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www.willi-online.de März 2017 | Ausgabe 240 Schutzgebühr 3,- EURO

das regiomagazin

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Lachen ist gesund! Schwester Cordula

Menschen. Immobilien. Lächeln.

»…liebt Arztromane« (Musikkabarett)

WILLI 2017

WILLI die Bühne Samstag 18. März, 20 Uhr Exil Theater Bruchsal

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KOMMENTAR

INHALT

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TITELBILD: 1. MÄRZ 1945 Malerei von Marieluise Schneider

KURZ & BÜNDIG

Die Raffgeier

SPOTLIGHTS DER REGION

THEMEN

oder

Man kanns ja mal versuchen Kennen Sie das Wort „Politikverdrossenheit“? Ein Wort, das man fühlt, aber nicht beschreiben kann. Eigentlich wünschen wir uns Vertreter, die unsere Interessen vertreten. Sie sollen angemessen bezahlt werden. Sie sollen unabhängig sein und sie sollen keine Angst haben, wenn sie nicht wieder gewählt werden. Und, sie sollen Vorbild sein gegenüber der RaffgeierMentalität, die uns täglich aus der Welt des Managements vorgeführt wird. Aber ist man erst mal selbst am Geldhahn, scheint Zurückhaltung keine Tugend mehr. Und deshalb richten es sich die gleichen Ehrenmänner und Ehrenfrauen gemütlich ein, wenn sie erst mal an der Stelle sitzen, wo man sich selbst bedienen kann. Stellen Sie sich einmal vor, Sie arbeiten in einem Betrieb, wo Sie als Mitarbeiter Ihr Gehalt bestimmen können. Auch Urlaubsgeld und Pension und auch die Kosten um Ihr Büro auszustatten, wie Sie es wollen. Kein Kunstdruck, ein Gemälde, kein Sofa, eine Ledercouch, kein Kuli, ein MontBlanc, kein Notizbuch, ein Lederaccessoires. Und das Beste: Sie selbst müssen es nicht bezahlen und niemand fragt nach. Und ihr Betrieb geht auch niemals deshalb pleite. Und noch dazu: Sie haben höchste Anerkennung und sitzen immer in der ersten Reihe. So ähnlich dürfen Sie sich die Situation eines unabhängigen, nur sich selbst und seinem Gewissen verantwortlichen Abgeordneten vorstellen. Ja, das Gewissen und die Verantwortung. Das ist so eine Sache. Jedenfalls kennt der Ideenreichtum schnell keine Grenzen und deshalb finden Journalisten auch immer wieder sehr kreative Selbstbediener. Die Mentalität blüht nicht nur im Großen, wo die Politstars ihre Zeit in den Parlamenten nur absitzen, um sich aufs wahre Geldverdienen bei Vorträgen vorzubereiten oder sich schon mal die nötigen Kontakte für den Absprung in die Industrie zu schaffen. „Diejenigen Wer?“ geraten auch immer wieder ins Visier der Recherchen und wir können in den einschlägigen Politikmagazinen davon erfahren, wie man richtig Geld verdient. Die kleinen Leuchten machen das viel intimer. Auf sie fällt viel weniger Licht der Medien. Wen kümmert schon, ob die Landtagsabgeordnete Musterfrau einen Designerteppich im Büro ihr Eigen nennt?

Nun ja, warum sollte der Querschnitt der Bevölkerung bei Abgeordneten ein anderer sein, als in der Gesamtbevölkerung? Aber vielleicht sollten alle Kollegen mal besser aufeinander schauen und rechtzeitig Einhalt gebieten, um das gemeinsame Ansehen aller Politiker nicht weiter zu beschädigen. Aber das Beispiel im Baden-Württembergischen Landtag lehrt uns das kollektive Gegenteil. Wie einig man sich doch manchmal ist. Im Handstreich wurde die alte Regelung mit Mehrheit der CDU, SPD und der Grünen gekippt und ihre Pensionen wieder auf das Niveau gebracht, wie es vor der Neuregelung aus 2011 war. Nur fünf Jahre hat die Selbstbeherrschung angehalten, als man die staatliche durch eine private Altersvorsorge ersetzt hatte, bis sich Schlauberger überlegt haben, wie man die Regel wieder kippen kann. Ein Grund war schnell gefunden: Gleichbehandlung. Man darf die Jungen nicht schlechter stellen. Und „schwupp“ war es wieder auf dem alten Stand. Erklären Sie das mal einem Arbeiter, wenn sein Betrieb schließt. Was lernen wir daraus? Jeder ist sich selbst der Nächste. Was schert mich mein Jeschwätz von Jestern? Sprüche, die so wahr sind wie nie. Doch dieses Mal haben sie die Rechnung ohne den berühmten Wirt gemacht und zeigen sich reumütig. Die bereits beschlossene, gerechtere (!) Regelung soll wieder (mehrheitlich) zurückgenommen werden. Ja was denn nun? Was ist denn nun gerecht?

JA!

BR-Kennzeichen

BR 2016

MEN’S NIGHT Die Linzenz zum Singen [Bruchsal] FREIHEITSKÄMPFER Lorenz Bretano & Anton Eisenhut [Bruchsal] VINZI ABENTEUER-GOTTESDIENST Kinderkirche [Bruchsal] WILLICHEN Kolumne über Kind- und Elternsein SCHLEMMERMEILE AM SCHLOSS 1. Streetfood Festival [Bruchsal] BR KENNZEICHEN Bilder der WILLI-Leser [Region] FASCHINGSIMPRESSIONEN Umzug und Monsterkonzert [Bruchsal] GEWERBESCHAU Übersicht [Bruchsal] LANDESFEUERWEHRSCHULE Impressionen [Bruchsal] BRENNPUNKTE Was uns so bewegt [Region]

BILDERGALERIE

BABIES Die neuen Wonneproppen WILLI-WORLD-WIDE WILLI-Leser im Urlaub

UNTERHALTUNG

WILLI THE KID Rätsel für Kinder PREISRÄTSEL Mitmachen und gewinnen! PINNWAND

SPEZIELL

1. MÄRZ 1945 Bruchsals Todesstunde RECHT SO Geschäftsführung einer GmbH, Ein schöner Rücken kann auch entzücken BERUF UND KARRIERE Markt der Berufe in Ubstadt, Försterin Sandra Anselment, Richtig bewerben

KRAICHGAU TV UNTERWEGS

Liebe Landtagsabgeordnete, ihr habt eine große Chance vertan. Wir hätten euch langsam wieder in unser Herz geschlossen und euch vertraut. Im Fußball wäre es eine Schwalbe. Dafür gibt’s mindestens die Gelbe Karte. Denn auch der Versuch den Elfmeter dadurch zu bekommen ist strafbar.

KTV INFORMIERT Was war los in der Region

Für alle, die sich in Sachen Vertrauen schlau machen wollen empfehle ich: www.abgeordnetenwatch.de

TERMINATOR Termine der Region

U. Konrad Im Wahlkampf

VERANSTALTUNGEN

INFORMIERT

IMPRESSUM Infos zum Stadtmagazin

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ABENTEURER GESUCHT

Hüttenwochenende der KJG

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RÄTSEL ??? WER IST DENN DAS? Soviel sei verraten: Er ist am 8. März 1967 geboren...

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IMPRESSUM WILLI – Das Stadtmagazin, Im Technologiedorf 6, 76646 Bruchsal, Tel.: 07251 3878-28, medien@egghead.de, www.willi-online.de ISSN 2190-1007 Realisation und Konzept: egghead Medien GmbH | Der Gerichtsstand ist Bruchsal. Verteilte Auflage: 20.000 Exemplare, über 5.000 Abrufe online. Erscheinungsweise: monatlich, zum Monatsanfang Manuskripte werden nicht zurückgeschickt. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. Ein Nachdruck ist mit schriftlicher Genehmigung gestattet. Anzeigen werden von den jeweiligen Auftraggebern selbst verantwortet.

Herausgeber: egghead Medien GmbH v.i.S.d.P.: Ulrich Konrad Fotos: egghead-Archiv; WILLIArchiv; Fotolia; thinkstockphotos Seitengestaltung und Layout: Iris Weindel, Michael Flick, Jessica Gattung, Lukas Springer, Fabienne Keck Redaktion: Iris Weindel, Ulrich Konrad, Andrea Bacher-Schäfer, Armin Herberger, Martin Stock, Christina Notheisen, Christian Jung, Gaby Müller, Marion Jung, Lisa Kühn, Cathérine Busalt, Susanne Maske Tel. 07251 3878-28, (Mo-Fr 8 - 13 Uhr) WILLI erscheint zum Monatsanfang. Redaktions-, Anzeigen-, Druckunterlagenschluss: jew. 10. des Vormonats. Medienberatung: Carmen Ansperger Tel. 07251 3878-18


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Mit fünfzig…

Aus der Reihe

Heute:

...wird man langsam unscharf Auf diesem Wege: „Glückwunsch“ zum 50sten am 8. März

RÄTSEL ??? WER IST DENN DAS?

Na, schon eine Idee? Unter den Einsendungen verlosen wir prickelnde Prosecco-Dosen, die wir ihm (nicht Ihnen) zum Geburtstag schenken. Lösung an: medien@egghead.de Tipp: Betrachten Sie das Bild aus der Ferne!


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JAHRESSTATISTIK el ghäus Einwohnzerzahl steigt an.

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Zum Jahresende 2016 war mit 21.527 Einwohnern ein Plus von 210 Personen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Ende 2015 lebten dort 21.317 Menschen. Leicht rückläufig war im vergangenen Jahr die Zahl der Geburten. Erblickten im Jahr 2015 noch 207 Neugeborene das Licht der Welt, so waren es im Jahr 2016 lediglich noch 191, davon 91 Jungen und 100 Mädchen.

Bei der Namensgebung haben sich bei den Mädchen im Jahr 2016 die Namen Emily (4) Leonie, Lina und Sophia (jeweils 3) durchgesetzt. Der häufigste Jungenname war David (5) gefolgt von Elias und Max/Maximilian (jeweils 3) Bei den Eheschließungen war eine Zunahme von 10 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Insgesamt gaben sich 107 Paare das JA-Wort. Es verstarben 206 Mitbürger.

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16.03.

so sind sie, die Hockeymädchen der TSG Bruchsal das letzte Spiel des Tages gegen den MannheiBeim zweiten Turniertag der Halle in Heilbronn mussten sie erst mal drei Niederlagen einstecken… Das war jedoch nicht so schlimm, wie man merkte. Beim Mannschaftsgruß am Anfang und Ende eines Spiels bewiesen die Mädls durch Lautstärke ihr Engagement und ihre Durchsetzungskraft. “Wir verstecken uns nicht”, lautete das Motto und mit so viel Selbstvertrauen,  konnte

mer HC stolz für Bruchsal verbucht werden. Weiter so Mädls!

TSG Bruchsal Hockey D-Training Jungs und Mädls, Jg. 2008-2011, montags 17-18.30 Uhr Sporthalle Bruchsal

VERLÄNGERUNG Wegen der starken Nachfrage wird das Stück „Das Dschungelbuch“ auch im März aufgeführt.

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‚Das Dschungelbuch‘ von Rudyard Kipling erzählt eine Geschichte vom Kampf des Guten gegen das Böse. Nur Mogli, der„Held“ der Geschichte ist ein Menschenkind. Es wächst glücklich bei seiner Wolfsfamilie heran, doch es droht ihm Gefahr, da sein Feind, der hinterhältige Tiger Shir Kahn aufkreuzt. Der Bär Balu und der Panther Baghira helfen eifrig mit, Mogli auf mögliche Gefahren vorzubereiten. Doch ob und wie Mogli im Dschungel bestehen kann, das kann man nochmals im März bei der Koralle erleben.

Die Koralle Das Dschungelbuch Zusätzliche Vorstellung: 11.| 12. | 25. und 26. März, jew. 16 Uhr im Theater im Riff, Eggerten 47, Bruchsal VVK: Buchhandlung Braunbarth www.diekoralle.de


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Hofstraße, Tiefenbach Besichtigungen auf Anfrage: Tel. 07259 1325

Forst

Der TV 1897 Forst e.V. möchte sich mit dem 120sten Geburtstag auf das große Jubiläum in fünf Jahren warmlaufen und weitere Mitglieder gewinnen. Informationen zum Jubiläum und zum TV Forst erhalten alle interessierten Sportsfreunde über die neue Fan-Seite auf Facebook oder unter www.tv-forst.de

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IDEMA- UND LEGO Bretten AUSSTELLUNG 18.2. - 18.6. Zum 1250-jährigen Stadtjubiläum veranstaltet die Stadt Bretten vom 18.02. bis 18.06. zusammen mit den „Klötzlebauern“ eine IDEMA- und Lego-Ausstellung in der ehemaligen Pinselfabrik. Präsentiert werden hier Fachwerkhäuser und das Melanchthonhaus aus IDEMA-Bausteinen. Weitere Gebäude werden extra nachgebaut.

- Schadensgutachten - Fahrzeugbewertung - Technische Gutachten

Diese zeigen in den Ausstellungsräumen einen bunten Querschnitt aus Lego Spielthemen der letzten 50 Jahre: StarWars (TM), Lego Friends, Simpsons, ModelTeam, Fabuland und Technic werden unter anderem vertreten sein. Wo: Weißhoferstraße 43a, Bretten ÖZ: samstags, sonntags und feiertags von 13- 17 Uhr

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Heimatstube Tiefenbach

TV- JUBILÄUM Im Jahr 1897 kamen in Forst 25 Gründungsmitglieder zusammen und legten, durch ihre Entscheidung ein Turnverein zu gründen, das Fundament für den heute größten Forster Verein, den TV 1897 Forst e.V. Heute zählt der TV Forst über 1.100 Mitglieder und ist damit der viertgrößte Verein im Sportkreis Bruchsal. Die offizielle Jubiläums-Auftaktveranstaltung findet am 10. Februar um 17 Uhr vor der Jahnhalle statt. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen sind geplant u.a. die Jahreshauptversammlung am 19. Mai, ein Jubiläumswochenende am 8+9 Juli in und um der Waldseehalle.

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bac Tiefen

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Bei der Mitgliederversammlung 2015 wurde bekanntgegeben, dass der Heimatverein Tiefenbach ein Haus in der Hofstraße zur Verfügung gestellt bekommt. Damit fiel der Startschuss zur Übernahme und Renovierung der Heimatstuben. Ab Juni 2015 bis August 2016 waren freiwillige Helferinnen und Helfer bemüht, das Haus zu renovieren und herzurichten. Jeden Mittwochvormittag wurde mit 5-8 hochmotivierten Personen intensiv gearbeitet. In dieser Zeit sind 1.200 ehrenamtliche Stunden geleistet worden. Alle Räume sind nun komplett eingerichtet und mit Geschirr und Gegenständen des Alltags dekoriert.

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heim

Gochs

Neue Wechselausstellungen ganz im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums Die drei Gochsheimer Museen - Museum im Graf-Eberstein-Schloss sowie Bäckerei- und das Zuckerbäckermuseum haben ihre Pforten für Besucher geöffnet. Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Museumssaison sind die beiden neuen Wechselausstellungen im Graf-Eberstein-Schloss. Im ersten Stockwerk, dem sogenannten Ebersteinsaal, wird ein Überblick zur Reformation in den heutigen Kraichtaler Stadtteilen gegeben. Im zweiten Stock wechselt ein Teil der Ausstellung. Zu sehen ist – bezugnehmend auf das Reformationsjubiläum - der Zyklus „Der verlorene Sohn“ von Margarethe Krieger. Unweit vom Schloss befinden sich die mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Bäckereimuseen, welche mit ausgefallenen Guss- und

Backformen sowie einem historischen Backofen ebenfalls Interessantes für die ganze Familie beheimaten.

Gochsheimer Museen ÖZ: Februar - November, immer sonntags, 13-18 Uhr www.kraichtal.de

ARABISCH-DEUTSCHE

SONGS Anfang Februar ging es für die acht Kinder und Band des Forums arabisch-deutscher Songs in die Beatonal Tontudios in der Jöhlinger Str. in Weingarten. Das Ergebnis der letzten Monate soll es demnächst auf CD geben. Für Rhythmus sorgten E-Bass und E-Gitarre, Cajon, zwei Keyboards, eine arabische Laute, Oud genannt und das Trommelinstrument Tabla. Solo-Sängerin Ute Huber-Frech verfeinerte das Liedensemble mit einem Heimatlied in französischer Sprache.

Das Ergebnis gibt es demnächst auf CD

In zehn Stunden waren alle Tonspuren eingespielt. Später sollen noch weitere Instrumente dazukommen. Nach der intensiven Phase legt der Chor nun eine Atempause ein. Im Sommer wollen sie wieder ein Konzert geben, mit arabischem Essen und europäisch interpretierten Songs. “Die Politik geht ihre eigenen Wege”, sagt Klaus Heinrich und hofft, dass dann noch alle syrischen Chormitglieder hier sind.


SPOTLIGHTS

BUCHTIPP

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Doris Burger von der Buchhandlung Braunbarth empfiehlt ein Buch, dass an Weltraumexpeditionen erinnert. wacht und jede Normabweichung wird aufmerksam registriert.

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Die Geschichte hat tatsächlich ein reales Vorbild. Mit dem „Biosphere“-Projekt hatte man in den 1990er-Jahren in Arizona eine künstliche Welt erschaffen, um dort ein neues, von den Umweltzerstörungen und Kriegen der Außenwelt unberührtes Leben zu erproben.

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Vier Frauen und vier Männer verbringen zwei Jahre eingeschlossen in einem großen Gewächshaus in der Wüste von Arizona. Das autarke Ökosystem enthält auf 1,3 Hektar verschiedene Biotope mit tausenden Pflanzen- und Tierarten, eine Zone für Ackerbau- und Viehzucht und die Unterkünfte für die Crew. Bei diesem Langzeitprojekt will man herausfinden, ob Menschen - auf dem Mars oder auch auf der Erde nach einer atomaren oder ökologischen Katastrophe – ein alternatives geschlossenes Ökosystem aufbauen und sich selbst darin dauerhaft erhalten könnten. Niemand darf währenddessen die große Glaskuppel verlassen und keiner darf hinein. Sieben Wissenschaftler und ein PR-Manager werden in einem langwierigen Verfahren, das an eine Castingshow erinnert, ausgewählt. Unter großem Medienspektakel ziehen sie in ihre Behausung ein. Finanziert wird das Ganze von einem selbstherrlichen Milliardär, GV (Gottvater) genannt, der draußen und drinnen alle Strippen zieht. Das erinnert an Weltraumexpeditionen, aber auch an „Big Brother“. Rund um die Uhr wird die Crew videoüber-

Werner-v.-Siemens-Str. 10 T.C. Boyle benutzt dies 76694 Forst als Ausgangspunkt und entwickelt daraus ein für ihn typisches Szenario. Voller Enthusiasmus stürzen sich die acht Terranauten in ihr neues Anzeige_92x134_Sonnensegel_NEU-2016.indd 1 Leben. Detailliert beschreibt Boyle ® den entbehrungsreichen Alltag in der Kuppel. Ackerbau und Viehzucht wie in der Steinzeit, führt mit der Zeit zu Mangelernährung. Hunger wird zum ständigen Begleiter. Aber die eigentliche Herausforderung ist das Zusammenleben auf engstem Raum. Der Lagerkoller erfasst die ganze Crew und natürlich kommt es auch zu erotischen Verwicklungen. Der missionarische Eifer und die Profilneurosen der Crewmitglieder nehmen fast satirische Züge an. Hier läuft T.C.Boyle als großer Kopfteil gratis! Erzähler zu Höchstform auf. Vom 04.03. bis zum 09.04.2017

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Gefragt, ob Literatur dazu beitragen kann, ökologisches Bewusstsein zu schärfen, sagt T.C. Boyle: Literatur kann zu überhaupt nichts beitragen, außer uns das Gehirn zu lüften und uns zu unterhalten. Das ist ihm mit seinem neuen Buch wieder einmal gelungen.

