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Tag der

offenen

T ür

Mitgliederversammlung Aktionen

im KInde rhaus

Betriebsbesichtigung Ausflüge Projekte Vorträge

Jahrgang 2014, März, Ausgabe 54

Auf unserer Homepage gibt’s die Monti aktuell auch in Farbe


Monti aktuell

Ein Bienchen für

Vorwort

unsere Mitarbeiter im Arbeitskreis IT Dirk Tannhäuser, Matthias Burger und

Hallo Ihr lieben Montis,

Jürgen Gutschmann!

mit dem Buchstaben „M“ aus dem A-B-C der Guten Schule von Otto Herz - „Mitmenschlichkeit mehren“ verbinde ich auch unser Vorleben, unsere Bemühungen in Kinderhaus, Schule und Verein, neben den vielen anderen Qualitäten besonders auch die sozialen Kompetenzen unserer Kinder zu stärken, zu fördern und natürlich anzuerkennen. In der Schule war die Zeit der Zeugnisgespräche. Es geht um unser Miteinander in den Klassen, um miteinander reden und reflektieren dessen, was bisher bei jedem Einzelnen stattgefunden hat und was die nächsten Ziele, Vorhaben und Wünsche sind. Außerdem ist jetzt auch die Zeit der Auswahl unserer zukünftigen Kinder für das Kinderhaus und die Schule gekommen. Ob unser großes Monti – Logo auf der schönen neuen Fassade des Schulgebäudes wohl schon allen aufgefallen ist? Ich freue mich jeden Tag wieder über unser neues Gesicht (bei Sonnenschein erstrahlt es besonders schön) und darüber, hier arbeiten zu dürfen. Liebe Grüße Sibylle Kellner

Sie werden tatkräftig von Eija unterstützt, denn bei ihr laufen einfach viele Informationen, Fehlermeldungen und Wünsche zusammen. Natürlich gibt es immer wieder Dinge, die nicht funktionieren und gerade in diesem Bereich merkt man es sofort, wenn man sich mal nicht auf die Technik verlassen kann. Und wie unglaublich viel Zeit und Energie dann reingesteckt werden muss und auch wird, um erst einmal den Fehler zu finden, Zusammenhänge in so großen Schul- und Verwaltungsnetzwerken zu erkennen und dann wieder an uns Nutzern orientiert zum Laufen zu bringen, können die wenigsten von uns ermessen. Vielleicht können es diejenigen unter uns, die zu Hause „nur mal schnell an den PC gehen“, um noch was zu „richten“ und dann auf Stunden „verschollen“ sind. Neben den alltäglichen Arbeiten im Bereich IT beschäftigen sich unsere drei Kenner der Materie mit der Umstellung aller PC’s auf Windows 7, sie haben den Server-Umzug gestemmt, installieren immer wieder neue PC’s mit allem was dazu gehört und haben natürlich nach der Sanierung alles wieder in Betrieb genommen bzw. den Veränderungen angepasst. Während Jürgen sich mehr den Anwenderthemen widmet und Ansprechpartner und Unterstützer für die Lehrerkollegen und Schüler ist, sind Dirk und Matthias unsere „Männer für alle Fälle“. Vielen vielen Dank für Eure Hilfe, für Euer oft auch sehr schnelles Eingreifen in Notlagen! Keiner merkt und sieht was, wenn Ihr z.T. spät in der Nacht zugange seid. Wir merken es erst am nächsten Morgen, wenn vieles wieder funktioniert. DANKESCHÖN. Liebe Grüße Sibylle

Montessori Pädagogik Forchheim e.V. Träger von Schule und Kinderhaus, als gemeinnützig anerkannt und eingetragen beim Amtsgericht Bamberg, Aktenzeichen VR 10482 Egloffsteinstr. 33 91301 Forchheim Telefon: 0 91 91/73 66 77 9 Fax: 0 91 91/72 99 96 E-Mail: geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de 1. Vorsitzender Christoph Kilgenstein 2. Vorsitzender Bernhard Jackermeier 3. Vorsitzender Michael Bayerlein Geschäftsführerin Sibylle Kellner

Finanzvorstand: Maja Wucherer Personalvorstand: Matthias Burger Schriftführerin Manuela Mylius

Bankverbindungen: Verein: Volksbank Forchheim, BLZ 76 39 1000, Konto 77 50 978 Schule: Sparkasse Forchheim, BLZ 763 510 40, Konto 80 52 300 Kinderhaus:: Vereinigte Raiffeisenbank BLZ 770 694 61, Konto 80 90 39

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Montessori-Kindergarten Forchheim Kinderhaus „Pusteblume“ Balthasar-Schönfelder-Str. 36 91301Forchheim Tel. 0 91 91/70 44 32 Fax: 0 91 91/70 26 24 E-Mail:kindergarten@montessori-forchheim.de Private Montessori-Volksschule Forchheim, Grundschule und Hauptschule Egloffsteinstrasse 33 91301 Forchheim Tel.0 91 91/72 99 95 Fax.0 91 91/72 99 96 E-Mail:schule@montessori-forchheim.de Redaktion: Sigrid Oppelt, Katja Eckert-Hessing, Thomas Hilgart, Judith Walloch, Michael Hoser, Sylvia Auerswald, Moni Glätzl E-Mail: monti-aktuell@montessori-forchheim.de Druck: Druckerei Bernhard Weid, Hirschaid

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Adventszauber am 8. Dezember 2013 Mit neuem Namen und neuem Programm fand dieses Jahr am 2. Advent der „Adventszauber“ in unserer Schule statt. In der weihnachtlich geschmückten Aula gab es Kuchen, Weihnachtsgebäck, Glühwein und Kinderpunsch, es musizierten die Kinder der Rattabongagruppe und der Flötengruppe von Gitta Lauger. Geheimnisvoll ging es im Untergeschoss der Schule zu, bei einer Märchenvorleserin mit „Märchen für Jung und Alt“, bei den Lichtmandalas und im „Nusszimmer“: dort durfte jedes Kind goldene Nüsse erstehen und dafür zwei Kostbarkeiten aussuchen. Weil das Nusszimmer nur für Kinder zugänglich war – und Erwachsene den Raum durch den mit einer Decke verhängen Eingang auch wirklich nicht einsehen konnten - hatte dies seinen besonderen Zauber. Weiterhin gab es die Möglichkeit, Christbaumkugeln zu bemalen oder sich am bewährten Montessori-Verkaufsstand mit Montessori-Materialien auszustatten („Mama, vergiss nicht, mir eine Einmaleins-Mühle zu kaufen…“). Unser persönlicher Favorit waren die Lichtmandalas: so hatten Kinder (und Erwachsene) die Gelegenheit, Teelichter und Kerzen in Kristallschälchen mandalaartig im Raum zu verteilen. Durch die vielen flackernden Kerzen und den meditativen Gesang von Frau C. Czichos bestand dort eine besonders besinnliche Atmosphäre. Im Schulhof duftete es nach Bratwürsten, Feuerkörbe verbreiteten Licht, Stockbrot dampfte. Selbst Bauzäune waren mit roten Samtstoffen festlich verkleidet, Komplement an die Organisatoren! Im Laufe des Nachmittags herrschte bunter Trubel in der Aula, leider auch während der zweiten Aufführung der „Flöten- und Trommelkinder“. So fiel es den Musizierenden schwer, sich unter den teilweise lautstark plaudernden Erwachsenen Gehör zu verschaffen. Die meisten Kinder hingegen verfolgten die Aufführung - im Rahmen derer auch Tschaikowskis Nussknacker rhythmisch begleitet wurde - gespannt und konzentriert. (Beim nächsten Mal wäre etwas mehr Wertschätzung für die Leistung der Kinder schön, Anmerkung der Verfasserin). Ausgabe 54/2014

Der „Adventszauber“ war die ganze Zeit über gut besucht und das neue Programm fand regen Anklang. Mir ganz persönlich hat nur der frühere Weihnachtsbasarverkauf und die Gelegenheit, dort frühzeitig Weihnachtsgeschenke zu erstehen, etwas gefehlt. Dafür kamen wir mit selbst gemachten Plätzchen, gebastelten Weihnachtskarten, einem Meisenkugel-Aufhänger sowie einem stattlichen weißen Pappmaché -Vogel (Errungenschaften aus dem „Nusszimmer“) nach Hause. Judith Walloch Fotos: Michael Hoser

