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d….. n u , d n und, u Jahrgang 2013, Juli, Ausgabe 52

Auf unserer Homepage gibt’s die Monti aktuell auch in Farbe


Monti aktuell

Ein Bienchen

Vorwort Hallo Ihr lieben Montis, Das „J“ aus dem A-B-C der Guten Schule von Otto Herz wird mir verzeihen, wenn ich gleich zum „K“ komme, denn das passt derzeit viel besser zu unserem Tun. „Zu einem Klima der Kooperation beitragen und Konfrontationen kooperativ kontern“. So meistern wir eine Sanierung unter der Schulzeit mit allen planerischen Vorarbeiten und Vertragsgesprächen, so haben unsere Schüler richtig toll ihren Quali gemeistert mit aller Unterstützung durch Euch Eltern und ihre Lehrer, so wachsen alle Verantwortlichen in Kinderhaus, Schule und Verein immer besser zusammen, so werden wir auch weiterhin versuchen, unterschiedliche Standpunkte und Meinungen wahrzunehmen, auch mal stehen zu lassen oder für alle sinnvoll einzubinden. Genießt alle Eure Ferien, erholt Euch gut. Ich wünsche Euch viel Spaß, viel Sonnenschein (auch im Herzen) und auch ein wenig Vorfreude auf unsere Monti-Schule, dann bestimmt schon in neuem Glanz, wenn auch noch nicht ganz fertig…. Mit lieben Grüßen Sibylle Kellner

für......

unseren AK Schülerbücherei seit einem Jahr leitet Fabian Bayer unsere Schülerbücherei in der 2 Etage. Ein Team von ca. 15 Personen hat damals die Idee von Renate Hübschmann aufgegriffen und Schritt für Schritt diesen Raum für sich und die Schüler natürlich erschlossen. Sie haben nach vielen Absprachen untereinander und mit dem Schulteam die Bücherei eingerichtet, eine Ausleihordnung verfasst, Spendenaufrufe für Bücher gestartet, diese auch in großem Umfang bekommen (Dankeschön auch an die Spender!) und schließlich alles inventarisiert. Insbesondere in der Anfangszeit haben wir Fabian oder seine Kollegen oft bis spät abends im Schulhaus arbeiten gesehen. Heute gewährleistet ein sehr zuverlässig, freundlich und hilfsbereit arbeitendes Ausleihteam von 8-10 Eltern eine richtig lange Öffnungszeit am Montag von 10.30-13.30 Uhr, die von den Schülern der 1.-6 Klasse auch sehr gut angenommen wird. Ab dem nächsten Schuljahr soll es dann Fachliteratur und Belletristik nicht nur für die jüngeren Kinder sondern auch als Jugendbücherei geben. Nicht nur die Schüler, sondern auch wir Erwachsenen fühlen uns sehr wohl in unserer Bücherei mit den selbstgebauten Buchständern des AK Material oder den wunderschön gestalteten Schildern. Vielen vielen Dank Euch allen und besonders auch Dir Fabian für die gute Organisation, das wirtschaftliche Arbeiten und die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit uns. Ihr habt unseren Schulalltag sehr bereichert und wir freuen uns auf weitere gute Bücher zum „Schmökern“. Liebe Grüße Sibylle

Montessori Pädagogik Forchheim e.V. Träger von Schule und Kinderhaus, als gemeinnützig anerkannt und eingetragen beim Amtsgericht Bamberg, Aktenzeichen VR 10482 Egloffsteinstr. 33 91301 Forchheim Telefon: 0 91 91/73 66 77 9 Fax: 0 91 91/72 99 96 E-Mail: geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de 1. Vorsitzender Christoph Kilgenstein 2. Vorsitzender Bernhard Jackermeier 3. Vorsitzender Michael Bayerlein Geschäftsführerin Sibylle Kellner

Finanzvorstand: Maja Wucherer Personalvorstand: Matthias Burger Schriftführerin Manuela Mylius

Bankverbindungen: Verein: Volksbank Forchheim, BLZ 76 39 1000, Konto 77 50 978 Schule: Sparkasse Forchheim, BLZ 763 510 40, Konto 80 52 300 Kinderhaus:: Vereinigte Raiffeisenbank BLZ 770 694 61, Konto 80 90 39

Montessori-Kindergarten Forchheim Kinderhaus „Pusteblume“ Balthasar-Schönfelder-Str. 36 91301Forchheim Tel. 0 91 91/70 44 32 Fax: 0 91 91/70 26 24 E-Mail:kindergarten@montessori-forchheim.de Private Montessori-Volksschule Forchheim, Grundschule und Hauptschule Egloffsteinstrasse 33 91301 Forchheim Tel.0 91 91/72 99 95 Fax.0 91 91/72 99 96 E-Mail:schule@montessori-forchheim.de Redaktion: Sigrid Oppelt, Katja Eckert-Hessing, Thomas Hilgart, Judith Walloch, Michael Hoser, Sylvia Auerswald, Moni Glätzl E-Mail: monti-aktuell@montessori-forchheim.de Druck: Druckerei Bernhard Weid, Hirschaid

Fotografen Titelseite: siehe jeweilige Beiträge 2

Ausgabe 52/2013


Monti aktuell

Monti-Kommunion 2013 6 Jahre ist es nun schon her, seit mein großer Sohn seine MontiKommunion auf Burg Feuerstein gefeiert hat. Natürlich blicke ich wehmütig zurück, denn es war ein wirklich schönes Fest. Doch Burg Feuerstein ist schon einige Zeit Geschichte. Zugegeben fällt es mir nicht ganz leicht, mich auf neue Gegebenheiten umzustellen, aber das Leben ist nun mal eine ständige Veränderung, also mit frohen Mut ran an die Sache. Wie gut, dass Christine Hübschmann eine feste Konstante in Sachen MontiKommunion ist. Ohne sie wäre das wohl nicht zu stemmen (hat sie dafür eigentlich schon mal ein "Bienchen" bekommen? ) Zwar sind viele Eltern dabei, die schon eine MontiKommunion hatten (und gerade auch deswegen wieder dabei sind), aber der große Berg an Vorbereitungsarbeit und organisatorischen Maßnahmen sowie die neue Pfarrei in St. Josef in Buckenhofen, die uns seit einem Jahr neue "Heimat" bietet...das macht uns doch ein bisschen Kopfzerbrechen: schaffen wir das alles? Und dennoch, die ersten Abende zeigen: Monti-Eltern sind engagiert und jeder versucht, sein Bestes zu geben. Mit Hilfe von Christine gehen wir Schritt für Schritt den Weg der Vorbereitung. Dieses Jahr wäh-

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len die Kinder als Thema: Jesus -Brot des Lebens Ein kleiner Höhepunkt erwartet uns bereits am ersten Samstag im Januar. Soraya, eines der Kommunionkinder wird getauft. Pfarrer Klaus Weigand gestaltet die Zeremonie so kindgerecht, dass sie

erfahren und die meisten lassen sich ungehemmt die Füße von einem anderen Kind waschen. Manche finden es etwas unangenehm. So haben sich wohl auch die Jünger gefühlt. Beim Abendgottesdienst merkt man: Die Kinder sind sich im-

den Kindern und vor allem Soraya sicher immer in Erinnerung bleibt. Ja schon fast Montessori-mäßig, dürfen die Kinder mit allen Sinnen miterleben: Das Wasser fühlen, Soraya mit Grisam salben, ihr gute Wünsche mit auf den Weg geben....auch für uns Eltern die diesen Samstag mitgestalten, überwiegt die schöne Erfahrung, die wir mit den Kindern haben. Es ist sicher kein "verlorener" Samstag (die Arbeit zu Hause rennt sicher nicht weg!, die Erinnerung bleibt!) Am zweiten Vorbereitungssamstag wird Brot gebacken und über das Teilen geredet. Am Abend nehmen alle am Gottesdienst teil und erzählen von den Aktionen. Schon eine Woche später treffen wir uns wieder. und ich kann als Gruppenleiterin wieder dabei sein. Zusammen mit Jessica Saffer darf ich den Kindern das Thema "das letzte Abendmahl" näher bringen. Wir sind verblüfft, was sie alles über das Paschamahl wissen (und lernen so selbst dazu). Wir freuen uns, dass sie wirklich mit Eifer dabei sind. Die Fusswaschung dürfen sie selbst

mer mehr in St. Josef zu Hause. Im Altarraum singen und tanzen sie mit Pfarrer Klaus schon ganz selbstverständlich! Er lässt uns vor allem immer wieder wissen: Wir sind nicht nur geduldete Gäste, sondern gehören zur Gemeinschaft. Wie gut, dass Helena und Greta sich in der Gruppenstunde vorher für die Gastfreundschaft bei ihm spontan bedankt haben. Am letzten Wochenende steht das Thema Versöhnung an. Die Kinder sind aufgeregt, denn dieses mal wird "gebeichtet". Aber mit dem was wir Eltern vor 30 Jahren unter Beichte verstanden haben, hat das nicht mehr viel zu tun. Gott sei Dank! Pfarrer Klaus lädt in einem nett hergerichteten Zimmer im Gemeindezentrum zum Gespräch ein. Jedes Kind kommt grinsend und erleichtert wieder. Im Anschluss werden die "Beichtzettel" in einer Schale verbrannt. Am Nachmittag kommt Lena Knauer vorbei und erzählt uns von dem GhanaProjekt, das wir mit unserer Spende an der Kommunion unterstützen. Eine tolle junge Frau, die vor Ort lebte. Jetzt können wir es uns richtig gut vorstellen, wo unser Geld hinkommt. Tja und dann ist der da, 3


