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Vernunft, Wissen, Forschung, Information, Erkenntnis, Gleichung, Beweise, Erklärung, Analyse, Beobachtung, Experiment, Verständnis, Wahrnehmung, Logik. Glaube, Liebe, Güte, Vertrauen, Hoffnung, Geloben, Treue, Verzeihen, Bedeutung, Wahrhaftigkeit, Opfer, Hinwendung, Erkennen, Vergeben, Intuition, Zuversicht. Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Man muß bereits etwas glauben, um von Wissen und Wissenschaft reden zu können. Vernunft, Wissen, Forschung, Information, Erkenntnis, Gleichung, Beweise, Erklärung, Analyse, Beobachtung, Experiment, Verständnis, Wahrnehmung, Logik. Glaube, Liebe, Güte, Vertrauen, Hoffnung, Geloben, Treue, Verzeihen, Bedeutung, Wahrhaftigkeit, Opfer, Hinwendung, Erkennen, Vergeben, Intuition, Zuversicht. Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Man muß bereits etwas glauben, um von Wissen und Wissenschaft reden zu können. 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1. Jahrgang Heft 04 Oktober 2009


Ausgabe 04/2009

Seite 22

Die Aktiven haben gesprochen

Inhalt: Kritische Masse von Sven Fockner ....................................................................................... Seite 04 lim IE=∞? von Bojan Godina ............................................................................................. Seite 09 In Eigener Sache ................................................................................................................ Seite 13 Kontinuität und Quantensprung ........................................................................................ Seite 14 EINS vor Ort von Ursula Weigert ....................................................... .................................. Seite 18 Expertenanalyse ............................................................................................................... Seite 19 Die Aktiven haben gesprochen von Bojan Godina ............................................................. Seite 22 Trends von Daniel Wildemann ............................................................................................. Seite 25 Termine 2009 .................................................................................................................... Seite 26 Wenn Worte Leben verändern von Ricardo Abos-Padilla .................................................. Seite 28 Impressum/Comic ............................................................................................................ Seite 31

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Editorial

Ausgabe 04/2009

Editorial

Mensch, werden sie doch endlich unvernünftig! Am Anfang waren der Glaube. Dann kam die Vernunft und mit ihr die Frage, welchen Raum sie denn im Leben und Denken eines Gläubigen einnehmen darf. Du hast dir diese Frage noch nie gestellt? Dann hast du gerade die Bekanntschaft eines der ältesten Probleme der Christenheit gemacht. Und es ist wirklich kein einfaches Problem. Denn es stimmt schon, geschichtlich gesehen haben Menschen lange Zeit geglaubt, einfach geglaubt, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen. Fakt ist aber auch, dass sie dabei ihre Vernunft gebrauchten – zumindest die meisten. Ohne Verstand, ohne Denken, ohne Vernunft könntest du weder deine Bibel lesen, noch ein Gebet formulieren oder über Gott nachsinnen.

Und so bleibt es dabei: Glaube und Vernunft sind unzertrennlich, und wir als Christen müssen uns fragen, wie wir sie denn nun gewichten - auch in der Evangelisation. Ist es überhaupt notwendig zu wissen, wieviele Leute getauft werden? Wenn ja, ist es dann notwendig zu wissen, wodurch diese Leute sich für die Taufe entschieden haben? Oder stößt hier die Vernunft an ihre Grenzen? Natürlich hat Gottes Geist sie geführt, aber wie genau hat er das gemacht? Wenn man mit Gläubigen spricht, können sie oft ganz konkret sagen, was sie angesprochen und überzeugt hat. Ist es ein Mangel an Glauben, wenn man versucht das Wirken Gottes zu beobachten, zu analysieren, um ihm dann noch besser dienen zu können?

Es müßte also eigentlich heißen: am Anfang war die Vernunft – und sie glaubte. Dann jedoch schwang sie sich zur Alleinherrscherin auf und sprach dem Glauben die Berechtigung ab. Da die Vernunft plötzlich keinen Platz mehr für den Glauben hatte, meinten einige, dass der Glaube jetzt auch nicht mehr vernünftig sein muß oder darf oder kann. Aber würdest du deinen Glauben eintauschen gegen ein dubioses Gefühl, wie es bei dieser Definition am Ende herauskommt? Eben!

Wie auch immer du diese Fragen beantwortest, wir von EINS glauben, dass Gott die erforschung der „höchsten Wissenschaft – der Wissenschaft der Erlösung“ segnen wird. (EGW, YI, August 6, 1903) Deswegen forschen wir nach und präsentieren dir in dieser Ausgabe die ersten Forschungsergebnisse unserer Arbeit – neben den gewohnten Rubriken versteht sich. Viel Spaß beim Lesen. Sven Fockner, EINS-Team

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Ausgabe 04/2009

Kritische Masse

Von Sven Fockner

Kritische Masse Man braucht das richtige Material und man braucht genug davon. Physiker wissen, dass f端r eine nukleare Kettenreaktion zwei oder drei radioaktive Atome nicht genug sind. Wenn man jedoch ausreichend Atome an einem Ort zusammen bringt, dann kann es Schlag auf Schlag gehen. Manchmal scheint das auch im geistlichen Bereich so zu sein.

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Ausgabe 04/2009 Foto: Mario Reineking

Kritische Masse

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Kritische Masse

Foto: photostock.com | Powermind

Ausgabe 04/2009

Memmingen - ein gemütlicher Ort im Süden Bayerns mit rund 40000 Einwohnern. Eine kleine aber feine Adventgemeinde mit dem für uns so typischen Eingang im Hinterhof. Nicht sehr öffentlichkeitswirksam, aber zum Glück hat Memmingen gegenüber die Freiwillige Feuerwehr, die jeder kennt und findet. In dieser beschaulichen Umgebung hat sich in den letzten Jahren eine für die Freikirche sehr ungewöhnliche Bekehrungsgeschichte ereignet. Ich hatte, als ich die Gemeinde Memmingen besuchte, nicht erwartet solch eine Geschichte zu hören – zumindest nicht außerhalb des Missionsberichtes. Die Geschichte ist nicht leicht zu erzählen. Es ist die Geschichte von ... tja, da fängt das Problem schon an.

macht eine Berufsausbildung, bekommt einen Job und lernt seine zukünftige Frau kennen. Obwohl äußerlich alles gut läuft, geht es Gabriele zeitweilig ziemlich schlecht. Er beginnt in dieser Zeit nach Gott zu suchen, liest sogar in einer Bibel die ihm ein Arbeitskollege der bei den Zeugen Jehovas ist geschenkt hatte. Doch ohne Anleitung wird er nur noch verwirrter. Zeugen Jehovas, Juden, Allah, Buddha, ... „Ich wurde katholisch geboren, und werde katholisch sterben!“ sagte er sich. Nichts desto trotz ist seine Suche echt. Er bittet Gott sich ihm zu offenbaren, ihm zu zeigen wer der wahre Gott ist. Es ist Herbst in Bayern, als Gabriele 1998 seine Arbeitsstelle verliert und bei einer anderen Firma in Kirchheim eine Stelle bekommt. Während er sich einarbeitet lernt er Bernhard kennen und merkt, dass sein Kollege gerade in einer Krise steckt.. „Wir haben uns gut verstanden.“ erinnert sich Bernhard. „Gabriele hat mich damals auch mit nach Italien genommen, das hat mir gut getan.“ Es entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis. Ein weiteres Teilchen

Den Grundstock der kritischen Masse bildeten Günther und Gabriele. Günther, Ende 50, Gemeindeglied in Memmingen, verbringt den Großteil seiner Freizeit auf dem Tennisplatz. Dort hat er vor vielen Jahren einen italienischen Jungen namens Gabriele trainiert, der im Haus neben ihm wohnte. Wie zu erwarten verlieren sich die beiden mit den Jahren aus den Augen. Gabriele wächst heran, zieht um,

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Kritische Masse

der kritischen Masse hat angedockt und die Ereignisse beginnen sich zu beschleunigen.

