Page 1

www.maschinenring.at

Ausgabe 3 September 2013

Erscheinungsort Salzburg, Verlagspostamt 5600 St. Johann, P.b.b. Zin GZ 03Z034886S, „Österreichische Post AG/Sponsoring-Post“

Maschinenring Zeitung

Neuigkeiten für Freunde der Salzburger Maschinenringe

Weideflächen freistellen Grünland erneuern Wälder nachhaltig nutzen


Hochwertige Dienstleistungen zu fairen Preisen

A

m 31. Juli fand die 37. Generalversammlung des Maschinenring Landesverbandes und die 16. der Servicegenossenschaft in St. Johann statt. In seiner Ansprache dankte der Obmann des Landesverbandes und Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Thomas Liess den 5 Salzburger Maschinenringen, den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung in St. Johann für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Er wies auf die Bedeutung der neuen Landesgeschäftsstelle hin und betonte die positive Annahme des Gebäudes als Treffpunkt aller Salzburger Maschinenring-Einheiten. Sein Dank galt den Mitgliedern des Bauausschusses, insbesondere dem Tennengauer Obmann Josef Schnöll und dem Geschäftsführer Rudolf Huber, für ihren großen Einsatz um das Gelingen des Bauprojekts. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Karl Tiefenbacher lobte die gute Geschäftsgebarung im Jahr 2012 und wies auf den sehr positiven Revisionsbericht hin. In seiner Präsentation berichtete der Geschäftsführer Rudolf Huber über die vielen Referenzprojekte, die der Maschinenring 2012 mit namhaften Kunden in ganz Salzburg abwickeln konnte. Er betonte die Bedeutung regionaler Partnerschaften des Maschinenring mit den bäuerlichen Betrieben, den Gemeinden, Wirtschaftstreibenden und der Gesellschaft im Allgemeinen. Die positive Umsatzentwicklung (+6%) setzte sich auch im Jahr 2012 trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und einem steigenden Wettbewerbsdruck fort.

Die Teilnehmer an der Generalversammlung des Maschinenring vom 31. Juli 2013.

Wechsel Vertriebsleitung Dipl.- BW Bernhard Weiß MBA wurde am 8. Juli dieses Jahres zum Bürgermeister von Pfarrwerfen ernannt. Aufgrund dessen legte er am 31. 7. die Funktion als Vertriebsleiter zurück, wird jedoch auch weiterhin in den Bereichen Großkundenbetreuung, Einkauf und Betreuung von Kooperationen zuständig sein. Am 31. Juli wurde DI Andreas Schreyer zum nachfolgenden Vertriebsleiter bestellt. Er übernimmt mit sofortiger Wirkung neben seiner Tätigkeit als Forstbereichsleiter auch diese Funktion, die ihm im vollsten Vertrauen zugesprochen wurde. Der Vorstand und die Geschäftsführung der Servicegenossenschaft bedankt sich herzlich bei Dipl.-BW Bernhard Weiß MBA

Kontakt

Der Maschinenring in Ihrer Nähe … Maschinenring Flachgau Mayerlehen 12 5201 Seekirchen T 059 060 503 F 059 060 5903 E flachgau@maschinenring.at

Maschinenring Lungau Johann-Löcker-Straße 14 5580 Tamsweg T 06474 / 6723 F 06474 / 6723-4 E lungau@maschinenring.at

Maschinenring Tennengau Davisstraße 16 5400 Hallein T 06245 / 85723 F 06245 / 85723-4 E tennengau@maschinenring.at

Maschinenring Pinzgau Waagstraße 1 5671 Bruck a. d. Glocknerstraße T 06545 / 22244-0 F 06545 / 22244-4 E pinzgau@maschinenring.at

Maschinenring Pongau Reinbachstraße 11 5600 St. Johann/Pg. T 06412 / 6980 F 06412 / 6980-4 E pongau@maschinenring.at

Maschinenring Salzburg Reinbachstraße 11 5600 St. Johann/Pg. T 06412 / 5003 F 06412 / 5003-4 E salzburg@maschinenring.at

2

Übergabe der Vertriebsleitung des Maschinenring Salzburg von Bernhard Weiß (re.) an Andreas Schreyer.

für seine Tätigkeit als Vertriebsleiter, die durch ein außerordentliches Wachstum und eine dynamische Weiterentwicklung der Vertriebsaktivitäten in Service und Leasing geprägt war.


Faszinierende Welt aus Eis und Wasser Die Verbund Tourismus GmbH beauftragt den Maschinenring am Standort Kaprun immer wieder mit Arbeitseinsätzen. Von der Weginstandsetzung bis hin zur Errichtung eines Spielplatzes, zuletzt mit der Errichtung eines Gipfelkreuzes auf der Höhenburg (2108m), dem perfekten Aussichtspunkt zwischen der Moser- und Drossensperre der Kapruner Hochgebirgsstauseen. Hanspeter Stöckl, verantwortlich für die technische Instandhaltung der Anlagen des Verbund Tourismus: „Wir beschäftigen immer wieder gerne den Maschinenring, weil wir für manche Arbeiten nicht die notwendigen Personalressourcen und Fachleute haben.“ In der Verbund Tourismus sind mehrere attraktive hochalpine Ausflugsziele vereint: Neben den Kapruner Hochgebirgsstauseen (110.000 Besucher jährlich) sind dies die Malta Hochalmstraße mit Österreichs höchstgelegener Staumauer, der Kölnbrein-Staumauer , sowie die Reißeck Bergbahnen im Kärntner Kolbnitz und die Schlegeis Alpenstraße im Zillertal. Das neue Gipfelkreuz, das von der Firma Holzbau Maier in Mittersill hergestellt wurde, ist innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Wanderziel der Gäste geworden. Marketingleiter Thomas Wurzinger: „Innerhalb von einem Monat sind 2 Gipfelbücher vollgeschrieben worden. Auch unsere vielen arabischen Gäste steuern den Aussichtspunkt gerne an, da er von der Erlebniswelt „Strom und Eis“ in 15 Minuten zu erreichen ist.

Thomas Wurzinger, Marketing Verbund Tourismus: „Die Höhenburg ist der perfekte Panoramaplatz, wir haben noch bis ca. 15. Oktober geöffnet und laden alle Einheimischen ein, noch einen traumhaften Tag in unserer Bergwelt zu verbringen.“

Der Maschinenring stellte zwei Dienstleister für die Vorbereitung des Fundaments und die Montage des Gipfelkreuzes: Mario Waidhofer und Josef Edenhauser (v.l.).

Vier Schüler aus der Maturaklasse der HTL Saalfelden halfen beim Aufbau des Gipfelkreuzes, unterstützt von Verbund-Mitarbeiter Alexander Loitfelder: Michael Wimmer, Dragan Maletic, Lukas Gruber und Philipp Stöckl.

Maschinenring Zeitung Salzburg

3


Da waren alle am Limit Bei der Hochwasser- und Vermurungskatastrophe vom 2. Juni übernahm Kurt Reiter die Einsatzleitung und manövrierte den Pinzgau durch dramatische Tage, die durch die Totalsperre aller Verkehrswege, 350 Einsatzorte und leider auch durch 2 Todesfälle geprägt waren.

K

urt Reiter blickt auf eine 35-jährige Tätigkeit als Katastrophenreferent des Pinzgaus zurück. Seit 3 Jahren ist er nun Leiter der Öffentlichen Sicherheit im Bezirk und damit u. a. für die Sicherheits-, Kriminal- und Fremdenpolizei, den Katastrophenschutz und viele andere Bereiche verantwortlich. Als Katastrophenreferent ist ihm Hannes Schernthaner nachgefolgt.

scheidungen nicht gerade leichter. Außerdem wurden alle Prognosen was die Niederschlagsmengen und Abflussmengen anbelangte bei weitem übertroffen. So war etwa bei der Saalach ein 10 –20jähriges Hochwasser vorausgesagt. Durch die enormen Wassermengen der Leoganger Ache und der Urslau als Zubringer wurde es dann aber ein 70jähriges Hochwasser. Der Regen hat enorm lange angehalten

Der Leiter der Öffentlichen Sicherheit im Pinzgau RR Kurt Reiter bei der Besprechung der Helikoptereinsätze zur Holzaufarbeitung mit dem dafür verantwortlichen Maschinenring-Einsatzleiter Christian Lechner.

Kurt Reiter: „Am 2. Juni kamen 3 Faktoren erschwerend dazu: Alles ist zugleich, innerhalb weniger Stunden eingetroffen. Zweitens war der gesamte Pinzgau flächendeckend betroffen. Und drittens waren auch die angrenzenden Bezirke und Bundesländer in Mitleidenschaft gezogen. Wir konnten daher kaum auf die Ressourcen der angrenzenden Regionen zurückgreifen, was Gerätschaften und Personal anbelangte. Durch die Gleichzeitigkeit der Vorfälle konnten wir uns auch nicht – wie bei anderen Einsätzen – selbst ein Bild vor Ort machen. Alle 28 Gemeinden im Pinzgau waren betroffen. Wir waren auf digitale Informationen, also auf telefonische Schilderungen, Fotos , Mails und SMS angewiesen. Das macht Ent-

4

und wären nicht 2⁄3 des Niederschlags als Schnee gebunden worden, wäre alles noch schlimmer gekommen. Wir hatten bis zu 180 Großgeräte im Einsatz, einige davon kamen aus Kärnten und sogar aus dem Burgenland. Insgesamt wurde 1 Million m³ Geschiebematerial ausgebaggert. Wenn man diese Menge auf Lkw´s mit ca. 10m³ Fassungsvermögen verteilen würde, wäre es eine Kolonne von Wien nach Bregenz und retour. 5 Mio Euro wurden für die Soforteinsätze zur unmittelbaren Schadensabwehr eingesetzt und von der sehr schlagkräftigen Wildbachverbauung wurde sofort mit der Umsetzung wichtiger Schutzmaßnahmen begonnen. Auch nach Ende der Regenfälle kamen täglich 30-40 Schadensmeldungen her-

ein, auch weil viele Gebiete lange nicht erreichbar waren. Der Pinzgau war 1 Monat im Katastrophenzustand und wir werden noch einige Zeit brauchen, um auch in der Administration alles aufzuarbeiten. Denn nur 1/3 unserer Arbeit fällt in der akuten Katastrophensituation an, 2⁄3 passiert dann in der Zeit danach, wenn es u.a. darum geht die Rechnungsabwicklung zu gewährleisten, die Lieferscheinkontrolle und –zuordnung durchzuführen und die Schadensoperate einzuholen. Während meiner Zeit als Katastrophenreferent gab es zwar viele intensive Einsätze, aber dazwischen auch immer wieder Phasen, wo man das Erlebte evaluieren und aufarbeiten konnte. Wo man über das Geschehene reflektieren und sich auch wieder erholen konnte. Und als Junger geht eben viel. Als Leiter der öffentlichen Sicherheit bin ich seit 3 Jahren immer auf einem gleich hohen Aktivitätslevel. Die zusätzliche Belastung als Einsatzleiter der Katastrophe am 2. Juni war auch für mich physisch und psychisch nur mehr schwer zu verkraften. Da habe auch ich die Grenzen der Belastbarkeit überschritten und nur durch die großartige Unterstützung meines Umfelds konnte ich bestehen. Zu diesem Umfeld gehören natürlich einerseits die Familie, meine MitarbeiterInnen in der Abteilung und andererseits die vielen Führungspersönlichkeiten der verschiedenen Einsatzkräfte, die in so einem Fall Verantwortung übernehmen. Also die Feuerwehren, die Lawinen- und Wildbachverbauung, das Rote Kreuz, das Militär, der Maschinenring, u.v.a. Der Maschinenring mit Einsatzleiter Christian Lechner war auch diesesmal ein enorm wichtiger Rückhalt. Es galt massenhaft frisches Holz und Schadholz, das sich an neuralgischen Verklausungspunkten angesammelt hatte, raschest aufzuarbeiten. Auch drohten unzählige Stämme nachzurutschen und die mußten zum Großteil mit Helikopterunterstützung ausgeflogen werden. Wir hatten 6 Hubschrauber im Einsatz, davon 4 vom Bundesheer und je eine Maschine der Firmen Wucher und Knaus. 20 – 25 Forstarbeiter des Maschinenring waren tagelang im Einsatz.“


Die Konzentration der Niederschlagsmengen im Raum Pinzgau am 2. Juni sind deutlich erkennbar.

Während es bei den unverbauten Bächen zu enormen Schäden kam, boten die zahlreichen Verbauungen bereits einen guten Schutz. Wie hier beim Aufhauserbach in Piesendorf, der noch 2005 die Bundesstraße vermurt und die Gleise der Pinzgauer Lokalbahn schwer beschädigt hatte.

Das Saalachtal bei Weißbach war vom Hochwasser besonders betroffen. In Saalfelden konnte durch die Ausleitung der Urslau durchs Ortszentrum ein noch größerer Schaden verhindert werden.

Auch im Högmoosgraben bei Taxenbach kam es zu großen Vermurungen.

Zur Person: Regierungsrat Kurt Reiter Alter: 54 Jahre Wohnort: Bruck a. d. Glocknerstraße Familie: verheirat, 2 Kinder (Jurist bzw. angehende Mittelschullehrerin) Hobbies: die Modelleisenbahn im eigenen Keller; Lesen Sport: heute zu wenig, Radfahren, früher Fußball Ruhepol: meine Zweitwohnung in Wien. Dort kann ich total ausspannen.

Maschinenring Zeitung Salzburg

5


Vom leidenschaftlichen Kuhmilc „Ich wollte endlich einen der wenigen großen Vorteile ausleben, den man als Bauer in der heutigen Zeit vielleicht noch hat, nämlich frei über das eigene Tun und Handeln zu entscheiden.“ So der Gastegg-GutBauer Hans Deutinger aus Radstadt. Gesagt, getan. Er beendete vor 2 Jahren sein Dienstverhältnis als Bagger- und Lkw-Fahrer, um sich fortan als Schafmilchbauer zu verwirklichen.

„Aufs Schaf gekommen“ – Der Radstädter Bauer Hans Deutinger mit einigen seiner Lacaune-Schafe.

„W

enn du die Stallarbeit zuhause an jemanden anderen vergibst, um deinen Lebensunterhalt am Bau zu erwirtschaften, dann stimmt doch irgendetwas nicht“, so der 43-jährige Biobauer, der seinen Betrieb gemeinsam mit seiner Mutter führt. „Ich wollte mein eigener Herr sein und den Betrieb auf komplett neue Beine stellen.“ Nachdem der Hans sich zu dieser lebensverändernden Entscheidung durchgerungen hatte, begann er Alternativen zur bisherigen Kuhmilchwirtschaft zu suchen, die am Hof nicht rentabel war. „Es sollte etwas sein, das wirklich zu mir passt. Und als leidenschaftlicher Milchtrinker bin ich nach vielen Recherchen, Betriebsbesichtigungen und Hin- und Herüberlegen schlussendlich auf die Schafmilch gekommen.“

Lacaune Milchschafe „Derzeit habe ich 90 Lacaune Milchschafe am Betrieb. Die Entscheidung fiel auf diese Rasse, weil sie nicht nur eine sehr gute Milchleistung hat sondern weil die

6

Tiere auch nur selten geschoren werden müssen. Den Erstbestand von 60 Tieren habe ich von einem Bauern aus Wattens gekauft. Heuer ist meine zweite Saison und ich muss noch viel herausfinden und verbessern. Du kommst erst mit der Zeit drauf, was für die Tiere am besten ist und

wie du den Ertrag optimieren kannst. Da gibt’s jeden Tag neue Geheimnisse zu entdecken, das macht das Ganze auch so spannend. Da ich zu 90 Prozent die Arbeit alleine leiste, beschränke ich mich auf die Milchproduktion und kümmere mich momentan nicht um das Zuchtthema.“

Das Lacaune Milchschaf stammt ursprünglich aus den Lacauner Bergen in Südfrankreich. Die Milch des Lacaune Schafes wird in dieser Region seit Jahrhunderten für die Herstellung des bekannten Roquefort-Käses gewonnen. Beim Lacaune Milchschaf handelt es sich um ein kräftiges, mittelgrosses, widerstandsfähiges und anpassungsfähiges Schaf. Es ist frühreif und frohwüchsig mit guter Fruchtbarkeit und es besticht durch seine sehr gute Milchleistung, mit sehr hohen Inhaltsstoffen sowie einer guten Schlachtkörperqualität. Seit den 1990er Jahren wird das Lacaune Milchschaf auch in Österreich gezüchtet.

