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I T N O M

L L E U T K A

Jahrgang 2011, M채rz, Ausgabe 42


Monti aktuell

Vorwort Hallo Ihr lieben Montis, mit der tollen Präsentation der „Großen Arbeit“ unserer ersten 9.Klässler und dem sehr schönen und erfolgreichen „Tag der Offenen Tür“ haben wir bereits zwei wichtige Veranstaltungen in diesem Schuljahr gemeistert. Zum Gelingen haben viele viele Eltern, Kinder und Pädagogen beigetragen und ich möchte mich bei allen sehr herzlich bedanken. Entscheidend dafür, dass wir uns so gut präsentieren konnten ist natürlich die tagtägliche Arbeit in den Klassen, sind die vielen kleinen Erfolgserlebnisse. „Plötzlich“ lesen zu können, immer mehr in die „Welt der Zahlen einzudringen“, zu verstehen, wie ein Vulkanausbruch funktioniert oder unser Planetensystem aufgebaut ist, Theater zu spielen, seine Grenzen zu spüren und vielleicht immer wieder ein Stück zu verschieben, erforschen zu dürfen, was mich interessiert und darüber z.B. mit einem Referat zu berichten, das sind die Dinge, die unsere Kinder wachsen lassen und auf die wir stolz sind. Unsere gesamte Arbeit in Kinderhaus und Schule ist darauf ausgerichtet, diese Qualität zu erkennen, zu verbessern, Probleme und Schwierigkeiten wahrzunehmen und im Miteinander zu lösen. Schön, dass wir auch im Vorstand wieder komplett und vor allem mit sehr engagierten Menschen besetzt sind. Dadurch ist es möglich, sich den vielfältigen Aufgaben, die auch durch gesetzliche Veränderungen auf uns zu kommen, zu stellen und diese zu bewältigen Mit lieben Grüßen, Sibylle Kellner

Ein Bienchen für….

den AK Religion

Mont i-Mod e

...gibt es : In der Bayreuther Strasse 9 bei

art4you 2

Seit vielen Jahren gibt es einen Arbeitskreis an der Schule, der besonders am Schuljahresanfang und Schuljahrsende zur Gestaltung der Schülergottesdienste in Aktion tritt. In diesen Gottesdiensten wird mit viel Elan gesungen, gestaltet und gespielt, so dass es nie langweilig wird und auch die Eltern gerne mit dabei sind. Aber auch während des Schuljahres unterstützt dieser Arbeitskreis den Religionsunterricht an unserer Schule im Montessorischen Sinne, nämlich als Freiarbeitsangebot. Die Kinder treffen sich dabei im Reli-Raum der mit interessantem Material vom AK ausgestattet wurde. Da gibt es die Gebetsecke, eine ansprechende Bücherei, Spielund Bastelmaterial und neuerdings auch einen „Schöpfungswandteppich“ mit Motiven, die mit Klettverschluss angesetzt werden können. Der dritte Schwerpunkt des AK sind die Relitage. Viermal im Jahr planen die fleißigen Helfer ganze Unterrichtstage im Grund- und Hauptschulbereich. Immer werden die Aktionen mit größter Kreativität gestaltet. Die Schüler werden motiviert, mit Freude mitzumachen, indem die „Gestalter“ mit Herzblut an die Arbeit gehen. Sie spielen zum Beispiel Bibelszenen, in denen Jesus oder Paulus in theatraler Weise (zum Begreifen ) in Erscheinung treten. Die Kinder sind mitten drin und dürfen als Apostel oder Menschen aus Judäa auftreten und erleben, wie es ist, zum Beispiel auf dem See bei Sturm in einem kleinen Boot um Hilfe zu flehen, damit Jesus hilft. In Spielen oder als Bastelangebote wird religiöse Erziehung mit Freude erlebt (z.B. Schlangen Weitwurf, Netze knüpfen, Wundertüten füllen ...) . Die Kinder merken sich diese Highlights - vielleicht sogar ein Leben lang. Besonderen Dank an Christine Hübschmann, Brigitte Bodenstab, Enno Weidt, Doris Kraus und Kerstin Porzner und an all die freiwilligen Helfer der Relitage und Gottesdienste. Danke für Euren Einsatz! Durch Euch erleben die Kinder, dass Religion verbindet, trägt und Spaß macht! Herbert Winter Ausgabe 42/2011


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Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand Rührende Verabschiedung von Gabi Schreml Im vorweihnachtlichen Ambiente fand am 2. Dezember 2010 die jährliche Mitgliederversammlung unseres Montessori-Vereins statt. Gerhard Ott führte mit einer sympathischen Moderation durch die knapp vierstündige Sitzung. NochVorstandsvorsitzende Gabi Schreml legte einen sehr zufriedenstellenden Finanzbericht vor: Der Jahresabschluss 2009 sowie der Haushaltsvorschlag 2011 wurden einstimmig von den Mitgliedern genehmigt. Auch einstimmig wurde der Vorstand entlastet, der in dieser Zusammenstellung im neuen Jahr nicht wieder antritt: Gabi stellte ihr Amt nach langjähriger Vorstandstätigkeit zur Verfügung. Sichtlich gerührt stand sie auf dem Podium, als Geschäftsführerin Sibylle Kellner ihr für die wertvolle Arbeit dankte und alle Mitglieder unter der musikalischen Begleitung von Schulleiter Herbert Winter das Lied „Ich wünsche dir Zeit“ anstimmten. Auch die Erzieherinnen des Kinderhauses bedankten sich mit einer lustigen Version des Lieds „Griechischer Wein“. Ebenso sei hier nochmals ein herzliches Dankeschön für die aufopferungsvolle und tolle Arbeit an Gabi gerichtet! Im „Gespräch“ mit KinderhausLeiterin Elke Seehase-Schmitt berichtete Vorstandsmitglied Michael Bayerlein über seine Erfahrungen aus dem ersten Jahr seiner Vorstandstätigkeit. Beide ließen nochmal die Erlebnisse beim Neubau des Kinder-

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hauses, während des „Asyls“ in der Schule und beim Umzug Revue passieren. Als Beitrag der Schule bedankte sich Herbert im Namen aller beim pädagogischen Team, den Mitarbeiterinnen der Verwaltung und dem Vorstand. Nach der Pause waren die Mitglieder wieder gefragt: Mit großer Mehrheit wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt: Christoph Kilgenstein, 1. Vorsitzender (vorher Personalvorstand) Christian Lauger, Schriftführer (Position vorher nicht besetzt) Hubertus von Franckenstein, Finanzvorstand (Position vorher nicht besetzt) Constanze Bogatz, Personalvorstand Gemeinsam mit den zweiten und dritten Vorsitzenden Bernhard Jackermeier und Michael Bayerlein ist dieses Jahr der Vorstand mit sechs Positionen wieder komplett besetzt. Wir wünschen allen viel Erfolg bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit! Der letzte Teil der Mitgliederversammlung stand unter dem Motto „Wir alle sind es, die unseren Visionen einen Sinn geben“. Seit April vergangenen Jahres arbeiten drei Teams an der Zukunftsvision Montessori 2025, die nun erste Ergebnisse vorstellen konnten. Das pädagogische Team legte die Schwerpunkte auf die Themen Gebäude, Inklusion und Qualität. Dabei sieht es das jetzige Schulgebäude unter bestimmten Bedingungen, die mit der Stadt noch ausgehan-

