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W W W. MUEN CHEN MUSIK. DE

VOLL S TÄNDIGES PROGR A MM WEIHN ACHTEN 2018 & VOR SCH AU 2019 – 35. SPIEL ZEIT

ALICE SARA OT T

Magische Momente

GROSSE KL A SSIK

Teodor Currentzis Murray Perahia Riccardo Muti / Sol Gabetta WEIHNACHTEN & SILVES TER

Südtiroler Weihnacht New York Gospel Show Beethovens Neunte Opera Brass

SCHWANENSEE

FOREVER BROADWAY

St. Petersburg Festival Ballett

Die große Musical-Gala

MAGIC!

WINNETOU IN CONCERT

Zauber der Illusion

Der Schatz im Silbersee


EMPFIEHLT

JONAS KAUFMANN EINE ITALIENISCHE NACHT Das stimmungsvolle Konzert gibt es als CD, DVD und Blu-ray

BEST OF KLASSIK 2018 Alle Opus-Klassik Stars auf 3 CDs. Mit Diana Damrau, Sheku, 4 Times Baroque, Juan Diego Flórez u.v.a.

IGOR LEVIT LIFE Ein Album der Sonderklasse mit Musik von Bach und Wagner bis Bill Evans.

JUAN DIEGO FLÓREZ BÉSAME MUCHO Dieser Sänger kann nicht nur Mozart, sondern auch Latin-Songs fantastisch gut!

YO-YO MA SIX EVOLUTIONS Wenn Yo Yo Ma die Bach Cello Suiten spielt, steht die Zeit still.

LANG LANG PIANO MAGIC Lang Lang hat Magie in den Fingern und zaubert mit Musik von Bach, Chopin, Liszt u.a.

TEODOR CURRENTZIS MAHLER: SYMPHONY NO. 6 Die lang erwartete neue Aufnahme von Currentzis und MusicAeterna: Mahler, wie man ihn noch nie gehört hat!

KLAZZ BROTHERS & CUBA PERCUSSION CHRISTMAS MEETS CUBA 2 Weihnachtsmusik von Last Christmas bis Stille Nacht, mal swingend, mal entspannend, mit kubanischen Rhythmen.

CHOR DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS MORE CHRISTMAS SURPRISES Bekannte und selten zu hörende Weihnachtsmusik aus aller Welt in fantastischen neuen Arrangements.

MARTIN STADTFELD HOMMAGE AN BACH Diese Hommage mit eigenen Werken ist überaus hörenswert.

CHRISTIAN GERHAHER FRAGE Ein ums andere Mal beweisen Christian Gerhaher und Gerold Huber ihre Sonderklasse, wenn es um Schumann Lieder geht.

SOL GABETTA SCHUMANN Sol Gabetta, das Kammerorchester Basel unter Giovanni Antonini und Bertrand Chamayou begeistern mit Werken von Schumann.

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INH A LT VOLL S TÄNDIGES PROGR A MM WEIHNACHTEN 2018 & VORSCHAU 2019

29  HEC TOR IS M AGIC

25  FORE V ER BROA DWAY

4 IN MEMORIAM

16 – 17 AUSSER DER REIHE

E N O C H ZU GU T T E N B E R G

BESONDERE V E R A N S TA LT UN G E N

5 VOCALISSIMO G A L A D E R S TA R S

Jonas Kaufmann Rolando Villazón Thomas Quasthoff

6 – 10 BRAVISSIMO M E I S T E R I N T E R PR E T E N

Gewandhausorchester Leipzig Janine Jansen Martin Grubinger Teodor Currentzis Wiener Philharmoniker London Philharmonic Orchestra Leonidas Kavakos & Yuja Wang Sol Gabetta Hilary Hahn Gergievs Tschaikowsky

Bruno Ganz & Delian Quartett Matthias Brandt & Jens Thomas Martina Gedeck & Daniel Röhn Der Nussknacker München – Weltstadt mit Herz in Sand gemalt Mit 48 Schwänen: Der größte Schwanensee aller Zeiten

19 SCHWANENSEE

TA S T E N Z AUB E R

S T. PE T E R S BU R G FE S T I VA L B A L L E T T

13 – 15 GROSSE KLASSIK MEISTERWERKE DER MUS I KG E S C H I C H T E

Daniel Hope Münchner Symphoniker Daniel Müller-Schott Sabine Meyer Tine Thing Helseth Carmina Burana & Boléro Stuttgarter Philharmoniker

Händels Messias Dickens: Weihnachtsgeschichte 3 Haselnüsse für Aschenbrödel Südtiroler Weihnacht Bach: Weihnachtsoratorium Regensburger Domspatzen Bach-Trompetengala Festkonzert im Kaisersaal

25 FOREVER BROADWAY D I E G R O S S E MUS I C A L- G A L A

Die schönsten Songs aus den größten Musicals unserer Zeit

26 – 28 SILVESTER & NEUJAHR KO N Z E R T E ZUM JA H R E S­W EC H S E L

11/12 PIANISSIMO Murray Perahia Alice Sara Ott Beatrice Rana Sir András Schiff Martin Stadtfeld

33  KONS TA N T IN W ECK ER

20 CUVILLIÉS-THEATER O PE R UN D KO N Z E R T M I T D E R K A M M E R O PE R MÜN C H E N

VoicesInTime Last Night of the Year Mozart: Così fan tutte Münchner Streichquartett Mozart – Genialer Freigeist Ensemble Clemente Quadro Nuevo Opera Brass Magic! – Zauber der Illusion Beethovens Neunte Opern auf Bayrisch Wiener Streichersolisten Neujahrskonzert der Münchner Symphoniker

Mozart: Così fan tutte Mozart – Genialer Freigeist

29 MAGIC!

21 – 24 WEIHNACHTEN

Sieben Weltklasse-Magier und Zauberkünstler in einer Show

KO N Z E R T E I M A DV E N T

Alt-Bayerische Weihnacht Soweto Gospel Choir The Choir of Westminster Abbey Salzburger Weihnachtssingen

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

Z AU B E R D E R I L LU S I O N

31 – 33 MUSIC FOR FUN V E R G N Ü G L I C H E KO N Z E R T E

Die große Glenn-Miller-Gala Christmas meets Cuba Süden II New York Gospel Show Sinfonity: E-Gitarren-Orchester Konstantin Wecker Tom Gaebel

34 – 36 FILM IN CONCERT GROSSES KINO MIT LIVEORCHESTER UND KL A SSIKER D E R FI L M MU S I K

Winnetou live in Concert Fluch der Karibik Disney in Concert The Sound of Hans Zimmer & John Williams Star Wars in Concert

37 ROCK THE BALLET 10T H A N N I V E R S A R Y T O UR

38/39 GROSSE KLEINKUNST I M PR I N Z R EG E N T E N T H E AT E R U N D I N D E R PH IL H A R M O N IE

Familie Flöz Ude & Friends Opern auf Bayrisch Helge Schneider

40/41 SERVICE PR E I S E, VO R V E R K AUF, I M PR E S SUM & VO R S C H AU

30 BUDAPESTER OPERETTEN­G ALA

42 IT’S SHOWTIME

N EU E S PR O G R A M M: „W I E N – PA R I S – BUDA PE S T“

AUS G E WÄ H LT E H I G H L I G H T S I M FRÜ HJA H R 2019 KonzertNews 4/2018 

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ENOCH ZU GUT TENBERG IN MEMORIA M

ORCHESTER UND CHOR DER KL ANGVERWALTUNG

Aufruf zur inneren Einkehr

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ie Musik war für Enoch zu Guttenberg die wahre Essenz des Lebens. Uns verband eine über 20 Jahre währende Partnerschaft, die geprägt war durch gegenseitiges Vertrauen und eine tiefe musikalische Freundschaft. Im Mittelpunkt stand stets die Begeisterung für Werke, die musikalische und philosophische Aussagen verkörpern, welche seit ihrer Entstehungszeit bis in die Gegenwart von zentraler Wirkung und Strahlkraft sind. Enoch zu Guttenberg sagte zu uns bereits in den ersten konzeptionellen Gesprächen: „Wir führen nur Werke auf, die eine Botschaft haben!“ Es ginge nicht darum, das Publikum lediglich mit „schöner Musik zu erfreuen, mir ist ein erschüttertes Publikum lieber als ein begeistertes.“ Besonders die jährlichen Aufführungen von Bachs Weihnachtsoratorium am Tag vor Heiligabend und der Matthäus-Passion am Karfreitag bildeten einen roten Faden im Wandel der Zeit und waren zu mehr als einer lieb gewonnenen Tradition geworden. Sie bedeuteten in der Hektik des Alltags einen Aufruf zur inneren Einkehr – ohne diese besonderen Ereignisse konnte für uns Ostern und Weihnachten nicht beginnen. Enoch zu Guttenberg verstarb am 15. Juni 2018 nach kurzer schwerer Krankheit. Auch einige Monate nach seinem erschütternden Tod hinterlässt der schmerzhafte Verlust ein Gefühl der Leere und Sprachlosigkeit. Für die kommenden Wochen, Monate und Jahre war er voller Tatendrang und Visionen – und brachte diese nicht zuletzt noch kurz vor seinem Tod in einem sehr persönlichen Interview mit KonzertNews zum Ausdruck. Aus Respekt und Verantwortung gegenüber ihrem verstorbenen Leiter und allen ehemaligen Sängerinnen und Sängern sehen die Mitglieder der Chorgemeinschaft Neubeuern ihr über 50-jähriges Wirken aufs Engste und untrennbar mit Enoch zu Guttenberg verbunden. Daher möchte der Chor das gemeinsame Lebenswerk in der zuletzt erreichten Form in Erinnerung behalten – eine Fortführung der musikalischen Tätigkeit ist für die Mitglieder damit nicht vereinbar. Das „Weihnachtsoratorium“ und die „Matthäus-Passion“ werden in der Saison 2018/19 vom Chor der KlangVerwaltung über­ nommen. Mit diesem Ensemble hat Enoch zu Guttenberg über viele Jahre zahlreiche Projekte, auch auf großen Tourneen, geleitet. Für die Leitung konnten Andrew Parrott, „Spiritus Rector“ des britischen „Tavener Consorts“, sowie Paul McCreesh, Gründer und Künstlerischer Leiter der „Gabrieli Consort & Players“ gewonnen werden. Die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven wird

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KonzertNews 4/2018

wie geplant vom Chor und Orchester der KlangVerwaltung zur Aufführung gebracht, die Leitung übernimmt Roberto Abbado. Der frühere Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters hat dieses Werk gemeinsam mit Chor und Orchester der KlangVerwaltung erst kürzlich zum Abschluss der Herrenchiemsee Festspiele mit großem Erfolg zur Aufführung gebracht. Als Musiker, Kämpfer und Enthusiast werden wir Enoch zu Guttenberg vermissen und ihn gleichzeitig stets in Erinnerung behalten. Die Konzerte der Saison 2018/19 sind seinem Gedenken gewidmet. Andreas Schessl & Dea v. Zychlinski-Schessl und das Team von MünchenMusik

* Bach  Weihnachtsoratorium BWV 248 – Kantaten I bis VI * Orchester und Chor der KlangVerwaltung / Sibylla Rubens  Sopran Sarah Ferede  Mezzosopran / Werner Güra  Tenor Andrè Schuen  Bariton / Andrew Parrott Leitung * Sonntag, 23. Dezember 2018  19.30 Uhr, Philharmonie * Beethoven  Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 * Orchester und Chor der KlangVerwaltung / Susanne Bernhard  Sopran Annely Peebo  Mezzosopran / Werner Güra  Tenor / Shenyang  Bariton Roberto Abbado  Leitung * Dienstag, 12. März 2019  20 Uhr, Philharmonie * Bach  Matthäus-Passion BWV 244 * Orchester und Chor der KlangVerwaltung / Münchner Knabenchor Carolina Ullrich  Sopran / Wiebke Lehm­kuhl  Alt / Daniel Johannsen Tenor (Evangelist) / Martin Mitterrutzner  Tenor (Arien) Georg Zeppenfeld  Bass (Christus) / Hanno Müller-­Brach­mann Bass (Arien) / Paul McCreesh  Leitung * Karfreitag, 19. April 2019  19 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


VOC A LISSIMO GAL A DER S TARS

ROL ANDO VILL A ZÓN

Große Gefühle Es gibt eigentlich nichts, was Rolando Villazón nicht kann: Neben seinen weltweiten Auftritten als einer der begnadetsten Operntenöre unserer Zeit hat der temperamentvolle Publikumsliebling weitere Leidenschaften: Er führt Regie, er moderiert, er schreibt Bücher, er zeichnet ... Wenn der sympathische Tausendsassa im November mit einem Liederabend nach München kommt, widmet er sich der schillernden Gesangstradition Italiens und Spaniens. Jedes Lied für sich birgt das intensive Ereignis einer Miniatur-Oper: Große Gefühle, sinnliche Lebensfreude – in diesen Kompositionen ist alles enthalten. Villazóns Hingabe an den Gesang gepaart mit musikalischen Perlen der südländischen Meister: Das Zusammentreffen dürfte für das Münchner Publikum ein besonderes Erlebnis werden.

JONA S K AUFM ANN

Persönlich und Ergreifend Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ gehört zu jenen Werken, die sich nur schwer einordnen lassen. Jenes zwischen Orchesterlied­ zyklus und Symphonie angesiedelte Spätwerk steht an neunter Stelle seines symphonischen Schaffens und stellte seine bis dato wohl persönlichste wie ergreifendste Komposition dar. In insgesamt sechs Sätzen vertonte Mahler Gedichte aus Hans Bethges Sammlung „Die chinesische Flöte“, die in ihrer Gesamtheit das zyklische menschliche Leben und seine irdische Endlichkeit behandeln. Ur­ sprünglich für Tenor- und Altstimme – oder auch Bariton – sowie Orchester geschrieben, übernimmt der Startenor Jonas Kaufmann an diesem Abend gleich beide Gesangspartien des ungewöhnlichen Werks, mit dem er derzeit Aufführungsgeschichte schreibt. Somit leiht er Mahlers Komposition nicht nur seine prachtvolle Stimme, sondern dem Abend auch die Aura des ausgesprochen Besonderen. * Strauss  „Also sprach Zarathustra“ op. 30 Mahler  „Das Lied von der Erde“ * Jonas Kaufmann  Tenor / Sinfonieorchester Basel / Jochen Rieder  Leitung * Dienstag, 8. Januar 2019  20 Uhr, Philharmonie

* Ausgewählte Lieder aus Italien und Spanien * Rolando Villazón  Tenor / Carrie-Ann Matheson  Klavier * Donnerstag, 29. November 2018  20 Uhr, Prinzregententheater

THOMA S QUA STHOFF

Nice ’n’ Easy Thomas Quasthoff entzieht sich regelmäßig jedweder Kategorisierung. Ausgebildet als klassischer Bassbariton im sogenannten „ernsten Fach“, ist der Sänger heute einem weit über die Klassik-Grenzen hinausreichenden Publikum bekannt und zudem als Rezitator, Kabarettist, Moderator und sogar Schauspieler auf der Bühne aktiv. „Meine Wiedererkennbarkeit liegt ja auch bei rund 100 Prozent“, scherzt er mit pointierter Selbst­ ironie über sich und seine Conter­gan-Behinderung. Regelmäßig gastierte er in über 40 Jahren mit namhaften Orchestern wie Dirigenten in renommierten Konzerthäusern und setzte dort Maßstäbe. 2012 verabschiedete er sich vom klassischen Konzertpodium und der Opern­bühne, um sich seiner großen Liebe – dem Jazzgesang – zu widmen. Mit langjährigen musikalischen Partnern präsentiert Thomas Quasthoff nun im Prinzregententheater das Programm seines neuen bei Sony Music erschienenen Albums mit Jazz-Klassikern von „Body and Soul“ über „Cry Me a River“ bis hin zu „Stardust“ und „Imagine“. Ein Abend voller Leichtigkeit – Nice ’n’ Easy! * Thomas Quasthoff  Gesang / Frank Chastenier  Klavier / Dieter Ilg Kontrabass Wolfgang Haffner Schlagzeug * Montag, 4. Februar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

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BR AVISSIMO MEIS TERINTERPRE TEN

GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG

Historisch inspiriert

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it Bravorufen verabschiedeten die Münchner Zuhörer das Leipziger Gewandhausorchester in der vergangenen Saison. Nun kommt das traditionsreiche Ensemble Anfang 2019 gleich mit zwei Konzerten zurück, die unter einem besonderen Vorzeichen stehen: Seit Februar 2018 hat Andris Nelsons das Amt des Gewandhauskapellmeisters offiziell übernommen und damit die prominente Nachfolge von Dirigenten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter oder Kurt Masur angetreten. In diesem ehrenvollen Amt begegnet dem lettischen Dirigenten Vergangenes natürlich auf Schritt und Tritt, was Nelsons aber weniger zu schrecken als zu beflügeln scheint: „Natürlich steht man erstmal staunend vor der riesigen Geschichte. Aber dann merkt man: Der Geist dieser Historie ist bis heute im Orchester spürbar. Das macht die Arbeit für mich ungeheuer inspirierend.“ Und so deklariert er gleich die erste Tournee zur

Hommage an zwei berühmte Söhne Leipzigs. Von Schumanns mittleren Symphonien bis zu Mendelssohns „Italienischer“ erklingen Werke, die eng mit der Musikstadt verbunden sind. Nicht fehlen darf in dieser außergewöhnlichen Konstellation Schumann-Verehrerin Hélène Grimaud, die das Klavierkonzert in a-moll schon lange zu einem ihrer Lieblingswerke erkoren hat. * Mendelssohn Ouvertüre zu „Ruy Blas“ op. 95 Schumann Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Mendelssohn Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“ * Gewandhausorchester Leipzig Andris Nelsons Leitung * Samstag, 26. Januar 2019 20 Uhr Philharmonie * Mendelssohn Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ op. 27 Schumann Konzert ür Klavier und Orchester a-moll op. 54 Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische“ * Gewandhausorchester Leipzig Hélène Grimaud Klavier Andris Nelsons Leitung * Sonntag, 27. Januar 2019 20 Uhr Philharmonie

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Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket


BR AV ISSIMO

JANINE JANSEN

Musikalische Freundschaften Die in der Nähe von Utrecht geborene Geigerin Janine Jansen hat sich als Protagonistin der großen Violinkonzerte sowie als Kammermusikpartnerin gleichermaßen etabliert. Sie beeindruckt das Publikum dabei nicht nur durch ihre einzigartigen technischen Fähigkeiten, sondern vor allem auch durch die musikalische Ernsthaftigkeit und Emotionalität ihres Spiels. Und so kann man Jansen dann auch in gleich drei ganz unterschiedlichen wie unverwechselbaren Konzerten erleben. Den Auftakt bildet im November ein Konzert mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra, welchem sie sich ganz besonders verbunden fühlt. Zusammen führen sie das ausdrucksstarke Violinkonzert von Jean Sibelius auf. Neben ihrer Karriere als gefeierte Solistin spielt für Janine Jansen vor allem die Kammermusik eine große Rolle. Im Januar widmet sich die Künstlerin in einer ganz besonderen Formation Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, der aus ihrer Sicht eine zentrale Rolle für die Entwicklung der Kammermusik im 19. Jahrhundert spielt. Eine langjährige musikalische Freundschaft verbindet Janine Jansen auch mit dem ukrainisch-australischen Pianisten Alexander Gavrylyuk, der 2005 die „Arthur Rubinstein International Piano Master Competition“ gewann. Im Zentrum des gemeinsamen Soloabends stehen Johannes Brahms’ hochromantische zweite Sonate für Violine und Klavier sowie César Francks monumentale – und einzige – Sonate für dieselbe Besetzung.