Monti aktuell der 27.4. , der große Tag und wir sind etwas traurig, dass das Wetter nicht mitspielt. Am Tag vorher hatte es 25 Grad und über Nacht die große Abkühlung auf 8 Grad. Doch der Gottesdienst ist so gelungen, dass das Wetter Nebensache ist. Pfarrer Klaus versteht es einfach eine Feier für die Kinder zu gestalten.( auch wenn der gesamte Ablauf von uns entworfen ist!) Die Band ist klasse. Gute Musik macht ein Fest natürlich auch aus. Aber nicht zu vergessen, unsere Kommunionkinder, die wirklich super mitgemacht haben. Zum Abschluss gibt es die versprochenen Gummibärchen mit Gummibärenlied. Die ganze Gemeinde muss natürlich schmunzeln. 2 Wochen später treffen wir uns noch am Senftenberg und gehen wandern. Im Freien hält Klaus einen Dankgottesdienst,

obwohl er tagsüber nach Gößweinstein gewallfahrt ist. Die Kinder geben etwas von ihrem Kommuniongeld für die Waisenkinder in Ghana, sie lassen Geschenke weihen und wir bedanken uns bei Klaus! Ein schöner Abschluss! Was ziehe ich also für ein Fazit nach den anfänglichen Bedenken? Sich zu engagieren lohnt sich. Die Nachmittage mit den Kindern waren toll und es ist immer wieder nett, auch Eltern anderer Klassen kennenzulernen. Pfarrer Klaus ist für Kinder echt ein Superpfarrer. Wir Erwachsenen mussten das ein oder andere Mal ein bisschen schlucken, weil er doch sehr direkt ist. Aber man muss ihm einfach auch nachsehen, dass er wirklich viel um die Ohren hat. zwei Gemeinden und unsere Kom-

munion. Priester sind auch nur Menschen! Er ist extrem spontan, was ab und an Pläne durchkreuzt....aber alles in allem hat er den Titel "Coolster Pfarrer Bayerns" (einmal von Antenne Bayern verliehen) sicher verdient. Abschließen möchte ich mit dem Satz von Madleines Uropa, der meinte: Jetzt muss ich erst so alt werden, um einmal so einen schönen Gottesdienst zu erleben.

Text : Manuela Denzler Fotos: Kommuniongruppe

Neu: 10. Klasse startet im September Im September 2013 wird der erste Jahrgang einer 10. Klasse starten. Hierzu konnte ein Realschullehrer als Klassenleitung gewonnen werden. Die Regierung von Oberfranken hat die Einrichtung einer 10. Klasse an der Montessorischule Forchheim genehmigt. Geeignete Schüler werden hierfür bereits seit mehreren Jahren in speziellen Lernstudios vorbereitet. Erstmals sind ausreichend Schüler zum Bilden einer Klasse vorhanden, die den qualifizierenden Hauptschulabschluss gut abgelegt haben und sich so für die erhöhten Anforderungen einer 10. Jahrgangsstufe qualifiziert haben. Ebenso wie beim Quali werden die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse mit den Methoden und Materialien der Montessori-Pädagogik auf die Prüfung zur Mittleren Reife vorbereitet. Diese wird an einer staatlichen Schule , in enger Zusammenarbeit mit den dort tätigen Lehrern abgelegt. 4

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Jede Runde zählt – Schüler der Montessorischule erliefen über 7.000 Euro Spendengelder An einem Donnerstag im Mai konnten die Schüler der Grund- und Sekundarstufe ihre Schultaschen zu Hause lassen und schlüpften stattdessen für eine guten Zweck in ihre Sportsachen. Der Sponsorenlauf hat ja beim Sportfest schon eine lange Tradition. Dieses Jahr wurde erstmals ein ganzer Vormittag für diesen so genannten „Lebenslauf“ reserviert, an dem die Schüler für Kinder liefen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind. Jedes Kind hatte vor -ab mit einem Sponsor (Eltern, Großeltern, Nachbarn, Freunde etc.) einen Geldbetrag festgelegt, der für jeden gelaufenen oder gegangenen Kilometer gespendet wird. Mit dieser Motivation starteten die Schüler um kurz nach neun und jeder lief oder ging so oft er konnte die ein Kilometer Strecke rund um den Altarm der Regnitz auf der Sportinsel.

Wie bei einem richtigen Laufevent organisierten die Eltern eine Verpflegungsstation und stellten Streckenposten zur Unterstützung. Nach etwa 2,5 Stunden waren alle müde und erschöpft, aber auch sehr zufrieden über ihren Erfolg und zeigten mit großem Stolz ihre Rundenzahlen auf ihren gestempelten Armen. Die Schüler schafften es, eine Strecke von insgesamt 2.434 km zu erlaufen, das ist mehr wie von Garmisch nach Flensburg und zurück. Mit dieser enormen Leistung erreichten die Schüler eine Spendensumme von 7.421,57 €, die in die-

sem Jahr der Elterninitiative krebskranker Kinder Erlangen e.V. zu Gute kommt. Die Elterninitiative wurde 1983 aus dem Kreise betroffener Eltern gegründet. Ihr Ziel ist es, krebskranken Kindern, die auf der onkologischen Station der Universitätskinderklinik Erlangen behandelt werden und deren Familien in vielfältigster Weise unterstützend unter die Arme zu greifen. Marietta Maag und Kai Hulwa, 2. und 3. Jahrgangsstufe der BirkenKlasse, die 11 bzw. 17 km liefen und Schulleiter Herbert Winter übergaben Frau Paulus von der Elterninitiative einen Scheck über die Spendensumme.

Text: Silvia Auerswald, Fotos: Sylvia Auerswald und Fam. Wiesinger

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Tag der offenen Tür im Kinderhaus Pusteblume Am 27.April veranstaltete das Kinderhaus Pusteblume wieder einmal seinen Tag der offenen Tür . In bewährter Tradition konnten sich große und kleine Besucher von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr bei allerlei Aktivitäten vergnügen, sich die kulinarischen Köstlichkeiten schmecken lassen, in allen Räumen umsehen und natürlich vom fachkundigen Personal über das Kinderhaus und die Montessori-Pädagogik informieren lassen. Wie immer mussten an diesem Nachmittag die Euros in die berühmte Pusteblumen-Währung (ein grüner Schein entspricht 50 Cent), das vor allem bei den Kindern heiß begehrte Zahlungsmittel für diesen besonderen Tag, umgetauscht werden. In weiser Voraussicht aus der Erfahrung der letzten zwei Jahre tauschte auch ich gleich zu Beginn 40 Pusteblumen, in der Hoffnung, mit diesem Budget den Nachmittag spiele-, schmink- und futtermäßig auszukommen. Aber schon beim im Eingangsbereich platzierten Glücksrad wurden meine Erwartungen zunichte gemacht, denn (und ich hätte es ja wissen müssen, es ist doch jedes Jahr das Gleiche) der Reiz des Drehens mit dem klackernden roten Gummistab, der dann irgendwann, hoffentlich bei der HauptgewinnFarbe, stoppt, ist einfach sooo groß, dass meine Tochter nur unter Androhung von Fernsehverbot wenigstens mal eine Pause machte. Ich wundere mich übrigens jedes Jahr, dass der Gummistopper bei den Geschwindigkeiten und Unmengen an Drehungen nicht schon längst abgebrochen ist. Der zweite große Renner an diesem Tag ist natürlich immer das Kinderschminken, den gesamten Nachmittag mit geduldig wartenden Mädels und Jungs durchgehend belagert, an eine Pause für die fleißigen Schminker ist nicht zu denken. Was dabei heraus kommt ist aber auch immer ein Hingucker, von gefährlichen Piraten über Raubtiere und Schmetterlinge, bis hin zu den, vor allem vom weiblichen Publikum bevorzugten, Prinzessinnen und Feen. Die nächsten Pusteblumen mussten dann für die Bastelaktion herausgerückt werden, bei der diesmal sehr schöne Schlüsselanhänger entstanden. Emmi wollte für jedes Familien6

mitglied mindestens einen machen, da wir insgesamt 6 Kinder haben, dazu noch 2 Omas und eine Tante, würde doch eine beachtliche Menge zusammenkommen, was meinen PusteblumenVorrat erschreckend schmelzen lassen würde (den Perlen-Vorrat des Ki n d e rh a u s e s wahrscheinlich auch). So forderte diese Diskussion meine diplomatischen und erzieherischen Fähigkeiten aufs Äußerste. Wir einigten uns auf 5 Anhänger, die auch wirklich mit viel Hingabe und Konzentration gefertigt wurden und wunderschön wurden. Allerdings liegen zwei von ihnen immer noch in meiner Handtasche und verfangen sich in schöner Regelmäßigkeit in meinem Geldbeutel und meinem Hausschlüssel. Zeit für eine Pause: Am liebevoll eingerichteten Verköstigungsstand waren viele Helfer um unser leibliches Wohl bemüht, es blieben keine Wünsche offen und jeder fand ein passendes Leckerli. Das das Wetter an diesem Tag nicht ganz so wunschgemäß war, störte kaum, die Gartenaktivität „SchaumkussWurfmaschine“ fand trotzdem viele begeisterte Anhänger. In diesem Jahr nahmen wir zum Schleudern allerdings Wasserbomben und Bälle, denn die Erfahrung des letzten Jahres hatte gezeigt, dass es für Besu-

cher und Aufräumer recht mühsam war, die zerquetschten, nicht gefangenen, Schaumküsse aus den Schuhsohlen und dem Sandkasten zu kratzen. Außerdem war es echt schade um die leckeren Süßigkeiten, die es dieses Mal lieber als Belohnung fürs dreimalige Treffen gab. Und Wasserbomben auffangen macht genauso viel Spaß und ist nur nass, nicht so klebrig. Hier hatte ich übrigens Glück, warum auch immer, mein Töchterchen hatte nach zweimal genug, wahrscheinlich war ihr vom vielen essen eh schon schlecht und noch ein Schaumkuss ging einfach nicht mehr rein. Für meine Tochter war es ein ereignisreicher und lustiger Nachmittag, auf den sie sich schon Wochen vorher gefreut hat, auch ich finde unseren Tag der offenen Tür immer gelungen und entspannt. Als El-

