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115. Deutscher Ärztetag Arzneimittel­wechsel­- wirkungen

Fachartikel S. 66

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ANCA-assoziierte systemische Vaskulitiden


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Körperschaft des öffentlichen Rechts / www.aeksa.de

Inhaltsverzeichnis: 5 6 9 10 12 13 16

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Editorial Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert 21. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 29. September 2012 Gemeinsame Fortbildung von der Ärztekammer und KVSA am 17.10.2012 115. Deutscher Ärztetag in Nürnberg Satzung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt über die Errichtung der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen GEMA-Gebühren für Wartezimmermusik nur unter Vorbehalt zahlen!

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Neues Faltblatt der BZgA zur Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln

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Patienten- und Angehörigenforum Beratung für Tumorerkrankte und Angehörige Die Patientenakte und das Einsichtsrecht des Patienten Arzneimittelwechselwirkungen mit Phytopharmaka Die wichtige Welt der Soft Skills

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ANCA-assoziierte systemische Vaskulitiden

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Ausschreibungen der Vertragsarztsitze Mitteilungen der KV

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Für Sie gelesen: Leben im Abriss Schwarzwohnen in Halle an der Saale

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Leserbrief: Editorial 6/2012 Leserbrief: Quereinstieg - Aus der Sicht des Allgemeinmediziners

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In Memoriam

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Geburtstage

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Fortbildung im Mittelteil

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Ed i t orial

Mehr Transparenz bei IGeL-Angeboten

Ärzteschaft informiert Patienten und Ärzte über Selbstzahlerleistungen Dr. Bernhard Rochell Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer

Foto: fotolia (1)

Die Möglichkeiten der modernen Medizin wachsen stetig und ebenso steigt die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Die Ressourcen der gesetzlichen Krankenversicherung werden dagegen immer knapper, so dass deren Leistungsgrenzen deutlich zu Tage treten. Zum Spektrum Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) gehören deshalb heute auch Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel Sportuntersuchungen, Schulatteste oder Reiseimpfungen, die aus der Erstattungspflicht der Krankenkassen herausgenommen wurden, im Einzelfall jedoch sinnvoll sein können und von den Patienten gezielt nachgefragt werden. Das verschweigen die Krankenkassen aber gerne, wenn sie Ärzten unterstellen, dass es ihnen beim Einsatz Individueller Gesundheitsleistungen vorrangig um wirtschaftliche Interessen gehe. Nun ist es nicht immer ganz einfach, eine genaue Grenze zu ziehen zwischen dem, was medizinisch notwendig ist, und dem, was von den Patienten als Wunschleistung gefordert und auch noch ärztlich empfehlenswert oder vertretbar ist. Der Deutsche Ärztetag hat im Jahr 2006 klare Regeln für das Erbringen von Individuellen Gesundheitsleistungen beschlossen. Die Empfehlungen sollen Ärzten dabei helfen, die von den Patienten selbst zu zahlenden Leistungen seriös und verantwortungsvoll anzubieten. Jeder Arzt, der mit seinen gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten über privat zu zahlende Leistungen spricht, ist gehalten, diese zehn Punkte zu beachten. Besonders wichtig sind die unaufdringliche, sachliche Beratung der Patienten über Individuelle Gesundheitsleistungen und ein schriftlicher Vertragsschluss. Wenn ein Arzt meint, dass eine Therapie infrage kommt, die nicht zum GKV-Leistungskatalog gehört, hat er dies dem Patienten zu erläutern. Er muss ihm Bedenkzeit geben, ob er diese Individuelle Gesundheitsleistung in Anspruch nehmen will. Der Arzt darf den Patienten nicht zur Inanspruchnahme einer Leistung drängen und keine falschen Erwartungen hinsichtlich eines Erfolges einer Behandlung wecken. Und der Arzt ist verpflichtet, über die zu erwartenden Behandlungskosten aufzuklären. Der Patient muss abschließend eine transparente Rechnung auf der Grundlage der Amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erhalten. Es darf auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass es bei den Individuellen Gesundheitsleistungen um zusätz-

liche Einnahmen für die Ärztin oder den Arzt geht. Unsere Patienten müssen stets darauf vertrauen können, dass medizinische Gründe für ihre Behandlung entscheidend sind. Patienten sind keine Kunden und der Arztberuf ist kein Gewerbe. Dabei muss es bleiben. Ärzte sind keine Kaufleute, sie verkaufen keine Ware – auch keine Ware Gesundheit. Sofern dies geschieht, ist das höchst bedenklich und schädlich für den Ruf des einzelnen Arztes, wie der gesamten Profession. Deshalb muss man klarstellen, dass IGeL solche Leistungen sind, die einerseits aus ärztlicher Sicht sinnvoll sind und andererseits von Patienten nachgefragt werden und die niemals ein Geschäftsgegenstand der Ärzte sein dürfen. Besonders wichtig ist die unaufdringliche, sachliche Beratung der Patienten über Individuelle Gesundheitsleistungen. In keinem Fall darf die Individuelle Gesundheitsleistung zur Bedingung gemacht werden für andere Leistungen, die von der Krankenkasse getragen werden. Die Position der Ärzteschaft zum verantwortungsvollen und seriösen Umgang mit IGeL wurde nochmals in einer aktualisierten Auflage der von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) herausgegebenen Broschüre „Selbst zahlen? Ein Ratgeber zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte“ festgehalten. Der Ratgeber beinhaltet unter anderem eine Checkliste sowohl für Patienten als auch für Ärzte zum Umgang mit IGeL. Er erklärt, was IGeL sind, warum gesetzlich Versicherte dafür zahlen müssen und worauf jeder Patient achten sollte, der von seiner Ärztin oder seinem Arzt eine solche Leistung angeboten bekommt oder sie von sich aus wünscht. Für Ärztinnen und Ärzte, die IGeL anbieten, kann dieser Ratgeber als Leitfaden dienen. Er trägt mit dazu bei, bei Beratung und Aufklärung Missverständnisse zu vermeiden, und er informiert über rechtliche Anforderungen. Individuelle Gesundheitsleistungen werden immer wieder

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öffentlich diskutiert. Für das Vertrauensverhältnis zwischen Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient ist ein fairer Umgang mit Selbstzahler-Leistungen unverzichtbar. Wenn sie in der Arztpraxis über Maßnahmen sprechen, die von den Betroffenen selbst getragen werden sollen, kann das für beide Beteiligten schwierig sein. Deshalb haben BÄK und KBV ihren IGeL-Ratgeber in einer gemeinsamen Fassung für Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten herausgegeben. Denn die Forderungen nach einem seriösen Umgang mit IGeL betreffen beide gleichermaßen. Es dient der Transparenz und schafft Vertrauen, wenn Patientinnen und Patienten wissen, was sie in Bezug auf IGeL von ihren Ärztinnen und Ärzten erwarten können. Und wenn Ärzte deutlich machen, was Patienten von ihnen erwarten dürfen. Mit der Patientenbroschüre „Individuelle Gesundheitsleistungen – was Sie über IGeL wissen sollten“ hat die Bundesärztekammer zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen zum korrekten Umgang mit diesen Selbstzahlerleistungen gegeben: „Warum trägt meine Krankenkasse die Kosten für IGeL nicht?“ „Bin ich von meinem Arzt ausreichend beraten worden?“ „Habe ich eine nachvollziehbare Rechnung erhalten?“. Der 115. Deutsche Ärztetag 2012 in Nürnberg hat sich

ebenfalls mit dem Thema IGeL und insbesondere mit dem Antrag der SPD-Fraktion für ein Gesetz zur Eindämmung Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL-Eindämmungsgesetz) befasst. Die SPD hat sich in vielen Punkten an den Vorgaben des Deutschen Ärztetages 2006 in Magdeburg zum Umgang mit IGeL orientiert. Sachliche und für den Patienten verständliche Informationen und Beratung, Bedenkzeit, Abschluss eines schriftlichen Behandlungsvertrages und Ausstellen einer Rechnung – das alles sind auch Forderungen des Ärztetages. Andere Regelungsvorschläge der SPD schießen allerdings weit über das Ziel hinaus. Zum Beispiel der Vorschlag, dass IGeL-Behandlungen nicht mehr am selben Behandlungstag mit GKV-Leistungen erbracht werden dürfen. Mit so einer Vorgabe würden nicht nur die Wartezeiten auf einen Arzttermin länger, die Patienten würden auch in absolut unakzeptabler Weise gegängelt. Es reicht völlig aus, wenn IGeL-Behandlungen grundsätzlich nicht in direktem Zusammenhang mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden. In dem Entwurf für ein Patientenrechtegesetz der Bundesregierung sind Vorgaben für IGeL enthalten, die den Patienten nützen, ohne IGeL per se zu verteufeln. Wenn der Gesetzgeber das umsetzt, brauchen wir kein weiteres Gesetz.

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben. Im Monat Mai konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen: Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Eva Becker, Naumburg (Saale) Dr. med. Anja Mersiowski, Seehausen (Altmark) Dr. med. Konstanze Richter, Halle (Saale) Facharzt für Augenheilkunde Antje Kammel, Magdeburg Dr. med. Anna Sasse, Leipzig Facharzt für Viszeralchirurgie Ulrich Ebeling, Magdeburg Dipl.-Med. Dalbir Singh Lahiri, Halle (Saale) Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Mareen Reichert, DessauRoßlau

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doctor medicinskich nauk (VAK Moskau) Narine Selimyan, Magdeburg Dr. med. Juliane Wünsche, Halle (Saale) Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Dr. med. Barbara Lindemann, Kleinmachnow Facharzt für Innere Medizin Elena Bolshakova, Bitterfeld Aysen Burgun-Heinrich, Halle (Saale) Daniel Ensberg, Magdeburg Dr. med. Andreas Heller, Magdeburg Dr. med. Christian Krogel, Magdeburg Dr. med. Mandy Rosenkranz, Sülzetal Sandra Trabitz, Zahna-Elster Christiane Zirbes, Wernigerode

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie Mohammad Sherif, Lutherstadt Wittenberg Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie Ljuba Rauch, Lutherstadt Eisleben Facharzt für Laboratoriumsmedizin Dr. med. Florian Mendel, Dessau-Roßlau Facharzt für Radiologie Tino Harth, Halle (Saale) Jörg Kaueroff, Markranstädt Dr. med. Nina Orywall, Halle (Saale) Facharzt für Strahlentherapie Nils Peters, Magdeburg Facharzt für Urologie Tobias Ritschel, Halle (Saale)


Neu erteilte Weiterbildungsbefugnisse gemäß der Weiterbildungsordnung vom 16.04.2005 in der Fassung vom 01.01.2011 (siehe auch im Internet unter www.aeksa.de) Facharztbezeichnungen: Allgemeinmedizin Dr. med. Angelika Brandt 18 Monate, davon 6 Monate hausärztliche Versorgung und 12 Monate internistische Patientenversorgung Arztpraxis Johannes-R.-Becher-Straße 42 39128 Magdeburg Dr. med. Yvonne Brunner-Thiemann 18 Monate Arztpraxis Reilstraße 81 06114 Halle (Saale) Dr. med. Maike Hartmann 18 Monate Arztpraxis Delitzscher Straße 240 06116 Halle (Saale) Dr. med. Anna-Elisabeth Hintzsche 18 Monate Arztpraxis Reilstraße 134 06114 Halle (Saale) Christian Hussels 18 Monate Arztpraxis Schlangengäßchen 20 06542 Allstedt Dipl.-Med. Kerstin Just 18 Monate Arztpraxis Poststraße 2 06193 Nauendorf Dr. med. Susanne Perpeet-Kasper 6 Monate Arztpraxis Lange Straße 25 38889 Blankenburg (Harz)

Dipl.-Med. Andreas Sawatzky Dirk Schwientek 18 Monate Gemeinschaftspraxis Bebelstraße 28 06493 Ballenstedt Dr. med. Frauke Schirmer Dipl.-Med. Axel Schirmer 24 Monate im Verbund Gemeinschaftspraxis Merseburger Straße 271 06130 Halle (Saale) Dipl.-Med. Kerstin Stohr 18 Monate Arztpraxis Pestalozzistraße 2 06128 Halle (Saale) Dr. med. Ulf Stötzel 12 Monate Arztpraxis Walther-Rathenau-Straße 16 39164 Wanzleben-Börde Dipl.-Med. Jörg Thomas 18 Monate Arztpraxis Bossestraße 2 06484 Quedlinburg Dr. med. Gerlinde Trabert 12 Monate Arztpraxis Tränsberg 21-23 39104 Magdeburg Augenheilkunde Priv.-Doz. Dr. med. Claudia Grünauer-Kloevekorn 48 Monate, davon 36 Monate in der Praxisklinik am Markt Große Nikolaistraße 1 06108 Halle (Saale) und 12 Monate in der Belegabteilung des Diakoniekrankenhauses Halle (Saale) Advokatenweg 1 06114 Halle (Saale)

Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Anja Pallas 6 Monate Basisweiterbildung Chirurgie und 6 Monate Orthopädie und Unfallchirurgie Poli Reil Johann-Christian-Reil gGmbH Reilstraße 129 a 06114 Halle (Saale) Dr. med. Jörg Schmidt 24 Monate Basisweiterbildung Chirurgie im Verbund mit Dipl.-Med. Jörgen Bretschneider, Dr. med. Jürgen Müller, Dr. med. Ingo Böttcher und Dr. med. Petra Wegermann und 18 Monate Orthopädie und Unfallchirurgie Asklepios Klinik Weißenfels Klinik für Orthopädie, Unfall-, Handund Wiederherstellungschirurgie Naumburger Straße 76 06667 Weißenfels Plastische und Ästhetische Chirurgie Prof. Dr. med. habil. Robert Hierner 24 Monate Basisweiterbildung Chirurgie im Verbund mit Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Gunther Hofmann, Dr. med. Klaus Röhl, Dr. med. Joachim Zaage und Priv.-Doz. Dr. med. Ralph Stuttmann und 48 Monate Plastische und Ästhetische Chirurgie BG-Kliniken Bergmannstrost Klinik für Plastische- und Handchirurgie/Brandverletztenzentrum Merseburger Straße 165 06112 Halle (Saale) Innere Medizin und Nephrologie Dr. med. Kathrin Baborowski 18 Monate Gemeinschaftspraxis Liebknechtstraße 36 a 39108 Magdeburg

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Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Daniel Windschall 54 Monate Asklepios Klinik Weißenfels Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Naumburger Straße 76 06667 Weißenfels Neurologie Edda Schneider 12 Monate AMEOS-Klinikum Haldensleben Abteilung für Neurologie Kiefholzstraße 4 39340 Haldensleben Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Olaf Ballaschke 12 Monate Burgenlandklinik Psychosomatische Abteilung Käthe-Kruse-Straße 2 06628 Naumburg (Saale) Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. med. Ulrike Birth Eckart Grau 36 Monate im Verbund Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH Rehaklinik Suchtmedizin und Psychiatrie Brockenstraße 1 38875 Elbingerode (Harz) Urologie Dr. med. Michael Ludwig 36 Monate Klinik St. Marienstift Magdeburg Klinik für Urologie Harsdorfer Straße 30 39110 Magdeburg

Schwerpunktbezeichnung: Neuropädiatrie Prof. Dr. med. Gerhard Jorch 36 Monate Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät Universitätskinderklinik Leipziger Straße 44 39120 Magdeburg

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Zusatzbezeichnungen: Handchirurgie Prof. Dr. med. habil. Robert Hierner 36 Monate BG-Kliniken Bergmannstrost Klinik für Plastische- und Handchirurgie/Brandverletztenzentrum Merseburger Straße 165 06112 Halle (Saale) Dr. med. Jörg Schmidt 12 Monate Asklepios Klinik Weißenfels Klinik für Orthopädie, Unfall-, Handund Wiederherstellungschirurgie Naumburger Straße 76 06667 Weißenfels Palliativmedizin Antje Schneider 12 Monate Diakoniekrankenhaus Halle Klinik für Geriatrie Advokatenweg 1 06114 Halle (Saale) Spezielle Schmerztherapie Ingrid Harnisch 12 Monate Klinikum Magdeburg gGmbH Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie Birkenallee 34 39130 Magdeburg Dr. med. Thomas Otto 12 Monate Arztpraxis Breiteweg 49 39179 Barleben Spezielle Unfallchirurgie Dr. med. Andreas Krause 24 Monate Klinikum Schönebeck GmbH Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Köthener Straße 13 39218 Schönebeck (Elbe) Dr. med. Jörg Schmidt 24 Monate Asklepios Klinik Weißenfels Klinik für Orthopädie, Unfall-, Handund Wiederherstellungschirurgie Naumburger Straße 76 06667 Weißenfels

Spezielle Viszeralchirurgie Dr. med. Walter Asperger 36 Monate Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mauerstraße 5 06110 Halle (Saale) Prof. Dr. med. Jörg Fahlke 36 Monate Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal GmbH Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Wendstraße 31 39576 Stendal

Erloschene Weiterbildungsbefugnisse Für die Unterstützung der Kammerarbeit im Rahmen der Weiterbildung möchten wir nachfolgenden Ärzten herzlich danken: - Dr. med. Helma Gabrisch, Arztpraxis in Harsleben, Befugnis für Allgemeinmedizin endete am 31.03.2012 - Dr. med. Vera Hansper, AMEOSKlinikum Haldensleben, Befugnis für Neurologie endete am 15.04.2012, Übertragung der Befugnis Neurologie an Edda Schneider - Dr. med. Christoph Lübbert, Universitätsklinikum Halle (Saale), Befugnis für Infektiologie endete am 30.04.2012 - Prof. Dr. med. habil. Hubert Podhaisky, Universitätsklinikum Halle (Saale), Befugnis für Innere Medizin und Angiologie endete am 30.04.2012, Übertragung der Befugnis an Priv.-Doz. Dr. med. Bettina-Maria Taute - Dr. med. Perry Seftel, Arztpraxis in Halberstadt, Befugnis für Allergologie endete am 31.12.2011 - Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein, Universitätsklinikum Halle (Saale), Befugnis für Innere Medizin und Gastroenterologie endete am 30.04.2012 - Dr. med. Wolfgang Wawro, BG-Kliniken Bergmannstrost in Halle


(Saale), Befugnis für Orthopädie und Unfallchirurgie endete am 30.04.2012 - Dipl.-Med. Hartmut Wurzbacher, Gesundheitsamt Burgenlandkreis in Naumburg (Saale), Befugnis für Öffentliches Gesundheitswesen endete am 30.04.2012

Neu zugelassene Weiterbildungsstätte: Klinik St. Marienstift Magdeburg Harsdorfer Straße 30 39110 Magdeburg Klinik für Urologie zugelassen für Urologie

Klinikum Magdeburg gGmbH Birkenallee 34 39130 Magdeburg Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie zugelassen für Spezielle Schmerztherapie

Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert Zwischenprüfung außerhalb des bestehenden Prüfungsrhythmus Die vorzeitige Zwischenprüfung findet am 16.10.2012, 14.00 Uhr in der jeweiligen Berufsbildenden Schule statt. Für die Teilnehmer der Berufsbildenden Schule Magdeburg wird die Prüfung in der Ärztekammer durchgeführt. Die Ausbilder der in Frage kommenden Auszubildenden und Einzelumschüler werden rechtzeitig informiert. Anmeldeschluss: 31.08.2012 Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist die Voraussetzung zur Zulassung zur Abschlussprüfung.

Erste-Hilfe-Ausbildung – ab 2012 neu

Der Berufsbildungsausschuss der Ärztekammer SachsenAnhalt hat auf seiner Sitzung am 09.03.2011 nachstehenden Beschluss gefasst: Ab Ausbildungs-/Umschulungsbeginn 2012 sind die Auszubildenden/Umschüler verpflichtet, während ihrer Berufsausbildung/Umschulung einen Erste-Hilfe-Kurs von 8 Doppelstunden, wahlweise beim Deutschen Roten Kreuz, dem Malteserhilfswerk e.V., Arbeiter Samariter Bund oder dgl., zu absolvieren und den schriftlichen Nachweis der Ärztekammer vorzulegen Auszubildende bis zum Ende des 2. Ausbildungsjahres Umschüler bis zum Ende des 1. Umschulungsjahres Wird dieser Nachweis (Kopie) nicht vorgelegt, erfolgt keine Zulassung zur Abschlussprüfung. Weitere Informationen sind im Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) enthalten.

Unterrichtstage für die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten im Schuljahr 2012/13 an den Berufsbildenden Schulen V Halle (Saale) Die Organisation der Berufsausbildung im dualen System ist geregelt. Der Unterricht an den Berufsbildenden Schulen V Halle (Saale) ist als Tagesunterricht geplant. Beim Festlegen der einzelnen Schultage wollen wir einerseits die Interessen der ärztlichen Praxen und andererseits die Möglichkeiten der Berufsschule zu einem guten Kompromiss führen. Seit Jahren stabil, werden an den BbS V Halle (Saale) je zwei Klassen pro Schuljahrgang ausgebildet. In den vergangenen Jahren sind durch Veränderungen der Ausbildungsordnung und des Lehrplanes die alten Fächerstrukturen aufgegeben und durch Lernfeldunterricht ersetzt worden. Im Schuljahr 2011/12 haben wir die Doppelstunde von 90 Minuten eingeführt, um das Lernfeldprinzip effektiver umsetzen zu können. Für das neue Schuljahr 2012/13 sollen die einzelnen Unterrichtstage der Klassen angepasst werden. Den Arztpraxen wollen wir einen zuverlässigen Ausbildungsrhythmus garantieren, d.h., die Unterrichtstage sollen vom 1. bis zum 3. Lehrjahr die gleichen Wochentage bleiben. Einrichtungen, die mehr als einen Auszubildenden ausbilden, soll garantiert werden, dass sich die Unterrichtstage in den einzelnen Ausbildungsjahren und in den einzelnen Klassen einer Jahrgangsstufe nicht überschneiden. Die Schüleraufnahme für die Klassen MFA 12 a und MFA 12 b findet am 5.9.2012, 8:00 Uhr, in der Aula des Schulstandortes Klosterstraße 9 in Halle (Saale) statt. Gez. W. Müller Schulleiter

Unterrichtstage für das Schuljahr 2012/13 sh. Folgeseite!

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M it t e ilung e n a u s d e r K a m m e r

Unterrichtsage für das Schuljahr 2012/13 sind:

Klasse

Woche

Unterrichtstage

Erster Unterrichtstag

MFA 10 a

A

Dienstag, Mittwoch, Freitag

07.9.2012

MFA 10 b

B

Dienstag, Mittwoch, Freitag

11.9.2012

MFA 11 a

A

Montag, Dienstag, Mittwoch

17.9.2012

MFA 11 b

B

Montag, Dienstag, Mittwoch

10.9.2012

MFA 12 a

A B

Donnerstag, Freitag Montag

06.9.2012

MFA 12 b

A B

Montag Donnerstag, Freitag

13.9.2012

21. Fortbildungstage der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 29. September 2012

Gendiagnostik im ambulanten und klinischen Alltag Von Mendel’s Erbsen über Kaninchen, Mäuse, Bakterien und Dolly bis hin zum Wettrennen im Rahmen des Humanen Genomprojektes hat die Genetik einen spannenden Weg zurückgelegt. Die Entschlüsselung eines individuellen menschlichen Genoms ist jetzt für ca. 5000 Euro möglich, die Interpretation der riesigen Datenmengen bleibt jedoch eine wissenschaftlich, klinisch und ethisch höchst anspruchsvolle Aufgabe. Welche Möglichkeiten eröffnet uns diese Entwicklung? Im Rahmen des Fortbildungstages wollen wir Fragen diskutieren, die sowohl für den niedergelassenen Arzt als auch für klinisch tätige Kollegen relevant sind. Welcher gesetzliche Rahmen besteht? Wie werden genetische Untersuchungen durchgeführt? Was liegt im Bereich der Forschung und wo hat die Genetik die Routine-Patientenversorgung erreicht? Neben klinischer Genetik und zytogenetischen Untersuchungen haben mit dem Humanen Genomprojekt und der Entschlüsselung des menschlichen Genoms 2003 auch vielfältige molekulargenetische Untersuchungen in die Patientenversorgung in fast allen medizinischen Subspezialisierungen Einzug gehalten. Dazu zählen die „klassischen“ Fächer mit humangenetischem Bezug wie Pränatalmedizin und Pädiatrie, u.a. bei der Betreuung und Diagnostik von Patienten mit seltenen Krankheiten. Ca. 80 Prozent dieser Krankheiten sind genetisch bedingt. Selten bedeutet, dass an der jeweiligen Krankheit weniger als 1 von 2000 Einwohnern leiden. Da es jedoch mehr als 6000 verschiedene seltene Krankheiten gibt, sind in Deutschland insgesamt ca. 6-8 Prozent der Bevölkerung betroffen. Daneben haben genetische Aspekte zunehmend eine große

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Bedeutung bei der Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen, von denen ca. 5-10 Prozent familiär auftreten, also im engen Mendelschen Sinne genetisch bedingt sind. Gerinnungsstörungen in Form von Hämophilie, vor allem aber auch von thrombotischen Ereignissen sind ebenfalls auf genetische Veränderungen zurückzuführen (Faktor VIII- und Faktor IX – Defekte bei Hämophilie) oder haben starke genetische prädisponierende Faktoren (z.B. Veränderungen wie Faktor V Leiden und Prothrombin-Veränderungen bei tiefer Beinvenenthrombose). Weitere Beispiele genetischer Prädisposition betreffen Fettstoffwechselstörungen und andere Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck und Diabetes. Darüber hinaus wurden in den letzten zwei bis drei Jahren auch genetische Ursachen bei Autismus und anderen Krankheiten des psychiatrischen Formenkreises entdeckt. Zunehmend tragen genetische Untersuchungen auch zu einer individuell abgestimmten Therapie bei. So kann die Identifizierung bestimmter genetischer Veränderungen in Tumoren im optimalen Fall eine gezielte, personalisierte Therapie ermöglichen (z.B. Imatinib-Therapie bei Nachweis des Philadelphia-Chromosom bei CML; Vemurafenib-Therapie bei Nachweis von BRAF-Mutationen bei Malignem Melanom). Mit der rasanten Technologie-Entwicklung wie z.B. dem „Next Generation Sequencing“ kommt es zu einer ähnlichen schnellen Zunahme der diagnostischen Möglichkeiten. Damit steigt der Aufklärungs- und Beratungsbedarf der Patienten und Angehörigen bezüglich der Möglichkeiten und Grenzen genetischer Untersuchungen, aber auch hinsichtlich möglicher Konsequenzen auf medizinischer und persönlicher Ebene.


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Den Rahmen zur Durchführung diagnostischer genetischer Untersuchungen hat der Gesetzgeber im Gendiagnostikgesetz 2009 vorgegeben (http://www.gesetze-im-internet.de/ bundesrecht/gendg/gesamt.pdf). Sich daraus ableitende Richtlinien erarbeitet die Gendiagnostik-Kommission (http:// www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/GendiagnostikKommission/Richtlinien/Richtlinien_node.html), u.a. zur Aufklärung bei genetischen Untersuchungen, zur Durchführung genetischer Untersuchungen bei nicht einwilligungsfähigen Personen und zu Inhalten der genetischen Beratung sowie über die Anforderung an die Qualifikation zur genetischen Beratung. Auf Bundesebene gab es vielfältige Diskussionen bezüglich der Umsetzung der im Juli 2011 in Kraft getretenen Richtlinie über die Anforderungen an die Qualifikation zur genetischen Beratung, die zu Unsicherheiten und letztlich zu einer unter Zeitdruck realisierten Umsetzung führten. In Sachsen-Anhalt wurde seit August 2011 durch die Ärztekammer, die Weiterbildungsermächtigten und Vertreter der niedergelassenen und stationär tätigen Ärzte, insbesondere der Gynäkologen, gemeinsam und konstruktiv an einem Konzept zur Umsetzung dieser Richtlinie gearbeitet. So konnten rechtzeitig vor dem Inkrafttreten der Richtlinie zum 1.2.2012 die ersten Refresherkurse mit Wissentest durchgeführt werden. Seit Jahresbeginn hat die Ärztekammer sechs Refresherkurse mit Wissenstest in Sachsen-Anhalt durchgeführt, an der insgesamt 450 Ärzte teilnahmen, insbesondere Gynäkologen zur Absicherung der pränatalen Risikoabklärung. Für weitere Fachrichtungen ist eine Fortbildung am 19.10.2012 in Magdeburg geplant. Im Rahmen des 21. Fortbildungstages der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 29.09.2012 wollen wir auf die allgemeine Bedeutung, die klinische Umsetzung und wichtige Anwendungsgebiete genetischer Diagnostik eingehen. Der Besuch dieser Fortbildung ersetzt nicht die Qualifikation gem. GenDG. Eröffnet wird der Fortbildungstag durch die Präsidentin der Ärztekammer, Frau Dr. Simone Heinemann-Meerz, gefolgt von einem Einführungsvortrag zur genetischen Diagnostik von Prof. Peter Propping, langjähriger Direktor des Institutes für Humangenetik Bonn und Vertreter der Bundesärztekammer mit Gaststatus in der Gendiagnostik-Kommission. Frau Dipl. Med. Dörte Meisel als Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte wird über die Erfahrungen bei der Umsetzung des GenDG in der Gynäkologie/ Geburtshilfe in Sachsen-Anhalt berichten. Erbliche Faktoren und diagnostische Möglichkeiten im Bereich der Tumorgenetik werden durch Prof. Christoph Thomssen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gynäkologie am UK Halle, für die Behandlung und Betreuung von Brustkrebs-Patientinnen dargestellt sowie durch Prof. Peter Propping, Preisträger des Deutschen Krebshilfe-Preises 2010, bezüglich Darmkrebs. Eine große klinische Bedeutung und daher auch Verbreitung haben genetische Untersuchungen bei der Abklärung des Thromboserisikos. Darüber wird PD Dr. Dirk Franke, Hämostasiologische Praxis Magdeburg, berichten. Zuneh-

mende Bedeutung im klinischen Alltag erlangen genetische Untersuchungen auch bei der Aufklärung von seltenen genetischen Krankheiten sowie bei der Identifizierung von Risiko- aber auch schützenden genetischen Varianten bei Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, psychische Erkrankungen und die Ansprechbarkeit auf verschiedene Arzneimittel. Eine Übersicht über diese Aspekte werden Prof. Dr. Katrin Hoffmann, Direktorin des Instituts für Humangenetik am Universitätsklinikum Halle und Prof. Dr. Martin Zenker, Direktor des Institutes für Humangenetik der Otto-von-Guericke-Universität, Medizinische Fakultät, Magdeburg, geben. Über Erfahrungen und Empfehlungen zur Umsetzung des GenDG in der ärztlichen Praxis wird Frau Dr. rer. nat. Simone Heidemann (Vorstandsmitglied der GfH und des BVDH) berichten. Was ermöglicht die Genetik? Den neuen, rundum gesunden Menschen? Nein! Einen wichtigen Beitrag kann die Genetik aber bei der Diagnostik, Prognoseabschätzung und teilweise bei individualisierten Therapieplanungen innerhalb der interdisziplinären Patientenbetreuung leisten. Diese Möglichkeiten sollen im Rahmen des Fortbildungstages dargestellt und diskutiert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.aeksa.de, sowie in der Sepetemberausgabe des Ärzteblattes und auf den grünen Seiten der aktuellen Ausgabe (S. 55). Nutzen Sie bitte auch die Möglichkeit, Fragen für die Podiumsdiskussion an die Ärztekammer zu senden. Wir würden uns freuen, Sie am 29.09.2012 in der Ärztekammer begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr. med. Katrin Hoffmann, Direktorin des Institutes für Humangenetik am Universitätsklinikum Halle (Saale)

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Gemeinsame Fortbildung von der Ärztekammer und KVSA am 17.10.2012 Wie bereits im Märzheft angekündigt, werden zukünftig mindestens zweimal jährlich gemeinsame interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt. Ziel dieser Fortbildungsreihe ist die engere Zusammenarbeit zu ärztlichen Themen, die die Bereiche ambulant und stationär betreffen. Die Teilnahme ist für alle Kammermitglieder kostenfrei. Die zweite Veranstaltung mit dem Thema „Hygiene in Klinik und Praxis - Umgang mit Problemkeimen“ findet am 17.10.2012 von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Haus der Heilberufe in Magdeburg statt. Über Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) wird viel diskutiert. Dabei entsteht häufig der Eindruck, als ob jeder Patient bei jedem Krankenhausaufenthalt eine Infektion mit MRSA erleidet. Wie wahrscheinlich eine Infek-

Verbindliche Anmeldung

tion wirklich ist, welche Schutzmaßnahmen nötig sind und warum im ambulanten Bereich einfache Hygiene ausreicht, wollen wir mit den Experten diskutieren. In der ambulanten Pflege und in der Praxis ist eine gute Pflege-/Praxislogistik und die konsequente Einhaltung der Standardhygiene erforderlich. Für alle Bereich müssen die erforderlichen Maßnahmen in Hygieneplänen verbindlich festgelegt werden. Hierzu haben wir 4 Fachleute gewinnen können, die an diesem Abend über diese Themen referieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Freuen Sie sich auf eine hochinteressante Veranstaltung. Ihre Anmeldung nehmen wir gern entgegen. Die dritte Fortbildungsveranstaltung ist für 2013 geplant. P. Jonzeck

Fax: 0391 60547750

„Hygiene in Klinik und Praxis - Umgang mit Problemkeimen“ Termin: 17. Oktober 2012, 16:00 bis ca. 19:00 Uhr Veranstaltungsort: Verwaltungszentrum Heilberufe Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg Teilnahmegebühr: keine Anmeldefrist: 12. Oktober 2012 Titel, Name, Vorname:

Privatanschrift:

Fachgebiet:

Ort, Datum:

Unterschrift:

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Themenvorschläge für weitere Veranstaltungen:


115. Deutscher Ärztetag in Nürnberg 250 Delegierte stellten vom 22. bis 25.05.2012 berufspolitische und ethische Fragen in den Mittelpunkt Auftaktveranstaltung Vor den Beratungen erfolgte die Eröffnung im Staatstheater Nürnberg. Schon in der Auftaktveranstaltung standen politische Themen im Mittelpunkt. So warb der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Montgomery, für einen Wettbewerb von PKV und GKV, auch für die Zukunft. Gesundheitsminister Bahr forderte für eine schnelle Novellierung der GOÄ die Annäherung zwischen Bundesärztekammer und der PKV. Die Fokussierung auf die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens auf dem diesjährigen Ärztetag begrüßte der Minister und kritisierte zugleich die von der Opposition ins Spiel gebrachte Bürgerversicherung. Er stellte klar, dass beide Systeme ihre Vorteile haben, jedoch auch ihre Nachteile. Daher müsse es der Anspruch sein, die Vorteile herauszuarbeiten, zu stärken und weiterzuentwickeln. Der demografische Wandel stelle zudem zumindest eine große Herausforderung für das Umlagesystem der GKV dar.

Vorstellung der politischen Konzepte Die beiden großen Parteien in Deutschland rangen in der Meistersingerhalle um die Gunst der Delegierten. Jens Span, als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU Fraktion, stellte die Wichtigkeit der eingeführten Finanzierung durch Zusatzbeiträge dar. Am dualen System wolle man festhalten und das System von GKV und PKV modernisieren. Herr Professor Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD, zeichnete eine düstere Prognose für das duale System und warb für die Einführung einer Bürgerversicherung. Dabei soll die Bürgerversicherung nur für Neuversicherte zur Pflicht gemacht werden. Patienten, die bereits privat versichert sind, soll lediglich die Möglichkeit des

Wechsels in die gesetzliche Versicherung eröffnet werden. Die Debatte wurde dabei sehr interessiert, diszipliniert und insbesondere sachlich und zielorientiert geführt. Es gab im Anschluss mehr als 50 Wortmeldungen zu dem Thema der Finanzierung des Gesundheitswesens. Darauf erfolgte die Abstimmung für die Beibehaltung des dualen Systems auch für die Zukunft. Zudem wurde der Auftrag erteilt, bis zum nächsten Ärztetag ein eigenes Konzept der zukünftigen Finanzierung vorzulegen, was sicher eines der ehrgeizigsten Ziele darstellt.

Nürnberger Erklärung Nicht zuletzt die historische Bedeutung des Tagungsortes für die Verbrechensverfolgung des Zweiten Weltkrieges und die Verurteilung der Hauptkriegsverbrecher bewog zur Stellung des Entschließungsantrags. Vor der Erkenntnis, dass das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen noch größer war, als zu den damaligen Prozessen angenommen wurde und dem Hinweis darauf, dass dies nicht Taten lediglich einzelner Ärzte gewesen seien, wurde die Nürnberger Erklärung einstimmig von den Delegierten verabschiedet. „Wir erkennen die wesentliche Mitverantwortung von Ärzten an den Unrechtstaten der NS-Medizin an und betrachten das Geschehene als Mahnung für die Gegenwart und die Zukunft“, heißt es in der Erklärung. Weiter wird erklärt: „Wir bekunden unser tiefstes Bedauern darüber, dass Ärzte sich entgegen ihrem Heilauftrag durch vielfache Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht haben, gedenken der noch lebenden und der bereits verstorbenen Opfer sowie ihrer Nachkommen und bitten sie um Verzeihung“. Auch verpflichtet man sich „als Deutscher Ärztetag darauf hinzuwirken, dass die weitere historische Forschung und Aufarbeitung von den Gremien der bundesrepublikanischen

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Ärzteschaft aktiv, sowohl durch direkte finanzielle als auch durch institutionelle Unterstützung, wie etwa den unbeschränkten Zugang zu den Archiven, gefördert wird“. Zudem eröffnete unmittelbar vor dem Tagungssaal des Ärztetages die Wanderausstellung „Fegt alle hinweg“, welche an das Schicksal jüdischer Ärzte in der NS-Zeit erinnerte, denen die Approbation entzogen wurde. Die Ausstellung konnte bereits gut ein Jahr zuvor in den Räumen der Bundesärztekammer in Berlin besichtigt werden.

die Absicht des Bundesministers für Gesundheit, die Erhebung der Praxisgebühr und der Notfallpraxisgebühr wieder abzuschaffen. Der Gesetzgeber wurde aufgefordert, die nicht zielführende Diskussion um eine Abschaffung der Praxisgebühr zu beenden und stattdessen sinnvolle Alternativen mit der beabsichtigten Steuerungswirkung zu entwickeln. Neben der sozial verträglichen Steuerungswirkung sei zudem auch der Abbau von überflüssiger Bürokratie zu berücksichtigen.

Im Folgenden sollen die wichtigsten Beschlüsse des Ärztetages 2012 dargestellt werden.

IGeL-Leistungen

Änderung der Approbationsordnung In einer Resolution zur Änderung der Approbationsordnung wurde insbesondere die Abschaffung des Hammerexamens und die Beibehaltung der Wahlfreiheit im Praktischen Jahr begrüßt. Auf Antrag von Frau Dipl.-Med. Meisel und Frau Dr. med. Heinemann-Meerz hat der 115. Deutsche Ärztetag die Entschließung gefasst, dass die Gliederung des Praktischen Jahres (PJ) wie bisher aus zwei Pflichttertialen der Inneren Medizin und Chirurgie und einem Wahlfach bestehen muss. Bezug nehmend auf den Antrag des Vorstandes der Bundesärztekammer zur Änderung der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO) sollte das Wahlfach nicht nur in den klinisch-praktischen, sondern auch in den theoretischen Fächern, wie z. B. Hygiene, Mikrobiologie, Anatomie, Pathologie ableistbar sein, um dem zum Teil schon heute bestehenden Facharztmangel in diesen Bereichen vorzubeugen.

Praxisgebühr Der 115. Deutsche Ärztetag 2012 unterstützte ausdrücklich

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Begrüßt wurden Teile des Antrages der SPD für ein Gesetz zur Eindämmung von IGeL-Leistungen, soweit sie die entsprechenden Punkte des 109. Ärztetages in Magdeburg widerspiegeln. Zugleich machte man deutlich, dass eine geforderte Zulassung und Nutzenbewertung derartiger Leistungen abgelehnt werden. Zudem wurde die Forderung, dass IGeL-Behandlungen an einem anderen Behandlungstag erfolgen sollten, als überzogen bewertet. Dies führe lediglich zu mehr Wartezeiten für den betreffenden Patienten und würde für diesen und den Arzt eine Gängelung darstellen. Zudem wurde die überarbeitete IGeL-Broschüre vorgestellt, die Patienten und Ärzte gleichermaßen informieren und helfen soll.

Neues Vorstandsmitglied Nach zwei Wahlgängen und einer Stichwahl wurde Dr. Christoph von Ascheraden in den Vorstand der Bundesärztekammer gewählt. Der niedergelassene Allgemeinmediziner aus St. Blasien besetzt damit den bisherigen Platz von Herrn Rudolf Henke. Dieser hatte die Nachfolge als Kammerpräsident von Professor Jörg D. Hoppe in Nordrhein angetreten und wurde so automatisch zum Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer.


