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65 Schrift & Bild Matthias Müncheberg

Dina a Robi DIESEN NAMEN GABEN SCHON DIE ARABER DER INSEL RODRIGUES, EINER DER DREI MASKARENENINSELN. IHRE ENDGÜLTIGE BEZEICHNUNG ERHIELT SIE SCHLIESSLICH DURCH UND NACH DIOGO RODRIGUES, EINEM STEUERMANN EINER PORTUGIESISCHEN FLOTTE, DIE DIE INSELGRUPPE UM MAURITIUS AUF DEM WEG NACH GOA IN INDIEN PASSIERTE.

[ Rodrigues ]

Stran d n ördlic h von Graviers im Sü dosten von Rodrigu es u n terh alb des Mont Cabris.


Die Regatta der

Lagunenfischer

Ei nmal i m J ah r tr e f f e n s i c h di e Se g le r de r I n s e l v or de r Î le Mi chel, um gegen ei n an de r zu r e g att i e r e n u n d m i t e i n a n d e r z u feiern. Noch überwiegen bei den ranken Yachten Boote aus Holz.

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fünf und acht Meter Länge, welche seit Langem zum Fischen in der Lagune benutzt werden. Im Gegensatz zu den größeren mauritischen Pirogen mit Spiegelheck haben die auf Rodrigues verwendeten ein Kanu­ heck, erklärt Baby Azi. Das mache sie so einzigartig. Wenn der 50-jährige Rodriguer von seinem Arbeitsplatz am Anse Enfer hinaus auf die hellgrün schimmernde Lagune Richtung Südwesten blickt, dann kann er gut die Île Hermitage mit ihrem steil aufragenden Felsen sehen. Dahinter erkennt er gerade noch die grüne Île aux Chats, die Katzeninsel, und rechts enn Herr Jean daneben die lang gestreckte, Ah-Kiam Lam Vo Hee einmal im Jahr flache Île Gombrani. Die Eiim Dezember auf lande sind Teil des unter NaRodrigues zur Regatta ruft, kann er turschutz stehenden Marine­ sicher sein, dass viele Segler seinem parks südlich der Hauptinsel Ruf folgen. Lam Vo Hee, bekleidet in der Nähe der – neben Port mit großkrempigem Strohhut, großer Mathurin einzigen weiteSonnenbrille, weißem T-Shirt, einer ren – Passage-Möglichkeit roten Trainingsjacke und beigefarbe- für Yachten durchs Riff, dem nen Shorts, ist Präsident des größten Port Sud-Est. Zwischen den Yachtclubs von Rodrigues – der im kleinen Inseln hindurch, um Übrigen auch der einzige der nur sie herum und an der nicht 18 mal acht Kilometer messenden allzu fernen Riffkante entlang kleinsten der insgesamt drei Maska- segeln die klassischen, kleireneninseln ist. „Regatta-Club der nen rodriguischen SegelpiroInsel Rodrigues“ lautet der stolze gen. Zumeist sind nur zwei Name dieses traditionell ausgerich- Mann Besatzung an Bord, teten Segelvereins mit Sitz mitten im Indischen Ozean, denn: „Bei den mehr als 50 Booten, die sich dem Club angeschlossen haben, handelt es sich ausschließlich um Pirogen“, sagt Lam Vo Hee. Rodriguische Pirogen sind Segelboote zwischen

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Steuermann und „Mast-Affe“. Wenn die Boote zum Fischen benutzt werden, und das kommt auf Rodrigues noch sehr häufig vor, dann sind auch schon mal drei Personen an Bord. Die segelnden Fischer wissen um die Bedeutung des ansonsten unscheinbaren Anse Enfer. Denn seit 25 Jahren arbeitet hier Baby Azi, den alle nur „Baby“ nennen, unter einem großen, uralten Baum unter freiem Himmel. Neben dem Baum steht eine kleine, windschiefe Wellblechhütte für Werkzeuge mit einem winzigen Dachvorsprung für den Fall, dass es einmal regnen sollte. Das kommt auf Rodri­ gues jedoch nur sehr selten vor. Es duftet nach frischem Holz, Farbe, Verdünnung und Schweiß. Überall auf der Erde liegen Späne und Holzteile herum. Auf einem kleinen Tisch liegt ein Hobel griffbereit. In der Hütte kann man im Halbdunkel wage eine Stichsäge erkennen. Das ist alles. Kein Licht, kein Werkzeugschrank, kein Dach, keine Wände, ja nicht einmal einen Zaun gibt es. Wenn die Sonne untergeht, und das passiert früh auf Rodrigues, kommen die Moskitos. Dann ist es Zeit für Baby Azi, nach Hause zu gehen.


