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Erscheinungsort Oberwart, Verlagspostamt 7400 Oberwart, Zln 02Z033313M

www.maschinenring.at

Ausgabe 1 M채rz 2014

Neuigkeiten f체r Mitglieder der Burgenl채ndischen Maschinenringe

Ein tolles Team

Gemeinsam sind wir unschlagbar.

Maschinenring-Zeitung Burgenland

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Inhalt 02-03 Vorwort BO Hans Peter Werderitsch 04-05 Land- und forstwirtschaftliche Nebentätigkeiten

Editorial

Liebe Mitglieder!

Unser Maschinenring.

ner, organisierter, bäuerlicher Partnerschaft verwirklichte. Nachdem die ersten Maschinenringe in Bayern ihre Bewährungsprobe bestanden hatten, wurde 1961 in Österreich in Andorf, Oberösterreich, der erste Maschinenring gegründet.

06 MR Agrar-Richtpreisliste ab 2014 07 Vorstellung, MR Bonus 08 Landw. Bauaushilfe, Ankündigung GV, Rezept 09 Mit der Motorsäge die Stromversorgung sicherstellen 10 MR Neusiedl am See Ankündigung, Glückwunsch 12 MR Pannonia Wir schaufeln hydraulisch, Einladung 13 Mitarbeiterklausur, Partyrezept 14 MR Burgenland Süd Betriebsvorstellung Mittl 15 Forstkurs

Bundesobmann Hans Peter Werderitsch

„Die Maschinenringe wollen, wie zu Raiffeisen Zeiten, brachliegendes, unverzinsliches Kapital, das in Form von Maschinen in den Betrieben festliegt, durch Selbsthilfe mobilisieren und der technischen Weiterentwicklung aller Betriebe nutzbar machen.“ (Dr.Erich Geiersberger, 1958)

20 Frauenpower

Wir sprechen daher auch von der Partnerschaft der Voll-, Zu- und Nebenerwerbsbetrieben. Das Prinzip eines Maschinenringes besteht also darin, die freien und fehlenden Maschinen, aber auch Arbeitskapazitäten zu erfassen und optimal auszugleichen. Wesentlich dabei ist, dass die Maschinen sich im Einzelbesitz befinden und dass das Bedienungspersonal meist mit dem Besitz identisch ist. Voll-, Zu- und Nebenerwerbslandwirte sind gleichberechtigte, durch keine Verträge verbundene, Partner.

21 MR Personal

Die Wiege des Maschinenringes

22 MR Burgenland Stellenausschreibung

Die Wiege der Maschinenringe stand in Buchhofen, in Niederbayern, wo Dr. Erich Geiersberger – damals Pressechef der BAYWA – mit einigen unternehmerisch denkenden und handelnden Bauern im Oktober 1958 das erste Modell moder-

16-17 Gemeinschaftsmaschinen Für Maisanbau gerüstet Vorstellung 18-19 Unsere Dienstleisterein wertvolles Kapital

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Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich die Landwirtschaft in einem enormen Umbruch. Die Abwanderung der bäuerlichen Arbeitskräfte, die Mechanisierung, die Arbeitsüberlastung (insbesondere der Bäuerin) u. a. führten die Bauern in ein Dilemma, aus dem ein Ausweg gefunden werden musste, sollten der Bauernstand in einer hochindustrialisierten Gesellschaft nicht ein kümmerliches Dasein fristen, zugrunde gehen oder die landwirtschaftlichen Betriebe nicht in Latifundien und andere Großbetriebsformen aufgehen. Der von der Wirtschaftspolitik (Sicco Mansholt) eingeschlagene Weg des Wachsens oder Weichens war für die Landwirtschaft kaum gangbar. Das Gesundschrumpfen war theoretischer Selbstmord und brachte keine Lösung des Agrarproblems. Sicco Mansholt war ein niederländischer Politiker und Präsident der Europäischen Kommission. Er kam aus einer sozialdemokratisch gesinnten Großbauernfamilie aus Groningen. 1958 wurde er einer der Kommissare der neu gebildeten Europäischen Kommission und befasste sich auch in dieser Position in erster Linie mit Agrarpolitik. Ein 1960 vorgelegter Plan zur Integration der europäischen Landwirtschaft im großen Maßstab und zur Festlegung einheitlicher Preise für ihre Produkte stieß jedoch weitgehend auf Ablehnung, da das Entstehen eines agrarwirtschaftlichen Kartells befürchtet wurde. Der Plan sah umfassende Rationalisierungsmaßnahmen in der europäischen Landwirtschaft, die Bildung größerer Wirtschaftseinheiten und die schrittweise Einstellung sämtlicher Subventionen vor. Heftige Widerstände seitens der europäischen Regierungen und der Bauernverbände führten dazu, dass der Mansholt-Plan in seiner ursprünglichen Form nicht umgesetzt wurde.


Im Mansholt-Papier wurde die Halbierung der Beschäftigtenzahl in der europäischen Landwirtschaft bis zum Jahr 1980 als Ziel definiert. Vier Millionen Bauern, Landarbeiter und Familienangehörige sollten eine staatliche Pension erhalten, wenn sie ihre Betriebe aufgaben; eine Million sollte durch Umschulungsmaßnahmen für die Arbeit in anderen Wirtschaftssektoren qualifiziert werden. 1980 sollten so nur noch 6 % aller Beschäftigten in der EWG im Agrarbereich tätig sein (für 1970 rechnete man noch mit einem Anteil von 13 %). Diese Maßnahme sollte einerseits die Überalterung der Bauernschaft reduzieren und andererseits über 20 Millionen Hektar Grund und Boden verfügbar machen. 5 Millionen Hektar sollten stillgelegt werden, weitere 4 Millionen aufgeforstet, die übrigen Flächen sollten von größeren, rationeller arbeitenden Betrieben bewirtschaftet werden. Den damals bereits beobachteten Trend hin zur Nebenerwerbslandwirtschaft betrachtete Mansholt lediglich als Phänomen des Übergangs, welches durch den Prozess der Schaffung leistungsfähiger Großbetriebe mit der Zeit wieder verschwinden würde. Der Kurs einer forcierten Modernisierung, den der Mansholt-Plan verfolgte, wird auch an der Frage der Betriebsgröße sichtbar: Zur damaligen Zeit betrug die durchschnittliche Wirtschaftsfläche eines Bauern in der EWG 11 Hektar. Diese sollte auf 80 bis 100 Hektar erhöht werden. Dies sollte durch gezielte strukturpolitische Maßnahmen erreicht werden: Künftig, so der Plan, seien Subventionen nur noch an kompetitive Betriebe zu vergeben. Beispielsweise sollten Bauern, die Milchwirtschaft mit weniger als 60 Kühen betrieben, künftig keine Zuschüsse mehr erhalten. Die Agrarpreispolitik der EWG habe sich ausschließlich an Kosten und Bedarf zu orientieren und somit der Marktlogik zu folgen. Das Leitbild des „bäuerlichen Familienbetriebes“ sollte durch die eher technokratisch ausgerich-

teten Begriffe der „Produktionseinheit“ und des „modernen landwirtschaftlichen Unternehmens“ ersetzt werden; die sozialpolitische Komponente der Preispolitik würde wegfallen. Die heftigen Proteste der Bauernschaft in allen Mitgliedsstaaten der EWG - in Brüssel wurden mehrfach bewaffnete Polizeikräfte aufgeboten, um Sicco Mansholt vor Übergriffen gewaltbereiter Demonstranten zu schützen - führte schließlich dazu, dass der Mansholt-Plan praktisch „beerdigt“ wurde. Um aus diesem Dilemma herauszukommen, hat sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit – vor allem auf dem Mechanisierung- und Sozialsektor - als geeignet erwiesen. Die überbetriebliche Zusammenarbeit in bäuerlichen Bereichen – nicht als Ideologie, sondern als Gebot wirtschaftlicher Vernunft – hat es zu allen Zeiten gegeben und war damit keine Erfindung der Zeit.