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nis des Hintergrunds und der Bedeutung der Texte die fünf Bücher der Entscheidungsserie von Ellen White – und war selbst überrascht von der Wirkung: „Ich wußte, dass Gabriele kein großer Leser war, nie gewesen war. Die Bücher die er gelesen hatte konnte man an den Fingern abzählen, aber die fünf dicken Bände hat er von vorne bis hinten durchgelesen.“ „Eigentlich hab ich sie regelrecht verschlungen“ ergänzt Gabriele. „Es war völlig neu für mich, aber ich habe mich jeden Tag schon auf den Feierabend gefreut, weil ich dann weiterlesen konnte. Meine Beziehung hat darunter gelitten, aber ich mußte einfach Lesen. Durch diese intensive Beschäftigung mit der Bibel kam ich aus dem Loch heraus.“

Im Jahr 1999 bekommt Gabrieles Abteilung einen neuen Mitarbeiter im Kleinteil-Lager. Als Gabriele in das erste Mal trifft, traut er seinen Augen kaum! Es ist Günther, sein Alter Tennislehrer. Günther hatte in seiner Stelle als Radio- und Fernsehtechniker immer weniger Arbeit gehabt, so dass er schon wußte was kommen würde, als ihn sein Chef eines Tages ansprach und ihm sagte, dass er die neuen Aufträge der Post übernehmen sollte – dafür aber ab und zu auch am Samstag arbeiten müßte. Das kam für Günther nicht in Frage. In aller Höflichkeit reichte er sein Kündigung ein, ein mutiger Schritt für einen Mann von 49 Jahren. Doch Günther hatte gebetet und Gott ohnehin einen Plan für ihn, so dass er ohne Unterbrechung in der Firma von Gabriele und Bernhard Anfangen konnte.

Soweit war Bernhard zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Während Gabriele und Günther durch regelmäßige Treffen mit Daniel-DVDs einen Hauskreis gründen, für den sie Pastor Lothar Philippin als Leiter gewinnen können, geht es Bernhard gar nicht gut. Er fragt sich warum die Welt so ist wie sie ist. Warum es all das Leid gibt. Als er in München unterwegs ist, schenkt ihm ein Busfahrer einen „Großen Kampf“. Er liest dieses Buch, kann aber mit dem Inhalt nichts anfangen. Immer wieder fragt er sich, warum er dieses Buch bekommen hat.

Die Weihnachtsfeier des Unternehmens 2001 spielt eine Schlüsselrolle in der Geschichte dieser Kettenreaktion. Als alte Tennis-Partner setzen sich Gabriele und Günther an einen Tisch und im Laufe des Abends kommen sie auch auf den Glauben zu sprechen. „Ich steckte in dieser Zeit gerade wieder in einer Talsohle meines Lebens.“ sagt Gabriele rückblickend. „Ich sagte Günther, dass ich gerne die Bibel lesen würde.“ „Nachdem ich ihn bei dieser Feier auf den Glauben angesprochen hatte, kam Gabriele immer wieder ins Lager und stellte Fragen.“ erzählt Günther. Die Häufigste davon war wahrscheinlich, wann er endlich seine versprochen Bibel bekommen würde. „Ich wollte ihm eine aus der Gemeinde mitbringen, habe es aber immer wieder vergessen.“

Eine besondere Gebetserfahrung – er wurde von einem Tag auf den anderen von seiner Nikotinsucht befreit – gibt Gabriele schließlich

Als Gabriele seine Bibel endlich bekam, wurden die Fragen aber nicht weniger. Schließlich gibt Günther ihm als Hilfe zum Verständ-

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Foto: monoflosse.com | Mario Reineking

Als Gabriele nach vier Jahren in die Nähe seiner Arbeitsstelle ziehen will, lädt ihn seine freundliche Vermieterin zu einem Abschiedsessen ein. Im Gespräch fragt sie Gabriele nach seinem Glauben und es stellt sich heraus, dass sie Adventistin ist. Jetzt hat Gabriele den Namen schon doppelt positiv belegt, durch Frau Böll und Günther.


Ausgabe 04/2009

Kritische Masse

den Anstoß die Adventgemeinde zu besuchen. „Obwohl ich katholisch sterben wollte, bin ich Anfang 2003 das erste mal mitgegangen und als ich merkte, dass die Menschen dort mit dem was ich gelesen hatte übereinstimmten, war mir klar, dass ich hier genau richtig bin“ erinnert sich Gabriele. „Meine Frau dachte ich werde verrückt und mied die Gemeinde und den Bibelkreis. Meine Mutter wollte dann aber doch mal sehen, was ihr Sohn da so macht, kam in den Bibelkreis und blieb.“

ich mich auch in der Entscheidung für die Adventgemeinde langsam führen lassen.“ Im Jahr 2007 war er am Ziel. Zu dieser Zeit waren bereits weitere Familienmitglieder von Gabriele zum Hauskreis gestoßen. Auch Bernhard bringt seine neue Partnerin Brigitte mit, die in Günther ebenfalls einen alten Tennis-Bekannten wiedertrifft. Auch wurde durch die freundlich Atmospähre angezogen und von der Kettenreaktion erfasst. 2008 wurde sie getauft. Etwa zu dieser Zeit wurde der Hauskreis zu groß, so dass Bernhard und Brigitte einen eigenen gründeten. Im März 2009 gingen Gabrieles Mutter und seine Nichte den Schritt ins Taufbecken. Im September diesen Jahres folgten seine Schwester und sein Neffe. Eine zweite Schwester in Italien studiert bereits intensiv die Bibel und ein weiteres Mitglied in Bernhards Bibelkreis hat eine Entscheidung für die Taufe getroffen. In Gabrieles Kreis ist ein vierter Kollege der Firma aus Kirchheim inzwischen regelmäßig dabei. Wer weiß, wie es weitergehen wird?

Wir sind inzwischen im Jahr 2004. Gabriele und Bernhard gehen eines Nachmittags spazieren. Gabriele versucht Bernhard mit Bibeltexten zu ermutigen, erzählt wie Gott ihm geholfen hat und versichert ihm, dass er auch ihm helfen könne. Schließlich lädt er ihn zu dem Bibelkreis ein und dort lernt Bernhard Gott und sein Wort kennen. Auch Pastor Philippin ermutigt ihn, alle Schwierigkeiten Jesus zu übergeben und Bernhard nimmt ihm beim Wort. „Ich hätte nie geglaubt, dass Jesus Sorgen und Probleme wegnehmen und Menschen befreien kann, aber ich habe es erlebt. Ich lebe seither ein ganz anderes Leben“ bekennt Bernhard heute. „Ich hab mich auch in meiner geistlichen Suche dann ganz auf Jesus verlassen und er hat mich perfekt geführt.“

Wie ist so etwas möglich? Lothar Philippin meint, dass es sicher mit den beteiligten Personen zu tun hat. „Gabriele hat eine unwahrscheinliche Begabung Leute anzusprechen. Er ist ein sehr offener Mensch. Sicher spielt auch seine italienische Mentalität da eine Rolle. Sein Haus war immer offen und er hat die Leute eingeladen. Das ist sein Geheimnis.“ Bernhard betont, dass auch die Hauskreise nicht unbeteiligt waren. „Bibelkreise sind einfach eine Methode die etwas bringt. Dadurch kann man Menschen für Jesus begeistern, weil sie da mit anderen zusammen komme die begeistert wurden. Wer das mal erlebt hat, Jesus kennen zu lernen der möchte dann auch nie mehr etwas anderes.“ Die Kettenreaktion hat also noch Potential. Lothar Philippin ist sich sicher: „Das war noch nicht das Ende. Es werden noch mehr in die Gemeinde kommen.“

Auch Gabriele spürt die Führung Gottes in seinem Leben und wird im September 2005 getauft. Die kritische Masse war erreicht! Bernhard sieht sich inzwischen den kirchlichen Markt genauer an. Er besucht die Neuapostolen und verschiedenste andere christliche Glaubensgemeinschaften. Natürlich kommt er auch in die Adventgemeinde und staunt nicht schlecht, als er dort das Buch des Busfahrers entdeckt. Trotzdem bleibt er abwartend, geht Samstag zu den Adventisten und Sonntags in die Messe. „Ich habe zu Gabriele und Günter immer gesagt: ihr könnt mir viel erzählen, ich lese alles selbst nach und überprüfe es. So hab

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Ausgabe 04/2009

Von Bojan Godina

Integration wird sehr oft mit der Überwindung von Grenzen in Verbindung gebracht. Kulturelle Grenzen sollen überwunden werden, um Einwanderer in unsere Gesellschaft zu integrieren. Neue Ideen sollen in vorhandene Konzepte integriert werden, um so deren bisherige Begrenzung zu sprengen, usw. Bedeutet das, dass eine Evangelisation, die integrativ sein will, nur Grenzen überwinden soll, oder muss sie auch Grenzen setzen?

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Foto: Mario Reineking

lim IE = ∞?


