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Was war l os bei den Montis seit Anfan g 2012

Monti Jahrgang 2012, Mai, Ausgabe 47 Auf unserer Homepage gibt’s die Monti aktuell auch in Farbe


Monti aktuell „Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg.“ -Verfasser unbekannt-

Im Gedenken an unseren ehemaligen Mitschüler Marc Nagengast, der am 18 April 2012 plötzlich verstarb. Unsere guten Erinnerungen an ihn mögen die Familie in ihrer Trauer begleiten. Die Schülerinnen und Schüler und das gesamte Team der privaten

Montessori- Volksschule Forchheim

Vorwort Hallo Ihr lieben Montis, alle sind hoffentlich gut erholt aus den Osterferien zurück und gemeinsam blicken wir schon voller Stolz auf die ersten 4 Monate diesen Jahres; unsere Großen präsentierten ihre sehr gelungenen „Großen Arbeiten“, erfolgreich verlief unser Tag der offenen Tür in der Schule und nun freuen wir uns auf unsere Gäste zum bevorstehenden Tag der offenen Tür am 20. Mai im Kinderhaus. Alle Erstklassplätze sind mit neugierigen Kindern (und Eltern) komplett besetzt und auch in der Sekundarstufe ist alles belegt. Sehr interessante Infoveranstaltungen und Seminare haben stattgefunden, tolle Schullandheimaufenthalte gab es bereits oder werden im laufenden Schuljahr noch durchgeführt, die Großen waren in Berlin (und haben vielleicht einen Koffer dagelassen…), die 8.-Klässler freuen sich auf Premuda und, und, und… Wie in der letzten Ausgabe begonnen, setze ich nun mit dem B und C aus dem ABC der guten Schule von Otto Herz fort. „Die Bedürfnisse aller Beteiligten in all ihrer Besonderheit beachten.“ Das ist uns wichtig und hilft uns „Jedem Charakter sein Charisma zuzuerkennen“ Liebe Grüße von Sibylle

Viele Bienchen für

Unsere Jubilare

Leider haben wir es bisher versäumt, unsere langjährigen Mitarbeiter in Kinderhaus und Schule in einer größeren Öffentlichkeit zu würdigen. Unsere Schule gibt es seit dem Schuljahr 1994/95, angefangen mit 25 Kindern in einer ersten Klasse, in einem Raum, noch wenigem Monti-Material, aber mit unglaublich viel Willen und Engagement von Pädagogen und Eltern. Im Herbst 1996 kam unser Montessori-Kinderhaus hinzu, um auch für die 3-6 Jährigen im Sinne Montessoris für die Kinder da zu sein. Heute sind wir ein Verein mit einem Kinderhaus für 42 Kinder und mit einer Schule für alle, in der wir 280 Schülern in 8 Grundstufen- und 5 Sekundarstufenklassen die Möglichkeit geben, bei uns zu lernen und viel Schönes und Spannendes zu erleben. Wir haben seit den Anfängen von damals als große Meilensteine für uns die Zweizügigkeit in der Grundstufe aufgebaut, die Jahrgangsmischung eingeführt, die Sekundarstufe aufgebaut, zum ersten Abschluss geführt und ein neues Kinderhaus gebaut. Gleichzeitig gaben wir so immer mehr Kindern auch mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf die Chance, bei uns gut gefördert und aufgehoben zu sein. Dieser Weg, diese Inhalte waren und sind uns allen wichtig, Pädagogen und Eltern. Diese kontinuierliche Aufbau-Arbeit immer parallel zur „ganz normalen“ Montessoriarbeit tagtäglich mit und für die Kinder war und ist nur möglich mit ganz engagierten Menschen, mit Menschen, die an eine Sache glauben, die dafür brennen, sich einsetzen, mitdenken, Menschen die sich wohlfühlen, die vertrauen haben, die auch bei Schwierigkeiten zusammenstehen und sich miteinander durchkämpfen. Diese Menschen sind Pädagogen und Eltern mit hohen Verantwortlichkeiten in verschiedenen Arbeitskreisen oder Vorstandsämtern. Euch allen möchte ich heute von Herzen DANKE sagen. Danke, dass Ihr schon so lange und auf so gute Art bei uns seid: 15 Jahre und länger: Bernhard Jackermeier als Vorstand, Eija Kamensky in Sekretariat und Verwaltung, im Kinderhaus Elke Seehase-Schmitt und Jutta Rückert, die Lehrer Herbert Winter, Maja Gräf; Gabi Kummer als pädagogische Mitarbeiterin und spätere Montessori-Therapeutin 10 Jahre und länger: im Kinderhaus Ann Aign und Diana Schumann, die Lehrer Constanze Fuchs, Margrit Altmann, Christine Hübschmann; als pädagogische Mitarbeiterinnen Gerti Knauer, Christine Kraft, Heidi Böker und Daniela Neubauer, Jutta Kilber-Pozimski im Sekretariat 5 Jahre und länger: Anja Wenkemann, Gardis Schneider, Anette Eckenweber, Martina Kowsky, Birgit Burczyk-Wening, David Hentschel, Henrike Bessel als Lehrer, als pädagogische Mitarbeiter Kerstin Berg, Sabine Sieler, Claudia JambrichBatz, Nathalie Stettinski, in der Buchhaltung Bettina Saffer Liebe Grüße Sibylle 2

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Eindrücke vom „Tag der offenen Tür“ 2012

Fotos: Peter Fritzsche Michael Hoser Gudrun Elischer

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Second-Hand-Basar des Kinderhauses An einem sonnigen, aber dennoch kalten 11. Februar fand in diesem Jahr der erste Second-Hand-Basar des Kinderhauses Pusteblume statt. Mit innovativen Ideen wie z. Bsp. der OnlineNummernvergabe (erstmalig im Landkreis Forchheim!) ging der Elternbeirat ans Werk. Angeboten wurden alle Arten von Spielwaren, Fahrzeugen und passend zur Jahreszeit außerdem Faschingskostüme und Kommunionkleidung. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt mit einer reichen Auswahl an Kuchen & Muffins, Kaffee und Softgetränken sowie leckeren Pizzabrötchen. Der Elternbeirat möchte bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände aussprechen, die zu einem reibungslosen Gelingen beigetragen haben. Es war ein kleiner, feiner Basar der viel zu bieten hatte und auch den Einen oder Anderen zum Verweilen in die Cafeteria einlud. Das Resümee des Kinderhauses und des Elternbeirates war einstimmig: Für das erste Mal hat alles prima geklappt, Ideen für einen noch besseren Basar gibt es aber auch schon wieder. Denn eines ist gewiss: der nächste Basar kommt bestimmt. Birgit Willared Fotos: Michael Hoser Montessori Pädagogik Forchheim e.V. Träger von Schule und Kinderhaus, als gemeinnützig anerkannt und eingetragen beim Amtsgericht Bamberg, Aktenzeichen VR 10482 Egloffsteinstr. 33 91301 Forchheim Telefon: 0 91 91/73 66 77 9 Fax: 0 91 91/72 99 96 E-Mail: geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de 1. Vorsitzender Christoph Kilgenstein 2. Vorsitzender Bernhard Jackermeier 3. Vorsitzender Michael Bayerlein Geschäftsführerin Sibylle Kellner

Finanzvorstand: Hubertus von Franckenstein Personalvorstand: Maja Wucherer Schriftführer Matthias Burger

Bankverbindungen: Verein: Volksbank Forchheim, BLZ 76 39 1000, Konto 77 50 978 Schule: Sparkasse Forchheim, BLZ 763 510 40, Konto 80 52 300 Kinderhaus:: Vereinigte Raiffeisenbank BLZ 770 694 61, Konto 80 90 39

Montessori-Kindergarten Forchheim Kinderhaus „Pusteblume“ Balthasar-Schönfelder-Str. 36 91301Forchheim Tel. 0 91 91/70 44 32 Fax: 0 91 91/70 26 24 E-Mail:kindergarten@montessori-forchheim.de Private Montessori-Volksschule Forchheim, Grundschule und Hauptschule Egloffsteinstrasse 33 91301 Forchheim Tel.0 91 91/72 99 95 Fax.0 91 91/72 99 96 E-Mail:schule@montessori-forchheim.de Redaktion: Sigrid Oppelt, Katja Eckert-Hessing, Thomas Hilgart, Judith Walloch, Michael Hoser, Peter Fritzsche, Sylvia Auerswald, E-Mail: monti-aktuell@montessori-forchheim.de Druck: Druckerei Bernhard Weid, Hirschaid

Der Osterhase im Kinderhaus am 5.4.2012 Kinderstimmen: „Mama, kann man den Osterhasen sehen?“ „Der Osterhase kommt bestimmt beim Morgenkreis – wie der Nikolaus!“ „Den Osterhasen gibt´ s wirklich, oder?“ „Ich pass´ die ganze Zeit auf, dann kommt er angehoppelt!“ „Der Osterhase hat einen Fehler gemacht – ein Kind hatte eine Süßigkeit zu wenig und ein anderes eine zu viel.“ „…war ein ohrenbetäubender Krach im Kinderhaus“ (ein Vater ) [zur Erklärung: die Kinder hatten kleine Holztröten vom Osterhasen bekommen]. Judith Walloch

