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miriam zimmermann entwicklung & umsetzung eines modelabels


DIE IDEE 7 9

Entwicklung einer Marke

Umfrage

DAS KONZEPT

DIE UMSETZUNG

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Name & Logo

Prints & Themen

Farben & Schriften

Shirts

Siebdruck

Etiketten


DER SHOP 43 45

Entwicklung & Gestaltung

Die Seiten

WIE GEHT ADVERTISING ES WEITER? 53 55 63

Zielgruppe

Printwerbung

Social Media

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Crowdfunding

Aktionen


DIE IDEE


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ENTWICKLUNG EINER MARKE Die Idee für meine Bachelorarbeit ist, etwas zu entwickeln, das es so noch nicht gab. Da ich gerne etwas Realitätsnahes, das ich eventuell nach dem Bachelor weiter verfolgen kann machen wollte, stand schnell fest, dass es eine Bekleidungsmarke werden soll. Die Möglichkeit einfach so ein Modelabel zu kreieren und T-Shirts, Pullover und Taschen mit irgendwelchen wahllosen Prints zu bedrucken fiel natürlich weg. Ich wollte etwas gestalten, das einen Zweck verfolgt und einen Beitrag zur eigenen und der Lebensqualität anderer leisten kann. Also habe ich mich entschieden mit meiner Marke auf verschiedenen gesellschaftliche und politische Probleme aufmerksam zu machen. Dabei habe ich zum Beispiel Themen wie den Fleischkonsum und die damit einhergehende Schlachtung von Tieren oder das Aussterben der Bienen behandelt. Natürlich ist das kein Alleinstellungsmerkmal, so verwenden zum Beispiel große Tierschutzaktionen T-Shirt Prints dazu, Aufmerksamkeit für solche Probleme zu generieren. Was mich dabei allerdings immer stört, ist die Methode mit der darauf aufmerksam gemacht wird. Dabei werden zum Beispiel bildliche Darstellungen gewählt und als Comic gezeichnet oder direkt ein Statement als lustiger Spruch verpackt, zentriert auf ein Shirt gedruckt. So sieht jeder auf

den ersten Blick worum es geht und kennt meine Meinung zu dem abgebildeten Thema. Genau das wollte ich aber vermeiden und habe mich daher entschieden statistische Daten zu den Problemen in ästhetischer und ansprechender Form zu gestalten. Auf der zuvor dargelegten Grundidee aufbauend, hat sich dann ein weiterer wichtiger Aspekt meiner Marke entwickelt. Die statistischen Daten wollte ich möglichst schön darstellen und die Botschaft, die sich dahinter verbirgt, eher verstecken. So soll der Print auf einem Shirt eben nicht sofort als Statement zu einem bestimmten Thema sichtbar sein, sondern für den Betrachter einfach nur schön und gut gestaltet aussehen. Das Thema hinter dem Print und die damit verbundene Meinung des Trägers bleibt verborgen und wird erst auf Nachfragen enthüllt. Genau so kann natürlich dann jemand auf meinen Shop kommen und einfach nur die Shirts, aufgrund ihrer Prints, schön finden, ohne den Hintergrund zu kennen. Im Shop weise ich selbstverständlich auf die Hintergründe der Prints hin und schaffe es so vielleicht, dass sich auch jemand mit den Themen beschäftigt und darüber nachdenkt, der dies sonst nie getan hätte. 11


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UMFRAGE Um eine gute Grundlage für mein Projekt zu haben brauche ich natürlich auch einige Daten zu meinen potentiellen Käufern. Dazu habe ich eine Umfrage gestartet und viele, aussagekräftige Antworten auf meine Fragen erhalten. An der Umfrage haben 66 Personen teilgenommen, davon 25 männlich und 41 weiblich. Das Alter liegt bei mehr als der Hälfte zwischen 20 und 25 Jahren und die meisten sind Angestellte oder Studenten. In der Umfrage kam es mir auf 8 Fragen insbesondere an. Diese werde ich im Folgenden aufführen und die Antworten auswerten.

ausführliche Kalkulation der Kosten durchgeführt habe und mit diesen Antworten als Hintergrund, habe ich mich für einen Preis von 25€ pro Shirt entschieden.

Achtest du bei Kleidung darauf, ob sie biologisch ist und/oder fair gehandelt wurde? – Hier hat etwa ein Drittel mit „Nein“ geantwortet. Das war für mich das Zeichen, dass die Herkunft der Kleidung bedingt eine Rolle spielt, ich diese aber auf keinen Fall in den Vordergrund stellen sollte.