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Foto: istockphoto.com | birdimages

mal sollen drei verschiedene Aspekte erwähnt werden, die Gott innerhalb klarer Grenzen definiert:

Die Bewegung der Integration weckt sowohl in den Leitungsgremien unserer Freikirche als auch in manchen Gemeinden echte evangelistische Hoffnung. Unterschiedliche Abteilungen der Freikirche denken konstruktiv miteinander in Arbeitskreisen über den Zustand der Gemeinde, der Gesellschaft und über die Ziele, die uns Gott aufgetragen hat nach, und auch die Geschwister in den Gemeinden vor Ort integrieren sich in die Aufbauarbeit. Das ist sehr ermutigend! Es gibt aber auch Anfragen und Gerüchte, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Meist erwachsen sie aus Unwissenheit und Missverständnissen, die oft durch Gespräche oder Seminare aufgelöst werden können. Eine große Frage für manche Geschwister lautet: wie weit sollen wir in der Integration gehen? Sollen wir und dürfen wir alles in unsere Evangelisation integrieren? Gibt es keine Grenzen? Mathematisch gesprochen, wie in der Überschrift des Artikels, geht der Grenzwert der Integrativen Evangelisation gegen unendlich? Dem ist nicht so. Zunächst

1. Es ist ziemlich einfach festzulegen, was der Inhalt der Evangelisation sein muss, nämlich: das Evangelium Gottes von Jesus Christus, wie es in der Bibel offenbart ist. Darüberhinaus gibt es kein anderes Evangelium (Gal 1,6-8; Joh 3,16). 2. Was die anzuwendenden Methoden angeht, gibt es schon mehrere Sichtweisen unter uns. Die einen finden die diese Methoden, andere jene angemessen. Die integrative Evangelisation versucht unterschiedliche Methoden zu vereinigen, vorausgesetzt, dass sie kulturund gesellschaftsrelevant sind. Gott hat uns den Auftrag gegeben, das Evangelium grenzenlos „allen Völkern“ und „Sprachen“ innerhalb unserer Welt zu verkündigen (Offb 14,6). Es darf also keine sprachlichen oder kulturellen Grenzen in den Verkündigungsmethoden geben. Solange die angewendenten Me-

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Foto: istockphoto.com | cardstone

Auch wir brauchen an beiden Enden unserer Flügel klare Abgrenzungen, die definieren, wie weit der Flügel reicht, damit es nicht zu Turbulenzen kommt. Vielleicht wurde bisher zu wenig deutlich definiert, wo die Grenzen der Integration im Verhalten liegen. Wir möchten in diesem Artikel Grenzen herausstellen, die biblisch gesehen zu den Grundlagen oder im Bilde gesprochen, wirklich zu den äußersten Abgrenzungen der Flügel gehören. Auf der einen Seite des Flügels ist die Abgrenzung durch die „Wahrheit“ gesetzt. Überall da, wo wir nicht bereit sind bei der Wahrheit zu bleiben und uns um diese zu bemühen, sind die Grenzen der Integration erreicht. Die Wahrheit ist die Basis für den Glauben. Jesus sagt, dass man nicht mal zu ihm kommen kann, wenn man nicht zuvor eine Entscheidung für die Wahrheit getroffen hat (Joh 18,37). Mit der Wahrheit beginnt die Waffenrüstung Gottes (Eph 6,14 ). Kritisieren wir aufgrund von Verdächtigungen oder Spekulationen, ohne Beweise, dann liegen wir – um im Bild zu bleiben – nicht mehr auf

thoden nicht den biblischen Grundsätzen widersprechen, können sie integriert werden. 3. Was aber den Aspekt des Verhaltens untereinander angeht, ist in Bezug auf die Evangelisation oft große Unklarheit zu finden. Welche Grenzen der Integration hat Gott für das Verhalten untereinander gesetzt? Mit diesem Artikel wollen wir einiges hervorheben, was Gott uns vorgibt und an die wir uns zu halten verpflichtet sind. Zur Verdeutlichung möchte ich eine Illustration aus der Technik verwenden. Viele von uns sind schon in einem großen Passagierflugzeug geflogen und haben sich dabei vielleicht gewundert, weshalb die Flügel am Ende durch einen vertikalen Teil abgegrenzt werden. Dieses so genannte Winglet hat natürlich einen Sinn. Die Forscher haben es von den Greifvögeln abgeschaut, bei denen man feststellte, dass diese Flügelform die Turbulenzen verringern kann und so den Flug stabilisiert. Ist es nicht auch mit unserer Gemeinde so?

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dem Flügel (weder auf dem linken noch auf dem rechten). Es gibt aber auch noch eine weitere Möglichkeit sich von der Wahrheit zu entfernen. Diese betrifft das Wort Gottes, das uns als Wahrheit beschrieben wird (Joh 17,17). Wenn wir über die Aussagen der Bibel hinaus gehen, indem wir Theorien als glaubensbindend aufbauen, die nicht aus ihr zu begründen sind und damit menschliche Weisheit über die Bibel stellen, bewegen wir uns jenseits der Flügel. Ebenso kann es sein, dass wir die biblische Wahrheit klein machen, indem wir die Bibel in ihrem Wahrheitsgehalt abschwächen. Auch damit befinden wir uns außerhalb der Grenzen der Integration (Jes 8,20). Unwahrheit kann und darf nicht integriert werden.

auf der Seite des Feindes (1 Joh 4,20; Offb 12,12). Bitte lasst uns in der Gemeinde nicht tolerant gegenüber Lieblosigkeit und Unwahrheit sein. Diese falsch verstandene Toleranz ist nichts anderes als ein Vorwand, da uns der Mut und die gemeinsame Geschlossenheit fehlen, gegen solch prinzipiell unchristliches Verhalten anzugehen. Auch wenn wir es in der Welt um uns herum so nicht erleben, in der Gemeinde sind wir schuldig uns zu lieben (1Kor 5,10-12; 1Joh 4,11) und in der Wahrheit zu bleiben (1Joh 3,18). Evangelisation kann nicht und wird keinen nachhaltigen Erfolg haben, wo Unwahrheit und Lieblosigkeit in den Gemeinden toleriert werden. Ganz im Gegenteil, Paulus betont dass wenn unser Verhalten von „Feindschaft“, „Streit“, „Zwistigkeiten“ und „Parteiungen“ geprägt ist, wir nicht nur von der Evangelisation, sondern vom „Reich Gottes“ ausgeschlossen sind (Gal 5:20-21).

Nun zur anderen Flügelseite. Diese betrifft nicht so sehr unseren theoretischen Unterbau, unser Glaubensgebäude, sondern unseren Umgang miteinander. Hier geht es um das Thema der „Lieblosigkeit“. Lieblosigkeit kann nicht integriert werden, sondern muss eine Sinneswandlung erleben. Dieser Aspekt steht nach den Worten Jesu am Anfang von allem. Er ist dem Gebot der „Liebe zu Gott“ gleich gestellt (Mt 22,37-39). Im Neuen Testament wird Liebe sehr messbar beschrieben. Es geht nicht um Ausrutscher in Wort und Tat, die man zeitnah wieder in Ordnung bringen kann. Sondern darum wenn ich mich prinzipiell „ungütig“, „unanständig“ oder „verbittert“ verhalte (1 Kor 13,4-5) oder bei Fehlverhalten nicht schnell bereit bin mich zu versöhnen (Eph 4,26). Dann habe ich ein Problem mit Lieblosigkeit. Bin ich bei Fehlverhalten meiner Geschwister nicht bereit, direkt zum Betreffenden zu gehen (Mt 18,15), sondern fange an „hinten herum“ zu wirken und anzuklagen, dann begebe ich mich jenseits der Grenze. Auch wenn ich gleichzeitig behaupte Gott zu lieben stehe ich doch eher

Wie könnten wir jemals versuchen zu integrieren, was Gott ausgegrenzt hat? Hier liegen die Grenzen der Integrativen Evangelisation, deren Berücksichtigung über den Segen unserer Bemühungen entscheiden wird.

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In Eigener Sache

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EINS

In Eigener Sache Lieber Leser! Wir möchten Dich auf einige wichtige Neuerungen und Termine hinweisen, die dich und deine Gemeinde bereichern können.

aktuellen Termine, sowie die Forschungsberichte und vieles mehr. Bleiben wir noch kurz beim Thema Internet. Diejenigen, die dieses Medium intensiver nutzen, wird vielleicht interessieren, dass kurze Videoclips, die im Rahmen unserer Arbeit entstanden sind auf unserem EINS Youtube Channel verfügbar sind. Unter www.youtube. com/user/einstv.

Da ist zunächst das schon nicht mehr ganz so neue Buch von Bojan Godina. „Das Atelier“ kann über das Zentrallager des SDV bzw. NDV für 14,90 Euro bezogen werden. Eine Rezension findet sich in der September Ausgabe des Adventecho. „Das Atelier“ bietet eine Einführung in die Integrative Evangelisation und stellt auch die Grundlage für die erste eLearning Einheit dar.

Wenn du informiert sein möchtest, wann hier neue Videos hochgeladen werden, folge uns doch einfach auf twitter.com/einsonline.