Organisierte Sterbehilfe Der Ärztetag forderte ein Verbot jeglicher organisierter Sterbehilfe. Die Delegierten begrüßten die Gesetzespläne der Bundesregierung, die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe zu stellen. „Wenn jedoch verhindert werden soll, dass Sterbehilfeorganisationen unter einem anderen Rechtsstatus weiter ihren Geschäften nachgehen, muss jede Form der gewerblichen oder organisierten Sterbehilfe in Deutschland verboten werden“. Die Delegierten warnten davor, dass sich diese Organisationen in der Praxis leicht zu vermeintlich altruistisch handelnden Vereinen oder Stiftungen umfirmieren ließen. Daher müsse der Gesetzgeber alle Facetten der gewerblichen und organisierten Sterbehilfe strafrechtlich sanktionieren, also auch die Organisationen miterfassen, bei denen rechtlich keine Gewinnerzielungspraxis nachweisbar ist“, heißt es in einer Entschließung des Ärztetages.

Weiterbildung Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde dafür gestimmt, dass die Weiterbildung auch in Teilzeit von unter 50 Prozent ermöglicht werden soll. Mit knapper Mehrheit wurde zudem beschlossen, dass Weiterbildungsbefugten, die nicht an der Evaluierung teilnehmen, zukünftig droht, dass ihnen die Weiterbildungsbefugnis entzogen wird. Zudem soll ein Weiterbildungsregister eingeführt werden, welches es ermöglicht, dass die Weiterbildungsassistenten an der Evaluierung teilnehmen können, ohne dass der Weg zuvor über den Weiterbildungsberechtigten gegangen werden muss. Als Voraussetzung für eine hausärztliche Tätigkeit soll nach dem Beschluss des Ärztetages zudem zukünftig die Teilnahme an einer 24-monatigen ambulanten hausärztlichen Versorgung sein.

Insgesamt stand in mehreren Beschlüssen die Förderung der ambulanten Weiterbildung im Mittelpunkt. Auch wurden Themen wie die elektronische Gesundheitskarte diskutiert. Hier wurde das Vorhaben der eGK letztlich als gescheitert angesehen. Auch die in letzter Zeit gehäuft auftretenden Meldungen über Korruption rückten in das Blickfeld der Delegierten. Nicht zuletzt deshalb, weil der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung eine Umfrage zum Eröffnungszeitpunkt des Ärztetages veröffentlichte. Die Umfrage, welche der Verband bereits vor einiger Zeit bei der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg in Auftrag gegeben hatte, kam zu dem Ergebnis, dass so genannte Fangprämien bei Krankenhausüberweisungen im Gesundheitswesen gängige Praxis seien. „Der Versuch der Krankenkassen, zeitgleich zur Eröffnung des Deutschen Ärztetages, eine Skandalisierung des ärztlichen Berufstandes zu initiieren, ist gleichermaßen platt wie populistisch. Seriös wäre es gewesen, jeden einzelnen Verdachtsfall umgehend der Ärztekammer zu melden, damit diese eine sachliche und fachliche berufsrechtliche Überprüfung und gegebenenfalls ein Berufsgerichtsverfahren einleiten kann“, kommentierte der Präsident der Bundesärztekammer die Meldungen des Spitzenverbandes. Neben diesen negativen Schlagzeilen bemühte sich der Ärztetag auch das Bild des Hausarztes positiv darzustellen. Positiv besetzt ist auch die jährliche Vergabe der ParacelsusMedaille. Die höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft erhielt dieses Jahr der langjährige Präsident der Bundesärztekammer, Professor Jörg-Dietrich Hoppe († 07.11.2011) posthum. Zu den Würdenträgern gehörte zudem Dr. Winrich Mothes, Dr. Joachim Koch und Professor Hans-Bernhard Wuermeling.

T. Brehme/Fotos: ÄK

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Satzung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt über die Errichtung der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen beschlossen von der Kammerversammlung am 18.04.2012 genehmigt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales am 14.05.2012 § 1 Errichtung

§ 4 Inkrafttreten

In Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe, bei Streitigkeiten zwischen Kammerangehörigen und Dritten zu schlichten, hat sich die Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit den Ärztekammern Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Thüringen zu einer Arbeitsgemeinschaft der norddeutschen Ärztekammern in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zum Zwecke der gemeinsamen Errichtung und des gemeinsamen Betriebes einer Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen mit Sitz in Hannover zusammengeschlossen.

Diese Satzung tritt am 01.05.2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung der Gutachterstelle für ärztliche Behandlungsfehler, beschlossen von der Kammerversammlung am 05.11.1994, zuletzt geändert durch Beschluss vom 09.11.2002, außer Kraft.

Die Schlichtungsstelle wird bei Streitigkeiten zwischen Ärzten und Patienten tätig, denen Schadensersatzansprüche aufgrund des Vorwurfs fehlerhafter ärztlicher Behandlung zugrunde liegen, wenn die zu prüfende ärztliche Behandlung im örtlichen Zuständigkeitsbereich der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ab dem 03.10.1990 stattgefunden hat. § 3 Organisation und Verfahren Das Nähere zur Organisation der Schlichtungsstelle, zum Verfahren und den Kosten regelt die im Anhang veröffentlichte Verfahrensordnung der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern.

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§ 1 – Errichtung der Schlichtungsstelle (1) Die Ärztekammern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen (Gesellschafter) haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft der norddeutschen Ärztekammern in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hannover zusammengeschlossen zum Zwecke der gemeinsamen Errichtung und des gemeinsamen Betriebes einer Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen, um gemeinsam mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (früher HUKVerband) dazu beizutragen, Streitigkeiten über Schadensersatzansprüche aus fehlerhafter Behandlung außergerichtlich beizulegen.

Foto: Ärztekammer

§ 2 Aufgabe der Schlichtungsstelle

Verfahrensordnung der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern (beschlossen von der Gesellschafterversammlung am 06.09.2011)


(2) Geschäftsführender Gesellschafter ist für den Betrieb der Geschäftsstelle die Ärztekammer Niedersachsen. § 2 – Aufgabe und Zielsetzung Ziel der Schlichtungsstelle ist es, eine zeitnahe, unabhängige und neutrale Begutachtung einer medizinischen Behandlung, die in dem Zuständigkeitsbereich der Gesellschafter stattgefunden hat, durchzuführen und eine Bewertung der Haftungsfrage dem Grunde nach abzugeben. § 3 – Organisation, Besetzung (1) Die Mitglieder der Schlichtungsstelle werden von den Gesellschaftern berufen. (2) Mitglieder der Schlichtungsstelle sind Fachärzte mit langjähriger Berufserfahrung und Juristen mit Befähigung zum Richteramt oder gleichwertigem Abschluss. (3) Zum ärztlichen Mitglied darf nicht berufen werden, wer einem Organ der Gesellschafter angehört. § 4 – Unabhängigkeit Die Mitglieder der Schlichtungsstelle sind bei der Entscheidungsfindung unabhängig und an Weisungen nicht gebunden. Sie sind nur ihrem Gewissen und ihrer fachlichen Überzeugung unterworfen. § 5 – Verfahrensbeteiligte (1) Beteiligte des Verfahrens können sein a. der Patient, der das Vorliegen eines Behandlungsfehlers behauptet (oder dessen Erbe), b. der in Anspruch genommene Arzt oder die Gesellschaft (z.B. Medizinisches Versorgungszentrum, Krankenhaus, Pflegeeinrichtung), für die der Arzt tätig war, c. der Haftpflichtversicherer des Arztes oder der Gesellschaft, für die der Arzt tätig war. (2) Alle Beteiligten können sich vertreten lassen. § 6 – Verfahrensvoraussetzungen, Verfahrenshindernisse (1) Das Verfahren vor der Schlichtungsstelle findet nur auf Antrag statt und wenn alle Beteiligten zustimmen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgenommen werden. Antragsbefugt sind die in § 5 Abs.1 genannten Beteiligten. (2) Die Schlichtungsstelle nimmt kein Verfahren auf, a. solange ein Zivilprozess wegen des zur Begutachtung gestellten Lebenssachverhalts anhängig ist und nicht gemäß §§ 251, 278 der Zivilprozessordnung ruht, b. wenn ein Zivilgericht bereits rechtskräftig über den zur Begutachtung gestellten Lebenssachverhalt entschieden hat oder wenn der Streitgegenstand durch Vergleich erledigt wurde,

c. solange ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren oder ein strafgerichtliches Verfahren wegen derselben Tatsachen anhängig ist. d. wenn der behauptete Behandlungsfehler im Zeitpunkt der Antragsstellung länger als zehn Jahre zurückliegt. Dies gilt unabhängig von dem Zeitpunkt der Kenntnis des Geschädigten oder dessen gesetzlichen Vertretern. (3) Tritt ein Verfahrenshindernis gem. Abs. 2 nach Anrufung der Schlichtungsstelle ein oder kommt ein Beteiligter seinen Mitwirkungspflichten nach § 7 nicht nach, so wird das Verfahren eingestellt. § 7 – Mitwirkungspflichten der Beteiligten (1) Die Beteiligten sind zur Unterstützung der Schlichtungsstelle bei der Aufklärung des Sachverhalts verpflichtet, insbesondere die erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen und Schweigepflichtentbindungserklärungen zu erteilen. Auf Anforderung sind der Schlichtungsstelle die vollständigen Patientenunterlagen im Original zur Verfügung zu stellen. § 8 – Verfahrensgrundsätze (1) Eine Kommission, die aus mindestens einem ärztlichen und einem juristischen Mitglied besteht, bearbeitet und entscheidet das jeweilige Verfahren. (2) Die Kommission prüft von sich aus den medizinischen Sachverhalt der beanstandeten Behandlung auf der Grundlage beigezogener Krankenunterlagen. (3) Erforderlichenfalls wird das Gutachten eines Sachverständigen eingeholt, der kein Mitglied der Schlichtungsstelle ist. Vor Beauftragung des Sachverständigen erhalten die Beteiligten die Gelegenheit, sich zu dessen Person und zu den vorgesehenen Beweisfragen zu äußern. Die Abfassung des endgültigen Gutachtenauftrages obliegt der Schlichtungsstelle. Für die Ablehnung eines Sachverständigen gelten die Bestimmungen der Zivilprozessordnung entsprechend. (4) Das eingeholte Gutachten erhalten die Beteiligten mit der Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen. Das Gutachten wird in der Kommission medizinisch und juristisch geprüft. Die Kommission kann den Sachverhalt mit den Beteiligten mündlich erörtern. (5) Die Schlichtungsstelle schließt ihre Tätigkeit mit einer Entscheidung ab, die eine medizinisch und juristisch begründete Stellungnahme zu den erhobenen Ansprüchen dem Grunde nach enthält. In geeigneten Fällen kann ein Regulierungsvorschlag unterbreitet werden. (6) Soweit die Beteiligten nach Zuleitung der Entscheidung binnen einer Frist von einem Monat neue Tatsachen vortragen, entscheidet die Schlichtungsstelle darüber, ggf. unter Zuziehung ergänzender gutachterlicher Stellungnahmen.

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§ 9 – Patientenvertreter (1) Die Gesellschafter berufen gemeinsam einen ehrenamtlich tätigen Patientenvertreter in die Schlichtungsstelle. (2) Der Patientenvertreter ist unabhängig und nur an Recht und Gesetz gebunden. (3) Seine Aufgabe ist eine allgemeine Interessenvertretung der Patientenschaft in der Schlichtungsstelle. Ihm ist Einblick in allgemeine verfahrensorganisatorische Abläufe der Schlichtungsstelle zu gewähren. Bei konkreten Patientenbeschwerden mit formalen Beanstandungen zum Verfahrensablauf hat er auf Antrag des Patienten ein einzelfallbezogenes Akteneinsichtsrecht. (4) Der Patientenvertreter ist kein Beteiligter im Sinne des § 5. (5) Der Patientenvertreter erstattet den Gesellschaftern jährlich Bericht. § 10 – Datenschutz Die Mitglieder der Schlichtungsstelle werden zur Einhaltung des Datenschutzes förmlich verpflichtet. Die gesetzlich vorgeschriebenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sind in einer Datenschutz-Dienstanweisung zu regeln. § 11 – Kosten (1) Die Inanspruchnahme der Schlichtungsstelle ist für Patienten kostenfrei. (2) Die Kosten der Schlichtungsstelle tragen die Gesellschafter nach besonderer Vereinbarung vorbehaltlich

der Regelung in Absatz 3. (3) Die Beteiligten tragen ihre eigenen Kosten selbst, einschließlich der ihrer Vertretung. (4) Der Versicherer trägt die jeweils vereinbarte Verfahrenspauschale sowie die Kosten der Begutachtung einschließlich der bei einer Untersuchung des Patienten notwendigen Reisekosten. § 12 – Rechtsweg (1) Durch die Entscheidung der Schlichtungsstelle wird der Rechtsweg nicht ausgeschlossen. (2) Die Gesellschafter und die Mitglieder der Schlichtungsstelle werden aus der Tätigkeit der Schlichtungsstelle nicht verpflichtet. § 13 – Transparenz Die Gesellschafter berichten über die Tätigkeit der Schlichtungsstelle jährlich in ihrem Mitteilungsblatt. Das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes SachsenAnhalt hat mit Schreiben vom 14.05.2012 unter dem Az.: 22-41007/3/11 die aufsichtsbehördliche Genehmigung erteilt.

Die vorstehende Satzung wird hiermit ausgefertigt und im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt bekannt gemacht. Magdeburg, den 22.05.2012

gez. Frau Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Präsidentin

8. Satzung zur Änderung der Berufsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Artikel I

1) Die Inhaltsübersicht wird wie folgt neu gefasst:

Die Berufsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt vom 07.11.1998 (genehmigt durch das Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt am 22.12.1998, AZ 25-41007 Sff/Ma/69, veröffentlicht im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, Heft 3/99, Seite 33), zuletzt geändert durch Beschluss der Kammerversammlung am 12.04.2008 und 04.04.2009 (genehmigt durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes SachsenAnhalt am 11.05.2009, AZ 22-41007/3, veröffentlicht im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, Heft 7/2009, Seite 11 ff.) wird wie folgt geändert:

Inhaltsübersicht A. Präambel B. Regeln zur Berufsausübung I. Grundsätze § 1 Aufgaben des Arztes § 2 Allgemeine ärztliche Berufspflichten § 3 Unvereinbarkeiten § 4 Fortbildung § 5 Qualitätssicherung § 6 Mitteilung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen II. Pflichten gegenüber Patienten § 7 Behandlungsgrundsätze und Verhaltensregeln

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§ 8 Aufklärungspflicht § 9 Schweigepflicht § 10 Dokumentationspflichten § 11 Ärztliche Untersuchungs- und Behandlungsme­ thoden § 12 Honorar und Vergütungsabsprachen III. Besondere medizinische Verfahren und Forschung § 13 Besondere medizinische Verfahren § 14 Erhaltung des ungeborenen Lebens und Schwangerschaftsabbruch § 15 Forschung § 16 Beistand für Sterbende IV. Berufliches Verhalten 1. Berufsausübung § 17 Niederlassung und Ausübung der Praxis § 18 Berufliche Kooperation §18a Ankündigung von Berufsausübungsgemein- schaften und sonstige Kooperationen § 19 Beschäftigung angestellter Praxisärzte § 20 Vertretung § 21 Haftpflichtversicherung § 22 unbesetzt § 23 Ärzte im Beschäftigungsverhältnis § 23a Ärztegesellschaften § 23b Medizinische Kooperationen zwischen Ärztinnen oder Ärzten und Angehörigen anderer Fachberufe § 23c Beteiligung von Ärzten an sonstigen Partnerschaften § 23d Praxisverbund § 24 Verträge über ärztliche Tätigkeit § 25 Ärztliche Gutachten und Zeugnisse § 26 Ärztlicher Notfalldienst 2. Berufliche Kommunikation § 27 Erlaubte Information und berufswidrige Werbung § 28 unbesetzt 3. Berufliche Zusammenarbeit § 29 Kollegiale Zusammenarbeit § 29a Zusammenarbeit mit Dritten 4. Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit bei der Zusammenarbeit mit Dritten § 30 Ärztliche Unabhängigkeit § 31 Unerlaubte Zuweisung § 32 Unerlaubte Zuwendung § 33 Zuwendungen bei vertraglicher Zusammenarbeit C. Anhang Gemeinsame Notfalldienstordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt D. In-Kraft-Treten 2) Im Gelöbnis werden nach dem Wort „Unterschied“ die Wörter „weder aufgrund etwaiger Behinderung noch“ eingefügt.

3) In A. Präambel wird im Satz 2 das Wort „deutschen“ durch die Wörter „in Sachsen-Anhalt tätigen“ ersetzt. 4) § 2 wird wie folgt geändert: a) Absatz 2 wird wie folgt neu gefasst: „Die Ärzte haben ihren Beruf gewissenhaft auszuüben und dem ihnen bei ihrer Berufsausübung entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen. Sie haben dabei ihr ärztliches Handeln am Wohl der Patientinnen und Patienten auszurichten. Insbesondere dürfen sie nicht Interessen Dritter über das Wohl der Patientinnen und Patienten stellen.“ b) Absatz 3 wird wie folgt neu gefasst: „(3) Eine gewissenhafte Ausübung des Berufes erfordert insbesondere die notwendige fachliche Qualifikation und die Beachtung des anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse.“ c) In Absatz 5 werden die Wörter „sich über“ gestrichen und die Wörter „unterrichtet zu halten“ durch die Wörter „zu beachten“ ersetzt. d) Absatz 7 wird angefügt: „(7) Werden Ärzte, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union niedergelassen sind oder dort ihre berufliche Tätigkeit entfalten, vorübergehend und gelegentlich im Geltungsbereich dieser Berufsordnung grenzüberschreitend ärztlich tätig, ohne eine Niederlassung zu begründen, so haben sie die Vorschriften dieser Berufsordnung zu beachten.“ 5) § 6 erhält folgende Fassung: „§ 6 Mitteilung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen Ärzte sind verpflichtet, die ihnen aus ihrer ärztlichen Behandlungstätigkeit bekannt werdenden unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und bei Medizinprodukten auftretende Vorkommnisse der zuständigen Behörde mitzuteilen.“ 6) § 7 wird wie folgt geändert: a) An Absatz 1 wird folgender Satz angefügt: „Das Recht der Patientinnen und Patienten, empfohlene Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen abzulehnen, ist zu respektieren.“ b) Folgender neuer Absatz 3 wird eingefügt: „(3) Ärzte haben im Interesse der Patientinnen und Patienten mit anderen Ärzten und Angehörigen anderer Fachberufe im Gesundheitswesen zusammenzuarbeiten. Soweit dies für die Diagnostik und Therapie erforderlich ist, haben sie rechtzeitig andere Ärzte hinzuzuziehen oder ihnen die Patientin oder den Patienten zur Fortsetzung der Behandlung zu überweisen.“ c) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 4 und erhält folgende Fassung: „(4) Ärzte dürfen individuelle ärztliche Behandlung, insbesondere auch Beratung, nicht ausschließlich über Print- und Kommunikationsmedien durchführen. Auch

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bei telemedizinischen Verfahren ist zu gewährleisten, dass ein Arzt die Patientin oder den Patienten unmittelbar behandelt.“ d) Absatz 4 wird Absatz 5 und wie folgt gefasst: „(5) Angehörige von Patientinnen und Patienten und andere Personen dürfen bei der Untersuchung und Behandlung anwesend sein, wenn der verantwortliche Arzt und die Patientin oder der Patient zustimmen.“ e) Folgende Absätze 6, 7 und 8 werden angefügt: „(6) Ärzte haben Patientinnen und Patienten gebührende Aufmerksamkeit entgegenzubringen und mit Patientenkritik und Meinungsverschiedenheiten sachlich und korrekt umzugehen. (7) Bei der Überweisung von Patientinnen und Patienten an Kolleginnen und Kollegen oder ärztlich geleitete Einrichtungen, haben Ärzte rechtzeitig die erhobenen Befunde zu übermitteln und über die bisherige Behandlung zu informieren, soweit das Einverständnis der Patientinnen oder Patienten vorliegt oder anzunehmen ist. Dies gilt insbesondere bei der Krankenhauseinweisung und -entlassung. Originalunterlagen sind zurückzugeben. (8) Ärzte dürfen einer missbräuchlichen Verwendung ihrer Verschreibung keinen Vorschub leisten.“ 7) An § 12 wird folgender Absatz 4 angefügt: „(4) Vor dem Erbringen von Leistungen, deren Kosten erkennbar nicht von einer Krankenversicherung oder von einem anderen Kostenträger erstattet werden, müssen Ärzte die Patientinnen und Patienten schriftlich über die Höhe des nach der GOÄ zu berechnenden voraussichtlichen Honorars sowie darüber informieren, dass ein Anspruch auf Übernahme der Kosten durch eine Krankenversicherung oder einen anderen Kostenträger nicht gegeben oder nicht sicher ist.“ 8) § 15 wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: „(1) Ärzte, die sich an einem Forschungsvorhaben beteiligen, bei dem in die psychische und körperliche Integrität eines Menschen eingegriffen oder Körpermaterialien oder Daten verwendet werden, die sich einem bestimmten Menschen zuordnen lassen, müssen sicherstellen, dass vor der Durchführung des Forschungsvorhabens eine Beratung erfolgt, die auf die mit ihm verbundenen berufsethischen und berufsrechtlichen Fragen zielt und die von einer bei der zuständigen Ärztekammer gebildeten Ethik-Kommission oder von einer anderen, nach Landesrecht gebildeten unabhängigen und interdisziplinär besetzten Ethik-Kommission durchgeführt wird. Dasselbe gilt vor der Durchführung gesetzlich zugelassener Forschung mit vitalen menschlichen Gameten und lebendem embryonalen Gewebe.“ b) Absatz 2 wird gestrichen. c) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 2. d) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 3 und nach dem

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Wort „Weltärztebundes“ werden die Wörter „in der Fassung der 59. Generalversammlung 2008 in Seoul“ eingefügt. 9) § 16 erhält folgende Fassung: „§ 16 Beistand für Sterbende Der Arzt hat Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unbedingter Achtung ihres Willens beizustehen. Der Arzt darf das Leben des Sterbenden nicht aktiv verkürzen.“ 10) § 18 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 Satz 2 wird das Wort „lediglich“ gestrichen. b) Folgender Absatz 2a wird eingefügt: „(2a) Eine Berufsausübungsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Ärzten untereinander, mit Ärztegesellschaften oder mit ärztlich geleiteten Medizinischen Versorgungszentren, die den Vorgaben des § 23 a Abs. 1 Buchstabe a, b und d entsprechen, oder dieser untereinander zur gemeinsamen Berufsausübung. Eine gemeinsame Berufsausübung setzt die auf Dauer angelegte berufliche Zusammenarbeit selbständiger, freiberuflich tätiger Gesellschafter voraus. Erforderlich ist, dass sich die Gesellschafter in einem schriftlichen Gesellschaftsvertrag gegenseitig verpflichten, die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern und insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten. Erforderlich ist weiterhin regelmäßig eine Teilnahme aller Gesellschafter der Berufsausübungsgemeinschaft an deren unternehmerischem Risiko, an unternehmerischen Entscheidungen und an dem gemeinschaftlich erwirtschafteten Gewinn.“ c) In Absatz 3 werden im Satz 3 am Ende die Wörter „hauptberuflich tätig ist“ durch die Wörter „eine ausreichende Patientenversorgung sicherstellt“ ersetzt. 11) § 20 wird wie folgt geändert: a) Das Wort „Vertreter“ in der Überschrift wird durch das Wort „Vertretung“ ersetzt. b) Absatz 2 wird gestrichen. c) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz 2. 12) § 23 c erhält folgende Fassung: „§ 23 c Beteiligung von Ärzten an sonstigen Partnerschaften Ärzten ist es gestattet, mit Angehörigen anderer Berufe als den in § 23 b beschriebenen in allen Rechtsformen zusammenzuarbeiten, wenn sie nicht die Heilkunde am Menschen ausüben.“ 13) § 27 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 3 wird folgender neuer Satz 3 eingefügt: „Eine Werbung für eigene oder fremde gewerbliche Tätigkeiten oder Produkte in Zusammenhang mit der ärztlichen Tätigkeit ist unzulässig.“


Der bisherige Satz 3 wird Satz 4. b) In Absatz 4 Nr. 3 werden nach der Ordnungszahl „3.“ die Wörter „als solche gekennzeichnete“ eingefügt. 14) § 28 entfällt. 15) § 29 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 Satz 3 wird das Wort „berufsunwürdig“ durch das Wort „berufswidrig“ ersetzt. b) In Absatz 2 wird jeweils in den Sätzen 1, 2 und 3 das Wort „berufsunwürdig“ durch das Wort „berufswidrig“ ersetzt. c) Absatz 3 erhält folgende neue Fassung: „Ärzte mit aus einem Liquidationsrecht resultierenden oder anderweitigen Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit (z.B. Beteiligungsvergütung) sind verpflichtet, den von ihnen dazu herangezogenen Kolleginnen und Kollegen eine angemessene Vergütung zu gewähren bzw. sich dafür einzusetzen, dass die Mitarbeit angemessen vergütet wird.“ d) In Absatz 4 Satz 1 werden vor dem Wort „Patienten“ die Wörter „Patientinnen und“ eingefügt und das Wort „Nichtärzten“ durch die Wörter „anderen Personen“ ersetzt. In Absatz 4 Satz 2 werden die Wörter „für Ärzte als Vorgesetzte und Untergebene“ durch die Wörter „im Verhältnis von Vorgesetzten und Mitarbeitern“ ersetzt. e) Absatz 5 erhält folgende Fassung: „Die zur Weiterbildung befugten Ärzte haben ihre nach der Weiterbildungsordnung gegenüber Weiterzubildenden bestehenden Pflichten zu erfüllen.“ f) Es wird folgender Absatz 6 angefügt: „Ärztinnen und Ärzte dürfen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht diskriminieren und haben insbesondere die Bestimmungen des Arbeits- und Berufsbildungsrechts zu beachten.“ 16) Es wird folgender § 29a eingefügt: „§ 29 a Zusammenarbeit mit Dritten (1) Ärzten ist es nicht gestattet, zusammen mit Personen, die weder Ärzte sind, noch zu ihren berufsmäßig tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören, zu untersuchen oder zu behandeln. Dies gilt nicht für Personen, welche sich in der Ausbildung zum ärztlichen Beruf oder zu einem Fachberuf im Gesundheitswesen befinden. (2) Die Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer Fachberufe im Gesundheitswesen ist zulässig, wenn die Verantwortungsbereiche des Arztes und des Angehörigen des Fachberufs klar erkennbar voneinander getrennt bleiben.“ 17) § 30 wird wie folgt neu gefasst: „§ 30 Ärztliche Unabhängigkeit Ärzte sind verpflichtet, in allen vertraglichen und sonstigen beruflichen Beziehungen zu Dritten ihre ärztliche

Unabhängigkeit für die Behandlung der Patientinnen und Patienten zu wahren.“ 18) § 31 wird wie folgt neu gefasst: „§ 31 Unerlaubte Zuweisung (1) Ärzten ist es nicht gestattet, für die Zuweisung von Patientinnen und Patienten oder Untersuchungsmaterial oder für die Verordnung oder den Bezug von Arzneioder Hilfsmitteln oder Medizinprodukten ein Entgelt oder andere Vorteile zu fordern, sich oder Dritten versprechen oder gewähren zu lassen oder selbst zu versprechen oder zu gewähren. (2) Sie dürfen ihren Patientinnen oder Patienten nicht ohne hinreichenden Grund bestimmte Ärzte, Apotheken, Heil- und Hilfsmittelerbringer oder sonstige Anbieter gesundheitlicher Leistungen empfehlen oder an diese verweisen.“ 19) § 32 wird wie folgt gefasst: „§ 32 Unerlaubte Zuwendungen (1) Ärzten ist es nicht gestattet, von Patientinnen und Patienten oder Anderen Geschenke oder andere Vorteile für sich oder Dritte zu fordern oder sich oder Dritten versprechen zu lassen oder anzunehmen, wenn hierdurch der Eindruck erweckt wird, dass die Unabhängigkeit der ärztlichen Entscheidung beeinflusst wird. Eine Beeinflussung ist dann nicht berufswidrig, wenn sie einer wirtschaftlichen Behandlungs- oder Verordnungsweise auf sozialrechtlicher Grundlage dient und dem Arzt die Möglichkeit erhalten bleibt, aus medizinischen Gründen eine andere als die mit finanziellen Anreizen verbundene Entscheidung zu treffen. (2) Die Annahme von geldwerten Vorteilen in angemessener Höhe ist nicht berufswidrig, sofern diese ausschließlich für berufsbezogene Fortbildung verwendet werden. Der für die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltung gewährte Vorteil ist unangemessen, wenn er über die notwendigen Reisekosten und Tagungsgebühren hinausgeht. (3) Die Annahme von Beiträgen Dritter zur Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen (Sponsoring) ist ausschließlich für die Finanzierung des wissenschaftlichen Programms ärztlicher Fortbildungsveranstaltungen und nur in angemessenem Umfang erlaubt. Das Sponsoring und dessen Umfang sind bei der Ankündigung und Durchführung der Veranstaltung offen zu legen.“ 20) § 33 wird wie folgt neu gefasst: „§ 33 Zuwendungen bei vertraglicher Zusammenarbeit Soweit Ärzte Leistungen für die Hersteller von Arzneioder Hilfsmitteln oder Medizinprodukten oder die Erbringer von Heilmittelversorgung erbringen (z. B. bei Anwendungsbeobachtungen), muss die hierfür bestimmte Vergütung der erbrachten Leistung entsprechen. Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 23 (2012) 7/8

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M it t e ilung e n a u s d e r K a m m e r

Die Verträge über die Zusammenarbeit sind schriftlich abzuschließen und sollen der Ärztekammer vorgelegt werden. 21) § 34 entfällt. 22) § 35 entfällt. 23) Kapitel C entfällt. Kapitel E wird zu Kapitel C. 24) Kapitel D entfällt. Kapitel F wird zu Kapitel E. 25) Kapitel E und F werden zu Kapitel C und D.

Artikel II Diese Satzung tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf die Veröffentlichung im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt folgt. Die Aufsichtsbehörde hat mit Schreiben vom 14.05.2012 zum Aktenzeichen 22-41007/3/9 die Genehmigung erteilt. Die vorstehende Satzung wird hiermit ausgefertigt und im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt bekannt gemacht. Ausgefertigt: Magdeburg, den 22.05.2012 gez. Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Präsidentin

10. Satzung zur Änderung der Alterssicherungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt (ASO) Die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt hat am 18. April 2012 beschlossen:

Artikel I

Artikel II

Die Alterssicherungsordnung der Ärztekammer SachsenAnhalt in der Neufassung vom 13. November 1999, zuletzt geändert durch Beschluss der Kammerversammlung am 5. November 2011, wird wie folgt geändert:

Die Satzungsänderungen treten am 01.07.2012 in Kraft.

§ 26 wird wie folgt geändert: 1.) In Absatz 1 a) werden die Wörter „ohne Zinsen“ gestrichen. 2.) In Absatz 1 b) Satz 1 werden die Wörter „ohne Zinsen“ gestrichen. 3.) In Absatz 1 d) Satz 1 aa) wird die Angabe 45. durch die Angabe 50. ersetzt. 4.) In Absatz 1 d) Satz 1 bb) wird die Angabe 60 durch die Angabe 96 ersetzt. 5.) Absatz 2 Satz 2 wird wie folgt neu gefasst: „§ 37 des Versorgungsausgleichsgesetzes bleibt unberührt.“

Die Aufsichtsbehörde hat mit Schreiben vom 11.05.2012 zum Aktenzeichen 22-41007/1 die Genehmigung erteilt. Die vorstehende Satzung wird hiermit ausgefertigt und im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt bekannt gemacht.

Magdeburg, den 16.05.2012

gez. Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Präsidentin

GEMA-Gebühren für Wartezimmermusik nur unter Vorbehalt zahlen! Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gibt Ärzten Hoffnung, in Zukunft keine GEMA-Gebühren für das Abspielen von Musik im Wartezimmerbereich zahlen zu müssen. Nach dem Urteil vom 15.03.2012 (Az.: C-135/10) muss ein Zahnarzt in Italien eine ebensolche Urhebergebühr nicht zahlen. Das Gericht sah in der Wiedergabe keine öffentliche Darbietung im Sinne des Unionsrechts.

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Die GEMA erklärte, dass man bezweifle, dass die Entscheidung auf das deutsche Recht übertragbar sei. Zugleich lässt sie durch ein unabhängiges Gutachten klären, ob das Urteil auf die hiesige Rechtslage übertragbar ist. Kammermitglieder, die bislang GEMA-Gebühren abführen, sollten zukünftig lediglich unter Vorbehalt zahlen. So können Sie zuviel gezahlte Gebühren, wenn die Klärung erfolgt ist, zurückfordern.


Patienten- und Angehörigenforum der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie Am Mittwoch, den 2. Mai 2012, lud die Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie zu einem Informationsabend für Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Thema „Aktuelles zur Behandlung von Leukämien und malignen Lymphomen“ in Kooperation mit der Magdeburger Krebsliga ein. Die Veranstalter haben auf diese Weise eine gute, alte Tradition des Hauses wieder aufgenommen und im Rahmen des Patienten- und Angehörigenforums über den integrierten Behandlungsansatz für Betroffene von hämatologischen Krebserkrankungen und deren Angehörige informiert. Mit der Magdeburger Krebsliga existiert dazu in punkto Selbsthilfegruppen-Angebote eine seit vielen Jahren bewährte Kooperation. Prof. Dr. Thomas Fischer gab im ersten Teil der Veranstaltung eine umfassende Einführung zur aktuellen Diagnostik und den vielfältigen Behandlungsoptionen für Patienten mit akuten Leukämien oder malignen Lymphomen. Ganz greifbar und verständlich wurden so für die Zuhörerinnen und Zuhörer die komplexen Methoden der Labordiagnostik, das aktuelle Behandlungsspektrum und die internationale Nomenklatur der häufig anzutreffenden Krankheitsgruppen in der Hämatologie erklärt. Gerade unter dem Blickwinkel der größtenteils nicht gegebenen Lokalisierbarkeit und Visualisierbarkeit hämatologischer Krebserkrankungen ist es für Patienten und ihre Angehörigen eine immense Herausforderung, sich ein „Bild zu machen“ von ihrer Krankheit. Immer wieder kam dabei das typische Szenario zur Sprache, dass sich neu diagnostizierte Patienten „gesund“ fühlen in ihrer Lebensqualität, obwohl sie z.B. in 4 Wochen zu einer Hochdosis-Chemotherapie mit autologer Blutstammzelltransplantation auf der Klinikstation erwartet werden. Diesen Behandlungsansatz der Stammzelltransplantation aufgreifend, widmete sich im Anschluss daran Oberarzt Dr. Thomas Heinicke den beiden in Magdeburg verfügbaren Transplantationsarten. Die Uni-Klinik bietet seit 15 Jahren die autologe Blutstammzelltransplantation, also die Transplantation mit eigenen Stammzellen, an. Seit Ende 2010 ist die Transplantation mit den Stammzellen eines fremden Spenders, der allogenen Blutstammzelltransplantation, hinzu gekommen. Prof. Dr. Fischer: „Wir freuen uns, dass wir dieses international etablierte Verfahren nun auch den Patienten der Uni-Klinik Magdeburg anbieten dürfen.“ Zu einer ganz berührenden Überraschung für alle Anwesenden kam es, als einer der ersten, allogen transplantierten Patienten spontan um das Wort bat und sich in ergreifender Weise für die medizinische Behandlung bedankte. „Ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Behandlung natürlich

Die Autoren und Referenten Prof. Thomas Fischer und Dipl.-Psych. Michael Köhler

an meine Grenzen gebracht hat und, ja, es war beschwerlich. Aber ich habe es geschafft. Und für diese Unterstützung möchte ich mich bedanken, für die von allen Seiten tolle Betreuung in der Klinik, sei es für mich oder meine Familie gewesen.“ Im dritten Teil der Veranstaltung gab Dipl.-Psychologe Michael Köhler einen Überblick zu psychischen Belastungen bei Krebserkrankungen und Möglichkeiten der professionellen Unterstützung. Im Rahmen der klinischen Versorgung finden jährlich etwa 1 000 psychologische Gespräche mit Patienten oder deren Angehörigen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich der Klinik statt. Die „richtige“ Krankheitsbewältigung zu finden ist dabei oft ein Wunsch für die Patienten und ihre Nächsten. Dabei gelingt gerade den seelisch betroffenen Patienten diese Gratwanderung zwischen einer gelungenen und weniger gelungenen Bewältigung besser mit einer professionellen, psychoonkologischen Unterstützung. „Die psychoonkologische und psychotherapeutische Versorgung von Patienten unserer Klinik verstehen wir seit nun mehr 14 Jahren als ein integriertes Behandlungsangebot für unsere Patienten und ihre Angehörigen“, betont Michael Köhler. Neben einer Angehörigensprechstunde stehen auch psychoonkologische Spezialsprechstunden zur Lebensqualität bei myeloproliferativen Erkrankungen und der Fatigue bei Krebs den Klinikpatienten und ihren Angehörigen offen. Das neueste Behandlungsangebot einer psychoonkologischen Angehörigensprechstunde für die Eltern Adoleszenter und junger Erwachsener mit malignen hämatologischen Erkrankungen konnte ebenso vorgestellt werden. Diese

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F o c us M e di z i n

Sprechstunde wird ab sofort im Rahmen eines Forschungsprojektes durch die Deutsche Krebshilfe gefördert und kann ab September 2012 auch betroffenen Angehörigen von jungen Patienten (bis zum 40. Lebensjahr) mit hämatologischen Krebserkrankungen außerhalb der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie angeboten werden. Falls Sie Betroffene zuweisen möchten oder noch Fragen haben

zu dieser neuen Behandlung, können Sie sich gern an uns wenden (E-Mail: michael.koehler@med.ovgu.de). Prof. Dr. med. Thomas Fischer Dipl.-Psych. Michael Köhler Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie, Magdeburg

v.l..: Jana Giera (Sozialberaterin, M.A.), Josephin Uiffinger (Dipl.Psychologin), Prof. Dr. Jörg Frommer (Projektleiter), Constanze Wenzel (Dipl.-Psychologin, Leiterin der Beratungsstelle), Claudia Busch (Verwaltungsfachkraft). Foto: Melitta Dybiona/Uniklinik Magdeburg

Im Mai 2012 startete das Projekt „Aufbau einer psychosozialen Beratungsstelle für Magdeburg und Umland“ der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in die neue Projektperiode – die Beratungsstelle wird weitere drei Jahre von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. gefördert. Somit kann die psychosoziale Beratungsstelle ihre kostenfreie Beratung für Tumorerkrankte und Angehörige weiter fortführen. Im Mai 2009 hatte die Beratungsstelle – damals in Kooperation mit der Magdeburger Krebsliga e.V. - ihre Arbeit für zunächst drei Jahre aufgenommen. Die Projektleitung hat Klinikdirektor Prof. Dr. Jörg Frommer. Nachdem die Basis für die Krebsberatungsstelle gelegt wurde und Kooperationspartner aus den Bereichen der Medizin, Rehabilitation und Selbsthilfe gewonnen werden

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konnten, stehen für die zweite Förderperiode die Etablierung der Beratungsstelle mit einer finanziellen Verstätigung und der Ausbau des Netzwerkes zur Versorgung onkologischer Patienten und Angehöriger im In- und Umland von Magdeburg im Mittelpunkt. Das Angebot der Beratungsstelle (mit Außenstelle in Burg) umfasst die psychoonkologische Einzelberatung, wobei Fragen im Umgang mit der Erkrankung beantwortet, Strategien zur Krankheitsbewältigung erarbeitet und Krisen aufgefangen werden. In der sozialen Beratung werden Fragen zum Schwerbehindertenrecht, zur stationären Nachsorge, zu Ablehnungsbescheiden von Behörden, Selbsthilfe, Rehabilitationssport, etc. besprochen. Die Begleitung ist über den gesamten Krankheitsverlauf möglich. Die Beratung erfolgt persönlich, telefonisch oder per Email durch eine SozialPädagogin, M.A. und/oder Diplom-Psychologinnen, zum Teil mit Zusatzqualifikation als Psychologische Psychotherapeutin und eine DKH-zertifizierte Psychoonkologin. Für dieses Jahr wurden die Beratungstage in der Außenstelle in Burg aufgrund der hohen Nachfrage verdoppelt. Beratungen sind nun zweimal monatlich in den Räumen der Selbsthilfekontaktstelle Jerichower Land möglich. Auch die Gruppenangebote möchte die Beratungsstelle für Krebserkrankte und Angehörige erweitern. So sind zukünftig die Kurse „Entspannung – PMR“ und „Tanztherapie“ in Magdeburg geplant. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Verein „GesundheitsSport 2004 Jerichower Land“ wurden zum Jahresbeginn 2012 bereits Bewegungs- und Entspannungskurse in Burg durchgeführt. Aufgrund der positiven Rückmeldung hat der Verein diese zwei Angebote mittlerweile fest in seinen Kursplan integriert. Informationen zu allen Angeboten und zeitnahe Termine für psychologische oder sozialrechtliche Beratung erhalten Interessierte in der Uni-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Magdeburg unter der Telefonnummer 0391-6721241 oder per Email an krebsberatung@med.ovgu.de I Pi UKMD

Foto: Universitätsklinikum MD

Beratung für Tumorerkrankte und Angehörige wird weitergeführt und erweitert


Die Patientenakte und das Einsichtsrecht des Patienten zugleich ein Blick auf das sich noch im Entwurf befindliche Patientenrechtegesetz I. Ausgangslage Versucht man sich im Bürgerlichen Gesetzbuch über die rechtlichen Wertungen zum Behandlungsvertrag zwischen Arzt und Patient zu informieren, wird man bislang vom Gesetzgeber enttäuscht. Es lässt sich keine ausdrückliche Regelung finden, die das komplexe Verhältnis zwischen Patientenrechten und den Verpflichtungen des Arztes aufgreift. Der Bedeutung in der Praxis wird dies mitnichten gerecht. Der Patient ist keineswegs rechtlos. Wertungen und Maßstäbe lassen sich unzähligen Gerichtsentscheidungen entnehmen (sog. Richterrecht), doch sind diese Quellen für den behandelnden Arzt nicht immer greifbar. Dieser Befund gilt auch für das Einsichtsrecht des Patienten in seine Krankenunterlagen. Aus diesem Grund soll die Reichweite dieses Rechtes aufgezeigt werden. In einem zweiten Schritt soll dann überprüft werden, ob sich an der bisherigen Rechtslage durch das sich noch im Entwurf befindliche PatientenrechteG etwas ändern würde.