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Mitgliederversammlung 5. Dezember 2013 „Wer heute nicht da war, der hat etwas verpasst“ mit diesen Worten kommentierte meine Tischnachbarin das Ende der ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins am 5. Dezember. Etliche Eltern ließen sich diese jährlich im Advent wiederkehrende Zusammenkunft entgehen. Für mich persönlich wurde mit diesem Abend die Adventszeit eingeläutet. Ob das am Termin, an der herzlichen Stimmung oder der weihnachtlichen Tischdekoration am Veranstaltungsort, der Sportgaststätte des SV Buckenhofen, lag, muss offen bleiben. Entgangen ist den Ferngebliebenen ein wirklich interessantes „Programm“, vorgebracht vom Vorstand (entschuldigt war Christoph Kilgenstein), von Sibylle Kellner sowie der Schulleitung und dem Team des Kinderhauses, locker moderiert vom Versammlungsleiter und ehemaligen Montessori-Vater Gerhard Ott. Dargestellt wurde die neu entwickelte „Vision“ und „Mission“ von Verein, Schule und Kinderhaus: „Beherzt leben lernen dürfen“. Der Text, an dem Vorstandsmitglieder und Pädagogen lange gefeilt und getüftelt hatten soll sich zukünftig auf der Homepage befinden und allen Eltern, insbesondere den „neuen“, zugänglich gemacht werden. Demnach sind wir „Teil von Forchheims Bildungslandschaft, wir öffnen Raum für Fähigkeiten und Talente der Kinder, leben Inklusion, gehen achtsam miteinander um, arbeiten im Sinne Maria Montessoris….“ um allen Neugierigen nur Auszüge daraus zu verraten. Natürlich gab es auch viele Zahlen und Bilanzen (Finanzbericht, Jahresabschlussbilanz, etc...). Die genauen Zahlen, die allen Anwesenden detailliert vorgestellt wurden, können beim Vorstand eingesehen und müssen hier nicht wiederholt werden. Meine persönliche Bilanz waren jedenfalls 17 Erdnüsse, eine Mandarine und ein Saganaki (Schafskäse in Teigmantel) - neben großem Respekt für den Einsatz und das Engagement von Vorstand und Team. Sibylle Kellner stellte uns Einzelheiten zur Schulsanierung vor und machte die erfreuliche Mitteilung, dass die Baukosten voraussichtlich unter der 2-Millionengrenze bleiben würden. Hingewiesen wurde auf das vom 13. bis 19. Juli 2014 stattfindende Zirkusprojekt. Zeitgleich wird das 20-jährige Bestehen der Schule gefeiert werden. Hierfür können, so Sibylle Kellner, noch Ideen eingereicht werden (z.B. Vorträge im Zirkuszelt, „Party“, Veranstaltung für Ehemalige, etc.). Abgestimmt wurde über die vom Vorstand als notwendig erachtete Erhöhung des Elternbeitrags für das Kinderhaus ab September 2014 um 10 Euro je Kind und Monat. Der Vorschlag wurde bei 4 Enthaltungen ohne Gegenstimme angenommen (zur Info: das Kinderhaus wird

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gut nachgefragt; preislich liegen die Beiträge gering höher als in anderen Kindergärten in Forchheim, aber niedriger als in MontessoriKindergärten in der Region). Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren die Beiträge von Kinderhaus und Schule: das Team des Kinderhauses brachte einen kleinen Film mit im Stil von „Ratet mal, was ist denn das?“. Kinderhauskinder waren in die Rolle von kleinen Quizmastern geschlüpft und umschrieben eifrig Begriffe wie „Adventskalender“ und „Nikolaus“. Die Präsentation des Films war von Schülern der Tigeraugenklasse gestaltet worden. Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung rieten fleißig mit. Aus der Schule traten die neuen Schulleiterinnen Anja Wenkemann und Birgit Burczyk-Wening in Blaumann mit Schutzhelm, Mund-

schutz und Schubkarre auf, um kabarettistisch, fränkisch und absolut bühnenreif über die laufende Sanierung zu reflektieren, Szenen aus dem Schulalltag zu karikatieren und dabei den „3 Säulen“ Kollegium, Eltern/ Aks sowie dem Vorstand zu danken. Die beiden erhielten begeisterten Applaus. Und immer wieder gab es im Verlauf des gesamten Abends Dankesworte und Geschenke. Die Wiederwahl des zweiten und dritten Vorsitzenden verlief dank der Bereitschaft zur erneuten Kandidatur sowohl von Bernhard Jackermeier als auch von Michael Bayerlein außerordentlich schnell. Beide wurden mit 77 bzw. 78 Ja-Stimmen (bei 85 Stimmen im Saal) wieder ge-

wählt. Kassenprüfer wurden Daniel Lerch und Gabi Schreml. Ein Dank ging an die Eltern des AK Pädagogik für die Organisation der Wahl und Bereitstellung der Wahlhelfer. Zusammenfassend gab es viele Informationen, viele Zahlen, viele Höhepunkte, viele Dankesworte und viele Erdnüsse. Wer nicht da war, hat wirklich etwas verpasst. Judith Walloch Fotos: Jutta Porisch

Ausflug in das Technikland Die Amethyst- und die Aqaumarinklasse besuchten am 10.1.14 das Technikland. Wie gewohnt trafen wir uns um 8:10 Uhr in der Schule. Kurz darauf fuhren wir mit dem Bus nach Nürnberg ins Technikland. Als erstes bekamen wir eine Einführung und konnten dann selbst alles ausprobieren. Im Technikland gibt

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es zu den Themen Licht, Kraft, Energie und Farben rund um 30 Stationen zum Experimentieren. Nun möchte ich euch die Stationen, die mir am besten gefallen haben, beschreiben. Bei der Roboterstation konnte man einen Lego-Roboter selbst steuern. Er hatte verschiedene Sensoren, konnte rückwärts fahren und noch vieles mehr. Bei einer anderen Station konnte man mit einem Fahrrad selbst eine Carrerabahn antreiben. Es gab einen Versuch mit verschiedenen Flaschenzügen Je mehr Umlenkrollen eingesetzt wurden desto weniger Kraft musste man aufwenden um sein eigenes Körpergewicht nach oben zu ziehen. Ein weiteres Experiment zeigte einen CrashVersuch. Die Test-Bahn wurde von Schülern mit Hilfe einer Firma für einen Wettbewerb ge-

baut. Darauf fuhr ein Auto mit einer angeschnallten Puppe. Am Ende der Strecke waren zwei leere Dosen befestigt. Durch einen Knopfdruck wurde das Auto gestartet. Nach ein paar Sekunden prallte dieses auf die Dosen. Der Airbag entfaltete sich und das Gesicht der Puppe fiel in den Airbag. Bei dem zweiten Versuch war die Puppe nicht angeschnallt, der Airbag war herausgenommen und dafür war ein Blatt Papier als Windschutzscheibe darauf geklebt. Erneut wurde das Auto gestartet. Doch dieses Mal flog die Puppe durch die Windschutzscheibe. Mir hat die Ausstellung gut gefallen. Es war interessant aufgebaut, man konnte alles gut verstehen und ich habe viel Neues dazu gelernt. Ein sehr gelungener Ausflug ! Linnea Scherbaum Foto: Amethyst, Aquamarin

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ar II Elternsemin inar Aufbausem Grundstufe 02.04.2014

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Der verdrehte Jannik Der Nannik, jeun Wahre jahr er alt, als futer Gußballer in Gorchheim falt. Schoft oss er ben Dall ins tegnerische Gor und meine Sannschaft vagt Nannik sor. Doch alles das ist nur durcheinander, genau wie auch Surchi der Lalamander. Doch nochmal zurück zu Nannik, der eigentlich heißt Jannik. Moch danchmal er auch im Store teht, auch sier hein Seam mit Tieg hach Nause geht. Gieses Dedicht ist von Daniel E., sür feinen Dreund fen Jannik W. Daniel E. (Buche, 4.Klasse), 07.02.14

„Mut tut gut – für den Frieden in den Familien“ am 12.11.2013 Da hatte der AK Pädagogik ein gutes Händchen bei der Auswahl der Referentin und des Themas am 12.11.2013 in unserer Schule: Circa 50 Zuhörer kamen, der große Raum der Mittagsbetreuung war überfüllt und extra Stühle mussten herbeigeschafft werden. Auch die Referentin, Frau Sabine Stutz, Encouraging-Trainerin, Entspannungspädagogin, Elterncouch, die sich selbst als „Erzieherin mit 18 Jahre langer Erfahrung in der Individualpsychologie“ vorstellte, zeigte sich überrascht ob des Besucherandrangs. Sie begann mit der Frage: Warum stören Kinder? Ist es Hilferuf oder Provokation? Mitgeben wolle sie uns „Ermutigungswerkzeuge“ für den Umgang mit unseren Kindern. Sie stellte dann Theorien der Individualpsychologie dar: man

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unterscheidet, so lernten die Zuhörer, bei der Entwicklung eines Menschen eine „Säule des Angenommen seins“ und eine „Säule des Beitragens“. Eltern stärken diese „Säulen“, indem sie ihr Kind annehmen, wie es ist und indem sie ihm Verantwortung übertragen. Gelinge eine Stärkung beider „Säulen“ nicht, reagiere das Kind mit „Notlösungen“, z.B. Quengeln. Dabei, so stellte die Referentin dar, gehe es dem Kind eigentlich um Zuwendung. „Ich selbst muss verlässlich sein“, erklärte Frau Stutz: „wenn ich Zeit für mein Kind ankündige, darf ich mich nicht durchs Telefon davon abhalten“. Um einen „Machtkampf“ mit dem Kind zu beenden, könne man etwas völlig Unerwartetes tun, z.B. „das Kind in den Arm nehmen, durchkitzeln, selbst aus dem Zimmer gehen“. Denn unerwünschtes Verhalten werde durch Aufmerksamkeit verstärkt.