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ternbeirat war es für mich in diesem Jahr auch mit Vorbereitung und Arbeit verbunden, was sich aber auf Grund der guten Organisation und Zusammenarbeit sehr angenehm gestaltete und auch in einem angemessenen Rahmen hielt. (Gott sei Dank hatte ich eine warme Jacke dabei, denn ich war zwei Stunden für die Schaumkuss-Maschine zuständig, für deren Aufbau und Reparatur ich nun Profi bin, auch mein eingeklemmter Ischias-Nerv vom vielen Aufheben der Bälle und Wasserbomben war nach einigen Tagen wieder in Ordnung, nein, Spaß, die Kinder waren begeistert dabei und mir hat es auch viel Spaß gemacht). Natürlich waren viele derzeitige Kinderhaus-Familien da, aber es fiel auf, dass sich eine recht große

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Gruppe Eltern mit Kindern im Krippenalter einfand, die sich ausgiebig umsahen, intensiv mit den Erzieherinnen und dem Elternbeirat austauschten und sich interessiert über das Kinderhaus und die MontessoriPädagogik informierten. So saßen sie eine ganze Zeit lang im Meeres-

gruppenzimmer im Kreis auf dem Teppich und es sah ein bisschen wie ein Krabbelgruppen-Treff aus, sehr gemütlich und entspannt. Alles in allem wieder mal ein gelungener Nachmittag mit guter Stimmung und vielen netten Gesprächen. Der Aufwand hat sich in jeder Hinsicht gelohnt und Elternbeirat und Helfer ließen den Abend bei einem Gläschen Sekt noch gemütlich ausklingen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle fleißigen Helfer, ohne die wie immer so ein Fest gar nicht möglich wäre. Übrigens haben meine Pusteblumen natürlich nicht gereicht, aber was solls, es war für einen guten Zweck und einen so schönen Nachmittag ja wirklich gut angelegt.

Text: Moni Glätzl, Fotos: Michael Hoser

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Klassenreise - Sachsenmühle Am Montag den 10.6.13 traf sich die Amethystklasse um acht Uhr am Forchheimer Bahnhof. Als sich alle gefunden hatten, fuhren wir mit dem Zug nach Ebermannstadt und dann mit dem Bus nach Muggendorf. Nachdem Ausstieg liefen wir zum Natur-Info-Centrum wo uns viele Informationen aus unterschiedlichen Bereichen erwarteten. Trotz Dauerregen wanderten wir tapfer zur Sachsenmühle. Wir stoppten noch bei der Esperhöhle. Dort kletterten wir eifrig um die vermoosten und glitschigen Felsen. Erschöpft und völlig durchnässt kamen wir um 14:00 Uhr an der Sachsenmühle an. Nach einem kurzen Treffen im Speisesaal bezogen wir unsere Zimmer, bevor wir Tonis Geburtstag feierten und Ingrids köst liche Kuchen verspeisten. Am Nachmittag spielten und tanzten wir, bis am Abend Thomas kam. Er kochte mit einigen Mädels währen die Jungs die Getränke vom Auto ins Haus schafften. Mit leckeren Wraps im Bauch ließen wir den ersten Tag so langsam ausklingen. Am Dienstag nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke für die längste Wanderung der Woche. Wir besuchten den Adlerstein, das Quakenschloss, die Witzenhöhle und die Oswaldhöhle. Einige Jungs spielten am Nachmittag Fußball, was sich zum Schlammfußball entwickelte. Wie die Mannschaft aussah, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Am Abend war der Chefkoch bei uns und bereitete mit zwei Kindern ein Menü vor. Es gab zur Vorspeise Kräuterquark mit Gemüse, als Hauptgang Mexikanischer-Kartoffelauflauf und zur Nachspeise Melone. Das war sehr lecker. Am Mittwoch wanderten wir zur Stempfermühle wo wir in vier Gruppen aus sechs Reifen, acht Brettern und vielen Seilen ein Floß in einer Stunde bauten. Mit viel Spaß fuhren wir mit unseren selbst gebauten Floßen ein Stück auf der Wiesent. Wieder in der Sachsenmühle angekommen, kühlten sich fast alle Kinder mit einer Wasserschlacht ab. Wir sahen sehr lustig aus. Am Donnerstag war es Zeit für eine Runde baden im Gößweinsteiner Naturschwimmbad. Das Wasser war eisig kalt. Ein Besuch in der Basilika durfte natürlich auch nicht fehlen. In unserem Selbstversorgerhaus wieder angekommen, vergnügten wir uns mit einer kleinen Wasserschlacht

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und Wikingerschach. Am Freitag nach dem Frühstück packten wir alle Sachen zusammen und fuhren mit dem Bus nach Forchheim zum Bahnhof. Ich hätte gerne noch eine Woche angehängt. Für mich waren das Floß bauen und die Wasserschlacht die schönsten Erlebnisse. Es war mit eine der schönsten Klassenreisen.

Linnea Scherbaum Amethystklasse 5 Fotos: Anja Wenkemann

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Schullandheim Ahorn / Linde 24. - 26.04.13

Johanna 3, Karolina 4, Linde Quelle Fotos: Linde, Ahorn

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Schullandheimfahrt der Weide und Eiche nach Prackenfels Am Montag, den 6.5.2013 sind wir ins Schullandheim nach Prackenfels gefahren. Wir haben vor der Schule gewartet, bis alle Kinder da waren

und haben die Koffer im Bus verstaut. Danach sind wir in den Bus eingestiegen und haben von unseren Eltern Abschied genommen. Als wir im Schullandheim angekommen sind, haben wir unsere Koffer gesucht und haben vor dem Eingang gewartet. Dann kam ein Mann und teilte mit uns die Zimmer ein. Ich war mit Lucia und Nele in einem Zimmer. Auf unserem Zimmer haben wir unsere Betten bezogen. Ich habe oben auf dem Hochbett geschlafen. Als alle fertig waren, haben wir uns im Gruppenraum getroffen. Judith hat den Erstklässlern die Regeln erklärt. Danach war Zimmerruhe. Wir haben Spiele gespielt und um 12 Uhr war dann Mittagessen. Es gab Suppe und Geschnetzeltes mit Reis. Nach dem Essen hat Judith zu uns gesagt, dass wir uns zum Wandern fertig machen sollen. Wir haben unsere Wanderschuhe angezogen und dann ging es los. Wir sind sehr lange gelaufen, an einer Quelle vorbei, bis wir an einer Hütte ankamen, da waren Kühe drin, die waren sehr lustig. Anschließend sind wir wieder zum Schullandheim zurückgelaufen und haben zu Abend gegessen. Das war lecker! ☺ Danach haben wir an unsere Eltern Briefe geschrieben. Judith hat uns 10

noch eine Geschichte vorgelesen, sie hieß „Ole, der Bauer“. Dann war Schlafenszeit. Am nächsten Morgen hat Judith uns „Guten Morgen“ gesagt und wir sind um 8 Uhr zum Frühstücken. Es war wieder sehr lecker! Danach haben wir unsere Zähne geputzt und haben uns alle im Gruppenraum der Eiche getroffen. Wir wollten ein Feuerprojekt machen und Rike hat uns erklärt, dass man mit Feuer nicht spielen darf. Als wir danach alle rausgegangen sind, haben wir uns in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat eine Schachtel Streichhölzer bekommen und Ton. Alle Kinder haben die Streichhölzer in eine Schlange aus Ton gesteckt, danach wurden die Hölzer angezündet. Auf einmal sind alle Hölzer abgebrannt und es war kurz sehr hell. Und interessant. Anschließend haben wir getont. Ich habe einen Hund getont, der ist richtig toll geworden. Danach gab es Abendessen, es hat wie immer lecker geschmeckt. Am Abend haben wir noch ein Lagerfeuer gemacht. Nach einer Stunde sind wir aufs Zimmer gegangen. Am nächsten Morgen war es schon wieder Zeit zum

Abreisen. Wir haben alles in unsere Koffer gepackt und sind zum Frühstücken gegangen. Danach sind wir wieder aufs Zimmer, haben die Koffer fertig gepackt. Ein bisschen später haben wir sie dann runtergebracht. Wir waren draußen im Garten und sind seilgehüpft, geklettert und balanciert. Dann kam auch schon der Bus, wir haben unsere Koffer eingepackt und sind nach Hause gefahren. Im Schullandheim war es sehr schön!

