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I T N MO

L L E U T K A

Jahrgang 2011, November, Ausgabe 45

Auf unserer Homepage gibt’s die Monti aktuell auch in Farbe


Monti aktuell

Ein Bienchen

für......

Karoline Wehrl-Pumpenmeier

Vorwort Hallo Ihr lieben Montis,

die Herbstferien bilden eine erste Etappe, den Beginn des neuen Kindergarten -und Schuljahres Revue passieren zu lassen. Sind alle großen und kleinen „Neuen“ angekommen und vor allem wie sind sie angekommen bei uns? Haben wir sie gut aufgenommen? Haben sich ihre ersten Erwartungen und Wünsche erfüllt? Fühlen sie sich wohl und bekommen genug Hilfe und Unterstützung, wobei auch immer? Das sind Fragen, die uns sowohl bei den Kindern als auch bei den Kollegen in letzter Zeit besonders bewegten. Nicht nur deshalb haben wir ein Teamwochenende zum Austausch und Kennenlernen verbracht und auch eine große gemeinsame Fortbildung in Sachen Montessori erlebt. Mit neuer Kraft und großer Einigkeit werden wir an alle alten und neuen Aufgaben herangehen. Es macht Spaß. Mit lieben Grüßen Sibylle Kellner

Schule stellt sich vor 24.11.2011

Mitgliederversammlung

Seit vielen Jahren ist Karoline mit ihren beiden Jungs an unserer Schule. Sie ist eine Frau mit schönen Ideen, einem guten Gespür für ihre Mitmenschen und, da sie selbst auch das Montessori-Diplom erworben hat, mit einem großen Wissen darüber. Als langjährige Sprecherin des AK Pädagogik stellt sie gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen in jedem Jahr eine interessante und wertvolle Vortragsreihe zusammen. Als Vertreterin des AK Gremium arbeiten wir auch im Forum Schule sehr gern mit ihr. Wir schätzen an Karoline, dass sie ruhig und überlegt an Themen und Sachverhalte herangeht, immer das Ganze, die Kinder, Eltern und Lehrer im Blick hat. Karoline hat viele kosmische Materialien für unsere Schule weiterentwickelt oder neu hergestellt. Sie unterstützt Lehrer im Bereich kosmische Erziehung im Unterricht mit anschaulichen Vorträgen und Experimenten und sie macht das wirklich klasse. Ihr neuestes Projekt war es, die „Miniphänomenta“ aus der Montessorischule in Erlangen an unsere Schule zu holen und somit Kinder und Erwachsene für Versuche zu begeistern. Liebe Karoline, wir danken Dir für Deine Hilfsbereitschaft, für Dein Mitanpacken, wo immer es nötig ist, für Deine freundliche, offene Art immer im Bewusstsein miteinander zu handeln, füreinander da zu sein. Schön, Dich bei uns an der Schule zu haben. Liebe Grüße Sibylle

Mathematik an der Montessori-Schule

01.12.2011

19.01.2012

Tag der offenen Tür 04.02.2012

Abschlussfeier 9.-Klässler In einer sehr persönlichen und bewegenden Abschlussfeier hat die Montessorischule ihre „Großen“ gewürdigt, gefeiert und verabschiedet. Nach dem großen Rahmen bei der Präsentation der „Großen Arbeit“ wurde diese der Abschied sehr familiär in der Schule gefeiert. Mit Stolz blickte Schulleiter Herbert Winter sowohl auf die ersten Tage der Schüler bei uns, als auch auf die letzten Wochen und Monate mit der „Großen Reise“ nach Premuda, der Bewältigung der „Großen Arbeit“, dem Quali und walkAway zurück. Rundum strahlende Gesichter gab es bei der Verkündung des Quali-Ergebnisses. 90% haben den Qualifizierenden Hauptschulabschluss geschafft. Im Rahmen eines stimmungsvollen Abends, gestaltet von den 8.-Klässlern und vielen Pädagogen der Schule erhielten unsere ersten Absolventen ihre Zeugnisse, schöne Erinnerungsstücke und viele gute Wünsche für ihren weiteren Lebensweg, der für alle mit einem Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz weitergeht.

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Monti aktuell

Ein Herzliches Willkommen für alle Schulanfänger! Voller Stolz strömten am 14.September die Schulanfänger mit ihren Eltern, teils Großeltern und Paten, in die Johanniskirche. Mit einem feierlichen Schulanfangsgottesdienst, gestaltet vom AK Religion mit Brigitte Bodenstab und Team und Pfarrer Weidt, startete dieser besondere Tag für die Erstklässler. Der anschließende kurze Fußmarsch mit Ranzen und Schultüte von der Kirche zur Schule ließ die Spannung bis zur Willkommensfeier bei allen Beteiligten noch etwas steigen. Bei strahlend blauen Himmel warteten dann die 41 Schulanfänger im Pausenhof gespannt auf ihre Klasse. Nach der musikalischen Begrüßung aller Schüler und Lehrer mit dem Lied „Schule ist mehr“ wurden die ABC-Schützen von ihren Paten in Empfang genommen und in die Klassenräume begleitet. Anschließend folgten die ersten anderthalb Stunden Unterricht. Um 11:30 Uhr war der erste aufregende Schultag für die Erstklässler bereits zu Ende. Ob Sonnenblume oder Blumentöpfchen, für die Neuen gab es in jeder

Klasse nochmals ganz unterschiedliche besondere Willkommensgrüße. Auch in der Sekundarstufe begann für 24 Schüler das neue Schuljahr mit der 5. Klasse. Davon sind 6 ehemalige MontessoriGrundschüler, alle anderen Schüler kamen neu an die Schule. Sylvia Auerswald

Fotos: Sylvia Auerswald und Katja Eckert-Hessing

Der erste Schultag Am ersten Schultag kam ich zu spät, das war aber nicht so schlimm, denn ich kam ins Klassenzimmer und kannte bereits 10 Kinder. Das war ein gutes Gefühl, so viele zu kennen. Wir haben uns in den Kreis gesetzt und haben ein Kennenlernspiel gemacht. Jeder suchte sich ein Eigenschaftswort heraus, das den selben Anfangsbuchstaben hatte wie der eigene Name. Das war schwer, sich die Namen und Wörter zu merken, weil ich die halbe Klasse nicht kannte. Aber jetzt kenne ich schon viele und habe neue Freunde. Layla Waschner (Amethyst)

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Rückblick über die Schulzeit / Abgangsjahrgang 2011 Florian Ott Ich bin mit sechs Jahren in die Montessori Schule Forchheim eingeschult worden. Nach der vierten Klasse bin ich auf die Volksschule Hirschaid und hab dort die fünfte und sechste Klasse absolviert. Als die Montessori Sekundarstufe in Forchheim genehmigt wurde, habe ich die sechste Klasse freiwillig wiederholt, um wieder auf die Montessori Schule gehen zu können. Dann bin ich hier bis zur neunten Klasse geblieben. Im nächsten Schuljahr besuche ich die 10. Jahrgangsstufe der Montessori-Schule Erlangen. Am Besten hat mir die Große Reise nach Premuda, eine kleine kroatische Insel, gefallen. Was ich mitnehme: wenn in der Klasse ein gutes Klassenklima herrscht, ist die Schulzeit sehr schnell vorbei. Matthias Saam Ich bin mit sechs Jahren in die Grundschule Hausen gegangen und danach ein Jahr in die Hauptschule in Heroldsbach. Anschließend bin ich an die Montessori Schule gekommen. Meine schönsten Erlebnisse in den drei Jahren Schulzeit war die Große Reise auf die Insel Premuda, die mir sehr gut gefallen

hat. Ich würde jederzeit wieder so eine Große Reise machen. Auch meine Große Arbeit werde ich nicht vergessen. Ich nehme meine Lerntechniken aus meiner Schulzeit und das schöne Arbeiten mit dem Material mit. Die drei Jahre hier haben mir sehr gut gefallen und ich habe sehr viel gelernt an der Montessori-Schule. Jetzt beginne ich eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Manuel Harrer Hallo, ich bin der Manuel. Ich gehöre zu den Pionieren, den ersten Rubinen oder auch den ersten, die die Schule verlassen werden. Ich habe meine Grundschulzeit schon hier verbracht und hatte nach den vier schönen Jahren ein zwei Jahre langes Gastspiel in der Hirschaider Volksschule (oder auch jetzt Mittelschule Hirschaid). Ab dem Tag, an dem fest stand, dass es die Montessori Sekundarstufe geben würde, war für mich klar: „Ich will da wieder hin“. 2007 starteten wir dann das Experiment Montessori Sekundarstufe in Forchheim. Zu meinen schönsten Erinnerung zählen sicher die Große Reise nach Premuda, der Graffiti–Workshop und das Zirkus-Projekt. Aber auch die Große Arbeit und den Walk Away werden mir in Erinnerung bleiben. Ab September besuche ich die Bamberger Akademie für Gesundheitsberufe. Dort erlerne ich den Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerhelfer. Ich wünsche mir, dass es die Schule noch lange gibt, die 10. Klasse auch hier bald möglich sein wird und allen Schülern, dass sie den gleichen Spaß haben werden wie wir! Vanessa Bierfelder Ich war jetzt drei Jahre in der Montessori Schule. Davor war ich in der Adalbert-Stifter Schule in Forchheim. Der Grund, warum ich gewechselt habe war, dass dort auf der Schu-

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le viel Brutalität und auch teilweise Kriminalität herrschte. Hier ist das nicht so, man wird auch von den Lehrern ernst genommen, wenn man was sagt und hier kümmern sich auch die Lehrer um die Schüler. Das Schönste in den Jahren war, als unsere Klasse nach Premuda gefahren ist. Das war echt was Besonderes und dadurch wurde unser Klassenzusammenhalt auch stärker. Was nehme ich mit: Jeder Mensch ist so wie er ist und man kann ihn nicht verändern. Danach werde ich in die Berufsfachschule für Kinderpflege in Forchheim gehen und danach noch eine 3-jährige Ausbildung zur Erzieherin machen. Die Schulzeit hier war echt gut. Johannes Eckenweber Ich heiße Johannes Eckenweber und besuchte seit der ersten Klasse die Montessori Schule in Forchheim. Als ich in die Fünfte kam, gab es noch keine Sekundarstufe in Forchheim, deshalb besuchte ich bis zur Genehmigung unserer Sekundarstufe die Montessori Schule Erlangen. In der 6. Klasse war es dann so weit, die Pioniere starteten, 5. und 6. Jahrgangsstufe gemischt. Ich fand die Sekundarstufenzeit in der Montessori Schule Forchheim sehr schön, da mich alle herzlich in der Klasse aufnahmen. Elke Führer-Götz, unsere Lehrerin in der 6. und 7. Klasse hat mich sehr unterstützt. Dafür bin ich Elke auch dankbar. Meine schönsten Ereignisse fanden in der 8. und 9. Jahrgangsstufe bei Nicola Haensell als Lehrerin statt. Zunächst einmal war es die besondere Klassenfahrt nach Premuda, das ist eine kleine Insel in Kroatien. Diese Reise hat uns als Klasse zusammengeschweißt. Toll für mich war auch die Erfahrung, wie viel eine Klassengemeinschaft wert sein kann. Außerdem war für mich die Große Reise nach Premuda sehr spannend, denn es war meine erste Klassenfahrt ins Ausland. Das zweite, sehr bewegende Ereignis für mich war der Montessori-Schulabschluss, die Präsentation der Großen Arbeit. Diese fand in feierlichem Rahmen im Rathaus Saal vor geladenen Gästen statt. Mein Thema war „CVJM- Eine Idee geht um die Welt“. Alle Schulabgänger waren sehr stolz auf ihre Große Arbeit und die gelungene Präsentation. Aus diesen intensiven, lehrreiAusgabe 45/2011


Monti aktuell chen und auch lustigen Schuljahren nehme ich das gute Gefühl mit, wie toll meine Zeit an der Montessori Schule war. Ich wurde von den Lehrerinnen und Lehrern gut begleitet und es hat sich eine super Klassengemeinschaft entwickelt. Annabell Rauh Ich besuchte die Montessori Schule seit dem Jahr 2006. Davor war ich in der Grundschule Buckenhofen. Ich kam auf die Montessori Schule, um unter anderem, etwas zu erleben, Spaß am Lernen zu bekommen, gerne in die Schule zu gehen und für andere Dinge offener zu werden. All diese Punkte wurden erfüllt. Ich habe sehr viel erlebt. Z.B. unsere Große Reise nach Premuda. Ich habe Spaß am Lernen bekommen. Ich bin sehr gerne in die Schule gegangen, habe mich immer auf die Schule gefreut und ich bin offener für andere Sachen geworden. Durch diese Schule hat sich mein Sozialverhalten sehr stark verbessert. Nun bin ich in der 9. Klasse angekommen und kann es noch nicht ganz glauben, dass meine Schulzeit jetzt zu Ende ist. Wenn ich nun zurücksehe habe ich sehr viel erlebt und erreicht. Ein ganz tolles Erlebnis war Premuda. Das werde ich nie vergessen. Wie es nun weiter geht? Gute Frage. Bei mir ist es so, dass ich noch nicht fertig bin mit der Schule. Zunächst besuche ich die 10. Klasse der Mittelschule Hirschaid. Was ich mal berufliche machen werde, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

le. Ab dem Tag an dem fest stand, dass es die Montessori Sekundarstufe geben würde, war für mich klar: „Ich will da wieder hin!“. 2007 starteten wir als die erste Sekundarstufenklasse in der Montessori Schule Forchheim. Zu meinen schönsten Erinnerung zählen sicher die Fahrt nach Premuda, auch die Große Arbeit und der WalkAway werden in Erinnerung bleiben. Denn bei diesen Aktionen habe ich besondere Dinge gelernt. Ich wünsche mir, dass es die Schule noch lange gibt und allen Schülern, dass sie den gleichen Spaß haben werden wie wir! Ich werde jetzt eine Ausbildung zum Schreiner anfangen und werde hoffentlich eine schöne Ausbildungszeit haben, noch viel Spaß in meinem Leben und mit einem schönen Gedanken an diese Schulzeit haben.