Die Leistungsdaten: > Fruchtbarkeit: 2 Lämmer pro Jahr > Erstlammalter: 18 Monate > Milch: ab 2. Laktation 450 bis 650 kg Milch bei 55 kg Fett / Eiweiß


chtrinker zum Schafmilchbauern Die Milch hat einen Fettanteil von ca. 7,6% und einen Eiweißgehalt von ca. 5,2%. Sie ist reich an Vitamin A und D und aufgrund ihrer kleineren Fettkügelchen gut verdaulich. Die durchschnittliche Milchleistung der Schafe beträgt 350 Liter pro Jahr, wobei der Milchpreis je nach Jahreszeit zwischen 1,25 und 1,85 €/Liter beträgt. Zweimal pro Woche liefert der Hans seine Milch ab, wobei der Hauptabnehmer die Molkerei Leeb in Schlierbach (OÖ) ist, die sich auf die Produktion und Vermarktung von Bio-Schaf- und Ziegenmilch spezialisiert hat. Aber auch von der Käsereiseite ist die Nachfrage nach Schafmilch vorhanden. So produziert etwa der Käser Georg Wimmer vom Winkelhof in Oberalm aus der Milch vom Gastegg-Gut Frischkäsespezialitäten und Joghurt und verkauft die Produkte auf dem Hofladen der Schule. Auch der Hans denkt daran, demnächst mit der Eigenproduktion zu starten: „Ich bin noch am Tüfteln, die Herstellung und Vermarktung eigener Schafmilchprodukte könnte ich mir aber auf jeden Fall vorstellen!“ Da er sein Haupteinkommen aus dem Erlös des Milchverkaufs zieht, spielt die Nachzucht oder Fleischvermarktung keine Rolle. Die Schafe lämmern nur einmal im Frühjahr. Wenige Tage nach der Geburt werden die Lämmer verkauft und wenn nötig werden neue Zuchtschafe zugekauft. „Die Wochen der Lämmerung im Februar oder März sind die arbeitsintensivsten für mich, doch der gesunde Verlauf einer Geburt ist Garant für eine ertragreiche Milchproduktion.“

Ein zweistöckiger Futterstand im Stall ermöglicht einen effizienten Fütterungsablauf, selbst entworfen und gebaut von Hans Deutinger.

Aber ich bereue die Entscheidung nicht, im Gegenteil. Ich bin überzeugt, dass die Sache mit der Schafmilch ein voller Erfolg wird.“ Das wünschen wir dem Hans natürlich auch. Als Unterstützung und Entla-

stung wünscht er sich, möglichst rasch eine Stallhilfe zu finden. Interessenten können sich im Maschinenringbüro Pongau (Tel. 06412-5003-15) gerne melden.

Tüftler und Bastler Dass der Hans ein handwerklich begabter Tüftler und Bastler ist und sich die Dinge gerne selber macht, merkt man auch, wenn man den Stall betritt. „Den Stall habe ich speziell an die Bedürfnisse der Schafhaltung angepasst und daher sehr individuell eingerichtet. Melk- und Futterstände sowie die Liegeflächen habe ich selbst gebaut. So wie auch die speziellen Boxen für die Mutterschafe und ihre Lämmer.“

Stallhilfe gesucht Am Beginn habe ich schon schlaflose Nächte gehabt, wegen der Umstellung des gesamten Betriebs und des Viehbestandes. Natürlich ist damit auch ein betriebswirtschaftliches Risiko verbunden.

„Die Umstellung vom gemeinen Bauernhof zur Schafmilchhaltung war eine wahrhaft gute Veränderung. Ich kann weiterhin meine Milchprodukte genießen“, so Hans Deutinger.

HANDELSAGENTUR PERNSTEINER Ihr kompetenter Partner für Gewerbe und Industrie Ist ein Handelsunternehmen welches sich zur Aufgabe gemacht hat Landwirte mit qualitativ hochwertigen Verbrauchsartikel zu fairen Preisen zu versorgen. Im Vordergrund steht die ökologische Denkweise und alles was der Landwirt benötigt.

Onlineshop Haushaltsartikel Reinigungsmittel Labor Beratung Fahrzeugbedarf

Wir arbeiten ausschließlich mit namhaften Lieferanten zusammen und sind daher in der Lage in kurzer Zeit Topqualität zu liefern.

Werkzeuge

Josef Pernsteiner Schauerbachweg 44 4101 Feldkirchen/D Tel. 07233/62649 Mobil: 0681/20657749 office@handelsagentur-pernsteiner.com

Befestigungstechnik

Werkstattbedarf

Maschinenring Zeitung Salzburg

7


Hochwasser 2013 – der Maschinenring hilft!

D Struber Rupert, Eßlbauer, Rundballenpresse

as Hochwasser im Juni 2013 hat viele Agrarflächen überschwemmt und verschmutzt. Besonders jene, die als Ausgleichsbecken dienen. Aufgrund des andauernden schlechten Wetters im ersten Halbjahr konnten die meisten Bauern die Heuernte vor dem Hochwasser nicht nutzen. Im Tennengau ist zwar heuer im Vergleich zum Hochwasser vor 11 Jahren weniger Schwemmholz und Müll in den Feldern liegen geblieben, dafür gab es aber eine stärkere Verschlammung.

Höllbacher Rupert, Bergerbauer aus Hallein mit Mähkombination

Was tun mit dem verschmutzten Feldfutter?

Rettenbacher Sebastian, Meislbauer in Vigaun, mit Doppelschwader

Siller Manfred, Bachrainbauer aus Voregg in Scheffau

Lohnunternehmen Höglauer aus Bayern

Kammeringer Markus, Offiner aus Salzburg mit Neueinsaat mit Kreiselegge

8

Aufgrund der zentralen Lage der Biogasanlage von Ramsl Josef, Lengriesbauer in Kuchl, erklärte er sich bereit, seinen Fahrsilo aufzumachen und den Versuch zu starten das Futter in der Biogasanlage zu verwerten. Reinhard Wieser vom Maschinenring Tennengau organisierte die gesamte Erntekette und übernahm die Koordination zwischen den Landwirten und den Dienstleistern. Mähgespann mit 6 m Breite, Doppelschwadergespann mit 7,50 m Breite und zwei Silierwagengespanne mit 30 m³, bzw. 50 m³ zum Einfahren waren im Einsatz. Von den anfänglich beauftragten 15 ha Grünland, wobei der Maschinenring Tennengau die komplette Dienstleistung vom Mähen bis zur Befüllung des Fahrsilos organsierte, wurden schlussendlich insgesamt 25 ha. Denn einige Landwirte entschieden sich noch kurzfristig während wir bereits im Einsatz waren, die komplette Dienstleistung an den MR zu vergeben. Zum Schluss mussten einige Bauern noch ihr Mähgut in Form von Rundballen silieren, denn der Silo war randvoll.

Fahrsilo befüllen bei Ramsl Josef, Lengriesbauer

Ramsl Josef, Lengriesbauer in Kuchl, beim Verdichten

Nachdem das verschmutzte Futter vom Feld weg war, konnte man beurteilen, ob eine Neueinsaat mit einer Kreiselegge und Sähkombination notwendig war oder ob eine Nachsaat mit einem Hatzenbichler Striegel genügen würde. Für weitere Fragen und Informationen steht der Maschinenring gerne zur Verfügung!


Copyright © 2013 Husqvarna AB (publ). Alle Rechte sowie Druck- und Satzfehler vorbehalten.

GRENZENLOSE KRAFT. DIE HUSQVARNA AKKUSERIE.

Die Forst- und Gartengeräte mit Li-Ionen Akkus sind so stark wie benzinbetriebe Maschinen. Leise, vibrationsarm und ohne Emissionsbelastung für Umwelt und Anwender. Dank des Schnellladesystems und des rückentragbaren Zusatzakkus kann unbegrenzt lange gearbeitet werden.

www.husqvarna.at

Erhältlich ab Herbst 2013.

JEDER HERAUSFORDERUNG GEWACHSENTM

Maschinenring Zeitung Salzburg

9


Weidefreistellung auf der LooseggBaumgartlalm in Annaberg/Lungötz Von Reinhard Wieser, Agrarkundenbetreuer im Tennengau

A

uf vielen Almen sind im Laufe der Jahre beträchtliche Futterflächen verwildert und verbuscht. Die laufende Flächenfreistellung dient daher zur Erhaltung der Kulturlandschaft.

Zu den Pflegemaßnahmen zählen nicht nur die Beweidung und ein früher Almauftrieb, sondern auch das regelmäßige Schwenden holziger Pflanzen wie Latschen, Erlen, Buchen, Fichten, Almrausch,

etc. mittels Motorsäge und Motorsense. Der größte Aufwand (auch finanziell) entsteht, wenn eine bereits zugewachsene Fläche wieder freigestellt werden soll.

Der Vorher-/Nachher-Vergleich zeigt den Erfolg der Schwendmaßnahmen auf der Loosegg-Baumgartlalm.

Bei günstigen Witterungsbedingungen werden die Schwendhaufen noch thermisch verwertet und die Brandflächen nachgesät.

Auch die Alm von Johann-Peter Kendlbacher ist in den letzten Jahrzehnten ziemlich stark mit Latschen und Almrausch zugewachsen. Da die Alm nicht durch einen Weg aufgeschlossen ist, kann man keine größeren Maschinen zum Einsatz bringen. So wurde im Herbst 2012 mit dem händischen Schwenden begonnen. Eine starke Truppe von Maschinenring Arbeitskräften aus Annaberg, Lungötz und Abtenau ging für ca. 2 Wochen mit Motorsäge und – sense auf die Alm. Im Juni 2013 wurde wieder für ca. 2 Wochen weitergearbeitet und es konnte eine sehr große Fläche an Weide wiedergewonnen werden.

Maschinenring – Almpflege:

Almbesitzer Kendlbacher bei der Begehung: „In den nächsten Jahren wollen wir auf der Alm wieder mehrere einzelne Schwendtage durchführen, um die Weideflächen auf der Alm relativ kostengünstig erhalten zu können.“

10

Ablauf einer nachhaltigen Almpflege:

Welche Verfahren werden eingesetzt:

> Beratung durch zuständigen Agrarkundenbetreuer > Festlegung der Maßnahmen > Beurteilung des Arbeitsaufwandes und der anfallenden Kosten > hüttennahe Flächen bevorzugen > Viehbesatz muss anschließend auf Fläche abgestimmt werden > Nährstoffzufuhr und Kalkung überlegen > abhängig von der Maßnahme ist auch eine Nachsaat notwendig > Weidepflege in den Folgejahren beachten

> Schwendpartien (3 bis 5 Mann) mit Motorsäge oder Motorsense > Breitspurmäher oder Irus Deltrak mit Mulcher > Traktor und Mähtrac mit Mulcher > Schreitbagger und Pistenraupe mit Mulcher > Steinbrecher und Forstfräse > diverse Forsttechnik inkl. Abnahme von Nutzholz und Biomasse

Bei Interesse über die verschiedenen Schwendmöglichkeiten oder bei Bedarf an Arbeitskräften bitte in Ihrem Maschinenring-Büro melden.


MR Pinzgau

Starke Nachfrage bei der Almpflege

B

eim Thema Almpflege ist der Maschinenring mittlerweile erster Ansprechpartner für die Almbauern. Durch die zahlreichen Aktivitäten (Almpflegetag 2012 in Mittersill u. a.) haben wir den Mitgliedern gezeigt, welche Möglichkeiten es zur Wiederherstellung von Weideflächen gibt. Und dieses Dienstleistungsangebot (maschinell oder händisch) wird mittlerweile sehr gut nachgefragt. Ein Beispiel ist die Agrargemeinschaft Hintersulzbachalpe in Fusch. Die Almbauern Höller Georg (Angerer) und Junger Josef (Echting) haben sich entschieden bestimmte Flächen wieder freizustellen.

marktung wurden ebenfalls vom MR durchgeführt.

2. Schritt: Aufräumen und Aufheizen des restlichen Materials Einige Wochen waren 3 bis 4 Mann des MR Pinzgau beim Aufräumen und Schwenden im Einsatz. Das Material wurde in Häufen gelagert und aufgeheizt.

Da sich die Fläche im unwegsamen Gelände befindet, ist das Aufheizen von Schwendmaterial erlaubt. Durch diese Maßnahmen haben die beiden Almbauern deutlich an Weidefläche zurück gewonnen. Ziel ist es natürlich, diese Flächen durch richtige Bewirtschaftung und Pflege auch langfristig zu erhalten.

1. Schritt: Flächenfreistellung Die Lärchen und Fichten wurden mittels Kippmast zur Forststraße geseilt und mit einem Prozessorbagger aufgearbeitet. Der Holzverkauf und die Biomassever-

Schwendmannschaft des MR Pinzgau im Einsatz (v.l): Christoph Machreich, Ferdinand Resch und Hans Fürstauer.

Technik im Detail:

Starke 109 PS schon bei 420 Drehmomenten – bei nur 1100 min–1 Der Transporter Aebi TP420 wurde direkt vom Topklassemodell Aebi TP460 abgeleitet. Das ansprechende Design der Kabine und eine Vielzahl von Bauteilen sind absolut identisch oder unterscheiden sich nur minimal. Die Zielsetzung von Aebi war, mit bewährter Technik ein leistungsfähiges Modell mit vereinfachtem Bedienkonzept zu realisieren. Herausgekommen ist ein Transporter der sich mit der hohen Zuladung, dem erstklassigen Fahrkomfort, dem starken und sauberen Turbodiesel und dem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis in der Mittelklasse auf Anhieb den Spitzenplatz holt. Die Bedienung im Cockpit erfolgt konventionell über mechanische Bedieneinheiten. In der Grundversion verfügt die Vorderachse über eine hydropneumatische Federung. Die neu entwickelte Hinterachse dagegen ist ungefedert. Der VM-Turbodiesel leistet satte 80 kW (109 PS), hat ein Drehmoment von 420 Nm bei nur 1100 min–1 und einen Drehmoment-

anstieg von 40%. Diese Eckdaten verheißen im Praxiseinsatz viel Kraftreserve. Zudem erfüllt der Motor die Stufe IIIB und arbeitet, dank Partikelfilter und Katalysator, sehr umweltschonend. Durch die stark ausgelegte Bauweise des Antriebsstrangs kann der TP420 das enorme Drehmoment des VM Motors ungedrosselt nutzen. Im praktischen Einsatz bringt dies, auch bei schwer beladenem Transporter, ein spürbares Plus an Durchzugskraft. Die Federung der Vorderachse bringt ech-

ten Fahrkomfort. Der Unterschied zur Vollfederung ist erstaunlich gering. Als Variante Vollfederung wird der Transporter Aebi TP420 auch mit hydropneumatischer Vorderund Hinterachsfederung sowie hydraulischen Schnellverschlüssen auf der Hinterachse angeboten. Bei der Variante Vollfederung ist optional auch die Allrad-, Heck- und Hundeganglenkung lieferbar. Konzentration auf das Wesentliche, wurde beim Transporter Aebi TP420 konsequent umgesetzt. Gespart wurde weder bei der Qualität, noch beim hervorragenden Fahrwerk, der Komfortkabine oder dem Getriebe, denn diese Baugruppen werden identisch in der Topklasse verbaut. Resultat: Der Preis ist heiss! Informieren Sie sich jetzt bei Ihrem Händler: Landtechnik Peter Eidenhammer GmbH & Co KG, 5621 St. Veit im Pg., 06415 5607 oder 0664 338 75 34!

Maschinenring Zeitung Salzburg

11


MR Pinzgau

Almmulcher vielseitig einsetzbar ! Eckdaten Almmucher 35 PS: > Hydraulisches Raupenfahrwerk > Mulchaufsatz mit 1,25 m Arbeitsbreite > funkgesteuert Egal ob auf Almen zur Weidefreistellung oder beim Mulchen von Straßenböschungen z. B. an der Großglockner Hochalpenstraße, der Almmulcher eignet sich sehr gut. Das Raupenfahrwerk arbeitet bodenschonend und ist zudem sehr wendig. Agrarkundenbetreuer Michael Fankhauser: „Dieser Almmulcher ist jetzt seit

einigen Monaten überbetrieblich im Einsatz und hat sich bisher gut bewährt. Bei Einsätzen auf Almen wird zuerst der Mulcher eingesetzt und wenn noch Flächen übrig bleiben dann wird das händisch mit der Motorsense erledigt. Wichtig ist, dass diese Flächen auch in den Folgejahren bearbeitet werden (mulchen, Viebesatz erhöhen, Koppelhaltung) um diese Weidefläche auch langfristig erhalten zu können.“ Für Anmeldungen oder bei weiteren Fragen stehen wir gerne unter Tel. 0 65 45/ 22 24 40 zur Verfügung.

