münchner Publikum dürfte die Begegnung mit Stadtfeld im Januar einmal mehr eine Erweiterung des eigenen BachHorizontes bedeuten. „Martin Stadtfeld kann etwas, was nur wenige Pianisten können: das Publikum für klassische Musik begeistern und dennoch keinen Fußbreit vom

ganz persönlichen Stil abweichen“, schrieb die Mainpost über den Pianisten. Dass Stadtfeld im zweiten Teil des Konzerts Bachs Präludien mit Chopins virtuosen Etüden op. 10 koppelt, ist der engen Verbindung beider Werke geschuldet – ließ Chopin sich bei der Niederschrift der Etüden doch in hohem Maße von Bachs „Wohltemperierten Klavier“ inspirieren.

■ Martin Stadtfeld Klavierabend BACH Englische Suite a-moll BWV 807 BACH Englische Suite g-moll BWV 808 CHOPIN Etüden op. 10 BACH Präludien aus „Das Wohl-

temperierte Klavier“ BWV 846-893 Sonntag, 19. Januar 2014 20 Uhr, Prinzregententheater

Service: Tel.

Martin Stadtfeld

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Alison Balsom & I Musici di Roma Venezianische Weihnacht

V

ivaldi, Corelli, Albinoni, Marcello: Es sind die Namen der alten italienischen Meister, die gerade zur Weihnachtszeit Glanz in Kirchen und Konzertsäle bringen. Trompeten haben in diesen Tagen seit jeher Hochkonjunktur, passt ihr strahlender Klang doch so recht zur Größe des gefeierten Augenblicks. Trifft dieser Klang dann noch auf erlesene Streicherkultur, steht festlichem Musikgenuss nichts mehr im Wege. Alison Balsom, gefeierte Trompetenvirtuosin aus Großbritannien, teilt ihre Liebe zum barocken Repertoire Italiens mit den Mitgliedern von „I Musici di Roma“, die seit über 60 Jahren ihrem Publikum den Weg in die Klangwelt des 17. und 18. Jahrhunderts ebnen. Bei ihrem gemeinsamen Konzert in der Philharmonie fügen sie Barockes und Weihnachtliches zu einem festlichen Konzert zusammen.

■ Alison Balsom I Musici di Roma Werke für Trompete und Orchester von VIVALDI, ALBINONI und MARCELLO u.a. Sonntag, 22. Dezember 2013 11 Uhr, Philharmonie

Hagen Quartett & Jörg Widmann Aus demselben Geist

M

it der Uraufführung seines Klarinettenquintetts op. 115 feierte Johannes Brahms einen der größten Erfolge seines Lebens. Schon damals bescheinigten Kritiker dem Werk eine Klangwirkung von „fast überirdischem Reiz“ und räumten ihm eine

Ausnahmestellung ein. Die teilt sich das Werk bis heute mit Mozarts einhundert Jahre zuvor komponiertem Klarinettenquintett A-Dur – zwei Meilensteine der Musikliteratur, die sich an diesem Abend in erlesene Hände begeben. Als Weltklasse-

Ensemble ersten Ranges blickt das Hagen Quartett heute auf eine über dreißigjährige Zusammenarbeit zurück. Die jugendliche Frische, mit der sich das Ensemble nach wie vor präsentiert, erfreut, erstaunt und paart sich im Dezember mit dem unverwechselbaren Profil des Münchner Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann, der seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Hagen Quartett an diesem Abend fortsetzt.

■ Hagen Quartett & Jörg Widmann MOZART Klarinettenquintett

A-Dur KV 581 BRAHMS Klarinettenquintett h-moll op. 115

Hagen Quartett

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Service: Tel.

Jörg Widmann

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Dienstag, 3. Dezember 2013 20 Uhr, Prinzregententheater


KLASSIK PUR Große Werke, berühmte Meister

Händel: Der Messias

Haydn: Die Schöpfung

Orchester Wiener Akademie

Münchner Symphoniker

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U

enn es um den originären Klang musikalischer Epochen geht, ist Martin Haselböck Spezialist. Vor knapp 30 Jahren gründete er sein Orchester Wiener Akademie, das sich seither als „Originalklangorchester“ zu einem international viel beachteten Spitzenensemble entwickelt hat. In München kennt man das Ensemble u.a. durch Projekte mit prominenten Partnern wie John Malkovich oder Tobias Moretti. Ihre Wurzeln jedoch hat die Wiener Akademie in der Musik des Barock: bei Bach und immer wieder auch bei Händel, dessen „Messias“ im Mittelpunkt des Münchner Konzerts steht. Anna Prohaska, gefeierte Wiener Sopranistin und auch den Münchnern inzwischen bestens bekannt, hat sich erst jüngst in ihrem neuen Album intensiv mit der barocken Klangwelt auseinandergesetzt. Nun führt sie das Solistenquartett in Händels Meisterwerk an, das unter der Leitung von Martin Haselböck im Prinzregententheater zur Aufführung kommt.

ngewöhnlich viel Zeit und Akribie verwendete Joseph Haydn auf die Komposition seines Oratoriums „Die Schöpfung“. Doch die Mühe lohnte sich. Schon der Erfolg der Wiener Uraufführung war ungeheuer, und selbst das später so Haydnkritische 19. Jahrhundert stellte den Rang des Werkes nie in Frage. Heute gilt „Die Schöpfung“ als ein Meilenstein der Musikgeschichte und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit sowohl bei den Aufführenden als auch beim Publikum. Ihre anziehende Lebendigkeit, die meisterlichen Tonmalereien aus Haydns Feder, die ebenso kunstvollen wie einprägsamen Melodien sind zum Synonym eines Werkes von epochaler Wirkung geworden. Die Münchner Symphoniker begrüßen in ihren beiden Konzerten im Dezember den Philharmonischen Chor Augsburg sowie mit Anna Lucia Richter, Dean Power und André Morsch ein renommiertes Solistentrio, die Leitung übernimmt der australische Dirigent Tobias Foskett.

Anna Prohaska

Martin Haselböck

■ Die Schöpfung Joseph Haydn

■ Der Messias Georg Friedrich Händel

Anna Lucia Richter SOPRAN Dean Power TENOR André Morsch BASS

Anna Prohaska SOPRAN Robin Blaze ALTUS Tilman Lichdi TENOR José-Antonio López BASS

Philharmonischer Chor Augsburg Münchner Symphoniker Tobias Foskett LEITUNG

Chorus sine nomine Orchester Wiener Akademie Martin Haselböck LEITUNG

Montag, 9. Dezember 2013 20 Uhr, Prinzregententheater

Freitag, 29. November 2013 20 Uhr, Prinzregententheater

Anna Lucia Richter

Mittwoch, 11. Dezember 2013 20 Uhr, Herkulessaal

Bach: Weihnachtsoratorium Enoch zu Guttenberg

D

ie vielen Jahre, in denen Enoch zu Guttenberg nun schon das Musikleben mitgestaltet, haben sich zu einem Glücksfall entwickelt. Ein Glücksfall deswegen, weil es dieser Mann schafft, sein Publikum zu emotionalisieren, statt es lediglich mit einem Sack voll schöner Klänge aus dem Konzertsaal zu entlassen. Was dies betrifft, gibt sich der Baron kompromisslos. Bachs Weihnachtsoratorium als bloße Einstimmung aufs Fest? Undenkbar für einen wie Guttenberg, dessen religiöse und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit Bach einen Eckpfeiler seines künstlerischen Wirkens bildet. Enoch zu Guttenberg geht eigene Wege, das hat er schon immer getan. Gleiches gilt auch für das Orchester der KlangVerwaltung, ein Ensemble, das zu hundert Prozent Guttenbergs Sprache

spricht und gerade deswegen so überzeugt. „Wer in dieses Konzert geraten war, um einfach nur Bachs schöne Musik zu genießen, hat vielleicht das Staunen gelernt“, schrieb die Berliner Morgenpost über eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums vor einigen Jahren.

■ Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bach · Kantaten I-VI Sibylla Rubens SOPRAN Gerhild Romberger ALT Benjamin Bruns TENOR Klaus Mertens BASS Chorgemeinschaft Neubeuern Orchester der KlangVerwaltung Enoch zu Guttenberg LEITUNG Montag, 23. Dezember 2013 19.30 Uhr, Philharmonie

Service: Tel.

Enoch zu Guttenberg

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KLASSIK PUR Große Werke, berühmte Meister

Südamerikanische Nacht Münchner Symphoniker

L Giuseppe Verdi

Giacomo Puccini

Ljubka Biagioni

Verdi-Puccini-Gala Ljubka Biagioni dirigiert die Münchner Symphoniker

A

ls hervorragende Kennerin des italienischen Repertoires hat sich Ljubka Biagioni mittlerweile als international geschätzte Dirigentin etabliert. Besucher der Herrenchiemsee-Festspiele kennen sie als Leiterin und Dirigentin der gefeierten Verdi-Inszenierungen, die in den letzten Jahren ein breites Publikum auf die Insel zogen. Nun ist sie bei den Münchner Symphonikern zu Gast, die mit einer großen Gala zu Ehren Giuseppe Verdis und Giacomo Puccinis die Philharmonie zum Klingen bringen. Auf dem Programm stehen Höhepunkte aus dem Schaffen der beiden italienischen Opernkomponisten. Diese Werke bleiben zeitlos, vermitteln selbst in schnelllebigen Zeiten Orientierung und das Gefühl unvergänglicher Schönheit – aber auch spannungsreicher Dramatik. Das künstlerische Aufgebot ist auch hinsichtlich

der Anzahl der Mitwirkenden beeindruckend: Neben den Münchner Symphonikern und ausgesuchten Solisten sind es gleich zwei Münchner Chöre, die dem Abend klanglichen Raum geben. Arien, Duette, Chöre und Ouvertüren aus VERDI „ Aida“, „La Traviata“, „Nabucco“, „Rigoletto“ und „Falstaff“ PUCCINI „La Bohème“, „Tosca“ und „Madama Butterfly“

ateinamerikanisches Flair in der Philharmonie: Nicht nur im Süden des Kontinents haben Komponisten wie Astor Piazzolla, Arturo Márquez oder Alberto Ginastera ihrer Heimat mit großartigen musikalischen Werken gehuldigt. Auch weiter nördlich ließen sich Musiker von der Leidenschaft südamerikanischer Rhythmen inspirieren. George Gershwin gehört dazu, ebenso wie Leonard Bernstein. Die Münchner Symphoniker und Dirigent Dante Anzolini mischen die Werke der großen Meister an diesem Abend zu einem hinreißenden Cocktail. Als Solisten begrüßen sie Raul Jaurena, einen der weltbesten Bandoneonisten und seit Jahren als einer der herausragenden Piazzolla-Interpreten unserer Zeit geschätzt. GERSHWIN Kubanische Ouvertüre PIAZZOLLA Konzert für Bandoneon und