MARTIN GRUBINGER UND DA S SYDNEY SYMPHONY ORCHESTR A

Aufregendes aus Down Under

* Mozart  Divertimento für Streichtrio Es-Dur KV 563 Mozart  Streichquintett g-moll KV 516 * Janine Jansen  Violine / Gregory Ahss  Violine / Amihai Grosz  Viola Henning Kraggerud  Viola / Jens-Peter Maintz  Violoncello * Mittwoch, 30. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Der Multi-Percussionist Martin Grubinger hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass das Schlagwerk im Konzertsaal in seiner ganzen Vielgestalt noch mehr in den Blick der Öffentlichkeit gelangt ist. In der Philharmonie ist er nun erstmals mit dem größten Orchester vom anderen Ende der Welt – dem Sydney Symphony Orchestra – zu erleben, wenn er den aufregenden wie gleichermaßen aufwühlenden Solopart im zweiten Konzert für Schlagzeug und Orchester des Schotten James MacMillan zu Gehör bringt. Angesiedelt im Sydney Opera House wurde das Orchester noch vor dem Bau des spektakulären Wahrzeichens der australischen Metropole in den 1930er Jahren gegründet. Mit einer Reihe illustrer Chefdirigenten, opulenten Zuhörerzahlen in der Heimat und reger internationaler Touraktivität ist das Orchester eines der führenden im asiatisch-pazifischen Raum. Für ihre zweiwöchige Europa-Tournee in diesem Herbst haben die Musiker mit ihrem Chefdirigenten, dem Kalifornier David Robertson, außerdem Dvořáks „Karneval“-Ouvertüre, die der Komponist einst als mittleren Abschnitt eines dreiteiligen Konzertzyklus plante, im Gepäck sowie Beethovens Siebte, deren ersten Satz Richard Wagner einst als „Apotheose des Tanzes“ bezeichnete.

* Robert Schumann  Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-moll op. 105 Brahms  Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 100 Clara Schumann  Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22 Franck  Sonate für Violine und Klavier A-Dur * Janine Jansen  Violine / Alexander Gavrylyuk  Klavier * S amstag, 9. März 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

* Dvořák  „Karneval“ – Konzertouvertüre op. 92 MacMillan  Konzert für Schlagzeug und Orchester Nr. 2 Beethoven  Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 * Sydney Symphony Orchestra / Martin Grubinger  Multi-Percussion / David Robertson  Leitung  ienstag, 27. November 2018  20 Uhr, Philharmonie *D

* Sibelius  Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 47 Beethoven  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ * Swedish Radio Symphony Orchestra / Janine Jansen  Violine Daniel Harding  Leitung * Dienstag, 20. November 2018  20 Uhr, Philharmonie

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BR AV ISSIMO

TEODOR CURRENTZIS

Kompromisslos „Ich brauche Menschen, die Tag und Nacht über Musik nachdenken.“ Das war die Messlatte für jene Studenten, mit denen Teodor Currentzis im Jahr 2004 in Nowosibirsk ein neues, außergewöhnliches Orchester gründete. Wenig später fand „musicAeterna“ seine Heimat ausgerechnet im sibirischen Perm, der östlichsten Stadt Europas: musikalisches Laboratorium und Entstehungsort aufregend radikaler Interpretationen von Barockmusik bis hin zu Mozarts Da Ponte-Opern. Lange polarisierten Dirigent und Klangkörper die routinierte Klassikszene, kalt ließen sie dabei niemanden. Spätestens mit dem umjubelten Einstand bei den Salzburger Festspielen 2017 war der internationale Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. In seiner Kompromisslosigkeit hat das Orchester seither keineswegs nachgelassen. Zum Selbstverständnis zählen Mut zum Risiko, ein Klang „wie aus einem Guss“ und der spürbare Anspruch, Höchst­leistungen zu erbringen. Damit erobert das Ensemble nun auch das romantische Repertoire – wie etwa Mahlers 4. Symphonie, die als hellste und doch rätselhafteste seiner Orchester­ werke in München zur Aufführung kommt. Mahler selbst sah in ihr „die Milliarden Tropfen eines Regen­ bogens“ funkeln. * Mahler  Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ Mahler  Symphonie Nr. 4 G-Dur * musicAeterna der Oper Perm / Jeanine De Bique  Sopran Paula Murrihy  Mezzosopran / Florian Boesch  Bariton Teodor Currentzis  Leitung * Sonntag, 2. Dezember 2018  20 Uhr, Philharmonie

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RICCARDO MUTI UND DIE WIENER PHILHARMONIKER

Sternstunden der Symphonik Zwischen Riccardo Muti und den Wiener Philharmonikern besteht seit Jahrzehnten eine besondere Verbundenheit – seit ihrer ersten Zusammenarbeit im Jahr 1971 gaben sie bis heute mehr als 500 gemeinsame Konzerte. So stand Muti in diesem Jahr erneut beim Neujahrskonzert im Wiener Musikverein am Pult und dirigierte somit zum fünften Mal das vielleicht populärste Klassikereignis weltweit. Hauptamtlich ist Muti weiterhin als Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra verpflichtet, unlängst hat er seinen Vertrag bis zum Jahr 2022 verlängert. Der besondere Draht Mutis zu den Wiener Philharmonikern gerät vor allem bei den großen symphonischen Werken der Spätromantik zum Glühen: Kein anderer Klangkörper hält den Geist der Romantik so spürbar lebendig, und Riccardo Muti versteht es meisterlich, dieses gewissermaßen klanghistorische Potential mit all seinen Nuancen im Hier und Heute zu entfalten. So geriet etwa die Aufführung von Anton Bruckners zweiter Symphonie bei den Salzburger Festspielen 2016 anlässlich Mutis 75. Geburtstags zu einer wahren Sternstunde der Symphonik, und der Kritiker der Wiener Zeitung Der Standard erlebte „Augenblicke, in denen die Zeit still steht“. Im Mittelpunkt des Gastspiels im Dezember steht Bruckners Symphonie Nr. 7, ein opulentes und dabei sehr kantables Werk voll warmer Klanglichkeit. Dessen Siegeszug durch die Konzertsäle ging übrigens von seiner Zweitaufführung in München 1885 unter Hermann Levi aus und begründete Bruckners internationalen Ruhm. Im ersten Teil des Konzerts erklingt Mozarts Flötenkonzert in G-Dur, gespielt vom Soloflötisten der Wiener Philharmoniker, Karl-Heinz Schütz. * Mozart  Konzert für Flöte und Orchester G-Dur KV 285c Bruckner  Symphonie Nr. 7 E-Dur * Wiener Philharmoniker / Karl-Heinz Schütz  Flöte / Riccardo Muti  Leitung * Montag, 17. Dezember 2018  20 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


BR AV ISSIMO

LEONIDA S K AVAKOS & YUJA WANG

Grandioses Wechselspiel

A R A BEL L A S T EINB ACHER

LONDON PHILHARMONIC ORCHESTR A

Abenteuerlustig Tiefsinn vorzutäuschen war für Sir Roger Norrington immer schon wesensfremd, zeigt der mittlerweile 84-jährige als Originalklang-Experte berühmt gewordene Dirigent in diesem Lebensabschnitt erst recht Unternehmungslust und Entdeckerfreude. Wer könnte dem Dirigenten da als geeigneterer Partner zur Seite stehen, als das London Philharmonic Orchestra, das – ebenso bekannt durch seine Unkonventionalität und Abenteuerlust – immer wieder Neues in Altem zu entdecken vermag. Zusammen mit der mehrfach ausgezeichneten Münchner Solistin Arabella Steinbacher, deren Talent bereits in früher Kindheit unter anderem durch Ana Chumachenco gefördert wurde, interpretieren sie an diesem Abend das Violinkonzert D-Dur von Johannes Brahms, der die Uraufführung dieses in seiner Gattung zu den Bekanntesten zählenden Werkes selbst dirigierte. Den ful­ minaten Abschluss des Abends bildet Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 5, die „Schicksalssymphonie“. * Brahms  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Beethoven  Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 * London Philharmonic Orchestra Arabella Steinbacher  Violine Sir Roger Norrington  Leitung * Montag, 10. Dezember 2018  20 Uhr Philharmonie

Die Chemie zwischen den beiden muss von Anfang an gestimmt haben, denn schon ihr erster Auftritt im Rahmen des Verbier-Festivals 2013 geriet zur Sensation. Seither bereisen die beiden Künstler als kongeniales Kammermusik-Duo die Welt: Leonidas Kavakos, der Geiger mit dem kristallklaren Ton, und Pianistin Yuja Wang, die bei den Salzburger Festspielen mit Sergej Prokofjews drittem Klavierkonzert jüngst großes Aufsehen erregt hat. Erneut machte die Abendzeitung ihre Klasse mit den Worten „Besser geht es nicht, besser kann man sich das nicht einmal vorstellen“ deutlich. Prokofjew steht neben Werken von Mozart, Bartók und Strauss auch beim gemeinsamen Konzert in München auf dem Programm. Zwischen 1938 und 1946 – acht lange Jahre – arbeitete der Komponist an seiner ersten Sonate für Violine und Klavier. Entstanden in einer Zeit stalinistischer Kulturpolitik spiegelt das Werk mit seinen romantisch-düsteren Klängen die bedrohliche Atmosphäre dieser Epoche wider. * Mozart  Sonate für Violine und Klavier Nr. 32 B-Dur KV 454 / Prokofjew  Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier f-moll op. 80 / Bartók  Rhapsodie Nr. 1 für Violine und Klavier Strauss  Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18 * Leonidas Kavakos  Violine / Yuja Wang Klavier * Donnerstag, 17. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

SOL GABET TA

Eine wahre Schatzkiste Von einer „beglückenden Darbietung“ und ihrer „sprühenden Lust“ am Musizieren schwärmte die Süddeutsche Zeitung nach Sol Gabettas Münchner Gastspiel im vergangenen März. Bei ihrem Auftritt im Dezember stellt sie das Cello­ konzert von Mieczysław Weinberg aus dem Jahr 1948 vor – ein vielgestaltiges Werk, das bei Sol Gabetta mit ihrer Vorliebe für das musikalisch nicht Alltägliche bestens aufgehoben ist. Das spannungsreiche, jedoch von klarer Tonalität und expressiver Melodik geprägte Werk des polnisch-jüdischen Komponisten, in dem sich unter anderem dessen Flucht 1939 vor den Nazis in die Sowjetunion widerspiegelt, galt noch lange nach seiner Uraufführung durch Mstislaw Rostropowitsch als Geheimtipp der Cello-Literatur. Von innig-gesanglich im ersten Satz über tänzerisch-virtuos im zweiten bis hin zu praller Klangenergie im Finale findet sich hier die ganze Palette an musikalischen Affekten. Mit Tondichtungen von Dukas, Strauss und Ravel komplettiert das für seine zupackende Spielfreude bekannte Orchestre Philharmonique de Radio France das Programm zu einem musikalischen Bilderreigen par excellence. * Dukas  „Der Zauberlehrling“ / Weinberg  Konzert für Violoncello und Orchester c-moll op. 43 Strauss  „Tod und Verklärung“ – Tondichtung für großes Orchester op. 24 / Ravel  „La Valse“  rchestre Philharmonique de Radio France / Sol Gabetta  Violoncello / Mikko Franck  Leitung *O * Mittwoch, 19. Dezember 2018  20 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

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BR AV ISSIMO

GERGIEVS TSCHAIKOWSKY HIL ARY HAHN

Ein Geigenton, in dem die Zeit stehen bleibt „Ich brauche die Abwechslung“, so Hilary Hahn unlängst in einem Interview, und dies verwundert nicht angesichts der rund 1600 Konzerte, die sie in ihrer bisherigen Karriere gegeben hat. Und so dürfte sich die Violinvirtuosin aus den USA mit deutschen Vorfahren auf dieses Konzert genauso freuen wie das Münchner Publikum auf das Wieder­ sehen. Verzauberte Hilary Hahn jüngst mit atemberaubender Brillanz in Bernsteins Serenade Zuhörer und Kritik, steht nun mit Prokofjews erstem Violinkonzert eines ihrer Lieblingsstücke auf dem Programm: „Es macht wahn­ sinnig Spaß, dieses Konzert zu spielen“, verrät die dreifache Grammy-Preisträgerin, „weil die Stimmung ständig wechselt. Ätherische Schönheit steht unvermittelt neben wilden oder frechen Momenten.“ Prokofjew bricht in diesem frühen Werk mit spielerischem Grundton spätromantische Hörgewohnheiten. Der ausgeprägt lyrische langsame Satz gibt Hilary Hahn Raum für ihren „schimmernden, ungeheuer zarten, dabei doch in sich bebend belebten Geigenton, in dem die Zeit stehen bleibt“ (Süddeutsche Zeitung). Der Este Paavo Järvi, einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, führt im zweiten Teil des Abends das Philharmonia Orchestra London durch Rachmaninows zweite Symphonie, ein raumgreifendes Werk voll schwelgendströmender Melodik und ergreifender Emotionalität. * Beethoven  Ouvertüre zu „Coriolan“ c-moll op. 62 Prokofjew  Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19 / Rachmaninow  Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27 * Philharmonia Orchestra London / Hilary Hahn  Violine Paavo Järvi  Leitung * Montag, 28. Januar 2019  20 Uhr, Philharmonie

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Eine musikalische Hommage Nach den legendären Konzert-Zyklen zu Schostakowitsch, Strawinsky und Rachmaninow setzt Valery Gergiev die Reihe fort: In vier Konzerten präsentiert der russische Dirigent zusammen mit dem Mariinsky Orchester St. Petersburg und den Münchner Philharmonikern das symphonische Werk Peter I. Tschaikowskys. Eine einmalige Gelegenheit, sämtliche Symphonien und Instrumentalkonzerte des Romantikers in prachtvoller Schönheit und mit herausragenden Solisten zu erleben. Mariinsky Orchester St. Petersburg  (8. bis 10. Februar) Münchner Philharmoniker  (11. Februar) / Valery Gergiev  Leitung * Tschaikowsky  Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 „Winterträume“ Tschaikowsky  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Tschaikowsky  Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 * Nobu Tsujii  Klavier * Freitag, 8. Februar 2019  20 Uhr, Philharmonie * Tschaikowsky  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Es-Dur op. 75 Tschaikowsky  Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33 Tschaikowsky  Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“  enis Matsuev  Klavier / Gautier Capuçon Violoncello *D * Samstag, 9. Februar 2019  20 Uhr, Philharmonie * Tschaikowsky  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Tschaikowsky  Symphonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische“ * Kristóf Baráti  Violine * Sonntag, 10. Februar 2019  15.30 Uhr, Philharmonie * Tschaikowsky  Symphonie Nr. 2 c-moll op. 17 „Kleinrussische“ Tschaikowsky  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 G-Dur op. 44 Tschaikowsky  Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 * Denis Matsuev  Klavier * Einzelkarten für dieses Konzert ausschließlich bei München Ticket * Montag, 11. Februar 2019  20 Uhr, Philharmonie in Zusammenarbeit mit den Münchner Philharmonikern

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


PI A NISSIMO TA S TENZ AUBER

ALICE SAR A OT T MURR AY PER AHIA

Sinn und Sinne Murray Perahias empfindsamer Anschlag, sein singender, „Sinn und Sinne betörender Ton“ (Der Tagesspiegel), seine zuweilen ergreifende Gefühlstiefe, die sich widerspruchslos mit technischer Perfektion und intellektueller Klarheit verbindet, machen ihn zu einem der faszinierenden Pianisten unserer Zeit. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist der gebürtige New Yorker bekannt als ein sensibler Erforscher der Klavierwelten vom Barock bis in die Spätromantik. Die Einspielungen des einstigen Horszowsky- und Horowitz-Schülers haben über einen langen Zeitraum hinweg seine Ausnahmestellung im internationalen Konzertbetrieb bestätigt. Seit über 30 Jahren sind Murray Perahia und das renommierte britische Kammerorchester Academy of St Martin in the Fields ein eingespieltes Team. Die Lust am präzisen, höchst beweglichen Ensemblespiel kennzeichnet diese produktive Partnerschaft, bei der sich der Pianist mit seinem offenen Flügel spielend und dirigierend mitten unter das Orchester mischt. Musikalisch widmen sich die Künstler an diesem Abend ganz dem kompositorischen Schaffen Beethovens und rücken dabei sein heroisch anmutendes fünftes Klavierkonzert in das Zentrum. „Beethovens Meisterwerk beschäftigt sich auf poetische und philosophische Weise mit der Natur des Menschen“, so Murray Perahia. * Beethoven  Romanze für Violine und Orchester G-Dur op. 40 Beethoven  Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 / Beethoven  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 * Academy of St Martin in the Fields / Murray Perahia Klavier Tomo Keller Violine * Sonntag, 9. Dezember 2018  20 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

Magische Momente Wenn die Dämmerung anhebt, wenn die Farben sich langsam in Dunkelheit auflösen, dann ist die Welt für eine kurze Zeit angefüllt mit Rätseln, Zwielicht und Geheimnissen. Alice Sara Ott, die brillante Tastenvirtuosin, hat ihren 30. Geburtstag und das zehnjährige Jubi­ läum der Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon zum Anlass genommen, die Ambivalenz dieses magischen Augenblicks auf einer neuen CD einzufangen. Entstanden ist ein zutiefst persönliches Bekenntnis zu den drei vom Impressionismus inspirierten Franzosen Claude Debussy, Maurice Ravel und Eric Satie, die mit ihren Klang­ experimenten die Pariser Kunstwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts elektrisierten. Eine Werkschau, wie eigens für die Pianistin erdacht: Denn das Ausleuchten feinster Kontraste und Stimmungswechsel bis in mikroskopische Verästelungen hinein könnte geradezu als das Markenzeichen der Deutsch-Japanerin bezeichnet werden. Das wird bei ihrem Klavierabend ebenso zu hören sein wie einen Monat später, wenn Alice Sara Ott mit den Göteborger Symphonikern das hoch­ virtuose zweite Klavierkonzert von Franz Liszt interpretiert. * Debussy  „Suite bergamasque“ / Chopin  Nocturnes (Auswahl) Chopin  Ballade Nr. 1 g-moll op. 23 / Debussy „Rêverie“ Satie  Gnossienne Nr. 1 & 3 / Satie  Gymnopédie Nr. 1 Ravel  „Gaspard de la nuit“ * Alice Sara Ott  Klavier * Dienstag, 15. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater * Liszt  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur Sibelius  Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 * Göteborger Symphoniker / Alice Sara Ott  Klavier Santtu-Matias Rouvali Leitung * Mittwoch, 20. Februar 2019  20 Uhr, Philharmonie

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PI A NISSIMO

SIR ANDR Á S SCHIFF

Auf den Spuren Beethovens „Sir András Schiff macht Musik für Kopf und Herz gleichermaßen“ (Hamburger Abendblatt). Kaum ein anderer Pianist ermöglicht seinem Publikum an nur einem Konzert­ abend eine solch große Fülle an musikalischen Erkenntnissen. Und so ist Schiff ein kongenialer Partner für das Budapest Festival Orchestra, das mit seinem hellwachen Musizieren von geradezu kammer­ musikalischer Intensität begeistert. Man darf also gespannt sein, mit welcher Feinsinnigkeit die Musiker unter der Leitung von Iván Fischer den kompositorischen Entwicklungsprozess Beethovens anhand zweier seiner Konzerte für Klavier und Orchester herausarbeiten werden: Während das zweite – noch zu Lebzeiten Mozarts entstanden – stark von der Tradition der Wiener Klassik beeinflusst ist, zeugt das dritte Klavierkonzert mit seinen Parallelen zur Gattung der Symphonie von einem neuen kompositorischen Weg des einstigen Haydn-Schülers.