Wetterunterstand Käfertal

Im Mai beauftragte die Fuscher Freges GmbH den Maschinenring Pinzgau, einen Wetterunterstand im Käfertal zu bauen. Die Anforderung war, einen Unterstand für Wanderer zu errichten, für den Fall, dass schwere Regenfälle oder Unwetter auftreten. Das aus heimischem Lärchenund Fichtenholz gebaute Wetterhäusl fand seinen Platz am Wasserspielplatz des Natur-Erlebnisweges Käfertal. Dieser wurde vor zwei Jahren schon einmal durch eine Kneippanlage erweitert.

Maschinenring Pinzgau

Tel. 06545/22244

Stallmiststreuer von Gruber Die Saalfeldner Firma Otto Gruber präsentierte vor kurzem eine ihrer neuen Entwicklungen bei den Stallmiststreuern. Die serienmäßig verzinkten Stallmiststreuer von GRUBER überzeugen durch das robuste Feinstreuwerk mit vier stehenden Schneckenstreuwalzen mit geschraubten Fräsklingen. Das Feinstreuwerk wurde weiterentwickelt und bietet ein noch besseres Streubild. Ein weiterer positiver Aspekt wird durch die leicht zugängliche Abscherkupplung an der Gelenkwelle erreicht. Serienmäßig ist beim GRUBER-Stallmiststreuer der hydraulische Kratzbodenvorschub (stufenlos regelbar), der zusammen mit dem

12

Feinstreuwerk ein gleichmäßig feines Streubild garantiert. Die Angebotpalette reicht von 3,5 bis 6,1 to Nutzlast, lieferbar als Standardoder Bergstreuer. Die bewährte Produktserie GRUBER-Grosstreuer in Maschinenring-Qualität gibt es in vier Größen : 9,6 bis 15 to zul. Gesamtgewicht. Umfangreiches Zubehör, z. B. hydraulische Stauwand und elektrohydraulische Fernbedienung für Kratzboden ermöglichen es, den Streuer für jeden individuellen Anspruch des Landwirtes auszurüsten. Wer gut streut, darf viel ernten! Information: www.mb-otto-gruber.at


Trockenschäden im Grünland – was nun? Zu diesem brisanten Thema fand am 30. August im Lungau ein Feldtag mit Doz. Dr. Karl Buchgraber statt. Obmann Franz Zitz konnte 75 Teilnehmer bei der Fam. Tockner vlg. Moarbauer in Stranach begrüßen. sind weitere Faktoren, die die letztendliche Wahl des Saatgutes beeinflussen. Zur Sanierung stark geschädigter Flächen werden für den Saatgut Ankauf seitens der Landesregierung Zuschüsse in Aussicht gestellt. Wichtig dafür ist die Rechnung. Für die Wahl des richtigen Saatgutes sowie zur Klärung, welche Technik einDr. Buchgraber erklärte und zeigte die Folgen solcher Trockenheiten und daraus entstehende Schäden im Grünlandbestand. Durch die enorme Trockenheit ist der oberste Wurzelbereich der Grasnarbe bereits stark geschädigt. Da die meisten Gräser ihre Wurzeln in dieser Schicht haben, sind sie auch am meisten betroffen. Die entstanden Lücken werden von der Natur mit Kräutern und Unkräutern wieder geschlossen. Um der Verunkrautung zuvorzukommen

und ein hochwertiges Grundfutter erzeugen zu können ist es notwendig, die Lücken im Nachsaatverfahren mit hochwertigen Gräsern zu schließen. Verschiedene Techniken wurden besprochen und in der Praxis vorgeführt. Ein ganz wichtiger Faktor beim Nachsäen ist die richtige Wahl des Saatgutes. Besonders ist darauf zu achten, wie intensiv und in welcher Bewirtschaftungsform die Nutzung der Flächen erfolgt. Der Standort sowie Bodenart und Bodentyp

gesetzt werden kann steht Ihnen der jeweilige Maschinenring zur Verfügung. Um die Versorgungssicherheit mit Saatgut sicherzustellen sind im Lungau größere Mengen bestellt worden. Bei Bedarf bitte im Büro melden, unter dem Motto „Wer zuerst kommt malt zuerst“.

V.l.: Dr. Karl Buchgraber, MR-Kundenbetreuer Hannes Moser, Tockner Günther mit Gattin Katharina, Senior-Bauer Lerchner Rupert, MR-Obmann Franz Zitz.

Tennengauer Grünlandtag Veranstaltet vom Maschinenring bei Eibl Gregor, Pechlbauer in Scheffau.

Der Grünlandtag war ein voller Erfolg. Es kamen rund 100 interessierte Landwirte in die Scheffau. Univ. Doz. DI Dr. Karl Buchgraber vom LFZ Raumberg-Gumpenstein machte eine genaue Pflanzen- und Bestandesbeurteilung und erläuterte die einzelnen Schritte bei einer Grünlanderneuerung und -nachsaat. Karl Auer von Ertl-Auer Landtechnik und

Karl Buchgraber erklärten uns Vor- und Nachteile einzelner Geräte und Maßnahmen zur Grünlandsanierung. Dank des tollen Wetters konnten wir die Maschinen vorführen und vorstellen: > Güttler Striegel von Hirscher Georg, Hinterweinaubauer aus Annaberg > Einböck Striegel von Schnöll Rupert, Hupfaufbauer aus Adnet

> Rotorwipper von Höllbacher Rupert, Bergerbauer aus Hallein Danach gab es einen gemütlichen Ausklang am Hof des Pechlbauers mit Speis und Trank von den Scheffauer Bäuerinnen. Vielen Dank an alle Mitwirkende! Reinhard Wieser Kundenbetreuer Agrar, MR Tennengau

Maschinenring Zeitung Salzburg

13


Flachgauer Grünlandtag Am 31. Juli 2013 organisierte der Maschinenring Flachgau in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Salzburg und dem Lagerhaus den Grünlandtag, der zum ersten Mal in Thalgau bei Familie Pichler stattfand.

E

röffnet wurde die Veranstaltung von Dipl. Ing Josef Galler, der bei einer Feldbegehung auf die Notwendigkeit qualitativ hochwertiger Gräser hinwies, die im direkten Zusammenhang mit der Milchleistung stehen. Er bestimmte den Pflanzenbestand am Betrieb: „Ziel beim Pflanzenbestand ist eine Mischung aus 60 – 80 % Gräsern, 10 – 20 % Leguminosen und 10 – 20 % Kräutern, aber keine Unkräuter“, so Galler. Der optimale Pflanzenbestand ist kein Zufall, es bedarf ausreichender Düngung, Pflege und Nachsaat. Ein weiteres Thema des Grünlandtages war die Bodenverdichtung und deren Auswirkung, die Max Stadler vom AELF (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) Pfaffenhofen, durchführte. Er analysierte das Bodenprofil indem er einen Bodendruck- und Regenwurmtest erläuterte. Anhand eines Bodenprofils erklärte er den Aufbau des Bodens mit den verschiede-

nen Horizonten. Eine Problematik der Bodenbewirtschaftung stellen die schweren Maschinen dar, durch die das Wachstum der Pflanzen wesentlich eingeschränkt wird. Durch einen kleinen Versuch wurde den Gästen spielerisch vor Augen geführt, wie sich der Reifendruck auf Boden, Kraftbedarf und Treibstoffverbrauch auswirkt: Die Besucher hatten zwei gleich schwere mit Sand gefüllte Schubkarren, aber unterschiedlichen Reifendrücken, über eine Sandbahn zu schieben. Re ku l t iv i e r u n g smaßnahmen für den Boden und das Einsetzten von Maschinen mit moder-

ner Reifendruckregelung sind daher entscheidend für den Ertrag. In einem weiteren Programmpunkt wurden Maschinen zur Bodenbearbeitung vorgeführt. Abschließend hielten die Referenten Elisabeth Neudorfer, Max Stadler und Josef Galler Vorträge zu den Themen „Geologie und Boden“, „Bodenverdichtung im Grünland – Maßnahmen“ und „Grundfutterqualität verbessern“.

Veranschaulichung der Auswirkung von verschiedenen Reifendrücken auf die Bodenverdichtung.

Von links: Elisabeth Neudorfer LWK, Peter Matl Raiffeisenverband, Stadler Alfred AELF Pfaffenhofer, Manfred Tanner, Dipl. Ing. Josef Galler LWK, Walter Strasser Obmann BBK Salzburg, Johann Pichler

14

Das Schleppschuhfass mit Reifendruckanlage hat 15,5 m3 Volumen.


Bodenanalyse – Basis für erfolgreiche Grünlandbewirtschaftung Geringe Erträge, schlechte Pflanzenbestände, wenig Futterwert. Der Boden ist die Basis für den Pflanzenbestand. Die Witterung (Trockenheit, Kälte, …) kann man nicht beeinflussen, die Nährstoffwerte im Boden schon. Wenn der Grünlandbestand nicht zufriedenstellend ist, sollte die erste Maßnahme eine Bodenanalyse sein. Erst wenn der Boden nährstoffmäßig ausreichend versorgt ist, sind weitere Maßnahmen (z. B. Nachsaat) sinnvoll und erfolgreich. Die Erfahrungen zeigen, dass speziell bei rinderhaltenden Betrieben der Phosphor Mangelware, die Kaliumversorgung meist ausreichend, und je nach Gebiet der pHWert zu niedrig ist.

Eine Mischprobe aus 15 bis 25 Einstichen mit einer Tiefe von ca. 10 bis 15 cm beim Grünland und 15 bis 20 cm beim Acker je Feldstück ergeben ein aussagekräftiges Analyseergebnis.

Kalkaktion im Herbst! Wurde bei ihrer Bodenanalyse ein zu niedriger pH-Wert festgestellt, so ist eine Kalkung erforderlich.

Bodenanalyse im Angebot! Ablauf:

Der Maschinenring bietet Bodenanalysen, wenn erforderlich mit anschließenden Dünge- oder Nachsaatmaßnahmen an.

> Probesäckchen mit Erhebungsbogen und Anleitungsblatt können im jeweiligen MR Büro abgeholt werden. Bei Bedarf kann auch ein Bodenprobenbohrer ausgeliehen werden. > Eigene Probenziehung > Abgabe der Proben im MR Büro > Nach der Untersuchung Rücksendung der Ergebnisse mit notwendiger Düngeempfehlung > Erforderliche Dünge- oder Nachsaatmaßnahmen können gesetzt werden.

Nutzen Sie das Angebot des Maschinenring als Komplettanbieter von der Analyse, über Dünge- und Nachsaatmaßnahmen bis zur Ernte.

Der Herbst ist die ideale Zeit um den pH-Wert des Bodens mit Kalk zu heben.

Unser Angebot: > Feuchtkalk > Trockenkalk > Kalkstreugespanne > Feuchtkalkstreuer im Soloverleih Kalk ist nicht gleich Kalk! Beim Kauf unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Info im jeweiligen MR Büro.

Das Gras ruft Mähen Zetten Schwaden Laden Pressen Häckseln 1/4

1/3

bei Lieferung

Günstige 1/3

1/3

im 2. Jahr

bei Lieferung

1/3 im 1. Jahr

1/4

im 1. Jahr

1/4

im 3. Jahr

oder 1/4

1/4

im 2. Jahr

Finanzierungen möglich !

Info-Telefon: 0662-450630

www.krone-austria.at

Maschinenring Zeitung Salzburg

15


Auswirkungen der heurigen Witterung auf die Ernteerträge

Jahrhundert-Dürre im Lungau Extreme Hitze- und Trockenperioden haben heuer besonders im Lungau starke Schäden in den Grünlandbeständen verursacht. Ernteausfälle beim zweiten bzw. dritten Schnitt bis zu 100% sind die Folge. Im Ackerbau sind die Kartoffeln am stärksten betroffen. Aber auch in den anderen Bezirken verursachte einerseits die lange Trockenperiode Schäden und Ausfälle, in anderen Gebieten war das Hochwasser dafür verantwortlich. Hier einige Berichte betroffener Landwirte.

Prodinger Matthias, Lenzbauer in Ramingstein Milch/Mutterkuhbetrieb, 26 Kühe, 28 Stück Jungvieh, 30 ha Dauergrünland „2. Schnitt 2⁄3 Verlust, durch Dürreschäden, Maßnahmen sind Viehbestand reduzieren und Heuzukauf. Das größere Problem ist die Verunkrautung durch Schafgarbe, Bärenklau, Wiesenkerbel ect., die Verunkrautung durch Schafgarbe, Bärenklau, Wiesenkerbel etc., die durch die Trockenheit extrem zugenommen hat, und nur durch eine Sanierung der Grünlandflächen behoben werden kann. Eine solche Sanierung stellt im Berggebiet aber eine besondere Herausforderung dar.“ Matthias Prodinger, Lenzbauer aus Ramingstein, mit seinem Sohn auf einer der betroffenen Flächen.

halten sich die Verluste in Grenzen. Eine komplette Nachsaat der Grünlandflächen ist bereits im September erforderlich um im kommenden Jahr wieder eine entsprechende Ernte mit guter Qualität zu erzielen.“

Rossmann Helge, Weberbauer in Unternberg Milchbetrieb, 50 Kühe, 20 Stück Jungvieh, 23 ha Grünland und 18 ha Acker „Im Grünland sind Ernteverluste bis zu 70% zu verzeichnen, bei den Kartoffeln

16

Laut Jakob Saller, Geschäftsführer des Maschinenring Pongau, gab es zwar auch im Pongau leichtere Probleme mit der Trockenheit, allerdings entschärften die immer wieder auftretenden Niederschläge im Rahmen von Wärmegewittern die Situation.

Fallenecker Walter und Maria, Ungerbauer in Seekirchen Milchviehbetrieb, ca. 30 Stk. Milchvieh, 15–20 Stk. Aufzucht-Stiere, Heuwerbung „Gesamt gesehen fehlt uns heuer bei der Heuernte ein Drittel! Neben der Menge


fehlt es heuer vor allem an Qualität – durch die lange Regenperiode beim ersten Schnitt kam es zum Auswachsen, somit hatten wir zwar mengenmäßig viel Futter, jedoch ging viel Energie, d. h. Eiweiß im Futter verloren. Die anschließende Dürre brannte die feinen, eiweißreichen Bodengräser aus, wodurch wir wieder einen Eiweiß- und Mengenverlust haben. Das Jahr ist aber noch nicht vorbei und vielleicht können wir ja den heurigen Herbst noch gut ausnützen.“

Feldinger Johann, Steinerbauer in Wals bei Salzburg Gemüsebetrieb, 40 verschiedene Produkte auf 16 ha

Winkler Josef, Hochbergbauer Ortsbauernobmann in Scheffau am Tennengebirge Mutterkuhbetrieb mit Heubewirtschaftung, Feldbewirtschaftung: zwei- bis dreimähdig mit Herbstweide „Durch die enormen Niederschläge im Frühjahr konnte der erste Schnitt erst im Juni erfolgen. Dadurch war das Futter schon sehr alt, aber es gab sehr viel Ertrag. Der zweite Schnitt wurde nach 5½ Wochen durchgeführt, weil durch die Trockenheit nichts mehr wuchs. Es war schon etwas weniger Ertrag bei diesem Schnitt, aber durch die Hitze war der maschinelle Aufwand nicht so hoch. Mittlerweile sind bei mir die Steilflächen über 35% verbrannt, auf das Futter für den dritten Schnitt warten wir noch. Derzeit wächst gar nichts. Durch die schweren Unwetter im Frühjahr hatten wir auch einen kleinen Hangrutsch, welcher noch nicht fertig saniert ist. Aufgrund der Trockenheit im Juli und August ist zwar markant weniger Futter auf meinen Feldern, aber im Vergleich zu anderen Gebieten sind wir Tennengauer Bauern mit einem blauen Auge davon gekommen. Der Tennengau ist Gott sei Dank „glimpflich“ davon gekommen, wenn man mit Kärnten oder dem Lungau vergleicht.“