Zum richtigen „Kritisieren“ riet sie: „kristisiere das Verhalten aber nicht die Person“. Als Eltern müsse man herausfinden, was funktioniert, z.B: „wenn mein Kind beim Müll rausbringen stolpert und der Müll auskippt, kann ich sagen: finde ich gut, dass Du mich unterstützen wolltest“. Die sympathische Referentin gab im Laufe des Abends neben vielen praktischen Tipps und Anregungen auch ein Skript zu ihrem Vortrag und Büchertipps mit. Mir persönlich ist der Hinweis im Ohr geblieben: „Versuchen wir es mal anders - ich helfe Dir, dass Du das auch anders schaffst“. Durch Freundlichkeit, echtes Interesse am Kind, Geduld und Begeisterungsfähigkeit könne man viel bewegen „ein Lächeln kostet nichts“, so Frau Stutz und „Es ist nie zu spät, aber immer höchste Zeit“. Judith Walloch

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Baustellen-Dankeschönfest Nur wenige Eltern waren der Einladung zum Baustellen-Dankeschönfest gefolgt. Dafür hatten sich Oberbürgermeister Stumpf, weitere Vertreter der Stadt und der Volksbank, Architekt Bahl mit seinen Mitarbeitern sowie einzelne Handwerker eingefunden. Der Oberbürgermeister dankte dafür, dass die Montessori-Schule in Forchheim geblieben sei und damit das Forchheimer Schulangebot erweitere. Die Schulleiterinnen dankten allen, insbesondere den geduldigen, hilfsbereiten Handwerkern, der Geschäftsführerin Sibylle Kellner, den Kindern und vor allem den Eltern, die in den Ferien „auf Abruf“ geputzt hatten und lobten den großen Teamgeist aller. Herr Martini sorgte auch während der Bauphase immer und überall für Sauberkeit und Ordnung und machte verstaubte Räume begehbar – ihm wurde ganz besonders gedankt. Anschließend lud Sibylle Kellner zu „Sekt, Stärkung und Plausch“ ein. Es gab „Baustellenessen“, Kaiserfleisch und Leberkäse im „Weckla“. Sibylle Kellner bat, den Dank an alle nicht Anwesenden weiter zu tragen. Judith Walloch Fotos: Alex Koprov

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Die Aktivitäten des Kinderhauses im Herbst und Winter 2013 … Was so in der Pusteblume passiert ist… Fotos u. Text: Kerstin Ohnemus

… war der Besuch des Theaterstückes „Ritter Rost“ bei den Puppentheaterwochen in Forchheim ein Highlight im Oktober. Neben dem geselligen Spaghetti-Essen mit den ehemaligen Pusteblume-Kindern, die seit September in der Schule sind und viel zu berichten hatten…..

… Der Lichterzug im Kellerwald war für beide Gruppen ein wunderschönes Erlebnis. Im November spielten die Kinder der Meeresgruppe die Geschichte von St. Martin im Rollenspiel nach …

Auf die Weihnachtszeit bereiteten sich die Kinderhauskinder mit Stilleübungen vor…

… sowie ein Besuch des Forchheimer Weihnachtsmarktes durfte nicht fehlen.

… und selbstverständlich gehört auch das Backen zur Adventszeit … 8

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Die Kinder des Kinderhauses empfingen im Dezember auch einigen Besuch: ihren Eltern zeigten sie am Eltern-Nachmittag ihre Lieblingsspiele‌ ‌ und dann kam natßrlich auch noch der Nikolaus!

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Aquamarin und Amethyst

Das Römerprojekt Das Römerprojekt war sehr schön. Es gab viele verschiedene Gruppen. Wir waren in der Legionslagergruppe und haben in WTG ein Römerlager aus Holz gebaut. 1. Wir haben das Holz zu gesägt. 2. Wir haben es geraspelt und gefeilt. 3. Wir haben die Gegenstände angemalt. 4. Wir haben mit der Heißklebe die Gegenstände am Untergrund befestigt. Das Römerlager ist fertig. Die Arbeit dafür hat sehr lange gedauert. Mit den gebauten Sachen errichteten wir ein Museum. Jede Gruppe bastelte zu seinem Thema ein Plakat. Am Mittwoch Abend kamen die Eltern und besuchten unser selbstgebautes Museum. Etwa nach 2 Stunden gingen viele Eltern nach Hause. Donnerstag und Freitag kamen noch Grundschulklassen und schauten sich ebenfalls das Museum an. Tassilo und Finn, Aquamarin Haus Wachturm Brunnen

Stall Römische Gottheiten In der Aquamarin- und Amethyst-Klasse hatten wir das Thema Römer. Wir konnten uns Themen aussuchen z.B. Schmuck oder Kochen. Ich, Michelle, Mia und Mark haben uns für das Thema GÖTTER entschieden. Wir hatten uns viel vorgenommen, denn wir wollten einen Film drehen. Bevor wir drehen konnten, mussten wir noch die Kleidung nähen. Es war schwierig, denn wir hatten keinen Stoff der passte und kaufen wollten wir auch keinen, denn wir hatten nicht so viel Geld. Michelle schrieb das Drehbuch. Mia und ich versuchten die Klamotten aus einem Buch nach zu nähen, nicht für uns, sondern für Barbie-Puppen. Ich und meine Mutter suchten in ihrem Nähschrank nach passendem Stoff. Wir haben welchen gefunden. Einen ROTEN ,GRÜNEN, BLAUEN und ORANGENEN. Aber uns fehlte noch ein LILANER und ein GRÜNER. Nach einer Weile hatte Michelle das Drehbuch fertig geschrieben und ich und Mia die Kleidung fertig genäht. Dann haben wir die Rollen für die Schauspieler verteilt. Ich war Ceres, die Göttin der Früchte und der Ernte und Isis die Göttin der Babys. Mia war Minerva, das ist die Göttin der Weisheit und des Krieges. Michelle war Venus, die Göttin der Liebe und Schönheit, Diana, Göttin der Jagd und Juno, Göttin der Ehe und Geburt und Königin der Göttinnen. Mark war Jupiter, König der Götter, Neptun, Gott des Wassers und der Meerestiere und Apoll, Gott der Botschafter und der Musik. Erst haben wir uns im Film vorgestellt und am nächsten Samstag haben wir den Rest des Filmes im Freien gedreht. Ich finde er ist gut geworden. Feli, Aquamarin Fotos: Aquamarin/Amethyst 10

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Monti aktuell Museum der Römer Am 23. Oktober 2013 hat die Aquamarin- und Amethyst-Klasse ein Römermuseum in der Schule aufgebaut, damit die Schüler den Eltern und allen Besuchern zeigen konnten, was sie in den letzten Wochen über die Römer gelernt hatten. Insgesamt hatten sie 11 Gruppen gebildet, in denen sie Gefäße, Götter, Gebäude, Waffen, Schmuck, Mode, Römer-Lager, Kosmetik, Frisuren, Spiele, römische Küche und Belagerungsmaschinen zeigten. Beim Kochen gab es römische Spezialitäten. Es ging alles um 19 Uhr los und die vielen Besucher des Museums waren begeistert. Das freute alle, denn die Vorbereitung der letzten Wochen hatte sich gelohnt. Marius, Aquamarin

Belagerungsmaschinen Die Klassen Amethyst & Aquamarin hatten das Thema Römer. Es gab verschiedene Gruppen z.B. Götter, Häuser, Waffen und eben Belagerungsmaschinen. In unserer Gruppe waren Laurenz, Jonathan, Paul und Toni. Paul und Jonathan haben eine Balliste gebaut. Sie kann 25 Meter weit schießen und hat ein Loch in die Pinnwand gemacht. Toni und Laurenz haben ein Katapult gebaut. Das kann nicht weit schießen. Katapult: Das Katapult wurde meist benutzt um Schlösser, Burgen oder Stadtmauern kaputt zu schießen. Katapulte waren bis zu 7 Meter hoch und 3-4 Meter breit und lang. Sie konnten große Steine bis zu 500 Ausgabe 54/2014

