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Abschiede

und Begrü ßungen

i t n o M Jahrgang 2012, November, Ausgabe 49 Auf unserer Homepage gibt’s die Monti aktuell auch in Farbe


Monti aktuell Ein Bienchen

für......

Fee Zöllner

Vorwort Hallo Ihr lieben Montis, geht es Euch gut? Wir haben ganz erfolgreich angefangen in Kinderhaus und Schule. Auf unserem schon fast zur Tradition werdenden Teamwochenende in Wohlmannsgesees der Schulmitarbeiter mit dem Vorstand konnten wir nicht nur unsere neuen Kollegen noch ein Stückchen besser kennen lernen, sondern sind auch inhaltlich beim thematischen Arbeiten gut vorangekommen. Die superschöne Stimmung hat dazu beigetragen und wir sind richtig froh. Da passt das „G“ aus dem A-B-C der Guten Schule doch prima „Gelingende Gemeinsamkeit genießen“. Nach den Ferien, auf die sich immer alle freuen, werden wir weiter unser Bestes geben, freuen uns auf „Schule stellt sich vor“, Mitgliederversammlung und Weihnachtsbasar und auf alle Projekte und Vorhaben, die in den Gruppen und Klassen stattfinden werden. Mit lieben Grüßen Sibylle Kellner

Liebe Fee, Du bist eine der guten Feen bei unseren Kleinen im Kinderhaus! Wir danken Dir für zwei sehr schöne Jahre, die Du bei uns verbracht hast, erst als Praktikantin und dann als freundliche, liebevolle und richtig gute Erzieherin. Umso mehr bedauern wir, dass Du uns im Frühjahr verlassen willst oder musst, um im April Dein Studium zu beginnen. Das ist klasse, wir wünschen Dir das Allerbeste – aber Du wirst uns sehr fehlen! Dein Lachen, Deine Spontaneität, Deine guten Ideen, Deine mitfühlende, helfende Sicht auf die Kinder haben diesen sehr gut getan. Dein Mitdenken, Deine riesengroße Einsatzbereitschaft, Dein „nicht nur da sein“ in auch schwierigen Zeiten, sondern auch Deine wirklich gute Präsenz in allen Angelegenheiten des Kinderhausbetriebes, Dein Wahrnehmen von Verantwortung haben Dich voran gebracht, aber auch Deine Kolleginnen wahrhaft unterstützt. Du konntest auch den Eltern viel Sicherheit und ein gutes Gefühl geben. Wir sind stolz auf Dich und wünschen Dir, dass Du einen weiteren Schritt gehen kannst, Deine Träume und Wünsche zu erfüllen. Und wer weiß, wo und wann wir uns wieder begegnen. Alles Liebe für Dich im Namen von uns allen Sibylle

Montessori Pädagogik Forchheim e.V. Träger von Schule und Kinderhaus, als gemeinnützig anerkannt und eingetragen beim Amtsgericht Bamberg, Aktenzeichen VR 10482 Egloffsteinstr. 33 91301 Forchheim Telefon: 0 91 91/73 66 77 9 Fax: 0 91 91/72 99 96 E-Mail: geschaeftsfuehrung@montessori-forchheim.de 1. Vorsitzender Christoph Kilgenstein 2. Vorsitzender Bernhard Jackermeier 3. Vorsitzender Michael Bayerlein Geschäftsführerin Sibylle Kellner

Finanzvorstand: Hubertus von Franckenstein Personalvorstand: Maja Wucherer Schriftführer Matthias Burger

Bankverbindungen: Verein: Volksbank Forchheim, BLZ 76 39 1000, Konto 77 50 978 Schule: Sparkasse Forchheim, BLZ 763 510 40, Konto 80 52 300 Kinderhaus:: Vereinigte Raiffeisenbank BLZ 770 694 61, Konto 80 90 39

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Montessori-Kindergarten Forchheim Kinderhaus „Pusteblume“ Balthasar-Schönfelder-Str. 36 91301Forchheim Tel. 0 91 91/70 44 32 Fax: 0 91 91/70 26 24 E-Mail:kindergarten@montessori-forchheim.de Private Montessori-Volksschule Forchheim, Grundschule und Hauptschule Egloffsteinstrasse 33 91301 Forchheim Tel.0 91 91/72 99 95 Fax.0 91 91/72 99 96 E-Mail:schule@montessori-forchheim.de Redaktion: Sigrid Oppelt, Katja Eckert-Hessing, Thomas Hilgart, Judith Walloch, Michael Hoser, Peter Fritzsche, Sylvia Auerswald, Moni Glätzl E-Mail: monti-aktuell@montessori-forchheim.de Druck: Druckerei Bernhard Weid, Hirschaid

Ausgabe 49/2012


Monti aktuell

„Ihr werdet Euch noch wundern“ -Einschulung der Erstklässer am 14. September 2012 Wie finde ich meine Schultüte in einem riesigen Berg von Schultüten? Gelungen ist das den 44 Erstklässlern am Ende des Einschulungsgottesdienstes. Rasch hatte jedes Kind seine Schultüte aus dem riesigen Berg Schultüten, der beim Altar aufgehäuft war, wiedergefunden. Und dass das so schnell geklappt hat, grenzte bei der großen Menge an Schultüten an ein kleines Wunder. Überhaupt lautete eines der Mottos im Einführungsgottesdienst „Ihr werdet Euch noch wundern“. So hatten sich die Handpuppen Lucy und Tommy Gedanken darüber gemacht, dass der Satz „Ihr werdet Euch noch wundern“ – je nach Betonung – einen eher bedrohlichen bzw. auch geheimnisvoll-vielversprechenden Charakter annehmen könne. Die Handpuppen meinten natürlich das „Wunder“ des ersten Schultags. Pfarrer Enno Veit wies die Kinder auf ein weiteres „Wunder“ hin – so erhielt jedes neue Schulkind einen kleinen Spiegel geschenkt, auf dessen Rückseite aus Psalm 139 aufgedruckt war „Danke Gott, dass ich wunderbar gemacht bin“. Im weiteren Gottesdienst nutzten viele Kinder die Gelegenheit, sich in ihrem kleinen Spiegel ausführlich zu betrachten. Nachdem in der gut gefüllten Johanniskirche der sehr schöne Gottesdienst zu Ende gegangen war, pilgerten die Kinder mit ihren Familien zur Schule. Dort wurden sie von Birgit BurczykWening (2. Schulleiterin) und ihren Klassen begrüßt und von ihren Paten in Empfang genommen. Verwundert waren manche Eltern, als Ihnen die Schulleiterin in Ihrer

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Begrüßungsrede freundlich klarmachte, dass die Kinder selber und ganz allein stark genug seien, um ihre Schultüten und sogar die Schulranzen alleine (!!) in ihre Klassenzimmer zu tragen. Und oh Wunder – es hat geklappt. Im Klassenzimmer schließlich konnten die Eltern miterleben, wie leise, aufmerksam und konzentriert alle Kinder beim „Fotoshooting“ waren. Gewundert haben sich schließlich die Geschäftsführerin Sibylle Kellner und die Organisatoren der Infoveranstaltung für „neue Eltern“ über den großen Andrang im Gruppenraum der Mittagsbetreuung. Der Raum konnte die vielen Eltern, die von Sibylle Kellner begrüßt wurden und kurze Vorstellungen zu einzelnen Arbeitskreisen erhielten, kaum fassen. Gut versorgt wurden die anwesenden Eltern mit Kaffee und Kuchen und konnten so die Zeit, die ihre Kinder in ihrem ersten Unterricht verbrachten, angenehm überbrücken. Und wen wundert es, dass am Ende eines schönen Tages manche Schulkinder zu Hause erzählten „es war wunderbar…..“

Monti aktuell begrüßt herzlich alle neuen Erstklässler und auch alle neuen Schüler in der Sekundarstufe! Text: Judith Walloch Fotos: Stefan Schober

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Monti aktuell

Pädagogisches Team 2012/2013

„Neu im Team“

Mein Name ist Sabrina Haupt,

ich bin verheiratet und wir haben zwei temperamentvolle und aufgeweckte Kinder. Unser Sohn Gabriel (zwei Jahre) besucht die Kinderkrippe Rotznasen und unsere Tochter Jule (vier Jahre) geht jetzt im zweiten Jahr mit viel Freude (Danke an Jutta, Anne und Christina) in das MontessoriKinderhaus. Ursprünglich stamme ich aus BadenWürttemberg und bin in einem kleinen Dorf namens Bad Rotenfels groß geworden. Als Kind konnte ich bei der Heu- und Kartoffelernte helfen, mit meinen Freundinnen riesige Lagerfeuer anschüren und anschließend (nach einigen Gruselgeschichten) bibbernd im Zelt übernachten. Ich erlebte viele Wald- und Wiesenabenteuer und hatte auch das große Glück, mich ausgiebig mit meinen Pflegepferden beschäftigen zu können. Der Weg bis zu meinem Abitur enthielt

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so manchen Umweg. Ich war zunächst für ein Jahr auf der Hauptschule, besuchte im Anschluss daran für zwei Jahre die Realschule und konnte danach endlich am Gymnasium „durchstarten“. Und obwohl manch einer meiner Lehrer daran zweifelte, dass ich diese Jahre erfolgreich bestehe, habe ich nach meinem Abitur an der FriedrichAlexander-Universität in Erlangen angefangen, Diplom-Biologie zu studieren. Nach Abschluss meines Studiums promovierte ich drei Jahre lang im Bereich der HIV Grundlagenforschung. Nachdem meine Tochter zur Welt gekommen war, wurde mir allerdings bewusst, dass ich nicht länger in der Forschung tätig sein möchte. Ich hatte zwar Freude an meiner Arbeit, aber sie hat mich nicht wirklich erfüllt. Während meiner Elternzeit bot sich mir die Gelegenheit, am Gymnasium einige Stunden Biologie zu unterrichten. In dieser Zeit fand ich Gefallen an der Zusammenarbeit und im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern. Schließlich habe ich mich erfolgreich an der MontessoriSchule als Lehrkraft für PCB beworben und freue mich auf diese neue Herausforderung. Seit Juni dieses Jahres besuche ich einen Montessori-

Diplom-Kurs in Nürnberg. Meine Faszination in Bezug auf die Materialien und darin enthaltenen Möglichkeiten, ein Kind daran wachsen zu lassen, wird immer größer, je mehr ich lerne, zu verstehen.

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Hallo, mein Name ist Michael van den Berg.

Ich bin der neue Fachlehrer für das Fach Sport an der Monte. Im Februar 2012 habe ich als Vertretung mit dem Schwimmunterricht an der Schule begonnen und in diesem Schuljahr mit weiteren Stunden Sportunterricht aufgestockt. Meine sportliche Ausbildung habe ich an der Universität in Erlangen absolviert und 2010 mit dem Diplom in Sportwissenschaften abgeschlossen. 2012 wurde mir dann von der Regierung die Lehrbefähigung für die Schule erteilt, was mich dann offiziell zum Sportlehrer machte. Bislang war ich freiberuflich an verschiedenen Schulen und Vereinen tätig und habe im Bereich des Sport- und Alpinkletterns beim Alpenverein und in einer Bergschule gearbeitet. Meine Wurzeln liegen im Münsterland, jedoch bin ich vor ca. 10 Jahren in die Fränkische Schweiz gezogen, um mich hier niederzulassen. Für die Arbeit an der Montessori Schule in Forchheim spricht neben der räumlichen Nähe zu meinem Wohnort vor allem das Konzept des druckfreien Lernens, die Erziehung zur Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Das Ziel meiner Arbeit an der Schule ist für mich, den Schülern Freude an der Bewegung zu vermitteln und so eine Grundlage für ein aktives und gesundes Leben zu bieten. Ich bin sehr froh, hier an der Schule dafür die Gelegenheit zu bekommen. Hallo liebe Monti-Eltern und -Kinder!