delt werden müssen, als weiterhin die beste Lösung an. Unter dem Begriff Inklusion hat das Team ein Konzept erarbeitet, das die Vielfalt und Qualität des Unterrichts, der Schüler und der Pädagogen beschreibt. Beispielsweise ist bei mehr Unterstützung der Schulbegleiter (= Integrationshelfer) eine Integration von Kindern mit Behinderungen in allen Klassen vorstellbar. Das Eltern-Team (Arbeitskreis Zukunftswerkstatt) erklärte das Verfahren, wie die große Datenmenge aus der Elternumfrage des vergangenen Jahres gewichtet worden ist und nach noch ausstehender Interpretation helfen wird, das Leitbild von der Vision Montessori 2025 zu füllen. Das Team des Vorstands stellte die Ziele der Schulentwicklung vor: Organisatorisch sollen Prozesse beschrieben werden, z.B. wie wir auf Vorgaben von außen reagieren, wie wir die Effizienz steigern, wie wir Informationen handhaben. Schwerpunkt ist jedoch die Steigerung der Attraktivität der Schule, zum einen als Arbeitgeber (z.B. Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Arbeitszeitmodelle, Work-Life -Balance durch Weiterbildung), zum anderen als Stätte für qualitativ hochwertige Pädagogik und Bildung für Kinder (Marketing und Öffentlichkeitsarbeit). Nach einer angeregten Diskussion ging diese Mitgliederversammlung schneller als erwartet zu Ende. Ein großes Lob an alle Mitwirkenden und an alle Mitglieder, die trotz eisiger Kälte und Weihnachtsvorbereitungen kamen und mit einer spannenden, informativen und rundum erfolgreichen Veranstaltung belohnt wurden. Ricarda Freese

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Laternenumzug des Kinderhauses am 08. Dezember 2010, Eindrücke von Kindern, Eltern und Team: Kinderstimmen: „Mama, mir ist die Laterne zu schwer“ „Da haben die Wichtel die Kerzen aufgestellt“ – „Wo wohnen überhaupt Wichtel?“ – „Wichtel sterben nie!“ „Die Laternenstäbe lassen sich als Schwerter verwenden!“ „Die Bratwurst schmeckt gut“ – „Der Punsch ist schön warm“ „Toll!“ – „Schön!“ Elternstimmen: „Wir machen das fünfte Mal mit und uns gefällt es immer noch!“ „Bisschen feucht-fröhlich“ (dV: dabei hat es doch kaum

geregnet…)

„Es ist eine so schöne Atmosphäre mit den Lämpchen im Wald und den Kindern mit ihren Laternen“ „Ich bin zuversichtlich, dass es weiterhin bergauf geht“ (dV: Recht gehabt hat er, schließlich ging´s ja den

Kellerwaldberg hoch…)

Teamstimmen: „Wir haben supertolles Wetter, es regnet keinen einzigen Tropfen“ „Es ist jedes Jahr immer wieder schön, mit den Kindern zu singen und danach mit den Eltern zusammen zu sein“ Alle: Kommt schnell her, gleich geht es los. Der Laternenzug, der ist famos. Buntes Licht von überall: gelb und grün in großer Zahl….“ (Lied) Zur Tradition des Laternenumzugs im Kinderhaus „Pusteblume“: Den Laternenumzug in seiner jetzigen Gestaltung gibt es im Kinderhaus seit 15 Jahren, also seit Bestehen des Kindergartens. Von Anfang an bestand die Idee, den Kindern das Thema „Licht“ näherzubringen sowie Licht erfahrbar zu machen. In manchen Jahren wurde der Laternenumzug eingebettet in eine „Lichterwoche“, eine Woche mit Aktionen zum „Licht“. Bereits von Anfang an fand der Laternenumzug – schön passend ist auch der Name „Lichterumzug“ - im Forchheimer Kellerwald statt. An einem so dunkeln Ort wie dem nächtlichen Kellerwald lässt sich der Kontrast zwischen Licht und Dunkel besonders intensiv wahrnehmen. Ebenso Tradition hat das anschließende gemütliche Beisammensein von Kindern, Eltern und Team bei Bratwürsten, Kinderpunsch und Glühwein auf dem Kellergelände. Und es war wieder ein schönes Erlebnis! Judith Walloch – nach Gespräch mit Elke Seehase-Schmitt Fotos: Alexander Koprov

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Was die Kindergartenkinder von ihrem neuen Kinderhaus halten…. Das neue Kinderhaus und die Eindrücke der Kinder Drei Monate im neuen Kinderhaus – und von Anfang an waren Kinder und Team rundum zufrieden. Sofort haben sich alle sehr wohl und wie zu Hause gefühlt. Die Kinder freuen sich über die schönen, bunten Räume, die liebevoll gestalteten 2. Ebenen, die großen Fenster und - eigentlich über alles. Sie lieben es, in den gemütlichen Gruppenräumen zu spielen, im Flur zu springen und in der Hängematte zu schaukeln. Es war, so das Team, gar nicht einfach, differenzierte Kinderaussagen für Monti-aktuell zu erhalten, weil die Kinder von allem begeistert sind und auf Fragen meist antworteten: „alles ist schön“. Hier die Eindrücke der Kinder: „Hier im neuen Kinderhaus haben wir große Fenster und wir haben viel Licht.“ „Der neue Teppich passt gut zu unserer 2. Ebene. Er hat die gleichen Farben und ist schön.“ „Die 2. Ebene mit der Puppenecke ist schön. Unsere Ebene hat schöne Fische, Seepferdchen, Blubberblasen und eine Schatztruhe.“ „Die Bauecke gefällt uns, man muss nicht so weit laufen.“ „Die Hängematte war nicht in der Schule und jetzt haben wir endlich wieder eine.“ „Die Klos hier gefallen uns besser, weil sie kleine Türen haben und Waschbecken, an die wir hinkommen.“ „Auf den Garten freuen wir uns.“ „Die Turnhalle ist schön und groß. Die Farben sind schön.“ „Es ist schön, dass wir unsere Teller im Gruppenraum abspülen können und nicht mehr hin und her laufen müssen.“ „Es ist schön, dass der Jahreskreis hin gemalt ist an der Wand!“ „Die Hasen haben ein kleines Fenster, wo sie raus können, wenn es warm ist.“ „Ich setz´ mich gerne an das kleine Fenster zu den Hasen und schau raus!“ „Es ist schön, dass keine Autos mehr in den Hof fahren und wir nicht mehr auf die Seite müssen, wenn wir spielen!“

