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Nummer 5, 28. September 2007, 3. Jahrgang

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Gemeindepolizist kommt!

Auch diese Ausgabe des Montaner Dorfblattes bietet auf 32 Seiten reichlich Lesestoff. Als Heimatfernen dürfen wir Ihnen Walter Nussbaumer vorstellen, in Montan bekannt als „Spangler Walter“. Er ist vor 47 Jahren von Montan weggezogen und lebt heute in Tettnang am Bodensee. Lesen Sie mehr über ihn auf Seite 26. In der Rubrik „Die Flur- und Hofnamen von Montan“ stellen wir Ihnen diesmal die Hofnamen rund um den Häuslplatzl vor. Mehr dazu auf Seite 20. Auf Seite 2 informiert die SVP-Ortsgruppe Montan über die laufende Diskussion zur Überarbeitung des Bauleitplanes von Montan. In wenigen Wochen wird der Montaner Gemeinderat über die Änderungen am Bauleitplan entscheiden. Die Diskussion geht somit in die entscheidende Phase. Wie bereits vor einem Jahr ersuchen wir sie mit dieser Ausgabe um eine kleine finanzielle Unterstützung, damit das Projekt „Montaner Dorfblatt“ weitergeführt werden kann. Allen SpenderInnen bereits jetzt ein herzliches Vergelt‘s Gott!

Im April hat der Gemeinderat von Montan die Einführung eines übergemeindlichen Polizeidienstes beschlossen. Dafür wurde die entsprechende Vereinbarung mit der Gemeinde Truden genehmigt. Dem vorausgegangen sind mehrere Aussprachen zwischen den Gemeinden. Laut Vereinbarung stellt die Gemeinde Truden wöchentlich den Gemeindepolizisten für insgesamt durchschnittlich 19 Dienststunden einschließlich der Erledigung der Verwaltungsaufgaben zur Verfügung.

Ihre Redaktion des Montaner Dorfblattes

Klick dich ein!

www.dorfblatt.montan.bz

Der neue Gemeindepolizist Robert Melnicenko wird demnächst seinen Dienst auch in Montan antreten. Ab diesem Zeitpunkt werden auch Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die Ausübung des Polizeidienstes in der Gemeinde Montan wird laut Vereinbarung vor allem folgende Dienste beinhalten: - Allgemeine Aufgaben im Sinne der Straßenverkehrsordnung; - Sporadische Kontrollfunktion nach Anordnung des Bürgermeisters bezüglich des Straßenverkehrs und die Parkplatzregelung sowie sporadische Verkehrskontrollen; - Beratung im Bereich horizontaler und vertikaler Verkehrsbeschilderung, sowie bei Verordnungen im Sinne der Straßenverkehrsordnung; - Sporadische Überwachung der Einhaltung von Gemeindeverordnungen und Regelungen; Wie bereits berichtet hat die entsprechende Ausschreibung zur Besetzung der Stelle als Gemeindepolizist Robert Melnicenko aus Truden gewonnen. Er wird aller Voraussicht nach seinen Dienst in Kürze in Montan antreten. Derzeit laufen die entsprechenden Vorbereitungen in der Gemeinde Truden und Montan. In den letzten Wochen hat Robert Melnicenko bei anderen Gemeindepolizeistationen im Unterland/Überetsch erste Einblicke und Erfahrungen gesammelt. (wt)




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„Keine fixe, sondern mobile Radarstation“ Besondere Vorsicht auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im Straßenverkehr! Nachdem das Regierungskommissariat die Anbringung von fix positionierten Radargeräten der Gemeinde Montan abgelehnt hat, wird in Kürze mittels mobilen Blitzgeräten die Einhaltung der Geschwindigkeit überwacht. Der fix positionierte Radar hätte zunächste im Bereich Friedhof bzw. vor Kaltenbrunn erreichtet werden sollen. Da aber im Ortsbereich keine fixen Anlagen montiert werden dürfen, wurde der Antrag abgelehnt. So wurden alternative Möglichkeiten gesucht, um für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen zu sorgen. Die Gemeinde Montan und Truden haben sich dazu entschlossen, in Zusammenarbeit mit einem Privatbetrieb, ein handelsübliches Fahrzeug mit einem Laser auszustatten und diese dann vom Betrieb anzumieten (siehe nebenstehendes Foto). Mit den Kontrollen soll demnächst begonnen werden. Dem Gemeindepolizisten steht daneben auch eine Laserpistole zur Verfügung. Die Geräte werden, wie vom Gesetz vorgesehen, jeweils einer Überprüfung unterzogen. Die Gemeindeverwaltung ist derzeit dabei sämtliche Verwaltungsschritte- und maßnahmen

für die Einrichtung eines mobilen Radargerätes, zu überprüfen und durchzuführen. Die Inbetriebnahme eines solchen Gerätes bedarf einiger vorbereitender Arbeiten (Einrichtung Arbeitsstelle, Verbindung mit dem PRA, Ankauf Software, Festlegung der einzelnen Verwaltungsschritte, Ankauf Schilder usw.). Erst sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind kann der Gemeindepolizist der Gemeinde Truden konkret mit den Arbeiten in Montan beginnen. (wt)

Unauffällig sind die „Blitzer-Autos“ am Straßenrand, demnächst auch in Montan

Südtiroler Volkspartei - Ortsausschuss Montan

SVP-Ortsausschuss bespricht Bauleitplan SVP-Ortsobmann Wolfgang Pichler lud kürzlich den SVPOrtsausschuss, den SVP-Ortsjugendausschuss sowie die Obleute der örtlichen Verbände und Vereine (Handel, KVW, Bauernbund/ Höfekomission, Tourismus, HGV, Handwerk) ein, um den derzeit in Ausarbeitung befindlichen Bauleitplan zu besprechen. Bürgermeister Dr. Luis Amort erläuterte dabei den aktuellen Stand des Entwurfs und die seit der Bürgerversammlung eingegangenen Ergänzungsvorschläge. Aus der anschließenden Diskussion ging klar hervor, dass der neue Bauleitplan vorwiegend den natürlich wachsenden Bedürfnissen der ortsansässigen Bevölkerung Rechnung tragen soll. Diesbezüglich befürworte man die geplanten neuen Gewerbezonen in Montan und Kalditsch, da sie vorwiegend für Montaner Betriebe benötigt werden. Ein gesundes Wachstum der Betriebe in Montan sichert und schafft nämlich nicht nur Arbeitsplätze, sondern kommt über Steuern und Abgaben auch dem Gemeindehaushalt, und somit allen zu Gute. Hinsichtlich der Ausweisung einer größeren Wohnbauzone ist die allgemeine Haltung hingegen vorwiegend negativ. Die bei der Bürgerversammlung vorgestellte Bedarfserhebung sieht nämlich für die wohnbauliche Entwicklung der ortsansässigen Bevölkerung Montans -nicht zuletzt aufgrund der starken Bautätigkeit der letzten Jahre- für die nächsten 10 Jahre den Bedarf mehr als gedeckt. Sollte in einigen Jahren in Montan entgegen den aktuellen Prognosen größere Nachfrage nach Baugrund entstehen, wird außerdem das neu in Kraft tretende Raumordnungsgesetz der Gemeinde interessante Möglichkeiten für eine eventuelle Ausweisung bieten.

Angeregt wurde in der Diskussion auch die Ausarbeitung eines Leitbildes für die künftige Dorfentwicklung. Diesbezüglich sollte auch das Straßenverkehrsnetz stark miteinbezogen werden. Nach Fertigstellung der Aurer Ortsumfahrung wird der Hauptverkehr Richtung Fleimstal nämlich hauptsächlich über Auer zu uns kommen. Hier gilt es speziell für die Zone um die Kreuzung „MontanNeumarkt-Auer alle verkehrstechnischen Möglichkeiten auszuloten, um die allgemeine Gefahrenzone sowie die Schadstoff- und Lärmbelastungen möglichst zu verringern. Neben einem Kreisverkehr muss hier auch eine großräumige Umfahrung (wie bereits im aktuellen Bauleitplan indikativ vorgesehen!) genau studiert und gegebenenfalls angestrebt werden. Bürgermeister Dr. Luis Amort besonders ans Herz gelegt wurde außerdem der Wunsch, eine Standortbestimmung sowie die Realisierung des von vielen gewünschten Naturbadeteichs möglichst voranzutreiben. Eine zentrale Naherholungszone mit Naturbadeteich würde nicht nur den Einheimischen sondern auch dem Montaner Tourismus einen entscheidenden Qualitätssprung bringen. Diesbezüglich sieht man auch dem geplanten Rad- und Wanderweg auf der alten Bahnstrecke erwartungsvoll entgegen. Wir haben das Glück dort zu leben, wo andere gerne Urlaub machen. Sorgen wir dafür, dass es so bleibt! Für Anregungen oder Fragen bezüglich der Arbeit der SVP-Ortsgruppe Montan wenden Sie sich bitte an eines der Ortsauschussmitglieder, oder schicken Sie eine Email an: wolfgang@pichlerjosef.com


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Aus dem Montaner Gemeindeausschuss Repräsentationsausgaben Die Gemeindeausschuss hat beschlossen folgende Rechnungen und Spesenaufstellungen zu genehmigen: a) Pfitscher Aaron & Co. KG, Montan 65,55 Euro Frühschoppen der Vereine zu „Fronleichnam-Frühschoppen“; b) Alka OHG, Montan, 344,81 Euro Frühschoppen der Vereine zu „FronleichnamFrühschoppen“; c) Metzgerei Codalonga Franz, Montan, 271,20 Euro Frühschoppen Vereine zu „Fronleichnam-Frühschoppen“; d) Pfitscher Aaron & Co. KG, Montan, 116,45 Euro 50-järiges Priesterjubiläum Anton Niedestätter am 15.07.2007; e) Pizzeria Schloß-Enn, 215,00 Euro Treffen mit Vertretern der Südtiroler Landesregierung anließend Freilichtkabarett am 24.07.2007; f) Metzgerei Codalonga Franz, Montan, 105,00 Euro Treffen mit Verantwortlichen der örtlichen Sportvereine am 03.08.2007; g) Pfitscher Aaron & Co. KG, Montan, 63,82 Euro Treffen mit Verantwortlichen der örtlichen Sportvereine am 03.08.2007; Altenheim Lisl-Peter - Ausschreibung des Gewerkes „Baumeisterarbeiten“ Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Arbeiten betreffend das Gewerk „Baumeisterarbeiten“ laut Ausführungsprojekt vom Mai 2007, ausgeführt vom Projektanten Arch. Dr. Zeno Bampi aus Neumarkt mit einem Ausschreibebetrag von Euro 1.672.659,49 für die Errichtung des Altenheimes „LislPeter“ in Montan durch offenes Verfahren und mit der Prozedur des wirtschaftlich günstigsten Angebotes auszuschreiben und zu vergeben;

Gewährung Spesenvorschuss an den Kindergarten Montan Schuljahr 2007/2008 Der Gemeindeausschuss hat beschlossen der Leiterin des Kindergartens von Montan, Frau Tappeiner Ludwig Josefine zu ermächtigen, für das Schuljahr 2007/2008 Zeichen-, Mal-, Bastel- und Beschäftigungsmaterialien bis zu einem Höchstbetrag von Euro 2.000,00 anzukaufen sowie dem Kindergarten von Montan für das Schuljahr 2007/2008 einen Fond von Euro 1.200,00 für den Ankauf von Spiel- und Bastelmaterialien zur Verfügung zu stellen. Erweiterung des Friedhofes von Pinzon Der Gemeindeausschuss hat beschlossen Herrn Dr. Ing. Marcus Varesco aus Montan für einen Betrag von Euro 17.000,00 zuzüglich Fürsorgebeitrag und MwSt. mit der Projektierung, Bauleitung, Aufmaß und Abrechnung, Statik, statische Bauleitung und Sicherheitskoordination in der Planungsphase zur Erweiterung des Friedhofes von Pinzon zu beauftragen. Ankauf einer Geschirrspülmaschine für die Kegelbar Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Firma Winterhalter aus Kaltern für einen Betrag von Euro 2.700,00 zuzüglich MwSt. mit der Lieferung und Montage einer neuen Geschirrspülmaschine Modell GS 215 für die Kegelbar in Montan zu beauftragen. Sicherung der Gschnoner Straße im Bereich von Hangrutschungen Der Gemeindeausschuss hat beschlossen Herrn Dr. Ing. Walter Pardatscher aus Salurn, für einen Betrag von Euro 16.566,86 zuzüglich Fürsorgebeitrag und MwSt. mit der Ausarbeitung des Ausfüh-

rungsprojektes und des Sicherheitsplanes zur Sicherung der Gschnoner Straße im Bereich von Hangrutschungen zu beauftragen. Genehmigung der Ausgabenaufteilung für die deutsche und die italienische Mittelschule - Zeitraum 01.01. bis 30.06.2007 Der Gemeindeausschuss hat beschlossen die Ausgabenaufteilung der Gemeinde Neumarkt für die Verwaltung und den Betrieb der Schulgebäude der Mittelschulen mit deutscher und italienischer Unterrichtssprache in Neumarkt, für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.06.2007, mit einem Betrag zu Lasten der Gemeinde Montan von € 10.611,55 zu genehmigen und auszuzahlen. Beauftragung mit der Durchführung von Wasserkontrollen Der Gemeindeausschuss hat beschlossen die Firma SEA GmbH aus Trient für einen Betrag von Euro 510,00 zuzüglich MwSt. pro Gesamtanalyse und Euro 115,00 zuzüglich MwSt. pro Routineanalyse zur Überprüfung der Qualität des Wasser der gemeindeeigenen Quellen, zu beauftragen.

Auszahlung Honorar für Tätigkeit als Rechnungsrevisor der Gemeinde Montan - Jahr 2006 Der Gemeindeausschuss hat beschlossen die Honorarnote des Herrn Dr. Laurin Pinter vom 16.07.2007, über einen Gesamtbetrag von Euro 2.578,15 einschließlich Fürsorgebeitrag und MwSt. für die Tätigkeit als Rechnungsrevisor der Gemeinde Montan im Jahr 2006, zu genehmigen und auszuzahlen. Errichtung von Bushaltestellen Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Arbeiten zur Errichtung von Bushaltestellen entlang der SS 48 in der Gemeinde Montan – 1. Baulos, Brückenwirt - an die Firma M.G. Group GmbH aufgrund des Abschlages von 18,44% auf den Ausschreibungsbetrag, mit einem Preis von Euro 42.772,59 (Abschlag von 18,44% auf den Ausschreibungspreis von Euro 48.679,00 = Euro 39.702,59 zuzüglich Euro 3.070,00 für Sicherheitskosten) zuzüglich 20% MwSt. zu vergeben. Alle Beschlüsse im Internet: www.gemeinde.montan.bz.it

In eigener Sache

Erneuerung Unterstützungs-Abo Wer die Arbeit des Montaner Dorfblattes unterstützen möchte, kann dies mittels Einzahlungsschein tun, welcher dieser Ausgabe beiliegt und an allen Montaner Haushalten übermittelt wird. Wie bereits vor einem Jahr ersuchen wir die LeserInnen auf diesem Wege um eine kleine Unterstützung für unser Projekt. Der Einzahlungsschein ist bereits mit den wesentlichen Überweisungsdaten versehen. Über die Höhe der Spende kann, wie vor einem Jahr, jeder selbst entscheiden. Der Überweisungsauftrag kann mit diesem Schein bei allen einheimischen Banken getätigt werden. Vielen Dank für die Unterstützung Ihre Redaktion des Montaner Dorfblattes




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Sitzung Baukommission Baukonzessionen Die letzte Sitzung der Gemeindebaukommission fand am 22. August 2007 statt. Die behandelten Tagesordnungspunkte: 1. Haller Markus, Ausserratschings / Stange 11 - Sanierung und teilweise Umgestaltung des Wohnhauses - 1. Abänderungsprojekt

Baukonzession Nr. 35 vom 08.08.2007 Varesco Christian, Dolomitenstraße 7, Montan - Verlegung einer bestehenden Zufahrt und Errichtung von Zyklopenmauern Gp. 381/38 K.G. Montan Gp. 381/102 K.G. Montan

2. Pichler Sigrid, Schwazerstraße 21, Tramin - Sanierung und Erweiterung der Bp. 213 K.G. Montan - 1. Abänderungsprojekt

Baukonzession Nr. 16 vom 09.08.2007 Pichler Johann, Kalditsch 17/B, Montan - Durchführung von Bodenverbesserungsarbeiten Gp. 1681/4, 1679 K.G. Montan