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R e pari ert u n d b aut s eit 25 Jahr e n die t r adit io ne lle n hölzernen Pi rogen auf Rodri gues: Baby Azi i n sei ner Frei luft-Werk statt. A z i is t au ch ein er fol gr eic he r Se g le r . Re g e lmäßig nimmt er an den Regatten i m Rahmen des Festi val Kreol tei l.

Seit 25 Jahren arbeitet hier Baby Azi, den alle nur „Baby“ nen­nen, unter einem großen, uralten Baum unter freiem Himmel.

Kaum zu glauben, dass ausgerechnet an diesem Ort unter freiem Himmel in der Nähe des Strandes die eleganten, stolzen, traditionell-hölzernen Segelpirogen auf Kiel gelegt und bei Bedarf fachgerecht und liebevoll repariert werden. Der Name des Werftchefs und einzigen Angestellten des Mini-Unternehmens: Baby Azi.

Segeleigenschaften und dem Speed der von ihm gebauten Boote überzeugt sich der stille und wortkarge Azi regelmäßig selbst: etwa bei der diesjährigen Fischerboot-Regatta vor der Île Michel. Dann wird er selbst eines der Crewmitglieder auf der neuen, stolzen LIBERTÉ bei deren Jungfernwettfahrt sein.

Vor einem Vierteljahrhundert lehrte ihn sein Onkel Ezen Agathe die Kunst des Bootsbaus. Seitdem baut und repariert er die Segelpirogen auf der kleinen Maskareneninsel: die hölzernen, die den Fischern gehören und die manchmal auch zum Regattieren benutzt werden. Es gebe neuerdings auch Boote aus „Glasfiber“, sagt Azi. Mit diesem Teufelszeug wolle er aber lieber nichts zu tun haben. Immer mehr Fischer kauften sich diese neuen Plastikboote. Das führe dazu, dass immer mehr der authentischen, hölzernen Yachten verschrottet werden. Baby Azi sammelt sie ein und lagert sie vorsorglich in der Nähe seiner „Werkstatt“. Ein Dutzend der ausgedienten segelnden Arbeitsboote liegt in der Nähe des Anse Enfer bereits herum. Bootsbauer Azi hofft, dass sich eines Tages jemand findet, der eines oder vielleicht sogar mehrere der wie

Die Lagune, welche sich stellenweise mehrere Hundert Meter von der Uferlinie der Insel aus Richtung offener Ozean erstreckt, gab die Bedingungen für die Konstruktion der Boote mit den harmonisch anmutenden Linien vor: Da die Lagune überwiegend flach ist, durften die Boote der Fischer keinen großen Tiefgang haben. Ohne Schwert, dafür nur mit einem wenige Zentimeter langen, dafür aber durchgehenden Kiel ausgestattet, sind die offenen Boote deshalb äußerst kippelig, wenn der Passat weht und die traditionellen Lateinersegel gesetzt worden sind. Als „rank“ bezeichnen Segler diese Eigenschaft einer Yacht, sensibel auf Wind zu reagieren. Inzwischen gebe es in seinem Club auch Boote aus „Fiberglas“, sagt „Mr. President“ Lam Vo Hee, der Anteil an Eignern von Holzbooten werde immer geringer.

gestrandete Wale anmutenden Schiffe bei ihm restaurieren lässt. Teilweise sind die Rümpfe jedoch schon in einem so schlechten Zustand, dass eine Sanierung einem Neubau gleichkäme. Vor drei Monaten erst habe er seit Langem wieder einmal ein komplett von ihm selbst gebautes Boot an einen Fischer ausgeliefert, eine rodriguische Piroge, die der Auftraggeber auf den stolzen Namen LIBERTÉ getauft hat. Eigentlich handele es sich bei den Pirogen aus Rodrigues um einen klassischen, schmalen Doppelender. Dieses Prinzip hält die benetzte Fläche des Schiffchens klein und schafft so mehr Geschwindigkeitspotenzial. So sei es möglich, auch einmal richtig um die Wette zu fahren. Das habe eine lange Tradition auf Rodrigues, sagt Baby. Für den Bau oder nötige Reparaturen verwende er zwei verschiedene Hölzer: mauritisches Mahagoni für Beplankung, Kiel, Totholz und Wrangen und das weichere Holz des einheimischen Jackfruit Tree für die Spanten. Von der Qualität, den