Orchester „Aconcagua“ BERNSTEIN Mambo & Chacha aus

„West Side Story“

Marta Torbidoni SOPRAN Mihail Mihaylov TENOR Anton Keremidtchiev BARITON

PIAZZOLLA Libertango GINASTERA Vier Tänze aus „Estancia“ MARQUEZ Danzón Nr. 2 u.a. MONCAYO Huapango

Münchner Oratorienchor Münchner Konzertchor Münchner Symphoniker Ljubka Biagioni LEITUNG

Raul Jaurena BANDONEON Münchner Symphoniker Dante Anzolini LEITUNG

Dienstag, 3. Dezember 2013 20 Uhr, Philharmonie

Samstag, 18. Januar 2014 19.30 Uhr, Philharmonie

Ode an die Freude Beethoven: Symphonien Nr. 1 & 9

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Ludwig van Beethoven

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reude, schöner Götterfunken! Beethovens Symphonie Nr. 9 mit Schillers Ode „An die Freude“: „Alle Menschen werden Brüder“, „Seid umschlungen Millionen“ – so lauten die Textstellen, die dazu geführt haben, dass die „Neunte“ mehr ist als eine Symphonie: ein Manifest für Frieden, Freiheit und Brüderlichkeit. Praktisch in allem, was er schuf, war Ludwig van Beethoven einer der größten und revolutionärsten Neuerer der Musik. Für seine Neunte Symphonie gilt dies im besonderen Maße. Auf der Bühne der Philharmonie stehen der Münchner Oratorienchor sowie der Münchner Konzertchor, um zusammen mit vier Solisten Beethovens letzte Symphonie mit vereinter Stimm- und Ausdruckskraft erklingen zu lassen. Unter der Leitung von Ken-David Masur, Sohn von Kurt Masur und 1. Gastdirigent der Münchner Symphoniker, erscheint Beethovens Neunte als ein monumentales Klang- und Feuerwerk. Freude, schöner Götterfunken!

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■ Ode an die Freude Freude, schöner Götterfunken! BEETHOVEN Symphonie Nr. 1

C-Dur op. 21 BEETHOVEN Symphonie Nr. 9

d-moll op. 125 Julia Sukmanova SOPRAN Carolin Masur ALT Kevin Conners TENOR Mathias Hausmann BASS Münchner Oratorienchor Münchner Konzertchor Münchner Symphoniker Ken-David Masur LEITUNG Sonntag, 22. Dezember 2013, 15 Uhr Mittwoch, 1. Januar 2014, 17 Uhr Philharmonie


Philippe

AUSSER DER REIHE Besondere Konzerte

JAROUSSKY

Neue Alben

Avi Avital Virtuose auf der Mandoline ie New York Times rühmte den für einen Grammy nominierten Mandolinen-Virtuosen Avi Avital wegen seines „wunderbar sensiblen Spiels“ und seiner „sensationellen Fingerfertigkeit“, und der israelischen Zeitung Haaretz zufolge bietet Avitals Spiel „alles, was man der Mandoline nicht im Traum zugetraut hätte ... wahrhaft atemberaubende Virtuosität und Intensität“. Die Welten, in die Avital in den vergangenen Jahren mit seiner Mandoline vorgedrungen ist, überwinden Grenzen. Auf den Saiten seines Instruments spielt er seinen Lieblingskomponisten Bach, als hätte der beim Komponieren nie an ein anderes Instrument gedacht. Dann wieder entführt er die Zuhörer mit Klezmer, beauftragt Komponisten, eigens für ihn Werke zu schreiben.

Das Mandolinenkonzert von Avner Dorman gehört dazu. Avital paart es bei seinem Konzert im Dezember mühelos mit barocken Werken von Bach und Vivaldi, die er zuvor für Mandoline transkribiert hat. Das gänzlich neue Klangerlebnis, welches sich hieraus ergibt, hat Avital nicht nur eine große Zuhörerschaft, sondern auch Einladungen in die führenden Konzertsäle und einen Exklusivvertag bei der Deutschen Grammophon beschert.

PERGOLESI STABAT MATER mit Julia Lezhneva

■ Avi Avital Werke von BACH , VIVALDI , DORMAN , DE FALLA u.a. Avi Avital MANDOLINE Kammerakademie Potsdam Sonntag, 15. Dezember 2013 19.30 Uhr, Prinzregententheater

Empfohlen von Foto © Marc Ribes

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PORPORA FARINELLI mit Cecilia Bartoli

philippe-jaroussky.de


AUSSER DER REIHE Besondere Konzerte

The Philharmonics Ein Wiener Neujahrskonzert der besonderen Art Ein unvergessenes Neujahrskonzert bescherten die sieben „Philharmonics“ 2012 den Münchnern. Die Mischung macht’s bei diesem experimentierfreudigen Ensemble: Unverkennbar von der alten Wiener Musiktradition geprägt, vermengen sie klassische Musik, Wiener und ungarische Volksmusik mit Elementen aus Tango und Latin Jazz zu einer köstlich-musikalischen Melange. Die Besetzung ist hochkarätig: Vier Wiener Philharmoniker, ein Berliner Philharmoniker und ein außergewöhnliches Brüderpaar haben sich zusammengetan, um in „rasanter, gewitzter, philharmonischer Eintracht“ (ORF Radio) das Publikum zu entzücken. Seit zwei Jahren im Wiener Konzerthaus mit einem eigenen Konzertzyklus vertreten, reisen „The Philharmonics“ nun erneut nach München. Ein Wiener Neujahrskonzert der besonderen Art! in Zusammenarbeit mit Universal Music Arts & Entertainment und First Classics

The Philharmonics

Donnerstag, 2. Januar 2014 15.30 Uhr, Prinzregententheater

David Orlowsky Trio & Kammerakademie Potsdam Symphonic Klezmer Nicht wie gewohnt zu dritt, sondern diesmal mit orchestraler Verstärkung präsentiert das David Orlowsky Trio vertraute Stücke in neuer Dimension. Gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam treten sie heraus aus der kammermusikalischen Welt und kleiden Musik aus ihrem persönlichen Lieblingsrepertoire in neue Gewänder – schwungvoll und betörend, vielfarbig und international. „Symphonic Klezmer“ heißt das neue Programm der EchoPreisträger gemeinsam mit dem jungen Spitzenorchester aus Brandenburg. Fast das gesamte Repertoire der Ausnahmemusiker

stammt aus eigener Feder. Einige international bekannte Komponisten haben sich nun der Musik des Trios genähert und von etlichen Stücken neue Versionen für Trio mit Orchester erschaffen. Das Ergebnis klingt wie die Musik zu einem wunderbaren Film, die derart schwungvoll und betörend wirkt, dass man aufspringen und zu ihr tanzen möchte ... Sonntag, 8. Dezember 2013 15 Uhr, Allerheiligenhofkirche

David Orlowsky Trio

Ensemble Amarcord Coming Home for Christmas In allen Ecken der Welt hat das Vokalensemble Amarcord fleißig gesammelt: Neues, Altes, bisher Unentdecktes und auch Weihnachtliches. Für ihr Programm „Coming Home for Christmas“ wurden die fünf Ex-Thomaner in Finnland und Nigeria, in England und den USA, in Österreich, Polen, Spanien und in der Karibik fündig. Zu Weihnachten sind sie daheim in Deutschland und lassen ihr Publikum teilhaben: nachdenklich, ausgelassen, klassisch, unnachahmlich. Freitag, 20. Dezember 2013 20 Uhr, Allerheiligenhofkirche

Ensemble Amarcord

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Öffnet nur im Dezember seine Pforten für ausgesuchte Konzerte: der Kaisersaal der Münchner Residenz

KONZERTE IM KAISERSAAL DER RESIDENZ

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as für ein Glück für die Münchner, dass der Kaisersaal der Residenz heute wieder in seiner einstigen prachtvollen Gestalt zu erleben ist. Schon Mozart spielte hier vor erlesenem Publikum. Erlesen ist auch die Atmosphäre in einem der größten und schönsten Säle der Residenz. Die Mitglieder der Hofkapelle München wissen es zu schätzen, an diesem historischen Ort mit barocken Werken die lange Tradition der berühmten historischen Münchner Hofkapelle fortzusetzen. Mit zwei Program-

■ Weihnachten am Münchner Hof Weihnachtliche Werke des Barock Hofkapelle München Rüdiger Lotter LEITUNG

men sind sie Ende Dezember in vier Konzerten im Kaisersaal zu Gast. Sie gehören – zusammen mit dem Tölzer Knabenchor und dem Bach-Trompetenensemble München – zu den wenigen Ensembles, für die sich die Türen Ende des Jahres öffnen. Auch

für die Besucher bleiben Konzerte im Kaisersaal etwas Besonderes, ist dieser doch normalerweise den exklusiven Empfängen der Bayerischen Staatsregierung vorbehalten und steht nur an wenigen Terminen im Dezember als Konzertsaal zur Verfügung.

■ Tölzer Knabenchor im Kaisersaal

■ Trompetengala im Kaisersaal

Werke von PRAETORIUS , MOZART , MENDELSSOHN , HÄNDEL , SCARLATTI , BACH u.a.

