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montaner dorfblatt

mit

8. Jahrgang | 27. JULI 2012

Die Gemeinde informiert

Liebe Leserinnen und Leser, mit dieser Ausgabe starten wir in eine neue Ära und freuen uns, Ihnen das neue, gemeinsame Zeitungsprojekt vorstellen zu können. Das „Montaner Dorfblatt“ und die Zeitung „Die Gemeinde informiert“ sind ab nun eine Zeitung. Diese wird monatlich an alle Montaner Haushalte mit vielen Informationen aus dem Dorfund Vereinsleben kostenlos zugeschickt. Die Redaktion des Montaner Dorfblattes Bürgermeisterin Monika Delvai Hilber und der Obmann des Vereines Montaner Dorfblatt, Werner Thaler

Gemeinsame Dorfzeitung für Montan

S

eit nunmehr acht Jahren bestehen in Montan zwei Dorfzeitungen. Jetzt hat die Gemeindeverwaltung von Montan und der Verein „Montaner Dorfblatt“ beschlossen, die beiden Dorfzeitungen zusammenzulegen. Das „Montaner Dorfblatt - Die Gemeinde informiert“ soll zukünftig monatlich, mit Ausnahme des Monats August, erscheinen. Erscheinungstermin ist jeweils der letzte Freitag im Monat. Bis acht Tage vor dem Erscheinungstermin können Texte, Fotos, Kleinanzeigen an die E-Mail-Adresse dorfblatt@montan.bz eingesandt werden. Herausgeber der Dorfzeitung wird weiterhin der Verein Montaner Dorfblatt sein, die Gemeindeverwaltung wird sich zukünftig auf die Bereitstellung der gemeindeeigenen institutionellen Texte konzentrieren. Um das monatliche Erscheinen des Montaner Dorfblattes zu garantieren, hat sich die Gemeindeverwaltung bereit erklärt, dem Verein Montaner Dorfblatt einen

Montan feiert seinen Pfarrer

Feier am Dorfplatz nach der Prozession â S.16

Krampusverein gegründet

Neuer Ausschuss wurde gewählt â S.20

jährlichen Zuschuss zu gewähren. „Dennoch“, so der Obmann des Vereins Montner Dorfblatt, Werner Thaler, „sind wir auch zukünftig auf die Spendenzuweisungen der Dorfbevölkerung angewiesen. Ebenso auf die Werbeanzeigen der Firmen, zumal die Herstellungs- und Versandkosten ständigen Kostensteigerungen unterworfen sind“. Die Spenden der Dorfbevölkerung sind auch deshalb sehr wichtig, damit das Dorfblatt allen Haushalten auch weiterhin kostenlos monatlich zugeschickt werden kann. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Montaner Dorfblatt freut sich auch die Bürgermeisterin Monika Delvai Hilber. Gemeinsam mit dem Gemeindeausschuss und dem Verein Montaner Dorfblatt konnten in den letzten Monaten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass nur mehr eine gemeinsame Dorfzeitung erscheint. Durch die Einigung ist nun garantiert, dass die Montaner Bürgerinnen und Bürger regelmäßig mit viel-

Neue Funde auf Castelfeder

Schmuck, Gräber und sonstige Funde â S.30

Lange Nacht der Betriebe

Montaner Betriebe stellen sich vor â S.26


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Chronik

fältigen Informationen aus dem Dorfleben versorgt werden. Doppelte Berichte oder Wiederholungen gehören nun der Vergangenheit an. Gewinner der neuen Zusammenarbeit ist mit Sicherheit die Montaner Dorfbevölkerung, da die Dorfzeitung somit noch aktueller und informativer wird als bisher. Für das neue Zeitungsprojekt wurde das Erscheinungsbild der Dorfzeitung grafisch neu aufgearbeitet und verbessert. Presserechtlich wird zukünftig Dr. Eberhard Daum verantwortlich zeichnen. Zudem wurde auch das Redaktionskomitee erweitert. Zukünftig werden auch die Bürgermeisterin Monika Delvai Hilber und die Gemeindebedienstete Irene Epp Pfitscher sowie Renate Mayr Dadò dem Redaktionskomitee angehören. Die weiteren Redaktionsmitgleider sind wie bisher: Andreas Ludwig, Brigitte Foppa, Cäcilia Wegscheider, Gerhard Pernter, Florian Lindner, Norbert Jageregger, Sigrid Pichler und Werner Thaler. Die Aufgabe des Schriftleiters des Montaner Dorfblattes wird weiterhin Werner Thaler übernehmen. Auch in Zukunft sind neue Mitglieder in der Redaktionsgruppe gerne willkommen, damit das Dorfblatt mit noch mehr Themen bestückt werden kann. Wer aktiv als Dorfblatt-Redakteur mitarbeiten möchte, kann sich telefonisch unter der Rufnummer 333 30 24 111 oder mittels E-Mail an dorfblatt@montan.bz melden. Als technische Richtlinien für die Veröffentlichung von Beiträgen wurde Folgendes vereinbart: - Die Textlänge sollte den Umfang von maximal 2.500 Anschlägen (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten. - Es soll in ganzen Sätzen und in möglichst korrekter Sprache geschrieben werden (nicht kleingeschreiben, kein Dialekt, …). - Möglichst kurze, prägnante Titel (nicht in Großbuchstaben). - Falls ein Foto mitgeschickt wird, muss auch der gewünschte Bildtext angegeben werden. - Foto immer in entsprechend guter Auflösung einsenden. - Textbeiträge sollen als separate Word-Dateien im Anhang der E-Mail eingesandt werden, ebenso Fotos im jpg-Format. - Sonderfälle bzw. allfällige Abweichungen von diesen Richtlinien liegen im Ermessen der Redaktion und werden von Fall zu Fall mit den jeweiligen Einbringern abgeklärt. AVS - Ortsgruppe Montan

Dank an Dorfzeitungen Als verantwortlicher AVS-Ortsstellenleiter freut es mich dass es gelungen ist, die zwei Dorfzeitungen „Die Gemeinde informiert“ und das „Montaner Dorfblatt“ in einer einzigen Zeitung zusammenzulegen. Es ist sicherlich auch im Interesse der Montaner Bürgerinnen und Bürger, wenn zukünftig mit einem Informationsblatt über die Belange der Gemeinde, der Vereine und Verbände berichtet wird. Ich bedanke mich hiermit bei den Verantwortlichen der beiden Zeitungen für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und für die Möglichkeit, die verschiedenen Berichte und Ankündigungen zu veröffentlichen, und wünsche dem neuen Infoblatt einen guten Start und viele erfolgreiche Jahre. Für den AVS Montan Gustl Amort, Ortsstellenleiter

Montanerin des Monats

Erfolgreicher Universitätsabschluss Insgesamt sechs Jahre verbrachte Anita Dalvai aus Studiengründen in Mailand. Zunächst studierte sie an der Universität Cattolica del Sacro Cuore Wirtschaft und Betriebsführung. Nach einem mehrwöchigen Auslandsaufenthalt im Stadtstaat Singapur schloss sie ihren Bachelor mit der höchsten Punktezahl und Auszeichnung ab. Diesem ließ sie ein zweijäh- Anita Dalvai riges Aufbaustudium im Bereich Management an der renommierten Wirtschaftsuniversität Bocconi folgen. Zeitgleich absolvierte sie auch den einjährigen CEMS Master in International Management, der sie zunächst für ein halbes Jahr nach Kopenhagen führte, mit anschließendem Praktikum bei Henkel in Düsseldorf. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie auf Englisch zum Thema „Beyond Budgeting“ und erzielte dabei wieder die höchste Punktezahl (110) mit Auszeichnung. Zurzeit arbeit Anita bei Mobilfunkanbieter Vodafone in Mailand als Junior Controller in der Abteilung Controlling und Budgetierung und sammelt dort Ihre ersten praktischen Erfahrungen. Liebe Anita, herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Erklimmen der Karriereleiter! (sp) Bezirksgemeinschaft Überetsch

Freiwillige für Zivildienst gesucht Willst du für ein Jahr den freiwilligen Zivildienst in der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland leisten? Du bekommst monatlich 433,80 € und eine Zweisprachigkeitszulage, sofern du den entsprechenden Nachweis besitzt. Es werden Arbeitsmöglichkeiten im Bereich Begleitung von Menschen mit Behinderung oder Menschen mit psychischer Krankheit in den Tageseinrichtungen im Ansitz Gelmini Salurn oder im Sozialzentrum Kurtatsch angeboten. Die Erfahrung als freiwilliger Zivildiener kann als Teil des Praktikums oder in Form von credits für das Studium anerkannt werden. Arbeitsstunden: 30 Stunden/Woche. Fortbildung: 30 Stunden allgemeine Ausbildung und 60 Stunden spezielle Ausbildung; Plätze: 6 (5 Plätze mit Verpflegung, 1 Platz mit Unterkunft und Verpflegung); Anrecht auf 20 Tage Beurlaubung. Interessierte Personen können sich bei der BZG Überetsch Unterland, Unterland, Lauben 26, 39044 Neumarkt bei Frau Lydia Engl unter 0471 826 420 oder lydia.engl@bzgue. org melden. Die Ansuchen können bis zum 31. August 2012, 12.00 Uhr im Sitz der Bezirksgemeinschaft, Lauben 26, 39044 Neumarkt abgegeben werden. Vordrucke online: www.bzgcc.bz.it.


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Chronik

Vereine von Montan

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Verein Montaner Dorfblatt

Am 24. August wird Sterbebilderwieder der Kirchtag gefeiert liste online Wie jedes Jahr beginnt der Montaner Kirchtag mit der hl. Messe um 18 Uhr in der Pfarrkirche. Im Anschluss beginnt der Festbetrieb. Am Kirchplatz werden die Böhmische und die Volkstanzgruppe für Unterhaltung sorgen. Hier gibt es auch einen Flohmarkt für Kinder zu dem alle eingeladen sind. Am Kirchplatz gibt es neben musikalischer Unterhaltung auch kulinarisches wie Meraner, Wienerschnitzel, Pommes, Kartoffelsalat, Strauben und Krapfen. Beim Wegscheiderkeller gibt es Hamburger, und Porchetta vom Grill und

für Weinliebhaber gibt es im Innenhof des Altenheimes Lisl Peter eine Weinkost. Im Stadel des Gajahofes sorgt ein Dj für Unterhaltung. Am Platz vor der Feuerwehrhalle gibt es Grillspezialitäten und Apfelkiachl. Das Duo Castelfeder sorgt für die musikalische Unterhaltung. Am Gemeinplatz werden verschiedene Fischgerichte, Hirtennudel und Roastbeef serviert und im Innenhof der Obergerhofes gibt es Spareribs, Rindstagliata und Bruschette. Die Montaner Vereine freuen sich auf ihr Kommen.

Mehr Vereine als bisher beteiligen sich am Montaner Kirchtag

Der Knödeldrahner

Medienfusion af Matan

Noch bis 31. August 2012 läuft die Sammlung von Montaner Sterbebilder aus den letzten 150 Jahren, um diese im Montaner Sterbebilderbuch veröffentlichen zu können. Auch wenn schon viele Sterbebilder gesammelt worden sind, ist die Sammlung bei weitem noch nicht vollständig. In den letzten 130 Jahren sind in Montan an die 2.000 Personen verstorben. Bislang konnten an die 900 Sterbebilder gesammelt werden, wobei jedoch nur ca. 600 als Montaner Sterbebilder identifiziert werden konnten. Der Verein Montaner Dorfblatt bittet deshalb um die kurzfristige Bereitstellung von Sterbebildern, damit diese abfotografiert und zurückgegeben werden können. Weitere Informationen sind unter der Rufnummer 333 30 24 111 erhältlich. Seit kurzem wurde auch auf der Internetseite des Montaner Dorfblattes (www.dorfblatt.montan.bz) eine Liste jener Verstorbenen veröffentlicht, von denen ein Sterbebild bereits gefunden wurde bzw. von denen ein Sterbebild gesucht wird. (wt) Musikkapelle Montan

Schlosskonzert Am Samstag den 11. August findet heuer bereits zum 27. Mal das Schlosskonzert im Innenhof von Schloss Enn statt. Für die Musikkapelle Montan ist dieser jährliche Konzerthöhepunkt immer wieder ein besonderes Ereignis, die einmalige Atmosphäre, das zahlreiche Publikum und nicht zuletzt der Hausherr lassen dieses Konzert in einem einmaligen Bild erscheinen. Das Konzert beginnt um 21.15 Uhr, Einlass ins Schloss ab 20 Uhr. Bei schlechter Witterung wird das Konzert auf Sonntag, den 12. August 2012 verlegt. Zu beachten ist, dass im unmittelbaren Schlossbereich nur eine beschränkte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht. Der Kartenvorverkauf startet am Montag den 6. August im Büro des Tourismusverein Castelfeder. Weitere Infos erhalten Sie unter der Telefonnummer 0471 81 02 31.


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Die Gemeinde informiert

Aus dem Gemeindeausschuss Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Glener Straße Die Fa. Haas Alois Elektroanlagen aus Montan wurde mit einem Betrag von 6.843,00 € mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Glener Straße, Bereich Erneuerung Gehsteig, beauftragt. Sanierung der Rutschung in Hinterglen Die Rechnung der Firma Grummer Siegfried über einen Betrag von 26.219,00 € für die Sanierung der Rutschung in Hinterglen auf Gp. 816 K.G. Montan wurde genehmigt und ausbezahlt.

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Quellfassung der Trinkwasserversorgungsanlage von Gschnon über einen Betrag von 85.357,00 € beauftragt.

Ausgestellte Baukonzessionen Baukonzession Nr. 24 vom 02.05.2012 – Guadagnini Markus, energetische Sanierung der Wohnung in Pinzon, Hans-KlockerGassl 10; Baukonzession Nr. 25 vom 02.05.2012 – Terleth Sigrid, bauliche Umgestaltung, energetische Sanierung und Wiedergewinnung einer Wohnung auf dem Kirchplatz 5/A;

Ankauf eines Kleinbusses Dem ASC Jochgrimm wurde ein Kapitalbeitrag von insgesamt 2.000,00 € für den Ankauf eines Kleinbusses gewährt.

Baukonzession Nr. 26 vom 10.05.2012 – Saltuari Hubert & Co. OHG qualitative Erweiterung des Gasthofes „Brückenwirt“ – 1. Abänderungsprojekt in Kalditsch 16/A;

Ankauf eines Rasenmähers Dem ASV Kaltenbrunn-Radein wurde ein Kapitalbeitrag von insgesamt 500,00 € für den Ankauf eines Rasenmähers gewährt.

Baukonzession Nr. 27 vom 21.05.2012 – Pfitscher Aaron, Sanierung der Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss des Gebäudes in der Glener Straße 1;

Publikation „Montaner Sterbebilderbuch“ Dem Verein „Montaner Dorfblatt“ wurde ein Kapitalbeitrag von insgesamt 500,00 € für die Finanzierung der Publikation „Montaner Sterbebilderbuch“ gewährt.

Baukonzession Nr. 28 vom 21.05.2012 – Vianini Tolomei Anna Maria, Erdbewegungen für die Errichtung eines Weinberges;

Sanierung der Überdachungen auf dem Festplatz Die Firma Josef Unterhauser aus Kurtatsch wurde mit einem Betrag von 1.082,00 € mit der Sanierung der Überdachungen auf dem Festplatz von Montan beauftragt. Sanierung der „Bahnhofsquelle“ Die Firma Thaler System GmbH aus Sarntal wurde mit einem Betrag von 2.891,00 € mit der Sanierung der „Bahnhofsquelle“ in Kalditsch beauftragt. Lieferung eines Schleppnetzes Die Fa. Sportbau GmbH aus Bozen wurde mit einem Betrag von 800,00 € mit der Lieferung eines Schleppnetzes zur Pflege des Kunstrasenbelages in der Sportzone Montan beauftragt. Waldverbesserungsarbeiten Der Gemeindeausschuss hat den von der Forstbehörde erstellten Kostenvoranschlag für Waldverbesserungsarbeiten in den Wäldern der Gemeinde Montan für das Jahr 2012 über 19.000,00 € erstellt und den Betrag dem Landesforstfonds überwiesen. Erweiterung des Friedhofes von Pinzon Der Gemeindeausschuss hat die Arbeiten zur Erweiterung des Friedhofes von Pinzon zum Preis von 172.141,00€ aufgrund des günstigsten Angebotes an die Fa. Pichler Josef aus Montan vergeben. Sanierung der Trinkwasserversorgungsanlage in Gschnon Herr Ing. Günther Vieider aus Bozen wurde aufgrund des günstigsten Angebotes mit der Ausführung der technischen Leistungen (Projektierung, Statik und statische Bauleitung, Bauleitung und Abrechnung und Vermessung) betreffend die Sanierung der

Baukonzession Nr. 29 vom 01.06.2012 – Gemeinde Montan, Errichtung von Bushaltestellen entlang der SS. 48 in der Dolomitenstraße; Baukonzession Nr. 30 vom 04.06.2012 – Bott Ivan, energetische Sanierung des Daches, zum Austausch der Fenster, außerordentliche Instandhaltungsarbeiten in den Räumlichkeiten im Hochparterre des mat. Ant. 2 der Bp. 178/2 und Einbau eines unterirdischen Regenwassertanks in Kalditsch; Baukonzession Nr. 31 vom 18.06.2012 – Haller Markus, Sanierung und teilweise Umgestaltung des Wohnhauses in der SchlossEnn-Straße 22; Baukonzession Nr. 32 vom 18.06.2012 – Schornhof OHG des Felix Baron von Longo Liebenstein & Co., Errichtung einer landwirtschaftlichen Überdachung in Gschnon; Baukonzession Nr. 33 vom 18.06.2012 – Fischer Werner, Errichtung eines überdachten Holzlagerplatzes in Gschnon; Baukonzession Nr. 34 vom 20.06.2012 – Degasperi Erich, Errichtung einer Umzäunung im Eichholzweg; Baukonzession Nr. 35 vom 20.06.2012 – Goldner Maria, Sanierung und Erweiterung des Wohnhauses in Pinzon; Baukonzession Nr. 36 vom 21.06.2012 – Ebner Alfred, Änderung der Zweckbestimmung von Landwirtschaft in Wohnung laut LROG Nr. 13 in Glen; Baukonzession Nr. 37 vom 25.06.2012 – Montan Bau KG d. Bernard H. & M., Erweiterung der Wohnung Erweiterungszone C3 „Weingütl“;


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Die Gemeinde informiert

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Partnerschaft Montan – Nürnberg

Baukommission Sitzungstermine 2012 Die Sitzungen der Gemeindebaukommission finden an den nachfolgenden Tagen, jeweils um 18.00 Uhr statt: Mittwoch: 08.08.2012 Mittwoch: 10.10.2012 Mittwoch: 12.12.2012 Die Projektunterlagen müssen mindestens 14 Tage vor dem Sitzungsdatum im Gemeindebauamt abgegeben werden.

Bildhauer Clemens Heinl auf dem Altmauerfest Am Samstag, 2. Juni war beim erfolgreichen Altmauerfest in Auer, am Stand der Tourismusvereinigung Auer – Montan – Neumarkt – Salurn der bekannte Bildhauer Clemens Heinl aus Schwabach bei Nürnberg bei seiner Arbeit zu bewundern. Seine Skulpturen aus Holz sind weit über die deutsche Grenze hinaus bekannt und in internationalen Galerien, Ausstellungen und Museen ausgestellt. Vor den Augen der Gäste fertigte Herr Heinl mit seinem Werkzeug, eine Kettensäge, eine ca. 90 cm große Holzskulptur an. In wenigen Stunden entstand aus einem Baumstamm die „Venus aus dem Apfel“.