Samira/Weide Fotos: Weide u. Eiche

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Rumms - die Schulhaussanierung hat gestartet! Nach kleiner Starthemmung haben nun die Sanierungsarbeiten an unserem Schulgebäude begonnen. Unübersehbar stehen die Bauzäune im Schulhof und in der Waisenhausstraße. Zunächst musste die Treppe zum Schulhof abgebrochen werden, was leider mit Lärm verbunden war. In Kürze fällt auch die vordere Eingangstreppe samt Vordach - dann bleibt vorläufig nur der Ausgang über die Pausenhalle. Herr Bahl, unser Architekt hat die Abläufe minutiös geplant und einen ausgesprochen sportlichen Zeitplan aufgestellt. So schließt eins nach dem anderen an: Außen Anbau der Feuertreppe an der Nordfassade einschließlich Umbau der Fenster zu Fluchttüren Bau des Außen-Aufzuges direkt neben der Schulhof-Eingangstreppe Austausch der Fenster und Außentüren, sowie Sonnenschutz für Süd- und Westseite Außendämmung der Fassaden, Verputz und Anstrich Erneuern der Eingangstreppen und Vordächer Wärmedämmung der Decken zum Spitzboden (oberseitig) Neuabdichtung und Wärmedämmung des Balkonfußbodens in der obersten Etage Anpassen der Balkonüberdachung, des Geländers, der Regenwasserableitung und Blitzschutzanlage Wiederherstellen der Außenanlagen, soweit von den Bauarbeiten betroffen Innen Komplettsanierung der Toilettenräume, insbesondere Abbruch-, Sanitär-, Heizung- Elektro-, Fliesen-, Trockenbau- (Zwischenwände), Schreiner(Türen) und Malerarbeiten.

Auch auf uns Montis kommt Arbeit zu: Vor dem Fensteraustausch gilt es, in den Räumen Möbel von der Fenster-

front wegzuräumen und alles staubdicht mit Folien einzupacken oder wegzuräumen. Die letzte Woche vor Ferienbeginn wird von Räum- und Einpackaktionen der Lehrer, Kinder und Eltern geprägt sein und auch

zum Ferienende ist Mithilfe nötig, um alles wieder auszupacken und die Möbel zurück zu stellen. Näheres war bei den Elternabenden im Juli zu erfahren. Außerdem wird es von Sibylle gelegentlich einen Aushang zum Baugeschehen am schwarzen Brett neben dem Lehrerzimmer geben. Ich bin zuversichtlich, dass unser Bauvorhaben gelingen wird, weil wir einen umsichtigen Architekten und Sibylle als bewährte Schaltstelle haben und nicht zuletzt, weil wir Montis sicherlich alle mitziehen werden. Wenn wir uns im Herbst über ein schönes, runderneuertes Schulhaus freuen dürfen, sind alle Strapazen sicher schnell vergessen.

Dennis Holdinghausen Sprecher AK Bau Fotos: Michael Hoser

Herr Bahl arbeitet daran, die Anfangsverzögerung (die er nicht verursacht hat) bis zum Ende wieder aufzuholen. Einiges musste vor Ferienbeginn angegangen werden und auch nach Ferienende wird es noch einige Wochen bis Monate dauern, bis der letzte Pinselstrich gemacht und der letzte Pflasterstein versetzt ist. Zum Schuljahresbeginn sollen die Innenräume und Zugänge fertig werden, bei den Sanitärräumen zumindest je ein Jungenund Mädchen-WC.

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Kreistänze, Friedenstänze – Angebot von Henrike Bessel Seit ca. drei Jahren bietet Henrike Bessel für interessierte Eltern (und Großeltern, etc.) das gemeinsame Tanzen und Singen bzw. das Erlernen von Kreistänzen an. Sie gibt darüber Auskunft für Monti-aktuell. J.W.: Für wen ist Dein Angebot des gemeinsamen Tanzens gedacht? Henrike: Das Tanzen richtet sich an alle, Frauen und Männer, die Freude haben am gemeinsamen Singen, an schönen Melodien und am Tanzen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Als „Tanzschuhe“ eignen sich dicke Socken oder leichte Sportschuhe. J.W.: Was erwartet Teilnehmer beim Tanzen und Singen von Kreistänzen? Henrike: Bei den Kreistänzen sind Tänze aus allen Religionen dabei, wie eine „Weltreise“ gibt es zu jedem Kontinent einen typischen Tanz. Wir singen und tanzen englischsprachige Spirituels, Lieder aus dem Hebräischen, aus dem Asiatischen, etc. Beim Tanzen ist es eine Herausforderung, die sich einstellenden störenden Gedanken „tanze ich richtig, singe ich richtig“ loszulassen. Daher sind die Tänze eine gute Übung dafür, bei der Sache und aufmerksam bei sich zu sein. J.W: Was fasziniert Dich selbst an den Tänzen? Henrike: Beim Tanzen verbessert man sein Rhythmusgefühl, bekommt den Überblick „über das Ganze“ und kann sich an den schönen Melodien freuen. Besonders Kinder sind es oft gar nicht mehr gewohnt, sich gleichwertig in einem Kreis zu bewegen. Warum ich selbst diese besondere Art der Tänze mag, ist, weil ich gemerkt habe, dass diese Tänze ganz viel Frieden mit sich bringen und weil ich selbst gerne tanze, singe und Gitarre spiele. Außerdem gefällt mir, dass die Lieder melodisch, einfach, rhythmisch und trotzdem nicht langweilig sind. JW: Was verbindet die Tänze mit der Pädagogik Maria Montessoris? Henrike: Die kosmische Erziehung von Maria Montessori beinhaltet auch Friedenserziehung. Frieden ist nicht Abwesenheit von Krieg sondern Frieden will gelebt werden. Das kann man bei den Kreistänzen gut üben, denn dabei ist jeder gleich wichtig (oder gleich unwichtig). Nach Maria Montessori beinhalten die „Grundbedürfnisse des Menschen“ auch „Religion“. Dabei ist aber nicht Konfession oder nur christlicher Glaube gemeint. Maria Montessori meinte, dass Kinder nicht ausgeschlossen werden sollten aus wichtigen Lebensstationen wie z.B. Geburt, Hochzeit oder Tod, alles gehört zum Leben. Religion hat ursprünglich (unter anderem) die Aufgabe gehabt, das Leben zu rhythmisieren, in verschiedene Abschnitte zu teilen – mit der Möglichkeit, diese auch zu zelebrieren. Was den „Kreis“ angeht, so ist dieser in der Montessori-Pädagogik - und auch an unserer Schule vielfältig präsent: es gibt die kreisrunden Teppiche in den Klassen, den Redekreis, Morgenkreis, Wochenabschlusskreis, Geburtstagskreis….Im Kreis ist jeder da richtig, wo er gerade steht, jeder soll sich im Kreis geborgen fühlen so wie er eben ist. JW: Seit wann beschäftigst Du Dich mit diesen Tänzen? Henrike: Seit 1996 beschäftige ich mich mit Kreis- und Friedenstänzen, und zwischen 2000 und 2004 habe ich eine entsprechende Ausbildung dazu absolviert. JW: Wie können Interessierte beim Kreistanzen einsteigen? Henrike: Interessierte sind jederzeit willkommen oder können sich mit mir per E-Mail in Verbindung setzen über henriInterview: Judith Walloch ke.bessel@web.de.

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Sportfest Grundstufe

Fotos: Sylvia Auerswald

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Autorenlesung in der Lindenklasse

Johanna, Linde,3

Die Baumpflanzaktion der Eichenklasse An diesem Mittwoch war endlich mal schönes Wetter, nach ungefähr einer Woche. Und genau an diesem sonnigen Tag war Waldtag, aber nicht ganz genau so wie immer. Dieses Mal durfte sich jeder Viertklässler ein Wildapfelbäumchen (Baum des Jahres 2013) aussuchen. Erst mal sind wir von der Schule zum Zug gelaufen. Als alle einen Platz im Zug gefunden hatten, fuhren wir los. In Pretzfeld wanderten wir gemütlich zum Wald, wo die Bäume standen. Es hat schon gedauert, bis wir da waren, denn wir haben auch Zwischenstopps gemacht. Doch endlich waren wir da und die Viertklässler, wie ich, durften sich ein Wildapfelbäumchen aussuchen und einpflanzen. Es war gar nicht so einfach, wie alle dachten, denn unter der Erde waren viele große und kleine Steine, sowie Wurzeln. Man musste viel Kraft haben, um ein Loch zu schaufeln. Am Ende schafften es doch alle, mit Hilfe der Erwachsenen. Nun gingen wir zufrieden und erleichtert zum Zug und fuhren wieder zur Schule. Die Baumpflanzaktion ist echt toll gewesen.

Emilia Indriago

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Känguru der Mathematik 2013 Beim Känguruwettbewerb, an dem in ganz Deutschland 857.681 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben, haben an unserer Schule 30 Kinder von der 3.-8. Jahrgangsstufe mitgemacht. Danke an alle Lehrer, die die Organisation übernommen haben und danke an alle Schüler, die sich an die Kniffeligen Knobelaufgaben herangewagt haben. Alle Kinder haben sich tapfer durch den Aufgabendschungel gekämpft! Wir freuen uns besonders, dass unter ihnen zwei Schüler jeweils einen 1. Preis und ein Schüler einen 3. Preis gewonnen hat. Dazu gratulieren wir sehr herzlich Linus Matern (1. Preis) aus der Klasse Eiche, Laurin Matern (3. Preis) aus der Klasse Weide und Moritz Weidt (1. Preis) aus der Klasse Ahorn. Die Idee für diesen Wettbewerb ist 1978 in Australien entstanden. Seit 1994 wird er auch in ganz Europa durchgeführt. In Deutschland ist dafür die Humboldt-Universität in Berlin zuständig. Vielleicht trauen sich ja nächstes Schuljahr noch mehr Schüler mit dem Känguru um die Wette zu knobeln.