„Der neue Kindergarten ist schön. Am allerbesten gefallen mir die Bauklötze, aber die waren schon im alten Kindergarten. Der Garten gefällt mir sehr gut und bestimmt ist er, wenn er fertig ist, ganz wunderschön. Zur zweiten Ebene hoch ist eine Treppe. Ich freue mich, wenn ich oben bei der Lese-Anne mitlesen darf. Die Turnhalle gefällt mir auch am besten. Da sind mehr Geräte. Wir haben auch eine Kammer, wo die Geräte drinnen sind. Da freue ich mich ganz doll. Draußen wurde ein Holzhaus gebaut und da sind die Fahrzeuge drin. Die Klos sind niedriger als zu Hause. Sie könnten eigentlich für mich ein bisschen größer sein, weil ich schon ein großer Junge bin. Die Puppenecke ist weg, dafür ist da jetzt aber eine Bauecke. Es gefällt mir, in der Hängematte zu schaukeln. Die großen Fenster gefallen mir auch ganz gut. Ich bin auch gern in der Bastelwerkstatt. Die Fische sind jetzt in der Bastelwerkstatt. Es gefällt mir alles sehr gut. Vielen Dank dem Team für das Einfangen der Kinderstimmen und den Kindern fürs Mitmachen! Judith Walloch, Fotos: Angi Stegmeyer Ausgabe 42/2011

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Hospitation in der Sonnengruppe Am Freitag, 21. Januar 2011 konnte ich die Gelegenheit wahrnehmen, in der Sonnengruppe zu hospitieren. Es war ungewohnt, Tim nicht an der Tür abzugeben, sondern diesmal mit in den schönen Raum gehen zu können und mitzuerleben, was die Kinder dort so machen. Nach dem Gong an der Klangschale setzten sich alle Kinder im Kreis auf den Teppich. Der Morgenkreis begann mit Durchzählen reihum und dem Feststellen, wer heute fehlt. Danach wurde mit viel Lachen und Gekicher ein Fantasiewort-Spiel gemacht jedes Kind durfte sich ein Fantasiewort ausdenken und die Erzieherinnen mussten es richtig nachsprechen. Dann wurden die Namen der Kinder genannt, die als erste Gruppe zum Turnen an der Reihe waren. Zuerst zogen sich die Kinder in der Turnhalle um, wobei jedes seine Kleidung ordentlich zusammenfaltete und auf die Bank legte. Danach hat Fee verschiedene Spiele vorgeschlagen, die von den Kindern gerne und mit viel Spaß angenommen wurden. Z.B. mussten die Kinder nach dem Takt auf der Hand-Trommel durch den Raum schleichen, hüpfen, auf Zehenspitzen laufen oder schnell rennen. Neben Bewegung war dabei auch das genaue Hören gefordert. Weiter Spiele waren "vereist", d.h. wenn die Trommel verstummte, muss-

ten die Kinder mitten in der jeweiligen Bewegung regungslos stehenbleiben, oder "Feuer, Wasser, Blitz", wo sie schnellst möglichst in eine Ecke oder auf eine Insel rennen oder sich auf den Bauch legen mussten. Am Schluss wollten die Kinder noch Jägerball spielen. Gut gefallen hat mir, dass die Kinder eigene Ideen einbringen konnten sowie die liebevolle Begleitung und Animation von Fee. Danach ging die zweite Gruppe zum Turnen und die meisten Kinder der ersten Gruppe machten erst einmal Frühstück. Dabei wurde auch schon mal das Brot oder die Waffel geteilt. Erstaunt beobachtete ich, wie jedes Kind seinen Teller und sein Glas an den dafür vorgesehenen Platz im Regal aufräumte, den Tisch abwischte und seinen Rucksack wieder aufräumte. Danach waren einige Kinder in der Kreativwerkstatt, um zu malen oder Rasseln aus Kronenkorken zu basteln, jeweils vier Kinder verzogen sich mit Lese-Anne in die Kuschelecke und vier bis fünf Kinder suchten sich Monti-Material aus dem Regal und räumten dieses nach Beendigung des Spiels auch wieder an den richtigen Platz. Auch schon die Kleinsten konnten relativ schwierige Legespiele alleine und selbständig bewältigen. Elke und die Praktikantin hatten Zeit, um

einzelnen Kindern ein neues MontiMaterial zu zeigen. Nachdem die zweite Gruppe vom Turnen zurück war, wurde der Raum wieder voller. Manche Kinder spielten oder malten alleine, andere in kleinen Gruppen, drei bis vier Kinder waren in der Bauecke. Trotz der Zahl der Kinder in dem Raum war es erstaunlich ruhig. Jedes der Kinder war in seine jeweilige Tätigkeit vertieft. Als es dann doch einmal etwas lauter wurde, wurde von Elke die Klangschale geschlagen und sofort waren alle Kinder still und aufmerksam. Die restliche Zeit verging dann auch ganz schnell. Vor dem Mittagskreis durften die Kinder die selbstgebastelten Rasseln im Tanz zu afrikanischer Musik ausprobieren. Im Mittagskreis wurden die selbst gemalten Kunstwerke verteilt und Robert durfte zur Tür, um zu sagen wer abgeholt ist. Es war ein interessanter und wertvoller Vormittag. Es war schön zu beobachten, wie sich die Kinder verhalten: konzentriert, rücksichtsvoll, hilfsbereit, ordentlich. Als sehr wichtig und hilfreich habe ich dabei auch das Gespräch mit Elke empfunden, da hier Punkte im Umgang mit den Kindern angesprochen und geklärt werden konnten, die aus der reinen Beobachtung heraus nicht so offensichtlich waren. Christine Schütz

Ein Bild von Henry Hallo ihr Schüler der Klassen eins bis vier, malt doch mal den Henry, auf Papier! Lasst eurer Fantasie freien Lauf, wir freuen uns darauf. Die Bilder gebt im Sekretariat dann ab, damit sie die Anette bald hat. Einsendeschluss ist der 31.03.2011 Den ersten 3 Gewinnern winken tierische Preise Anette Eckenweber und Angi Stegmeyer

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Fanni Rogler bei den Aquamarinen Für den Artikel über die Neuzugänge an der Schule habe ich den Abgabetermin verschwitzt. Da ich für einige Kinder und Eltern neu bin, wollte ich mich trotzdem kurz vorstellen. Nach einem Jahr als Fachlehrerin für Sport, habe ich als Klassenlehrerin in der Aquamarinklasse Jahrgangsstufe 5 angefangen. Zuvor wohnte ich als gebürtige Oberbayerin viele Jahre in Hamburg und unterrichtete dort einige Jahre an einer Förderschule und im Hauptschulzweig. Berufsbegleitend machte ich eine Zusatzausbildung in Kommunikationsberatung bei Schulz von Thun und war einige Jahre als Seminarleiterin in der Lehrerfortbildung im Rahmen der Berufseingangsphase tätig. Nach 15 Jahren „waterkant“ war dann die Sehnsucht nach der Heimat, der Familie und der Natur zu groß, als dass ich noch länger in dieser großen, wenn auch wunderbaren Stadt hätte bleiben wollen. Nach zwei weiteren Jahren des Ausharrens in der nördlichen Metropole, ließ ich mich beurlauben und siedelte nach Franken um. Meinem Freund ist es zu verdanken, dass ich die fränkische Schweiz dem Alpenvorland vorgezogen habe. So lebe ich seit zwei Jahren ganz abgeschieden im Wiesenttal mit eben jenem Mann, einer Katze und tausenden von Bienen. Und da ich an den staatlichen Schulen nicht mehr arbeiten kann, studierte ich letztes Jahr noch einmal Deutsch für Hauptschule und heuerte an der Monte an. Um gut gerüstet zu sein für die anspruchsvolle Arbeit, stecke ich seit Oktober im Zertifizierungskurs Montessori Hauptschule. Neben der Arbeit an der Schule arbeite ich noch beim Kreisjugendring Forchheim in den Mototherapiegruppen der äktsch’n im Koffer. So bleibt nur wenig Zeit für meine Leidenschaft, mich in der Natur zu bewegen. Am meisten haben es mir die Berge angetan, ob wandern, klettern oder Skitouren gehen, die Stille und Abgeschiedenheit sind für mich das größte Glück und meine sicherste Energiequelle. Aber auch an den heimischen Kletterfelsen, mit dem Kanu auf der Wiesent oder auf Schusters Rappen durch die Fränkische finde ich Freude und Erholung.

