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SACHSEN-ANHALT

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Tracking zum Neugeborenen-Hörscreening

11. Hallenser Gespräche

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9. Blankenburger Forensik-Tagung

Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer Sachsen-Anhalt | 24. Jahrgang | www.aerzteblatt-sachsen-anhalt.de

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Johann Christian Reil (1759-1813)

2013

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Markus Wüllner, Allianz Ärztespezialist Prof. Dr. med. Hansjochen Wilke, Onkologe und Ärztlicher Direktor der Kliniken Essen-Mitte, Allianz Kunde seit 1969

Plus 100 und Best 100 – die neuen Krankenvollversicherungstarife der Allianz. Die beiden neuen leistungsstarken Versicherungstarife Plus 100 und Best 100 der Allianz sind die beste Therapie für jeden Mediziner. Sie bieten hochwertigen Schutz im Krankheitsfall sowie umfangreiche Services zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Darüber hinaus profitieren Mediziner von vielen weiteren Vorteilen durch unsere langjährige Partnerschaft mit dem Marburger Bund und fast allen Ärztekammern. Für mehr Informationen schreiben Sie einfach an aerzteundheilberufe@allianz.de

Hoffentlich Allianz versichert.


Inhalt

Körperschaft des öffentlichen Rechts / www.aeksa.de

Inhaltsverzeichnis: Editorial 5

Editorial

Mitteilungen der Kammer 6 9 10 11 12

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt § 31 Berufsordnung: Unerlaubte Zuweisung Gesetzliche Regelung zur betreuungsrechtlichen Einwilligung in ärztliche Zwangsmaßnahmen Keine Entwarnung bei kostenpflichtigen und unseriösen Branchenbucheintragungen Frühjahrssitzung der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 17. April 2013

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

3. OrthopädischUnfallchirurgische Tagung „Erkrankungen und Verletzungen des Fußes - Therapiekonzepte“

29. Juni 2013 9.00 Uhr – 14.30 Uhr

Neues aus dem Kammerbereich 16 18 20 21 22 23 26 59

Schlichtungsverfahren aus Sachen-Anhalt im Jahr 2012 Chefarztwechsel Ausschreibungen der Vertragsarztsitze Bundesweites Tracking zum NeugeborenenHörscreening (NHS) in Sachsen-Anhalt Gute Chancen für Landeskinder auf einen Medizinstudienplatz 11. Hallenser Gespräche zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften 9. Blankenburger Forensik-Tagung Jahreshauptversammlung des Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK) Medizinische Fachartikel

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Veranstaltet in Verbindung mit der Holz und Metall Berufsgenossenschaft Bezirkverwaltung Dessau Tagungsort: Verwaltungsgebäude der Holz- und Metall BG Dessau Raguhner Str. 49 b, 06842 Dessau Parkmöglichkeiten: Tiefgarage und Parkplatz am Verwaltungsgebäude Wissenschaftliche Leitung: Jördis Heidmann Dr. med. J. Zagrodnick Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Städtisches Klinikum Dessau E-Mail: joachim.zagrodnick@klinikum-dessau.de Organisation: Jördis Heidmann Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Städtisches Klinikum Dessau

Förderung der ärztlichen Weiterbildung am UKH – ein Universitätsklinikum geht neue Wege Aktuelle Themen

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Erkrankungsfälle mit Influenza A (H7N9) Ein Jahr 116 117 Weltärztebund warnt vor Normungen bei medizinischer Berufsausübung Krankenhaushaftpflicht – Gründe & Auswirkungen eines drohenden Deckungsnotstandes Sonstiges

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Bildende Künstler Sachsen-Anhalts: Rolf Müller Buchrezension: „Gelassenheit“ von Thomas Strässle Johann Christian Reil (1759-1813) – Stadtphysikus, Universalmediziner und Wegbereiter der Psychiatrie Der herzkranke Richard Wagner Eine Würdigung anlässlich seines 200. Geburtstages Thema Titelfoto – Leserbrief Nachruf für Dr. Joseph Müller Geburtstage

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Information: Frau M. Nowarre Tel.: 0340-50 13 600, Fax. 0340-50 13 511 E-Mail: monika.nowarre@klinikum-dessau.de Anmeldung: http://tinyurl.com/trauma-tagung2013

Industrieausstellung Foyer und im Treppenaufgang des Verwaltungsgebäudes

Tagungsgebühr: keine Zertifizierung: Von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt wurden 5 Fortbildungspunkte vergeben.

Inhalt

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Die Vorträge/Themen: • Aktionsplan Arzneimitteltherapiesicherheit für Deutschland • Arzneimitteltherapiesicherheit aus Sicht der Patienten • Strategien zur Verringerung des Risikos für Sekundenherztod • Risiko Krankenhaus: Unterstützung der Leistungserbringer durch die Knappschaft-Bahn-See zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit von KBS Versicherten bei Aufnahme im Krankenhaus • Projekt Patientenkompetenz in der Hausarztpraxis: orale Antikoagulation • Bericht aus dem Pharm-CHF-Projekt • AMPEL-Projekt: Arzneimitteltherapiesicherheit in Alten- und Pflegeheimen • Das Berliner Altenheimprojekt • Arzneimitteltherapiesicherheit aus Sicht des G-BA: Anforderungen an Leistungserbringer und Akteure • Polypharmazie und sektorale Barrieren • Projekte zur Erprobung des einheitlichen Medikationsplanes in Deutschland • Organisation der AMTS im internationalen Vergleich • Besonderheiten der Arzneimitteltherapiesicherheit in der Pädiatrie • AMTS aus der Sicht des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen

• Adherence – differenzierter Umgang mit Patienten • Beratung zur Arzneitherapie in der Schwangerschaft: Eine Erfolgsgeschichte durch den Aktionsplan für Arzneimitteltherapiesicherheit 2010 • Risikopotential Selbstmedikation: Ergebnis der Analyse verschreibungspflichtiger Arzneitherapie der Versicherten der Knappschaft-Bahn-See • Multiprofessionelle Zusammenarbeit zur AMTS im Krankenhaus • Entscheidungsunterstützung bei der Antibiotikatherapie auf der Intensivstation: Das AB-x-System in Berliner Kliniken (antibiotic stewardship) • Key-Note Lecture: Medication Safety Initiative der WHO 2013–2015

Die Workshops: • AMTS im Umfeld Krankenhaus – Best Practice und Erfolgsmodelle • AMTS in der Pädiatrie • AMTS in der Ausbildung der Gesundheitsberufe • Medikationsfehler • AMTS in Alten- und Pflegeheimen • Diskussion von Fallbeispielen

Die Podiumsdiskussion: Arzneimitteltherapiesicherheit aus Sicht der politischen Parteien im Bundestag: Was muss anders werden, damit es besser wird?

Veranstalter: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Herbert-Lewin-Platz 1 10623 Berlin Telefon: +49 30 400456 500 www.akdae.de Karoline Luzar Dr. Amin-Farid Aly, Referent Arzneimitteltherapiesicherheit Sprache: Die Konferenzsprache ist Deutsch. Registrierung: http://www.patientensicherheit2013.de/ Konferenzstätte: bcc Berliner Congress Center GmbH Alexanderstraße 11 10178 Berlin Telefon: +49 30 23806750 www.bcc-berlin.de S-Bahn: Berlin Alexanderplatz U-Bahn: Schillingstraße Kongressagentur/Anmeldung: Intercom Kongresse GmbH Eppendorfer Baum 39a 20249 Hamburg Telefon: +49 40 48061061 Telefax: +49 40 48061066 info@patientensicherheit2013.de www.intercom.de Die Teilnahme am Kongress wird mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert.


Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen, „ vom Eise befreit ….“ - dabei sprach unser Dichterfürst vom Osterfest! Dennoch ist allenthalben die Freude groß, dass es doch noch Frühling geworden ist. Wir haben die berechtigte Hoffnung, dass einem grünen verregneten Weihnachtsfest, einem verschneiten Osterfest ein „liebliches“ Pfingstfest folgt. Im Hinblick auf 500 Jahre Thesenanschlag Martin Luther im Jahr 2017 kam in der Lutherstadt Eisleben zum Jahresbeginn eine besondere Attraktion hinzu. Im letzten Jahr war es die restaurierte Taufkirche Martin Luthers mit dem gewaltigen Taufbecken und dieses Jahr eröffnete das restaurierte Sterbehaus Martin Luthers mit einem formidablen Museumsneubau. Beides ist ausgesprochen sehenswert! Da fügt es sich gut, dass wir durch eine Verordnung des bajuwarischen Bundesverkehrsministers nun wieder unser „altes“ Autokennzeichen – EIL – verwenden dürfen. – „Passt schon“ – wie man bei ihm zu Hause sagt. All jene, die jetzt Arges vermuten, möchte ich umgehend beruhigen: Ich stehe nicht auf der Gehaltsliste des Tourismusvereins unserer Stadt, sondern ich mag sie einfach, meine Lutherstadt.

Wer aus der Lutherstadt kommt, der weiß ein klares, ehrliches und vor allem offenes Wort immer zu schätzen. Lesen Sie Luthers Tischreden und Sie wissen, wovon ich rede. Dr. Martin Luther: Bei ihm haben glücklicherweise alle passionierten Plagiatsjäger und Doktorarbeitsüberprüfer Sendepause – ihn können sie nicht zurücktreten – Halleluja! Nun also auf ein herrliches Frühjahr, auf ein frohes Pfingstfest. Ich möchte endlich draußen sitzen können, ein Glas Wein trinken und warum nicht auch eine Pizza oder Lasagne essen? Diese allerdings nur frisch zubereitet z. B. bei meinem Lieblingsitaliener und nicht aus dem Tiefkühlfach. Schließlich erzählt man ja gern in froher Runde durchaus mal „vom Pferd“. Da will man schließlich nicht erleben, dass selbiges bereits vor einem auf dem Teller liegt. Wie immer empfehle ich Ihnen nun die fachlich fundierten Artikel dieser Ausgabe unseres Ärzteblattes. Es grüßt Sie herzlich Ihre Petra Bubel

Fotos: Archiv/fotolia

Apropos: Immer öfter, wenn ich morgens die Zeitung aufschlage, bekomme ich ein flaues Gefühl in der Magengegend, wenn ich lesen muss, was da alles über unseren Berufsstand geschrieben wird. Als Stichpunkte seien hier genannt der „Organtransplantationsskandal“, Korruption im Gesundheitswesen, unnötige Operationen, Kunstfehler, zu hohe

Rechnungen etc. Es wird der Eindruck erweckt, als sei damit unser Berufsstand beschrieben, dabei geht es hier doch nur um wenige Ausnahmen. Wo bleibt eigentlich das Positive im Hinblick auf unsere verantwortungsvolle Tätigkeit zum Wohle unserer Patienten? Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut, dennoch wünschte ich mir etwas mehr gründlichere Recherche und weniger Meinungsmache!

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Editorial

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Mitteilungen der Kammer

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben Im Monat März konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen: Facharzt für Allgemeinmedizin Dipl.-Med. Kerstin Bader-Hoffmann, Biederitz Uta Hübner, Magdeburg Facharzt für Anästhesiologie Dr. med. Anne Raspé, Leipzig Facharzt für Arbeitsmedizin Dr. med. Martina Kämpfe, Halle (Saale) Facharzt für Kinderchirurgie Dr. med. Daniela Sachwitz, Magdeburg Julia Taube, Halle (Saale) Facharzt für Viszeralchirurgie Angel Ivanov Angelov, Halberstadt Yusef Moulla, Halle (Saale) Matthias Putzbach, Halle (Saale) Dr. med. Andrej Udelnow, Magdeburg

Facharzt für Hals-NasenOhrenheilkunde Ekaterine Khvadagiani, Halberstadt Dr. med. Katrin Oertel, Halle (Saale) Dr. med. Cornelia Seidel, Leipzig Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten Malgorzata Kolesnik, Magdeburg Dr. med. Harald Voth, Leipzig Facharzt für Innere Medizin Dr. med. Annekathrin Fritz, Halle (Saale) Sandy Key, Naumburg (Saale) Dr. med. Barbara Nothnagel, Lutherstadt Wittenberg Christine Reinicke, Halle (Saale) Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Dr. med. Jan Bornschein, Magdeburg

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie Dr. med. Dagmar Michael, Berlin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Caspar Kühnöl, Halle (Saale) Dr. med. Christine Pinkwart, Leipzig Ashraf Shaker, Quedlinburg Facharzt für Neurochirurgie Vasilios Koufoglou, Magdeburg Facharzt für Neurologie Dr. med. Julia Matzen, Magdeburg Dr. med. Ilka Schneider, Leipzig Dr. med. Stefanie Schreiber, Magdeburg Sabine Stallforth, Nürnberg

Neu erteilte Weiterbildungsbefugnisse gemäß der Weiterbildungsordnung vom 16.04.2005 in der Fassung vom 01.01.2011 (siehe auch im Internet unter www.aeksa.de)

Facharztbezeichnungen: Allgemeinmedizin Dr. med. Heidrun Biskup 18 Monate, davon 6 Monate in der ambulanten hausärztlichen Versorgung und 12 Monate in der internistischen Patientenversorgung JZMV in der Altmark GmbH Wendstraße 30 39576 Stendal

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Mitteilungen der Kammer

Dr. med. Wilhelm Kausche 18 Monate Arztpraxis Bahnhofstraße 77 38486 Klötze

Dr. med. Christina Thomas 12 Monate Arztpraxis Bahnhofstraße 41 a 06308 Klostermansfeld

Dr. med. Thomas Schein 18 Monate Arztpraxis Schillerstraße 1 06333 Hettstedt

Dipl.-Med. Kathrin Zametschnik 6 Monate Arztpraxis Saalestraße 7 A 06193 Wettin-Löbejün

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Mitteilungen der Kammer

Anästhesiologie Dr. med. Michael Chalupka Dipl.-Med. Lieselotte Jung 42 Monate einschließlich 12 Monate Intensivmedizin im Verbund Diakoniekrankenhaus Halle Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Advokatenweg 1 06114 Halle (Saale) Arbeitsmedizin Dr. med. Petra Botta Dr. med. Britta Krüger 36 Monate im Verbund AMD-TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH Jerichower Straße 28-30 39114 Magdeburg Dr. med. Karin Stang 36 Monate ENVIA M Halle Betriebsärztlicher Dienst Magdeburger Straße 56 06112 Halle (Saale) Gefäßchirurgie Dr. med. Torsten Kohlstock 24 Monate Basisweiterbildung Chirurgie im Verbund mit Dr. med. Wolfgang Matthiä, Dr. med. Rüdiger Löwenthal, Dr. med. Manuela Ruf und Dr. med. Jens Marggraff und 18 Monate Gefäßchirurgie Sana Ohre-Klinikum Klinik für Allgemein-, Viszeralund Gefäßchirurgie Kiefholzstraße 27 39340 Haldensleben Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. Kay Brehme 18 Monate, davon 12 Monate für den orthopädischen und 6 Monate für den unfallchirurgischen Zeitraum Gemeinschaftspraxis Weidenplan 17 06108 Halle (Saale) Thoraxchirurgie Dr. med. Henning Busk 24 Monate Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie

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Leipziger Straße 44 39120 Magdeburg Innere Medizin und Angiologie Dr. med. Sirka Steudte 12 Monate im Verbund mit Prof. Dr. med. Roland Willenbrock und Dr. med. Andreas Köhler Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle Medizinische Klinik I Mauerstraße 5 06110 Halle (Saale) Innere Medizin und Gastroenterologie Dr. med. Regine Lange 12 Monate Arztpraxis Paul-Gerhardt-Straße 42-45 / Haus 4 06886 Lutherstadt Wittenberg Innere Medizin und Geriatrie Dr. med. Angelika Knispel 36 Monate Basisweiterbildung Innere Medizin im Verbund mit Dr. med. Holger Krauel und Dr. med. Sven Möbius-Winkler und 18 Monate Innere Medizin und Geriatrie Asklepios Klinik Weißenfels Klinik für Innere Medizin Naumburger Straße 76 06667 Weißenfels Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie Dr. med. Jürgen Schwamborn 12 Monate Basisweiterbildung Innere Medizin und 6 Monate Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode Abteilung Onkologie Paracelsusstraße 1 06485 Quedlinburg Dr. med. Axel Florschütz 12 Monate Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie MVZ des Städtischen Klinikums Dessau gGmbH Klinik für Innere Medizin Auenweg 38 06847 Dessau-Roßlau

Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Eike Hennig 6 Monate Gesundheits- und Veterinäramt Lübecker Straße 32 39124 Magdeburg Dr. med. Claudia Prokop 24 Monate Gemeinschaftspraxis Ascherslebener Allee 28 06366 Köthen (Anhalt) Dr. med. Sophia Saile 24 Monate Arztpraxis Clara-Zetkin-Straße 14 06114 Halle (Saale) Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Dr. med. Thomas Ansorge 48 Monate Medizinisches Labor Prof. Schenk/ Dr. Ansorge & Kollegen Am Neustädter Feld 47 39124 Magdeburg Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Michaela Poley Dr. med. Jewgenij Wolfowski 48 Monate im Verbund Fachklinikum Uchtspringe SALUS gGmbH Emil-Kraepelin-Straße 6 39576 Stendal

Schwerpunktbezeichnung: Neuropädiatrie Dipl.-Med. Birgit Gräfe 6 Monate Georgius-Agricola Klinikum Zeitz Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lindenallee 1 06712 Zeitz

Zusatzbezeichnungen: Betriebsmedizin MR Dr. med. Paul Homborg 24 Monate Centrum für Sozial- und Arbeitsmedizin Ringstraße 47-49 38855 Wernigerode

Mitteilungen der Kammer

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Mitteilungen der Kammer

Internistische Intensivmedizin Dr. med. Karl-Heinz Binias 12 Monate AMEOS Klinikum Schönebeck Innere Klinik Köthener Straße 13 39218 Schönebeck (Elbe) Kinder-Orthopädie Dr. med. Madelaine Hildebrand 18 Monate Universitätsklinikum Halle (Saale) Klinik für Orthopädie und Physikalische Medizin Magdeburger Straße 22 06112 Halle (Saale) Medikamentöse Tumortherapie Dr. med. Patrick Stübs 12 Monate Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leipziger Straße 44 39120 Magdeburg

Phlebologie Marten Helmdach 18 Monate Gemeinschaftspraxis Lennéstraße 8 39112 Magdeburg Röntgendiagnostik - Harntrakt Univ.-Prof. Dr. med. Martin Schostak 12 Monate Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät Klinik für Urologie Leipziger Straße 44 39120 Magdeburg Schlafmedizin Dr. med. Karsten-Thomas Schulz 12 Monate Gemeinschaftspraxis Große Diesdorfer Straße 51 39110 Magdeburg

Prof. Dr. med. habil. Christoph Thomssen 12 Monate Universitätsklinikum Halle (Saale) Klinik für Gynäkologie Ernst-Grube-Straße 40 06120 Halle (Saale)

Erloschene Weiterbildungsbefugnisse Für die Unterstützung der Kammerarbeit im Rahmen der Weiterbildung möchten wir nachfolgenden Ärzten herzlich danken: - Dr. med. Klaus Jakob Cremer, Burgenlandklinik, Naumburg (Saale), Befugnis für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie endete am 31.10.2012 - Dr. med. Barbara Höfs, Deutsche Rentenversicherung KnappschaftBahn-See, Magdeburg, Befugnisse für Allgemeinmedizin und Sozialmedizin endeten am 28.02.2013 - Dr. med. Stefanie Langer-Rödiger, MVZ Medizinisch-Diagnostisches Labor Halle GmbH, Befugnis für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie endete am 31.12.2012 - Dr. med. Susanne Lebek, Universitätsklinikum Halle (Saale), Befugnis für Kinder-Orthopädie endete am 28.02.2013

Konferenz

Die Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Magdeburg A.ö.R. in Zusammmenarbeit mit der Abt. für Schmerztherapie des Fachkrankenhauses Vogelsang lädt zur folgenden interdisziplinären Schmerzkonferenz ein:

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27. 05. 2013 Schmerztherapie in der Palliativmedizin mit Fallbeispielen Dr. W. Schwarz, Bardowick, FA für Allgemeinmedizin, Palliativmedizin

Mitteilungen der Kammer

Anmeldung erwünscht: OA Dr. med. Pfau Tel.: 0391/6713350/13320, Fax: 67 13 971 Die Konferenzen werden von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Erlangung des Fortbildungsdiploms mit 2 Punkten gewertet.

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Mitteilungen der Kammer

§ 31 Berufsordnung:

Unerlaubte Zuweisung In unserer letzten Ausgabe begann die Vorstellung der Regelungen des Berufsrechts zur Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit bei der Zusammenarbeit mit Dritten. Heute setzen wir dieses mit der Vorstellung des § 31 Berufsordnung fort, der wie folgt lautet:

„§ 31 Unerlaubte Zuweisung“ (1) Ärzten ist es nicht gestattet, für die Zuweisung von Patientinnen und Patienten oder Untersuchungsmaterial oder für die Verordnung oder den Bezug von Arznei- oder Hilfsmitteln oder Medizinprodukten ein Entgelt oder andere Vorteile zu fordern, sich oder Dritten versprechen oder gewähren zu lassen oder selbst zu versprechen oder zu gewähren. (2) Sie dürfen ihren Patientinnen oder Patienten nicht ohne hinreichenden Grund bestimmte Ärzte, Apotheken, Heilund Hilfsmittelerbringer oder sonstige Anbieter gesundheitlicher Leistungen empfehlen oder an diese verweisen.“

Foto: fotolia

Die Vorschrift verbietet zur Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit dem Arzt konkret, sich durch das Vermitteln von Patienten oder Untersuchungsmaterial Vorteile zu verschaffen. Damit soll verhindert werden, dass Patienten an bestimmte Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen nur deshalb verwiesen werden oder Verordnungen nur erfolgen, damit der Arzt daraus Gewinn erzielt. Einzig medizinische Gründe dürfen ausschlaggebend sein. Bereits die Forderung oder ein Versprechen nach Vorteilen ist berufswidrig. Doch was sind typische Fälle einer unerlaubten Zuweisung? Es ist z. B. unzulässig, die Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln von einer Vergütung durch Physiotherapeuten bzw. Sanitätshäusern abhängig zu machen, genauso die Vereinbarung eines Arztes mit einem Apotheker über die Beteiligung an dessen Rezeptumsatz. Die Einweisung in bestimmte Krankenhäuser an einen finanziellen Vorteil zu knüpfen ist ebenfalls unzulässig. Soweit Pharmafirmen Zahlungen von Provisionen für die Verordnung eines bestimmten Medikamentes anbieten, um dessen Absatz zu erhöhen, ist dies nicht zulässig. Auch Verträge zwischen niedergelassenen Ärzten müssen kritisch hinterfragt werden. Nachdem die ärztliche Tätigkeit in Teilausübungsgemeinschaften berufsrechtlich gestattet worden war, wurden diese gern zur Gewinnerzielungsoptimierung genutzt. In Konstellationen, in denen die Zahlungen nicht an ärztliche Leistungen sondern allein an die Weiterbehandlung durch einen Vertragspartner gekoppelt sind, widerspricht der Vertrag den Vorgaben des § 31 Abs. 1 BO. Das gleiche gilt bei der Zuweisung von Untersuchungsma-

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terialien. Hierzu hatte u. a. das Landesberufsgericht in Stuttgart (Az 18/2011) entschieden, dass ein Verstoß gegen § 31 Abs. 1 BO dann gegeben ist, wenn der Zweck der Zahlungen nur darin besteht, dem Arzt einen finanziellen Vorteil einzuräumen, damit dieser Untersuchungsmaterialien von einer bestimmten Laborgemeinschaft untersuchen lässt. Doch nicht nur die Zahlung von Geldern stellt einen Vorteil dar. Vorteil im Sinne der Vorschrift ist jede entgeltliche Leistung materieller oder immaterieller Art, welche die wirtschaftliche, rechtliche oder persönliche Lage des Empfängers objektiv verbessert (Landesberufsgericht für Heilberufe Münster Az: 06.07.2011). Dies können Gewinne oder sonstige Beteiligungen aus einem gesellschaftsrechtlichen Unternehmen sein, auf die der Arzt durch sein ärztliches Verordnungsverhalten Einfluss nehmen kann. Nach § 31 Abs. 1 BO genügt bereits ein Vorteil, der nicht dem Arzt sondern einem Dritten zugutekommt. Zu denken wäre z. B. an die Vermehrung des Vermögens des Ehegatten oder der Kinder. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass vertragliche Vereinbarungen, die gegen § 31 Abs. 1 BO verstoßen, im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches unwirksam sind und daher keine Zahlungsansprüche aus diesen Verträgen begründen. Absatz 2 des § 31 BO verbietet den Ärzten den Verweis an bestimmte Anbieter im Gesundheitswesen ohne einen hinreichenden Grund. Ein Verweisen im Sinne des § 31 Abs. 2 BO liegt schon bei mündlichen Empfehlungen oder Auslegen von Plakaten, Flyern, Gutscheinen oder Visitenkarten vor. Auch das Weitergeben von Werbegeschenken von Anbietern –  wie Taschentücher oder Zeitschriften – in der Praxis stellt einen berufsrechtlich unzulässigen Verweis dar, soweit der Anbieter als Adressat erkennbar ist. In derartigen Fällen besteht der Verdacht, dass dem Patienten aufgrund der besonderen Autorität des Arztes oder seines Umfeldes ein bestimmter Leistungserbringer aufgedrängt wird. Bei der Prüfung muss der Zweck der Vorschrift beachtet werden. Die Verbotsnorm soll die unbeeinflusste Wahlfreiheit des Patienten in Bezug auf Apotheken, Geschäfte und Anbieter gesundheitlicher Leistungen gewährleisten. Daher entschied der Bundesgerichtshof (Urteil vom 13.01.2011, Az. I ZR 111/08), dass kein unzulässiger Verweis vorliege, wenn der Patient gezielt um Auskunft bittet. In diesen Fällen darf der Arzt Anbieter benennen, denn der Patient signalisiert mit seinem Verhalten, dass er seine Wahlfreiheit durch die Empfehlung des Arztes unterstützt wissen will. Der Arzt hat aber bei der Beantwortung der Frage die differenzierten Bedürfnisse des Patienten, wie z. B. einen behindertengerechten Zugang, nicht aber seine eigenen zu berücksichtigen. Eine vom Patienten nicht erbetene Empfehlung für

Mitteilungen der Kammer

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Mitteilungen der Kammer

bestimmte Anbieter ist ausnahmsweise dann berufsrechtlich gestattet, wenn ein hinreichender Grund hierfür besteht. Hinreichende Gründe können zunächst medizinischer Art sein. Führt eine bestimmte Apotheke Rezepturen des Arztes aus oder hält sie stets vorrätig, kann dies einen vernünftigen Grund für eine Verweisung darstellen. Nach der Rechtsprechung können sich daneben hinreichende Gründe aus der Qualität der Versorgung, aus der Vermeidung von Wegen bei gehbehinderten Patienten und auch aus schlechten Erfahrungen ergeben, die Patienten bei anderen Anbietern gemacht haben (u. a. BGH, Urteil vom 13.01.2011, Az. I ZR 111/08). Bei der Qualität der Versorgung als sachlichem

Grund wird aber vorausgesetzt, dass der Anbieter wegen der besonderen Bedürfnisse des Patienten besondere Vorteile in der Versorgungsqualität bietet. Zu beachten bleibt, dass ein Verweis an einen bestimmten Anbieter stets nur im konkreten Einzelfall gestattet ist. Ein regelhaftes Verweisen bleibt berufswidrig. Im nächsten Heft widmen wir uns der unerlaubten Zuwendung und dem Sponsoring gemäß § 32 BO.

Ass. jur. Annett Montes de Oca

Gesetzliche Regelung zur betreuungsrechtlichen

Einwilligung in ärztliche Zwangsmaßnahmen

Die Bundesregierung reagierte eilends mit der Vorlage eines Gesetzesentwurfes, um die bestehende Gesetzeslücke zu schließen. Zum 26. Februar 2013 trat das Gesetz zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme in Kraft. Dieses beinhaltet im Kern eine Änderung des § 1906 BGB (Genehmigung des Betreuungsgerichts bei der Unterbringung). Nunmehr regelt § 1906 Abs. 1 Nr. 2 BGB, dass eine Unterbringung zum Zwecke der Untersuchung des Gesundheitszustandes, einer Heilbehandlung oder eines ärztlichen Eingriffes nur zur Abwendung eines drohenden erheblichen gesundheitlichen Schadens zulässig ist.

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Mitteilungen der Kammer

In § 1906 Abs. 3 BGB werden die Voraussetzungen genannt, unter denen eine ärztliche Zwangsmaßnahme im Rahmen der Unterbringung mit Einwilligung des Betreuers gerechtfertigt ist. So kann der Betreuer in eine Zwangsbehandlung nur einwilligen, soweit der Betreute aufgrund seiner Erkrankung oder Behinderung die Notwendigkeit der ärztlichen Behandlung nicht erkennt. Es muss zuvor versucht worden sein, den Betreuten von der Durchführung der Behandlung zu überzeugen. Die ärztliche Zwangsmaßnahme, die während der Unterbringung erfolgen soll, muss erforderlich sein, um einen drohenden erheblichen gesundheitlichen Schaden abzuwenden. Dieser Schaden kann nicht durch andere zumutbare Maßnahmen abgewendet werden. Außerdem muss der zu erwartende Nutzen der ärztlichen Zwangsmaßnahme die voraussichtliche Beeinträchtigung deutlich überwiegen. Die Einwilligung des Betreuers in diese Zwangsmaßnahme bedarf gemäß § 1906 Abs. 3a BGB der Genehmigung des Betreuungsgerichtes. Soweit eine Bevollmächtigung vorliegt, gelten die Vorschriften entsprechend. Vorausgesetzt wird aber, dass die Vollmacht schriftlich erteilt wurde und die Unterbringung sowie die Einwilligung in Zwangsmaßnahmen ausdrücklich von ihr umfasst sind. (§ 1906 Abs. 5 BGB) Weiterer Änderungsbedarf ergab sich lediglich formaljuristisch für die Vorschriften über das Verfahren bei den Betreuungsgerichten. Ass. jur. Annett Montes de Oca

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Fotos: fotolia

Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits im Jahre 2011 in zwei Entscheidungen zum Maßregelvollzug jede ärztliche Behandlung gegen den Willen des Betroffenen als Zwangsbehandlung gesehen und mangels gesetzlicher Grundlage für unzulässig erachtet. Unter dem Eindruck dieser Entscheidungen änderte der Bundesgerichtshof (BGH) seine Rechtsprechung und urteilte im Sommer 2012, dass der Betreuer derzeit im Rahmen einer geschlossenen Unterbringung wegen Fehlens einer gesetzlichen Grundlage keine Zwangsmaßnahmen veranlassen darf. In einer zweiten Entscheidung ging der BGH noch weiter und stellte fest, dass auch eine Unterbringung dann nicht mehr in Betracht kommen könne, wenn die Heilbehandlung wegen der Weigerung des Betroffenen, sich behandeln zu lassen, nicht durchgeführt werden kann. Eine Unterbringung käme nur noch in Betracht, wenn nicht von vornherein feststehe, dass sich der Betroffene nicht behandeln lassen wolle.


Mitteilungen der Kammer

Keine Entwarnung bei kostenpflichtigen und unseriösen Branchenbucheintragungen Trotz erfreulicher Urteile zu unseriösen Eintragungsangeboten versenden die Unternehmen oft weiterhin ihre Anschreiben und Formulare. Durch die oft offiziell wirkenden Schreiben werden durch die unterzeichnete Rücksendung Einträge in den Verzeichnissen beauftragt. Insbesondere die unverhältnismäßig hohen Kosten von teils über 1.000 Euro sind dabei oft nur auf den zweiten Blick ersichtlich. Daher können wir nur weiter eindringlich vor derartigen unseriösen und kostenpflichtigen Offerten warnen. So versendet auch die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH trotz höchstrichterlicher Entscheidungen unter Bezeichnungen wie „Gewerbeauskunfts-Zentrale“ weiterhin Eintragungsangebote. Für bereits Betroffene ist eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf interessant. Mit Urteil vom 21.12.2012 wurden die

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massiven Zahlungsaufforderungen sowie die Mahntätigkeit der Firma als wettbewerbswidrig bewertet und zugleich untersagt. Dies kann auch zum Anlass genommen werden, sich gegen bereits erfolgte Mahntätigkeit der Firma zur Wehr zu setzen. Hilfe bietet zudem eine Broschüre, welche der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V. gemeinsam mit anderen Institutionen zusammengestellt hat. Diese enthält wichtige Hinweise zum Thema und kann, neben anderen Informationen und den aufgeführten Urteilen, auf der Internetseite www.dsw-schutzverband.de abgerufen werden.

Suche.de“ versendet. Deshalb raten wir unseren Mitgliedern, Anschreiben generell genau zu überprüfen. Insbesondere sollte geprüft werden, ob die Anfrage von seriöser Stelle erfolgt und ob das Angebot eine (versteckte) Kostenpflicht enthält. Zugleich sollten auch Mitarbeiter für das Thema „Adressbuchschwindel“ sensibilisiert werden. Bei Zweifeln an der Seriosität entsprechender Schreiben empfiehlt es sich, die Angebote von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt prüfen zu lassen. Ass. jur. Tobias Brehme

Aktuell werden neben bereits bekannten Angeboten auch neue Aufforderungen unter Namen wie „Deutsches Branchenbuch“ oder Branchenbuch „Lokale-

Mitteilungen der Kammer

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Mitteilungen der Kammer

Frühjahrssitzung der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 17. April 2013 in Halle/Saale Tagungsort der Frühjahrssitzung der Kammerversammlung am 17.04.2013 war die Deutsche Akademie der Naturforscher LEOPOLDINA in Halle. Diese altehrwürdige Einrichtung bildete somit einen feierlichen Rahmen für die alljährliche Verleihung des Ehrenzeichens der Ärztekammer Sachsen-Anhalt an zwei verdiente Allgemeinmediziner Sachsen-Anhalts. Geehrt wurden in diesem Jahr Frau Dr. med. Gitta Kudela aus Magdeburg und Herr Dr. med. Frank Stahl aus Lutherstadt Eisleben. Beide Mediziner wurden in den Laudationes für ihr herausragendes Engagement für ihren Arztberuf gewürdigt. Die Präsidentin Dr. med. Simone Heinemann-Meerz hob in ihrer Laudatio für Frau Dr. Kudela deren langjährige Tätigkeit in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung sowie in der ärztlichen Selbstverwaltung hervor. Das Vorstands-

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Mitteilungen der Kammer

mitglied Dr. med. Petra Bubel betonte das unermüdliche Engagement von Herrn Dr. Stahl für seine Patientinnen und Patienten, der seinen Beruf als Dienst für die Bevölkerung ansieht. Nach diesem festlichen Teil der Kammerversammlung begrüßte die Präsidentin neben den Mitgliedern der Kammerversammlung insbesondere die anwesenden Gäste, darunter Josef Hecken (unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses – GBA), Dipl.-Volksw. Norbert Butz sowie Dr. med. Johannes Schenkel (Dezernat Telemedizin und Telematik der Bundesärztekammer – BÄK), Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, Dr. Burkhard John, und Peter Löbus, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Während Herr Dr. John in seinem State-

ment u. a. auf die neue Bedarfsplanung, den Hausarzt- sowie Facharzt-EBM und die Imagekampagne der KBV einging, legte Herr Löbus in seinem Statement den Schwerpunkt u. a. auf die Überarbeitung der Krankenhausplanung 2013 und die Verordnung zum pauschalierenden Entgeltsystem für psychiatrische sowie psychosomatische Einrichtungen für 2013 (PEPPV 2013) . Im Anschluss stellte Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), dessen Aufgaben und Tätigkeiten vor. Inhaltlich richtete er dabei den Fokus auf die Themen der frühen Nutzen- und der Bestandsmarktbewertung bei Arzneimitteln sowie der sektorenübergreifenden Versorgung. So stellte er das Bewertungsverfahren für patentgeschützte Medikamente vor. Der Bewertungs- und Preisbildungsmecha-

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Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA)

nismus sei vor dem Hintergrund steigender Arzneimittelausgaben unerlässlich. Nicht zuletzt weil sich aus den Bewertungen Konsequenzen für das Verordnungsverhalten ergeben, müsse die Bewertung mit Sinn und Maß durchgeführt werden. Herr Hecken verwies darauf, dass während eines Nutzungsprüfverfahrens der Arzt auf den ausgewiesenen Zusatznutzen vertrauen könne. Ab dem Zeitpunkt der Entscheidung des GBA über den Zusatznutzen muss dies in das Verordnungsverhalten des Arztes einfließen. Aktuelle Informationen können hierzu auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter www.kbv.de abgerufen werden. Im Weiteren verwies Herr Hecken auf die Notwendigkeit einer Bestandsmarktbewertung. Er informierte dabei über den am nächsten Tag erfolgenden Bestandsmarktaufruf. Bei diesem werden 388 Präparate aus sechs verschiedenen Wirkstoffgruppen zur Bewertung aufgerufen. Die Hersteller müssen hierfür umfangreiche Dossiers für die Nutzenbewertung einreichen. Abschließend berichtete Herr Hecken

über den Beratungsstand bei der ambulant spezialfachärztlichen Versorgung nach § 116b SGB V. So hat der GBA die in Frage kommenden Erkrankungen und Leistungen zu konkretisieren und anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse regelmäßig zu überprüfen und zu ergänzen. Nach den Ausführungen des Vorsitzenden des GBA berichteten Herr Butz und Herr Dr. Schenkel aus dem Dezernat Telematik der BÄK über die Rolle der Ärztekammern bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und den Aufbau einer Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland. Sie stellten zunächst die Mitarbeiter und Aufgabenbereiche des Dezernates Telemedizin und Telematik der BÄK vor, um anschließend die Rahmenbedingungen des Projekts näher zu erläutern, u. a. den gesetzlichen Auftrag der Bundesärztekammer gemäß § 291a (7) SGB V. Neben zahlreichen weiteren Organisationen ist die BÄK an der Schaffung der für die Einführung und Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte erforderlichen Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur beteiligt. Nach der Darstellung der Mitwirkungspflicht der Landesärztekammern bei der Herausgabe des elektronischen Arztausweises wurden insbesondere die Gründe und der zeitliche Rahmen des Aufbaus einer Telematikinfrastruktur näher erläutert. Weiterhin stellten Herr Butz und Herr Dr. Schenkel die Anwendungen und den Nutzen

dieser Infrastruktur vor, wie z. B. die Prüfung auf Gültigkeit und Aktualisierung der Versichertenstammdaten, der sichere Internetzugang der Arztpraxis und der Zugriff auf Notfalldaten der Patienten. Schwerpunkt der Ausführungen war es zudem, die nach wie vor in der Ärzteschaft bestehenden Aversionen gegen die Telematikinfrastruktur und die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte durch die Darstellung und Erläuterung der derzeit in der Bearbeitung befindlichen Prozesse zu entkräften. So liegt nunmehr die Projektleitung für den Notfalldatensatz auf der eGK in den Händen der BÄK, die ihrerseits sehr genau und unter Heranziehung des erforderlichen ärztlichen Sachverstands darauf achten wird, dass eine für die Ärzte sinnvolle und nutzbringende Information aufgebracht wird und nur Berechtigte auf diese Notfalldaten Zugriff haben werden. Betont wurde noch einmal ausdrücklich, dass über die Telematikinfrastruktur gerade keine zentrale Speicherung von Patientendaten erfolgen und die Nutzung freiwillig sein wird.