Quali 2013 erfolgreich Der dritte Absolventenjahrgang hat erfolgreich die Sekundarstufe gemeistert und verlässt die Schule mit guten Zeugnissen. 18 von 20 angetretenen Schülern haben die Prüfung zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss bestanden (17 auf Anhieb, ein Schüler durch die Nachprüfung) und einen Notenschnitt von 2,3 erreicht. 12 Schülerinnen und Schüler haben mit der Note 2 und sechs mit der Note 3 abgeschnitten. Die beste Note war eine 1,6 von Moritz Kilgenstein. Im Vergleich zur RvT haben wir eine sehr gute Erfolgsquote, denn da fällt oft ein Drittel der Klasse durch. Bei uns haben wieder mal 90% der angetretenen Schüler bestanden. Besonders erfolgreich sind unsere Schüler bei der Projektprüfung. Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen!

Astrid Romanowski/Katja Eckert-Hessing

Herbert Winter

ferien Sommer 3 1.09.201 31.07. - 1

Ausflug zum Bauernhof Liebe Familie Greif, ich fand es schön, dass ihr uns die Hasen gezeigt habt. Ein Huhn ist ausgebüxt und hat in den Garten 8 Eier gelegt.

Ida (Weide)

Ich fand den Besuch auf dem Bauernhof sehr interessant. Ich habe viel Neues gelernt und mir gemerkt. Am besten hat mir gefallen, dass wir alles ausprobieren durften und erforschen konnten. Jetzt kann ich Hafer und Weizen unterscheiden. Mir hat das Schnittlauchbrot sehr gut geschmeckt. Ich fand es auch schön, dass wir ihre Hühner streicheln durften. Ich habe mir das Leben auf dem Bauernhof anders vorgestellt. Am süßesten fand ich den Hasen „Hexe“. Er war sehr niedlich! Ich hätte nicht gedacht, dass Hühner so hoch fliegen können. Ich würde jederzeit wieder auf Ihren Bauernhof kommen.

Paulina (Weide) Fotos: Weide

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Projektwoche 2013

Raketen

Projektgruppe Planeten In der letzten Woche war die Projektwoche. Da haben wir am Montag Galaxien gemalt. Am Dienstag waren wir im Planetarium und haben uns einen Film, der eine Reise zu dem Mond und zu den Planeten hieĂ&#x;, angeschaut. Am Mittwoch wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine hat gekleistert, die andere gefilzt und jeder war abwechselnd in beiden Gruppen. Am Donnerstag haben wir gemalt. Ole und ich haben viele Planeten-Farben gemischt. Ich habe viele Planeten und Sterne gemalt. Am Freitag haben wir unsere gekleisterten Planeten angemalt. Ole hat den Jupiter und ich meinen Planeten und meinen Mond angemalt.

Julian (Weide)

Bedrucktes T-Shirt

Projektgruppe: Sterne

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Projektgruppe Eisenbahn

Projektgruppe Eisenbahn Ich war in der Eisenbahngruppe. Am Montagmorgen hat uns Martina erklärt, was wir jetzt machen. Wir durften ein Heft gestalten, in das wir Sachen über Eisenbahnen abheften konnten. Danach haben wir einen Film angeschaut. Nach der Pause haben wir an unserem Heft weitergearbeitet. Am Dienstag sind wir ins Eisenbahnmuseum gefahren. Dort sind wir als erstes ins KIBALA gegangen. Dort gab es eine Eisenbahn, auf der man mitfahren konnte. Danach hatten wir eine Führung. Dort sind wir zum Adler und zum ICE gegangen. Dort haben wir ein Spiel gemacht und Martina hat uns gefragt, was zum Adler und was zum ICE passt. Danach sind wir wieder in die Schule gegangen. Am Mittwoch sind wir ins Stellwerk gegangen. Dort hat uns ein Mann erklärt, wie man die Signale und die Weichen stellt. Danach haben wir ein Quiz gemacht. Am Donnerstag sind wir ins Dampflokomotivenmuseum nach Ebermannstadt gefahren. Dort waren wir in zwei Hallen. In der ersten waren ganz viele Lokomotiven. In der zweiten Halle standen nur Waggons, in die man reingehen konnte. Danach sind wir ins Ebermannstädter Stellwerk gegangen. Am Freitag kam Martin. Er hat uns den neuen Eurostar gezeigt, der im Sommer 2015 auf den Markt kommt. Es war eine tolle Woche!

Johannes, Birke

Laurin (Weide)

Projektgruppe Eisenbahn

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Projektgruppe „Alltag früher“

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Projektgruppe Buchdruck

Kai, Birke Projektgruppe Druckerei Am Montag wurden wir in Gruppen eingeteilt. Ich war in der Buchdruckerei-Gruppe. Wir haben gelernt, wie die Schrift erfunden wurde. Wir haben einen Film gesehen über Johannes Gutenberg, der den Druck erfunden hat. Danach durften die Kinder Lesezeichen bedrucken. Alle durften ihr eigenes Buch binden. Außerdem waren wir in Nürnberg und haben das Industriemuseum besucht. Es war eine spannende Woche für mich!

Nele (Weide)

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Projektgruppe Bauernhof

Projektgruppe Bauernhof Was mir am besten gefallen hat, das war der Bio-Bauernhof. Da hatten die Kühe viel mehr Platz und frisches Gras. Aber was ich am besten fand, das wir unseren Finger in die Melkmaschine stecken durften. Als wir auf dem spezialisierten Bauernhof waren, durften wir die Kühe füttern und wir haben die Kälbchen gesehen. Das war toll! Wir haben auch selbst Butter gemacht.

Jennifer (Weide)

Freitag, der 14.6.2013 hat mir besonders gefallen. Als ich in die Schule ging, habe ich mich schon sehr auf den Unterricht gefreut. Denn an diesem Tag haben wir „Kulinarisches“ mit Milch gemacht. Mit einem altmodischen, kleinen Butterfass haben wir Butter hergestellt. Da haben alle beiden Bauernhofgruppen mitgemacht. Dann haben wir das Frühstück vorbereitet. Zwei Gruppen haben Butter gemacht, die eine mit einem altmodischen Rührgerät und die andere mit einem Mixer. Das hat gut geschmeckt! Nach der Pause haben wir einen Film geguckt. Darin ging es viel um Kühe, Butter, Milch und Sahne. Beispielsweise, wie viel Rahm man für 1 Kilo Butter braucht, nämlich den Rahm von 25 Litern Milch. Im Film haben wir viel gelernt. All dies hat viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste Projektwoche!

Linnea (Weide)

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Projektgruppe Rolli-Rallye Am Donnerstag den 4.7.2013 hat sich eine Rolli-Rallye Gruppe im Musikraum getroffen. Nachdem Herbert uns den Ablauf des Tages erklärt hat liefen wir zur OBA (Offene Behinderten Arbeit) .Dort begrüßten uns Moni, Christian, Nina und Hagen Die uns dann gezeigt haben wie man mit einem Rollstuhl umgeht. Es gab eine Gruppe mit Moni oder Christian oder Nina oder Hagen oder Herbert. Die Kleingruppen gingen mit ihren Betreuern in die Stadt und legten los. Feli, Pauline und Linnea waren mit Nina unterwegs. Einer saß im Rollstuhl einer schob ihn, der andere maß die Türen. Wir gingen von Geschäft zu Geschäft und fragten: dürfen hier Blindenhunde mit rein, haben sie Behinderten gerechte Toiletten? Dann schauten wir ob ihn der Nähe Behinderten – Parkplätze sind und ob der Laden geräumig ist .Das schrieben wir immer in eine Tabelle. So ging es immer weiter. Um 12:00 Uhr gingen wir wieder zur OBA und verabschiedeten uns.

Linnea Scherbaum u. Pauline Schollän Fotos: Projektgruppe

P.S.: Ergänzung von Herbert: Mit Hilfe des Projekts „Rolli-Rallye“ wird ein Stadtplan für Behinderte Menschen in Forchheim erstellt. Er dient als Wegweiser für barrierefreie Geschäfte, Arztpraxen und Gasthäuser oder Cafés. Ausgelegt wird dieser Stadtplan in der TouristInfo und in Altenheimen

Projektgruppe Tanz Am Mittwoch waren wir beim Tanzen. Unsere Lehrerin war Fanni. Wir haben viele verschiedene Tänze gelernt z.B. Kreistanz, Paartanz und Hip Hop. Alles hat sehr viel Spaß gemacht. Als erstes sind wir in die RvT gelaufen dort haben wir in der Sporthalle Kreistänze gemacht. Da haben dann alle mitgemacht. Danach haben wir noch Paartanz gelernt - nämlich Foxtrott. Dann sind wir zurück gelaufen. Wieder in der Schule haben wir uns in Gruppen eingeteilt und Hip Hop getanzt. Eine Gruppe hat Paartanz gemacht. In dieser Gruppe haben wir noch Cha Cha Cha gelernt. Am Schluss haben die einzelnen Gruppen noch ihren selbst einstudierten Tanz gezeigt. Das war sehr lustig. Es war ein sehr schöner Tag, an dem wir viel gelernt haben.

Layla Waschner & Maja Bullinger, Amethyst

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Projektgruppe Parcours Als wir uns mit dem Michael und der Christine in der Schule getroffen haben, haben wir uns auf den Weg in die Turnhalle gemacht. Wir wärmten uns auf, und bauten uns anschließend ein paar Stationen zum Thema Parcours auf. Michael erklärte uns die Stationen. Und es ging los: Zum Balancieren hatten wir Stangen und umgedrehte Bänke, diese sollten uns helfen ins Gleichgewicht zu kommen. Außerdem hatten wir noch zwei weitere Stationen. Bei der einen mussten wir über einen Kasten springen und währenddessen an der Wand entlang laufen. Die letzte Übung bestand darin, von einem Kasten zu springen und sich auf dem Boden abzurollen. Nachdem wir die Grundlagen kannten, gingen wir in den Park, um unser neu erlangtes Wissen zu testen. Wir suchten uns geeignete Plätze, um dem Parcours zu üben. Dann stellten wir uns die Stationen gegenseitig vor. Insgesamt hat es uns sehr gefallen und wir würden es gerne ein weiteres Mal machen.