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10 | WILLI 3/17 | MEN‘S NIGHT diert mit den Matthias Böhringer stu VOLLBLUTMUSIKER: d kümmt sich um die Stimmbildung. un Männern die Lieder ein

1. Bruchsa ler t h g i N s ‘ n e M

! Die Lizenz zum Singen Text: Iris Weindel, Bilder:

Fridtjof Feldbusch

E

ine Idee von Dirigent Matthias Böhringer, einem studierten Vollblutmusiker, unter anderem auch Chorleiter des Sängerbundes Obergrombach. Er leitet erfolgreich mehrere Chöre und stellte fest, dass die Besetzung der Männerstimmen im Gegensatz zu den Frauenstimmen problematischer ist. Tatsache ist, dass es die Stimmen zwar gibt, sie schlummern nur tief in ihrem Wirt. Viele Männer denken, sie könnten gar nicht singen, aber tatsächlich trifft dies Untersuchungen zufolge nur auf einen kleinen Prozentsatz von etwa 3-4% zu. Viele trauen sich einfach nicht zu singen, tun dies vielleicht allerhöchstens daheim unter der Dusche und genau die Jungs gilt es aus ihrer Nasszelle zu locken.

ren. „Die Frage wie viele kommen würden, war natürlich spannend“, erzählt Fridtjof Feldbusch, der Organisator der Aktion vom Sängerbund Obergrombach, „Schließlich brauchte man sich ja nicht anzumelden. Als der Musiksaal sich dann so sehr füllte,

Vom Student zum Rentner ist alles dabei

Und so folgte der Aufruf an alle Männer der Region mitzumachen. Bereits zur ersten Probe am 7. Februar erschienen unglaubliche 26 mutige Neusänger, um sich stimmlich zu erproben. Über eine gemeinsame Tonleiter wurden die Stimmlagen bestimmt und Matthias Böhringer machte sich an die Stimmbildung der Her-

war die Freude natürlich groß. Ein Mann berichtete stolz, er sei von seiner Frau geschickt worden und werde auf jeden Fall wiederkommen.“ So entwickelte sich ein erfreulich bunter Chormix vom Student bis zum Rentner und auch musikalisch findet man den absoluten Neuling über denBandmusiker bis zum Chorsänger. In der ersten Probe wurde natürlich nicht gleich jeder Ton getroffen, aber der kernige Männerklang war schon sehr überzeugend.

t unter GUTE STIMMUNG: herrsch en Probe. den Männern bei der erst

präsentieren. „Da sie ja an diesem Abend die „Lizenz zum Singen“ erwerben können, darf ein James Bond Lied natürlich nicht fehlen: „Live and let die“ wurde dafür ausgewählt. Beliebt, aber ob des Swings nicht gerade einfach sind Songs von Frank Sinatra, hier „New York, New York“. Zuguterletzt wird ein Lied der Fußballfans einstudiert, die Hymne des FC Liverpool: „You will never walk alone“. Hier gibt es auch einen Solopart, der bisher aber noch nicht besetzt wurde“, verrät Fridtjof Feldbusch. Jetzt heißt es abwarten was die drei Proben so bringen. WILLI und KraichgauTV werden beim Konzert dabei sein. Die stimmlichen Höhenflüge wird das TV-Team auffangen und in der folgenden Sendung zum Besten geben. Und der Sängerbund

Viele trauen sich einfach nicht zu singen

Am Konzertabend, werden die mittlerweile 30 neuen Sänger drei bekannte Lieder

Obergrombach hofft natürlich, den Protagonisten Spaß am Singen näher gebracht zu haben und sie bei anderen Projekten oder in der Chorprobe wieder zu sehen. MÄNNER! Singen macht Spaß.

g zur

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MEN‘S NIGHT

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ZGH 0116/18 · 02/17 · Foto: peterheck.de

Die AOK-Kochshow.


12 | WILLI 3/17 | GESCHICHTE

Freiheitskämpfer statt Feudalherren Rainer Kaufmann fordert die Umbenennung der BÜZ-Säle in Brentanound Eisenhutsaal Statt die Säle im Bruchsaler Bürgerzentrum nach Vertretern des Absolutismus Ehrenberg und Rechberg zu taufen, sollten sie besser in Brentano- und Eisenhutsaal umbenannt werden, findet Rainer Kaufmann und bezieht sich in seiner Forderung auf die Rede des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert anlässlich der Eröffnung der 16. Bundesversammlung am 12. Februar 2017 im Reichstagsgebäude in Berlin. Dieser hatte unter anderem ein Denkmal in Berlin gefordert, das der “beachtlichen Freiheitsund Demokratiegeschichte Deutschlands” angemessen sei und stellt den Bezug zu Bruchsal her.

Auszug aus der Rede Lammerts : (...) Und tatsächlich hat das erstaunliche Ansehen, das Deutschland heute in der Welt genießt, wesentlich mit unserem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gewaltgeschichte zu tun.(...) Zum historischen Werden Deutschlands gehört im Übrigen auch seine zwar wechselvolle,

Hier der Auszug aus Kaufmanns Brief : (...) Seit mehr als 25 Jahren steht die Forderung im Raum, die Säle des Bürgerzentrums statt nach den Herren Rechberg und Ehrenberg nach Lorenz Brentano und Anton Eisenhut zu benennen, beide Repräsentanten der großen deutschen Freiheitsbewegungen. Denn beide haben sie eine direkte Beziehung zur Stadtmitte von Bruchsal. Eisenhut, der Bauernführer, wurde am Bergfried hingerichtet; Brentano hat, als er Interims-Regierungschef der Badischen Revolution in Karlsruhe war, offensichtlich nicht einmal hundert Meter vom Bürgerzentrum entfernt in der Huttenstraße gewohnt. In Baden

Foto: Lorenz Brentano wikipedia / artwork: Ludwig Wagner (Lithograf) Quelle: wikipedia

Anton Eisenhut

Lorenz Brentano

† 25. Mai 1525 Bruchsal

1813 - 1891

Lorenz Brentano: (1813 – 1891) 1813 in Mannheim geboren, schlug Brentano nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg und Heidelberg eine juristische Laufbahn in Bruchsal und Rastatt ein. Er setzte sich als Abgeordneter des badischen Landtags für die Unabhängigkeit der Richter ein und war Mitglied der Nationalversammlung in Frankfurt. 1948 Rückzug aus dem Parlament und Vorsitzender der badischen Volksvereine, die eine Art Gegenregierung zur amtlichen Obrigkeit bildeten. Brentano stellte sich an die Spitze der Umsturzbewegung, die eine Auflösung des Landtages und den Rücktritt der Regierung

forderte. Das badische Revolutionsheer wurde jedoch von den preußischen Truppen besiegt und Brentano in Abwesenheit vom Hofgericht des Mittelrheinkreises in Bruchsal zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Über die Schweiz gelang ihm die Flucht nach Nordamerika, wo er in Pennsylvania die deutsche Zeitung “Der Leuchtturm” gründete. Ab 1959 war er Mitglied der Redaktion und später Mitbesitzer der “Illinois-Staatszeitung” in Chikago. Er wurde Präsident des Stadtrats von Chikago und 1872 nordamerikanischer Konsul in Dresden.

Anton Eisenhut war als „Pfaffe“ Anführer des Kraichgauer Bauernhaufens im deutschen Bauernkrieg von 1525. Der vermutlich aus dem Kraichgau stammende Geistliche schloss sich aufständischen Bauern und wandte sich an die Bauern seiner Heimat in Gochsheim, Heidelsheim und die umliegenden Dörfer von Eppingen, sich ihm anzuschließen und sich gegen die Herrschaft der Feudalgesellschaft zu erheben. Fürsten, Adel, Beamte, Patrizier und der Klerus lebten von deren Arbeitskraft, und weil die Zahl der Nutznießer immer größer wurde, stiegen auch die Abgaben, die die Bauern zu leisten hatten. In weiten Teilen des süddeutschen Sprachraums kam es zu Aufstän-

den. Innerhalb kurzer Zeit hatte Eisenhut rund 200 Mann um sich geschart. Der “Bauernhaufen” plünderte das Schloss Menzingen, die Kellerei in Hilsbach, die Stiftsherrenhäuser in Sinsheim und sie zündeten die Burg Steinsberg an, die Gewalt richtete sich gegen Besitz, nicht gegen Personen. Trotz einer vertraglichen Einigung mit dem Heidelberger Kurfürsten Ludwig V. von der Pfalz und der anschließenden Auflösung des Bauernhaufens wurde Anton Eisenhut nach seiner Rückkehr nach Eppingen, wo er Kaplan gewesen war, von den Truppen des Schwäbischen Bundes verhaftet und nach Bruchsal geschickt, wo Kurfürst Ludwig V. ihn am 25. Mai öffentlich enthaupten lies.


GESCHICHTE

aber beachtliche Freiheits- und Demokratiegeschichte. Ihr angemessen und würdig zu gedenken, ist ebenso unverzichtbar wie konstitutiv für das Selbstverständnis unserer Nation. Ein Freiheits- und Einheitsdenkmal an einem zentralen Ort unserer Republik bleibt darum die noch immer

ausstehende notwendige Ergänzung unserer vielfältigen Gedenklandschaft in Berlin, so wie es der Deutsche Bundestag übrigens längst beschlossen hat, symbolträchtig an einem 9. November, vor inzwischen fast zehn Jahren. (...)

Treppen

Balkone/ Terrassen od er Be ra tu ng sste rm in Au ss te llu ng ar un g na ch Ve re inb 36

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Bäder zum Tode verurteilt, wurde er nach seiner Flucht nach Amerika Chefredakteur der Illionois Staatszeitung, später amerikanischer Konsul in Dresden, danach Kongressabgeordneter in Amerika. Welche Stadt hat solche herausragenden historischen Bezüge, Personen und Geschichten, die sie der Nachwelt eindrucksvoll erzählen könnte? Kann es wirklich sein, dass wir im Bürgerzentraum statt Vertreter der Freiheitsbestrebungen des deutschen Volkes noch immer Vertreter des Absolutismus würdigen, deren Nachfolger hier köpfen und hängen ließen?

| WILLI 3/17 | 13

Herr Lammert hat offensichtlich ganz andere Schwerpunkte gesetzt. Wie wäre es, wenn sich der Bruchsaler Gemeinderat die nahezu von der gesamten Bundesversammlung beklatschte Aufforderung nach einer Erinnerungskultur an Freiheitsbewegungen in Deutschland zu eigen machen und jetzt endlich handeln würde? Wenn wir es schnell anpacken, könnten wir sogar noch den bis September amtierenden Bundestagspräsidenten zu einer Feierstunde einladen.

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Ehrenberg und Rechberg Wer war das? Ulrich II. von Rechberg war Bischof von Speyer von 1178 bis 1187 und entstammte dem schwäbischen Adelsgeschlecht der Grafen von Rechberg, einer Familie, die engste Kontakte zu den Staufern besaß. Er gilt als Erbauer der bischöflichen Burg Bruchsal. Gerhard von Ehrenberg war der erste Bischof aus dem Kraichgauer Ritteradel. Gerhard von Ehrenberg († 1363) war Bischof von Speyer von 1336 bis 1363. Gerhard war zunächst Mitarbeiter der Kanzlei Ludwigs des Bayern und wurde auf dessen Betreiben zum Speyerer Bischof gewählt. Der Kaiser gewährte ihm 1388 für Udenheim und Rotenberg diverse Privilegien. Gerhard unterstützte den Kaiser dafür militärisch und wechselte erst nach dem Tod Ludwigs auf die Seite Karls IV. über. Die Familie von Ehrenberg profitierte von der Stellung Gerhards, Familienmitglieder erhielten lukrative Pfründe, später auch im Mainzer Raum und wurden zu wichtigen Geldgebern der Könige.

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16 | WILLI 3/17 | KINDERKIRCHE

Agent 005 I und die Bibel

„Der Hirte muss nach seinen Schafen riechen“ ist eines der bemerkenswerten Zitate von Papst Franziskus. Damit meinte er auch, dass sich die Kirche insgesamt bei ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit und für die Ansprache von neuen Zielgruppen öffnen müsse, wie dies bereits in seiner südamerikanischen Heimat geschehen ist. Text: Christian Jung, Fotos: Annette Göring

n Folge dieses Neufindungsprozesses verändert sich gerade die katholische Kirche auch in Bruchsal spürbar. Nachdem 2015 wegen der fehlenden Priester in der Erzdiözese Freiburg vor Ort die organisatorischen Strukturen in Form einer neuen Seelsorgeeinheit mit dem Namen „St. Vinzenz“, die an den Heiligen Vinzenz von Paul (1581-1660) erinnert, angepasst wurden, gibt es nun seit kurzem auch eine neue Messeform in Form der „VINZI-Abenteuer-Gottesdienste“.

Zu Beginn des offiziellen Teils gibt es dann immer ein Anspiel zu einem bestimmten biblischen Thema. Kindgerecht und spannend-abenteuerlich bekommt zum Beispiel ein Agent „005“ immer wieder den Auftrag, sich mit einer Bibelstelle zu beschäftigen, die dann auch vorgelesen wird und durch plötzlich auftretende Bibelprotagonisten besser verständlich wird. Aufgelockert wird der Gottesdienst zudem durch neue und einprägsame Bewegungs-Lieder mit einem Kinderchor und Soloeinlagen, bevor auch die in Bruchsal tätigen Geistlichen das Wort ergreifen und wie Benedikt Ritzler zum Thema „Jesus hilft mir zu beten“ sprechen. Das Bibel-Thema wird dann in verschiedenen Kleingruppen für etwa 30 Minuten vertieft. Dazu treffen

Eher traditionelle Katholiken reiben sich die Augen, wenn beispielsweise Pfarrer Benedikt Ritzler mit unzähligen Kindern ab vier Jahren im Zwei-Wochen-Rhythmus in der großen Betonkirche St. Paul Bewegungslieder mit gegenüber vom Justus-KnechtGymnasium einen Countdown Kinderchor abzählt, bevor der ungewöhnliche Gottesdienst beginnt, der sich die Kinder in festen Gruppen mit ihren 30 Minuten vorher mit einer Spielstraße im Begleitern wiederum im Pfarrzentrum von Gemeindehaus begonnen hat. Im EingangsSt. Paul. Währenddessen geht der Gottesbereich gibt es immer eine Schätzfrage, die dienst für die anwesenden Erwachsenen auf dann am Ende der Messe aufgelöst wird. So mussten die Kinder im Februar schätzen, wie eher traditionelle Weise weiter, bis die Kinder während der Kommunion wieder zurückschwer ein ausgestelltes Brot war. Wer wie kehren und singend den Abenteuer-Gottesdie kleine Linn 820 Gramm tippte und das dienst beenden, der auch mit Hilfe der rund tatsächliche Gewicht von 814 Gramm knapp verfehlte, darf sich über ein kleines Geschenk 50 ehrenamtlichen Helfer die „schönste Stunde der Woche“ sein soll. Die Abenteuer-Gotfreuen. tesdienste kommen bei Groß und Klein gut an. Nun ist geplant, eine zusätzliche Krabbelgruppe für kleine Geschwister und ihre Eltern einzurichten, damit noch mehr Familien in den Gottesdienst kommen.

VINZI-AbenteuerGottesdienst Der nächste VINZI-AbenteuerGottesdienst findet am 12. März 2017 in St. Paul statt. Die genauen Termine und Foto-Galerien zu den Gottesdiensten findet man unter: www.se-bruchsal.de


18 | WILLI 3/17 | WILLICHEN

Willichen: Die Kolumne über Kind- und Elternsein in Bruchsal

„Ich bringe doch nur schnell das Kind weg!“ Stress, Chaos und Wahnsinn -

Vor Kindergarten und Schule ist die Hölle los

Jeder kennt die Steigerung: Rennwagen-Rakete – Mama auf dem Weg zum Abholen. Die Folge des riesigen Zeitdrucks ist häufig das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit an Orten mit vielen Verkehrsanfängern. Darauf hat die Stadt bereits an vielen Stellen mit baulichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung reagiert.

S

o weit so gut. Spannender wird es, wenn das Auto die Geschwindigkeit „null“ hat, nämlich beim Parken. Hat man es mal wieder ganz knapp rechtzeitig geschafft, ist kein geeigneter Parkplatz zu finden. Nirgendwo. Nirgendwo? Existiert das Problem etwa bei allen Kinderbetreuungseinrichtungen? Eine Begehung mit dem Gemeindevollzugsdienst soll uns Überblick verschaffen.

Location Nummer EINS: der Hebelschule findet gerüchteweise zu dass er weiß dass das Parken verboten Schwimmbadstraße an traditionell die Feuertaufe der Mitarbeiter ist. Er macht es trotzdem. Auch wenn ein der Stirumschule. Beim im Gemeindevollzugsdienst statt. Immer paar Schritte weiter ein freier Parkplatz ist. Auftauchen des Gemeindevollam letzten Schultag vor den Ferien stapeln „Ich hole doch nur schnell das Kind ab“, ist zugsdienstes herrscht plötzlich sich dort die Autos. Durch die vielen parseine Erklärung. Aufbruchstimmung. Verschiedene Location Nummer DREI: Zur Mittagszeit herrscht Autos fahren weg, Wir wagen einen Blick in die Zickstraße tauchen aber nach vor dem Kindergarten St. Michael. Hier an dieser Stelle Chaos ein paar Minuten ist links absolutes Halteverbot und rechts wieder auf und biegen eingeschränktes Halteverbot. Links stehen kenden Fahrzeuge gibt es an der Engstelle schließlich in die Seitenstraße mit den vier Autos, rechts keines. Auch hier wissen zum Straße überqueren keine Möglichkeit vielen Parkplätzen zehn Meter weiter ein. die Eltern, dass sie falsch parken. Sie geben zum Ausweichen. Das Ergebnis ist eine Blo- es zu als der Mann vom Ordnungsamt sie Eine Mutter freut sich über die Präsenz des ckade an genau dieser Engstelle, weil die Ordnungsamtes und berichtet, dass sonst freundlich ermahnt. Warum tun sie es Autos aus beiden Richtungen nicht aneinzur Mittagszeit an dieser Stelle Chaos dann trotzdem? Ist es Bequemlichkeit oder ander vorbei kommen. Eine hervorragende Unverständnis? herrscht. Selbst über die Straße kommen Möglichkeit für Kinder, neue Schimpfworte die Kleinen kaum. zu lernen. Leider von ihren eigenen Eltern. Es fällt auf, dass das Halteverbot und das Wir treffen einen Vater, der im Halteverbot Location Nummer ZWEI ist Hotspot Tor immer auf der gleichen Seite sind. Mit steht. Als er angesprochen wird, gibt er Nummer eins: In der Wilderichstraße an gutem Grund. Die Kinder, die aus der Schu-

Location Nummer EINS: Schwimmbadstraße an der Stirumschule

Location Nummer ZWEI : Wilderichstraße an der Hebelschule


WILLICHEN le oder dem Kindergarten kommen, sollen eine gute Sicht haben. Das akzeptieren leider viele Eltern nicht, sie parken als ob sie alleine auf der Welt wären, gerne auch mal in zweiter Reihe. Auf Hüfthöhe hat man da keinerlei Sichtfeld mehr. Paradoxerweise ist das der Grund für viele Mütter, ihre Kinder zu fahren. Sie halten die Verkehrssituation für ihre Kinder zu gefährlich. Vielleicht führt der Weg aus dem Dilemma über die Erkenntnis, dass man bei sich selbst anfangen muss, wenn man eine bessere Welt für seine Kinder will. Daher ein paar Gedanken mit erhobenem Zeigefinger. Was beim Falschparken nicht weiterhilft: •

Was entspanntes Abholen fördert: •

Zu Fuß gehen. Die Schulbezirke sind so zugeschnitten, dass die Kinder laufen können (ehrlich). Gehen können sie nach Training mit Mama irgendwann alleine oder in Laufgruppen. Das fördert ihr Selbstbewusstsein und erleichtert den Eltern die Morgenroutine. • Mehr Zeit einplanen. Wenn man überlegt, wie lange man vom Zuhause/Arbeitsplatz zum Abholen fährt, sollte man einfach 20 Prozent der Zeit dazurechnen. Die Kunst ist natürlich, rechtzeitig loszukommen. Hier hilft nur üben, üben, üben… • Die richtige Seite aussuchen. Meist ist die Seite gegenüber dem Tor die, auf der das eingeschränkte Halteverbot gilt. Das heißt drei Minuten zum Halten, Kind einladen und Weiterfahren. • Minimal zu spät kommen. Fünf Minuten nach Schulschluss ist oft der große Ansturm schon vorbei und das Parken viel entspannter. Wenn man sich mit

Den Warnblinker anmachen. Das ist nämlich ein gesonderter Tatbestand für den man ein weiteres Mal zur Kasse gebeten werden kann. • Im Auto sitzen bleiben. Im absoluten Halteverbot darf nicht angehalten Kind zu einem alternativen werden. Egal ob man sitzen bleibt Treffpunkt laufen lassen und den Motor laufen lässt oder nicht. einer befreundeten Mama auf später • Den Behinderten-Parkplatz nehmen. verabredet, ist auch die Prestige-Frage, Das schlägt mit dem höchsten Verwarwer nicht der letzte sein muss, geklärt. nungsgeld von 35 Euro zu Buche. • Den Parkplatz nehmen, der 50 m • In der Brandschutzzone parken. Das ist entfernt liegt und das Stück laufen. Ich wie russisches Roulette für das Auto. weiß, unsagbar aber es funktioniert. Sieht jemand vom Gemeindevollzugs• Das Kind zu einem alternativen dienst dort ein Auto, hat er Anweisung Treffpunkt laufen lassen und es dort sofort einen Abschleppwagen zu mitnehmen. Schon 50 Meter weiter ist bestellen. Zum Vergleich: Haben Sie die Parksituation entspannt. jemanden eingeparkt macht man sich die Mühe, über die Polizei zu versuchen, Sie anzurufen, damit sie kommen und das Auto wegfahren Geschrieben wird die können. Ach ja, für Anfahrt und Willichen Kolumne Aufladen braucht ein Abschleppwagen von gerüchteweise minimal zehn Minuten. Marion Jung. Kostenpunkt: rund 200 Euro.