BE ATRICE R ANA

Beherrschte Virtuosität Als Tochter eines Pianisten-Paares geboren, spielte für Beatrice Rana das Klavier schon von früher Kindheit an eine zentrale Rolle. Ihr Konzertdebüt gab die heute 25-Jährige bereits mit neun Jahren, mit 17 gewann sie den „Arturo Benedetti Michelangeli“-Preis, drei Jahre später folgte der zweite Preis bei der „Van Cliburn International Piano Competition“, der ihr zum internationalen Durchbruch verhalf. Mittlerweile hat sich die vielseitige Nachwuchs-Virtuosin in die erste Garde der Klavierszene gespielt. Ihre künstlerische Seele sei um ein Vielfaches reifer, als ihr junges Alter vermuten lässt, stellte die britische Fachzeitschrift Gramophone fest, und die Süddeut­ sche Zeitung schrieb anlässlich des Konzerts von Beatrice Rana mit den Münchner Symphonikern im letzten Jahr: „Keine unnötige Bewegung, keine überflüssige mimische Regung lenkt hier von der Essenz der Darbietung ab: Ranas wunderbare, in jedem Augenblick beherrschte Virtuosität, die einen die enorme Motorik dieses Konzerts miterleben lässt.“ Bei ihrem Konzert im Januar wird Beatrice Rana mit den spritzig-perlenden Kaskaden der Chopin’schen Etüden, der Farbenpracht von Ravels „Miroirs“ und den virtuos-ungestümen Klängen von Strawinskys Feuervogel-Suite ihr Publikum verzaubern. * Chopin  Zwölf Etüden op. 25 / Ravel „Miroirs“ Strawinsky  „L’oiseau de feu“ („Der Feuervogel“) * Beatrice Rana  Klavier * Dienstag, 29. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

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KonzertNews 4/2018

* Beethoven  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 Beethoven  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 sowie Werke von Dvořák * Budapest Festival Orchestra / Sir András Schiff  Klavier / Iván Fischer Leitung * Mittwoch, 28. November 2018  20 Uhr, Philharmonie

MARTIN STADTFELD

Bach und seine Söhne Seit Martin Stadtfeld 2002 als erster deutscher Pianist den Inter­ nationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann, stellt er seine musikalischen Entdeckungsreisen immer wieder unter den Stern des berühmten Thomaskantors. Im aktuellen Programm „Bach und seine Söhne“ mit dem norwegischen Spitzen­ensemble Trondheim Soloists erweitert Stadtfeld das Experimentierfeld um eine weitere Facette: Neben zwei „Klassikern“ des Vaters erklingen Werke aus der Generation der erfolgreichen Bach-Söhne. So eröffnet sich ein spannender Klangbogen beginnend beim Hochbarock bis hin zur effektvollen Kunst des galanten Stils. * W.F. Bach  Sinfonia F-Dur / J.S. Bach  Konzert für Klavier und Orchester d-moll BWV 1052 / J.S. Bach  Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 J.Chr. Bach  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 6 f-moll * Trondheim Soloists / Martin Stadtfeld  Klavier * S amstag, 2. Februar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


GROSSE KL A SSIK MEIS TERWERKE DER MUSIKGESCHICHTE

K E V IN JOHN EDUSEI

M A RC BOUCHKOV

PE T ER I. T S CH A IKOW SK Y

LUDW IG VA N BEE T HOV EN

MÜNCHNER S YMPHONIKER

Beethoven & Tschaikowsky DANIEL HOPE

Barocke Entdeckungen Über den vielfach engagierten Geiger Daniel Hope mit südafrikanisch-britischen Wurzeln muss nicht mehr viel gesagt werden. Als Vermittler zwischen den Welten wurde er 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz für die musikalische Gestaltung von Erinnerungskultur ausgezeichnet. Nun kommt der Geiger mit seinem bei der Deutschen Grammophon erschienen Erfolgsalbum „A Baroque Journey“ – einem ebenso reizvollen wie lehrreichen Programm – ins Münchner Prinzregententheater. Begleitet wird er von dem speziell für dieses Projekt zusammengestellten „Ensemble Air“. Der Hörer geht dabei auf eine Reise voller spannend-musikalischer Ent­deckungen – Händel, Bach, Pachelbel und Telemann sind nur die bekanntesten, aber nicht die einzigen Komponisten, die auf der Suche nach Inspiration und neuen Impulsen das Europa des 17. und 18. Jahr­hunderts durchstreiften. „ A I R“ – A B A R O Q UE JO UR N E Y * Werke von Bach, Telemann, Pachelbel, Händel u.a. * Ensemble Air / Daniel Hope  Violine & Leitung * Samstag, 12. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

„,Kommt herbei, hört zu, ich erzähle Euch eine Geschichte!‘, scheint dieser junge Geiger mit jedem seiner Töne zu sagen“, so rbb Kultur­ radio über den Newcomer Marc Bouchkov. 1991 wurde der Belgier direkt in eine Geigerfamilie hineingeboren und erlernte das Instrument nahezu wie eine zweite Muttersprache. Seither fasziniert Bouchkov die Nähe des Geigenklangs zur menschlichen Stimme. Sie gebe ihm Inspiration und Antrieb, Emotionen wiederzugeben und für die Zuhörer erlebbar zu machen. Expressive Ausdruckskraft: Davon kann es in Tschaikowskys berühmtem Violinkonzert freilich nicht genug geben. Der russische Komponist hatte das Werk 1878 nach einem Nervenzusammenbruch in einem wahren Schaffensrausch innerhalb von drei Wochen niedergeschrieben. Unmittelbar hörbar ist, wie eine neu erwachende, pulsierende Lebensfreude die Oberhand über Leid und Melancholie zurückgewinnt. Marc Bouchkov schildert diese technisch äußerst anspruchsvolle Geschichte in einem Vormittagskonzert zusammen mit den Münchner Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Kevin John Edusei. Dazu passen die aufwühlenden Klänge aus Beethovens Coriolan-Ouvertüre und dessen legendäre 5. Symphonie. * Beethoven  Ouvertüre zu „Coriolan“ c-moll op. 62 Tschaikowsky  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 Beethoven  Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 * Münchner Symphoniker / Marc Bouchkov  Violine Kevin John Edusei  Leitung  onntag, 9. Dezember 2018  11 Uhr, Philharmonie *S

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GRO SSE K L A SSIK

DANIEL MÜLLER-SCHOT T

Furchtlos-überragend Daniel Müller-Schott in München anzukündigen, ist ein wenig, wie Eulen nach Athen tragen: In der bayerischen Landeshauptstadt geboren, erhielt der Cellist schon früh die Unterstützung der Anne-Sophie Mutter Stiftung, studierte bei Mstislaw Rostropowitsch und siegte prompt beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Bis heute lässt sich die Karriere dieses „furchtlosen Spielers mit überragender Technik“ (New York Times) auf hiesigen Podien und mit berühmten Orchestern miterleben. Einen Heimatbonus wird der weltbekannte Solist freilich nicht benötigen, wenn er im Januar mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Joseph Haydns hochvirtuoses Cellokonzert interpretiert – welches in Sachen Fingerfertigkeit und Präzision eine große Herausforderung darstellt. Doch von rasanten Läufen oder waghalsigen Intervallsprüngen hat sich der elegant aufspielende Cellist noch nie beeindrucken lassen… * Respighi  „Antiche Danze ed Arie per Liuto“ – Suite Nr. 3 Haydn  Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb/1 Elgar  „Introduction und Allegro“ für Streicher op. 47 Mozart  Symphonie Nr. 30 D-Dur KV 202 * Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Daniel Müller-Schott  Violoncello Radoslaw Szulc  Leitung * Sonntag, 20. Januar 2019  11 Uhr, Prinzregententheater

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SABINE ME Y ER

Die Königin der Klarinette Klarinettenliebhaber erwartet im Januar ein unwiderstehlicher Hochgenuss: Sabine Meyer gibt sich in München mit Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Klarinette und Orchester die Ehre. Kurz vor seinem Tod komponiert, gilt das Werk als vollkommene Synthese aus Cantabile, Solostimme und Orchester. Insbesondere das berühmte Adagio bietet der als „Königin der Klarinette“ gepriesenen Künstlerin, die in ihrer außerordentlichen Karriere mit mehr als 300 Orchestern musizierte, die ideale Bühne für ihr berückendes Spiel. Begleitet wird sie von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und David Afkham, die das Programm durch Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 7 erweitern. Ein Werk, dessen Popularität durch zahlreiche Aufführungen des legendären Dirigenten Hans von Bülow erheblich verstärkt wurde und somit, wie ihm Dvořák selbst auf der Partitur signierend belegte, „zum Leben erweckt wurde“. * Mozart  Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 Dvořák  Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 * Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Sabine Meyer  Klarinette / David Afkham  Leitung * Sonntag, 20. Januar 2019  15 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


GRO SSE K L A SSIK

„O Fortuna, velut luna statu variabilis …“ Das Rad der Schicksalsgöttin

C ARMINA BUR ANA & BOLÉRO

Ein Abend der Klassiker TINE THING HEL SETH & TENTHING

Zauber mit edlem Blech Erst kürzlich beschrieben die Potsdamer Neuesten Nach­ richten ihr Spiel als „zupackend, glänzend und strahlkräftig bis in höchste Höhen“. Die Rede ist von der norwegischen Trompeterin Tine Thing Helseth – längst gehört sie zu den Großen ihres Faches, hat dabei aber immer ihre urwüchsige Bodenhaftung behalten. Neben ihrer Karriere als erfolgreiche Solotrompeterin trommelte sie 2007 neun Blechbläser-Kolleginnen für das Ensemble „tenThing“ zusammen. Zunächst nur Spaß und musikalische Abwechslung im Sinn, hielt dies jedoch an, so dass die Damen mit dem edlen Blech Ernst machten und das Ensemble seit seinem internationalen Durchbruch bei den Proms in London 2011 rund um den Erdball tourt. Mit elegant-virtuosem, bei aller Vielseitigkeit geschlossenem Gesamtklang, unkonventioneller Konzertdramaturgie und einem stilistisch durchlässigen Repertoire hat tenThing das Konzept des Brass-Ensembles neu erfunden und es zwischen Kammermusik und Brass Band angesiedelt. Im Rahmen ihrer Tournee unter dem Motto „Nordische Weihnacht“ entfachen Tine Thing Helseth und tenThing im Prinz­regententheater musika­lischen Winterzauber mit skandinavischen, festlich-barocken und swingenden Weihnachtsklängen. N O R D I S C H E W E I H N AC H T * Von Vivaldis „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ über Corellis „Weihnachtskonzert“ bis zu weihnachtlichen Melodien aus Norwegen, England und Deutschland * Brass-Ensemble „tenThing“ Tine Thing Helseth  Trompete & Leitung * Montag, 10. Dezember 2018  20 Uhr, Prinzregententheater

„O Fortuna!“ Gibt es einen eindrucksvolleren Choreinsatz als die Anrufung der Schicksalsgöttin zu Beginn von Carl Orffs „Carmina Burana“? Sicherlich hatte die lau­n ische Göttin einen besonders guten Tag erwischt, als sie dem Münchner Komponisten die Sammlung lateinischer Gedichte aus dem Kloster Benediktbeuern in die Hände spiel­te. Elektrisiert von den Rhyth­men und der vokalreichen Musikalität der mittelalter­lichen Vaganten- und Liebeslyrik sowie der Spott- und Trink­ gesänge schuf Orff aus den Texten sein Meisterwerk: ein pulsierendes Klangfest voller Kraft und Daseinsbejahung, das jeden Zu­hörer unmittelbar in seinen Bann zieht – und das sich stolz mit dem Titel „erfolgreichstes Chorwerk des 20. Jahrhunderts“ brüsten darf. Im ersten Teil des Konzerts erklingen Gershwins „Amerikaner in Paris“ und Ravels „Boléro“ – beide 1928 entstanden und nicht minder mitreißend! * Gershwin  „An American in Paris“ / Ravel  „Boléro“ / Orff  „Carmina Burana“  rague Royal Philharmonic / Münchner Motettenchor / Catalina Bertucci  Sopran *P Kevin Conners  Tenor / Noel Bouley  Bariton / Heiko Mathias Förster  Leitung * Mittwoch, 16. Januar 2019  20 Uhr, Philharmonie

S TUT TG AR TER PHILHARMONIKER

Brahms & Dvořák Eine tiefe Freundschaft verband die Komponisten Johannes Brahms und Antonín Dvořák. Als Vorbild, Freund und Förderer zugleich, half Brahms dem acht Jahre jüngeren Talent maßgeblich, als Komponist Fuß zu fassen. Mit seiner 8. Symphonie gelang es Dvořák schließlich, einen eigenen Weg einzuschlagen und sich von seinem Mentor zu emanzipieren: Er befreite sich von der traditionellen Form der Symphonie und erschuf dabei ein strahlendes Werk voll poetischer Momente. Symphonischen Charakter versprühen die Stuttgarter Philharmoniker und die russische Geigerin Maria Solozobova zuvor auch mit Brahms’ Violinkonzert: Hier steht der Solopart trotz virtuoser Passagen nicht im Vordergrund, sondern verschmilzt mit dem Orchester regelrecht zu einer Einheit. * Brahms  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Dvořák  Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 * Stuttgarter Philharmoniker / Maria Solozobova  Violine / Conrad van Alphen Leitung * Sonntag, 3. Februar 2019  15.30 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

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AUSSER DER REIHE BESONDERE VER ANS TALTUNGEN

MAT THIA S BR ANDT & JENS THOMA S

Kranken­akte Robert Schumann In ihrem neuen Projekt widmen sich Matthias Brandt und Jens Thomas dem Schaffen und der komplexen Persönlichkeit Robert Schumanns. Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm Künstlerisches mit Biographischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände „völliger nervöser Erschöpfung“, die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos bei Schumann wider. Matthias Brandt und Jens Thomas, die in den letzten Jahren u.a. mit den Programmen „Psycho – Fantasie über das kalte Entsetzen“ und „Life – Raumpatrouille & Memory Boy“ bemerkenswerte Erfolge feierten, inszenieren dieses Phänomen in einer individuell ausgestalteten Collage aus Wort und improvisierter Musik. Nichts scheint an diesen Abenden festgelegt oder routiniert einstudiert zu sein. Während Brandt die Nerven der Zuschauer vibrieren lässt, improvisiert Thomas passend am Klavier – ein faszinierendes Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert. Die Lübecker Nachrichten schreiben dazu: „Unmöglich, von all dem nicht mitgenommen zu sein. Schumann näher gekommen zu sein, als man vielleicht gewollt hat, war eine bereichernde Erfahrung.“

BRUNO GANZ & DELIAN QUARTET T

Der Zauber des Orients Der große Schauspieler Bruno Ganz und das gefeierte Delian Quartett laden ein zu einer kunstvoll gestalteten literarisch-musikalischen Reise vom Morgenland ins Abendland. Ob Erzählungen aus 1001 Nacht, prachtvolle Paläste, Wunderlampen, fliegende Teppiche oder sagenhafte Schätze: Seit jeher ist der Orient Gegenstand von Träumen, Sehnsüchten und Leidenschaften gewesen. Die orientalischen Kul­turen faszinieren und inspirieren Litera­ten, Philosophen und Künstler des Abendlandes – von Beethoven und Goethe bis in die Gegenwart. Die hohe Kunst der Rezitation vereint sich mit hinreißend musizierten Streichquartettklängen, wenn Bruno Ganz und das Delian Quartett im Prinzregententheater nun ihr aktuelles Programm präsentieren. * Bruno Ganz  Lesung / Adrian Pinzaru  Violine Andreas Moscho  Violine / Georgy Kovalev Viola / Miriam Prandi  Violoncello * Dienstag, 11. Dezember 2018  20 Uhr Prinzregententheater

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KRANKENAKTE ROBERT SCHUMANN – EINE WORT-MUSIK-COLLAGE von Matthias Brandt und Jens Thomas nach dem Roman „Schumanns Schatten“ von Peter Härtling * Matthias Brandt  Schauspiel / Jens Thomas  Klavier & Gesang * Montag, 21. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

MARTINA GEDECK & DANIEL RÖHN

The Golden Violin – Musik der 1920er Die „Goldenen Zwanziger“, das ist eine kurze Phase des Aufatmens, die jedoch nur wenigen Menschen in Deutschland vorbehalten war. Die Menschen schöpfen Hoffnung, sie wollen nur noch eins: Normalität. Langsam gibt es wieder Arbeit – Kunst, Literatur und Presse gehen neue Wege, suchen neue Ausdrucksmöglichkeiten. Malerei und Architektur kehren der Überladenheit der Kaiserzeit den Rücken. Der Charleston kommt in Mode, und die Frauen erregen Aufsehen mit der neuen Kurzhaarfrisur, dem Bubikopf. Besonders in Berlin blüht das Nachtleben auf: Wer es sich leisten kann, besucht die glamourösen Tanzpaläste, Revuen und Jazz-Lokale. Der Geiger Daniel Röhn und die Schauspielerin Martina Gedeck feiern in einer musikalisch-literarischen Hommage eine der faszinierendsten Epochen des letzten Jahrhunderts und tauchen ein in die opulente Salon-Atmosphäre vergangener Zeiten. * Musik von Rachmaninow, Gershwin, Chaplin, Weill, Schostakowitsch, Korngold, Bloch u.a. * Martina Gedeck  Rezitation / Daniel Röhn  Violine Bayerische Kammerphilharmonie / Jochen Rieder  Leitung * Sonntag, 24. März 2019  11 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


AUSSER DER REIHE

MÜNCHEN – WELT S TADT MIT HERZ IN SAND GEM ALT

Spuren im Isarsand DER NUSSKNACKER

Unbeschwerte Leichtigkeit Weihnachtswünsche, Kinderträume, Märchenzauber: Tschaikowskys Ballettklassiker „Der Nussknacker“ bewegt seit mehr als 125 Jahren Jung und Alt. Der Komponist hat zu der Erzählung von E.T.A. Hoffmann eine hinreißende Ballettmusik mit Tänzen für Schneeflocken, Puppen und Kuchenkinder komponiert. In bester russischer BallettTradition, in einem prachtvollen Bühnenbild und mit opulenten Kostümen, in zeitloser Eleganz und unbeschwerter Leichtigkeit tanzt das St. Petersburg Festival Ballett das liebevoll rekonstruierte Original von damals. Wer zum ersten Mal eine Aufführung von Tschaikowskys „Nussknacker“ erlebt, mag überrascht sein über die Fülle der vertrauten Melodien, Walzer und Tänze, die das Ohr vernimmt. Die Musik zu den einzelnen Szenen des weltberühmten Balletts bezaubert durch ihre pittoresken Einfälle, entführt in fremde Welten und in winter­ verschneite Landschaften. Kaffee, Tee und Schokolade, Mäusekönig und Zuckerfee, der Tanz der Rohrflöten oder der Blumenwalzer – die märchenhafte Geschichte vom Nussknacker erlebt jedes Jahr zur Weihnachtszeit hundertfache Auferstehung auf den Bühnen der Welt und in den Herzen der großen und kleinen Zuschauer. * St. Petersburg Festival Ballett / Amelia  Erzählerin (nur 15 Uhr) * Peter I. Tschaikowsky  Musik / Marius Petipa  Libretto Lew Iwanow  Choreographie / Rainer Kornhuber  Lichtdesign * S amstag, 8. Dezember 2018  15 & 19 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

Nicht allein die berühmten „Spuren im Sand“ wird die Künstlerin an diesem Abend hinterlassen, sondern ganz sicher auch die eine oder andere Spur im emotionalen Gedächtnis der Zuschauer. Von Musik- und Lichtfantasien begleitet, erschafft sie auf wundersame Weise filigrane Sand-Tableaus und zugleich vertraute Orte. Eindrücklich erweckt sie Münchens Stadtgeschichte samt architektonischer Meisterwerke, volkstümlicher Legenden, menschlicher Geselligkeit sowie dem besonderen bajuwarischen Charme durch kreative Geschicklichkeit und viel Imagination zum Leben. Was die Sandmagierin allein durch ihre Hände zu erschaffen vermag, will mit eigenen Augen bewundert werden. Bilder einzigartiger Schönheit und Tiefe mitten aus dem Münchner Leben – vom Viktualienmarkt und Marienplatz, von der Frauenkirche über Schwabing bis zu den Surfern auf dem Eisbach, vom Olympiapark bis zum Oktoberfest und der Welt der Biergärten – werden vor dem Publikum auf einer beleuchteten Glasplatte und für das menschliche Auge auf einer Leinwand vergrößert. Zuerst detailliert geschaffen, dann wieder verwischt, das eine flüchtige Meisterwerk in das nächste übergehend: „München in Sand gemalt“ ist eine eigens konzipierte Bilderschau Münchner Impressionen und emotionsgeladene, unwiderstehliche Melange der Elemente Sand, Klang und Licht. MÜNCHEN – WELTSTADT MIT HERZ IN SAND GEMALT Eine beeindruckende Live-Performance aus Sand, Licht und Musik * Sonntag, 2. Dezember 2018  11 Uhr Sonntag, 27. Januar 2019  15.30 Uhr Sonntag, 3. März 2019  19.30 Uhr Sonntag, 31. März 2019  15.30 Uhr  Prinzregententheater

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Zauberhafte Musik Berühmte Ballett-Klassiker als musikalische Hörspiele für Mädchen und Jungen. Durch die pädagogische und kindgerechte Aufbereitung mit Erzähler, Spielrollen und den wundervollen Klängen der Musik finden kleine und große Zuhörer spielerisch-einfachen Zugang zur fesselnden Handlung.

