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Schlosshotel Schkopau, Foto: Danny Sotzny (foto-sotzny.de)

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IMSA Jahrestagung 2013

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung „Zahn um Zahn“

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App der DRF Luftrettung

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Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer Sachsen-Anhalt | 24. Jahrgang | www.aerzteblatt-sachsen-anhalt.de

Prof. Dr. med. habil. Wilhelm Teichmann zum 80. Geburtstag


Medizinische Medizinische Fakultät Fakultät Medizinische Medizinische Fakultät Fakultät der der Martin-Luther-Universität Martin-Luther-Universität der der Martin-Luther-Universität Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Halle-Wittenberg Halle-Wittenberg Halle-Wittenberg

2. 2. GERIATRIETAG GERIATRIETAG

am am Universitätsklinikum Halle (Saale) am amUniversitätsklinikum Universitätsklinikum UniversitätsklinikumHalle Halle Halle(Saale) (Saale) (Saale) Überleitungsmanagement Überleitungsmanagement Überleitungsmanagement Überleitungsmanagement als Problemfelder ––––Schnittstellen Schnittstellen als alsProblemfelder Problemfelder Problemfelder–––– Schnittstellen Schnittstellenals Themenblöcke: Themenblöcke: Themenblöcke: Themenblöcke: 1. Das therapeutische Team 1.1. 1.Das Das Dastherapeutische therapeutische therapeutischeTeam Team Team 2. Geriatrische Versorgung: stationär bis ambulant 2.2. 2.Geriatrische Geriatrische GeriatrischeVersorgung: Versorgung: Versorgung:stationär stationär stationärbis bis bisambulant ambulant ambulant 3. Schnittstellenprobleme 3.3. 3.Schnittstellenprobleme Schnittstellenprobleme Schnittstellenprobleme Workshops: Workshops: Workshops: Workshops: 2. Entwicklung eines praxisorientierten Überleitbogens 2.2. 2.Entwicklung Entwicklung Entwicklungeines eines einespraxisorientierten praxisorientierten praxisorientiertenÜberleitbogens Überleitbogens Überleitbogens Veranstaltungsort: Veranstaltungsort: Veranstaltungsort: Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Universitätsklinikum Halle Halle (Saale), Funktionsgebäude 5/6, Hörsaal 1/2 Universitätsklinikum UniversitätsklinikumHalle Halle(Saale), (Saale), (Saale),Funktionsgebäude Funktionsgebäude Funktionsgebäude5/6, 5/6, 5/6,Hörsaal Hörsaal Hörsaal1/2 1/2 1/2 Ernst-Grube-Str. Ernst-Grube-Str. 40, 40, 06120 06120 Halle Halle (Saale) (Saale) Ernst-Grube-Str. Ernst-Grube-Str.40, 40,06120 06120Halle Halle(Saale) (Saale) Veranstaltungspunkte Veranstaltungspunkte wurden bei der Landesärztekammer Veranstaltungspunkte Veranstaltungspunktewurden wurden wurdenbei bei beider der derLandesärztekammer Landesärztekammer Landesärztekammer Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt beantragt. Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhaltbeantragt. beantragt. beantragt.

Freitag, Freitag, 15.11.2013, 09:00 Uhr bis 17.00 Uhr Freitag, Freitag,15.11.2013, 15.11.2013, 15.11.2013,09:00 09:00 09:00Uhr Uhr Uhrbis bis bis17.00 17.00 17.00Uhr Uhr Uhr Anmeldung Anmeldung unter: maritta.brauner@uk-halle.de Anmeldung Anmeldungunter: unter: unter:maritta.brauner@uk-halle.de maritta.brauner@uk-halle.de maritta.brauner@uk-halle.de

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Inhalt

Körperschaft des öffentlichen Rechts / www.aeksa.de

Inhaltsverzeichnis: Editorial 5

Editorial

Epilepsie-Symposium 2013 der Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg „Neue Aspekte der Epilepsiebehandlung – vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt“

Mittwoch, 13. November 2013

Mitteilungen der Kammer 6 6 8 9 10

Ärztliche Weiterbildungen in Sachsen-Anhalt Neu erteilte Weiterbildungsbefugnisse Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert Erfolgreiche Auftaktveranstaltung „Zahn um Zahn“ 22. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Neues aus dem Kammerbereich 14 15

Ausschreibung der Vertragsarztsitze Vertigo – Wittenberger neurologisches Kolloquium zum Schwindel

Veranstaltungsort: „Sichtbar“ / www.sichtbar-md.de O.-v.-Guericke-Str. 86a, 39104 Magdeburg 18.00 Uhr

Aktuelle Themen 16 18 18 19 20 21 22

Behandlung geriatrischer Patienten Vorgehen bei der Postexpositionsimpfung von Tollwut Nationale Versorgungsleitlinie „Therapie des Typ-2-Diabetes“ App der DRF Luftrettung im App Store erhältlich Das schwarze Dreieck – neue Kennzeichnung für Arzneimittel Pflanzliche und traditionelle Arzneimittel – internationales Symposium zur Prüfung von Nutzen und Risiken IMSA Jahrestagung 2013 am 15. & 16. November 2013 im Schlosshotel Schkopau

Recht aktuell 57 60

Der Arzt als Zeuge, sachverständiger Zeuge oder Sachverständiger Geldstrafe, Gefängnis, Berufsverbot – Medizinstrafrecht Teil 2

18:10 Uhr

18:40 Uhr

19:00 Uhr 19:10 Uhr 19:20 Uhr

19:40 Uhr

20:10 Uhr 20:20 Uhr

Empfang und Begrüßung Prof. Dr. med. H.-J. Heinze, Magdeburg Dr. med. F.C. Schmitt, Magdeburg Therapiestrategien in der neurologischen Praxis – Wozu? Prof. Dr. med. H. Stefan, Erlangen Management des Anfalls in der Notaufnahme - Wie viel Diagnostik ist sinnvoll? Dr. med. V. Gaus, Berlin gemeinsame Diskussion Kaffeepause Überraschungen im Krankenhaus – War es ein „Krampfanfall“? P. Körtvelyessy, Magdeburg Dr. med. J. Matzen, Magdeburg Dr. med. F.C. Schmitt, Magdeburg Nach dem Krankenhaus Wie umgehen mit den Konsequenzen der Erstdiagnose ? Dr. med. T. Knieß, Bad Neustadt a.d. Saale gemeinsame Diskussion Abendessen

Medizinische Fachartikel 62

Weichteilsarkome im Bereich der Extremitäten – Die Rolle der Plastischen Chirurgie im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungskonzeptes – Teil 2

Sonstiges 71 71 72 73 74 75 76

Kunst hallescher Ärzte – Kalender 2014 Zeichen und Wunder – Ausstellung im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg von F. Heinze Buchrezension: „Das Liebespulver“ von Gerald Wolf Buchrezension: „Kriegen das eigentlich alle?“ – Die besten Antworten zum Erwachsenwerden von Jan von Holleben & Antje Helms Laudatio – Prof. Dr. med. habil. Wilhelm Teichmann zum 80. Geburtstag Einladung zum Treffen der älteren Kammermitglieder Geburtstage

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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Prof. Dr. med. H.-J. Heinze, Dr. med. F.C. Schmitt Universitätsklinik für Neurologie Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg Um Anmeldung wird gebeten: per Fax an 0391 - 67 - 14474 oder telefonisch an - 14487 Für die Veranstaltung sind Fortbildungspunkte der Ärztekammer Sachsen-Anhalt und der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie beantragt. Wir danken folgenden Firmen für die freundliche Unterstützung unserer Veranstaltung: UCB Pharma GmbH, Desitin GmbH und Eisai GmbH

Inhalt

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Universitätsklinikum Halle (Saale) Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie 9. Patiententreffen in Sachsen-Anhalt

Samstag, den 14.12.2013, 09:00 – 13:00 Uhr Leben nach Nierentransplantation und Lebendspende Wie kann man Tumore vermeiden, wie sind Tumore nach Nierentransplantation zu behandeln?

21. Jahrestagung des Arbeitskreises Nierentransplantation der Deutschen Gesellschaft für Urologie 21.11.2013 bis 23.11.2013 Warteliste: Vorbereitung der Patienten Immunologie: HLA-Antikörper und deren Auswirkung

Vermeidung von Infektionen

Roundtable: Quantitativer und qualitativer Organmangel – Lebendspende ein Ausweg?

Langzeitergebnisse nach blutgruppenungleicher Lebendspende

Infektionsherde: CMV, Hepatitis, pulmonale Raumforderungen

Neue gesetzliche Änderungen – Was hat sich für die Lebendspender gebessert?

Prostatakarzinom und Nierentransplantation

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Paolo Fornara Prof. Dr. Matthias Girndt

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Paolo Fornara Dr. Karl Weigand

Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Halle (Saale) Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle Funktionsgebäude 06 Ebene U2, Hörsäle 1/2

Veranstaltungsort: Maritim-Hotel Halle Riebeckplatz 4 06110 Halle

Auskunft: Frau Annette Haberland Tel.: 0345/557 1214 oder 1210 Fax: 0345/557 4700 E-Mail: annette.haberland@uk-halle.de Internet: www.medizin.uni-halle.de/kur

Auskunft: Dr. Karl Weigand Tel.: 0345/557 1351 Fax: 0345/557 2052 E-Mail: karl.weigand@uk-halle.de Internet: www.medizin.uni-halle.de/kur


Editorial

Das „kranke“ Krankenhaus Was für Fernsehanstalten die Quote ist dem Ökonomen die Fallzahl. Medicus – quo vadis? Krankenhäusern geht es schlecht – Unterfinanzierung ist die Diagnose. Das duale Finanzierungssystem funktioniert nicht mehr. Die Länder kommen ihrer Verpflichtung zur Refinanzierung von Investitionen der Krankenhäuser nicht mehr nach, obwohl darauf ein Rechtsanspruch besteht. Es besteht eine akute Unterdeckung, welche sich erheblich auf die Situation der Krankenhausmitarbeiter auswirkt! Klar ist, dass in den vergangenen Jahren die Kosten für Energie, Wasser und Abwasser im Rahmen der Energiewende enorm gestiegen sind. Zusätzlich kam es zu einem Anstieg der Versicherungssummen der Krankenhäuser, die sich manche schon nicht mehr leisten wollen oder können. Hinzugekommen sind tarifmäßige Lohnsteigerungen für Ärzte und Pflegepersonal, die nur zum Teil durch die Kostenträger ausgeglichen wurden. Die zu erwartenden Reaktionen der Krankenhausträger stellten sich rasch ein. Entweder durch Mengensteigerung mehr Leistung zu erlangen und damit die Einnahmen steigern oder Personalabbau um Kosten zu sparen. Aber wie schon im ambulanten Bereich führt das zu einer Hamsterradreaktion. Die letztendlich defizitäre Umsetzung des DRG-Systems für Krankenhäuser in Deutschland basiert darauf, dass die speziell dafür berufenen Kalkulationskrankenhäuser für das INEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) zur finanziellen Sicherung ihrer Situation sehr schnell personelle und operative Strukturierungsmaßnahmen z. B. Verweildauerverkürzungen durchsetzten. Das hatte die logische Folge – weniger Aufwand – weniger Geld und führte damit in den folgenden Jahren zu einer schlechteren finanziellen Bewertung der einzelnen DRGs. Durch diesen Systemfehler ist es zur Zeit in Deutschland nicht möglich die operative Behandlung einer Struma oder Galle kostendeckend abzubilden. Sollten diese Operationen nicht mehr durchgeführt werden? Ein weiterer fataler Anpassungsmechanismus der Krankenhausträger waren Personalkorrekturen. Entweder wurde qualifiziertes Personal nicht wieder ersetzt oder durch weniger qualifiziertes und damit billigeres Personal ausgetauscht. Veränderungen der strukturellen Abläufe im Krankenhaus reichen lange nicht aus, um diese Misere zu beheben. Die Qualität der medizinischen Versorgung wird in dieser Situation nicht besser. Weniger Personal hat nun mehr Patienten in der gleichen Zeit zu betreuen. Hingabe und Nachhaltigkeit der Betreuung und Pflege geraten in Zeitnot. Immer kürzere „Taktzeiten“ für jeden

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einzelnen Patienten erinnern an Industriebetriebe. Der Eindruck von Patienten, dass alle herumrennen, keiner Zeit hat, ein persönliches Gespräch oft fehlt, verfestigt sich zunehmend. Auch bei Ärzten induziert der höhere Patientendurchsatz pro Zeiteinheit Ängste, etwas zu übersehen oder Fehler zu machen. Die Aussage eines Kollegen stimmt nachdenklich. „In der Klinik ist es einfacher hart zu werden, als menschlich zu bleiben.“ Sind wir dafür angetreten? Man hat manchmal das Gefühl, das Patienten Mitgefühl mit ihren behandelnden Ärzten und Pflegekräften im Krankenhaus haben. Ist das nicht eine verkehrte Welt? In Abwandlung eines bekannten Buchtitels von Wolfgang Leonhard könnte man sagen: „Das Krankenhaus frisst seine eigenen Kräfte“. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich habe mir eine aktuelle Situationsbeschreibung im Krankenhaus erlaubt, die keine Schuldzuweisung an Geschäftsführungen oder Ärzte und Pflegende darstellen soll. Unser Gesundheitssystem bedingt diese von mir beschriebenen Situationen. Die große Frage ist, wie man aus dieser Situation herausfinden kann? Letztendlich geht es darum, das Diktat der Ökonomie zu verringern ohne es zu beseitigen, um ein leistungsfähiges Gesundheitswesen zu erhalten. Die Renovierung des DRGSystems ist dazu eine dringend notwendige Voraussetzung. Auch wenn es politisch gewollt ist Krankenhausbetten zu schließen, stellt sich die Situation so dar, dass mittlerweile völlig unkontrolliert Krankenhäuser in die Insolvenz getrieben werden. Dabei spielt die Versorgungsrealität und -qualität keine Rolle, wie man an den beiden Universitätskliniken unseres Landes sehen kann. Überkapazitäten, wenn sie überhaupt vorhanden sind, sind damit nicht zielgerichtet zu beseitigen. Es bedarf einer gesellschaftlichen Diskussion, mit der Fragestellung, was wollen und was können wir uns leisten in einer alternden Gesellschaft mit dem Anspruch hochmoderner Medizin für Jeden. Politisches Klientel – Vorprellen von Kassenverbänden zur Schließung von Krankenhäusern sind wenig hilfreich. Systemkorrekturen sowie ein Zusammenspiel der entscheidenden Akteure müssen das Ziel sein – sind aber leider wenig wahrscheinlich. Prof. Dr. Udo Rebmann

Editorial

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Mitteilungen der Kammer

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben. Im Monat September konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen: Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Jens Abendroth, Halle (Saale) Florian Gernert, Zörbig Facharzt für Anästhesiologie Nils Hagenberg, Halle (Saale) Jörg Moritz Heinen, Halle (Saale) Dr. med. Frank Nestler, Halle (Saale) Facharzt für Allgemeinchirurgie Gregor Jürgen Görtz, Lutherstadt Wittenberg

Facharzt für Gefäßchirurgie Majed Mhanna, Magdeburg Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Christian Bauer, Halle (Saale) Peter Schladitz, Magdeburg Facharzt für Thoraxchirurgie Ulrich Hansch, Merseburg Christoph Riech, Lostau

Facharzt für Hals-NasenOhrenheilkunde Eric Foltys, Leipzig Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie Dr. med. Per Otto Schüller, Flechtingen Dr. med. Kathleen Stephan, Halle (Saale)

Neu erteilte Weiterbildungsbefugnisse gemäß der Weiterbildungsordnung vom 16.04.2005 in der Fassung vom 01.01.2011 (siehe auch im Internet unter www.aeksa.de) Facharztbezeichnungen: Allgemeinmedizin Dr. med. Isolde Arendt 12 Monate Arztpraxis Friedrich-Henze-Straße 56 06179 Teutschenthal Dr. med. Michael Berg 18 Monate davon 6 Monate in der ambulanten hausärztlichen Versorgung und 12 Monate in der internistischen Patientenversorgung Arztpraxis Windthorststraße 5 39387 Oschersleben (Bode) Annette Staggenborg 12 Monate Arztpraxis Alte Bahnhofstraße 18 b OT Hohenthurm 06188 Landsberg Dr. med. Anne-Kathrin Strey 18 Monate Gemeinschaftspraxis Neustädter Ring 14 a 39517 Tangerhütte

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Mitteilungen der Kammer

Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Jens Tylkoski 24 Monate Basisweiterbildung Chirurgie im Verbund mit Dr. med. Rainer Honkisch und Dr. med. Martin Lehmann und 24 Monate Orthopädie und Unfallchirurgie im Verbund mit Dr. med. Jörg Peter Woltersdorf Krankenhaus Jerichower Land GmbH Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie August-Bebel-Straße 55 a 39288 Burg Thoraxchirurgie Dipl.-Med. Torsten Finger 24 Monate Basisweiterbildung Chirurgie im Verbund mit Dr. med. Uwe Rose, Dr. med. Harald Fritz und Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld und 48 Monate Thoraxchirurgie Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH Klinik für Thoraxchirurgie Röntgenstraße 1 06120 Halle (Saale)

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Dr. med. Ulrich Neumann 12 Monate Basisweiterbildung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und 6 Monate Hals-NasenOhrenheilkunde Gemeinschaftspraxis Bahnhofstraße 18 39326 Wolmirstedt Humangenetik Prof. Dr. med. Katrin Hoffmann 60 Monate gilt auch für das Facharztzentrum für Pädiatrie und Humangenetik im Verbund mit Prof. Dr. med. habil. Jürgen Kunze Universitätsklinikum Halle (Saale) Institut für Humangenetik Magdeburger Straße 2 06112 Halle (Saale) Prof. Dr. med. habil. Jürgen Kunze 60 Monate im Verbund mit Prof. Dr. med. Katrin Hoffmann MVZ d. Universitätsklinikum Halle GmbH Magdeburger Straße 2 06112 Halle (Saale)

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Mitteilungen der Kammer

Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie Dr. med. Thoralf Lange 36 Monate Basisweiterbildung Innere Medizin im Verbund mit Dr. med. Holger Krauel, Dr. med. Sven Möbius-Winkler und Dr. med. Angelika Knispel und 30 Monate Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie einschl. 6 Monate internistische Intensivmedizin, im Verbund mit Dr. med. Holger Krauel und Dr. med. Gabriele Triebkorn Asklepios Klinik Weißenfels Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie Onkologische Hämatologie Naumburger Straße 76 06667 Weißenfels Dr. med. Bijan Zomorodbakhsch 36 Monate Basisweiterbildung Innere Medizin im Verbund mit Dr. med. Tom Schilling und 30 Monate Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie einschl. 6 Monate internistische Intensivmedizin, im Verbund mit Dr. med. Tom Schilling Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH Klinik für Innere Medizin Ilsenburger Straße 15 38855 Wernigerode Innere Medizin und Nephrologie Dr. med. Torsten Sagner 18 Monate Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft Bahnhofstraße 12 06217 Merseburg Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie PD Dr. med. habil. Dr. med. dent. Alexander Eckert 60 Monate Universitätsklinikum Halle (Saale) Klinik für Mund, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie Ernst-Grube-Straße 40 06120 Halle (Saale)

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Radiologie Dr. med. Kathrin Ruschke 36 Monate Diakoniekrankenhaus Halle Radiologisches Zentrum Diagnostik Lafontainestraße 15 06114 Halle (Saale) und Johann Christian Reil GmbH Poli Reil Reilstraße 129 a 06114 Halle (Saale)

Zusatzbezeichnungen: Plastische und Ästhetische Operationen PD Dr. med. habil. Dr. med. dent. Alexander Eckert 24 Monate Universitätsklinikum Halle (Saale) Klinik für Mund, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie Ernst-Grube-Straße 40 06120 Halle (Saale) Geriatrie Sebastian Orellano 18 Monate Klinikum Burgenlandkreis GmbH Saale-Unstrut Klinikum Naumburg Klinik für Geriatrie Humboldtstraße 31 06618 Naumburg (Saale) Notfallmedizin Katharina Uebler 6 Monate Krankenhaus Köthen GmbH Hallesche Straße 29 06366 Köthen (Anhalt) Spezielle Orthopädische Chirurgie Prof. Dr. med. Christoph Lohmann 36 Monate Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät Orthopädische Universitätsklinik Leipziger Straße 44 39120 Magdeburg

Erloschene Weiterbildungsbefugnisse: Für die Unterstützung der Kammerarbeit im Rahmen der Weiterbildung möchten wir nachfolgenden Ärzten herzlich danken: - Dr. med. Beate Dargel, Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH, Wernigerode, Befugnis für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie endete am 12.09.2013 - Dipl.-Med. Gabriele Krötki, Klinikum Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg, Befugnis für Palliativmedizin endete am 30.06.2013 - Dr. med. Karlheinz Müller, Krankenhaus Jerichower Land GmbH, Burg, Befugnisse für Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie endeten zum 31.08.2013, Übertragung an Dr. med. Jens Tylkoski

Neu zugelassene Weiterbildungsstätten: Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft Albert-Einstein-Straße 3 06122 Halle (Saale) zugelassen für Innere Medizin und Nephrologie AMEOS Klinikum Bernburg Kustrenaer Straße 98 06406 Bernburg (Saale) Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie zugelassen für Orthopädie und Unfallchirurgie

Spezielle Unfallchirurgie Dr. med. Jens Tylkoski 24 Monate Krankenhaus Jerichower Land GmbH Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie August-Bebel-Straße 55 a 39288 Burg

Mitteilungen der Kammer

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Mitteilungen der Kammer

Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten“ informiert Abschlussprüfung Winter 2013/2014 Gemäß § 37 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes können die Auszubildenden den Antrag auf Ausstellung eines Zeugnisses in englischsprachiger und/oder in französischsprachiger Übersetzung stellen. Dieser Antrag erfolgt mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung. Da die Abschlussprüfung für die Auszubildenden gebührenfrei ist, werden die Kosten für die fremdsprachigen Zeugnisse (je Sprache 25,00 €) dem Ausbilder mit in Rechnung gestellt. Suche nach geeigneten Auszubildenden In diesem Jahr suchen noch einige Ärztinnen und Ärzte geeignete Bewerberinnen als Auszubildende für den Beruf der Medizinischen Fachangestellten. Auf Grund der stark zurückgegangenen Schülerzahlen gestaltet sich dies schwierig. Entweder es sind keine Interessenten mehr vorhanden oder sie eignen sich, auf Grund fehlender Voraussetzungen, nicht für diesen Beruf. Das wird sich leider in den kommenden Ausbildungsjahren nicht ändern. Um evtl. vorhandene Defizite bei möglichen Bewerbern für das neue Ausbildungsjahr abbauen zu können bzw. prüfen zu können, ob sich die Interessentin überhaupt für diesen Beruf eignet, besteht die Möglichkeit einer langfristigen Einstiegsqualifizierung. Sonderprogramm Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQ) Die Förderung der Einstiegsqualifizierung wurde im Oktober 2007 als Arbeitgeberleistung gesetzlich verankert. Die Einstiegsqualifizierung ist auf die Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit ausgerichtet. Die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten bereiten auf die Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten vor. Soweit sie zu Beginn der Förderung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können folgende Jugendliche gefördert werden: - Jugendliche, die als Ausbildungsplatzbewerber beim Arbeitsamt gemeldet sind und keinen Ausbildungsplatz erhalten haben - Jugendliche, die noch keine Berufsausbildung abgeschlossen haben und unter 25 Jahre alt sind

Vorgehensweise: 1. Verbindung mit der Arbeitsagentur aufnehmen 2. die Agentur wird tätig, sucht und schickt eine geeignete Praktikantin 3. Abforderung der Unterlagen von der Ärztekammer zum Abschluss des Vertrages über die Einstiegsqualifizierung 4. Einreichung der Beschreibung der Einstiegsqualifizierung mit dem Vertrag zur Bestätigung an die Ärztekammer 5. Beantragung der Leistungen zur Förderung bei der Arbeitsagentur Weitere Unterstützung bei der Suche nach einer Auszubildenden könnte evtl. die Agentur für Arbeit mit finanzieller Hilfe für Ausbilder und Auszubildende geben. Beispiele: Berufsausbildungsbeihilfe Für Jugendliche in der Erstausbildung, wenn sie auf eine auswärtige Unterbringung angewiesen sind. Ausbildungsbonus Bei Einstellung von Jugendlichen, die ihren Ausbildungsplatz wegen Insolvenz, Stilllegung oder Schließung des Ausbildungsbetriebes verloren haben. Ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) Diese haben das Ziel, den Ausbildungserfolg zu sichern. Der Zeitaufwand beträgt zwischen 3-8 Stunden/Woche. Diese sind gedacht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten während der Ausbildung. Sozialpädagogische Begleitung Gedacht für Lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte Jugendliche Ansprechpartner: Agentur für Arbeit, Berufsberatung

Die Agentur für Arbeit zahlt dem privaten Arbeitgeber einen monatlichen Zuschuss. Der Vertrag über die Einstiegsqualifizierung muss mindestens 6 Monate betragen und darf 12 Monate nicht überschreiten. Diese Qualifizierung soll letztendlich in einen regulären Ausbildungsvertrag münden. Allerdings kann eine Anrechnung auf die Dauer einer nachfolgenden Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten nicht erfolgen.

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Mitteilungen der Kammer

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung „Zahn um Zahn“ Etwa 18.000 Euro konnten für den Erhalt der Zahnklinik gesammelt werden

In unserer Oktober-Ausgabe wurden alle Bürgerinnen und Bürger in Halle und in Mitteldeutschland, ehemalige Studentinnen und Studenten der MLU sowie Freundinnen und Freunde des Standortes dazu aufgerufen, die Initiative „Zahn um Zahn“ zu unterstützen. Dankbar kann nun von der am 25.09.2013 erfolgreich stattgefundenen Auftaktveranstaltung – eine Rettungsaktion für die hallesche Zahnklinik – berichtet werden. Fast 400 Gäste folgten der Einladung in den „Krug zum grünen Kranze“.

Fotos: UKH

Seit nunmehr einem Jahr kämpft Halles Zahnklinik mit den Folgen eines Wasserschadens. Ein kompletter Gebäudeflügel wurde durchnässt. Seitdem befindet sich das Zahntechniklabor in 6 Containern auf dem Innenhof der Klinik. Infolgedessen wird nun im Schichtbetrieb, von 7.00 Uhr morgens bis 7.00 Uhr abends ausgebildet. Mitarbeiter und Studenten leiden darunter, bis heute. „Ein einfacher Wasserschaden darf nicht zum Untergang einer ganzen Studienrichtung führen“, mit diesen Worten meldete sich auch MIT-Chef Lehmann zu Wort. Lehmann weiter: „Halle bleibt – nicht nur wegen der großen Tradition, sondern vor allem wegen der hohen Qualität.“ Auch Wissenschaftsminister Hartmut Möllring, Schirmherr dieser Bürgerinitiative, war unter den Gästen. „Das sind die sympathischsten Demonstrationen, wenn man nicht nur Unterschriften gegen etwas sammelt, sondern Geld für etwas“, sagte er mit Blick auf die Konflikte der jüngsten Zeit. Weiterhin lobte er die Qualität an Halles Uni- und speziell

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der Zahnklinik: „Jede Regierung wäre falsch beraten, da Hand anzulegen“. Bereits seit Mai bestehe die Absicht, die Zahnklinik in die ehemalige Chirurgie an der Magdeburger Straße umzusiedeln. Hierfür werden wohl rund sieben Millionen Euro benötigt. Den Mehrbetrag muss die Universität selbst aufbringen und ohne zusätzliche Spenden ist dies kaum zu schaffen. SIE können weiterhin spenden: Empfänger: Universitätsklinikum Halle (Saale), Kreditinstitut: Deutsche Bundesbank, Bankleitzahl (BLZ): 810 000 00, Kontonummer: 8000 1530, IBAN: DE 37 8100 0000 00 8000 1530, BIC-Code: MARKDEF1810 (für Überweisungen aus dem Ausland), Verwendungszweck: Zahn um Zahn, KST 30602003. Diese Initiative wird unterstützt von: Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt; Dr. Frank Dreihaupt, Präsident der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt; Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (angefragt); Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://zahnumzahn.mit-halle-sk.de.

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Mitteilungen der Kammer

22. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 28.09.2013 in Magdeburg „Wenn es eng wird in der Brust – koronare Herzkrankheit“ Kurzfassungen der Vorträge Das regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA) Hintergrund

Die altersstandardisierte Mortalität bei Herzinfarkt lag im Jahr 2010 in Sachsen Anhalt um 43% über dem Bundesdurchschnitt (Deutscher Herzbericht 2011). Damit nahm SachsenAnhalt bundesweit die Spitzenposition ein. Bisher liegen aber keine systematischen Erhebungen zur Ursache dieser erhöhten Mortalität vor. Das Ziel ist es, in einer städtischen und einer ländlichen Wohnbevölkerung des Landes SachsenAnhalt eine regionale bevölkerungsbezogene Herzinfarktregistrierung zu etablieren, um zu untersuchen, durch welche strukturellen und prozessualen Faktoren sich die überdurchschnittlich hohe Mortalität am akuten Myokardinfarkt im Land Sachsen-Anhalt erklären und durch welche Maßnahmen sie sich gezielt beeinflussen lässt.

Herzinfarkte werden von Gesundheitsämtern der Registerregion in Kooperation mit den leichenschauenden Ärzten und Hausärzten an das RHESA pseudonymisiert gemeldet.

Ausblick

Das regionale Herzinfarktregister bietet eine Basis für gezielte Präventionsansätze, eine verbesserte Gesundheitsberichterstattung, eine Stärkung der epidemiologischen Versorgungsforschung, eine langfristige Senkung der Herzinfarktmortalität in Sachsen‐Anhalt und Vergleichbarkeit mit etablierten Herzinfarktregistern.

Methoden

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Mitteilungen der Kammer

Crew Prof. Stang (v. links nach rechts): Dr. P. Trocchi, Frau S. Bohley, Frau M. Kunze, Prof. A. Stang Korrespondenzanschrift: Prof. Dr. med. Andreas Stang, MPH Institut für Klinische Epidemiologie (IKE) Medizinische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Magdeburger Str. 8, 06097 Halle (Saale) Tel. 0345-557-3567, Fax. 0345-557-4565 e-mail: rhesa@medizin.uni-halle.de

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Eine städtische (Einwohner der Stadt Halle) und eine ländliche Bevölkerung (Einwohner der Region Altmark) stellen die Registerpopulation von 345.120 Menschen im Alter von 25 Jahren und mehr. Erwartet werden in dieser Population rund 1.700 Herzinfarkte pro Jahr. Für die Herzinfarktregister-Regionen werden Mortalitäts- und Letalitätsparameter (Prähospitalmortalität, Letalität <48h, 28 und 365 Tage) sowie Versorgungsparameter (u.a. pain to contact, contact to balloon, door to balloon) für ST-Hebungsinfarkte und Nicht-ST Hebungsinfarkte ermittelt. Des Weiteren werden Faktoren der Strukturund Prozessqualität wie z.B. die Kapazität von Herzkathetern, Intensiv- und kardiologische Krankenhausbetten, kardiochirurgische Abteilungen und Betten, Notarztsystem, Notfallmaßnahmen in der Prähospitalphase sowie kardiale Interventionen untersucht. Registriert werden tödliche und überlebte Herzinfarkte. Überlebte Herzinfarkte werden durch 15 meldende Krankenhäuser an das RHESA übermittelt. Tödliche


Mitteilungen der Kammer

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Versorgung von Patienten mit einem Akuten Koronarsyndrom im Rettungsdienst Der Rettungsdienst besteht aus Notfallrettung und qualifiziertem Patiententransport. Er ist in den Rettungsdienstgesetzen der Bundesländer geregelt und sorgt nach präklinischer medizinischer Versorgung durch dafür qualifiziertes Personal für die Beförderung in für die weitere Versorgung geeignete Einrichtungen. In einer oft unscharfen Abgrenzung zur Dringlichkeitsversorgung durch niedergelassene Ärzte oder den kassenärztlichen Notdienst adressiert der Rettungsdienst Personen, die sich in Lebensgefahr befinden oder denen schwere gesundheitliche Schäden drohen, wenn sie nicht unverzüglich medizinische Hilfe erhalten.

der Bevölkerung in Klinik und Präklinik auf 60 Minuten normiert worden. In diesem Zeitraum sind Notrufannahme, Anfahrt, Versorgung und Transport der Patienten subsummiert. Weitläufige und dünn besiedelte Regionen sind strukturell dadurch benachteiligt, dass die Entfernungen vom Einsatzort zur spezialisierten Einrichtung (Herzkatheter) hier besonders viel Zeit konsumieren kann. Bei größeren Entfernungen kann im Einzelfall durch den Einsatz von Rettungshubschraubern auch hier eine zeitgerechte Versorgung realisiert werden. Darüber hinaus kann beim ST-Hebungsinfarkt im Einzelfall der überbrückende Einsatz von Thrombolytika bis zur Herzkatheter-Intervention sinnvoll sein.

Landkreise und Kreisfreie Städte haben als Träger des Rettungsdienstes in den 14 Rettungsdienstbereichen von Sachsen-Anhalt dafür Sorge zu tragen, dass eine flächendeckende und bedarfsgerechte Vorhaltung von Rettungsmitteln besteht und unter Einhaltung der landesgesetzlich normierten Hilfsfrist von 12 Minuten für einen Rettungswagen und 20 Minuten für den Notarzt schnelle medizinische Hilfe geleistet werden kann. Diese Zeiten beginnen mit dem Eingang des Notrufes in der Rettungsleitstelle; sie müssen zumindest in 95 % der Fälle eingehalten werden.

Zeitverläufe in der Klinik können bereits vom Rettungsdienst günstig beeinflusst werden; durch generelle Absprachen und intelligente Zuweisungsstrategien mit direktem telefonischem Kontakt zwischen Rettungsdienst und Krankenhausarzt können Katheterplätze bereits während der Anfahrt vorbereitet oder freigehalten werden. Die Versorgungszeit im Krankenhaus „Door to Balloon“ konnte in ersten Pilotuntersuchungen durch eine qualifizierte Voranmeldung um 25% gesenkt werden. Telemedizinische Elemente können durch EKG-Übertragung vom Notfallort zum Kardiologen zur Akzeptanz beitragen und möglicherweise zusätzlich Zeit sparen helfen; sie werden bereits punktuell auch in Sachsen-Anhalt erprobt und eingesetzt.

In Sachsen-Anhalt stehen an mehr als 50 Standorten Notärzte für den Einsatz im Rettungsdienst bereit, sie leisten bei über 100.000 Einsätzen im Jahr notfallmäßig erste ärztliche Hilfe. Besonders bei Einsätzen in den Diagnosegruppen „Akutes Koronarsyndrom“, „Apoplex“, „Polytrauma“ und „Schädel-Hirn-Trauma“ bestimmt neben der Behandlungsqualität auch die Versorgungszeit über den Behandlungsausgang. Dies ist mit Schlagworten wie „Time is muscle“ eingängig vermittelt. Für diese wesentlichen notfallmedizinischen Krankheitsbilder ist die gesamte, für den Rettungsdienst zur Verfügung stehende Zeit im Konsens der Fachgesellschaften in den Eckpunkten zur Notfallmedizinischen Versorgung

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Neben der Betrachtung der Zeitabläufe ist natürlich die Qualität rettungsdienstlicher Leistungen eine wichtige Determinante des Behandlungserfolges. Strukturqualität bedeutet neben der flächendeckenden Vorhaltung besonders auch den Ausstattungsumfang der Rettungsmittel. Hier gehört seit einigen Jahren das 12-Kanal-EKG zum Standard, der in vielen Bereichen nicht nur im Notarzteinsatzfahrzeug sondern bereits in jedem Rettungswagen vorgehalten wird und die Diagnose des ST-Hebungsinfarktes erst umfänglich möglich macht.