Der Waldausflug Wir Aquamarine gingen am18.12.10 in den Wald. Zusammen liefen wir durch den Wald und suchten uns ein schönes Plätzchen aus. Dann sammelten ein paar Kinder in einem kleinen Bach Steine. Wir legten aus einigen Steinen einen Kreis. In den Steinkreis legten wir Holz. Leonie, Valentin und Fabian zündeten das Holz an. Von Fanni gab es Kinderpunsch. Dann legten wir noch unsere Zettel ins Feuer . Wir hatten die Zettel geschrieben für die Dinge, die wir aus dem Jahr 2010 hinter uns lassen wollen und für die Dinge, die wir gerne nochmal machen wollen. Nachdem wir die Zettel ins Feuer gelegt hatten, gab es von Fanni himmlisch leckere Lebkuchen. Dann mussten wir wieder unsere Sachen packen und liefen zurück in die Schule! Fanni Rogler Ausgabe 42/2011

Dieser Ausflug war spitzenmäßig!!! 7


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So ein Theater Das Theaterprojekt der Aquamarine Schon Wochen vor der Aufführung haben wir die Theaterstücke angefangen zu proben. Wir dachten uns die Stücke selbst aus, wir haben sie aufgeschrieben und geprobt. Fanni und Susanne gaben uns Tipps und wir übten bis wir nichts mehr ändern mussten. Die Proben waren lustig und schön. Einen Nachmittag sind wir sogar in der Schule geblieben, um zu proben. Es gab zwei große Stücke. Das eine hieß „Weihnachten im Internat“ das andere „Frau Holle 2“. Es wurden noch 2 Gedichte, einen Hexenzauber und ein Musikstück aufgeführt. Beim Aufführungsabend haben wir die Eltern eingeladen. Es war ein richtiger Erfolg. Von Penelope

Die Nussknacker Wir machten in Handarbeit Nussknacker. Und so ging es: Wir sägten eine glatte, viereckige Holzscheibe aus. Danach schliffen wir einen Holzklotz glatt. Jetzt wurde die Scheibe und der Klotz zusammengeklebt. Das war der Hut oder Zylinder. Dann schliffen wir einen Holzblock glatt und bohrten ein viereckiges Loch (Fenster) hinein. Das machte Anette. Die Nase wurde aus kleinen Restholzteilen gemacht und ins Gesicht geklebt. Der Hut wurde auf den Kopf geklebt. Dann bekamen wir einen Hebel. Wir schliffen ihn auch glatt. Anschließend sägten wir einen runden Stab zurecht. Dann bohrten wir ein Loch in den Hebel. Wir legten den Hebel in den Körper hinein und steckten den Stab hinein. So kann man den Hebel bewegen. Und jetzt kam der schönste Teil, nämlich das Anmalen. Am Schluss klebten wir Haare und einen Bart an. Fertig war der Nussknacker. Viel Spaß damit, Fanni Rogler Montessori Pädagogik Forchheim e.V. Träger von Schule und Kinderhaus, als gemeinnützig anerkannt und eingetragen beim Amtsgericht Bamberg, Aktenzeichen VR 10482 Egloffsteinstr. 33 91301 Forchheim Telefon: 0 91 91/73 66 77 9 Fax: 0 91 91/72 99 96 E-Mail: geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de 1. Vorsitzender Christoph Kilgenstein 2. Vorsitzender Bernhard Jackermeier 3. Vorsitzender Michael Bayerlein Geschäftsführerin Sibylle Kellner

Finanzvorstand: Hubertus von Franckenstein Personalvorstand: Constanze Bogatz Schriftführer Christian Lauger

Bankverbindungen: Verein: Volksbank Forchheim,BLZ 76 39 1000, Konto 77 50 978 Schule: Sparkasse Forchheim, BLZ 763 510 40, Konto 80 52 300 Kinderhaus:: Vereinigte Raiffeisenbank BLZ 770 694 61, Konto 80 90 39

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Montessori-Kindergarten Forchheim Kinderhaus „Pusteblume“ Balthasar-Schönfelder-Str. 36 91301Forchheim Tel. 0 91 91/70 44 32 Fax: 0 91 91/70 26 24 E-Mail:kindergarten@montessori-forchheim.de Private Montessori-Volksschule Forchheim, Grundschule und Hauptschule Egloffsteinstrasse 33 91301 Forchheim Tel.0 91 91/72 99 95 Fax.0 91 91/72 99 96 E-Mail:schule@montessori-forchheim.de Redaktion: Sigrid Oppelt, Thomas Hilgart, Ulrich Graser, Angi Stegmeyer, Judith Walloch, Katja Eckert-Hessing, Ricarda Freese E-Mail: monti-aktuell@montessori-forchheim.de Druck: Druckerei Bernhard Weid, Hirschaid

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Kinder brauchen Ermutigung wie eine Pflanze das Wasser „Immer nur Meckern und Nörgeln fruchtet nicht“ Familien ins Gespräch bringen - der Familienrat Den Familienrat als Gelegenheit, Eltern und Kinder miteinander ins Gespräch zu bringen, stellte im November 2010 die EncouragingTrainerin Sabine Stutz vor. (englisch: encouraging = ermutigen, unterstützen, fördern) Aufgrund der positiven Resonanz war sie bereits zum dritten Mal als Referentin an der Montessori -Schule. Der Familienrat ist ein idealer Weise wöchentliches Treffen aller Familienmitglieder, bei dem Themen besprochen werden, die alle betreffen und bei denen alle mitentscheiden können (z.B. Speiseplangestaltung, Wochenendprogramm, Aufräumregeln). Sinn des Familienrats ist es, so Sabine Stutz, dass Eltern und Kinder lernen, sich gegenseitig zu ermutigen, aufeinander zu hören und miteinander zu kooperieren. Jeder kann seine Pläne, Wünsche und Probleme äußern. Ziel ist, größtmögliches Wohlbefinden im gemeinsamen Alltag zu erreichen. Die Stimmen von großen und kleinen Gesprächsteilnehmern zählen gleich viel. So lerne jeder, den anderen und sich selbst zu respektieren, übe sich in lösungsorientiertem Denken, der eigenen Entscheidungsfähigkeit und Toleranz. Statt zu meckern und zu

nörgeln, sollen alle Familienmitglieder gemeinsame Lösungen finden. Machtkämpfe sollen Eltern und Kinder vermeiden, weil sie regelmäßig zu Siegern und Unterlegenen und zu seelischen Verletzungen führen, die eines Tages wieder „heimgezahlt“ werden. Zugehörigkeitsgefühl stellte Sabine Stutz als Schlüssel zum Frieden in der Familie dar. „Kinder brauchen Ermutigung wie eine Pflanze das Wasser“ zitierte sie Rudolf Dreikurs, einen der Begründer des Familienrates. Daher sollte der Familienrat auch immer mit einer Ermutigungsrunde beginnen, in der jeder sagen kann, was ihm in der letzten Woche gut gefallen hat. Bei Kritik sollen Mensch und Tun getrennt werden, denn dann ist die Kritik akzeptabel und nicht verletzend: Statt zu sagen: „Du bist ein Ferkel“ solle man sagen „Dein Verhalten beim Essen ist nicht schön, ich möchte, dass Du nicht so rumschmierst“. Wenn Kinder lernen, dass sie als Person angenommen sind und geschätzt werden, fühlen sie sich ermutigt und zugehörig.