Julia u. Luna

Projektgruppe Bouldern

Am Dienstag den 2.7.2013 gingen wir in die Boulderhalle in Dechsendorf. Treffpunkt war um 8 Uhr am Bahnhof. Der Zug fuhr um 8.20 los nach Erlangen. Mit dem Bus ging es weiter nach Dechsendorf. Da waren wir so gegen 9 Uhr, wo uns die Kassiererin alles erklärte. Dann durften wir fast alles machen, was wir wollten. Zuerst kletterten wir und dann spielten wir Verstecken. Aber dann mussten wir leider wieder gehen. Das war ein super Tag :-).

Marius und Toni, Aquamarin und Amethyst

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Projektgruppe Schwimmen Am Donnerstag den 04.06.2013 hatte eine Gruppe Schwimmen. Als erstes mussten wir hinlaufen, dann einchecken und als Nächstes uns umziehen aber genug davon. Am Beckenrand erklärte uns Anja was wir machen sollten. Wir mussten uns ein paar Bahnen einschwimmen. Als wir warm waren zeigte Anja uns wie man andere abschleppt, die erschöpft sind. Danach sollten wir es gleich ausprobieren und es klappte sehr, sehr gut. Als nächstes sollten wir üben, einen Bewusstlosen abzuschleppen. Das war etwas schwerer, aber alle schafften es. Dann zogen wir T-Shirts an und mussten damit eine Bahn schwimmen. Nach der Bahn tauschten wir das T-Shirt gegen eine Hose. Schwieriger war, als wir beides im Wasser anhatten. Am schwierigsten aber war es mit den Klamotten jemanden zu “retten“. Als wir die ganzen Übungen fertig hatten, bekamen wir Freizeit. Manche spielten draußen oder rutschten. Die Lehrer chillten am Rand und passten auf. ☺

Marina Götz, Tyrell Kuhnen, Antonia Zabel

Projektgruppe Radfahren Am 3.5.13 trafen sich die Schüler auf dem Pausenhof. Um 8.30 Uhr fuhren alle Schüler mit Doris und Natalie mit dem Fahrrad nach Ebermannstadt, unterwegs machten wir zwei Pausen. Dann sind wir in Ebermannstadt angekommen und gingen in eine Eisdiele Eis essen. Wir bekamen dann von den Lehrerinnen eine Stunde Pause und durften in Ebermannstadt rum laufen. Nach der Stunde trafen wir uns wieder bei den Fahrrädern und fuhren wieder nach Forchheim zurück. Und zum Schluss gingen alle nach Hause.

Valerie & Leonie

Projektgruppe Yoga Am Montag den 1.7.2013 begann unsere Projektwoche mit dem YogaTag. Wir trafen uns in der Aquamarine und machten als erstes eine Aufwärmübung. Dann gab uns Fanni eine Yogaeinführung. Endlich machten wir richtige Yogaübungen z.B. Die Katze-Kuh, den Hund, den Baum und noch vieles mehr. Anschließend machten wir den Sonnengruß. Nach der Pause wiederholten wir einige Übungen. Danach kam eine tiefe Entspannung, dabei war unsere Aufgabe mal an nichts zu denken. Eine Theorie gab es auch noch, dazu holten wir den Lichtprojektor und schauten uns die verschiedenen Chakren an (das sind Symbole, die eine bestimmte Wirkung haben). Zuletzt machten wir eine Reihe von Bewegungen zur Musik. Somit endete auch unser Yoga-Tag.

Paula Deinlein

Quelle Fotos Projektwoche: Angi Stegmeyer und die jeweiligen Projektgruppen Ausgabe 52/2013

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Grosse Reise, Premuda 2013 Aus München kamen wir erst nicht heraus, weil wir an jeder Ecke und nach jedem Wendemanöver auf abgesperrte Straßen stießen, auf denen Inlineskater eine Blade-Night genossen. Am Ende gelang unsere Flucht aber doch. Nun hieß es: elf Stunden und 20 Minuten abwarten und versuchen, etwas Schlaf abzubekommen.

Wir, die Achtklässler der Klassen Smaragd und Tigerauge, waren vom 17.6.2013 bis 28.6.2013 mit unseren Lehrern Anja, Jochen, Margrit und Gabi auf unserer Großen Reise. Unser Ziel war die kroatische Insel Premuda. Natürlich hatten wir alle Respekt vor dieser Reise, da sie mit großem Aufwand verbunden war. Schon im Vorfeld waren wir wochenlang mit Planen beschäftigt, führten viele Diskussionen in der Klasse und packten schließlich aufgeregt unsere Koffer. Auf jeden Fall war es für uns alle eine spannende und erlebnisreiche Zeit, in der sich ein sehr guter Klassenzusammenhalt entwickelte und wir uns alle besser kennenlernten. Insgesamt genossen wir die Zeit dort sehr. Um allen einen Einblick darüber zu gewähren, was wir erlebten und wie wir die Zeit empfanden, führten wir in dieser Zeit ein Reisetagebuch: Montag, 17. Juni 2013 Mittags brachen wir nach Premuda auf. Treffpunkt Schüler war die Schule, an der wir alle pünktlich mit dem Gepäck auftauchten. Nach der Verabschiedung von den Eltern liefen wir alle zusammen zum Bahnhof, von dem unser erster Zug um 14:47 Uhr losfuhr. Nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir in Nürnberg an. Die nächste Station war München, wo wir fast vier Stunden Aufenthalt hatten. Nach Bahnhofserkundungen in Kleingruppen liefen wir zum Busbahnhof und warteten dort auf unseren Reisebus nach Zadar. Zu meiner Überraschung waren noch andere Leute im Bus und so gab es etwas Chaos, bevor wir alle einen Sitzplatz hatten. Es war furchtbar schwül und dann hatte Luca auch noch seinen Geldbeutel mit allen Papieren verloren. Zum Glück fand er ihn nach einiger Aufregung doch in seinem Gepäck. 24

(Anna Kraus)

Dienstag, 18. Juni 2013 Am nächsten Morgen saßen wir immer noch alle im Bus, unterhielten uns (manche etwas lauter) und warteten, bis die Zeit vorbei ging. Angekommen tauschten wir einen Teil unserer Euro in Kuna um. Anschließend gingen wir in die Stadt und kauften Lebensmittel ein. Wir liefen alle zusammen mit den Tüten zum Schnellboot. Nach der Ankunft auf Premuda nahmen wir unser Gepäck sowie die Lebensmittel und liefen den Berg zu unserem Schulhaus hoch. Die Reisestrapazen führten bei einigen (Lehrerinnen) zu Kreislaufproblemen und Jochen trainierte unfreiwillig mit seinem Rollkoffer ohne Rollen. Als alle oben ankamen, sahen wir zum ersten Mal das Schulhaus und unsere Zimmer. Abends liefen wir gemeinsam zum Restaurant und aßen dort Kartoffeln mit Hähnchenschenkeln. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass es die letzte Fleischmahlzeit für lange Zeit sein sollte. Nach einer Reflexionsrunde gingen wir alle ers c h ö p ft schlafen.

Fahrt. An diesem Tag passierte nicht sehr viel: Wir bekamen Einführungen, Anweisungen und Erklärungen, was wir machen mussten. Dazu gehörten z. B. Hausputz, Tischdecken und Geschirrspülen. Heute kam Thomas Graßl, unser Trockenmauerexperte, der mit uns das Schulgrundstück begutachtete und uns an verschiedenen Beispielen den Aufbau einer Trockenmauer erklärte. Leider waren, anders als angekündigt, keine Steine geliefert worden, sodass wir nicht an der Mauer weiterbauen konnten. Thomas war, wie wir auch, zunächst enttäuscht und ärgerlich. Dann hatte er aber gleich gute Ideen und s a m m e l t e m i t d e r „Trockenmauerersatzgruppe“ Rosmarin, den wir trockneten und mit Meersalz zu einem ganz besonderen Kräutersalz verarbeiteten. Im Laufe unserer Zeit auf Premuda schliffen wir mit Thomas´ Hilfe auch Türen ab, strichen sie neu und bauten eine Sitzbank aus Treibholz. Die anderen Arbeitsgruppen waren die Kochund die Steinbackofengruppe. Am Ende badeten alle gemeinsam am alten Hafen. (Alexander Koch, Luca Hilgart) Donnerstag, 20. Juni 2013 Fünf Schüler waren in der Kochgruppe eingeteilt – ich war einer von ihnen. Das Kochteam verstand sich gut und arbeitete Hand in Hand zusammen. Das beste Gericht, das wir zubereiteten, war Pizza, die wir zusammen mit der Backofengruppe in dem Steinofen auf der

(Janina Landgraf)

Mittwoch, 19. Juni 2013 Es war ein Tag seit der Anreise vergangen. Wir waren noch müde und kaputt von der langen Ausgabe 52/2013


Monti aktuell Terrasse backten. Vor dem Kochen gab es jeweils eine kurze Besprechung, in der die Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche verteilt wurden. Das Einzige, das nicht so schön war, war das frühe Aufstehen für die Zubereitung des Frühstückes. Das Essen schmeckte bestimmt jedem – und wenn nicht, mir auf jeden Fall!