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Gruppenbilder Kinderhaus Meere sgrupp e

luss Redaktionssch der n채chsten Monti aktuell 06. Juli 2012

ruppe g n e n Son

Fotos: Kathrin Lerch

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Faschingsfeier im Kinderhaus... …..am 17. Februar Die Eltern spitzeln in die Turnhalle und entdecken Feen, Clowns, Prinzessinnen, wilde Tiere wie Drachen oder Tiger - und müssen dann das Kinderhaus verlassen, schließlich geht gleich die Party ab. „Wir hatten Krapfen, haben Schokoküsse gegessen (im Wettessen!), getanzt und mit Luftballons gespielt“ erzählten die Kinder begeistert hinterher - um nur einige Höhepunkte zu nennen ( - alles kriegen wir Eltern ja auch nicht erzählt….).. Mit einer langen Polonaise ging es durch das ganze Kinderhaus. Ein großer Hit waren auch die vorher einstudierten Faschingslieder, die sich – laut vorgetragen mit Sicherheit für alle Jahreszeiten eignen.: „das Lied war viel zu leise – wir müssen lauter singen….“ In diesem Sinne „O balua balue baluo“. Judith Walloch Fotos: Team KiHaus

Spenden für Schülerbücherei Die Montessorischule Forchheim wird in Kürze eine eigene Schülerbücherei haben! Leider kosten aber Bücher eine Menge Geld. Oft stehen in Kinderzimmern, Kellern, Dachböden usw. Kinderbücher herum, die eigentlich nur noch Platz brauchen, aber nicht mehr gebraucht werden. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein, freuen wir uns sehr, wenn Sie uns Ihre Bücher zur Verfügung stellen. Egal ob Märchenbücher, Bilderbücher, Sachbücher, Bastelbücher, Kinderromane - alles ist erwünscht, was für Kinder der Grundstufe geeignet ist. Die Bücher sollten in einem guten (auch hygienischen) Zustand und nicht zu altmodisch sein. Bringen Sie die Bücher in die Schule mit, wo diese im 2. Stock (im kosmischen Raum links, hinter der Glastür) deponiert werden können. Auf Ihre Buchspenden freuen sich die Schüler/Innen und der AK Schülerbücherei! Dankeschön, Renate Hübschmann

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Das Märchenprojekt im Kinderhaus

Mehrere Wochen lang ging es im Kinderhaus um Märchen. Und das intensiv – und ganz Montessori-mäßig: mit allen Sinnen. Jeweils eine Woche lang haben sich die Kinder mit Frau Holle, Schneewittchen, Aschenputtel, dem Tapferen Schneiderlein und dem Froschkönig beschäftigt. Los ging es immer mit dem Vorlesen eines Märchens und dem Gestalten der Mitte des Morgenkreises zum Thema. Im Laufe der Tage wurde dann zum Märchen gebastelt, gemalt, gesungen und getanzt. Es gab Märchenspaziergänge - zum Beispiel bei Frau Holle in den Schnee – und Märchenturnen, z.B. „Froschturnen“, was u. a. Sackhüpfen beinhaltete oder „von Seerose zu Seerose springen“. Bei Dornröschen gab es „Prinzen“, die eine „Dornenhecke“ durchdringen mussten. Während des Projektes gestalteten die Kinder ihr Märchenbuch. Donnerstags gab es „Märchenfrühstück“ – zum Beispiel des Schneiderleins Marmeladenbrot mit vielen Fliegen (Rosinen). Nach diesem Projekt ist sicher: falls sich die Kinder bisher noch nicht für Märchen interessiert hatten, kennen sie jetzt neben „Yakari“ oder „Lillifee“ auch die wichtigsten Märchenhelden und heldinnen. Und auch wir Eltern haben erlebt, dass Märchen immer noch faszinieren. Judith Walloch Fotos: Team KiHaus

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Zahlenbrett und Freiarbeit „Felix, bitte putz Zähne wir müssen los.“ „Noch ein Haus malen, Mama.“ „Ja, aber dann bitte ganz schnell.“ „Aber jetzt muss ich noch eines malen – größer!“ „Das geht nicht - wir müssen uns beeilen…..“ „Zähneputzen ist doof.“ „Felix, bitte putz dir die Zähne es ist spät.“ „Wie schreibt man Haus?“ „FELIX!“ Durch irgendeinen Impuls, den ich gerne als Wunder bezeichne, geht Felix ins Bad. Drei zehntel Sekunden später hat mein Sohn Zähne geputzt, sich gewaschen und gekämmt. Interessant. „So jetzt aber schnell, Schuhe usw.“ Ich selbst hab schon alles an und bin nur noch mit Warten beschäftigt. „MAMA, die Jacke nervt!!! Ich komm da nicht rein!“ Ich versuche es mit beruhigender Telepathie und stelle fest, dass ich jetzt garantiert zu spät in die Schule komme. Heilige Maria Montessori, hilf !!!! Dabei ist es noch nicht mal unser erster richtiger Schultag. Felix geht nämlich ins Kinderhaus und ich habe mich zum Hospitieren in der der Montischule angemeldet. Wäre ja auch nahe liegend, wo er doch in der Pusteblume schon ein echtes „Montikind“ ist, ihn hier einzuschulen. Und dann bin ich schon beim Hospitieren zeitlich recht knapp zur Stelle – Sorry. (Liebe Nathalie Stettinski, erinnert Dich das an was?) Ich werde schon erwartet und zur Eichenklasse gebracht, wo ich Rike

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und Heidi bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken kann. Die Kinder sind schon da und das Klassenzimmer wirkt auf mich irgendwie „bewohnt“. Es herrscht eine angenehme, lebendige Atmosphäre. Und als es dann los geht, wird es ruhig im Zimmer. Ein Mädchen hat eine Feder bekommen und berührt damit die Kinder nacheinander. Und diese stehen dann auf und setzen sich in den Morgenkreis. Nachdem alle Kinder berührt wurden und im Kreis sitzen, ist es ruhig. Rike spielt Gitarre und stimmt ein Lied an. Danach wird noch über Uhrzeiten und Anwesenheitszahlen und noch einiges mehr gesprochen. Wer hat in der folgenden Freiarbeit noch was zu tun usw. Während der Freiarbeitszeit kamen dann auch die Viertklässler dazu. Diese hatten vorher zusammen mit anderen Viertklässlern eine andere Arbeit. Der runde Teppich wurde zusehends voller. Und auch sonst wurde überall gearbeitet. Jedes Kind hatte eine Aufgabe. Wer nicht klar kam, holte sich Hilfe. Es wurde konsequent auf die Einhaltung der Regeln in der Klasse geachtet und jeder fand Gehör für seine Belange. Entgegen einer landläufigen Meinung, die auch mir schon mal zu Ohren kam, wird in einer Montessorischule konzentriert und zielgerichtet gearbeitet. Allerdings ist es für einen ungeschulten Beobachter schwer zu erkennen, was das einzelne Kind gerade macht. Es wirkt eben unkontrolliert, wenn kein Diktator vorne steht und sagt, was zu tun ist. Man verliert leichter den Überblick, wenn nicht alle dasselbe

machen müssen. Und wie soll man „nicht schwätzen“ wenn zwei sich absprechen müssen bei Gemeinschaftsarbeiten? Natürlich darf gesprochen werden – aber bitte leise, damit alle arbeiten können. So wie es später im Arbeitsleben auch sein kann. Es ist nun mal auch im Leben der Erwachsenen notwendig im Team zu arbeiten, sich abzusprechen und bei Meetings mitzumachen. Ich wüsste nicht, warum das in der Schule anders sein soll. So gesehen sind die Kinder dann gut auf die späteren Anforderungen vorbereitet. Sehr schön war auch, dass nach der Freiarbeit, als die Kinder wieder im Kreis saßen, sogar persönliche Belange zur Sprache kommen durften. Das habe ich so nun wirklich noch nicht kennen gelernt. Eines der Mädchen war gar nicht gut drauf. Also wurde gemeinsam beraten, welche Hausaufgabe ihr zuzumuten sei. Gut, was Vergleichbares wird später in Job wohl eher nicht so ganz oft vorkommen…. Und dann auf dem Heimweg überlegte ich, was ich von dem Vormittag mitnehme. Auf alle Fälle die Überzeugung, dass unter dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“ eine Art der Schule gelebt werden kann, die den Kindern entspricht. Was ich für Felix´ strapaziöses Zahnputzverhalten bräuchte, wäre allerdings eher etwas mit der Überschrift, „Hilf mir, es von allein, gründlich, und schnell zu tun.“ Kursangebote nehme ich mit Freude entgegen. Siggi Bayerlein