Neues aus der Gemeindestube 15. Volks- und Wohnungszählung Mit Stichtag 9. Oktober 2011 führte das ISTAT in ganz Italien die 15. Volks- und Wohnungszählung durch. Auf Landesebene wurde die Zählung vom ASTAT durchgeführt. Die ersten vorläufigen Ergebnisse zu Einwohnerzahl und Haushalte liegen nun vor: Gemeinde Montan Männer

818

Frauen

809

Insgesamt

1.627

Wohngemeinschaften

5

Haushalte

641

Durchschnittliche Größe Familie

2,5

Zusammensetzung der drei Sprachgruppen in Prozenten (bezogen auf die Volkszählungen 2001 und 2011) Sprachgruppen

2001

2011

93,82%

92,54%

italienische Sprachgruppe

6,04%

6,94%

ladinische Sprachgruppe

0,15%

0,52%

deutsche Sprachgruppe

Samantha Endrizzi, Vize-BM Norbertus Weger, BM Monika Delvai Hilber, Clemens Heinl und Richard Giovanelli von der Tourismusvereinigung Fotoquelle: www.live-style.it

Anlässlich der langjährigen Freundschaft zwischen der Gemeinde Montan und der Stadt Nürnberg hat Herr Clemens Heinl sein vor Ort geschaffenes Kunstwerk an die Bürgermeisterin Frau Monika Hilber Dalvai als Geschenk überreicht. Die Skulptur kann bald an einem besonderen Ort in der Gemeinde Montan bewundert werden. Ein Dank geht an den Künstler Herrn Clemens Heinl, an die Stadt Nürnberg und dem Amt für Internationale Beziehungen Nürnberg. Die Gemeinde Montan bedankt sich recht herzlich beim Künstler Herrn Clemens Heinl und beim Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg für diese gelunge Aktion.

Wertvolle Ehrenamtliche Tätigkeit Wertvolle Ehrenamtliche Tätigkeit der Senioren & Eltern Die Gemeindeverwaltung bedankt sich auch heuer wieder ganz besonders bei unseren Senioren und Eltern für den ehrenamtlichen Dienst als Schülerlotsen und die Mithilfe der Beaufsichti-


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Die Gemeinde informiert

gung bei der Schulausspeisung. Mit großem Verantwortungsbewusstsein und Einsatz konnten diese Dienste zum Wohle unserer Schulkinder durchgeführt werden. Wir bedanken uns bei den Schülerlotsen Pernter Franz, Kramer Erwin, Aldemiro Stefanelli und Karl Ludwig, sowie den Eltern Busin Waltraud und Bachmann Karin sowie bei Abraham Paula, die bei der Aufsicht der Schulausspeisung mitgeholfen hat. Herzlichen Dank!

Carabinieristation wird geschlossen

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Vandalenakt am Spielplatz Kaum waren die umfangreichen Instandhaltungsarbeiten am Kinderspielplatz abgeschlossen, wurden mehrere Geräte und Gegenstände von Unbekannten mutwillig beschädigt. Es wurde Anzeige erstattet, in der Hoffnung dass die Täter ausgeforscht und zur Rechenschaft gezogen werden. Die Gemeindeverwaltung hat erst kürzlich verschiedene Sanierungsarbeiten am Spielplatz vorgenommen. So wurden neben der Anschaffung eines neuen

Kürzlich wurde die Bürgermeisterin zu einem Treffen ins Regierungskommissariat eingeladen. Präfekt Valerio Valenti erläuterte dabei im Beisein ranghoher Vertreter der Carabinieri die Notwendigkeit der logistischen Reorganisation der Dienste und der damit zusammenhängenden Schließung der Carabinieristation von Montan. Der Präfekt begründet diese Entscheidung vor allem mit der kurzen Entfernung zu Neumarkt von 5 Kilometern. Laut Valerio Valenti soll dieser Schritt jedoch in keiner Weise eine Benachteiligung der Bevölkerung von Montan zur Folge haben, im Gegenteil, somit können nun die Sicherheitskräfte vermehrt für Einsätze und Kontrollfahrten im Territorium genutzt werden. Bei einem Folgetreffen der Bürgermeisterin mit den Sicherheitskräften in Neumarkt, wurden einige organisatorische Aspekte Das neue Kombigerät am Kinderspielplatz

Spielgerätes und einer Sitzgarnitur sämtliche Spieleinrichtungen mit einer 30 cm dicken Hackschnitzelschicht versehen, um den Sicherheitsvorschriften zu entsprechen. Außerdem wurde auf Wunsch einiger Eltern die Sandkiste versetzt. Der Montaner Kinderspielplatz ist ein beliebter Treffpunkt für Familien und soll es auch bleiben, aus diesem Grund ersucht die Gemeindeverwaltung um mehr Respekt gegenüber öffentlichen Einrichtungen.

Gehsteig Glenertraße Die Bürgermeisterin beim Treffen mit Capitano Renzo Tovazzi und Maresciallo Luca Capuano

besprochen. Bis auf weiteres wird laut Capitano Renzo Tovazzi der bisherige Maresciallo Luca Capuano Montan betreuen, und unter der Telefonnummer 0471 819 876 erreichbar sein. Außerdem ist die Station von Neumarkt durchgehend besetzt (Tel. 0471 824 300). Um den Zeitaufwand der Bürger zu reduzieren, können Anzeigen über das Internet unter www.carabinieri.it erstellt und dann in der Station abgeholt werden. Die Gemeinde Montan ist weiterhin um eine gute Zusammenarbeit mit den Carabinieri bemüht.

Kürzlich wurde die Sanierung des Gehsteiges Richtung Glenertal abgeschlossen. Die Arbeiten wurden unter der Bauleitung von Ing. Patrick Villotti von der Firma Rottensteiner Heinrich OHG ausgeführt. Die Gemeindeverwaltung hat zusätzlich zu den geplanten Arbeiten beschlossen, auf diesem Abschnitt die alten Straßenlaternen durch standardgemäße Beleuchtungskörper zu ersetzen. Diese bedienen sich einer modernen LED Technologie mit einem Stromverbrauch von lediglich 17W pro Lampe. Im Vergleich dazu hatten die alten Lampen 100W Leistung. Dies entspricht einer Einsparung von rund 100 € an Stromkosten pro Lampe und Jahr. Die neuen Lampen werden auch hinsichtlich „Lichtverschmutzung“ positiv bewertet, da das gesamte Licht auf den Gehsteig geworfen wird und nicht seitlich abstrahlt. Das „neue“ Licht wird allerdings nicht den mittlerweile für viele gewohnten orangen Farbton besitzen, sondern wieder deutlich heller sein.


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Die Gemeinde informiert

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Mäharbeiten Vereinsbeiträge Wie schon mehrmals darauf hingewiesen, bittet die Gemeindeverwaltung alle Privateigentümer von Grundstücken bei Mäharbeiten nahe von Gemeindestraßen und Wegen, das auf die Straße fallende Gras selbst zu entfernen. Es kann nicht sein, dass die Gemeindearbeiter bei jeder Mäharbeit am benachbarten Grundstück die Straße wieder reinigen müssen. Sträucher und Bäume welche am Privatgrundstück stehen, und in die Gemeindestraße ragen, müssen ebenfalls von den Eigentümern entfernt werden. Vielen Dank für das Verständnis und die Zusammenarbeit.

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder den Vereinen der Gemeinde Montan Beiträge zur Unterstützung ihrer ordentlichen Tätigkeit gewährt: Tourismusvereinigung Auer-Montan-Neumarkt Gen.m.b.H.

Euro

10.000,00

Amateursportverein Montan

Euro

5.300,00

Freiwillige Feuerwehr Montan

Euro

5.000,00

Musikkapelle Montan

Euro

4.500,00

Kirchenchor Montan

Euro

3.000,00

Pfarrei für Messnerdienst

Euro

2.000,00

Verein Blauburgundertage Südtirol

Euro

1.750,00

Skiclub Jochgrimm

Euro

1.700,00

Tourismusbeirat Montan

Euro

1.000,00

Radweg Auer San Lugano

Kegelsportverein Montan

Euro

1.000,00

KVW Montan

Euro

1.000,00

Schützenkompanie Montan

Euro

1.000,00

AVS Montan

Euro

700,00

Ende Juni wurden die Bauarbeiten am 1. Baulos auf Montaner Gemeindegebiet begonnen. Dieser Abschnitt führt vom Forstgarten Castelfeder bis zur Pinzoner Kreuzung. Um die Arbeiten im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland optimal zu planen gab es im Vorfeld mehrere Treffen mit Forst, Amt für Landschaftsökologie, Gemeinde, Bezirksgemeinschaft und Verantwortlichen der Weide Castelfeder. Die Arbeiten werden unter der Bauleitung von Ing. Andreas Amort von der Firma Rottensteiner Heinrich OHG ausgeführt.

Amateur-Tennisclub Montan

Euro

650,00

Volkstanzgruppe Montan

Euro

600,00

Südt. Krebshilfe, Sektion Überetsch/Unterland

Euro

500,00

Sportverein Kaltenbrunn/Radein

Euro

500,00

Südt. Kriegsopfer und Frontkämpferverband

Euro

450,00

Kath. Familienverband Montan

Euro

400,00

Bike Club Neumarkt

Euro

300,00

Pfarrcaritas Montan

Euro

300,00

Jungschar Montan

Euro

300,00

Südt. Bäuerinnen Montan

Euro

250,00

Südtiroler Kinderdorf

Euro

250,00

Kath. Frauenbewegung Montan

Euro

250,00

Sozialgenossenschaft EFEU, Brixen

Euro

250,00

Südt. Bauernjugend Montan

Euro

250,00

Seniorenvereinigung Montan

Euro

250,00

Summe

Euro

43.450,00

Trinkwasser für Radfahrer & Wanderer Im Zuge der Sanierung des Bahnbeckens auf der Bahntrasse in Kalditsch wurde ein Wasserhahn angebracht. So können nun Radfahrer und Wanderer frisches Trinkwasser entnehmen.

Internet: www.gemeinde.montan.bz.it

Wichtiger Hinweis Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass die Mitteilungen und Berichte der Gemeinde nur in dieser ersten Ausgabe der gemeinsamen Dorfzeitung zweisprachig erscheinen. Jene Bürger, die auch weiterhin die zweisprachige Ausgabe wünschen, werden gebeten dies in der Gemeinde Montan bei Fr. Irene Epp Pfitscher unter der Emailadresse: irene@gemeinde.montan.bz.it oder unter Tel. 0471/819774 mitzuteilen.


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Die Gemeinde informiert

Vandalenakt im Weidegebiet Castelfeder Unmittelbar nach Baubeginn des übergemeindlichen Radweges wurden die Abzäunungen des angrenzenden Weidegebietes Castelfeder, die aus Sicherheitsgründen vonseiten der Baufirma angebracht wurden, an mehreren Stellen mutwillig aufgeschnitten.

Nun besteht die Gefahr, dass die Weidetiere auf die stark befahrene Staatsstrasse gelangen und Unfälle mit nicht vorhersehbaren Schäden an Menschen und Tieren verursachen. Die Baufirma hat unverzüglich Anzeige bei den Carabinieri erstattet. Die Gemeindeverwaltung als Verwalter des Weidegebietes Castelfeder ersucht alle, insbesondere die Tierbesitzer um zweckdienliche Hinweise, um die Verursacher ausfindig zu machen. Der zuständige Gemeindereferent für die Weide, Ludwig Andreas, weist daraufh hin, dass, sollten sich die Vandalenakte wiederholen, sich die Gemeindeverwaltung gezwungen sieht, den Weidebetrieb aus Gründen der öffentlichen Sicherheit einzustellen.

Neue Buslinie Truden – Mühlen Glen – Montan – Sommerfahrplan Seit 17. Juni 2012 ist die neue Buslinie Truden – Mühlen – Glen in Betrieb genommen worden. Nachstehend finden Sie den aktuellen Sommerfahrplan:

144 Altrei St.Lugan Kaltenbrunn Truden Glen Montan

ALTREI - TRUDEN - MONTAN ANTERIVO - TRODENA - MONTAGNA

ab 06:46 06:58 07:01 an 07:08 ab an

07:48 09:48 13:48 17:48 08:00 10:00 14:00 18:00 08:03 10:03 14:03 18:03

p

a p

08:11 10:11 14:11 18:11 08:20 10:20 14:20 18:20 08:25 10:25 14:25 18:25

Anterivo S.Lugano Fontanefredde Trodena Gleno Montagna

a

HALTESTELLE NUR BEI DER ABZW. RADEIN - HANDWERKERZONE / FERMATA SOLO PRESSO BIVIO REDAGNO - ZONA ARTIGIANALE AN WERKTAGEN / CORSA FERIALE

144 Montan Glen Truden Kaltenbrunn Radein Kaltenbrunn

24/04/2012 11:08

St.Lugan Altrei

MONTAN - TRUDEN - RADEIN - ALTREI MONTAGNA - TRODENA - REDAGNO - ANTERIVO

ab

08:27 08:32 07:09 08:42 | 08:49 | 09:02 an 07:16 ab 07:21 09:16 07:25 09:20 an 07:37 09:32

11:27 11:32 11:42 11:49 12:02

16:27 16:32 16:42 16:49 17:02

18:27 18:32 18:42 18:49 19:02

12:16 17:16 19:16 12:20 17:20 19:20 12:32 17:32 19:32

p

a p

Montagna Gleno Trodena Fontanefredde Redagno Fontanefredde

a

S.Lugano Anterivo

GÜLTIG AB 17.06.2012 BIS 01.09.2012 / IN VIGORE DAL 17.06.2012 AL 01.09.2012 HALTESTELLE NUR BEI DER ABZW. RADEIN - HANDWERKERZONE / FERMATA SOLO PRESSO BIVIO REDAGNO - ZONA ARTIGIANALE AN WERKTAGEN / CORSA FERIALE


montaner dorfblatt 04/2012

Unico bollettino/ giornale per il paese di montagna Dopo ormai otto anni; le redazioni dei bollettini “Montaner Dorfblatt” ed “Die Gemeinde informiert/il Comune informa” hanno deciso di unificare i due giornali e di proporre in futuro un unico giornale. Il nuovo bollettino verrà pubblicato mensilmente, con eccezione nel mese di agosto. Editore del giornale sarà l’associazione “Montaner Dorfblatt” che collaborerà con l’amministrazione comunale, la quale contribuisce alla pubblicazione, redigendo e presentando gli avvisi e le decisioni del Comune di Montagna. Inoltre il Comune appoggerà l’associazione “Montaner Dorfblatt” concedendo un contributo finanziario annuo. Nonostante questo finanziamento l’associazione “Montaner Dorfblatt” dipenderà anche in futuro dagli introiti derivanti dalle pubblicità ed offerte, per garantire la copertura delle spese di gestione e di produzione molto elevate. Testi, brani, comunicazioni ed avvisi potranno essere inviati all’indirizzo E-Mail: dorfblatt@montan.bz (8 giorni prima della data pubblicazione). Dopo diversi incontri e sedute delle redazioni dei due giornali sia-

Dalla giunta Comunale Delibere della Giunta comunale maggio, giugno e luglio 2012 frana Gleno di Sotto E’ stata liquidata la fattura della ditta Grummer Siegfried per il risanamento della frana Gleno di Sotto su p.f. 816 C.C. Montagna, per un importo complessivo di 26.219,00 €; migliorie boschive La Giunta comunale ha approvato la perizia di spesa per un importo di 19.000,00 € a carico del bilancio comunale per lavori di migliorie boschive per l’anno 2012, redatta dall’autorità forestale e ha stabilito di versare l’importo indicato al comitato forestale provinciale. manutenzione del manto in erba sintetica La ditta Sportbau srl di Bolzano è stata incaricata della fornitura di una rete a strascico per la manutenzione del manto in erba sintetica nella zona sportiva di Montagna, per un importo di 800,00 €. rinnovo dell’illuminazione pubblica in via Gleno La ditta Haas Alois Impianti elettrici di Montagna è stata incaricata del rinnovo dell’illuminazione pubblica in via Gleno nel tratto in cui è stato realizzato il marciapiede, per un importo di 6.843,00 €; acquisto di una tosatrice d’erba E’ stato concesso all’associazione ASV Kaltenbrunn-Radein un contributo in conto capitale di complessivi 500,00 € per l’acquisto di una tosatrice d’erba.

il comune informa

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mo riusciti a unificare i due bollettini. Siamo certi che con il nuovo giornale potremmo offrire tutte le informazioni attuali più importanti che riguardanto la vita paesana nonché le comunicazioni dell’amministrazione comunale. Quale responsabile per l’edizione del nuovo bollettino firmerà il giornalista dott. Eberhard Daum. Nel comitato di redazione collaboreranno: Andreas Ludwig, Brigitte Foppa, Cäcilia Wegscheider, Gerhard Pernter, Florian Lindner, Norbert Jageregger, Sigrid Pichler e Werner Thaler; accanto a questi si aggiungono la Sindaca Monika Delvai Hilber e la sig. ra Irene Epp Pfitscher per il Comune di Montagna. La direzione editoriale rimane a Werner Thaler. In quest’occasione invitiamo tutti coloro che si vorranno mettere a disposizione per collaborare nel nostro comitato di redazione. Sono stati concordati i seguenti criteri tecnici per la pubblicazione degli articoli: - lunghezza dei testi: massimale 2.500 battute (incluso spazi vuoti) - i brani e i testi dovranno essere presentati in frasi complete in lingua corretta (nessun uso del dialetto ecc.) in forma corta ed essenziale - alle foto dovrà essere allegata la relativa descrizione nonché fornite in ottima qualità tecnica - brani e testi devono essere allegati ai relativi E-Mail in formato word nonché le foto in formato jpg Su richieste per la pubblicazione di brani in forma e formato speciale deciderà il comitato di redazione valutando di caso in caso.

finanziamento della pubblicazione “Montaner Sterbebilderbuch” E’ stato concesso all’associazione “Montaner Dorfblatt” un contributo in conto capitale di complessivi 500,00 € per il finanziamento della pubblicazione “Montaner Sterbebilderbuch”. acquisto di un pulmino E’ stato concesso all’associazione ASC Jochgrimm un contributo in conto capitale di complessivi 2.000,00 € per l’acquisto di un pulmino. tettoie sul piazzale delle feste La ditta Unterhauser Josef di Cortaccia è stata incaricata del risanamento delle tettoie sul piazzale delle feste a Montagna, per un importo di 1.082,00 €. risanamento della sorgente acqua potabile “Bahnhofsbecken” La ditta Thaler System srl di Sarentino è stata incaricata dei lavori di risanamento della sorgente acqua potabile “Bahnhofsbecken” a Doladizza, per un importo di 2.891,00 €. ampliamento del cimitero di Pinzano Alla ditta Pichler Josef di Montagna sono state appaltate i lavori per l’ampliamento del cimitero di Pinzano all’aggiudicatario della procedura negoziata per un importo contrattuale di 172.141,00 €. rinnovo dell’approvvigionamento idrico di Casignano E’ stato conferito l’incarico per le prestazioni tecniche (progettazione, statica e direzione lavori statica, direzione lavori e rendiconto, rilievo topografico) riguardante il risanamento della presa di sorgente e rinnovo dell’approvvigionamento idrico di Casignano all’aggiudicatario ing. Günther Vieider di Bolzano per un importo di 85.357,00 €.


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Concessioni edilizie rilasciate nei mesi di maggio, giugno e luglio 2012 Concessione edilizia n. 24, del 02.05.2012 – Guadagnini Markus, risanamento energetico dell’alloggio in Pinzano, Vicolo Hans Klocker 10; Concessione edilizia n. 25, del 02.05.2012 – Terleth Sigrid, ristrutturazione, risanamento energetico e recupero di un alloggio in Piazza della Chiesa n. 5/a; Concessione edilizia n. 26, del 10.05.2012 – Saltuari Hubert & Co. snc, ampliamento qualitativo dell’albergo “Al Ponte” – 1. progetto di variante; Concessione edilizia n. 27, del 21.05.2012 – Pfitscher Aaron, risanamento dei vani del 1. piano dell’edificio in Via Gleno 1; Concessione edilizia n. 28, del 21.05.2012 – Vianini Tolomei Anna Maria, movimento terra per la realizzazione di un vigneto Concessione edilizia n. 29, del 01.06.2012 – Comune Montagna, costruzione di fermate autobus lungo la SS 48 in Via delle Dolomiti; Concessione edilizia n. 30, del 04.06.2012 – Bott Ivan, risanamento energetico del tetto, sostituzione delle finestre, risanamento straordinario nei vani al 1. piano della p.m. 2 della p.ed 177/2 e installazione di un serbatoio d’acqua interrato; Concessione edilizia n. 31, del 18.06.2012 – Haller Markus, risanamento e ristrutturazione parziale della casa d’abitazione in Via Castel d’Enna 22; Concessione edilizia n. 32, del 18.06.2012 – Schornhof OHG des Felix Baron von Longo Liebenstein & Co., realizzazione di una tettoia agricola;

Commissione edilizia Sedute 2012 Le sedute della commissione edilizia comunale si terranno nei seguenti giorni, sempre alle ore 18.00: mercoledì, 08.08.2012 mercoledì, 10.10.2012 mercoledì, 12.12.2012 I progetti devono essere consegnati 14 giorni prima della seduta.