Mein Name ist Julia Eisele.

Ich bin für dieses Schuljahr die Klassenleiterin der Linde-Gruppe. Wer gerne in den alten Monti-Aktuell-Zeitschriften blättert wird feststellen, dass ich mich dort schon vor 6 Jahren als neue Lehrerin der Eichegruppe vorgestellt habe. Damals verließ ich jedoch nach einem Jahr die Schule und wechselte an die Erlanger Montessorischule. Das tat ich aus organisatorischen Gründen, da ich zeitgleich meine ältere Tochter dort eingeschult habe und die Schule nur ein Katzensprung von unserem Zuhause entfernt liegt. In den letzten 5 Jahren konnte ich dort als Klassenlehrerin 1-4 vielfältige Erfahrungen sammeln und den eingeschlagenen Montessoriweg weiter gehen. Trotzdem habe ich die Forchheimer Schule nie aus den Augen verloren, da ich hier die pädagogisch guten Rahmenbedingungen, die besonders familiäre Atmosphäre und den offenen Umgang miteinander sehr schätze. So freue ich mich sehr, dass ich nun wieder bei euch sein kann! Was ich neben der Schule noch so treibe? Ich bin gerne mit meiner Familie zusammen (Thomas, Johanna 12, Luisa 9), treffe mich mit Freunden, verschlinge Bücher, spiele ab und zu auf meinem Klavier und versuche mit Yoga Geist und Körper fit zu halten... Jetzt wünsche ich uns allen ein schönes Schuljahr voller gemeinsamer Entdeckungen und Erfahrungen und freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit! Eure Julia (Jule) Eisele Auf die Vorstellungen von Florian Miesoph (Rubin) und Anja Bezold (Smaragd) freuen wir uns in der nächsten Monti aktuell

Kletter AG 2012 Das Klettern hat allen Kindern wieder viel Spaß gemacht und einige sind richtig über sich hinausgewachsen! Hier ein paar Stimmen: Paul: ich fand deinen Kletterkurs sehr schön. Mir hat das auch mit den anderen Kindern sehr viel Spaß gemacht. War eine super Truppe. Manuel und Lars: Uns hat die Miniolympiade und das Bouldern gut gefallen. Klettern ist super! Text und Fotos: Jutta Strom-Haensch

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Ausflug der Weide und Eiche nach Bad Windsheim ins Freilandmuseum

Am Mittwoch, den 10.10.2012 sind Weide und Eiche nach Bad Windsheim ins Freilandmuseum gefahren. Als wir mit dem Bus dort ankamen, musste Judith erst einmal durchzählen. Danach konnten wir losgehen. Judith lief zur Kasse, um die Eintrittsaufkleber zu holen. In der Zwischenzeit kam eine kleine, schwarze Katze. Alle streichelten sie. Nun teilten wir uns in Gruppen auf. Unsere Gruppe wollte als erstes zum Bauernhaus. Da machten wir Butter, die wir auf ein Brot schmierten. Wir waren in der Gruppe von Elke, der Mama von Jennifer. In unserer Gruppe waren Miriam, Jennifer, Linnea und ich (Paulina). Als nächstes gingen wir zum Fladenbacken. Dort haben wir Fabian mit seiner Gruppe getroffen. Er war glücklich, weil er nicht nur Fladenbrot backen, sondern es auch essen durfte. Zum Schluss sind Miriam und ich alleine in den ersten Stock des Hauses gegangen. Dort stand ein Himmelbett. Es sah aus wie aus einem alten Märchen. Ich fand den Aus-

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flug sehr schön und freue mich, wenn wir wieder einmal nach Bad Windsheim fahren. Paulina (Weide) Am Mittwoch, den 10.10.2012 haben wir einen Ausflug nach Bad Windsheim gemacht. Ich und meine Gruppe (Julian, Fabian und Max) sind als erstes zum Butterstampfen gegangen. Dort haben wir selbst Butter hergestellt. Danach waren wir in der Kornmühle und haben Fladenbrot gebacken. Als nächstes waren wir beim Schmied. Im Anschluss sind wir zum Büttner. Dort haben wir gesehen, wie ein Fass gebaut wird. Ole (Weide)

Brauerei. Dort war es schön, weil wir Malz essen durften. Dann habe ich zusammen mit Laurin, Vitus und Theo ein Fass zerlegt und wieder aufgebaut. Danach waren wir beim Weben und die Frau hat in ein paar Sekunden sehr viel gewebt. Im Anschluss waren wir in einem Museum. Da gab es alte Schuhe. Die sahen lustig aus! Felix (Weide) Quelle Fotos: Weide

Als erstes waren wir beim Schnüre machen und dann sind wir weitergegangen. Wir waren beim Schmied, bei den Ochsen und in der

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Der AK Pädagogik stellt sich vor Herzlich Willkommen im AK Pädagogik! Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen. Das würden wir gerne häufiger sagen und darum stellen wir heute einmal unser Wirken vor. Keine Angst – eine pädagogische Grundausbildung ist bei uns ebenso wenig von Nöten wie ein Montessori-Diplom oder ähnliches. Zwar verfügen wir in unseren Reihen auch über solch fachkompetente Mitstreiterinnen und Mitstreiter, allerdings ist für unseren Arbeitskreis eher das Interesse an Pädagogik im Allgemeinen und natürlich an den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik im Besonderen gefragt. Und eines sei gewiss: Dazulernen kann man immer ;-) Im Schwerpunkt ist unsere Aufgabe, das jährliche Vortragsprogramm auf die Beine zu stellen. Es müssen Themen gesammelt und bewertet werden, verfügbare Dozenten gefunden und am Vortragsabend selber der Raum und das Umfeld gestaltet wie auch der Abend begleitet werden. Damit am nächsten Tag der Schulalltag wieder reibungslos ablaufen kann, müssen natürlich die genutzten Räume wieder in Ordnung gebracht werden. In jedem Fall ist ein solcher Vortragsabend immer eine Bereicherung und in unserem netten Team eine kurzweilige Angelegenheit. Daneben haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die im Eingangsbereich zu findenden Schaukästen zu gestalten, damit auch Besucher einen Eindruck der guten und vielfälti-

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gen pädagogischen Arbeit, die das Team an der Schule leistet, bekommen. Die Kästen der Sekundarstufe werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der entsprechenden Klassen gestaltet und regelmäßig neu mit interessanten Einblicken unserer „Großen“ bestückt. Die Jugendlichen bekommen so eine Möglichkeit, Themen, die sie bewegen oder die sie gera-

de bearbeiten, darzustellen. Für unsere interessierten Eltern führen wir eine Elternbücherei mit aktueller Fachliteratur. Dies bedarf einer ständigen Beobachtung der pädagogischen Szene, um auch wirklich jederzeit gute Bücher zur Verfügung zu stellen. Und unsere Literaturangebote können sich sehen lassen. Haben Sie sie schon genutzt? Bei vielen Veranstaltungen in der Schule, zum Beispiel vor Vorträgen oder beim Tag der Offenen Tür, ist die Elternbücherei aufgebaut. Dort kann man in Ruhe in den Büchern stöbern und natürlich

auch gleich ausleihen. Oder Sie nutzen unseren „Online-Service“ indem Sie das gewünschte Buch einfach unter oppermann.birgit@web.de bestellen. Wir schicken Ihnen dann das Buch in den folgenden Tagen mit Ihrem Kind mit. Eine Bücherliste ist auf diesem Wege ebenfalls gerne per Mail anforderbar. Viel Spaß beim Schmökern! Damit sich auch schon die Jüngsten für Bücher begeistern, bietet eine unserer Mitstreiterinnen seit Neuestem Vorleserunden zu öffentlichen Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür oder dem Weihnachtsbasar. Bei der Gelegenheit sei erwähnt, dass wir als AK Pädagogik an solchen Veranstaltungen immer einen Büchertisch anbieten, auf dem sich beliebte Kinder-und Jugendliteratur genauso finden wie Elternbücher mit dem Schwerpunkt MontessoriPädagogik. Derzeit überlegen wir, wie wir als Eltern des AK Pädagogik noch die Schulleitung und LehrerInnen sinnvoll im Sekundarschulbereich unterstützen können. Die Vorstandschaft kann sich bereits bei den alljährlichen Mitgliedsversammlungen auf unsere Mithilfe verlassen. Sie sehen, an Ideen und Möglichkeiten sich einzubringen mangelt es bei uns nicht. Vielleicht haben ja auch Sie jetzt Lust, einmal bei uns vorbeizuschauen. Das nächste Treffen entnehmen Sie den veröffentlichten Terminen. Wir freuen uns auf SIE! Ihr AK-Pädagogik Karoline Wehrl-Pumpenmeier Foto: Peter Fritzsche

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Aus dem WTG-Unterricht

Foto: Fam. Scherbaum

Linnea Scherbaum, Ahorn

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Schürzen nähen - 6. Jahrgangstufe Unsere Schürzen Die 6. Klässler der Klasse Amethyst hatten in WTG Schürzen genäht. Wir hatten Stoff bestellt den wir uns in verschiedenen Farben schicken ließen. Es gab rot, türkis, grün, pink und lila. Zuerst mussten wir den Stoff zuschneiden. Dann mussten wir das Zugeschnittene heften. Als nächstes sollte alles füßchenbreit abgenäht werden. Der Besatz musste im Zickzack genäht werden. Als wir mit dem Nähen fertig waren, mussten alle einen Entwurf machen. Der Entwurf wurde (als er fertig war) auf die Schürze abgepaust. Man konnte je nach Lust die Figur noch anmalen. Es gab z.B. eine rosa Eule oder einen Hund mit grünen Augen und Zunge, auch ein rot-orangenes Seepferdchen. Zum Schluss wurde noch das Band durchgezogen. Mit dem Band kann man die Größe verstellen. Alle Schürzen sind wunderschön geworden!!! Marina Götz, Amethyst

Taschen stricken und filzen 3. und 4. Jahrgangstufe

Fotos: Anette Eckenweber

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Der neue Elternbeirat der Schule

Von li. nach re.: Nicole Dornhauser, Thomas Bergmann, Nina Lenzer. Sandra Beck, Thomas Nobis, Clarissa Flohry, Ingo Bauscher, Sabine Dottori, Binaca Lissner, Kerstin Trebeß, Thomas Mayer, Sybille Wurlitzer, Peter Funk, Sandra Zabel, Diana Maier, Ulla Burwitz, Peter Vornlocher, Gabi Schreml, Antje Ullmann, Volker Deinlein, Jürgen Singer, Irene Deinlein, Sonja Schmitt, Jill Bachmann, Richelle van Biljouw, Es fehlt: Markus Grunwald Clarissa Flohry, Birke, Vorsitzende des Elternbeirats. Ich wohne in Baiersdorf und mein Sohn Phil ist im 4. Jahrgang. Das Grundschulende naht.Ich bin als „Entspannungsarbeiterin“ tätig und mit Reiki, Klangschalen und anderen bewährten Techniken bewaffnet unterwegs.Ich bin seit der 1. Klasse im Elternbeirat und mir macht die Arbeit hier sehr viel Freude. Und nun als Vorsitzende. Ich freu mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Euch Eltern, Euch Lehrkräften, der Geschäftsleitung und dem Vorstand. Thomas Mayer, Rubin, stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender. Ich wohne in Kersbach und mein Sohn Moritz ist in der 9. Jahrgangsstufe. Ich bin zum dritten Mal Klassen Elternsprecher und heuer noch stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender Jill Bachmann, Aquamarin Ich wohne in Forchheim. Unsere Tochter Lucia besucht die 5. Jahrgangstufe und unser Nachzügler Siria ist 1 ¾ Jahre. Beruflich bin ich als Sekretärin und Beraterin für Florange-Lingerie tätig. Meine Tochter besuchte in der 4. Jahrgangsstufe bis Weihnachten eine Regelschule in Forchheim. Lucia hatte keine schulischen Probleme, aber sie war dem Druck und den Spannungen in der Regelschule nicht mehr gewachsen, nachdem in der 4. Jahrgangsstufe