Beschlüsse der 5. Sitzung der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 17. April 2013 in der Leopoldina Richtlinie über die ärztlichen Qualifikationen im Rettungsdienst in Sachsen-Anhalt (Veröffentlichung in der Juni/Juli-Ausgabe 2013 des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt) Tätigkeitsbericht 2012 der Ärztekammer Sachsen-Anhalt (Veröffentlichung auf der Homepage der Ärztekammer Sachsen-Anhalt)

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Weiterbildung in der Allgemeinmedizin: Der Vorstand wird gebeten zu prüfen, ob und welche Möglichkeiten bestehen, die Institutionalisierung der Weiterbildung im Rahmen eines Pilotprojektes zu fördern. Ziel soll die Errichtung eines Institutes mit Arbeitgeberfunktion sektorübergreifend (stationär und ambulant)

für die Ärzte in Weiterbildung im Gebiet Allgemeinmedizin in SachsenAnhalt sein. Kammerversammlungstermine: Samstag, 26. April 2014, Beginn 9.00 Uhr in Dessau Samstag 8. November 2014, Beginn 9.00 Uhr in Magdeburg

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Laudatio anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichens der Ärztekammer Sachsen-Anhalt an Frau Dr. med. Gitta Kudela Heute wollen wir eine Persönlichkeit mit dem Ehrenzeichen der Ärztekammer Sachsen-Anhalt auszeichnen, die sich seit mehr als 20 Jahren in zahlreichen Funktionen und Gremien für die Entwicklung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt eingesetzt hat - und bis zum heutigen Tag aktiv ist. Frau Dr. med. Gitta Kudela erblickte am 30. März 1946 als Tochter eines Tischlermeisters und einer Hausfrau in der Harzstadt Wernigerode das Licht der Welt. Sie wurde in eine Zeit hineingeboren, in der Deutschland noch durch Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war. Die Schulzeit schloss sie mit dem Abitur an der Erweiterten Oberschule Wernigerode ab. Danach absolvierte sie ein „Vorpraktisches Jahr“ im Krankenhaus Wernigerode und begann schließlich ihr Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Akademie Magdeburg. Im Sommer 1971 bestand sie das Staatsexamen und erhielt ihre Appro-

bation als Ärztin. Im selben Jahr heiratete sie den Ingenieur Udo Kudela. Die Poliklinik Mitte war über zwei Jahrzehnte der berufliche Mittelpunkt von Frau Dr. Kudela. 1976 schloss sie die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin ab. Im Sommer 1984 verteidigte sie erfolgreich ihre Promotion an der Akademie für ärztliche Fortbildung in Berlin zum Thema „Arbeitsunfähigkeiten in Abhängigkeit sozialer Faktoren bei Verkäuferinnen“. Von 1985 bis 1990 leitete Frau Dr. Kudela die Abteilung Allgemeinmedizin der Poliklinik Mitte. In dieser Zeit wurde sie Mitglied des Bezirksvorstandes der Gesellschaft für Allgemeinmedizin. Diese Aufgabe füllte sie bis 1990 aus. Im Januar 1991 ging Frau Dr. Kudela in die eigene Niederlassung. Neben der hausärztlichen Versorgung liegen ihre Spezialisierungen in den Schwerpunkten Rheumatologie und Infektiologie. Geprägt von dem hohen Engagement ihrer Mutter, folgten die Söhne Torsten und Holger und traten in deren medizinische Fußstapfen. Nicht nur für die unmittelbare Patientenversorgung engagiert sich Frau Dr. Kudela, sondern ebenso in der Selbstverwaltung ihres Berufsstandes, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Dabei war und ist ihr die qualitativ hohe Aus- und Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte in der Fachrichtung Allgemeinmedizin immer eine Herzensangelegenheit gewesen. Dies zeigt sich deutlich in ihren Tätigkeiten in diversen Ausschüssen und Gremien, insbesondere auch als Lehrbeauftragte der Universitätsklinik Magdeburg. Ihre zahlreichen praktischen Erfahrungen als Ärztin kann sie so den angehenden Medizinerinnen und Medizinern in Vorlesungen und Seminaren sowie bei Praktika und Famulaturen vermitteln. Von 2003 bis 2011 war Frau Dr. Kudela Mitglied der Kammerversammlung und des Vorstandes der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Seit 1992 ist sie auch

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Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung SachsenAnhalt. Auf Bundesebene lagen ihre Aktivitäten im Beirat des ständigen Ausschusses „Deutsche Akademie für Allgemeinmedizin“ der Bundesärztekammer. Seit 1991 ist sie stellvertretende Vorsitzende im Berufsverband der Allgemeinmediziner bzw. Hausärzte Sachsen-Anhalt. Hervorzuheben ist das Engagement von Frau Dr. Kudela in der Fach- und Prüfungskommission Allgemeinmedizin der Ärztekammer, seit 1991 als Mitglied und ab 1994 als Vorsitzende. Dafür nochmals ganz besonderen Dank. Dieses immense berufliche Engagement über viele Jahre war und ist nur durch die intensive Unterstützung und den Rückhalt der Familie möglich gewesen. Ihr Ehemann war ihr im besonderen Maße eine große Stütze, der seine eigene Berufstätigkeit zugunsten der Praxis und ihrer Berufspolitik aufgegeben hat und mit ihren eigenen Worten voll und ganz in seiner Funktion des „Praxismanagers“ aufgegangen ist. Sein Tod im Jahre 2002 ist bis heute ein schmerzlicher Verlust für die ganze Familie. Gestatten Sie mir, Ihnen Frau Dr. Kudela, auch meinen ganz persönlichen Dank auszusprechen. Wir haben an vielen Fronten zusammen gekämpft, wir haben zusammen geplant und gedacht. Sie waren mir immer eine absolut zuverlässige und loyale Kollegin. Für Ihre langjährige Tätigkeit in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung aber auch für Ihre besonderen Verdienste um das Gesundheitswesen und die ärztliche Selbstverwaltung Sachsen-Anhalts möchte ich Sie im Namen des Vorstands mit dem „Ehrenzeichen der Ärztekammer SachsenAnhalt“ auszeichnen. Die Laudatio hielt Frau Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Präsidentin

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Laudatio anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichens der Ärztekammer Sachsen-Anhalt an Herrn Dr. med. Frank Stahl gesprochen haben und ein Dickschädel war er ja allemal auch. Herrn Dr. Stahl aber ist es gelungen, das Vertrauen der Mansfelder zu gewinnen, das Wichtigste in der Beziehung zwischen Arzt und Patient. Die Patienten vertrauen seiner ärztlichen Kunst ebenso, wie sie sich aufgrund seiner bodenständigen Art von ihm akzeptiert wissen.

Herr Dr. Frank Stahl wurde am 03.08.1941 in Halle geboren. Seine Schulbildung endete 1960 mit dem Abitur am Luthergymnasium in Eisleben. Herr Dr. Stahl absolvierte in der Zeit von 1960 bis 1966 sein Medizinstudium an der Martin-Luther-Universität Halle und beendete 1966 diesen Bildungsabschnitt mit dem Staatsexamen und der Erteilung der Approbation im Jahr 1967. Neben seiner Pflichtassistenzzeit im Kreiskrankenhaus Eisleben von November 1966 bis November 1967 und seiner ambulanten Tätigkeit im Landambulatorium Hedersleben erfolgte seine Promotion im Jahr 1969. Herr Dr. Stahl absolvierte von 1967 bis 1972 seine Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in den Fachabteilungen des Kreiskrankenhauses Eisleben und als Arzt im ambulanten Bereich im Landambulatorium Hedersleben und in der Betriebspoliklinik Röblingen. 1972 bekam er die staatliche Anerkennung als Facharzt für Allgemeinmedizin und übernahm die Leitung der allgemeinen

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Abteilung der Betriebspoliklinik Röblingen. Als Facharzt für Allgemeinmedizin war er ab November 1972 erst Leiter der staatlichen Arztpraxis Eisleben Thälmannsiedlung und später von Februar 1975 bis März 1991 Leiter des Stadtambulatoriums Eisleben Thälmannsiedlung. 1986 wurde Herrn Dr. Stahl der Titel Medizinalrat verliehen. Seit April 1991 ist Herr Dr. Stahl in eigener Praxis als Allgemeinmediziner tätig. Diese kurze Aufzählung wichtiger Stationen seines beruflichen Werdegangs belegen: Dr. Frank Stahl ist ein waschechter Eisleber und im besten Sinn des Wortes ein „Mansfäller“. Er hat ein Herz für die Menschen in diesem Landstrich, die von Zugereisten und Besuchern zunächst als eher etwas rau empfunden werden – mit einer recht eigenwilligen Aussprache. Dies allerdings haben Sie mit dem großen Sohn Eislebens – Martin Luther – gemein: Der dürfte ebenso eigen

Dr. Frank Stahl hat nach der friedlichen Revolution, in den Zeiten des Umbruchs und vieler Veränderungen, gerade auch im Gesundheitswesen, über viele Jahre hin seine reichen Erfahrungen als Sprecher der Ärzteschaft im Mansfelder Land eingebracht. Seine Stimme wurde gehört und manch einer hätte ihn gern in einer höheren Funktion gesehen – über die Kreisgrenzen hinweg. Sein Hauptaugenmerk jedoch gilt zuerst immer den Patienten, „seinen Patienten“. Ihnen ist er bis heute treu geblieben. Nach wie vor betreibt er seine Praxis – und das in einer Zeit, in der allenthalben über Vorruhestandsregelungen nachgedacht und über Rente ab 67 lamentiert wird. Die Auszeichnung der Ärztekammer soll jenen Persönlichkeiten gewidmet sein, die dem Ansehen des Arztberufes in besonderer Weise gedient haben. Genau das hat Dr. Frank Stahl getan. Er verkörpert im besten Sinn das ärztliche Ethos, das auch heute gelten muss: Dieser Beruf ist Berufung – die Berufung, Menschen zu helfen, es ist Pflichterfüllung ohne großes Aufheben. Manch einer spricht in so einem Fall von „Helden des Alltags“. In seiner Bescheidenheit weist Herr Dr. Stahl das für seine Person sicher zurück. Aber – sein Lebenswerk ist in höchstem Maße ehrenwert – er ist ein würdiger Träger dieser Auszeichnung. Die Laudatio hielt Frau Dr. med. Petra Bubel Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

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Neues aus dem Kammerbereich

Schlichtungsverfahren aus Sachsen-Anhalt im Jahr 2012 Antragsentwicklung Norddeutsche Schlichtungsstelle 2007 - 2012 2012 waren mit 4330 neuen Fällen in der Gesamtbetrachtung des gesamten norddeutschen Zuständigkeitsbereiches, der sich auf die 9 norddeutschen Landesärztekammerbereiche Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen erstreckt, im Vergleich zu den Jahren 2008 (4010), 2009 (4004), 2010 (4005) und 2011 bereits erhöhte Zahlen (4040), ein deutlicher Anstieg der Antragszahlen zu verzeichnen.

Entscheidungen in Sachsen-Anhalt 2012 Im Jahre 2012 wurden 192 Verfahren aus dem Kammerbereich Sachsen-Anhalt mit einer Entscheidung über die geltend gemachten Schadenersatzansprüche abgeschlossen. Der Prozentsatz der begründeten Ansprüche (Behandlungsbzw. Aufklärungsfehler und Kausalität bejaht) lag 2012 im Kammerbereich Sachsen-Anhalt bei 22,9 % (2011: 33 %). Die häufigsten Krankheiten, die 2012 aus Sachsen-Anhalt zu der Anrufung der Schlichtungsstelle führten, waren Arthrosen (Hüft- und Kniegelenk), Verletzungen des Knies und Unterschenkels, gutartige Neubildungen, Verletzungen der Hand und des Handgelenkes, Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes sowie Verletzungen der Schulter und des Oberarms.

Antragsentwicklung in Sachsen-Anhalt Die Antragsentwicklung der letzten Jahre seit 2008 im Kammerbereich Sachsen-Anhalt zeigt nach 2008 ein abgesenktes Niveau für 2009 und 2010 bei ca. 270 Anträgen pro Jahr. 2011 und auch 2012 kam es wiederum zu einem leichten Anstieg der Antragszahlen (2011: 302 Anträge, 2012: 319 Anträge).

Blick auf die Versorgungsebenen Die Auswertung der Behandlungsorte (Versorgungsebenen) zeigt, dass die Fälle überwiegend aus dem Klinikbereich (82 %) stammen (2011: 73 %), während der niedergelassene Bereich mit lediglich 18 % (2011: 27 %) beteiligt war. Insgesamt handelte es sich in den 192 entschiedenen Fällen um 228 Antragsgegner (Ärzte, Abteilungen), von denen 188 im Krankenhausbereich und 40 im niedergelassenen Bereich anzusiedeln waren. Die Beteiligung der einzelnen Fachgebiete ist im Vergleich der Versorgungsebenen naturgemäß sehr unterschiedlich:

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Neues aus dem Kammerbereich

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Neues aus dem Kammerbereich

Schwerpunkte im niedergelassenen Bereich lagen bei der Diagnostik allgemein mit 15 % (Mängel bei Anamneseerhebung, klinischer Untersuchung, Zusatzuntersuchungen wie z. B. Labor etc.), bei der bildgebenden Diagnostik mit 5 %, bei der konservativen Therapie 5 %, bei der stationären Einweisung 5 % und der operativen Therapie 5 %.

Die Analyse der festgestellten ärztlichen Fehler zeigt Schwerpunkte bei Verletzungen des Knies und Unterschenkels, Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes, Verletzungen der Hand und des Handgelenkes, bei Arthrosen sowie bei gutartigen Neubildungen. Die Fehlerarten sind im Klinikbereich und im niedergelassenen Bereich unterschiedlich: Schwerpunkte im Klinikbereich gab es bei der operativen Therapie mit 8,4 % (Wahl der Operationsmethode, technische Durchführung und postoperatives Management), der bildgebenden Diagnostik 7,4 % (Fehlinterpretation und Übersehen von Frakturen sowie Mängel in der bildgebenden Verlaufskontrolle), bei der Diagnostik allgemein 4,3 % (Mängel bei Anamneseerhebung, klinischer Untersuchung, Zusatzuntersuchungen wie z. B. Labor etc.) und in der Pharmakatherapie 3,7 %.

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Insgesamt ergibt sich bei Analyse der erhobenen Daten für den Kammerbereich Sachsen-Anhalt ein gegenüber den Vorjahren nicht signifikant unterschiedliches Bild.

Rechtsanwalt Johann Neu Geschäftsführer Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern Hans-Böckler-Allee 3, 30173 Hannover  Tel:   +49 511 380 2416 oder - 2420 Fax:  +49 511 380 2406 info@schlichtungsstelle.de, www.schlichtungsstelle.de

Neues aus dem Kammerbereich

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Neues aus dem Kammerbereich

Chefarztwechsel Therapiehof Sotterhausen Herr Dr. med. Michael Bolle ist seit dem 01.02.2013 Chefarzt in der Einrichtung Therapiehof Sotterhausen.

Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH, Klinikum Blankenburg Seit dem 01.01.2013 ist Frau Dr. med. Claudia Schark Chefärztin der Klinik für Geriatrie und Innere Medizin im Klinikum Blankenburg.

AMEOS Klinikum Schönebeck Chefarzt an der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie und internistische Intensivmedizin im AMEOS Klinikum Schönebeck ist seit dem 01.01.2013 Herr Dr. med. Karl-Heinz Binias.

Herr Dr. med. Volkmar Rahms ist seit dem 01.01.2013 neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Angiologie und Diabetologie im AMEOS Klinikum Schönebeck.

BG-Kliniken Bergmannstrost

Klinikum Burgenlandkreis GmbH

Herr Dr. med. Friedrich Ernst leitet seit dem 01.03.2013 als Chefarzt die Medizinische Klinik in den BG-Kliniken Bergmannstrost in Halle.

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Seit dem 01.01.2013 hat Herr Sebastian Orellano als Chefarzt die Leitung des Geriatrischen Zentrums im Klinikum Burgenlandkreis in Naumburg übernommen.

SALUS gGmbH FK Bernburg

AMEOS Klinikum Aschersleben

Chefarzt in der Klinik I der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Einrichtung SALUS gGmbH FK Bernburg ist seit dem 01.01.2013 Herr Dr. med. UweJens Gerhard.

Seit dem 01.12.2012 ist Herr Dr. med. Hans-Joachim Harnisch Chefarzt in der Klinik für Orthopädie, Unfallund Wiederherstellungschirurgie im AMEOS Klinikum Aschersleben.

Neues aus dem Kammerbereich

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Neues aus dem Kammerbereich

Asklepios Klinik Weißenfels Chefarzt in der Klinik für Kardiologie der Asklepios Klinik Weißenfels ist seit dem 01.09.2012 Herr Dr. med. Sven Möbius-Winkler.

Herr PD Dr. med. habil. Tino Wetzig ist seit dem 15.10.2012 Chefarzt in der Klinik für Dermatologie, Dermatochirurgie und Allergologie der Asklepios Klinik Weißenfels.

KMG Klinikum Havelberg GmbH

Städtisches Klinikum Dessau

Als Chefarzt in der Klinik für Innere Medizin im KMG Klinikum Havelberg GmbH ist seit dem 01.10.2012 Herr Dr. med. Ralf Plagwitz tätig.

Frau apl. Prof. Dr. med. Sabine Westphal leitet seit dem 01.10.2012 das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik als Chefärztin im Städtischen Klinikum Dessau.

Altmark-Klinikum gGmbH, Krankenhaus Salzwedel Seit dem 01.07.2012 ist Herr Dr. med. Christoph Luck Chefarzt in der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am Altmark-Klinikum Salzwedel.

Ebenfalls im Altmark-Klinikum, Krankenhaus Salzwedel wurde Herr MUDr. Vladan Horak zum 01.07.2012 an die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie zum Chefarzt berufen.

Diakoniekrankenhaus Halle

AWO Psychiatriezentrum Halle GmbH

Frau Dr. med. Kathrin Ruschke hat als Chefärztin zum 1. Januar 2013 die Leitung des Radiologischen Zentrums im Diakoniekrankenhaus Halle übernommen.

Privatdozent Dr. med. Dirk Leube hat am 01.01.2013 als neuer Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie die ärztliche Leitung im AWO Psychiatriezentrum Halle übernommen.

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Neues aus dem Kammerbereich

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Neues aus dem Kammerbereich

Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt folgende Vertragsarztsitze aus: Fachgebiet: Neurologie/Psychiatrie (halber Versorgungsauftrag) Praxisform: Gemeinschaftspraxis Planungsbereich: Bernburg Fachgebiet: Humangenetik Praxisform: Gemeinschaftspraxis Praxisort: Halle Fachgebiet: Kinderheilkunde Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Magdeburg

Informationsabend Dienstag, 07. Mai 2013 Beginn 17:00 Uhr

Aktuelle Entwicklung auf dem Gebiet der therapieresistenten Depression

Fachgebiet: Neurologie und Psychiatrie Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Dessau-Roßlau Fachgebiet: Innere Medizin/Kardiologie Praxisform: Einzelpraxis Planungsbereich: Stendal Fachgebiet: Chirurgie Praxisform: Gemeinschaftspraxis Planungsbereich: Wernigerode Fachgebiet: Hausärztliche Praxis Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Halle Fachgebiet: Psychologische Psychotherapie (halber Versorgungsauftrag) Praxisform: Einzelpraxis Praxisort: Halle

Bewerbungen richten Sie bitte an: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt Abt.: Zulassungswesen Postfach 1664 39006 Magdeburg Die Ausschreibung endet am 25. dieses Monats. Wir weisen darauf hin, dass sich die in der Warteliste eingetragenen Ärzte ebenfalls um den Vertragsarztsitz bewerben müssen.

Erscheinungsplan Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 2013

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Heft

erscheint am

Redaktionsschluss

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01.11.2013

Neues aus dem Kammerbereich

Veranstaltungsort: Campus des Universitätsklinikums A. ö. R., Medizinische Fakultät, Hs 65 (ZENIT) Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Referenten: PD Dr. med. J. Steiner, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Magdeburg PD Dr. med. M. Walter, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Magdeburg Schwerpunkte: Biologische Therapieansätze Aktuelle Empfehlungen der Fachgesellschaften Psychoimmunologische Aspekte der Depression Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammer Magdeburg beantragt. Kontakt: Corinna Hartig Otto-v.-Guericke-Universität Magdeburg Telefon +49 391 61 17 530 Fax +49 391 61 17 531 E-Mail: corinna.hartig@med.ovgu.de

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Neues aus dem Kammerbereich

Landesweites Tracking zum Neugeborenen-Hörscreening (NHS) in Sachsen-Anhalt Dipl.-Gesundheitswirtin Andrea Köhn, Dr. med. Anke Rißmann, Trackingstelle Neugeborenen-Hörscreening,

Fotos: fotolia/Autor

Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt

In den geltenden Kinder-Richtlinien ist verankert, dass jedes Neugeborene seit dem Jahr 2009 einen gesetzlichen Anspruch auf die Untersuchung des Hörvermögens im Rahmen der Kindervorsorgeuntersuchungen hat. Durch das Hörscreening sollen Hörstörungen ab einem Hörverlust von 35 dB bereits im Neugeborenen-Alter erkannt und entsprechend frühzeitig therapiert werden. Die Diagnostik bei auffälligen Befunden soll bis zum 3. Lebensmonat abgeschlossen sein, um bei Vorliegen einer angeborenen Hörstörung bis zum 6. Lebensmonat eine entsprechende Therapie einzuleiten [Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) 2008]. Gerade diese Zeitspanne ist entscheidend, um grundlegende akustische Erfahrungen für die spätere zeitgerechte Sprachentwicklung zu sammeln. Die neuronale Plastizität ermöglicht bei therapierten Hörstörungen in

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diesem frühen Lebensalter die bestmögliche Entwicklung von Lautsprache [Ptok 2011], [Berger et al. 2012]. Untersuchungen belegen, dass der Diagnosezeitpunkt der Hörstörungen ohne ein funktionierendes Nachbeobachtungssystem (= Tracking) innerhalb des vorgegeben Zeitfensters nicht zu erreichen ist. Das HörscreeningTracking soll gewährleisten, dass bei allen Neugeborenen das Hörvermögen zeitgerecht untersucht wird und betroffene Kinder zeitnah einer Therapie zugeführt werden. Somit wird den Kindern mit Hörstörungen eine normgerechte Sprachentwicklung sowie eine zeitgerechte geistige, emotionale und soziale Entwicklung ermöglicht [Finckh-Kramer et al. 2000], [Brockow et al. 2011].

vielen Kliniken Sachsen-Anhalts durchgeführt und das Tracking-System aufgebaut. Das Fehlbildungsmonitoring SachsenAnhalt fungiert für das gesamte Bundesland als Trackingstelle für das Neugeborenen-Hörscreening. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für

Bereits vor der Aufnahme in die KinderRichtlinien wurde das Hörscreening in

Neues aus dem Kammerbereich

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Neues aus dem Kammerbereich

Neugeborenenscreening an der Universitätskinderklinik Magdeburg wird eine gemeinsame Einwilligungserklärung sowie die sogenannte Screening-ID1 genutzt. Anhand dieser Screening-ID erfolgt die Befundübermittlung von den Geburts-, Kinder- und HNO-Kliniken sowie von niedergelassenen Ärzten und von Hebammen. Die eingehenden Befunde werden in einer Trackingdatenbank erfasst und ggf. entsprechende Trackingmaßnahmen zur Nachverfolgung eingeleitet [Vorwerk et al. 2008], [Pötzsch et al.

2008]. Das Hörscreening-Tracking wurde bereits seit dem Jahr 2006 schrittweise in Sachsen-Anhalt etabliert und seit 2010 beteiligen sich alle 27 Geburtskliniken Sachsen-Anhalts am Neugeborenen-HörscreeningTracking. Durch die Besonderheit, dass ein gesamtes Bundesland durch die Trackingstelle überblickt wird, ist eine populationsbezogene Auswertung der Datensätze für Sachsen-Anhalt möglich. Die Erfassungsrate hat sich seit Tracking-Beginn erheblich gesteigert, sodass aktuell ein fast vollstän-

Entwicklung der Erfassungsrate im NeugeborenenHörscreening-Tracking 2006-2012

diges Tracking erfolgt (99,03 % aller Lebendgeborenen). Durchschnittlich gehen 22.000 einzelne Befunde pro Jahr in der Trackingstelle ein. Nachfolgende Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung sowie die durchgeführten Trackingmaßnahmen der Jahre 2006 bis 2012. Screening-ID = eindeutige Identifikations-

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nummer, bestehend aus 12 Nutz- und Prüfziffern, durch mathematischen Zusammenhang der Ziffern ist Screening-ID vor Missbrauch und unrechtmäßige Nutzung der Daten geschützt

Entwicklung der Trackingmaßnahmen im NeugeborenenHörscreening-Tracking 2006-2012

Gute Chancen für Landeskinder auf einen Medizinstudienplatz Die Medizinische Fakultät Magdeburg bereitet sich wieder auf den naturwissenschaftlichen Auswahltest für Medizinbewerber vor, der erstmalig im August 2012 in Magdeburg stattfand. Auch in diesem Jahr wird der Test wieder im August stattfinden. Als Auswahltest wird der sogenannte „HAM-Nat“ (Naturwissenschaftsteil des Hamburger Auswahlverfahrens für medizinische Studiengänge) eingesetzt. Der HAM-Nat ist ein Multiple-choice-Test mit Fragen zu medizinisch relevanten Aspekten der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Die Fragen überprüfen Kenntnisse auf Gymnasialniveau und deren Anwendung. Mit sehr guten Kenntnissen in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie konnten die Teilnehmer an dem schriftlichen Test ihre Chance auf einen Studienplatz zum Wintersemester 2012/13 deutlich verbessern. Hervorzuheben ist, dass Bewerber mit einer Abiturdurchschnittsnote bis 2,6 und hervorragenden Testergebnissen eine tatsächliche Zulassungschance hatten.

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Neues aus dem Kammerbereich

Die Chance nutzten insbesondere Bewerber aus SachsenAnhalt. Mit 23 % nehmen die Landeskinder unter den im Auswahlverfahren der Hochschule zugelassenen Bewerbern den größten Anteil ein. Im Jahr 2011/12, als die Auswahl der Medizinstudienplatzbewerber durch die Hochschule ausschließlich nach der Abiturnote stattfand, wurden dagegen nur 8,9 % Landeskinder zugelassen. Unter Berücksichtigung aller Zulassungsquoten (Vorabquote, Abiturbestenquote, Wartezeitquote, Ausländerquote) wurden im 1. Fachsemester zum Wintersemester 2012/13 insgesamt 30 % Landeskinder immatrikuliert. In den Jahren zuvor lag die Zahl bei 20 % (2011/12) und 28 % (2010/11). Weitere Informationen zur Bewerbung bzw. zum Auswahltest der Medizinischen Fakultät Magdeburg sind unter http://www.med.uni-magdeburg.de/sdkAuswahlverfahren_ zvs.html zu finden. Prof. Dr. H.-J. Rothkötter, Dekan; Prof. Dr. C. H. Lohmann, Studiendekan

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Neues aus dem Kammerbereich

11. Hallenser Gespräche zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften

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„Bindung und Lösung im Kontext psychischer Erkrankungen“ Am 22. und 23. Februar 2013 fanden die 11. Hallenser Gespräche statt, die sich der Thematik „Bindung und Lösung im Kontext psychischer Erkrankungen“ widmeten. Veranstalter waren die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara sowie die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg. Der Kaufmännische Direktor des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara, Herr Dr. Manfred Brümmer, stellte in seiner Begrüßungsrede dar, welch große Relevanz Bindungs- und Lösungsprozesse für die Beziehungsgestaltung zwischen Patienten, Angehörigen und Behandlern haben. Dies betreffe im hiesigen Krankenhaus Patienten in sehr unterschiedlichen Lebensphasen, beginnend bei Schwangeren und Säuglingen bis hin zu Patienten, welche auf der Palliativstation behandelt werden. Darüberhinaus lenkte er den Blick auch auf die Frage der Bedeutung von Bindungs- und Lösungsprozessen in einer globalisierten Welt. Frau CÄ Dr. Claudia Bahn erläuterte in ihren einleitenden Gedanken, dass die gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung entscheidend von der Befriedigung der divergenten und einander bedingenden Bestrebungen nach Bindung und Lösung abhängt. Im Hinblick auf die nachfolgenden Vorträge stellte sie in kurzer Form neurobiologische, psychoanalytische, prä- und perinatale,

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philosophische und theologische Aspekte der Thematik dar. Frühe Bindungserfahrungen würden maßgeblich die spätere Gesundheit, die Stressresistenz sowie die Beziehungsfähigkeit beeinflussen. Es folgte die musikalische Einstimmung auf die Thematik durch Frau Juliane Tautz-Bernhard am Flügel und Frau Susanne Jänke am Cello, welche aus der Sonate für Cello und Klavier von Frederic Chopin den 3. Satz sowie von David Popper die Gavotte opus 23 zu Gehör brachten. Den Eröffnungsvortrag mit dem Titel „ Frühe (Ver)Bindungen – neurobiologische Erkenntnisse“ hielt Frau Professor Dr. Anna Katharina Braun, Lehrstuhlinhaberin am Institut für Zoologie/ Entwicklungsbiologie der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg. Anhand neuester wissenschaftlicher Daten illustrierte die Referentin eindrucksvoll das Ausbilden einer „emotionalen Grammatik“ beim heranwachsenden Kind, welche lebenslang bestehen bleibe. Diese Grammatik entstehe aus neuronalen Netzwerken, die sich aufgrund von Lern- und Erfahrungsprozessen herausbilden. Frau Professor Braun zeigte sehr anschaulich, dass emotionale Erfahrungen über hormonelle und epigenetische Prozesse Netzwerke organisieren und optimieren. Psychische Erkrankungen seien demzufolge durch Anpassung der Psyche an ungünstige oder fehlende Umweltstimulation erklärbar. Funktionelle Narben,

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die lebenslang eine Vulnerabilität des Gehirns verursachen, resultierten aus dieser Fehlanpassung. Anhand von Tiermodellen mit Nagern, beispielsweise dem Degu, untersucht das Forschungsteam um Frau Prof. Braun Auswirkungen von Trennungsstress und Einflüsse der väterlichen Fürsorge auf die Jungtiere. Das Team konnte nachweisen, dass vaterlos aufgewachsene Tiere eine überaktive Amygdala entwickeln. Zudem wurde den Zuhörern berichtet, dass Trennungsstress bei Tieren die funktionelle Hirnreifung verzögere und eine Hyperreagibilität durch übermäßigen Synapsenaufbau auslöse. Nachfolgend stellte Herr Dr. Ludwig Janus, Psychoanalytischer Psychotherapeut, in seinem Vortrag die Bedeutung der mütterlichen Feinfühligkeit zur Schaffung eines Beziehungsraumes dar, in dem Lernen und Fühlen erst möglich werde. Aus Sicht der Psychoanalyse erweiterte er den Blick auf die „Lebensgeschichtliche Bedeutung von Schwangerschaft und Geburt“. Der Mensch beziehe sich in seinem Leben immer wieder auf die vorgeburtliche und die nachgeburtliche Welt. Zeitlebens bestehe der Bezug zu diesen beiden Welten. Beispielhaft illustrierte er anhand der Schöpfungsgeschichte das Paradies als Symbol für die vorgeburtliche Welt mit dem nährenden Baum, welcher die Plazenta symbolisieren könne. Viele Mythen setzten sich mit dem Verlust der frühen Verbindung zum Uterus auseinander. Immer wieder kehren in diesen Geschichten die Figuren zu ihrem Ursprung zurück, der oft als Baum oder Brunnen symbolisiert werde. Im weiteren Verlauf seines Vortrages stellte Herr Dr. Janus die Entwicklungsspanne der Menschheit von der Ur- bis zur Jetztzeit dar. Er attestierte der postmodernen Gesellschaft eine zunehmende Anerkennung der Bedeutung der vorgeburtlichen Zeit. Zudem forderte er Unterstützung für bindungsschwache Eltern durch Programme, die mit Hilfe der Bindungsanalyse zu einer besseren Einfühlung in das Ungeborene verhelfen können. Leider war es Frau Professor Dr. Susanne Metzner, Lehrstuhlinhaberin an der Hochschule für Musiktherapie Magdeburg – Stendal krankheitsbedingt nicht möglich, ihren Vortrag „Versuch über den Abgrund. Zur Musiktherapie bei schizophrenen Psychosen“ zu präsen-

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tieren. Dies übernahm freundlicherweise ihre Absolventin Frau Kaptain. Anhand der Kasuistik eines therapeutischen Prozesses wurden dem Auditorium die Schwierigkeiten im Kontakt mit einer schizophrenen Patientin erfahrbar näher gebracht. Die früheren Bedenken hinsichtlich einer möglichen malignen Regression schizophrener Patienten im musiktherapeutischen Prozess konnten durch empirische Forschungen ausgeräumt werden. Die Musiktherapie fokussiere sich auf Entwicklungsorientierung und Intersubjektivität und nutze dabei den Rekurs auf psychoanalytische Erkenntnisse. In der vorgestellten Kasuistik bildete das Klavier das Vehikel der intersubjektiven Kontaktaufnahme. Anschaulich konnte man als Zuhörer den Therapieprozess nachvollziehen und die beklemmende Atmosphäre der mittleren Therapiestunden nachspüren, die sich am Ende der Kasuistik als Integration von Gemeinsamkeit und Verschiedenheit durch Transformation der Musik darstellte. Letztendlich schien das Wahrnehmen des „trennenden Abgrundes“ zwischen Patientin und Therapeutin eine gemeinsame Realität des Verstehens zu unterstützen. Nach den einstimmenden Begrüßungsworten von Herrn Dr. Reinhard Grütz, dem Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg, welcher auf die Bindungs- und Lösungsthematik in der von Thomas Mann verarbeiteten Josephsgeschichte verwies, begann der zweite Tag der 11. Hallenser Gespräche mit dem Vortrag von Herrn Professor Dr. Bernhard Strauß, Direktor des Institutes für Psychosoziale Medizin und Psyhotherapie der Universität Jena, über „Bindungserfahrungen als Schutz- und Risikofaktoren“. Er betrachtete die Wechselwirkung zwischen genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen, z. B. Bindungserfahrungen, auf die Hirnreifung. Der postnatal zunehmende Einfluss der Umweltfaktoren stellt dabei einerseits eine optimale Anpassungsmöglichkeit der „Schaltkreise“ im Gehirn, andererseits auch ein Risiko für die Störanfälligkeit durch fehlende oder ungünstige Umweltstimuli dar. Anhand von Studienergebnissen verdeutlichte Herr Prof. Strauß den Einfluss dieser frühen Kindheitserfahrungen auf die Lebenserwartung. Schwierige Bindungserfahrungen, soziale Probleme, emotionale und kognitive Beeinträchtigung erhöhen danach das Risiko, vor dem 65. Lebensjahr zu versterben, auf das 2,5-fache. Die unterschiedliche Vulnerabilität der Entwicklungsphasen wurde ebenso hervorgehoben wie die Komplexität der Ursachen für die Entstehung einer Entwicklungspathologie. Dabei sei die Beziehung zwischen Risiken und der tatsächlichen Entwicklungspathologie nicht linear. Ein entscheidender protektiver Faktor sei die Entwicklung eines sicheren Bindungsstiles im ersten Lebensjahr. Herr Professor Strauß spannte den historischen Bogen der Bindungsforschung von den Ursprüngen mit John Bowlby und seiner „Attachement theory“ über erfolgte empirische Zugänge zu Bindungsthemen durch Mary Ainsworth bis hin zu den aktuellen Weiterentwicklungen der „theory of mind“, die von Peter Fonagy erforscht wird. Anschließend stellte Herr Professor. Dr. Eberhard Tiefensee, Lehrstuhlinhaber für Philosophie der Universität Erfurt, dem Auditorium eine philosophische Annäherung an das Thema „Freiheit“ zur Verfügung.