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SCHWA NENSEE DER GRÖSS TE SCHWANENSEE ALLER ZEITEN

Peter I. Tschaikowsky

SCHWANENSEE

Mit

48

Schwänen

Zum Jahreswechsel ist das St. Petersburg Festival Ballett mit Tschaikowskys „Schwanensee“ zu Gast im Prinzregententheater

ST. PETERSBURG FESTIVAL BALLET T

Ein Traum in weiß

A

ls „Vater“ des klassischen Balletts ersann der Choreograph Marius Petipa die tänzerische Umsetzung von Peter I. Tschaikowskys Bühnenmusik zu „Dornröschen“, zum „Nussknacker“ und schließlich auch zu jenem Werk, das unter dem Namen „Schwanensee“ zum Mythos und Inbegriff aller Ballettkunst wurde. Tschaikowsky machte sich mit den Kompositionen zu seinem berühmten Bühnenwerk unsterblich, während Petipas sinnliche Darstellung der flügelschlagenden weißen Vögel zum Synonym für Eleganz und Anmut wurde. 24 tanzende Schwäne hatte der russische

Künstler für die Umsetzung des märchenhaften Stoffes vorgesehen. Die Verdoppelung dieser Anzahl auf 48 gleicht einer choreo graphischen Meisterleistung – wunderschön anzusehen und in ihrer opulenten Bildhaftigkeit ein ästhetischer Augenschmaus. Das St. Petersburg Festival Ballett präsentiert mit Tschaikowskys „Schwanensee“ Außergewöhnliches. In einer einzigartigen Inszenierung setzt das Ensemble nicht nur auf den visuellen Reiz einer doppelt so großen Schwanenschar, sondern ebenso auf prachtvolle Bilder und tänzerische Spitzenleistung der Protagonisten. Als Höhepunkt zum Jahres-

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket

wechsel in München zu Gast, präsentiert sich die Geschichte um Prinz Siegfried und die schöne Odette nach den großen Erfolgen der Vorjahre einmal mehr als märchenhafte Inszenierung für die ganze Familie. * St. Petersburg Festival Ballett mit 48 Schwänen Amelia Erzählerin (nur 15.30 Uhr) * Peter I. Tschaikowsky Musik / Marius Petipa Libretto / Lew Iwanow Choreographie / Rainer Kornhuber Lichtdesign * Freitag, 21. Dez. 2018 19.30 Uhr Samstag, 22. Dez. 2018 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 23. Dez. 2018 15.30 & 19.30 Uhr Dienstag, 25. Dez. 2018 15.30 & 19.30 Uhr Mittwoch, 26. Dez. 2018 15.30 & 19.30 Uhr Donnerstag, 27. Dez. 2018 15.30 & 19.30 Uhr Samstag, 5. Januar 2019 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag, 6. Januar 2019 15.30 & 19.30 Uhr Prinzregententheater * Ermäßigung für Kinder, Schüler und Studenten bei den Vorstellungen am 25., 26. und 27. Dezember (jeweils 15.30 Uhr) bei telefonischer Buchung unter Telefon (089) 93 60 93

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CUVILLIÉ S -THE ATER K A MMEROPER MÜNCHEN

WOLFGANG AMADEUS MOZ ART

Così fan tutte

EIN MUSIK ALISCHER ABEND IN ZWEI AK TEN

Genialer Freigeist

„So machen es alle – wir machen es anders!“ Unter diesem Motto bringt das Ensemble der Kammeroper München mit Mozarts „Così fan tutte“ eines der größten Meisterwerke der Opernliteratur auf die Bühne. Die rasante und frische Inszenierung vereint freche Anträge, schmeichlerische Liebesschwüre und vorgetäuschte Suizidversuche. In einem der schönsten Rokokotheater Europas – dem prachtvollen Cuvilliés-Theater, wo einst Mozarts Oper „Idomeneo“ ihre Uraufführung feierte – ist es für das Publikum nach wie vor etwas Besonderes, das Jahr ausklingen zu lassen. Hier präsentiert die Kammeroper München ein geniales Stück für eine Kammerbühne, in dem der Zuschauer nah am Geschehen sitzt und so unmittelbar miterleben kann, wie sich das Psychologische in Gestik und Mimik der Darsteller ausdrückt. Überraschende Einblicke hinter die Fassade einer nur scheinbar frivolen Verwechslungskomödie werden federleicht und tiefgründig vermittelt: „Ein wahrlich gelungener Abend“ (tz).

Nach der umjubelten Premiere von „Mozart – Genialer Freigeist“ im Sommer 2018, präsentiert die Kammeroper München diese „ganz und gar reizende Aufführung“ (Süddeutsche Zeitung) erneut zum Jahresende. An einem musikalischen Abend in zwei Akten gelangen Bearbeitungen aus Opern, Instrumental-, Orchester- und Kammermusikwerken, die Mozart in einer für ihn sehr prägenden Umbruchsphase geschaffen hat, zur Aufführung. Der Schauspieler Maximilian Nowka schlüpft mit authentisch rekonstruierten Monologen und fiktiven Gesprächen in die Rolle des jungen Mozart und erweckt diese entscheidende Phase in der Biographie des Komponisten zum Leben.

* Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Textfassung nach Lorenzo da Ponte mit deutschen Rezitativen * Solisten und Orchester der Kammeroper München Nabil Shehata  Musikal. Leitung (21. & 30.12.) / Thomas Guggeis  Musikal. Leitung (27., 28. & 31.12.) * Vladimir Beleaev  Arrangement / Beka Savic  Regie / Céline Demars  Bühne / Uschi Haug  Kostüme * Freitag, 21. Dezember 2018 / Donnerstag, 27. Dezember 2018 /Freitag, 28. Dezember 2018 Sonntag, 30. Dezember 2018 / Montag, 31. Dezember 2018  jeweils 19.30 Uhr, Cuvilliés-Theater

* Orchester der Kammeroper München Maximilian Nowka  Schauspieler / Dominik Wilgenbus  Sprecher / Tianji Lin  Tenor * Alexander Krampe  Arrangement Dominik Wilgenbus  Regie & Text * Samstag, 29. Dezember 2018  19.30 Uhr Montag, 31. Dezember 2018  16 Uhr Cuvilliés-Theater

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Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


WEIHN ACHTEN KONZERTE IM ADVENT

Weihnachtliche Stimmung verbreiten Hans Berger und sein großes Ensemble bei der Alt-Bayerischen Weihnacht am 18. Dezember

HANS BERGER & ENSEMBLE

SOWETO GOSPEL CHOIR

Alt-Bayerische Weihnacht

Freedom Tour 2018

Mit der „Alt-Bayerischen Weihnacht“ bringen Hans Berger und zahlreiche Musikerinnen und Musiker dem Publikum im Prinzregententheater die „staade Zeit“ wieder ein Stück näher. Volksmusikalisch geprägt, vereint das Oratorium in Liedern und Instrumental­ kompositionen auf sensible wie authentische Weise Traditionelles mit Klassischem: Mit hörbarer Liebe zur alpenländischen Heimat vertont, werden die bekannten vorweihnachtlichen biblischen Szenen gesungen, gesprochen sowie auf ursprünglichen Instrumenten wie Hackbrett, Zither, Posaunen und Trompeten gespielt. Sie lassen den Zuhörer innehalten und stimmen mit einem festlichen Adventssingen auf ein be­sinnliches Weihnachtsfest ein – ganz unter dem Motto „Froh­ locket, singet und musizieret!“

25 Sänger, Musiker und Tänzer stellen mit Trommelklängen, afrikanischen Rhythmen und enormer Stimmgewalt die Hörgewohn­ heiten der Gospelfans auf den Kopf. Seit 15 Jahren transportiert der Soweto Gospel Choir als eindrucksvoller Botschafter Süd­ afrikas in einmaliger Form den Geist und die

Tradition seiner Heimat auf die Bühnen dieser Welt. 2002 führte Chorleiter David Mulov­hedzi die besten Sänger aus den zahllosen Kirchenchören Südafrikas zusammen und reiste dafür durchs ganze Land. Was er fand, waren „göttliche Stimmen“ – und die Erfüllung eines persönlichen Traums. Seither waren er und sein Ensemble mit großem Erfolg auf fast allen Kontinenten zu Gast. Dabei unterscheidet sich die Art des Gesanges und des Repertoires des Soweto Gospel Choirs wesentlich von denjenigen der in den USA gängigen Gospelgruppen. In einem Mix aus traditionellem afrikanischem Gospel und modernen westlichen Spirituals bieten die opulent gekleideten Künstler ein musikalisches Feuerwerk. Das Motto der Tournee des Chors lautet „Freedom“ – ein nicht nur in Südafrika aktuelles Thema. Denn Freiheit bedeutet Leben, bedeutet Gleichheit, Liebe und Gerechtigkeit. Und wie all das klingt, beweist der legendäre Chor eindrucksvoll: Bekannte Freiheitslieder und Spirituals folgen auf traditionelle südafrikanische Lieder, und immer wieder überraschen Interpretationen von Songs wie James Browns „I feel good“ sowie Reggae-Stücke, bei denen wirklich niemand mehr stillsitzen kann. * Freitag, 7. Dezember 2018  20 Uhr Herkulessaal

* Montini-Chor / Sixn-Dreigsang Audorfer Sängerinnen und Sänger Hans Berger und großes Ensemble * Dienstag, 18. Dezember 2018  19.30 Uhr Prinzregententheater

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W EIHN ACH T EN

THE CHOIR OF WESTMINSTER ABBEY

The Queen’s Choir Die Jahrhunderte lange Tradition der britischen Knabenchöre ist vor allem durch makellose Intonation und einen unsentimentalen Stil geprägt, bei dem ausgewogene, puristische Klarheit dramatischem Ausdruck vorgezogen wird. Unter den zahlreichen englischen Ensembles, welche allesamt auf Weltniveau singen, nimmt „The Choir of Westminster Abbey“ eine ganz besondere Rolle ein, „und es dürfte schwer sein, einen Chor zu benennen, der reichhaltigere historische Bezüge aufweist“ (New York Times). Als einziger Chor Großbritanniens darf sich das Ensemble „The Queen’s Choir“ nennen, und so begleitet es traditionell seit der Gründung im 13. Jahrhundert die königlichen Zeremonien – wie u.a. die Vermählung von Prinz William und Catherine Middleton im April 2011. Komponisten wie Händel, Purcell und Elgar haben Werke eigens für den Chor komponiert. In München ist die aus 45 Sängern bestehende Formation mit einem festlich-weihnachtlichen wie royal-britischen Programm bei einem ihrer äußerst seltenen Auslandsgastspiele zu erleben. * The Choir of Westminster Abbey * Freitag, 7. Dezember 2018  19.30 Uhr Prinzregententheater

HAR ALD KR A SSNITZER

Salzburger Weihnachtssingen Als Geschichtenerzähler bringt der als Wiener Tatort-Kommissar oder Bergdoktor bekannt gewordene Schauspieler Harald Krassnitzer den Menschen mit dem Salz­ burger Weihnachtssingen ein Stück unverfälschten Brauchtums und heimeligen Weihnachtsglücks zurück. In den alten Liedern,

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Legenden und Weisen steckten der ganze Zauber und die Geborgenheit, nach der wir uns in dieser Zeit besonders sehnen, ist der Schauspieler zutiefst überzeugt. Zum fest­ lichen Erlebnis im Prinzregententheater gehören liebevoll rezitierte Geschichten genauso wie die Volksmusik des Alpenraums in all ihren wunderbaren Facetten. Selbstverständlich darf dabei auch der Salzburger Andachts­ jodler nicht fehlen.

* Händel  „Der Messias“ – Oratorium in drei Teilen * Akademie für Alte Musik Berlin / Windsbacher Knabenchor / Lydia Teuscher  Sopran / Terry Wey  Countertenor / Tilman Lichdi  Tenor Thomas Laske  Bass / Martin Lehmann  Leitung * Veranstalter: Münchner Konzertdirektion Hörtnagel * Mittwoch, 19. Dezember 2018  19.30 Uhr Herkulessaal

* Harald Krassnitzer  Rezitation Hellbrunner Geigenmusi / Hellbrunner Viergesang / Bläserquintett Goldegg Sabine Gruber-­Heberlein  Harfe * Mittwoch, 12. Dezember 2018  19.30 Uhr Prinzregententheater

AK ADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN

Händels Messias Noch zu seinen Lebzeiten wurde Georg Friedrich Händels „Messias“ 70 Mal aufgeführt. Unter allen Kompositionen war die vertonte Lebensgeschichte Jesu der unangefochtene Favorit des Publikums. Keine vier Wochen hatte Händel benötigt, um sie niederzuschreiben – sein Nachruhm indes war auf Jahrhunderte gesichert. Heute zählt „Der Messias“ zu den großen Werken der Musikgeschichte. Seine Nuancen auszuarbeiten, das richtige Gleichgewicht zwischen Orchester, Solisten und Chor zu finden, den Originalklang des Werkes erfahrbar zu machen – für den Dirigenten Martin Lehmann und die Akademie für Alte Musik Berlin immer wieder eine Herausforderung.

MIROSL AV NEMEC & UDO WACHT VEITL

Eine Weihnachtsgeschichte Tatort: London. Das Kult-Duo Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl haucht Charles Dickens’ berühmtem Weihnachtsmärchen neues Leben ein. In origineller Fassung mit musikalischer Begleitung begegnet Griesgram Scrooge dem heilsamen Geist der Weihnacht. * Sonntag, 16. Dezember 2018  16.30 & 20 Uhr Montag, 17. Dezember 2018  20 Uhr Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


W EIHN ACH T EN

DREI HA SELNÜSSE FÜR A SCHENBRÖDEL

Der Originalfilm mit Live-Orchester Die Verfilmung des Weihnachtsmärchens „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gilt nicht nur in Tschechien als einer der schönsten Märchenfilme des 20. Jahrhunderts und gehört mittlerweile zum Pflichtprogramm rund um die Weihnachtszeit. Jedes Jahr versammeln sich ganze Familien vor dem Fernseher, wenn romantisch-witzige Abenteuer Aschenbrödel durch die verschneiten Wälder direkt in die Arme des Prinzen führen. Nun ist das Märchen in der Philharmonie im Gasteig erneut in strahlendem Kinoformat und auf großer Leinwand zu erleben. Nicht zuletzt verdankt der Film seine große Beliebtheit auch der Musik des tschechischen Komponisten Karel Svoboda, der unter anderem auch für seine Filmmusiken zu „Nils Holgersson“, „Biene Maja“ und „Wickie und die starken Männer“ bekannt wurde. Diesmal live gespielt vom Orchester „Prague Royal Phil-

SÜDTIROLER WEIHNACHT

Trentiner Bergsteigerchor Die Südtiroler Weihnacht entführt das Publikum in einen Landstrich, in dem die Menschen noch ganz ursprünglich Weihnachten feiern – mit Lichterglanz, weißen Bergland-

harmonic“ unter der Leitung von Heiko Ma­ * FilmPhilharmonic Edition / Film mit Genehmithias Förster, verleiht Svobodas Vertonung gung der Deutschen Kinemathek im Auftrag dem Film den gewissen romantischen Glanz der DEFA Stiftung / Musik mit Genehmigung und löst mit ihren bezaubernden Melodien wahvon Pro Vox Music Publishing re Glücksgefühle beim Publikum aus – kaum * in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH zu unterscheiden von der Vorfreude aufs Fest. * Sonntag, 16. Dezember 2018  15 Uhr * Prague Royal Philharmonic Heiko Mathias Förster  Leitung

schaften und romantischer Vorweihnachtsstimmung. Gedichte und festliche Musik aus der Region geben dem Zuhörer bei der Südtiroler Weihnacht in der Münchner Philharmonie die Möglichkeit innezuhalten und einzutauchen in den besonderen Klang und die unverwechselbare Stimmung der Südtiroler Weihnacht. Der traditionsreiche Trentiner Bergsteigerchor ist einst berühmt geworden durch den legendären Erfolg von „La Mon-

Sonntag, 30. Dezember 2018  19.30 Uhr Philharmonie

tanara“. Der Chor widmet sich mit dem Liedgut des Trentino und Venetiens der typischen Volksmusik aus den norditalienischen Bergen, die in einer faszinierenden Mischung alpine und medi­terrane Einflüsse vereint. So sind neben „La Montanara“ viele andere bekannte weihnachtliche Berg- und Volkslieder zu hören. Der Tiroler Volksmusiker und Moderator Franz Posch – bekannt durch die Fernseh­reihe „Mei liabste Weis“ – führt gemeinsam mit seiner Gruppe „Innbrüggler“ sowie Sagen und Geschichten durch das Programm am Samstagnachmittag, das von Projektionen des Films „Wunder der Südtiroler Bergwelt“ eingerahmt wird. * Trentiner Bergsteigerchor – Coro della SOSAT Franz Posch und seine Innbrüggler Franz Posch Moderation * S amstag, 22. Dezember 2018  15 Uhr Philharmonie

BACH: WEIHNACHT SOR ATORIUM „Mei liabste Weis“-Moderator Franz Posch führt am 22. Dezember durch die Südtiroler Weihnacht

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

* Bach  Weihnachtsoratorium BWV 248 * Andrew Parrott  Leitung * Weitere Informationen siehe S. 4 * Sonntag, 23. Dezember 2018  19.30 Uhr Philharmonie

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HOFK APELLE MÜNCHEN

Festkonzert im Kaisersaal

REGENSBURGER DOMSPATZEN

FESTLICH-WEIHNACHTLICHE BACH -TROMPETENGAL A

Weihnachtliche Matinee

Mit Trompeten, Pauken und Orgel

Der Gesang der Regensburger Domspatzen verzauberte schon Menschen in fast jedem Winkel der Erde, egal ob in England, China, den USA oder Südafrika. Doch ganz egal, wo der renommierte Knabenchor auftritt, der Applaus des Publikums spricht immer nur eine Sprache: Begeisterung. Die zahlreichen Konzertreisen als offizieller „Kultureller Botschafter Europas“, CD-Aufnahmen und eine stete Präsenz in Rundfunk und Fernsehen haben zu dem hohen Bekanntheitsgrad und einem hervorragenden Ruf der „Spatzen“ beigetragen. Bei aller Popularität bleibt der Chor fest in seiner Tradition verwurzelt – und das bereits seit über 1000 Jahren. So lange ist es her, dass Bischof Wolfgang von Regensburg eine Domschule für den Klerikernachwuchs gründete. Was damals eine wichtige Aufgabe der Knaben und jungen Männer war, ist es noch heute: die Gestaltung der Liturgie an der Domkirche St. Peter, ein vielstimmiger Jubel zur Ehre Gottes und zur Freude der Zuhörer. Am Tag vor Heiligabend ertönen ihre wohl­ klingenden Stimmen in München mit geist­ lichen Werken alter und neuer Meister und mit den schönsten Weihnachtsliedern.