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ein Lehrerwechsel stattfand. Sie wurde sehr krank. Nach langen Überlegungen schulte ich sie in die Monti um, wo wir herzlich aufgenommen wurden. Lucia hatte nach 2 Wochen nahezu keinerlei gesundheitliche Beschwerden mehr. Dieser Schritt war der Wertvollste von allen. Ich möchte mich hiermit nochmals von ganzem Herzen bei Maja und Gerti sowie dem ganzen Montiteam bedanken. Die Montessoripädagogik ist nur zu empfehlen. Ingo Bauscher, Linde Ich wohne in Igensdorf. Mein Sohn Dominik geht in die 3. Jahrgangsstufe der Lindenklasse und meine Tochter Lena-Sophie in die 1. Jahrgangsstufe der Kastanie. Beruflich arbeite ich als Forscher und Entwickler, privat biete ich erlebnispädagogische Familiengruppenarbeit im Deutschen Alpenverein an. Sandra Beck, Buche Ich wohne in Strullendorf. Meine Tochter Lena besucht die 3. Jgst. Mein Sohn Lucas war als Grundschüler in der Birkenklasse und besucht jetzt die Realschule Hirschaid. Beruflich bin ich als Medizinischtechnische Radiologieassistentin in der Strahlentherapie Erlangen tätig. Ich wurde mal gefragt was meine Kinder hätten, da sie auf die Montessorischule gehen. Ich antwortete, sie hätten Glück. Nach nun mehr als 5 Jahren kann ich sagen, dass ich die

Entscheidung für diese Schule noch keine Sekunde bereut habe. Thomas Bergmann, Weide Ich wohne in Kauernhofen. Mein Sohn Julian ist in der 3. Jahrgangsstufe. Ich bin Lehrer an der Mittelschule Ebermannstadt. Richelle van Biljouw- Bogers, Ahorn Ich wohne in Hallerndorf und meine Tochter Lotte Bogers ist in der 2. Jahrgangsstufe. Ulla Burwitz, Rubin Ich wohne in Heroldsbach. Meine Tochter Pia-Selina ist in der 9. Jahrgangsstufe. Irene Deinlein (Aquamarin) und Volker Deinlein (Amethyst) Wir wohnen in Pettstadt und haben Zwillinge, die die 6. Jgst. besuchen: Paula ist in der Amethystklasse und Clarissa in der Aquamarinklasse. Volker ist Hausmann, Irene ist Krankenschwester Nicole Donhauser, Kastanie Ich wohne in Poxdorf. Meine Tochter Elia ist in der 2. Jgst. Mein Sohn Levin ist 3 Jahre alt. Beruflich bin ich im Produkt Marketing bei EB Automotive in Erlangen tätig. Sabine Dottori, Eiche Ich wohne in Eggolsheim und meine Tochter Sofia ist in der 2. Jahrgangsstufe. Wir haben uns für die Montessorischule entschieden, damit Sofia in einer Umgebung lernen kann, die sie individuell fördert und die, die Neugier und den Spaß am Lernen

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Monti aktuell erhält. Peter Funk, Smaragd Ich wohne in Pretzfeld, ich habe ein Kind ist in der7. Jahrgangstufe der Smaragdklasseund ein Kind in der 4.Jahrgangsstufe. Markus Grunwald, Buche Ich wohne in Buttenheim. Meine Tochter Madeleine besucht 3. Jahrgangsstufe. Beruflich bin ich im Außendienst im Groß- und Außenhandel tätig. Nina Lenzner, Kastanie Ich wohne in Neudorf/Wiesenttal und habe zwei Töchter. Meine Tochter Rosa ist 2.Klässlerin, ihre Schwester Alina ist 5 Jahre alt und besucht den integrativen Kindergarten Burg Feuerstein/Ebermannstadt. Beruflich bin ich als Sport- und Bewegungswissenschaftlerin, Qigongund Schwimmlehrerin und Sporttherapeutin tätig. Ich bin Monte-Mutter, weil ich Kindern wünsche, sich selbst zu kennen und selbstbewusst und stark in die Welt zu gehen. Ich enagiere mich im AK Schülerbücherei, aus Spaß am Buch, AK Schülerbeförderung, weil Mitarbeit dort Sinn macht, Elternbeirat, aus Spaß am Entscheiden. Bianca Lissner, Birke Ich wohne in Heroldsbach und meine Tochter Leonie besucht die 3. Jahrgangsstufe. Ich bin Erzieherin mit Montessori–Diplom. Als Elternbeiratsmitglied möchte ich ein Bindeglied zwischen Kindern, Eltern und Lehrern sein. Das Bild vom Kind, die Zusammenarbeit und das Miteinander liegen mir auch sehr am Herzen. Diana Maier, Esche Ich wohne in Seußling bei Altendorf. Meine Tochter Corinna ist in der zweiten Jahrgangsstufe.

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Thomas Nobis, Eiche Ich wohne in Hausen. Meine Tochter Diana ist 3.Klässlerin der Eiche, mein Sohn Alexander ist schon 19 Jahre alt. Ich bin im Elternbeirat, weil die Ausbildung unserer Kinder nicht dem staatlichen Mangelsystem überlassen werden kann. Auf der Monti (und im EBR) haben wir die Chance Dinge besser zu machen. Diese Chance sollten wir nutzen! Sonja Schmitt, Ahorn Ich wohne in Poppendorf und mein Kind ist in der 2. Jahrgangsstufe. Gabi Schreml, Tigerauge Ich wohne in Eggolsheim. Mein Sohn Elias besucht die 7. Jgst. Der Tigeraugenklasse. Von Beruf bin ich Betriebswirtin und Bankkauffrau. Wir sind seit 2003 im MontessoriVerein. Unser Sohn besuchte 3 Jahre das Kinderhaus, dann 4 Jahre die Grundschule, und nach einem kurzen Abstecher in die Regelschule ist er seit Januar 2012 in der Sekundarstufe unserer Schule. Nach 7 Jahren Vorstandsarbeit möchte ich mich jetzt denElternbeirat unterstützen, mich für das weitere Wachsen und Entwickeln der Schule und des Vereins einsetzen. Jürgen Singer, Linde Ich wohne in Hirschaid. Mein Sohn Noah ist in der zweiten Jahrgangsstufe. Von Beruf bin ich Metallbauer und Künstler. Kerstin Trebeß, Weide Ich wohne in Stackendorf. Meine Tochter Miriam geht in die 3. Jahrgangsstufe, ihr Bruder Sebastian war auch Monti-Kind und besucht jetzt die 6. Klasse des Dientzenhofer Gymnasiums in Bamberg. Wir haben uns schon mit unserem ersten Kind für die Montessorischule entschieden, da wir in der Jahrgangs-

mischung, dem Lernen in ‚eigener Geschwindigkeit’ und der Kopfzahl Lehrer/Kind einen sehr großen Vorteil für die Kinder gesehen haben. Antje Ullmann, Smaragd Ich wohne in Forchheim und mein Sohn Kris Ullmann besucht die 7. Jahrgangsstufe. Da ich selbst Lehrerin an einer Regelschule bin, kenne ich diese Schulform nicht nur aus Mutter-, sondern auch aus Lehrersicht. Und immer wieder macht es mich wütend und traurig, wie aus einem motivierten Erstklässler nach einigen Schuljahren Regelschule häufig ein nicht mehr motivierbarer Schüler wird. Deswegen ist es für unsere Gesellschaft so enorm wichtig, Kinder, die noch Spaß am Lernen haben, in die Welt zu schicken. Montessori bietet hier die besten Voraussetzungen. Peter G. Vornlocher, Tigerauge Ich wohne in Weilersbach. Mein SohnPer Herischek-Vornlocher besucht die 8. Jahrgangsstufe. Sibylle Wurlitzer, Esche Ich wohne in Wiesentthal und bin Hausfrau. Meine Tochter Tessa ist in der 4. Jgst. und hat noch zwei große Geschwister im Alter von 16 und 20 Jahren. In keiner anderen Schule wie der Montessorischule können wir so nah den Schulalltag mit unseren Kindern erleben. Ich freue mich auf die Arbeit im Elternbeirat! Sandra Zabel, Amethyst Ich wohne in Kersbach. Elternsprecherin bin ich für die Amethystklasse, die meine Tochter Alida in der 5. Jahrgangsstufe besucht. Meine Tochter Antonia ist in der 7. Jgst. der Tigeraugenklasse. Beruflich bin ich als Kauffrau im Einzelhandel tätig.

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Baumpflanzaktion Am Montag, den 11.6.12 ging die Eichenklasse in den Wald. Wir hatten nämlich Baumpflanzaktion. Die Mütter von Emilia, Thomas, Milian und Julian haben uns hin gefahren. Als erstes haben wir am Parkplatz auf die anderen Kinder gewartet. Als dann alle Kinder da waren, machten wir einen Stehkreis. Im Stehkreis sangen wir ein Lied, bis die Förster kamen. Dann sagte Herr Daum: “Das sind meine Mitarbeiter Wolfgang und Johannes!“ Er erklärte noch, dass er später noch kommt. Solange führten uns Wolfgang und Johannes. Wolfgang hat bald eine wichtige Prüfung vor sich. Deswegen sollten wir viele Fragen stellen. Das taten wir auch. Der Herr Daum fuhr dann wieder weg. Wolfgang und Johannes stellten sich noch mal vor und sie erzählten: “Wir wollen heute eine Baumpflanzaktion machen und werden den Baum des Jahres aus- und eingraben. Der Baum des Jahres heißt, wie ihr schon wisst, Lärche.“ Nach fünf Minuten sind wir wieder in die Autos gestiegen und durch den Wald zu einem Hexenhaus gefahren. Dort parkten zwei Autos, die anderen fuhren wieder weg. Der Wolfgang erzählte uns noch was, aber die meisten Kinder waren gerade von einer Maus abgelenkt. Als er fertig war, gingen wir mit dem Förster in einen ehemaligen Steinbruch, eine alte Sandgrube, wo es kalt und schattig war. Johannes sagte, dass dies für die Lärchen ein falscher Platz wäre. Sie brauchten Licht, Regen und frische Erde. Deswegen zeigte er uns auch, wie wir die Lärche ausgraben sollten. Zum Glück hatte jeder eine kleine Schaufel dabei. Jedes Kind durfte drei Bäume auspflanzen. Das taten die meisten auch. Als alle eine, zwei oder drei Lärchen in der Hand hielten, gingen wir wieder zurück zu dem Hexenhäuschen und suchten nach einem perfekten Platz für die Bäume. Wo alle ihre Bäume eingepflanzt haben, stellte Wolfgang uns Fragen. Später kam der Herr Daum mit seinem Hund Brutos, der dann, als er aus dem Auto kam, Milian ansprang. Alle Kinder freuten sich um den Dackel als Besuch. Als die Baumpflanzaktion vorbei war, wanderten wir zum Parkplatz, von wo wir zur Schule gefahren wurden. Ich glaube jedem aus der Eichenklasse hat es gefallen. Tatjana Buchwald