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Foto: Autor

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Er ging bei seinen Darlegungen von dem bekannten LibetExperiment aus, durch welches schon mehrere Zehntelsekunden vor einem Entschluss ein entsprechendes Aktivierungspotential im Gehirn nachgewiesen werden konnte. Daran anknüpfend stellte er etwas provokant die Frage in den Raum, ob „wir Menschen nicht das tun, was wir wollen, sondern ob wir das wollen, was wir tun“. Er beleuchtete die Erfahrungen von Freiheit auf verschiedenen Ebenen inklusive der naturwissenschaftlichen Haltung, die die Welt aus der Position des Beobachters betrachte. Gerade die Integration der teilnehmenden Perspektive erweitere die eigene Haltung um das Moment der Freiheit. Herr Prof. Tiefensee zeigte anschaulich, dass Freiheit sich nicht nur aus dem Verhältnis zu einem Objekt, sondern gerade erst durch das Verhältnis zu sich selbst bestimmen lasse. Damit werde auch die Bedeutung psychischer Repräsentanzen, u. a. auch der Bindungserfahrungen für unser Handeln deutlich. Eine einmal in diesem Sinne getroffene freie Entscheidung erlange erneut eine Repräsentanz im Gehirn und erhalte damit gleichsam für jede weitere freiheitliche Entscheidung Bedeutung. Herr Prof. Dr. Klaus Baumann, Dekan der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwig-Universität Freiburg, widmete sich in seinem Vortrag „Christliche Lebensdynamik zwischen Bindung und Freiheit: Angewiesen- und Verlassenheit“ unter psychotherapeutischem und theologischem Aspekt dem Bedürfnis nach Bindung vom Beginn bis zum Ende des Lebens. Neben den kindlichen Bindungserfahrungen betrachtete er auch den Umgang mit Bindungswünschen im Alter. Gleichzeitig verwies er auf die Schwierigkeiten der Akzeptanz dieses Bindungsbedürfnisses, nach einem aktiven Leben nun auf Hilfe und Pflege angewiesen zu sein. Der Verlust vieler Bezugspersonen im Alter und ein damit an Bindungen verarmtes Leben stelle eine gesellschaftliche Herausforderung dar. Eindrücklich schilderte er die fatalen Folgen der Ausblendung des Bindungsaspektes in dieser Lebensphase, gipfelnd im „Tod auf Abruf“. In der sich anschließenden lebhaften Podiumsdiskussion, welche durch Herrn Dr. Johannes Piskorz geleitet wurde, wendete sich das gemeinsame Interesse den gesellschaftspolitischen Aspekten von Bindungserfahrungen zu. So wurde über Nutzen oder Schaden des Betreuungsgeldes unter Bindungsaspekten ebenso diskutiert, wie über die Berufstätigkeit von Eltern, insbesondere Müttern. Am Beispiel der Kinderbetreuung wurde der Bogen von biologischen Aspekten der Bindung, pränatalen Bindungserfahrungen, der philosophischen Betrachtung der Freiheit in der Entscheidung bis hin zu gesellschaftspolitischen Aspekten gespannt. Sowohl nach den Vorträgen als auch im Rahmen der abschließenden Podiumsdiskussion nutzten viele der ca. 160 Gäste die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Kommentare abzugeben. Besonders geschätzt wurde offenbar die zusätzliche Möglichkeit des Gedankenaustauschs in kleineren Gruppen beim abendlichen Buffet.

4 Fortbildungspunkte & kostenlose Teilnahme

Magdeburger Antiinfektivatag 2013 „Update nosokomiale Infektionen und multiresistente Erreger“ 12. Juni 2013, 16.00 Uhr Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. Zentraler Hörsaal (Haus 22) Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg Begrüßung und Moderation D. Schlüter Vorsitz P. Mertens 16:00 Antiinfektivatherapie und Therapiesteuerung 15 min Die neue L3 Leitlinie für die C. Pfißtner Behandlung der im Krankenhaus erworbenen Pneumonie (HAP) 15 min Fidaxomycin zur Therapie der P. Malfertheiner Clostridium difficile- C. Schulz assoziierten Kolitis 15 min Therapeutische Optionen bei G. Geginat Infektionen mit multiresistenten gramnegativen Erregern 15 min Procalcitonin zur Steuerung B. Isermann der Antibiotikatherapie 15 min Optimierung der Antiinfektiva- U. Tröger therapie durch Therapeutic Drug Monitoring 30 min Erfahrungen mit Antibiotic C. Lübbert Stewardship in der Klinik 20 min Pause Vorsitz D. Schlüter 18:05 Fallvorstellungen 15 min Fall 1 U. Lodes 15 min Fall 2 E. Schalk Vorsitz G. Geginat 18:35 Prophylaktische Maßnahmen 15 min Vorstellung des Hygienenetz- C. Kohlstock/ werks Sachsen-Anhalt C. Helmecke 15 min Personalscreening und A. D´Allessandro Eradikationstherapie bei MRSA 15 min Aktuelle Trends in der I. Tammer Surveillance multiresistenter Erreger 10 min Abschlussworte Ausklang

Antiinfektivakommission des Universitätsklinikums Magdeburg Institut für Medizinische Mikrobiologie Prof. Dr. Dirk Schlüter Universitätsklinikum Magdeburg weitere Informationen & Anmeldung unter: http://www.med.unimagdeburg.de/immb.html

Thomas Beyer, Kathrin Moritz, Dr. med. Claudia Bahn Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/S.

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Auf der 9. Blankenburger ForensikTagung am 20. März 2013 konnte der Referent, Herr Dr. Wolf-Rainer Krause, in seinen einführenden Worten berichten, dass er in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch mehr oder weniger „Learning by doing“, speziell unter der Supervision von Prof. Karl-Heinz Liebner (Martin-LutherUniversitätsnervenklinik Halle) die ersten Schritte in die forensische Psychiatrie absolvierte. Während seiner Weiterbildung an der Charité konnte unter Prof. Hans Szewcyk das theoretische Wissen weiter verbessert werden. Ein teilweises Umlernen war nach der Wiedervereinigung notwendig geworden. Dabei halfen besonders die Kurse unter dem legendären Prof. Wilfried Rasch. Dieser zog die Unterstützung eines Landgerichtsdirektors und einer Psychologin hinzu. Aus diesen Erfahrungen heraus wurden im Blankenburger Institut für psychiatrische Begutachtung regelmäßig zwei einschlägig qualifizierte Ärzte eingesetzt, häufig ergänzt durch einen Psychologen. Aufgewertet wurde die Veranstaltung durch die Anwesenheit der Justizministerin, Frau Prof. Angela Kolb, die darauf verwies, dass sich die Justiz gerade in Sachsen-Anhalt in den letzten drei Jahren mit dem Thema Sicherungsverwahrung auseinandersetzen musste. „Wir müssen es auf den unterschiedlichen Ebenen schaffen, den Bürgern eine hohe Sicherheit zu gewährleisten.“ In diesem Zusammenhang käme aber dem Gutachter natürlich eine Schlüsselrolle zu. Das Rückfallrisiko müsse minimiert werden. Im Eröffnungsvortrag stellte Herr Dr. Stephan Pecher, Oberarzt an der Blankenburger Klinik und Mitbegründer des Institutes, Qualitätskriterien für die forensische Begutachtung dar. In der Diskussion wurde darauf verwiesen, dass grundlegende Kenntnisse der forensischen Begutachtung von jedem Facharztkandidaten in der Psychiatrie und Psychotherapie erwartet werden, vertiefende Kenntnisse für den aktiven

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Gutachter jedoch zum Beispiel über die einschlägigen Kurse der DGPPN zu erwerben sind. Mit Herrn Prof. Dr. med. Peer Briken, Direktor des Institutes für Sexualforschung und forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums HamburgEppendorf, konnte nicht nur ein Referent nationaler, sondern europäischer Bedeutung gewonnen werden. Er und seine Mitarbeiter hatten das aktuelle Heft der forensischen Psychiatrie, Psychologie und Kriminologie fast im Alleingang gestaltet. Ihm gelang es, bei Verzicht auf Anglizismen und medizinisch-psychologischem Fachvokabular, die sexuelle Devianz und den Paradigmenwechsel bei der Sicherungsverwahrung gerade auch für die anwesenden Juristen verständlich und interessant zu referieren. Frau Dr. med. Katja Jachau vom Gerichtsmedizinischen Institut der Universität Magdeburg, die ihre gerichtsmedizinische Tätigkeit in Glasgow begann, trug „Probleme bei der Blutentnahme und den resultierenden Befunden aus rechtsmedizinischer Sicht“ vor. Sie arbeitet bei den einschlägigen Grenzwertkommissionen sowohl beim Ministerium für Justiz und beim Verkehrsministerium

mit. Gerichtsmediziner können gelegentlich an sie gerichtete Fragen im Prozess deshalb nicht beantworten, da im Vorfeld bei dem an sich einfachen und genau vorgeschriebenem Procedere der Blutentnahme die entsprechenden Formulare nicht sachgerecht bzw. überhaupt nicht ausgefüllt wurden. In seiner bekannt ruhigen und sachlichen Art referierte Herr Dr. rer. nat. Wolfgang Trittschack, ebenfalls vom Institut für psychiatrische Begutachtung, zum Thema „Beschwerdevalidation/Begutachtung unter Berücksichtigung simulierenden Verhaltens“. Insgesamt als erneut sehr förderlich angesehen wurde der zwanglose Gedankenaustausch zwischen den unterschiedlichen juristischen Professionen, Psychologen und Medizinern. Kleinere technische Probleme aus den Vorjahren einschließlich des Parkplatzproblems konnten von den engagierten Mitarbeitern des Kurhotels Fürstenhof mittlerweile beseitigt werden, sodass die Vorbereitung für die Jubiläumsveranstaltung am 20. März 2014 beginnen kann. Die Teilnehmerzahl soll dafür bewusst nicht erhöht werden. Dr. Wolf-Rainer Krause

Justizministerin Frau Professor Angela Kolb, Dr. med. Wolf-Rainer Krause, Dr. med. Stephan Pecher (v.l.n.r.)

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Foto: Jens Müller

9. Blankenburger Forensik-Tagung


ÄRZTLICHE

FORTBILDUNG

in Sachsen-Anhalt

Diese Ankündigung gibt Ihnen einen auszugsweisen Überblick über die in Sachsen-Anhalt stattfindenden Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Zeitraum vom ersten bis zum letzten Tag des Folgemonats. Unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Raumes der grünen Fortbildungsseiten” werden die Veranstal“ tungen, die bis zum Redaktionsschluss der Ärztekammer vorlagen, veröffentlicht. Die Einteilung der Veranstaltungen in die einzelnen Rubriken behält sich die Ärztekammer vor. Den kompletten Fortbildungskalender finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer unter www.aeksa.de  Fortbildungskalender. Dort sind alle von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt zertifizierten Veranstaltungen enthalten. Hilfreich bei der Suche nach Ihrer” Veranstaltung kann das “ nebenstehende Schlagwortregister sein. Die in Klammern angegebene Zahl ist die Seitenzahl der ausgewiesenen Veranstaltungen zu diesem Schlagwort. Die Zahl der Fortbildungspunkte, die von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens vergeben werden, können Sie an diesem Zeichen FP 5 erkennen. Veranstaltungen mit dem Zeichen WB sind anerkannte Weiterbildungen gemäß Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Wir empfehlen Ihnen vor Besuch der gewünschten Veranstaltung, sich mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen, um abzuklären, ob sie wie geplant stattfindet, eine Anmeldung erforderlich ist oder ein Unkostenbeitrag anfällt. Herr Lögler Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg Tel.: 0391 6054-7710, Fax: -7751 E-Mail: akademie@aeksa.de

Raktionsschluss für die Fortbildungsseiten ist jeweils der 8. des Vormonats.

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schlagwortregister von A bis Z im überblick Allgemeinmedizin (28) Anästhesiologie (28) Arbeitsmedizin (29) Augenheilkunde (29 Balint-Gruppe (42-43) Chirurgie - Allgemeinchirurgie (29) Chirurgie - Gefäßchirurgie (29-30) Chirurgie - Kinderchirurgie (30) Chirurgie - Orthopädie und Unfallchirurgie (30-31) Chirurgie - Viszeralchirurgie (31) Diabetologie (42) Frauenheilkunde und Geburtshilfe (31-32) Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (32-33) Haut- und Geschlechtskrankheiten (33) Innere Medizin (33-36) Interdisziplinäre Veranstaltung (44-48) Kinder- und Jugendmedizin (36) Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (36-37) Laboratoriumsmedizin (37) Manuelle Medizin/Chirotherapie (42) Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (37) Neurochirurgie (37) Neurologie (37-38) Notfallmedizin (42) Physikalische und Rehabilitative Medizin (38-39) Psychiatrie und Psychotherapie (39-40) Psychosomatische Grundversorgung(43) Radiologie (40-41) Rehabilitationswesen (42) Schmerztherapie-Kurse (43) Sonographie-Kurse (43) Sportmedizin (42) Strahlenschutz-Kurse (44) Urologie (41) Redaktionsschluss und Veranstaltungszeitraum von Fortbildungsveranstaltungen Ausgabe Ärzteblatt

Redaktionsschluss

Veranstaltungszeitraum

06-07/2013

08.05.2013

01.07. – 31.08.2013

08/2013

08.07.2013

01.09. – 30.09.2013

09/2013

08.08.2013

01.10. – 31.10.2013

10/2013

08.09.2013

01.11. – 30.11.2013

Ärztliche Fortbildung

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Fortbildungsveranstaltungen in Sachsen-Anhalt 01. Juni bis 30. Juni 2013 ALLGEMEINMEDIZIN Freyburg 42. Thementag des Hausärzteverbandes FP 9 Sachsen-Anhalt e.V. Termin: 26.06.2013, 09.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Freyburg, Berghotel Edelacker Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de Thema:

Halberstadt 41. Thementag des Hausärzteverbandes FP 9 Sachsen-Anhalt e.V. Termin: 19.06.2013, 09.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Hotel Villa Heine Leitung/Referent: Herr Petri Auskunft: Hausärzteverband Sachsen-Anhalt e. V., Margaretenstr. 2, 39218 Schönebeck, Tel.: 03928/69170, Fax: 03928/900555, E-Mail: bdasa@t-online.de, Internet: www.hausaerzteverband-sachsen-anhalt.de

Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Ebene G2, Kleiner Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Sturm Auskunft: Frau Richardt, Sekretariat der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/559-1416, Fax: 0345/5591527, E-Mail: anae-its.halle@martha-maria.de FP 2 Thema: Reanimationsrichtlinien Termin: 12.06.2013, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: PD Dr. Stuttmann / Dr. Langer Auskunft: Tel.: 0345/132-6343

Thema:

Halle Thema: Notdienstseminar - Fit für jeden Notfall FP 27 Termin: 21.06.2013-23.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, Mercure Hotel Halle-Leipzig, An der Windmühle 1 Leitung/Referent: Dr.Tonn, Dossenheim / Dr. Baar, Dr. Osterloh, Prof. Jütter, Dr. Holstein-Diephold, Dr. Bartels Auskunft: Heidelberger Medizinakademie, Postfach 102606, 69016 Heidelberg, Tel.: 06221/187427-0, Fax: 06221/187427-9, E-Mail: info@hdmed.de

Quedlinburg FP 50 Wundmentor / Wundexperte ICW (TÜV-PersCert) Termin: 17.06.2013-23.06.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Tagungszentrum der Proklin GmbH Leitung/Referent: Dr. Holfeld Auskunft: HoppeConsult, Pölle 27/28, 06484 Quedlinburg, Tel.: 03946/973494, Fax: 03946/973496, E-Mail: hoppe@wundheilung.net Thema:

ANÄSTHESIOLOGIE Halle Thema: Termin:

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Ärztliche Fortbildung

Magdeburg FP 2 Psychosomatik: Psychosoziale Belastungen Termin: 04.06.2013, 15.45 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätslinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Seminarraum der Klinik, Haus 60 A, 3. Ebene Leitung/Referent: Prof. Hachenberg, Dr. Strang Auskunft: Klinik f. Anästhesiologie u. Intensivtherapie, Tel.: 0391/6713500 Thema:

FP 2 Thema: Auswertung Rettung MD Termin: 18.06.2013, 15.45 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätslinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Seminarraum der Klinik, Haus 60 A, 3. Ebene Leitung/Referent: Prof. Hachenberg, Dr. Strang Auskunft: Klinik f. Anästhesiologie u. Intensivtherapie, Tel.: 0391/6713500 Interdisziplinäre Schmerzkonferenz - FP 2 Homöopathie in der Schmerztherapie Termin: 24.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Schmerzambulanz, Haus 39 Leitung/Referent: Dr. Hoffmeyer Auskunft: OA Dr. med. Hoffmeyer, Ltr. der Schmerzambulanz; Anmeldungen erwünscht, Tel.: 0391/67-13350 Thema:

FP 2 Schwierige Intubation in der MKG/HNO Termin: 25.06.2013, 15.45 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätslinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Seminarraum der Klinik, Haus 60 A, 3. Ebene Leitung/Referent: Prof. Hachenberg, Dr. Strang Auskunft: Klinik f. Anästhesiologie u. Intensivtherapie, Tel.: 0391/6713500

Thema:

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz mit FP 2 Fallvorstellung 11.06.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr

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Freyburg

ARBEITSMEDIZIN Halle FP 5 Sinn und Unsinn von Laborwerten - Lipide u.a. Risikofaktoren aus präventivmedizinischer Sicht; Labordiagnostische Pfade hilfreiche Tools der Stufendiagnostik Termin: 19.06.2013, 13.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Martin-Luther-Universität; Hörsaal Pathologie, Magdeburger Str. 14 Leitung/Referent: Frau Dr. Seifert / Prof. Westphal Auskunft: Frau Wehse, Sekretariat Arbeitsmedizin, Universitätsklinikum Halle (Saale), Tel.: 0345/557-1932, Fax: 0345/557-1933, E-Mail: mandy.wehse@uk-halle.de Thema:

Oschersleben FP 6 Thema: POL Training G 37 Termin: 12.06.2013, 10.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Oschersleben, AMD-TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH, Friedrichstr. 46 Leitung/Referent: Frau Dr. Botta Auskunft: AMD-TÜV Arbeitsmedizinische Dienste GmbH, Jerichower Straße 28 - 30, 39114 Magdeburg, Tel.: 0391/50453021, Fax: 0391/50453010, E-Mail: petra.botta@de.tuv.com

AUGENHEILKUNDE Halle FP 10 Thema: Interdisziplinäre Orbitakonferenz Termin: 13.06.2013, 08.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde Leitung/Referent: PD Dr. Meltendorf Auskunft: Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/557-5952, Fax: 0345/557-5987

CHIRURGIE - ALLGEMEINCHIRURGIE Dessau-Roßlau FP 1 Thema: Magenkarzinom Termin: 06.06.2013, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Konferenzraum 2. Etage Leitung/Referent: PD Dr. Dr. Schück / Herr Weiser Auskunft: Frau Weber, Chirurgische Klinik, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/5011236, Fax: 0340/5011231, E-Mail: sylvana.weber@klinikum-dessau.de FP 1 Prinzipien der Antikoagulation nach Gefäß-OP Termin: 20.06.2013, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Konferenzraum 2. Etage Leitung/Referent: PD Dr. Dr. Schück / Herr Spitzer Auskunft: Frau Weber, Chirurgische Klinik, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/5011236, Fax: 0340/5011231, E-Mail: sylvana.weber@klinikum-dessau.de Thema:

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FP 10 8. Saale-Unstrut-Symposium für Klinische Chirurgie Termin: 28.06.2013-29.06.2013 Veranstaltungsort: Freyburg, Schloss Neuenburg Leitung/Referent: Dr. Asperger, Halle; Herr Bretschneider, Weißenfels Auskunft: Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH, Carl-Pulfrich-Str. 1, 07745 Jena, Tel.: 03641/3116141, Fax: 03641/3116243, E-Mail: juliane.rammelt@conventus.de Thema:

Halberstadt FP 2 Chirurgische Infektionen der Körperoberfläche Termin: 27.06.2013, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Klinik für Allgemein-, Viszeralund Gefäßchirurgie, Seminarraum Leitung/Referent: Dr. Eder / Herr Boungou Auskunft: Dr. Eder, Klinik für AVG, AMEOS Klinikum, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/645317, Fax: 03941/645370, E-Mail: fede.chir.@halberstadt.ameos.de Thema:

Magdeburg FP 2 Thema: Adipositas - Wie können wir helfen? Termin: 05.06.2013, 17.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Theoretischer Hörsaal (Haus 28), Leipziger Str. 44 Leitung/Referent: Prof. Lippert Auskunft: Frau Broschat, Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6715671, Fax: 0391/6721403, E-Mail: barbara.broschat@med.ovgu.de

CHIRURGIE - GEFÄSSCHIRURGIE Aschersleben FP 2 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Klinikum Aschersleben, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Beier Auskunft: Sekretariat Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Tel.: 03473/97-1801, Fax: 03473/97-1840

Halle FP 2 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Demo-Raum der Radiologie Leitung/Referent: Herr Kettmann Auskunft: OA Kettmann, Tel.: 0345/5591249 FP 2 Interdisziplinäre Fallkonferenz der Gefäßmedizin am UK Halle Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum Radiologie, Bettenhaus 2, Ebene U01 Leitung/Referent: Dr. Ukkat / Prof. Taute, Dr. Brandt Thema:

Ärztliche Fortbildung

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Auskunft:

Frau Pauscher, Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Tel.: 0345/557-2112, Fax: 0345/557-3267, E-Mail: avgc-13@uk-halle.de

Magdeburg FP 3 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz Termine: 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Demo-Raum 1 (Radiologie), Haus 60 A, Ebene -1 Leitung/Referent: PD Dr. Halloul / Prof. Ricke, Prof. Braun-Dullaeus, Prof. Mertens Auskunft: Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Sekretariat Gefäßchirurgie, Frau Vogel, Tel.: 0391/6715666, E-Mail: ines.vogel@med.ovgu.de FP 3 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 14.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Konferenzraum Radiologie Leitung/Referent: PD Dr. Tautenhahn, Prof. Grote, PD Dr. Schmidt, Dr. Linz Auskunft: Sekretariat der Klinik für Gefäßchirurgie, Frau Eichner, Tel.: 0391/7914301, Fax: 0391/7914303, E-Mail: annegret.eichner@klinikum-magdeburg.de

CHIRURGIE - KINDERCHIRURGIE Halle FP 2 Thema: Der Wilms-Tumor Termin: 14.06.2013, 13.00 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Besprechungsraum 3 Leitung/Referent: Dr. Göbel / Dr. Wilkens Auskunft: Frau Schimanski, Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, KH St. Elisabeth u. St. Barbara Halle, Tel.: 0345/2134511, Fax: 0345/2134512, E-Mail: d.schimanski@krankenhaus-halle-saale.de

CHIRURGIE - ORTHOPÄDIE UND UNFALLCHIRURGIE

Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Ebene 01, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Zagrodnick, Dessau-Roßlau Auskunft: Frau Görmer, Sekretariat Dr. Zagrodnick, Städtisches Klinikum Dessau, Tel.: 0340/501-1306, Fax: 0340/501-1419 FP 5 3. Orthopädisch-Unfallchirurgische Tagung - Erkrankungen und Verletzungen des Fußes - Therapiekonzepte Termin: 29.06.2013, 08.30 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Verwaltungsgebäude der Berufsgenossenschaft Holz und Metall Dessau, Raguhner Str. 49 B Leitung/Referent: Dr. Zagrodnick, Frau Heidmann Auskunft: Frau Nowarre, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Städtisches Klinikum Dessau, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-3600, Fax: 0340/501-3511, E-Mail: monika.nowarre@klinikum-dessau.de Thema:

Halberstadt FP 1 Kindliche Fußdeformitäten (außer Klumpfuß) Termin: 04.06.2013, 06.45 Uhr-07.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum, Beratungsraum, Orthopädische Klinik Leitung/Referent: Dr. Birr, Dr. Eckart Auskunft: Frau Gebinski, Sekretariat Unfallchirurgie, Tel.: 03941/642708 Thema:

FP 1 Decubitalulcera: Prophylaxe + Therapie Termin: 11.06.2013, 06.45 Uhr-07.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum, Beratungsraum, Orthopädische Klinik Leitung/Referent: Dr. Birr, Dr. Eckart Auskunft: Frau Gebinski, Sekretariat Unfallchirurgie, Tel.: 03941/642708 Thema:

FP 1 Thema: Aktuelles zur Transfusionsordnung Termin: 18.06.2013, 06.45 Uhr-07.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum, Beratungsraum, Orthopädische Klinik Leitung/Referent: Dr. Birr, Dr. Eckart Auskunft: Frau Gebinski, Sekretariat Unfallchirurgie, Tel.: 03941/642708

Halle

Bad Kösen FP 7 17. Bad Kösener Symposium - Ausgewählte Schwerpunkte aus der ambulanten Praxis, dem stationären Bereich sowie der Rehabilitation Termin: 01.06.2013, 09.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Bad Kösen, Saale-Reha-Klinikum, Klinik II Leitung/Referent: Herr Hinkel Auskunft: Sekretariat, Saale-Reha-Klinikum I, Tel.: 034463/41-151, Fax: 034463/41-777 Thema:

Dessau-Roßlau Thema: Termin:

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Ärztliche Fortbildung

FP 1 Narben - Lebensspuren und chirurgische Hinterlassenschaft; Probleme Behandeln - Vermeiden 06.06.2013, 07.55 Uhr-08.40 Uhr

FP 3 Curriculum IVU - Einteilung und Therapie der Pseudarthrosen Termin: 03.06.2013, 17.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dorint Hotel Charlottenhof Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld / Prof. Winckler Auskunft: Frau Römer, Chefarztsekretariat der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591486 Thema:

FP 1 Thema: M.- u. M.-Konferenz Termin: 06.06.2013, 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Auskunft:

Sekretariat, Frau Römer, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/5591486

FP 2 Unterarmfrakturen (Galeazzi-, Monteggia- und Essex-Lopresti) Termin: 13.06.2013, 07.00 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarraum 12/13 Leitung/Referent: Dr. Siekmann Auskunft: E-Mail: unfallchirurgie@uk-halle.de

Auskunft:

Thema:

Temporal and spatial vascularisation FP 1 patterns of unions an nonunions Termin: 13.06.2013, 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld Auskunft: Sekretariat, Frau Römer, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/5591486 Thema:

Thema:

Tipps, Tricks und Fallstricke der FP 1 radiologischen Bildgebung Termin: 20.06.2013, 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld Auskunft: Sekretariat, Frau Römer, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/5591486 Early Total Care (ETC) im Vergleich zu FP 1 Damage Control Orthopedics (DCO) bei der Behandlung polytraumatisierter Patienten mit Femurschaftfrakturen Termin: 27.06.2013, 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Lindemann-Sperfeld Auskunft: Sekretariat, Frau Römer, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Tel.: 0345/5591486 Thema:

Köthen Thema:

Falldemonstrationen - differential- diagnostische Überlegungen Termin: 20.06.2013, 08.00 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Köthen, Krankenhaus Köthen GmbH Leitung/Referent: PD Dr. Krüger

FP 1

CHIRURGIE - VISZERALCHIRURGIE Burg FP 3 Thema: Arbeitskreis Onkologie Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Burg, MEDIGREIF Keiskrankenhaus, Beratungsraum Leitung/Referent: Dr. Lehmann, Burg

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, MEDIGREIF Keiskrankenhaus Burg GmbH, A.-Bebel-Str. 55 a, 39288 Burg, Tel.: 03921/961601, E-Mail: visceralchir@ medigreif-kreiskrankenhaus-burg.de

Halle Fortbildungsreihe des Darmszentrums - FP 2 Minimal invasive Verfahren beim CRC Termin: 12.06.2013, 17.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniehaus, Mutterhaussaal, Lafontainstraße 15 Leitung/Referent: Prof. Würl / Dr. Hübner Auskunft: Frau Kastirke, Sekretariat, Klinik für Allgemeinund Visceralchirurgie, Diakoniekrankenhaus, Mühlweg 7, 06114 Halle, Tel.: 0345/7786344, Fax: 0345/7786366, E-Mail: a.kastirke@diakoniewerk-halle.de Thema:

FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE Dessau-Roßlau Gynäkologische Tumorkonferenz und FP 2 Röntgendemo Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Demonstrationsraum Institut für Radiologie Leitung/Referent: Dr. Voß / Dr. Stock, Prof. Ciernik, Dr. Boye, Dr. Knolle Auskunft: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0340/5014310, Fax: 0340/5014350 Thema:

FP 2 Thema: Journalclub mit Fallvorstellungen 07.06.2013, 14.06.2013, 21.06.2013, 28.06.2013 Termine: Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Voß Auskunft: Sekretariat, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0340/5014310, Fax: 0340/5014350

Halberstadt FP 2 Schwangerenbetreuung und Geburtsmanagement bei Zustand nach Schnittentbindung Termin: 03.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Elternschule des FMKZ Leitung/Referent: Dr. Schmidt Auskunft: Sekretariat Frauenklinik Thema:

Halle FP 3 Zervikale Insuffizienz / Drohende Frühgeburt Termin: 22.05.2013, 16.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KH St. Elisabeth und St. Barbara, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Seeger Auskunft: KH St. Elisabeth u. St. Barbara Halle, Sekretariat Frau Erler, Frau Fabian, Telefon: 0345/2134341, Fax: 0345/2134342, E-Mail: h.erler@krankenhaus-halle-saale.de Thema:

Ärztliche Fortbildung

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FP 2 Thema: Journalclub 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum der MLU HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Thomssen Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/5571847, E-Mail: gyn@uk-halle.de FP 3 Thema: Senologische Fallkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum der MLU HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Thomssen, Frau Dr. Große, Dr. Steer Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/5571847, E-Mail: gyn@uk-halle.de FP 2 Thema: Gynäkologische Tumorkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 14.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum der MLU HalleWittenberg Leitung/Referent: Prof. Thomssen, Dr. Strauß, Frau Dr. Karbe, Dr. Mohr Auskunft: Sekretariat Prof. Thomssen, Tel.: 0345/5571847, E-Mail: gyn@uk-halle.de Thema: Interdisziplinäres Senologisches Konsil FP 2 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 Leitung/Referent: Dr. Lantzsch, Halle Auskunft: Frau Walther, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Tel.: 0345/213-5032, Fax: 0345/213-5038 Thema: Qualitätszirkel/Morbiditätskonferenz FP 3 Termin: 26.06.2013, 08.15 Uhr-09.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5 Leitung/Referent: Dr. Lantzsch, Halle Auskunft: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0345/213-5032, Fax: 0345/213-5038

Magdeburg Thema:

Interdisziplinäre prä- und postoperative FP 3 Tumorkonferenz Mamma Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsfrauenklinik, Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Costa Auskunft: Dr. Eggemann, Universitätsfrauenklinik, Gerhart-Hauptmann-Straße 35, 39108 Magdeburg, Tel.: 0391/67-17482, E-Mail: brustzentrum@med.ovgu.de

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Ärztliche Fortbildung

FP 3 Thema: Tumorfallkonferenz Termine: 03.06.2013, 10.06.2013, 17.06.2013, 24.06.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, ASKLEPIOS Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. Lampe, Weißenfels Auskunft: Dr. med. Dieter Lampe, Tel.: 03443/40-1151

HALS-NASEN-OHRENHEILKUNDE Dessau-Roßlau Management von Trachealkanülen nach FP 4 Laryngektomie und Tracheostomie mit praktischen Übungen Termin: 12.06.2013, 15.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Konferenzraum Städtisches Klinikum Dessau Leitung/Referent: Prof. Knipping Auskunft: Sekretariat, Tel.: 0340/5014710, Fax: 0340/5014730

Thema:

Halberstadt FP 2 Thema: Reisemedizin Termin: 04.06.2013, 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Konferenzraum 1 (Haus F, Ebene 3) Leitung/Referent: Prof. Begall / Dr. Rebmann Auskunft: Sekretariat Frau Merten, HNO-Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/642502, Fax: 03941/642500, E-Mail: andm.hno@halberstadt.ameos.de FP 2 Nasennebenhöhlentumoren - Management Termin: 18.06.2013, 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Konferenzraum 1 (Haus F, Ebene 3) Leitung/Referent: Prof. Begall / Dr. Drüg-Skamel Auskunft: Sekretariat Frau Merten, HNO-Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/642502, Fax: 03941/642500, E-Mail: andm.hno@halberstadt.ameos.de Thema:

Halle FP 3

Tumorkonferenz Brustzentrum Magdeburg Termine: 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 14.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg, Beratungsraum 168 (Foyer) - wahlweise F 233 Leitung/Referent: PD Dr. Löttge Auskunft: Sekretariat, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Tel.: 0391/791-3601 Thema:

Weißenfels

FP 7 Thema: Festsymposium - 150 Jahre Otologie Termin: 22.06.2013, 09.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Aula im Löwengebäude Leitung/Referent: Prof. Plontke Auskunft: Frau Cathleen Otto, Universitätsklinik, Tel.: 0345/5571658, Fax: 0345/5571859, E-Mail: hno@uk-halle.de

Magdeburg FP 2 Thema: Tumorkonferenz Termine: 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8 Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg,

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de FP 1 Thema: Journal-Club 07.06.2013, 14.06.2013, 21.06.2013, 28.06.2013 Termine: Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, 5. Ebene (HNO-Station 1), Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Katja Trefflich, Sekretariat, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de FP 3 Indikationen für implantierbare Hörgeräte Termin: 12.06.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, Ebene 5, HNO-Station 1, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / Frau Dr. Rostalski Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de Thema:

13.Jahrestagung der Norddeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie Termin: 14.06.2013-15.06.2013 Veranstaltungsort: Magdeburg, Maritim Hotel Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg Auskunft: Frau Kilian, Kongressorganisation, Niederhoner Straße 2, 37269 Eschwege, Tel.: 05651/2875, Fax: 05651/12004, E-Mail: i.kilian-nowd-hno-eschwege@t-online.de

HAUT- UND GESCHLECHTSKRANKHEITEN Dessau-Roßlau Thema: Interdisziplinäre Hauttumorkonferenz FP 2 Termine: 06.06.2013, 20.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum, RöntgenBesprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Trebing Auskunft: E-Mail: ines.zwarg@klinikum-dessau.de