II. Bisherige Rechtslage zum Einsichtsrecht des Patienten Die Patientenakte steht im Mittelpunkt der ärztlichen Dokumentationspflicht. Die ordnungsgemäße Dokumentation der Behandlung ist als Bestandteil des ärztlichen Berufsrechts dabei mehr als nur die Gedächtnisstütze für den Arzt, sondern dient u.a. als Nachweis, dass der Patient eine fachgerechte Behandlung erfahren hat, als Informationsgrundlage für die Weiterbehandlung durch einen anderen Arzt, als Abrechnungsgrundlage der ärztlichen Leistung sowie als Grundlage der Auskunftserteilung an den Patienten. Allerdings hat die Rechtsprechung bislang davon abgesehen, den Arzt zu einer Dokumentation aller Aspekte zu verpflichten. Aufzeichnungspflichtig sind dabei lediglich alle wesentlichen Aspekte der Diagnostik, Therapie und medikamentösen Behandlung. Die Dokumentation hat dabei nicht nur alle für die Behandlung relevanten Wahrnehmungen des Arztes zu erfassen, sondern auch dessen daraus gezogene Feststellungen und sich anschließende Maßnahmen. Für den Klinikarzt ergänzt sich dieses Bild noch um pflegerische Maßnahmen, etwaige Operations-

und Lagerungsberichte sowie Entlassungspapiere des Patienten, letzteres umso mehr, wenn der Patient entgegen des ärztlichen Rates die Klinik verlässt und diesem die Risiken seines Verhaltens aufgezeigt werden müssen. Das Bundesverfassungsgericht hat ausdrücklich hervorgehoben, dass der Patient infolge seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts in der Form des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung das Recht haben muss, Einsicht in seine Patientendaten zu nehmen und dieses Recht unbeschadet der Eigenschaft als Kassen- oder Privatpatient besteht. Allerdings gilt dieses Recht des Patienten nicht grenzenlos und ist bestimmten Einschränkungen unterworfen. Zunächst kommt in Betracht, dass der Patient Teile der Patientenakte im Original herausverlangt, um diese auf den nachbehandelnden Arzt zu übergeben. In der Praxis am häufigsten kommt dies beim Arztbrief oder bei Befunden der Funktionsdiagnostik von Röntgenbildern vor und ist in diesem Zusammenhang rechtlich unbedenklich. Verfolgt jedoch der Patient mit seinem Anliegen den Zweck, sich ein Bild von der Behandlung zu machen und will er gegebenenfalls rechtlich gegen den Arzt vorgehen, hat die Rechtsprechung weitere Einschränkungen vorgenommen. Eine Herausgabepflicht hinsichtlich der Originalakte trifft den Arzt dabei keinesfalls. Unbestritten hat der Patient jederzeit das Recht, Einsicht in seine Akte zu verlangen und obwohl nicht notwendig ist, dass er ein „besonderes Interesse“ nachweist, darf er sein Recht nicht missbräuchlich ausüben. Insoweit findet sich die Formulierung, dass sein Anliegen nicht zur sog. „Unzeit“ kommen und nicht den geregelten Ablauf einer Praxis bzw. Klinik stören darf. Praktikabel ist es daher, wenn der Arzt zunächst das Anliegen mit dem Patienten bespricht und sodann durch den Arzt bzw. dessen Mitarbeiter eine Kopie der Patientenakte angefertigt wird. Die Vorteile hierfür lassen sich an drei Punkten aufzeigen. Geht dem Einsichtsrecht ein klärendes Gespräch voraus, beugt dies gleich zu Beginn einer konfliktbeladenen Rechtfertigungssituation vor. Aber auch hinsichtlich der inhaltlichen Anforderungen wird der Arzt entlastet. Das Bundesverfassungsgericht ließ in seiner Entscheidung offen, ob sich die Herausgabepflicht des Arztes neben den objektivierbaren Aspekten auch auf die subjektiven Wertungen hinsichtlich des Patienten (z.B. über dessen Charaktereigenschaften,

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enten unbekannte Vorerkrankungen/-untersuchungen naher Angehöriger. Die Einsicht oder Herausgabe aus therapeutischen Gründen zu verweigern, kommt regelmäßig bei psychiatrischen Patienten in Betracht. Um hier seinen Sorgfaltspflichten nachzukommen, sollte der Arzt bei tatsächlichen therapeutischen Bedenken diese in die Patientenakte aufnehmen und zunächst die Herausgabe an den Patienten verweigern. Wird dann in einem Verfahren seitens des Gerichts die Akte angefordert, kann dieses dann der Akte entnehmen, dass die Vorgehensweise des Arztes berechtigt, medizinisch indiziert und fernab von „jeder Bevormundung“ war. Das Gericht überprüft dabei nur, ob die Ermessensentscheidung des Arztes dem Grunde nach vertretbar war. Die geltende Rechtslage lässt sich somit folgendermaßen grob zusammenfassen. Den Arzt trifft eine umfassende Dokumentationspflicht und der Patient hat korrespondierend dazu ein Einsichtsrecht in seine Patientenakte.

III. Das neue PatientenrechteG

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Die bisherige Rechtslage ist von dem Leitbild getragen, dass sich Arzt und Patient auf Augenhöhe begegnen. Das Selbstbestimmungsrecht des Patienten bestimmt die Behandlung. Um diesem Leitbild nun auch durch die gesetzlichen Regelungen Ausdruck zu verleihen, haben auf Initiative einiger Bundesländer das Bundesministerium der Justiz unter Einbeziehung des Bundesministeriums für Gesundheit einen Referentenentwurf für ein PatientenrechteG vorgelegt. Inhalt dieses PatientenrechteG soll es sein, den Behandlungsvertrag ausdrücklich im BGB zu regeln, um somit einen Beitrag zur Transparenz und Rechtssicherheit zu leisten. Für den Patient soll klar und ersichtlich sein, welche Rechte er hat. Betont wird ein zwischen Patient und Arzt bestehendes Partnerschaftsverhältnis, dessen Ziel die effektive und einvernehmliche Behandlung ist, dokumentiert durch die Patientenakte. Der Entwurf enthält dabei nicht nur sozialrechtliche Neuerungen sowie Regelungen zum Behandlungsvertrag, sondern regelt daneben auch Fragen der Aufklärung und Einwilligung, der Beweislast bei Behandlungsfehlern, macht Ausführungen zu den Dokumentationspflichten und formuliert ausdrücklich ein Einsichtsrecht des Patienten. Inhaltlich würde sich durch die neue Regelung im BGB kein anderes Bild zeigen. Die bisherigen Wertungen des sog. Richterrechts würden nunmehr gesetzlich fixiert werden. So formuliert es auch ausdrücklich die Begründung zum Gesetzesentwurf des PatientenrechteG. Der Patient hat ein Recht auf die Einsicht in seine Patientenakte. Dieses gilt jedoch nicht ausnahmslos und findet seine Grenzen in den Rechten Dritter, therapeutischen Bedenken oder aber dem Selbstbelastungsprivileg des Arztes. Eine Informationspflicht über Behandlungsfehler besteht nur dann, wenn dem Patienten ein gesundheitlicher Schaden droht.

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wertende Formulierungen zur Compliance, etc) bezieht. Der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts lag ein besonderer Kontext zugrunde (Krankenunterlagen im Maßregelvollzug), sodass davon ausgegangen werden kann, dass subjektive Wertungen nicht zu den Teilen gehören, auf die sich die Herausgabepflicht erstreckt. Dem Arzt bleibt die Gelegenheit, diese Aspekte beim Kopiervorgang abzudecken und sie somit aus der Kopie herauszunehmen. Dies kann auch deswegen von Relevanz sein, da den Arzt keine Verpflichtung trifft, sich bei Fehlern selbst zu belasten – gegebenenfalls durch Aussagen in der Patientenakte. Aber auch Gründe der Praktikabilität betonen den abgesprochenen Herausgabeprozess. Mit einer einvernehmlichen Lösung umgeht man nicht nur unliebsame Störungen des Praxisbetriebes, sondern auch kostspielige Herausgabeklagen des Patienten. Die Kosten für die Kopien allerdings sind vom Patienten selbst zu tragen. Bisweilen findet sich sogar der Ansatz, dass der Arzt solange mit der Herausgabe warten kann, wie der Patient diese Kosten nicht erstattet hat. Davon ist jedoch nur im Ausnahmefall auszugehen, da hierdurch das Verhältnis zwischen Patient und Arzt unnötig belastet wird und zu keinem Zeitpunkt einer einvernehmlichen Lösung beiträgt. In Ausnahmefällen kann jedoch der Arzt auch die Einsicht oder Herausgabe von bestimmten Patientendaten verweigern. Ein solches Verweigerungsrecht wird insbesondere dann angenommen, wenn andere Interessen das Anliegen des Patienten überwiegen. Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn Rechte Dritter betroffen sind oder sich therapeutische Bedenken beim Arzt eröffnen. Betont sei an dieser Stelle, dass ungeachtet des Einsichtsrechts des Patienten weiterhin die ärztliche Schweigepflicht im Hinblick auf die Geheimnisse Dritter gilt. Denkbar ist dies in etwa, wenn im Gespräch mit Familienangehörigen sog. Drittgeheimnisse Eingang in der Patientenakte finden, wie beispielsweise für den Pati-


Auch hinsichtlich des Ortes und der Kosten trifft die neue Regelung die bisherigen richterlichen Vorgaben. In seine Akte Einsicht nehmen kann der Patient in der Praxis des Arztes. Möchte er darüber hinaus Kopien erhalten, muss er für die Kosten aufkommen. Ergänzt wird die Regelung in einem weiteren Abschnitt um das Einsichtsrecht der Erben und nächsten Angehörigen. Auch hier decken sich die Wertungen mit den bisherigen Vorgaben der Rechtsprechung. Es gilt das postmortale Persönlichkeitsrecht zu wahren, sodass die Einsichtnahme nicht dem ausdrücklichen oder mutmaßlichen Willen des Verstorbenen zuwiderlaufen darf.

Neues Faltblatt der BZgA zur Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln

IV. Fazit Das neue PatientenrechteG würde in seiner jetzigen Gestalt keine wesentlichen Änderungen für das Einsichtsrecht des Patienten mitbringen. Dennoch würde es allein durch die ausdrückliche Nennung Transparenz und Rechtssicherheit schaffen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Gegenstand der Abstimmung im Bundestag dann tatsächlich der jetzige Entwurf ist oder ob sich in den Lesungen und Ausschüssen nicht noch Änderungen ergeben. Abschließend beurteilen lässt sich dies zum jetzigen Zeitpunkt freilich nicht.

V. Übersicht 1. Den Arzt trifft eine umfassende Pflicht zur Dokumentation. 2. Der Patient hat ein Einsichtsrecht in seine Patientenakte. 3. Das Einsichtsrecht des Patienten gilt jedoch nicht schrankenlos und darf nicht missbräuchlich verwendet werden. 4. Der Arzt darf die Einsicht/Herausgabe u.a. verweigern, wenn Rechte Dritter oder aber das therapeutische Ziel dadurch beeinträchtigt würden. 5. Sog. Hilfspersonen des Arztes dürfen die Akte nur mit Genehmigung des Arztes herausgeben. 6. Die Kosten für die Herausgabe muss der Patient tragen. 7. An diesen Wertungen ändert sich auch nichts durch das neue PatientenrechteG. Literatur beim Verfasser Korrespondenzanschrift: Andreas Raschke LL.M. oec., M.mel. Wiss. Mitarbeiter Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Juristischer Bereich, Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans Lilie Universitätsplatz 6 06099 Halle (Saale) Tel.:0345-5523114

Das Landesamt für Verbraucherschutz SachsenAnhalt weist darauf hin, das die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Medienangebotes zum Thema „Impfen“ aktuell erweitert hat. Um Ärzte bei der Impfberatung von Eltern und Jugendlichen zu unterstützen, hat die BZgA ein neues Faltblatt und Praxisplakate zur „Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln“ entwickelt. Das Faltblatt gibt einen anschaulichen Überblick über die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur MMR-Impfung und enthält grundlegende Informationen zu den Krankheiten und der Impfung. Die Informationsmedien können kostenfrei - auch in höheren Stückzahlen - unter: www.bzga > Informationsmaterialien per E-Mail: order@bzga.de oder Fax: 0221 / 89 92-257 bestellt werden. Dr. med. Anke Kaline Landesamt für Verbraucherschutz S-A, Fachbereich Hygiene

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Am 11. und 12. Mai diesen Jahres veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft „Kinderschutz in der Medizin“ (AG KiM) in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Halle (Saale) ihre 4. Wissenschaftliche Jahrestagung in der Händelstadt Halle. Die AG KiM gründete sich 2008 als eine Subspezialität der Kinderheilkunde. Ihr Ziel ist die Förderung der wissenschaftlichen, klinischen und praktisch-ärztlichen Arbeit auf dem Gebiet der Erkennung und Verhinderung von Gewalt und Vernachlässigung an Kindern und Jugendlichen. Dazu dienen der Austausch bestehender Kinderschutzgruppen sowie die Hilfe bei der Einrichtung neuer Kinderschutzgruppen, die Entwicklung von medizinischen Standards in der Diagnostik von Kindeswohlgefährdung und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen des medizinischen Kinderschutzes. Hierzu findet auch ein Mal jährlich eine Jahrestagung statt. Diese Veranstaltung bietet den im medizinischen Kinderschutz tätigen Ärzten, Psychologen, Pflegepersonal, Sozialarbeitern und anderen interessierten Professionen deutschlandweit die Möglichkeit eines fachlichen Erfahrungsaustausches. Dabei wird der interdisziplinäre und überregionale Bezug der MitgliederInnen für die Arbeit besonders genutzt. Nach bisherigen Jahrestagungen in Bonn, Hannover und Berlin eröffnete der Tagungspräsident, Herr Dr. Daniel Clauß von der Universitätskinderklinik Halle (Saale), die Veranstaltung und begrüßte 80 Teilnehmer/innen zur diesjährigen Veranstaltung herzlich. Insgesamt konnten zur Tagung 27 wissenschaftliche Vorträge

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gehört und anschließend zu den Themen diskutiert werden. Ein Themenschwerpunkt der Tagung befasste sich mit dem Aspekt der Kooperationsstrukturen im Kinderschutz. Diese Sitzungen fanden gemeinsam mit den TeilnehmernInnen des 2. Fachtages des Lokalen Netzwerkes Kinderschutz Halle statt. Seit Dezember 2009 auf Landesebene und bundesweit seit Januar 2012 geben Kinderschutzgesetze eine gesetzliche Struktur zur Optimierung des Umgangs mit Kindeswohlgefährdung vor. Explizit wird hier der Auf- bzw. Ausbau geeigneter Netzwerke mit Einbezug aller notwendigen Professionen verlangt. Die dadurch entstehenden Chancen aber auch Gefahren spiegelten sich in den Vorträgen der Tagung wieder. So stellte Herr Dr. Kindler vom Deutschen Jugendinstitut in München in seinem Vortrag die fehlende Kommunikation sowie Koordination als häufigste Ursache für prinzipiell vermeidbare Fehlschläge im Kinderschutz dar. Als Ausweg fordert er die Festlegung gemeinsamer Grundlagen aber auch klarer Verantwortlichkeiten in den regionalen Netzwerken zwischen allen Professionen. Die Notwendigkeiten der Zuordnung organisatorischer und prozessualer Verantwortlichkeiten in Fällen des täglichen Kinderschutzes wurden auch in den weiteren Vorträgen und der Diskussionen zum Themenschwerpunkt der Kooperation erörtert. In der AG KiM wird insbesondere die Notwendigkeit einer Musterkooperationsvereinbarung zwischen Kinderschutzgruppen und der Jugendhilfe gesehen und aktuell diskutiert. In Tradition zu den vorherigen Jahrestagungen war der evidenzbasierte praktische Kinderschutz, also die alltägli-

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4. Wissenschaftliche Jahres­ tagung der Arbeitsgemeinschaft „Kinderschutz in der Medizin“


chen Herausforderungen in der Kinderschutzgruppenarbeit, ein weiterer Themenschwerpunkt der Tagung. Mit Herrn Dr. Lips konnte ein Experte des europäischen medizinischen Kinderschutzes als Referent gewonnen werden. Er leitet bereits langjährig die Kinderschutzgruppe des UniversitätsKinderspitals Zürich mit ca. 500 Verdachtsfällen pro Jahr. In einem von Kinderschutz gelebtem Referat gab er aus seiner Perspektive Antworten auf das Dilemma des Kinderschutzes eines „zu früh zu viel – zu spät zu wenig“. Er fordert eine standardisierte Vorgehensweise bei Verdachtsfällen in Kliniken. Aufbauend auf diesen schweizerischen Erfahrungen wurden im Jahr 2010 durch die AG KiM in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin ebenfalls Empfehlungen zum Aufbau von Kinderschutzstrukturen an Kliniken herausgegeben (Empfehlung für Kinderschutz an Kliniken, abrufbar unter www.ag-kim. de). Auch wenn in Deutschland keine gesetzlichen Verpflichtungen zur Implementierung von medizinischen Kinderschutzgruppen bestehen, sollte es unter Berücksichtigung der hohen Zahlen an Verdachtsfällen eine strukturierte Vorgehensweise an allen Kliniken, welche Kinder und Jugendliche behandeln, geben. Diese Notwendigkeit stellte sich auch in weiteren Vorträgen zu dieser Thematik dar, da gerade Kinderschutzfälle häufig in vielfältiger, nicht eindeutig zu beurteilender Art und Weise in Erscheinung treten. Sehr eindrücklich arbeitete Herr Dr. Franke von der Kinderschutzgruppe Bonn in seinem Vortrag die positive Auswirkung der Anwendung Klinischer Pfade im medizinischen Kinderschutz heraus. Herr Dr. Stiller vom Institut für Rechtsmedizin des Uniklinikums Halle (Saale) legte in seinem folgenden Referat praxisnah die Auswirkungen der Berücksichtigung von Leitlinien des Kinderschutzes (AWMF S2-Leitlinie Kindesmisshandlung und Vernachlässigung, abrufbar unter www.awmf.de) auf die Fallbeurteilung dar. Anhand von Beispielen zeigte er auf, wie die Anwendung des radiologischen Skelettscreenings bei Verdachtsfällen Hinweise auf mehrzeitige nicht-akzidentelle Verletzungsmuster erbrachte. Auch die monetäre Abbildung für die zeit- und kostenintensive Diagnostik sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit im

Rahmen von klinikinternen Fallkonferenzen sowie Zusammenarbeit mit den Jugendämtern im Rahmen des täglichen medizinischen Kinderschutzes wurde diskutiert. Die AG KiM setzt sich aktiv für eine Finanzierungsgrundlage im OPS-System für Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung ein. Zudem sieht die AG KiM die Notwendigkeit der Optimierung einer wissenschaftlichen Grundlagen- sowie Versorgungsforschung. Im Rahmen der Jahrestagung fand ein Treffen des Arbeitskreises Kooperative Studien der AG KiM und eine Sitzung zum Thema „Wissenschaft im Medizinischen Kinderschutz“ statt. Einleitend gab Herr Dr. Herrmann, erster Vorsitzender der AG KiM, einen umfassenden, aktuellen fachbezogenen Überblick über internationale Literatur und Studien und griff dabei die Probleme und Chancen eines evidenzbasierten medizinischen Kinderschutzes auf. Die Ergebnisse der ersten AG-KiM-Studie wurden durch Frau Pingen von der Kinderschutzgruppe Bonn vorgestellt. Im Rahmen dieser Studie konnte nachgewiesen werden, dass posteriore Rippenfrakturen nur sporadisch durch die 2-Daumen-Reanimationstechnik verursacht und somit weiterhin nur als Ausschlussdiagnose für posteriore Rippenfrakturen im Säugling- und Kleinkindesalter betrachten werden sollen. Abgerundet wurde die Jahrestagung mit einem Beisammensein zum fachlichen und persönlichen Erfahrungsaustausch im Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen zu Halle. Dieser Ort gab gleichzeitig Einblicke (Kunst- und Naturalienkammer) und Ausblicke (Altan) in die Sorge um das Kindeswohl bei August Herrmann Francke (1663-1727). Alle Interessierten sind bereits jetzt zu unserer nächsten Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft am 3. und 4. Mai 2013 in Landshut herzlich eingeladen! Weitere Informationen über die Arbeit der AG KiM finden Sie im Internet (www.ag-kim.de). Dr. med. Daniel Clauß Jahrestagungspräsident 2012 der AG KiM Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Halle (Saale)

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Arzneimittelwechselwirkungen mit Phytopharmaka Dieser Artikel wurde durch eine australische Publikation (1) angeregt. Das Thema ist aber auch für Deutschland relevant, da davon auszugehen ist, dass etwa 50 % aller Patienten auf „komplementär-medizinische“ Leistungen zurückgreifen (2). Dabei ist zu beachten, dass es auch einige „rationale Phytopharmaka“ gibt, für die in gewissen Grenzen ein Wirksamkeitsnachweis erbracht werden konnte, z. B. für Johanniskraut (Hypericum perforatum, St John’s wort), das zugleich ein Schlüsselbeispiel für unser Thema ist.

Pharmakokinetische Interaktionen Eine ausführliche Übersicht zum Thema wurde kürzlich mit konkreten Kasuistiken veröffentlicht (3). Viele lipophile Arzneistoffe werden in sogenannten Phase-I-Reaktionen durch Cytochrom-P450 (CYP)-Enzyme biotransformiert. Eine wesentliche Rolle spielen dabei CYP 3A, CYP 2C19, CYP 2C9 und CYP 2D6. Seit einiger Zeit wissen wir, dass im Rahmen der Evolution Transportproteine in den Zellmem­ branen (von Darmzellen, Gallenkanälchen, Niere, BlutHirn-Schranke, Plazenta) gebildet wurden, um Fremdstoffe (wozu auch Arzneistoffe zu rechnen sind) aus dem Zellinneren nach außen zu befördern, sogenannte Exportpumpen. Im Rahmen dieses Textes interessiert vor allem ABCB1 (ursprünglich als P-Glykoprotein bezeichnet). Daneben gibt es Aufnahmetransporter, die an der zellulären Aufnahme vor allem endogener Substrate (z. B. Hormone) beteiligt sind. Hier interessiert vor allem SLCO1B1 (solute carrier für organische Anionen). Physiologisch wirken diese drei Systeme (CYP-Enzyme, Exportpumpen und Aufnahmetransporter) eng zusammen (3). Sie können aber durch Arzneistoffe und Nahrungsmittel induziert oder inhibiert werden, wodurch gravierende therapeutische Probleme auftreten können.

Pharmakodynamische Interaktionen Während kinetisch bedingte Wechselwirkungen aufgrund ihrer Komplexität oft schwer vorausschaubar sind, sind pharmakodynamische Interaktionen besser vorherzusehen, weil sie auf den Wirkmechanismen der Arzneistoffe beruhen. Johanniskraut Indikation: Leichte bis mittelschwere Depression, depressive Verstimmung (Präparate z. B. Esbericum®, Felis®, Jarsin®, Neuroplant® Aktiv).

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Während in einer Übersicht aus dem Jahre 1999 noch festgestellt wurde, dass Wechselwirkungen zwischen Johanniskraut und anderen Pharmaka nicht bekannt sind (4), änderte sich die Situation innerhalb von Monaten sehr rasch. Johne et al. beschrieben, dass die AUCWerte von Digoxin durch Hypericum (LI 160) innerhalb von zehn Tagen um 25 % gesenkt wurden (5). Die heutige Situation wird in Tabelle 1 wiedergegeben. Die Folgen dieser Interaktionen können dramatisch sein (siehe Tabelle). Zyklusstörungen, Durchbruchblutungen, unerwartete Schwangerschaften (orale Kontrazeptiva) oder Abstoßungsreaktionen (Ciclosporin). Neben diesen pharmakokinetischen Wechselwirkungen sind auch vereinzelt pharmakodynamische Interaktionen beschrieben worden, etwa ein erhöhtes Risiko für ein Serotonin-Syndrom (Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit) bei gleichzeitiger Einnahme verschiedener Antidepressiva, nach Pethidin, Tramadol und Triptan.

Tabelle: Wechselwirkungen mit Johanniskraut (mod. nach 1 und 3) CYP-Enzyme • Johanniskraut induziert die Bildung von CYP 3A4/5, CYP 1A2, CYP 2C19 und CYP 2C9 vermindert dadurch die Wirkung von: Alfentanil, Alprazolam, Amitriptylin, Atorvastatin, Budesonid, Buspiron, Chinidin, Ciclosporin, Eletriptan, Eplerenon, Ergotamin, Felodipin, Fentanyl, Fluticason, oralen Kontrazeptiva (Ethinylestradiol, Norethisteron), Lovastatin, Midazolam, Nortriptylin, Phenprocoumon, Saquinavir, Sildenafil, Simvastatin, Sirolimus, Tacrolimus, Triazolam, Warfarin. verstärkt dadurch die Wirkung von: Clopidogrel (Blutungsrisiko) Exportpumpen • Johanniskraut induziert die Bildung von ABCB1 vermindert dadurch die Wirkung von: Ciclosporin, Clarithromycin, Colchicin, Digoxin, Erythromycin, HIV-Proteaseinhibitoren, Indinavir, Irinotecan, Loperamid, Paclitaxel, Statinen, Talinolol, Topotecan, Vincristin. verstärkt dadurch die Wirkung von: Fexofenadin (beachte: bei erstmaliger Gabe Hemmung von ABCB1)


ÄRZTLICHE

FORTBILDUNG

in Sachsen-Anhalt

Diese Ankündigung gibt Ihnen einen auszugsweisen Überblick über die in Sachsen-Anhalt stattfindenden Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Zeitraum vom ersten bis zum letzten Tag des Folgemonats. Unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Raumes der grünen Fortbildungsseiten” werden die Veranstal“ tungen, die bis zum Redaktionsschluss der Ärztekammer vorlagen, veröffentlicht. Die Einteilung der Veranstaltungen in die einzelnen Rubriken behält sich die Ärztekammer vor. Den kompletten Fortbildungskalender finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer unter www.aeksa.de  Fortbildungskalender. Dort sind alle von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifizierten Veranstaltungen enthalten. Hilfreich bei der Suche nach Ihrer” Veranstaltung kann das “ nebenstehende Schlagwortregister sein. Die in Klammern angegebene Zahl ist die Seitenzahl der ausgewiesenen Veranstaltungen zu diesem Schlagwort. Die Zahl der Fortbildungspunkte, die von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens vergeben werden, können Sie an diesem Zeichen FP 5 erkennen. Veranstaltungen mit dem Zeichen WB sind anerkannte Weiterbildungen gemäß Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Wir empfehlen Ihnen vor Besuch der gewünschten Veranstaltung, sich mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen, um abzuklären, ob sie wie geplant stattfindet, eine Anmeldung erforderlich ist oder ein Unkostenbeitrag anfällt. Herr Lögler Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg Tel.: 0391 6054-7710, Fax: -7751 E-Mail: akademie@aeksa.de

Redaktionsschluss für die Fortbildungsseiten ist jeweils der 8. des Vormonats.

schlagwortregister von A bis Z im überblick

Allgemeinmedizin (32) Anästhesiologie (32) Augenheilkunde (32) Balint-Gruppe (44) Chirurgie - Allgemeine Chirurgie (32-33) Chirurgie - Gefäßchirurgie (33) Chirurgie - Kinderchirurgie (33-34) Chirurgie - Plastische und Ästhetische Chirurgie (34) Frauenheilkunde und Geburtshilfe (34-35) Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (35) Haut- und Geschlechtskrankheiten (35) Innere Medizin (35-38) Interdisziplinäre Veranstaltung (45-50) Kinder- und Jugendmedizin (38-39) Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (39) Manuelle Medizin/Chirotherapie (44) Neurochirurgie (39) Neurologie (39-41) Orthopädie und Unfallchirurgie (41) Psychiatrie und Psychotherapie (41-42) Psychosomatische Grundversorgung (44) Radiologie (43) Schmerztherapie-Kurse (44-45) Strahlenschutzkurse (45) Urologie (43-44)

Redaktionsschluss und Veranstaltungszeitraum von Fortbildungsversanstaltungen Ausgabe Ärzteblatt

Redaktionsschluss

Veranstaltungszeitraum

09/2012

08.08.2012

01.10. – 31.10.2012

10/2012

08.09.2012

01.11. – 30.11.2012

11/2012

08.10.2012

01.12. – 31.12.2012

12/201201/2013

08.11.2012

01.01. – 28.02.2013

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Fortbildungsveranstaltungen in Sachsen-Anhalt 01. August 2012 bis 30. September 2012 Allgemeinmedizin Bitterfeld-Wolfen FP 4 Thema: Akupunktur und Triggerpunkt- behandlung bei Störungen des Bewegungs apparates Termin: 26.09.2012, 19.00 Uhr-22.00 Uhr Veranstaltungsort: Bitterfeld-Wolfen, Villa am Bernsteinsee Leitung/Referent: Frau Dr. Bergholz Auskunft: Frau Dr. Bergholz, Tel.: 03493/88174, Fax: 03493/8239089

Halle FP 9 Thema: 36. Thementag des Hausärzte- verbandes Sachsen-Anhalt e.V. Termin: 12.09.2012, 09.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Best Western Hotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

Quedlinburg FP 50 Wundmentor / Wundexperte ICW (TÜV-PersCert) Termin: 10.09.2012-16.09.2012 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Tagungszentrum der Proklin GmbH Leitung/Referent: Dr. Holfeld Auskunft: HoppeConsult, Pölle 27/28, 06484 Quedlinburg, Tel.: 03946/973494, Fax: 03946/973496, E-Mail: hoppe@wundheilung.net Thema:

Sangerhausen FP 9 37. Thementag des Hausärzte- verbandes Sachsen-Anhalt e.V. Termin: 19.09.2012, 09.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen, Rosenhotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de Thema:

ANÄSTHESIOLOGIE Bernburg FP 1 Neue Optionen zur akuten Kardioversion bei Vorhofflimmern Termin: 31.08.2012, 07.45 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Fachklinikum, Fortbildungsraum Leitung/Referent: Dr. Pilz Thema:

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Auskunft:

Frau Franke, Chefarztsekretariat der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinikum Bernburg GmbH, Tel.: 03471/341370, Fax: 03471/342097, E-Mail: a.franke.intensiv@klinikum-bernburg.de

Halle Thema: Schmerzkonferenz mit Fallvorstellung FP 2 Termine: 14.08.2012, 11.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Kleiner Konferenzsaal Leitung/Referent: Dr. Sturm Auskunft: Frau Richardt, Sekretariat der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Krankenhaus Martha-Maria HalleDölau gGmbH, Tel.: 0345/5591413, Fax: 0345/5591527, E-Mail: anae-its.halle@martha-maria.de

Quedlinburg FP 1 Thema: Neues zur Tumorschmerztherapie Termin: 04.09.2012, 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Quedlinburg, Klinikum Dorothea Christiane Erxleben, Besprechungsraum Anästhesie Leitung/Referent: Dr. Schwitalla / Frau Boczek Auskunft: Sekretariat Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klinikum Dorothea Christiane Erxleben Quedlinburg, Tel.: 03946/909-1251, Fax: 03946/909-1255

AUGENHEILKUNDE Halle FP 10 Thema: Interdisziplinäre Orbitakonferenz Termin: 06.09.2012, 08.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Leitung/Referent: Dr. Meltendorf Auskunft: Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/557-5952, Fax: 0345/557-5987

CHIRURGIE - ALLGEMEINE CHIRURGIE Halberstadt FP 2 Thema: Pilonidalsinus, Perianaler Abszess Termin: 27.09.2012, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Konferenzraum der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leitung/Referent: Dr. Eder Auskunft: Chefarztsekretariat der Klinik für AVG, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/645317


Halle

Wernigerode

FP 3 Thema: Tumorboard Termine: 06.08.2012, 13.08.2012, 20.08.2012, 27.08.2012, 03.09.2012, 10.09.2012, 17.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria, Zentrum für Radiologie Leitung/Referent: PD Dr. Steinert Auskunft: Frau Kuhn-Friedrich, Lungenkrebszentrum, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/5591466, E-Mail: nancy.kuhn-friedrich@martha-maria.de

FP 2 Antikoagulanstherapie und Antagonisten Termin: 26.09.2012, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harz-Klinikum, Gebäude A, Zimmer 303 Leitung/Referent: Dr. König / Dr. Claes Auskunft: Dr. König, Harz-Klinikum, Ilsenburger Straße 15, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/611368, E-Mail: mkoenig@harz-klinikum.de Thema:

CHIRURGIE - GEFÄSSCHIRURGIE Aschersleben

Oschersleben FP 2 Curriculum chirurgicum - Neuroendokrine Tumoren des MD-Traktes Termin: 07.08.2012, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, Chirurgisches Sekretariat Leitung/Referent: Dr. Bien Auskunft: Chirurgisches Sekretariat, MEDIGREIF Bördekrankenhaus, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380 Thema:

FP 2 Curriculum chirurgicum - Distale Radius und Unterarmfraktur Termin: 14.08.2012, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, Chirurgisches Sekretariat Leitung/Referent: Dr. Bien Auskunft: Chirurgisches Sekretariat, MEDIGREIF Bördekrankenhaus, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380 Thema:

FP 2 Curriculum chirurgicum - Weichgewebstumore der Hand Termin: 03.09.2012, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, Chirurgisches Sekretariat Leitung/Referent: Dr. Bien Auskunft: Chirurgisches Sekretariat, MEDIGREIF Bördekrankenhaus, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380 Thema:

FP 2 Curriculum chirurgicum - Chronische entzündliche Darmerkrankungen Termin: 10.09.2012, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, Chirurgisches Sekretariat Leitung/Referent: Dr. Bien Auskunft: Chirurgisches Sekretariat, MEDIGREIF Bördekrankenhaus, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380 Thema:

FP 2 Curriculum chirurgicum - Haut und Weichgewebsinfektionen Termin: 17.09.2012, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, Chirurgisches Sekretariat Leitung/Referent: Dr. Bien Auskunft: Chirurgisches Sekretariat, MEDIGREIF Bördekrankenhaus, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380 Thema:

Curriculum chirurgicum - Standards der FP 2 perioperativen Patientenbehandlung / Fast-track Termin: 24.09.2012, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, Chirurgisches Sekretariat Leitung/Referent: Dr. Bien Auskunft: Chirurgisches Sekretariat, MEDIGREIF Bördekrankenhaus, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380

FP 2 Interdisziplinäres Angioforum 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Klinikum Aschersleben, Kleiner Demoraum der Röntgendiagnostik Leitung/Referent: Dr. Beier, Dr. Rahms Auskunft: Sekretariat Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Tel.: 03473/97-1801, Fax: 03473/97-1840

Thema: Termine:

Magdeburg FP 3 Interdisziplin��re Gefäßkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 14.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Konferenzraum Radiologie Leitung/Referent: PD Dr. Tautenhahn, Prof. Grote, PD Dr. Schmidt, Dr. Linz Auskunft: Sekretariat der Klinik für Gefäßchirurgie, Frau Eichner, Tel.: 0391/7914301, Fax: 0391/7914303, E-Mail: annegret.eichner@klinikum-magdeburg.de

Thema: Termine:

FP 3 Interdisziplinäre Gefäßkonferenz 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 08.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Demo-Raum 1 (Radiologie), Haus 60 A, Ebene -1 Leitung/Referent: PD Dr. Halloul / Prof. Ricke, Prof. Braun-Dullaeus, Prof. Mertens Auskunft: Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Sekretariat Gefäßchirurgie, Frau Vogel, Tel.: 0391/6715666, E-Mail: ines.vogel@med.ovgu.de Thema: Termine:

CHIRURGIE - KINDERCHIRURGIE Halle

Thema:

FP 2 Zwischen Normvariante und Pathologie - ausgewählte Befunde in der Bildgebung des kindlichen Skeletts Termin: 07.09.2012, 13.00 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Besprechungsraum 3 Thema:

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Leitung/Referent: Dr. Göbel Auskunft: Frau Schimanski, Klinik für Kinderchirurgie, KH St. Elisabeth u. St. Barbara Halle, Tel.: 0345/2134511, Fax: 0345/2134512, E-Mail: d.schimanski@krankenhaus-halle-saale.de

CHIRURGIE - PLASTISCHE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE

1. Hallenser Symposium - Replantation und Transplantation Termin: 21.09.2012, 09.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Klinikum Bergmannstrost Leitung/Referent: Prof. Hierner, Prof. Hofman Auskunft: Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH, Dirk Eichelberger, Tel.: 03641/3116305

FP 7

FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE Dessau-Roßlau Gynäkologische Tumorkonferenz und FP 2 Röntgendemo Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 08.00 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Demonstrationsraum Institut für Radiologie Leitung/Referent: Dr. Voß / Prof. Lemke, Prof. Ciernik, Dr. Boye, Dr. Knolle, Dr. Achtert, Dr. Leris Auskunft: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0340/5014310, Fax: 0340/5014350 Thema:

FP 2 Journalclub mit Fallvorstellungen 03.08.2012, 10.08.2012, 17.08.2012, 24.08.2012, 31.08.2012, 07.09.2012, 14.09.2012, 21.09.2012, 28.09.2012 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Voß Auskunft: Sekretariat, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0340/5014310, Fax: 0340/5014350

Thema: Termine:

Halle Interdisziplinäres Senologisches Konsil FP 2 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 Leitung/Referent: Dr. Lantzsch, Halle Auskunft: Frau Christel Müller, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Klinik für Frauen heilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0345/213-4685, Fax: 0345/213-4686

Thema: Termine:

Thema: Journalclub Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.00 Uhr

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FP 2 Gynäkologische Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum der MLU HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Thomssen, Dr. Strauß, Frau Dr. Karbe, Dr. Mohr Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/557-1847, E-Mail: gyn@uk-halle.de

Thema: Termine:

Halle Thema:

Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum der MLU HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Thomssen Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/557-1847, E-Mail: unifrauenklinik@medizin.uni-halle.de

FP 2

FP 3 Senologische Fallkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum der MLU HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Thomssen, Frau Dr. Große, Dr. Steer Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/557-1847, E-Mail: gyn@uk-halle.de

Thema: Termine:

FP 3 Thema: Qualitätszirkel Termin: 19.09.2012, 08.15 Uhr-09.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 Leitung/Referent: Dr. Lantzsch, Halle Auskunft: Frau Christel Müller, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Klinik für Frauen heilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0345/213-4685, Fax: 0345/213-4686

Magdeburg FP 3 Interdisziplinäre prä- und postoperative Tumorkonferenz Mamma Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Hörsaal der Universitätsfrauenklinik Leitung/Referent: Prof. Costa Auskunft: Universitätsfrauenklinik, Dr. Eggemann, Dr. Ignatov, Tel.: 0391/67-17488 oder 0391/67-17482, E-Mail: brustzentrum@med.ovgu.de Thema:

FP 3 Thema: Tumorkonferenz Brustzentrum Magdeburg Termine: 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg, Beratungsraum 168 (Foyer) - wahlweise F 233 Leitung/Referent: PD Dr. Löttge Auskunft: Sekretariat, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0391/791-3601 Thema: Mammasonographie - Abschlusskurs Termin: 14.09.2012-15.09.2012 Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsfrauenklinik

FP 16


Leitung/Referent: Prof. Costa, Magdeburg; Prof. Blohmer, Berlin Auskunft: Sekretariat Universitätsfrauenklinik Magdeburg, Frau Eckardt, Tel.: 0391/67 -17310, Fax: 0391/67 -17311, E-Mail: manuela.eckardt@med.ovgu.de