„Katastrophale Auswirkung hat die heurige Witterung vor allem auf die Kartoffeln. Hier haben der Hagel zu Pfingsten und die anschließende Nässe großen Schaden angerichtet. Natürlich sind heuer generell geringere Erträge zu verzeichnen. Da der Herbst noch bevor steht, kann man noch nicht genau sagen, wie groß die Einbußen sind. Wir rechnen aber heuer mit einem Verlust von einem Drittel bei der gesamten Ernte. Die Wetterkapriolen werden scheinbar immer intensiver. Ein Entgegenwirken ist in diesem Fall schwer. Langfristig gesehen ist meiner Meinung nach die bodenschonende Bearbeitung in den Vordergrund zu stellen, denn so kann der Boden bei Nässe mehr Wasser aufnehmen, und es im Falle einer Dürre auch länger speichern.“

noch der ertragreichste Fleck ist, leider nicht gemäht werden und das ganze Futter war verschlammt. Durch die totale Verschlammung ließen wir das Feld vom Maschinenring neu Einsähen und so ist bei diesem Hektar ein Totalausfall anzurechnen. Wenn es die Witterung zulässt, können wir aber von diesem Feld doch noch einen Schnitt nutzen. Bei den restlichen 9 Hektar können wir uns nicht beschweren. Witterungsbedingt wurde der erste Schnitt zwar sehr alt, aber es kam eine erstaunliche Menge zusammen. Da wir unsere Felder hauptsächlich neben Waldrändern oder nahe am Berg haben, mussten wir trotz der andauernden Hitze beim zweiten Schnitt auch keine markanten Ernteeinbußen verzeichnen. Für den dritten Schnitt sieht der Ansatz auch wieder gut aus. Wettermäßig dürfen wir uns nicht beschweren, wäre der eine Hektar mit dem Hochwasser nicht überschwemmt worden.“

Haitzmann Albert, Hackerbauer in Weißbach bei Lofer Milchbetrieb, 16 Kühe, Grünlandbetrieb-Flächen direkt neben der Saalach

Russegger Evelin, Hansnerbäurin in Golling Heumilchbetrieb mit Siloverzicht, Feldbewirtschaftung zwei- bis dreimähdig mit Weidehaltung „Vom Hochwasser im Juni wurde von uns ein 1 ha großes Feld von unserem 10 ha Betrieb komplett überschwemmt. Durch das schlechte Wetter im Frühjahr konnte vor dem Hochwasser dieses Feld, das zudem

„Anfang Juni wurden ca. 22 ha meiner Wiesen überflutet, nur ca. 3 ha blieben verschont. 2/3 des 1. Aufwuchses waren betroffen und der 2. Aufwuchs fiel fast ganz aus. Um den Viehbestand als Zuchtbetrieb halten zu können, sind natürlich Futterzukäufe notwendig. Notverkäufe von Zuchtvieh sind sicher nicht sinnvoll, da der gesamte Betrieb auf einen bestimmten Viehbesatz ausgerichtet ist. Die Rekultivierung (Neueinsaat, Nachsaat) dieser Flächen war sehr kostenintensiv. Ohne die Unterstützung aus dem Katastrophenfond wäre das auf Dauer nicht finanzierbar und sogar existenzbedrohend. Weiters möchte ich mich an dieser Stelle auch für die große Hilfsbereitschaft (freiwillige Helfer, Futterspenden) bedanken.“

Maschinenring Zeitung Salzburg

17


Beim Stall zählt jeder Handgriff

D

ie Rationalität und Qualität will Franz Bernhofer vom Winklergut in der Scheffau durch den Bau eines neuen Milchviehstalles für 18 Milchkühe und 15 Stück Jungvieh steigern. Mit einem exakten Zeitplan ist der Bauherr Mitte Mai

Baustelle ist anders und gibt Einblick in die jeweilige Situation“, schildert Reinhard Wieser, der die MR-Baustellen für den Tennengau koordiniert, und er fügt hinzu: „Wir können bereits auf ein starkes Team zurückgreifen, Bauaushilfen sind beim

Leonhard Russegger, Thomanbauer, ist ebenfalls für den Unterbau und späteren Hallenaufbau als Bauaushilfe eingeteilt.

Infos zur Stallbauhilfe in den regionalen Maschinenringbüros: Das Team (v. li.): MR Agrarkundenbetreuer Reinhard Wieser, Franz Lürzer, Leonhard Russegger und Baumanager Franz Bernhofer.

in das Bauprojekt gestartet. „Da braucht es verlässliche Partner, so wie den Maschinenring, der für die Bauzeit zwei Bauaushilfen stellt. Zudem ist es für mich kostenmäßig vorteilhaft“, so Bernhofer. Die Auftragsvergabe war im März fertig abgeschlossen, so war es auch möglich die Bauaushilfen früh genug zuzuteilen. Die landwirtschaftliche Bauaushilfe des Maschinenrings stellt für viele landwirschaftliche Betriebe eine wichtige Unterstützung dar. Für die Vermittlung von Bauaushilfen gibt es allerdings bestimmte Voraussetzungen: Es muss sich um ein landwirtschaftliches Gebäude (Wirtschaftsgebäude, Austraghaus, Stall, Güllegrube) handeln. Die Bauaushilfe darf sich nur auf einfache Tätigkeiten und bloße Hilfstätigkeiten beschränken. Der Stallbauhelfer darf seine Dienstleistungen nur in seinem Wohnbezirk bzw. in einem direkt angrenzenden ausüben. Werden diese Kriterien eingehalten, ist der volle Versicherungsschutz der Sozialversicherung der Bauern gewährleistet. Nicht nur für den Bauherrn entstehen durch diese Tätigkeiten Vorteile. „Der flexible Nebenerwerb ist bei unseren Bauern sehr beliebt. Es werden wertvolle Erfahrungen oft für die eigenen Betriebe gesammelt. Jede

18

Maschinenring aber trotzdem ständig gefragt.“

> MR Flachgau: Büro Seekirchen, Stefan Fallenecker, Tel. 059060/503 > MR Tennengau: Büro Hallein, Reinhard Wieser, Tel. 06245/85723 > MR Pongau: Büro St. Johann, Jakob Saller, Tel. 06412/6980 > MR Pinzgau: Büro Bruck, Michael Fankhauser, Tel. 06545/22244 > MR Lungau: Büro Tamsweg, Hannes Moser, Tel. 06474/6723

MR Agrarkundenbetreuer Reinhard Wieser (li.) und Baumanager Franz Bernhofer.


Gesunde Klauen als Grundlage für hohe Leistungen (4) Heute: Sohlengeschwür www.klauenpflege-mauser.at Behandlung Von Hermann Mauser, MR-Klauenpfleger im Lungau

I

n dieser Ausgabe wird die nicht infektiöse Klauenerkrankung, das Sohlengeschwür beschrieben. Unter nicht infektiös versteht man Klauenerkrankungen, die nicht von Erregern verursacht werden. Neben dem Sohlengeschwür zählen auch noch das Klauenspitzengeschwür, der Weiße-Linie- Defekt, der Limax, die eitrige lose Wand und die Klauenrehe, welche bereits in einer der vorgehenden Ausgaben beschrieben wurde, zu den nicht infektiösen Klauenerkrankungen. Die in der letzten Ausgabe beschriebene Mortellaro wird, im Gegensatz dazu, von Bakterien ausgelöst und gehört somit zu den infektiösen Krankheiten. Je nach Lage und Ausprägung des Geschwüres werden verschiedene Arten von Sohlengeschwüren unterschieden:

Sohlenblutung/ Steingalle Die Sohlenblutung ist eine Vorstufe des Sohlengeschwürs. Falsche Druckbelastungen oder eingetretene Steine können Durchblutungsstörungen an der Sohlenlederhaut hervorrufen. Dadurch werden Blutbestandteile in das Horn eingeschlossen und es entstehen rotgefärbte Hornbereiche. An der betroffenen Stelle ist das Hornwachstum gestört.

Rusterholz’sches Sohlengeschwür Das Sohlengeschwür tritt meist an der gleichen Stelle, direkt unter dem Beugeknorren des Klauenbeines (Teil des Knochens in der Rinderklaue) auf (Abb.1). Es handelt sich um einen rundlichen Defekt des Sohlenhornes mit freiliegender, entzündeter Lederhaut. Das Rusterholz’sche Sohlengeschwür tritt bevorzugt an den hinteren Außenklauen und den vorderen Innenklauen auf.

Ursachen Durch verschiedenste Faktoren werden

die Druckverhältnisse gestört und es entsteht eine Quetschung der Lederhaut. Eine Ursache kann die Entstehung eines Hornballens sein. Dadurch muss dieser Bereich der Klaue mehr Gewicht tragen und es entsteht eine Überbelastung und in Folge eine Quetschung der Lederhaut. Des Weiteren kann ein Höhenunterschied zwischen Außen,- und Innenklaue zu einer Überbelastung der meist höheren Außenklaue führen. Auch eine zu lange Klaue, wie sie oft in Anbindeställen mit Gummimatten auftritt, führt zu einer vermehrten Belastung des hinteren Bereiches der Klaue. Und auch die Klauenrehe führt zu diesen ungleichen Belastungsverhältnissen und erhöht das Risiko, dass ein Sohlengeschwür entsteht.

Krankheitsverlauf Im Anfangsstadium ist am typischen Druckpunkt eine Einblutung im Sohlenhorn sichtbar (Sohlenblutung). Im weiteren Verlauf wird durch die verminderte Hornproduktion an dieser Stelle ein Defekt im Sohlenhorn erkennbar, die Lederhaut entzündet sich. Die Infektion und der Druck des anliegenden Sohlenhornes führen zu einer Wucherung der Lederhaut, wodurch das Geschwür ein kraterähnliches Aussehen erhält. Im weiteren Krankheitsverlauf werden auch tieferliegende Strukturen, wie das Klauengelenk und der Ansatz der Beugesehne, von der Entzündung betroffen. In diesem Stadium wird das betroffene Bein nicht mehr belastet und das Tier geht schwer lahm. Der Krankheitsverlauf von der Entstehung der Druckstelle bis zur Entzündung der Lederhaut und anschließend der tieferliegenden Klauenstrukturen zieht sich über mehrere Wochen hin.

Im Rahmen der Klauenpflege wird das Horn so weit entfernt, dass kein Zusammenhang mit der Lederhaut im Bereich des Geschwüres mehr besteht. Anschließend gilt es die betroffene Stelle zu entlasten. Das heißt, die gesunde Klaue muss nun das Gewicht der Kuh tragen, damit sich das Horn an der erkrankten Klaue wieder regenerieren kann. Ist dies durch Abtragen des Hornes an der erkrankten Klaue alleine nicht möglich, muss die Entlastung mittels Klotz vorgenommen werden (Abb. 2).

Vorbeugung Einem Sohlengeschwür kann vorgebeugt werden, indem man frühzeitig die Fehlbelastungen durch eine funktionelle Klauenpflege behebt. Um einen Krankheitsverlauf über mehrere Wochen zu vermeiden, ist eine regelmäßige und fachgerechte Klauenpflege wichtig. Bei der Klauenpflege werden Sohlengeschwüre bereits im Frühstadium erkannt und können somit noch leicht behandelt werden. Auch sollte man Vorbeugemaßnahmen (Fütterung, Haltung) zur Vermeidung der Klauenrehe.

Abb. 1: Rusterholz’sches Sohlengeschwür an der typischen Stelle mit freiliegender Lederhaut.

Symptome Im Stand zeigt das Tier am betroffenen Bein eine Entlastungsstellung und es bewegt sich ungern. Die Milchleistung sinkt. Ist die Entzündung bereits in tieferliegende Bereiche vorgedrungen, so wird die betroffene Klaue warm und es bildet sich eine Schwellung oberhalb des Klauenhornes.

Abb.2: Sohlengeschwür mit einer Entlastung mittels Klotz.

Maschinenring Zeitung Salzburg

19


MR Flachgau

Maschinenring – dein Partner bei der Maisernte Für die Zeit der Maisernte steht der Maschinenring mit moderner Technik bereit. „Alles aus einer Hand“ – egal ob Häcksler, Transportfahrzeuge und Verdichtung im Silo oder neue Siliertechniken. Der MR hat die passende Lösung für ihren Betrieb.

Aus unserer Maschinenkartei > Maishäcksler 4 – 10 Reihen mit Cracker > 2 + 4 Maishäcksler (2 Reihen

Kolbenpflücken und 4 Reihen die ganze Pflanze häckseln) > Maispflücken > Transportgespanne 18– 42 m³ Ladevolumen > Walzfahrzeuge bis 19 t

Maisrundballen Die Vorteile von Maisrundballen liegen darin, dass die Silagequalität sichergestellt und somit leichter handelbar ist. Auch für kleinere Betriebe und Betrieben mit wenig Mais ist diese Erntemethode interessant. Die gepressten Maisballen haben einen Durchmesser von ca. 120 cm und ein Gewicht von ca. 800 – 1000 kg. Die Koordination der Presse erfolgt über das MR-Büro.

„Silospeed“ – die günstige Silierung Besonders bei der Maissilierung hat sich das System der Folientunnelsilierung bestens bewährt.

Vorteile: hohe Durchsatzleistung hohe Verdichtung kleine Anschnittfläche ca. 5 m² Silieren in einem Arbeitsgang (verdichten und abecken) > Kostengünstig > Flexibel > > > >

Voraussetzungen: > Befestigte Fläche (geschottert,

betoniert oder asphaltiert, …) > Geeignete Transportgespanne

(Abstand Rad – Kippkante ca. 1 m)

Konservierung von Rübenschnitzeln Zugekaufte Rübenschnitzel können mit Silospeed oder der Maisrundballenpresse bestens einsiliert werden.

20

Eine hohe Verdichtung, Abdeckung mit Vogelschutznetz, eine Gärdauer von mind. 6 Wochen sowie eine Vorschub bei der Entnahme von ca. 1,5 – 2,5 m pro Woche sind Grundsteine für eine gute Silage. Die Maisrundballenpresse oder die Silospeed werden auch zum Silieren von zugekauftem Mais angefordert.


Ausflug MR Flachgau 2013 Der diesjährige Ausflug des Maschinenring Flachgau findet von 25. bis 26. Oktober statt.

Programm: > > > > >

Besichtigung der bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub Besichtigung einer Photovoltaikanlage Übernachtung in München mit Abendessen in der „Schneider Weißen“ Besichtigung der Grastrocknungsanlage im Lamerdingen Stadtbummel in München

Kosten ca. € 130,–/ Person – Anzahlung € 50,–/Person bei Anmeldung Anmeldung im MR Büro

Agritechnica 2013

Frische Ware aus der Region, genfrei, höchste Inhaltsstoffe. Das sind die Produkte von Salzachöl für die Rinder-, Schweine- oder Geflügelfütterung > Rapskuchen > Sojakuchen > Rapsöl > Sojaöl Testen Sie die unschlagbare Qualität! Infotelefon: 059060 503 50

Geplanter Ablauf: Heuer findet wieder die weltgrößte Landtechnikmesse, die Agritechnica in Hannover statt. Von 10. bis 16. November präsentieren mehr als 2.700 Aussteller aus rund 50 Ländern Technik von A – Z. Der Maschinenring Flachgau fährt mit einem Sonderzug (inklusive Liegewagen) am 14. November zur Agritechnica in Hannover.

> Mi, 13. 11. > Do, 14. 11.

> Fr, 15. 11.

Abfahrt Hbf Salzburg Ankunft in Hannover um ca. 8.30 Uhr Abfahrt in Hannover um ca. 18.00 Uhr Ankunft Hbf Salzburg

Preis für Zug und Eintritt: € 117,– Bitte um rasche Anmeldung im MR Büro Flachgau wegen begrenzter Teilnehmerzahl.

Stall und Spaltenböden aufrauen

Grabenfräse!

Spaltenböden oder Laufflächen in Ställen werden mit der Zeit durch verschiedene Ablagerungen glatt und rutschig. Die Trittsicherheit für die Tiere ist dann nicht mehr gegeben. Sie bewegen sich langsam und vorsichtig. Wenn Tiere ausrutschen kann das erhebliche Verletzungen (Zerrungen, Bänderrisse, Knochenbrüche, …) hervorrufen. Diesen Risiken kann Abhilfe geboten werden!

Die Grabenfräse ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit um zugewachsene Wiesengräben wieder zu räumen, damit das Wasser ungehindert abfließen kann. In Schutzgebieten muss der Einsatz vorher mit dem jeweils zuständigen Schutzgebietsbetreuer abgeklärt werden. Anmeldung ab sofort im MR Büro !