Mitteilungen der Kammer

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Mitteilungen der Kammer

Anhalt sehr schlechten Ergebnisse hat der Rettungsdienst wie alle anderen Beteiligten natürlich ein besonderes Augenmerk auf Kardiale Notfälle zu richten und besondere Anstrengungen in diesem Teilbereich zu unternehmen; Vieles ist in den letzten Jahren bereits etabliert, Anderes möglicherweise noch nicht erreicht. Positive Elemente sind neben der Verbesserung der Ausstattung der Rettungsmittel und intensiver Schulungen des Personals beispielsweise Aktionen der Deutschen Herzstiftung zum früheren Notruf. Erste Hinweise aus dem südlichen SachsenAnhalt geben Hinweise auf einen im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt mit fast 30 Minuten deutlich späteren Notrufzeitpunkt (104 vs. 79 Minuten). Die weitere Verbreitung von Hilfsmitteln zur Reanimation (AED) oder die erfolgten landesweiten Schulungsmaßnahmen für Telefonanweisungen durch die Rettungsleitstellen bei Notfällen sind weitere, gute Beispiele. In der ärztlichen Behandlung erfordert das akute Koronarsyndrom neben den Basismaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen regelhaft die notärztliche pharmakologische Intervention. Diese konzentriert sich besonders auf die Einsatzbereiche Kreislauftherapie/-ökonomisierung, Schmerztherapie/ Sedierung und Antikoagulation/-aggregation/Thrombolyse. Sie sollte sich als vorgeschaltete Krankenhaustherapie verstehen und bedingt so, neben der Umsetzung der gültigen deutschen und europäischen Leitlinien, die enge Absprache mit den lokoregionalen Spezial- und Weiterversorgern. Die hierbei konsentierten Grundsätze lassen sich in rettungsdienstliche Algorithmen oder SOP´s umsetzen, die für die Akteure Handlungssicherheit herstellen, ohne die (not)ärztliche Therapiefreiheit dadurch begrenzen zu wollen. Eine kritische Analyse der Daten und Abläufe ermöglicht es den Ärztlichen Leitern Rettungsdienst, Verbesserungspotentiale in ihrem Bereich zu detektieren und im kontinuierlichen Qualitätssicherungsprozess umzusetzen. Im Umfeld des Herzberichtes und der wiederholt für Sachsen-

Gerne wird der Rettungsdienst an der in diesem Jahr angelaufenen wissenschaftlichen Evaluation in unserem Bundesland teilnehmen und in den festgelegten Regionen Altmark und Halle (Saale) motiviert am Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (Rhesa) mitwirken. Korrespondenzanschrift: Dr. Karsten zur Nieden, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Halle/Nördlicher Saalekreis BG-Kliniken Bergmannstrost Klinik f. Anästhesiologie, Intensiv- u. Notfallmedizin Merseburger Straße 165, 06112 Halle (Saale) Tel.: 0345/132 77 11, Fax.: 0345-132 6344 E-Mail: Karsten.zurNieden@halle.de

Medikamentöse Therapie nach akutem Koronarsyndrom Unverändert führen kardiovaskuläre Erkrankungen die Todesursachenstatistik an. Hierbei ist die (kumulierte) Sterblichkeit nach einem Reinfarkt weiterhin sehr hoch, so dass der Sekundärprävention zur Verhinderung eines erneuten Myokardinfarktes eine besonders große Bedeutung zukommt.

Leitlinienkonforme medikamentöse Therapie verbessert Prognose Die entsprechenden Empfehlungen zur medikamentösen Nachbehandlung sind seitens der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in entsprechenden Leitlinien zur Behandlung des akuten Koronarsyndroms ohne (NSTEMI: European Heart Journal 2011) und mit ST-Streckenhebung (STEMI: EHJ, 2012) zusammengefasst (www.escardio.org/guidelines). Begleitend hierzu wurde eine deutschsprachige Kommentie-

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Mitteilungen der Kammer

rung der europäischen Leitlinienempfehlung zur Behandlung des NSTEMI im vergangenen Jahr veröffentlicht (Kardiologe 2012; 6:283-301; http://leitlinien.dgk.org/leitlinien/).

Risikoeinschätzung mittels Scores Verschiedene Risikotabellen (-scores) erlauben eine Vorhersage des Risikos kardiovaskulärer Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall u.a.). So besteht z.B. bei einem 65-jährigen Patienten, Raucher, mit arterieller Hypertonie (185/85 mmHg) und begleitender Hypercholesterinämie (7,8 mmol/l) entsprechend den ESC-Scorecharts (http://www.heartscore.org/de/Pages/ welcome2.aspx) eine rund 50%ige Wahrscheinlichkeit für ein kardiovaskuläres Ereignis in den kommenden 10 Jahren. Bei entsprechender Blutdruck- und Cholesterinsenkung mittels Lebensstiländerung und medikamentöser Therapie kann dieses Risiko auf 9% abgesenkt werden; falls der Patient ergänzend noch das Rauchen einstellt: auf lediglich 4%!

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Fotos: fotolia, Autor

Hohe Sterblichkeit des Reinfarktes


Mitteilungen der Kammer

Empfehlungen zur Sekundärprävention Empfehlung

Empfehlungsgrad

Betablocker bei allen Patienten mit LV-Funktion < 40%

IA

ACE-Hemmer bei allen Patienten mit LV-Funktion <40% oder Herzinsuffizienz, Diabetes, Hypertonie, Niereninsuffizienz

IA

ACE-Hemmer bei allen anderen Patienten

IB

Angiotensinrezeptorantagonisten bei allen Patienten mit Intoleranz gegen ACE-Hemmer

IB

Eplerenon bei Patienten nach Myokardinfarkt unter ACE-Hemmer u. Betablockertherapie, mit LV-EF <35% u. Diabetes oder Herzinsuffizienz ohne relevante Nierenfunktionseinschränkung /ohne Hyperkaliämie

IA

Statintherapie mit Zielwert LDL-Cholesterin <1.8 mmol/l

IA

Statintherapie – LDL-Zielwert<1.8 mmol Im Mittelpunkt der medikamentösen Sekundärprävention bei akutem Koronarsyndrom steht die Absenkung des LDLCholesterins mittels Statintherapie auf Werte unter 1.8 mmol/l, da nach gegenwärtiger Datenlage unterhalb dieses Grenzwertes ein weiteres Voranschreiten der Koronarsklerose aufgehalten werden konnte. Dies war begleitend mit einer deutlichen Risikoverminderung für Reinfarkte verbunden. Falls auch mittels hochdosierter Statintherapie dieser Zielwert nicht erreicht wird oder aber unerwünschte Arzneimittelwirkungen eine Höherdosierung verhindern, kann eine Kombination mit einem Cholesterinresorptionshemmer (Ezetemib) erfolgen. Im Rahmen einer solchen Kombinationsbehandlung können auch unter niedrig dosierter Statintherapie beachtliche LDL-Absenkungen erreicht werden.

mende Anzahl verordneter Medikamente sowie deren Dosierungshäufigkeit über den Tag zu einer Abnahme der Therapietreue auf seiten des Patienten. Hier könnten Kombinations- und Retardpräparate sowie die individuelle Medikamentenblisterung einen Beitrag zur Abhilfe leisten. Darüber hinaus stellen strukturierte Versorgungsprogramme („managed care“) wie auch grupenpsychotherapeutische Interventionen (SWITCHD-Studie mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen zur Krankheitsaufklärung, Schulung der Selbstwahrnehmung und Beeinflussung von Fehlhaltungen) einen hilfreichen Ansatz zur prognostisch relevanten Verbesserung der Adhärenz dar.

Korrespondenzanschrift: Dr. med. R. Prondzinsky

Verminderte Adhärenz (Einnahmetreue) erhöht die Sterblichkeit

Medizinische Klinik I

Aus umfangreichen Registerdaten ist bekannt, dass die Einnahmetreue mit zunehmendem zeitlichen Abstand zum akuten Myokardinfarkt abnimmt. Ebenso führen die zuneh-

Tel.: 03461/27 2001, Fax.: 03461/27 2002

Carl von Basedow Klinikum Weisse Mauer 52, 06217 Merseburg E-Mail:

Foto: Autor

r.prondzinsky@klinikum-saalekreis.de

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Mitteilungen der Kammer

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Neues aus dem Kammerbereich

Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt folgende Vertragsarztsitze aus: Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: Halle Fachgebiet: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Halle Fachgebiet: Neurologie / Psychiatrie Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: PB Mansfeld Südharz Fachgebiet: Kinder- und Jugendmedizin (halber Versorgungsauftrag) Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: PB Dessau-Roßlau Fachgebiet: Hausärztliche Praxis Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: PB Schönebeck Fachgebiet: Kinder- und Jugendmedizin Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Magdeburg

Erscheinungsdaten des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt 2014 Heft

Erscheinungstag

Anzeigenschluss

1/2*

11.01.14 (Sa.)

02.12.13 (Mo.)

3

01.03.14 (Sa.)

03.02.14 (Mo.)

4

05.04.14 (Sa.)

03.03.14 (Mo.)

5

03.05.14 (Sa.)

01.04.14 (Di.)

6/7*

14.06.14 (Sa.)

05.05.14 (Mo.)

8

02.08.14 (Sa.)

01.07.14 (Di.)

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06.09.14 (Sa.)

04.08.14 (Mo.)

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04.10.14 (Sa.)

01.09.14 (Mo.)

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01.11.14 (Sa.)

30.09.14 (Di.)

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06.12.14 (Sa.)

03.11.14 (Mo.)

* Heft 1 und Heft 2 sowie Heft 6 und Heft 7 erscheinen 2014 als Doppelausgaben.

Fachgebiet: Innere Medizin / Nephrologie Praxisform: Gemeinschaftspraxis Planungsbereich: Raumordnungsregion Halle Fachgebiet: Innere Medizin / Nephrologie Praxisform: Gemeinschaftspraxis Praxisort: Bernburg Fachgebiet: Orthopädie Praxisform: Gemeinschaftspraxis Planungsbereich: PB Börde Fachgebiet: Orthopädie Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Halle Fachgebiet: Kinderheilkunde Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: PB Salzlandkreis Fachgebiet: Frauenheilkunde und Geburtshilfe Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Halle

Bewerbungen richten Sie bitte an: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt Abt.: Zulassungswesen Postfach 1664 39006 Magdeburg Die Ausschreibung endet am 25. dieses Monats. Wir weisen darauf hin, dass sich die in der Warteliste eingetragenen Ärzte ebenfalls um den Vertragsarztsitz bewerben müssen.

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Neues aus dem Kammerbereich

© Katharina Lorenz

DER TUMORPATIENT IM FOCUS DER MKG-CHIRURGIE Universitätsklinikum Halle (Saale) Lehrgebäude, Hörsaal 1/2 Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale) Samstag, 23.11.2013, 09:00 - 15:00 Uhr Anmeldung bis zum 4. November 2013 unter: mkg@medizin.uni-halle.de

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 11


Neues aus dem Kammerbereich

Vertigo – ein spannendes und interdisziplinäres Phänomen Wittenberger neurologisches Kolloquium zum Schwindel Es ist mittlerweile zu einer festen Größe in der ärztlichen und pflegerischen Weiterbildung geworden: Am Sonnabend, 16. November 2013 um 9 Uhr lädt die Alexianer Klinik Bosse Wittenberg zum 8. Wittenberger neurologischen Kolloquium in die Hans-LufftStraße 5, Lutherstadt Wittenberg ein. Im Fokus steht das vielschichtige und omnipräsente Symptom des Schwindels. Vertigo jagt den Betroffenen manchmal Todesangst ein, inspiriert Filmautoren und bringt den an der Basis tätigen Ärzten wegen seiner Häufigkeit und Vielgestaltigkeit nicht immer Freude. Hilft in der Differenzialdiagnostik eine Magnetresonanztomographie des Kopfes oder der Wirbelsäule? Nützt ein Elektrokardiogramm oder muss

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der Chiropraktiker sich der Halswirbelsäule annehmen? „In unserer Veranstaltung wollen wir eine rasche Diagnosesicherung unter Einsatz der verfügbaren Mittel erreichen. Wir wollen zudem klären, wann ein Schwindel ein wirklich ernst zu nehmendes Symptom einer abzuklärenden Systemerkrankung ist“, umreißt Gastgeber Dr. med. Philipp Feige, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der Klinik Bosse Wittenberg, das Ziel des Kolloquiums. Dr. med. Daniel Zeise, Oberarzt der Klinik für Neurologie am Parkkrankenhaus Berlin-Weißensee spricht in seinem Referat zum „Schwindel als Notfall“. Mit dem Schwindel aus Sicht des Hals-Nasen-Ohrenarztes und aus kardiologischer Sicht befassen sich Dr. med. Volker Baumgarten, Chefarzt der

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde vom Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen beziehungsweise der Direktor der Klinik für Kardiologie am Herzzentrum Coswig, Dr. med. Tom Giesler. Professor Dr. med. HansJürgen von Giesen von der Alexianer Krefeld GmbH thematisiert den phobischen Schwankschwindel. Zum Attackenschwindel referiert Professor Dr. med. Thomas Lempert, Chefarzt der Klinik für Neurologie an der Schlosspark-Klinik Berlin. Anmeldungen zum 8. Wittenberger Neurologischen Kolloquium nimmt Silke Heerwald unter Tel. (03491) 4 76 -5 71 oder per E-Mail an s.heerwald@ alexius.de entgegen. | Pi u. Foto: Alexianer

Neues aus dem Kammerbereich

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Aktuelle Themen

Abgestufte sektorübergreifende

Behandlung geriatrischer Patienten Die Versorgung geriatrischer Patienten in Sachsen-Anhalt ist unter dem Aspekt der demografischen Entwicklung und der Diskussion über die zukünftige Gestaltung des Gesundheitssystems ein zentrales Thema aller an der medizinischen Versorgung und Betreuung dieser Patienten Beteiligten. Im Folgenden erhalten Sie eine kurz gefasste Übersicht über Ziele, Inhalte und Angebote der in das Geriatriekonzept einbezogenen Partner, Abb. 1. Das bereits 1995 vom Land erstellte Geriatriekonzept erfuhr 2009 seine erste Überarbeitung, und es befindet sich gegenwärtig in einer zweiten Phase der Anpassung an aktuelle Entwicklungen. Dem liegt der Gedanke zugrunde, ein Netzwerk aufzubauen, das in allen Phasen der Behandlung und Betreuung geriatrischer Patienten

Pflegeeinrichtungen

die richtigen Partner aktiviert, sie je nach Bedarf sinnvoll und effizient miteinander verzahnt und den Patienten eine wohnortnahe Diagnostik und Therapie inklusive rehabilitativer Angebote bietet. Das Netzwerk ermöglicht eine abgestufte, auf die individuelle Situation des jeweiligen Patienten zugeschnittene Herangehensweise in: • Geriatrischen Zentren an Krankenhäusern • Geriatrischen Tageskliniken • Geriatrischen Schwerpunktpraxen Geriatrische Zentren an den Krankenhäusern der Landkreise und kreisfreien Städte bilden die Spitze der Versorgungsstruktur. Sie kooperieren bei Diagnostik und Therapie mit anderen Strukturen eines Netzwerkes, das u.a. aus Psychologen, Neurologen, geriatrischer Tagesklinik, Rehasportgruppe,

Ambulante und soziale Dienste

Haus- und Fachärzte

Geriatrische Schwerpunktpraxis

Angehörige

ehrenamtlich Engagierte Geriatrisches Zentrum

Selbsthilfegruppen

Abb. 1 Das geriatrische Netzwerk

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Aktuelle Themen

KH ohne geriatrisches Zentrum

Selbsthilfegruppe, Hausärzten und Angehörigen besteht. Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen ist sehr sinnvoll. (s. Abb. 2, S. 17) Eine kritische Phase der Behandlungsund Versorgungskette ist der Übergang von der stationären Versorgung in das häusliche Umfeld. Sowohl das umfassende und sektorübergreifende Entlassmanagement ist hier gefragt als auch die Auswahl geeigneter ambulanter Angebote. Ein wichtiger Baustein in der Möglichkeit der Weiterbehandlung ist die teilstationäre geriatrische Versorgung zur Vermeidung bzw. Verringerung von Pflegebedürftigkeit. Sie wird jedoch nicht in allen Geriatrischen Zentren vorgehalten. Die teilstationäre bzw. tagesklinische Behandlung als Bindeglied ist nach dem SGB V eine Form der Krankenhausbehandlung. Den täglichen Transport zum Krankenhaus und nach Hause organisiert die Klinik. Neben multidimensionalen diagnostischen Maßnahmen einschließlich des geriatrischen Assessments werden multidisziplinäre Komplexbehandlungen mit teamintegrierten Einzelund Gruppentherapien durchgeführt. Speziell geschulte Pflegekräfte arbeiten mit den Patienten daran, ein Höchstmaß an Selbständigkeit zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Bindeglied zwischen den Geriatrischen Zentren und den Hausärzten sind die beiden geriatrischen Schwerpunktpraxen in Klötze/Kalbe und Schönebeck. Sie arbeiten geriatrischdiagnostisch und koordinierend-rehabilitativ, kooperieren eng mit den Geriatrischen Zentren und über-

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Aktuelle Themen

nehmen Aufgaben im Sinne einer multiprofessionellen Weiterbehandlung. Die geriatrischen Schwerpunktpraxen arbeiten selbst ebenfalls innerhalb einer vernetzten Struktur mit multiprofessionellen Teams, bestehend aus niedergelassenen Ärzten, in der aktivierenden Pflege Tätigen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, dem Sozialdienst und weiteren Partnern. Eine Schlüsselposition haben die Hausärzte. Sie versorgen dauerhaft Patienten mit geriatrischen Krankheitsbildern und leiten bei Bedarf auf der Grundlage der Ergebnisse eines geriatrischen Basisassessments (EBM GOP 03360) die Patienten in Schwerpunktpraxen bzw. klinische Zentren weiter. Ihre Aufgaben liegen vor allem auch in der frühen Erkennung solcher Erkrankungen und der Nachsorge nach stationärer oder ambulanter geriatrischer Komplexbehandlung. Die Hausärzte können für

Struktur der geriatrischen Versorgung Geriatrische stationäre Rehabilitation Klinische geriatrische Zentren (Akutbehandlung/ Frührehabilitation) Tageskliniken/ mobile Rehabilitation Geriatrische Schwerpunktpraxis

(HÄ mit Qualifikation 160 h Kurs, FA für Innere/ Geriatrie, multiprofessionelles Team) Ambulante geriatrische Komplexbehandlung

Hausarzt

Geriatrisches Basisassessment, Behandlung geriatrischer Erkrankungen 1

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

Abb. 2 Struktur der geriatrischen Versorgung

bestimmte Aufgaben bei der Diagnostik und Betreuung an besonders qualifizierte Praxisassistentinnen (z.B. VERAH) delegieren.

(Quelle: PRO, Mitteilungsblatt der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, Nrn. 6-8/2013, Das Geriatriekonzept Sachsen-Anhalts)

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Aktuelle Themen

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Aktuelle Themen

Bekanntgabe der Bundesärztekammer und der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Vorgehen bei der Postexpositionsimpfung von Tollwut Derzeit bestehen Engpässe bei der Impfstoffversorgung mit Tollwut-Impfstoffen in der Bundesrepublik. Hierdurch kann es vorkommen, dass Impfstoff nicht über die normalen Lieferketten der Apotheken beziehbar ist. Für die Notfallversorgung von Patienten nach Tierbiss/Kontakt wird von

den Landesapothekerkammern Impfstoff in einem Notfall-Depot zur Postexpositionsimpfung gegen Tollwut vorgehalten. Um die Notfallversorgung dieser Patienten aus dem NotfallDepot ggf. sicherzustellen, soll der behandelnde Arzt den Vermerk „Postexpositionsprophylaxe bei Tierbiss/ Kontakt“ auf der Impfstoffverordnung

anbringen, weil diese Information die Voraussetzung dafür ist, dass der Impfstoff aus dem Notfall-Depot zur Verfügung gestellt wird.

Nationale Versorgungsleitlinie

„Therapie des Typ-2-Diabetes“ veröffentlicht Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat dem Programm für Nationale Versorgungsleitlinien (NVL) eine weitere Leitlinie hinzugefügt. Die NVL „Therapie des Typ-2-Diabetes“ ergänzt die vorliegenden Module zu Fuß-, Netzhaut-, Nierenund Nervenkomplikationen sowie zur Schulung bei Diabetes. Die NVL beschreibt neben Empfehlungen zur Diagnostik und nichtmedikamentösen Behandlung insbesondere die Pharmakotherapie des Typ-2-Diabetes. „Sauberes, evidenzbasiertes Wissen ist die beste Entscheidungsgrundlage im Einzelfall“, sagte Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer. Die jüngste NVL verdeutliche einmal mehr, wie eine systematische Zusammenarbeit aller relevanten Fachgruppen sowie eine konsequente Einbeziehung

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Aktuelle Themen

von Patienten zu einem praxisorientierten Ergebnis führen kann. Besonders hob Jonitz die Möglichkeit einer offenen Beteiligung durch die Kommentierungsmöglichkeit bei der Erstellung der Leitlinie hervor. „Das trägt dazu bei, dass gute ärztliche Inhalte und praktische Erfahrung die Grundlage für die klinische Versorgung bilden.“ „Den Nutzen haben Patienten wie Ärzte gleichermaßen“, betonte Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). „Leitlinien sind keine Schablonen. Sie bilden aber eine fachlich fundierte Grundlage, um den Patienten individuell zu behandeln.“ Bewusst wurden in der NVL auch divergierende Auffassungen der Autoren dargestellt – in dem Verständnis, dass vorliegende Evidenz durchaus

unterschiedliche Interpretationen zulässt und die Komplexität einer Erkrankung keine einfachen Antworten auf gesundheitspolitische Versorgungsfragen bietet. Das Programm für Nationale Versorgungsleitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Mit der Durchführung wurde das ÄZQ beauftragt. Die Nationale Versorgungsleitlinie „Therapie des Typ-2-Diabetes“ kann im Internet unter www.versorgungsleitlinien.de abgerufen werden.

| gemeinsame Pi von BÄK und KBV

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Aktuelle Themen

Mehr Sicherheit für unterwegs

App der DRF Luftrettung ab sofort im App Store erhältlich Notfälle kommen aus heiterem Himmel. Rettung auch.

Unterstützen Sie die DRF Luftrettung. Werden Sie Fördermitglied.

Fremdsprache leicht gemacht: Ein Wörterbuch mit den häufigsten Krankheiten und Verletzungen, die sich anhand der international verständlichen Schmerzskala einordnen lassen, ermöglicht die einfache Kommunikation in den 17 wichtigsten Sprachen. Darüber hinaus bietet die App unter der Rubrik Vorsorge aktuelle Ratschläge zur Gesundheitsprävention, zum Beispiel zur Sicherheit beim Radfahren oder zur frühzeitigen Erkennung von Schlaganfällen. Passiert ein Notfall, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft: Innerhalb von zwei Minuten nach der Alarmierung sind die Besatzungen der DRF Luftrettung in der Luft und auf dem Weg zum Patienten.

Smartphone installiert, verfügt die App der DRF Luftrettung über einen NotrufButton, der den Nutzer bei einem medizinischen Notfall mit einem Leitstellendisponenten unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 oder mit einem Giftinformationszentrum verbindet. Auch die Alarmzentrale der DRF Luftrettung, die weltweite Rückholungen von Patienten aus dem Ausland koordiniert, ist mit nur wenigen Klicks für Förderer des DRF e.V. erreichbar. Informationen zu Flotte und Standorten

Info-Telefon 0711 7007-2211

www.drf-luftrettung.de der rot-weißen Luftretter, aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise sowie zahlreiche Fotos und Videos aus dem Einsatzalltag der Hubschrauberbesatzungen stehen ebenfalls mobil zur Verfügung. Und mit dem Retter-Radar kann jeder Hubschrauberfan die letzten 20 Einsätze eines jeden Hubschraubers der DRF Luftrettung nachverfolgen.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie unter: www.drf-luftrettung.de | Pi DRF

Hierbei kann das schnelle Absetzen eines Notrufs Leben retten: Auf dem

Die Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. in Zusammmenarbeit mit der Abt. für Schmerztherapie des Fachkrankenhauses Vogelsang lädt zu folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenzen ein: Konferenz

Foto: DRF Luftrettung

Wer im Ausland in eine Notsituation gerät, ist oft sprachlichen Barrieren ausgesetzt: Hier schafft die neue App der DRF Luftrettung Abhilfe, die ab heute kostenlos im App Store verfügbar ist. Neben zahlreichen Informationen aus der Welt der Luftretter profitieren Nutzer von Vorsorgetipps und speziellen Anwendungen, die bei Unfällen oder plötzlich auftretenden Krankheiten im In- und Ausland helfen.

18. 11. 2013

Praktische Schmerztherapie mit Fallvorstellungen Dr. West, Charité Berlin

25. 11. 2013

Peripherer neuropathischer Schmerz – neue Behandlungsmethoden mit Fallbeispielen

Anmeldung erwünscht: OA Dr. med. Pfau, Schmerzambulanz Tel.: 0391/6713350/13320, Fax: 67 13 971

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Die Konferenzen werden von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungsdiploms mit 2 Punkten gewertet.

Aktuelle Themen

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Aktuelle Themen

Neue Kennzeichnung für Arzneimittel:

Schwarzes Dreieck weist auf besonders engmaschige Überwachung hin

Diese Arzneimittel weisen in ihrer Packungsbeilage ein auf der Spitze stehendes schwarzes Dreieck auf sowie den Satz: „Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.“ Alle Arzneimittel werden nach ihrem Inverkehrbringen in der EU sorgfältig überwacht. Mit dem schwarzen Dreieck gekennzeichnete Arzneimittel werden jedoch noch engmaschiger überwacht als andere Arzneimittel. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn weniger Informationen als zu anderen Arzneimitteln zur Verfügung stehen, weil sie beispielsweise neu auf dem Markt sind. Es bedeutet nicht, dass das Arzneimittel unsicher ist. Patienten sollten vermutete Nebenwirkungen eines Arzneimittels Ihrem Arzt, Apotheker oder der zuständigen Arzneimittelbehörde melden. Dies gilt besonders, wenn das Arzneimittel mit dem schwarzen Dreieck gekennzeichnet ist. Zuständige Behörden in Deutschland sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und

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Aktuelle Themen

das Paul-Ehrlich-Institut. Welche Behörde für das jeweilige Arzneimittel zuständig ist und wie Patienten Nebenwirkungen melden können, wird ebenfalls in der Packungsbeilage des jeweiligen Arzneimittels beschrieben. Patienten können mit ihrer Meldung zur Überwachung, Bewertung und Minimierung von Arzneimittelrisiken beitragen. Warum werden Arzneimittel nach ihrer Zulassung überwacht? Die europäischen Regulierungsbehörden entscheiden über die Zulassung von Arzneimitteln, nachdem sie die Ergebnisse von Labortests und klinischen Prüfungen bewertet haben. Nur Arzneimittel, deren Nutzen nachweislich die Risiken überwiegt, gelangen auf den Markt. Dadurch ist gewährleistet, dass Patienten zu den Behandlungen Zugang haben, die sie benötigen, ohne inakzeptablen Nebenwirkungen ausgesetzt zu sein. An klinischen Prüfungen nimmt in der Regel nur eine begrenzte Zahl von Patienten für einen festgelegten Zeitraum unter kontrollierten Bedingungen teil. Unter realen Bedingungen wird eine größere und heterogenere Patienten-

gruppe das Arzneimittel anwenden. Sie leiden eventuell unter verschiedenen Krankheiten und nehmen vielleicht weitere Arzneimittel ein. Einige weniger häufige Nebenwirkungen könnten erst dann auftreten, wenn ein Arzneimittel von einer großen Anzahl von Personen über einen langen Zeitraum angewendet wird. Daher ist es unerlässlich, dass alle Arzneimittel, solange sie in Verkehr sind, weiterhin auf ihre Sicherheit überwacht werden. Zu den unter zusätzlicher Überwachung stehenden Arzneimitteln gehören etwa seit Anfang 2011 neu zugelassene Arzneimittel sowie solche, bei denen die Arzneimittelbehörden weitere Studien verlangen, z. B. zur Langzeitanwendung oder zu seltenen Nebenwirkungen, die während klinischer Prüfungen beobachtet wurden. Eine aktuelle Liste der Arzneimittel unter zusätzlicher Überwachung, die Möglichkeit, Nebenwirkungen zu melden und weitere Informationen zum Thema finden Patienten unter: www.bfarm.de und www.pei.de | Pi BfArM

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Foto: BfArM

Die Europäische Union (EU) hat eine neue Kennzeichnung für Arzneimittel eingeführt, die besonders engmaschig überwacht werden.


Aktuelle Themen

Pflanzliche und traditionelle Arzneimittel: BfArM stößt mit internationalem Symposium globale Strategien zur Prüfung von Nutzen und Risiken an Rund 150 Teilnehmer aus 20 Ländern diskutierten vom 30.09. bis zum 2.10.2013 in Bonn über europäische und weltweite Strategien zur künftigen Bewertung pflanzlicher und traditioneller Arzneimittel. Veranstaltet wurde das internationale Symposium „TradReg2013 - Regulation of herbal and traditional medicinal products” vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Das BfArM schafft damit für diese Arzneimittel eine internationale Plattform zum Dialog zwischen Wissenschaft, Industrie und Behörden. Experten u.a. aus den USA, Kanada, Japan und Brasilien diskutierten gemeinsam mit BfArMFachleuten über internationale Strategien, wie auch zukünftig Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit pflanzlicher und traditioneller Arzneimittel geprüft und sichergestellt werden können. BfArM-Präsident Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger betonte: „Patienten müssen sich auch künftig darauf verlassen können, dass pflanzliche und traditionelle Arzneimittel weltweit nach aktuellen wissenschaftlichen Grundsätzen geprüft werden. Deshalb

sind wir mit der TradReg gern Impulsgeber für neue internationale Strategien zur Bewertung dieser Arzneimittel.“ Mit dem internationalen Symposium greift das BfArM die besondere Bedeutung pflanzlicher und traditioneller Arzneimittel auf, die in der deutschen Bevölkerung ein hohes Vertrauen genießen. Zunehmend werden hier Arzneimittel aus aller Welt angeboten. Das macht nach Ansicht des BfArM für

den Schutz der Patienten neue internationale Ansätze für die Prüfung und Bewertung dieser Arzneimittel notwendig. Das Symposium TradReg ist deshalb ein wichtiger Schritt, um auch in der Zukunft in Deutschland weiterhin eine angemessene Prüfung von Nutzen und Risiken pflanzlicher und traditioneller Arzneimittel sicherzustellen. | Pi BfArM

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Aktuelle Themen

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Aktuelle Themen

Schlosshotel Schkopau, Foto: Danny Sotzny (foto-sotzny.de)

IMSA Jahrestagung 2013

15. und 16. November 2013 im Schlosshotel Schkopau Die im Vorfeld der Jahrestagung der Gesellschaft für Innere Medizin Sachsen-Anhalt e.V. 2013 eingereichten freien Beiträge präsentieren wir an dieser Stelle als AbstractPublikationen: Postergruppe 1, Freitag, 15. November 2013 P01- Idiopathische eosinophile Cholangitis als Ursache von Bauchschmerzen und Juckreiz Dworzak A.1, Knolle J.1, Quaas A.2, Boye H.1, Westphal S.1, Jetschmann J.-U.1, Plauth M.1 1 Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau und 2 Institut für Pathologie, Universitätsklinikum HamburgEppendorf, Martinistr. 62, 20246 Hamburg Einleitung: Eosinophile Cholangitiden wurden im Rahmen eines hypereosinophilen Syndroms beschrieben. Kasuistik: Eine 64-Jährige wurde wegen Zustandverschlechterung mit Oberbauchschmerzen, Diarrhoen und Juckreiz eingewiesen. Wegen abdominaler und mediasti-

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naler Lymphadenopathie erfolgte 2 Jahre zuvor die histologische Untersuchung eines Lymphknotens, die zu keiner Diagnose führte. 5 Monate zuvor erfolgte eine erneute Diagnostik, die im PET-CT eine hohe Aktivität der Gallengangswände zeigte und es wurde die Diagnose einer primär sklerosierenden Cholangitis (PSC) gestellt. Die Behandlung mit Ursodeoxycholsäure blieb ohne Erfolg. In der aktuellen Diagnostik zeigte die ERC das Bild einer PSC, bioptisch fand sich eine eosinophile Cholangitis. Die Leberhistologie zeigte eine sklerosierende eosinophile Entzündung auch der kleinen Gallengänge. Im Knochenmark fand sich eine geringe Vermehrung der Eosinophilen. Infektiöse Ursachen der Bluteosinophilie (0.22) wurden ausgeschlossen. Unter 60 mg Prednisolon verschwanden die Beschwerden und die Bluteosinophilie.

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Schlussfolgerungen: Aus dem weiteren Krankheitsverlauf wird zu klären sein, ob die eosinophile Cholangitis als Erstmanifestation einer noch festzustellenden Systemerkrankung einzuordnen ist.

P02- Die fäkale Bakteriotherapie als Therapieoption bei rezidivierender CDAD (C. difficile-assoziierte Diarrhö). Krummenerl P., Heinicke M., Hopf K. Klinik für Innere Medizin I, KH Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstr. 1, 06120 Halle Einleitung: Inzidenz und Rezidivrate von Clostridiumdifficile-Infektionen nehmen zu. Im angloamerikanischen Raum wird die fäkale Bakteriotherapie mit Erfolgsraten von > 85 % eingesetzt. Die vorliegende Arbeit beschreibt 9 Patienten mit therapierefraktärem, rezidivierendem Verlauf einer Clostridium-difficile-Infektion, bei denen eine fäkale Bakteriotherapie durchgeführt wurde. Methodik: Von 05/2011 – 08/2013 wurde bei 9 Patienten (8w, 1m, 18 – 88 Jahre) 10 mal eine fäkale Bakteriotherapie durchgeführt. Alle Patienten hatten zuvor eine antibiotische Therapie mit Metronidazol, Vancomycin und Rifaximin erhalten. In allen Fällen erfolgte die Stuhlspende durch Angehörige, die negativ auf pathogene Keime im Stuhl und akute Infektionen getestet worden waren. In 9 Fällen erfolgte die Applikation via Koloskopie, in 1 Fall via Intestinoskopie. Resultate: In der Nachbeobachtungszeit kam es weder klinisch noch mikrobiologisch zu einem Rezidiv. 1 Patientin verstarb 10 Tage nach der fäkalen Bakteriotherapie infolge einer Urosepsis. Es traten keine transplantationsassoziierten Nebenwirkungen auf. Schlussfolgerungen: Die fäkale Bakteriotherapie ist eine hocheffiziente Therapiealternative bei Rezidiven einer Clostridium-difficile-Infektion.

P03- Eisenüberladung bei Leberzirrhose ist assoziiert mit hepatischer und zirkulatorischer Dysfunktion aber nicht mit portaler Hypertension Ripoll C., Keitel F., Hollenbach M., Schmidt B., Zipprich A. Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Halle (Saale) Einleitung: Die Bedeutung der Eisenüberladung bei nichthämochromatose bedingter Leberzirrhose ist unklar. Ziel war die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Eisenüberladung und Markern der hepatischen und zirkulatorischen Dysfunktion sowie des portalen Hypertonus. Methodik: Einschlusskriterien: Patienten mit Leberzirrhose, mit hämodynamischer Messung, Rechtsherzkatheter und Ferritinmessung (innerhalb 30 Tage). Ausschlusskriterien: aktive Neoplasie, COPD, GIB, Immunsuppression, TIPSAnlage, Portalvenenthrombose, Niereninsuffizienz. Resultate: Es wurden insgesamt 51 Patienten (Child-Pugh: A11/B25/C14) eingeschlossen. Eine positive Korrelation

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zeigte sich zwischen Ferritin und Marker der systemischen (CRP: r=0.273, p=0.06) und hepatischen Inflammation (ASAT: r=0.302, p=0.035). Weiterhin zeigte sich eine positive Korrelation zur hepatischen Dysfunktion (INR: r=0.333, p=0.005, Bilirubin: r=0.378, p=0.007, Child-Pugh: r=0.392, p=0.009) sowie negative Korrelation zu zirkulatorischen Parametern (MAP: r=-0360, p=0.014, Na: r=-0.419, p=0.002). Es bestand keine Assoziation zwischen Ferritin und Alkoholkonsum, Blutbildparametern und portalen Hypertonus (HVPG). Schlussfolgerungen: Ferritin ist bei Patienten mit Leberzirrhose mit der hepatischen und zirkulatorischen Dysfunktion, Inflammation, nicht aber der portalen Hypertension assoziiert.

P04- Schwere Arzneimittelhepatitis durch Ibuprofen bei einem 22-Jährigen Task D.1, Quaas A.2, Hellinger D.1, Dworzak A.1, Jetschmann J.U.1, Plauth M.1 1 Klinik für Innere Medizin, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, 2 Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg Einleitung: Für viele Arzneimittel sind Leberschäden beschrieben, deren kausale Zuordnung wegen einer Polypharmakotherapie oft schwierig ist. Kasuistik: Ein 22-Jähriger wird wegen Erhöhung von ASAT (12,33 µmol/I*s) und ALAT (27,53 µmol/I*s) eingewiesen. Familien-, Reise- und Drogenanamnese waren leer. Die Blutuntersuchung erfolgte vor einem orthopädischen Revisionseingriff wegen Kniegelenkssteife nach Kreuzbandplastik und zeigte außerdem: AP 0,8 µmol/I*s, gGT 3,21 µmol/l*s, Bili 31 pmol/L mit unauffälliger INR, Krea, Harnstoff, Blutbild. Die weitere Evaluation erbrachte Normalbefunde für HBsAg, anti-HCV, E‘phorese, IgG, ANA, AMA, SLA-Ak, LKM-1-Ak, t-Transglutaminase-Ak. Wegen Kniegelenkschmerzen war Ibuprofen verordnet mit einer maximalen Einnahme von 3 x 600 mg/d; andere Medikamente wurden nicht eingenommen. Die Leberhistologie bestätigte die Verdachtsdiagnose einer Arzneimittelhepatitis. 14 Tage nach Beendigung der Ibuprofenmedikation waren die Transaminasen rückläufig auf ASAT 4,25 µmol/I*s und ALAT 13,17 µmol/I*s. Schlussfolgerungen: Im vorliegenden Fall war eine sichere kausale Zuordnung möglich, da der Patient nur Ibuprofen einnahm und andere Noxen sicher ausgeschlossen werden konnten.