Als Grund dafür macht der kräftige Mann mit den asiatischen Wurzeln den Preis aus: Der sei für Plastik- und Neubauten von Holzbooten nahezu gleich hoch. Während die aus mauritischem Mahagoni und rodriguischem Jackfruitbaum-Holz hergestellten Boote jedoch viel Pflege benötigten, müsse man sich um die mit Glasfasern verstärkten Kunststoffboote (GfK) kaum kümmern. Deshalb würden sich beim Neukauf einer Segelpiroge immer mehr Fischer für die Variante aus GfK entscheiden. Genau aus diesem Grunde kommt Lam Vo Hees einmal im Jahr laufender Fischerboot-Regatta für den Erhalt der traditionellen Holzschiffe jedoch allergrößte Bedeutung zu, denn: „Die Holzschiffe laufen einfach schneller“, sagt der Organisationsprofi, bei dem alle Fäden zusammenlaufen. Das mache sie bei den rodriguischen Seglern nach wie vor sehr attraktiv – und bewahrt die Klasse so vor dem Aussterben.

Die Bedeutung der Regatta für den Erhalt der alten, für Rodrigues jahrzehntelang so charakteristischen Holzboote hat auch die Regierung des seit Kur­ zem selbstständigen Eilandes erkannt.

Teilweise würden Holzboote inzwischen sogar besonders „getunt“ und farbenfroh angemalt. Diese würden dann in den wenigen vorhanden Garagen oder sogar in den Wohnhäusern der Segler gut geschützt und wohlbehütet untergestellt. Nur zu besonderen Anlässen, etwa zum Regattieren, würden diese „Schätzchen“ dann hervorgeholt und, auf Lkw verladen, zur Île Michel gekarrt. Fakt ist: In den letzten Jahren haben regelmäßig Holzboote die vorderen Plätze belegt. Zwar gebe es neuerdings neben den traditionellen zwei Holzbootklassen auch eine eigene Klasse speziell für GfK-Yachten mit einer Länge zwischen 21 und 23 Fuß eingerichtete, die inzwischen mit elf startenden Teams sogar die größte Teilnehmerklasse stellt. Doch im direkten Vergleich Holz gegen Plastik seien zumeist die „wooden boats“ siegreich, sagt Lam Vo Hee. Die Frage, ob das geringere Speedpotenzial der Plastikboote an der für ihren Bau verwendeten Formen liegen könnte, die vielleicht einen schlechteren Shape besitze, oder an dem größeren Gewicht der GfK-Yachten im Vergleich zu ihren hölzernen Schwestern, lässt der Segler offen.

Die Bedeutung der Regatta für den Erhalt der alten, für Rodrigues jahrzehntelang so charakteristischen Holzboote hat auch die Regierung des seit Kurzem selbstständigen Eilandes erkannt: Sie nahm die an nur einem Tag laufende Wettfahrt 1998 in das Programm des vor 13 Jahren ins Leben gerufenen „Festival Kreol“ auf. Denn bei den Pirogen handelt es sich neben dem endemischen SolitaireVogel um eines der Wahrzeichen der Insel, dessen Fotos in keinem Reiseprospekt fehlen dürfen. Über die Einhaltung der ausgeschriebenen Klassenvorschriften und die Befolgung der Wettfahrtregeln wacht Herr Ahkeng Frankilen. Mit Schreibblock, Stift und Maßband ausgerüstet kontrolliert er penibel die Boote, die sich bei ihm angemeldet haben: Das sind neben den GfK-Booten in diesem Jahr zwei der bis zu 22 Fuß langen kleinen Holzboote und in der Klasse der bis zu 25 Fuß langen hölzernen Yachten sieben.

Das Aufhei ßen des Groß erfordert vi el Kraft. Un d es m u s s s c h n e ll g e h e n , dam i t das Gew i cht des S egels und der mi tunter böi ge Wi n d das B oo t n i c h t s of or t k e n te r n las s e n .