Location Nummer DREI: Zickstraße vor dem St. Michael Kindergarten

| WILLI 3/17 | 19

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20 | WILLI 3/17 | STREETFOOD-FESTIVAL BRUCHSAL

estival -F d o o tf e e tr S r le a chs Beim ersten Bru en Teller d f u a s a w h ic tl n gab‘s orde

t e e r t s r e m m e l h c S s s o l h c S m e d vor

r Foodtrucks vom 10.-12. Februa h sic en iht re ße über 40 Stännbornstra Mitten auf der Schö hen Angeboten. An isc ot ex s bi n se rio mit ku terschiedlichsten und Essensstände ieren: Burger in un ob pr d un , Sri en m m hle s Uganda, Ungarn den konnte man sc tos, Leckereien au rri riaBu e Va nch he nis sc ika lta ex der Spirale, Mau Ausführungen, m an es m om rp , pe eiz, Knus uer gegrillt frite über offenem Fe Lanka und der Schw eß pi hs d, isc Fle e sig en, rie ist mehr als Fastfoo tionen, Flammkuch nke, … Streetfood trä n Ge ke ne er lle rw efa ue sg Fe au arischen tierte Süßigkeiten, te zu frischen kulin isgewählte Produk au für viele Truckbetre m ru ist , da ist ht ht ge ac es em stg lb Se e es oll all ers reizv dabei fast eine ganz besond zu kreieren – dass hkeit. Alles in allem lic nd stä er stv . lb tte Se ber eine ihren Preis ha die allerdings auch Snack-Mischung , Egghead Medien Fotos: Max Trinter,

I love Mauldasch: Traditionelles Schwabengericht verknüpft mit Innovation bringt die verrücktesten Maultaschenkreationen.

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Ein Ehepaar aus Kraichtal-Oberöwisheim zeigte sich ebenfalls glücklich über die exotische Vielfalt.

Fackelmeister: Riesige Fleischspieße, über dem Kohlefeuer gegart

Familie Eissle abend die rie probiert hab

aus sige A en, s


Eatbox (oben): leckere Mexikanische Spezialitäten. La Jefa (unten): Mexican Grill, Tacos, Burritos, Nachos – immer frisch und selbstgemacht.

OB Petzold-Schick vor der Kamera: „Auffällig ist, dass es sehr viele Junge Anbieter sind, die einen interessanten neuen Schwung mitbringen.“

mit

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Schweizer Fischspezialitäten von Rene‘s Fisch. Bierteig, Gewürze und Soße, selbst gemacht.

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aus Helmsheim genoss nach Feiersige Auswahl. „Alles was wir bisher en, schmeckt einfach gut“

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Jürgen Häffner aus Forst erfuhr über die sozialen Medien vom Festival und ließ sich von der Kälte nicht abhalten: „Ich finde das Angebot gut“.

SC Diner aus Mannheim, Spezialist für Hamburger: „Wir machen alles selbst bis auf den Käse und Salat.“


22 | WILLI 3/17 | 1. MÄRZ 1945

Zerstörung Bruchsal

1. März

1945

Kaiserstraße, Richtung Holzmarkt rechts zerstörtes Rathaus

(heute O.-Oppen

13.53 Uhr und 30 Sekunden | 49.500 Brandbomben | 40 Minuten lang 80% der Stadt, 2.907 Gebäude zerstört | 882 Gebäude beschädigt 1,5 Millionen Quadratmeter zerstörte Fläche | mehr als 1.000 Tote

Bilder: Carl Ohler

Brücke Stadtgrabenstraße.

Stadtplan von 1939

© Stadtarchiv Bruchsal

Moltkestraße, Stadt auswärts, vorne links Stadtbauamt / ganz hinten Dragonerkaserne

11 10

9

8

2

3

7 1

Standpunkt Kreuzung Kaiserstraße , Schl osstraße Blick Richtung Hofkirchenturm (Schloss)

4

6 5


1. MÄRZ 1945

| WILLI 3/17 | 23

(heute O.-Oppenheimer-Platz ), Mozartschule

Blick Stadtkirche in Richtung Luisenpark

(heute Sparkasse am Friedrichsplatz) und Stadtkirche

Farbenhaus Isenmann

, im Hintergrund„Goldenes Lamm“

heute Wallhall

4

6 , Schl osstraße.

Kreuzung Schwimmbadstraße / Bismarckstraße. Blick Richtung Paulskirche (heute St. Menehould Platz)

5 Ecke Friedrichstraße

, Kaiserstraße

8

7 Standpunkt Kreuzung Kaiserstraße , Schlosstraße. Blick Richtung Schlossstraße , Lutherkirche

9

3

4 Heute Rathausplatz , links Gasthaus Blume (heute Rathaus und Rathausgalerie), daneben Stadtkirche und Gebäude Schuhhaus Berg)

ss)

und Handelsschule

2

1

inks Stadtbauamt /Vermessungsamt

Post

Schönbornstraße, Blick über heutiges Finanzamt

10

zum Schloss

11


24 | WILLI 3/17 | 1. MÄRZ 1945

Es war

Bilder: Andrea Bacher-Schäfer, Stadtarchiv

die Nacht zum 1. März 1945 ...

... In diesen Monaten herrschte starker Publi-

kumsverkehr. Es war ein ständiges Kommen und Gehen von Menschen, die flüchtend oder verjagt auf der Suche nach einer Bleibe waren. Sie alle mußten sich polizeilich anmelden, weil dies die Voraussetzung für den Erhalt der dringend benötigten Lebensmittelkarten war. So gab es im Amt immer viel zu tun und die Leute, die alle in Eile waren, brachten wenig Verständnis dafür auf, wenn wir uns bei Fliegeralarm gleich in den Luftschutzkeller begeben hatten. Die Alarmsirenen ertönten mehrmals am Tag. Man gewöhnt sich aber an alles, und so hatten es viele, wir auch, mit dem Aufsuchen der Schutzräume nicht so eilig. Während der Mittagspause ging ich, wie immer, nach Hause. Mama hatte zum Essen Grießschnitten gerichtet. Woher sie nur die Zutaten genommen hatte! Nach Tisch machte ich mich wieder auf den Weg zum Dienst, an diesem Tag sehr zeitig. Die Sonne schien, es war ein strahlender Märztag.

Unterwegs traf ich Hildegard Berlinghof

– sie gehörte zu meinem Jahrgang –, die ins Photogeschäft Ohler wollte, zwei Häuser neben dem unsrigen, wo sie angestellt war. Das Geschäft war nach der Mittagspause noch nicht geöffnet, und Hilde begleitete mich. Natürlich war Voralarm. Wir verabschiedeten uns beim Rathaus um etwa 13.45 Uhr; sie lief zurück zur Wörthstraße und direkt in die erste Bombenwelle hinein.

Ich kam ins Rathaus, da fielen Bomben. Ganz Der Schicksalstag im März 1945 veränderte auch das Leben von Marieluise Schneider völlig. Sie verlor an diesem Tag ihr ganzes bisheriges Leben. Bekannt in Bruchsal ist sie durch ihre Schriftkunst, denn sie beherrscht die Technik der Kalligrafie wie kaum sonst jemand. Ihre Erinnerungen an den 1. März hat sie niedergeschrieben. Den Inhalt möchten wir hier ungekürzt wiedergeben.

nahe. Erschreckt kauerten wir beieinander in einer hinteren Ecke des Raumes: die erste Welle. Ich ging weiter durch die hintere Türe ins Treppenhaus. Wieder fielen Bomben. Wo wohl und wieviele? Ich lag am Mauerrand auf den Stufen der breiten Treppe. Die zweite Welle. Es wurde ruhiger. Da ich zur Betriebsfeuerwehr eingeteilt war, trug ich einen Schutzhelm. Ich lief über den Rathaushof, der übersät war von Steinbrocken und Trümmerteilen, und erreichte schließlich den Schutzraum, der sich im Kel-


1. MÄRZ 1945

| WILLI 3/17 | 25

ZEICHNUNG VON MARIELUISE SCHNEIDER: Es zeigt, wie sie und der Soldat über die brennenden Trümmer liefen.

die Hitze um meine Beine und Füße. Feuer. Jenseits der Sperre hatte ich sogar noch meine Schuhe an….

Von der Wilderichstraße kommt eine Frau, blutig, überall Schnittwunden. Ich hake sie unter und will sie ins Krankenhaus bringen. Weiter Richtung Damianstor. Am Gymnasiumsplatz Luft holen, atmen. Hier ist es freier. Weiter zur Schönbornstraße, zum Krankenhaus, das unbeschädigt ist. Wir gehören zu den ersten, die einen Verwundeten bringen.

Immer noch habe ich den Helm auf dem

ler unter den hinteren Gebäudeteilen befand. Andere Kollegen hielten sich bereits dort auf. Es kam die dritte Welle. Die vierte Welle. Was war diesmal geschehen? Viel schlimmer als bei früheren Bombenabwürfen hatte es sich eigentlich nicht angehört.

Wir verließen den Schutzraum. An vie-

len Stellen im Haus war Feuer zu sehen. Wir, die Betriebsfeuerwehr, machten uns nun an unsere Arbeit. Mit bereitgestelltem Wasser und Sand versuchten wir im ersten Obergeschoß zu löschen, wo Schreibtische, Vorhänge, Schränke brannten. Stabbrandbomben warfen wir hinaus. Die Flammen waren soweit erstickt, hinauf also ins nächste Stockwerk. Wieder mit Sand löschen. Jetzt aber brauchten wir Wasser, da es noch viele Brandherde gab. Also legten wir vom Hydranten im Hof eine Leitung nach oben – aber der Schlauch blieb trocken und leer, es kam kein Wasser. Die Sandvorräte waren aufgebraucht, die Flammen schlugen hoch, an vielen Stellen. Retten konnten wir da nichts mehr.

Ich wollte jetzt nach Hause, um zu sehen,

was in der Wörthstraße geschehen war. Ich ging aus dem Rathaus. Ein riesiger Bombentrichter davor, so groß wie die Fahrbahn breit war. Beim „Rappen“ stand Herr Schuhmacher Doll, der in seiner Werkstatt an der Kaiserstraße den Angriff überstanden hatte, und rief nach Leuten, die helfen sollten. Im Öffentlichen Luftschutzkeller unter dem Gasthaus befanden sich mit anderen seine Frau und die fünf Kinder. Riesige Steinbrocken lagen herum, von Hand nicht zu bewegen, und von drunten die Schreie der Menschen, die verschüttet waren…. Man konnte nichts tun, nicht helfen. Alle in diesem Keller sind ums Leben gekommen.

Leute riefen „zur Großen Brücke, dort hört es auf“. Etliche sah ich in diese Richtung rennen. Aus den Fenstern der oberen Stockwerke schlugen Flammen. Die Häuser brannten, rechts und links der Straße….

Ich wollte nun doch nach Hause, also in die

entgegengesetzte Richtung, in den Sturm hinein. Da war ein Soldat. Ein Urlauber wohl. Er fragte mich, wo die Schönbornstraße sei; er wolle dort einen Besuch machen. Ich antwortete, daß ich die Straße kenne und ihm den Weg zeigen könnte, aber zuerst wolle ich nach Hause. Er ging mit mir. Vorbei am brennenden Rathaus, am Pfarrhaus. Die Stadtkirche von Bomben getroffen, über die Straße hinweg ein lodernder Schuttberg. Der Soldat nahm mich bei der Hand und zog mich hinüber. Wir kamen zu Ecke Marktplatz-Friedrichstraße. Die Schulstraße und die Friedrichstraße in Richtung Pestalozzischule waren versperrt durch brennende Trümmerhaufen. Phosphor. Der Soldat meinte, in der vorgesehenen Richtung könnten wir nicht weiterkommen, es gäbe nur den Weg nach rechts. Dieser Teil der Friedrichstraße war noch begehbar. Also hier weiter, über die Kreuzung Friedrichstraße-Kaiserstraße. Aus den Häusern schlugen Flammen, Menschen schrieen…. Zwischen Huttenstraße und Milchgeschäft Seyband züngelnde Glut über die gesamte Straßenbreite. Der Soldat fragte, ob ich mich da durch traue. Aber es gab keinen anderen Weg. Also durch. Ich erinnere mich noch an

Kopf. Mir ist nichts geschehen. Doch wo ist der Soldat? Er ist nicht mehr da. Wer war er? War es mein Schutzengel? Allein hätte ich den Weg so nie zu gehen gewagt. Sicher hätte ich einen der noch intakten Keller aufgesucht. Einen Keller! Viele Menschen kamen so zu Tode, weil eine Flucht nicht mehr möglich war, sobald sich das Feuer nach unter durchgefressen hatte. Sie sind erstickt. Ein Versuch, von der anderen Seite zur Wörthstraße zu kommen. Vom Damianstor stadtauswärts war alles unversehrt geblieben. Vorbei an der Gartenseite des Schlosses. Flammen schlagen aus den oberen Stockwerken. An der Kreuzung Schloßstraße - Kaiserstraße ist ein Durchkommen nicht möglich. Also zurück. In der Schönbornstraße, weit draußen, wohnt ein Mädchen aus meiner Jugendgruppe mit ihrer Mutter. Dort werde ich aufgenommen. Ich habe nichts außer meiner Handtasche, die ich zum Dienst mitgenommen und die ganze Zeit bei mir getragen hatte, und den Schutzhelm…

Gegen Abend, die Stadt brennt, der Him-

mel ist verdunkelt und es fallen Tropfen. Nachfragen im Krankenhaus, St. Paulusheim, St. Maria, ob meine Mutter dort sei. Wir hatten daheim abgesprochen, wenn etwas passieren sollte, möglichst schnell den Keller zu verlassen, um ins Freie zu gelangen. Überall die Antwort „Nein“. In die Stadt kann man nicht mehr. Ein Flammenmeer. In der Nacht liegen wir zu viert oder fünft in den Ehebetten. Durch das Fenster sehe ich in der Ferne die brennende Stadt. Ich zittere am ganzen Körper, zittere, zittere….

Am nächsten Morgen über qualmende

Trümmer und Schutt in die Stadt. Menschen, die suchen, Trauer, Tränen, Tote… Ich komme bis vor unser Haus Wörthstraße 7 (heute Nr.5). Ein brennender, glusender, rauchender Trümmerberg. Der gewölbte Keller hat gehalten. Wo finde ich meine Mutter? Von den Nachbarn ist niemand zu sehen. Ich zittere immer noch. Am folgenden Tag ist der Trümmerberg niedriger. Der Keller also eingestürzt. Darüber vibriert die Luft von der Hitze. Immer noch Brand, Rauch, Flammen.

Tiefflieger. Sie schießen auf Menschen. In

der qualmenden Ruinenstadt gibt es nirgendwo Schutz. Angst. Hilflos ausgeliefert.

Immer wieder gehe ich in die Stadt, allein.

Ich habe hier keine Angehörigen. Ob auf unserem Anwesen gegraben wird? Ich muß mich darum kümmern. Auf den Straßen – besser: wo die früher waren – Tote, die man gefunden oder aus den Kellern herausgeholt hat. Verstümmelte, verkohlte, kleine geschrumpfte Leichen. Menschen bringen leblose Körper, ihre umgekommenen Angehörigen zum Friedhof. Dort liegen viele, die auf die Identifizierung warten. Andere fahren auf Wägelchen ihre letzte Habe weg, die sie retten konnten. Mein und Dein verschwimmen weithin. Aus Wohnungen und Kellern, die verlassen stehen, wird ausgeräumt. Wenn die Besitzer kommen, ist alles leer…Mich betrifft das aber nicht; es ist ohnehin alles weg.

Immer wieder allein in die Stadt gehen.

Nach Tagen erfahre ich, daß die Bewohner des Nachbarhauses (Katz) in ihren Keller stiegen und zum Teil stürzten, als auf unser Haus schon Sprengbomben fielen. Der Rückweg war ihnen versperrt und sie öffneten den Mauerdurchbruch zu unserem Keller. Der war leer. Sie arbeiteten sich weiter durch in den Keller des nächsten Hauses (Riedel). Von dort gelangten sie ins Freie. Der Angriff dauerte ungefähr 20 Minuten. Bruchsal ist ausgelöscht. Zu 82% zerstört. Es war ein Monat vor dem Einmarsch der Siegermächte. Über 1000 Menschen sind ums Leben gekommen...

... Lesen Sie auf der nächsten Seite wie eng viele Schicksale des 1. März (so auch das von Marieluise Schneider) miteienander verknüpft sind.


26 | WILLI 3/17 | 1. MÄRZ 1945

SCHICKSALhafte Verknüpfungen Zufall, Vorsehung, Schicksal, göttliche Fügung, man kann es nennen, wie man will. Viele Erzählungen aus den Kriegstagen zeigen immer wieder, dass ganz kleine Begebenheiten oftmals über Leben und Tod entschieden haben. Diejenigen, die durch einen Zufall knapp dem Tod entkamen, erinnern sich ihr Leben lang an die, die sterben mussten – an die letzte Begegnung. Wir haben Geschichten gehört und zusammengefügt und fanden heraus, dass das „Schicksal“ von einigen Menschen in Bruchsal seit dem 1. März 1945 eng miteinander verknüpft ist, obwohl die inzwischen weit über 90-Jährigen bisher nichts davon wussten…

Städtische Sparkasse

und Mozartschule

ZERSTÖRT: Städtische Sparkasse

und Mozartschule

Marieluise Schneider

Anneliese Bischoff, geborene Gehring

„Ich habe als junge Frau bei der Sparkasse gearbeitet, unsere Geschäftsstelle war damals gegenüber des heutigen Sparkassengebäudes an der Ecke Friedrichsplatz und Wörthstraße“, erzählt Anneliese Bischoff, geborene Gehring. „Wir wohnten in der Talstraße, der Weg war zwar nicht so weit, aber es gab wenige Möglichkeiten bei Fliegeralarm kurzfristig in einen Luftschutzkeller zu flüchten. Weil zu dieser Zeit fast täglich Alarm war, gab mein Chef, Herr Kober, die Anweisung, dass ich lieber mal die Entwarnung zu Hause abwarten sollte, als unterwegs in Gefahr zu geraten. „Die Arbeit kann auch mal warten“, sagte er großzügig. An diesem unsäglichen 1. März 1945, verbrachte Anneliese Gehring die Mittagspause zu Hause. Zusammen mit ihrem Nachbarsmädchen Maria Berlinghof wollte sie anschließend wieder von der Talstraße aus zurück in die Stadt laufen. Eine Bekannte der Familie hatte am Vormittag Kuchen vorbeigebracht (das war damals ein ganz besonderes Vergnügen, denn die Lebensmittel waren knapp). Als Maria Anneliese abholen wollte, rief die junge Sparkassenangestellte ihr zu, sie würde etwas später hinterherkommen, weil sie noch das Stückchen Kuchen essen wollte - das war ihr Glück!