Experimentierkoffer

Seit einigen Monaten nennt die Montessorischule einen Experimentierkoffer zum Themen Physik und Elektronik ihr Eigen. Dieser Koffer wurde von der Siemensstiftung gestellt, mit dem Ziel, die Jugendlichen durch Entdeckerdrang, Spaß und Selbständigkeit an Physikalische Gesetze heranzuführen, also Freude an der Physik zu entwickeln. Die ersten Monate war der Koffer in der Smaragdklasse gewesen, dort wurde auch fleißig mit ihm experimentiert. Es gab die geniale Regelung, dass ein erprobtes Experiment durch den jeweiligen Experten der ganzen Klasse vorgestellt wurde, dadurch konnten auch die Schüler, die sich noch nicht selbst ans Experimentieren wagten, von dem erarbeitetem Wissen profitieren. Mit Beginn des neuen Schuljahres ist der Koffer weiter gewandert. Wir möchten hiermit ein großes Dankeschön an die Firma Siemens aussprechen und wünschen unseren Jugendlichen noch viele schöne Entdeckerstunden mit dem neuen Experimentierkoffer. Karoline Wehrl-Pumpenmeier Fotos Peter Fritzsche

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Redaktionsschluss den nächsten Monti aktuell: Freitag , 25. Januar 2013

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Projektwoche Grundstufe

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Projektwoche Sekundarstufe Musikvideo von den red hot chilli pepers In der letzten Projektwoche hatten wir in der Sekundarstufe das Thema „Film“. Ich war bei David und Astrid in der Gruppe. Dort haben wir Musikvideos gemacht. Zuerst hat uns David erklärt, was wir alles beim Filmen beachten müssen. Dann haben sich die Gruppen gebildet und jede Gruppe hat sich dann ein Lied ausgesucht. Zu diesem Lied sollten wir dann ein Musikvideo erstellen. Unsere Gruppe hat sich dann nach langem Hin und Her für die Gruppe red hot chilli pepers entschieden. Wir mussten dann ein Storyboard

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schreiben, also sowas wie ein Drehbuch. Dann mussten wir uns für eine Handlung entscheiden, wir haben uns für eine Verfolgungsjagd entschieden. Und die einzelnen Szenen haben wir uns dann auch noch überlegt. Die Videokamera brachte Lukas Heppner mit. Dann fingen wir schon mit dem Drehen an. Die Schauspieler waren Moritz Maier, Jannik Klus und ich. Wir haben dann in der Stadt Forchheim gedreht, z. B. bei der Stadtmauer. Danach haben wir den Film ge-

schnitten und haben die Musik im Hintergrund eingefügt. Das fertige Video haben wir dann am Sommerfest vorgeführt. Mir hat die Projektwoche sehr viel Spaß gemacht und unser Musikvideo ist echt cool geworden. Pascal Göppner Fotos: Peter Fritzsche

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Berufsmesse Bamberg Am 12. Oktober 2012 fand in der Handwerkskammer Bamberg eine Berufsmesse statt. Wir (Smaragd und Tigeraugen) haben uns um 7.50 Uhr in Forchheim am Bahnhof getroffen und fuhren von dort aus mit der Bahn nach Bamberg. Vom Bamberger Bahnhof aus sind wir zu Fuß zur Handwerkskammer gelaufen. Als wir dort ankamen, trafen sich alle Schüler der teilnehmenden Schulen die dort waren, in einer Halle. Dort gab es eine Begrüßungsshow mit einem Moderator vom Radio Galaxy. Dann mussten alle Schüler zu ihren ausgewählten Berufsfeldern gehen und wurden dort in kleinen Gruppen aufgeteilt. Es gab die Berufsfelder Metall/Elektro/Kfz, Dienstleitung/ Gesundheit/Nahrung und Bau/ Ausbau. Ich war in dem Berufsfeld Bau/Ausbau. Uns wurde gezeigt was die Lehrlinge als Maler/ Lackierer in der Ausbildung machen müssen, das durften wir im Anschluss auch ausprobieren. Es gab auch noch Berufe wie Glaser, Maurer, Schreiner, Steinmetz, Parkettleger und Straßenbauer. Wir fuhren zu der Messe, damit uns die Berufswahl später leichter fällt. Mir hat es gut gefallen, weil wir in viele Berufe reinschnuppern konnten. Joel Farra, Fotos: Astrid Romanowski

Vorstellungsgespräche üben Damit wir, die Rubinklasse, später gut vorbereitet auf unsere richtigen Vorstellunggespräche sind, haben wir das mal in der Schule geübt. Hier haben uns verschiedene Leute unterstützt. Mit uns geübt haben Frau Eger von der Firma Huhtamaki, Frau Gradel von der Firma Piasten und Frau Schack, eine Mutter eines Monti-Kindes. Am Ende der 8. Klasse haben wir bei Astrid im AWT Unterricht das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche besprochen und geübt. Ein paar Schüler haben dann schon am Ende des letzten Schuljahres das Führen eines Vorstellungsgespräches geübt und die 16

andere Hälfte hat es im neuen Schuljahr gemacht. Die Gespräche fanden bei uns im Haus statt. Jeder von uns hatte einen Termin, bei dem er seine fertige Bewerbungsmappe mitgenommen hat. Das Anschreiben musste man auch extra schreiben und zwar speziell für den Beruf, bei dem man sich vorstellen konnte eine Ausbildung zu machen. Die Bewerbungsmappen haben wir den jeweiligen Damen gegeben und diese lasen sich diese dann kurz durch. Anschließend stellten sie mit uns ein Vorstellungsgespräch nach, zu dem Beruf, für den wir ein An-

schreiben geschrieben haben. Das Gespräch wurde dann mit einer Videokamera aufgenommen, damit wir uns es selber anschauen konnten und die Fehler oder was gut gelaufen ist, mit Astrid besprechen konnten. Vielen Dank an Frau Eger, Frau Gradel und Frau Schack für ihre Hilfe. Pia-Selina Burwitz & Astrid Romanowski, Rubinklasse

Ausgabe 49/2012


Monti aktuell

Walk away Ein Naturritual mit 24Stunden-Solo für 14 – 17 jährige

Walk away, was ist das? Für Jugendliche stellen sich im Laufe des Heranwachsens neue Fragen und Herausforderungen. Immer mehr geht es darum, zu sich selbst zu stehen, den eigenen Weg zu gehen und Verantwortung für sich und das eigene Handeln zu übernehmen. An dieser Stelle brauchen Jugendliche Herausforderungen, aber auch Begleitung und Stärkung, um eine neue Sicht auf sich selbst einnehmen zu können, sich im Gefüge der Gemeinschaft neu verorten zu können und Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten zu gewinnen und mit Grenzen kreativ und respektvoll umzugehen. Dieser „Übergang“ in eine neue Lebensphase des Erwachsenund Selbstständigwerdens kann von kleineren oder größeren krisenhaften Bewegungen begleitet sein. Vor allem der Schritt aus der Schule auf einen Berufsweg ist eine einschneidende Veränderung, ein Übergang. Durch ein Ritual gewürdigt bekommt der junge Mensch Mut für den Sprung in eine unbekannte Zukunft, Vertrauen in seine innere Instanz und Kraft seinen eigenen Weg zu gehen. Übergangsrituale waren in allen Kulturen überall auf der Welt bekannt und verbreitet. Die wesentlichen Elemente dieses Rituals sind Alleinsein und Fasten in der Natur, eingebunden in eine haltgebende Begleitung von Erwachsenen. In dieser, für uns moderne Menschen ungewohnten Situation, zeigt sich dem Jugendlichen die unmittelbare Wirkung seines Handelns und seines Tuns im Spiegel der Natur. Er erfährt, ob und auf welche Weise er Verantwortung für seine Handlungen übernehmen kann und erhält unmittelbare Einsichten in die Wirkmechanismen des Lebens. Ziele der Visionssuche Durch die Herausforderung des Alleinseins muss man sich seinen Fragen und Ängsten stellen. Das ist der Moment, in dem die jungen Menschen innerlich wachsen und die Kraft gewinnen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen – getreu dem Montessori Leitgedanken Ausgabe 49/2012

„Das Kind als Baumeister seiner selbst“.

Visionssuche konkret Dieses Jahr wurde der walk away von Volker Patalong und Ingrid Herrmann geleitet. Das Ritual fand vom 10.07. bis 14.07.12 statt und dauert 3,5 Tage. Fünf Mutige fanden sich am Rande des Steigerwaldes in der Nähe von Stettfeld ein. Am ersten Tag orientierten sich die SchülerInnen in der Umgebung, bekamen anhand von Wahrnehmungsübungen und Naturaufgaben mit der Natur Kontakt und erhielten eine Einführung in den inhaltlichen Ablauf des Rituals. Am zweiten Tag gab es weitere Informationen in Bezug auf das Ritual, die Umgebung und für die persönliche Sicherheit und die jungen Menschen fanden ihren Kraftplatz im Wald für den nächsten Tag. Am

nächsten Morgen gingen die Jugendlichen, jede und jeder fastend und für sich allein für 24 Stunden in die Natur. Sie hatten nur das Nötigste an Ausrüstung dabei, um bei jeder Witterung warm und trocken zu bleiben und natürlich ausreichend Wasser, jedoch kein Handy, keine Musikkonserven, kein Buch. Die LeiterInnen waren während dieser Zeit immer erreichbar und sorgten so für die Sicherheit der Jugendlichen. Zudem empfingen wir die eingeladenen Eltern und gaben eine Einführung in den Empfang und die Rückkehr der Jugendlichen. In der Nacht hüteten die LeiterInnen, Pädagogen und die Eltern das Feuer und wachten über ihre Schützlinge. Am letzten Morgen empfingen alle gemeinsam die Jugendlichen und bei einem gemeinsamen Frühstück feierten wir die Rückkehr der jungen Menschen. Anschließend erzählten die Jugendlichen im Kreis der Ältesten (Leitung, Eltern, Lehrer)

von ihrem Erleben in diesen 24 Stunden in der Natur. Wir spiegelten diese Geschichten, würdigten den „gegangenen“ Weg und eröffneten den Jugendlichen einen neuen, nach vorne weisenden Blick auf sich. Danach hatten die Eltern Gelegenheit, den Einsatz ihres Kindes zu würdigen und das Wachstum zu bestätigen. Gemeinsam beendeten wir die walkAway Zeit.