Zukünftige Herausforderungen Es bedarf enormen Anstrengungen, um über 40.000 Dienstleister beschäftigen und koordinieren zu können. Der §2 der Ringsatzungen beschreibt den Zweck des Maschinenrings. In ihm ist die gemeinsame, ideelle, nicht gemeinnützige Förderung von Interessen seiner Mitglieder durch die Verbesserung der Existenzgrundlage der Mitglieder des Vereines, verstanden als gegenseitige persönliche, soziale und technische Hilfeleistung in der Landwirtschaft sowie die Schaffung und Ermöglichung von Erwerbskombinationen, festgeschrieben.

beginnen, allen zu erklären, wie sie ihre bäuerliche Existenz neu organisieren und ihren Hof besser bewirtschaften können. Wie würde man heute reagieren? Was würde man sagen, wenn man dann noch feststellen würde, dass dieser Mann gar kein Landwirt ist, sondern Pressechef, ein Journalist, der nebenbei auch noch Theaterstücke schreibt. Hätte so jemand eine Chance, würde irgendjemand auf ihn hören? Diese Frage vom Beginn hat gerade auch etwas mit dem Maschinenring zu tun, denn dieser junge Mann war niemand geringerer als Dr. Erich Geiersberger. Erst vor gut 10 Jahren war die 80-Wochenstunden-Geschäftsstelle, ein Förderkriterium, um den Anspruch auf die MR Förderung zu behalten und eine wesentliche strategische Forderung im MR Projekt Aufbruch 2001. Der MR bildet Lehrlinge aus, um den Nachwuchsbedarf abdecken zu können. Eine durchschnittliche Geschäftsstelle beschäftigt heute 6 Mitarbeiter. Visionäre hat es neben Geiersberger innerhalb des Maschinenrings immer gebraucht, um die Idee zu entwickeln und den Maschinenring auf die Höfe zu bringen. Diese Eigenschaften und die Gemeinschaft haben den MR bis hierher gebracht, wo er heute steht und der MR wird sie weiter brauchen, um die Organisation weiter zu bauen und um die ländlichen Regionen zu beleben. Arbeit in die Regionen zu bringen, Arbeit zu schaffen wird Schwerpunkt in den nächsten Jahren sein.

Angenommen es würde heute ein Mann von gerade mal 30 Jahren auf der Bildfläche der Agrarszene erscheinen und damit Dr. Erich Geiersberger

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Maschinenring-Zeitung Burgenland

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MR Burgenland

Land- und forstwirtschaftliche Nebentätigkeiten Meldepflicht beachten!

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a die Erbringung von land- und forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten in den vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträgen nicht berücksichtigt sind, sind diese gesondert zu melden. Als land(forst)wirtschaftliche Nebentätigkeiten werden jene Dienstleistungen bezeichnet, die landwirtschaftliche Betriebsführer und deren mitversicherte Angehörige sowie im Betrieb beschäftigte Mitarbeiter im Rahmen ihres land- und forstwirtschaftlichen Betriebes (mind. 5 ha LN oder mind. 1 ha Sonderkulturen) untergeordnet ausüben dürfen.

Die Meldepflicht besteht aus zwei Teilen: a) An- und Abmeldung von land- und forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten Die An- und Abmeldung hat innerhalb eines Monates zu erfolgen, wobei nur der erstmalige Beginn und das Ende, nicht aber Unterbrechungen, zu melden sind. In der Praxis bedeutet das, dass ein landw. Betrieb, der über das gesamte Jahr hindurch verschiedenste land(forst)wirtschaftliche Nebentätigkeiten erbringt, am Jahresanfang der SVB bekannt geben muss, dass er, mitversicherte Angehörige und beschäftigte Mitarbeiter im laufenden Jahr im Namen und auf Rechnung des landw. Betriebes land- und forstwirtschaftliche Nebentätigkeiten der Gruppen 1, 2 und/oder 3 erbringen werden. b) Die Bekanntgabe der Jahresbruttoeinnahmen: Die meldepflichtigen land- und forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten und die daraus erzielten Bruttoeinnahmen des Vorjahres sind bis 30. April der SVB mittels Meldeformular schriftlich bekannt zu geben. Formulare für die Meldung liegen bei den Landw. Bezirksreferaten und in den Maschinenring-Geschäftsstellen auf. Die Bernhard Sailer bringt das notwendige Formulare können auch online unter www. Know-how mit 4

svb.at als pdf-Datei heruntergeladen und am eigenen PC ausgefüllt und ausgedruckt werden. Da eine Online-Meldung immer noch nicht möglich ist, muss das ausgefüllte Formular weiterhin per Post an die SVB geschickt werden. Im Meldeformular der SVB sind die landund forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten in mehrere Gruppen untergliedert. Für Landwirte, die agrarische oder kommunale Dienstleistungen im Rahmen des landwirtschaftlichen Nebengewerbes durchführen, sind folgende Tätigkeiten relevant, wobei es unerheblich ist, ob diese direkt für andere landwirtschaftliche Betriebe, indirekt über den regionalen Maschinenring oder für sonstige Auftraggeber wie z.B. die Hagelversicherung, die Landwirtschaftskammer, Gemeinden, die Güterwegabteilung der Landesregierung oder für Maschinenring Service erbracht werden. • Fuhrwerksdienste für andere land(forst)wirtschaftliche Betriebe (direkt oder über einen regionalen Maschinenring verrechnet) • Dienstleistungen mit oder ohne Betriebsmittel für andere land(forst) wirtschaftliche Betriebe (direkt oder über einen regio- alen Maschinenring verrechnet) • als Betriebshelfer (sowohl wirt- schaftliche, als auch soziale Betriebshilfe) • als Holzakkordant • sonstige Dienstleistungen für andere land(forst)wirtschaft- liche Betriebe • Kommunale Dienstleistungen (die z.B. für Gemeinden, die Güterwegab- teilung etc. oder für MR-Service erbracht werden) • Kulturpflege im ländlichen Raum (z.B. Böschungsmähen, Grün- raumpflege etc.)

• Verwertung organischer Abfälle (Kompostierung) • (Nebengewerblicher) Winter dienst, der zur Erschließung landw. Flächen dient • Vermietung land(forst)wirtschaftlicher Betriebsmittel • an andere land(forstwirtschaftliche) Betriebe (direkt oder über einen regionalen Maschinenring verrechnet) • an MR-Service (für die Durchführ- ung gewerblicher Tätigkeiten wie z.B. den gewerblichen Winter- dienst) Die im Vorjahr in der jeweiligen Gruppe erzielten Bruttoeinnahmen sind zusammenzurechnen und mittels Meldeformular bekanntzugeben, sofern diese nicht unter die Ausnahme fallen.

Von der Meldepflicht ausgenommen sind: Einnahmen aus Maschineneinsätzen für andere landw. Betriebe, bei denen keine Arbeitsleistung ausgewiesen ist und die Abgeltung für die Maschineneinsätze nicht höher als die Maschinenselbstkosten ist (ÖKL-Richtwerte). Bei der Verrechnung nach Leistungseinheiten (ha, Stk, to, lt) muss unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Stundenleistung auf einen Stundensatz umgerechnet werden, um zum prüfen, ob das Entgelt unter oder über den Maschinenselbstkosten (ÖKL-Richtwerte) liegt.


Beispiel: Ein pauschalierter Landwirt hat für einen anderen landw. Betrieb Getreide angebaut. Der Maschineneinsatz wird leistungsbezogen mit einem Betrag von € 80,00 je ha brutto (inkl. 12% USt) (= € 71,43 netto) verrechnet. Der durchschnittliche Zeitaufwand (inkl. An- u. Abfahrt) betrug 0,9 Stunden je ha (= 1,25 ha je Std). Dies ergibt einen Stundensatz von € 79,37 netto (71,43 /0,9 Std) ÖKL Richtwerte je Stunde Allradtraktor 122 PS Kreiselegge mittelschwer m. Walze 3m Sämaschine Anbau, mechanisch 3m, 24 Reihen Gesamt brutto

(netto zuzügl. USt) € 43,58 € 24,48 € 19,76 € 87,82

Da die Abgeltung dividiert durch die Einsatzstunden unter den Maschinenselbstkosten (ÖKLRichtwerte) liegt und keine Arbeitskraft ausgewiesen wurde, wäre dieser Umsatz von der Meldepflicht an die SVB ausgenommen und SV-beitragsfrei.