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73 Prompt erwischt Frankilen eine Crew beim Schummeln: Sie hatte die Länge ihres Bootes als zu gering angegeben, tatsächlich stellte sich bei der Vermessung heraus, dass die Yacht länger als 22 Fuß ist und damit in die nächstgrößere Klasse gehört. Denn auch hier gilt: Länge läuft. Holzbootes zu dicht. „An zweiter Freigestellt bleibt den Crews dageStelle liegend, wollte er keinen gen die Wahl der Segelgröße. Das Raum verschenken und möglichst Risiko segelt jedoch immer mit: Entscheidet sich ein Team für die hart an den Wind gehen, um einen Verwendung eines großen Tuches, besseren Kurs zur Ziellinie anliegen zu kann zwar ein stärkerer Vortrieb können“, sagt ein Crewmitglied nach erzeugt werden. In einer Böe könder Regatta. Dieser Plan ging jedoch nen die teilweise über zehn Meter schief: Das Boot holte zwar stark kränlangen Bambus-Spieren, die das gend auf, doch dann zog eine kurze, Abbruch: „Mitmachen ist alles, die dreieckig geschnittene, sogenannte kräftige Böe über das Feld hinweg. Lateinersegel tragen, jedoch schnell Das war zu viel für die SKORPION II: Stimmung ist überwältigend und wir sind hier alle wie eine einzige, brechen. Und tatsächlich, beim Sieben Mann Besatzung gingen über große Familie“, resümiert am Ende Start der ersten Wettfahrt der elf Bord, das Boot lief voll. der Wettfahrt ein sichtlich Fiberglasboote ist Beim Start der ersten Wettfahrt der geschaffter, aber gleichwohl neben dem Verlust überaus glücklicher Daniel. eines Mastes auch elf Fiberglasboote ist neben dem Seine Ehefrau Lorraine, mit eine gebrochene Verlust eines Mastes auch eine der der ehemalige französische Spiere zu beklaFeuerwehrmann zusammen Exgen. Grund dafür gebrochene Spiere zu beklagen. kursionen zu den vorgelagerten war eine durchzieInseln und Tauchtrips mit dem kräfhende Regenfront mit wechselnden, Nun hieß es für Daniel und seitigen Motorboot ZOMALDAN anstarken Winden. Zu stark auch für ne Mitsegler, möglichst schnell bietet, ist stolz auf ihren Mann. Sie die Crew der SKORPION II: Nach das Wasser wieder außenbords zu ist schon oft mitgesegelt auf einer der letzten Wende im dritten Renbringen, um die Regatta würdig auf der traditionellen Pirogen. Sie weiß, nen nahm der Skipper das Segel des eigenem Kiel unter Segeln wähwie viel Kraft es erfordert und wie knapp acht Meter langen, weißen rend des Zeitlimits durchs Ziel zu schwierig es ist, mit diesem Bootbringen. Das gelang – und unter styp zu segeln, ihn überhaupt unter dem tosenden Beifall von HunderKontrolle halten zu können. Doch ten auf der kleinen Felsen-Halbinsel auch die hübsche Kreolin wurde Île Michel stehenden Zuschauern rauschte die SKORPION II über die vom Segelvirus befallen: Vielleicht wird sie im nächsten Jahr mit der Linie. Als letztes Boot zwar, doch ersten rein weiblichen Crew an den das tat der Freude der Crew keinen Start gehen, wenn „Mr. President“ erneut zur Teilnahme an der Regatta der traditionellen Segelpirogen von Rodrigues aufruft, beim dann bereits zum 14. Mal laufenden Festival Kreol in der Lagune einer kleinen Insel mitten in den Weiten des Indiks.

Erstau n lic h , wie viel Wasser in ein e Piroge passt: Der Steuermann der SKORPION II ging zu dicht an den Wind; das Boot k en terte. Später gestan d ein er der M itsegler, dass er nicht schwimmen kann und eine Höllenangst hatte.

Keine Seltenheit: gebrochene Spieren beim Durchzug einer Böe. Viele Crews h alten aus diesem Grund an Land mehrere Ersatz-Spieren vor.


Wer einmal ausprobieren möchte, wie es sich anfühlt, mit einer Segelpiroge durchs klare, von der intensiven Sonne auf 26 Grad Celsius erwärmte Wasser zu rauschen, hat dazu auf dem Boot von Christophe Meunier Gelegenheit. Am Teufelspunkt, einem kleinen Kap unterhalb des 118 Meter hohen Mont du Sable, holt der 44-jährige Mauritier mit seiner schwarz angemalten, offenen Segelyacht zwei- bis dreimal pro Woche Gäste zu einem Törn zur westlich gelegenen Vogelinsel Île aux Cocos ab. 2004 kaufte er den GfK-Rumpf in Rodrigues für 70.000 Rupien, etwa 2.000 Euro. Viel Geld für einen jungen Mann, der auf einer Insel lebt, auf der viele Menschen von der Hand in den Mund leben. Er baute das Boot nach seinen Wünschen mit Holzaufbauten um, besorgte sich einen Mast und schnitt eine lange Bambusstange. Die gibt nun eine gerade, lange Spiere, die das traditionelle Dreieckstuch der Fischer als Groß trägt. Sein Boot verfügt über erstaunlich gute

Auch ein Schwert kann den Kurs bei seitlichem Wind nicht halten – es ist schlicht keines da.

