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Assetmanagement Schulen & Projektcontrolling

Direktvergabe gemäß § 41 BVergG 2006 Externe Projektbetreuung/ Moderation - Beteiligungsprozess Schulcampus Aspern Vom Unternehmer sind die grau unterlegten Felder auszufüllen Soweit in dieser Unterlage personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen sie Frauen und Männer gleichermaßen.

TEIL I: ALLGEMEINE ANGABEN 1. PRÄAMBEL Die Stadt Wien und die BIG (Auftraggeber) planen die gemeinsame Errichtung eines Schulcampus für 0 bis 19-Jährige. Dieser soll einerseits den Bildungsbedarf des neuen Stadtteils „aspern die Seestadt Wiens“ decken und andererseits über seine Grenzen hinaus den Standort Aspern stärken, indem seine innovativen pädagogischen, architektonischen, städtebaulichen und organisatorischen Konzepte und Lösungen richtungweisend für weitere Schulbauprojekte in Österreich sein sollen. Schlagwort: „Aspern ist Modellschulcampus!“ Diese Konzepte sollen in einem Beteiligungsprozess unter eventuellem Beiziehen von ausgewählten ExpertInnen für den Schulcampus am Standort Aspern entwickelt werden. Zweck dieser Direktvergabe ist das Erlangen von Kostenvoranschlägen und der Abschluss des Vertrages für die Moderation dieses Beteiligungsprozesses (Teil III) inklusive gemeinsamer Vorbereitung mit der BIG. Das Ergebnis soll in einem Abschlussbericht zusammengefasst werden, der als Qualitätenkatalog die Grundlage für den Architekturwettbewerb darstellt. Er soll sowohl dem Auftraggeber als auch den teilnehmenden ArchitektInnen einen Überblick über den vorangegangenen Prozess geben, als auch die Machbarkeit eines gemeinsamen Schulcampus zwischen Stadt Wien und BIG prüfen. 2. BESCHREIBUNG AUFTRAG Auftraggeber: Vergebende Stelle:

Bauvorhaben: Ort: Art des Auftrags: Leistungszeitraum: Ort der Arbeitsbesprechungen:

Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. Hintere Zollamtsstraße 1, 1031 Wien Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H Hintere Zollamtsstraße 1, 1031 Wien Assetmanagement Schulen Fax: 05 0244 1299 Email: roland.koell@big.at Schulcampus für 0-19 Jährige (Kooperation zwischen Stadt Wien und Bund) 1220 Wien, Seestadt Aspern, ehemaliges Flugfeld Dienstleistungsauftrag: externe Projektbetreuung/ Moderation eines Beteiligungsprozesses inkl. Vorbereitung und Verfassen eines Abschlussbericht voraussichtlich September 2010 bis Juli 2011 BIG, 1030 Wien, Hintere Zollamtsstraße 1

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3. ANGABEN UNTERNEHMER: Name: Anschrift: Telefon/ Fax: Email: Der Unternehmer hat die im Auftragsfall konkret zum Einsatz gelangende vertragsspezifische Person, welche als Moderator persönlich sämtliche vertraglichen Leistungen gegenüber dem Auftraggeber zu erbringen hat, im Folgenden namentlich verbindlich zu benennen: Vor- und Zuname des Moderators, geb. am :

4. ANGABEN ZUR DIREKTVERGABE gemäß § 41 BVergG 2006 Abgabe sämtlicher Unterlagen bis spätestens: Abgabe bei: Abzugeben sind:

Voraussichtliche Beauftragung: Kontakt:

Freitag, 10.09.2010 Bundesimmobiliengesellschaft, Hintere Zollamtsstraße 1, 1030 Wien, Abteilung Assetmanagement Schulen zHd. Hrn. Roland Köll Ein Exemplar dieser Direktvergabeunterlage (Teile I – IV) im Original mit sämtlichen Angaben des Unternehmers in den grau unterlegten Teilen und rechtsgültig unterfertigter Honorarauskunft sowie Kurzvorstellungen über die Art der Abwicklung des Prozesses, Darstellung ihrer Zeit- und ev. erforderlicher weiterer Personalressourcen während der Dauer des Prozesses, Kurzer Lebenslauf des unter Pkt. 3. verbindlich benannten Moderators, Referenzen des Moderators auf dem Gebiet der Moderation und Abwicklung ähnlicher Projekte September 2010 Roland Köll, BIG Leitung Assetmanagement Schulen roland.koell@big.at, 05 0244 1267 DI Susanne Holler-Mündl, BIG Projektcontrolling susanne.holler-muendl@big.at, 0664/ 80745 1528

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TEIL II: GROBES PROJEKTGERÜST > Dieses Projektgerüst dient als Vorlage und wird vom Moderator erstellt bzw. vervollständigt. > Projektorganisation: Auftraggeber: Projektleiter BIG: Ext. Moderator: Teammitglieder, innerer Kreis: Teammitglieder, äußerer Kreis: Experten: Projektmitarbeiter: Organigramm: Personenliste:

BIG Regina Stiassny (AMS), DI Susanne Holler-Mündl (PCO), --sollten auch Entscheidungsträger sein bzw. rasch unter Rücksprache mit einem Solchen zu einer Entscheidung kommen --------Namen, Organisation, Zuständigkeit, TelNr. Email

Projektphasen: Vorprojektphase: Projekt: Nachprojektphase: Hauptaufgaben je Projektphase

Prozessvorbereitung voraussichtlich September bis Mitte Oktober voraussichtlich Oktober 2010 bis Juni 2011 Erstellen des Qualitätenkatalogs voraussichtlich Juli 2011 ---

Projekttermine: Große Runden: Startereignis: Open Space Termin: voraussichtlich Oktober 2010 Endereignis: Präsentation Qualitätenkatalog Termin: Juli 2011 Arbeitsgruppen:

10 moderierte Arbeitsbesprechungen, ca. 4-wöchig, Oktober 2010 bis Juni 2011

Projektkosten:

---

Projektziele: 1. Schaffung eines Betriebsmodells für den Schulcampus: organisatorisch, wirtschaftlich, rechtlich und sicherheitstechnisch 2. Feststellung der Synergienutzungen der verschiedenen Bildungseinrichtungen untereinander 3. Entwicklung innovativer Raum- und Funktionsprogramme unter Berücksichtigung neuer vorausschauender pädagogischer Lernformen und Entwicklungen (Ergebnis in Form einer Excelliste wird als Grundlage dem Architekturwettbewerb beigelegt) 4. Festlegung weitreichender Aufgaben des Campus im Bezug zur Umgebung: Stichwort außerschulische Nutzung z.B. in Ferien. Wie profitiert die Umgebung von der Schule (außer von ihrer Funktion als Schule)? Nutzbarmachung außerschulischer Infrastruktur am Campus, um diesen ganzjährig zu beleben 5. Festlegung städtebaulicher Kriterien und räumlicher Beziehungen zu der angrenzenden Bebauung Seite 3 2010-08-03_Direkvergabe_ Moderation SC ASP

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6. Erarbeitung eins Konzepts zum Thema Sicherheit am Campus unter Berücksichtigung von Integrations- und „Gender“-Schwerpunkten: 7. Berücksichtigung vom Ökologischen Bauen 8. Einhaltung der Obergrenzen von finanziellen und räumlichen Rahmenbedingungen der Stadt und des Bundes 9. Verfassung eines Qualitätenkatalogs, der dem Architekturwettbewerb beigelegt werden soll Soziale Ziele: • • •

Teambildung aller Beteiligten: Wir schaffen einen Bildungscampus, der Stadt und Bund gemeinsam gehört und gemeinsam betrieben wird (übergeordnete Betriebsführung) Keinen Kompromiss sonder Konsens schaffen (bereits bei jedem Zwischenprotokoll) Alle Bildungseinrichtungen sind gleich wichtig für die Seestadt -> daher keine Schwerpunktbildung!