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Concessione edilizia n. 33, del 18.06.2012 – Fischer Werner, costruzione di un deposito per legname coperto Concessione edilizia n. 34, del 20.06.2012 – Degasperi Erich, realizzazione di una recizione in Via delle Querce 15/a; Concessione edilizia n. 35, del 20.06.2012 – Goldner Maria, risanamento ed ampliamento della casa d’abitazione in Via Cerfoa; Concessione edilizia n. 36, del 21.06.2012 – Ebner Alfred, cambio della destinazione da zona agricola a abitativa a Gleno; Concessione edilizia n. 37, del 25.06.2012 – Montan Bau sas des Bernard H. & M., ampliamento dell’alloggio nella zona di espansione C3 “Weingütl”;

Il Comune informa 15. Censimento della popolazione e delle abitazioni 2011 Con data di riferimento 9 ottobre 2011 l’ISTAT ha condotto in tutta Italia il 15° Censimento generale della popolazione e delle abitazioni. A livello locale la rilevazione è stata condotta dall’ASTAT che ora rende noti i primi risultati provvisori riguardanti abitanti e famiglie: Comune di Montagna Maschi

818

Femmine

809

Totale

1.627

Convivenze

5

Famiglie

641

Componenti della famiglia (in media)

2,5

Consistenza percentuale dei tre gruppi linguistici (riferita ai censimenti della popolazione del 2001 e 2011) Gruppi linguistici

2001

2011

gruppo linguistico tedesco

93,82%

92,54%

gruppo linguistico italiano

6,04%

6,94%

gruppo linguistico ladino

0,15%

0,52%


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il comune informa

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Ringraziamenti Ringraziamento per i servizi di nonni vigile e aiuto sorveglianza refezione scolastica. L’amministrazione comunale esprime un sentito ringraziamento ai nostri concittadini anziani e ai genitori che hanno eseguito con grande impegno e responsabilità i servizi di nonni vigile e aiuto sorveglianza per il servizio refezione scolastica. Come nonni vigile si erano messi a disposizione dei nostri scolari, durante l’intero anno scolastico, Pernter Franz, Kramer Erwin, Aldemiro Stefanelli e Karl Ludwig, nonché i genitori Busin Waltraud e Bachmann Karin e infine Abraham Paula per il servizio di aiuto sorveglianza per la mensa scolastica. Tante grazie!

Rapporto Montagna – città di Norinberga Visita dell’artista Clemens Heinl all’ “Altmauerfest” di Ora Sabato 2 luglio è stato presente presso il banchetto dell’associazione turistica di Ora-Montagna-Egna, in occasione dell’ “Altmauerfest” a Ora, il noto artista Clemens Heinl di Schwabach, presso Norinberga. Le sue sculture eseguite in legno sono famose in vari paesi europei ed sono presenti in numerose mostre ed esposizioni. L’artista si è messo a disposizione per eseguire una scultura alla presenza degli ospiti e dei turisti. Nel corso della festa si è potuto ammirare l’artista cimentarsi nella realizzazione della scultura “Venus aus dem Apfel”, eseguita con una sega a catena su un tronco di legno. La scultura è stata poi consegnata alla sindaca Monika Delvai Hilber come segno di ringraziamento per l’amicizia ed il buon rapporto che lega ormai da anni il Comune di Montagna con la città di Norinberga. Un sentito ringraziamento va all’artista Clemens Heinl, all’amministrazione della città di Norinberga ed all’Ufficio per i rapporti internazionali di Norinberga per questa bella iniziativa.

Chiusura stazione dei Carabinieri La sindaca è stata recentemente invitata ad un incontro con il Prefetto Valerio Valenti presso il Commissariato del Governo. In presenza di diversi rappresentanti e funzionari dell’Arma dei Carabinieri, il Prefetto ha comunicato alla sindaca di dover provvedere inevitabilmente, in base a misure di reorganizzazione dei diversi servizi dell’Arma, alla chiusura definitiva della caserma di Montagna. Questo soprattutto anche per il fatto che la caserma dei Carabinieri di Egna dista solamente 5 km da Montagna. Nonostante la chiusura della caserma a Montagna, l’Arma dei Carabinieri provvederà anche in futuro allo svolgimento di tutti i servizi nel nostro comune, e addiritura potrà essere aumentato il numero degli interventi di pattugliamento.

La stazione di Montagna che é stata chiusa

In un incontro seguente, presso la caserma dei Carabinieri di Egna, sono stati discussi gli aspetti organizzativi. Per il comune di Montagna rimarrà a disposizione, come persona di contatto, il M.llo. Luca Capuano, che sarà raggiungibile al n. tel. 0471/819876. I cittadini potranno rivolgersi all’Arma dei Carabinieri, con orario continuato, tramite il numero 0471 824300. Per ridurre i tempi, i cittadini potranno visitare il sito www.carabinieri.it o richiedere formulari per le denuncie presso la stazione dei carabinieri. Sarà premura dell’amministrazione comunale curare il buon rapporto con l’Arma dei Carabinieri.

Pista ciclabile Ora-San Lugano I lavori edili del 1° lotto per la realizzazione della pista ciclabile sovracomunale hanno avuto inizio a fine giugno. I lavori sono stati svolti a partire dal giardino forestale di Castelvetere fino all’incrocio di Pinzano. Al fine di garantire uno svolgimento ottimale delle opere sono stati effettuati vari incontri tra l’azienda comprensoriale Bassa Atesina-Oltradige, il Corpo forestale, l’Ufficio tutela paesaggistica, il Comune ed i rappresentanti del comitato pascolo di Castevetere. I lavori vengono eseguiti dalla ditta Rottensteiner SNC di Renon sotto la direzione lavori dell’ing. Andreas Amort.

Atti di vandalismo al campo giochi Appena finiti alcuni lavori su diversi attrezzi al campo giochi per rispristino e miglioramento nonché per adeguamento alle norme di sicurezza, si sono verificati degli atti di vandalismo. Ignoti hanno danneggiato diversi attrezzi e causato un danno notevole al campo giochi. L’amministrazione comunale ha sporto denuncia, sperando che si possano trovare i responsabili degli atti di vandalismo. Il campo giochi è diventato per tanti bambini e famiglie un posto di ritrovo e di svago, che dovrebbe essere rispettato da tutti.


12 il comune informa

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Acqua potabile Acqua potabile per ciclisti e passeggiatori Nel corso dei lavori di risanamento del serbatoio idrico di Doladizza è stato approntato un rubinetto per l’acqua potabile; questo per dare la possibilità a ciclisti e passeggiatori di usufruire dell’acqua.

Lavori di sfalciatura Anche quest’anno chiediamo gentilmente la collaborazione di tutti i proprietari privati di giardini e siepi confinanti con le strade comunali pubbliche, affinché provvedano alla pulizia delle stesse dopo i lavori di sfalciatura di siepi, prati e cespugli su proprietà privata. Questo al fine di evitare che siano gli operai comunali ad eseguire i lavori di pulizia, rimovendo l’erba tagliata al fine di garantire la sicurezza sulla strada. Ringraziamo per la vostra collaborazione e comprensione.

Atti di vandalismo a Castelvetere La ditta Rottensteiner SNC sta eseguendo su incarico dell’azienda comprensoriale. i lavori per la costruzione della pista ciclabile sovracomunale. Per motivi di sicurezza sono state apposte le reti di recinzioni al pascolo pubblico, i quali però sono stati tagliati volontariamente in diversi punti, affinchè gli animali possono uscire dal pascolo e raggiungere la strada statale, col pericolo di causare incidenti gravi a persone ed animali. La ditta appaltatrice ha presentato denuncia contro ignoti presso i Carabinieri. Il Comune di Montagna, quale amministratore del pascolo pubblico di Castelvetere chiede l’aiuto e la collaborazione a tutti, soprattutto ai proprietari degli animali da pascolo, affinchè si possano trovare i responsabili di questi atti di vandalismo.

Linea autobus Trodena – Molini – Gleno – Montagna – orario estivo A partire dal 17 giugno 2012 è stato introdotto un nuovo collegamento autobus tra Trodena e Montagna. In allegato riportiamo il nuovo orario estivo per la linea Trodena – Molini – Gleno – Montagna:

144 Altrei St.Lugan Kaltenbrunn Truden Glen Montan

ALTREI - TRUDEN - MONTAN ANTERIVO - TRODENA - MONTAGNA

ab 06:46 06:58 07:01 an 07:08 ab an

07:48 09:48 13:48 17:48 08:00 10:00 14:00 18:00 08:03 10:03 14:03 18:03 08:11 10:11 14:11 18:11 08:20 10:20 14:20 18:20 08:25 10:25 14:25 18:25

p

a p

Anterivo S.Lugano Fontanefredde Trodena Gleno Montagna

a

HALTESTELLE NUR BEI DER ABZW. RADEIN - HANDWERKERZONE / FERMATA SOLO PRESSO BIVIO REDAGNO - ZONA ARTIGIANALE AN WERKTAGEN / CORSA FERIALE

144 Montan Glen Truden Kaltenbrunn Radein Kaltenbrunn St.Lugan Altrei

24/04/2012 11:08

MONTAN - TRUDEN - RADEIN - ALTREI MONTAGNA - TRODENA - REDAGNO - ANTERIVO

ab

08:27 08:32 07:09 08:42 | 08:49 | 09:02 an 07:16 ab 07:21 09:16 07:25 09:20 an 07:37 09:32

11:27 11:32 11:42 11:49 12:02

16:27 16:32 16:42 16:49 17:02

18:27 18:32 18:42 18:49 19:02

12:16 17:16 19:16 12:20 17:20 19:20 12:32 17:32 19:32

p

a p a

Montagna Gleno Trodena Fontanefredde Redagno Fontanefredde S.Lugano Anterivo

HALTESTELLE NUR BEI DER ABZW. RADEIN - HANDWERKERZONEGÜLTIG / FERMATA SOLO PRESSO BIVIO REDAGNO - ZONA ARTIGIANALE AB 17.06.2012 BIS 01.09.2012 / IN VIGORE DAL 17.06.2012 AL 01.09.2012 AN WERKTAGEN / CORSA FERIALE


il comune informa 13

montaner dorfblatt 04/2012

Contributi per associazioni Numeri utili ed organizzazioni Come ogni anno sono stati concessi a diverse associazioni ed organizzazioni i seguenti contributi per lo svolgimento delle proprie attività: Associazione turistica Ora-Montagna-Egna

Euro

10.000,00

Associazione sportiva amatoriale Montagna

Euro

5.300,00

Vigili del fuoco volontari

Euro

5.000,00

Banda musicale Montagna

Euro

4.500,00

Coro parocchiale Montagna

Euro

3.000,00

Parrocchia per sacrestani

Euro

2.000,00

Associazione „Blauburgundertage Südtirol”

Euro

1.750,00

Sciclub Oclini

Euro

1.700,00

Associazione turistica Montagna

Euro

1.000,00

Kegelsportverein Montagna

Euro

1.000,00

ACLI Montagna

Euro

1.000,00

Schützenkompanie Montagna

Euro

1.000,00

AVS Montagna

Euro

700,00

Amateur-Tennisclub Montagna

Euro

650,00

Gruppo di danza folcloristica Montagna

Euro

600,00

Assistenza tumori, Sezione Oltradige/Bassa Atesina

Euro

500,00

Associazione sportiva Fontanefredde/Redagno

Euro

500,00

Südt. Kriegsopfer und Frontkämpferverband

Euro

450,00

Associazione famiglie cattoliche Montagna

Euro

400,00

Bike Club Egna

Euro

300,00

Caritas parrocchiale Montagna

Euro

300,00

Jungschar Montan

Euro

300,00

Südt. Bäuerinnen Montagna

Euro

250,00

Südtiroler Kinderdorf

Euro

250,00

Associazione donne catoliche

Euro

250,00

Cooperazione Sociale EFEU, Bressanone

Euro

250,00

Südt. Bauernjugend Montagna

Euro

250,00

Seniorenvereinigung Montagna

Euro

250,00

Totale

Euro

43.450,00

Avviso importante L’amministrazione Comunale comunica, che gli avvisi e le comunicazioni del Comune verranno pubblicati bilingui solamente in questa prima edizione del nuovo bollettino. Tutti i cittadini, che desiderano ricevere anche in futuro l’edizione bilingue del bollettino, sono pregati di darne comunicazione alla sig.ra Irene Epp Pfitscher presso il comune di Montagna all’indirizzo email: irene@comune.montagna.bz.it ovvero al numero tel. 0471/819774.

 Orario d’apertura dell’uffi cio postale Lunedì, Mercoledì, Venerdì dalle ore 8.00 – 13.00

 Orario di apertura dei vari servizi Ambulatorio infermistico Tel. 0471 819 615 Lunedì, Mercoledì, Venerdì: ore 10.15 – 10.45 Uhr Servizio consultorio madri Tel. 0471 819 615 Ogni primo e terzo martedì del mese dalle ore 9.00 – 11.00 Servizio giornaliero anziani Tel. 0471 826 611 su appuntamento  Medico Dr. Manfred Nussbaumer Tel. 0471 819 679 Lunedì: 8.00 – 11.30 Uhr Martedì: 8.00 – 11.30 Uhr Mercoledì: 15.30 – 18.30 Uhr Giovedì: (Salorno) 15.00 – 18.00 Uhr Venerdì: 8.00 – 11.30 Uhr  Uffici Comunali Lunedì – Venerdì dalle ore 8.00 – 12.30 Mercoledì dalle ore 13.30 – 17.30 Centro di riciclaggio Martedì dalle ore 14.00 – 16.00 Sabato dalle ore 8.00 – 11.00  Consultazioni Sindaca: Lunedì dalle ore 8.00 – 10.00 Mecoledì dalle ore 14.00 – 16.00 Tutti i giorni su appuntamento Vice-Sindaco: Norbertus Weger (Tel. 335 63 90 731) Venerdì dalle ore 11.00 – 12.00 Assessori: Walther Clementi 0471 819 774 Andreas Amort 339 46 83 321 Andreas Ludwig 328 30 17 710 Ufficio forestale: Lunedì dalle ore 8.00 – 9.00 Ufficio tecnico: Mercoledì dalle ore 14.00 – 16.00


14 Chronik

montaner dorfblatt 04/2012

Veranstaltungskalender Auf dieser Seite werden monatlich alle Veranstaltungstermine angekündigt. Wenn auch Sie Ihre Veranstaltung ankündigen möchten, könnten Sie den Termin an die EMail-Adresse: irene.epp@gemeinde.montan.bz.it oder telefonisch Tel. 0471 81 97 74 mitteilen.

Sprechstunde

Volksanwaltschaft

5.

AVS

Bergtour Telfer Weißen

11.

Musikkapelle

Schlosskonzert

Die Volksanwaltschaft teilt mit, dass in Neumarkt am Sitz der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland – Lauben Nr. 26 (1. Stock) am Montag, dem 24. September 2012 von 9.30 bis 11.30 Uhr eine Sprechstunde der Volksanwältin stattfindet.

11. - 18.

AVS Jugend

Hüttenlager in Pfelders

Aus der Pfarrgemeinde

15.

Bäuerinnen

Kräuterweihe

Liturgische Termine

August 2012

Gschnoner Kirchtag

15. 18. 20. - 24.

AVS

Bergradtour

Kath. Familienverband

Zirkuswoche Montaner Kirchtag

24. 29.

AVS

Seniorenwanderung

September 2012 7. - 8. 9.

AVS

Gletschertour Rötspitze Ahrntal

Pfarrgemeinderat

Messe für Ehejubilare Glener Kirchtag

16. 16.

AVS

Bepi Zack Klettersteig in der Lagorai

23.

Schützen

Kalditscher Kirchtag

15. August: Maria Himmelfahrt/SBÖ Kräuterweihe/Gschnoner Kirchtag 24. August: 18.00 Uhr Hl. Messe zum Kirchtag 05. September: Schulbeginn - Schuleröffnungsgottesdienst 09. September: 8.30 Uhr Hl. Messe für Ehejubilare 16. September: Glenerkirchtag 23. September: Kalditscher Kirchtag Gottesdienste werktags: Dienstag 18.00 Uhr – Donnerstag 8.00 Uhr Rosenkranzgebet: Freitag 8.00 Uhr in der Pfarrkirche.

Zivildienstprojekt 2012/2013

Zivildienst im Jugend-Zentrum „Point“ Im Jugend- und Kulturzentrum Point in Neumarkt können Jugendliche, die das 28. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, den Zivildienst ableisten. Die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung führen die Zivildienstleistenden in die mannigfaltige Arbeit des Jugendzentrums (Beziehungsarbeit, freizeitpädagogische Arbeit, Organisieren von Events, Ausflügen, usw.) schrittweise ein. Die Zivildienstleistenden werden auch ermuntert und unterstützt, gemeinsam mit den Jugendlichen eigenständige Projekte zu entwickeln. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Fortbildungsangebote im Bereich der Jugendarbeit in Anspruch zu nehmen. Arbeitszeit und Entlohnung: 30 Wochenstunden, 5 Tagewoche, 12 Monate Zivildienst, inklusive Urlaube und sons-

tige Freistellungen; Bezahlung 433,80 € (zuzüglich der etwaigen Zwei- bzw. Dreisprachigkeitszulage, welche direkt vom Land Südtirol ausbezahlt wird). Grundkenntnisse der deutschen und italienischen Sprache werden erwartet. Wer den Zivildienst ableist, kann sich diese Zeit für die Pension anrechnen lassen und hat Anspruch auf die staatliche Gesundheitsversicherung und Bildungsguthaben für bestimmte Einrichtungen (Universitäten, Praktika, usw.). Ansuchen: Ein Ansuchen um Zulassung zum Zivildienst kann bis September 2012 gestellt werden. Genauere Infos beim Jugendzentrum Point, Bahnhofstraße 14 Neumarkt, tel. 0471/813302 oder info@point-bz.it.


Chronik 15

montaner dorfblatt 04/2012

Pfarrgemeinderat - Katholische Frauenbewegung

Pfarrwallfahrt nach Maria Trens Am Mittwoch, 27. Juni 2012, unternahmen einige Montaner und Montanerinnen die Wallfahrt nach Maria Trens, die von der Pfarrgemeinde und der Katholischen Frauenbewegung organisiert wurde. Bei schönem Wetter fuhren wir mit dem Bus nach Maria Trens. Kurz vor dem Wallfahrtsort führt ein Pilgerweg zur Gnadenkapelle der Gottesmutter. Im Heiligen Jahr wurde dieser Pilgerweg mit den Besinnungsstationen des glorreichen Rosenkranzes mit insgesamt 15 Stationen errichtet. Betend wanderten wir, jeder mit seinen persönlichen Anliegen, zur Gottesmutter nach Trens. Anschließend feierten wir dort mit unserem Pfarrer Heinrich Guadagnini die heilige Messe. Im Gasthof Post kehrten die Teilnehmer zum Mittagessen ein und fuhren dann nach Sterzing weiter. Dort konnte man an der Stadtführung teilnehmen oder einen Stadtbummel unternehmen. Nach der interessanten und fachkundigen Führung durch die Stadt traten wir die Rückfahrt nach Montan an. Allen, die am Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott.

In der Wallfahrtskirche Maria Trens wurde mit Pfarrer Heinrich Gudagnini die heilige Messe gefeiert.