P05- Seltene Differentialdiagnose eines Magentumors und einer (Pseudo)polyposis coli Zastrow O.1, Krause U.2, Roessner A.3, Meisel M.1 1 Klinik für Innere Medizin und Geriatrie, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Gropiusallee 3, 06846 DessauRoßlau, 2 Städtisches Klinikum Dessau, Institut für Patho-

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logie, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, 3 Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R., Institut für Pathologie, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg Ein ungewöhnlicher Befund zeigte sich bei einer 80-jährigen Patientin, die sich wegen Oberbauchbeschwerden, Dysphagie, Soorösophagitis und Gewichtsabnahme vorstellte. In der Anamnese fiel lediglich eine Pollinosis auf. Neben einer Hypoalbuminämie (29,7 g/l) und einer Hypokaliämie (3,2 mmol/l) waren sämtliche Routinelaborparameter normal. Die endoskopische Diagnostik zeigte einen zirkulären exophytischen Tumor im Magenantrum und eine ausgeprägte Polyposis des Kolons. Histologisch charakterisierten sich inflammatorische, fibroide Polypen (VANEKTumoren). Typischerweise werden diese seltenen Befunde in lokalisierter Ausprägung und dann mit Möglichkeit der endoskopischen/chirurgischen Resektion beschrieben. Bei erneuter Evaluation und histologischer Beurteilung fiel eine Vermehrung der eosinophilen Granulozyten bei fibrosierender Entzündung entsprechend einer immunologisch-allergischen / eosinophilen Kolitis auf. Passend zur Anamnese ist die eosinophile Kolitis oft mit einer Atopie / allergischen Erkrankung assoziiert. Alter der Patientin und Befundausprägung sind untypisch. Die therapeutische Option bestand in einer Kortikosteroidgabe, auch um Komplikationen wie Obstruktion und fortschreitende Fibrosierung zu vermeiden.

P06- Hypereosinophiles Syndrom (HES) mit Beteiligung von Knochenmark, Lunge, Herz und Niere Bregulla V., Vathie K., Rosocha S., Stock C., Westphal S., Knolle J., Boye H., Plauth M. Klinik für Innere Medizin, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Rosslau Einleitung: Das HES kann aufgrund der Multiorganbeteiligung diverse klinische Manifestationen aufweisen und diagnostische Schwierigkeiten bereiten. Kasuistik: Aufnahme einer 72-Jährigen auf Intensivstation mit akuter Dyspnoe und Angina pectoris. Anamnestisch COPD, Z.n- Tumornephrektomie, keine Auslandsaufenthalte. Koronarangiographisch KHK-Ausschluss bei positivem Troponin, apikaler Hypokinesie, eingeschränkter LV-Funktion und hämodynamisch nicht relevantem Perikarderguss. Im KardioMRT Bild der Myokarditis. Nach Therapie einer vermuteten pneumogenen Sepsis, Stabilisierung und Entlassung. Drei Wochen später erneute Aufnahme mit Luftnot. Nun deutliche Eosinophilie des Blutes, des Knochenmarks (30 %), der Pleuraergüsse und der BAL (45 %) bei disseminierten pulmonalen Infiltraten. Wegen Einnierigkeit Verzicht auf Nierenbiopsie bei Nephritiskonstellation. Nach Ausschluss anderer Ursachen der Eosinophilie (Vaskulitiden, Infektionen, Neoplasie) Behandlung mit Prednisolon (1 mg/kg) unter Diagnose eines HES mit eindrucksvoller Besserung von Symptomen und Befunden innerhalb von wenigen Tagen.

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Schlussfolgerungen: Im vorliegenden Fall wurde zunächst von einer pneumogenen Sepsis mit septischer Kardiomyopathie und Multiorganbeteiligung ausgegangen. Erst die Verdachtsdiagnose des HES führte zur adäquaten Diagnostik und Therapie.

P07- Frühe Fernmetastasierung eines G1 pNET John N., Raue C., Knolle J.*, Frost M. Krankenhaus Köthen GmbH, Klinik für Innere Medizin II, Hallesche Straße 29, 06366 Köthen; *Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau Einleitung: 64-jähriger Patient mit nachweislichen Milz-, LKu. Lebermetastasen sowie Vd.a. Peritonealkarzinose eines Neuroendokrinen Tumors (NET) G1, Ki-67 ≤ 1% (nach Punktion einer Leberfilia). Als Primum kann nach später erfolgter Punktion eine Raumforderung im Pankreas – histologisch ebenfalls NET G1 – nachgewiesen werden. Methodik: Falldarstellung. Resultate: Bei hochdifferenziertem NET des Pankreas G1 mit Proliferationsrate Ki-67 ≤ 1% ist eine frühe Fernmetastasierung möglich. Schlussfolgerungen: Bei Nachweis eines hochdifferenzierten NET mit histologisch niedriger biologischer Aggressivität (G1) sollte trotzdem auch an eine potentielle Metastasierung gedacht werden. In diesen Fällen können neben körperlicher Untersuchung, klinischer Symptomatik u. Anamneseerhebung weitere (Schnitt-) bildgebende Verfahren mit einbezogen werden.

P08- Verzögerte Diagnose einer sekundären NNR-Insuffizienz bei pneumogener Sepsis Beckmann, B., Lüdike A., Plauth M. Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Innere Medizin, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau Einleitung: Immer häufiger wird eine Hyponatriämie bei Patienten in der Notaufnahme festgestellt. Ihre Ursache ist nicht immer leicht zu ermitteln. Kasuistik: Eine 62-Jährige kommt mit Schwäche und Übelkeit zur Aufnahme. Es besteht u. a. eine Hyponatriämie (120 mmol/L) ohne zunächst erkennbare Ursache. In der Folge kommt es zu einer pneumogenen Sepsis mit schwerem Krankheitsverlauf mit Langzeitbeatmung, PseudomonasHarnwegsinfektion, akutem Koronarsyndrom mit PTCA bei 1-Gefäß-KHK und Adenovirus-Enteritis mit Persistenz der Hyponatriämie. Während einer mehrtägigen Prednisolongabe wegen eines Quincke-Ödems (Cotrimoxazol) kommt es passager zur Stabilisierung und danach zur Verschlechterung und erneuten Hyponatriämie. Es zeigen sich jetzt Cortisolspiegel zwischen 7,9 und 18,8 nmol/1 (NB 171-536); das ACTH ist supprimiert <0,01 pg/ml). Die übrige Hormondiagnostik ergibt Normalbefunde; im MRT kann ein Hypophysentumor ausgeschlossen werden. Unter Diagnose einer sekundären Nebennierenrindeninsuffizienz erfolgt eine

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Hydrocortisonsubstitution. Darunter können die Akut- und eine anschließende Reha-Behandlung erfolgreich abgeschlossen werden. Schlussfolgerungen: Bei kritisch Kranken mit euvolämischer Hyponatriämie sollte die NNR-Insuffizienz differentialdiagnostisch bedacht werden.

Postergruppe 2, Freitag, 15. November 2013 P09- IgG4-assoziierte Nephritis als Ursache für subakutes Nierenversagen mit tubulärer Proteinurie Greinert D., Greinert R., Pliquett R., Girndt M., Markau S. Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle Einleitung: IgG4-assoziierte Erkrankungen fanden erstmals als Autoimmunpankreatitis (Typ 1) Beachtung, weitere Organmanifestationen wurden beschrieben. Kasuistik: 72-jähriger Patient (Größe: 190 cm, Gewicht: 82,6 kg, BMI 22,9 kg/m2, RR 135/84 mmHg) mit COPD wurde stationär aufgenommen mit Gewichtsverlust unklarer Ätiologie ohne B-Symptomatik mit peripheren Ödemen. Laborchemisch zeigte sich ein (sub)akutes Nierenversagen (Kreatinin 403, GFR 12,76), tubuläre Proteinurie, Hypalbuminämie, normozytäre Anämie und leichtgradiger sekundärer Hyperparathyreoidismus. Im Serum waren Gamma-Globuline erhöht, kein Nachweis freier Leichtketten. Nephrotoxische Medikamente wurden negiert. Tumorsuche blieb unauffällig. Autoantikörper waren negativ, Complement im Normbereich. Knochenmarkpunktion ohne pathologischen Befund. Bei sonographisch beidseits erheblich vergrößerten Nieren erfolgte eine Nierenbiopsie, die Tubulusatrophie, interstitielle Fibrose (90%) und lymphoplasmazelluläre interstitielle Nephritis mit IgG4 positiven Plasmazellen (20 pro GF) zeigte. Bei erhöhter IgG4-Serumkonzentration (IgG4 6,2 %; Gesamt-IgG 19,2 %, IgG gesamt/IgG4-Ratio: 3,0) wurde eine IgG4-assoziierte Nephritis diagnostiziert. Unter Steroidtherapie fielen bis zur Entlassung Serumkreatinin (188 pmol/l) und Proteinurie (0,74 g/d) ab. Schlussfolgerung: IgG4-assoziierte Erkrankungen mit renaler Manifestation sind eine relevante Differentialdiagnose bei (sub)akutem Nierenversagen mit tubulointerstitieller Nephritis.

P10- Oligurisches akutes Nierenversagen (AKIN 2) als atypisches Hauptsymptom für Bradykardie bei intermittierendem AV-Block III Pliquett R.U.1, Radler D.1, Greinert D.1, Greinert R.2, Tamm A.2, Girndt M.1 1 Klinik für Innere Medizin II, 2 Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale) Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle Einleitung: Hier berichten wir von einem akuten Nierenversagen bei intermittierendem atrioventrikulären Block 3.° (AVB 3.°), der anderweitig nicht auffiel.

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Kasuistik: Ein 77-jähriger Typ-2-Diabetiker mit vaskulärer Nephropathie, Niereninsuffizienz G3B (KDIGO), Leberzirrhose (non-alkoholische steatosis hepatis) litt zunehmend an kognitiver Beeinträchtigung und Vigilanz-Verlusten. Innerhalb von 2 Jahren erfolgten zwei Hospitalisationen wegen Synkope, die als Orthostase-Dysregulation bzw. Hypovolämie angesehen wurden. Im letzten Aufenthalt trat bei dem bettlägerigen Patienten ein oligurisches, akutes Nierenversagen (AKIN 2) bei Bradykardie (<50 bpm), trotz Absetzen der Propanolol-Begleitmedikation, auf. Im Langzeit-EKG zeigte sich ein intermittierender AVB 3.°, der eine Herzschrittmacherimplantation erforderte. Danach war das akute Nierenversagen reversibel, Vigilanz, Antrieb und Kooperation besserten sich. Der Patient wurde in der Häuslichkeit mobilisiert. Schlussfolgerung: Typische Symptome des AVB 3.° einschl. Synkope wurden fehlinterpretiert, Vor-Diagnostik war nicht wegweisend. Erstmalig wird ein oligurisches, akutes Nierenversagen als Symptom eines AVB 3.° vorgeschlagen. Als Pathomechanismus kommt eine AVB 3.°-induzierte Aggravierung der vaskulären Niereninsuffizienz in Betracht.

P11- Glykämisches Profil ist bei chronisch-dialysepflichtigen Diabetikern (Typ 2) nicht unterschiedlich an Dialyseoder dialysefreien Tagen Pliquett R.U.1, Fiedler R.1, Dorligjav O.1, Fritz A.1, Smant A.1, Mohr P.1, Beige J.2, Girndt M.1 1 Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle und 2 KfH Nierenzentrum Leipzig, Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig Einleitung: Hämodialyse als Nierenersatztherapie ist bei Diabetikern mit einer deutlich verringerten Prognose assoziiert. Hier wurde die Hypothese getestet, dass bei Dialysepatienten am Tag der Dialyse verglichen zum dialysefreien Tag vermehrt Hypoglykämien bzw. eine erhöhte Glukosevariabilität auftritt. Methodik: 7 insulingeführte Typ-2-Diabetiker mit Erhaltungshämodialyse (seit > 1 Jahr) erhielten eine kontinuierliche Blutzuckermessung der Firma Medtronic (ipro2) über 5-6 Tage. Mittlerer Blutzucker ± Standardabweichung und mittlere Amplitude der Glukose-Abweichungen oder „mean amplitude of glycemic excursions“ (MAGE) gemäß Service FJ et al.Diabetes.1970;19:644 wurden bestimmt über 24 h für den Dialysetag bzw. nachfolgenden, dialysefreien Tag. Dialyselösungen (mit 1,5% Glukose) wurden routinemäßig verwendet gemäß nationaler Leitlinie. Statistik: student`s t test, Signifikanz wird für Ergebnisse mit p<0.05 angenommen. Resultate: Mittlerer Blutzucker war 8.64±2,0 mmol/l an dialysefreien bzw. 8,57±1,0 mmol/l (p=ns) an Dialysetagen. MAGE war 3,91±1,19 mmol/l an dialysefreien bzw. 4,66±1,85 mmol/l (p=ns) an Dialysetagen. Schlussfolgerungen: Chronische Dialysepatienten unterscheiden sich nicht im glykämischen Profil an Dialyse- oder Nicht-Dialysetagen.

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P12- Die Zahl proinflammatorischer Monozyten-Subspezies korreliert mit der Vitamin-D-Rezeptor Expression. Seibert E., Ulrich C., Kohler F., Trojanowicz B., Fiedler R., Girndt M. Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle Einleitung: Die Mortalität bei Dialyse-Patienten ist u.a. mit proinflammatorischen Monozyten-Subpopulationen, Vitamin D-Status und -Supplementation assoziiert. Wir haben daher die Korrelation zwischen proinflammatorischen Monozyten-Zeltzahlen und der totalen leukozytären Vitamin-D-Rezeptor (VDR) Expression und deren Abhängigkeit von verschiedenen Vitamin-D-Medikationen untersucht. Methodik: Bei 62 Dialyse-Patienten und 25 gesunden Kontrollpersonen wurden die relative Menge (RQ) der totalen leukozytären VDR mRNA Expression (qRT-PCR, normalisiert auf beta-actin) und die Zellzahl monozytärer Subpopulationen (Durchflusszytometrie, MACS Quant, Miltenyi) untersucht. Die Monozyten wurden in CD14++CD16-(Mo1), CD14++CD16+(Mo2) und CD14+CD16++(Mo3) Subpopulationen unterteilt. Die Vitamin-D-Medikation wurde klassifiziert nach Einnahme von Cholecalciferol, aktiven Vitamin-D-Derivaten oder keiner Vitamin-D-Einnahme. Resultate: Die RQ des VDR war bei Dialysepatienten höher als bei Gesunden (18,5±2,3 vs.10,0±1,4, p<0,01). Ebenso waren die Mo2 Zahlen bei Dialysepatienten höher als bei Gesunden (8,4 vs. 3,0%,p<0,0001). Mo2 und VDR RQ waren abhängig von der Vitamin-D-Medikation, am höchsten bei Patienten ohne Vitamin-D-Einnahme und am niedrigsten bei Gesunden. Die Einnahme von aktivem Vitamin D zusätzlich zu Cholecalciferol war vorteilhaft. Die Mo2 Zahlen waren signifikant mit VDR RQ korreliert (p<0,05). Schlussfolgerungen: Die Zahl proinflammatorischer Monozyten-Subspezies korreliert mit der VDR Expression. Die VDR Expression variiert darüber hinaus zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Vitamin-D-Medikation. Dies könnte einen mechanistischen Zusammenhang zwischen den bekannten vorteilhaften Effekten einer Vitamin-D-Supplementation und dem prognostischen Wert von proinflammatorischen Monozyten-Subpopulationen darstellen.

P13- Schwerer Verlauf einer ambulant erworbenen Pneumonie Reindl I., Wollschläger B., Schmidt B. Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I/ Pneumologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), ErnstGrube-Straße 40, 06097 Halle Wir stellen den schweren Verlauf einer ambulant erworbenen Pneumonie bei einem 51-jährigen Patienten mit Morbus Bechterew vor, der bei Versagen der Erstlinien-

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Antibiotika-Therapie einen schnellen, progredienten Verlauf mit intensivmedizinischer Behandlung, invasiver Beatmung und Notwendigkeit einer extrakorporalen Membranoxygenierung zeigte. Als Ursache fand sich eine Pneumonie durch Legionella pneumophila. Risikofaktoren, Diagnostik und Therapie werden unter Einbeziehung der S3-Leitlinie Pneumonie kritisch betrachtet.

P14- Fatiguesymptomatik bei Patienten mit Sarkoidose versus Patienten mit Bronchialkarzinom unter Chemotherapie versus Patienten mit COPD Grad 3 - 4 WHO Stutzmann O., Nagel S., Blankenburg T., Schütte W. Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Klinik für Innere Medizin II, Röntgenstraße 1, 06120 Halle Einleitung: Aus der klinischen Beobachtung heraus ist bei der Sarkoidose ein wesentliches Symptom eine Fatigue. Auffällig ist dabei, dass auch bei einer Sarkoidose mit milderer radiologischer oder lungenfunktioneller Veränderung eine erhebliche Fatiguesymptomatik auftreten kann, so dass man davon ausgehen darf, dass dieses ein Leitsymptom der Sarkoidose darstellt. Methodik: Um zu überprüfen in wie weit diese Fatiguesymptomatik als Ausdruck der Sarkoidose zu werten ist oder nur als Ausdruck einer prinzipiell schweren Krankheit gewertet werden darf, wurde die vorliegende Untersuchung an jeweils 30 Patienten mit Sarkoidose mit Lungenkrebs unter Chemotherapie und mit COPD Grad 4 durchgeführt. Alle Patienten wurden mittels eines MFIS (modifizierter fatigue impact score) evaluiert. Eine Auswertung erfolgte in Bezug auf die kognitive, psychosoziale und physische Domäne. Eine Korrelation mit der Lungenfunktion wurde durchgeführt. Resultate: Für die physische Domäne zeigte sich zwischen Sarkoidose, COPD Stadium 3 und 4 und NSCLC kein Unterschied mit einem ganz leichten Trend zu einer schlechteren Situation für die Sarkoidosepatienten. Ein hochsignifikanter Unterschied wurde in der kognitiven Domäne gefunden, die mit einem Wert von 16 bei Sarkoidosepatienten eine deutliche Einschränkung zeigen, während Patienten mit COPD einen Wert von 10 und mit Lungenkrebs einen Wert von 9 aufweisen. Dieser Unterschied ist signifikant. Ebenso zeigt sich in der physischen Domäne ein Trend zu einer schlechteren Situation für Patienten mit Sarkoidose versus den anderen beiden Gruppen. Ein Unterschied war nicht signifikant. Damit zeigt sich, dass unabhängig von der Einschränkung in der Lungenfunktion Sarkoidosepatienten eine deutliche kognitive Einschränkung haben, die als krankheitsspezifisch gewertet werden muss. Schlussfolgerungen: Aus der vorliegenden Untersuchung kann festgestellt werden, dass Fatigue als über das normale Krankheitsgeschehen hinausgehendes eigenständiges Symptom bei Sarkoidose angenommen werden muss. Bei der Krankheitsbeurteilung und Begutachtungen ist das zu berücksichtigen.

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P15- Extrapulmonale Manifestation der Tuberkulose – ein interdisziplinärer Fall Weiß C., Opitz B., Asperger W., Heine R. Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Mauerstraße 5, 06110 Halle

kation einer AT mit erhöhter Mortalitätsrate bei schweren Wundheilungsstörungen. Von 1946 bis 2007 werden 78 Fällen beschrieben, welche gehäuft mit schweren Augenbeteiligungen einhergehen.

Einleitung: Mit circa 5,3 neu gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner zählt Deutschland als Niedriginzidenzland für Tuberkulose. In Sachsen-Anhalt wurden bis September 2013 68 Fälle einer neu aufgetretenen Tuberkulose gemeldet. Dabei wird in durchschnittlich 20 % der Fälle eine extrapulmonale Manifestation diagnostiziert. Gerade die extrapulmonalen Manifestationen stellen eine diagnostische Herausforderung dar. Methodik: Fallvorstellung eines 32-jährigen afrikanischen Patienten mit multilokularer Tuberkulosemanifestation mit Nachweis von Mycobacterium africanum. Resultate: Primär chirurgische Vorstellung aufgrund einer ulzerierten Wunde am Unterarm. Im Röntgen Thorax Mediastinalverbreiterung und flaue pulmonale Herde, so dass weitere Diagnostik veranlasst wurde. Bildgebend (CT) pulmonale Herde, Milzherde, Leberherde, mediastinale, abdominale, axilläre und inguinale Lymphknotenschwellung, allgemeine Strukturverdichtung der Knochen. Letztlich Diagnosesicherung einer Tuberkulose mit Mycobacterium africanum durch Lymphknotenextirpation. Schlussfolgerungen: Die Tuberkulose ist und bleibt eine wichtige Differentialdiagnose nicht nur bei pathologischen pulmonalen Befunden, sondern auch bei generalisierter Lymphknotenschwellung. Das Management der Tuberkulose stellt im Einzelfall eine fachübergreifende Herausforderung dar.

P17- Splenomegalie bei systemischem Lupus erythematodes Kühnöl J., Schäfer C., Keyßer G. Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle

P16- Skalpnekrose (SN) als seltene Ursache glucocorticoidrefraktärer Cephalgie bei Arteriitis temporalis (AT) Fick S., Schäfer C., Stadie V., Girndt M., Keyßer G. Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle Einleitung: Vorstellung einer 86-jährigen Patientin mit histologisch gesicherter AT und Rezidiv stärkster, einseitiger Cephalgien trotz laufender Cortisontherapie. Klinisch zeigte sich eine unter dem Haupthaar gelegene handtellergroße Skalpnekrose. Diagnostik: Die Diagnose einer AT wurde klinisch, sonographisch und bioptisch gesichert. Begleitend erfolgte eine Fokussuche und cerebrale Bildgebung. Resultate: Therapeutisch erhielt die Patientin eine Ilomedintherapie sowie eine operative Nekrosektomie. Anschließend erfolgt eine Deckung mit Kunsthaut und Vac-Pumpe. Eine Deckung mit Spalthaut ist geplant. Schlussfolgerungen: Die AT ist die häufigste Vaskulitisform des Alters mit Befall mittelgroßer und großer Arterien bei typischer Histologie (Riesenzellen). Der Erkrankungsgipfel liegt jenseits des 6. Lebensjahrzehntes, Frauen sind häufiger betroffen. Die SN ist eine seltene, ernstzunehmende Kompli-

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Anamnese: Bei einer 46-jährigen Patientin mit bekanntem systemischem Lupus erythematodes (SLE) mit Nierenbeteiligung, eingestellt mit Hydroxychloroquin und Prednisolon, zeigte sich eine monströse Splenomegalie und eine Belastungsdyspnoe. Klinische Befunde: Es wurde eine normosome Patientin in leicht reduzierten Allgemeinzustand gesehen, deren Milz bis in das kleine Becken reichend palpabel war. Paraklinisch imponierte eine Panzytopenie bei fehlendem Hinweis für einen Schub des SLE. Bildgebende Diagnostik: In einer computertomographischen Untersuchung wurden eine massive Splenomegalie, sowie pathologisch vergrößerte Lymphknoten am Milzhilus gesichert. Die Knochenmarkpunktion ergab ein Marginalzonen-B-Zell-Lymphom. Therapie: Es wurde eine Therapie mit dem chimären monoklonalen anti-CD-20-Antikörper Rituximab (375 mg/m2) begonnen. Zusammenfassung: Eine massive Splenomegalie bei einer SLE-Patientin ist ein seltenes Ereignis und gibt Anlass, nach einer komplizierenden Zweiterkrankung zu fahnden. Systematische Untersuchungen von SLE-Kohorten sind spärlich und machen keine Angaben über das Ausmaß der Milzvergrößerung. Non-Hodgkin-Lymphome treten bei Patienten mit SLE, Sjögren-Syndrom und rheumatoider Arthritis überzufällig häufig auf. Die Rolle der immunsuppressiven Therapie bei der Lymphomentstehung wird kontrovers diskutiert.

Postergruppe 3, Freitag, 15. November 2013 P18- Der kardiologische Patient mit dem onkologischen Problem Heine A., Opitz B., Wahidi M.D., Willenbrock R., Heine R. Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Medizinische Klinik III, Mauerstraße 5, 06110 Halle Einleitung: Ein 74-jähriger Patient stellte sich mit einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Dyspnoe und Palpitationen in der Notaufnahme vor. Anamnestisch erwähnenswert ist ein bekanntes und mit Litalir behandeltes myeloproliferatives Syndrom. Laborchemisch auffällig wurden deutlich erhöhte Herzenzyme im Sinne eines Nicht-ST-Hebungsinfarktes. Das EKG

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wies eine Sinustachykardie auf. Es erfolgte die transthorakale Echokardiographie. Hierbei konnte ein hämodynamisch relevanter Perikarderguss gesichert werden. Ganz klar... ein kardiologischer Patient. Es erfolgte die Perikardpunktion. Hierbei konnten 1700mL hämorrhagischer Erguss gewonnen werden. Die zytologische Aufarbeitung ergab den Verdacht auf ein Lymphom, welches sich mittels FACS-Analyse bestätigen ließ und weiter spezifiziert werden konnte. Immunphänotypisch handelte es sich um ein hochmalignes B-Zell- Non- HodgkinLymphom, welches eine sofortige suffiziente Therapie benötigt. Schlussfolgerungen: Durch die zytologische Diagnostik ist eine zeitnahe wegweisende diagnostische Aussage möglich. Nur mittels einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit ist ein notwendiger schneller Therapiebeginn und somit die optimale Versorgung eines Patienten mit einem hochmalignen B-NHL gegeben.

P19- Case report „56-jährige Patientin mit unklarer flottierender Raumforderung im rechten Atrium“ Hollenbach M., Zipprich A., Noack F., Schmidt B. Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Halle (Saale) Vorstellung einer 56-jährigen Patientin in unserer Klinik mit Z.n. schlecht differenzierten Adeno-Karzinom der Kardia (T3N1Mx) und neoadjuvanter RCT sowie Gastrektomie. Ambulant wurde echokardiographisch eine neu aufgetretene Raumforderung im rechten Atrium gesehen und der Verdacht auf eine thrombotische Vegetation gestellt. Zur weiteren Abklärung wurde ein MRT durchgeführt, welches die frei flottierende Raumforderung des rechten Vorhofs (33x20mm) bestätigte, überraschenderweise aber einen extrakardialen Anteil (60x40mm) zeigte. Wir gingen zunächst von einem Lokalrezidiv aus und führten eine endosonographische Punktion mit dem Ergebnis eines soliden basaloiden Tumors, lediglich positiv auf CK 8/18 durch. Dementsprechend diagnostizierten wir ein undifferenziertes nichtkleinzelliges Karzinom unklaren Primums und entschlossen uns bei Emboliegefahr zur operativen Revision. Im Resektat bestätigte sich ein undifferenziertes kleinzelliges Karzinom, einem CUP-Syndrom entsprechend. Die Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel wurde gut vertragen und ambulant fortgeführt. Dieser Fall zeigt, wie wichtig gerade bei unklaren oder seltenen Befunden und komplexen Krankengeschichten eine gründliche Differentialdiagnostik und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist.

P20- Kardiale Biomarker nach invasiver kardialer Diagnostik Neumann T., Nellessen U. Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal GmbH, Zentrum Innere Medizin/ Abteilung Kardiologie, Wendstr. 31, 39576 Stendal

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Aktuelle Themen

Einleitung: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zu überprüfen inwieweit die invasive Diagnostik/Therapie selbst die Troponin und BNP-Spiegel beeinflusst. Methodik: Es wurden 100 Patienten eingeschlossen. Bei allen Patienten wurde eine Linksherzkatheteruntersuchung durchgeführt, bei 75 Patienten zusätzlich eine Koronarintervention mit Stentimplantation. Die Biomarker wurden direkt vor sowie ca. 20 Stunden nach der Untersuchung bestimmt. In Abhängigkeit des praeprozeduralen Troponinspiegels (normal versus pathologisch) wurden zwei Gruppen mit jeweils 50 Patienten gebildet. Resultate: Bei initial normalem Troponinspiegel (Grenzwert < 0,026 ng/ml Abbott) ließen sich nach dem invasiven Eingriff ein signifikanter Anstieg der Troponin- sowie ein signifikanter Abfall der BNP-Spiegel (Grenzwert < 100 pg/ml Abbott) nachweisen. (Troponin median prae: 0,01, post 0,04 ng/ml p < 0,001; BNP median prae 61,5, post 34,2 pg/ml p < 0,001) Schlussfolgerungen: Troponinanstiege nach Herzkatheter/ Koronarintervention sind häufig. Allerdings lassen sie sich nur eindeutig bei initial normalem Troponinspiegel nachweisen. Der Abfall des BNP-Spiegels weist auf eine kontrastmittelinduzierte Verdünnung hin.

P21- Retrospektive Analyse zur therapeutischen Strategieentwicklung in der Behandlung von iatrogenen Pseudoaneuryma und dem Auftreten von Thrombosen Peters S.1, Stolt M.1, Schulz H.1, Boenigk H., Said S., Prondzinsky R.2, Braun-Dullaeus R.C.1 und Herold J.1 1 Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Universitätsklinikum Magdeburg, Magdeburg und 2 Carlvon-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH Medizinische Klinik I Einleitung: Pseudoaneurysmen stellen mit bis zu sechs Prozent die häufigste postinterventionelle Komplikation bei Kathetereingriffen dar. Obwohl die Anzahl der durchgeführten Herzkatheteruntersuchungen zunimmt, besteht derzeit keine einheitliche Strategie zur Behandlung von Pseudoaneurysmen in der Leistenregion. Unsere Studie vergleicht die Behandlungsalternativen Thrombininjektion und Druckverband anhand der Häufigkeit von Thrombosen in den einzelnen Therapiegruppen unter Berücksichtigung der oralen Antikoagulation und allgemeiner kardiovaskulärer Risikofaktoren. Methodik: Untersucht wurden 131 Patienten (74 Männer, 59 Frauen) im Alter von 70 ± 10,8 Jahren. Bei 65 Patienten wurde das Pseudoaneurysma mithilfe eines Druckverbands behandelt, 66 Patienten erhielten eine Thrombininjektion (Tissuecol, Baxter, USA). Ergebnisse: Insgesamt waren 23 Thrombosen zu verzeichnen (17,6%), mit der häufigsten Lokalisation in den ipsilateralen cruralen Muskelvenen (69,6%). In der Druckverbandgruppe traten 17 Thrombosen auf (26,2%), in der Gruppe mit Thrombininjektion 6 (9,1%). 97% der Thrombininjektionen waren erfolgreich.

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ÄRZTLICHE

FORTBILDUNG

in Sachsen-Anhalt

Diese Ankündigung gibt Ihnen einen auszugsweisen Überblick über die in Sachsen-Anhalt stattfindenden Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Zeitraum vom ersten bis zum letzten Tag des Folgemonats. Unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Raumes der grünen Fortbildungsseiten” werden die Veranstal“ tungen, die bis zum Redaktionsschluss der Ärztekammer vorlagen, veröffentlicht. Die Einteilung der Veranstaltungen in die einzelnen Rubriken behält sich die Ärztekammer vor. Den kompletten Fortbildungskalender finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer unter www.aeksa.de  Fortbildungskalender. Dort sind alle von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifizierten Veranstaltungen enthalten. Hilfreich bei der Suche nach Ihrer” Veranstaltung kann das “ nebenstehende Schlagwortregister sein. Die in Klammern angegebene Zahl ist die Seitenzahl der ausgewiesenen Veranstaltungen zu diesem Schlagwort. Die Zahl der Fortbildungspunkte, die von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens vergeben werden, können Sie an diesem Zeichen FP 5 erkennen. Veranstaltungen mit dem Zeichen WB sind anerkannte Weiterbildungen gemäß Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Wir empfehlen Ihnen vor Besuch der gewünschten Veranstaltung, sich mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen, um abzuklären, ob sie wie geplant stattfindet, eine Anmeldung erforderlich ist oder ein Unkostenbeitrag anfällt. Herr Lögler Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

schlagwortregister von A bis Z im überblick Akupunktur (40) Allgemeinmedizin (30) Anästhesiologie (30-31) Augenheilkunde (31) Balint-Gruppe (40-41) Chirurgie - Allgemeinchirurgie (31) Chirurgie - Gefäßchirurgie (31-32) Chirurgie - Kinderchirurgie (32) Chirurgie - Orthopädie und Unfallchirurgie (32-33) Chirurgie - Viszeralchirurgie (33) Frauenheilkunde und Geburtshilfe (33-34) Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (34) Haut- und Geschlechtskrankheiten (34) Hygiene und Umweltmedizin (34-35) Innere Medizin (35-37) Interdisziplinäre Veranstaltung (41-45) Kinder- und Jugendmedizin (37) Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (37) Manuelle Medizin/Chirotherapie (40) Neurochirurgie (37) Neurologie (37-38) Psychiatrie und Psychotherapie (38-39) Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (39) Radiologie (39) Rehabilitationswesen (40) Schmerztherapie-Kurse (41) Sportmedizin (40) Strahlenschutz-Kurse (41) Urologie (39-40)

Tel.: 0391 6054-7710, Fax: -7751 E-Mail: akademie@aeksa.de

Raktionsschluss für die Fortbildungsseiten ist jeweils der 8. des Vormonats.