Nichtziele • •

Übernahme der Standard- Raum- und Funktionsprogramme von Stadt und Bund Ausarbeitung konkreter Planungen vom Städtebau bis zum Schulgrundriss

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TEIL III:

VERTRAG ÜBER LEISTUNGEN ZUR MODERATION EINES BETEILIGUNGSPROZESSES für den Schulcampus Aspern in 1220 Wien, Seestadt Aspern

abgeschlossen zwischen der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. 1031 Wien, Hintere Zollamtsstrasse 1 im Folgenden kurz „Auftraggeber“ genannt und xxx Adresse im Folgenden „Auftragnehmer“ genannt

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1.

VERTRAGSGEGENSTAND

1.1

Der Auftraggeber überträgt und der Auftragnehmer übernimmt die im nachstehenden Vertrag näher beschriebenen Leistungen zur Moderation eines Beteiligungsprozesses.

1.2

Der volle Name des auf Seiten des Auftragnehmers konkret zum Einsatz gelangenden vertragsspezifischen Moderators lautet: [Name Moderator]

1.3

Dieser Moderator ist verbindlich einzusetzen, muss dem Auftraggeber während der Gesamtdauer des gegenständlichen Projektes persönlich zur Verfügung stehen und hat persönlich sämtliche vertragsgegenständlichen Leistungen zu erbringen. Ein Wechsel oder Abzug dieses Moderators ist nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung der Auftraggeberin zulässig. Ein nicht genehmigter Abzug oder Wechsel der Person des Moderators ist ein außerordentlicher Kündigungsgrund des Auftraggebers.

2.

LEISTUNGSBILD: ANFORDERUNGEN AN DIE EXTERNE PROJEKTBETREUUNG/ MODERATION

2.1

Vorprojektphase:

voraussichtlich September/Oktober 2010

Erstellen eines Projektgerüstes gemeinsam mit der BIG (PL) • • • • • • • • 2.2

Terminplan festlegen: Open Space, 10 moderierte Arbeitsbesprechungen ( Alternativ insgesamt 12), Abschlusspräsentation Erstellen bzw. Vervollständigen des Projektgerüsts, Erstellen eines Meilensteinplanes/ Erstellen eines Ressourcen- und Kostenplanes für Einladung von Experten, Materialien etc. Kontakt zu Teammitgliedern des inneren und äußeren Kreises herstellen Mitauswahl der bei zuziehenden Experten treffen Themen für einzelne Arbeitsbesprechungen konkretisieren Arbeitspakete für Teilnehmer schnüren: Festlegen der Arbeitspaketspezifikation - Inhalte (was soll getan werden?) - Nicht Inhalte (Was soll nicht getan werden?) - Ergebnis (Was liegt nach Fertigstellung des AP vor?) - Wer ist AP- Verantwortlicher? Teilnehmervorschläge für Arbeitsgruppen machen Projektphase:

• •

voraussichtlich Oktober 2010 bis Ende Juni 2011

Moderation einer 6-stündigen Startbesprechung „Open space“ von ca. 20-30 Personen im Oktober inklusive Vor- und Nachbereiten 10 (eventuell 12) moderierte 4-stündige (Vormittag) Arbeitsbesprechungen ca. alle 4 Wochen (Oktober 2010 bis Juni 2011) mit ca. 10 Personen, teilweise mit Input von diversen Experten inklusive Vor- und Nachbereiten ¾ ¾ ¾ ¾

Einteilung der Arbeitsgruppen und seiner Teilnehmer, Gruppenverantwortlichen bestimmen Arbeitspakete und Aufgaben (Hausaufgaben) an Arbeitsgruppen bzw. einzelne Teilnehmer verteilen Arbeitspakete protokollieren: Wer ist Teilnehmer? Wer Verantwortlicher? Wer wird informiert? Wer entscheidet? Wer erarbeitet und ist verantwortlich, dass entschieden wird? Festlegen der Terminschiene inkl. Terminverfolgung, eventuell Schärfung der Termine und Einfordern von Ergebnissen der einzelnen Arbeitspakete (nachtelefonieren)