3. Fischer Werner, Gschnon 4, Montan - Bodenverbesserungsarbeiten - 1. Abänderungsprojekt 4. Kavada Andreas Guido, St. Bartholomäus-Straße 20, Montan - Errichtung neuer Sonnenkollektoren und Einbau eines Dachfensters 5. Unterhauser Leo, Glener Weg 16, Montan - bauliche Umgestaltung des Wohnhauses 6. Verein „Südtiroler Weinstraße“, Mindelheimerstraße 16, Tramin - Errichtung von Hinweisschildern und Infotafeln 7. Ludwig Josef, Glen 64, 39040 Montan - Errichtung einer Solaranlage 8. Varesco Alfred, Glenerstraße 19, Montan - Bauliche Umgestaltung des Dachgeschosses mit Schaffung von 4 privaten Ferienwohnungen 9. Saltuari Hubert & Co. OHG, Kalditsch 16/A, Montan - Errichtung einer Solaranlage 10. Telch Markus, Klostergasse 2, Neumarkt - Verlängerung des Dachvorsprunges 11. Unterhauser Peter, Glenertalweg 5, Montan - Abbruch und Wiederaufbau mit Erweiterung der Hofstelle (wt)

Sitzungsgelder Der Gemeindeausschuss hat kürzlich die Ausbezahlung der Sitzungsgelder beschlossen. Nach den neuen Regelung werden allen Gemeinderäten sowie den weiteren Mitgliedern der Kommissionen (mit Ausnahme der Gemeindeverwalter, welche eine fixe Entschädigung bekommen) 40,00 Euro für die Teilnahme an den Sitzungen des Gemeinderates bzw. der Ratskommissionen gewährt. Somit wurden für das Jahr 2006 insgesamt 5.688,00 Euro (Brutto) an Sitzungsgeldern ausbezahlt. Die Ausgaben im Einzelnen: Karin Amplatz: € 400,00; Hubert Degasperi: € 280,00; Hubert Fischer: € 200,00; Christoph March: € 760,00; Leo Pichler: € 280,00; Werner Thaler: € 840,00; Leo Tiefenthaler: € 160,00; Franz Varesco: € 200,00; Nobertus Weger € 760,00; Lukas Wegscheider € 400,00; Andreas Tschöll: € 40,00; Michael Hilber: € 200,00; Dr. Manfred Nussbaumer: € 288,00; Oscar Dibiasi: € 440,00; Hubert Ursch: € 240,00; Thomas March: € 40,00; Monika Staffler Pichler: € 40,00; Monika Gruber € 40,00; Hubert Dalvai € 40,00; Heinrich Kramer € 40,00; Dem Bürgermeister steht eine monatliche Amtsentschädigung von Euro 2.979,17 zu. Seinem Stellvertreter Euro 1.340,63 sowie den weiteren 3 Gemeindereferenten Euro 595,83 monatlich. (wt)

Baukonzession Nr. 36 vom 23.08.2007 Rappold Walter, Grüntenweg 15, 89231 Neu-Ulm - Baukonzession im Sanierungswege - Sanierung des Hühnerstalles Bp. 399 K.G. Montan Baukonzession Nr. 37 vom 28.08.2007 Pichler Sigrid, Schwazer Straße 21, Tramin - Sanierung und Erweiterung der Bp. 213 K.G. Montan - 1. Abänderungsprojekt Bp. 213 K.G. Montan Baukonzession Nr. 38 vom 28.08.2007 Kavada Andreas Guido, St. Bartholomäus-Straße 20, Montan - Errichtung neuer Sonnenkollektoren und Einbau eines Dachfensters Bp. 462 K.G. Montan Baukonzession Nr. 39 vom 28.08.2007 Ludwig Josef, Glen 64, Montan - Errichtung einer Solaranlage Bp. 420/1 K.G. Montan Baukonzession Nr. 40 vom 28.08.2007 Saltuari Hubert & Co. OHG, Kalditsch 16/A, Montan - Errichtung einer Solaranlage Bp. 335 K.G. Montan Baukonzession Nr. 41 vom 29.08.2007 Unterhauser Leo, Glener Weg 16, Montan - bauliche Umgestaltung des Wohnhauses Bp. 148 K.G. Montan Baukonzession Nr. 42 vom 30.08.2007 Franzelin Herta, Pichler Norbert, Kalteggstr. 40, Montan - Umbau und Erweiterung des Wohngebäudes Bp. 178/1 K.G. Montan, Gp. 1605/2 K.G. Montan (wt)

Variante für Umfahrung

Die Dienststellenkonferenz für den Umweltbereich hat unlängst die Variante Notausgang der Umfahrungsstraße Auer gutgeheißen. Besondere geologische Gegebenheiten hatten eine Änderung des ursprünglichen Projektes erfordert. Das 53-Millionen Projekt wird den Transitverkehr großräumig umleiten, gebaut wird in zwei Phasen. Das erste Baulos sieht die Anlage eines Tunnels im Bereich Castelfeder vor. Bei Probebohrungen festgestellte Unregelmäßigkeiten im Felsgestein hatten eine Variante des Projektes erforderlich gemacht. „Um keine bösen Überraschungen beim Durchstoßen des Felsens zu erleben“, so der Direktor des Amts für Umweltverträglichkeitsprüfung, Paul Gänsbacher, „haben wir es vorgezogen, den Tunnelverlauf um 50 bis 70 Meter Richtung Süden zu verschieben.“ Im weiteren Verlauf der Strecke wurde daher auch eine Verlegung der Brücke über den Schwarzbach um fünf Meter erforderlich. (LPA)


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Ansuchen um Sozialwohnungen Bis zum 31. Oktober 2006 können die Ansuchen um Sozialwohnungen gestellt werden. Die Gesuchsformulare sind bei den jeweiligen Sitzen des Wohnbauinstitutes oder im Gemeindeamt erhältlich. Im Sinne einer bürgerfreundlichen Verwaltung können die Vordrucke auch von der Internetseite des Wohnbauinstitutes www.wobi.bz.it heruntergeladen werden. Auch die Merkblätter mit den wichtigsten Neuerungen und Informationen über die Gesuchseinreichung sind auf diese Art und Weise verfügbar. Das Gesuch muss genau ausgefüllt werden, damit die zustehenden Punkte vergeben werden können. Bei unvollständigen bzw. unrichtigen Angaben kann der Ausschluss erfolgen. Die Rangordnungen werden von den zuständigen Kommissionen für die Zuweisung der Wohnungen genehmigt. (wt)

Eintragung als Stimmzähler Alle WählerInnen, die sich in das Stimmzählerverzeichnis im Wahlsprengel Montan eintragen lassen möchten, können bis zum 30. November eines jeden Jahres beim Wahlamt der Gemeinde Montan ein entsprechendes Gesuch einreichen. Die Streichung aus dem Verzeichnis erfolgt auf Antrag des Wählers. Der Antrag muss auf einem eigenen Formular abgefasst werden. Die entsprechenden Formulare liegen im Gemeindeamt auf. Voraussetzungen für die Eintragung in das Stimmzählerverzeichnis sind die Eintragung in die Wählerlisten der Gemeinde sowie das Abschlussdiplom der Mittelschule. Alljährlich wird das Verzeichnis vom Wahlamt der Gemeinde aktualisiert. Bei einer bevorstehenden Wahl werden aus diesem Verzeichnis die erforderliche Anzahl an Stimmzählern ausgelost. Besonders für Studenten stellt das Amt des Stimmzählers bei Wahlen (Gemeinde-, Landtags-, Parlaments-, Europawahlen und Volksabstimmungen) eine gern gesehene Zuverdienstmöglichkeit dar, da das Entgelt dafür bis zu Euro 150,00 beträgt. (wt)

Danke an die Helfer Die Familie Amplatz der Pension „Haus Heinrich“ bedankt sich auf diesem Wege bei den vielen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr, den Carabinieri, der Bergrettung und Herrn Dr. Manfred Nussbaumer für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Suche des vermissten Urlaubers und ihren menschlichen Beistand. (ba)



Eigene Gemeindepolizei Nachdem alle umliegenden Gemeinden einen eigenen Gemeindepolizisten angestellt haben, hat sich nun auch Montan dazu entschieden. Nach den ersten Ankündigungen, dass ein Gemeindepolizist angestellt wird, waren die Reaktionen sehr unterschiedlich. Bedenken auf der einen Seite wegen den zunehmenden Kontrollen, den zusätzlichen Ausgaben für Personalkosten sowie für den Ankauf eines Dienstautos und vieles mehr; Auf der anderen Seite Zustimmung, dass endlich eine Parkordnung auf dem Dorfplatz geschaffen wird, dass die Raser entlang der Dolomitenstraße eingebremst werden, Durchfahrts-Kontrollen in der Schloss-Enn-Straße durchgeführt werden, kurz um, dass für mehr Ordnung gesorgt wird. Und nicht zuletzt Zustimmung bei den Gemeindeverwaltern, da für den Gemeindehaushalt zusätzliche Einnahmen durch (Geschwindigkeits-)kontrollen zu erwarten sind. Fast neidisch könnte man auf die umliegenden Gemeinden (vor allem auf Neumarkt) blicken, welche sich durch die (ausgiebigen) Radarkontrollen die Gemeindekassen ordentlich aufgefüllt haben. Ob alle Kontrollen mit dem Ziel einer erhöhten Verkehrssicherheit eingeführt wurden, bleibt dahingestellt. Auf jeden Fall wird sich jeder an eine neue Situation im Dorf gewöhnen müssen. Es wird mit Sicherheit auch eine Umstellung werden, die nicht überall Gefallen finden wird; Bleibt abzuwarten, wie’s schlussendlich wird!

Die Nachtschatten


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Einbruchsserie in Montan

Gelegenheit macht Diebe Unter diesem Motto kam es am . und 4. August zur jüngsten Einbruchsserie in Montan. Eingebrochen wurde im Gerätehaus der Forst, in der Pizzeria Schloss Enn und in einem Montaner Wohnhaus. Außerdem wurde auch ein Moped gestohlen, welches jedoch in Auer wiedergefunden wurde. Dies deutet darauf hin, dass der Einbrecher dieses entwendet hatte, um von Montan nach Auer zu gelangen. Trotzdem kann die Situation in Montan überhaupt nicht als alarmierend eingestuft werden. Im Gegenteil, im Vergleich zu vergangenen Jahren ist die Zahl der Einbrüche in Montan sogar rückläufig. So wurden beispielsweise im heurigen Jahr lediglich 16 Einbrüche bzw. Einbruchsversuche den Montaner Carabinieri gemeldet. In den meisten dieser Fälle wurden Autos, die entlang der Staatsstraße bei Castelfeder geparkt waren, aufgebrochen. Sobald es wärmer wird, parken entlang dieser viel befahrenen Straße stets zahlreiche Erholungssuchende und besonders wenn man wertvolle Gegenstände im Auto sichtbar liegen lässt, stellt dies natürlich eine Versuchung für Gelegenheitsdiebe dar. Um Gelegenheitsdiebe handelt es sich dann auch, wenn in der Gegend da und dort mal eingebrochen wird. Im Gegensatz zu anderen italienischen Provinzen sind in Südtirol nämlich höchst selten organisierte Banden am Werk. Diese Gelegenheitsdiebe lassen meist Geld und Schmuck mitgehen, also etwas, was man leicht verstecken kann und nicht sperrig ist. Außerdem kann schwer nachgewiesen werden, dass das Geld, das ein verdächtiger Dieb mit sich herumträgt auch tatsächlich Diebesgut ist. Wichtig ist, dass man nach einem Einbruch umgehend die Ordnungskräfte verständigt und nicht sofort mit dem Aufräumen beginnt. Manchmal hinterlassen Diebe nämlich Fingerabdrücke und falls sie vorbestraft sind, können sie anhand dieser festgenommen werden. Leider machen sich mit der Zeit auch Gelegenheitsdiebe schlau und verwenden Handschuhe, um jegliche Spuren zu vermeiden. Natürlich ist eine Fahndung nach Einbrechern umso schwieriger, wenn keine Zeugen das Geschehen verfolgt haben bzw. den Carabinieri dienliche Hinweise geben können.

Die Anzahl der Einbrüche ist in Montan ist leicht rückläufig, bislang wurden 16 Einbrüche bei den Ordnungskräften gemeldet. Prävention ist daher das Um und Auf, um Einbrüche zu vermeiden. Der Einbau einer Alarmanlage hat zwar zweifelsohne eine abschreckende Wirkung, da es sich dabei aber um eine kostspielige Investition handelt, ziehen es die meisten vor, auf eine solche zu verzichten. Deshalb ist gerade die Mithilfe der Dorfbevölkerung unerlässlich, um potentielle Diebe von ihrem Vorhaben abzuhalten. Meistens genügt dafür bereits ein Anruf bei den Carabinieri, um diese auf verdächtige Personen aufmerksam zu machen. Werden von diesen Personen erst einmal die Personalien aufgenommen, lassen sie meist davon ab, in der nächsten Zeit einen Einbruch zu verüben. Auch wenn fremde Leute an der Haustuer klingeln, um Krimskrams zu verkaufen, ist Vorsicht geboten, denn das vordergründige Ziel dabei ist meist, das jeweilige Haus auszukundschaften. Aus diesem Grund sollte man den Griff zum Hörer nicht scheuen, denn lieber einmal umsonst anrufen, als Dieben freie Hand zu lassen! (sp)

Mütter- und Frauentreff der kfb

Einladung Straubenfest Auch der Mütter- und Frauentreff startet in ein neues Arbeitsjahr und zwar wieder mit dem mittlerweilen zur Tradition gewordenen „Straubenfest“. Dieses findet am Donnerstag, 11. Oktober ab 14.0 Uhr auf der Festwiese statt. Eingeladen sind alt und jung, klein und groß, all jene, die sich in gemütlicher Runde bei angenehmem Herbstwetter einen schmackhaften Strauben schmecken lassen möchten. Bei schlechtem Wetter wird das Fest auf den darauffolgenden Donnerstag, 18. Oktober verschoben. Die monatlichen Mütter- und Frauentreffs im Vereinshaus von Montan finden immer am zweiten Donnerstag im Monat statt, der erste am 8. November von 8.0-11 Uhr. Die Frauen des Mütter- und Frauentreffs der kfb Montan freuen sich auf euch!

Faschingsblattverein Mataner Löwe

„Mataner Löwe“ Der Faschingsblattverein Mataner Löwe teilt mit, dass das Faschingsblatt „Mataner Löwe“ im kommenden Fasching wieder erscheint. Lustige Beiträge über Begebenheiten aus dem Dorfgeschehen, aus dem Vereinsleben oder aus dem Kollegenkreis können gereimt oder auch in Textform mittels E-Mail an mataner.loewe@gmail.com eingeschickt werden. Die Redaktion des „Mataner Löwen“ freut sich über jeden Beitrag oder allfällige Anregungen. Besten Dank im Voraus! Faschingsblattverein Mataner Löwe


montaner dorfblatt Weinlese 2007

Sehr gute Weinernte Der heurige Herbst hat viel zu bieten. Nach einem trockenen Monatsbeginn und einem regnerischen Monatsende im August hat die heurige Ernte drei Wochen früher als sonst begonnen. Die Weintrauben mussten dabei einiges aushalten. Der Regen im August hat bei den schon reifen Trauben die Beeren aufplatzen lassen und dadurch den Fäulnisprozess ausgelöst. Dies stellte insbesondere bei den dichtbeerigen Sorten ein schwerwiegendes Problem dar, denn eine einzelne faule Beere steckt durch den Kontakt zu den anderen alle umliegenden an. In kurzer Zeit ist die ganze Traube faul und kann nicht mehr verwendet werden. In dieser Zeit wurden in den frühen Lagen die weißen Sorten

gelesen. Der Zuckergehalt war gering und die faulen Beeren mussten mit viel Arbeitsaufwand ausgelesen werden. Für alle anderen Sorten war der trockene und föhnige September überaus vorteilhaft. Der Boden trocknete in sehr kurzer Zeit aus, teilweise musste sogar bewässert werden, und auch bei vielen angefaulten Trauben trockneten die faulen Beeren aus. So waren diese beim Wimmen einfach auszulesen. Die spät reifenden Sorten wie Merlot und Cabernet konnten in dieser Zeit eine optimale Reife erlangen, was beim Cabernet oft ein Problem ist. Diese waren kerngesund und wiesen eine hohe Zuckergradationen auf, die der der letzten Jahre in nichts nachsteht. Im Großen und Ganzen haben alle späten Lagen und alle spät reifenden Sorten Spitzenqualitäten hervorgebracht, was in frühreifen Jahren nicht die Regel ist. (ju)

Obsternte 2007

Landwirtschaft - Schäden

Außergewöhnliches Erntejahr im Obstbau

Hagel im September

Die im heurigen Winter verzeichneten Rekordtemperaturen, die auch im Frühjahr weiterhin anhielten, gingen auch an der Obstproduktion nicht spurlos vorbei. Bereits während der Blüte zeichnete sich ab, dass die Ernte heuer früher als sonst beginnen würde. Da aber noch die ganze Saison bevorstand, ging man davon aus, dass sich die Situation bis zur Ernte hin wieder ausgleichen würde. Dies war aber nicht der Fall und so begann heuer erstmals schon Ende Juli die Ernte der Sorte Gala. Das bedeutet, dass der Erntebeginn heuer durchschnittlich 10-12 Tage früher als in den vergangenen Jahren stattgefunden hat. Die Qualität ist heuer außergewöhnlich gut und auch hinsichtlich der Menge konnte sich die Sorte Gala im Vergleich zum letzten Jahr um einige Prozent verbessern. Bei den Herbstsorten wird es eine normale bis gute Erntemenge geben, wobei sowohl die äußere als auch die innere Qualität voraussichtlich ausgezeichnet sein wird. (nj)



Der Wetterbericht hatte für den 18. September eine Kaltfront vorausgesagt, dabei ahnte aber niemand, dass es noch zu einem Hagelschlag kommen wird. Gegen die Mittagszeit erging ein schweres Gewitter über das Unterland und zog in Richtung Montan. Als das Gewitter Montan erreichte, war es schon merklich abgeschwächt. In den anderen Gemeinden hingegen waren schwere Gewitterschäden zu verzeichnen. In Margreid, Penon aber auch Teile der Talsohle bis in Richtung Binnenland ist es zu einem Ernteausfall bis zu 80% gekommen. Eine zweite Gewitterfront erreichte Montan am selben Nachmittag, gegen 15.30 Uhr. Betroffen waren Teile von Kalditsch, das Dorf, aber auch in Glen wurde Hagelschlag, welcher in zwei Abständen fiel, verzeichnet. Es war wie ein Albtraum, da in Kalditsch die Haupternte erst begonnen hatte. Die Zone um das Dorf war größtenteils schon abgeerntet und somit außer Gefahr. Glück im Unglück hatten die Obstbauern in Kalditsch, da es unter dem starken Regen die Hagelkörner aufgeweicht hatte, und somit keine größeren Schäden zu verzeichnen waren. (nj) Südtiroler Bauernjugend - Ortsgruppe Montan

Motorsägenkurs

Die Qualität der Äpfel ist in diesem Jahr besonders gut, jedoch die Klimaerwärmung geht auch an der Obstproduktion nicht spurlos vorüber: Fühere Erntetermine waren auch in diesem Jahr die Regel.