Damit sind wir gleich beim zweiten Thema. Die Anfragen, wie man an der e-Learning Ausbildung teilnehmen kann, häufen sich inzwischen. Gute Nachrichten! Die EINS e-Learning-Plattform wird am 1. Februar 2010 online gehen. Im Moment produzieren wir gerade die ersten Ausbildungseinheiten. In der Dezember Ausgabe von EINS werden wir euch detailliert alle Fragen zu diesem Thema beantworten. Wer nicht so lange warten möchte kann sich im Internet schon ein Einführungsvideo zum Thema ansehen.

Noch ein Wort zum Thema Umfragen. Die Auswertung der ersten Umfrage ist großteils schon zugänglich. Im Moment arbeiten wir an den über 400 Fragebögen, die wir auf dem Jugendkongress gesammelt haben. Für Dich im Moment wichtiger ist jedoch die Umfrage der Sommer-Sonderausgabe (mit den Sonnenblumen auf der Titelseite). Bitte schick uns Deinen Bogen bis zum Einsendeschluß am 31.10. zu oder füll sie unter http://ilias.einsonline.org aus. Als letztes möchten wir dich auf einen besonderen Termin im nächsten Sommer hinweisen. Vom 4.-10.7.2010 findet auf der Marienhöhe ein besonderes evangelistisches „Freundschaftscamp“ (Arbeitstitel) statt. Das vielfältige Workshopangebot ist besonders darauf ausgerichtet Menschen mit Gott bekannt zu machen und in die Nachfolge Jesu zu führen. Unbedingt vormerken und Freunde einladen!

Die neue EINS-Website ist nämlich online. Unsere Designer aus München haben ganze Arbeit geleistet, so dass unsere vorläufige Baustelle endlich durch eine schöne und übersichtliche Internetpräsenz ersetzt werden konnte. Unter www.eins-online.org findest Du nicht nur alle vergangenen Ausgaben von EINS zum Nachlesen, sondern auch immer die

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Kontinuit盲t und Quantensprung

Foto: photocase.com | k么OkY

Ausgabe 04/2009

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Kontinuität und Quantensprung

Ausgabe 04 /2009

Kontinuität und Quantensprung Ein Auto kann nicht 100 km/h fahren, ohne vorher 97,4 km/h gefahren zu sein. Max Planck fand heraus, dass diese Kontinuität in der Quantenphysik außer Kraft gesetzt ist. In der Bekehrung von Menschen gibt es beides, Kontinuität und Quantensprünge. Ein Interview mit einer Melanie Schmitt, dem lebenden Beweis.

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Ausgabe 04/2009

Kontinuität und Quantensprung

Melanie, du bist seit Juli 2009 Mitglied der Adventgemeinde. Getauft wurdest du in Überlingen, lebst aber momentan eigentlich in den USA, richtig? Genau, ich studiere seit 2006 in Boston, wo ich auch Jesus angenommen habe. Überlingen ist die Gemeinde meiner Großeltern. Sie waren es auch, die mir als Kind den Glauben vermittelt haben. Immer wenn ich bei hnen zu besuch war begleitete ich sie in den Gottesdienst. Es machte mir Spaß in der Kindergruppe die Geschichten aus der Bibel zu hören oder auch selbst in der Kinderbibel von den Abenteuern der Glaubenshelden zu lesen.

eine Entscheidung, ihren Glauben zu teilen, reichte es nicht. Meine Zeit war noch nicht da. Dafür, scheint es mir, musste ich erst in die USA gehen.

Hattest du, als du älter wurdest, auch noch Kontakt zur Gemeinde oder dem Glauben? Ich habe jedes Jahr von meinen Großeltern den Abreißkalender des Advent-Verlags erhalten, den ich auch gerne gelesen habe. Aktiv in eine christliche Gemeinschaft eingebunden war ich allerdings nicht. Jedes Jahr, wenn ich bei ihnen zu Besuch war, führte ich viele Gespräche über den Glauben, besonders mit meinem Großvater. Oma und Opa haben mich aus der Entfernung kontinuierlich mit geistlicher Nahrung versorgt, aber für

Hast du das denn selbst umgesetzt? Ich nahm mir vor das Neue Testament von vorne bis hinten durchzulesen. Dafür brauchte ich vier Monate. Danach hatte ich viele Fragen.

Was ist denn dort genau passiert? Ich habe dort einen alten Freund wiedergetroffen und wir haben uns öfter gesehen. Eines Tages hat er mir überraschenderweise erzählt, dass er Christ sein. Wir unterhielten uns über seinen Glauben und kamen zu dem Schluß, dass jeder Mensch eine Bibel im Haus haben sollte. Diese Feststellung bedeutete natürlich auch, dass jeder die Bibel regelmäßig lesen sollte.

An wen hast du dich damit gewendet? Natürlich an meinen Bekannten, der mir auch für alle Fragen zur Verfügung stand. Er empfahl mir auch eine Kirche, direkt in der Innenstadt von Boston und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. An einem Sonntagmorgen, Muttertag um genau zu sein, habe ich all meinen Mut zusammengenommen und bin zu dieser Kirche gepilgert, unsicher was mich erwartet und ob ich überhaupt alles verstehen würde, da Englisch für mich eine Fremdsprache ist. Überraschenderweise hat es mir gefallen. Ich fühlte mich wohl und die Lieder, die gesungen wurden, begleitet von einem 30 Personen Chor, haben es mir angetan. Ich beschoss, regelmäßig diesen Gottesdienst zu besuchen. War das eine Adventgemeinde? Nein. Wie ging es dann weiter? Ich machte einen riesigen Sprung in meiner

Melanie Schmitt strahlt über das ganze Gesicht direkt nach ihrer Taufe im Juli.

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Kontinuität und Quantensprung

Ausgabe 04/2009

zeugnis überreicht. Es war eine rührende Szene. Mein Großvater ist dieses Jahr verstorben und ich weiß, dass meine Taufe in seiner oder besser unserer Gemeinde ihn wahnsinnig gefreut hätte.

geistlichen Entwicklung. Bald stellte ich fest, dass der Gottesdienst alleine für mich nicht genug war. Ich erkundigte mich, ob „meine“ Kirche Bibelstudien anbot, entschied mich für eine und nahm teil. Doch auch das war mir nicht genug. Unter der Woche bin ich bis zu drei verschiedenen Kleingruppen gegangen, die sich mit der Bibel auseinandersetzten. Sonntags, nach dem Gottesdienst, habe ich mich einer internationalen Gruppe angeschlossen um gemeinsamen anzubeten, zu essen, und zu studieren. Gleichzeitig hatte ich noch immer lange Gespräche mit meinem Freund. All das hat mir sehr geholfen Jesus kennen zu lernen und als meinen Erlöser anzuerkennen.

Noch irgendwelche abschließenden Worte? Ich bin Gott sehr dankbar, für das was er durch meine Großeltern und andere getan hat um mich zu sich zu ziehen und ich freue mich auf ein Wachstum im Glauben und auf eine dauerhafte Beziehung mit unserem Herrn Jesus Christus. Melanie, vielen Dank für das Gespräch.

Und wie kam es dann, dass du in Deutschland Adventist wurdest? Diesen Sommer kam ich nur 10 Tage nach Deutschland zur Omi. Sie erzählte mir von einem Kurzseminar, das Ricardo Abos-Padilla in diesen Tagen in Überlingen halten sollte. Wir beschlossen nur am ersten Abend teilzunehmen und zu schauen, wie das Seminar so abläuft. Es war interessant, biblisch, kurzweilig, viel Stoff, logisch und einfach klasse. So klar, dass ich am dritten Tag die Entscheidung traf, mich taufen zu lassen. War das in der kürze der Zeit überhaupt möglich? Erstaunlicherweise ja. Am Freitag hatte ich ein langes Gespräch mit Ricardo, in welchen wir die Glaubenspunkte der Gemeinde durchnahmen. Ich kannte sie fast alle, wohl das Ergebnis der kontinuierlichen Lektüre der Kalenderzettel. Wir besprachen mit Bruder Host Eichler, mit dem Ortsprediger und dem Gemeindeausschuss die Einzelheiten, und die Taufe wurde am Sabbatnachmittag durchgeführt. Drei weitere Jugendliche wurden auch am diesen Sabbat getauft und die Gemeinde hatte sichtlich große Freude daran. Meine Omi hat mir mit Freude mein Tauf-

Melanies Großmutter Gerda Schomburg bei der Taufe ihrer Enkelin.