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16 Chronik

montaner dorfblatt 04/2012

Pfarrgemeinderat

40-jähriges Priesterjubiläum Am Herz–Jesu-Sonntag war ganz Montan auf den Beinen. Bei strahlend blauem Himmel fand heuer wieder die feierliche HerzJesu-Prozession statt. Nach der Prozession gab es mehrere Gründe zum Gratulieren. Unser Herr Pfarrer Heinrich Guadagnini feierte nicht nur nachträglich seinen Namenstag, sondern auch sein 40-igste Priesterjubiläum. Heinrich Guadagnini wurde am 29. Juni 1972 zum Priester geweiht, nachdem er nach dem Besuch der Mittelschule und dem Gymnasium im Johanneum Theologie studierte. Seine ersten Erfahrungen sammelte er dann als Feiertagskooperator in Tiers, anschließend war er Kooperator in Neumarkt, St. Christine und in Eppan. 1988 kam er schließlich als Pfarrer nach Aldein und 20 Jahre später zu uns nach Montan, wo er das Erbe von Pfarrer Heinrich Meraner antrat. Er nahm die neue Herausforderung mit großem Einsatz und Engagement an. Die Pfarrgemeinderatspräsidentin Roswitha Tschöll begrüßte die Anwesenden und gratulierte dem Herrn Pfarrer zum Namenstag und vor allem zu seinem 40-igsten Priesterjubiläum. Bürgermeisterin Monika Hilber betonte in ihrer Ansprache das gute Verhältnis zwischen der politischen und kirchlichen Verwaltung. Sie dankte dem Pfarrer in besonderer Weise für sein Tun zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Anschließend überreichte Frau Roswitha Tschöll dem Pfarrer

das Buch von der Geschichte der Fleimstaler Straße und wünschte ihm viel Kraft, Gesundheit und Gottes Segen für seine weitere Tätigkeit in unserer Pfarrgemeinde. Mit einem Ständchen der Musikkapelle und einem Umtrunk endete die kleine Feier auf dem Dorfplatz.

In eigener Sache

Schügo-Gruppe Montan

Redaktionsschluss

Flohmarkt am Kirchtag

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Freitag, 21. September 2012. Das Dorfblatt erscheint am Freitag, 28. September 2012. Texte und Fotos könnten mittels E-Mail: dorfblatt@montan.bz geschickt oder persönlich an die Redaktionsmitglieder übergeben werden. Gerne helfen die Redaktionsmitglieder beim Abfassen der Texte bzw. verfassen eigenständig Berichte über die VereinsAktivitäten. Weitere Informationen: Tel. 333 30 24 111 (wt)

Von der Beratung zum Entwurf bis zur fertigen Ausführung, bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Ob modern, klassisch oder antik, wir bieten immer erstklassige, langlebige und handwerklich hochwertige Arbeit!

Mit einem Umtrunk am Dorfplatz von Montan endete die kleine Feier anlässlich des 40-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Heinrich Guadagnini

Auch heuer organisieren wir am Montaner Kirchtag, am 24. August 2012, einen Flohmarkt für Kinder. Wer Lust hat mitzumachen soll sich bis zum 20. August 2012 bei Heidi Jageregger melden: Tel.: 0471 819 654 - Handy: 331 23 826 91. Wir freuen uns, wenn viele mitmachen beim Kaufen, Verkaufen, Tauschen und Handeln! Die Schügo-Gruppe Montan

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Chronik 17

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Pfarrgemeinderat

Spiel und Spaß in San Lugano

E

nde Juni war es auch heuer wieder so weit! Dreiundzwanzig Ministranten unserer Pfarrgemeinde verbrachten ein paar Ferientage in San Lugano. Bereits am ersten Abend wurde ihr Mut beim Abendspaziergang und dem spannenden Detektivspiel im Wald auf die Probe gestellt. Nach einer kurzen Nacht in den Eisenbahnwaggons verging der zweite Tag mit Gaudispielen und den Proben für die „TalenteShow“ wie im Flug. Tom-Tom vom Jugenddienst begeisterte die Kinder mit tollen Geschicklichkeitsspielen. Unter anderem entstand im Wald ein kleines Dorf aus Ästen, Zweigen, Zapfen und anderen Materialien aus dem Wald.

„Südtirol Heute“ besucht Jugendlager Eine Erfahrung der besonderen Art bescherte der dritte Tag: Ganz unerwartet hatte sich das Filmteam von „Südtirol Heute“ angemeldet! Das war eine Aufregung! In aller Eile wurden Haus und die Waggons auf Hochglanz gebracht. Die Kinder „stylten“ sich, wie es sich für Filmstars gehört! Mit Begeisterung und Natürlichkeit gaben sie der Filmcrew Einblick ins Leben des Hüttenlagers und noch am selben Abend strahlten unsere Minis auf Südtirols Bildschirmen um die Wette.

Der nahegelegene Wald bot die besten Möglichkeiten zum Zeitvertreib

Lagerfeuer am letzen Abend Obwohl das heiß ersehnte Lagerfeuer am letzten Abend durch das schlechte Wetter etwas einbüßte, genossen alle die gemeinsam verbrachten Tage und freuen sich nun schon auf das nächste Jahr. Herzlichen Dank an alle, die auf irgendeine Weise zum guten Gelingen der Ferientage in San Lugano beigetragen haben: Eltern hatten Kuchen, Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt, Heidi Jageregger mit den jungen Begleiterinnen Miriam, Maria und Nadine gestalteten ein abwechslungsreiches und wertvolles Programm, das Küchenteam mit Waltraud, Christine und Marlies sorgte für eine ausgezeichnete Verpflegung, und nicht zuletzt auch ein Dank an die „Minis“ für ihren Einsatz das ganze Jahr über. Sie haben sich den Spaß am Minicamp wahrlich verdient.

Gespielt, gelacht und erzählt wurde beim Jugendlager in San Lugano beim ehemaligen Bahnhof der Fleimstalbahn.

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18 Leute

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AVS - Ortsgruppe Montan

Grundschule Montan - 3. Klasse

AVS-Wanderung

Lesenacht

Drei schöne Tage verbrachten 30 Freunde des Alpenvereins zu Pfingsten in Görz und Triest. Bei den Wanderungen zum Monte Ermada und zum Monte Sabotino erlebten wir die Schauplätze der berüchtigten Isonzo-Schlachten im 1. Weltkrieg. Die Berge bestehen hier vorwiegend aus Karstgestein und sind voll von natürlichen Grotten und Höhlen, die man zum Teil auch begehen und besichtigen kann. Im Krieg wurden diese Höhlen vom österreichischen Militär als Unterkunft und für Militärkavernen genutzt. Auf diesen Bergen verläuft der heutige Grenzweg zwischen Italien und Slovenien. Die Städte Görz und Triest sind allemal einen Kurzbesuch wert. Wir konnten gemütlich durch die vielen Straßen und Gassen der Stadt bummeln, entspannt im Cafe sitzen oder verschiedene Sehenswürdigkeiten anschauen. Auch das Kulinarische kam nicht zu kurz. Dem leichten Proviant vom Rucksack zu Mittag folgte dann ein reichhaltiges Abendessen, einmal sogar mit Kellereibesichtigung und Weinverkostung im sehr gepflegten Weingut Villanova. Am letzten Tag gab es zu Mittag feine Fischgerichte in einem kleinen Lokal direkt am Meer. Vor der Heimfahrt besichtigten wir noch das bekannte Schloss Miramare in Grignano bei Triest. Dank der guten Beziehungen unseres Reisebegleiters zu Land und Leuten wurden diese drei Tage zu einem eindrucksvollen Erlebnis. (AVS Ortsstelle Montan)

Am 4. Mai trafen wir uns um 20.00 Uhr mit Schlafsack, Taschenlampe und Pyjama in der Schule. Unsere ganze Klasse war dabei, wir waren alle schon sehr aufgeregt. Zuerst, wie jeder normale Camper, mussten wir unser Schlaflager vorbereiten. Dann gingen wir gemeinsam in die Bibliothek. Dort las uns die Lehrerin ein Stück aus unserem Buch „Das Zornickel“ vor. Dann spielten wir Pantomime und machten zu den Büchern des Leserucksacks verschiedene Rätsel und Spiele. Wir spielten und lasen noch lange, bis plötzlich die Lichter ausgingen und unsere Lehrerin verschwunden war. Wir mussten sie mit einem Partner und einer Taschenlampe suchen. Wer sie als Erster gefunden hat, hat gewonnen. Vor dem Schlafengehen las uns die Lehrerin eine Gruselgeschichte vor und nur wenige von uns bekamen ein klein wenig Angst. Um 23.30 Uhr war Bettruhe und wir durften noch ein bisschen lesen, dann wurden wir müde und die meisten schliefen ein. Am nächsten Morgen richteten uns einige Mamis ein leckeres Frühstück. Um 7.30 Uhr holten uns unsere Eltern ab. Wir waren sehr müde nach der Lesenacht! Elisabeth, Selena, Hanna und Nina

30 Teilnehmer zählte die Drei-Tages-Wanderung der AVS-Ortsgruppe von Montan

Für die Kinder der 3. Klasse Grundschule war die Lesenacht ein besonders spannendes Erlebnis.

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Chronik 19

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Seniorengruppe aus Oberbozen/Ritten

Die Oberbozner Senioren af Pinzon … Das Frühlingsausflugsziel der rüstigen Seniorengruppe aus Oberbozen/Ritten war Anfang Mai das idyllisch in den Weinbergen gelegene Dörflein Pinzon unterhalb von Montan, wo sie von Pfarrer Toni Niederstätter, der ja über 10 Jahre lang Pfarrer von Oberbozen war, samt Pfarrhäuserin Rosl Pöder und Beatrix Unterhofer, vulgo „Schluff Trixi“, erwartet wurden. Nach der Begrüßung von Pfarrer Toni in der schönen St. Stephan-Dorfkirche von Pinzon, erzählte er einige geschichtliche Dinge über die Kirche und das Dorf. Die Senioren waren begeistert und bewunderten sichtlich angetan den einzigartigen, geschnitzten und sehr sehenswerten, berühmten spätgotischen Flügelaltar von Meister Hans Klocker (Bildschnitzer aus Brixen), ein kunstgeschichtliches Juwel aus der Zeit um 1500. Anschließend feierten sie noch eine kurze Maiandacht mit Marienliedern und begaben sich dann in den gemütlichen Wirtsgarten zu Maya Gruber im nahe gelegenen Pinzonerkeller, wo Theresia RottensteinerTerleth vom Jansenhof ihre Tante Tilli Burger aus Oberbozen mit einem Rosensträussl überraschte… Nach einer herzhaften Marende wurden Helenes Liederhefte und Burgls Ziehharmonika geholt und es wurde ein fröhlicher Nachmittag mit Gesang und viel Gelächter, wozu Pfarrer Toni, Rosl und Beatrix mit Erzählungen und Erinnerungen ihren Teil beitrugen. Vor der Heimfahrt wurde noch „Wahre Freundschaft…“ gesungen, es gab ein „Abschiedsschnapsl“ im beschaulichen Garten bei Beatrix am Grünweinhof,

„Staatsbesuch“ der Rittner Seniorengruppe in Pinzon… - Foto: www.byou.it

wozu sich auch die Bürgermeisterin von Montan Monika Delvai Hilber, die mütterlicherseits Rittner Abstammung ist, dazugesellte und die Rittner ganz herzlich begrüßte. Auf der Heimfahrt waren sich alle einig: Dieser Ausflug war spitze!!! (Burgl Baumgartner-Schenk und Beatrix Unterhofer)

Pfarrcaritas Montan

Gartenfest für die Senioren Am Herz-Jesu-Sonntag organisierte die Pfarrcaritas von Montan wiederum das traditionelle Gartenfest für die Montaner Senioren und Alleinstehenden. Bei sommerlichen Temperaturen trafen ab 17 Uhr die Senioren, darunter auch Familienmitglieder und Gäste, auf der Festwiese ein. Der Vorsitzende der Pfarrcaritas Josef Guadagnini begrüßte alle Anwesenden, allen voran die Senioren, die geschätzte Geistlichkeit Hochw. Heinrich Guadagnini und Herrn Benefiziaten Anton Markart. Herzlich begrüßen durfte er weiters die Frau Bürgermeister Monika Delvai Hilber, den Obmann der Seniorenvereinigung Johann Weissensteiner, den Obmann des KVW und des Seniorenbeirates Festl Pernter, sowie die Einsatzleiterin des Hauspflegedienstes Frau Johanna Grossberger. Die Frau Bürgermeister bedankte sich in ihrer Ansprache bei den Mitarbeitern der Pfarrcaritas für diese schöne Initiative, die besonders für die Senioren von Montan organisiert wurde. Für angenehme Unterhaltungsmusik sorgten Anton Oberberger, dem dafür herzlich gedankt sei, sowie der Volkstanzgruppe Montan, die mit ihren flotten Tanzeinlagen dem Fest einen besonderen Rahmen verliehen hat. Begleitet wurden die Volkstänze vom Musikanten Erwin Kramer mit seiner Ziehharmonika. Die Mitglieder der Pfarrcaritas beköstigten die Eingeladenen und Gäste mit schmackhaften Schnitzeln, Hamburgern und mit Strauben.

Am Herz-Jesu-Sonntag organisierte die Pfarrcaritas von Montan wiederum das traditionelle Gartenfest für die Montaner Senioren und Alleinstehenden.

Die Pfarrcaritas bedankt sich bei der Raiffeisenkasse Unterland – Filiale Montan und bei der Gemeindeverwaltung für Ihre freundliche Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit.


20 Chronik

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Mataner Krampusverein

Krampusverein gegründet Unter dem Namen „Mataner Krampus“ wurde die Krampusgruppe im Dezember 2011 gegründet um den kleinen und auch großen Dorfbewohnern das Fürchten zu lehren. Bei der Gründung waren 12 Mitglieder anwesend und somit wurde der Gründungsausschuss gewählt, der wie folgt für die kommenden 3 Jahre aussieht: Obmann Gabriel Wegscheider, Vize-Obmann Josef Amort, Schriftführer Lorenz Jageregger, Kassier Hubert Goldner, Allgemeine Aufgaben Dietmar Pichler und Andreas Ungerer. Der traditionelle Nikolausumzug mit Krampuseinzug wird von der Gruppe „Mataner Krampus“ im Dorfkern von Montan organisiert und durchgeführt. Wir unterstützen auf keinen Fall gewaltsame und rücksichtslose Auftritte. Im Gegenteil, wir distanzieren uns von solchen und sind bestrebt, Ihnen die schöne Seite des Brauchtums zu vermitteln. Unsere sorgfältig ausgewählten Auftritte hinterlassen bei jedermann einen bleibenden Eindruck. unseren 12 Krampussen lehren wir das Fürchten im Dorf und Umgebung. Unsere Mitglieder tragen schauerliche Holzlarven, lassen die Ketten rasseln und toben mit viel Gebrüll durch die Gassen. (Der Gründungsausschuss)

Vorne v.n.l.r.: Dietmar Pichler und Josef Amort; Stehend v.l. Gabriel Wegscheider, Hubert Goldner, Andreas Ungerer Auf dem Bild fehlt Lorenz Jageregger.

Katholischen Familienverband

Viel Spaß, Kreativität und Bewegung bei Bunter Woche Viel Spaß miteinander hatten heuer 19 Grundschulkinder bei der Bunten Woche des Katholischen Familienverbandes, die heuer vom 9. bis 13. Juli angeboten wurde. Im Vordergrund standen Tanz, Spiel, Kreativität und Bewegung in freier Natur. Mit einem Kreativ- und Spieltag startet die Bunte Woche am 9. Juli am Festplatz in Montan. Die Kinder konnten ihrer Fantasie beim Töpfern und Bänderknüpfen freien Lauf lassen. Die Wanderung zum „Gsteigerhof“ nach Gschnon fiel am Tag darauf wegen schlechter Witterung aus. Dafür gab es ein Alternativprogramm mit Tanz und einem Besuch im „Museum Zeitreise Mensch“ in Kurtatsch, wo allerhand Sammlerstücke aus unserer Gegend, von der Jungsteinzeit bis zur Neuzeit, bewundert werden konnten. Auf großes Interesse stieß ein Original der „Spinning Jenny“, der ersten industriellen Spinnmaschine zum Verspinnen von Wolle zu Garn, die seit kurzem im „Museum Zeitreise Mensch“ zu sehen ist. Am Mittwoch ging es von Weißenstein aus zu Fuß zum Petersberger Leger. Auf dem Weg zu Alm konnten sich die Kinder gemeinsam mit Hüttenwirt Alexander mit dem Thema „Überleben im Wald“ beschäftigen. Da gab es dann viele Möglichkeiten mit der Natur auf Tuchfühlung zu gehen: Wildkräuter und –beeren wurden verkostet, Waldhäuser errichtet, Lagerfeuer angezündet und beim Eichhörnchenspiel wurde die eine oder andere Nuss gestohlen. Langeweile hatten die Kinder auch nicht am Tag darauf beim Schwimmbadbesuch in Tramin. Die Bunte Woche endete am Freitag am Festplatz in Montan. Zur Überraschung der Eltern wurden Tänze und ein Theaterstück aufgeführt, die von

Eine schöne Zeit miteinander verbrachten die Kinder bei der „Bunten Woche“ des Katholischen Familienverbandes.

den Kindern vorab fleißig eingeübt worden waren. Zum Schluss gab es kostenlos Speis und Trank für Groß und Klein. Ein besonderer Dank gilt allen, die zum guten Gelingen der Bunten Woche beigetragen haben, insbesondere den Ausschussmitgliedern des Katholischen Familienverbandes, welche die Woche organisiert und die Kinder begleitet haben, den freiwilligen Helferinnen und Helfern und Margit Biasi für die köstlich zubereiteten Speisen.


Chronik 21

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KVW-Ortsgruppe Montan

Seniorenfahrt nach Altenburg Am Pfingstmontag, den 28. Mai 2012 organisierte die KVW-Ortsgruppe Montan die traditionelle Seniorenfahrt. Auf dem Kirchplatz von Montan versammelten sich um 14 Uhr die angemeldeten Teilnehmer, darunter auch die ehrenamtlichen Fahrer, die jedes Jahr mit ihren Privatautos die Senioren zum Ausflugsziel bringen. Nach der Fahrsegnung des Hochw. Heinrich Meraner ging die Fahrt nach Altenburg. Dort angekommen, feierten wir gemeinsam in der St.-Vigilius-Kirche eine Andacht, die von einigen Frauen des KVWAusschusses mitgestaltet wurde. Hochw. Heinrich Meraner erzählte anschließend Einiges über die Entstehung dieser Kirche. Danach ging es zu Fuß oder mit dem Auto in den nahe gelegenen Landgasthof „Sonnegghof“, wo für alle bei musikalischer Begleitung eine zünftige Marende aufgetischt wurde. KVW-Obmann Festl Pernter begrüßte im Gasthof alle Teilnehmer und

bedankte sich bei den freiwilligen Fahrern für ihre Bereitschaft und natürlich auch den beiden Musikanten Ernst und Erwin. Auch Bürgermeisterin Monika Delvai Hilber überbrachte die Grüße seitens der Gemeindeverwaltung, wünschte allen einen geselligen Nachmittag und dankte dem KVW für diese großartige Initiative. Traditionell werden vom KVW-Ausschuss die über 80-jährigen anwesenden Senioren mit einem kleinen Geschenk gratuliert. Unter den ältesten Frauen waren mit 89 Jahren Frau Rosa Aberham, Frau Rosa Haas und Frau Marianne Pfitscher mit in dieser Runde und unter den Männern Herr Otto Franzelin mit 86 Jahren. Nach diesem geselligen Nachmittag wurden die Senioren abends von den Fahrern wieder heimgebracht. Ein besonderer Dank geht an die Raiffeisenkasse Unterland – Filiale Montan für ihre finanzielle Unterstützung! Der KVW-Ausschuss Montan

KURZ UND BÜNDIG Sonnenaufgang am Weißhorn Wanderfreudige, Abenteuerlustige und Frühaufsteher laden wir ein, den Sonnenaufgang vom Weißhorn aus mitzuerleben. Start: Samstag, 04. August um 04.00 Uhr früh - Parkplatz Dorfeinfahrt. Gemeinsam fahren wir nach Radein, und wandern von dort aus Richtung Weißhorn. Nach dem Sonnenaufgang frühstücken wir im Hotel Schwarzhorn und gehen anschließend wieder gemütlich zurück zum Auto. Alle die gerne mitwandern möchten sind herzlich willkommen. (Die Wanderung entfällt bei Schlechtwetter) Informationen und Auskunft: Heidi Jageregger Tel. 0471 819 654 Heidi Lindner Tel. 349 893 92 38

Nadine Putzer

Zahlreiche Senionren aus Montan beteiligten sich an der Fahrt nach Altenburg

Nadine Putzer wurde in der Oberschule für Landwirtschaft Auer vom Schuldirektor Dr. Franz Tutzer für ihren Einsatz in der Schule mit folgendem Wortlaut prämiert: „In Anerkennung der guten schulischen Leistung und des Einsatzes für die Klassen- und Schulgemeinschaft Schuljahr 2011/12“. Wir gratulieren! Die Ministranten/Jungschar und die Schügo-Gruppen

Bäuerinnenorganisation Montan

Kellerführung im „Weingut Pfitscher“ Nach gelungenem Neubau wurde das Weingut Pfitscher als erste Kellerei Italiens mit der KlimaHaus-Wine-Zertifizierung ausgezeichnet. Am Donnerstag, den 2. August 2012 öffnet das Weingut Pfitscher exklusiv für uns seine Tore. Klaus Pfitscher wird uns durch den Kellereibetrieb führen und uns auch das Energiekonzept erklä-

ren. Anschließend werden uns Monika und Klaus mit allerei Köstlichkeiten aus Keller und Speisekammer verwöhnen. Treffpunkt: 18.00 Uhr auf dem großen Parkplatz. Von dort gehen zu Fuß zur Kellerei. Natürlich kann auch gefahren werden.