Arbeitssicherheit ist ein großes Anliegen und Thema der Bauernjugend. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit der Forststation Neumarkt vom 12. bis 14. November 2007 ein Motorsägenkurs organisiert. Nicht nur das Baumfällen wird im Zuge dieses dreitägigen Kurses behandelt, sondern auch die Wartung und das Reparieren der Motorsäge. Der Kursbeitrag beträgt 80 Euro inklusive Mittagessen. Teilnahmevoraussetzungen: Schnittschutzhosen, Schutzhelm, und Schnittschutzschuhe; Falls jemand eine Schutzausrüstung benötigt, kann sich der- oder diejenige direkt an uns wenden. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober bei Andreas Ludwig 328 30 177 10. Am Ende des Kurses erhält jeder Teilnehmer ein Diplom, welches auch auf Landes- und Gemeindeebene bei Ausschreibungen anerkannt wird. (al)




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Bäuerlicher Notstandsfonds BNF

Montessori-Schule „Heureka“

Weihnachtskarten

Neue Schule in Montan

Weihnachtskarten statt E-Mail-Grüße verschicken! Sie sind eine bequeme Erfindung der modernen Gesellschaft – und doch oft nervtötend und unpersönlich: Weihnachtsgrüße per E-Mail. Nur ein Mausklick – und schon haben 100 Empfänger die Wünsche erhalten. Persönlicher und liebevoller sind Weihnachtskarten, die noch mit der Post versandt werden. Beim Schreiben einer Karte denkt man an jeden Einzelnen, der diese erhält – und fügt vielleicht auch noch ein paar persönliche Worte hinzu. Weihnachtskarten vom BNF sind Karten mit Motiven bedruckt, die Südtiroler Künstler gemalt haben: Künstler, die beim Schaffen auch an Menschen denken, die unverschuldet in Not geraten sind. Die neuen Weihnachts- und Glückwunschkarten sind ab Oktober erhältlich. Weihnachtskarten können Sie bestellen unter: Tel. 0471 99 93 30 – (nur vormittags) oder im Internet unter www.menschen-helfen.it Auf Wunsch werden Ihnen die Karten nach Hause geliefert.

Für das Schuljahr 2007/2008 hat der Verein Uma Duma, der seit vier Jahren die nichtanerkannte Schule „Heureka“ nach den pädagogischen Methoden von Maria Montessori und Rebeca und Mauricio Wild führt, geeignete Räumlichkeiten in Montan angemietet. Die Schule befindet sich nun im Erdgeschoss des Hauses im Eichholzweg Nr. 5 und hat für die zehn Schülerinnen und Schüler auch einen hübschen Garten zur Verfügung. Dieter Oberhofer, der Vorsitzende des Vereins, zeigt sich zufrieden. „Nach den drei Jahren in Auer und einem Jahr in Branzoll haben wir uns nun entschlossen, nach Montan zu ziehen“, sagt er, „Es waren vor allem finanzielle und organisatorische Gründe, die uns dazu bewegt haben“. Auch die ziemlich gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz (die Schülerinnen und Schüler stammen aus Neumarkt, Tramin und Montan) ist von Vorteil. Trotzdem wird der Sitz der Schule in Montan kein definitiver sein. „Wir sind auf der Suche nach einem größeren Gebäude, in dem wir die Schule endgültig unterbringen und auch endlich einen Kindergarten aufbauen können“, erklärt Dieter Oberhofer, „Ideal ist es nämlich, wenn die Kinder von klein auf mit demselben pädagogischen Konzept konfrontiert sind. Außerdem werden wir immer wieder von Interessierten darauf angesprochen.“ Wer über eine geeignete Struktur mit großzügigem Außenbereich verfügt, ist gebeten, sich zu melden. Ebenso sucht der Verein Begleitpersonen (aller Sprachgruppen) mit Erfahrung, die mit den pädagogischen Methoden Wild/Montessori vertraut sind, interessierte Familien mit Kleinkindern, die dieses Projekt mit aufbauen wollen sowie Sponsoren und Förderer für dieses im Bezirk einzigartige Projekt. Infos unter Tel. 338 88 68 778 E-Mail: heureka.info@yahoo.it. Süd-Tiroler Freiheit - Ortsgruppe Montan

Ein Motiv der verschiedenen Weihnachtskarten des bäuerlichen Notstandsfonds. Zeichnung von Marlene Steiner aus Auer Naturparkhaus Trudner Horn

Reptilienausstellung Naturparkhaus Trudner Horn Die Sonderausstellung über Reptilien im Naturparkhaus Trudner Horn zeigt die einheimischen Schlangenarten in biotopgerecht eingerichteten Terrarien. Sinn und Zweck dieser Ausstellung ist es, die Vorurteile der Menschen diesem wunderbaren Geschöpf gegenüber abzubauen. Ob die Schlange Sünde, Heilung oder Tod symbolisiert – in allen Kulturen hat sie einen bedeutenden Stellenwert. Hinter Panzerglas können Sie die Ringelnatter, Würfelnatter, Karbonnatter, Äskulapnatter, Kreuzotter, Aspisviper und die Hornviper bewundern. Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. November 2007. Infos 0471 869 247

Amtszeitbeschränkung und Ortsnamen Für die kommende Gemeinderatssitzung haben die beiden Gemeinderäte der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Hubert Degasperi und Werner Thaler Beschlussanträge zu den Themen Amtszeitbeschränkung und Ortsnamensregelung eingebracht. Der Beschlussantrag Amtszeitbeschränkung zielt darauf ab, dass die derzeit geltende Regelung beibehalten wird, d.h. dass Gemeindeverwalter nur 3 Amtsperioden lang ihr Amt ausüben dürfen. In den letzten Wochen haben sich mehrere Bürgermeister zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen und wollen eine Aufhebung der Bestimmung erreichen. Beim zweiten Beschlussantrag soll die Südtiroler Landesregierung dazu aufgefordert werden, dass die Regelung der Ortsnamen endlich im Angriff genommen wird. Bislang sind amtlich gültig nur die italienischen Ortsnamen. Die deutschen Ortsnamen sind lediglich geduldet. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert die Lösung der Ortsnamen auf wissenschaftlicher und historischer Basis. Damit sollten die künstlich geschaffenen pseudoitalienichen Ortsnamen abgeschafft werden und nur die historisch gewachsenen Ortsnamen anerkannt werden. (wt)


montaner dorfblatt



Menschen in Montan

Eine Montanerin zwischen Radweg, Garten und Karriereleiter Seit 1. September steht eine Montanerin dem Amt für Hochschulfürsorge, Universität und Forschung (dem berühmten Stipendienamt) vor – es ist Renate Vedovelli, die vorher die Fachschule für Hauswirtschaft Griesfeld in Neumarkt leitete und seit 2005 im „Tschuschihaus“ wohnt. Das Dorfblatt hat ein Gespräch mit ihr geführt. Dorfblatt: „Renate, seit wann wohnst du in Montan und wie hat sich dies ergeben?“ Renate Vedovelli: „Seit Mai 2005. Meine Schwester und ihr Mann hatten das Haus geerbt und umgebaut und die Wohnung im Erdgeschoss stand zum Vermieten. So bin ich nach Montan gekommen, obwohl ich das gar nicht vorgehabt hatte.“ Dorfblatt: „Woher stammst du, wo hast du vorher gelebt?“ Renate Vedovelli: „Ich komme aus Neumarkt und habe eigentlich immer dort gewohnt. Und irgendwann werde ich wohl auch dorthin zurückziehen – ich werde in meinem Elternhaus eine Wohnung für mich herrichten.“

Renate Vedovelli Dorfblatt: „Du bist seit kurzem Amtsdirektorin im Amt für Hochschulförderung, Universität und Forschung. Wo und wie hast du dich denn auf den Wettbewerb vorbereitet? War es streng?“ Renate Vedovelli: „Ich habe im Garten unterm Nussbaum gelernt, am Abend und am Wochenende im letzten Frühling, und das war direkt fein! Ich habe zwar viel Zeit in die Vorbereitung investiert, aber ich hab auch das Schöne darin gesehen und die Zeit sogar genossen.“

Dorfblatt: „Fühlst du dich denn schon als Montanerin?“ Renate Vedovelli: „Ja, durchaus, schon auch von der Abstammung her. Meine beiden Großmütter stammen aus Montan: Mütterlicherseits die Oma Mick (Luise) und väterlicherseits die Oma Mutz (Anna) – beide Montanerinnen, beide haben nach Neumarkt geheiratet. Der Bezug zu Montan war also irgendwie immer da.“

Dorfblatt: „Der Umbau des Tschuschihauses in Montan war ja nicht unumstritten. Wie hast du das erlebt? Haben dich die Menschen darauf angesprochen?“ Renate Vedovelli: (lacht) „Ja, der „Hubschrauberlandeplatz“, ich weiß! Nein, angesprochen wurde ich auf das Haus kaum. Es ist halt so, dass immer, wenn etwas Neues gemacht wird, Kritik auftaucht. Ich finde, dass sich das Haus, gerade jetzt, wo das Holz verwittert ist, gut in die Umgebung einfügt – und das sollte ja so sein. Geschmäcker sind natürlich verschieden.“

Dorfblatt: „Wie empfindest du das Montaner Dorfleben?“ Renate Vedovelli: „Ich fühle mich in diesem Sinne nicht so sehr zum Dorf gehörend. Ich arbeite außerhalb und gehöre also zu den MontanerInnen, die „nur“ am Abend und am Wochenende im Dorf sind. Meist schaff ichs da grad noch bis hinauf zum „Pfitscher“, zum Einkaufen.

Dorfblatt: „Wie pendelt es sich von Montan nach Bozen?“ Renate Vedovelli: „Bis jetzt gut. Dass es in Montan immer das Auto braucht, um zum Zug zu kommen, empfinde ich als den größten Nachteil dieses Dorfes – in Neumarkt war das bequemer. Das Rad als Alternative kommt nicht wirklich in Frage – die Straße nach Neumarkt ist für RadfahrerInnen einfach zu gefährlich.“

Dorfblatt: „Was schätzt du am Leben im Dorf?“ Renate Vedovelli: „Das erste was mir einfällt ist die Nähe zur Natur: Ich liebe das Radfahren und von Montan aus bin ich im Nu auf den schönsten Radwegen. Dann mag ich, dass man/frau nicht anonym ist, ich kenne doch viele Gesichter und sie kennen wahrscheinlich mich. Schön an einem Dorf wie Montan ist auch die Überschaubarkeit: Größe erzeugt oft einfach auch Stress. Ein kleines Dorf ist da hingegen richtig erholsam. Schätzenswert ist schließlich die Nachbarschaftshilfe. Die Menschen gehen nicht aneinander vorbei sondern schauen irgendwie auch aufeinander.“

Dorfblatt: „Fehlt dir die Hauswirtschaftsschule in Neumarkt?“ Renate Vedovelli: „Ein wenig schon, hier im Amt fehlen mir die Schülerinnen und die LehrerInnen. Als ich letzthin noch einmal in der Schule war, da war es schon ein eigenartiges Gefühl – so ist es oft mit Orten, die man hinter sich lässt...

Dorfblatt: „Und was irritiert dich eher?“ Renate Vedovelli: „Bis jetzt eigentlich nichts. Manchmal höre ich schon von engen Gedankenwelten (zum Beispiel, dass jemand gerügt wurde, als das Grab der Verwandten auf dem Friedhof als nicht „ausreichend“ gepflegt empfunden wurde oder ähnliche Geschichten), aber ich selbst kann mich wirklich nicht beklagen.“

Dorfblatt: „Was wünschst du Montan für die nächsten 10 Jahre?“ Renate Vedovelli: „Dass sich das Dorf seine Geschäfte, die tollen Metzger, die Friseursalons etc. erhalten kann. Ich liebe diese Geschäfte und habe nirgends so gern eingekauft wie in Montan. Man kriegt echt alles und was man nicht kriegt, wird besorgt. Ich finde, Montan ist da ein gelungenes Beispiel dafür, wie Nahversorgung gelingen kann. Und dann wünsch ich mir auch, dass das Dorfbild so erhalten bleibt wie es ist, mit den Gässchen und allem. Dorfblatt: „Danke für das Gespräch und alles Gute für deine neue Aufgabe!“ (bf )


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10 Gästeehrung - Pension „Haus Heinrich“

Treue Stammgäste In der Pension „Haus Heinrich“ wurde wieder einmal gefeiert. Grund dafür war das 35-jährige Jubiläum der Familien Schäfer und Pokoj aus dem Odenwald. Schon seit dem Jahre 1972 verbringen die beiden Familien in diesem Haus in Montan ihren Urlaub. Mittlerweile kommen auch ihre Enkelkinder mit. Um dieses Jubiläum gebürend zu feiern, luden die Pensionswirtin Anna und ihr Mann Heinrich Amplatz alle anwesenden Gäste zu einem gemütlichen Abendessen ein. Die Wirtin trug ein von ihr eigens zu diesem Anlass verfasstes Gedicht vor, in dem sie an einige besondere Erlebnisse aus den vielen Jahren erinnerte. Am Ende der Feier, die am 21. August stattfand, verblieben alle mit dem Wunsch, sich noch oft in dieser fröhlichen Runde wiederzusehen. (ba)

Die Pensionswirtin Anna Amplatz mit ihren treuen Gästen

Gästeehrung - Garni „Sonnenhof“

Ehrenurkunde für Gäste Gleich drei Gründe zum Feiern hatten im August und September Gäste des „Garni Sonnenhof“ der Familie Pfitscher in Pinzon. Burgunda und Siegfried Kühnl verbringen seit 50 Jahren ihren Urlaub in Pinzon. Zuerst als Kind mit den Eltern und dann mit dem Ehemann hat Frau Burgunda bei der Familie Pfitscher stets schöne Zeiten verbracht. Eine gute Freundschaft ist in all den Jahren entstanden, welche beide Familien nicht mehr missen möchten. Mit viel Freude nahm Familie Kühnl die Ehrenurkunde entgegen, welche ihr als Dank für ihre Treue von Hubert Dalvai, Vizepräsident der Feriendestination Castelfeder überreicht wurde. Danach wurde bis in den späten Abend mit dem Jubiläumspaar gefeiert und natürlich wurde auch mehrmals miteinander angestoßen. Ebenfalls geehrt wurden Gerlinde und Siegfried Futterer für 15 Jahre Gästetreue und Bernhardine und Werner Kaul, welche schon seit 20 Jahren zu Gast im „Sonnenhof“ sind. (tm)

Hubert Dalvai überreicht ein kleines Gastgeschenk an Burgunda und Siegfried Kühnl

Hochzeit - Glückwunsch Heiraten ist und bleibt eine wunderschöne Herzensangelegenheit. Leider „trauen“ sich immer weniger Paare. Aber dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel der Montanerin Denise Vigna, die am 8. September in Tramin ihrem Freund Georg Huber das JA-Wort gegeben hat. Eine kleine nette Zeremonie wurde im Rathaus von Tramin im Beisein der engsten Verwandten und Bekannten und des Bürgermeisters von Tramin abgehalten. Gefeiert wurde anschließend in Saus und Braus im Tannhof in Oberplanitzing. Aufsehen erregte die ansonsten sehr schlicht abgehaltene Hochzeit hauptsächlich wegen des Brautfahrzeuges, eines tiefschwarzen Lamborghini Gallardo, der in den engen Gassen von Tramin viele Schaulustige anzog.