Welche Farbe trägst du gerne? – Diese Frage war für mich besonders wichtig um zu erfahren, in welcher Farbe ich die Shirts und auch die Prints gestalten soll. Da über 50% der Befragten weiß tragen, habe ich mich für weiße Shirts mit farbigem Aufdruck entschieden. Grau und Schwarz sind allerdings auch sehr beliebte Farben und werden dann in den nächsten Kollektionen mit neuen Prints berücksichtigt.

Würdest du eher ein Shirt kaufen, dass aus Biobaumwolle und fair gehandelt ist, als eins, bei dem du den Hintergrund nicht kennst? – Diese Frage verfeinert die Antworten zur vorangegangenen Frage etwas und wurde von deutlich mehr als der Hälfte mit „Ja“ beantwortet. Daraus schließe ich, dass die Herkunft der Kleidung auf jeden Fall aufgeführt sein sollte und das Kaufverhalten positiv beeinflussen kann. Hast du schon mal Kleidung gekauft, die biologisch und/oder fair gehandelt ist? – Auch bei dieser Frage antworten Viele (über zwei Drittel) mit „Ja“, was mich in meinem Konzept, auf jeden Fall biologisch produzierte Kleidung zu verwenden, bestärkt. Wie viel Geld würdest du für ein Shirt aus Biobaumwolle ausgeben? – Bei dieser Frage ergab sich eine klare Spanne von 20€ bis 30€ pro Shirt. Etwa 12% der Befragten würden sogar mehr ausgeben. Nachdem ich eine

Wie oft kaufst du dir durchschnittlich neue Shirts? – Die meisten Befragten antworteten hier mit „einmal im Quartal“, gefolgt von „einmal im Monat“. Daraus ergibt sich für mich eine gute Spanne von 8 bis 12 Wochen, in der es sich lohnt neue Shirt-Prints zu veröffentlichen und Aktionen zu starten.

Welche Motive hast du gerne auf deinen Shirts? – Um zu wissen, wie ich die statistischen Daten am besten darstellen könnte, war diese Frage sehr wichtig. Bei den Antworten überwogen Illustrationen, Muster und Formen. Dem entsprechend habe ich die Prints in einem Flat-Design mit verschiedenen Formen gestaltet. Bei weiteren Kollektionen wären dann weitere Muster oder komplexere Illustrationen möglich. Welche Apps/Webseiten nutzt du? – Die letzte Frage bezog sich darauf, wo es sich für mich am meisten lohnt Werbung zu machen und mit der Marke präsent zu sein. Die Antworten mit Youtube, Instagram, Pinterest, Facebook und Twitter überraschen nicht. Wie im Bereich Social Media zu lesen ist, verwende ich zu Anfang nur drei davon, wobei Pinterest sicher noch folgen wird. 13


DAS KONZEPT Nachdem nun die Grundidee zu diesem Projekt steht, fängt die Entwicklung und Gestaltung des Namens (somit auch Logos) und der Prints an, da sich darauf alles Spätere stützt. Die Entwicklung dieser beiden Komponenten passiert zeitgleich, da sie eng zusammen stehen und die beiden

gestalterischen Hauptmerkmale der Marke sein werden. Zunächst stelle ich nun das fertige Logo vor und zeige dann noch weitere, vorangegangene Entwürfe. Danach folgen die endgültigen Prints, was sie darstellen und wieso sie so aussehen wie sie aussehen.


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NAME & LOGO Der Name “Not My Fucking Problem” entstand wie die meisten guten Ideen durch einen Zufall und wie genau ich darauf gekommen bin kann ich gar nicht mehr wirklich nachvollziehen. Die Idee hinter dem “Not My Fucking Problem” ist, eine sarkastische Botschaft zu senden und Aufmerksamkeit zu kreieren. Es fungiert als eine Art Anmerkung zu dem jeweiligen Print auf dem Shirt und soll verdeutlichen, dass das dort verarbeitete Thema eben natürlich doch von jedem von uns ein Problem darstellt und man sich darüber Gedanken machen sollte. Das Logo steht sehr prominent auf der Rückseite von jedem Shirt und vervollständigt so den Print auf der Vorderseite, der jeweils mit einem kleinen Asterisk versehen ist und so auf den Rücken, das Logo und die damit verbundene Botschaft verweist.