Weißenfels FP 3 Thema: Tumorfallkonferenz Termine: 06.08.2012, 13.08.2012, 20.08.2012, 27.08.2012, 03.09.2012, 10.09.2012, 17.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, ASKLEPIOS Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Lampe, Weißenfels Auskunft: Dr. med. Dieter Lampe, Tel.: 03443/40-1151

Wernigerode Thema: 3. Qualitätszirkel Brustzentrum Harz FP 3 Termin: 05.09.2012, 14.15 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harz-Klinikum Leitung/Referent: Dr. Graßhoff Auskunft: Sekretariat Brustzentrum Harz, Tel.: 03943/611615, Fax: 03943/611613, E-Mail: frauenklinik@harz-klinikum.de

HALS-NASEN-OHRENHEILKUNDE Dessau-Roßlau Antibiotikatherapie insbesondere bei FP 3 HNO-Erkrankungen Termin: 05.09.2012, 18.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Konferenzraum Städtisches Klinikum Dessau Leitung/Referent: Prof. Knipping Auskunft: Sekretariat, Tel.: 0340/5014710 Thema:

Magdeburg FP 1 Thema: Journal-Club Termine: 03.08.2012, 10.08.2012, 17.08.2012, 24.08.2012, 31.08.2012, 07.09.2012, 14.09.2012, 21.09.2012, 28.09.2012 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, 5. Ebene, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Katja Trefflich, Sekretariat, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de FP 2 Thema: Tumorkonferenz Termine: 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8 Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de

FP 3 Thema: Klinisch-pathologische Konferenz Termin: 16.08.2012, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, Ebene 5, HNO-Station 1, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / Prof. Roessner Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de FP 3 Thema: Gutachten in der HNO-Heilkunde Termin: 11.09.2012, 14.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Klinik für HNOHeilkunde,Kopf- und Halschirurgie, Dienstzimmer des CA Leitung/Referent: PD Dr. Kluba, Magdeburg Auskunft: Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals chirurgie, Tel.: 0391/7914501, Fax: 0391/7914503 FP 14 Audiologische Herbsttagung der Univ.-HNO-Klinik Magdeburg in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen (ADANO) Termin: 13.09.2012-14.09.2012 Veranstaltungsort: Magdeburg, Gesellschaftshaus Leitung/Referent: Prof. Arens, Prof. Verhey Auskunft: Katja Trefflich, Sekretariat, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Frau Janda, Tel.: 0391/6713802 oder 0391/6713880, E-Mail: adano@med.ovgu.de Thema:

FP 3 Thema: Klinisch-pathologische Konferenz Termin: 20.09.2012, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, Ebene 5, HNO-Station 1, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / Prof. Roessner Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de

HAUT- UND GESCHLECHTSKRANKHEITEN Dessau-Roßlau Interdisziplinäre Hauttumorkonferenz FP 2 02.08.2012, 16.08.2012, 06.09.2012, 20.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum, Röntgen-Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Trebing / Frau Dr. Jung Auskunft: E-Mail: ines.zwarg@klinikum-dessau.de

Thema: Termine:

INNERE MEDIZIN Bernburg Erste Ergebnisse der Laserangioplastie FP 2 bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit und Diabetes mellitus Termin: 19.09.2012, 18.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Klinikum, Personalbistro Leitung/Referent: Dr. Odemar / Dr. Wagenbreth Auskunft: Sekretariat Innere Klinik, Klinikum Bernburg, Tel.: 03471/341300, Fax: 03471/342066 Thema:

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 23 (2012) 7/8

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Genthin FP 2 Thema: Vorhofflimmern Termin: 19.09.2012, 13.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Genthin, Johanniter KH, Klinik für Innere Medizin, Konferenzraum Leitung/Referent: PD Dr. Höfs Auskunft: Sekretariat, Frau Gartner, Klinik für Innere Medizin, Tel.: 03933/945401

Halberstadt FP 1 Thema: Journal Club Termine: 30.08.2012, 20.09.2012 Uhrzeit: 07.00 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Besprechungsraum Medizinische Klinik Leitung/Referent: PD Dr. Rickes / Fr. Tiholova, Fr. Hernandez, Fr. Lange, Fr. Keuneke, Hr. Klante, Fr. Blankenhagen, Hr. Meyer-Wernecke, Dr. Rauh Auskunft: Frau Winter, Chefsekretariat der Medizinischen Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt, Tel.: 03941/645337, Fax: 03941/645360, E-Mail: winter@medkl.salvator-kh.de FP 10 Thema: Hospitation im Herzkatheterlabor Termin: 19.09.2012, 07.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Medizinische Klinik, Haus A, Herzkatheterlabor Leitung/Referent: Frau Dr. Reinhold Auskunft: Frau Winter, Chefsekretariat, Klinik für Innere Medizin, AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt, Tel.: 03941/645337, Fax: 03941/645360, E-Mail: reis.med@halberstadt.ameos.de

Haldensleben FP 1 Thema: Internistische Klinikkonferenz - Aktualisierte Leitlinie Colitis ulcwerosa (Konsensusleitlinie) Termin: 15.08.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Haldensleben, Sana Ohre-Klinikum, Klinik für Innere Medizin Leitung/Referent: Dr. Schulze Auskunft: Frau Henneberg, Sekretariat Klinik für Innere Medizin, Kiefholzstraße 27, 39340 Haldensleben, Tel.: 03904/474-217, Fax: 03904/474292, E-Mail: e.henneberg@sana-ok.de FP 1 Internistische Klinikkonferenz - DGN-Leitlinie akuter Schlaganfall unter Berücksichtigung „Stroke light“ Termin: 19.09.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Haldensleben, Sana Ohre-Klinikum, Klinik für Innere Medizin Leitung/Referent: Dr. Schulze Auskunft: Frau Henneberg, Sekretariat Klinik für Innere Medizin, Kiefholzstraße 27, 39340 Haldensleben, Tel.: 03904/474-217, Fax: 03904/474292, E-Mail: e.henneberg@sana-ok.de Thema:

Halle Thema: Termine: Uhrzeit:

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Aktuelles aus der Gastroenterologie / FP 1 Pneumologie 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 15.00 Uhr-16.00 Uhr

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 23 (2012) 7/8

Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I Leitung/Referent: Prof. Seufferlein Auskunft: Sekretariat der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/557-2661, Fax: 0345/557-2253, E-Mail: innere1@uk-halle.de FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Kardiologie, Angiologie, Geriatrie, Internistische Intensivmedizin Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.fritsche@uk-halle.de Thema:

FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Bildgebende Verfahren im Bereich der Inneren Medizin Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.fritsche@uk-halle.de Thema:

FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Hämatologie, Onkologie Termine: 03.08.2012, 10.08.2012, 17.08.2012, 24.08.2012, 31.08.2012, 07.09.2012, 14.09.2012, 21.09.2012, 28.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.fritsche@uk-halle.de Thema:

FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Gastroenterologie, Pneumologie, Infektiologie Termine: 06.08.2012, 13.08.2012, 20.08.2012, 27.08.2012, 03.09.2012, 10.09.2012, 17.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.fritsche@uk-halle.de Thema:


FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Nephrologie, Rheumatologie, Endokrinologie, Diabetologie Termine: 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.fritsche@uk-halle.de Thema:

FP 2 Thema: Akuter Myokardinfarkt Termin: 18.09.2012, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: PD Dr. Barth / DM S. Huth Auskunft: Tel.: 0345/132-6278 FP 2 Symptomkontrolle in der Palliativmedizin Termin: 19.09.2012, 16.30 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniekrankenhaus, Mutterhaussaal Leitung/Referent: Dr. Litwinenko, Dr. Fischbeck Auskunft: Frau Stachowiak, Diakoniekrankenhaus Halle, Tel.: 0345/7786504, Fax: 0345/7786566, E-Mail: r.stachowiak@diakoniekrankenhaus-halle.de Thema:

FP 45 Intensiv-Weiterbildungskurs Innere Medizin - Vorbereitung auf die FA-Prüfung und Auffrischung von FA-Kenntnissen Termin: 24.09.2012-29.09.2012 Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Leitung/Referent: Prof. Seufferlein / Prof. Girndt, Prof. Werdan, Prof. Schmoll Auskunft: Dr. Ettrich, Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/557-4978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: dirn@uk-halle.de Thema:

FP 3 Arbeitskreis Rheumatologie - Demonstration und Diskussion rheumatischer Fälle Termin: 26.09.2012, 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Prof. Keyßer, Halle Auskunft: Prof. Keyßer, Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06097 Halle, Tel.: 0345/557-1996, Fax: 0345/557-4934 Thema:

Magdeburg FP 4 Tag der offenen Tür - Echolabor - Grundlagen und spezielle Fragestellungen (2D, 3D, TEE) Termin: 01.08.2012, 09.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Frau Walz Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de Thema:

FP 2 Update Kardiologie, Angiologie, Pneumologie Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 12.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Braun-Dullaeus Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de Thema:

FP 1 Der interessante Fall 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Braun-Dullaeus Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de

Thema: Termine:

FP 2 Onkologisches Tumorboard 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Raum A 168 Leitung/Referent: PD Dr. Kahl Auskunft: Chefarztsekretariat PD Dr. Kahl, Klinik für Hämatologie/Onkologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/7915600, Fax: 0391/7915603

Thema: Termine:

FP 2 Thema: Orale Antikoagulation 2012 Termin: 08.08.2012, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH Leitung/Referent: PD Dr. Schmidt, Magdeburg Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de FP 2 Thema: Hämatologische Fallkonferenz Termine: 09.08.2012, 20.09.2012 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinik für Hämatologie und Onkologie, Konferenzraum, Haus 39 Leitung/Referent: Prof. Fischer Auskunft: Sekretariat Prof. Fischer, Tel.: 0391/67-13266 FP 1 Hämostaseologie und Gastro- enterologie Termin: 05.09.2012, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Leitung/Referent: Dr. Gottstein / Dr. Franke Auskunft: Dr. Gottstein, Klinik für Gastroenterologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5401, Fax: 0391/791-5403 Thema:

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 23 (2012) 7/8

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FP 4 Tag der offenen Tür - Herzkatheter- labor - Koronare Herzkrankheit / akutes Koronarsyndrom Termin: 05.09.2012, 09.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Schmeißer Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de

Naumburg

Thema:

FP 1 Antibiotische Therapie in der Gastroenterologie Termin: 12.09.2012, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, PD Dr. Schmidt Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de

FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 03.08.2012, 10.08.2012, 17.08.2012, 24.08.2012, 31.08.2012, 07.09.2012, 14.09.2012, 21.09.2012, 28.09.2012 Uhrzeit: 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Naumburg, Klinikum Burgenlandkreis, Demoraum der Radiologie Leitung/Referent: Dr. Koch Auskunft: Sekretariat, Frau Müller, Klinikum Burgenlandkreis, Naumburg, Humboldtstraße 31, Tel.: 03445/721201, Fax: 03445/721202

Thema: Termine:

Querfurt

Thema:

FP 2 Behandlung des akuten Koronarsyndroms und kardiogener Schock Termin: 19.09.2012, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH Leitung/Referent: PD Dr. Schmidt, Magdeburg / Prof. Werdan, Halle Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema:

FP 1 Thema: Morbus Hodgkin Termin: 19.09.2012, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, PD Dr. Schmidt Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de FP 1 Leitliniengerechte Diagnostik und Therapie bradykarder Herzrhythmusstörungen Termin: 26.09.2012, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, PD Dr. Schmidt Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema:

Merseburg FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum, Röntgendemonstrationsraum Leitung/Referent: Dr. Hake, Merseburg Auskunft: Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Sekretariat Frau Lautenschläger, Tel.: 03461/27-4501, Fax: 03461/27-2020

Thema: Termine:

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FP 3 Thema: Interdisziplinäre Fallkonferenz Termin: 18.09.2012, 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Medizinische Klinik III, Mehrzweckraum Leitung/Referent: Frau Götting Auskunft: Sekretariat MK III, Frau Sebastian, Tel.: 034771/71201, Fax: 034771/71202

Wernigerode FP 3 Wernigeröder Ärztefortbildung - Antibiotikatherapie bei kritisch kranken Patienten Termin: 19.09.2012, 19.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode Leitung/Referent: Dr. Zomorodbakhsch, Wernigerode / Dr. Bodmann, Eberswalde Auskunft: Dr. Zomorodbakhsch, Harz-Klinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH, Tel.: 03943/611205, Fax: 03943/611207, E-Mail: onkologie@harz-klinikum.de Thema:

Wittenberg FP 1 Aktuelle internistische Studien 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Mehrzweckraum im Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift Leitung/Referent: PD Dr. Benter Auskunft: Klinik für Innere Medizin II, Tel.: 03491/503800, Fax: 03491/503802

Thema: Termine:

KINDER- UND JUGENDMEDIZIN Halberstadt FP 3 Frühgeburtlichkeit und psychische Gesundheit Termin: 12.09.2012, 18.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Stadtwerke Halberstadt, Rotunde Leitung/Referent: Dr. Presch, Halberstadt / Prof. von Klitzing, Leipzig Auskunft: AMEOS Klinikum St. Salvator, Frau-Mutter-Kind-Zentrum, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Frau Lindemann, Tel.: 03941/642421, Fax: 03941/642800, E-Mail: lindemann@kikl.salvator-kh.de Thema:


Halle FP 2 Interdisziplinäre Pädiatrisch Onkologische Conferenz (IPOC) Termine: 13.08.2012, 27.08.2012, 10.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 16.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Demonstrationsraum der Universitätsklinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie (Komplement, 3. Ebene) des Klinikums Kröllwitz der Martin-Luther-Universität HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Kramm, Prof. Finke, PD Dr. Göbel Auskunft: Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Kramm, Tel.: 0345/5572227 od. -3257, Fax: 0345/557-7255 Thema:

Magdeburg Interdisziplinäre Kinderonkologische FP 2 Konferenz Termine: 09.08.2012, 23.08.2012, 06.09.2012, 20.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Demonstrationssaal der Klinik für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, Haus 60, Ebene -1 Leitung/Referent: PD Dr. Vorwerk, Magdeburg / Fachvertreter Kinderchirurgie, Radiologie, Pathologie, Orthopädie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Neuropathologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, bei Bedarf weitere Fachdisziplinen Auskunft: PD Dr. P. Vorwerk, Universitätskinderklinik, Arbeitsbereich Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/67-24240 Thema:

KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE UND -PSYCHOTHERAPIE Halle FP 2 Thema: Adoleszenzkrisen Termin: 24.09.2012, 18.00 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KJPP, KH St. Elisabeth und St. Barbara Leitung/Referent: Frau Elz Auskunft: Sekretariat der Klinik für KJPP, Frau Jerusel, Tel.: 0345/2135901, Fax: 0345/2135903, E-Mail: a.jerusel@krankenhaus-halle-saale.de

Magdeburg FP 2 4. Jahrestagung des Arbeitskreises Mehrfamilientherapie - Partnerschaft, Sexualität und Elternschaft Termin: 12.09.2012, 18.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität , Haus 26, Hörsaal 1, Universitätsplats 2 Leitung/Referent: Frau Dr. Röttger / Frau Prof. Sydow Auskunft: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Frau Scheunemann, Tel.: 0391/6717000, Internet: mft2012@med.ovgu.de Thema:

FP 12 4. Jahrestagung des Arbeitskreises Mehrfamilientherapie Termin: 13.09.2012-14.09.2012 Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität , Haus 26 - Hörsaal 1, Haus 22 - Seminarräume, Haus 27 - Mensa Thema:

Leitung/Referent: Frau Dr. Röttger Auskunft: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Frau Scheunemann, Tel.: 0391/6717000, Internet: mft2012@med.ovgu.de

Merseburg FP 2 Selbstverletzendes Verhalten - Auftreten, Ursachen und therapeutische Implikationen Termin: 23.08.2012, 09.45 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum, Klinik für KJPP Leitung/Referent: Dr. Vulturius Auskunft: Dr. Vulturius, Tel.: 03461/274801, Fax: 03461/274802 Thema:

FP 2 Mal- und Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen Termin: 27.09.2012, 09.45 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum, Klinik für KJPP Leitung/Referent: Dr. Vulturius Auskunft: Dr. Vulturius, Tel.: 03461/274801, Fax: 03461/274802 Thema:

NEUROCHIRURGIE Halle FP 2 Thema: Literaturseminar Termine: 08.08.2012, 12.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Visitenraum Radiologie Zimmer 031 Leitung/Referent: Prof. Strauss, Prof. Schmoll, Prof. Vordermark, Prof. Spielmann Auskunft: Universitätsklinikum Halle, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Tel.: 0345/557-1407, Fax: 0345/557-1412, E-Mail: neurochirurgie@medizin.uni-halle.de

NEUROLOGIE Dessau-Roßlau FP 1 Literaturseminar - Aktuelle Probleme in der Neurologie 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Neurologische Klinik, Besprechungsraum Leitung/Referent: Frau PD Dr. Spieker Auskunft: Sekretariat Neurologie, Tel.: 0340/5011473, Fax: 0340/5011470

Thema: Termine:

Halle Muskelkonferenz - Interdisziplinäre FP 2 klinische und histologische Fallkonferenz Termine: 01.08.2012, 05.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Uni-Klinikum, Klinik für Neurologie, 2. Bettenhaus, 3. Ebene, Konferenzzimmer Leitung/Referent: Dr. Hanisch / Prof. Stoltenburg, Dr. Schneider Thema:

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Auskunft:

Herr Hanisch, Neurologische Ambulanz, Martin-Luther-Universität Halle, Ernst-Grube-Straße 40, Tel.: 0345/5573340, Fax: 0345/5573335, E-Mail: frank.hanisch@medizin.uni-halle.de

Thema:

Neues in der Neurologie, Fallvorstellungen und Journal Club Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Klinik für Neurologie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Hoffmann, Halle Auskunft: Sekretariat Klinik für Neurologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle, Tel.: 0345/5591891, Fax: 0345/5591893 FP 2 Journal-Club und Fallvorstellung 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum der Neurologie (6. Ebene, Bettenhaus 2, Zimmer 624) Leitung/Referent: Prof. Zierz Auskunft: Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5572858, Fax: 0345/5572860, E-Mail: sekretariat.neurologie@medizin.uni-halle.de

Thema: Termine:

FP 2 Neurologische Falldemonstration 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012 Uhrzeit: 08.15 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost Leitung/Referent: Dr. Wohlfarth Auskunft: PD Dr. Wohlfarth, Tel.: 0345/132-7037, Fax: 0345/132-7040

Thema: Termine:

FP 2 Thema: Anfallserkrankungen Termin: 25.09.2012, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: PD Dr. Wohlfarth Auskunft: Tel.: 0345/132-7037

Magdeburg FP 2 Journal-Club - Neurologische Intensivmedizin Termin: 01.08.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema:

Thema: Termine: Uhrzeit:

40

Interdisziplinäre neuroonkologische Falldemonstration mit anschließender Diskussion 03.08.2012, 10.08.2012, 17.08.2012, 24.08.2012, 31.08.2012, 07.09.2012, 14.09.2012, 21.09.2012, 28.09.2012 14.00 Uhr-15.00 Uhr

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FP 1

Veranstaltungsort: Magdeburg, Haus 60a, Ebene -1, Raum -1057, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Gademann, Prof. Mawrin, PD Dr. Schneider, Prof. Skalej, Prof. Vielhaber, Prof. Voges Auskunft: Sekretariate Universitätsklinikum: Strahlentherapie, Neuropathologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neurologie, Stereotaktische Neurochirurgie FP 2 Thema: Journal-Club - Demenz Termin: 08.08.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: Journal-Club - Muskel Termin: 15.08.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: Journal-Club - MS Termin: 22.08.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: Journal-Club - Schlaganfall Termin: 29.08.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: Journal-Club - Neurophysiologie Termin: 05.09.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: Journal-Club - Epilepsie Termin: 12.09.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Journal-Club - Aktuelle Kasuistik Station Termin: 19.09.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema:

FP 2 Thema: Journal-Club - Bewegungsstörungen Termin: 26.09.2012, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784


Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216

Wittenberg FP 2 Thema: Synkopen: Ätiologie und Diagnostik Termin: 12.09.2012, 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Klinik Bosse Wittenberg, Konferenzraum St. Mechthild Leitung/Referent: Dr. Feige / Frau Nunnemann Auskunft: Sekretariat Neurologie, Klinik Bosse Wittenberg, Tel.: 03491/476-620, Fax: 03491/476-557

ORTHOPÄDIE UND UNFALLCHIRURGIE

Thema:

11th Instructional Course - Cervical Spine Course Termin: 06.09.2012-08.09.2012 Veranstaltungsort: Halle, BG-Klinik Bergmannstrost, Institut für Anatomie und Zellbiologie der MLU Halle Leitung/Referent: Dr. Röhl, Prof. Nave Auskunft: Frau Beyer, Sekretariat ZRMV, Tel.: 0345/1326308, E-Mail: kerstin.beyer@bergmannstrost.com Thema: Komplikationsbehandlung FP 2 RM-Verletzter Termin: 11.09.2012, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: Dr. Röhl / Dr. Marmelstein Auskunft: Tel.: 0345/132-6311

Dessau-Roßlau FP 1 Periprothetische Femurfraktur - Behandlungsalgorithmus Termin: 06.09.2012, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Ebene 01, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Zagrodnick, Dessau-Roßlau / Herr Schaaf Auskunft: Frau Fleischer, Sekretariat Ärztlicher Direktor, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-1306, Fax: 0340/501-1419 Thema:

Halle FP 3 Thema: Curriculum IVU - Thoraxtrauma Termin: 06.08.2012, 17.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dorint Hotel Charlottenhof Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld, Dr. Siekmann / PD Dr. Steinert Auskunft: Frau Römer, Chefarztsekretariat der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591486 FP 1 Interdisziplinäres Tumorboard „Knochen- und Weichteiltumore“ Termine: 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 15.15 Uhr-15.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Röntgenbesprechungsraum, Bettenhaus II, Ebene 0, Raum 0.31 Leitung/Referent: Prof. Delank, Prof. Bähre, Prof. Strauss, Prof. Thomsson, Prof. Körholz, Prof. Schmoll, Prof. Vordermark Auskunft: Universitätsklinikum Halle, Klinik für Orthopädie, Magdeburger Straße 22, 06112 Halle/Saale, Tel.: 0345/5574801, Fax: 0345/5574809, E-Mail: orthopaedie@uk-halle.de Thema:

Thema:

Curriculum IVU - Frakturen am FP 3 Femurschaft sowie der Kondylenregion Termin: 03.09.2012, 17.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dorint Hotel Charlottenhof Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld, Dr. Siekmann / Dr. Schmidt Auskunft: Frau Römer, Chefarztsekretariat der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591486

Köthen Thema: Kindernotfälle Termin: 20.09.2012, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Köthen, Krankenhaus Köthen GmbH Leitung/Referent: PD Dr. Krüger

FP 1

PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Blankenburg FP 2 Thema: Aktuelles aus der Psychodiagnostik Termin: 14.09.2012, 07.15 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Blankenburg, Schulungsraum, Haus A Leitung/Referent: Dr. Krause Auskunft: Frau Falkner, Chefarztsekretariat, HarzKlinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH, Tel.: 03944/962187, Fax: 03944/962350, E-Mail: psychiatrie@harz-klinikum.de

Dessau-Roßlau FP 2 Weiterbildungskolloquium - Zwangsstörungen: Symptomatik, Formen, Therapie Termin: 07.09.2012, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, St. Joseph-Krankenhaus, Konferenzraum Jutta Leitung/Referent: Dr. Dr. Heepe Auskunft: Frau Schulze, Chefarztsekretariat, St. JosephKrankenhaus Dessau, Tel.: 0340/5569278, Fax: 0340/5569100, E-Mail: anja.schulze@alexius.de Thema:

FP 2 Weiterbildungskolloquium - Posttraumatische Belastungsstörung: Symptomatik, Formen, Therapie Termin: 21.09.2012, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, St. Joseph-Krankenhaus, Konferenzraum Jutta Leitung/Referent: Dr. Dr. Heepe Auskunft: Frau Schulze, Chefarztsekretariat, St. JosephKrankenhaus Dessau, Tel.: 0340/5569278, Fax: 0340/5569100, E-Mail: anja.schulze@alexius.de Thema:

Hettstedt FP 3 Thema: Psychiatrisch-Psychotherapeutische Fallkonferenz Termine: 07.08.2012, 21.08.2012, 04.09.2012, 18.09.2012 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Hettstedt, HELIOS Klinik

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Leitung/Referent: Dr. Schwaiger Auskunft: HELIOS Klinik Hettstedt, Tel.: 03476/9330, Fax: 03476/933100 Thema: Borderlinesyndrom Termin: 24.08.2012, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Hettstedt, HELIOS Klinik Leitung/Referent: Dr. Schwaiger Auskunft: HELIOS Klinik Hettstedt, Tel.: 03476/9330, Fax: 03476/933100

FP 2

Thema: Qualitätszirkel Psychotherapie Termin: 12.09.2012, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Hettstedt, HELIOS Klinik Leitung/Referent: Dr. Schwaiger Auskunft: HELIOS Klinik Hettstedt, Tel.: 03476/9330, Fax: 03476/933100

FP 2

Querfurt

Magdeburg FP 20 Thema: Nichts wie raus hier Termin: 14.09.2012-15.09.2012 Veranstaltungsort: Magdeburg, Classik-Hotel Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Dr. Hammer Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de

Naumburg FP 2 Thema: Hörsturz/Tinnitus Termin: 06.08.2012, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Naumburg, Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2 Leitung/Referent: Dr. Cremer Auskunft: Frau Brückner, Chefarztsekretariat, Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2, Naumburg (Saale) FP 2 Thema: Psychohygiene Termin: 03.09.2012, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Naumburg, Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2 Leitung/Referent: Dr. Cremer Auskunft: Frau Brückner, Chefarztsekretariat, Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2, Naumburg (Saale)

Neinstedt Schematherapie (erweiterte kognitive FP 10 Verhaltenstherapie für die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen Termin: 21.09.2012, 10.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Neinstedt, Fachkrankenhaus für Psychiatrie Leitung/Referent: DM Regina Kreutzer, Neinstedt / Herr Puschmann Auskunft: Ev. Fachkrankenhauses für Psychiatrie, Tel.: 03947/99300, Fax: 03947/99333, E-Mail: l.pages@neinstedter-anstalten.de Thema:

Quedlinburg FP 20 Thema: Hypnose - Grundkurs Termin: 31.08.2012-01.09.2012 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Prof. Forster Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de

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FP 20 Thema: Schematherapie - Praxiskurs Termin: 28.09.2012-29.09.2012 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Herr Puschmann Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de

FP 3 Thema: Psychiatrisch-psychotherapeutische Fallkonferenz Termine: 14.08.2012, 28.08.2012, 11.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 12.30 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Konferenzraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Leitung/Referent: Herr Räbiger, Frau Ernst Auskunft: Sekretariat der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tel.: 034771/71401, Fax: 034771/71402

Uchtspringe Interaktionsbezogene Fallarbeit (IFA) FP 3 03.08.2012, 17.08.2012, 31.08.2012, 14.09.2012, 28.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Fachklinikum, Konferenzraum, Haus 5 Leitung/Referent: Dr. Wolfowskij Auskunft: Sekretariat, Frau Nahrstedt, Fachklinikum Uchtspringe, Tel.: 039325/70204, E-Mail: m.nahrstedt@salus-lsa.de

Thema: Termine:

FP 3 Fallkonferenz Psychiatrie/Psycho- therapie - Verhaltenstherapeutischer Ansatz Termine: 10.08.2012, 24.08.2012, 07.09.2012, 21.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Fachklinikum, Konferenzraum, Haus 5 Leitung/Referent: Dr. Wolfowskij Auskunft: Sekretariat, Frau Nahrstedt, Fachklinikum Uchtspringe, Tel.: 039325/70204, E-Mail: m.nahrstedt@salus-lsa.de Thema:

FP 3 Thema: Psychiatrisch-psychotherapeutisches (tiefenpsychologisch und VT) fallbezogenes Seminar Termine: 21.08.2012, 18.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Fachklinikum, Gesellschaftshaus Leitung/Referent: Frau Ulrich / Dr. Wolfowskij Auskunft: Sekretariat, Frau Nahrstedt, Fachklinikum Uchtspringe, Tel.: 039325/70204, E-Mail: m.nahrstedt@salus-lsa.de

Wittenberg FP 4 Thema: Psychiatrisch-psychotherapeutischer Workshop - Beziehungsgestaltung in der ersten Phase einer Psychotherapie Termin: 04.09.2012, 16.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Klinik Bosse, Konferenzraum St. Mechthild Leitung/Referent: Dr. Särchen Auskunft: Abteilung für psychische Erkrankungen, Klinik Bosse Wittenberg, Hans-Lufft-Straße 5, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel.: 03491/476331, Fax: 03491/476332, E-Mail: n.saerchen@alexius.de


RADIOLOGIE Dessau-Roßlau FP 2 AStRoN - Aktuelles und Standards aus Radiologie und Neuroradiologie Termin: 11.09.2012, 17.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, Demonstrationsraum, Raum-Nr. 1.543 Leitung/Referent: Dr. Stock, Dessau-Roßlau Auskunft: Sekretariat Frau Miertsch, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, Städtisches Klinikum Dessau, Tel.: 0340/501-1880, Fax: 0340/501-1885 Thema:

Halle Falldarstellung und Literaturdiskussion FP 1 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Demonstrationsraum der Klinik für Diagnostische Radiologie Leitung/Referent: Prof. Spielmann, Dr. Behrmann, Dr. Surov Auskunft: Frau Neumann, Sekretariat der Klinik f. Diagnostische Radiologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Tel.: 0345/5572441, Fax: 0345/5572167

Thema: Termine:

Mittwochsfortbildung Radiologie und FP 1 Nuklearmedizin - SPECT -CT Fälle Termin: 15.08.2012, 07.30 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 39, Demo-Raum Leitung/Referent: Prof. Amthauer Auskunft: Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Otto-von-Guericke-Universität, Tel.: 0391/6727920, Fax: 0391/6713016 Thema:

Mittwochsfortbildung Radiologie und FP 1 Nuklearmedizin - GEP-NEN Teil II Termin: 22.08.2012, 07.30 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 39, Demo-Raum Leitung/Referent: Prof. Amthauer Auskunft: Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Otto-von-Guericke-Universität, Tel.: 0391/6727920, Fax: 0391/6713016 Thema:

Mittwochsfortbildung Radiologie und FP 1 Nuklearmedizin - Nierenszintigraphie Termin: 29.08.2012, 07.30 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 39, Demo-Raum Leitung/Referent: Prof. Amthauer Auskunft: Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Otto-von-Guericke-Universität, Tel.: 0391/6727920, Fax: 0391/6713016 Thema:

UROLOGIE

Magdeburg

Halle

FP 2 Thema: Neuroradiologisch-neurologische Fallkonferenz Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60a, Ebene -1 Leitung/Referent: Prof. Skalej, Magdeburg Auskunft: Frau Dörge, Sekretariat Institut für Neuroradiologie, Universitätsklinikum A.ö.R., Tel.: 0391/6721681, Fax: 0391/6721687

FP 7 Chirurgischer Workshop - Behandlung der männlichen Inkontinenz mittels dem adjustierbaren transobturatorischen A.M.I. ATOMS System Termin: 16.08.2012, 08.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Halle, Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie Leitung/Referent: Herr Prof. Dr. Fornara / Herr Dr. Hoda Auskunft: Frau Anke Mayerhofer, A.M.I. Deutschland GmbH, Hauptstraße 19, 86850 Fischach, Tel.: 08236/958955-0, Fax: 08236/958955-9, E-Mail: info@ami-deu.de

Thema:

Mittwochsfortbildung Radiologie und FP 1 Nuklearmedizin - Frakturen der oberen Extremität im konventionellen Röntgen Termin: 01.08.2012, 07.30 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 39, Demo-Raum Leitung/Referent: Prof. Amthauer Auskunft: Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Otto-von-Guericke-Universität, Tel.: 0391/6727920, Fax: 0391/6713016

Thema:

Mittwochsfortbildung Radiologie und FP 1 Nuklearmedizin - Stellenwert der FDG/PET CT bei der Diagnostik des Magenkarzinoms Termin: 08.08.2012, 07.30 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 39, Demo-Raum Leitung/Referent: Prof. Amthauer Auskunft: Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Otto-von-Guericke-Universität, Tel.: 0391/6727920, Fax: 0391/6713016

Thema:

Thema:

Thema:

FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz des Prostatazentrums Termine: 29.08.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Demonstrationsraum der Radiologie Leitung/Referent: Prof. Seseke, Halle Auskunft: Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Tel.: 0345/5591651, Fax: 0345/5591652, E-Mail: urologie.halle@martha-maria.de FP 31 Workshop - Laparoskopische Techniken in der Urologie Termin: 11.09.2012-13.09.2012 Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum und Poliklinik für Urologie der Medizinischen Fakultät, MartinLuther-Universität Leitung/Referent: Prof. Fornara Auskunft: Dr. Greco, Frau Schade, Universitätsklinikum und Poliklinik für Urologie, Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5571440, Fax: 0345/5575022, E-Mail: martina.schade@medizin.uni-halle.de

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FP 2 Qualitätskonferenz des Prostata- karzinomzentrums Termin: 26.09.2012, 17.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Demonstrationsraum der Radiologie Leitung/Referent: Prof. Seseke, Halle Auskunft: Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Tel.: 0345/5591651, Fax: 0345/5591652, E-Mail: urologie.halle@martha-maria.de Thema:

Magdeburg Thema: Posttherapeutische Tumorkonferenz FP 3 Termine: 15.08.2012, 12.09.2012 Uhrzeit: 18.00 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis für Strahlentherapie, Dres. Köhler&Pambor, Bahrendorfer Str. 19/20 Leitung/Referent: PD Dr. Reiher Auskunft: Sekretariat, Klinik für Urologie, Sana Ohre-Klinikum Haldensleben, Tel.: 03904/474215, Fax: 03904/474259

BALINT-GRUPPE Magdeburg FP 6 Thema: Balint-Gruppe Termin: 08.09.2012, 09.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. Kielstein, Jean-Burger-Straße 15 Leitung/Referent: Dr. Otten, Dr. Kielstein Auskunft: Dr. A. Kielstein, E-Mail: a.kielstein@psych-praxis-md.de FP 3 Thema: Balint-Gruppe Termine: 11.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 17.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. Dost, Hegelstr. 16 Leitung/Referent: Frau Dr. Dost Auskunft: Frau Dr. Dost, Tel.: 0391/7346815, Fax: 0391/ 7346816, E-Mail: dost-sabine@t-online.de

Sangerhausen

Thema: Morbidity- and Mortality-Besprechung FP 1 Termine: 30.08.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 17.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Urologie, Bibliothek Leitung/Referent: Prof. Schostak Auskunft: Frau Henke, Klinik für Urologie, Tel.: 0391/67-15036, Fax: 0391/67-15094

FP 5 WB Thema: Balint-Gruppe Termin: 05.09.2012, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen, Praxis Dr. Nolte-Wicht, Mogkstrasse 19 Leitung/Referent: Frau Dr. Nolte-Wicht Auskunft: Frau Dr. Nolte-Wicht, Tel.: 03464/572235

Thema: Posttherapeutische Tumorkonferenz FP 2 Termine: 30.08.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Urologie, Bibliothek Leitung/Referent: Prof. Schostak Auskunft: Frau Henke, Klinik für Urologie, Tel.: 0391/67-15036, Fax: 0391/67-15094

FP 3 Thema: Balint-Gruppe Termine: 08.08.2012, 22.08.2012 Uhrzeit: 16.15 Uhr-17.45 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Klinik für Psychosomatik, Haus 20, Obergeschoss Leitung/Referent: Frau Ulrich Auskunft: Frau Schulze, Sekretariat Psychosomatik, Fachkrankenhaus Uchtspringe SALUS gGmbH, Tel.: 039325/70203, Fax: 039325/70246, E-Mail: h.schulze@salus-lsa.de

Weißenfels Tumorfallkonferenz Prostatakarzinom FP 2 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Krankenhaus, Röntgendemonstrationsraum Leitung/Referent: Dr. Scholz Auskunft: Frau Zelle, Sekretariat der Urologischen Klinik, Asklepios Krankenhaus Weißenfels, Tel.: 03445/401113

Thema: Termine:

MANUELLE MEDIZIN/CHIROTHERAPIE

Uchtspringe

PSYCHOSOMATISCHE GRUNDVERSORGUNG Halle FP 18 WB Thema: Psychosomatische Grundversorgung Termin: 21.09.2012-22.09.2012 Veranstaltungsort: Halle Leitung/Referent: Dr. Hoffmann, Halle Auskunft: Dr. med. Thilo Hoffmann, Diakoniekranken-haus Halle, Tel.: 0345/7787110, Fax: 0345/7786326, E-Mail: t.hoffmann@diakoniewerk-halle.de

Halberstadt FP 32 WB Weiterbildung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Manuelle Medizin / Chirotherapie - Kurs 10: Funktionelle Zusammenhänge Termin: 30.08.2012-02.09.2012 Veranstaltungsort: Halberstadt, Freizeit- und Sportzentrum, Gebrüder-Rehse-Straße Leitung/Referent: MR Dr. Bartel, Halberstadt Auskunft: GGMM e. V., Wismarsche Straße 43 - 45, 18057 Rostock, Tel.: 0381/1216103, Fax: 0381/1216124, E-Mail: ggmmev@gmx.de, Internet: www.ggmm.de

SCHMERZTHERAPIE-KURSE

Thema:

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Dessau-Roßlau FP 4 Qualitätszirkel Schmerztherapie - Schmerzkonferenz mit Patientenvorstellung Termine: 22.08.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Gutenbergstraße 25, Anästhesiepraxis Leitung/Referent: Dr. Hendrich, Dessau-Roßlau Auskunft: Tel.: 0340/8500016, telefonische Anmeldung erbeten Thema:


Haldensleben Thema:

Fallvorstellung in der Schmerzkonferenz Termine: 15.08.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 18.00 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Haldensleben, Praxis Dr. Kühne Leitung/Referent: Frau Dr. Kühne Auskunft: Frau Dr. Kühne, Tel.: 03904/71628, Fax: 03904/64119

Magdeburg FP 3

Halle FP 3 Thema: Polyneuropathie Termin: 01.08.2012, 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, UKH, FG05/U02, SR 3 Leitung/Referent: Frau Dr. Flöther / Dr. Kraya Auskunft: Frau Dr. Flöther, Klinik für Anästhesiologie, Schmerzambulanz, Universitätsklinikum Halle (Saale), Tel.: 0345/557-1733, Fax: 0345/5575912, E-Mail: lilit.floether@uk-halle.de Thema: Durchbruchschmerzen bei Tumorpatienten Termin: 29.08.2012, 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Christliche Akademie für Gesundheitsund Pflegeberufe, Fährstraße 6 Leitung/Referent: Frau Fischer Auskunft: Frau Fischer, Kröllwitzer Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5505282, Fax: 0345/6829678 FP 3 Schmerzfreies Krankenhaus - Was ist das? Termin: 05.09.2012, 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau Leitung/Referent: Frau Dr. Flöther / Dr. Sturm Auskunft: Frau Dr. Flöther, Klinik für Anästhesiologie, Schmerzambulanz, Universitätsklinikum Halle (Saale), Tel.: 0345/557-1733, Fax: 0345/5575912, E-Mail: lilit.floether@uk-halle.de

Thema:

Thema: Palliativnetz Halle Termin: 26.09.2012, 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Christliche Akademie für Gesundheitsund Pflegeberufe, Fährstraße 6 Leitung/Referent: Frau Fischer Auskunft: Frau Fischer, Kröllwitzer Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5505282, Fax: 0345/6829678

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz - FP 4 Klinische Pharmakologie Termin: 24.09.2012, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Schmerzambulanz, Haus 39 Leitung/Referent: Dr. Hoffmeyer / Dr. Tröger Auskunft: OA Dr. med. Hoffmeyer, Ltr. der Schmerzambulanz; Anmeldungen erwünscht, Tel.: 0391/67-13350/-13320, Fax: 0391/67-13971 Thema:

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz - FP 3 Herpes zoster - Zosterneuralgie Termin: 26.09.2012, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. med. habil. Olaf Günther, Kroatenweg 72 Leitung/Referent: Dr. Günther Auskunft: Praxis Dr. Günther, Tel.: 0391/6099370, Fax: 0391/6224746 Thema:

Querfurt FP 4 TCM in der täglichen Praxis - Narbenstörfelder Termin: 12.09.2012, 17.00 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Notarztdienst und Praxis für TCM Dr. Hohenberger Leitung/Referent: Dr. Hohenberger, Querfurt Auskunft: Praxis Dr. Hohenberger, Lilienweg 3, 06268 Querfurt, Tel.: 034771/7128868, E-Mail: notarzt@hohenberger-querfurt-akupunktur.de Thema:

STRAHLENSCHUTZ-KURSE Magdeburg FP 9 Thema: Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung Termin: 29.09.2012, 08.30 Uhr-16.45 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Gustav-Ricker-Str. 62 Leitung/Referent: Dr. von Kracht Auskunft: Frau Krüger, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Geschäftsstelle Magdeburg, GustavRicker-Straße 62, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/60747-0, Fax: 0391/60747-15

Klötze

INTERDISZIPLINÄRE VERANSTALTUNG

Thema: Schmerzkonferenz - Lumbalschmerz FP 3 Termin: 15.08.2012, 19.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Klötze, Praxisklinik Orthopädie im Vitalhuset, Wallstraße 3 b Leitung/Referent: Herr Hesse, Klötze Auskunft: Praxisklinik Orthopädie, telefonische Anmeldung erbeten, Tel.: 03909/2123, Internet: www. vitalhuset.de oder www.schmerztherapie-md.de

Aschersleben

FP 3 Schmerzkonferenz - Unterbauchschmerz/Beckenboden Termin: 12.09.2012, 19.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Klötze, Praxisklinik Orthopädie im Vitalhuset, Wallstraße 3 b Leitung/Referent: Herr Hesse, Klötze Auskunft: Praxisklinik Orthopädie, telefonische Anmeldung erbeten, Tel.: 03909/2123, Internet: www. vitalhuset.de oder www.schmerztherapie-md.de Thema:

FP 3 Arbeitskreis Tumorboard 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Krankenhaus, Demoraum der Röntgendiagnostik Leitung/Referent: Dr. Wieland, Dr. Czihal Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03473/97-1825 Thema: Termine:

Ballenstedt FP 3 Thema: Thoraxkonferenz der AG Thoraxtumoren am Tumorzentrum Halle Termin: 27.09.2012, 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Ballenstedt, Lungenklinik Leitung/Referent: Dr. Wagener Auskunft: Tumorzentrum Halle, Dr. Schmidt, Tel.: 0345/557-2457, E-Mail: tumorzentrum@medizin.uni-halle.de

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Bernburg FP 2 Arbeitskreis Tumorboard 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Klinikum, Demonstrationsraum des Radiologischen Instituts Leitung/Referent: Dr. Wagenbreth Auskunft: Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Visceralund Gefäßchirurgie, Tel.: 03471/341320

Thema: Termine:

Burg FP 3 Arbeitskreis Onkologie 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Burg, MEDIGREIF Keiskrankenhaus, Beratungsraum Leitung/Referent: Dr. Lehmann, Burg Auskunft: Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, MEDIGREIF Keiskrankenhaus Burg GmbH, A.Bebel-Str. 55 a, 39288 Burg, Tel.: 03921/961601, E-Mail: visceralchir@ medigreif-kreiskrankenhaus-burg.de

Thema: Termine:

Dessau-Roßlau FP 2 Interdisziplinäres Tumorkonsil 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Demonstrationsraum der Klinik für Radiologie, Auenweg 38 Leitung/Referent: Dr. Florschütz Auskunft: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V., Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-4323, Fax: 0340/501-4384, E-Mail: tza@klinikum-dessau.de

Thema: Termine:

FP 3 Interdisziplinäres Tumorkonsil 06.08.2012, 13.08.2012, 20.08.2012, 27.08.2012, 03.09.2012, 10.09.2012, 17.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Bibliothek Leitung/Referent: Dr. May / Frau Dr. Bohnsteen, Dr. Knolle, Frau Dr. Schlötzer, Prof. Ciernik Auskunft: CA Dr. May, Gropiusallee 3, 06846 DessauRoßlau, Teilnahme nach Anmeldung, Tel.: 0340/6502-2110

Thema: Termine:

FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 06.08.2012, 13.08.2012, 20.08.2012, 27.08.2012, 03.09.2012, 10.09.2012, 17.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Bibliothek Leitung/Referent: Prof. Rebmann Auskunft: Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Tel.: 0340/6502-2133, Fax: 0340/6502-2139

Thema: Termine:

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FP 3 Thema: Fallkonferenzen Mammographie- Screening Termine: 06.08.2012, 13.08.2012, 20.08.2012, 27.08.2012, 03.09.2012, 10.09.2012, 17.09.2012, 24.09.2012 Uhrzeit: 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Screening-Einheit Dessau Leitung/Referent: Frau Dr. Schlötzer, Dr. Knolle, Dr. Damm Auskunft: Frau Buchin, Tel.: 0340/7502093 FP 4 Rolle und Funktion psycho- onkologischer Behandlung; Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung Termin: 26.09.2012, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Steigenberger Hotel „Fürst Leopold“, Friedensplatz Leitung/Referent: PD Dr. Dr. Schück Auskunft: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V., Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-4323, Fax: 0340/501-4384, E-Mail: tza@klinikum-dessau.de

Thema:

Eisleben FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Eisleben, HELIOS Klinik, Demoraum der Radiologie Leitung/Referent: Dr. Kothe Auskunft: Frau Gottschalk, CA-Sekretariat, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben, Hohetorstraße 25, Tel.: 03475/901041, Fax: 03475/901039, E-Mail: stephanie.gottschalk@helios-kliniken.de

Thema: Termine:

Halberstadt FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Besprechungsraum, Klinik für Radiologie, AMEOS-Klinikum Leitung/Referent: Dr. Maas, Halberstadt Auskunft: Dr. Maas, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/623486, Fax: 03941/623487, E-Mail: onko-praxis-hbs@t-online.de

Thema: Termine:

Halle FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniewerk, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Prof. Würl, Dr. Hübner Auskunft: Frau Sebastian, Sekretariat, Klinik für Allgemein und Visceralchirurgie, Diakoniekrankenhaus, Advokatenweg 1, 06114 Halle, Tel.: 0345/7786344, Fax: 0345/7786366, E-Mail: i.sebastian@diakoniewerk-halle.de Thema: Termine:


Thema: Termine:

Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Lungenkrebszentrums Diako Halle 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniekrankenhaus, Röntgen-Demoraum (Funktionstrakt) Leitung/Referent: Dr. Fischbeck, Halle Auskunft: Frau Stachowiak, Sekretariat Klinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie und Palliativmedizin, Tel.: 0345/7786504, Fax: 0345/7786566

FP 2 Interdisziplinäre Konferenz zur Schmerztherapie Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: PD Dr. Stuttmann, Dr. Braunschweig / Dr. Baust, Dr. Kaden, Frau Gabriel Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186

FP 3 Interdisziplinäre Gefäßkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 08.30 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Dr. Wollert, Dr. Köhler, Dr. Knörgen Auskunft: Sekretariat Klinik für Gefäßchirurgie, Frau Dibie, Tel.: 0345/2134291, Fax: 0345/2134292, E-Mail: g.dibie@krankenhaus-halle-saale.de

Thema:

Thema: Termine:

Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Darmzentrums Martha-Maria Halle-Dölau Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniekrankenhaus, EDV-Schulungsraum Leitung/Referent: Dr. Rose Auskunft: Sekretariat Frau Richter, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Tel.: 0345/5591242, Fax: 0345/5591439, E-Mail: chirurgische-klinik1.halle@martha-maria.de Thema:

FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Konferenzraum 2 Leitung/Referent: Dr. Opitz, Halle Auskunft: KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Mauerstraße 5, 06110 Halle, Tel.: 0345/213-5354, Fax: 0345/213-5329

Thema: Termine:

FP 3 Interdisziplinäre Gefäßkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Kliniken Bergmannstrost, (Demo-Raum 1), Merseburger Straße 165 Leitung/Referent: Frau Weigert / PD Dr. Barth, Herr Huth, PD Dr. Wohlfarth, Dr. Braunschweig, Dr. Kaden, Dr. Hirsch Auskunft: Marion Heinke, Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, BG-Kliniken Bergmannstrost, Merseburger Straße 165, 06112 Halle, Tel.: 0345/1326289, Fax: 0345/1326290, E-Mail: marion.heinke@bergmannstrost.com

Thema: Termine:

Thema:

FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz - Lungenkarzinom Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 14.15 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Dr. Schmidt, Prof. Vordermark, Frau Dr. Krohe, Prof. Bähre, Prof. Spielmann, Dr. Behre Auskunft: Sekretariat Pneumologie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Tel.: 0345/557-3238, E-Mail: pneumologie.innere1@uk-halle.de FP 4 Multidisziplinäre Fallkonferenz im Rahmen des Mammographie-ScreeningProgramms Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 08.00 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Mammograhie-Screening SachsenAnhalt Süd, Hansering 12 Leitung/Referent: Dr. Breuer, Frau Dr. Drevenstedt Auskunft: Tel.: 0345/47040622, Fax: 0345/47040620 Thema:

FP 4 Präoperative / Postoperative multidisziplinäre Fallkonferenz Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 08.00 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Mammograhie-Screening SachsenAnhalt Süd, Hansering 12 Leitung/Referent: Dr. Breuer, Frau Dr. Drevenstedt Auskunft: Tel.: 0345/47040622, Fax: 0345/47040620, E-Mail: kontakt@mammascreening-halle.de Thema:

FP 3 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Kliniken Bergmannstrost, DemoRaum 2 (Tiefgarage), Merseburger Straße 165 Leitung/Referent: PD Dr. Barth, Dr. Zaage, Dr. Braunschweig, Prof. Vordermark Auskunft: Marion Heinke, Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, BG-Kliniken Bergmannstrost, Merseburger Straße 165, 06112 Halle, Tel.: 0345/1326289, Fax: 0345/1326290, E-Mail: marion.heinke@bergmannstrost.com

Thema: Termine:

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 23 (2012) 7/8

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FP 2 Interdisziplinäre Fallkonferenz „Physiotherapie“ Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 09.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: Dr. Braunschweig, Dr. Fischer Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/1326464, Fax: 0345/132-6186 Thema:

FP 2 Perinatologische Fallkonferenz 02.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum Wochenstation, Bettenhaus 1, 3. Etage Leitung/Referent: Prof. Tchirikov Auskunft: Dr. Thäle, Tel.: 0345/557-3250

Thema: Termine:

FP 2 Fallvorstellungen im Rahmen des Onkologischen Arbeitskreises Termine: 06.08.2012, 03.09.2012 Uhrzeit: 19.30 Uhr-21.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dormero Hotel Kongresscenter, Franckestr. 1 Leitung/Referent: Prof. Schmoll, Halle Auskunft: Klinik für Innere Medizin IV, Tel.: 0345/5572924, Fax: 0345/5572950

FP 4 Frauen gründen anders - aber wie? Ärztliche Niederlassung - speziell für Frauen Termin: 15.09.2012, 10.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Hotel Ankerhof Leitung/Referent: Prof. Goder, Neuss / Herr Hübner, Frau Stark, Frau Grimm Auskunft: A.S.I. Wirtschaftsberatung, Tel.: 0345/13255200, Fax: 0345/13255229, E-Mail: info@hal.asi-online.de Thema:

FP 4 Interdisziplinäre Viszeralmedizin - Strukturen und Fisteln bei M. Crohn Termin: 26.09.2012, 18.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dorint Hotel Charlottenhof Leitung/Referent: Frau PD Dr. Lorenz Auskunft: Frau PD Dr. Lorenz, Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40, 06097 Halle, Tel.: 0345/5572110, Fax: 0345/5572120, E-Mail: doris.schulz@uk-halle.de Thema:

Hettstedt

Thema:

FP 2 Internistische-Radiologische - Chirurgische Tumorkonferenz 2012 (InRaCiCo) Termine: 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 15.45 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Halle-Wittenberg, Besprechungsraum der Radiologie, 2. BH, Ebene E Leitung/Referent: Prof. Schmoll, Prof. Keyßer, Prof. Dralle, Prof. Spielmann, Prof. Vordermark Auskunft: Sekretariat Klinik für Innere Medizin IV, Hämatologie/Onkologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Tel.: 0345/5572924, Fax: 0345/5572950, E-Mail: innere4@uk-halle.de

Thema:

FP 3 Interdisziplinäre Fallkonferenz zur Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen Termine: 07.08.2012, 04.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: Prof. Meisel, Dr. Röhl, Prof. Hofmann, Dr. Braunschweig Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186 Thema:

FP 3 Thema: Perinatologischer Qualitätszirkel Termin: 09.08.2012, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinikum Kröllwitz der MLU, Neubau, Seminarraum, Ebene 3 Leitung/Referent: Prof. Tchirikov, Frau Dr. Lieser Auskunft: Frau Dr. Lieser, Zentrum für Kinderheilkunde, Tel.: 0345/557-2484, Fax: 0345/557-2650

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Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 23 (2012) 7/8

Thema: Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz FP 3 Termin: 07.09.2012, 08.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Hettstedt, Helios Klinik, Speisesaal Leitung/Referent: Dr. Haferkorn Auskunft: Sekretariat Frau Hensel, Tel.: 03476/933201

Köthen FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz ITUKO Termine: 03.08.2012, 10.08.2012, 17.08.2012, 24.08.2012, 31.08.2012, 07.09.2012, 14.09.2012, 21.09.2012, 28.09.2012 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Köthen, Krankenhaus Leitung/Referent: Dr. Frost Auskunft: Sekretariat Innere Klinik, Tel.: 03496/521501, Fax: 03496/521509 Thema:

Magdeburg FP 3 Interdisziplinäres Tumorboard 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Haus 60a, Demonstrationsraum 1 + 2 Leitung/Referent: Prof. Malfertheiner Auskunft: Dr. K. Schütte, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Universitätsklinkum Magdeburg, Tel.: 0391/6713100, E-Mail: kerstin.schuette@med.ovgu.de

Thema: Termine:

FP 3 Fallkonferenz - Mammakarzinom 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Pawlow-Poliklinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. von Knorre Auskunft: Dr. von Knorre, Tel.: 0391/4048154

Thema: Termine:


FP 3 Thema: Mammographie-Screening Termine: 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Gemeinschaftspraxis für Radiologie, Ulrichplatz 2 Leitung/Referent: PD Dr. Löttge / Dr. Elayan Auskunft: PD Dr. Löttge, Tel.: 0391/791-3600, Fax: 0391/791-3603 Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz FP 2 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60, Erdgeschoss, Konferenzraum, Klinik für Chirurgie

Thema: Termine:

Leitung/Referent: Dr. Wördehoff Auskunft: Geschäftsstelle des Tumorzentrums, Universitätsklinikum, Dr. B. Böhme, Tel.: 0391/67-15955, Fax: 0391/67-15931, E-Mail: tumorzentrum@med.ovgu.de 6. Magdeburger Psychoonkologisches FP 4 Kolloquium Termin: 14.09.2012, 13.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 18, Großer Konferenzraum Leitung/Referent: Prof. Flechtner Auskunft: Tumorzentrum Magdeburg, Geschäftsstelle, Universitätsklinikum, Tel.: 0391/67-15955, Fax: 0391/67-15931, E-Mail: tumorzentrum@med.ovgu.de Thema:

Thema: Klinisch-psychoonkologische FP 3 Konferenz Termin: 26.09.2012, 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 18, Kleiner Konferenzraum Leitung/Referent: Prof. Frommer, Magdeburg Auskunft: Universitätsklinikum, Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Frommer, Sekretariat, Tel.: 0391/67-14200

Merseburg FP 3 Thema: Darmpassagestörung Termin: 12.09.2012, 16.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Konferenzraum Neubau Leitung/Referent: Dr. Mosa / Dr. Hake, Dr. Kothe Auskunft: Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Weiße Mauer 52, 06217 Merseburg, Tel.: 03461/27-3101, Fax: 03461/27-3102, E-Mail: chirurgie@klinikum-saalekreis.de

Sangerhausen FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 02.08.2012, 09.08.2012, 16.08.2012, 23.08.2012, 30.08.2012, 06.09.2012, 13.09.2012, 20.09.2012, 27.09.2012 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen Leitung/Referent: Frau Dr. Voß Auskunft: CA-Sekretariat, Klinik für Chirurgie, Krankenhaus am Rosarium GmbH, Sangerhausen, Tel.: 03464/663501

Thema: Termine:

Schönebeck FP 1 Thema: Hygiene- und Arbeitssicherheits- standards in der Reha-Klinik Termin: 20.08.2012, 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Schönebeck, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Ärztekonferenzraum Leitung/Referent: PD Dr. Anger / Frau Dr. Staschull Auskunft: PD Dr. Anger, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Tel.: 03928/718606, Fax: 03928/718699, E-Mail: bernd.anger@wz-kliniken.de Thema: Kathetermanagement in der Urologie FP 1 Termin: 17.09.2012, 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Schönebeck, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Ärztekonferenzraum Leitung/Referent: PD Dr. Anger / Frau Wetzel Auskunft: PD Dr. Anger, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Tel.: 03928/718606, Fax: 03928/718699, E-Mail: bernd.anger@wz-kliniken.de

Stendal FP 3 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Stendal, Klinik für Radiologie, Demonstrationsraum, Ebene 1 Leitung/Referent: Prof. Fahlke, Prof. Bahnsen, Dr. Trusen, PD Dr. Mohren Auskunft: Sekretariat der Abteilung Hämatologie/ Onkologie, Frau Friedrich, Johanniter KH Genthin-Stendal, Wendstraße 31, 39576 Stendal, Tel.: 03931/662141, Fax: 03931/662142, E-Mail: kerstin.friedrich@jksdl.de

Thema: Termine:

Thema: Komplikationskonferenz Termin: 10.09.2012, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Stendal, Johanniter-Krankenhaus, Mutterhaussaal Leitung/Referent: Prof. Nellessen, Stendal Auskunft: Sekretariat Prof. Nellessen, Tel.: 03931/661250

FP 2

Weißenfels Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz FP 3 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com

Thema: Termine:

FP 3 Interdisziplinäre Tumorfall- und Morbiditätskonferenz - Urologische Onkologie Termine: 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzsraum Radiologie Thema:

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Leitung/Referent: Dr. Scholz Auskunft: Sekretariat für Urologie, Tel.: 03443/40-1106, Fax: 03443/40-1134 FP 3 Tumorfallkonferenz / Morbiditätskonferenz Termin: 19.09.2012, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com Thema:

Thema: Tumorfallkonferenz / Qualitätszirkel FP 3 Termin: 26.09.2012, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com

Wernigerode FP 3 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 01.08.2012, 08.08.2012, 15.08.2012, 22.08.2012, 29.08.2012, 05.09.2012, 12.09.2012, 19.09.2012, 26.09.2012 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode Leitung/Referent: Frau Dr. Dargel Auskunft: Frau Dr. Dargel, Harz-Klinikum WernigerodeBlankenburg GmbH, Tel.: 03943/611205, Fax: 03943/611207, E-Mail: beate.dargel@harz-klinikum.de

Thema: Termine:

Wittenberg FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 07.08.2012, 14.08.2012, 21.08.2012, 28.08.2012, 04.09.2012, 11.09.2012, 18.09.2012, 25.09.2012 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Konferenzraum Radiologie, Haus 1 Leitung/Referent: Frau Dr. Winkelmann, Wittenberg Auskunft: Paul-Gerhardt-Stiftung Wittenberg, Klinik für Innere Medizin, Tel.: 03491/500

Thema: Termine:

2. Salzland-Symposium 07. - 08. September 2012 in Bernburg Veranstalter:

AMEOS Klinikum Bernburg, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in Zusammenarbeit mit der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung

Thema der Veranstaltung:

2. Salzland-Symposium in Bernburg, Notfall- /Intensivmedizin, Palliativmedizin, praxisorientierte Workshops z.B. Reanimation, Praxisnotfälle, Tracheostomapflege

Wissenschaftliche Leitung:

Chefarzt Dr. med. Hendrik Pilz

Veranstaltungsorte:

Serumwerk Bernburg AG, Festsaal und Seminarräume Hallesche Landstr. 105 b, 06406 Bernburg

Organisation: Sekretariat KAI, Frau Angela Franke, Tel.: 03471 – 34 1370, Fax: 03471 – 34 2097, E-Mail: a.franke.intensiv@klinikum-bernburg.de

Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

So erreichen Sie uns:

Tel.: (03 91) 60 54 + Durchwahl

Herr Jonzeck, Abteilungsleiter Herr Lögler -77 10 Frau Böhrs -77 20 Frau Stahl -77 30 Frau Bauer -77 60 Herr Zacharias -77 70

Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg, Bereichsfax: (03 91) 60 54-77 50, E-Mail: akademie@aeksa.de

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Veranstaltungsinformationen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

• Fortbildungs-Curriculum für medizinische Fachangestellte und Arzthelfer/-innen „Onkologie“ (120 Stunden)

04.02.2012 (erl.) 30.06.2012 (erl.) 20.10.2012 01.12.2012

• Fortbildung für das Assistenzpersonal: „EKG und Belastungs-EKG-Kurs“ • Fortbildungsreihe: „Recht und Ethik in der Medizin“

07.07.2012 06.10.2012

Weiterbildungskurs: „Notfallmedizin“ (80 Stunden)

07.-14.09.2012

QM in der Praxis für Assistenzpersonal - Workshop

15.09.2012

21. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Thema: „Gendiagnostische Untersuchungen im ambulanten und klinischen Alltag“

29.09.2012

Gemeinsame Fortbildung von ÄK und KV Sachsen-Anhalt zu dem Thema: „Hygiene in Klinik und Praxis – Umgang mit Problemkeimen“

17.10.2012

Refresher-Maßnahme für die Wissenskontrolle zum Gendiagnostikgesetz (GenDG) (8 Stunden)

19.10.2012

Notfallseminar für niedergelassene Ärzte mit praktischen Übungen

07.11.2012

Notfallseminar für Praxispersonal mit praktischen Übungen

10.11.2012

Qualitätsbeauftragte/r Hämotherapie gem. Curriculum der BuÄK (40 Stunden)

14.-17.11.2012

Impfen (Grundkurs)

17.11.2012

Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung

24.11.2012

Strukturierte curriculäre Fortbildung Krankenhaushygiene - „Hygienebeauftragter Arzt“ (40 Stunden)

26.-30.11.2012

18.07.2012 19.09.2012 05.12.2012

Weitere Informationen (Anmeldeformulare, Gebühren etc.) finden Sie auf unserer Homepage www.aeksa.de im Kapitel Arzt  Fortbildung. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Akademie.

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Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung in Sachsen-Anhalt Aufgrund der Vielfalt unseres Fortbildungsangebotes nehmen wir Ihre Anmeldungen nur schriftlich entgegen. Für jede Veranstaltung muss eine getrennte schriftliche Anmeldung an die Akademie erfolgen. Mit dem Posteingang der Anmeldung sind Sie verbindlich angemeldet. Nähere Einzelheiten zum Ablauf der Veranstaltungen teilen wir Ihnen zu gegebener Zeit mit. Sollte ein Kurs ausgebucht sein, werden wir Sie über Folgeveranstaltungen informieren. Nähere Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auch im Internet unter der Adresse www.aeksa.de im Kapitel Arzt  Fortbildung  Fortbildungsangebote.

Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen für alle Veranstaltungen der Akademie: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Kursunterlagen / des Gebührenbescheides auf das angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden

Fax: (03 91) 60 54-77 50

Verbindliche Anmeldung

Nur für Veranstaltungen der Akademie Genaue Kursbezeichnung: .................................................................................................. .................................................................................................. Kurstermin: .................................................................................................. Titel, Name, Vorname*:

1. ..............................................................................................

2. .............................................................................................. 3. .............................................................................................. Rechnungsanschrift:

..................................................................................................

.................................................................................................. Telefonisch erreichbar:

..................................................................................................

Fachgebiet: .................................................................................................. ............................................... ....................................................................................... Ort, Datum Unterschrift/Stempel * bei mehreren Teilnehmern bitte jeweils Name und Vorname einzeln eintragen

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Fortbildungsreihe Recht und Ethik in der Medizin „Ärztliche Dokumentation und Aufbewahrung“

Termin: Beginn / Ende:

18. Juli 2012 16.00 – 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

keine

Anmeldefrist:

10. Juli 2012

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel. 0391 6054-7730)

Kursbezeichnung:

80-Stunden Weiterbildungskurs „Notfallmedizin“

Termin: Beginn / Ende:

07. – 14. September 2012 08.00 – 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg/ Heyrothsberge

Teilnahmegebühr:

700,00 Euro

Anmeldefrist:

20. August 2012

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

QM in der Praxis für Assistenzpersonal - Workshop

Termin: Veranstaltungsort:

15. September 2012

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

30. August 2012

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung. Weiterführende Veranstaltung für Assistenzpersonal, z. B. QM-Beauftragte in der Arztpraxis.

Kursbezeichnung:

21. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Termin: Veranstaltungsort:

29. September 2012 Magdeburg

Teilnahmegebühr:

keine

Anmeldefrist:

keine

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Für aktive und nichtaktive Kammermitglieder aus Praxis und Klinik.

Kursbezeichnung:

Gemeinsame Fortbildung von ÄK und KV Sachsen-Anhalt zu dem Thema: „Hygiene und Praxis - Umgang mit Problemkeimen“

Termin: Beginn / Ende:

17. Oktober 2012 16.00 – ca. 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

keine

Anmeldefrist:

10. Oktober 2012

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel. 0391 6054-7730)

Kursbezeichnung:

Refresher-Maßnahme für die Wissenskontrolle zur fachgebundenen genetischen Beratung gem. GenDG

Termin: Beginn / Ende:

19. Oktober 2012 09.30 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

80,00 Euro

Anmeldefrist:

keine

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720) Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760) Die Gebühr beinhaltet den Refresherkurs mit Wissenskontrolle, Kursunterlagen und Pausenversorgung. Veranstaltung gemäß GenDG § 7 Abs. 3 und § 23 Abs. 2 Nr. 2a

Bemerkungen:

FP 9

FP 80

Magdeburg

FP 6

FP 4

FP 9

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Notfallmedizin für niedergelassene Ärzte mit praktischen Übungen

Termin: Beginn / Ende:

07. November 2012 15.00 – 18.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

60,00 Euro

Anmeldefrist:

15. Oktober 2012

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Notfallmedizin für Praxispersonal mit praktischen Übungen

Termin: Beginn / Ende:

10. November 2012

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

15. Oktober 2012

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.:0391 6054-7760)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Qualitätsbeauftragte/r Hämotherapie (40-Stunden Curriculum der Bundesärztekammer)

Termin: Veranstaltungsort:

14. - 17. November 2012 (4 Tage) Magdeburg

Teilnahmegebühr:

600,00 Euro

Anmeldefrist:

05. November 2012

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung. Kursinhalte lt. Curriculum der Bundesärztekammer mit einer schriftlichen Abschlussprüfung

Kursbezeichnung:

Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung

Termin: Beginn / Ende:

24. November 2012 09.00 – ca. 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

90,00 Euro

Anmeldefrist:

12. November 2012

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Kursgebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Strukturierte curriculäre Fortbildung „Krankenhaushygiene – Hygienebeauftragter Arzt“ (40 Stunden Seminar)

Termin: Beginn / Ende:

26. - 30. November 2012 täglich von 09.30 – ca. 16.30 Uhr

Veranstaltungsort:

NH Hotel Magdeburg, Olvenstedter Str. 2a, 39179 Barleben OT Ebendorf

Teilnahmegebühr:

ca. 550,00 Euro

Anmeldefrist:

01. November 2012

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Kursgebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

09.00 – ca. 16.00 Uhr

Anmeldeformular siehe Seite 52

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FP 40

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FP 40


VORANKÜNDIGUNG

Programm des 21. Fortbildungstages der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 29.09.2012 „Gendiagnostische Untersuchungen im ambulanten und klinischen Alltag“

Moderation:

Frau Dr. med. Knittel, Magdeburg

Beginn:

10:00 Uhr

Ende: ca. 15:30 Uhr

Geplante Themen: • Möglichkeiten, Indikationen und Grenzen der genetischen Diagnostik Herr Prof. Dr. med. Peter Propping, Bonn • Erfahrungen bei der Umsetzung des GenDG Frau Dipl.-Med. Dörte Meisel, Wettin • Hereditärer Brustkrebs Herr Prof. Dr. med. Christoph Thomssen, Halle • Erblicher Darmkrebs: Diagnostik, Therapie und Krebsprävention Herr Prof. Dr. med. Peter Propping, Bonn • Klinische Aspekte der Gendiagnostik in der Hämostasiologie Herr PD Dr. med. Dirk Franke, Magdeburg • Seltene Erkrankungen Frau Prof. Dr. med. Katrin Hoffmann, Halle, Herr Prof. Dr. med. Martin Zenker, Magdeburg • Umsetzung des GenDG in der ärztlichen Praxis Frau Dr. rer. nat. Simone Heidemann, Kiel

Podiumsdiskussion Das ausführliche Programm finden Sie als Beilage in der Septemberausgabe des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt.

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Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ Nächster 80-Stunden-Weiterbildungskurs „Notfallmedizin“ vom 07. - 14. September 2012 in Magdeburg

Die Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt bietet seit vielen Jahren den 80-Stunden-Weiterbildungskurs zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ in Magdeburg. Der Kurs wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, gemäß der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, ist der Nachweis des 80-stündigen Kurses in allgemeiner und spezieller Notfallmedizin notwendig. Die theoretischen Grundlagen der Themen des jeweiligen Tages werden morgens in den Räumlichkeiten der Ärztekammer für alle Teilnehmer gemeinsam in Vorträgen mit anschließender Diskussion erarbeitet. Abends werden die besprochenen Grundlagen in kleinen Gruppen in Form von praktischen Übungen vertieft, bzw. manuelle Fertigkeiten in Praktika erlernt. Eine Exkursion zum Hubschrauberstandort Christoph 36 ist grundsätzlich ein fester Bestandteil dieses Kurses und bietet gleichzeitig den Teilnehmern die Gelegenheit die unterschiedlichen Gegebenheiten von luft- und bodengebundenen Rettungshilfsmitteln in Augenschein zu nehmen. Zum Abschluss des Kurses findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge eine Sichtungsübung mit Massenanfall von Verletzten statt. Eine abschließende Auswertung der Schadensereignisse und die damit verbundenen erworbenen Fähigkeiten der letzten Tage, geben Gelegenheit zu einer Abschlussdiskussion. Die Veranstaltung ist vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt nach dem Bildungsfreistellungsgesetz als Bildungsurlaub anerkannt. (Reg. Nr.: 505.3.4-53502/10/0276) Falls Sie Interesse haben, an diesem Kurs teilzunehmen, bitten wir Sie um schriftliche Rückinformation. Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage www.aeksa.de. Bei Rückfragen zu diesem Kurs wenden Sie sich bitte an die zuständige Mitarbeiterin Frau Bauer, Tel.: 0391 6054-7760, sowie bei Fragen zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ gemäß Weiterbildungsordnung, an Frau Kipp, Tel.: 0391 6054-7640.

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Fax: (03 91) 60 54-77 50 bei Rückfragen: (0391) 60 54 - 77 60 oder über akademie@aeksa.de

Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für med. Fort- und Weiterbildung Frau Bauer Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

Verbindliche Anmeldung Hiermit melde ich mich für nachfolgende Veranstaltung an:

80-Stunden-Weiterbildungskurs „Notfallmedizin“ Termin:

07. - 14. September 2012

Veranstaltungsort: Verwaltungszentrum Heilberufe Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg

Teilnehmegebühr:

700,00 Euro

Anmeldefrist:

06. August 2012

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Zugangsvoraussetzungen zum Kurs und fügen Sie den entsprechenden Nachweis Ihrer Anmeldung bei! Nachweis einer 18-monatigen Weiterbildung in einem Gebiet der stationären Patientenversorgung. Die Veranstaltung ist unter dem Aktenzeichen 505.3.4.53502/10/0276 gemäß Bildungsfreistellungsgesetz als „Bildungsurlaub“ anerkannt.

Titel, Name, Vorname ..............................................................................................................................

Geb.-Datum:

Rechnungsanschrift: ..............................................................................................................................

Telefonisch erreichbar: ..............................................................................................................................

..............................................................................................................................

Fachgebiet: ..............................................................................................................................

Ort, Datum:

............................................

Unterschrift: ........................................................

Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Kursunterlagen auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/ der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Die Kursgebühr beinhaltet die Pausenversorgung und Kursunterlagen.

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Fax: (03 91) 60 54-77 50 bei Rückfragen: (0391) 60 54 - 77 20 oder über akademie@aeksa.de

Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für med. Fort- und Weiterbildung Frau Marion Böhrs Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

Verbindliche Anmeldung Hiermit melde ich mich für nachfolgende Veranstaltung an:

Fortbildungsseminar

„QM in der Praxis für Assistenzpersonal“

(Workshop als weiterführende Veranstaltung für QM-Beauftragte)

Termin:

Teilnehmegebühr:

Samstag, 15. September 2012 von 9.00 bis 15.00 Uhr

Veranstaltungsort: Verwaltungszentrum Heilberufe Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg Räume der Akademie 50,00 Euro

Anmeldefrist:

30. August 2012

Die Kursgebühr beinhaltet Pausenversorgung und Kursunterlagen. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Name, Vorname

1. ........................................................................................................................

2. ........................................................................................................................

Rechnungsanschrift:

........................................................................................................................ ........................................................................................................................

................................................................... Ort, Datum:

.............................................................................. Unterschrift/Stempel der Praxis

Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt des Gebührenbescheids und der Kursunterlagen auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/ der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.

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Veranstaltungen der Fortbildungsreihe „Recht und Ethik in der Medizin“

Ärztinnen und Ärzte sind in ihrem Berufsalltag immer öfter mit rechtlichen Fragen konfrontiert: Von der Aufklärungspflicht bis zur Dokumentation, von arbeits- und krankenhausrechtlichen Fragen, über Basiswissen aus Straf- und Zivilrecht bis hin zu sozial- und steuerrechtlichen Angelegenheiten. Auch Medizinische Führungspositionen, gehobene Verwaltungsaufgaben im Gesundheitsbereich und qualifizierte Beratungstätigkeiten erfordern in zunehmendem Maße ein profundes Wissen im Bereich des Medizinrechts. Ziel der Fortbildungsreihe „Recht und Ethik in der Medizin“ ist die praxisnahe Vermittlung medizinrechtlichen und medizinethischen Wissens im Berufsalltag. Gleichzeitig soll auch ein umfassendes Verständnis für das Zusammenspiel von Medizin und Recht vermittelt werden. Um aktueller auf Anfragen zu dieser Thematik reagieren zu können, bietet die Ärztekammer einmal im Quartal eine Fortbildung zu ausgewählten Themen an. Für die 6. Veranstaltung wurde die Thematik „Werbung - was ist erlaubt und was nicht?“ gewählt. Die Berufsordnung enthält Vorschriften zur beruflichen Kommunikation der Ärztinnen und Ärzte. Sie sollen dem Schutz der Patienten durch sachgerechte angemessene Information und der Vermeidung einer dem Selbstverständnis zuwider laufenden Kommerzialisierung des Arztberufes dienen. Die Vorschriften werden erläuert und ausgehend davon an Beispielen erlaubte Aktivitäten von berufswidriger Werbung abgegrenzt. Ausreichend Raum zur Klärung von Einzelproblemen bleibt in einer anschließenden offenen Diskussionsrunde.

Termin: Thema: Ort: Gebühr: Auskunft:

19. September 2012, 16.00 Uhr - 18.30 Uhr „Werbung - was ist erlaubt und was nicht?“ Ärztekammer Magdeburg keine Tel.: 0391 605477-7730, Frau Stahl, Schriftliche Anmeldung erforderlich.

Nächster Veranstaltungstermin: 05.12.2012 Thema: „Berufsrechtliche Fragen rund um die ärztliche Weiterbildung“

Verbindliche Anmeldung

Fax: 0391 60547750

„Werbung - was ist erlaubt und was nicht?“

Termin: Veranstaltungsort: Teilnahmegebühr: Anmeldefrist:

19. September 2012, von 16.00 – ca. 18.30 Uhr Verwaltungszentrum Heilberufe, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg, Seminarräume der Ärztekammer keine 15. September 2012

Titel, Name, Vorname:

....................................................................................................................................................

Privatanschrift:

....................................................................................................................................................

Fachgebiet: .................................................................................................................................................... Ort, Datum:

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Unterschrift: ..............................................................

Themenvorschläge für die weiteren Veranstaltungen: ......................................................................................................... ...............................................................................................................................................................................................

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Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden

Fax: (03 91) 60 54-77 50 bei Rückfragen: (0391) 60 54 - 77 20 oder über akademie@aeksa.de

Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für med. Fort- und Weiterbildung Frau Marion Böhrs Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

Verbindliche Anmeldung Hiermit melde ich mich für nachfolgende Veranstaltung an:

Fortbildungsseminar: „Qualitätsbeauftragte/r Hämotherapie“ (Kursinhalte lt. 40h Curriculum der Bundesärztekammer mit einer schriftlichen Abschlussprüfung)

Termin:

Veranstaltungsort:

Teilnehmegebühr:

14. – 17. November 2012 (Mi.-Sa., 4 Tage)

Verwaltungszentrum Heilberufe, Räume der Akademie, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg 600,00 Euro

Die Kursgebühr beinhaltet Pausenversorgung und evtl. Kursunterlagen.

Titel, Name, Vorname .............................................................................................................................

Geb.-Datum: .............................................................................................................................

Rechnungsanschrift: .............................................................................................................................

.............................................................................................................................

Telefonisch erreichbar: .............................................................................................................................

Fachgebiet: .............................................................................................................................

Ort, Datum:

.............................................

Unterschrift: ......................................................

Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt des Gebührenbescheids und der Kursunterlagen auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/ der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.

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Fax: (03 91) 60 54-77 50 bei Rückfragen: (0391) 60 54 - 77 60 oder über akademie@aeksa.de

Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für med. Fort- und Weiterbildung Frau Birgit Stahl Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

Verbindliche Anmeldung Hiermit melde ich mich für nachfolgende Veranstaltung an:

Curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ (40 Stunden)

Termin: Veranstaltungsort:

26. - 30. November 2012 täglich von 09.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr NH Hotel Magdeburg, Olvenstedter Str. 2a, 39179 Barleben OT Ebendorf

Teilnehmegebühr:

550,00 Euro

Anmeldefrist:

Die Kursgebühr beinhaltet Pausenversorgung und Kursunterlagen.

01. November 2012

Titel, Name, Vorname ...................................................................................................................................... Geb.-Datum:

......................................................................................................................................

Rechnungsanschrift: ...................................................................................................................................... ...................................................................................................................................... Telefonisch erreichbar: ...................................................................................................................................... Fachgebiet:

......................................................................................................................................

Ort, Datum:

............................................... Unterschrift: ..............................................................

Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Kursunterlagen auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/ der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.

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VORANKÜNDIGUNG

7. Impftag Sachsen-Anhalt am 20. Oktober 2012 im Audimax der Fachhochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg Herrenkrug Beginn:

9:00 Uhr

Ende:

15:00 Uhr

Geplante Themen: - Aktuelles aus Sachsen-Anhalt - Impfung bei Immundefizienz

- HPV-Infektionen / HPV-Impfung

- Die aktuellen STIKO-Empfehlungen

- Rotavirus-Infektionen / Rotavirus-Impfung

- Meningokokken-Infektionen / Meningokokken-Impfung

- Aktuelle Impfragen aus Klinik und Praxis

Die Fortbildung ist durch die Ärztekammer Sachsen-Anhalt als Refresherkurs zum Impfzertifikat anerkannt.

Gebühren: keine Anmeldung : www.rg-web.de

Wiss.- Organisatorische Leitung:

Dr. med. Gunther Gosch Kinderarztpraxis am Domplatz Magdeburg Dr. med. Hanna Oppermann Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (STIKO-Mitglied) Peter Jonzeck Akademie für med. Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

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Äußerst bedenklich wird die Situation, wenn sich der mit Amitriptylin oder Nortriptylin behandelte depressive Patient zusätzlich mit Johanniskraut versorgt – unter dem Motto „Licht in die Seele bringen“ – und dadurch die antidepressive Therapie erheblich beeinträchtigt. Grapefruitsaft Grapefruitsaft ist zwar kein klassisches Phytopharmakon, aber in unserem Kontext doch von großem Interesse, da viele Menschen diesen Saft als Vitaminspender verstehen und in mehr oder weniger großen Mengen konsumieren. Grapefruitsaft (mit Furanocumarinen und Flavonoiden) ist ein Inhibitor von CYP 3A4/5. Insofern verhält er sich spiegelbildlich zu Johanniskraut. Alle in Tabelle 1 unter CYP-Enzymen aufgeführten Substanzen werden in ihrer Wirkung verstärkt, lediglich die Clopidogrel-Wirkung wird vermindert. Die Exportpumpen werden durch Grapefruitsaft nicht beeinflusst. Dafür wird der Aufnahmetransporter SLCO1B1 gehemmt, wodurch die Blutspiegel von Eicosanoiden, Hormonkonjugaten (Estronsulfat), Methotrexat, Rifampicin, Statinen und Thyroxin erhöht werden. Möglicherweise wird auch der Aufnahmetransporter SLCO1A2 gehemmt, wodurch zusätzlich die Wirkung von Fexofenadin und Indometacin verstärkt werden könnte. Andere Phytopharmaka Im Gegensatz zu Meinungen, die auch in aktuellen Lehrbüchern der Pharmakologie wiedergegeben werden, ist die Wirksamkeit von Knoblauch (Allium sativum), Ginkgo (Ginkgo biloba), Weißdorn (Crataegus laevigata), Kava-Kava (Piper methysticum) und Baldrian (Valerianum officinalis) nicht eindeutig belegt. Allenfalls werden einige Surrogatparameter beeinflusst. Eine klinisch relevante Wirkung konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Aufgrund aggressiver Marketingstrategien werden diese „Superplacebos“ aber massiv beworben (over the counter) und vermutlich auch verbraucht. Auf einige mögliche Interaktionen mit anderen Arzneistoffen sei hingewiesen. In den meisten Fällen beruhen die Angaben auf anekdotischen Beschreibungen oder theoretischen Erwägungen. Ihre klinische Bedeutung ist nicht verlässlich dokumentiert: Knoblauch induziert CYP 3A4, wodurch die Wirkung oraler Kontrazeptiva abgeschwächt werden könnte.