Laufflächen bzw. Spaltensanierung mit Diamanttechnik In den Boden wird ein flaches Rillenprofil in einem Abstand von 5 mm mit der Tiefe

von ca. 2 – 3 mm (je nach Kundenwunsch) eingeschnitten. Staubfrei durch Wasserkühlung, erschütterungsfrei, Wirkungsdauer 8 – 10 Jahre.

Oberflächenbearbeitung mit Schlagfräse Pro Arbeitsgang werden 1 – 2 mm abgefräst und es entsteht eine raue Oberfläche. Diese Maschine wird auch im Verleih angeboten. Information im jeweiligen Maschinenringbüro.

Maschinenring Flachgau

Tel. 059 060 503 Maschinenring Zeitung Salzburg

21


> „Über den Tellerrand geschaut“ Mostviertler Mostproduktion und -vermarktung

Der Mostbaron – eine österreichische Innovation

Ü

ber die Spezialisierung auf Birnen, die dem Most eine eigene Eleganz und Fruchtigkeit verleihen, edle Brände und Liköre erfahrener fachkundiger Brenner, berichtet der MR Niederösterreich. Er geht dabei der Frage nach, was ein Mostbaron ist und macht und wie seine Zusammenarbeit mit dem Maschinenring aussieht. Die Mostviertler Mostbarone sind eine einzigartige Gruppierung, in der unter anderem der beste Edelbrenner des Jahres – Georg Hiebl, Josef Farthofer mit seinem weltbesten Wodka und der Hotelier des Jahres 2013, Hannes Scheiblauer zu finden sind. Einerseits serviert jeder Mostbaron seine eigene Produktlinie, andererseits kreieren sie auch gemeinsam Spezialitäten. Die Einzigartigkeit der Mostbarone ist zurückzuführen auf deren Philosophie: Als Bindeglied zwischen Produzent und Konsument möchten sie möglichst viele Menschen für den Most, das Mostviertel und seine Genüsse mit exquisiten Mosten, Säften und Edelbränden begeistern.

viertel Birnen, die dem Most eine fruchtige und elegante Nuance verleihen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Maschinenring ist fest verankert: Am Betrieb von Mostbaron Bernhard Datzberger wird durch den Maschinenring die Silage produziert, die Wirtschaftsdüngerausbringung und die Arbeit im Mostviertler Mostbirnengarten ausgeführt.

Durch ein besonders breites Sortiment an Obstprodukten, durch Tischverkostungen, Gruppenangebote und eine spielerische Vermittlung der Mostkultur des „Mostviertler Landadels“ wollen die Mostbarone auf ihr besonderes Produkt aufmerksam machen. Während in allen anderen Mostregionen Äpfel im Mittelpunkt stehen, sind es im niederösterreichischen Most-

Mostbaron Bernhard Datzberger trinkt mit MR-Geschäftsführer Amstetten Christian Sonnleitner auf ein gelungenes Tröpfchen.

LANDTECHNIK

PETER

EIDENHAMMER

y l i m a f d new, new hollan

LANDMASCHINEN • VERKAUF • REPARATUR • FACHBETRIEB T7.170-270 T6.120-175

TD5.65-115

T5.95-115

T4.55-105

Jetzt mit stufenlosem Autocommand Getriebe

Autocommand

al! t i p a C H N C t ern mi stenversicherung! h c i s r e v : u e n Jetzt Maschinenbruch- oder Reparaturko ins! z x i F % 9 9 , 0 ung Top-Finanzier Jetzt mit 4-fach Lastschaltung

Kontakt Pongau, Pinzgau Peter Eidenhammer Mobil: 0664 338 75 34

unsere Besuchen sie Hausmesse Kontakt Tennengau, Lungau .10.2013 Christoph Pirnbacher von 18. bis 20 Mobil: 0664 301 27 28

Gewerbepark 1, 5621 St.Veit/Pg. Tel. +43(0)6415/5607

22

www.eidenhammer-stveit.com


Begehrte Schwerarbeit:

Große Nachfrage nach MaschinenringProjekt „Freiwillig am Bauernhof“

„H

eign“, „haie“ oder „hagn“: Eine Vokabel, die in diesem Sommer wieder rund siebzig Freiwillige in Tirol lernten. Sie steht für „heuen“, also jene Arbeit die Bergbauern zur Ernte des Winterfutters in Handarbeit auf steilen Wiesen verrichten. Der Maschinenring Tirol hatte heuer wieder Einsätze mit freiwilligen Helferinnen und Helfern organisiert, die in den Sommermonaten in ganz Tirol von Nauders bis Innervillgraten stattfanden. Ab einer gewissen Steillage ist das Einbringen des Heus nichts mehr mit maschineller Unterstützung möglich und muss in aufwändiger Handarbeit mit Sense und Rechen erledigt werden. Dabei hilft nicht nur die ganze Bauernfamilie zusammen. Wer möchte, hat sich beim Maschinenring als freiwillige Hilfskraft angemeldet. Diese Helfer stammten meist aus einem landwirtschaftsfernen, oft städtischen Umfeld und wurden vom Maschinenring auf einen Bergbauernhof vermittelt.

gegenseitigen Verständnis bei. Der Löwenanteil der Anfragen kam heuer aus Deutschland, nämlich siebzig Prozent. Aus Österreich stammten 28 Prozent und der Rest kam mit jeweils knapp einem Prozent zu gleichen Teilen aus der Schweiz, aus Ungarn und aus Irland. Frauen waren heuer mit 61 Prozent in der

Schwerpunkt Osttirol Die siebzig Freiwilligen, die heuer dabei waren, sind über ganz Tirol verstreut. Ein regionaler Schwerpunkt liegt dabei im Bezirk Osttirol. „Das Projekt erfreut sich größter Beliebtheit. Es hat sich inzwischen so gut entwickelt, dass wir viele Bergbauernbetriebe unterstützen können. Umge-

Kost und Herberge gegen Handarbeit Die Freiwilligen können für mehrere Tage oder Wochen nicht nur Landluft schnuppern, sondern auch einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt von Tiroler Bergbauern bekommen. Die Landwirte versorgen sie mit Kost und Unterkunft und erhalten eine wertvolle Unterstützung für die schwere Sommerarbeit. Für die meisten Freiwilligen ist der Alltag auf einem Bauernhof etwas Neues, Affinität und Interesse sind jedoch vorhanden. In diesem Sinne trägt der Freiwilligeneinsatz zum

Der Maschinenring vermittelt freiwillige Arbeitseinsätze auf Bergbauernhöfen.

Mehrheit. Im letzten Jahr war das Geschlechterverhältnis umgekehrt – da waren 59 Prozent der Freiwilligen Männer. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug im letzten Jahr zwanzig Tage. Die Einsätze erstreckten sich auch heuer wieder auf eine Dauer von sieben bis dreißig Tage.

kehrt sind die Plätze für Freiwillige so begehrt, dass wir hier jedes Jahr leider einige Absagen geben müssen. Aufgrund der verschiedenen Interessen der Freiwilligen freuen wir uns über die Anmeldung von neuen Betrieben.“, berichtet Maschinenring-Osttirol Geschäftsführer Martin Mayerl.

Erster FLIEGL Abschiebe-Düngestreuer ADS 100 in Salzburg übergeben Die Firma Wimmer Land-, Forst- und Kommunaltechnik in Werfen konnte den ersten Abschiebe-Düngestreuer an den Lohnunternehmer Gerhard Herzog aus Tenneck übergeben. Der neue FLIEGL ADS 100 hat ein Volumen von 9 m³ und ist mit einer 2-KreisDruckluft Bremsanlage, Stauschieber und Vorschubregelung mit elektrischem Potentiometer ausgestattet. Genauere Informationen über Mietpreise erhalten Sie über den Maschinenring Pongau/Tennengau oder direkt bei Gerhard Herzog unter 0664 1309876 und unter www.herzog-solar.at/Lohnunternehmen.

Maschinenring Zeitung Salzburg

23


Baummonitoring Baummonitoring ist das neue Angebot des Maschinenring für Gemeinden, Institutionen und Besitzer großer privater Baumbestände. Regelmäßig durchgeführte Sichtkontrollen und die Durchführung der festgelegten Pflegemaßnahmen durch speziell ausgebildete Baumpfleger des Maschinenring schaffen einen nachhaltigen Baumbestand. Und garantieren dem Eigentümer einen korrekten Zustand der Bäume hinsichtlich Stand- und Bruchsicherheit.

Alterungsphase und die Reststandzeit sowie den Versiegelungsgrad und das Baumumfeld.“ 2. Nach dieser ausführlichen Stammdatenerfassung wird eine Schadensanalyse durchgeführt. Schreder: „Von drei Punkten aus begutachte ich den Baum und unterteile ihn in vier Bereiche.“ Der oberste Bereich ist die Baumkrone, hier wird jeder Stämmling vom Ansatz bis zum Ende kontrolliert. Die beiden weiteren Bereiche, Kronenansatz und Stamm werden auf mögliche Rindenschäden, Wunden, offene Fäulen oder Wachstumsdefizite untersucht. „Offene Fäulen wirken sich gravierend auf die Bruchsicherheit aus. Diese treten an Schnittstellen und Wunden ein, die der Baum nicht mehr kompensieren kann“, so der Baumkontrolleur. Der vierte Bereich umfasst den Stammfuß, auch bezeichnet als statisch wirksamer Wurzelbereich. Der Stammfuß sollte das 1,5-fache vom Baumdurchmesser haben, damit die Standfestigkeit garantiert ist. 3. Ist die Schadensanalyse abgeschlossen wird der Baum im Gesamten bewertet. Es wird unter anderem der Totholzanteil, der Grünastabbruch und die Zwieselbildung ermittelt. „Totholz abschneiden und Grünastabbrüche wegnehmen sind u. a. Pflegemaßnahmen, die von den Maschinenring Baumpflegeprofis durchgeführt werden.“ Ein besonderes Augenmerk legt Max Schreder auf die

Auch dieser Spitzahorn neben dem Fußballfeld in Stuhlfelden wurde einem professionellen Baummonitoring unterzogen.

H

eute begleiten wir den qualifizierten Baumkontrolleur Max Schreder bei einem Baummonitoring-Einsatz in der Gemeinde Stuhlfelden im Oberpinzgau. Dort werden die Bäume verschiedener Gemeindeeinrichtungen, wie Sportplatz und Schwimmbad, einem Monitoring unterzogen. Max Schreder: „Grundsätzlich sollte das Baummonitoring einmal im Jahr durchgeführt werden. Da die Baumkrone in belaubtem Zustand möglicherweise manche kritische Stellen verdeckt, sollte der Baum auch in nicht belaubtem Zustand – also im

24

Spätherbst oder Winter - kontrolliert werden.“

Baummonitoring in vier Schritten 1. In einer Erstbestandsaufnahme werden die Stammdaten des Baumes erfasst, Schäden eruiert, die Vitalität beurteilt und der Gesamtzustand des Baumes bewertet. „Ich dokumentiere allgemeine Informationen wie Standort, Höhe, Stammumfang, Kronenansatzbzw. Kronendurchmesser“, so Max Schreder. „Des Weiteren ermittle ich die

Bei der Erstbestandsaufnahme werden alle relevanten Baumdaten erfasst.


Gesunde Bäume in der Stadt

von DI Maximilian Schreder

Anschließend werden mit Hilfe der Sicherheitsmanagement-Software "iSi-Man" die Baumdaten archiviert und der Baumkataster erstellt.

Die Zwiesel ändern sich von U-förmig zu V-förmig, zwei gleichwertige Stämme konkurrieren miteinander – dadurch entsteht eine Schwachstelle.

Zwieselbildung: „Die Zwiesel ändern sich im Laufe des Wachstums. Werden vorbeugend nicht zwei gleichwertige Stämme geschnitten, konkurrieren sie einander. Dadurch bildet sich eine offene Stelle, in die Wasser eindringt. Beim ersten Frost dehnt sich dieses Wasser aus und sprengt den Baum.“ 4. Beim letzten Schritt wird die gesamte Baumkrone angeschaut und so auf die Vitalität geschlossen, die Hinweis gibt auf weitere Entwicklungen des Baumes. Danach werden eventuelle Pflegemaßnahmen angeordnet. Die Daten werden in einem Geoinformationssystem archiviert, sodass auch in den Folgejahren darauf zugegriffen werden kann. Der wesentliche Vorteil für die Eigentümer liegt darin, dass sie einen sicheren Baumbestand erhalten und die Kosten für die Instandhaltung gesenkt werden.

Bäume sind auf Grund ihrer zahlreichen Wohlfahrtswirkungen für den Menschen von großer Bedeutung. Jedoch ist der natürliche Lebensraum der meisten Baumarten der Wald und dieser unterscheidet sich stark von den Standorten in der Stadt. Daher sollten in der Stadt einige Dinge beachtet werden, um den Bäumen ein gesundes Wachstum zu ermöglichen. Bäume spenden uns Schatten, sie wirken sich durch ihre Verdunstung kühlend auf das Kleinklima aus, sie filtern Schadstoffe aus der Luft, sie bieten zahlreichen Pflanzen und Insekten Lebensraum und erfüllen die menschliche Sehnsucht nach Grün. An ihrem natürlichen Standort haben Bäume einen weitreichenden, offenen Standort mit gewachsenem Boden zur Verfügung. Aus städtebaulichen Gründen ist dies an Straßen, Parkplätzen und leider auch in vielen Gärten nicht möglich. Dies hat eine verminderte Vitalität und eine Verringerung des potentiell möglichen Baumalters zur Folge. Daher sollte gerade hier darauf geachtet wer-

Teil I

den, dem Baum so viel durchwurzelbaren Raum wie möglich zur Verfügung zu stellen. Denn der wichtigste Faktor für gesunde Bäume ist der Boden. Bäume brauchen ausreichend Wasser und Luft im Boden und benötigen daher ein grobporiges, gut wasser- und luftleitendes und verdichtungsstabiles Bodengefüge. Ein solches ist wichtiger als die Zugabe eines Pflanzsubstrates mit hohen Mengen an Nährstoffen. Außerdem wirken auf die Baumstandorte zahlreiche negative mechanische und chemische Belastungen. Unvorsichtige Autofahrer parken direkt in der Baumscheibe, Fußgänger spazieren quer durch den Baumstreifen, Hunde pinkeln gegen den Stamm und Auftausalze werden nach dem Winter eingeschwemmt. Um dies zu verhindern müssen die Standorte zusätzlich geschützt werden. Vor Salz- und Schmutzwassereintrag schützen Randsteine, Wehrsteine oder Holzpflöcke halten übermutige Autofahrer fern und eine Bepflanzung mit Stauden oder Sträuchern verhindert oberflächliche Bodenverdichtungen. Die letztgenannte eignet sich auch besser als der meist verwendete Rasen, denn dieser stellt gerade in jungen Jahren eine große Konkurrenz zu den Baumwurzeln dar und führt häufig zu Mähschäden durch die Motorsense. Gerne beraten wir Sie bei der Planung von Baumstandorten und helfen Ihnen Ihren Bäumen ein gesundes Wachstum zu ermöglichen.

Links das Beispiel einer guten Baumscheibe, sie bietet dem Baum ausreichend Wurzelraum und Schutz. Rechts eine schlechte Baumscheibe – verunkrautet und mit zuwenig Schutzraum für den Stamm.

Maschinenring Zeitung Salzburg

25


Neuer Garten fürs Kinderhot Das 4-Smiley Baby- und Kinderhotel Habachklause in Bramberg im Oberpinzgau, geführt von Familie Maier, beauftragte den Maschinenring mit der Neugestaltung der Außenanlagen.

„W

ir haben bei Bekannten einen vom Maschinenring angelegten Teich gesehen und uns dann auf der Homepage über verschiedene Gestaltungsvarianten und Referenzen anderer Hotels informiert. Das war dann ausschlaggebend für die Beauftragung des Maschinenring“, so Inhaber Horst Maier. „Der neue Pool- und Spa-Garten sollte eine Hommage an meine Frau werden, die aus Asien stammt. Das Ambiente der indonesischen Reisfelder mit ihren Terrassenformen sollte sich in den Hotelaußenanlagen widerspiegeln. Maschinenring-Lanschaftsgärtner Robert Gloner stand vor der reizvollen Aufgabe, diese Kundenvorstellung in einen realen Plan umzusetzen. Auch galt es die Schwallschutzmauer, die die Hotelanlage

bei Unwettern vor dem Hochwasser des Habach schützt, möglichst behutsam in die Gartenarchitektur mit einzubeziehen. Die Projektvorarbeiten bestanden aus diversen Erdarbeiten, bei denen Geländemodellierungen, Bodenverbesserungen und Humusierungen im Mittelpunkt standen. Anschließend begann das Team um Vorarbeiter Rudi Foidl mit der Umsetzung. Dem exotischen Flair entsprechend wurden Steinmauerkonstruktionen gesetzt, um die Terrassenformen zu verdeutlichen. Weiters legten die Gartenprofis vom Maschinenring einen Kräutergarten an, umrahmt von Natursteinen. Dafür wurden Findlinge verwendet, die bei den Grabungsarbeiten ans Tageslicht kamen. Die Schwallschutzmauer wurde harmonisch ins Gesamtkonzept integriert und bildet

Ein Teil der neugestalteten Außenanlagen des Baby- und Kinderhotels Habachklause in Bramberg.