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Ausgabe Ärzteblatt

Redaktionsschluss

Veranstaltungszeitraum

12/2013

08.11.2013

01.01. – 31.01.2014

01-02/2014

08.12.2013

01.02. – 31.03.2014

03/2014

08.02.2014

01.04. – 30.04.2014

04/2014

08.03.2014

01.05. – 31.05.2014

Ärztliche Fortbildung

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Fortbildungsveranstaltungen in Sachsen-Anhalt 01. Dezember bis 31. Dezember 2013 ALLGEMEINMEDIZIN Wernigerode Thema: 23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 4 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 1: Impfmanagement Termin: 01.12.2013, 09.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de Thema:

23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 4 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 2: Hausärztliches geriatrisches Basisassessment Termin: 01.12.2013, 09.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

Thema:

23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 2 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 3: Herz und Gelenke treffen Sport - Risiko und Segen für die Freizeitsportler Termin: 01.12.2013, 09.00 Uhr-10.30 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

Thema:

23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 3 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 3/1: Der therapierefraktäre Hypertonus neue Therapieoptionen Termin: 01.12.2013, 10.45 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

Thema:

23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 1 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 4: Asthma/COPD - Die besondere Rolle der Komorbiditäten bei der COPD Termin: 01.12.2013, 09.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck,

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Ärztliche Fortbildung

Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de Thema:

23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 1 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 4/1: Inhalationssysteme und Techniken - worauf es ankommt Termin: 01.12.2013, 10.15 Uhr-11.15 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

Thema:

23. Hausärztetag des Hausärzte- FP 3 verbandes Sachsen-Anhalt e.V. - Seminar 5: Workshop der Weiterbildungsverbünde von Sachsen-Anhalt Termin: 01.12.2013, 09.00 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Harzer Kultur- und Kongresshotel Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

ANÄSTHESIOLOGIE Halle Thema: Crystal FP 1 Termin: 04.12.2013, 07.45 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KH St. Elisabeth u. St. Barbara, Kleiner Saal Leitung/Referent: Dr. Liedtke / Dr. Langer Auskunft: Sekretariat Fr. Herbarth, Tel.: 0345/2134221 Thema: Interdisziplinäre Schmerzkonferenz FP 2 mit Fallvorstellung Termin: 10.12.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Ebene G2, Kleiner Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Sturm Auskunft: Frau Richardt, Sekretariat der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/559-1416, Fax: 0345/5591527, E-Mail: anae-its.halle@martha-maria.de

Magdeburg Thema: Interdisziplinäre Schmerzkonferenz - FP 2 Das schmerztherapeutische Jahr 2013 im Rückblick Termin: 09.12.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Schmerzambulanz, Haus 39 Leitung/Referent: Dr. Pfau

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Auskunft:

OA Dr. Pfau, Schmerzambulanz; Anmeldungen erwünscht, Tel.: 0391/67-13350

Thema: Das anästhesiologische Jahr 2013 FP 2 im Rückblick Termin: 10.12.2013, 15.45 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätslinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Seminarraum, Haus 60 A, 3. Ebene Leitung/Referent: Prof. Hachenberg, Dr. Strang Auskunft: Klinik f. Anästhesiologie u. Intensivtherapie, Tel.: 0391/6713500, Fax: 0391/6713501

AUGENHEILKUNDE Halle Thema: Interdisziplinäre Orbitakonferenz FP 10 Termin: 05.12.2013, 08.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Leitung/Referent: PD Dr. Meltendorf Auskunft: Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/557-5952, Fax: 0345/557-5987 Thema: Interdisziplinäre Tränenwegskonferenz FP 5 mit Patientenvorstellung Termin: 10.12.2013, 09.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Leitung/Referent: Prof. Struck Auskunft: Universitäts-Augenklinik, E.-Grube-Str. 40, 06097 Halle/Saale, Tel.: 0345/557-1551 oder 1574, Fax: 0345/557-4647 Thema: 10 Jahre Augenheilkunde am FP 3 Universitätsstandort Halle Kröllwitz Termin: 11.12.2013, 18.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Univ.-Klinik Halle, Hörsaal 1, Ebene U-02, Funktionsgebäude 6 Leitung/Referent: Dr. Stuhlträger, Dr. Chankiewitz Auskunft: Univ.-Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Halle (Saale), Tel.: 0345/5571878, Fax: 0345/5571848, E-Mail: augenklinik@uk-halle.de

CHIRURGIE - ALLGEMEINCHIRURGIE Aschersleben Thema: Möglichkeiten der Chirurgie in der FP 3 Therapie der Adipositas und des Diabetes mellitus Termin: 04.12.2013, 18.30 Uhr-21.30 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, AMEOS Klinikum Leitung/Referent: Dr. Wieland / Prof. Wolff Auskunft: Nicole Huhn, Tel.: 03473/97-1099

Dessau-Roßlau Thema: Perioperatives Management von FP 1 Risikopatienten Termin: 05.12.2013, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Konferenzraum 2. Etage Leitung/Referent: PD Dr. Dr. Schück / Herr Weiser

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Auskunft:

Frau Weber, Chirurgische Klinik, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/5011236, Fax: 0340/5011231, E-Mail: sylvana.weber@klinikum-dessau.de

Halberstadt Thema: Das Abdominaltrauma FP 2 Termin: 12.12.2013, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Klinik für Allgemein-, Viszeralund Gefäßchirurgie, Seminarraum Leitung/Referent: Dr. Eder / Frau Paulus-Fellner Auskunft: Dr. Eder, Klinik für AVG, AMEOS Klinikum, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/645317, Fax: 03941/645370, E-Mail: fede.chir.@halberstadt.ameos.de

Oschersleben Thema: Curriculum Chirurgie - Verschluss FP 2 eines Laparostomas Termin: 03.12.2013, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, RHÖN-KLINIKUM Bördekrankenhaus GmbH Leitung/Referent: Frau Dr. Bien / Herr Kusibab Auskunft: Frau Dr. Bien, Bördekrankenhaus Oschersleben, OT Neindorf, Kreiskrankenhaus 4, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380, E-Mail: chirurgie@boerde-kh.de Thema: Curriculum Chirurgie - Das akute FP 2 Abdomen aus gynäkologischer Sicht Termin: 10.12.2013, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, RHÖN-KLINIKUM Bördekrankenhaus GmbH Leitung/Referent: Frau Dr. Bien / Frau Rothämel Auskunft: Frau Dr. Bien, Bördekrankenhaus Oschersleben, OT Neindorf, Kreiskrankenhaus 4, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380, E-Mail: chirurgie@boerde-kh.de Thema: Curriculum Chirurgie - Chirurgische FP 2 Therapie des diabetischen Fußes Termin: 17.12.2013, 07.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, RHÖN-KLINIKUM Bördekrankenhaus GmbH Leitung/Referent: Frau Dr. Bien / Dr. Winkler Auskunft: Frau Dr. Bien, Bördekrankenhaus Oschersleben, OT Neindorf, Kreiskrankenhaus 4, Tel.: 03949/935210, Fax: 03949/935380, E-Mail: chirurgie@boerde-kh.de

CHIRURGIE - GEFÄSSCHIRURGIE Aschersleben Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, AMEOS Klinikum Aschersleben/ Schönebeck, jeweilige Konferenzräume Leitung/Referent: Dr. Beier / Dr. Wasseroth, Dr. Rahms Auskunft: AMEOS Klinikum Aschersleben, Sekretariat Gefäßchirurgie, Frau Buchmann; AMEOS Klinikum Schönebeck, Sekretariat Frau Kroon, Tel.: 03473/97-1801 oder 03928/641101, Fax: 03473/97-1840

Ärztliche Fortbildung

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Halle Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Demo-Raum der Radiologie Leitung/Referent: Herr Kettmann Auskunft: OA Kettmann, Tel.: 0345/5591249

FP 2

Thema: Interdisziplinäre Fallkonferenz FP 2 der Gefäßmedizin am UK Halle Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum Radiologie, Bettenhaus 2, Ebene U01 Leitung/Referent: Dr. Ukkat / Prof. Taute, Dr. Brandt Auskunft: Frau Pauscher, Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Tel.: 0345/557-2112, Fax: 0345/557-3267, E-Mail: avgc-13@uk-halle.de

Magdeburg Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz FP 3 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Demo-Raum 1 (Radiologie), Haus 60 A, Ebene -1 Leitung/Referent: PD Dr. Halloul / Prof. Rick Prof. Braun-Dullaeus, Prof. Mertens Auskunft: Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Sekretariat Gefäßchirurgie, Frau Vogel, Tel.: 0391/6715666, E-Mail: ines.vogel@med.ovgu.de Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 14.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Konferenzraum Radiologie Leitung/Referent: PD Dr. Tautenhahn, Prof. Grote, PD Dr. Schmidt, Dr. Linz Auskunft: Sekretariat der Klinik für Gefäßchirurgie, Frau Eichner, Tel.: 0391/7914301, Fax: 0391/7914303, E-Mail: annegret.eichner@klinikum-magdeburg.de

CHIRURGIE - KINDERCHIRURGIE Halle Thema: Der versico-ureterale Reflux aus FP 2 kinderchirurgischer Sicht Termin: 13.12.2013, 13.00 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Besprechungsraum 3 Leitung/Referent: Dr. Göbel / S. Bulk Auskunft: Frau Schimanski, Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, KH St. Elisabeth u. St. Barbara Halle, Tel.: 0345/2134511, Fax: 0345/2134512, E-Mail: d.schimanski@krankenhaus-halle-saale.de

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Ärztliche Fortbildung

CHIRURGIE - ORTHOPÄDIE UND UNFALLCHIRURGIE Dessau-Roßlau Thema: Rückenmarkverletzungen - FP 1 Pathophysiologie und Klassifikation Termin: 05.12.2013, 07.55 Uhr-08.40 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Ebene 01, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Zagrodnick, Dessau-Roßlau / Dr. Szirtes Auskunft: Frau Görmer, Sekretariat Ärztlicher Direktor, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-1306, Fax: 0340/501-1419

Halle Thema: Curriculum IVU - Infektionen FP 3 in der Unfallchirurgie Termin: 02.12.2013, 17.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dorint Hotel Charlottenhof Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld / Prof. Thiemann Auskunft: Frau Römer, Chefarztsekretariat der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591486 Thema: Bandscheibenendoprothetik FP 2 an der HWS Termin: 04.12.2013, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: Dr. Röhl / Dr. Weidt Auskunft: Tel.: 0345/132-6311 Thema: Welchen Einfluss hat die klinisch FP 1 stumme ECF auf die Entstehung einer CAM-Deformität am Schenkelhals Termin: 05.12.2013, 15.30 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Orthopädie, Magdeburger Str. 22 Leitung/Referent: Prof. Delank / Hr. Esmer Auskunft: Tel.: 0345/5574805 Thema: Das Polytrauma: Aktueller Handlungs- FP 2 algorithmus unter Beachtung der ATLS-Kriterien Termin: 11.12.2013, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: Prof. Hofmann / Dr. Wernicke Auskunft: Tel.: 0345/132-6324 Thema: Autologe matrixinduzierte Chron- FP 2 drogenese in der Behandlung von Knorpeldefekten Termin: 12.12.2013, 07.00 Uhr-07.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Uni-Klinik Kröllwitz, Seminarraum 10/11 Leitung/Referent: Prof. Delank Auskunft: Sekretariat Universitätsklinik und Poliklinik für Orthopädie und Physikalische Medizin, Ernst- Grube- Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5574805, Fax: 0345/5574809, E-Mail: orthopaedie@uk-halle.de

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Köthen

Halle

Thema: Prinzipien der Begutachtung: BG, FP 1 private Versicherung, Berufserkrankung (Bsp. Gonarthrose), Gerichtsgutachten Termin: 12.12.2013, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Köthen, Krankenhaus Köthen GmbH Leitung/Referent: PD Dr. Krüger

Thema: Interdisziplinäres Senologisches Konsil FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 Leitung/Referent: Dr. Lantzsch, Halle Auskunft: Frau Walther, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Tel.: 0345/213-5032, Fax: 0345/213-5038

Quedlinburg Thema: Die Therapie der akuten FP 1 AC-Gelenksprengung Termin: 19.12.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Quedlinburg, Klinikum Dorothea Christiane Erxleben, Röntgen-Besprechungsraum Neubau II Leitung/Referent: Dr. Krumnow / Dr. Christophorie Auskunft: Chefarztsekretariat Frau Nordhausen, Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie, Klinikum Dorothea Christiane Erxleben, Tel.: 03946/9091421, Fax: 03946/9091427

CHIRURGIE - VISZERALCHIRURGIE Burg Thema: Arbeitskreis Onkologie FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Burg, MEDIGREIF Keiskrankenhaus, Beratungsraum Leitung/Referent: Dr. Lehmann, Burg Auskunft: Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, MEDIGREIF Keiskrankenhaus Burg GmbH, A.-Bebel-Str. 55 a, 39288 Burg, Tel.: 03921/961601, E-Mail: visceralchir@ medigreif-kreiskrankenhaus-burg.de

FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE Dessau-Roßlau Thema: Gynäkologische Tumorkonferenz FP 2 und Röntgendemo Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Demonstrationsraum Institut für Radiologie Leitung/Referent: Dr. Voß / Dr. Stock, Prof. Ciernik, Dr. Boye, Dr. Knolle Auskunft: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0340/5014310, Fax: 0340/5014350 Thema: Journalclub mit Fallvorstellungen FP 2 Termine: 06.12.2013, 13.12.2013, 20.12.2013, 27.12.2013 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Voß Auskunft: Sekretariat, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0340/5014310, Fax: 0340/5014350

Halberstadt Thema: Ambulante Hospizbetreuung Termin: 02.12.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Elternschule des FMKZ Leitung/Referent: Dr. Schmidt Auskunft: Sekretariat Frauenklinik

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FP 2

Thema: Journalclub FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Halle (Saale) Leitung/Referent: Prof. Thomssen Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/557-1847, E-Mail: gyn@uk-halle.de Thema: Senologische Fallkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Halle (Saale) Leitung/Referent: Prof. Thomssen, Frau Dr. Große, Dr. Steer Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/557-1847, E-Mail: gyn@uk-halle.de Thema: Gynäkologische Tumorkonferenz FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Halle (Saale) Leitung/Referent: Prof. Thomssen, Dr. Strauß, Frau Dr. Karbe, Dr. Mohr Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/557-1847, E-Mail: gyn@uk-halle.de Thema: Qualitätszirkel/Morbiditätskonferenz FP 3 Termin: 04.12.2013, 08.15 Uhr-09.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 Leitung/Referent: Dr. Lantzsch, Halle Auskunft: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0345/213-5032, Fax: 0345/213-5038

Magdeburg Thema: Tumorkonferenz Brustzentrum FP 3 Magdeburg Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 14.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg, Beratungsraum 168 (Foyer) - wahlweise F 233 Leitung/Referent: PD Dr. Löttge Auskunft: Sekretariat, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0391/791-3601 Thema: Interdisziplinäre prä- und FP 3 postoperative Tumorkonferenz Mamma Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsfrauenklinik, Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Costa Auskunft: Dr. Eggemann, Universitätsfrauenklinik, Gerhart-Hauptmann-Straße 35, 39108 Magdeburg, Tel.: 0391/67-17482, E-Mail: brustzentrum@med.ovgu.de

Ärztliche Fortbildung

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Weißenfels Thema: Tumorfallkonferenz FP 3 Termine: 02.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, ASKLEPIOS Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Lampe, Weißenfels Auskunft: Dr. med. Dieter Lampe, Tel.: 03443/40-1151 Thema: Tumorfallkonferenz / Qualitätszirkel FP 3 Termin: 09.12.2013, 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, ASKLEPIOS Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Lampe, Weißenfels Auskunft: Dr. med. Dieter Lampe, Tel.: 03443/40-1151

HALS-NASEN-OHRENHEILKUNDE Dessau-Roßlau Thema: Antibiotikatherapie bei FP 3 HNO-Erkrankungen Termin: 11.12.2013, 18.30 Uhr-20.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Konferenzraum Städtisches Klinikum Dessau Leitung/Referent: Prof. Knipping / Prof. Presek Auskunft: Sekretariat, Tel.: 0340/5014710, Fax: 0340/5014730

Halberstadt Thema: Schlafapnoe-Syndrom FP 2 Termin: 03.12.2013, 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Konferenzraum 1 (Haus F, Ebene 3) Leitung/Referent: Prof. Begall / Dr. Drüg-Skamel Auskunft: Sekretariat Frau Merten, HNO-Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/642502, Fax: 03941/642500, E-Mail: andm.hno@halberstadt.ameos.de Thema: Die Anfänge der Ohr-Chirurgie FP 2 Termin: 10.12.2013, 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Konferenzraum 1 (Haus F, Ebene 3) Leitung/Referent: Prof. Begall Auskunft: Sekretariat Frau Merten, HNO-Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/642502, Fax: 03941/642500, E-Mail: andm.hno@halberstadt.ameos.de

Magdeburg Thema: Tumorkonferenz FP 2 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8 Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de

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Ärztliche Fortbildung

Thema: Diffusionsgewichtete Bildgebung FP 1 Termin: 04.12.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 9, Ebene 5, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / Prof. Dudeck Auskunft: Frau Katja Trefflich, Sekretariat Univ.-HNOKlinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de Thema: Journal-Club FP 1 Termine: 06.12.2013, 13.12.2013, 20.12.2013, 27.12.2013 Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, 5. Ebene (HNO-Station 1), Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Katja Trefflich, Sekretariat, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de Thema: Klinisch-pathologische Konferenz FP 2 Termin: 19.12.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, Ebene 5, HNO-Station 1, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / Prof. Roessner Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de

HAUT- UND GESCHLECHTSKRANKHEITEN Dessau-Roßlau Thema: Interdisziplinäre Hauttumorkonferenz FP 2 Termine: 05.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum, Röntgen-Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Trebing Auskunft: E-Mail: ines.zwarg@klinikum-dessau.de

Magdeburg Thema: 197. Magdeburger Dermatologen FP 3 Nachmittag mit Fallvorstellung und Kurzreferaten Termin: 04.12.2013, 15.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinik für Dermatologie und Venerologie Leitung/Referent: Prof. Gollnick Auskunft: Dr. Vetter, Universitätsklinikum A.ö.R., Leipziger Straße 44, 39112 Magdeburg, Tel.: 0391/67-15267, Fax: 0391/67-15265

HYGIENE UND UMWELTMEDIZIN Halle Thema: Termin:

Einfluss von Antibiotika auf die FP 2 Resistenzsituation von Bakterien im parodontalen Sulkus und im Sputum von Patienten mit cystischer Fibrose 02.12.2013, 17.00 Uhr-19.00 Uhr

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Veranstaltungsort: Halle, Institut für Hygiene, 2. OG, Sitzungsraum 203 Leitung/Referent: Frau Prof. Borneff-Lipp Auskunft: Institut für Hygiene, Tel.: 0345/557-1094, Fax: 0345/557-1093, E-Mail: hygiene@uk-halle.de

INNERE MEDIZIN Bad Suderode Thema: Update Stroke (für Internisten) FP 1 Termin: 04.12.2013, 13.15 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Raum 343 Leitung/Referent: Prof. Schlitt / Dr. Müller Auskunft: Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode Thema: Klinische Infektiologie FP 1 Termin: 11.12.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Raum 343 Leitung/Referent: Prof. Schlitt / Dr. Lübbert Auskunft: Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode Thema: Update Prostatakarzinom FP 1 Termin: 18.12.2013, 13.15 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Raum 343 Leitung/Referent: Prof. Schlitt / Prof. Rebmann Auskunft: Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode

Halberstadt Thema: Journal Club FP 1 Termin: 12.12.2013, 07.00 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Konferenzraum Leitung/Referent: Prof. Rickes Auskunft: Frau Winter, Chefsekretariat der Medizinischen Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt, Tel.: 03941/645337, Fax: 03941/645360, E-Mail: winter@medkl.salvator-kh.de

Halle Thema: Termine:

Common Trunk Innere Medizin - FP 1 Gastroenterologie, Pneumologie, Infektiologie 02.12.2013, 09.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/557-4978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de

Thema: Termine: Uhrzeit:

Common Trunk Innere Medizin - FP 1 Nephrologie, Rheumatologie, Endokrinologie, Diabetologie 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 08.30 Uhr-09.15 Uhr

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Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/557-4978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de Thema: 1. Journalclub 2. Aktuelles aus der FP 1 Gastroenterologie und Pneumologie Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Dr. Schmidt Auskunft: Sekretariat Pneumologie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Tel.: 0345/557-2661, E-Mail: innere1@uk-halle.de Thema: Infektiologisches Kolloquium - FP 3 Influenza- und Norovirus-Infektionen Termin: 04.12.2013, 18.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40, Hörsaal 1 Leitung/Referent: Dr. Wolf Auskunft: Sekretariat Frau Wilnow, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/557-2924 Thema: Common Trunk Innere Medizin - FP 1 Kardiologie, Angiologie, Geriatrie, Internistische Intensivmedizin Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie. schiller@medizin.uni-halle.de Thema: Common Trunk Innere Medizin - FP 1 Bildgebende Verfahren im Bereich der Inneren Medizin Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie. schiller@medizin.uni-halle.de Thema: Termine:

Common Trunk Innere Medizin - FP 1 Hämatologie, Onkologie 06.12.2013, 13.12.2013, 20.12.2013, 27.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie. schiller@medizin.uni-halle.de

Ärztliche Fortbildung

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Thema:

III. Interdisziplinäres Forum Kardio- FP 6 logie/Nephrologie/Chirurgie - Neue therapeutische Konzepte in der Antikoagulation Praktische Konsequenzen für Arzt und Patient Termin: 07.12.2013, 09.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften Leitung/Referent: Prof. Werdan, PD Dr. Gielen Auskunft: OrgaSymposia, Dr. Beck, Tel.: 0345/6901566, Fax: 0322/26817790

Thema: Common Trunk Innere Medizin - FP 2 Angiologie Termin: 18.12.2013, 13.00 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan / Prof. Podhaisky, Prof. Taute Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/557-4978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.fritsche@uk-halle.de

Magdeburg Thema: Aktuelle Kasuistik aus der Inneren FP 1 Medizin Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 12.15 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie, Campus des Universitätsklinikum, Haus 60 B, 2. Ebene Leitung/Referent: Prof. Mertens, Frau Dr. Klose Auskunft: Sekretariat der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Universitätsklinikum Magdeburg, Tel.: 0391/6713236, Fax: 0391/6715440 Thema: Standarddiagnostik der pAVK FP 1 Termin: 04.12.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, Prof. Schmidt Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema: Diagnostik und Therapie der FP 2 chronisch-venösen Insuffizienz Termin: 04.12.2013, 15.15 Uhr-17.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Raum A 168, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Prof. Schmidt / Dr. Ladetzki Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema: Update Kardiologie, Angiologie, FP 2 Pneumologie Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 12.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Braun-Dullaeus Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de

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Ärztliche Fortbildung

Thema: Aktuelles aus Nephrologie / FP 2 Diabetologie / Endokrinologie Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 12.15 Uhr-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60 B, 2. Ebene, Raum 2715, Konferenzraum der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten Leitung/Referent: Prof. Mertens Auskunft: Sekretariat der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Universitätsklinikum Magdeburg, Tel.: 0391/6713236, Fax: 0391/6715440 Thema: Journal Club FP 1 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Klinik für Gastroenterologie G153, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Gottstein / Frau Jovanovic, Dr. Lutze, Dr. Päge, Frau Pankrath, Frau Kahlweiß, Dr. Reck, Dr. Schäffer Auskunft: Frau Ziese, Chefarztsekretariat Klinik für Gastroenterologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5401, Fax: 0391/791-5403 Thema: Der interessante Fall FP 1 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Braun-Dullaeus Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de Thema: Chronische Darmerkrankungen FP 1 Termin: 11.12.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, Prof. Schmidt Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema: Hereditäre und Autoimmune FP 1 Erkrankungen der Leber Termin: 11.12.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Klinik für Gastroenterologie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Gottstein / Dr. Reck Auskunft: Frau Ziese, Chefarztsekretariat Klinik für Gastroenterologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5401, Fax: 0391/791-5403 Thema: Hämatologische Fallkonferenz FP 2 Termin: 19.12.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinik für Hämatologie und Onkologie, Konferenzraum, Haus 39 Leitung/Referent: Prof. Fischer Auskunft: Sekretariat Prof. Fischer, Tel.: 0391/67-13266

Naumburg Thema: Termine: Uhrzeit:

Interdisziplinäre Tumorkonferenz 06.12.2013, 13.12.2013, 20.12.2013, 27.12.2013 13.00 Uhr-14.15 Uhr

FP 3

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Veranstaltungsort: Naumburg, Klinikum Burgenlandkreis, Demoraum der Radiologie Leitung/Referent: Dr. Koch Auskunft: Sekretariat, Frau Hellner, Klinikum Burgenlandkreis, Naumburg, Humboldtstraße 31, Tel.: 03445/721201, Fax: 03445/721202

Querfurt Thema: Interdisziplinäre Fallkonferenz FP 3 Termin: 04.12.2013, 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Medizinische Klinik III, Mehrzweckraum Leitung/Referent: Frau Götting Auskunft: Sekretariat MK III, Frau Sebastian, Tel.: 034771/71201, Fax: 034771/71202

Wernigerode Thema:

Wernigeröder Ärztefortbildung - FP 3 Verwirrtheit und was nun? Differentialdiagnose und Therapie deliranter Syndrome im Alter Termin: 04.12.2013, 19.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode Leitung/Referent: Dr. Zomorodbakhsch / Dr. Schark Auskunft: Dr. Zomorodbakhsch, Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH, Tel.: 03943/611205, Fax: 03943/611207, E-Mail: onkologie@harz-klinikum.de

Wittenberg Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Konferenzraum Radiologie, Haus 1 Leitung/Referent: Frau Dr. Winkelmann, Wittenberg Auskunft: Paul-Gerhardt-Stiftung Wittenberg, Klinik für Innere Medizin, Tel.: 03491/500 Thema: Aktuelle internistische Studien FP 1 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Mehrzweckraum im Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift Leitung/Referent: PD Dr. Benter Auskunft: PD Dr. Benter, Klinik für Innere Medizin II, Tel.: 03491/503800, Fax: 03491/503802, E-Mail: t.benter@pgdiakonie.de

KINDER- UND JUGENDMEDIZIN Halle Thema: Interdisziplinäre Pädiatrisch FP 2 Onkologische Conferenz (IPOC) Termine: 09.12.2013, 23.12.2013 Uhrzeit: 16.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Demonstrationsraum der Universitätsklinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie (Komplement, 3. Ebene) des Klinikums Kröllwitz der Martin-Luther-Universität HalleWittenberg Leitung/Referent: Dr. Bernig, Prof. Finke, PD Dr. Göbel Auskunft: Dr. Bernig, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Tel.: 0345/557-3257 od. -2467, E-Mail: toralf.bernig@uk-halle.de

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Magdeburg Thema: Interdisziplinäre Kinderonkologische FP 2 Konferenz Termin: 12.12.2013, 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Demonstrationssaal der Klinik für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, Haus 60a, Ebene -1 Leitung/Referent: PD Dr. Vorwerk, Magdeburg Auskunft: PD Dr. P. Vorwerk, Universitätskinderklinik, Arbeitsbereich Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/67-24009

KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE UND -PSYCHOTHERAPIE Halle Thema: Literatur- und Fallkonferenz kinder- FP 2 und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder Termin: 10.12.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KJPP, KH St. Elisabeth und St. Barbara, Konferenzraum Leitung/Referent: Frau Elz Auskunft: Sekretariat der Klinik für KJPP, Tel.: 0345/2135901, Fax: 0345/2135903

NEUROCHIRURGIE Magdeburg Thema: Neuro-Onkologische Konferenz (NOK) FP 2 Termine: 03.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 13.00 Uhr-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Leitung/Referent: Dr. Braunsdorf, PD Dr. Kahl, Dr. Redlich, Dr. Hellweg, Dr. Lins, Prof. Mavrin, Praxis Pambor/Köhler Auskunft: Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/7914701

NEUROLOGIE Dessau-Roßlau Thema: Literaturseminar - Aktuelle Probleme FP 1 in der Neurologie Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Neurologische Klinik, Besprechungsraum Leitung/Referent: Frau PD Dr. Spieker Auskunft: Sekretariat Neurologie, Tel.: 0340/5011473, Fax: 0340/5011470

Halle Thema: Interdisziplinäre Muskelzentrums- FP 2 konferenz Termin: 04.12.2013, 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Uni-Klinikum, Klinik für Neurologie, 2. Bettenhaus, 3. Ebene, Konferenzzimmer Leitung/Referent: Dr. Hanisch / Prof. Stoltenburg Auskunft: Herr Hanisch, Neurologische Ambulanz, Martin-Luther-Universität Halle, Ernst-Grube-Straße 40, Tel.: 0345/5572858

Ärztliche Fortbildung

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Thema: Journal-Club und Fallvorstellung FP 2 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum der Neurologie (6. Ebene, Bettenhaus 2, Zimmer 624) Leitung/Referent: Prof. Zierz Auskunft: Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5572858, Fax: 0345/5572860, E-Mail: sekretariat.neurologie@medizin.uni-halle.de Thema: Krankheitsverarbeitung FP 1 Termin: 05.12.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, FR2, Arztzimmer Leitung/Referent: PD Dr. Wohlfarth Auskunft: PD Dr. Wohlfarth, Tel.: 0345/132-7037, Fax: 0345/132-7040 Thema: Neues in der Neurologie, FP 2 Fallvorstellungen und Journal Club Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Klinik für Neurologie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Hoffmann, Halle Auskunft: Sekretariat Klinik für Neurologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle, Tel.: 0345/5591891, Fax: 0345/5591893

Magdeburg Thema: Journal-Club - Aktuelle Kasuistik FP 2 Termin: 04.12.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema: Interdisziplinäre neuroonkologische FP 1 Falldemonstration mit anschließender Diskussion Termine: 06.12.2013, 13.12.2013, 20.12.2013, 27.12.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Haus 60a, Ebene -1, Raum -1067, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Gademann, Prof. Mawrin, PD Dr. Schneider, Prof. Skalej, Prof. Vielhaber, Prof. Voges Auskunft: Sekretariate Universitätsklinikum: Strahlentherapie, Neuropathologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neurologie, Stereotaktische Neurochirurgie Thema: Journal-Club - Schlaganfall FP 2 Termin: 11.12.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema: Journal-Club - Epilepsie FP 2 Termin: 18.12.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216

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Ärztliche Fortbildung

PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Dessau-Roßlau Thema: Weiterbildungskolloquium - FP 2 Zusammenfassung und Auswertung Termin: 06.12.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, St. Joseph-Krankenhaus, Konferenzraum Jutta Leitung/Referent: Dr. Dr. Heepe Auskunft: Frau Schulze, Chefarztsekretariat, St. JosephKrankenhaus Dessau, Tel.: 0340/5569278, Fax: 0340/5569100, E-Mail: anja.schulze@alexius.de

Jerichow Thema: Krankenhaushygiene in der Psychiatrie FP 3 Termin: 04.12.2013, 13.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Jerichow, AWO Fachkrankenhaus Jerichow, Therapiezentrum Haus 17, Großer Saal Leitung/Referent: Herr Müller / Herr Rother Auskunft: Herr Raudszus, AWO Fachkrankenhaus Jerichow, Joh.-Lange-Str. 20,39319 Jerichow, Tel.: 039343/923101, Fax: 039343/923103, E-Mail: volker.raudszus@awo-khbg.de

Magdeburg Thema: Asenapin in der Behandlung der FP 2 bipolaren Störung Termin: 06.12.2013, 12.00 Uhr-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Uniklinikum, Haus 4, Kleiner Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Bogerts Auskunft: PD Dr. Schiltz, Tel.: 0391/67-14234 Thema:

Magdeburger Weiterbildungsverbund FP 3 - Psychiatrie und Psychotherapie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg gemeinsam mit der Klinik für Psychistrie und Psychotherapie des Klinikums Magdeburg gGmbH und dem Magdeburger Ausbildungsinstitut für Psychotherapie Psychologie (MAPP) - Intelligenz und kognitive Leistungsdiagnostik Termin: 12.12.2013, 13.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Uniklinikum, Klinik f. Psychiatrie u. Psychotherapie, Haus 4, Konferenzraum Leitung/Referent: Prof. Bogerts / Frau Rehe Auskunft: Frau Bilek, Tel.: 0391/67-13653

Naumburg Thema: Burn-out (Arbeitsplatz-Phobie) FP 2 Termin: 02.12.2013, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Naumburg, medinet-GmbH Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2 Leitung/Referent: Dr. Ballaschke / Frau Dr. Böhm, Frau Kraft Auskunft: Frau Brückner, Chefarztsekretariat, Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2, Naumburg (Saale), Tel.: 034463/60651

Quedlinburg Thema: Gespräche mit dem Unter- FP 20 bewusstsein - suggestive Therapietechniken Termin: 06.12.2013-07.12.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Prof. Forster Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de

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Querfurt

Magdeburg

Thema: Psychiatrisch-psychothera- FP 3 peutische Fallkonferenz Termin: 10.12.2013, 12.30 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Konferenzraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Leitung/Referent: Herr Räbiger, Frau Ernst Auskunft: Sekretariat der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tel.: 034771/71401, Fax: 034771/71402

Thema: Neuroradiologisch-neurologische FP 2 Fallkonferenz Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60a, Ebene -1 Leitung/Referent: Prof. Skalej, Magdeburg Auskunft: Frau Dörge, Sekretariat Institut für Neuroradiologie, Universitätsklinikum A.ö.R., Tel.: 0391/6721681, Fax: 0391/6721687

Wittenberg Thema: Entwicklung des Ambulant FP 1 WB Betreuten Wohnens: Ausgangssituation und Perspektiven Termin: 03.12.2013, 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Klinik für psychische Erkrankungen, Klinik Bosse, Konferenzraum St. Mechthild Leitung/Referent: Dr. Särchen / Herr Herzka Auskunft: Frau Richter-Kolb, Klinik für psychische Erkrankungen, Klinik Bosse Wittenberg, Hans-LufftStraße 5, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel.: 03491/476331, Fax: 03491/476332, E-Mail: n.saerchen@alexius.de

PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN UND PSYCHOTHERAPIE Halle Thema: Flucht und Vertreibung aus FP 1 psychotherapeutischer Sicht Termin: 11.12.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Seminarraum 1 Leitung/Referent: Frau Dr. Bahn Auskunft: Frau Dr. Bahn, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstr. 5, 06110 Halle, Tel.: 0345/2134350, Fax: 345/2134352, E-Mail: m.flegel@krankenhaus-halle-saale.de

RADIOLOGIE Halle Thema: Falldarstellung und Literaturdiskussion FP 1 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Besprechungsraum der Klinik für Diagnostische Radiologie Leitung/Referent: Prof. Spielmann, Dr. Behrmann, PD Dr. Surov Auskunft: Frau Neumann, Sekretariat der Klinik f. Diagnostische Radiologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Tel.: 0345/5572441, Fax: 0345/5572167 Thema: Vortragsreihe Vom Bild zur Diagnose - FP 4 Diagnostik und interdisziplinäre Therapie konzepte beim HCC - Fallpräsentation Termin: 18.12.2013, 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, ehemaliger Hörsaal für Gynäkologie, Magdeburger Straße 24 Leitung/Referent: Dr. Jassoy / Dr. Krummenerl, Dr. Prochnow Auskunft: Sekretariat, Institut für Radiologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Tel.: 0345/5591610

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Thema: Mittwochsfortbildung Radiologie FP 1 und Nuklearmedizin Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Nuklearmedizin Haus 39, Demo-Haus Leitung/Referent: Prof. Amthauer Auskunft: Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6721920, Fax: 0391/6713016

UROLOGIE Halle Thema: Uroonkologische Tumorkonferenz FP 2 Termine: 02.12.2013, 16.12.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, Seminarraum 21, Funktionsgebäude 1, 4. Etage Leitung/Referent: Prof. Fornara / Dr. Bilkenroth, Prof. Wittekind Auskunft: Frau Bahr, Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, Tel.: 0345/557-1446, E-Mail: katharina.bahr@uk-halle.de Thema: 9. Patiententreffen - Leben nach FP 5 Nierentransplantation und Lebendspende Termin: 14.12.2013, 09.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Funktionsgebäude 5/6, Hörsaal 1+2 Leitung/Referent: Prof. Fornara Auskunft: Frau Haberland, Nierentransplantationszentrum der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, Tel.: 0345/557-1214 od. 1210, Fax: 0345/557-4700, E-Mail: annette.haberland@uk-halle.de Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 des Prostatakarzinomzentrums Termin: 18.12.2013, 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Demonstrationsraum der Radiologie Leitung/Referent: Prof. Seseke, Halle Auskunft: Klinik für Urologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591651, E-Mail: steffen.hartmann@martha-maria.de

Magdeburg Thema: Posttherapeutische Tumorkonferenz FP 3 Termin: 04.12.2013, 18.00 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie, Dres. Köhler&Pambor, Bahrendorfer Str. 19/20

Ärztliche Fortbildung

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Leitung/Referent: PD Dr. Reiher Auskunft: A. Stadler, Sekretariat, Klinik für Urologie und Uroonkologie, Sana Ohre-Klinikum Haldensleben, Tel.: 03904/474215, Fax: 03904/474259

Merseburg Thema: Qualitätszirkel Beckenboden FP 2 Termin: 10.12.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Besprechungsraum Neubau 1. Etage über der Information Leitung/Referent: Dr. Wolters Auskunft: Frau Friedrich, Chefarztsekretariat Klinik für Frauenheilkunde, Tel.: 03461/274001, Fax: 03461/274002

Wittenberg Thema: Uroonkologische Tumorkonferenz FP 3 Termin: 11.12.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Paul Gerhardt Diakonie Krankenhaus Leitung/Referent: Dr. Volkert / PD Dr. Benter, Dr. Nehls-Münchenhagen, Dr. Schiche Auskunft: Dr. Volkert, Sekretariat: Frau Raab, Klinik für Urologie und Kinderurologie, Tel.: 03491/503301, E-Mail: m.raab@pgdiakonioe.de

MANUELLE MEDIZIN/CHIROTHERAPIE Halberstadt Thema:

Ausbildung Manuelle Medizin / FP 32 WB Curriculum Chirotherapie - Kurs 4: HWS / BWS / Muskulatur obere Körperhälfte Termin: 05.12.2013-08.12.2013 Veranstaltungsort: Halberstadt Leitung/Referent: MR Dr. Bartel, Halberstadt Auskunft: GGMM e. V., Wismarsche Straße 43 - 45, 18057 Rostock, Tel.: 0381/1216103, Fax: 0381/1216124, E-Mail: ggmmev@gmx.de, Internet: www.ggmm.de

Thema: Ausbildung Manuelle Medizin / FP 32 WB Curriculum Chirotherapie - Kurs 8: Untere Extremität / Muskulatur untere Körperhälfte Termin: 12.12.2013-15.12.2013 Veranstaltungsort: Halberstadt Leitung/Referent: MR Dr. Bartel, Halberstadt Auskunft: GGMM e. V., Wismarsche Straße 43 - 45, 18057 Rostock, Tel.: 0381/1216103, Fax: 0381/1216124, E-Mail: ggmmev@gmx.de, Internet: www.ggmm.de

REHABILITATIONSWESEN Halle Thema: Ringvorlesung Rehabilitation - FP 3 Neue Medien und adressatengerechte Informationen zur Rehabilitation Termin: 11.12.2013, 14.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Hörsaal ehemalige Frauenklinik, HS-MS 01 Leitung/Referent: Prof. Mau, Halle / Dr. Höder, Frau Drambyan

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Ärztliche Fortbildung

Auskunft:

Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt / Thüringen (SAT), Wissenschaftliche Geschäftsstelle c/o Institut für Rehabilitationsmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 06097 Halle (Saale), Tel.: 0345/557-4204, Fax: 0345/557-4206, E-Mail: reha-verband. geschaeftsstelle@medizin.uni-halle.de

SPORTMEDIZIN Halle Thema: Wie erstelle ich einen Trainingsplan FP 2 für internistisch erkrankte Patienten? Termin: 03.12.2013, 17.30 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Prof. Schlitt, Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Dr. Neef / Herr Reer Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812 Thema: Urindiagnostik / Proteinurie bei Sportlern FP 2 Termin: 10.12.2013, 17.30 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Prof. Schlitt, Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Dr. Neef / Dr. Pein Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812 Thema: Bronchiale Hyperreagibilität / FP 2 Belastungsasthma Termin: 17.12.2013, 17.30 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Prof. Schlitt, Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Dr. Neef Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812

AKUPUNKTUR Querfurt Thema: TUINA - effizient bei lumbalen FP 4 Schmerzsyndromen Termin: 12.12.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur Dr. Hohenberger Leitung/Referent: Dr. Hohenberger, Querfurt Auskunft: Praxis für TCM, Lilienweg 3, 06268 Querfurt, Voranmeldung aus Kapazitätsgründen erforderlich, Tel.: 034771/7128868, E-Mail: tcm@hohenberger-querfurt-akupunktur.de

BALINT-GRUPPE Halle Thema: Balint-Gruppe FP 4 WB Termin: 09.12.2013, 17.30 Uhr-20.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle Leitung/Referent: Dr. Piskorz, Halle Auskunft: Dr. Piskorz, Tel.: 0345/4443187, Fax: 0345/2134352, E-Mail: jtpiskorz@gmx.de Thema: Balint-Gruppe FP 4 WB Termin: 11.12.2013, 18.15 Uhr-21.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle Leitung/Referent: Dr. Piskorz, Halle Auskunft: Dr. Piskorz, Tel.: 0345/4443187, Fax: 0345/2134352, E-Mail: jtpiskorz@gmx.de

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Magdeburg

Auskunft:

Thema: Balint-Gruppe FP 3 WB Termin: 10.12.2013, 17.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. Dost, Hegelstr. 16 Leitung/Referent: Frau Dr. Dost Auskunft: Frau Dr. Dost, Tel.: 0391/7346815, Fax: 0391/7346816, E-Mail: sthdost@t-online.de Thema: Balint-Gruppe FP 6 WB Termin: 14.12.2013, 09.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. Kielstein, Jean-Burger-Straße 15 Leitung/Referent: Dr. Kielstein Auskunft: Dr. A. Kielstein, Tel.: 0391/81067870, E-Mail: info@psych-praxis-md.de

Sangerhausen Thema: Balint-Gruppe FP 5 WB Termin: 04.12.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen, Praxis Dr. Nolte-Wicht, Mogkstraße 19 Leitung/Referent: Frau Dr. Nolte-Wicht Auskunft: Frau Dr. Nolte-Wicht, Tel.: 03464/572235

Uchtspringe Thema: Balint-Gruppe FP 3 Termine: 04.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 16.15 Uhr-17.45 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Fachklinikum, Verwaltungsgebäude, Haus 1, Bibliothek Leitung/Referent: Dr. Ulrich Auskunft: Frau Schulze, Sekretariat Psychosomatik, Fachklinikum Uchtspringe, Tel.: 039325/70203, Fax: 039325/70246, E-Mail: h.schulze@salus-lsa.de

SCHMERZTHERAPIE-KURSE Dessau-Roßlau Thema:

Qualitätszirkel Schmerztherapie - Schmerzkonferenz mit Patientenvorstellung Termin: 18.12.2013, 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Gutenbergstraße 25, Anästhesiepraxis Leitung/Referent: Dr. Hendrich, Dessau-Roßlau Auskunft: Tel.: 0340/8500016, Telefonische Anmeldung erbeten

Haldensleben

Halle

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STRAHLENSCHUTZ-KURSE Magdeburg Thema: Spezialkurs Computertomographie FP 7 nach Röntgenverordnung (RöV) Termin: 05.12.2013, 09.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Gustav-Ricker-Str. 62 Leitung/Referent: Dr. Pulvermüller Auskunft: Frau Krüger, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Geschäftsstelle Magdeburg, GustavRicker-Straße 62, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/60747-0, Fax: 0391/60747-15, E-Mail: kkrueger@tuev-nord.de Thema: Spezialkurs Interventionsradiologie FP 7 nach Röntgenverordnung (RöV) Termin: 06.12.2013, 09.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Gustav-Ricker-Str. 62 Leitung/Referent: Dr. Pulvermüller Auskunft: Frau Krüger, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Geschäftsstelle Magdeburg, GustavRicker-Straße 62, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/60747-0, Fax: 0391/60747-15, E-Mail: kkrueger@tuev-nord.de

INTERDISZIPLINÄRE VERANSTALTUNG Aschersleben Thema: Arbeitskreis Tumorboard FP 3 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Krankenhaus, Demoraum der Röntgendiagnostik Leitung/Referent: Dr. Wieland, Dr. Czihal Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03473/97-1825 Thema: Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz FP 3 Termin: 20.12.2013, 08.00 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Ameos Klinikum, Demonstrationsraum der Röntgendiagnostik Leitung/Referent: Herr Kiuntke Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03473/98-1825

Bernburg

Thema: Fallvorstellung in der Schmerzkonferenz FP 3 Termin: 04.12.2013, 16.30 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Haldensleben, Praxis Dr. Kühne Leitung/Referent: Frau Dr. Kühne Auskunft: Frau Dr. Kühne, Tel.: 03904/71628, Fax: 03904/64119

Thema: Notfälle in der Palliativversorgung Termin: 04.12.2013, 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, UKH, FG05/U02, SR 3 Leitung/Referent: Frau Dr. Flöther

Frau Dr. Flöther, Klinik für Anästhesiologie, Schmerzambulanz, Universitätsklinikum Halle (Saale), Tel.: 0345/557-1733, Fax: 0345/5575912, E-Mail: lilit.floether@uk-halle.de

FP 3

Thema: Arbeitskreis Tumorboard FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Klinikum, Demonstrationsraum des Radiologischen Instituts Leitung/Referent: Dr. Wagenbreth Auskunft: Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Visceralund Gefäßchirurgie, Tel.: 03471/341320

Blankenburg Thema: Hypnosekurs FP 18 Termin: 06.12.2013-08.12.2013 Veranstaltungsort: Blankenburg, Tagesklinik Harzklinikum Leitung/Referent: Dr. Krause

Ärztliche Fortbildung

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Auskunft:

Frau Falkner, Chefarztsekretariat, Harz-Klinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH, Tel.: 03944/962187, Fax: 03944/962350, E-Mail: psychiatrie.wr@harzklinikum.com

Dessau-Roßlau Thema: Termine:

Interdisziplinäres Tumorkonsil FP 3 02.12.2013, 09.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Bibliothek Leitung/Referent: Dr. May / Frau Dr. Bohnsteen, Dr. Schlötzer, Herr Bregulla, Prof. Ciernik, Dr. Knolle Auskunft: CA Dr. May, Gropiusallee 3, 06846 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/6502-2110, Fax: 0340/6502-2119, E-Mail: chirurgie@dkd-dessau.de

Thema: Termine:

Fallkonferenzen Mammographie- FP 3 Screening - Brustkrebsvorsorgeprogramm, Diagnostik, Therapie, Pathologie 02.12.2013, 09.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Screening-Einheit SA-Ost Leitung/Referent: Frau Dr. Schlötzer, Dr. Damm Auskunft: Frau Buchin, Tel.: 0340/7502091

Thema: Termine:

Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 02.12.2013, 09.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Bibliothek Leitung/Referent: Prof. Rebmann Auskunft: Prof. Rebmann, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Gropiusallee 3, 06846 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/6502-2130, Fax: 0340/6502-2139, E-Mail: urologie@dkd-dessau.de

Thema: Interdisziplinäres Tumorkonsil FP 2 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Demonstrationsraum der Klinik für Radiologie, Auenweg 38 Leitung/Referent: Dr. Florschütz Auskunft: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V., Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-4323, Fax: 0340/501-4384, EMail: tza@klinikum-dessau.de Thema:

Stellung und Bedeutung der Labor- FP 4 medizin für Diagnostik, Therapieverlauf von Tumoren; CHESON und RECIST-Kriterien Termin: 11.12.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Radisson Blu Hotel „Fürst Leopold“, Friedensplatz Leitung/Referent: PD Dr. Dr. Schück Auskunft: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V., Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-4323, Fax: 0340/501-4384, E-Mail: tza@klinikum-dessau.de

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Ärztliche Fortbildung

Thema: Erste Hilfe / Reanimation FP 3 Termin: 11.12.2013, 14.00 Uhr-15.45 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, ENB, 2. OG, Raum 2.376 (Gymnastik) Leitung/Referent: Dr. Breuer / Frau Dr. Stephan Auskunft: Frau Steffen, Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Tel.: 0340/501-1251, Fax: 0340/501-1028, E-Mail: gabriele.steffen@klinikum-dessau.de

Eisleben Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Eisleben, HELIOS Klinik, Demoraum der Radiologie Leitung/Referent: Dr. Kothe Auskunft: Frau Gottschalk, CA-Sekretariat, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben, Hohetorstraße 25, Tel.: 03475/901041, Fax: 03475/901039, E-Mail: stephanie.gottschalk@helios-kliniken.de

Halberstadt Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Besprechungsraum, Klinik für Radiologie, AMEOS-Klinikum Leitung/Referent: Dr. Maas, Halberstadt Auskunft: Dr. Maas, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/623486, Fax: 03941/623487, E-Mail: onko-praxis-hbs@t-online.de

Halle Thema: Tumorboard FP 4 Termine: 02.12.2013, 09.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria, Zentrum für Radiologie Leitung/Referent: MUDr. Hajduch Auskunft: Frau Kuhn-Friedrich, Lungenkrebszentrum, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/5591466, E-Mail: nancy.kuhn-friedrich@martha-maria.de Thema: Interdisziplinäres Tumorboard / FP 2 Röntgenvisite Termine: 02.12.2013, 09.12.2013, 16.12.2013, 23.12.2013, 30.12.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum und Behandlungsraum Radiologie + HNOHeilkunde, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (FG04 E01) Leitung/Referent: Prof. Plontke Auskunft: Chefarztsekretariat, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5571784, Fax: 0345/5571859

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 11


Thema: Fallvorstellungen 2013 im Rahmen FP 2 des Onkologischen Arbeitskreises Termin: 02.12.2013, 19.30 Uhr-21.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dormero Kongress- und Kulturzentrum, Franckestr. 1 Leitung/Referent: Prof. Schmoll, Halle Auskunft: Klinik für Innere Medizin IV, Hämatologie/Onkologie, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5572924, Fax: 0345/5572950, E-Mail: innere4@uk-halle.de

Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Dr. Opitz, Halle Auskunft: Dr. Opitz/Frau Stadelmann, KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Mauerstraße 5, 06110 Halle, Tel.: 0345/213-5354, Fax: 0345/213-5329

Thema: Interdisziplinäre Fallkonferenz zur FP 3 Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen Termin: 03.12.2013, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: Prof. Meisel, Dr. Röhl, Prof. Hofmann, Dr. Braunschweig Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186

Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Dr. Wollert, Dr. Köhler, Dr. Knörgen Auskunft: Sekretariat Klinik für Gefäßchirurgie, Frau Dibie, Tel.: 0345/2134291, Fax: 0345/2134292, E-Mail: g.dibie@krankenhaus-halle-saale.de

Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Lungenkrebszentrums Diakoniewerk Halle Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniewerk Halle, Diakoniekrankenhaus, Röntgen-Demoraum (Funktionstrakt) Leitung/Referent: Dr. Fischbeck, Halle Auskunft: Frau Stachowiak, Sekretariat Klinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie und Palliativmedizin, Tel.: 0345/7786504, Fax: 0345/7786566 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Darmzentrums Martha-Maria Halle-Dölau Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, EDV-Schulungsraum Leitung/Referent: Dr. Rose Auskunft: Sekretariat Frau Richter, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Tel.: 0345/5591242, Fax: 0345/5591439, E-Mail: chirurgische-klinik1.halle@martha-maria.de Thema: Interdisziplinäre Konferenz zur FP 2 Schmerztherapie Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: PD Dr. Stuttmann, Dr. Braunschweig / Dr. Baust, Dr. Kaden, Frau Gabriel Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Kliniken Bergmannstrost, DemoRaum 2 (Tiefgarage), Merseburger Straße 165 Leitung/Referent: Frau Weigert Auskunft: Marion Heinke, Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, BG-Kliniken Bergmannstrost, Merseburger Straße 165, 06112 Halle, Tel.: 0345/1326289, Fax: 0345/1326290, E-Mail: marion.heinke@bergmannstrost.com

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 11

Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniewerk, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Prof. Würl, Dr. Hübner Auskunft: Frau Kastirke, Sekretariat, Tel.: 0345/7786344, Fax: 0345/7786366 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 3 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Kliniken Bergmannstrost, DemoRaum 2 (Tiefgarage), Merseburger Straße 165 Leitung/Referent: PD Dr. Barth, Dr. Zaage, Dr. Braunschweig, Prof. Vordermark Auskunft: Marion Heinke, Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, BG-Kliniken Bergmannstrost, Merseburger Straße 165, 06112 Halle, Tel.: 0345/1326289, Fax: 0345/1326290, E-Mail: marion.heinke@bergmannstrost.com Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz - FP 2 Lungenkarzinom Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 14.15 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Dr. Schmidt, Prof. Vordermark, Frau Dr. Krohe, Prof. Bähre, Prof. Spielmann, Dr. Behre Auskunft: Sekretariat Pneumologie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Tel.: 0345/557-3238, E-Mail: pneumologie@uk-halle.de Thema: Multidisziplinäre Fallkonferenz im Rah- FP 4 men des Mammographie-Screening-Programms Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Mammograhie-Screening Sachsen-Anhalt Süd, Hansering 12 Leitung/Referent: Dr. Breuer, Frau Drevenstedt Auskunft: Tel.: 0345/47040622, Fax: 0345/47040620 Thema: Perinatologische Fallkonferenz FP 3 Termine: 05.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum Wochenstation, Bettenhaus 1, 3. Etage Leitung/Referent: Prof. Tchirikov Auskunft: Dr. Thäle, Tel.: 0345/557-3250

Ärztliche Fortbildung

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Thema: Interdisziplinäre Fallkonferenz FP 2 „Physiotherapie“ Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 09.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: Dr. Braunschweig, Dr. Fischer Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186 Thema: Thoraxkonferenz der AG Thorax- FP 3 tumoren am Tumorzentrum Halle Termin: 05.12.2013, 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, St. Elisabeth-KH Leitung/Referent: Dr. Heine Auskunft: Tumorzentrum Halle, Dr. Schmidt, Tel.: 0345/5572457, E-Mail: tumorzentrum@medizin.uni-halle.de Thema: Perinatologischer Qualitätszirkel FP 3 Termin: 12.12.2013, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinikum Kröllwitz der MLU, Neubau, Seminarraum, Ebene 3 Leitung/Referent: Prof. Tchirikov, Frau Dr. Lieser Auskunft: Frau Dr. Lieser, Zentrum für Kinderheilkunde, Tel.: 0345/557-2484, Fax: 0345/557-2650 Thema: Versorgungsmedizinischer Qualitäts- FP 6 zirkel - interdisziplinäre Fallbesprechungen Termin: 13.12.2013, 09.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Maxim-Gorki-Str. 7, Raum 259 Leitung/Referent: Frau Dr. Schmidt Auskunft: Fr. Dr. Schmidt, Tel.: 0345/5143026, Fax: 0345/5143018, E-Mail: Liane.Schmidt@lvwa.sachsen-anhalt.de Thema: M & M Konferenz - Reanimation bei FP 2 Debridement nach Verbrennung Termin: 19.12.2013, 16.15 Uhr-17.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Lehrgebäude, SR 9 Leitung/Referent: Prof. Bucher, Halle / Dr. Hartmann Auskunft: Sekretariat, Frau Baumeyer, Tel.: 0345/557-2833, Fax: 0345/557-2880, E-Mail: kathrin.baumeyer@uk-halle.de

Hettstedt Thema: Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz FP 3 Termin: 06.12.2013, 08.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Hettstedt, Helios Klinik, Speisesaal Leitung/Referent: Dr. Schöning Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03476/933501

Köthen Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 06.12.2013, 13.12.2013, 20.12.2013, 27.12.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Köthen, Krankenhaus Leitung/Referent: Dr. Frost Auskunft: Sekretariat Innere Klinik, Tel.: 03496/521501, Fax: 03496/521509

Lostau Thema: Tumorkonferenz Lungenkrebs FP 2 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Lostau, Lungenklinik, Besprechungsraum Erdgeschoss Leitung/Referent: PD Dr. Wertzel

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Ärztliche Fortbildung

Auskunft:

Sekretariat Lungenklinik Lostau, Tel.: 039222/81222, Fax: 039222/81223

Magdeburg Thema: Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz FP 2 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60 a, Erdgeschoss, Konferenzraum, Klinik für Chirurgie Leitung/Referent: PD Dr. Heidel Auskunft: Geschäftsstelle des Tumorzentrums, Universitätsklinikum, Dr. B. Böhme, Tel.: 0391/67-15955, Fax: 0391/67-15931, E-Mail: tumorzentrum@med.ovgu.de Thema: Interdisziplinäres Tumorboard FP 2 Termine: 03.12.2013, 10.12.2013, 17.12.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Konferenzraum A 168 Leitung/Referent: PD Dr. Kahl Auskunft: Sekretariat PD Dr. Kahl, Klinik für Hämatologie/Onkologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/7915601, Fax: 0391/7915603 Thema: Interdisziplinäres Tumorboard FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Haus 60a, Demonstrationsraum 1 + 2 Leitung/Referent: Prof. Malfertheiner Auskunft: Frau Dr. Schütte, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Universitätsklinikum Magdeburg, Tel.: 0391/6713100, E-Mail: kerstin.schuette@med.ovgu.de Thema: Mammographie-Screening FP 3 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Gemeinschaftspraxis für Radiologie, Ulrichplatz 2 Leitung/Referent: PD Dr. Löttge / Dr. Elayan Auskunft: PD Dr. Löttge, Tel.: 0391/791-3600, Fax: 0391/791-3603 Thema: Fallkonferenz - Mammakarzinom FP 3 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Pawlow-Poliklinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. von Knorre Auskunft: Dr. von Knorre, Tel.: 0391/4048154

Merseburg Thema:

Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 (Innere Medizin - Chirurgie - Gynäkologie Radiologie - Urologie) Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum, Röntgendemonstrationsraum Leitung/Referent: Dr. Hake, Merseburg / Prof. Schleyer, PD Dr. Capeller, Dr. Wolters, Dr. Grothe, Dr. Schütte Auskunft: Sekretariat Frau Lautenschläger, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Weiße Mauer 52, 06217 Merseburg, Tel.: 03461/27-4501, Fax: 03461/27-2020, E-Mail: mk4@klinikum-saalekreis.de

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 11


Querfurt Thema: Chirurgisch-radiologische Kasuistiken FP 3 Termin: 27.12.2013, 07.45 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis, Demonstrationsraum Radiologie, Ebene -2 Leitung/Referent: Dr. Hempel, Dr. Glatzel, Prof. Meißner Auskunft: Sekretariat der Klinik für Chirurgie, Tel.: 034771/71301

Sangerhausen Thema: Organspende - Aktuelle Sichtweisen FP 2 und Tendenzen Termin: 05.12.2013, 14.45 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen, HELIOS Klinik, Konferenzraum Mutterhaus Leitung/Referent: Frau Dr. Zschauer / Herr Brode Auskunft: Frau Peter, Bildungszentrum, HELIOS Kliniken Mansfeld-Südharz GmbH, Am Beinschuh 2 A, 06526 Sangerhausen, Tel.: 03464/661213, Fax: 03464/661219 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 05.12.2013, 12.12.2013, 19.12.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen Leitung/Referent: Frau Dr. Voß Auskunft: CA-Sekretariat, Klinik für Chirurgie, Krankenhaus am Rosarium GmbH, Sangerhausen, Tel.: 03464/663501

Schönebeck Thema: Therapie und Prophylaxe von FP 1 Dekubitalulcera Termin: 16.12.2013, 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Schönebeck, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Ärztekonferenzraum Leitung/Referent: PD Dr. Anger / Frau Dr. Staschull Auskunft: PD Dr. Anger, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Tel.: 03928/718606, Fax: 03928/718699, E-Mail: bernd.anger@wz-kliniken.de

Stendal Thema: Komplikationskonferenz FP 2 Termin: 02.12.2013, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Stendal, Johanniter-Krankenhaus, Mutterhaussaal Leitung/Referent: Prof. Nellessen, Stendal Auskunft: Sekretariat Prof. Nellessen, Tel.: 03931/661250 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Stendal, Klinik für Radiologie, Demonstrationsraum, Ebene 1 Leitung/Referent: PD Dr. Mohren, Prof. Fahlke, Prof. Bahnsen, Dr. Trusen Auskunft: Sekretariat der Abteilung Hämatologie/Onkologie, Frau Friedrich, Johanniter KH GenthinStendal, Wendstraße 31, 39576 Stendal, Tel.: 03931/662121, Fax: 03931/662122, E-Mail: kerstin.friedrich@jksdl.de

Weißenfels Thema: Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz / FP 3 Morbiditätskonferenz Termin: 04.12.2013, 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 11

Auskunft:

Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com

Thema: Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz - FP 3 Urologische Onkologie Termine: 04.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzsraum Radiologie Leitung/Referent: Dr. Scholz Auskunft: Sekretariat für Urologie, Tel.: 03443/40-1106, Fax: 03443/40-1134 Thema: Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz FP 3 Termin: 11.12.2013, 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com Thema: Interdisziplinäre Tumorfall- und FP 3 Morbiditätskonferenz - Urologische Onkologie Termin: 11.12.2013, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzsraum Radiologie Leitung/Referent: Dr. Scholz Auskunft: Sekretariat für Urologie, Tel.: 03443/40-1106, Fax: 03443/40-1134 Thema: Interdisziplinäre Tumorfall- FP 3 konferenz / Fachvorträge Termin: 18.12.2013, 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com

Wernigerode Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 3 Termine: 04.12.2013, 11.12.2013, 18.12.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode Leitung/Referent: Dr. Zomorodbakhsch Auskunft: Dr. Zomorodbakhsch, Medizinische Klinik, Abt. Hämatologie/Onkologie, Ilsenburger Straße 15, 38855 Wernigerode, Tel.: 03943/611205, Fax: 03943/611207, E-Mail: bijan.zomorodbakhsch@harzklinikum.com Berichtigung des Fortbildungskalenders (grüne Seiten), veröffentlicht im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt Heft 10/2013, Seite 26 Bei den Angaben zur Auskunft der „Interdisziplinären Schmerzkonferenz“ in der Schmerzambulanz der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ist leider der Name des Ansprechpartners (Auskunft) nicht korrekt veröffentlicht worden. Die korrigierten Angaben lauten: Auskunft: OA Dr. Pfau, Schmerzambulanz, Tel.: 0391/67-13350 Wir bitten dies zu entschuldigen.

Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungsinformationen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt • Grundkurs: „Impfungen in der Praxis“

16.11.2013

• Zusammenarbeit in der Transfusionskommission: „Transfusionsbeauftragter/ Transfusionsverantwortlicher/Qualitätsbeauftragter“ (II. Workshop)

16.11.2013

• Notfallseminar für Praxispersonal mit praktischen Übungen

23.11.2013

• Refresherkurs: „Leitender Notarzt“

07.12.2013 Wird verschoben auf 2014.

• Klinische Transfusionsmedizin – „Qualifizierungsmaßnahme für Transfusionsbeauftragte/Transfusionsverantwortliche“ (16 Stunden)

10.01.-11.01.2014

• Fortbildungs-Curriculum für onkologische Arzthelferinnen (120 Stunden gemäß der BÄK) (18 Stunden)

25.01.2014 24.05.2014 14.06.2014

• Gemeinsame Fortbildungen von ÄK und KV Sachsen-Anhalt

29.01.2014 12.04.2014

• Refresherkurs: „Notfallmedizin“

08.02.2014

• Weiterbildungskurs: „Psychosomatische Grundversorgung/Verbale Intervention“ (50 Stunden)

14.02.-15.02.2014 25.04.-26.04.2014 13.06.-14.06.2014

• QM in der Praxis für Assistenzpersonal

15.02.2014

• „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ (16 Stunden)

15.02.2014 22.02.2014

• Refresher-Maßnahme für die Wissenskontrolle zum Gendiagnostikgesetz (GenDG) für alle Fachrichtungen (8 Stunden)

21.02.2014

• Curriculare Fortbildung: „Hygienebeauftragter Arzt“ (Basiskurs 40 Stunden)

24.02.-28.02.2014 Terminänderung! Neuer Termin wird in Heft 12 bekannt gegeben.

• „Geriatrische Grundversorgung“ (Grundkurs gem. Curriculum der BÄK) (60 Stunden)

26.02.-01.03.2014 26.03.-29.03.2014

• Notfallseminar für niedergelassene Ärzte mit praktischen Übungen

05.03.2014

• Notfallseminar für Praxispersonal mit praktischen Übungen

08.03.2014

• Weiterbildungskurs: Psychosomatische Grundversorgung/ Verbale Intervention Fachrichtung: Frauenheilkunde und Geburtshilfe (50 Stunden)

14.03.-15.03.2014 23.05.-24.05.2014 18.07.-19.07.2014

• Die Mitwirkung beim Impfmanagement in der ärztlichen Praxis

19.03.2014

• Weiterbildungskurs: „Basiskurs Palliativmedizin“ (gem. Curriculum der BÄK) (40 Stunden)

21.03.-22.03.2014 28.03.-29.03.2014 04.04.-05.04.2014

Block 1 Block 2 Block 3

• „Gutachten gut gemacht“ – Einführung in die Erstellung von Gutachten (16 Stunden)

05.04.2014 12.04.2014

Teil 1 Teil 2

• Interaktiver Langzeit-EKG-Kurs (Blended-Learning-Angebot) für Ärztinnen und Ärzte (16 Stunden)

09.05.2014 10.05.2014

• Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung

17.05.2014

Teil 1 Teil 2 Teil 3

Teil 1 Teil 2

Teil 1 Teil 2

Weitere Informationen (Anmeldeformulare, Gebühren etc.) finden Sie auf unserer Homepage www.aeksa.de im Kapitel Arzt → Fortbildung. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Akademie.

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Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Grundkurs „Impfungen in der Praxis“

Termin: Beginn/Ende:

16. November 2013 09.00 – ca. 14.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

07. November 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Workshop zur Zusammenarbeit in der Transfusionskommission (QB-TB-TV)

Termin:

16. November 2013

Beginn/Ende:

10.00 - ca. 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg 50,00 Euro

Teilnahmegebühr: Anmeldefrist:

FP 5

FP 6

Ansprechpartner:

11. November 2013 Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Psychosomatische Grundversorgung/Verbale Interventionen (50 Stunden-Kurs)

Termin:

18. – 22. November 2013

Veranstaltungsort:

Diakoniekrankenhaus Halle

Ansprechpartner:

Diakoniekrankenhaus Halle Psychotherapie/Psychosomatik Frau Menzel, Tel. 0345 7787110, Fax: 0345 7786326

Kursbezeichnung:

Notfallseminar für Praxispersonal mit praktischen Übungen

Termin:

23. November 2013

Beginn/Ende:

09.00 - ca.16.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

25. Oktober 2013

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Klinische Transfusionsmedizin – Qualifizierungsmaßnahme für Transfusionsbeauftragte und Transfusionsverantwortliche (Teil A und Teil B, 16 Stunden)

Termin:

10.-11. Januar 2014

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

200,00 Euro

Anmeldefrist:

20. Dezember 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Refresherkurs Notfallmedizin

Termin:

08. Februar 2014

Beginn/Ende:

09.00 - 16.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

100,00 Euro

Anmeldefrist:

17. Januar 2014

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

FP 50

FP 16

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

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Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Psychosomatische Grundversorgung/Verbale Interventionen (50 Stunden-Kurs)

Termin:

14. – 15. Februar 2014 Teil I (20h) 25. – 26. April 2014 Teil II (20h) 13. - .14. Juni 2014 Teil III (10h)

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

500,00 Euro

Anmeldefrist:

03. Februar 2014

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel. 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung. Der Kurs ist nur zusammen buchbar.

Kursbezeichnung:

Qualitätsmanagement in der Praxis für Assistenzpersonal (QM-Beauftragte)

Termin:

15. Februar 2014, Folgetermin geplant am 22. November 2014

Beginn/Ende:

10.00 – 15.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

10. Februar 2014

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Kursbezeichnung:

Refresher-Maßnahme für die Wissenskontrolle zur fachgebundenen genetischen Beratung gem. GenDG

Termin:

21. Februar 2014

Beginn/Ende:

09.30 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

80,00 Euro

Anmeldefrist:

18. Februar 2014

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet den Refresherkurs mit Wissenskontrolle, Kursunterlagen und Pausenversorgung. Veranstaltung gemäß GenDG § 7 Abs. 3 und § 23 Abs. 2 Nr. 2a für alle Fachrichtungen

Kursbezeichnung:

Psychosomatische Grundversorgung/Verbale Interventionen (50 Stunden-Kurs) Fachrichtung Gynäkologie und Geburtshilfe

Termin:

14. – 15. März 2014 Teil I (20h) 23. – 24. Mai 2014 Teil II (20h) 18. - .19. Juli 2014 Teil III (10h)

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

500,00 Euro

Anmeldefrist:

10. März 2014

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung. Der Kurs ist nur zusammen buchbar.

Kursbezeichnung:

Psychosomatische Grundversorgung/Verbale Interventionen (50 Stunden-Kurs)

Termin:

17. – 21. März 2014

Veranstaltungsort:

Diakoniekrankenhaus Halle

Ansprechpartner:

Diakoniekrankenhaus Halle Psychotherapie/Psychosomatik Frau Menzel Tel. 0345 7787110 Fax: 0345 7786326

FP 50

FP 9

FP 50

FP 50

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

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Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Die Mitwirkung beim Impfmanagement in der ärztlichen Praxis

Termin:

19. März 2014

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

40,00 Euro

Anmeldefrist:

10. März 2014

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Kursweiterbildung Palliativmedizin - Basiskurs (40 Stunden)

Termin:

21.-22. März 2014 Block 1 28.-29. März 2014 Block 2 04.-05. April 2014 Block 3

Beginn/Ende:

21. März 2014 15.00 – 20.15 Uhr 05. April 2014 09.00 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

540,00 Euro

Anmeldefrist:

01. März 2014

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Interaktiver-Langzeit-EKG-Kurs als Blended-Learning-Angebot (16 Stunden)

Termin:

09.-10. Mai 2014

Beginn/Ende:

Fr. 13.00 Uhr / Sa. 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

300,00 Euro

Anmeldefrist:

25. April 2014

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Qualifikationsvoraussetzungen gemäß § 135 Abs. 2 SGB V, durch KV anerkannt. Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung. Die TN-Zahl ist begrenzt!

FP 40

FP 23 C + 12 D

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt So erreichen Sie uns: Tel.: (03 91) 60 54 + Durchwahl Herr Jonzeck, Abteilungsleiter Herr Lögler -77 10 Frau Böhrs -77 20 Frau Stahl -77 30 Frau Bauer -77 60 Herr Zacharias -77 70 Bereichsfax: (03 91) 60 54 -77 50 E-Mail: akademie@aeksa.de, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg

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Ärztliche Fortbildung

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Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden

Fax: (03 91) 60 54-77 50 bei Rückfragen: (0391) 60 54 - 77 20 oder über akademie@aeksa.de

Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für med. Fort- und Weiterbildung Frau Böhrs Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

Verbindliche Anmeldung Hiermit melde ich mich für nachfolgende Veranstaltung an:

2. Workshop für Transfusionsbeauftragte/ Transfusionsverantwortliche und Qualitätsbeauftragte Termin:

16. November 2013

10:00 Uhr – ca. 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Verwaltungszentrum Heilberufe, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg

Teilnehmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

11. November 2013

Titel, Name, Vorname

.....................................................................................................................................

Rechnungsanschrift:

.....................................................................................................................................

.....................................................................................................................................

Telefonisch erreichbar:

.....................................................................................................................................

Fachgebiet:

.....................................................................................................................................

Ort, Datum:

.......................................................... Unterschrift: .......................................................

Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Kursunterlagen auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen. Die Kursgebühr beinhaltet die Pausenversorgung und Kursunterlagen.

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Ärztliche Fortbildung

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Antrag auf Anerkennung und Veröffentlichung einer ärztlichen Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Fortbildungszertifikats der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt 39120 Magdeburg, Doctor-Eisenbart-Ring 2, Tel.: 03 91/60 54-77 70, Fax: 03 91/60 54-77 51, E-Mail: veranstaltungszertifizierung@aeksa.de

Veranstalter: Thema der Veranstaltung: (Bitte Programm beifügen) Kategorie: A: Vortrag und Diskussion  B: Mehrtägige Kongresse, Symposien, Jahrestagungen  C: Fortbildung mit konzeptionell vorgesehener Beteiligung jedes einzelnen  Teilnehmers, (z. B. Workshop, Arbeitsgruppen, Qualitätszirkel, Balintgruppen, Kleingruppenarbeit, Supervision, Fallkonferenzen, Literaturkonferenzen, praktische Übungen)  H: Curriculär vermittelte Inhalte, z. B. in Form von curriculärer Fortbildungsmaßnahmen, Weiterbildungskurse, die nach der Weiterbildungsordnung für eine Weiterbildungsbezeichnung vorgeschrieben sind

Termin: Beginn: Ende: Veranstaltungsort: wissenschaftliche ärztliche Leitung: (Fachrichtung, Anschrift)

Referent/en: Anmeldung/Auskunft:

(Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail)

erwartete Teilnehmerzahl:

Lernerfolgskontrolle:

 ja

 nein

Wird die Veranstaltung gesponsert?

 ja Rechnungsanschrift (falls abweichend vom Antragsteller):

 nein

Liegt bereits die Anerkennung einer Ärztekammer vor?  ja

 nein

Wenn ja, bitte Fragebogen mit beifügen.

wenn ja, welcher: vergebene Punktzahl: (wenn ja, bitte Bestätigungsschreiben beifügen) Seite 1 von 2

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Ärztliche Fortbildung

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Veröffentlichung in den „grünen Seiten“ des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt erbeten: unter

 ja

 nein

 Gebiet (z.B. Chirurgie): ______________________

Veröffentlichungszeitraum ist der erste bis letzte Tag des Folgemonats der jeweils aktuellen Ärzteblattausgabe. Redaktionsschluss ist der 8. des Vormonats. Alle von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifizierten Veranstaltungen werden automatisch im Onlinefortbildungskalender der Ärztekammer im Internet veröffentlicht.

Anerkannter Qualitätszirkel der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt:

 ja

 nein

Erklärung zur Produktneutralität Hiermit wird bestätigt, dass die Inhalte der ärztlichen Fortbildung unabhängig von kommerziellen oder werbenden Interessen Dritter sind und den Leitsätzen und Empfehlungen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Fortbildung entsprechen. Die Sponsorentätigkeit beeinflusst nicht Form und Inhalt der Fortbildungsmaßnahme. Objektive Produktinformation nach wissenschaftlichen Kriterien (z. B. durch pharmazeutische Industrie) ist zulässig. Wir versichern ausdrücklich, dass die Referenten bei der Darstellung der Themen unabhängig sind dass die Darstellung der Fortbildungsinhalte produktneutral ist, und dass die Werbung nicht im Vordergrund steht.

______________________ Datum

__________________________________________________ Unterschrift des organisatorischen Leiters, Stempel, Tel.-Nr.

______________________ Datum

__________________________________________________ Unterschrift des wiss. ärztl. Leiters, Stempel, Tel.-Nr.

Bitte beachten: Um den Antrag auf Anerkennung bearbeiten zu können, muss immer das Veranstaltungsprogramm einschließlich der Referentenliste, aus dem der genaue zeitliche Ablauf (Anfangs- und Endzeiten der Vorträge und Diskussionen, Pausenzeiten) hervorgeht, beigelegt werden. Der Antrag zur Anerkennung muss spätestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung bei der Ärztekammer Sachsen-Anhalt vorliegen. Für die Bearbeitung des Antrages auf Anerkennung für das Fortbildungszertifikat von Drittanbietern (dazu gehören auch gesponserte Veranstaltungen) wird laut Kostenordnung der Ärztekammer eine Verwaltungsgebühr erhoben. Unter www.aeksa.de Rubrik Fortbildung/Fortbildungszertifikat besteht die Möglichkeit das Antragsformular per Computer auszufüllen. Seite 2 von 2

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Ärztliche Fortbildung

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Aktuelle Themen

Schlussfolgerungen: Die Thrombininjektion ist eine sichere Behandlungsmethode mit einer hohen Erfolgs- und im Vergleich zur Druckverbandanlage geringeren Thromboserate.