Weihnachten mit Orgel, Pauken und Trompeten: Alle Jahre wieder stimmt das Bach-Trompetenensemble mit festlichen Klängen auf Weihnachten ein. Für viele Münchner ein „Muss“ am Tag vor Heiligabend, verspricht doch nicht zuletzt die Akustik des Herkulessaals ein herrliches Klangerlebnis. * Werke für Trompetenensemble, Pauken und Orgel sowie für Orgel solo von Bach und Zeitgenossen * Bach-Trompeten­ensemble München Edgar Krapp  Orgel / Arnold Mehl Leitung * Sonntag, 23. Dezember 2018  16 Uhr Herkulessaal

München ist mit „La finta giardiniera“ und „Idomeneo“ Uraufführungsstätte gleich zweier Opern Mozarts gewesen und somit untrennbar mit seinem musikalischen Erbe verbunden. Doch bereits 1762, im zarten Alter von sechs Jahren, fand der erste Besuch des Wunderkindes in der bayerischen Metropole statt. Den ersten Auftritten in der Residenz vor Kurfürst Maximilian III. Joseph, gemeinsam mit Schwester Nannerl, folgten in den nächsten Jahren weitere Konzerte in der Hofkapelle sowie in Schloss Nymphenburg. Die prunkvollen Säle der Residenz stehen als Aufführungsorte heutzutage nur besonderen Veranstaltungen, meist repräsentativer Natur, zur Verfügung. So ist es für Rüdiger Lotter und die Hofkapelle München stets eine große Ehre, im majestätischen Ambiente des prachtvollen Kaisersaals mit einem feierlichen Konzert­ reigen die lange, honorable Tradition der Kon­ zerte der historischen Münchner Hofkapelle fort­zuführen. Auf dem Programm stehen neben Haydn und Bach in diesem Jahr Werke des Salzburger Komponistenwunders Mozart. * Mozart  Ouvertüre zu „Idomeneo“ KV 366 Mozart  Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622 / Haydn  Sinfonia concertante für Violine, Violoncello, Oboe, Fagott und Orchester B-Dur Hob I:105 sowie Werke von Bach u.a. * Hofkapelle München Rüdiger Lotter  Leitung * Sonntag, 23. Dezember 2018 Donnerstag, 27. Dezember 2018 Freitag, 28. Dezember 2018 Samstag, 29. Dezember 2018 jeweils 19 Uhr, Kaisersaal

* Regensburger Domspatzen Roland Büchner  Leitung * Sonntag, 23. Dezember 2018  11 Uhr Herkulessaal

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Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


FORE VER BROA DWAY DIE GROSSE MUSIC AL- GAL A

AUS DEN GRÖSSTEN MUSIC AL S UNSERER ZEIT

Die schönsten Musical-Songs

A

lle großen Musicals enthalten einen oder gleich mehrere dieser Songs, die man am liebsten immer wieder hören möchte. In „Forever Broadway“ treffen nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr nun erneut die schönsten Musical-Klassiker in einer mitreißenden Gala aufeinander: Mutige Helden, charmante Charaktere, verliebte und verlorene Seelen bevölkern diese glitzernde Märchenwelt. Stimmgewaltige Solisten, Chor und Tänzer lassen mit hinreißenden Songs den Broadway mitten in München auferstehen. Hier besingt die Katze Griza­ bella in „Memory“ ihre glamouröse Ver­ gangenheit, laden Vampire zum Tanz, folgt

man dem „König der Löwen“ Simba in die gleißende Sonne Afrikas, dem „Phantom der Oper“ in die Nacht der Pariser Katakomben und wird angesteckt vom Rock ’n’ Roll-Fieber der 1950er Jahre. So umfassend die Bandbreite des Musicals, so zeitlos seine Themen: „For­ ever Broadway“ lässt die Gattung Musical in einer großen Gala hochleben und feiert ihre schönsten Hits. Zu Weihnachten wird die Philharmonie zum hochkarätigen Mittelpunkt der Musicalwelt mit großen Gefühlen. Als besondere Gäste begrüßt die opulent ausgestattete Gala die Musical-Stars Dorothea Baumann und Oedo Kuipers, die u.a. in den Hauptrollen des Musicals „Ludwig 2“ als Kaiserin Elisabeth und König Ludwig II. für Furore sorgten.

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

* Die schönsten Musical-Songs aus Der König der Löwen, Das Phantom der Oper, Cats, Elisabeth, Die Schöne und das Biest, Grease, Hello Dolly!, My Fair Lady, Evita, Hairspray, An American in Paris, Singin’ in the Rain, Mamma Mia! u.v.a. * Solisten, Orchester und Tänzer des Budapester Musical- und Operettentheaters sowie die Musical-Stars Oedo Kuipers und Dorothea Baumann * Dienstag, 25. Dezember 2018  17 Uhr Mittwoch, 26. Dezember 2018  15 & 19 Uhr Donnerstag, 27. Dezember 2018  15 & 19 Uhr Philharmonie

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SILVE S TER & NEUJA HR KONZERTE ZUM JAHRESWECHSEL

VOICES IN TIME

Hallelujah! Spätestens seit sie den Ersten Preis beim Deutschen Chorwettbewerb 2006 ersungen haben, gehören „VoicesInTime“ zu den an­ gesagten A-cappella-Ensembles Deutschlands. 1996 gegründet, hat der Münchner Jazz- und Popchor kontinuierlich an seinem unverwechselbaren Profil gefeilt. Was einem hier entgegenschallt, ist die pure Lust am Singen und Swingen, gepaart mit einer unersättlichen Neugier. Längst haben sich „VoicesInTime“ von herkömmlichen Programmen gelöst und sich mit Eigenarrangements und Crossover-Kompositionen ein unverwechselbares Profil zugelegt. Die Songauswahl reicht dabei von „Dynamite“ über „Someone like You“, „Angels“, „Eternal Flame“ bis zu „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Mit ihrem Silvesterprogramm schicken sie ihr Publikum mit klanglicher Vielfalt und entspanntem Groove ins neue Jahr. * VoicesInTime / Stefan Kalmer  Leitung * Montag, 31. Dezember 2018  16 & 20 Uhr Allerheiligen-Hofkirche

M A X MÜL L ER

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Last Night of the Year Die besondere Kunst, einen Saal schon nach wenigen Tönen in beste Feierlaune zu versetzen, macht den Münchner Symphonikern so schnell keiner nach. An Silvester ist es wieder soweit, wenn die Orchestermusiker zu ihrem traditionellen Festkonzert in die Philharmonie einladen. Schwungvolle Melodien und feurige

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Silvester mit dem Münchner Jazz- und Popchor „VoicesInTime“

Tanzmusik bilden den rauschenden Auftakt für die „Nacht der Nächte“. Klänge aus Franz von Suppés phantasievollen Operetten-Ouvertüren dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie der berühmte ungarische Csárdás aus der Feder von Vittorio Monti, ein Virtuosenstück der Extraklasse. Klangmächtige, üppige Melodien aus Griegs romantischer Theatermusik zu „Peer Gynt“ leiten über zu den Höhepunkten der zweiten Konzerthälfte: Dann erwartet die Zuhörer ein „Best of“ der Filmmusik vergangener Jahrzehnte, symphonische Glanzlichter, mit denen Komponisten wie Henry Mancini oder Nino Rota den Leinwandbildern emotionale Tiefe und quirligen Drive verliehen. Der Schauspieler Max Müller führt mit viel Charme durch diese letzte Nacht des Jahres 2018. * Werke von Suppé, Grieg, Mancini, Rota, Monti u.a. * Münchner Symphoniker / Max Müller Moderation / Andreas Schüller Leitung * Montag, 31. Dezember 2018  20 Uhr Philharmonie

COSÌ FAN TUT TE * Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Textfassung nach Lorenzo da Ponte mit deutschen Rezitativen * Solisten und Orchester der Kammeroper München * Weitere Informationen und Termine siehe S. 20 * Montag, 31. Dezember 2018  19.30 Uhr Cuvilliés-Theater

MÜNCHNER STREICHQUARTET T

Kammermusik in der Residenz Am Silvesterabend lädt das Münchner Streichquartett, das sich aus Mitgliedern des Symphonie­orchesters des Bayerischen Rundfunks zusammensetzt, in den Max-JosephSaal ein. * Haydn  Quartett op. 76 Nr. 2 Hob. III/76 „Quinten-Quartett“ Dvořák  Quartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches“ sowie Walzer und Ländler von J. Strauß und Lanner  Anne Schoenholtz Violine * Stephan Hoever Violine Mathias Schessl Viola Jan Mischlich Violoncello * Montag, 31. Dezember 2018  20 Uhr Max-Joseph-Saal

MOZ ART – GENIALER ­F REIGEIST * Musik von Wolfgang Amadeus Mozart * Orchester der Kammeroper München Maximilian Nowka  Schauspieler / Dominik Wilgenbus  Sprecher / Tianji Lin  Tenor * Weitere Informationen und Termine siehe S. 20 * Montag, 31. Dezember 2018  16 Uhr Cuvilliés-Theater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


SILV E S T ER & NEUJA HR

­Beschwingt

ENSEMBLE CLEMENTE

ins neue Janzherter

Barocke Meisterwerke

ster ko Fe stliche Silve höns ten sc in Münchens Konzer ts älen

„Was ist eigentlich das Besondere an diesem Ensemble, woher rührt sein Publikums­ erfolg?“, fragte einmal die Süddeutsche Zeitung und wusste auch gleich die Antwort: Es ist ihre ungekünstelte Frische und Musizierlust, die das Publikum immer wieder aufs Neue beglückt. * Werke von Bach, Vivaldi, Telemann u.a. * Peter Clemente Violine Christoph Bachhuber Flöte Giorgi Gvantseladze Oboe David Pia Violoncello Philipp Stubenrauch Kontrabass Nicole Heartseeker Cembalo * Montag, 31. Dezember 2018  16 Uhr Max-Joseph-Saal

QUADRO NUEVO

OPER A BR A SS

Late Night

London Calling

Das Beste zum Schluss: Voll Leidenschaft und Lebensfreude und in nostalgisch-akustischer Besetzung spielen Quadro Nuevo Melodien aus fernen Welten, die heute fast verklungen sind. In ihrem Late-Night-Konzert präsentieren sie zum Jahreswechsel ihr ganz persönliches „Best-of“ – ein Konzerterlebnis für Genießer.

Seit mittlerweile über 20 Jahren garantiert das Blechbläserensemble Opera Brass durch stilistische Vielfalt, eine originelle Programm­ auswahl sowie höchstes musikalisches ­ Niveau regelmäßig Konzerthöhepunkte nicht nur in München. Zum Jahreswechsel nehmen die zehn Musiker das Münchner Publikum in der Hochschule für Musik und Theater München mit auf eine musikalische Reise durch die Musiklandschaften Englands. Im Zentrum der Konzerte stehen die „London

* Montag, 31. Dezember 2018  21.30 Uhr Prinzregententheater

Miniatures“. Mit dieser Komposition schuf der britische Komponist Gordon Langford einen sechsteiligen Streifzug entlang historischer Sehenswürdigkeiten im Stadtbild Londons. Eingerahmt wird dieses spezielle Werk durch Händels „Wassermusik“ sowie Purcells „Trumpet Tune“. * Ein musikalischer Streifzug durch London: Von Purcell’s „Trumpet Tune“ und Händels „Wassermusik“ bis zu Auszügen aus Musicals  O  pera Brass *  ontag, 31. Dezember 2018  16 & 19 Uhr *M Hochschule für Musik & Theater (Großer Saal)

MAGIC!

Zauber der Illusion Eine große Reise durch die Welt der Illusionen, perfekt in Szene gesetzt durch Großmeister ihres Fachs. Schon zum elften Mal trifft sich die internationale Elite der Magier-Zunft zum Jahreswechsel im Prinzregententheater, um das Publikum zu faszinieren und verblüffen.

OPER A BR A S S

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

* Das neue Programm mit den Magiern und Zauberkünstlern Ed Alonzo, Simone Al Ani, Nestor Hato, Light Balance, Alexis Arts, Lecusay Martin und Hector is Magic * Weitere Informationen und Termine siehe S. 29 * Montag, 31. Dezember 2018  15 & 18 Uhr Dienstag, 1. Januar 2019  19.30 Uhr Prinzregententheater

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SILV E S T ER & NEUJA HR

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Beethovens Neunte Praktisch in allem, was er schuf, war Ludwig van Beethoven einer der größten und revo­ lutionärsten Neuerer der Musik. Für seine Neunte Symphonie gilt dies im besonderen Maße. Zum Jahreswechsel fast ein „Muss“, fühlen sich auch die Münchner Symphoniker dieser Aufführungstradition gerne verpflichtet und erhalten heuer gleich dreifache Verstärkung: Auf der Bühne stehen der Münchner Brahms-Chor, der Münchner Oratorienchor sowie der Münchner Konzertchor, um zusammen mit vier renommierten Solisten Beet­ hovens letzte Symphonie mit vereinter Stimmund Ausdruckskraft erklingen zu lassen. Freude, schöner Götterfunken! * Beethoven  Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 * Münchner Symphoniker / Münchner Konzertchor / Münchner Brahms-Chor Münchner Oratorienchor / Katharina Persicke  Sopran / Alexandra Petersamer  Alt Jörg Dürmüller  Tenor / Tobias Berndt  Bass Enrico Delamboye  Leitung * Freitag, 28. Dezember 2018  19.30 Uhr Dienstag, 1. Januar 2019  17 Uhr Philharmonie

OPERN AUF BAYRISCH * „Der Freischütz – oder: Wia a Jaager auf net ganz saubere Weis zu seim Wei kemma is“ „Margarete – oder: Der Doktor Faust“ „Turandot – oder: Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is“ * mit Conny Glogger, Gerd Anthoff, Michael Lerchenberg u.a. * Weitere Informationen und Termine siehe S. 39 * Dienstag, 1. Januar 2019  15.30 Uhr Prinzregententheater

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Die Wiener Streichersolisten gastieren zum Jahresbeginn im Kaisersaal der Residenz

WIENER STREICHERSOLISTEN

Neujahr im Kaisersaal 44 Jahre jung und beschwingt wie eh und je: Seit ihrer Gründung rekrutieren sich die Wiener Streichersolisten aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker sowie der Wiener Symphoniker und bestechen in schlanker, elfköpfiger Streicherformation quasi mit der Quintessenz des spezifischen Wiener Klangs. Mit dieser besonderen Melange aus Präzision und Charme lädt das Ensemble zum musi­ kalisch-spritzigen Neujahrsempfang in den Kaisersaal der Residenz. Und es wären keine wahren Wiener, wäre ihr Programm nicht gespickt mit allerlei Preziosen im Dreivierteltakt, mit Kennerschaft ausgewählt aus dem schier unerschöpflichen Fundus der großen Wiener Komponisten. * Werke von Johann Strauß, Josef Strauß, Eduard Strauß, Hellmesberger und Lanner * Wiener Streichersolisten Matthias Honeck  Leitung * Mittwoch, 2. Januar 2019 Donnerstag, 3. Januar 2019 Freitag, 4. Januar 2019 jeweils 19 Uhr, Kaisersaal

MÜNCHNER SYMPHONIKER

Neujahrskonzert Seit den späten 1950er Jahren sind die Münchner Symphoniker anspruchsvoller Filmmusik eng verbunden: Über 500 Film­ musik-Einspielungen zählt ihr Werkkatalog. So ist das Publikum also in den besten Händen, wenn das Orchester auf eine bunte Traumreise durch die größten LeinwandAbenteuer aus sechs Jahrzehnten einlädt. Und wer wollte das neue Jahr begrüßen, ohne ein wenig prickelnde Champagnermusik? Die darf hier nicht fehlen, und so ist natürlich auch der Wiener Walzerkönig Johann Strauß im Programm vertreten. * Khatschaturian  Walzer aus „Masquerade“ Piazzolla  „Libertango“ / J. Strauß  „Rosen aus dem Süden“ op. 388 / Jarre  Musik aus „Doktor Schiwago“ / Grieg  Auszüge aus „Peer Gynt“ op. 46 / Mancini  Musik aus „The Pink Panther“, „Frühstück bei Tiffany“ u.a. / Tiersen Auszüge aus „Die fabelhafte Welt der Amélie“ / Barry Musik aus „Jenseits von Afrika“ / J. Strauß „An der schönen, blauen Donau“ op. 314 u.a. * Münchner Symphoniker / Max Müller Moderation / Andreas Schüller Leitung * Freitag, 4. Januar 2019 Sonntag, 6. Januar 2019 jeweils 11 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


M AGIC! IM PRINZREGENTENTHE ATER

WELTKL A SSE-MAGIER UND -Z AUBERKÜNSTLER

Zauber der Illusion

F

aszination, Gänsehaut und restlose Begeisterung: Alles ist drin, wenn die Meister der Illusion um Gastgeber Ed Alonzo – den liebenswert schusseligen Zauberkomödianten – das Prinzregententheater in einen magischen Ort jenseits aller Naturgesetze verwandeln. Wie vielfältig ihre Kunst ist, zeigen die Preisträger höchster magischer Ehren in einer unvergesslichen Show mit neuem Programm. Mühelos lässt Nestor Hato Karten, Tücher und Sonstiges verschwinden, um sie im nächsten Moment in anderer Form, Farbe oder Anzahl wieder auftauchen zu lassen. Bezaubernd und überraschend: In einer groß angelegten Bühnenshow lässt Alexis Arts das Publikum mittels

L IGH T B A L A NCE

Illusionismus und Theater an der Realität zweifeln, während Simone Al Ani in seiner hypnotisierenden Performance aus Ringen und Kugeln in ein faszinierendes Paralleluniversum jenseits der Gesetze der Schwerkraft entführt. In einer neuartigen Performance kombiniert die Gruppe Light Balance modernen Tanz mit spektakulären Lichteffekten und lässt so moderne Traumwelten entstehen. Mit von der Partie sind außerdem Entertainer Lecusay Martin, der seinem Publikum magische Momente beschert, stets gepaart mit einer ordentlichen Prise Comedy, und Zauberkünstler Hector is Magic mit einem Querschnitt durch das Großartigste, was Zauberei zu bieten hat.

ED A LON ZO

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket

HEC TOR IS M AGIC

* M AG I C! – Z AU B E R D E R I L LUS I O N Das neue Programm mit den Magiern und Zauberkünstlern Ed Alonzo, Simone Al Ani, Nestor Hato, Light Balance, Alexis Arts, Lecusay Martin und Hector is Magic * Peer Langemak Lichtdesign Stefan Warmuth Regie * Sonntag, 30. Dezember 2018 19.30 Uhr Montag, 31. Dezember 2018 15 & 18 Uhr Dienstag, 1. Januar 2019 19.30 Uhr Mittwoch, 2. Januar 2019 15.30 & 19.30 Uhr Donnerstag, 3. Januar 2019 15.30 & 19.30 Uhr Freitag, 4. Januar 2019 15.30 & 19.30 Uhr Prinzregententheater

SIMONE A L A NI

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BUDA PE S TER OPERE T TENG A L A BUDAPES TER OPERE T TENTHE ATER

Mit neuem Programm 2019: „Wien – Paris – Budapest“

BUDAPESTER OPERET TENGAL A

Prosit Neujahr 2019!