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Ausgabe 03/2009

Nährstoffe

Expertenanalyse Wer gut und effektiv arbeiten möchte, kommt nicht umhin, aus den Fehlern und Erfolgen der Vergangenheit zu lernen. Gerade Integrative Evangelisation, die noch am Beginn ihrer Entwicklung steht, braucht darum das Know-How anderer Fachmänner. (Fortsetzung aus dem letzten Heft) Hans Gerhardt Zwei Dinge möchte ich der Integrativen Evangelisation mit auf den Weg geben: Nötig ist eine Verinnerlichung dessen, was die Bibel und wir „Evangelium“ nennen. Inwiefern sind die Botschaft von Christus und die Lehrsätze der Bibel und Gemeinde eine gute Nachricht für mein Leben hier und heute? Ist die Taufe mehr als ein Eintritt in eine Kirche? Ist der Sabbat mehr als der richtige Tag? Ist die Lehre vom Heiligtum mehr als eine Geschichte vom Gang durch´s Maisfeld nach der Enttäuschung im Jahr 1844? Ist überhaupt der Glaube an Gott mehr als christliche Tradition des Abendlandes? Wenn mir klar ist, dass das Evangelium von Jesus Antwort ist auf die Lebensfragen der Gegenwart, dass es etwas zu sagen hat über Leben und Sterben, über Zukunft und Engagement, über Schuld und Versagen, über Mut und Hoffnung – dann ist Evangelisation möglich, nämlich ein Zeugnis von dem, was mir wichtig ist. Nötig ist eine positive Weltsicht. Da niemand sich durch Strafe oder Drohung dauerhaft bekehrt, sondern nur durch die Erfahrung der Akzeptanz und Güte Gottes (Röm 2,4) angesichts des eigenen Versagens, ist Evangelisation nur möglich, wenn die Gläubigen nicht schwarz malen. Trotz all der Probleme leben wir in einer wunderbaren Zeit der Freiheit. Oder wollte jemand gern im Iran leben oder vor 100 Jahren? Paulus mahnt uns, angesichts der Nähe des Herrn allen Menschen unsere Güte kund werden zu lassen, uns stets im Herrn zu freuen und dankbar zu sein (Phil 4, 4-6). Evangelisation ist nur glaubhaft, wenn ich an die Menschen glaube, an ihr Verlangen nach dem Guten, an ihre Suche nach Orientierung und ihre tiefe Sehnsucht nach Gott als ihrem Vater. Hans Gerhardt ist Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau. Er war Dozent für Praktische Theologie und Sprecher der NET99 Evangelisation.

Bernd Wöhner Schön, dass sich das Bewußtsein um unsere menschlichen Unterschiede immer mehr durchsetzt. Jeder von uns hat andere Bedürfnisse, Erfahrungen und Hintergründe. Deswegen muß man auf unterschiedliche Menschen unterschiedlich zugehen. Für die Gemeinde heißt das (nach Paulus), dass die Gaben unterschiedlich sind und trotzdem jede gebraucht wird. Unter dem Blickwinkel der Integration können wir, denke ich, nicht sagen, dass eine Gabe wichtiger oder besser ist als die andere. Man kann höchstens sagen, dass sie in dieser Situation und bei diesem Menschen relevanter ist. Das bedeutet jeder – selbst wenn er eigentartig ist – ist wichtig weil er

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Nährstoffe

Ausgabe 03/2009

Menschen ansprechen kann die sonst keiner erreicht. Mein Tipp für die Zukunft der Integrativen Evangelisation ist, dass man darauf achten sollte, nicht in Abteilungen oder Sparten zu denken. Verband, Vereinigung, Gemeinde, alle sollten vom Ziel her orientiert sein, den Leib Christi zu bauen. Beim DVG erleben wir, wie oft sich Kontakte die eine Abteilung hergestellt hat, im Sand verlaufen, weil die nächste Instanz sie nicht aufnimmt. Hier noch mehr Vernetzung herzustellen, ist das Gebot der Stunde, denn Gott möchte nicht, dass ein Mensch verloren geht – wir auch nicht. Bernd Wöhner setzt sich als Leiter des DVG dafür ein, Menschen durch die Gesundheitsbotschaft auf Jesus aufmerksam zu machen.

Willie Schulz Ich glaube, dass integrative Evangelisation in unserer Gesellschaft eine Notwendigkeit ist. Schon unsere Pioniere, einschließlich Ellen Whites, haben eine gewisse Methodenvielfalt praktiziert, wie viel mehr sollten wir es tun. Das Schwierige heutzutage ist es jedoch, verschiedene Methoden nicht gegeneinander, sondern ergänzend einzusetzen: eben integrativ. Hier bieten sich Missions- oder Projekttage an, bei denen die Leiter der verschiedensten Modelle zusammen kommen, Vorurteile abbauen, von einander lernen und mit einander beten können. Dort können auch die Bedenken und Ängste unserer Leiter und Gemeindeglieder berücksichtigt werden. Etliche haben wiederholt negative Erfahrungen gemacht und begegnen deswegen allem Neuen mit Skepsis. Wenn Integrative Evangelisation das ernst nimmt, kann es ihr gelingen, die Menschen davon zu überzeugen, dass es nicht um eine weitere neue Methode, sondern um eine grundsätzliche Einstellung geht. Dann können wir gemeinsam experimentieren, um neue soziale Milieus zu erreichen. Es ist, finde ich, nicht schlimm ein Projekt zu starten und es nach zwei Jahren wieder aufzugeben. Nur so können wir Erfahrungen sammeln. Wichtig dafür ist jedoch eine biblische Basis, die uns hilft, ausgewogen zu bleiben. Menschen neigen immer zu Extremen – das darf der Integrativen Evangelisation nicht passieren. Willie Schulz ist Abteilungsleiter des Bereichs Gemeindeaufbau in Norddeutschen Verband.

Renate und Winfried Noack Alle neuen Aufbrüche sind wichtig und schön! Wir haben das selbst mehrere Male erlebt, dass eine Pflanze gepflanzt wurde, und sie wuchs. Zuerst war es die Teestubenbewegung in West und Ost. Ihr folgte die Hauskreisarbeit in vielen Gemeinden. „Mission mit Fantasie und Liebe“ eröffnete ein noch weiteres Spektrum, um Menschen zu begegnen. Und wir erkannten, dass alle diese fantasie- und liebevollen Gruppen und Angebote miteinander vernetzt sein sollen. Unsere Gedanken und Aufbrüche gingen sehr stark in Eure Richtung der integrativen Mission. Darum wünschen wir Euch und der deutschen Adventgemeinde, dass Eure Gedanken verstanden werden und sich ausbreiten. So wie wir damals Ausbildung angeboten hatten für Teestubenund Hauskreisarbeit, für fantasievolle und vernetzte Evangelisation, so wird es Euch auch gelingen, den Samen auszubreiten, wenn Ihr in Gemeinden und auf Vereinigungsebene Ausbildung anbietet. Hilfreich wäre es, wenn recht bald einige Gemeinden diesen Weg gehen und andere Gemeinden ermutigen. Die Noacks haben die Gemeinde Jahrzehnte durch ihren ihren Evangelisationseifer und ihren Dienst in den unterschiedlichsten Funktionen geprägt.

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Ausgabe 03/2009

Nährstoffe

Bernd Bangert Ich finde es ganz toll, dass der Gedanke der Integrativen Evangelisation umgesetzt wird. Jeder Einsatz, um Menschen zu erreichen ist notwendig. Von der Liebe Jesu bestimmt, sollten wir alles versuchen, um Christus bekannt zu machen. Besonders die Integration von Großevangelisationen und des Einzelnen Gemeindegliedes, welches aktiv mitarbeiten will. Dadurch könnten Materialien oder Dienststellen mit dem einzelnen Gast oder Gemeindeglied verbunden werden. Dies ist für mich eine Schlüsselfrage. Die Pläne, hier das Internet zu nutzen, was jetzt vorbereitet wird, halte ich für dringend notwendig. Ich finde, dass alle Bemühungen um nachhaltige und qualitative Evangelisation letztendlich unter dem Grundsatz stehen müssen: es ist Gottes Sache was herauskommt. Grundlage der Verkündigung kann nur aus zwei Empfindungen hergeleitet werden, nämlich der Freude über die eigene Erlösung, die aus einer tiefen Beziehung zu Jesus resultiert und dem Schmerz, der entsteht, wenn man über die Verlorenheit der Menschen um uns herum nachdenkt. Wenn wir Offb.14, 12 richtig übersetzen, dann lautet dieser Text: „Hier sind, die da bewahren den Auftrag Gottes und haben den Glauben Jesu“, dies in den Herzen der Gemeindeglieder zu fördern ist für mich Aufgabe der Integrative Evangelisation. Bernd Bangert ist ausgebildeter Prediger. Heute arbeitet er als Unternehmensberater und ist ständig evangelistisch aktiv.