Felix Romanowski Ich bin der Felix und ich gehöre zu den Rubinen. Ich bin einer der ersten Schüler, die die Montessori Schule mit einem richtigen Schulabschluss verlassen. Meine Grundschulzeit habe ich hier auch schon verbracht und musste nach den vier schönen Jahren, zwei lange Jahre in die Hirschaider Volksschu-

Loris Scholz Im September 2007 kam ich in die Montessori Schule. Davor war ich in der Volksschule Effeltrich. In den ersten zwei Jahren der 6. und 7. Klasse hatten wir die Lehrerin Elke Führer- Götz . In der 7. Klasse habe ich mein erstes Praktikum im Tierhandel Fressnapf gemacht. Das zweite Praktikum habe ich im Forst-

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amt Forchheim gemacht. Das letzte Praktikum war bei der Firma Waasner. Das beste Erlebnis in der Schulzeit war, dass wir nach Kroatien auf die Insel Premuda gefahren sind. Es hat sehr viel Spaß gemacht. In der 9. Klasse habe ich meinen Quali gemacht. Im Nächsten Jahr fange ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Firma Waasner an. Lukas Märkel 2001-2006 Montessori Grundschule Forchheim, 2006-2007 Förderschule Stappenbach, 2007-2011 Montessori Sekundarstufe Forchheim. Meine Erlebnisse in der Schulzeit: Schöne Aufenthalte im Schullandheim. Die Projektwochen haben mir gut gefallen. Die Stunden bei Gabi waren schön, ich habe viel bei ihr gelernt und Gabi von mir, z.B. die Bundesländer mit ihren Hauptstädten. Am Besten gefallen haben mir die Jahre mit Elke, Christine und Werner. Meine Lieblingslehren waren: Rainer Zenk, Elke Führer -Götz, Astrid Romanowski, Florian Jäckle, Gabi Kummer-Zenk. Meine Schulzeit in der Montessori-Schule hat mir gut gefallen. Seit 01.09.2011 arbeite ich als Angestellter im Bauamt der Marktgemeinde Hirschaid. Foto: Ralf Rödel 5


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Graffitiworkshop Wir (Schüler der 9. Jahrgangsstufe) gestalteten vom 13.07.2011 bis zum 15.07.2011 den neuen Aufenthaltsraum der Sekundarstufe im Untergeschoss. Die beiden Graffiti Profis Hannes Greim (freier Künstler) und Stephan Schaumann (Student der Kunstpädagogik) brachten uns die Grundlagen des Sprühens bei. Am Anfang durften wir uns künstlerisch an einigen Schultoilettentüren austoben. Dabei erklärten uns die beiden Profis die verschiedenen Techniken und auf was wir sonst noch so achten

besserungen vor und beendeten ihre Zeichnung an der Wand. Kurz vor Workshop-Ende besprachen wir unseren Hintergrund. Dieser sollte die einzelnen Motive miteinander verbinden. Nachdem dieser gesprüht war, begann das „Große Aufräumen“. Das ging sehr schnell, da alle zusammen geholfen haben. Durch diese drei Tage Graffiti haben wir Grundkenntnisse im Sprühen erlernt, gestärkt und verbessert. Unsere Graffiti-Projektleiter verewigten sich auf den Toilettentüren. Wir bedanken uns

Gesprühte Gedanken über zurückgelegte und zukünftige Wege oder Abschied nach dem Abschluss, Aufbruch in einen neuen Abschnitt

müssen. Für die Türen überlegte sich jeder zu Hause ein Thema. Die Tipps von Hannes und Stephan haben uns dabei gut geholfen. Hier einige Türthemen: Loris und Matthias sprühten den Schriftzug von Hayabusa in Chinesisch, Manuel und Felix sprühten ein Pfadfinderlogo. Vanessa übte sich an einem Buddha Kopf, während Johannes die Felswand seines Kletterers anfing. Florian probierte sich an einem Segelflugzeug, Annabell zeichnete ein Polizei Motorrad. Die ersten Sprühversuche haben schon ganz gut geklappt. Am Donnerstag war es dann endlich soweit. Jeder hatte sein Wandmotiv gefunden und fing an die Wand damit zu besprühen. Hier die Wandmotive: Loris sprühte ein Motorrad, Vanessa folgte mit einem Buddha Kopf, Johannes fertigte eine Vorlage zu seinem Kletterer an. Felix zeichnete mit seiner Vorlage einen tollen Ritter. Manuel zeichnete ein sehr einfaches Pfadfinderlogo. Annabell zeigte ihren Berufswunsch bei der Polizei durch das Sprayen eines Polizeimotorrads. Matthias und Florian zeigten ihr Können im Zeichnen eines Modellflugzeuges und dessen Steuerer. Lukas gestaltete die Friesener Warte. Bei dem einen oder anderen kam nun sein künstlerisches Talent zum Vorschein. Am letzten Tag nahmen noch alle Ver-

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im Namen der Rubinklasse bei Hannes und Stephan für die tollen Tage. Uns hat der Workshop mit den beiden total viel Spaß gemacht und es ist ein tolles Gefühl, dass wir etwas Sichtbares in der Schule hinterlassen haben. Falls ihr unsere Kunstwerke begutachten wollt, seid ihr herzlich eingeladen sie im Aufenthaltsraum zu besuchen. Von Johannes Eckenweber und Matthias Saam Fotos: A. Romanowski, P. Fritzsche

„Eure gemeinsame Zeit in der Hauptschule neigt sich langsam dem Ende. Welche Erwartungen, Gedanken, Ängste, Hoffnungen habt Ihr, verbindet Ihr mit dem neuen Lebensabschnitt?“ Diese Frage stellten Hannes Greim und Stephan Schaumann zu Beginn des dreitägigen Workshops den neun Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse. „Bevor wir die Spraydosen in die Hand nehmen, sollte jeder für sich selbst oder zusammen in einer kleinen Gruppe ein Bild entwerfen, das diese Empfindungen zum Ausdruck bringt.“ Die beiden aus Bayreuth und Würzburg stammenden Graffiti-Künstler hatten bereits im Alter von 15 Jahren ihre Leidenschaft für diese Kunstform erkannt. Mit ihrer ganzen Erfahrung aus Workshops in Schulen und Jugendzentren sowie aus professionellen Auftragsarbeiten unterstützten sie die Mädchen und Jungs der Rubin-Klasse bei der handwerklichen und gestalterischen Umsetzung. Mit Atemmasken vor der Nase, Ventilatoren und offenen Fenstern im Rücken sprühten die Jugendlichen ihre Bilder an die Wände des Aufenthaltsraums der Hauptschule im UG und gaben dem Raum ein neues Gesicht. Ein erster Gruß, ein erstes Dankeschön zum Abschied von der Montessori-Schule. Peter Fritzsche

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walkAway Alles begann am Sonntag, 17.07.11 in Forchheim am Bahnhof. Wir (sieben Schüler der 9. Jahrgangsstufe) sind zusammen mit Nico und dem Zug Richtung Hersbrucker Schweiz gefahren. Das letzte Stück (ca. 10 km) zu dem Grundstück sind wir dann gewandert. Wir wollten gemeinsam mit Nico noch einen schönen Abend verbringen. Die nächsten drei Tage durften wir auf einem Wochenendgrundstück von Nicos Freund verbringen. Dort stand eine kleine Hütte mit 4 Schlafplätzen, einer Miniküche, Toilette und einer überdachten Terrasse. Am Montag begann dann offiziell der walkAway mit Eberhard und Birgit, die zwei Pädagogen, die uns begleiteten. Als erstes bauten wir unser großes Gemeinschaftszelt auf, denn das Wetter war leider nicht so toll. Es regnete und kalt war es auch. In diesem Zelt konnten wir schlafen und uns treffen. Nach dem Zeltaufbau zeigte uns Eberhard das Gebiet, in dem wir uns aufhalten durften. Wir mussten nämlich in „Trillerpfeifennähe“ bleiben, falls jemanden etwas passiert. Dann ging jeder für sich für eine Stunde in den Wald. Ziel war es, sich langsam auf den entscheidenden Tag einzustimmen. Anschließend erzählte jeder, was er so in dieser Stunde im Wald allein erlebt hat. Mittags hatten alle einen Bärenhunger und haben erst einmal Brotzeit gemacht. Am Nachmittag machten wir noch einige Übungen und gingen wieder für zwei Stunden in die Wildnis. Nach dieser Einstimmungsphase trafen wir uns wieder am Grundstück und reflektierten das Erlebte. Die Stimmung bei uns allen

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war recht gut und wir freuten uns auf den nächsten Tag. Na ja, der eine oder andere hatte doch irgendwie so seine Zweifel. Am Abend wurde noch das „letzte Abendmahl“ gemacht! ☺ Gemeinsam haben wir Schinkennudeln gekocht. Es war total lecker. Am nächsten Tag bei Sonnenaufgang ging es dann mit dem eigentlichen walk away los. Nach der Opening ceromonie sind alle los gezogen um 24 Stunden alleine und ohne Essen im Wald zu verbringen. Als erstes suchte sich jeder einen Schlafplatz. Dort baute man sich ein Lager für die Nacht. Mit einer Plane und Schnüren baute man sich eine Überdachung und richtete sich mit Isomatte und Schlafsack ein. Und jetzt???? Dann hatte man eigentlich nichts mehr zu tun. Also suchte man sich erst einmal eine Beschäftigung z.B. spazieren gehen, Tiere beobachten, etwas aus Naturmaterial bauen. Irgendwann fing ich an über mein Leben nachzudenken. Was ich bisher so gemacht habe oder was ich noch machen will und noch über so manches mehr …. Zwischendrin wurde es auch mal total langweilig, aber irgendwie und irgendwann habe ich es dann doch geschafft. Für zwei von uns war der walkAway nicht so leicht und sie haben dann am Nachmittag abgebrochen. Sie sind dann zurück zum Grundstück. Aber das ist ok so, denn jeder macht seinen walkAway so wie er es eben schafft. Als es dann dunkel wurde habe ich es mir in meinem Lager bequem gemacht. Irgendwann nachts kam ein Gewitter auf. Durch den starken Regen wurden

meine Sachen patschnass und ich musste zurück zur Hütte. Mein Lager war dem Gewitter nicht gewachsen. Also musste ich die letzten Stunden in der Hütte verbringen. Mittwoch früh bei Sonnenaufgang (es regnete immer noch in Strömen) kehrten die restlichen Schüler wieder zurück und es gab erst mal ein kleines Frühstück. Denn alle waren sehr hungrig. Empfangen wurden wir von unseren Eltern. Diese kamen nämlich schon am Dienstagabend zum Grundstück. Nach dem ersten Frühstück trafen wir uns im Zelt. Dort machten wir es uns erst einmal gemütlich. Wir saßen im Kreis am Boden und unsere Eltern auf Bänken hinter uns. Die Kreismitte hatte Birgit mit Tüchern und eine Kerze dekoriert. Dort lag auch der Redestab. Nur der, der den Redestab hatte, durfte etwas sagen. Alle anderen mussten schweigen. Nun erzählte jeder seine Geschichte. Was er so alles erlebt, gesehen, gefühlt und gedacht hat, während der Zeit im Wald. Birgit und Eberhard haben anschließend jede persönliche Geschichte mit ihrer Sichtweise ergänzt. Auch die Eltern durften dann etwas sagen. Es war schon beeindruckend wie offen jeder war, obwohl doch fremde Eltern mit dabei waren. Es ist total schwer alles genau zu beschreiben, man muss es einfach selber erleben. Die Zeit im Wald war sehr ereignisreich, bei mir ist da einiges passiert. So etwas sollte man wirklich mal gemacht haben. Felix Romanowski