Kinder mit Zugehörigkeitsgefühl können Gemeinschaftsgefühl entwickeln, so Sabine Stutz. Damit können sie ihren Beitrag in der Familie und später in der Gesellschaft bringen. „Es ist nie zu spät, aber immer höchste Zeit“ gab sie den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg und ermutigte sie, den Familienrat bei sich einzuführen. Rudolf Eckert Katja Eckert-Hessing

Der Ablauf des Familienrates: Ermutigungsrunde / Lied / Gebet o.ä. (Ritual) Wahl des Vorsitzenden und des Schriftführers Sammeln der Themen Forum / Besprechung Formulierung der Ergebnisse (schriftlich) Abschluss / Spiel / Lied o.ä. Die Spielregeln: es spricht jeweils nur einer der Vorsitzende erteilt das Wort oder ein Hilfsmittel z.B. Sprechstein Äußerungen am besten in der Ich-Form. Keine entmutigenden Gesten Konsens wird angestrebt, kleinster gemeinsamer Nenner Mitentscheiden können nur Anwesende Die Entscheidungen werden bis zum nächsten Familienrat von allen getragen Nicht alle Themen sind für den Familienrat geeignet Nehmen Sie am Anfang nur Themen, die Sie als Erwachsener vertreten können und zur Diskussion/Mitentscheidung freigeben möchten. Ausgabe 42/2011

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Tag der offenen Tür Hervorragend geplant und durchgeführt vom AK Veranstaltungsorganisation, erwies sich der Tag der offenen Tür unserer Schule auch in diesem Jahr wieder als Besuchermagnet. Besonders erfreulich: die zahlreichen helfenden Eltern- und Schülerhände. Die Abschlussklasse der Rubine, erst tags zuvor Mittelpunkt des Interesses im Rathaussaal (siehe ab Seite 16), nutzte erneut die Gelegenheit, ihre Große Arbeit zu präsentieren. Von der Ritterausrüstung über das selbst gebaute Bett bis zur Beschreibung der Friesener Warte und dem Problem des Mobbings - die Bandbreite und der Ideenreichtum beeindruckten das Publikum. Eine tolle Werbung für die Leistungsfähigkeit und Kreativität der Monti-Schule. Viele interessierte Eltern und ihre Kinder nahmen wie immer an den Unterrichtseinheiten teil und informierten sich hinterher über die Montessori-Pädagogik. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, die an diesem Samstag Schule "spielten". Für die Verpflegung der Besucher war mehr als ausreichend gesorgt. Der Keller bot Gelegenheit, feste und flüssige Stärkung aufzunehmen und die neuen Eindrücke im Gespräch zu vertiefen. Die Smaragd -Klasse präsentierte gekonnt ihren Gallery-Walk (Seite 11). Die Basteltische waren stets gut besetzt. Und auch die Stände mit Monti-Literatur, zur Schülerbeförderung und zur Mittags- und Ferienbetreuung fanden regen Zuspruch. Ulrich Graser

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Arbeitskreise stellen sich vor:

Der AK Öffentlichkeitsarbeit In einer losen Serie wollen wir in der Monti Aktuell die Arbeitskreise vorstellen, ohne die unsere Schule nicht funktionieren könnte. Elternarbeit ist gewissermaßen das Salz in der Monti-Suppe. Nur mit der tatkräftigen Unterstützung der Mütter und Väter ist es überhaupt möglich, den Schulbetrieb in seiner jetzigen Form aufrecht zu erhalten. Den Auftakt zu der Serie macht der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit. Der AK Öff hat gewissermaßen zwei Seiten. Zum einen vermittelt er der allgemeinen Öffentlichkeit via Pressemitteilungen, was in der Montessori-Volksschule vor sich geht. Zu ausgewählten, besonderen Anlässen schreiben wir Artikel und machen Fotos, die wir dann der Tagespresse zur Veröffentlichung anbieten. Auf der anderen Seite versteht sich der AK auch als vere i n si n t e r n e r V e r m i t t l e r v o n Informationen. Zu diesem Zweck erstellt er vor allem die Zeitschrift Monti Aktuell. Dazu kommt die Pfleg e d e r W e b s i t e www.montessori-forchheim.de, die sich sowohl nach innen wie nach außen richtet. Während des MontiJahres bietet die Schule eine Reihe von Vorträgen und anderen Veranstaltungen an, die Öffentlichkeitscharakter haben. Der AK Öff sorgt dafür, dass interessierte Eltern über die anstehenden Termine informiert werden. Dafür werden sämtliche im Einzugsgebiet erscheinenden Anzeigenblätter angeschrieben sowie die beiden Tageszeitungen Nordbayerische Nachrichten und Fränkischer Tag. Über die Inhalte der Veranstal-

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tungen informiert ebenfalls der AK Öff. Regelmäßig wiederkehrende Vorträge (z.B. Vorstellung des Mathematik-Materials) hat der AK als Zusammenfassung auf der Homepage abgelegt. Einmalige Vorträge und besondere Veranstaltungen besucht ein Vertreter des AK Öff und schreibt anschließend einen Bericht, zum Teil auch illustriert mit eigenen Bildern, für die Monti Aktuell oder auch mal für die Tagespresse - damit man draußen weiß, was drinnen los ist. Eine der wichtigsten Aufgaben des AK Öff: die Zusammenstellung der Mitgliederzeitschrift Monti Aktuell. Vier- bis fünfmal jährlich erscheint das Heft, das jedesmal mindestens 20 Seiten umfasst. Hier spiegelt sich das bunte Schulleben sowie Eindrücke aus dem Kinderhaus wieder. Neue LehrerInnen erhalten die Gelegenheit, sich in Wort und Bild vorzustellen. Der Elternbeirat hat einen festen Platz. Schulleitung, Geschäftsführerin und Vereinschefs richten sich in der MA an die Eltern. Die ganze Vielfalt der Monti-Aktivitäten in den unterschiedlichen Klassen kann man als LeserIn hier wiederfinden wenn der AK Öff davon erfährt. Es ist ein Kraftakt, Berichte und Bilder der zahlreichen Aktionen zu organisieren und für die Zeitung aufzubereiten. Leider findet so manche tolle Aktion dann doch nicht den Weg an die Öffentlichkeit, weil im Trott des Alltags der Informationsfluss einfach versiegt. Im Rahmen des AK Öff entstand auch die neue, sehr gelungene Info-Broschüre zur Montessori-Volkschule. Mit ihm hat die Schule jetzt ein inhaltlich wie op-