26

nun die Grenze zwischen Liegewiese und Poolbereich. 475 m² Rollrasen wurden verlegt, damit der Garten rasch für die kommende Sommersaison benutzbar wurde. Abschließend errichtete Alfons Maier, Bruder des Hausherren einen schönen Original Pinzgauer Zaun als Einfriedung des Geländes. Insgesamt wurden im Rahmen des Projektes 280 Arbeitsstunden geleistet. Auf einen möglichen Vorher-Nachher Vergleich angesprochen meint Herr Maier: „Wir haben das erklärte Ziel voll erreicht und die Gäste nehmen die neue Gartenanlage sehr gut an. Wir werden mit dem Maschinenring in den nächsten Monaten weitere Gestaltungsideen umsetzen.“

Natursteinmauern mit Blockstufen


el Habachklause

Juniorchef Thomas Maier und der für die Projektkoordination zuständige Vertriebsmitarbeiter des Maschinenring Christian Reiter.

Holzstufenaufgang

Natursteinmauern mit Blockstufen

Die Hotelplattformen HolidayCheck und Tripadvisor verliehen 2013 dem Baby- und Kinderhotel Habachklause und Bauernhof-Resort den Quality-Award und das Zertifikat für Exzellenz. Kräutergarten mit Natursteinen

Anbauhäcksler

2 bis 4 Reihen Mähvorsätze: 4 bis 12 Reihen

Aktion € 15.800,inkl. MwSt.

Aktion € 19.800,-inkl. MwSt.

Aktion € 28.700,- inkl. MwSt.

DOMINATOR Böschungsmäher: Für Traktoren von 30–150 PS ab € 4.300,– inkl. MwSt.

DOMINATOR Heckbagger 10 Modelle bis 5 m Grabtiefe ab € 3.900,– inkl. MwSt.

Anbau-Heckenschneider an alle Maschinen möglich ab € 4.990,– inkl. MwSt.

Weitere Informationen Amselgruber Landtechnik, Eichbichl 10, 5121 Tarsdorf Tel. 06278/8158 www.amselgruber.at

Maschinenring Zeitung Salzburg

27


Sicherung des Bockhartsee-Wanderwegs Der sehr stark und gerne frequentierte Wanderweg zum Bockhart-See in Sportgastein war zuletzt von Steinschlag bedroht. Daher hatte sich die Salzburg AG (Projektleiter DI Peter Herzog) entschieden, den Maschinenring mit der Errichtung einer klassischen Hangsicherung zu betrauen. Im zum Teil sehr steilen Ge-

Neugestaltung Ortseinfahrt Forstau

lände wurde zuerst ein Maschendrahtgitter zur Sicherung der sich lösenden Steine montiert, anschließend erfolgte eine Spritzbegrünung. Die Arbeiten wurden vom MRTeam bestehend aus Sebastian Steger, Josef Gappmair und Stefan Heubacher in einem 4tägigen Einsatz durchgeführt.

Der Tourismusverband Forstau unter Geschäftsführer Matthias Resch betraute den Maschinenring mit der Neugestaltung beider Ortseinfahrten von Forstau. Maria Heubacher und Gerti Hangsicherungsarbeiten entlang des Wanderweges zum Bockhartsee in Sportgastein.

Großes Goldene Ehrenzeichen für Abg. z. NR und LK-Präsident Franz Eßl Mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Öster-

28

reich ausgezeichnet wurde am 25. Juni der Abg. z. NR und LK-Präsident Franz Eßl. Das vom Bundespräsidenten verliehene Ehrenzeichen wurde im Rahmen einer Feierlichkeit im Parlament von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer übergeben. Die Abgeordneten hätten sich die Auszeichnungen nicht nur durch die Arbeit im Hohen Haus, sondern auch für ihr Engagement weit darüber hinaus verdient, betonte Prammer in ihrer Laudatio.

Höllwart vom Pongauer Gartenteam erledigten diese Arbeiten – wie zuletzt auch immer wieder Pflege- und Bepflanzungsarbeiten für den TVB Forstau – zur vollsten Zufriedenheit des Kunden.


Auf der sicheren Seite

Winterdiensttätigkeit mit dem Maschinenring umfassende Rechtsschutzversicherung und eine Haftpflicht – die den Winterdienst mit einschlieĂ&#x;t – mit ausreichender Deckung zu haben. Der Auftraggeber hat seine „Wegerhalterpflichten“ auf den Schneeräumer Ăźbertragen und wird allfällige AnsprĂźche ablehnen. Sollte sich der Schadensfall in einem „Graubereich“ ereignet haben wäre es nicht verwunderlich, wenn die eigene Versicherung den Schaden ablehnt oder in Folge RegressansprĂźche geltend macht.

Maschinenring Salzburg sucht motivierte und zuverlässige Mitarbeiter fßr die kommende Winterdienstsaison Schneeräumen ohne Gewerbeberechtigung ist oft strafbar

Rechtliche und finanzielle Vorteile

So sind nach den geltenden Bestimmungen des Gewerberechts Landwirte nur befugt, die Schneeräumung und den Streudienst auf jenen Verkehrsflächen durchzufĂźhren, die „hauptsächlich der ErschlieĂ&#x;ung land- und forstwirtschaftlich genutzter Liegenschaften dienen“. Parkplätze, Zufahrten zu Firmen- oder Privatgebäuden oder Bundes- und LandesstraĂ&#x;en dĂźrfen somit im Rahmen der Landwirtschaft nicht geräumt oder bestreut werden. Eine Missachtung dieser Regelung kann gleich mehrere Konsequenzen nach sich ziehen. Die Einschränkung des Unfallversicherungsschutzes, Verwaltungsstrafen wegen unbefugter GewerbsausĂźbung oder Sanktionen seitens des Finanzamtes sind nur einige der mĂśglichen Konsequenzen. Zwar kann dieser Situation mit dem Erwerb einer Gewerbeberechtigung begegnet werden, auf Grund der erheblichen Kosten rentiert sich dies allerdings im Regelfall erst bei einem hohen Umsatzvolumen.

Fßr Landwirte bringt die Abwicklung des Winterdienstes ßber den Maschinenring aber nicht nur rechtliche Vorteile. Zusätzlich ist die Tätigkeit beim Maschinenring auch aus wirtschaftlicher Sicht interessant. Neben einer besseren Auslastung der eigenen Maschinen in den landwirtschaftlich ruhigen Monaten kÜnnen Landwirte mit ihrer Arbeitskraft ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften. Die Abrechnung und die Auszahlung an die Landwirte erfolgen im Laufe des Folgemonats nach dem Einsatz. Auch das finanzielle Ausfallsrisiko (wenn der Kunde nicht zahlt) ßbernimmt der Maschinenring. Ein weiterer Vorteil bietet sich in puncto Haftung. Wenn nämlich auf Grund einer unzureichenden Räumung oder Streuung ein Schaden (Sach- oder Personenschaden) passiert, bietet der Maschinenring einen weitgehenden Versicherungsschutz und Rechtsbeistand. Machmal wird, insbesondere bei Personenschäden, geklagt, da ist es ratsam eine

Wer Interesse hat, mit seinem Traktor und Schneepflug, Frontlader oder Heckmulde bzw. händisch Schnee zu räumen, kann sich in einem der Maschinenring-Bßros melden.

Konkret gesucht fĂźr kommende Saison:

Winterdienstleister im Flachgau > > > >

NÜrdlicher Flachgau mit Gerät Stadt Salzburg mit Gerät Händische Partie Stadt Salzburg Händische Partie fßr Lokalbahn Salzburg (v. Salzburg bis Oberndorf)

Melden bitte im MR BĂźro Seekirchen: Thomas Haslinger, Tel. 0590 60503

Winterdienstleister im Pinzgau > FĂźr den Raum Stuhlfelden, Mittersill und Saalfelden Melden bitte im MR BĂźro Pinzgau: Christian Reiter, Tel. 0664/9606290

Maschinenring als Partner im Winterdienst Fßr die Winterdienstfahrer des Maschinenrings stellen sich diese Fragen allesamt kaum. Maschinenring Service verfßgt als Unternehmen ßber alle notwendigen Berechtigungen und sichert seine Schneeräumer dadurch ab. Alle Fragestellungen zu Gewerberecht, Haftung und Steuerrecht kÜnnen beim Maschinenring beantwortet werden.

            !"  #

Maschinenring Zeitung Salzburg

29


Wahl 2013

Bäuerliches Eigentum darf nicht angetastet werden! und Umsetzungsfähigkeit aus, beide Organisationen haben ähnliche Zielsetzungen. Die Bauern sollen von der Landwirtschaft leben können. Solange der Bauernbund in Regierungsverantwortung ist, steht die Sicherung der Bauerngelder ganz oben auf der politischen Agenda. MR: Wie sehen Sie die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft?

Jakob Auer, oberster Vertreter der heimischen Bauern, kämpft für den bäuerlichen Familienbetrieb als Garant für den Erhalt ländlicher Strukturen.

Maschinenring: Der Maschinenring wurde gegründet, um Einkommenschancen für Landwirte zu schaffen und damit die Überlebensfähigkeit der Betriebe zu erhöhen. Welche Rolle spielt der MR im gegenwärtigen Agrarbereich? Jakob Auer: Der Maschinenring hat sich in den letzten Jahren zu einem starken Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum entwickelt. Er verringert die Maschinenkosten der landwirtschaftlichen Betriebe und steigert deren Wettbewerbsfähigkeit. Mit den Service- und Personalleasingsparten leistet der Maschinenring einen wesentlichen Beitrag für nachhaltige regionale Lebensqualität. Aber auch als Arbeitgeber für die Bauern z.B. im Service oder Personalleasing ist der Maschinenring ein starker Partner für die Landwirtschaft. MR: Inwieweit decken sich die Ziele von MR und Bauernbund? JA: Maschinenring und Bauernbund zeichnen sich durch Lösungsorientierung

30

JA: Wir sind stolz auf Betriebe im Familienbesitz, die den Strukturwandel bremsen und mit nachhaltiger Produktion Konsumentenvertrauen gewinnen. Hohes Eigenkapital, geringe Fremdarbeitskosten und der persönliche Einsatz für Haus & Hof zeichnen den Familienbetrieb aus. Er steht im Mittelpunkt aller agrarpolitischen Entscheidungen des Bauernbunds. Für die Zukunft brauchen wir eine Steuerpolitik, die das Eigentum der Bauern schützt. Denn: Grund und Boden, unser Vieh und unsere Maschinen sind unser Produktionskapital, deshalb wird es Steuern auf Eigentum mit uns nicht geben.

„Wettbewerbsfähige bäuerliche Betriebe sichern Lebensqualität in den Regionen.“ MR: Wie beurteilen Sie die den Ausgang der Verhandlungen zur Gemeinsam Agrarpolitik (GAP) der EU? Ist eine österreichische Handschrift erkennbar? JA: So groß unsere Befürchtungen eingangs der Verhandlungen waren, die neue GAP ist ein guter Kompromiss. Wir wollen eine produzierende Landwirtschaft, weshalb wir Stilllegungs-Fantasien eine klare Absage erteilt haben. Das Greening kommt nun in abgeschwächter Form. Das Agrarumweltprogramm

konnten wir ebenso absichern, wie den Umfang der bestehenden Bergbauernförderung. Beim neuen Regionalfördermodell haben wir lange Übergangszeiten erkämpft. Damit auch weiterhin EU-Geld für regionale Entwicklung zur Verfügung steht, werden wir uns mit aller Kraft für eine nationale Kofinanzierung von 50%, so wie bisher, einsetzen. Andernfalls hätten wir nämlich einen bäuerlichen Einkommensverlust von mehreren Tausend Euro pro Jahr und Betrieb zu verzeichnen. MR: Was verbuchen Sie als Ihren größten politischen Erfolg? JA: Die Reform des Einheitswerts. Die Qualität der Reform sollen aber die Bäuerinnen und Bauern selbst beurteilen.

Jakob Auer im Word-Rap Was bedeutet es für Sie Bauer zu sein? Dahoam frei entscheiden! Welche politischen Ziele will er noch erreichen? Ein gutes Wahlergebnis mit einem Bundeskanzler Spindelegger Was würde er heute anders machen, wenn er die Zeit zurückdrehen könnte? Ich schaue nie zurück, sondern immer nach vorn. Lieblingsort in Österreich? Mein Hof in Fischlham Worauf sind Sie stolz? Auf die Regelung des Einheitswertes, weil ich 20 Jahre lang darauf gewartet habe.

Bildnachweis: Bauernbund/Katteneder

Anlässlich der Nationalratswahl 2013 spricht Jakob Auer, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, im MaschinenringInterview über die Kernzielgruppe der bäuerlichen Familienbetriebe, über europäische Agrarpolitik und die aktuelle Steuerdebatte.


Forst: Komplettservice des Maschinenring

D

er Wald hat im Bundesland Salzburg eine große Bedeutung. Neben der wirtschaftlichen Sicht spielt der Wald bei Murenabgängen und Überschwemmungen eine wesentliche Rolle hinsichtlich seiner Schutzwirkung. Seit Jahren ist der Maschinenring erfolgreich in den Bereichen Forstdienstleistung und Biomasse tätig: Die Forstdienstleistung umfasst Holzschlägerungen im Starkholz und Durchforstungen, sowie Pflegemaßnahmen und Pflanzen setzen. Das Segment Biomasse inkludiert vor allem Hackschnitzelerzeugung. Die Projektabwicklung: Der Kunde meldet sich beim jeweiligen regionalen Forsteinsatzleiter, danach wird ein Termin im Wald vereinbart, um sich direkt vor Ort einen Eindruck über die Situation zu verschaffen. Der Vorteil für den Kunden ist der Komplettservice, den der Maschinenring anbietet: Neben der fachlichen Beratung durch einen Forstexperten werden rechtliche Rahmenbedingungen abgeklärt. Anschließend erfolgt die Auswahl moderner, angepasster Technik. Die Auftragsvergabe an ein seriöses Unternehmen und gewissenhafte Kontrolle der Arbeit sind mitunter Bestandteile dieses Komplettpakets. Darüber hinaus wird von der Organisation der Holzabfuhr und Durchführung der Biomasselogistik über das ordentliche Verlassen der Baustelle bis hin zu einer transparenten Endabrechnung ein kompletter Service angeboten. Eine neue moderne Holzbringungsmethode wird gerade bei Herrn Wenger Alois

Kunde Alois Wenger, Forstunternehmer Georg Höllwart, Forsteinsatzleiter Matthias Posch, Leiter Forst&Energie und Vertrieb DI Andreas Schreyer.

(Mitterlechner) in Golling angewendet. Dabei handelt es sich um eine ca. 1000 m lange Bergabseilung im Ganzbaumverfahren. Die Maßnahme findet in einem extremen Gelände eines Schutzwaldes statt.

Die Bergabseilung wird mit zwei Laufwagen parallel freischwebend zum Tragseil durchgeführt. Diese Variante ist sehr Bodenschonend und vor allem im Schutzwald von größter Notwendigkeit.

Maschinenring – Regionale Forsteinsatzleiter: > MR Lungau: Gerhard Pagitsch 0664/ 960 66 28 und Franz Blem 0664/ 458 61 82 > MR Pinzgau: Christian Lechner 0664/ 96 06 022 > MR Pongau: Hans Kaswurm 0664/ 857 20 51 > MR Tennengau und Flachgau: Matthias Posch 0664/ 960 61 21

Firma Grube – Forst GmbH kleidet Mitarbeiter ein Die Fa. Grube – Forst GmbH stattete zwei Maschinenring Mitarbeiter mit der Forstsicherheitskleidung aus ihrem neuen Sortiment aus. Die beiden Ausrüstungen, bestehend aus einer Schnittschutzhose, einem T-Shirt und der dazugehörigen Jacke, wurden vom regionalen Kundenbetreuer Daniel Krenn überreicht. Da die Sicherheit bei der Waldarbeit vorrangig ist, gibt es beim Maschinenring die Möglichkeit, diese Forstsicherheitskleidung zu beziehen. V. li.: Daniel Krenn, Höller Sepp, Hettegger Sebastian von Forst&Energie und Vertriebsleiter DI Andreas Schreyer.