Kosten: € 25,00 für Besichtigung, fachkundige Weinkost und Finger Food Anmeldung: Handy-Nr. 366 812 17 70 bei Ulrike Tiefenthaler Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und einen schönen Abend. Die Bäuerinnenorganisation Montan


22 Chronik

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Alten- und Pflegeheim Lisl Peter

Was kostet es (k)ein Heim zu haben…

W

ie oft lesen wir Schlagzeilen wie: Sind Pflegeheime in Zukunft noch zu finanzieren? Führt uns die demografische Entwicklung in den Abgrund? Ist unser Sozialsystem ein Fass ohne Boden? Leben unsere Alten auf Kosten der Jungen? Solche und andere Schlagzeilen fordern uns auf, die Kosten einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Errichtung eines Alten- und Pflegeheimes ist Aufgabe der Gemeinden. Die Finanzierung erfolgt wie folgt: Strukturbezogen werden 60% der Kosten mit Landesförderung und 40% mit einem Darlehen aus dem Rotationsfond der Region finanziert. Das Darlehen zahlt die Gemeinde mit einem Zinssatz von 2,5% auf 20 Jahren zurück. Insgesamt sind es somit 80% der Kosten, welche mit Landeszuschüssen abgedeckt werden. Die Einrichtung wird mit einem Landesbeitrag von 70% und mit 30% Eigenmitteln bezahlt. Die laufenden Betriebskosten werden mit Tagessätzen der Bewohner, den Erlösen aus Schülermensa, Mitarbeiterkantine, Einnahmen aus Vermietungen und anderen Erlösen abgedeckt. Diese Einnahmen müssen die laufenden Kosten decken. Fast 85% kommen aus den Einnahmen aus Tagessätzen. Hier haben wir 75% der Bewohner, welche ihre Tagessätze zur Gänze selbst bezahlen. Bei 25% übernimmt die öffentliche Hand, sprich Gemeinde, einen Teilbetrag. Die Tagessätze werden jährlich vom Verwaltungsrat der Stiftung vorgeschlagen und von der Abt. 24 – Amt für Senioren – genehmigt. Aufwendungen für den Betrieb Griesfeld pro Jahr (alle Strukturen) Gesamtkosten ohne Investitionen Euro 4.543.091,92 Personalkosten Euro 3.660.000,00 Lebensmittelkosten Euro 225.040,00 Energiekosten Euro 116.848,21 Instandhaltungskosten Euro 76.665,00 Wartungsverträge Euro 34.015,00 Ausgaben für Abwasser, Müll Euro 46.543,91 Sonstige Ausgaben Euro 383.979,50 Erlöse aus dem Betrieb (alle Strukturen) Gesamte Erlöse Euro 4.698.050,00 Einnahmen aus Tagessätzen Euro 4.306,433,53 Erlöse aus der Mensa Euro 52.920,92 Erlöse aus Mieten Euro 41.981,90 Sonstige Erlöse Euro 296.713,65 Für jede Gemeinde ist es wichtig möglichst viel Wertschöpfung in der eigenen Gemeinde zu halten, um dadurch Einnahmen aus Gemeindeabgaben und Steuern zu erzielen. „Wertschöpfung“ im wahrsten Sinne des Wortes passiert dann, wenn die Gemeindebürger ihren Lebensmittelpunkt im Wohnort haben. Wir beschäftigen zur Zeit 117 Mitarbeiter in den verschiedenen Berufsgruppen. 26% kommen direkt aus Montan, Truden, Altrei und Aldein, 33% aus Neumarkt, 41% haben eine Wegstrecke von mehr als 10 km zur Arbeitstelle, 77% der Mitarbeiter sind Frauen und 70% können/müssen Beruf und Familie vereinbaren.

Das Alten- und Pflegeheim Montan stellt auch einen bedeuteten Wirtschaftsfaktor für Montan und Umgebung dar.

2.854.216,00 € werden in Form von Gehältern an die 117 Mitarbeiter ausbezahlt und fließen zu einem großen Teil wieder in den wohnortsnahen Handel, Gewerbe usw. Ein Blick auf die Sachausgaben, die direkt in die örtliche Wirtschaft fließen, wie zum Beispiel: 225.039,82 € Lebensmittelkosten und davon: 17% Einkäufe beim einheimischen Metzger 6% Einkäufe beim einheimischen Bäcker 26% Einkäufe beim einheimischen Lebensmittellieferant Rund 112.430,47 € fließen aus diesem Haushaltsposten direkt in den örtlichen Handel. Für die Instandhaltung von Gebäuden, Anlagen und Maschinen in Griesfeld ( alle Strukturen) wurden letztes Jahr ca. 75.665,00 € ausgegeben. Der einheimische Elektrofachbetrieb, die einheimische Heizungs- und Sanitärfirma, die örtlichen Maler- und Anstreicherfirma, der örtliche Tischlereibetrieb und noch andere Firmen haben aus diesem Posten 34.015,00 € erwirtschaftet. Wir kaufen auch beim einheimischen Gärtner und Blumenhändler, im Papierwarengeschäft, Lebensmittelgeschäft, bei der Druckerei, beim EDV-Techniker, und vielen anderen kleinen und großen Betrieben in den Gemeinden des Einzugsgebietes ein. Die Ausgabe dafür betrug letztes Jahr 33.179,88 €. Selbstverständliche gilt es für Griesfeld, so wie für alle anderen Betriebe im öffentlichen Bereich, Kosten zu vergleichen und den Nutzen für die Einrichtung abzuwägen. Daher werden von uns regelmäßige Preisvergleiche durchgeführt und die Vorteile von Einkaufsgenossenschaften ausgenutzt. Dabei gelingt es sehr oft, durch Verhandlungen mit den örtlichen Betrieben sehr gute Konditionen zu erreichen. Termine: Datum Uhr

Tag

Veranstaltung

10.08

19.30

Freitag

Geburtstagsfeier der im August geborenen Heimbewohner

24.08

17.00

Freitag

Patroziniumfeier


Chronik 23

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Öffentliche Bibliothek Montan

Neues in der Bibliothek Für unsere Leser haben wir wieder neue Bücher und Medien angekauft, welche ab Ende August für die Ausleihe zur Verfügung stehen werden. Dies sind unter anderem: Kinder- und Jugendbücher: Mama Muh liest; Die kleine Spinne; Isst der liebe Gott auch gern Schokolade?; Die 100 gefährlichsten Dinge der Welt und wie man sie überlebt; Historischer Jugendroman: Amelie in der Bronzezeit;

Sachbücher für Gartenfreunde und Bastler: Schattengärten gestalten; ReihenhäuserGärten; Der heilende Garten; Bauen mit Stein und Holz; Tolle Taschen selbst genäht; Bestsellerromane: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand; Reiches Erbe; Lena – eine Südtiroler Bergbäuerin; Verpielt, Teufelskreis Spielsucht; Hörbücher: Der Fluch der Maorifrau;Ein Moment fürs Leben; Mein Weg zu dir;

Musikkapelle Montan

Musiklager in Radein Vom 16. bis 21. Juli war es wieder so weit, das alljährliche Jugendlager der Musikkapellen Neumarkt, Truden und Montan fand beim Fölserhof in Radein statt. Über 30 Jungmusikanten der drei Gemeinden verbrachten die sechs Tage in der Sommerfrische mit musizieren in Kleingruppen und in der Großgruppe, aber auch der Spaß und die Unterhaltung während den Pausen durfte nicht zu kurz kommen. Es wurden verschiedene Brettund Kartenspiele gespielt, geschwommen, Fußball, Tischtennis und Federball gespielt oder in den Hängematten gerastet und am Abend wurde im Partyraum getanzt. Am Mittwochnachmittag kamen zwei Mitarbeiter des Jugenddiensts Neumarkt zu uns, um gemeinsam einige Spiele zu spie-

len, bei welchen alle viel Spaß hatten.Zum Abschluss der Woche wurde für die Eltern und Freunde der Jungmusikanten ein Konzert mit Frühschoppen organisiert, bei welchem sowohl die Kleingruppen wie auch die Großgruppe, unter der Leitung von Christoph Reiterer, ihre eingelernten Stücke zum Besten gaben. Obwohl es in Strömen regnete und es kalt war, hielten fast alle Zuhörer bis zum Schluss durch und stärkten sich im Anschluss bei einer Frankfurter oder Weißwurst. Wir bedanken uns bei allen Lehrern, Betreuern, Musikanten und Eltern für die gute Zusammenarbeit sowie bei der Raiffeisenkassa Unterland für die finanzielle Unterstützung! (gp)

Die Jugendkaplelle bei Ihrem Auftritt unter strömenden Regen

Öffnungszeiten der Bibliothek: Sonntag: 9.30 – 11.00 Uhr Dienstag: 18.00 – 20.00 Uhr Samstag: 9.00 – 10.30 Uhr Sonntag: 15.00 – 16.30 Uhr (September bis Juni) 18.30 – 20.00 Uhr (Juli und August) Öffentliche Bibliothek Montan

Lesesommer Die Bibliothek Montan ladet alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6-15 Jahren zum Lesesommer 2012 ein. So geht es: Lies mindestens 3 Bücher und mal ein Comic dazu (Kinder bis zu 6 Jahren können anstatt des Comics Bilder zu den gelesenen Büchern abgeben). Ziel sind 3 gelesene Bücher oder mehr. Wenn du das Leseziel (mindestens 3 Bücher) erreicht hast, nimmst an der Verlosung teil. Somit hast du die Chance auf einen der Hauptgewinne. Je mehr du liest, desto mehr Gewinnchancen hast du! Gib das ausgefüllte Anmeldeformular in der Bibliothek ab. Spätester Abgabetermin ist: Sonntag, 16. September 2012. Die Preise werden am Donnerstag, 27. September 16.00 Uhr in der Bibliothek verlost. 1. Preis: 2 Eintrittskarten für Gardaland 2. Preis: Gutschein für Pizzaessen 3. Preis: Büchergutschein und viele weitere Sachpreise Alles klar? Machst du mit? Achtung – Fertig – Los!

Kinder beim Lesen und Spielen in der Bibliothek


24 Chronik

montaner dorfblatt 04/2012

Volkstanzgruppe Montan

Dreharbeiten zum Kinofilm„Der stille Berg“

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üngst überraschte ein Anruf aus Österreich die Volkstanzgruppe Montan sehr: Eine Produktionsgesellschaft suchte nach Tänzern als Statisten für die Hochzeitsgesellschaft bei dem mittlerweile bekannten Kinofilm „Der stille Berg“ des Regisseurs Ernst Grossner. Der Film spielt in Südtirol im Jahr 1915: Der Südtiroler Andreas Gruber entdeckt auf der Hochzeit seiner Schwester zum ersten Mal in seinem Leben das andere Geschlecht: eine Italienerin. Die junge Liebe bekommt jedoch nicht viel Zeit, denn am nächsten Tag muss Andreas an die Front. Italien hat Österreich den Krieg erklärt. Der erste Weltkrieg überrollt Tirol und verwandelt die Dolomiten in einen der bizarrsten Kriegsschauplätze der Geschichte. Natürlich nahmen wir das Angebot sehr gerne an. Insgesamt vier Mal mussten sechs Tänzerinnen und Tänzer auf den Mendelpass ins Grand Hotel Mendola; erst zur Anprobe der Kleider und Kostüme, anschließend zum Dreh, welcher vom 16. bis zum 18. Juni stattfand. Pünktlich um 7 Uhr mussten wir auf der Mendel sein. Jeden Morgen mussten wir ins Kostüm, um uns der Spielzeit des Filmes entsprechend zu kleiden, und anschließend in die Maske, wo die Mädchen frisiert und dem einen oder anderen Jungen ein Schnauzer angebracht wurde. Die Zeit, bis wir zum „Set“ gerufen wurden, nutzten wir, indem wir mit bekannten Schauspielern wie Claudia Cardinale, William Moseley, Fritz Karl sowie mit Südtiroler Schauspielern Fotos machten. In der Zwischenzeit wurden wir mit Häppchen und Getränken umsorgt, bis wir zum Mittagessen gerufen wurden. Während der Dreharbeiten von den verschiedenen Szenen musste alles immer schnell gehen, damit alles so reibungslos wie möglich verlaufen konnte. Anschließend an die Dreharbeiten wurden auch Tonaufnahmen zu den verschiedenen Tanzschritten, Geräuschen auf dem Schotter und vom Klatschen aufgenommen. Die Szenen, bei denen wir dabei waren: Beim Hochzeitsfest im Saal und auf der Tanzfläche, beim Hochzeitsfoto und bei der kurz darauffolgende Kriegserklärung mit ihren Folgen, wobei die Hochzeitsgesellschaft in Panik und Hektik ausbricht. Nach 13 Stunden Dreharbeiten täglich bei heißem und sonnigem Wetter mussten wir wiederum in die Maske und ins Kostüm, um uns umzukleiden, bevor wir gemeinsam nach einem interessanten Drehtag nach Hause fuhren. Es war eine neue und tolle Erfahrung, auch im Bereich des Filmschauspiels unsere Gruppe präsentieren zu dürfen.

hinten v. l. n. r.: Philipp Oberberger, Georg Struffi, Christian Franzelin, Christian Terleth, Thomas Ruatti vorne v. l. n. r.: Vera Franzelin, Lisa Abraham, Barbara Boschetto, Michele Mayr, Barbara Pichler, Monika Struffi, Michaela Erler

v. l. n. r.: Thomas Ruatti, Christian Franzelin, Christian Terleth, Michele Mayr, Georg Struffi, Philipp Oberberger

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montaner dorfblatt 04/2012

Bauernjugend Montan

Sportliche SBJ Montan Am 7. Juli 2012 fand in der Laimburg das alljährliche Fußund Volleyballturnier des SBJ Bezirk Unterland statt. Zahlreiche Mannschaften des gesamten Bezirkes messen sich dabei in ihrem sportlichen Können. So war natürlich auch die SBJ Montan wieder mit einer großen und überaus motivierten Mannschaft mit dabei. Fußball wurde zu 6. gespielt, wobei immer 2 Mädchen auf dem Feld sein mussten. Trotz dieser Herausforderung konnten wir heuer nach kurzen Anfangsschwierigkeiten richtig groß auftrumpfen und schließlich, nach zahlreichen Spielen und langem warten, das Finale gegen die SBJ Tramin für uns entscheiden. Leider liegt der SBJ Montan Volleyball nicht so und wir mussten uns mit dem 8. Platz zufriedenstellen. In der Gesamtwertung reichte es schließlich für den 5. Rang. Wir hatten jede Menge Spaß und konnten uns wertvolle Punkte in dem heuer neu eingeführten Bezirkscup sichern.

Wertvolle Punkte für den Bezirkscup konnte die SBJ Montan beim Fußballund Volleyballturnier sichern.

Bäuerinnenorganisation Montan

Kräuterweihe zu Mariä Himmelfahrt Nach altem Brauch findet am Mittwoch, dem 15. August 2012 beim Festgottesdienst um 08.30 Uhr die Blumen- und Kräuterweihe statt. Auch heuer wird die Bäuerinnenorganisation Montan die Hl. Messe mitgestalten, Kräutersträußchen für die Segnung binden und diese nach dem Gottesdienst an die Gläubigen verteilen. Es wäre schön, wenn auch die gläubige Bevölkerung Kräuter- und Blumensträuße zur Segnung in die Kirche bringen würde, damit dieser schöne Brauch lebendig bleibt. An diesem hohen Festtag, auch Hoch-Unser-Frauentag genannt, wird natürlich auch die Tracht (Seidenschürze) getragen.

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Eurac

Die Lange Nacht der Betriebe


Chronik 27

montaner dorfblatt 04/2012 Montaner Dialekte

„Hutza treiben“ und „Witza stockn“

V

iel hatten die Kinder damals nicht zum Spielen und weil Not auch erfinderisch macht, konnten sie bereits aus den einfachsten Dingen wie einem Stecken und einem einfachen Stück Holz oder einer alten Dose sich ein Spiel erfinden. Mehr brauchte es zum Hutza treiben auch nicht. Hinter Hutza verbirgt sich nichts anderes als eine mundartliche Bezeichnung für Schwein oder spezifischer für Sau. Huzala nennt man dementsprechend ein kleines Schwein. Und so wie die Schweine getrieben werden, so wird auch hier der Ball mit einem Tier verglichen. Die Entsprechungen, die sich auch in anderen Gebieten feststellen lassen, geben in den Namen ebenfalls die verschiedensten Dialektausdrücke für Schwein wieder. Daneben gibt es auch die direkte Bezeichnung Sauball, Sautreiben oder das tirolerische Fackentreiben. In Schwaben beispielsweise nennt sich das Spiel Möckeles oder Nickeles. Mockel ist die mundartliche Bezeichnung für die Sau. Dabei versucht ein im Kreise Stehender mit seinem Stabe den Möckel oder Nickel (sei es ein Ball, ein Stein oder ähnlicher Ballersatz) in ein von den Mitspielern bewachten Grübchen zu „treiben“. Weitere Namen dieses einfachen, aber vermutlich wohl auch deshalb so weitverbreiteten Spiels waren Morenjagen, Treibball, Sautreiben, die alle ähnlich gespielt wurden. Beim Morenjagen beispielsweise werden soviele Grübchen gegraben, wie Mitspieler sind, dazu in der Mitte des Spielkreises noch eine Hauptgrube, die Morenkessen heißt. Darin liegt ein Holzklötzchen oder der Spielball, genannt More, was wiederum Sau bedeutet. Ähnliche Spiele mussten das Geiß specken und das Witza stocken gewesen sein. Immer ging es im Spiel um die Nachahmung der Tätigkeit des Hirten, das Vieh in eine bestimmte Richtung zu lotsen, bzw. zu treiben. Auch das für uns absolut unverständliche Witza muss also eine Tierbezeichnung sein. Im Tiroler Wörterbuch wird man bei witzala fündig, das das Kitz, auch Witschala bezeichnet. Witz benennt außerdem den Schafbock, den Widder oder auch Wutsch den Bock. Hauser nimmt in seinem Beitrag über das Hutza treiben in „Die Welt der Väter“ diese Bedeutung, nämlich Geiß auch für die Hutza an und spricht dann auch vom

Liebe Reinhild, lieber Werner! Wir haben in den letzten Tagen oft an Reinhild gedacht und sind froh, dass nun alles gut verlaufen ist und dass Mutter und Kindgesund sind. Ganz herzlichen Glückwunsch! Der kleine Jörg hat ja ein besonders schönes und warmes Nest gefunden, und wir sind sicher, dass er bei Euch die Geborgenheit findet, die so ein kleiner Mensch zum Heranwachsen braucht. Euch wünschen wir Fröhlichkeit und Gelassenheit bei der Erziehung – dann werden manche Probleme erst gar nicht auftreten. Wir werden Euch bald besuchen. Die Redaktion des Montaner Dorfblattes

Geiß treiben. Zum Abschluss noch eine Beschreibung des Fackentreiben von Karl Horak aus der Gegend um Wattens: Jeder Spieler hat einen kräftigen Stock von etwa 1½m Länge. In der Mitte der Spielfläche wird ein tellergroßes Loch gemacht, der „Saustall“. Im Abstand von etwa 4 m vom Stall entfernt werden, gleichmäßig in einem Kreis verteilt, um ein Loch weniger gemacht, als Buben mitspielen. Der Sautreiber muß nun mit einem Stock die „Sau“, eine leere, möglichst rund gebeulte Konservendose, von außen her in den Stall treiben. Die anderen Spieler hindern ihn dabei, indem sie versuchen, die Dose möglichst weit fortzuschlagen. Hiezu müssen sie für Sekunden den Stab aus ihrem Grübchen nehmen. Nimmt der Fackentreiber diese Gelegenheit wahr und setzt seinen Stock in das verlassene Loch, dann muß der Übervorteilte das undankbare Geschäft des Fackentreibens übernehmen. Gelingt es dem Fackentreiber, die Sau „einzutun“, ruft er laut: „Huderi, wuderi, über‘n Dållgn!“ Da müssen nun alle Spieler ihre Plätze wechseln. In dem allgemeinen Durcheinander gelingt es dem Sautreiber meist, sich eine verlassene Randgrube zu sichern. Wer keine Grube mehr erwischt, muß im nächsten Spiel die Sau treiben.