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Visionssuche / walkAway der Montessori Schüler Was will ich wirklich anfangen in meinen Leben? Warum habe ich immer wieder Angst vor gewissen Dingen und Situationen? Wie kann ich mit meiner Wut und meinem Frust umgehen? Wieso habe ich fast nur Schwächen und kaum Stärken? Die Pubertät ist eine Zeit voller Ängste, Unsicherheit, Veränderungen, Wünsche, aber vor allem vieler Fragen. Es ist wichtig solche Fragen zu stellen – sie bringen die jungen Menschen weiter. Unsere Montessori Schüler der 9. Jahrgangsstufe wollen durch ihre Visionssuche Antworten finden. Visionssuche was ist das? Es ist ein uraltes Ritual, bei dem sich Menschen alleine, ohne Essen, der Natur aussetzen. Besonders für junge Menschen in den heftigen Umbrüchen der Pubertät, des Schulabganges und des Aufbruchs in die Selbständigkeit des Erwachsenenlebens ist das von großem Wert und eine wichtige innere Orientierungshilfe. Wer sich einen Tag und eine lange Nacht alleine und fastend, also nur mit Wasser und der notwendigsten Ausrüstung, Wind und Wetter und den Unwägbarkeiten des Lebens aussetzt, der bekommt einen tiefen, wahrhaftigen Einblick in sich selbst und lernt, sich anzunehmen. Und er hat etwas getan, das den Erwachsenen, Lehrern wie Eltern und Verwandten beweist, dass hier die innere Kraft für den Eintritt in das Erwachsenenleben herangereift und für ein selbstverantwortliches Leben bereit ist. Visionssuche konkret Vom 18.07. bis zum 20.07.11 fand der walkAway auf einem abgelegenen Grundstück in der Nähe von Strahlenfels in der Hersbrucker Schweiz statt. Bei dieser Herausforderung wurden unsere Schüler von Birgit Besold und Eberhard Otto – beide sind speziell ausgebildete Visionssucheleiter - begleitet. Montags bereiteten die Leiter die Jugendlichen durch Übungen auf ihre Zeit alleine vor, wiesen sie in die örtlichen Gegebenheiten der Natur und in die Verhaltensregeln für die Sicherheit des Einzelnen und der Gruppe ein. Am Dienstag bei Sonnenaufgang sind die Schüler nacheinander aufgebrochen, um in der näheren Umgebung einen Tag und eine Nacht fastend in der Natur zu verbringen. Am frühen Mittwochmorgen kehrten sie zurück und wurden von den Eltern erwartet. Vor einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück haben die jungen Erwachsenen dann ihre Geschichte erzählt. Im Kreis wurden die Teilnehmer des walkAway abschließend gemeinsam gewürdigt. Bereits am Dienstagabend sind die Eltern angereist, um mit den beiden Profis die ganze Nacht am Lagerfeuer über ihre Kinder zu wachen und in Gedanken bei ihnen sein. Ziele der Visionssuche Durch die Herausforderung des Alleinseins muss man sich seinen Fragen und Ängsten stellen. Das ist der Moment in dem die jungen Menschen innerlich wachsen und die Kraft gewinnen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen – getreu dem Montessori Leitgedanken

„Das Kind als Baumeister seiner selbst“.

AK – Außenbereich stellt sich vor Hallo, wir sind die Eltern des AK – Außenbereiches. Unser Aufgabenbereich erstreckt sich über die Pflege, Instandhaltung und eventuell Neugestaltung des Pausenhofes. In den Anfangsjahren haben wir die Gestaltung erledigt. Das war eine große Heraus-forderung. Doch es ist uns super gelungen. Jetzt hegen und pflegen wir das, was damals geschaffen wurde. Aber nicht nur das, wir überlegen uns immer wieder, was wir noch verbessern können. Mit dem knappen Platzangebot und der wachsenden Schülerzahl ist das oft sehr schwierig. Derzeit planen wir, einen Duft- und Kräutergarten anzulegen und wollen versuchen, den Müllplatz etwas schön zu kaschieren. Mit viel handwerklichen Geschick setzen wir oft gute Ideen in die Tat um. Wir sind es auch, die dafür sorgen, dass der Pausenhof zum Sommerfest gefegt und in Ordnung

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Astrid Romanowski ist, damit der AK-Veranstaltung sein übriges dazu tun kann. Einige von uns sind das letzte Jahr dabei. Bei denen möchte ich mich, Clarissa, an dieser Stelle, ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken. Besonderen Dank auch an Susanne für den tollen Korb am Pausenhofeingang. Schön, dass wir Eltern haben, die mit Freude, Einsatzkraft und Spendenbereit-

schaft dazu beitragen, dass unser Schulhaus, trotz Fassade, verschönert wird. Ich freue mich auch einige neue Eltern im AK begrüßen zu dürfen. Wer noch gerne dabei sein möchte, ist recht herzlich eingeladen. Infos bei: Clarissa Flohry E-Mail c.flohry@arcor.de oder 0173/3690429

Foto: Gudrun Elischer

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Der AKVeranstaltungsorganistion Weihnachtsbasar, Präsentation der großen Arbeit oder Schnuppernachmittage – dies sind Beispiele für Veranstaltungen, die vom AK Verorg organisiert werden. Der AK ist zuständig für die Organisation und Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen und sorgt dabei auch für das leibliche Wohl. Der AK trifft sich in der Regel alle 1-2 Monate. Gleich zu Beginn des Schuljahres ist der AK dabei, den bevorstehenden Weihnachtsbasar am 1. Adventssonntag in der Schule vorzubereiten. Stets sind wir auf der Suche nach neuen Bastelideen, die von kreativen und bastelfreudigen Eltern und Großeltern umgesetzt werden. Die entstandenen kleinen und großen Werke werden auf dem Weihnachtsbasar verkauft und die Besucher können bei vorweihnachtlicher Stimmung mit Kaffee und Glühwein die köstlichen Kuchen genießen, die von Monti-Eltern jedes Jahr aufs Neue gezaubert werden. Lange währt die Pause nicht, denn das Catering bei der Präsentation der großen Arbeit will vorbereitet sein. Vergangenes Schuljahr haben wir das erste Mal diese Veranstaltung organisiert. Im Vorfeld jeder Veranstaltung werden die anstehenden Aufgaben unter den Mitgliedern verteilt. Es werden Listen für die Arbeitseinsätze bei der Veranstaltung erstellt, bei denen die Monti-Eltern sich zahlreich eintragen können, die Einladung wird geschrieben, der AK Öffentlichkeitsarbeit informiert, um die Veranstaltung in der Öffentlichkeit zu bewerben, oder

beim AK Pädagogik wird wegen eines Büchertisches angefragt, Biertische und Getränke werden bestellt, die Tischdeko organisiert, Aktionen und Spiele für Kinder vorbereitet, Wechselgeld besorgt, mit dem AK Außenanlagen die Hofreinigung vorgenommen. Einen Tag vorher oder am Tag der Veranstaltung werden die Tische vorbereitet, Geschirr bereitgestellt, Tische und Räumlichkeiten dekoriert. Während der Veranstaltung selbst betreuen die Mitglieder die einzelnen Bereiche wie Buffet, Getränke- und Kaffeeverkauf - unterstützt von den Eltern, die sich in den Listen als Helfer eingetragen haben. Am Ende jeder Veranstaltung wird der Abbau vom AK organisiert, so dass alles wieder an seinem alten Platz ist. Küche und Geschirr sind dann gereinigt, die Böden gekehrt und die Räume sehen so aus, als hätte dort in den vergangenen Stunden nichts stattgefunden. Die große Vielfalt an Kuchen und Fingerfood, die Bereitschaft, die Listen für die verschiedenen Aufgaben binnen kürzester Zeit zu füllen, verdanken wir den vielen engagierten Monti-Eltern – ohne Euch könnten wir solche Veranstaltungen nicht durchführen. Der Tag der Offenen Tür im Januar oder Februar muss genauso vorbereitet werden wie die Schnuppernachmittage für die zukünftigen MontiKinder und deren Eltern. Es folgen für den AK Verorg ein paar ruhigere Wochen, bevor gegen Ende des Schuljahres nochmals zwei Höhepunkte im Monti-Schuljahr folgen. Zum Abschluss der Projektwoche in der 1. Juli-Woche findet das Sommerfest statt. Der AK organisiert den Aufund Abbau, kümmert sich um Spielaktionen für die Kinder und sorgt für warme und kalte Getränke. Alle Gäste werden bei dem Sommerfest um ei-

nen kulinarischen Beitrag gebeten und wir hoffen, dass wir auch 2012 genug Salate, Fingerfood, Kuchen und andere Köstlichkeiten bekommen, um die Menge an Kindern, Eltern, Lehrern, Mitarbeitern und Freunden der Monti-Schule kulinarisch zufrieden stellen zu können. Der AK freut sich über die bunte Vielfalt, die jedes Mal zustande kommt, dabei müssen wir bei der Annahme des Essens auch darauf achten, dass die Lebensmittelsicherheit gewahrt ist. Lebensmittel mit Roheianteilen, nicht durchgebackene Kuchen (z.B. mit Creme- oder Sahnefüllungen) und nicht vollständig erhitzte Lebensmittel tierischen Ursprungs dürfen nicht auf dem Buffet angeboten werden, um zu verhindern, dass schwerwiegende Lebensmittelinfektionen verursacht werden. Natürlich sind auch mit Alkohol hergestellte Speisen nicht geeignet. Vergangenes Schuljahr hat der AK Verorg erstmalig bei der Abschlussfeier der 9.-Klässler die vielen Gäste bewirtet. Diese Feierlichkeit, die nun jedes Jahr stattfindet, wird zukünftig für den AK Verorg eine weitere Herausforderung sein, damit die Schüler, deren Lehrer und Eltern dieses so wichtige Ereignis gebührend feiern können. Liebe Monti-Eltern, wir brauchen auch dabei Eure volle Unterstützung. Natürlich ist es auch Aufgabe des AK Verorg gemeinsam zu testen, welche Essen und Getränke bei den Festen angeboten werden sollen. Und das ist dann nicht nur Arbeit ... Gisela Bolbecher Bolbecher.Striezel@t-online.de

Montessori Pädagogik Forchheim e.V. Träger von Schule und Kinderhaus, als gemeinnützig anerkannt und eingetragen beim Amtsgericht Bamberg, Aktenzeichen VR 10482 Egloffsteinstr. 33 91301 Forchheim Telefon: 0 91 91/73 66 77 9 Fax: 0 91 91/72 99 96 E-Mail: geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de 1. Vorsitzender Christoph Kilgenstein 2. Vorsitzender Bernhard Jackermeier 3. Vorsitzender Michael Bayerlein Geschäftsführerin Sibylle Kellner

Finanzvorstand: Hubertus von Franckenstein Personalvorstand: Constanze Bogatz Schriftführer Christian Lauger

Bankverbindungen: Verein: Volksbank Forchheim,BLZ 76 39 1000, Konto 77 50 978 Schule: Sparkasse Forchheim, BLZ 763 510 40, Konto 80 52 300 Kinderhaus:: Vereinigte Raiffeisenbank BLZ 770 694 61, Konto 80 90 39

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Montessori-Kindergarten Forchheim Kinderhaus „Pusteblume“ Balthasar-Schönfelder-Str. 36 91301Forchheim Tel. 0 91 91/70 44 32 Fax: 0 91 91/70 26 24 E-Mail:kindergarten@montessori-forchheim.de Private Montessori-Volksschule Forchheim, Grundschule und Hauptschule Egloffsteinstrasse 33 91301 Forchheim Tel.0 91 91/72 99 95 Fax.0 91 91/72 99 96 E-Mail:schule@montessori-forchheim.de Redaktion: Sigrid Oppelt, Katja Eckert-Hessing, Thomas Hilgart, Judith Walloch, Michael Hoser, Peter Fritzsche, Sylvia Auerswald, E-Mail: monti-aktuell@montessori-forchheim.de Druck: Druckerei Bernhard Weid, Hirschaid

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Das Schulteam

Das Schulleitungsteam: Herbert Winter (Rektor), Anja Wenkemann (MAIS), Birgit Burczyk-Wenning (stellv. Schulleiterin), David Hentschel (MAIS) (MAIS = Mitarbeiter im Schulleitungsteam)

Sekretariat: Jutta Kilber-Pozimski, Eija Kamensky

Buchhaltung: Bettina Saffer

Mittagsbetreuung: Christine Kraft, Florian Jäckle

Grundstufe

Weide: Judith Bergen, Kerstin Berg

Eiche: Henrike Bessel, Heidi Böker

Esche: Birgit Burczyk-Wenning, Simone Franke

Birke: Birgit scherbaum, Gardis Schneider

Linde: Claudia Jambrich-Batz Constanze Fuchs

Ahorn: Sabine Sieler, Martina Kowsky

Buche: Gertrud Knauer, Maja Gräf

Kastanie: Verena Krines, Daniela Neubauer

WTG, Soziales: Anette Eckenweber Soziales, Pausenverkauf: Heidrun Schuchardt

Montessori-Therapie: Gabi Kummer-Zenk

Lehrerin: Christine Hübschmann Englisch, Musik, Religion, Sport: Förderlehrerin: Margrit Altmann Herbert Winter