Magdeburg FP 3 193. Magdeburger Dermatologen Nachmittag mit Fallvorstellung und Kurzreferaten Termin: 05.06.2013, 15.00 Uhr-17.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinik für Dermatologie und Venerologie Leitung/Referent: Prof. Gollnick Auskunft: Dr. Vetter, Universitätsklinikum A.ö.R., Leipziger Straße 44, 39112 Magdeburg, Tel.: 0391/67-15267, Fax: 0391/67-15265 Thema:

INNERE MEDIZIN

Thema:

Thema: Norddeutscher HNO-Kongress Termin: 14.06.2013-15.06.2013 Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Leitung/Referent: Prof. Arens Auskunft: Kongressorganisation Frau Ingrid Kilian, Niederhoner Straße 2, 37269 Eschwege, Tel.: 05651/2875, Fax: 05651/12004, E-Mail: i.kilian-nowd-hno-eschwege@t-online.de FP 2 Thema: Klinisch-pathologische Konferenz Termin: 20.06.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, Ebene 5, HNO-Station 1, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / Prof. Roessner Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de FP 3 Thema: Das Fatique-Syndrom Termin: 26.06.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Haus 8, Ebene 5, HNO-Station 1, Demonstrationsraum Leitung/Referent: Prof. Arens, Magdeburg / PD Dr. Vorwerk Auskunft: Katja Trefflich, Univ.-HNO-Klinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6713802, Fax: 0391/6713806, E-Mail: katja.trefflich@med.ovgu.de

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

Bad Suderode FP 1 Fortbildungsreihe Update Innere Medizin - Update Chronisch entzündliche Darmerkrankungen Termin: 05.06.2013, 13.15 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode Leitung/Referent: Prof. Schlitt / Dr. Walldorf, Halle Auskunft: Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode Thema:

Thema:

FP 1 Fortbildungsreihe Update Innere Medizin - Triple-Therapie: Indikation zur dualen Thrombozytenaggregationshemmung bei Patienten unter oraler Antigoagulation nach koronarer Stentimplantation? Termin: 12.06.2013, 13.15 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode Leitung/Referent: Prof. Schlitt Auskunft: Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode FP 1 Fortbildungsreihe Update Innere Medizin - Update Rheumatologie Termin: 19.06.2013, 13.15 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode Leitung/Referent: Prof. Schlitt / Dr. Schäfer, Halle Auskunft: Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode Thema:

FP 1 Fortbildungsreihe Update Innere Medizin - Neues zum Bronchialkarzinom Termin: 26.06.2013, 13.15 Uhr-14.15 Uhr Veranstaltungsort: Bad Suderode, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode Leitung/Referent: Prof. Schlitt / Frau Dr. Wagener, Ballenstedt Thema:

Ärztliche Fortbildung

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Auskunft:

Frau Ponath, Sekretariat Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Paracelsusstraße 1, 06485 Quedlinburg, OT Bad Suderode

Bernburg FP 2 Nuklearmedizinische Diagnostik - Was ist sinnvoll, was ist machbar? Termin: 26.06.2013, 18.30 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Klinikum, Personalbistro Leitung/Referent: Dr. Odemar / Dr. Hein Auskunft: Sekretariat Innere Klinik, Klinikum Bernburg, Tel.: 03471/341300, Fax: 03471/342066 Thema:

Genthin FP 2 Thema: Hypotonie Termin: 21.06.2013, 13.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Genthin, Johanniter KH, Klinik für Innere Medizin, Konferenzraum Leitung/Referent: PD Dr. Höfs / Herr Ajami Auskunft: Sekretariat, Frau Gartner, Klinik für Innere Medizin, Johanniter-Krankenhaus Genthin - Stendal, Karower Straße 1-3, 39307 Genthin, Tel.: 03933/945401, E-Mail: cordula.gartner@jksdl.de

Halberstadt FP 1 Thema: Journal Club Termin: 13.06.2013, 07.00 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, AMEOS Klinikum St. Salvator, Konferenzraum Leitung/Referent: Prof. Rickes Auskunft: Frau Winter, Chefsekretariat der Medizinischen Klinik, AMEOS Klinikum St. Salvator Halberstadt, Tel.: 03941/645337, Fax: 03941/645360, E-Mail: winter@medkl.salvator-kh.de

Halle FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Gastroenterologie, Pneumologie, Infektiologie Termine: 03.06.2013, 10.06.2013, 17.06.2013, 24.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de Thema:

Thema:

Common Trunk Innere Medizin - FP 1 Nephrologie, Rheumatologie, Endokrinologie, Diabetologie Termine: 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/557-4978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de Thema: Termine: Uhrzeit:

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Ärztliche Fortbildung

1. Journalclub 2. Aktuelles aus der Gastroenterologie und Pneumologie 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 15.00 Uhr-16.00 Uhr

FP 1

Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Dr. Schmidt Auskunft: Sekretariat Pneumologie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Tel.: 0345/557-2661, E-Mail: innere1@uk-halle.de FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Kardiologie, Angiologie, Geriatrie, Internistische Intensivmedizin Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de Thema:

FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Bildgebende Verfahren im Bereich der Inneren Medizin Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de Thema:

FP 1 Common Trunk Innere Medizin - Hämatologie, Onkologie Termine: 07.06.2013, 14.06.2013, 21.06.2013, 28.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Department für Innere Medizin, Raum 130 Leitung/Referent: Prof. Werdan Auskunft: Frau Fritsche, Department für Innere Medizin, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5574978, Fax: 0345/557-4974, E-Mail: stephanie.schiller@medizin.uni-halle.de Thema:

Arbeitskreis Rheumatologie - Demon- FP 3 stration und Diskussion rheumatischer Fälle Termin: 19.06.2013, 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Prof. Keyßer, Halle Auskunft: Prof. Keyßer, Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Ernst-Grube-Straße 40, 06097 Halle, Tel.: 0345/557-1996, Fax: 0345/557-4934, E-Mail: rheumazentrum@uk-halle.de Thema:

Magdeburg FP 1 Aktuelle Kasuistik aus der Inneren Medizin Termine: 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 12.15 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie, Campus des Universitätsklinikum, Haus 60 B, 2. Ebene Leitung/Referent: Prof. Mertens, Frau Dr. Klose Auskunft: Sekretariat der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Universitätsklinikum Magdeburg, Tel.: 0391/6713236, Fax: 0391/6715440 Thema:

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FP 2 Update Kardiologie, Angiologie, Pneumologie Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 12.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Braun-Dullaeus Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de Thema:

Thema: Management der oberen GI-Blutung FP 1 Termin: 05.06.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, Prof. Schmidt Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de FP 2 Thema: Diabetes und Herz 2013 Termin: 05.06.2013, 15.15 Uhr-17.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Raum A 168, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Prof. Schmidt / Dr. Schoff Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de FP 1 Thema: Der interessante Fall 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Termine: Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Haus 3a, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Braun-Dullaeus Auskunft: Sekretariat Prof. Braun-Dullaeus, Frau Günther, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinik Magdeburg, Tel.: 0391/6713203, Fax: 0391/6713202, E-Mail: marlies.guenther@med.ovgu.de FP 1 Thema: Journal Club 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Termine: Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Klinik für Gastroenterologie G153, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Gottstein / Frau Jovanovic, Dr. Lutze, Dr. Päge, Frau Pankrath, Frau Kahlweiß, Dr. Reck, Dr. Schäffer Auskunft: Frau Ziese, Chefarztsekretariat Klinik für Gastroenterologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5401, Fax: 0391/791-5403 FP 2 Thema: Aktuelles aus Nephrologie / Diabetologie / Endokrinologie Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 12.15 Uhr-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60 B, 2. Ebene, Raum 2715, Konferenzraum der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten Leitung/Referent: Prof. Mertens

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Auskunft:

Sekretariat der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Universitätsklinikum Magdeburg, Tel.: 0391/6713236, Fax: 0391/6715440

FP 1 Funktionelle Erkrankungen des Ösophagus Termin: 12.06.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum, Klinik für Gastroenterologie, Besprechungsraum Leitung/Referent: Dr. Gottstein / Herr Adler Auskunft: Frau Ziese, Chefarztsekretariat Klinik für Gastroenterologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5401, Fax: 0391/791-5403 Thema:

FP 1 Thema: Palliativmedizin in der Onkologie Termin: 12.06.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, Prof. Schmidt / PD Dr. Kahl Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de FP 1 Diagnostik und Therapie der Herzinssufizienz Termin: 19.06.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, Prof. Schmidt / Dr. Sudau Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema:

FP 1 Angiologische Diagnostik der Karotisstenose Termin: 26.06.2013, 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Dr. Gottstein, PD Dr. Kahl, Prof. Schmidt / Dr. Tetzlaff Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema:

Herzfrequenz und Vorhofflimmern bei FP 2 sportlicher Betätigung Termin: 26.06.2013, 15.15 Uhr-17.15 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Raum A 168, Birkenallee 34 Leitung/Referent: Prof. Schmidt / Prof. Hottenrott Auskunft: Frau Brasch, Sekretariat der Klinik für Kardiologie/Diabetologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/791-5301, Fax: 0391/791-5303, E-Mail: sabine.brasch@klinikum-magdeburg.de Thema:

Naumburg Thema: Termine: Uhrzeit:

FP 3 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 07.06.2013, 14.06.2013, 21.06.2013, 28.06.2013 13.00 Uhr-14.15 Uhr

Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungsort: Naumburg, Klinikum Burgenlandkreis, Demoraum der Radiologie Leitung/Referent: Dr. Koch Auskunft: Sekretariat, Frau Hellner, Klinikum Burgenlandkreis, Naumburg, Humboldtstraße 31, Tel.: 03445/721201, Fax: 03445/721202

Querfurt FP 3 Thema: Interdisziplinäre Fallkonferenz Termin: 12.06.2013, 13.30 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Medizinische Klinik III, Mehrzweckraum Leitung/Referent: Frau Götting Auskunft: Sekretariat MK III, Frau Sebastian, Tel.: 034771/71201, Fax: 034771/71202

Weißenfels FP 3 Akutes Koronarsyndrom - neue Leitlinien Termin: 12.06.2013, 16.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Klinik für Kardiologie, Raum 3021 (Großer Konferenzraum) Leitung/Referent: Dr. Möbius-Winkler Auskunft: Frau Riedel, Chefarztsekretariat der Klinik für Kardiologie, Asklepios Klinik Weißenfels, Tel.: 03443/401186, E-Mail: d.riedel@asklepios.com Thema:

Wittenberg FP 5 Thema: Gastroenterologisches Symposium Termin: 01.06.2013, 09.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Leucorea Wittenberg Saal 1/2 Leitung/Referent: Frau Dr. Lange Auskunft: Frau Bödemann, Tel.: 03491/5062555 FP 2 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Termine: Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Konferenzraum Radiologie, Haus 1 Leitung/Referent: Frau Dr. Winkelmann, Wittenberg Auskunft: Paul-Gerhardt-Stiftung Wittenberg, Klinik für Innere Medizin, Tel.: 03491/500 FP 1 Thema: Aktuelle internistische Studien 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: UIhrzeit: 07.30 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Mehrzweckraum im Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift Leitung/Referent: PD Dr. Benter Auskunft: PD Dr. Benter, Klinik für Innere Medizin II, Tel.: 03491/503800, Fax: 03491/503802, E-Mail: t.benter@pgdiakonie.de

KINDER- UND JUGENDMEDIZIN Halberstadt Aktuelles zum Impfen - Empfehlungen FP 3 STIKO, neue Impfstoffe, Impfberatung für die Arztpraxis Termin: 12.06.2013, 18.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Stadtwerke Halberstadt, Rotunde Leitung/Referent: Dr. Presch, Halberstadt / Frau Dr. Littmann Auskunft: AMEOS Klinikum St. Salvator, Frau-MutterKind-Zentrum, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sekretariat, Frau Lindemann, Tel.: 03941/642421, Fax: 03941/642800, E-Mail: klin.kjm@halberstadt.ameos.de Thema:

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Ärztliche Fortbildung

Halle FP 2 Interdisziplinäre Pädiatrisch Onkologische Conferenz (IPOC) Termine: 10.06.2013, 24.06.2013 Uhrzeit: 16.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Demonstrationsraum der Universitätsklinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie (Komplement, 3. Ebene) des Klinikums Kröllwitz der Martin-Luther-Universität HalleWittenberg Leitung/Referent: Dr. Bernig, Prof. Finke, PD Dr. Göbel Auskunft: Dr. Bernig, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Tel.: 0345/557-3257 od. -2467, E-Mail: toralf.bernig@uk-halle.de Thema:

Thema: Kinder mit Bewegungsstörungen Teil 1 FP 2 Termin: 19.06.2013, 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Sozialpädiatrisches Zentrum Leitung/Referent: Frau Dr. Fritzsch, Halle / Frau Ruthenberg Auskunft: Frau Girok, Empfang, Sozialpädiatrisches Zentrum Halle, Tel.: 0345/213-5704 Thema: Kinder mit Bewegungsstörungen Teil 2 FP 2 Termin: 26.06.2013, 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Sozialpädiatrisches Zentrum Leitung/Referent: Frau Dr. Fritzsch, Halle / Frau Ruthenberg Auskunft: Frau Girok, Empfang, Sozialpädiatrisches Zentrum Halle, Tel.: 0345/213-5704

Magdeburg Interdisziplinäre Kinderonkologische FP 2 Konferenz Termine: 13.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Demonstrationssaal der Klinik für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, Haus 60a, Ebene -1 Leitung/Referent: PD Dr. Vorwerk, Magdeburg Auskunft: PD Dr. P. Vorwerk, Universitätskinderklinik, Arbeitsbereich Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/67-24009 Thema:

Sangerhausen Alkohol und Drogen im Jugendalter - FP 2 Möglichkeiten der Prävention Termin: 26.06.2013, 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen, HELIOS Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Frau Dr. Zschauer / Frau Dr. Voigt Auskunft: Frau Heidenreich, HELIOS Kliniken MansfeldSüdharz GmbH, Am Beinschuh 2 A, 06526 Sangerhausen, Tel.: 03464/661210 Thema:

KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE UND -PSYCHOTHERAPIE Halle FP 2 Thema: Literatur- und Fallkonferenz kinder- und jugendpsychiatrischer Krankheitsbilder Termine: 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KJPP, KH St. Elisabeth und St. Barbara Leitung/Referent: Frau Elz

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Auskunft:

Sekretariat der Klinik für KJPP, Tel.: 0345/2135901, Fax: 0345/2135903

Merseburg Thema: Fallbesprechung / Kasuistik Jugendstation FP 2 Termin: 27.06.2013, 09.45 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum, Klinik für KJPP Leitung/Referent: Dr. Vulturius / Frau Winkler Auskunft: Dr. Vulturius, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Tel.: 03461/274801, Fax: 03461/274802

Wittenberg Seelische Besonderheiten und Störungen FP 9 bei Kindern und Jugendlichen Termin: 12.06.2013, 08.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Leucorea (Hauptgebäude der Wittenberger Universität), Collegienstraße 62 Leitung/Referent: Herr Perlberg / Dr. Thoms, Frau Charf u.a. Auskunft: Tagesklinik Wittenberg, Puschkinstraße 7, 06886 Luth. Wittenberg, Tel.: 03491/42009-35, Fax: 03491/42009-32 Thema:

LABORATORIUMSMEDIZIN Magdeburg FP 3 Thema: Chronische Diarrhoe Termin: 05.06.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Büro- und Tagungszentrum, Rogätzer Str. 8 Leitung/Referent: Dr. Ansorge / Frau Dr. von Arnim Auskunft: Medizinisches Labor Prof. Schenk/Dr. Ansorge & Kollegen, Am Neustädter Feld 47, 39124 Magdeburg, Tel.: 0391/2555351, E-Mail: h.wex@schenk-ansorge.de

MIKROBIOLOGIE, VIROLOGIE UND INFEKTIONSEPIDEMIOLOGIE Magdeburg Magdeburger Antiinfektivtag - Update FP 4 nosokomiale Infektionen und multiresistente Erreger Termin: 12.06.2013, 16.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 22, Zentraler Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Schlüter Auskunft: Frau Brennecke, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/67-13392, Fax: 0391/67-13384, E-Mail: kerstin.brennecke@med.ovgu.de Thema:

NEUROCHIRURGIE Dessau-Roßlau Thema: Neurochirurgie im Wandel Termin: 15.06.2013, 09.00 Uhr-15.40 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Cafeteria, Auenweg 38

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Leitung/Referent: Dr. Schön, Dessau-Roßlau / DM Mater, Hr. Sadowy, Dr. Spieker, Dr. Stock, Dr. Knipping, Dr. Lohm, Dr. Schnelle, Prof. Nabavi, Dr. Kleindienst, Dr. Herenz Auskunft: Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Neuruchirurgie, Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-1805, Fax: 0340/501-1810, E-Mail: katrin.richter@klinikum-dessau.de

Halle FP 3 Thema: Literaturseminar Termine: 05.06.2013, 19.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Neurochirurgie, 4. Etage Leitung/Referent: PD Dr. Alfieri Auskunft: Universitätsklinikum Halle, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Tel.: 0345/557-1407, Fax: 0345/557-1412, E-Mail: neurochirurgie@uk-halle.de

Magdeburg Thema: Klinisches Kolloquium Neuromedizin FP 3 Termin: 26.06.2013, 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Kinderklinik, Haus 10, Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Firsching Auskunft: Klinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Tel.: 0391/6715534, Fax: 0391/6715544, E-Mail: neurochirurgie@uni-magdeburg.de

NEUROLOGIE Bernburg FP 4 Thema: 9. Bernburger Epilepsie-Symposium Termin: 05.06.2013, 18.00 Uhr-21.30 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Parkhotel Parforce-Haus Leitung/Referent: Dr. Eue, Bernburg / Dr. Brandt, Bielefeld; Dr. Kruse, Halberstadt; Dr. Mayer, Radeberg; Prof. Voges, Magdeburg Auskunft: Sekretariat der Neurologischen Klinik, AMEOS Klinikum Bernburg, Kustrenaer Str. 98, 06406 Bernburg, Tel.: 03471/341600, Fax: 03471/342060, E-Mail: dr.eue.neuro@klinikum-bernburg.de

Dessau-Roßlau Literaturseminar - Aktuelle Probleme in FP 1 der Neurologie Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Neurologische Klinik, Besprechungsraum Leitung/Referent: Frau PD Dr. Spieker Auskunft: Sekretariat Neurologie, Tel.: 0340/5011473, Fax: 0340/5011470 Thema:

FP 2 Thema: Burnout und Psychohygiene Termin: 18.06.2013, 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Leitung/Referent: Frau Dr. Spieker Auskunft: Akademie für Bildung und Information, Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-1828, Fax: 0340/501-1822, E-Mail: akademie@klinikum-dessau.de

Ärztliche Fortbildung

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Halle FP 4 Thema: 3. Dölauer Schlaganfallsymposium Termin: 01.06.2013, 08.30 Uhr-13.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH Leitung/Referent: Dr. Hoffmann Auskunft: Sekretariat der Klinik für Neurologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Tel.: 0345/5591891, Fax: 0345/5591893, E-Mail: neurologie@martha-maria-halle.de FP 2 Interdisziplinäre Muskelzentrums- konferenz Termin: 05.06.2013, 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Uni-Klinikum, Klinik für Neurologie, 2. Bettenhaus, 3. Ebene, Konferenzzimmer Leitung/Referent: Dr. Hanisch / Prof. Stoltenburg Auskunft: Herr Hanisch, Neurologische Ambulanz, Martin-Luther-Universität Halle, Ernst-GrubeStraße 40, Tel.: 0345/5572858 Thema:

FP 2 Journal-Club und Fallvorstellung 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum der Neurologie (6. Ebene, Bettenhaus 2, Zimmer 624) Leitung/Referent: Prof. Zierz Auskunft: Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Halle, Tel.: 0345/5572858, Fax: 0345/5572860, E-Mail: sekretariat.neurologie@medizin.uni-halle.de

Thema: Termine:

Thema: Schluckendoskopie FP 1 Termin: 06.06.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, FR2, Arztzimmer Leitung/Referent: PD Dr. Wohlfarth Auskunft: PD Dr. Wohlfarth, Tel.: 0345/132-7037, Fax: 0345/132-7040 FP 2 Thema: Anfallserkrankungen Termin: 26.06.2013, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: PD Dr. Wohlfarth Auskunft: Tel.: 0345/132-7037

Magdeburg FP 2 Thema: Journal-Club - Epilepsie Termin: 05.06.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema: DD Gangstörung FP 2 Termin: 05.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema:

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Ärztliche Fortbildung

Interdisziplinäre neuroonkologische Falldemonstration mit anschließender Diskussion

FP 1

Termine: 07.06.2013, 14.06.2013, 21.06.2013, 28.06.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Haus 60a, Ebene -1, Raum -1067, Seminarraum Leitung/Referent: Prof. Gademann, Prof. Mawrin, PD Dr. Schneider, Prof. Skalej, Prof. Vielhaber, Prof. Voges Auskunft: Sekretariate Universitätsklinikum: Strahlentherapie, Neuropathologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neurologie, Stereotaktische Neurochirurgie FP 2 Thema: Journal-Club - MS Termin: 12.06.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: DD Sehstörung Termin: 12.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 DD Halbseitenlähmung, DD Querschnitt Termin: 19.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 Thema:

FP 2 Thema: Journal-Club - Demenz Termin: 19.06.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: Journal-Club - Neurobiologie Termin: 26.06.2013, 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216 FP 2 Thema: DD Muskelschmerz Termin: 26.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Neurologische Universitätsklinik, Haus 60b, Ebene 3, Raum 3784 Leitung/Referent: Prof. Vielhaber Auskunft: Sekretariat, Neurologische Universitätsklinik, Tel.: 0391/67-15001, Fax: 0391/67-15216

PHYSIKALISCHE UND REHABILITATIVE MEDIZIN Halle FP 2 Thema: Physiotherapie Termin: 19.06.2013, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038

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Leitung/Referent: Dr. Fischer / Frau Schmidt Auskunft: Tel.: 0345/132-6159

Auskunft:

PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Ballenstedt FP 3 Psychiatrisch-psychotherapeutische Fallkonferenz Termin: 20.06.2013, 12.30 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Ballenstedt, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, An den Lohden 4 Leitung/Referent: Dr. Kurtz, Ballenstedt Auskunft: Chefarztsekretariat, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tel.: 03946/9093571 Thema:

Blankenburg Thema: Internet-basierte Therapie der Depression FP 2 Termin: 07.06.2013, 07.15 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Blankenburg, Kurhotel Fürstenhof Leitung/Referent: Dr. Krause Auskunft: Frau Falkner, Chefarztsekretariat, Harz-Klinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH, Tel.: 03944/962187, Fax: 03944/962350, E-Mail: psychiatrie@harz-klinikum.de

Dessau-Roßlau Weiterbildungskolloquium - Geschichte FP 2 der Psychiatrie Termin: 14.06.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, St. Joseph-Krankenhaus, Konferenzraum Jutta Leitung/Referent: Dr. Dr. Heepe Auskunft: Frau Schulze, Chefarztsekretariat, St. JosephKrankenhaus Dessau, Tel.: 0340/5569278, Fax: 0340/5569100, E-Mail: anja.schulze@alexius.de Thema:

Thema:

Weiterbildungskolloquium - FP 2 Gesundheitsökonomie im psychiatrischen Krankenhaus Termin: 28.06.2013, 13.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, St. Joseph-Krankenhaus, Konferenzraum Jutta Leitung/Referent: Dr. Dr. Heepe Auskunft: Frau Schulze, Chefarztsekretariat, St. JosephKrankenhaus Dessau, Tel.: 0340/5569278, Fax: 0340/5569100, E-Mail: anja.schulze@alexius.de

Halle

Multimodale Bildgebung: Vom Mapping zu den Mechanismen Termin: 12.06.2013, 16.15 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarraum Damerow Leitung/Referent: Prof. Rujescu-Balcu

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

FP 2 Medikamenten-Entwicklung in der Psychiatrie: Stillstand oder Fortschritt? Termin: 19.06.2013, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarraum Damerow Leitung/Referent: Prof. Rujescu-Balcu / Prof. Anghelescu Auskunft: Frau Samuel, Tel.: 0345/5573680, Fax: 0345/5573604 Thema:

Thema:

Pharmakogenetische Ansätze bei der Behandlung der Alkoholabhängigkeit Termin: 26.06.2013, 16.15 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarraum Damerow Leitung/Referent: Prof. Rujescu-Balcu Auskunft: Frau Samuel, Tel.: 0345/5573680, Fax: 0345/5573604, E-Mail: ines.samuel@uk-halle.de

FP 2

Magdeburg FP 4 Psychiatrie- und Psychotherapie- curriculum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Klinikum Magdeburg gGmbH, gemeinsam mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg - „Wie komme ich zur ersten Therapiestunde?“ oder „von der Strategie des Symptoms zur Strategie der Therapie...“ Einführung in die strategisch behaviorale Therapie (n. Prof. Sulz) Termin: 13.06.2013, 13.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Raum C 336 Leitung/Referent: PD Dr. med. Wolfgang Jordan / Dr. Heinemann Auskunft: Ute Reppin, Sekretariat Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tel.: 0391/7913401, Fax: 0391/7913403, E-Mail: ute.reppin@klinikum-magdeburg.de Thema:

Thema:

Von der Klinik in der Praxis - Tiefenpsychologische Psychotherapie Termin: 14.06.2013, 12.00 Uhr-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Uniklinikum, Haus 4, Kleiner Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Bogerts Auskunft: PD Dr. Schiltz, Tel.: 0391/67-14234

FP 2

FP 2 Binge Eating und Adipositas - wie begenen wir einer kommenden Epidemie? Termin: 19.06.2013, 17.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Uniklinikum, Haus 22, Unigelände Leitung/Referent: Prof. Bogerts / Frau Prof. de Zwaan, Hannover Auskunft: PD Dr. Steiner, Tel.: 0391/67-15019 Thema:

Thema: Epigenetik und psychische Störungen FP 2 Termin: 05.06.2013, 16.15 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarraum Damerow Leitung/Referent: Prof. Rujescu-Balcu Auskunft: Frau Samuel, Tel.: 0345/5573680, Fax: 0345/5573604, E-Mail: ines.samuel@uk-halle.de Thema:

Frau Samuel, Tel.: 0345/5573680, Fax: 0345/5573604, E-Mail: ines.samuel@uk-halle.de

FP 2

Thema: Psychotherapeutische Prozessarbeit Termin: 21.06.2013, 12.00 Uhr-13.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Uniklinikum, Haus 4, Kleiner Hörsaal Leitung/Referent: Prof. Bogerts Auskunft: PD Dr. Schiltz, Tel.: 0391/67-14234

FP 2

Ärztliche Fortbildung

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Naumburg

Uchtspringe

FP 2 Orthopädische Leiden und ihre sozialmedizinische Bedeutung Termin: 03.06.2013, 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Naumburg, medinet-GmbH Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2 Leitung/Referent: Dr. Ballaschke / Herr Hinkel Auskunft: Frau Brückner, Chefarztsekretariat, Burgenlandklinik Bad Kösen, Käthe-Kruse-Straße 2, Naumburg (Saale), Tel.: 034463/60651

FP 2 Konsiliar- und Liaisondienst in der Psychotherapie und Psychosomatik Termin: 18.06.2013, 14.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Fachklinikum, Gesellschaftshaus Leitung/Referent: Frau Ulrich Auskunft: Frau Schulze, Sekretariat Psychosomatik, Fachkrankenhaus Uchtspringe SALUS gGmbH, Tel.: 039325/70203, Fax: 039325/70246, E-Mail: h.schulze@salus-lsa.de

Quedlinburg

Wittenberg

FP 20 Thema: Schematherapie Termin: 07.06.2013-08.06.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Herr Puschmann Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de

Sinnvolle Antibiotikatherapie im FP 1 WB psychiatrischen Setting Termin: 04.06.2013, 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Klinik für psychische Erkrankungen, Klinik Bosse, Konferenzraum St. Mechthild Leitung/Referent: Dr. Särchen / Frau Dr. Böttcher-Lorenz Auskunft: Frau Richter-Kolb, Klinik für psychische Erkrankungen, Klinik Bosse Wittenberg, Hans-LufftStraße 5, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel.: 03491/476331, Fax: 03491/476332, E-Mail: n.saerchen@alexius.de

Thema:

FP 20 Thema: Dann bringe ich mich eben um... Termin: 14.06.2013-15.06.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Dr. Schulze Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de FP 20

Thema: Das ist der Gipfel! Termin: 21.06.2013-22.06.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Frau Dr. Scheidig Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de FP 20 Thema: Schematherapie - Praxiskurs Termin: 28.06.2013-29.06.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Herr Puschmann Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de FP 20 Thema: Der blinde Fleck Termin: 28.06.2013-29.06.2013 Veranstaltungsort: Quedlinburg, Hotel „Zum Bär“ Leitung/Referent: Frau Dr. Christiane Guthardt / Herr Flecks Auskunft: mdap, Hohenschönhauser Weg 7, 10315 Berlin, Tel.: 05363/71695, Fax: 030/54379805, E-Mail: info@mdap.de

Querfurt FP 3 Psychiatrisch-psychotherapeutische Fallkonferenz Termine: 11.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 12.30 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Konferenzraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Leitung/Referent: Herr Räbiger, Frau Ernst Auskunft: Sekretariat der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tel.: 034771/71401, Fax: 034771/71402 Thema:

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Ärztliche Fortbildung

Thema:

Thema:

RADIOLOGIE Halle Falldarstellung und Literaturdiskussion FP 1 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 07.30 Uhr-08.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Besprechungsraum der Klinik für Diagnostische Radiologie Leitung/Referent: Prof. Spielmann, Dr. Behrmann, PD Dr. Surov Auskunft: Frau Neumann, Sekretariat der Klinik f. Diagnostische Radiologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Tel.: 0345/5572441, Fax: 0345/5572167

Thema: Termine:

FP 2 Thema: MRT - was, wann, wofür Termin: 05.06.2013, 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost, B038 Leitung/Referent: Dr. Braunschweig / Dr. Erler Auskunft: Tel.: 0345/132-6184

Magdeburg FP 2 Neuroradiologisch-neurologische Fallkonferenz Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60a, Ebene -1 Leitung/Referent: Prof. Skalej, Magdeburg Auskunft: Frau Dörge, Sekretariat Institut für Neuro radiologie, Universitätsklinikum A.ö.R., Tel.: 0391/6721681, Fax: 0391/6721687 Thema:

FP 3 Magdeburger Qualitätszirkel Radiologie - Dosisreduktion in der Durchleuchtung / Angiographie Termin: 05.06.2013, 19.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Restaurant Elbelandhaus (obere Etage) Leitung/Referent: Prof. Grote, Dr. Redlich Thema:

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Auskunft:

Dr. Redlich, Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Klinikum Magdeburg, Birkenallee 34, 39130 Magdeburg, Tel.: 0391/7913701, Fax: 0391/7913703, E-Mail: ulf.redlich@klinikum-magdeburg.de

FP 17 Fokus Neuroradiologie - Neurodegenerative Erkrankungen, Vaskuläre Erkrankungen und Interventioneller HandsOn-Workshop Termin: 06.06.2013-08.06.2013 Veranstaltungsort: Magdeburg, Parkhotel Herrenkrug Leitung/Referent: Prof. Skalej, Magdeburg Auskunft: Institut für Neuroradiologie, Frau Dörge, Tel.: 0391/6721681, Fax: 0391/6721687, E-Mail: neuroradiologie@med.ovgu.de

Thema:

UROLOGIE Halle Chirurgischer Workshop - Behandlung FP 7 der männlichen Inkontinenz mittels dem adjustierbaren transobturatorischen A.M.I. ATOMS System Termin: 07.06.2013, 08.00 Uhr-13.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum Halle, Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie Leitung/Referent: Herr Prof. Dr. Fornara Auskunft: Frau Anke Mayerhofer, A.M.I. Deutschland GmbH, Hauptstraße 19 86850 Fischach, Tel.: 0821/450515-15, Fax: 0821/450515-20, E-Mail: info@ami-deu.de Thema:

Thema: Uroonkologische Tumorkonferenz FP 2 Termine: 13.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, Seminarraum 21, Funktionsgebäude 1, 4. Etage Leitung/Referent: Prof. Fornara / Dr. Bilkenroth, Prof. Wittekind Auskunft: Frau Bahr, Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie, Tel.: 0345/557-1446, E-Mail: katharina.bahr@uk-halle.de Thema: Nierenkarzinom up date 2013 Termin: 19.06.2013, 16.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Str. 40 Leitung/Referent: Prof. Fornara, Prof. Heynemann Auskunft: Frau Haberland, Tel.: 0345/557-1214, Fax: 0345/557-4700, E-Mail: annette.haberland@uk-halle.de Thema: Workshop - Laparoskopische FP 31 Techniken in der Urologie Termin: 25.06.2013-27.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum und Poliklinik für Urologie der Medizinischen Fakultät, Martin-Luther-Universität Leitung/Referent: Prof. Fornara Auskunft: Dr. Greco, Frau Schade, Universitätsklinikum und Poliklinik für Urologie, Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5571440, Fax: 0345/5575022, E-Mail: martina.schade@medizin.uni-halle.de Thema: Termin:

Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Demonstrationsraum der Radiologie Leitung/Referent: Prof. Seseke, Halle Auskunft: Klinik für Urologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591651, E-Mail: steffen. hartmann@martha-maria.de FP 2 Qualitätskonferenz des Prostatakarzinomzentrums Termin: 26.06.2013, 17.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Demonstrationsraum der Radiologie Leitung/Referent: Prof. Seseke, Halle Auskunft: Klinik für Urologie, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5591651, E-Mail: steffen.hartmann@martha-maria.de Thema:

Magdeburg FP 3 Thema: Posttherapeutische Tumorkonferenz Termin: 19.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 18.00 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie, Dres. Köhler&Pambor, Bahrendorfer Str. 19/20 Leitung/Referent: PD Dr. Reiher Auskunft: A. Stadler, Sekretariat, Klinik für Urologie und Uroonkologie, Sana Ohre-Klinikum Haldensleben, Tel.: 03904/474215, Fax: 03904/474259 Thema: Morbidity- and Mortality-Besprechung FP 1 Termin: 27.06.2013, 17.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Urologie, Bibliothek Leitung/Referent: Prof. Schostak Auskunft: Frau Henke, Klinik für Urologie, Tel.: 0391/67-15036, Fax: 0391/67-15094

Merseburg FP 2 Thema: Qualitätszirkel Beckenboden Termin: 11.06.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Besprechungsraum Neubau 1. Etage über der Information Leitung/Referent: Dr. Wolters Auskunft: Frau Friedrich, Chefarztsekretariat Klinik für Frauenheilkunde, Tel.: 03461/274001, Fax: 03461/274002

Wittenberg FP 2 Thema: Uroonkologische Tumorkonferenz Termin: 19.06.2013, 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Paul Gerhardt Diakonie Krankenhaus Leitung/Referent: Dr. Volkert / PD Dr. Benter, Dr. Nehls-Münchenhagen, Dr. Schiche Auskunft: Dr. Volkert, Sekretariat: Frau Raab, Klinik für Urologie und Kinderurologie, Tel.: 03491/503301, E-Mail: m.raab@pgdiakonioe.de

Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Prostatakarzinomzentrums 26.06.2013, 16.00 Uhr-17.00 Uhr

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Ärztliche Fortbildung

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Halle-Wittenberg, 06097 Halle (Saale), Tel.: 0345/557-4204, Fax: 0345/557-4206, E-Mail: reha-verband.geschaeftsstelle@medizin. uni-halle.de

DIABETOLOGIE Magdeburg FP 7 Diabetes Akademie Leipzig Auswärtstermin Kurs 1 Termin: 01.06.2013, 09.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Hotel Ratswaage Leitung/Referent: Dr. Steindorf / Dr. Krug, Leipzig; Dr. Milek, Hohenmölsen Auskunft: Herr Kleeßen, Novo Nordisk Pharma GmbH, Garsena 1; 06420 Könnern, Tel.: 0175/9367778, Fax: 034691/20873, E-Mail: ulfk@novonordisk.com Thema:

MANUELLE MEDIZIN/CHIROTHERAPIE Halberstadt FP 32 WB Ausbildung Manuelle Medizin / Curriculum Chirotherapie - Kurs 4: HWS / BWS / Muskulatur obere Körperhälfte Termin: 13.06.2013-16.06.2013 Veranstaltungsort: Halberstadt Leitung/Referent: MR Dr. Bartel, Halberstadt Auskunft: GGMM e. V., Wismarsche Straße 43 - 45, 18057 Rostock, Tel.: 0381/1216103, Fax: 0381/1216124, E-Mail: ggmmev@gmx.de, Internet: www.ggmm.de Thema:

FP 32 WB Ausbildung Manuelle Medizin / Curriculum Chirotherapie Kurs 6: LBH - Region Termin: 27.06.2013-30.06.2013 Veranstaltungsort: Halberstadt Leitung/Referent: MR Dr. Bartel, Halberstadt Auskunft: GGMM e. V., Wismarsche Straße 43 - 45, 18057 Rostock, Tel.: 0381/1216103, Fax: 0381/1216124, E-Mail: ggmmev@gmx.de, Internet: www.ggmm.de Thema:

NOTFALLMEDIZIN Merseburg FP 13 Thema: Notfallmanagement in der Arbeitsmedizin Trainingskurs mit Fallsimulation Termin: 06.06.2013-07.06.2013 Veranstaltungsort: Merseburg, Radisson Blu Hotel Leitung/Referent: Dr. Dorsch Auskunft: Fax: 03339/764463

REHABILITATIONSWESEN Halle FP 3 Ringvorlesung Rehabilitation - Betriebliche Prävention und Gesundheits förderung Termin: 05.06.2013, 14.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, ehemaliges Universitätsklinikum, Magdeburger Str. 24 Leitung/Referent: Prof. Mau, Halle / Prof. Gutenbrunner, Herr Neugebauer, Dr. Ueberschär Auskunft: Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt / Thüringen (SAT), Wissenschaftliche Geschäftsstelle c/o Institut für Rehabilitationsmedizin, Martin-Luther-Universität Thema:

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Ärztliche Fortbildung

SPORTMEDIZIN Halle FP 2 Sportmedizinische Aspekte des Bergsteigens und Alpinismus Termin: 07.06.2013, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Prof. Schlitt Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812 Thema:

FP 2 Komplexe Leistungsdiagnostik im Handball und Fußball Termin: 14.06.2013, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Prof. Schlitt Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812 Thema:

FP 2 Thema: Sport bei Krebserkrankungen Termin: 21.06.2013, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Prof. Schlitt Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812 FP 2 Thema: Sport bei Herzerkrankungen Termin: 28.06.2013, 16.00 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Seminarräume 9/10 Leitung/Referent: Herr Noack, Dr. Irlenbusch, Prof. Schlitt Auskunft: Prof. Schlitt, Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode, Tel.: 039485/99901, Fax: 039485/99812

BALINT-GRUPPE Halle FP 4 WB Thema: Balint-Gruppe Termin: 20.06.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle Leitung/Referent: Dr. Hoffmann, Halle Auskunft: Dr. med. Thilo Hoffmann, Diakoniekrankenhaus Halle, Lafontainestraße 15, 6114 Halle, Tel.: 0345/7787110, Fax: 0345/7786326, E-Mail: t.hoffmann@diakoniewerk-halle.de

Magdeburg FP 6 WB Thema: Balint-Gruppe Termine: 01.06.2013, 09.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. Kielstein, Jean-Burger-Straße 15 Leitung/Referent: Dr. Otten, Nordhausen Auskunft: Dr. A. Kielstein, Tel.: 0391/81067870, E-Mail: info@psych-praxis-md.de FP 3 WB Thema:WB Balint-Gruppe Termine: 04.06.2013, 18.06.2013 Uhrzeit: 17.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. Dost, Hegelstr. 16 Leitung/Referent: Frau Dr. Dost Auskunft: Frau Dr. Dost, Tel.: 0391/7346815, Fax: 0391/7346816, E-Mail: sthdost@t-online.de

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Sangerhausen

Halle

FP 5 WB Thema: Balint-Gruppe Termin: 05.06.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen, Praxis Dr. Nolte-Wicht, Mogkstrasse 19 Leitung/Referent: Frau Dr. Nolte-Wicht Auskunft: Frau Dr. Nolte-Wicht, Tel.: 03464/572235

Uchtspringe FP 3 WB Thema: Balint-Gruppe Termine: 05.06.2013, 19.06.2013 Uhrzeit: 16.15 Uhr-17.45 Uhr Veranstaltungsort: Uchtspringe, Fachklinikum, Verwaltungsgebäude, Haus 1, Bibliothek Leitung/Referent: Dr. Ulrich Auskunft: Frau Schulze, Sekretariat Psychosomatik, Fachklinikum Uchtspringe, Tel.: 039325/70203, Fax: 039325/70246, E-Mail: h.schulze@salus-lsa.de

FP 3 Behandlung der neuropathischen Schmerzen; Qutenza: Darstellung der Studienergebnisse Termin: 05.06.2013, 15.30 Uhr-17.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, UKH, FG05/U02, SR 3 Leitung/Referent: Frau Dr. Flöther / Frau Krodel Auskunft: Frau Dr. Flöther, Klinik für Anästhesiologie, Schmerzambulanz, Universitätsklinikum Halle (Saale), Tel.: 0345/557-1733, Fax: 0345/5575912, E-Mail: lilit.floether@uk-halle.de Thema:

Thema:

Marcumar - Interaktionen und Risiken bei chronischen Schmerzpatienten mit Fallbeispielen Termin: 26.06.2013, 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Christliche Akademie für Gesundheitsund Pflegeberufe, Fährstraße 6 Leitung/Referent: Frau Fischer Auskunft: Frau Fischer, Kröllwitzer Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5505281, Fax: 0345/6829678

Wittenberg

Magdeburg

FP 3 WB Thema: Balint-Gruppe Termin: 19.06.2013, 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Wittenberg, Praxis Dipl. Med. Maria Hansen, Collegienstraße 59 d Leitung/Referent: Frau Hansen, Wittenberg Auskunft: Frau Maria Hansen, Tel.: 03491/663167

PSYCHOSOMATISCHE GRUNDVERSORGUNG Halle

FP 11 Schmerz und Funktion Diagnostische / Therapeutische Lokalanästhesie und Neuraltherapie, Teil 2: HWS Termin: 28.06.2013-29.06.2013 Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Institut für Anatomie, Leipziger Str. 44 Leitung/Referent: Dr. Günther Auskunft: Praxis Dr. Günther, Tel.: 0391/6099370, Fax: 0391/6224746

Thema: FP 50

Thema:

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz - FP 3 Syndrombezogene Krankheitsbilder Diagnostik - Therapie - Akupunktur Termin: 12.06.2013, 15.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Praxis Dr. med. habil. Olaf Günther, Kroatenweg 72 Leitung/Referent: Dr. Günther Auskunft: Praxis Dr. Günther, Tel.: 0391/6099370, Fax: 0391/6224746 Thema:

Psychosomatische Grundversorgung und Verbale Intervention Termin: 03.06.2013-07.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, Diakoniewerk, Johannes-Jänicke-Haus, „Himmelszelt“, Burgstr. 45 Leitung/Referent: Dr. Hoffmann Auskunft: Dr. med. Thilo Hoffmann, Diakoniewerk Halle, Tel.: 0345/7787110, Fax: 0345/7786326, E-Mail: t.hoffmann@diakoniewerk-halle.de

SONOGRAPHIE-KURSE

SCHMERZTHERAPIE-KURSE

Halle

Dessau-Roßlau Qualitätszirkel Schmerztherapie Schmerzkonferenz mit Patientenvorstellung Termin: 26.06.2013, 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Gutenbergstraße 25, Anästhesiepraxis Leitung/Referent: Dr. Hendrich, Dessau-Roßlau Auskunft: Tel.: 0340/8500016, telefonische Anmeldung erbeten Thema:

Haldensleben Thema: Fallvorstellung in der Schmerzkonferenz Termin: 19.06.2013, 16.30 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Haldensleben, Praxis Dr. Kühne Leitung/Referent: Frau Dr. Kühne Auskunft: Frau Dr. Kühne, Tel.: 03904/71628, Fax: 03904/64119

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

Sonographie-Aufbaukurs - Abdomen, FP 37 Retroperitoneum, Thorax, Schilddrüse Termin: 06.06.2013-09.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Röntgenstraße 1 Leitung/Referent: Prof. Busse / Dr. Jäger, Dr. Odemar, M. Müller, Dr. Petzold Auskunft: Dr. Petzold, Arbeitskreis Sonographie e. V., Stolzestraße 8, 06118 Halle, Tel.: 0345/5222178 od. 0172/3562985, E-Mail: AK-Sonographie@t-online.de Thema:

FP 3

Wittenberg Thema: Ultraschall Aufbaukurs Termin: 13.06.2013-16.06.2013 Veranstaltungsort: Wittenberg, Paul Gerhardt Diakonie Akademie, Bugenhagenhaus Leitung/Referent: PD Dr. Benter

FP 37

Ärztliche Fortbildung

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Auskunft:

Paul Gerhardt Diakonie - Akademie, Bugenhagenhaus, Kirchplatz 9, 06886 Luth. Wittenberg, Tel.: 03491/4595400, Fax: 03491/4595409, E-Mail: akademie@pgstiftung.de

STRAHLENSCHUTZ-KURSE Halle FP 20 Spezialkurs Röntgendiagnostik im Strahlenschutz nach RöV Termin: 14.06.2013-16.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, BG-Klinik Bergmannstrost Leitung/Referent: Frau Dr. Eckert / PD Dr. Eichhorn, Dr. Gerlach, Dr. Heider Auskunft: MioS - Institut für Strahlenschutz, Fliederweg 17, 06130 Halle (Saale), Tel.: 0345/2002410 Thema:

Magdeburg FP 9 Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung (RöV) Termin: 15.06.2013, 08.30 Uhr-16.45 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, TÜV NORD Akademie, Saalfelder Str. 33 Leitung/Referent: Dr. von Kracht Auskunft: TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Geschäftsstelle Halle, Saalfelder Straße 33, 06116 Halle, Tel.: 0345/5686-951, Fax: 0345/5686952, E-Mail: gbley@tuev-nord.de Thema:

INTERDISZIPLINÄRE VERANSTALTUNG Aschersleben FP 3 Thema: Arbeitskreis Tumorboard Termine: 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Krankenhaus, Demoraum der Röntgendiagnostik Leitung/Referent: Dr. Wieland, Dr. Czihal Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03473/97-1825 Thema: Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz FP 3 Termin: 28.06.2013, 08.00 Uhr-09.30 Uhr Veranstaltungsort: Aschersleben, Ameos Klinikum, Demon strationsraum der Röntgendiagnostik Leitung/Referent: Herr Kiuntke Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03473/98-1825

Bernburg FP 2 Thema: Arbeitskreis Tumorboard Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Bernburg, Klinikum, Demonstrationsraum des Radiologischen Instituts Leitung/Referent: Dr. Wagenbreth Auskunft: Sekretariat der Klinik für Allgemein-, Visceralund Gefäßchirurgie, Tel.: 03471/341320

Dessau-Roßlau Thema: Termine: Uhrzeit:

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Ärztliche Fortbildung

FP 3 Fallkonferenzen Mammographie- Screening - Brustkrebsvorsorgeprogramm, Diagnostik, Therapie, Pathologie 03.06.2013, 10.06.2013, 17.06.2013, 24.06.2013 17.00 Uhr-19.00 Uhr

Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Screening-Einheit SA-Ost Leitung/Referent: Frau Dr. Schlötzer, Dr. Damm Auskunft: Frau Buchin, Tel.: 0340/7502091 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz FP 2 Termine: 03.06.2013, 10.06.2013, 17.06.2013, 24.06.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Bibliothek Leitung/Referent: Prof. Rebmann Auskunft: Prof. Rebmann, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Gropiusallee 3, 06846 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/6502-2130, Fax: 0340/6502-2139, E-Mail: urologie@dkd-dessau.de Thema: Interdisziplinäres Tumorkonsil FP 3 Termine: 03.06.2013, 10.06.2013, 17.06.2013, 24.06.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Diakonissenkrankenhaus Dessau gGmbH, Bibliothek Leitung/Referent: Dr. May / Frau Dr. Bohnsteen, Dr. Schlötzer, Herr Bregulla, Prof. Ciernik, Dr. Knolle Auskunft: CA Dr. May, Gropiusallee 3, 06846 DessauRoßlau, Tel.: 0340/6502-2110, Fax: 0340/6502-2119, E-Mail: chirurgie@dkd-dessau.de FP 2 Interdisziplinäres Tumorkonsil 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, Demonstrationsraum der Klinik für Radiologie, Auenweg 38 Leitung/Referent: Dr. Florschütz Auskunft: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V., Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-4323, Fax: 0340/501-4384, E-Mail: tza@klinikum-dessau.de

Thema: Termine:

Thema: Erste Hilfe / Reanimation FP 3 Termine: 12.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.45 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Städtisches Klinikum Dessau, ENB, 2. OG, Raum 2.376 (Gymnastik) Leitung/Referent: Dr. Breuer / Frau Dr. Stephan Auskunft: Frau Steffen, Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Tel.: 0340/501-1251, Fax: 0340/501-1028, E-Mail: gabriele.steffen@klinikum-dessau.de Moderne Therapiestrategien der CLL FP 4 bei jungen („fitten“) Patienten; Moderne Therapiestrategien der CLL bei älternen (mit Ko-Morbiditäten) Patienten Termin: 26.06.2013, 17.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Dessau-Roßlau, Radisson Blu Hotel „Fürst Leopold“, Friedensplatz Leitung/Referent: PD Dr. Dr. Schück Auskunft: Tumorzentrum Anhalt am Städtischen Klinikum Dessau e. V., Auenweg 38, 06847 Dessau-Roßlau, Tel.: 0340/501-4323, Fax: 0340/501-4384, E-Mail: tza@klinikum-dessau.de Thema:

Eisleben Thema: Termine: Uhrzeit:

FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 14.30 Uhr-15.30 Uhr

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Veranstaltungsort: Eisleben, HELIOS Klinik, Demoraum der Radiologie Leitung/Referent: Dr. Kothe Auskunft: Frau Gottschalk, CA-Sekretariat, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, HELIOS Klinik Lutherstadt Eisleben, Hohetorstraße 25, Tel.: 03475/901041, Fax: 03475/901039, EMail: stephanie.gottschalk@helios-kliniken.de

Halberstadt FP 2 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Halberstadt, Besprechungsraum, Klinik für Radiologie, AMEOS-Klinikum Leitung/Referent: Dr. Maas, Halberstadt Auskunft: Dr. Maas, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt, Tel.: 03941/623486, Fax: 03941/623487, E-Mail: onko-praxis-hbs@t-online.de

Halle FP 2 Interdisziplinäres Tumorboard / Röntgenvisite Termine: 03.06.2013, 10.06.2013, 17.06.2013, 24.06.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum und Behandlungsraum Radiologie + HNOHeilkunde, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (FG04 E01) Leitung/Referent: Prof. Plontke Auskunft: Chefarztsekretariat, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle (Saale), Tel.: 0345/5571784, Fax: 0345/5571859 Thema:

FP 3 Interdisziplinäre Fallkonferenz zur Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen Termin: 04.06.2013, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: Prof. Meisel, Dr. Röhl, Prof. Hofmann, Dr. Braunschweig Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186 Thema:

Thema:

Multidisziplinäre Fallkonferenz im FP 4 Rahmen des Mammographie-ScreeningProgramms Termine: 04.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-11.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Mammograhie-Screening SachsenAnhalt Süd, Hansering 12 Leitung/Referent: Dr. Breuer, Frau Drevenstedt Auskunft: Tel.: 0345/47040622, Fax: 0345/47040620 Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Lungenkrebszentrums Diakoniewerk Halle Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniewerk Halle, Diakoniekrankenhaus, Röntgen-Demoraum (Funktionstrakt) Leitung/Referent: Dr. Fischbeck, Halle Auskunft: Frau Stachowiak, Sekretariat Klinik für Pneumologie, Thoraxchirurgie und Palliativmedizin, Tel.: 0345/7786504, Fax: 0345/7786566 Thema:

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

FP 3 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 08.30 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Dr. Wollert, Dr. Köhler, Dr. Knörgen Auskunft: Sekretariat Klinik für Gefäßchirurgie, Frau Dibie, Tel.: 0345/2134291, Fax: 0345/2134292, E-Mail: g.dibie@krankenhaus-halle-saale.de FP 2 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 07.15 Uhr-08.15 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Diakoniewerk, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Prof. Würl, Dr. Hübner Auskunft: Frau Kastirke, Sekretariat, Tel.: 0345/7786344, Fax: 0345/7786366 FP 3 Thema: Interdisziplinäre Gefäßkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Kliniken Bergmannstrost, DemoRaum 2 (Tiefgarage), Merseburger Straße 165 Leitung/Referent: Frau Weigert Auskunft: Marion Heinke, Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, BG-Kliniken Bergmannstrost, Merseburger Straße 165, 06112 Halle, Tel.: 0345/1326289, Fax: 0345/1326290, E-Mail: marion.heinke@bergmannstrost.com Interdisziplinäre Tumorkonferenz des FP 2 Darmzentrums Martha-Maria Halle-Dölau Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 08.00 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, EDV-Schulungsraum Leitung/Referent: Dr. Rose Auskunft: Sekretariat Frau Richter, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Tel.: 0345/5591242, Fax: 0345/5591439, E-Mail: chirurgische-klinik1.halle@martha-maria.de Thema:

FP 2 Interdisziplinäre Konferenz zur Schmerztherapie Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: PD Dr. Stuttmann, Dr. Braunschweig / Dr. Baust, Dr. Kaden, Frau Gabriel Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/1326464, Fax: 0345/132-6186 Thema:

FP 3 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.45 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Besprechungsraum 2 Leitung/Referent: Dr. Opitz, Halle Auskunft: Dr. Opitz/Frau Stadelmann, KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Mauerstraße 5, 06110 Halle, Tel.: 0345/213-5354, Fax: 0345/213-5329 FP 3 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Termine: Uhrzeit: 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, BG-Kliniken Bergmannstrost, DemoRaum 2 (Tiefgarage), Merseburger Straße 165

Ärztliche Fortbildung

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Leitung/Referent: PD Dr. Barth, Dr. Zaage, Dr. Braunschweig, Prof. Vordermark Auskunft: Marion Heinke, Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, BG-Kliniken Bergmannstrost, Merseburger Straße 165, 06112 Halle, Tel.: 0345/1326289, Fax: 0345/1326290, E-Mail: marion.heinke@bergmannstrost.com FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz - Lungenkarzinom Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 14.15 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40 Leitung/Referent: Dr. Schmidt, Prof. Vordermark, Frau Dr. Krohe, Prof. Bähre, Prof. Spielmann, Dr. Behre Auskunft: Sekretariat Pneumologie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Tel.: 0345/557-3238, E-Mail: pneumologie@uk-halle.de Thema:

FP 3 Thema: Perinatologische Fallkonferenz Termine: 06.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Konferenzraum Wochenstation, Bettenhaus 1, 3. Etage Leitung/Referent: Prof. Tchirikov Auskunft: Dr. Thäle, Tel.: 0345/557-3250 FP 2 Interdisziplinäre Fallkonferenz „Physiotherapie“ Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 09.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinik für Bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Demoraum 1 Leitung/Referent: Dr. Braunschweig, Dr. Fischer Auskunft: BG-Kliniken Bergmannstrost, Tel.: 0345/132-6464, Fax: 0345/132-6186 Thema:

FP 3 Thema: Perinatologischer Qualitätszirkel Termin: 13.06.2013, 16.00 Uhr-18.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Klinikum Kröllwitz der MLU, Neubau, Seminarraum, Ebene 3 Leitung/Referent: Prof. Tchirikov, Frau Dr. Lieser Auskunft: Frau Dr. Lieser, Zentrum für Kinderheilkunde, Tel.: 0345/557-2484, Fax: 0345/557-2650 Lipödem vs. Adipositas - Differenzial- FP 4 diagnostik, konservative Therapie, Liposuktion Termin: 14.06.2013, 16.30 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Universitätsklinikum, Hörsaal der Frauenklinik Leitung/Referent: Dr. Hirsch / Dr. Völpel, Dr. Schleinitz Auskunft: Praxis Dr. Hirsch, Tel.: 0345/503303, Internet: www.lymphologie-sachsen-anhalt.de Thema:

FP 3 Thoraxkonferenz der AG Thoraxtumoren am Tumorzentrum Halle Termin: 19.06.2013, 16.30 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, KH Martha-Maria Halle-Dölau Leitung/Referent: Dr. Schütte Auskunft: Tumorzentrum Halle, Dr. Schmidt, Tel.: 0345/557-2457, E-Mail: tumorzentrum@ medizin.uni-halle.de Thema:

Notdienstseminar - Fit für jeden Notfall - FP 20 Teil 1: Theorie Termin: 21.06.2013-23.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, Mercure Hotel Halle-Leipzig, An der Windmühle 1 Thema:

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Ärztliche Fortbildung

Leitung/Referent: Dr. Tonn, Dossenheim / Dr. Baar, Dr. Osterloh, Prof. Jütter, Dr. Holstein-Diephold, Dr. Bartels Auskunft: Heidelberger Medizinakademie, Postfach 102606, 69016 Heidelberg, Tel.: 06221/187427-0, Fax: 06221/187427-9, E-Mail: info@hdmed.de Notdienstseminar - Fit für jeden Notfall - FP 12 Teil 2: Praxis Termin: 21.06.2013-23.06.2013 Veranstaltungsort: Halle, Mercure Hotel Halle-Leipzig, An der Windmühle 1 Leitung/Referent: Dr. Tonn, Dossenheim / Dr. Baar, Dr. Osterloh, Prof. Jütter, Dr. Holstein-Diephold, Dr. Bartels Auskunft: Heidelberger Medizinakademie, Postfach 102606, 69016 Heidelberg, Tel.: 06221/187427-0, Fax: 06221/187427-9, E-Mail: info@hdmed.de Thema:

FP 6 Versorgungsmedizinischer Qualitätszirkel - interdisziplinäre Fallbesprechungen Termin: 21.06.2013, 09.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Maxim-Gorki-Str. 7, Raum 259 Leitung/Referent: Frau Dr. Schmidt Auskunft: Fr. Dr. Schmidt, Tel.: 0345/5143026, Fax: 0345/5143018, E-Mail: Liane.Schmidt@lvwa.sachsen-anhalt.de Thema:

Fallvorstellungen 2013 im Rahmen des FP 2 Onkologischen Arbeitskreises Termin: 24.06.2013, 19.30 Uhr-21.30 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dormero Kongress- und Kulturzentrum, Franckestr. 1 Leitung/Referent: Prof. Schmoll, Halle Auskunft: Klinik für Innere Medizin IV, Hämatologie/Onkologie, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle, Tel.: 0345/5572924, Fax: 0345/5572950, E-Mail: innere4@uk-halle.de Thema:

FP 4 Thema: Pathologie des Analbereichs Termin: 26.06.2013, 18.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Halle, Dorint Hotel Charlottenhof Leitung/Referent: Frau PD Dr. Lorenz / Dr. Asperger, Prof. Marsch, Dr. Walldorf Auskunft: Frau PD Dr. Lorenz, Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum, Ernst-Grube-Straße 40, 06097 Halle, Tel.: 0345/5572110, Fax: 0345/5572120, E-Mail: doris.schulz@uk-halle.de

Hettstedt Thema: Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz FP 3 Termin: 07.06.2013, 08.00 Uhr-10.00 Uhr Veranstaltungsort: Hettstedt, Helios Klinik, Speisesaal Leitung/Referent: Dr. Schöning Auskunft: Sekretariat, Tel.: 03476/933501

Köthen FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 07.06.2013, 14.06.2013, 21.06.2013, 28.06.2013 Uhrzeit: 07.45 Uhr-08.30 Uhr Veranstaltungsort: Köthen, Krankenhaus Leitung/Referent: Dr. Frost Auskunft: Sekretariat Innere Klinik, Tel.: 03496/521501, Fax: 03496/521509

Thema: Termine:

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Magdeburg

Auskunft:

FP 4 Behandlungsmöglichkeiten bei posttraumatischen Belastungen von Flüchtlingen und Zusammenarbeit mit Therapeutinnen und psychosozialer Arbeit Termin: 01.06.2013, 10.00 Uhr-14.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, KV Sachsen-Anhalt Leitung/Referent: Dr. Wolff, Frankfurt/Main Auskunft: Psychosoziales Zentrum für Migrantinnen in Sachsen-Anhalt, Tobias Drehsen, Tel.: 0391/63109807 Thema:

Thema: Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz FP 2 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Termine: Uhrzeit: 16.00 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Haus 60, Erdgeschoss, Konferenzraum, Klinik für Chirurgie Leitung/Referent: PD Dr. Heidel Auskunft: Geschäftsstelle des Tumorzentrums, Universitätsklinikum, Dr. B. Böhme, Tel.: 0391/67-15955, Fax: 0391/67-15931, E-Mail: tumorzentrum@med.ovgu.de FP 2 Thema: Interdisziplinäres Tumorboard 04.06.2013, 11.06.2013, 18.06.2013, 25.06.2013 Termine: Uhrzeit: 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Klinikum Magdeburg gGmbH, Konferenzraum A 168 Leitung/Referent: PD Dr. Kahl Auskunft: Sekretariat PD Dr. Kahl, Klinik für Hämatologie/Onkologie, Klinikum Magdeburg gGmbH, Tel.: 0391/7915601, Fax: 0391/7915603 FP 3 Thema: Interdisziplinäres Tumorboard 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Termine: Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Universitätsklinikum, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Haus 60a, Demonstrationsraum 1 + 2 Leitung/Referent: Prof. Malfertheiner Auskunft: Frau Dr. Schütte, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Universitätsklinikum Magdeburg, Tel.: 0391/6713100, E-Mail: kerstin.schuette@med.ovgu.de FP 3 Thema: Fallkonferenz - Mammakarzinom 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Termine: Uhrzeit: 18.00 Uhr-20.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Pawlow-Poliklinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Dr. von Knorre Auskunft: Dr. von Knorre, Tel.: 0391/4048154 FP 3 Thema: Mammographie-Screening 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Termine: Uhrzeit: 17.00 Uhr-19.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Gemeinschaftspraxis für Radiologie, Ulrichplatz 2 Leitung/Referent: PD Dr. Löttge / Dr. Elayan Auskunft: PD Dr. Löttge, Tel.: 0391/791-3600, Fax: 0391/791-3603 Thema:

Aktuelle Strategien aus Chicago - Onkologische Nachlese 2013 Termin: 12.06.2013, 16.30 Uhr-19.30 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Hotel Maritim Leitung/Referent: Prof. Fischer

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

FP 3

Tumorzentrum Magdeburg, Geschäftsstelle, Tel.: 0391/67-15955, Fax: 0391/67-15931, E-Mail: tumorzentrum@med.ovgu.de

Der Weg in die eigene Praxis lohnt - FP 6 Praxisübernahme, - kooperation und -neugründung Termin: 22.06.2013, 09.30 Uhr-16.00 Uhr Veranstaltungsort: Magdeburg, Classik Hotel Leitung/Referent: Prof. Goder, Neuss / Herr Hübner, Herr Müller Auskunft: A.S.I. Wirtschaftsberatung, Geschäftsstelle Magdeburg, Gellertstr. 1, 39108 Magdeburg, Tel.: 0391/72748060, Fax: 0391/72748062, E-Mail: info@md.asi-online.de Thema:

Merseburg FP 3 Thema: Sepsis in der Visceralmedizin Termin: 05.06.2013, 16.00 Uhr-18.30 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Konfernzraum Neubau Leitung/Referent: Dr. Mosa / Dr. Rose, Dr. Oppenhorst, Dr. Thermann Auskunft: Frau Auert, Sekretariat Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßmedizin, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Weiße Mauer 52, 06217 Merseburg, Tel.: 03461/27-3101, Fax: 03461/27-3102 FP 2 Interdisziplinäre Tumorkonferenz (Innere Medizin - Chirurgie - Gynäkologie Radiologie - Urologie) Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 15.15 Uhr-16.15 Uhr Veranstaltungsort: Merseburg, Carl-von-Basedow-Klinikum, Röntgendemonstrationsraum Leitung/Referent: Dr. Hake, Merseburg / Prof. Schleyer, PD Dr. Capeller, Dr. Wolters, Dr. Grothe, Dr. Schütte Auskunft: Sekretariat Frau Lautenschläger, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Weiße Mauer 52, 06217 Merseburg, Tel.: 03461/27-4501, Fax: 03461/27-2020, E-Mail: mk4@klinikum-saalekreis.de Thema:

Querfurt FP 4 1. Symposium Querfurt - Die Ernährungsmedizin als zentrale Aufgabe im klinischen Alltag Termin: 01.06.2013, 08.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Burg Querfurt Leitung/Referent: Prof. Meißner, Prof. Seewald / Dr. Prondzinsky, Prof. Wolff, Dr. Wysekal Auskunft: Frau Lärz, Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH, Tel.: 03641/3116320, Fax: 03641/3116243, E-Mail: isabelle.laerz@conventus.de, Internet: www.conventus.de Thema:

Thema: Chirurgisch-radiologische Kasuistiken FP 3 Termin: 28.06.2013, 07.45 Uhr-09.00 Uhr Veranstaltungsort: Querfurt, Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis, Demonstrationsraum Radiologie, Ebene -2 Leitung/Referent: Dr. Hempel, Dr. Glatzel, Prof. Meißner Auskunft: Sekretariat der Klinik für Chirurgie, Tel.: 034771/71301

Ärztliche Fortbildung

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Sangerhausen FP 2 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz Termine: 06.06.2013, 13.06.2013, 20.06.2013, 27.06.2013 Uhrzeit: 14.00 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Sangerhausen Leitung/Referent: Frau Dr. Voß Auskunft: CA-Sekretariat, Klinik für Chirurgie, Krankenhaus am Rosarium GmbH, Sangerhausen, Tel.: 03464/663501

Schönebeck FP 30 Curriculäre Fortbildung „Geriatrische Grundversorgung“ Termin: 05.06.2013-08.06.2013 Veranstaltungsort: Schönebeck, AGR Schönebeck, Senioren REHA Komplex, Badepark,39128 Schönebeck Leitung/Referent: Dr. John, Dr. Meisel Auskunft: Frau Bauer, Tel.: 0391/6054-7760, Fax: 0391/6054-7761 Thema:

FP 1 Thema: Hilfsmittelversorgung bei onkologischen Patienten Termin: 17.06.2013, 13.30 Uhr-14.30 Uhr Veranstaltungsort: Schönebeck, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Ärztekonferenzraum Leitung/Referent: PD Dr. Anger / Frau Deichmann Auskunft: PD Dr. Anger, Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Tel.: 03928/718606, Fax: 03928/718699, E-Mail: bernd.anger@wz-kliniken.de

Stendal FP 3 Interdisziplinäre Tumorkonferenz 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 15.30 Uhr-17.00 Uhr Veranstaltungsort: Stendal, Klinik für Radiologie, Demonstrationsraum, Ebene 1 Leitung/Referent: PD Dr. Mohren, Prof. Fahlke, Prof. Bahnsen, Dr. Trusen Auskunft: Sekretariat der Abteilung Hämatologie/Onkologie, Frau Friedrich, Johanniter KH GenthinStendal, Wendstraße 31, 39576 Stendal, Tel.: 03931/662121, Fax: 03931/662122, E-Mail: kerstin.friedrich@jksdl.de

Thema: Termine:

Weißenfels Thema: Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz FP 3 Termine: 05.06.2013, 19.06.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com

Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz / FP 3 Morbiditätskonferenz Termin: 12.06.2013, 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com Thema:

Thema:

Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz + FP 3 Qualitätszirkel / Fachvorträge Termin: 26.06.2013, 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzraum Leitung/Referent: Herr Bretschneider Auskunft: Sekretariat Frau Sturm, Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie und Proktologie, Naumburger Str. 76, 06667 Weißenfels, Tel.: 03443/40-1101, Fax: 03443/40-1112, E-Mail: c.sturm@asklepios.com

Wernigerode Arbeitskreis Interventionelle Therapie FP 3 (AKIT) - Tumorembolisationen Termin: 04.06.2013, 19.00 Uhr-21.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode, Gaststätte „Schlossterassen“ Leitung/Referent: Dr. Redlich / Dr. Fiedler Auskunft: Dr. Redlich, Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Klinikum Magdeburg, Birkenallee 34, 39130 Magdeburg, Tel.: 0391/7913701, Fax: 0391/7913703, E-Mail: ulf.redlich@klinikum-magdeburg.de Thema:

FP 3 Thema: Interdisziplinäre Tumorkonferenz Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 13.30 Uhr-15.00 Uhr Veranstaltungsort: Wernigerode Leitung/Referent: Frau Dr. Dargel Auskunft: Frau Dr. Dargel, Harz-Klinikum WernigerodeBlankenburg GmbH, Tel.: 03943/611205, Fax: 03943/611207, E-Mail: beate.dargel@harz-klinikum.de

Wittenberg Thema: Neu in Führungsverantwortung Termin: 06.06.2013-07.06.2013 Veranstaltungsort: Wittenberg, Paul Gerhardt Diakonie - Akademie Leitung/Referent: Dr. Villbrandt / Prof. Speidel Auskunft: Paul Gerhardt Diakonie - Akademie, Tel.: 03491/4595400

FP 18

Interdisziplinäre Tumorfallkonferenz - FP 3 Urologische Onkologie Termine: 05.06.2013, 12.06.2013, 19.06.2013, 26.06.2013 Uhrzeit: 15.00 Uhr-16.30 Uhr Veranstaltungsort: Weißenfels, Asklepios Klinik, Konferenzsraum Radiologie Leitung/Referent: Dr. Scholz Auskunft: Sekretariat für Urologie, Tel.: 03443/40-1106, Fax: 03443/40-1134 Thema:

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Ärztliche Fortbildung

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Veranstaltungsinformationen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt • Gemeinsame Fortbildung von ÄK und KV Sachsen-Anhalt Thema: „Inkontinenz – wenn die Blase oder der Darm schwächelt“

22.05.2013

(Halle/Saale)

• Refresher-Maßnahme für die Wissenskontrolle zum 29.05.2013 (Halle/Saale) Gendiagnostikgesetz (GenDG) für alle Fachrichtungen (8 Stunden) • Refresherkurs: „Notfallmedizin“

15.06.2013

• Refresherkurs: „Impfungen in der Praxis“

19.06.2013

• Rechtssprechstunde (Thema Juli: „Kooperation oder Korruption?“)

03.07.2013 04.09.2013 04.12.2013

• Interaktiver Langzeit-EKG-Kurs (Blended-Learning-Angebot) für Ärztinnen und Ärzte (16 Stunden Präsenzteil + Online-Abschnitt)

05.-06.07.2013

• Kardiologie für Praxispersonal

31.08.2013

• Weiterbildungskurs: „Notfallmedizin“ (80 Stunden)

06.-13.09.2013

• 22. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Thema: „Koronare Herzkrankheit (KHK)“

28.09.2013

• Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der Röntgenverordnung

05.10.2013

• Hygienemanagement in der Arztpraxis für Praxispersonal

09.10.2013

• EKG- und Belastungs-EKG für Praxispersonal

12.10.2013

• Ärztliche Leichenschau

12.10.2013

• QM in der Praxis für Assistenzpersonal (QM-Beauftragte)

02.11.2013

• Grundkurs: „Impfungen in der Praxis“

16.11.2013

• Workshop für die Zusammenarbeit in der Transfusionskommission: Transfusionsbeauftragter/Transfusionsverantwortlicher/ Qualitätsbeauftragter

16.11.2013

• Notfallseminar für Praxispersonal mit praktischen Übungen

23.11.2013

• Curriculare Fortbildung: Grundkurs: „Hygienebeauftragter Arzt“ (40 Stunden)

25.-29.11.2013

(Schönebeck)

• Refresherkurs: „Leitender Notarzt“ 07.12.2013 Weitere Informationen (Anmeldeformulare, Gebühren etc.) finden Sie auf unserer Homepage www.aeksa.de im Kapitel Arzt à Fortbildung. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Akademie.