Traditionell segeln ab Teufelspunkt: Christophe Meunier bietet auf seiner einer Piroge nachempfundenen Yacht Tagesausflüge zur Île aux Cocos an.

30 Euro zahlen Segelgäste für einen Törn zu dem para­ diesischen Eiland Île aux Cocos ...

Trimmeinrichtungen an Bord. Die Fock lässt sich von der langen Plicht aus einrollen. Sogar einen sogenannten Lazy Jack zum Auffangen des Segels hat Christophe montiert. Kein Wunder, dass sich der junge Kreole so gut mit Yachten auskennt: Bevor er selbst zum Bootseigner wurde, war der freundliche Segler als Skipper auf einem großen Katamaran beschäftigt. Der konnte bis zu 45 Personen auf einmal transportieren und fuhr täglich für jeweils ein paar Stunden hinaus. Vor sieben Jahren trat Meunier in die Fußstapfen seines Vaters Henry. Der bot als Erster auf der Insel seit den 70ern Segelausfahrten für Gäste an. Das Boot dafür mietete er sich für 50 Rupien, etwas mehr als einen Euro, tageweise von einem Fischer. Eineinhalb Stunden benötigt Christophe mit seiner stolzen Yacht, die einer traditionellen Segelpiroge der rodriguischen Fischer nachempfunden ist, bis zu der unbewohnten Kokos-Insel.

N ich t di e ei nzi ge, w ohl aber di e sti lvollste Passage-Mögli ch k ei t zu r K ok o s i n s e l: Ei n e n T ag dau e r t der Segeltörn zum naturgeschützten Eiland, das man nachmittags wieder verlassen haben muss.

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Ein kräftiger Yamaha-Außenborder steht für den Fall bereit, dass es mal keinen Wind gibt oder der aus einer für den Kurs ungünstigen Richtung bläst. Denn die Kunststoffyacht mit dem hellbraun schimmernden HolzSchanzkleid und den roten Segeln habe lediglich einen sehr kleinen Kiel, sagt Christophe. Auch ein Schwert kann den Kurs bei seitlichem Wind nicht halten – es ist schlicht keines da. Denn vor allem müsse der Rumpf flachgehend sein, wolle man mit ihm elegant in den kleinen Wellen über Sand, Steine und Korallen der teilweise nur einen halben Meter tiefen Lagune hinwegschweben,


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sagt der Skipper. Christophe setzt die Baumwollsegel, holt, bis zu der Hüfte im warmen, klaren Wasser stehend, den Anker ein, schiebt das Boot vom Ufer weg, hängt das Ruder ein, holt die Schoten von Klüver, Fock und Lateinersegel dicht und bestimmt mit der Pinne

den Kurs, bis es vorm Bug rauscht und an den Bordwänden plätschert. 30 Euro zahlen Segelgäste für einen Törn zu dem paradiesischen Eiland, ein von Mutter Meunier bereiteter Imbiss mit frischem Fisch, südafrikanischem Weißwein, Bier und nassen Füßen inbegriffen.

Nutzt Christophe Meuniers Segelboot gern als Fähre zum „Festland“: Marie Paule Sakoury arbeitet als sogenannter Tourist Field Guide auf der Kokosinsel.

Übernachten sei auf der Kokos­insel nicht erlaubt. Die Natur müsse auch mal Pause machen können. Der erste Ein dru c k täu sc h t: Bei der Fisc h erboot-Wettf ah rt au f Rodrigu es wird hart regattiert. Es geht neben symbolischen Preisen vor allem um Ruhm und Ehre.

Auf der Rückfahrt begleitet uns die 34-jährige Marie Paule Sakoury. Auf der Naturparkinsel Île aux Cocos arbeitet sie als Tourist Field Guide. Sie erklärt den Besuchern geduldig, dass es jetzt Anfang Dezember sei und dass Anfang Dezember auf der Insel viele Vögel nisten würden. Man solle sie nicht stören, wolle man nicht mit scharfen Schnabelhieben attackiert werden. Marie achtet au-

ßerdem darauf, dass spätestens gegen 15 Uhr alle die Insel wieder verlassen haben. Denn Übernachten sei auf der Kokosinsel nicht erlaubt, sagt die hübsche Kreolin. Die Natur müsse auch mal Pause machen können. Wir sind die Letzten, die das Koralleneiland gegen 14 Uhr verlassen. So kann auch sie sich nun auf den Heimweg nach Port Mathurin machen. Christophe bringt eine Angelleine aus.

Lebte einst endemisch in großen Scharen auf Rodrigues: Dem längst ausgestorben en Solitaire wurde ein eigenes Den k mal au f der Freifläche zwischen Haf en u n d Neuem Markt gewidmet.