P22- Der Einfluss einer Veränderung der Aortenklappeninsuffizienz auf das Outcome beim transkutanen Aortenklappenersatz (TAVI) Praast C., Breyer C., Walz F., Said S., Halloul Z., BraunDullaeus R., Herold J. Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Magdeburg, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg Einleitung: Die paravalvuläre Aortenklappeninsuffizienz (paraAl) nach transkutanem Klappenersatz (TAVI) ist ein häufig beschriebener und das Outcome gefährdender Parameter. Durch Einbezug einer bereits bestehenden zentralen Al (präAI) soll diese Studie klären, ob ein Zusammenhang zwischen einer Veränderung der Al und der 1-Jahres-Mortalität besteht. Methodik: Im Zeitraum von drei Jahren erhielten 100 Patienten (Alter: 80,1 ± 7,6 Jahre, 53% weiblich) mit schwerer Aortenklappenstenose eine Medtronic CoreValve. Mittels transthorakaler Echokardiographie (TTE) wurde vor (präAI) und nach TAVI (paraAl) die Al bestimmt. Resultate: Die 1-Jahres-Mortalität lag bei 19,7% (vs. 20,7% im Bundesdurchschnitt). Sie betrug in den Gruppen AI-Verbesserung 28,6%, AI-Verschlechterung 27,3% und Al-unverändert 15,4%. Eine verbleibende AI II° hat eine deutlich erhöhte Mortalität, 83,3% der Pat. mit Al II sind innerhalb eines Jahres verstorben (vs. 6% der Pat. mit AI kleiner II°, p=0,0003). Schlussfolgerung: Beim transkutanen Klappenersatz sollte auch eine vorbestehende AI Beachtung finden, da eine Veränderung der Al Einfluss auf das Outcome der Patienten hat.

P23- Troponin-Konzentration bei Neugeborenen Rosenthal S., Nellessen U. Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal GmbH, Wendstraße 31, 39576 Stendal Einleitung: Der Biomarker Troponin ist fest etabliert in der Diagnostik der myokardialen Ischämie bzw. des akuten Koronarsyndroms. Normalwerte beim Menschen sind klar definiert, allerdings gibt es bis heute keine Normalwerte für Neugeborene direkt nach der Geburt. Methodik: Wir untersuchten bei 60 gesunden Neugeborenen direkt nach der Geburt die Troponin-T-Konzentrationen und differenzierten zwischen einer Spontangeburt und einer Kaiserschnittentbindung. Die Troponinbestimmungen wurden aus dem Nabelschnurvenenblut vorgenommen, sodass ausschließlich der kindliche Kreislauf bzw. die kardiale kindliche Troponinkonzentration bestimmt werden konnte (Test: Hofmann-La Roche; cut off point < 13 ng/ml)

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Resultate: Im Vergleich zu gesunden Erwachsenen und Kindern (< 13 ng/ml) ergaben sich deutlich erhöhte Werte (52 + 12 ng/ml). Der Entbindungsmodus hatte keinen Einfluss. Schlussfolgerungen: Die Troponinkonzentration des gesunden Neugeborenen – bestimmt aus dem Nabelschnurvenenblut – liegt um ca. 4-5mal so hoch wie die des gesunden Erwachsenen. Für Neugeborene sollte der Grenzwert definiert werden.

P24- Troponin- und BNP-Verlauf während Schwangerschaft und Geburt Rosenthal S., Nellessen U. Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal GmbH, Wendstraße 31, 39576 Stendal Einleitung: Mithilfe des Biomarkers Troponin können kleinste Herzmuskelnekrosen detektiert werden, die Pumpleistung des Herzens kann mithilfe des BNP-Spiegels beurteilt werden. Methodik: Bei 60 Schwangeren, die sich regelmäßig im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge vorstellten, überprüften wir die Troponin- und BNP-Spiegel während des Verlaufes der Schwangerschaft, direkt vor sowie nach der Geburt (Grenzwert Troponin-T < 13 ng/ml, BNP < 100 pg/ ml). Resultate: Es ergab sich während der Schwangerschaft ein sukzessiver, signifikanter Anstieg der Troponin innerhalb des Normbereichs)- und BNP-Spiegel (median: Troponin 4,9 ---+ 6,8, p < 0,001 ng/ml; BNP 42,9 , 71,7, p < 0,001 pg/ml). Nach der Geburt fiel der BNP-Spiegel signifikant ab, unabhängig von der Art der Entbindung (normal versus Kaiserschnitt). Schlussfolgerungen: Während der Schwangerschaft kommt es zu einem stetigen Anstieg der Biomarken Troponin und BNP, der nach der Geburt sofort sistiert. Die Veränderungen sind wahrscheinlich auf die während der Schwangerschaft stetig zunehmende kardiale Beanspruchung zurückzuführen. Der Entbindungsmodus hat keinen Einfluss auf die postpartalen Troponin- und BNP-Werte.

P25- Die Grunderkrankung beeinflusst das bakterielle Erregerspektrum und somit die antibiotische Therapie Schalk E.1, Tammer I.2, Schlüter D.2, Fischer T.1, Lipka D.B.1,3, Heidel F.H.1 1 Klinik für Hämatologie und Onkologie, 2 Institut für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Fakultät, Otto-vonGuericke-Universität Magdeburg, Magdeburg und 3 Abteilung Epigenomik und Krebsrisikofaktoren, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg Einleitung: Die Kenntnis bakterieller Erregerspektren ist Voraussetzung für eine kalkulierte und empirische Antibiotikatherapie, insbesondere bei immunkompromittierten Patienten. Methodik: Retrospektive Untersuchung aller kulturellen

Aktuelle Themen

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Aktuelle Themen

Isolate im Zeitraum 01/1992-12/2009 am Universitätsklinikum Magdeburg; Vergleich der Isolate von Patienten aus der Hämatologie und Onkologie (HO) mit Patienten aus allen anderen Kliniken (medizinisch, chirurgisch; non-HO) des Klinikums. Resultate: Es wurden 603.944 Erreger isoliert, wobei 21.431 (3,5%) von HO-Patienten stammten. Bei HO-Patienten wurden häufiger Blutkulturen als bei non-HO-Patienten eingesandt (43,2% vs. 15,8%; p<0,001). Gram-positive Erreger überwiegten, bei HO-Patienten jedoch mehr als bei non-HO-Patienten (67,4% vs. 58,4%; p<0,001). Bei HO-Patienten fanden sich signifikant weniger Staphylococcus aureus, Enterobacteriaceae und Pseudomonadaceae im Vergleich zu non-HO-Patienten, während Koagulase-negative Staphylococcus spp. und Streptococcus spp. bei HO-Patienten signifikant häufiger waren. Eine Zunahme Gram-positiver Bakterien bei HO-Patienten (+9,0%; p=0,002) sowie bei non-HO-Patienten (+2,7%; p=0,002) war im Verlauf (1992-2000 vs. 2001-2009) zu verzeichnen. Schlussfolgerungen: Antibiotika mit guter Wirksamkeit gegen Gram-positive Bakterien sind bei HO-Patienten erforderlich.

P26- Die Inzidenz von Norovirus-Infektionen zeigt bei Krebspatienten eine geringere saisonale Variabilität als bei anderen Patienten Schalk E.1, Geginat G.2, Schulz C.3, Schlüter D.2, Fischer T.1 1 Klinik für Hämatologie und Onkologie, 2 Institut für Medizinische Mikrobiologie, 3 Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg Einleitung: Diarrhoen sind häufige Komplikationen bei Krebspatienten. Epidemiologische Daten zu NorovirusInfektionen (NVI) bei Krebspatienten sind jedoch rar. Methodik: Retrospektive Untersuchung von Stuhlproben auf Noroviren (ELISA; RIDASCREEN Norovirus 3rd Generation, R-Biopharm, Darmstadt) im Zeitraum 01/200912/2012; Einschluss von zwei Kliniken [Hämatologie und Onkologie (HO) sowie Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie (GHI), Universitätsklinikum Magdeburg]. Resultate: Es wurden 1.766 Stuhlproben von 673 Patienten untersucht. Es fanden sich 66 de novo NVI-Fälle, wobei 31 Fälle (47%) bei Krebspatienten auftraten. Die Prävalenz und Inzidenz unterschied sich nicht zwischen HO-Patienten und GHI-Patienten. Das NVI-Risiko für HO-Krebspatienten vs. GHI-Krebspatienten war höher (OR=83,1, p<0,001). Das Risiko für das Auftreten von NVI im Winter vs. Sommer war sowohl für die HO-Gesamtpopulation (OR=3,5, p=0,03) als auch für die GHI-Gesamtpopulation (OR=2,9, p=0,003) höher. Dieses Risiko bestand jedoch nicht für die Gruppe aller Krebspatienten (OR=2,1, p=0,36) oder für die Subgruppe der HO-Krebspatienten (OR=1,8, p=0,92). Schlussfolgerungen: NVI müssen bei Krebspatienten auch im Sommer bedacht werden.

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Aktuelle Themen

Kommentierte Referate, Samstag, 16. November 2013 V01- Interventionelle Therapie der Mitalklappeninsuffizienz mittels MitraClip: 18 Monate follow up aus Magdeburg Walz F., Groscheck T., Braun-Dullaeus R., Schmeisser A. Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Universitätsklinikum Magdeburg

V02- Klinische Ergebnisse nach laparoskopischer Fundoplikatio bei gastroösophagealer Refluxerkrankung mit assoziiertem Husten Drews G., Rudolph F., Martinenko O., Kühne P. Krankenhaus Zerbst, Chirurgische Abteilung Einleitung: Die laparoskopische Fundoplikatio ist ein sicherer und effektiver Eingriff zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxerkrankung. Ziel dieser retrospektiven Studie war es zu untersuchen, welche und wie viele Patienten mit Reflux assoziiertem Husten von der Operation profitieren und ob es verlässliche präoperative Parameter gibt, die mit dem postoperativen Erfolg korrelieren. Methodik: Einschlusskriterien für 85 Patienten waren die vollständige Auswertung eines anamnestischen Fragebogens unmittelbar vor und 3 Monate nach der Operation, eine Gastroskopie mit Probeexzisionen und Histologie aus dem gastroösophagealen Übergang, die 24-Stunden-ÖsophaguspH-Metrie und die Durchführung einer laparoskopischen Nissen-Fundoplikatio. Die Datenauswertung erfolgte mittels eines Systems von Indikationspunkten (IP), die gemäß der Relevanz und Schwere von Anamnese und Diagnostikbefunden aufsteigend vergeben wurden. Resultate: Bezüglich der Leitsymptome Sodbrennen und Regurgitation wurde für 98,82 % aller Patienten postoperativ eine komplette Beschwerdefreiheit erreicht. Die Datenanalyse ließ eine Einteilung in zwei Gruppen zu: RS-H (Reflux ohne Husten: n=31) und RS+H (Reflux mit Husten: n=54). In RS+H waren 70,4 % der Patienten nach 3 Monaten hustenfrei, weitere 22,2 % mit deutlicher Besserung und 7,4 % mit unverändertem Reizhusten. Während RS-H deutlich höhere IP-Werte für die typischen Refluxsymptome und die Therapieresistenz bei Protonenpumpeninhibitoren (PPI) zeigte, präsentierte sich RS+H als eigene Entität mit längerer Anamnese, geringerer PPI-Resistenz und weniger Refluxbeschwerden, jedoch häufigem Säure- und/oder Bittergeschmack sowie resistentem Husten mit überwiegender Heiserkeit. Nach Aufteilung von RS+H in zwei Untergruppen RS>H (überwiegend Reflux, n=31) und H>RS (überwiegend Husten, n=23) fanden sich in H>RS die höchsten IP-Werte für Husten und die niedrigsten für Sodbrennen, Regurgitation und PPI-Resistenz. Die Diagnostik zeigte in H>RS und RS-H am wenigsten Ösophagitiden, in RS-H die höchsten IP für DeMeester-Score und duodenogastralen Gallereflux sowie in H>RS die kleinste P-Summe.

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Schlussfolgerungen: Typische einzelne Prädiktoren für einen erfolgsversprechenden Antireflux-Eingriff fanden sich nicht, nur aus der Summe aller relevanten Anamnese- und Diagnostikkriterien ergab sich eine verlässliche Operationsindikation. Die niedrige Versagerquote spricht für die Validität des IP-Systems. Bei Patienten mit überwiegendem oder solitärem Husten sollte neben der gastroenterologischen zusätzlich eine umfangreiche pulmologische Diagnostik vorausgehen.

V03- Fallpräsentation: Mammakarzinom in der Schwangerschaft Molineus A., Kahl C., Löttge M., Roll C., Schmidt N., Selimyan N. Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34, 39130 Magdeburg Einleitung: Brustkrebs ist die zweithäufigste Tumorerkrankung in der Schwangerschaft (etwa 1 von 1000 Schwangerschaften). Die Therapie stellt Patienten und medizinisches Personal vor große Herausforderungen. Methodik und Resultate: Wir stellen eine 32-jährige Patientin vor, bei der in der 17. Schwangerschaftswoche ein invasiv-duktales Mammakarzinom pT1 a pN0 cM0, AJCC IA rechts diagnostiziert wurde. Nach der operativen Therapie (Quadrantenresektion) erhielt sie bis zur 33 Schwangerschaftswoche 4 Zyklen einer adjuvanten Chemotherapie (Epirubicin/ Cyclophosphamid), welche sie gut vertrug. In der 36. Schwangerschaftswoche erfolgte die primäre Sektio eines normal entwickelten Kindes. Nach der Entbindung folgten zwei weitere Zyklen adjuvante Chemotherapie (Docetaxel). Im Anschluss daran erhielt sie eine adjuvante Radiatio und Tamoxifen-Therapie. Ein Jahr nach Diagnosestellung ist die Patientin tumorfrei und das Kind altersgerecht entwickelt. Schlussfolgerungen: Wie der vorgestellte Fall zeigt, kann eine tumorspezifische Therapie in der Schwangerschaft ab dem zweiten Trimenon ohne besonderes Risiko für Mutter und Kind durchgeführt werden. Die Behandlung sollte in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit erfolgen und sich an vorhandenen Leitlinien orientieren.

V04- Vom „CUP“ zum „Thymuskarzinom“ Schlör K., Raue C., Krüger T., Knolle J.*, Frost M. Krankenhaus Köthen GmbH, Klinik für Innere Medizin II, Hallesche Straße 29, 06366 Köthen, *Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau Einleitung: Es wird die Diagnosefindung eines multilokulär metastasierten Thymuskarzinoms berichtet. Methodik: Kasuistik einer 57-jährigen Patientin, die sich wegen progredienter Rückenschmerzen, beinbetonter Kraftlosigkeit und rezidivierender Stürze vorstellt. In MRT-LWS/Becken präsentiert sich eine ausgedehnte, nahezu alle Wirbelkörper und das Becken betreffende

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Knochenmarkinfiltration sowie ein massiver linksseitiger Femurbefall. Im CT-Thorax stellen sich metastasensuspekte pulmonale Rundherde dar sowie eine retrosternal betonte weichteildichte Raumforderung des Mediastinums. Abdomensonographisch Hinweis auf multiple Lebermetastasen, die transkutan bioptiert werden. Schilddrüsen-sonographisch zeigen sich linksseitig 2 große echoinhomogene Raumforderungen. Histologische Beurteilung der Leberstanze: „weitgehend undifferenziertes nichtkleinzelliges Carcinom“. Nach Zusatzaufarbeitung epitheloiden Ursprungs. Resultate: Nach Mitteilung der Verdachtsdiagnose wird das Biopsiematerial weiterführend untersucht. Demnach sind Morphologie und Expressionsmuster gegen gezielt getestete Antikörper vereinbar mit der Metastase eines Thymuskarzinoms. Die endosonographische Punktion des Primums ist nicht möglich. Schlussfolgerungen: Bei der Diagnosefindung seltener Krankheitsbilder sind präzise Fragestellungen zwischen den beteiligten Ärzten ein Schlüsselelement zur gezielten Therapieplanung. So konnte für o.g. Patientin eine palliative Radio-Chemotherapie folgen.

V05- Nierentransplantation in Sachen-Anhalt – Zahlen und Fakten 2012/2013 Pein U.1, Markau S.1, Weigand K.2, Fornara P.2, Girndt M.1 1 Klinik für Innere Medizin II und 2 Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Halle(Saale) Einleitung: Bereits im Jahr 2012 ließ sich ein dramatischer Rückgang in der Zahl der Organspenden nachvollziehen. Bundesweit sank die Zahl der Organspenden um knapp 13%, in der Region Ost sogar um 28%. Dieser Trend ist leider anhaltend. Methodik: Die aktuelle Auswertung analysiert stellvertretend für das Land Sachsen-Anhalt die Zahlen und Statistiken des Nierentransplantationszentrums Halle (Saale) der Jahre 2011, 2012 sowie das erste Halbjahr 2013 und gibt eine Übersicht über Quantität und Qualität von Organangeboten. Resultate: Im Jahr 2012 ließ sich in Sachsen-Anhalt ein Rückgang der Organangebote um 15%, verglichen zum Vorjahr, verzeichnen, wobei mehr als die Hälfte der angebotenen Organe ein Spenderalter von >65 Jahren aufwiesen. Die Zahl der letztlich transplantierten Nieren sank um 24,5%. 43% aller Organangebote mussten im Jahr 2012 abgelehnt werden. Im Zeitraum Januar-August 2013 mussten von 44 Organangeboten mehr als die Hälfte (n=26, 59,1%) aus Alters-/ Qualitätsgründen abgelehnt werden. Die Anzahl der Transplantationen sank im gleichen Zeitraum um weitere 20%. Der Lebendspendeanteil lag in beiden Vergleichszeiträumen bei 25%. Schlussfolgerungen: Sowohl der Rückgang der Spendebereitschaft als auch die abnehmende Organqualität haben weiterhin unmittelbare Auswirkungen auf die Transplantati-

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10. Wundforum Rückblick und Ausblick

11. Dezember 2013 Universitätsklinikum Magdeburg A. ö. R. Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg Zentraler Hörsaal, Haus 22 Beginn: 14 Uhr WELCOME Ende: 19:15 Uhr Vorläufiges Programm 14:00

WELCOME

14:35 – 14:45

Einführung Halangk; Lippert; Jannasch

14:50 – 15:10

Konservative und operative Therapie der Verbrennung Altmann

15:15 – 15:35

Postoperative Wundinfektion nach großen bauchchirurgischen Eingriffen Jannasch

15:40 – 15:55

Diabetisches Fußsyndrom Kandulski

16:00 – 16:15

Zusammenarbeit zwischen der Gefäßchirurgie und der Endokrinologischen Ambulanz Halloul

16:20 – 16:40

Lymphödem – Stiefkind in der Medizin Meißner

16:45 Uhr bis 17:35 Uhr Imbiss und Kaffee Workshop Kompressionsbehandlung Workshop Vakuumversiegelung – Tipps und Tricks 17:40 – 18:00

Neues aus der Wunddiagnostik: mit einer gezielteren Therapie zu schnellerer Heilung und mehr Wirtschaftlichkeit Digby

18:05 – 18:25

Aktuelle Standards und Therapie der oberflächlichen Venenentzündung Bürger

18:30 – 18:50

Einsatz der Vakuumtherapie in der Gefäßchirurgie Tautenhahn

18:55 – 19:10

Fixateur externe – was wünscht sich der Unfallchirurg in der Nachsorge? Kalaitzis

onszahlen im Land Sachsen-Anhalt. Auch ein konstanter, bzw. im Vergleich zu Vorjahren, zunehmender Prozentsatz an Lebendspenden, vermag die Situation der mehr als 200 Patienten auf der Nieren-Warteliste in Sachsen-Anhalt kaum zu verbessern.

V06- Analyse renaler Kontrastmitteleffekte mittels NGALMessungen Schönemann D., Nellessen U. Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal GmbH, Wendstraße 31, 39576 Stendal Einleitung: Der Schwerpunkt der vorliegenden Untersuchung lag in der Früherkennung von renal-toxischen Effekten nach Kontrastmittelapplikation, gemessen an der Konzentrationsänderung des neuen Nierenmarkers NGAL im Urin. Methodik: Im Rahmen kontrastmittelgestützter Computertomographien bzw. Koronarangiographien erfolgte bei 74 Patienten täglich über 4 Tage vor und nach den jeweiligen Interventionen eine Serum- und Urinprobenentnahme zur laborchemischen Untersuchung von NGAL, Kreatinin und Harnstoff. Resultate: Nicht nur die Kreatinin- und Harnstoffkonzentrationen blieben im Serum unverändert, auch die NGALMessung im Urin ergab keinen wesentlichen Hinweis auf eine kontrastmittelinduzierte Nierenzellschädigung. (median prae 50; post (1.-4. Tag) 29, 50, 41, 68 ng/ml). Zudem waren bei der Konzentrationsmessung des NGALs im Urin osmotische Effekte 1 Tag nach der Kontrastmittelapplikation zu verzeichnen im Sinne einer Verdünnung. Schlussfolgerungen: Mithilfe der NGAL-Messung konnten keine kontrastmittelinduzierten toxischen Nierenschädigungen nachgewiesen werden. Ebenso blieben die Konzentrationen von Harnstoff und Kreatinin unverändert.

Organisation & Wissenschaftliche Leitung Prof. Dr. med. Dr. h. c. Hans Lippert; Dr. med. Olof Jannasch, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie; Dipl.-Krankenschwester Dagmar Halangk, Pflegedirektorin Information & Anmeldung unter: Daniela Trefflich Tel.: 0391 / 67 15 663, Fax: 0391 / 67 290 373 E-Mail: Daniela.Trefflich@med.ovgu.de Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Sachsen-Anhalt beantragt.

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Böhm, M.¹, Diers, V.¹, Lessig, R.¹, Lilie, H.2, Müller, S.2, 1Institut für Rechtsmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle 2 Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung und Medizinrecht, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle

Der Arzt als Zeuge, sachverständiger Zeuge oder Sachverständiger Nicht nur im Rahmen der Erstattung eines Gutachtens als öffentlich bestellter Sachverständiger ist die heilberufliche Tätigkeit des Arztes von juristischem Interesse. Auch durch die tägliche Berufsausübung kann der behandelnde Arzt eine relevante Funktion in späteren Gerichtsverfahren erhalten. So erlangen die im Zusammenhang mit der ärztlichen Versorgung eines Gewaltopfers erhobenen medizinischen Befunde und Beobachtungen im Falle eines späteren Gerichtsverfahrens den Stellenwert eines Beweismittels und der behandelnde Arzt wird zum wichtigen (sachverständigen) Zeugen. In diesen Fällen ist es entscheidend, in welcher Funktion der Arzt vor Gericht aussagen soll. Hinter den begrifflich einheitlich erscheinenden Bezeichnungen verbergen sich grundlegende Unterschiede, welche von erheblicher praktischer Relevanz sind. Dieser Artikel soll dazu dienen, die Kompetenz der ärztlichen Kollegen zu stärken und die Scheu vor derartigen Aufgaben zu nehmen, indem wichtige Pflichten aber auch Rechte für die ärztliche Tätigkeit vor Gericht erläutert werden.

1. Begriffliche Trennung

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In den Gerichtsverfahrensordnungen findet sich keine gesetzliche Definition des Zeugen. Allgemein wird unter einem Zeugen eine Auskunft- oder Beweisperson verstanden, die nicht selbst als Partei am Zivilverfahren beteiligt ist bzw. in einem nicht gegen sie selbst gerichteten Strafverfahren, durch Aussage über Tatsachen und tatsächliche Vorgänge Beweis erbringen soll (§§ 48 ff. StPO, §§ 373 ff. ZPO)1. Dabei ist die Eigenschaft als Zeuge nicht an den Arztberuf gebunden. Die Zeugenaussage beschränkt sich auf die Wiedergabe persönlicher Wahrnehmungen über Tatsachen, nicht jedoch auf Meinungen, Wertungen oder Schlussfolgerungen. Wird ein Arzt als Zeuge vor Gericht geladen, so Greger, in Zöller, Zivilprozessordnung, § 373 Rn. 1; Ignor/ Bertheau, in: Löwe-Rosenberg, Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz, Vor § 48 Rn. 3; Meyer-Goßner, Strafprozessordnung, Vor § 48 Rn. 1

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geht es lediglich um das Berichten der eigens gemachten Beobachtungen, ohne diese Beobachtungen fachlich zu bewerten. Demgegenüber bekundet ein sachverständiger Zeuge Wissen von bestimmten vergangenen, eigens beobachteten Tatsachen oder Zuständen, zu deren Wahrnehmung eine besondere Sachkunde erforderlich war und die er nur kraft dieser besonderen Sachkunde ohne Zusammenhang mit einem gerichtlichen Gutachtenauftrag wahrgenommen hat. Kennzeichnend für den sachverständigen Zeugen ist, dass er „unersetzbar“ ist, da er als Zeuge nur von ihm selbst wahrgenommene Tatsachen bekundet (§ 85 StPO, § 414 ZPO). Soll also etwa ein Notarzt in einem Gerichtsverfahren Aussagen über Art und Umfang der von ihm bei einem Unfallbeteiligten festgestellten Verletzungen nach einem Unfall machen, so ist er sachverständiger Zeuge, da er die Verletzungen durch eigene Sachkunde feststellen konnte2. Als Sachverständiger vermittelt der Arzt dem Gericht aufgrund seiner Ausbildung oder praktischen Erfahrung die notwendige Kenntnis des Fachgebietes zur Beurteilung der für die Entscheidung des Prozesses maßgebenden Beweisfragen oder er wendet seine medizinischen Erkenntnisse und Erfahrungen auf den Einzelfall an, um bestimmte Schlussfolgerungen zu ziehen. Grundlage der ärztlichen Sachverständigentätigkeit ist der durch das Gericht oder einen anderen Auftraggeber erteilte Auftrag3. Ein Sachverständigengutachten beinhaltet wissenschaftliche Schlussfolgerungen auf Grundlage von ärztlichen Feststellungen4. Daher ist es für Madea, Praxis Rechtsmedizin S. 600; Schlund, in: Laufs/Kern (Hrsg.), Handbuch des Arztrechts, § 116 Rn. 15.

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Schlund, in: Laufs/Kern (Hrsg.), Handbuch des Arztrechts, § 116 Rn. 10.

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Eine Empfehlung zur Abfassung von Gutachten in Arzthaftungsprozessen von der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe findet sich im Anhang bei Lilie/Radke, Lexikon Medizin und Recht, S. 202. 4

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den Sachverständigen auch unerheblich, wenn er sich die für sein Gutachten notwendigen Tatsachen erst beschaffen muss. Es ist Aufgabe des als Sachverständiger tätigen Arztes, besondere Kenntnisse seines Fachgebietes zu vermitteln. So fallen bereits Aussagen bezüglich Prognose oder Verlauf einer Erkrankung aber auch die Ableitung von Schlussfolgerungen aufgrund beobachteter Symptome unter die gutachterliche Tätigkeit. Wird von einem Arzt also nicht nur die Wiedergabe von eigenen Wahrnehmungen verlangt, sondern ein Werturteil, etwa bezogen auf Heilungsaussichten, die Wirkungsweise eines bestimmten Medikamentes oder die Begutachtung von Verletzungsfolgen und Todesursachen, so ist der Arzt Sachverständiger. Führt ein Arzt eine körperliche Untersuchung eines Beschuldigten gem. § 81a StPO zur Feststellung von Tatsachen durch, die für das Verfahren von Bedeutung sind, so wird der Arzt, auch wenn er nur Blutproben entnimmt, bereits in dieser Eigenschaft als Sachverständiger tätig5. Diese gutachterliche Tätigkeit ist nicht personengebunden. Entsprechend ist der als Gutachter bestellte Arzt in seiner Funktion grundsätzlich austauschbar und kann durch einen fachlich gleichgestellten Arzt ersetzt werden. Der einmal vom Gericht beauftragte Sachverständige ist allerdings grundsätzlich auch verpflichtet, das Gutachten selbst zu erstellen (sog. Pflicht zur höchstpersönlichen Erstattung)6. Ein Gutachtenverweigerungsrecht kann sich jedoch infolge der ärztlichen Schweigepflicht, einer Arbeitsüberlastung des Gutachters oder einer früheren Behandlung durch den Gutachter ergeben7. Verweigert der zum Sachverständigen ernannte Arzt seine Mitwirkung, so kann er mit einem Ordnungsgeld belegt werden8. Es bestehen keine gesetzlichen Vorschriften über die Erlangung oder den Nachweis des notwendigen Sachverstandes. Der Gutachter muss als Spezialist in dem von ihm benannten Fachgebiet sachverständig sein. Die Auswahl des Sachverständigen erfolgt durch das zur Entscheidung berufene Gericht. Besondere Regelungen, wie die Auswahl zu erfolgen hat, existieren allerdings nicht9. Sollte es notwendig sein, einen anderen Kollegen als besser ausgewiesenen Fachmann heranzuziehen, kann der Sachverständige den Richter oder Staatsanwalt darauf hinweisen. Die Begriffe Sachverständiger und Gutachter sind gleichzusetzen. Nach § 25 der Berufsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt haben Ärztinnen und Ärzte bei der Ausstellung ärztlicher Gutachten und Zeugnisse mit der notwendigen Sorgfalt zu verfahren und nach bestem Wissen ihre ärztliche Überzeugung auszusprechen. Krause, in: Löwe-Rosenberg, Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz, § 81a Rn. 37; Narr, Ärztliches Berufsrecht, B. 214.

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Dennoch ist es auch zulässig, eine Klinik mit der Erstattung eines Gutachtens zu beauftragen, BVerwG, NJW 1969, 1591.

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Schlund, in: Laufs/Kern (Hrsg.), Handbuch des Arztrechts, § 121 Rn. 2 ff.

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LG Trier, NJW 1987, 722.

Zu den hieraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Auswahl der Sachverständigen: Lilie, Festschrift für Marneros, S. 167 ff.

Gutachten und Zeugnisse, zu deren Ausstellung Ärztinnen und Ärzte verpflichtet sind oder die auszustellen sie übernommen haben, sind innerhalb einer angemessenen Frist abzugeben. Nebenbei sei angemerkt, dass die Aussage als Sachverständiger sich nur auf die gestellte Fragestellung beziehen soll. Äußerungen über den Gutachtenauftrag hinaus entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben.

2. Konsequenzen der rechtlichen Einordnung Vor allem die Unterscheidung zwischen Zeuge und Sachverständigem ist aus rechtlicher Perspektive von Bedeutung und mit Folgen für das gerichtliche Verfahren verbunden. Im Gegensatz zum Zeugen und sachverständigen Zeugen ist der Sachverständige in einem gerichtlichen Verfahren ersetzbar. Der Zeuge ist, ebenso wie der Sachverständige, verpflichtet, vor Gericht zu erscheinen, wahrheitsgemäß auszusagen, sofern ihm kein Auskunftsverweigerungsrecht zusteht und er muss seine Aussage beeiden, wenn dies erforderlich ist10. Der Sachverständige ist verpflichtet, sich umfassend im Rahmen der Gutachtenerstattung vorzubereiten, wohingegen sich der Zeuge nur eingeschränkt auf seine Aussage vorbereiten muss. Während ein Sachverständiger gem. § 74 StPO, § 406 Abs. 1 ZPO aus Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden kann, ist eine Ablehnung des Zeugen nicht möglich. Zudem darf die Vernehmung eines Zeugen gem. § 244 Abs. 3 StPO nur sehr eingeschränkt abgelehnt werden. Die Anhörung des Sachverständigen kann gem. § 244 Abs. 4 S. 2 StPO dagegen entfallen, sofern das Gericht selbst die erforderliche Sachkunde besitzt. Grundsätzlich besteht zwar keine allgemeine Pflicht für einen Arzt ein Gutachten zu erstellen. Wird der Arzt jedoch vom Gericht oder der Staatsanwaltschaft aufgefordert, ein Gutachten zu erstatten, so hat der Arzt der Ernennung Folge zu leisten, § 75 StPO, § 407 ZPO.

3. Aussagepflicht vs. Schweigepflicht – ein Widerspruch?! An diesem Punkt stellt sich die Frage, ob es dem vor Gericht ärztlich Tätigen gesetzlich gestattet ist, Aussagen zu den im Rahmen einer Behandlung erlangten Beobachtungen an Dritte weiterzugeben. Schließlich beinhaltet jedes Behandlungsverhältnis die Bindung an die ärztliche Schweigepflicht, welche die Verschwiegenheit über genau diese erlangten Beobachtungen begründet. Rechte und Pflichten orientieren sich daran, ob der Arzt als Sachverständiger oder als Zeuge tätig wird. Die ärztliche Schweigepflicht findet im Rahmen des Zeugnisverweigerungsrechtes Berücksichtigung. Das Zeugnisverweigerungsrecht dient dazu, Zeugen in bestimmten Situationen Gewissenskonflikte zu ersparen. Jeder Zeuge ist vor der Vernehmung nach § 52 III StPO über sein Zeugnisverwei-

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Beulke, Strafprozessrecht, Rn. 200.

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gerungsrecht zu belehren. Somit sind Ärzte über das, was ihnen in dieser Eigenschaft anvertraut worden oder bekannt geworden ist zur Verweigerung des Zeugnisses berechtigt. Entsprechende Regelungen finden sich auch unter § 383 der ZPO. Das Zeugnisverweigerungsrecht betrifft hierbei jedoch nur Tatsachen, auf welche sich die Verpflichtung zur (ärztlichen) Verschwiegenheit bezieht. Wurde der Arzt, der vor Gericht als sachverständiger Zeuge aussagen soll, vom Patienten von der Schweigepflicht entbunden, so kann er sich folglich auch nicht auf ein Zeugnisverweigerungsrecht berufen (§ 53 Abs. 1 Nr. 3 und § 53 Abs. 2 StPO sowie § 383 Abs. 1 Nr. 6 ZPO). Sobald ein Gericht dem Arzt mitteilt, dass der Patient ihn von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden hat, ist diese Angabe für den Arzt verbindlich. Das Vorliegen einer schriftlichen Schweigepflichtentbindung ist somit nicht zwingend erforderlich11. Ist der Arzt vom Gericht dagegen zum Gutachter bestellt worden, ist er nach § 75 StPO bzw. § 407 Abs. 1 ZPO zur Erstattung des Gutachtens verpflichtet weil er „die Wissenschaft, […] deren Kenntnis Voraussetzung der Begutachtung ist, öffentlich zum Erwerb ausübt“. Im Rahmen seines Auftrags als Sachverständiger oder sofern der zu Untersuchende die Untersuchung oder den Eingriff (etwa bei Blutentnahmen bei alkoholisierten Straßenverkehrsteilnehmern oder anderen körperlichen Untersuchungen gem. § 81 ff. StPO) gesetzlich zu dulden hat, ist eine Berufung auf die ärztliche Schweigepflicht nicht möglich12. Im Rahmen der Begutachtung zu untersuchende Patienten sind über die nicht bestehende ärztliche Schweigepflicht aufzuklären.

4. Zulässigkeit körperlicher Untersuchungen ohne Einwilligung des Patienten Soll der Sachverständige dem Gericht über das Verständnis allgemeiner Tatsachen hinaus Schlussfolgerungen vermitteln, so ist die Kenntnis der Anknüpfungstatsachen (Tatsachen, auf denen das Gutachten aufbaut) erforderlich13. Eine körperliche Untersuchung von Personen ist zulässig, sofern die Personen in die Untersuchung einwilligen. Gegen den Willen darf eine körperliche Untersuchung dagegen nur nach strengen gesetzlichen Vorgaben erfolgen. Im Zivilprozessrecht ist eine körperliche Untersuchung gegen den Willen einer Person grundsätzlich nicht vorgesehen14. Im Strafverfahren ist zwischen der körperlichen Untersuchung des Beschuldigten (§ 81 a StPO) und der Untersuchung von Zeugen (§ 81 c StPO) zu unterscheiden. Voraussetzung für die Erzwingbarkeit von Untersuchungen, bei denen ein kör11

SG Frankfurt, ArztR 2000, 47.