Werke für Trompetenensemble, Pauken und Orgel sowie Werke für Orgel solo von JOHANN SEBASTIAN BACH und Zeitgenossen

Tölzer Knabenchor mit Solisten und Instrumentalbegleitung Ralf Ludewig LEITUNG

Friedemann Winklhofer ORGEL Bach-Trompetenensemble München Arnold Mehl LEITUNG

Sonntag, 29. Dezember 2013 19.30 Uhr, Kaisersaal

Montag, 30. Dezember 2013 19.30 Uhr, Kaisersaal

Samstag, 21. Dezember 2013 Sonntag, 22. Dezember 2013 19.30 Uhr, Kaisersaal

■ Festkonzert im Kaisersaal Werke von VIVALDI, HÄNDEL, HASSE u.a. Hofkapelle München Rüdiger Lotter LEITUNG Freitag, 27. Dezember 2013 Samstag, 28. Dezember 2013 19.30 Uhr, Kaisersaal

Tölzer Knabenchor

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FÜR ALLE DIE WISSEN, DASS SO MANCHES AUSVERKAUFTE KONZERT SPÄTER BEI UNS ZU KAUFEN IST.

KLASSIK JAZZ LOUNGE. Musik für den gehobenen Anspruch. Exklusiv im Saturn auf der Theresienhöhe finden Musikliebhaber, was sie woanders vergeblich suchen: Das Beste aus Klassik-, Jazz- & Lounge-Musik! Wir bieten Ihnen in München ein besonders erlesenes & umfangreiches Sortiment an anspruchsvoller Musik. Entdecken Sie in entspannter Atmosphäre auditive Leckerbissen für jeden Geschmack – und vor allem auch: zu äußerst schmackhaften Preisen. Einfach hörvorragend!

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UNSERE EMPFEHLUNGEN UND FAVORITEN 2013 2

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1. Die Geschichte der klassischen Musik "Referenzaufnahmen der Dt. Grammophon". Von der Gregorianik bis zum 20. Jhrdt! 100 CD-Box 100 Euro 2. Opéra Baroque Die berühmtesten Barockopern in legendären Aufnahmen (René Jacobs, William Christie u.a.) 39 CD/3 DVD-Box 69,99 Euro 3. Isabelle Faust "Bartok-Violinkonzerte 1&2" Ganz im Dienste der Sache. Sehr akkurate Deutung, weder zu folkloristisch noch zu modern! CD 14,99 Euro 4. Jonas Kaufmann "The Verdi Album" Klug zusammengestelltes Album des Echo-Preisträgers (2013) Deluxe Edition! CD 15,99 Euro 5. Daniil Trifonov "The Carnegie Recital" Liveaufnahme 5.2.2013 "Der Pianist für den Rest unseren Lebens". "Ein Genie an der Grenze zum Wahnsinn" (SZ/N.Leberecht) CD 15,99 Euro 6. Olga Peretyatko "Arabesque" "Zauberhaft, von betörender Frische, die Spitzentöne atemberaubend" (SZ). CD 15,99 Euro 7. Mariss Jansons "Beethoven The Symphonies Nr.1-9" M. Jansons erste Gesamteinspielung der Sinfonien Nov. /Dez. 2012 ergänzt durch Werke von 6 zeitgenössischen Komponisten! 6 CD-Box 39,99 Euro 8. Valer Barna-Sabadus "To Touch-To Kiss-To Die" Ein faszinierendes Panorama alter englischer Liedkunst! CD 11,99 Euro 9. Artemis Quartet "Schubert Quartette D.804,810,887" "Rosamunde trifft den Sensenmann" in einer herausragenden Einspielung (Preis der dt. Schallplattenkritiker) CD 9,99 Euro

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Ein Weihnachts marchen

St. Petersburg Festival Ballett

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in kleines Mädchen, ein verzauberter Nussknacker, eine wundersame Bescherung und ein fantastischer Traum – es gibt nur wenige, die sich der im wahrsten Sinne des Wortes „zauberhaften“ Geschichte vom berühmten Nussknacker entziehen können. Dass die phantasievolle Erzählung zum Klassiker auf den Bühnen der Welt wurde, verdankt sie bis heute der wunderbaren Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Wie gut sich seine pittoresken musikalischen Einfälle nicht nur mit klassischem Ballett, sondern auch mit artistischen Elementen, mit Pantomime und phantasievollen Bildern verbinden lassen, können kleine und große Zuschauer zu Weihnachten im Prinzregententheater erleben. Vor märchenhafter Kulisse entsteht hier aus vertrauten und neuen Elementen eine fantastische Show, für die Tschaikowskys Musik die Grundlage bildet. Viele liebevolle Details sind hier eingeflossen, um aus dem bekannten Stoff eine faszinierende Symbiose

aus Tanz und Artistik zu erschaffen. Gegenstände wirbeln in müheloser Leichtigkeit über die Bühne; eine Traumgestalt im Spiegelkostüm zaubert aus einem gläsernen Orchester sphärische Klänge zu Tschaikowskys Musik; ein Spaßvogel verleiht den heiteren Szenen eine besondere Note. Dazwischen mischen sich die Tänzer und Solisten des St. Petersburg Festival Balletts, bewegen sich durch Licht und Farbe und verkörpern die Hauptprotagonisten der Show in schwebe-

leichter Eleganz. Seit Jahren schon ziehen die großen Weihnachtsproduktionen im Prinzregententheater ein begeistertes Publikum an. Auch diesmal darf man sich freuen – auf Mäusekönig und Zuckerfee, auf Blumenwalzer, Tanz der Rohrflöten und Schneeflocken-Walzer und die eine oder andere Überraschung. Keine Frage: So wie sich Tschaikowskys Klassiker an den Feiertagen im Prinzregententheater präsentiert, hat man ihn noch nicht erlebt.

■ Der Nussknacker Ein Weihnachtsmärchen Peter I. Tschaikowsky MUSIK Marius Petipa LIBRETTO Lew Iwanow CHOREOGRAFIE Aivis Tucs LICHTDESIGN Stefan Warmuth REGIE St. Petersburg Festival Ballett Kristalleon GLASMUSIK Mandy & Kathy ANTIPODEN Anatoli Ackerman PANTOMIME Petite Neige JONGLAGE & BALANCE Rivan ERZÄHLER (NUR 15.30 UHR) Fr., 20. Dez. 2013, 15.30 & 19.30 Uhr Sa., 21. Dez. 2013, 15.30 & 19.30 Uhr So., 22. Dez. 2013, 15.30 & 19.30 Uhr Mo., 23. Dez. 2013, 15.30 & 19.30 Uhr Mi., 25. Dez. 2013, 15.30 Uhr Do., 26. Dez. 2013, 15.30 Uhr Fr., 27. Dez. 2013, 15.30 & 19.30 Uhr Prinzregententheater

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Ermäßigung für Kinder, Schüler und Studenten bei den Vorstellungen am 20. Dezember 2013 (15.30 Uhr) 21. Dezember 2013 (15.30 Uhr) 23. Dezember 2013 (15.30 Uhr) bei Buchung unter Tel. (089) 93 60 93

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WEIHNACHTEN Konzerte im Advent

Alt-Bayerische Weihnacht

Alt-Bayerische Weihnacht Hans Berger und großes Ensemble Mit viel Herzenswärme und großer Musikalität bettet Hans Berger die bekannte Weihnachtsgeschichte in die alpenländische Musiktradition. Chor, Solisten, Hackbrett, Zither und Posaune stimmen im Prinzregententheater auf authentische Art und Weise auf das Wunder der Geburt Jesu ein. Montini-Chor · Sixn-Dreigsang Audorfer Sängerinnen Lainthaler Sängerinnen Hans Berger und großes Ensemble Samstag, 7. Dezember 2013 15 Uhr, Prinzregententheater

Eine Weihnachtsgeschichte A Christmas Carol Ebenezer Scrooge ist ein hartherziger Mensch. Geizig, egoistisch und ohne Mitgefühl sind ihm seine Verwandten und Mitmenschen selbst zur Weihnachtszeit herzlich egal – bis ihm eines Nachts ein geheimnisvoller Geist erscheint, der den alten Miesepeter gründlich läutert … Natürlich hat Charles Dickens für ein Happy End gesorgt, als er vor 170 Jahren seine „Weihnachtsgeschichte“ niederschrieb und damit einen Klassiker schuf. Neben unzähligen Verfilmungen hat „A Christmas Carol“ vor allem in den Theatern der Welt die kleinen und großen Herzen

erobert. Nun kommt die berühmte Geschichte als Musical ins Prinzregententheater. László Tolcsvay und Péter Müller haben die Vorlage mit stimmungsvollen Bildern und wunderbarer Musik zu einem anrührenden Märchenerlebnis geformt und zugleich auf hervorragende Besetzung geachtet. Musical nach der gleichnamigen Erzählung von Charles Dickens – in deutscher Sprache Montag, 16. Dezember 2013 Dienstag, 17. Dezember 2013 19.30 Uhr, Prinzregententheater

Original Salzburger Advent Neues Programm: „In stiller Nacht“

Helge Schneider

Weihnachten mit Helge Schneider

Über hundert Künstler, Musiker und Schauspieler treffen jedes Jahr in Salzburg zusammen, um gemeinsam eine der beliebtesten vorweihnachtlichen Veranstaltungen Österreichs zu gestalten. Längst hat der „Salzburger Advent“ auch das Münchner Publikum erobert. Das regelmäßige Gastspiel füllt Jahr für Jahr die Philharmonie. „In stiller Nacht“ lautet der Titel des diesjährigen Programms, das mit Liedern und Weisen, Geschichten und Gedichten das Publikum zum Innehalten und zur Besinnung einlädt.

mit über 100 Mitwirkenden: Theaterensemble des Salzburger Advent Die Rauchkuchlmusi Salzburger Gitarrentrio Salzburger Adventconsort LandesChor Hohensalzburg Bläserensemble Mirabell Männerviergesang Viergspann Pongauer Stub’n Musi Reiterer Vocal-Ensemble Montag, 16. Dezember 2013 19.30 Uhr, Philharmonie