tisch ansprechendes Werbemittel, wie sie es sich schon lange gewünscht hat. Die Broschüre ist ein schönes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn die richtigen Menschen mit den richtigen Fähigkeiten an einem Strang ziehen. Daher ist es bei der Wahl des AK so wichtig sich zu überlegen: Wo kann ich meine besonderen Talente am besten einsetzen? Der AK Öff hat darüberhinaus in enger Abstimmung mit dem Vereinsvorstand eine Informationsbroschüre für neue Eltern erstellt (siehe pdf auf der Homepage). Sie soll den Einsteigern helfen, sich rasch über die wichtigsten Fragen und Ansprüche im Zusammenhang mit der Monti-Schule klar zu werden. Die Anregung hierzu kam von neuen Eltern - und wurde von neuen Eltern im AK Öff umgesetzt. S ch l ieß li ch die Mont e ss o ri Homepage: Der AK Öff kümmert sich um die Pflege der digitalen Inhalte und um das Layout des Web-Auftritts. Auch hier sind Spezialisten gefragt, die ihre Kenntnisse einbringen. Die Seite wurde im vergangenen Jahr komplett neu aufgesetzt. Aber schon jetzt gibt es wieder neue Bedürfnisse und Veränderungsbedarf. Der AK Öff trifft sich etwa alle zwei Monate in der Schule. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Ansprechpartner: Ulrich Graser, Telefon 09191/33385, Katja Eckert-Hessing, Telefon 0172/8669086 Ulrich Graser für den AK-Öff

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Ausflug nach Nürnberg ins Doku Zentrum Am 21.12.2010 fuhren wir gemeinsam mit dem Zug nach Nürnberg in das Doku Zentrum Reichsparteitagsgelände. Dort besuchten wir die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“. Unser Zug ging in Forchheim um 8:48 Uhr. Als wir das Doku Zentrum erreicht hatten, bekam jeder von uns einen Audioguide. Der funktionierte so: Wenn man in einem Raum war, konnte man eine Nummer eingeben und uns wurde von dem Thema etwas erzählt. Jeder hatte einen eigenen. Es war besser so, denn so konnte jeder sein 'Lerntempo' bestimmen. In diesem Museum ging es um Propaganda. Der Begriff „Propaganda“ wird sehr häufig in politischen Zusammenhängen verwendet. Der eigentliche Sinn der Propaganda ist Beeinflussung, Manipulation und Herrschaftssicherung. In dem Doku Zentrum konnte man es sehr gut mit verfolgen, wie Hitler mit „seinen Leuten“ umging. Zu den Themen haben wir einen Fragebogen bekommen, der einen allerdings ein bisschen hinderte, das zu sehen was einen auch sehr interessierte. Trotzdem fand ich es gut zu machen, denn so konnte man nochmal nachlesen, wenn man die Frage beantworten konnte. Nach unserem Aufenthalt im Doku Zentrum gingen wir noch auf den Nürnberger Weihnachtsmarkt. In Forchheim waren wir um 14:30 Uhr. Annabell Rauh / Rubin Klasse

.. und hier noch weitere Infos zur Ausstellung Die Dauerausstellung des Dokumentationszentrums wurde von den Museen der Stadt Nürnberg erarbeitet. Sie stellt die NS-Parteitage dar und erklärt die Faszination, die sie auf Teilnehmer und Besucher ausübten. Zugleich will die Ausstellung die Ursachen und Zusammenhänge der verbrecherischen Machtausübung des NS-Staates offen legen und ihre gewalttätigen Folgen für die Menschen vor Augen führen. Ebenso werden die Ereignisse erläutert, die mit dem Namen der Stadt Nürnberg und der NS-Zeit untrennbar in Zusammenhang stehen: Die Tätigkeit von Julius Streicher, der das antisemitische Hetzblatt "Der Stürmer" herausgab, die Verkündung der "Nürnberger Gesetze" im Jahre 1935 sowie die Nürnberger Prozesse nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Umgang mit der steinernen Hinterlassenschaft der Nationalsozialisten auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände seit 1945 steht am Ende der Ausstellung. Fotos: Astrid Romanowski

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Das Berufliche Schulzentrum Forchheim stellt sich vor Am 24. November 2010 besuchte uns Frau Illini, die stellvertretende Schulleiterin des Beruflichen Schulzentrums in Forchheim. Anschaulich stellte sie der Rubin Klasse dessen vielfältiges Angebot vor. Das Schulzentrum beinhaltet neben der Berufsschule für die Berufsfelder Wirtschaft/Verwaltung, Sicherheit, Metall/KFZ, Holztechnik, Farb- und Raumgestaltung, Körperpflege sowie Gesundheit und der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege, auch die Fachoberschule (FOS) mit den Zweigen Wirtschaft/Verwaltung/Rechtspflege und Technik. Frau Illini vermittelte den Schülern nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Schulzweige, sondern auch in einzelne Ausbildungsberufe. Gezielt informierte sie die jungen Zuhörer über den Ablauf der Ausbildungen, die Anforderungen an die Auszubildenden und die derzeitige Ausbildungssituation im Raum Forchheim. Viele Fragen konnte Frau Illini beantworten und somit mehr Klarheit in den „Berufsorientierungsdschungel“ einiger Schüler bringen.

Termine: 22.03.11 20 Uhr Emotionale Intelligenz—nur eine Modeerscheinung? (3 €) 17.05.11, 20 Uhr „Anna hält den Stift falsch und Paul drückt auf wie ein Schmied“ (3 €)

Astrid Romanowski, Rubin Klasse

Geschichtsprojekt in der Rubin Klasse Seit November letzten Jahres beschäftigen wir uns mit dem Thema „Deutsche Geschichte von 1900 bis 1950“. Hierbei nutzen die Schüler unterschiedliche Quellen, um diese geschichtsträchtige Zeitepoche zu bearbeiten. Romane, Sachbücher, Schulbücher, Lernzirkel, Hörbücher, Filme, ein Besuch im Nürnberger Dokumentationszentrum und auch Zeitzeugen (Großeltern) sind die Grundlagen der Recherchen. Wie kam Adolf Hitler an die Macht? Wie manipulierte er die Bevölkerung? Wer leistete Widerstand während des NS-Regimes? Wie sah damals der Schulalltag aus? Wie lebten zu dieser Zeit die Kinder und Jugendlichen? Was ist der Holocaust? Was erlebten die Menschen während einer Flucht? Was passierte in meiner Familie zu dieser Zeit? Fragen über Fragen wurden und werden noch in den nächsten Wochen bearbeitet. Dank einiger Schüler konnten wir eine eigene Ausstellung mit interessanten Dokumenten, Fotos, Alltagsgegenständen etc. in unserem Klassenzimmer organisieren. Geschichte zum Anfassen begeistert und macht neugierig. Die Klasse kommt ins Gespräch und setzt sich mit der Vergangenheit auseinander. Es ist für uns alle sehr spannend, Briefe von Soldaten, Auswei-