Altreier Hirten bei ihrer Freizeitbeschäftigung, dem „Hutza spielen“.


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Jugend-Ortsgruppen von Montan

Gaudiolympiade auf Castelfeder Ein Fest für Jugendliche sollte es sein und wurde es auch. In Zusammenarbeit mit dem Jugendring und den Schülergottesdienstgruppen fand am Pfingstsamstag 2012 am Sportplatz Castelfeder eine „Gaudi-Olympiade“ statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gemeinde Montan durch unsere Bürgermeisterin Monika Hilber und den Jugendreferenten Jürgen Facchinelli. Der Orts-Jugendring versteht sich als Vernetzung aller Vereine im Ort, die Jugendarbeit leisten. Zum Auftakt fanden Jürgen Facchinelli und der Vorsitzende des Jugendringes, Lukas Wegscheider, passende Worte zur Veranstaltung. Anschließend wurden 2er Gruppen ausgelost, die sich selbst originelle Namen einfallen ließen (siehe Punktetabelle). Der Parcours bestand aus folgenden „Stationen“: - Orginal Bogenschießen (Bauernjugend, Volkstanzgruppe) - Slackline und Apfelfischen (AVS-Jugend, Musikkappelle, Jugendgruppe) - Kupplungsspiel (Feuerwehr-Jugend) - Boccaman und Landkartenspiel (Jungschützen) - Torwand (FC) - Deko und Vorbereitung der Messfeier (KVW-Jugend) Die Veranstaltung wurde von Christian Terleth vorzüglich moderiert. Zwischendurch gab’s selbstgemachten Kuchen und Saft. Und natürlich gab es am Schluss auch eine Prämierung der Sieger, wobei vor allem das Motto galt: Dabeisein ist alles! Anschließend stimmte Don Michele Tomasi, Regens der theologischen Hochschule von Brixen, die Anwesenden auch geistig auf das Pfingstfest ein. Er zeigte sich höchst erfreut über die originellen Beiträge der Jugendlichen, angefangen beim Altarschmuck aus der Umgebung, die nachgestellte „Tagesschau“, die über die jüngsten Ereignisse des Jugendzeitalters berichtete, und nicht zu vergessen die musikalische Umrahmung der hl. Messe. Zum Abschluss dieses gelungenen Nachmittags punkteten die Helfer des Familienverbandes mit ihrem köstlich gegrillten Brat. Und mit den DJs Martin&Lukas kamen auch die Musikbegeisterten nicht zur kurz. Allen Vereinen und Einzelpersonen, die zum guten Gelingen dieses Festes beigetragen haben, sei ein herzlicher Dank ausgesprochen. Für die Preise, die von Firmen und Einzelpersonen zur Verfügung gestellt wurden, bedanken wir uns bei: Dolcelit-Salurn, Peter Gutmann-Rebschule Tramin, Stefanie Jageregger-Kegelbar, Georg Jageregger–Kurmark, Josef Ludwig, Klaus Obexer-Raika Montan, Franz Varesco–VOG, Norbert Varesco GmbH, Arthur Cappelletti–Cameo.

Team

Spieler

Punkte

SV Matan (1. Platz - Beste Mannschaft)

Markus Pernter und Florian Pernter

132

The winner are

Gregor Kiem Dibiasi und Fabian Ludwig

116

Skifohrer

Markus Jageregger und Alex Codalonga

109

M & M’s

Marion Dallio und Magdalena Guadagnini

107

Anonym

Alex Kavada und Maxi Pichler

104

Crazy

Manuel Wegscheider und Georg Amort

103

Laider gail

Maria Stürz und Lukas Zelger

98

FF Matan

Matthias Gall und MartinDondio

95

Rosnmahner

Peter Codalonga und Simon Pichler

84

Castlfeder Duo

Miriam Ludwig und Franziska Amort

81

Gipsbein Putzer Aaron (2. Platz - Durchschnitt) und Gabriel Wegscheider

80

Kalditscher

Jonas Galli und Karin Pichler

77

Supergirls

Daniela Dondio und Tanja Unterhauser

75

Mia san mia

Maria Tiefenthaler und Maxi Mick

74

Waschmaschin

Martin Jageregger und Selena Franzelin

72

Flintstones

Noah Degasperi und Christian Degasperi

72

Girls-Power

Anna Franzelin und Jasmin Degasperi

71

Gaialen

Hans Tiefenthaler und Martin Guadagnini

68

Glener Raber

Werner Ludwig und Jürgen Facchinelli

66

Ferrari Testa Rossa

Moritz Kiem Dibiasi und Gabi Lindner

63

C&C 3. Platz (Patzer)

Christian Terleth und Claudia Mutinelli

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Jugend-Ortsgruppen von Montan

Eindr端cke von der Olympiade

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Castelfeder

Neufunde von Castelfeder und Umgebung

D

er ca. 200 m hohe Felshügel von Castelfeder stellt eine natürliche Festung zum Etschtal hin dar. Günstige Umwelt- und Klimabedingungen, die geschützte Lage vor Überschwemmungen sowie auch die Nähe zur wichtigen Wasserstraße der Etsch haben den Menschen seit uralten Zeiten veranlasst, den Ort immer wieder aufzusuchen und zu besiedeln. In den letzten Jahren vom Amt für Bodendenkmäler durchgeführte Grabungen haben zu bedeutenden Neufunden nicht nur vom Hügel von Castelfeder, sondern auch aus der näheren Umgebung dieses außergewöhnlichen Ortes geführt. Die ältesten Neufunde gehen auf das Jahr 2007 zurück und stammen aus Auer. Die Aushubarbeiten für die Errichtung der neuen Umfahrungsstraße (SS 12) beim St. Daniel-Portal führten zur Entdeckung eines ganz besonderen Fundes: in einer natürlichen Felsnische konnte eine Bestattung, eine Mehrfachbestattung mit zwei erwachsenen Individuen und einem neugeborenen Kind, nachgewiesen werden. Die geborgenen Skelette gehen auf erwachsene Männer zurück, die in Hockerstellung beigesetzt wurden. Das Grab war talseitig von einer Steinsetzung begrenzt. Als Beigaben enthielt es bearbeitete Knochenfragmente, vermutlich eine Art Piercing. Die menschlichen Knochen wurden einer 14C- bzw. , einer Radiokarbonuntersuchung unterzogen, die eine Datierung in das ausgehende 4. Jahrtausend bzw. in das beginnende 3. Jahrtausend ergab. Das Grab datiert also in die Kupferzeit, und ist somit annähernd zeitgleich mit Ötzi. Sie stellt die einzige bisher gesichert aus dieser Zeit stammende Körperbestattung Südtirols dar. Im Jahr 2010 konnte im Vinschgau, bei Schlanders, eine Bestattung freigelegt werden, die vielleicht ebenfalls in die Kupferzeit datiert, gesicherte Daten liegen aber noch nicht vor.

Bedeutende Funde neben dem Frauensee In den letzten Jahren wurden auch auf dem Hügel von Castelfeder neben dem Frauensee bedeutende Funde freigelegt, Die archäologische Ausgrabung hat gezeigt, dass die seichte Kuppe über Jahrhunderte, ab dem ausgehenden 2. Jahrtausend v. Chr., zu kultischen Zwecken aufgesucht wurde: An dieser Stelle wurden zu Ehren der Gottheiten Brandopfer vollzogen. Dem Feuer wurden Keramikgefäße, Nadeln, Messer, Perlen und Ringe übergeben. Die überaus zahlreichen, zum Großteil in kleinste Bruchstücke gebrochenen Funde, datieren von der Spätbronzezeit bis in die jüngere Eisenzeit (ca. 1200 v. Chr. bis 1. Jahrhundert v. Cr.). Die ältere Eisenzeit (1. Hälfte 1. Jahrtausend v. Chr.) ist bisher nur durch vereinzelte Funde belegt. Einen besonderen Fund stellen 6 spätbronzezeitliche Goldohrringe (Ende 2. Jahrtausend v. Chr.) und ein bommelförmiges Goldschmuckstück dar, in feinster Technik aus dünnem Goldblech gefertigt. Der Goldschmuck, ein Ohrring ausgenommen, ist aus hohlem Golddraht gefertigt. Die Wandstärke des Golddrahtes variiert zwischen 0,30, und 0,13 mm. Dass damals, so wie heute, der Goldwert sehr hoch war, offenbart uns der große angewendete Arbeitsaufwand, denn durch die Formung so feiner Goldröhrchen konnten nur 2,81 g Gold eingespart werden. Das

6 spätbronzezeitliche Goldohrringe wurden auf Castelfeder gefunden.

Gesamtgewicht der sieben Schmuckstücke beträgt 3,04 g. Kalzinierte Knochen treten am Kultplatz beim Frauensee in größerer Menge überall und auf alle Schichten verteilt auf. Der ersten makroskopischen anthropologischen Untersuchung, die von Experten in Como vorgenommen wurde, zufolge, scheinen unter den kalzinierten Knochen auch solche des Menschen aufzutreten, wohl ein Hinweis, dass der Ort auch zu Bestattungszwecken aufgesucht wurde. Gesichert ist jedenfalls, dass in der ausgehenden Bronzezeit, im 11. Jahrhundert v. Chr., am Kultplatz eine Bestattung angelegt wurde. Die Graburne enthielt verbrannte Knochen und Beigaben, die dem Toten für sein Leben nach dem Tod mit in das Grab gegeben wurden: ein Bronzemesser, ein Rasiermesser und eine Nadel aus Bronze. Neben der Urne befand sich ein kleines Beigefäß. Die Beigaben deuten darauf hin, dass es sich bei dem Verstorbenen um ein männliches Individuum gehandelt haben dürfte, welches der anthropologischen Untersuchung zufolge zwischen dem 8. und dem 15. Lebensjahr verstorben ist.

5 Gräber nördlich von Pinzon gefunden In ca 1,5 km Entfernung zum großen frühmittelaterlichen Castrum (Festung) von Castelfeder konnte vor einigen Jahren nördlich des Dorfkernes von Pinzon ein Bestattungsareal mit fünf Gräbern freigelegt werden. Die Gräber waren z. T. bei den Bauarbeiten stark gestört worden. Die 3 an der bergseitigen Baugrubenwand gelegenen Körperbestattungen waren in einer Reihe, in einem Abstand von ca. 50 cm voneinander, angeordnet. Die Gräber enthielten verschiedene Beigaben. Durch Anzahl und Qualität der Beigaben hebt sich Grab Nr. 5 hervor, das eine Glasperlenkette, 2 Körbchenohrringe, einen Bronzearmreif und eine Pressblechfibel enthielt. Die Beigaben deuten darauf hin, dass es sich um eine romanische Frauenbestattung handelt. Infolge der anthropologischen Untersuchung kann ein Sterbealter von 14 Jahren angenommen werden. Die anhand der Beifunde gewonnene Datierung der Gräber in das Frühmittelalter (7. – 8. Jh.) wurde durch die an der Eidge-


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Raiffeisen informiert die Jugend

Jetzt bereits ans Sparen denken!

Seit dem Jahre 2007 konnten verschiedene Funde bei Castelfeder und Umgebung ausgegraben werden.

nössischen Technischen Hochschule Zürich vom Institut für Teilchenphysik durchgeführte C-14-Datierung bestätigt. Im Jahr 2008 wurde am nördlichen Fuß des Hügels von Castelfeder, im Gemeindegebiet von Auer, anlässlich der Errichtung einer neuen Straße im Gebiet „Schwarzenbach“ eine Notgrabung durchgeführt, die zum Nachweis einer römerzeitlichen Straße geführt hat. Nachdem der zum Hügel von Castelfeder steil ansteigende Straßenverlauf vermutlich infolge statischer Probleme einige Meter bergwärts verlegt worden war, wurden in die bereits aufgegebene Straße frühmittelalterliche Bestattungen angelegt. Die 3 beigabenlosen Gräber waren mit Steinen umrandet. Die in Pinzon und am Fuße des Hügels von Castelfeder, in der Zone Schwarzenbach, nachgewiesenen frühmittelalterlichen Gräber bezeugen eine intensive Besiedlung des Umfeldes des ausgedehnten Castrums von Castelfeder. Dieses bedeutende Castrum stellte offensichtlich eine Art Zentrum dar, um das herum sich die Besiedlung konzentrierte. Die Bewohner dieses Gebietes konnten bei drohender Gefahr hier Zuflucht finden. (Catrin Marzoli)

Du hast dir sicherlich schon oft Gedanken über deine Zukunft gemacht. Jeder hat dabei andere Vorstellungen. Vielleicht sind deine Wünsche sehr konkret: von zu Hause ausziehen, einen bestimmten Beruf erlernen, reisen, eine Familie gründen? Oder lebst du lieber in den Tag hinein? Egal, ob du im Moment dabei bist, dir einen bestimmten Wunsch zu erfüllen oder dir alle Möglichkeiten offen hältst: Du benötigst Geld dazu. Ein finanzielles Polster schafft dir die nötige Luft, um unabhängig zu sein und etwas auf die Beine zu stellen. Aber wie kriegst du deine Finanzen auch mit wenig Geld in den Griff? „Es kommt nicht darauf an, was man hat, sondern was man daraus macht!“ Geld ist kein Wert an sich, sondern ein Mittel zum Zweck. Wer mit Geld bewusst umgeht, hat mehr Freiheiten. Aller Anfang ist dabei das Sparen – nur so kommt auf die Dauer etwas zusammen. Wieso überhaupt Geld sparen? Selbstständig werden, unabhängig sein, Zukunft gestalten – wem es finanziell gut geht, der hat einfach mehr Möglichkeiten. Dabei musst du dich gar nicht einmal groß einschränken, da die Zeit auf deiner Seite ist. Du wirst sehen, es lohnt sich! Wenn du schon früh damit anfängst, dann ist es einfach in bestimmten Abständen eine kleine Summe auf die Seite zu legen. Das kriegst du fast gar nicht mit, und plötzlich hast du den nötigen Betrag zusammen, um dir deinen Wunsch zu erfüllen. Du hast Wünsche. Wir haben die Wege. Gestalte deine Zukunft. Jetzt!

Josef Hofer, Jugendberater in der Geschäftsstelle Montan der Raiffeisenkasse Unterland

Auch eine Halskette konnte bei den letzten Ausgrabungen gefunden werden.


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Die Wanderung des Monats

Wanderung am Jochgrimm

D

ieser hochsommerliche Wandervorschlag führt uns vom Jochgrimm nicht zu den Hausbergen vom Weißoder Schwarzhorn, sondern in einer angenehm nicht steilen Wanderrunde zu den weniger bekannten Kugel und Leiten Spitzen. Tourenverlauf: Gleich beim Berghotel Jochgrimm (1989 m) folgen wir der Markierung Nr. 4, dessen Verlauf zwischen der kleinen Kapelle und dem Gastank in enger Einzäunung auf die Weidewiesen hinter einem Bächlein leitet. Weiter vorne mündet der Wiesensteig in einen Fuhrweg über und durchquert abwärts einige Almwiesen. Schon bald wendet sich die Markierung dem Waldgürtel zu und nach einigen kurzen Auf- und Abstiegen wandern wir unter dem Schwarzhorn-Schilift hindurch. Die angenehme Wanderung führt bei einer Waldlichtung gleich nach einer erfrischenden Quelle an eine Abzweigung mit der Aufschrift Schwarzhorn vorbei und folgt den breiter werdenden Wanderpfad leicht abwärts zum Kugeljoch (1923 m). Zweihundert Laufmeter südlich befindet sich die neuerrichtete Obere Kugelalm im Gemeindegebiet von Daiano. Unser nächstes Ziel jedoch ist die Aussichtskuppe der Gugelspitze. Von den vielen Wegweisern am Kugeljoch finden wir keinen mit der Aufschrift Kugelspitze. Trotzdem können wir den Aufstieg zur Kugelspitze nicht verfehlen. In südwestlicher Richtung folgen wir direkt vom Kugeljoch den steilen Blockstufen, die sich gleich in mehreren schön angelegten Serpentinen den Waldhang hochwinden und auf der Kugelspitze enden. Der begraste Gipfelplatz (2077 m) verleitet zum Verweilen, zum Genießen und Staunen. Nur am Wochenende kommen Gruppen von Wanderern hier hoch und rauben dem romantisch- grandiosen Platz seine Ruhe. Unter der Woche bleibt den Kamelbuckeln der Kugel und Leiter Spitze viel Zeit sich zu erholen. Hier angekommen eröffnet sich ein herrliches Panorama auf den Alpenhauptkamm, auf unsere Hausberge die zum Greifen nahe sich vor uns ausstrecken, auf die Bozner Talsohle, auf das Fleimstal mit seinen Dörfern und Fraktionen, auf die Lagoraigruppe, Palagruppe, Brentagruppe und nicht zuletzt den Reggelberg mit Aldein, Radein und natürlich die Gemeinde von Truden mit ihren Bergwiesen, der Cisloner Alm und das halbe Dorf samt Kirchturm ist hier oben auch noch ersichtlich.