„Weihnachten mit Helge Schneider“ ist in seiner Heimatstadt Mülheim seit Jahren ein Klassiker. In diesem Jahr bietet der Tourstart des neuen Programms „Pretty Joe und die Dorfschönheiten“ dem kreativen Querkopf und seinen Musikerkollegen ein willkommenes Forum – nur für was eigentlich? Ob Hits seines neuen Albums „Sommer, Sonne, Kaktus“, „Katzeklo“ oder „Wurstfachverkäuferin“, „Telefon-“ oder „Meisenmann“, „Texas“ oder „Fitze, Fatze“, entscheidet der Boss erst auf der Bühne. Brillanter Jazzer, genialer Improvisateur, Antikomiker und leidenschaftlicher Gegen-den-Strich-Bürster: Schneiders weihnachtliche Anekdoten werden wohl eher unkonventionell ausfallen ... Veranstalter: MünchenEvent

Mittwoch, 11. Dezember 2013 20 Uhr, Philharmonie

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Original Salzburger Advent


Russische Weihnacht Moskauer Kathedralchor Von Montserrat Caballé über Andrea Bocelli bis Cecila Bartoli reicht die Liste der Namen, die in der Vergangenheit als Solisten beim Moskauer Kathedralchor zu Gast waren. Unter den hochrangigen Vokalensembles Russlands haben sich die Moskauer in den letzten zwei Jahrzehnten einen herausragenden Status ersungen. An diesem Abend gewähren sie mit geistlichen Werken, volkstümlichen Weihnachtsliedern und traditionellen Weisen aus Russland einen Einblick in die faszinierende Tradition russisch-orthodoxer Gesänge. Mittwoch, 18. Dezember 2013 19.30 Uhr, Herkulessaal

Wiener Sängerknaben

Weihnachten mit den Wiener Sängerknaben Russische Weihnacht

Gerd Anthoff Heilige Nacht von Ludwig Thoma Ludwig Thomas „Heilige Nacht“ zählt zu den beliebtesten Werken der Weihnachtsliteratur – gedichtet in original bayerischer Mundart und auch heuer vorgetragen von Schauspieler Gerd Anthoff, der sich dem Stück mit Verstand und Herz nähert. Die Eschenloher Sänger und die Rosenheimer Tanzlmusi sorgen für musikalische Umrahmung. Mittwoch, 18. Dezember 2013 19.30 Uhr, Prinzregententheater

Es geht nicht nur ums Singen. Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein und ein offener Geist für die Zeit „danach“ gehören seit jeher zu den Eigenschaften, auf die bei der Ausbildung der Wiener Sängerknaben großer Wert gelegt wird. Wenn sie nicht gemeinsam im prachtvollen Wiener Augartenpalais – der Heimat aller Sängerknaben – singen und lernen, sind sie unterwegs in aller Welt, um mit ihren glockenreinen Stimmen die Menschen zu erfreuen – so wie bei ihrem traditionellen Weihnachtskonzert, das in diesem Jahr in der barocken Theatinerkirche erklingt. Sonntag, 15. Dezember 2013 16 Uhr, Theatinerkirche

Südtiroler Weihnacht Trentiner Bergsteigerchor – Coro Sosat Neun Jahrzehnte Chortradition begleiten den Trentiner Bergsteigerchor, dessen Klang noch heute so unverwechselbar ist wie damals in den Südtiroler Gründerjahren. Die Trentiner widmen sich der typischen Volksmusik der norditalienischen Berge. Bei seinem Weihnachtskonzert präsentiert der Chor volkstümliche Musik mit weihnachtlichen Berg- und Volksliedern. Die beliebte BR-Moderatorin Sabine Sauer erzählt dazu Südtiroler Sagen und Geschichten – ein festlicher Reigen, bei dem auch „La Montanara“, das berühmte Lied der Berge, erklingen wird. Trentiner Bergsteigerchor – Coro Sosat „Die Sarner“ · Sabine Sauer MODERATION Samstag, 21. Dezember 2013 15 Uhr, Philharmonie

Gerd Anthoff

Weihnachten am Münchner Hof Weitere Informationen siehe S. 11

Hofkapelle München Rüdiger Lotter LEITUNG Samstag, 21. Dezember 2013 Sonntag, 22. Dezember 2013 19.30 Uhr, Kaisersaal

Südtiroler Weihancht

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WEIHNACHTEN Konzerte im Advent

Regensburger Domspatzen Weihnachtliche Matinée Die Regensburger Domspatzen zählen nicht nur zu den berühmtesten, sondern auch zu den ältesten Knabenchören der Welt. Eine über 1000-jährige Tradition verbindet den Chor mit der Stadt Regensburg, von wo aus er regelmäßig Reisen in die Welt unternimmt. Mit einer Matinee im Herkulessaal stimmen die kleinen und großen „Spatzen“ am Sonntag vor Weihnachten auf das Fest ein und benötigen dazu nicht mehr als den glockenreinen Klang ihrer Stimmen. Regensburger Domspatzen Domkapellmeister Roland Büchner LEITUNG Sonntag, 22. Dezember 2013 11 Uhr, Herkulessaal

Weihnachten mit Blechschaden Leitung: Bob Ross Was man mit zehn Blechbläsern und einem Schlagzeuger so alles anstellen kann, erstaunt seit mittlerweile bald 30 Jahren: vollkommene Technik, hohes musikalisches Niveau und – natürlich – Unterhaltung! Dementsprechend sind die Programme, für die Bob Ross verantwortlich zeichnet, eine perfekte Mischung aus Brass-Musik, bekannten Volksliedern meist britischer Herkunft und den Schlagern der Klassik. Fasziniert, inspiriert und animiert von der musikalischen und gesellschaftlichen Tradition der schottischen Brass-Bands, fand er vor 30 Jahren unter seinen PhilharmonikerKollegen Gleichgesinnte für die Produktion dieser ungewöhnlichen Musik. Langeweile ist

ein Fremdwort für die zwölf Vollblutmusiker, die vor allem durch ihre Spielfreude und Virtuosität überzeugen. Was bleibt, ist ein musikalischer Genuss durch alle Stilrichtungen von Barock bis Rock. „Very scottish“ und ganz entscheidend für den Erfolg ist jedoch noch eine andere Fähigkeit des BlechschadenGründers: sein inzwischen sprichwörtlicher Humor. In bewährter Mischung aus Klassik und Entertainment präsentiert Blechschaden am Tag vor Heiligabend ein Weihnachtskonzert der „etwas anderen Art“ ...

und feierliche Orgelmusik

Montag, 23. Dezember 2013 15.30 Uhr, Philharmonie

Werke von JOHANN SEBASTIAN BACH und Zeitgenossen für Trompetenensemble, Pauken und Orgel sowie für Orgel solo

The Jackson Singers

Montag, 23. Dezember 2013 18 Uhr, Herkulessaal

Regensburger Domspatzen

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Weihnachtsoratorium Enoch zu Guttenberg dirigiert Bach Sibylla Rubens SOPRAN Gerhild Romberger ALT Benjamin Bruns TENOR Klaus Mertens BASS Chorgemeinschaft Neubeuern Orchester der KlangVerwaltung Enoch zu Guttenberg LEITUNG

Veranstalter: MünchenEvent

Freitag, 27. Dezember 2013 19.30 Uhr, Herkulessaal

Auch in diesem Jahr wird das Bach-Trompetenensemble München, das sich der wahrhaft königlichen Instrumentenpaarung Orgel und Trompete verschrieben hat, zusammen mit dem Organisten Edgar Krapp Suiten, Sonaten und Konzerte aus dem Hochbarock am Tag vor Heiligabend zur Aufführung bringen. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach und seinen Zeitgenossen für Trompetenensemble, Pauken und Orgel sowie für Orgel solo.

Edgar Krapp ORGEL Bach-Trompetenensemble München: Friedrich Held, Arnold Mehl, Konrad Müller TROMPETE Stefan Gagelmann PAUKE Arnold Mehl LEITUNG

Gospel Christmas „Oh Happy Day“, „Amazin’ Grace“, „Silent Night“, „He’s got the whole world in his hands“ – swingend, jazzend und emotionsgeladen sind „The Jackson Singers“ pure Lebensfreude und reißen wirklich alle mit, die ihnen zuhören und zusehen ... Seit nunmehr 30 Jahren feiert das Gospel-Ensemble in Deutschland große Erfolge. Die Gruppe versteht es, die ungezwungene Emotionalität der Lieder zu bewahren und sie in raffiniert neuen, mal sinnlichen, mal dynamischen Arrangements zu Gehör zu bringen. „The Jackson Singers“ sind Inbegriff des Black Gospel, von Energie, Lebenskraft und vokaler Kunst auf hohem Niveau.

Festlich-weihnachtliche Bach-Trompetengala

Weitere Informationen siehe S. 7

The Jackson Singers

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Montag, 23. Dezember 2013 19.30 Uhr, Philharmonie


FANTASIA Der Disney-Klassiker in der Philharmonie

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in rauschhafter Abend – Familienunterhaltung im besten Sinne“, schrieb die Münchner Abendzeitung nach der Premiere von Disneys „Fantasia“ im vergangenen Jahr. Die Nachfrage war groß, der Erfolg ebenso, und das lag nicht nur an den amüsanten Bildern, die Disneys Zeichencrew zu der Musik von Beethoven, Tschaikowsky, Debussy, Gershwin und Strawinsky ersann. Einen großartigen Beitrag zum Gelingen der Vorstellung lieferten auch die Münchner Symphoniker, die die heiteren Episoden auf der Leinwand mit sichtbarem Spaß begleiteten.

Aus der Herausforderung, den laufenden Bildern auf der Leinwand exakt zu folgen und dabei nicht den „Anschluss“ zu verpassen, machten die Mitglieder des vielfach Filmmusik-erprobten Orchesters ein Live-Erlebnis erster Güte. Die zauberhaften Kurzfilme, die einst in den Disney-Werkstätten zu weltberühmter klassischer Musik gezeichnet wurden und nun die Philharmonie in Münchens größten Kinosaal verwandelten, taten das ihrige, um am Ende ein begeistertes Publikum zu entlassen. Damals schon als Meisterwerk gewertet und 1942 mit zwei Ehren-Oscars ausgezeichnet, hat der Leinwand-Klassiker bis heute nichts an Charme eingebüßt. Fast 60 Jahre später knüpfte Roy E. Disney an die Grundidee an und schuf mit „Fantasia 2000“ die erfolgreiche Fortsetzung des Werkes.