Marie hält sie in der Rechten, während ihr Blick über das Meer schweift. Ein weißes Tuch mit roten Blumenmotiven umspielt ihre Schultern. Ihren Strohhut schmückt eine große, künstliche Hibiskusblüte. Es ruckt an der Leine und Sekunden später zappelt ein Fisch in der Plicht. Geschickt entfernt

Marie den Widerhaken aus dem weit geöffneten Fischmaul – und wirft das Schuppentier zurück ins Wasser. Zu klein, befindet die Naturparkwärterin. Und bringt die Leine erneut aus. Gut, dass es Segelenthusiasten wie Christophe Meunier, Jean Ah-Kiam

Lam Vo Hee und Baby Azi auf dem kleinen Pazifikeiland gibt, die sich um den Erhalt der stolzen, hölzernen Segelpirogen kümmern. Sonst könnte es dieser Klasse vielleicht eines Tages ergehen wie dem einst in Scharen auf der Insel lebenden Solitaire-Vogel: Der war eines Tages schlichtweg ausgestorben.

Der Herr der Yachten EIN ÄLTERER, GEPFLEGTER HERR FÄHRT MIT SEINEM KLAPPRIGEN FAHRRAD ÜBER DIE BRÜCKE AM HAFEN VON PORT MATHURIN. SEIN NAME: JAMES WATERSTONE.

Für James ist dieser Montag, so wie für die meisten Rodriguer, ein besonderer Tag: Heute öffnet an der Kreuzung Johnston Street/Rue de la Solidarité zum ersten Mal der sogenannte Neue Markt seine Tore für Händler, Kunden und Neugierige. Mehrere Jahre lang wurde gebaut. Zäune versperrten den Blick. Heute soll endlich die Absperrung fallen. Der alte Markt ein Stück weiter, gleich hinter dem Containerlager des Hafengeländes, hatte am Sonnabend seine Tore geschlossen. James, mit grünem Cap, sauber gebügeltem rot karierten Hemd und grauer Hose, stellt sein Fahrrad ab und wartet. Dann ist es endlich so weit: Die Kommissare der Insel zerschneiden mit einer großen silbernen Schere das Absperrband, welches das Publikum symbolisch vom Neuen Markt trennt. Eine Band spielt auf. Tänzerinnen schwingen

zum Sega ihre Hüften. Jeder, der es einrichten konnte, ist dabei. James besichtigt den modernen Betonbau, der auch starken Zyklonen standhalten soll. Der letzte ist ihm noch gut in Erinnerung: 2003 bummelte er mit nur acht Stundenkilometer in 30 Kilometer Entfernung südöstlich der kleinen Maskareneninsel vorbei. Noch Monate später gab es kein frisches Obst. Die meisten Bäume waren umgeknickt. Viele Wellblechhütten der Ärmsten unter den Einwohnern waren gleich ganz verschwunden. Birgit Rudolph, die seit 1997 auf der Insel lebt, sah an ihrem Fenster sogar „einen Hund vorbeifliegen“. James blieb damals von dem Unwetter verschont. Sein einfaches, kleines Steinhaus mit fester Tür und solidem Dach liegt ein kleines Stück westlich an der geschützten Baie aux Huitres, der Oyster Bay, gleich in der Nähe der Grundschule L‘école primaire „Cardinal“.

Um 1800 herum kam sein aus Irland stammender Ururgroßvater John Waterstone nach Mauritius. William, dessen Sohn (und James' Urgroßvater), zog es dann ein paar Jahre später auf die 605 Kilometer entfernte Insel Rodrigues. Dort war er verantwortlich für ein Boot der Marine. Boote, insbesondere Segelyachten, haben es auch dem schließlich 1938 auf Rodrigues geborenen James Waterstone angetan. Der groß gewachsene, schlanke und freundliche ältere Herr lädt uns zu sich nach Hause ein. Er reicht Kekse und Saft. An der Wand hängt eine Schwarzwald-Kuckucksuhr, made in Taiwan, gekauft auf einem mauritischen Markt. Plastikblumen schmücken das kleine, saubere Wohnzimmer. Vorhänge mit chinesischen Schriftzeichen dienen als Türen zu Schlafzimmer und Küche. Alle halbe Stunde schnarrt aus einer Elektrouhr eine Stimme auf Französisch die Zeit.

Ei n Mann, ei n Rad: James W aterstone i st i n Port M ath u r i n be k an n t w i e e i n bu n te r Hu n d. J e de n Tag fährt er zum Hafen, um nach ei nlaufenden Yachten Au s s c h au zu h alte n . Se i t m e h r als 3 0 J ah r e n .