Ginkgo hemmt CYP 3A4, CYP 1A2, CYP 2C19, CYP 2D6, wodurch die Blutspiegel anderer Pharmaka (z. B. Glipizid, Celecoxib, Warfarin) ansteigen könnten. Das Blutungsrisiko von Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden, könnte im Verlauf von Wochen erhöht werden. Ob die neurotoxische Wirkung größerer Mengen von Ginkgotoxin die Krampfschwelle bei Epileptikern senken kann, ist unsicher. Auch der Einfluss auf die Blutglucosekonzentration wird nicht einheitlich beurteilt. Bei Patienten, die mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt werden müssen, sollte nach extensiver Ginkgo-Anwendung (Kaveri®, Rökan®, Tebonin® u. v. a. m.) gefragt werden! Weißdorn könnte die vasodilatorische Wirkung von Calciumkanal-Blockern, Nitraten oder PhosphodiesteraseHemmern steigern, evtl. auch den Einfluss von Digoxin oder Beta-Blockern verstärken. Kava-Kava inhibiert möglicherweise verschiedene Cytochrom-P450-Enzyme und Exportpumpen. Es kann aber auch die Wirkung von Sedativa verstärken. Baldrian ist ein CYP 3A4-Inhibitor. Der Alprazolam-Spiegel konnte in einer Studie um 15 % erhöht werden. Natürlich kann Baldrian die Wirkung anderer Sedativa verstärken. Literatur 1. Moses GM, McGuire TM: Drug interactions with complementary medicines. Aust Prescr 2011; 33: 177-180. 2. Gerst T: Dialogforum Pluralismus in der Medizin: Politische Absicherung des Erreichten. Dtsch Arztebl 2011; 107: A 2286. 3. Rosskopf D, Kroemer HK, Siegmund W: Pharmkokinetische Probleme in der Praxis. Rolle von Arzneimitteltransportern. Dtsch Med Wochenschr 2009; 134: 345-356. 4. Stevinson C, Ernst E: Safety of hypericum in patients with depression: a comparison with conventional antidepressants. CNS Drugs 1999; 11: 125-132. 5. Johne A, Brockmoller J, Bauer S et al.: Pharmacokinetic interaction of digoxin with an herbal extract from St John‘s wort (Hypericum perforatum). Clin Pharmacol Ther 1999; 66: 338-345. Interessenkonflikte Ein Interessenkonflikt wird vom Autor verneint. Prof. em. Dr. med. Frank P. Meyer, Groß Rodensleben U_F_Meyer@gmx.de

FAZIT Während die induzierende Wirkung von Johanniskraut und der inhibierende Effekt von Grapefruitsaft vielfach gesichert sind und klinisch relevante Konsequenzen haben können, wenn andere Pharmaka komediziert werden, sind die Wechselwirkungen anderer Phytopharmaka mit nichtpflanzlichen Arzneistoffen wenig gesichert. Trotzdem ist es üblich, dass Studienärzte bei klinischen Prüfungen die einbezogenen Patienten routinemäßig nicht nur nach dem zusätzlichen

Gebrauch von rezeptfreien Medikamenten, sondern auch nach der Einnahme von Phytopharmaka und Vitaminen fragen. Auch im Rahmen der üblichen Pharmakotherapie in Klinik und Praxis sollte diese Information des Arztes durch den Patienten zu einer guten Gewohnheit werden, um vor Überraschungen geschützt zu sein. Leider existieren über die klinische Relevanz und das Ausmaß dieser Wechselwirkungen im ärztlichen Alltag wenig gesicherte Erkenntnisse.

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der AkdÄ aus: AVP, Arzneiverordnung in der Praxis Band 38 Ausgabe 3, März 2011.

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Neminem laedere – Die wichtige Welt der Soft Skills

Die Vermeidung von Gefahrenquellen für Patienten und das Erkennen von Schadenpotentialen sind wesentliche Gegenstände des Risikomanagements. Ärztekammern, Haftpflichtversicherer und andere unterstützen dieses seit Jahren mit immer dezidierteren Hinweisen und Hilfen. Gleichwohl lassen die bekannten Statistiken unveränderte Schadenzahlen und sogar ein Ansteigen der Anspruchserhebungen erkennen (siehe zum Beispiel die Behandlungsfehler-Statistiken der Bundesärztekammer). Behandlungszwischenfälle sind nicht nur der Patientensicherheit abträglich, sondern auch problematisch im Hinblick auf die exponentiell steigenden Schadenhöhen. Schwere iatrogene Personenschäden kosten mit Positionen wie Schmerzensgeld, Heilbehandlungs- und Pflegekosten, Verdienst- und Haushaltsführungsschaden ohne weiteres drei Millionen Euro. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob das bisherige Risikomanagement ausreicht.

Der „übliche Weg“ des Risikomanagement Eine wesentliche Säule des Risikomanagements ist die allgemeine Schadenprophylaxe − von der Praxis- oder Klinikbegehung mit Analyse bis zu Anleitungen in medizinischer (Beispiel Hygiene), rechtlicher (Beispiele Aufklärung und Dokumentation) und organisatorischer (Beispiel Schnittstellen) Hinsicht. Hinzu tritt die konkrete Schadenprophylaxe entsprechend den Erkenntnissen aus den so genannten Critical Incident Reporting Systems (CIRS) und aus den Schadenursachenstatistiken wie denen der Gutachter- und Schlichtungsstellen der Ärztekammern. Im Vordergrund aller Bemühungen stehen die medizinische, die rechtliche und die organisatorische Fachlichkeit. Angesichts typischer Schadensituationen der Behandlungs-, Diagnose- und Aufklärungsfehler sind Aktivitäten wie die Fortbildungsangebote der Ärztekammer Westfalen-Lippe absolut notwendig.

Persönlichkeitsentwicklung So genannte Soft Skills sind eine zusätzliche Säule der Schadenverhütung. Die „weichen Fähigkeiten und Fertigkeiten“ sind das Pendant zur reinen Fachlichkeit. Sie sind nicht dafür verantwortlich, was getan wird, sondern dafür, wie etwas getan wird. Für die Stellenbesetzung vor allem in Dienstleistungsunternehmen werden diese weichen Faktoren in so genannten Assessment Centern geprüft. Hierbei geht es insbesondere um die soziale Kompetenz mit den besonderen Ausprägungen Kommunikations-, Konflikt und Teamfähigkeit sowie um das Verhalten in Stresssituationen. Menschen ohne diese Qualifikationen können in Kunden- oder Mitarbeiterkontakten trotz bestem Fachwissen versagen. Untersuchungen zeigen, dass es bei den Probanden oft nur an einer Sensibilisierung für diese Themen fehlt. Aus diesem Grund bestehen viele Bewerber ein Assessment Center im zweiten Anlauf, obwohl sie mit anderen Aufgaben als beim ersten Mal konfrontiert wurden. Für die ärztliche Tätigkeit gelten die Grundsätze der Soft Skills analog. In Schadenfällen spielen die genannten Kernkompetenzen immer wieder eine Rolle (Abb. 1).

Mangelnde Konzentration wegen privater Probleme oder aus Unwohlsein aus Stress aus vermeintlicher Routine wegen sogenannten Ablenkern (Anrufe, Ansprachen) Mangelnde Kommunikationsfähigkeit Kommunikation nur analytisch und ohne Empathie mögliche Störungen nicht verhindert keine offenen Fragen kein wirkliches Zuhören, keine Nachfragen nicht ausreden lassen Mangelnde Konfliktfähigkeit bei Patientenvorwürfen Verteidigung Verzicht auf Suchen nach gemeinsamer Lösung Abbrechen des Gespräches Abb. 1: Soft-Skills als Schadenursache

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Zum Beispiel dann, wenn der „eigentlich“ vorbildliche Arzt nicht auf eindeutige Symptome reagiert oder notwendige Befunde nicht erhebt, etwa zur Klärung eines Herzinfarktes, eines Schlaganfalles oder einer Appendizitis. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes führen solche Befunderhebungsfehler zu einer Beweislastumkehr. Oft zeigen die Einlassungen der Medizinerinnen und Mediziner, dass die Schadenursachen nicht in fraglicher Fachkompetenz liegen („ich verstehe nicht, wie mir das passieren konnte“). Entscheidende Faktoren waren dann offenbar die mangelnde Konzentration und die fehlende Fokussierung auf den Patienten. Ein erster Schritt der Schadenprävention kann hier sein, sich die Möglichkeit solcher Defizite bewusst zu machen. Dass hier Potential besteht, zeigen Resonanzen in Fortbildungsveranstaltungen wie „So dumm wie der Kollege kann man doch gar nicht sein“ oder „So etwas kommt bei mir nicht vor“. Hier geht die fehlende Akzeptanz der Risikosituation Hand in Hand mit der vermeintlich überraschenden Risikoverwirklichung. Sinnvoll können hier Maßnahmen sein, welche die permanente Achtsamkeit in Routine- und in Stresssituationen fördern wie zum Beispiel Seminare nach Professor Dr. Jon Kabat-Zinn („Stressbewältigung durch Achtsamkeit“, engl.: „mindfulness based stress reduction/MBSR“). Sie haben nicht die verkrampfte Konzentration zum Ziel, sondern die entspannte geistige Präsenz, welche zu vermehrter Wahrnehmung, zu gesteigertem Urteilsvermögen und zur Reflektion der eigenen Entscheidung führt.

Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit Ein weiterer wichtiger Soft Skill ist die persönliche Konfliktfähigkeit. Gemeint ist damit das Vermögen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und − gerade auch bei unberechtigten Vorhalten − kein Öl ins Feuer zu gießen. Wenn der Patient wegen eines Behandlungsfehlerverdachtes Kopien der Krankenunterlagen möchte, kann es besser sein, sich nicht harsch auf die Rechtsposition zurückziehen, Kopien grundsätzlich nur gegen einen Vorschuss zu fertigen. Es ist besser, sich dann konstruktiv zu zeigen und unter Umständen − in Abstimmung mit dem Versicherer − das Gespräch mit dem Patienten zu suchen. Wird ein Behandlungsfehler vorgeworfen, ist Empathie gefragt. Der Mediziner wird vom Patienten als der Stärkere wahrgenommen; der Arzt sollte jetzt nichts tun, was das möglicherweise ohnehin in Frage gestellte Vertrauen des Patienten vollends zerstört, sondern die Bereitschaft zeigen, den Sachverhalt zu klären und eine umgehende Kontaktaufnahme durch die Haftpflichtversicherung zu initiieren. Hier liegt die Schnittstelle zur Kernkompetenz Kommunikationsfähigkeit. Auch hier ist nicht das was der Kommunikation gemeint (zum Beispiel: Welchen rechtlichen Anforderungen unterliegt das Aufklärungsgespräch? Oder: Warum sollte vor Rücksprache mit dem Haftpflichtversicherer kein Schuldanerkenntnis abgegeben werden?), sondern das wie. Dieses „wie“ hat nichts mit perfekter Rhetorik, Schlagfertigkeit oder souveränem Auftreten zu tun. Wirkliche Kommunikation findet nur statt,

wenn bei den Partnern Kongruenz des Inhalts- und des Beziehungsaspektes besteht; sie schlägt fehl, wenn die gesendeten Botschaften aneinander vorbeigehen. Dies kann geschehen, wenn Aussagen − meist unbemerkt − entsprechend den eigenen Erwartungen interpretiert werden. Im Bereich der Arzthaftung ist dies fatal: Der sich missverstanden fühlende Patient sieht dann vielleicht sein Feindbild bestätigt und er eskaliert sein Anliegen durch einen Gerichtsprozess oder durch die Einschaltung der Medien. Hierzu muss es nicht kommen, denn Kommunikation kann man lernen. Deutliche Formulierung, aktives Zuhören mit nachfragen, Übereinstimmen der verbalen und der nonverbalen Äußerung sind nur einige der entsprechenden Themen. Perfekt lässt sich Kommunikation gestalten, wenn man die Mitteilungen des anderen sofort analysieren, Kommunikationsstörungen erkennen und noch im Gespräch korrigieren kann (Abb. 2). In Kombination mit der Beachtung rechtlicher Aspekte ist man dann auf der sicheren Seite. 1. Eine empathische Gesprächskultur pflegen (Empathie = Einfühlungsvermögen in die Gefühlswelt des Patienten, n i c h t Identifikation!) 2. Dem Patienten einen ihm gehörender Gesprächsrahmen einräumen (wirklich anwesend sein, keine Störung, Begegnung möglichst auf Augenhöhe) 3. Den Gesprächsbeginn freundlich gestalten: Freundliche Begrüßung, Handschlag (bitte begründen, falls unangebracht) 4. Wirklich kommunizieren: Verständliche Sprache, angebrachte Pausen, aktives Zuhören, nachfragen, Fragen möglichst offen gestalten („Wie sehr hat Sie dies belastet?“) 5. Keine Entmündigung und keine Belehrung (Gefahr vor allem bei älteren Patienten) 6. Auf besondere Kommunikation in besonderen Situationen achten (auf Intensivstation je nach Möglichkeit: Patienten beim Namen nennen, sich vorstellen, Körperkontakt, Schrift-/Zeichensprache) Abb. 2: Standards der Arzt-Patienten-Kommunikation

Zusammenfassung Achtsamkeit und Zentriertheit sind wesentliche Elemente der Schadenprophylaxe, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit unerlässliche Bestandteile der Deeskalation. Für ein effektives Risikomanagement sind diese Schlüsselqualifikationen persönlicher sozialer Kompetenz unerlässlich.

Rechtsanwalt Patrick Weidinger Abteilungsdirektor der Deutschen Ärzteversicherung Mail: Patrick.Weidinger@Aerzteversicherung.de

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Girndt, M., Markau, S., Keyßer, G. Universitätsklinikum Halle/Saale, Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Kollagenosen und Vaskulitiden (IKKV)

ANCA-assoziierte systemische Vaskulitiden Prof. Dr. med. Matthias Girndt

Einleitung Vaskulitiden der kleinen Gefäße sind eher seltene Systemerkrankungen mit vielgestaltiger Symptomatik. Und doch sind sie so häufig, dass Allgemeinmediziner und Internisten die Krankheitsbilder erkennen und die Verdachtsdiagnose stellen können müssen. Dies umso mehr, als eine rasche und gezielte Therapie einen erheblichen Einfluss auf die Prognose der schweren, oftmals lebensbedrohlichen Verläufe hat. Die Sicherung der Diagnose und die Einleitung einer Therapie sind in der Regel spezialisierten Einrichtungen vorbehalten. Bei Behandlungsdauern von 1-2 Jahren ist jedoch danach eine enge Kooperation der Zentren mit den betreuenden Hausärzten essentiell. In der Mehrzahl der

Abb. 1: Typische Sattelnase bei Knorpeldestruktion infolge granulomatöser Polyangiitis.

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Fälle finden sich bei diesen Krankheiten Antikörper gegen cytoplasmatische Antigene neutrophiler Granulozyten (ANCA). Der nachfolgende Übersichtsartikel soll den aktuellen Stand zu den Krankheitsbildern der ANCA-assoziierten systemischen Vaskulitiden vermitteln. Dabei wird gemäß den Empfehlungen des American College of Rheumatology und der American Society of Nephrology (1) von granulomatöser Polyangiitis (GPA) gesprochen, wenn das Krankheitsbild gemeint ist, welches früher mit der Bezeichnung Wegenersche Granulomatose belegt wurde. Ebenfalls in die Erkrankungsgruppe fällt die mikroskopische Polyangiitis (MPA) und das Churg-Strauss-Syndrom (CSS).

Abb. 2: Thorax-Röntgenbild eines Patienten mit schwerer granulomatöser Polyangiitis mit Lungenbeteiligung. Beidseitige fleckförmige, in der Ausbreitung nicht an anatomischen Strukturen orientierte Infiltrate.

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Abb. 3: Computertomogramm mit bilateralen Infiltraten (solide Pfeile) und milchglasartigen Parenchymverdichtungen (unterbrochene Pfeile).


Krankheitsbild Symptomatik und Organbefall Die ANCA-assoziierten systemischen Vaskulitiden weisen eine sehr variable Symptomatik auf. Dies macht die Diagnosestellung mitunter ausgesprochen schwierig. Sehr häufig bestehen Allgemeinsymptome, Krankheitsgefühl, Fieber, Arthralgien und Gewichtsverlust. Diese unspezifischen Krankheitszeichen gehen mitunter der Organmanifestation voraus. Laborchemisch zeigt sich die systemische Entzündung in Form einer mäßigen Leukozytose, einer CRP-Erhöhung und einer beschleunigten Blutsenkungsgeschwindigkeit. Diese Laborveränderungen erschweren oft die Differenzialdiagnose zu infektiösen Erkrankungen. Organerkrankungen entstehen in der Regel durch die Entzündung selbst, vor allem aber auch durch die vaskulitisbedingte Minderperfusion des Organs. Vor allem für die granulomatöse Vaskulitis ist die Beteiligung der oberen Luftwege typisch mit Sinusitis, blutigem Schnupfen, Polychondritis. Auch das Mittelohr kann betroffen sein. Die Knochen- und Knorpeldestruktion der Nase, die zur Sattelnase (Abb.1) führt, sieht man heute nur noch selten. Sehr schmerzhaft können Raumforderungen in der Orbita oder auch Knochendestruktionen im Bereich des Gesichtsschädels sein. Der gesamte Respirationstrakt wird in den entzündlichen Prozess einbezogen. Typisch sind die Beteiligung des Kehlkopfes und die subglottische Stenose. Darüber hinaus ist häufig das Lungenparenchym betroffen, im Röntgenbild sieht man feinnoduläre bilaterale Veränderungen (Abb. 2), im CT zusätzlich eine milchglasartige Parenchymverdichtung (Abb. 3). Eine schwere Organbeteiligung betrifft die Nieren, typisch ist die pauci-immune extrakapillär proliferierende Glomerulonephritis mit segmentaler Nekrose (Abb. 4), die häufig klinisch als rapid progressive Glomerulonephritis verläuft. Histologisch unterscheidet sie sich von vielen anderen Glomerulonephritiden durch das Fehlen von Immunglobulinablagerungen und Ablagerungen von Komplement („pauci-immun“). Lungenbluten und akutes Nierenversagen sind die häufig akut lebensbedrohlichen Manifestationen der Erkrankungen. Nahezu alle Organsysteme können befallen werden, so auch die Augen und das Nervensystem, bei Letzterem findet sich mitunter eine Mononeuritis multiplex, auch zentralnervöse Granulome können vorkommen. Oft fehlgedeutet werden vaskulitische Hautveränderungen, die als Purpura oder Nekrosen auftreten (Abb. 5), oder Granulome, die als multiple Raumforderungen in der Muskulatur und Unterhaut imponieren. Seltener sind der Gastrointestinaltrakt, epitheliale Drüsen oder das Herz betroffen.

Abbildung 4: Extrakapillär-proliferierende Glomerulonephritis mit segmentaler Nekrose (solider Pfeil) in einem Glomerulus. Die Zellproliferation komprimieren die Kapillarschlingen und bilden in der Bowman-Kapsel eine Halbmondstruktur. (Abb. freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Prof. Dr. Kerstin Amann, Universität Erlangen).

Abb. 5: Vaskulitische Hautveränderungen (oben) und Hautnekrosen (unten).

Die Verdachtsdiagnose Die Verdachtsdiagnose einer systemischen Vaskulitis sollte gestellt werden bei unklaren Krankheitsbildern mit ausgeprägter Allgemeinsymptomatik, Fieber, Gewichtsverlust und

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erhöhter entzündlicher Aktivität im Labor. Kommt eine der typischen Organmanifestationen (obere Atemwege, Lungen, Nieren) hinzu, so sollte eine weitergehende Diagnostik erfolgen.

Klinische Formen Zum Krankheitsspektrum der Vaskulitiden der kleinen Gefäße gehören die granulomatöse Polyangiitis (GPA), die mikroskopische Polyangiitis (MPA) sowie das Churg-StraussSyndrom (CSS). Während die klinische Symptomatik von GPA und MPA ähnlich sein kann (der Befall im Hals-NasenOhren-Bereich und Kopf ist eher typisch für die GPA), unterscheiden sich die Erkrankungen in der Histologie. Typisch für die GPA ist die Bildung von Granulomen, die bei der MPA fehlen. Das sehr seltene CSS lässt sich in der Regel bereits klinisch abgrenzen, ist es doch neben der Symptomatik wie bei GPA vor allem durch obstruktive Atemwegsstörungen, eine Eosinophilie und eine IgE-Erhöhung gekennzeichnet. Im Vordergrund steht die pulmonale Erkrankung, mitunter eine Herzbeteiligung, die Nieren sind selten betroffen. Seit der Beschreibung der Antikörper gegen cytoplasmatische Antigene neutrophiler Granulozyten (ANCA) im Jahre 1982 (2) wurde deutlich, dass die Krankheitsbilder pathogenetisch eng verwandt sind. Inzwischen gilt der Nachweis

von ANCA im Blut als ein diagnostisches Kriterium der Kleingefäß-Vaskulitiden.

Epidemiologie Die Vaskulitiden der kleinen Gefäße sind selten, sie kommen mit relativ geringer geographischer Variation in Deutschland mit einer Häufigkeit von etwa 0,8-1,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner vor. Damit machen sie etwa ein Fünftel der insgesamt auftretenden Vaskulitiden aus, zu denen ansonsten auch die Krankheitsbilder der Arteriitis temporalis sowie der Großgefäß-Vaskulitiden gehören. Nach dem deutschen Vaskulitisregister (3) kommen die granulomatöse Polyangiitis und die mikroskopische Polyangiitis ungefähr im Verhältnis 3:1 vor, dass Churg-Strauss-Syndrom ist mit unter 0,5 pro 1 Million Einwohner eine Rarität. Die primär systemischen Vaskulitiden sind Erkrankungen des älteren Menschen, das mediane Erkrankungsalter liegt bei etwa 60 Jahren. Dennoch können im Einzelfall auch jüngere Menschen betroffen sein, die Erkrankung betrifft Männer und Frauen in gleicher Weise. Die demographische Entwicklung lässt eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit erwarten.

Pathogenese Zwischen dem Auftreten von primären systemischen Vaskulitiden und dem Vorkommen von Antikörpern gegen cyto-

Erreger Immunstimulation Zystokine ANCA PR3 MPO Endothel Adhäsion

Freisetzung ROS Komplementaktivierung Endothelnekrose

A

B

C

Abb. 6: Modell zur Pathogenese der ANCA-assoziierten systemischen Vaskulitiden. Nach Stimulation neutrophiler Granulozyten durch Entzündungsreize oder Bakterien (A) heften sich diese an das Endothel betroffener Gefäßprovinzen (B). Es kommt zur Oberflächenexpression von Proteasen, die hochreaktive Agentien zur antibakteriellen Abwehr produzieren (PR3, MPO). Bei Vorhandensein von ANCA potenzieren diese durch Bindung an PR3 oder MPO sowie an endotheliale Antigene sowohl die Adhäsion als auch die entzündliche Aktivität (C). Unter Vermittlung von reaktiven Sauerstoffradikalen (ROS) und Komplement entsteht eine entzündliche Gefäßwandschädigung mit nachfolgender Nekrose abhängiger Strombahnen in den Organen.

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plasmatische Antigene neutrophiler Granulozyten (ANCA) besteht ein enger Zusammenhang (s. Diagnostik). Es gilt heute als weitgehend gesichert, dass ANCA nicht nur Marker der Erkrankung sind, sondern eine wichtige Rolle in der Pathogenese spielen. So lassen sich die typischen Erkrankungszeichen der mikroskopischen Polyangiitis bei der Maus durch Infusion von MPO-ANCA induzieren (4). Bei der granulomatösen Polyangiitis ist dies bisher experimentell nicht gelungen, was wahrscheinlich für eine zusätzliche Bedeutung von T-Lymphozyten im Rahmen der Granulombildung spricht (5). Es spricht viel dafür, dass das Vorhandensein von ANCA im Plasma der Patienten eine physiologische Funktionsweise der Granulozyten modifiziert und so eine Gewebsschädigung induziert. Aus der primär entzündlichen (MPA) und/ oder granulomatösen (GPA) Schädigung kleiner Arterien und Arteriolen folgt dann eine weitaus umfangreichere Organschädigung durch die verminderte Gewebsperfusion. Abbildung 6 skizziert aktuelle Vorstellungen, wie ANCA bei Neutrophilenaktivierung ein schweres Krankheitsbild auslösen können. Die primäre Aktivierung der Granulozyten durch Bakterien oder Viren scheint ein wichtiger Auslöser für das Geschehen zu sein. Einige Untersuchungen zeigen eine Assoziation des Auftretens von Primärmanifestation oder Relaps der GPA mit Staph. aureus Infektionen. Möglicherweise stellen diese einen geeigneten Trigger für die – grundsätzlich physiologische – Granulozytenaktivierung dar (6). Aktivierte Granulozyten heften sich über Adhäsionsmoleküle an das Gefäßendothel an. Normalerweise geschieht dies in Arealen erhöhter Entzündungsaktivität und dient als erster Schritt der Transmigration ins infizierte Gewebe der antibakteriellen Abwehr. Ebenfalls der Abwehr dient die Expression von Proteasen wie der Proteinase 3 (PR3) oder der Myeloperoxidase (MPO), deren Produkte – hochreaktive Sauerstoffradikale – antibakteriell wirken. Offenbar führt die Anwesenheit von Antikörpern gegen diese Granulozytenproteasen zu einer vermehrte Anheftung von Granulozyten ans Endothel (7) und zur Potenzierung der gewebsdestruierenden Wirkung. Experimentelle Daten sprechen dafür, dass eine zusätzliche Komplementaktivierung eine wichtige Rolle für die Gewebsschädigung spielt (8) , ein Umstand, der zukünftig einmal therapeutische Bedeutung erlangen könnte.

Die Ursache für die Entstehung von ANCA ist ungeklärt. Eine genetische Prädisposition konnte bisher nicht gut belegt werden. Möglicherweise spielt eine veränderte Expression der Zielantigene der ANCA infolge geänderter epigenetischer Regulation eine Rolle (9), über deren Ursachen noch nicht viel bekannt ist.

Diagnostik Autoantikörper-Nachweis in der Primärdiagnostik Die große Mehrzahl der klinisch und histologisch als systemische Vaskulitis der kleinen Gefäße imponierenden Erkrankungen ist positiv für Antikörper gegen zytoplasmatische Antigene neutrophiler Granulozyten (ANCA). Diese Antikörper werden mit zwei unterschiedlichen Spezifitäten beobachtet. Beide richten sich gegen Enzyme der azurophilen Granula von Neutrophilen, die Proteinase-3 (PR3) und die Myeloperoxidase (MPO). Der Nachweis von ANCA erfolgt in einem Screeningstest mittels indirekter Immunfluoreszenz (IIF). Hierbei werden die zu untersuchenden Patientenplasmen auf Leukozyten gesunder Blutspender gegeben, die Bindung von Antikörpern an zytoplasmatische Antigene wird durch fluoreszenzmarkierte Sekundärantikörper dargestellt (Tabelle 1). Kürzlich wurde ein weiterer Autoantikörper identifiziert, der bei nahezu allen Patienten mit ANCA-positiver nekrotisierender Glomerulonephritis vorkommt, sowohl bei PR3- als auch bei MPO-assoziierter Erkrankung. Dieser Antikörper gegen humanes lysosomales Membranprotein-2 (hLAMP2) (10) zeigt wie ANCA ein zytoplasmatisches Bindungsmuster und kann im Tiermodell eine Glomerulonephritis auslösen. Derzeit hat der Nachweis von hLAMP-2 Antikörpern noch keine praktische Bedeutung in der Diagnostik, möglicherweise wird er künftig jedoch einen Stellenwert in der Einordnung, ggf. auch in der Verlaufskontrolle der ANCA-Glomerulonephritis erhalten. ANCA können neben der klassischen IIF auch mittels ELISATechnik detektiert werden. Durch dieses Verfahren werden hochspezifisch entweder PR3- oder MPO-Antikörper nachgewiesen (nahezu nie beide gemeinsam). Die beiden Nachweismethoden unterscheiden sich in ihrer Aussagekraft, bei der Bewertung des ANCA-Befundes muß somit die zugrundeliegende Methodik mitbeachtet werden. Nicht alle Labors führen regelmäßig sowohl Immunfluoreszenz als auch ELISA durch. Optimal sollte der primäre Nachweis von ANCA in Form einer abgestuften Diagnostik erfolgen: die IIF

Tabelle 1. ANCA-Antikörper mit Spezifität und Immunfluoreszenzmuster Bezeichnung

Spezifität

Immunfluoreszenz

Erkrankung

cANCA

Proteinase-3 (PR-3)

Gesamtes Zytoplasma

Granulomatöse Polyangiitis

pANCA

Myeloperoxidase (MPO)

Perinucleärer Zytoplasmasaum Mikroskopische Polyangiitis

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ist die sensitivere Methode, mit der weniger ANCA-positive Patienten übersehen werden. Sie ergibt ein semiquantitatives Ergebnis in Form von Titerstufen. Bei positiver IIF sollte der ELISA als Bestätigungstest durchgeführt werden. Dieser Nachweis ist zwar weniger sensitiv, dafür aber hochspezifisch und quantitativ (Angabe in IU/ml). In der Verlaufskontrolle ist die ELISA Methode überlegen, eine zusätzliche IIF nicht erforderlich. In der Literatur werden die Begriffe „systemische Kleingefäß­ vaskulitis“ und „ANCA-assoziierte Vaskulitis“ nahezu synonym verwendet. Man sollte sich dabei jedoch bewußt sein, dass zwar eine sehr enge Assoziation der Antikörper mit dem klinischen Krankheitsbild besteht, jedoch auch in ca. 10% klinisch eindeutige Verläufe ohne nachweisbare ANCA (zumindest in der Primärdiagnostik) auftreten können (11). ANCA-negative Verläufe kommen bei mikroskopischer Polyangiitis und bei begrenztem Organbefallsmuster (z.B. lokalisierte Vaskulitis im HNO-Bereich) etwas häufiger vor. Die Antikörperspezifität zeigt zwar eine deutliche Erkrankungsassoziation, eignet sich aber nicht für eine scharfe Abgrenzung zwischen granulomatöser (GPA) und nichtgranulomatöser (MPA) Form, da selten auch histologisch klare GPA-Erkrankungen mit MPO-spezifischen Antikörpern vorkommen(11). In seltenen Fällen findet sich auch der Nachweis von ANCA, ohne dass eine systemische Vaskulitis vorliegt. Hierzu existieren Einzelfallberichte bei HIV-Infektion, monoclonalen Gammopathien und Parasitosen.

Differentialdiagnose Die differentialdiagnostische Abgrenzung der primär systemischen Vaskulitiden mit Befall der kleinen Gefäße erfolgt gegenüber anderen Vaskulitisformen wie der Polyarteriitis nodosa (typischerweise ohne Glomerulonephritis) oder Großgefäßvaskulitiden (alle ANCA-negativ). Bei rapid progressiver Glomerulonephritis ist eine Abgrenzung gegenüber der Antibasalmembrannephritis (ggf. ebenfalls mit pulmo-renalem Syndrom) und gegenüber den seltenen rapid-progressiven Verlaufsformen primärer Glomerulonephritiden erforderlich. Die klinisch oft schwierigste und folgenreichste Differentialdiagnose betrifft schwere Infektionen mit Generalisierungstendenz. Mitunter steht man dadurch vor der Frage, ob eine Verschlechterung unter Immunsuppression einer unzureichenden Therapieintensität oder einer infektiösen Komplikation geschuldet ist. So kann bei ausgeprägtem Lungenbefall durch die Unterscheidung zwischen Vaskulitis und Pneumonie die schicksalhafte Weichenstellung zwischen einer antibiotischen Therapie oder intensiver Immunsuppression erforderlich werden. Da in beiden Fällen klassische Entzündungsparameter wie Leukozytenzahl oder CRP erhöht sind, fällt dieAbgrenzung nicht immer leicht. Hilfreich kann hier die Bestimmung des Procalcitonin (PCT) sein, da dieser Marker relativ spezifisch für das Vorliegen infektiöser Komplikationen ist. In einer kleinen Untersu-

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chung an 67 Patienten mit MPO-ANCA positiver Glomerulonephritis schloß ein PCT-Wert < 0,5 ng/ml die Infektion als Ursache einer Verschlechterung aus (12). Erhöhte PCTWerte hingegen waren vieldeutig und nicht als Infektionsbeweis zu werten.

ANCA zur Verlaufskontrolle Die ANCA-Vaskulitiden neigen nach Remissionsinduktion zu Rezidiven. Daher wird in der Regel eine Erhaltungstherapie durchgeführt und der Patient in ein Nachsorgeprogramm aufgenommen. Neben regelmäßigen klinischen Beurteilungen erfolgen häufig Verlaufskontrollen der Antikörpertiter (ANCA-ELISA der bei dem Patienten vorliegenden Spezifität, nicht IIF). Aber sind derartige Titerüberwachungen sinnvoll? Können ansteigende Titer ein Rezidiv ankündigen? Und weisen niedrige ANCA-Titer einen dauerhaft rezidivfreien Verlauf nach, der eine Reduktion der Erhaltungstherapie erlaubt? Zu diesen Fragen findet sich in der Literatur eine relativ große systematische und prospektive Erhebung, die anhand einer Therapiestudie (WGET, s.u.) erarbeitet wurde (13). Bei 156 Patienten wurde nach Remissionsinduktion in 12-Wochen Intervallen ANCA Titer erhoben, die Patienten wurden im Mittel 34 Monate nachbeobachtet. Es zeigte sich, dass ein rascher Abfall der ANCA Titer unter Therapie auch eine rasche Remission anzeigte. Ein Wiederanstieg der ANCA Titer im Verlauf eignete sich aber nicht als Hinweis auf ein Rezidiv. Nur in 40% der Patienten mit ansteigenden Werten wurde mit variablem Zeitabstand ein Rezidiv beobachtet. Gleichzeitig kam es mit etwa gleicher Häufigkeit auch bei Patienten mit stabilen Titern zum Rezidiv. Ein ANCA-Anstieg allein ohne klinische Manifestation rechtfertigt somit keine Intensivierung der Therapie. Bei bestehender klinischer Symptomatik kann der ANCA-Anstieg hingegen als Hinweis gewertet werden, dass es sich um einen Schub der Erkrankung und nicht um eine infektiöse Komplikation handelt. Umgekehrt stellt ein in Remission dauerhaft negativer ANCA-Titer zwar keine absolute Gewähr für das Ausbleiben eines Schubes dar, ein ANCA-negativer Schub ist jedoch ein sehr seltenes Ereignis (14).

Organbiopsie Eine definitive Diagnose der Erkrankung ergibt sich aus dem klinischen Erscheinungsbild, dem ANCA-Nachweis und der Histologie. Es ist jedoch umstritten, ob in der Praxis immer zwingend eine histologische Sicherung angestrebt werden muß. Bei limitierten Verlaufsformen im HNO-Bereich oder der Orbita ist die Biopsie oft die einzige Möglichkeit, die Erkrankung sicher nachzuweisen und eine Rechtfertigung für die intensive immunsuppressive Therapie zu erhalten. Bei Nierenbeteiligung wird generell die Durchführung einer Nierenbiopsie empfohlen. Die Therapieeinleitung darf allerdings durch organisatorische Hemmnisse im Rahmen der


Biopsie nicht verzögert werden, das typische histologische Bild kann auch nach einigen Tagen Therapie noch nachgewiesen werden. In der Nierenhistologie zeigt sich eine segmental nekrotisierende, extrakapillär-proliferierende Glomerulonephritis (Abb. 4). Vaskulitische Kapillarverschlüsse führen zur Nekrose, sichelförmige Zellproliferate in der BowmanKapsel verdrängen die Kapillaren und erinnern vom Bild an Halbmonde („Halbmondnephritis“). Typisch für die Vaskulitis – und abgrenzend zu anderen Krankheitsbildern mit Halbmondbildung – ist die Tatsache, dass sich nahezu keine Immunglobulin- oder Komplementablagerungen in den Glomeruluskapillaren finden (sog. „pauci-immun-Glomerulonephritis“).

Therapie Die Therapie der systemischen Vaskulitiden der kleinen Gefäße besteht zunächst in einer Remissionsinduktion, die je nach Schwere des Krankheitsbildes unterschiedlich intensiv gestaltet werden kann. Gefolgt wird diese – aufgrund der hohen Rezidivneigung – von einer Erhaltungstherapie. Durch optimale Gestaltung dieser Therapiephasen ist heute ein Langzeitüberleben mit ANCA-Vaskulitis möglich. Eine Verlaufsbeobachtung an 155 konsekutiven Patienten errechnete eine mittlere Überlebenszeit von mehr als 21 Jahren. Dabei zeigte sich, dass ein Alter bei Diagnosestellung von

>50 Jahren die Prognose deutlich verschlechterte (10 JahresÜberleben ca. 60% vs. >90% bei jüngeren Patienten). Ebenfalls deutlich eingeschränkt war die Prognose bei Patienten mit Nieren- oder Lungenbeteiligung bei Erstdiagnose (15). Tabelle 2 gibt einen Überblick über die therapeutischen Ansätze.

Remissionsinduktion Unbehandelt ist die Prognose der ANCA-assoziierten Vaskulitis ausgesprochen schlecht, historische Fallserien beschreiben Sterblichkeitsraten bis 90% innerhalb von 2 Jahren. Glukokortikoide allein sind nicht ausreichend, die Prognose wesentlich zu verbessern. Erst die Einführung der Cyclophosphamid/Glukokortikoid-Kombinationstherapie hat die Überlebensraten dramatisch verbessert (16).

Cyclophosphamid-Schemata Zwei unterschiedliche Applikationsschemata für Cyclophosphamid mit gleicher Wirksamkeit sind gebräuchlich: das ältere sog. NIH Schema nach Fauci (16) mit oralen Gaben von Cyclophosphamid in der Dosierung 1,5 – 2 mg/ kg täglich oder das Schema der European Vasculitis Study Group (EUVAS) (17), welches eine intravenöse Gabe von 15 mg/kg Cyclophosphamid einmal alle 2-3 Wochen vorsieht. Die Behandlungsdauer beträgt 3-6 Monate bis zum Erreichen der Remission. Beide Dosierungsschemata verwenden

Tabelle 2. Therapeutische Optionen bei ANCA-assoziierter systemischer Vaskulitis Steroide

Cyclophos- Plasmaphamid pherese

Rituximab

Azathioprin

Mycophenolat

Methotrexat

milder Verlauf, keine renale/pulmonale Beteiligung

niedrig dosierte Pulsgabe

möglich i.v. alle 4 Wochen

-

-

-

möglich 2x1000mg tgl. oral

möglich 20-25mg/ Woche

schwerer Verlauf ohne pulmonale Blutung, Kreatinin<300µmol/l

hoch dosierte Pulsgabe

1. Wahl i.v. alle 4 Wochen

-

möglich 2x1000 mg i.v.

-

-

sehr schwerer Verlauf, pulmonale Blutung und/oder Kreatinin >300µmol/l

hoch dosierte Pulsgabe

1. Wahl, i.v. alle 4 Wochen oder 2mg/ kg tgl. oral

1. Wahl 5-7x

möglich 2x1000 mg i.v

-

-

nach Cyclophosphamid

niedrig

nur bei wiederholten Rezidiven, oral

-

-

1. Wahl nur bei nur bei 1,5 – 2 mg/ AZA-unver- normaler kg tgl trgl. Nierenfunktion

nach Rituximab

niedrig?

-

-

halbjährlich 2x 1000mg i.v.

Evtl.