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Sekundarstufe

Amethyst: Stephanie Rogler, Susanne Bulbuk

Aquamarin: Anja Wenkemann, Florian Jäckle

Tigerauge: Nathalie Stettinski, Jochen Tietze

Smaragd: Christine Kraft, Nicole Meinold

Fotos: Ralf Rödel

Rubin: David Hentschel, Astrid Romanowski

Englisch: Doris Paepke

Wirtschaft u. Technik: Jürgen Gutschmann

de r o e ti-M zt hi n Mo ’s jet t gib

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m Neu i eam T i t n Mo

Judith Bergen Geboren bin ich in Bamberg und dort lebte ich 19 Jahre lang. Nach dem Abitur wurde mir die Stadt allerdings zu klein und ich entschied mich, mein Studium für Lehramt an Grundschulen in Augsburg zu beginnen. Nach dem 1. Staatsexamen packte mich noch mal das Fernweh: Ich ging nach Rom, wo ich ein halbes Jahr lebte und als Aupair arbeitete. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland machte ich mein Referendariat in Augsburg. Während dieser Zeit beschäftigte ich mich intensiver mit der Pädagogik von Maria Montessori. Nach dem 2. Staatsexamen entschied ich mich, dem Staatlichen Schuldienst den Rücken zu kehren und bewarb mich an der Montessori-Schule in Forchheim. Seit Beginn dieses Schuljahres bin ich nun die neue Klassenlehrerin in der Weide. Daneben mache ich mit der Aquamarin-Klasse Kunst. Mittlerweile wohne ich auch wieder in Bamberg und fühle mich hier sehr wohl. Ich freue mich auf das Schuljahr mit vielen neuen Erfahrungen und möchte mich auf diesem Weg für die herzliche Aufnahme in die Schulfamilie bei allen bedanken! Fotos: Ralf Rödel 12

Hallo, mein Name ist Verena Krines und ich bin die neue Klassenlehrerin in der Kastanienklasse. Sicher sind einige neugierig und wollen etwas von mir wissen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen. Meine Kindheit verbrachte ich zusammen mit meinem 2 Jahre älteren Bruder und meinen Eltern in Sand am Main (Ldk. Hassberge). Bereits als Grundschülerin hatte ich den Wunsch Lehrerin zu werden. Deshalb machte ich mich nach meinem Abitur, das ich in Bamberg machte, auf und studierte in der Dreiflüssestadt Passau Grundschullehramt. Auch wenn ich mich in der niederbayerische Gegend sehr wohl gefühlt habe, zog es mich nach 4 Jahren Studium wieder zurück nach Franken. In den letzten beiden Jahren war ich in Bad Kissingen als Lehramtsanwärterin tätig. In meiner Freizeit mache ich gern Sport im Freien, lese gerne oder treffe mich mit Freunden. Nun hat es mich nach Oberfranken verschlagen und ich kann in der Montessori-Schule neue Ufer angehen. Um mich gut auf die Arbeit hier vorzubereiten und viele neue Ideen für das Arbeiten mit den Kindern zu gewinnen, begann ich im August mein Montessori-Diplom. Die Arbeit mit den Kindern macht mir richtig viel Spaß und ich freue mich schon sehr darauf, was wir noch alles gemeinsam erleben werden.

Hallo! Ich heiße Nicole, arbeite seit Juni in der Montessori-Schule in Forchheim – und bin „wie die Jungfrau zum Kind“ zu dieser Stelle gekommen – aus Neugier. Und im Moment sieht es so aus, als wenn sich ein langer Traum langsam erfüllt… Fast 20 Jahre war ich an der staatlichen Hauptschule und hab dort (nach einem Jahr Assistenz in einer Montessorischule) immer wieder versucht alternative Wege einzuschlagen. Jedoch bekam ich hierfür zu wenig professionelle Anleitung. So beendete ich diesen Weg und ging eineinhalb Jahre ins Ausland. Zurückgekehrt jonglierte ich mit verschiedenen Ideen, wie ich weiterleben und arbeiten könnte. In die Schule wollte ich erst nicht zurück – aber das hatte ich gelernt und war einst mein Traumberuf – und nun, je länger ich hier bin, desto mehr scheint sich zu zeigen, dass dies genau die Schule ist, die ich mir erträumt habe…! Sicher gibt es noch einiges zu tun – aber ich bin glücklich zu sehen, dass alle in die gleiche Richtung ziehen. Also – träumen wir unsere Träume weiter und folgen ihnen, dann sind wir auf dem richtigen Weg! Was möchtet ihr sonst noch von mir wissen? Ich „komme“ aus der Schweiz (vielleicht war ich deswegen schon öfter längere Zeit im Ausland), bin – nachdem ich u.a. in Zürich, Bonn, Köln, Schwabach, Nürnberg, Fürth, Bieberbach, London, Israel und Italien gelebt habe - auf der Suche nach meiner Heimat (Fürth? die Milchstraße?), treibe gern Sport (Yoga, Radfahren…), tanze und musiziere gern (Folk u.a.), liebe (gutes!) vegetarisches Essen und wünsche mir, dass wir mit unserer Erde und allem, was auf ihr lebt, achtsam umgehen. Ausgabe 45/2011


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Der Elternbeirat - Schule - 2011/2012 stellt sich vor

Von links nach rechts: Diana Maier (Esche), Barbara Vollmer (Kastanie), Petra Wagner (Esche), Bianka Lissner (Birke), Sandra Beck (Buche), Sabine Rehmann-Kramer (Weide), Markus Grunwald (Buche), Barbara Pluta (Kastanie), Thomas Mayer (Smaragd), Heike Riedelbauch (Tigerauge), Clarissa Flory (Birke), Ulla Burwitz (Smaragd), Barbara Buchwald (Eiche), Sonja Schmitt (Ahorn), Detlef Racky (Tigerauge), Sandra Zabel (Weide), Richelle Bogers–van Biljouw (Ahorn), Beatrice Uhl (Linde), Nicole Preisegger (Aquamarin), Jens Bogdan (Linde), Ute Kalb (Aquamarin), Thomas Nobis (Eiche) Es fehlen: Brigitte Bodenstab und Harald Pühl (beide Rubin) sowie Sabine Micheal und Volker Deinlein (beide Amethyst) Foto: Michael Hoser

Weihnachtsbazar in der Schule

Sonntag, 27.11.2011 13—19 Uhr

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Relitag Am 10. Juni 2011 war der letzte Relitag. Es ging um die Bibelgeschichte von Naaman, Heerführer von Syrien, der unter einer unheilbaren Hautkrankheit litt. In seinem Haus lebte ein israelitisches Mädchen, das syrische Soldaten auf einem ihrer Raubzüge in das Land Israel gefangen genommen und nach Syrien verschleppt hatten und jetzt Sklavin von Naamans Frau war. Auf ihren Rat hin suchte Naaman Hilfe bei dem israelitischen Propheten Elisa, der ihn zum Fluss Jord a n schickte, wo er sieben Mal eintauchen und von Gott geheilt werden sollte. Unser Tag fing mit dem großen Treffen im Schulhof an wo die Kinder Lieder sangen und anschließend in ihre Gruppen eingeteilt wurden.

Die Gruppen haben auf verschiedene Weise die Geschichte gehört. In einer Gruppe konnten sich die Kids verkleid e n und so in die Rolle der Figuren schlüpf e n (488). Eine andere Gruppe hat die Geschichte auf dem Fußboden mit Playmobilfiguren nachgespielt.

Die Kids standen Schlange und waren glücklich als sie ihre Tüten in den Händen hatten und schlemmen konnten. Nach der Pause gab es kreative Workshops, wovon jedes Kind mehrere besuchen durfte. An einer Station konnten die Kinder selbst die Geschichte nachlesen und nähere Informationen über Israel und Syrien in der damaligen Zeit bekommen.

Andere Kinder haben Segenswünsche auf Karten gebastelt. D a n n war es Zeit für die Pause. Zum Pausenbrot gab es selbstgemachtes Popcorn.

Viele Workshops standen unter dem Thema Herz weil das israelitische Mädchen besondere Liebe zu Naaman zeigte indem sie, obwohl die Syrer sie von ihrem zu Hause geraubt hatten, versuchte, Naaman zu helfen. Gott erbarmt sich über uns wie sich dieses Mädchen über Naaman erbarmte. Die Kinder haben diesen Liebesbeweis auf verschiedene Art dargestellt.

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Monti aktuell Gleichzeitig gab es im Freien ein abwechslungsreiches Spielangebot und weitere Workshops.

Manche haben mit großer Auswahl an Farben Herzen auf Leinwand kunstvoll gemalt. Andere haben Herzen ausgeschnitten und mit Bändern verziert. Einer davon hat Mosaikbilder von Szenen aus der Naamangeschichte gebastelt indem die Kinder Papierschnipsel auf Leinwand geklebt haben.

Wir dürfen uns auf den nächsten Relitag am Freitag 18. November 2011 freuen, diesmal mit dem Thema „Nobody is perfect“. Wir sehen uns dort! Anja Zink, Fotos: AK-Religion

Am Ende des Tages war wieder großes Treffen im Schulhof wo wir mit erhobenen Händen wieder Lobpreislieder gesungen und uns verabschiedet haben.

Der Waldtag Experten für Experimente Am Dienstag, den 11.Oktober, gab es für mich eine überraschende Nachricht: Ich wurde zusammen mit Kilian Dull, einem Schüler aus meiner Klasse, als Experte für die Experimente eingeteilt, die zurzeit im 2.Stock aufgebaut sind. Um 9 Uhr morgens wurden wir hochgeschickt. Dort wartete man schon auf uns. Gemeinsam mit 14 anderen Kindern aus unserer Schule wurden wir in die Experimente eingewiesen. Von diesen Experimenten möchte ich hier einige Beispiele niederschreiben: Elektromagnet: Eine einfache Konstruktion, die aus einem um ein Holzstück (Holz ist nicht stromleitend!) gewickelten isolierten Draht besteht. Schließt man den Draht an Strom an, entsteht ein elektromagnetisches Feld, das wie ein Magnet verwendet werden kann. Dieser Magnet ist so stark, dass man damit einen schweren Gegenstand aus magnetischem Material heben kann. Ausgabe 45/2011

Wellen und Knoten: Ein Experiment, bei dem eine lockere senkrecht aufgehängte Schnur am unteren Ende von einem Motor hin und her gerüttelt wird. Durch die Schwingungen entstehen gleichlange Wellen (Bäuche). Zwischen den Wellen bleibt die Schnur immer am gleichen Fleck. Diese ruhigen Punkte nennt man Knoten. Je schneller die Schnur vibriert, desto mehr Knoten bzw. Bäuche bilden sich. Bernoulli-Ball: Zu dem Experiment gehört ein Ventilator und ein Luftballon (leichter Ball). Wenn der Ventilator eingeschaltet wird, wird der Luftballon nicht weggeblasen, sondern in einer spiralförmigen Bahn zum Ventilator hin gesogen (dieser ist durch ein vorgeschaltetes Gitter geschützt). Mir haben diese Experimente sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich, sie anderen Kindern zeigen zu können. Thomas Kornalik, mit Unterstützung von Kilian Dull, Eiche

Am 17.10.11 waren die Eichenklasse und die Weidenklasse in Pretzfeld, um in den Wald zu gehen. Zuerst waren wir in einem Schlosspark und haben in der Natur nach verschiedenen Dingen gesucht. (etwas Winziges, etwas völlig Wertloses, etwas Essbares, etwas Blühendes, etwas Totes, etwas Spitzes, etwas Rundes usw.) Nachdem alle fertig waren, zogen wir weiter. Als wir ein Stückchen gelaufen waren, war da der Wald und im Wald war eine Wiese, auf der wir eine Pause machten. Dort spielte unsere Lehrerin mit uns ein Spiel und das ging so: Man musste sich die Augen verbinden und einer Trommel folgen. Als wir mit dem Spiel fertig waren, gingen wir noch tiefer in den Wald und packten unsere Picknickdecken unter den Bäumen aus und legten uns auf die Picknickdecken und guckten nach oben zu den Bäumen. Dann fiel mir auf, dass die Bäume schwankten. Der Rückweg verlief sehr schnell, denn der Zug fuhr in drei Minuten. Gott sei Dank erwischten wir den Zug. Als ich wieder zu Hause war, dachte ich mir: "Das war ein schöner Tag." Rüdiger Riedel, Eiche 15


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Schule-zu-Hause-Tag

Ausflug ins Kindermuseum nach Nürnberg

Am Schule-zu-Hause-Tag sind wir mit einer Gruppe von 26 Kindern aus den Klassen Birke, Buche, Esche, Kastanie, Linde und Weide und 11 Eltern als Begleitpersonen ins Kindermuseum nach Nürnberg gefahren. Die S-Bahn brachte uns ganz in die Nähe unseres Ausflugsziels. Zwei Museumsmitarbeiter führten die Kinder in das Thema „Schätze der Erde“ ein. Welches sind die Schätze der Erde? Was macht die Schätze so wertvoll? Wie nutzt der Mensch sie? In der Natur befinden sich die Schätze der Erde in Kreisläufen mit ständigem Auf- und Abbau. Warum orientiert sich der Mensch an diesen Kreisläufen und recycelt auch seine Produkte immer mehr? Wie das Recycling der Schätze funktioniert konnten die Kinder exemplarisch in Bodenlabor und in der Computer-Recyclingwerkstatt erforschen. Eine Gruppe schraubte eifrig an alten Computern herum, um zu untersuchen, aus welchen Rohstoffen er besteht. Die andere Gruppe konnte in Wannen mit Erdreich und Moos jede Menge Kleinlebewesen wie Regenwürmer und Tausendfüßler entdecken, anhand von Bestimmungskarten zuordnen und unter dem Mikroskop untersuchen. Daneben gab es in verschiedenen Terrarien interessante Kleinlebewesen wie Stabheuschrecken, Mäuse und einen Gecko zu entdecken. Besondere Attraktionen waren außerdem eine begehbare Weltkugel und eine das begehbare Modell einer Zelle. Text u. Fotos: Katja Eckert-Hessing

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Experten in die Schule „Stellt ein Produkt her und verkauft es gewinnbringend.“ Das war mein Arbeitsauftrag - im Rahmen des Arbeit-Wirtschaft-Technik Unterrichtes - an die Jahrgangsstufen 8 und 9. Nach etlichen Vorüberlegungen entschieden sich die Schüler der Rubin Klasse für einen Fotokalender, die Tigeraugen Klasse für Lederarmbänder und die Smaragd Klasse für Gefilztes. Für die Projektplanung nahmen wir uns viel Zeit, denn schließlich ist dies die Grundlage für eine erfolgreiche Projektarbeit. Viele Fragen kamen auf. Zum Beispiel

Wie viel Stück sollen wir produzieren? Zu welchem Preis können wir unsere Produkte verkaufen? Wer kauft unsere Produkte? Wie machen wir gute Werbung? Marketing??? Häää? Was ist denn das? Ein Fachmann musste her! Durch den Geschäftsführer des Bundes der Selbstständigen, Herrn Wolfgang Fuhrmann, kam der Kontakt zu Sven Sauer zustande. Ein Experte in Sachen Marketing. Nach einem Telefonat erklärte er sich sofort bereit die Schüler bei diesen Projekten zu unterstützen.