Mit Schwung ins neue Jahr

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perettenkönig Johann Strauß hätte seine Freude gehabt: Die Galas des weltberühmten Budapester Operettentheaters sind und bleiben ein Klassiker. Ohne die Melodien des großen Wiener Operettenkomponisten wäre ein Programm des beliebten Ensembles undenkbar. Zusammen mit seinen ungarischen Kollegen schuf Walzerkönig Johann Strauß jene Operettenseligkeit, die bis heute mit zündender Musik und träumerischen Liedern die Welt verzückt. Unversehens versetzen die Sänger und Tänzer des Budapester Ensembles die Zuschauer in eine Welt aus ungarischem Temperament und österreichischem Charme und mischen dabei eine ganze Reihe von Zutaten zu einem unwiderstehlichen Cocktail: unzählige farbenprächtige Kostüme; schnittige Herren, die mit ihren Damen zu feurigen Rhythmen über die Bühne wirbeln oder bei Walzerklängen durch den Saal schweben; perfekt ausgefeilte Choreographien und natürlich eine Reihe hervorragender Sängerinnen und Sänger. Alle Mitwirkenden sind Mitglieder der Staatsoper oder der Staatsoperette Budapest. Mit München verbindet sie eine besonders enge Beziehung, ist die Stadt doch „Geburtsort“ und Wiege des Erfolgs der Budapester Operettengala. Inzwischen sorgt das Ensemble auf der ganzen Welt für Begeisterung – ob in Moskau, London, New York oder in Japan. Doch natürlich ist München auch nach vielen Jahren immer noch etwas ganz Beson-

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deres. Das Motto der diesjährigen Gala lautet „Wien – Paris – Budapest“: In einem schwungvollen Dreiklang werden die pulsierenden Operettenmetropolen um ihre Protagonisten Johann Strauß, Jacques Offenbach und Emmerich Kálmán zu sprühendem Leben erweckt. Auszüge aus Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ runden das Programm ab. Denn wo sonst als in der Operette kann man sich so unbeschwert dem Zauber der Melodien hingeben? Wo wird man vom Anfang bis zum Ende betrogen und belogen – und freut sich noch darüber? Mit Schelmereien und Verwicklungen, mit Maskeraden und Versteckspiel werden wir ohne Unterlass hinters Licht und schließlich doch zum glücklichen Ende geführt. Und wenn Sie dann trunken und beschwingt von den vielen schönen Melodien nach Hause gehen, weiß man ja, woran es liegt: „Champagner hat’s verschuldet!“ * D I E BU DA PE S T E R O PE R E T T E N G A L A Eine Produktion des Budapester Operettentheaters * mit den Operetten-Stars, Orchester und Corps de Ballet des Budapester Operettentheaters * Sonntag, 13. Januar 2019 15.30 & 19 Uhr Montag, 14. Januar 2019 19 Uhr Philharmonie

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket


MUSIC FOR FUN VERGNÜGLICHE KONZERTE

IN THE MOOD

Die große Glenn-Miller-Gala Beste Tanzmusik aus den 1930er Jahren erwartet das Publikum bei der großen GlennMiller-Gala mit einer der charmantesten und erfolgreichsten Big Bands Deutschlands. Andrej Hermlin und sein Swing Dance Orchestra haben sich vom Scheitel bis zur Sohle einer Musikära verschrieben, die Namen wie Glenn Miller, Benny Goodman oder Duke Ellington hervorgebracht hat – stilecht mit jeder Note und auch optisch bis ins kleinste Detail. „Wir wollen authentisch sein. Deshalb spielen wir ohne elektrische Verstärkung auf den alten In­ strumenten die ursprünglichen Arrangements. Wir wollen so aussehen wie das Original mit den – extra nachgebauten – legendären, schweren Pulten aus Edelstahl“, so der Bandleader. * Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra / The Skylarks  Gesangs-Quartett Viola Manigk  Gesang / David Hermlin  Gesang * Donnerstag, 27. Dezember 2018  20 Uhr Herkulessaal

KL A ZZ BROTHERS & CUBA PERCUSSION

Christmas meets Cuba Die „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ stehen für eine erfrischende und innovative Verschmelzung von Klassik mit Jazz und Weltmusik. Mit ihrem neuen Programm „Christmas meets Cuba“ knüpfen die fünf Musiker an das 2010 veröffentlichte Erfolgsalbum an. Weltbekannte Weihnachtsmelodien wie „Stille Nacht“, „White Christmas“, „Feliz Navidad“, George Michaels „Last Christmas“, Leonards Cohens „Halleluja“ oder Mariah Careys „All I Want for Christmas“ werden mit dem Temperament kubanischer Rhythmen gepaart und bringen so Latin Grooves und Weihnachtsstimmung von der Zuckerinsel direkt ins Prinzregententheater. * Bruno Böhmer Camacho  Klavier / Kilian Forster  Kontrabass / Tim Hahn  Schlagzeug Elio Rodriguez Luis  Congas / Alexis Herrera Estevez  Timbales & Bongos * Sonntag, 9. Dezember 2018  20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

SCHMIDBAUER – POLLINA – K ÄLBERER

Süden II Es sind fünf Jahre vergangen, seitdem Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer ihre erste „Süden“-Tour mit einem großen Konzert in der Arena di Verona beendet haben. Eine Tour mit 100 Konzerten durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz, deren Erfolg beim stetig wachsenden und begeisterten Publikum durchaus über­ raschend war. Ein außergewöhnliches Trio mit ambitionierten interkulturellen Absichten und berührenden Themen sang in zwei Sprachen über seine unterschiedlichen Heimaten, Sizilien und Bayern, und die verwandte „südliche“ Lebensart und -einstellung. Dadurch erzeugten die Musiker eine ganz besondere Atmosphäre der Verbundenheit. Am Anfang stand für Werner Schmidbauer, Martin Kälberer und Pippo Pollina die pure Lust am Musizieren. Das gemeinsame Feiern des Südens als Sehnsuchtsort ist eine Metapher dafür. Und so entschloss sich das Trio, mit „Süden II“ den Faden wieder aufzu­ nehmen. Mit neuen und alten Liedern, mit außergewöhnlichen Er­zählungen, mit den Stimmen und Instrumenten ihrer un­ verwechselbaren Protagonisten wollen sie unterstreichen, dass Musik, wie auch das Leben, uns alle verbindet und nicht trennt. Von Palermo bis Berlin, von Wien bis Paris. Sie feiern damit eine musikalische Freundschaft, die über 15 Jahre gewachsen ist und deren Kraft und Spielfreude noch lange nicht ausgeschöpft sind ... * Werner Schmidbauer Pippo Pollina Martin Kälberer * Mittwoch, 27. März 2019 Dienstag, 16. April 2019  ZUSATZKONZERT! jeweils 20 Uhr, Philharmonie

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MUSIC FOR FUN

NEW YORK GOSPEL SHOW

Sing Hallelujah!

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ospel elektrisiert und geht von Auge und Ohr direkt ins Herz! Nach ihrem umjubelten Auftritt im Vorjahr kehren die stimmgewaltigen Sängerinnen und Sänger der New York Gospel Show nach München zurück und feiern mit ihrer hochkarätig besetzten Allstar-Band und dem Publikum den Jahresausklang auf besonders swingende Art und Weise. Im New Yorker Stadtteil Harlem steht die Wiege der modernen Gospelmusik, deren zündende Mixtur aus Jazz, Pop, R&B und der beseelenden Kraft traditioneller Spirituals bis heute nichts von ihrer Energie und Anziehungskraft verloren hat. Diesen musikalischen Schmelz-

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tiegel bringen die Protagonisten der New York Gospel Show anhand einer spannungsreichen Dramaturgie zum Brodeln. Mit Traditionals wie „Amazing Grace“ oder „Swing Low, Sweet Chariot“, Welthits wie „Oh Happy Day“ und Soul-Klassikern wie Leonard Cohens „Hallelujah“ lassen sie uns erleben, wie der Gospel seine Akteure und Zuhörer stets aufs Neue mit unbändiger Lebensfreude erfüllt. * in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH * Samstag, 29. Dezember 2018 20 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket


MUSIC FOR FUN

KONSTANTIN WECKER

Nicht zu bremsen

Klassik Hits mit 12 n! rre E Gita

Auch mit mittlerweile über 70 Jahren lässt es Konstantin Wecker keineswegs ruhiger angehen. Zum letztjährigen runden Jubi­ l äum schenkte der Münchner Lieder­ macher seinen Fans lieber ein neues Album, veröffentlichte eine Biografie und feierte ein großes Geburtstagsfest – natürlich nicht zuhause im Wohnzimmer, sondern auf der Bühne. Denn die ist seit über vier Jahrzehnten, in denen der poetische Aufrührer seine wohlklingende Stimme erhebt und gegen Hass und Gewalt ansingt, Weckers eigentlicher Bestimmungsort: „Die Bühne hält mich lebendig“. Es ist ein reiches Leben voller Musik und Zärtlichkeit, aber auch gespickt mit Widersprüchen, Zorn und Krisen, aus dem der sensible Sänger und Autor den Stoff für fesselnde Lieder und Geschichten schöpft. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner am Klavier, Jo Barnikel, ist auch die Cellistin und ebenfalls langjährige musikalische Partnerin Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Programm dabei. Die drei Musiker vereinen an diesem Abend lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zartschmelzenden Klang des Cellos, das Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gibt. * Konstantin Wecker  Gesang & Klavier / Jo Barnikel  Klavier / Fany Kammerlander Violoncello / Special Guest: Enrique Ugarte * Donnerstag, 13. Dezember 2018  20 Uhr, Philharmonie

SINFONIT Y

TOM GAEBEL

Das weltweit erste E-Gitarren-­Orchester

Perfect Day

In der überaus vielfältigen Musikwelt überraschen gelegentlich immer noch nie dagewesene Phänomene und Konstellationen – so auch „Sinfonity“, das weltweit erste E-Gitarren-Orchester. Die 12 virtuosen Gitarristen um Komponist und Gründer Pablo Salinas verbinden Meilensteine der Klassik von Bachs Toccata und Fuge d-moll, Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, Rossinis „Wilhelm Tell“Ouvertüre“, Khatchaturians „Säbeltanz“ bis hin zu Ravels „Boléro“ mit spanischem Temperament. Aber auch Titel wie „Bohemian Rhapsody“ von Queen und andere Klassiker der Rock-Geschichte gehören zum vielfältigen Repertoire. Gegründet 2011, gab das Ensemble ein Jahr später in Madrid sein Debüt und erregt seitdem große Aufmerksamkeit. Diese ungewöhnliche Mischung ist gleichzeitig auch das Besondere: „Es ist kein Zufall, dass es kein anderes Ensemble wie die ,Sinfonity‘ auf der Welt gibt“, so Salinas. „Während die Idee leicht zu begreifen ist, so ist die Umsetzung doch etwas ganz anderes.“ Nun kommt das Projekt mit einer eindrucksvollen Bühnenshow erstmals in die Philharmonie und sorgt für frischen Wind!

Sänger, Bandleader, Entertainer – Tom Gaebel macht Musik wie niemand sonst. Mit ausgefeilten Arrangements und jeder Menge Rhythmus im Blut erinnert sein Sound an die goldene Ära, in der man noch in großen Studios in großer Besetzung große Songs aufgenommen hat. „Genau das wollte ich auch immer machen!“, beschreibt der siebenfache GermanJazz-Award-Gewinner seinen musikalischen Antrieb. 2005 gründete Gaebel sein eigenes Orchester und veröffentlichte das Debütalbum „Introducing: Myself“. Seither ist der Mann mit der unnachahmlichen Stimme aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken: Mit stetig wachsendem Renommee folgen Album auf Album und Tournee auf Tournee. Tom Gaebel verbindet stilvoll großes Las-Vegas-Entertainment mit modernen, leidenschaftlichen Big-Band-Sounds und vereint in seinen Konzerten Fans aller Genres und jeden Alters. Zusammen mit seiner Big Band macht der Allrounder Anfang des Jahres im Prinzregententheater Station und präsentiert neben Eigenkompositionen auch seine Interpretationen von großartigen Klassikern wie „Eye Of The Tiger“ oder „Can’t Take My Eyes Off You“.

* Mittwoch, 23. Januar 2019  20 Uhr, Philharmonie

* Freitag, 18. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

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FILM IN CONCER T GROSSES KINO MIT LIVE- ORCHES TER UND KL A SSIKER DER FILMMUSIK

Weltpremiere in der nie Philharmo

DER SCHATZ IM SILBERSEE

Winnetou live in Concert

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er Schriftsteller Karl May gilt als einer der bedeutendsten Verfasser von Abenteuerromanen und erlangte gerade durch die in drei Bänden erschienene Erzählung rund um den Indianer Winnetou und seinen Blutsbruder Old Shatter­hand besondere Berühmtheit. Laut Unesco ist er einer der am häufigsten übersetzten deutschen Schriftsteller, viele seiner Werke sind für die Bühne adaptiert oder verfilmt worden. So unter anderem „Der Schatz im Silbersee“, der 1962 u.a. mit Pierre Brice, Lex Barker, Karin Dor und Götz George in den Hauptrollen Premiere feierte. Nicht nur die großartige Roman­vorlage, auch die von Martin Böttcher komponierte Filmmusik trug zum enormen Erfolg des Films bei. Das musikalische Hauptthema, vielen bekannt als die „Old-Shatterhand-Melodie“, verkaufte sich als Single über 100.000 Mal – für rein instrumentale Filmmusik ein Über­ raschungserfolg! Böttchers Kompositionen waren auch prägend

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für alle folgenden Karl-May-Verfilmungen. In der Philharmonie erklingt der wunder­bare Soundtrack nun erstmals live von einem großen Symphonie­orchester gespielt, während der komplette Film „Der Schatz im Silbersee“ dazu auf Großbild­leinwand zu sehen ist. * Münchner Symphoniker / Ludwig Wicki Leitung * Dienstag, 4. Dezember 2018 / Mittwoch, 5. Dezember 2018 jeweils 19.30 Uhr, Philharmonie * Pilsen Philharmonic Orchestra / Ludwig Wicki Leitung * Ostermontag, 22. April 2019  15 & 19 Uhr, Philharmonie Eine Produktion der Brothers & Sisters GmbH in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


FIL M IN CONCER T

PRESENTATION LICENSED BY

AND WDSMP NON-THEATRICAL © DISNEY

FLUCH DER K ARIBIK

DISNEY IN CONCERT

Ein Fest für alle Jack-Sparrow-Fans

Wonderful Worlds

Einer der originellsten Kinohits aller Zeiten kehrt zurück: Der erste Teil der Fluch-der-Karibik-Reihe, die in den vergangenen Jahren die Konzertsäle der Republik eroberte, ist erneut zu Gast in der Münchner Philharmonie. Jack Sparrows exzentrisch-charismatische Erscheinung als Piratenkapitän – unübertroffen dargestellt von Johnny Depp – hat dem Hause Disney einen der größten Kinoerfolge beschert. Ein Filmspektakel, dessen Abenteuercharakter von den beiden Komponisten Klaus Badelt und Hans Zimmer und ihrem untrüglichen Gespür für den richtigen Sound perfekt in Szene gesetzt wurde. Ganz klar: Ohne die passende Musik wäre alles nur halb so schön. Die Original-Tonspur ist reduziert um die Musik – denn die kommt diesmal live: Ein Fest für alle Jack-Sparrow-Fans, möglich gemacht durch ausgeklügelte Technik, Großbildleinwand und ein fantastisches, vielfach Filmmusikerprobtes Orchester. Während sich die Philharmonie erneut in den größten Kinosaal Münchens verwandelt, mutieren die Musiker des Pilsen Philharmonic Orchestra zu verwegenen Abenteurern – angeführt von „Kapitän“ Helmut Imig am Dirigentenpult, der sein orchestrales Schiff auch diesmal mit vollem Einsatz lenken wird. * Pilsen Philharmonic Orchestra Helmut Imig Leitung * in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH * Dienstag, 5. Februar 2019 Mittwoch, 6. Februar 2019 jeweils 20 Uhr, Philharmonie

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket

Ob in seinen Filmen oder bei der Entstehung des ersten Disneyland Parks: Der Gründer Walt Disney selbst war ein Visionär voller Fantasie und Kreativität. Doch was wären diese Filmwelten ohne die wundervolle Musik? So arbeitet das Unternehmen seit über 80 Jahren mit den weltweit besten Sängern, Komponisten und Musikern zusammen, die jedem Film das besondere Quäntchen Zauber verleihen. Das Publikum erwartet bei „Wonderful Worlds“ eine fantastische Reise durch schneebedeckte Wälder, weit entfernte Galaxien, kristallklare Gewässer und endlose Sandstrände. Eine riesige Leinwand zeigt die entsprechenden Filmausschnitte, die mit der originalen Musik live untermalt werden: Hier kommen die schönsten Disney Filme, Deutschlands angesagte Musical-Solisten und das Holly wood Sound Orchestra zusammen, um für ein ganz besonderes Konzerterlebnis zu sorgen. * The Hollywood Sound Orchestra mit den Musical-Stars Alexander Klaws, Ivy Quainoo, Anton Zetterholm, Mark Seibert und Elisabeth Hübert Special Guest: Annett Louisan Jan Köppen Moderation / Wilhelm Keitel Leitung * Samstag, 16. Februar 2019 19.30 Uhr, Olympiahalle

A L E X A NDER K L AW S

A NNE T T LOUIS A N

A N TON ZE T T ERHOL M

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FIL M IN CONCER T

DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK

IN CONCERT

PRESENTATION LICENSED BY

IN ASSOCIATION WITH 20TH CENTURY FOX, LUCASFILM AND

WARNER/CHAPPELL MUSIC. © 2018 & TM LUCASFILM LTD. ALL RIGHTS RESERVED © DISNEY

STEVEN GÄTJEN PR Ä SENTIERT

STAR WARS IN CONCERT

The Sound of Hans Zimmer Das Imperium schlägt & John Williams zurück Selbst in Hollywood wird Soundtrack-Spezialisten nicht viel Zeit eingeräumt, um die frisch geschnittenen Kinobilder in das passende orchestrale Gewand zu kleiden. Und doch sind es oft gerade die Komponisten, die einem Film zur Unsterblichkeit verhelfen – mit genialen melodischen Einfällen und einem untrüglichen Gespür für Emotion und Dramatik. John Williams und Hans Zimmer heißen die beiden großen Klangzauberer unserer Tage, die Generationen von Kinofans Gänsehaut und Glücksgefühle bescherten, deren Melodien jeder kennt. Über 50 Mal wurde allein Williams für einen Oscar nominiert und selbstverständlich standen die beiden Galionsfiguren der Filmsymphonik auch 2018 wieder auf der prominenten Liste. Beide verfügen sie über eine ureigene Tonsprache, deren stilistische Bandbreite dennoch schier keine Grenzen kennt und neue Maßstäbe setzt. All die vielen Ohrwürmer und markanten Themen lässt das Filmmusikspektakel „The Sound of Hans Zimmer & John Williams“ in einem wahren Fest der Klangfarben erstrahlen! Der Film- und Kinospezialist Steven Gätjen nimmt das Publikum an diesem Abend mit auf eine Reise in die Traumfabrik Hollywood. * Musik aus Der König der Löwen, Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Schindlers Liste, Fluch der Karibik, The Dark Knight, Batman Begins, Superman, Pearl Harbor u.v.a. * The City of Prague Philharmonic Orchestra Steven Gätjen Moderation / Christian Schumann Leitung * in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH * Donnerstag, 6. Dezember 2018 / Freitag, 7. Dezember 2018 jeweils 19.30 Uhr, Philharmonie

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Der galaktische Sternenkrieg geht weiter! Nach dem cineastischen Konzertereignis „Star Wars – Eine neue Hoffnung“ samt LiveOrchesterbegleitung wird die Saga um Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Space-Cowboy Han Solo nun mit „Das Imperium schlägt zurück“ weitergeführt. Dem epischen Sound des Films haucht das Pilsen Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Christian Schumann in der Philharmonie eindrucksvoll Leben ein. Längst Teil der Popkultur, transportiert die furiose Oscar-prämierte Filmmusik von John Williams den Zuhörer in eine Galaxie „weit, weit entfernt“. Schon mit den ersten Klängen kämpft man gegen den dunklen Lord Darth Vader und leidet mit Luke auf seinem Weg zu Selbsterkenntnis und Macht – immer begleitet von kongenial an Themen, Orte und Charaktere gebundenen Leitmotiven. Gekonnt wird an das Genreprägende erste Abenteuer angeknüpft und der Klangkosmos des unerschöpflichen Science Fiction-Universums von George Lucas heraufbeschworen, mit heute noch bahnbrechenden Effekten, einer emotions-, humor- und actiongeladenen Story und einem Cliffhanger, der zu den berühmtesten der Filmgeschichte gehört. Pflichtveranstaltung für alle Fans der Filmsaga – für alle anderen ein Kult-Ereignis, das man gesehen, gehört und nicht zuletzt erlebt haben muss! * Pilsen Philharmonic Orchestra / Christian Schumann Leitung * in Zusammenarbeit mit Alegria Konzert GmbH * Donnerstag, 3. Januar 2019 19.30 Uhr Freitag, 4. Januar 2019 19.30 Uhr Samstag, 5. Januar 2019 15 & 19.30 Uhr ZUSATZKONZERT! Philharmonie

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket


ROCK THE BA LLE T S TARRING BAD BOYS OF DANCE

10thsary r Annive Tour

10 JAHRE „ROCK THE BALLET“

Dance at its best

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ehr Energie, mehr Tänzer und ganz neue Songs: „Rock the Ballet“ kommt zurück! Allein im Münchner Prinzregententheater gastierte die Produktion mit knapp 50 Vorstellungen. Mit „Rock the Ballet X“ feiert die Show nun ihr zehnjähriges Jubiläum. Die Idee ist so einfach wie genial: Zu Rock- und Pop-Songs bewegen sich Tänzer von Weltklasse vor aufregenden Videoprojektionen und stellen das Ballett so im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf. Die „Bad Boys of Dance“ aus New York erzählen Geschichten – ohne Worte, dafür in einer Tanz-Performance, die ihresgleichen sucht. In einer Mischung aus klassischem Ballett, Hip-Hop, Jazz- und Stepptanz riss die Truppe schon kurz nach ihrer Gründung das New Yorker Publikum von den Sitzen. Getrieben von der Idee, den klassischen Tanz neu aufzumischen

und aus Ballett- und Tanzaufführungen mitreißende Showerlebnisse zu machen, kreierten Rasta Thomas und Adrienne Canterna „Rock the Ballet“. Er – nach großen Rollen des klassischen Ballett-Repertoires – als Leiter und Direktor der Truppe. Sie – nach zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen im klassischen und im modernen Tanz – als Choreographin der Show. Basis der Idee: die Bad Boys of Dance, coole Kerle, die es einfach drauf haben. Sexy und unterhaltsam wie ein Pop-Konzert sollte Ballett sein, für ein junges Publikum. „Als ich die Truppe gründete, wollte ich unbedingt etwas Einmaliges, nie zuvor Dagewesenes schaffen. Und diese Show sollte von den besten Tänzern auf die Beine gestellt werden“, so beschreibt Rasta Thomas seinen Traum. Heraus kam eine ebenso explosive wie geniale Mischung, eine multimediale Tanz-Performance, die das Publikum in ihren Bann zieht.

