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Seite A4 I Anzeigen-Sonderveröffentlichung I 10. Januar 2009

BOOT DÜSSELDORF

Auf der Messe werden traditionell auch

Foto: pa/dpa/Hager

Reisen für Wassersportler in alle Welt angeboten – hier eine Auswahl der attraktivsten Reviere in und um Deutschland

Eines der schönsten Reviere für aktive Wassersportler oder den Erholung suchenden Skipper mit Familie liegt direkt vor der Haustür: Deutschland selbst mit Nord- und Ostsee, Haff und Bodden, seinen Inseln und seinen unzähligen Seen und Flüssen laden je nach Gusto zum Regattieren oder Urlauben ein. Doch nicht jedes Revier ist für

Segel-Romantik pur auf der Ostsee: traditionelle Boote bei der Rum-Regatta auf der Flensburger Förde – Veranstaltungen dieser Art spielen auch eine Rolle bei der Planung von Wassersport-Urlauben

Für Anfänger und Ambitionierte: Urlaub auf dem Wasser „vor der Haustür“

Ganz groß in Wassersport alle Skipper gleichermaßen gut für einen Törn geeignet. Bei der Auswahl sollten deshalb vor allem zunächst die Erfahrungen der Crew, das zu erwartende Wetter, Besonderheiten des Reviers, die verfügbare Zeit und eventuell benötigte Befähigungsnachweise überprüft werden. Weniger erfahrene Mannschaften, Familien mit kleinen

Kindern oder Skipper ohne Sportbootführerschein bevorzugen traditionell Binnenreviere. Größter rein deutscher See ist mit 117 Quadratkilometern Wasserfläche die in Mecklenburg-Vorpommern gelegene Müritz. Gerade im Hochsommer gibt es auf den deutschen Binnengewässern meist schwache Winde, viele ge-

schützte Ankerbuchten, überschaubare Etmale, eine gute Infrastruktur und oft auch Kultur und Abwechslung an Land. Selbst ein Schein fürs Boot ist nicht immer Bedingung. „Deshalb sind besonders die Reviere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sehr beliebt“, sagt Holger Schiller vom Arbeitskreis Charterboot (AKC)

im Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW). Dort können Chartergäste seit einigen Jahren nur mit einem „Charterschein“ auf gemietetem Kiel unterwegs sein. Voraussetzung ist lediglich eine gründliche Einweisung in die Handhabung des Bootes. Im Trend liegen neben zweiwöchigen Rundreisen und Einweg-Törns immer mehr Kurz-

ausflüge. Und: Immer mehr Charterer möchten nur noch „einweg“ chartern, sprich: Der Rückweg entfällt. Das Boot wird einfach am Zielort zurückgegeben. Laut Silvana Wilke vom Müritz-Yacht-Management in Rechlin sind Favoriten der Charterkunden, die die deutschen Binnenreviere erkunden wollen, entlang der Seenket-

ten vor allem die Reviere, in denen die Infrastruktur an Land stimmt. Erfahrenere Segler und Motorboot-Kapitäne zieht es dagegen traditionell hinaus auf die Ostsee. Den Schwierigkeitsgrad und die Länge der Reise legt jede Crew individuell fest. Gut zu wissen, dass auch der Service an der deutschen Ostseeküste stetig

zunimmt: Mit dem Yachthafen Hohe Düne in Warnemünde, den Marinas in Kühlungsborn und Boltenhagen sowie neuen Häfen auf Rügen wird die Planung von kürzeren Etmalen möglich und die Reise für die Crew damit zumeist auch sicherer. Weitere Charterstützpunkte, wie etwa die des auf Rügen ansässigen Vercharterers Goor in der Marina Wendtorf am Ausgang der Kieler Förde, oder die des neuen Anbieters Thinius am südlichen Strelasund erweitern aktuell die Möglichkeiten für einen gelungenen Ostsee-Törnstart ab 2009. Doch auch für hartgesottene Segler oder solche, die es werden wollen, hat Deutschland einiges zu bieten: So werden Sturmtrainings und Schwerwettersegeln auf Ostund Nordsee angeboten. Damit es sich windmäßig auch lohnt, laufen diese Kurse zumeist im Frühjahr oder spät im Herbst, wie bei der Hamburger Firma So-Long-Yachting: Bereits im April starten zwei Törns von Fehmarn aus nach Helgoland und zurück. Insgesamt 350 Charterunternehmen, Fremdenverkehrsämter und Reiseveranstalter beteiligen sich an der diesjährigen boot, viele davon offerieren Törns in oder durch Deutschland. Wer einmal ein Hausboot testweise besteigen will, hat auf der boot Gelegenheit dazu: Kuhnle Tours zeigt Hausboote in der Blauen Urlaubswelt (Halle 13) sowie in Halle 13 auf Stand C 63. Heech by de Mar wartet auf der Holland Plaza (Halle 14, Stand C 20) mit einer 8,10 m langen Vollenhovense Bol auf, entwickelt aus einem Plattbodensegler.