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Der AK-Nachmittagsangebote stellt sich vor Schach, Bastelkurse bei Frau Brug, Inline-Skaten oder französiches Essen, Kochen und Backen – dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Kursprogramm, das der AKNachmittagsangebote nun schon seit einigen Jahren für die MontiKinder auf die Beine stellt. Angefangen hat alles als ‚Onewoman-organizer‘ für die Kinder der damaligen (nur) Grundschule Kurse wie Malen, Plätzchen backen und Schach im Alleingang ins Leben rief. Mittlerweile besteht unser Team aus 3 Organisatoren und etlichen Eltern, die als freiwillige Kursleiter den Kindern von Klasse 1-9 die Nachmittage mit den verschiedensten Kursangeboten verkürzen. Gleich zu Beginn des Schuljahres verschickt der AK eine Umfrage an alle Monti-Eltern – und jedes Jahr finden sich (zum Glück) immer wieder bereitwillige Eltern, die einen Kurs alleine oder zu zweit abhalten. Auch Großeltern, Tanten/Onkels etc. sind herzlich eingeladen, sich beim Kursangebot mit einzubringen. Die auf diese Weise entstehenden Arbeitsstunden können den zugehörigen Eltern angerechnet werden. Damit die Kurse dann überhaupt stattfinden können, bedarf es einiger Organisation und Besprechungen, um einen geeigneten Raum am richtigen Wochentag zu finden. Denn nicht jeder Elternteil hat gerade dann Zeit, wenn der gewünschte Raum zur Verfügung steht. Steht

der Belegungsplan, kann das Kursprogramm erstellt werden und über das Schulsekretariat an alle Familien verteilt werden. Nun wird es für die Kinder spannend. Denn bei den Anmeldungen gilt immer das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Alle Anmeldungen werden gesammelt und die Kinder bei den gewünschten Kursen eingetragen. Anschließend bekommen alle Teilnehmer eine Bestätigung inkl. einer Teilnehmerliste zugeschickt. Sollte ein Kurs einmal ausgebucht sein, setzen wir alles daran, dass entweder ein zweiter Kurs abgehalten wird, oder aber die Kinder für den nächstmöglichen Kurstermin vorgemerkt werden und da dann bevorzugt drankommen. Am Ende jedes Kurses füllen die Kinder und der Kursleiter jeweils einen Feedbackbogen aus, damit wir dann auch wissen wie z. B. der Kurs gefallen hat, ob die Dauer bzw. die Kurstage ‚OK‘, ‚zu lange‘ oder ‚zu kurz‘ waren und welchen Kurs die Kinder sich für die Zukunft wünschen. Wir sind stets bemüht das Kursprogramm so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, aber Kurswünsche wie Fallschirm springen, Pony reiten oder Skifliegen können wir dann doch nicht erfüllen.

Jessica Saffer

Kerstin Trebeß Quelle Fotos: AK-Nachmittag Kerstin Trebeß

Ein Fahrtraining für Inlineskater, eines der zahlreichen Nachmittagsangebote Ausgabe 47/2012

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Unsere Pinnwände Am 21.11.11 haben wir, die Amethystklasse, mit unseren Pinnwänden angefangen. Als erstes hat uns Anja erklärt wie man Flächen berechnet. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Toni und Franzi waren in meiner Gruppe, uns wurde die größte Pinnwand zugeteilt. Florian hatte die Anfangs- und Endpunkte bei allen mit Klebeband befestigt. Es war nicht so leicht es auszumessen, und dann musste man noch ausrechnen. Als alle es fertig hatten, gaben jede Gruppe ihre Rechnung bei Florian ab. Vier Kinder durften dann mit Korbinians Mutter Platten kaufen. Meine Gruppe brauchte 15 Platten. Die anderen die nicht mit einkauften, hatten Kunst bei Maja. Aber die Platten waren rosa! Rosa! Das war ein Schock! Zum Glück, hatten die vier noch weiße Farbe besorgt. Im Laufe der Woche, holte Florian immer eine Gruppe in den Keller, um die Platten weiß zu streichen. Das hatte sehr viel Spaß gemacht. Es hatte lange (aber nicht zu lange) gedauert. Anna-Marias Vater half uns dann, die Platten aufzuhängen. Meine Gruppe musste sogar eine Platte durchschneiden. Der Art Kleber war eine grau-braune Pampe. Wenn man etwas auf die Klamotten gekriegt hat musste man es sofort raus waschen, sonst geht es nicht mehr weg. Zu guter Letzt mussten wir noch einen Rahmen aus Holz drum herum machen. Anja und Florian bestellten welche. Eine Holzlatte ist 2,40 m lang, also mussten wir herausfinden wie viele man braucht bis die ganze Pinnwand umrundet ist. Da musste man ordentlich sein Gehirn anstrengen.

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Wenn man mal was abschneidet, muss man es schräg abschneiden das es mit den darauf folgenden gut verläuft. Aber nach einiger Zeit hatten wir es endlich geschafft. Der Schlüssel war nämlich man musste im Teamwork arbeiten!!! Marina Fotos: Amethyst

Die Klassen Amethyst, Aquamarin und Rubin beschlossen im dritten Stockwerk Pinnwände aufzuhängen, um darauf Bilder und Collagen, Texte und Referate anbringen zu können. Es war nicht einfach, die Pinnwände anzubringen. Als erstes wurden wir in Gruppen eingeteilt. Ich war mit drei anderen Mädchen in einer Gruppe. Wir mussten vor unserem Klassenzimmer die Pinnwand machen. Erst mussten wir die Fläche ausmessen. Wir haben uns ein Mal vermessen. Nun sollten wir rechnen, wie viele Pinnwände wir brauchen. Drei oder vier Kinder durften dann mit der Mutter von einem Kind aus unserer Klasse in den Obi-Baumarkt gehen. Ich war leider nicht dabei. Als die Kinder zurück kamen, haben wir die Pinnwände gesägt und weiß angemalt, denn sie waren rosa. Mit Kleister haben wir die Pinnwände angeklebt. Doch leider haben sie nicht gehalten. Also hat mein Lehrer sich etwas ausgedacht, was dann gehalten hat. Ein paar Wochen später haben wir dann noch einen Holzrahmen angebracht. Jetzt sind die Pinnwände fertig und sie sehen richtig schön aus. Layla Waschner

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Die gesunde Ern채hrung

Fotos: Verena Krines

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Schule in der 5. Jahreszeit vorbereitet, in Esche, Aquamarin, Amethyst, Smaragd und Rubin warteten Häppchen sowie Getränke oder konnte bei Disco-Musik getanzt werden.

Polonaise im gesamten Klassenwald – eine Kette von Edelsteinen Kaum hatte ich mich am Freitag vor den Winterferien dem Schulgebäude genähert, als mir laute Partymusik entgegenschlug. Im Foyer unserer Schule hatten sich alle Schülerinnen und Schüler von Grund- und Sekundarstufe kostümiert und verkleidet eingefunden. Sofort war ich von einer bunten Endlos-Polonaise eingekreist, die sich von links nach rechts, von rechts nach links und treppauf treppab bewegte. Kurz vor der Pause übernahm „Robin Hood d. Ältere“ wieder das ordnende Kommando und kündigte mit Hilfe einer leistungsstarken Lautsprecheranlage - anders wäre es auch nicht mehr geglückt - das Rahmenprogramm in den einzelnen Klassen nach der Pause an. Soweit ich es mir merken konnte luden Linde, Ahorn und Eiche zum Knobeln, Raten und Lösen deutschoder englischsprachiger Rätsel ein, in den Klassenzimmern von Birke und Buche erwartete die Teilnehmenden lustige Spiele, in Weide und Kastanie wurde nach der Pause gemalt und gebastelt, die Tigeraugen hatten Kinderschminken

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Die Ankündigungen und die damit verbundenen klassenübergreifenden Einladungen überließ der Brille tragende Robin jedoch einem Scheich, einer Polizistin, einem Lamm, einer aus der Hippieära Zurückgekehrten und den anderen kuriosen Gestalten an seiner Seite. Das pädagogische Team bewies hierbei lustige, unterhaltsame Schauspielkunst! Auch im Lehrerzimmer war die Stimmung in der Pause bei Faschingskrapfen und Kaffee hervorragend. Eine alle einbeziehende und auch durch die i deen rei chen Kostüme und Verkleidungen kreative Faschingsfeier in unserer Schule. Einfach toll! Verdient ein respektvolles „Helau“ oder besser ein „Ahaa“!

Text u. Fotos: Peter Fritzsche

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Who is who? ‌..wer erkennt sie alle?

Fotos: Sibylle Kellner

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Schullandheim Ahorn, Buche, Linde

Fotos: Ahorn, Buche, Linde

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Ahorn

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Schullandheimfahrt der Weidenklasse nach Prackenfels Am Mittwoch, den 1.2.2012 sind wir mit dem Bus nach Prackenfels gefahren. Wir haben uns vor der Schule getroffen und sind in den Bus gestiegen. Mein Koffer war ganz schön schwer! Die Busfahrt hat ungefähr eine Stunde gedauert. Ich hatte viel zu schleppen. Meinen Koffer alleine die Treppe hoch zutragen, habe ich nicht geschafft. Ich habe zuerst Nele geholfen, dann wollten wir meinen Koffer hochschleppen. Wir hatten nur die Hälfte geschafft, dann hat Samira den Koffer einen Stock weiter nach oben

gebracht. Danke Samira! Danach haben wir unsere Betten gemacht. Als erstes den Bettüberzug, dann die Kissen und zum Schluss die Decke. Das war schwer! Lucia musste mir helfen. Dann sind wir PopoRutscher gefahren. Neben den Popo-Rutschern gab es noch so komische runde Teile. Wenn ich gewusst hätte, dass die so toll sind, hätte ich eins genommen. Aber ich wusste es nicht. Das Popo-Rutscher-Fahren hat mir Spaß gemacht! Miriam und ich haben ein Wettrennen gemacht. Ich habe immer gewonnen. Dann sind wir zum Mittagessen gegangen. Es gab Reis. Später sind wir wieder raus zum Schlittenfahren. Da habe ich merkt, dass die Drehscheiben ganz schnell waren. Aber es