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se, Familienfotos und andere Unterlagen aus dieser Zeit zu lesen. Was haben diese Menschen wohl alles erlebt? Auch durch Referate zu den unterschiedlichsten Themen (z.B. Das deutsche Frauenbild, Alltag der Soldaten, Flucht und Vertreibung etc.) erhalten wir einen Einblick in diese Zeit. Wir möchten einfach verste-

hen. Wie konnte es soweit kommen? Warum tun Menschen so schreckliche Dinge? Wie hätten wir uns verhalten? Was müssen wir aus diesen Ereignissen lernen? Was können wir tun, damit so etwas nicht wieder passiert? Text u. Foto: Astrid Romanowski

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Flucht und Vertreibung Am 18.01.2011 hielt ich mein Referat zum Thema Flucht und Vertreibung während und nach dem 2. Weltkrieg. Mein Opa Jürgen Eickels kam auch mit in die Schule, denn er war mein Zeitzeuge für dieses Referat. Als Adolf Hitler an der Macht war (1933 – 1945), wollte er sein Reich ins Unermessliche ausdehnen. Er hatte schon einen Teil von Polen und Russland eingenommen. Als er in Polen noch weiter vordringen wollte, schlugen Russland und Polen zurück und drängten die Deutschen weg. Da bei dem Einmarsch der deutschen Armee kein Widerstand geduldet wurde, wurden die Russen und Polen brutal niedergemetzelt. Dafür rächten sich die Polen und Russen, indem sie auch alles rücksichtslos niedermetzelten. Deshalb mussten letztendlich mehrere Millionen Menschen aus Osteuropa fliehen oder wurden zwangsumgesiedelt. Millionen Menschen starben bei dem Versuch, dem Tod zu entkommen. Die, die es geschafft hatten, mussten warten bis sie ins Innere von Deutschland kamen, da sie zuerst angemeldet werden mussten, um Essensmarken zu bekommen und um ihre Verwandten wieder zu finden. Bei den Vertriebenen die am Meer gewohnt hatten, ging der erste Weg zur Flucht natürlich übers Meer. Das heißt, sie sind dann auf Flüchtlingsschiffe gegangen, um über die Ostsee nach Deutschland zu kommen. Eines davon war die ``Wilhelm Gustloff``. Sie sollte 10 000 Menschen nach Deutschland transportieren. Am 30. Januar 1945 ist sie in Gotenhafen ausgelaufen und sollte in Hamburg anlegen. Doch kurz nachdem das Schiff den Hafen verlassen hatte, wurde sie von dem sowjetischen U Boot ``S13``torpediert. Also Ausgabe 42/2011

mit Torpedos beschossen und versenkt. 9 000 Menschen starben. Diejenigen die nicht am Meer wohnten, sind mit sogenannten

Trecks per Fuß geflüchtet. Bei einem Treck machen sich die Leute mit Pferdefuhrwägen auf den Weg. Auf den Wagen hatten sie ihr Hab und Gut (Kleidung, Möbel, Schlafsachen, Lebensmittel). Mein Opa war auch bei so einem Treck mit dabei. Er erzählte uns, was er auf seiner Flucht alles erlebt hat. 1943 ist mein Opa mit seinen Eltern nach Ratwitz (nahe Breslau) gezogen. Sein Vater arbeitete dort für die Firma Krupp. Im Winter 1944/1945 mussten sie vor den russischen Soldaten fliehen. Mit seiner Mutter ist er in einem Treck von Ratwitz bis nach Essen geflüchtet. Damals war er 7 Jahre alt. In diesem Winter war es sehr, sehr kalt. Viele Menschen starben während der Flucht, vor allem kleine Kinder und alte Leute. Morgens lagen oft braune „Pakete“ neben der Straße. Das waren die Toten. Sie ließ man liegen, weil man nicht die Zeit hatte, sie zu begra-

ben und im gefrorenen Boden konnte man eh keine Gräber ausheben. Mein Opa und seine Mutter mussten oft auch hungern. Es war ganz, ganz schrecklich. Er erzählte sehr bildlich, so

dass man sich alles gut vorstellen konnte wie es damals war. Insgesamt dauerte es fast zwei Jahre, bis sie in Essen waren. Allen hat der Besuch meines Opas gefallen. Es war ganz spannend für uns, mal Geschichte von jemanden zu hören, der dabei war. Und so wurde mein Referat letztendlich ziemlich gut. Mein Rückblick ist, dass es damals viel leichter war sich zufrieden zu geben obwohl sie damals keinen Computer hatten und deshalb werde ich versuchen, mich auch mit weniger zufrieden zu geben. Jarno Eickels, Foto: Astrid Romanowski Auf dem Foto: Opa Jürgen Eikels

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Theorie und Praxis in einer Großen Arbeit Schüler der Montessori Schule Forchheim stellten das größte Referat ihrer Schulgeschichte im Forchheimer Rathaus vor. Die Große Arbeit ist eine Art Abschlussprüfung der Montessorischulen, in der jeder zeigen kann, was er für sich erlernt und erreicht hat. Bei der Großen Arbeit überlegt sich jeder ein Projekt (z.B. etwas bauen) und hält darüber dann ein Referat. Der Ablauf des Abends. Da Herbert Winter, der Schulleiter krank war, hielt Birgit Burczik-Wenig die Konrektorin der Montessorischule eine Begrüßungsrede für die Gäste. Jürgen Gutschmann, der GTB und KTB Lehrer der 9.Klasse, führte das Publikum durch den Abend. Er sagte die Themen der Referenten und die Pausen an. Begonnen hat Lukas Märkel mit dem Thema: „Die Friesener Warte“. Es folgte Matthias Saam, der sein selber gebautes Bett präsentierte. Da Vanessa Bierfelder leider krank war, ließ ihre Lehrerin Astrid Romanowski ihre Powerpoint Präsentation zur Afrikanischen Maske durchlaufen.

Nach der Pause war Johannes Eckenweber mit seiner CVJM (Christliche Vereinigung Junger Menschen) Präsentation an der Reihe. Es folgte Felix Romanowski mit seinem selbst gebauten mittelalterlichen Reisebett.

Nach der Präsentation sagte Jürgen die Pause an. Nach der Pause, die jeweils nach drei Präsentationen kam, ging es weiter mit Loris Scholz, der die Anfänge und Erfolge von Porsche präsentierte. Danach kam Manuel Harrer, er präsentierte die Partnerschaft zweier S t ä d t e .

Vor der Pause war noch Annabell Rauh, die einen Film über Mobbing zeigte.