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¾ ¾

Erstellen eines inhaltlichen Protokolls von jeder Arbeitsbesprechung inkl. Weiterleitung an die Teilnehmer (grober Inhalt des Protokolls wird in der Besprechung fixiert, wenn möglich im Konsens aller Teilnehmer) Falls gewünscht: 1-2 Status Quo- Berichte bei Meilensteinen an Geschäftsführung (Gesamtstatus, Was bis her geschah, Änderungen zum vorigen Meilenstein, Dokumentation des Leistungsfortschrittes, Festhalten der nächsten Meilensteine, ev. Schärfung der Terminschiene, Dokumentation von Änderungen in der Projektumwelt z.B. UVP-Genehmigung, Flächenwidmung, Baufortschritte Umgebung, Politische Entwicklungen etc.)

weitere Aufgaben: • Motivation der einzelnen Teilnehmer; Wiederholtes Aufzeigen der gemeinsamen Ziele; die Teilnehmer dazu bringen, an einem gemeinsamen Strang zu ziehen; Teamdenken provozieren; immer wieder bemerken, dass jeder Teilnehmer gleich wichtig ist und gleich viel zum Gelingen des Projektes beiträgt; falls erforderlich allgemeine (kommunikative) Spielregeln für die Arbeitsbesprechungen festlegen; Flippcharts erstellen, Powerpointfolien erstellen, „Rednerliste“ leiten etc. • Einhaltung eines strengen Zeitkorsetts sowohl in den einzelnen Arbeitsbesprechungen als im gesamten Prozess! 2.3

Nachprojektphase: •

voraussichtlich Juli 2011

Verfassen eines Abschlussberichts, einem Qualitätenkatalog, der dem Architekturwettbewerb beigelegt werden soll (möglicher Aufbau: erarbeitete Inhalte (Ergebnis), Ausgangssituation im Projekt, Geplante Projektziel, Erreichte Projektziele, Abweichungen bzw. Änderungen begründen, Analyse der Abweichungen bzw. Änderungen, Zusammenarbeit mit den relevanten Umwelten, Zusammenarbeit im Projektteam; Wesentliche Ereignisse, Hindernisse und Probleme im Projekt, Noch zu erledigende Restarbeiten in der Nachprojektphase, Konsequenzen und Empfehlungen für die zukünftige Projekt) Präsentation des Qualitätenkatalogs im größeren Rahmen (ca. 3-stündig)

Hinweis:

sämtliche Protokolle und Papiere sind vor Verteilung von der BIG (Holler-Mündl, Stiassny) freigeben zu lassen

3.

HONORAR

3.1

Die Leistungen werden gemäß nachstehender Aufstellung vergütet. Vorprojektphase, Leistungen lt. Punkt 2.1 des Leistungsbildes 1 PA Prozessvorbereitung EP………..………..€ PP………..………..€ Projektphase, Leistungen lt. Punkt 2.2 des Leistungsbildes 1 PA Startbesprechung EP………..………..€ 10 PA Arbeitsbesprechungen EP………..………..€ 2 PA Arbeitsbesprechungen (eventuell) EP………..………..€

PP………..………..€ PP………..………..€ PP………..………..€

Nachprojektphase, Leistungen lt. Punkt 2.3 des Leistungsbildes 1 1

PA Abschlussbericht PA Abschlusspräsentation

EP………..………..€ EP………..………..€

PP………..………..€ PP………..………..€

Zwischensumme exkl. USt.

……………………..€

abzügl. …… % Nachlass

−...………………....€

Honorarsumme exkl. USt.

..……………………€ Seite 7

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zuzügl. 20% USt

………………………€

Gesamthonorarsumme inkl. USt.

……...……………….€

3.2

Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne dieser Leistungen gesondert zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf einen Gesamtauftrag besteht nicht. Der Auftraggeber ist berechtigt, jederzeit den Prozess abzubrechen. In einem solchen Falle wird die bis dahin erbrachte Leistung abgegolten, wobei der vertraglich vereinbarte Nachlass auch auf diese bis dahin erbrachte (Teil)Leistung zur Verrechnung gelangt. Die angebotenen Preise sind als Festpreise unabhängig des Zeitpunktes der Erbringung gültig. Sämtliche im Punkt 2 angeführten Termine sind für den Auftragnehmer verbindlich. Der Auftraggeber behält sich allerdings in sachlich begründeten Fällen Terminänderungen vor.