Denise Vigna mit ihrem Mann Georg Huber

Wir wünschen der wachsenden Familie Huber viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg! (lv)


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Montanerinnen des Monats

Die Straubenfrauen „An Strauben hetn mir no gern“, so hört man es immer wieder auf den Vereinsfesten von Montan. Und für die Zubereitung dieser beliebte Süßspeise sorgen einige Montaner Frauengruppen, die die jeweiligen Vereine mit ihrem Können unterstützen. Für einen guten Strauben benötigt man ausreichend Erfahrung und natürlich auch das richtige Rezept. Mit Rum oder Schnaps wird der Straubenteig geschmacklich verfeinert, mit Bier wird er manchmal verlängert und manche glauben, mit ein bisschen Backpulver gehe der Teig besser auf. Ein langes Stehenlassen des Teiges ist aber besonders wichtig und dass das Öl in der Pfanne richtig heiß sein muss, damit der Strauben nicht zu fettig wird, kann jede „Straubenmacherin“ bejahen. Die Form des Straubens ist Geschmacksache. Die einen schwören auf die „Schnecke“, die anderen wiederum verfolgen keine bestimmte Regel und gießen den Teig einfach kreuz und quer durch einen Trichter ins heiße Fett. Gekonnt wissen die Frauen, wann der Strauben umgedreht bzw. herausgenommen werden muss.

Anna Goldner und Jula Ursch beim Strauben backen Ein Hoch auf alle Frauen, welche tatkräftig bei den Wiesenfesten mithelfen und zum Gelingen der Strauben beitragen. Viel Staubzucker und Preiselbeermarmelade in der Mitte machen den Strauben einfach zum Muss!!

Jagd

Umwelttipp - Solaranlagen

Weidmannsheil

Aus Licht wird Strom

Am 19. August in aller Frühe gelang dem 80-jährigen Jäger Franz Jageregger in Begleitung seines Sohnes Georg und seines Enkels Lorenz im Hüttwald, nahe der Hackelbodenhütte der Abschuss eines Gamsbockes mit einer seltsamen Trophäe. Ein Schlauch der Gamskrucke ist extrem nach vorne gekrümmt, dies könnte früher durch einen Steinschlag geschehen sein. Alle Freunde wünschen ihm, der fast drei Jahrzehnte lang Revierleiter war, ein kräftiges Weidmannsheil.

Produzieren Sie ihren eigenen Strom: Photovoltaik verwandelt die vorhandene Sonnenstrahlung in elektrische Energie. Ihre persönliche Photovoltaikanlage kann auf architektonisch ansprechende Weise auf ihrem Dach oder an der Fassade installiert werden. Der Photovoltaik gehört die Zukunft: Allein der Anteil an privaten „PV-Kraftwerken“ wächst pro Jahr um 25 Prozent. Aus Licht Strom zu gewinnen hat mehrere Vorteile: - emissionsfreie Stromerzeugung und absolut lautlos - ohne bewegliche Teile und langlebig - zuverlässig und kostenloser Energierohstoff - im Überfluss vorhanden und unerschöpflich - unabhängig vom Strompreis Wie es funktioniert? Photovoltaikzellen oder Solarzellen bestehen aus mindestens zwei Schichten Halbleitern wie Silizium. Eine dieser Schichten weist eine positive Charakteristik auf, die andere eine negative. Treffen nun Lichtpartikel (bekannt als Photone) auf die Zelle, werden die Elektronen in der negativen Schicht freigesetzt und fließen zur positiven Schicht. Durch den Elektronenfluss entsteht ein elektrischer Stromkreis, der je nach Zellenfläche und Lichtintensität variiert. Was es bringt? Eine Photovoltaikanlage mit ca. 10 Quadratmetern Fläche liefert pro Jahr mindestens 850 KWh Gleichstrom.

Sohn und Enkel mit dem glücklichen Schützen und dem erledigten Gamsbock

Weitere Auskünfte oder Beistand bei Energie- und Umweltfragen erhalten sie vom Energieberater Oscar Dibiasi, Montan, Hügelgasse 14, Mobil 333 140 36 44, Internet: www.oscar-dibiasi.com


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Kirchenchor Montan - Neue Chorleiterin

Kirchenchor Montan - Ausflug

Neue Chorleiterin

Ausflug nach St. Moritz

Ulrike Ellemunter heißt die neue Chorleiterin von Montan. Mit Beginn des neuen Chorjahres am 20. September trat die 26jährige Kaltererin ihre neue Aufgabe in Montan an. Ulrike Ellemunter, geboren 1980 in Bozen, erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei Edith Ruedl Bitteleri. 2002 absolvierte Ulrike Ellemunter ihr Klavierstudium unter Prof. Andrea Bonatta am Bozner Konservatorium „Claudio Monteverdi“. In dieser Zeit besuchte sie mehrere Meisterkurse, unter anderem unter der Leitung von Prof. Walter Krafft. Von 1998-2002 war Ulrike Ellemunter als Organistin am Franziskaner-Kloster Kaltern tätig. Ihr vielseitiges Interesse bewog sie zum Studium der Musiktherapie an der „Scuola di musicoterapia – Arpamagica“ in Mailand, welches sie 2005 mit Auszeichnung abschloss. Zur Zeit lehrt Ulrike Ellemunter am Institut für Musikerziehung in deutscher und ladinischer Sprache und ist als Musiktherapeutin tätig. Zudem stellt die Pianistin ihr Können als Korrepetitorin und weiters auch als Solistin unter Beweis. Ihr engagierter Einsatz für die Musik spiegelt sich weiters an ihrer Begeisterung als Sängerin beim Südtiroler Vokalensemble (Leitung: Wilhelm Tschenett) und am Pfarrchor Kaltern wider. In Montan ist Ulrike Ellemunter nicht ganz neu: Im Rahmen einer Musiktherapeutische Projektarbeit arbeitete sie am Kingergarten Montan mit gehörlosen Kindern und Kindern mit Autismus. (wt)

Am Sonntag, 26. August 2007 fand der diesjährige Ausflug des Montaner Kirchenchores zum Kurort St. Moritz im Schweizer Kanton Graubünden statt. Auf der Hinfahrt wurde beim Tonalepass Halt gemacht, um dort ein Halbmittag einzunehmen. Die Weiterfahrt führte nach Tirano (dt. veraltet Thiran), eine Stadt und gleichzeitig der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde in der italienischen Provinz Sondrio in der Region Lombardei. Sie liegt im oberen Veltlin am Eingang des Puschlavs, nahe der Schweizer Grenze. Dort kehrte der Kirchenchor zum Mittagessen ein. Im Anschluss wurde vom Obmann des Chors, Norbertus Weger, im Namen des gesamten Vereines die Dankes- und gleichzeitig die Abschiedsworte an den scheidenden Chorleiter Elmar Stimpfl überbracht. Am Nachmittag erfolgte der Höhepunkt des Ausfluges, eine Fahrt mit der „Berninabahn“, einer eingleisigen meterspurigen Eisenbahnlinie der Rhätischen Bahn (RhB). Sie verbindet die Stadt Tirano über den Berninapass mit dem Kurort St. Moritz im Schweizer Kanton Graubünden. Die Bahn ereicht bei Ospizio Bernina auf 2253 m über den Meeresspiegel ihren höchsten Punkt. In St. Moritz selbst genoss man den Nachmittag mit einem Spaziergang durch die Stadt. Anschließend erfolgte die Rückfahrt nach Montan. (al/wt)

Die neue Chorleiterin Ulrike Ellemunter zusammen mit dem Obmann Norbertus Weger

Zum Abschied wurde dem scheidenden Chorleiter Elmar Stimpfl ein Gemälde überreicht

Diskussion im Gemeinderat von Tramin

Montan an der Weinstraße - Traminer Wiederstand Der Gemeinderat von Montan genehmigte vor einem Jahr die Anfügung der Zusatzbezeichnung „an der Weinstraße“ zum Gemeindenamen „Montan“. Im Traminer Gemeinderat gab es vor kurzem eine längere Diskussion, ob unter anderem auch die Gemeinde Montan die Zusatzbezeichnung tragen dürfe. Die entsprechende Frage wurde von der örtlichen Ratsfraktion der SÜD-TIROLER FREHEIT

aufgeworfen worden. Diese war der Meinung, dass die Zusatzbezeichnung nur den 7 Ursprungsgemeinden vorenthalten werden dürfe und der Name nicht inflationär verwendet werden solle. Der Antrag, dass die Gemeinde Tramin beim Regionalrat gegen die Einführung der Zusatzbezeichnung „an der Weinstraße“ intervenieren soll, wurde nach längerer Diskussion abgelehnt. (wt)


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Alpenverein Südtirol - Ortsjugendgruppe Montan

AVS - Hüttenlager 2007 Heuer gab es ein etwas anderes Hüttenlager, als wir es normalerweise gewöhnt sind. Es begann schon damit, dass unser Ziel nicht in Südtirol, sondern in Osttirol bei Innervillgraten lag, wo ein neues, supermodernes Selbstversorgerhaus von uns bezogen wurde. Und heuer starteten wir nicht wie üblicherweise in der Ferragosto-Woche, sondern eine Woche später. Draußen angekommen erwartete uns schon das, was uns die ganze Woche bevorstehen sollte: Regenwetter! Und was macht man, wenn es regnet, mit 20 Kindern, zwei Köchinnen, drei Betreuerinnen und einem Geschichtelehrer? Man besucht ein Schloss, in dem es spukt, einen Friedhof in dem ein Wilderer begraben liegt, das Schwimmbad, einen Wildpark, besichtigt eine mit Wasserkraft betriebene Säge und es blieb sogar Zeit für EINE Wanderung! Und wenn wir nicht gerade unterwegs waren, wurde Volleyball gespielt, gebastelt, gefischt, gesungen und getanzt, gekocht und gebacken … Was heuer noch anders war? Am Abend, wo normalerweise die Spielemappe herausgezogen wurde und die Kinder unterhalten wurden, wurden von den Kindern die selbst gebastelten Gitarren und das Schlagzeug hervorgeholt und das Betreuerteam mit verschiedenen, modernen Songs unterhalten, bis (fast) alle todmüde in ihre Schlafsäcke krochen.

Die TeilnehmerInnen am diesjährigen Hüttenlager 2007 Aber es gab auch einige etwas traditionellere Tagesausklänge. Natürlich wurden alle Hüttenlagerneulinge eingeweiht und wir entzündeten zwei Mal ein Lagerfeuer und backten Lagerfeuer-Pizza auf dem Stock. „Es war heuer ein komisches Hüttenlager!“ bestätigten Kinder und Betreuer. Aber trotzdem war es lustig und aufregend und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Die Betreuer

Öffentlicher Nahverkehr

Winterfahrplan 2007 Bozen ab 6.23 7.39 7.39 8.09 8.09

ZUG

Auer an 6.40 7.54 7.54 8.25 8.25

10.31

10.45

12.09 12.31 12.31

12.25 12.43 12.43

12.40

12.57

13.09 14.31

13.25 14.43

15.09 16.31 16.31 16.31

15.25 16.43 16.43 16.43

17.09

17.25

18.09 18.31 18.31 19.09

18.25 18.43 18.43 19.25

Linie 1 werkt. 3 Schultage 2 werkt. 3 schulfrei 2 tägl. 1 tägl 2 a. SA+SO 1 werkt. 2 Feiert. 4 SA 2 SA Sch 2 werkt. 1tägl. 1 Feiert. 4 Schultage 3 Schultage 2 Schultag 2 werkt. 1 tägl. 4 schulfrei 4 MO+DO 2 MO+ DO 1 werkt. 2 Feiert. 2 SA Sch 4 werkt. 2 werkt. 1 tägl. 4 a. SA+SO 2 a. SA+SO 1 tägl 2 Feiert. 2 werkt. 1 a. SA+SO

Gültig vom 10. September 2007 bis 20. Juni 2008 Bozen

8.09 10.09

12.09

Auer Bhf. 6.47 7.55 7.59

BUS

Auer 6.51 8.03

8.30 8.47 10.30 10.47 10.47

8.34 8.51 10.34 10.51 10.51

12.41 12.47 12.47

12.45 12.51 12.51

13.06 13.30 14.47

13.34 14.51

15.55 16.47 16.47 16.47

15.59 16.51 16.51 16.51

17.09

17.30 17.47

17.34 17.51

19.09

18.30 18.47 18.47 19.30 19.47

18.34 18.51 18.51 19.34 19.51

Neumarkt

8.04 8.42 10.42 10.59 12.23 12.25 12.52 13.17 13.20 13.22 13.38 16.08 16.12 16.59 16.59 17.38 17.42 18.38 18.42 18.59 19.42

Montan 6.59 8.06 8.11 8.11 8.49 8.59 10.49 10.59 11.06 12.30 12.32 12.59 12.59 12.59 13.24 13.27 13.29 13.42 14.59 13.45 16.15 16.19 16.59 17.06 17.06 17.45 17.49 17.59 18.46 18.49 18.59 19.06 19.49 19.59

Weißenstein 8.43 9.21 11.21 11.38 13.31

14.01 14.14

16.51 17.38 17.38 18.21 19.21 19.37 20.20


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Radrennen - „La vecia ferrovia“

Die sportlichen Müllschleudern Auch in diesem Sommer war es wieder so weit – Montan war (unter anderem) Schauplatz des Radrennens „La vecia ferrovia“. An und für sich eine hübsche Idee. Die alte Fleimstalerbahntrasse ist, wir wissen es alle, eine wunderbare Strecke, die aufgewertet werden soll, um dieses schöne Stück vielen Menschen zugänglich zu machen. Warum sollten denn nur wir Anrainer diese schöne Strecke genießen? Das ist alles recht überlegt. Als dann auch vor einigen Jahren das Radrennen „Vecia ferrovia“ ins Leben gerufen wurde, fanden auch wir es schön. Unsere Kinder freuten sich jedes Jahr auf die vielen Radfahrer, sie setzten sich bereits am frühen Morgen vors Haus, warteten auf die Schnellsten und spornten mit kindlichem Humor und Witz alle an, die nachher bergauf keuchten (nicht ohne peinliche Fragen zu stellen: „Warum sind die viel langsamer als die ersten?“). Von der Rennleitung wurden auch wir Anrainer rechtzeitig gewarnt und so konnten auch die Autofahrten am Renntag rechtzeitig geplant werden. Voriges Jahr war das schon anders. Das Rennen hatte einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht (wahrscheinlich dachte auch deshalb niemand mehr daran, die Anrainer zu verständigen) und von der Volksfestatmosphäre der ersten Jahre war nicht mehr viel zu spüren. Verbissen strömten am Morgen die TeilnehmerInnen an uns vorbei. Keine Antworten mehr auf die Rufe der Kinder, kein Blick nach rechts oder links. Am Nachmittag nach dem Rennen radelte auch ich ein Stück auf der Bahntrasse bergwärts.