Maschinenring Zeitung Salzburg

31


Der Trend zur nachha Hans Kaswurm, Forsteinsatzleiter MR Pongau Immer wieder hat der Maschinenring Forsteinsätze inmitten von Schutzwäldern und Landschaftsschutzgebieten zu tätigen. Insbesondere in diesen Gebieten ist es von größter Bedeutung, den Wald bodenschonend, umweltfreundlich und nachhaltig zu nutzen. Dadurch werden einerseits langwierige Schäden vermieden und andererseits anfallende Kosten gespart. Im Pongau werden zur Zeit u.a. folgende Projekte in Schutzwald- und Landschaftsschutzgebieten abgewickelt:

Jägersee Derzeit nimmt der Maschinenring eine Erstdurchforstung auf einer Fläche von ca. zwei Hektar vor. Das Halbschalenverfahren (Log-Line) ist eine patentierte Methode für die Holzrückung im schwächeren Sortiment. Polyethylenschalen dienen dabei zur Unterstützung des Abtransportes von Holz aus mittelsteilem Gelände. Die Log-Line wird eingesetzt, wenn auf eine maximale Bodenschonung Wert gelegt wird und das Gelände nicht befahrbar ist.

Marbachtal Im Bereich der vorderen Marbachalm, die zum Prechtlhof in Flachau gehört, wird eine Bergabseilung mit Langstreckenseilbahn durchgeführt. Bei diesem Areal handelt es sich um einen Schutzwald, bei dem im Vorhinein die rechtlichen Rahmenbedingungen abgeklärt werden mussten. Ebenso galt es, strenge Auflagen in Bezug auf die Überschirmung zu berücksichtigen. Generell gilt, dass Kahlschläge ab einer Größe von 0,2 Hektar im Schutzwald bzw. 0,5 Hektar im Wirtschaftswald bewilligungspflichtig sind.

Hintere Gnadenalm Im Landschaftsschutzgebiet Hintere Gnadenalm in Obertauern wurde an den Ma-

Nachhaltig: Mit Stroh überdeckte Grassamen beschleunigen die Humusumwandlung und ermöglichen auch Wachstum in kurzen Vegetationszeiten.

32

schinenring ein Großauftrag vergeben. Er umfasst zwei Endnutzungen mit einem Ausmaß von jeweils zwei Hektar und einer Rodungsfläche von ca. sieben Hektar. Um diese sieben Hektar Rodungsfläche soll die Weidefläche in Zukunft erweitert werden. Aufgrund der kurzen Vegetationszeit von 2 – 3 Monaten ist es in Almgebieten von höchster Priorität, Forstarbeiten bodenschonend und umweltfreundlich abzuwickeln. Flurschäden sind manchmal erst nach 10 – 20 Jahren wieder beseitigt. Aufgrund der zunehmenden Wetterextreme sieht sich der moderne Forstwirt gezwungen, sich vermehrt auf die Grundregeln der Forstwirtschaft zu fokussieren. Vermehrt kann man eine Abkehr von zu großen Kahlschlägen, von zu intensiven Vorlichtungen bzw. von zu späten Läute-

Unsachgemäß durchgeführte Forstarbeiten hinterlassen jahrelange Schäden und unschöne Landschaften.


ltigen Waldnutzung rungs- und Durchforstungsarbeiten erkennen. Auch falsche Maschineneinsätze in Waldbeständen, die sich dafür nicht eignen und die zunehmend kürzeren Frostperioden im Winter, erfordern die exakte Wahl einer passenden Erntemethode. Der Trend bei den Durchforstungen geht dahin, dass nicht immer der Preis, sondern die Qualität der Arbeit ausschlaggebend ist. Nachhaltige Durchforstungsarbeiten haben einen wesentlichen Einfluss auf die spätere Widerstandsfähigkeit des Waldes gegen Wettereinflüsse wie Nassschnee, Wind und Starkregen. Nachhaltig bedeutet auch, sich an der Struktur vorhandener Altbestände zu orientieren bzw. diese schonend vorzulichten, um eine dem Standort angepasste Naturverjüngung zu erzielen.

Permanente Bewirtschaftung verhindert große Schäden und damit verbundene Kosten.

Aufnahme eines neugebauten Weges (drei Tage alt) mit optimaler Böschungswiederherstellung.

Der Maschinenring Salzburg ist das führende land- und forstwirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen in Salzburg. Zur Verstärkung unseres Teams in der Landesgeschäftsstelle in St. Johann suchen wir eine/n:

Mitarbeiter/in (m/w) im Forst- und Energiebereich als Assistenz des Bereichsleiters Sie sind dem Bereichsleiter direkt unterstellt und unterstützen ihn als „rechte Hand“ in seinem Tagesgeschäft. Dies umfasst die Betreuung der bestehenden Lieferanten, Abnehmer, Geschäftspartner, Vertreter der Behörden und sonstigen Interessensvertretern sowie die Akquise von neuen Großkunden. Sie unterstützen den Bereichsleiter zudem bei der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Bereiche Forst & Energie und stehen in ständigem Kontakt mit den Mitarbeitern im Innen- und Außendienst. Weiters organisieren und kontrollieren Sie selbständig forstliche Dienstleistungen und koordinieren die Logistik der Biomasseerzeugung. Anforderungsprofil: Sie haben eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich der Forstwirtschaft erfolgreich abgeschlossen und besitzen idealerweise mehrjährige fundierte Erfahrungen in einer vergleichbaren Position. Sie sind mit den Abläufen im Forstdienstleistungsbereich und in der Biomassebereitstellung bestens vertraut. Sie zeichnen sich durch eine hohe soziale Kompetenz, gute Kommunikationsfähigkeit sowie Organisationstalent und Durchsetzungsstärke aus. Sie sind versiert im Umgang mit MS Office Anwendungen. Wenn Sie sich für diese herausfordernde Position interessieren, richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte an den Maschinenring Salzburg, Frau Mag.(FH) Bettina Mair, Reinbachstraße 11, 5600 St. Johann/Pg., Telefon 06412 / 50 03, salzburg@maschinenring.at

Maschinenring Zeitung Salzburg

33


Gewinnspiel In das rechte Bild haben sich 10 Fehler im Vergleich zum linken eingeschlichen. Finden Sie die 10 Fehler und markieren Sie sie. Dann schneiden Sie die beiden Bilder aus und senden Sie sie in einem Kuvert an: Maschinenring Salzburg, Reinbachstraße 11, 5600 St. Johann.

Name:

Unter allen Einsendungen verlosen wir diesesmal 2 x 2 Tageseintritte in die Erlebnistherme Amadé in Altenmarkt sowie 5 Kochbücher „Die Einkoch-Bibel“ aus dem Löwenzahn-Verlag.

Straße:

Viel Spaß beim Suchen wünscht Ihnen Ihr Maschinenring!

PLZ:

Ort:

Gewinner Gewinnspiel Ausgabe 2/2013: Lacknerhof-Gewinnspiel:

2 x 1 Gutschein der Erlebnistherme in Altenmarkt: Familie Aigner, Molteraugut 47, 5505 Mühlbach am Hochkönig

1. Preis:

Je 1 Kochbuch „Frische Gartenküche. Rezepte für jede Jahreszeit.“ gewinnen:

Josef und Elfriede Krinner, Kirchengasse 3, 5020 Salzburg

Maria Kittl, Strickbichlweg 15, 5321 Koppl

2. Preis:

Adelheid Schleindl, Reit 5, 5165 Berndorf

10 Freifahrten mit dem Lucky-Flitzer

Rosmarie Hörbiger, Mayrhofen 5, 5730 Mittersill

Eva Maria Bachler, Höllberg 36, 5531 Eben

Familie Ferner, Keusching 14, 5591 Ramingstein

3. Preis:

Hildegard Obermoser, Flachauwinklstraße 153, 5542 Flachau

Petra Sturm, Loiger Straße 25, 5071 Wals

34

1 Wochenende für 2 Personen (2 x Ü mit HP) + 1 Wellnessbehandlung

5 Freifahrten mit dem Lucky-Flitzer

> Kleinanzeige Lungau: Verkaufe trächtige Fleckviehkalbinnen sowie trächtige Fleckviehkühe. Rottensteiner Johannes, 5575 Lessach, Tel. 0 660/81 42 290.

Impressum Maschinenring Zeitung Salzburg. Medieninhaber und Herausgeber: Maschinenring Salzburg reg. Gen.m.b.H., Reinbachstraße 11, 5600 St. Johann / Pg., T 0 64 12/50 03, E salzburg@maschinenring.at. Vorstandsvorsitzender: Thomas Ließ. Landesgeschäftsführer: Rudolf Huber, MAS. Redaktion: Mag. Michael Fazokas, Katharina Mayrhuber. DTP und Bildbearbeitung: Werbegrafik Mühlbacher, 5082 Grödig. Druck: Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, Samson Druck GmbH, UW-Nr. 837. Anzeigen: AgrarWerbe- und Mediaagentur, 5020 Salzburg.


> Rezepttipp Apfel-Quitten-Chutney

Apfelgelee mit frischer Minze

Zutaten: 80 g Kristallzucker 1 Schuss milder Brandy 2 Äpfel, fein gewürfelt 1 Quitte, fein gewürfelt 1 rote Zwiebel, fein geschnitten 1 ⁄2 TL Ingwer, gerieben 1 ⁄8 l Apfelessig 1 ⁄8 l Apfelsaft Salz, etwas Curry 1 Prise Muskat

Zutaten: 1 l Apfelsaft, frisch gepresst 1 kg Gelierzucker (1:1) 1 ⁄8 l frische Minzblätter (möglichst kleine Blätter oder Spitzen)

Zubereitung: In einem Topf wird der Zucker etwas karamellisiert und mit dem Brandy abgelöscht. Jetzt werden die in kleine Würfel geschnittenen Früchte, die fein geschnittene Zwiebel und der Ingwer zugegeben. Anschließend wird der Apfelessig und der Apfelsaft hinzugefügt und alles zusammen für ca. 5 Minuten leicht wallend gekocht.

Sobald die Früchte weich sind, schmeckt man mit den Gewürzen ab und füllt die Masse kochend heiß in Gläser ab. Die Gläser rasch verschließen und an einem kühlen Ort langsam auskühlen lassen. Tipp: Dieses Chutney mit Früchten aus dem eigenen Garten stellt, zu Rind oder Ente gereicht, eine raffinierte Abwechslung im Speiseplan dar.

Zubereitung: Der Apfelsaft wird mit dem Gelierzucker zum Kochen gebracht und rund 5 Minuten leicht wallend gekocht. Die SaftZucker-Mischung wird noch heiß in Gläser gefüllt. Anschließend werden die Minzblätter in die gefüllten Gläser gegeben und diese sofort verschlossen. Tipp: Wenn man die Minzblätter mit einer Gabel etwas in den heißen Saft drückt und die Gläser dann nach dem Verschließen ohne Erschütterungen auskühlen lässt, bleiben die Blätter schön in der Mitte der Gläser.

Rezept aus: „Die Einkoch-Bibel. 350 x Marmeladen, Gelees, Chutneys, Säfte & Co“ von Ulrich Jakob Zeni, 344 Seiten, fest gebunden, mit zahlreichen Farbfotos, € 24,90, ISBN 978-3-7066-2510-4, Löwenzahn Verlag

Wir verlosen 5 Exemplare dieses Buches unter den Teilnehmern an unserem Suchspiel Lebensqualität Bauernhof lädt ein:

GEHspräche – Wandertag mit Mehrwert Treffpunkt: Abtenau, Parkmöglichkeit Burkhartbauer (Ortsteil Au) Gehzeit: ca. 1h 15min Anfahrt: Abtenau – beim Billa Richtung Au/Wasserfälle – nach ca. 2 km beim Gasthof Aumühle rechts abbiegen – weiter bis zum Burkhartbauer (ca. 2 km). Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Anmeldung: Anmeldung bis Freitag, 13. September, bei BBK St. Johann/Lebensqualität Bauernhof unter 06412/4277 oder unter www.lebensqualitaet@lk-salzburg.at

Die heurige Wanderung der Initiative Lebensqualität Bauernhof führt auf die Rocheralm in Abtenau.

Das Team von Lebensqualität Bauernhof und Hedwig Kammerstätter (Gesundheitsförderung der SVB) freuen sich, gemeinsam mit Salzburgs Bauern und Bäuerinnen die Rocheralm in Abtenau zu erwandern. Neben herrlicher Tennengauer Natur erwarten Sie viele Impulse, Gedan-

ken und Tipps für den Erhalt der körperlichen und seelischen Gesundheit: „Denn nur wenn es mir gut geht, geht es auch dem Betrieb und der Familie gut.“ Montag, 16. September 2013, 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr von Abtenau auf die Rocheralm

Maschinenring Zeitung Salzburg

35


> Vorstellung neuer Mitarbeiter

Junge Menschen im Maschinenring Modern, dynamisch, attraktiv – sind die zahlreichen Jobangebote beim Maschinenring Salzburg. In den einzelnen Maschinenringbüros im Bezirk und in der Landeszentrale in St. Johann gehen viele junge Mitarbeiter einer interessanten Tätigkeit nach und nützen das gute Ausbildungsangebot. Die vielen abwechs-

lungsreichen Geschäfts- und Organisationsbereiche wie Grünraumpflege und Gartengestaltung, Forst, Winterdienst, Personalleasing, Vertrieb, Marketing oder die allgemeine Verwaltung bieten Gelegenheit erste, spannende Erfahrungen im Berufsleben zu machen.

Theresa Andexer (17) aus Großarl schloss die Hauswirtschaftsschule in Bruck mit der „Facharbeiterin der ländlichen Hauswirtschaft“ ab. Nach einem Schnuppertag beim Maschinenring beschloss sie sich für die Stelle als Bürokauffrau zu bewerben. Durch den HWS Abschluss wird ihr in der Lehre mit Matura ein Jahr angerechnet. „Meine Interessen lassen sich mit diesem Beruf sehr gut vereinbaren.“ Ihr derzeitiger Aufgabenbereich erstreckt sich von organisatorischen Tätigkeiten über den Telefonempfang bis hin zur Erfassung von Zukaufsrechnungen.

Katharina Mayrhuber (20) aus Grieskirchen studiert im zweiten Semester Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht an der Universität Innsbruck. Zurzeit absolviert sie beim Maschinenring ein 12wöchiges Praktikum im Bereich Marketing. „Als Marketingpraktikantin bietet mir der Maschinenring die Möglichkeit, nicht nur in das tagesaktuelle Geschehen eines Marketingbüros einzusehen, sondern tatkräftig und sehr selbständig mitzuarbeiten.“

Lisa Aigner (20) stammt aus Mühlbach/Pg. und begann im April die Lehre zur Landschaftsgärtnerin am Tennengauer Maschinenringstandort Hallein. Nachdem sie ihr neuntes Schuljahr abgeschlossen hatte erfuhr sie in der Wirtschaftskammer über die freie Lehrlingsstelle beim Maschinenring. "Mein Tagesablauf ist sehr facettenreich. Ich bin mit Kollegen und Kolleginnen auf verschiedensten Baustellen und erledige Arbeiten wie Bepflanzungen, Heckenschneiden oder auch Pflaster verlegen.“

Leiter Rechnungswesen Der Goldegger MMag. Hans Gruber, seit April 2013 im Unternehmen, wurde Anfang Juli zum Nachfolger von Herbert Hengsberger als Leiter des Rechnungswesens im Maschinenring Salzburg ernannt. Der 30-jährige Vater einer neun Monate alten Tochter studierte in Innsbruck BWL und Wirtschaftspädagogik. Danach war er drei Jahre in einer Steuerberatungskanzlei tätig. Beim Maschinenring ist er für die Berei-

36

che Buchhaltung, Bilanzierung, Lohnverrechnung, Controlling und Auftragsbearbeitung mit insgesamt 12 Mitarbeiterinnen verantwortlich. Seine Hobbies sind Tennis, Wandern und Reisen.