Ebenso von der Meldepflicht ausgenommen sind : Einnahmen aus der Vermietung landund forstwirtschaftlicher Betriebsmittel, wenn die Summe der (pauschal und/oder je Einsatzstunde erhaltene(n) Abgeltung(en) dividiert durch die tatsächlichen Einsatzstunden nicht höher ist, als die Maschinenselbstkosten (ÖKL-Richtwerte).

Beispiel: Ein regelbesteuerter (optierender) Landwirt hat für den Winterdienst Maschinen und Geräte an Maschinenring-Service vermietet: Der Landwirt hat im Jahr 2013 für die vermieteten Maschinen und Geräte in Summe € 2.000,-- netto zuzügl. 20% USt als Mietentgelt erhalten. Die von Maschinenring Service angemieteten Maschinen und Geräte wurden im Jahr inkl. An- und Abfahrt 25 Stunden eingesetzt. Dies ergibt eine rechnerische Stundenabgeltung von € 80,00 netto (= € 2.000 / 25). Die anerkannten Maschinenselbstkosten (ÖKL-Richtwerte) der vermieteten Maschinen und Geräte betragen: ÖKL Richtwerte je Stunde Allradtraktor 122 PS: Schneeketten vorne ( 31x11,50-15) Schneeschild 2,00 m Salz/Splittstreuer 500 lt Gesamt

(netto zuzügl. USt) * € 43,48 € 4,64 € 12,00 € 11,66 € 72,23

Da die rechnerische Stundenabgeltung über den Maschinenselbstkosten liegt, wäre die Abgeltung für die Maschinen und Geräte zu melden und beitragswirksam. Würden die Maschinen und Geräte von MR-Service witterungsbedingt z.B. 30 Stunden eingesetzt werden, würde die rechnerische Stundenabgeltung € 66,67 netto (= ��� 2.000 / 30) betragen und damit unter den Maschinenselbstkosten (ÖKL-Richtwerte) liegen. Damit wäre dieser Bruttoumsatz der SVB weder zu melden noch beitragswirksam. * werden die verwendeten Maschinen- bzw. Gerätegrößen nicht in den ÖKL-Tabellen angeführt, dürfen die nächst größeren Maschinen/Geräte zur Berechnung herangezogen werden).

Ab dem Jahr 2014 werden die veröffentlichten Maschinenselbstkosten (ÖKL-Richtwerte) auch Werte nach Leistungseinheiten (z.B. ha, lfm, Stk) beinhalten, so dass ein direkter Vergleich (ohne Umrechnung von ha auf Einsatzstunden) nicht mehr notwendig sein wird.

Die anerkannten Maschinenselbstkosten (ÖKL-Richtwerte) für die verwendeten Maschinen/Geräte sind unter www.oekl.at online abrufbar oder können vom regionalen Maschinenring angefordert werden.

Maschinenring-Zeitung Burgenland

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MR Burgenland Von den an die SVB gemeldeten beitragswirksamen Bruttoeinnahmen des Vorjahres werden 70% pauschal als Aufwand anerkannt und abgezogen. Die restlichen 30% werden von der SVB als landwirtschaftliches Einkommen bewertet und für die Berechnung der zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge herangezogen, die im Laufe des Jahres mit den „normalen“ SV-Beiträgen zusätzlich vorgeschrieben werden. Bei landwirtschaftlichen Betrieben, die bereits die Höchstbeitragsgrundlage erreicht haben, haben beitragswirksame Einnahmen aus landw. Nebentätigkeiten laut SVB keine Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge zur Folge.

Auskunftspflicht: Mit Inkrafttreten der 24. BSVG-Novelle kann die SVB jeden Auftraggeber von landw. Nebentätigkeiten (wie z.B. Forstund Gutsverwaltungen, (Urbarial)Gemeinden, Landwirtschaftskammer, Hagelversicherung, Güterwegabteilung, MR-Service

etc.) per Gesetz auffordern, Name und Anschrift der Auftragnehmer sowie Art und Zeitraum der Tätigkeiten und das Entgelt für die erbrachte Nebentätigkeiten bekanntzugeben.

und Geräte begutachten.

Von dieser Auskunftspflicht nicht betroffen sind lediglich die regionalen Maschinenringe, da diese nicht Auftraggeber von land- und forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten sind, sondern nur die Vermittlung, die Abrechnung und den Zahlungsverkehr zwischen Auftragnehmer (Landwirt A) und Auftragnehmer (Landwirt B) durchführen.

Die Burgenländischen Maschinenringe bieten ihren Mitgliedsbetrieben, die als Dienstleister im Vorjahr Nebentätigkeiten in den Geschäftsfeldern MR-Agrar, oder MR-Service durchgeführt haben, eine Hilfestellung an, indem sie auf Wunsch die abgerechneten, meldepflichtigen Jahresbruttoumsätze des vergangenen Jahres ausdrucken und bei Unklarheiten gerne behilflich sind.

Die SVB-Regionalbüros führen bundesweit Betriebsprüfungen durch: Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern hat im vergangenen Jahr die Anzahl der Betriebsprüfer aufgestockt, die bei den Betriebsprüfungen nicht nur die vorliegenden Aufzeichnungen zu den gemeldeten Bruttoeinnahmen überprüfen, sondern auch die dafür eingesetzten Maschinen

Die Burgenländischen Maschinenringe bieten ein Beratungsservice:

Es liegt jedoch ausschließlich in der unternehmerischen und persönlichen Verantwortung des jeweiligen landwirtschaftlichen Dienstleisters, seiner Meldeverpflichtung nachzukommen. Dipl. Ing. Franz Reichardt

Maschinenring Agrar-Richtpreisliste ab 2014 Die Preisliste AGRAR für das Burgenland ist da!

Durch einige Änderungen soll die alltägliche Verwendung der neuen landesweiten Maschinering-Richtpreiseliste erleichtert werden. Dort wo es bei den Maschinen- und Gerätebezeichnungen Abweichungen zu den Bezeichnungen des Österreichischen Kuratoriums für Landtechnik (ÖKL) verwendet, wurden diese angepasst. In den einzelnen Gruppen werden jeweils a) komplette Maschinendienstleistungen und b) einzelne Maschinen/Geräte (ohne Fah6

rer und ohne Zugfahrzeug) getrennt voneinander angeführt, damit eine bessere Übersichtlichkeit gegeben ist. Während Maschinen/Geräte bisher jeweils in Leistungs- oder Größengruppen zusammengefasst wurden, werden diese nun zwecks Vereinfachung nur noch je PS, je Meter Arbeitsbreite, oder je Reihe etc. angeführt. Um eine korrekte Abrechnung zu ermöglichen, sind auf den Lieferscheinen neben den erbrachten Maschinenleistungen oder verwendeten Maschine/Geräte auch die Leistung/Arbeitsbreite/Reihenanzahl, etc. anzugeben. Alle in der Richtpreisliste angegebenen bzw. empfohlenen Preise für die Vermietung von Maschinen und Geräten oder von Maschinendienstleistungen liegen unter den ÖKL-Richtwerten für Maschinenselbstkosten und unterliegen damit weder der SVB-Melde- noch der -Beitragspflicht. Dipl. Ing. Franz Reichardt

Ausgabe 2014 www.maschinenring.at

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ie neue landesweite MR-AgrarRichtpreisliste, die als Grundlage für die Verrechnung von Arbeits- und Maschineneinsätzen zwischen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben im Rahmen des landwirtschaftlichen Nebengewerbes dient, wird ab der Zusendung bzw. Ausgabe die bisher empfohlenen Richtpreise ablösen.

Agrarpreisliste ab 2014

Erscheinungsort Oberwart, Verlagspostamt 7400 Oberwart, Zln 02Z033313M

Für Mitglieder der Burgenländischen Maschinenringe


Vorstellung

Neue Mitarbeiterin Mein Name ist Agnes Gamper, ich bin 48 Jahre jung, geschieden und lebe im Bezirk Eisenstadt Umgebung.

Agnes Gamper

Seit 27.01.2014 bin ich beim Maschinenring Service Burgenland beschäftigt und unterstütze nun den MR Mattersburg als Kundenbetreuerin Service im operativen Geschäft.