Genau zur selben Zeit war Marieluise Schneider während der Mittagspause zu Hause bei ihrer Mutter in der Wörthstraße. Als sich die Lehramtsstudentin wieder auf den Weg zurück zum Arbeitsdienst im Bruchsaler Rathaus machen wollte, traf sie auf der Straße die gleichaltrige Hildegard Berlinghof (die Schwester von Maria Berlinghof). Die Familie Berlinghof wohnte in der Talstraße und Hildegard arbeitete im Fotogeschäft Ohler in der Wörthstraße. Sie war noch ein bisschen früh dran nach der Mittagspause. Deshalb begleitete sie an diesem schönen Frühlingstag Marieluise Schneider noch ein paar Meter bis zum Rathaus. Etwa um 13.45 Uhr verabschiedeten sich die beiden jungen Frauen und Hildegard Berlinghof ging zurück zur Wörthstraße, wo sie kurz darauf im Bombenhagel umkam. Ihre Schwester Maria lief etwa zur selben Zeit in die Stadt und wurde von der ersten Angriffswelle auf offener Straße erwischt. Anneliese Bischoff erzählt vom Tod der Freundin und dass man den Leichnam am nächsten Tag in Höhe der „Siemensunterführung“ gefunden habe, die Schuhe und die Handtasche waren nicht mehr da.

Rathaus in der Kaiserstraße

ZERSTÖRT: Wörthstaße im Hintergrund Mozartschule


1. MÄRZ 1945

Texte: Andrea Bacher-Schäfer Bilder: Carl Ohler, Stadtarchiv, abs

A Alfred Beissmann Ebenso wie Marieluise Schneider war auch Alfred Beissmann im Bruchsaler Rathaus tätig. Sein Arbeitsplatz war die Stadtkasse. Auch er verbrachte seine Mittagspause am 1. März zu Hause in der Ritterstraße. Er lief zusammen mit seinem Freund Oskar Schlichter zurück in die Stadt, als die beiden vom Fliegeralarm überrascht wurden. Der Bombenhagel kam so schnell, dass sie sich nur noch in das Haus der Familie Klein gegenüber dem Rathaus retten konnten. „Als wir uns wieder heraus trauten, war direkt vor uns auf der Kaiserstraße ein riesiger Bombentrichter“, erzählt der heute 97 Jahre alte Alfred Beissmann, als ob dieser Tag gestern gewesen wäre. Das Rathaus gegenüber stand in Flammen. Marieluise Schneider hatte den Fliegerangriff im Rathaus auch überlebt. Mit einem Schutzhelm bekleidet war sie als Mitglied der Betriebsfeuerwehr noch damit beschäftigt, das Feuer im Rathaus zu löschen. Als man dort merkte, dass man gegen die Flammen nicht ankommen konnte, wurde Marieluise nach Hause geschickt. Auch sie sah vor dem Rathaus völlig entsetzt den riesigen Bombentrichter, dessen Ursache die anliegenden Häuser nur knapp verfehlt hatte. Sie wollte nun schnellstens nach Hause, um zu sehen, was in der Wörthstraße mit ihrer Mutter geschehen war, doch soweit kam sie nicht mehr…

ZERSTÖRT: Rathaus

lle drei Zeitzeugen können sich noch minutiös an den frühen Nachmittag des 1. März 1945 erinnern, alle schildern die schrecklichen Ereignisse übereinstimmend und präzise. Seltsamerweise verschwimmt dann die Erinnerung bei allen. Wenn man wissen will, was denn in den Folgetagen geschehen ist, wie die Menschen versucht haben wieder eine Art Leben zu führen, werden die Antworten spärlich.

„Wir haben im St. Paulusheim ein „Not-Rathaus“ aufgemacht. Dorthin sind dann die Leute gekommen, die keine Papiere mehr hatten und die Unterstützung oder eine Unterkunft benötigt haben“, erzählt Alfred Beissmann. Die Wohnung seiner Familie in der Ritterstraße sei nicht zerstört gewesen, allerdings hätte man natürlich Verwandtschaft dort aufgenommen, obwohl man selbst nicht viel Platz hatte. Auch für Marieluise Schneider war die Unterkunft gleich nach dem Bombenangriff das zentrale Problem. Sie hatte alles verloren, die Mutter war tot, ihr Haus völlig zerstört. Anfangs kam sie bei der Familie einer Freundin in der Schönbornstraße unter, wo noch viele weitere Leute auf engstem Raum – notgedrungen - zusammen leben mussten. Später dann bekam sie ein eigenes kleines Zimmer im St.Paulusheim, weil sie dort für die Patres Schriften und Zeichnungen anfertigte, um ihr weiteres Studium zu finanzieren. „Ich habe 1944 noch mein erstes Staatsexamen an der PH in Karlsruhe

ZEICHNUNG VON MARIELUISE SCHNEIDER. Deutlich zu sehen, der riesige Bombenkrater mitten auf der Kaiserstraße, an den sich auch Alfred Beissmann noch erinnert.

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für das Lehramt abgelegt, dieses Schriftstück hatte ich am 1. März in meiner Handtasche bei mir, es war das Einzige, was mir blieb“, erzählt sie und ist heute noch fassungslos über das, was damals geschehen ist. „Ich habe alles verloren, ich hatte keine Heimat mehr“, sagt sie und das Wort Heimat bekommt in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Bedeutung. Anneliese Bischoff, deren Elternhaus in der Talstraße 5 verschont blieb, erinnert sich an ganz andere Dinge. „Ich spielte Geige. Ostern 1945 war Anfang April. Die einzige unzerstörte Kirche war im Paulusheim. Am Ostersonntag bin ich mit meiner Mutter Lina zum Gottesdienst dorthin, um Geige zu spielen. Als wir zwei Frauen anschließend alleine wieder nach Hause liefen, kamen uns Leute entgegen und sagten: „Beeilt euch, dass ihr nach Hause kommt, die Franzosen stehen schon am Schlossgarten!“ Wir hatten im Hinterhaus einen kleinen Bretterverschlag. Mein Vater Heinrich hat mich dort hinein versteckt und Bretter und Sachen davorgestellt, damit mich die Franzosen auf ihrer Plünderungstour nicht finden konnten, ich war ja ein junges, hübsches Mädchen“, erzählt die heute 93-jährige. Sie erzählt auch noch vom Tresor der Sparkasse, der der Feuerbrunst standgehalten hatte. Als sie etwa zwei Wochen nach dem 1. März wieder ihre Arbeit aufnahmen, war der Stahlschrank noch immer nicht ganz abgekühlt, die Papiere und das Geld darin aber völlig unversehrt. Da das Sparkassengebäude zerstört war, bezog man im heutigen Gasthaus zum Engel in der Württemberger Straße eine Notunterkunft. „Der Sparkassendirektor Kohler (dessen ganze Familie am 1. März im Gebäude der Sparkasse ums Leben kam) schickte mich und meine Kollegin zurück zum Friedrichsplatz, um aus dem Tresor ein paar Unterlagen zu holen. Als wir zwei Mädchen die Dokumente holen wollten, standen plötzlich dunkelhäutige amerikanische Soldaten mit Gewehren hinter uns. Wir bekamen einen riesen Schreck. Mit Händen und Füßen erklärten wir unsere Absicht. Die Soldaten haben es Gott sei Dank verstanden und halfen uns sogar noch beim Abtransport.“ Der furchtbare Bombenangriff vom 1. März 1945 und die Zeit der großen Not sind über 70 Jahre her, dennoch wollen wir im Stadtmagazin WILLI immer wieder davon berichten, denn an diesem 1. März 1945 wurde die historische Stadt Bruchsal zerstört, 1000 Menschen getötet und viele Schicksale besiegelt. Unzählige Lebenspläne haben sich dadurch verändert. Wir finden die Spurensuche immer wieder spannend. Solange wir Zeitzeugen finden, bleiben wir dran!


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Glück im Unglück Zeitzeugen berichten

Erinnerungen von Elfriede Erb-Ihle Jahrgang 1929, sie war 16 Jahre alt. Auch sie kann sich noch sehr gut erinnern und schildert ihre Kriegserlebnisse präzise: Film an s

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Gut erinnern konnte sich Elfriede Erb-Ihle auch noch an die reflektierenden Anstecker, die sie über 70 Jahre aufgehoben hatte und nun stolz präsentierte. Die Pins habe man tragen müssen, wenn man während der Kriegstage nachts unterwegs war, da ja die Straßenbeleuchtung nicht funktionierte.

Text: Andrea Bacher-Schäfer Bilder: privat

„Als ich 1944, mit 14 Jahren, aus der Schule kam, musste ich ein Haushaltsjahr absolvieren bei Frau Barth, die gehbehindert war und in der Friedrichstraße wohnte, neben der ehemaligen Synagoge. Wir wohnten ziemlich am Ende der Württemberger Straße, mein Vater war Soldat und meine Mutter arbeitete direkt nebenan im Schlachthof. Mein Cousin, der bei der Heimatflak (Fliegerabwehr) war, gab uns den Tipp, im Radio den Flaksender einzuschalten, um immer informiert zu sein wo Feindflugzeuge auftauchen. Das haben wir natürlich gemacht und hörten am Morgen des 1. März, dass Fliegerverbände über Karlsruhe gesichtet wurden. Ich war an diesem Tag noch nicht zur Arbeit gegangen und es war mir gleich klar, dass ich nun so schnell als möglich in einen Luftschutzkeller musste. Soweit bin ich aber nicht mehr gekommen, unterwegs haben die Sirenen angefangen zu heulen und die ersten Bomben sind gefallen. Es blieb mir nichts übrig, als mich am Straßenrand in einen Graben zu retten. Ich habe zum Himmel geschaut und gesehen, wie die Flugzeuge die Bomben über der Stadt ausklinkten. Das war ein Anblick, den man niemals vergisst. So wie ich mich erinnere, hat die Stadt 14 Tage lang gebrannt. Meine Familie war bekannt mit der Familie Biedermann, den Besitzern der Zeitung der „Bruchsaler Bote“. Deren Wohnhaus befand sich unmittelbar neben dem Rathaus. Dort hat es, wie überall in der Innenstadt, gebrannt und wir wollten den Biedermanns helfen ihre Habseligkeiten zu retten. Wegen des andauernden Feuers und des Rauches mussten wir uns nasse Tücher vor das Gesicht binden, um in das

Haus zu kommen. So konnten wir alles raus schleppen, was noch zu retten war: Bücher, Bilder und Teppiche. Irgendwann hat uns dann die Feuerwehr weggeschickt, weil es zu gefährlich in der Stadt wurde. Der Sog des Feuers hat den Sauerstoff entzogen und man wäre erstickt. Als wir ein paar Tage später in die Stadt zurück kamen und die Sachen holen wollten, war nichts mehr da, alles wurde gestohlen! Anfang April 1945 sind die Franzosen in Bruchsal einmarschiert. Da sie überwiegend aus Lothringen und dem Elsass kamen, sprachen sie Deutsch. Mit den Marokkanern war die Verständigung schwieriger. Sie hatten leider auch keinen Respekt vor den Frauen und es gab schlimme Vorfälle. Wir hatten aber Glück, denn meine Mutter war eine sehr gute Köchin und hat die Franzosen, die nebenan im Schlachthof einquartiert waren bekocht. Im Gegenzug haben die uns beschützt und

mit Lebensmitteln versorgt. Das Schieben begann: „Hast du Eier, dann kriegst du Butter, hast du Butter, dann kriegst du Mehl, hast du Mehl, dann bekommst du Zucker. So hat das damals funktioniert. Auch beim Erhalt der kleinen Autowerkstatt mit Tankstelle meiner Eltern waren die Franzosen hilfreich. Normalerweise wurde von den Besatzern alles geplündert, wir hatten aber den Status „frontnahe Werkstatt“ und so blieb unsere Werkstatteinrichtung ziemlich unberührt. Im Juni 1945 kurz nach Kriegsende ist mein Vater aus polnischer Gefangenschaft zurückgekehrt und konnte relativ schnell wieder die Arbeit in der Werkstatt aufnehmen.“ „Ich werde nie die vielen verbrannten Menschen vergessen, die überall lagen. Wenn ich das so erzähle, ist es, als wäre es gestern passiert“, sagt die 87-jährige. „Die Bilder aus New York am 11. September mit der Staubwelle als die Türme zusammenbrachen hat mich wieder an den 1. März 1945 erinnert. Auch damals kam eine riesige Staubwelle aus der Stadt heraus. „Wir hatten keine Psychologen, die mit uns das alles hätten verarbeiten können. Von frühester Jugend an wurden wir mit der harten Realität des Krieges konfrontiert, das hat meine ganze Generation dauerhaft geprägt.“ Die Tankstelle der Familie Ihle in der Württemberger Straße steht heute noch so da, nur die Zapfsäulen fehlen.


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Text: Lukas Springer, KraichgauTV Bilder: privat

Erinnerungen von Roswitha Stauder Geboren im September 1940 in Bruchsal, erinnert sie sich an den Schicksalstag: Film an s

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Verkaufsladen in der Bäckerei Kasernenstraße 9.

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Weitere Zeitzeugenberichte auch in der kommenden April- Ausgabe von WILLI .

Meine Eltern hatten in der Kasernenstraße eine Bäckerei. Der 1. März war ein strahlend schöner Tag. Es war der erste Tag an dem man Kniestrümpfe anziehen durfte. Die Bäckerei war an diesem Tag nachmittags zu. Ich und meine zwei Jahre jüngere Schwester hatten damals eine Kinderschwester und wir durften oft mit zu ihren Eltern. An jenem Tag war die Else schon auf dem Weg in die Schwimmbadstraße. Ich bin ihr hinterher gerannt, habe sie am Rock festgehalten und gesagt: „Komm zurück, die Jagdbomber kommen!“. Daraufhin sind wir schnell ins Haus und in den Keller. Kaum waren wir dort haben die Erwachsenen uns aufgefordert schnell Handtücher nass zu machen und uns vors Gesicht zu halten. Und schon ist der Schutt durch das Kellerfenster gefallen. Das war so schlimm, dass ich angefangen habe zu beten. Das Beten habe ich von meinem Großvater gelernt. Zwei Stunden lang habe ich dort gebetet, bis die Erwachsenen mir gesagt haben, ich solle aufhören. Aber ich habe erwidert, dass mein Opa gesagt habe, ich solle beten und dass der

Wohnhaus und Bäckerei in der Kasernenstraße. liebe Gott uns hilft. Zwei Tage lang war ich hinterher heißer.

haben, dass meine Mutter ihnen damals Brot geschenkt hat.

Als der Bombenangriff vorbei war, sind wir raus und haben uns umgeschaut. Das Justus-Knecht-Gymnasium und die ganze Schwimmbadstraße bis vor zum Saalbach war kaputt. Dann kam meine Mutter und erzählte, dass bei uns in der Kasernenstraße auch alles kaputt ist, aber dass wir zum Glück alle noch lebten. Ich war viereinhalb aber ich weiß das alles noch als ob es gestern gewesen wäre.

Es war schon eine schlechte Zeit damals. Wir hatten allerdings genug zu essen und langsam ging es wieder aufwärts. Ich hatte aber eine Freundin, deren Vater war nicht im Krieg, weil er krank war und die Mutter bekam keine Rente. Mit drei kleinen Kindern musste sie sich dann mit Nähen durchgeschlagen.

Das Hinterhaus in dem die Backstube drin war, ist zum Glück noch gestanden. Mein Opa hat dort nach dem Krieg Brot gebacken für die Bevölkerung. Und meine Mutter hat in dem eiskalten Winter 1945/46 im freien die Backwaren verkauft und sie hat auch viel verschenkt. Als sie gestorben ist, habe ich über 200 Briefe von Leuten bekommen, die nicht vergessen

1946 bin ich dann eingeschult worden, es war aber ein verkürztes Schuljahr von September bis April. Nach der Schule habe ich gleich in Stuttgart im Hotelfach eine Lehre angefangen, bin durch die Gegend gereist und habe meinen Mann kennengelernt. Und dann haben wir unser Haus hier gekauft. Ich wünsche mir, dass die junge Generation nicht noch einmal dasselbe durchmachen muss.


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§ 34 | WILLI 3/17 | INFO

Recht so!

Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Leider ist das juristische „Dickicht“ für den Laien oft nur schwer durchschaubar. WILLI nimmt sich daher Rechtsthemen an, von denen wir alle etwas wissen… aber irgendwie dann eben doch nicht richtig.

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Geschäftsführung einer GmbH – Der Tanz auf dem Drahtseil (Teil 3) E gibt über 200 Haftungstatbestände für Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften. Viele dieser Tatbestände betreffen Vertreter anderer Kapitalgesellschaften gleichermaßen. Ein Überblick über die wichtigsten Haftungstatbestände wird in den kommenden Ausgaben dargestellt. 2.4. Handeln ohne GmbH-Zusatz

3. Überwachung der finanziellen Situation

Die GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Daher steht den Gläubigern nur das Kapital der Gesellschaft als Haftungsmasse zur Verfügung. Deshalb muss aus Gläubigerschutzgründen der Rechtsformzusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ oder eine andere allgemein verständliche Abkürzung, zwingender Bestandteil des Namens der Gesellschaft sein. Lässt der Geschäftsführer den Rechtsformzusatz weg, kommt der Vertrag dennoch mit der GmbH zustande. Es kann aber - aufgrund des gesetzten Rechtscheins einer unbeschränkten Haftung - eine persönliche Haftung des Geschäftsführers entstehen.

Zu den wichtigsten Pflichten des Geschäftsführers gehört es, die finanzielle Situation der GmbH zu überwachen. Er muss frühzeitig erkennen, wenn die Gesellschaft in eine wirtschaftliche Krise steuert. Fehlverhalten und Pflichtverletzungen des Geschäftsführers führen bei Insolvenzreife der GmbH zu zahlreichen zivilrechtlichen und strafrechtlichen Ansprüchen, die eine persönliche Haftung auslösen können. Neben den Insolvenzstraftaten stehen dabei besonders die Verletzung der Insolvenzantragspflicht und das Ausführen von Zahlungen in einer Insolvenzlage im Mittelpunkt.

2.5. Überschreiten der Vertretungsmacht Der Geschäftsführer vertritt die GmbH im Rechtsverkehr. Überschreitet der Geschäftsführer seine Vertretungsmacht, kommt der Vertrag dennoch mit der GmbH zustande. Gegenüber dem Dritten haftet der Geschäftsführer nicht persönlich. Der Geschäftsführer ist aber gegenüber der Gesellschaft zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der durch sein unzulässiges Handeln entstanden ist. 2.6. Verletzung von Immaterialgüterrechten oder Wettbewerbsverstößen Verletzt die GmbH Immaterialgüter- oder Wettbewerbsrechte anderer Unternehmen, kann neben der GmbH auch dessen Geschäftsführer in Anspruch genommen werden, wenn er sie nicht verhindert hat und sie ihm persönlich bekannt war. Der Geschäftsführer haftet dabei zusammen mit der Gesellschaft als Gesamtschuldner.