Zwischen einem Schnaufer und dem nächsten wurde ich auf Müll aufmerksam – Müll, den ich hier noch nie gesehen hatte. Kleine Getränkebehälter, die vage an die Capri-Sonne meiner Mittelschulausflüge erinnerten, lagen da überall am Rand der Strecke. Ich war empört. Und wie war das heuer? Wieder wurden wir nicht verständigt. Auf meiner ahnungslosen Morgenradfahrt wurde ich unter dem Pausahof fast von zwei entgegenkommenden Crossmotorrädern (die Rennleitung?) überfahren. Etwas später, wieder daheim, rasten auf einmal Autos, Motorräder mit Kameraleuten am Haus vorbei. Vermummte Radfahrer folgten. Sie machten den Eindruck, als könnten sie genauso gut in der Industriezone von Mailand Rennen fahren, sofern dort eine entsprechend herausfordernde Steigung bestünde. Am Nachmittag fanden wir zwei Red-Bull-Dosen im Garten und massenhaft von diesen Capri-Sonne-Dingern in der Wiese gegenüber. Und als wir später nach Glen gingen, waren sogar unsere Kinder entsetzt über den Dreck, der da am Wegrand lag. Auf die Frage, warum jemand, der imstande ist, während eines Rennens ein Getränk aus der Jacke zu ziehen, dasselbe nicht wieder in der Jacke verstauen kann, fanden wir keine Antwort. Außer, dass es dieser Art von SportlerInnen völlig egal ist, wie sie die Landschaft, durch die sie fahren, hinterlassen. Ich glaube, diese Art von Sportlern verdient unsere Landschaft nicht. Diese „Sportler“ brauchen keine „vecia ferrovia“, sondern eine Rennstrecke, die sie verdrecken können. Vielleicht sollten wir die Bahntrasse wieder für jene reservieren, die sich daran erfreuen können – und deren Sportsgeist es gebietet, den eigenen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen... auch wenn’s eine Zehntel Sekunde kosten könnte! (Brigitte Foppa)

Jugendkapelle Montan/Neumarkt

Jungbläserwoche 2007 Bereits zum dritten Mal fand heuer die Jungbläserwoche der Jugendkapelle Montan/Neumarkt statt. In der Woche vom 13. bis zum 18. August waren zahlreiche Jungmusikanten der Musikkapellen Montan und Neumarkt mit den Betreuern und Lehrern in Eppan auf Schloss Matschatsch. Neben vielen Register- und Einzelproben übte man auch fleißig das Zusammenspiel in der großen Gruppe. Aber auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz und trugen dazu bei, dass sich die Jugendlichen beider Kapellen besser kennenlernten. Am Samstag, den 18. August fand dann um 11 Uhr auf Schloss Matschatsch das gut besuchte Konzert statt. Im Anschluss luden die Musikkapellen die Anwesenden noch zu einem gemeinsamen Frühschoppen ein. Nach den positiven Erfolgen der letzten Jahren und auch durchwegs guten Ergebnissen im musikalischen Bereich gibt es nichts Wichtigeres als solche Projekte mit der Jugend weiter zu führen und zu unterstützen. Die Jugendkapelle steht unter der Leitund des Montaner Kapellmeisters Helmuth Valersi. (gp)

Die Teilnehmer der diesjährigen Jungbläserwoche 2007 auf Schloss Matschatsch oberhalb von Kaltern

Wenn Frost und Schnee im Oktober war, so folgt ein gelinder Januar


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Schützenkompanie Montan - Jungschützen - Ausflug

Burgbesichtigung & Rafting Am Sonntag, 12. August 2007, organisierten die Montaner Jungschützen zusammen mit den zwei Begleitern, Lukas Wegscheider und Günther Haas, eine Kultur- und Erlebnisfahrt ins Pustertal. Auf dem Programm stand die Besichtigung von Burg Taufers und eine Raftingtour. Zunächst besuchten die Jungschützen die Sonderausstellung über mittelalterliche Folterwerkzeuge in der Burg Taufers. Die Jungschützen trauten ihren Augen nicht, als sie sich die Folterwerkzeuge ansahen, mit denen im Mittelalter „peinliche Verhöre“ durchgeführt wurden, um von angeblichen Hexen und von Teufelbesessenen Geständnisse zu erpressen. Da sieht man, neben „relativ“ harmlosen Daumenschrauben, mit Nägeln beschlagene Hexenstühle, Bruchräder und Marterhölzer, Beinspangen und viele andere grausme Folterwerkzeuge. Durch eine begleitete Burgführung hatten die Jungschützen die Möglichkeit die zugänglichen Teile der Burg zu besichtigen und zeigten sich davon sehr beeindruckt. Nach dem Mittagessen, durch Selbstverpflegung bei den Rainer Wasserfällen, ging es ab 14 Uhr mit dem Rafting los. Die Jungschützen wählten die meist befahrene Raftingtour. Nach kurzer Einführung und Schulung in der Kommandosprache wurde abgelegt. Die 12 km lange Tour bot ideales, glasklares Gletscherwasser für Einsteiger und fortgeschrittene Raftingfahrer, dazu spritzige Wellen. Im Programm enthalten war ausserdem die Besichtigung eines 50 Meter hohen Wasserfalls, welche aus dieser 4-stündigen Tour ein unvergessliches Erlebnis gemacht hat. Der Tag wurde mit einem Pizzaessen im Torgglkeller in Klausen abgerundet. (lw/wt)

Schützenkompanie Montan - Jungschützen - Kirchtag

Mit vollem Einsatz und viel Spaß bei der Raftingtour

Auf Burg Taufers besichtigten die Jungschützen mitteralterliche Folterwerkzeuge

Mataner Kirchtag

man alles erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Ein großes Vergelt’s Gott geht abschließend an Leo Tiefenthaler und Klaus Codalonga für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie für den Trinkwasser- und Stromanschluss. (lw/wt)

Auf eigener Initiative beteiligten sich die Montaner Jungschützen unter der fleißigen Mithilfe von einigen Freundinnen und Freunden heuer zum zweiten Mal am Montaner Kirchtag. Als Standort hatte man wieder den Platz zwischen dem Gajahof und der Metzgerei Codalonga gewählt. Mit der Teilnahme am Kirchtag, wollten die Jungschützen zur Bereicherung des Kirchtages beitragen. Für die Dekoration sorgten die Marketenderinnen der Schützenkompanie Montan, für die musikalische Unterhaltung war wiederum DJ Roubl (Robert Zanotti) zuständig. Den Weinausschank betreuten „fachkundig“ Cäcilia und Julia Wegscheider. Laut Jungschützenbetreuer Lukas Wegscheider war man bedacht, angetrunkenen Jugendlichen keinen weiteren Alkohol aufzuschenken. Für Jugendliche unter 16 Jahren bestand ausnahmsloses Alkoholverbot. Am nächsten Tag wurde alles wieder sauber aufgeräumt und in Ordnung gebracht. Ingesamt zeigte man sich sehr zufrieden, dass alles so gut und reibungslos abgelaufen war und der Verein eine gute Figur gemacht hat. Die Jungschützen zeigten sich darüber begeistert, was

Großer Andrang herrschte am Stand der Montaner Jungschützen


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Mein schöner Garten

„Wenn ich in den Garten gehe, habe ich Kirchtag“ Klara Amplatz vom Hotel Pausa in Kaltenbrunn beginnt zu schwärmen wenn Sie von ihrem Garten zu erzählen beginnt. Seit über 20 Jahren bereits besteht der große Garten in der unmittelbaren Nähe des traditionsreichen Hotels (erste Erwähnung stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert). „Wir wollen unseren Gästen ein reiches Angebot an unbehandelten Produkten aus der eigenen Landwirtschaft und dem Gemüsegarten anbieten. Vor allen die Italiener schätzen dieses Angebot sehr, dass sie mit Köstlichkeiten aus dem hoteleigenen Gemüse- und Obstgarten regelrecht verwöhnt werden, erklärt Klara. Der Garten wurde auf ihre Initiative angelegt und ist heute ein Aushängeschild des Betriebes. Seither investierte sie viel ihrer knapp bemessenen Zeit in den Garten. Klaras Aussage „Wenn ich in den Garten gehen kann, habe ich Kirchtag“ drückt ihre große Leidenschaft für den Garten aus.

Die bekannten traditionellen Gerichte, welche die Chefin selbst kocht, sind nach wie vor hausgemacht. Das Hobby von Walter Saltuari war die Metzgerei, und noch heute werden alle Speck-, Schinken- und Wurstwaren nach seinen Rezepten hergestellt. Ein besonderes Anliegen des Hauses ist es, zum einen Produkte aus dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb bzw. einheimische Waren zu verwenden und sie zum anderen so naturbelassen wie möglich anzubieten. Die Liste der Gemüse-, Kräuter-, Früchte-, Getreide- und Obstsorten ist lang: Sie reicht beim Gemüse von Tomaten, Weisskohl, Porree, Artischocken, Mais, Kartoffel, Zwiebeln, Kürbis, Rhabarber bis zu Karotten, die Obst- und Früchtepalette bietet Äpfel, Himbeeren, Erdbeeren, Ribisel und Süßkirschen und vieles mehr. Mit dem angebauten Getreide, welches in Truden gemahlen wird, wird eigenes Brot gebacken. (wt)

Yoga bietet Kindern eine Möglichkeit, das ganze Leben gesund zu bleiben. 1.

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1. Das Getreide wird gemahlen und zur Broterzeugung verwendet 2. Die besonders gute Erde, läßt den Weißkohl gut gedeihen

3. Die Tomaten 4. Der Weißkohl


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5. Die Artischocke 6. Die Getreidegarben („Hocker“) 7. Ein reicher Blumenschmuck macht das Hotel von weitem bereits zu einem Blickfang 8. Die Äpfel werden für den Strudel verwendet 9. Aus den Himberen wird Marmelade fürs Frühstück gemacht 10. Eine der vielen Kürbisarten 11. Im Eingangsbereich des Hotels können einige Produkte aus eigener Produktion angesehen werden

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Grillen der Imker Wie in den letzten Jahren bereits zur Tradition geworden, veranstalten die Imker von Montan nach Abschluss Honigernte ein Grillen. Diesmal lud Hansjörg Weissensteiner in seinem Keller nach Glen ein. Rund 25 Teilnehmer folgten der Einladung. Grillmeister Gustl Amort sorgte für das leibliche Wohl. Gemeinsam wurde auf das relativ gute Honigjahr 2007 angestoßen. (ju)

Glückwunsch - Bauunternehmen

20 Jahre Bauunternehmen Norbert Dallio Dr Malta-Riarer va Glen hot schon a Weil a Firma, und sell 2 Johr mol 10 Mit 21 hot er van ummanondkommandiertwearn ganua kopp „Ob iaz pin i dr Scheif !! und an onderer dr Lop“ Gapugglt hot er Tog und Nocht, sell hot ihm gapasst und a ollm a Freid gmocht. Oans zan Ondern, a Lira do, an Euro zem, isch so longsom einiges zommenkemm’.

Im Keller von Hansjörg Weissensteiner fand das diesjährige Grillen der Imker von Montan statt Jugend - Kirche

Schülergottesdienst Am Dienstag, den 9. Oktober beginnen wir wieder mit den Schülergottesdiensten. Immer dienstags laden wir alle, und vor allem alle SchülerInnen ab 16.30 Uhr ein, mit uns gemeinsam den Schülergottesdienst zu feiern. Der Schülergottesdienst fällt bei Beerdigungen und bei Ausflügen der Grundschule, welche dienstags stattfinden, aus. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Kommen und wünschen den SchülerInnen viel Freude im neuen Schuljahr. Wer bei der Vorbereitung mitmachen möchte, kann sich gerne anlässlich der Schülergottesdienste melden. Wir sind eine nette Gemeinschaft von ca. 15 Mitgliedern. Für die Vorbereitung sind wir in 4 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe trifft sich maximal einmal im Monat um den Schülergottesdienst und bei Bedarf auch den Familiengottesdienst vorzubereiten. Wer mit dabei sein möchte ist herzlich willkommen. Die Schügo-gruppe

Ist Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein. Ist er aber naß und kühl, mild der Winter werden will.

Pan Grilln isch er ollm Pursch mit an Haufn Donne und Mandr, uns wenn’s seine Orbeter nimmer drtian, nor hilft nou dr Andr. Passioniert isch er a firn Keglen und Kortn, ober Norbert, vergiss net, die Frau tuat drhoam wortn. Obr bis zan Schluss muaß a niadr a terfn seine Tanz hobm, mir Nochborn tians dr sicher net nochtrogn. Alles Gute zum 20. Firmenjubiläum wünschen dir von Herzen Deine „Anrainer“ von Kalditsch Erwin Stürz, Häusl Christian, Ludwig Klaus, Ludwig Josef


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Motorradfreunde Montan

16. Ausflug der Motorradfreunde Montan Wiederum herrschte perfektes Motorradwetter für die alljährliche Rundfahrt der Montaner Motorradfreaks. Die nun schon zum fixen Bestandteil im Kalender eines jeden Montaner Motorradfahrers gewordene Veranstaltung zählte dieses Jahr 42 Teilnehmer. Eine mittlerweile eingeschworene Truppe, in welcher unter anderem auch eine Delegation des Motoclubs Neumarkt rund um Präsident Kuno Bonatti einen fixen Bestandteil bildet. Die Bilder der Rundfahrt sind auf der Homepage des Motoclubs zu sehen (www.mc-neumarkt-egna.it). Dieses Jahr führte uns die Route nach Canazei und dann über den Fedaiapass (kurzer Halt um den beeindruckenden Anblick der Marmolada zu genießen) nach Caprile, wo uns eine kleine Jause aufgetischt wurde. Die Fahrt führte dann über den kurvenreichen Giau-Pass und den Falzaregopass weiter nach Arabba. Von Arabba ging es dann über das Pordoijoch wieder nach Canazei zurück und von dort über den Karerpass, Deutschnofen und Aldein nach Montan. Insgesamt wurden 250 km zurückgelegt und

Gruppenfoto auf dem Festplatz von Montan anlässlich der 16. Auflage des Motorradsausfluges genügend Energie verbraucht, um für die üppige Grillfeier der Sportbar gerüstet zu sein. Bei Speis und Trank lässt es sich besser fachsimpeln und Sprüche klopfen. Gemütlich, gutgelaunt und vor allem unfallfrei klang der Tag auf der Terrasse der Sportbar Montan aus. Wir freuen uns schon auf die 17. Ausgabe! (lv)

Schützenkompanie Montan

Kalditscher Kirchtag Bei außergewöhnlichem gutem Wetter wurde heuer der Kalditscher Kirchtag begangen. Traditionell am ersten Sonntag, nach dem 21. September. Um 10 Uhr wurde die hl. Messe im Rothenkirchl von Pfarrer Heinrich Meraner gefeiert. Im Anschluss lud die Schützenkompanie Montan beim Bahnhofsgebäude zum Fest. Die Kapelle in Kalditsch wurde am 23. September 1703 vom Trienter Fürstbischof Michael von Spaur auf dem Rückweg vom Fleimstal nach Trient geweiht, wohin er wegen des Einfalls der Franzosen geflüchtet war. Wie auf einem Votivbild zu erkennen ist, stand die Kapelle früher direkt an der Straße, die von Montan nach Kalditsch führt (die heutige Straße wurde erst im letzten Jahrhundert gebaut), weshalb auch Maria Loreto als Schutzheilige der Reisenden und der Fuhrleute zur Patronin erwählt wurde. (wt)

Seit mehreren Jahren bereits organisiert die Schützenkompanie Montan ein kleines Fest beim Kalditscher Bahnhof.

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„Die Flur- und Hofnamen von Montan - Diplomarbeit - Teil 10

Hofnamen rund ums Häuslplatzl Unsere Rundwanderung setzt sich fort vom Unterdorf zum Häuslplatzl, das von mächtigen Höfen umrahmt wird. Im Uhrzeigersinn beginnen wir beim Häusl (mundartlich Haisl), der dem Platz seinen Namen gibt. Ursprünglich als „Schkaren Hof“ (auch Scar oder Sgar) erwähnt, erhält der Hof 1827 durch den Kauf des Neumarktner Kuraten Paul Heisl (!) seinen Namen, der bis heute unverändert besteht. Ein etwas seltsamer Name ist der Gaja, der einstige Durnbergerhof. Wann der Name aufgekommen ist, weiß man nicht so genau. Ob es nur der Übername eines früheren Eigentümers ist und damit eher jüngeren Datums oder doch schon eine ältere Bezeichnung darstellt, ist recht schwierig einzuschätzen, da Belege dazu fehlen. Ebenso schwierig ist die Deutung des Namens. Am ehesten ist er zu tir. gäu „Gau, Land; figurativ: einem einen Vorteil wegschnappen, hausieren gehen“ (Schöpf, S. 179) zu stellen. daraus ergab sich die Wendung in gai gian für wandernde Handwerker oder Landpriester, aber auch für „ins Interesse eines anderen eindringen, die Liebste abgewinnen (Schatz, S.207) Es könnte sich folglich um einen Übernamen für eine profitorientierte Person oder für eine Person sein, die im „Gai“ Geschäfte macht. Auch die kirchliche Bedeutung kommt in Frage. Der Hof war lange Zeit hindurch ein geistliches Benefizium, gegründet 1698 von Vigilio Calvi aus Cavalese „Ein jeweiliger Benefiziant war verpflichtet, auf ewige Zeiten pro Woche drei Messen nach Meinung des Stifters zu lesen, wo immer er sich aufhielt“ StockerBassi: Häuser- und Höfegeschichte, S.30f ) Nach der üblichen Praxis in der Hofnamengebung von Montan ist schließlich auch der italienische Familienname Gaia zu ital. gaio „fröhlich, heiter, lustig“ zu beachten, der jedoch in der Besitzerfolge des Hofes nicht aufscheint. Den nord-östlichen Abschluss des Platzl bildet der verwinkelte Pfitscher, heute Kellerei, Wohnhaus und Lebensmittelgeschäft. Verwinkelt nicht nur aufgrund der baulichen Gesamtstruktur, in der vier Bauparzellen aufeinander treffen und ineinander stehen, sondern auch aufgrund der recht wechselvollen Besitzergeschichte. Ursprünglich war dies der große Rutterhof, (auch Rotter) 1412 als der „Rautter auf Montan“ (wobei vermutlich die Person, die den Hof innehatte, gemeint ist) erstgenannt. Ebenfalls zum Hof gehörten ursprünglich übrigens auch als Wirtschaftsgebäude (wie beispielsweise eine Waschküche) die heutigen Wohnhäuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Zuveith usw.). Das Haus war eine Zeitlang auch unter Zöbelehaus bekannt. Der Name, der in der Form Zobl und Zöbele auch als Familiennamen auftritt ist zum Tiernamen „Zobel“ zu stellen, als Übernamen auf eine Person übertragen in der Bedeutung von „unhöflicher, unreinlicher Mensch“. Übernamen kann man sich eben nicht aussuchen, wie das vermutlich auch beim Gaja der Fall ist, den die Besitzerfamilie auch nicht eben gerade gern gehört haben soll. Zum Pfitscher wurde der Hof dann mit der Besitzübernahme der Krämerfamilie Pfitscher, einem Familiennamen nach der Herkunft aus Pfitsch bei Sterzing. Und damit sind wir auch schon am südlichen Ausgangspunkt wieder angelangt. Der historische Bru-

nell, Pranell oder auch Praunell (im Maria-Theresianischen Kataster 1777 noch „Prunellenhaus“) ist heute unter mehreren Namen bekannt. Zwei davon beziehen sich auch auf den darüber liegenden Hof und gehen vom Vornamen und vom Familiennamen eines früheren Eigentümers aus: Stephan Weißensteiner. Nachdem er und seine Nachfolger im Besitz beider Höfe waren, wurden die Bezeichnungen Oberer Stefala, Oberer Weißensteiner, bzw. für diesen Hof Unterer Stefala, Unterer Weißensteiner üblich- Namen die auch heute noch bekannt sind, obwohl heute allgemein mit Stefala der obere der beiden Höfe gemeint ist. Beim Teissen ist ein Name, der schließlich an die große Montaner Familie der Teiss erinnert, in deren Besitz der Hof lange Zeit stand. Der heute in Montan nicht mehr lebende Familienname hat sich aus der Kurzform des Vornamen „Matthias, Matthäus“ entwickelt und wirklich trifft man in den Verfachbüchern auch neben früheren Nennungen von Teiß, 1549 auf einen Matheis Teiss. (cw) Literatur: Schatz, Josef: Wörterbuch der Tiroler Mundarten. Für den Druck vorbereitet v. Karl Finsterwalder. 2Bde.- Innsbruck: Wagner 1955/1956 (=Schlern-Schriften 119/120) Schöpf, J.B. (O.S.F.): tirolisches Idiotikon.-Innsbruck: Wagner 1866 Stocker-Bassi, Rosa: Häuser- und Höfegeschichte.- In: Montan. Bd.2. Hg. v. d. Schützenkompanie Montan.- Montan: Fotolito Varesco 2003, S. 8-110

Volkstanzgruppe Montan

Offenes Tanzen Am Mittwoch, 14. November 2007 findet nun wieder ein offenes Tanzen mit Beginn um 20.30 Uhr im Vereinshaus von Montan statt. Die Veranstaltung steht allen Tanzfreudigen aus nah und fern offen. Mitzubringen sind Hausschuhe und gute Laune, die Tänze werden nach Bedarf auch vorgezeigt! Informationen bei Christian Terleth - Tel. 0471/81 97 31 (wt)


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Historisches aus den Zeitungen

Bibliothek Montan

Vor 50 Jahren in der Zeitung ...