Das Logo ist in allen Medien in einem etwas helleren Schwarz oder einer der drei Farben gehalten und nur in zwei Varianten vorhanden. Bei der Ersten und meist verwendeten ist die Schrift in drei Zeilen untereinander geschrieben. Sie ist so perfekt lesbar und übermittel die Botschaft kompakt. Die zweite Variante wird nur für den Online Shop verwendet. Die Schrift ist hier in einer Zeile geschrieben und kann so bei geringer Zeilenhöhe, wie in der Menüleiste des Shops, größer und damit gut lesbar, dargestellt werden. Nebenstehend sind alle Varianten und verschiedenen Farben einmal dargestellt. Auf den nächsten Seiten sind die anfänglichen Entwürfe, sowohl per Hand gezeichnet, als auch in Entwurfform aus Illustrator aufgeführt.

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PRINTS & THEMEN Die vier verschiedenen Prints sind nach und nach zu den jeweiligen Themen entstanden. Sie beruhen auf statistischen Zahlen und sind eine stilistische/abstrakte Darstellung dieser. Was jeder Print im einzelnen bedeutet und beinhaltet, kann den folgenden Seiten entnommen werden. Die Prints beruhen alle auf dem gleichen Prinzip. Sie sind einfarbig gehalten und zweidimensional, ohne Schatten oder Schraffur. Dieses “flat” Design hat den Hintergrund, die Prints möglichst verständlich zu halten,

sodass jeder die darin versteckte Botschaft mit wenigen Worten verstehen und hinterher selbst gut erklären kann. Außerdem war eine gewisse Ästhetik wichtig, da die Prints ja auf den ersten Blick nur ansprechend wirken sollen und man sie gerne auf einem T-Shirt tragen möchte. Erst auf den zweiten Blick, bzw. durch die Erklärung auf dem Label, der Website oder des Trägers kommt man hinter die Bedeutung der Motive.

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TREE Dieser Print ist eine Darstellung dessen, was ein Baum für uns und andere Lebewesen dieser Erde pro Tag leistet. Die Informationsgrafik bezieht sich dabei auf eine ausgewachsene Buche, Eiche oder Kastanie. Die feinen Jahresringe des Prints zeigen den produzierten Sauerstoff (ca. 13kg pro Tag), die dickeren Jahresringe das gespeicherte Kohlendioxid (ca. 17kg)

und die drei Risse stellen die etwa 300 Liter Wasser dar, die ein Baum pro Tag verdunstet. Du möchtest etwas für den Erhalt unserer Bäume und Wälder tun? Dann pflanze doch selbst mal einen Baum!

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ANIMALS In Deutschland werden pro Jahr über 758.000.000 Tieren geschlachtet. Insgesamt sterben 3.000.000 Rinder, 60.000.000 Schweine, 40.000.000 Puten und 630.000.000 Hühner. Die unterschiedlich großen Blasen der Grafik stehen für die verschiedenen Tierarten. Übrigens isst jeder Deutsche im Durchschnitt doppelt so viel Fleisch im

Jahr, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen ist. Wenn du nicht auf Fleisch verzichten möchtest, dann greif lieber zu hochwertigen Produkten vom Bauern um die Ecke und gönn dir den guten Geschmack.

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TIME Zeit ist Geld. Den Spruch kennt wohl jeder. Doch immer mehr Zeit am Tag verbringen wir mit unserem Smartphone. Genauer gesagt durchschnittlich 196 Minuten, die Anzahl der Dreiecke in dem Print und damit 3 Stunden und 16 Minuten. Darunter fallen das Checken der Mails, Schreiben von Nachrichten oder Social Media Apps wie Facebook oder Instagram. Telefoniert wird

übrigens vergleichsweise wenig. Ob das nun schädlich ist oder nicht muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, aber anstatt ständig online zu sein, versuch doch mal ein paar Minuten am Tag offline zu genießen, ein Buch zu lesen oder dich mit Freunden zu unterhalten.

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BEES Das Summen einer Biene macht viele im Sommer wohl absolut verrückt. Dabei stechen die kleinen Flugkünstler nur in Ausnahmesituationen zu. Honig essen aber die meisten Menschen sehr gerne und dafür produziert ein Bienenvolk im Jahr rund 85kg Honig. 55kg zum eigenen Verzehr und 30kg für den Menschen (die hier wegfliegenden Waben). Da die 30kg

eigentlich für den Winter gedacht sind, wird der Honig durch eine Zuckerlösung ersetzt, damit die Bienen im Winter versorgt sind. Übrigens sind Bienen vom Aussterben bedroht. Also pflanz ein paar Blumen und hilf ihnen damit zu überleben.