In den letzten zwei Jahren war ich beim MR Wiener Becken (NÖ) als Kundenbetreuerin im Bereich Service und Personalleasing erfolgreich tätig, und ich freue mich sehr, dass ich nun auch meine Arbeitsstelle in Wohnortnähe habe und den Maschinenring weiterhin mit meiner Arbeitskraft unterstützen darf. Ich möchte mich für die herzliche Aufnahme beim Maschinenring Service Burgenland bedanken und freue mich auf die neuen Aufgaben sowie auf eine gute Zusammenarbeit.

Bis zu 35% sparen. Maschinenring Mitglieder fahren billiger

Sparen beim Neuwagenkauf -

Der Autokauf zu Großkundenkonditionen für Maschinenring-Mitglieder ist ein exklusives Angebot, mit dem kluge Rechner bares Geld sparen können. Rabatte je nach Modell und Marke sind bis zu 35% möglich. „Wer das Angebot nutzt, kann sich eine Summe ersparen, die dem Mitgliedsbeitrag beim Maschinenring für 60 Jahre entspricht!“ Derzeit bestehen Rabattvereinbarungen mit den Automarken Opel, Ford, Nissan, Peugeot, KIA sowie VW und werden laufend erweitert. Wie funktioniert‘s? Den Bezugsschein für den Neuwagenkauf bekommst du von deinem Maschinenring. Die Kaufabwicklung erfolgt zwischen dir und deinem Autohändler. Dein Maschinenring braucht von dir nach Abschluss nur noch die Kopie vom Zulassungsschein. Gut gespart - und gute Fahrt!

leicht gemacht! Kauf kein Auto ohne MR Rabatt! VW Nutzfahrzeuge als neuer Partner Porsche Austria gewährt jedem Maschinenring-Mitglied bei Anschaffung eines VW Nutzfahrzeugs im Kalenderjahr 2014 (Kriterium = Rechnungsdatum) einen Sonderbonus von € 500,-- brutto. (Der Händler erhält die Stützung in Höhe

von € 500,-- direkt von der VW-Zentrale und somit kann jedes Mitglied wie gehabt noch individuell verhandeln.) Dieser Sonderbonus gilt für alle Modelle der Marke VW Nutzfahrzeuge. Das sind die Modellgruppen: Caddy, T5, Crafter und Amarok. Maschinenring-Zeitung Burgenland

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MR Burgenland

Landwirtschaftliche Bauaushilfe wird nicht mehr angeboten. Ein bei der Sozialversicherung der Bauern (SVB) unfallversicherter Landwirt bzw. dessen hauptberuflich mitversicherter Angehöriger kann im Rahmen des landw. Nebengewerbes für einen anderen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im eigenen Bezirk Hilfstätigkeiten bei der Durchführung von Baumaßnahmen auf Werkvertragsbasis erbringen. Dabei sind klar festgelegte Einschränkungen und Grenzen zu beachten, unter denen eine landwirtschaftliche Bauaushilfe möglich war. Werden diese nicht eingehalten oder beachtet, liegt eine Beschäftigung vor, die ein im ASVG versicherungspflichtiges Dienstverhältnis darstellt. Nachdem es für die Maschinenringe unmöglich ist zu prüfen, ob bei den Einsätzen vor Ort die geltenden Einschränkungen auch tatsächlich beachtet und eingehalten werden, haben die Burgenländischen Maschineringe entschieden, die Einsätze im Rahmen der Landwirtschaftlichen Bauaushilfe weder zu vermitteln noch abzurechen.

Damit wird der bestehenden Rechtsunsicherheit Rechnung getragen. Zudem soll vermieden werden, dass allenfalls vermittelte landwirtschaftliche Bauaushelfer eventuell keinen Unfallversicherungsschutz im BSVG haben bzw. dem Maschinenring, der die Einsätze vermittelt hat bzw. dem Landwirt der den Bauaushelfer eingesetzt hat, empfindliche Strafen oder Nachzahlungen von Steuern und Abgaben drohen. Rechtssichere Alternative: Landwirtschaftlichen Betrieben oder von diesen beauftragte Unternehmen, die im Zuge von Bautätigkeiten zusätzliche Arbeitskräfte benötigen, bieten die Maschinenringe über Maschinenring Personalleasing seit Jahren die Möglichkeit, diese im Rahmen der Arbeitskräfteüberlassung rechtlich einwandfrei und zu 100% abgesichert beizustellen. Nähere Informationen erteilen die Burgenländischen Maschineringe. Dipl. Ing. Franz Reichardt

Ankündigung Rezept

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Zubereitung: Für den Frühlingsaufstrich die Radieschen sorgfältig waschen und trocknen. Danach das Gemüse in dünne Scheiben schneiden.

Die diesjährige

Generalverammlung des Maschinenring Burgenland

Aus Joghurt, Sauerrahm und den Gewürzen eine Sauce rühren. Die Radieschen untermischen, mit Essig und Öl abschmecken und nach Belieben nachwürzen.

findet am

06. Juni 2014, ab 09.00 Uhr

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Frühlingsaufstrich

im Weinwerk in Neusiedl, Untere Hauptstraße 31 statt.

Gleic h notie ren

Tipp: Sie können den Aufstrich auch mit Kresse verfeinern.

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Mit frischem Schnittlauch dekorieren und mit einem guten Stück Brot oder Gebäck servieren.


Mit der Motorsäge die Stromversorgung sicherstellen

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bwohl dieser Winter - aufgrund der hohen Durchschnittstemperaturen - zu den wärmsten seit Jahrzehnten zählt, gab es extreme Witterungsverhältnisse, die zu enormen Beeinträchtigungen und Schäden geführt haben. In Oberkärnten und Osttirol waren es extreme Schneemengen, in Südostösterreich außerordentliche Vereisungen, die aufgrund der Last tausende Bäume zu Fall brachten. Dies führte tagelang zu blockierten Straßen und Stromausfällen. Es sind die Hoch- und Niederspannungsleitungen der Energieversorger, die den elektrischen Strom von den Kraftwerken dorthin leiten, wo dieser benötigt wird und damit eine flächendeckende Stromversorgung erst ermöglichen. Um das Risiko für Stromausfälle so gering wie möglich zu halten, sorgt Maschinenring Service seit Jahren im Auftrag von Energieversorgern für das Freihalten von Leitungstrassen. Damit leistet Maschinenring Service einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität durch die Versorgungssicherheit mit elektrischen Strom – denn ohne Strom geht heutzutage nichts. Im Auftrag der Verbund AG werden in ganz Österreich seit Jahren Ausästungsarbeiten an 220 KV und 380 KV- Hochspannungsleitungen durchgeführt. Die Verbund Tochter Verbund-Austrian Power Grid AG setzt da-

bei auf die Einsatz- und Leistungsbereitschaft der geschulten „Waldprofis“ von Maschinenring Service, die wissen, wie man Motor- und Astsägen professionell einsetzt. Obwohl es notwendig ist, entsprechend effizient zu arbeiten, steht dabei die Arbeitssicherheit im Vordergrund. In den einzelnen Bundesländern sind es die regionalen Energieversorger, in dessen Auftrag Leitungstrassen freigehalten werden. Im Burgenland ist es die Energie Burgenland AG, die seit Jahren Maschinenring Service Burgenland damit beauftragt, die 20 KV und 110kV-Leitungen entsprechend den Vorgaben freizuhalten. Die Arbeiten werden von mehreren Teams, bestehend aus jeweils drei bis sechs Personen, die abschnittsweise nach einheitlichen (vertraglich festgelegten) Standards, von der (Sicherheits)unterweisung über die Auftragsdurchführung und Leistungsabnahme und -verrechnung, durchgeführt. Letztendlich sind es aber motivierte, ortskundige Dienstleister, die über jahrelange Erfahrungen im Umgang mit Motorsägen verfügen, die bereit sind, Einsätze auch bei widrigsten Boden- und Witterungsverhältnissen durchzuführen und nicht zögern, auch bei Schnee und klirrender Kälte bis zu 15° Celsius unter dem Gefrierpunkt zu arbeiten, wenn es die Einsätze erfordern. Dipl. Ing. Franz Reichardt

Maschinenring-Zeitung Burgenland

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MR Neusiedl am See

Ankündigung unserer Jahreshauptversammlung Am Mittwoch, den 19. März 2014 um 18.00 Uhr Bitt e Ter den … findet im Gasthaus Zeiss in Mönchhof die nächste Jahreshauptversammlung des Maschinenring Neusiedl statt.

m jetzt in schon vorm erken !!