Buchtipp des Monats

Diesmal ein Bericht aus des Tageszeitung Dolomiten vom 6. Juli 1957 über einen Raubüberfall vor 50 Jahren in Kalditsch:

Glener Kirchtagskomitee

Kirchtag in Glen Am 16. September war es wieder soweit. Bei strahlendem Sonnenschein luden die Organisatoren des „Glener Kirchtagsverein“ zu ihrem traditionellen Kirchtag, der wie jedes Jahr am dritten Sonntag im September stattfindet. Die Woche vorher herrschte um die Kapelle zu den hl. Cosmas und Damian hektisches Treiben. Dieses und Jenes musste für die Veranstaltung hergerichtet werden. Der Festbetrieb begann am Sonntag um 10 Uhr mit einer hl. Messe. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern versammelten sich um den Altar vor der Kirche, um mit dem Ortspfarrer Hochw. Heinrich Meraner in Konzelebration mit Hochw. Kanonikus Dr. Johann May den Gottesdienst zu feiern. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die „Böhmische“ der Musikkapelle von Montan, welche auch nach der hl. Messe für die Unterhaltung der Anwesenden sorgte. Fürs leibliche Wohl der Gäste war das Team der Glener „Kirchtigskuchl“ zuständig, welches mit Weißwürsten, Rippelen, Kotlett, Brat und Carne Salada aufwartete. Auch die von den Glener Kirchtagsfrauen zubereiteten Krapfen mundeten allen sehr. Bis zum späten Abend dauerte der Festbetrieb, der zur vollsten Zufriedenheit der Veranstalter verlief. Gar manchen Menschen konnte in den letzten Jahren mit einen Teil des Reinerlös des Kirchtags geholfen werden, außerdem konnte das stark beschädigte Dach der Kapelle zu den hl. Cosmas und Damian erneuert werden. Der Glener Kirchtagsverein bedankt sich bei allen Besuchern und all jenen die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone Seine Lieblingsfarbe ist rot, er hasst alles was gelb und braun ist. Das Essen darf sich im Teller nicht berühren und er selbst mag auch keinen Körperkontakt. Das sind einige der Eigenheiten des 15-jährigen Christopher, der in Swindon in London mit seinem Vater lebt und eine Sonderschule besucht. Mit dem Mord an Wellington, den Hund seiner Nachbarin beginnt die spannende Geschichte eines jungen Autisten, der versucht, dieses Verbrechen aufzuklären und ungewollt auf einige andere Geheimnisse stößt. Für alle, die gerne ein lustiges, etwas anders geschriebenes Buch lesen, welches versucht, uns Autismus aus der Sicht eines Betroffenen näher zu bringen! Das Buch wurde von Mark Haddon geschrieben, ist im Goldmann Verlag erschienen und kann in der Bibliothek Montan ausgeliehen werden.


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10. November 2007

Ensembleschutz

Unter dem Motto „Gebraucht aber gut“ findet auch heuer wieder die südtirolweite Gebrauchtkleidersammlung der Caritas in allen Pfarreien Südtirols statt. Durchgeführt wird sie am Samstag, 10. November. Die Caritas bittet die Bevölkerung wiederum, nur gut erhaltene Kleider, Haushaltswäsche, Schuhe und Taschen in die gelben Säcke zu geben. Die Gesamtkoordination der Sammlung liegt bei der Diözesancaritas, für die Organisation vor Ort zeichnen sich die Pfarreien und mit ihnen rund 3.000 Freiwillige im ganzen Land verantwortlich. Der Erlös aus der Sammlung kommt heuer der Freiwilligenarbeit, der Hospizbewegung, der Arbeit mit obdachlosen Menschen und dem Solidaritätsfonds zugute. Im vergangenen Rekordjahr wurden 1.181 Tonnen Gebrauchtkleider gesammelt – 10% mehr als im Jahr zuvor. Sie haben der Caritas Einnahmen von über 140.000 Euro gebracht. Abnehmerin der gesammelten Textilien und Schuhe der Caritas ist die Fa. Tesmapri aus Montemurlo bei Florenz. Auch heuer wurde ein Ethikvertrag abgeschlossen. Dieser garantiert die Einhaltung von ökologischen und sozialen Richtlinien. (wt)

Im Juli und August hat die Gemeindeverwaltung allen Bürgern die Möglichkeit geboten sich über die Anwendung des Ensembleschutzes in Montan zu informieren. Dafür wurden an zwei Tagen Sprechstunden abgehalten. Nur wenige Personen nutzten die Möglichkeit um sich konkret über die Anwendung des Ensembleschutzes zu erkundigen. Nun liegt die Entscheidung zur Genehmigung der Ensembleschutzzonen beim Gemeinderat von Montan. Vorher wird sich nochmals die Ensembleschutzkommission treffen, um über einen zusätzlichen Antrag der Gemeinde Truden zur Ausweisung eines Ensembles im Bereich Pausa zu befassen. Da dieses Ensemble bei der Örtlichkeit Pausa den Hof und die Umgebung umfasst, sind davon die Gemeinde Truden und die Gemeinde Montan betroffen. Deshalb schlägt die Gemeindeverwaltung von Truden vor, dass Montan ein zusätzliches Ensemble in dieser Örtlichkeit ausweist. Damit wäre dies das 14. Ensemble. (wt)

Gebrauchtkleidersammlung der Caritas

Ensembleschutz in der Endphase


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Auer - Weinkosttage

40 Jahre Unterlandler Weinkosttage Im Jahre 1968 war die Idee eine Gebietsweinverkostung abzuhalten in der Schloßkellerei Tiefenbrunner geboren. Die treibende Kraft war damals Ferdinand Pichler. Sein Grundgedanke war die Herbstsaison touristisch betrachtet zu verlängern, in den man Qualitätsweine hervor zu heben versuchte. Im Laufe der Zeit wurde aus der touristischen Veranstaltung immer mehr eine Weinverkostung auf hohem Niveau, welche durch spezielle Weinseminare und Fachvorträge an Qualität dazu gewann. Auch veränderten sich durch die Jahrzehnte die dazu angepassten Rahmenprogramme und die kulinarischen Angebote. Beginnend mit der Hotelküche aus dem „Hotel Elefant“ in Auer versuchte man auch die Gaumenfreuden mit Degustationsmenüs zu verfeinern und holt zum 40. Jubiläum den Sternekoch, Chris Oberhammer des Restaurants Tilia in Obervintl mit ins Boot. In seiner Michelin veredelten Küche legt Oberhammer großen Wert auf gute Weinempfehlungen und besitzt eine sensationelle Weinkarte v. a. hinsichtlich der gereiften Weinjahrgänge. Die Zahl der an der Weinverkostung beteiligten Kellereien wuchs von 15 auf ca. 26 an und die damals noch 10-tägige Veranstaltung, reduzierte sich zuerst auf eine Woche, und schließlich auf 5 Tage Wein und Kultur Programm. 2002 wird der Verein Wein & Kultur gegründet, welcher die Organisation dieser ehrgeizigen Weinkosttage übernimmt, bei denen auch dieses Jahr die Weinverkostung und die Prämierung der Weine im Vordergrund stehen. Gleich zum Auftakt der diesjährigen Ausgabe werden Fachleute die Unterlandler Weine nach einem internationalen 100- Punkte-System nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Empfindung bewertet. Na dann zum Wohl und alles Gute zum 40. Geburtstag! Regionales Familiengeld und Landeskindergeld

Die Veranstaltung im Haus der Vereine in Auer im Überblick: Die 40. Ausgabe beginnt am Mittwoch, den 24. Oktober um 10 Uhr für das Fachpublikum und für Geladene. Ab 16 Uhr öffnet das Haus der Vereine seine Tore für Weinliebhaber bei der Fachverkostung und anschließend täglich ab 20 Uhr jeweils thematisch angepasst mit einem neuen Partner im Gastronomiebereich. Die Veranstaltungsreihe wird lukullisch vom Restaurant Tilia und Küchenchef Chris Oberhammer betreut. 25. Oktober: Fachverkostung ab 16 Uhr, um 20 Uhr erfolgt die Weinprämierung der Sorten und des Weines des Jahres aus den 130 teilnehmenden Weinen aus dem Unterland; musikalisch umrahmt von den Open Strings (Salonmusik). 26. Oktober: Fachverkostung ab 16 Uhr und als Abendprogramm gibt man sich ganz der Thematik „Wein und Erotik“ hin. Durch den Abend führen die beiden Südtiroler Entertainer Markus Soppelsa und Cornelia Brugger. Die Akteure versuchen mit erotischen Einlagen aber auch mittels pikanter Fragen eine Interaktion mit dem Publikum zu konstruieren und warten mit einem passenden Überraschungsgeschenk auf. 27. Oktober: nach der Fachverkostung ab 20 Uhr musikalischer Ohrenschmaus von Sepp Messner-Windschnur. Der Abend mit dem Eisacktaler Komponisten verspricht Witz und Musik auf Südtirolerisch. 28. Oktober: Vormittagsbrunch mit Köstlichkeiten von Chris Oberhammer, Küchenchef im Restaurant Tilia, musikalisch umrahmt vom 5-fachen Weltmeister an der diatonischen Ziehharmonika. Ende der Veranstaltung um 15 Uhr. Für Informationen und Anmeldungen: Tourismusverein Castelfeder Tel. 0471 810 231, oder info@castelfeder.info.

Jetzt wieder um Familiengeld ansuchen! Ab dem 1. September kann wieder um das regionale Familiengeld bei mindestens zwei minderjährigen oder gleichgestellten Kindern bzw. um das Landeskindergeld für Kinder unter drei Jahren für den Bezugszeitraum 1.1.2008 bis 31.12.2008 angesucht werden. Man erhält diese Leistungen, wenn jeweils bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht überschritten werden. Da beide Leistungen die gleiche Einkommens- und Vermögensbewertung vorsehen, kann mit einem einzigen Gesuch um beide Leistungen angesucht werden. Das Bauernbund-Patronat ENAPA ist allen Bürgern beim Ausfüllen des Gesuches kostenlos behilflich. Die Patronatsbüros in den Bezirken organisieren wieder eigene Sprechstunden für die Gesuchstellung. Wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter im Bezirk, um den Sprechtag für Ihre Gemeinde zu erfahren. Weitere Informationen im Patronatsbüro in Neumarkt, Bahnhofstraße 21, Tel. 0471 81 24 47

Folgende Unterlagen werden benötigt: - Kopie der Identitätskarte des Antragstellers - 1 Familienbogen für Familienzulagen („mit Angabe der Eltern”) - Steuererklärung 2007 für Einkommen des Jahres 2006, z.B. Mod. UNICO PF2007 oder Mod. 730/2007 oder Mod. CUD 2007 der Eltern und der minderjährigen Kinder - Angaben zur Meereshöhe der Hofstelle, Anzahl der Großvieheinheiten (GVE), Flächenausmaß der Kulturarten: Wiese, Acker, Wald (> 0,8 m_/ha/Jahr), Obstbau, Weinbau, Gemüseund Beerenanbau zum Stand am 31/12/2006 - Unterlagen der Vermögenswerte, wenn diese insgesamt 155.000€ überschreiten (Gebäudekatasterauszug, Bankeinlagen, Wertpapiere usw. zum Stand am 31.12.2006) - bei Kindern mit einer anerkannten Invalidität von mindestens 74%: Bescheinigung der feststellenden Behörde - bei Beteiligungen an Personen- bzw. Kapitalgesellschaften wird die Bilanz 2006 und Angabe der Beteiligung in % am Nettovermögenswert benötigt (von der Gesellschaft verlangen!) - Kontonummer: IBAN-Code (bei Ihrer Bank erhältlich) - Steuernummern


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Montaner Dialektwortschatz - Teil 8

Kinderreime und Kinderspiele Teil 2 Mit dem Lesen kommt auch die Erinnerung…. An die in der letzten Ausgabe des Dorfblattes begonnene Serie über Kinderspiele haben sich in der Zwischenzeit noch einige mehr Reime, seien es Auszählsprüche oder Spielverse selbst, dazugesellt, die im Folgenden ohne weiteren Kommentar wiedergegeben werden sollen. Toni limoni, aranci cuccú a Schissl voll Krapfen hon i lieber wia du!

Es reignalat, es schneibalat, es geaht a kuahler Wind mein Vater isch in Oberland, i woaß nit, wenn er kimp Iatz isch er jo schun kemmen, wos hot er denn gebracht? A Ringala in Fingerla (a Taler in Sack, a Bussl für die Nacht) Pimpus, pampus, Nagalastock. wia viel Hörner hot der Bock? Oans, zwoa, drei und du bisch frei

Pitscha, Potscha, Besenstiel sitzt es Mandl auf der Mihl, hot a stabigs Hiaterl auf mit umadum voll Federn drauf

Weibele, Weibele, gwagg, gwagg kaft in Mandl an Schnupftabak Weibele schnupft nen selber gearn, gibt in Mandl gar koan Kearn

Ellala sellala siggete saggete rippete rappete knoll

Hossa, hossa Reiter ibermorgen isch Freitig in Somstig stechmer es Kalbl o in Sunntig nagmer die Poandlen o.

Heint an Pfennig, morgen an Pfennig wigala, wigala watsch, watsch, watsch

Geizkragen, Hennamagen, wort i wears der Muetter sagen, Muetter sags in Vater, Vater sags in Schmied, Schmied sags in Hammerle, Hammerle schlagt di toat.

I bin a kloans Pinggala und steah in mein Winkala und weil i nix konn fong i nix on Katholischer Familienverband Südtirol

Der Südtiroler Familienpass ist da! Preisermäßigungen für Familien in Geschäften sowie Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen ermöglicht der „myFamilyPass“ des Katholischen Familienverbandes (KFS). Unterstützt wird das Projekt vom Land Südtirol und von Raiffeisen. Auch bei der Raiffeisenkasse Montan ist der Pass erhältlich. „myFamilyPass“ ist eine Plastikkarte im Kreditkartenformat, mit der Familien, Preisermäßigungen in konventionierten Geschäften bzw. Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen erhalten. Alle Südtiroler Familien, egal ob verheiratet, ledig oder allein erziehend, mit mindestens einem minderjährigen Kind, können die Karte kostenlos beziehen. „Nach österreichischem Vorbild ist es uns gelungen, diese Vorteilskarte auch für Südtiroler Familien einzuführen“, sagte KFS-Präsidentin Doris Seebacher bei der Vorstellung in Bozen. Die Vorteilsgeber können aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Handel, Gastronomie, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Museen, Schwimmbäder, Aufstiegsanlagen o.ä. kommen. Sie ge-

währen Familienpass-Inhabern Vergünstigungen in Form eines Rabattes oder sonstige Vorteile. Alle Vorteilsgeber werden unter www.myfamilypass.it eingetragen und durch einen Aufkleber im Geschäft kenntlich gemacht. D ie Südtiroler Raiffeisenkassen unterstützen das Projekt „myFamilyPass“ als Hauptsponsor. „Wir möchten damit die besondere Bedeutung der Familie in der Gesellschaft hervorheben“, sagte der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Heiner NicolussiLeck. Beantragung in den Raiffeisenkassen Die Familienkarte kann direkt in den Raiffeisenkassen beantragt werden. Weiters kann der Pass im Büro des Familienverbandes oder online unter „www.myfamilypass.it“ bestellt werden. Der Familienpass wird danach per Post zugestellt. Vorteilsgeber können sich ebenfalls auf der Homepage von „myFamilyPass“ oder über die Firma Transkom, Tel. 0471 289 087 / 407 357 eintragen lassen.