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Refresher-Maßnahme für die Wissenskontrolle zur fachgebundenen genetischen Beratung gem. GenDG

Termin:

29. Mai 2013

Beginn / Ende:

09.30 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Uniklinikum Halle (Saale)

Teilnahmegebühr:

80,00 Euro

Anmeldefrist:

15. Mai 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet den Refresherkurs mit Wissenskontrolle, Kursunterlagen und Pausenversorgung. Veranstaltung gemäß GenDG § 7 Abs. 3 und § 23 Abs. 2 Nr. 2a für alle Fachrichtungen

Kursbezeichnung:

Psychosomatische Grundversorgung/Verbale Interventionen (50 Stunden-Kurs)

Termin:

03. - 07. Juni 2013

Veranstaltungsort:

Diakoniekrankenhaus Halle

FP 9

FP 50

Psychotherapie/Psychosomatik Ansprechpartner:

Frau Menzel Tel.: 0345 7787110 Fax: 0345 7786326

Kursbezeichnung:

Refresherkurs Notfallmedizin

Termin:

15. Juni 2013

Beginn/Ende:

09.00 - ca.16.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

100,00 Euro

Anmeldefrist:

17. Mai 2013

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

Kursbezeichnung:

Refresherkurs „Impfungen in der Praxis“

Termin:

19. Juni 2013

Beginn/Ende:

15.00 – ca. 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

30,00 Euro

Anmeldefrist:

14. Juni 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Rechtssprechstunde „Kooperation und Korruption“

Termin:

03. Juli 2013

Beginn/Ende:

16.00 - ca.19.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

keine

Anmeldefrist:

28. Juni 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

FP 8

FP 5

FP 4

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

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Ärztliche Fortbildung

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Interaktiver Langzeit-EKG-Kurs (16 Stunden) Blended-Learning-Angebot für Ärztinnen und Ärzte

Termin:

05. – 06. Juli 2013

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

300,00 Euro

Anmeldefrist:

20. Juni 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Qualifikationsvoraussetzungen gemäß § 135 Abs. 2 SGB V, durch KV anerkannt. Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung. Idealerweise bringen Sie bitte Ihr eigenes Notebook mit. Die Teilnehmer-Zahl ist begrenzt!

Kursbezeichnung:

Kardiologie für Praxispersonal

Termin:

31. August 2013

Beginn/Ende:

10.00 - ca. 15.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

15. August 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Weiterbildungskurs Notfallmedizin (80 Stunden)

Termin:

06. - 13. September 2013

Beginn/Ende:

09.00 - ca. 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

700,00 Euro

Anmeldefrist:

01. August 2013

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel. 0391 6054-7760)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

22. Fortbildungstag der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Thema: „Wenn es eng wird in der Brust – koronare Herzkrankheit (KHK)“

Termin:

28. September 2013

Beginn/Ende:

10.00 – 15.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

ohne

Anmeldefrist:

20. September 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Kursgebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach der RöV

Termin:

05. Oktober 2013

Beginn/Ende:

09.30 – ca. 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

90,00 Euro

Anmeldefrist:

30. September 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Kursgebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

FP 23 C 12 D

FP 80

FP 6

FP 9

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

Ärztliche Fortbildung

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Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Hygienemanagement in der Arztpraxis für Praxispersonal

Termin:

09. Oktober 2013

Beginn/Ende:

15.00 - ca.18.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

25. September 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Ärztliche Leichenschau

Termin:

12. Oktober 2013

Beginn/Ende:

09.00 - ca.13.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Schönebeck

Teilnahmegebühr:

80,00 Euro

Anmeldefrist:

20. September 2013

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

Kursbezeichnung:

Fortbildungsseminar für Praxispersonal „EKG und Belastungs-EKG-Kurs“ mit praktischen Übungen

Termin:

12. Oktober 2013

Beginn/Ende:

09.30 – ca. 15.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

10. Oktober 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Qualitätsmanagement in der Praxis für Assistenzpersonal (QM-Beauftragte)

Termin:

02. November 2013

Beginn/Ende:

10.00 – ca. 15.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

18. Oktober 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Grundkurs „Impfungen in der Praxis“

Termin:

16. November 13

Beginn/Ende:

09.00 – ca. 14.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

07. November 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

FP 9

FP 5

FP 5

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

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Ärztliche Fortbildung

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5


Veranstaltungen der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung Kursbezeichnung:

Workshop zur Zusammenarbeit in der Transfusionskommission (QB-TB-TV)

Termin:

16. November 2013

Beginn/Ende:

10.00 - 16.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg oder Dessau

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

30. Oktober 2013

Ansprechpartner:

Frau Böhrs (Tel.: 0391 6054-7720)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Notfallseminar für Praxispersonal mit praktischen Übungen

Termin:

23. November 2013

Beginn/Ende:

09.00 - ca.16.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Magdeburg

Teilnahmegebühr:

50,00 Euro

Anmeldefrist:

25. Oktober 2013

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Curriculare Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ Modul I – Grundkurs (40 Stunden)

Termin:

25.-29. November 2013

Beginn/Ende:

täglich von 09.30 - ca. 16.30 Uhr

Veranstaltungsort: Teilnahmegebühr:

Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg 550,00 Euro

Anmeldefrist:

15. November 2013

Ansprechpartner:

Frau Stahl (Tel.: 0391 6054-7730)

Bemerkungen:

Die Gebühr beinhaltet Kursunterlagen und Verpflegung.

Kursbezeichnung:

Refresherkurs Leitender Notarzt

Termin:

07. Dezember 2013

Beginn/Ende:

09.00 - ca.16.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Heyrothsberge

Teilnahmegebühr:

100,00 Euro

Anmeldefrist:

15. November 2013

Ansprechpartner:

Frau Bauer (Tel.: 0391 6054-7760)

FP 6

FP 40

FP 8

Anmeldeformular siehe Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de

Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

So erreichen Sie uns: Tel.: (03 91) 60 54 + Durchwahl Herr Jonzeck, Abteilungsleiter Herr Lögler -77 10 Frau Böhrs -77 20 Frau Stahl -77 30 Frau Bauer -77 60 Herr Zacharias -77 70

Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 24 (2013) 5

Bereichsfax: (03 91) 60 54

-77 50,

E-Mail: akademie@aeksa.de Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg

Ärztliche Fortbildung

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Am 13. und 14. Juni 2013 führt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) den

4. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie durch. Kongresspräsident ist das Mitglied des Vorstands der AkdÄ, Prof. Dr. med. D. Grandt. Der durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Kongress widmet sich der Arzneimitteltherapiesicherheit, die seit dem 1. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie im Jahre 2005 zu einem Bestandteil der Arzneimitteltherapie geworden ist. Ein Resümee des Erreichten, ein Überblick über laufende Projekte und ein Blick in die nahe Zukunft durch die Vorstellung des „Aktionsplans zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland“ durch das BMG sind Thema des Kongresses. Eine spannende Diskussion zur Erfassung, Bewertung und Vermeidung von Medikationsfehlern verspricht die Änderung der EU-Richtlinie zur Pharmakovigilanz. Das ausführliche Programm mit Referenten, Vorträgen und Workshops sowie die online-Anmeldung ist über die Kongress-Homepage unter www.patientensicherheit2013.de abrufbar. Der Kongress findet statt am

13. und 14. Juni 2013

im Berliner Congress Center (bcc), Alexanderstraße 11, 10178 Berlin. Der Kongress ist mit 12 Fortbildungspunkten (6 pro Tag) zertifiziert.

VORANKÜNDIGUNG - VORANKÜNDIGUNG - VORANKÜNDIGUNG

Refresherkurs Notfallmedizin am 15. Juni 2013 in Magdeburg Der 1-tägige Refresher-Kurs bietet Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, ihre notfallmedizinischen Kenntnisse auf den neusten Stand zu bringen. Der Kurs ist insbesondere für alle diejenigen Kammermitglieder gedacht, die bereits langjährig im Rettungsdienst tätig waren und/oder pausiert haben und jetzt wieder als Notarzt tätig werden wollen. Die Fortbildung bietet inhaltlich Informationen zu aktuellen und fachlichen Inhalten die den aktiven Kollegin die im Rettungsdienst tätig sind vermittelt werden sollen. Veranstaltungsort: Magdeburg Teilnahmegebühr: 100,00€ Das Anmeldeformular für diese Fortbildung finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer www.aeksa.de. Hinweis: Für niedergelassene Ärzte bietet die Ärztekammer in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit in einem Notfallseminar die Fähigkeiten zur Bewältigung eines Notfalls in der eigenen Praxis zu beherrschen. Hierbei wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, an Phantommodellen ihr Wissen über die Intubation bei Erwachsenen und Kindern aufzufrischen. Die Kammer stellt diese Fortbildung jährlich wechselnt jeweils unter einen spezifischen Themenbereich, um die Schnittstelle zum Notarzt besser koordieren zu können. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bauer unter der Telefon-Nr. 0391/6054-7760, oder per Mail unter kerstin.bauer@aeksa.de gern zur Verfügung.

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Ärztliche Fortbildung

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Rechtssprechstunde Wie bereits in der Veröffentlichung zum Patientenrechtegesetz im Ärzteblatt 24 (2013) 1/2 angekündigt, wird die Fortbildungsreihe „Medizin, Ethik, Recht“ als Sprechstunde zu Rechtsfragen fortgesetzt. In zunehmendem Maße gewinnen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Ausübung des Arztberufes an Bedeutung: Von der Aufklärungspflicht bis zur Dokumentation, von arbeits- und krankenhausrechtlichen Fragen, über Basiswissen aus Straf- und Zivilrecht bis hin zu sozial- und steuerrechtlichen Angelegenheiten. Auch Medizinische Führungspositionen, gehobene Verwaltungsaufgaben im Gesundheitsbereich und qualifizierte Beratungstätigkeiten erfordern in zunehmendem Maße ein profundes Wissen im Bereich des Medizinrechts. Ziel der „Rechtssprechstunde“ bleibt die praxisnahe Vermittlung medizin-rechtlichen Wissens im Berufsalltag. Die Rechtsabteilung der Ärztekammer wird Ihnen auch zukünftig zu allen rechtlichen Gegebenheiten und Fallstricken, die die ärztliche Tätigkeit betreffen, Diskussionsmöglichkeiten eröffnen und eine Plattform zur Erörterung drängender Themen bieten. Um die nötige Aktualität beizubehalten, wird pro Quartal eine Veranstaltung angeboten werden, die jeweils Mittwochnachmittags in der Ärztekammer stattfinden soll. Für die 2. Veranstaltung in diesem Jahr wurde die Thematik „Kooperation oder Korruption“ gewählt. Themenvorschläge für weitere Veranstaltungen nehmen wir jederzeit mit Dank entgegen.

Termin:

03. Juli 2013 16.00 Uhr- 18.00 Uhr

Thema:

„Kooperation oder Korruption“

Ort:

Ärztekammer Magdeburg

Gebühr:

keine

Auskunft:

Tel.: 0391 6054-7450, Frau Zedler.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.

Verbindliche Anmeldung - Fax: 0391 60547750 „Kooperation oder Korruption“ Termin:

03. Juli 2013, von 16.00 – ca. 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Verwaltungszentrum Heilberufe,

Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg

Seminarräume der Ärztekammer

Teilnahmegebühr: keine Anmeldefrist:

28. Juni 2013

Titel, Name, Vorname

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Privatanschrift:

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Fachgebiet:

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Ort, Datum:

.......................................................... Unterschrift: .......................................................

Themenvorschläge für weitere Veranstaltungen: .....................................................................................................................................

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Ärztliche Fortbildung

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Interaktiver LZ-EKG-Kurs als Blended-Learning-Angebot für Ärztinnen und Ärzte (16 Stunden Präsenzteil + Online-Abschnitt) am 05. und 06. Juli 2013 in Magdeburg

Der Kurs ist als Blended-Learning-Angebot konzipiert. In dieser Lernform werden die Vorteile der klassischen Präsenzveranstaltung mit denen des elektronischen Lernens (e-Learning) verbunden. Der Kurs teilt sich in eine 16-stündige Präsenzveranstaltung und den anschließenden Online-Abschnitt auf. Im Rahmen der Präsenzveranstaltung erhalten die Kursteilnehmer alle Informationen zur Nutzung der Online-Lernplattform (Moodle). Entsprechend der Vereinbarung von Qualifikationsmaßnahmen gemäß § 135 Abs. 2 SGB V gehören neben weiteren Voraussetzungen zum Erwerb der Abrechnungs-genehmigung bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) auch der Nachweis über die selbständige Durchführung von mindestens 100 kontinuierlich aufgezeichneten LZ-EKG-Untersuchungen, einschließlich deren Auswertung und Beurteilung. Im Rahmen der Präsenzveranstaltung werden die fachlichen Inhalte vermittelt und die Kursteilnehmer befunden unter Anleitung der Referenten individuell 50 LZ-EKGs. Die Kursteilnehmer erhalten nach Absolvierung der Präsenzveranstaltung eine Teilnahmebescheinigung. Die verbleibenden 50 LZ-EKGs werden in einer von der EDV-Abteilung der Ärztekammer vorgegebenen Zeitspanne von den Kursteilnehmern Online bewertet. Die erfolgreiche Teilnahme an dem Online-Abschnitt wird durch ein Zertifikat von der Ärztekammer bestätigt. Der Präsenzteil wird mit 23 Punkten der Kat. C bewertet, der Online-Abschnitt wird mit 12 Punkten der Kat. D bewertet. Das Anmeldeformular ist im Internet unter www.aeksa.de à Arzt à Fortbildung à Kursangebote à Fortbildungskurse/Curriculäre Fortbildungen à Interaktiver-LZ-EKG-Kurs - Blended-Learning-Angebot für Ärztinnen und Ärzte eingestellt.

Hinweis zur Abrechnung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA): Internisten können nach Absolvierung dieses Kurses eine Genehmigung zur Durchführung und Auswertung von LZEKGs erhalten. Fachärzte für Allgemeinmedizin sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin benötigen zur Abrechnung den Nachweis dieses Kurses und nehmen an einem kollegialen Fachgespräch (Kolloquium) bei der KVSA teil. Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Kolloquium genehmigt die KVSA dann das Abrechnen der Leistungen.

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Ärztliche Fortbildung

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Bitte ausfüllen und als Fax oder Brief senden

Fax: (03 91) 60 54-77 50 bei Rückfragen: (0391) 60 54 - 77 60 oder über akademie@aeksa.de

Ärztekammer Sachsen-Anhalt Akademie für med. Fort- und Weiterbildung Frau Birgit Stahl Doctor-Eisenbart-Ring 2 39120 Magdeburg

Verbindliche Anmeldung Hiermit melde ich mich für nachfolgende Veranstaltung an:

Curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ Termine:

25.- 29. November 2013 (Mittwoch von 14-19 Uhr, Do-Sa 9-17 Uhr)

Veranstaltungsort:

Ministerium für Arbeit und Soziales des LSA Turmschanzenstraße 25 39114 Magdeburg

Teilnehmegebühr:

550,00 Euro

Anmeldeschluss:

1. November 2013

(Die Kursgebühr beinhaltet Pausenversorgung und evtl. Kursunterlagen.)

Die Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden Titel, Name, Vorname

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Geb.-Datum:

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Rechnungsanschrift:

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Telefonisch erreichbar:

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Fachgebiet:

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Ort, Datum:

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Teilnahme- und Rücktrittsbedingungen: 1. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Posteingangs berücksichtigt. 2. Die Teilnahmegebühr ist nach Erhalt der Kursunterlagen auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. 3. Bei Rücktritt des Teilnehmers/der Teilnehmerin ist eine schriftliche Abmeldung bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei, ansonsten wird die volle Kursgebühr fällig. 4. Bei Nichterreichen einer Mindest-Teilnehmerzahl oder aus internen Gründen behält sich die Akademie vor, Kurse bis zu 2 Wochen vor Beginn abzusagen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall in voller Höhe erstattet. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

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Ärztliche Fortbildung

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Qualifikation Hygienebeauftragter Arzt Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen in Sachsen-Anhalt vom 26. März 2012 sind die Träger der Krankenhäuser verpflichtet, hygienebeauftragte Ärzte zu bestellen bzw. zu beschäftigen. Die erforderliche Anzahl der zu bestellenden Ärzte ist vom Infektionsrisiko innerhalb des Krankenhauses abhängig und nicht allein an der Anzahl der Betten festzumachen. In Einrichtungen mit mehreren Fachabteilungen mit besonderen Risiken für nosokomiale Infektionen (beispielsweise Hämatologie, Onkologie, Internistische Intensivmedizin, Chirurgie mit Intensivstation, Neurochirurgie, Pädiatrie) soll jede Abteilung einen hygienebeauftragten Arzt benennen. Hygienebeauftragte Ärzte sind zentraler Bestandteil einer effektiven Krankenhaushygiene und elementar wichtig für den Erfolg des Gesamtkonzeptes der Prävention. Ihre Aufgabe ist es, in enger Zusammenarbeit und Ergänzung mit dem Hygienefachpersonal, die in ihrem Verantwortungsbereich notwendigen Hygienemaßnahmen zu benennen und umzusetzen. Des Weiteren liegt es in ihrem Zuständigkeitsbereich, nosokomialen Infektionen nachzugehen und dementsprechende Maßnahmen einzuleiten. Zum hygienebeauftragten Arzt darf nur bestellt werden, wer eine Anerkennung als Facharzt erhalten hat, weisungsbefugt ist und an einer von der Landesärztekammer anerkannten strukturierten Fortbildung (40-stündigen Grundkurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer) mit Erfolg teilgenommen hat. Dieser Grundkurs ist gleichzeitig der erste Baustein (Modul 1) der strukturierten curricularen Fortbildung zum .Krankenhaushygieniker. Diese Fortbildung umfasst 200 Std., aufgeteilt in Kurs A (Modul 1, Grundkurs für hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte) sowie Kurs B (Module 2 bis 6, Krankenhaushygieniker). Die Module 2 - 6 werden in Zusammenarbeit mit den Ärztekammern Sachsen und Thüringen ab 2013 angeboten. Ein Grundkurs zur Qualifikation „hygienebeauftragter Arzt“ wird erneut im November 2013 durch die Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer in Magdeburg angeboten. Termin:

25. bis 29. November 2013

Ort:

Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Kursgebühr:

550,– Euro

max. Teilnehmer ca. 35 Teilnehmer P. Jonzeck

1. Symposium Querfurt am 1. Juni 2013

Die Ernährungsmedizin als zentrale Aufgabe im klinischen Alltag Themengebiete:

Ernährungsmedizin in Chirurgie und Innerer Medizin, Adipositaschirurgie, Ernährung

und Forschung und Mangelernährung

Tagungsleitung:

Prof. Dr. med. Gerd Meißner, Prof. Dr. Dr. Markus J. Seewaldt

Tagungssekretariat:

Dr. med. Carl Meißner

Tagungsorganisation:

Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH

Isabelle Lärz, Carl-Pulfrich-Straße 1, 07745 Jena

Tel. +49 (0) 3641 311 63 20, Fax +49 (0) 3641 311 62 43, isabelle-Laerz@conventus.de

Tagungshomepage: www.conventus.de/querfurt2013

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Ärztliche Fortbildung

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Neues aus dem Kammerbereich

Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK)

Jahreshauptversammlung

Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte (VLK) führte seine Jahreshauptversammlung der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Samstag, dem 23. Februar 2013 in der Welterbestadt Quedlinburg durch. In ihrer Einladung wiesen die Landesvorsitzenden, Prof. Dr. Paul Janowitz, Prof. Dr. Reinhard Fünfstück und Prof. Günter Schmoz darauf hin, dass die Leitenden Krankenhausärzte der Meinung sind, dass zumindest in der Öffentlichkeit die wichtige Rolle der Krankenhausärzte für die Gesundheitsversorgung nicht adäquat beachtet oder wahrgenommen wird. Häufig seien die Ansprechpartner nur die Kassenärztliche Vereinigung oder die Krankenhausträger, obwohl diese dann die anstehenden Probleme in der Regel an die Leitenden Krankenhausärzte delegieren.

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zukunftsweisender Schritt wurde die professionelle Gestaltung der Website mit geschützten Mitgliederinformationen hervorgehoben. Diese Möglichkeit der schnellen Vernetzung wird insgesamt aber noch zu wenig genutzt (www.vlk-online.de). Der Verband kann natürlich nur aktiv bei einem möglichst hohen Organisationsgrad

sein. Es gilt künftig auch möglichst viele der Fach- und Oberärzte mit Dauerstellung in den Krankenhäusern als Mitglieder zu gewinnen. Dabei bestehen natürlich bei der kürzlich erfolgten Anpassung der „OstMitgliedsbeiträge“ an die im AltBundesgebiet bei nahezu fehlender Privatliquidation der drei vertretenen

Neues aus dem Kammerbereich

Foto: Jürgen Meusel

Bereits am Vorabend fand ein sehr intensiver, zwangloser, vielstündiger Gedankenaustausch mit dem schon angereisten Präsidenten des Verbandes, Herrn Prof. Hans-Fred Weiser und dem Hauptgeschäftsführer, Diplomvolkswirt Gerd Norden, statt. Es wurde über intensive Interessenvertretung auf Bundesebene mit räumlichem Schwerpunkt Berlin berichtet. Es konnte auf die gelungene Neugestaltung der Verbandszeitschrift „Arzt und Krankenhaus“ hingewiesen werden. Als

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Neues aus dem Kammerbereich

Bundesländer finanzielle Schwierigkeiten. Die Organisation vor Ort hatten die Mitarbeiter des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben, Oberarzt Dr. Frank Arand und Chefarzt Dr. WolfRainer Krause, übernommen. Zur Eröffnung berichtete P. Janowitz, dass er nun seit fast 20 Jahren als Chefarzt tätig sei und sich die Tätigkeit als Leitender Arzt innerhalb dieser überschaubaren Zeitspanne wesentlich verändert hätte. Er vermisse die Wertschätzung der ärztlichen Arbeit und Kompetenz. Die Qualität der ärztlichen Arbeit würde von der Geschäftsführung wesentlich anhand der Leistungszahlen beurteilt. Er habe beobachten können, dass der Chefarzt insgesamt nicht mehr für sein Krankenhaus, sondern für einen fremden Betrieb arbeitet und er sei inzwischen fremdbestimmt und fremdgesteuert nach Zielvorgaben, die ihm vom Krankenhausträger einseitig auferlegt werden. So wurden die grundsätzlichen Veränderungen bei „Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems“ oft ohne Beteiligung oder ausreichende Vorbereitung der Ärzte umgesetzt. Des Weiteren berichtete er, dass viele Oberärzte keine Motivation mehr hätten, eine Chefarztposition zu übernehmen. Vom Krankenhausträger würden Chefärzte häufig als Art Sündenbock für Probleme verantwortlich gemacht, für die sie definitiv nichts könnten. Er habe aber bemerkt, dass insbesondere bei jüngeren Krankenhausmanagern ein notwendiges Umdenken stattfinde. Es müsse jedoch weiter daran gearbeitet werden, dass die Wertschätzung ärztlicher Tätigkeit und damit verbunden vor allem die Entlastung von patientenfremden Tätigkeiten erfolgt. Die leitenden Ärzte sollten mehr in Entscheidungen eingebunden werden, auch in der Gesundheitspolitik, um so die Berufszufriedenheit und berufliche Selbstverwirklichung zu fördern. Er verwies darauf, dass 22 Prozent der Leitenden Krankenhausärzte im Verband organisiert seien, aber 44 Prozent bereits beim Marburger Bund (zum Teil Doppelmitgliedschaft). Hier müssten Kräfte gebündelt werden.

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Neues aus dem Kammerbereich

An die letzten Gedanken hervorragend anknüpfend war der Vortrag des Hauptgeschäftsführers des Marburger Bundes, Herr Armin Ehl. Er widmete sich den Fragen der Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung im Krankenhaus, Kampf dem Ärztemangel und der zukünftigen Weiterbildung. Die Kernaussage gipfelte in dem Satz: „VLK und Marburger Bund könnten gemeinsam mehr bewegen“, was in der Diskussion bestätigt wurde. Zur Notarztversorgung in Deutschland wurden zwei in der Darstellung der Gegenwart völlig unterschiedliche Bestandsaufnahmen gegeben. Der Chefarzt Hendrik Pilz, Bernburg, zeichnete ein sehr düsteres Bild, der gegenwärtigen und vor allem der zukünftig drohenden Situation in Sachsen-Anhalt, hingegen konnte Herr Gunnar Linker von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen die Struktur und Organisation in diesem Bundesland mit zum Teil sehr kleinteiligen Standorten, unterschiedlichen Dienstzeiten und prinzipieller Organisationsstruktur positiv darstellen. Zu diesen Fragen hätte der eingeladene Herr Dr. Dr. Reinhard Nehring vom Magdeburger Ministerium für Arbeit und Soziales sicher kompetente Ausführungen machen können, leider waren jedoch er und seine Stellvertretung krankheitsbedingt nicht angereist. Herr Thomas Wüstner, Geschäftsführer innerhalb der Rhön-AG, stellte die Rolle des Chefarztes aus der Sicht des privaten Trägers dar. Bei der Frage, wer ein Krankenhaus führen sollte, stellte er die kaufmännische Gesamthaltung an die erste Stelle, jedoch solle die Krankenhausleitung als Steuerungseinheit aus Gleichberechtigten bestehen (mit ärztlichem, pflegerischem und kaufmännischem Anteil). Die Leitenden Krankenhausärzte sollten in ihren Einrichtungen Vordenker, Gestalter, Lehrer und Vorbilder bleiben. Herr Privatdozent Dr. med. Wolfgang Schütte, einer der Stellvertretenden Vorsitzenden Sachsen-Anhalts des VLK, berichtete über seine Arbeit in der Krankenhausgesellschaft. Gerade solche personellen Querverbindungen

in andere Bereiche der Medizin wurden in der vorabendlichen internen Diskussion für sehr wichtig gehalten. Franz Knieps, ehemaliger Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit unter Ministerin Ulla Schmidt, konnte seinen Rückblick auf die bundespolitische Lage zum Teil sehr anregend überbringen. Deutlich schwieriger war es, seinen künftigen Visionen zu folgen, bei denen er hervorhob, dass zwischen den grundsätzlichen Konzepten der Parteien keine wesentlichen Unterschiede bestehen. Herr Dr. med. Edgar Strauch (MBA) berichtete über einen neuen Studiengang im Gesundheits- und Sozialmanagement zum Physician Assistent in der Staatlichen Studienakademie Plauen. Zur Bewältigung des Ärztemangels kann dieser ergänzende Lösungsansatz nur ein kleiner Baustein der Problemlösung sein. Am Ende der Veranstaltung wurde dem Urgestein der mitteldeutschen Aktivitäten des VLK, dem sächsischen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Dr. Günter Schmoz, noch zum Geburtstag gratuliert. Eine äußerst engagierte Stadtführung durch Frau Arand führte bei anhaltendem Schneefall die kulturhistorisch besonders interessierten Kolleginnen und Kollegen zusammen. Auf der Fahrt in seinen Geburtsort Osterode am Harz fügte der Bundesvorsitzende noch einen Besuch am psychiatriehistorischen Standort Blankenburg ein. Als ehemaliger chirurgischer Chefarzt und Ärztlicher Direktor eines ebenfalls mit einer psychiatrischen Abteilung versehenen Versorgungshauses erwies er sich auch in der Problematik gemeindenahe Psychiatrie kompetent und äußerte sich besonders lobend über den gelungenen Umbau des Altbaus für die zukunftsträchtige Versorgung psychiatrischer Patienten. Dr. W.-R. Krause, stellv. Landesvorsitzender

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Medizinische Fachartikel

Heeß-Erler, G., Klement, A., Struck, H.G., Taube, K.M., Klöss, Th., Universitätsklinikum Halle(Saale)

Förderung der ärztlichen Weiterbildung am UKH – ein Universitätsklinikum geht neue Wege Hintergrund Durch demographischen Wandel, Verlust jüngerer Bevölkerungsanteile und soziale Veränderungen wird zukünftig in Sachsen-Anhalt die Morbiditätslast der Bevölkerung steigen. Trotz abnehmender Bevölkerungszahl ist daher mit einem steigenden Bedarf an ärztlicher Versorgung zu rechnen [1]. Gleichzeitig ist ein Mangel an ärztlichem Nachwuchs in vielen Fachgebieten und Regionen bereits über alle Versorgungssektoren hinweg feststellbar [2]. Daher ist es eine wichtige Aufgabe, junge Ärztinnen und Ärzte durch attraktive Weiterbildungsangebote für die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung der Zukunft und Aufgaben in Forschung und Lehre zu qualifizieren und an das Land Sachsen-Anhalt zu binden. Die bundesweite Evaluation der Weiterbildung hat neben einigem inhaltlichen Nachbesserungsbedarf auch gezeigt, dass nicht alle Weiterbildungsstätten wirklich weiterbilden. Von 40 039 Weiterbildungsbefugten (WBB) meldeten nur 17 392 auch mindestens einen Weiterzubildenden (WBA) [3]. Von insgesamt 484 WBB in Sachsen Anhalt sind 57 (12%) Angehörige des Universitätsklinikums Halle (UKH). Von den im Lande gemeldeten 1400 WBA absolvieren 327 (23%) junge Kolleginnen und Kollegen derzeit Ihre Weiterbildung im UKH. Vor dem Hintergrund eines Anteils des UKH von weniger als 5 % an allen Krankenhausbetten in Sachsen-Anhalt (1148 von 25400 laut Krankenhausplan des Landes) wird die weit überproportionale Beteiligung des UKH an der Zukunftssicherung ärztlicher Versorgung unseres Landes deutlich [4]. Um seiner Verantwortung als einem Zentrum der ärztlichen Weiterbildung in Sachsen-Anhalt gerecht zu werden, hat das UKH in den letzten beiden Jahren seine Anstrengungen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung intensiviert. Seitdem sind am UKH im Auftrag des Klinikumsvorstandes drei Weiterbildungskoordinatoren zur Steuerung dieser Prozesse für alle vorgehaltenen Fächer sowie für die Allgemeinmedizin tätig. Damit soll die flächendeckende Einführung und

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Stabilisierung einer strukturierten Weiterbildung am UKH unterstützt, die bisher bundesweit durch die Weiterzubildenden unterdurchschnittlich bewertete Vermittlung „wissenschaftlich begründeter Medizin“ gestärkt und die Situation in kritisierten Weiterbildungsgebieten kontinuierlich verbessert werden [3]. Dazu wurde 2010/11 für die durch fehlenden ärztlichen Nachwuchs besonders betroffenen theoretischen und klinisch-theoretischen Fächer (z.B. Anatomie, Biochemie, Pathologie) ein Konzept zur Schaffung kombinierter Weiterbildungscurricula erarbeitet und in die Praxis umgesetzt. Zur Förderung der Weiterbildung in Gebieten der klinischen Medizin, insbesondere in den „common-trunk“-Fächern (Innere Medizin, chirurgisches Fachgebiet), sowie der Allgemeinmedizin wurden im gleichen Zeitraum alle klinischen Einrichtungen des Universitätsklinikums Halle in den Koordinations- und Entwicklungsprozess einbezogen. Zeitgleich erfolgte eine qualitative Evaluation der fachspezifischen Weiterbildungsstrukturmerkmale am UKH aus Sicht von Befugten und Ärzten in Weiterbildung mit dem Ziel der Beförderung der „Weiterbildungskultur“ [5].

Weiterbildungsförderung klinisch-theoretische Fächer Wie im Masterplan für das UKH 2009 beschlossen und von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften schon 2005 gefordert, soll die Weiterbildung von Ärzten in den theoretischen und klinischtheoretischen Fächern attraktiver gestaltet werden [6]. Deshalb wurden sechs zusätzliche Weiterbildungsstellen für Ärzte in diesen Fachgebieten zunächst jeweils über einen Zeitraum von zwei Jahren geschaffen. Es sind fächerübergreifende, individuelle Weiterbildungsabläufe vorgesehen. Hierzu können die einzelnen Gebiete den Schwerpunkten „Forschung“,„Infektion“ und „Morphologie“ zugeordnet werden, wobei sich der/die Bewerber/in gleich oder vor Ablauf der 2 Jahre für eines der theoretischen oder klinischtheoretischen Fächer entscheiden kann.

Medizinische Fachartikel

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Medizinische Fachartikel

Durch ein wiederkehrendes Audit auf Ebene der WBB und WBA wird die Prozessqualität überprüft und Defizite von den Weiterbildungskoordinatoren mit den entsprechenden Einrichtungen analysiert und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Abläufe gemeinsam festgelegt.

Weiterbildungsförderung „common-trunk“-Fächer Allen WBA wird eine Rotation durch andere Abteilungen oder Kliniken des UKH durch strukturierte Weiterbildungspläne in den „common-trunk“-Fächern angeboten. Die Rotationen erfolgen in sechsmonatigen Intervallen durch alle Abteilungen des Departements für Innere Medizin bzw. in den chirurgischen Kliniken nach dem Curriculum des jeweiligen Fachgebietes laut Weiterbildungsordnung. Individuelle Arbeitsvertrags- und Arbeitszeitregelungen sollen zur besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben beitragen. Verlässliche Vertragslaufzeiten von initial 2 Jahren, mit Anschlussmöglichkeit bis zum Facharztabschluss sichern die längerfristigen beruflichen Perspektiven. Die budgetäre Führung der Weiterbildungsstellen erfolgt gemeinsam durch die vier Kliniken des Departements für Innere Medizin bzw. durch die gewählte chirurgische Klinik [5].

Weiterbildungsförderung Allgemeinmedizin Seit dem 01.10.2009 fördert das UKH die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin mit anfänglich drei und

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Medizinische Fachartikel

seit 14.04.2011 mit sechs Rotationsstellen. Rotationsmöglichkeiten bestehen in den Kliniken der Inneren Medizin (Kardiologie/Angiologie, Gastroenterologie/Pneumologie, Nephrologie/Rheumatologie, Hämato-Onkologie) in der Pädiatrie, Psychiatrie/Psychosomatik, Orthopädie und Unfallchirurgie, HNO, Dermatologie und in der Zentralen Notaufnahme. Die Weiterbildungsabschnitte werden nach den Vorgaben der Weiterbildungsordnung von den WBA selbst frei gewählt und mit dem Weiterbildungskoordinator individuell vereinbart. Seit 2009 haben so insgesamt 15 WBA für Allgemeinmedizin am UKH durchschnittlich jeweils drei stationäre Weiterbildungsabschnitte absolviert. Dabei waren häufig gewählte Rotationen neben der Inneren Medizin die Pädiatrie und die Psychosomatik. Darüber hinaus beteiligt sich das UKH aktiv an Aufbau und Entwicklung der Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin Halle/ Saalekreis. Hier finden sich neben dem UKH sechs weitere Lehrkrankenhäuser der Region und 14 weiterbildungsbefugte Hausärzte in einer regionalen Arbeitsgruppe unter dem Dach der landesweiten Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin (KOSTA) zusammen. Regelmäßige AG-Treffen von WBB wie Klinikleitern und Praxisinhabern mit den WBA sichern sowohl den niedrigschwelligen Kontakt zwischen den Partnern ebenso wie die Kooperation über Fach- und Klinikgrenzen hinweg. Zusätzlich werden sechsmal jährlich fachspezifische Tutorien für WBA zur kontinuierlichen Vorbereitung auf die Facharztprüfung als Fortbildungsveranstaltungen von der Sektion Allgemeinmedizin der MLU angeboten. Aktuell befinden sich in allen Kliniken und Praxen des Verbundes 46 Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Die Verbundweiterbildung Halle/

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Medizinische Fachartikel

Saalekreis gehört damit zu den erfolgreichsten regionalen Weiterbildungsverbünden Deutschlands [7].

Weiterbildung ist gute Unternehmenskultur

Das Stichwort „gute Unternehmenskultur“ wird für den wachsenden Gesundheitsmarkt eine zunehmende Rolle spielen. Nicht nur eine attraktive Vergütung, auch Anerkennung und Wertschätzung, Entwicklungs-, Einfluss- und Lernmöglichkeiten, gute soziale Beziehungen und Kommunikation am Arbeitsplatz sind essentielle Bausteine einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Für den längerfristigen Unternehmenserfolg spielen diese Faktoren eine zentrale Rolle. Prinzipiell werden den an einer Mitarbeit am UKH interessierten Bewerbern mögliche Entwicklungschancen aufgezeigt und unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensphasen bzw. –zyklen besprochen. Beispielsweise könnte prioritär eine Platzvergabe in der Kindertagesstätte des UKH ermöglicht und/oder eine stufenweise Wiedereinstiegsplanung nach Erziehungs- oder längerer Abwesenheitszeit angeboten werden. Sofern notwendig und gewünscht, wird der Mitarbeiter durch einen Mentor für eine definierte Zeitspanne begleitet. Organisatorisch bedeutet dies für das Unternehmen zunächst einen erhöhten Aufwand beim Auswahlverfahren und bei der Entwicklungsplanung. Weiterhin muss der Weg des Mitarbeiters im Unternehmen begleitet werden, was auch häufigere Abstimmungsgespräche mit den weiterbildungsbefugten Klinikdirektoren bedeutet. Dies geschieht mittels schriftlicher Befragungen und begleitender Interviews durch die Weiterbildungskoordinatoren sowie deren persönliche Ansprechbarkeit für die Belange der WBA. Der von uns eingeschlagene Weg ist personell und zeitlich anspruchs-

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voll. Wir versprechen uns davon jedoch einen erheblichen Mehrwert durch vertieftes gegenseitiges Vertrauen, Zusammengehörigkeitsgefühl sowie erhöhter Mitwirkungsbereitschaft an der Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsumgebung. Dies vermindert potenziell die Personalfluktuation, die an Universitätskliniken als Weiterbildungsstätte stark ausgeprägt ist. Vertiefte Bindung an das Universitätsklinikum sorgt für einen festen Personalstamm, der wiederum eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sowie Aus- und Weiterbildung für zukünftige Absolventen erst möglich macht und gleichzeitig menschlich und fachlich überzeugende Vorbilder bietet [8].