Alle Mitglieder sind zu dieser Veranstaltung, wie jedes Jahr, herzlich willkommen. Der Bericht über das Jahr 2013 gibt Aufschluss über die Tätigkeiten des Maschinenringes in den Bereichen Agrar, Service und Personalleasing. Als Gastredner können wir Herrn Paul Brunner, Prokurist und Salesmanager der Fa. Pioneer Hi-Bred aus Parndorf begrüßen, der zum Thema „Anforderungen an die morderne Maiszüchtung“ referieren wird.

Unsere besten Wünsche zum Geburtstag

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m 24. Jänner hat Landesbäuerin KR Eva Rieschl, Landwirtin und Mitglied des Vorstands des Maschinenring Neusiedl ihren 50. Geburtstag begangen.

Als Vertreter des Maschinenrings gratulierten Obmann Manfred Schulz, Geschäftsführer Michael Mükusch und Bettina Lang der Jubilarin. Wir wünschen Eva Rieschl viel Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit und wünschen uns, dass sie noch lange dem Maschinenring erhalten und verbunden bleibt.

Rechts im Bild: "Geburtstagskind" Eva Rieschl mit Obmann Manfred Schulz (links) und GF Michael Mükusch (rechts)

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Maschinenring-Zeitung Burgenland

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MR Pannonia

Wir schaufeln händisch hydraulisch … ein besonderes Patent!

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eiter Josef aus Rechnitz ist ein Maschinenring Service-Urgestein. Er war gewissermaßen ein Mann der ersten Stunde im MRS – Winterdienst und betreut mittlerweile in Rechnitz die Märkte Zielpunkt, Billa, Spar, die Polizei (BIG) das Kloster und einige private Gehsteige, so dass die Menschen Ihre Alltagswege sicher erledigen können. Neben seiner „normalen Arbeit“ hat Reiter Josef auch immer ein offenes Ohr für die Kunden, ihre Wünsche und Anliegen. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst und feilt immer wieder an neuen Ideen für Geräte, die ihm und seinen Maschinenring-Kollegen die Arbeit bei Eis und Schnee erleichtern.

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trachten können.

Einige seiner „Neuentwicklungen“ sind mittlerweile technisch soweit ausgereift und perfektioniert, dass sie bereits „in Produktion“ gehen könnten. Die Begeisterung über diese patentwürdigen Innovationen im Bereich der Schnee-Entfernung beispielsweise kennt keine Grenzen. Sowohl bei denen, die damit arbeiten als auch bei den Zuschauern, die in Rechnitz daran regelmäßig ihre Freude haben.

Mit der „H-H“ – händisch hydraulischen Schaufel – nehmen Reiter Josef und seine Kollegen jede Herausforderung des Winters gerne an. Das händisch hydraulische Schaufeln ist nicht nur effizienter, sondern auch wesentlich entlastender für den gesamten Bewegungsapparat des Schauflers bzw. Schaufelnden.

Das neueste innovative Werkzeug ist das Model „H-H“, welches Sie auf den Fotos in den verschiedensten Einsatzvarianten be-

Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte gerne bei Reiter Josef unter der Rufnummer 0664 / 40 02 552).

Lieber Josef, wir danken Dir für Deine Verlässlichkeit & Arbeitsfreude und freuen uns schon auf Deine nächsten Ideen!

WIR FEIERN 40 Jahre Maschinenring Pannonia

Feier e mit u ns!

Der Maschinenring Pannonia feiert sein 40jähriges Jubiläum und möchte herzlich dazu einladen. Freitag, den 23. Mai 2014, Messehalle Oberwart Bitte merken Sie sich diesen Tag vor. Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig per Post.

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Mitarbeiter-Klausur des MR Pannonia Besser werden geht immer

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m Dienstag, den 21. Jänner 2014 fand im GIP in Großpetersdorf die diesjährige „Klausur“ des MR Pannonia statt. Teilgenommen haben alle Mitarbeiter des MR Pannonia, Obmann Hans Peter Werderitsch und Vertreter von Maschinenring Service Burgenland. Seit Jahren haben sich diese gemeinsamen Gespräche in anderer Umgebung bewährt - so auch dieses Mal. Hier ist Platz für die Anliegen der Mitarbeiter und natürlich auch für die Zielsetzungen des Obmannes und der Geschäftsführung für das kommende Jahr.

ge des Jahres 2013 sowie die Planungen für 2014 in den Bereichen Agrar, Service und Personalleasing. Geschäftsführer Jürgen Simonovits gab im Anschluss daran Aufschluss über das Geschäftsjahr 2013 des MR Pannonia in den Bereichen MR Service und Agrar und Wolfgang Schitter für Maschinenring Personalleasing. Die Erläuterung der Situation von Maschinenring Service Burgenland übernahm DI Franz Reichardt. Dann wurde die Umsetzung der gesetzten Ziele für 2014 im gesamten MitarbeiterKreis erarbeitet, was eine viel bedeutende-

Darüber hinaus wurden Arbeitsabläufe kritisch hinterfragt und schließlich optimiert und neu gestaltet, um es für unsere Mitglieder leichter zumachen und den Kunden gleichzeitig den größtmöglichen Service zu bieten.

re Identifikation für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet. Nach einer ausgiebigen Stärkung beim Mittagessen im Lokal „Petersbräu“ blieb allen Beteiligten noch ausreichend Zeit, offene Punkte aus ihren eigenen Aufgabenbereichen, Verbesserungsmöglichkeiten oder ganz einfach Wünsche anzusprechen, die dann in gemeinsamer Runde diskutiert wurden. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern und Kollegen für die rege und offene Mitarbeit, die diesen Tag zu einem Erfolgstag für den Maschinenring Pannonia gemacht haben.

Bundesobmann Hans Peter Werderitsch ging auch auf die Situation des Maschinenring Österreich ein und erläuterte die Erfol-

Rezept

Pikante Schaumrollenfüllungen

Re z S u e pt v s an or s c ne K a hl a g l te n e vo n c ke r

Grundrezept für Schaumrollen Für die großen Formen den Teig in 2,5 cm breite Streifen, für die kleinen Formen 1,2 cm breite Streifen schneiden. Die Formen in kaltes Wasser tauchen. Die Blätterteigstreifen an einer Längskante mit Wasser befeuchten und schraubenförmig, beginnend am dünnen Ende, leicht überlappend über die Formen rollen. Die Rollen mit den Teigenden nach unten auf ein Backblech legen und 15 Minuten kühl stellen. Oben und seitlich mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C, Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, 15 – 20 Minuten goldbraun backen. Sofort durch aufklopfen des dünnen Endes – die Rollen von den Formen lösen, auskühlen lassen.

Schinken – Frischkäse-Fülle Zutaten für 6 große oder 25 kleine Schaumrollen: • 200 g gekochter Schinken • 2 EL Schnittlauchröllchen • Frisch gemahlener Pfeffer • 200 g Frischkäse • Salz Zubereitung 150 g Schinken mit dem Frischkäse pürieren. Restlichen Schinken klein würfeln und mit dem Schnittlauch unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und in die gebackenen Schaumrollen spritzen.

Räucherlachs-Fülle Zutaten für 6 große oder 25 kleine Schaumrollen: • 400 g Räucherlachs • 4 EL kleingewürfelte Schalotten • Etwas Dill, frisch oder TK • Frisch gemahlener Pfeffer • 4 EL Creme fraiche • 2 TL Meerrettich aus dem Glas (Kren) • Salz Zubereitung Räucherlachs klein schneiden. Mit Creme fraiche, Schalottenwürfel und Meerrettich verrühren, mit Dill, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer pikant abschmecken. In einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und in die gebackenen Schaumrollen spritzen.