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SCHWARZ #333333

TÃœRKIS #00B2AB

ROT #EF7F80

GELB #FECB1D

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Helvetica Neue Light QUICKSAND LIGHT


FARBEN & SCHRIFTEN Ich habe mich bei der Farbgebung für dunklere Pastellfarben entschieden, da ich dieses Spektrum als perfekt passend zu dem Thema empfinde. Volltonfarben wären zu aggressiv gewesen und Pastellfarben dem sarkastischen Unterton der Botschaft nicht angemessen genug. Die auf dieser Seite gezeigten Farben, das Türkis, Rot und Gelb sind für die vier bisher entstanden Prints verwendet worden und passen farblich jeweils zur Thematik. Das Schwarz, ist etwas aufgehellt und wird für alle Texte, sowohl bei den Printmedien als auch online genutzt. Nur das Logo ist im Vollton Schwarz, um die Botschaft zu unterstreichen. Die Farben sind mit den Prints entstanden und die Farbpalette ist mit weiteren, neuen Prints noch erweiterbar, wird allerdings mehr als 5 Farben nicht übersteigen, um die Übersichtlichkeit zu behalten und kein buntes Mischmasch zu erhalten.

Bei den Schriften habe ich mich für zwei verschiedene, allerdings recht ähnliche Schriften entschieden. Zum einen verwende ich die „Quicksand“ und zum anderen die „Helvetica Neue“. Beides sind sehr klare, feine und elegante Schriften. Das hat den Hintergrund, die Marke hochwertig und seriös wirken zu lassen. Die „Quicksand“ wird ausschließlich im Logo und nur in Versalien verwendet. Sie ist sehr geometrisch und geradlinig, was die ernste Botschaft hinter den Prints unterstreicht. Allerdings sind einige Elemente auch verspielt, so ist der Fuß des R´s geschwungen und das B hat eine Asymmetrie. Dies hebt den sarkastischen Unterton hervor. Die „Helvetica Neue“ ist eine sehr ausgewogene Schrift, die perfekt für Fließtext geeignet ist. Sie ist nicht verschnörkelt oder zu steif, sodass genau der richtige Tonfall getroffen wird und die sarkastische Botschaft mit etwas Witz herübergebracht werden kann. Dabei stiehlt sie der „Quicksand“ aber nicht die Aufmerksamkeit, sondern ergänzt diese perfekt. 31


DIE UMSETZUNG


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SHIRTS Um nun die gestalteten Prints auf Shirts zu bekommen, habe ich einige Verfahren ausfindig gemacht und mich schließlich für das Siebdruckverfahren entschieden. Die anderen Möglichkeiten fallen aus verschiedenen Gründen weg, sie sind beispielsweise zu teuer oder zu aufwendig. Siebdruck ist recht einfach, kann gut auch bei kleiner Stückzahl verwendet werden und was mir sehr wichtig ist, von mir selbst umgesetzt werden. Mit der Festlegung auf den Siebdruck kommt nun noch ein weiterer Aspekt zu meiner Markenentwicklung hinzu, nämlich, dass damit jeder Print von mir handgedruckt und somit jedes Shirt ein Unikat ist. Außerdem sind die Shirts aus Bio-Baumwolle und entsprechen verschiedenen anderen Umwelt-Standards, was mein Konzept perfekt abrundet. So stelle ich Shirts her, die einzigartig sind, nicht schädlich für die Umwelt oder unter schlechten Bedingungen produziert wurden und vertrete damit den sarkastischen Slogan der Marke “Not My Fucking Problem”, indem ich es eben absolut zu meinem Problem mache. Hätte ich billig produzierte Shirts aus minderer Qualität verwendet, so hätte man dies zwar auch damit begründen können, dass die Marke ja quasi darauf

hinweist, dass es nicht das eigene Problem ist. Da der Slogan aber sarkastisch gemeint ist und mein Ziel mehr Aufmerksamkeit für diverse Probleme ist, hätte ich mir damit ins eigene Fleisch geschnitten und die Konsumenten nur dazu angestiftet, sich nicht mehr für die Umwelt einzusetzen. Im tatsächlichen Verkauf würde ich also die verschiedenen Prints im Shop anbieten und jeweils nach der Bestellung das Shirt drucken. Zum Einen vermeide ich so ein großes Lager und zum Anderen kann ich ein nicht so gefragtes Design schnell wieder aus dem Shop nehmen, ohne Shirts damit übrig zu behalten. Die hier gezeigten Fotos der Shirts werden im Shop im Slider und als Produktbilder verwendet. Sie unterstreichen den Sarkasmus der Botschaft und vermitteln ein auf den ersten Blick idyllisches Bild. Doch bei genauerer Betrachtung wird einem klar, dass der Winterwald mit braunem Laub und blätterlosen Bäumen für die bereits fortgeschrittene Problematik der mit den Prints gezeigten Themen steht und dass es Zeit wird, sich der Probleme anzunehmen und etwas zu ändern. 35