Zusammenfassung Das Universitätsklinikum Halle trägt erheblich zur Qualifizierung und Bindung des ärztlichen Nachwuchses in Sachsen-Anhalt bei. Das Beschreiten „neuer Wege“ zur Verbesserung der Weiterbildungsabläufe ist eine Herausforderung besonders für die Koordinatoren und Weiterbildungsbefugten, aber auch eine große Chance zur Entwicklung des Standortes. Es lohnt sich daher in die Förderung der Weiterbildung ärztlicher Mitarbeiter zu investieren - auch wenn dies gelegentlich auf innerbetriebliche Widerstände trifft. Der organisatorische und finanzielle Aufwand, den qualifizierte Weiterbildung erfordert, sollte in der öffentlichen Diskussion um Aufgaben und Kosten von Universitätsmedizin stärker berücksichtigt werden [9]. Literatur bei den Verfassern Korrespondenzanschrift: Weiterbildungskoordinatoren: Prof. Dr. med. HG Struck (operative Fächer) Prof. Dr. med. KM Taube (konservative Fächer) Fotos:fotolia

Die Problematik, gut ausgebildetes bzw. qualifizierungswilliges ärztliches Personal zu finden, macht auch vor Universitätskliniken nicht halt. Das bedeutet für die Kliniken ein deutliches Umdenken bei der Anwerbung von Mitarbeitern. Prinzipiell sollte dem neuen Mitarbeiter signalisiert werden, warum gerade diese Stelle für ihn attraktiv ist. Zum anderen kann die Bindung von geeigneten Mitarbeitern nicht früh genug beginnen. Für Universitätskliniken beginnt dies im studentischen Bereich bereits mit attraktiven Angeboten in der Lehre bzw. praxisnahen Kursen und Seminaren. Frühzeitig können und sollen Plätze für Famulatur und Praktisches Jahr angeboten werden. Hier bilden sich bei potenziellen Mitarbeitern häufig schon Interessengebiete heraus, die nachfolgend dann zu engagierten Bewerbungen um Weiterbildungsstellen führen. So kann auch die Besetzung von Weiterbildungsstellen bzw. alternativen Rotationsstellen möglichst längerfristig geplant und damit die Bedarfstellung in Krankenversorgung, Forschung und Lehre abgesichert werden.

Prof. Dr. med. A. Klement (Allgemeinmedizin) Universitätsklinikum Halle(Saale) Postfach 06097 Halle(Saale)

Medizinische Fachartikel

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Aktuelle Themen

Erkrankungsfälle mit Influenza A (H7N9) – Hinweise für Ärzte in Sachsen-Anhalt

Positive Bilanz: Ein Jahr 116 117

Stand: 22.04.2013

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, bitte erheben Sie bei Patienten mit schweren respiratorischen Erkrankungen eine Reiseanamnese (aktuell ist für Influenza A (H7N9) ein Aufenthalt in China in den letzten 10 Tagen relevant). • Bei Verdacht auf aviäre Influenza beachten Sie bitte die Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt. Alle für Sie notwendigen Informationen einschließlich des Meldeformulars finden Sie unter dem nachfolgendem LINK: • http://www.rki.de/DE/Content/ InfAZ/A/AviaereInfluenza/ AviaereInfluenza_node.html gez. Dr. Anke Kaline, Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt; Dr. Hanna Oppermann, Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Am 16. April feierte die 116 117, die bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, Jubiläum: Das erste Jahr war ein Erfolg. Unter der Telefonnummer 116 117 erreichen Patienten in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Er übernimmt die medizinische Versorgung der Bevölkerung, wenn die Arztpraxen geschlossen haben. Seit einem Jahr bieten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) dafür eine einheitliche Rufnummer als Service an. Der Rekordmonat der 116 117 war der Dezember 2012. Hier gab es die meisten Anrufe insgesamt (500.000) und die meisten Anrufe innerhalb einer Stunde (15.000). 79 Prozent aller Anrufe im ersten Jahr erfolgten aus dem Festnetz, 21 Prozent aus dem Mobilfunk. Ein Gespräch dauerte durchschnittlich knapp drei Minuten. Die

116 117 verbindet den Anrufer direkt oder über ein Callcenter mit dem Bereitschaftsdienst vor Ort und bündelt so fast 1.000 verschiedene regionale Nummern. Die KV Brandenburg hat als erste KV vollständig auf die 116 117 umgestellt und nutzt keine regionalen Rufnummern mehr. Die KVen Bayerns und Schleswig-Holstein folgen voraussichtlich Mitte des Jahres. Wegen laufender Reformen und Neustrukturierungen ihrer Bereitschaftsdienste nutzen die KVen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland die einheitliche Telefonnummer bislang nur teilweise und die KV Baden-Württemberg gar nicht. Dies soll sich zum 1. Januar 2014 ändern. Auf europäischer Ebene hat Österreich bereits mit der Einführung der Nummer begonnen, Schweden und Norwegen haben ihr Interesse bekundet. Die 116 117 ist nicht zu verwechseln mit der Notrufnummer 112: Der Rettungsdienst ist für lebensbedrohliche Erkrankungen zuständig. Mehr Informationen auf: www.116117info.de I Pi KBV

Weltärztebund warnt vor Normungen bei medizinischer Berufsausübung Der Vorstand des Weltärztebundes hat auf seiner 194. Sitzung in Indonesien eine Resolution zur Patientensicherheit und Normung von medizinischer Berufsausübung verabschiedet. Der Weltärztebund warnt darin vor den Plänen des Europäischen Komitees für Normung (CEN), medizinische Verfahren, etwa im Bereich der ästhetischen Chirurgie, durch nichtmedizinische Industrienormungs-Institutionen festzuschreiben. Diese Einrichtungen verfügten weder über die notwendigen technischen und berufsethischen

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Aktuelle Themen

Kompetenzen, noch besäßen sie ein öffentliches Mandat. Die Resolution des Weltärztebundes basiert auf einem von der Bundesärztekammer gemeinsam mit der spanischen und der französischen Ärztekammer eingebrachten Entwurf. Der Weltärztebund schließt sich mit der Resolution der Kritik an den Normungsverfahren den Bedenken dieser Kammern an. Die EU-Pläne könnten die Qualität der Versorgung und der Patientensicherheit erheblich beeinträchtigen. Anleitungen und Normen im Bereich des Gesundheitswesens müssten auf einer soliden medizinischen Evidenz beruhen und auch ethische Erwägungen einbeziehen. Nur so sei ein hohes Niveau medizinischer Leistungen zu gewähr-

leisten. Die Bundesärztekammer hatte sich bereits im März vergangenen Jahres in einer Stellungnahme kritisch zum Entwurf der Europäischen Union zur Normung bei Dienstleistungen in der ästhetischen Chirurgie geäußert. Auch das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) sowie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) lehnten diesen Normentwurf eindeutig ab. Der 115. Deutsche Ärztetag 2012 hat das CEN daraufhin aufgefordert, den abgelehnten Normentwurf nicht weiterzuverfolgen und zukünftig gleichgelagerte Normentwürfe in anderen Bereichen der ärztlichen Versorgung nicht anzunehmen. I Pi BÄK

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Krankenhaushaftpflicht Hintergründe und Auswirkungen eines drohenden Deckungsnotstandes 1. Die Medienberichte Mittlerweile hat eine drohende Krise der Arzt- und Krankenhaushaftpflichtversicherung Einzug in Tagesmedien gehalten. Die FAZ spricht unter der Überschrift „Tücken des medizinischen Fortschritts“ von einem drohenden Deckungsnotstand, die Ärzte-Zeitung1 titelt mit „Arzthaftpflicht - Greift die Politik bald in die Prämien ein?“ sowie „Krankenhäusern droht Versicherungslücke“ und das Handelsblatt2 konstatiert „Kunstfehler

schrecken Versicherer ab“ und „Notfall im Krankenhaus“. Hintergrund dieser Szenarien ist die Schadenhöhenentwicklung bei den Personenschäden. Eine Studie des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft3 kommt zu dem Ergebnis, dass nicht die Anzahl der Schäden, sondern die überproportionale Kostensteigerung in Großschäden das wesentliche Problem ist. Für den Versicherer kommen dann noch weitere Unwägbarkeiten hinzu: Die Schäden werden oft erst Jahre nach Eintritt gemeldet (sind aber auf das

Eintrittsjahr zu buchen), und sie haben eine oft jahrzehntelange Abwicklungsdauer. Wohl deshalb hat sich Ende 2012 einer der größten Krankenhaushaftpflichtversicherer völlig aus diesem Segment zurückgezogen und seine Verträge gekündigt4.

2. Die möglichen Folgen Ein Versicherer wird in einer Sparte kaum ständig rote Zahlen schreiben können und zu dem Zeitpunkt, in dem

Checkliste für angestellte Ärztinnen und Ärzte bei Wegfall der Krankenhaushaftpflichtversicherung (Abb. 1) Grundsätzlich sollten folgende Bereiche überprüft werden: Dienstliche Tätigkeit Hatte der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag eine Haftpflichtversicherung zugesagt, sollte er gefragt werden, wie er seiner arbeitsvertraglichen Pflicht nachkommen will (zum Beispiel durch Einkauf einer Anschlussdeckung für sein Haus oder Zusage einer generellen arbeitsvertraglichen Freistellung oder Übernahme der Kosten einer Berufshaftpflichtversicherung für dienstliche Tätigkeiten). Bei Bedarf sollte sich der angestellte Arzt selbst versichern. Privatliquidation War die Privatliquidation/Freiberuflichkeit im Zusammenhang mit der Betriebshaftpflicht des Krankenhauses versichert, gilt das unter (I.) gesagte analog. Außerdienstliche Tätigkeit Für außerdienstliche Tätigkeiten wie ärztliche Beratungen/Behandlungen im Freundes- und Bekanntenkreis oder gelegentliche Praxisvertretungen ist meist die Ärztin/der Arzt selbst in der Pflicht, für Versicherungsschutz zu sorgen. Sollten diese Tätigkeiten über die Krankenhaushaftpflichtversicherung gedeckt gewesen sein, gilt wiederum (I.) analog.

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Strafrechtsschutz Grundsätzlich kann jeder schuldhaft herbeigeführte Personenschaden zu einer Vorstrafe mit berufsrechtlichen Konsequenzen führen. Strafrechtsschutz ist deshalb besonders wichtig. Oft ist er in einer persönlichen Berufshaftpflichtversicherung als „Annexdeckung“ enthalten.

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Haftung und Versicherung von Medizinstudenten (Abb. 2) Gefahrenpotential In einem Fall fordert der Ehemann einer Patientin 800 000 Euro für die Pflege seiner Frau (Az 2 O 266/11). Sie war ins Koma gefallen, nachdem ihr eine Medizinstudentin Propofol aus einer nicht gekennzeichneten Flasche verabreicht hatte. Der Sachverständige sieht neben anderen die Studentin wegen Kompetenzüberschreitung in der Verantwortung. In einem anderen Fall wurde ein „Säugling zu Tode gespritzt“ (Neue Westfälische vom 23.09.11). Ein Medizinstudent im Praktischen Jahr hatte ein Antibiotikum nicht oral gegeben, sondern injiziert. Haftungsrisiken Wer schuldhaft einen anderen widerrechtlich verletzt, ist zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Diese Regel des § 823 I BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) gilt selbstverständlich auch für Medizinstudenten. Da Studenten nur unter Anleitung und Aufsicht des ausbildenden Arztes ärztliche Verrichtungen durchführen dürfen, ist im Einzelfall immer zu prüfen, ob die Verantwortlichen ihren Pflichten nachgekommen sind. Strafrecht Als Medizinstudent kann man wie jeder andere insbesondere wegen fahrlässiger Körperverletzung (§ 229 StGB) und fahrlässiger Tötung (§ 222 StGB) bestraft werden. Versicherungsschutz Eine spezielle PJ-Versicherung bietet Schutz, wenn keine Betriebshaftpflichtversicherung des Lehrkrankenhauses besteht, wenn ein Wechsel des Lehrkrankenhauses zu einem Versicherungswegfall führt, wenn ein Strafverfahren eingeleitet wurde und wenn Schadenbearbeitung durch spezialisierte Juristen des Versicherers erfolgen soll. Diese komplette Palette hat man bei einer ausschließlichen Privathaftpflichtversicherung – zum Beispiel als unter Umständen noch bei den Eltern „mitversicherte Person“- in der Regel nicht.

feststeht, dass die notwendigen Beiträge nicht mehr zu generieren sind, über geschäftspolitische Maßnahmen nachdenken. Für einen Versicherungsnehmer ist die Grenze der Versicherbarkeit erreicht, wenn das Einkommen die Versicherungsprämie nicht mehr hergibt. Die Folge solcher Szenarien wäre eine Gefährdung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. In solchen Situationen gab es in den Vereinigten Staaten von Amerika wiederholte Versicherungs- und (vor allem gynäkologische) Versorgungskrisen5. Bis heute hat sich dort an der Dramatik nichts geändert. Dies zeigen Präsident Obamas Überlegungen zu einer Gesundheitsreform: „Auch die Praxis der Schmerzensgeldzahlungen bei Behandlungsfehlern soll gesetzlich geändert werden. Damit sollen die enormen Entschädigungssummen beschränkt werden, die in Schmerzensgeld-Prozessen oft zugesprochen werden und die Versicherungsprämien für die Ärzte in die Höhe treiben.“6

3. Die Ideen - Zunächst einmal könnte man auf den Gedanken kommen, das Versicherungssystem von der Ereignisdeckung auf das Anspruchserhebungsprinzip (claims made) umzustellen. Das Thema Bedarfsprämie ist damit aber nicht gelöst. Im ausschließlichen Claims Made Markt muss der aktuelle

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Versicherer zwar nicht das Spätschadenrisiko aus seinem eigenen Versicherungszeitraum tragen, er übernimmt aber das Spätschadenrisiko der Vorversicherer7. - Keine Lösung ist eine Kappung der Deckungssummenhöhe des Erstversicherers. Wäre ab einem bestimmten Sublimit ein Dritter (Rückversicherer oder Pool oder Staat oder gar Versicherungsnehmer) eintrittspflichtig, so müsste auch dieser Dritte sich „irgendwie“ finanzieren. - Analog gilt dies für die immer wieder diskutierten Fondslösungen. Diese billigen dem Patienten unter bestimmten Bedingungen -wie dem Vorliegen eines Härtefalles- eine Entschädigung außerhalb des Haftpflichtrechts zu. Das Problem der Finanzierung von Haftpflichtschäden lösen sie also schon von der Intension her nicht. Vielmehr indizieren sie die Frage nach einem zusätzlichen Kostenträger. Ob dies analog dem österreichischen Modell ausschließlich die Patientenseite sein will, dürfte fraglich sein. - Sodann könnte man auch noch an eine grundsätzliche Begrenzung von Schadenersatzansprüchen denken. Es ist allerdings kein Grund ersichtlich, welcher eine Schlechterstellung von Patienten gegenüber aus nicht iatrogenen Ursachen Geschädigten rechtfertigen könnte (Opferschutz).

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Allen Überlegungen ist gemeinsam, dass es nur um eine Umverteilung von Lasten geht, welche alternativ oder kumulativ Steuerzahler, Krankenkassen, Versicherer, Mediziner und Patienten zu tragen hätten. Solche Lösungen bedürfen der Interaktion aller Beteiligten und sind letztlich nur politisch zu finden. Dabei wäre es vielleicht am einfachsten, die Prämienbelastung zumindest in den besonders „teuren“ Fachgebieten durch eine höhere Vergütung ärztlicher Leistungen zu kompensieren. Im Hinblick auf die Versorgungssicherheit der Bevölkerung wäre dies wohl ein sinnvoller (und bei den Hebammen auch schon einmal praktizierter8) Weg. In einem Punkt dürfte aber jetzt schon Einigkeit bestehen: Qualitäts- und Risikomanagement wird auch unter ökonomischen Aspekten immer wichtiger.

eine neue Situation. Gegenüber Patienten haften sie ohne Beschränkung, und das Arbeitsrecht hilft nur unter bestimmten Umständen. So sehen die Tarifverträge VKA10 und TdL11 eine Freistellung vor, wenn weder Vorsatz noch eine grobe Fahrlässigkeit gegeben ist. Einen Wegfall der Betriebshaftpflichtversicherung eines Krankenhauses sollten Angestellte zum Anlass nehmen, den notwendigen Versicherungsschutz zu überprüfen (Abb. 1). Analog gilt dies auch für Medizinstudenten (Abb. 2).

1 Ausgaben vom 11.12.2012 und 04.12.2013. 2 Ausgaben vom 14.01.2013 und 27.02.2013 3 Siehe z. B. Hellberg/Lonsing, Personenschäden der Heilwesenhaftpflicht, VersWi 2010, 421ff

4. Die Konsequenzen für Krankenhäuser und ihre Angestellten

4 Petry, Betriebshaftpflichtversicherung von Krankenhäusern, Der Krankenhausjustitiar 1/2012, 5 ff. 5 Hintergrundinformationen bei Flatten, Die Arzthaftpflichtversicherung in den Vereinigten Staaten, 1996 sowie Krahe, Die

Grundsätzlich haftet man für Behandlungs-, Diagnose und Aufklärungsfehler nach den von der Rechtsprechung entwickelten und in das Patientenrechtegesetz aufgenommenen Regeln (beispielsweise für ein schadenkausales Abweichen vom Facharztstandard). Haftungsschuldner kann sowohl derjenige sein, der liquidiert, als auch derjenige, der gehandelt hat. Die Haftpflichtversicherung des Krankenhauses versichert in der Regel9 das Risiko Krankenhaus(träger) sowie Angestellte für ihre dienstlichen Tätigkeiten als „mitversicherte Personen“. Je nach Vereinbarung kann auch Versicherungsschutz für eine Privatliquidation bestehen. Wird die Betriebshaftpflichtversicherung gekündigt und nicht durch eine neue ersetzt, hat dies Auswirkungen sowohl auf den Krankenhausträger als auch auf die Angestellten.

Haftungsverteilung bei ärztlicher Arbeitsteilung und Zusammenarbeit in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Deutschland, 2004 6 Süddeutschen Zeitung vom 11.09.2009, Seite 7 7 Komplettdarstellung siehe Weidinger, Die Praxis der Arzthaftung, 14.2.3 8 Hebammenvergütung: Zuschlag wegen höherer Haftpflichtprämien, Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(28-29) 9 Je nach Versicherer oder Risikosituation sind Abweichungen in der Betriebs- und der Berufshaftpflichtversicherung möglich! 10 Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern im Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (TV-Ärzte/VKA) vom 17. August 2006 in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 2 vom 9. Juni 2010 (Stand: 1. Mai 2010) 11 Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken

Für die Eigenhaftung des Krankenhausträgers besteht nach Wegfall der Betriebshaftpflichtversicherung kein Deckungsschutz mehr. Dies betrifft vor allem das sich aus der Betriebsbeschreibung ergebende Hauptrisiko einschließlich nichtärztlicher Haftungsgründe wie Pflegeversagen und Verletzung der Verkehrssicherungspflicht (Bsp.: Sturz infolge Flurnässe). Der Verzicht auf eine Haftpflichtversicherung kann also eine erhebliche Eintrittspflicht auslösen. Zudem wird er den Verwaltungsaufwand erhöhen (z. B. für Abwehr und Regulierung von Ansprüchen oder Prüfung und Durchführung von Regressansprüchen gegen Angestellte). Krankenhausträger sollten sich zudem vergegenwärtigen

(TV-Ärzte) vom 30. Oktober 2006 in der Fassung des Änderungstarifvertrages Nr. 1 vom 27. August 2009

Foto: Autor

- dass ein einziger Großschaden (z. B. Pflegefall durch Hypoxie unter Vollnarkose) ohne weiteres drei Millionen Euro betragen kann. - dass die Schäden eines Geschäftsjahres erst viele Jahre nach diesem Geschäftsjahr gemeldet werden bis dahin für die unbekannten Spätschäden aus diesem Geschäftsjahr Rückstellungen zu bilden sind

Rechtsanwalt Patrick Weidinger Abteilungsdirektor der Deutschen Ärzteversicherung Mail: Patrick.Weidinger@Aerzte-

Auch für die Eigenhaftung der Arbeitnehmer ergibt sich dann

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versicherung.de

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Bildende Künstler Sachsen-Anhalts

Begegnung mit

Rolf Müller

Abb. 1: „Roter Fluß“, Collage 2002

Jetzt wollte ich mehr von ihm und über ihn wissen, um ihn - Maler, Grafiker, Gobelingestalter und Hochschullehrer - im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt vorzustellen. Es waren interessante und sehr angenehme Begegnungen. Ich lernte einen hochintelligenten, vielinteressierten und warmherzigen Menschen kennen, der voller Begeisterung von seinen Studenten, seiner Kunst erzählt,

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den Aufenthalten in Fernost und seinem Engagement für die armenische Kultur. Man würde den großen stattlichen, jünger wirkenden Mann, der außerdem außerordentlich zuverlässig und exakt ist, nicht für einen Künstler halten, wenn da nicht seine hochgradige Sensibilität wäre, die sich im Gespräch immer wieder zeigt und die wohl einem wirklichen Künstler zu eigen sein muss. Die wunderschöne Altbauwohnung, die er gemeinsam mit seiner Frau Elke – sie arbeitet als Restauratorin – bewohnt, spiegelt die gemeinsamen künstlerischen Interessen wider. Sein Arbeitsplatz war zum Zeitpunkt meines Besuches tadellos aufgeräumt, die Pinsel hängen gesäubert einzeln in langer Reihe griffbereit vor ihm. Diese Ordnung beeindruckt den Besucher. „Nicht jeder Künstler hält so rein“, um es frei mit „Faust“ zu sagen. Im Laufe unserer Gespräche wird mir zunehmend klar, wie stark seine Persönlichkeit und seine Kunst einander bedingen. So deutlich habe ich das selten erlebt. Seine große Sensibilität bedarf der Ordnung und der Ruhe wie eines Schutzschildes. „Ich brauche meine Ruhe, Hektik und Lärm regen mich auf“ sagt er, deshalb verzichtet er auch auf ein Handy, dessen Läuten ihn beunruhigt und erschreckt, wenn er in der Natur ist, Eindrücke aufnimmt, nachdenkt. Selbst den Wecker hat Rolf Müller verbannt. Im Laufe der Jahre entwickelte er die Fähigkeit, zu dem Zeitpunkt aufzuwachen, den er sich am Abend vorgenommen hat. „Das geht nie schief,

Abb. 2: Pitahaya, Mischtechnik 2013

selbst bei unfreundlich frühen Weckzeiten“ entgegnet er meiner Skepsis. Später zeigt er mir seine Arbeiten. Fast zärtlich berührt er das Papier, spricht voller Begeisterung von den Hunderten Papiersorten, die er für seine Zeichnungen und Collagen gesammelt hat, schwärmt von Papieren aus Vietnam mit wunderbaren Strukturen, die beim Einfärben die Farbe so anders, so intensiv annehmen wie keine anderen (Abb.1: ���Roter Fluß“). Er spricht über seine Bilder mit einer Begeisterung und Liebe, die mich an einen Vater erinnert, der von den Talenten, Begabungen und wunderbaren Eigenschaften seines Kindes berichtet. Aber, ich bemerke es, das Rot, das er mir soeben als so wunderbar geschildert hat und das ich eigentlich über-

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Wir kannten uns, allerdings oberflächlich, schon viele Jahre, weit vor der Wende. Manchmal trafen wir im Halleschen Kunstverein aufeinander oder bei einer Ausstellungseröffnung. Regelmäßig beglückte er mich mit Neujahrsgrafik, lückenlos seit 1980, ein Glücksfall für den Sammler!


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Abb. 3: „Ehre sei Gott“, Aquatinta 2011

sehen hatte, leuchtete tatsächlich. Je länger ich hinsehe, desto intensiver (Abb. 2: Pitahaya). Das Bild, an dem ich achtlos vorüberging, ist wirklich schön! Wie kommt das? Waren meine Augen, meine Sinne so abgestumpft, das nicht zu bemerken? So geht es weiter in unserem Gespräch, ständig öffnet er mir neue Welten, neue Sichten. Rolf Müller zeigt und erklärt Kunst, den Hochschulbetrieb, die Weltgeschichte. Ich höre ihm staunend zu und bin von seiner sanften, überzeugenden Argumentation überwältigt und fasziniert. Bei einer seiner Grafiken kommen wir

auf den Theologen Prof. Dr. Hermann Goltz zu sprechen, anlässlich dessen frühen Todes im Jahr 2010 dieses Blatt entstand (Abb. 3: „Ehre sei Gott“). Rolf Müller macht kein Hehl aus seiner großen Sympathie für diesen Theologen und Ostkirchenkundler, der sich mit großem Engagement für das armenische Volk und die Aufarbeitung der furchtbaren Massaker einsetzte. Mit diesem Hintergrundwissen erschließt sich mir die Grafik zunehmend. Vor einer das ganze Bildformat ausfüllenden Mauer mit Symbolen der armenisch-christlichen Kirche, Schriftzeichen und den Lebensdaten Hermann Goltz´ ist ein gekreuzigter und enthaupteter Körper dargestellt. An der Stelle des Kopfes sieht man im Hintergrund eine türähnliche Öffnung in der Mauer. Ist das eine Pforte, durch die das Unheil kam oder eine Tür zur Flucht, zum Entkommen? Der Gekreuzigte scheint mitsamt dem Kreuz umzustürzen. Eine schreckliche Steigerung der biblischen Kreuzigung: zusätzliche Enthauptung, und stürzendes Kreuz mitsamt Leichnam. Ein

Sinnbild des grauenvollen Leidens des armenischen Volkes? Rolf Müllers Arbeiten sind voll solcher Botschaften. Er will sich mitteilen, seine Ansicht der Dinge einbringen. Es drängt ihn, Probleme, die ihn bedrücken oder erfreuen, zu verarbeiten, vielleicht auch, um für sich selbst Klarheit zu finden und sich frei zu machen. Zum Schluss möchte ich noch auf eine Serie kleiner Grafiken zu Gedichten hinweisen (Abb. 4: „Und keiner ahnt das Rätsel“). Auch sie erschließen sich nicht beim ersten Hinsehen. Ich habe mir die Mühe gemacht, einige der dazu gehörenden Gedichte herauszusuchen, um mir die Darstellung schrittweise zu erschließen. Es macht ein wenig Mühe, ist aber ungemein beglückend. Man fühlt sich dabei wesentlich wohler als nach der „Entspannung“ vor dem Fernseher bei einer oberflächlichen Show! Versuchen Sie es einmal!

Dr. Wolfgang Lässig, St. Elisabeth- und St. Barbara-Krankenhaus Halle

Und kahle linien ziehn in reich-gestickten Und teil um teil ist wirr und gegenwendig Und keiner ahnt das rätsel der verstrickten. Da eines abends wird das werk lebendig. Zu Abb. 4: Stefan George (Aus der Sammlung“ Teppich des Lebens“), 2. Vers

Biografie 1941 in Sachsendorf (Thüringen) geboren,

Burg Giebichenstein.

1959-63 Studium Universität Leipzig

Dort 1991 Gründungsbeauftragter für das

Kunsterziehung/Germanistik,

Fachgebiet Kunstpädagogik.

1963-65 Lehrer,

1994 Professur.

1965 –70 Studium Hochschule für indust-

2000 Gastprofessur in Hanoi,

rielle Formgestaltung Halle (Burg Giebi-

Emeritierung 2006.

chenstein) Fach: Angewandte Malerei,

Abb. 4: „Und keiner ahnt das Rätsel“, zu

Gobelingestaltung.

Kontaktadresse:

Seit 1970 im Verband Bildender Künstler.

Prof. Rolf Müller, Ulestr. 3, 06114 Halle

Ab 1970 Lehrtätigkeit an der Hochschule

Tel.: 0345-3880346

Stefan George, Aquarell 2007

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Buchrezension Sonstiges

Thomas Strässle

Gelassenheit Über eine andere Haltung zur Welt. Carl Hanser Verlag, München 2013, ISBN 978-3-446-24183-1, Edition Akzente, französische Broschur im Oktavformat, 143 S., € 17,90

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Gelassenheit - ein Wort, ein Wunsch, eine Sehnsucht, heute und lange schon. Gelassen wäre man doch gern. Der schlichte Begriff als Buchtitel fängt den Blick, ist fast eine Aufforderung. Die Ratgeberindustrie hat sich des Themas in Publikationen, Workshops, Kursen und Seminaren bemächtigt. Doch was ist diese so begehrte, obwohl ereignisarme und unbildliche Gelassenheit? Wie kommt man an sie heran? Es muss doch etwas Schönes sein, wenn sich eine offensichtlich ansehnliche Zahl von Erschöpften und Überbürdeten danach streckt. Der Begriff hat eine lange und reiche ideengeschichtliche Tradition sowie aktuell eine unübersehbare Konjunktur. Es mangelt ihm jedoch an Kontur. Die Gelassenheit tritt mehr als ein ominöses Faszinosum in Erscheinung. Es ist eines der Wörter, von denen Augustinus in Bezug auf den Begriff der Zeit in einem berühmten Diktum sagt, dass man bei seiner Verwendung verstehe, was gemeint ist und es ebenso verstehe, wenn andere es verwenden. Schwierig würde es erst werden, wenn man erklären solle, was es denn eigentlich ausdrücken wolle. Thomas Strässle wagt den Versuch einer Näherung. Er ist lehrender Literaturwissenschaftler an der Universität Zürich und an der Hochschule der Künste in Bern. Ganz nebenbei ist er

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auch noch diplomierter und praktizierender Konzertflötist. Es sei gleich vorweg angemerkt: Das vorliegende tiefgründige Essay ist kein praktischer Ratgeber zur Erlangung eines Verhaltens in Art der Coolness. Dafür eignen sich die darin fixierten Gedanken nur sehr bedingt und wenn überhaupt, erst nach reichlicher Reflexion. Der Gegenstand wandelt sich zudem im Verlauf der Lektüre. Strässle geht in seinen Studien zum Thema auf Quellensuche in Literatur, Philosophie und Religion. Er will wissen, wovon wir lassen oder was uns lässt, wenn wir gelassen sind. Ist Gelassenheit ein Zustand oder eine Haltung? Hat sie etwas mit Trägheit oder Teilnahmslosigkeit zu tun? Worin ist ihre Vornehmheit begründet? Kurz, es geht ihm um das lassende und gelassene Subjekt. Der weit gespannte Bogen aus der mittelalterlichen Mystik des Meister Eckhart bis in unsere Tage lässt eine inhaltliche Gliederung in hier dreizehn Kapiteln zu, die sich aus der Wandelbarkeit des Begriffes Gelassenheit ergibt. Dem vorangestellt ist eine sehr einprägsame Einleitung mit dem sprachlich gezeichneten Bild des Gustav von Aschenbach in der Novelle „Tod in Venedig“ von Thomas Mann. Die unter Leistungsdruck stets geschlossene Faust weicht einer sich öffnenden, loslassenden Hand. Im weiteren Verlauf der Abhandlung spiegelt der Autor die Gegenbegriffe Besessenheit, Verbissenheit und Zerstreuung auf die Gelassenheit, deren Synonymrepertoire von A/Abgeklärtheit bis Z/Zufriedenheit reicht. Er zitiert ausgewählte Literatur, die im Anhang samt Anmerkungen genauer aufgeführt ist. Er geht immer wieder auf

Bezüge in der deutschen Sprache ein. Strässle zieht die erkenntniskritischen Aussagen Arthur Schopenhauers zur involvierten Distanz und entfremdeten Teilhabe ebenso heran wie Friedrich Nietzsches Forderungen zum Umgang mit dem Für und Wider und zum Recht, seine Werte selbst und in Gelassenheit zu setzen. Die Frage nach der Geschichtlichkeit der Gelassenheit macht er unter Bezug auf Martin Heidegger an der großen Herausforderung für den modernen Menschen, den Umgang mit der Technik, fest. Er forderte ein rechnendes Ja zur Nutzung und ein besonnenes Nein zur vollständigen Beanspruchung. Schließlich findet die Sicht Peter Sloterdijks Beachtung, der uns geradezu in einer Gelassenheitskultur leben sieht. Der moderne Mensch sei Agent und Akteur, der sich in Netzwerken bewege und in diese verstrickt sei. Er tut und lässt mit sich tun. Die sich daraus ableitenden Aktivitäts-Passivitätsbilanzen seien individuell abzuwägen. Das sei auch möglich, sagt Strässle, im Rückgriff auf das gesamte Spektrum an Haltungen und Handlungen, wie er sie hier vorgeführt hat. Da spricht er etwas gelassen aus. Nur die Gesamtschau, wie sie der Buchautor anhand seiner Quellen anbietet, lässt etwas von der Wirkung dieses Begriffes in seiner Vielschichtigkeit ahnen. Also doch ein Ratgeber? Stil, Sprache und Fundamente des Buches lassen eine solche Einordnung nicht zu. Man wird aber mehrmals, immer wieder mal und mit steigendem Denkgenuss nach dieser anspruchsvollen Lektüre greifen. Inhalt, Gestaltung und Handlichkeit des Büchleins verleiten dazu. F.T.A. Erle, Magdeburg

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Johann Christian Reil (1759–1813) Stadtphysikus, Universalmediziner und Wegbereiter der Psychiatrie

Abb. 1: Fotostelle Universitätsklinikum Halle (Saale); Johann Christian Reil (1759–1813); Max Lange (1868-1949), Bronze, Nachguss von München, 1947; Mozartstraße, Ecke Reilstraße

Bereits wenige Jahre nach dem Tod von Johann Christian Reil (1759–1813) setzte eine Diskussion über sein Wirken und sein Werk ein. Während der Autor der ersten Reil-Biographie, Henrik Steffens (1773–1845), Reils Wirken in den Kontext der Naturmedizin und -philosophie stellte, sprach der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (1762–1836) von „Reils naturphilosophischen Phantasien und Melancholien“, die auf keinen Fall veröffentlicht werden dürften. Auch der erste außerordentliche Professor für „psychische Therapie“, Johann Christian August Heinroth (1773–1843), äußerte Kritik an Reils Arbeiten, die „das Gepräge der Nichtvollendung“ hätten. Dennoch sah Heinroth „in Reil den Urheber der eigentlichen psychischen Medizin“. Die Positionen der Zeitgenossen Reils prägten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein das Bild von Johann Christian Reil. In diesem Jahr gedenken wir seines