Remissionsinduktion

Erhaltungstherapie

nur bei AZA-unvertrgl

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F a c ha r t ike l

als Comedikation Prednisolon initial 1mg/kg, dann in langsam absteigender Dosierung. Die Motivation für die Entwicklung des intravenösen Behandlungsschemas lag in der Verminderung der damit assoziierten Toxizität. Die wichtigsten Nebenwirkungen bestehen in einer Knochenmarkstoxizität, infektiösen Komplikationen, einer hämorrhagischen Zystitis und Fertilitätsstörungen. Die Knochenmarkstoxizität kann durch die intravenöse Pulstherapie deutlich reduziert werden (17). Abhängig von der kumulativ applizierten Cyclophosphamiddosis entsteht das Risiko späterer Folgeerkrankungen, inbesondere des myelodysplastischen Syndroms (Risiko bei Gesamtdosis > 100g etwa 13% (15)). Die Pulstherapie erlaubt eine deutliche Reduktion der Gesamtdosis auf etwa die Hälfte (im Mittel etwa 8g statt 16g bei oraler Therapie) (17). Dabei ist die primäre Wirksamkeit zur Remissionsinduktion nicht schlechter als bei oraler Behandlung, selbst wenn die Behandlungsintervalle auf 4 Wochen ausgedehnt werden (18). Allerdings gibt es Hinweise auf eine höhere Rezidivrate nach Pulstherapie (19). Die Behandlung mit Cyclophosphamid erfordert eine optimale Begleittherapie, so sollte bei intravenöser Gabe eine Prophylaxe der hämorrhagischen Zystitis (und urothelialer Spätschäden) erfolgen, eine Prophylaxe der gefürchteten Pneumocystis-Pneumonie wird für den gesamten Therapiezeitraum empfohlen (20) und bei Patienten mit nicht abgeschlossener Familienplanung sollte eine reproduktionsmedizinische Beratung bzw. eine Infertilitätsprophylaxe durchgeführt werden, sofern dies vom Zeitablauf möglich ist.

Plasmapherese Bei Patienten, die bei Erstdiagnose bereits eine deutlich eingeschränkte Nierenfunktion aufweisen, kann man mit der Cyclophosphamid/Steroid-Therapie nur in etwa der Hälfte der Fälle eine stabile Nierenfunktion zurückgewinnen (21). Gelingt dies nicht, bleibt der Patient nicht nur dauerhaft dialysepflichtig, er hat auch ein deutlich höheres Risiko, im Verlauf der nächsten 5 Jahre zu versterben (Überleben 56% vs. 88% bei nicht dialysepflichtigen Patienten)(21). Die randomisierte MEPEX Studie (22) zeigte, dass die Durchführung einer Plasmapheresebehandlung die Prognose von Patienten mit einem initialen Serumkreatinin > 500 µmol/l deutlich verbessert. Von 70 Patienten, die initial mit Plasmapherese, nachfolgend mit Cyclophosphamid und Steroiden behandelt wurden, waren nach 3 Monaten 48 (69%) dialysefrei. Von 67 mit Steroidstößen (1000mg) anbehandelten Patienten erreichten dies nur 33 (49%). Die Plasmapherese als Initialbehandlung ist auch bei Lungenbluten indiziert. Eine retrospektive Analyse von 20 Patienten zeigt, dass alle so behandelten Patienten hinsichtlich der Lungenbeteiligung profitierten (23). Die Problematik der Antikoagulation zur Plasmapherese vor dem Hintergrund schwerer pulmonaler Hämorrhagien läßt sich durch Citratantikoagulation und (zumindest teilweisen) Ersatz des entfernten Plasmas durch Frischplasma statt Albuminlösung umgehen.

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Bei eingeschränkter Nierenfunktion (durchaus auch bereits bei Werten ab ca. 300 µmol/l) und/oder schwerer Lungenbeteiligung wird man heute mit hochdosiertem Prednisolon (500-1000mg) sowie 5-7 Plasmapheresesitzungen anbehandeln und dann Cyclophosphamid in monatlichen intravenösen Pulsen zusammen mit absteigenden oralem täglichem Prednisolon geben.

Mycophenolat Bei Patienten, die aus verschiedenen Gründen kein Cyclophosphamid erhalten konnten, wurde der Einsatz von Mycophenolat zur Remissionsinduktion untersucht. Die kleinen Studien (24) (25)sind zwar nicht randomisiert durchgeführt, zeigten aber eine dem intravenösen Cyclophosphamid vergleichbare Remissionsrate bei Einsatz von 2x 1000mg Mycophenolat täglich. Ob sich dieses Konzept auch für schwere Krankheitsverläufe eignet, muß vorerst offen bleiben.

Methotrexat Aufgrund der Toxizität der Cyclophosphamidtherapie wurde für Patienten mit milder Manifestation der ANCA-Vaskulitis und normaler Nierenfunktion die Behandlung mit dem besser verträglichen Methotrexat vorgeschlagen. Eine offenrandomisierte Studie verglich die orale Cyclophosphamidgabe 2mg/kg täglich mit Methotrexat 20-25mg einmal wöchentlich oral bei 100 Patienten mit neudiagnostizierter ANCA-Vaskulitis (26). Steroide wurden in beiden Gruppen parallel gegeben (1mg/kg, dann absteigend). Die Remissionsraten bei den nicht lebensbedrohlich erkrankten Patienten waren in beiden Gruppen gleich hoch (MTX 89 vs. CyP 93%). Die Nebenwirkungsrate war in der Methotrexatgruppe etwas niedriger, es traten weniger Leukopenien, dafür aber mehr Leberwerterhöhungen auf.

Rituximab Aufgrund der pathogenetischen Bedeutung der ANCA für die Kleingefäßvaskulitis bietet sich ein Behandlungsansatz an, der gegen antikörperproduzierende B-Lymphozyten gerichtet ist. Der anti-CD20 Antikörper Rituximab depletiert die CD20-positiven Lymphozyten, ist für die rheumatoide Arthritis zugelassen und wird bei einer Reihe antikörpervermittelter Autoimmunerkrankungen erfolgreich eingesetzt. Für den Einsatz von Rituximab in der Induktionstherapie bei ANCA-positiver Vaskulitis existieren zwei kontrollierte randomisierte Therapiestudien. Als Vergleichssubstanz wurde Cyclophosphamid oral (27) oder als intravenöse Stoßtherapie (28) eingesetzt. Beide Studien zeigten eine dem Cyclophosphamid äquivalente Wirkung von Rituximab, jedoch keine Überlegenheit. Die kleinere Untersuchung behandelte 44 Patienten mit ANCA-Vaskulitis und Nierenbeteiligung, davon 33 mit Rituximab und 11 Patienten mit Cyclophosphamid (28). Der Rituximab-Arm erhielt allerdings ebenfalls 2 Gaben Cyclo-


phosphamid. In einem Arm nur mit Rituximab und Steroiden behandelten Stone und Mitarbeiter (27) und fanden bei 197 Patienten mit verschiedenen Manifestationsformen unter Rituximab bei 64% eine komplette Remission, unter Cyclophosphamid bei 53%. Die Zahlen belegen eine Nichtunterlegenheit von Rituximab. Die Annahme einer geringeren Nebenwirkungsrate bestätigte sich in beiden Studien nicht. Allerdings waren die Studien nicht dafür ausgelegt, die langfristigen Gefahren von Cyclophosphamid (Kanzerogenität und Infertilität) zu erfassen. Es zeigte sich eine gute Wirksamkeit sowohl bei Nieren- und Lungenbeteiligung (27) und Rezidive scheinen unter Rituximab besser als unter einer erneuten Cyclophosphamidtherapie anzusprechen. Die Anwendung von Rituximab erfolgte in beiden Studien analog der Dosierung in der Lymphomtherapie mit 375 mg/ m2 Körperoberfläche 1x wöchentlich über 4 Wochen. Inzwischen hat sich auch bei der ANCA-Vaskulitis die für andere rheumatologische Erkrankungen übliche Dosierung von 1000mg mit einmaliger Wiederholung nach 7 Tagen etabliert, die der viermaligen Gabe äquivalent zu sein scheint.

Auswahl der Induktionstherapie Die Auswahl der geeigneten Induktionstherapie ist im Einzelfall eine schwierige Aufgabe, die viel Erfahrung im Umgang mit den Systemvaskulitiden erfordert. Sie bezieht zunächst die individuelle Erkrankungsschwere ein. Während milde Manifestationen bei Fehlen einer Nierenbeteiligung mitunter allein mit Methotrexat und Steroiden behandelbar sind, wird in den meisten Fällen zu Cyclophosphamid und Steroiden zu greifen sein. Bei Nierenbeteiligung ist dies in der Regel erforderlich. Schwere Manifestationen mit Lungenund Nierenbeteiligung erfordern hochdosierte Steroidstöße (500mg Prednisolon tgl. über drei Tage) sowie häufig auch Plasmapheresetherapie. Schwierig ist die Behandlung vor allem bei hochbetagten Patienten mit schlechter Verträglichkeit für die intensive Immunsuppression, da hier ein hohes Risiko lebensbedrohlicher infektiöser Komplikationen besteht. Dennoch ist in der Mehrzahl der Fälle ebenfalls eine Therapie mit Cyclophosphamid, eventuell in reduzierter Dosierung und zeitlicher Ausdehnung, indiziert. Rituximab kann als gleich wirksame Therapiealternative zu Cyclophosphamid aufgefasst werden. Eine Überlegenheit ist hingegen nicht nachgewiesen, weder in Wirksamkeit noch in der Rate unerwünschter Effekte. Aufgrund der fehlenden Langzeitdaten sowie der hohen Kosten bleibt die (in dieser Indikation nicht zugelassene) Substanz daher Reservepräparat, insbesondere für Patienten, die nicht mit Cyclophosphamid behandelt werden können. Als Rezidivtherapeutikum scheint sich die Substanz zunehmend zu bewähren (29).

Erhaltungstherapie Mittels Induktionstherapie können etwa 80-90% der Patienten in eine Remission gebracht werden. Aufgrund der

hohen Rezidivneigung ist in fast allen Fällen eine Erhaltungstherapie indiziert, die eine möglichst geringe Toxizität aufweisen sollte. Wie lange diese Erhaltungstherapie fortgesetzt werden muß, ist nicht eindeutig geklärt. In der Regel wird sie über 1-2 Jahre nach Erreichen der Remission beibehalten. Um die Toxizität einer langanhaltenden Behandlung mit oralem Cyclophosphamid zu vermeiden, wurden verschiedene Substanzen als Alternative getestet. Sehr etabliert ist hierfür der Einsatz von Azathioprin in einer Dosierung von 2mg/kg mit Prednisolon 10mg tgl. Eine große randomisierte Studie verglich diesen Ansatz, beginnend ab Erreichen der Remission, jedoch nach wenigstens 3 Monaten Cyclophosphamidtherapie, mit einer Fortsetzung von oralem Cyclophosphamid und Steroid über 18 Monate (30). Ab Monat 12 nach Remissionseintritt wurde die Azathioprindosierung auf 1,5 mg/kg reduziert. Erkrankungsrezidive traten in 15,5% der Azathioprin-behandelten und 13,7% der Cyclophosphamid-behandelten Patienten auf. Die Nebenwirkungsrate während der 18 Monate unterschied sich nicht, durch die Umstellung auf Azathioprin konnte jedoch die Kumulativdosis des Cyclophosphamid (Langzeitfolgen!) erheblich reduziert werden. Die Verwendung von Methotrexat scheint bei Patienten, die keine Kontraindikationen aufweisen (z.B. Niereninsuffizienz), der von Azathioprin gleichwertig. Allerdings darf man hiervon auch keine weitere Verringerung der Akuttoxizität erwarten (31). Nicht sehr überzeugend verlief der Vergleich von Azathioprin mit Mycophenolat, bei anderen Autoimmunerkrankungen eine etablierte Therapievariante, besonders bei schlechter Verträglichkeit des Azathioprin. Eine randomisierte open-label Studie an 156 Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis über im Median 39 Monate beobachtete Rezidive unter MMF in 55% der Patienten, unter Azathioprin nur in 37,5% der Fälle (32). Bei signifikant geringerer Effektivität erreichte MMF in dieser Untersuchung keine Vorteile hinsichtlich der unerwünschten Wirkungen. MMF ist somit grundsätzlich zwar in der Remissionserhaltung einsetzbar, kommt aber nur in Betracht, wenn Azathioprin und Methotrexat nicht verwendet werden können. Zufriedenstellende Ergebnisse in der Remissionserhaltung der GPA lassen sich auch mit dem Immunsuppressivum Leflunomid erreichen. In einer prospektiven Studie war die Rezidivrate im Vergleich zu MTX niedriger. Allerdings wurde mit der relativ hohen Tagesdosis von 30mg Leflunomid ein ungünstigeres Nebenwirkungsprofil im Vergleich zu MTX beobachtet (33). Der Einsatz des TNF-alpha Antagonisten Etanercept, eines in der Rheumatologie gut etablierten Biologikums, auch bei ANCA-Vaskulitis, ist fehlgeschlagen. Die Substanz erwies sich in der remissionserhaltenden Therapie als nicht ausreichend wirksam (34). Patienten, die zur Remissionsinduktion Rituximab erhalten haben, können auch mit dieser Substanz in der Remission

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Fachart i k el

Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt folgende Vertragsarztsitze aus: Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Schönebeck Fachgebiet: Frauenheilkunde und Geburtshilfe Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: Anhalt-Zerbst

gehalten werden. Eine retrospektive Analyse von 39 Patienten, darunter 15 mit renaler Manifestation, zeigt, dass die regelmäßige Wiederholung der Rituximab-Gabe ein Rezidiv relativ sicher verhindert (35). Die Applikationshäufigkeit (hier alle 4 Monate) und die Dauer einer solchen Behandlung (1-2 Jahre?) sind bisher nicht etabliert.

Fazit für die Praxis: • ANCA-assoziierte systemische Vaskulitiden sind selten, jedoch schwerwiegend und potentiell lebensbedrohlich. • Die Vielfältigkeit der Symptomatik erschwert die Diagnosestellung.

Fachgebiet: Innere Medizin (Kardiologie / Angiologie) Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Dessau

• Die Verdachtsdiagnose ist zu stellen bei der Kombination aus Allgemeinsymptomatik, Fieber, Gewichtsverlust, hohen Entzündungswerten im Labor und Organmanifestation (Atemwege, Lunge, Niere).

Fachgebiet: Kinderheilkunde Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: Dessau-Bitterfeld

• In der Mehrzahl der Fälle sind Antikörper gegen cytoplasmatische Antigene neutrophiler Grnaulozyten (ANCA) nachzuweisen.

Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie (halber Versorgungsauftrag) Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Dessau

• Die Therapie besteht in einer intensiven Immunsuppression, in der Regel in spezialisierten Einrichtungen.

Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie (halber Versorgungsauftrag) Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Magdeburg

• Differentialdiagnose bei Therapiebeginn und im Verlauf ist immer die schwere Infektion. • Die Behandlung besteht in einer Remissionsinduktion (Cyclophosphamid, Steroide, Plasmapherese) und einer Erhaltungstherapie (z.B. Azathioprin). • Der monoklonale Antikörper Rituximab etabliert sich zunehmend als Reservetherapie.

Bewerbungen richten Sie bitte an: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt, Abt. Zulassungswesen Postfach 1664, 39006 Magdeburg

• Es besteht eine hohe Rezidivneigung der ANCA Vaskulitiden. Daher ist eine langfristige Nachbehandlung und – betreuung der Patienten (2-3 Jahre) erforderlich. Literatur bei den Verfassern Autoren Prof. Dr. med. Matthias Girndt Dr. med. Silke Markau Prof. Dr. med. Gernot Keyßer

Die Ausschreibung endet am 25. dieses Monats.

Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Kollagenosen und

Wir weisen darauf hin, dass sich die in der Warteliste

Vaskulitiden (IKKV) am Universitätsklinikum Halle/Saale

eingetragenen Ärzte ebenfalls um den Vertragsarztsitz

Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle/Saale

bewerben müssen.

Tel. 0345 – 557 1996 Mail IKKV@uk-halle.de

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Mi t t ei l ungen d er KV

Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung (203. Fortschreibung)

1. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in SachsenAnhalt hat am 15.05.2012 gemäß § 103 Abs. 1 SGB V in folgenden Planungsbereichen (identisch mit den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten per 30.06.2007) und bei folgenden Fachgruppen eine Überversorgung festgestellt und deshalb bzw. aufgrund seiner Beschlüsse vom 06.10.2005 und 15.11.2011 in den folgenden Planungsbereichen für die benannten Fachgruppen Zulassungsbeschränkungen angeordnet: Planungsbereich Altmarkkreis Salzwedel Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Anhalt-Zerbst Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Aschersleben-Staßfurt Fachgruppen: Anästhesisten, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Bernburg Fachgruppen: Anästhesisten, fachärztlich tätige Internisten, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen Planungsbereich Bördekreis Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Orthopäden, Radiologen, Urologen Planungsbereich Burgenlandkreis Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Dessau, Stadt / Bitterfeld Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Halberstadt Fachgruppen: Anästhesisten, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Halle (Saale) Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Jerichower Land Fachgruppen: Anästhesisten, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Köthen Fachgruppen: Anästhesisten, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen

Planungsbereich Magdeburg Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Mansfelder Land Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Merseburg-Querfurt Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Ohrekreis Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Quedlinburg Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Saalkreis Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, Hautärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Sangerhausen Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Schönebeck Fachgruppen: Anästhesisten, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Stendal Fachgruppen: Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Weißenfels Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Wernigerode Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, HNO-Ärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Nervenärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen Planungsbereich Wittenberg Fachgruppen: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, fachärztlich tätige Internisten, Frauenärzte, Hautärzte, Kinderärzte, Orthopäden, Psychotherapeuten, Radiologen, Urologen

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M it t e ilung e n d e r KV

2. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in SachsenAnhalt hat am 15.05.2012 gemäß § 103 Abs. 3 SGB V in folgenden Planungsbereichen und bei folgenden Fachgruppen keine Überversorgung mehr festgestellt und deshalb die folgenden Planungsbereiche für die betreffenden Fachgruppen entsperrt:: Planungsbereich: Schönebeck Fachgruppe: Augenärzte Die Entsperrung erfolgt gemäß § 23 der Bedarfsplanungs-Richtlinie-Ärzte mit der Auflage an die Zulassungsgremien, dass im Planungsbereich Schönebeck in der Fachgruppe Augenärzte nur eine Zulassung erfolgen darf. Über die Beendigung bestehender Zulassungs- und Leistungsbeschränkungen von Job-Sharing-Gemeinschaftspartnern und die Beendigung bestehender Leistungsbegrenzungen bei im Job-Sharing-Verfahren angestellten Ärzten ist unter Berücksichtigung der sich aus § 23 Absätze 2, 2a und 4 Bedarfsplanungsrichtlinie-Ärzte ergebenden Reihenfolge beginnend mit der ältesten hierzu ergangenen Entscheidung - von Amts wegen bis zur Ausschöpfung der nach Satz 1 möglichen Anzahl von Zulassungen vorrangig vor Anträgen auf (Neu)Zulassung zu entscheiden. Mangels bestehender Jobsharingverhältnisse kann im Planungsbereich Schönebeck in der Fachgruppe Augenärzte eine neue Zulassung erfolgen. Unter mehreren Bewerbern haben die Zulassungsgremien nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen Tätigkeit, dem Approbationsalter und der Dauer der Eintragung in die Warteliste gem. § 103 Abs. 5 Satz 1 SGB V zu entscheiden. Bei der Auswahl unter mehreren geeigneten Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes und ihre Beurteilung in Hinblick auf die bestmögliche Versorgung der Versicherten berücksichtigt werden. Über Zulassungsanträge (vollständig, mit den erforderlichen Unterlagen nach § 18 Ärzte-ZV) entscheidet das Zulassungsgremium erstmalig nach Ablauf der Bewerbungsfrist vom 07.06.2012 bis zum 25.07.2012. Zulassungsanträge und die erforderlichen Unterlagen nach § 18 Ärzte-ZV sind bei der Geschäftsstelle des Zulassungsausschusses Sachsen-Anhalt, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg einzureichen. 3. Bedarfsplanung Psychotherapeuten Auf Grund der von den übrigen Fachgruppen abweichenden Berücksichtigung der Psychotherapeuten in der Bedarfsplanung hat der Landesausschuss trotz Anordnung von Zulassungsbeschränkungen für die Fachgruppe der Psychotherapeuten am 15.05.2012 folgende Zulassungsmöglichkeiten festgestellt Planungsbereich

Anzahl ärztliche Psychotherapeuten

Altmarkkreis Salzwedel

2

Anhalt-Zerbst

1

Aschersleben-Staßfurt

2

1

Bernburg

2

1

Burgenlandkreis

1

Dessau-Bitterfeld

5

Halberstadt

2

Halle (Saale)

76

Anzahl nur Kinder und Jugendliche betreuende Psychotherapeuten

2 6

Jerichower Land

2

1

Köthen

2

1

Magdeburg

4

5

Mansfelder Land

2

1

Merseburg-Querfurt

3

Ohrekreis

1

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Quedlinburg

1

Saalkreis

2

Sangerhausen

1

Schönebeck

3

1

Stendal

2

1

Weißenfels

3

1

Wernigerode

1

1

Wittenberg

2

4. Aktualisierung der ehemaligen Aufhebungsbeschlüsse Planungsbereich Bördekreis Fachgruppe: Hausärzte Der Aufhebungsbeschluss der 179. Fortschreibung wird dahingehend geändert, dass nunmehr vier Zulassungen erfolgen können. Planungsbereich Halberstadt Fachgruppe: Hausärzte Der Aufhebungsbeschluss der 114. Fortschreibung wird dahingehend geändert, dass nunmehr siebzehn Zulassungen erfolgen können. Planungsbereich Magdeburg Fachgruppe: Hausärzte Der Aufhebungsbeschluss der 185. Fortschreibung wird dahingehend geändert, dass nunmehr fünfzehn Zulassungen erfolgen können.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen Sachsen-Anhalt im Hause der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, Postfach 1664, 39006 Magdeburg, Telefon (0391) 6276461, Fax: (0391) 6278459.


S ervi ce | Für S i e gel esen

Udo Grashoff

Leben im Abriss

Schwarzwohnen in Halle an der Saale Hasenverlag Halle/Saale 2011, Reihe: Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte Bd. 23, Broschur i. Oktavformat, ISBN 978-3-939468-58-5, 96 S., zahlr. sw. Fotos, € 12,80

„Man wollte eine eigene Wohnung haben. Schwarzbezug war individuelle Selbsthilfe angesichts der Unfähigkeit eines Staates, das eigene Versprechen auf ausreichend Wohnraum für alle zu erfüllen.“ So lautet einer der Schlüsse des Buchautors in diesem an sich schlichten, aber sehr authentischen Bändchens. Udo Grashoff ist gebürtiger Hallenser, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig und gleichzeitig federführend im Verein für erlebte Geschichte in Halle aktiv. Zeitzeugen wie er haben ihre Quellen in der eigenen Erinnerung und der ihres Umkreises sowie den Archiven der Ämter, Behörden und Verwaltungen des verschwundenen sozialistischen Staatsapparates. Eine sachliche Distanz zur eigenen Erfahrung ist da gefragt, gelingt dem Autor auch größtenteils, ohne Abstriche an der Lebendigkeit dieser ganz speziellen Historie vornehmen zu müssen. Es war nicht gleich zu setzen, Schwarzwohnen und Leben im Abriss. Da gab es die alteingesessenen Bewohner des Quartiers in den teilweise verlassenen, zugigen und feuchten Gemäuern, die ihr gewohntes Lebensumfeld, ihre soziale Restbindung nicht verlassen wollten, die eine staatliche Genehmigung in der Hand hatten, Miete zahlten oder in höchst bescheidenen Umfang als Besitzer selbst einnahmen. Dem Verfall ihrer Häuser konnten sie so gut wie nichts entgegen setzen. Und dann gab es die illegalen Ein- oder Nachzieher, die keine Zuweisung der Ämter bekamen, Miete zahlten oder auch nicht. Sie machten manche Wohnung wieder bewohnbar nach eigenem Standard. Sie wollten einfach ohne

Oberaufsicht elterlicher Nähe sein oder den Doppelstockbetten von Wohnheimen entfliehen, in schönem Wechsel von Studium, Arbeit, Kreativität und frohem Jugendleben, in heißen Diskussionsrunden und individuellem Flair. Sie waren das eigentliche Ärgernis der Ämter und Behörden, der gesellschaftlichen Organe und spießbürgerlicher Nachbarn. Dass die Stasi da mit horchte und guckte, war als Kollateralschaden hinzunehmen. Halle war vom Bombenkrieg so gut wie verschont geblieben. Wohnen in Trümmern war erst später das Thema. Die Stadt ist ein Beispiel dafür, wie unter den Augen der „Arbeiter- und Bauernmacht“ eine historische Bausubstanz niederging wie das nekrotische Zentrum eines Karzinoms, das sich peripher neu aufstellt. Das Buch lebt von den Erlebnisgeschichten der Zeit- und Altersgenossen des Autors. Es lebt auch von den benannten Straßen und Orten des Stadtplans, von aufgefundenen Dokumenten über Zuweisung, Kontrolle und staatliche Maßnahmen und dem Erfindungsreichtum ihrer Umgeher, die nichts anderes wollten als für sich privat zu leben. Sie waren keine ideologisch motivierten Hausbesetzer. Es war das Wohnen mit absehbar endlicher Zukunft in der Fleischerstraße, der Großen Wallstraße, dem Marktviertel, der Spitze u. v. a. m. Mit Wasser im Keller und Toilette auf halber Treppe oder im Hof konnte man sich arrangieren, selbst mit Anzeichen drohenden Einsturzes nebenan. Neubauwohnungen in den Plattensiedlungen der Vorstädte standen aus den verschiedensten Gründen nicht zur Diskussion.

Grashoff beginnt erst zu beschreiben, als das lebendige und ziemlich problematische Glaucha im südlichen Stadtzentrum bereits platt gemacht und das sagenhafte Etablissement „Grinzing“ in der Geiststraße abgerissen worden war. Der regionale Bezug des Buches wird den Leserkreis eingrenzen. Eine interessierte Sicht auf die historische Dimension des Stoffes verweist aber auf Parallelen zum Leben im gesellschaftlichen Abriss einer ganzen Staatsbevölkerung. Man sollte jedoch bei aller Trauer über den Verlust historisch gewachsener Wohnarchitektur nicht verkennen, dass bei Enttrümmerung und raschem Neuaufbau mancher zerbombten Innenstadt in den alten Bundesländern auch dieser oder jener alte Giebel oder Hinterhof planvoll aus dem Wege geräumt wurde. Halle ist nur ein Beispiel. Jede Stadt hat ihre eigene Abriss- und Sanierungsgeschichte; Dörfer nach Vollmechanisierung der Landwirtschaft bzw. Niedergang vieler bäuerlicher Existenzen übrigens auch. „Ich bin glücklich, ich bin frei, ich bin schön. Und das alles habe ich selbst entdeckt“, so ein Plakat im Fenster einer Halleschen Abrisswohnung vor der Wende, eine beneidenswerte Sicht von innen, angeführt in dem gut gemachten, leicht lesbaren und preiswerten kleinen Geschichtsband des Hasenverlages. F.T.A. Erle, Magdeburg

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ZEITKUNSTGALERIE 23.7. - 31.8.2012

Kontakt

KONTAKT

Malerei und Grafik von Otto Möhwald, Keramik von Martin Möhwald und Schmuckobjekte von Prof. Georg Dobler

Kleine Marktstraße 4 06108 Halle (Saale) Kleine Marktstraße 4 Tel.: (0345) 2 02 4778

06108 Halle (Saale) Tel: (0345) 2 02 4778

Öffnungszeiten

ÖFFNUNGSZEITEN

Di.-Fr.: 11.00 - 13.30 Uhr 14.00 - 19.00 Uhr Fr.: 11.00 - 13.30 Sa. Di. -10.00 - 15.00 Uhr Uhr

Sa.

14.00 - 19.00 Uhr 10.00 - 15.00 Uhr

Otto Möhwald wurde 1933 in Krausebauden (Böhmen) geboren.

Halle tätig. Seitdem gibt es unzählige Ausstellungen und

Nach Vertreibung und Übersiedlung nach Uftrungen studierte

ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.

er von 1950-54 an der Burg Giebichenstein in Halle. Er hatte

Seine Oberflächentechnik ist ein Markenzeichen geworden.

dort von 1993 - 1998 eine Professur für Malerei. Der Künstler

Dabei werden Funde aus Zeitungen und Zeitschriften auf die

lebt und arbeitet in Halle. Möhwald knüpft an die Tradition der

Keramik übertragen.

klassischen Moderne an. Sein Werk ist durch drei Themen bestimmt: Stadtlandschaft, Akt und Interieur.

Georg Dobler wurde 1952 in Bayreuth geboren und ist seit 1980 Goldschmiedemeister. Er ist Professor an der HAWK in Hildes-

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Martin Möhwald wurde 1954 in Halle geboren. Von 1970-72

heim, lebt und arbeitet in Berlin und Halle. Seine Arbeiten

absolvierte er eine Töpferlehre in den HB-Werkstätten von

befinden sich welteit in öffentlichen Sammlungen bedeutender

Hedwig Bollhagen in Marwitz. Er ist seit 1977 freischaffend in

Museen.

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Bri ef e, d i e uns errei cht en

Thema Editorial Leserbrief zum Editorial von H. Thurow im Juni-Heft 2012

Sehr geehrter Herr Kollege Thurow, mit großem Interesse habe ich Ihr Editorial im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, 6/2012 gelesen. Sie schreiben, „ leider gaben in der Vergangenheit Gespräche immer wieder Anlass, über Kollegialität im Krankheitsfall nachzudenken“ und beziehen sich auf die Gelöbnisneufassung der Genfer Deklaration des Weltärztebundes von 1948, in der es u.a. heißt,...“ich werde meinen Lehrern und Kollegen die schuldige Achtung erweisen...“ Die Liste der von Ihnen aufgeführten Defizite macht nachdenklich. Was also ist geschehen, dass über 60 Jahre nach der Verabschiedung dieser Genfer Deklaration, einer an die Neuzeit angepassten Version des Eides von Hippokrates, wir in einem Editorial des Ärzteblattes der Ärztekammer des Landes Sachsen-Anhalt, immerhin einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, einen fast flehentlich anmutenden Hilferuf zur Kenntnis nehmen müssen? Gibt es für einen solch beklagenswerten Hilferuf eine Erklärung? Immerhin ist die Genfer Deklaration über 60 Jahre alt und der Eid des Hippokrates ist noch älter. Haben wir Ärzte uns geändert, sind wir in unserer Verhaltensweise distanzierter und unempfindlicher geworden? Vielleicht hilft ein Blick in die Vergangenheit der letzten 10 bis 15 Jahre um zu begreifen, dass man mit uns Ärzten einen tiefgreifenden Wandel im ärztlichen Selbstverständnis vollzogen hat.

Der Eid des Hippokrates wie die Genfer Deklaration basieren auf dem Fundament der über Jahrhunderte gewachsenen und bewährten klassischen Medizin. Der Arzt als unangefochten höchste Instanz für die Gesundheit ist zum Helfer von Gesundheitsökonomen und -managern „befördert“ worden. Die totale Ökonomisierung hat aus der Gesundheit eine Ware werden lassen, die den Prinzipien von Wettbewerb, Wirtschaftlichkeit und Marktwirtschaft folgt. Es ist bitter, sich daran gewöhnen zu müssen, dass wir Ärzte zu Verkäufern/Leistungserbringern und Patienten zu Kunden gemacht werden. Zu den Prinzipien der klassischen Medizin gehört das Recht auf ein uneingeschränktes und unbeeinflussbares Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Wir müssen der Versuchung widerstehen, uns diesen Grundsatz abkaufen zu lassen. Das gilt für Arzt und Patient! Ihre Kolumne: „Hallo Kollege! Wie kann ich helfen“, begreife ich im weitergehenden Sinne als eine Aufforderung an uns alle, sich der drohenden Entwicklung zu widersetzen. Nicht der Gesundheitsökonom und/oder Gesundheitsmanager heilen, sondern der Arzt. Die Grenzen der Zumutbarkeit sind längst überschritten. Wenn ich die „Jugendlichkeit“ Ihres abgebildeten Konterfeis mit meinem Alter vergleiche, dann habe ich Hoffnung, dass der Widerstand Erfolg verspricht. Dr. med. Klaus Penndorf, Magdeburg

Leserbrief von Dr. Ilja Karl, Arendsee

Quereinstieg - Aus der Sicht des Allgemeinmediziners In den nächsten fünf Jahren fehlen in Sachsen-Anhalt 640 Hausärzte. Die Bemühungen, diesen absehbaren Mangel zu lindern, sind vielfältig: Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin, finanzielle Förderung, Klasse Allgemeinmedizin, Weiterbildungsverbünde. Der bereits vorhandene und vermutlich andauernde Mangel eröffnet auch neue berufliche Perspektiven. Nach jahrelanger Tätigkeit in der Klinik könnte nun wegen des erhöhten Bedarfes an Hausärzten ein vereinfachter Wechsel in die Hausarztmedizin erfolgen, genauer in die Allgemeinmedizin. „Quereinstieg“ heißt das Zauberwort, mit dem sich

Türen zu einer verkürzten Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin öffnen sollen. Dieser „Quereinstieg“ ist zeitlich befristet, eine Evaluierung dieser Maßnahme ist nicht vorgesehen. Von Seiten der Allgemeinmedizin gibt es Kritik. Zunächst stellt sich die Frage, welche Funktion eine Weiterbildungsordnung hat, wenn man sie bedarfsweise außer Kraft setzen kann. In der WBO werden Mindestanforderungen festgelegt. Weshalb gelten diese Mindestanforderungen nicht für Quereinsteiger? Weshalb wird der Quereinstieg ausschließlich in die Allgemeinmedizin ermöglicht, nicht jedoch in die Innere ? Auch Internisten können sich hausärztlich niederlassen. Welches Signal an die Ärzte in

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Br ie fe , die u n s e rre i c h t e n

Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin geht vom „Quereinstieg“ aus? Im Schnitt vier bis fünf Mal müssen ÄiW in der Allgemeinmedizin ihre Weiterbildungsstelle wechseln. Der Abschnitt in der ambulanten Versorgung von mindestens 2 Jahren wird, trotz Förderung, schlechter vergütet als in der Klinik. Eine Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin ist letztlich schwieriger und mit materiellen Einbußen verbunden. Wozu sich diesen Mühen aussetzen, wenn ein Quereinstieg viel einfacher geht? Aus meiner Sicht eines Allgemeinmediziners ist der „Quereinstieg“ ein weiterer Versuch, die Allgemeinmedizin als eigenständige Disziplin zu demontieren. So wurden die Positionen der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familien-Medizin bei der Einführung des Quereinstieges konsequent außer Acht gelassen. Immer noch scheint ein Verständnis von diesem Fach vorzuherrschen, das die Allgemeinmedizin als „von Allem ein Bisschen“ sieht, praktische Medizin eben, die ohne spezifische Inhalte auskommt. Diese Sicht hat mit der Realität nichts zu tun. Ob aus der Möglichkeit zum Quereinstieg eine tatsächliche Linderung des Ärztemangels erwächst, ist völlig offen. Ich bezweifle dies. Wer würde die Löcher stopfen, die durch massenhaften Quereinstieg in die Allgemeinmedizin in den Kliniken entstehen? Die Botschaft an die ÄrztInnen in Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin ist deutlich: Spart Euch die Mühe. Einfacher geht es mit dem Quereinstieg.

Auch an die schon längst fertigen Allgemeinmediziner gibt es eine Botschaft vom Quereinstieg: Egal, was ihr in der Ausbildung gemacht habt - zwei Jahre in der Praxis reichen, um eure Arbeit machen zu können. Das ist so nicht hinnehmbar. Was wir tatsächlich brauchen, sind funktionierende Weiterbildungsverbünde, wie sie ja schon entstehen, möglichst mit einem begleitenden Curriculum, wie es beispielsweise in Bremen etabliert ist. Damit wird die Ausbildung strukturell planbar und übersichtlich gestaltet. Die Ausbildung muss finanziell so ausgestattet werden, dass mindestens zwei Jahre Weiterbildung in der ambulanten Versorgung die ÄiW nicht schlechter stellen als ihre Kollegen in den Kliniken. Konsequenterweise wäre zu prüfen, ob die Verbünde oder die KOSTA als Arbeitgeber für die Weiterzubildenden etabliert werden könnten. Was wir nicht brauchen, ist ein Quereinstieg, der die Allgemeinmedizin implizit auf zwei Jahre Weiterbildung in der Hausarztpraxis reduziert. Die Wiedereinführung des Praktischen Arztes, ohne Prüfung, wäre ehrlicher und vermutlich wirkungsvoller. Ich bin gespannt, wie vor dem Hintergrund des „Quereinstieges Allgemeinmedizin“ die sich abzeichnenden Probleme im Bereich Notfallmedizin gelöst werden. Dr. med. Ilja Karl Facharzt für Allgemeinmedizin

Fachärztin/Facharzt für Neurologie Klinikum + Praxis/Haus der Grund- und Regelversorgung in West-Thüringen Wir suchen einen Facharzt (w/m) für Neurologie, für eine attraktive, zukunftsweisende, sektor-übergreifende Struktur im Spannungsfeld von Klinik und Praxis eines Hauses der Grund- und Regelversorgung in Thüringen. Als Oberarzt tragen Sie mit 2 weiteren Neurologen Verantwortung für die Versorgung der Schlaganfallpatienten unter dem Dach einer leistungsfähigen Medizinischen Klinik (128 Betten). Die Teilnahme am neurologischen Rufbereitschaftsdienst für die Stroke unit mit vorerst 4 Überwachungsplatzen wird vorausgesetzt. Die Zertifizierung zur Regionalen Stroke unit ist für den Herbst 2012 geplant. Gleichzeitig ist ein Stellenanteil des Neurologischen Sitzes des am Haus befindlichen Medizinischen Versorgungszentrums zu besetzen. Sämtliche elektrohysiologischen und sonographischen Diagnostikverfahren stehen zur Verfügung. Sie profitieren von den kontinuierlichen Betreuungsmöglichkeiten für Ihre Patienten im ambulanten und stationären Bereich. Praxis und Stroke unit werden im Team der 3 Neurologen betreut und geführt. Die kollegiale Zusammenarbeit und das vom Teamgeist geprägte Arbeitsklima sowie eine attraktive, außertarifliche Vergütung (Rufbereitschaft zusätzlich) zeichnen die Stelle aus. Neben der Neurologie sind die Neurochirurgie, Innere Medizin, HNO-Heilkunde und Physikalische und Rehabilitative Medizin am MVZ vertreten. Die Anstellung eines Bewerbers im letzten Jahr der Facharztweiterbildung, welcher den nächsten Karrieresprung bereits zum jetzigen Zeitpunkt sichern möchte, ist denkbar. Die Weiterbildungsermächtigung für 1 Jahr liegt vor. Als Brachenpersonalberater beraten wir Sie fundiert und sichern Ihnen absolute Diskretion und Neutralität zu. Informationsmaterial kann abgefordert werden. Rufen Sie uns einfach an – wir vermitteln Ihnen den Kontakt zur Geschäftsführung der Unternehmensgruppe in Thüringen. Sprechen Sie mit Herrn Broders – auch außerhalb der Geschäftszeiten: 0171 - 372 80 85.