Von den Kurzfilmen, die unter der Regie von Disney senior und Disney junior entstanden, sind die schönsten nun erneut in der Philharmonie zu sehen und zu hören. Damit alles gelingt, wird der Saal nicht nur mit einer riesigen Leinwand, sondern auch mit ausgeklügelter Technik ausgestattet – unerlässlich u.a. für Dirigent Jonathan Stockhammer, dem für das korrekte Timing jede Filmsequenz auf einem eigenen Monitor am Dirigentenpult eingespielt wird. Das Publikum darf sich dagegen entspannt zurücklehnen und auf vergnüglich-musikalische Abenteuer nach Disney-Art freuen.

■ Fantasia Disney in Concert mit Musik u.a. aus: DUKAS Der Zauberlehrling BEETHOVEN Symphonien Nr. 5 & 6 DEBUSSY Claire de Lune TSCHAIKOWSKY Der Nussknacker STRAWINSKY Der Feuervogel GERSHWIN Rhapsody in Blue Marianna Shirinyan KLAVIER Münchner Symphoniker Jonathan Stockhammer LEITUNG Veranstalter: MünchenEvent in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH

Montag, 30. Dezember 2013 16 & 20 Uhr, Philharmonie

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BUDAPESTER OPERETTENGALA Zum 30. Mal: Das große Jubiläumsprogramm

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ien oder Budapest? Über die Frage, welche der beiden Städte denn wohl die „Hauptstadt der Operette“ sei, lässt sich’s trefflich disputieren. „Wien“ sagen die einen und denken an Namen wie Johann Strauß, Karl Millöcker oder Franz Lehár, die um die Jahrhundertwende eine herrliche Operettenmelodie nach der anderen schufen und damit das ganze Land in Verzückung setzten. „Budapest“ meinen die anderen, schwärmen von den unvergänglichen Operetten Emmerich Kálmáns und – vom berühmten Budapester Operettentheater, das hier sein Zuhause hat und seit Jahrzehnten die wohl prickelndste aller musikalischen Kunstformen pflegt. Die Geschichte des Budapester Operettentheaters ist eine Erfolgsgeschichte, gerade auch in München, wo die Tournee des ungarischen Ensembles alljährlich einen ihrer Höhepunkte erlebt und nun zum mitt-

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lerweile 30. Mal mit der Budapester Operettengala gastiert. Immer zur Weihnachtszeit verwandeln die über 70 Solisten, Tänzer und Musiker die Philharmonie in eine Welt beschwingter Leichtigkeit – ungarische Starsolisten wie Marika Oszvald oder Károly Peller, dazu ein Spitzenballett, das die feurigen, träumerischen, überschäumenden Melodien in fließende Bewegung verwandelt. Die Kostümvielfalt und -pracht ist eine wahre Freude. Jeder Walzer, jede Polka wird mit so viel Liebe in Szene gesetzt, dass man sich tatsächlich in alte Zeiten zurückversetzt fühlt. Mit unvergleichlichem Esprit und Charme präsentieren Mitglieder des Budapester Operettentheaters in ihrem neuen Programm die bekanntesten Stücke der Operettenliteratur und haben passend zum Verdi-Jahr auch ein paar italienische Opernschmankerl mit im Gepäck.

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■ Budapester Operettengala Das große Jubiläumsprogramm Eine Produktion des Budapester Operettentheaters mit den Operetten-Stars Zsuzsa Kalocsai, Anita Lukács, Barbara Bordás, Marika Oszvald, Szilvi Szendy, Zsolt Vadász, Károly Peller, Miklós-Máté Kerényi und István Kristóf Orchester und Corps de Ballet des Budapester Operettentheaters László Makláry MUSIKALISCHE LEITUNG Kero REGIE Mi., 25. Dezember 2013, 17 Uhr Do., 26. Dezember 2013, 15.30 Uhr Do., 26. Dezember 2013, 19.30 Uhr Fr., 27. Dezember 2013, 19.30 Uhr Sa., 28. Dezember 2013, 19.30 Uhr Philharmonie


Ed Alonzo

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Magic Wave

s gibt ein ehernes Gesetz unter Magiern und das lautet: Zaubertricks werden nicht verraten. Da hilft kein Bitten und kein Schmeicheln – wer zur Jahreswende ins Prinzregententheater kommt, darf sich auch diesmal den Kopf über verschwundene Utensilien, mysteriöse Verwandlungen und schwebende Gegenstände zerbrechen und sich dabei die Augen reiben. Wobei die Zeiten, in denen man mittels Zauberspruch lediglich das legendäre Kaninchen ins Ungewisse beförderte, auf den internationalen Showbühnen längst vorbei sind. Die beiden Jungs von Magic Wave zum Beispiel haben sich auf Surfbretter spezialisiert. Eigentlich viel zu groß für Zaubertricks? Lassen Sie sich überraschen! Ed Alonzo, „zauberhafter“ Conférencier des Abends und inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil jeder „Magic!“-Vorstellung, freut sich schon jetzt auf seine Kollegen, die erneut aus aller Welt nach München anreisen, um Teil eines

Erix Logan

einmaligen Showkonzepts zu werden. So erwartet das Publikum auch diesmal ein einzigartiges Kaleidoskop großer Zauberkunst, in dessen Rahmen übrigens noch so einiges verschwinden und davonschweben wird: riesige weiße Würfel, Köpfe (Vorsicht, erhöhte Lachgefahr!) oder auch mal ganze Menschen begeben sich bei „Magic!“ in die Schwerelosigkeit. Hin und wieder sind auch gute Nerven gefragt: Großillusionist Erix Logan lässt seine Assistenz von riesigen Scheren durchstechen – ohne Blut, versteht sich, dafür nicht minder spektakulär. Wer bei Logans Show den Atem anhält, darf sich danach bei den poetischen Zwischenspielen des französischen Schattenspielers Danilsen wieder entspannen. Er sorgt für Ruhepole zwischen rasanten Acts und fantastischer Großillusion – magische Momente der anderen Art in einer Show, die zum sechsten Mal in Folge die ganz Großen der Magierzunft vereint.

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■ Magic! Zauber der Illusion Das Programm 2013/2014 mit den Magiern und Zauberkünstlern Ed Alonzo, Danilsen, Magic Wave, Men in Coats, Cubic Act und Erix Logan feat. Sara Maya Peer Langemak LICHTDESIGN Stefan Warmuth REGIE Montag, 30. Dez. 2013, 19.30 Uhr Dienstag, 31. Dez. 2013, 15 & 18 Uhr Mittwoch, 1. Jan. 2014, 19.30 Uhr Donnerstag, 2. Jan. 2014, 19.30 Uhr Freitag, 3. Jan. 2014, 15.30 & 19.30 Uhr Samstag, 4. Jan. 2014, 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 5. Jan. 2014, 15.30 & 19.30 Uhr Montag, 6. Jan. 2014, 15.30 Uhr Prinzregententheater

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Gershwin-Bernstein-Gala Das Silvesterkonzert des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Magic! Zauber der Illusion Weitere Informationen und Termine siehe S. 21

30. Dezember 2013 bis 6. Januar 2014 Prinzregententheater

Gleich, ob man George Gershwin und Leonard Bernstein mehr der Klassik oder eher dem unterhaltenden Element zuordnen will: Als zwei der prominentesten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts ergänzen sie sich hervorragend, schufen beide doch sowohl für den Konzertsaal als auch für die Bühne Unvergessenes. Bei der Silvestergala des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz stehen Klassiker auf dem Programm: Gershwins „Rhapsody in Blue“ und „Ein Amerikaner in Paris“ ebenso wie eine Hommage an Bernsteins legendäre West Side Story. Hervorragend besetzt der Gershwin-Solopart am Klavier: Marianna Shirinyan, die Jury und Publikum beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD

2006 so sehr beeindruckte, dass sie gleich fünf Preise gewann. Ebenfalls zu hören: Musik von Bernsteins persönlichem „Meister, Freund und Vorbild“ Aaron Copland. BERNSTEIN Ouvertüre zu „Candide“ COPLAND El Salón México GERSHWIN Rhapsody in Blue BERNSTEIN Symphonische Tänze aus

„West Side Story“ GERSHWIN An American in Paris

Marianna Shirinyan KLAVIER Josef E. Köpplinger MODERATION Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz Marco Comin LEITUNG Dienstag, 31. Dezember 2013 15.30 Uhr, Herkulessaal

Harmonic Brass Highlights in Blech Mit seinem neuen Programm „Highlights in Blech“ präsentiert das Münchner Blechbläserquintett Harmonic Brass die schönsten und faszinierendsten Werke, die die Musikliteratur zu bieten hat und lässt den Zuhörer gleichzeitig in eigenen Erinnerungen schwelgen: Händels Ouvertüre zu seiner „Feuerwerksmusik“ bildet den festlich-feurigen Auftakt für ein populäres Programm: Bachs g-moll-Fuge, ein beseeltes „Nessun dorma“ von Puccini, Astor Piazzollas Klassiker „Libertango“, ein in die Beine gehendes „Tico Tico“ … alles von Chefarrangeur Hans Zellner in wohltuende Töne gepackt und mit strahlendem Sound dargeboten. Harmonic Brass

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Dienstag, 31. Dezember 2013 15.30 Uhr, Hochschule für Musik


Cuvilliés-Theater

Ensemble Clemente Barocke Meisterwerke Traditionell lädt das Ensemble Clemente am Silvesternachmittag ins feierliche Ambiente des Max-Joseph-Saals der Residenz ein. Auf dem Programm stehen Meisterwerke des Barock, unter anderem von Bach, Vivaldi und Corelli. Christoph Bachhuber FLÖTE Peter Clemente VIOLINE Michaela Kuntz OBOE David Pia VIOLONCELLO Philipp Stubenrauch KONTRABASS Nicole Heartseeker CEMBALO Dienstag, 31. Dezember 2013 16 Uhr, Max-Joseph-Saal

Festkonzert im Cuvilliés-Theater Münchener Kammerorchester Das Münchener Kammerorchester spielt sein feierliches Silvesterkonzert in einem der schönsten Theater Deutschlands und dem ältesten erhaltenen Opernhaus in München. 1958 erstmals eingeweiht, wurde es nach aufwändiger Sanierung und vier Jahren Bauzeit im Juni 2008 anlässlich des 850. Stadtgeburtstages erneut den Musen übergeben. Am Silvesterabend präsentiert das Münchener Kammerorchester hier Werke von Mozart und Haydn.