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Da es der einzige Hafen auf Ro­ drigues ist, müssen dort alle Segelyachten anlegen, die bunkern oder etwas reparieren wollen. Ein typischer Etappenhafen, denn: Zu sehen gibt es nicht viel auf der 18 Kilometer langen und nur acht Kilometer breiten Insel, wenn man auf der Durchreise ist. Wenn die Boote dann die schmale Hafeneinfahrt passiert haben, lediglich ein paar Pfähle kennzeichnen den Weg durchs Riff, dann steht James

Anlauftipp für Unerschrockene: Minkos Bar in der Nähe der Haf en an lag e n i s t s o e tw as w i e Pe te r s C af é Spor t von Rodrigues. Ein Muss für einlaufende Segler.

Fri scher geh t e s n i c h t: Ei n Fi s c h e r pr äpar i e r t de n F an g de s T ag e s au f dem Anleger v on Por t M ath u r i n . Hote l- u n d Re s tau r an tbe s i tze r s te h e n neben Ei nh ei m i s c h e n Sc h lan g e , u m s i c h di e be s te n Stü c k e zu s i c h e r n .

Jeweils kurz danach meldet sich der mauritische Kuckuck. James, der sich vom Gefängnisaufseher zum Gerichtsdiener emporgearbeitet hatte, fährt seit den 80er-Jahren zum Hafen. Jeden Tag. Mit seinem schwarzen, perfekt gewarteten Rad, das etwas nostalgisch wirkt. 1966 hat er es für 250 Rupien gekauft, umgerechnet etwas mehr als sechs Euro. James' Passion: Er dokumentiert alle in Port Mathurin einlaufenden Segelyachten.

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Zu sehen gibt es nicht viel auf der 18 Kilometer langen und nur acht Kilometer breiten Insel, wenn man auf der Durchreise ist.

oft schon da. Er nimmt die Leinen entgegen und sagt freundlich Hallo. Angefangen hatte alles mit einem Yachteigner, mit dem er ins Gespräch gekommen war. Der schenkte ihm zum Abschied ein Foto von sich und seinem Boot. James bat ihn, hinten auf das Bild eine Widmung aufzuschreiben. Nur so, zur Erinnerung an das nette Gespräch. Gesagt, getan. Seitdem sammelt James Waterstone Fotos und Notizen von Yachteignern, die die Insel ansteuern. Irgendwann begann er, Bücher anzulegen, in die er die Bilder einklebte und die Besucher fortan ihre Notizen und Grüße notieren ließ. Sechs dicke Bände sind daraus bis heute geworden. Eines sei ihm von einem Touristen, der ihn zu Hause besucht hatte, gestohlen worden, ärgert sich der sonst so gut gelaunte, freundliche Herr. Pro Jahr und Saison kämen im Schnitt um die 20 Yachten, sagt James.

Macht in 21 Jahren 420 Boote, die alle in seinen Büchern dokumentiert seien. Höchstwahrscheinlich sind es jedoch viel mehr, denn in manchen Saisons wird Rodrigues neuerdings von bis zu 50 Yachten angelaufen. Die Segler nähmen sich jetzt mehr Zeit, „wegen der Piraten“. Er mache das aus rein privaten Gründen und nur so zum Spaß, sagt James und er lächelt dabei. Viele Freundschaften seien daraus entstanden. Auch Deutsche seien unter den dokumentierten Eignern. Auch der Besuch der FREYDIS ist penibel verzeichnet worden. Heimathafen: Cuxhaven, Germany. Ankunft: 19. Juli, Abreise: 1. August 2001. Es sei eine große Freude und eine positive Erfahrung gewesen, Rodrigues angelaufen zu haben. Die das vor zehn Jahren neben einem aufgeklebten Schwarz-Weiß-Foto in James Waterstones Buch geschrieben haben, sind keine Geringeren als die Weltumsegler Erich und Heide Wilts.

Doch James ließ es nicht bei seiner exklusiven Sammlung bewenden. Stets war und ist er hilfsbereit, vermittelt Kontakte für Reparaturen oder fürs Wäschewaschen und gibt Informationen zum Einkauf. Auch für durstige Segler hat er einen Tipp parat: Bei Minko gleich hinter dem Hafen, in der „5th Avenue von Rodrigues“ gibt es gut gekühltes, lokales Phoenix-Bier

in 0,65-Liter-Flaschen. Heute ist „Pay Day“, da sind alle Tische von den Männern besetzt – zum Unwillen ihrer ro­ driguischen Frauen. Minko ist so etwas wie das „Café Sport“ von Ro­drigues. Vielleicht nicht ganz so schick. Aber auch hier trinken Segler – neben Hafenarbeitern und Einheimischen – ihr erstes Bier nach langer Abstinenz auf See. Ein Muss für einlaufende Segler – genau wie ein Besuch bei James Waterstone in der Oyster Bay.