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket

„Ungezügelte Energie, erstaunliches technisches Niveau – diese tanzenden Boys haben wirklich Klasse“, schrieb Der Tagesspiegel, und für die New York Times ist die Produktion schlicht „Dance at its best!“ * Bad Boys of Dance * Adrienne Canterna Künstlerische Leiterin & Choreographie Dieter Bucco Lighting Designer Grace Buckley Ballettmeisterin William Cusick Video Designer & Director Joshua Hardy Free Artist & Video Designer * Dienstag, 12. Februar 2019 20 Uhr Mittwoch, 13. Februar 2019 20 Uhr Donnerstag, 14. Februar 2019 20 Uhr Freitag, 15. Februar 2019 20 Uhr Samstag, 16. Februar 2019 15.30 & 20 Uhr Sonntag, 17. Februar 2019 15.30 Uhr Prinzregententheater

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GROSSE KLEINKUNS T IM PRINZREGENTENTHE ATER UND IN DER PHILHARMONIE

FA MILIE FLÖZ

Teatro Delusio

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ie unheimliche Lebendigkeit der Masken, blitzschnelle Verwandlungen und die Flöz’sche Poesie entführen in eine ganz eigene Welt voll abgründiger Komik. Mit Hilfe raffi­ nierter Kostüme sowie einem ausgetüftelten Sound- und Lichtdesign erschaffen drei Darsteller 29 Figuren und erwecken ein komplettes Theater zum Leben. „Familie Flöz erzählt Geschichten mit einem Witz, einem Charme, einem Furor, der die Leute süchtig zu machen scheint“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Das aktuelle Projekt „Teatro Delusio“ spielt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt: Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voll anrührender Menschlichkeit. Während vorne hinten und hinten vorne wird, während auf der Bühne, die man nur erahnen kann, alle theatralen Genres von der opulenten Oper, vom wilden Degengefecht über die kaltblütige Kabale bis zur heißblütigen Liebes­szene dargeboten werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan auf der Hinterbühne ihr Dasein. Drei unermüdliche Helfer, die von den strahlenden Sternen der Bühne nur

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durch eine spärliche Kulisse getrennt sind und doch Lichtjahre entfernt um ihr Glück kämpfen. Ihr Leben im Schatten der Scheinwerfer verbindet sich immer wieder auf wundersame Weise mit der glitzernden Welt des Scheins. Plötzlich stehen sie selber auf den berühmten Brettern, die ihre Welt bedeuten … „Die bezaubernde Produktion ist ein absoluter Triumph. Das ist Maskentheater am Gipfel seines Genres und eine absolute Freude zum Anschauen. Großartig!“, schrieb das renommierte Fachportal British Theatre Guide über „Teatro Delusio“. * Ein Stück von Paco González, Björn Leese, Hajo Schüler und Michael Vogel * Michael Vogel  Regie & Bühne / Hajo Schüler  Masken Eliseu R. Weide  Kostüme / Dirk Schröder  Musik Reinhard Hubert  Lichtgestaltung * Dienstag, 5. Februar 2019 / Mittwoch, 6. Februar 2019  jeweils 20 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


GRO SSE K LEINKUNS T

OPERN AUF BAYRISCH

Oper mal anders Seit Jahren sind die von dem großen Münchner Theaterfreund Paul Schallweg mit viel Humor niedergeschriebenen „bayrischen“ Opern fester Bestandteil auf den Spielplänen in ganz Bayern. Und so erwarG. A N T HOFF, C. GLO GGER & M. L ERCHENBERG tet das Münchner Publikum auch in dieser Saison wieder ein höchst vergnügliches und dabei auch kurzweiliges Opernerlebnis der etwas anderen Art: Nicht gesungen, sondern in echt bayrischer Mundart gesprochen, werden die vertrauten Werke gehörig auf die Schippe genommen. Aber auch das aus bayrischen Schauspielern bestehende ProtagonistenEnsemble trägt zur Beliebtheit mit bei: Vergnüglich, frech und mit viel Charme präsentieren Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg die bekannten und beliebten Opern, musikalisch umrahmt von Andreas Kowalewitz und dem Ensemble „Opern auf Bayrisch“ sowie dem Percussionisten Philipp Jungk.

UDE & FRIENDS

Leben im (Un-) Ruhestand Man könnte meinen, das Prinzregententheater ist ihm mittlerweile ein zweites Zuhause geworden: Seit Jahren ist die gesellige Runde, die sich Alt-OB Christian Ude immer wieder in unterschiedlicher Zusammensetzung unter dem Namen „Ude & Friends“ einlädt, bereits feste Tradition: Musiker, Schriftsteller, Kabarettisten und Weggefährten – nicht unbedingt einer Meinung oder politischen Richtung. Langweilig wurde und wird es nie mit dem beliebten und ewig energiegeladenen Hobby-Kabarettisten Ude, der launig und hochinteressant aus seinen Berufsjahren zu erzählen wie zu unterhalten vermag und bei dem trotz Rente noch lang kein Gang runtergeschaltet wird. Unter dem Motto „Das Leben nach dem Amt“ gibt er mit hochkarätigen Gästen persönliche und belustigende Einblicke in seinen heutigen (Un-) Ruhestand und lässt staunen ob seines schier unerschöpflichen Anekdotenschatzes – amüsant und zuweilen nachdenklich.

* mit Conny Glogger, Gerd Anthoff und Michael Lerchenberg / Ensemble „Opern auf Bayrisch“ / Philipp Jungk  Percussion / Andreas Kowalewitz Leitung  aul Schallweg  Texte / Friedrich Meyer und Rolf Wilhelm  Kompositionen & *P Arrangements * „ Aida – oder: Das Liebesdrama am Nil“ „Die lustigen Weiber von Windsor – oder: Der Graf von Starnberg“ „Tannhäuser – oder: De Venus in der Kampenwand“  ontag, 3. Dezember 2018  20 Uhr, Prinzregententheater *M * „Der Freischütz – oder: Wia a Jaager auf net ganz saubere Weis zu seim Wei kemma is“ „Margarete – oder: Der Doktor Faust“ „Turandot – oder: Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is“ * Dienstag, 1. Januar 2019  15.30 Uhr, Prinzregententheater

HELGE SCHNEIDER

Ordnung muss sein!

* mit Christian Ude, Luise Kinseher, Han’s Klaffl, Franziska Wanninger und den nouWell Cousines * Sonntag, 10. März 2019  19 Uhr, Prinzregententheater

Helge Schneider macht möglich, dass wir nicht nur lachen, sondern dass sich unser Herz zu einem saftigen Steak weitet, wenn er uns die Katze „Orang-Utan Klaus“ vorstellt. Seit über 40 Jahren auf der Bühne zu Hause, hat Helge Schneider es zur ausgereiften Pflaume gebracht. Peter Thoms am Schlagzeug und Rudi Olbrich am Kontrabass bieten Helge die Wurst. Der Komiker ist mit einer wahrhaftigen Spitzenformation international-hochrangiger Persönlichkeiten unterwegs: Menschen wie du und ich, großartige Verlierer und Gewinner. Lyrik, Poesie, Jazz, Kunst, Quatsch – all das bietet uns ein aus der Haut gefahrener Endsechziger. Na, dann wollen wir mal schauen, was noch drin ist! Knapp bemessenen Schrittes tritt der Künstler ins Rampenlicht des Lebens. Bist du dabei? Klar! Ordnung muss sein.

in Zusammenarbeit mit G.R.A.L.

* Rosenmontag, 4. März 2019  20 Uhr, Philharmonie

* mit Christian Ude, Christian Springer, Lizzy Aumeier, Han’s Klaffl, Simon Pearce, Franziska Wanninger und den Wellküren * Sonntag, 27. Januar 2019  11 Uhr, Prinzregententheater

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket 

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SERVICE PREISE – VORVERK AUF – IMPRESSUM – VORSCHAU

PREISE

JANUAR 2019 (FORTSETZUNG)

in Euro 

Created by Guilherme Simoes from the Noun Project

Veranstalter: MünchenMusik GmbH & Co. KG * Veranstalter: MünchenEvent GmbH * Veranstalter: Münchner Konzertdirektion Hörtnagel

NOVEMBER 2018 20.11.18 27.11.18 28.11.18 29.11.18

Janine Jansen Martin Grubinger Sir András Schiff Rolando Villazón

S. 7 89 79 69 59 49 39 S. 7 89 79 69 59 49 39 S. 12 99 89 79 69 59 49 S. 5 149 129 99 79

DEZEMBER 2018 * 01.12.18 * 02.12.18 * 02.12.18 * 02.12.18 02.12.18 03.12.18 * 04./05.12.18 07.12.18 * 06./07.12.18 * 07.12.18 * 08.12.18

Quatuor Ebène & Danish String S. 43 69 60 52 44 34 München in Sand gemalt S. 17 42 38 34 29 Quatuor Ebène & Lisa Batiashvili S. 43 69 60 52 44 34 Quatuor Ebène & Martin Fröst S. 43 66 58 50 42 34 Teodor Currentzis S. 8 119 99 89 79 59 49 Opern auf Bayrisch S. 39 54 48 42 36 Schatz im Silbersee  inkl. Gebühren S. 34 80 72 64 56 49 43 Choir of Westminster Abbey S. 22 79 69 59 49 Sound of H. Zimmer & J. Williams S. 36 74 68 60 52 43 35 Soweto Gospel Choir S. 21 77 69 64 58 52 45 Der Nussknacker S. 17 64 58 54 49 44 36

09.12.18 09.12.18 09.12.18 10.12.18 10.12.18 11.12.18 12.12.18 * 13.12.18 * 16.12.18 * 16./30.12.18 16./17.12.18 17.12.18 18.12.18 * 19.12.18 19.12.18 21.-27.12.18

Münchner Symphoniker S. 13 59 54 48 42 36 29 Christmas meets Cuba S. 31 56 50 45 39 Murray Perahia S. 11 96 88 76 64 52 39 Tine Thing Helseth S. 15 59 52 46 39 London Philharmonic Orchestra S. 9 99 89 79 69 59 49 Bruno Ganz & Delian Quartett S. 16 66 56 46 36 Salzburger Weihnachtssingen S. 22 60 54 48 39 Konstantin Wecker S. 33 69 64 56 48 44 36 Alpenländische Weihnacht S. 43 44 40 36 3 Haselnüsse für Aschenbrödel S. 23 74 68 60 52 46 38 M. Nemec & U. Wachtveitl S. 22 59 54 48 39 Wiener Philharmoniker S. 8 199 179 149 119 89 69 Alt-Bayerische Weihnacht S. 21 52 46 40 36 Händel: Der Messias S. 22 74 66 58 49 38 Sol Gabetta S. 9 99 89 79 59 49 39 Schwanensee S. 19 72 62 52 42

€ 20 Kinderermäßigung (Vorstellungen 25.-27.12., jeweils 15.30 Uhr)

21.12.18

Così fan tutte Südtiroler Weihnacht Regensburger Domspatzen Bach-Trompetengala Festkonzert im Kaisersaal Bach: Weihnachtsoratorium Forever Broadway Festkonzert im Kaisersaal Così fan tutte Die große Glenn-Miller-Gala Beethovens Neunte Mozart – Genialer Freigeist New York Gospel Show Magic! (31.12. 15 Uhr) Magic! 18 Uhr Opera Brass Ensemble Clemente VoicesInTime Mozart – Genialer Freigeist Così fan tutte Last Night of the Year Münchner Streichquartett Quadro Nuevo

S. 20 86 76 66 39 19 S. 23 60 54 48 44 40 36 S. 24 52 48 42 38 32 S. 24 59 54 48 42 36 S. 24 79 69 59 39 S. 4 99 89 79 69 59 49 S. 25 79 72 66 58 49 39 S. 24 79 69 59 39 S. 20 86 76 66 39 19 S. 31 64 58 52 44 36 S. 28 69 64 56 49 44 36 S. 20 69 59 49 29 19 S. 32 66 58 52 44 36 29 S. 29 79 69 59 49 S. 29 89 79 69 59 S. 27 64 56 48 S. 27 52 46 40 S. 26 49 44 39 S. 20 89 79 59 39 22 S. 20 109 89 69 39 22 S. 26 82 76 69 63 56 42 S. 26 52 46 40 S. 27 62 56 50 42

JANUAR 2019 01.01.19 Opern auf Bayrisch 01.01.19 Beethovens Neunte 01.-04.01.19 Magic! 19.30 Uhr

40 

Magic! 15.30 Uhr S. 29 62 52 42 32 Neujahr im Kaisersaal S. 28 79 69 59 39 S. 36 99 92 86 76 66 56 Star Wars  inkl. Gebühren Neujahrskonzert Symphoniker S. 28 69 64 56 49 Schwanensee S. 19 72 62 52 42 Jonas Kaufmann S. 5 149 129 119 99 79 59 Daniel Hope S. 13 69 59 49 39 Budapester Operettengala S. 30 74 69 62 56 48 39 Alice Sara Ott S. 11 56 48 39 32 Carmina Burana & Boléro S. 15 72 66 60 52 46 38 Leonidas Kavakos & Yuja Wang S. 9 76 66 56 39 Tom Gaebel S. 33 59 54 47 39 Daniel Müller-Schott S. 14 72 64 48 36 Sabine Meyer S. 14 74 68 60 52 44 38 Brandt & Thomas  inkl. Gebühren S. 16 57 52 48 44 Piotr Anderszewski S. 43 66 58 50 42 34 Sinfonity: E-Gitarren-Orchester S. 33 59 54 49 44 39 34 Andrè Schuen S. 43 49 42 36 Gewandhausorchester I S. 6 129 119 109 89 69 49 S. 39 54 48 42 36 Ude & Friends  inkl. Gebühren München in Sand gemalt S. 17 42 38 34 29 Gewandhausorchester II S. 6 139 129 119 99 79 59 Artemis Quartett S. 43 66 58 50 42 34 Hilary Hahn S. 10 119 109 99 89 69 49 Beatrice Rana S. 12 49 42 36 29 Janine Jansen S. 7 66 58 50 42 34

€ 20 Kinderermäßigung (Vorstellung um 15 Uhr)

* 22.12.18 23.12.18 23.12.18 23.12.18 23.12.18 25.-27.12.18 27.-29.12.18 27.-30.12.18 27.12.18 28.12.18 29.12.18 * 29.12.18 30./31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18 31.12.18

02.-04.01.19 02.-04.01.19 * 03.-05.01.19 04./06.01.19 05./06.01.19 08.01.19 12.01.19 13./14.01.19 15.01.19 16.01.19 17.01.19 18.01.19 20.01.19 20.01.19 21.01.19 * 21.01.19 * 23.01.19 * 23.01.19 26.01.19 * 27.01.19 * 27.01.19 27.01.19 * 28.01.19 28.01.19 29.01.19 30.01.19

KonzertNews 4/2018

FEBRUAR 2019 02.02.19 03.02.19 04.02.19 05./06.02.19 * 05./06.02.19 08.-10.02.19 08.-10.02.19 * 12.-17.02.19 * 16.02.19 20.02.19 * 22.-24.02.19

Martin Stadtfeld S. 12 72 64 48 36 Stuttgarter Philharmoniker S. 15 69 59 49 39 Thomas Quasthoff S. 5 89 76 64 48 Familie Flöz S. 38 52 48 44 39 S. 35 80 72 64 56 49 43 Fluch der Karibik  inkl. Gebühren Gergievs Tschaikowsky  je Konzert S. 10 99 89 79 69 59 49 Gergievs Tschaikowsky  3 Konzerte S. 10 249 224 199 174 149 119 Rock the Ballet S. 37 60 52 46 39 Disney in Concert  inkl. Gebühren S. 35 81 75 70 64 58 Alice Sara Ott S. 11 89 79 69 59 49 39 The Sound of Classic Motown S. 41 69 59 49 39

MÄRZ 2019 * 03.03.19 * 04.03.19 09.03.19 * 10.03.19 12.03.19 24.03.19 * 24.03.19 * 27.03.19 * 30./31.03.19 * 30./31.03.19 * 31.03.19

München in Sand gemalt Helge Schneider  inkl. Gebühren Janine Jansen Ude & Friends  inkl. Gebühren Beethovens Neunte Martina Gedeck & Daniel Röhn Breakin’ Mozart Süden II Jagd auf 007  inkl. Gebühren Ratatouille  inkl. Gebühren München in Sand gemalt

S. 17 42 38 34 29 S. 39 62 56 50 44 40 36 S. 7 66 56 46 36 S. 39 54 48 42 36 S. 4 89 79 69 59 49 39 S. 16 76 68 54 39 S. 42 66 60 54 46 38 32 S. 31 75 69 60 54 48 42 S. 42 80 72 64 56 49 43 S. 42 80 72 64 56 49 43 S. 17 42 38 34 29

APRIL 2019 03.-07.04.19 * 16.04.19 * 16.-18.04.19 * 17./18.04.19 19.04.19 * 20.-22.04.19 * 20.04.19 * 22.04.19

Clowns! Süden II Shadowland  inkl. Gebühren Harry Potter  inkl. Gebühren Bach: Matthäus-Passion Shadowland  inkl. Gebühren Harry Potter  inkl. Gebühren Schatz im Silbersee  inkl. Gebühren

S. 42 64 54 44 29 S. 31 75 69 60 54 48 42 S. 42 81 70 58 42 S. 42 94 86 80 72 59 49 S. 4 99 89 79 69 59 49 S. 42 81 70 58 42 S. 42 94 86 80 72 59 49 S. 34 80 72 64 56 49 43

Veranstalter S. 39 54 48 42 36 S. 28 69 64 56 49 44 36 S. 29 69 59 49 39

Karten: 089-936093  www.muenchenmusik.de  sowie bei München Ticket


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MÜNCHENMUSIK Widderstr. 20 / 81679 München (kein Kundenverkehr) Tel. 089-93 60 93 / Fax 089-930 64 94 eMail: tickets@muenchenmusik.de / www.muenchenmusik.de Durch unseren Kartenservice erhalten Sie die gewünschten Konzertkarten schnell und praktisch mit der Post oder an der Abendkasse. Keine Vorverkaufsgebühr (außer anders angegeben), Versandgebühr € 4.