Werner Renz In dem Film Titanic trifft die reiche Rose den armen Jack beim zeichnen. Sie reißt ihm mit den verächtlichen Worten: „Was hast du denn da?“die Blätter aus der Hand. Plötzlich stutzt sie, sieht die Genialität seiner Bilder und meint schließlich: „Du siehst die Menschen.“ Weil er sie sah, konnte er sie auch zeichnen. Integrative Evangelisation heißt: Menschen sehen. In ihrer Not, in ihren Hoffnungen, mit ihren Gaben und ihren Wünschen. Genau das muß weiter ausgebaut werden. Ein konkretes Beispiel dazu. Meiner Meinung nach ist die Sabbatschule ist unser bestes Missionskonzept, gerade in unserer Zeit, weil darin auf die Fragen des einzelnen eingegangen werden kann und dialogisch Themen erarbeitet werden. Das Problem ist dass wir im eigenen Saft schwimmen, dass wir die Menschen nicht sehen. Das ist nicht integrativ. Ich träume davon, Kopien der Wochenlektion an Freund und Bekannte zu verteilen und sie einzuladen ihre Fragen mit ins Gespräch zu bringen – selbst wenn sie das alles für Humbug halten. Was wäre das für ein Sabbatschulgespräch! Dann hätten wir das Ziel Menschen zu sehen einmal wirklich umgesetzt. Ich glaube, dass ist eine Stärke der Integrativen Evangelisation, dass sie den Menschen als Individuum sieht. Das darf nicht verloren gehen. Werner Renz ist seit Jahrzehnten als Evangelist in Deutschland tätig - nicht nur durch die Radioarbeit bei der Stimme.

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EINS vor Ort

Ausgabe 04/2009

Rubrik

EINS vor Ort. Nach Frauenfrühstück und Bibelkreis diesmal ein etwas ungewöhnlicheres Evangelistisches Projekt aus München. Auch durch Musik kann Gott Menschen ansprechen!

Foto: istockphoto.com | bluestocking

Hand auf‘s Herz: Wann hast Du es zum letzten Mal erlebt, dass Du in einem Sabbatgottesdienst gleich vier Deiner nichtadventistischen Freunde begrüßen durftest, von denen zwei noch niemals zuvor eine Adventgemeinde betreten hatten? Und dass alle vier sich am Schluss tief bewegt und begeistert äußerten und unbedingt ein da capo, eine Wiederholung haben möchten?

Nachdenken über die Glaubenszeugnisse bedeutender Dichter und Komponisten etwas von der Würde und Größe Gottes ahnen und dabei froh die Gemeinschaft der Gläubigen erleben. Die Möglichkeit des Austauschs beim anschließenden Potluck wurde auch von vielen unserer Gäste dankbar wahrgenommen, zumal sich auf diese Weise das eine oder andere persönliche Gespräch mit dem stets bescheiden auftretenden Maestro ergab.

Seit vielen Jahren besucht der weltbekannte adventistische Dirigent Herbert Blomstedt, wenn er in München gastiert, den Gottesdienst in der Gemeinde München-Ost. Dieses Jahr fragten wir bei ihm an, ob er bei diesem Anlass einmal die Predigt übernehmen würde. Nach anfänglichem Zögern sagte er zu, verbunden mit dem Vorschlag, dass er einige seiner Lieblingslieder vorstellen und mit der Gemeinde singen wolle. Er nannte auch gleich das Thema: „Wir loben Gott mit Herbert Blomstedt“. Viele von uns konnten aus ihrem persönlichen Umfeld Menschen mitbringen, die keinen „Star“ erleben wollten, sondern ein geistliches Erlebnis suchten. Wir alle durften im gemeinsamen kräftigen, schwungvollen Singen und

Eine meiner Freundinnen, studierte evangelische Theologin und dazu begabte Sängerin und Geigerin, möchte unbedingt das Liederbuch „Wir loben Gott“ haben, weil das so wunderbare vierstimmige Sätze hat. Gemeinsam mit einem ebenfalls anwesenden Bekannten, der nächstes Mal auf alle Fälle seine Frau mitbringen möchte, haben die beiden angefragt, ob sie gelegentlich in einem adventistischen Gottesdienst zu Gottes Ehre und zur Erbauung der Gemeinde musizieren dürfen. Für mich das Schönste: alle die dabei waren suchen seitdem vermehrt das Gespräch mit mir über Glaubensfragen und die Adventgemeinde. Ursula Weigert ist Lektorin in Neufahrn bei München.

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Ausgabe 04/2009

Die Aktiven haben gesprochen

Von Bojan Godina

Die Aktiven haben gesprochen

Foto: istockphoto.com | view7

Statistiker fragen sich ob gewisse Ergebnisse statistisch relevant sind. Der Rest von uns fragt sich manchmal inwiefern statistische Ergebnisse überhaupt relevant sind. Die erste Befragung der Gemeinschaft durch EINS brachte allerdings sehr klare und brisante Aussagen zu Tage.

Mit einem Team von Fachleuten entwickelten wir im Januar eine umfangreiche Befragung zum Thema Evangelisation und verteilten sie mit dem ersten EINS-Magazin in den Gemeinden. Über 650 Fragebögen haben wir erhalten. Vielen Dank an alle die mitgemacht haben. Inzwischen ist die Befragung ausgewertet und wir veröffentlichen schrittweise in EINS und

ausführlicher im Internet die gewonnenen Resultate. Man kann sagen, dass sich – wie erwartet – vor allem die aktiven Geschwister an der Umfrage beteiligten. Antworten kamen überwiegend von Geschwistern, die beständig am Gottesdienst teilnehmen, Gottes Wort studieren und auf regelmäßige Erfahrungen mit Gott zurückgreifen können. Somit repräsentieren die ge-

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Die Aktiven haben gesprochen

sammelten Daten nicht die gesamte Freikirche. Die meisten Rückläufe erhielten wir von der Altersgruppe zwischen 40 und 50 Jahren und den über 70 jährigen.

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1. Auf die Frage: „Kommen wir als Freikirche dem Auftrag der Verkündigung des Evangeliums in Süddeutschland nach?“ antworten 31% der Geschwister negativ, 49,7% sind verunsichert und nur 19% meinen, dass wir dem Auftrag nachkommen. Viele aktive Geschwister sind also verunsichert und nicht überzeugt, dass wir als Freikirche der STA unserem Verkündigungsauftrag nachkommen.

Im vorliegenden Magazin wollen wir nun drei wichtige und klare Ergebnisse der Befragung veröffentlichen.

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Die Aktiven haben gesprochen

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3. Von daher ist es nicht erstaunlich, dass die Geschwister ganz klar fordern, dass das „Iku-Institut hier helfen sollte. 67% der Befragten sehen eindeutig einen Sinn unseres Instituts, in dem es dem „wie“ nachgehen soll. Auf die Frage: „Ist es sinnvoll, durch das Institut zu untersuchen, warum evangelistische Projekte nicht erfolgreicher gewesen sind?„ antworteten nur 13,5 % negativ.

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2. Auf die Frage: „Glaubst du, dass wir mit gewissen Veränderungen erfolgreicher verkündigen können?“ antworten 73,6 % positiv. Es gibt auch nur wenig Unentschiedene und nur 9,6 % sind der Ansicht, dass dies nichts bringen würde.

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Die Gruppe der Unentschlossenen ist in dieser Frage relativ klein. Man kann also sagen, dass die meisten Geschwister das Vorgehen des SDVs, nämlich ein Institut mit dieser Aufgabenstellung zu gründen, als Gebot der Stunde sehen. Dies bestätigt unsere Vermutung, dass unsere Freikirche endlich verstehen möchte, woran es liegt, dass viel Mühe, Aktivität und oftmals hohe Investitionen, zum Teil so wenig von den erhofften Früchten eingebracht haben. Diese Frage, vor allem der aktiven Geschwister unserer Gemeinde, ermutigt uns, diesen Gründen seitens des Instituts gewissenhaft nachzugehen. Das ist keine einfache Aufgabe, da es sich hierbei wahrscheinlich nicht nur um methodische Gründe, sondern ebenso um gesellschaftliche und nicht zuletzt um geistliche Gründe handelt. Umso mehr bitten wir euch, dass ihr euch mit uns für dieses Vorhaben im Gebet vereinigt und euch auch bei laufenden und kommenden Fragebogenaktionen beteiligt. Mehr im Internet unter www.eins-online.org.