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waren keine mehr da. Dann gab es Abendessen. Nach dem Essen haben wir Briefe geschrieben. Danach habe ich Zähne geputzt und meinen Schlafanzug angezogen. Wir konnten nicht einschlafen (außer Nele). Da hat uns Judith eine Geschichte vorgelesen. Dann waren wir müde. Pauli, Judiths Kuscheltier, hat uns „gute Nacht“ gesagt. Wir haben erfahren, dass Nele schon schläft und wir sind dann auch eingeschlafen. Am nächsten Morgen (es war früh) sind Samira und Nele aufgestanden und haben bei Kerstin einen Klopfstreich gemacht. Dann sind sie wieder in unser Zimmer gekommen. „Alle schlafen stellen!“, sagte Samira. Wir taten, was Samira sagte, aber Kerstin hatte Nele und Samira gesehen. Dann war es 8 Uhr (= Frühstückszeit). Es gab Eier, Nutella, Brötchen, Schinken und Käse. Der Tischdienst musste alles sauber machen. Ich kaufte mir eine Limo und so etwas wie Traubenzucker. Dann bin ich in mein Zimmer und habe die Süßigkeiten verteilt. Da kamen Ole und Julian, denen habe ich auch etwas zum Naschen gegeben. Dann gab es Mittagessen. Als erstes Kartoffelsuppe,sie schmeckte mir und ich aß 2 Teller davon. Dann gab es Spagetti. Als Nachspeise gab es Milchreis mit Apfelmus. Danach durften wir aufstehen. Ich ging zum Schlitten fahren. Dieses Mal hatte ich das Drehteil. Bei der letzten Runde ist

etwas mit meinem Fuß passiert und ich habe geweint. Alida und Maja haben mich ins Haus gebracht. Die Treppen bin ich hoch gehopst und habe mich in mein Bett gelegt. Später tat mein Bein nicht mehr weh. Da sagte Judith: „Wir machen einen Ausflug!“ Ich wollte aber keinen Ausflug machen. Linnea und ich haben drei Rehe rennen sehen. Julian und ich haben einen eingefrorenen Bach entdeckt, auf dem man laufen konnte. Dann sind wir weiter zu einer Quelle. Da hat Alida Eiskristalle gefunden. Später gab es Abendessen. An diesem Abend habe ich noch einen Brief geschrieben. Dann sind wir alle eingeschlafen. Am Morgen gab es wieder Frühstück. Später bin ich raus zum Schlittenfahren, bis der Bus kam. Das war ein sehr schöner SchullandheimAusflug! Als wir ankamen, bin ich nach Hause gefahren. Claudia Fotos: Weide

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Sprache in der Montessori-Pädagogik Vortrag von Maja Graf und Gardis Schneider Bunte Perlenketten und Muggelsteine zum Rechnen sind vielen als mathematisches Material im Montessori Bereich bekannt. Aber mit welchen Materialien und Techniken lernen die Schüler eigentlich im Bereich Sprache? Die MontessoriPädagoginnen Maja Gräf (BucheKlasse) und Gardis Schneider (BirkeKlasse) gaben hierzu einen spannenden Einblick. Nachdem es im Gegensatz zur Mathematik für Sprache wenig Vorlagen von Maria Montessori selbst gibt, wurden im Laufe der Zeit von Montessori-Pädagogen Materialien für den Sprachunterricht entwickelt. Sie berücksichtigen auch das Ziel, anhand von Begreifen, Veranschaulichen und der Möglichkeit der Selbstkontrolle durch die Schüler zu lernen. Maja Gräf und Gardis Schneider stellten die Themen Erstlesen, Schriftlicher Sprachgebrauch, Richtiges Schreiben, Lesen sowie Untersuchen von Sprache (Wortarten und

Satzglieder) vor. Hierbei gab es neben etwas Theorie vor allem viel zum Anschauen und Erleben für die Zuhörer, so dass man sich gut vorstellen konnte, auf welche Weise die Kinder sich die Themen aneignen. Es wurden Sandpapierbuchstaben zum Erlernen des Buchstabenschreibens vorgestellt, ein bewegliches Alphabet, mit dem die Kinder Wörter darstellen können, lautgetreue Lesedosen und die Anlauttabelle, bei der es zu jedem Buchstaben kleine Tierfiguren zum Anfassen gibt, damit „A“ wie „Affe“ wirklich begreifbar und einprägsam wird. Beim Lesen wird zur Kontrolle des Leseverständnisseszum Beispiel mit Rätselkarten gearbeitet. Häufig verbindet sich Lesen auch mit dem kosmischen Bereich, weil Beschreibungen, zum Beispiel von Wasser-LandFormationen, das genaue Schildern und Lesen trainieren. Zugleich wird beim Abschreiben von Texten wieder die Rechtschreibung trainiert.

Kinder Nomen, Verben, Substantive etc. unterscheiden lernen. Hier hilft das Märchen von Prinz und Prinzessin Nomen den Kindern, sich die Wortarten vorzustellen. Anhand von Figuren lassen sich dann die Wortarten auch anschaulich darstellen. Zum Beispiel bekommen die Schüler eine Anleitung, wie sie Bauernhoffiguren aufstellen sollen (den Bauer auf die Wiese, die Kuh neben den Bauern, den Frosch in den Teich). Durch diese praktische Tun und Erleben wird klar, was mit einem Verhältniswort (auf, neben, in) gemeint ist. Auch bei der Zerlegung in Satzglieder helfen anschauliche Materialien wie der Satzgliederstern. Katja Eckert-Hessing

Für die Wortarten gibt es in der Montessori-Pädagogik jeweils bestimmte Symbole, anhand derer die

Zweites Elternseminar für die Grundstufe Was sind die Wünsche der Kinder und wie können wir im Alltag damit angemessen umgehen? Welche Konfliktsituationen tauchen im täglichen Leben auf, wie ist unsere Perspektive und die des Kindes und wie können wir anders damit umgehen? Dies waren Themen des zweiten Elternseminars für die Grundstufe, das die MontessoriPädagoginnen Henrike Bessel, Martina Kowsky und Verena Krines veranstalteten. Im Mittelpunkt stand das Erleben der Eltern und die Diskussion über Problemstellungen und Lösungsansätze. Als Impuls für die Diskussion stellten die Moderatorinnen „Die 10 Wünsche der Kinder“ vor, die der Montessori-Pädagoge Claus-Dieter Kaul in seinem Buch „Ein ganzheitlicher Ausgabe 47/2012

Weg im Miteinander von Kind und Erwachsenen“ darstellt: 1. Schenkt uns Liebe! 2. Achtet auf uns! 3. Macht uns nicht, sondern lasst uns werden! 4. Begleitet uns! 5. Lasst uns Fehler machen! 6. Gebt uns Orientierung! 7. Setzt uns klare Grenzen! 8. Seid zuverlässig! 9. Zeigt eure Gefühle! 10. Lasst die Freude leben! Diese 10 Leitsätze enthalten vieles Essentielles, das wir uns als Eltern in unserem Umgang mit den Kindern bei zahlreichen Themen aus dem Alltags- und Schulleben immer wieder bewusst machen sollten. Katja Eckert-Hessing 17


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Lichtertanz und Sternenglanz Am 08.12.2011 luden die Elternsprecher der Kastanienklasse zur Adventsfeier ein. Während die Eltern vor dem Klassenzimmer von Verena Krines begrüßt wurden, bereiteten sich die Kinder mit Daniela Neubauers Hilfe auf das erste Adventsspiel vor, einen Lichtertanz: "In der Dunkelheit leuchtet uns auch ein Licht. Und für alle Zeit verlöscht dieses Leuchten nicht. Bis in Ewigkeit hält Gott, was er verspricht. Durch die Dunkelheit führt unser Weg zum Licht!" Anschließend folgten die Eltern ihren Kindern ins Klassenzimmer, wo eine festlich geschmückte Stadt errichtet war. Durch ein Unwetter wurde die Beleuchtung von den Häusern gerissen und nach einem Stromausfall versank die Stadt im Dunkel der Nacht. Ein alter Mann machte sich mit seinem Hund bei Wind und Wetter auf

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den beschwerlichen Weg, dem Christkind und den Bewohnern der Stadt mit selbst gebastelten Sternen eine Freude zu bereiten. Er hängte die Sterne an die Äste eines Baumes auf einem Berg. Eine Familie folgt dem Licht, erreicht den Baum und wird vom alten Mann mit den Sternen beschenkt. In geselliger Atmosphäre genossen Eltern, Kinder und die beiden Lehrerinnen das leckere Buffet und die guten Gespräche. Text u. Fotos: Peter Fritzsche

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Gefahr durch neue Medien? Vortrag des Polizei-Jugendkontaktbeamten Frank Grasser