3.1. Verstoß gegen Masseerhaltungspflicht Gemäß § 64 S. 1 GmbHG hat der Geschäftsführer im Fall der Insolvenzreife der GmbH die Pflicht, die zukünftige Insolvenzmasse zu erhalten. Das Gesellschaftsvermögen der GmbH soll vor einer Masseverkürzung geschützt werden. Daher haftet der Geschäftsführer gegenüber der Gesellschaft für Zahlungen, die nicht mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes vereinbar sind und die von ihm nach Eintritt der Insolvenzreife geleistet wurden. Diese Haftung wird in einem laufenden Insolvenzverfahren vom Insolvenzverwalter geltend gemacht, der dann regelmäßig die Erstattung der vorgenommenen verbotenen Zahlungen vom Geschäftsführer persönlich verlangt.


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Im November letzten Jahres hatte sich der Bundesgerichtshof mit einer ganz besonderen „Werbefläche“ zu beschäftigen. Nach § 20 der Berufsordnung für Rechtsanwälte (kurz: BORA) trägt der Rechtsanwalt vor Gericht als Berufstracht die Robe, soweit dies üblich ist.

Denn der geplante Auftritt diene dazu, in den Gerichtssälen bewusst Zuhörer und andere auf sich aufmerksam zu machen, um hierdurch für neue Mandate zu werben. Eine solche Werbung sei jedoch unsachlich und ein Gerichtssaal generell dafür der falsche Ort. Zudem weiche der Rechtsanwalt mit seinem besonderen Outfit von der üblichen Berufstracht ab. Dagegen wehrte sich der Gescholtene, erlitt jedoch vor dem Bundesgerichtshof eine Niederlage. Der Senat vertrat die Auffassung, ein derartiger Werbeaufdruck störe – unabhängig von seinem Inhalt – die Funktion, Aussage und Wirkung der Robe. Thematisiert wurde in der Entscheidung insbesondere auch die Unabhängigkeit, Würde und Integrität des Berufstandes. Es bleibt also auch künftig bei schlichtem Schwarz. Was Mann oder Frau darunter trägt, bleibt grundsätzlich jedem selbst überlassen! Text Birgit Schwerter Rechtsanwältin Fachanwältin für Familienrecht

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Am 5. Jan 2017 hat ‘en alde Brusler‘ heimlich in Münzesheim geheiratet. Glückwunsch an Heike und Horst !

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40 | WILLI 3/17 | KRAICHGAUTV

Sehen Sie‘s bewegt …

Fernsehen

für die Region

ergangenen Beiträge, des v nun im Archiv Monats, die Sie hgau.tv auf www.kraic nnen anschauen kö

Kirrlach

Oberhausen

Hambrücken

KraichgauTV, das Fernsehen, zu empfangen über Kabel digital und Internet (www.kraichgau.tv). Fernsehen von hier, mit Information und Unterhaltung aus der Region rund um Bruchsal.

Die Narren si

Mundartcomedy mit Heiko Maier Blockheizkraftwerk: Energiewende in Hambrücken

Hambrücken

Oberhausen

Waghäusel Kronau

Kirrlach

Östringen Hambrücken

Der Punk Rock lebt in Hambrücken

Stettfeld Ubstadt

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Bruchsal

Ubstadt

Prunksitzung in Ubstadt

Bretten

Bruchsal

Bruchsal

Lomeka – Shopping neu erleben

Neubau der Landesfeuerwehrschule

Bruchsal

Bruchsal

Streetfood Festival in Bruchsal

50 Jahre Musikhaus Brunner

Kabelfernsehendigital


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Bruchsal

Kirrlach

Karlsruhe

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Kronau-Östringen

Baden-Baden

Stettfeld Die Narren sind los in Kirrlach

Neue Trends im Kinderhandball

Weibersitzung der Hardtseegugga

Eichelberg

Östringen Eichelberg

Kraichtal

Fernsehen von Hier Schwein gehabt beim Schlachtfest

Menzingen

Eppingen

Menzingen

Bruchsal Büchenau Heidelsheim Helmsheim Untergrombach Obergrombach Weingarten Waghäusel Wiesental Kirrlach

Oberderdingen Vogelperspektive: Wasserturm Menzingen

Bretten

Oberderdingen

Maulbronn

Forst Gondelsheim Hambrücken Karlsdorf Neuthard

Bruchsal

Bruchsal Meistgeklickte Beiträge im Netz Längste Beiträge im Netz

ner Bruchsal wächst: Zukunftsforum im Bürgerzentrum

Hebammenausbildung in Afrika

Tipp der Redaktion

Östringen Odenheim Tiefenbach Eichelberg Philippsburg Huttenheim Ubstadt Weiher Zeutern Stettfeld Zaisenhausen

Bretten Rinklingen Dürrenbüchig Bad Mingolsheim Bauerbach Bad Langenbrücken Büchig Diedelsheim Gölshausen Unteröwisheim Neibsheim Oberöwisheim Ruit Menzingen Sprantal Münzesheim Eppingen Landshausen Adelshofen Oberacker Kleingartach Neuenbürg Michelbach Gochsheim Richen Bahnbrücken Rohrbach Elsenz Kronau

E.G.O.-Galaabend im Goldregen

Oberhausen Rheinhausen


42 | WILLI 3/17 | BERUF & KARRIERE

Mit dem Carlo-Effekt zum Erfolg! Sozial- und gesundheitswissenschaftliches Gymnasium Profil Soziales & Profil Gesundheit Ziel: Abitur (in dreijähriger Aufbauform)

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WIR SUCHEN E ND AUSZUBILDE ALS:

Kaufmännisches Berufskolleg I + II Ziel: in zwei Jahren zur Fachhochschulreife

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Laws – > Bachelor of herung ic Rentenvers ience – Sc of or > Bachel formatik Wirtschaftsin icherungs> Sozialvers /r st fachange ellte ann für fm au /K au > Kauffr ent Büromanagem

Duales Berufskolleg Fachrichtung Soziales Sprungbrett zur Fachhochschulreife (1 Jahr)

Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife / in Vollzeit (1 Jahr) Berufskolleg für Sozialpädagogik i.G. Praktische Vorbereitung auf eine Erzieherausbildung (1 Jahr)

Infoabend: Do., 23.03.2017 um 17.00 Uhr Carlo Schmid Schule Pforzheim Private Schule für Wirtschaft und Soziales Bleichstraße 81 · 75173 Pforzheim css-pforzheim@internationaler-bund.de

Alle Bildungsangebote finden Sie auf unserer Website.

www.carlo-schmid-schule.de Tel. 07231 3861600

klugekoepfefuerdierente.de

N E T T E BR Unser Stellenangebot zum 1. September 2017:

● Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik (Ausbildung erfolgt auf der Kläranlage in Heidelsheim)

● Freiwilliges soziales Jahr im Kindergarten Drachenburg ● Freiwilliges soziales Jahr an der Pestalozzischule

Du interessierst Dich für Details zu unseren Stellenangeboten? Dann nimm mit uns Kontakt auf. Für Fragen steht Dir Frau Lena Frick gerne zur Verfügung!  07252/921-131  lena.frick@bretten.de www.bretten.de facebook.com/bretten.stadt

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Deine Bewerbung bis zum 17. März 2017. Diese sollte neben dem Bewerbungsschreiben und dem Lebenslauf auch die Schulzeugnisse der letzten beiden Schuljahre sowie vorhandene Praktikumsnachweise umfassen.


BERUF & KARRIERE | WILLI 3/17

EXTRABLATT SONDERVERÖFFENTLICHUNG

BERUF & KARRIERE

HALLO, ZUKUNFT Mit der Schule fertig, was nun?

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44 | WILLI 3/17 | BERUF & KARRIERE

Der berufliche Werdegang von Jugendlichen ist ein wichtiges Thema. Seit über einem Jahrzehnt bietet der Schulverbund Ubstadt-Weiher in Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Realschule Bruchsal eine Berufsinformationsbörse an. Heute nennt sich diese „Markt der Berufe“ und sie soll jungen Menschen eine passende berufliche Zukunft aufzeigen. Schulleiter des Schulverbunds U-W, Jörg Weber über Berufsorientierung, den „Markt der Berufe“ und die Aufgabe der Schule und Eltern. Text: Iris Weindel

Informationsbörse zur Berufswahl

MARKT DER BERUFE

25. MÄRZ 2017 9 - 12.30 UHR SPORT- UND KULTURHALLE UBSTADT-WEIHER Wieso engagiert sich eine Schule bei der Berufsorientierung? Berufsorientierung ist im Bildungsplan angelegt. Sie ist sowohl eine Leitperspektive als auch in einem eigenständigen Fach verankert. Jede Schule hat vorgegebene und freie Bereiche, in denen sie die Berufsorientierung gestalten kann. Der Schulverbund Ubstadt-Weiher versucht, ein individuelles, auf den einzelnen Schüler zugeschnittenes Konzept der Beruflichen Orientierung umzusetzen. Bereits in der 5. Klasse beginnen wir Grundlagen einzelner Berufe zu vermitteln. Mit Hilfe einer Reihe von Kooperationspartnern, die uns hierbei hilfreich unterstützen, suchen wir im Laufe ihrer Schulzeit gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den richtigen Weg für ihre berufliche Zukunft. Den „Markt

der Berufe“ sehen wir als Herzstück und krönenden Abschluss unserer Bemühungen, den jungen Menschen eine passende berufliche Zukunft aufzuzeigen. Für welche Zielgruppe ist die Messe gedacht? Jeder, der Informationen für seinen weiteren Bildungsweg sucht, sollte unsere Messe besuchen. Wir präsentieren nicht nur Ausbildungsbetriebe, sondern

57 Firmen habe sich angemeldet

Schulleiter des Schulverbund Ubstadt-Weiher: Jörg Weber

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt bieten wir:

Haben Sie Interesse?

STELLEN FÜR EIN FSJ*

Bewerbungen oder Anfragen an

für unsere Standorte Bruchsal, Bretten und Graben-Neudorf

*Dringend auch BewerberInnen mit Führerschein Klasse B gesucht.

auch Fach- und weiterführende Schulen. Daher ist sie hauptsächlich für Schüler und Schülerinnen im Allgemeinen und natürlich auch für deren Eltern gedacht. Hauptsächlich angesprochen werden die

Oliver Portugall | Ausbildungsleiter

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Wir freuen uns auf Sie! www.lebenshilfe-bruchsal.de


BERUF & KARRIERE | WILLI 3/17

| 45

Suchst du einen tollen Ausbildungsplatz? Dann bewirb dich bei uns! Wir sind die Caritas in Bruchsal und Umgebung und wir suchen dich! In unseren Seniorenhäusern in Karlsdorf-Neuthard, Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen sowie in unserer Sozialstation in Bruchsal bilden wir dich aus zur

Pflegefachkraft. VON ALLEM ETWAS: Ein vielfältiger Querschnitt von weiterführenden Schulen, Vertretern aus Behörden, Verwaltungen und Handwerk erwarten die Besucher

8. bis 10. Klassen, die vor dem Eintritt ins Berufsleben oder vor der Wahl einer weiterführenden Schule stehen. Ist die Veranstaltung auch für Eltern eine wichtige Informationsveranstaltung bei der Suche nach dem richtigen Beruf für ihre Kinder? Die Eltern sehen wir nach wie vor als die zentrale und wichtigste Instanz in dem Prozess der beruflichen Orientierung. Daher dürfen die Eltern bei dieser Messe nicht fehlen. Gerade sie geben vor Ort oft wichtige Impulse bei Gesprächen mit Ausstellern. Was gibt es beim Markt der Berufe in Ubstadt zu entdecken? Ein vielfältiger Querschnitt von weiterführenden Schulen, Vertretern aus Behörden, Verwaltungen, Handwerk und Industrie. Letztlich kann sich jeder Besucher der Messe über zahlreiche Berufe aus dem sozialen Bereich, dem Handel, der Industrie, der öffentlichen Verwaltung und Möglichkeiten im weiteren Bildungsweg informieren. Wir haben die Zusage von 57 Firmen als Teilnehmer zum „Markt der Berufe“ erhalten.

Welche Ziele verfolgen sie mit dem Markt der Berufe. Neben der beruflichen Orientierungshilfe für die Schülerinnen und Schüler wollen wir uns natürlich weiterhin mit breiter Brust als qualitativ hochwertige Schule profilieren und somit der Attraktivität des Schulstandorts Ubstadt eine weitere Facette hinzufügen. In unserem Verständnis bedeutet Schulleben auch die enge Verknüpfung mit regionalen Betrieben und Institutionen, um den Schülern eine Identifikation mit ihrem Umfeld zu bieten. Was gibt es ergänzend zu sagen? Wir freuen uns sehr über eine ganze Reihe von Unternehmen und Institutionen, die uns seit Jahren treu zur Seite stehen und uns gerade bei solchen Großveranstaltungen unterstützen. Ohne sie wäre eine qualitativ hochwertige berufliche Orientierung an unserer Schule so nicht möglich. Gerade im Hinblick auf eine Reihe von ähnlichen Messen in der Region arbeiten wir mit Nachdruck daran, unsere Messe im Sinne der Zeit anzupassen und ggf. weiter zu entwickeln. Als Neuerung bieten wir in diesem Jahr einen qualifizierten Bewerbungsmappencheck durch einen unserer Aussteller an.

Du hast einen Realschul- oder Fachhochschulabschluss oder Abitur, arbeitest gerne mit älteren Menschen, bist ein echter Teamplayer, bist körperlich fit, einfühlsam und zuverlässig. Wir bieten eine gute Ausbildungsvergütung, geben dir coole und nette Ausbilder/-innen, die „was drauf haben“, setzen dich in tollen Teams ein, bieten dir Fitness- und Gesundheitskurse sowie Workshops an und übernehmen dich nach der Ausbildung, wenn du gute Leistung bringst.

Interessiert? Melde dich unter 07251 / 8008-59 Caritasverband Bruchsal Alter und Gesundheit Friedhofstraße 11 76646 Bruchsal Telefon 07251/8008-59 ausbildung-pflege @caritas-bruchsal.de www.caritas-senioren.de

Caritasverband Bruchsal

Von Bruchsal in die Welt hinaus DEBATIN – von Spezialisten lernen und selbst einer werden. Du suchst eine spannende, abwechslungsreiche Ausbildungsstelle in einem innovativen, weltweit tätigen und familienfreundlichen Unternehmen? Du bist technisch interessiert, teamfähig, engagiert und möchtest an Produktneuentwicklungen mitarbeiten? Dann bewirb Dich bei uns! Die Anton Debatin GmbH entwickelt und produziert wegweisende, manipulationssichere Verpackungslösungen für Transport, Versand und Logistik und zählt zu den Marktführern der Branche.

Zum 01. September 2017 suchen wir eine/n Auszubildende/n als

Fertigungsmechaniker (m/w) Die dreijährige Ausbildung erfolgt praxisorientiert mit Einbindung in reale Arbeitsprozesse. Handwerkliches Geschick und Interesse an Technik setzen wir voraus. Informationen zur Ausbildung im Unternehmen und den Voraussetzungen finden Sie auf unserer Homepage www.dwa-online.com Rubrik Stellenanzeigen. Wir suchen Persönlichkeiten – nicht nur Notendurchschnitte. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

Wir bilden aus: • Duales Studium BWL-Industrial Management (m/w) • Fachkra für Lagerlogistik (m/w) • Industriekaufmann (m/w)

• Mechatroniker (m/w) • Medientechnologe Druck (m/w) • Packmitteltechnologe (m/w)

Du hast Interesse und willst mit uns den Start ins Berufsleben wagen? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbungsunterlagen! Gerne auch per E-Mail an: personalbuero@debatin.de. Anton Debatin GmbH Personalabteilung Vichystraße 6 D-76646 Bruchsal

Direkt-Kontakt: Tel. +49 7251 8009 161 personalbuero@ debatin.de www.debatin.de


46 | WILLI 3/17 | BERUF & KARRIERE

Aussteller | 25. März | Ubstadt

41 Bruchsaler Werkstätten 42 Verein der Selbstständigen UW

MARKT DER BERUFE

43 SEW Bruchsal 44 Firma Linhardt Hambrücken

1 Hegelmann Express GmbH 2 Polizeidirektion Karlsruhe 3 AOK Bruchsal 4 Autohaus Graf Hardenberg 5 DAK 6 Vorlksbank Bruhrain-KraichHardt e.G.

7 Karlsruher Institut für Technologie

45 ALDI Süd 14 17 Balthasar-Neumann-Schule 1 15 18 Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal 16 EnBW 17 20 FS für Sozialpädagogik 21 Sport- und Gymnastikschule 18 Karlsruhe

19 22 Cartiasverband 20 23 Finanzamt Bruchsal

8 Amtsgericht Bruchsal

24 Staiger Nutzfahrzeuge Karlsdorf 21

9 Agentur für Arbeit

22 Pflegeklinik Bad Schönborn

10 Debatin

23 26 Landratsamt Karlsruhe

11 Berufsfachschule für Beauty

24 27 Stadtwerke Bruchsal

und Wellness

12 Merkur Akademie 13 Handelslehranstalt Bruchsal

25 28 Stadt Bruchsal 26 Bürgermeisteramt UbstadtWeiher

27 Ev. Altenzentrum Bruchsal 28 Steuerberater Kammer

46 Media Markt 47 EGO

Nordbaden

48 BLANCO GmbH

29 Michael Koch GmbH

49 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft

30 DRK

Karlsruhe

31 Kempf GmbH

50 Volksbank Bruchsal-Bretten

32 Barmer Ersatzkasse

51 AGRO-Hytos

33 Heinrich Schmid

52 IB mit Bewerbungsmappen-

34 DWA GmbH

check

35 Staudt Heizung

53 Eisenbärle

36 Stahl- und Metallbauinnung

54 AWO

37 Sparkasse Kraichgau

55 Bühne Information

38 Sulzer Pumpen Bruchsal

56 IHK Karlsruhe

39 Schreinerinnung Bruchsal

57 Handswerks-Kammer Karlsruhe

40 Hettmannsperger & Löchner

58 Globus

AUF AUGENHÖHE: Hier beraten Azubis die nahezu gleichaltrigen Interessenten.

AUSSTELLER STANDPUNKTE in der Kultur- und Sporthalle


BERUF & KARRIERE | WILLI 3/17

Erziehung mit Kopf und Herz

| 47

Seit 114 Jahren

Privatschule in Karlsruhe

Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria Bruchsal

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein großes gesellschaftliches Thema, und eine Voraussetzung dafür sind qualitativ hochwertige Möglichkeiten der Kinderbetreuung von der Krippe bis zur Grundschule. Gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher sind derzeit sehr gefragt. Die staatlich anerkannte Katholische Fachschule für Sozialpädagogik Sancta Maria Bruchsal bietet verschiedene Wege in diesen Beruf an: Ein mittlerer Bildungsabschluss ist Voraussetzung, um das 1. Ausbildungsjahr, das Berufskolleg für Praktikantinnen und Praktikanten, als Einstieg in die weitere Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik zu absolvieren. Nach zwei Jahren Vollzeitunterricht an dieser Ganztagesschule mit praktischen

Ausbildungsblöcken und Tagespraktika schließt die schulische Ausbildung mit einer Prüfung ab. Nach einem weiteren Jahr Berufspraktikum folgt die Prüfung zur staatlichen Anerkennung (DQR-Niveau 6). Parallel dazu kann zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden. Ein höherer Bildungsabschluss wie Fachhochschulreife bzw. Abitur, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung ermöglicht den direkten Einstieg in die Fachschule für Sozialpädagogik. Alternativ bezieht die dreijährige praxisintegrierte Ausbildung („PIA“) das Berufspraktikum von Anfang an mit ein. Hierfür ist ein zusätzlich dreijähriger Ausbildungsvertrag mit einer Kindertageseinrichtung Aufnahmevoraussetzung. Sancta Maria Bruchsal Hochstraße 6 Tel: 07251 93250 www.fsp-sanctamaria.de

Infotermin: Samstag, 6. Mai 2017 10:00 Uhr: Zum Abitur • 6-jährige Ganztags-Gymnasien Klasse 8 bis 13 (Wirtschaft oder Sozialwissenschaften) • 3-jährige berufliche Gymnasien Klasse 11 bis 13 (Wirtschaft oder Sozialwissenschaften) • Wirtschaftsoberschule (2 Jahre)

11:30 Uhr: Zur Fachhochschulreife • 2-jähriges kaufm. Berufskolleg I und II • 2-jähriges kaufm. Berufskolleg Fremdsprachen

11:30 Uhr: Zum Berufsabschluss • Europasekretär/in (2 Jahre) • Fremdsprachensekretär/in (2 Jahre)

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Tag der offenen Tür: 6. April, 16 - 19 Uhr

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Hochstraße 6, 76646 Bruchsal Info@fsp-sanctamaria.de

Staatlich anerkannte/r Erzieherin / Erzieher • •

Einjähriges Berufskolleg Zweijährige Fachschule für Sozialpädagogik Dreijährige Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) •

Fortbildung, Zusatzqualifikationen - berufsbegleitend Fachschule für Organisation und Führung •

Berufsfachschule für Zusatzqualifikationen, Fachbereich Erziehung, Schwerpunkt: “Sprachförderung im Elementarbereich” •

Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildungen  Fortbildungen mit Zertifikat zum/ zur Mentor/in  Anschlussfähigkeit zur Fachkraft für

Kindertageseinrichtungen

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Die Lehrstellenwerber der IHK Karlsruhe informieren in Karlsruhe und Baden-Baden über offene Ausbildungsstellen und beraten Interessenten individuell. TERMINE NACH VEREINBARUNG: } in Karlsruhe Di., Mi. und Do. von 9 bis 17 Uhr } in Baden-Baden Mi. von 15 bis 18 Uhr

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48 | WILLI 3/17 | BERUF & KARRIERE

RICHTIG BEWERBEN Der erste Eindruck ist entscheidend: Das Bewerbungsschreiben muss sitzen. Unternehmen müssen sich angesprochen fühlen. Diesem Anspruch werden Massenanschreiben nicht gerecht. Wir haben zusammengetragen was man bei Bewerbungsschreiben beachten sollte, um das Interesse eines Unternehmens zu wecken und damit die Chancen auf den Traumjob zu erhöhen.