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MR Burgenland Süd

Betriebsvorstellung

Vitusschenke Mittl

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ie Vitusschenke Mittl steht für Qualitätsweine von Weissburgunder, Welschriesling, Rivaner, Zweigelt, Blaufränkisch sowie Uhudler-Uhudlerfrizzante bis hin zu Uhudlermarmelade. Der Hausgebrannte von Vitus sen. und der Traubensaft ergänzen das Sortiment. Unser Betrieb mit der Riede befindet sich am Wintner Berg. Ein Keller mit Ferienhaus erfreut zahlreiche Urlauber. Zum Teil gelernt von der alten Winzergarde und immer im Lernprozess wollen wir ein „gutes Tröpferl kredenzen“ und beim Buschenschank (1 bis 2 x pro Jahr) gibt es eine bodenständige Jause. Aus dem Jahre 1925 stammt unser ursprüngliches Kellerstöckl, das in den 80er Jahren erweitert wurde. Wer mitten im Weinberg ausspannen möchte, den erwar-

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ten 4 Doppelzimmer, ideal für eine Gesellschaft bzw. für Freunde, die gemeinsam ein paar ruhige Tage verbringen möchten. Platz genug gibt’s auch für unsere Gäste, wenn die Vitusschenke aufsperrt. 50 Personen fasst die gute Stube und noch einmal soviel können es sich im Garten gemütlich machen. Auch wenn heutzutage viele Maschinen die Arbeit erleichtern, so ist der Weinbau im Wesentlichen noch Handarbeit. Der gute Geist der Vitusschenke sind Hannes, Claudia, Regina, Ulli, Katrin, Walter, Johann und Christian. Claudia Mittl aus Bildein kümmert sich darum, dass der Betrieb und die Vitusschenke weiterhin bestehen bleibt. Sie ist momentan bei uns im Maschinenring Büro in Güssing als Aushilfe beschäftigt und interessiert sich sehr für alle Tätigkeiten.


2. Forstkurs

des Maschinenring Burgenland Süd

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er Maschinenring Burgenland Süd hat schon vor Jahren erkannt, dass die Höherqualifizierung von Auftragnehmern bzw. Dienstleistern der wichtigste Meilenstein zur Qualitätssicherung der Arbeit im ländlichen Raum über den Maschinenring ist.

Daher hat der Maschinenring Burgenland Süd schon einige Zertifikationslehrgänge organisiert, abgehalten und auch mitfinanziert. Die Geschichte gibt uns Recht. Wir können auf genügend gut qualifizierte Landwirte zurückgreifen und auch größere Aufträge rasch umsetzen und erledigen. “Der Wald hat Potential“ haben auch wir Verantwortliche im Maschinenring erkannt. Viele Waldbesitzer gehen nach dem Motto „am leichtesten hat´s die Forstpartie, denn die Bäume wachsen ohne sie.“ Leider sind viele Bäume und Wälder davon gewachsen und brauchen dringend Pflege. Im Maschinenring Burgenland Süd läuft zurzeit ein Forstprojekt mit dem Ziel, die Durchforstung „Rückstände“ im kleinen Bauernwald aufzuarbeiten. Dafür sind Arbeitskräfte mit Ausbildung notwendig. Im Jahr 2009 wurde mit einem Forstwirtschaftsmeister aus Niederösterreich, Hofer Herbert, der 1. Forstkurs organisiert

- mit den Schwerpunkten – Durchforstung und Aufarbeitung von Durchforstung „Rückstände“. Da die Nachfrage stetig steigt, wurde von 18.-21. Februar diesen Jahres wieder ein Kurs mit 11 Teilnehmern in Koordination mit dem LFI Burgenland und der Forstabteilung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich organisiert. Das Ziel dieser Ausbildung ist, aus der vorgefundenen Situation im Wald das Beste herauszuholen und die Ausbildung soll auch ein gewisser Selbstschutz sein, dass die Arbeiten ohne Unfälle und Verletzungen über die Bühne gehen. Schwerpunkt der Ausbildung: • Richtiges Warten und Handhaben der Motorsäge • Stammauslese • Jungwuchspflege • Durchforstung • Anlegen von Rückegassen • Schlägerung und Bringung • Pflege von Böschungen und Freischneiden von Leitungen und Zäunen

Den Dienstleistern wünschen wir viel Erfolg und danken fürs Mitmachen. Dank gilt auch den LFI Burgenland für die Unterstützung und Geschäftsführer Sascha Sommer für die Zur-Verfügung-Stellung des Waldes und der Räumlichkeiten auf seinem Betrieb.

Wir freuen uns, folgenden Teilnehmern das Zertifikat anlässlich unserer Jahreshauptversammlung in Stegersbach (Kastell) am 13. März 2014 überreichen zu können und dürfen: Bach Raphael, Stegersbach Brantweiner Christian, Neusiedl/Güssing Brantweiner Simon, Neusiedl/Güssing Kofler Christoph, Kleinmürbisch Orsolits Kevin, Heugraben Ruisz Marco, Limbach Schmidt Daniel, Bocksdorf Sommer Sascha, Langzeil Walitsch Ewald, Neusiedl/Güssing Weinhofer Bernhard, Großmürbisch Windhaber Andreas, Rohrbrunn

Die 11 Teilnehmer sind mit viel Engagement bei der Sache und der Maschinenring hat wieder einige qualifizierte Dienstleister mehr. An alle Waldbesitzer ergeht das Angebot, auf die Dienstleister über den Maschinenring zurückzugreifen: Wir machen mehr aus ihrem Wald! Kontaktieren Sie uns unter: 059 060 109!

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MR Burgenland Süd

Gemeinschaftsmaschinen Neuigkeiten Gründung der Hoftracgemeinschaft Maschinenring Burgenland Süd

Der Standort ist in Neusiedl bei Güssing am Betrieb Wilfinger, welcher auch die technische Betreuung übernimmt.

Gründung der Grünlandnachsaatgemeinschaft Maschinenring Burgenland Süd

Hoflader haben sich in den letzten Jahren als äußerst flexibles „Helferlein“ in der Innenwirtschaft, am Bau und beim Stapeln von Heu-, Stroh- oder Siloballen bewährt. Jedoch sind sie - durch die hohen Anschaffungskosten - nicht auf jedem Betrieb rentabel einzusetzen.

Für den Transport wurden Auffahrtsrampen angeschafft, um die Überstellung mittels Traktor und Kipper möglich zu machen, da diese die kostengünstigste Variante darstellt.

Zur schlagkräftigen und kostengünstigen Ertragssteigerung im Grünland sowie zur Untersaat im Getreide wurde am 13.02.2014 die Anschaffung des Güttler Greenmaster 300 beschlossen.

Für weitere Strecken kann ein flexiblerer Transport organisiert werden.

Das Gerät ist stationiert bei Obmann Stellvertreter Wolfang Strobl in Kleinmürbisch und ist für die Bezirke Güssing, Jennersdorf und Umgebung angedacht. Wolfgang Strobl kümmert sich auch um die technische Betreuung des Gerätes.

Hier kommt die Maschinengemeinschaft zum Zug. Durch diese wird der Stundenpreis auf ein verlockendes Maß reduziert und jeder Beteiligte hat die Möglichkeit, seinen Bedarf abdecken.

Bei Interesse an der Gemeinschaft, Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – Telnr. 059 060 109. Christoph Kofler

Wie im Vorjahr angekündigt, wurde ein gemeinschaftlicher Ankauf eines Weidemann Hoftrac 1350cc realisiert! Auf Initiative von Thomas Wilfinger aus Neusiedl/Güssing haben sich vorerst 10 Mitglieder zusammengefunden, um diese Gemeinschaft zu gründen. Es handelt sich um eine mittelgroße Ausführung mit 36 PS, klappbarem Fahrerschutz und 20 Km/h Getriebe.

Zur Grundausstattung an Arbeitsgeräten gehören: • Leichtgutschaufel • Palettengabel • Heuzinken • Crocogebiss • Ballenzange

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Folgende Mitglieder nutzen diese Technik: Bauer Christian, Gamischdorf Brantweiner Jürgen, Limbach Elpons Alexander, Bildein Freißmuth Reinhard, Neusiedl/Güssing Pusam Peter, Reinersdorf Seitz Martin, Jennersdorf Sitzwohl Franz, Jennersdorf Taucher Otmar, Neustift Wilfinger Gernold, Neusiedl/Güssing Zlatarits Martin, Markt Neuhodis

Für die beteiligten Bäuerinnen und Bauern bietet diese Form der Mechanisierung den wesentlichen Vorteil, modernste Technik zu einem unschlagbaren Preis einsetzen zu können. Durch die Gemeinschaft entfällt die enorme Kapitalbindung, welche der Nutzungsintensität gegenübergestellt werden muss. Kurzum: je weniger die Maschine genutzt wird desto mehr Jahre muss sie eingesetzt werden, damit die produzierte Einheit (Hektar, Stunde, Ballen etc.) einen betriebswirtschaftlich vertretbaren Preis hat.