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Nachruf

Tante Hilda Tante Hilda starb an einem heißen Spätnachmittag in diesem Sommer, wenige Tage nach ihrem 85.Geburtstag. Sie hatte hierzu kein großes Fest feiern wollen, sondern hatte sich vorgenommen, nach und nach alle ihre Nichten und Neffen zu einem Abendessen einzuladen. Damit hatte sie auch schon begonnen und zwei ihrer Neffen auch schon ausgeführt. Für uns andere hat ihre Lebenszeit nicht mehr gereicht. Tante Hilda (die Tante, wie sie sich von uns nennen ließ) setzte prinzipiell ihre Vorhaben in die Tat um, sie war eine Frau der Tat. Und wäre sie in eine andere Zeit hinein geboren worden – ich wette, sie wäre Politikerin geworden. So wurde sie halt Schneiderin. 1922 als älteste Tochter des aus Buchenstein zugezogenen Alfons Foppa und seiner Frau Marianna (der sagenhafte Kochkünste zugeschrieben wurden) geboren, war es wohl außer Zweifel, dass sie einen Beruf erlernen würde und sie entschied sich für das Schneiderhandwerk. In ihrem ganzen Leben war sie als, heute würde man sagen, Freiberuflerin tätig, in einem Beruf, der Kreativität und handwerkliches Geschick auf das Beste vereint. Tante war, wie in den damaligen Jahren üblich, als Schneiderin stets unterwegs und kam in die Häuser der Menschen – sie ging auf die „Stör“. Wer sie als älteren Menschen kannte, mag sich wundern, wie die energische und manchmal auch recht herrschgewohnte Tante es wohl in fremden Häusern ausgehalten haben wird. Und doch beweist ihre Beliebtheit, wie viele Menschen sie geschätzt haben müssen. Tante mischte sich zeit ihres Lebens mit Vehemenz, Mut und oft auch ganz schön taktlos in Belange ein, bei denen andere geschwiegen hätten. Heute wird diese Kompetenz als Zivilcourage allgemein positiv angesehen, wenngleich Menschen in ihrem Umfeld an ihrer Unverblümtheit oft ganz nett zu kauen hatten. Überhaupt hatte Tante etwas Zukunftsweisendes: Lange bevor die Umweltdebatte oder das Gesundheitsdenken zum öffentlichen Diskurs wurden, sparte sie an Wasser, an Waschmittel – und an Zucker in der Marmelade. Sie beobachtete die politische Ent„Naturerlebnis Geoparc Bletterbach“

Fotowettbewerb Die Bletterbachschlucht ist nicht nur aus geologischer Sicht sehr interessant, sondern bietet Einheimischen und Gästen auch einmalige Erlebnisse in einer unberührten Naturlandschaft. Aus diesem Grund organisiert der Geoparc Bletterbach in diesem Jahr einen Fotowettbewerb, zu dem alle interessierten Hobbyfotografen eingeladen sind. Die schönsten Bilder werden mit tollen Preisen prämiert und in einem Fotokalender veröffentlicht. Hauptpreis: Fotokamera Panasonic DMC-FZ7EG-K IT oder Casio Exilim Zoom EX-Z 1050! Nähere Informationen unter www.bletterbach.info oder 0471 88 69 46.

Mit den Blumen hatte Tante Hilda eine sehr große Freude wicklung ihres Dorfes und ihres Landes mit Interesse, Skepsis und einem festen Blick für gewohnte Ordnungen (die zu stören und aufzubrechen war für sie selber andererseits selbstverständlich!). Auf fast schon legendär hartnäckige Art pflegte sie sich mit allen möglichen Menschen und Institutionen anzulegen, wenn diese die Hilda’sche „Logik“ gar nicht einsehen und übernehmen wollten. Aber neben dieser Tante gab es auch noch eine ganz private. Eine Frau, die auch noch im Alter von vielen jungen Menschen besucht wurde, weil sie ihnen etwas zu sagen hatte und weil sie noch Lust verspürte ihnen zuzuhören. Weil sie die Leben der Menschen mitverfolgte und an ihnen echten Anteil nahm. Das machte sie jung und modern und sehr lebendig. Bis an jenem Nachmittag am 19.Juli, als sie eine Marille aß und uns dann verließ. In ihrem kleinen Blumenparadies, das sie oberhalb der Friedhofsstraße angelegt hatte, blüht weiterhin die „Königin der Nacht“, eine ihrer Lieblingsblumen. Eine von vielen Spuren, die Tante hinterlassen hat und in denen etwas von dieser besonderen Frau weiter leben wird. (bf )


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Unsere Landsleute fern der Heimat

Walter Nussbaumer Vorname: Walter Nachname: Nussbaumer Geboren: 25. August 1944 Geburtsort: Montan, Unterdorf Ausgewandert: 1960 von Montan weggezogen um die Lehre in Köln zu beenden. Über eine Lehrstellenvermittlung des Caritasverbandes eine Lehrstelle bekommen. Verheiratet mit Monika seit 1968 Kinder: Ilona (1969), Christina (1971) und Werner (1973) Beruf: In den Jugendjahren Flaschner (Spengler) gelernt, anschließend Umschulung mit landwirtschaftlichen Fortbildungskursen auf Obstbau in Tettnang, 13 Jahre lang tätig im Agrarlandhandel im Außendienst, anschließend 30 Jahre in der Pflanzenschutzindustrie im Außendienst als Berater für Obst- und Hopfenanbau. Was hat sich in Montan (seit ihrem Weggang) verändert? Seit meinem Weggang hat sich unglaublich viel verändert, es wurde einiges bewegt. Im positiven wie im negativen Sinne. Am meisten fällt die neue Wohnbauzone „Weingütl“ auf, aber irgendwie passt diese nicht so richtig in das Dorfbild. Wie oft besuchen Sie noch Montan? Jedes Jahr versuche ich Montan mindestens 4 bis 5 Mal zu besuchen. Obwohl meine Geschwister nicht mehr dort wohnen, fühle ich mich jedes Mal wohl, wenn ich den Montaner Kirchturm erblicke. Ja, ich kann sagen, es zieht mich immer wieder nach Montan. Geben Sie den Kindern den Montaner Dialekt weiter? Das ist sehr schwierig, trotz dass sie öfters in Montan sind, haben sie wenig vom Montaner Dialekt mitgenommen. Die Kinder zeigen sich dennoch an Montan sehr interessiert und besuchen ihre Oma regelmäßig. Durch meine vielen Kundenkontakte spreche ich selbst meist in der Hochsprache.

Welche Kontakte pflegen Sie zu Montan? Ich pflege verschiedene persönliche Kontakte zu Montan, aber auch beruflich bin ich mit Montan verbunden. So habe ich in den Obstbaubetrieben, wo ich schon seit vielen Jahren mit Beratung im Pflanzenschutz tätig bin Kontakte für Montaner Bauern hergestellt. Vor allem halte ich einige telefonische Kontakte zu Montan. Haben Sie Kontakte zu anderen Südtirolern in Deutschland bzw. im Ausland? Ja, ich pflege auch Kontakte zu anderen Südtirolern im Ausland. Unter anderem auch zu Richard Nussbaumer, der im selbem Dorf wie ich wohnt. Fühlen Sie sich heimatfern? Mit meiner Frau und meinen Kindern habe ich in Tettnang eine neue Heimat am Bodensee gefunden. Dennoch zeige ich sehr viel Interesse am Südtiroler Tagesgeschehen. (wt)

Suchst du eine zukunfts- und praxisorientierte sowie abwechslungsreiche Lehrstelle in einem modernen Betrieb, wo Formen und Anlagen für die neuesten Automarken entwickelt und gebaut werden? Ab Sommer 2007 bieten wir folgende Lehrstellen an:

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Arbeitsvermittlungszentrum Neumarkt Für Busunternehmen im Raum Unterland wird ein/eine Busfahrer/in mit guten Deutsch und Italienischkenntnissen. Arbeitsvertrag auf begrenzte Zeit gesucht.

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die haltestelle es lenkt an einem dunklen morgen, frau maier und ist auch schon in sorgen, ihren schritt und leichter atemnot, zur straße welche ihr verbindung bot, in die entfernt gelegne stadt, wo sie, einen termin zu wahren hat.

Für Betrieb in Montan wird ab sofort ein Maler mit guten Deutschkenntnissen und Führerschein B gesucht. Weiteres wird auch ein Malerlehrling gesucht. Für Betrieb in Kaltenbrunn wird ein Fahrer für LKW mit Autokran gesucht. Bereitschaft für arbeiten im Außendienst ist Voraussetzung. Weiteres wird ein zweisprachiger Monteur mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnissen für die Baustelle gesucht. Wir sind eine Bauschlosserei und Kunstschmiede mit Sitz in Montan und suchen einen zweisprachigen Schlosser. Supermarkt in Neumarkt sucht ab sofort zweisprachige Verkäufer/innen für die Gastronomieabteilung.

doch erscheint der bus planmäßig nicht und bleibt noch länger außer sicht. stumm blickt frau maier auf die uhr, zweifelnd, denn sie versagte, einmal nur; betritt, um gewissheit zu erlangen, die nahe wirtschaft und mit leichtem bangen.

Betrieb in Auer sucht einen Maschinenbaumechniker Werkzeugmacher mit Berufserfahrung und Kenntnisse für CAD und CNC Technik. Ganztägig oder auch Halbtägig.

sie blickt zur uhr, die an der wand, vergleicht dieselbe, mit der an ihrer hand, die frage folgt – herr wirt, geht die uhr genau, prompt die antwort: – bin zufrieden gute frau. als frau maier sich zum gehen wendet, wird sie von einem licht geblendet, denn in dem moment – noch wars nicht helle, verließ der bus die haltestelle.

Für Bankagentur im Raum Unterland wird eine/ein Verwaltungsangestellte/er für den Schalterdienst gesucht. Sehr gute Deutsch und Italienischkenntnisse.

martin

Für Gärtnerei im Raum Unterland wird ab sofort ein Gärtnerlehrling mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnissen für die Produktion und den Verkauf gesucht. Für unsere Almwirtschaft in Obereggen suchen wir für die Wintersaison eine Küchenhilfe und ein/eine Barist/Baristin mit sehr guten Deutsch-und Italienischkenntnissen. Arbeitsgbeginn ab Dezember bis Anfang April. Arbeitszeit: von 8 bis 17 Uhr. Für Handelsunternehmen im Bereich Rohrsystem und Beregnungsbau wird ein Mitarbeiter evtl. Erfahrung im Maschinenbau: evtl. Führerschein C gesucht. Ihr Aufgabenbereich: Einbau u. Montage von Beregnungsanlagen, Filter-u. Pumpen, Verwaltung des Magazins, Materialauslieferung an Kunden. Für Zahnarztpraxis im Raum Unterland wird ein/e Zahnarzthygieniker/in und ein/eine Zahnarztassistent/in mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnisse gesucht. Ganztägig, eventuell auch Part Time. Für Bautischlerei im Raum Unterland wird ein Tischlerlehrling gesucht.

Weitere Informationen Arbeitsvermittlungszentrum Neumarkt Ihre Ansprechpartnerin: Simeoni Mirella Tel. 0471/84104 Erreichbar von Montag bis Freitag 8 bis 1.0 Uhr und am Mittwoch und Donnerstag 14 bis 16.0 Uhr


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Yoga

Kinder-Yoga Yoga bietet Kindern eine Möglichkeit, das ganze Leben gesund zu bleiben. Die Balance zwischen Bewegung und Ruhe, zwischen Spannung und Entspannung lässt den Kindern die Einheit von Körper und Geist erfahren. Durch die verschiedene Übungen und Spiele, wie Atem– und Entspannungsübungen, malen und meditieren, lernen die Kinder mit viel Fantasie und Spaß, mehr Konzentration zu entwickeln, ihr Durchhaltevermögen zu steigern. Sie spielen fröhlicher, sie fühlen sich gesünder, sie schlafen ruhiger, sie lernen, besser miteinander umzugehen, sie entwickeln mehr Fantasie. Die ersten sichtbaren Veränderungen zeigen sich meist auf der körperlichen Ebene, aber auch eine emotionale und geistige Entwicklung wird schon bald nach Beginn eines regelmäßigen Übens spürbar. Das wesentliche Prinzip der Hatha-Yogapraxis ist der Wechsel von Anspannung und Entspannung – dadurch wird die Durchblutung einzelner Körperteile kurzfristig verändert. Die verbesserte Durchblutung stärkt auf der Dauer die Abwehrkräfte des Körpers und macht geistig fit. Neue Bewegungen machen den Kindern Spaß – und mit viel Freude entwickeln sie zusätzlich eigene Haltungen. Zusammen mit den gemeisterten Übungen schafft dies Selbstbewusstsein und stärkt das Selbstvertrauen des Kindes. Das Kind ist anfangs vielleicht nur im Moment des Übens so stark und mutig wie ein Löwe, so erhaben wie ein Adler. Aber bald schon wird es spüren, dass es sich auch im sonstigen Alltag fest und sicher fühlen kann wie ein Berg und sich geschmeidig bewegt wie eine Schlange. Die Haltung gibt Halt im Körper und dadurch auch Halt im Geist. Bei jeder Bewegung werden Gehirnbereiche miteinander verknüpft. Je öfter dies geschieht, desto eher automatisiert sich solch eine Verbindung. Das erkennen wir daran, dass eine Bewegung immer einfacher „von der Hand“ geht. Ein bekanntes Beispiel ist das Schleifenbinden am Schuh. Anfangs müssen Mama oder Papa noch mithelfen. Dann merkt sich das Kind die Abfolge der Bewegungen richtig und irgendwann kommt der Moment,

Yoga bietet Kindern eine Möglichkeit, das ganze Leben gesund zu bleiben. da die Schleife festzieht und sitzt. Und nur wenig später ist dieser komplexe Bewegung- und Koordinationsablauf so verinnerlicht, dass das Kind nebenher über etwas ganz anderes reden kann. Auf gleiche Weise wirken die Haltungen (Körperübungen) des Hatha-Yoga: Durch regelmäßiges Üben werden Bewegungsabläufe (wieder-)erkannt und vertiefen sich bis zur „Automatisierung“. Das heißt, verschiedene Gehirnareale lernen, bei ganz bestimmten Abläufen miteinander zu arbeiten. Ganz verallgemeinert kann man sagen: Je besser die einzelnen Gehirnareale verknüpft sind, desto leichter fällt das Denken und Lernen. Und Yoga verschafft dem Gehirn vielfältige Anregungen zur Vernetzung. Alles braucht seine Zeit! Die Haltungen wirken auf jeden Fall, das ist eine jahrtausendealte Erfahrung. Bei dem einen geht es schneller, beim anderen langsamer. Aber: Tempo und Quantität sind kein Maßstab im Yoga – eher Gelassenheit und natürliches Wachsen. Es werden Yogakurse organisiert für Kinder ab 6 Jahren. Weitere Informationen bei: Ildikò Király, Yogalehrerin, Pranotherapeutin, Bio-Naturopathin, Telefon: 0471 81 97 92 oder 320 07 750 79 in Montan.


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Volleyball - Laions Matan

Bozner Tanzsommer

1. Groos-Bidsch VolleyballTurnier

Jenny Häusl erfolgreich

Am 11. August hat nach langer Vorbereitung das Turnier der Montaner Freizeit-Volleyballmannschaft stattgefunden. Alle Mitglieder der Mannschaft haben mit angepackt und für das Gelingen dieser Veranstaltung gesorgt. Emsiges Treiben im und um den Montaner Sportplatz bis knapp vor Beginn des Turniers war angesagt und – siehe da - alles hat funktioniert. Sogar das Wetter (schwarze Wolken kreisten immer wieder über das Spielfeld) hat seine Drohungen nicht wahrgemacht. 9 Mannschaften haben am Turnier teilgenommen, darunter 3 aus Montan (Laions 1, Laions 2, All Stars) und 6 weitere aus Leifers, Auer, Tramin, Bozen und Branzoll. Auch die Ehemänner und Partner „Laions-Frauen“ wollten zeigen dass nicht nur ihre „besseren Hälften“ mit dem Ball umgehen können und haben eine eigene Mannschaft gestellt. Una sorte maligna ha fatto incontrare le due squadre dei Laions già negli ottavi. E così un derby che molti si auguravano di vedere la sera, come finale, si è consumato nel pomeriggio, fra un pizzico di rimpianto e un po’ più di un pizzico di rivalità. Siccome, come dicono molti, l’importante è partecipare -… e siccome chi scrive ha perso…- non sarà necessario ricordare qui il risultato (e comunque avevamo il sole contro). Inutile dire che le prese in giro dei vincitori sugli sconfitti sono iniziate un secondo dopo la fine della partita. E non accennano a placarsi, a dire il vero…. Im Finalspiel standen sich die beiden Mannschaften aus Tramin und Auer gegenüber. Nach einem höchst dramatischen Match ging der Sieg knapp an die Aurer Auswahl. Den krönenden Abschluß des Turniertages bildete die Preisverteilung und vor allem der anschließende Live-Gig der Rock und Blues Band DAIAN STRAITS Alle, die Laions-Truppe und die Gastmannschaften waren sich einig – das Turnier wird auch im Jahr 2008 stattfinden!