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HEADLINE Cupcake ipsum dolor sit amet. Macaroon icing fruitcake tootsie roll lemon drops powder. Sugar plum liquorice sweet roll marshmallow sweet roll tootsie roll. Sweet roll cupcake croissant jelly beans. Pie pudding cheesecake dessert icing I love bear claw. Tootsie roll I love dessert gummies I love I love brownie candy. Carrot cake muffin candy canes I love. Soufflé bear claw sweet. Powder jujubes soufflé macaroon sweet roll. Chupa chups sweet lollipop donut lollipop soufflé. Lollipop chocolate caramels sugar plum dragée chupa chups jelly beans soufflé. Muffin bear claw jelly sweet. Oat cake pudding donut marzipan topping carrot cake. Dessert cake jelly-o apple pie. Soufflé caramels donut wafer tiramisu sugar plum jelly biscuit liquorice. Cookie ice cream bonbon candy. Cupcake pie bear claw. Tiramisu sweet croissant. Sweet jelly beans oat cake I love sugar plum pudding cake tart gummies.

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SIEBDRUCK Beim Siebdruckverfahren wird zunächst ein Sieb mit Fotoemulsion beschichtet, dann das gewünschte Motiv belichtet und anschließend das Sieb ausgespült. So hat man das Motiv als Negativform im Sieb. Das Sieb ist also dort, wo keine Farbe durchkommen soll, mit der harten Fotoemulsion verschlossen und das Motiv ist durchlässig. Man kann nun mit der gewünschten Textilfarben drucken. Nachdem die Shirts bedruckt sind,

müssen sie trocknen und zum Schluss wird die Farbe noch mit einem Heißluftfön oder dem Bügeleisen fixiert, damit sie sich beim Waschen nicht herauslöst, abfärben oder die Ränder verwaschen. Im Hintergrund dieser Seite sieht man eine Nahaufnahme eines Siebes. Hierbei handelt es sich um das Sieb für den roten Print zum Thema Tierschlachtungen in Deutschland pro Jahr. 41


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ETIKETTEN Die Etiketten, die an jedem Shirt befestigt sein werden, dienen natürlich der Information über die Hintergründe des jeweiligen Prints. Ich habe mich dafür entschieden, sie auf dickeren weißen Karton zu drucken, damit sie perfekt zum Erscheinungsbild der Marke passen. Auf der einen Seite befindet sich ein Anschnitt des Motivs. Auf der anderen Seite ist dann das Logo und ein kurzer Text, der das Motiv erklärt. Der Text ist der Gleiche, wie auf der Website und erklärt kurz und plausibel

was der Print bedeutet. Das Design passt wieder perfekt mit den Plakaten und Flyern zusammen und zieht sich wie ein roter Faden durch jedes Medium. Genau wie auf den Shirts selbst, wo vorne der Print und hinten das Logo zur Erklärung steht, ist dieses Prinzip auch hier angewendet. (Pflegehinweise finden sich auf den eingenähten Labeln, auf die kann ich also auf den Etiketten verzichten.)

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DER SHOP


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ENTWICKLUNG & GESTALTUNG Der Online Shop für meine Marke sollte einfach strukturiert, übersichtlich und verständlich aufgebaut sein. Ich habe mich entschieden, daher mit Wordpress und WooCommerce zu arbeiten. So hatte ich eine gute und vor allem für meine Kunden sichere Grundlage für den Shop. Die gesamte Programmierung hat sich damit auf einige grundlegende Änderungen und die Gestaltung im CSS beschränkt. Natürlich ist der Shop auch mobil verfügbar, wozu ich einige Anpassungen für das Responsive Design vorgenommen habe, beispielsweise ein anderes Menü oder andere Schriftgrößen, wie links zu sehen ist. Nun werde ich zunächst auf die generelle Gestaltung der Website und auf der nächsten Seite dann, detaillierter auf die Startseite und vier weitere ausschlaggebende Seiten eingehen. Die Website an sich setzt sich aus einer Startseite, dem Shop (inklusive Kaufabwicklung) und der About Seite (mit Erläuterungen zur Marke und den einzelnen Prints) zusammen. Auf jeder Seite findet sich am oberen Rand das Menü, welches schlicht weiß gehalten ist und auch beim Scrollen (dann leicht transparent) zu sehen ist. Es umfasst zum Einen