Volker Patalong & Astrid Romanowski

Rückblicke

Schon zum zweiten Mal durfte ich die Visionssuche für unsere „Großen“ organisieren und begleiten. Und die Bezeichnung „Groß“ hat wahrlich jeder der fünf Teilnehmer verdient. Sich dieser Herausforderung zu stellen - gegen seine Ängste anzukämpfen, 24 Stunden alleine in der Natur, kein Essen, schlechtes Wetter (kalt und regnerisch) …. – finde ich sehr, sehr mutig. Auch in diesem Jahr war es für mich wieder ein unvergessliches Erlebnis. Zu sehen wie gereift und gestärkt die Jugendlichen aus diesem Ritual gehen, beeindruckt mich sehr. Der walkAway ist für mich das i-Tüpfelchen unseres ganzheitlichen Bildungskonzeptes und ich hoffe, dass es auch im nächsten Jahr wieder mutige Schüler geben wird. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Volker und Ingrid für ihre hervorragende Arbeit mit den Jugendlichen und unsere gemeinsame Zeit. Außerdem möchte ich noch der VR Bank Forchheim, der Sparkasse Forchheim und Herrn Fuhrmann vom Bund der Selbstständigen Oberfranken für die großzügigen Spenden danken. Ohne diese Unterstützung hätten wir den walkAway kaum umsetzen können. Tausend Dank auch an den Grundstückbesitzer Manfred Schramm und an seine Tochter Katja Sperber das wir ihr wunderschönes Grundstück nutzen durften. Während der Visionssuche haben wir bewusst keine Bilder von den Teilnehmern gemacht, da sie dies in dem wichtigen Prozess nur gestört hätte. Lydia Eickels hat deshalb während der „Draußen-sein-Zeit“ der Jugendlichen nur allgemeine Fotos gemacht. Vielen Dank dafür. Astrid Romanowski

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Monti aktuell Walk away, Walk a way, Walk your way – Weglaufen, einen Weg laufen, Meinen Weg laufen. Um ehrlich zu sein dachte ich zuerst als ich das hörte: „Was für ein esoterisches Geschwafel“. Es gab einige Diskussionen in der Klasse, die einen wollten nicht so viel Geld zahlen nur für ein paar Tage im Wald sitzen, die anderen wollten nicht 36 Stunden ohne Essen auskommen und wieder andere wollten nicht in der Nacht im Wald sein. Letztendlich wollten 6 Schüler mitmachen, jedoch ist einer noch davor abgesprungen. Als es soweit war und wir bei unserem Treffpunkt standen, gab es viele Umarmungen von den Eltern aus und auch von Astrid, welche auch am Beginn dabei war. Dann ging es los mit ca. 20 kg auf dem Rücken einen Berg hoch der gefühlte 60° steil war. Als wir dann bei unserem Lager waren und unsere erste Aufgabe von Volker erhielten, waren wir nicht ganz so ernst wie es Volker erhofft hatte, aber anstatt sich aufzuregen hat er uns in die richtige Richtung gewiesen. Während unseren Vorbereitungstagen haben wir noch weitere Übungen gemacht die uns helfen sollten, uns im Wald besser zurecht zu finden und unsere Ängste zu überwinden. Als wir dann am letzten Abend am Tisch saßen und zu Abend gegessen haben, wurde allen klar, dass das unser letztes Zusammensein war für die nächsten 1½ Tage. Dann war es soweit, wir wurden früh geweckt. Dann sollten wir uns langsam fertig machen und uns dann zum Ritual zusammen finden. Das Ritual hieß: Ausräuchern und dabei wurden wir sozusagen von dem Weg getrennt, den wir bis dahin verfolgt hatten, um unseren eigenen Weg zu finden. (Und natürlich hat es geregnet) Ich bin dann mit einem kleinen Umweg zu meinem Platz gegangen, wo ich auch gleich angefangen habe mein Lager aufzubauen. Als jedoch der Regen stärker wurde habe ich meine Plane anders gespannt und habe einen kleinen Wassergraben gebaut. (welcher im Laufe des Tages noch gut voll regnete) Da es geregnet hatte, konnte man keine Sonne sehen und somit auch 18

nicht sehen welche Uhrzeit es gerade ist, deswegen vermute ich, dass ich gegen 10 Uhr im Wald ein wenig herumgelaufen bin und das Gebiet um mein Lager angeschaut habe. So gegen 15 Uhr habe ich mich mit meinem Buch an den Waldrand gesetzt und habe einfach alles aufgeschrieben was mir gerade im Kopf herum gegangen ist. Als es leicht dämmerte, habe ich dann meinen Schlafsack herausgeholt und habe die 4. Klasse Vokabeln gelesen, die in meinem Buch standen. Jedoch half das nicht gegen die Langeweile, also bin ich noch ein wenig herumgelaufen. Als ich herumlief, ist mir aufgefallen wie schwach ich wurde. Die Strecke, die

ich gemütlich zum Waldrand gelaufen bin, schaffte ich gerade mal mit 3 Pausen und als ich dort war, war ich total erschöpft. Ich legte mich etwa gegen 20 Uhr schlafen und konnte auch gut einschlafen, jedoch war ich dann mitten in der Nacht wach und konnte nicht mehr einschlafen. Das war gut, denn so konnte ich alles im Wald hören was eigentlich sehr laut ist, aber irgendwie auch einschläfernd, so dass ich dann erst wieder früh aufwachte. Ich packte dann langsam mein Lager zusammen und machte mich auf den Weg zum Lager und musste wieder 3 Pausen machen. Als ich am Lager angekommen bin, war ich noch „unsichtbar“ und musste erst einmal von Volker und Ingrid eingeräuchert werden. Danach ging ich zu meiner Mutter, die bei den anderen Eltern stand und begrüßte sie. Wir (die Jugendlichen) konnten uns dann ins Zelt setzen während das Frühstück angerichtet wurde, wo wir dann auch erzählen konnten.

Im Nachhinein war es eine tolle und wichtige Erfahrung (außer dass ich mir noch an dem Tag den Finger in einer Autotür eingequetscht habe, was mir im Wald nicht passiert wäre). J

arno Eickels

Ich konnte mir unter dem Begriff „Walk away“ nicht so richtig etwas vorstellen. Sicherlich, die Kinder sind 24h fastend und alleine im Wald. Sie sind ausgerüstet mit Isomatte, Schlafsack, Plane, Messer, Schreibzeug und Taschenlampe. Was jedoch mit ihnen passieren würde, ging weit über meine Vorstellungen hinaus. Ich kam am Freitagabend zum Platz. Die Kinder waren bereits seit Sonnenaufgang unterwegs. Es regnete immer wieder. Wir aßen etwas zusammen und wurden dann auch für eine kleine Übung in den Wald geschickt, um uns einzustimmen. Ich hatte trotz des Regens immer ein gutes Gefühl, wenn ich an Jarno dachte. Mit Volker und Ingrid waren sie ja auch in guten Händen. Nach einer kurzen Nacht standen wir Eltern bei Morgengrauen im Regen (was sonst) etwas abseits des Platzes. Mir kamen die Tränen, als das erste Kind auftauchte. Diese Freude auf dem Gesicht, diese Aufgewühltheit, aber auch diese Größe & Reife. Dann kam das nächste Kind. Und dann kam Jarno. Quer über die Wiese, den Hang hoch, Stolz und Freude in den Augen. Nach dem Begrüßungsritual mit Volker & Ingrid durfte er mich begrüßen. Es war überwältigend, was so in mir hochkam. Stolz natürlich und Freude, aber auch Vertrauen in diesen jungen Menschen, der seinen Weg gegangen ist. Und auch weiterhin gehen wird. Ich spürte ganz deutlich, ich kann ihn gehen lassen.

Lydia Eickels

Meine Eindrücke vom Walk Away Der Walk Away ist ein Projekt, an dem man freiwillig mitmachen kann. Das Ziel ist es, dass man am Ende 24h alleine im Wald verbringen soll. Ich habe an dem Projekt teilgenommen, weil ich wissen wollte, ob mich diese Aufgabe an meine Grenzen bringt und ob ich es dann auch letztendlich schaffen werde. Wir haben dort insgesamt 3 Tage zusammen verbracht und einen Tag alleine im Wald. In den Tagen davor war zuzusagen Vorbereitungszeit. Ausgabe 49/2012


Monti aktuell Wir haben Übungen gemacht, wurden des Öfteren eingeräuchert und haben über unsere Ängste und Stärken geredet. Wir sind oft in der Gruppe in den Wald gegangen, um die Gegend zu erforschen. Am zweiten Tag, sollten wir uns einen Ort aussuchen, wo wir die 24h verbringen sollten. Ich habe mich für einen Platz am Hang entschieden, den ich aber wechselte, da es an dem Tag regnete und ich sonst nass geworden wäre, da das Wasser natürlich an dem Hang runter floss. Als wir am Freitagmorgen um 8 Uhr aufgestanden sind, um uns auf den Weg zu machen, wurden wir erst mal wieder eingeräuchert und Volker und Ingrid versprachen uns dass sie da sein werden, wenn jemand zurückkehren möchte. Einzeln machten wir uns auf den Weg in den Wald, gingen an unseren Platz und bauten erstmals unser „Zelt“ auf. Zur Verfügung hatten wir eine Bauplane, Seile, einen Schlafsack, und weitere Dinge. Als ich zu meinem Platz gegangen bin, baute ich erstmals mein Lager auf, da es ziemlich geregnet hat und ich so schnell wie möglich im Trockenen sein wollte. Ich nahm die Seile und verband sie mit zwei Bäumen. Legte danach die Bauplane darüber, schnitzte mir Äste an um sie als Heringe benutzen zu können. Also sah mein Lager wie ein Zelt aus und es hat auch gehalten! Erstmal habe ich mich Schlafen gelegt, da ich sehr kaputt war von den Tagen davor. Als ich um ca. 13 Uhr wieder aufgewacht bin und der Regen nachgelassen hat, bin ich rum gelaufen um die Gegend zu erkundigen. Ich habe in den 24h ziemlich viel gemacht, natürlich war es teils auch ziemlich langweilig, aber das gehörte ja auch irgendwie dazu. Gegen Abend wurde es mir nicht mehr so geheuer, weil es im Wald ja wirklich stockdunkel wird. Also legte ich mich in mein Zelt und schaute raus, und beobachtete wie es von Minute zu Minute dunkler wurde. Ich habe mir einfach schöne Sachen eingeredet und schon war die Angst vergessen. Irgendwann bin ich dann von selber eingeschlafen. Ausgabe 49/2012

Als wir am Morgen zurück kehrten, wurden wir wieder eingeräuchert und wir bekamen erst mal ein ordentliches Frühstück, weil wir die letzten 24h nichts essen durften. Danach setzten wir uns zusammen und tauschten unsere Erlebnisse aus. Es war eine ziemlich schöne Woche,

und an der Aufgabe gewachsen zurück zum Basislager kamen. Wir waren froh, dabei zu sein und unsere Tochter zu empfangen. Damit ergab sich die Möglichkeit für uns, sie ein Stück auf dem Walk Away zu begleiten und eine Einsicht in den Ablauf zu bekommen. Es hat sich gelohnt! Hat sich von unserer Seite etwas verändert? Ein wenig schon. Wir trauen ihr doch mehr zu und sie ist ein Stück weit "erwachsener" geworden. Insgesamt ein beeindruckendes Erlebnis, für uns und unsere Tochter!

Gudrun & Eckhard Elischer

erst recht die Tage davor haben mir gefallen, weil auch meine Freunde dabei waren. Ich kann es nur jeden empfehlen mit zu machen, es war eine tolle Erfahrung und hat auch wirklich Spaß gemacht. Ich bereue es überhaupt nicht, weil ich die Sachen die ich mir dort vorgenommen habe, auch durchgesetzt habe.