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Offen, klassisch oder mit großem Cockpit:

Vorschau auf Motorboot-Trends bei weichem Eintauchen auch in hohe Wellen für Fahrstabilität sorgen. Mit knapp 50 Tonnen Eigengewicht und zwei Sechszylinder-CaterpillarReihendieseln mit je 1000 PS ist die Yacht seegängig und soll bis zu 31 Knoten (57,4 km/h) erreichen können – mit zwei Doppelkabinen und Duschen an Bord. Auch Targa Yachten von der US-Pazifikküste haben mit der 6,30 m langen Ranger 21 den Trend zum Fischen mit eigens dafür optimierten Yachten erkannt. Der kleine SportFischkutter hat ein großes Cockpit und ein kompaktes Steuerhaus. Mit der Antares Linie will neuerdings auch Beneteau Küstenangler und Sporttaucher als neue Käuferschicht gewinnen. Auch diese Motorboote sind gekennzeichnet durch geräumige,

offene Cockpits, Innensteuerstände in einem Deckshaus mit Stehhöhe und guten Rundumblick. Die Antares 7.50 Outboard (7,23 m) ist mit leichtgewichtigeren Außenbordmotoren bis zu 150 PS motorisierbar. Innen gibt es neben einer kleinen Pantry eine Schlafkabine für zwei Personen. Auf den Sofas im Salon können weitere zwei Personen übernachten. Ein weiterer Trend wird im Klassikbereich erkennbar: Boarncruiser stellt mit der 50 Fuß (14,99 m) langen Retro Line eine Yacht im „RetroDesign“ vor. Klassische Gestaltung und moderne Ausstattung sollen dabei keinen Widerspruch darstellen. Der Fahrstand ist für einen guten Rundumblick mittschiffs eingebaut. Die Yacht, in der Normal-Ausführung in Stahl elf Knoten (20,3 km/h)

Foto: Drettmann

Die boot gilt traditionell als größtes Stelldichein der Yachtbranche mit vielen Neuheiten im Bootsbau. Hier – nach einer Umschau unter den Premieren – eine kleine Auswahl an Trends bei den Motorbooten. „Oben ohne“, sprich mit offenem Oberdeck und nur mit einer Flybridge ausgerüstet unterwegs zu sein, ist in. Diesen Trend hat man bei Sunseeker erkannt. Mit der neuen 74 Fuß (22,26 m) langen Predator wird eine gewohnt sportliche Yacht vorgestellt, die Platz für eine große Tender-Garage hat. Je nach Motorisierung (zwei MAN- oder Caterpillarmotoren mit je 1500 bis 1800 PS) ist die Predator bis zu 45 Knoten (83,3 km/h) schnell. Das Tankvolumen von 3900 Litern verleiht dem 32,5 Tonnen schweren Boot eine Reichweite von bis zu 380 Seemeilen (703 km). Auch Bavarias neue 46 Fuß-Yacht kann, dem Trend nach mehr Offenheit folgend, „oben ohne“ und mit Flybridge geordert werden. Sie wurde von dem kalifornischen Designbüro BMW Group Designworks Yachts entworfen. Das Drei-Kabinen-Boot zählt bei ihrer fränkischen Werft zum Premium-Segment. Neben der Baunummer Fünf der vor einem Jahr auf der boot als Weltpremiere vorgestellten Bandido 75 ist bei Drettmann erstmals eine Yacht für Sportfischer zu sehen, ein weiterer Trend: die Tournament 52 (15,88 m) besitzt einen tief gehenden, v-förmigen Rumpf. Dieser soll

Eine der Yachten, die auf die Bedürfnisse von Sportanglern zugeschnitten sind: Drettmanns Tournament 52

schnell, hat ein geräumiges Achterdeck unter einem Kabrioverdeck, das sich in nur wenigen Sekunden elektrisch öffnen lässt. Zu beiden Seiten führen achtern breite Treppen auf die Badeplattform. Der Innenbereich kann nach Käuferwunsch gestaltet werden. Auch die neue, 9,50 Meter lange Fineliner 31 aus den Niederlanden präsentiert sich im klassischen Retrolook mit Deck und Bänken aus Teakholz. Im großzügigen, offenen Cockpit haben bis zu zwölf Personen Platz. In der Vorschiffskabine können maximal fünf Personen sitzen. Platz zum Übernachten gibt es für zwei. Dank 0,60 Meter Tiefgang lassen sich flachere Gewässer befahren. Serienmäßig wird der elegante Binnenkreuzer mit einem 30-PSYanmar-Diesel geliefert. Auch das Wohnen auf dem Wasser kommt immer mehr in Mode. Diesen Trend aufnehmend zeigt BrauckmannBoote ein neu entwickeltes Hausboot, die Aquare 1500. Das schwimmende Ganzjahres-Heim mit Fußbodenheizung und Umluftsystem verfügt laut Hersteller über die Isolationswerte eines Niedrigenergiehauses. Die Einrichtung besteht aus Möbelhauselementen und soll den Kundenwünschen flexibel angepasst werden können. Die 14,98 m lange Aluminiumyacht, für Küstengewässer zugelassen, erreicht mit Dieselantrieb eine Geschwindigkeit von 8 Knoten (14,8 km/h). Mit hydraulischem Bug- und Heckstrahlruder lässt sich die Aquare leicht manövrieren.

IMPRESSUM Eine Anzeigen-Sonderveröffentlichung der boot Düsseldorf; Verantwortlich für den Inhalt: Messe Düsseldorf GmbH; Anzeigen-Kontakt: Clemens Braun (V.i.S.d.P.) Verkauf: Ismail Kara

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2009 ganz groß im wassersport