Wer Fremdworte verwendet und reichlich Kommata platziert, überfordert manchmal den Leser. Man sollte sich kurz, klar und präzise ausdrücken. Je mehr man über die Firma bei der man sich bewerben möchte in Erfahrung bringt, umso besser kann man das Anschreiben ausrichten. •

DAS ANSCHREIBEN sollte maximal zwei Seiten in Anspruch nehmen. Die erfolgreichsten Anschreiben passen auf eine Seite.

DER ABSENDER Auf das Anschreiben gehört zu allererst der vollständige Name, die Postanschrift, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer, unter der man auch tagsüber erreichbar ist (zur eventuellen Terminvereinbarung). Fehler in diesem Bereich sind unverzeihlich!

DER AUFBAU 1. Teil – Die Einleitung: Zwei bis drei allgemeine Sätze zur Person und dem Grund der Bewerbung. Höchstens drei Zeilen 2. Teil – Der Hauptteil: vier bis sechs Sätze 3. Teil – Der Schluss: zwei bis drei Sätze mit maximal drei Zeilen. DAS LAYOUT Schrift: Empfohlen wird die Verwendung der Schrift Arial oder Calibri. Diese lassen sich gut lesen und wirken modern. Als Schriftgröße sind 10 oder 12 pt. geeignet. Der Zeilenabstand sollte mindestens 1,2, am besten 1,5 Zeilen betragen. So ist das Schreiben gut lesbar. >>>

Abstände: Als Abstand zum oberen und unteren Seitenrand werden 20 mm festgelegt und der Abstand zum linken Seitenrand sollte mindestens 25 mm und zum rechten 20 mm betragen Absätze: Das Unterteilen in Absätze erleichtert die Lesbarkeit. Kein Absatz sollte mehr als sieben und weniger als drei Zeilen beinhalten. Absätze mit drei, fünf oder sieben Zeilen wirken am besten Papier: Die Verwendung von weißem Papier in 100 g/qm oder 120 g/qm lässt die Bewerbung wertiger wirken. Recycling-

Papier oder bedrucktes Briefpapier ist für die meisten Positionen nicht wirklich geeignet. Laserdruck statt Tintenstrahl: Egal wie die Bewerbung gedruckt wird, die Qualität sollte bestechen. Die Verwendung von Farbe ist auch heute noch absolut unüblich. Fazit Die Entscheidung über eine Bewerbung kann beim kurzen Blick auf das Anschreiben fallen. Nutzen Sie das Anschreiben, um nicht nur die erste Runde zu überstehen, sondern darüber hinaus das Interesse des Unternehmens an Ihrer Person zu wecken.


BERUF & KARRIERE | WILLI 3/17

25. März

von 9 – 12 .3

Bewerbu 0 Uhr mappen- ngsCheck auf dem Markt d in Ubstad er Berufe t-Weiher

Datum

Absender

direkter Ansprechpartner

Betreff

Anrede

Einleitung

Hauptteil

Schluss

Unterschrift Anlage (Lebenslauf, Zeugnisse, Arbeitsproben)

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50 | WILLI 3/17 | BERUF & KARRIERE

Individuelles und praxisnäheres Lernen

Aufstiegschancen Tubenhersteller bei LINHARDT

an der MerkurAkademie International

setzt auf hochwertige Ausbildung

Die Lehrerin Anne Wick unterrichtet Betriebswirtschaftslehre, Gesamtwirtschaft und Projektmanagement in den kaufmännischen Berufskollegs (BK) der Merkur Akademie International (M.A.I.) „Insbesondere in den Wirtschaftsfächern ist der Praxisbezug für die Schülerinnen und Schüler sehr relevant“, so Wick, „Ich lasse die Schüler mehr selbst erarbeiten und stelle den Praxisbezug her – dadurch trainieren sie zudem ihre Fähigkeit, Probleme selbst zu lösen. Dies erfahren unsere Schüler auch bei den zahlreichen Exkursionen zu Unternehmen in der Region Karlsruhe, denn hier erkennen sie, dass die im Unterricht behandelten Themen auch tatsächlich in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden.“

Neben einer an der betrieblichen Realität ausgerichteten praktischen Erarbeitung von Lehrinhalten werden im BK mit der Unternehmenssoftware SAP betriebliche Prozesse abgebildet und anwendungsbezogen vertieft. „Doch das ‚A und O‘ unserer pädagogischen Arbeit an der M.A.I. ist die persönliche und individuelle Betreuung und Förderung jedes einzelnen Schülers – uns ist wichtig, dass die nach außen kommunizierten Rahmenbedingungen hier in der Schule auch tatsächlich gelebt werden.“ Informationen zu den kaufmännischen Berufskollegs erhalten Sie am Infotermin am Samstag, den 5. Mai 2017, um 11:30 Uhr, unter 07 21/1 30 3-0 oder www. merkur-akademie.de. Beratungsgespräche können direkt vereinbart werden. Merkur Akademie Int. Erzbergerstraße 147 / KA Tel: 0721 1303-0 merkur-akademie.de

Duale Ausbildung als Voraussetzung für eine erfolgreiche, berufliche Zukunft Die IHK Karlsruhe unterstützt junge Menschen beim Einstieg in die Berufswelt mit zahlreichen Angeboten und Maßnahmen. Die Wahl des Berufes ist einer der wichtigsten Entscheidungen von Schülerinnen und Schülern. Eine praktische duale Ausbildung ist dabei mehr als nur eine Alternative zum meist theoretischem Studium. Mit einer dualen Ausbildung schaffen junge Menschen eine solide Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Die IHK unterstützt mit der Lehrstellenberatung, informiert über mögliche Berufsbilder und freie Ausbildungsstellen und sorgt für Transparenz und ein passgenaues Matching von Bewerbern und Unternehmen. Terminvereinbarung für die Lehrstellenberatung unter 0721/174-398. Mit dem neu ausgerichteten Projekt „Wirtschaft macht Schule“ baut die IHK schon frühzeitig eine Brücke zwischen Unternehmen und Schülerinnen und Schülern. Mit Hilfe von Bildungspartnerschaften haben alle allgemeinbildenden Schulen in der Technologie Region Karlsruhe die Möglichkeit, sich mit Firmen zu

Linhardt liefert mit 180 Millionen Tuben hauptsächlich der Kosmetikindustrie zu, aber auch Lebensmittel gibt es bereits in der Tube aus Hambrücken. Die Tubenherstellung und das Verfahren zum Bedrucken derselben sind sehr speziell. Auf dem Arbeitsmarkt ist es daher schwierig Kräfte mit den entsprechenden Fähigkeiten zu finden. Linhardt setzt auf die hochwertige Ausbildung im eigenen Unternehmen. Vorraussetzung ist ein guter Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss. Im letzten Jahr beschäftigte Linhardt 22 Auszubildende und bildet auch in diesem Jahr wieder aus. „Die Bewerbung ist die Visitenkarte des Bewerbers. Wer sich Gedanken darüber macht, wie er sich im Unternehmen einbringen kann, wenn die Noten in den relevanten Fächern passen und das Vorstellungsgespräch gemeistert wurde, dann kann man sich auf einen Schnuppertag freuen.“ Ausbildungsleiter Ralf Bender gibt den Bewerbern einfache Aufgaben, beobachtet den Austausch mit Kollegen

und Azubis und kann bereits am Ende des Tages einen Ausbildungsvertrag abschließen. Leider fehlen weibliche Bewerberinnen. „Ich habe mit weiblichen Azubis sehr gute Erfahrungen gemacht - und würde gerne mehr Mädchen ausbilden“, sagt Bender. Ausbildungsberufe: - Industriemechaniker/-in - Medientechnologe/-in Siebdruck - Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik - Elektroniker/-in - Industriekaufleute - Fachinformatiker/-in Systemintegration - Mediengestalter/-in Gestaltung und Technik - Fachkräfte für Lagerlogistik Linhardt &Co GmbH Weiherer Str. 41, Hambrücken www.linhardt.com

Markt der Berufe Aussteller aufgepasst! KraichgauTV Fernsehen ist dort unterwegs. Wollen auch Sie, dass wir Sie an Ihrem Stand besuchen?

vernetzen und den Schullalltag praktisch zu gestalten. Die IHK bietet zudem Tage der Berufsorientierung in den Schulen an. In zahlreichen Modulen können die Schüler ihre Talente im Berufsparcours unter Beweis stellen, neue Berufe kennenlernen und sich mit Ausbildungsbotschaftern austauschen. Weiter Informationen unter www.deinezukunftjetzt.de IHK Karlsruhe Lammstraße 13-17 Karlsruhe Weitere Informationen und Terminvereinbarung zu persönlichen Gesprächen unter: 0721/174-208.

Dann machen Sie sich schon mal hübsch :-) Immer lächeln! Anfragen an: u.keck@egghead.de


BERUF & KARRIERE | WILLI 3/17

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52 | WILLI 3/17 | BERUF & KARRIERE

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Lukas Springer

Kristin Huber

Studium: Visuelle Ko m Aufgabenbereich: M munikation ediendesign

dien Studium: Angewandte Me n tio dak Aufgabenbereich: Re

Nach dem Abitur mit Schwerpunkt Gestaltungs- und Medientechnik in Bretten war mein Interesse für gestalterische Tätigkeiten geweckt. Während meines FSJs im Badischen Staatstheater Karlsruhe

Durch meinen Studiengang „Angewandte Medien“ mit der Studienrichtung „Medien-Sport-und Eventmanagement“ war ich im 5. Semester verpflichtet drei Monate lang ein Praktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. Da ich aus Bruchsal komme und somit KraichgauTV bereits kannte, war ich sehr froh darüber, hier mein Praxissemester verbringen zu können. Aus drei Monaten wurden gleich sechs gemacht, in denen ich mich täglich vor und hinter der Kamera ausprobieren durfte.

Studium beginnt zum Sommersemester reifte in mir die Idee mich an der Fakultät für Gestaltung in Pforzheim für den Studiengang Visuelle Kommunikation zu bewerben. Das Studium in Pforzheim erfordert eine Mappe mit selbst angefertigten Zeichnungen, eine Aufnahmeprüfung und ein sechsmonatiges Vorpraktikum. Letzteres führte mich zur egghead Medien GmbH in Bruchsal.

Bachelorarbeit steht an Texte in der Sprecherkabine einsprechen, Skripte für Beiträge schreiben oder diese auch selbst zusammen schneiden, Hintergrundrecherche betreiben und Ideen sammeln, langweilig wurde es mir nie. Die Sendung zu moderieren und vor der Kamera zu stehen hat mit sehr viel Spaß gemacht. Dank diesen vielfältigen Aufgaben konnte ich nach meinem eher theoretischen Studium jede Menge praktische Erfahrungen sammeln. Nach meiner Praktikumszeit steht erst einmal meine Bachelorarbeit an. Danach werde ich entweder direkt in den Arbeitsalltag einsteigen oder meinen Master hinten dran hängen. Egal was es letztendlich wird, die Zeit bei KraichgauTV wird mir immer als sehr lehrreich und schön in Erinnerung bleiben.

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Nach einem Jahr voller Internationalität in einem Theaterhaus mit fast 800 Mitarbeitern kam ich also zurück in die „Provinz“. Ich half Beiträge für die Sendung zu produzieren und wirkte mit bei der Entstehung und Gestaltung von WILLI, dem Regiomagazin. Alles in allem konnte ich für mein Studium sehr viel mitnehmen und obendrein meine Heimat aus einer neuen und interessanten Perspektive kennenlernen. Mein Studium beginnt am 13. März, dauert vier Jahre und beinhaltet vom Corporate Design über Schriftgestaltung und Illustration bis hin zum Webdesign alles, was der Gestaltung von Informationen dient.


BERUF & KARRIERE | WILLI 3/17

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Mit bester Empfehlung – So nutzen Sie Referenzen als Teil Ihrer Bewerbung

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Zu den Bewerbungsunterlagen gehören auch Referenzen. Bei Referenzen handelt es sich um eine valide Einschätzung bereits erworbener Qualifikationen eines Bewerbers im Rahmen der bisherigen Tätigkeit. Im Gegensatz zu einem Arbeitszeugnis unterliegen Referenzen keinen formalen rechtlichen Regeln. Bei Referenzen handelt es sich meistens um ein maximal einseitiges Dokument, in dem fast immer der ehemalige Vorgesetzte den Mitarbeiter positiv bewertet und ihn für bestimmte Aufgaben besonders empfiehlt. Legen Sie ein Referenzschreiben neben Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen Ihrer Bewerbung immer bei! Eine Referenz kann aber auch einer Bewerbung in der Form beigelegt werden, dass nur Kontaktdaten mit Name, Funktion, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angegeben sind. Ein potenzieller neuer Arbeitgeber kann dadurch mit dem Referenzgeber in Kontakt treten, um sich schnell und unkompliziert über Wissen und Arbeitsweise des Bewerbers erkundigen. Wichtig ist, dass Sie bei Weitergabe von Kontaktdaten auf jeden Fall Ihren Referenzgeber im Voraus um Erlaubnis bitten und ihn über ihre Bewerbungen informieren - sowohl für welche Stellen Sie sich bewerben möchten als auch bei welchen Arbeitgebern. Ihren Ursprung haben Referenzen im Angelsächsischen. Aufgrund von Projektarbeiten kommen sie aber auch in Deutschland vermehrt zum Einsatz. Auch freiberuflich Tätige, die keinen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis haben, bitten ihre Auftraggeber häufig um Referenzen. Für Berufsanfänger oder Hochschulabsolventen, die noch nicht in einem Beschäftigungsverhältnis standen, sind Referenzen ebenfalls sinnvoll. So können beispielsweise Praktikanten ihren Betreuer während des Praktikums, Studenten ihren Professor oder Dozenten, ehrenamtlich Tätige ihre Organisation oder Schüler ihre Lehrer um eine Referenz bitten. Sie sehen also, die Referenz muss nicht unbedingt vom letzten Arbeitgeber stammen, sondern kann auch von Personen gegeben werden, mit denen über einen längeren Zeitraum hinweg eine enge Zusammenarbeit bestand.

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Beruf in der Natur

Eine Försterin in Bayern Im grünen Kittelchen, Hund an der Leine und mit geschultertem Gewehr durch den Wald spazieren: so sehen viele Menschen heute noch den typischen Förster, doch die Aufgaben in diesem Job haben sich gewandelt. Förster müssen heute nachhaltig wirtschaften und brauchen unternehmerisches Denken, einen großen Teil der Arbeit leisten sie auch am Schreibtisch. Sandra Anselment aus Forst ist Forstoberinspektorin in Bayern und gibt Einblick in ihren Beruf. Text : Christina Notheisen Bild: Sandra Anselment Icons: flaticon.com

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er heutige Förster ist modern ausgestattet, ein wasser- und stoßfester Laptop ist dabei unverzichtbar. Beim sogenannten Monitoring (Bestandsaufnahme) können so Daten über den Zustand von Bäumen oder von Schädlingsbefall direkt bearbeitet und übermittelt werden. Er muss das große Ganze im Blick haben und gleichzeitig dazu in der Lage sein, in seinem Revier als guter Kaufmann und Holzverkäufer aufzutreten. Ein Förster muss fast alles können: Mathematik, Biologie, Zoologie, Botanik, Vermessungswesen, Forstrecht und EDV. Letztendlich ist er ein Manager für das komplexe Ökosystem Wald. Natürlich gehören da auch die klassischen Aufgaben wie spezielle Naturschutzmaßnahmen, Beratung von Waldbesitzern, Waldführungen von Schulklassen, Holzernte, Pflanzungen und die Jagd zu den Aufgabengebieten.

richtung der „Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft“ in Freising und ist hier für die forstliche Forschungsförderung zuständig. „Wir sind eine Sonderbehörde des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und fördern

Die Ausrüstung: Laptop anstatt Flinte

Sandras korrekte Berufsbezeichnung lautet auf „Forstoberinspektorin bei der Bayerischen Forstverwaltung“. Seit knapp einem Jahr arbeitet sie an einer bayerischen forstlichen Forschungsein-

angewandte Forschung in den Feldern wie Schutzfunktion der Wälder, Biologische Vielfalt im Wald, Standorteigenschaften und Baumarteneignung, Waldbewirtschaftung und forstliche Schädlinge. Natürlich setzen wir uns auch mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auseinander. Ein Schwerpunkt sind dabei klimaangepasste Baumarten und deren Pflege, um somit zukunftsfähige Wälder zu erhalten und zu schaffen. Die forstliche Forschung ist für mich ein ganz wichtiger Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der naturnahen und nachhaltigen Forstwirtschaft und des sensiblen Ökosystems Wald .“

Nach der Ausbildung zur Industriekauffrau arbeitete Sandra bei verschiedenen Firmen in Frankfurt und München. So richtig glücklich war sie in diesem Beruf nicht. „Ich dachte oft, dass ich lieber in einem naturverbundenen Beruf arbeiten möchte, bei dem man „draußen ist“ und auch mal körperlich gefordert wird“, so die 39-Jährige, „zumal es mir die Berge und die Wälder Bayerns schon immer angetan haben.“ Im Frühjahr 2010 bei eine Winterwanderung in den Bergen bei einer Rast mit wunderbarem Blick ins Tal, umgeben von Wald fiel dann auf einmal der Groschen – „Ich möchte Försterin werden!“ Sie recherchierte und erkundigte sich nach Möglichkeiten des Studiums und

Ein Studium ist für den Beruf unverzichtbar wog ab: „Kann ich mir das überhaupt leisten? Bin ich konsequent genug, um erneut zu lernen und noch mal ganz von vorne anzufangen? Um sicher zu gehen, beauftragte sie eine Personalberaterin zur