Anika Elischer

Walk away heißt weggehen, wegschreiten, vielleicht auch etwas verlassen oder hinter sich lassen. Als uns unsere Tochter mitteilte, dass sie daran teilnehmen möchte, hatten wir vielfälltige Gedanken dazu. Aber 24 Stunden alleine in der Natur, ohne Essen und ohne weitere Unterhaltung, hatten wir ihr zunächst nicht zugetraut. Als der Termin näher kam, wuchs entsprechend die Aufregung - bei uns! Unsere Tochter blieb dagegen relativ gelassen. Oder tat sie nur so? Den ersten Berührungspunkt mit dem Thema Walk Away hatten wir dann am Waldrand mit dem Ritual der Räucherung. Ein neues Erlebnis für uns Eltern, welches die Jugendlichen bereits in den Tagen vorher erleben durften. So saßen wir Erwachsenen am "Ritualplatz" und dachten an alle Jugendlichen die bereits im Wald waren. Nach einer Gesprächsrunde verbrachten wir dann bei durchgehendem Regen die Nacht im Zelt. So gegen 5.00 Uhr morgens warteten wir in der Dämmerung auf die ersten Heimkehrer. Für uns waren diese Bilder am beeindruckensten. Toll, wie die Jugendlichen nacheinander bepackt, erleichtert, stolz, hungrig

Zwei Wochen nach dem walk away habe ich meinem Sohn Tim 10 Fragen gestellt: Was/Wie war der Walk away für dich? „Eine Erfahrung, gut zu machen , die ich aber nicht mehr machen will.“ Hattest du Hunger? „Nein. Ich habe gar nicht an Essen gedacht.“ Was war interessant? „Tiere zu beobachten.“ Wenn dir jetzt manchmal der walk away einfällt …. … „denke ich: was könnt ihr mir schon erzählen, so etwas habt ihr ja nie geschafft!“ Waren die Vorbereitungstage wichtig? „Wichtig? ……. Naja ……“ Hast du gebetet? „Mehrmals - was soll man denn machen wenn man den ganzen Tag allein ist.“ Warum bist du ohne Gepäck zurück gekommen? „Weil ich nicht wusste, ob es schon der nächste Tag ist. Ich habe vollkommen das Zeitgefühl verloren.“ Als du wieder nach Hause kamst …. ….. „konnte ich alles ganz anders genießen, weil ich den walk away geschafft hatte ….. und brauchte ich erst einmal Ruhe.“ Es hat ja total geregnet. Hätte man den walk away abbrechen sollen? „Nein, weil wir keine „Weicheier“ sind.“ Wovor hattest du Bedenken? „Dass es mir langweilig wird.“ Wie war es dann? „Langweilig. Ich hatte keine Beschäftigung“ Der walk away war für mich als Mutter ein ganz wertvolles Erlebnis 19


Monti aktuell und ich bin für die Möglichkeit der Teilnahme sehr dankbar. In der Nacht habe ich nicht geschlafen. Das Wissen, dass mein Kind bei strömendem Regen in der Dunkelheit irgendwo allein draußen ist, (und nicht wie ich jede halbe Stunde auf die Uhr sehen kann) hat mich belastet. So war ich froh, als ich aufstehen konnte und erfuhr, dass niemand vorzeitig zurückgekehrt war. Mir wurde so bewusst, dass es das Verhalten eines Jugendlichen (eigentlich Erwachsenen) ist, diese Stunden allein durchzustehen. Welche Erleichterung, als ich ihn dann aus dem Wald kommen sah. Ein bisschen fremd, ich war jetzt als Mutter nicht so wichtig, Tim war ein Stück weit weg – auch gedanklich. Und ich war so stolz auf ihn. Er hat dann den Tag über auch nicht viel gesagt, Einladungen von Freunden abgelehnt und die Nacht im eigenen Bett sichtlich genossen. Als Geschenk haben wir zwei Tage in einer Stadt zusammen verbracht. Wir wollten Dinge tun, die „das Erwachsenwerden“ unterstreichen z. B. einen Film ab 16 schauen, coole Klamotten kaufen, in einem guten Restaurant essen gehen usw. Letztlich haben wir dann in einem Straßentheater gesessen, uns ein Museum angesehen …… Es war total schön, und ich habe dabei ein „Stück Loslassen“ gelebt und gespürt – walk away verändert! Brigitte Bodenstab Fotos: Lydia Eickels

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Abschlussfeier der 9. Klasse 2011/12 Die Abschlussfeier am 20.07.2012fing erst mit einem Abschlussgottesdienst in der Marienkapelle an. Danach trafen sich alle in der Aula der Montessorischule und als der letzte auch eingetroffen war, ging es los. Zuerst gab es einen Sektempfang. Dann hat Herbert einen Rückblick über die gesamte Hauptschulzeit gegeben und David hielt eine Ansprache, in der er erzählte, was wir im letzten Schuljahr gemacht haben (z. B. unsere Studienfahrt nach Berlin, das Vorbereiten auf den Quali usw.). Dann wurde eine Diaschau vorgetragen, wo von jedem Schüler der RubinKlasse ein lustiges Bild gezeigt wurde und jeder Schüler hat ein paar Worte zu seiner Monti Zeit gesagt. Viele haben sich mit Freude an die große Reise nach Premuda oder unsere Studienfahrt nach Berlin erinnert. Nachdem alle Lehrer ein Lied vorgetragen haben, bekamen die Rubine außer Anika und Julian (die sich entschlossen haben freiwillig noch ein Jahr dranzuhängen) Abschiedsgeschenke. Bevor die Monti's ihre Monti T–Shirts, DVD der großen Arbeit und ein Fotoalbum mit Bildern der letzten Schuljahre bekamen, spielte Claira Burt noch ein Flötenstück vor. Dann gab es eine Pause mit einem super Buffet, was zu Trinken und man konnte sich

auch unterhalten. Für unsere Mitschüler gab es von uns selbst gemachten Regenbogenkuchen mit mega viel Zuckerguss und eine vier stöckige Torte. Da muss man aber dazu sagen, das beim Backen des Kuchens Astrid nicht nur als Versuchskaninchen benutzt wurde, wir färbten auch noch ihre Apfelschorle zu ihrem ÄRGER mit Lebensmittelfarbe lila ein. War echt lustig. Jeder Abschlussschüler durfte sich einen Song aussuchen, den wir dann am Ende der Abschlussfeier vorspielten. Alle Eltern, Verwanden und Freunde Standen im Erdgeschoss Spalier und durften eine Wunderkerze in die Luft halten. Dann lief die Musik ab und die Abschlussschüler gingen einzeln an den Eltern, Verwandten und Freunde vorbei, um ihre Modelkünste ☺ zu beweisen. Eigentlich symbolisiert dieser Gang das Ende der Schulzeit – also der Gang aus der Schule raus. War irgendwie Gänsehaut schön. Am Ende der Menschenreihe standen die Lehrer und gaben ihnen die LANG, LANG, LANG ersehnten Zeugnisse. Am Schluss schmissen unsere Lehrer David und Astrid uns RAUS mit Besen und einem Megafon. Auf der Treppe gab es noch ein Gruppenfoto, danach war die Abschlussfeier zu Ende und viele gingen dann noch richtig feiern. Die Abschlussfeier war für uns sehr schön. Es war zwar schon komisch für uns, dass wir manche Klassenkameraden nicht mehr sehen konnten, aber es ging schon nach einiger Zeit vorbei. Anika & Julian (Rubin) Fotos: Peter Fritzsche

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Monti aktuell

Montis beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss wieder sehr erfolgreich Auch im letzten Schuljahr nahmen alle 12 Abschlussschüler der 9. Klasse an den Prüfungen zum Qualifizierten Hauptschulabschluss (Quali) teil. 11 Schülern konnten wir eine Empfehlung für die Qualiprüfung aussprechen, einer Schülerin leider nicht. Diese wollte es trotzdem probieren. Geprüft wurden unsere Montis als externe Prüflinge an der Ritter-von-Traitteur- Schule in Forchheim. Trotz der erschwerten Bedingungen* waren unsere Großen auch diesmal wieder sehr erfolgreich. Auf Anhieb erreichten sieben Schüler die Gesamtnote 2 und zwei Schüler die Gesamtnote 3. Eine Schülerin bestand nachträglich den Quali mit einer mündlichen Nachprüfung in Mathe und eine Schülerin erreichte ihr Ziel leider nicht. Besonders gefreut haben wir uns über die Gesamtnote von Matthias Romig, er erreichte als erster Monti die Note 1. Herzlichen Glückwünsch noch einmal!

9. Klasse und dann?

Alle sechs Schüler, die in die 10. Klasse einer weiterführenden Schule wollten, haben ihr Ziel erreicht. Matthias Romig besucht nun die private Wirtschaftsschule in Bamberg, Jana Dötzer geht in die 10.

Klasse der Ritter-von-TraitteurSchule. In der Montessori Schule Erlangen lernen nun Tim Bodenstab, Lucas Müller sowie Jarno Eickels weiter. Nathanael Timm besucht eine weiterführende Schule in Bamberg. Alle anderen Schüler wollten nach der 9. Klasse eine Berufsausbildung beginnen, auch diese haben ihr Ziel erreicht. Seit September erlernen Claira Burt und Jannika Pfeiffer in der Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Bamberg den Beruf Hauswirtschafterin. Pascal Dietz macht bald als Berufskraftfahrer die Straßen unsicher und Pascal Wagner wird als Feinwerkmechaniker ausgebildet. Als Kauffrau im Einzelhandel sind nun Leonie Pühl im Einrichtungshaus XXXL in Hirschaid und Carina Wölfel in einem Erlangener Haushaltswarengeschäft aktiv. Wir wünschen allen unseren Schulabgängern Mut, Gelassenheit und die nötige Energie für ihren weiteren Lebensweg. Wir vermissen euch ….

Quali gute und klare Absprachen, wir wurden gut einbezogen und dennoch mussten die benachbarten Kollegen ein großes Maß an Mehrarbeit bewältigen. Dankeschön. Astrid Romanowski

*Zur Erklärung: Normalerweise setzt sich die Qualinote aus der Jahresfortgangsnote und der Prüfungsnote der jeweiligen Qualiprüfung zusammen. Da unserer Montis nur als externe Prüflinge (wie z. B. Schüler vom Gymnasium oder von der Realschule) am Quali teilnehmen können, entfällt die Jahresfortgangsnote bzw. gibt es an unserer Schule sowieso keine Noten. Schüler an Regelmittelschulen können somit evtl. verpatzte Prüfungsnoten mit ihrer Jahresfortgangsnote ausgleichen. Das ist bei unseren Schülern nicht möglich und deshalb sehen wir die Qualiergebnisse der Montis als besonders hochwertig an.

Außerdem möchten wir es nicht versäumen, uns sehr sehr herzlich bei der Schulleitung und den Kollegen der Ritter-von Traitteur-Schule zu bedanken. Es gab im Vorfeld des

Mein Praktikum als Reittherapeut Im Oktober haben alle Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe im Rahmen der Berufsorientierung ein Praktikum gemacht. Ich, Tobias Schuchardt habe in Honigs ein Praktikum als Reittherapeut gemacht. Meine Betreuerin Carina Hoch war sehr gut und ich durfte viel mitmachen. Vor den Reit-, Therapie- und Voltigierstunden habe ich mit den Reitern die Pferde geputzt. Zwischendurch gehörte das Abmisten der Koppeln, also die Pferdeäpfel einsammeln und auf den Misthaufen schmeißen natürlich auch dazu. Ich habe bei den Therapiestunden, die meistens auf den umliegenden Feldwegen ("im Gelände") waren, das Therapie-Pony geführt, während meine Betreuerin auf den Patienten aufgepasst hat, dass er z. B. nicht herunter fällt. Mit der Reittherapie unterstützt man hauptsächlich körperlich behinderte Menschen, die z. B. nicht laufen können. Das Reiten fördert den Gleichgewichtssinn und ahmt die Kreisbewegung, die die menschliche Hüfte beim Laufen macht, nach. Bei den Reitstunden bin ich, wenn sie im Gelände waren, nebenher gelaufen und habe auf Reiter und Pferde mit aufgepasst. Bei den Reitstunden in der Halle oder auf dem Platz habe ich zugeschaut und abgemistet. Bei den Voltigierstunden durfte ich auf die Kinder, die gerade nicht voltigiert sind, aufpassen, das Pferd longieren, also an einer langen Leine im Kreis führen und ich durfte auch mal ein bisschen auf dem Pferd "turnen", was bei mir bestimmt lustig aus sah. Ich bin auch ein paar mal selbst (aus)geritten. Außerdem hat Carina für mich organisiert, dass ich noch mit Lisa Noppenberger, der Vize-Weltmeisterin der Junioren im Dressurfahren, eine große Runde durch den Wald fahren konnte. Ungefähr die Hälfte davon bin ich selbst gefahren, das war echt super. Das Praktikum war sehr schön. Tobias Schuchardt (Smaragd, 8.Jgst) Ausgabe 49/2012