Am Schluss kam Florian Ott mit seinem selber gebauten Modellsegelflugzeug. Danach war Pause und Buffet-Eröffnung. Nach der Urkundenverteilung folgte ein Gruppenfoto mit den Referenten. Die jetzigen 8. Klässler schauten gespannt den 9. Klässlern zu, um zu erfahren, was auf sie zukommt. Danach kam der spannende Moment. Die Jury überreichte den 9.Klässlern die Urkunden und würdigte die Arbeit in einem Satz. Beeindruckt gingen die Gäste nach Hause. Beitrag: Rubine, Fotos: Astrid Romanowski

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Große Arbeit Für die Schüler der 9. JgSt. ist die „Große Arbeit“ verpflichtend. Sie stellt für alle eine große Herausforderung dar, denn schließlich ist es der Montessori Schulabschluss. Die „Große Arbeit“ besteht aus einem theoretischen Teil (schriftliche Facharbeit), einem praktischen Teil (Werkstück), der Gestaltung eines Präsentationstisches sowie der medienunterstützten Präsentation vor Publikum und Jury. Das Thema wählen sich die Schüler selbst. Einige wählen z.B. Themen und Aufgaben handwerklicher Art, die sie mit einer Beschreibung der Vorgehensweise und einer Präsentation verbinden („Schlafstätten im Mittelalter“). Andere entscheiden sich für künstlerische Themen und Aufgaben („Holzbildhauerei und afrikanische Maskenkunst“) oder für (natur-)wissenschaftliche Themen („Die Friesener Warte“). Auch Themen, die auf einer persönlichen Erfahrung beruhen („CVJM – Eine Idee geht um die Welt“ oder „Partnerschaft zwischen Hirschaid und Ivanca Gorica“) sind möglich. In die Betreuung der Abschlussarbeiten sind verschiedene Personen einbezogen: einerseits die Klassenleitungen und andererseits hat jede Schülerin/jeder Schüler einen Mentor oder Mentorin, die sich auf dem gewählten Gebiet auskennt und dem Schüler beratend zur Seite steht. Hintergrund-Informationen : Astrid Romanowski

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Premiere mit Powerpoint und Prominenz Die Große Arbeit der Sekundarstufenschüler der Rubin-Klasse

Die „Große Arbeit“ und deren Präsentation war für alle Neuland und mit viel Spannung und Aufregung verbunden. Am Aufregendsten war es aber für die neun Schülerinnen und Schüler, die Hauptakteure der Veranstaltung. Sie alle hatten Monate lang ihre Großen Arbeiten vorbereitet und dabei, wie die meisten sich rückblickend eingestehen mussten, unterschätzt, wie viel Zeit so eine Aufgabe in Anspruch nimmt. Mit moralischer und fachlicher Unterstützung ihrer Lehrer, Mentoren und Eltern klappte es aber rechtzeitig. Am 28. Januar 2011 war es dann soweit. Feierliche Stimmung herrschte im Forchheimer Rathaussaal und Aufregung lag in der Luft. Schließlich stellte dies auch eine Premiere für die Schule dar. Nicht nur Lehrer und Eltern, sondern auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und anderen Schulen erwarteten gespannt die Präsentation der Schüler. Als die Schüler der Rubinklasse dann – heiter und liebevoll ermutigt durch den Moderator Jürgen Gutschmann nacheinander die Bühne betraten und mittels ihrer Powerpoint-Präsentationen ihre Großen Arbeiten, deren Entstehungsgeschichte und Ergebnisse vorstellten, war zwar die große Aufregung zu spüren, aber dennoch wuchsen alle förmlich über sich hinaus (siehe auch Bericht der Schüler auf S. 16). „Unsere Großen“ beeindruckten bei all der Unterschiedlichkeit ihrer Persönlichkeit und ihrer selbst gewählten und bewältigten Aufgaben das Publikum mit folgenden Themen nachhaltig: Lukas Märkel Die Friesener Warte Matthias Saam Mein selbstgebautes Bett Vanessa Bierfelder Holzbildhauerei und afrikanische Maskenkunst Loris Scholz Porsche – Sportwagenbau in Perfektion Manuel Harrer Partnerschaft zwischen Hirschaid und Ivancna Gorica Annabell Rauh Mobbing in der Schule Johannes Eckenweber CVJM – Eine Idee geht um die Welt Felix Romanowski Schlafstätten im Mittelalter Florian Ott Bau eines leichten Segelflugmodels In der anschließenden großen Pause gab es dann genug Zeit, sich am äußerst professionell aufbereiteten Fingerfood-Buffet des AK „Besondere Veranstaltungen“ zu stärken und die Ergebnisse und Dokumente der Schülerwerke an neun liebevoll und aufwändig gestalteten Präsentationstischen genauer in Augenschein zu nehmen. Der abschließende Höhepunkt dieser feierlichen Veranstaltung war dann die Übergabe der Urkunden mit der Verlesung von Auszügen aus der Würdigung der Schülerinnen und Schüler. Die Jury bildeten Schulleiter Herbert Winter, Nicola Haensell, Klassenleiterin der Rubin-Klasse, Sibylle Kellner, Geschäftsführerin des Montessori Pädagogik Forchheim e.V., Gerhard Koller, Schulamtsdirektor a.D., Wolfgang Fuhrmann, Geschäftsführer des Bundes der Selbständigen und Susanne Bulbuk, Grundschullehrerin und pädagogische Montessori-Mitarbeiterin. Den Danksagungen an alle Unterstützer und Wegbegleiter der Jugendlichen und an die Jury folgte dann noch eine kurze Rede des ehemaligen Schulamtsdirektors Gerhard Koller. 18

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Monti aktuell Er fand einmal mehr viele lobende Worte für die Förderung der Eigenständigkeit und Kreativität an unserer Schule und für unsere Schüler. Seine Statements „Hut ab vor dieser Leistung!“ und „Ihr könnt stolz auf euch sein!“ drückten sicherlich aus, was viele der Anwesenden ebenso empfanden. Die Schüler hatten uns alle mit Ihren Darbietungen und Leistungen sehr berührt. --------------------------------------------------------------------Hier sind einige der vielen wertvollen Erfahrungen, welche die Schülerinnen und Schüler aus der intensiven Arbeitsphase an ihrer Großen Arbeit mitnehmen:

„Man muss früh genug anfangen“ (Loris Scholz) „Man erfährt viel Neues, wenn man sich mit einem Thema genauer beschäftigt“ (Lukas Märkel) „Genau arbeiten ist sehr wichtig“ (Florian Ott) „Man muss sich durchbeißen und ruhig mal den Mund aufmachen, wenn man etwas braucht“ (Manuel Harrer) „Ich habe mal wieder die Bestätigung bekommen, dass mein Wunschberuf – Schreiner – zu mir passt“ (Felix Romanowski) „Es gab natürlich auch Tiefpunkte, wo man gesagt hat: ich hab’ jetzt keine Lust mehr und mir wächst es allmählich über den Kopf“ (Vanessa Bierfelder) „Ich habe gelernt, dass man auch auf sich selber stolz sein kann und dass man sich auf andere verlassen kann“ (Vanessa Bierfelder) „Auch bei der theoretischen Arbeit braucht man viel Geduld“ (Annabell Rauh) „Die Präsentation im Rathaussaal war toll“ (Johannes Eckenweber) Für die Schüler, die in Zukunft eine „Große Arbeit erstellen“ werden, geben alle einhellig den Tipp, rechtzeitig anzufangen, auch „früh genug anfangen, den Text für die Präsentation zu lernen“ wie Matthias Saam meinte. „Man sollte alles gut durchplanen und nicht alles so auf sich zukommen lassen“ ergänzt Vanessa Bierfelder. Vor allem aber sollte man ein Thema wählen, das einem Spaß macht, z.B. sein Hobby, empfehlen Lukas Märkel und Felix Romanowski.

Katja Eckert-Hessing/ Heike Wolff

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Monti Aktuell #42  

Ausgabe 42 der Monti Aktuell für März 2011

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