Handy, Internet, Facebook, Computerspiele – das ist die Welt der Neuen Medien, in der sich viele Erwachsene, vor allem aber Kinder und Jugendliche heute bewegen. Frank Grasser, Jugendsachbearbeiter und Jugendkontaktbeamter bei der Polizei in Forchheim, stellte in einem Vortrag in unserer Schule Eltern, Lehrern und Pädagogen die große Welt der modernen Medien, ihren Nutzen und ihre Risiken vor. Der Vortrag ergänzte die Informationsveranstaltungen für die Klassen der Sekundarstufe der Montessorischule, in denen Frank Grasser direkt die Kinder und Jugendlichen ansprach. Kinder und Jugendliche nutzen meist täglich Computer und Handys, was ja in mancher Hinsicht auch notwendig oder sinnvoll sein kann. Für alle Medien gilt aus seiner Sicht: ein generelles Verbot oder das Einsetzen der Medien als Erziehungsmittel (wenn Du gut in der Schule warst, darfst Du heute länger am Computerspielen), ist nicht sinnvoll. Wichtig sei, einen sinnvollen Umgang mit den Medien vorzuleben. „Wie soll ich meinem Sohn erklären, dass er nicht stundenlang Computerspiele machen oder dauernd SMS schreiben soll, wenn ich es selbst mache?“ fragte er. Vielmehr sei es wichtig, dass die Eltern Interesse an den Medien zeigen, über die Möglichkeiten und Gefahren sprechen, die diese mit sich bringen und klare Regeln für den Umgang damit vereinbaren, zum Beispiel begrenzte Zeiten für Computerspiele und Zeiten, in denen das Handy aus bleibt. Beispiel Handy: Fast alle Jugendlichen, und auch schon viele Kinder, besitzen ein Handy. Vielfach eines, mit dem man nicht nur telefonieren und SMS verschicken kann, sondern auch fotografieren und filmen. Immer mehr „in Mode“ gerät „Happy Slapping“: Es wird jemand „aus Spaß“ geschlagen oder anderweitig brutal behandelt und das Geschehen wird gefilmt, um den Film dann von Handy zu Handy weiterzuverbreiten oder ins Internet zu stellen Ausgabe 47/2012

und so den Betroffenen fertig zu machen. Frank Grasser sagte, solche Filme seien gang und gäbe bei den Jugendlichen, fast jeder kenne jemanden, der so einen Film auf seinem Handy hat, obwohl die Jugendlichen meist wüssten, dass das Erstellen und Weiterverbreiten solcher Filme strafbar ist. Beispiel Computerspiele/ Spielkonsolen: Bereits 4.-Klässler nutzen im Schnitt 1,5 Stunden täglich Fernsehen und Computer. Die Spiele bieten Beschäftigung, Spannung, Erfolg und Anerkennung. Sicher gebe es auch sinnvolle Computerspiele, zum Beispiel Lernspiele. Gefährlich – und nach Amokläufen wie Winnenden auch zunehmend in die Kritik geraten – seien gewalttätige Spiele. Diese Spiele funktionieren nach dem Prinzip „Je gewalttätiger ich bin, das heißt, je mehr virtuelle Gegner ich auf dem Bildschirm abschieße, desto besser bin ich.“ Ob solche Computerspiele Aggressionen fördern oder stattdessen eher abbauen, führte auch beim Vortrag an der Schule zu Diskussionen. Deutlich wurde, dass es ein Stück weit von der Persönlichkeit abhängt – der eine wird aggressiv beim Spielen während der andere sich eher entspannt. Je jünger die Spieler sind, desto größer sei die Gefahr des Realitätsverlustes, so Grasser, insbesondere, wenn sich jemand stundenlang alleine mit solchen Spielen von der Außenwelt abschottet, keinen Kontakt mehr zu Freunden hat, nicht mehr rausgeht. An die Eltern kam bezüglich Spielen der Aufruf, sich einen Überblick über die Dauer und den Inhalt der Spiele zu verschaffen, mit denen sich die Kinder beschäftigen und den Stellenwert dieser Beschäftigung nicht zu hoch zu setzen, sondern lieber Alternativen für andere Aktivitäten zu schaffen. „Wenn Eltern sagen, solange mein Kind am Computer spielt, ist es wenigstens ruhig und macht keinen Unfug“, fehle wohl das Problembewusstsein, so Frank Grasser aus seiner Erfahrung mit Familien.

Beispiel Internet: Es ist nicht mehr wegzudenken aus unserem Alltag und auch die Kinder und Jugendlichen benötigen es häufig schon für die Informationssuche bei Hausaufgaben. Gefährlich sind allerdings Cybermobbing und der Umgang mit virtuellen Netzwerken wie Facebook. Frank Grasser erklärte, dass ein privates, intimes oder peinliches Foto, das man mal an jemanden geschickt hat, unerwartet im Internet für alle Welt zu sehen sein kann. Und dass man sich auch nicht in trügerischer Sicherheit wiegen soll, wenn es da wieder gelöscht wird. „Das Internet vergisst nichts und so ein Foto kann plötzlich 10 Jahre später wieder auftauchen und gerade dem Personalchef auffallen, bei dem man sich bewirbt.“ Mit diffamierenden Fotos und mit verbalen Äußerungen werden beim Cybermobbing gezielt einzelne Opfer fertig gemacht. Hier müssten Schüler, Lehrer und Eltern Augen und Ohren offenhalten, um Mobbing wahrzunehmen. Und wenn Gespräche und Ermahnungen nicht helfen, das Mobbing einzudämmen, könne man auch die Polizei einschalten, so Grasser. Bezüglich Facebook und ähnlichen Netzwerken empfahl Grasser, die Privatsphäreneinstellungen zu nutzen, sehr genau zu prüfen, welche persönlichen Angaben man ins Netz stellt (auf keinen Fall die Telefonnummer und Adresse) und sich nie ohne Vorsichtsmaßnahmen mit einer Internetbekanntschaft zum ersten Mal treffen. Denn so mancher interessanter junger Mann, den ein Mädchen treffen wollte, habe sich als pädophiler älterer Herr oder anderweitiger Gewalttäter herausgestellt. Zudem sei Facebook natürlich auch ein idealer Tummelplatz für rechtsradikale Netzwerke, die Anhänger für ihr Ansinnen suchen.

Katja Eckert-Hessing

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Monti aktuell

Monti-Racers unter den Top Ten bei Formel1-in-Schools.

Unsere Mannschaft - die MontiRacers - erreichte beim Regionalwettkampf Südost in Fürstenfeldbruck mit ihrem Boliden "Apocalypso I" einen überaus zufriedenstellenden zehnten Platz, und das bei sehr starker Konkurrenz! Es waren 16 Mannschaften gemeldet, erschienen waren nur 14 (es haben also zwei Teams noch kurz vor knapp abgesagt), davon traten dann 12 in der gleichen Altersklasse 15-19 Jahre an. Mit einem Durchschnittsalter von 14 stellten die Monti-Racers mit Abstand das jüngste Team dieser Altersklasse. Formel 1 in der Schule ist ein multidisziplinärer, internationaler Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren einen Miniatur-Formel 1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, ein aufregendes, spannendes Lernerlebnis zu schaffen und damit das Verständnis und den Einblick in die Bereiche Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft zu verbessern und berufliche Laufbahnen in der Technik aufzuzeigen. In Regionalwettkämpfen und einer Deutschen Meisterschaft treten die mit Gaspatronen angetriebenen Boliden auf einer 20 m langen Rennstrecke gegeneinander an. Entscheidend ist die Teamleistung aus Konstruktion, Fertigung, Reakti-

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onszeit, Fahrzeuggeschwindigkeit, Businessplan und Präsentation. Es kam also nicht nur darauf an, einen schnellen Boliden auf die Räder zu stellen, sondern auch Resourcen und Termine zu planen, Sponsorengelder aufzutreiben, einen Messestand auszustatten, eine WebSite zu erstellen, ein Portfolio (Präsentationsmappe) zu entwerfen und einen Kurzvortrag zu halten. Der Bolide wurde von Tim Bodenstab im Rahmen seiner Großen Arbeit entwickelt und gefertigt. Wie sich herausstellte, war dieser Entwurf auf Anhieb ohne Testfahrten konkurrenzfähig und fuhr sehr gute Zeiten heraus - nur 0,1 sec langsamer als der Schnellste. Zudem hatten wir in Raphael Arneth einen hervorragenden, unglaublich abgebrühten und vor allem reaktionsschnellen Starter, der mit seinen Blitzstarts den Grundstein für eine 100%ige Erfolgsserie in den vier Rennen gegen unseren zugeteilten Wettbewerber legte. Im Viertelfinale der Ko-Rennen (das ist eine zweite Runde und geht dann nicht mehr in die Wertung ein), das wir gegen das Team "The Red Cheetah" verloren, war das erste Rennen sehr knapp, das zweite -

als wir auf die schnellere der beiden Bahnen wechselten - ging leider deutlich verloren; wobei wir wieder den besseren Start hatten. Man kann vermuten, dass hier an der Justierung der Startvorrichtung oder der Gaspatrone etwas nicht genau passte. Die Präsentation unserer Monti-Racers war wie der gesamte Auftritt in Fürstenfeldbruck eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Übergänge der einzelnen Redner verliefen wie auf's Stichwort. Das

vielfache Proben, das letzte Mal im Treppenhaus des Veranstaltungsortes, trug seine Früchte. Die Inhalte der Präsentation wurden so gut wiedergegeben, dass nur wenige fachliche Nachfragen blieben. Folgende Teammitglieder trugen zum Erfolg bei: Tim Bodenstab (Ingenieur), Jarno Eickels (Grafik Designer), Oliver Racky (Ressourcen Manager), Felix Neubauer (Team Manager), Raphael Arneth

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(Ressourcen Manager), Felix Pumpenmeier (Grafik Designer). Alle Ergebnisse und auch die Teambilder sind schon auf der Seite: www.f1inschools.de/aktuell/ meisterschaften/sued-ost-2012 Die Website der Moti-Racers ist zu finden unter: www.monti-racer.de/index.html Wie schon erwähnt, war die Teilnahme ein großer Erfolg für das