22:00 Uhr mussten wir alle ins Bett gehen.

(Anna Pöhlmann, Knüpfer)

Lorenzo

Samstag, 22. Juni 2013 Ganz früh am Morgen gingen wir (Anja, Margrit, Moritz P., Moritz M.,

(Benjamin Striezel)

Freitag, 21. Juni 2013 Um 7:30 Uhr standen wir auf, nur die Kochgruppe musste noch früher aufstehen. Wir bereiteten das Frühstück für alle vor (Weißbrot mit Salami und Käse). Dann frühstückten wir gemeinsam und besprachen den Tagesablauf. Anschließend erledigten wir unsere Dienste. Thomas und die Trockenmauerersatzgruppe schliffen alte Türen aus dem Schulhaus ab, um sie zum Anstrich vorzubereiten. Gegen 10:00 Uhr waren alle fertig und wir liefen zum alten Hafen am Meer. Wir schwammen und hatten Spaß. Zur Mittagszeit gingen wir gemeinsam wieder zurück in unser Schulhaus. Nun bereitete die Kochgruppe das Mittagessen vor. Es gab Nudelauflauf und Pizzareste. Nach dem Essen räumten wir auf. Danach hatten wir eine Stunde Ruhepause auf den Zimmern. Anschließend besprachen wir gemeinsam den weiteren Tagesablauf. Die Lehrer hatten einen guten Vorschlag, wir gingen alle nochmal ans Meer und blieben bis zum Abend. Alle

Taxi zum Hafen und erreichten noch rechtzeitig unser Boot. Allerdings hatten wir einen ganz schönen Seegang. Als wir an der Schule wieder ankamen, erwartete uns das nächste Malheur: Jannik hatte sich einen tiefen Schnitt zwischen Daumen und Zeigefinger zugezogen, sodass Jochen mit ihm noch schnell mit der letzten Fähre auf die Nachbarinsel zum Arzt fahren musste.

(Felix Pumpenmeier)

Lorenzo, Tobias und Felix) einkaufen. Um 7:40 Uhr betraten wir das Schnellboot, um nach Zadar zu fahren. Als wir um ca. 9:00 Uhr am Festland ankamen, hatten wir noch zweieinhalb Stunden Zeit, uns in der Stadt umzusehen. Ab 12:00 Uhr gingen wir dann auf den Markt, um das Gemüse zu kaufen. Als wir merkten, dass der Supermarkt schon geschlossen war, gerieten wir in leichte Panik. Also beschlossen wir, uns aufzuteilen: ein Teil blieb am Hafen mit dem Gemüse und der andere Teil fuhr mit dem Taxi zum Interspar. Dort kauften wir in rasantem Tempo alles ein, was auf unserer Liste

Der Tag fing an wie jeder andere, angefangen mit gemeinsamem Frühstück und danach trafen wir uns mit der Gruppe und sammelten Rosmarin für unser selbstgemachtes Kräutersalz. Nach zwei Stunden Arbeit waren wir fertig und hatten frei, aber ich half in der Kochgruppe, das Abendessen vorzubereiten und schnitt mich beim Versuch, eine Obstdose zu öffnen in den Handrücken. Trotz guter Erster Hilfe musste ich abends mit den Lehrern zum Hafen eilen, um mit Jochen die letzte Fähre zur Nachbarinsel Silba zu nehmen, auf der die Ambulanz lag. Zu groß war die Sorge der Lehrer, dass sich die Wunde infizieren könnte. Nach 10 Minuten Behandlung gingen wir zurück in den Hafen in Silba und fragten Fischer, ob sie uns zurück nach Premuda fahren könnten. Nach fast einer Stunde Wartezeit kam eine Familie und fuhr uns für 300 Kuna zurück nach Premuda. Diese Überfahrt waren die tollsten 30 Minuten auf Premuda, die ich erleben durfte - mit einem gigantischen Sonnenuntergang über dem Meer. In diesem Moment ging mir durch den Kopf: dieser Schnitt hat sich wirklich g e l o h n t !

(Jannik Kluß)

waren glücklich. Als wir wieder daheim waren, gab es Abendessen. Wir räumten alles wieder auf und hatten noch einen schönen gemeinsamen Abend. Gegen Ausgabe 52/2013

stand. Wir brauchten etwa 15 Minuten und hatten nur noch 15 Minuten bis zu Abfahrt unseres Schnellbootes. Also fuhren wir wieder mit dem

Sonntag, 23. Juni 2013 Sonntag – ein arbeitsfreier Tag! Nach dem Aufstehen gab es erst einmal Frühstück. Danach machte das Spülteam Geschirr und Besteck sauber. Anschließend gingen wir zum alten Hafen, wo wir bis ca. 12 Uhr lasen, 25


Monti aktuell uns im Wasser vergnügten und uns bei leichter Brise von der Sonne bräunen ließen. Zum Mittagessen nahmen wir alle einen Leckerbissen zu uns, danach war Ruhepause. Anschließend spielten wir Schach und Kartenspiele. Dieser Entspannungstag wurde mit einer Reflektion nach dem Abendessen abgeschlossen.

(Jan Barnert, Elias Gebhardt)

Montag, 24. Juni 2013 Nachdem die Backgruppe zusammen mit der Bau- & Kräutersalzgruppe am alten Hafen Treibholz gesammelt hatte, begann die Backgruppe einen Pizzateig zuzubereiten. Währenddessen baute die andere Gruppe mit Thomas eine schöne Sitzbank aus dem Treibholz. Die vielen Pizzen, die wir gemacht haben, waren schon ganz gut (finde ich). Abends hatte ich dann noch Spüldienst, das war nicht so toll. Im Allgemeinen fand ich es auf Premuda schon okay, aber für meinen Geschmack war es viel zu heiß.

(Tobias Schuchardt)

Dienstag, 25. Juni 2013 Im wahrsten Sinne – dieser Tag war beschissen! Thomas kam zu den Lehrern mit der Nachricht, dass auch die Toiletten geputzt werden müssen! Die Lehrer haben diese Nachricht uns allen gesagt, dass wir am nächsten Morgen das untere WC ausleeren müssten. Ein Briefumschlag lag bei den Utensilien, mit denen wir putzen sollten, wie Eimer, Gummistiefel, Atemschutzmaske und Gummihandschuhe.

(Nina Riedelbauch)

Mittwoch 26. Juni 2013 Der Mittwoch war der schlimmste Tag von allen. Wir mussten, wie am Vortag angekündigt, gleich nach dem Frühstück die Güllegrube unter

den Toiletten ausleeren. Es fing damit an, dass die Lehrer die Kiste mit den Putzsachen holten. Darin befand sich ein Zettel, auf dem stand, wie wir vorgehen und worauf wir achten sollen. In diesem Brief stand, dass jeder Schüler rund 20kg Scheiße entsorgen müsse! Nach einer Stunde hatten wir die Gruppen eingeteilt und das Putzmaterial verteilt. Genaueres möchte ich darüber nicht schreiben, ich sage nur, das war eine Scheißarbeit. Der ganze stinkende Mist wurde von uns hochgeholt und auf den Beeten und dem Komposthaufen auf dem Schulgrundstück verteilt. Nach dieser Scheißaktion waren wir komplett fertig, durften uns gründlich duschen und dann ins Meer springen. Das Erlebnis war so schrecklich, dass ich mich nicht daran erinnern kann, was sonst noch an diesem Tag passierte. Viel Spaß im nächsten Jahr!

(Moritz Pumpenmeier, Nina Riedelbauch)

Donnerstag, 27. Juni 2013 Am Donnerstag musste die gesamte Klasse um vier Uhr früh aufstehen. Dann gingen wir runter zum Hafen, wo wir noch schnell das traditionelle Gruppenbild vor dem Premuda-Schild aufnahmen. Dann kam endlich die Fähre. Nach der Überfahrt hatten wir 13 Stunden Aufenthalt in Zadar. Am Abend fuhren wir mit einem Linienbus zum Bahnhof. Mit einem Zug, der nur aus einem Triebwagen bestand, fuhren wir nach Knin. Dort stiegen wir in den Nachtzug. Wir waren sehr froh, dass Ivanca, unsere deutschkroatische Expertin am Tag vorher extra den ganzen Weg aus Deutschland zu uns gefahren war.

Jetzt war sie uns eine große Hilfe: Nachdem sie unsere reservierten, aber trotzdem besetzten oder versperrten Plätze für uns geräumt hatte, schliefen wir bis zum Umsteigen um 6 Uhr morgens. Danke, Ivanca!

(Moritz Mandl)

Freitag, 28. Juni 2013 In Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, hatten wir wegen der Verspätung unseres Zuges nur wenig Zeit zum Umsteigen. Endlich ein Zug mit Klimaanlage! Durch die schönen Landschaften Sloweniens und Österreichs kamen wir wieder nach Deutschland. In München stiegen wir aus. Zwei Stunden Aufenthalt waren genug, um Essens- und Getränkevorräte aufzufüllen. Der nächste Zug (natürlich auch wieder überfüllt) brachte uns nach Nürnberg. Jetzt waren wir schon in Franken, also fast zu Hause. Nach einer kurzen Fahrt in einem hoffnungslos überfüllten Zug mit selbsternanntem Discjockey kamen wir endlich völlig erschöpft und verschwitzt in Forchheim an. Ein letztes Mal Gepäckschleppen, dann waren wir am Ausgangspunkt unserer Reise in der Schule angekommen. In einer Abschlussrunde blickten wir auf die vielen schönen und einigen weniger schönen Momente zurück, dann wurden wir endlich von unseren Eltern abgeholt. Nach 39 Stunden Rückreise freuten wir uns auf eine Dusche, unser Bett und die Aussicht auf unser Lieblingsessen!