3.3

Mit dem vereinbarten Honorar sind sämtliche Nebenkosten und alle Kosten für die erforderlichen Lieferungen, Leistungen und Nebenleistungen, die zur termin- und vertragsgemäßen, einwandfreien, allen gesetzlichen und behördlichen Vorschriften und Auflagen, den einschlägigen Normen und den höchsten professionellen Standards entsprechenden Erfüllung der vertragsgegenständlichen Leistungen erforderlich sind, abgegolten, auch wenn notwendige Einzelheiten in der Leistungsbeschreibung nicht erwähnt sind. Dies gilt auch für sämtliche Vervielfältigungen für Behörden, den Auftraggeber und sonstige Dritte. Ebenso sind alle Nebenkosten des Auftragnehmers von Erfüllungs- bzw. Besorgungsgehilfen abgegolten.

3.4

Weiters ist die Lieferung sämtlicher Unterlagen als Druck/ Plott und auf Datenträger (CDROM) zum Zwecke der Weitergabe an die sonstigen am Werk beteiligten Behörden, Planer, Experten und Firmen abgegolten.

3.5

Über Verlangen des Auftraggebers sind diesem auf seine Kosten zusätzliche Drucke/ Plotts zur Verfügung zu stellen.

3.6

Wegzeiten, Fahrt- und Aufenthaltskosten werden nicht gesondert vergütet.

3.7

Die Umsatzsteuer ist sowohl bei den Teilrechnungen als auch in der Schlussrechnung gesondert auszuweisen.

4.

ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

4.1

Rechnungen sind in der vom Auftraggeber gewünschten Ausfertigungsanzahl vollständig ausgefüllt vorzulegen.

4.2

Der Auftragnehmer hat jeweils Anspruch auf Teilzahlungen nach der vollständigen Erbringung sämtlicher der jeweils in Punkt 2. dieses Vertrages für eine Projektphase vorgesehen Leistungen des Auftragnehmers. Sämtliche Zahlungen auf Grund von Teilrechnungen sind binnen 30 Tagen nach Rechnungslegung zur Zahlung fällig. Für den Fall des Zahlungsverzuges verpflichtet sich der Auftraggeber, 4 % Verzugszinsen zu zahlen.

4.3

Die erbrachte Gesamtleistung ist nach Abschluss aller beauftragten Leistungen in einer Schlussrechnung abzurechnen. Die Schlussrechnung ist als solche zu bezeichnen und sind die Teilrechnungen samt Zahlungen anzuführen. Der aufgrund der geprüften Schlussrechnung offene Schlussrechnungsbetrag wird binnen 3 Monaten nach Eingang der Schlussrechnung beim Auftraggeber zur Zahlung fällig.

4.4

Die Zahlungsfristen gemäß Pkt. 4.3 werden um so viele Tage verlängert als aus Gründen, die in der Sphäre des Auftragnehmers liegen, die Prüfung der Rechnung ausgesetzt werden muss. Die Mangelhaftigkeit einer Rechnung ist dem Auftragnehmer mitzuteilen.

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4.5

Die Annahme der Schlusszahlung auf Grund der Schluss- oder Teilschlussrechnung schließt nachträgliche Forderungen für die vertragsgemäß erbrachten Leistungen aus, wenn nicht binnen 30 Tagen ab Zahlungserhalt schriftliche Einwendungen erhoben werden. Weicht die Schlusszahlung vom (Teil-)Schlussrechnungsbetrag ab, beginnt die Frist von 30 Tagen frühestens mit Erhalt der schriftlichen Bekanntgabe der nachvollziehbaren Herleitung des Differenzbetrages (korrigierte Schlussrechnung) durch den Auftraggeber.

5.