Drei Mannschaften aus Montan beteiligten sich am 1. Groos-Bidsch Volleyball-Turnier am Sportplatz von Castelfeder

Zum ersten Mal wurde heuer beim Bozner Tanzsommer auch ein internationaler Tanzwettbewerb ausgetragen, welcher von einer hochkarätig besetzten Jury bewertet wurde. Als Abschluss wurde beim Galaabend am 29. Juli der Tanzpreis der Stadt Bozen „Premio Excellent 2007“ verliehen. In der Kategorie „ModernSolo unter 14 Jahre“ belegte Jennifer Häusl (13 Jahre) aus Montan mit dem von Renate Kokot choreografieren Tanz „Emotion“ den zweiten Platz (in dieser Kategorie wurden lediglich der 2. und 3. Platz vergeben). Auch Miriam Oberberger aus Auer wurde mit dem Sympathiepreis gekürt. Beide Mädchen sind Schülerinnen der Ballettschule „Renate Kokot“ Neumarkt. Glückwunsch! (ge)

Jennifer Häusl aus Montan gewann in der Kategorie „Modern-Solo unter 14 Jahre“ den 2. Preis beim „1. Bozner Ballettwettbewerb“ Ballett - Kursbeginn

Kursbeginn für Ballett Am Dienstag, dem 2. Oktober 2007 beginnt der Anfängerkurs für „Kreativen Kindertanz“ ab 5-7 Jahre, immer einmal wöchentlich von 17-18 Uhr. Jeder Neuanfänger bekommt eine „Schnupperstunde“ gratis! Für alle Schüler der vergangenen Kurse, von der 2. bis zur 5. Gruppe, begann der Unterricht schon am Montag, dem 17. September 2007, der neue Stundenplan hängt an der Ballettschule Neumarkt, Cesare-Battisti-Ring 10/12 aus. „AEROBIC“ 1. Turnus mit 10 Einheiten, immer am Montag einmal wöchentlich ab 8. Oktober 2007 von 20-21 Uhr. (Aufwärmen - Stretching - Kräftigung für Beine, Bauch, Rücken und Po, abgeleitet aus der Jazzgymnastik und den Bodenübungen aus der Ballettvorbereitung mit angenehmer Musik) „Pilates“ 1. Turnus mit 10 Einheiten, immer am Mittwoch einmal wöchentlich ab 10. Oktober 2007 von 20 - 21 Uhr. (Kräftigung der Körpermitte mit Unterstützung der richtigen Atemtechnik in sehr ruhigen Bodenübungen) Alle Kurse beginnen mit einer „Schnupperstunde“ gratis! Einschreibungen seit dem 15. September 2007 unter der Rufnummer Tel/Fax: 0471 88 91 19 oder Mobil 339 16 963 54 möglich.


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30 Fussball - ASV Montan - 2. Amateurliga

Sehr guter Saionstart Sehr guter Start des ASV Montan in die neue Saison der 2. Amateurliga. Nach 3 Spielen liegen wir ex-equo mit Riffian und Girlan mit 2 Siegen und einem Unentschieden am 2. Tabellenplatz . Montan wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in die „Ostgruppe“ eingeteilt. Man trifft also auf Mannschaften aus dem Vinschgau und dem Burggrafenamt. Bis jetzt hat sich die Mannschaft gut geschlagen; man steht noch ohne Niederlage da. 8.9.2007 - 1. Spieltag ASV Montan – Tirol 2:2 (Hilber, Cappelletti): Montan war zu Beginn der 1. Halbzeit eigentlich nicht richtig am Spielplatz anwesend und kassiert prompt nach 7 Minuten das 1-0. Anschließend die Reaktion und nach einem klaren Elfmeterfoul an Hilber welches nicht geahndet wurde (25.Minute) ergibt sich in der 35. Minute eine weitere Gelegenheit: Elfmeter nach Foul an Cappelletti. Der gefaulte schießt selbst und vergibt. Die 2. Halbzeit hingegen zeigt eine „hungrige“ Heimmannschaft, man drückt die Gäste in die eigene Spielhälfte und prompt erfolgt der Ausgleich von Hilber in der 49. Spielminute. Nach einer hervorragenden Rettungsaktion von Comper bringt Mr. Torschütze 06/07 Cappelletti den ASV Montan in Führung. Leider konnten die Führung nicht über die Runden gebracht werden, da die Gäste aus Tirol in der 91. Minute einen äußerst dubbiosen Elfmeter zugesprochen bekommen und auch verwandelt haben. 15.09.2007 – 2.Spieltag Algund – ASV Montan 0:5 (Cappelletti, Cappelletti, La Feltra, Cappelletti, Maccagnola): Nach einem schwachen Anfang beiderseits - aufgrund auch der für diese Jahreszeit hohen Temperatur - ging der ASV Montan in der 28. Minute durch „den üblichen Verdächtigen“ Cappelletti in Führung. Auch die 2. Halbzeit hatte spielerisch nicht viel zu bieten; einzig die Effektivität der Montaner bei der Chancenauswertung und die Schwäche des Gegners bescherte unserer Elf den aussergewöhnlich hohen Auswärtssieg. Fussball - ASV Montan - 2. Amateurliga

Nächste Spieltermine Der ASV-Montan würde sich freuen, wenn möglichst viele MontanerInnen zu den Spielen kommen würden. Nachstehend werden die nächsten Spieltermine mitgeteilt:

v.l.n.r. zweite Reihe (hinten): Remo Cia; Eduard Franzelin; Max Pernter; Armin Antholzer; Klaus Cappelletti; Patrick Ciaghi; Konrad Cia; Roberto Cortiana; Alessandro Angeli; Gabriel Wegscheider; Lukas Wegscheider; Matthias Pichler; Markus Pernter; v.l.n.r. erste Reihe (vorne): Martin Telch; Clemens Pichler; Martin Malojer; Thomas Hilber; Alessandro La Feltra; Daniel Maccagnola; Markus Estfeller; Rudi Vajente; Ivan Comper; Dietmar Pichler; Johannes Pernter; Trainer Giorgio Giacomi 22.9.2007 – 3.Spieltag ASV Montan – Glurns 4:1 (Pichler Matthias x 2, La Feltra, Maccagnola): Dieses Mal eine von Anfang an überzeugende Leistung des ASV Montan. Unsere Elf war von Anfang an spielbestimmend. Das kompakte Vorgehen unserer Elf ließ erst in der 45. Minute den ersten Torschuß der Gäste zu. Im Anschluß ließ die Konzentration ein wenig nach und somit konnte Prieth den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen. Daraufhin hat sich der ASV Montan wieder besser ins Spiel eingebracht und machte in der 89. Minute mit dem 4:1 durch Maccagnola alles klar. Einziger Wehrmutstropfen bleibt die Verletzung von Cappelletti, welcher in der 50. Minute ausgewechselt werden musste. (lv)

Filmclub Unterland: Herbst/Winterprogramm 2007/2008, Neumarkt, Ballhaus, Lauben 58, Filme beginnen jeweils um 20 Uhr

Mittwoch, 3. Oktober 2007 Vienna`s Lost Daughters (A 2007, 87 min., Regie: Mirjam Unger, Dokumentarfilm)

Sonntag, 30. September 2007 15.30 Uhr in Terlan Terlan - Montan

Samstag, 27. Oktober 2007 15.30 Uhr in Montan Montan - Partschins

Samstag, 6. Oktober 2007 15.30 Uhr in Montan Montan - Girlan

Sonntag, 4. November 2007 14.30 Uhr in Prad Montan - Frangart

Samstag, 13. Oktober 2007 15.30 Uhr in Riffian Riffian-Kuens - Montan

Samtag, 10. November 2007 14.30 Uhr in Montan Montan - Frangart

Mittwoch, 17. Oktober 2007 Cuori (F/I 2006, 125 min., Regie: Alain Resnais, Darsteller: Sabine Azéma, Lambert Wilson, André Dussollier, Pierre Arditi, Laura Morante)

Sonntag, 21. Oktober 2007 15.30 Uhr in Mölten Mölten - Montan

Sonntag, 18. November 2007 14.30 Uhr in Schlanders Schlanders - Montan

Mittwoch, 24. Oktober 2007 Vitus (CH 2005, 122 min., Regie: Fredi M. Murer, Darsteller: Bruno Ganz, Fabrizio Borsani, Teo Gheorghiu, Urs Jucker)

Mittwoch, 10. Oktober 2007 Rajas Reise (CH 2007, 78 min., Regie: Karl Saurer, Dokumentarfilm)


montaner dorfblatt Kegeln - Amateur-Kegelsportverein Montan

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Boardbreaker

Start in die neue Saison Boardadventure im Schnalstal

Der Kegelsportverein Montan hat mit Mitte August wieder das Training auf den Heimbahnen begonnen. Einige wenige Kegler haben sogar den Sommer durch trainiert, ihr beherzter Einsatz hat sich aber bei den Pokalspielen zu Saisonbeginn leider nicht wiedergespiegelt. Andere wieder haben sich am traditionsreichen Höhentraining auf der Naturkegelbahn in Gschnon beteiligt, doch auch in diesem Fall ist ein Erfolg nicht zwingend absehbar. Auch in diesem Jahr starten die Montaner Kegler mit vier Mannschaften in den Klassen A2, C und D in die Meisterschaft des ISKV. Vorab beteiligten sich drei Mannschaften davon an der Austragung des Italienpokals, von denen sich die Männer von Montan II um Mannschaftskapitän Gottfried Amort am besten schlugen und das Finale erreichten. Aldo Comincioli, Präsident des Vereins, betreut auch heuer wieder einige Jugendliche die sich für den Kegelsport interessieren. Man trifft sich jeden Mittwoch auf den Kegelbahnen und mit viel Spaß und etwas Geduld versucht Aldo den Jugendlichen Tricks und Technik der nicht allgemeinen Sportart bei zu bringen. Es werden immer wieder neue Mitglieder aufgenommen, interessierte Kinder (ab 10 Jahre) und Jugendliche können sich direkt bei Aldo Comincioli melden, entweder mittwochs auf den Kegelbahnen, bei ksvmontan@interfree.it, oder telefonisch unter 0471/819 912. Der AKSV Montan würde gerne die Jugendlichen einheitlich einkleiden, da diese bei diversen Turnieren des VSS teilnehmen könnten und sucht diesbezüglich einen Montaner Betrieb, der die Freude hat dem Kegelsportverein finanziell unter die Arme zu greifen. (ba)

Am Wochenende vom 12.-14. Oktober geht es in Schnals wieder einmal rund. Zum 13. Mal veranstalten die Boardbreaker nämlich die Snowboardveranstaltung, die sich Boardadventure nennt. Die Boardbreaker Gebi Stocker, Peter Foppa, Marcus Varesco, Markus Haas, Michi Caobelli, Elke Terleth, Mimi Foppa, Lukas Martinelli und Gottfried Terleth sind bereits seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt, damit alles wieder glatt über die Bühne geht. Dabei werden die Boardbreaker von zahlreichen fleißigen Helfern unterstützt, ohne die die Organisation eines solchen Events nicht möglich wäre. Am Gletscher sind während der Veranstaltung auch 15 Snowboardhersteller (u.a. Buron, Nitro und Salomon) anwesend, um ihre neuesten Produkte zu präsentieren und diese zum Testfahren zur Verfügung zu stellen. Am Freitag findet als Vorbereitung auf den Jump-Contest von einer 12m hohen Rampe eine Jump-Demo statt. Richtig die Hölle los ist am Samstag mit Boardercross und Jump Contest mit anschließender BB Night Party mit DJ und Live-Band X-Large im Zelt. Insgesamt werden an die 5000 Besucher erwartet. Boardadventure, für alle Snowboardfans, aber nicht nur!! (sp)

Fussball - ASV Montan - U 10

Jugend-Fussballturnier Am 9. September nahmen die U 10 des ASV Montan zusammen mit 23 anderen Mannschaften aus verschiedenen Teilen Südtirols als jüngste Teilnehmer am Jugend-Fußballturnier in St. Pauls teil. In der Vorrunde konnte der ASV überraschenderweise alle Spiele für sich entscheiden und so ins Achtelfinale einziehen. In dieser Runde musste er sich leider seinem Gegner geschlagen geben, konnte aber auf Grund seiner hervorragenden Leistung einen beachtlichen 8. Gesamtplatz erreichen. Die jungen Kicker mit ihren Trainern Diego und Gabriel freuten sich über ihren ersten Pokal und sehen es als gutes Omen für die beginnende Fußballsaison. Weiter so ASV Montan!!! (lv)

C. s. r. Ju Jitsu Go Ju, Laag

Trainingstart für Ju Jitsu Nach einer langen und erholsamen Sommerpause begann am Montag, 17. September 2007 wieder das Training für Erwachsene. Die Kinder und Jugendlichen beginnen ihr Training am Donnerstag 4. Oktober 2007. Es wurde folgender Stundenplan fixiert:

Bereits zum 13. Mal findet die Boardadventure in Schnals statt

- Erwachsene Montag und Donnerstag 20 bis 22 Uhr - Kinder Donnerstag 17 bis 18 Uhr - Jugendliche Donnerstag, 17 bis 18.30 Uhr Die Kurse werden in der Turnhalle in der Grundschule in Laag abgehalten. Für Informationen und/oder Neueinschreibungen wenden Sie sich an Fabio Moser Tel. 333 211 43 06 oder Gerlinde Egger Tel. 339 83 442 63 (ge)


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32 Ju Jitsu Go Ju Laag

Stage am Meer Auch dieses Jahr nahmen wieder einige unserer Athleten am einwöchigen Stage am Meer teil. Mehrere Meister, u.a. Antonio Garsia aus Belgien, Wysocki. Jacek aus Polen, Piero Savegnago aus Mailand und Silvano Piero Rovigatti aus Ferrara, unterrichteten die Teilnehmer, welche aus den verschiedensten Regionen Italiens, den Niederlanden und Polen anreisten, in den verschiedensten Kampfkunstarten. Neben einem intensiven Training, welches sehr hohen Erwartungen gerecht wurde, kam aber auch der Spaß am Nichtstun nicht zu kurz, so amüsierten sich sowie Kinder als auch Erwachsene am Strand, im Meer und an den abendlichen Veranstaltungen. Die allgemeine Stimmung war sehr herzlich/ sportlich. (Ju Jitsu Go Ju Laag)

v.l.n.r.: Fabio Moser (Lehrer Ju Jitsu Laag), Meister Piero Savegnago, Meister Antonio Garsia

Bauunternehmung

FÄCKL A. & CO. Ohg 39050 Deutschnofen (BZ) · Handwerkerzone 15 Tel. 0471 616 486 · mobil 335 472 740

Mittwoch: Tiroler Abend Donnerstag: Fox und Disco Fox Freitag: Liscio Jetzt im Herbst: Polenta Spezialitäten!

Impressum: Eigentümer und Herausgeber: Verein Montaner Dorfblatt - Kalditsch 12 - 39040 Montan Tel. 333 30 24 111 · Fax: 178 270 6444 · E-Mail: dorfblatt@ montan.bz · Internet: www.dorfblatt.montan.bz Verantwortlicher im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Herbert Campidell, Niederdorf · Herstellung: www.effekt.it · Eingetragen beim Landesgericht Bozen, Nr. 12/05 Redaktionsleitung: Werner Thaler (wt); Brunhilde Amplatz Dibiasi (ba); Brigitte Foppa (bf ); Norbert Jageregger (nj); Andreas Ludwig (al); Thomas Mrkos (tm); Gerhard Pernter (gp); Sigrid Pichler (sp); Karoline Terleth (kt), Stefanie Terleth (st), Johannes Unterhauser (ju), Loris Vigna (lv); Cäcilia Wegscheider (cw);

In eigener Sache

Textbeiträge für das Montaner Dorfblatt Textbeiträge für das Montaner Dorfblatt können direkt den Mitarbeitern des Dorfblattes übergeben werden sowie mittels Fax oder E-Mail an die Redaktion geschickt werden. Bei Bedarf stehen die Mitarbeiter des Dorfblattes beim Verfassen der Textbeiträge gerne helfend zur Seite. Kontakt: dorfblatt@montan.bz Fax: 0471 81 99 40 oder 178 270 6 444, Tel. 333 30 241 11 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 19. November 2007


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