Zusammen mit seinem Angestellten, Christoph Hofmann, hielt er am 13.10.11 in der Rubin Klasse und am 19.10.11 bei den Smaragden und Tigeraugen einen Vortrag zum Thema Marketing. Unterhaltsam und anschaulich bekamen die Schüler Tipps und Infos aus erster Hand. Diese können sie nun gleich bei ihren Projekten umsetzen. Außerdem hat sich Sven bereit erklärt, die einzelnen Gruppen noch individuell zu begleiten. Jetzt kann wirklich nichts mehr schief gehen. Warum holen wir Experten in die Schule? Ein Fachmann aus der „Wirtschaft“ - der seinen Beruf lebt, jahrelange Erfahrung hat, aus der Praxis erzählen kann und tiefgreifendes Fachwissen besitzt - wer könnte besser Wissen vermitteln? Für die Schüler ist es natürlich spannend und interessant, wenn man mit einem Profi ein Thema erarbeitet. Denn dieser kann Fragen viel tiefer beantworten oder an konkreten Beispielen aus der Praxis Komplexes verdeutlichen. Außerdem fühlen sich die Schüler ernst genommen, wenn ein Experte mit ihnen arbeitet. Und so nebenbei lernen sie Ausgabe 45/2011

weitere Berufe und Firmen kennen, die sie in ihrem Berufswahlprozess vielleicht unterstützen können. Auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Fuhrmann, aber vor allem bei Sven Sauer und Christoph Hofmann für ihre Unterstützung und Engagement bedanken. Text u. Fotos: Astrid Romanowski Marketing Vortrag Am 19.10.11 war Sven Sauer, ein Spezialist für Marketing, in der Smaragd- und der Tigeraugen-Klasse. Er erklärte uns mit der Hilfe einer Power-Point-Präsentation, was Marketing eigentlich bedeutet und wofür es genutzt wird. Marketing bedeutet Werbung und wird von Firmen und Betrieben eingesetzt, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Gemeinsam mit Sven berechneten wir den Preis für ein Produkt, damit wir sehen konnten, was alles in den Verkaufspreis einfließt. Er erklärte uns auch, dass es ganz wichtig ist, die Interessen und den Geschmack der Käufer zu treffen, sonst verkaufen sich die Produkte nicht und die Firma geht pleite. Und dann haben wir auch

noch das Thema Zielgruppe besprochen. Wir müssen uns nämlich auch überlegen an wen wir unsere Produkte verkaufen wollen. Denn eine alte Frau hat einen anderen Geschmack als ein junges Mädchen. Ich fand den Vortrag gut gemacht, gut strukturiert und ich habe einiges daraus mitgenommen. Am besten hat mir gefallen, dass Sven viele Beispiele bringen konnte und das er einfach locker und frei erzählt hat, nicht so wie manche Lehrer, die sich einfach hinstellen und vor sich hin reden. Alisia Romanowski Smaragd

Erste Hilfe Kurs

In den letzten beiden Schulwochen nach unseren Abschlussprüfungen hatten wir (Schüler der 9. Jahrgangsstufe) einige besondere Projekte. Eines war der 1. Hilfe Kurs bei Herrn Andreas Rudolph vom Bayerischen Roten Kreuz in Forchheim. Herr Rudolph ist schon 36 Jahre ehrenamtlich beim Roten Kreuz aktiv und war schon bei vielen Einsätzen, z. B. in Krisengebieten oder bei Katastrophen auf der ganzen Welt mit dabei. Interessant waren seine Erzählungen davon. Am Montag (11.07.2011) hatten wir 5 Stunden und Dienstag (12.07.2011) 6 Stunden „Unterricht“ bei Herrn Rudolph. Am lustigsten waren die verschiedenen Verbandsarten, die wir an uns gegenseitig ausprobierten. Der 1. Hilfe Kurs-Schein hält 2 Jahre. Das ist sehr gut, denn dann können wir ihn gleich für unseren Führerschein nutzen. Insgesamt hat uns dieser Kurs sehr gut gefallen, es waren zwei sehr informative Tage. Annabell Rauh 17


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Praktikumsbericht der Rubin Klasse Claira Burt Vom 10. – 14. Oktober 2011 absolvierte ich mein Praktikum als Hauswirtschafterin. Am Montag war ich bei meiner Betreuerin und Chefin Edith Stieber, eine selbstständige Hauswirtschaftsmeisterin, in Hallstadt. Frau Stieber hat einen eigenen Partyservice und arbeitet auch als Küchenchefin in verschiedenen Großküchen. An meinen ersten Tag kauften wir die Sachen, die sie für einen Partyservice Auftrag brauchte, ein. Danach kochten wir für uns Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße und Salat. Nach der Mittagspause bereiteten wir die Sachen, die sie für den Samstag brauchte, zu. Das eine war „Kübischutney“, dies war eine süße Marmelade, die man entweder auf ein Brot schmieren konnte oder zu einem Vanilleeis essen konnte und das andere war „Kürbis mit Gemüsesirup“, dies war ein Dip für deftigere Sachen. Bei beiden Sachen musste man viel schneiden, aber am Schluss kam was Gutes dabei raus. Heimgegangen bin ich hier um 16.00 Uhr.

Von Dienstag bis Freitag war ich im Agnes–Neuhaus–Heim, in einer Bamberger Großküche, wo seelisch kranke Menschen arbeiten. In diesen Tagen putzte ich Obst u. Gemüse, räumte Lebensmittel in den Kühlschrank und bereitete an zwei Tagen einen Hefeteig für den Zwiebelkuchen vor. Ich habe rausgefunden, dass sie für mindestens 150 Leute kochen oder backen. Dort kochen sie im Agnes–Neuhaus-Heim für die Kindergrippe „Hainwichtel“, die gleich nebenan ist, dann noch für die Kindertagesstätte „Arche Noah“ und für die Villa Remeis, wo ein Café 18

betrieben wird. Dieses Café liegt zwischen der Altenburg und der Michelskirche in Bamberg. Mir ist aufgefallen, dass eine Frau in diesem Heim „vollblind“ ist und trotzdem Gemüse schneiden kann. Ein anderer wiederum brauchte Musik, um schneller arbeiten zu können. Bei den anderen musste man aufpassen, dass man nichts falsch machte. Bei dem einem habe ich am Dienstag gemerkt, wenn man ihm nicht richtig die Hand gibt, dann wiederholt er alles was er davor auch schon gemacht hatte. Dort musste ich auch wegen der Hygiene eine Haarhaube, weiße Klamotten und eine Schürze tragen und am Ende des Tages musste man die ganze Küche desinfizieren. Mir hat es total viel Spaß gemacht, weil man wieder etwas dazu lernen konnte und ich habe einen Eindruck bekommen, wie es in einer Großküche abgeht. Auf der einen Seite hätte ich gerne noch eine Woche weitergemacht, weil es etwas anderes ist als in die Schule zugehen und auf der anderen Seite habe ich mich gefreut, mich am Wochenende auszuruhen und in die Schule gehen zu können. Pascal Wagner In der Woche vom 17. bis 21. Oktober 2011 absolvierte ich mein Praktikum als Feinwerkmechaniker bei der Firma Hofmann, Werkzeug- und Modellbau in Lichtenfels, Ortsteil Schney. Meine Arbeitszeiten waren täglich von 7 Uhr bis 16 Uhr. Ich hatte morgens von 9.15 bis 9.30 und mittags von 12 Uhr bis 12.30 Pause. Ich, als Praktikant, baute einen LKW. Am Dienstag mussten wir aber erkennen, dass das Teil wegen Zeitmangel ohne Anhänger sein würde. Bei diesem Bau musste ich fräsen, bohren, Gewinde schneiden und zusammenschrauben. Der LKW besteht aus Aluminium. Mein AzubiBetreuer und ich mussten am Dienstagnachmittag zum Ausbildungsleiter und „beichten“, dass wir uns verbohrt hatten. Er meinte, wir müssten das ganze nochmal neu fräsen, aber das hätte uns zu viel Zeit gekostet und mein Azubi-Betreuer gab mir kurzer Hand sein richtig gebohrtes Teil. Ich durfte am Mittwoch und Donnerstag an den Besprechungen aller Azubis am Morgen teilnehmen. Hier wurden die Jungs und Mädels

auf verschiedene Pflichten und Aufgaben hingewiesen. Außerdem gab ich am Mittwoch meine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz ab. Die Woche ging superschnell vorbei und das Praktikum war wirklich schön.

Julian Pohl Das Gasthaus Kroder, wo ich letzte Woche mein Praktikum gemacht habe, liegt in Schlaifhausen 43, 91369 Wiesenthau (Tel.:09199 416). Ich habe den Beruf Restaurantfachm a n n / f r a u k e nn e n g e l e r n t. Die Arbeit eines Restaurantfachmanns: • Die Gäste begrüßen • Die Bestellung aufnehmen • Ausschenken der Getränke • Essen und Trinken servieren • Tisch decken • Den Getränkekühlschrank nachfüllen • Leere Gläser spülen • Gäste verabschieden Wenn jemand auch ein Praktikum als Restaurantfachmann/frau absolvieren möchte, sind hier ein paar Tipps von mir an euch: Ausdauervermögen braucht man; gute Rechtschreibung und vor allem deutlich Kraft sollte man haben um viele Tabletts oder Teller zu tragen; deutliche Aussprache; soziale Kompetenzen; Wichtige Fächer: Deutsch, Mathe, Englisch, AWT (Arbeit Wirtschaft Technik) und auch manchmal Soziales (Hauswirtschaft) Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen, es hat einen meiner Berufswünsche bestätigt und Ich kann es jedem weiter empfehlen.

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Monti aktuell Matthias Romig Ich habe in der Versicherungsagentur Finanzplanung Albrecht und Schindlbeck in der Industriestr. 13 in Hirschaid vom 17.10.2011 – 21.10.2011 ein Praktikum als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen gemacht. Dort habe ich unter anderem Dokumente in die Datenbanken von Kunden eingefügt, Akten und Dokumente geschreddert, Notizen abgetippt, Briefe geschrieben und Anträge ausgefüllt. Mir hat dieses Praktikum sehr viel Spaß gemacht, es war sehr interessant und ich habe viel dabei gelernt.