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In Memoriam Zum 100. Geburtstag von Karl Ludwig Schober (1912 – 1999)

Am 13. Juli 2012 denken seine Familie, Freunde, Patienten und seine Schüler dankbar an den halleschen Chirurgen, Prof. Dr. Dr. h. c. Karl Ludwig Schober (K.L.S.). Er wäre an diesem Tage 100 Jahre alt geworden. 1976: Schober

Karl Ludwig Schober ist einer der letzten Chirurgen des vergangenen Jahrhunderts, der im Laufe seines Berufslebens fast noch das ganze Fach der Chirurgie – von der Urologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Thorax- und Herzchirurgie bis zur Kinderchirurgie – überblickt, gut praktiziert und durch eigene Forschung vorangetrieben hat. Um so höher ist sein Weitblick einzuschätzen, mit dem er aus der Chirurgischen Universitätsklinik Halle ein Department mit 7 fachlich selbständigen Abteilungen unter einem Dach geformt hat, lange, bevor spätere Reformbestrebungen ihren Einzug in Halle halten. Karl Ludwig Schober wird am 13. Juli 1912 als Sohn des Allgemeinmediziners Thomas Carl Schober (1877 – 1952) und seiner Ehefrau Dorothea, geb. Herzfeld (1884 – 1972), geboren. In Abwesenheit seines im Ersten Weltkrieg zum Sanitätsdienst eingezogenen Vaters wächst Karl Ludwig mit seinen zwei Schwestern Annadora (* 1913) und Rosemarie (* 1918) im Hause der Großeltern mütterlicherseits, des Rechtsanwalts und Notars Albert Herzfeld und seiner Ehefrau Anna, geb. Poppe, zunächst in der halleschen Wittekindstraße auf. Als der Vater heimkehrt, baut sich dieser ab 1919 im Stadtzentrum von Halle eine florierende Praxis in der Königsstraße 9 auf. Die wiedervereinte Familie lebt ebenfalls dort. 1930 erwirbt Carl Schober das Haus am Martinsberg Nr. 19, das als Wohnung und Praxisniederlassung dient. Von 1918 bis 1921 besucht Karl Ludwig S. die Vorschule des Stadtgymnasiums Halle, 1921 bis 1924 das Reformrealgymnasium Halle, 1924 bis 1930 die „ Latina “ der Franckeschen Stiftungen zu Halle. Nach bestandener Reifeprüfung studiert er Medizin in Graz, Freiburg im Breisgau, Halle, Innsbruck und wiederum Halle. In der Saalestadt beeindrucken ihn die Vorlesungen des Chirurgen Fritz Voelcker (1872 -1955) und in Innsbruck die des Chirurgen Burghard Breitner (1884 – 1956); beide Ordinarien wecken sein Interesse für die operativen Disziplinen. 1935 besteht er das medizinische Staatsexamen, 1937 promoviert er mit der Arbeit „Zur Differentialdiagnose der chronischen Appendizitis und gynäkologischer Erkrankungen“ an der Universität Halle. Nach Ableisten seiner Medizinalpraktikanten- und einer Volontärzeit 1935/37 an halleschen

Universitätskliniken steht die Frage „Was nun?“ für K.L.S. im Raum. Infolge der NS-Rassengesetze kann er damals eine akademische Karriere nicht einschlagen, weil seine Mutter „nichtarischer Abstammung“ ist. Seine 1937 erfolgte Bewerbung an der Urologisch-gynäkologischen Abteilung der Weidenplan-Klinik zu Halle wird angenommen. Ihr Chef Otto Kneise (1855 – 1953) hat keine Bedenken, ihn als einzigen Privatassistenten und als seine Urlaubsvertretung einzustellen. Unter dem habilitierten Kneise absolviert Schober 1937/42 die Facharztweiterbildung in Urologie. Die räumliche Nähe zu der von dem Viszeral-und Neurochirurgen Alexander Stieda (1875 – 1967) geleiteten Chirurgischen Abteilung der Klinik erlaubt K.L.S. auch einen Blick über den „urologischen Tellerrand “. An der WeidenplanKlinik erringt Schober in diesen Jahren durch eine Neuerung in der urologischen Diagnostik (die sog. Kneise – Schober Pfütze) und sein Mitwirken am Lehrbuch „ Die Röntgenuntersuchung der Harnorgane “ die erste Aufmerksamkeit in der medizinischen Welt. 1942 erlangt er die Anerkennung als Facharzt für Urologie. Kriegs- und Nachkriegsbedingt kommt es 1942/48 zu einer Laufbahnunterbrechung von Schober. Über diese Zeit hat er in seinem 1995 erschienenem Werk „Stalingrad – Befreiung in Gefangenschaft “ berichtet. Anfang 1943 wird Schober mit der Krankenschwester Waltraud, geb. Otto (* 1917), fern getraut. Das Ehepaar zieht vier Kinder auf. Nach der 1948 erfolgten Rückkehr aus russischer Gefangenschaft kann K.L.S. seine berufliche Qualifizierung an der Chirurgischen Universitätsklinik Halle unter Werner Budde (1886 – 1960) und Franz Mörl (1899 – 1979) fortsetzen. 1948/65 erarbeitet sich Schober mit Fleiß und Energie weitere Zweige der operativen Medizin und bereichert die Disziplinen Viszeralchirurgie, Kinderchirurgie, Herz-und Thoraxchirurgie sowie Experimentelle Chirurgie mit eigenständigen Arbeiten. 1951 wird Schober die Anerkennung als Facharzt für Chirurgie, 1965 die als Facharzt für Kinderchirurgie erteilt. 1953 habilitiert er sich mit der Arbeit „Untersuchungen über die Folgen experimenteller pH-Änderung

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In M e m o r ia m

Chirurgische Universitätsklinik Halle - Magdeburger Straße

im Gelenk“ an der Universität Halle. 1954 ernennt ihn das Staatssekretariat für Hochschulwesen der DDR zum Dozenten, 1959 zum Professor mit Lehrauftrag und 1965 zum Professor mit Lehrstuhl für das Fachgebiet Chirurgie, 1969 als Folge der Dritten Hochschulreform der DDR zum Ordentlichen Professor für Chirurgie Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre erringt Schober mit gelungenen Embolektomien bei massiver Lungenembolie deutschlandweite Anerkennung. Jedoch ist es hiermit nicht genug. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre beginnt weltweit die Ära der offenen Herzchirurgie mithilfe einer Herz-Lungen-Maschine (HLM). Weil das Beschaffen der in den USA produzierten HLM in der devisenarmen DDR zu kostspielig ist, arbeitet Schober mit dem Biophysiker Fritz Struss (1912 – 1987) und weiteren Klinikassistenten an der Entwicklung, am Bau und an der Erprobung einer eigenen HLM. Die mühevolle Suche nach geeigneten Materialien sowie umfangreiche Tierversuche führen schließlich zum Erfolg. Am 02. April 1962 verschließt Schober erstmals in Halle im extrakorporalen Kreislauf einen Vorhofseptumdefekt bei einem 11-jährigen Jungen, unterstützt durch die ungarischen Kardiochirurgen Andras Gömöry und Szabo Szoltan. Der mit Halle wetteifernde Leipziger Herzchirurg, Martin Herbst (1917 – 2005) hat bereits am 20. Februar 1962 mit seinem Team einen ähnlichen Eingriff – allerdings mittels einer importierten HLM – durchgeführt. Heute ist der erste hallesche Eigenbau einer HLM noch im Universitätsklinikum Halle zu besichtigen. Am 27./28. Oktober 1964 nimmt Schober die ersten Implantationen von künstlichen Herzklappen in Aortenposition mit Hilfe des Münchner und späteren Hannoveraner Herzchirurgen Hans-Georg Borst (* 1927) vor. Die weltweite Entwicklung der offenen Herzchirurgie seit den 1950er Jahren geht einher mit ständigen Verbesserungen des extrakorporalen Kreislaufs, der operativen Technik, der prä-, intra-und postoperativen Therapie der Herzpatienten. Seit dem 13. August 1961 bestehen mit dem Mauerbau für die Kardioanästhesisten und Kardiochirurgen nur sehr begrenzte Möglichkeiten des wissenschaftlichen Gedankenaustausches mit den auf diesem Gebiet führenden Zentren des westlichen Auslandes. Schober hat die Idee, über herzchirurgische Symposien eine größere Anzahl von Experten

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Die erste hallische Herz-LungenMaschine aus dem Jahr 1962

aus Ost und West in Halle zu versammeln und mit ihnen den dringlich erforderlichen Erfahrungsaustausch zu pflegen. Im Oktober 1964 findet dann in Halle das erste herzchirurgische Arbeitssymposion statt. Schober nennt es das „Operieren mit der Herz-Lungen-Maschine“ und moderiert die nun alljährlichen Treffen bis zu seiner Emeritierung. Diese Veranstaltungen erleben eine nationale und internationale Akzeptanz. Ost-und westdeutsche, ost-und westeuropäische, vereinzelt US-amerikanische Kardiochirurgen treffen sich zu kollegialen Gesprächsrunden und knüpfen persönliche, sogar freundschaftliche Kontakte. Dass die eingeladenen Gäste gern wieder in die Saalestadt kommen, liegt an der entspannten, familiären Atmosphäre dieser Treffen. Borst betont später einmal: „ Durch Schobers Initiative – die einzige ihrer Art, die es gab – war es gelungen, die `europäische Familie´ der Herzchirurgen über die Zeit zu retten. Es war dies alles das Verdienst dieses weitsichtigen Mannes, der nichts unversucht ließ, seine hohen Ideen gegen jeden politischen Widerstand durchzusetzen.“ Einen Höhepunkt in Schobers Karriere stellt das 1966 – 1977 ausgeübte Ordinariat und Direktorat an der Chirurgischen Universitätsklinik Halle dar. Mit Schober übernimmt ein ruhiger, geduldig zuhörender Chef das Direktorat der Klinik, der schnell die Anerkennung bei den alten und neuen Assistenten findet und mit den etablierten, ihm seit langem bekannten Oberärzten den Konsens sucht. Als Erstes schafft er die traditionellen, sich von Patientenbett zu Patientenbett schleppenden Chefvisiten mit dem Ordinarius an der Spitze der Assistentenschar ab und ersetzt sie durch Vorstellungsvisiten bei rat- und entscheidungsbedürftigen Kranken. Das spart kostbare Zeit und hebt die Eigenverantwortung des Personals. Anfang der 1970er Jahre berücksichtigt Schober die Erkenntnis, dass sich entwickelnde Spezialabteilungen eines ständigen Mitarbeiterstamms von Hochschulkadern bedürfen, um hohe Leistungen zu erreichen. Deshalb wird der bisher übliche jährliche Assistentenwechsel aufgehoben und lediglich auf Facharztkandidaten begrenzt. Schober erscheint als ein Chef, der diszipliniert ohne zu verbiegen, kritisiert, ohne zu verletzen, und führt, ohne zu beherrschen. Sein väterliches Einfühlungsvermögen wird allen bewusst bleiben, die seinen Rat gesucht haben.


Eröffnung eines halleschen Herzsymposiums: v.l. Werner Klinner, Karl Ludwig Schober

1992 - Schobers 80. Geburtstag

Schober gilt als ein Meister der chirurgischen Technik. Mit seinen großen, aber sehr geschickten Händen führt er atraumatisch, fast völlig bluttrocken zielstrebig seine Operationen durch. Nie ist von ihm Unruhe, Ungeduld oder Hektik ausgegangen. Nicht zu schade ist sich Schober, einfühlsam die Berufsanfänger an das chirurgische Handwerk heranzuführen. Für sein Amt als Hochschullehrer investiert K.L.S. sehr viel Zeit. In einem Zeitungsinterview bekennt er: „ Ich bemühte mich, nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern auch vieles aus meiner ärztlichen Erkenntnis und von meinen persönlichen Erfahrungen. “ Während Schobers Direktorat habilitieren sich die Anästhesisten Karl-Heinz Martin und Günter Baust, die Handchirurgin Helene Büchter, der Neurochirurg Kurt Hübner, der Thorax- und Herzchirurg Rainer Panzner, der Viszeralchirurg Franz Palkoska. Schober hat es stets verstanden, klinische und wissenschaftliche Aktivitäten miteinander in Einklang zu bringen. Seine Publikationen zeichnen sich durch Freimütigkeit und Ehrlichkeit der Darstellung aus, die auch die Bekanntgabe von Misserfolgen nicht scheut und die Wahrheit über das persönliche Prestige stellt. Mit großem Eifer und Geschick leitet K.L.S. während seines Klinikdirektorats die Regionaltagungen der Medizinischwissenschaftlichen Gesellschaft für Chirurgie an der MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg. Nicht unerwähnt bleiben sollen seine Verdienste, die Zusammenarbeit zwischen der Chirurgischen Universitätsklinik Halle und den Chirurgischen Abteilungen der peripheren Krankenhäuser zu verbessern. Hospitationen von Facharztkandidaten und Fachärzten in Subspezialisierung gewährt er großzügig. Die Treffen der Chefärzte der Chirurgischen Abteilungen der o. g. Krankenhäuser mit ihm im Herbst eines jeden Jahres im Ferienhotel „Stubenberg“ in Gernrode führen zum Erkenntnisgewinn und vertiefen die fachlichen und persönlichen Kontakte zwischen den Berufskollegen. Für den Zeitraum 1971/73 wählt die Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Chirurgie der DDR ihn zu ihren Ersten Vorsitzenden. Dessen Aufgabe ist es unter anderem, den 9. Kongress der Gesellschaft vom 25 bis 29.9.1972 in Berlin auszurichten, was erfolgreich gelingt. 1969 wählt ihn die Deutsche Akademie der Naturforscher

(Leopoldina) zu ihrem Mitglied. Besonderer Stolz erfüllt Schober, als ihn die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie 1992 zum Ehrenmitglied ernennt. Nach seiner 1977 erfolgten Emeritierung widmet K.L.S. sich intensiv medizinhistorischen Forschungen. Am 30.9.1980 hält er in der Leopoldina den mit Beifall bedachten Gedenkvortrag „Richard von Volkmann zum 150. Geburtstag“. Viele Leser des Ärzteblatts Sachsen-Anhalt erinnern sich noch an Schobers im Zentralblatt für Chirurgie 1978/83 erschienene Artikelserie „Vor etwa hundert Jahren“; es handelt sich hier um chirurgie-historische Miniaturen, in denen Originalzitate mit Deskriptionen, Interpretationen und Illuminationen kunstvoll miteinander verknüpft werden. 1993 erscheint Schobers letzte große medizinhistorische Arbeit „Wege und Umwege zum Herzen – über die frühe Geschichte der Chirurgie des Thorax und seiner Organe“, als Supplement II im Volume 41 der Zeitschrift „The thoracic and cardiovascular surgeon“ verlegt. Dass Schober auch ein Lebenskünstler gewesen ist, haben seine Schüler und Mitarbeiter geahnt. K.L.S. hat gewusst, dass hohe Leistungen nicht in den Schoß fallen und dass Leistung nach Ausgleich verlangt. Eng verbunden ist Schober mit der halleschen Kunstszene. Besonders gut kennt er Albert Ebert, Gustav Weidanz, Karl Müller, Herbert Kitzel und den Komponisten Hans-Jürgen Wenzel. Das Geigenspiel im Quartett gibt ihm viel Freude und Entspannung. Geistige und körperliche Frische verschafft ihn unter anderem der Ski-Abfahrtslauf. 1975 lernt Schober die Medizinstudentin Anselma Malchartzek (* 1951) kennen. 1983 heiraten sie, nachdem die Ehe mit Waltraud S. geschieden worden ist. Die Eheleute Anselma und Karl Ludwig Sch. werden über mehrere Zwischenstationen in Domnitz (Saalkreis) ansässig und erziehen drei Töchter. Nach einem erfüllten Leben stirbt Karl Ludwig Schober am 11.10.1999 am o. g. Wohnort. In der Erinnerung seiner Schüler und Patienten bleibt er ein großer Arzt, ein guter Mensch und ein begabter Lehrer.

Dr. sc. med. Klaus-Peter Wenzel Kurt-Günther-Straße 4 04317 Leipzig

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P e r s o na lia

Wir gratulieren im Juli zum 60. Geburtstag 01. Juli Dipl.-Med. Peter Jeschke Halle (Saale) 07. Juli Dr. med. Gabriele Tautenhahn Querfurt 07. Juli Dr. med. Ingrid Ackermann Magdeburg 09. Juli Dipl.-Med. Volker Kretzschmar Freyburg (Unstrut) 10. Juli Dr. med. Margot Berger Magdeburg 10. Juli Dr. med. Monika Hirning Salzwedel 17. Juli Dr. med. Roland Minda Magdeburg 17. Juli Dr. med. Hans-Georg Stahl Niederndodeleben 20. Juli Dr. med. Dieter Sontheimer Wernigerode 20. Juli Dr. med. Andreas Schlegel Bernburg (Saale) 21. Juli Dipl.-Med. Birgit Fahsl Lutherstadt Wittenberg 22. Juli Dipl.-Med. Margret Fiedler Burg 22. Juli Dipl.-Med. Sylke Lausch Zörbig 22. Juli Dipl.-Med. Thomas Brust Lutherstadt Eisleben 23. Juli Dr. med. Cornelia Schütze Salzatal 26. Juli Dr. med. Eberhard Müller Havelberg 27. Juli Helga Rische Magdeburg 30. Juli Prof. Dr. med. Klaus Mohnike Magdeburg 31. Juli Dr. med. Martina Nebelung Barby 31. Juli Dipl.-Med. Andrea Pahlisch Schönebeck (Elbe)

zum 65. Geburtstag 01. Juli Reiner Litzmann Wolfsburg 10. Juli Dr. med. Dr. rer. nat. Hermann Hieke Halle (Saale) 13. Juli Dipl.-Med. Margit Lorenz Storkau

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16. Juli Dr. med. Ekkehard Borrmann Oschersleben (Bode) 18. Juli Claus Labes Kelbra (Kyffhäuser) 19. Juli Bernhard Hellmund Gernrode 19. Juli Dr. med. Dagmar Mühlnickel Magdeburg 19. Juli Hans-Jürgen Wendrich Burg 25. Juli Dr. med. Brigitte Friedrich Dessau-Roßlau 25. Juli Dr. med. Peter Birkenhauer Kroppenstedt 25. Juli Randolf Meister Lutherstadt Wittenberg 26. Juli Dr. med. Helga Karl Uichteritz 26. Juli Dr. med. Hans-Ulrich Eckhardt Haldensleben 30. Juli Ute Ende Magdeburg 30. Juli MR Dr. med. Wolfgang Wieland Barleben 31. Juli Wolfgang Scheffler Merseburg

zum 70. Geburtstag 01. Juli Dipl.-Med. Monika Schönfeld Wolfen 02. Juli Erika Lindig Dessau-Roßlau 02. Juli Rosemarie Hofmann Halle (Saale) 03. Juli Dr. med. Ralph Rubach Köthen (Anhalt) 06. Juli MR Dr. med. Ernst-Hubert Axthelm Sangerhausen 07. Juli Claus Hentzschel Burgwerben 10. Juli Dr. med. Peter Buhtz Magdeburg 13. Juli Jutta Grosche Magdeburg 14. Juli Dr. med. Werner Jaster Wischer 15. Juli Ina-Maria Kuhr Zeitz 16. Juli Dr. med. Gisela Schulze Angersdorf


21. Juli Helga Fritze Magdeburg 22. Juli Dr. med. Margrit Windelband Magdeburg 23. Juli MR Dr. med. Willi Richter Magdeburg 24. Juli Dr. med. Christel Schmidt Halle (Saale) 26. Juli Beate Schmidt Aken (Elbe) 27. Juli MR Dr. med. Siegbert Schmid Kemberg 27. Juli Dr. med. Hans-Jürgen König Wernigerode 29. Juli Dr. med. Bernd Hanschke Halle (Saale) 30. Juli Dr. med. Gisela Banse Straßberg 30. Juli Dr. med. Elgin Neubert Dessau-Roßlau

zum 80. Geburtstag

zum 75. Geburtstag

zum 83. Geburtstag

02. Juli Dr. med. Norbert Pfau Jerichow 10. Juli Dr. med. Ingeborg Westhausen Wolfen 11. Juli Dr. med. Jürgen Kindt Bernburg (Saale) 13. Juli SR Kristine Werther Sangerhausen 14. Juli MR Dr. med. Ursula Zeise Zeitz 14. Juli Dr. med. Brigitte Brügelmann Wernigerode 15. Juli Prof. Dr. sc. med. Karl-Siegfried Pieper Halle (Saale) 18. Juli SR Dr. med. Elisabeth Ladwig Burg 19. Juli Priv.-Doz. Dr. med. Hartmut Koenig Dessau-Roßlau 20. Juli SR Dr. med. Renate Kreuter Halle (Saale) 20. Juli SR Adelheid Jaster Weißenfels 25. Juli MR Dr. med. Gerlinde Schwenk Staßfurt 27. Juli Dr. med. Susanne Holotiuk Raguhn-Jeßnitz 29. Juli Dr. med. Ursula Platzer Dessau-Roßlau 29. Juli Dr. med. Günther Osteroth Thale 31. Juli OMR Dr. med. Karin Häußler Freyburg (Unstrut) 31. Juli Dr. med. Gudrun Wirsing Magdeburg

08. Juli

25. Juli Priv.-Doz. Dr. med. Sibylle Kleine Magdeburg

zum 81. Geburtstag 03. Juli Dr. med. Hilde Fischer Wernigerode 03. Juli Dr. sc. med. Gerhard Ruhle Halle (Saale) 19. Juli Dr. med. Peter Schmidt Lutherstadt Wittenberg

zum 82. Geburtstag 06. Juli Doz. Dr. sc. med. Ingeborg Giegler Halberstadt

Dr. med. habil. Horst Waller Halle (Saale)

zum 84. Geburtstag 02. Juli Prof. Dr. med. habil. Ursula-Renate Renker Lutherstadt Wittenberg 03. Juli Dr. med. Heinz Rahrig Magdeburg 09. Juli OMR Dr. med. Klaus Scherließ Aken (Elbe)

zum 85. Geburtstag 20. Juli SR Anni Haseloff Magdeburg

zum 86. Geburtstag 01. Juli

Dr. med. Gertrud Janik Halle (Saale)

zum 91. Geburtstag 06. Juli Dr. med. Johannes Woysch Möckern

zum 92. Geburtstag 25. Juli Dr. med. Kurt Wolters Quedlinburg

zum 97. Geburtstag 17. Juli

SR Dr. med. Gerda Schubert Oschersleben (Bode)

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P e r s o na lia

Wir gratulieren im August zum 60. Geburtstag 01. August 03. August 03. August 04. August 04. August 06. August 07. August 08. August 10. August 10. August 18. August 21. August 22. August 29. August 29. August

Dipl.-Med. Sigrid Franke Magdeburg Dr. med. Anita Fahr Halle (Saale) Dr. med. Walter Asperger Petersberg Dr. med. Michael Köppe Haldensleben Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Buchmann Halle (Saale) Dr. med. Petra Richter Wanzleben-Börde Dipl.-Med. Christine Arndt Langendorf Dipl.-Med. Sergej Gukasjan Biederitz Silvia Zähle Calbe (Saale) Dipl.-Med. Ursel Otto Gräfenhainichen Dipl.-Med. Irmgrit Staufenbiel Halle (Saale) Dipl.-Med. Wolfgang Wustlich Badersleben Dr. med. Bärbel Eitel Magdeburg Dipl.-Med. Angela Arnold Wanzleben-Börde Dipl.-Med. Ilsa Wagner Magdeburg

zum 65. Geburtstag 05. August 10. August

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Ilse Thölert Glindenberg MR Dr. med. Ingelore Kretzschel Magdeburg

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13. August 17. August 29. August 31. August

Dr. med. Bert Baeßler Halle (Saale) Dr. med. Margit Weis Falkenstein/Harz Dipl.-Med. Rainer Antemann Magdeburg Dr. med. Renate Uhle Magdeburg

zum 70. Geburtstag 01. August 06. August 07. August 08. August 09. August 12. August 12. August 14. August 16. August 17. August 18. August 20. August 22. August

SR Dr. med. Brigitte Thieme Lützen Dr. med. Burghart Scheidt Jena MR Dr. med. Barbara Anders Kemberg Dr. med. Harald Wieprecht Aschersleben Dr. med. Siegfried Renz Nordhausen Dr. med. Michael Zahl Halle (Saale) Dr. med. Hans-Joachim Schulze Köthen (Anhalt) Ingrid Kießling Staßfurt Doz. Dr. med. habil. Bernd Brauer Leißling MR Dr. med. Ralf Zimmermann Magdeburg Dr. med. Joachim Syska Halle (Saale) Dr. med. Eckhard Schmidt Halberstadt Dr. med. Reinhard Hornischer Lutherstadt Wittenberg


23. August 24. August 25. August 26. August 27. August 27. August 28. August 28. August

Dr. med. Ellen Probsthain Blankenburg (Harz) Harald Kliche Landsberg Dr. med. Lutz Schmidt Halle (Saale) MR Dr. med. Lisa Zacher Halle (Saale) Dr. med. Ingrid Müller Freyburg (Unstrut) Dr. med. Brigitte Döhring Dessau-Roßlau Dr. med. Gisela Kormann Halle (Saale) Dr. med. Bernd Schüttauf Leuna

zum 75. Geburtstag 01. August 02. August 04. August 06. August 16. August 17. August 21. August 21. August 25. August 26. August 27. August 30. August

MR Dr. med. Karin Mühlfried Halle (Saale) Dr. med. Marianne Menzel Magdeburg Dr. med. Lieselotte Wendschlag Hasselfelde SR Jürgen Kliebsch Magdeburg SR Dr. med. Gerda Eims Blankenburg (Harz) Dr. med. Eberhard Puls Tangermünde Dipl.-Med. Roland Hamann Wernigerode SR Dr. med. Inge Jung Magdeburg Isolde Brigitte Drewes Halle (Saale) Konrad Sebbel Halle (Saale) Semjon Task Bobbau Dr. med. Klaus Lehr Salzwedel

zum 80. Geburtstag 08. August 15. August 20. August

Dr. med. Rolf Patsch Halle (Saale) Gabriele Timmel Halle (Saale) Dr. med. Ingeborg Reuter Raguhn-Jeßnitz

zum 81. Geburtstag 12. August 17. August 26. August

MR Dr. med. Gerlinde Otto Dessau-Roßlau SR Wilma Stephan Magdeburg SR Dr. med. Ruth-Ellen Herrmann Zahna-Elster

zum 82. Geburtstag 17. August 25. August

SR Dr. med. Irmentraud Dressler Dessau-Roßlau Prof. Dr. med. habil. Hans Timmel Halle (Saale

zum 83. Geburtstag 05. August 05. August 06. August 26. August

SR Dr. med. Emil Eisenstein Querfurt Franz Wehr Bernburg (Saale) Prof. Dr. med. habil. Karel Muska Magdeburg SR Dr. med. Ingeborg Moser Kemberg

zum 86. Geburtstag 04. August

Dr. med. habil. Reinhard Schroth Zahna-Elster

zum 88. Geburtstag 21. August

Dr. med. Ruth Clausnitzer Merseburg

zum 95. Geburtstag 28. August

MR Dr. med. Joseph Müller Harzgerode

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und viel Freude auf Ihrem weiteren Lebensweg. Ihre Ärzteblatt-Redaktion Sollten Sie mit der Veröffentlichung Ihres Geburtstages nicht einverstanden sein, so bitten wir Sie, dies rechtzeitig der Ärztekammer bekanntzugeben.

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Stellenangebote

Die Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH in der St. Georg Unternehmensgruppe in Wermsdorf bei Leipzig sucht für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Arzt in Weiterbildung (m/w)

zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Für die ärztlichen Kollegen bieten wir eine Facharztausbildung Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Möglichkeit den postgradualen Schwerpunkt „Forensische Psychiatrie“ an. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie verfügt über 127 Betten, 2 Tageskliniken und eine Institutsambulanz. Das Spektrum der Betreuung der Patienten reicht je nach diagnostiziertem Krankheitsbild von akutpsychiatrischer Behandlung, Sozialpsychiatrie, Suchtbehandlung, Gerontopsychiatrie, Rehabilitation bis hin zu spezieller Psychotherapie (Persönlichkeitsstörungen). Weiterhin erstellen wir forensische Gutachten für Straf- und Amtsgerichte und andere mit unterschiedlicher Fragestellung. Der Chefarzt verfügt sowohl über die vollständige Weiterbildungsberechtigung für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie als auch über die vollständige Weiterbildungsberechtigung für den Schwerpunkt „Forensische Psychiatrie“. Das Fachkrankenhaus Hubertusburg beinhaltet 197 stationären Betten und 35 tagesklinischen Plätzen. Das Leistungsangebot der Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH umfasst das Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie in Pflichtversorgung, Neurologie, neurologische Intensivmedizin (einschließlich Beatmungsbetten), Kinder- und Jugendmedizin einschließlich Kinder- und Jugendpsychosomatik. Am Haus befindet sich eine gut ausgestattete eigenständige Radiologie mit CT und Kernspindiagnostik. Wir suchen Sie, eine Persönlichkeit die gern selbstständig arbeitet, flache Hierarchien schätzt, ausgewogen und gleichberechtigend mit den Patienten arbeitet, Lust hat Konzepte zu entwickeln bzw. auszubauen und gerne kommuniziert. Insbesondere für ärztliche Kollegen, die gerne verantwortlich und kommunikativ arbeiten, ein Team schätzen und sich kreativ einbringen wollen bieten wir hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Der Autobahnanschluss Leipzig/Dresden (Abfahrt Mutzschen) ist günstig gelegen. Die Vergütung richtet sich nach dem TV-Ärzte/VKA, Unterstützung für Ihre Psychotherapieausbildung leisten wir gerne, Nebentätigkeitsmöglichkeiten sind vor allem auch im Rahmen der Gutachtentätigkeit gegeben. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Wenn Sie neugierig geworden sind, dann wollen wir Sie gerne willkommen heißen! Senden Sie uns bitte Ihre Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien) zu. Der Leitende Chefarzt, Dr. P. Grampp, steht Ihnen für erste Informationen gerne zur Verfügung. Sie können uns auch vorab informell besuchen, die Klinik besichtigen und mit jedem gewünschten Mitarbeiter sprechen. Die vertrauliche Behandlung Ihrer Bewerbung sowie die Berücksichtigung eventueller Sperrvermerke ist für uns selbstverständlich. Fachliche Auskunft erteilt der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Herr Dr. med. Grampp, Tel.: 034364-62261. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie unter Beifügung des Lebenslaufes, Ihrer Zeugniskopien, Beurteilungen an die Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH, Personalabteilung, 04779 Wermsdorf.

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Wir suchen Weiterbildungsassistenten in Pneumologie, Innere/ Allergologie und/ oder Allgemeinmedizin. Gerne auch in Teilzeit. Genießen Sie Ihre Weiterbildung in einem fr��hlichen Team und einer phantastischen Work- Life- Balance. Kontakt: 03691- 746454/ 5 oder 0151 - 20669131

Die Internistisch-nephrologische Praxis und Dialyse in Torgau Dr. med. F. Taupitz / Dr. med. J. Schletter sucht eine/n Internistin/Internisten ab September 2012. Der Einsatz kann in Voll- oder Teilzeit erfolgen. Die Weiterbildungsermächtigung für die Subspezialisierung Nephrologie (1,5 Jahre) liegt vor. Weitere Informationen über unsere Praxis können Sie unter www.dialyse-torgau.de erhalten Dr. med. F. Taupitz / Dr. med. J. Schletter Dommitzscher Str. 30 a / 04860 Torgau Tel. 03421 73160 0der 0170 58 75 834

„Diakoniewerk Martha-Maria: Als Unternehmen Menschlichkeit wollen wir fachliche Kompetenz mit persönlicher Zuwendung verbinden.“ Das Diakoniewerk Martha-Maria führt Krankenhäuser, Seniorenzentren und andere soziale Einrichtungen mit insgesamt über 3.400 Mitarbeitenden. Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche mit Sitz in Nürnberg und Mitglied im Diakonischen Werk. Für die Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Gastroenterologie, Diabetologie, internistische Intensivmedizin, Beatmungsmedizin) – Chefarzt Dr. med. M. Seige – suchen wir aufgrund der Leistungserweiterung der Klinik ab sofort eine/einen

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie oder

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin mit Interesse zum Schwerpunkt Kardiologie

Die detaillierte Stellenausschreibung mit weiteren Informationen können Sie auf unserer Homepage unter www.Martha-Maria.de/Stellen ersehen. Für persönliche Anfragen steht Ihnen gern der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Markus Seige, Telefon (0345) 5591258 sowie unsere Personalreferentin, Stefanie Staiger, Telefon (0345) 559-1511, zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an folgende Adresse: Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH Personalwesen, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale) oder per E-Mail an Personalwesen.Halle@Martha-Maria.de www.Marthamaria-halle.de


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Orthopädische Praxis in Magdeburg 2012 abzugeben. Zuschriften bitte unter Chiffre-Nr. 287 an die Agentur Müller Marketing GmbH (Anzeigenannahme/-verwaltung) Dürerstr. 2, 39112 Magdeburg

Orte zum Leben

„Diakoniewerk Martha-Maria: Als Unternehmen Menschlichkeit wollen wir fachliche Kompetenz mit persönlicher Zuwendung verbinden.“ Eine gute Alternative zur Niederlassung! Das Diakoniewerk Martha-Maria führt Krankenhäuser, Seniorenzentren und andere soziale Einrichtungen mit insgesamt über 3.400 Mitarbeitenden. Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche mit Sitz in Nürnberg und Mitglied im Diakonischen Werk. Für die Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Gastroenterologie, Diabetologie, internistische Intensivmedizin, Beatmungsmedizin) – Chefarzt Dr. med. M. Seige – suchen wir aufgrund der Leistungserweiterung der Klinik ab sofort eine/einen

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin Schwerpunkt Gastroenterologie oder

Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin

mit Interesse zum Schwerpunkt Gastroenterologie Die detaillierte Stellenausschreibung mit weiteren Informationen können Sie auf unserer Homepage unter www.Martha-Maria.de/Stellen ersehen. Für persönliche Anfragen steht Ihnen gern der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Markus Seige, Telefon (0345) 5591258 sowie unsere Personalreferentin, Stefanie Staiger, Telefon (0345) 559-1511, zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an folgende Adresse: Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH Personalwesen, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale) oder per E-Mail an Personalwesen.Halle@Martha-Maria.de www.Marthamaria-Halle.de

Für die Neuerkeröder Gesundheitsdienste GmbH – eine Gesellschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode – suchen wir eine/n

Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin oder hausärztlich orientierte/r Internist/in oder Arzt/Ärztin in Weiterbildung in Teilzeit bis zu 30 Wochenstunden Wir bieten Ihnen • Eigenverantwortliche hausärztliche Betreuung für 200-300 Patienten mit geistiger Behinderung • 12 Monate Weiterbildungsermächtigung im Fach Allgemeinmedizin • Mitarbeit in einem engagierten Team mit kollegialem Arbeitsklima • Vergütung nach AVR-K • Zusätzliche Vergütung durch Gutachtertätigkeiten • Betriebliche Altersvorsorge (EZVK) • Umfassende Einarbeitung sowie großzügige Förderung von Fort- und Weiterbildungen Evangelische Stiftung Neuerkerode • Überschaubare Bürokratie, keine DRGs Ihr Profil: Sie sind eine kommunikative und engagierte Persönlichkeit, die Freude an der Teamarbeit hat und ein hohes Verantwortungsbewusstsein mitbringt. Die Teilnahme an hausinternen Bereitschaftsdiensten gegen besondere Vergütung ist erwünscht. Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 30.09.2012 an die Personalabteilung. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.neuerkerode.de oder durch Frau Dr. Felchner oder Herrn Dr. Klaus unter (05305) 201 357. Gern können Sie auch einen unverbindlichen Hospitationstermin mit uns vereinbaren.

Kastanienweg 3 38173 SickteNeuerkerode www.neuerkerode.de

Mitglied im Diakonischen Werk

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Impressum Ärzteblatt Sachsen-Anhalt Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Herausgeber:

Ärztekammer Sachsen-Anhalt Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg Telefon (03 91) 60 54-6 Telefax (03 91) 60 54-7000 E-Mail: info@aeksa.de

Redaktion:

Engelhardt, H. Heinemann-Meerz, S., Dr., Chefredakteurin (v.i.S.P.) Lögler, H. (verantwortlich f. d. Fortbildungsteil) Wagner, C.

Redaktionsbeirat:

Bosselmann, H.-P., Dr. Brandstädter, W., Prof. Dr. Karl, I., Dr. Krause, W.-R., Dr. Meyer, F., Prof. Dr. Schöning, R., Dr.

Anschrift der Redaktion:

Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg Telefon (03 91) 60 54-78 00 Telefax (03 91) 60 54-78 50 E-Mail: redaktion@aeksa.de

Anzeigenannahme und -verwaltung

Müller Marketing GmbH - Agentur für Marketing und Kommunikation Dürerstraße 2 39112 Magdeburg Telefon (03 91) 53 23 227 Telefax (03 91) 53 23 233 Anzeigenleitung: Petra Lesche z. Z. Anzeigenpreisliste Nr. 12 vom 01.01.2012 E-Mail: anzeigen@aerzteblatt-sachsen-anhalt.de

Herstellung:

dreihochdrei - Agentur für Mediendesign Dürerstraße 2 39112 Magdeburg Telefon (03 91) 53 23 232 Telefax (03 91) 53 23 233

Zuschriften redaktioneller Art bitten wir nur an die Redaktion zu richten. Für drucktechnische Fehler kann die Redaktion keine Ver­antwortung übernehmen. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung über­nommen. Mit der Annahme von Originalbeiträgen zur Veröffentlichung erwirbt der Herausgeber das uneingeschränkte Verfügungsrecht. Die Redaktion behält sich Änderungen redak­tioneller Art vor. Für den Inhalt namentlich gekennzeichneter Beiträge sind allein die Autoren verantwortlich. Sie dienen dem freien Meinungsaustausch. Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers statthaft. Anzeigen und Fremdbeilagen stellen ausschließlich die Meinung der dort erkennbaren Auftraggeber dar. Die Zeitschrift erscheint monatlich, jeweils zum 1. des Monats. Bezugsgebühr jährlich 48,00, ermäßigter Preis für Studenten 36,00; Einzelpreis 4,00. Bestellungen werden von der Redaktion entgegengenommen. Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochen zum Ende des Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ist der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Diese Zeitschrift wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. ISSN 0938-9261

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Wir sind ein großes MVZ mit Filialen in Sachsen mit dem Schwerpunkt der invasiven/nichtinvasiven kardiologischen Diagnostik und Therapie und arbeiten im stationären Bereich eng mit dem Klinikum Chemnitz zusammen. Wegen Erweiterung sowie Altersrente suchen wir zum baldmöglichsten Eintritt in unser MVZ eine/einen

Fachärztin/-arzt Innere Medizin/Kardiologie

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Kontakt

Ansprechpartner: Herr Carsten Windeler Höhns-Bau GmbH & Co. KG - Mittelstraße 10-11 - 39114 Magdeburg Tel.: 03 91 / 5 62 04 21 - Fax: 03 91 / 5 62 04 22 E-Mail: windeler@hoehns-bau.de

Anzeigenschluss für das Septemberheft ist am 01. August 2012 Unternehmensgruppe

KLINIKUM MAGDEBURG gemeinnützige GmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg www.klinikum-magdeburg.de

2010-0097 K Die Klinik für Unfallchirurgie im Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädie unter der Leitung von PD Dr. med. habil. F. Draijer sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine

Facharzt/-ärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie (mit der Option der Ernennung zum/zur Oberarzt/-ärztin) Referenznummer: 51/2012

Unser Angebot: Die Klinik für Unfallchirurgie und die Klinik für Orthopädie unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. med. habil. Konrad Mahlfeld bilden das Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädie mit insgesamt 57 Betten. Das Behandlungsspektrum umfasst neben der gesamten Unfall- und Wiederherstellungschirurgie zusätzlich das Thoraxtrauma und die Kindertraumatologie. Das operative Spektrum umfasst ferner die Endoprothetik der großen Gelenke. Die Klinik ist zum Verletzungsartenverfahren der Berufsgenossenschaft und als Zentrum für Knochen-Knorpel-Transplantationen zugelassen. Die große interdisziplinäre Notfallambulanz und der RTH-Standort am Klinikum führen zu einer großen Zahl unfallchirurgischer Akutversorgungen im Zentral-OP (12 Säle). Das Klinikum ist als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung eingestuft. Zahlreiche unfallchirurgische und orthopädische Eingriffe werden im ambulanten OP-Zentrum durchgeführt. Der Chefarzt für Unfallchirurgie ist zur vollen Weiterbildung in der speziellen Unfallchirurgie ermächtigt. Gemeinsam mit dem Chefarzt Dr. Mahlfeld besteht die volle Weiterbildungsermächtigung für den Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Ihre Vergütung erfolgt nach einem mit dem Marburger Bund abgeschlossenen eigenen Haustarifvertrag für Ärzte. Die Möglichkeit einer kurzfristigen Übernahme in eine Oberarztposition ist gegeben. Magdeburg ist eine attraktive und wirtschaftlich aufstrebende moderne Großstadt mit einem umfangreichen kulturellen und sportlichen Angebot. Die Universität und Hochschule sorgen für studentisches Flair. Die günstige Lage Magdeburgs sichert neben einem hohen Freizeitwert an der Elbe eine äußerst schnelle Verkehrsanbindung nach Berlin, Hannover und Leipzig. Als Unternehmen, das sich für Chancengleichheit aller Menschen einsetzt, weiß die KLINIKUM MAGDEBURG gemeinnützige GmbH den Wert einer vielfältigen Belegschaft zu schätzen. Ihr Profil: l Gesucht wird ein/-e erfahrene/-r Facharzt/-ärztin zur Weiterbildung in der speziellen Unfallchirurgie oder mit bereits abgeschlossener Weiterbildung. l Es sollten umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Akutversorgung von Schwerverletzten und im Bereich der Kindertraumatologie vorhanden sein. Wir wollen Sie kennenlernen! Ihre Fragen beantwortet gern der Chefarzt der Klinik PD Dr. med. habil. F. Draijer (( 0391/791-4401/4400). Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bevorzugt als eine pdf-Datei per E-Mail mit nicht mehr als 5 MB Anhang an die nebenstehende Adresse.

Die KLINIKUM MAGDEBURG gemeinnützige GmbH ist ein infrastrukturell sehr modernes, wirtschaftlich gesundes, führendes Akutkrankenhaus in Sachsen-Anhalt mit insgesamt 815 Betten und tagesklinischen Behandlungsplätzen in 16 Kliniken mit 21 bettenführenden Abteilungen und Bereichen, 2 Instituten sowie Zentralapotheke und Zentrallabor. Darüber hinaus sichern wir die notärztliche Besetzung des Rettungshubschraubers Christoph 36 und die bodengebundene Rettung ab. Ca. 1.450 qualifizierte und engagierte Beschäftigte betreuen unsere jährlich rd. 34.000 stationären sowie über 30.000 ambulanten Patienten.

Unternehmensgruppe KLINIKUM MAGDEBURG gemeinnützige GmbH Personalabteilung Birkenallee 34 39130 Magdeburg personal@klinikum-magdeburg.de

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Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, Ausgabe Juli/August 2012