Hoftracgemeinschaft


Der Güttler Greenmaster 300 bietet folgende Vorteile: • Teile der Kombination können einzeln verwendet werden • Kurze Bauweise • Flexibel und wendig • Geringer Kraftbedarf • Hohe Flächenleistung • Striegeln, Sähen und Walzen in einem Arbeitsdurchgang • Auskämmen der Gemeinen Rispe Untersaat im Getreide • U.v.m. Für nähere Informationen zur Arbeitsweise, Vorbereitung der Flächen oder dem Beitritt der Gemeinschaft bieten wir Ihnen gerne unsere Dienste an – Tel.: 059 060 109.

Folgende Mitglieder werden diese Technik nutzen:

unseres neuen Mitarbeiters

lpons Alexander, Bildein Ernst Daniel, Moschendorf Freißmuth Peter, Neusiedl/Güssing Geissegger Johann, Bildein Lendl Markus Kohfidisch Marth Vera, Glasing Nachtmann Franz, Kukmirn Schrammel Hans Jörg, Bildein Strobl Wolfgang, Kleinmürbisch Weber Johann, Winten Wukovits Thomas, Schallendorf Brantweiner Christian, Neusiedl/Güssing Seit Beginn des Jahres 2014 ist Christian Brantweiner aus Neusiedl/Güssing bei MR – Service Burgenland angestellt.

Artikelempfehlung: • Getreide: Untersaaten sind von Vorteil, lko.at • ertl-auer.at/berichte/gemeine_rispe_und_ goldhafer.pdf • Praxisratgeber: Grünlandnachsaat der lko.at Christoph Kofler

Für Maisanbau gerüstet

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Vorstellung

m Maisanbau stehen im heurigen Jahr einige Änderungen ins Haus. Bedingt durch das Verbot der Beizmittel mit dem Neonicotinoiden als Wirkstoff, ist eine Lücke bei der Bekämpfung des Maiswurzelbohrers entstanden.

nächsten Jahr noch erlaubt ist, macht es keinen Sinn, eine Eigenmechanisierung mit einem solchen Streuer nachzurüsten. Die Spezialisten bzw. Profis im Maschinenring übernehmen diese Arbeit gerne.

Eine Alternative dazu ist das Mitstreuen eines Granulats während des Anbaus. Mitglieder des Maschinenringes haben solche Geräte bzw. statten ihre Maissaatgeräte mit einem Granulatstreuer aus.

Um die Termine besser koordinieren zu können, ersuchen wir Sie um eine rechtzeitige Reservierung im Maschinenring Büro unter 059 060 109. So können wir die Einsätze besser planen und der Maisanbau erfolgt zum gewünschten Termin.

Sein Dienstort ist die MR-Geschäftsstelle in Güssing und seine Aufgaben umfassen: • Kundenbetreuung MR Service • Abrechnungen MR Service • Einteilungen der Dienstleister • EDV-Betreuung • Heizanlagenbetreuung zur Unterstützung unseres Heizanlagenbetreuers Fritz Maikisch Christian Brantweiner wohnt in Neusiedl/ Güssing, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Er bewirtschaftet dort einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Größe von ca. 15 ha mit Gemüsebau und Putenmast. Der gelernte Kfz-Mechaniker arbeitete jahrelang beim Kompressor-Hersteller ACC in Fürstenfeld im Entwicklungsbereich. Der Maschinenring wurde auf ihn aufmerksam, weil er ein sehr engagiertes Mitglied der Traktorgemeinschaft Neusiedl/Güssing ist. Christian Brantweiner ist auch technischer Betreuer und Standortleiter dieser Gemeinschaft sowie auch von der Holzkrangemeinschaft Kukmirn. Weiters ist dies auch der Standort von einigen MRService-Geräten.

Da es unsicher ist, ob dieses Granulat im Der Maschinenring Burgenland Süd hat in der gewerblichen Kundenbetreuung Verstärkung gebraucht, da viele kleine Aufträge zu bewältigen sind. Diese kleinen Aufträge sind für die Auslastung unserer Dienstleister ganz besonders wichtig. Das Team in Güssing heißt Christian herzlich willkommen und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit.

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MR Burgenland Süd

Unsere Dienstleister – ein wertvolles Kapital

Auftragnehmerschulung am 18. Februar 2014 in Bocksdorf Da kein Jahr dem anderen gleicht und sich auch die Rahmenbedingungen an die Bauern verändern, nützen wir die etwas arbeitsärmere Zeit für Weiterbildungen und Informationsveranstaltungen. So wie sich der Maschinenring weiterentwickeln muss, müssen sich auch unsere Dienstleister weiterentwickeln und diese sollen auch bestens ausgebildet und motiviert werden und sein – denn diese sind ein wertvolles Kapital!!! „Dienstleistungen im Maschinenring“ … ist mittlerweile auch schon ein Betriebszweig bei vielen Landwirten geworden und sichert das Einkommen ihres landwirtschaftlichen Betriebes ab. Jedem einzelnen Dienstleister kommt allerhöchste Bedeutung zu.

Einen guten Dienstleister zeichnen folgende Faktoren aus: • Flexibilität • Einsatzbereitschaft • Engagement • Teamfähigkeit • Verlässlichkeit • Genauigkeit • Kooperation • Gutes Auftreten • Freundlichkeit

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Ein sehr wichtiger und bedeutender Faktor ist natürlich auch der Zusammenhalt und - wie erwähnt - die Teamfähigkeit unter den Dienstleistern. Viele Arbeiten müssen und werden von mehreren Dienstleistern erledigt und da muss diese Priorität der Zusammenarbeit oberstes Gebot sein. Dadurch wird sicher auch die Kundenzufriedenheit gewährleistet!

Motto: Miteinander – statt gegeneinander! Aktivitäten bzw. Arbeiten in unserer ländlichen Region bietet der Maschinenring u.a. im AGRAR-Bereich bei vielen verschiedenen Tätigkeiten vom Anbau bis hin zur Ernte als Traktorfahrer. Aber es gibt auch schon viele landwirtschaftliche Betriebe, die keine oder nur wenige Maschinen noch haben und die Flächen ganzjährig vom Maschinenring bearbeiten lassen. Ein professioneller Dienstleistungs- und Vorzeigebetrieb ist natürlich Otto Csar aus Bocksdorf, der mit dem Maschinenring vorbildlich zusammenarbeitet (siehe Foto) und der auch die AuftragnehmerSchulung mit organisiert hat. Bei ihm ist der Slogan „Die Profis vom Land“ nicht nur ein Slogan sondern Professionalität steht im Vordergrund.

Maschinenring Service: Im Bereich Maschinenring Service gibt

es für unsere Dienstleister viel abwechslungsreiche Betätigungsfelder und Arbeiten und diese werden gerne als Nebenverdienst gesehen: Winterdienst, Forstservice, Grünraumpflege, Böschungsmähen, Baumpflege mit Hebebühne, Stockfräsen, Forstmulchen, Reinigungsarbeiten, Objektbetreuungen, Obstbaumschnitt, Rekultivierungsarbeiten … um nur einige Geschäftsfelder zu nennen.