Team und jeden Einzelnen, weil: - die Kids das durchgezogen haben - wir das erste Mal dabei waren - wir das jüngste Team in der Regelgruppe waren - hätten wir in der Juniorengruppe starten dürfen - müssten wir uns nun wohl mit einer Fahrt nach Stuttgart zu deutschen Meisterschaft befassen (begründete Vermutung) - wir waren das einzige Team aus dem Bereich der Volks/ Hauptschulen - wir haben zwei Wettbewerber hinter uns gelassen (ältere, erfahrenere) - unserer Wettbewerbsauto war nicht ganz regelkonform, also müssen wir in anderen Bereichen richtig gut gewesen sein, das heißt wir haben benennbares Verbesserungspotential - wir hatten ein - im Vergleich - sehr kleines Budget - wir hatten ein superstabiles Auto

und den mitgenommen Sekundenund Zweikomponentenkleber haben einfach in der Tasche lassen können. Der Auftritt bei F1 in Schools wurde ermöglicht durch Spenden von Fidentia Wärmemessedienst und Kabelservice, Druckerei Bernhard Weid , Lydia Eickels, die auch die Hemden sponserte und die Banner druckte, Neo-Plastic Wieland, die den Boliden fräste. Der größte Dank gebührt Detlef Racky, der den Jungs CAD nahebrachte, zur Teilnahme inspirierte und die Fäden immer sicher in der Hand hielt. Gerd Neubauer, Lutz Pumpenmeier Fotos: Veranstalter, www.f1inschools.de

Tranquilla Trampeltreu Theater Von Michael Ende Am Donnerstag, 19.4.12 hat die Eiche und die Weide ein Theaterstück vorgeführt. Das war unten im Keller. Das Theaterstück wurde den anderen Klassen vorgeführt. Es handelte von einer Schildkröte. Sie wollte auf die Hochzeit von Leo dem 28. gehen. Da begegnete sie der Spinne Fatima Fadenkreuz, der Schnecke Scheherezade Schleimig, den Raben und der Eidechse. Sie kam am Ende doch noch zu einer Hochzeit. Diese Hochzeit aber war von Leo dem 29.. Weil sie so stur war, hat sie ihr Ziel erreicht. Ronja Neubauer, 3.Klasse Eiche

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8.Jahrgangsstufe belegt 2.Platz beim Wettbewerb „Zukunftsberufe für Spezialisten“ Am 03. März 2012 nahm eine Gruppe der 8.Jahrgangsstufe an dem Wettbewerb „Zukunftsberufe für Spezialisten“ teil. Gesucht wurde hierbei die kreativste 8. Mittelschulklasse des Landkreises Forchheim. Der Wettbewerb wurde von den Forchheimer Firmen Piasten, Wellpappe und Huhtamaki ins Leben gerufen. Diese Firmen wollten damit die drei Ausbildungsberufe Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Maschinenund Anlagenführer sowie Packmitteltechnologe den Schülern näher bringen. Das Ganze fand auf der Ausbildungsmesse im Beruflichen Schulzentrum Forchheim statt. Unsere Gruppe bestand aus Moritz Mayer, Felix Neubauer, Alisia Romanowski, Nadja Schäftlein, Felix Pumpenmeier und Jakob Metzger. Wir gaben uns den Namen „Dream Team“. Unsere Aufgabe war Pralinen zu produzieren, zu verpacken und zu präsentieren. Es nahmen neun Gruppen aus unterschiedlichen Schulen des Landkreises teil. Da auf den ersten Platz eine Belohnung von 1.000€ ausgesetzt war, strengten sich alle sehr an. Für die Pralinen gab es mehrere Arten von Rohlingen. Diese mussten gefüllt werden und mit Schokolade überzogen werden. Anschließend wurden sie noch verziert. Für die Verpackungen gab es schon Vorlagen aus Pappe. Diese mussten nur noch mit Geschenkpapier überzogen werden und Verschönerungen angebracht werden. Am Ende reichte es trotz großer Bemühungen nur zum zweiten Platz, wir waren aber trotzdem sehr glücklich und freuten uns über das Preisgeld von 300€. Den ersten Platz machte eine Gruppe der Volksschule Eggolsheim und den dritten Platz belegten Schüler der Rittervon-Traitteur Schule. Am 29. März fand die offizielle Preisverleihung statt. Alle Gewinnerteams, deren Lehrer und Vertreter der Firmen trafen sich in einem Gebäude der Fa. Huhtamaki. Die Presse machte ein Foto von allen und am nächsten Tag erschien ein Artikel in der Zeitung. Der Wettbewerb hat uns total viel Spaß gemacht und das gewonnene Geld können wir sehr gut für unsere Große Reise nach Premuda gebrauchen. Jakob Metzger und Astrid Romanowski Fotos: Astrid Romanowski, Karolin Wehrl-Pumpenmeier

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Filz-Projekt der Smaragdklasse Wir, 8. Klässler der Smaragdklasse, haben im Rahmen eines AWT-Projektes Stifte umfilzt und Schlüsselanhänger gefilzt. Zuerst haben wir Arbeitsgruppen eingeteilt (Finanzen, Design/Werbung/ Verkauf, Einkauf), anschließend fragten wir Sybille Kellner (Geschäftsleitung), ob wir uns Geld für den Materialeinkauf von der Schule leihen dürfen. Danach besorgten wir das Material (Filzwolle, Stifte, Schnur). Nun fertigten ein paar Schüler die Prototypen an. Danach konnten wir mit dem Produzieren beginnen. Einige Schüler filzten Stifte, andere Schlüsselanhänger. Währenddessen berechnete die Gruppe Finanzen den Verkaufspreis. Nach der Produktion haben wir gemerkt, dass wir zu viel Filzwolle und zu viele Stifte gekauft haben. Zum Glück konnten wir die Wolle an Anette und die Stifte an das Schulsekretariat weiter verkaufen. Die Arbeitsgruppe Design/Werbung/Verkauf überlegte sich, wie die Werbung aussehen sollte. Es wurde eine Infomail an alle Eltern geschickt und ein Werbeplakat gestaltet. Als wir mit dem Produzieren fertig waren, überlegte sich die Gruppe Design/Werbung/Verkauf auch noch, wie der Verkaufsstand aussehen soll. Am Tag der offenen Tür haben wir dann alle unsere Produkte verkauft. Insgesamt haben wir 109,14€ eingenommen. Der Gewinn fließt in die Kasse für unsere große Reise nach Premuda. Das Projekt hat uns total gut gefallen. Sowas würden wir gerne öfters machen. Eltje Blömer und Alisia Romanowski Fotos: Astrid Romanowski

Lederarmbänder der Tigeraugen 125€ Gewinn – echt cool! Lederarmbänderprojekt der 8. Jahrgangsstufe der Tigeraugen vom Anfang des Schuljahres bis zum 04.02.12. Wir stellten 50 Lederarmbänder im Arbeit/Wirtschaft/Technik Unterricht bei Astrid Romanowski her, die wir am Tag der offenen Tür verkauften. Zuerst mussten wir uns überlegen, welche Arbeitsschritte anfallen und dann haben wir diese nach Aufgabenbereiche sortiert. Dann haben wir verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Das waren: Design, Werbung & Verkauf, Einkauf & Finanzen und die Produktion. Das Herstellen der Bänder lief so ab: Als erstes musste sich die Gruppe Design das Aussehen der Lederarmbänder ausdenken und dann mit der Gruppe Einkauf & Finanzen besprechen was diese besorgen sollten und wie viel. Als alle Materialien da waren, musste ein Prototyp erstellt werden, das erledigte die Gruppe Design. Nun musste sich die Gruppe Werbung & Verkauf eine ansprechende Strategie ausdenken, mit der sie möglichst viele Leute neugierig machen würden. Dabei half ihnen ein richtiger Profi, der Werbefachmann Sven Sauer aus Bamberg. Sie entschieden sich für gesprayte Plakate, Umhängeschilder und einen Bauchladen. Außerdem haben sie auch eine Werbemail an alle Eltern geschickt. Danach wurden die Lederarmbänder von der Gruppe Produktion, in der alle Schüler waren, hergestellt. Auch hier mussten wir uns zuerst die einzelnen Arbeitsschritte der Produktion überlegen und diese in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Zum Schluss rechnete die Gruppe Einkauf und Finanzen noch unseren Verkaufspreis aus, 2,50 Euro. Am 04.02 war es endlich so weit, der Tag der offenen Tür war da. Unser Verkauf ist erstklassig gelaufen, da nach fast einer Stunde alle Lederarmbänder verkauft waren ;) Bei unserer nächsten Unterrichtsstunde rechneten wir nun unsere Einnahmen aus. Wir sind sehr stolz auf diese Summe die dabei raus kam, da der Gewinn ja auch in unsere Große Reise einfließt, die Mitte Mai stattfinden wird. Das Projekt hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, wir haben gelernt wie man eine Produktion richtig plant, wie man richtig Werbung macht und dass wir alle zusammen ein starkes Team sind! :) Hannah Hilgart u. Johanna Künzel Fotos: Astrid Romanowski

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Rubin Klasse erwirtschaftet 101,15€ Gewinn Am 23.09.2011 startete Astrid mit uns, den Rubinen, ein neues AWT Projekt. Bei diesem Projekt sollten wir uns ein Produkt überlegen, das wir produzieren und verkaufen sollten. Wir entschieden uns dafür, einen Kalender mit Bildern aus der Region zu produzieren. Anschließend überlegten wir uns, was man dafür alles tun muss und teilten diese Arbeiten in drei verschiedene Arbeitsgruppen auf. Es gab die Gruppen Werbung/Verkauf, Produktion/Design und Finanzen/ Einkauf. Als nächstes legten wir fest bis wann jede Gruppe ihre Aufgaben jeweils erledigen müsse und legten so einen Zeitplan fest. Dabei musste man darauf achten, dass die Gruppen manche Arbeiten erst dann tun konnten, wenn eine andere Gruppe ihre Aufgabe erledigt hatte. Nun setzten wir unsere Planung in die Tat um. Wir mussten nach jedem Tag, an dem wir für das Projekt arbeiteten protokollieren, was wir alles geschafft und beschlossen hatten. Zunächst organisierte die Gruppe Werbung/Verkauf den Platz für den Verkaufsstand, während die Gruppe Produktion/ Design eine Zielgruppe für den Kalender festlegte und Skizzen zum Format zeichnete. In den nächsten drei Tagen suchte die Gruppe Produktion/Design ein Format für den Kalender aus und die Gruppe Werbung/Verkauf legte fest, dass 35 Exemplare produziert werden sollten. Am 14.10.11 kam dann der erste Meilenstein und wir mussten einen Zwischenbericht schreiben. Danach überlegte sich die Gruppe Produktion/Design welche Bilder in den Kalender sollten und erstellten