Jana Dötzer Ich habe mein Praktikum bei der Integrativen Kinderkrippe „Rotznasen“ in Buckenhofen gemacht. Dort habe ich den Beruf der Kinderpflegerin ausgeübt. Bei den Rotznasen habe ich sehr viel mit den Kindern gespielt und sie in ihrem Verhalten beobachtet. Das Beobachten hat mir sehr gefallen, da man sofort sieht, was den Kindern gefällt. Wie sie dann lachen, ist wundervoll, natürlich aber auch, wenn ihnen etwas nicht gefällt, und wie sie dann traurig werden. Man kann sehr viele Dinge besser erkennen, wenn man die Kinder nur beobachtet, anstatt zu spielen. Natürlich habe ich auch Brote für die Kinder geschmiert, sie angezogen und mit ihnen geredet. Das Praktikum bei den Rotznasen war ganz okay, da ich leider nicht alle Aufgaben der Kinderpflegerin einmal ausprobieren durfte, und ich schon nach zwei Tagen gespürt habe, wie das Sitzen, Aufstehen, Bücken und wieder hinsetzten, auf den Rücken geht. Für die Zukunft will ich aber keine ständigen Schmerzen haben. Außerdem war das Spielen, was ich fast vier Stunden am Tag gemacht habe, doch sehr lang und langweilte mich leider auch schon sehr schnell. Das Beobachten der Kinder habe ich am allerliebsten gemacht und war Ausgabe 45/2011

wirklich interessant. Im Großen und Ganzen habe ich durch dieses Praktikum herausgefunden, dass ich mir eine Ausbildung zur Kinderpflegerin nicht vorstellen kann. Vielleicht wäre dann doch etwas anderes besser für mich, wobei das genaue Beobachten der Kinder wichtig ist. Leonie Pühl Mein Praktikum habe ich in einem TUI Reise Center als Reiseverkehrskauffrau absolviert. Dieses liegt am Marktplatz 19 in Forchheim. In diesem Betrieb dreht sich alles um das Zufriedenstellen der Kunden, indem man für sie eine Reise bucht oder sie über ein Land informiert. Deswegen wären die wichtigsten Fächer vor allem Englisch, Deutsch, Mathe und Wirtschaft (Computer). Wichtig ist auch, sich deutlich ausdrücken zu können und offen und freundlich auf die Kunden zugehen zu können. Ich durfte Reisen ausrechnen z.B. eine Namibia Rundreise für 2 Personen, ein Fenster gestalten (dazu verwendete ich z. B. ein Plakat über die Veranstaltung einer AIDANacht). Auch durfte ich Kataloge sortieren und die Regale damit auffüllen. Als Reiseverkehrskauffrau zu arbeiten hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Praktikum hat mir bestätigt das ich diesen Beruf ausüben möchte. Jarno Eickels Vom Montag den 17. bis zum 21.10.2011 war ich im Montessori Kindergarten Pusteblume in Forchheim. Ich habe dort den Beruf Erzieher ausprobiert und habe geguckt, ob das ein Beruf für mich wäre. Meine Aufgaben waren das Betreuen der Kinder und das An- und ausziehen, falls die Kinder rausgegangen sind. Das Praktikum hat mir insgesamt gut gefallen. Es hat mir auch Spaß gemacht, etwas mit den Kindern zu unternehmen. Aber nur auf die Kinder aufzupassen finde ich nicht so schön. Ich fände es schöner, wenn ich mehr mit den Kindern unternehmen könnte.

dem Frühstück das Buffet abräumen, Joghurts und Marmeladen neu auffüllen. Außerdem neue Gemüse- und Käseplatten vorbereiten, den Speisesaal kehren und Tische abwischen und Pudding backen und noch mehr. Mir hat es gut gefallen, auch wenn ich nicht so viel machen konnte, da der Chef von Mo. bis Do. nicht da war und die anderen Mitarbeiter in der Küche nicht genau wussten, was ich machen kann. Die Mitarbeiter dort sind sehr nett gewesen und ich hab mich wohl gefühlt. Am Mi. durfte ich sogar mit dem Handwerker in ein Gästezimmer und die Dusche mit abkleben, danach war ich mit einem anderen Mitarbeiter im Gästezimmer, weil er den Internetanschluss versucht hat zu finden. Ich war also nicht nur in der Küche, sondern auch oben an der Rezeption, wo der Jugendherbergschef war, der mir auch noch Aufgaben gegeben hat. Die Woche war im Großen und Ganzen ganz interessant. Tim Bodenstab Vom 17.10.11 bis zum 21.10.11 habe ich mein Praktikum in der Integrativen Kindertagesstätte Mikado gemacht. Dieser Betrieb liegt in Hirschaid und existiert seit 1912. In diesem Betrieb werden der Sozialpädagogische Assistent, der Heilerziehungspfleger und natürlich auch der Erzieher ausgeübt. Ich habe mir aber genauer den Erzieher angeguckt, da ich diesen Beruf später einmal erlernen möchte. Außerdem habe ich auch einige Aufgaben des Erziehers übernommen. Zum Beispiel habe ich mit den Kindern Spiele gespielt, die ihnen helfen besser und genauer zu sprechen. Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen und sehr viel Spaß gemacht. Mir ist dabei aber auch aufgefallen, dass eigentlich fast nur Frauen diesen Beruf ausüben. Ich würde diesen Kindergarten jederzeit weiter empfehlen.

Jannika Pfeiffer Ich hab mein Praktikum in Bamberg in dem Jugendgästehaus am Kaulberg gemacht. Dort war ich als Köchin in der Küche beschäftigt. Täglich von 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Ich durfte früh Kaffee und Tee ausschenken, nach 19


Monti aktuell Lucas Müller Mein diesjähriges Praktikum habe ich bei der Firma Rainer Hofmann Sonnenschutzsysteme in Nürnberg absolviert. Dort habe ich im Büro als Kaufmann für Bürokommunikation gearbeitet. Die Tätigkeiten die man in diesem Beruf ausüben muss sind: Innerbetrieblich Sekretariats- sowie Assistenzaufgaben, das bedeutet z. B. Nachkalkulation von Kundenrechnungen die man anschließend auch abheftet. Oder Kundentelefonate übernehmen (Termine ausma-

chen, beraten oder zum Fachmann durchstellen). Ein Kaufmann für Bürokommunikation muss allerdings auch die Lohnabrechnung der Angestellten übernehmen. Zudem muss er, wenn ein Betrieb gelegentlich auf einer Messe vertreten ist, auch die Messeplanung übernehmen. Dazu gehört Standplatz ausmachen, Anmeldung ausfüllen und abschicken, Auf- und Abbau organisieren und festlegen was mitgenommen wird. Die Ausbildung zu diesem Beruf dauert 3 Jahre. Im 1. Lehrjahr bekommt man monatlich 585 €, im 2. Lehrjahr 666 € und im 3. Lehrjahr 767 €. Nach der Ausbildung beginnt die Vergütung bei 1300 € monatlich. Ich durfte alles außer die Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter einmal ausüben (ausprobieren). So durfte ich am: Montag: Telefonate entgegen nehmen, und mir wurde auch gleich das Warenannahmeverfahren er-

Smaragde gehen campen Vom 28.6 - 30.6.11 war die Smaragd-klasse in Erlangen campen auf einem kleinen Privatzeltplatz der zu einer Gruppe Pfadfindern gehört. Wir trafen uns um 8:10 Uhr in der Aula. Um 8:30 Uhr gingen wir zur Bushaltestelle, aber der Bus hatte 10 Minuten Verspätung. Als wir angekommen sind, hat uns ein Mann namens Helmut empfangen, das Gelände gezeigt und uns eingewiesen. Dann haben wir mit ihm zusammen eine Jurte aufgebaut, da hat aber nicht die ganze Klasse reingepasst. Deswegen sind die Mädchen in eine „Holzjurte“ gegangen. Dann haben alle ein bisschen gechillt, um 15:00 Uhr kam dann

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eine Umweltpädagogin und ging mit uns in den Wald. Dort haben wir viele Sachen gemacht. Unsere Freizeit haben wir meistens auf dem Zeltplatz und auf dem Sportplatz verbracht. Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug in ein Schwimmbad. Danach ist eine kleine Gruppe in die Arcarden gegangen und hat die Pizza für den Abend bestellt. Da saßen wir dann alle am Feuer und haben „Werwolf“ gespielt. Am nächsten Morgen sind wir alle um halb sechs aufgestanden weil es wie aus Eimern gegossen hat und es ins Zelt rein regnete. Wir haben unsere Sachen zusammen gepackt und sind in die Blockhütte geflohen. Nachdem wir uns versammelt haben, spielten wir mit dem Kicker und den Gitarren, die an der Wand hingen. Wir mussten nämlich auf die Brötchen warten, weil der Bäcker erst um 8:00 Uhr aufgemacht hat. Nach dem wir gefrühstückt haben, haben wir uns noch beschäftigt, bis der Bus gekommen

klärt Dienstag: eine PowerPoint Präsentation für eine bevorstehende Messe erstellen und Rechnungen einsortieren. Mittwoch: auf der Baustelle mit arbeiten und habe LexWare erklärt bekommen (mit diesem Programm habe ich anschließend auch gearbeitet) Donnerstag: einen Flyer für eine Einladung entwerfen und habe mit einer Mitarbeiterin die Messeplanung für 3 bevorstehende Messen durchgeführt. Freitag: die Homepage und die Facebook-Seite des Betriebs aktualisieren, und Nachkalkulation von Rechnungen am PC übernehmen. Mir persönlich hat das Betriebspraktikum sehr viel Spaß gemacht und meinen Berufswunsch halbwegs bestätigt. Ich kann ein Praktikum in diesem Betrieb empfehlen da dort freundliches Personal arbeitet, alles gut erklärt wird und man auch richtig mit anpacken darf! Fotos Astrid Romanowski

ist, danach sind wir nach Hause gefahren und wurden von unseren Eltern begrüßt und abgeholt. Luca Hilgart u. Linus Jannopulos Fotos: Alexander Koch Ausgabe 45/2011


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Besser essen – besser denken Am 9. November 2011 hielten der Allgemeinarzt Dr. Rudolf Eckert und Gesundheitsberaterin Manuela Dürst, beide Montessori -Eltern an unserer Schule, einen Vortrag über gesunde Ernährung (nicht nur) für Schulkinder. Monti aktuell interviewte die beiden im Vorfeld.

Monti aktuell: Dass Zucker schlecht für die Zähne ist und die Zuckerkrankheit Diabetes verursachen kann, hat sich ja herumgesprochen, aber warum können sich Kinder (oder Erwachsene) auch schlechter konzentrieren, wenn sie zuckerhaltige Sachen zu sich nehmen? Dr. Eckert: Der Fabrikzucker geht binnen weniger Minuten ins Blut über, der Blutzuckerspiegel steigt rasch an. Dadurch wird die Bauchspeicheldrüse gereizt und schüttet Insulin aus. Als Folge sinkt der Blutzuckerspiegel wieder ab und zwar unterhalb des Ausgangswertes. Es ist eine überschießende Reaktion, die bis zum Unterzucker führen kann. Dann haben wir erneut Heißhunger, unter Umständen auch innere Unruhe und Konzentrationsstörungen. Zudem ist Zucker ein Vitamin- und Mineralstoffräuber. Wer viel zuckerhaltige Sachen isst, wird leichter anfällig für Infekte. Monti aktuell: Wie können Vollkornprodukte den Menschen helfen, sich besser zu konzentrieren? Dr. Eckert: Während Fabrikzucker und Weißmehl minutenschnell ins Blut gehen, benötigt die Verdauung von Vollkornprodukten viele Stunden. So können Körper und Geist die gewon-

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nene Energie viel länger und gleichmäßiger nutzen. Unser Blutzuckerspiegel fährt keine „Achterbahn“ mehr, sondern bleibt stabil. Monti aktuell: „Lass Dir die Butter nicht vom Brot nehmen“ heißt es im Volksmund. Die Werbung preist uns dagegen Margarine an. Was ist denn nun besser? Dr. Eckert: Man sollte nichts essen und trinken, wofür Werbung gemacht wird. Die Butter ist viel besser als ihr Ruf und enthält u.a. alle fettlöslichen Vitamine. Dagegen sieht jede Margarine alt aus, die in Kriegszeiten sogar als Wagenschmiere Verwendung fand. Monti aktuell: Aber machen denn Butter und Sahne nicht dick? Dr. Eckert: Nein, keineswegs, denn natürliches Fett macht nicht fett, sondern wird vollständig vom Stoffwechsel abgebaut. Es sind die Unmengen an Süßigkeiten und Auszugsmehlen, die dick machen. Monti aktuell: Die Milch wird gerade für Schulkinder sehr empfohlen. Warum siehst Du als Arzt das kritisch? Dr. Eckert: Ich erlebe viele Kinder (und auch Erwachsene), die ständig an (Heu-)Schnupfen, Husten, Mittelohrund Mandelentzündungen leiden. Oft ist Milch oder Kaba das Lieblingsgetränk und es wird gerne Joghurt, Quark und Käse gegessen. Etwa ein Drittel der Leute haben Probleme mit dem Milcheiweiß. Das Milcheiweiß verschleimt und belastet das Immunsystem, Milch, Joghurt, Quark und Käse sind also bei Infekten völlig fehl am Platze. Besser sind die Rahmprodukte Butter und Sahne, weil sie deutlich weniger Eiweiß enthalten. Monti aktuell: Manuela, da fragt man sich ja, was soll man denn dann essen? Manuela Dürst: Zu empfehlen ist Vollwertkost mit Vollkornprodukten und viel frischem Gemüse, Salat und Obst. Monti aktuell: Das klingt ja ziemlich aufwändig. Hast Du als Mutter Tipps, wie sich das ohne großen Aufwand am Familientisch umsetzen lässt? Manuela: Wenn man richtiges Vollkornbrot vom Vollkornbäcker kauft, Weißmehlnudeln durch Vollkornnudeln und weißen Reis durch Vollkornreis oder Hirse ersetzt und vor jeder Mahlzeit Salate, rohes G e m ü s e bzw. Obst als Frischkost auf den Tisch bringt, ist schon viel gewonnen.