ALLGEMEINES

5.1

Der Auftragnehmer hat beim EDV-Einsatz darauf zu achten, dass alle von ihm erstellten Unterlagen dem Auftraggeber in der Form übergeben werden, die eine Überprüfung, Verwendung, etc. der Unterlagen durch den Auftraggeber auch ohne EDV-Einsatz und ohne weitere Kosten ermöglichen. Im Zweifelsfall hat der Auftragnehmer vor Erstellung der Unterlagen das Einvernehmen mit dem Auftraggeber herzustellen.

5.2

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche seine Leistungen betreffende Unterlagen sieben Jahre ab Anerkennung der Gesamtabrechnung aufzubewahren.

5.3

Der Auftragnehmer ist verpflichtet, sämtliche Unterlagen und alle ihm sonst im Zuge dieses Auftrags bekannt gewordenen technischen und kaufmännischen Informationen und Unterlagen vertraulich zu behandeln und diese vertrauliche Behandlung durch seine Mitarbeiter sowie allfällig beauftragte Dritte sicherzustellen. Die vorstehenden Verpflichtungen gelten auch nach Beendigung dieses Auftrages und auch gegenüber mit dem Auftragnehmer verbundenen Unternehmen. Alle Unterlagen des Auftraggebers unterliegen dem Urheberrecht. Diese Unterlagen werden nur dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt. Eine Veröffentlichung, kommerzielle Verwertung und Weitergabe an Dritte (mit Ausnahme für Zwecke der Offertstellung von Sublieferanten) ist ohne vorherige Zustimmung des Auftraggebers nicht zulässig.

5.4

Der Auftragnehmer darf Veröffentlichungen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers vornehmen.

5.5

Ohne vorherige Zustimmung des Auftraggebers dürfen vom Auftragnehmer keine den Auftrag betreffenden Auskünfte an Dritte erteilt werden. Davon ausgenommen sind die Prüforgane des Auftraggebers, der Rechnungshof und die zur beauftragten Leistungserbringung notwendigen Kontakte, so z.B. mit beauftragten Sonderfachleuten oder Behörden.

5.6

Eine Weitergabe der beauftragten Leistungen an Subunternehmer ist nur nach vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers zulässig.

5.7

Der Auftragnehmer garantiert, geeignet, technisch und finanziell leistungsfähig, sowie zuverlässig zu sein. Er garantiert weiters, dass der zum Einsatz gelangende Moderator über die erforderliche Qualifikation und Erfahrung zur Durchführung der gegenständlichen Leistungen verfügt und über alle für die Leistungserbringung notwendigen Umstände ausreichend informiert ist. Der AN garantiert für sich und den zum Einsatz gelangenden Moderator, sämtliche vertraglichen Leistungen nach Maßgabe und auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse und Standards des vertragsgegenständlichen Fachbereichs als Sachverständiger gemäß § 1299 ABGB sowie im Einklang mit allen anwendbaren gesetzlichen Vorschriften zu erbringen. Im Zweifel garantiert der Auftragnehmer für sich und den zum Einsatz gelangenden Moderator die Leistungserbringung nach dem höchsten professionellen Standard. Der Auftragnehmer hat daher dem Auftraggeber bei Verletzungen der ihm obliegenden Vertragsverpflichtungen unabhängig vom Grad des Verschuldens nicht nur den tatsächlichen Schaden, sondern auch den entgangenen Gewinn zu ersetzen. Der Auftragnehmer leistet für sich und den zum Einsatz gelangenden Moderator Gewähr, dass die vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß und zeitgerecht erbracht werden. Seite 9

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5.8

Der Auftraggeber hat Anspruch auf Leistung einer Vertragstrafe durch den Auftragnehmer, sobald der Auftragnehmer in Verzug gerät und nicht nachweisen kann, dass den Auftragnehmer kein Verschulden trifft; der Nachweis eines Schadens ist nicht erforderlich. Auch vereinbare Zwischentermine unterliegen der Vertragsstrafe. Die Vertragsstrafe beträgt 1‰ der ursprünglichen Auftragssumme je Kalendertag des eingetretenen Verzuges. Die Höhe der Vertragsstrafe ist jedoch mit höchstens 10 % der ursprünglichen Auftragssumme insgesamt begrenzt. Der Anspruch des Auftraggebers auf Ersatz eines über die Vertragsstrafe hinausgehenden Schadens bleibt von dieser Regelung über die Vertragsstrafe unberührt. Bei einvernehmlicher Verlängerung der Leistungsfrist bleibt die Vertragsstrafe für die an Stelle der alten Termine tretenden vereinbarten neuen Termine aufrecht.