Meter weit katapultieren. Balliste: Die Balliste wurde auch zum Einnehmen von Burgen usw... benutzt. Bei der Balliste gab es drei verschiedene Größen. Die erste. war so 1 Meter groß, die zweite. war so 3-4 Meter groß und die dritte war so 5 Meter. Die erste wurde von einem Mann bedient. Die zweite wurde von zweite Männern bedient und die dritte von vier Männern. Paul Heldmann & Toni Rudel Römerspiele Uns zwei hat das Thema Römer gut gefallen. Als erstes mussten wir uns entscheiden, welches Thema wir machen wollen. Wir haben uns für die Römerspiele entscheiden. Früher haben die Römer viele Spiele aus Leder gespielt. Eins davon ist z.B. die Rundmühle. Es ist wie eine normale Mühle nur in rund. Man muss einen Kreis ausschneiden, darauf zeichnet man acht Linien. Jeder hat drei Steine. Dann kann's losgehen. Und das zweite gute (berühmte) Spiel ist die Nusspyramide. Dafür braucht man drei Walnüsse für den Untergrund und dann legt man eine Walnuss obendrauf. Tabea und Julia Römer Kleidung Wir haben uns bei den Römern mit dem Thema Kleidung beschäftigt. Jeder von uns hatte ein anderes Thema über Kleidung. Die mitgebrachten Barbiepuppen haben wir mit den verschiedenen Kleidungsstücken angezogen. Die besonderen Kleidungsstücke waren: die Tunika war wie eine zweite Unterwäsche (Kleid ), die Palla war ein rechteckiger Schal der bis zu den Knien reicht, die Toga war ein rechteckiger breiter, langer Schal, die reichen Frauen trugen. Linnea Scherbaum, Anouk Wagner

Wir hatten Römerprojekt. Es begann mit dem Ausflug nach Weißenburg. Erst teilten wir uns - wir hatten schon in der Schule die Gruppen eingeteilt, es waren zwei Gruppen. Die eine war die Kochgruppe, die andere ging zum Römerschatz. Ich war in der Kochgruppe. Als wir in Weißenburg waren, gingen wir in eine Therme, in den vorher festgelegten Gruppen. Eine Frau erzählte uns alles: darüber wie die Therme aufgebaut war, wie sie benutzt wurde, dass Männer und Frauen andere Zeiten hatten. Und das man, bevor man ins Becken ging, Sport machte. Danach gingen wir in ein Castell (sie erzählte uns alles darüber). Als wir Brotzeit machten, legten wir fest, was jeder in welcher Gruppe kocht. Tabea, Anna V., Anna B., und ich machten einen Quark, den die damals gegessen hatten. Dann fuhren wir zu einem Museum, dort kochten wir. Als wir fertig waren, kamen die anderen. Das Essen schmeckte ein wenig seltsam. Später fuhren wir noch zur Villa Rustika, die Ruinen eines alten Hauses. Dort erzählte die Frau uns alles über das Haus. Mark durfte danach einen Teil einer Ritterrüstung anziehen. Am nächsten Tag teilten wir die Gruppen ein (Spiele, Waffen, Schmuck und noch andere Themen.) Ich ging in die Gruppe Schmuck. Nun fertigten wir in WTG ein Werkstück zu unserem Thema. Ich zum Beispiel eine Kette. Wir mussten noch ein Plakat anfertigen und einen Museumstisch gestalten. Dann, an einem Mittwochabend, stellten wir unseren Eltern unsere Sachen vor. Das machte Spaß! An den restlichen Tagen vor den Ferien kamen noch die Grundschüler in unser Museum. Alida

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Monti aktuell Gebäude. Wir haben uns mit der Therme und der Wasserleitung beschäftigt. Ich habe mich besonders um die Wasserleitung gekümmert. Die Therme ist so was wie ein Sport- und Waschbad. Es gibt auch einen warmen Raum ohne Wasser den haben wir als Modell nach gebaut. Zu den zwei Themen haben wir auch ein Plakat gestaltet. Anna Vollmer

Kosmetik und Frisuren Jasmin, Kim und ich hatten das Thema Kosmetik / Frisuren bei den Römern und darüber erzähl ich nun. Zuerst war Gruppeneinteilung und danach durften wir in Büchern über unser Thema nachschauen. Wenn wir etwas Interessantes gefunden hatten, durften wir es auch aufschreiben. Als Jasmin, Kim und ich fanden, dass wir genug Text hatten, brachten Jasmin und ich Bilder mit für das Plakat. Anschließend suchten wir auch noch ein paar Texte aus und klebten sie zusammen mit den Bildern aufs Plakat. Nun machten wir eine Handcreme und ein Körper-Öl aus Stoffen, die wir gekauft hatten. Das Öl ließen wir wie nach Rezept eine Woche an einer Heizung stehen. Danach holten wir das Öl wieder und stellten es auf unseren Museumstisch, auf dem bereits die Salbe stand. Natürlich waren auf dem 12

Tisch noch andere selbstgemachte Sachen, wie z.B. Haarschmuck und drei Frisurenpuppen (die Frisuren waren selbstgemacht). Das Plakat war bereits aufgehängt und damit unser Tisch schöner ausschaute, legten wir Tücher hin. Nun waren alle Gruppen mit ihren Tischen fertig und der Abend war gekommen, an dem die Eltern unser Museum besichtigen durften. Die Grundschulklassen durften sich das Museum in den Tagen danach auch noch anschauen. Mir hat die Projektarbeit viel Spaß gemacht, weil am Schluss auch ein gutes Ergebnis rauskam. Emilia Rocco und ich hatten die Idee, dass wir ein Römerlager bauen. Wir hatten ungefähr 3 bis 4 Wochen Zeit. Wir informierten uns in verschiedenen Büchern. Danach besorgten wir uns Material, Rocco hat Holz in verschiedenen Formen und ich habe Holzfarbe besorgt. Dann haben wir das Römerlager aufgezeichnet. In WTG haben wir die Mauer und die Häuser ausgesägt. An zwei Nachmittagen ging ich zu Rocco nach Hause, wir haben die Mauer und die Häuser aufgeklebt. Danach haben wir den Weg aufgezeichnet und ausgemalt. Am Ende haben wir den Eltern unser Projekt beim Museumsabend in der Schule vorgestellt. Ein Römerlager ist sehr eng gebaut und es gibt verschiedene Gebäude, zum Beispiel eine Taverne, in der sich die Soldaten erholen können. Außerdem gibt es ein Lagerhaus, in dem Stroh gelagert wird. Rund um das Römerlager steht eine Mauer um es von Feinden zu schützen. Dominik Schönfelder

Gruppe ist dann zur Kochgruppe gefahren und hat römisch gegessen. Die Jungs mussten abspülen (ganz fies). Danach sind wir mit dem Bus zurück nach Forchheim gefahren. Zum Thema Waffen haben wir 4 Werkstücke gebaut. Ein Speer war einer der wichtigste Waffen von den Römern. Es gab 2 Arten von einem Speer. Der eine hatte eine lange Spitze und der andere hatte eine kurze Spitze. Der mit der kurzen Spitze war zum Verteidigen, hingegen der mit der langen Spitze zum Angreifen. Eine Standarte war ein Wegweiser im Schlachtfeld. Auf der Spitze der Standarte steckte ein Adler. Der war das Zeichen Roms. Kleinere Einheiten wie die Zenturien hatten ihr eigenes Feldzeichen. Standarten gab es in verschiedenen Variationen. Das Schwert hieß Spartha und existierte vom 3.Jahundert bis zum Ende des 11.Jahundert. Der Vorteil des Schildes war, dass es so groß war, dass man damit die sogenannte Schildkrötenformation bilden konnte. Die Schildkrötenformation war eine gute Idee, denn damit konnte man dem Feind entgegenlaufen ohne von Pfeilen oder Speeren getroffen zu werden. Wir haben insgesamt 5 Wochen gebraucht. Als erstes sind die Eltern zum Museum gekommen, dann die Grundschulschüler. Es war sehr schön. Niclas und Simon

Römische Waffen Ganz am Anfang sind wir nach Weißenburg gefahren, um uns die Villa Rustika, ein altes Bauernhaus anzuschauen. Anschließend waren wir in einer zerfallenen römischen Therme. Danach haben wir uns in 2 Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging zum Kochen, sie hat römisch gekocht. Die 2. Gruppe ist in das Museum gegangen, um sich den Römerschatz anzuschauen. Diese Ausgabe 54/2014


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Der Ethik-Tag Am Donnerstag den 22. November war in der Schule Ethik-und Religionstag. In Ethik haben wir uns mit dem Thema Tierschutz befasst. Am Anfang hat meine Mama das Tierschutzgesetz erklärt. Da steht z.B. drin, dass der/die Besitzer/in sich um das Tier kümmern muss, dafür sorgen muss, dass sich das Tier wohl fühlt, usw. Unser Hund Bruno durfte sogar mit in die Schule kommen! Anschließend kamen die Referenten Bärbel und Sebastian von der Fuchsenwiese und haben über den Biber erzählt. Der Biber wurde vor 150 Jahren hier in Deutschland ausgerottet, weil jeder seinen Pelz haben wollte. Die Referenten haben einen ausgestopften Biber mitgebracht. Das Fell von ihm war sehr flauschig. Der Bieber liebt Äpfel. Er kann aber nicht gut sehen und laufen, dafür aber sehr gut riechen. Dazu haben wir auch ein Spiel gemacht: Wir haben uns Taucherflossen angezogen, und Taucherbrillen aufgesetzt. Da war es echt schwer zu laufen. Wir durften auch Sachen essen, die der Biber frisst. Wir haben außerdem gelernt wie der Biber seinen Bau baut. Zum Schluss haben wir einen Quark mit Pflanzen die der Biber frisst zubereitet. Diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen. Henri Grootens. Fotos: Eva Grootens