das Logo in der länglichen Variante (verlinkt immer zur Startseite), die vier Hauptseiten und eine Suchfunktion. Das Menü ist so gestaltet, dass man auf die wichtigsten Seiten jederzeit Zugriff hat. Unterhalb des Menüs befindet sich auf allen Hauptseiten ein Headerbereich, der entweder ein Slider oder ein einfaches Bild darstellt. Auf der Startseite und bei der Shop-Übersicht sind hier Fotos der Shirts dargestellt, damit der Nutzer direkt sieht, worum es sich handelt. Auf den anderen Seiten sind Grafiken, passend zum Thema der jeweiligen Seite und im Stil der Prints eingefügt. Am Ende jeder Seite ist der Footer, der Seiten wie Impressum und Kontakt enthält. Dieser ist in schwarz gehalten, damit er nicht so heraussticht. Die verwendeten Farben und Schriften entsprechen den zuvor definierten und passen den Shop somit perfekt an die anderen Medien an. Ich habe mich dafür entschieden den Shop sehr klar und aufgeräumt zu halten und viel Text zu vermeiden, um schnell auf den Punkt zu kommen. Der Shop ist unter folgender Adresse zu finden: http://notmyfuckingproblem.de 47


Startseite

Shop

About

Detailansicht

Was bedeutet mein Shirt?

Account

Warenkorb

Footer

Bezahlvorgang

Kontakt Datenschutz AGB

Versandkosten Pflegehinweis

Impressum About Account

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DIE SEITEN Nebenstehend ist die Sitemap der Website zu sehen. Das sind alle vorhandenen Unterseiten, mit den entsprechenden Verknüpfungen. Im Folgenden werde ich auf die Startseite, den Shop, die Detailansicht, About und Was bedeutet mein Shirt näher eingehen. Die Seiten sind dann auf den nächsten Seiten dieses Buches abgebildet. Die Startseite enthält, wie bereits erwähnt, einen Slider mit Fotos der Shirts. Hier können dann später aktuelle Aktionen oder neue Prints vorgestellt werden, sodass der Nutzer diese sofort wahrnimmt. Im ContentBereich befindet sich zunächst eine kurze Erläuterung des Konzepts und am Ende ein Link zum Shop. Dieser Bereich kann je nach Bedarf geändert werden und zum Beispiel aktuelle Aktionen abbilden. Wobei der Link zum Shop und (falls die Erläuterungen entfernt wurden) auch der Link zur About Seite immer prominent erhalten bleiben sollte. Kommt man nun zum Shop, hat man auch hier im oberen Bereich einen Slider, der Fotos der Shirts darstellt. Darunter folgen in vier Spalten mit quadratischen Fotos die verschiedenen Shirts. Der Nutzer kann sich diese nach seiner eigenen Reihenfolge anzeigen lassen. Also zum Beispiel nach Kategorien oder Aktualität. Hat er sich nun ein Shirt gewählt gelangt er auf die Detailansicht, welche sehr klar, mit Fokus auf das Shirt gestaltet ist. Hier ist kein Headerbereich vorhanden, der vom gewählten Shirt ablenken

könnte. Neben den Fotos des Shirts befindet sich eine kurze Erläuterung zur Herkunft des Shirts, sowie ein Link zur Erklärung des Prints. Außerdem natürlich Links zu Pflegehinweisen und Versandkosten, Lieferzeit, die Auswahl der Größe und die festgelegten Kategorien. Hat man sich nun dieses Shirt in den Warenkorb gelegt, kann man entweder weiter shoppen, oder direkt zum Warenkorb und so zum Bezahlvorgang gelangen. Die Seite About besitzt einen Header, der kleine Grafiken von Gehirnen enthält, was auf das Konzept hinter der Marke hinweisen soll. Hier wird zunächst das Logo gezeigt, dann kurze Erläuterungen zu der Marke, den Motiven und den Shirts gegeben und zum Schluss die Philosophie dargestellt. Alles kurz und gut verständlich und mit Witz geschrieben, damit der Nutzer nicht das Interesse verliert. Was bedeutet mein Shirt sagt ja schon aus, was man hier findet. Alle Prints sind hier mit einem kurzen, witzigen Text erläutert und mit einem nebenstehenden animierten Bild ergänzt. Jemand der also nicht lesen möchte versteht das Prinzip der Shirts recht schnell, wenn er sich die höchstens 10 Sekunden dauernden Bilder ansieht. Unter jedem Text befindet sich dann nochmal ein Button zum jeweiligen Shirt, damit es direkt gekauft werden kann und der Nutzer nicht erst über das Menü dorthin navigieren muss. 49