Andreas Martin Hofmeir Last Night of the Year Silvesterkonzert der & Andreas Mildner Tuba & Harfe

Münchner Symphoniker

Tuba und Harfe? Wie soll das denn funktionieren? Es funktioniert, prächtig sogar, wie Andreas Martin Hofmeir und Andreas Mildner beweisen. Vielen ist Hofmeir vor allem als genialer Tubist der bayerischen Kultband „LaBrassBanda“ bekannt. 2006 gründete er zusammen mit Andreas Mildner das erste Tuba-Harfe-Duo der Welt und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Kombination scheinbar unvereinbarer Gegensätze. Dass der umtriebige Künstler derzeit als einer der besten seines Fachs gilt, fand im Oktober mit der Verleihung des Echo Klassik verdienten Ausdruck: Als erster Tubist überhaupt wurde Andreas Martin Hofmeier als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Mit Andreas Mildner fand er vor sieben Jahren den perfekten Partner: aufgeschlossen für Ungewöhnliches, mehrfach preisgekrönt u.a. mit dem Bayerischen Kulturpreis und bei internationalen Wettbewerben, viel gefragter Solist und zusammen mit Andreas Martin Hofmeir unübertroffen.

Es sind diesmal ganz besondere Gäste, die sich für das traditionelle Silvesterkonzert der Münchner Symphoniker angekündigt haben. Ed Alonzo, Zauberer, Komiker und vielen als langjähriger Conférencier der „Magic!“-Vorstellungen im Prinzregententheater bekannt, ist dabei und hat versprochen, seine Trickkiste passend zum Programm zu bestücken. Daneben darf sich das Publikum auf chinesische Artistik, auf eine fulminante TeekannenBalance und gute Laune freuen, musikalisch unterstrichen durch das passende Programm. BRAHMS Ungarische Tänze (Auswahl) LISZT Ungarische Rhapsodie SARASATE Carmen-Fantasie JOH. STRAUSS Eljen e magyar, Csárdás aus

„Ritter Passmann“, Cagliostro-Walzer u.a. Marian Kraew VIOLINE Special Guests: Ed Alonzo MAGIE Petite Neige TEEKANNEN-BALANCE Münchner Symphoniker Carlos Domínguez-Nieto LEITUNG

Dienstag, 31. Dezember 2013 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal

Dienstag, 31. Dezember 2013 20 Uhr, Philharmonie

Andreas Martin Hofmeir & Andreas Mildner

Showmagier Ed Alonzo

MOZART Adagio und Fuge KV 546 HAYDN Violinkonzert Nr. 4 G-Dur MOZART Divertimento F-Dur KV 138 HAYDN Konzert für Violine & Cembalo F-Dur MOZART „Eine kleine Nachtmusik“

Olga Watts CEMBALO Münchener Kammerorchester Daniel Giglberger VIOLINE & LEITUNG Dienstag, 31. Dezember 2013 17 & 20 Uhr, Cuvilliés-Theater

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„Lost & Found“: Mulo Francel , Nicole Heartseeker und Eva Glasmacher

Mulo Francel

Blechschaden

Ode an die Freude

„Lost & Found“ – Serenaden und südliche Lieder

Leitung: Bob Ross

Beethoven: Symphonien Nr. 1 & 9 Weitere Informationen siehe S. 8

Mulo Francel SAXOPHON, KLARINETTE, MANDOLINE, GITARRE

Darauf kann man sich verlassen: Unter der Leitung des quirligen Schotten Bob Ross präsentiert Blechschaden „Klassisches und Kultiges“ in gewohnt brillanter Virtuosität. Der „bayerische Schotte“ Bob Ross ist ein begnadeter Entertainer, der sein Team und das Publikum fest im Griff hat. Die kreative Spielfreude und überlegene Technik des zweifach Echo-Klassik-preisgekrönten Blechbläserensembles tun ihr Übriges, um den Fans so richtig einzuheizen. Zweifellos der richtige Rahmen, den Jahreswechsel gebührend zu feiern!

Eva Glasmacher SOPRAN Nicole Heartseeker ORGEL, CEMBALO, KLAVIER

Dienstag, 31. Dezember 2013 21 Uhr, Prinzregententheater

Dienstag, 31. Dezember 2013 20 Uhr, Hochschule für Musik

Sonntag, 5. Januar 2014 11 Uhr, Prinzregententheater

Die süße Leichtigkeit des Südens. Sie schlummert in alten italienischen Canzoni und neapolitanischen Serenaden. Mulo Francel und seine Partnerinnen erwecken dieses fast schon verklungene Liedgut mit herzerfrischenden Interpretationen zu neuem Leben. Dazu gesellen sich orientalische FliegendeTeppich-Weisen, Tangos, Träumereien und Tanz-Swings wie „Puttin’ on the Ritz“.

Sonntag, 22. Dezember 2013, 15 Uhr Mittwoch, 1. Januar 2014, 17 Uhr Philharmonie

The Philharmonics Wiener Neujahrskonzert Ausgeprägte Spiel- und Experimentierfreude, gepaart mit klassischen Arrangements aus balkanischer Volksmusik, Latin Jazz, Tango, Klezmer und Gypsy prägen dieses Ensemble, das sich aus Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker zusammensetzt. in Zusammenarbeit mit Universal Music Arts & Entertainment und First Classics Weitere Informationen siehe S. 10

Donnerstag, 2. Januar 2014 15.30 Uhr, Prinzregententheater

Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker Prosit Neujahr! Das Publikum erwartet ein populäres Programm mit bekannten Klassikern von Lehár sowie Musik der Strauß-Dynastie. Münchner Symphoniker Carlos Domínguez-Nieto LEITUNG

Bob Ross

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The Philharmonics

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Montag, 6. Januar 2014 (Hl. Drei Könige) 11 Uhr, Prinzregententheater


THE HARLEM GOSPEL SINGERS SHOW mit Queen Esther Marrow · Neues Programm: „The Power of Love“

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ünf Jahrzehnte Bühnenpräsenz: Es ist ein besonderes Jubiläum, das Queen Esther Marrow in diesem Jahr zusammen mit den Sängern und Sängerinnen der Harlem Gospel Singers feiert. Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit die Grand Dame der Gospelmusik von Duke Ellington entdeckt wurde und eine außergewöhnliche Karriere startete. Viele große Namen haben ihren Weg seither begleitet. Die Liste der Künstler, mit denen Queen Esther Marrow zusammenarbeitete, reicht von Aretha Franklin, Bob Dylan und Ella Fitzgerald bis hin zu BB King, Ray Charles und Mahalia Jackson. 1991 gründete sie die Harlem Gospel Singers, steckte die Mitglieder mit ihrer explosiven Energie an und verlieh dem Ensemble ein bis heute unverwechselbares Profil. Nun gehen sie wieder gemeinsam

auf Tour, mit einer Hommage an die Liebe und all die Größen, die ihr musikalisch gehuldigt haben. Neben Songs von Künstlern wie Bob Dylan, Ashford & Simpson, Stevie Wonder, Michael Jackson und Xavier Naidoo stehen natürlich auch traditionelle und zeitgenössische Gospels und Spirituals auf dem Programm – bewegend, voll Emotion und Rhythmus, packend und vibrierend, wie man es von der wohl erfolgreichsten Gospelformation der Welt kennt. Für die drei Shows in München hat sich außerdem als Special Guest Ron Williams angekündigt. „The Power of Love“ lautet der Titel der Show, und das ist kein Zufall. „Die Liebe hat mich stets vorangetrieben: Die Liebe zur Musik, zur Bühne und zu meinem Publikum“, stellt Queen Esther Marrow nach 50 Jahren Bühnenerfahrung aus

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tiefster Überzeugung fest. Bis heute steht die Botschaft von Glaube, Liebe und Hoffnung im Mittelpunkt jeder Show der Harlem Gospel Singers. Da wirkt nichts gekünstelt oder einstudiert – es ist offensichtlich, dass das quicklebendige Ensemble mit jeder Faser und aus Überzeugung dabei ist. Der Funke zündet, das Publikum wird mitgerissen und verlässt am Ende begeistert den Saal – eine Erfolgsgeschichte, die schon jetzt alle Voraussetzungen mitbringt, einmal Legende zu werden. Veranstalter: MünchenEvent in Zusammenarbeit mit BB Promotion

Samstag, 4. Januar 2014, 20 Uhr Sonntag, 5. Januar 2014, 20 Uhr Montag, 6. Januar 2014, 16 Uhr Philharmonie

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MUSIC FOR FUN Gute Unterhaltung

In the Mood: Andrej Hermlins große Hommage an Glenn Miller

In the Mood Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra

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014 hätte der amerikanische Bandleader Glenn Miller seinen 110. Geburtstag gefeiert, seine Musik indes ist unsterblich. Der begnadete Komponist und Arrangeur schuf einen Sound, dem die Menschen an ihren Radios lauschten und der ihn weltweit bekannt machte: „In the Mood“, „Moonlight Serenade“, „Chattanooga choo choo“, „Pennsylvania 6-5000“ oder „Jukebox Saturday Night“ sind nur einige seiner beliebten

Mulo Francel & Friends

Hits, die natürlich auch bei der großen Glenn-Miller-Gala erklingen. Das Swing Dance Orchestra hat sich ganz dem Sound und Stil der großen Swing-Ära verschrieben und sogar die legendären Pulte im Streamline-Design nachfertigen lassen – eines der vielen authentischen Details, auf die Andrej Hermlin und seine Musiker großen Wert legen und die ein Markenzeichen des Swing Dance Orchestra geworden sind.