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Französisch-Schnupperkurs für 3. Klässler Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2013 fand ein FranzösischSchnupperkurs für 16 Schüler der 3. Jahrgangsstufe statt. Dieser Kurs wurde im Rahmen des P-Seminares des Herder-Gymnasiums einmal wöchentlich für eine Stunde am Dienstagnachmittag angeboten. Das PSeminar, das insgesamt 1,5 Jahre dauert, schließt eine halbjährige Berufs- und Studienorientierungsphase ein. Diese BUS-Phase umfasste folgende Bereiche: Besuch der UniInfotage, der FoBIT, des BIZ (Berufsund Informationszentrum) in Bamberg, Gespräch mit dem Berufsberater, Vorträge von Angestellten der Arbeitsagentur (Assessmentcenter, Einstellungstest etc.), Ausfüllen des Arbeitshefts "20 Schritte zur Berufsund Studienorientierung" und am Ende Erstellen eines Portfolios über die BUS-Phase. Der FranzösischUnterricht in der Montessori-Schule war ebenfalls ein Teil davon. Die Gymnasialschülerinnen der 12. Jahrgangsstufe haben zur Vorbereitung an verschiedenen Grundschulen hospitiert, besonders im Englischund Französisch-Unterricht. Außerdem haben sie eine Stunde Probeunterricht in den 5. Klassen des Herder-Gymnasiums gehalten. Alle acht Gymnasialschülerinnen mussten „ihre“ Französisch-Stunde selbstständig vorbereiten und im Beisein ihrer Lehrerin Sabine Rückel durchführen. Auf spielerischer Weise versuchten sie den Grundschüler/ -innen die französische Sprache näherzubringen. Die Schülerinnen des Herder-Gymnasiums schlüpften in die Rolle des Lehrers und gestalteten die einzelnen Stunden zu einem bestimmten Thema: Koffer packen, Wetter, Sport, Supermarkt, Weihnachten, Strand, Hotel und Bauernhof. Mit Hilfe von Liedern und Bildern konnten die MontessoriSchüler viele Wörter und Sätze in Französisch kennenlernen. Außerdem hatten sie sehr viel Spaß dabei. Nadine sagte: „Der Unterricht war super und ich hätte gerne weitergemacht.“ Text und Fotos: Karin Kidalka

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Der Wärmegeist Am Freitag den 6. Dezember kam Hr. Oehme zu uns in die Eichenklasse. Er wollte den Dritt- u. Viertklässlern etwas über Wärme erklären. Er erzählte uns etwas über einen Wärmegeist, den er Calphi nannte. Wir hatten uns auch einen Film über Wärme angeschaut. Als der Film zu Ende war, verteilte der Mann Arbeitsblätter. Auf der ersten Seite war Calphi abgebildet. Alle bekamen Zeit den Wärmegeist auszumalen. Danach kamen alle in den Kreis. Herr Oehme wollte mit uns Experimente machen. Beim ersten Versuch sollte sich Sofia für zwei Minuten auf einen Stuhl setzen. Als die Zeit vorbei war, stand sie auf und er machte ein Bild von dem leeren Stuhl mit einer Wärmekamera. Auf dem Foto sahen wir, dass der Körper von Sofia Wärme abstrahlte. Bei der nächsten Aktion erhitzten wir Wasser in einem Kocher, dann gossen wir das heiße Wasser in eine Schüssel und maßen die Temperatur. Es war 40°C heiß. Der nette Mann machte mit uns noch ein drittes Experiment. Alle Schüler sollten für eine Weile eine Hand auf ein Kühlkissen legen. Er wollte dann beide Hände fotografieren, damit jeder den Temperatur-Unterschied der Hände sehen konnte. Dann sollten wir die Treppe bis ganz nach oben laufen, dann in den Keller und danach wieder ins Klassenzimmer. Als alle wieder da waren machte er ein Bild mit der Wärmekamera. Man konnte sehr gut sehen, dass uns allen warm war. Ich finde, dass dieser Vormittag sehr interessant war. Louisa Uhl Fotos: Eichenklasse

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Monti aktuell

Tag der offenen Tür 2014 Grundstufenklassen wurden besondere Aspekte der Pädagogik vorgestellt, z.B. in Form von Experimentvorstellungen, Stilleübungen, Einblicke in Kunst, Musik und Tanz. Für die Interessierten ist das hautnahe Erleben immer noch der geeignetste Weg, um sich ein Bild von der Montessori-Pädagogik zu verschaffen. Sylvia Auerswald Fotos: Michael Hoser

Am 1.Februar war es wieder soweit: Viele interessierte Eltern bevölkerten die Schule, die sich nach fast abgeschlossener Sanierung auch von Außen von ihrer besten Seite zeigte. Neben der Möglichkeit der Hospitation gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Präsentationen unterschiedlicher Art, die die Besonderheit des Lernens an dieser Schule herausstellte. Die Sekundarschüler präsentierten ihre „großen Arbeiten“ in einer Ausstellung sowie bei Vorträgen, an der Schüler-Saftbar konnte man Vitamine tanken und selbst hergestellte Seife und Marmelade wurde verkauft. Dass dieser praktische Bezug des Lernens einen großen Stellenwert hat, war für viele Besucher sehr positiv überraschend. Auch in den 16

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Monti aktuell Als kleiner Forscher aktiv in der Eiche Mario Krauß erzählt: Die Experimente am Tag der offenen Tür Ich habe mit dem Timo Experimente gemacht. Wir haben ein Bild weiter gemalt, was der Timo mit dem Linus schon fleißig gemalt hatte. Ich habe die Flüsse weiter gemalt und die Straße. Dann haben wir an je einen Holzstab Magneten geklebt und in zwei Autos Magneten rein getan. Dann haben sich die Magneten angezogen und durch das Anziehen konnte man die Autos bewegen. Und dann kamen mein Papa rein und meine Schwester. Dann haben wir Kleber gemacht. Wir haben einfach Mehl ins Glas geschüttet und Wasser. Er war schön.

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Monti aktuell

Große Arbeit Gebannte Spannung in der Aula des Herder-Gymnasiums, festlich gekleidete junge Referenten mit Lampenfieber vor ihrem großen Auftritt, vielfältige Themen, tolle Buffet-Arrangements mit kulinarischen Höhepunkten: die Präsentation der Großen Arbeit des 4. Jahrgangs der 9. Klässler war wieder ein besonderes Ereignis. Erstmals war die Präsentation im Herbst (23. November 2013) statt wie sonst Ende Januar. So bleibt den Absolventen seitdem mehr Zeit für die Vorbereitung auf die Quali-Prüfungen. Außerdem lässt sich der Tag der offenen Tür leichter als sonst organisieren, wo er kurz nach der großen Präsentation war. Natürlich hatten die Schülerinnen und Schüler genau so viel Zeit für die Erstellung der Arbeit wie ihre Vorgänger, nämlich 8 Monate. Schulleiterin Birgit Burczyk-Wening begrüßte die Jurymitglieder, Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige in der fast voll besetzten Aula des Herder-Gymnasiums. In der Jury waren: Anja Wenkemann, zweite Schulleiterin der Montessorischule, Sibylle Kellner, Geschäftsführerin des Montessori-Vereins, Sandra Fees, Lehrerin der Rubin-Klasse (9. Jahrgangsstufe der Montessorischule), Wolfgang Fuhrmann (Geschäftsführer des Bunds der Selbstständigen Oberfranken) und Gerhard Ott (Dipl. Ingenieur FH und ehemaliger Montessori-Vater). Birgit Burczyk-Wening erzählte, dass die Großen Arbeiten eine hoch interessante Lektüre für sie waren. Erst habe sie Respekt vor so viel Lesestoff gehabt (20 Arbeiten waren es). Trotz der Fülle habe sie es dann aber sehr spannend gefunden, zu den verschiedenartigen Themen etwas zu lesen. „Immer wieder habe ich festgestellt, dass Schüler durch eine persönliche Geschichte (z.B. ein Hobby) eng mit dem Thema der Arbeit verbunden waren.“ Die Schüler hätten viele wertvolle Erfahrungen gesammelt: das Recherchieren zu einem Thema, die praktische Arbeit, das Schreiben des theoretischen Teils („man hat hier sehr genau gemerkt, wer in Wikipedia die Kopierfunktion eifrig genutzt hat“ meinte sie augenzwinkernd), die Fertigstellung zu einem speziellen Termin. Auch die Eltern hätten in dieser Zeit viel gelernt (wie lange kann, muss oder will man zusehen, wenn der Nachwuchs an einem solchen Projekt arbeitet, wo will man eingreifen und helfen). Die Jury hatte bereits im Vorfeld der Präsentation den schriftlichen und praktischen Teil der Großen Arbeiten beurteilt. 18 der 20 Schüler bestanden ihre Große Arbeit und konnten somit ihre Ergebnisse vor dem Publikum präsentieren. Jürgen Gutschmann, Fachlehrer in der Sekundarstufe, führte souverän und leichtfüßig durch 18