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ADVERTISING


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ALEX ARNOLD

OLIVIA OBERFELD

… ist 28 Jahre alt und arbeitet bei einer Versicherung. Sein Monatsgehalt liegt bei 1800€ und er gibt es überwiegend für sein Auto, die Wohnung und seinen Hund aus. Seine Kleidung muss gut aussehen und nicht zu teuer sein, er kauft sie überwiegend im Internet oder in Modeketten wie H&M. Er achtet dabei nicht bewusst auf eine biologische Herkunft, kauft es aber gerne, wenn der Preis seiner

… ist 23 Jahre alt und Germanistik-Studentin. Sie hat im Monat 750€ zur Verfügung und kauft davon gerne neue Kleidung und Schmuck, geht aber auch regelmäßig mit ihren Freundinnen feiern. Beim Kleidungskauf achtet sie sehr auf die Herkunft und bevorzugt biologische und fair produzierte Artikel. Sie ist vor allem in Instagram sehr aktiv, folgt dort kleinen Designlabels und Umweltschutzorganisatio-

Meinung nach nicht überteuert ist. Was auf seinem T-Shirt gedruckt ist interessiert ihn recht wenig, solange es gut aussieht und seinem Farbgeschmack entspricht. Steckt allerdings eine witzige Idee, ein sarkastischer Spruch oder etwas zur aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Lage dahinter kauft er es sehr gerne um seine Freunde in Gespräche zu verwickeln und seine Meinung darzulegen.

nen. Sie ist sehr an aktuellen Themen interessiert und bekennende Vegetarierin. Ihre T-Shirts kauft sie überwiegend bei lokalen Anbietern oder über das Internet bei kleinen Marken, dabei ist ihr Individualität und Einzigartigkeit sehr wichtig. Sie möchte mit ihrer Kleidung ein Statement setzen und Aufmerksamkeit erregen. Provokative oder sarkastische Prints sind ihr am liebsten.


ZIELGRUPPE Die Zielgruppe hat sich mit der Idee entwickelt und das Konzept der Marke ist darauf aufgebaut. Nebenstehend finden sich zwei Personas, die die Zielgruppe darstellen. Im Allgemeinen besteht die Zielgruppe aus 14 bis 40 jährigen sowohl Frauen, als auch Männern, die auf sich selbst,

ihre Ernährung und Kleidung, aber auch ihre Umwelt achten. Sie geben gerne mal etwas mehr Geld für Bio-Lebensmittel oder Bio-Kleidung aus und befinden sich in jeder Bevölkerungsschicht.

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PRINTWERBUNG Zu jeder Marke gehört natürlich auch Werbung. Im Folgenden gehe ich zunächst auf das Konzept hinter der Printwerbung ein und wie ich dieses umgesetzt habe. Da bei einem kleinen Modelabel aus verschiedenen Gründen, vor allem aber finanziell gesehen, Printwerbung eher weniger sinnvoll ist, habe ich mich auf zwei verschiedene Printmedien festgelegt. Zum einen habe ich Flyer (Postkarten) und zum anderen Poster entworfen. Beides im Druck nicht zu teuer, aber an den richtigen Punkten verteilt, können sie eine große Wirkung erzielen. Flyer werden gerne in Bars oder bei Veranstaltungen ausgelegt und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Schönsten und Kreativsten gerne mitgenommen und zu Hause aufgehangen oder an Freunde verteilt werden. Außerdem passen diese Anlaufstellen natürlich auch perfekt zur

bereits dargelegten Zielgruppe. Das Design der Flyer lehnt sich an diese Theorie an und soll vor allem die Neugier der Betrachter wecken. Auf den ersten Blick sieht der Flyer aus wie eine schöne Postkarte mit sarkastischem Spruch. Beim Umdrehen aber sieht man sowohl den Link, als auch um was es sich tatsächlich handelt, nämlich ein Modelabel. Poster würde ich nicht als kontinuierliches Werbemittel einsetzen, sondern eher dann nutzen, wenn eine besondere Aktion ansteht und an ausgewählten Stellen in kleiner Auflage aufhängen. Auch die Poster sind im Design natürlich an die Flyer angepasst. Zum Einen, um den direkten Bezug herstellen zu können, wenn man die Marke bereits kennt und zum Anderen, um Neugierde zu wecken, wenn die Marke noch unbekannt ist. Auf den folgenden Seite zeige ich zunächst die vier verschiedenen Poster und dann die Flyer. 59