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Die große Glenn-Miller-Gala Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra Gesangs-Quartett „The Skylarks“ David Rose GESANG Viola Manigk GESANG Samstag, 28. Dezember 2013, 19.30 Uhr Sonntag, 29. Dezember 2013, 15.30 Uhr Herkulessaal

Mulo Francel & Friends Escape „Escape“ ist eine musikalische Aufforderung. „Schieben Sie den Vorhang der Alltagsberieselung beiseite, wagen Sie einen Blick dahinter, haben Sie Mut zur Eskapade!“, fordert der Saxophonist Mulo Francel sein Publikum auf. Mit Liedern, Eigenkompositionen und Improvisationen entfesseln er und seine Freunde die Sinne. Sehnsuchtsvoll, melancholisch und dann wieder voll packender Abenteuerlust mischen sie gefühlvolle Balladen, feurige Latin-Grooves, kubanische Walzer, Francels Weltmusik-Hit „Die Reise nach Batumi“ und manches mehr zu einer anregenden Unternehmung durch Klang und Raum. Wie immer umgibt sich Mulo Francel

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■ In the Mood

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dabei mit hochkarätiger Besetzung. Saxophon, Piano, Bass und Drums sind die Zutaten für „eine Musik, deren Fragilität und frische Schönheit einlädt, sich auf Reisen zu begeben. Eine Musik, gespeist von Sehnsucht und Fernweh, die vom Ankommen und Atemholen ebenso erzählt wie vom Aufwachen und Aufbrechen“ (NDR Jazz). Mulo Francel SAXOPHON David Gazarov PIANO Sven Faller BASS Robert Kainar DRUMS Freitag, 24. Januar 2014 20 Uhr, Prinzregententheater


Vicente Amigo Magische Flamenco-Gitarre it seinem aktuellen Album „Tierra“ setzt Flamencogitarrist Vicente Amigo einmal mehr auf den überraschenden Moment. Wem die Verbindung von spanischem Flamenco und keltischen Melodien zunächst als kühnes Wagnis erscheint, ist schnell hingerissen von der Inspiration, die aus der Vereinigung dieser beiden Elemente erwächst. Immer schon diente der traditionelle südspanische Flamenco Vicente Amigo als Basis für innovative musikalische Wege. Seit Jahren zählt er zu den Bewunderten seines Fachs, berühmt für seinen unnachahmlichen Stil und

seine Virtuosität. Mit seinem Instrument bahnt er sich eigene Wege, was ihm den Ruf als einer der bedeutendsten Erneuerer der Flamencogitarre seit Paco di Luca eingebracht hat. Auf seiner aktuellen Tournee verbindet Amigo Seele, Geist und Emotion zum unwiderruflichen Augenblick – ein spanisch-keltisches Abenteuer aus Leidenschaft und Virtuosität.

■ Vicente Amigo & Band Neues Programm: „Tierra“ Veranstalter: MünchenEvent

Samstag, 7. Dezember 2013 20 Uhr, Prinzregententheater

Diese Musik zeigt eine Seite von mir, die viele Menschen noch gar nicht kennen

DIANA DAMRAU

FOREVER Das neue Album Das Schönste aus Operette, Film & Musical Royal Liverpool Philharmonic Orchestra David Charles Abell

diana-damrau.de Empfohlen von

Foto © Rebecca Fay – Erato/Warner Classics

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GROSSE KLEIN_KUNST im Prinzregententheater

Familie Flöz Hotel Paradiso

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ier Darsteller, 19 Rollen, 19 Masken: In ihrer Produktion „Hotel Paradiso“ beweist Familie Flöz einmal mehr, dass perfektes Theater keiner Worte und – erstaunlich genug – auch keiner wechselnden Mimik bedarf. Es ist die hohe Kunst der Körpersprache, der nuancenreichen Gestik, die jeden der liebenswert-skurrilen Charaktere dieser Geschichte so einzigartig macht. Als „eines der ungewöhnlichsten Theaterprojekte unserer Zeit“ bezeichnete die Süddeutsche Zeitung die Familie Flöz. Wer ihr begegnet, wird gefangen genommen vom Charme der Protagonisten, die nichts anderes als das Leben selbst verkörpern – anrührend, unverstellt und immer wieder zum Brüllen komisch. Während im Hotel Paradiso Bizarres geschieht, der Sohn des Hauses mit seiner Schwester erbittert um die Führung des Hotels ringt und bald die ersten Leichen auftauchen, entfaltet sich vor dem Publikum ein Alpen-Traum voll von schwarzem Humor, stürmischen Gefühlen und einem Hauch Melancholie.

■ Familie Flöz Hotel Paradiso Ein Stück von und mit Anna Kistel Sebastian Kautz, Thomas Rascher und Frederik Rohn Freitag, 31. Januar 2014 Samstag, 1. Februar 2014 20 Uhr, Prinzregententheater

Walter Sittler

Matthias Brandt

Prost, Onkel Erich!

Psycho – Fantasie über das kalte Entsetzen

Es gibt Geschichten, die verlangen nach einer Fortsetzung. Manche davon schreibt das Leben selbst – so wie bei Erich Kästner, der seine Kindheitserinnerungen persönlich festhielt und damit die Basis für ein überaus erfolgreiches musikalisch-literarisches Projekt lieferte. Wunderbar gelingt es Schauspieler Walter Sittler, in der Rolle Erich Kästners genau jene feine Balance zwischen hintergründigem Humor und feiner Spitze zu treffen, die den großen Schriftsteller Zeit seines Lebens auszeichnete. Mit „Prost, Onkel Erich!“ kommt nun die Fortsetzung einer Lebensgeschichte auf die Bühne, die den jungen studierenden Kästner durch die Nachkriegsjahre begleitet. Gemeinsam mit sechs Musikern erzählt Sittler vom Rausch Berlins in den 1920er Jahren, vom Kater, der darauf folgte, von Familienerinnerungen und der großen Liebe, die Kästner zeitlebens mit seiner Mutter verband.

1960 schuf Alfred Hitchcock mit dem KinoThriller „Psycho“ ein filmisches Jahrhundertwerk. Literarische Vorlage des meisterhaft inszenierten Schockers war der gleichnamige Roman von Robert Bloch – heute fast vergessen, für Matthias Brandt jedoch die perfektschaurige Grundlage für ein Bühnenprojekt, das er zusammen mit dem Sänger und Pianisten Jens Thomas zu einer musikalischen Lesung voll psychologischer Raffinesse formt. Brandt, für seine schauspielerische Leistung in der Vergangenheit mit zahlreichen Film- und Fernsehpreisen ausgezeichnet, scheint gerade auf der Bühne in seinem Element. Während er die Nerven der Zuschauer vibrieren lässt, improvisiert sein Partner am Klavier den passenden Soundtrack – ein faszinierendes Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert.

Sonntag, 19. Januar 2014 15.30 Uhr, Prinzregententheater

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Walter Sittler

Matthias Brandt LESUNG Jens Thomas KLAVIER

Matthias Brandt

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Freitag, 7. Februar 2014 20 Uhr, Prinzregententheater


GROSSES KINO MIT LIVE-MUSIK Hollywood-Blockbuster in der Philharmonie

Gladiator LIVE Deutschland-Premiere

ünf Oscars heimste „Gladiator“ 2001 ein, darunter die begehrte Auszeichnung als „Bester Film“ des Jahres sowie einen weiteren Oscar für die herausragende schauspielerische Leistung von Russell Crowe als Maximus. Der Film wurde zum Publikumsrenner – auch aufgrund der monumentalen Klanglandschaften, die Komponist Hans Zimmer zusammen mit Lisa Gerrard schuf. Der mit einem Golden Globe Award ausgezeichnete und Oscar-nominierte Soundtrack ist schon im Kinosaal beeindruckend – live gespielt und gesungen von über 150 Mitwirkenden gerät er zum Ereignis. Bühne frei für ein Live-Spektakel, das von „Dead Can Dance“-Sängerin und Co-Komponistin Lisa Gerrard Verstärkung erhält.

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LIVE!

■ Gladiator LIVE Die Filmmusik von Hans Zimmer und Lisa Gerrard LIVE aufgeführt zur Original-Fassung des mit 5 Oscars ausgezeichneten Monumentalfilms The Sound of Hollywood Symphony Orchestra & Chorus Lisa Gerrard VOCALS Justin Freer LEITUNG Veranstalter: MünchenEvent in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH

Samstag, 19. April 2014, 19.30 Uhr Ostersonntag, 20. April 2014, 14 Uhr Philharmonie

Der Herr der Ringe

Pirates of the Caribbean

Die zwei Türme

Am Ende der Welt

Großes Kino mit Live-Kick: „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ auf Großbildleinwand, dazu die Oscar- und Grammyprämierte Filmmusik von Howard Shore. Über 250 Mitwirkende versprechen ein außergewöhnliches Klangerlebnis, das die vollständige Originalfassung des Films begleitet. Die Presse zeigte sich begeistert: „Höchstes künstlerisches Niveau“ (SZ), „Ein Event der Extraklasse: Da jagen Schauer über den Rücken“ (Abendzeitung), „Ein Deluxe-Erlebnis aus Live-Zauber und bewegten Bildern“ (tz).

Fortsetzung der „Fluch der Karibik“-Reihe: Dirigent Helmut Imig und die Münchner Symphoniker haben jedenfalls schon die Segel für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte gesetzt. Während sich die Philharmonie im Gasteig für die Disney-in-Concert-Aufführungen von „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ erneut in den größten Kinosaal Münchens verwandelt, mutieren die Musiker zu verwegenen Abenteurern inmitten musikalischer Wogen – ein Live-Erlebnis der Extraklasse: Modernste Zuspiel-Technik, eine 65 qm große Leinwand und ein fantastisches Orchester sorgen für optimale Kinoqualität und besten Sound!