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Monti aktuell das Programm und würzte die Ankündigung jedes jungen Referenten und Themas mit einer persönlichen Anekdote oder Assoziation. Die Schülerinnen und Schüler überwanden ihre Aufregung erfolgreich und präsentierten ihre Themen eindrucksvoll bis amüsant. Neben einer Flötendarbietung gab es auch den Klang eines selbstgebauten Cajòn erleben. Anhand der im Schulgebäude aufwändig arrangierten Präsentationstische hatte das Publikum in den Pausen die Gelegenheit, die Werkstücke und andere Utensilien aus der Entstehungsgeschichte der Großen Arbeiten näher in Augenschein zu nehmen. Selbst die restaurierte Ape (dreirädriges Rollermobil) war bis ins Herder-Gymnasium gerollt worden. Mit honorierenden Worten der Jurymitglieder wurden die Urkunden an sichtlich entspannte junge Menschen übergeben, denen diesmal der Weg auf die Bühne deutlich leichter fiel. Der AK Veranstaltungsorganisation hat routiniert wie immer für einen ansprechenden äußeren Rahmen und ein tolles Buffet samt reibungslosem Service gesorgt – vom Kuchen nachmittags über das Getränkeangebot bis hin zu herzhaften Köstlichkeiten am Abend. Text: Katja Eckert-Hessing, Sigrid Oppelt Fotos:: Thomas Kehrberger

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Monti aktuell Fotokalender Das Thema meiner Großen Arbeit war der Fotokalender und in meinem schriftlichen Teil schrieb ich über die Kamera, über den Aufbau der Kamera und die verschiedenen Kameraarten. Ich habe mich für das Thema Fotokalender entschieden, weil ich etwas mit Fotografieren machen wollte, da es mir sehr viel Spaß macht und deshalb beschloss ich aus den fotografierten Bildern einen Fotokalender zu machen. Bei

meinem theoretischen Teil lernte ich wie man die Kamera bedient und wie man besser damit umgeht. Für meinen praktischen Teil fotografierte ich mit einer Spiegelreflexkamera Bäume. Ich habe mir viele Motive angeschaut, die ich fotografieren konnte, aber die Bäume gefielen mir am besten. Ich machte insgesamt ungefähr 200 Bilder und suchte mir davon 52 Bilder für den Kalender aus. Zum Fotografieren ging ich auf Felder, Wälder, zu Obstbäumen. Mein Ergebnis war am Schluss eigentlich ganz gut. Nur dass ich am Anfang eigentlich einen Monatskalender machen wollte, mich dann aber doch zu einem Wochenkalender um entschied. Ich habe bei meiner Großen Arbeit viel Neues gelernt wie z. B. man bessere und schönere Bilder macht und worauf man beim Fotografieren alles achten muss. Bei der Präsentation war ich sehr aufgeregt und war auch froh als ich dann mit allem fertig war.

Janina Landgraf

Das Insektenhotel Ich wollte ein Insektenhotel bauen, da ich festgestellt habe, dass es in Großstädten sehr geringe Nistmöglichkeiten gibt. Für unser Öko20

System sind Wespen & Bienen sehr wichtig, da es sonst einige Pflanzen & Lebensmittel nicht gibt. In meinem praktischen Teil habe ich mit meinen Mentoren den Rohbau angefertigt. Für diesen Rohbau habe ich ungefähr 5 Tage gebraucht, dann habe ich die einzelnen Zimmer mit den Kindern aus dem Oberasbacher Kindergarten eingeräumt. Die 4 Gruppen bestanden jeweils aus 5 Kindern, die ich immer nacheinander geholt habe. Dafür habe ich 2 Tage von der Schule frei bekommen und habe es angefertigt. Dieses Insektenhotel steht nun im Kindergarten „Mutter Teresa“ in Oberasbach. Nun komme ich zum Rückblick: Ich habe festgestellt, dass ich sehr viel Probleme hatte mit 5 Kindern gleichzeitig zu

Fahrrad mit Herz Zurückblickend war meine Große Arbeit eine wichtige Erfahrung für mich. Ich habe während der Restauration viele Erfahrungen gesammelt, zum Beispiel dass man lieber einmal in Ruhe etwas macht als es zweimal zu machen. Die Präsentation meiner Großen Arbeit war ein sehr aufregender wie auch schöner Abend. Das Erstellen der Powerpoint war ein Leichtes für mich. Die Erstellung meines Theorieteils war eine schwere wie auch lang andauernde Arbeit. In meinem theoretischen Teil habe ich mich mit der Geschichte des Fahrrads befasst und der Entwicklung in der heutigen Zeit. Mein Fahrrad ist jetzt 30 Jahre alt, es war anstrengend aber das war es wert. Ich hatte verschiedene Probleme während meiner Großen Arbeit. Ich habe dieses Thema gewählt, weil ich schon mein ganzes Leben lang leidenschaftlich Fahrrad fahre. Ich habe für meine Große Arbeit insgesamt ungefähr 6 Monate gebraucht. Ich empfehle allen, die diese Arbeit noch vor sich haben, möglichst früh mit dieser zu beginnen.

Moritz Mandl

arbeiten. Die Kinder waren sehr interessiert und wollten alle zur gleichen Zeit mit dem Werkzeug arbeiten! Mir hat die große Arbeit eigentlich gefallen, aber bei dem Vortrag war es eine Herausforderung für mich. Nach dem Vortrag war es eine Erleichterung für mich und ich bin sehr stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.

Drechseln von Gewürzmühlen Wie bin ich auf das Thema gekommen? Kochen ist mit mein größtes Hobby, daher auch die Idee Pfeffermühlen zu drechseln. Aber warum eigent-

Nina Riedelbauch

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Monti aktuell lich Drechseln? Das liegt auch an meinem zweiten Hobby, nämlich mit Holz zu arbeiten. In einer Zeitschrift die Land Lust heißt, hat ein Mann dies zu seinem Beruf gemacht (Drechseln) und der hat eben über Gewürzmühlen erzählt. Meinen Mentor habe ich 2011 auf dem Forchheimer Weihnachtsmarkt getroffen. Am 14.3.2012 habe ich mit meinem Mentor meine erste Pfeffermühle entworfen. Da ist mir erst klar geworden wie viele Arbeitsschritte in den Mühlen stecken. Mein nächster Schritt war dann die Mahlwerke zu kaufen, damit wir eine 1 zu 1 Zeichnung an fertigen konnten. Am 23.3.2012 haben wir um 13:00 Uhr begonnen aus einem Quader ein Rundholz zu drechseln, dann haben wir das Teil in Körper und Kopfteil geteilt. Anschließend bin ich zu meinem zweiten Mentor gefahren, der unbedingt notwendig war, um die Innen- und Außendrehungen vorzunehmen. Denn er besaß eine Mechanikdrehbank, die ein Dreibackenfutter besitzt. Um 21:00 Uhr war dann die erste Pfeffermühle fertig, bis auf das Mahlwerk, das ich noch einbauen musste, was ich dann am nächsten Tag machte. Ein Theoriethema war schnell gefunden, da ich auch natürlich beim Kochen Gewürze verwenden sollte. Es war sehr interessant so viele verschiede Gewürze kennen zu lernen. Wer Interesse hat, kann mir gerne eine E-Mail schreiben an felix.pumpenmeier@web.de Ab März werde ich wahrscheinlich in kleinen Mengen Gewürzmühlen produzieren.

Felix Pumpenmeier

Lautsprecherboxen Meine Idee war es, etwas zu bauen, wovon ich auch nach der Großen Arbeit etwa habe. Deshalb bestand Ausgabe 54/2014

mein praktischer Teil aus der Fertigung von meinen Boxen. Der theoretische Teil befasste sich mit der Geschichte der Lautsprecher und den Grundlagen der Akustik. Diese befasste sich mit der Ausbreitung, Wahrnehmung und Entstehung des Schalls. Beim Theorieteil war es zwar zeitlich knapp, aber es lief doch alles wie geplant. Beim praktischen Teil brauchte ich mehr Zeit, da ich beim Bau des Korpus ungenau gearbeitet habe. Es entstanden beim Verleimen Fugen und Stöße, die ich mühsam abschleifen musste und mit verdünnten Holzleim abdichten musste. Zum Ende hin bin ich sehr zufrieden mit meinen Boxen, diese stehen in meinem Zimmer, um meine Eltern zu ärgern.