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diese. Als nächstes überlegte sich die Gruppe Werbung/ Verkauf, was für Werbung sie machen würden, dabei bekamen sie Hilfe von Sven Sauer, einem Werbeexperten aus Bamberg. Währenddessen überlegte sich die Gruppe Finanzen/Einkauf, welches Material man benötigen würde und wo man es herbekäme, erstellte eine Kalkulation des Materials, legte den Preis für den Kalender fest, besorgte Geld und schrieb einen Einkaufszettel. Danach kam wieder ein Meilenstein, bei dem wir einen mündlichen Zwischenbericht machen mussten. Als nächstes kaufte die Gruppe Finanzen/ Einkauf das Material für den Kalender ein. Anschließend sortierte die Gruppe Produktion/ Design die Bilder zu den Monaten, gestaltete die Seiten individuell, fertigte den Kalender am PC an, teilte die Arbeiten für die Produktion ein und legte die Utensilien zurecht. In dieser Zeit führte die Gruppe Werbung/Verkauf auch ihre Werbung durch und plante den Verkaufsstand. Am 17.11.11 produzierten wir dann den Kalender. Vor der Produktion mussten wir natürlich erst die einzelnen

Arbeitsschritte und deren Reihenfolge festlegen. Am 26.11.11 wurde der Verkaufsstand aufgebaut und am 27.11.11 war der Weihnachtsbasar, an dem die Gruppe Werbung/

Verkauf viele Kalender verkaufen konnte. Die restlichen Kalender verkauften wir noch nach dem Weihnachtsbasar und schenkten Herrn Sauer noch einen, als kleines Dankeschön für seine Hilfe. Zum Schluss berechnete die Gruppe Finanzen/ Einkauf unseren Gewinn von 101,15 € aus. Ich fand das Projekt gut, da man mal sehen konnte, wie es auch in echten Firmen ungefähr funktioniert. Zudem war es eine gute Vorbereitung auf den Quali. Matthias Romig Fotos: Astrid Romanowski

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Die Große Arbeit 2012

Am Samstag, dem 21.01.2012, präsentierten die Neuntklässler unserer Schule im historischen Saal des Forchheimer Rathauses ihre Große Arbeit. Konstruktion und Bau eines Miniaturrennwagens, eines Pizzaofens, eines Modellhauses, an dem aufgezeigt wurde, wie regenerative Energien im Alltag verwendet werden können. Worauf ist beim fachmännischen Befilzen eines Stuhls und beim Nähen einer eigens kreierten Pluderhose zu achten? Alles Wissenswerte über die erste durchgängige Straßenverbindung von der US-amerikanischen Ost- zur Westküste, der Route 66, und über die Schönheiten der kanarischen Insel Teneriffa. Über ein halbes Jahr hatten sich die 13 Rubine ihrem Thema gewidmet, eine schriftliche Ausarbeitung verfasst, als praktische Arbeit Funktionsmodelle oder einen eigenen Zeichentrickfilm erstellt und ihren Vortrag mit einer PowerPointPräsentation vorbereitet. Geschichtliches erfuhren die Zuhörenden durch die Schilderung, wie im Mittelalter gekocht wurde und wie die letzte Fahrt der Titanic verlief. Auch die Bedeutung der Selbsterfahrung und der Erfahrung der Gemeinschaft durch den WalkAway, als ehrenamtliche Leiterin einer Jugendgruppe beim CVJM oder als Fußballschiedsrichter waren Themen einer Großen Arbeit.

die einzelnen Schülerinnen und Schüler den praktischen Teil ihrer Großen Arbeit den Besuchern darboten. Noch vor Beginn der Veranstaltung wurden bereits aus Interesse und angeregt durch die beeindruckend und bis ins Detail liebevoll gestalteten Tische erste Fragen gestellt, erste Hinweise verraten. „Wie hast Du zu Deinem Thema gefunden? Was hat Dich bewogen, dieses Thema auszuwählen?“ Anregungen hatten unsere Rubine im Vorfeld aus der Familie, dem Bekanntenkreis und von den Lehrkräften erhalten. Hilfreich waren auch Erfahrungen aus Berufspraktika oder aus der eigenen Lebenssituation heraus. Natürlich halfen auch Broschüren oder das Internet bei den ersten Recherchen. War das Thema erst festgelegt, so ergab sich auch die Bestimmung des Mentors, d. h. der Person, die der Schülerin, dem Schüler mit Rat und Kompetenz zur Seite stand. Niemand stand unseren Rubinen jedoch zur Seite, als sie, mit einem Mikrofon und dem Steuergerät für den Beamer in der Hand auf der Bühne standen. Schon allein der Mut, auf die Bühne zu gehen und in diesem Moment die große An-

zahl der Zuhörer wahrzunehmen, erfordert Mut und gebührt unseren uneingeschränkten Respekt. Für die Eltern ein berührender Moment, für unsere Abschlussklasse die Möglichkeit, beweisen zu können, was sie gelernt haben. Alle waren sehr aufgeregt, die Eltern, die Mentoren, die Lehrer, in erster Linie natürlich die Vortragenden. Für jeden auf der Bühne Stehenden zeigte sich, dass sich die Erregung des ersten Augenblicks nach einigen Minuten legte, die Vortragszeit rasend schnell verging und z. T. die Situation begann, Freude zu bereiten und Stolz aufkommen zu lassen. Den rund 200 Gästen bot sich ein interessanter Vortrag nach dem anderen und fesselte die Aufmerksamkeit, nur unterbrochen durch eine Pause nach den ersten sieben Präsentationen. Schön war auch anzusehen, wie unsere Vorstandsmitglieder, die Lehrer, die Schülerinnen und –schüler der 8. und 9. Klasse mitfieberten, welche Verbundenheit von der Klassengemeinschaft ausging und ganz deutlich zu sehen und zu spüren war. Ein großer Tag, eine perfekt organisierte Veranstaltung. Respekt vor der Leistung unserer im AK Veranstaltungsorganisation tätigen Eltern. Das reichhaltige Buffet, zu dem viele Eltern mit Gerichten und Selbstgemachtem beigetragen hatten, war ein absoluter Augen- und Gaumenschmaus. Buffet, Live Musik von Soul Tones aus Bamberg, kurzweilige Grußworte mit Esprit und Witz, ein gelungener Abend, der nicht nur unseren Rubinern im Gedächtnis bleiben wird. Wir wünschen weithin viel Erfolg und das Glück der Tüchtigen. Text: Peter Fritzsche Fotos: Gudrun Elischer

Der Saal des Forchheimer Rathauses bot die geeignete Kulisse für diesen großen Tag unserer Rubine. In UForm reihten sich vor Ort Tisch an Tisch, auf denen Ausgabe 47/2012

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Die Große Arbeit aus Schülersicht Flöte und mehr Wie? Was? Welches Baustück soll ich bauen? Endlich die Erleuchtung. Ich baue einen Tischnotenständer und `nen Flötenigel. An manchen Tagen war es schwierig, aber an anderen Tagen war es ein Klacks. Schwer wurde es bei dem schriftlichen Teil. Was soll da rein und wie soll ich es beschreiben? Fast am Ende der Großen Arbeit gab es die Gedanken, wie ich meinen Präsentationstisch gestalten will. Auch die Aufregung, was die Jury zu sagen hatte! Magengrummeln am Großen Tag, denn ich hatte Angst, oben auf der Bühne zu stehen. Hatte ich es vermasselt? NEIN, ICH DOCH NICHT! Der schwere Stein fiel mir vom Herzen, als ich nicht mehr oben stand. Und am Ende die große Freude, als wir die Urkunden bekamen.

Claira Burt

Titanic Die Große Arbeit stand an, ich war aufgeregt wie jeder andere. 1000 von Fragen gingen mir durch den Kopf. Welches Thema, welcher Mentor, wie lange habe ich Zeit? Als ich mich letztendlich für das Thema Titanic entschied, und Andreas sein Jawort als Mentor gegeben hat, ging die Arbeit auch schon los. Tag für Tag machte ich mich ans Werk. Doch irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr. Meine Mama musste mich Tag für Tag rein treiben. Dann kam auch schon der praktische Teil. Soll ich ein Buch binden lassen oder einen Film drehen? Ich entschied mich für den Film und in den Ferien ging es schon los. Ziemlich geschafft mit 1400 Aufnahmen im Kasten, war ich überglücklich. Nun kamen schon der Präsentationstisch und die Präsentation, ich machte mir viele Gedanken, wie ich alles gestalten sollte. Als nach langer Überlegung der Präsentationstisch stand, kam die Präsentation an die Reihe. Ich machte mir viele Gedanken. Passt mein Kleid? Vergesse ich meinen Text? Und meine größte Sorge war, wie reagiert die Jury auf mich? Als ich am großen Tag schon als 2te an der Reihe war, sprang mein Herz total wild hin und her. Aber mit der Zeit ging das auch wieder weg. Als ich es geschafft hatte, war ich überglücklich. Was ich daraus gelernt habe? Dass man sich ein gutes Thema überlegen soll, damit man an der Arbeit jedenfalls Spaß hat. Und ganz wichtig, dass man früh genug anfangen muss, um keinen Stress zu haben.