5.9

Der Auftragnehmer nimmt zur Kenntnis, dass er und der zum Einsatz gelangende Moderator von einer Teilnahme an einem folgenden Verfahren zur Findung eines (General)Planers ausgeschlossen ist, sofern der Qualitätenkatalog bei einem solchen Verfahren nicht beigelegt wird und durch die Teilnahme des Auftragnehmers oder des zum Einsatz gelangenden Moderators an einem folgenden Verfahren zur Findung eines (General-)Planers ein fairer und lauterer Wettbewerb ausgeschlossen wäre.

5.10

Änderungen und Ergänzungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.

5.11

Streitfälle über die Leistung berechtigen den Auftragnehmer nicht, die ihm obliegenden Leistungen einzustellen oder zu unterbrechen. Der Auftragnehmer ist weder berechtigt, seine Ansprüche aus diesem Vertrag an Dritte abzutreten, noch ist es ihm gestattet, gegen Forderungen des Auftraggebers mit seinen Ansprüche aus diesem Vertrag aufzurechnen, es sei denn die Forderungen des Auftragnehmers sind ausdrücklich anerkannt oder gerichtlich rechtskräftig festgestellt.

5.12

Der Erfüllungsort ist Wien. Es wird die Anwendung des Österreichischen Rechtes vereinbart. Für alle aus dem Auftragsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist ausschließlich das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftraggebers vereinbart.

Wien, xx.xx.2010

[Ort], xx.xx.2010

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Auftraggeber

Auftragnehmer

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TEIL IV: HONORARAUSKUNFT EINZELPOSITIONEN GEMÄß LEISTUNGSBILD IN TEIL III Pos. 1. - Vorprojektphase, Leistung lt. Punkt 2.1 des Leistungsbildes 1 PA Prozessvorbereitung EP………..………..€

PP………..………..€

Pos. 2. - Projektphase, Leistung lt. Punkt 2.2 des Leistungsbildes 1 PA Startbesprechung EP………..………..€ 10 PA Arbeitsbesprechungen EP………..………..€ 2 PA Arbeitsbesprechungen (eventuell) EP………..………..€

PP………..………..€ PP………..………..€ PP………..………..€

Pos. 3 - Nachprojektphase, Leistung lt. Punkt 2.3 des Leistungsbildes 1 PA Abschlussbericht EP………..………..€ PP………..………..€ 1 PA Abschlusspräsentation EP………..………..€ PP………..………..€ Der Auftraggeber behält sich vor, einzelne dieser Leistungen gesondert zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf einen Gesamtauftrag besteht nicht. Der Auftraggeber ist berechtigt, jederzeit den Prozess abzubrechen. In einem solchen Falle wird die bis dahin erbrachte Leistung abgegolten. Die angebotenen Preise sind als Festpreise unabhängig des Zeitpunktes der Erbringung gültig. Sämtliche in Teil III Punkt 2 angeführten Termine sind für den Auftragnehmer verbindlich. Der Auftraggeber behält sich allerdings in sachlich begründeten Fällen Terminänderungen vor. ZUSAMMENSTELLUNG Pos. 1.

Vorprojektphase

Pos. 2.

Projektphase

Pos. 3.

Nachprojektphase

Zwischensumme exkl. USt. abzügl.

% Nachlass

−€

Honorarsumme exkl. USt.

zuzügl. 20% Ust.

Gesamthonorarsumme inkl. USt.

Ort, Datum

Rechtsgültige Unterfertigung und Name des Unternehmers in BLOCKBUCHSTABEN

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