Luca Hilgart

Mein Thema war Jack Russell Terrier Ich habe über die Rasse erzählt, was man mit ihnen machen kann. Ich habe ein Informationsheft gemacht. Ich habe mich beim theoretischen Teil mit der Rasse Jack Russell Terrier auseinander gesetzt und man kann etwas über z. B. Pflege, Erziehung, Krankheit, Impfungen, Ernährung und Spiele erfahren. Die große Arbeit war für mich zeitaufwendig, aber es hat Spaß gemacht sich mit dem praktischen Teil zu beschäftigen. Am PC den ganzen theoretischen Teil abzuschreiben war sehr zeitaufwendig. Dass ich mich mit

meiner Lieblingsrasse auseinander gesetzt habe, fand ich toll. Und ich bin echt stolz, dass ich die Präsentation gehalten habe, weil ich super aufgeregt war. Ich habe im August mit dem schriftlichen Teil und mit dem praktischen Teil angefangen.

Marina Distler

„Blockflöte – das unterschätzte Instrument“ war mein Thema. Ich habe dieses Thema gewählt, weil ich finde, dass sie ein faszinierendes Instrument ist. Außerdem will ich auf die Blockflöte aufmerksam machen, weil sie nicht genug gewürdigt wird. Ich habe im praktischen Teil nachvollziehen können, was ein Flötenbauer noch von Hand bei der Produktion macht. Dafür habe ich einen zweitägigen Kurs bei der Firma Mollenhauer absolviert. Im theoretischen Teil habe ich mich mit der Geschichte der Blockflöte befasst. Unter anderem auch mit Musikern und der Vielfalt an Holzarten. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Aber das Beste ist, dass sich die langen Tage vorm Laptop gelohnt haben und ich meine Große Arbeit bestanden habe. Der praktische Teil fiel mir sehr schwer, vor allem den Hintergrund, den ich zum Bau brauchte, zu verstehen war nicht einfach, da ich die Jüngste im Kurs war. Der theoretische Teil war leichter, da mich meine Mentorin super unterstützt hat. Die Präsentation war für mich eine tolle und auch aufregende Erfahrung. Es hat Spaß gemacht, aber eine Große Arbeit im Leben zu schreiben reicht mir.

Anna Kraus

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Monti aktuell

Mein Name ist Alexander Koch und ich habe meine Große Arbeit über Fotografie und Bildbearbeitung der vier Elemente gemacht. Ich hatte viel Spaß beim Fotografieren von Feuer, Wasser, Erde und Luft, aber leider habe ich sehr spät angefangen, weshalb ich dann auch unter Zeitdruck stand. In meinem praktischen Teil habe ich Bilder gemacht, sie bearbeitet und ein Fotobuch gestaltet. In meinem theoretischen Teil habe ich über Techniken beim Fotografieren, Möglichkeiten zum Bearbeiten und Fotoentwicklung geschrieben. Ich wollte eigentlich Wölfe fotografieren, was aber leider nicht funktioniert hat. Und deshalb habe ich mich dann für die Elemente entschieden.

Am Samstag, dem 28. November, war ein großer und aufregender Tag für mich. Endlich konnte ich meine Große Arbeit anderen Leuten präsentieren. Der Titel meiner Großen Arbeit lautete „Aus Erdvorkommen Schmuckstücke schaffen. Goldschmiedekunst und Schmuckgeschichte“. Ich bin auf das Thema gekommen, weil ich schon lange 22

Schmuck selber mache. Die Besucher waren begeistert von meiner Arbeit, sie haben sich für den Schmuck interessiert und die Einzelheiten von mir erklären lassen. Sogar eine Redakteurin von der Presse war an meinem Stand. Für den schriftlichen Teil der Großen Arbeit habe ich etwa 120 Stunden gebraucht und für den praktischen Teil 100 Stunden gearbeitet. In der ganzen Zeit habe ich 9 Ringe, 1 Armband, 2 Anhänger und 1 Kette hergestellt. Im Rückblick stelle ich fest, dass in dem ganzen Zeitraum keine größeren Komplikationen aufgetreten sind. Die Große Arbeit hat mir sehr viel gebracht, denn ich weiß nun wie man Schmuckstücke präsentiert und habe durch die Große Arbeit mehr Chancen einen Ausbildungsplatz zum Goldschmied zu bekommen. Wenn Sie Interesse an meinem Schmuck bekommen haben, hier ist meine E-Mail: Ben2209@gmx.de

Ben Striezel

Von der Jagderleichterung zum UNESCO Kulturerbe - Die Falknerei Zu diesem Thema kam ich, da ich mich schon länger begeistert mit Greifvögeln und der Falknerei beschäftige. Mein theoretischer Teil "De arte venandi cum avibus" - Über die Kunst mit Vögeln zu jagen. Hierbei gehe ich auf Greifvogelkunde und hauptsächlich auf die Geschichte der Falknerei ein. Die von den Anfängen vor 4200 Jahren bei den Steppenvölkern Mittelasiens über die europäische Blütezeit der Beizjagd (wie die Jagd mit Greifvögeln genannt wird) im Hochmittelalter bis zur modernen Falknerei mit neuen Möglichkeiten durch z. B. Telemetrie. Als praktischen Teil habe ich

eine Falkenhaube, ein Federspiel (Beuteattrappe für Falken) und einen Falknerhandschuh aus Rinderleder genäht. In den Sommerferien habe ich bei meinem Mentor Achim Schmidt (Berufs-Falkner) im Bayerischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach ein Praktikum gemacht. Hierbei habe ich auch einmal meinen selbst genähten Handschuh getestet. Resümee: Vor allem das Praktikum bei meinem Mentor hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Nähen des Handschuhs war sehr schwer, aber ich bin trotzdem stolz, dass ich es geschafft habe, da alle, die ich um Hilfe gebeten habe, meinten, dass es viel zu schwer sei. Das Schreiben des theoretischen Teils fiel mir recht leicht, da ich schon einiges über Falknerei wusste. Ich habe aber trotzdem noch Neues dazu gelernt.

Tobias Schuchardt

Mein Thema der Großen Arbeit hieß „Pfeil und Bogen“. Die Frage wie ich zu dem Thema kam ist leicht zu beantworten: Meine Mutter hatte die Idee. In meinem praktischen Teil habe ich einen Bogen aus Bambus gebaut und Pfeile aus Eiche hergestellt. Im theoretischen Teil habe ich erklärt, wie Bögen früher einmal ausgesehen haben

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Monti aktuell und wie sie heute sind. Außerdem wird auch erklärt, wie man richtig mit Pfeil und Bogen umgeht. Ich fand den theoretischen Teil schwieriger als den Praktischen. Ich habe auch länger für ihn gebraucht, weil ich nicht so gerne schreibe und lieber praktisch arbeite. Durch die Große Arbeit habe ich gelernt, dass auch die kleinen Aufgaben nicht zu unterschätzen sind und dass man unter Zeitdruck nicht so gut arbeiten kann.

schon von klein auf immer eine Ape haben wollte, daher hat es sich für mich als Thema der Großen Arbeit angeboten. Ich finde das Ergebnis meiner Arbeit gut, da die Ape eine neue Lackierung hat und auch wieder in einem guten Zustand ist.

Moritz Pumpenmeier

Jonas Hellwig

am Fagott ist. Hierbei habe ich den Umgang mit bestimmten Werkzeugen und viele Handgriffe gelernt. Am Ende war ich mit dem Ergebnis allerdings sehr zufrieden. Für die komplette Arbeit habe ich ca. 4 Monate gebraucht, wobei ich mir auch recht viel Zeit gelassen habe. Gelernt habe ich während der Zeit der Großen Arbeit, dass man seine Zeit wirklich sinnvoll einteilen und das Ganze nicht unterschätzen sollte. Auch die Präsentation sollte man rechtzeitig anfangen, denn auch wenn sie vielleicht der Abschluss ist, gehört sie dazu.

Larissa Wolfschmitt

Leidenschaft Paddeln In einem Theorieteil habe ich mich mit den verschiedenen Kajaks befasst z. B. die Kenntnisse der verschiedenen Kajaks. Bei meinem praktischen Teil habe ich eine fünftägige Flusswanderung unternommen mit einen 3er Faltkajak vom Blaibacher See nach Regensburg. Es waren insgesamt 118 Kilometer. Rückblick: Die Flusswanderung hat

Die Landschaftsfotografie Mein Thema war Fotografieren. Ich fotografiere schon lange mit der Spiegelreflexkamera Nikon D3100 und es war ein Wunsch als Große Arbeit aus verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. Mein theoretischer Teil ist das Fotografieren aus verschiedenen Perspektiven. Bei dem praktischen Teil stellte ich 2 Fotobücher her: eines von Premuda und eines von Mallorca. Rückblick auf das Projekt: Ich habe gerne daran gearbeitet und ich habe viel gelernt z. B. wie ich besser fotografieren soll.