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NOT MY FUCKING PROBLEM

NOT MY FUCKING PROBLEM

NOT MY FUCKING PROBLEM

NOT MY FUCKING PROBLEM


W W W. N O TM Y FU C KI N G P RO BLE M . D E

NOT MY FUCKING PROBLEM


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SOCIAL MEDIA Aufgrund der Zielgruppe bietet es sich nun natürlich an, nicht nur offline Werbung zu machen, sondern auch in verschiedenen Social Media Bereichen aktiv zu werden. Ich habe mich für Facebook, Instagram und Twitter entschieden. Zu dieser Entscheidung kam es, da alle drei Medien miteinander verbunden sind und von verschiedenen Zielgruppen genutzt werden. Facebook ist die Schnittstelle zwischen Instagram und Twitter und wird wohl von den meisten Menschen zwischen 15 und 40 genutzt. Instagram hingegen ist eher etwas das Jugendliche und junge Erwachsene nutzen und Twitter dann wieder etwas, für über 25 Jährige. Die drei Medien funktionieren einwandfrei zusammen und alles, was auf einem der Kanäle geteilt wird,

wird gleichzeitig auch auf den anderen geteilt. Man kann allerdings natürlich auch Unterschiede machen und Inhalte, die eher für den jüngeren Teil der Zielgruppe gedacht sind, dann ausschließlich auf Instagram verbreiten. Umgekehrt natürlich genauso. Diese Medien werden für Verschiedenes genutzt. Hier kann der Konsument über Neuigkeiten oder Aktionen informiert werden und bei besonderen Anlässen, wie Ostern oder Weihnachten, werden hier besondere Aktionen gestartet. Außerdem werden natürlich neue Artikel hier gezeigt und der Konsument immer wieder freundlich an die Existenz der Marke erinnert.

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WIE GEHT ES WEITER?


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CROWDFUNDING Die Marke “Not My Fucking Problem” existiert nun erstmal auf dem Papier. Um sie wirklich ins Leben rufen zu können und Shirts zu verkaufen fehlt mir allerdings etwas sehr wichtiges und das ist Startkapital. Da zur Zeit sehr viele kleine Marken entstehen und dabei auf Crowdfunding zurück greifen, werden ich dies ebenfalls ausprobieren. Das Prinzip dabei ist wie folgt: Man bietet auf einer Crowdfundingplattform verschiedene Dinge an, die für vorher festgelegte Preise erworben werden können. Sollte dann innerhalb eines gewissen Zeitrahmens eine bestimmte Summe (vom Ersteller vorher

festgelegt) zusammenkommen, so kann das Projekt realisiert werden und jeder, der sein Geld “gespendet” hat, bekommt die von ihm dafür gewählte Gegenleistung. Bei mir wären das dann eben die Shirts, aber auch Postkarten, Poster, Sticker oder ganze Pakete mit 2-4 Shirts. Davon erhoffe ich mir dann eine Grundausstattung kaufen und erste Kollektionen anfertigen zu können. Zunächst wird es dabei bei T-Shirt bleiben, aber ich kann mir gut vorstellen das Sortiment um Pullover und Taschen zu erweitern.

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AKTIONEN Falls die Marke dann tatsächlich steht und ich offiziell Shirts verkaufen kann, wird dies immer nach dem Prinzip der Nachfrage geschehen. Wenn also jemand ein Shirt bestellt, wird es von mir bedruckt und versendet. So benötige ich kein großes Lager und habe nicht das Risiko eventuell zu viele Shirts zu bedrucken, die dann doch keiner möchte. Außerdem ist eine weitere Idee, die Kunden selbst entscheiden zu lassen, welche Themen als nächstes behandelt werden sollen. So könnte es alle 3 oder 6 Monate ein kleines Wahlverfahren zwischen zwei verschiedenen

Themen und somit Prints geben, an denen sich jeder beteiligen kann. Dies würde natürlich auch über alle Social Media Kanäle verteilt, sodass möglichst viele Menschen daran teilnehmen und neue Kunden Interesse gewinnen. Der gewählte Print steht dann bis zur nächsten Wahl im Shop zur Verfügung und kann wie die vier Grundprints jederzeit bestellt werden und wird dann angefertigt.

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NotMyFuckingProblem  

Entwicklung & Umsetzung einer Marke

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