Narr, Ärztliches Berufsrecht, B 233; Schlund, in: Laufs/Kern (Hrsg.), Handbuch des Arztrechts, § 71 Rn. 48.

perlicher Eingriff, beispielsweise die Entnahme von Körperbestandteilen wie Urin oder Blut, notwendig wird, ist, dass kein Nachteil für die Gesundheit des zu Untersuchenden zu erwarten ist und dass dieser Eingriff ausschließlich von einer ärztlichen Person durchgeführt wird. Zudem muss die Untersuchung angeordnet werden. Nach § 81a Abs. 2 StPO steht die Anordnung dem Richter, bei Gefährdung des Untersuchungserfolges durch Verzögerung auch der Staatsanwaltschaft und ihren Ermittlungspersonen (§ 152 GVG) zu. Die Untersuchung eines Beschuldigten darf nach 81a Abs. 1 S. 1 StPO angeordnet werden, wenn sie zur Feststellung von Tatsachen erforderlich ist, die für das Verfahren von Bedeutung sind. Eine Untersuchung von möglichen Zeugen ist dagegen nur zulässig, soweit zur Erforschung der Wahrheit festgestellt werden muss, ob sich an ihrem Körper eine bestimmte Spur oder Folge einer Straftat befindet, § 81c Abs. 1 StPO.

5. Vergütung der ärztlichen Tätigkeit vor Gericht Die Vergütung von Zeugen, sachverständigen Zeugen und Sachverständigen richtet sich seit dem 01.07.2004 einheitlich nach dem Justizvergütungs- und entschädigungsgesetz (JVEG). Auch in diesem Bereich ist die Differenzierung zwischen Zeugen und Sachverständigen von Bedeutung, da sich die Vergütungs- und Entschädigungssätze wesentlich unterscheiden. Die Entschädigung von Zeugen richtet sich nach den §§ 19-23 JVEG und die Vergütung von Sachverständigen nach den §§ 8-14 JVEG. Grundsätzlich wird der sachverständige Zeuge wie ein Zeuge entschädigt. Zunehmend kommt es jedoch vor, dass eine als sachverständiger Zeuge geladene Person während der Verhandlung als Sachverständiger befragt wird. In solchen Fällen hat der Sachverständige einen Anspruch aus § 9 JVEG. Für die Bezahlung ist somit nicht die Bezeichnung in der Ladung ausschlaggebend, sondern die Qualität der verlangten Aussage15. Gehört die Erstattung eines Gutachtens zu den Dienstaufgaben des Arztes, so hat er gem. § 1 Abs. 2 S. 2 JVEG keinen Anspruch auf Entschädigung. Die Erstattung von Gutachten gehört jedoch, anders als bei Ärzten von Gesundheitsämtern, weder bei Universitätsprofessoren und sonstigen Ärzten an Universitätskliniken, noch bei Ärzten öffentlicher Krankenanstalten zu deren Dienstaufgaben16.

6. Zusammenfassung – Fazit für die Praxis Je nach behördlichem Auftrag unterscheiden sich die Funktionen des Arztes im Rahmen eines zivil- bzw. strafrechtlichen Verfahrens teilweise erheblich voneinander. Neben der Beachtung der gesetzlichen Vorschriften für die jeweilige Tätigkeit, ist es auch wichtig, zu berücksichtigen, dass es deutliche Unterschiede in der entsprechenden Vergütung der ärztli-

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Jessnitzer/Frieling, Der gerichtliche Sachverständige, Rn. 316 ff.

14 Eine Ausnahme stellt die Untersuchung zur Feststellung der Abstammung gem. § 372a StPO dar.

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Roeßner, in: Bayerlein, Praxishandbuch Sachverständigenrecht, § 41 Rn. 22.

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Schlund, in: Laufs/Kern (Hrsg.), Handbuch des Arztrechts, § 124 Rn. 4.

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chen Leistung gibt. Sollten im Rahmen eines Gerichtsverfahrens Anforderungen an den Arzt gestellt werden, die nicht dem primären Auftrag entsprechen, so sollte der Arzt hierauf hinweisen, z. B. wenn im Rahmen der Ladung als sachverständiger Zeuge Gutachterfragen beantworten werden sollen. Gesetzlich geregelt sind die Kriterien der Bindung an die ärztliche Schweigepflicht sowie die legitime Durchführbarkeit von notwendigen Untersuchungen im Rahmen der Gutachtertätigkeit auch ohne Einwilligung des zu Untersuchenden. Somit ist für den Arzt im Rahmen der Ausführung des behördlichen Auftrages eine juristische Absicherung gegeben. Bis auf oben genannte Ausnahmen ist die ärztlich tätige Person zur

Erstattung eines Gutachtens verpflichtet. Für eine Aussage als Zeuge bzw. sachverständiger Zeuge vor Gericht gelten die entsprechenden Zeugnisverweigerungsrechte, falls keine Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht vorliegt.

Korrepondenzanschrift: Michaela Böhm Assistenzärztin im Institut für Rechtsmedizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Franzosenweg 1, 06112 Halle Saale Tel.: 0345/557-1768 (Sekretariat); -1340 (Dienstzimmer)

Geldstrafe, Gefängnis, Berufsverbot Medizinstrafrecht Teil 2

Wesentliche Tatbestände des Medizinstrafrechts Das Strafrecht ist völlig anders als das Zivilrecht. Im Zivil-/ Schadenersatzrecht gibt es viele Beweiserleichterungen für den Patienten. Im Strafrecht gibt es für den Staat keine Beweiserleichterungen zur Verurteilung des Angeklagten. Dem vermeintlichen Täter ist die Erfüllung eines Straftatbestandes vollständig nachzuweisen. Dies ergibt sich aus dem Grundsatz „in dubio pro reo“ (Abb. 2) Das Medizinstrafrecht umfasst eine Vielzahl von Straftatbeständen, für die natürlich nicht immer die Haftpflichtversicherung zuständig ist (Beispiele: Abrechnungsbetrug oder Verstöße gegen das vorgesehene Antikorruptionsgesetz, Abb. 3). Zu den wichtigsten Paragrafen des Medizinstrafrechts im Strafgesetzbuch (StGB) gehören: 1. Fahrlässige Körperverletzung, § 229 StGB Dieser Straftatbestand korreliert mit dem „normalen“, fahrlässigen Behandlungsfehler (Beispiel: Knieoperation, versehentliche Seitenverwechslung) 2. Fahrlässige Tötung, § 222 StGB Hier ist die Behandlungsfehlerfolge kein Körperschaden, sondern der Tod eines Menschen (Beispiel: Überdosierung

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eines Narkosemittels). Für die Verteidigung ist ein wichtiger Aspekt der Kausalitätseinwand, dass eine Lege-ArtisBehandlung den Tod mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vermieden hätte. 3. Vorsätzliche Körperverletzung, § 223 StGB Eine vorsätzliche Körperverletzung kann vorliegen, wenn ein Eingriff ohne eine Einwilligung des Patienten vorgenommen wird. Für den vorsätzlich vorgenommenen Eingriff (Beispiel: Blinddarmoperation) fehlt dann rechtlich der Rechtfertigungsgrund. 4. Unterlassene Hilfeleistung, § 323 c StGB Wesentliche Verurteilungseinwände sind, dass dem Angeschuldigten Vorsatz nachgewiesen werden muss (Handeln im Bewusstsein eines Unglücksfalles sowie der Erforderlichkeit und Möglichkeit der Hilfe) und dass die Hilfeleistung zumutbar war (bejaht bei Ablehnung der Krankenhausaufnahme eines Infarktverdachtspatienten wegen Vollbelegung; OLG München, Das Krankenhaus 1980, 64) 5. Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht, § 205 StGB Diese Vorschrift sanktioniert die Preisgabe eines aufgrund beruflicher Stellung anvertrauten oder erfahrenen Geheimnisses. Oftmals kommt es erst gar nicht zur Verfahrenseinleitung, da der förmliche Strafantrag des Patienten – im Gegensatz zu Offizialdelikten – eine wichtige Verfahrensvoraussetzung ist. Die Schweigepflichtverletzung ist zudem ein Vorsatzdelikt. Ist es zu einem Verfahren gekommen, wird der Anwalt nach Möglichkeit einen Vorsatztatbestand zu bestreiten versuchen. 6. Sterbehilfe, § 212 StGB, § 216 StGB Die aktive Sterbehilfe als aktive Tötung eines Menschen wird als Totschlag, bei einem Todesverlangen des Patienten als „Tod auf Verlangen“ bestraft. Die indirekte Sterbehilfe bezeichnet das Tolerieren eines früheren Todes aufgrund einer notwen-

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Im Falle eines Verfahrens wegen strafrechtlicher Delikte ist immer das bestmögliche Ergebnis anzustreben. Denn die Kosten von Strafverfahren können zwar durch eine Rechtsschutzversicherung und im Falle von Behandlungsfehlern auch durch eine Haftpflichtversicherung gedeckt sein. Für die strafrechtlichen Sanktionen wie Geld- und Freiheitsstrafen samt deren Folgen für die Berufsausübung (Abb. 1) besteht ein solches Netz aber nicht.


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digen, schmerzlindernden Behandlung im Einverständnis mit dem Betroffenen; sie ist in der Regel nicht strafbar, wenn die Lebensverkürzung als unbeabsichtigte Nebenfolge sich nicht vermeiden lässt. Passive Sterbehilfe ist Sterbehilfe durch Sterbenlassen unter Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen nach eingesetztem Sterbevorgang; sie ist nur zulässig, wenn die ärztliche Behandlung das Recht eines Menschen auf menschenwürdiges Sterben verletzen würde. Alle Sachverhalte der Sterbehilfe beinhalten strafrechtliche Risiken. Wird zum Beispiel eine passive Sterbehilfe ohne eine Willenserklärung des Patienten vollzogen, kann man sich wegen Totschlags strafbar machen. Deshalb sollte man sich zu allen das Sterben unterstützenden Maßnahmen rechtlich kundig machen und absichern. 7. §§ 263 StGB Abrechungsbetrug Die Kernaussage dieser Delikte kann man so zusammenfassen: Wer sich durch eine Lüge Vermögensvorteile verschafft, wird als Betrüger bestraft.

Komplexe Materie: Auch Gerichte machen Fehler Kompetente Rechtsberatung ist das A&O in Strafverfahren. Denn manchmal ist es noch nicht einmal einfach, Straftatbestände voneinander abzugrenzen. Deshalb kommt es immer wieder zu -den Außenstehenden skurril anmutenden- Verweisen zwischen Ober- und Untergerichten. So war in einem aktuellen Fall über die Verurteilung eines Arztes wegen des Todes einer Patientin nach einer umfangreichen Operation (Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugung, Entfernung einer Blinddarmnarbe) zu entscheiden. Unter anderem ging es um den Vorwurf der verspäteten Einweisung der bereits komatösen Patientin in ein Krankenhaus. In seinem ersten Urteil vom 1. März 2010 hat das Landgericht den Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge in Tateinheit mit versuchtem Totschlag zu rund 4 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGHSt 5 StR 561/10) sah dies anders, weil der Tötungsvorsatz des Totschlages nicht nachgewiesen war. Nunmehr verurteilte das Landgericht den Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge in Tateinheit mit versuchtem Mord zu einer Freiheitsstrafe von über sieben Jahren. Der Bundesgerichtshof (BGHSt Beschl. 5 StR 238/12) schüttelte jetzt noch mehr den Kopf: Eine Mord begründende Tötungsmotivation sei nicht nachgewiesen. Jetzt ist vom Landgericht wieder zu entscheiden…

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Priorität: Strafverfahren und Verurteilung vermeiden! • Eine Vertretung durch einen versierten Rechtsanwalt ist immer angezeigt, auch wenn man dessen Kosten „aus eigener Tasche bezahlen“ muss. Er alleine kann Akteneinsicht erhalten. Vor Rücksprache mit einem Rechtsanwalt sollte kein Schuldeingeständnis abgegeben werden, am besten auch keine mündlichen Erklärungen zur Sache gegenüber der Polizei oder der Staatsanwaltschaft. Mit dem Rechtsanwalt ist die meist

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schriftliche Stellungnahme zum Sachverhalt auszuarbeiten. Möglicherweise gelingt ihm eine Verfahrenseinstellung und die Vermeidung eines öffentlichen Verfahrens. • Bei der Suche nach einem Träger der Verteidigungskosten ist an die Rechtsschutz-, bei Behandlungsfehlern auch an die Haftpflichtversicherung zu denken. Abb. 1

Abb. 1

Existenzverlust trotz Freispruch

Existenzverlust trotz Freispruch

Die dramatischen Nebenfolgen von Strafverfahren zeigen sich leider immer wieder. Die dramatischen Nebenfolgen von Strafverfahren zeigen sich leider immer So waren in verschiedenen Schadenfällen die Chefärzte jeweils bis zum wieder. Abschluss der Verfahren vom Arbeitgeber suspendiert worden. Einmal ging So waren in verschiedenen Schadenfällen die Chefärzte jeweils bis zum es um den Vorwurf fehlerhafter Stabilisierungen von Wirbelsäulen, einmal um Abschluss der Verfahren vom Arbeitgeber suspendiert worden. Einmal ging die Überdosierung kurativer Bestrahlungen, einmal um die Verletzung von es um den Vorwurf fehlerhafter Stabilisierungen von Wirbelsäulen, einmal um Hygienestandards und einmal um einen Operationsfehler mit Todesfolge. die Überdosierung kurativer Bestrahlungen, einmal um die Verletzung von InHygienestandards allen Verfahren war nach um langen, undes einmal einenmedienpräsenten Operationsfehler Strafprozessen mit Todesfolge. zu Freisprüchen gekommen. Ende nahm allerdings keiner zu der In allen Verfahren war es Ein nachwirklich langen,gutes medienpräsenten Strafprozessen Fälle. Die langzeitige Suspendierung Arbeitgeber und diekeiner der Freisprüchen gekommen. Ein wirklichdurch gutesden Ende nahm allerdings mehrjährigen Gerichtsverfahren mit Medienberichten waren für Fälle. Die langzeitige Suspendierung durch den Arbeitgeber unddie diezuvor ohne Fehl und Gerichtsverfahren Tadel arbeitendenmit Ärzte nicht ohne Wirkung. Diedie zuvor mehrjährigen Medienberichten waren für verschiedenen reichten vom –zumindest gefühltenohne Fehl und Folgen Tadel arbeitenden Ärzte nicht ohne Wirkung.Verlust Die der Reputation überFolgen schwere psychische Probleme bis hin zur Berufsaufgabe. verschiedenen reichten vom –zumindest gefühltenVerlust der

über schwere psychische Probleme hinund zur Berufsaufgabe. Abb.Reputation 2 Zum Beweislastunterschied in bis ZivilStrafrecht Abb. 2

Zum Beweislastunterschied in Zivil- und Strafrecht

Ein Patient suchte einen Dermatologen wegen einer auffälligen Hautveränderung am Oberschenkel auf. wegen Der Hautarzt veranlasste aus Ein Patient suchte einen Dermatologen einer auffälligen Gründen, die er heute mehr nachvollziehen kann,veranlasste keine Hautveränderung am nicht Oberschenkel auf. Der Hautarzt aus Gewebeuntersuchung. 6 Wochen später wurde Gründen, die er heute Bereits nicht mehr nachvollziehen kann, eine keineinfauste Prognose aufgrund von Metastasen des malignen Melanoms festgestellt, Gewebeuntersuchung. Bereits 6 Wochen später wurde eine infauste der Patient aufgrund verstarb kurze Zeit später.des malignen Melanoms festgestellt, Prognose von Metastasen Für Schadenersatzansprüche gelten die zivilrechtlichen Vorschriften. derdie Patient verstarb kurze Zeit später. Nach diesen führt eine unverständliche oder das Für die Schadenersatzansprüche geltenBefundinterpretation die zivilrechtlichen Vorschriften. Unterlassen differentialdiagnostischer Maßnahmen zudas Nach diesenelementarer führt eine unverständliche Befundinterpretation oder Beweiserleichterungen bisdifferentialdiagnostischer hin zur Beweislastumkehr, so dass derzuArzt Unterlassen elementarer Maßnahmen nachweisen muss, dass bis auch Diagnostik Beweiserleichterungen hineine zur angemessene Beweislastumkehr, so dassden derVerlauf Arzt nicht verändert hätte.dass auch eine angemessene Diagnostik den Verlauf nachweisen muss,

nicht verändert hätte. Im Strafverfahren dagegen gilt etwas anderes: Der Staat als Träger des „Ius Puniendi“ muss dem Mediziner dass Verhalten für des den„Ius Im Strafverfahren dagegen gilt nachweisen, etwas anderes: Dersein Staat als Träger Verlauf der muss Erkrankung ursächlich ist. Für einedass Verurteilung wegenfür den Puniendi“ dem Mediziner nachweisen, sein Verhalten fahrlässiger erfordert dies den der „Vermeidung Verlauf der Tötung Erkrankung ursächlich ist.Nachweis Für eine Verurteilung wegendes Todes mit an Tötung Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ durch einedes fahrlässiger erfordert dies den Nachweis der „Vermeidung Behandlung lege artis. grenzender Wahrscheinlichkeit“ durch eine Todes mit an Sicherheit Abb.Behandlung 3 Aktuell: lege artis. Das Anti-Korruptions-Gesetz

Abb. 3

Aktuell: Das Anti-Korruptions-Gesetz

Am 27. Juni 2013 hatte der Deutsche Bundestag mit den Stimmen der Koalition in Verbindung mit dem Präventionsgesetz das Antikorruptionsgesetz beschlossen. Nach 27. Korruption Juni 2013 hatte der Deutsche Bundestag mitoder denHaftstrafen Stimmen der in ihmAm sollte im Gesundheitswesen mit GeldbisKoalition zu 3 Jahren Verbindung mit dem Präventionsgesetz das Antikorruptionsgesetz beschlossen. Nach geahndet werden. Die gesetzlichen Regelungen sollten im Sozialgesetzbuch in § 70 ihm sollte Korruption im Gesundheitswesen mit Geldoder Haftstrafen bis zu 3 Jahren Abs. 3 SGB V und in § 307c SGB V normiert werden. geahndet werden. Die gesetzlichen Regelungen sollten im Sozialgesetzbuch in § 70 Das Gesetz warV die des BGH-Beschlusses vom 29.03.2012, in welchem der Abs. 3 SGB undFolge in § 307c SGB V normiert werden. Bundesgerichtshof entschieden hat, dass Kassenärzte weder Amtsträger noch Das Gesetz war die Folge des BGH-Beschlusses vom 29.03.2012, in welchem der Beauftragte der gesetzlichen Krankenkassen sind und sie deshalb nicht den Bundesgerichtshof entschieden hat, dass Kassenärzte weder Amtsträger noch Korruptionstatbeständen unterfallen. Danach ist etwa die Annahme von Zuwendungen Beauftragte der gesetzlichen Krankenkassen sind und sie deshalb nicht den für die Verordnung bestimmter Arzneien für niedergelassene Ärzte nicht strafbar. Korruptionstatbeständen unterfallen. Danach ist etwa die Annahme von Zuwendungen Anfür derdie strafrechtlichen Normierung wurde unter anderem kritisiert, dass ihre Verordnung bestimmter Arzneien für niedergelassene Ärzte nicht strafbar. Einbindung in das Sozialgesetzbuch (statt in das Strafgesetzbuch) lediglich die An der strafrechtlichen Normierung wurde unter anderem kritisiert, dass ihre Korruption von Kassenärzten sanktioniert. Einbindung in das Sozialgesetzbuch (statt in das Strafgesetzbuch) lediglich die Das (sogenannte ist am 20.09.2013 im Bundesrat gescheitert. Korruption von Einspruchs-) KassenärztenGesetz sanktioniert. Der Bundesrat verwies den Bundestagsbeschluss in den Vermittlungsausschuss, der Das (sogenannte Einspruchs-) Gesetz ist am 20.09.2013 im Bundesrat gescheitert. das Gesetz innerhalb der gerade zu Ende gehenden Legislaturperiode nicht mehr Der Bundesrat verwies den Bundestagsbeschluss in den Vermittlungsausschuss, der beraten konnte. Da Gesetzesvorhaben, die innerhalb einer Legislaturperiode nicht das Gesetz innerhalb der gerade zu Ende gehenden Legislaturperiode nicht mehr realisiert worden sind, verfallen (Grundsatz sachlicher Diskontinuität), liegt der Ball beraten konnte. Da Gesetzesvorhaben, die innerhalb einer Legislaturperiode nicht jetzt bei der neuen Bundesregierung. Sie könnte wieder ein Gesetzgebungsverfahren realisiert worden sind, verfallen (Grundsatz sachlicher Diskontinuität), liegt der Ball initiieren. jetzt bei der neuen Bundesregierung. Sie könnte wieder ein Gesetzgebungsverfahren initiieren.

Rechtsanwalt Patrick Weidinger Abteilungsdirektor der Deutschen Ärzteversicherung Mail: Patrick.Weidinger@ Aerzteversicherung.de

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Siemers, F., Klinik für Plastische- und Handchirurgie/ Brandverletztenzentrum Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost Halle

Weichteilsarkome im Bereich der Extremitäten Die Rolle der Plastischen Chirurgie im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungskonzeptes – Teil 2

Plastisch-chirurgische Rekonstruktionsmöglichkeiten Elementarer Bestandteil onkochirurgischer Therapiekonzepte nach Resektionen von Weichteilsarkomen sind plastisch-chirurgische Rekonstruktionsverfahren, da nach der Tumorentfernung nicht selten große Defektflächen und/ oder –höhlen vorliegen sowie freiliegende funktionelle Strukturen wie Knochen, Sehnen, Nerven und Gefäße zu finden sind. Der hierbei durchgeführte Transfer gut durchbluteter Gewebeeinheiten erleichtert nach Resektion von Sarkomen auch die Einleitung adjuvanter Therapiemaßnahmen wie z.B. die Bestrahlung. Neben einer Verpflanzung von gut durchblutetem Gewebe steht der Ersatz funktioneller Strukturen wie Muskeln, Sehnen, Gefäßen und Nerven im Vordergrund. Einfache rekonstruktive Verfahren wie eine Hauttransplantation kommen in der Regel schon deshalb nicht in Frage, da bei der hieraus resultierenden Weichteildeckung keine guten Bedingungen für eine adjuvante Bestrahlungstherapie gegeben sind. Können einfache Operationstechniken nicht zur Anwendung gebracht werden, kommen im Rahmen eines Stufenkonzeptes ausgedehntere und aufwendigere Verfahren wie fasziokutane (Abb. 3a-f) oder myokutane Lappenplastiken (Abb. 2a-i, 4a-f, 5a-f) zur Anwendung. Myokutane Lappenplastiken haben den Vorteil, dass sie das fehlende Gewebevolumen ersetzen. Auch können ossäre Oberflächen adäquat gedeckt und abgepolstert werden. Stehen lokale Lappenplastiken nicht zur Verfügung, ist die Durchführung eines freien Gewebetransfers in Erwägung zu ziehen. Diese tolerieren sehr gut adjuvante Therapieverfahren wie Bestrahlung und/oder Chemotherapie (91).

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Große Defekte lassen sich gut durch den freien Transfer eines myokutanen Latissimus-dorsi-Lappens plastisch-chirurgisch decken (Abb. 2a-i). Als gestielte Lappenplastik kann der M. latissimus dorsi auch als funktionelle Ersatzoperation, z.B. als Bizepssehnenersatz, zum Einsatz kommen (Abb. 5a-f). Bei kleineren Defekten ist die Verwendung einer freien fasziokutanen Radialis-Lappenplastik ein etabliertes Verfahren. Diese Form der Lappenplastik hat den Vorteil, dass Sehnen (M.palmaris longus, M. flexor carpi radialis) mit in die Lappenplastik integriert werden können (Abb. 3a-f). Mit den sogenannten Perforator-Lappenplastiken (z.B. Anterolateral Thigh-Lappen-Plastik, kurz ALT-Lappenplastik) konnte in den vergangenen Jahren eine neue Gruppe der freien Lappen etabliert werden, die ebenfalls eine gute Defektversorgung ermöglichen. Rekonstruktive Maßnahmen nach einer Tumorresektion stellen im Bereich der oberen Extremität im Vergleich zur unteren Extremität eine größere Herausforderung dar. In vielen Fällen sind aufgrund der engen Nachbarschaft funktionell relevanter anatomischer Strukturen aufwendigere plastischchirurgische Rekonstruktionen wie z.B. der Ersatz von Nerven, Gefäßen, Muskeln oder Knochen erforderlich (37;39).

Knochen Die überwiegende Zahl der Weichteilsarkome arrodiert ossäre Strukturen nicht. Die Mitnahme des Periosts mit nachfolgender adjuvanter Bestrahlung gilt in diesen Fällen als anerkanntes Therapieverfahren. Kleinere knöcherne Defekte können durch Anlagerung körpereigener kortikospongiöser Transplantate, z. B. vom Beckenkamm versorgt werden.

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Abb. 2a: Lokalrezidiv eines malignen Schwannoms bei einem 35-jährigen Patienten im Bereich des rechten Fußes.

Abb 2b: präoperative MRT

Abb. 2c und d: Der Tumor reichte bis an das OSG. Bei der Resektion musste der N. tibialis mit entfernt werden. Die Rekonstruktion erfolgte durch autologe Nerventransplantate (N. suralis). Bei instabilem OSG wurde intraoperativ die Anlage eines Fixateurs externe erforderlich.

Abb. 2e - h: Zur Defektdeckung wurde ein freier M. latissimus dorsi End-zu-End an die A. tibialis post terior angeschlossen.

Abb. 2i: postoperativ nach Abschluss des Belastungsaufbaus

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Auch stehen zahlreiche alloplastische Verfahren zur Verfügung. Bei größeren ossären Defekten stehen Operationstechniken wie der Segmenttransfer zur Verfügung. Auch für gefäßgestielte Knochentransplantate (Fibula, Beckenkamm) gibt es als freie oder lokale Verlagerungen Indikationen im Zuge einer plastisch-chirurgischen Rekonstruktion.

Gelenke Gelenknahe Weichteilsarkome, die eine teilweise oder sogar vollständige Gelenkresektion erforderlich machen, können im weiteren Verlauf aufwendige orthopädisch-unfallchirurgische Maßnahmen erforderlich machen. Neben der Anwendung alloplastischer Spacer können hierbei modulare Endoprothesensysteme zum Einsatz kommen (86;92) (Abb. 2a-i).

Sehnen Wird bei der Tumorresektion die Mitnahme von Sehnen erforderlich, stehen zahlreiche Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung. In einem gut durchbluteten Umfeld können freie Sehnentransplantate (z.B. Sehne des M. palmaris longus, Tensor fasciae latae usw.) aus einer anderen Körperregion zur Anwendung kommen. In Einzelfällen kann ein zweizeitiges Vorgehen mit einer Sehnenrekonstruktion zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll sein (Abb. 1a-i, 3a-f). In Einzelfällen besteht die Möglichkeit, durch eine Sehnenkopplung distale Sehnenanteile an benachbarte, intakte Sehnenstrukturen zu koppeln. Bei Ausfall komplexer Funktionen, möglicherweise auch bedingt durch nervale Ausfälle kann die Durchführung von motorischen Ersatzoperationen erforderlich werden. Freie Lappenplastiken können neben Hautweichteilen oder Muskulatur auch funktionelle Komponenten wie Sehnen beinhalten (Abb. 3a-f).

Nerven

Amputationen Eine Indikation zur primären Amputation findet sich nur noch sehr selten. Eine solche Situation kann einmal gegeben sein, wenn nach adäquater Tumorresektion im Bereich der betroffenen Extremität keine relevante Funktion mehr zu erwarten ist (29). Diese Problematik kann vorliegen, wenn ausgedehnte Tumorinfiltrationen funktionell relevanter nervaler Strukturen, Knochen oder Gelenke gegeben sind. Bei ausgedehnten Befunden, bei denen auch durch rekonstruktive Maßnahmen nicht zufriedenstellende funktionelle Ergebnisse resultieren und die dann möglicherweise mit einer hohen perioperativen Morbidität vergesellschaftet sind, muss frühzeitig auch einmal eine primäre Amputation in Erwägung gezogen werden. Weitere Gründe für den Verzicht auf rekonstruktive Verfahren könnten Umstände wie z.B. eine noch geringe Lebenserwartung oder eine bereits deutlich reduzierte Lebensqualität sein. Die Indikation zur Amputation muss darüber hinaus diskutiert werden, wenn ein sehr hohes Risiko für das Auftreten eines Lokalrezidives vorliegt. Das alleinige Vorliegen segmentaler Nervendefekte nach einer Resektion begründet allerdings nicht die Erwägung einer Amputation, da durch eine Rekonstruktion die Wiederherstellung einer Schutzsensibilität bzw. Restfunktion im Bereich des Möglichen liegt (31)

Adjuvante Therapiemaßnahmen Bestrahlung Weichteilsarkome besitzen nur eine mäßige Strahlensensibilität. Die Heterogenität bei dieser Tumorentität bedingt allerdings eine hohe Variabilität bezüglich der Strahlenempfindlichkeit. Es finden sich keine Korrelationen zum histologischen Subtyp, dem Grading oder der Ploidie (93;94).

Ist aus Gründen der Radikalität die Resektion von Nerven erforderlich, kann im Verlauf oder auch primär eine Rekonstruktion (z.B. mit autologen Nervus-suralis-Interponaten) durchgeführt werden. Hierbei ist zu beachten, das autologe Transplantate nur begrenzt zur Verfügung stehen, was die Wiederherstellung langstreckiger Defektstrecken großer Nerven unmöglich macht. In solchen Fällen kann dann ggf. auch einmal eine motorische Ersatzoperation mit Umsetzungen von Muskelgruppen sinnvoll sein (Abb. 2a-i, 4a-f).

Als besonders strahlensensibel gelten Liposarkome, MFH, Synovialsarkome, und Fibrosarkome (95;96). Eine Bestrahlungstherapie sollte bei low-grade-Tumoren mit den gleichen Prinzipien zur Anwendung kommen wie bei den highgrade-Sarkomen (97). Studien haben gezeigt, dass die Kombination von resezierenden Maßnahmen mit einer adjuvanten Strahlentherapie zwar eine verbesserte lokale Tumorkontrolle ergeben, allerdings keine signifikante Senkung der Metastasierungsraten und der Überlebensrate erbrachten (63;98).

Gefäße

Die Kombination aus R0-Resektion und adjuvanter Bestrahlung gilt ab einer Tumorgröße von mehr als 5 cm (pT2), bei tiefsitzenden Läsionen (pT1b) sowie bei allen R1-resezierten Sarkomen als Standard und senkt die Rezidivrate signifikant. Bei oberflächlichen Sarkomen (pT1a, pT2a) und bei weit im Gesunden resezierten kleinen Weichteilsarkomen (pT1b) kann der Verzicht auf eine adjuvante Radiatio diskutiert werden (49;99).

Ist bei der Sarkomresektion die Mitnahme von durchblutungsrelevanten Gefäßstrukturen erforderlich, kann auch auf autologes Gewebe zurückgegriffen werden. Die Gefäßresektion wird erforderlich, wenn eine Infiltration oder Ummauerung durch die Tumorformation vorliegt. Die Ver-

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wendung autologer Veneninterponate ist eine in der Mikrochirurgie bewährte Technik (Abb 4a-f).

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Abb 3a: Lokalrezidiv eines Liposarkoms in Projektion auf den Fußrücken / oberes Sprungelenk (OSG) rechts bei einem 40-jährigen Patienten.

Abb. 3b: Nach der Resektion unter Mitnahme der Strecksehnen sowie sämtlicher Weichteil- und Kapsel-Bandstrukturen lag eine Instabilität im OSG vor.

Abb. 3c - e: Nach temporärer Transfixation des OSG mittels zweier Kirschnerdrähte erfolgte die Haut-Weichteil-Rekonstruktion durch einen freien Radialislappen, der als Durchfluss-Lappenplastik (mikrochirurgischer Anschluss an A. und V. tibialis anterior und A. und V. dorsalis pedis) eingebracht wurde. Die mit der Lappenplastik gehobenen Sehnen des M. flexor carpi radialis (FCR) und des M. palmaris longus (PL) dienten der Sehnenrekonstruktion am Fußrücken. Postoperativ schloss sich eine Bestrahlungstherapie an.

Abb. 3f: Nach Abschluss von Bestrahlung und Mobilisation

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Dennoch beträgt die Rezidivrate auch bei einer adjuvanten Bestrahlung im Falle einer R1-Resektion 30% und bei R2-Resektionen nach 5 Jahren sogar 60% (49). Diese Daten resultieren aus der Zusammenstellung einer Vielzahl von Studien und belegen den hohen Stellenwert eines radikalen chirurgischen Vorgehens. Die Effektivität der perkutanen Bestrahlung (59;98) und auch der Stellenwert der Brachytherapie (99) konnte in prospektiven randomisierten Studien belegt werden. Pisters et al. (63) zeigten in einer prospektiven Studie zwar keinen signifikanten Vorteil der Brachytherapie in Kombination mit einem radikalen chirurgischen Vorgehen in Hinblick auf Fernmetasierung und Überlebensrate, die Häufigkeit der Lokalrezidive ließ sich in der Gruppe mit Bestrahlung allerdings signifikant senken. Dies betraf insbesondere die Gruppe der high-grade-Sarkome. In einer weiteren prospektiven Studie von Yang et al (98), bei der Patienten nach R0-Resektion eines Sarkomes mit bzw. ohne eine adjuvante Bestrahlungstherapie behandelt wurden lag nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 9,6 Jahren die Lokalrezidvrate bei insgesamt 91 Patienten mit high-grade-Sarkomen signifikant niedriger in der Gruppe mit adjuvanter Bestrahlung. Einen Unterschied hinsichtlich der Überlebensrate zeigte sich nicht. Bei 50 Patienten mit low-grade-Sarkomen fand sich nur eine grenzwertige Signifikanz. Als mögliche Nachteile einer adjuvanten Bestrahlung sind Wundheilungsstörungen, rezidivierende Ödembildungen und eine Verminderung der Gelenkbeweglichkeit zu nennen (100). Der Beginn der Bestrahlungseinheiten darf daher erst nach Abschluss der Wundheilung begonnen werden. Im Verlauf der Therapiezyklen ist gerade die Komponente der Schwellneigung unter einer konsequenten Kompressionstherapie und regelmäßiger Lymphdrainage rückläufig (98). Der Gefahr von lokalen Wundheilungsstörungen kann durch den Einsatz der Brachytherapie entgegengewirkt werden. Hierbei handelt es sich um ein an nur wenigen Zentren (62;101;102) etabliertes Bestrahlungsverfahren, bei dem Katheter im Abstand von 1 bis 1,5 cm im Tumorbett platziert werden. Über die Katheter werden postoperativ radioaktive Nuklide eingebracht. Im Vergleich zur perkutanen Radiotherapie ist bei der Brachytherapie aufgrund der lokal direkten Wirkung der Strahlenkörper die Rate der Wundheilungsstörung niedriger (49;50). Ein Beginn der Bestrahlungssitzung ist frühzeitig, ab dem 5. postoperativen Tag möglich, ohne dass die mikrochirurgisch durchgeführten Anastomosen von freien Lappenplastiken gefährdet werden (48) (Abb. 5a-f). Im Vorfeld einer Bestrahlungstherapie erfolgt die Durchführung einer Planungs-CT. Mit Hilfe dieser Untersuchung erfolgt die Festlegung des Zielvolumens. Hilfreich ist dabei eine intraoperative Clipmarkierung des Tumorbettes. Vorzugsweise werden hierbei Titanclips verwendet, da diese bei späteren MR-Untersuchungen die wenigsten Artefakte verursachen (49).

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Eine weitere Option mit der Möglichkeit der lokalen Tumorkontrolle findet sich in der intraoperativen Strahlentherapie (IORT) mit oder ohne eine begleitende perkutane Strahlentherapie (58). Die IORT erlaubt eine einmalige hohe intraoperative Bestrahlung des Tumorbettes und erfasst noch mögliche vorhandene mikroskopische maligne Veränderungen nach vorangeganger Tumorresektion. Im Verhältnis zu konventionellen extremitätenerhaltenden operativen Maßnahmen konnten bei der Anwendung der IORT vergleichbar hohe gewebstoxische Folgen festgestellt werden. Die funktionellen Ergebnisse werden bei Anwendung im Bereich der Extremitäten mit „gut“ eingestuft (58). Chemotherapie Ein Ansprechen auf Chemotherapeutika zeigen rundzellige Liposarkome, Synovialsarkome, Leiomyosarkome, PNET und Rhabdomyosarkome im Gegensatz zu dedifferenzierten Liposarkomen und Fibrosarkomen (38;103). Das Standardtherapeutikum in der systemischen Therapie sind hierbei die Anthrazykline (38). Bislang durchgeführte Studien konnten allerdings keine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens durch eine adjuvante Chemotherapie aufzeigen. Hierdurch gibt es in aktuellen Leitlinien keine entsprechenden Empfehlungen (45;104). Zusammengefasst bleibt die Bedeutung der adjuvanten Chemotherapie bei der Behandlung von Weichteilsarkomen unklar.