Anna Pöhlmann

Mir hat die Große Arbeit sehr viel Spaß gemacht, sowohl das Recherchieren vom theoretischem Teil über den 2Taktmotor als auch das Restaurieren meiner Piaggio Ape 50. Bei den Recherchen über den 2Taktmotor habe ich vieles über ihn erfahren. Zum einen wie er funktioniert und zum anderen über die Bauweisen, wie die verschiedenen Spül-, Ansaugund Schmierungsarten. Für die Restauration meiner Ape habe ich mich entschieden, da ich Ausgabe 54/2014

Vom Bambus zur MusikDas Fagott und sein Mundstück In meiner Großen Arbeit habe ich mich mit dem Fagott auseinandergesetzt. Mit der Geschichte des Fagotts, berühmten Werken und Komponisten habe ich mich im theoretischen Teil beschäftigt. Hierbei habe ich viel Neues gelernt z. B. wie ich schnell an Informationen komme. Im praktischen Teil habe ich ein Mundstück für das Fagott gebaut. Das war für mich einfach ein Wunsch, da es das kleinste Teil

mir richtig gut gefallen und ich habe sehr viel gelernt. Was mir nicht so gut gefallen hat war die extreme Hitze. Was hat’s mir gebracht: Ich weiß alles was man beim Paddeln braucht wie z.B. die Paddeltechniken und die Sicherheitshinweise. Ich habe mein praktischen Teil im Juni angefangen und meinen theoretischen Teil ungefähr Juli- August. Warum habe ich das Thema gewählt: Mein Cousin hat mit seinem Vater sehr viele Touren gemacht und da bin ich auf die Idee gekommen, dass ich das auch mal ausprobieren will und somit habe ich meinen Mentor gefunden.

Jannik Kluß

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Mein Cajón Schon als ich das erste Mal von der Großen Arbeit hörte, war mir klar, dass mein Thema etwas mit Musik zu tun haben wird. Durch meine Begeisterung Schlagzeug und andere Rhythmusinstrumente zu spielen, wusste ich, dass ich ein Instrument bauen wollte. Ein Cajón zu bauen erschien mir als realistisch aber gleich auch interessant. In meinen Theorieteil beschäftigte ich mich mit der Geschichte der Rhythmusinstrumente. Meist, wenn ich für meine Große Arbeit schrieb, konnte man mich nicht mehr wegbringen, da die Begeisterung mich packte. Im praktischen Teil baute ich mein eigenes Cajón. Es faszinierte mich, wie aus sechs Birkenholzplatten ein ganzes Instrument entstand. Mit dem Ergebnis war ich mehr als nur zufrieden. Durch die Große Arbeit hatte ich die Chance, mir einen langersehnten Traum zu erfüllen - ein eigenes Cajón zu besitzen! Es war ein Privileg für mich, die Große Arbeit machen zu können. Auch wenn es manchmal stressig war und ich ein bisschen ängstlich war, vor 300 Leuten zu sprechen, bin ich froh, es gemacht zu haben! Die vielen Stunden der Arbeit haben sich bezahlt gemacht.

Mikroskopie Hallo, mein Name ist Elena Jackermeier und ich habe als Große Arbeit das Thema Mikroskopie behandelt. In meinem Theorieteil habe ich folgende Themen bearbeitet: Die ersten Erfinder des Lichtmikroskops und die Bedeutung der Mikroskopie in der Berufswelt. Als praktischen Teil hielt ich eine Unterrichtsstunde in einem Kindergarten und erstellte einen Stationsgang für die Grundschule. Mein praktischer Teil war zwar anstrengend, aber es hat mir auch viel Spaß gemacht, mit den Kindern zusammen zu arbeiten. In meiner Großen Arbeit habe ich gelernt, dass man den Aufwand der Projektarbeit nicht unterschätzen sollte. Außerdem sollte man mit der Großen Arbeit rechtzeitig beginnen, um nicht in Stress zu kommen. Die Große Arbeit war für mich eine hilfreiche Erfahrung, um Einblicke in die Berufswelt des Erziehers zu gewinnen.

Das Hochbeet In meiner Großen Arbeit ging es um das Thema „Hochbeet“. Als theoretischen Teil habe ich die Geschichte des Hochbeets und die verschiedenen Bepflanzungsmöglichkeiten beschrieben. In meinem praktischen Teil habe ich ein Hochbeet selbst entworfen und gebaut. Insgesamt verlief die Große Arbeit für mich ziemlich gut, es gab fast keine Probleme. Im praktischen Teil habe ich gelernt, besser mit den Werkzeugen umzugehen, im theoretischen Teil lernte ich viel über die verschiedenen Pflanzen und was man alles in ein Hochbeet einpflanzen kann. Gewählt habe ich das Thema, weil es vor allem meiner Mutter im Garten vieles erleichtert.

Kilian Rudel

Fotos: Thomas Kehrberger

Elena Jackermeier

Per Herischek-Vornlocher

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Betriebsbesichtigung Diamant-Klasse, Forchheimer Sparkasse

Im Rahmen unseres jetzigen Themas „Die Aktienbörse“ wollten wir mit Experten sprechen und so schlug unsere AWT-Lehrerin Astrid vor, mit uns die Sparkasse in Forchheim zu besuchen. An einem Dienstagvormittag starteten wir, sieben Schüler der 10. Jahrgangsstufe, zusammen mit Astrid zur Sparkasse. Dort angekommen, wurden wir freundlich von Frau Carina Schneider begrüßt. Sie informierte uns über das Filialnetz der Sparkasse Forchheim, über die Zahl der Mitarbeiter, über die Ausbildungsmöglichkeiten und auch über die Verbundpartner der Sparkasse (z. B. die Bausparkasse LBS). Im An-

schluss an ihren Vortrag, stellte sie uns verschiedene Fragen (z. B. Online-Banking, Girokonto) die wir in Kleingruppen bearbeiteten und das Ergebnis anschließend allen vorstellten. Danach begannen wir unseren Rundgang durch die Sparkasse. Dabei waren wir im Schalterraum, im Tresorraum und wir konnten einem Wertpapier-Berater der Bank unsere Fragen zum Thema Aktien und Börse stellen. Besonders ausführlich erzählte uns der Mitarbeiter der Bank im Tresorraum alles rund um die sichere Geldaufbewahrung. Mit ein paar leckeren Brötchen gestärkt, liefen wir zurück zur Schule und schauten dort noch kurze Unterrichtsfilme zu diesen Themen an. Wir alle fanden es sehr schön und lehrreich, dass die Bank uns diese neuen Einblicke erlaubt hat. Vielen Dank dafür. Moritz Kilgenstein Fotos: Johanna Künzel

Seite 26 u. 27 Neu gestaltet - unser Absolventenflyer: Das zweiseitige Infoblatt ist ideal für unsere 9.- und 10.Klässler zum Beilegen bei ihrer Bewerbung. Es gibt einen Überblick über die Besonderheiten des Lernens an der Montessorischule, Zeugnisse ohne Noten und – als Tüpfelchen auf dem i sozusagen – Statements von Arbeitgebern über ihre MontiMitarbeiter. Er kann unter www.montessori-forchheim.com unter Schule/Sekundarstufe/ Weitere Informationen in Farbe und schwarz/weiß heruntergeladen und ausgedruckt werden. Ausgabe 54/2014

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Hilf mir es selbst zu tun! Unser privates Montessori Kinderhaus „Pusteblume“ besteht seit Oktober 1996. Seit November 2010 genießen wir bereits unser neu gebautes Haus in der Balthasar-Schönfelder-Str in Forchheim. Die 3-6 jährigen Kinder in der Sonnengruppe und integrativen Meeresgruppe fühlen sich wie ihre Erzieherinnen sehr wohl im neuen Heim und im täglichen Miteinander. Um auch weiterhin eine erfolgreiche Arbeit gewährleisten zu können, suchen wir eine/n neue/n Mitarbeiter/in, die ab September 2014 im Kinderhaus in der Integrationsgruppe tätig sein kann. Sie arbeiten gerne mit Kindern, sind begeistert von der Montessoripädagogik und üben Ihre Tätigkeit mit Engagement und Freude aus. Der wertschätzende und achtsame Umgang mit Kindern in ihrer Verschiedenheit ist Ihnen ein besonderes Anliegen. Sie besitzen eine pädagogische Ausbildung als Erzieherin und Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern dieser Altersstufe. Wir bieten ein freundliches, engagiertes Team, eine von partnerschaftlichem Umgang geprägte Atmosphäre, Offenheit für eigene Ideen sowie einen großen Erfahrungspool zum Bewältigen der täglichen Arbeit. Wir wünschen uns einfühlsame und motivierte Mitarbeiter, die an einer Vollzeitstelle interessiert sind und auch die Bereitschaft und Fähigkeit mitbringen mit integrativen Kindern zu arbeiten. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage oder telefonisch bei Sibylle Kellner 09191-7366779. Interesse? Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Unterlagen an: Montessori-Pädagogik Forchheim e.V ! Geschäftsführung ! Egloffsteinstr.33 ! 91301 Forchheim oder gerne auch per E-Mail an geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de.

www.montessori-forchheim.de

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