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RON WILLIAMS PR Ä SENTIERT

The Sound of Classic Motown Der „Motown-Sound“ eroberte in den 1960er-Jahren die Musikwelt mit Weltstars wie The Jackson Five, Diana Ross and The Supremes, Stevie Wonder, The Temptations, Marvin Gaye, The Four Tops und vielen mehr. Das Erfolgsrezept von Label-Gründer Berry Gordy Jr. war dabei so simpel wie genial. Er übertrug den stampfenden Rhythmus der „Motor Town“ Detroit in pulsierende Bässe sowie vorwärts drängende Backbeats – und ließ darüber inbrünstig gesungenen, mehrstimmigen Harmoniegesang erklingen: schwarzer Soul, der die Hörer zum Tanzen verführte und Nr. 1-Hits wie am Fließband hervorbrachte. „The Sound of Classic Motown“ ist eine Hommage an die Blütezeit des legendären Plattenlabels. Eine zehnköpfige Band und hochkarätige Gesangssolisten bringen die Höhepunkte der revolutionären Soul-Ära energiegeladen und authentisch auf die Bühne. Durch den Abend der Gute-Laune-Grooves führt Schauspieler und Entertainer Ron Williams, einstmaliger Sprecher des Radiosenders AFN. * Ron Williams präsentiert eine Hommage an The Jackson Five, Diana Ross and The Supremes, Stevie Wonder, The Temptations, Marvin Gaye, The Four Tops u.v.a. mit allen großen Hits der Motown-Ära: „Stop! In the Name of Love“, „Dancing in the Streets“, „Papa was a Rollin’ Stone“, „Let’s Stay Together“, „Signed, Sealed, Delivered” u.v.m. * The Sound of Classic Motown Band mit vielen Solisten * Freitag, 22. Februar 2019 20 Uhr / Samstag, 23. Februar 2019 20 Uhr Sonntag, 24. Februar 2019 15.30 & 20 Uhr Prinzregententheater

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket

München Ticket www.muenchenticket.de / Tel. 089-54 81 81 81 Info-Pavillon am Olympiapark / Rathaus am Marienplatz (Zugang Dienerstraße ggü. Nr. 20) / Glashalle im Gasteig (Rosenheimer Str. 5) CTS Eventim für einzelne Veranstaltungen / www.eventim.de / Tel. 01806-570 070 (€ 0,20/Anruf aus dem Festnetz, max. € 0,60/Anruf aus den Mobilfunknetzen) BRticket Arnulfstr. 42 (Foyer des BR-Hochhauses) Hallo Reisebüro im PEP Thomas-Dehler-Str. 12 Hieber Lindberg Sonnenstr. 15 Kartenservice Fürstenfeld Fürstenfeld 12 Konzertkarten München Leopoldstr. 82 (Karstadt Münchner Freiheit) Hochbrückenstr. 4 Kreisboten-Verlag Fürstenfeldbruck Stockmeierweg 1 Sendlinger Ticketcenter Partnachplatz 9 Special Concerts OEZ Riesstr. 61 (im Karstadt) Süddeutsche Zeitung Tickets Fürstenfelder Str. 7 SW Kartenservice Germering Landsberger Str. 43 Amper Kurier Fürstenfeldbruck Kurt-Huber-Ring 12 Touristinformation Freising Marienplatz 7 Werbe-Spiegel Verlag Fürstenrieder Str. 5-11 Zentraler Kartenvorverkauf Marienplatz UG & Stachus 2. UG

IMPRESSUM KonzertNews 04/2018

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Herausgeber MünchenMusik GmbH & Co. KG / Widderstr. 20 / 81679 München Redaktion Andreas Schessl (verantwortlich) / Michael Schöne / Tobias Klatt / Sebastian Wiethaup / Anne-Sophie Maly / Klaus Schick Texte Die Texte wurden von der Redaktion unter Mitwirkung von Christine Mannhardt, Eva Krautter und Susanne Zirkler verfasst. DTP Kilian Gambos Fotos © Esther Haase / DG (Titel Ott), © Guido Ohlenbostel (Schwanensee), © MC Hurek (Guttenberg), © Gregor Hohenberg (Kaufmann, Quasthoff), © Dario Acosta / DG (Villazón), © Marco Borggreve / DG (Nelsons, Jansen, Gergiev, Edusei), © Mat Hennek (Grimaud), © Simon Pauly (Grubinger), © Nadia Rosenberg (Currentzis), © Terry Linke (Wiener Philharmoniker), © Sammy Hart (Steinbacher), © Ben Ealovega / Decca (Wang/Kavakos), © Uwe Arens / Sony Classical (Gabetta), © Michael Patrick O’Leary (Hahn), © Harald Hoffmann (Perahia), © Nicolas Bets (Rana), © Nadia F Romanini (Schiff), © Marco Borggreve / Sony Classical (Stadtfeld), © Bailey Davidson (Hope), © Nikolaj Lund (Bouchkov), © Uwe Arens (Müller-Schott), © Thomas Rabsch / EMI Classics (Meyer), © Colin Bell (tenThing), © Ruth Walz (Ganz), © Mathias Bothor (Brandt/Thomas), © Karel Kühne (Gedeck), © Andy Baker (Röhn), © Yasnev (Nussknacker), © Patrik Ratajsky (Schwanensee), © Bayerische Schlösser- /Seenverwaltung (Kaisersaal, Cuvilliés-Theater), © Nikolai Marcinowski (Kammeroper), © Auerbach (Berger), © baibaz Fotolia (Zimtstangen), © Thomas Ramstorfer (Krassnitzer), © Paul Grover (West- minster), © Stefan Nimmesgern (Nemec/Wachtveitl), © Rupert Larl (Posch), © Dorothee Falke (Forever Broadway), © Christian A. Rieger (Müller), © mauritius images /image BROKER / Hermann Dobler (Silvester), © Frank Bloedhorn (Opera Brass), © Lukas Beck (Wiener Streichersolisten), © VKLYBE.TV/DUBAI (Light Balance), © Uwe Hauth (Swing Dance Orchestra), © Mirko Joerg Kellner (Klazz Brothers), © Thomas Karsten (Wecker), © Christoph Kassette (Gaebel), © Rialto Film GmbH Berlin (Schatz im Silbersee), © Disney (Fluch der Karibik, Disney in Concert), © aboutyou.de (Gätjen), © mauritius images / Udo Siebig (Monopterus), © Thomas Kiewning (Ude), © gymnasm (Schneider), © Bernd Ullrich (Motown), © Archiv MünchenMusik Hier nicht aufgeführte Fotos lagen zumeist als Internet-Downloads ohne Angabe des Urhebers vor. Rechteinhaber, die hier nicht erwähnt sind, bitten wir deshalb um Kontaktaufnahme. Redaktionsschluss 24. Oktober 2018 / Änderungen vorbehalten! Druckauflage 500.000 Exemplare

KonzertNews 4/2018

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IT’S SHOW TIME AUSGEWÄHLTE HIGHLIGHT S IM FRÜHJAHR 2019

24. März

30./31. März

Sonntag 19.30 Uhr

Samstag 15 Uhr Sonntag 15 Uhr

PH I LH AR MO N I E

präsentiert

GETANZTE TRÄUME AUS SCHATTEN UND LICHT

P H I L H A R MO NI E MEHR ALS

1,5 MIO.

BESUCHER

16.-22. April Dienstag 19.30 Uhr Mittwoch 19.30 Uhr Donnerstag 19.30 Uhr Samstag 15 & 19.30 Uhr Ostersonntag 19.30 Uhr Ostermontag 15 & 19.30 Uhr

P R I NZ R EG ENTEN T H E AT E R DAS ORIGINAL KEHRT ZURÜCK!

Breakin’ Mozart

Ratatouille

Shadowland

Bei Ausnahmegenies wie Wolfgang Amadeus Mozart fragt man sich gerne, was für ein Künstler er wohl wäre, würde er heute und mitten unter uns leben. Diesem Gedankenspiel ist der Regisseur, Dirigent und Musikproduzent Christoph Hagel gefolgt, und kam so auf die Idee zu einem der erfolgreichsten Crossover-Projekte der letzten Jahre. Auf höchst unterhaltsame Weise lässt er Mozart und dessen Musik auf Breakdance, Technobeats und Hip-Hop treffen. Klassische Melodien werden hier zur Grundlage für einen energiegeladenen Stilmix und eine artistische Show mit enormem Entertainmentfaktor. Berühmte, live gesungene Arien wie die der Königin der Nacht aus der „Zauberflöte“ verwandeln sich zu coolem Hip-Hop, zu dem die preisgekrönten Breakdancer der „DDC – Dancefloor Destruction Crew“ ihr choreographisches Können zeigen. „Zu erleben ist ein verblüffend harmonisches Ineinandergreifen der Kulturen, Klänge und Bewegungen“, schrieb die Berliner Zeitung.

Mit dem Computeranimationsfilm „Ratatouille“ brachten die Pixar Animation Studios 2007 ihren achten abendfüllenden Film in die Kinos. Dieser erzählt die Geschichte von der Gourmet-Ratte Rémy, die heimlich ein Pariser Luxusrestaurant bekocht. Mit viel Witz und Charme spielte sich der Streifen in die Herzen der Zuschauer und wurde bereits ein Jahr später mit dem Golden Globe und dem Oscar in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ ausgezeichnet. Im Jahr 2016 nahm die BBC ihn in die Liste der 100 bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts auf. Nicht zuletzt lag dies auch an der wunderbaren Filmmusik von Michael Giacchino, die ebenfalls für einen Oscar nominiert wurde. Im Gegensatz zur durchgängigen Computer animation des Filmes sind große Teile der Musik rein akustisch aufgenommen, und dem Komponisten gelingt es, einen typischen, aber ebenso facettenreichen Soundtrack voll von Energie, Action und Romantik zu schaffen. In der Philharmonie ist der komplette Film auf Großbildleinwand mit Live-Orchester zu sehen. Ein Spaß für die ganze Familie!

Auch knapp zehn Jahre nach der Uraufführung von „Shadowland“ hat der Zauber der ineinanderfließenden Schattenbilder, die die Darsteller des Pilobolus Dance Theatre mittels Tanz und Akrobatik erzeugen, nichts verloren. „Shadowland“ ist fast schon ein moderner Klassiker, der mittlerweile mehr als 1,5 Millionen Zuschauer begeistert hat. Staunend beobachtet das Publikum, wie hinter einer großen Leinwand Körper elegant zu Gegenständen, Tieren, Pflanzen und fantasievollen Gebilden verschmelzen – eine fantastische Inszenierung aus Schatten und Licht, aus Musik und einer Geschichte, die die Performance wie ein roter Faden durchzieht. Hier taucht der Betrachter in die Schattenwelten ein wie in eine Filmszene. Hier verwandeln sich die Silhouetten der Tänzer in fahrende Autos, aufgehende Blüten oder Zentauren – Bilder, geprägt von dem unverkennbaren Stil der Pilobolus Dance Company, die abseits der normierten Sprache des klassischen Balletts eine eigene Körpersprache erfunden hat. Nach fast 50 Vorstellungen in den vergangenen Jahren kommt das Original nun endlich wieder zurück ins Prinzregententheater!

DDC – Dancefloor Destruction Crew Tanz & Choreographie Christoph Hagel Regie & Klavier Darlene Ann Dobisch Vocals

TICKETS unter: www.eventim.de

The City of Prague Philharmonic Orchestra Christian Schumann Leitung

Pilobolus Dance Theatre

3.-7. April

30./31. März

17.-20. April

Mittwoch 19.30 Uhr Donnerstag 19.30 Uhr Freitag 19.30 Uhr Samstag 15.30 & 19.30 Uhr Sonntag 15.30 Uhr

Samstag 20 Uhr Sonntag 20 Uhr

Mittwoch 19.30 Uhr Donnerstag 19.30 Uhr Samstag 15 & 19.30 Uhr

P H I L H A R MO NI E

P H I L H AR MONIE

PR I N Z R EG EN T EN  THEAT ER

Clowns! Kunst des Lachens „Clowns! ist ein so wunderbarer Abend … Nicht zu übertreffen!“, schrieb der Münchner Merkur einst über die Gala der Weltklasse-Clowns. Die euphorischen Reaktionen waren Antrieb genug, der hohen Kunst des Lachens wieder ein Forum im Prinzregententheater zu geben, und auch das neue Programm setzt ganz auf die Zauberkraft komischer Poesie: Mit verblüffender Artistik, sinnlich-versponnenen Momenten und liebenswerten Nummern erobern renommierte ClownVirtuosen die Herzen der großen und kleinen Zuschauer im Sturm. Eine poetische Gala mit den Weltklasse-Clowns Jigalov & Fred, Avner Eisenberg, Les Frères Taquins, Sergej Maslennikov und Leonid Beljakov Uwe „Budde“ Thiem & Yogo Pausch Musik Lutz Weber Dramaturgie Joschi Vogel Regie

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KonzertNews 4/2018

Jagd auf 007 Eine Nacht mit James Bond

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Spektakulär ist an James Bond ja alles: die schönen Frauen, die schnellen Autos, die atemberaubenden Stunts und die Verfolgungsjagden. Und spektakulär ist auch immer die Musik der JamesBond-Filme. Neben der Lizenz zum Töten und dem Wodka-Martini gehört auch der unverwechselbare Titelsong zu jedem neuen 007-Thriller. Wie raffiniert Bild und Ton miteinander verwoben sind, erlebt man nun mit der Originalmusik aus „Goldfinger“, „Liebesgrüße aus Moskau“, „Golden Eye“, „Casino Royale“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ und anderen. Die Musik genießt dabei einen besonderen Stellenwert. Eine Nacht in der Welt des berühmtesten Geheimagenten der Kinoleinwand voller Glamour und Spannung ...

Harry Potter erlernt in seinem dritten Jahr in Hogwarts die Kunst, sich einem Hippogreif zu nähern, wandelnde Irrwichter in lächerliche Figuren zu verzaubern und sogar die Zeit zurückzudrehen ... Während die Münchner Symphoniker die Musik von John Williams live zum Film spielen, können die Zuschauer in diesem einzigartigen multimedialen Event erleben, welche Gefahren das neue Jahr mit sich bringt: Der furchteinflößende Sirius Black ist aus Askaban entkommen! Auch in den kommenden Jahren wird die Filmsaga mit Live-Orchester fortgesetzt, und Fans können auf einer Großbildleinwand mitverfolgen, wie Harry über bewegliche Treppen läuft oder auf einem Zauberbesen Quidditch-Turniere bestreitet. Magie für Augen und Ohren!

The City of Prague Philharmonic Orchestra Christian Schumann Leitung

Münchner Symphoniker / Justin Freer Leitung

Karten: 089-936093 www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket


Lisa Batiashvili

Andrè Schuen

Piotr Anderszewski

Samstag, 1. Dezember 2018  19 Uhr, Prinzregententheater

Quatuor Ebène: Beethoven & Folk

Quatuor Ebène | Danish String Quartet Catriona McKay Schottische Harfe | Chris Stout Fiddle

Janine Jansen

Mittwoch, 19. Dezember 2018  19.30 Uhr, Herkulessaal

Händel: Der Messias

Lydia Teuscher Sopran | Terry Wey Countertenor | Tilman Lichdi Tenor Thomas Laske Bass | Windsbacher Knabenchor Akademie für Alte Musik Berlin | Martin Lehmann Leitung

Händel Der Messias – Oratorium in drei Teilen (in engl. Sprache)

Beethoven Streichquartett Nr. 1 F-Dur Beethoven Streichquartett Nr. 16 F-Dur Skandinavische und schottische Folkmusik

Montag, 21. Januar 2019  20 Uhr, Herkulessaal

Sonntag, 2. Dezember 2018  15.30 Uhr, Prinzregententheater

Klavierabend

Quatuor Ebène & Lisa Batiashvili

Lisa Batiashvili Violine | Quatuor Ebène Akiko Yamamoto Klavier | Shani Diluka Klavier

Artist in ce Residen

Schubert Fantasie f-moll für Klavier zu vier Händen Schumann Klavierquintett Es-Dur Chausson Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett D-Dur Sonntag, 2. Dezember 2018  20 Uhr, Prinzregententheater

Quatuor Ebène & Martin Fröst Martin Fröst Klarinette | Quatuor Ebène

Brahms Streichquartett c-moll Brahms Ungarische Tänze für Klarinette und Streichquartett Brahms Klarinettenquintett h-moll Sonntag, 16. Dezember 2018  11 Uhr, Max-Joseph-Saal

Alpenländische Weihnacht Cantilena Tyrolensia | Samberger Weisenbläser Gassl-Quartett | Königswiesener Stubenmusik Angelika Salchegger | Georg Hörtnagel Alpenländische Lieder und Volksmusik zur Weihnachtszeit

Piotr Anderszewski

Bach Präludien und Fugen aus „Das wohltemperierte Klavier“ (Band 2) Webern Variationen für Klavier op. 27 Beethoven „Diabelli Variationen“ Mittwoch, 23. Januar 2019  20 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche

Liederabend Andrè Schuen

Andrè Schuen Bariton | Daniel Heide Klavier

Schubert „Auf der Bruck“, „Willkommen und Abschied“ u. a. Ladinische Volkslieder Liszt Tre sonetti di Petrarca Tosti „Quattro canzoni d'Amaranta“ | „L'ultima canzone“ Montag, 28. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Artemis Quartett

Barber Adagio aus Streichquartett Nr. 1 h-moll Britten Streichquartett Nr. 2 C-Dur Schubert Streichquartett Nr. 14 d-moll „Der Tod und das Mädchen“ Mittwoch, 30. Januar 2019  20 Uhr, Prinzregententheater

Janine Jansen & Friends

Janine Jansen Violine | Gregory Ahss Violine | Amihai Grosz Viola Henning Kraggerud Viola | Jens-Peter Maintz Violoncello

Münchner Konzertdirektion Hörtnagel GmbH Tel. (089) 98 29 28 0 · www.hoertnagel.de sowie München Ticket Tel. (089) 54 81 81 81 mit allen VVK-Stellen

Mozart Divertimento für Streichtrio Es-Dur Mozart Streichquintett g-moll


WA RU M W I R S I LV E S T E R S O G RO S S A RT I G F E I E R N ?

WIR HABEN MEHR ALS 175 JAHRE ÜBUNG Zu Silvester hat das Hotel Bayerischer Hof einiges zu bieten. Die großartige Nacht zum Jahreswechsel ist deshalb auch bekannt als „The Greatest Party in Town“, welche dieses Jahr unter dem Motto „Welcome to the jungle“ steht. Die Festtagslaune zieht sich durch das gesamte Haus, vom Palais Keller über den Festsaal bis hin zum kulinarischen Feuerwerk im Dachgarten. Schwärmen Sie aus zu den rauschenden Partys, denn mit der Nachtschwärmer Boarding Card öffnen sich bereits ab 21.00 Uhr die Türen. Erleben Sie den sprudelnden Bayerischen Hof mit seinen zehn Live Bands und sechs DJs. Unser besonderer Tipp: Besuchen Sie ab 21.00 Uhr unsere, vom international renommierten Interior Designer Axel Vervoordt gestaltete, Palaishalle. Egal ob vor der großen Silvester-Party, zum Entspannen zwischendurch oder als Abschluss eines ganz besonderen Abends – hier genießen Sie modernes Lounge-Ambiente. Wir sind uns sicher: Sie werden an diesem Abend nichts Besseres vorhaben. Genießen Sie im Rahmen unserer Silvesterarrangements zwei bzw. drei Übernachtungen inklusive Champagner-Frühstücksbuffet, Neujahrsbrunch und Countdown-Party am Silvester-Vorabend im Dachgarten. Ihr Zimmer steht Ihnen am Neujahrstag bis 16.00 Uhr zur Verfügung. Unser Reservierungs-Team nimmt Ihre Buchung entgegen und berät Sie gern: Fon +49 89.21 20-900, Fax +49 89.21 20-906, E-Mail an reservations@bayerischerhof.de, Online-Buchung unter www.bayerischerhof.de. Hotel Bayerischer Hof Promenadeplatz 2 - 6 D-80333 München

Fon + 49 89.21 20 - 0 Fax + 49 89.21 20 - 906

www.bayerischerhof.de info@bayerischerhof.de

KonzertNews: Vollständiges Programm Weihnachten & Silvester 2018  

erschienen am 8.11.2018, Redaktionsschluss 24.10.2018

KonzertNews: Vollständiges Programm Weihnachten & Silvester 2018  

erschienen am 8.11.2018, Redaktionsschluss 24.10.2018