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Die Untersuchung zeigt, dass je länger man der Freikirche angehört, desto weniger ist man geneigt an positive Veränderungen zu glauben. Ebenso klar wird aber auch, dass die Mehrheit der Geschwister dennoch Veränderungen möchte. Obwohl man also deutlich feststellen kann, dass die Gemeindeglieder mit dem gegenwärtigen Zustand nicht zufrieden sind und eine gewisse Verunsicherung oder gar Frustration zu spüren ist, besteht dennoch eine hohe Veränderungsbereitschaft bei den aktiveren. Das ist sehr ermutigend! Die Untersuchung legt jedoch eine deutliche Verunsicherung über das „wie“ nahe.

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Trends

Ausgabe 04/2009

Gesellschaftliche Tendenzen

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Foto: istockphoto.com | french_03

„Ändere dein Leben!“ Die Forderung seinen Lebenswandel zu ändern, wird gewöhnlich dem Gebiet der Religion zugeordnet. Der moralische Umkehrruf ist meist aus dem Abseits vernehmbar, dem entlegenen Wüstenwinkel, wie etwa der Einöde Johannes des Täufers. Die Umsetzung wird vertagt. Zu groß der Aufwand die Macht der Gewohnheit zu durchbrechen! Wir leben eben nicht im Jenseits, wir leben hier und jetzt. Diesseits. Das Leben ist voll von Versuchungen zu unverantwortlichem Handeln viele sind, aus Mangel an Aufklärung, nicht einmal bewusst gewählt. Überraschenderweise ist in jüngerer Zeit der „Ruf zur Umkehr“ aus einer Richtung hörbar, in der man ihn nicht vermutet: den Hallen der Unterhaltungsindustrie - also mitten aus dem Diesseits. So verkündete Al Gore seine „unbequeme Wahrheit“ über den globalen Klimawandel in Dolbi Surround und Leonardo Di Caprio ließ seine Zuschauer

ahnen, welche Stunde es geschlagen hat, die Elfte nämlich. Das sind globale Warnungen, die zum Umdenken auffordern. Es geht auch viel persönlicher, wie Morgan Spurlock in seiner Nahrungs-Doku „Supersize Me!“ bewies. Die Botschaft: ändere deine Ernährung, eh es zu spät ist! Allen gemeinsam ist der Aufruf an den Zuschauer, seinen Teil beizutragen, sein Leben gemäß der gewonnenen Erkenntnis zu ändern! Oft bleibt er nur Zuschauer. Die heutigen Prognosen über die Zukunft stellen also nicht mehr Ärzte oder Prediger. Es sind Politiker, Filmmacher, Autoren, Schauspieler oder auch Musiker, wie die Söhne Mannheims, die singen: „Kümmer dich um dein Leben ...“

mit meinem Buch versucht, eine Art Megafon zu sein und zu formulieren, was aus der Krise unserer Zeit emaniert. Dabei geht es zunächst darum, die Realität der Krise überhaupt im Ernst zu begreifen. Wir müssen aufhören, die Krise zu ästhetisieren.“ Das gerade sei die Gefahr, die Krise als unterhaltendes Element zu unterschätzen. Die Thematisierung und Forderung zu verändertem Handeln über die Massenmedien wird zwar vernommen aber nicht umgesetzt. Sie wird dem Reich der Fiktion zugeordnet. Das Wissen trägt keine Frucht im Handeln. Damit soll laut Sloterdijk nun Schluss sein. In dieser Unterscheidung liegt auch eine Chance für die Gemeinde. Wirkliche Änderung fordert ein Umdenken.

All das ist ernst, aber eben auch unterhaltsam. Nun meldet sich der Philosoph Peter Sloterdijk zu Wort. Sein aktuelles Buch trägt den Titel: „Du musst dein Leben ändern“. Die ist Forderung konkreter denn je. Sloterdijk erklärte in der taz: „Ich habe

Dort wo Menschen Krisen spüren und sich nach Veränderung sehnen bietet der christliche Glaube eine echte Alternative. Veränderung nicht als Fiktion sondern als gelebte Wirklichkeit.

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Daniel Wildemann


Ausgabe 04/2009

Termine 2009

Termine 2009

Wann. Wo. Was Wichtige Veranstaltungen aus dem Bereich Evangelisation. Nähere Informationen über die Kontaktadressen der Veranstalter (siehe unten).

Oktober 11 16-18 18-25

girls4christ day RPI 5 Kurzbibelschule Offenbarung I (1-10) Die Offenbarung war für Adventisten schon immer ein Buch von großer Wichtigkeit. Die Adventbewegung befasste sich von Anfang an mit ihren Themen und Prophezeiungen, die den Gläubigen die Sicherheit schenkten, dass biblische Inhalte auch konkret in der Geschichte erfüllt werden. Die Offenbarung ist mehr als ein prophetisches Buch, sie versucht zu zeigen, wie die Ereignisse dieser Erde aus der Perspektive des Himmels gesehen werden. Die Offenbarung ist für die Gemeinde geschrieben, um ihr Christi Dienst im Himmel nahezubringen. Obwohl in der Offenbarung historische Ereignisse vorausgesagt werden, ist ihr zentralse Thema, dass Jesus Christus der Herr der Geschichte ist und von daher alles ein glückliches Ende haben wird. Das Offenbarungsseminar teilt sich in zwei Abschnitte von jeweils zwei Wochen. Details siehe separate Ausschreibung. Referent: R. Abos-Padilla. 23-25 Familien-/Patchworktreffen für ehemalige Teilnehmer von Single-Treffen 23-25 RPI 2 23-26 Hope4You: Probleme und Abhängigkeiten überwinden 25-1.11. Youth in Action 25-30 DVG Studienwoche „Seminare halten“ (BSW001) 30-1.11. Zeit für Begegnung: 12 Schritte Programm (10-12) „Mein Leben als Ganzes ist eine Botschaft der Gnade Gottes“

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Stuttgart Freudenstadt Freudenstadt

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-

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Solothurn St. Gilgen Ludwigsburg Freudenstadt Diepoldsburg

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Termine 2009

23-25 30-1.11

RPI 2 Zeit für Begegnung: 12 Schritte Programm (10-12) „Mein Leben als Ganzes ist eine Botschaft der Gnade und DVG Studientag Seelsorge (S002) Liebe Gottes.“ Kurzbibelschule Offenbarung II (11-22) Frauenbegegnungswochenende Hope4You: Probleme und Abhängigkeiten überwinden Gemeindegründer Auswahlverfahren DVG Studientag Seelsorge (S002) RPI 4 Kurzbibelschule Offenbarung Teil 1 DVG Studientag Seelsorge (S002) Referent: R. Abos-Padilla Frauenbegegnungswochenende Gemeindegründer Auswahlverfahren

November 1 1-8 6-8 13-15 15-19 1 27-29 1-8 29

Ausgabe 04/2009

Solothurn Diepoldsburg

RPI BWV

Bochumg Bonn Neustadt Pfarrkirchen Mühlenrahmede Bochum Mühlenrahmede Bonn Stuttgart

DVG SDV MRV BYV ICD DVG MRV SDV DVG

Neustadt Mühlenrahmede Freudenstadt Mühlenrahm. Bonn Stuttgart Babenhausen

MRV ICD

Heimatmissionsleitertagung Freudenstadt Silvestertage Single 30+ Babenhausen Baden-Württembergische Vereinigung, Firnhaberstr. 7, 70174 Stuttgart, Fon 0711 16290-0, Thema: Die sieben Gesetze des geistlichen Erfolgs

BWV SDV

November

6-8 15-19

Dezember 4-6 27-29 1-8 29 30-3.1.

Heimatmissionsleitertagung RPI 4 Kurzbibelschule Offenbarung II (11-22) DVG Studientag Seelsorge (S002) Silvestertage Single 30+ Thema: „Die sieben Gesetze des geistlichen Erfolgs“

BWV RPI SDV DVG SDV

Dezember 4-6 Kontakt: 30-3.1. BWV: BYV:

Fax 0711 16290-60, E-Mail: bwv@adventisten.de Bayerische Vereinigung, Tizianstr. 18, 80638 München, Fon 089 159134-0, Fax 089 159134-17,

Kontakt: E-Mail: sby@adventisten.de DVG: BWV: Deutscher Baden-Württembergische Verein für Gesundheitspflege, Vereinigung, e.V., Firnhaberstr. Senefelderstr. 7, 70174 15, 73760 Stuttgart, Ostfildern, Fon 0711 Fon16290-0, 0711 44819-50,

Fax 0711 Fax 0711 44819-54, 16290-60, E-Mail: E-Mail: info@dvg-online.de bwv@adventisten.de

ICD:DVG: Institut Deutscher für Christliche Verein für Dienste, Gesundheitspflege Gabi.Waldschmidt@adventisten.de e.V., Senefelderstr. 15,, 73760 Fon 0511 Ostfildern, 97177-119 Fon (vorm.) 0711 44819-50, MRV:

Mittelrheinische Fax 0711 44819-54, Vereinigung, E-Mail:Heidelberger info@dvg-online.de Landstr. 24, 64297 Darmstadt, Fon 06151 91822-10,

GBV: Fax 06151 Gesamtbayerische 91822-20, E-Mail: Vereinigung, info@adventisten-mrv.de Tizianstr. 18, 80638 München, Fon 089 159134-0, Fax 089 159134-17, NDV:

Freikirche E-Mail:der sby@adventisten.de STA, Norddeutscher Verband, Hildesheimer Str. 426, 30519 Hannover, Fon 0511 97177-

ICD: 119 (vorm.), Institut für Gabi.Waldschmidt@adventisten.de Christliche Dienste, Gabi.Waldschmidt@adventisten.de , Fon 0511 97177-119 (vorm.)