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Monti aktuell

Verwöhnvormittag für Mamas und Papas im Kinderhaus Zum diesjährigen Muttertag und Vatertag wurden wir Kinderhauseltern von unseren Kindern ins Kinderhaus eingeladen. Die Kinder waren sehr aufgeregt, sie wollten nämlich ihre Eltern an dem Vormittag richtig toll verwöhnen. Und ganz viele Mamas und ein Papa (!) fanden glücklicherweise Zeit, um zu kommen. „Wir schenken Euch Zeit“, lautete ein Gedicht, was von Elke zum Anfang vorgelesen wurde. Und in der Tat: der Vormittag war eine ganz tolle Zeit für alle anwesenden Eltern. Wir wurden in den festlich geschmückten Gruppenraum gebeten. Auf den Tischen standen Blümchen und für alle Elternteile war ein Platz vorbereitet. Dann brachte jedes Kind seinem Elternteil einen leckeren Erdbeerquark, den die Kinder selbst gemacht hatten. Wir durften unsere Kinder bei einer Stilleübung beobachten, bei der die Kinder eine Blumen- und Blätterspirale am Boden mit Blümchen schmückten. Es war ein tolles Erlebnis zu sehen, wie konzentriert die Kinder bei der Sache waren, sich eine Blume aussuchten, die Spirale abschritten und einen schönen Platz für ihre Blume suchten. Und die Kinder hatten ein Gedicht auswendig gelernt und aufgesagt und für uns gesungen: „….Meine Mami ist ein toller Typ…..! Das Tollste war: wir wurden von unseren Kindern massiert. Wir bekamen eine Schulter- und Rückenmassage vom Feinsten. Eine Gartenbearbeitungsmassage. Fee las dazu einen Text vor über die Bearbeitung und Pflege eines Gartens – und jeder Arbeitsschritt, vom Gießen über das Umgraben bis zum Ernten wurde massagetechnisch umgesetzt. Sehr angenehm für die verspannten Muskeln. Schließlich gab es auch noch Geschenke, so haben wir ein von den Kindern gestaltetes Muttertagsbildchen und eine Blume bekommen. Der Verwöhnvormittag ist bei den Eltern sehr gut angekommen und immer noch als sehr schönes Erlebnis im Sinn. Wir bedanken uns bei unseren Kindern und dem Kinderhausteam für das Verwöhnen! Judith Walloch, Fotos: Team KiHaus

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Monti aktuell

Kinder ade, scheiden tut weh…… Ja, liebe/r Montileser/in Du hast richtig gelesen. Die Leute von der Redaktion haben kein Problem mit dem Kalender. Sie haben sich auch nicht vertippt, denn hier geht´s darum, dass auch dieses Jahr einige Kinder aus dem Kindergarten „herausgewachsen“ sind. Das Sommerfest der Pusteblume ist auch immer gleich der Abschied für die Schulkinder. Klingt wenig spektakulär – aber was, wenn das eigene Kind mit in der Reihe sitzt? Ich sag`s Euch: es rührt einen zu Tränen! Da sitzen so kleine Menschen und freuen sich auf einen neuen Abschnitt ihres Lebens. Während wir Eltern überlegen, wie es sein kann, dass dieses Kind - gerade erst zur Welt gekommen - schon in die Schule kommen soll.

Damit ich es nicht vergesse: auch zu diesem Anlass gab´s – der aufmerksame Leser meiner Beiträge wartet sicher schon auf diese Aussage – ja, Sonnenschein. Kein Wölkchen, viel Schwitzen und alle saßen wir im Freien auf der Wiese. Dem Himmel sei Dank. Wir hatten also wieder die Decken ausgebreitet, und konnten stilvoll picknicken. Das aber erst nach dem offiziellen Teil.

Erst gab´s salbungsvolle Worte vom Team, vom Elternbeirat, vom Vorstand. Hier ein Danke dort ein Danke. Das alles hat aber die Kinder, die auf ihren Stühlen in einer Reihe saßen, wenig interessiert. Das waren nämlich die, um deren Abschied es ging. Als deren Zeit war, durfte jedes Kind „seine Schule“ klatschen. Und jedes bekam ein Geschenk. Das wichtigste Geschenk aber, das diese Kinder mit nach Hause nehmen durften, war das Versprechen, dass sie zum Spaghetti essen wiederkommen dürfen. Denn es war den Kindern auch klar, dass sie sich von ihren Freunden, Ihren Bezugspersonen und der Zeit des Kindergartens trennen. Bei aller Freude auf die Schule, Wiederzukommen ist auch wichtig. Zum Glück ging Judith sofort in die unterhaltsame Komponente über, indem Sie ein Geschenk überreichte, das bei der Übergabe schon „den Geist aufgab“. Alles grinste. Als sie dann noch wie selbstverständlich sagte “das muss halt jetzt noch irgend-

war schlagartig gelockert. Und damit war dann auch das Buffett freigegeben. Danach tingelten wir mit vollen Bäuchen von Decke zu Decke und überlegten, was wir denn

machen könnten, damit „man sich wieder trifft“. Geplant ist jetzt, ein lockeres Treffen an jedem letzten Freitagnachmittag oder Samstagvormittag im Monat. Wer Interesse hat, darf sich gerne anschließen und unter der M a i l a d r e s se mhb1968@gmx.de nachfragen. Die Kinder freuen sich garantiert über jeden Mitspieler. Siggi Bayerlein Fotos: Stefan Schober

wie zusammengebastelt werden“ gab´s kein Halten mehr. Die Stimmung Ausgabe 49/2012

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Abschlusszelten der Vorschulkinder am 12. Juli „Auf zur Mammutjagd! Am 12. Juli verfolgen wir die Spuren…. Um 17.00 auf der Schleuseninsel“. Jedes Vorschulkind brachte Anfang Juli einen großen, mit obigem Text beschriebenen Stein mit nach Hause. Und damit war klar: der große Tag rückte näher! Und je näher der Tag rückte, umso mehr stieg die Spann ung . Sc hli eß l ic h sol l t e es „Steinzeitessen“, „Steinzeitspiele“ und vor allem ein richtiges steinzeitliches Lagerfeuer geben. Leider regnete es am Tage des 12. Julis lange und heftig steinzeitlich. Kurzerhand

musste wegen des völlig vermatschten Zeltplatzes umdisponiert und das Ereignis ins Kinderhaus verlegt werden. Dort wurden dann die Steinzeitlager in der Turnhalle aufgeschlagen. Zur Mammutjagd ging es am Abend dann bei plötzlicher Wetterbesserung nach draußen. Dort gab es für die Vorschulkinder unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen – z.B. Bären fangen, Nüsse sortieren, benennen und erraten und natürlich die Mammutjagd / Mammutsuche mit Karte usw..

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Schließlich wurde ein Schatz am Spielplatz unter einem Steinhaufen gefunden. Dank der Spontaneität und des Improvisationstalents des Kinderhausteams gab es dann doch noch ein richtiges Lagerfeuer (Feuertonne!) im Hof des Kinderhauses. Das Sitzen und Erzählen am Lagerfeuer muss richtig spannend und toll gewesen sein. Marshmellows wurden auf Stecken gegrillt, Süßigkeiten gegessen, gesungen und lange geredet. So bleibt es auch ein Geheimnis, wie lange die Kinder aufbleiben durften….. Am nächsten Morgen, beim Abschlussfrühstück gemeinsam

cherweise übrig geblieben, so dass auch die Eltern in den Genuss von richtigem Steinzeitessen kommen konnten. Und Steine gab´s natürlich auch mit nach Hause, „Kraftsteine“ und von den Kindern selbst beschliffene und bearbeitete Specksteine – als Erinnerung an das steinzeitliche , tolle Erlebnis! Judith Walloch mit Infos und Fotos von Fee Zöllner

mit den Eltern waren auf jeden Fall alle Kinder putzmunter und begeistert (Anflüge von Müdigkeit traten erst zu Hause auf). Einige leckere Steinzeitspieße vom Abendessen (mit Tomaten, Trauben, Paprika, Käse, Würstchen, etc.) waren glückli-

Ausgabe 49/2012


Monti aktuell

Kennenlern-Wanderung der Forchheimer Pusteblume- Kinderhauseltern mit Besuch der Falknerei Burg Rabenstein Die Sonne konnte sich noch nicht recht entscheiden, ob sie sich lieber verstecken will oder doch den Nebel verscheuchen möchte, als wir uns am Samstag, den 21.10.2012 um 12.00 Uhr mittags auf dem Parkplatz vor der Burg Rabenstein trafen. Eine sehr große Gruppe von Eltern und Kindern aus dem Kinderhaus hatte sich zu unserer alljährlichen „Kennenlernwanderung“ zusammengefunden, sogar eine sehr nette und kinderliebe Labrador- Dame schwänzelte aufgeregt schnuppernd und, wer es gerne hatte, Hände und Hosenbeine abschleckend, überall herum. Nach einer kurzen Begrüßung durch das Kinderhaus-Team ging es dann auch schon zu einer für alle Altersund Fitnessklassen machbaren Runde los, auf breiten, aber auch schmalen Pfaden, hin zu einem hübschen Aussichtspunkt, an dem wir eine kurze Essens-, Guck- und Trinkpause einlegten. Die größeren Geschwisterkinder waren Räuberund Gendarmtechnisch voll im Einsatz, man sah sie zig - mal hin und her flitzen, überholen, abrutschen, hinfallen, aufrappeln, „ups, tschuldigung“, weiter ging's, sie hatten sichtlich viel Spaß, die Kinderhauskinder liefen zum Teil Hand in Hand, quatschend, alle fröhlich und gut gelaunt ( ! man höre und staune, kein Gemecker übers Wandern an sich und kleine Steigungen im Besonderen, zusammen mit anderen macht's halt einfach viel mehr Spaß als nur mit den ollen Eltern allein ). Die kleineren Geschwisterkinder marschierten tapfer und schafften alle den kompletten Weg hin und zurück. Am besten hatten es die ganz Kleinen, sie wurden gemütlich und warm in ihren Babytragen transportiert. Unterwegs trafen wir einige entgegenkommende Wanderer, die geduldig warteten, Spinnfäden ansetzten und Wurzeln schlugen, bis unser ganzer Trupp endlich an ihnen vorbeiflaniert war. Nach etwa einer Stunde waren wir zurück und ließen uns im Biergarten nieder, bestellten Pommes und Apfelschorle oder aßen die mitgebrachte Brotzeit und freuten uns riesig, dass

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die Sonne sich inzwischen durchgesetzt hatte. Alle Kinder spielten ausgelassen im Wald und auf allen Plätzen, die sich zum Toben und Erkunden anboten. Um 14.45 Uhr schließlich gingen wir hinüber in die Falknerei, bummelten an den verschiedenen Greifvogel- Volieren vorbei, um uns um 15.00 Uhr auf der großen Wiese zur Flugvorführung zu versammeln. Eine nette Falknerin klärte uns über den Einsatz von Greifvögeln beim Jagen auf, über die Aufzucht, das Training und die Besonderheiten der verschiedenen Tiere. Manche Ausführungen waren gerade für die Kleinen etwas langatmig, aber die Vögel, die dazwischen immer wieder ihre Künste beim Jagen zeigten, hinter Fuchs- Hasenund Entenattrappen her schossen und auch auf der Hand der Falknerin ganz nah an uns vorbeigetragen wurden, wogen die für die Kinder langweiligen Phasen auf jeden Fall auf. So sahen wir imposante Tiere wie den Steppen- und den Steinadler, einen Rauhfußkauz, den Gerfalken oder den Wüstenbussard brav von einem Falkner zum anderen fliegen oder aber auch mit mächtiger Geschwindigkeit aus einiger Entfernung mit buchstäblich hauchdünnem Abstand über die Köpfe der Gäste hinweg rasen. Auch der Fachbegriff „Grifftöter“ für einen Vogel, der seine Beute mit den Fängen/ Krallen tötet, wurde

uns erklärt. An dieser Stelle sorgte meine kleine Tochter dann bei uns für einen kleinen Lacherfolg, denn sie fragte mich: „ Wieso kommt jetzt ne Giftkröte?“ „Nein, Emmi, nicht Giftkröte, das hieß Grifftöter“. Im Anschluss an die etwa einstündige Flugvorführung löste sich dann unsere Gesellschaft langsam auf, manche gingen gleich zum Parkplatz, einige liefen noch eine gemütliche Runde bis zur Burg, um ihren Kindern noch etwas beim Ritter spielen und auf den Mauern rumkraxeln zu zusehen. Am späten Nachmittag verließen dann auch die Letzten die Örtlichkeit, an der wir alle einen sehr fröhlichen, sonnigen und spannenden Tag verbringen durften. Moni Glätzl Fotos: Michael Hoser Anke u. Matthias Burger