UniversitätsChor München Wolfratshauser Kinderchor Jugendchor München Münchner Symphoniker Ludwig Wicki LEITUNG

Münchner Symphoniker Helmut Imig LEITUNG

Veranstalter: MünchenEvent in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH

Veranstalter: MünchenEvent in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH

Donnerstag, 6. März 2014, 19.30 Uhr Freitag, 7. März 2014, 19.30 Uhr Samstag, 8. März 2014, 15 Uhr Philharmonie

Ostersonntag, 20. April 2014, 19.30 Uhr Ostermontag, 21. April 2014, 15 Uhr Philharmonie

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IT’S SHOWTIME Jetzt im Vorverkauf: Die Show-Highlights 2014

Momix Botanica

Kodo

The Bar at Buena Vista

Tanz küsst Fantasie

Legend

Grandfathers of Cuban Music

„Momix Botanica“ ist eine Hommage – eine getanzte Liebeserklärung an den Rhythmus des Lebens, die mit den Sinnen spielt. Mit seiner Modern Dance Company Momix verblüfft der preisgekrönte amerikanische Tanz-Philosoph Moses Pendleton schon seit vielen Jahren die Welt. Tanzillusion? Ja, und noch viel mehr …

Muskelbepackte Arme, an Artistik grenzende Höchstleistungen – das ist die eine Seite von Kodo. Diffizile Rhythmen, Klänge, die an den Flügelschlag eines Insekts erinnern, innere Harmonie – auch so kennt man das japanische Trommelensemble, das seit über 30 Jahren die Welt begeistert.

Eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart, aus südamerikanischen Rhythmen und Musik, die unter die Haut geht – Kuba vom Feinsten! „The Bar at Buena Vista“ gastierte in den vergangenen Jahren bereits mit über 40 ausverkauften Vorstellungen im Prinzregententheater – jetzt wieder in München!

Rosenmontag, 3. März 2014 Faschingsdienstag, 4. März 2014 20 Uhr, Philharmonie

Di., 18. bis Sa., 22. März 2014, 20 Uhr Sonntag, 23. März 2014, 15.30 Uhr Prinzregententheater

Do., 27. Februar 2014 bis Sa., 1. März 2014 20 Uhr, Philharmonie

Heiße Zeiten – Wechseljahre Weiblich, 45 plus – na und?! Vier Frauen in den angeblich besten Jahren begegnen sich zufällig auf dem Flughafen. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel (New York) und ein gemeinsames Problem (die Wechseljahre) – reichlich Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk, für das die legendären Popsongs, Schnulzen und Klassiker der 1970er bis 1990er Jahre die perfekte Grundlage bilden. „Heiße Zeiten“ heißt das Erfolgsmusical

von Tilman von Blomberg, das 2013/14 bereits in die vierte Spielzeit geht. Gruppentherapie fürs Publikum, Hitzewallungen und Panikattacken – ein Dauerbrenner mit Kult-Verdacht! Veranstalter: MünchenEvent

Di., 25. bis Sa., 29. März 2014, 20 Uhr Sonntag, 30. März 2014, 15.30 Uhr Prinzregententheater

VORSCHAU FRÜHJAHR 2014 1. bis 5. März 2014

14. März 2014

6. April 2014

Salut Salon

Power! Percussion

Christoph Süß

2. März 2014

16. März 2014

9. April 2014

Die Nacht des Schicksals

Igudesman & Joo And now Mozart 2. März 2014

Masters of Shaolin Kung Fu

Out of the Orchestra

Nigel Kennedy

BBC Philharmonic Orchestra 30. März 2014

Rondo Veneziano Das Original live in concert

The Return of the Monks

1. April 2014 9. März 2014

An Evening with The King’s Singers

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Quadro Nuevo & Münchner Symphoniker End of the Rainbow

Kartenservice: Tel. 089-93 60 93 (Mo.-Fr. 9 bis 14 Uhr) · Fax 089-930 64 94

Ich bin ein Münchner

Pepe Romero König der Gitarre 25. Mai 2014

Bobby McFerrin VOCAbuLarieS

5. bis 18. Juli 2014

Martin Grubinger

Carte Blanche: 4 verschiedene Programme in 2 Wochen!


Magic of the Dance Die Show der Weltmeister Weltweit hat „Magic of the Dance“ mit über 2.500 Auftritten mehr als drei Millionen Fans begeistert. Bravorufe, donnernde Beifallsbekundungen sowie Standing Ovations sind der allabendliche Lohn auf der aktuellen Welttournee für die derzeit wohl populärste irische Tanzshow überhaupt. Für die neue Tour konnten frisch gekürte Weltmeister der letzten „Irish Dance“-Weltmeisterschaft verpflichtet werden. Das Publikum erwartet eine neue Show mit neuen Kostümen, neuen Elementen, innovativer Choreografie und spektakulären Bühneneffekten. Veranstalter: MünchenEvent

Sonntag, 23. Februar 2014, 19.30 Uhr Philharmonie

Swan Lake Reloaded Tchaikovsky meets Streetdance In einer charmant-rasanten Produktion versetzt Showmagier Fredrik Rydman den Klassiker „Schwanensee“ in die Gegenwart: Klassik trifft Zeitgeist, mit knallbunten Kostümen, furiosen Choreografien, ausgefeilter Bühnentechnik und neben Tschaikowskys Klassiker eine Musik, die handverlesene Soul-Pop-Rock-Reggae-Rapstars eigens komponiert haben. 2013 gastierte die Produktion im Prinzregententheater und kommt nun aufgrund des großen Erfolgs wieder nach München. in Zusammenarbeit mit Semmel Concerts

Samstag, 2. bis Samstag 9. August 2014 (außer Montag), 20 Uhr Sa., 2. Aug., So., 3. Aug. & So., 10. Aug. 2014 15 Uhr, Prinzregententheater

Los Vivancos Dancing Kings Zum ersten Mal in Deutschland: In ihrer Show setzen „Los Vivancos“ auf Extreme, auf Innovation und spektakuläre Effekte und greifen immer wieder auch selbst zum Instrument. Dass der Anblick der sieben gut gebauten, muskelgestählten Herren für Freude speziell beim weiblichen Publikum sorgt, ist durchaus Programm, aber mehr Begleiterscheinung als Kern der Show. Tatsächlich begeistern „Los Vivancos“ durch tänzerische und akrobatische Höchstleistung. Begeisterte Reaktionen von Seiten des Publikums und hohe Anerkennung von führenden Kritikern der Tanzszene begleiten „Los Vivancos“, seit sie 2007 als festes Ensemble zusammenfanden. Dienstag, 12. bis Sonntag, 17. August 2014 täglich 20 Uhr, Prinzregententheater


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Der Messias S. 7 Murray Perahia S. 3 Alice Sara Ott S. 5 Verdi-Puccini-Gala S. 8 Hagen Quartett & Jörg Widmann S. 6 Janine Jansen S. 4 Tzimon Barto S. 4 Alt-Bayerische Weihnacht S. 16 Vicente Amigo S. 27 David Orlowsky Trio S. 10 Die Schöpfung S. 7 David Fray S. 5 Die Schöpfung S. 7 Helge Schneider (inkl. VVK-Gebühr) S. 16 Klaus Florian Vogt S. 2 Wiener Sängerknaben S. 17 Avi Avital S. 9 Original Salzburger Advent S. 16 Eine Weihnachtsgeschichte S. 16 Gerd Anthoff S. 17 Russische Weihnacht S. 17 Der Nussknacker S. 14 Ensemble Amarcord S. 10 Südtiroler Weihnacht S. 17 Weihnachten am Münchner Hof S. 11 Alison Balsom & I Musici di Roma S. 6 Regensburger Domspatzen S. 18 Beethovens Neunte S. 8 Weihnachten mit Blechschaden S. 18 Bach-Trompetengala S. 18 Weihnachtsoratorium S. 7 Budapester Operettengala S. 20 Gospel Christmas S. 18 Festkonzert im Kaisersaal S. 11 In the Mood S. 26 Tölzer Knabenchor im Kaisersaal S. 11 Fantasia S. 19 Trompetengala im Kaisersaal S. 11 Magic! (31.12., 15 h) S. 21 Magic! (18 h) S. 21 Gershwin-Bernstein Gala S. 22 Harmonic Brass S. 22 Ensemble Clemente S. 23 Festkonzert im Cuvilliés-Theater S. 23 Andreas Hofmeir & Andreas Mildner S. 23 Last Night of the Year S. 23 Mulo Francel S. 24 Silvester mit Blechschaden S. 24 Beethovens Neunte S. 8 Magic! S. 21 The Philharmonics S. 10 Magic! (15.30h) S. 21 Magic! (19.30h) S. 21 Harlem Gospel Singers (inkl. Gebühren) S. 25 Blechschaden Neujahrskonzert S. 24 Mü. Symphoniker Neujahrskonzert S. 24 Südamerikanische Nacht S. 8 Walter Sittler S. 28 Martin Stadtfeld S. 5 Olga Peretyatko S. 2 Mulo Francel & Friends S. 26 Julia Fischer S. 4 Thomas Hampson S. 2 Familie Flöz S. 28 Edita Gruberova S. 3 Matthias Brandt (inkl. Gebühren) S. 28 Magic of the Dance S. 31 Momix Botanica (inkl. Gebühren) S. 30 Kodo S. 30 Der Herr der Ringe (inkl. Gebühren) S. 29 The Bar at Buena Vista (inkl. Gebühren) S. 30 Heiße Zeiten – Wechseljahre S. 30 Gladiator LIVE S. 29 Pirates of the Caribbean (inkl. Gebühren) S. 29 Sir Neville Marriner S. 3 Swan Lake Reloaded (inkl. Gebühren) S. 31 Los Vivancos S. 31

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Klassische Märchen, märchenhafte Klassik. Diese preisgekrönten Produktionen sind ideal, um Kindern klassische Musik auf spannende Art und Weise näher zu bringen. Beliebte Märchen verbinden sich mit den Emotionen großartiger Musik. Eine CD-Sammlung, die in keinem Kinderzimmer fehlen darf. Alle Musikaufnahmen wurden neu produziert, zahlreiche Aufnahmen sind Ersteinspielungen.

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Disneys Fantasia auf Großbildleinwand LIVE mit den Münchner Symphonikern Marianna Shirinyan, Klavier Jonathan Stockhammer, Leitung

30. Dezember 2013 · 16 & 20 Uhr, Philharmonie Tickets: MünchenEvent · Tel. (089) 93 60 93 · www.muenchenevent.de München Ticket und alle bekannten Vorverkaufsstellen


Konzertnews 4/2013