RPI:MRV: Religionspädagogisches Mittelrheinische Vereinigung, Institut der Heidelberger Freikirche der Landstr. STA, Jochen 24, 64297 Härdter, Darmstadt, Görlitzer FonStr. 06151 8a, 91822-10,

91074 Fax Herzogenaurach, 06151 91822-20,Fon E-Mail: 09132 info@adventisten-mrv.de 40490, E-Mail jochen.haerdter@adventisten.de

SDV:RPI: Freikirche Religionspädagogisches der STA, Süddeutscher Institut Verband, der Freikirche Abt. Integrative der STA, Evangelisation, Jochen Härdter,Senefeldestr. Görlitzer Str. 15, 8a,

73760 91074 Ostfildern, Herzogenaurach, Fon 0711 44819-17, Fon 09132 Fax 40490, 0711 44819-60, E-Mail jochen.haerdter@adventisten.de E-Mail: Evangelisation@adventisten.de

SDV:

Süddeutscher Verband, Abt. Allgemeine Integrative Evangelisation, Senefelderstr. 15,

73760 Ostfildern, Fon 0711 44819-17, Fax 0711 44819-60, E-Mail: Evangelisation@adventisten.de

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Ausgabe 04/2009

Wenn Worte Leben verändern

Rubrik von Ricardo Abos-Padilla

Wenn Worte Leben verändern

Foto: photocase.com | .marqs

Seit über 25 Jahren gibt Ricardo Abos-Padilla das Evangelium durch Kurzbibelschulen in Deutschland weiter. Eine seiner Stärken als Historiker ist es das Wort Gottes als Quelle in den Mittelpunkt zu stellen und auf die existentiellen Lebensfragen der Zuhörer anzuwenden. In EINS teilt er die Essenz seiner Erfahrung mit dir.

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Wenn Worte Leben verändern

„Ich darf ihn Vater nennen!“ - rief Georg aufgeregt. Er hat noch nie darüber nachgedacht, dass Gott nicht nur in der Ferne wohnt, sondern ihm sehr nahe ist. Eine ähnliche Erfahrung durfte Hagar im Alten Testament machen. Als Sklavin wurde sie wahrscheinlich schon als Kind verkauft. Sie war in der Gewalt Sarais, der Frau Abrahams, die Mutter werden wollte, jedoch unfruchtbar war.

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des Königs Traum nicht deuten könnten, weil „… die Götter nicht bei den Menschen wohnen“ (Dan 2, 11). Der „Gott des Himmels“ war aber bereit Daniel und seinen Freunden in ihrer Not zu helfen und einem heidnischen König einen Blick in die Zukunft zu gewähren. Diesen Gott wollte unser Herr Jesus uns offenbaren! Ein Gott der uns aufs Äußerste liebt (Joh 3:16). Der bereit ist, das größte Opfer zu geben, um uns zu erreichen und zu helfen. Da wo wir keinen Ausweg finden, ist jemand, der geduldig auf mich wartet, um mich mit seinem mächtigen Arm zu erretten (2 Ptr 3,9). Er will nicht nur mir helfen, sondern, „… daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1 Tim 2,4). Deswegen fing Jesus an zu predigen, indem er seine Zuhörer auf die Notwendigkeit hinwies, das damalige Gottesverständnis zu revidieren: „Ändert eure Denkweise, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ war seine erste Predigt (Mt 4,17). Gott ist nicht fern von Euch! Petrus bekannte ebenso, als er dem Hauptmann Kornelius in Cäsarea begegnete, dass „…Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm.“ (Apg 10,34. 35) Auch Paulus erklärte den Athenern auf dem Areopag, dass die Menschen als Aufgabe hatten, Gott zu suchen und wahrhaftig, fügte er hinzu, „er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.“ (Apg 17,27) In dem er sich mit den Athenern identifizierte, zeigte er, dass er seine Aufgabe verstand, die Person nicht anzusehen. Ein anderer Jude hätte den Unterschied hervorgehoben. Paulus war tatsächlich ein Apostel der Heiden (Gal 2,7. 9. 11-14). Die Juden haben dieses Argument immer gegen Paulus vorgebracht. Die Christen in Rom musste er erinnern, dass: „…weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch

Sarai kam auf die Idee dass Hagar, ihre Sklavin, eine Art „Leihmutter“ für ihr ersehntes Kind werden sollte. Als Hagar schwanger wurde, begannen jedoch die Probleme. Hagar floh aus Angst vor ihrer Herrin in der Wüste. Sie wusste nicht wohin sie gehen sollte. Bei einer Wasserquelle traf sie der Engel des HERRN. Der Engel gab Hagar genaue Unterweisungen für ihr Kind. Er bestimmte sogar den Namen: Ismael sollte es heißen, denn… „Der HERR hat dein Elend erhört“. Hagar war plötzlich mit einem ganz anderen Gott konfrontiert, als denen, die sie aus Ägypten kannte. Gott war nicht mehr ein unerreichbarer Gott der Ferne, oder ein Gott aus Stein oder Holz, sondern ein Gott, der bereit war, ihr als einfache Sklavin, in dem Augenblick ihrer Not, zur Hilfe zu kommen. Alle Götter Ägyptens hatten einen Namen, man konnte sie konkret beschreiben und an einen bestimmten Ort binden. Amon Ra -- die Sonne, Isis – der Mond, usw. Sie waren Götter in der Ferne. Dieser Gott Abrahams aber hat mit Hagar, einer ausländischen Sklavin, Barmherzigkeit gezeigt! Sie gab Ihm mit Begeisterung einen Namen, in dem sie ihre Erfahrung mit ihm beschrieb: „Du bist ein Gott, der mit mir redet“ – El-Shaddai. – Denn sie sagte: Er ist „ein Gott, der sich um mich sorgt“ (1 Mo 16, 11-14, bes. 13 wörtlich) Die Babylonier hatten auch Götter in der Ferne. Die Weisen, Wahrsager, Zeichendeuter und Zauberer bekannten freimütig, dass sie

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eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Röm 8:38. 39) Das ist es, was

wir auch in unseren Bibelstunden vermitteln sollten, damit die Menschen – so wie Georg – Gott als ihren liebenden Vater kennenlernen.

„Du bist ein Gott, der mich liebt!“ 1. Welche besondere Eigenschaft hat Gott? 2. Interessiert sich Gott für meine Probleme? 3. Welchen Menschen will Gott helfen? 4. Wie offenbart sich Gott uns Menschen? 5. Wie möchte Gott mit mir in Verbindung treten? 6. Kann ich mit der Hilfe Gottes rechnen? 7. Als was möchte mich Gott gerne sehen? 8. Was wird mir von Gott geschenkt?

(Joh 3,16; 1 Mo 16,10-15) (Ps 40,1-3; Mt 6,31-33) (2 Ptr 3,9; 1 Tim 2,3.4) (Röm 8,31-33) (Joh 4,24) (Joh 6,37. 44; Kol 1,12-13) (Joh 3,1+2; Offb 21,7) (2 Ptr 1,3+4)

Als Folge der Liebe Gottes zu mir, wozu lädt mich Gott ein? 1. Ihn von ganzem Herzen suchen. 2. Seinen Namen zu ehren. 3. Ihm den ersten Platz in meinem Leben zu gewähren. 4. Ihn aufrichtig zu lieben. 5. Ihn zu loben und zu preisen 6. Ihm zu gehorchen, damit Er mir seinen Geist schenken kann. 7. Ihm treulich nachzufolgen.

(Apg 17,26+27) (2 Mo 20,7) (Mt 6,33) (Mt 22,37) (Ps 146,1+2; 147,1) (Apg 5,32) (5 Mo 13, 5; Mt 9,9)

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Redaktion: Dr. Bojan Godina, Sven Fockner, Daniela Canedo, Daniel Wildemann

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