(Jonas Hellwig)

Schlusswort Im Rückblick auf die gesamte Premudafahrt lässt sich sagen: „Die Fahrt hat sich gelohnt!“. Auch wenn es auf der Reise neben Höhen auch Tiefen gab, denkt sich eigentlich jeder, dass diese Reise Wiederholungsbedarf hat. Während die Hin- und Rückreise der Horror waren, war die Zeit auf Premuda einfach großartig!. Kleine Tiefen gehören einfach dazu – und Streit unter Mädchen in unserem Alter gibt es immer. In der Zeit auf Premuda entstanden Aussagen wie: „Hier wird unsere Abschlussreise sein!“ oder „Nach der Schule fahren wir hier noch einmal hin!“. Das zeugt natürlich von einer gelungenen Reise. Die gesamte achte Klasse von 2012/2013 wünscht den zukünftigen Premuda-Fahrern viel Spaß auf der Insel!

(Per Herischek-Vornlocher)

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Monti aktuell

Relitag

Carla, Birke

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Fotos: Christine H端bschmann

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Monti aktuell

Was ist Montessori-Therapie? Vortrag Gabriele Kummer-Zenk, Dipl. Montessori-Therapeutin Am 13.5.2013 kamen 12 Interessierte zum Vortrag der Diplom-MontessoriTherapeutin Gabriele Kummer-Zenk. Die meisten der Zuhörer brachten Vorerfahrungen zur MontessoriPädagogik mit. Gabriele Kummer-Zenk begann mit der Schilderung ihres eigenen beruflichen Werdegangs – über die Grundschulpädagogik und die MontessoriPädagogik zur Montessori-Therapie. So habe sie sich von den „besonderen“ K i n d e r n , nä m l i c h d en e n , d i e „besonders laut, besonders leise, besonders unruhig, o.ä.“ waren, immer besonders faszinieren lassen und schließlich die MontessoriTherapeutische Ausbildung begonnen. Sie schildert die Entwicklung der Montessori-Therapie aus der Montessori-Pädagogik und der MontessoriHeilpädagogik (einer Adaptation für behinderte Kinder).Wie in der Montessori-Pädagogik generell sei auch in der Therapie das „Begreifen im Kopf über Begreifen mit den Händen.“ Wie in der Montessori-Pädagogik, so auch in der Therapie, so erfahren die Zuhörer, sei wichtig die vorbereitete Umgebung, das Material, und die Tatsche, dass das Kind in gewissem Rahmen frei entscheiden könne. So sei die Montessori-Therapie eine eigene Therapieform auf Basis der MontessoriPrinzipien unter Berücksichtigung medizinischer und psychologischer Erkenntnisse. Ziele der Therapie seien Entwicklungsprozesse zur Selbständigkeit der Kinder anzustoßen, um Selbstbewusstsein aufzubauen. Frau Kummer-Zenk arbeitet als MontessoriTherapeutin in eigener Praxis und in der Schule als Fachkraft für Inklusion. Im Laufe ihres Vortrags beantwortet sie folgende Fragen: Wie baut sich eine MontessoriTherapie auf? Zu Beginn einer Therapie erfolgt ein

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Kontaktgespräch mit den Eltern, schließlich die Diagnostik mittels Testverfahren. Zur weiteren diagnostischen Einschätzung müsse sie über mehre Stunden das Kind beobachten. Es komme so zur Therapieplanung und Zielvereinbarung – anfangs möglichst ohne Zeitvorgabe. Im Verlauf der Therapie erfolgten Statusgespräche, Rückmeldungen über die Eltern, ggf. Zielkorrekturen, schließlich Abschlussgespräch und Erstellung des Abschlussberichtes. Wie läuft eine Therapiesitzung ab? Mit Hilfe der Materialauswahl gelinge die Einhaltung des Therapieplans. Prinzipien in ihrer Therapie seien z.B. „eins such ich aus, eins suchst Du aus“, womit man Kinder gut motivieren könne. Weitere Regeln: „was begonnen wird, wird zu Ende gebracht“ und „es wird das Material wieder aufgeräumt“. Wichtig sei das Elterngespräch mit Therapietransfer, d.h. auch die Eltern sollten lernen, mit dem Material, das auch ausgeliehen werden könne, umzugehen. Eine Therapieeinheit dauere üblicherweise 60 Minuten – 45 Minuten mit dem Kind und 15 Minuten mit den Eltern. „Therapie“, so Gabi-KummerZenk „funktioniert nur, wenn die Eltern mitmachen und mitarbeiten“. Wichtig sei, die „Stärken“ anzuerkennen. Die Therapeutin müsse mit den Stärken anfangen und sich oft über Umwege zum Ziel bewegen. Z.B. könne sie mit einem Kind, was gerne singe, aber Schwierigkeiten mit Rechnen habe mit einem Lied anfangen und später ein Lied mit Zahlen einbauen. „Anregen und unterstützen – so viel wie nötig“ – es sei auch für sie als Therapeutin schwierig, nicht zu viel zu unterstützen. Sicherheit vermittelten Struktur, Ordnung und Rituale. Wichtig sei die Strukturierung der Stunde mit Arbeits- und Pausenzeiten im Wechsel. Ziemlich zentral sei für sie die „Eltern zu stärken und anzuleiten“. Viel berichtet sie praktisch: wenn El-

tern z.B. ihr Kind dadurch behinderten, dass sie zu viel Druck aufbauten, sei es wichtig, den Eltern diese Interaktion aufzuzeigen, ihnen „die Augen zu öffnen“. Oft bedeute dies „Trauerarbeit“ – in der sich die Eltern von ihrem „Wunschkind, dass sie nicht haben“, verabschieden müssten, um ihr Kind so zu sehen, wie es ist. Wem kann Montessori-Therapie helfen? Hier nennt Frau Kummer-Zenk genetische Besonderheiten, Probleme im Sinnes bzw. Wahrnehmungsbereich, Sprachentwicklungsstörungen, Entwicklungsstörungen, Versagensängste/Lernblockaden/Teilleistungsstörungen/Probleme mit Aufmerksamkeit und Konzentration. Therapie und Schule – wie geht das? Gabi Kummer-Zenk erklärt, sie arbeite als „Unterstützung des Klassenlehrers am Kind“, könne die Kinder in der Klassensituation beobachten, zusammen mit dem Klassenteam einen Förderplan erstellen („was ist für das Kind leistbar“), bei Elterngesprächen, „Runden Tischen“ und IntegrationsTeam-Sitzungen beraten. Oft müsse möglichst schnell und findig neues Montessori-Material entwickelt und gebastelt werden (manchmal mit dem AK Material – danke!) – wenn es für ein Kind entsprechend erforderlich sei. Frau Kummer-Zenk schließt mit Maria Montessori: „Der Weg auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen“. Im Anschluss an Diskussion und die Beantwortung von Fragen bestand die Möglichkeit, die Therapieräume und dort auch die Materialien anzuschauen, was die Besucher des Vortragsabends mit Interesse taten. Auf Nachfrage weist Frau Kummer-Zenk darauf hin, dass Konzentrationskurse für Schüler der 3. und 4. Klasse im Herbst beginnen.

Text: Judith Walloch

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Klassenfotos: Thomas Kehrberger

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Pausenverkauf mit neuer Küche Nachdem uns glücklicher Weise eine Möglichkeit der Förderung für den Ausbau unserer sehr sporadischen Küche in Aussicht stand, haben wir uns an die Arbeit gemacht und mit Unterstützung vieler Helfer gefliest, gemalert, die alte Küche abgebaut und die Leitungen vorbereitet. Vor ca. 1 Jahr war es dann soweit. Die Planungen waren abgeschlossen und dank der guten Zusammenarbeit mit der Firma Küchen-Design aus Bamberg, die uns auch schon im Kinderhaus gut beraten und unterstützt hatten, wurde Anfang August die neue Küche geliefert und eingebaut. Auch die Firma Alpha Tec aus Forchheim kam uns preislich bei der Anschaffung und Lieferung der neuen Kühlund Gefrierkombi dankenswerter Weise entgegen. Der genehmigte Förderantrag bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, die Unterstützung zum Auf- oder Ausbau von Schülercafes angeboten hat, hat uns mit einem Zuschuss von 4.500 € diesen Schritt ermöglicht. Hierfür sind wir sehr dankbar, denn so konnten wir in diesem Schuljahr endlich unter guten Bedingungen unser Angebot erweitern und zweimal in der Woche den Schülern und Lehrern ein vielfältiges und leckeres Angebot in der Pause anbieten. Auch Hr. Rodler vom Gesundheitsamt zeigte sich begeistert über die jetzt einwandfreien Arbeits- und Lagerbedingungen. Die 7er der Tigeraugen und Smaragde waren zwei tolle Teams, die guten Einsatz zeigten. ist hier ein breites Lernfeld geboten und viel Engagement und Verantwortung gefragt. Mit ihrem Gewinn aus dem Verkauf beteiligen sich die Schüler an der Finanzierung ihrer "Große Reise" in der 8. Jahrgangsstufe. Ich danke allen, die zu einem guten Gelingen beigetragen habe und freue mich schon auf die neuen Teams.

Von der Planung

die Herstellung über den Einkauf

den Verkauf

und die Abrechnung

Text u. Fotos: Heidrun Schuchardt

www.montessori-forchheim.de

Monti Aktuell #52  
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