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KARRIERE BEI DER AVG Berufsfindung und machte schließlich ein dreiwöchiges Praktikum, um einen Einblick in die Arbeit eines Försters zu erhalten und abzuchecken, ob der Beruf wirklich etwas für sie ist. Auch das Gespräch mit dem damaligen Förster aus Forst und der Studienberatung zudem die Teilnahme an „Probe“-Vorlesungen bestätigten ihr Vorhaben. Dann ging alles ganz schnell. Sie kündigte und konnte durch die Hilfe ihrer Familie und durch ein Stipendium den Wechsel in ein neues Berufsfeld finanzieren. Sie suchte sich ein kleines Studentenapartment und begann im Oktober 2010, im Alter von 33 Jahren zu studieren. Es folgten 3,5 Jahre Studium und 1,5 Jahre staatlicher Vorbereitungsdienst. Wer sich für den Beruf interessiert, stellt schnell fest, dass es eine Ausbildung dafür nicht gibt. Wer Förster werden will, muss studieren. Wer sich noch intensiver damit beschäftig merkt dann: Förster ist nicht gleich Förster. Tatsächlich gibt es nämlich verschiedene Studiengänge, die einen dahin führen, was im Allgemeinen unter dem Begriff Förster zusammengefasst wird. Sandra studierte Forstingenieurwesen an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising. Es handelt sich dabei um ein sehr praxisnahes Studium mit einer sehr breiten Fächerkombination. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Studiums kann man in Bayern dann den staatlichen Vorbereitungsdienst absolvieren und entweder beim Staat (Bayerische Forstverwaltung) in der 3. Qualifikationsebene (ehemals gehobener Dienst) verbeamtet werden oder bei den Bayerischen Staatsforsten, privaten Forstbetrieben, Forstunternehmern und Waldbesitzervereinigungen eine Anstellung als Revierleiter oder Beratungsförster finden. In BadenWürttemberg ist dieses Studium an der Hochschule Rottenburg möglich, mit dem Studiengang Forstwirtschaft. Förster spazieren zwar tatsächlich routinemäßig durch den Forst arbeiten aber auch viel im Büro. Sandras Arbeitsplatz befindet sich am Uni-Campus, was ihr die Möglichkeit bietet relevante Vorlesungen und Vortragsreihen zu besuchen. „Dadurch

bin ich immer auf dem neusten Stand und kann meine Projekte zukunftsweisend betreuen.“ Sandra Anselment ist glücklich diesen Schritt gewagt zu haben. Die Nähe zur Natur und den Bergen erfüllt sie. „Außerdem sind die Bayern ein nettes Völkchen, bei denen man es wunderbar aushalten kann.“

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Sandras Tipps Als Förster/in sollte man : robust sein, allwettertauglich, gut zu Fuß, naturinteressiert, technikinteressiert, der Umgang mit Zahlen sollte einem nicht so schwer fallen, Freude an der Jagd, Gespür für Menschen und Kommunikationsbereitschaft, da man als Förster oft im Spannungsfeld der verschiedenen gesellschaftlichen Interessen am Wald vermittelt, hohe Einsatzbereitschaft, da vieles im Forst Saisongeschäft ist wie z. B. Holzernte im Winter, Borkenkäfersuche im Sommer usw. Zum einen ist der Wald ein sensibles Ökosystem und Wirtschaftsraum zugleich, andererseits ist er aber auch Erholungsraum für den Menschen. Bsp.: Sehr viele nutzen Holz als Baumaterial oder empfinden Holz im Wohnraum als sehr angenehm, aber dabei wird schnell vergessen, dass das Holz auch irgendwo herstammen muss. Holz ist ein vielseitig einsetzbarer, nachwachsender Rohstoff mit einer überzeugenden Ökobilanz. Aber natürlich ist ein verantwortungsvoller Umgang damit zwingend! STUDIENGÄNGE Forstwirtschaft • Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg • Fachhochschule Erfurt Forstingenieurwesen • Hochschule WeihenstephanTriesdorf

Zunächst befristet für 9 Monate, anschließend nach Bestehen aller Prüfungen unbefristete Weiterbeschäftigung als Triebfahrzeugführer/in    Teilnahme an einer 9-monatigen Ausbildung zum/zur Triebfahrzeugführer/in Führen von Triebfahrzeugen im Schienenpersonennahverkehr

  Mindestalter: 21 Jahre Abgeschlossene Schulausbildung  KFZ-Führerschein Klasse B  Abgeschlossene Berufsausbildung (Prüfungszeugnis)  Keine Eintragungen im FAER (Fahreignungsregister)  Sehr gute Deutschkenntnisse  Kundenorientiertes und freundliches Auftreten Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Sicherheitsbewusstsein Flexibilität, Bereitschaft zum unregelmäßigen Schichtdienst mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit Gesundheitliche Eignung, Schichtdiensttauglichkeit Gutes Auffassungsvermögen und ständige Lernbereitschaft 

  Ein spannendes Aufgabenfeld in einem innovativen Unternehmen Leistungsgerechte Bezahlung inkl. einer zusätzl. Altersvorsorge Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen und vollständigen Unterlagen an: Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH Postfach 1140, 76001 Karlsruhe oder per E-Mail an: personalbuero@avg.karlsruhe.de Für Fragen steht Ihnen Herr Van Vlem, Tel.: 0721/ 6107-6506 Mobil: 0162/ 2877387, gerne zur Verfügung.


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Weitere Informationen über unser Unternehmen und die Stelle erhalten Sie unter www.bruchsaler-wohnungsbau.de.

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Wolfgang und Thom as aus Bahnbrücke n waren mit WILLI be i einem Handballspi el der Rhein Neckar Löwen in der SAP Arena in Man nheim.


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60 | WILLI 3/17 | ERÖFFNUNG

Hörsäle und Seminarräume mit modernster Technik sind in diesem Gebäuderiegel untergebra

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39 Millionen für die LFS D

ie Bauarbeiten in der neuen Landesfeuerwehrschule (LFS) stehen kurz vor ihrem Abschluss. Am Mittwoch wurde der 10.200 Quadratmeter große Neubau der Presse vorgestellt. “Der Kostenrahmen von 39 Millionen Euro wurde eingehalten”, erklärte Schulleiter Thomas Egelhaaf. Pro Jahr werden rund 6.500 Feuerwehrleute geschult, darunter Spezialisten, Führungskräfte und zukünftige Ausbilder, vom Handwerker bis zum Hochschulabsolventen. Hier erlernen Bürgermeister mit ihrem Mitarbeiterstab das Krisenmanagement, es werden Arbeiter aus Gruben gerettet, Einsatzkräfte auf Bahnunfälle vorbereitet, Taucher lernen unter Wasser zu schweißen und Lecks zu schließen oder an einer Gefahrstoffübungsanlage die austretenden Stoffe zu identifizieren, die richtige Schutzkleidung zu wählen und die Rohranlage abzudichten. Um auch Werkfeuerwehren von Unternehmen und Flughäfen möglichst realitätsnah ausbilden zu können, gibt es auf dem Gelände 40 unterschiedliche Einsatzfahrzeuge und ausgediente Fahrzeuge und Bahnwagons für Übungszwecke.

ig und Zweckmäß aber ar, ib in ohne M eter-BetM 0 mit 2,2 attet sind ten ausgest mit r im die Zimme ßten grö n 200 Bette Regier d in “Hotel” ulleiter ch S t on, sag elhaaf. Thomas Eg

Eröffnung der neuen Landesfeuerwehrschule im April Text, Bilder: Susanne Maske Luftaufnahmen: Videokopter egghead

Videokopter bei der „Arbeit“

www.fotovideoflug.de

r Bahnstrecke. Hier verläuft parallel zu o für 210 LehrGebäude 3 (links) eisesaal und Casin Sp en ag Et ei zw f sind au untergebracht. gangsteilnehmer


ERÖFFNUNG

Der gesamte Komplex besteh t aus drei Gebäuden: den vier Wohntürmen mit den 210 Gäs äußere Erscheinungsbild der tezimmern, die das Schule prägen und von weithe r sichtbar sind. Im Gebäude und Fahrzeughallen untergebr sind auch Werkstätten acht

der Atrium im neuen Schulungskomplex Landesfeuerwehrschule.

auf dem Schulleiter Thomas Egelhaaf es. äud geb ngs Balkon des Schulu

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62 | WILLI 3/17 | BRENNPUNKTE Text: Christian Jung, Bilder: egghead Medien, Christian Jung

BRENNPUNKTE Themen, die das WILLI-Land bewegen

Sicherheitspartnerschaft für den Bruchsaler Bahnhof

V

gelmäßige Streifen der Bunor kurzem gab die Stadt despolizei, die wegen anderer Bruchsal bekannt, dass Verpflichtungen (Grenzkontrolsie zusammen mit der len, Sicherheitslage) kräftemäßig Bundespolizei, dem Polizeiund personell am Anschlag ist. revier Bruchsal und der Deutschen Bahn eine SicherheitsDas subjektive Sicherheitsemppartnerschaft für den Bruchsaler finden der Menschen aus BruchBahnhof eingegangen sei. Dies sal und dem Umland in Bezug ist eine gute Nachricht, da es dadurch auch in den Nachtstunden mehr Viele Frauen meiden Streifen im und rund den Bahnhof um den Bahnhof geben soll. Es wird in diesem auf den Bahnhof sieht jedoch Zusammenhang immer wieder anders aus. Viele Frauen meiden darauf verwiesen, dass es einen den Bahnhof genauso wie die Unterschied zwischen der subangrenzenden Bereiche bei Dunjektiven und objektiven Sicherkelheit oder lassen sich direkt am heitslage in Bruchsal gebe. Es Bahnsteig abholen, wo auch viestimmt zwar, dass die Zahl der le Eltern ihre teilweise schon vollerfassten Straftaten im Bahnjährigen Kinder erwarten. An hofsbereich eher rückläufig ist. den Zugängen gibt es vor allem Jedoch gab es dort in den verbeim Licht noch Optimierungsgangenen Jahren auch nur unre-

bedarf, die Sauberkeit im Bahnhof ist besser geworden. Die Zahl der Polizeieinsätze im Bahnhofsumfeld hat nach Mitteilung der Landesregierung jedoch zugenommen. Das Bruchsaler Polizeirevier bräuchte (wie auch die Polizei in der gesamten Region) zudem mehr einsatzfähige Beamte, was unlängst der Karlsruher Polizeipräsident Günther Freisleben

Hundehasser legt Köder aus

Verspätungen der Bahn

B

esonders ärgerlich sind zurzeit immer wieder Verspätungen und kurzfristige Zugausfälle bei RE-Zügen der Deutschen Bahn und Stadtbahnen der AVG in Bruchsal. Dies nervt besonders im Berufsverkehr. Auf der RE-Strecke zwischen Heidelberg und Stuttgart mit Halten in Bad Schönborn Süd, Bruchsal und Bretten werden seit Wochen zudem alte,

schmutzige und oft nicht komplett geputzte Doppelstockwagen eingesetzt, die teilweise mit Oldtimer-Lokomotiven der Baureihe 111 bespannt sind. Über Tage funktionieren immer die gleichen Türen nicht. Wie am 13. Februar kann es passieren, dass eine Lok auf offener Strecke ihren Dienst aus technischen Gründen quittiert und dadurch der gesamte Verkehr blockiert ist. An die-

bei einer Veranstaltung der CDU einräumte. Infolgedessen kann die Sicherheitspartnerschaft nur funktionieren, wenn sich die Verantwortlichen auch durch präventive Maßnahmen permanent Gedanken um die Sicherheit machen und nicht erst reagieren, wenn etwas passiert.

D sem kleinen Beispiel zeigt sich, dass die Bahn in den vergangenen Jahren falsche Prioritäten gesetzt und nicht in die Infrastruktur vor Ort und im Nahverkehr investiert hat.

ie Polizei rät Hundebesitzern beim Gassi gehen mit ihren vierbeinigen Lieblingen in der Region vorsichtig und aufmerksam zu sein. Denn schon wieder wurden wie in Graben-Neudorf und KarlsdorfNeuthard mehrere mit Stecknadeln und Rasierklingen präparierte Wurststücke gefunden. Ein Hund hatte sich beim Fressen erheblich am Maul verletzt. Hunde sollten an der Leine bleiben und kein Fremdfutter aufnehmen.


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64 | WILLI 3/17 | ANEKDOTEN

Egon Klefenz: Erlebnisse eines Bürgermeisters

Dämmriges Licht Was man als Bürgermeister so alles erlebt. WILLI veröffentlicht Anekdoten von Egon Klefenz aus seiner Amtszeit 1983-2007 als Bürgermeister in Karlsdorf-Neuthard.

A

n einem sehr kalten Samstagabend, die Außentemperatur mag bei 11 Grad Minus gelegen haben, kam ein Anruf aus dem Ortsteil Neuthard: „ Mei Mutter hot Wasser em Keller, de Keller left voll“. Sofort alarmierte ich die Feuerwehr, zog mir warme Kleidung über und fuhr mit dem Auto schnell zu der mir bekannten Adresse. Die Hausinhaberin Friedhild B., eine herzkranke Endsechzigerin, konnte vor Aufregung kaum reden. Vor Ort rief ich zuerst den Ortsdoktor an, um gesundheitliches Unheil von der völlig in Panik geratenen Frau abzuwenden. Danach wollte ich mir das von der Tochter geschilderte Katastrophenszenario anschauen. Es fand sich ein sehr schmaler Holztreppenabgang vor, der auf der rechten Seite mit einer sehr dicken Kordel gesichert war. Die Sicht in den Kellerabgang war äußerst schlecht. Ich schätze, dass allenfalls eine 40 Wattbirne, die über die Jahre hin sehr eingestaubt

war, als Lichtquelle diente. Meine Augen musste ich sehr anstrengen und sah dabei nur wenige Treppenstufen. Dabei dachte ich noch, der Keller ist aber niedrig. Am Treppenende nahm ich einen großen Teppich wahr. Mutig fasste ich die Kordel in die rechte Hand und schickte mich an, über die wenigen Holzstufen auf den Teppich zu gelangen. Ich sagte noch laut, „ Wu isch do Wasser?“ Plötzlich wusste ich, was es heißt, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Auch der Kordelgriff konnte nicht verhindern, dass ich ganz plötzlich bis in Brusthöhe im Wasser stand. Einmachgläser kamen mir leicht glänzend wie außerirdische Gegenstände entgegen. Jetzt erkannte ich, dass ich auf einen großen an der Unterseite gummierten Teppich, der durch das in den Keller eingedrungene Wasser auftrieb, getreten war. Sofort kam mir aber die Erkenntnis, dass es schlimmer gekommen wäre, wenn ich die Kordel nicht in die Hand genommen hätte. Ich wäre dann unter die Einmachgläser gerutscht. Das Wasser drückte von einem im Gehwegbereich aufgetretenen Wasserrohrbruch unablässig durch die poröse Kelleraußenwand. Ich war froh, die Feuerwehr im Anmarsch zu sehen. Außerhalb des Gebäudes konnte ich nur wenige Worte mit den Feuerwehrverantwortlichen wechseln. Meine nasse Kleidung gefror sofort. Selbst bei einem kurzen Verweilen hätte ich nicht mehr in mein Auto steigen können. Wie sagte eine Büttenrednerin kurz darauf beim Frauenfasching in Neuthard: „Jesus ging über de See Genezareth, de Bürgermeischter schaffts net emol bei de Friedhild em Keller“.

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TERMINATOR

TERMIN

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DER WILLI-VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DEN KRAICHGAU

R O T A

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TOP

S P P TI

Fr. 17.3. [19.30 Uhr]

Konzert der SAP Sinfonietta

Do. 2. März Do. 2.3. [19.30 Uhr]

BLB: Schmerzliche Heimat

Bruchsal | Hexagon | Bewegender Bericht über einen der größten politischen Skandal. Weiterte Termine: 3.3./4.3./5.3./9.3./12.3/16.3

Fr. 3. März Fr. 3.3. [20 – 22.45 Uhr]

Sissi - Das Musical über Liebe, Macht und Leidenschaft

Östringen | Leibniz-Gymnasium | Schumann, Wagner, Beethoven – musikalsicher Abend auf hohem Niveau.

So. 19. März So. 19.3. [11 Uhr]

BLB: Café Europa – 200 Jahre Fahrrad

Bruchsal | Profa | Fahrrad – eine perfekte Symbiose von Mensch und Maschine. So. 19.3. [16 Uhr]

Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Waghäusel | Pfarrsaal Wiesental | Konzert des MGV mit Disneys schönsten Liedern. Eintritt: 10€

Do. 23. März Bruchsal | Bürgerzentrum | zweistündige Aufführung über das schicksalhafte Leben der schönen Kaiserin Sissi.

Mo. 13. März Mo. 13.3. [19.30 Uhr]

r e t s e w h c S Cordula

ane« »…liebt Arztrom

Theater Bruchsal | Exil0 Uhr Sa., 18. März | 2

Multivision: Südafrika Namibia, Okavango

Bretten | Kinostar | Gesamtkunstwerk aus Bildern, Texten, Originaltönen und Musik von Reiseerzähler Kai-Uwe Küchler. Eintritt 12/14 €

Do. 23.3. [19.30 Uhr]

Autorenlesung von Diana Köhler

Bruchsal | Buchhandlung Braunbarth | Die regionale Autorin ließt aus ihrem neuen Buch „Zuggerschdooilen unn siiße Schdigglen“. Eintritt 5€

Sa. 25. März Sa. 25.3. [10.30 Uhr]

GimMe Five live

Do. 16. März Do. 16.3. [9.30 – w11 Uhr]

Info-Veranstaltung: Tagesmutter/-vater werden

Bruchsal | Haus der Begegnung | kurzen Überblick über die Ausbildung zur Tagesmutter/-vater.

Bad Schönborn | Glashaus | Handgemachte Rockmusik, frei nach dem Motto: „Let’s rock the house!“

So. 26. März

Fr. 17. März

So. 26.3. [17 Uhr]

Fr. 17.3 – 20.3.

Bruchsal | Bürgerzentrum | Rachmaninoffs zweiters Klavierkonzert mit der Solistin Katharina Groß. des Veranstaltet vom Sinfonieorchester 1837 Bruchsal. Eintritt 8/10/12€

Starkbierfest

Unteröwisheim | Schützenstadl | geselliges Beisammensein mit Livemusik.

Frühjahrskonzert


66 | WILLI 3/17 | TERMINATOR COMEDY

MÄRZ

Olaf Schubert & seine Freunde

3

EVENT

MÄRZ

Zauber einer Ballnacht

4

vom TanzSportClub Blau-Weiß Bruchsal

„Sexy Forever!“

Bruchsal | Bürgerzentrum | Sa. 4. März | 20 Uhr

Bruchsal | Bürgerzentrum | Fr. 3. März | 20 Uhr

Schon zum 13. Mal lädt der TanzSport-Club Blau Weiß Bruchsal zur großen Ballnacht ein. Wie gewohnt hat der TSC eine Menge interessanter Programmelemente aus den eigenen Reihen und aus der Umgebung zusammengebracht. Dank hochkarä-

tiger Showeinlagen sowie der Musik des Uni-Tanzorchesters Karlsruhe werden an diesem Abend die Füße nicht stillstehen und jeden Gast zum Tanz animieren. Genießen sie also einen unvergesslichen zauberhaften Abend.

VVK mit Tischreservierung unter 0151-64547346 oder unter ballservice@tsc-bruchsal.de

THEATER

Die Holzfällerin

von Franz-Xaver Mayr und Katharina Heißenhuber Zwar bleibt Olaf der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie, welcher uns die Antworten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit liefert - zuzüglich möchte er nun aber auch seine sinnliche Seite präsentieren. Ganz nach dem Motto „Sexy Forever!“ darf man sich auf sein neues Pogramm und auf einen großartigen Abend

freuen, wenn Schubert wieder live und vor Ort die Menschen begeistern wird. Man sollte sich also auf keinen Fall das großartige Erlebnis entgehen lassen, wenn der Bundesolaf und Zentralschubert, der größte Gedankengigant der Gegenwart, die Lichtgestalt aus Dunkel-Deutschland, wieder live und vor Ort die Menschen erleuchten wird.