Michael Rachensperger (19) aus Schwarzach absolvierte die HLFS in Bruck an der Mur. Der Forstadjunkt ist bis zur Einrückung ins Bundesheer als Praktikant in der Landeszentrale des Maschinenrings tätig. „In meinem Praktikum begleite ich den regionalen Forsteinsatzleiter und gewinne dabei Einblicke in den Ablauf der Holzernte und in das Holzmanagement – von der Holzabfuhr bis hin zur Verarbeitung und Lieferung an holzverarbeitende Unternehmen.“

Bundestagung 2013 „Zeit zu leben – gemeinsam die Zukunft gestalten!“ lautet das Motto der diesjährigen Bundestagung, die von 25. bis 27. September in Loipersdorf stattfinden wird. Die rund 500 teilnehmenden Funktionäre und Mitarbeiter der Maschinenringe aus ganz Österreich erwarten fachspezifische Referate und Exkursionen.


Agrarkreise der Landjugend Salzburg –

Weiterbildung für zukünftige Hofübernehmer Gemeinsam informieren. Gemeinsam diskutieren. Gemeinsam weiterbilden. Seit dem Frühjahr 2013 wurden bereits 11 Landjugend-Agrarkreise im Bundesland durchgeführt. Sie sind ein zielgerichtetes Angebot für landwirtschaftlich interessierte Landjugendmitglieder und Schüler

der landwirtschaftlichen Fachschulen in jedem Bezirk. Im Pinzgau fanden bereits vier Agrarkreise statt. Besonders interessant war die Besichtigung der Imkerei Höttl in Saalfel-

den. 16 junge Mitglieder informierten sich über die Produktion und Verarbeitung von Bienenprodukten. Die Imkerei umfasst 180 Bienenvölker. In der Produktpalette finden sich zahlreichen Honigvarianten und Erzeugnisse, die gemeinsam mit Partnerbetrieben kreiert werden, wie z. B. Honigbärchen, Honigschokolade oder Kosmetikprodukte aus Propolis. Es wurde heiß diskutiert, als es um das Thema Neonicotinoide und Bienensterben ging. Die Landjugend-Agrarkreise erweisen sich als wichtiges Bildungsinstrument für die Jugend. Die Jugendlichen vernetzen sich, tauschen Erfahrungen mit Betriebsführern aus und erhalten dadurch Ideen für den eigenen zukünftigen Betrieb.

Agrarreferent Bernhard Imlauer mit Mathilde & Franz Höttl.

Abschlussprüfung der HWS Bruck Auch diesen Sommer fanden in der Hauswirtschaftsschule Bruck die Abschlussprüfungen der 3. Klassen in den Bereichen Küche und Service statt. Dieser Einladung folgten 188 Gäste, darunter begrüßte Frau Dipl.-Päd. Ing. Winding Ulrike viele Ehrengäste, die nach einem Aperitif - Empfang ein viergängiges Menü genießen konnten – so auch Marketingleiter des Maschinenring Salzburg Mag. Fazokas Michael, der sich von dem köstlichen Menü begeistern ließ. An sechs Tagen kreierten die angehenden Absolventinnen Mittags- bzw. Abendmenüs um diese anschließend den Gästen servieren zu können. Nach Abschluss der 3-jährigen Ausbildung an der HWS und bestandener Abschlussprüfung haben die Absolventinnen die Möglichkeit, einen Berufsabschluss als Hotel- und Gastgewerbeassistentin, Restaurantfachfrau, Köchin, und in kaufmännisch administrativen Lehrberufen (Bürokauffrau, Buchhaltung, Betriebsdienstleistung, Einzelhandel) zu erlangen, wobei ihnen ein Teil der Lehrausbildung angerechnet wird. Des Weiteren haben die Absolventinnen die Möglichkeit des Übertritts in eine weiterführende Schule für soziale Berufe oder für Aufbaulehrgänge mit Matura.

Die Absolventinnen zauberten köstliche Menüs für die Gäste des Prüfungsessens auf den Tisch, unterstützt von Dipl.-Sommelier Josef Hutter (li.) und Gregor Langreiter (re.).

Tag der offenen Tür in der Landwirtschaftsschule HWS und BS am Freitag, 11. Oktober 2013

Maschinenring Zeitung Salzburg

37


Mitarbeiterumfrage mit vielen positiven Rückmeldungen

Maschinenring-PersonalleasingMitarbeitern taugt’s Die Maschinenring Personal eGen wollte es genau wissen: Wie zufrieden sind die Mitarbeiter, die täglich, wöchentlich, monatlich oder quartalsweise im Einsatz sind? Gemeinsam mit dem market-Institut wurden 5011 Fragebögen an alle Mitarbeiter aus dem Jahr 2012 verschickt. Die Rückmeldungen können sich sehen lassen: 50 Prozent sind mit der Arbeit zufrieden, 46 Prozent sogar sehr zufrieden. Genau 60 Prozent der Maschinenring Personal eGen Mitarbeiter kommen auf Grund von Empfehlungen ins Team der besten Mitarbeiter im Land. Und diese Empfehlungen werden nicht enttäuscht: Eine groß angelegte Mitarbeiterumfrage, die heuer gemeinsam mit dem market-Institut in Linz durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 96 Prozent der Maschinenring Personal Mitarbeiter zufrieden und sogar sehr zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Abgefragt wurden Arbeitssituation, Unternehmensimage, Zusammenarbeit, Information und Kommunikation. Alle 5011 angeschriebenen Mitarbeiter hatten die Möglichkeit anzugeben, wie wichtig ihnen

diese Punkte bei der täglichen Arbeit sind und in wie weit der Maschinenring als Arbeitgeber diesen Kriterien nachkommt. „Die Auswertung der Mitarbeiterbefragung bestätigt das, was unsere Kunden schätzen: Unsere Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und sind mit vollem Einsatz bei der Sache“, erklärt Rudolf Huber, Geschäftsführer vom Maschinenring Salzburg. Ein herausragender Punkt ist dabei das angenehme Arbeitsklima und die Vereinbarkeit des Jobs mit anderen Verpflichtungen. Diese vielen kleine Dinge machen den großen Unterschied aus. So wird besonders der reibungslose Ablauf der Lohnverrechnung

Das gute Arbeitsklima überzeugt auch Martin Ringer und Johann Rosseger bei ihren Montageeinsätzen für die Maschinenring Personal eGen.

geschätzt und die Einsatzmöglichkeiten in der Region. „Das Ergebnis freut uns natürlich besonders, aber wir wissen auch, dass dies nur eine Aufnahme der aktuellen Stimmungslage ist. Wir werden weiterhin unser Bestes geben, um unsere Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Heuer haben wir bereits fünf Mitarbeiter, welche ihr 10jähriges Jubiläum bei uns feiern“, freut sich Rudolf Huber über die langjährige Bindung.

Wenn Sie im MR Personalleasing mitarbeiten möchten, dann wenden Sie sich bitte an:

Flachgau :

Tennengau :

Pongau :

Pinzgau :

Lungau :

Stephan Kranzinger 059 060 503 stephan.kranzinger@ maschinenring.at

Anton Hofstätter 06245/85723 anton.hofstaetter@ maschinenring.at

Gerhard Gwehenberger 06412/6980 gerhard.gwehenberger@ maschinenring.at

Roman Embacher 06545/22244-0 roman.embacher@ maschinenring.at

Paul Grimming 06474/6723 paul.grimming@ maschinenring.at

Deine Jobchancen 2013/14 Mit Zeitarbeit durchstarten Praktische Erfahrung in verschiedenen Unternehmen, Flexibilität, Anpassungsvermögen, Teamfähigkeit, Verlässlichkeit. Diese Qualifikationen sind gefragt. Und genau das sind auch die Fähigkeiten, die du dir als Maschinenring-Mitarbeiter/in in kurzer Zeit fast nebenbei aneignest. Wir bieten dir in fast allen Branchen Jobmöglichkeiten, dadurch besteht für dich die Möglichkeit in verschiedenen Unternehmen zu arbeiten und das alles mit nur einer Bewerbung. Nach Zusendung deiner Bewerbungsunterlagen nimmt dein persönlicher Ansprechpartner Kontakt Jetzt neu ! enmit dir auf und begleitet dich auf während deines gesamten Werdegangs beim Maschinenring. en Stell Nutz die Chance und werde Mitarbeiter/in bei Österreichs größten ZeitarbeitsDie aktuell neuen unternehmen im ländlichen Raum. Bewirb dich unter Angebote im er. ett Job-Newsl ring.at/ www.maschinenring.at/personal oder www.facebook.com/maschinenring.personal inen www.masch b lz sa urg

38


Ăœberreichung des Leasingzertifikats Bei der Sommertagung am 27. Juni bekamen die Personaldienstleister Christine Kreuzer und Gerhard Gwehenberger das Leasingzertifikat Ăźberreicht. In ihrer Funktion als „geprĂźfter Personaldienstleister“ sind sie die Drehscheibe zwischen KundInnen,

Hermann Danner (li.), Berufsgruppensprecher der OĂ– ArbeitskräfteĂźberlasser und Dr. Matthias Thaler (Mitte), GeschäftsfĂźhrer MR Personal, Ăźberreichten Personaldienstleisterin Christine Kreuzer das Leasingzertifikat fĂźr ihre Projektarbeit „Fachkräfteangebot im Maschinenring Personal – Ideen und MaĂ&#x;nahmen zur Erweiterung des Fachkräftepotentials fĂźr den Maschinenring Flachgau“.

MitarbeiterInnen und Unternehmen. Die Voraussetzungen fĂźr das Erlangen dieses Leasingzertifikats waren einerseits die Teilnahme an einem Weiterbildungslehrgang, der drei Module umfasste und andererseits das Schreiben einer Projektarbeit mit anschlieĂ&#x;ender PrĂźfung.

Ăœberreichung des Leasingzertifikats an Personaldienstleister Gerhard Gwehenberger fĂźr seine Projektarbeit „Dienstnehmerakquise und Bindung im Pongau“.

Umweltzeichen fĂźr die Fachschulen Bruck/Glstr. Verleihung durch die Bundesminister Niki Berlakovich und Claudia Schmid. Die Fachschulen Bruck/Glstr. dĂźrfen das Umweltzeichen fĂźr Schulen fĂźhren. Eine verstärkte Ăśkologische Ausrichtung im Gesamtkonzept der Fachschulen Bruck war ein Schwerpunktprojekt im Schuljahr 2012/13. Das Umweltzeichen wurde vom Lebensministerium und dem Ministerium fĂźr Unterricht, Kunst und Kultur initiiert. Ein Kriterienkatalog mit den Bereichen Umweltmanagement, Umweltpädagogik, Energie und BauausfĂźhrung, Gesundheit, Ergonomie und Innenraum, Verkehr und Mobilität, Lebensmittel, Chemie und Reinigung sowie der AuĂ&#x;enraum sind mĂśglichst in Projekten abzuarbeiten. SchĂźlerInnen, LehrerInnen und Bedienstete haben mit Herrn Ing. Erwin Bernsteiner vom BĂźro fĂźr Umweltfragen den Schulstandort genauestens durchleuchtet, Ăśkologische und soziale Verbesserungen ausgearbeitet und auch umgesetzt. Somit konnte der strengen PrĂźfung am 6. Mai 2013 durch Frau Mag. Antonia Bernhardt standgehalten werden. Zahlreiche neue Aktivitäten in Richtung Nachhaltigkeit und effektiven Umweltschutz konnten gesetzt werden. So etwa wurde der Wasser- und Energieverbrauch erhoben, die Abfallsammlung und Reststofftrennung verbessert aber auch die MĂśglichkeiten der erneuerbaren Energie im Unterricht abgearbeitet. Ebenso wurde eine Photovoltaikanlage am neuen Stall errichtet.

Die Fachschulen Bruck als Lebensschule vermittelt den SchĂźlerInnen neben theoretischem und praktischem Fachwissen auch das Prinzip der Nachhaltigkeit im Denken und Handeln. Der Umweltzeichenprozess ist aber keineswegs abgeschlossen, vielmehr gibt er AnstoĂ&#x; fĂźr weitere Verbesserungen. Zahlreiche MaĂ&#x;nahmen sind fĂźr die nächsten Jahre geplant. Dir. Christian Dullnigg

Heizomat GmbH, Irrsberg 97 A-5310 Mondsee, Telefon 06232 / 21906-0 Fax 06232 / 21906-66, www.heizomat.at

Energie im Kreislauf der Natur.

30.000 INSTALLIERTE ANLAGEN IN GANZ EUROPA BIOMASSEKESSEL (Hackgutkessel) r #JPNBTTFLFTTFM WPO  m  L8 [VS 7FSGFVF SVOH WPO )BDLHVU 1FMMFUT &OFSHJFLPSO VTX r "MMF .PEFMMF TJOE EVSDI JISF NBTTJWF "VT GÛISVOH GÛS FJOF MBOHF -FCFOTEBVFS VOE FJOFO QSPGFTTJPOFMMFO &JOTBU[ LPOTUSVJFSU

HEIZOHACK r  #BVHSՓFO r 4UBNNEVSDINFTTFS WPO  DN r (FSJOHF "OUSJFCTMFJTUVOH m HSՓUNÕHMJDIFS %VSDITBU[ r "CTDIBMUBVUPNBUJL

r %VSDI EJF JOOPWBUJWF 7FSCSFOOVOHT UFDIOJL XFSEFO NBYJNBMF 8JSLVOHTHSBEF FSSFJDIU

INNOVATIVE NUTZUNG VON BIOMASSE Biomassekessel ¡ Hackgutkessel ¡ Hackmaschinen

Maschinenring Zeitung Salzburg

39


10 11 12 13 14

technik

Die Nummer 1 – wenn es um Landtechnik-Service geht Das Salzburger Lagerhaus ist Marktfßhrer beim Verkauf von neuen und gebrauchten landwirtschaftlichen Maschinen. Ein flächendeckendes Werkstättennetz gewährleistet rasche Ersatzteilversorgung und zeitnahe Service- und Reparaturarbeiten von landwirtschaftlichen Maschinen, Kommunal- und Kleingeräten.

Schneefräsen-Service

AKTION!

s 3CHNEEFRËSE REINIGEN ss3CHLEIFSOHLEEINSTELLEN 3CHLEIFSOHLE EINSTELLEN s žLWECHSEL INKL žL s 3CHMIERDIENST s &UNKTIONSKONTROLLE s 6ERGASER EINSTELLEN s :àNDUNG PRàFEN und Probelauf s 0RàFPLAKETTE s &AHRANTRIEB PRàFEN s &RËSANTRIEB +EILRIEMEN PRàFEN s 3EILZàGE EINSTELLEN s :àNDKERZE ERNEUERN Abholung und ge! Anfra s 3CHERBOLZEN PRàFEN Zustellung auf

119.-

3CHERBOLZEN UND +EILRIEMEN IN VERSCHIEDENEN !USFĂ HRUNGEN FĂ R FOLGENDE &ABRIKATE IN ALLEN ,AGERHAUS 4ECHNIK 7ERKSTĂ‹TTEN ERHĂ‹LTLICH

Spezial-WintermotorÜl (SchneefräsenÜl) 1 l-Dose  s 3!% +LASSE 7  s !#%! !" # s !0) 3,#&

9.80

Aktions-Abholpreise inkl. Mehrwertsteuer - gĂźltig bis 30. 11. 2013. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Lagerhaus-Technik Salzburg "%2'(%)- &,!#(!5 "2!-"%2' "25#+ +5#(, ,!-02%#(43 (!53%. 3!!,&%,$%. 34 */(!.. 4!-37%'

                                                     

s .EU  'EBRAUCHTMASCHINEN s 7ERKSTĂ‹TTEN EHR ILE UND M ERSATZTE ! s 3ERVICE "USSE BESTELLEN E IN L N O T JETZ aus.at s +Ă HL  -ELKTECHNIK shop.lagerh s 3PEZIALAUFBAUTEN s +OMMUNAL  'EWERBETECHNIK s %RSATZTEILE  :UBEHĂšR

9 Werkstätten • 22 Service-Busse und 105 Mitarbeiter garantieren besten Kundendienst!

VORANKĂœNDIGUNG: HERBSTMESSE-TECHNIK ¡ Bergheim ¡ 18. - 19. Oktober 2013 www.salzburger-lagerhaus.at


MR Zeitung - Ausgabe 3/2013  

Weideflächen freistellen, Grünland erneuern und Wälder nachhaltig nutzen - lesen Sie mehr in der Septemberausgabe des Maschinenring Salzburg

Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you