Neoadjuvante Therapieoptionen Alle neoadjuvanten Therapiekonzepte verfolgen das Ziel, durch z.B. eine Verkleinerung der Tumorgröße einen initial inoperablen Befund in eine operable Situation zu transferieren. Auch die Durchführung neoadjuvanter Therapiemaßnahmen ist im Vorfeld einer radikalen Resektion im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz zu diskutieren. Allein dieser Umstand macht eine frühzeitige Vorstellung in spezialisierten Zentren erforderlich (38;49). Die interdisziplinäre Konzepterstellung besitzt einen hohen Stellenwert und wurde daher auch in Leitlinien verankert (38;45;105;106). Eine präoperative Bestrahlungstherapie hat mögliche Vorteile bei großen chirurgisch schlecht zu resezierenden Tumorformationen. Durch eine neoadjuvante Radiatio ist ein Downstaging in Form von Nekrosenbildung oder Devitalisierung möglich (49). Auch wenn sich bei diesem Vorgehen mehr Wundheilungsstörungen, insbesondere im Bereich der unteren Extremitäten einstellen, beruhen die Vorteile auf einer Reduktion der benötigten Strahlendosis (73;100;107;108). Die histologische Begutachtung kann allerdings im Zuge der Resektion erschwert sein. Eine Option für die Durchführung einer neoadjuvanten Chemotherapie kann eine erschwerte Resektionssituation sein. Mit der Option, die Resektabilität zu verbessern, kann eine Chemotherapie diskutiert werden (38).

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Abb. 4a: Multilokuläres Lokalrezidiv eines malignen Schwannoms in Projektion auf den rechten Oberarm bei einer 45-jährigen Patientin.

Abb. 4b und c: Die Resektion der Tumorformationen erfolgte unter Mitnahme des M. biceps, des N. medianus sowie A. und V. brachialis.

Abb. 4d und e: Nach Rekonstruktion der Arterie durch ein Veneninterponat sowie des N. medianus durch autologe Nerventransplantate (N. suralis) erfolgte eine plastisch-chirurgische Defektdeckung durch eine gestielte M.-latissimus-dorsi-Lappenplastik.

Abb. 4f: Der verlagerte Muskel kam bei dieser Patientin als Ersatz des M. biceps zum Einsatz.

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In einzelnen Zentren wird im Zuge eines neoadjuvanten Therapiekonzeptes die Durchführung einer isolierten Extremitätenperfusion mit rekombinanten TNF-α und Melphalan (TM-ILP) in Kombination mit einer milden Hyperthermie von 39°C durchgeführt (51-57). Während die Hyperthermie zu einer Steigerung der Durchblutung und Erhöhung der Tumorendothelpermeabilität führt, schädigt das TNF-α das Tumorendothel. Dies sorgt im Weiteren für eine intraläsionale Erhöhung der Melphalankonzentration. Dieses Verfahren geht mit den höchsten Remissionsraten lokaler Tumoren einher. In einem aktuellen Review beziffert Taeger (57) die lokale Remissionsrate mit 79,7%. 30% der Betroffenen zeigten eine komplette Remission. Die hohe Regressionsquote erklärt sich durch die hohe lokale Konzentration der Chemotherapeutika. Hierbei ist für die Durchführung der isolierten Extremitätenperfusion im Vorfeld die Schaffung eines extrakorporalen Kreislaufes erforderlich. Der Übertritt von TNF-α in den Systemkreislauf muss bei der Durchführung der Therapie unbedingt vermieden werden. Sollte sich diese Situation dennoch einstellen, drohen hämodynamische Komplikationen bis hin zum Schockgeschehen. Lokale Reaktionen wie leichte Ödeme, Brennen und Hyperämien in der betroffenen Extremität werden bei 60-75% der Patienten beobachtet. Seltener sind schwerwiegendere Komplikationen wie Epidermolysen oder Kompartmentsyndrome (2-6%). Weitreichende Gewebeschädigungen mit Nekrosen bis zum Verlust der Extremität werden mit einen Häufigkeit von weniger als 2% beziffert.

Nachsorge Ein Großteil der Todesfälle (80%) findet sich in den ersten 2-3 Jahren (38;109). In diesem Zeitraum sind neben engmaschigen klinischen Kontrollen alle 3 Monate und eine Thorax-CT-Untersuchung in einem Abstand von 6 Monaten durchzuführen. Einen hohen Stellenwert im Rahmen des „Follow-up“ hat in den ersten Jahren die MRT-Untersuchung zur Beurteilung des Lokalbefundes. Neu entstandene kontrastmittelanreichernde Veränderungen sind hierbei hochsensitiv. Narben nehmen bis zu einem Zeitraum von 6 Monaten vermehrt Kontrastmittel auf und stellen sich im weiteren Verlauf dann vorwiegend signalarm da (22). Wenn möglich, sollten die MRT-Kontrollen im Verlauf immer vom gleichen Untersucher vorgenommen werden. Dies erleichtert die Vergleichbarkeit mit den Vorbefunden. Nachsorgeintervalle Bei high-grade-Sarkomen sind innerhalb der ersten zwei Jahre alle 2 bis 4 Monate Nachsorgekontrollen angezeigt. In der Folgezeit empfehlen sich 2- bis 3-mal jährlich Kontrolluntersuchungen. Low-grade-Sarkome bedürfen 2- bis 3-mal im Jahr Kontrolluntersuchungen.

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Lokalrezidive Lokalrezidive treten häufig nach nicht ausreichender Vorbehandlung auf und gehen mit einer deutlichen Verschlechterung der Gesamtprognose einher. Neben dem drohenden Verlust der betroffenen Extremität besteht eine erhöhte Gefahr für eine hämatogene Streuung (110). Klinisch imponieren Lokalrezidive in der Regel als in der Narbenregion neu aufgetretene, knotige Veränderungen. In den meisten Fällen kommt es innerhalb der ersten 2 Jahre nach dem Primäreingriff zum Auftreten eines Lokalrezidives (111). Eine signifikant erhöhte Lokalrezidivrate ergab sich in einer Multivariatanalyse von 1041 Patientendaten beim Vorliegen folgender Faktoren (63): Die Analyse ergab keinen Einfluss der Faktoren Malignitätsgrad, Tumorlokalisation und –größe auf die Lokalrezidivrate. Das Vorgehen bei Vorliegen eines Lokalrezidives unterscheidet sich nicht grundlegend von den Behandlungsmaßstäben bei der Primärerkrankung. Neben der Berücksichtigung funktioneller Aspekte mit Erhalt der betroffenen Extremität ist eine weite Resektion anzustreben (112). In einer Vielzahl der Fälle ist allerdings eine Amputation unumgänglich. Nach erfolgreicher Nachresektion ist eine Bestrahlungstherapie obligat. Allerdings ist bei einer Vielzahl der Patienten aufgrund der Vorbehandlung die lokal maximale Strahlendosis erreicht. Auch bei diesen Fällen bietet die Option der Brachytherapie eine gute Möglichkeit mit lokal höheren Strahlendosen das umliegende, nicht betroffene Gewebe zu schonen.

Faktoren bei denen eine erhöhte Lokalrezidivrate vorliegt • R1 Resektion • vorbestehendes Lokalrezidiv • Lebensalter > 50 Jahre • Fibrosarkom • maligner peripherer Nervenscheidentumor

Palliativmaßnahmen Bei fortgeschrittener Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung haben auch palliative Maßnahmen einen festen Platz im multimodalen Behandlungskonzept der Weichteilsarkome. Oberflächlich wachsende Tumorformationen mit Exulzerationen, Infektgeschehen sowie persistierenden Blutungen sind Indikationen für palliative Operationen, da sie u.a. eine deutliche Reduktion der Lebensqualität mit sich bringen. Neben einer psychologischen Mitbehandlung und auch der Schmerztherapie können plastisch-chirurgische Therapiekonzepte eine sinnvolle Ergänzung im onkologischen Gesamtkonzept darstellen.

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Die durchzuführenden Operationskonzepte orientieren sich wie die Primäreingriffe an der plastisch-rekonstruktiven Leiter. Palliativ-chirurgische Operationen bedürfen allerdings andere konzeptionelle Überlegungen als es bei Primäreingriffen der Fall ist. So hat bei begrenzter Lebenserwartung der Betroffenen eine sorgfältige Risikobewertung zu erfolgen, eine möglichst kurze stationäre Behandlung ist einzuplanen. Ein besonderes Augenmerk ist auch auf die Schmerzsituation zu richten (113). Neben operativen Therapiestrategien empfiehlt sich in jedem Fall eine Vorstellung der Betroffenen im Tumorboard. Im Zuge von interdisziplinären Behandlungskonzepten kann es auch in einer Palliativsituation sinnvoll sein, adjuvante Radio- und/oder Chemotherapien zu diskutieren. Die Indikation zur Amputation ist auch in Palliativsituationen kritisch zu stellen. Extremitäten erhaltende Maßnahmen sollten selbst bei einer nur noch geringen Lebenserwartung

Abb. 5a: Lokalrezidiv eines malignen fibrösen Histiozytoms (MFH) im Bereich des linken Oberarms bei einem 52-jährigen männlichen Patienten.

der Patienten den Vorzug gegeben werden. Ausnahmen stellen hier nur große Tumormassen, die zu einem Gebrauchsverlust sowie schweren allgemeinen Einschränkungen führen, dar (113).

Perspektiven Mögliche Ansätze hinsichtlich verbesserter Therapiestrategien könnte in der Zukunft der Einsatz von Tumorzellvakzinen, Zytokinen, Antikörpern gegen tumorspezifische Zellstrukturen und Substanzen, die die Resistenz der Tumorzellen beeinflussen, sein (2). Durch neue Analyseverfahren wie die Genexpressionsanalyse zur Klassifizierung von Weichteilsarkomen mittels Gencluster können möglicherweise neue, multimodale Therapieverfahren entwickelt werden (12;114;115). Darüber hinaus kann die Genexpressionsanalyse eine zusätzliche Hilfestellung bei der Prognoseabschätzung und der Kontrolle des Therapieansprechens ermöglichen (12;116).

Abb. 5b: Bei der Tumorresektion konnten die funktionellen Strukturen geschont werden.

Abb. 5c und d: Plastisch-chirurgische Defektdeckung mittels gestielter M.-latissimus-dorsi-Lappenplastik.

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Medizinische Fachartikel

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Medizinische Fachartikel

Literatur beim Verfasser Korrespondenzanschrift: Priv.-Doz. Dr. med. habil. Frank Siemers Plastische Chirurgie und Handchirurgie/ Brandverletztenzentrum Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost Halle Merseburger Straße 165 06112 Halle (Saale) Tel.: 0451-5002061 Fax: 0345/132-6333 E-mail: siemers@bergmannstrost.com

Abb. 5e: Vor Einnähen der Lappenplastik erfolgte die Einlage von Kathetern für eine adjuvante Brachytherapie.

Abb. 5f und g: Postoperatives funktionelles und ästhetisches Ergebnis

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Sonstiges Kalender_2014 KO 02102013_Kalender_2010 23 02.10.13 09:37 Seite 1

Ars Medicorum Halensium

Kunst hallescher Ärzte

Titelblatt Kalender: Petra Kaltwaßer

Kalender 2014 Der Kalender „Ars Medicorum Halensium“, der seine „Geburt“ im Jahre 2002 einer spontanen und etwas verrückten Idee zu verdanken hat, liegt jetzt in seiner 13. Auflage vor. Er zeigt Abbildungen künstlerischer Arbeiten hallescher Ärzte und Ärztinnen, das sind Petra Kaltwaßer, Dietmar Augustin, Nils Bergunder, Robert R. Flieger, Franz Wolfgang Hirsch, Andreas Köhler und Wolfgang Lässig. Professor Werner Fritz hat seine langjährige Mitarbeit am Kalender beendet. Wir danken ihm und wünschen einen angenehmen Lebensabend. Der Begleittext für 2014 ist dem Dichter, Schriftsteller und Übersetzer Christian Morgenstern gewidmet, der vor allem

durch seine heiteren, zum Teil grotesken, Gedichte bekannt geworden ist und dessen Todestag sich 2014 zum hundertsten Mal jährt. Ein Beispiel gefällig? Die beiden Esel Ein finstrer Esel sprach einmal Zu seinem ehlichen Gemahl: „Ich bin so dumm, du bist so dumm, wir wollen sterben gehen, kumm!“ Doch wie es kommt so öfter eben: Die beiden blieben fröhlich leben. Wir würden uns freuen, wenn „Ars Medicorum Halensium“ erneut Ihr Interesse fände und Sie durch das neue Jahr begleiten dürfte. Der Kalender ist in beschränkter Anzahl

ab Mitte November zu einem Preis von 10,00 € zu erwerben. 1. an der Rezeption im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle, Versand ist in Einzelfällen möglich (Kontakt: Sekretariat des kaufmännischen Direktors, Frau Schmidt/Frau Krause, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Mauerstr. 5, 06110 Halle Tel.: 0345/213-4021) 2. in der Zeitkunstgalerie Halle, Kleine Marktstraße 4 (Tel.: 0345-2024778) Der Netto-Erlös kommt gemeinnützigen Zwecken zugute. Dr. Wolfgang Lässig

Frieder Heinze

Zeichen und Wunder Ausstellung im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg 1. Oktober 2013 - 9. Februar 2014 Der Maler und Grafiker Frieder Heinze (*1950 in Leipzig) gehört zu jenen Künstlern, deren Werke ihre unverwechselbare Charakteristik trotz aller gesellschaftspolitischen Umbrüche der jüngeren Vergangenheit, digitaler Ära und anderer Paradigmenwechsel bewahrt haben. Seit Beginn der neunziger Jahre lebt er bewusst abseits der Kunstzentren. Bereits 1977 gründete Frieder Heinze gemeinsam mit Günter Huniat das

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salon 1984, gemeinsam mit Lutz Dammbeck, Olaf Wegewitz, HansHendrik Grimmling, Günther Firit und Günter Huniat.

Atelier „Mogollon“ im Leipziger Osten. Mit Olaf Wegewitz entstand ab 1982 das in jeder Weise aus der Tradition tretende Objektbuch „unaulutu“. Wegweisend wurde der 1. Leipziger Herbst-

Die Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg ist die erste umfassende Werkschau zu Frieder Heinze, dessen Arbeiten in allen großen Kunstsammlungen im Osten Deutschlands vertreten sind. Der Katalog zur Ausstellung ist im jovis verlag, Berlin, erschienen.

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Buchrezension Sonstiges

Gerald Wolf

Das Liebespulver Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale) 2013, ISBN 978-3-95462-096-8, Taschenbuch, 296 S., € 12,95

Wie reflektiert man als Ruheständler ein abgeschlossenes Berufsleben? Prominente tun das in Form von Memoiren. Bescheidenere Existenzen blicken mit der Feder auf Episoden einer besonnten Vergangenheit zurück. Gerald Wolf, ehemals forschender und lehrender Biologieprofessor und Direktor des damaligen Instituts für Medizinische Neurobiologie an der Magdeburger Universität, geht aktiver heran. Er verabschiedet sich mit Romanen aus der Wissenschaft. Das hat den Vorteil, dass in diesem Sujet der wissenschaftlichen Phantasie resp. Illusion die Pforten offen stehen, fachspezifische Erfahrung vorausgesetzt. Im vorliegenden Buch geht es um die Liebe, wie sie der Naturwissenschaftler meint fassen zu können. Der Protagonist des Romans, Lucas Liebetrau, experimentell arbeitender Mediziner an einem Universitätsinstitut, ist mit den Wirkungen des Hormons Oxytocin befasst. Dessen Einfluss auf das Verhalten von Menschen und Versuchstieren in Bezug auf Kuscheln, Lieben, Treue und Vertrauensseligkeit sind bekannt. Nur bei der gezielten klinischen Anwendung haperts noch. Nicht bekannt ist, dass der beohrringte Lucas L., ein höchstmännlicher Mittdreißiger, klammheimlich und ohne Wissen seines Chefs der Droge den klinischen Einsatz per os

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ebnet. Ihm gelingt, was noch niemand vergönnt war, die Synthese eines oral applizierbaren Peptidomimetikums, das die Blut-Hirnschranke durchlässig macht und die Wirkung des Oxytocins durch Ausschaltung des Vasopressins verstärkt. Die oben erwähnten Hormoneffekte stehen kurzfristig zur Verfügung und der Paarung auf Anhieb steht nichts mehr im Wege. Von der Anlage her schon ziemlich reduktionistisch und lüstern auf Beine, Kurven, Busen und Haut seiner weiblichen Arbeits- und Spielgenossinnen fixiert, probiert er das Pulver an seinen Partnerinnen und sich aus, mit dem erwarteten, wenn auch vorübergehenden Erfolg. Pharmaindustrie, Geheimdienste und Kriminelle bekommen Wind von dieser Entwicklung und wollen an den Stoff bzw. seine Herstellungsmodi. Schließlich verheißt das ein einträgliches Geschäft. Außerdem, eine beimpfte Trinkwasserversorgung wäre in der Lage, ganze Populationen und Kampfverbände in beängstigendem Ausmaß vertrauensselig, anhänglich und für die Gegenwehr untauglich zu machen. So bleiben die lukrativen finanziellen Angebote bzw. Drohungen für Leib und Leben des Wissenschaftlers nicht aus. Die Entführung auf eine entlegene kleine Insel unterstreicht das. Letztendlich aber siegen Weisheit und wahre Liebe. Selbsteinsichtig lässt er das Projekt in wissenschaftlicher Verantwor-

tung fallen und widmet sich seiner eigenen Vermehrung. Schließlich endet das Ganze in einem Nebel von Traum und Tag, in einer philosophischen Mischung aus Gott und der Liebe, beide von unwahrhaftiger Natur – und in einem Fastwunder. Die geliebte Konkurrentin und Mitwissenschaftlerin Marion von B. nämlich wird trotz der Annahme einer Unfruchtbarkeit schwanger, von Lucas L. versteht sich. Sie wird zu der Frau, die ein Kind von ihm bekommen wird und das auch nach seinem Wunsch darf. Ein Wissenschaftsroman? Die breite Auslegbarkeit dieses Begriffes lässt das Ja als Antwort zu, nicht ohne auch an das Genre der Telenovela denken zu lassen. Das Buch liest sich leicht, soweit es nicht mit biochemischen Spezifika überfrachtet ist. Letztere, wahrscheinlich dem Ego des Autors verdankt, könnten den Interessentenkreis eingrenzen. Die Sprache ist ansonsten die eines alltäglichen Wissenschaftsbetriebs mit seinen Erfolgen, Zwängen, Freundschaften und Intrigen. Es kommen viele Umgangssprachlichkeiten und Anglizismen zum Einsatz. Ein literarischer Anspruch besteht also offensichtlich nicht - leichte Lektüre für Liebhaber eines solchen Stoffes. F.T.A. Erle, Magdeburg

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Buchrezension Sonstiges

Jan von Holleben und Antje Helms

Kriegen das eigentlich alle? Die besten Antworten zum Erwachsenwerden Gabriel Verlag 2013 (beim Thienemann Verlag GmbH, Stuttgart u. Wien), ISBN 978-3-522-30338-5, geb. im illustr. Hardcover/Großoktav, farbig reich illustriert, 159 S., € 16,95

Warum wird man erwachsen? Warum kriegen Mädchen Brüste und Männer nicht? Wie wird man schwul oder lesbisch? Was ist die Normallänge eines Penis? Was ist ein Orgasmus? Fragen über Fragen! In diesem wunderbaren Buch gibt es die erwarteten Antworten für die Frager, Kinder im Übergang zum Jugendalter. Jan von Holleben, der fotografische Konzept- und Bildkünstler und Antje Helms, Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Mutter haben zusammen mit 32 Schülern, unterstützt von Elternhaus und Schule sowie einem Familienplanungszentrum das komplexe Thema der Pubertät und ersten Liebe phantasievoll, sachlich, verständig und nicht ohne Humor textlich und bildlich gestaltet in fünf Kapiteln (Vom Wachsen und Verändern; Vom Mädchensein und Jungesein; Vom Verknalltsein und von der Liebe; Vom Küssen und vom Sex; Vom Schwangerwerden und vom Kinderkriegen). Es werden Fragen gestellt, die nachvollziehbar praktischen Ursprungs sind, die Antworten nicht minder. Letztere werden schriftlich kurz gehalten, dafür aber reichlich illustriert. Sie dürften in ihrer Situationskenntnis für die Zielgruppe der

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auswachsenden Kinder brauchbar sein. Für die begleitenden Erwachsenen sind sie gute Hilfen bei der sexuellen Aufklärung ihres Nachwuchses. Die Illustrationen sind sämtlich professionelle Fotografien, glaubwürdige und humorige Nachstellungen mit Gesichtern und Körpersprache sowie von witzigen Modellen mit Mitteln des Alltags. Allein schon die fünf konstruierten Maschinenanlagen, sie erinnern an à la Tinguely (z. B. Liebesbriefschreibmaschine), unterstreichen die Kreativität und Kompetenz des Autorenteams. Man liest als Ausgewachsener kaum etwas inhaltlich Neues, dafür aber zwischen den Zeilen und an den Bildern umso mehr für den Umgang mit den Nachwachsenden. Die Lektüre und Betrachtung dieses farbenfrohen Buches ist sehr zu empfehlen. Auch dürfte es sich als Geschenk eignen, Takt und Sensibilität vorausgesetzt.

Darin geht es um die grauen Zellen, die Gehirnwindungen der Ameise, ob das Gehirn hohl ist, warum Alkohol schädlich ist, warum ein Delfin im Wasser schlafen kann, wo die Seele steckt u.v.a.m.. Dieses Buch steht dem oben genannten in Inhalt und Form in nichts nach und ist ebenfalls sehr zu empfehlen! F.T.A. Erle, Magdeburg

Der gleiche Verlag empfiehlt sich auf gleichem Niveau für die gleiche Zielgruppe bei gleich hoher Qualität im gleichen Format und bei gleichem Preis mit seinem soeben erschienenen Buch: Denkste?! Verblüffende Fragen und Antworten rund ums Gehirn. (ISBN 978-3-522-30347-7). Autoren sind Jan von Holleben, Michael Madeja und Katja Naie.

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Laudatio

Laudatio Prof. Dr. med. habil. Wilhelm Teichmann Herrn Professor Dr. Wilhelm Teichmann die besten Glückwünsche zum 80. Geburtstag! Herr Professor Dr. Friedrich Wilhelm Teichmann, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III der Universität Halle, vollendet am 24. November 2013 sein 80. Lebensjahr. Herr Professor Teichmann ist einer der prominentesten Vertreter seines „Herzensfachs“, der Kardiologie, aus den neuen Bundesländern und emeritierte am 31.03.1999. Er hat in Halle über viele Jahrzehnte mit Freuden gelehrt und gewirkt und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Kardiologie im Universitätsbereich. Unter sehr schwierigen äußeren Bedingungen verstand er es, eine moderne Medizin aufzubauen, anzuwenden und zu lehren. Dabei zeigte er stets ein hohes Maß an Patienten- und Studierendenorientierung. Noch heute wird Professor Teichmann häufig von ehemaligen Patienten und Studenten auf der Straße angesprochen, was zeigt, mit wie viel Hingabe, Begeisterungsfähigkeit, Verlässlichkeit und Geradlinigkeit er über die Jahre seinen Dienst versah. Jeder der Professor Teichmann kennt, weiß, dass er sich stets selbst treu geblieben ist! Eigentlich wollte Wilhelm Teichmann ursprünglich praktischer Arzt in den Thüringer Landen werden, jedoch verbrachte er schließlich 39 von 41 ärztlichen Arbeitsjahren in Halle, auch

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seiner Frau zuliebe, die als Philologin in Halle eine Arbeitsstelle angenommen hatte. Im Gespräch mit Professor Teichmann kommt seine große Dankbarkeit dafür zum Ausdruck, dass er die rasante Entwicklung des Faches aus universitärer Sicht erleben, begleiten und auch formen konnte, so dass er schließlich als herausragender akademischer Vertreter des Fachs zum Universitätsprofessor berufen wurde. Herrn Professor Teichmanns wesentliches Anliegen war es stets, den ihm anvertrauten Patientinnen und Patienten die aus der Literatur ersichtlichen segensreichen Fortschritt der Kardiologie verfügbar zu machen, wofür er ein sehr hohes Maß an Initiative, Improvisation und größten persönlichen Einsatz aufbringen musste. Professor Teichmann betont in diesem Zusammenhang stets die Bedeutung der kollegialen Hilfe, die er bei dieser Aufbauarbeit erfahren durfte. Auf diese Weise entstanden in den 60er Jahren die ersten koronaren Wachstationen. Mit technischem Geschick und „lateralem Denken“ gelang ihm und seinen Mitarbeitern, erste Überwachungsmonitore und externe Schrittmachergeräte zu konstruieren. Auch Herzkatheter wurden mühevoll und zeitaufwendig selbst produziert! Ein in Handarbeit gefertigter Angiographie-Filmprojektor wurde noch bis zur Wende genutzt. Für

neue therapeutische Möglichkeiten wurden neue Strukturen geschaffen wie die prähospitale Versorgung der kardiologischen Notfälle, die ersten Schrittmacher- und Quickwert-Ambulanzen. Bei all der mühevollen und zeitaufwendigen Arbeit war ihm sein Beruf als Arzt und Universitätsprofessor Berufung und Freude gleichermaßen. Rückhalt fand Professor Teichmann bei seiner Familie, seiner Frau, mit der er bereits die goldene Hochzeit feiern konnte, seinen beiden Kindern, die ihren Eltern große Freude machen und machten, sowie nunmehr fünf Enkelkindern. Nach seiner Emeritierung und damit „Entpflichtung“ konnte Professor Teichmann viele der Tätigkeiten nachholen und Interessen nachgehen, zu denen er während seiner aktiven Berufsjahre nicht die Zeit haben konnte. Dazu gehört neben Lesen und Reisen auch die Teilnahme als Gasthörer an Vorlesungen verschiedenster geisteswissenschaftlicher Fachgebiete. Herrn Professor Teichmann gelten unsere herzlichsten Glückwünsche – ad multos annos!

Prof. Dr. Karl Werdan

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Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

Einlad un g

hiermit laden wir Sie herzlich zum Treffen der älteren Kammermitglieder ein, das die Geschäftsstellen alljährlich in der Adventszeit vorbereiten und durchführen. Immer wieder wird uns bestätigt, dass die Kolleginnen und Kollegen sich darauf freuen und gern alte Bekannte treffen, um in Gesprächen Vergleiche zwischen „damals“ und heute zu ziehen. Folgende Termine sind vorgesehen:

Anmeldung:

Magdeburg

02.12.2013, 15.00 Uhr Verwaltungsgebäude der Heilberufe, Doctor-Eisenbart-Ring 2 (Hopfengarten) Frau Bauer, Tel. 0391 / 60 54-7760

Halle

05.12.2013, 15.00 Uhr Hotel Maritim, Frau Zsikla/ Frau Michallok, Tel.: 0345 / 38 80 936

Dessau

03.12.2013, 15.00 Uhr Hotel „Fürst Leopold“, Friedensplatz, 06844 Dessau, (Salon Junkers, Erdgeschoss), Frau Bahn, Tel.: 0340 / 21 31 75

Die Anmeldung erfolgt - wie immer - über die Geschäftsstellen unter den nebenstehenden Telefonnummern. Bitte überweisen Sie den Betrag der Eigenbeteiligung in Höhe von 8,00 € für Kammermitglieder sowie 8,00 € für begleitende Personen bis zum 25.11.2013 an die Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G.; Konto-Nummer: 0 003 054 012; Bankleitzahl: 300 606 01 Bitte geben Sie auf der Überweisung als Verwendungszweck Weihnachtsfeier und den von Ihnen gewünschten Veranstaltungsort (Dessau, Halle, Magdeburg) an.

Bis zum Wiedersehen verbleiben wir mit den besten Grüßen

Dr. med. Peter Eichelmann Vorsitzender der Geschäftsstelle Magdeburg

Dr. med. Thomas Langer Vorsitzender der Geschäftsstelle Halle

Dipl.-Med. Holger Thurow Vorsitzender der Geschäftsstelle Dessau

Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

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Geburtstage Sonstiges

Wir gratulieren im November

zum 60. Geburtstag 03. November Dipl.-Med. Iris Scheffler Magdeburg 11. November Dr. med. Dietlind Belkner Naumburg (Saale) 13. November Dr. med. Georg Federmann Bassum 15. November Dipl.-Med. Reiner Kleber Muldestausee 19. November Dr. med. Ingrid Bretschneider Weißenfels 20. November Dipl.-Med. Margarita Krumbein Hohenwarthe 20. November Dr. med. Gisela-Regine Staab Magdeburg 20. November Dr. med. Renate Wasseroth Magdeburg 21. November Dr. med. Ralf Czernicki Colbitz 23. November Dr. med. Karl-Heinz Rössler Teuchern 28. November Dr. med. Beate Cobet Halle (Saale) 29. November Dr. med. Walter Brandt Hohenwarsleben 30. November Dipl.-Med. Ulrike Käther Haldensleben

zum 65. Geburtstag 02. November Dipl.-Med. Elisabeth Ehrig Lutherstadt Wittenberg 12. November Dr. med. Dusan Maric Schöppingen 17. November Dipl.-Med. Ingeborg Spiegler Magdeburg 24. November Ingrid Eggert Rochau 28. November Dr. med. Roland Köhler Blankenburg (Harz)

zum 70. Geburtstag 01. November Dr. med. Peter Krause Magdeburg 03. November Dr. med. Monika Rietschel Naumburg (Saale)

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04. November Dr. med. Lothar Bruck Wettin-Löbejün 05. November Dr. med. Dietmar Heinz Salzatal 08. November Dr. med. Reinhold Richtscheid Zörbig 09. November SR Hildegard Schultze Halberstadt 09. November Dr. med. Angelika Schürmann Bernburg (Saale) 12. November Dr. med. Lutz Kuhne Merseburg 17. November MR Dr. med. Crista Wegener Halle (Saale) 20. November Dr. med. Helga Peschke Halle (Saale) 20. November Adolf Schlauch Weißenfels 20. November Dr. med. Renate Heinemann Elbingerode (Harz) 21. November Dr. med. Christa Hildebrand Barby 23. November Doz. Dr. med. habil. Uta Romanowski Teutschenthal 26. November Dr. med. Renate Markefski Magdeburg

zum 75. Geburtstag 04. November MR Dr. med. Rudolf Alter Salzatal 07. November Dr. med. Bernd Schlüter Sangerhausen 12. November Dr. med. Hans-Eberhardt Mühlich Stendal 18. November Rudolf Hackemesser Magdeburg 18. November Dr. med. Herta Rimasch Staßfurt 21. November Dr. med. Brigitte Schneider Magdeburg 22. November Dieter Sauer Güsten 22. November Prof. Dr. med. habil. Jürgen Lasch Halle (Saale)

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Geburtstage Sonstiges

zum 80. Geburtstag

zum 87. Geburtstag

03. November Prof. Dr. med. habil. Martin Iwig Halle (Saale) 09. November Dr. med. Guenter Sturz Sangerhausen 15. November Dr. med. Dieter Weiher Oschersleben (Bode) 24. November Prof. Dr. med. habil. Wilhelm Teichmann Halle (Saale)

03. November Dr. med. Johannes Berhold Ilsenburg 06. November Prof. Dr. med. habil. Manfred Schmidt Halle (Saale)

zum 81. Geburtstag 21. November Liane Schulz Dessau-Roßlau 25. November Prof. Dr. med. habil. Kurt Rothe Salzatal

zum 82. Geburtstag 06. November Dr. med. Axel Krebs Eckartsberga 12. November OMR Dr. med. Dieter Sauer Magdeburg

zum 84. Geburtstag 02. November Prof. Dr. med. Wolfgang Krüger Nebra (Unstrut) 12. November Dr. med. Hans Kroll Quedlinburg 25. November Prof. Dr. med. habil. Günter Baust Petersberg

zum 88. Geburtstag 09. November OMR Dr. med. Werner Morlock Kalbe (Milde) 29. November MR Dr. med. Ingelore Tersiev-Bösche Merseburg

zum 94. Geburtstag 04. November Dr. med. Gerhard Hoffmann Querfurt 15. November Dr. med. Lottelore Blaschke Zerbst

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und viel Freude auf Ihrem weiteren Lebensweg. Ihre Ärzteblatt-Redaktion Sollten Sie mit der Veröffentlichung Ihres Geburtstages nicht einverstanden sein, so bitten wir Sie, dies rechtzeitig der Ärztekammer bekanntzugeben.

zum 86. Geburtstag 20. November Helga Paul Wolfen 23. November Dr. med. Werner Sattler Blankenburg (Harz) 25. November Dr. med. Hildegard Mania Blankenburg (Harz)

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4 Fortbildungspunkte & kostenlose Teilnahme

Magdeburger Antiinfektivatag 2013 „Update nosokomiale Infektionen und multiresistente Erreger“ 13. November 2013, 16.00 Uhr Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. Theoretischer Hörsaal (Haus 28) Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg Vorsitz 16:00 15 min 15 min 15 min 15 min 15 min 30 min 20 min Vorsitz 18:05 15 min 15 min Vorsitz 18:35 15 min 15 min 15 min 10 min

Begrüßung und Moderation D. Schlüter P. Mertens Antiinfektivatherapie und Therapiesteuerung Die neue S3 Leitlinie für die J. Schreiber Behandlung der im Krankenhaus erworbenen Pneumonie (HAP) Fidaxomycin zur Therapie der P. Malfertheiner Clostridium difficileC. Schulz assoziierten Kolitis Therapeutische Optionen bei G. Geginat Infektionen mit multiresistenten gramnegativen Erregern Procalcitonin zur Steuerung B. Isermann der Antibiotikatherapie Optimierung der Antiinfektiva- U. Tröger therapie durch Therapeutic Drug Monitoring Erfahrungen mit Antibiotic C. Lübbert Stewardship in der Klinik Pause D. Schlüter Fallvorstellungen Fall 1 U. Lodes Fall 2 E. Schalk G. Geginat Prophylaktische Maßnahmen Vorstellung des Hygienenetz- C. Kohlstock/ werks Sachsen-Anhalt C. Helmecke Personalscreening und B. Doßow Eradikationstherapie bei MRSA Aktuelle Trends in der I. Tammer Surveillance multiresistenter Erreger Abschlussworte Ausklang

Antiinfektivakommission des Universitätsklinikums Magdeburg Institut für Medizinische Mikrobiologie Prof. Dr. Dirk Schlüter Universitätsklinikum Magdeburg weitere Informationen & Anmeldung unter: http://www.med.unimagdeburg.de/immb.html

Impressum Ärzteblatt Sachsen-Anhalt Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Herausgeber:

Ärztekammer Sachsen-Anhalt Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg Telefon (03 91) 60 54-6 Telefax (03 91) 60 54-7000 E-Mail: info@aeksa.de

Redaktion:

Engelhardt, H. Heinemann-Meerz, S., Dr., Chefredakteurin (v.i.S.P.) Lögler, H. (verantwortlich f. d. Fortbildungsteil) Wagner, C.

Redaktionsbeirat:

Bosselmann, H.-P., Dr. Brandstädter, W., Prof. Dr. Karl, I., Dr. Krause, W.-R., Dr. Meyer, F., Prof. Dr. Schöning, R., Dr.

Anschrift der Redaktion:

Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg Telefon (03 91) 60 54-78 00 Telefax (03 91) 60 54-78 50 E-Mail: redaktion@aeksa.de

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Zuschriften redaktioneller Art bitten wir nur an die Redaktion zu richten. Für drucktechnische Fehler kann die Redaktion keine Verantwortung übernehmen. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Mit der Annahme von Originalbeiträgen zur Veröffentlichung erwirbt der Herausgeber das uneingeschränkte Verfügungsrecht. Dies gilt insbesondere auch für die digitale Verbreitung (Online-Ausgabe) im Internet. Die Redaktion behält sich Änderungen redaktioneller Art vor. Die Autoren verpflichten sich, urheberrechtlich geschütztes Material (Texzitate, Statistiken, Abbildungen, Fotografien usw.), das sie in ihrem Beitrag verwenden, als solches kenntlich zu machen und die zitierte Quelle anzugeben. Weiter verpflichten sie sich, von den Urheberrechteinhabern die Abdruckerlaubnis (auch für die Online-Ausgabe) einzuholen und entsprechende Nachforschungen anzustellen, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist. Für den Inhalt namentlich gekennzeichneter Beiträge sind allein die Autoren verantwortlich. Sie dienen dem freien Meinungsaustausch. Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers statthaft. Anzeigen und Fremdbeilagen stellen ausschließlich die Meinung der dort erkennbaren Auftraggeber dar. Die Zeitschrift erscheint monatlich, jeweils zum 1. des Monats. Bezugsgebühr jährlich 48,00, ermäßigter Preis für Studenten 36,00; Einzelpreis 4,00. Bestellungen werden von der Redaktion entgegengenommen. Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochen zum Ende des Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Ärztekammer Sachsen-Anhalt ist der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Diese Zeitschrift wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. ISSN 0938-9261

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