Tradition elles Han dwerk : M it Flech tereien verdien en sic h viele Rodri ­ gu er ein Z u brot. Produ ziert wird zu m Eigen bedarf u n d f ü r Touristen.

Zu Gast in James Waterstones Haus: Stolz präsentiert der Rodriguer einen Band mit Yachtfotos der letzten Jahre. Viele Freundschaften seien aus den Kontakten entstanden, sagt James. Viele hielten bis heute.

Irgendwann begann James, Bücher an­ zulegen, in die er die Bilder einklebte und die Besucher fortan ihre Notizen und Grüße notie­ren ließ.


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vember. Und es hat drei Monate lang drei Jahren kam sie schließlich mit Claudine und Pascal Stern haben sich nicht mehr geregnet in Terre Rouge. Pascal, den sie liebevoll ihr „Baby“ dagegen im nördlichen Bezirk TerDie nächsten Tage werden spannend nennt, nach Rodrigues. Es sind diese re Rouge oberhalb der in der Nähe in der Domaine. Der freundliche Fran- Momente nach einem guten französibefindlichen English Bay einen Traum zose und seine blonde kreolische Frau schen Essen, selbst zubereitet oder bei verwirklicht. Einen Traum aus Stein, sehen es gelassen. Zur Not haben sie ihrem Freund Emeric im „Aux 2 frères“ Holz, Beton, Wasser und Blumen. den Pool. Der ist randvoll gefüllt, das unten in der großen Stadt am Place Über Stock und Stein windet sich der Wasser ist mit Magnesium versetzt. François Leguat genossen, wenn sie Weg hinauf zu ihrem Refugium, der Das sei gut für den Körper und mache schweigend auf ihrer Terrasse sitzen Domaine de la Paix. No Stress. Relax, Chlor überflüssig, sagt Claudine. und in den schwarzen Nachthimmel lautet die Devise für Reisende oder schauen. Wenn die Venus für Segler, die für ein paar hell neben der Sichel des Tage der Enge ihrer Yacht Mondes scheint, zu dem die entfliehen wollen. Claudine, beiden nur „Croissant“ sagen, die jung gebliebene, zierlidann sind sie angekommen che Mittsechzigerin verfügt in ihrer neuen Heimat. Das über eine schier unerschöpfCroissant scheint, anders als liche Energie. Die nutzt die in Deutschland etwa 10.000 Franko-Mauritierin, um aus Kilometer nordwestlich, Beton und Holz Accessoires für die Gästewohnungen und L e b e n i h r e n T r a u m v o m F r i e d e n : C l a u d i n e u n d P a s c a l über dieser ihrer kleinen ihr gleich nebenan stehendes St e r n in de r Domai ne de la Pai x i m Bezi rk Terre Rouge. Insel nicht zu stehen – über We r g e ht , g e h t als Freund. Rodrigues liegt es. So als eigenes Haus zu schaffen. habe es sich zur Nacht gebettet. In Einen Großteil der Gebäude sowie Ihre Vorfahren seien einst mit dem der Ferne jault ein Hund. Ein Männerdie Pools hat sie selbst entworfen. Mit Boot über Madagaskar, die SeyRufen hallt leise aus dem Dorf empor. den Dachflächen fängt sie Wasser auf, chellen und Reunion auf Mauritius Wer gute Ohren hat und ganz genau sollte es einmal regnen. Das leitet sie, gelandet. Sogar auf der kleinen Insel hinhört, kann das ferne Rauschen der für den Betrachter unsichtbar, durch in Neu-Amsterdam inmitten des weiten Brandung an der Riffkante vernehSäulen versteckten Kanälen zu unterIndiks wohnten Verwandte von ihr. men. Frieden. Als alle längst schlairdischen Auffangbecken. Sind diese Auf der größten der Maskarenen, fen, die Hunde, die Männer und die einmal gefüllt, kommen das Paar und Mauritius, betreibt die agile Schlanke Frauen, beginnt es zu regnen über der dessen Gäste gut über die folgenden an der Westseite seit vielen Jahren drei Monate. Eine städtische Wasserein Hotel mit Garten in der Nähe der Domaine de la Paix. leitung gibt es nicht. Es ist Ende NoMündung des Black River. Vor knapp www.vacances-rodrigues.com

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2012 - Rodrigues_SAILING JOURNAL