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200. Todestages und möchten Reil als Universalmediziner, Stadtphysikus und Wegbereiter der Psychiatrie würdigen. Aus diesem Anlass veranstaltet das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 18. bis 19. Juni 2013 in Halle/Saale eine einschlägige Tagung (nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Instituts: www.medizin.uni-halle.de/igem). Johann Christian Reil wurde am 20. Februar 1759 in Rhaude (Ostfriesland) als Sohn eines Pastors geboren. Nach einer humanistischen Ausbildung am Gymnasium nahm er ab 1779 das Medizinstudium in Göttingen und 1880 in Halle auf. 1782 wurde Reil zum Dr. med. et chir. mit einem „Tractatus de polycholia“ promoviert. Nach seiner Dissertation durchlief Reil 1782 den „Cursus“ in Berlin für die ärztliche Approbation in Preußen und absolvierte sein praktisches Jahr bei Marc Herz (1747–1803) am Jüdischen Krankenhaus in Berlin. Anschließend praktizierte er drei Jahre in seiner Heimat in Norden (Ostfriesland). 1787 kehrte er nach Halle zurück und wurde außerplanmäßiger Professor der Medizin, bevor er ein Jahr später 1788 als Nachfolger seines Doktorvaters Johann Friedrich Gottlieb Goldhagen (1742–1788) ordentlicher Professor der Therapie wurde und zugleich die Leitung des Clinicums („Scola Clinica“) in Glaucha, dem ehemaligen Krankenhaus der Franckeschen Stiftungen, übernahm. Zeitgleich war er Stadtphysikus in Halle und hatte ab 1789 die Leitung des Halleschen Stadtkrankenhauses auf dem Gelände des Hospitals „St. Cyriaci et Antonii“ inne. Als Stadtphysikus musste Reil alle Kranken behandeln, Medikamente in der Stadt-Apotheke anfertigen lassen und im Hospital, Lazarett sowie im Zucht- und Arbeitshaus nach den Kranken sehen. Zusätzlich betrieb er eine private Arztpraxis in seinem Wohnhaus in der Großen Ulrichstraße 36. Das Haus, das er 1795 kaufte, diente ihm gleichzeitig für Unterrichtszwecke, denn er hielt auch seine Vorlesungen hier. Im Klinikum in den Franckeschen Stiftungen bot Reil eine unentgeltliche Sprechstunde für mittellose Kranke an und nutzte diese auch zu Ausbildungszwecken für Medizinstudenten. In seiner Schrift „Über die eigenthümlichen Verrichtungen des Seelenorgans“ (1794/1811) prägte Reil den Begriff des „Seelenorgans“ und lokalisierte den Sitz der Seele im Gehirn. Eine Gleichsetzung bestimmter Gehirnregionen als mit dem Seelenorgan identisch lehnte Reil ab. Statt das Gehirn auf der Suche nach dem Seelenorgan zu untersuchen, sollte das Interesse dem Nervensystem generell gelten. So reizen nach

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Reil die Nerven der Sinnesorgane das Seelenorgan und erst die erregte eigentümliche Tätigkeit des Seelenorgans bringt die Vorstellungen hervor. Es sind damit nicht die Nerven, die empfinden, sondern ihre Funktion besteht in der Weiterleitung von Reizen zum Seelenorgan, welches allein empfindet und das Werkzeug der Vorstellungen ist. Unter dieser Prämisse nahm Reil die äußeren Lebensumstände des Menschen in den Blick und prüfte, wie Lebensweise, Erziehung und soziale Bedingungen Gehirn und Nervensystem beeinflussen können. 1803 veröffentlichte er seine „Rhapsodieen über die Anwendung der psychischen Curmethode auf Geisteszerrüttungen“. Auf 504 Seiten finden sich dort in 28 Paragraphen Gedichte, Lieder und Prosa, in denen Reil die Einrichtung öffentlicher Irrenhäuser forderte. Die Texte umreißen das Bild der zeitgenössischen deutschen Psychiatrie. Mit dem Begriff der Psychotherapie setzte sich Reil auseinander und ging hier recht modern von einer, wie er es nannte, „psychischen Curmethode“ aus. Wenige Jahre später gab Reil in seiner Arbeit „Ueber die Eigenschaften des Ganglien-Systems und sein Verhältnis zum Cerebral-System“ von 1807 ein physio-

Dr. Maximilian Schochow und Prof. Dr. Florian Steger Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Magdeburger Straße 8, 06112 Halle, florian.steger@medizin.uni-halle.de

Dr. Kirrily de Polnay behandelt den dreijährigen Yaseen im Flüchtlingscamp Jamam, Südsudan. © Robin Meldrum/msf

Leben retten ist unser Dauerauftrag: 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich, weltweit. Um in Kriegsgebieten oder nach Naturkatastrophen schnell handeln zu können, brauchen wir Ihre Hilfe. Unterstützen Sie uns langfristig. Werden Sie Dauerspender. www.aerzte-ohne-grenzen.de/dauerspende DAUERSPENDE ab

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Fotos: Autoren

Abb. 2: Fotostelle Universitätsklinikum Halle (Saale); „Bildung im Vorübergehen“, Straßenschild; Bürger.Stiftung.Halle; Reilstraße

logisches Erklärungsmodel für den aufkommenden Gedanken der Tiefenpsychologie. In seinem Aufsatz „Über den Begriff der Medicin und ihre Verzweigungen, besonders in Beziehung auf die Berichtigung der Topik der Psychiaterie“ beschrieb Reil 1808 erstmals den Begriff „Psychiaterie“. Hier ging er vom Prinzip eines Kontinuums von Psyche und Soma, von Leib und Seele aus, und formulierte: „Der Mensch hat eine psychische, physikalisch/chemische und mechanische Receptivität; diese zuverlässig, aber auch keine mehr.“ Des Weiteren war er vom Prinzip der Untrennbarkeit der Psychiatrie von der Gesamtmedizin tief überzeugt: „Es giebt also keine psychische Medicin sondern eine Psychiaterie; eine Chirurgie, aber keine chirurgische Medicin.“ Anschließend beschrieb er eine eigenständige Theorie der Psychiatrie, die einen umfassenden Begriff der Psychiatrie zugrunde legte. Sein umfassender Ansatz versteht Psychiatrie, Psychosomatik und medizinische Psychologie als Einheit und als Teil einer gesamten Medizin. Reil war darüber hinaus ein überzeugter Patriot, und dies mit großem Erfolg. 1808 wurde unter seinem Dekanat die Universität Halle wiedereröffnet, nachdem sie 1806 durch den Einmarsch der Franzosen geschlossen worden war. Doch bereits zwei Jahre später, 1810, folgte er einem Ruf nach Berlin – Rufe 1802 nach Göttingen und 1809 nach Freiburg hatte er abgelehnt. An Berlin reizte ihn vermutlich die Neugründung der Universität. Schon 1811 war Reil Dekan der Medizinischen Fakultät in Berlin geworden und leitete gleichzeitig die „wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen“ beim Ministerium des Innern. Zwei Jahre später leitete er das preußische Feldlazarett auf dem linken Elbufer, als er in die Freiheitskriege zog. Im gleichen Jahr, am 22.11.1813, starb Johann Christian Reil in Halle an Typhus.


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Der herzkranke Richard Wagner Eine Würdigung anlässlich seines 200. Geburtstages am 22. Mai 2013 aus der Perspektive Sachsen-Anhalts

Eben war das festliche Vorspiel der „Meistersinger von Nürnberg“ verklungen, da stimmte der Opernchor des Dessauer Hoftheaters den „Wachauf-Chor“ zu Ehren des anwesenden Meisters an, bevor sich der Vorhang zur Vorstellung von Glucks „Orpheus und Eurydike“ hob. Was für eine Befriedigung muss diese Huldigung für ihn bedeutet haben, nachdem ihm das Jahr 1872 gewaltige Anstrengungen, Erfolge aber auch Misserfolge gebracht hatte. Im Frühjahr konnte Richard Wagner den Grundstein zum Festspielhaus in Bayreuth legen. Dann aber war das Geld knapp geworden, sodass er eine Werbereise unternehmen musste, obwohl ihn schon am 9. August heftige „Herzbeklemmungen“ befallen hatten, die, wie wir heute wissen, eine beginnende Koronare Herzkrankheit anzeigten. Zusammen mit Cosima, seiner zweiten Frau, besuchte er Würzburg, Köln und Dortmund und schließlich Magdeburg, wo er 1834 - 1836 als jugendlicher Musikdirektor des Magdeburger „Nationaltheaters“ katastrophal gescheitert war. Wagner hatte damals zu einem Konzert in den Saal des Gasthofs „Zur Stadt London“ eingeladen und ihn, obwohl die berühmte Sopranistin Wilhelmine Schröder-Devrient gastierte, nur halb füllen können. Als er mit der Aufführung von Beethovens „Schlacht von Vittoria“ doch noch zu siegen hoffte, verließen die wenigen Besucher fluchtartig den Saal. Auch die Uraufführung seiner frühen Oper „Das Liebesverbot“ in dem schönen von Erdmannsdorf erbauten Theater geriet zum Debakel. Leider findet sich von diesem auch kulturhistorisch bedeutsamen Haus, in dem auch die eigentliche Uraufführung von Lessings „Nathan“ stattgefunden hat, heute keine Spur mehr.

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Denn es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, nachdem es schon im 19. Jahrhundert zur Turnhalle umgenutzt wurde. Die belastenden Erinnerungen an seine Anfangszeit mögen Wagner durch den Kopf gegangen sein, als er im Theater von Dessau, seinem nächsten Reiseziel, so hoch geehrt wurde. Er lobte die Dessauer Vorstellung als edle und vollkommene Gesamtleistung des Ensembles und lernte den Ballettmeister Richard Fricke kennen, der sich sowohl für Wagners Familie, als auch für die Festspiele engagierte. Als die Vorbereitungen dazu im Jahre 1875 begannen, hatte der Komponist einen noch schwereren Herzanfall hinter sich, der ihn am 02. April 1874 beim Spaziergang durch den Garten der Villa Wahnfried ereilt hatte. In der Tagebucheintragung Cosimas heißt es, dass er dabei zu ersticken glaubte. Besserung setzte jedoch ein, als er stehen blieb. Die Ärzte dachten auch diesmal nur an Unterleibsbeschwerden. Das mutet umso befremdlicher an, als die Symptomatik der Angina pectoris schon 100 Jahre vorher von Heberden beschrieben worden war. Obwohl er an einem schmerzhaften Zahnabszess litt, der seine Wange unförmig aufschwellen ließ, begann Wagner, der seine Schmerzen mit Chloralhydrat betäubte, im Juni 1876 mit den Proben für die Festspiele. Über die vorangegangenen Vorproben schrieb der schon erwähnte Dessauer Ballettmeister Richard Fricke: „Er springt zwischen die Singenden, stellt sich neben sie und macht die Gesten vor.“ Schließlich verführte ihn seine Vorliebe für die Akrobaten, die er schon als Kind im Jahre 1821 während seines kurzen Aufenthaltes in Eisleben auf dem Marktplatz der kleinen Stadt

Richard Wagner in der Villa Tribschen bei Luzern

bestaunt hatte, zu eigenen „artistischen Leistungen“. So berichtete Fricke über die Walkürenproben: „Es war geradezu ängstlich mit anzusehen, mit welcher Lebhaftigkeit Wagner nun oben auf Bergeshöhen den Kampf leitet… Gerechter Himmel, wenn er nur herunterginge; wenn er fällt, ist ja alles aus.“ Dabei wusste Fricke, wie all die anderen, nichts von Wagners Koro-

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Wagner und das Theater Dessau, Quelle: Stadtarchiv Dessau

narer Herzkrankheit. Denn selbst als sich 1877 nächtliche Herzbeklemmungen einstellten, die ihn zwangen, sich im Bett längerfristig hinzusetzen und im folgenden Jahr „Stiche in der Brust“ auch in Ruhe auftraten, hieß es in Cosimas Tagebuch: „Der Doktor

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leugnet jedes Brust- oder Herzleiden.“ Dabei zählt man die Angina pectoris nocturna heutzutage zu den instabilen Formen der Angina pectoris. Bei den Proben freilich mag er vor allem wegen seiner herzhaften Deftigkeit gesünder gewirkt haben, als er war. So rief er dem Sänger des Zwerges Mime zu, dem er die Anweisung erteilt hatte, sich den Rücken zu streichen: „Sie können das Streichen des Rückens schon weiter ausdehnen und sich herzhaft den Arsch streichen!“ Und als er gefragt wurde, von welcher Seite die eifersüchtige Fricka aufzutreten habe, antwortete er: „Links, der Teufel kommt immer von links.“ Da mag der Komponist an seine erste Frau Minna, geborene Planer, gedacht haben, die er in Bad Lauchstädt während seines ersten Engagements als Kapellmeister der Magdeburger Theatertruppe kennengelernt hatte, die im Sommer das Jahres 1834 das schöne Goethetheater bespielte. Die zunächst sinnlich erfüllende Ehe der beiden endete in albtraumhaften Eifersuchtsszenen und Auseinandersetzungen, die 1862 zur endgültigen Trennung führten. Minna war zu diesem Zeitpunkt freilich schon schwer herzkrank und starb im Jahre 1866 an einer Herzschwäche. Ihre Herzrhythmusstörungen wurden schon relativ früh erkannt und mittels „Herzkuren“ behandelt, während Richard Wagner selbst wegen einer „katarrhalischen Disposition“ noch 1877 nach Bad Ems geschickt wurde. Wen wundert es, dass ihm das Emser Wasser nicht bekam. In der zweiten Hälfte des Jahres 1878 überfielen ihn, wie schon angedeutet, erneute Herzbeklemmungen mitten in der Arbeit am Parsifal, die zunehmend den Charakter einer instabilen Angina pectoris annahmen und Wagner zu den ahnungsvollen an Cosima gerichteten Worten veranlassten: „Du wirst sehen, ich sterbe Dir unter der Hand weg.“ Nach einem erneuten Krampf im September 1879 flüstere er seiner Frau vor dem Einschlafen zu: „Glaubst Du, daß man lächelnd sterben kann?“ Im Parsifal, seinem Weltabschiedswerk, an dem er damals arbeitete, findet sich wohl nicht von ungefähr die Regieanweisung, wonach der Grals-

könig Amfortas die Hände krampfhaft zur Brust zu führen habe, bevor sich der Schmerz im Gralswunder löste. Dieses Werk, von dem Wagner frühzeitig ahnte, dass es sein letztes sein würde, vollendete er im Januar 1882. Die Arbeit wurde von immer heftiger werdenden Herzkrämpfen, Unterleibsbeschwerden und einem letzten Ausbruch seiner Gesichtsrose begleitet, woran auch eine Reise in den Süden nichts ändern konnte. Ja, bei der Rückreise ereignete sich am 29. April 1882 eine besonders heftige Herzattacke. Die Uraufführung des Parsifals fand am 26. Juli 1882 statt. Auch daran waren neben Wilhelm Fricke wieder viele Musiker aus Dessau beteiligt, das bald selbst zum Bayreuth des Nordens werden sollte. In der fünften Aufführung fanden ihn jedoch sein Diener Schnappauf und der Sänger Scaria auf einem Sofa liegend, wild um sich schlagend und nach Luft ringend, wobei er sich zunehmend blau verfärbte. Ein kurzer Bewusstseinsverlust deutete auf eine bradykarde Rhythmusstörung hin. Bald kam er zu sich und murmelte: „Dieses Mal bin ich noch davongekommen.“ Noch einmal reiste er mit seiner Familie nach Italien und traf am 16. September 1882 in Venedig ein. Erneut überfielen ihn hier Herzanfälle, die freilich von dem behandelnden Arzt Dr. Keppler immer noch nicht erkannt wurden. Immerhin rief er am 10. Januar 1883 einen Konsilarius namens Dr. Kurz hinzu, der eine „Magen-Neuralgie“ diagnostizierte. Nun wurde er mit Massagen behandelt. Außerdem führten die Ärzte mehrfach Magensonden ein. Auch das schon übliche Baldrian und Laudanum (Opium) wird man ihm verordnet haben, das damals schon verfügbare Amylnitrat aber leider nicht. Freilich hätte man auch bei richtiger Diagnose sein Leben sicher nicht verlängern können. Am 12. Februar 1883 nahm der Dirigent Hermann Levi, der ihn in Venedig besucht hatte, Abschied von ihm, wobei Wagner ihm den Auftrag erteilte, Carrie Pringle, eines der Blumenmädchen aus dem Parsifal, die ihn schon in Bayreuth entzückt hatte, zum Vorsingen nach Venedig einzuladen. Darüber scheint es am Morgen

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Fotos: Autor

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des 13. Februar zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und seiner Frau gekommen zu sein. Er begab sich zu seiner Arbeit, die sich mit dem „Weiblichen im Menschlichen“ beschäftigte. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte er heftige Herzkrämpfe. Plötzlich rief er mit schmerzverzerrtem Gesicht nach seiner Frau und dem Doktor. Der gegen drei Uhr eintreffende Hausarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Auf dem Totenschein vermerkte er eine Perforation der rechten Herzkammer als Folge einer Magenüberblähung. Der gesamte

Verlauf von Richard Wagners Herzkrankheit spricht jedoch dafür, dass er an den Folgen der Koronaren Herzkrankheit gestorben ist, die sicher schon zu Infarkten geführt hatte. Freilich wusste man damals fast nichts über den Herzinfarkt. Denn einen Thrombus in der Koronararterie und einen Myokardinfarkt am Lebenden beschrieben 1876/1878 erstmals Adam Hammer und Carl Weigert. Das Herz des Dichter-Komponisten war gebrochen, just in dem Augenblick als sein „Riesenwerk“ vollendet war. Dass er

aber ausgehalten hatte, ist das eigentlich Erstaunliche an ihm, denn, so formulierte es Thomas Mann: „Diese Schöpfungslast nun liegt auf Schultern, die keineswegs die eines Christopherus sind, einer Konstitution, so hinfällig dem Anschein und dem subjektiven Befinden nach, daß niemand es gewagt hätte, ihr zuzutrauen, sie werde lange aushalten und eine solche Bürde zum Ziele tragen.“

Dr. Dietmar Seifert

Thema Titelfoto

Leserbrief von Dr. K. Holzegel zum Titelfoto des April-Heftes Sehr geehrte Frau Kollegin Heinemann-Meerz,

Fotos: fotolia

der Anlass meines Schreibens ist das Titelfoto der Ausgabe 4/13. Es scheint dem Zeitgeist gefolgt, Ärzte mit um den Hals gehängtem Stethoskop abzulichten. Auch auf dem beigefügten Programm zur schwächelnden Blase liegt ein Stethoskop bereit. Hier auf dem Umschlagbild 2 Stethoskopträger, die auf der Editorialseite gleich nochmal erscheinen. Herrn Thurows Beitrag hat mir sehr gut gefallen, aber leider ein „Prediger in der Wüste” (Jes. 40,3). Auf Seite 61 eine Ärztin, die gleich 2 Stethoskope umgehängt hat. Vielleicht eine Chef- oder Oberärztin? Aber diese Darstellungen finden sich jetzt in allen einschlägigen Blättern, besonders in der Ärzte Zeitung und dem Deutschen Ärzteblatt. Manchmal stehen auf Fotos 2 oder 3 Ärzte zusammen, die das Stethoskop wie einen Halsorden tragen. In der Realität kann ich das nicht bestätigen. Zu meiner Zeit galt es als affig, so herumzulaufen. Und wenn ich in Kliniken oder Praxen bin, sind mir derartige Kollegen und Kolleginnen - mit Ausnahmen - nicht begegnet. Zumal die meisten Ärzte-Spezies eher selten mit einem Stethoskop umgehen. Unser Erkennungszeichen ist der Äskulapstab, dem die heutigen Asklepiaden verpflichtet bleiben. Aber mir geht es sicher nicht anders als Herrn Thurow. Omnia mutantur! Mit freundlichen Grüßen Dr. Klaus Holzegel, Dessau

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In Memoriam Nachruf für

Dr. Joseph Müller

Unser Vater, Dr. med. Joseph Müller, ist am 4.3.2013 im 96sten Lebensjahr an den Folgen eines schweren Sturzes verstorben. Seine 6 Kinder, 23 Enkel, 33 Urenkel und alle Angehörigen trauern um ihn. Geboren am 28.8.1917 in Lawau, in der damaligen Provinz Posen, als jüngster Sohn eines Lehrers und Organisten, musste seine Familie als Folge des 1. Weltkrieges 1919 nach Oels in Schlesien umsiedeln. Nach der Schulzeit bestand er dort 1937 sein Abitur und wurde kurz danach zum Militärdienst eingezogen. Gleichzeitig nahm er sein Medizinstudium in Breslau auf. Hier lernte unser Vater seine spätere Frau, Dr. Maria Antonie Müller, kennen, 1944 heirateten die Eltern mitten in den Wirren des vorletzten Kriegsjahres. Kriegsbedingt erfolgte die Beendigung seines Studiums an der Humboldt-Universität Berlin. Während des Bombenhagels auf Berlin durch die Alliierten beendete er dort seine Promotion „Harnsäure- und Mikro-Indikangehalt in der Leber“ mit „Magna cum laude“. Die letzten Kriegstage erlebte unser Vater als Unterarzt im Lazarett Milowitz bei Prag. Es war nach 1945 eine schwere Zeit für ihn und seine kleine, inzwischen aus Schlesien geflohene Familie. In Naumburg/ Saale arbeitete unser Vater anfangs unbezahlt als Volontär in der Gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses, 1946 fand er im Krankenhaus Zeitz in der Inneren Abteilung eine erste Festanstellung. Eine Tüte mit der Aufschrift „Josephs erstes Gehalt: 40 Mark“ ist noch vorhanden. Als Folge seiner Tätigkeit in Zeitz erkrankte unser Vater an einer schweren Lungentuberkulose, deren langwierige Behandlung in einer Heilstätte in Schielo/ Harz von 1949-1950 erfolgte. Noch während seiner Rehabilitation nahm er Kontakt mit der sich unweit von Schielo befindenden Tuberkulose-Heilstätte in Harzgerode auf und erhielt dort eine Anstellung als Stationsarzt. So zog die Familie 1950 nach Harzgerode in eines der Ärztehäuser der vom Architekten Schwedthelm in den 1930er Jahren in reinem Bauhausstil konzipierten Klinik. 1953 erfolgte die Anerkennung als Facharzt für Lungenkrankheiten und Tuberkulose. Wegen seiner Spezialisierung war unser Vater häufig als Gutachter bei der damals so häufigen Knochentuberkulose gefragt. Reisen in entsprechende Einrichtungen in SachsenAnhalt und Brandenburg wurden in der Familie schlicht „Knochentouren“ genannt.

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Mit der erfolgreichen Zurückdrängung der Tuberkulose in der damaligen DDR rückte die Behandlung der sog. unspezifischen Lungenerkrankungen in der Heilstätte Harzgerode in den Vordergrund. Während wir Kinder aus gebührender Entfernung noch junge Patienten mit Wirbeltuberkulose in ihren Ganzkörpergipsschalen auf den Lichtterrassen der Heilstätte liegen sahen, zogen nun Patienten mit Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis und auch Mukoviszidose in die im Verlauf zur Lungenfachklinik avancierte Einrichtung ein. Die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen erfolgte hier in enger Abstimmung mit dem inzwischen installierten Arbeitskreis für Bronchopulmologie der Gesellschaft für Pädiatrie der DDR um Prof. Weingärtner und Prof. Dietzsch, in dem Vater aktiv wirksam war. Hervorzuheben ist hier sicher die Etablierung der bronchiologischen Diagnostik mittels Bronchoskopie und -graphie, die Vater wohl mehrere tausend Male durchführte und auch statistisch auswerten ließ und bei der wohl auch so mancher endobronchiale Fremdkörper ans Tageslicht befördert wurde. Trotz fachlicher und menschlicher Kompetenzen hatten es die Eltern – unsere Mutter arbeitete ebenfalls in der Klinik als Lungenfachärztin – nicht leicht, sich gegen allerlei Widerstand im kommunistischen Regime zu behaupten, was auch an der christlichen Einstellung unserer Familie lag. Dennoch konnten sie von sich überzeugen: unser Vater wurde 1959 Oberarzt, und nur ein Jahr später Chefarzt der damaligen Heilstätte Harzgerode. Dass die Belegschaft hinter ihm stand, zeigte sich zu jedem Weihnachtsfest: Er bestritt die Weihnachtsfeiern mit dem von ihm einstudierten Angestelltenchor mit christlichen Advents- und Weihnachtsliedern. Sozialistische Festreden verabscheute er indes und ließ sich dazu durch Mitglieder der Verwaltung oder Gewerkschaft vertreten, denn er verstehe das „Partei-Chinesisch“ einfach nicht. In diesem Zusammenhang konnte Vater nicht verwinden, dass das Robert-Koch-Gemälde in seinem Chefarztzimmer abgehängt werden musste und der Staatsratsvorsitzende dessen Stelle einnahm. Ende der 1950er Jahre stimmten viele Menschen in der DDR mit den Füßen ab und flüchteten in den westlichen Teil Deutschlands. Dies betraf auch leitende Angestellte der Heilstätte Harzgerode. Plötzlich und über Nacht waren ihre Häuser leer. Die Eltern überlegten damals, ebenso zu verfahren, aber sie blieben. Ihre christliche Einstellung hielt sie bei ihren Patienten. Nach 1960 hielt unser Vater lange

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Foto: privat


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Zeit nur mit Unterstützung seiner Frau die ärztliche Versorgung von damals regelmäßig über 100 stationären Patienten aufrecht. Dem Amt des Ärztlichen Direktors der Lungenklinik für Kinder und Jugendliche Harzgerode, wie Vaters Position zuletzt beschrieben wurde, blieb er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1982 treu. Bis zuletzt hat es ihn tief geschmerzt, dass sein Lebenswerk, die pädiatrische Bronchopulmologie in Harzgerode, nach der Wende nicht dauerhaft fortgeführt werden konnte und auch das historisch so wertvolle Gebäudeensemble dem Verfall preisgegeben wurde. Als Menschen kann man unseren Vater als fleißig, sehr gewissenhaft, ordnungsliebend, bescheiden und immer strebsam bis in seine letzten Tage beschreiben. Mit 75 Jahren stellte er seine Erfahrungen nochmals zur Verfügung: Monatelang betreute er die Lungenklinik Albrechtshaus, danach die Diabetesklinik in Schielo als

kommissarischer Chefarzt. Neben seinem Beruf und später auch im Rentenalter nahm er Klavier- und Orgelunterricht, spielte Violine, Flöte und Gitarre. Er brachte seine Fähigkeiten bei Hausmusiken und im öffentlichen Leben ein. 60 Jahre lang hatte er das Amt des Organisten der Katholischen Gemeinde in Harzgerode inne. Bis fast zuletzt turnte unser Vater begeistert in seiner Sportgruppe, die er in den 1970er Jahren ursprünglich für die Angestellten der Klinik gegründet hatte, und deren weitaus ältestes Mitglied er inzwischen war. Im Jahr 2004 starb seine Frau, woraufhin er seinen Haushalt weitgehend allein führen musste. Zuletzt hatte er zunehmend den Wunsch, ihr zu folgen. In seiner letzten Lebenswoche zeigte er auf ihr Bild und meinte: „Dort will ich hin!“ Dass er gut „oben“ ankomme, das gebe Gott! Dr. med. Maria Nötzel (geb. Müller), Georg Müller

ZEITKUNSTGALERIE Kontakt Kleine Marktstraße 4 KONTAKT 06108 Halle (Saale) Tel.: (0345) 2 02 4778

Hans Molzberger/ Rubin Samelson Rubin`s Colors 6.Mai - 31. Mai 2013

Kleine Marktstraße 4

Öffnungszeiten 06108 Halle (Saale)

(0345) 2 02 4778 Di.-Fr.: Tel: 11.00 - 13.30 Uhr 14.00 - 19.00 Uhr Sa. 10.00 - 15.00 Uhr Rubin`s Colors ist ein Gemeinschaftsprojekt des Holocaust Überlebenden Rubin Samelson und dem Künstler Hans Molzberger. Rubin Samelson, geboren 1925 in Polen, überlebte gemeinsam mit seinem Bruder William, Arbeitslager in Polen und Konzentrationslager Buchenwald. Als Häftling des Außenlagers Colditz in Sachsen, wurde er im April 1945 von der amerikanischen Armee befreit. Molzberger und Samelson lernten sich bei der Vorbereitung zu Molzbergers Ausstellung “Never let it rest!” im Holocaust Museum Houston, USA,  2010 kennen.  Die Keramik/ Glasinstallation “Rubin`s Colors” setzt sich in Videointerviews und Audioinstallationen mit Rubins Leben auseinander. Die Installation von 100 Glas-Schmetterlingen hat ihren Ursprung in Kinderzeichnungen und Gedichten aus dem Konzentrationslager Theresienstadt. Rubin Samelson schuf Hunderte von Glas-Schmetterlingen zur Unterstützung des Holocaust Museums. Molzbergers Installation interpretiert diesen Inhalt in der Formsprache von Keramik, Stahl, Glas und Video.

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Geburtstage Sonstiges

Wir gratulieren im Mai

08. Mai MR Dr. med. Hannes Fügner Am Großen Bruch 09. Mai Dr. med. Ralph Schön Dessau-Roßlau 14. Mai Dipl.-Med. Heidemarie Lahmann Salzwedel 27. Mai Dr. med. Heidrun Hartkopf Halle (Saale)

11. Mai Dr. med. Jutta Liebau Magdeburg 12. Mai Dr. med. Frank Nagel Halle (Saale) 13. Mai Dr. med. Klaus-Dieter Böhme Tangerhütte 15. Mai Dipl.-Med. Werner Ulbricht Schköna 17. Mai Dr. med. Annemarie Bietz Hettstedt 18. Mai MR Dr. med. Erika Händler Osterburg (Altmark) 19. Mai Dr. med. Heidemarie Ullrich Halle (Saale) 20. Mai Dr. med. Werner Bondke Staßfurt 21. Mai MR Dr. med. Heide Lorsbach Harzgerode 25. Mai Dr. med. Ingrid Göpfert Lutherstadt Eisleben 25. Mai Dipl.-Med. Hannelore Schlehan Thale 27. Mai Prof. Dr. sc. med. Bernd Lößner Magdeburg 28. Mai Dr. med. Michael Eversmann Halle (Saale) 28. Mai Sabine Lorenz Querfurt 29. Mai Dr. med. Ulrike Kentsch Lutherstadt Eisleben 31. Mai MR Peter Lubig Wernigerode 31. Mai Dr. med. Dieter Krogel Magdeburg

zum 70. Geburtstag

zum 75. Geburtstag

01. Mai MR Dipl.-Med. Hans-Georg Lüppken Gardelegen 02. Mai Dipl.-Med. Elke Redlich Möser 03. Mai MR Dr. med. Klaus Graubner Tangerhütte 04. Mai Sabine Elßner Sangerhausen 04. Mai Dr. med. Hartwig Hintner Quedlinburg 05. Mai Dr. med. Lothar Günther Bernburg (Saale) 09. Mai Dipl.-Med. Rainer Wiegers Magdeburg 09. Mai Dr. med. Almut Schmidt Magdeburg

01. Mai Dr. med. Rudolf Blume Halle (Saale) 02. Mai OMR Richard Neumann Stendal 03. Mai SR Dr. med. Heinrich Kaufmann Thale 04. Mai Dr. med. Beate Henschke Halle (Saale) 06. Mai Erdmuthe Dohanka Halle (Saale) 10. Mai SR Gudrun Lasch Halle (Saale) 10. Mai MR Dr. med. Wolfgang Köber Aschersleben 11. Mai SR Dr. med. Hedi Schenk Querfurt

zum 60. Geburtstag 03. Mai dr. med. (Med. Universität Debrecen) Iván András Földes Zeitz 05. Mai Dr. med. Margot Hartmann Stendal 08. Mai Dr. med. Petra Ewers Halberstadt 08. Mai Dipl.-Med. Gudrun Meißner Magdeburg 13. Mai Dipl.-Med. Liane Freier Halle (Saale) 16. Mai Dr. med. Klaus-Dieter Becker Schönburg 20. Mai Dr. med. Sybille Paul Gardelegen 23. Mai Dr. med. Christo Manew Walbeck 27. Mai Dr. med. Helmut Nocke Magdeburg 29. Mai Dr. med. Klaus-Peter Kirsch Leipzig

zum 65. Geburtstag

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Geburtstage Sonstiges

13. Mai Dr. med. Rolf-Dieter Büchner Sangerhausen 16. Mai Dr. med. Walter Augsten Osterburg (Altmark) 16. Mai Dr. med. Manfred Lindig Dessau-Roßlau 16. Mai Hans-Werner Bille Völpke 17. Mai Dr. med. Anna-Monika Sperling Magdeburg 21. Mai SR Dr. med. Lieselotte Schwarzer Halle (Saale) 22. Mai Notburga Welzel Bernburg (Saale) 23. Mai Dr. med. Arnold Klose Wanzleben-Börde 25. Mai MR Dr. med. Henning Benecke Wolmirstedt 26. Mai Prof. Dr. med. Jürgen Engert Salzwedel

zum 85. Geburtstag

zum 80. Geburtstag

zum 87. Geburtstag

03. Mai

02. Mai SR Dr. med. Fiera Mölder Dessau-Roßlau

Dr. med. Doris Bärwald Halle (Saale)

13. Mai Dr. med. Christian Kleiber Halle (Saale) 24. Mai Prof. Dr. Dr. med. habil. Raimund Petz Möser 29. Mai MR Dr. med. Inge Rakette Dessau-Roßlau

zum 86. Geburtstag 08. Mai Prof. Dr. med. habil. Horst Knolle Halle (Saale) 17. Mai Dr. med. Bernhard Griegel Lutherstadt Wittenberg 19. Mai Dr. med. Ruth Ballin Friedensau 20. Mai MR Dr. med. Armin Heinemann Halle (Saale) 21. Mai Dr. med. Erehelga O`Swald-Treutler Köthen (Anhalt)

zum 81. Geburtstag

zum 88. Geburtstag

07. Mai Dr. med. Manfred Bäse Magdeburg 19. Mai Erika Buchmann Halle (Saale) 23. Mai Prof. Dr. med. habil. Dietmar Gläßer Halle (Saale)

17. Mai Dr. med. Helmut Schwarze Halle (Saale) 31. Mai SR Dr. med. Günter Rößger Magdeburg

zum 82. Geburtstag

18. Mai

06. Mai Prof. Dr. med. habil. Horst Köditz Magdeburg 16. Mai Dr. med. Hildegard Bernau Bernburg (Saale) 17. Mai SR Dr. med. Camilla Seefeldt Magdeburg

zum 83. Geburtstag 11. Mai Eva-Maria Hille Osterburg (Altmark) 12. Mai MR Dr. med. Fritz Lenk Weißenfels 23. Mai Dr. med. Günter Drese Halle (Saale)

zum 84. Geburtstag 30. Mai

OMR Dr. med. Sigrid Dittmann Halle (Saale)

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zum 90. Geburtstag Maria Markowsky Bernburg (Saale)

zum 91. Geburtstag 25. Mai

MR Dr. med. Ernst Horn Köthen (Anhalt)

zum 97. Geburtstag 13. Mai MR Dr. med. Hermann Fischer Ballenstedt

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und viel Freude auf Ihrem weiteren Lebensweg. Ihre Ärzteblatt-Redaktion Sollten Sie mit der Veröffentlichung Ihres Geburtstages nicht einverstanden sein, so bitten wir Sie, dies rechtzeitig der Ärztekammer bekanntzugeben.

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Adipositas Wie können wir helfen? Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.

ADIPOSITASZENTRUM

PROGRAMM 17.30 Uhr Begrüßung Lippert, H., Magdeburg 17.40 Uhr Vorstellung des Adipositaszentrums Magdeburg Wolff, Stefanie, Magdeburg Adipositas und Nebenerkrankungen

Magdeburg, 05.06.2013 Theoretischer Hörsaal des Universitätsklinikums (Haus 28) Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg

1. Interdisziplinärer Workshop

17.55 Uhr Schlafapnoe Föllner, S., Magdeburg 18.10 Uhr Adipositas und Diabetes mellitus Typ II - Konservative Therapie Klose, Sabine, Magdeburg 18.25 Uhr Kann die Chirurgie den Diabetes heilen? Benedix, F., Magdeburg Pause mit kleinem Imbiss Therapie der Adipositas 19.00 Uhr ABC-Programm - Abnehmen Schritt für Schritt? Borucki, Katrin, Magdeburg 19.15 Uhr Chirurgie - Welche Operation bei welchem Patienten? Arend, J., Magdeburg 19.30 Uhr Zusammenfassung und Ausblick Lippert, H., Magdeburg

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Dr. h.c. H. Lippert, Dr. med. F. Benedix Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg Tagungsgebühr: keine Organisation und Auskunft: Frau Dipl.-Päd. B. Broschat Tel.: 0391/6715671 / Fax.: 0391/6721403 e-mail: barbara.broschat@med.ovgu.de Fortbildungsdiplom: Bei der Ärztekammer Sachsen-Anhalt sind Fortbildungspunkte beantragt.

Auskunft unter Tel.: 0391/6715671, www.med.uni-magdeburg.de/kchi

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Impressum Ärzteblatt Sachsen-Anhalt Offizielles Mitteilungsblatt der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Herausgeber:

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Ballett mit Orchester nach William Shakespeare Freitag, 17. Mai 2013, 19:30 Uhr Anhaltisches Theater Dessau

oben: Joe Monaghan, Anna-Maria Tasarz & Damen des Ballettensembles; unten links: Laura Costa Chaud, Jonathan Augereau unten rechts: Jonathan Augereau, Anna-Maria Tasarz, Laura Costa Chaud

Der Sturm


Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 05/2013