Anika Elischer

CVJM: Christlicher Verein junger Menschen Ich stand auf und mein erster Gedanke war: heute ist der Abend.Unsere Große Arbeit ohweh! Vor 200 Leuten des ist nicht schee. Aufregung ist gar kein Wort dafür. Dort im Rathaus wird es stattfinden. Mein Flyer der ist cool. Mein Thema war CVJM aber jetzt muss ich erst mal den Text lernen. In zwei Stunden ist es so weit und der Raum war voll! Text lernen. Noch zwei Runden. Am Ende der Stolz und die Erleichterung.

Carina Wölfel

Kochen im Mittelalter Schön, Lecker, im Mittelpunkt stehen Stressig, laut, anstrengend, lässig Minecraft, Aufregung, Entspannung es sind nicht so viele Julians Oma ist cool mein Vater hat gute Ideen vergessen, Alltag, Schule

Jarno Eickels

Teneriffa Die Große Arbeit, Ohjee! Darüber reden war schee. Man übt viel, man ist aufgeregt, egt egt egt. Teneriffa, da will ich hin, da kann man fett Chilln. Spanisch: leicht zu lernen, lässig, entspannt und cool, mit Shandi Cruzkampo chill ich am Pool. Das Ende. Die Erlösung ist da und das Essen ganz nah.

Leonie Pühl

Get your kiks on Route 66 Ein Mentor muss her, ohne wird es schwer. Man muss sich die Zeit einteilen, das man nicht alles zum Schluss machen muss. Mein Thema war „Get you kiks on Rote 66“, das Thema interessierte mich am meisten. Meine praktische Arbeit war die Cadillac Ranch, das sind zehn eingegrabene Cadillacs. Das Vortragen vor 200 Leuten war nicht einfach, aber auch nicht schwer, ein Adrenalin Kick war da!!! Es war ein gutes Gefühl wenn man fertig war. Der restliche Abend war ganz nett.

Pascal Dietz

Der gefilzte Stuhl Mein Thema hab ich schnell gefunden und meine Mentorin auch. Das Filzen vom Stuhl war chillig. Der Stuhl ist fertig, WOW, krass wie der aussieht. Aber jetzt steht der erstmal 5 Monate daheim rum bis er in die Schule kommt. Die schriftliche Ausarbeitung ist mir leicht gefallen. Dann war es soweit, ich hab meine Präsentation und die Powerpoint vorbereitet. Tausendmal geübt und bei der Generalprobe den zweiten Satz vergessen. Mittwoch früh hab ich mein Präsentationstisch noch fertig aufgebaut, dann kam die Jury. Am Samstag war dann der große Tag. Um 12 Uhr aufstehen, fertig machen, essen, Tv schauen und ab in die Schule um das ganze Zeug vom Präsentationstisch ins Rathaus zu bringen. Am Rathaus angekommen, gabs erstmal Stress beim aufbauen der Präsentationstische. Vor den Vorträgen waren alle total aufgeregt, mit der Zeit verschwand die Nervosität. Sie kam erst wieder als man auf der Bühne stand. Aber die Zeit da oben ging eigentlich schnell rum. Nach einer gefühlten Ewigkeit gings dann weiter mit der Urkunden Verleihung. Wir ließen den Abend ausklingen und gingen nach Hause.

Lukas Müller

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Monti aktuell Mein Pizzaofen Wo krieg ich nur einen Mentor her, ich schaufle Dreck hin und her, der Guss der 1. Betonplatte war nicht als so schwer, die Kalksandsteine waren aber schwer, der Rest des Ofens ging nicht so schwer, das schriftliche war ein heikler Akt, das ging schwer, das Modell bau ma jetzt, das Aufbauen in der Schule war ein wackeliges Stück, am 28.01.12 das Ausschlafen war ein schönes Stück, im Ofen wird geschürt für die Pizza, die Pizza im Ofen dahinter die Glut, im Rathaus war es ein aufregender Moment, auf den Stühlen vorne sitzen war ein mulmiges Gefühl, Jürgen nannte meinen Namen, dann ging es los, die Energie im Körper spürte man bloß, die ersten Sätze waren schwer, doch dann ging es, ich war froh dass das vorbei war, ein schönes Gefühl, und wir ließen den Abend noch schön ausklingen, es war trotz Anstrengungen und Druck ein tolles Projekt.

Julian Pohl

Walkaway Viel Schreibkram zu machen man verschiebt´s auf morgen. Die Zeit vergeht wie im Flug, schon müssen wir die Arbeit abgeben. Mein praktischer Teil ein Steinkreis legen. Samstag fertig machen für den Abend, die Aufregung steigt immer mehr. In der Schule angekommen. Tische aufbauen und ins Rathaus schleppen. Der Saal ist voller Leute für mich viel zu viel. Alle wollen es endlich hinter sich bringen und sind schon aufgeregt. Der letzte hat´s geschafft, Erleichterung bei uns ist groß. Noch ein paar Fotos schießen und ab nach Hause.

Jannika Pfeiffer

Nähen einer Pluderhose Welches Thema soll ich wählen? Singen, Nähen? Welchen Mentor werd ich haben? Wie viel Zeit für das Nähen? Ich hab kein Bock mehr. Schluss. Stop. Aus. Kommt mein Thema denn gut an, gucken sie sich das auch an? Ich hab Angst, krieg 'n Nervenzusammenbruch. Ich hab kein Bock mehr. Schluss. Stop. Aus. Wie finden die mein Outfit, wie sehn die andren aus? Der Tag kommt immer näher, ich will das Alles nicht. Lass uns abhauen, weg gehen, nie wieder zurück sehn. Meine Gedanken kreisen, kreisen. Noch 2 Pausen vor mir, die Panik steigt und steigt. Ich hab kein Bock mehr. Schluss. Stop. Aus. Doch ich bin dran. Wie verhalte ich mich jetzt? Sprech ich laut genug, vermassle ich es jetzt? Es ging so schnell vorbei, das hätt ich wirklich nicht gedacht. Doch zufrieden bin ich erst, wenn ich's Video gesehn hab.

Jana Dötzer

Fußball-Schiedsrichter Die Auswahl des Themas war eigentlich nicht schwer, da es mein Hobby ist. Als ich anfing, wusste ich nicht, dass das so stressig werden würde. Mein praktischer Teil war eine große Hürde die ich überwinden musste. Als ich anfing mit dem Theorie Teil wurde schnell klar, dass es viel zum schreiben gibt, da es ein sehr weitreichendes Thema war. Als ich meine 20 Seiten fertig hatte war mein praktischer Teil auch so gut wie fertig. Am Tag der Präsentation war ich gar nicht aufgeregt, weil ich wusste es werden nur Menschen sein. Als Jürgen dann sagte, dass ich auf die Bühne muss lief ich hoch. Dann fing ich an. Als ich mit der ersten Karteikarte fertig war, hätte ich sie eigentlich wegschmeißen können. Nun kam der falsche Fußballplatz und alle Leute fingen an zu lachen (ungewollt). Als mein Film kam, mit dem Einwurf, lachten alle (gewollt). Als ich fertig war, war ich sehr froh das ich´s hinter mir hab. ENDLICH WAR ICH FERTIG JUHU

Pascal Wagner

Regenerierbare Energiern im Alltag Zuerst musste ich die Entscheidung treffen, welches Thema ich machen will. Dabei hatte ich zwei Möglichkeiten im Kopf: Regenerierbare Energien oder Feuerwehr. Ich entschied mich für das Thema „Regeneriebare Energien im Alltag.“ Als praktische Arbeit entschied ich mich ein Modellhaus aus Styropor zu bauen. Die erste Schwierigkeit dabei war, das Ausschneiden der Styroporteile, da man sie nur schwer gerade ausschneiden kann. Danach versuchte ich die Styroporplatten zusammen zu kleben, allerdings hielt der Styropor Kleber nicht gut, sodass ich sie zusätzlich mit Holzspießen zusammen machen musste. Auch das Verlegen der Leitungen war ein ganz schönes Gefummel. Zu dem war die schriftliche Arbeit sehr anstrengend. Selbst wenn ich nur einen kleinen Teil verändern wollte, kostete mich das meist den ganzen Tag. Am Abend der Präsentationen ging es mir zuerst gut, aber als ich dann dran kam schoss mein Puls in die Höhe. Aber während ich redete wurde es langsam besser. Doch am schönsten war das Glücksgefühl als dann alles vorbei war.

Matthias Romig

Konstruktion und Bau eines Miniaturrennwagens Die Große Arbeit war gut, doch dafür braucht man Mut. Alleine der Schriftliche Teil war schwer, ich dachte ich schaffe es nicht mehr. Doch die Konstruktion hat Spaß gemacht, nun war viel geschafft. Bei der Präsentation fühlte ich mich wie eine kleine Maus, doch dafür gab es vom Publikum viel Applaus. Ich ging erst um 2 ins Bett, der Abend war sehr nett.

Tim Bodenstab

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Portraits: Peter Fritzsche Gudrun Elischer Ralf Rödel 27


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Monti Aktuell #47  

Ausgabe 47 der Monti Aktuell für Mai 2012

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