Du zum Frühstück für einen guten Start in den Tag? Manuela: Mit einem Frischkorngericht am Morgen hat man eine leckere Mahlzeit, mit der man alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt und die lange satt macht – gerade vor einem Schul- oder Arbeitstag also ideal. Es besteht aus ca. 3 EL Getreide pro Person (frisch geflockt oder grob geschrotet – hierbei am Vorabend mit etwas Wasser verrührt einweichen), dann kommen Apfel, klein geschnittene oder zerdrückte Banane sowie Obst der Saison dazu. Verfeinert wird das Ganze mit Sahne und wer mag, kann sich Nüsse oder Mandeln dazutun. Buchtipps: Ilse Gutjahr: Iss, mein Kind; Das große Dr. Max-Otto Bruker-Ernährungsbuch, beides Emu-Verlag Noch einige Rezepte: Schokoladenpudding (blitzschnell und ohne Kochen) 1 reife Avocado 3 TL echtes Kakaopulver 4-5 sehr reife Bananen Die Avocado mit einem Löffel aushöhlen und zusammen mit den anderen Zutaten pürieren. Nougatcreme („gesundes Nutella“) 125 g Erdnuss-/Mandel-/Haselnussoder gemischtes Nussmus 125 g weiche Butter 100 g Honig 1 ½ EL Kakaopulver Butter mit allen Zutaten verrühren. Walnussbutter 150 g Butter 1 TL Kräutersalz 3 EL Hefeflocken 1 Knoblauchzehe 50 g Walnusskerne Weiche Butter mit fein gemahlenen Walnüssen, zerdrücktem Knoblauch und Gewürzen verrühren. Wer noch mehr Rezeptideen sucht, kann die gesamte Rezeptsammlung des Vortrags als pdf-Datei anfordern unter monti-aktuell@montessori-

forchheim.de

Text: Katja Eckert-Hessing Fotos: Gudrun Elischer

Monti aktuell: Und was

empfiehlst

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Monti aktuell

Die Vorstandschaft stellt sich vor Hubertus v. Franckenstein, Finanzvorstand Geboren bin ich am 18.Februar 1969, bin verheiratet und habe 3 Kinder im Alter von 10, 8 und 6 Jahren. Unser ältester Sohn ist in der Amethyst-Klasse und unsere jüngste Tochter in der Eiche-Klasse. Unser mittlerer Sohn besucht die staatliche Grundschule bei uns vor Ort. Seit einem Jahr bin ich nun Mitglied im Vorstand unseres Montessori-Vereins. Mein Aufgabenschwerpunkt ist das Thema Finanzen. Viele Aufgaben nehmen wir gemeinsam wahr und wir haben eine ausgeprägte Teamorientierung. Nach Hubertus v. Franckenstein, Christian Lauger, Chridtoph Kilgenstein, Constanze Bogatz, dem Abitur habe ich Be- Bernhard Jackermeier, Michael Bayerlein triebswirtschaftslehre stuFoto: Ralf Rödel diert. Beruflich bin ich in eiIch heiße Christian Lauger, bin 45 wohl wir im Vorstand keine strenge nem mittelständischen UnternehJahre jung, verheiratet, habe einen Trennung der Aufgabengebiete men der Kunststoffverarbeitung in Sohn und wohne in Weisendorf.. vornehmen, sehe ich einen kleinen der kaufmännischen GeschäftsfühFast die Hälfte meines Lebens verSchwerpunkt meiner Arbeit beim rung tätig. Montessori waren nicht brachte ich in Forchheim und habe Thema Sekundarstufe, nicht zuletzt von Anfang an „unsere“ Richtung hier noch viele Kontakte. Durch wegen meines beruflichen Hinterder Pädagogik. Allerdings haben meine berufliche Arbeit als Seelsorgrundes. wir Erfahrungen an der staatlichen ger bin ich in der Region sehr viel Beruflich habe ich einen recht abenGrundschule gemacht, die uns geunterwegs. Letztes Jahr wurde ich teuerlichen und spannenden Weg zwungen haben, zu einer privaten in den Vorstand gewählt Im Laufe hinter mir. Auf diesem Weg lernte Grundschule zu wechseln. Dass wir des Jahres merkte ich, dass mir die ich die berufliche Praxis durch eine nun bei der Montessori-Schule in Zeit fehlt, um die Arbeit im VorLehre kennen und machte dann Forchheim gelandet sind, empfinstand gut bewerkstelligen zu könüber den beruflichen Bildungsweg den wir heute als großes Glück. Das nen. Daher habe ich mich entmein Abitur nach. Danach folgten menschliche Angenommen werschlossen, dieses Amt wieder abein Studium der Datentechnik an den und Geborgensein ist hier ganz zugeben. Für die Schule, Kinderder Fachhochschule Nürnberg und besonders ausgeprägt –ein ideales haus und den Verein wünsche ich ein paar Jahre später ein Lehramts(Lern-) Umfeld, in dem Kinder mir viele Menschen, die die Pädagostudium für berufliche Schulen wachsen können! Schade finde ich gik Maria Montessories in die heuti(Nachrichtentechnik und Chemie) die Tatsache, dass es hier unbege Zeit umsetzen und ein sehr guan der Technischen Universität schreiblich engagierte Eltern gibt, tes Miteinander pflegen. München. An meiner Berufsschule jedoch die Bereitschaft, sich zu eiunterrichte ich die Fächer Elektronik nem Engagement im Vorstand und Informatik. Seit gut 2 Jahren „hinreißen“ zu lassen, eher weniger bin ich darüber hinaus als stellverausgeprägt ist. Ich habe die bisheritretender Schulleiter dieser Schule ge Vorstandstätigkeit als eine tolle Christoph Kilgenstein, tätig. Im Rahmen meines Lehramtsund herausfordernde Aufgabe er1. Vorsitzender studiums kam ich auch das erste fahren. Es ist Zusammenarbeiten in Ich bin am 30. April 1964 geboren, Mal mit der Montessori-Pädagogik einem ganz besonderen Team bin verheiratet und habe 3 Kinder in Berührung und war sofort begeis(nicht zu vergleichen mit gemein(eine Tochter, 2 Söhne). Meine beitert. Als unsere Kinder dann schulläufiger Vorstandstätigkeit) mit den Jungs besuchen unsere Monpflichtig wurden, war für uns als wirklich sehr schönen zwischentessori-Schule, der eine die GrundFamilie klar: sie besuchen die Monmenschlichen Begegnungen in schule (2. Jahrgangsstufe), der antessorischule. Über diese EntscheiSchule und Kinderhaus. Macht mit dere die Sekundarstufe (8. Klasse). dung sind wir nach wie vor sehr und traut Euch –man bekommt Unsere Tochter war für die 4. Jahrfroh! Trotz manchmal recht anstrenmehr zurück als man gibt! gangsstufe ebenfalls bei uns. Seit gender und zeitaufwändiger VorNovember 2009 bin ich im Vorstandsarbeit betrachte ich es nach stand unseres Vereins tätig, zuerst wie vor auch als ein Geschenk, in als Personalvorstand, seit 2010 als dieser verantwortungsvollen Funktigeschäftsführender Vorstand. Ob22

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on für den Verein und vor allen Dingen für unsere Monti-(Vor) Schulkinder arbeiten zu können und möchte die in dieser Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen und Begegnungen nicht missen. Deshalb kann ich nur jeden dazu einladen, zu prüfen, ob er/sie nicht vielleicht auch Lust verspürt, bei uns mitzumachen! Wir sind ein tolles Team und brauchen für die nächste Wahlperiode wieder Nachwuchs! Bei Interesse stehe ich sehr gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Mein Name ist Constanze Bogatz. Ich bin verheiratet und wir haben 3 Kinder, 1 Hund, 5 Vögel und ca. 43 Goldfische…. Da nun schon seit mittlerweile 10 Jahren unsere Kinder in Monti- Einrichtungen in Forchheim gingen bzw. noch gehen, wollte ich gern etwas an den Monti- Verein zurückgeben und war im letzten Jahr Vorstandsmitglied. Die Arbeit in diesem Gremium hat mir viele Einblicke gegeben und mir viel Freude bereitet. Nun habe ich mich entschlossen, dieses Amt aus Gründen fehlender Zeit abzugeben. Allen ein herzliches Danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen! Für den Verein wünsche ich mir weiterhin viele engagierte Menschen, weiterhin ein respektvolles und auf Vertrauen gestütztes Miteinander und das Wichtigste: eine glückliche Zeit für unsere Kinder in Kinderhaus und Schule.

Bernhard Jackermeier, 2. Vorsitzender Liebe Montis, mein Erstkontakt mit Montessori war 1994 die Einschulung meiner ältesten Tochter in die erste Grundschulklasse der gerade gegründeten Montessori-Schule hier in Forchheim. Derzeit besucht meine jüngste Tochter nach der Grundschule die Sekundarstufe (7. Klasse) unserer Schule. Ich selbst bin 50 Jahre jung, verheiratet, habe 3 Töchter, arbeite nach Abitur und Studium seit 1988 im Bereich der EnergieverAusgabe 45/2011

sorgung, bin dort für Controlling und Budgetsteuerung verantwortlich und seit 1995 bin ich als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands für unseren Verein tätig. Die im Vorstand praktizierte, offene Arbeitsweise mit einerseits vielen gemeinsamen und andererseits aktuell wechselnden, individuellen Schwerpunktthemen kommt mir sehr entgegen. Wir arbeiten gleichberechtigt miteinander und bündeln unsere Potentiale bei allen anstehenden Themen. Aus meiner bzw. unserer Sicht ist dies der richtige Weg, um die anstehenden Aufgaben in ihrer Vielfältigkeit erfolgreich zu bearbeiten. Die gefundene Form der Zusammenarbeit und die Art der gemeinsamen Entscheidungsfindung in einer menschlichen Atmosphäre sind mir sehr wichtig und bieten Rahmen und Halt auch bei schweren Fragestellungen und Entscheidungsprozessen. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht und bewältigt. Für die Zukunft liegen noch viele anspruchsvolle, intern wie extern getriebene Aufgaben vor uns, die ich gemeinsam mit den bisherigen und neuen Vorstandskolleginnen und -kollegen, zum Wohl unserer Kinder, voran bringen möchte. Hierfür werde ich mich auf der nächsten Mitgliederversammlung im Dezember wieder um dieses Amt bewerben.

Liebe Montis, auch ich möchte mich all denjenigen, die mich noch nicht kennen, kurz vorstellen: Michael Bayerlein, 3. Vorstand Ich wurde 1968 in Hersbruck in Mittefranken geboren, bin also 43 Jahre alt. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich zunächst eine Lehre zum Bankkaufmann absolviert, anschließend Lehramt für Hauptschule mit den Fächern Physik (Hauptfach), Mathematik, Arbeitslehre und Kunst in Nürnberg studiert. Ich arbeitete aber nie im Schuldienst, sondern habe meine Passion bei einem mittelständischen Personaldienstleister aus Nürnberg gefunden. Dort kümmere ich mich um die Themen

„Firmenkultur-Philosophie-Werte“ und stehe unseren Mitarbeitern als Vertrauensmann und Mediator in schwierigen Situationen oder Konflikten zur Seite. Meine Frau, unser Felix und ich wohnen seit 3 Jahren in Forchheim. Felix geht in die Sonnengruppe unseres neuen, schönen Kinderhauses. Zunächst war ich dort im Elternbeirat tätig, seit 2 Jahren engagiere ich mich nun in der Vorstandschaft als dritter geschäftsführender Vorstand. Mein „offizieller“ Schwerpunkt liegt naturgemäß im Bereich des Kinderhauses. „Inoffiziell“ arbeiten wir aber alle bei allen anstehenden Themen zusammen; das heißt in unserem Forum, der so genannten Vorstandssitzung, sprechen wir alle miteinander gleichberechtigt über alles. Dadurch finden wir in einem sehr demokratischen Prozess gemeinsam gute Lösungen, die sehr viele Aspekte unserer Themen berücksichtigen und durch viele verschiedene Perspektiven darauf geprägt sind. Gerade diese Art der Entscheidungsfindung und unser guter zwischenmenschlicher Umgang dabei ist sehr wertvoll für mich und gibt mir immer wieder die Kraft, die man als Vorstand auch braucht. Eine sehr schöne Erfahrung war für mich, als ich im Sommer zusammen mit Christoph vier Doppelstunden Physikunterreicht vorbereiten und halten durfte. Die positive Reaktion der Kinder, ihr Interesse an der Physik und ihre Begeisterung waren uns ein sehr schöner Lohn. Auf der nächsten Mitgliederversammlung im Dezember werde ich mich wieder um dieses Amt bewerben. Wir haben in den letzten 2 Jahren zusammen viel erreicht. Es gibt aber auch Themen, wo ich persönlich für mich sehe, dass wir noch nicht da sind, wo ich/wir gerne hin will/wollen. Das würde einen kurzen Steckbrief allerdings überstrapazieren und wir werden euch ganz, ganz viel dazu auf der Mitgliederversammlung erzählen. Die MV ist das wichtigste konstitutive Element in unserem Verein. Deshalb möchte ich euch alle dazu aufrufen zu kommen, um zu reden und auch, um von eurem Wahlrecht gebrauch zu machen. Ich freue mich darauf. Bis dahin allen eine schöne Zeit. 23


Monti aktuell

end n e p S a be g r e b ü

Mit großer Freude konnten wir zum Ende des letzten Schuljahres eine Spende in Höhe von 2000,-€ an die Montessori-Schule

in Nueva Guinea in Nicaragua überweisen. Johanne Leuthe,

eine ehemalige Schülerin unserer Schule hatte diesen Kontakt im Rahmen ihres sozialen Jahres in Nicaragua hergestellt. Mit dem Geld kann nun ein weiterer Lehrer für ein Jahr sowie einiges an Material in dieser Schule finanziert werden. Wir bedanken uns bei allen unseren Monti -Kindern der 1.-8. Jahrgangsstufe, die mit ihrem Lauf diese Spende erst möglich gemacht haben. Super!