Schulung: Um nun zur Auftragnehmerschulung zu kommen: es wurde ein Programm für den ganzen Tag erstellt, bei dem wichtige Themen für die Auftragnehmer behandelt wurden. Den Beginn machte der steir. Landtagsabgeordnete Josef Ober mit einem Motivationsreferat „Der Wert der Dienstleistungen im ländlichen Raum“! Seine Aussage war u.a. dass wir den Wert unserer Dienstleistungen selbst bestimmen, das Geld bleibt in der Region und stärkt die Kaufkraft. Das Vulkanland – Bez. Südoststeiermark – ist dadurch die zweit-effezienteste Region in Österreich. Die Kaufkraft wird durch die Dienstleistungen im bäuerlichen Bereich – Direktvermarktung sowie beim Handwerk - in der Region gestärkt. MRS Landesgeschäftsführer DI Reich-


ardt ging auf das Auftreten der Dienstleister gegenüber den Kunden ein und erklärte das Lieferscheinwesen sowie wissenswerte interne organisatorische Abwicklungen. Für die Landwirte ist auch das Thema „Ladegutsicherung“ sehr wichtig und Herr Jandrasits von der Verkehrsabteilung hat das Thema eindrucksvoll erörtert. Eine Sonderausgabe des „Fortschrittlichen Landwirt“ zum Thema „Ladung sicher transportieren“ ist bei uns im Büro erhältlich. Mitglied Franz Sitzwohl aus Jennersdorf (Vorstellung in der MR Ausgabe Nummer 3/2013) berichtete aus seinem Leben, indem er sein Motto „Durch Flexibilität erfolgreich bleiben!“ auch umsetzt und das wirklich recht erfolgreich. Er hat mit seinen Dienstleistungen einen Job in der Heimat und durch Flexibilität abgesichert. Herr Mag. Lederer von der Steuerberatungskanzlei in Stegersbach referierte über steuerliche Aspekte bei den Maschinenring Neben-Tätigkeiten! Da aber jeder landwirtschaftliche Betrieb anders strukturiert ist und es auf viele spezielle Gegebenheiten im Betrieb ankommt, wäre es für jeden landw. Betrieb sinnvoll, sich selbst in steuerlichen Fragen bei einem Steuerbe-

rater zu informieren, der in allen Belangen behilflich ist. Unser herzlicher Dank für die tatkräftige Unterstützung gilt unserem ehemaligen Kollegen Christoph Pelzmann, der im Florianistüberl in Bocksdorf für das leibliche Wohl gesorgt hat, und Otto Csar, der den interessierten Dienstleistern seinen Betrieb vorstellte und bei ihm konnte auch das eindrucksvolles Titelfoto gemacht werden. Zum Abschluss dieses Berichtes nochmals ein Danke an alle Betriebshelfer und Dienstleister im Maschinenring Burgenland Süd – die das ganze Jahr verfügbar sind und natürlich mit viel Engagement im Einsatz sind. Manuela Knor

Maschinenring – Dienstleister ist ein interessanter Job! • abwechslungsreiche Arbeiten • Arbeit in der Region • gutes Zusatzeinkommen • Stundenausmaß wird selbst bestimmt • Arbeiten im Team • gute Betreuung und Hilfestellungen durch den Maschinenring.

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MR Burgenland Süd

Frauenpower

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icht nur Männer finden beim Maschinenring eine gute Zuerwerbsquelle, sondern auch Frauen, wie die folgenden Beispiele zeigen:

Carina Globosits aus Sulz "Ich arbeite gerne beim Maschinenring, weil ich andere Dienstleister kennenlernen und mit ihnen zusammenarbeiten kann. Es macht sehr viel Spaß und ich kann bei meinen Tätigkeiten viel dazulernen. Selbstverständlich ist mir auch das regelmäßige Zusatzeinkommen wichtig. Die freie Zeiteinteilung ist natürlich auch positiv zu erwähnen. "

Silvia Korpitsch ist für die Einteilung der Damen zuständig und möchte sich auf diesem Wege auch für die Hilfe bei oft recht kurzfristigen Einsätzen bedanken. Auch hier ist Verlass auf unsere Dienstleisterinnen und die Flexibilität ist beim Maschinenring nicht wegzudenken.

Roswitha Bauer aus Gamischdorf (Gänse-Schlachtung, Unkraut jäten)

Gerlinde Krammer aus Gamischdorf Allrounderin (Weingarten, Forstgarten, Gänseschlachtung, Reinigung-Putzen, Unkraut jäten)

"Ich arbeite erst seit einem Jahr beim Maschinenring, doch Dank der freundschaftlichen Aufnahme im Team der anderen Dienstleisterinnen ist mir der Anfang leicht gefallen und ich freue mich auf meine Einsätze. Bedingt durch unseren Ab-HofVerkaufsbetrieb, bin ich leider nur begrenzt verfügbar. Trotzdem gibt mir der Maschinenring die Möglichkeit, mir ein kleines Zusatzeinkommen dazu zu verdienen."

Die weiteren Dienstleisterinnen werden in der nächsten Ausgabe der Zeitung vorgestellt unter dem Motto „Frauenpower im Maschinenring Burgenland Süd“.

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"Die Arbeit beim Maschinenring macht mir viel Spaß, da ich gerne in der freien Natur arbeite und im Weingarten und Forstgarten voll „auf meine Kosten“ komme. Aber auch wenn der Maschinenring ruft, einen Haushalt zu reinigen, Unkraut zu jäten oder im Schlachtbetrieb zu helfen, bin ich zur Stelle. Mir gefällt die abwechslungsreiche Arbeit, aber auch die freie Zeiteinteilung kommt mir sehr zu Gute."

Sonja Zraunig aus Kukmirn (Grünraumpflege, Weingartenarbeiten, Forstgarten, Gänseschlachtung, Reinigung "Ich arbeite gerne beim Maschinenring, da ich gerne in der Natur arbeite und ich dies bei den Arbeiten im Weingarten, Forstgarten und Unkraut jäten umsetzen kann. Die freie Zeiteinteilung kann ich gut in meinem Betrieb zu Hause integrieren. Mir ist Flexibilität sehr wichtig und hierfür ist der Maschinenring der ideale Partner. "


Frohe Ostern den besten Mitarbeitern im Land

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MR Burgenland

Zur Verstärkung des Teams sucht Maschinenring-Service Burgenland eine/n motivierte/n und verlässliche/n

Baumspezialist (m/w) Vollzeit

Wir freuen Ihre Aufgaben uns auf Ihre –– Erstellung von Baumkatastern und Durchführung der verkehrssicherheitsBewerbung! technischen Regelkontrollen gemäß den geltenden Normen –– Erfassung und Dokumentation der Ergebnisse aus der Regelkontrolle mittels mobiler Erfassungsgeräte –– Übertragung der Ergebnisse in die EDV-Anwendung –– Mitarbeit bei der Erstellung von Gutachten in den Bereichen Baumstatik, Bau verträglichkeit und Wertermittlung –– Fachliche Beratung der MR Geschäftsstellen im Burgenland –– Kalkulation von Baumpflege-, Baumsanierungs- und Baumabtragungsarbeiten

Unsere Anforderungen –– Abgeschlossene Ausbildung als Landschaftsgärtner oder Hochschulabschluss (Uni/FH) Forst bzw. Landschaftsplanung oder Fachagrarwirt Baumpflege und -sanierung oder Gleichwertiges –– FLL-Zertifizierung wünschenswert –– Einschlägige Berufserfahrung von Vorteil –– Sehr gute Kenntnisse in der Botanik einheimischer Baumarten –– Kenntnisse in Baumpflege, Baumsanierung und Baumschnitt / ÖNorm L 1122 –– Erfahrung in der Erstellung von Baumkatastern, Durchführung von Baumkontrollen –– Guter Ausdruck in Wort und Schrift –– Sehr gute EDV-Kenntnisse (MS Office), GIS Anwendungen wünschenswert –– Teamfähigkeit, Flexibilität, selbständige Arbeitsweise und Zuverlässigkeit Wir bieten einen eigenverantwortlichen Aufgabenbereich in einem krisensicheren Unternehmen. Sollten Sie Interesse an einer abwechslungsreichen Tätigkeit in einem spannenden Unternehmensfeld haben, so senden Sie bitte Ihre Unterlagen an: Maschinenring Service Burgenland reg. Gen. m. b. H. z. Hd. Frau Astrid Gerger Ferdinand Hatvagner Straße 5, 7400 Oberwart Email: astrid.gerger@maschinenring.at

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Maschinenring-Zeitung Burgenland

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Impressum 1. Ausgabe, März 2014 Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Maschinenring Burgenland Esterhazystraße 15, 7000 Eisenstadt Redaktion: DI Franz Reichardt, T 0664/41 02 404; Astrid Gerger T 059 060 100-10 Anzeigenbetreuung u. Layout: Jennifer Laczko, T 059 060 100-40, jennifer.laczko@maschinenring.at Druck: Schmidbauer GmbH, Oberwart Bildmaterial: Maschinenring Burgenland Erscheinungsweise: viermal im Jahr P.b.b. Verlagspostamt 7400 Oberwart, Ztn. 02Z033313M


Maschinenring Zeitung Ausgabe 1/2014