Mundarttheater

MÄRZ

„Dechdlmechdl äm Kleidäschroank“

4

Alle Terminangaben ohne Gewähr

Wiesental | Bolandenschule | Sa. 4. März | 19.30 Uhr Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Wissädalä Duddärä zeigt der Verein eine turbulente musikalische Komödie. Die Fassung von Werner Köhler bietet herzerfrischende Mundart mit vielen alten Redewendungen. Ein Muss für jeden Mundartliebhaber. Bolandschule | Schulstraße 5 | Wiesental Kartenverkauf unter 07254 -73291 oder www.duddaerae.de

7

Bruchsal | Badische Landesbühne | Di. 7. März | 19.30 Uhr Die Diskussion über das Verhältnis der Geschlechter hat Fahrt aufgenommen. Im feministischen Diskurs verschaffen sich Stimmen Gehör, deren Forderungen nicht bei einer bloßen Quote stehen bleiben. Die musikalische Performance greift

diese Impulse auf und widmet sich unter anderem konkurrierenden Konstrukten von Frau sein und den Zuschreibungen und Anforderungen an den weiblichen Körper: ein Körper, der vermarktet, kontrolliert, geschmückt und verändert wird.

Die Badische Landesbühne | Stadttheater Am Alten Schloss 24 | Bruchsal www.dieblb.de | Tickets unter www.reservix.de

Tickets bei allen VVK-Stellen mit CTS & Reservix oder unter: www.roth-friends.de

THEATER

MÄRZ

MESSE

Lifestyle & Genuss

MÄRZ

10–12

INVENTA und RendezVino Karlsruhe | Messe | Fr. 10. – So. 12. März Die Lifestylemesse INVENTA wird in der Messe Karlsruhe zur Inspirationsquelle für die individuelle Gestaltung der eigenen vier Wände und des Gartens. Zeitgleich lädt die Wein- und Genussmesse RendezVino in die Welt der Weine und Delikatessen ein. Messe Karlsruhe | Messealle 1 | Karlsruhe-Rheinstetten www.rendezvino.info www.inventa.info

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TERMINATOR

KINDERTERMINE :: MÄRZ

| WILLI 3/17 | 67

en

Unsere Vorstellung im März DO 02

Semiya Simsek/Peter Schwarz Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon

FR 03

Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon*

SB 04

Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon

SO 05

Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon Die Holzfällerin Szenische Lesung

Mi. 1. März

Di. 14. März

Mi. 1.3. [9 – 12.30 Uhr]

Di. 14.3. [17.30 – 18.30 Uhr]

Weingarten | AWO Heim | Für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren.

Forst | Gemeindebücherei | Lesebegeisterte zwischen 10 und 15 Jahren können sich über ihre gelesenen Bücher austauschen.

DI 07

Do. 16. März

MI 08

Ghettolektuell Gastspiel

DO 09

Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon

FR 10

Janne Teller Krieg. Stell dir vor, er wäre hier

Nähen für Kinder

Mi. 1.3. [10 – 11 Uhr]

Ferien-Vorlesestunde

Karlsdorf | Bibliothek am Mühlenplatz | Vorlesestunde für Grundschüler

Do. 2. März Do. 2.3. [16.30 – 17 Uhr]

TOP

TIPP

Vorlesestunden für Kindergartenkinder

Leseclub Seitenblick

Do. 16.3. [16 – 18 Uhr]

Spiel mal wieder!

Langenbrücken | Gemeindebibliothek | Spielenachmittag für die ganze Familie. Do. 16.3. [16 – 17 Uhr]

Forst | Gemeindebücherei | Lustige und spannende Geschichten für Kindergartenkinder

Sa. 4. März

Kamishibai-Erzähltheater mit Lesepaten

Östringen | Stadtbücherei | Vorlesereihe für Kinder ab 3 Jahren.

Vorlese-Erlebnis für Kinder

Bretten | Stadtbücherei, 2. OG | Geschichten hören und mitmachen. Für Vorschul- und Grundschulkinder

Sa. 11. März Sa. 8.3. [10 – 12 Uhr]

8. Kindersachenflohmarkt

Östringen | Hermann-Kimling-Halle | Alles rund ums Kind an über 90 Ständen.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

S0 12

Waghäusel | Pfarrsaal Wiesental | Konzert des MGV mit Disneys schönsten Liedern. Eintritt: 10€

TIPP

Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon*

FR 17

Max Frisch Andorra 19.30 Uhr, Großes

SB 18

Max Frisch Andorra 19.30 Uhr, Großes

Östringen | Stadtbücherei | Das Faro-Theater mit seinem lustigen Stück für Kinder ab 4 Jahren. Eintritt: 4€

SO 19

Café Europa 200 Jahre Fahrrad

Sa. 25. März

FR 24

Franz Csiky Fremd.Sein.Heimat. Gastspiel

SO 26

Fremd bin ich eingezogen. Eine Winterreise

Gans der Bär

Zaberfeld | Naturparkzentrum | mit der Naturparkführerin den Kinderbuchklassiker zum Leben erwecken. Kinder von 4-8 Jahren. Eintritt: 8€

Östringen | Stadtbücherei | Vorlesereihe für Kinder ab 6 Jahren

So. 12. März

Sa. 25.3. [15 – 16 Uhr]

So. 12.3. [15 Uhr]

Du und Ich & Ich und Du

Eppingen | Eppinger Figurentheater | Schauspiel und Figurentheater über das was bleibt, auch wenn sich alles immer wieder verändert. Für Kinder ab 2 bis 8 Jahren und Erwachsene.

BLB: Trauriger Tiger toastet Tomaten

TOP

TIPP

Bruchsal | theater treppab | Humorvolles Kinderstück über Sprache und Spaß am Sprechen. Ab 4 Jahren

15.00 Uhr, theater treppab

DO 16

Mi. 22.3. [16 – 17 Uhr]

Entdecke den Frühling mit den Wurzelkindern

Geschichtenalarm!

Nadia Budde Trauriger Tiger toastet Tomaten Schmerzliche Heimat 19.30 Uhr, Hexagon*

TOP

Sa. 11.3. [14 Uhr]

Sa. 11.3. [15 – 16 Uhr]

18.30 Uhr, theater treppab*

19.30 Uhr, Hexagon

So. 19.3. [16 Uhr]

Mi. 22. März

19.30 Uhr, Hexagon

Jordi Galceran Die Grönholm-Methode

So. 19. März

Sa. 4.3. [10.30 – 11.30 Uhr]

So. 12.3. [15 Uhr]

19.30 Uhr, Profa, Wilderichstr. 31

Wie Hasenherz die Angst besiegte

Östringen | Stadtbücherei | Bilderbuchkino mit den Lesepaten. Ab 4 Jahren

Di. 28. März Di. 28.3. [16 – 17 Uhr]

Osterbasteln

Bruchsal | Stadtbibliothek | Für Kinder ab 6 Jahren. Vorlesepatin Nelly Andris wird mit euch verschiedene hübsche Osterdekorationen basteln. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Kinder begrenzt.

Haus, Einführung 19.00 Uhr

Haus, Einführung 19.00 Uhr

11.00 Uhr, Profa, Wilderichstr. 31

19.30 Uhr, Hexagon

11.00 Uhr, Profa, Wilderichstr. 31

* mit Nachgespräch. Weitere Informationen dazu in der Tagespresse und auf unserer Homepage. Vor der Vorstellung Schmerzliche Heimat am 12. März findet die alternative Stadtführung Bruchsal unterm Hakenkreuz mit Dr. Rüdiger Czolk statt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Foyer.

Fr. 31. März

Kartenvorverkauf:

Fr. 31.3. [16 Uhr]

Badische Landesbühne Telefon 07251.72723 E-Mail: ticket@dieblb.de www.reservix.de

Geschichten aus dem Koffer

Bruchsal | Stadtbibliothek | Lustige, abenteuerliche oder rätselhafte Geschichten für Kinder ab 4 Jahren.

www.dieblb.de


68 | WILLI 3/17 | TERMINATOR KONZERT

Bruchsaler Schlosskonzert

MÄRZ

10

Après Ski Party für Jedermann

MÄRZ

11

vom Ski-Club-Stabil e.V.

Cecilia String Quartett

Weingarten | Rathausplatz | Sa. 11. März | 17 Uhr

Bruchsal | Kammermusiksaal | Fr. 10. März | 20 Uhr Das 2004 in Toronto gegründete und beheimatete Cecila String Quartet ist derzeit eines der aufregendsten jungen Kammermusikensembles in Kanada und gewann renommierte Streichquartettwettbewerbe. Die vier Geigerinnen präsentieren neben Streichquartetten von Wolfgang Amadeus Mozart und

PARTY

„Der Tod und das Mädchen“ von Franz Schubert auch das Werk „Taxonoy of paper wings“ in einer deutschen Erstaufführung, welches sie zum 150jährigen Bestehen Kanadas in Auftrag gegeben haben. Um 19.30 Uhr gibt es eine Einführung in die Werke des Kammermusikabends.

Auch dieses Jahr steigt wieder die legendäre Apres-Ski Party des SkiClub Stabil auf dem Rathausvorplatz. Für reichlich Stimmung sorgt DJ Bolde mit bestem Alpenrock und mega Lightshow. Mit Waffeln für die Kids, Zwiebelsteaks und Bierstand

bis zur Schneebar ist für alle bestens gesorgt. Der DJ wird wieder in Höchtsform sein, die Teams an den Ständen unter Dauerbelastung und das Partyvolk in Dauerbewegung zu den aktuellsten Apres-Hits. Der Eintritt ist frei!

Rathausplatz | Rathausplatz 1 | Weingarten www.skiclubstabil.de

KABARETT

„Ene, meine, muh wem traust du?“

MÄRZ

11

von Thomas Schreckenberger

Östringen | Stadtbücherei | Sa. 11. März | 20 Uhr

Kammermusiksaal | Schlossraum 4 | Bruchsal Karten unter 07251 - 88055 oder unter www.bruchsaler-schlosskonzerte.de

THEATER

Das Dschungelbuch

MÄRZ

11

Erneut auf der Koralle-Bühne!

Alle Terminangaben ohne Gewähr

Bruchsal | Die Koralle – Theater im Riff | Sa. 11. März | 16 Uhr Das Menschenkind Mogli wächst glücklich bei seiner Wolfsfamilie heran. Doch es droht Gefahr, da der hinterhältige Tiger Shir Khan wieder in die Jagdgründe zurückgekehrt ist. Er sucht Mogli auf, denn er sieht ihn als seine „rechtmäßige“ Beute an.

Der Bär Balu und der Panther Baghira sind mit von der Partie und helfen fleißig, Mogli auf die Gefahren des Dschungels vorzubereiten. Wie Mogli gegen die wilden Affen oder gar gegen Shir Khan besteht, kann man nochmals bei der Koralle erleben.

Weitere Termine: 11.,12., 25. und 26. März VVK: Buchhandlung Braunbarth oder unter www.diekoralle.de

Wem kann man heute noch vertrauen? Ein paar wenige vertrauen noch den Politikern oder den Medien und ganz Naive sogar dem eigenen Partner. Misstrauen ist angesagt in Zeiten, in denen der amerikanische Geheimdienst Dinge über uns

weiß, die früher nur die neugierige Nachbarin wusste. Thomas Schreckenberger bringt Licht ins Dunkel auf der verzweifelten Suche nach irgendjemandem, dem man noch trauen kann.

Stadtbücherei | Mozartstraße 1d | Östringen www.thomas-schreckenberger.de


TERMINATOR

| WILLI 3/17 | 69

MEIN

TERMIN

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Autorenlesung Diana Köhler Donnerstag, 23. März um 19:30 Kaiserstr. 30  76646 Bruchsal  Tel. 07251 3848-00 Fax. 07251 3848-08  Email: info@braunbarth.de Online bestellen unter www.braunbarth.de und portofreie Zustellung täglich von 9.00 – 19.00 Uhr, Samstags 9.00 – 16.00 Uhr

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70 | WILLI 3/17 | TERMINATOR KONZERT

MÄRZ

Glenn Miller Orchestra

15

TV-Beitrag geplant

MESSE

Waldseemesse mit After Fair Party

MÄRZ

18–19

It’s Glenn Miller Time!

Forst | Waldseehalle | Sa. 18. – So. 19. März | 11 Uhr – 17 Uhr

Bruchsal | Bürgerzentrum | Mi. 15. März | 20 Uhr

Der Gewerbeverein-Forst e.V. veranstaltet die Waldseemesse, eine Gewerbe- und Leistungsschau mit Verkauf an beiden Messetagen. Forst und die Umgebung werden die geballte Gewerbe-Power einer breiten Masse präsentieren. Bei der After Fair Party dürfen Sie sich auf das Jazz Orchester Bruchsal unter

der Leitung von Michael Schuhmacher und seinen Vokalsolisten, die Showeinlage der Blue Diamonds und weitere Special Acts freuen. Dazu wird die Neueröffnung des Alex-Huber-Forums, des neuen Kultur- und Konzertsaales mit einem Feuerwerk am späteren Abend direkt an der Waldseehalle gefeiert.

Waldseehalle | Hambrückerstraße | Forst www.waldseemesse.de

KONZERT

MÄRZ

Klavierabend

25

mit Dominik Stadler

„It‘s Glenn Miller Time“ steht für eine grandiose Show im Sweet und Swing Sound der 30er und 40er Jahre. In den großen Big Band Besetzung (4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophone, 1 Klarinette, Bass, Schlagzeug und Piano) präsentiert das Glenn Miller Orchestra unter Leitung von Wil Salden eine beeindruckende Performance, die die Menschen aller Altersstufen

rund um den Globus begeistert. Alle Musiker vom Glenn Miller Orchestra sind hervorragende Solisten und das beweisen sie immer wieder bei ihren Solis. Die Bandsängerin beschert mit wunderschönen Melodien im Glenn Miller Sweet Sound Gänsehaut - Garantie. Besondere Highlights sind Auftritte der Moonlight Serenaders, die Close Harmony Group des Glenn Miller Orchestra.

Ubstadt | Kelterhaus | Sa. 25. März | 19.30 Uhr Ein junger Pianist mit großer Zukunft: Dominik Stadler. International hat er schon Fuß gefasst, ist mehrfacher Preisträger und gewann zahlreiche Wettbewerbe. An diesem Abend dürfen sie sich auf hohen musikalischen Genuss mit Werken von Haydn und Brahms freuen.

Bürgerzentrum | Am Alten Schloss 22 | Bruchsal VVK: Touristeninformation Bruchsal, Tel.: 07251 - 50 594 – 61

KONZERT

No Sugar, No Cream

MÄRZ

17

Americana Country Rock

Alle Terminangaben ohne Gewähr

Sulzfeld | Bürgerhauskeller | Fr. 17. März | 20.30 Uhr Wer die Musik von Bob Dylan und Tom Petty oder jüngeren FolkrockBands wie Mumford & Sons schätzt, dem dürften auch die Songs der Karlsruher Band No Sugar, No Cream zusagen. Die Karlsruher machen mit Train Beat, Picking Guitar,

Geige, Mandoline, Wechselbass und lässigen E-Gitarrenlicks uramerikanische Musik – allerdings aus eigener Feder und mit eigener Note.

Bürgerhauskeller | Hauptstraße 95 | Sulzfeld Veranstalter: Kulturkreis Sulzfeld www.kulturkreis-sulzfeld.de

Kelterhaus | Bruchsaler Str. 1 | Ubstadt Kartenreservierung im Kelterhaus, unter: 07251-61714 oder an prestel@ubstadt-weiher.de

MESSE

Messe Bretten

Ihre Plattform für die Region!

MÄRZ

25–26

Bretten | Hallensportzentrum | Sa. 25. – So. 26. März Sa. 14 – 21 Uhr, So. 11 – 17 Uhr Am 25. und 26. März treffen klassische Messeelemente auf aktuelle Trendthemen! 140 Aussteller präsentieren sich im „Hallensportzentrum Bretten“. Freuen Sie sich auf ein spannendes Wochenende mit zahlreichen Vorträgen, Workshops und einem bunten Rahmenpro-

gramm für die ganze Familie! Der Eintritt ist frei.

Hallensportzentrum | Max-Planck-Str. 3 | Bretten www.bretten2017.de/programm/veranstaltungen/ messe-bretten-2017 oder auf facebook: Messe Bretten


TERMINATOR

MUSIKKABARETT

VORSCHAU

APRIL

Jochen Malmsheimer

29

„Empftschnuggn trødå! – hinterm Staunen kauert die Frappanz“ Bruchsal | Exil Theater | Sa. 29. April | 20 Uhr Der Meister selbst sagt: Mein neuestes Wortgestöber heißt, wahrscheinlich zurecht, „Ermpftschnuggn trødå – hinterm Staunen kauert die Frappanz“. Und erneut und doch ganz anders zirkuliere ich um eines meiner Lieblingsthemen: die

deutsche Sprache. Ganz nebenbei ereignen sich dabei eine Menge Missverständnisse, Unverständnisse und Einverständnisse, sei es in der ersten Reihe, im eigenen Heim oder in den „Psalmen der Sorge“.

| WILLI 3/17 | 71

Kultur in der Festungsstadt Termine März 2017

Stadt Germersheim Samstag, 11. März, 15 Uhr

»Krimineller

Kaffeeklatsch« Lesung zum Weltfrauentag Das Spezialgebiet der Autorin Gina Greifenstein sind Kochbücher. Aber auch auf dem Romansektor hat sie sich inzwischen einen Namen gemacht. Bei einem gemütlichen Kaffeeklatsch verbindet sie nun beides. Wir wünschen exquisite Unterhaltung!

Im Konzertsaal Hufeisen/Fronte Beckers Eintritt: 12,-/erm. 8,-Euro

Sonntag, 12. März, 20 Uhr

»100 Quadratmeter« Komödie mit Beatrice Richter und Judith Richter

WILLI – Die Bühne | Im Exil Theater | Bruchsal www.willi-diebuehne.de

MESSE

Nadelwelt Karlsruhe

VORSCHAU

Stadthalle Germersheim · Eintritt: 15,-/17,-/20,- Euro

Mittwoch, 29. März, 19 Uhr MAI

5-7

Internationale Veranstaltung für Handarbeit Karlsruhe | Messe | Fr. 5. – So. 7. Mai | ab 10 Uhr Entdecken Sie die Vielfalt textiler Kreativität und Kunst, tauchen Sie ein in die Welt der Farben, Muster und Materialien und entfalten Sie sich selbst in der Fülle der Ideen und Möglichkeiten. Jedes Frühjahr verwandelt sich Karlsruhe für ein

Ein lukratives Angebot: Eine Eigentumswohnung in bester Lage, Altbau, einhundert Quadratmeter, und das für die Hälfte des ortsüblichen Preises. Unglaublich! Klingt eigentlich perfekt! Wäre da nicht eine kleine Unannehmlichkeit: Lola, die bisherige Besitzerin der Wohnung, 60 plus, Witwe, keine Kinder, raucht, trinkt und beansprucht für den günstigen Preis Wohnrecht auf Lebenszeit.

Wochenende in ein Paradies für Handarbeitsliebhaber mit über 200 Verkaufsständen, 30 internationalen Textilkunstausstellungen, umfassendem Kursprogramm und Workshops. Öffnungszeiten: Fr. und Sa. 10-18 Uhr, So. 10-17 Uhr.

Messe Karlsruhe | Messealle 1 | Karlsruhe-Rheinstetten www.nadel-welt.de

»Es lebe die Operette« Szenischer Soloabend mit Bettina Kerth Für die bekannte Karlsruher Sopranistin Bettina Kerth hat der junge Regisseur Holger Metzner ein spritziges Einpersonenstück geschrieben, das humorvoll das Leben einer alternden Diva karikiert. Die schönsten Operettenmelodien wechseln sich ab mit witzigen Dialogen und kleinen Anekdoten aus dem Leben einer Sängerin, die sich nur schwer mit dem Alter und den sich daraus ergebenden Problemen abfinden kann.

Bürgersaal im Stadthaus · Eintritt: 15,-/erm. 12,- Euro

T i c k e t - H o t l i n e : 07 2 7 4 - 9 6 0 21 7 Tickets gibt es beim: Kulturamt der Stadt Germersheim Kolpingplatz 3 · 76726 Germersheim E-Mail: kultur@germersheim.eu

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Willi stadtmagazin 2017 03 bruchsal kraichgau lkr karlsruhe  

Themen im Heft :: BRUCHSAL :: Men's Night - Gesangswettbewerb | WILLICHEN :: Kolumne über das Kind- und Elternsein | BRUCHSAL :: Freiheitskä...

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