Pusteblumenkinder im Puppentheater Am 21. Oktober waren Kinder und Erzieherinnen unterwegs ins Neue Theater (mit dem Bus, spannend!). Sie sahen „Alexander und die Aufziehmaus“, nach einem Bilderbuch von Leo Lionni, dargeboten vom Theater Lanzelot (Carlo Gundermann). Joseph aus der Sonnengruppe hat für Monti aktuell über das Stück berichtet: „Als erstes ist der Mann rausgekommen und hat „Hallo“ gesagt. Wir haben dann auch dauernd „Hallo“ gesagt. Dann waren da die Aufziehmaus, der Teddy und eine Puppe in einer Kiste. Die Aufziehmaus hat geweint. Da ist die andere Maus gekommen und hat gefragt: „was ist denn?“ Und da hatte das Mädchen Geburtstag. „Aber Geburtstag ist doch schön“, hat die andere Maus gesagt. „Aber sie hat viele neue Sachen gekriegt und wirft die alten Sachen weg“, hat die Aufziehmaus geantwortet…….. und dann….(- ich hab´jetzt schon so viel erzählt“, meint Joseph). „Musik gab es auch, na klar, der Mann hat auch gesungen und dann die Maus. Da war noch eine Schildkröte. Und die hat gefragt „kannst Du die Aufziehmaus auch in eine richtige Maus verwandeln?“ Und das tat die Eidechse dann auch, sobald die Maus einen blank-roten Kiesel gefunden hatte. Dann haben sie ein Fest gefeiert. Und es hat alles geklatscht. Und dann hat die Aufziehmaus, die jetzt eine richtige Maus war, ein Lied gesungen!“ Joseph fügt hinzu: „in der Mitte habe ich nicht alles erzählt, aber es war sehr, sehr schön!!“ Judith Walloch, Fotos Team Ki-Haus 24

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Der Elternbeirat –Pusteblume- 2011/2012 stellt sich vor Mein Name i st ANDJELKO IVOSEVIC, ich bin 41 Jahre alt und habe zwei Töchter, Linda 4 und Olivia 2 Jahre. Linda hat im September voller Freude das zweite Jahr in der Sonnengruppe begonnen. Schon im vergangenen Kinderhausjahr habe ich mich im Elternbeirat einbringen dürfen und freue mich schon wieder darauf, ein weiteres Jahr mitwirken zu können.

ment für das Kinderhaus ist für mich eine Möglichkeit einen kleinen Teil der Liebe und Freude, die meine Kinder dort erfahren, zurückzugeben und so freue ich mich auf ein

sei es in der Monti Aktuell oder über die Montessori-Homepage. Ich freue mich auf viele altbekannte Highlights und Aktionen und bin schon gespannt, ob und wie sich manche neue Idee kreativ umsetzen lässt. Ich heiße KATHRIN LERCH. Unsere Tochter Aliyah, 5 Jahre, ist ein Sonnengruppenkind. Ihr älterer Bruder Noam, 6 Jahre, war in der Meeresgruppe und ist jetzt ein Wurzelkind in der Esche der Montessori-Grundschule. Ihr jüngerer Bruder Yonah, 1 Jahr, wird den beiden Großen hoffentlich nachfolgen. Auf die Mitarbeit im Elternbeirat freue ich mich: Zum einen finde ich es schön einen kleinen Teil der Welt für die Kinder mitgestalten zu können. Zum anderen möchte ich dem Team etwas von der Unterstützung, die sie für unsere Kinder sind, zurückgeben.

Mein Name ist ANKE BURGER. Unsere Söhne David und Lukas sind 4 und 2 Jahre alt. David besucht nun schon das zweite Jahr die Meeresgruppe. Für mich ist es immer wieder toll, mitzuerleben, wie glücklich Kinderaugen in der PUSTEBLUME strahlen, wie sehr sich die Kinder angenommen und ernst genommen fühlen und wie großartig sie sich entwickeln!! Durch das En- v.l.n.r.: Andjelko Ivosević, Anke Burger, Michael Hoser, Katja Wachsgagement im Eltern- mann (Vorsitzende), Birgit Willared, Kathrin Lerch beirat möchte ich ein weiteres schönes und kreatives Stück dazu beitragen, dass unsere Hallo, mein Name ist BIRGIT WILLA(bereits viertes!) Jahr im Elternbeirat. Kinder sich weiterhin jeden Tag RED, bin 34 Jahre alt und arbeite in rundum wohl fühlen. einer Werbeagentur. Mein Sohn Louis geht seit September in die Hallo, mein Name ist MICHAEL Ich heiße KATJA WACHSMANN, Sonnengruppe, wo es ihm wirklich HOSER. Unsere Tochter Emma geht bin 30 Jahre jung und gelernte Einsehr gut gefällt. Ich freue mich auf sehr gern in die Meeresgruppe – zelhandelskauffrau. Meine beiden die Arbeit als Elternbeirat, in der ich inzwischen bereits das zweite Jahr. Kinder, Lucas und Leonie, sind 3 meinen Teil zum Gelingen von FeiIch freue mich nun auch das zweite Jahre und 6 Jahre. Leonie besuchte erlichkeiten, Veranstaltungen und Jahr im Elternbeirat mitarbeiten und 3 Jahre voller Freude die Meereseinem harmonischen Miteinander mitgestalten zu können. Im komgruppe und ist seit September ein beitragen kann. Zuhause bin ich in menden Kinderhausjahr möchte ich stolzes Schulkind. Ihr Bruder Lucas alle Himmelsrichtungen kreativ unweiterhin dafür sorgen, dass die ist in ihre Fußstapfen getreten und terwegs - vielleicht auch bald hier im Pusteblume auch außerhalb der macht jetzt ebenfalls die MeeresKinderhaus. neuen Mauern Beachtung findet – gruppe unsicher. Mein Engage-

Hallo ihr lieben Montis, hier könnte eure Werbung stehen. Sprecht uns doch einfach an, der AK-Öff Ausgabe 45/2011

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Übernachtungszelten der Vorschulkinder am 14./15.Juli 2011 Als ob Zelten nicht schon spannend genug wäre….. Dann auch noch so coole Sachen wie Mashmellow-Grillen („die wurden etwas pappig“, sagt Noam) und Piratenhut basteln…. Richtig aufregend aber, so Leonie, wurde es bei der Schatzsuche: da waren nämlich Schatzräuber unterwegs gewesen und der Schatz war ausgeraubt!! Ja, ihr hört richtig, ausgeraubt. Aber die Piraten aus der Pusteblume verzagten nicht und schließlich gab es doch noch für alle mutigen Schatzsucher ein Piratenfernrohr (was man auch als Kaleidoskop verwenden konnte). Und am nächsten Morgen beim Zeltplatz-Frühstück mit den Eltern hatten alle Piratenschatzsucher viel zu erzählen…. Toll, liebes Kinderhausteam, was Ihr Euch jedes Jahr zum Vorschulkinderzelten so einfallen lasst und wie Ihr es schafft, daß die – für manche Kinder allererste Übernachtung ohne Eltern – ein tolles Erlebnis wird!! Vielen Dank für das Interview an Leonie und Noam Judith Walloch, Fotos: Ki-haus-Team Tschüss mein lieber Kindergarten es ist so schön gewesen ein Ende hat nun, das warten auf rechnen, schreiben, lesen ein bisschen traurig ein bisschen froh die Schule sagt jetzt bald "Hallo" Tschüss Ihr alle, meine Lieben Beim Spagetti-Essen sehen wir uns wieder dann freuen wir uns und singen alle, unsere Lieblingslieder 
aber eines solltet Ihr auch noch wissen!

Strahlendes Sommerfest


!!!Wir werden Euch ganz arg vermissen!!!

zum Ende des Kindergartenjahres und zum Abschied der Vorschulkinder am 27. Juli 2011 Viele Familien hatten Picknickdecken mitgebracht und saßen im Garten des Kinderhauses in der an diesem Tage besonders warmen Abendsonne. Und dann wurde gefeiert, gesungen (Abschiedsgedicht der Vorschulkinder siehe unten), geschlemmt, gelacht….. und auch ein kleines bisschen getrauert – denn auch wenn etwas Besonderes nachkommt - wie für alle Kindergartenkinder die großen Kindergartenferien und für 13 Vorschulkinder danach der Schuleintritt - so geht doch auch wieder etwas Schönes zu Ende: ein gelungenes Kindergartenjahr! Judith Walloch Fotos: Team Ki-Haus

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Müllaktion der Pusteblume Müll gehört nicht auf die Straße, Müll gehört nicht in den Wald, dafür gibt’s bei uns die Tonnen darüber wissen wir Bescheid! Wir Pusteblumen-Kids wissen nun Bescheid, wie man Müll trennt!!! Der Kindergarten Sattlertor ist Mitglied im Leuchtpol-Projekt, welches sich mit einer nachhaltigen Erziehung beschäftigt. Dieses Jahr setzte er sich für die Teilnahme einzelner Kindergärten in Forchheim am Müllsammeltag ein. So wurden auch wir gefragt, ob unser Kindergarten sich daran beteiligen will und ob wir am 23. September mit den Kindern Müll auflesen wollen. Natürlich nahmen wir gerne teil. Da wir das Gebiet für diese Aktion selbst wählen durften, entschieden wir uns dafür, mit den größeren Kindern das leerstehende, zugewachsene Gebiet zwischen Kindergarten und Bayreuther Straße zu durchforsten und mit den jüngsten Kindern den Spielplatz nebenan nach Abfall abzusuchen. Und so machten sich dann an jenem 23. September Kleingruppen von je 8 Kindern mit 2 Erzieherinnen abwechselnd an die Arbeit. Die Kinder waren hierbei furchtbar fleißig und wir hatten schon nach kürzester Zeit Müllsäcke voll mit Styropor, Flaschen, Papier… gesammelt. Dank der für die Kinder gesponserten Handschuhe blieben die Finger hierbei sauber. Vor allem die Kinder waren über die Massen an Unrat, die wir fanden, sogar Regale, Wäscheständer und einen Auspuff, so sehr erschüttert, dass immer wieder Sätze wie z.B. „Warum werfen die Leute den Müll hierher?“ oder „Das kann man doch nicht einfach hierher werfen“ aufkamen. Die Kinder wussten nämlich durch unsere Vorgespräche im Kreis, wie wichtig es ist, den Müll richtig zu trennen. Sie lernten die verschiedenen Tonnen kennen und welcher Müll in

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welche Tonne gehört. Unterstützt wurde das ganze durch das tolle Müll-Lied. Unsere Aktion brachte den nötigen Erfolg, denn auch noch Wochen nach dem Projekt erzählten uns einige Eltern, dass ihre Kinder jetzt genau darauf achten, dass zu Hause der Müll auch ordnungsgemäß getrennt wird. Als kleines Bonbon erhielt die Pusteblume – wie alle beteiligten Kindergärten – noch eine schöne Urkunde! Text: Christina Werner, Fotos: Team Ki-Haus

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Stellenanzeige: Hilf mir es selbst zu tun! Unser privates Montessori Kinderhaus „Pusteblume“ besteht seit Oktober 1996. Seit November 2010 genießen wir bereits unser neu gebautes Haus in der Balthasar-Schönfelder-Str in Forchheim. Die 3-6 jährigen Kinder in der Sonnengruppe und integrativen Meeresgruppe fühlen sich wie ihre Erzieherinnen sehr wohl im neuen Heim und im täglichen Miteinander. Um auch weiterhin eine erfolgreiche Arbeit gewährleisten zu können, suchen wir neue Mitarbeiter/innen, die ab sofort als Springkraft im Krankheitsfall im Kinderhaus tätig sein können. Sie arbeiten gerne mit Kindern, sind begeistert von der Montessoripädagogik und üben Ihre Tätigkeit mit Engagement und Freude aus. Der wertschätzende und achtsame Umgang mit Kindern in ihrer Verschiedenheit ist Ihnen ein besonderes Anliegen. Sie besitzen eine pädagogische Ausbildung als Erzieherin oder Kinderpflegerin und Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern dieser Altersstufe. Wir bieten ein freundliches, engagiertes Team, eine von partnerschaftlichem Umgang geprägte Atmosphäre, Offenheit für eigene Ideen sowie einen großen Erfahrungspool zum Bewältigen der täglichen Arbeit. Wir wünschen uns einfühlsame und motivierte Mitarbeiter, die flexibel vormittags und nachmittags einsetzbar sind (mit Schwerpunkt am Vormittag) und die Bereitschaft und Fähigkeit zu integrativem Arbeiten mitbringen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage oder telefonisch bei Sibylle Kellner 09191-7366779 oder 09191-703830. Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Unterlagen an: Montessori-Pädagogik Forchheim e.V Geschäftsführung Egloffsteinstr.33 oder gerne auch per E-Mail an geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de.

e.V. m i e orchh F k i g et! ädago P ntern I i r m i o uch ess uns a im.de n Mont e e h d n h i f c r e Si sori-fo s e t n .mo www

91301 Forchheim

Monti Aktuell #45  

Ausgabe 45 der Monti Aktuell für November 2011

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