Richtung Tagesziel, der Leiter Spitze In westlicher Richtung erwartet uns die etwas tiefer gelegene Leiterspitze. Wir überschreiten die Kuppe der Kugelspitze und steigen in mehreren Wanderkehren zu einer größeren Wiese ab. Hier biegen wir scharf rechts ab und gelangen auf den Wandersteig der über die Leiterspitze nach Radein führt. Nach einer kurzen dicht bewaldeten Strecke führt der Steig auch schon zwischen vielen umgestürzten dürren Baumstämmen zur Leiter Spitze empor. Die vorgelagerte Preussenbank aus dem Jahre 1979 und das Gipfelsteinmännchen untermauern auch schon den höchsten Punkt. Von diesem Aussichtspunkt sehen wir noch besser ins Unterland vor, ansonsten ähneln sich beide Gipfel. Der Wandersteig mit der Markierung K der von Unterradein oder Kaltenbrunn hier hochführt ist ein mühevoller Anstieg, die einzigartige andauernde Aussicht über beide Landesgrenzen hinweg lässt Ziele näher rücken, und für viele ist der Endpunkt das

Die ISI-Hütte inmitten der Weidewiesen ist eine beliebte Einkehrmöglichkeit entlang der Wanderung am Jochgrimm

Schwarzhorn. Unser heutiges Tagesziel ist mit der Leiter Spitze (2027 m) bei weitem erreicht, wir können umdrehen. Zuallererst gehen wir den Aufstiegssteg zurück, steigen nicht mehr auf die Kugel Spitze hoch, sondern queren waagrecht der Markierung (K) folgend zum Kugeljoch. Am Joch angekommen wenden wir uns nach Norden und folgen der Aufschrift ISI Hütte (50 Min.) Der steile Fuhrweg führt uns ein kurzes Stück abwärts um gleich nach rechts den Hang entlang immer der Markierung (K) folgend hinunter zu einer lichten Forststraße, die uns zu den Kalditscher Almen führt. Dort angelangt weist uns die Markierung nr. 7 nach rechts zur Talstation des Schwarzhornliftes und gleich links über ein kurzes Wiesenfeld zur Isihütte empor. Die im Jahre 2009 wiedererrichtete Alm – Restaurant - Hütte war einst das erste Gasthaus am Jochgrimm. Heute ist die Hütte ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer und Winter. Viel kulinarisches wird im Hüttenrestaurant von der Besitzerin Frau Isolde Daldoss und ihrem Team liebevoll zubereitet. Ein Abstecher lohnt sich immer. Ab der ISI Hütte führt die Markierung Nr. 7 inmitten der Weidewiesen zu unserem Ausgangspunkt Jochgrimm zurück. Dieser letzte Abschnitt unserer Wanderroute wird meist vom typischen Kuhglockengeläute der weidenden Kühe begleitet. Wer dann die Heimfahrt in Begleitung der vielen Kuhglocken antretet, der besucht die Almhöhe bestimmt wieder. (fl)

Die Wandertour im Überblick Anreise: Montan – Cavalese – Lavazé Joch – Jochgrimm Tourencharakter: Einfache Almwanderung, auch als Familienwanderung geeignet. Ausgangspunkt: Jochgrimm Parkplatz – Berghotel Jochgrimm (Walter) Gesamtzeit: Für die beschriebene Runde benötigen wir ca. 3,30 Std. Höhenunterschied: ca. 300 Höhenmeter Wanderkarte: 1:25.000 – Tabacco, Karte Nr. 014 (Val di Fiemme) Handyempfang: auf der gesamten Strecke


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Dorfleben

Holz für die Pfarrer in Pinzon Es ist bereits zur Tradition geworden, dass freiwillige Helfer einen Tag lang in den Gemeindewald gehen, um Holz für die Geistlichen in Pinzon ins Tal zu bringen. Am Samstag 21. Juli war es wieder einmal soweit. Einige freiwillige Helfer begaben sich diesmal in den Hüttwald, genauer gesagt zum „Zweier“. Organisiert wurde die Aktion von Gustl Amort in Zusammenarbeit mit dem Gemeindereferent für Waldangelegenheiten Andreas Ludwig. Zur Stärkung der freiwilligen Helfer wurde von Engelbert Amort am Hackelboden Plent und Wurst gekocht, welche von Pfarrer Anton Niederstätter spendiert wurde. Am Nachmittag wurde das Holz nach Pinzon transportiert und fachgerecht gestockt. Die beiden Pfarrer, Anton Markat und Anton Niederstätter bedankten sich im Anschluss mit einer kräftigen Marende. An dieser Stelle ergeht ein herzlicher Dank an die Mitarbeiter der Forstbehörde, die die notwendigen Holzarbeiten durchgeführt haben. Das Holz wurde im Rahmen des Auerhahn-Schlages gefällt. Der Gemeindereferent für Waldangelegenheiten Andreas Ludwig bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz und Hilfsbereitschaft. Mit dabei waren: Amort Gustl, Michael Ludwig, Max Nussbaumer, Nikolaus Rizzolli, Karl Rizzolli, Werner Ludwig, Andreas Ludwig und Heinrich Franzelin;

Die Marende bildete den Abschluss des Arbeitseinsatzes der freiwilligen Helfer.

Für das Leibliche Wohl gesorgt haben: Engelbert Amort, Häuserin Frau Rosa und Pfarrer Anton Niederstätter.

ASGB

Jugenddienst Unterland

EEVE-Erklärung 2012 in Montan

40 Mitarbeiter für den Sommer

In Südtirol gibt es für alle Bereiche, in denen öffentliche Zuschüsse ausbezahlt oder Tarife kassiert werden (z.b. Sozialhilfe, Familienförderung, Wohnbau, Schulfürsorge) eigene Kriterien zur Bewertung des Einkommens und Vermögens der Gesuchsteller. Um diese unterschiedlichen Bemessungskriterien zusammenzufassen wurde die EEVE (Einheitliche Einkommens und Vermögenserklärung) eingeführt. Im Jahr 2012 muss die EEVE für folgende Leistungen ausgefüllt werden: Familiengeld des Landes, Regionales Familiengeld, Ticketbefreiung für Bedürftige (Kodex 99), Rückerstattung der Ausgaben für zahnärztliche Prothesen, Tarifbeteiligung für Sozialdienste (Altersheime, Hauspflege, Kinderhorte, usw.), Leistungen der finanziellen Sozialhilfe, Rückerstattung der Ausgaben für die indirekte Betreuung bei Krankenhausaufenthalten. Um den Bürgern der Gemeine Montan beim Ausfüllen der EEVE behilflich zu sein, bietet der ASGB direkt vor Ort folgende Termine an:

Für die Sommerferienprogramme beschäftigt der Jugenddienst Unterland 40 Mitarbeiter, welche die Kinder im Kindergarten-, Grund- und Mittelschulalter betreuen werden. Am Samstag, 26. Mai und Sonntag 27. Mai 2012 fand ein Schulungswochenende in San Lugano für diese Betreuer statt. Mit rund 1.400 Teilnehmenden Kindern und Jugendlichen innerhalb von sechs Wochen in insgesamt acht Gemeinden ist der Jugenddienst Unterland der größte Anbieter von Sommerprogrammen im Unterland. Für die Betreuung erhalten 40 Jugendliche einen Arbeitsplatz und beschäftigen in den sechs Wochen die Kinder mit einem umfangreichen Programm, zu dem Lidobesuche, Ausflüge, Kreatives und Spielerisches zählen. „Beim Schulungswochenende erhalten unsere Betreuer einige Praktische Inputs von Seiten unserer Mitarbeiter und haben zudem bereits die Möglichkeit in den einzelnen Teams die Programme inhaltlich zu planen“, sagt Helga Ruatti Mair, Präsidentin des Jugenddienst Unterland und meint weiter: „je besser alles Organisiert und Vorbereitet ist, umso weniger Risiko geht man ein. In den letzten Jahren hatten wir keine größeren Unfälle und Zwischenfälle weil wir versuchen für alles gerüstet zu sein.“ Die Sommerprogramme werden im Auftrag der Gemeinden organisiert und sollen eine Entlastung vor allem für berufstätige Eltern sein, aber auch den Kindern einen Sommer voller Erlebnisse unter gleichaltrigen bieten.

Donnerstag, den 20. September 2012 am Nachmittag und Donnerstag, den 27. September 2012 am Vormittag im Ratsaal vom Gemeindeamt Montan.


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Rheuma-Liga

Rheuma-Liga Südtirol/Aufruf

Rheuma-Liga

Lust aufs Ehrenamt?

Die Rheuma-Liga Südtirol hat in den vergangenen drei Jahren unter der Führung der Bezirksleiterinnen Karin Pallabazzer aus Neumarkt und Christine Peterlini aus Montan eine rege Tätigkeit aufgebaut. Neben Informationsvorträgen zum Thema Rheuma – wie letztlich in Montan in Zusammenarbeit mit dem Verein FreundeAmici mit der Montaner Präsidentin Irene Mirrione Malojer – wird das Hauptaugenmerk auf die Bewegungstherapie gelegt. Es werden Warmwassergymnastikkurse, Trockengymnastikkurse, Nordic-Walking Kurse und demnächst vielleicht auch ein Qigong-Kurs angeboten. Alle Kurse werden von ausgebildeten Physiotherapeuten geleitet, unter anderem von der Montanerin Claudia Tschöll und der Aldeinerin Angelika Pichler. Auch nicht Rheumatiker können das Angebot der Rheuma-Liga nutzen, sofern sie Mitglied der Rheuma-Liga werden. Anfang November wird die Rheuma-Liga in Zusammenarbeit mit der KVW-Ortsgruppe Aldein auch einen Informationsvortrag in Aldein zum Thema Rheuma veranstalten. Für nähere Informationen stehen die Bezirksleiterinnen gerne zur Verfügung. Kontakte: BL Karin Pallabazzer Tel.: 327 454 98 54 und BL Christine Peterlini Tel.: 347 462 31 98 jeweils Mo-Fr von 08.00-12.00 und von 14.00-17.00 Uhr; E-mail: unterland@rheumaliga.it (bald verfügbar) Büro: Montag und Mittwoch von 08.30 bis 12.00 Uhr Tel.: 0471 979 959 - Fax: 0471 537 847; info@rheumaliga.it www.rheumaliga.it - Wir sind auch auf Facebook registriert.

Die Rheuma-Liga Südtirol ist ein ehrenamtlich geführter Verein, der sich nunmehr seit mehr als 20 Jahren für die Belange der Rheumakranken in Südtirol einsetzt, von denen es mehr als 18.000 gibt. Dabei ist Rheuma keineswegs eine Krankheit, die nur alte Menschen betrifft, ganz im Gegenteil: Rheuma kann jeden treffen, vom Kleinkind bis zum Greis, Frau und Mann. Die Rheuma-Liga organisiert sowohl Warmwasser- und Trockengymnastikgruppen als auch Nordic-Walking und Qigong-Gruppen, wobei alle Gruppen von ausgebildeten Physiotherapeuten beziehungsweise Instrukteuren geleitet werden. Bewegung ist für Rheumatiker, aber auch für Nichtbetroffene, von großer Bedeutung. Betroffene und Nichtbetroffene können, sofern sie Mitglied bei der Rheuma-Liga sind, das Angebot des Vereins nutzen. Die Rheuma-Liga ist zurzeit dabei, in ganz Südtirol Bezirksgruppen zu gründen, um in allen Bezirken Südtirols die Gymnastikgruppen anzubieten. Wir bitten daher all jene, die sich gerne für die Rheuma-Liga ehrenamtlich engagieren möchten und am Ausund Aufbau der Bezirksgruppen mitwirken möchten, sich bei der Rheuma-Liga Südtirol zu melden. Kontaktdaten: Rheuma-Liga Südtirol Pillhof 25 – 39057 Eppan Tel.: 0471 979 959 Fax 0471 537 847 info@rheumaliga.it www.rheumaliga.it

Alten- und Pflegeheim Lisl-Peter

Sprechstunde der Pflegedienstleiterin Wir weisen darauf hin, dass unsere Pflegedienstleiterin, Frau Frau Sonja Plaickner, für Informationen zur Heimaufnahme immer an folgenden Tagen anwesend ist: Griesfeld Neumarkt Montag und Donnerstag von 9.00 – 12.00 Uhr v.l.n.r.: BL Christine Peterlini, Dr. Maier Armin (Leiter der Rheumaambulanz Bozen) BL Karin Pallabazzer

Lisl Peter Montan Mittwoch von 9.00 – 12.00 Uhr

Musikkapelle Montan

Großes K&K Marschkonzert in Villanders Am Samstag 4. August spiel die Musikkapelle Montan beim Tiroler Volksfest (Dorffest) in Villanders ein Marschkonzert zusammen mit den Musikkapellen Kollmann und Patsch. Beim diesem Marschkonzert mit dem klingenden Namen „Unter dem

Doppeladler“ werden Märsche aus der K&K Zeit aufgeführt. Um 18:30 Uhr marschieren die drei Kapellen zum Dorfplatz wo ab 19 Uhr das Marschkonzert stattfindet. Das Konzert findet bei jeder Witterung statt.


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Dorfleben

Die begehrten Sommerjobs Endlich Schulferien, Sommer, Sonne und ein bisschen faulenzen, einfach die Ferienzeit genießen. Das gilt aber nicht für alle jugendlichen Oberschüler ab 16 Jahren. Denn wer das sechzehnte Lebensjahr vollendet und die erste Klasse einer Oberschule besucht hat, der kann einen Ferialvertrag mit einem Arbeitgeber abschließen und selbst bestimmen wie lange er über den Sommerferien arbeiten möchte. Die Planung und Anfrage beim Arbeitgeber für einen solchen Sommerjob beginnt oft bereits ein Jahr vorher. Viele unserer Schüler nutzen somit die Möglichkeit in die Arbeitswelt einzuschnuppern, andere wiederum legen großen Wert darauf, selbst über den Sommer einige Euro zu verdienen.

Manuel Walter

Wie uns einige Arbeitgeber berichteten, sind die Arbeitsanfragen in den letzten Jahren gestiegen und einige größere Betriebe haben bereits im Frühjahr ihre Sommerstellen vergeben. Verblüffend vielfältig ist das Angebot: vom Arbeitsplatz im Gartenbereich und der Landwirtschaft, vom Einzelhandel und Supermarktketten, von der Mithilfe im Gastgewerbe und der Unterhaltungsindustrie bis hin zur Mithilfe im Freibad. Das Dorfblatt hat sich mit zwei Jugendlichen unterhalten und anhand einiger Fragen über ihre ersten Eindrücken und Erfahrungen befragt.

Alex Pfitscher Welche Schule wirst du im Herbst besuchen? Im Herbst werde ich die 5. Klasse der Oberschule für Landwirtschaft in Auer besuchen.

Welche Schule wirst du im Herbst besuchen? Ich werde im Herbst die 3. Klasse der Wirtschaftsfachoberschule H. Kunter in Bozen besuchen. Wie gefällt dir die Arbeit ? Die Arbeit gefällt mir auch wenn sie anstrengender ist als ich gedacht habe. Der wesentliche Unterschied zum Schule gehen neben dem Geld, ist dass Manuel Walter wenn man nach Hause kommt kann man einfach rasten und nicht noch an Hausaufgaben oder morgige Tests arbeiten muss. Welche größere Arbeitsschwierigkeit hast du wie gemeistert? Die größten Schwierigkeiten hatte ich beim Aufstehen um 06:00 Uhr da ich es mir in den Ferien abgewöhnt habe. Diese Schwierigkeit habe ich jetzt aber überwunden auch wenn es immer noch nicht so toll ist. Bleibt noch etwas Zeit für den privaten Sommerurlaub? Ich habe keine Zeit für einen Sommerurlaub da die Schule heuer schon am 5. September beginnt und ich bis zum 31. August arbeiten muss. Welchen Ratschlag kannst du anderen Jugendlichen weitergeben? Ich kann anderen Jugendlichen nur den Ratschlag geben so früh wie möglich für einen Sommerjob anzusuchen da die Auswahl nicht so groß ist und auch die Angebote annehmen, weil ich habe den Juli großteils auf dem Sofa verbracht da ich nicht wusste was tun und habe mich richtig gefreut endlich wissen wie den Tag verbringen. Vielen Dank für das Gespräch.

Hast du leicht einen Sommerjob gefunden? Ich habe erfahren, dass bei der Forstverwaltung im Sommer Studenten angestellt werden um bei verschiedenen Arbeiten mitzuhelfen. Daraufhin habe ich Alex Pfitscher mich beworben. Wie gefällt dir die Arbeit? Mir gefällt die Arbeit sehr gut, da ich fast den ganzen Tag im Wald bin und somit auch an heißen Tagen nicht viel von der Hitze spüre. Außerdem lerne ich die Umgebung von Montan besser kennen und vor allem die vielen Wanderwege und –steige. Welche größere Arbeitsschwierigkeit hast Du wie gemeistert? Ich hatte eigentlich keine größeren Arbeitsschwierigkeiten. Bleibt noch etwas Zeit für den privaten Sommerurlaub? Ich habe bereits eine Woche nach Schulschluss mit dem Ferienjob begonnen und werde bis Ende August bleiben. Deswegen werde ich in diesem Jahr keinen Sommerurlaub machen, aber da ich am Samstag und Sonntag frei habe gehe ich dort mit meinen Freunden zum Schwimmen oder wir unternehmen sonst etwas zusammen. Welchen Ratschlag kannst Du anderen Jugendlichen weitergeben? Wenn man im Sommer arbeitet kann man sich vielleicht besser vorstellen wo und in welcher Richtung man später einmal arbeiten möchte. Danke und viel Erfolg fürs nächste Schuljahr.


Chronik 37

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Kinderecke

Die Natur als Kunstwerk und wir mittendrin - „Finden regt das Erfinden an.“ Tolle Ideen zum Basteln im Wald oder im Garten: Mandalas aus Blättern, Steinen und vielem mehr, Waldmonster und Figuren finden und gestalten. Hast du Lust für eine Landschaftskunst? Mandalas, die draußen im Freien entstehen - aus all dem, was du findest. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du brauchst für ein Wald-Mandala: Blumen, Blätter, kleine Zweige, Tannenzapfen, Steine, Bucheckern, Federn und was du sonst noch findest.

So geht´s: Ein Mandala ist ein keisformiges Muster. Vielleicht hast du schon mal eines ausgemalt oder selbst gezeichnet. Als Erstes musst du Material sammeln: Tannenzapfen, Blätter, Steine u.a. Lege nun eine Blume oder einen schönen Stein in die Mitte. Drum herum legst du Reihe für Reihe ein Muster aus all deinen Fundstücken. Am Ende sieht das Natur-Mandala aus wie eine große Blüte! Früher oder später wird das Mandala von Wind und Wetter zerstört. Das gehört bei Landschaftskunst dazu. Das Wichtigste ist der Spaß beim Basteln!

Mit wenig Aufwand kann mit einigen Utensilien aus dem Wald ein „Wald-Mandala“ oder auch ein „Waldmonster“ gebastelt werden.

Gut bürgerlich Essen bei der ehemaligen Krabes-Alm Wirtin Malghette Hausgemachte Vorspeisen Ideal für Firmen- und Jahrgangsessen Über 160 Sitzplätze Große Terasse Ab Schulbeginn auch wieder Mittags geöffnet, sonst immer Abends von 17 bis 24 Uhr Montag Ruhetag Restaurant - Bar - Pizzeria Bürgerstube Tramin Mindelheimerstraße 16a - Tramin Neue Telefonnummer: Tel. 331 2010225 oder 0471 863058, info@buergerstube.it


38 Chronik

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Montans Untergrund lebt – und wie!