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Elternbeirat Kinderhaus Kahlil Gibran besonders wichtig: Mein Name ist Anke Burger. Seit Es ist einfach toll, sein Kind in dieser „Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, September diesen Jahres haben wir schönen Atmosphäre, mit der überaber nicht eure Gedanken. Denn sie zwei Pusteblumen-Kinder. David (5) zeugenden Pädagogik mit ihrem haben ihre eigenen Gedanken“ und hat sein letztes Kindergartenjahr in vielfältigen Material und dem kom„Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu der Meeresgruppe begonnen und petenten, engagierten und liebevolsein, aber versucht nicht, sie euch Lukas (3) ist nun ein Sonnengruplen Team wachsen zu sehen. Desähnlich zu machen.“ penkind. Ich freue mich, durch das halb freue ich mich auch sehr darHallo, mein Name ist Michael Hoser. Engagement im Elternbeirat ein auf, meine Mitarbeit im Elternbeirat Von unseren 4 Töchtern lernt MarStück dazu beizutragen, dass auch einzubringen, diese wertvolle Arbeit lies inzwischen im 3. Jahr in der 2012/13 wieder ein tolles, unverzu unterstützen und vielleicht auch Montessori Grundschule, nachdem gessliches Kindergartenjahr für all nach außen tragen zu können. sie die Sonnengruppe des Kinderdie vielen "Pusteblümchen" wird... Mein Name ist Sabrina Haupt und hauses besuchen durfte. Emma Wir sind Familie Dietzel und dürfen ich bin dieses Jahr in den Elternbeirückte ins Kinderhaus nach und geseit diesem Jahr Teil der Montessorirat gewählt worden. Für mich perhört inzwischen zu den Großen der Gemeinschaft sein. Unsere Zwillinge Meeresgruppe. Ich Julia und Lena besuchen die selbst darf nun bereits Sonnengruppe und fühlen das dritte Jahr im Elsich dort sehr wohl. Es ist ein ternbeirat das Kinderberuhigendes Gefühl, seine hausjahr mitgestalten Kinder in diese liebevoll vorund freue mich schon bereitete Umgebung zu brinauf frische Ideen und gen, in der sie mit allen Sinbewährte Highlights nen gefördert werden. Zu und Aktionen. Auch in wissen, dass sich liebevolle, diesem Jahr möchte fachkundige und engagierte ich für ein paar schöne Menschen um sie kümmert, Bilder und eine aktuelle hat es mir leichter gemacht, Kinderhaushomepage mich nach drei gemeinsam sorgen. verbrachten Jahren Mein Name ist Bettina (halbtags) von den beiden zu trennen. Ich (Sabine) Hinten: Michael Hoser (Meeresgr.)Anke Burger (Sonnen- und Mee- Tröndle. Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, Lehwünsche allen im Kinderhaus resgr.) Moni Glätzl (Sonnengruppe) rerin und Mama von 3 ein wunderschönes, unver- Vorne: Sabrina Haupt (Meeresgr.)Sabine Dietzel (Sonnengr.) Kindern. Unser Sohn gessliches Kindergartenjahr Bettina Tröndle (Sonnen- und Meeresgr.) geht schon in die 4. und freue mich darauf, das Klasse. Seit 2009 besucht unsere Team bei seiner umfassenden Aufsönlich wünsche ich mir eine offene ältere Tochter als Integrativkind die gabe durch die Mitarbeit im ElternZusammenarbeit mit den Erziehern Meeresgruppe des Kinderhauses. beirat unterstützen zu können. und Eltern der Pusteblume und Seitdem habe ich Einblick in die KinMein Name ist Moni Glätzl, ich habe freue mich auf diese neue Aufgabe. derhausarbeit gewonnen. Auch vier Kinder, von denen aber zwei Meine Tochter Jule (4 Jahre) beunsere jüngere Tochter ist inzwieigentlich schon keine Kinder mehr sucht im Kinderhaus die Meeresschen Montikind in der Sonnensind: Felix, 18, Nina, 17, Hannes, 13 gruppe und mein Sohn Gabriel (2 gruppe. In diesem Jahr habe ich es und Emily, 4. Letztere geht nun Jahre) wird hoffentlich im nächsten mir zeitlich zugetraut, im Elternbeischon ihr drittes Kindergartenjahr in Jahr auch seinen Platz im Kinderrat mitzuarbeiten. Ich möchte mit die Sonnengruppe der Pusteblume haus finden. In Bezug auf meine meinen Erfahrungen das Team etund ich habe noch kaum einen Tag Erziehung und im Umgang mit anwas unterstützen. erlebt, an dem sie ungern hin- oder deren Menschen sind mir diese zwei unglücklich heimgekommen wäre. Gedanken aus „der Prophet“ von

Mathematik an der Montessori-Schule

Elternseminar: Montessori-Eltern

Tag der offenen Tür

Was bedeutet das an unserer Schule?

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Mittwoch

Donnerstag

16.01.2013

28.02.2013

Samstag 02.02.2013

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Vortrag NAET -

sanfte Hilfe bei Allergien und Unverträglichkeiten

am 25.10.2012 NAET, die Buchstaben stehen für „Nambudripads – Allergie – Eliminierungs-Technik“, so erfahren die Zuhörer beim Vortrag der ehemaligen Montessori-Mutter und Kinesiologin Christine Salzbrenner. Und trotz dieses komplizierten Titels schafft es die Referentin Frau Salzbrenner mit ihrem 45minütigem Vortrag verständlich zu machen, was ungefähr man sich unter einer NAET-Behandlung vorzustellen hat und welche Symptome zur Behandlung kommen können. Entwickelt, so Salzbrenner, wurde die mittlerweile weltweit praktizierte Therapieform von Frau Dr. Devi Nambudripad, Therapeutin aus Indien und den USA, Dass NAET bei vielen anfangs Skepsis und Kopfschütteln hervorrufe, so kommentiert die Referentin lächelnd, sei sie gewöhnt. Aber „wer heilt, hat Recht“, so ergänzt sie überzeugt. Frau Salzbrenner, die seit 10 Jahren im Bereich der Kinesiologie tätig ist und seit 2 Jahren mit NAET arbeitet, beginnt ihren Vortrag nach einer Darstellung ihres beruflichen Werdegangs mit einem ausführlichen Überblick über das Wesen von „Allergie“ und „Unver-

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träglichkeit“. Die Begriffe werden erklärt, mögliche allergische Reaktionen erläutert („-Sofort-Reaktion / - keine Reaktion / - verzögerte Reaktion“) und Symptome von Allergien dargestellt. So müsse bei „Magen-Darmproblemen, Übelkeit, Entzündungen, Erschöpfung, Schmerzen, Hautreaktionen, Stoffwechselkrankheiten, hormonellen Disharmonien und autistischem Verhalten u.a.“ an ein allergisches Geschehen gedacht werden. Im Rahmen der NAETBehandlung verstehe man unter Allergie eine „ungewöhnliche Sensitivität für Substanzen“. Diese könne mit dem kinesiologischen Muskeltest nachgewiesen werden. Dieser funktioniere dadurch, dass bereits das in der Hand Halten einer unverträglichen Substanz dem Körper Stress bereite. Wenn die Therapeutin nun auf den vorher kräftig nach vorne gehaltenen Oberarmmuskel drücke, gebe dieser wegen des ungünstigen Energiefeldes dieser ungünstigen Substanz nach. Die Zuhörer dürfen dies mit Hilfe von Frau Salzbrenner ausgegebenen Stoffbeutelchen, gefüllt mit Süßigkeiten, ausprobieren. Man hake Daumen und Zeigefinger ineinander und ziehe fest. Beim gleichzeitigen in

der Hand Halten der Süßigkeiten lasse die Kraft beim „Fingerhakeln“ bei denjenigen nach, die auf Süßigkeiten ungünstig reagierten. Mithilfe solcher kinesiologischer Testmethoden werden am Anfang einer NAETBehandlung 10 „Basisstoffe“ (Lebensmittelgruppen, Vitamine, u.a.) nacheinander ausgetestet und auf ihre Verträglichkeit überprüft. Falls sich eine Unverträglichkeit zeige, könne diese dann durch den „NAET-Balance-Ablauf“ gelöst werden. Dabei mobilisiere die Therapeutin die Wirbelsäule durch Drücken auf spezielle Druckpunkte und leite zu einer speziellen Atemtechnik an. Danach erfolge eine Akupunkturbehandlung („Drücken auf spezielle Druckpunkte“) an Armen und Beinen. Wichtig sei, dass bei der Behandlung das Allergen bzw. die ungünstige Substanz in der Hand gehalten müsse, ebenso bei der nachfolgenden 20-minütigen Ruhephase. Eine Herausforderung sei, in den auf die Therapiesitzung folgenden 25 Stunden einen Kontakt mit dem Allergen vollständig zu vermeiden und wiederholt die Akupunktur bei sich selbst zu wiederholen. Nach einer Woche könne der Effekt nachgetestet werden. Je nach Unverträglichkeit könne so eine Behandlung günstigstenfalls eine einzige Therapieeinheit andauern. Meist lägen jedoch mehrere Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen auf Kombinationen von Stoffen vor, so dass im Wochenabstand „Stoff für Stoff bearbeitet“ werden müsse. Das wars. Die 14 ZuhörerInnen (auch vier Männer sind anwesend) lauschen gespannt. Bei der anschließenden Diskussion zeigt sich, dass auch selbst Betroffene nach einer neuen Therapiemöglichkeit für sich suchen. Frau Salzbrenner ergänzt auf Nachfragen ihre Ausführungen mit weiteren überraschenden Details: so könne bei der Behandlung von Säuglingen stellvertretend die Wirbelsäule der Mutter „gelöst“ werden, wenn diese ihr Kind im Arm halte. NAET könne sogar bei MS und – wie Ergebnisse aus einem indischen Waisenhaus zeigten, selbst bei HIV helfen. Aber darüber, so die Therapeutin, spreche sie eigentlich ungern, weil man sie sonst für unglaubwürdig halte. Dabei wirkt Frau Salzbrenner durchaus seriös und begeistert von ihrer Arbeit. So lassen sich am Ende der Veranstaltung viele Zuhörer noch persönlich beraten oder lesen in der ausgelegten Literatur. Man möge hoffen, dass weiterhin vielen Allergie-Betroffenen (mit alternativen Verfahren, Schulmedizin oder wie auch immer….- Anmerkung von Monti aktuell) gut geholfen werden kann! Für Monti aktuell: Judith Walloch

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Weihnachtsbasar 2. Dezember 2012 ab 13 Uhr In der Montessorischule

www.montessori-forchheim.de

Monti Aktuell #49  
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