In Pinzon befindet sich der Weingarten mit den meisten Bodentieren Südtirols

A

n 70 verschiedenen Standorten in 27 Gemeinden Südtirols haben Forscher der Europäischen Akademie Bozen und der Universität Innsbruck im Vorjahr nach Würmern, Spinnentieren, Tausendfüßern, Asseln, Springschwänzen und Käfern gegraben. Und sie haben gefunden: 60.000 Würmer und Konsorten aus dem Untergrund kamen so ans Tageslicht – 3 bis 100 mm lang, 34 verschiedenen systematischen Gruppen aus dem Tierreich angehörend. Ein guter Teil davon kommt aus Montan. Im Gemeindegebiet wurden nämlich gleich vier Flächen beprobt: zwei konventionell bewirtschaftete Weingärten (einer davon in Pinzon, der zweite im Dorf ) und zwei Siedlungsflächen (ein Spielplatz am alten Bahnhof sowie ein Gartenrasen). Doch aus Montan kommt nicht nur eine reiche Datenmenge, sondern auch die, die diese Daten zu lesen und zu deuten versteht: Ulrike Tappeiner, die Leiterin des Eurac-Instituts für Alpine Umwelt und mittlerweile auch Dekanin der Fakultät für Biologie der Uni Innsbruck, ist die Verantwortliche der betreffenden SoilDiv-Studie. SoilDiv steht dabei für soil (aus dem Engl.: Boden) und Diversität. „Von der Formenvielfalt und Besiedelungsdichte der Bodenmakrofauna schließen wir auf die Qualität des Bodens. Je bunter es die Regenwürmer und ihre Mitbewohner im Erdreich nämlich treiben, desto besser für den Boden“, erklärt Ulrike gegenüber dem Montaner Dorfblatt. Ulrike Tappeiner war es auch, die zusammen mit dem EURACPräsidenten Werner Stufflesser und mit Wissenschaftlern aus Innsbruck die ersten Ergebnisse der Studie präsentieren konnte. Und die waren gut – sehr gut sogar: „„Südtirols Böden sind belebter, als wir gedacht haben. Dies gilt gerade für Intensivkulturen, wo in den vergangenen Jahrzehnten so viel gepflügt, mineralisch gedüngt und gespritzt wurde wie nie zuvor. Dass sich unter Weinund Obstgärten noch so viel Leben tummelt, das hat uns enorm überrascht“, so die Fachleute erfreut. Dazu beigetragen haben wie gesagt auch die Montaner Würmer. Wie, das weiß Ulrike im Detail. Persönlich hat sie nämlich schon ein besonderes Auge auf die Daten aus ihrem Heimatdorf geworfen, nicht zuletzt auch deshalb, weil es sich bei einer der beprobten Flächen um den Garten ihrer Mutter handelt. „Die durchschnittliche Besiedlungsdichte der Rebflächen in Montan liegt bei 7.498 Individuen pro Quadratmeter und damit klar über dem Mittelwert aller untersuchten Weingärten, die es im Schnitt auf 4.256 Tierchen pro Quadratmeter bringen. Der Standort in Pinzon ist sehr humusreich und weist mit 13.737 Tieren gar die höchsten Individuenzahlen aller untersuchten konventionellen Weingärten auf. Nur eine biologisch bewirtschaftete Fläche in Frangart ist noch dichter mit Bodentieren besiedelt (15.696 Ind./ m²).“ Im Mittelfeld liegt Montan bei den beprobten Siedlungsflächen: Diese weisen mit etwa 4.800 Individuen eine ähnlich hohe Besiedelungsdichte wie der Durchschnitt der in Südtirol beprobten Mähweisen (5.163 Ind./m2) auf. „Und auch das ist durchaus gut“, kommentiert die Projektleiterin zufrieden. Walfrieda Peer Tappeiner (im Bild mit ihrer Tochter Ulrike) war – wie andere Grundbesitzer aus dem ganzen Land auch – dabei,

Am Rande der Presskonferenz zur Vorstellung der SoilDiv-Studie an der EURAC: Ulrike und Walfrieda Tappeiner © EURAC, Eduard Tasser

als Ende Mai an der EURAC in Bozen die ersten Ergebnisse der SoilDiv-Studie zum biologischen Zustand von Südtirols Böden vorgestellt wurden. Sie war erfreut über die Daten, die aus ihrem Grund und Boden gegraben wurden: „Bei meinem Garten handelt es sich ja um ein Stück des ehemaligen Bahndamms der alten Fleimstaler Bahn. Aber das scheint den Tierchen nichts auszumachen“, lacht die 86-Jährige. „Es ist schon interessant, was die Forscher so alles ausgraben, um es zu studieren und die Natur besser zu verstehen. Man möchte ja gar nie meinen, was sich unter der Erde alles tut und welchen Einfluss die Bodentiere auf das haben, was auf der Erde wächst. Ich habe immer gerne draußen, im Garten und in der Natur, gearbeitet. Vielleicht hat diese Liebe zur Natur auch ein bisschen auf die Tochter abgefärbt.“ (Eduard Tasser)

An insgesamt 70 unterschiedlichen Standorten in Südtirol, vier Mal davon in Montan, wurden im Vorjahr (jeweils im Frühsommer und im Herbst) Bodenproben genommen. © EURAC, Eduard Tasser


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Chronik 39

Altes Montan

Beim Kreuzl

D

as letzte unverbaute Stück Feld, das sich in dem Keil zwischen dem früheren Weingütl und der heutigen Sportbar, zu der der Geißweg hinausführt, befindet, ist das so genannte Kreuzl. Und es befindet sich auch ein Kreuz dort. Ein neueres, das unverkennbar von Josef Haas geschaffen wurde und das ein älteres ersetzte, das seitdem im Glenertal hängt. Kreuzl wird das Weingut schon seit immer genannt, oder besser, schon seit Langem, bereits im Maria-Theresianischen Kataster von 1777 wird eine Flur in der „Riegl Pach in Kreuz“ genannt. Betrachtet man dann den Historischen Kataster von 185658 fällt etwas weiteres auf. Das Grundstück befindet sich genau an der Zusammenkunft von zwei Straßen, zum einem dem bereits genannten Geißweg, der ins Gebach weiterführte, zum anderen einem Weg, der vom Dorf herunter kam und im rechten Winkel auf den Geißweg traf. In der Flurnamenkunde treffen wir nun öfters auch auf Bezeichnungen „im Kreuz“ oder so ähnlich, die sich auf an Wegkreuzungen angrenzenden Grundstücken beziehen bzw. die Wegkreuzung selbst bezeichnen. Eine weitere Erklärung für den Namen des Weinguts und wenn man den Beleg „in Kreuz“ betrachtet recht stichhaltig. Weiteres Detail am Rande: In den Inventaren der Gemeinde wird das Nachbargrundstück, das beim Bau der Fleimstalerstraße durchtrennt wurde (ehemalige Gp. 242). als Planös, Planess bezeichnet und als Widumgut, also dem Pfarrer zugehöriges Gut genannt. Ob nun der Name des Kreizls von der Wegkreuzung oder vom Wegkreuz stammt, eine „heilige“ Gegend war also es auf jeden Fall. Betrachtet man nun das heutige Kreuz genauer, sieht man, dass es in Bodennähe auf einem wesentlich älteren Holzstück fußt. Unscheinbar trägt dieses eingeritzt die fast hundertjährigen Initialen: F H 1925. Der Urheber ist nicht schwer zu erraten, das Weingut ist nämlich auch heute noch im Besitz der Familie Haas. Franz Haas, der im

Unterhalb der Wohnbauzone „Weingütl“ befindet sich das „Kreuzl“ mit den fast hundertjährigen Initialen: FH 1925

Oberdorf einen Krämerladen besaß, war im Besitz des Stucks und gab es dann an seine Glenertaler Nachkommen weiter, den Hof dort hatte er 25 Jahre vorher von Josef Antoniazzi erstanden. Zur Herkunft der Haas in Montan ist zu sagen, dass es scheint als seien sie erst im 19. Jh. zugezogen. Vielleicht waren sie als Hirten nach Montan gekommen, nach ihrer Herkunft nannte man sie nämlich auch die Ultner, und im Hittwald erinnern beispielsweise die Ultner Tröger, die Ultner Hütte und der Ultner Weg an diesen Übernamen, der heute vergessen ist. Fast so vergessen, wie die Initialen von Franz Haas, die inmitten eines neuen Montans und einer sich verändernden Kulturlandschaft dennoch einen Zustand bewahren…wie vor beinahe hundert Jahren. (cw)

Bäuerliche Seniorenvereinigung

Ausflug Schönrastalm Am 12. Juli 2012 organisierte die bäuerliche Seniorenvereinigung auch heuer wieder einen Ausflug zur Schönrastalm. Alle Interessierten waren dazu recht herzlich eingeladen. Zusammen wanderte man am Morgen von der Schmiederalm zur Schönrastalm. Einige Frauen fuhren auch mit dem Bus bis nach Weißenstein und wanderten von dort zu Fuß zur Alm. Das gemeinsame Mittagessen, das Kartenspiel und fröhlicher Gesang wird vielen in guter Erinnerung bleiben. Erfreut war man auch über die Teilnahme unseres Hochw. Herrn Pfarrer Heinrich Guadagnini, der sich trotz seiner vielen Verpflichtungen die Zeit nahm, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Ein Dank gilt Martina und Albert von der Schönrastalm sowie einem jungen Musiker, der die Sänger auf seiner Ziehharmonika begleitete. (Hansi Weissensteiner)

Das gemeinsame Mittagessen, das Kartenspiel und fröhlicher Gesang stand im Mittelpunkt bei der Wandeurng auf die Schönrastalm


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Taekwondo

Amateur-Skiclub Jochgrimm

Kids Cup 2012 in Kurtatsch Skibus Segnung Ein Riesenerfolg in jeder Hinsicht war der in der Kurtatscher Sporthalle ausgetragene „kids cup 2012“ im Taekwondo. Das Hauptaugenmerk dieser Veranstaltung, die der Südtiroler Taekwondoverband unter der Leitung von Markus Zadra mit dem ASV Zadra-fighting/rothoblaas zusammen organisiert hat, war vor allem die Förderung des Kinder- und Jugendsports in unserer Region. In den drei Disziplinen Hindernisparcour, Formenwettbewerbe und olym-

pischer Wettkampf nahmen rund 137 Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren aus Südtirol, dem Trentino, dem Veneto und aus Tirol teil. Mit dabei waren heuer auch wieder die Sportler vom Taekwondoverein Montan mit ihren Trainern Freddy Facchinelli und Sigune Stockner und zeigten eine sehr gute Leistung. Das erste Mal gekämpft und eine grandiose Vorstellung lieferten Julia Amplatz und Noah Degasperi.

Im Bild von links nach rechts: Die Mannschaft des Taekwondovereins Montan bei der Prämierung mit ihren Trainern Freddy Facchinelli und Sigune Stockner

Bauernjugend Montan

Ehrenzeichen für Stefanie Terleth Im Rahmen der Bezirksvollversammlung am 6 Juni in der Laimburg wurde Stefanie Terleth das Ehrenzeichen in Silber für ihre Verdienste an die SBJ verliehen. Steffi wurde 2002 in die SBJ Montan aufgenommen und schon wenige Monate später in den Ausschuss gewählt, wo die das Amt der Schriftführerin für die nächsten 4 Jahre übernahm. Von 2006 – 2008 war sie Montans Ortsleiterin und von 2008-2010 Ortsleiterin – Stellvertreterin. Außerdem war sie von 2007 -2009 Montans Vertreterin im Bezirk. Durch ihre Kreativität und ihre pädagogischen Kenntnisse gelang es ihr immer, den Ausschuss und die Mitglieder zu motivieren. Sie sorgte stehts für lehrreiche und erheiternde Diskussionen

während den Sitzungen und war bei jedem Event vorn dabei. Mit Begeisterung, Liebe zur Landwirtschaft und immer für einen Fox bereit stellte sich unsere „Bionda“ allen Herausforderungen mit Bravour. Tanzen, basteln, dekorieren, arbeiten, vorbereiten, ohne Steffi nicht dasselbe. Liebe Steffi, wir, die SBJ Montan, möchten dir nochmals für deinen Einsatz und Engagement von Herzen danken, mit dir zusammen, haben wir ein Stück Bauernjugendgeschichte geschrieben. Wir wünschen dir alles Gute und viel Erfolg auf deinem weiteren Lebensweg.

Am 20. Juli 2012 fand auf dem Platz vor dem Gemeidehaus die feierliche Segnung des neuen Skibusses des ASC Jochgrimm statt. Dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren, allen voran der Stiftung Südtiroler Sparkasse, war es möglich einen neuen Vereinsbus anzukaufen. Pfarrer Heinrich Guadagnini nahm die Segnung des neuen Vereinsbusses vor und verwies auf die große Verantwortung die die Lenker des Busses für die Insassen haben. Der neue Skibus dient der Beförderung der zahlreichen Trainingsgruppen des ASC Jochgrimm. Präsident Lorenz Guadagnini dankte in seiner Ansprache der Stiftung Südtiroler Sparkasse, den Gemeinden Montan und Neumarkt, der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland und den privaten Sponsoren Fa. ALKA, Metzgerei Codalonga Ivo, Dadó Bruno, Dallio Norbert, Elektro Haas, Jochgrimm GmbH, Fa. Rossin des Pomella Klaus, SITOUR, Varesco Anton, Varesco GmbH und X-Large für ihre finanzielle Unterstützung. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Montan bedankte sich für die Einladung und lobte die gute Jugendarbeit des Skiclubs. Der Vize-Bürgermeister der Gemeinde Neumarkt Giorgio Nones überbrachte die Grüße der Gemeinde Neumarkt und betonte, dass der ASC Jochgrimm ein übergemeindlicher Verein ist und deshalb der Bus in mehreren Gemeinden zum Einsatz kommt. Der Abend klang bei einer gemütlichen Grillfeier aus.

Vize-BM Neumarkt Giorgio Nones, Präsident Lorenz Guadagnini, BM Monika Delvai Hilber, Karin Amplatz Ursch, Anton Varesco, Harald Terleth, Fredy Ballweber, Bruno Dadó, Markus Haas und Sportreferent Jürgen Facchinelli


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Tennis Club Montan

Andreas Seppi live erlebt Im Rahmen der Olympiaparty für Andreas Seppi hatten auch einige tennisbegeisterte Kinder aus Montan die Gelegenheit ihr großes Idol einmal hautnah zu erleben. Der sympathische Kalterer Tennisprofi erfüllte die vielen Autogrammwünsche und war dann auch noch bereit, zur großen Freude der Kinder, mit ihnen ein Foto zu machen.

Chronik 41

Filmtreff Kaltern Kinosommer im Innenhof des Ansitzes Windegg Donnerstag, 02. August um 21.00 Uhr Eine ganz heiße Nummer D 2011, Markus Goller, 96 Min. Mit Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass, Monika Gruber, Sigi Zimmerschied u.a. Kinosommer im Innenhof des Ansitzes Windegg Montag, 06. August um 21.00 Uhr Bel Ami GB/F/I 2012, Declan Donnellan, Nick Ormerod, 101 Min. Mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas u.a. Kinosommer im Innenhof des Ansitzes Windegg Donnerstag, 09. August um 21.00 Uhr Tom Sawyer D 2011, Hermine Huntgeburth, 109 Min. Mit Louis Hofmann, Leon Seidel, Heike Makatsch, Benno Fürmann, Joachim Król, Peter Lohmeyer u.a. Kinosommer im Innenhof des Ansitzes Windegg Montag, 13. August um 21.00 Uhr Lachsfischen im Jemen GB 2011, Lasse Hallström, 112 Min. Mit Ewan McGregor, Emily Blunt, Kristin Scott Thomas, Amr Waked u. a.

v.l.n.r. Lukas und Tommi Ursch, Sara Rizzolli und Jan Jageregger mit Andreas Seppi

Kinosommer im Innenhof des Ansitzes Windegg Donnerstag, 16. August um 21.00 Uhr The Artist F 2011, Michel Hazanavicius, 100 Min. Mit Jean Dujardin, Bérénice Bejo, John Goodman, James Cromwell u.a. Ohne Dialog/ senza dialogo Kinosommer im Innenhof des Ansitzes Windegg Montag, 20. August um 21.00 Uhr Wie zwischen Himmel und Erde D/CH 2012, Maria Blumencron, 101 Min. Mit Hannah Herzsprung, David Lee McInnis, Lucas K. Peterson, Yangzom Brauen, Carlos Leal u.a. Info: www.filmtreff-kaltern.it - Eintritt: € 6,50 - Ermäßigt: € 5,00 - Kulturpass: € 3,50 - Karten sind eine halbe Stunde vor Beginn an der Kinokasse erhältlich. Bei Vorführungen in 3D sind die Eintrittspreise um 1,50 € erhöht.


42 Chronik

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Am Hirzer

Wir gratulieren zum Geburtstag! Pernter Franz

Heinz Ewald

Ursch Franziska Wwe. Guadagnini

Auer Reinhold

6. Juli 1930

11. Juli 1929

Pfitscher Marianna Wwe. Unterhauser 14. Juli 1923

1. August 1922

4. August 1931

Schmid Resi Wwe. Nussbaumer 10. August 1924

Dematté Noemi Wwe. Monsorno

Rizzolli Hildegard Wwe. Franzelin

16. August 1924

Alfreider Teresa Wwe. Iellici

24. August 1922

17. Juli 1921

Unterhauser Katharina Wwe. Pichler

23. Juli 1931

Oh - du wunderschianer Hirzer i hon gmoant, do auer isches kirzer. i schau oi ins Tol, die Knia wearn woach oh Hirzerberg , du bisch sou hoach. Berg heil, i schrei, Komerod hon i a frei, umschlungen weard es Kreiz, es hot flink an bsundern Reiz. Nocher trinkmer amol, a Schnapsl gearn, zum Wohl, dr Bluatdruck sinkt ins Bodnlose, und i kriag glei a weiße Nouse. A Epflsoft sou richtig siaß, stellt mi nor wieder af di Fiaß, und kurz dornoch, der Speck, und es Iiblsein isch aweck. Wia schaugs mit der Aussicht aus? Mein Blick schweift weit umher, der Kinig und Ortler lochen her, und in Tol unten ligg soltaus. In di Sarner imene Weißhorn, zan greifn gleim, dou vorn, di Brentaguppe im Südwesten, dei sigg men heint am besten. Mir brechn zomm, und pockn au, na, ondersch ummer wars genau, und mit an leichtn Herz, geats wieder steil Berg obiwärts.

Kleinanzeiger Einheimische Frau sucht Arbeit im Gastgewerbe oder Haushalt für 2 Nachmittage oder Abende wöchentlich. Tel. 339 834 42 63 Vermiete in Montan eine 3-Zimmerwohnung in gut positionierter Lage, zeitbedingt bis zu einem Jahr. Das sanierbare, gesamte Haus mit insgesamt 2 Wohnungen zu je 80 m2 und zusätzlich 500 m2 Baugrund mit genehmigten Projekt ist zum Verkauf angeboten. Bitte die Nr. 333 11 621 16 anrufen.

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Iaz hon i lei nou oanz in Schedl, es Schepsene und a di Knedl, zur Olm isch lei a guate Stund, fa di nuin Schuach, hon i di Zeachn wund. Sell isch mir freilich wurscht, vor lauter Hunger knurrt der Mougn nit minder isch der Durscht, ober mi freits, wos soll i onders sougn. Berg heil. Martin


Chronik 43

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Wir gratulieren zur Geburt

Pichler Sophie 3. Mai 2012

Reichhalter Fabian 10. Mai 2012

Pisante Michele 26. Mai 2012

Malojer Viktoria

Haas Tobias

Cera Amelie

Azzolini Raffael

Daldoss Lukas

Dindo Anastasia

30. Mai 2012

8. Juni 2012

8. Juni 2012

10. Juni 2012

2. Juli 2012

11. Juli 2012

Nützliches  Öffnungszeiten des Postamtes Montan Montag, Mittwoch, Freitag jeweils von 8.00 – 13.00 Uhr  Ordinationszeiten der verschiedenen Dienste Krankenpflegedienst: Tel. 0471 819 615 Montag, Mittwoch, Freitag: 10.15 – 10.45 Uhr Mütterberatungsstelle: Tel. 0471 819 615 Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats von 9.00 – 11.00 Uhr Tagesstätte für Hauspflege: Tel. 0471 826 611 auf Vormerkung  Gemeindearzt Dr. Manfred Nussbaumer Tel. 0471 819 679 Montag: 8.00 – 11.30 Uhr Dienstag: 8.00 – 11.30 Uhr Mittwoch: 15.30 – 18.30 Uhr Donnerstag: (Salurn) 15.00 – 18.00 Uhr Freitag: 8.00 – 11.30 Uhr

 Öffnungszeiten Gemeindedienste Montag – Freitag 8.00 – 12.30 Uhr Mittwoch von 13.30 – 17.30 Uhr Recyclinghof Dienstag von 14.00 – 16.00 Uhr Samstag von 8.00 – 11.00 Uhr  Sprechstunden Verwalter Bürgermeisterin: Montag von 8.00 – 10.00 Uhr Mittwoch von 14.00 – 16.00 Uhr Täglich nach telefonischer Vereinbarung Bürgermeister-Stellvertreter: Norbertus Weger (Tel. 335 63 90 731) Freitag von 11.00 – 12.00 Uhr Gemeindereferenten: Walther Clementi 0471 819 774 Andreas Amort 339 46 83 321 Andreas Ludwig 328 30 17 710  Sprechstunden Förstbehörde und Gemeindebauamt Forstbehörde: Montag von 8.00 – 9.00 Uhr Bauamt: Mittwoch von 14.00 – 16.00 Uhr

 Sprechstunden Pfarrer Heinrich Guadagnini Pfarramt Montan: Tel. 0471 819 776 Dienstag von 16.30 – 17.30 Uhr Donnerstag von 8.30 – 10.00 Uhr Pfarramt Aldein: Tel. 0471 886 809 Montag, Mittwoch und Freitag von 17.00 – 18.00 Uhr Impressum: Eigentümer und Herausgeber: Verein Montaner Dorfblatt - Kalditsch 12 - 39040 Montan · Tel. 333 302 41 11 · dorfblatt@montan.bz · www.montan.bz Verantwortlicher im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Eberhard Daum, St. Michael/Eppan · Herstellung: www.effekt.it · Eingetragen beim Landesgericht Bozen, Nr. 12/05 Redaktionsleitung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Werner Thaler (wt); Monika Delvai Hilber, Irene Epp Pfitscher; Brigitte Foppa (bf ); Norbert Jageregger (nj); Andreas Ludwig (al); Gerhard Pernter (gp); Sigrid Pichler (sp); Loris Vigna (lv); Cäcilia Wegscheider (cw); Florian Lindner (fl); Elmar Thaler (et);


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